Samstag, 22. November 2008
Geschrieben von Padre Alex / Dr. Alexander Pytlik
in Kirchenrecht, News Kommentare, Skandal St. Pölten
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MÜNCHEN UND ST. PÖLTEN: ZUM WIEDEREINSATZ EINES PRIESTERS
Am 15. November 2008 wurde durch eine exklusive Vorabmeldung aus dem bundesdeutschen Magazin "DER SPIEGEL", Nr. 47 (17. November 2008), nachlesbar auf "SPIEGEL ONLINE" als Nachricht unter den Rubriken "Panorama" und "Justiz" sowie mit dem Titel "Sex-Vorwürfe. Skandal-Priester jetzt in München tätig. Er soll homosexuelle Beziehungen zu Studenten gepflegt und mit ihnen Sexpartys gefeiert haben - jetzt ist der katholische Geistliche wieder Seelsorger. Der frühere Vizechef eines Priesterseminars war vor vier Jahren seines Amtes enthoben worden", bekannt, daß der ehemalige Subregens des zwischenzeitlich geschlossenen St. Pöltner Priesterseminars nunmehr im Erzbistum München und Freising eine Seelsorgsaufgabe übernehmen habe dürfen. Diese Nachricht verbreitete sich rasch im deutschen Sprachraum, und erst später wurde bekannt, daß die Ernennung von R. ab dem 1. November 2008 gilt. Ist das alles überhaupt von Interesse? Ja, weil der Fall St. Pölten auch in seinen Auswirkungen bis heute exempIarisch ist und daraus viele Lehren gezogen werden können. Im Gegensatz jedoch zur bewährten offensiven Informationspolitik des damaligen Päpstlichen Visitators Dr. Dr. Klaus Küng, die von der Öffentlichkeit mit großer und berechtigter Wertschätzung verfolgt wurde, verzichteten das Erzbistum München und Freising sowie das österreichische Bistum St. Pölten (diesmal) auf eine kurze und objektive Vorinformation der Öffentlichkeit, sodaß auf die kursierenden Meldungen nur noch reagiert werden konnte. Es ist wohl davon auszugehen, daß die mit der Durchführung dieser Entscheidung Betrauten die Relevanz des Falles für die durchschnittlichen deutschsprachigen Medien nach bestem Wissen und Gewissen unterschätzten, dies vor allem zum Schaden des ernannten Priesters, aber auch zum Schaden einer nunmehr immer anzustrebenden Transparenz in sensiblen Personalfällen, um der Glaubwürdigkeit der Kirche universal und lokal zu dienen. Hinzu kommt, daß die Pressestellen der beiden Bistümer entweder nicht informiert oder offenbar auf die Situation nicht unmittelbar vorbereitet waren. So hieß es im SPIEGEL glaubhaft: "Warum der Geistliche nun doch wieder in der Seelsorge eingesetzt wird, vermochte das Erzbischöfliche Ordinariat München vorige Woche nicht zu beantworten. Diese Personalfrage müsse erst gewissenhaft recherchiert werden, so Bistumssprecher Winfried Röhmel." Eine Unkenntnis der konkreten Vorgänge im Fall R. kann also wohl kaum den Medien angelastet werden.
Im Laufe des 17. November 2008 erfolgten dann aber die notwendigen Informationen seitens beider Bistümer. So hieß es zunächst am Vormittag von Seiten der Diözese St. Pölten: "R. wird in München wirken. Nachdem R., wie im endgültig bestätigten Dekret des Bischofs gefordert, eine längere Zeit der Besinnung in einem Kloster verbracht hat und auch die sonstigen Bedingungen erfüllen will, konnte Bischof DDr. Küng einen pastoralen Einsatz dieses Priester genehmigen. Dieser Einsatz von R. erfolgt probeweise, befristet und unter fachlicher Hilfestellung. Er gehört weiterhin zur Diözese St. Pölten und wird mit Zustimmung von Erzbischof Marx zunächst probeweise für ein Jahr in einem Seniorenheim der Pfarre St. Michael in München tätig. Bischof Küng erklärt, er halte es für richtig, einem Priester, der guten Willens ist, eine Chance zu geben." Auf derselben Informationsseite erinnert das Bistum St. Pölten gleichzeitig an seine Pressemeldung vom 4. April 2008 betreffend der Entscheidung im Fall der ehemaligen St. Pöltner Priesterausbildner und verweist dann im Laufe des späteren Nachmittags auf die dann vorliegende offizielle Stellungnahme des Erzbistums München zum Einsatz von R., die auch direkt auf den Internetseiten des Erzbistums München und Freising als "Stellungnahme des Erzbistums München zu Presseveröffentlichungen, daß R., Priester der Diözese St. Pölten, befristet auf ein Jahr in der Erzdiözese München und Freising als Priester tätig ist" nachlesbar und von Pressesprecher Winfried Röhmel gezeichnet ist: "Das Nachrichtenmagazin 'Der Spiegel' hat in seiner Ausgabe vom 17. November 2008 in der Rubrik 'Panorama' mit der Überschrift 'Skandalpriester jetzt in München tätig' mitgeteilt, daß der ehemalige Subregens des Priesterseminars der österreichischen Diözese St. Pölten, R., jetzt in der Pfarrei St. Michael in München-Perlach tätig ist. Diese Mitteilung, die teilweise eine spektakuläre Resonanz gefunden hat, läßt wichtige Informationen, die zur Beurteilung des Vorgangs notwendig sind, außer acht. Richtig ist, daß R. im Zusammenhang mit den im Sommer 2004 bekannt gewordenen Vorgängen im Priesterseminar von St. Pölten selbst darum ersucht hatte, ihn von seiner Aufgabe als Subregens zu entbinden. Die gegen ihn erhobenen Vorwürfe wurden staatlicherseits und kirchlicherseits eingehend geprüft. Sie waren nach bürgerlichem Recht strafrechtlich nicht relevant. Die zuständigen Römischen Kongregationen bestätigten ausdrücklich das Vorgehen und die Entscheidungen von Bischof Küng. R. wurde aufgefordert, den Anweisungen seines Diözesanbischofs Folge zu leisten. Bischof Küng hat bereits am 3. April dieses Jahres mit einer in das Internet des Bistums gestellten Erklärung informiert und auch mitgeteilt, daß R. Priester der Diözese St. Pölten bleibe und 'nach einer Zeit der Besinnung in einer anderen Diözese eine für ihn geeignete Tätigkeit erhalten' werde. Diese bereits vor einigen Monaten mitgeteilte Absicht des Bischofs wird jetzt in Unkenntnis der Vorgänge als besondere Neuigkeit dargestellt. Bischof Küng hatte sich mit einem Schreiben vom 14. Juli 2008 persönlich an den Erzbischof von München und Freising, Reinhard Marx, mit der Bitte gewandt, R. eine neue Chance zu geben und ihm in der Erzdiözese die Möglichkeit eines neuerlichen priesterlichen Einsatzes einzuräumen. Küng wies in dem Brief darauf hin, daß R. zur Besinnung bereit und damit einverstanden sei, daß er in dieser Bewährungszeit geistlich begleitet werde. Er habe wirklich den Wunsch, als Priester einen Neuanfang zu setzen. Erzbischof Marx hat nach Rücksprache mit den zuständigen Mitarbeitern im Erzbischöflichen Ordinariat der Bitte von Bischof Küng entsprochen und veranlaßt, R. vorübergehend aufzunehmen. Er wurde zum 1. November 2008, befristet auf ein Jahr, zum Seelsorger im Caritas-Altenheim St. Michael und zur Seelsorgemithilfe in der Pfarrei St. Michael/Perlach angewiesen. Der Pfarrer von St. Michael, Christian Penzkofer, wurde über den Vorgang informiert. Er war mit dem Einsatz von R. einverstanden. Der Pfarrer hat auch den Pfarrgemeinderat informiert." Zum Zeitpunkt des Bekanntwerdens eines neuen Einsatzes konnte auf den Internetseiten der von den beiden Bistümern benannten Pfarrei die Verlautbarung nachgelesen werden: "Ab 7. November wird unser Seelsorgerteam um eine weitere Kraft verstärkt. Als ‘Kurat' wird R. in unseren Pfarreien St. Michael und St. Georg wirken. In den Gottesdiensten am 8/9. November wird er sich der Gemeinde vorstellen. Wir wünschen Herrn Dr. R. ein gutes Eingewöhnen in Perlach und eine gute Aufnahme im Kreise unserer Pfarreien.