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    <title>www.internetpfarre.de/blog/ - Padre Alex - Mag. Mag. Dr. Alexander Pytlik - Aktuelle Predigt</title>
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    <description>Internetpfarrei Kirche katholisch / Kirchenrecht, Naturrecht, Bioethik, Theologie, Predigten, katholische News</description>
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<pubDate>Mon, 12 Dec 2011 23:01:41 GMT</pubDate>

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        <title>RSS: www.internetpfarre.de/blog/ - Padre Alex - Mag. Mag. Dr. Alexander Pytlik - Aktuelle Predigt - Internetpfarrei Kirche katholisch / Kirchenrecht, Naturrecht, Bioethik, Theologie, Predigten, katholische News</title>
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    <title>HORST KÖHLER: STERBEN LERNEN HEISST LEBEN LERNEN</title>
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            <category>Aktuelle Predigt</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Padre Alex / Dr. Alexander Pytlik)</author>
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    &lt;b&gt;In Österreich ist heute ein staatlicher Feiertag&lt;/b&gt;, wir feiern das Hochfest der &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6338&amp;amp;entry_id=289&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/18-UNBEFLECKTE-EMPFAENGNIS-150-JAHRE-VERKUENDIGUNG-DES-DOGMAS-DER-UNBEFLECKTEN-EMPFAENGNIS-MARIENS.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/18-UNBEFLECKTE-EMPFAENGNIS-150-JAHRE-VERKUENDIGUNG-DES-DOGMAS-DER-UNBEFLECKTEN-EMPFAENGNIS-MARIENS.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Unbefleckten Empfängnis&lt;/a&gt;. An dieser Stelle ist es gut, daß wir kurz hineinlesen, was der für den katholischen Religionsunterricht ausdrücklich zugelassene &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6339&amp;amp;entry_id=289&quot; title=&quot;http://www.youcat.org/&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.youcat.org/&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;YOUCAT&lt;/a&gt;, der von der Österreichischen Bischofskonferenz mit ausdrücklicher Zustimmung der Deutschen und der Schweizer Bischofskonferenz herausgegebene &quot;&lt;i&gt;Jugendkatechismus der Katholischen Kirche&lt;/i&gt;&quot; (mit einem Vorwort Seiner Heiligkeit Papst Benedikt XVI.) unter dem Stichwort &quot;&lt;i&gt;Maria, ihre unbefleckte Empfängnis&lt;/i&gt;&quot; bzw. dann in der Nummer 83 unterhalb der Frage &quot;&lt;i&gt;Was bedeutet &#039;unbefleckte Empfängnis Marias&#039;?&lt;/i&gt;&quot; vermerkt: &quot;&lt;i&gt;Die Kirche glaubt, &#039;daß die seligste Jungfrau Maria im ersten Augenblick ihrer Empfängnis durch ein einzigartiges Gnadenprivileg des allmächtigen Gottes, im Hinblick auf die Verdienste Jesu Christi, des Erretters des Menschengeschlechtes, von jedem Schaden der Erbsünde unversehrt bewahrt wurde&#039; ... Den Glauben an die &#039;unbefleckte Empfängnis&#039; gibt es seit dem Beginn der Kirche. Der Begriff ist heute mißverständlich. Er macht eine Aussage darüber, daß Gott Maria vor der Erbsünde bewahrte, und zwar von Anfang an. Er macht keine Aussage über die Empfängnis Jesu im Leib Marias. Schon gar nicht ist er eine Abwertung der Sexualität im Christentum, so als würden Mann und Frau sich &#039;beflecken&#039;, wenn sie ein Kind zeugen.&lt;/i&gt;&quot; Es geht also um Maria selbst, die zur Gottesmutter berufen wurde und mit freiem Willen ihr Ja zu dieser einzigartigen Berufung sagte und lebte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Von Anbeginn ihrer Existenz&lt;/b&gt; wurde sie also vor-erlöst, und damit erinnert das Hochfest der Unbefleckten Empfängnis auch an das menschliche Leben im Mutterleib (die Eltern Mariens sind ja die Heiligen Joachim und Anna) und an den von der Katholischen Kirche von der geglückten Empfängnis an bis zum natürlichen Versterben kompromißlos verkündeten und eingeforderten &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6340&amp;amp;entry_id=289&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/leben.htm&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/leben.htm&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Schutz unschuldigen Menschenlebens&lt;/a&gt;. Diesbezüglich ist an eine &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6332&amp;amp;entry_id=289&quot; title=&quot;http://www.bundespraesident.de/SharedDocs/Reden/DE/Horst-Koehler/Reden/2005/10/20051008_Rede.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.bundespraesident.de/SharedDocs/Reden/DE/Horst-Koehler/Reden/2005/10/20051008_Rede.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_Blank&quot;&gt;Rede des früheren deutschen Bundespräsidenten Horst Köhler&lt;/a&gt; (evangelischen Bekenntnisses) zu erinnern, mit der er es tatsächlich in diesen genannten Jugendkatechismus hineingeschafft hat, nämlich auf die Seite 209 mit einem Schlüsselzitat aus der &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url=aHR0cDovL3d3dy5idW5kZXNwcmFlc2lkZW50LmRlL1NoYXJlZERvY3MvUmVkZW4vREUvSG9yc3QtS29laGxlci9SZWRlbi8yMDA1LzEwLzIwMDUxMDA4X1JlZGVfQW5sYWdlLnBkZjtqc2Vzc2lvbmlkPTBDRDY0QjRGMzcyQjFBMjE5QzA0Q0E1RjkxNTEyODAyLjJfY2lkMjUyP19fYmxvYj1wdWJsaWNhdGlvbkZpbGUmdj0y&amp;amp;entry_id=289&quot; title=&quot;http://www.bundespraesident.de/SharedDocs/Reden/DE/Horst-Koehler/Reden/2005/10/20051008_Rede_Anlage.pdf;jsessionid=0CD64B4F372B1A219C04CA5F91512802.2_cid252?__blob=publicationFile&amp;amp;v=2&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.bundespraesident.de/SharedDocs/Reden/DE/Horst-Koehler/Reden/2005/10/20051008_Rede_Anlage.pdf;jsessionid=0CD64B4F372B1A219C04CA5F91512802.2_cid252?__blob=publicationFile&amp;amp;v=2&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Rede bei der Fachtagung der Bundesarbeitsgemeinschaft Hospiz&lt;/a&gt; am 8. Oktober 2005 in Würzburg: &quot;&lt;i&gt;Nicht&lt;/i&gt; &lt;b&gt;&lt;i&gt;durch&lt;/i&gt;&lt;/b&gt; &lt;i&gt;die Hand eines anderen sollen die Menschen sterben, sondern&lt;/i&gt; &lt;b&gt;&lt;i&gt;an&lt;/i&gt;&lt;/b&gt; &lt;i&gt;der Hand eines anderen.&lt;/i&gt;&quot; Es gibt also auch bei Politikern so etwas wie Sternstunden, und ich möchte dies zum Anlaß nehmen, gerade am heutigen Feiertag den Blick auch auf das menschliche Lebensende zu lenken und heute - genau zwei Monate nach dem letzten Welthospiztag - die gesamte damalige Rede Horst Köhlers von der Internetseite des deutschen Bundespräsidenten zu übernehmen, die unter dem Titel &quot;&lt;i&gt;Sterben lernen heißt leben lernen&lt;/i&gt;&quot; stand (&lt;b&gt;Verlinkungen sind von mir eingebaut worden&lt;/b&gt;):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[&lt;b&gt;BEGINN DER REDE DES FRÜHEREN BUNDESPRÄSIDENTEN HORST KÖHLER:&lt;/b&gt;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;I.&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor acht Wochen haben wir des 50. Todestages von Thomas Mann gedacht. Eines der bewegendsten Kapitel in seinen &quot;Buddenbrooks&quot; beschreibt den Tod der alten Konsulin Buddenbrook. Hochbetagt und schwer erkrankt ringt sie tagelang &quot;mit dem Leben um den Tod&quot;, wie es bei Thomas Mann heißt. Am Sterbebett hat sich ihre Familie versammelt und harrt bei ihr aus bis zuletzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jahrhundertelang war es die Großfamilie, in der Jung und Alt gemeinsam immer wieder den Kreislauf von Geburt und Tod durchlebten. Der französische Historiker Philippe Ariès spricht vom &quot;gesellschaftlich gezähmten Tod&quot;, der als individuelles Ereignis in die Gemeinschaft eingebunden war und vom Beistand der ganzen Familie, der Freunde oder etwa der Mitbrüder im Kloster begleitet wurde. Der Sterbende stand im Mittelpunkt. In manchen Bauernhäusern war noch bis in das vergangene Jahrhundert hinein ein bestimmtes Zimmer als Sterbezimmer vorbereitet: Ein Ort für das Sterben mitten im Leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einem alten Kirchenlied heißt es denn auch: &quot;Mitten wir im Leben sind mit dem Tod umfangen&quot;. Das war in früheren Zeiten durchaus wörtlich zu verstehen. Hohe Kinder- und Müttersterblichkeit, ständige Bedrohung durch Hunger, Krankheit, Seuchen und die vielen großen und kleinen Kriege. Der Tod war allgegenwärtig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;II.&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch heute ist der Tod für uns allgegenwärtig. Wenn wir die Zeitung aufschlagen, den Fernseher anschalten oder uns im Internet bewegen, dann erleben wir Tod und Sterben oft in aller Deutlichkeit, in schrecklichen Bildern. Grausame Verbrechen werden bis in die Einzelheiten dokumentiert, der Tod von Prominenten akribisch berichtet. Der Tod ist allgegenwärtig, doch es ist ein virtueller, ein abbildhafter Tod, der uns da täglich begegnet. Den tatsächlichen Tod hingegen, die wirkliche Agonie, das Leiden zwischen Leben und Tod - das haben wir weit an den Rand des Sichtbaren gedrängt. Unsere Gesellschaft hat, um mit Walter Benjamin zu sprechen, &quot;den Leuten die Möglichkeit verschafft, sich dem Anblick von Sterbenden zu entziehen&quot;. In Deutschland sterben in jedem Jahr etwa 900.000 Menschen - mindestens zwei Drittel in Krankenhäusern und Pflegeheimen, nur wenige zu Hause im Kreise ihrer Nächsten. Wir haben die Begleitung Sterbender, den Umgang mit den Toten an professionelle Spezialisten delegiert, an Mediziner, Pfleger, Pfarrer und Beerdigungsunternehmer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Verdrängung des Todes geht einher mit Entwicklungen in der Medizin, die das menschliche Sterben tiefgreifend verändert haben. Über lange Zeit können Menschen im Koma am Leben gehalten werden. Wir alle haben die Diskussionen um die Amerikanerin &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6334&amp;amp;entry_id=289&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/73-IM-FALL-VON-TERRY-SCHIAVO-WACHKOMA-PERSISTENT-VEGETATIVE-STATE-GAB-UND-GIBT-ES-NUR-EINE-BIOETHISCHE-PFLICHT-WEITERPFLEGEN-UND-ERNAEHREN.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/73-IM-FALL-VON-TERRY-SCHIAVO-WACHKOMA-PERSISTENT-VEGETATIVE-STATE-GAB-UND-GIBT-ES-NUR-EINE-BIOETHISCHE-PFLICHT-WEITERPFLEGEN-UND-ERNAEHREN.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Terri Schiavo&lt;/a&gt; verfolgt, die 15 Jahre im Wachkoma lag und im März dieses Jahres nach Einstellung der künstlichen Ernährung gestorben ist. Die Möglichkeiten der modernen Medizin, das Leben zu verlängern, bringen für viele Hoffnung, sie wecken aber auch Ängste. Ängste vor einer Hochleistungsmedizin, die - einmal in Gang gebracht - ein Sterben in Würde unmöglich macht. Unwürdig sterben zu müssen - so hat im Juni dieses Jahres die Enquête-Kommission des Deutschen Bundestages &quot;Ethik und Recht der modernen Medizin&quot; festgestellt - ist zu einer der großen Ängste in unserer Gesellschaft geworden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie groß diese Ängste sind, mag man daran ermessen, daß nach einer Umfrage des Allensbach-Instituts aus dem Jahre 2001 64 Prozent der Westdeutschen und sogar 80 Prozent der Ostdeutschen dem Standpunkt zustimmten: &quot;Ein schwerkranker Patient im Krankenhaus soll das Recht haben, den Tod zu wählen und zu verlangen, daß der Arzt ihm eine todbringende Spritze setzt.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich muß gestehen: Mich hat das Ergebnis dieser Umfrage erschreckt. Soll wirklich aktive Sterbehilfe die Antwort sein, wenn Menschen befürchten müssen, am Ende ihres Lebens mit ihren Leiden allein gelassen zu werden oder anderen zur Last zu fallen? Ich bin der festen Überzeugung: das darf die Antwort nicht sein. Ein Sterben in Würde zu sichern, ist eine Aufgabe für unsere ganze Gesellschaft. Wir müssen wieder lernen: Es gibt viele Möglichkeiten, sterbenskranken Menschen beizustehen, ihre Leiden zu lindern und sie zu trösten. Vor allem gilt: Wir dürfen sie nicht allein lassen. &lt;b&gt;Nicht durch die Hand eines anderen sollen die Menschen sterben, sondern an der Hand eines anderen.&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;III.&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für diese Einsicht steht die Hospizbewegung. Seit fast 40 Jahren begehrt sie gegen die Verdrängung des Todes aus unserer Wahrnehmung auf. Sie trägt dazu bei, Sterben wieder als eine Phase des Lebens zu verstehen und anzunehmen, statt es als ein peinliches Mißgeschick mit tödlichem Ausgang zu behandeln. Die Hospiz­bewegung lehrt uns einen anderen Umgang mit dem Sterben und dem Tod. Sie zeigt uns, daß es Wege gibt, um den Menschen ihre verständliche Angst vor dem Sterben zu nehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im vergangenen Juli ist die Gründerin der Hospizbewegung, die englische Ärztin, Krankenschwester und Sozialarbeiterin Cicely Saunders gestorben. 1967 eröffnete sie in einem Londoner Vorort das erste Hospiz, St. Christopher&#039;s Hospice. Der Name knüpfte an mittelalterliche Traditionen an. Hospize waren ursprünglich Pilger­herbergen, die Menschen auf dem Weg zu ihrem Pilgerziel Herberge, Rast und Stärkung anboten. Geborgenheit auf dem Pilgerweg zum Tod, Stärkung auf der letzten Wegstrecke des Lebens: Das ist die Idee der Hospizbewegung. Eine Idee, die sich von England aus in viele Länder verbreitete. So viele, daß heute die Mitglieder der Hospizbewegung in aller Welt den Welthospiztag feiern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch in unserem Land gehört die Hospizbewegung mittlerweile zu den besonders Mut machenden Bürgerbewegungen. Waren es 1997 erst 11.000 Menschen, die in der Hospizarbeit tätig waren, so sind es heute viermal so viele, nämlich 45.000. Fast alle leisten diese Arbeit ehrenamtlich, die meisten von ihnen sind Frauen. Hier setzen sich Menschen für ihre Mitmenschen ein. Sie kümmern sich um ihre Nächsten - ein vorbildliches Beispiel für bürgerschaftliches Engage­ment, das den Zusammenhalt und die Menschlichkeit in unserer Gesellschaft stärkt. Dafür möchte ich Ihnen heute - stellvertretend für alle, die sich in der Hospizbewegung engagieren - meinen Dank und meine Anerkennung aussprechen. Wir können froh sein in Deutschland, daß wir Menschen wie Sie haben!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;IV.&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Sterben der alten Konsulin Buddenbrook war ein langer Kampf, den Thomas Mann bis zum letzten Zucken der Hände und Verröcheln der wassergefüllten Lungen mit unerbittlichem Realismus beschrieben hat. Die alte Dame fleht um ein schmerzstillendes Mittel, aber hartnäckig lehnen die Ärzte ab, weil sie das Leben der Konsulin nicht durch Linderung verkürzen wollen. Es galt unter allen Umständen, so schreibt Mann, dieses Leben den Angehörigen so lange wie nur irgend möglich zu erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Ärzte in den Buddenbrooks galt der Tod als Niederlage, war es doch ihre vornehmste Pflicht, Leben zu erhalten. Dieser Wille zum Kampf um jedes Leben ist die Triebfeder der Medizin. Er entspringt dem Eid des Hippokrates. Dem Tod immer wieder ein wenig Terrain abzutrotzen, ihm den frühen Sieg zu nehmen, darum ging es früher und darum geht es heute. In diesem Kampf ist viel erreicht worden. Seit 1900 ist die Lebenserwartung in Deutschland um dreißig Jahre gestiegen. Zahlreiche Krankheiten, die früher einem Todesurteil gleichkamen, sind besiegt. Wir alle sind dankbar für diesen Fortschritt und haben gern daran teil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wächst aber auch die Sorge, daß dem Ziel, dem Tod - koste es, was es wolle - Zeit abzutrotzen, das Wohl des Patienten untergeordnet wird. Lebenserhaltung soll das Leben nicht zur Qual werden lassen. Deshalb ist es gut, daß die Medizin zunehmend das Sterben als Akt des Lebens begreift und sich um eine Verbesserung der Lebensqualität gerade in dieser letzten Phase bemüht. Wie ein &quot;schützender Mantel&quot; - im Lateinischen &quot;Pallium&quot; - legt sich die Palliativmedizin um einen Patienten und lindert seine Beschwerden, wenn Heilung nicht mehr möglich ist. Zu diesem schützenden Mantel gehört vor allem eine gute Schmerztherapie. Sie ist oft die wirksamste medizinische Hilfe für schwerstkranke Menschen, denn sie befreit sie von Schmerzen, die ihnen das Dasein zur Hölle machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;V.&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die medizinische und pflegerische Versorgung sterbenskranker Menschen hat in Deutschland in den letzten Jahren deutliche Fortschritte gemacht. Seit 2003 ist Palliativmedizin als Prüfungsthema in der Approbationsordnung aufgeführt, an den Universitäten Bonn und Aachen wurden Lehrstühle für Palliativmedizin eingerichtet, weitere sind geplant. Während es 1993 bundesweit rund 30 Palliativstationen und stationäre Hospize gab, sind es heute schon über 200. Das ist eine ermutigende Entwicklung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch sie muß weiter gehen. Denn von einer ausreichenden palliativmedizinischen Versorgung sind wir in Deutschland immer noch weit entfernt. Darauf hat die Enquête-Kommission des Deutschen Bundestages &quot;Ethik und Recht der modernen Medizin&quot; hingewiesen. Sie hat auch deutlich gemacht, daß angesichts der demographischen Entwicklung der Bedarf an medizinischer und pflegerischer Betreuung schwerstkranker Menschen zunehmen wird. Wir tun gut daran, uns darauf einzustellen. Hospizarbeit und Palliativmedizin müssen in Deutschland in allen Bereichen weiter gestärkt werden - in der Aus- und Weiterbildung, bei der materiellen Ausstattung sowie in Forschung und Entwicklung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und eines erscheint mir noch besonders wichtig. Anders als in anderen europäischen Staaten haben sich in Deutschland Hospizbewegung und Palliativmedizin weitgehend unabhängig voneinander entwickelt. Die Gründe hierfür kennen Sie besser als ich. Mich hat gefreut zu hören, daß dieses eher distanzierte Verhältnis sich in den letzten Jahren entspannt hat. Denn den Patienten ist am besten durch ein partnerschaftliches Miteinander von Hospizbewegung und Palliativmedizin gedient. Es müssen - wie der Titel Ihrer Fachtagung ganz richtig sagt - Netzwerke gebildet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;VI.&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn wir die Hospizarbeit stärken und die palliativmedizinische Versorgung verbessern, dann werden wir - dessen bin ich gewiß - die Ängste vieler Menschen vor dem Sterben abbauen können. Freilich treibt viele auch die Frage um: Was passiert mit mir, wenn ich auf Grund meiner Krankheit nicht mehr in der Lage bin zu sagen, was ich will? Wenn ich bewußtlos bin, künstlich beatmet und ernährt werde? Es bleibt die Angst, am Ende des Lebens gegen den eigenen Willen behandelt und am Leben erhalten zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jeder Mensch hat das Recht, in jeder Phase seines Lebens selbst zu entscheiden, ob und welchen lebensverlängernden medizinischen Maßnahmen er sich unterzieht. Niemand darf gegen seinen Willen ärztlich behandelt werden. Solange ein Kranker noch selbst entscheiden kann, ob er in eine Behandlung einwilligt oder nicht, ist die Beachtung seines Willens selbstverständlich. Wie kann aber dieser Wille ermittelt werden, wenn sich der Patient nicht mehr äußern kann? Viele Menschen haben für diesen Fall eine &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6337&amp;amp;entry_id=289&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/71-PATIENTENVERFUEGUNG-THEMATISCHE-PREDIGTREIHE-ZU-FRAGEN-DES-STERBENS-UND-DES-TODES-TEIL-2.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/71-PATIENTENVERFUEGUNG-THEMATISCHE-PREDIGTREIHE-ZU-FRAGEN-DES-STERBENS-UND-DES-TODES-TEIL-2.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Patientenverfügung&lt;/a&gt; verfaßt. Darin legen sie fest, ob und welche Maßnahmen sie bei konkret beschriebenen Krankheitszuständen wünschen oder ablehnen. Sie wollen Gewißheit haben, daß ihr Wille auch beachtet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Gewißheit besteht jedoch heute noch nicht im erforderlichen Umfang. Das Gesetz erwähnt Patientenverfügungen bislang nicht ausdrücklich. Auch die Rechtsprechung hat viele Fragen offen gelassen. Ich finde es daher gut und richtig, wenn hier durch eine gesetzliche Regelung Klarheit geschaffen wird. Hierzu liegen verschiedene Vorschläge auf dem Tisch, die sich zum Teil deutlich voneinander unterscheiden. Angesichts des vielschichtigen und sensiblen Themas halte ich eine sorgfältige Abwägung dieser Vorschläge für besonders wichtig. Wir brauchen in diesem Bereich möglichst klare und eindeutige Regelungen, und die sollten auf einem breiten gesellschaftlichen Konsens beruhen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;VII.&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eines sollte uns aber auch klar sein: noch so gute Hospizarbeit, qualifizierte Palliativmedizin und rechtssichere Patientenverfügungen allein sind keine Garantie für ein &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6336&amp;amp;entry_id=289&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/76-ZEITPUNKT-DES-TODES-ORGANSPENDE-UND-MARIAE-HIMMELFAHRT-WIE-LANGE-KOENNEN-LOSSPRECHUNG-UND-LETZTE-OELUNG-NOCH-GESPENDET-WERDEN-PREDIGTREIHE-STERBEN-TOD-TEIL-4.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/76-ZEITPUNKT-DES-TODES-ORGANSPENDE-UND-MARIAE-HIMMELFAHRT-WIE-LANGE-KOENNEN-LOSSPRECHUNG-UND-LETZTE-OELUNG-NOCH-GESPENDET-WERDEN-PREDIGTREIHE-STERBEN-TOD-TEIL-4.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;würdevolles Sterben&lt;/a&gt;. Hierzu muß jeder von uns selbst seinen Beitrag leisten. &quot;Herr lehre uns bedenken, daß wir sterben müssen, auf daß wir klug werden&quot;, heißt es im 90. Psalm. Manchmal glaube ich, wir sind noch nicht klug genug. In einer Karikatur steht der Tod in Gestalt des Sensenmannes wie ein Vertreter vor der Wohnungstür, durch deren Spalt ihn die Hausfrau mit den Worten abwimmelt: &quot;Danke, wir sterben nicht!&quot; Diese Karikatur bringt satirisch auf den Punkt, was schon Sigmund Freud feststellte: &quot;Im Grunde glaubt niemand an den eigenen Tod.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Umso wichtiger ist es, den Tod ganz bewußt als natürlichen Teil des Lebens anzuerkennen und anzunehmen. Das bedeutet etwa, daß wir uns in Gedanken für uns selbst und in Gesprächen mit anderen mit dem Tod vertraut machen. Daß wir nicht ausweichen, wenn unsere Kinder über den Tod sprechen wollen. Daß wir für unsere Angehörigen, Freunde oder Nachbarn in ihren letzten Tagen da sind und uns nicht von ihnen zurückziehen. Und daß wir erkennen, daß wir dem Tod auch einen Teil des Sinns unseres Daseins verdanken. Denn wenn es diese Grenze nicht gäbe, könnte uns das Leben in der Tat gleichgültig sein. Es ist gerade der Tod als Grenze des Lebens, der das Leben kostbar macht und uns dazu mahnt, auf erfüllte Weise zu leben. Die Hospizbewegung hat sich diese Erkenntnis zu Eigen gemacht. Sie folgt einem Motto, das mich tief bewegt und das wir alle beherzigen sollten: &quot;Sterben lernen heißt leben lernen.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[&lt;b&gt;ENDE DER REDE DES EHEMALIGEN DEUTSCHEN BUNDESPRÄSIDENTEN HORST KÖHLER.&lt;/b&gt;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Und in diesem Sinne&lt;/b&gt; wünsche ich weiterhin eine besinnliche Adventszeit zur Vorbereitung auf die Weihnacht der Geburt unseres Erlösers Jesus Christus. Euer Padre Alex - Dr. Alexander Pytlik &lt;div class=&quot;serendipity_babelfish&quot;&gt;Übersetze nach  &lt;a href=&quot;http://babelfish.altavista.com/babelfish/trurl_pagecontent?url=http%3A%2F%2Fwww.internetpfarre.de%2Fblog%2Farchives%2F289-HORST-KOEHLER-STERBEN-LERNEN-HEISST-LEBEN-LERNEN.html&amp;amp;lp=de%5Fen&quot;&gt;en&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;http://babelfish.altavista.com/babelfish/trurl_pagecontent?url=http%3A%2F%2Fwww.internetpfarre.de%2Fblog%2Farchives%2F289-HORST-KOEHLER-STERBEN-LERNEN-HEISST-LEBEN-LERNEN.html&amp;amp;lp=de%5Ffr&quot;&gt;fr&lt;/a&gt;&lt;/div&gt; 
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    <pubDate>Thu, 08 Dec 2011 18:30:00 +0100</pubDate>
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    <title>OFFIZIAL SELIGGESPROCHEN: SELIGER CARL LAMPERT, BITTE FÜR UNS!</title>
    <link>http://www.internetpfarre.de/blog/archives/288-OFFIZIAL-SELIGGESPROCHEN-SELIGER-CARL-LAMPERT,-BITTE-FUER-UNS!.html</link>
            <category>Aktuelle Predigt</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Padre Alex / Dr. Alexander Pytlik)</author>
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    &lt;b&gt;Anläßlich der Seligsprechung des Offizials (Gerichtsvikars) und Provikars Carl Lampert&lt;/b&gt; übernehme ich am heutigen bundesdeutschen Volkstrauertag die Predigt des Innsbrucker Diözesanbischofs Prof. Dr. Manfred Scheuer, wobei ich die auf der &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6324&amp;amp;entry_id=288&quot; title=&quot;http://www.kath-kirche-vorarlberg.at/&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.kath-kirche-vorarlberg.at/&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Internetseite des Bistums Feldkirch&lt;/a&gt; vorhandene längere Version (mit dem längeren Schluß- und Anmerkungsteil) aufgreife (die kürzere ist beim hochwürdigsten Herrn &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6325&amp;amp;entry_id=288&quot; title=&quot;http://dioezesefiles.x4content.com/page-downloads/predigt_seligsprechung_carl_lampert.pdf&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://dioezesefiles.x4content.com/page-downloads/predigt_seligsprechung_carl_lampert.pdf&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Bischof selbst&lt;/a&gt;) und gleichzeitig darauf hinweise, daß natürlich das in St. Martin (Dornbirn) am heutigen Sonntag gesprochene Wort gilt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;SELIG, DIE UM MEINETWILLEN VERFOLGT WERDEN&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;&lt;i&gt;Warum müssen gerade Sie mit Ihren Fähigkeiten und Talenten, mit Ihrem angenehmen Äußeren dieser Schwindelreligion anhangen und den Beruf eines Sau-Pfaffen ergreifen!&lt;/i&gt;“ [1] So Kommissar Trettin in Stettin zu Carl Lampert. Er hätte frei gehen können, wenn er den Talar ausgezogen und aus der Kirche ausgetreten wäre. - Weder mit der Erinnerung an Provikar Lampert noch mit seiner Seligsprechung tun sich manche leicht. Er war ein Mann der Kirche und der kirchlichen Hierarchie noch dazu. Beide stehen in den Skalen der Beliebtheit nicht ganz oben. Und er war ein Mann des Rechts und des Kirchenrechts, deren humane und seelsorgliche Bedeutung auch nicht so leicht zu vermitteln ist. Beide Bereiche – Recht und Kirche – stehen teilweise im Zwielicht. Carl Lampert hat sich vor 70 Jahren dem widersetzt, was heute unter anderen Vorzeichen schleichend passiert: Auflösung von Klöstern, Aussterben von Ordensgemeinschaften, Marginalisierung der Kirche, Verachtung der Priester und der Religion.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Seligsprechung mit der Erinnerung an Carl Lampert steht heute im Kontext von Dankbarkeit oder Empörung, Freundschaft oder Gleichgültigkeit, Resignation oder Hoffnung, Haß oder Verzeihen, Freude oder Bitterkeit, Selbstrechtfertigung oder Anklage. In die Erinnerung mischen sich die Frage nach Gerechtigkeit, der Versuch Recht zu haben und Recht zu bekommen, aber auch der Wille zur Macht und die Erfahrung von Ohnmacht. Welche Rolle nehmen wir gegenwärtig in der Gesellschaft und auch in der Kirche ein: Opfer, Richter, Täter, Angeklagte, Verstrickte, Schuldige, Zuschauer, Beschämte oder Anwälte? Wir sind nicht automatisch in einem großen Wir-Gefühl mit dem seligen Provikar eins, er ist nicht einfach der &quot;Unsrige&quot; oder &quot;einer von uns“. Das geht nicht ohne Umkehr und ohne Reinigung des Gedächtnisses. Wir können uns nicht arrogant gegenüber den &quot;Bösen“ der Vergangenheit erheben, denn die Bosheit schleicht sich auch heute in der Gestalt der Wohltat ein, und Menschenverachtung nistet sich in den Feldern der Gewohnheit. Die Seligsprechung von Provikar Carl Lampert ist Krisis, Gericht für gegenwärtige Lebens- und Glaubensstile. Eine allzu schnelle Vertrautheit mit Lampert stünde in Gefahr der Vereinnahmung und Neutralisierung, oder auch der Verkitschung und Verhübschung, wie es bei gar nicht so wenigen beliebten Heiligen der Fall ist. Carl Lampert läßt sich nicht einfach bewundern, ohne zugleich die Frage an das eigene Leben zu richten: Und was ist mit dir? Deine Sache wird hier abgehandelt, um deine Motive geht es hier, dein Gott steht zur Debatte! Wie hältst du es mit den Opfern? Wie ernsthaft stellt sich die Frage, ob es in deinem Leben etwas gibt, das groß genug ist, um dafür zu sterben? Provikar Carl Lampert wird durch die Seligsprechung nicht so hoch erhoben, daß gewöhnliche Menschen in ihrer Suche nach Wahrheit und Gerechtigkeit resignieren müßten. Eine Seligsprechung ist nicht in der Logik von Neid und Konkurrenz, von Sieg und Niederlage, von Aufwertung und Abwertung zu verstehen. Es geht um kein Siegesgeheul der einen, auch nicht um einen Triumph der Kirche, es geht nicht um das endgültige Vergessen der vielen Mitläufer oder Täter von damals, nicht um die Auslöschung der Erinnerung an jene, die einen anderen Weg gegangen sind. Selige und Heilige gehen gerade auf jene zu, die sich in der eigenen Vergangenheit verstricken, die nicht von der eigenen Selbstrechtfertigung oder auch von ihrer Schuld loskommen. Die Seligsprechung von Carl Lampert ist nur unter dem Vorzeichen des Verzeihens, der Versöhnung, der Entgiftung und der Entfeindung recht zu verstehen. Carl Lampert hat seinen Feinden und Mördern verziehen, wie uns sein Bruder Julius berichtet: &quot;&lt;i&gt;Der Herrgott möge meinen Feinden verzeihen!&lt;/i&gt;“[2] Und noch in der Todesstunde hat er seinen Henkern verziehen.[3] Carl Lampert hat die Seligpreisungen Jesu in seine Zeit übersetzt. Die Seligsprechung von ihm soll die Seligpreisungen in unsere Zeit übersetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Die Seligpreisungen spiegeln das Antlitz Jesu&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;&lt;i&gt;Die Seligpreisungen spiegeln das Antlitz Jesu und Seine Liebe.&lt;/i&gt;“[4] Wir haben von Jesus kein authentisches Bild, kein Photo, keine Filmaufnahmen, keine handschriftlichen Dokumente, keine Unterschrift, keinen genetischen Code, aber: die Seligpreisungen spiegeln das Antlitz, das Gesicht, die Identität Jesu, sie stehen im Herzen der Predigt Jesu. Dieses Antlitz Jesu vermittelt, wer Gott für uns Menschen ist. Jesu Blick auf die Menschen bleibt nicht an der geschminkten, geschönten oder gestylten Oberfläche stehen. Jesu Blick geht in die Tiefe, ins Herz; Er vermittelt Würde, Zuwendung, Leben und Hoffnung. In Jesus, in Seinen Seligpreisungen schreibt Gott das Hoheitszeichen Seiner Liebe und Würde auf die Stirn eines jeden Menschen. Der selige Carl Lampert ist ein von Jesus Angesprochener und Angeschauter. Dieses Ansehen ist der Grund für sein Selbstbewußtsein, ist die Quelle seiner Kraft des Widerstands, ist die Basis für sein Durchhalten in der Folter, für seine Treue in Leiden und Tod. Der Provikar hat die Seligpreisungen in die Zeit der Gott und Menschen verachtenden Barbarei und der abgrundtiefen Dämonie übersetzt: &quot;&lt;i&gt;Der Zeiten Dunkel und Möglichkeiten lassen uns keineswegs beneidenswerte Zeitgenossen mit allem rechnen; gut ist nur, daß im dunklen Zeitenbild ein unzerstörbar helles Licht leuchtet, Gottes Vorsehung und Vaterliebe, in ihr sind wir trotz allem wohl geborgen – ich weiß und erlebe es!&lt;/i&gt;“ (Aus einem Brief an Alfons Rigger vom 14. Juli 1942) &quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Selig, die um der Gerechtigkeit willen, selig, die um meinetwillen verfolgt werden.&lt;/i&gt;&quot; (Mt 5,10 f.) Carl Lampert ist für die Rechte der Kirche eingetreten in einer Zeit, in der das Recht gebeugt wurde, in Zeiten, in denen Menschenrechte durch das Recht des Stärkeren ersetzt wurden, in denen Mord, Einschüchterung, Deportation, Internierung und Ausmerzung von Behinderten, sozial Minderwertigen, Juden und &quot;minderwertigen&quot; Rassen zum Alltagsgeschäft gehörten. Der nationalsozialistische Staat hatte den Rechtsstaat fundamental pervertiert. Der Staat und das organisierte Verbrechen waren identisch geworden. Und deshalb hatten die Nazis für Lampert jeden Rechtsanspruch verloren.[5] Und er ist selbst Opfer des Unrechts, der Tyrannei und der Willkür geworden. Lampert wurde furchtbar gefoltert, fünfmal mit &quot;Ochsenziemern&quot; unmenschlich geschlagen: Essensentzug, kein Wasser drei Tage lang, Mißhandlungen, Drohungen, Versprechungen für den Fall des Austritts aus der Kirche. Und er beklagt das Unrecht, das ihm widerfährt: &quot;&lt;i&gt;Trotz dieses wirklichen Tatbestands wurde ich am 8. September 1944 zum Tode etc. verurteilt, &#039;weil Hagen &#039;glaubwürdig&#039; (!) und ich nicht glaubwürdig sei! – Jeglicher andere Beweis fehlte!! Sic justitia!!!!! [=So ist die Gerechtigkeit]&lt;/i&gt;“[6] Lampert ist wegen seines Eintretens für Recht und Gerechtigkeit willen verfolgt und hingerichtet worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Seligpreisungen spricht sich der Weitblick Gottes aus.[7] &quot;&lt;i&gt;Bei der Verhandlung wurde er unter anderem auch gefragt, welches Werk er höher schätze, das Evangelium oder das Buch &#039;Mein Kampf&#039;? Darauf gab er folgende Antwort: Das Evangelium ist das Wort Gottes und verkündet die Liebe. Das Buch des Herrn Hitler ist das Werk eines Menschen und predigt nur den Haß.&lt;/i&gt;“ (Aus einem Brief von Provikar Carl Lampert an Alfons Rigger vom 29. Oktober 1944) Menschenwürde, Humanität war für Hitler nur eine Wunschvorstellung, ein Phantasiegebilde, eine Fiktion, die der Mensch sich selbst wie blauen Dunst vormacht, während es im wirklichen Leben keine Sittlichkeit gibt und geben könne. Das wirkliche Leben ist für Hitler das Leben, wie es &quot;&lt;i&gt;die Natur kennt&lt;/i&gt;&quot;, und er meint, das wäre das erbarmungslose Fressen und Gefressenwerden, die gegenseitige Vernichtung auf Tod und Leben. Das Christentum sei, so Hitler, der erste geistige Terror und würde konsequent angewandt zur Züchtung des Minderwertigen führen. Es mißachte mit Milde, Versöhnung und Barmherzigkeit das gottgegebene und wissenschaftlich bestätigte Grundgesetz vom Kampf als dem Vater aller Dinge. Hitler sah &quot;&lt;i&gt;soziale Tugend und Nächstenliebe als wandelnde Pestilenz.&lt;/i&gt;&quot; (Mein Kampf) Carl Lampert hingegen am Allerseelentag 1944, also kurz vor seiner Hinrichtung: &quot;&lt;i&gt;Was sagst Du mir – Allerseelentag 1944!? – Stell auf den Tisch die duftenden Reseden, flicht auch blühende Zyanen hinein und laß&#039; uns von der Liebe reden, wie einst im Mai! Liebe, - wie leidest Du in dem Haß dieser Zeit! Haß der Zeit, wie quälst Du die Liebe der Ewigkeit!!&lt;/i&gt;“[8]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Seligsprechung von Carl Lampert drückt die Kirche ihre Glaubensüberzeugung aus, daß die Armen nicht in alle Ewigkeit arm, die Erschlagenen nicht ein für allemal erschlagen, die Vergessenen nicht für immer vergessen, die Opfer nicht für immer besiegt, die Toten nicht in alle Ewigkeit tot sind. Wenn die Hinrichtung von Carl Lampert das letzte Wort hätte, dann würde das Unrecht inthronisiert und der Tod als absoluter Herr eingesetzt. Eine Hoffnung für die Armen der Gegenwart, für die Erschlagenen, für die Opfer und die Toten der Vergangenheit läßt sich nur in der Hoffnung auf Gott durchhalten, der mit diesen etwas anfangen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Seligpreisungen sind in die offenen oder subtilen Auseinandersetzungen von Gewalt und Gewaltlosigkeit, von Unterdrückung oder Gerechtigkeit, von Lüge oder Wahrheit auf das Ende, auf die Vollendung hin gesprochen. Sie sind alles andere als Ausdruck von Resignation und Lähmung. In den Seligpreisungen fügt Jesus das Zerschlagene und die Zerschlagenen zusammen, holt Er die Verlorenen heim, macht Er die Kaputten lebendig, trocknet Er die Tränen, gibt Er den Toten Hoffnung. In den Seligpreisungen wird den Verfolgten von Jesus eine letzte Hoffnung, Leben, Sinn und Glück zugesagt. Insofern sind die Seligpreisungen eine &quot;magna charta&quot; gegen die Resignation und gegen die Hoffnungslosigkeit. In den Seligpreisungen werden scheinbar unvermeidliche geltende Sachzwänge nach vorne, auf das Glück in Gott hin aufgebrochen werden. Gegen den Tod und gegen tödliche Mächte bezeugen sie Gott als den schöpferischen Ursprung des Lebens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Lichte von Tod und Auferstehung wird die Hoffnung frei gesetzt, daß uns am Ende nicht das Nichts erwartet, sondern die schöpferische Liebe dessen, der uns erschaffen hat. Die Evangelien setzen darauf, daß Tod und Auferstehung Jesu mitnehmen in ein neues Leben. Jesus ist Hoffnungsträger schlechthin für dieses Mitgenommen-Werden in das neue Leben, wie es sich in den Seligpreisungen konkretisiert. &quot;&lt;i&gt;Semen est sanguis Christianorum. – Ein Same ist das Blut der Christen&lt;/i&gt;&quot; (Tertullian)[9] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Martyrium des seligen Carl Lampert fokussiert sich die Freiheit des Einzelnen gegenüber dem Staat. Wolfhart Pannenberg sieht in dieser Freiheit der Märtyrer der staatlichen Obrigkeit gegenüber die historische Wurzel der individuellen Freiheitsrechte: &quot;&lt;i&gt;Die Märtyrer der Alten Kirche bewiesen vor der Welt die im Tode Christi [...] begründete Freiheit des einzelnen gegenüber der Gesellschaft und dem Staat. Durch den Märtyrertod ist der einzelne radikal unabhängig geworden von jedem absoluten Anspruch der Gesellschaft oder des Staates auf sein Leben. Was man heute als Prinzip der individuellen Freiheit kennt, hat hier seine historische Wurzel.&lt;/i&gt;“[10]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sind wir wirklich frei? Wie gelangen wir zu echter innerer Freiheit? Wie werden wir sensibler für das Wesentliche? So können wir mit großen Gestalten des inneren Aufstiegs fragen. Johannes vom Kreuz ist einer, der mystisch auf den Berg Karmel aufsteigt. Er traut seinem Freiheitsdrang. Zugleich hat er ein feines Gespür gegenüber allem, was innerlich knechtet. Die Freiheit, die von innen kommt, setzt das Erkennen des eigenen Gefangenseins, der Entfremdung, der Abhängigkeiten, der Leidenschaften, der Süchte und Fixierungen voraus. Die Freiheit des Loslassens ist notwendig, um aus dem Teufelskreis von Grandiosität und Depression herauszukommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;&lt;i&gt;Ziehst du aus, die Freiheit zu suchen, so lerne vor allem Zucht der Sinne und deiner Seele, daß die Begierden und deine Glieder dich nicht bald hierhin, bald dorthin führen ... Niemand erfährt das Geheimnis der Freiheit, es sei denn durch Zucht.&lt;/i&gt;“ (Dietrich Bonhoeffer)[11]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben die Kolonisierung unserer Lebenswelten und dabei auch der Bildung wahrzunehmen. Jürgen Habermas spricht hier von der Kolonisierung der Lebenswelt durch systemische Intervention. Besondere Bedeutung kommt hier dem Recht zu, das - als kulturelle Institution - einerseits die Medien Macht und Geld lebensweltlich verankern kann, auf der anderen Seite - als systemisch verfaßter Handlungszusammenhang - auf nicht-kommunikative Art in die Lebenswelt interveniert.[12] &quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Habe den Mut, dich seines eigenen Verstandes zu bedienen.&lt;/i&gt;“ So hieß Kants Antwort auf die Frage &quot;&lt;i&gt;Was heißt Aufklärung?&lt;/i&gt;“[13]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[1] Aufzeichnungen von Julius Lampert, zitiert nach Richard Gohm, Selig, die um meinetwillen verfolgt werden. Carl Lampert – ein Opfer der Nazi-Willkür 1894 - 1944, Innsbruck - Wien 2008 (=Gohm), 29 - 49, hier 39.&lt;br /&gt;
[2] Aufzeichnungen von Julius Lampert, zitiert nach: Gohm 29.&lt;br /&gt;
[3] Brief von Arnost Janisch an Julius Lampert vom 19. November 1945, in: Gohm 68.&lt;br /&gt;
[4] Katechismus der Katholischen Kirche Nr. 1717.&lt;br /&gt;
[5] &quot;&lt;i&gt;Das nationalsozialistische Regime, das so viel Elend und Not in die Welt gebracht habe, habe vor Gott kein Recht auf einen Führungsanspruch. Das nationalsozialistische&lt;br /&gt;
Regime sei auf Unterdrückung eingestellt; es werde sich kaum halten können.&lt;/i&gt;“&lt;br /&gt;
[6] DAF, Mappe IV/A3, Eigentum der Pfarre Göfis. Gohm 118; vgl. Gaudentius Walser, Carl Lampert – Glaubenszeugnis seiner Briefe, Dornbirn 1969, 39 - 46.&lt;br /&gt;
[7] &quot;&lt;i&gt;Der Engel der Geschichte muß so aussehen. Er hat das Antlitz der Vergangenheit zugewendet. Wo eine Kette von Begebenheiten vor uns erscheint, da sieht er eine&lt;br /&gt;
einzige Katastrophe, die unablässig Trümmer auf Trümmer häuft und sie ihm vor die Füße schleudert. Er möchte wohl verweilen, die Toten wecken und das Zerschlagene&lt;br /&gt;
zusammenfügen.&lt;/i&gt;“ (Walter Benjamin, Geschichtsphilosophische These IX)&lt;br /&gt;
[8] Brief an Bruder Julius, zitiert in: Gohm 58.&lt;br /&gt;
[9] Tertullian, Apologie 50,13.&lt;br /&gt;
[10] Zitiert nach Arnold Angenendt, Bilder und Idole. Vom himmlischen Menschen und vom irdischen Übermenschen, in: Vor-Bilder. Realität und Illusion, hrsg. von Heinrich Schmidinger, Graz 1996, 259 - 292, hier 275.&lt;br /&gt;
[11] Dietrich Bonhoeffer, Stationen auf dem Weg zur Freiheit, in: Widerstand und Ergebung. Briefe und Aufzeichnungen aus der Haft, hrsg. von Eberhard Bethge, Gütersloh 1985, 184.&lt;br /&gt;
[12] Jürgen Habermas, Theorie des kommunikativen Handeln Bd. 2: Zur Kritik der funktionalistischen Vernunft, Frankfurt a. M. 1981, 522 ff.&lt;br /&gt;
[13] Immanuel Kant, Beantwortung der Frage: Was ist Aufklärung?, in: Ders., Akademie-Ausgabe, Bd. VIII, Berlin 1968, 33 – 42.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[&lt;b&gt;ENDE DER PREDIGT DES INNSBRUCKER DIÖZESANBISCHOFS.&lt;/b&gt;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Auch die&lt;/b&gt; &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6326&amp;amp;entry_id=288&quot; title=&quot;http://www.kath-kirche-vorarlberg.at/organisation/pressebuero/links-dateien/PK-20111113%20Ansprache%20Kardinal%20Angelo%20Amato.pdf&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.kath-kirche-vorarlberg.at/organisation/pressebuero/links-dateien/PK-20111113%20Ansprache%20Kardinal%20Angelo%20Amato.pdf&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;b&gt;Worte&lt;/b&gt; des Präfekten&lt;/a&gt; der Kongregation für die Selig- und Heiligsprechungsprozesse, Angelo Kardinal Amato, sind sehr lesenswert. Und hier noch ein kurzer Überblick zum Leben des neuen Seligen: Carl Lampert wurde also am 13. November 1944 mit zehn weiteren Männern wegen angeblicher &quot;&lt;i&gt;Zersetzung der Wehrkraft und Rundfunkverbrechen&lt;/i&gt;&quot; von den Nationalsozialisten hingerichtet. Am 9. Januar 1894 hatte der selige Carl in der heute 3.000-Seelen-Ortschaft Göfis das Licht der Welt erblickt, und Fürstbischof Franz Egger erteilte ihm im Dom zu Brixen während des Ersten Weltkrieges am 12. Mai 1918 die Priesterweihe. Der mit vielen Talenten ausgestattete Priester Carl Lampert wurde dann nach seinen Pfarreinsätzen von Bischof Dr. Waitz zum Studium des Kirchenrechts nach Rom gesandt. Später bezeichnete Carl diese Zeit als die glücklichsten Jahre seines Lebens. Neben dem Aufbau der kirchlichen Gerichtsbarkeit in der seit 1921 bestehenden Apostolischen Administratur Innsbruck-Feldkirch wurde ihm 1936 die Leitung der Verlagsanstalt Tyrolia übertragen, und nach der Eingliederung Österreichs in das Deutsche Reich wurde der selige Carl 1939 als Provikar auch Vertreter des Bischofs für den Tiroler Diözesanteil. Der damalige Gauleiter Franz Hofer erkannte rasch, daß er in Lampert nun den gefährlichsten Gegner aus den Reihen der Katholischen Kirche hatte, da dieser kirchenfeindliche Haltungen der Gauleitung mutig kritisierte. Mehrmals wurde der selige Carl Lampert dafür in Gestapo-Haft genommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Der Fall eines anderen Märtyrerpriesters&lt;/b&gt; brachte Provikar Lampert schließlich ins Konzentrationslager: es handelte sich um schon 1996 vom seligen Johannes Paul II. in die Schar der Seligen aufgenommenen Pfarrer von Götzens, Otto Neururer, der bereits 1939 in das Konzentrationslager Dachau eingeliefert und schon am 30. Mai 1940 in Buchenwald ermordet worden war. Die Urne des seligen Otto Neururer war damals nämlich an seine Pfarrgemeinde geschickt worden, wobei es sich der selige Mitbruder Carl Lampert nicht nehmen ließ, eine entsprechende Todesanzeige drucken zu lassen. Sofort wurde der selige Carl wegen &quot;&lt;i&gt;Vorstoßes gegen die nationalsozialistischen Geheimhaltungsvorschriften&lt;/i&gt;&quot; (am 5. Juli 1940) ins Innsbrucker Polizeigefängnis verbracht, und sein Leidensweg führte ihn ab dem 25. August 1940 durch die Konzentrationslager Dachau, Sachsenhausen-Oranienburg und wiederum Dachau. Dort wurde er zwar am 1. August 1941 entlassen, erhielt aber in Tirol &quot;Gauverbot“ und mußte sich fortan im damaligen Gau Pommern/Mecklenburg aufhalten. Dahinter steckte jedoch ein ausgeklügelter Plan, Carl Lampert der Spionage zu überführen und sein Todesurteil vorzubereiten. Ein Spitzel schleuste sich als &quot;Ing. Hagen“ ein und sammelte fortan das Material für den Prozeß. Dieses Lügenprotokoll führte dann zu einem dreimaligen Todesurteil des seligen Carl Lampert, das am heutigen Tage des Jahres 1944 in Halle an der Saale durch das Fallbeil vollstreckt wurde. Seine Urne wurde dann nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges 1948 nach Göfis zurückgeführt. Einen weiteren katholischen Blutzeugen aus jener Zeit hatte Papst Benedikt XVI. bei seinem letzten Besuch in Deutschland beim &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6327&amp;amp;entry_id=288&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/287-PAPST-BENEDIKT-XVI.-AUF-DEM-GEISTLICHEN-WEG-NACH-ASSISI.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/287-PAPST-BENEDIKT-XVI.-AUF-DEM-GEISTLICHEN-WEG-NACH-ASSISI.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Zusammentreffen mit Vertretern der Jüdischen Gemeinde&lt;/a&gt; hervorgehoben, nämlich den ebenso bereits 1996 seliggesprochenen Berliner Dompropst Bernhard Lichtenberg. Und so könnten an dieser Stelle noch viele Blutzeugen der Christenheit aus dieser Zeit benannt werden. Ich erinnere auch besonders an den &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6328&amp;amp;entry_id=288&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/284-HEILIGER-MAXIMILIAN-KOLBE-70-JAHRE-MARTYRIUM-IN-AUSCHWITZ.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/284-HEILIGER-MAXIMILIAN-KOLBE-70-JAHRE-MARTYRIUM-IN-AUSCHWITZ.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;heiligen Maximilian Kolbe&lt;/a&gt;, und mit der allerseligsten Jungfrau und Gottesmutter Maria wollen wir sie alle am heutigen Volkstrauersonntag besonders anrufen! Euer Padre Alex - Dr. Alexander Pytlik &lt;div class=&quot;serendipity_babelfish&quot;&gt;Übersetze nach  &lt;a href=&quot;http://babelfish.altavista.com/babelfish/trurl_pagecontent?url=http%3A%2F%2Fwww.internetpfarre.de%2Fblog%2Farchives%2F288-OFFIZIAL-SELIGGESPROCHEN-SELIGER-CARL-LAMPERT%2C-BITTE-FUER-UNS%21.html&amp;amp;lp=de%5Fen&quot;&gt;en&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;http://babelfish.altavista.com/babelfish/trurl_pagecontent?url=http%3A%2F%2Fwww.internetpfarre.de%2Fblog%2Farchives%2F288-OFFIZIAL-SELIGGESPROCHEN-SELIGER-CARL-LAMPERT%2C-BITTE-FUER-UNS%21.html&amp;amp;lp=de%5Ffr&quot;&gt;fr&lt;/a&gt;&lt;/div&gt; 
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    <pubDate>Sun, 13 Nov 2011 19:53:24 +0100</pubDate>
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<item>
    <title>HEILIGER MAXIMILIAN KOLBE: 70 JAHRE MARTYRIUM IN AUSCHWITZ</title>
    <link>http://www.internetpfarre.de/blog/archives/284-HEILIGER-MAXIMILIAN-KOLBE-70-JAHRE-MARTYRIUM-IN-AUSCHWITZ.html</link>
            <category>Aktuelle Predigt</category>
            <category>Katholische Lehre</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Padre Alex / Dr. Alexander Pytlik)</author>
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    &lt;b&gt;Am kommenden Sonntag, dem 14. August 2011&lt;/b&gt;, jährt sich zum 70. Mal das Martyrium des heiligen Maximilian Kolbe. Aus diesem Anlaß heraus übernehme ich die päpstlichen Predigten zu seiner Seligsprechung (vor 40 Jahren) und zu seiner Heiligsprechung von der Internetseite des Heiligen Stuhles und übertrage diese beiden aus dem Italienischen ins Deutsche:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;I. FEIERLICHE SELIGSPRECHUNG VON PATER MAXIMILIAN MARIA KOLBE&lt;/b&gt; - &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6262&amp;amp;entry_id=284&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/holy_father/paul_vi/homilies/1971/documents/hf_p-vi_hom_19711017_it.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/holy_father/paul_vi/homilies/1971/documents/hf_p-vi_hom_19711017_it.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;PREDIGT VON PAPST PAUL VI.&lt;/a&gt; (Sonntag, 17. Oktober 1971):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Maximilian Maria Kolbe ein Seliger. Was bedeutet dies? Es will heißen, daß die Kirche in ihm einen ganz besonderen Menschen sieht, einen, in dem die Gnade Gottes und seine Seele in solcher Weise aufeinander getroffen sind, daß daraus ein wundervolles Leben hervorging, in dem der gute Beobachter die Symbiose eines doppelten Wirkungsprinzips entdeckt, des göttlichen und des menschlichen - geheimnisvoll das eine, experimentell das andere, übernatürlich und doch im Inneren das eine, natürlich und doch komplex wie ausgedehnt das andere, bis zum Erreichen jenes einzigartigen Profils moralischer und geistlicher Größe, die wir Heiligkeit nennen, das heißt die nach religiösen Kriterien erreichte Vollkommenheit, die - wie man weiß - zu den unendlichen Höhen des Absoluten strebt. Selig will also heißen, jener Verehrung würdig zu sein, das heißt jenes gestatteten und entsprechenden lokalen Kultes, welcher die Bewunderung dessen einschließt, der wegen mancher außergewöhnlicher und prachtvoller Wirkung des heiligenden Geistes Objekt derselben Verehrung ist. Selig will heißen gerettet und siegreich. Will heißen Bürger des Himmels mit allen Eigenheiten des Erdenbürgers; will heißen Bruder und Freund, um den wir noch als den unsrigen wissen, sogar mehr denn je als den unsrigen, weil er identifiziert ist als fruchtbares Glied der Gemeinschaft der Heiligen, die jener mystische Leib Christi ist, die Kirche, die sowohl in der Zeit als auch in der Ewigkeit lebt; will heißen Fürsprecher und deshalb Protektor im Reich der Liebe, und gemeinsam mit Christus «lebt er allezeit, um für uns einzutreten» (Hebr 7,25; vgl. Röm 8,34); will schließlich heißen exemplarischer Champion, die Sorte Mensch, an dem wir unsere Lebensform ausrichten können, weil beim Seligen das Privileg des Apostels Paulus anerkannt ist, dem christlichen Volk sagen zu können: «Haltet euch an mein Vorbild, wie ich Christus zum Vorbild nehme» (1 Kor 4,16; 11,1; Phil 3, 17; vgl. 1 Thess 3,7).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;LEBEN UND WERKE DES NEUEN SELIGEN&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So können wir von heute an Maximilian Kolbe als neuen Seligen betrachten. Aber wer ist Maximilian Kolbe?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr wißt es, ihr kennt ihn. Steht er doch unserer Generation so nahe, ist er doch so durchtränkt von der gelebten Erfahrung dieser unserer Zeit, alles weiß man von ihm. Wenig andere Prozesse sind wahrscheinlich so gut dokumentiert wie dieser. Nur wegen unserer modernen Leidenschaft für die historische Wahrheit lesen Wir - einer Inschrift ähnlich - das biographische Profil von Pater Kolbe, das wir einem seiner unermüdlichsten Erforscher verdanken:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