“ So weit also zu den offiziellen Verlautbarungen. Nun ist sicherlich die Frage zu stellen, wie dieser Einsatz des ehemaligen Subregens zu bewerten ist. Ein anonym geführtes und von nicht wenigen zur Unterhaltung und Informationsabschöpfung gelesenes Portal [Achtung: auf dieser Seite gibt es Linkverbindungen zu einem anonymen Portal, dessen Redaktion nicht bekannt ist. Die Verlinkungen geschehen ausschließlich im Interesse der Selbstverteidigung und Verpflichtung zur Wahrheit nach dem Vorbild des regierenden katholischen Diözesanbischofs von St. Pölten, der eben zu diesem einzigen Zwecke seinen Bischöflichen Sekretär dorthin einen wichtigen Artikel einsenden ließ.] meldete dazu: "In einer persönlichen Aussendung von Anfang November gab Hw. R. bekannt, daß er am 7. November nach München umziehen werde. Die neue Wirkungsstätte sei ihm wunschgemäß zugewiesen worden. Für ihn ist der Skandal 'glücklich ausgegangen'. Bereits Ende Juli hatte Hw. R. die Zusage erhalten, daß er in München wirken könne. Während der Sommerferien wurden die genauen Modalitäten festgelegt." Und sogleich rührten sich in äußerst unguter Weise jene Fanatiker(innen), die schon bisher in höchst kontraproduktiver Weise einen Sex-Skandal in St. Pölten und eine Schuld des genannten Priesters R. erfolglos hinweg zu leugnen versuchten. Wenn es stimmt, was R. hier ausgesendet hat, und wenn seine fanatischen Unterstützer(innen) auch weiterhin die bisherige Geschichte mit den belegten Fakten umdeuten und manipuliert darstellen - wobei sich die fortgesetzte Frage stellt, in welchem Auftrag - dann ist es verständlich, daß kritische Beobachter sogleich eine weitere Frage stellen, nämlich woran der zuständige Diözesanbischof Dr. Dr. Klaus Küng den "guten Willen" erkannt haben mag, auch wenn es niemandem zusteht, diesbezüglich alle Anhaltspunkte zu erfahren. Offenbar um von dieser Aussendung des R. abzulenken - wir wissen ja nicht, wer sie empfangen hat - versuchte dann eine Felizitas Küble [Achtung: auf dieser Seite gibt es Linkverbindungen zu einem anonymen Portal, dessen Redaktion nicht bekannt ist. Die Verlinkungen geschehen ausschließlich im Interesse der Selbstverteidigung und Verpflichtung zur Wahrheit nach dem Vorbild des regierenden katholischen Diözesanbischofs von St. Pölten, der eben zu diesem einzigen Zwecke seinen Bischöflichen Sekretär dorthin einen wichtigen Artikel einsenden ließ.], mich selbst als Verursacher der angeblichen "jüngsten Medienkampagne" hinzustellen. Doch da sie im Verbund mit einer Dr. Gabriele Waste die Lüge einer nie verhängten und vom Heiligen Stuhl definitiv bestätigten Kirchenstrafe im Fall R. verbreitet, geht der objektive Erkenntniswert ihrer im Namen eines "Christoferuswerk e. V." getätigten Aussendungen leider gegen null. Angesichts all dessen sind Diskussionen auf verschiedenen Internetseiten durchaus verständlich. So wurde im Leserforum der Freunde von kath.de ein eigener Thread unter dem Titel "Vom Bubenstreichler zum Altenseelsorger ..., Ex-Subregens R. wieder in Amt und Würden!" eröffnet. Noch heute finden sich in vielen Diskussionen und Kommentaren die Mißverständnisse, als ob es im Fall R. um sexuellen Mißbrauch Minderjähriger gegangen wäre. Es ging aber (unter anderem) um absolut zu vermeidende homophile Verhaltensweisen zwischen einem Priesterausbildner und einem ihm anvertrauten und auszubildenden Seminaristen, also um homosexuelle Kontakte zwischen Erwachsenen im angeblich gegenseitigen Konsens. Mißverständnissen hat jedoch der damaligen Diözesanbischof Dr. Kurt Krenn selbst Vorschub geleistet, als er eben zur Verharmlosung homophiler Verhaltensweisen im Kontext des eigenen Priesterseminars von "Bubendummheiten" (Bubenstreiche) und von "Weihnachtsküssen" sprach. Von daher darf es nicht verwundern, daß die Sorgen seit dieser Verharmlosung nicht geringer geworden sind und beispielsweise ein Münchner Stadtpfarrer vom Mißbrauch Schutzbefohlener schreibt und sich darüber beklagt, daß dann lediglich eine Versetzung von einem Bistum in das nächste von statten gegangen wäre. Wenn das Erzbistum München per Pressestelle dazu aussenden läßt, "weder eine staatliche noch eine kirchliche Instanz haben festgestellt, daß der in Perlach eingesetzte Priester Schutzbefohlene mißbraucht oder deren Mißbrauch zugelassen hat", so kann man dies richtig und falsch verstehen. Die Frage stellt sich nämlich, inwieweit nach kirchlichem Urteil eine homosexuelle Beziehung zwischen einem Priesterausbildner und einem ihm anvertrauten Seminaristen einen Mißbrauch darstellt, selbst wenn das Ganze im Konsens gelaufen sein soll. Was zum Beispiel, wenn der erst um die 20 Jahre alte Mann durch solches "vorbildhaftes" Verhalten seines Ausbildners im widernatürlichen Verhalten bestärkt oder sogar erst richtig dorthin verführt worden wäre? Die Grenzen sind angesichts der rechtskräftigen Urteile aus Österreich, die zudem von den beiden ehemaligen Priesterausbildnern bewußt erbeten und in Kauf genommen wurden, nicht mehr so klar auszuloten, weshalb es über die Legitimität medialer Berichterstattung in dem hier konkret interessierenden der zweiten Instanz vom 28. Juni 2006 eben auch grundsätzlich heißt: "Umso mehr ist ein öffentliches Interesse an Mitteilungen über homosexuelle Kontakte eines Ausbildenden mit seinen Schülern zu bejahen. Gerade derartige Abhängigkeitsverhältnisse gebieten besondere Aufmerksamkeit gegenüber Verstößen gegen elementare Verhaltensanforderungen, welche die körperliche und psychische Integrität eines Auszubildenden gewährleisten sollen." Wie anders wäre es auch zu erklären, daß von den Presseinformationen des Bistums St. Pölten her feststeht: 1. "Beide – Prälat K. und Dr. R. – werden nicht mehr im Bereich der Priesterausbildung tätig sein." und 2. "Dieser Einsatz von Dr. R. erfolgt probeweise, befristet und unter fachlicher Hilfestellung." Doch die Frage der Homosexualität in der Priesterausbildung bzw. im Klerus überhaupt ist gar nicht die einzige beim hier zu besprechenden Fall. Nichts desto trotz ist es von Interesse, wie Menschen mit tiefsitzenden homosexuellen Tendenzen die nunmehrige Entscheidung des St. Pöltner