«P. Maximilian Kolbe wurde am 8. Januar 1894 in Zdusnka Wola, in der Nähe von Lodz, geboren. Nachdem er im Jahr 1907 ins Seminar der Minoriten-Konventualen eingetreten war, wurde er nach Rom gesendet, um die kirchlichen Studien an der Päpstlichen Universität Gregoriana und am &quot;Seraphicum&quot; seines Ordens fortzusetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch als Student ersann er eine Institution, die Miliz der Unbefleckten. Zum Priester ausgeweiht am 28. April 1918 und nach Polen heimgekehrt, begann er sein marianisches Apostolat, insbesondere mit der Monatspublikation Rycerz Niepokalanej (der Ritter der Unbefleckten), welche im Jahr 1938 eine Million Exemplare erreichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1927 gründete er die Niepokalanów (Stadt der Unbefleckten), Zentrum des religiösen Lebens und diverser Formen des Apostolates. 1930 brach er nach Japan auf, wo er eine weitere ähnliche Institution gründete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seiner definitiven Rückkehr nach Polen widmete er sich ganz seinem Werk, mit verschiedenen religiösen Publikationen. Der Zweite Weltkrieg überraschte ihn an der Spitze des eindrucksvollsten polnischen Verlagskomplexes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 19. September 1939 wurde er von der Gestapo festgenommen, die ihn zuerst nach Lamsdorf (Deutschland) deportierte, später ins provisorische Konzentrationslager Amtitz. Nach seiner Freilassung am 8. Dezember 1939 kehrte er nach Niepokalanów zurück und nahm die unterbrochene Tätigkeit wieder auf. Wieder festgenommen im Jahr 1941, wurde er ins Pawiak-Gefängnis in Warschau eingesperrt und dann ins Konzentrationslager von Oswiecim (Auschwitz) deportiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem er das Leben als Ersatz für einen zum Tode verurteilten Unbekannten - es handelte sich um eine Repressalie für die Flucht eines Häftlings - angeboten hatte, wurde er in einen Bunker gesperrt, um darin den Hungertod zu erleiden. Am 14. August, Vigil der in den Himmel Aufgenommenen, durch eine Phenolininjektion verstorben, gab er seine gute Seele Gott zurück, nachdem er zuvor noch seinen Leidensgenossen beigestanden war und sie getröstet hatte. Sein Leib wurde verbrannt» (Pater Ernesto Piacentini, O.F.M. Conv.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;DIE VEREHRUNG DER&lt;/b&gt; &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6268&amp;amp;entry_id=284&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/18-UNBEFLECKTE-EMPFAENGNIS-150-JAHRE-VERKUENDIGUNG-DES-DOGMAS-DER-UNBEFLECKTEN-EMPFAENGNIS-MARIENS.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/18-UNBEFLECKTE-EMPFAENGNIS-150-JAHRE-VERKUENDIGUNG-DES-DOGMAS-DER-UNBEFLECKTEN-EMPFAENGNIS-MARIENS.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;b&gt;UNBEFLECKTEN EMPFÄNGNIS&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber bei einer Zeremonie wie dieser entschwindet der biographische Anhaltspunkt im Lichte der großen Hauptlinien der zusammengeschauten Gestalt des neuen Seligen; und wir richten unseren Blick für einen Moment auf diese Linien, die ihn charakterisieren und ihn unserem Gedenken anvertrauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Maximilian Kolbe war ein Apostel der Verehrung der Madonna, und sie wurde von ihm in ihrem ersten, ursprünglichen und vorzüglichen Glanz, jenem ihrer Bezeichnung von Lourdes betrachtet: als die Unbefleckte Empfängnis. Es ist unmöglich, den Namen, die Aktivität, die Mission des seligen Kolbe vom Namen der unbefleckten Maria abzutrennen. Er war es, der die Miliz der Unbefleckten hier in Rom am 16. Oktober 1917 gründete, noch bevor er zum Priester geweiht wurde. Wir können heute diesen Jahrestag begehen. Er ist bekannt als der demütige und milde Franziskaner, und mit unglaublicher Kühnheit sowie außerordentlichem Organisationstalent entfaltete er die Initiative. Und die fromme Verehrung der Mutter Christi, geschaut in ihrem Sonnenkleid (vgl. Offb 12,1), wurde der Brennpunkt seiner Spiritualität, seines Apostolates, seiner Theologie. Kein Zweifel möge unsere Bewunderung und unsere Zustimmung zu diesem Auftrag beeinträchtigen, den uns der neue Selige als Erbe und Vorbild hinterlassen hat, als ob auch Wir Mißtrauen hegten gegenüber einer ähnlichen marianischen Lobpreisung und als ob sich zwei andere theologische und geistliche Strömungen, die heute im religiösen Denken und Leben vorherrschen - jene christologische und jene ekklesiologische - im Wettstreit mit jener mariologischen befänden. Kein Wettstreit. Im Denken Kolbes behält Christus nicht nur den ersten Platz, sondern - absolut gesprochen - den einzig notwendigen und ausreichenden Platz in der Heilsökonomie; und auch die Liebe zur Kirche und zu ihrer Sendung ist in der Konzeption der Lehre oder in der apostolischen Zielsetzung des neuen Seligen nicht vergessen. Im Gegenteil, gerade aus der untergeordneten Komplementarität der Gottesmutter - im Hinblick auf den kosmologischen, anthropologischen und soteriologischen Plan Christi - entspringt jedes ihrer Vorrechte und ihre ganze Größe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das wissen Wir genau. Und Kolbe sieht Maria so wie die ganze katholische Lehre, die ganze katholische Liturgie und die ganze katholische Spiritualität eingefügt in den göttlichen Plan als  «Fixpunkt des ewigen Ratschlusses», als die voll der Gnade, als den Sitz der Weisheit, als die zur Mutterschaft Christi Vorherbestimmte, als die Königin des messianischen Reiches (Lk 1,33), und gleichzeitig als die Magd des Herrn, als die dazu Erwählte, der Inkarnation des Wortes ihre unersetzliche Kooperation darzubieten, als die Mutter des Gottmenschen, unseres Erlösers: «Maria ist diejenige, durch welche die Menschen bei Jesus ankommen, und diejenige, durch welche Jesus bei den Menschen ankommt» (L. BOUYER, Le trône de la Sagesse, S. 69).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unserem Seligen sind daher keine Vorwürfe zu machen - auch nicht der Kirche mit ihm gemeinsam - wegen seines Enthusiasmus, der der Verehrung der Jungfrau gewidmet ist; die Verehrung ist nie dem Zentralen gleichgestellt noch gibt es einen Vorrang einer solchen Verehrung, eben wegen des Geheimnisses der Gemeinschaft, die Maria mit Christus vereint und die im Neuen Testament so überzeugend dokumentiert ist; aus der Verehrung erwächst nie eine «Mariolatrie». So wie die Sonne nie vom Mond verdunkelt wird; ebensowenig wird jemals die dem Dienst der Kirche im eigentlichen Sinne anvertraute Rettungsmission beeinträchtigt, wenn diese versteht, Maria als ihre eine herausragende Tochter und als ihre geistliche Mutter zu verehren. Wenn man so will, ist der charakteristische Aspekt, ja sogar aus sich heraus der Ausgangspunkt der Frömmigkeit, der Mehrverehrung Mariens, von Seiten des seligen Kolbe die Bedeutung, die er ihr zuschreibt im Hinblick auf die gegenwärtigen Bedürfnisse der Kirche, auf die Wirksamkeit ihrer Weissagung über die Herrlichkeit des Herrn und auf die Erhöhung der Niedrigen, auf die Mächtigkeit ihrer Fürsprache, auf den Glanz ihrer Vorbildlichkeit, auf die Präsenz ihrer mütterlichen Liebe. Das &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6266&amp;amp;entry_id=284&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/archive/hist_councils/ii_vatican_council/documents/vat-ii_const_19641121_lumen-gentium_ge.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/archive/hist_councils/ii_vatican_council/documents/vat-ii_const_19641121_lumen-gentium_ge.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Konzil&lt;/a&gt; hat uns in diesen Gewißheiten bestätigt, und nun belehrt und hilft uns vom Himmel her Pater Kolbe, diese zu meditieren und zu leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses marianische Profil des neuen Seligen qualifiziert ihn und ordnet ihn den großen Heiligen und den vorausblickenden Denkern zu, die das Geheimnis Mariens verstanden, verehrt und besungen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;TRAGISCHER UND HERAUSRAGENDER EPILOG&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann sind wir beim tragischen und herausragenden Epilog des unschuldigen apostolischen Lebens von Maximilian Kolbe. Von diesem Epilog her rührt hauptsächlich die Verherrlichung, welche die Kirche heute in bezug auf den demütigen, milden und fruchtbringenden Ordensmann, auf den mustergültigen Schüler des heiligen Franziskus, auf den in Maria, die Unbefleckte, verliebten Ritter feiert. Die Szene seines zeitlichen Endes ist so schrecklich und erschütternd, daß Wir vorzögen, darüber nicht zu sprechen und sie nie mehr zu betrachten, um nicht zu sehen, bis wohin die unmenschliche Erniedrigung durch die Präpotenz gehen kann, die sich aus ungerührter Grausamkeit gegenüber Menschenwesen, die auf wehrlose Sklaven reduziert und zur Ausrottung bestimmt sind, das Podest der Größe und Herrlichkeit verschafft; und es waren Millionen solcher, die dem Stolz der Gewalt und dem Wahn des Rassismus geopfert wurden. Und doch bedarf es des Nachdenkens über diese finstere Szene, um darin manchen Funken verbliebener Menschlichkeit zu erblicken. O weh, die Geschichte darf diese ihre fürchterliche Seite nicht vergessen. Und so kann sie nicht anders als den bestürzten Blick auf die hellen Punkte richten, die sich aus ihr ergeben, aber gemeinsam besiegen sie so die unbegreifliche Finsternis. Einer dieser Punkte, ja vielleicht der leuchtendste und funkelndste, ist die zermürbte, gelassene Figur des Maximilian Kolbe. Der stille und immer fromme Held, der getragen ist von einem paradoxen und doch vernünftig durchdachten Vertrauen. Sein Name wird unter den Großen verbleiben und wird enthüllen, welche Rücklagen an moralischen Werten bei jenen unglücklichen Massen brachliegen, die vor Angst und Verzweiflung erstarrt sind. Und nun umhüllen Wir diesen immensen Vorhof des Todes mit einem göttlichen und unvergänglichen Wort des Lebens, mit jenem von Jesus, welches das Geheimnis des schuldlosen Leidens offenbart - Sühne zu sein, Opfer zu sein und schließlich Liebe zu sein: «Es gibt keine größere Liebe, als wenn einer sein Leben für seine Freunde hingibt» (Joh 15,13). Jesus sprach von Sich angesichts Seiner bevorstehenden Hinopferung für die Rettung der Menschen. Die Menschen sind alle Freunde Jesu, wenn sie wenigstens Sein Wort hören. Pater Kolbe verwirklichte im verhängnisvollen Lager von Auschwitz den Spruch der befreienden Liebe auf zweifache Weise (unter doppeltem Titel):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;DER PRIESTER, «ALTER CHRISTUS»&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(1.) Wer erinnert sich nicht an die unvergleichliche Episode? «Ich bin ein katholischer Priester», sagte er, als er sein Leben dem Tod darbot - und welchem Tod! - um einen unbekannten Schicksalsgefährten das Überleben zu ermöglichen, der nämlich schon für die blinde Blutrache bestimmt war. Und das war ein gewaltiger Moment: das Angebot wurde angenommen. Es ging hervor aus dem Herzen, das eingeübt war, sich selbst zu schenken, als natürliche, spontane und sozusagen logische Konsequenz des eigenen Priestertums. Ist nicht ein Priester ein «zweiter Christus»? War nicht Christus als Priester das Erlösungsopfer des Menschengeschlechtes? Welcher Ruhm, welches Beispiel für uns Priester, in diesem neuen Seligen einen Interpreten dieser unserer Weihe und unserer Sendung zu erkennen! Welche Ermahnung in dieser Stunde der Unsicherheit, in der die menschliche Natur bisweilen gerne ihre Rechte dominieren lassen möchte gegenüber der übernatürlichen Berufung zur totalen Hingabe an Christus in demjenigen, der in Seine Nachfolge berufen ist! Und welcher Trost für die so geliebte und so edle, dichte und treue Schar der guten Priester und Ordensmänner, die ihre Sendung - auch in der legitimen und lobenswerten Intention, ihre Berufung von der persönlichen Mittelmäßigkeit und von der gesellschaftlichen Frustration abzuheben - so verstehen: ich bin ein katholischer Priester, und deshalb opfere ich mein Leben, um jenes der anderen zu retten! Dies scheint der Auftrag zu sein, den der Selige besonders an uns richtet, die Diener der Kirche Gottes, und in analoger Weise an alle, die den Geist dieses Auftrags annehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;SOHN DES EDLEN UND KATHOLISCHEN POLEN&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(2.) Und diesem Titel des Priesters fügt sich noch ein anderer hinzu; ein weiterer Nachweis, daß das Opfer des Seligen seine Motivation in einer Freundschaft hatte: er war Pole. Als Pole wurde er zu jenem unglückseligen «Lager» verurteilt, und als Pole tauschte er sein Schicksal mit jenem, für das sein Landsmann Franciszek Gajowniczek vorgesehen war; das heißt, er erlitt die grausame Todesstrafe stellvertretend für ihn. Wie viele Dinge kommen einem in den Sinn in Erinnerung an diesen menschlichen, sozialen und ethnischen Aspekt des freiwilligen Sterbens von Maximilian Kolbe, der auch Sohn des edlen und katholischen Polen ist! Das historische Schicksal des Leidens dieser Nation scheint in diesem charakteristischen und heroischen Fall die säkulare Berufung des polnischen Volkes zu belegen, in der gemeinsamen Leidensgeschichte sein Bewußtsein der Einigkeit zu finden, seine ritterliche Mission hin zu der in der Würde des spontanen Opfers seiner Söhne erreichten Freiheit, und deren Bereitschaft, füreinander einzutreten zur Bewältigung der Lebhaftigkeit hin zu einer unbesiegbaren Eintracht, sein unzerstörbar katholischer Charakter, der das polnische Volk als ein lebendiges und geduldiges Glied der universalen Kirche auszeichnet, seine feste Überzeugung, daß im wunderbar-außergewöhnlichen, aber doch tief empfundenen Schutz der Madonna das Geheimnis seiner wieder aufkommenden Blüte liegt - das alles sind in Regenbogenfarben schillernde Strahlen, die vom frischgebackenen Märtyrer Polens ausgehen und das authentische, schicksalschwere Antlitz dieses Landes erstrahlen lassen, und sie regen uns an, den Seligen, seinen exemplarischen Helden, anzurufen für die Festigkeit im Glauben, für den Eifer in den Werken der Liebe, um Eintracht, Wohlfahrt und Frieden seines ganzen Volkes. Die Kirche und die Welt werden davon gemeinsam profitieren. Und so sei es. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;II. FEIERLICHE HEILIGSPRECHUNG VON PATER MAXIMILIAN MARIA KOLBE&lt;/b&gt; - &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6264&amp;amp;entry_id=284&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/holy_father/john_paul_ii/homilies/1982/documents/hf_jp-ii_hom_19821010_canonizzazione-kolbe_it.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/holy_father/john_paul_ii/homilies/1982/documents/hf_jp-ii_hom_19821010_canonizzazione-kolbe_it.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;PREDIGT DES SELIGEN JOHANNES PAUL II.&lt;/a&gt; (Sonntag, 10. Oktober 1982):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;1.&lt;/b&gt; “Es gibt keine größere Liebe, als wenn einer sein Leben für seine Freunde hingibt&quot; (Joh 15,13).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von heute an wünscht die Kirche, einen Mann &quot;heilig&quot; zu nennen, dem es gewährt wurde, die genannten Worte des Erlösers in absolut buchstäblicher Weise zu erfüllen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seht, tatsächlich gegen Ende des Monats Juli 1941, als sich auf Befehl des Lagerkommandanten die zum Hungertod bestimmten Gefangenen in der Reihe aufstellten, meldete sich spontan dieser Mensch, Maximilian Maria Kolbe, und erklärte sich bereit, für einen von ihnen ersatzweise in den Tod zu gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Verfügbarkeit wurde angenommen, und nach mehr als zwei Wochen der durch den Hunger verursachten Qualen wurde Pater Maximilian schließlich am 14. August 1941 das Leben durch eine tödliche Injektion genommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das alles passierte im &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6267&amp;amp;entry_id=284&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/116-SEINE-HEILIGKEIT-PAPST-BENEDIKT-XVI.-IN-AUSCHWITZ.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/116-SEINE-HEILIGKEIT-PAPST-BENEDIKT-XVI.-IN-AUSCHWITZ.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Konzentrationslager von Auschwitz&lt;/a&gt;, wo während des letzten Krieges etwa 4.000.000 Personen zu Tode gebracht wurden, darunter auch die Dienerin Gottes Edith Stein (die [heilige] Karmelitin Schwester Theresa Benedicta vom Kreuz), deren Seligsprechungsverfahren bei der zuständigen Kongregation läuft. Der Ungehorsam gegenüber Gott, dem Schöpfer des Lebens, der gesagt hat &quot;Du sollst nicht töten&quot;, hat in diesem Ort das immense Blutbad vieler Unschuldiger bewirkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gleichzeitig ist unsere Epoche in so schrecklicher Weise von der Ausrottung des unschuldigen Menschenlebens gekennzeichnet geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;2.&lt;/b&gt; Pater Maximilian Kolbe ist eben selbst als ein Gefangener des Konzentrationslagers an diesem Ort des Todes für das Recht auf Leben eines unschuldigen Menschen eingetreten, einer der 4.000.000.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Mann (Franciszek Gajowniczek) lebt noch und befindet sich unter uns. Pater Kolbe hat das Recht auf das Leben verteidigt, indem er seine Bereitschaft erklärte, an dessen Stelle in den Tod zu gehen, weil dieser ein Familienvater und sein Leben für seine Lieben notwendig war. Pater Maximilian Maria Kolbe hat so das ausschließliche Recht des Schöpfers auf das Leben des unschuldigen Menschen bekräftigt und Zeugnis abgelegt für Christus und die Liebe. So schreibt ja der Apostel Johannes: “Daran haben wir die Liebe erkannt, daß Er sein Leben für uns hingegeben hat. So müssen auch wir für die Brüder das Leben hingeben&quot; (1 Joh 3,16).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Indem er sein Leben für einen Bruder hingegeben hat, ist Pater Maximilian, den die Kirche schon seit 1971 als &quot;Seligen&quot; verehrt, in einer besonderen Weise Christus ähnlich geworden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;3.&lt;/b&gt; Wir, die wir also heute, am Sonntag, dem 10. Oktober, vor der Basilika des heiligen Petrus vereint sind, wollen den besonderen Wert hervorheben, den der Märtyrertod des Pater Maximilian Kolbe in den Augen Gottes besitzt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Kostbar ist in den Augen des Herrn das Sterben seiner Frommen” (Ps 115 [116],15), so haben wir beim Antwortpsalm wiederholt. Wahrhaftig, es ist kostbar und unschätzbar! Durch den Tod, den Christus auf dem Kreuz erlitten hat, hat sich die Erlösung der Welt vollzogen, weil dieser Tod den Wert der höchsten Liebe besitzt. Durch den von Pater Maximilian Kolbe erlittenen Tod hat sich ein glasklares Zeichen dieser Liebe in unserem Jahrhundert erneuert, das in höchstem Maße und auf unterschiedlichste Weise von der Sünde und vom Tod bedroht ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so scheint sich in dieser feierlichen Liturgie der Heiligsprechung tatsächlich unter uns jener &quot;Märtyrer der Liebe&quot; aus Auschwitz (wie ihn Paul VI. nannte) zu melden und zu rufen: “Ach Herr, ich bin doch Dein Knecht, Dein Knecht bin ich, der Sohn Deiner Magd. Du hast meine Fesseln gelöst&quot; (Ps 115 [116],16).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und indem er gewissermaßen das Opfer seines ganzen Lebens in einem zusammenschaut - er als Priester und geistlicher Sohn des heiligen Franziskus -, scheint er zu sagen: “Wie kann ich dem Herrn all das vergelten, was er mir Gutes getan hat? Ich will den Kelch des Heils erheben und anrufen den Namen des Herrn.&quot; (Ps 115 [116],12 f.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sind Worte der Dankbarkeit. Der aus Liebe an Stelle des Bruders erlittene Tod ist ein heroischer Akt des Menschen, mittels dessen wir - gemeinsam mit dem neuen Heiligen - Gott preisen. Von Ihm kommt in der Tat die Gnade zu solchem Heldentum, zu diesem Martyrium.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;4.&lt;/b&gt; Wir preisen also heute das große Werk Gottes im Menschen. Vor uns allen hier Versammelten erhebt Pater Maximilian Kolbe seinen &quot;Kelch des Heils&quot;, in dem das Opfer seines ganzen Lebens enthalten ist, das besiegelt wurde mit dem Märtyrertod &quot;für einen Bruder&quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dieses endgültige Opfer bereitete sich Maximilian vor, indem er von den ersten Jahren seines Lebens an in Polen Christus nachfolgte. Aus diesen Jahren stammt der geheimnisvolle Traum zweiter Kronen: einer weißen und einer roten, unter denen unser Heiliger nicht auswählt, sondern beide annimmt. Seit den Jahren der Jugend war er durchdrungen von einer großen Liebe zu Christus und vom Wunsch nach dem Martyrium.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Liebe und dieser Wunsch begleiteten ihn auf dem Weg der franziskanischen und priesterlichen Berufung, auf die er sich sowohl in Polen als auch in Rom vorbereitete. Diese Liebe und dieser Wunsch folgten ihm in alle Orte des priesterlichen und franziskanischen Dienstes in Polen und auch beim missionarischen Dienst in Japan.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;5.&lt;/b&gt; Die Inspiration seines ganzen Lebens war die &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6268&amp;amp;entry_id=284&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/18-UNBEFLECKTE-EMPFAENGNIS-150-JAHRE-VERKUENDIGUNG-DES-DOGMAS-DER-UNBEFLECKTEN-EMPFAENGNIS-MARIENS.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/18-UNBEFLECKTE-EMPFAENGNIS-150-JAHRE-VERKUENDIGUNG-DES-DOGMAS-DER-UNBEFLECKTEN-EMPFAENGNIS-MARIENS.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Unbefleckte&lt;/a&gt;, der er seine Liebe zu Christus und seinen Wunsch zum Martyrium anvertraute. Im Geheimnis der Unbefleckten Empfängnis enthüllte sich vor den Augen seiner Seele jene wundervolle und übernatürliche Welt der dem Menschen dargebotenen Gnade Gottes. Der Glaube und die Werke des gesamten Lebens von Pater Maximilian zeigen auf, daß er sein Zusammenwirken mit der göttlichen Gnade als eine Miliz unter dem Zeichen der Unbefleckten Empfängnis verstand. Die marianische Linie ist im Leben und bei der Heiligkeit des Pater Kolbe besonders ausdrucksvoll. Mit dieser Kennung ist auch sein ganzes Apostolat versehen gewesen, sei es im Vaterland, sei es in den Missionen. Sowohl in Polen als auch in Japan bestanden als Zentrum dieses Apostolates die speziellen Städte der Unbefleckten (&quot;Niepokalanów&quot; polnisch, &quot;Mugenzai no Sono&quot; japanisch).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;6.&lt;/b&gt; Was ist im Hungerbunker des Konzentrationslagers Oswiecim (Auschwitz) am 14. August des Jahres 1941 passiert?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darauf gibt die heutige Liturgie Antwort: seht, Gott hat Maximilian Maria geprüft &quot;und fand ihn Seiner würdig&quot; (vgl. Weish 3,5). Er hat ihn erprobt “wie Gold im Schmelzofen und ihn angenommen als ein vollgültiges Opfer&quot; (vgl. Weish 3,6).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn er “in den Augen der Menschen gestraft wurde&quot;, so ist doch &quot;seine Hoffnung voll Unsterblichkeit&quot;, weil “die Seelen der Gerechten in Gottes Hand sind, und keine Qual kann sie berühren&quot;. Und wenn sie - menschlich gesprochen - die Qual und der Tod erreichen, wenn sie &quot;in den Augen der Toren gestorben sind ...&quot;, wenn &quot;ihr Scheiden von uns als Vernichtung galt ...&quot;, &quot;sind sie im Frieden&quot;: sie erfahren das Leben und die Freude &quot;in Gottes Händen&quot; (vgl. Weish 3,1 - 4).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Solches Leben ist Frucht des Todes, der dem Tode Christi ähnlich ist. Der Ruhm ist die Teilhabe an Seiner Auferstehung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was passierte also am 14. August 1941 im Hungerbunker?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es erfüllten sich die von Christus an die Apostel gerichteten Worte, damit “sie sich aufmachen und Frucht bringen und ihre Frucht bleibe” (vgl. Joh 15,16).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf wunderbare Weise setze sich die Frucht des heroischen Todes von Maximilian Kolbe in der Kirche und in der Welt fort!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;7.&lt;/b&gt; Die Menschen betrachteten das, was im Lager von “Auschwitz&quot; passiert war. Und wenn es auch in ihren Augen so erscheinen mußte, daß ein Gefährte ihrer Schmerzen &quot;sterbe”, auch wenn sie rein menschlich &quot;sein Hinscheiden&quot; als &quot;eine Vernichtung&quot; ansehen konnten, war dies jedenfalls in ihrem Bewußtsein nicht alleine &quot;der Tod&quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Maximilian starb nicht, sondern &quot;gab sein Leben ... für den Bruder&quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Tod - schrecklich aus dem menschlichen Blickwinkel - war die ganze definitive Größe des menschlichen Aktes und der menschlichen Wahl enthalten: er bot sich von sich aus dem Tod aus Liebe an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und in diesem seinen menschlichen Tod gab es das transparente Zeugnis, gegeben für Christus: das in Christus gegebene Zeugnis für die Würde des Menschen, für die Heiligkeit seines Lebens und für die erlösende Kraft des Todes, in dem sich die Macht der Liebe manifestiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eben deshalb wurde der Tod von Maximilian Kolbe zu einem Siegeszeichen. Dies war der aufgezeigte Sieg über das ganze System der Verachtung und des Hasses gegenüber dem Menschen und gegenüber dem, was im Menschen göttlich ist, sein Sieg ähnlich jenem, den unser Herr Jesus Christus auf Kalvaria eingefahren hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Ihr seid meine Freunde, wenn ihr tut, was ich euch auftrage&quot; (Joh 15,14)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;8.&lt;/b&gt; Die Kirche nimmt dieses Zeichen des Sieges, ermöglicht durch die Kraft der Erlösung Christi, mit Verehrung und Dankbarkeit entgegen. Sie sucht mit ganzer Demut und Liebe herauszulesen, was die Beredsamkeit des Siegeszeichens betrifft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie immer, wenn sie die Heiligkeit ihrer Söhne und ihrer Töchter proklamiert, so bemüht sie sich auch in diesem Fall, mit der ganzen notwendigen Präzision und Verantwortung vorzugehen, indem alle Aspekte des Lebens und des Sterbens des Dieners Gottes ergründet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dennoch muß die Kirche gleichzeitig bei der Erkenntnis des Zeichens der von Gott her dessem irdischen Diener gewährten Heiligkeit hellhörig bleiben, damit sie nicht deren ganze Beredsamkeit und deren endgültige Bedeutung unbeachtet lasse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und aus diesem Grunde mußten bei der Beurteilung der Causa des seligen Maximilian Kolbe - schon nach der Seligsprechung - zahlreiche Stimmen des Volkes Gottes erwogen werden, besonders von Seiten Unserer Brüder im Bischofsamt - sei es aus Polen wie auch aus Deutschland - die darum baten, Maximilian Kolbe &quot;als Märtyrer&quot; heiligzusprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Angesichts der Aussagekraft des Lebens und des Todes des seligen Maximilian kann man nicht anders als das anzuerkennen, was den hauptsächlichen und wesentlichen Inhalt des von Gott in dessen Sterben der Kirche und der Welt gegebenen Zeichens auszumachen scheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stellt dieser aus Liebe zum Menschen spontan auf sich genommene Tod nicht eine besondere Erfüllung der Worte Christi dar?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Macht er Maximilian nicht Christus, dem Urbild aller Märtyrer, besonders ähnlich, der auf dem Kreuz Sein eigenes Leben für die Brüder hingibt?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besitzt nicht gerade ein solcher Tod eine besondere und durchschlagende Aussagekraft für unsere Epoche?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konstituiert er nicht ein besonders authentisches Zeugnis der Kirche in der Welt von heute?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;9.&lt;/b&gt; Und deshalb habe ich kraft meiner apostolischen Autorität verfügt, daß Maximilian Maria Kolbe, der im Gefolge der Seligsprechung als Bekenner verehrt wurde, von nun an &quot;auch als Märtyrer&quot; verehrt werde!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Kostbar ist in den Augen des Herrn das Sterben seiner Frommen&quot;!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;AMEN.&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*****&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Nach dem Abschluß der italienisch gehaltenen Predigt faßt der Heilige Vater die soeben ausgedrückten Gedanken in deutscher Sprache zusammen:)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Liebe Brüder und Schwestern deutscher Sprache!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die heutige Heiligsprechung stellt die Kirche das heroische Lebensopfer von Pater Maximilian Kolbe als höchstes Zeugnis christlicher Bruderliebe vor Augen. Es geschah im Konzentrationslager von Auschwitz, wo zusammen mit ihm unter unzähligen gemarterten Menschen auch die Dienerin Gottes Edith Stein [= die heilige Theresia Benedicta vom Kreuz] den Tod gefunden hat. Auch für sie hat der Seligsprechungsprozeß schon begonnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch seine heroische Liebestat hat Pater Maximilian Kolbe das Lebensrecht eines Unschuldigen verteidigt und das ausschließliche Recht des Schöpfers auf das Leben des Menschen bekräftigt. Er ist dadurch in einer besonderen Weise Christus ähnlich geworden, der sein Leben am Kreuz für uns hingegeben hat. Folgen auch wir wie der heilige Maximilian Kolbe diesem Beispiel Christi in opferbereitem, liebendem Einsatz für unsere Mitmenschen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[&lt;b&gt;ENDE DER BEIDEN PÄPSTLICHEN PREDIGTEN ZU EHREN DES HEILIGEN MAXIMILIAN KOLBE.&lt;/b&gt;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Im Geiste der Marienverehrung&lt;/b&gt; des heiligen Franziskanerminoriten Maximilian Kolbe wünsche ich schon heute - am Gedenktag der heiligen Klara von Assisi, deren Fest wir morgen auch noch nach dem Kalendarium für die außerordentliche Form des Römische Ritus begehen - allen Lesern und Leserinnen von Herzen für den 15. August einen gnadenreichen Feiertag der Aufnahme Mariens in den Himmel - mit Seele und Leib - und einen wunderschönen Beginn der marianischen Wallfahrtszeit des Frauendreißigers wie bei uns in &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6263&amp;amp;entry_id=284&quot; title=&quot;http://www.padre.at/frauendreissiger2011_eichstaett_buchenhuell.jpg&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.padre.at/frauendreissiger2011_eichstaett_buchenhuell.jpg&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Eichstätt - Buchenhüll&lt;/a&gt;! Euer Padre Alex - Kirchenrektor Dr. Alexander Pytlik &lt;div class=&quot;serendipity_babelfish&quot;&gt;Übersetze nach  &lt;a href=&quot;http://babelfish.altavista.com/babelfish/trurl_pagecontent?url=http%3A%2F%2Fwww.internetpfarre.de%2Fblog%2Farchives%2F284-HEILIGER-MAXIMILIAN-KOLBE-70-JAHRE-MARTYRIUM-IN-AUSCHWITZ.html&amp;amp;lp=de%5Fen&quot;&gt;en&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;http://babelfish.altavista.com/babelfish/trurl_pagecontent?url=http%3A%2F%2Fwww.internetpfarre.de%2Fblog%2Farchives%2F284-HEILIGER-MAXIMILIAN-KOLBE-70-JAHRE-MARTYRIUM-IN-AUSCHWITZ.html&amp;amp;lp=de%5Ffr&quot;&gt;fr&lt;/a&gt;&lt;/div&gt; 
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    <pubDate>Thu, 11 Aug 2011 21:30:00 +0200</pubDate>
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    <title>60. PRIESTERWEIHETAG VON PAPST BENEDIKT UND DAS HERZ-JESU-FEST</title>
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            <category>Aktuelle Fürbitten</category>
            <category>Aktuelle Predigt</category>
            <category>News Kommentare</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Padre Alex / Dr. Alexander Pytlik)</author>
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    &lt;strong&gt;Mit großer Freude blickt die ganze Katholische Kirche &lt;/strong&gt;am heutigen Hochfest der heiligen Apostelfürsten Petrus und Paulus mit all ihren &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/262-NAHOST-BISCHOFSSYNODE-PROF.-WINKLER-ZU-DEN-VIELEN-RITEN-IN-DER-KATHOLISCHEN-KIRCHE.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Riten(kirchen)&lt;/a&gt; und Teilkirchen auf den Nachfolger Petri, auf den regierenden Papst Benedikt XVI., der seinen 60. Priesterweihetag begeht. Viele Diözesen und Pfarreien haben den Bitten des Heiligen Stuhles und ihrer Bischöfe entsprochen und organisieren besondere Gebetsstunden, insbesondere vor dem Allerheiligsten Sakrament des Altares. Besonders geeignet ist dazu auch noch der 1. Juli 2011, in diesem Jahr nämlich (nach dem späten Osterfest) das Hochfest des Heiligsten Herzens Jesu (der 1. Juli ist ansonsten im Kalendarium für die außerordentliche Form des Römischen Ritus das Hochfest des Kostbaren Blutes Jesu Christi, wobei aber immer der ganze Monat Juni dem Heiligsten Herzen Jesu und der ganze Monat Juli dem Kostbaren Blute Christi geweiht ist). Das Herz-Jesu-Fest ist auch der Weltgebetstag für die Heiligung der Priester. Bevor ich aus diesem Anlaß den aktuellen Text des weltkirchlichen Herz-Jesu-Sühnegebetes abschließend &lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/117-HERZ-JESU-FEST-SUEHNEGEBET-DER-KATHOLISCHEN-KIRCHE.html&quot;&gt;in Erinnerung&lt;/a&gt; rufe, blicke ich in großer Dankbarkeit auf das Vorjahr zurück und auf den Abschluß des &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6236&amp;amp;entry_id=281&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/216-PAEPSTLICHES-JAHR-DES-PRIESTERS-VORBILDER-UND-ABLAESSE.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/216-PAEPSTLICHES-JAHR-DES-PRIESTERS-VORBILDER-UND-ABLAESSE.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Priesterjahres&lt;/a&gt; in Rom auf dem Petersplatz, nämlich am Hochfest des Heiligsten Herzen Jesu. Schon am Vorabend konnte ich dabei sein, es beteten tausende Priester mit dem Papst vor dem Allerheiligsten Sakrament, und es gab auch eine beeindruckende Anbetungsstille. Bei der &lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6235&amp;amp;entry_id=281&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/homilies/2010/documents/hf_ben-xvi_hom_20100611_concl-anno-sac_ge.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/homilies/2010/documents/hf_ben-xvi_hom_20100611_concl-anno-sac_ge.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot;&gt;Predigt in der Herz-Jesu-Festmesse&lt;/a&gt; sagte der Heilige Vater dann vor mehr als einem Jahr:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[&lt;b&gt;BEGINN DER PÄPSTLICHEN&lt;/b&gt; &lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6235&amp;amp;entry_id=281&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/homilies/2010/documents/hf_ben-xvi_hom_20100611_concl-anno-sac_ge.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/homilies/2010/documents/hf_ben-xvi_hom_20100611_concl-anno-sac_ge.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot;&gt;&lt;b&gt;HERZ-JESU-PREDIGT&lt;/b&gt;&lt;/a&gt; &lt;b&gt;AUS DEM VORJAHR:&lt;/b&gt;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Das&lt;/b&gt; &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6227&amp;amp;entry_id=281&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/special/anno_sac/index_ge.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/special/anno_sac/index_ge.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;b&gt;Priesterjahr&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;, das wir 150 Jahre nach dem Tod des heiligen Pfarrers von Ars, dem Vorbild priesterlichen Dienens in unserer Welt, begangen haben, geht zu Ende. Vom Pfarrer von Ars haben wir uns führen lassen, um Größe und Schönheit des priesterlichen Dienstes neu zu verstehen. Der Priester ist nicht einfach ein Amtsträger, wie ihn jede Gesellschaft braucht, damit gewisse Funktionen in ihr erfüllt werden können. Er tut vielmehr etwas, das kein Mensch aus sich heraus kann: er spricht in Christi Namen das Wort der Vergebung für unsere Sünden und ändert so von Gott her den Zustand unseres Lebens. Er spricht über die Gaben von Brot und Wein die Dankesworte Christi, die Wandlungsworte sind – Ihn selbst, den Auferstandenen, Sein Fleisch und Sein Blut gegenwärtig werden lassen und so die Elemente der Welt verändern: die Welt auf Gott hin aufreißen und mit Ihm zusammenfügen. So ist Priestertum nicht einfach „Amt“, sondern Sakrament: Gott bedient sich eines armseligen Menschen, um durch ihn für die Menschen da zu sein und zu handeln. Diese Kühnheit Gottes, der sich Menschen anvertraut, Menschen zutraut, für Ihn zu handeln und da zu sein, obwohl Er unsere Schwächen kennt – die ist das wirklich Große, das sich im Wort Priestertum verbirgt. Daß Gott uns dies zutraut, daß Er Menschen so in Seinen Dienst ruft und so sich ihnen von innen her verbindet, das wollten wir in diesem Jahr neu bedenken und verstehen. Wir wollten die Freude neu aufleben lassen, daß Gott uns so nahe ist und die Dankbarkeit dafür, daß Er sich unserer Schwachheit anvertraut. Daß Er uns führt und hält, Tag um Tag. So wollten wir auch jungen Menschen wieder zeigen, daß es diese Berufung, diese Dienstgemeinschaft für Gott und mit Gott gibt – ja, daß Gott auf unser Ja wartet. Mit der Kirche wollten wir wieder darauf hinweisen, daß wir Gott um diese Berufung bitten müssen. Wir bitten um Arbeiter in der Ernte Gottes, und dieser Ruf an Gott ist zugleich ein Anklopfen Gottes ans Herz junger Menschen, die sich zutrauen, was Gott ihnen zutraut. Es war zu erwarten, daß dem bösen Feind dieses neue Leuchten des Priestertums nicht gefallen würde, das er lieber aussterben sehen möchte, damit letztlich Gott aus der Welt hinausgedrängt wird. So ist es geschehen, daß gerade in diesem Jahr der Freude über das Sakrament des Priestertums die Sünden von Priestern bekannt wurden – vor allem der Mißbrauch der Kleinen, in dem das Priestertum als Auftrag der Sorge Gottes um den Menschen in sein Gegenteil verkehrt wird. &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6234&amp;amp;entry_id=281&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/241-PAPST-SEXUELLER-MISSBRAUCH-HIRTENBRIEF-VON-BENEDIKT-XVI.-FUER-IRLAND.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/241-PAPST-SEXUELLER-MISSBRAUCH-HIRTENBRIEF-VON-BENEDIKT-XVI.-FUER-IRLAND.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Auch wir bitten Gott und die betroffenen Menschen inständig um Vergebung&lt;/a&gt; und versprechen zugleich, daß wir alles tun wollen, um solchen Mißbrauch nicht wieder vorkommen zu lassen; daß wir bei der Zulassung zum priesterlichen Dienst und bei der Formung auf dem Weg dahin alles tun werden, was wir können, um die Rechtheit der Berufung zu prüfen, und daß wir die Priester mehr noch auf ihrem Weg begleiten wollen, damit der Herr sie in Bedrängnissen und Gefahren des Lebens schütze und behüte. Wenn das Priesterjahr eine Rühmung unserer eigenen menschlichen Leistung hätte sein sollen, dann wäre es durch diese Vorgänge zerstört worden. Aber es ging uns gerade um das Gegenteil: Das Dankbar-Werden für die Gabe Gottes, die sich „in irdenen Gefäßen“ birgt und die immer wieder durch alle menschliche Schwachheit hindurch Seine Liebe in dieser Welt praktisch werden läßt. So sehen wir das Geschehene als Auftrag zur Reinigung an, der uns in die Zukunft begleitet und der uns erst recht die große Gabe Gottes erkennen und lieben läßt. So wird sie zum Auftrag, dem Mut und der Demut Gottes mit unserem Mut und unserer Demut zu antworten. Das Wort Christi, das wir in der Liturgie als Eröffnungsvers gesungen haben, kann uns in dieser Stunde sagen, was es heißt, Priester zu werden und zu sein: „&lt;i&gt;Nehmt mein Joch auf euch und lernt von mir; denn Ich bin gütig und von Herzen demütig&lt;/i&gt;“ (Mt 11, 29). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir feiern das Herz-Jesu-Fest und schauen mit der Liturgie der Kirche gleichsam in das Herz Jesu hinein, das im Tod von der Lanze des römischen Soldaten geöffnet wurde. Ja, Sein Herz ist offen für uns und vor uns – und damit das Herz Gottes selbst. Die Liturgie legt uns die Sprache des Herzens Jesu aus, die vor allem von Gott als dem Hirten der Menschen spricht und uns damit das Priestertum Jesu zeigt, das im Innersten seines Herzens verankert ist und den immerwährenden Grund wie den gültigen Maßstab alles priesterlichen Dienstes zeigt, der immer im Herzen Jesu verankert sein und von daher gelebt werden muß. Ich möchte heute vor allem die Texte auslegen, mit denen die betende Kirche auf das in den Lesungen ausgebreitete Wort Gottes antwortet. In diesen Gesängen gehen Wort und Antwort ineinander über. Sie sind einerseits selbst aus Gottes Wort genommen, sind aber zugleich schon Antwort des Menschen darauf, in der das Wort Sich mitteilt und in unser Leben eintritt. Am wichtigsten unter diesen Texten ist in der Liturgie von heute der Psalm 23 (22): „&lt;i&gt;Der Herr ist mein Hirte&lt;/i&gt;“, in dem das betende Israel die Selbstoffenbarung Gottes als Hirten aufgenommen und zur Wegweisung im eigenen Leben gemacht hat. „&lt;i&gt;Der Herr ist mein Hirte, nichts wird mir fehlen&lt;/i&gt;“ – in diesem ersten Vers spricht sich Freude und Dankbarkeit dafür aus, daß Gott da ist und sich um uns sorgt. Die Lesung aus Ezechiel beginnt mit dem gleichen Motiv: „&lt;i&gt;Ich will mich selber um meine Schafe kümmern&lt;/i&gt;“ (Ez 34, 11). Gott kümmert sich persönlich um mich, um uns, um die Menschheit. Ich bin nicht allein gelassen, nicht verloren im Weltall und in einer immer verwirrender werdenden Gesellschaft. ER kümmert sich um mich. Er ist kein ferner Gott, dem mein Leben zu unwichtig wäre. Die Religionen der Welt haben, soweit wir sehen können, immer gewußt, daß es letztlich nur einen Gott gibt. Aber dieser Gott war weit weg. Er überließ allem Anschein nach die Welt anderen Mächten und Gewalten, anderen Gottheiten. Mit ihnen mußte man sich arrangieren. Der eine Gott war gut, aber doch fern. Er war nicht gefährlich, aber auch nicht hilfreich. So brauchte man sich mit Ihm nicht zu beschäftigen. Er herrschte nicht. In der Aufklärung ist merkwürdigerweise dieser Gedanke zurückgekehrt. Man verstand noch, daß die Welt einen Schöpfer voraussetzt. Aber dieser Gott hatte die Welt gebaut und sich offensichtlich von ihr zurückgezogen. Nun hatte sie ihre Gesetzmäßigkeiten, nach denen sie ablief, in die Gott nicht eingriff, nicht eingreifen konnte. Gott war nur ein ferner Anfang. Viele wollten vielleicht auch gar nicht, daß Gott sich um sie kümmere. Sie wollten nicht gestört sein durch Gott. Wo aber Gottes Sorge und Liebe als Störung empfunden wird, da ist der Mensch verkehrt. Es ist schön und tröstlich zu wissen, daß ein Mensch mir gut ist und sich um mich kümmert. Aber noch viel entscheidender ist, daß es den Gott gibt, der mich kennt, mich liebt und sich um mich sorgt. „&lt;i&gt;Ich kenne die Meinen, und die Meinen kennen mich&lt;/i&gt;“ (Joh 10,14), betet die Kirche vor dem Evangelium mit einem Wort des Herrn. Gott kennt mich, sorgt sich um mich. Dieser Gedanke sollte uns richtig froh werden lassen. Lassen wir ihn tief in uns eindringen. Dann begreifen wir auch, was es bedeutet: Gott will, daß wir als Priester Seine Sorgen um die Menschen an einem kleinen Punkt der Geschichte mittragen. Wir wollen als Priester Mitsorgende mit Seiner Sorge um die Menschen sein, sie dieses Sich-Kümmern Gottes praktisch erlebbar werden lassen. Und mit dem Herrn sollte der Priester für seinen ihm anvertrauten Bereich sagen können: „&lt;i&gt;Ich kenne die Meinen, und die Meinen kennen mich.&lt;/i&gt;“ „Kennen“ ist im Sinne der Heiligen Schrift nie bloß ein äußeres Wissen, wie man die Telephonnummer eines Menschen kennt. „Kennen“ heißt: dem anderen innerlich nah sein. Ihm gut sein. Wir sollten versuchen, die Menschen von Gott her und auf Gott hin zu „kennen“, mit ihnen den Weg der Freundschaft Gottes zu gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kehren wir zu unserem Psalm zurück. Da heißt es: „&lt;i&gt;Er leitet mich auf rechten Pfaden, treu Seinem Namen. Muß ich auch wandern in finsterer Schlucht, ich fürchte kein Unheil – denn Du bist bei mir. Dein Stock und Dein Stab geben mir Zuversicht&lt;/i&gt;“ (23 [22], 3f). Der Hirte zeigt den ihm Anvertrauten den rechten Weg. Er geht voraus und führt sie. Sagen wir es anders: Der Herr zeigt uns, wie man das Menschsein richtig macht. Er zeigt uns die Kunst, ein Mensch zu sein. Was muß ich tun, damit ich nicht abstürze, im Sinnlosen mein Leben vertue? Das ist doch die Frage, die sich jeder Mensch stellen muß und die zu allen Zeiten des Lebens gilt. Und wieviel Dunkel gibt es zu dieser Frage in unserer Zeit! Immer wieder kommt uns das Wort Jesu in den Sinn, der Mitleid mit den Menschen hatte, weil sie wie Schafe ohne Hirten waren. Herr, hab Mitleid auch mit uns! Zeige uns den Weg! Aus dem Evangelium wissen wir es: Er selbst ist der Weg. Mit Christus leben, ihm nachgehen – das heißt: den richtigen Weg finden, damit unser Leben sinnvoll wird und damit wir einmal sagen können: ja, es war gut zu leben. Israel war und ist Gott dankbar, daß Er in den Geboten den Weg des Lebens gezeigt hat. Der große Psalm 119 (118) ist ein einziger Ausdruck der Freude darüber: wir tappen nicht im Dunkeln. Gott hat uns gezeigt, was der Weg ist, wie wir recht gehen können. Was die Gebote sagen, ist im Leben Jesu zusammengefaßt und zu lebendiger Gestalt geworden. So erkennen wir, daß diese Weisungen Gottes nicht Fesseln sind, sondern Weg, den Er uns zeigt. Wir dürfen ihrer froh sein, und wir dürfen uns freuen, daß sie in Christus als gelebte Wirklichkeit vor uns stehen. Er selbst hat uns froh gemacht. Im Mitgehen mit Christus geht uns die Freude der Offenbarung auf, und als Priester sollen wir den Menschen die Freude darüber schenken, daß uns der rechte Lebensweg gezeigt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da ist dann das Wort von der „&lt;i&gt;finsteren Schlucht&lt;/i&gt;“, durch die der Herr den Menschen geleitet. Unser aller Weg führt uns einmal in die finstere Schlucht des Todes, in der uns niemand begleiten kann. Und ER ist da. Christus ist selbst in die finstere Nacht des Todes hinabgestiegen. Auch dort verläßt Er uns nicht. Auch dort führt Er uns. „&lt;i&gt;Bette ich mich in der Unterwelt, Du bist zugegen&lt;/i&gt;“, sagt der Psalm 139 (138). Ja, Du bist zugegen auch in der letzten Not, und so kann unser Antwort-Psalm sagen: auch dort, in finsterer Schlucht, fürchte ich kein Unheil. Bei der Rede von der finsteren Schlucht können wir aber auch an die dunklen Täler der Versuchung, der Mutlosigkeit, der Prüfung denken, die jeder Mensch durchschreiten muß. Auch in diesen finsteren Tälern des Lebens ist ER da. Ja, Herr, zeige mir in den Dunkelheiten der Versuchung, in den Stunden der Verfinsterung, in denen alle Lichter zu erlöschen scheinen, daß Du da bist. Hilf uns Priestern, daß wir den uns anvertrauten Menschen in diesen dunklen Nächten beistehen können. Ihnen Dein Licht zeigen dürfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„&lt;i&gt;Dein Stock und dein Stab geben mir Zuversicht&lt;/i&gt;“: Der Hirte braucht den Stock gegen die wilden Tiere, die in die Herde einbrechen möchten; gegen die Räuber, die sich ihre Beute suchen. Neben dem Stock steht der Stab, der Halt schenkt und schwierige Passagen zu durchschreiten hilft. Beides gehört auch zum Dienst der Kirche, zum Dienst des Priesters. Auch die Kirche muß den Stock des Hirten gebrauchen, mit dem sie den Glauben schützt gegen die Verfälscher, gegen die Führungen, die Verführungen sind. Gerade der Gebrauch des Stockes kann ein Dienst der Liebe sein. Heute sehen wir es, daß es keine Liebe ist, wenn ein für das priesterliche Leben unwürdiges Verhalten geduldet wird. So ist es auch nicht Liebe, wenn man die Irrlehre, die Entstellung und Auflösung des Glaubens wuchern läßt, als ob wir den Glauben selbst erfänden. Als ob er nicht mehr Gottes Geschenk, die kostbare Perle wäre, die wir uns nicht nehmen lassen. Zugleich freilich muß der Stock immer wieder Stab des Hirten werden, der den Menschen hilft, auf schwierigen Wegen gehen zu können und dem Herrn nachzufolgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende des Psalms ist die Rede vom gedeckten Tisch, vom Öl, mit dem das Haupt gesalbt wird, vom übervollen Becher, vom Wohnen-Dürfen beim Herrn. Im Psalm ist das zunächst Ausblick auf die Festesfreude, mit Gott im Tempel zu sein, von Ihm selbst bewirtet zu werden, bei Ihm wohnen zu dürfen. Für uns, die wir den Psalm mit Christus und mit Seinem Leib, der Kirche, beten, hat dieser Blick der Hoffnung noch eine größere Weite und Tiefe gewonnen. Wir sehen in diesen Worten gleichsam einen prophetischen Vorgriff auf das Geheimnis der Eucharistie, in der Gott selbst uns bewirtet und Sich selbst als Speise für uns gibt – als jenes Brot und als jenen köstlichen Wein, der allein die letzte Antwort auf den innersten Hunger und Durst des Menschen sein kann. Wie sollten wir uns da nicht darüber freuen, daß wir täglich zu Gast an Gottes eigenem Tisch sein, bei Ihm wohnen dürfen. Wie sollten wir uns nicht freuen, daß Er uns aufgetragen hat: Tut dies zu meinem Gedächtnis. Daß er uns schenkt, Gottes Tisch den Menschen zu decken; ihnen Seinen Leib und Sein Blut zu reichen, ihnen das kostbare Geschenk Seiner eigenen Gegenwart zu geben. Ja, wir können mit ganzem Herzen die Worte des Psalms mitbeten: „&lt;i&gt;Lauter Güte und Huld werden mir folgen mein Leben lang&lt;/i&gt;“ (23 [22], 6).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende werfen wir noch einen kurzen Blick auf die beiden Kommunionlieder, die uns die Kirche heute in ihrer Liturgie vorschlägt. Da ist zunächst das Wort, mit dem der heilige Johannes den Bericht von der Kreuzigung Jesu abschließt: „&lt;i&gt;Ein Soldat stieß mit der Lanze in Seine Seite, und sogleich flossen Blut und Wasser heraus&lt;/i&gt;“ (Joh 19,34). Das Herz Jesu wird von der Lanze durchbohrt. Es wird geöffnet, und Es wird zur Quelle: Blut und Wasser, die herausströmen, verweisen auf die beiden Grundsakramente, von denen die Kirche lebt: Taufe und Eucharistie. Aus der geöffneten Seite des Herrn, aus Seinem geöffneten Herzen entspringt der lebendige Quell, der die Jahrhunderte hindurch strömt und die Kirche schafft. Das offene Herz ist Quell eines neuen Lebensstroms; Johannes hat dabei gewiß auch an die Prophezeiung des Ezechiel gedacht, der aus dem neuen Tempel einen Strom hervorkommen sieht, der Fruchtbarkeit und Leben schenkt (Ez 47): Jesus selbst ist der neue Tempel, und Sein offenes Herz ist die Quelle, aus der ein Strom neuen Lebens kommt, das sich uns in der Taufe und in der Eucharistie mitteilt.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die Liturgie des Herz-Jesu-Festes sieht aber auch ein anderes verwandtes Wort aus dem Johannes-Evangelium als Kommunionvers vor: Wer Durst hat, komme zu mir. Es trinke, wer an mich glaubt. Die Schrift sagt: „&lt;i&gt;Aus Seinem Innern werden Ströme lebendigen Wassers fließen&lt;/i&gt;“ (Joh 7,37 f.) Im Glauben trinken wir gleichsam aus dem lebendigen Wasser von Gottes Wort. Der Glaubende wird so selbst zu einer Quelle, schenkt dem dürstenden Land der Geschichte lebendiges Wasser. Wir sehen es an den Heiligen. Wir sehen es an Maria, die als die große Glaubende und Liebende alle Jahrhunderte hindurch zur Quelle von Glaube, Liebe und Leben geworden ist. Jeder Christ und jeder Priester sollten von Christus her Quelle werden, die anderen Leben mitteilt. Wir sollten einer dürstenden Welt Wasser des Lebens schenken. Herr, wir danken Dir, daß Du Dein Herz für uns aufgetan hast. Daß Du in Deinem Tod und in Deiner Auferstehung Quelle des Lebens wurdest. Laß uns lebende Menschen sein, von Deiner Quelle lebend, und schenke uns, daß auch wir Quellen sein dürfen, die dieser unserer Zeit Wasser des Lebens zu schenken vermögen. Wir danken Dir für die Gnade des priesterlichen Dienstes. Herr, segne uns, und segne alle dürstenden und suchenden Menschen dieser Zeit. &lt;b&gt;Amen.&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[&lt;b&gt;ENDE DER PÄPSTLICHEN&lt;/b&gt; &lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6235&amp;amp;entry_id=281&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/homilies/2010/documents/hf_ben-xvi_hom_20100611_concl-anno-sac_ge.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/homilies/2010/documents/hf_ben-xvi_hom_20100611_concl-anno-sac_ge.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot;&gt;&lt;b&gt;PREDIGT ZUM HERZ-JESU-FEST&lt;/b&gt;&lt;/a&gt; &lt;b&gt;AUS DEM VORJAHR.&lt;/b&gt;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Das bereits oben angesprochene Sühnegebet zum Heiligsten Herzen Jesu&lt;/strong&gt; hat nach den neuesten römischen Ablaßbestimmungen folgenden &lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/117-HERZ-JESU-FEST-SUEHNEGEBET-DER-KATHOLISCHEN-KIRCHE.html&quot;&gt;approbierten Text&lt;/a&gt; und wird an jedem Herz-Jesu-Fest idealerweise nach der Heiligen Messe oder nach/bei der Andacht verrichtet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;p&gt; &lt;strong&gt;V:&lt;/strong&gt; &lt;em&gt;Liebreicher Jesus, dessen übergroße Liebe zu uns Menschen mit soviel Gleichgültigkeit, Nachlässigkeit, Verachtung und Undank vergolten wird, siehe, wir werfen uns hier vor Deinem Altare nieder, um die frevelhafte Kälte der Menschen und das Unrecht, das sie Deinem liebevollsten Herzen allenthalben zufügen, durch einen besonderen Ehrenerweis wieder gutzumachen.&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;A:&lt;/strong&gt; &lt;em&gt;Eingedenk jedoch, daß auch wir an diesem Unrecht nicht unbeteiligt waren, und durchdrungen von tiefem Reueschmerz, erflehen wir vor allem Deine Barmherzigkeit für uns selber.&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;V:&lt;/strong&gt; &lt;em&gt;Wir sind bereit, nicht nur unsere eigenen Sünden durch freiwillige Buße zu sühnen, sondern auch die Sünden jener, die weit vom Wege des Heiles abirrten, die, in Unglauben verstockt, Dir als Hirt und Führer nicht folgen wollen, oder ihre Taufgelübde treulos mißachten und das süße Joch Deines Gesetzes zu tragen sich weigern.&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;A:&lt;/strong&gt; &lt;em&gt;Wir nehmen uns fest vor, alle diese beklagenswerten Vergehen zu sühnen.&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;strong&gt;V:&lt;/strong&gt; &lt;em&gt;Insbesondere aber wollen wir gutmachen: alle Unehrbarkeit und Unsittlichkeit im Leben und Treiben, wodurch so viele unschuldige Seelen ins Verderben gezogen werden, die Entheiligung der Sonn- und Feiertage, die schimpflichen Schmähungen gegen Dich und Deine Heiligen, die Beschimpfungen Deines Stellvertreters und des Priesterstandes, ferner die Entweihung des Sakramentes Deiner göttlichen Liebe durch Nachlässigkeit oder schändliche Sakrilegien, endlich die öffentlichen Vergehen der Völker, die sich den Rechten und Lehren der von Dir gestifteten Kirche widersetzen. Könnten wir doch diese Sünden mit unserem Blute tilgen! Um indes für die Verletzung der Ehre Gottes einigermaßen Ersatz zu leisten, bieten wir Dir jene Genugtuung an, die Du selber einst am Kreuze dem Vater dargebracht hast und noch täglich auf den Altären erneuerst, in Vereinigung mit der Genugtuung Deiner jungfräulichen Mutter, aller lieben Heiligen und frommen Christgläubigen.&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;A:&lt;/strong&gt; &lt;em&gt;Ernstlich geloben wir, die Sünden, die wir und andere begangen haben, sowie die Vernachlässigung Deiner großen Liebe wieder gutzumachen durch Festigkeit im Glauben, Reinheit im Lebenswandel und vollkommene Beobachtung des Gesetzes deines Evangeliums, besonders des Gebotes der Liebe, soviel wir mit dem Beistand Deiner Gnade vermögen.&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;V:&lt;/strong&gt; &lt;em&gt;Auch wollen wir uns nach Kräften bemühen, in Zukunft alle Beleidigungen von Dir fernzuhalten und möglichst viele Menschen zu Deiner Nachfolge zu bewegen.&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;A:&lt;/strong&gt; &lt;em&gt;Wir bitten Dich, o gütigster Jesus, Du wollest durch die Fürsprache der allerseligsten Jungfrau Maria diese unsere freiwillige Huldigung und Sühne wohlgefällig aufnehmen. Bewahre uns durch die große Gnade der Beharrlichkeit in der treuen Hingabe an Deinen Dienst, bis wir endlich alle zu jenem Vaterlande gelangen, wo Du mit dem Vater und dem Heiligen Geiste lebst und herrschest, Gott, von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen.&lt;/em&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[&lt;b&gt;ENDE DES OFFIZIELLEN SÜHNESGEBETES ZUM HERZ-JESU-FEST&lt;/b&gt;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Gestern abend twitterte&lt;/strong&gt; dann Seine Heiligkeit Papst Benedikt XVI. zum ersten Mal und tat damit die Freischaltung des neuen übersichtlichen Nachrichtenportals &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6229&amp;amp;entry_id=281&quot; title=&quot;http://www.news.va&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.news.va&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot;&gt;http://www.news.va&lt;/a&gt; kund: ein wunderbares Geschenk zum 60. Weihetag für den Papst und die ganze Kirche! Euer Padre Alex - Vizeoffizial Dr. &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6233&amp;amp;entry_id=281&quot; title=&quot;http://www.twitter.com/padrealex&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.twitter.com/padrealex&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Alexander Pytlik&lt;/a&gt; &lt;div class=&quot;serendipity_babelfish&quot;&gt;Übersetze nach  &lt;a href=&quot;http://babelfish.altavista.com/babelfish/trurl_pagecontent?url=http%3A%2F%2Fwww.internetpfarre.de%2Fblog%2Farchives%2F281-60.-PRIESTERWEIHETAG-VON-PAPST-BENEDIKT-UND-DAS-HERZ-JESU-FEST.html&amp;amp;lp=de%5Fen&quot;&gt;en&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;http://babelfish.altavista.com/babelfish/trurl_pagecontent?url=http%3A%2F%2Fwww.internetpfarre.de%2Fblog%2Farchives%2F281-60.-PRIESTERWEIHETAG-VON-PAPST-BENEDIKT-UND-DAS-HERZ-JESU-FEST.html&amp;amp;lp=de%5Ffr&quot;&gt;fr&lt;/a&gt;&lt;/div&gt; 