Diözesanbischofs sehen, dem genannten Priester eine weitere Chance unter Bedingungen zu gewähren. In dem schon erwähnten Form mykath.de erklärt nun ein Diskutant namens "Epicureus" am 19. November 2008: "Ich habe jedenfalls als Schwuler keine Lust, mir von Sokrates oder von wem auch immer sagen zu lassen, ich dürfe keine 'Schwulen klatschen' ..." Zum Wiedereinsatz des ehemaligen Subregens läßt er am 17. und am 20. November 2008 zum Verständnis seiner Position folgendes in radikaler Offenheit verlauten: "Es geht mir persönlich gar nicht um die Homosexualität des Herrn R. - die ja wohl, auch wenn er sie weiterhin abstreitet, hinreichend bewiesen sein dürfte (...) Viel wichtiger als das erscheint mir die Tatsache, daß Herr R. als geweihter Priester der Katholischen Kirche zum einen eklatant gegen deren Rechtsvorschriften verstoßen hat, ... zum anderen aber nach außen hin den Unangreifbaren, den Heiligen spielt, dem nur durch tendenziöse Medienberichterstattung das Waterloo bereitet worden sei. Sprich, R. leugnet bis heute und tut auf unerträglich heuchlerische Art und Weise gerade so, als sei er gar nicht homosexuell, und als seien die Vorfälle allesamt harmlose Umarmungen beim Weihnachtswichteln gewesen. Ich weiß nicht, wen er damit verarschen möchte - wahrscheinlich noch am ehesten sich selber. Es ist jedenfalls das - und nur das! - was ich als der Kirche mittlerweile Fernstehender anprangere: diesen Spagat zwischen gepredigter bzw. geheuchelter Askese und dem, was sich im wirklichen Leben eines Priesters abspielt! Dieses Wasser predigen und Wein saufen. Dieses sich auf Kirchgängers Kosten als erzkonservativer ... oder an noch höherer Position durchs Leben schmarotzen, während man sich heimlich nachts ... herumtreibt (...) Ich verlange, auch als Kirchenferner, daß entweder die schwulen Priester kollektiv ihr Versteckspiel aufgeben und sich outen, daß sie endlich etwas gegen die kirchliche Unterdrückung und Verteufelung ihrer Sexualität unternehmen und sich nicht mehr alles gefallen lassen! Wie kann man sich derart verbiegen, daß man in so einem Verein geweihtes Mitglied ist, der gleichzeitig auf die eigene Art zu lieben spuckt? (...) Herr R. wird, so vermute ich, weiterhin sein volles Gehalt beziehen, und München als süddeutsche Schwulen-Kapitale wird ihm sicher gut zupasse kommen. Wozu hat man dann in St. Pölten eigentlich überhaupt eine Untersuchungskommission eingesetzt, wenn jetzt die Protagonisten der Schweinereien entweder als saturierter Pensionär oder als kaum bestrafter Altenheimpfarrer einfach so weitermachen können??? Was ist mit den einfachen Priesteramtskandidaten in St. Pölten? Durften die nach einer kleinen Abmahnung auch anderswo 'einfach so' weitermachen? Oder hat man sie als schlichtweg nicht geeignet für den Priesterberuf auf die Straße gesetzt? Die Kleinen hängt man, die Großen läßt man laufen - nihil novi sub sole! Das Beste an der Geschichte erhellt aber, wenn man sich die zukünftigen Einstellungsvoraussetzungen für katholische Priester vor Augen hält, von wegen Gesinnungsprüfung, psychologischen Tests, Schwulen-Fragebogen etc. Wenn man dann alles abstreitet wie R. und möglichst geschickt laviert - dann kann man weiterhin Priester werden ... Und diese Haltung, die Bigotterie auch noch belohnt, finde ich, mit Verlaub gesagt, zum Kotzen! (...) Die einzig logische Konsequenz wäre es daher gewesen, Herrn R. auf Lebenszeit vom Priesteramt zu suspendieren. Oder Herr R. hätte so ehrlich sein sollen, seine Homosexualität einzugestehen und, da diese nicht vereinbar mit den Grundsätzen der Katholischen Kirche ist, von sich aus seinen Hut nehmen sollen. Was jetzt passiert ist, ist etwa folgendes: jeder (außer R. selber :-) weiß, daß R. schwul ist und schwule Erotik praktiziert hat - und obwohl es qua Kirchenrecht eigentlich zur sofortigen Suspendierung hätte führen müssen, wird jetzt so getan, als habe R. diesen 'sodomitischen Fehltritt' nicht nur 'abgebüßt', sondern als werde er sich in Zukunft keine weiteren Schwulitäten leisten. Ob R. das schafft oder nicht, weiß ich nicht, ich weiß nur eines: es wird mit zweierlei Maß gemessen ... hier der schwule junge Priesteramtsanwärter, der sich jetzt erst recht mit Lug und Trug verbiegen muß, um zum Seminar zugelassen zu werden - und dort der schwule R., der sogar schwule Sexualität ausgeübt hat! Den läßt man nach einer Ermahnung einfach weiter wurschteln, weil man denkt, er habe der Homosexualität 'abgeschworen'! Was für ein Irrwitz - als ob man sich von einer sexuellen Ausrichtung per Bußakt verabschieden könne! Einen sich zu seiner Homosexualität bekennenden, aber den Zölibat bejahenden Seminaristen würde man achtkantig rausschmeißen - jedenfalls garantiert nicht zur Weihe zulassen! Die Denkmuster, die von Seiten der Kirchenleitung dahinter stehen, wären Grund genug gewesen, die Homophobie der Kirche anzuprangern - auch Herr R. hätte allen Grund gehabt, das zu tun! Wenn nicht jetzt, wann dann? Stattdessen mimt er den reuigen Sünder und macht duckmäuserisch weiter, als sei nichts gewesen. So eine Haltung nötigt mir keinen Respekt ab, tut mir leid ... Wer sich so verbiegt wie das Rohr im Wind, der braucht sich nicht über Vorwürfe zu wundern - weder von schwuler Seite noch von kreuz.net!" Was ist zu diesen Vorwürfen zu sagen? Zunächst einmal müssen wir uns vor zu einseitigen Beurteilungen hüten, denn der zuständige Diözesanbischof muß ja Gründe dafür kennen, daß er spätestens seit 14. Juli 2008 von einem guten Willen des betreffenden Priesters auszugehen vermag. Außerdem steht es niemandem zu, den ehemaligen Subregens heute als "Schwulen" zu bezeichnen, ohne seinen aktuellen Status persönlich zu kennen. Mehr noch, es ist ungerecht, jemanden quasi-homosexuell festzumachen (vgl. dazu meine Ausführungen zur Absurdität, einen der Zeugen im Fall St. Pölten immer noch als angeblich "bekennenden Homosexuellen" zu vermarkten). Wir müssen aber auch zugeben, daß nicht wenige Interessierte ähnliche Vorwürfe wie Herr "Epicureus" äußern und sich als naturgemäß Tendierende und Lebende auch fragen, wie das alles zusammenpassen soll. Ich verweise an dieser Stelle sogleich auf meinen "Diskussionsbeitrag zur Gefahr homosexueller Unterwanderung des Klerus und für die zukünftige Klerikerauswahl in der Katholischen Kirche nach der Apostolischen Visitation der Diözese St. Pölten", auf meinen Kommentar "Instruktion zur Nichtzulassung Homosexueller ist absolut gelungener Wurf des Vatikan: pastorale Liebe und disziplinäre Klarheit" sowie auf das neueste Dokument des Heiligen Stuhles, welches ich im Eintrag "Die Kompetenzen der Psychologie bei der Auswahl der Priesteramtskandidaten" kurz vorstelle und kommentiere. Bei einer weiteren exemplarischen Diskussion, nämlich