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    <pubDate>Wed, 29 Jun 2011 12:30:00 +0200</pubDate>
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    <title>SELIGER PAPST JOHANNES PAUL II., BITTE FÜR UNS!</title>
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            <category>Aktuelle Predigt</category>
            <category>News Kommentare</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Padre Alex / Dr. Alexander Pytlik)</author>
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    &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6042&amp;amp;entry_id=277&quot; title=&quot;http://www.johannespaulii.va/&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.johannespaulii.va/&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;b&gt;HOMMAGE AN DEN SELIGEN PAPST JOHANNES PAUL II.&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;So vieles trifft heute zusammen&lt;/b&gt;, sogar der Monat Mai beginnt bereits und damit eine besondere Zeit der Verehrung der Mutter Jesu Christi. In älterer Zeit haben heute, am Weißen Sonntag, die Täuflinge der Heiligen Osternacht zum letzten Mal ihr weißes Taufkleid getragen. Die Kommunionkinder sind schon getauft, und so dürfen sie heute den nächsten Schritt katholischen Christseins im Empfang des Allerheiligsten Sakramentes des Altares, der Heiligen Kommunion, gehen. Ihnen wird heute auch ein vollkommener Ablaß gewährt, weil sie ihre Erstbeichte absolviert haben und heute &quot;&lt;i&gt;zum ersten Mal zum Tisch des Herrn treten&lt;/i&gt;&quot;, und dieser Ablaß wird auch allen Mitfeiernden gewährt, wenn auch sie ihre jährliche &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6056&amp;amp;entry_id=277&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/beichte.htm&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/beichte.htm&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Osterbeichte&lt;/a&gt; vorgenommen haben, würdig kommunizieren und nach Meinung des Heiligen Vaters beten. Seit dem Heiligen Jahr 2000 begeht die Katholische Kirche den Weißen Sonntag weltweit auch immer als Sonntag der Göttlichen Barmherzigkeit. Der &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6043&amp;amp;entry_id=277&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/270-VEREHRUNGSWUERDIGER-DIENER-GOTTES-JOHANNES-PAUL-II.-GEWALTIGER-RUF-DER-HEILIGKEIT.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/270-VEREHRUNGSWUERDIGER-DIENER-GOTTES-JOHANNES-PAUL-II.-GEWALTIGER-RUF-DER-HEILIGKEIT.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;selige Papst Johannes Paul II.&lt;/a&gt; kam damit einem Wunsch nach, den unser Herr Jesus Christus selbst der polnischen Ordensschwester Maria Faustyna Kowalska 1931, also vor 80 Jahren, übermittelt hatte. Im Tagebuch der heiligen Faustyna bezeichnete Jesus nämlich die Zuflucht zu Seiner Barmherzigkeit wiederholt als letzten Rettungsanker für die Menschheit. Das von Jesus selbst der heiligen Faustina &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6044&amp;amp;entry_id=277&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/231-BARMHERZIGKEIT-GOTTES-NEUES-JESUSBILD-FUER-DEN-BARMHERZIGKEITSSONNTAG.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/231-BARMHERZIGKEIT-GOTTES-NEUES-JESUSBILD-FUER-DEN-BARMHERZIGKEITSSONNTAG.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; Target=&quot;_blank&quot;&gt;beschriebene Bild&lt;/a&gt; ist in seiner bekannteren Version im &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6045&amp;amp;entry_id=277&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/news_services/liturgy/libretti/2011/20110501.pdf&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/news_services/liturgy/libretti/2011/20110501.pdf&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Meßbuch der Seligsprechung des Papstes Johannes Paul II.&lt;/a&gt; enthalten, aber auch eine &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6044&amp;amp;entry_id=277&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/231-BARMHERZIGKEIT-GOTTES-NEUES-JESUSBILD-FUER-DEN-BARMHERZIGKEITSSONNTAG.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/231-BARMHERZIGKEIT-GOTTES-NEUES-JESUSBILD-FUER-DEN-BARMHERZIGKEITSSONNTAG.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Ikone&lt;/a&gt; wurde bereits nach ihren Angaben gefertigt, und diese Bilder sind immer verbunden mit dem kurzen Gebet: &quot;&lt;i&gt;Herr Jesus Christus, ich vertraue auf Dich.&lt;/i&gt;&quot; Daher kann am heutigen Sonntag jeder Katholik nach seiner persönlichen &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6056&amp;amp;entry_id=277&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/beichte.htm&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/beichte.htm&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Beichte&lt;/a&gt; auch einen vollkommenen Ablaß gewinnen, wenn er in einer Kirche vor dem Tabernakel, in dem Jesus Christus sakramental wohnt, das Glaubensbekenntnis und das Vaterunser betet und denselben barmherzigen Heiland anruft. Die Bilder des barmherzigen Jesus erinnern uns daran, daß derselbe Christus Jesus – um es mit dem heiligen Johannes Evangelist zu sagen – durch Wasser und Blut gekommen ist. Der Priester singt in der Osterzeit zur Weihwasserbesprengung des Volkes Gottes mit dem Propheten Ezechiel oft das traditionelle &quot;&lt;i&gt;Vidi aquam&lt;/i&gt;&quot;, zu deutsch: &quot;&lt;i&gt;Ich sah das Wasser – ich sah das Wasser hervorrieseln aus der rechten Seite des Tempels&lt;/i&gt;&quot;, und er erinnert so daran, daß auch das Taufwasser seine Kraft aus dem Kostbaren Blute Jesu empfängt, das Seiner Seitenwunde zugleich mit Wasser entströmte. Und tatsächlich bedeuten die beiden Strahlen des genannten Jesusbildes Blut und Wasser. &lt;i&gt;Vidi aquam egredientem de templo a latere dextro, ich sah Wasser hervorrieseln aus der rechten Seite des Tempels, alleluja, und alle, zu denen dieses Wasser drang, wurden heil.&lt;/i&gt; Das erinnert uns alle an unsere eigene heilige Taufe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Die Kommunionkinder des Jahres 2011&lt;/b&gt; können sich ihren Weißen Sonntag besonders gut merken, denn die &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6047&amp;amp;entry_id=277&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/233-DIENER-GOTTES-JOHANNES-PAUL-II.-AUF-DEM-WEG-ZUR-SELIGSPRECHUNG.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/233-DIENER-GOTTES-JOHANNES-PAUL-II.-AUF-DEM-WEG-ZUR-SELIGSPRECHUNG.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Seligsprechung des verehrungswürdigen Dieners Gottes Papst Johannes Paul II.&lt;/a&gt; ist am 1. Mai 2011 mit langfristigen Auswirkungen für die ganze Kirche in die Geschichte eingegangen. Dieser Papst hat der Kirche in der neuen Welt der Medien ihre ganze Weite aufgezeigt: katholisch im vollen Sinne des Wortes. Dieser selige Papst kann von keiner Gruppe monopolistisch für sich beansprucht werden, sondern er ist ein Seliger der ganzen Katholischen Kirche. Jede Erstkommunionstunde habe ich gemeinsam mit den Kindern begonnen mit dem Gebet des heiligen Rosenkranzes, weil wir so das Leben Jesu Christi und Seiner Mutter in Kurzfassung betrachten, und heute haben zur Vorbereitung auf das Papstamt mit Seiner Heiligkeit &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6048&amp;amp;entry_id=277&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/83-PAPST-BENEDIKT-XVI.-UEBER-SEINEN-VORGAENGER-JOHANNES-PAUL-II.-ERSTES-FERNSEHINTERVIEW.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/83-PAPST-BENEDIKT-XVI.-UEBER-SEINEN-VORGAENGER-JOHANNES-PAUL-II.-ERSTES-FERNSEHINTERVIEW.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Benedikt XVI.&lt;/a&gt; zur Seligsprechung seines Vorgängers Hunderttausende den Rosenkranz zum barmherzigen Jesus, zur Göttlichen Barmherzigkeit, gebetet und gesungen. &quot;&lt;i&gt;Jesus, ich vertraue auf Dich!&lt;/i&gt;&quot; &quot;&lt;i&gt;Mein Herr und mein Gott!&lt;/i&gt;&quot; Das sollten wir oft beten, wir haben es gehört im Evangelium, wie es der Apostel Thomas betete. Und dann sagt Jesus etwas Wichtiges: selig sind, die nicht sehen und doch glauben. Wir sehen im Allerheiligsten Sakrament Jesus nicht direkt mit den Augen, aber wir wissen aus dem Glauben, das heißt tod-sicher, daß der ganze Jesus Christus nach der Wandlung unter der Gestalt des Brotes und des Weines gegenwärtig ist, nach der Wandlung ist es kein &quot;heiliges Brot&quot; und kein &quot;heiliger Wein&quot;, sondern es ist Jesus selbst, ganz und gar, und wenn ich noch so wenig in der Kommunion erhalte, ich erhalte immer den ganzen Jesus Christus, sodaß es immer genügt, unter einer Gestalt zu kommunizieren. Und dann ist es für jeden Kommunikanten die heiligste Zeit, auch zum Gebet. Von daher kommt auch unsere Ehrfurcht, unsere Kniebeuge vor dem Herrn, in jeder Kirche, die einen Tabernakel mit den Kommunionen der letzten Heiligen Messen hat: hier lebt Jesus, hier ist Jesus wirklich, angezeigt durch das Ewige Licht. Und in der Messe knien wir dann ab oder nach dem Lied, das Gott als dreimal heilig anerkennt, weil nach dem Heiliglied kommt das Hochgebet, und in diesem ist immer die Heilige Wandlung enthalten, der erste Höhepunkt des Heiligen Meßopfers. Wir stehen unter dem Kreuz mit Maria und Johannes, dem Lieblingsjünger Jesu. Und als Frucht des Meßopfers folgt dann die persönliche Heilige Kommunion, wenn wir vorbereitet sind.&lt;/i&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Für die Lesehore der Priester&lt;/b&gt; wird das Leben des neuen Seligen nunmehr so zusammengefaßt: &quot;&lt;i&gt;Karl Josef Wotjtyła wurde 1920 in Wadowice in Polen geboren. Nach der Priesterweihe und dem Studium der Theologie in Rom kehrte er in die Heimat zurück und übernahm verschiedene pastorale und akademische Aufgaben. Er wurde zunächst Weihbischof und 1964 Erzbischof von Krakau und nahm am &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6058&amp;amp;entry_id=277&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/archive/hist_councils/ii_vatican_council/index_ge.htm&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/archive/hist_councils/ii_vatican_council/index_ge.htm&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Zweiten Vatikanischen Konzil&lt;/a&gt; teil. Am 16. Oktober 1978 wurde er zum Papst gewählt und nahm den Namen Johannes Paul II. an. Sein außerordentlicher apostolischer Eifer, besonders für Familien, Jugendliche und Kranke, führte ihn auf unzählige Pastoralreisen in der ganzen Welt. Zu den vielen Früchten, die er der Kirche als Erbe hinterlassen hat, gehören vor allem sein reiches Lehramt und die Promulgation des &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6059&amp;amp;entry_id=277&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/63-KURZKATECHISMUS-AUCH-FUER-DICH-UND-FUER-JEDEN-MENSCHEN-DAS-KOMPENDIUM-ZUM-KATECHISMUS-DER-KATHOLISCHEN-KIRCHE-UEBER-DEN-SINN-MEINES-LEBENS!.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/63-KURZKATECHISMUS-AUCH-FUER-DICH-UND-FUER-JEDEN-MENSCHEN-DAS-KOMPENDIUM-ZUM-KATECHISMUS-DER-KATHOLISCHEN-KIRCHE-UEBER-DEN-SINN-MEINES-LEBENS!.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Katechismus der Katholischen Kirche&lt;/a&gt; sowie des &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6060&amp;amp;entry_id=277&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/archive/cdc/index_ge.htm&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/archive/cdc/index_ge.htm&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Codex des Kanonischen Rechts&lt;/a&gt; für die lateinische Kirche und für die Ostkirchen. Er entschlief im Herrn am 2. April 2005, dem Vorabend des Zweiten Sonntags der Osterzeit (von der göttlichen Barmherzigkeit), in Rom.&lt;/i&gt;&quot; Und im Meßbuch seiner Seligsprechung lautet die längere Fassung so:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;&lt;i&gt;&lt;b&gt;Karol Jozef Wojtyła wurde am 18. Mai 1920&lt;/b&gt;&lt;/i&gt; &lt;i&gt;in Wadowice (Polen) geboren und am 16. Oktober 1978 zum Papst gewählt. Er war der zweite Sohn der Eheleute Karol Wojtyła und Emilia Kaczorowska. Im Jahre 1929 verlor er seine Mutter. Sein älterer Bruder Edmund, der Arzt war, starb 1932, und sein Vater, Unteroffizier in der Armee, verstarb 1941. Mit neun Jahren empfing er die &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6061&amp;amp;entry_id=277&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/152-SACRAMENTUM-CARITATIS-SAKRAMENT-DER-LIEBE-ERSTKOMMUNION-BRIEF-AN-DIE-ELTERN.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/152-SACRAMENTUM-CARITATIS-SAKRAMENT-DER-LIEBE-ERSTKOMMUNION-BRIEF-AN-DIE-ELTERN.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;erste Heilige Kommunion&lt;/a&gt; und mit achtzehn das &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6062&amp;amp;entry_id=277&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/58-FIRMBEHELF-FIRMVORBEREITUNG-IM-GEISTE-VON-+-JOHANNES-PAUL-II.-KATHOLISCHER-FIRMUNTERRICHT-VOR-DEM-EMPFANG-DER-HEILIGEN-FIRMUNG-GRUNDKURS.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/58-FIRMBEHELF-FIRMVORBEREITUNG-IM-GEISTE-VON-+-JOHANNES-PAUL-II.-KATHOLISCHER-FIRMUNTERRICHT-VOR-DEM-EMPFANG-DER-HEILIGEN-FIRMUNG-GRUNDKURS.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Sakrament der Firmung&lt;/a&gt;. Nach dem Abitur in Wadowice schrieb er sich 1938 an der Jagellonen-Universität in Krakau ein. Als die Nationalsozialisten die Universität 1939 schlossen, arbeitete der junge Karol von 1940 bis 1944 zunächst in einem Steinbruch und dann in der Chemiefabrik Solvay, um einerseits seinen Lebensunterhalt zu verdienen, aber auch um der Deportation nach Deutschland zu entgehen. Da er sich zum Priestertum berufen fühlte, besuchte er ab 1942 die Vorlesungen im Krakauer Untergrundseminar unter der Leitung von Adam Stefan Kardinal Sapieha, dem Erzbischof von Krakau. Zur selben Zeit war er einer der großen Förderer des ebenfalls im Untergrund wirkenden &#039;rhapsodischen Theaters&#039;. Nach dem Krieg führte er seine Studien bis zu seiner Priesterweihe am 1. November 1946 am neu eröffneten Priesterseminar in Krakau sowie an der Theologischen Fakultät der Jagellonen-Universität fort. Danach ging er auf Wunsch Kardinal Sapiehas zum weiteren Studium nach Rom, wo er 1948 mit einer Arbeit zum Thema &#039;Glaubensfragen im Werk des heiligen Johannes vom Kreuz&#039; den Doktor der Theologie erwarb. In den Ferienzeiten sammelte er pastorale Erfahrungen unter den polnischen Emigranten in Frankreich, Belgien und den Niederlanden. Wieder nach Polen zurückgekehrt, wurde er zunächst Kaplan in der Pfarrei Niegowic unweit von Krakau und dann in St. Florian in Krakau selbst. Er nahm seine philosophischen und theologischen Studien wieder auf und war bis 1951 zugleich Studentenseelsorger. 1953 legte er an der Katholischen Universität von Lublin seine Habilitation vor, die der Frage nachging, ob auf dem ethischen System Max Schelers eine christliche Ethik aufgebaut werden könne. Später war er Professor für Ethik und Moraltheologie sowohl am Priesterseminar in Krakau als auch an der Theologischen Fakultät in Lublin. Am 4. Juli 1958 ernannte ihn Papst Pius XII. zum Weihbischof von Krakau und zum Titularbischof von Ombi. Erzbischof Eugeniusz Baziak erteilte ihm am 28. September 1958 in der Kathedrale auf dem Wawel die Bischofsweihe. Papst Paul VI. ernannte Karol Wojtyła am 13. Januar 1964 zum Erzbischof von Krakau. Zum Kardinal wurde er am 26. Juni 1967 erhoben. Von 1962 bis 1965 nahm er am &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6058&amp;amp;entry_id=277&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/archive/hist_councils/ii_vatican_council/index_ge.htm&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/archive/hist_councils/ii_vatican_council/index_ge.htm&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Zweiten Vatikanischen Konzil&lt;/a&gt; teil. Einen wichtigen Beitrag leistete er bei der Erarbeitung der Konstitution &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6058&amp;amp;entry_id=277&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/archive/hist_councils/ii_vatican_council/index_ge.htm&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/archive/hist_councils/ii_vatican_council/index_ge.htm&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Gaudium et spes&lt;/a&gt;. Vor seinem Pontifikat nahm Kardinal Wojtyła auch an den fünf Versammlungen der &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6064&amp;amp;entry_id=277&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/roman_curia/synod/index_ge.htm&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/roman_curia/synod/index_ge.htm&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Bischofssynode&lt;/a&gt; teil. Am 16. Oktober 1978 wurde Kardinal Karol Wojtyła zum Papst gewählt; er nahm den Namen Johannes Paul II. an und wurde am 22. Oktober in sein Amt als Hirte der universalen Kirche feierlich eingeführt.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;&lt;b&gt;&lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6065&amp;amp;entry_id=277&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/holy_father/john_paul_ii/index_ge.htm&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/holy_father/john_paul_ii/index_ge.htm&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Papst Johannes Paul II.&lt;/a&gt;&lt;/b&gt; &lt;b&gt;hat in Italien&lt;/b&gt;&lt;/i&gt; &lt;i&gt;146 Pastoralbesuche durchgeführt und als Bischof von Rom 317 der gegenwärtig 332 römischen Pfarreien besucht. Als Ausdruck der unablässigen Hirtensorge des Nachfolgers Petri für die Kirche in aller Welt unternahm er insgesamt 104 Apostolische Reisen. Seine wichtigsten Werke umfassen 14 Enzykliken, 15 Nachsynodale Apostolische Schreiben, 11 Apostolische Konstitutionen und 45 Apostolische Schreiben. Darüber hinaus verfaßte Papst Johannes Paul II. während seines Pontifikats fünf Bücher: &#039;Die Schwelle der Hoffnung überschreiten&#039; (Oktober 1994); &#039;Geschenk und Geheimnis. Zum 50. Jahr meiner Priesterweihe&#039; (November 1996); &#039;Römisches Triptychon. Meditationen&#039; (März 2003); &#039;Auf, laßt uns gehen!&#039; (Mai 2004) und &#039;Erinnerung und Identität&#039; (Februar 2005). Papst Johannes Paul II. hat 147 Seligsprechungsfeiern abgehalten, bei denen er 1338 Selige proklamierte, und 51 Kanonisierungen mit insgesamt 482 Heiligen. Er hat 9 Konsistorien einberufen, bei denen er 231 Kardinäle und einen Kardinal &#039;in pectore&#039; kreierte. Ferner fanden unter seinem Vorsitz sechs Vollversammlungen des Kardinalskollegiums statt. Nach seiner Wahl 1978 berief er 15 Versammlungen der Bischofssynode ein: sechs ordentliche (1980, 1983, 1987, 1990, 1994 und 2001), eine außerordentliche (1985) und acht Sonderversammlungen (1980, 1991, 1994, 1995, 1997, 1998 [2] und 1999). Am 13. Mai 1981 wurde er auf dem Petersplatz Opfer eines schweren Attentats. Seine Rettung verdankte er dem mütterlichen Schutz Mariens, und &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6047&amp;amp;entry_id=277&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/233-DIENER-GOTTES-JOHANNES-PAUL-II.-AUF-DEM-WEG-ZUR-SELIGSPRECHUNG.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/233-DIENER-GOTTES-JOHANNES-PAUL-II.-AUF-DEM-WEG-ZUR-SELIGSPRECHUNG.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;er vergab seinem Attentäter&lt;/a&gt;. Nach einer langen Zeit der Genesung und im Bewußtsein, daß ihm ein neues Leben geschenkt wurde, intensivierte er seine pastoralen Aufgaben mit heroischem Einsatz. Seine Hirtensorge zeigte sich auch in der Errichtung zahlreicher Diözesen und Kirchenbezirke, in der Promulgation des &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6067&amp;amp;entry_id=277&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/archive/DEU0036/_INDEX.HTM&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/archive/DEU0036/_INDEX.HTM&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Codex des kanonischen Rechts&lt;/a&gt; und des &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6068&amp;amp;entry_id=277&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/holy_father/john_paul_ii/apost_constitutions/documents/hf_jp-ii_apc_19901018_index-codex-can-eccl-orient_lt.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/holy_father/john_paul_ii/apost_constitutions/documents/hf_jp-ii_apc_19901018_index-codex-can-eccl-orient_lt.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Codex der Kanones der Orientalischen Kirchen&lt;/a&gt; sowie in der Promulgation des &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6069&amp;amp;entry_id=277&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/archive/ccc/index_ge.htm&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/archive/ccc/index_ge.htm&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Katechismus der Katholischen Kirche&lt;/a&gt;. Als besondere Gnadenzeiten rief er das Jahr der Erlösung, das Marianische Jahr, das &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6070&amp;amp;entry_id=277&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/79-PREDIGT-IM-JAHR-DER-EUCHARISTIE-MARIA-UND-DIE-HEILIGSTE-EUCHARISTIE-DER-WUERDIGE-KOMMUNIONEMPFANG.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/79-PREDIGT-IM-JAHR-DER-EUCHARISTIE-MARIA-UND-DIE-HEILIGSTE-EUCHARISTIE-DER-WUERDIGE-KOMMUNIONEMPFANG.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Jahr der Eucharistie&lt;/a&gt; und nicht zuletzt das Große Jubiläum 2000 aus. Mit Blick auf die jungen Generationen führte er die Feier der Weltjugendtage ein. Kein Papst hat so viele Menschen getroffen wie Johannes Paul II. An über 1160 Mittwochsaudienzen haben mehr als 17.600.000 Pilger teilgenommen; nicht mitgerechnet sind die Teilnehmer an all den anderen Sonderaudienzen und religiösen Feiern, mehr als 8 Millionen Pilger allein während des Großen Jubiläums im Jahr 2000. Dazu kommen Millionen Gläubige bei seinen Pastoralbesuchen in Italien und auf der ganzen Welt. Zahlreich waren auch die Vertreter der Regierungen, die er in Audienz empfing. Es sei an die 38 offiziellen Besuche und an die 738 Audienzen und Begegnungen mit Staatsoberhäuptern erinnert wie auch an die 246 Audienzen und Treffen mit Regierungschefs. Papst Johannes Paul II. starb am &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6071&amp;amp;entry_id=277&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/57-BETEN-WIR-FUER-DIE-SEELE-VON-JOHANNES-PAUL-II..html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/57-BETEN-WIR-FUER-DIE-SEELE-VON-JOHANNES-PAUL-II..html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Samstag, dem 2. April 2005&lt;/a&gt;, dem Vorabend des Weißen Sonntags und des von ihm eingeführten &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6044&amp;amp;entry_id=277&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/231-BARMHERZIGKEIT-GOTTES-NEUES-JESUSBILD-FUER-DEN-BARMHERZIGKEITSSONNTAG.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/231-BARMHERZIGKEIT-GOTTES-NEUES-JESUSBILD-FUER-DEN-BARMHERZIGKEITSSONNTAG.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Sonntags der Göttlichen Barmherzigkeit&lt;/a&gt;, um 21.37 Uhr im Apostolischen Palast im Vatikan. Am 8. April wurde er nach dem feierlichen Begräbnisgottesdienst auf dem Petersplatz in den vatikanischen Grotten bestattet.&lt;/i&gt;&quot; (Verlinkungen von mir.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Im Stundenbuch der lateinischen Priester&lt;/b&gt; ist nun für den künftigen Gedenktag des seligen Johannes Paul II. die zweite Lesung aus seiner &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6044&amp;amp;entry_id=277&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/231-BARMHERZIGKEIT-GOTTES-NEUES-JESUSBILD-FUER-DEN-BARMHERZIGKEITSSONNTAG.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/231-BARMHERZIGKEIT-GOTTES-NEUES-JESUSBILD-FUER-DEN-BARMHERZIGKEITSSONNTAG.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Ansprache am Beginn des Pontifikats&lt;/a&gt; (22. Oktober 1978: AAS 70 [1978], 945 - 947) entnommen: &quot;&lt;i&gt;Habt keine Angst! Öffnet die Tore für Christus! Petrus ist nach Rom gekommen! Nur der Gehorsam gegenüber dem Auftrag des Herrn hat seine Schritte geführt und ihn bis zu dieser Stadt gelangen lassen, dem Herzen des Römischen Reiches. Vielleicht wäre er lieber dort geblieben, an den Ufern des Sees von Gennesaret, bei seinem Boot mit den Fischernetzen. Aber unter der Führung des Herrn und Seinem Auftrag getreu ist er hierher gekommen! Nach einer alten Überlieferung wollte Petrus während der Verfolgung des Nero die Stadt Rom verlassen. Da aber griff der Herr ein: Er ging ihm entgegen. Petrus sprach Ihn an und fragte: &#039;Quo vadis, Domine?&#039; — &#039;Wohin gehst Du, Herr?&#039;, und der Herr antwortete sofort: &#039;Ich gehe nach Rom, um dort ein zweites Mal gekreuzigt zu werden.&#039; Da kehrte Petrus nach Rom zurück und ist dort bis zu seiner Kreuzigung geblieben. Unsere Zeit lädt uns dazu ein, drängt und verpflichtet uns, auf den Herrn zu schauen und uns in eine demütige und ehrfürchtige Betrachtung des Geheimnisses der höchsten Gewalt Jesu Christi selbst zu vertiefen. Er, der aus der Jungfrau Maria geboren wurde, der Sohn des Zimmermanns — wie man glaubte —, der Sohn des lebendigen Gottes — wie Petrus bekannte —, ist gekommen, um uns alle zu einem &#039;königlichen Priestertum&#039; zu machen. Das &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6058&amp;amp;entry_id=277&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/archive/hist_councils/ii_vatican_council/index_ge.htm&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/archive/hist_councils/ii_vatican_council/index_ge.htm&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Zweite Vatikanische Konzil&lt;/a&gt; hat uns das Geheimnis dieser Herrschergewalt wiederum in Erinnerung gebracht und auch die Tatsache, daß die Sendung Christi als Priester, prophetischer Lehrer und König in der Kirche fortdauert. Alle, das ganze Volk Gottes, haben Anteil an dieser dreifachen Sendung. In der Vergangenheit hat man vielleicht dem Papst die Tiara, die dreifache Krone, aufs Haupt gesetzt, um durch diese symbolische Geste den Heilsplan Gottes für Seine Kirche zum Ausdruck zu bringen, daß nämlich die ganze hierarchische Ordnung der Kirche Christi, die ganze in ihr ausgeübte &#039;heilige Gewalt&#039; nichts anderes ist als Dienst, ein Dienst, der nur das eine Ziel hat: daß das ganze Volk Gottes an dieser dreifachen Sendung Christi Anteil habe und immer unter der Herrschaft des Herrn bleibe, die ihre Ursprünge nicht in den Mächten dieser Welt, sondern im Geheimnis des Todes und der Auferstehung hat.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;&lt;b&gt;Die uneingeschränkte und doch milde&lt;/b&gt;&lt;/i&gt; &lt;i&gt;und sanfte Herrschaft des Herrn ist die Antwort auf das Tiefste im Menschen, auf die höchsten Erwartungen seines Verstandes, seines Willens und Herzens. Sie spricht nicht die Sprache der Gewalt, sondern äußert sich in Liebe und Wahrheit. Der neue Nachfolger Petri auf dem Bischofsstuhl in Rom betet heute innig, demütig und vertrauensvoll: &#039;Christus! Laß&#039; mich ganz Diener Deiner alleinigen Herrschaft werden und sein! Diener Deiner sanften Herrschaft! Diener Deiner Herrschaft, die keinen Untergang kennt! Laß&#039; mich Diener sein! Mehr noch ein Diener Deiner Diener!&#039; Brüder und Schwestern! Habt keine Angst, Christus aufzunehmen und Seine Herrschergewalt anzuerkennen! Helft dem Papst und allen, die Christus und mit der Herrschaft Christi dem Menschen und der ganzen Menschheit dienen wollen! Habt keine Angst! Öffnet, ja reißt die Tore weit auf für Christus! Öffnet die Grenzen der Staaten, die wirtschaftlichen und politischen Systeme, die weiten Bereiche der Kultur, der Zivilisation und des Fortschritts Seiner rettenden Macht! Habt keine Angst! Christus weiß, &#039;was im Innern des Menschen ist&#039;. Er allein weiß es! Heute weiß der Mensch oft nicht, was er in seinem Innern, in der Tiefe seiner Seele, seines Herzens trägt. Er ist deshalb oft im Ungewissen über den Sinn seines Lebens auf dieser Erde. Er ist vom Zweifel befallen, der dann in Verzweiflung umschlägt. Erlaubt also — ich bitte euch und flehe euch in Demut und Vertrauen an —, erlaubt Christus, zum Menschen zu sprechen! Nur Er hat Worte des Lebens, ja, des ewigen Lebens!&lt;/i&gt;&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Gebet zu Ehren des seligen Johannes Paul II.&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gott, Du bist reich an Erbarmen und hast den seligen Papst Johannes Paul II. zur Leitung Deiner ganzen Kirche bestellt; gib, daß wir, durch seine Lehre geführt, unsere Herzen vertrauensvoll öffnen für die heilbringende Gnade Christi, des einzigen Erlösers der Menschheit, der mit Dir lebt und herrscht in der Einheit des Heiligen Geistes, Gott, von Ewigkeit zu Ewigkeit.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Responsorium&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;R/.&lt;/b&gt;  Habt keine Angst: der Erlöser der Menschheit hat die Macht des Kreuzes offenbart und für uns das Leben gegeben! * Öffnet, reißt die Tore weit auf für Christus!&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;V/.&lt;/b&gt; In der Kirche sind wir dazu berufen, an Seiner Macht Anteil zu haben. * Öffnet, reißt die Tore weit auf für Christus!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Gebete zu dem vom seligen Johannes Paul II. eingeführten heutigen&lt;/b&gt; &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6044&amp;amp;entry_id=277&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/231-BARMHERZIGKEIT-GOTTES-NEUES-JESUSBILD-FUER-DEN-BARMHERZIGKEITSSONNTAG.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/231-BARMHERZIGKEIT-GOTTES-NEUES-JESUSBILD-FUER-DEN-BARMHERZIGKEITSSONNTAG.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;b&gt;Barmherzigkeitssonntag&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herr, Jesus Christus, ich vertraue auf Dich. Du bist groß und wunderbar sind Deine Werke. Du bist der Gütige, der Vielerbarmende und der Menschenliebende. / Herr, Jesus Christus, mache aus mir ein lebendiges Abbild Deiner Barmherzigkeit. Laß&#039; Deine Barmherzigkeit durch mich hindurch zu meinen Nächsten gelangen. / Herr, Jesus Christus, hilf mir, daß meine Augen barmherzig werden und ich nicht nach äußerem Anschein verdächtige und richte. Laß&#039; mich wahrnehmen, was schön ist in den Herzen meiner Nächsten. / Herr, Jesus Christus, hilf mir, daß mein Gehör barmherzig wird und ich die Nöte meiner Nächsten nicht überhöre. Laß&#039; meine Ohren nicht gleichgültig bleiben für ihre Leiden und Freuden. / Herr, Jesus Christus, hilf mir, daß meine Zunge barmherzig wird und ich nicht über andere abfällig rede. Laß&#039; mich vielmehr die rechten Worte des Trostes, der Hoffnung und der Vergebung finden. / Herr, Jesus Christus, hilf mir, daß meine Hände barmherzig und freigebig werden. Mach&#039; mich bereit, auch schwierige und mühevolle Arbeit für andere auf mich zu nehmen. / Herr, Jesus Christus, hilf mir, daß meine Füße barmherzig werden. Laß sie meinen Nächsten zu Hilfe eilen, wenn sie mich brauchen und die eigene Ermüdung vergessen. / Herr, Jesus Christus, hilf mir, daß mein Herz barmherzig wird und ich die Leiden der Nächsten erkenne. Laß nicht zu, daß ich einem mein Herz verschließe. Gib mir aufrichtigen Umgang auch mit denen, die meine Güte mißbrauchen. / Herr, Jesus Christus, schließe mich ein in Dein barmherziges Herz, verwandle und heile mich. Laß Deine Barmherzigkeit in mir sein. Denn Du allein bist der Barmherzige und vermagst alles. Dir sei Lobpreis, Danksagung und Anbetung, samt Deinem anfangslosen Vater und Deinem allheiligen, gütigen und lebenspendenden Geist, jetzt und in alle Ewigkeit. &lt;b&gt;Amen.&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
(&lt;i&gt;Nach der heiligen Schwester Faustyna, überarbeitet vom hochwürdigsten &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6057&amp;amp;entry_id=277&quot; title=&quot;http://www.facebook.com/group.php?gid=276751591016&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.facebook.com/group.php?gid=276751591016&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Archimandriten Dr. A.-A. Thiermeyer&lt;/a&gt;.&lt;/i&gt;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Barmherzigstes Herz Jesu, Deine Güte ist unendlich, und die Schätze Deiner Gnaden sind unerschöpflich. Ich vertraue grenzenlos auf Deine Barmherzigkeit, die alle Deine Werke übertrifft. Ich weihe mich Dir gänzlich, um in den Strahlen Deiner Gnade und Liebe zu leben, die aus Deinem Herzen am Kreuze hervorgegangen sind. Ich will Deine Barmherzigkeit verbreiten durch die geistigen und leiblichen Werke der Barmherzigkeit, besonderes die Sünder bekehren, die Armen, Betrübten und Kranken trösten und ihnen helfen, und für die Sterbenden und die armen Seelen im Fegefeuer beten. Du aber wirst mich beschützen wie Dein Eigentum und Deine Ehre, denn ich befürchte alles von meiner Schwäche und erhoffe alles von Deiner Barmherzigkeit. Die ganze Menschheit möge die unbegreifliche Tiefe Deiner Barmherzigkeit erkennen, auf sie all ihre Hoffnung setzen und sie in Ewigkeit lobpreisen. &lt;b&gt;Amen.&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;So bleibt mir nur noch&lt;/b&gt;, Werbung zu machen für eine &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6052&amp;amp;entry_id=277&quot; title=&quot;http://www.theologie-des-leibes.de/&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.theologie-des-leibes.de/&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Internationale Tagung&lt;/a&gt; zu Ehren des seligen Johannes Paul II. in Eichstätt (vom 13. - 15. Mai 2011: &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6052&amp;amp;entry_id=277&quot; title=&quot;http://www.theologie-des-leibes.de/&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.theologie-des-leibes.de/&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Liebe, Leib und Leidenschaft. Zur Theologie des Leibes&lt;/a&gt;) und auf &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6075&amp;amp;entry_id=277&quot; title=&quot;http://eberhardwagner.blogspot.com/search/label/Vatikan&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://eberhardwagner.blogspot.com/search/label/Vatikan&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Analysen&lt;/a&gt; zum ersten Bloggertreffen im Vatikan zu verweisen, welches meines Erachtens nicht nur terminlich (2. Mai 2011) mit der Seligsprechung zu tun hatte, sondern auch von der Idee ganz in den Fußspuren des neuen Seligen der Katholischen Kirche wandelte. Der &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6075&amp;amp;entry_id=277&quot; title=&quot;http://eberhardwagner.blogspot.com/search/label/Vatikan&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://eberhardwagner.blogspot.com/search/label/Vatikan&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Blogger Eberhard Wagner&lt;/a&gt; berichtet in mehreren Teilen aus seiner Sicht. Beten wir nunmehr für eine baldige Heiligsprechung des seligen Papstes Johannes Paul II.! Euer Padre Alex - Vizeoffizial Dr. Alexander Pytlik   &lt;div class=&quot;serendipity_babelfish&quot;&gt;Übersetze nach  &lt;a href=&quot;http://babelfish.altavista.com/babelfish/trurl_pagecontent?url=http%3A%2F%2Fwww.internetpfarre.de%2Fblog%2Farchives%2F277-SELIGER-PAPST-JOHANNES-PAUL-II.%2C-BITTE-FUER-UNS%21.html&amp;amp;lp=de%5Fen&quot;&gt;en&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;http://babelfish.altavista.com/babelfish/trurl_pagecontent?url=http%3A%2F%2Fwww.internetpfarre.de%2Fblog%2Farchives%2F277-SELIGER-PAPST-JOHANNES-PAUL-II.%2C-BITTE-FUER-UNS%21.html&amp;amp;lp=de%5Ffr&quot;&gt;fr&lt;/a&gt;&lt;/div&gt; 
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    <pubDate>Sun, 01 May 2011 08:20:00 +0200</pubDate>
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    <title>BISCHOF WALTER MIXA ZUM 70. NEUERSCHEINUNG: REISE DURCH DAS KIRCHENJAHR</title>
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            <category>Aktuelle Predigt</category>
            <category>News Kommentare</category>
            <category>Sonstiges</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Padre Alex / Dr. Alexander Pytlik)</author>
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    &lt;b&gt;Pünktlich zum morgigen 70. Geburtstag&lt;/b&gt; Seiner Exzellenz, des hochwürdigsten Herrn Diözesanbischofs em. und Militärordinarius em. &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6030&amp;amp;entry_id=276&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/250-BISCHOF-WALTER-MIXA-BITTE-UM-VERSOEHNUNG-UND-ZUSAMMENHALT.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/250-BISCHOF-WALTER-MIXA-BITTE-UM-VERSOEHNUNG-UND-ZUSAMMENHALT.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Dr. Walter Mixa&lt;/a&gt;, hat Abonnenten des &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6031&amp;amp;entry_id=276&quot; title=&quot;http://www.mm-verlag.com/&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.mm-verlag.com/&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;MM-Verlages&lt;/a&gt; (Aachen) und auch andere das Heft der Neuerscheinungen zum Frühling 2011 erreicht. Alle darin enthaltenen Werke sind meines Erachtens empfehlenswert, wobei an der Spitze natürlich das Buch zur Seligsprechung des verehrungswürdigen Dieners Gottes &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6032&amp;amp;entry_id=276&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/270-VEREHRUNGSWUERDIGER-DIENER-GOTTES-JOHANNES-PAUL-II.-GEWALTIGER-RUF-DER-HEILIGKEIT.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/270-VEREHRUNGSWUERDIGER-DIENER-GOTTES-JOHANNES-PAUL-II.-GEWALTIGER-RUF-DER-HEILIGKEIT.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Papst Johannes Paul II.&lt;/a&gt; steht: dessen Pressesprecher &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6033&amp;amp;entry_id=276&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/188-FESTSCHRIFT-FUER-PAPST-BENEDIKT-XVI.-ALS-GLAUBENSSTAERKUNG-FUER-ALLE-UND-ZUM-DANK-FUER-DEN-PAPSTBESUCH-2007.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/188-FESTSCHRIFT-FUER-PAPST-BENEDIKT-XVI.-ALS-GLAUBENSSTAERKUNG-FUER-ALLE-UND-ZUM-DANK-FUER-DEN-PAPSTBESUCH-2007.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Joaquin Navarro-Valls&lt;/a&gt; hat auf 235 Seiten Erinnerungen und Gedanken aufgezeichnet, die unter dem Titel &quot;&lt;i&gt;Begegnungen und Dankbarkeit&lt;/i&gt;&quot; erscheinen. Besonders wichtig ist dann der Band &quot;&lt;i&gt;Klartext und Klischees. Lebensrecht. Abtreibung, Euthanasie, PID, Stammzellenforschung ...&lt;/i&gt;&quot; von Alexandra Maria Lindner. Ebenso können sich sehen lassen die Bücher von Michael Müller (&quot;&lt;i&gt;Klartext und Klischees. Kirche, Papst und Glaube. Fragen, Irrtümer, Mißverständnisse&lt;/i&gt;&quot;) und von Barbara Wenz (&quot;&lt;i&gt;Poetische Pilgerorte, Reisen ins mystische Mittelitalien&lt;/i&gt;&quot;). Schließlich möchte ich noch das Werk der Alexandra von Teuffenbach erwähnen, welches einem weiteren Kandidaten zur Seligsprechung gewidmet ist: &quot;&lt;i&gt;Pius XII. Neue Erkenntnisse über sein Leben und Wirken&lt;/i&gt;&quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Nun aber zurück zum Geburtstagskind&lt;/b&gt; des Ostermontags 2011, es ist also Bischof Mixa, und zu dem von ihm gewählten Thema kann man nicht genug lesen und gelesen haben, es lautet &quot;&lt;i&gt;Gott begegnen. Reise durch das Kirchenjahr&lt;/i&gt;&quot;, &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url=aHR0cDovL3Nob3AubW0tdmVybGFnLmNvbS9zaG9wL3Byb2R1Y3RfaW5mby5waHA/Y1BhdGg9MjFfMzAmcHJvZHVjdHNfaWQ9NDE3&amp;amp;entry_id=276&quot; title=&quot;http://shop.mm-verlag.com/shop/product_info.php?cPath=21_30&amp;amp;products_id=417&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://shop.mm-verlag.com/shop/product_info.php?cPath=21_30&amp;amp;products_id=417&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;ISBN 978-3-942698-06-1&lt;/a&gt;, und der Preis ist mit € 12,90 angegeben. Auf 170 Seiten wird der Leser durch das gesamte Kirchenjahr begleitet, angefangen beim 1. Adventsonntag bis zum Hochfest Allerheiligen. Das Buch ist nicht nur für Priester geeignet, die nach Anregungen für ihre eigenen Predigten suchen, sondern es hilft allen Christgläubigen, eine Richtschnur für ihren Alltag und &quot;Termine&quot; mit Gott zu finden. Die Betrachtungen zu den einzelnen Stationen des Kirchenjahrs bergen Anregungen für das persönliche Gebet und lassen den Sinn und die Bedeutung der christlichen Feiertage neu erfahren. Als Leseprobe wird im Prospekt des MM-Verlages der &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6035&amp;amp;entry_id=276&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/208-GRUENDONNERSTAG,-KARFREITAG,-OSTERNACHT,-OSTERSONNTAG-UND-OSTERMONTAG.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/208-GRUENDONNERSTAG,-KARFREITAG,-OSTERNACHT,-OSTERSONNTAG-UND-OSTERMONTAG.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Gründonnerstag&lt;/a&gt; angeboten. Wer den früheren Diözesanbischof von Eichstätt, den heute emeritierten Augsburger Diözesanbischof und Militärbischof Dr. Walter Mixa öfters predigen gehört hat, wird erkennen, daß sein Buch aus der Fülle dieser seiner Verkündigung schöpft, und ich selbst habe einen konkreten Tag vorausgelesen, nämlich den Karfreitag, und diese Anregungen Bischof Mixas haben mich dann zur folgenden Predigt nach der Verlesung der Passion geführt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[&lt;b&gt;Predigt vom Karfreitag&lt;/b&gt;, angeregt durch die Voraus-Lektüre von Walter Mixa, &lt;i&gt;Gott begegnen. Reise durch das Kirchenjahr&lt;/i&gt;:]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Liebe Andächtige!&lt;/b&gt; Im Abendmahlsaal hat Jesus Christus nicht nur mit den Worten über Brot und Wein, sondern auch im ergreifenden Zeichen der Fußwaschung gezeigt, daß er bereit ist, bis zum Äußersten zu gehen. Er zögert nicht, Sein Leben für uns Menschen hinzugeben, es aufzuopfern. Im Prophetentext des Jesaja haben wir von dem Menschen gehört, der wegen &quot;&lt;i&gt;unserer Verbrechen und unserer Sünden&lt;/i&gt;“ durchbohrt und vernichtet wird. Der Prophet sieht in der totalen Hingabe dieses einen Gerechten die einzige Möglichkeit, daß wir Menschen nicht total in die Irre gehen. Indem Gott das Leben dieses zerschlagenen Knechtes annimmt als &quot;Sühneopfer&quot;, werden alle Ungerechten - und das sind auch wir - von der Schuld befreit. Für nicht wenige Menschen von heute schwer verständliche Aussagen, weil sich in unserer Gesellschaft eine Art &quot;Unschuldswahn&quot; breitgemacht hat, sodaß wir mit Worten wie Schuld und Sünde auf der einen Seite und mit Wiedergutmachung und Sühne auf der anderen Seite wenig anfangen können. Vielleicht kann eine Aussage des von Papst Benedikt besonders geschätzten seligen &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6036&amp;amp;entry_id=276&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/homilies/2010/documents/hf_ben-xvi_hom_20100919_beatif-newman_ge.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/homilies/2010/documents/hf_ben-xvi_hom_20100919_beatif-newman_ge.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Kardinal John Henry Newman&lt;/a&gt; das Geheimnis von Kreuz und Leid neu erschließen, ich zitiere: &quot;&lt;i&gt;Geht in die politische Welt: seht die aufeinander eifersüchtigen Nationen, den konkurrierenden Handel, die Armeen und Flotten, die gegeneinander ausgespielt werden. Überblickt die verschiedenen Rangstufen in der Gemeinschaft, ihre Parteien und ihre Kämpfe, das Ringen der Ehrgeizigen, die Ränke der Schlauen. Was ist das Ende des ganzen Tumults? Das Grab. Was ist das Maß? Das Kreuz.&lt;/i&gt;&quot; Zitat Ende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Das Kreuz Christi ist&lt;/b&gt; und bleibt der &quot;&lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6037&amp;amp;entry_id=276&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/273-MENSCHENRECHTE-KRUZIFIXE-IN-STAATLICHEN-SCHULEN-SIND-KEINE-KONVENTIONSVERLETZUNG.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/273-MENSCHENRECHTE-KRUZIFIXE-IN-STAATLICHEN-SCHULEN-SIND-KEINE-KONVENTIONSVERLETZUNG.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Maßstab&lt;/a&gt;&quot; für die Welt, ob wir es wahrhaben wollen oder nicht. Paulus kann deshalb auch feststellen: &quot;&lt;i&gt;Obwohl Er der Sohn war, hat Er durch Leiden Gehorsam gelernt; zur Vollendung gelangt, ist er für alle, die Ihm gehorchen, der Urheber des Ewigen Heils geworden.&lt;/i&gt;“ (Hebr 5,9) Das Kreuz als &quot;Maßstab“ der Welt deshalb, weil der Längsbalken des Kreuzes in Richtung Gott weist. Mit der Frage nach dem Wert unseres Daseins kommen wir ohne die Frage nach Gott nicht aus, und der Querbalken des Kreuzes will uns Menschen untereinander verbinden. Die Verbindung von Erde zum Himmel, zu Gott, und die Einheit der Menschen untereinander sind nur durch das Kreuz Jesu Christi möglich. Im Schnittpunkt der Balken ist der Herr mit dem geöffneten Herzen. Dieser Sein vertrauensvoller Gehorsam gegenüber Gott Vater, der bis zur bewußten Hingabe des aus Maria geborenen Lebens geht, und Seine am Kreuz ausgebreiteten Hände, die uns Menschen umschließen wollen, bleiben der &quot;Maßstab“, an dem wir nicht vorbeikommen können. Auch unsere eigenen Gleichgültigkeiten, Spitzfindigkeiten und Bosheiten sind im letzten gegen die Liebe des gekreuzigten Menschen gerichtet, der wirklich der Sohn Gottes ist. Das alles hat den bald seliggesprochenen Papst Johannes Paul II. dazu bewegt, schon im Jahr 2000 vor dem Bildnis des Gekreuzigten die &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6038&amp;amp;entry_id=276&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/news_services/liturgy/documents/ns_lit_doc_20000312_prayer-day-pardon_ge.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/news_services/liturgy/documents/ns_lit_doc_20000312_prayer-day-pardon_ge.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Barmherzigkeit für alle Sünden zu erbitten&lt;/a&gt;, die von Christen aller Stände und Generationen in der langen Geschichte der Kirche begangen worden sind. Erst im letzten Jahr ist nicht wenigen Bischöfen klar geworden, welchen prophetischen Schritt damals Johannes Paul II. gesetzt hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Und gerade am Karfreitag&lt;/b&gt; erinnern wir uns zurück an das erschütternde Auftreten von Johannes Paul II., der trotz seiner körperlichen Hinfälligkeit die Leidenschaft des Glaubens an Gott und für die Unverletztlichkeit der Menschenwürde bezeugte. In diesem Jahr 2000 nach der Geburt Christi besuchte er damals das heilige Land, und er brach nach dem Hören der Schicksale in den verschiedenen Konzentrationslagern des Dritten Reiches fast auf seinem Stuhl zusammen. Er sagte (&lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6039&amp;amp;entry_id=276&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/holy_father/john_paul_ii/travels/documents/hf_jp-ii_spe_20000323_yad-vashem-mausoleum_ge.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/holy_father/john_paul_ii/travels/documents/hf_jp-ii_spe_20000323_yad-vashem-mausoleum_ge.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;am 23. März 2000&lt;/a&gt;): &quot;&lt;i&gt;Ich bin nach »Yad Vashem« gekommen, um den Millionen Juden die Ehre zu erweisen, denen alles genommen wurde, besonders ihre Würde als Menschen, und die im Holocaust ermordet worden sind. Über ein halbes Jahrhundert ist seitdem vergangen, aber die Erinnerung bleibt. Wie konnte der Mensch eine solche Verachtung des Menschen entwickeln? Weil er den Punkt der Gottesverachtung erreicht hatte. Nur eine gottlose Ideologie konnte die Ausrottung eines ganzen Volkes planen und ausführen. Die Ehrung als »Gerechte der Völker«, die der Staat Israel hier in Yad Vashem denen zuerkannt hat, die sich heldenhaft – manchmal sogar bis zur Preisgabe ihres eigenen Lebens – für die Rettung von Juden eingesetzt haben, ist eine Anerkennung der Tatsache, daß nicht einmal in der dunkelsten Stunde jedes Licht ausgelöscht ist. Das ist der Grund, weshalb die Psalmen und die ganze Bibel, die sich zwar der Fähigkeit des Menschen zum Bösen wohl bewußt sind, auch verkünden, daß das Böse nicht das letzte Wort haben wird.&lt;/i&gt;“ Zitat Ende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Was der selige Henry Newman&lt;/b&gt; gesagt hat, daß das Kreuz der &quot;Maßstab&quot; für die Welt ist und bleiben wird, das hat &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6040&amp;amp;entry_id=276&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/holy_father/john_paul_ii/travels/sub_index/trav_holyland-2000_ge.htm&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/holy_father/john_paul_ii/travels/sub_index/trav_holyland-2000_ge.htm&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Johannes Paul II.&lt;/a&gt; damals in Jerusalem in anschaulicher Weise vollzogen bis hin zum Gebet an der Klagemauer, bis hin zum beschwerlichen Aufstieg zur Hinrichtungsstätte Golgota, von der wir wieder gehört haben, dort also, wo Jesus für uns Sein einzigartiges Opfer darbrachte, welches wir aus alter Tradition am Karfreitag selbst nicht sakramental begehen - heute ist ja keine Heilige Messe, die dieses Opfer Christi ja immer unblutig erneuert, sondern heute wird uns das Kreuz Christi so sichtbar wie möglich vor Augen gestellt, auf daß wir es gemeinsam verehren. Ein Gott, der sich in einer derartigen Weise für uns hingibt und im geöffneten Herzen des Sohnes alles Leid und allen Zweifel, alles Grausame und alles Sterben-müssen der ganzen Menschheitsgeschichte auf sich nimmt, kann auch nicht mehr vor den Richterstuhl einer &quot;&lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6037&amp;amp;entry_id=276&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/273-MENSCHENRECHTE-KRUZIFIXE-IN-STAATLICHEN-SCHULEN-SIND-KEINE-KONVENTIONSVERLETZUNG.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/273-MENSCHENRECHTE-KRUZIFIXE-IN-STAATLICHEN-SCHULEN-SIND-KEINE-KONVENTIONSVERLETZUNG.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;menschlichen Gesetzgebung&lt;/a&gt; gezerrt werden. Es gibt vom Karfreitag her also kein Leid und keine Not mehr, keine Angst und kein Gefesselt-Sein in Schuld und Sünde mehr, mit dem wir alleingelassen wären. In allen unseren Nöten können wir uns am Gekreuzigten selber festmachen. Durch Sein freiwilliges, radikales Eingehen in unser Leiden und Sterben-müssen, durch Sein Sühnopfer aus reiner Liebe zum Vater und zu uns ist der auferstandene Jesus Christus für uns wirklich der Urheber des Ewigen Heiliges geworden. &lt;b&gt;AMEN.&lt;/b&gt; &lt;div class=&quot;serendipity_babelfish&quot;&gt;Übersetze nach  &lt;a href=&quot;http://babelfish.altavista.com/babelfish/trurl_pagecontent?url=http%3A%2F%2Fwww.internetpfarre.de%2Fblog%2Farchives%2F276-BISCHOF-WALTER-MIXA-ZUM-70.-NEUERSCHEINUNG-REISE-DURCH-DAS-KIRCHENJAHR.html&amp;amp;lp=de%5Fen&quot;&gt;en&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;http://babelfish.altavista.com/babelfish/trurl_pagecontent?url=http%3A%2F%2Fwww.internetpfarre.de%2Fblog%2Farchives%2F276-BISCHOF-WALTER-MIXA-ZUM-70.-NEUERSCHEINUNG-REISE-DURCH-DAS-KIRCHENJAHR.html&amp;amp;lp=de%5Ffr&quot;&gt;fr&lt;/a&gt;&lt;/div&gt; 
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    <pubDate>Sun, 24 Apr 2011 17:30:00 +0200</pubDate>
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    <title>PAPST BENEDIKT IM HEILIGEN LAND: NEUERSCHEINUNG DES PATRIARCHATES VON JERUSALEM</title>
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            <category>Aktuelle Predigt</category>
            <category>News Kommentare</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Padre Alex / Dr. Alexander Pytlik)</author>