unterhalb eines Artikels der "tz-online, Nachrichten aus München, Bayern und der Welt" schreibt ein "Orlando" am 20. November 2008 folgendes: "Ich halte die Angelegenheit für ein wenig hochgebauscht ... Dies ist natürlich bürgerlich rechtlich nicht strafbar, wenn sexuelle Handlungen mit Volljährigen vorgenommen werden. Die Pressemitteilung des Ordinariats spricht Bände. Die Tatsache der Kinderpornographie ist nicht erwiesen, so daß hier die Unschuldsvermutung zu gelten hat. Über eine moralische Schuld hat der Arbeitgeber - hier die Katholische Kirche zu entscheiden. Nur ich frage mich, ob ausgerechnet München der richtige Ort zur Besinnung ist. Die schwule Szene ist hier die größte in Süddeutschland, viel großer als in St. Pölten ... Bis vor wenigen Jahren herrschten auch im Münchner Priesterseminar durchaus 'wilde Zustände', allerdings ohne Kinderpornos - auch dort gab es aktive Beziehungen, die meisten sind mittlerweile in Amt und Würden. Hat aber außer der SZ, die mal andeutungsweise verklausuliert darüber berichtet hat, niemanden interessiert. Und was sagte der Chef: 'Was ich nicht weiß, macht mich nicht heiß.' Mittlerweile hat sich der Wind gedreht. Nicht nur in Rom, sondern auch in München. Und das ist auch gut so, denn was hilft es den Gemeinden, Priester mit 27 zu bekommen, die erst kurz vor der Weihe bemerken, hoppla, es gibt ja auch eine Sexualität, und die ist richtig geil. Dies führt dann zu den bekannten Doppelleben, Dr. R. hatte halt das Problem: er war zu konservativ und hat es offenbar an der mangelnden Vorsicht walten lassen. Wie dem auch sei, es ist gut, daß er eine Chance bekommt, aber ich frag mich, ober der Priesterberuf wirklich das Richtige ist, eine wissenschaftliche Tätigkeit kann ich doch auch ohne ausüben, und die schönste Nebensache der Welt interessiert doch dann niemanden." Von der Beurteilung des früheren Münchner Priesterseminars distanziere ich mich ausdrücklich, denn es müßten Beweise angegeben werden, und wenn es so gewesen wäre, hätten wir einen klaren Hinweis, daß die Homosexualisierung der Priesterseminare nicht nur ein amerikanisches Problem gewesen ist. Aber gut, beide ohne Realnamen gekennzeichneten Diskussionsbeiträge sind teilweise hart, aber bieten doch einen Ansatzpunkt, auf möglicherweise noch offene Fragen einzugehen. Im ersten Beitrag wurde angesprochen, daß ein geweihter Priester, obschon sowohl bei der von ihm selbst gewünschten staatlichen Gerichtsbarkeit als auch von Seiten der tätig gewordenen kirchlichen Gerichtsbarkeit nach dem Maßstab der natürlichen Sittenlehre eindeutiger Vergehen überführt, weiterhin den Heiligen spiele, und dies alles auf unerträglich heuchlerische Art und Weise. In der Tat wurde von den beiden Priesterausbildnern eine ganze Kampagne in Auftrag gegeben, die auf Kosten der von Papst Johannes Paul II. gewollten Apostolischen Visitation und auf Kosten des regierenden Diözesanbischofs Dr. Dr. Klaus Küng sowie nicht zuletzt auf Kosten einiger glaubwürdiger Belastungszeugen über Jahre hinweg eben eine solche Heuchelei praktizierte, unter völligem Absehen von sämtlichen Indizien und Fakten, die eben klar aufzeigten, daß die (sinnlose) Zugehörigkeit zu einem "streng konservativen Lager" überhaupt keine Garantie dafür war und ist, nicht als Sünder im homosexuellen Bereich überführt zu werden. Im Rahmen dieser Kampagne zeigte sich dann leider auch der hoffentlich nur zeitweilige Charakter mindestens einer der beiden ehemaligen Priesterausbildner, nämlich ohne jeden Beweis und ohne jeden gerechten Grund die eigene Misere auf andere abzuschieben, konkret: Zeugen möglichst öffentlich zu diskreditieren, um schließlich aus dem aufgeflogenen Sexskandal St. Pölten wirklich als "offiziell heilig" auszusteigen. Und erst als diese Strategie spätestens mit der Bestätigung sämtlicher disziplinärer Maßnahmen des eigenen Diözesanbischofs Klaus Küng durch den Papst selbst absolut gescheitert war, wuchs offenbar die Bereitschaft, auf die von Anfang an gezeigte und praktizierte Barmherzigkeit desselben Bischofs einzugehen. Insofern ist es ein wichtiges Gebetsanliegen, daß sich der von Bischof Küng nunmehr festgestellte und verlautbarte gute Wille festige und keinen Rückfall mehr erleide. Bisher gibt es meines Wissens nach keine öffentlichen Entschuldigungen oder Distanzierungen seitens der ehemaligen St. Pöltner Priesterausbildner, was die angesprochene Kampagne betrifft. Weiterhin hetzt Herr Reinhard Dörner auf den von ihm verantworteten Seiten des "Kardinal-von-Galen-Kreis e. V. in der Aktionsgemeinschaft katholischer Laien und Priester, bisher: Initiativkreis Münster e.V." im Sinne dieser Verlogenheitskampagne, und er erwähnt dabei natürlich auch meinen Namen. Ihm zur Seite steht die bereits oben erwähnte Frau Küble [Achtung: auf dieser Seite gibt es Linkverbindungen zu einem anonymen Portal, dessen Redaktion nicht bekannt ist. Die Verlinkungen geschehen ausschließlich im Interesse der Selbstverteidigung und Verpflichtung zur Wahrheit nach dem Vorbild des regierenden katholischen Diözesanbischofs von St. Pölten, der eben zu diesem einzigen Zwecke seinen Bischöflichen Sekretär dorthin einen wichtigen Artikel einsenden ließ.] Es ist zu hoffen, daß sich R. wenigstens intern gegenüber den für ihn aktuell Verantwortung tragenden Bistümern von solchem widerlichen und ihm selbst schwer schadenden Uneinsichtigkeitsgetue distanziert hat, und es wird von Interesse sein, wann Reinhard Dörner, Felizitas Küble und Gabriele Waste ihren sinnlosen Krieg im Interesse eines gerechten Friedens definitiv beenden. Der von Diözesanbischof Küng festgestellte gute Wille beim nunmehr im Erzbistum München eingesetzten Priester läßt ihnen und anderen im Hintergrund wirkenden revisionistischen Fanatikern keine Möglichkeit mehr, so weiterzuhetzen wie bisher. Wenn wir dann noch beim ersten zitierten Diskussionsbeitrag bleiben, dann stellt sich in der Tat die Frage, was nun "homosexuelle" Priester tun sollen? Vom Naturrecht und von der darauf aufbauenden, aber vor allem mit der Gnade Gottes verbundenen kirchlichen Sittenlehre her ist die Sache klar: wenn es tiefsitzende Tendenzen mit der ständigen Gefahr des Auslebens sind, dann ist eine geduldige Therapie, wie sie in dem von Weihbischof Dr. Andreas Laun herausgegebenen Buch Homosexualität aus katholischer Sicht, Franz-Sales-Verlag, 2. Auflage, Eichstätt 2001, beschrieben wird, absolut zu empfehlen. In der römischen "Instruktion über die Kriterien zur Berufungsklärung von Personen mit homosexuellen Tendenzen im Hinblick auf ihre Zulassung für das Priesterseminar und zu den heiligen Weihen" heißt es im übrigen: "Die genannten Personen befinden sich nämlich in einer Situation, die in schwerwiegender Weise daran