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    &lt;b&gt;Am heutigen Palmsonntag&lt;/b&gt; befinden wir uns geistig und geistlich in Jerusalem. Das &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6025&amp;amp;entry_id=275&quot; title=&quot;http://www.lpj.org/&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.lpj.org/&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;lateinische Patriarchat&lt;/a&gt; (Büro des Patriarchates für soziale Kommunikation) wird in Kürze die deutschsprachige Fassung der Dokumentation &quot;&lt;i&gt;Papst Benedikt XVI im Heiligen Land 2009&lt;/i&gt;&quot; (ca. 148 Seiten im A5-Format, Farbdruck mit Photographien) veröffentlichen. Das &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6023&amp;amp;entry_id=275&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/papst_benedikt_heiliges_land_2009.pdf&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/papst_benedikt_heiliges_land_2009.pdf&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Buchcover&lt;/a&gt; (mit der Erklärung für das wunderschöne Logo der Pilgerreise) ist bereits abrufbar, und Bestellungen können per &lt;a href=&quot;mailto:gmtm@gmx.at&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Mail&lt;/a&gt; übermittelt werden (Angabe des Namens, der Adresse und der gewünschten Anzahl). Aus dem Inhaltsverzeichnis ergibt sich die ganze Fülle der &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6027&amp;amp;entry_id=275&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/travels/2009/index_holy-land_ge.htm&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/travels/2009/index_holy-land_ge.htm&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Apostolischen Reise&lt;/a&gt;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Nach dem Vorwort Seiner Seligkeit&lt;/b&gt; Patriarch Fouad Twal folgt ein Überblick des päpstlichen Besuches im Heiligen Land, und es folgen die Einzelkapitel &quot;&lt;i&gt;Der Papst in Jordanien&lt;/i&gt;&quot;, &quot;&lt;i&gt;Der Papst in Israel&lt;/i&gt;&quot;, &quot;&lt;i&gt;Der Papst in Jerusalem&lt;/i&gt;&quot;, &quot;&lt;i&gt;Der Papst in Palästina&lt;/i&gt;&quot;, &quot;&lt;i&gt;Der Papst in Nazareth&lt;/i&gt;&quot; und &quot;&lt;i&gt;Der letzte Tag in Jerusalem&lt;/i&gt;&quot;. Hernach folgen die Ansprachen von Patriarch Fouad, nämlich an der Universität in Madaba, im Internationalen Stadium in Amman, im Päpstlichen Institut &quot;Notre Dame of Jerusalem Center&quot;, in der Konkathedrale von Jerusalem, in Gethsemani, in Bethlehem und beim Heiligen Grab. Weiters sind die Ansprachen von Bischof Salim Sayegh an der Taufstelle Jesu und von Bischof Giacinto-Boulos Marcuzzo beim Interreligiösen Treffen in Nazareth nachzulesen. Im Anschluß erfolgt eine sehr lesenswerte theologische Würdigung der Botschaft von Papst Benedikt XVI. im Heiligen Land, nämlich in der klaren Strukturierung: &quot;&lt;i&gt;Der Pilger&lt;/i&gt;&quot;, &quot;&lt;i&gt;Der Hirte&lt;/i&gt;&quot;, &quot;&lt;i&gt;Der Mann des Dialogs&lt;/i&gt;&quot;, &quot;&lt;i&gt;Der Friedensstifter&lt;/i&gt;&quot; und &quot;&lt;i&gt;Die Einheit Gottes, die Einheit der Menschheitsfamilie&lt;/i&gt;&quot;. Abschließend ist der Dankbrief Seiner Heiligkeit Papst Benedikt XVI. und die Antwort des lateinischen Patriarchen darauf zu lesen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Die Pilgerreise des Heiligen Vaters&lt;/b&gt; in das Heilige Land war nicht nur ein epochales Ereignis, das die Kirchengeschichte bereichert hat. Durch diese besondere &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6027&amp;amp;entry_id=275&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/travels/2009/index_holy-land_ge.htm&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/travels/2009/index_holy-land_ge.htm&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Apostolische Reise&lt;/a&gt; hat uns der Papst den Weg der Kirche sichtbar vor Augen geführt. Mögen wir besonders in dieser Heiligen Woche und darüber hinaus nie vergessen, daß es das &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6028&amp;amp;entry_id=275&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/261-NAHOST-BISCHOFSSYNODE-OHNE-DIE-CHRISTEN-SINKT-REALISTISCHE-CHANCE-AUF-FRIEDEN.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/261-NAHOST-BISCHOFSSYNODE-OHNE-DIE-CHRISTEN-SINKT-REALISTISCHE-CHANCE-AUF-FRIEDEN.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;biblische Land des Herrn Jesus Christus&lt;/a&gt; ist: &quot;&lt;i&gt;Die Mutterkirche von Jerusalem ist Eure Kirche, wo Ihr alle spirituell und kirchlich geboren seid (Ps 87). Sie bewahrt für die ganze Kirche die heiligen Orte der Patriarchen, der Propheten, unseres Herrn Jesus Christus, der Jungfrau Maria und der Apostel. Sie ist, wie sie uns vom Heiligen Vater Benedikt XVI. benannt wurde, &#039;ein fünftes Evangelium&#039;. Die Mutterkirche von Jerusalem muß daher Gegenstand der Liebe, des Gebetes und der Aufmerksamkeit der ganzen Kirche, aller Bischöfe, Priester und Gläubigen des Volkes Gottes sein. Das Heilige Land zu lieben bedeutet, die heiligen Orte zu besuchen und mit der lokalen Gemeinschaft zusammenzutreffen.&lt;/i&gt;&quot; (Patriarch Twal auf der &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6029&amp;amp;entry_id=275&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/263-NAHOST-BISCHOFSSYNODE-NUNTIUS-BOTSCHAFT-ZUM-ABSCHLUSS-FUER-DAS-VOLK-GOTTES.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/263-NAHOST-BISCHOFSSYNODE-NUNTIUS-BOTSCHAFT-ZUM-ABSCHLUSS-FUER-DAS-VOLK-GOTTES.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Sonderversammlung der Bischofssynode für den Mittleren Osten&lt;/a&gt;, 12. Oktober 2010). Bleiben wir alle im Gebet verbunden, und geben wir jedem Menschen und uns selbst von Ostern her wieder die Chance des christlichen Neubeginns. Euer Padre Alex - Vizeoffizial Dr. Alexander Pytlik &lt;div class=&quot;serendipity_babelfish&quot;&gt;Übersetze nach  &lt;a href=&quot;http://babelfish.altavista.com/babelfish/trurl_pagecontent?url=http%3A%2F%2Fwww.internetpfarre.de%2Fblog%2Farchives%2F275-PAPST-BENEDIKT-IM-HEILIGEN-LAND-NEUERSCHEINUNG-DES-PATRIARCHATES-VON-JERUSALEM.html&amp;amp;lp=de%5Fen&quot;&gt;en&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;http://babelfish.altavista.com/babelfish/trurl_pagecontent?url=http%3A%2F%2Fwww.internetpfarre.de%2Fblog%2Farchives%2F275-PAPST-BENEDIKT-IM-HEILIGEN-LAND-NEUERSCHEINUNG-DES-PATRIARCHATES-VON-JERUSALEM.html&amp;amp;lp=de%5Ffr&quot;&gt;fr&lt;/a&gt;&lt;/div&gt; 
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    <pubDate>Sun, 17 Apr 2011 16:00:00 +0200</pubDate>
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    <title>PAPST BENEDIKT PILGERT UND LÄDT EIN: FRIEDENSGEBET IN ASSISI</title>
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            <category>Aktuelle Fürbitten</category>
            <category>Aktuelle Predigt</category>
            <category>News Kommentare</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Padre Alex / Dr. Alexander Pytlik)</author>
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    &lt;b&gt;Heute, am 6. Todestag&lt;/b&gt; des verehrungswürdigen Dieners Gottes &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6014&amp;amp;entry_id=274&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/272-ERINNERUNG-AN-JOHANNES-PAUL-II.-MIT-JUNGEN-MUSLIMEN-IN-MAROKKO-CASABLANCA-1985.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/272-ERINNERUNG-AN-JOHANNES-PAUL-II.-MIT-JUNGEN-MUSLIMEN-IN-MAROKKO-CASABLANCA-1985.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Papst Johannes Paul II.&lt;/a&gt;, der am 1. Mai 2011 seliggesprochen werden soll, erging eine sehr wichtige Mitteilung bzw. Einladung des Pressesaales des Heiligen Stuhles, die ich in der deutschen Version von der &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6015&amp;amp;entry_id=274&quot; title=&quot;http://www.vatican.va&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Internetseite des Vatikan&lt;/a&gt; übernehme und in deren Text auch passende Verlinkungen einfüge:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;&lt;b&gt;PILGER DER WAHRHEIT, PILGER DES FRIEDENS&lt;/b&gt;&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;TAG DER REFLEXION, DES DIALOGS UND DES GEBETS FÜR DEN FRIEDEN UND DIE GERECHTIGKEIT IN DER WELT IN ASSISI, 27. OKTOBER 2011&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Neujahrstag hatte Papst Benedikt XVI. am Ende seiner &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6016&amp;amp;entry_id=274&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/angelus/2011/documents/hf_ben-xvi_ang_20110101_world-day-peace_ge.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/angelus/2011/documents/hf_ben-xvi_ang_20110101_world-day-peace_ge.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Angelus-Ansprache&lt;/a&gt; angekündigt, daß er den 25. Jahrestag des vom ehrwürdigen Diener Gottes Johannes Paul II. veranlaßten historischen &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6017&amp;amp;entry_id=274&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/holy_father/john_paul_ii/speeches/1986/october/documents/hf_jp-ii_spe_19861027_prayer-peace-assisi-final_ge.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/holy_father/john_paul_ii/speeches/1986/october/documents/hf_jp-ii_spe_19861027_prayer-peace-assisi-final_ge.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Treffens vom 27. Oktober 1986&lt;/a&gt; in Assisi festlich begehen wolle. Aus diesem Anlaß möchte der Heilige Vater am kommenden 27. Oktober einen &lt;b&gt;Tag der Reflexion, des Dialogs und des Gebets für den Frieden und die Gerechtigkeit in der Welt&lt;/b&gt; einberufen, zu dem er sich als Pilger in die Stadt des heiligen Franziskus begibt und wiederum die Geschwister im Glauben aus den anderen Konfessionen, die Vertreter der verschiedenen religiösen Traditionen auf der Welt und ganz allgemein alle Menschen guten Willens dazu einlädt, sich mit dem Nachfolger Petri auf diesem Weg zu vereinen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Tag hat das Thema &quot;&lt;I&gt;Pilger der Wahrheit, Pilger des Friedens&lt;/i&gt;&quot;. Jeder Mensch ist im Grunde ein Pilger auf der Suche nach Wahrheit und Glück. Auch der religiöse Mensch ist ständig auf der Wanderschaft, die zu Gott führt: daraus erwächst die Möglichkeit, ja geradezu di Notwendigkeit, zu sprechen und mit allen Gespräche zu führen, mit Glaubenden und Nicht-Glaubenden, ohne die eigenen Identität preiszugeben oder Formen des Synkretismus nachzugeben; in dem Maß, in dem diese Pilgerschaft der Wahrheit echt gelebt wird, öffnet sie sich dem Dialog mit dem anderen, schließt keinen aus und bezieht alle ein, Bauleute der Brüderlichkeit und des Friedens zu sein. Dies sind die Elemente, die der Heilige Vater ins Zentrum der Reflexion stellen möchte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus diesem Grund werden neben den Vertretern der christlichen Gemeinschaften und der wichtigsten religiösen Traditionen auch einige Repräsentanten aus der Welt der Kultur und der Wissenschaft eingeladen, die, wenngleich sie sich nicht als religiös gebunden empfinden, doch auf der Straße der Suche nach der Wahrheit wissen und sich der gemeinsamen Verantwortung für die Grundlagen der Gerechtigkeit und des Friedens in dieser Welt bewußt sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Bild der Pilgerschaft soll den Sinn des Ereignisses, das gefeiert wird, zusammenfassen: man gedenkt der zurückgelegten Etappen - vom &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6017&amp;amp;entry_id=274&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/holy_father/john_paul_ii/speeches/1986/october/documents/hf_jp-ii_spe_19861027_prayer-peace-assisi-final_ge.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/holy_father/john_paul_ii/speeches/1986/october/documents/hf_jp-ii_spe_19861027_prayer-peace-assisi-final_ge.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;ersten Treffen in Assisi&lt;/a&gt; bis zum darauffolgenden im &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6019&amp;amp;entry_id=274&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/holy_father/john_paul_ii/speeches/2002/january/documents/hf_jp-ii_spe_20020124_discorso-assisi_ge.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/holy_father/john_paul_ii/speeches/2002/january/documents/hf_jp-ii_spe_20020124_discorso-assisi_ge.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Januar 2002&lt;/a&gt;. Gleichzeitig richtet sich der Blick auf die Zukunft mit dem Vorhaben, diese Wanderung auf dem Weg des Dialogs und der Brüderlichkeit mit allen Männern und Frauen guten Willens in einer Welt, die sich in raschem Wandel befindet, weiterzuführen. Der arme und bescheidenen heilige Franziskus wird alle erneut in seiner Stadt aufnehmen, die ein Sinnbild der Brüderlichkeit und des Friedens geworden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Delegationen werden gemeinsam mit dem Heiligen Vater am Vormittag des 27. Oktober von Rom mit der Eisenbahn aufbrechen. Nach der Ankunft in Assisi werden sie sich zu einem Moment der Erinnerung an die früheren Treffen und eine Vertiefung des Tagesthemas in die Basilika S. Maria degli Angeli begeben. Einige Teilnehmer der anwesenden Delegationen und auch der Heilige Vater werden das Wort ergreifen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es folgt ein einfaches Mittagessen gemeinsam mit allen Delegierten: eine Mahlzeit im Zeichen der Schlichtheit, die zum Ausdruck bringen will, daß sich alle gemeinsam in brüderlicher Eintracht zusammenfinden und die zugleich Teilhabe an den Leiden vieler Menschen bedeutet, die den Frieden nicht kennen. Danach ist eine Zeit der Stille für die persönliche Betrachtung und für das Gebet vorgesehen. Am Nachmittag werden sich alle in Assisi anwesenden Gäste auf den Weg zur Basilika San Francesco begeben. Es wird ein Pilgerweg sein, auf dessen letztem Stück auch die Teilnehmer der Delegationen mitgehen werden. Damit soll der Weg verdeutlicht werden, den jeder Mensch auf der beharrlichen Suche nach der Wahrheit und der tatkräftigen Strebens nach der Gerechtigkeit und des Friedens beschreitet. Dies geschieht im Schweigen, um Raum für das Gebet und die persönliche Betrachtung zu lassen. Im Schatten der Basilika San Francesco, dort wo auch die früheren Treffen beendet wurden, wird der Abschluß des Tages mit einer &lt;b&gt;feierlichen Erneuerung des gemeinsamen Einsatzes für den Frieden&lt;/b&gt; sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Vorbereitung dieses Gedenktages wird Papst Benedikt XVI. am Vorabend im Petersdom einer Gebetsvigil mit den Gläubigen der Diözese Rom vorstehen. Die Teilkirchen und die Gemeinschaften überall auf der Welt sind eingeladen, ähnliche Gebetsveranstaltungen zu organisieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den kommenden Wochen werden die Präsidenten der Päpstlichen Räte der &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6020&amp;amp;entry_id=274&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/roman_curia/pontifical_councils/chrstuni/index_ge.htm&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/roman_curia/pontifical_councils/chrstuni/index_ge.htm&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Förderung der Einheit der Christen&lt;/a&gt;, des &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6021&amp;amp;entry_id=274&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/roman_curia/pontifical_councils/interelg/index_ge.htm&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/roman_curia/pontifical_councils/interelg/index_ge.htm&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;interreligiösen Dialogs&lt;/a&gt; und der &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6022&amp;amp;entry_id=274&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/roman_curia/pontifical_councils/cultr/index_ge.htm&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/roman_curia/pontifical_councils/cultr/index_ge.htm&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Kultur&lt;/a&gt; Einladungen im Namen des Heiligen Vaters verschicken. Der Papst bittet die Gläubigen, sich geistlich mit der Feier dieses bedeutenden Ereignisses zu verbinden, und dankt allen, die in der Stadt des heiligen Franziskus dabei sein können, um diese symbolische Wallfahrt mitzuerleben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[&lt;b&gt;ENDE DER MITTEILUNG DES HEILIGEN STUHLES ZUM TAG DES DIALOGES UND GEBETES IN ASSISI.&lt;/b&gt;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Es bleibt mir nur, mich diesem Aufruf&lt;/b&gt; voll und ganz anzuschließen. Ich selbst werde auch versuchen, an diesem Tag in Assisi als Pilger dabei zu sein. Es gibt zu diesem authentischen Weg der Katholischen Kirche keine Alternative, wir brauchen gegenseitigen Respekt, ehrlichen Dialog und vor allem die Vermeidung jeglicher psychischen und physischen Gewaltanwendung. So wünsche ich allen Lesern und Leserinnen für morgen einen von Freude geprägten 4. Fastensonntag &quot;Laetare&quot;! Euer Padre Alex - Vizeoffizial Dr. Alexander Pytlik &lt;div class=&quot;serendipity_babelfish&quot;&gt;Übersetze nach  &lt;a href=&quot;http://babelfish.altavista.com/babelfish/trurl_pagecontent?url=http%3A%2F%2Fwww.internetpfarre.de%2Fblog%2Farchives%2F274-PAPST-BENEDIKT-PILGERT-UND-LAEDT-EIN-FRIEDENSGEBET-IN-ASSISI.html&amp;amp;lp=de%5Fen&quot;&gt;en&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;http://babelfish.altavista.com/babelfish/trurl_pagecontent?url=http%3A%2F%2Fwww.internetpfarre.de%2Fblog%2Farchives%2F274-PAPST-BENEDIKT-PILGERT-UND-LAEDT-EIN-FRIEDENSGEBET-IN-ASSISI.html&amp;amp;lp=de%5Ffr&quot;&gt;fr&lt;/a&gt;&lt;/div&gt; 
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    <pubDate>Sat, 02 Apr 2011 20:32:43 +0200</pubDate>
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    <title>ERINNERUNG AN JOHANNES PAUL II. MIT JUNGEN MUSLIMEN IN MAROKKO CASABLANCA 1985</title>
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            <category>Aktuelle Predigt</category>
            <category>Sonstiges</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Padre Alex / Dr. Alexander Pytlik)</author>
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    &lt;b&gt;Bald, nämlich am 1. Mai 2011&lt;/b&gt;, ist es so weit. Der verehrungswürdige Diener Gottes Papst &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5980&amp;amp;entry_id=272&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/270-VEREHRUNGSWUERDIGER-DIENER-GOTTES-JOHANNES-PAUL-II.-GEWALTIGER-RUF-DER-HEILIGKEIT.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/270-VEREHRUNGSWUERDIGER-DIENER-GOTTES-JOHANNES-PAUL-II.-GEWALTIGER-RUF-DER-HEILIGKEIT.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Johannes Paul II.&lt;/a&gt; wird in Rom offiziell seliggesprochen. Gerade angesichts der gesellschaftlichen, politischen und religiösen Entwicklungen im nordafrikanischen Raum (vgl. die interessante Analyse des Florenzer Professors Olivier Roy über &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5977&amp;amp;entry_id=272&quot; title=&quot;http://www.lemonde.fr/idees/article/2011/02/12/revolution-post-islamiste_1478858_3232.html#xtor=AL-32280258&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.lemonde.fr/idees/article/2011/02/12/revolution-post-islamiste_1478858_3232.html#xtor=AL-32280258&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;eine post-islamistische Revolution&lt;/a&gt;) und in der Zeit des Nachdenkens über den &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5983&amp;amp;entry_id=272&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/263-NAHOST-BISCHOFSSYNODE-NUNTIUS-BOTSCHAFT-ZUM-ABSCHLUSS-FUER-DAS-VOLK-GOTTES.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/263-NAHOST-BISCHOFSSYNODE-NUNTIUS-BOTSCHAFT-ZUM-ABSCHLUSS-FUER-DAS-VOLK-GOTTES.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Nuntius&lt;/a&gt; der letzten Nahost-Sonderversammlung der Bischofssynode ist es meines Erachtens angebracht, sich auch an die Apostolische Reise des verstorbenen Papstes nach Togo, in die Elfenbeinküste, nach Kamerun, in die Zentralafrikanische Republik, nach Zaire, Kenya und Marokko (vom 8. bis 19. August 1985) zurückzuerinnern. Besonders aktuell finde ich dabei das &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5978&amp;amp;entry_id=272&quot; title=&quot;http://www.youtube.com/watch?v=1LWvRDNUm10&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.youtube.com/watch?v=1LWvRDNUm10&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Treffen des Papstes mit 80000 muslimischen Jugendlichen&lt;/a&gt; im Stadion Mohammed V. der lebendigen Großstadt Casablanca (Marokko) am Montag, dem 19. August 1985. Diese ins 21. Jahrhundert ausblickende und weiterhin sehr aktuelle sowie beeindruckende &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5979&amp;amp;entry_id=272&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/holy_father/john_paul_ii/speeches/1985/august/documents/hf_jp-ii_spe_19850819_giovani-stadio-casablanca_fr.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/holy_father/john_paul_ii/speeches/1985/august/documents/hf_jp-ii_spe_19850819_giovani-stadio-casablanca_fr.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;päpstliche Ansprache&lt;/a&gt; übersetze ich daher für mein Blogbuch, sodaß sie wohl erstmals im weltweiten Netz vollständig in deutscher Sprache abrufbar ist:  &lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Liebe Jugendliche!&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;1.&lt;/b&gt; Ich danke und rühme Gott, der erlaubt hat, daß ich heute mit euch zusammen bin. Seine Majestät, der König, hat mir vor einigen Jahren in Rom die Ehre seines Besuches erwiesen, und er hat die Liebenswürdigkeit besessen, mich einzuladen, euer Land zu besuchen und euch zu treffen. Ich habe die Einladung des Souveräns dieses Landes mit Freude angenommen, in diesem &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5985&amp;amp;entry_id=272&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/holy_father/john_paul_ii/apost_letters/documents/hf_jp-ii_apl_31031985_dilecti-amici_ge.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/holy_father/john_paul_ii/apost_letters/documents/hf_jp-ii_apl_31031985_dilecti-amici_ge.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Jahr der Jugend&lt;/a&gt; zu kommen, um zu euch zu sprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich treffe häufig Jugendliche, im allgemeinen Katholiken. Es ist das erste Mal, daß ich mit jungen Muslimen zusammentreffe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben als Christen und Muslime viele Dinge gemeinsam, als Gläubige und als Menschen. Wir leben in derselben Welt, die durch viele Zeichen der Hoffnung, aber auch der Angst gekennzeichnet ist. &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5986&amp;amp;entry_id=272&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/archive/DEU0035/_P11.HTM&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/archive/DEU0035/_P11.HTM&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Abraham&lt;/a&gt; ist eben für uns ein solches Vorbild des Glaubens an Gott, der Ergebenheit gegenüber Seinem Willen und des Vertrauens auf Seine Güte. Wir glauben an denselben Gott, an den einzigen Gott, an den lebendigen Gott, an den Gott, der die Welten schafft und Seine Geschöpfe zu ihrer Vollendung führt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist also Gott, auf Den sich mein Denken bezieht und zu Dem sich mein Herz erhebt: von Gott selbst möchte ich vor allem zu euch sprechen; von Ihm, weil Er es ist, an Den wir glauben, ihr Muslime und wir Katholiken, und ich möchte zu euch auch über menschliche Werte sprechen, die ihr Fundament in Gott haben, die Werte, welche die Entfaltung unserer Personen betreffen, aber auch die unserer Familien und unserer Gesellschaften wie auch die der Internationalen Gemeinschaft. Ist das Gottesgeheimnis nicht die höchste Wirklichkeit, von welcher der Sinn selbst abhängt, den der Mensch seinem Leben gibt? Ist es nicht das erste Problem, das sich einem Jugendlichen stellt, wenn er über das Mysterium seiner eigenen Existenz und über die Werte nachdenkt, die er auszuwählen beabsichtigt, um seine heranreifende Persönlichkeit zu formen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meinerseits trage ich in der Katholischen Kirche das &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5987&amp;amp;entry_id=272&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/holy_father/john_paul_ii/index_ge.htm&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/holy_father/john_paul_ii/index_ge.htm&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Amt des Nachfolgers Petri&lt;/a&gt;, des Apostels, den Jesus erwählt hat, um seine Brüder im Glauben zu stärken. Nach den Päpsten, welche einander durch die Geschichte hindurch ohne Unterbrechung gefolgt sind, bin ich heute der Bischof von Rom, dazu berufen, unter seinen Brüdern in der Welt der Zeuge des Glaubens und der Garant der Einheit aller Glieder der Kirche zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So komme ich zu euch heute auch als Glaubender. Ich möchte hier ganz einfach ein Zeugnis davon geben von dem, was ich glaube, von dem, was ich für das Wohl meiner Menschenbrüder wünsche, von dem, was ich aus Erfahrung für alle als nützlich ansehe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;2.&lt;/b&gt; Zuallererst rufe ich den Höchsten an, den allmächtigen Gott an, der unser Schöpfer ist. Er ist der Ursprung jeglichen Lebens, so wie Er die Quelle all dessen ist, was gut, was schön und was heilig ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er hat das Licht von der Dunkelheit geschieden. Er hat das ganze Universum nach einer wunderbaren Ordnung wachsen lassen. Er hat gewollt, daß die Pflanzen gedeihen und ihre Früchte tragen, so wie er gewollt hat, daß sich die Vögel des Himmels, das Vieh auf dem Lande und die Fische des Meeres vermehren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er hat uns geschaffen, uns Menschen, und wir sind Sein. Sein heiliges Gesetz leitet unser Leben. Es ist das Licht Gottes, welches unser Schicksal lenkt und unser Gewissen erleuchtet. Er macht uns fähig, zu lieben und das Leben weiterzugeben. Er verlangt von allen Menschen, jedes menschliche Wesen zu respektieren und es als einen Freund, einen Gefährten und als Bruder zu lieben. Er fordert auf, ihm zu Hilfe zu kommen, wenn es verletzt ist, wenn es verlassen ist, wenn es Hunger und Durst hat, kurz gesagt: wenn es nicht mehr weiß, wo sein Weg auf den Straßen des Lebens zu finden ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, Gott verlangt, daß wir Seine Stimme hören. Er erwartet von uns den Gehorsam gegenüber Seinem heiligen Willen in freier Zustimmung des Verstandes und des Herzens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deshalb sind wir vor Ihm verantwortlich. Er ist es, Gott, der unser Richter ist, Er alleine ist wirklich gerecht. Trotzdem wissen wir, daß Seine Barmherzigkeit nicht von Seiner Gerechtigkeit getrennt werden kann. Wenn der Mensch zu Ihm reumütig und zerknirscht zurückkehrt, nachdem er sich durch die Abwege der Sünde und durch die Werke des Todes entfernt hatte, offenbart sich Gott somit als Der, welcher verzeiht und Barmherzigkeit übt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihm gebühren also unsere Liebe und unsere Anbetung. Für Seine Wohltaten und Seine Barmherzigkeit danken wir Ihm zu allen Zeiten und an allen Orten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;3.