hindert, korrekte Beziehungen zu Männern und Frauen aufzubauen. Die negativen Folgen, die aus der Weihe von Personen mit tiefsitzenden homosexuellen Tendenzen erwachsen können, sind nicht zu übersehen. Falls es sich jedoch um homosexuelle Tendenzen handelt, die bloß Ausdruck eines vorübergehenden Problems wie etwa eine noch nicht abgeschlossene Adoleszenz sind, so müssen sie wenigstens drei Jahre vor der Diakonenweihe eindeutig überwunden sein." Sollte ein bereits geweihter Priester in eine objektiv vorübergehende Problematik homosexuellen Lebens gefallen sein, so müßte es also mit Hilfe natürlicher und übernatürlicher Hilfsmittel noch leichter sein, diese naturwidrige und dem Priestertum in jeder Hinsicht schwer schadende Lebensweise rasch zu überwinden. Dem oben erwähnten Diskutanten "Epicureus" könnte daher - auch wenn die konkreten Entscheidungsgründe aus St. Pölten und München nicht bekannt sind - noch geantwortet werden, daß seit dem von ihm angesprochenen "Weihnachtswichteln" schon fast fünf Jahre vergangen sind. Wenn es also beim genannten Priesterausbildner nur ein vorübergehendes Problem war, so gab es die Möglichkeit, dieses in der genannten Zeitspanne auch wirksam und realistisch zu überwinden. In allen anderen Fällen müßten aber Priester mit im Gegensatz dazu tiefsitzenden homosexuellen Tendenzen aufgefordert werden, aus ihren Ämtern zu scheiden. Denn diese "Art zu lieben", wie es der Diskutant sagt, hat mit der Liebe im Vollsinn, welche die Kirche verkünden muß, nur noch ganz wenig zu tun. Und diese klaren Konsequenzen aus dem Naturrecht, aus der zu verkündenden Sittenlehre und aus dem geltenden Recht (vgl. eben auch die Vorgaben der zitierten Instruktion des Heiligen Stuhles vom 4. November 2005) sind keine "Unterdrückung und Verteufelung ihrer Sexualität", sondern dienen letztlich nur einem: der Heilung und dem ewigen Heil der Seelen. Und kein anderes Ziel verfolgt auch die nunmehr von den beiden Bistümern St. Pölten und München gemeinsam getroffene Entscheidung, einem Priester wie R. noch eine Chance zur Bewährung zu geben. Und so gilt es, den beiden konkret verantwortlichen Bischöfen das nötige Vertrauen entgegenzubringen, aber diese Entscheidung und die damit verbundenen Vorgänge auch kritisch zu beobachten und sich keinesfalls von revisionistischen Kampagnen für blöd verkaufen zu lassen. Die von der Katholischen Kirche selbst vorgegebenen Prinzipien müssen auch in jedem Einzelfall so gut wie möglich wirksam werden können. Noch vieles gäbe es zu sagen, aber das möge für heute genügen. Beten wir morgen nach den Heiligen Messen in der ordentlichen Form des Römischen Ritus gemeinsam das Weihegebet der Menschheit an das Herz des Christkönigs, in dem es heißt: "O liebster Jesus, Erlöser des Menschengeschlechtes, blicke gnädig auf uns herab, die wir in Demut vor Deinem Altare knien. Dein sind wir, Dein wollen wir bleiben ... viele haben Deine Gebote verachtet und Dich von sich gestoßen. Erbarme Dich ihrer, o gütiger Jesus,und ziehe alle an Dein heiligstes Herz. Sei Du, o Herr, König nicht nur der Gläubigen, die nie von Dir gewichen sind, sondern auch der verlorenen Söhne, die Dich verlassen haben ... Verleihe, o Herr, Deiner Kirche Wohlfahrt, Sicherheit und Freiheit ... Gib, daß von einem Ende der Erde bis zum andern der gleiche Ruf erschalle: Lob sei dem göttlichen Herzen, durch das uns Heil gekommen ist. Ihm sei Ruhm und Ehre in Ewigkeit. Amen." Im Gebet verbunden, Euer Padre Alex - Vizeoffizial Dr. Alexander Pytlik Kommentare
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Da mittlerweile auf den Internetseiten der Pfarrei Perlach das "Protokoll des Pfarrgemeinderates St. Michael Perlach vom 30. 10. 2008" als PDF-Dokument abrufbar ist, kann auch der von mir oben kritisch beleuchteten Vorinformationspolitik noch besser nachgegangen werden. Gemäß TOP 8 (Tagesordnungspunkt 8) hieß es Ende Oktober 2008 lediglich: "Der Kurat R. Herr Dr. R. wird im Rahmen seiner Weiterbildung die Pfarrei unterstützen, im Altenheim St. Michael wohnen und teilweise die dortige Seelsorge unterstützen. Am Samstag, dem 8. 11. 2008 wird er in St. Michael in der Vorabendmesse, Sonntag, dem 9. 11. im 9:00-Uhr-Gottesdienst in St. Michael und am 16. 11. im 11:00-Uhr-Gottesdienst vorgestellt. Die Vorstellung im Altenheim findet am Sonntag, dem 9. 11., um 11:00 Uhr statt. Herr Dr. R. wird zur nächsten Sitzung des PGR (= 10. 12. 2008) anwesend sein."
Wenn also in einem Beratungsgremium am Einsatzort selbst nicht noch mündlich weitere Informationen über die objektive Sachlage und die bisherige Vergangenheit des benannten Seelsorgers erfolgten, so bestätigt sich leider die Kritik. Durch eine professionelle Vorinformation hätten meiner Meinung nach Angriffsflächen vermieden werden können, und das Wohl aller Beteiligten wäre von Anbeginn wesentlich besser gewahrt gewesen. Klärungsbedürftig erscheint auch der Begriff "Weiterbildung": ist damit die menschlich-charakterliche Weiterbildung gemeint, oder sind damit weitere Studien gemeint, die neben diesem provisorischen Dienst in der Pfarrei Perlach erfolgen sollen? Ein gutes Jahr 2009 allen Lesern und Leserinnen! Padre Alex
Im Zusammenhang mit dem Thema des Blogeintrages steht auch meine aktuelle Zurückweisung der (immer wieder aufgekochten und nicht den Tatsachen entsprechenden widersprüchlichen) Thesen der Frau Felizitas Küble auf
http://www.eip-news.com/ (alles vom 6. Dezember 2009) "Entgegnungsartikel zu den Beiträgen Ihrer Autorin Felizitas Küble. Von Herrn Dr. Alexander Pytlik in Wien, erhielten wir die nachfolgende Gegendarstellung zu zwei Beiträgen der Autorin Frau Felizitas Küble, mit der Bitte um Veröffentlichung. Entgegnungsartikel von Dr. Alexander Pytlik zu "Skandal von St. Pölten: Bischof Klaus Küng will kaltgestellten Pastor offenbar nach Sardinien abschieben" und "Buchbesprechung: Der Wahrheit die Ehre" Der katholische Diözesanbischof von St. Pölten, Dr. Dr. Klaus Küng, hat in seinem gesamten bischöflichen Wirken noch nie einen 'bischöflichen Rache-Akt' gegen irgendeine Person gesetzt. Felizitas Küble bleibt für diese Behauptung jeglichen Beweis und jegliche eigene Recherche schuldig. Am 12. August 2004 hatte der von Papst Johannes Paul II. bestellte Apostolische Visitator des Bistums St. Pölten und seines Priesterseminars offiziell und unwiderrufen sowie unbeklagt festgestellt: 'Im Priesterseminar der Diözese St. Pölten wurde in den letzten Jahren zu wenig auf die erforderlichen Auswahlkriterien geachtet. Aber nicht alle Seminaristen und nicht alle an der Priesterausbildung beteiligten Priester dürfen über einen Kamm geschoren werden. Mehrere befinden sich mit redlicher Absicht, mit Engagement und guten Voraussetzungen auf dem Weg zum Priestertum; viele der Professoren und geistlichen Begleiter geben ihr Bestes und verfügen über das nötige menschliche, spirituelle und theologische Niveau. Leider hat es auch schwerwiegende Fehlentwicklungen gegeben: dies wurde spätestens durch die pornographischen Bilder deutlich, die von einigen Seminaristen geradezu 'suchtartig' aus dem Internet geladen wurden. Sehr schmerzhaft war es für mich festzustellen, daß sich aktive homophile Beziehungen gebildet haben.' Unabhängig von der Diskussion darüber, ob die Veröffentlichung echter Photographien aus dem Leben katholischer Priesterausbildner im Falle öffentlichen Interesses abgedruckt werden dürfen oder nicht, sind die mit dem Fall der beiden ehemaligen St. Pöltner Ausbildner befaßten österreichischen Gerichte übereinstimmend davon ausgegangen, daß dem österreichischen Nachrichtenmagazin 'profil' bei der aufdeckenden Berichterstattung über das Priesterseminar St. Pölten und seine vom früheren Diözesanbischof Dr. Kurt Krenn bestellten Priesterausbildner der Wahrheitsbeweis im Kern gelungen war, was eine homoerotische Doppelmoral betraf. So sehr auch Felizitas Küble in rein politischen Kategorien denken mag ('linkskirchlich' oder 'rechtskirchlich'), so wenig geht es bei der Anerkennung der im Rahmen der Apostolischen Visitation und der nachfolgenden kirchlichen Strafverfahren herausgefundenen Wahrheit um Kirchenpolitik, sondern um die Wahrung der Glaubwürdigkeit der Kirche, die es sich im 21. Jahrhundert keinesfalls mehr leisten kann, objektiv gegebene Skandale zum Schutz eines angeblich 'rechtskirchlich-konservativen Lagers' einfach unter den Tisch zu kehren. Auf Basis der kirchlichen Untersuchungen und in Übereinstimmung mit der von den staatlichen Gerichten herausgefundenen Faktenlage wurden dann die genannten Priesterausbildner vom zuständigen Diözesanbischof Klaus Küng zeitweilig suspendiert, was nach genauer vatikanischer Prüfung durch den Papst Benedikt XVI. definitiv bestätigt worden ist. Wenn daher Felizitas Küble einzelne Bischöfe wie Christoph Kardinal Schönborn, Klaus Küng oder Heinrich Fasching als 'intrigante klerikale Drahtzieher' bezeichnet, meint sie leider in Wirklichkeit den Papst, und das ist für eine Frau, die vorgibt, katholisch zu sein, sehr traurig. In diesem innerkatholischen Ungehorsam gegenüber dem Papst unterstützt Felizitas Küble auch das verschiedener schwerwiegender Unwahrheiten überführte Propagandabuch 'Der Wahrheit die Ehre. Der Skandal von St. Pölten', zu dem mehrere profunde Entgegnungen vorliegen. Ich erwähne hier vor allem jene von Diözesanbischof Klaus Küng: http://www.kath.net/detail.php?id=20957 Die Anzeige des von Felizitas Küble mit Vorliebe isoliert benannten Zeugen Remigius Rabiega hatte ein sachliches Fundament. Das im Buch 'Der Wahrheit die Ehre' nicht zufällig unterschlagene rechtskräftig bestätigte österreichische Urteil vom 15. September 2005 hält fest: 'Wenn es sich bei den Einflußnahmen der Seminarleitung und des Bischof Krenn auf den Zeugen Rabiega mit dem Zweck der Erwirkung eines Widerrufs seiner ursprünglich gegen die Leitung des Priesterseminars erhobenen Anschuldigungen auch nicht um eine Nötigung im strafrechtlichen Sinn gehandelt haben mag, ist aus dem geschilderten Ablauf der Ereignisse und des Zustandekommens der diversen vom Zeugen Rabiega unterfertigten Erklärungen ersichtlich, daß der Zeuge damals aufgrund der Tatsache, daß auch in seinem Zimmer pornographisches Material sichergestellt werden konnte, befürchten mußte, aus dem Priesterseminar ausgeschlossen zu werden. Die vom Zeugen Rabiega geschilderte Drucksituation zum Zeitpunkt der Unterfertigung dieser Erklärungen ist daher lebensnah nachzuvollziehen. Gerade der Umstand, daß er unmittelbar nachdem er gegenüber den ehemaligen St. Pöltner Priesterausbildnern seine Anschuldigungen zurückgenommen hatte, wiederum gegenüber Mag. R. erklärte, daß er unter Druck gestanden sei und daß er am 28. Juni 2004 neuerlich in einer Sachverhaltsdarstellung zu seinen Anschuldigungen zurückkehrte, zeigt, wie schwierig für den Seminaristen die Situation gewesen sein muß.” Die Glaubwürdigkeit des von Rabiega Bezeugten wurde dann durch andere Zeugen bestätigt und vor allem auch durch das unglaubwürdige Auftreten der Prozeßantragsteller und einiger von denselben beantragten Zeugen. Es war für mich selbstverständlich, allen Zeugen, die einfach das Erlebte aussagen wollten, auch auf deren Bitten so weit wie möglich beizustehen, damit die Wahrheit nicht zum Schaden für die Kirche verschüttet würde. Es ging also nicht um die sittliche Beurteilung der Zeugen, ob diese zum Beispiel einer Priesterberufung würdig sein könnten, sondern ausschließlich um deren Glaubwürdigkeit. Meine kritische Haltung zum anonym geführten Portal kreuz.net ist allgemein bekannt: http://www.internetpfarre.de/blog/archives/205-ABSAGE-AN-JEDE-FORM- DES-IDEOLOGISCHEN-EXTREMISMUS,-REVISIONISMUS-UND-ANTISEMITISMUS-ZUM-FALL- WILLIAMSON-UND-ZU-EINEM-ANONYMEN-PORTAL.html oder http://7ax.de/01hr Wenn dort glaubwürdige Zeugen oder ich selbst angegriffen wurden, habe ich das Verteidigungsrecht dort ebenso wahrzunehmen versucht wie ich es jetzt Ihnen gegenüber tue. Wenn Felizitas Küble neuerdings wieder besonderen Wert legt, als pro-jüdisch gelten zu dürfen, dann wäre sie zu ersuchen, sich um die Bereinigung ihrer früheren Äußerungen zu bemühen. Warum verlangt sie nicht die Löschung ihrer bisher offensichtlich namentlich bei kreuz.net eingesandten Beiträge bzw. wenigstens ihres Autorennamens bei kreuz.net, vgl. http://www.kreuz.net/article.8261.html? Weiter sollte sie besorgt sein darüber, daß sie beispielsweise unter der Seite http://www.jpberlin.de/tueinfo/cms/node/18569 ausgerechnet so aufgelistet wird: 'Felizitas Küble aus Münster ist Sprecherin des rechtsklerikalen Kardinal-von-Galen-Kreises. Sie erklärte bereits in Vergangenheit das Judentum zur neuen ‘Holocaust-Religion’.' Wenn Felizitas Küble dabei bleibt, sollte sie dringend erklären, was sie damit gemeint haben mag. Mit herzlichem Adventgruß am Festtag der Unbefleckten Empfängnis! Euer Padre Alex" Daraufhin erging noch eine Antwort von Frau Küble die so lautete: "Das 'Gedicht' an Paul Spiegel, das Pytlik anführt, ist offensichtlich flapsig gemeint, wobei ich mich am Schluß auch selber auf den Arm nehme. Darin habe ich Paul Spiegels überzogene Reaktion auf Meisners Abtreibungs-Predigt durch den Kakao gezogen und es ihm (Paul Spiegel) als erster selber direkt zugeschickt; er reagierte nicht darauf. Ein Übereifriger schickte es an die Staatsanwaltschaft Münster, die natürlich auch keinerlei Anlaß zum Reagieren sah. Es ist in unserem KOMM-MIT-Verlag (den jährlichen Kalendern und Zeitschriften) noch nie ein anti-israelischer oder antijüdischer Artikel erschienen, Dr. Pytlik wird auch keinen vorweisen können, hingegen zahlreiche projüdische und pro-israelische durch all die Jahrzehnte hindurch. Zum 'ersten' Golfkrieg 1991 haben wir z. B. ein ausführliches Sonderheft gegen Irak und pro Israel herausgebracht, danach erschien in unserer KOMM-MIT-Jugendzeitschrift ein langes Interview mit dem israelischen Botschafter Benjamin Navon - das längste Interview seiner Amtszeit, wie uns dessen damalige Sekretärin erklärte. Der spätere israelische Botschafter Avi Primor lobte den Einsatz des KOMM-MIT-Verlags 'gegen Rechts- und Linksradikalismus' in einem eigenhändig unterzeichneten Brief. Die Äußerungen von Dr. Pytlik zur Causa St. Pölten kenne ich seit langem, er hat sie im anonymen und judenfeindlichen 'kreuz.net' jahrelang in epischer Breite veröffentlicht und will offenbar von seiner höchst dubiosen Rolle, die er in diesem Intrigantenstadl gespielt hat, gerne ablenken (siehe hierzu EIP-Artikel 'Neuer Skandal von St. Pölten'). - Ich bleibe bei meiner Auffassung zu diesem Themenkreis - und weil alles zutrifft, was ich hierzu seit Jahren schreibe, hat Bischof Küng mir noch nie eine Gegendarstellung geschickt, geschweige rechtliche Schritte unternommen. Wenn 'kreuz.net' Pressemeldungen von mir veröffentlicht, wie in diesem Jahr mehrfach geschehen, so kann ich dies nicht verhindern, zumal es sich um öffentliche Erklärungen handelt. Ich habe mich im Unterschied zu Dr. Pytlik noch nie als Leserbriefautorin in diesem üblen Portal betätigt, auch nicht zu meiner Selbstverteidigung angesichts jahrelanger Angriffe von Dr. Pytlik gegen mich eben dort." Daraufhin antwortete ich noch einmal, und der "Dialog" war beendet, wobei duch eine Serverabsturz bei http://www.eip-news.com/ die Daten dort nicht mehr abrufbar sind, doch ich stelle alles ein, weil es im Detail sehr wichtig erscheint. Hier also noch meine damals letzte Antwort: "Sehr geehrte Frau Küble! Für mich persönlich ist Ihre Erklärung zu Ihrem 'Gedicht an Paul Spiegel' nicht ausreichend, aber das wird nicht relevant sein. Ich kann jedenfalls weiterhin nicht nachvollziehen, warum sie damals (das) Judentum offenbar pauschal 'zur neuen Holocaust-Religion' erklärt haben, verbunden mit Ihren weiteren Worten: 'Die neue Holocaust-Religion (…) mit Paul Spiegel als Großem Vorsitzenden, Michel Friedman als Chefideologen und Erster Moralinstanz, Rita Süssmuth, Lea Rosh und Merkeline als Oberpriesterinnen. Das jeder Diskussion entzogene SUPERDOGMA dieser Religion ist die Singu(laritäts)-These von der absoluten Einmaligkeit des Holocaust. Die Leugnung oder Relativierung dieses Superdogmas führt zur öffentlichen Ächtung, zur medialen Hinrichtung sowie zur sofortigen Amtsenthebung, verbunden mit juristischen Sanktionen.' Ihre absurde These jahrelanger Angriffe auf Ihre Person weise ich mit Entschiedenheit zurück. Sie haben sich vielmehr einspannen lassen, meinen Namen ständig zu nennen und eine Dauerhetze zu veranstalten, weil ich nicht bereit bin, dem von Ihnen betreffend den Fall St. Pölten aufrechterhaltenen Lügengebäude auch nur ansatzweise zuzustimmen. Ich weiß zudem von wenigstens einem Autor, der seine namentlichen Einsendungen an kreuz.net bereute und dann erfolgreich durchsetzte, daß sein Name bei denselben vollständig gelöscht wurde. Wenn Sie also Ihre kreuz.net-Hauptartikel nicht mehr mit ihrem Namen verbunden haben wollen, müßten Sie sich eben an diese anonyme Redaktion wenden. Ich persönlich habe von Anbeginn diese Anonymität grundlegend kritisiert und eine Identifikation mit einem solchen anonymen Portal voll und ganz abgewiesen. Meine Schwerpunkte zur Publikation katholisch orientierender Artikel liegen jedenfalls anderswo: 1. in meinem Blogbuch: http://www.internetpfarre.de/blog/ 2. bei http://www.kath.net/ und in dessen Forum http://www.kathnews.com/ 3. bei http://www.twitter.com/padrealex Sie können noch so oft die verhetzenden Worte 'höchst dubios' verwenden, dies ist unsachlich und von jedem leicht zu durchschauen. Ob Sie bei Ihrer auf Lügen aufbauenden Auffassung zum Fall St. Pölten bleiben, ist irrelevant. Sie sollten nur endlich aufhören, ständig diese Suppe aufzukochen, weil Sie damit vor allem den von ihnen so kontraproduktiv verteidigten damaligen Priesterausbildnern schaden. Diözesanbischof Klaus Küng hat es ebensowenig wie Kardinal Schönborn notwendig, auf Ihrem unsachlichen Niveau direkt zu entgegnen oder gar Ihre absurden Thesen durch rechtliche Schritte ernstzunehmen. Ich habe in meiner detaillierten Kritik an dem von Ihnen ständig propagierten Buch 'Der Wahrheit die Ehre' nachgewiesen, daß somit auch Ihre Thesen unhaltbar sind: http://7ax.de/01dm oder http://www.internetpfarre.de/blog/archives/191-DER-WAHRHEIT-DIE-EHRE-IN-ST.-POELTEN-II-DER-MANIPULATIONSVERSUCH-VON-REINHARD-DOERNER-UND-GABRIELE-WASTE.html Ich lade Sie daher ein, auf den Boden der Wahrheit der Fakten zurückzukehren und Ihre Dauerhetze gegen Bischof Klaus Küng und mich einzustellen. Bitte schreiben Sie über jene Themen, bei denen Sie sich aus Erfahrung wirklich auskennen. Mit freundlichen Nikolausgrüßen am 2. Advent! Alexander Pytlik"
Aus Anlaß des fünften Jahrestages der Erwählung von Papst Benedikt XVI. bestätigt der vom Diener Gottes Johannes Paul II. 2004 bestellte Apostolische Visitator des Bistums St. Pölten und seines Priesterseminars, der heutige St. Pöltner Diözesanbischof Dr. Dr. Klaus Küng, ein weiteres Mal die klare Haltung des regierenden Papstes auch im Skandalfall St. Pölten. Er schrieb in der österreichischen Tageszeitung "Die Presse" unter dem Titel "Ein ganz besonderer Papst. Realismus, Gelassenheit und Tiefgang zeichnen Benedikt XVI. aus":
"Langsam spricht es sich herum, und das freut mich. Mehr und mehr wird auch kritischen Journalisten wie zum Beispiel Ross Douthat von der 'New York Times' klar, welche Rolle Benedikt XVI. im Zusammenhang mit Mißbrauch spielt und gespielt hat, schon in seiner Zeit als Kardinal und Präfekt der Glaubenskongregation und völlig konsequent auch als Papst. Er war es, der Papst Johannes Paul II. davon überzeugt hat, die Agenden bezüglich sexueller Vergehen von Priestern an Jugendlichen unter 18 der Glaubenskongregation zu übertragen und diese mit richterlichen Befugnissen auszustatten, um eine rasche und effiziente Abwicklung zu garantieren; und unter der Führung von Kardinal Ratzinger wurden die seit 2001 gültigen strengen Richtlinien zur Bearbeitung solcher Fälle zur Approbation gebracht. Persönlich habe ich bei ihm in den letzten Jahren, insbesondere im Zusammenhang mit der von mir in St. Pölten durchgeführten Apostolischen Visitation, Halt und Ermutigung gefunden, die notwendigen Maßnahmen konsequent durchzuziehen. Es ging dabei zwar nicht um sexuelle Vergehen von Priestern an Minderjährigen, aber doch auch um sehr delikate Materien." Damit wird klar: wer im legitimen innerkirchlichen Vorgehen des Diözesanbischof Dr. Dr. Klaus Küng absurderweise den Staat zu Hilfe rufen wollte, richtete sich in Wirklichkeit gegen den Papst selbst. Der ganze Gastkommentar Küngs ist äußerst lesenswert: http://www.kath.net/detail.php?id=26440 oder http://www.dsp.at/newsinfo.php?links=20042010094910 Unterhalb dieses Gastkommentars in der Onlineausgabe der österreichischen Tageszeitung "Die Presse" selbst meinte wiederum eine (schon oberhalb mit ihrer sinnlosen Agitation erwähnte) Felizitas Küble, Diözesanbischof Dr. Dr. Klaus Küng und meine Person in unsachlicher und verlogener Weise "angreifen" zu sollen. Die Absurdität ihrer im Fall St. Pölten revisionistischen Haltung ist neuerlich zu Tage getreten. Im Unterschied zu Frau Küble und im Gegensatz zu Ihren unwahren Behauptungen habe ich gegenüber allen immer und allezeit, d. h. von Anbeginn der Existenz des anonymen Portals kreuz.net, eben dasselbe öffentlich klar kritisiert und sowohl die dortige politische Stoßrichtung als auch die Anonymität als nicht tolerabel kritisiert ( vgl. das Diskussionforum http://www.kathnews.com von http://www.kath.net ). Küble selbst hat jedoch nachweislich bis heute einen einseitig-absurden GASTKOMMENTAR http://www.kreuz.net/article.1875.html (gegen die österreichische Gerichtsbarkeit im Fall St. Pölten) auf diesem Portal stehen und ist nicht bereit, sich davon zu distanzieren oder diesem Portal ein Abdruckverbot ihrer Presseaussendungen zu erteilen. Felizitas Küble distanzierte sich daher in Wirklichkeit erst von kreuz.net, als es nicht mehr der Aufrechterhaltung des revisionistischen Lügengebäudes zur nachträglichen (!) Vertuschung des Porno-Sex-Skandals von St. Pölten und zur Ableugnung der vom Papst selbst bestätigten Suspensionen der ehemaligen Priesterausbildner von St. Pölten diente. Die antipäpstliche Stoßrichtung des von ihr unterstützten Lügenbuches "Der Wahrheit die Ehre" will sie darüber hinaus bis heute bewußt nicht zur Kenntnis nehmen. Noch nie habe ich mich selbst mit dem anonymen Portal "kreuz.net" identifiziert: dafür gibt es keinen einzigen Beleg. Ich wurde auf dieses Portal erst aufmerksam, als die "Freunde" von Frau Küble frühzeitig versuchten, die später im Lügenbuch "Der Wahrheit die Ehre" aufgestellten Thesen mit Hilfe dieses Portals zu transportieren und dabei auch mich direkt anzugreifen. Im Gegensatz zum Gastspiel Kübles auf kreuz.net habe ich lediglich meine Verteidigungsrechte gegen diese minoritäre revisionistische Freundesgruppe wahrgenommen. Gegen derart offensichtliche Lügen und bewußte manipulative Auslassungen wie beim nicht ernstnehmebaren Buch "Der Wahrheit die Ehre" (ohne die rechtskräftigen Medienurteile aus Österreich!) muß man nicht klagen, das würde dem allen zu viel Ehre antun. Diözesanbischof Klaus Küng hat jedenfalls zur vollen Zufriedenheit des verstorbenen Dieners Gottes Johannes Paul II., der Bischof Krenn um seinen Rücktritt bat, und dann zur vollen Zufriedenheit des heute regierenden Papstes Benedikt XVI. die Apostolische Visitation und alle nachfolgenden disziplinären Maßnahmen durchgeführt und wird dies auch weiterhin kraftvoll tun. Er hat daher jene klare Linie der Kirche, die heute alternativlos die Option für die Opfer beinhaltet, immer schon ganz klar vorgelebt. Während Bischof Klaus Küng mit dem Papst ohne Brüche verbunden ist, ist Kübles Verbundenheit durch ihre öffentliche Propaganda für das antipäpstliche Werk "Der Wahrheit die Ehre" schwer verwundet. Daher habe ich sie unterhalb des Online-Artikels bei der österreichischen "Presse" aufgefordert: "Bitte entschuldigen Sie sich dafür und kehren Sie auf den Boden der Papsttreue in allen Punkten zurück." Die Apostolische Visitation ist vorbildhaft gelaufen und führte auch zu klaren Ergebnissen, weshalb der heutige Papst Benedikt XVI. dann auch die von Bischof Klaus Küng gegenüber den früheren beiden St. Pöltner Priesterausbildnern ausgesprochenen Suspensionen und alles andere definitiv bestätigte. Somit zeigt sich deutlich, daß der heutige Papst immer auf der Seite der transparenten Aufklärung zum Schutz der Glaubwürdigkeit der Kirche stand, ob es nun im Fall des verstorbenen Wiener Kardinals war, ob es nun im Fall des mit aktiven homophilen Beziehungen aufgeflogenen Priesterseminars St. Pölten war, ob es nun im Fall des verstorbenen Gründers der Legionäre Christi war. Die St. Pöltner Visitation ist ein Hoffnungszeichen auch für die vom Papst angekündigten Visitationen verschiedener Bistümer in Irland: diese können ähnlich wie in St. Pölten noch massive personelle und andere Konsequenzen nach sich ziehen, Gott sei Dank. Frau Küble sollte daher viele ihrer bisher uneinsichtigen Propagandameldungen gegen Bischof Küng und gegen Papst Benedikt XVI. zurücknehmen. Es ist völlig absurd, wie die nicht im Bistum St. Pölten wohnhafte Frau Küble aus der Ferne Deutschlands in bekanntem Auftrag versucht, vergeblich katholische Bischöfe gegeneinander polemisch auszuspielen. Es ist eine Schande, daß ein katholischer Bischof wie Klaus Küng so angepatzt werden soll. Da dies aber von rechtsaußen und von liniksaußen geschieht, ist erkennbar, wie unbestechlich auch heute noch der Diözesanbischof von St. Pölten wirkt. Der Papst hat das Kirchenrecht für die Opfer gerettet: http://www.kath.net/detail.php?id=26136 Der Papst selbst hat im Hirtenbrief an die Iren das Transparenzprinzip ausdrücklich benannt und zum Maßstab gemacht. Dies hat der damalige Päpstliche Visitator Klaus Küng 2004 perfekt verwirklicht, weshalb er auch keine einzige öffentliche Stellungnahme je widerrufen mußte und seine Sachlichkeit sowie seine radikale Dialogbereitschaft ohne jede kirchenpolitischen Rücksichten Vorbild bleiben für jede weitere Visitation. Visitationen gegeneinander auszuspielen, ist daher typisch für Frau Küble, die auch noch nicht verstanden zu haben scheint, daß es etwas anderes ist, ein Kloster oder ein ganzes Bistum zu visitieren. So, das mußte auch einmal gesagt werden! Euer Padre Alex |
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Auf der Internetseite des katholischen Bistums St. Pölten (Österreich) war heute im Gefolge der Apostolischen Visitation des Jahres 2004 und der vom Papst bestätigten Maßnahmen des regierenden Diözesanbischofs Dr. Dr. Klaus Küng folgende aktuelle Meldung
Aufgenommen: Mär 27, 23:37
Vieles gäbe es zum Jahr 2010 zu sagen, aber eines steht für mich fest: der regierende Heilige Vater Papst Benedikt XVI. hat ein weiteres Jahr ganz entscheidend geprägt. Und so sei heute der bereits unterhalb oder innerhalb einiger meiner Blogeinträge (vgl
Aufgenommen: Dez 28, 23:31