&lt;/b&gt; Müßten nicht die Gläubigen in einer Welt, die sich nach der Einheit und nach dem Frieden sehnt und die trotzdem tausend Spannungen und Konflikte erfährt, die Freundschaft und die Zusammenführung der Menschen und der Völker, die auf Erden eine einzige Gemeinschaft bilden, fördern? Wir wissen, daß sie denselben Ursprung und dasselbe Endziel haben: den Gott, der sie geschaffen hat und der sie erwartet, weil Er sie zusammenführen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Katholische Kirche ist ihrerseits seit 20 Jahren, seit dem &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5988&amp;amp;entry_id=272&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/archive/hist_councils/ii_vatican_council/&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/archive/hist_councils/ii_vatican_council/&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Zweiten Vatikanischen Konzil&lt;/a&gt; [= 21. Ökumenischen Konzil], durch die Gestalt ihrer Bischöfe, das heißt durch ihre religiösen Oberhäupter, engagiert, die Zusammenarbeit unter den Gläubigen anzustreben. Sie hat ein Dokument über den Dialog zwischen den Religionen veröffentlicht (&lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5982&amp;amp;entry_id=272&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/archive/hist_councils/ii_vatican_council/documents/vat-ii_decl_19651028_nostra-aetate_ge.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/archive/hist_councils/ii_vatican_council/documents/vat-ii_decl_19651028_nostra-aetate_ge.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Nostra Aetate&lt;/a&gt;). Es bekräftigt, daß sich alle Menschen, besonders die Menschen lebendigen Glaubens, respektieren, jede Diskriminierung überwinden, zusammenleben und der allumfassenden Brüderlichkeit dienen sollen (vgl. &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5982&amp;amp;entry_id=272&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/archive/hist_councils/ii_vatican_council/documents/vat-ii_decl_19651028_nostra-aetate_ge.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/archive/hist_councils/ii_vatican_council/documents/vat-ii_decl_19651028_nostra-aetate_ge.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Nostra Aetate&lt;/a&gt;, Nr. 5). Die Kirche erweist den muslimischen Gläubigen eine besondere Aufmerksamkeit, denen ihr Glaube an den alleinigen Gott, ihr Empfinden für das Gebet und ihre Wertschätzung für die sittliche Lebenshaltung gegeben ist (vgl. &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5982&amp;amp;entry_id=272&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/archive/hist_councils/ii_vatican_council/documents/vat-ii_decl_19651028_nostra-aetate_ge.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/archive/hist_councils/ii_vatican_council/documents/vat-ii_decl_19651028_nostra-aetate_ge.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Nostra Aetate&lt;/a&gt;, Nr. 3). Sie ersehnt, «&lt;i&gt;gemeinsam einzutreten für Schutz und Förderung der sozialen Gerechtigkeit, der sittlichen Güter und nicht zuletzt des Friedens und der Freiheit für alle Menschen.&lt;/i&gt;» (&lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5982&amp;amp;entry_id=272&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/archive/hist_councils/ii_vatican_council/documents/vat-ii_decl_19651028_nostra-aetate_ge.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/archive/hist_councils/ii_vatican_council/documents/vat-ii_decl_19651028_nostra-aetate_ge.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Nostra Aetate&lt;/a&gt;, Nr. 3)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;4.&lt;/b&gt; Der Dialog zwischen Christen und Muslimen ist heute notwendiger denn je. Dieser ist die Konsequenz unserer Treue gegenüber Gott und setzt voraus, daß wir Gott durch den Glauben erkennen und Ihn durch das Wort und durch die Tat in einer immer säkularisierteren und manchmal sogar atheistischen Welt bezeugen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Jugend kann eine bessere Zukunft aufbauen, wenn sie zuerst auf ihren Glauben an Gott setzt und sich dazu verpflichtet, diese neue Welt nach dem Plan Gottes zu errichten, mit Weisheit und Zuversicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gott ist die Quelle aller Freude. Deshalb müssen wir auch unsere auf Gott bezogene Kultur bezeugen, unsere Anbetung, unser Beten im Lobpreis und im Bitten. Der Mensch kann genausowenig ohne Gebet leben wie er auch ohne zu atmen nicht leben kann. Wir sollen von unserer demütigen Erforschung Seines Willens Zeugnis geben; Er ist es, der unser Engagement für eine gerechtere und geeintere Welt inspirieren muß. Die Wege Gottes sind nicht immer unsere Wege. Sie übersteigen unsere Handlungen, die immer unvollständig sind, und die Absichten unseres Herzens, die immer unvollkommen sind. Gott kann nie zu unseren Zwecken benutzt werden, weil Er über allem ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Zeugnis des Glaubens, das für uns lebensnotwendig ist und das weder Untreue gegenüber Gott noch Gleichgültigkeit gegenüber der Wahrheit erleiden darf, geschehe im Respekt vor den anderen religiösen Traditionen, denn jeder Mensch erwartet, daß er als der geachtet werde, welcher er tatsächlich ist, und als der, welcher nach seinem Gewissen gläubig ist. Wir ersehnen, daß alle zur Fülle der göttlichen Wahrheit gelangen, aber alle können dies nur durch die freie Zustimmung ihres Gewissens erreichen, in der Sicherheit gegenüber äußeren Zwängen, welche die freie Würdigung von Seiten des Verstandes und des Herzens nicht ernstnehmen, was jedoch die Würde des Menschen charakterisiert. Darin liegt der authentische Sinn der Religionsfreiheit, die Gott und den Menschen gleichzeitig respektiert. Von solchen Anbetern erwartet Gott den aufrichtigen Kult, von Anbetern im Geist und in der Wahrheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;5.&lt;/b&gt; Unsere Überzeugung besteht darin, daß «&lt;i&gt;wir Gott, den Vater aller, nicht anrufen können, wenn wir irgendwelchen Menschen, die ja nach dem Ebenbild Gottes geschaffen sind, die brüderliche Haltung verweigern&lt;/i&gt;» (Erklärung &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5982&amp;amp;entry_id=272&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/archive/hist_councils/ii_vatican_council/documents/vat-ii_decl_19651028_nostra-aetate_ge.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/archive/hist_councils/ii_vatican_council/documents/vat-ii_decl_19651028_nostra-aetate_ge.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Nostra Aetate&lt;/a&gt;, Nr. 5).  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist daher nötig, daß wir jedes menschliche Wesen respektieren, lieben und unterstützen, weil es ein Geschöpf Gottes ist und in einem gewissen Sinn Sein Bild und Sein Vertreter ist, weil dies der Weg ist, der zu Gott führt, und weil es sich nur voll verwirklicht, wenn es Gott kennenlernt, wenn es Ihn mit seinem ganzen Herzen annimmt und wenn es Ihm folgt bishin auf den Wegen der Vollkommenheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Gehorsam gegenüber Gott und diese Liebe für den Menschen müssen uns auch dazu führen, die Rechte des Menschen zu respektieren, die Rechte, welche der Ausdruck des Willens Gottes und das Erfordernis der menschlichen Natur sind, so wie sie Gott geschaffen hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Respekt und der Dialog verlangen also die Gegenseitigkeit in allen Bereichen, vor allem was die grundlegenden Freiheiten und noch spezifischer die religiöse Würde betrifft. Sie fördern den Frieden und die Verständigung zwischen den Völkern. Sie helfen, die Probleme der Männer und Frauen von heute gemeinsam zu lösen, besonders jene der Jugendlichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;6.&lt;/b&gt; Normalerweise schauen die Jugendlichen nach der Zukunft aus, sie streben nach einer gerechteren und menschlicheren Welt. Gott hat die jungen Menschen auch präzise dazu geschaffen, damit sie beitragen, die Welt nach Seinem Lebensplan zu verändern. Aber auch ihnen erscheint die Situation oft mit ihren Schattenseiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dieser Welt bestehen Abgrenzungen und Spaltungen unter den Menschen sowie Unverständnis zwischen den Generationen; gleichzeitig gibt es auch Rassismus, Kriege und Ungerechtigkeiten wie es auch den Hunger, die Verschwendung und die Arbeitslosigkeit gibt. Darin liegen dramatische Übel, die uns alle betreffen, und ganz besonders die Jugendlichen der ganzen Welt. Manche laufen Gefahr, den Mut zu verlieren, andere wiederum, daß sie resignieren, und wieder andere, daß sie alles mit der Gewalt oder mit extremistischen Lösungen ändern wollen. Die Weisheit lehrt uns aber, daß die Selbstdisziplin und die Liebe die einzigen Hebel des gewünschten Aufbruches sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gott will nicht, daß die Menschen passiv bleiben. Er hat ihnen die Erde anvertraut, damit sie diese regieren, bebauen und gemeinsam fruchtbar machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr seid verantwortlich für die Welt von morgen. Indem Ihr eure Verantwortlichkeiten vollständig und mit Mut übernehmt, könnt ihr die gegenwärtigen Schwierigkeiten überwinden. Es kommt also euch zu, Initiativen zu ergreifen und nicht alles von den Älteren und von den Amtsträgern zu erwarten. Ihr müßt die Welt aufbauen und sie nicht nur erträumen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch gemeinsames Arbeiten kann man effektiv sein. Die richtig verstandene Arbeit ist ein Dienst an den anderen. Sie schafft solidarische Verbundenheit. Die Erfahrung der gemeinsamen Arbeit erlaubt es, sich selbst zu läutern und die Qualitäten der anderen zu entdecken. So kann Schritt für Schritt ein Klima des Vertrauens entstehen, das es jedem erlaubt, heranzureifen, sich zu entfalten und «&lt;i&gt;mehr zu sein&lt;/i&gt;». Unterlaßt es nicht, liebe Jugendliche, mit den Erwachsenen zusammenzuarbeiten, besonders mit euren Eltern und euren Lehrern genauso wie mit den Spitzen der Gesellschaft und des Staates. Die Jugendlichen dürfen sich nicht von den anderen abschotten. Die Jugendlichen brauchen die Erwachsenen so wie die Erwachsenen die Jugendlichen brauchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei dieser gesamten Arbeit darf die menschliche Person, ob Mann oder Frau, nie herabgesetzt werden. Jede Person ist in den Augen Gottes einzigartig und unersetzlich bei dieser Entwicklungsarbeit. Jeder muß anerkannt werden als der, welcher er ist, und folglich als solcher respektiert werden. Keiner darf seinen Mitmenschen benutzen; keiner darf seinesgleichen ausbeuten, keiner darf seinen Bruder verachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter diesen Bedingungen wird eine menschlichere, gerechtere und brüderlichere Welt entstehen können, wo jeder seinen Platz in der Würde und in der Freiheit finden können wird. Das ist die Welt des 21. Jahrhunderts, die in euren Händen liegt; sie wird so werden, wie ihr sie gestalten werdet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;7.&lt;/b&gt; Diese künftige Welt hängt von den Jugendlichen aller Länder der Erde ab. Unsere Welt ist geteilt und sogar in Aufruhr; sie erfährt mannigfaltige Konflikte und schwerwiegende Ungerechtigkeiten. Es gibt keine wirkliche Solidarität zwischen Nord und Süd; es gibt zu wenig gegenseitige Unterstützung zwischen den Nationen des Südens. In der Welt bestehen Kulturen und Völker, die nicht respektiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warum ist das alles so? Weil die Menschen ihre Unterschiede nicht akzeptieren: sie kennen sich zu wenig. Sie lehnen diejenigen ab, die nicht dieselbe Zivilisation haben. Sie verweigern sich gegenseitiger Unterstützung. Sie sind nicht fähig, sich vom Egoismus und von der Selbstgefälligkeit zu befreien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun aber hat Gott alle Menschen betreffend ihre Würde ebenbürtig erschaffen, aber betreffend ihre Begabungen und Talente verschiedenartig. Die Menschheit ist ein Ganzes, worin jede Gruppe ihre Rolle zu spielen hat; sie muß die Werte der verschiedenen Völker und der verschiedenen Kulturen anerkennen. Die Welt ist wie ein lebendiger Organismus; jeder soll etwas von den anderen empfangen und ihnen etwas geben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin froh, mit euch hier in Marokko zusammenzutreffen. Marokko besitzt eine Tradition an Offenheit; eure Gelehrten sind gereist, und ihr habt Gelehrte anderer Länder aufgenommen. Marokko ist ein Begegnungsort der Zivilisationen gewesen: es hat den Austausch mit dem Orient, mit Spanien und mit Afrika ermöglicht. Marokko hat eine Tradition der Toleranz: in diesem islamischen Land hat es immer Juden und fast immer Christen gegeben; dies wurde in Respekt und auf eine positive Weise gelebt. Ihr wart und bleibt weiterhin ein gastfreundliches Land. Ihr jungen Marokkaner seid also darauf vorbereitet, Bürger der Welt von morgen zu werden, dieser brüderlichen Welt, die ihr mit den Jugendlichen der ganzen Welt anstrebt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin sicher, daß all ihr Jugendlichen zu diesem Dialog fähig seid. Ihr wollt euch nicht von Vorurteilen beeinflussen lassen. Ihr seid bereit, eine Zivilisation aufzubauen, die auf der Liebe basiert. Ihr könnt daran arbeiten, daß die Barrieren fallen, die teils durch den Hochmut, häufiger durch die Charakterlosigkeit und die Furcht der Menschen bedingt sind. Ihr wollt die anderen lieben, ohne jede Einschränkung, sei es durch Zugehörigkeit zu einer Nation, zu einem Volk oder zu einer Religion.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deshalb wünscht ihr die Gerechtigkeit und den Frieden. «&lt;i&gt;Frieden und Jugend zusammen unterwegs&lt;/i&gt;», wie ich es ich in meiner &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5991&amp;amp;entry_id=272&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/holy_father/john_paul_ii/messages/peace/documents/hf_jp-ii_mes_19841208_xviii-world-day-for-peace_fr.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/holy_father/john_paul_ii/messages/peace/documents/hf_jp-ii_mes_19841208_xviii-world-day-for-peace_fr.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Botschaft zum diesjährigen Weltfriedenstag&lt;/a&gt; gesagt habe. Ihr wollt weder den Krieg noch die Gewalt. Ihr kennt den Preis, welchen die Unschuldigen dafür zahlen müssen. Ihr wollt auch keinen Rüstungswettlauf. Das will nicht heißen, daß ihr den Frieden um jeden Preis wünscht. Der Frieden geht Hand in Hand mit der Gerechtigkeit. Ihr wünscht niemandem die Unterdrückung. Ihr ersehnt den Frieden in der Gerechtigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;8.&lt;/b&gt; Zuerst wollt ihr, daß die Menschen etwas haben, wovon sie leben können. Die jungen Menschen, die die Chance haben, ihre Studien fortzusetzen, haben das Recht, auf den Beruf ausgerichtet zu bleiben, damit sie ihn zu ihrem Lebensunterhalt ausüben können. Aber sie sollen sich auch mit den oft sehr schwierigen Lebensbedingungen ihrer Brüder und Schwestern beschäftigen, die im selben Land und sogar auf der ganzen Welt leben. Wie kann man tatsächlich gleichgültig bleiben, wenn andere Menschen in großer Zahl an Hunger, an Unterernährung oder in Ermangelung ärztlicher Hilfe sterben, wenn sie grausam unter der Dürre leiden, wenn sie von den sie übermannenden wirtschaftlichen Gesetzmäßigkeiten in die Arbeitslosigkeit oder Auswanderung gedrängt werden, wenn man um die prekäre Lage der Flüchtlinge weiß, die infolge der Konflikte zwischen den Menschen in Lagern zusammengepfercht sind? Gott hat die Erde dem ganzen Menschengeschlecht anvertraut, damit die Menschen aus ihr in der Solidarität ihren Lebensunterhalt gewinnen und damit jedes Volk die Mittel habe, sich zu ernähren, gesundheitlich vorzusorgen und im Frieden zu leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;9.&lt;/b&gt; Aber so wichtig auch die ökonomischen Probleme sein mögen, der Mensch lebt nicht nur vom Brot allein, er braucht einen intellektuellen und geistlichen Weg; hier befindet sich die Seele dieser neuen Welt, die ihr anstrebt. Der Mensch bedarf der Entwicklung seines Geistes und seines Gewissens. Das ist es oft, was dem Menschen von heute fehlt. Die Wertevergessenheit und die Identitätskrise, die unsere Welt durchziehen, verpflichten uns zu einer Überwindung und zu einer erneuerten Anstrengung des Erforschens und des Sich-Fragens. Das innere Licht, das auch in unserem Gewissen erwächst, wird es erlauben, der Entwicklung Richtung zu geben, sie auf das Wohl des Menschen hin auszurichten, des ganzen Menschen und aller Menschen, gemäß dem Plan Gottes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Araber des Machrek und des Maghreb und - allgemeiner gesprochen - die Muslime haben eine lange Tradition des Studiums und der Weisheit: literarisch, wissenschaftlich, philosophisch. Ihr sei die Erben dieser Tradition, ihr müßt studieren, damit ihr lernt, diese Welt, die Gott uns anvertraut hat, zu kennen, sie zu verstehen, ihren Zweck zu entdecken, mit der Ausrichtung auf und dem Respekt für die Wahrheit, und damit ihr lernt, die Völker und die von Gott geschaffenen und geliebten Menschen zu kennen, damit ihr euch vorbereitet, ihnen besser zu dienen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schöner noch, wird euch die Erforschung der Wahrheit über die intellektuellen Werte hinaus bis zur geistlichen Dimension des inneren Lebens führen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;10.&lt;/b&gt; Der Mensch ist ein geistliches Wesen. Wir Gläubige wissen, daß wir nicht in einer geschlossenen Welt leben. Wir glauben an Gott. Wir sind Anbeter Gottes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir forschen nach Gott. Die Katholische Kirche blickt mit Respekt und Anerkennung auf die Würde eurer religiösen Praxis und auf den Reichtum eurer geistlichen Tradition.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wir Christen sind vom Wert unserer religiösen Tradition überzeugt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich glaube, daß wir, Christen und Muslime, die religiösen Werte, die wir gemeinsam haben, mit Freude anerkennen und Gott dafür danken sollen. Wir glauben beide an einen Gott, an den einzigen Gott, der ganz Gerechtigkeit und ganz Barmherzigkeit ist; wir glauben an die Bedeutung des Gebets, des Fastens und des Almosens, der Buße und der Vergebung; wir glauben, daß uns Gott am Ende der Zeiten ein gnädiger Richter sein werde, und wir hoffen darauf, daß Er mit uns zufrieden sein werde, und wir wissen, daß wir mit Ihm die Erfüllung haben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Redlichkeit gebietet auch, daß wir unsere Differenzen anerkennen und respektieren. Die grundlegendste ist klarerweise die Sichtweise, die wir der Person und dem Werk des Jesus von Nazareth entgegenbringen. Ihr wißt, daß für die Christen dieser Jesus dieselben in eine innerste Kenntnis des Geheimnisses Gottes und in eine kindliche Gemeinschaft mit Seinen Gaben eintreten läßt, sodaß sie Ihn als göttlichen Herrn und Erlöser anerkennen und verkünden. Darin liegen wichtige Unterschiede, die wir in der gegenseitigen Toleranz mit Demut und Respekt akzeptieren dürfen; darin liegt ein Mysterium, worüber uns Gott eines Tages Erleuchtung geben wird, wovon ich überzeugt bin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Christen und Muslime haben wir uns im allgemeinen schlecht verstanden, und in der Vergangenheit haben wir uns manchmal gegeneinander gestellt und uns sogar in Auseinandersetzungen und Kriegen verausgabt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, daß uns Gott heute einlädt, unsere alten Gewohnheiten zu ändern. Wir sollten uns respektieren und uns auch gegenseitig auf dem Weg Gottes in den guten Werken anspornen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit mir seid ihr euch bewußt, was der Wert geistlicher Reichtümer ist. Die Ideologien und die Slogans können uns weder zufriedenstellen noch die Probleme eures Lebens lösen. Nur die spirituellen und moralischen Werte können dies erbringen, und sie haben Gott zum Fundament. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Liebe Jugendliche! Ich wünsche Euch, daß ihr beitragen könnt, in dieser Weise eine Welt aufzubauen, in der Gott den ersten Platz hat, um dem Menschen zu helfen und ihn zu retten. Seid auf diesem Weg der Wertschätzung und Kollaboration eurer katholischen Brüder und Schwestern versichert, die ich an diesem Abend bei euch vertrete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;11.&lt;/b&gt; Ich möchte jetzt Seiner Majestät, dem König, dafür danken, daß er mich eingeladen hat. Danken möchte ich auch euch, liebe Jugendliche von Marokko, daß ihr hierher gekommen seid und mein Zeugnis vertrauensvoll angehört habt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber mehr noch möchte ich Gott danken, der diese Begegnung ermöglicht hat. Wir sind alle unter Seinem Blick. Er ist heute der erste Zeuge unserer Begegnung. Er ist es, der die Empfindungen der Barmherzigkeit und des Verstehens, der Vergebung und der Versöhnung, des Dienstes und der Zusammenarbeit in unsere Herzen pflanzt. Sollten die Gläubigen, welche wir sind, nicht in ihrem Leben und in ihrer Umgebung die herausragenden Namen in Erinnerung rufen, welche Ihm unsere religiösen Traditionen zuerkennen? Versuchen wir also, für Ihn verfügbar zu sein und gegenüber Seinem Willen sowie gegenüber den Anrufen, die Er an uns richtet, ergeben zu sein! Auf diese Weise werden unsere Leben eine neue Dynamik erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So wird also - davon bin ich überzeugt  - eine Welt erstehen können, in der die Männer und Frauen lebendigen und wirksamen Glaubens die Ehre Gottes besingen und danach trachten werden, eine menschliche Gesellschaft nach dem Willen Gottes zu errichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deshalb möchte ich schließen, indem ich Ihn vor euch persönlich anrufe:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
O Gott, Du bist unser Schöpfer.&lt;br /&gt;
Du bist gut, und Dein Erbarmen ist grenzenlos.&lt;br /&gt;
Dir kommt der Lobpreis aller Geschöpfe zu.&lt;br /&gt;
O Gott, Du hast den Menschen, die wir sind, ein inneres Gesetz gegeben, unter dem wir leben müssen.&lt;br /&gt;
Deinen Willen zu tun heißt, unsere Aufgabe zu erfüllen.&lt;br /&gt;
Deinen Wegen zu folgen heißt, den Frieden der Seele zu erfahren.&lt;br /&gt;
Dir schenken wir unseren Gehorsam.&lt;br /&gt;
Leite uns bei allen Schritten, die wir auf der Erde unternehmen.&lt;br /&gt;
Befreie uns von schlechten Neigungen, die unser Herz von Deinem Willen abwenden.&lt;br /&gt;
Lasse nicht zu, daß wir unter Anrufung Deines Namens die menschlichen Nachlässigkeiten zu rechtfertigen suchten.&lt;br /&gt;
O Gott, Du bist der Einzige. Dir gebührt unsere Anbetung.&lt;br /&gt;
Lasse nicht zu, daß wir uns von Dir entfernen.&lt;br /&gt;
O Gott, Richter aller Menschen, hilf uns, am letzten Tage zu Deinen Erwählten zu gehören.&lt;br /&gt;
O Gott, Urheber der Gerechtigkeit und des Friedens, gewähre uns die wahre Freude und die authentische Liebe und auch eine dauerhafte Brüderlichkeit unter den Völkern.&lt;br /&gt;
Erfülle uns auf immer und ewig mit Deinen Gaben. &lt;b&gt;AMEN!&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[&lt;b&gt;ENDE MEINER ÜBERSETZUNG&lt;/b&gt; DER &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5979&amp;amp;entry_id=272&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/holy_father/john_paul_ii/speeches/1985/august/documents/hf_jp-ii_spe_19850819_giovani-stadio-casablanca_fr.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/holy_father/john_paul_ii/speeches/1985/august/documents/hf_jp-ii_spe_19850819_giovani-stadio-casablanca_fr.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;ANSPRACHE&lt;/a&gt; DES VEREHRUNGSWÜRDIGEN DIENERS GOTTES PAPST JOHANNES PAUL II.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Und all diese Gedanken&lt;/b&gt; des verehrungswürdigen Dieners Gottes Johannes Paul II. mögen uns in der Vorfastenzeit und dann besonders in der ganzen 40tägigen christlichen Fastenzeit vom Aschermittwoch, dem 9. März 2011, an geistlich begleiten und zu guten Werken anspornen. Auf die oben von mir aus dem französischen Originaltext übersetzte Rede nahm sein Nachfolger Papst Benedikt XVI. schon mehrfach Bezug, so in Deutschland bei seiner Apostolischen Reise nach Köln im Rahmen der &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5992&amp;amp;entry_id=272&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/speeches/2005/august/documents/hf_ben-xvi_spe_20050820_meeting-muslims_ge.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/speeches/2005/august/documents/hf_ben-xvi_spe_20050820_meeting-muslims_ge.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Begegnung mit Vertretern muslimischer Gemeinden&lt;/a&gt; (20. August 2005) oder bei seiner &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5995&amp;amp;entry_id=272&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/speeches/2006/september/documents/hf_ben-xvi_spe_20060925_ambasciatori-paesi-arabi_ge.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/speeches/2006/september/documents/hf_ben-xvi_spe_20060925_ambasciatori-paesi-arabi_ge.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Ansprache an die Botschafter muslimischer Länder&lt;/a&gt; und Vertreter von muslimischen Gemeinden in Italien (Castelgandolfo, 25. September 2006). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Die letzte mir bekannte Zitation&lt;/b&gt; erfolgte dann in seinem nachsynodalen &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5993&amp;amp;entry_id=272&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/apost_exhortations/documents/hf_ben-xvi_exh_20100930_verbum-domini_ge.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/apost_exhortations/documents/hf_ben-xvi_exh_20100930_verbum-domini_ge.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Apostolischen Schreiben Verbum Domini über das Wort Gottes&lt;/a&gt; im Leben und in der Sendung der Kirche (vom 30. September 2010), und zwar ganz zum Schluß im Kapitel &quot;&lt;i&gt;Wort Gottes und interreligiöser Dialog&lt;/i&gt;&quot; (vgl. &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5993&amp;amp;entry_id=272&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/apost_exhortations/documents/hf_ben-xvi_exh_20100930_verbum-domini_ge.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/apost_exhortations/documents/hf_ben-xvi_exh_20100930_verbum-domini_ge.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;dort&lt;/a&gt; die Anmerkung 382). Für die Fastenzeit 2011 hat der Heilige Vater Benedikt XVI. dann kurz danach, am 4. November 2010, seine Botschaft formuliert, die diesmal unter dem auf die heilige Taufe bezogenen Titel &quot;&lt;i&gt;Mit Christus wurdet ihr in der Taufe begraben, mit ihm auch auferweckt!&lt;/i&gt;&quot; (vgl. Kol 2,12) steht. Wollen wir also diese christliche Fastenzeit begehen und auch bekanntmachen. Euer Padre Alex - Vizeoffizial Dr. Alexander Pytlik &lt;div class=&quot;serendipity_babelfish&quot;&gt;Übersetze nach  &lt;a href=&quot;http://babelfish.altavista.com/babelfish/trurl_pagecontent?url=http%3A%2F%2Fwww.internetpfarre.de%2Fblog%2Farchives%2F272-ERINNERUNG-AN-JOHANNES-PAUL-II.-MIT-JUNGEN-MUSLIMEN-IN-MAROKKO-CASABLANCA-1985.html&amp;amp;lp=de%5Fen&quot;&gt;en&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;http://babelfish.altavista.com/babelfish/trurl_pagecontent?url=http%3A%2F%2Fwww.internetpfarre.de%2Fblog%2Farchives%2F272-ERINNERUNG-AN-JOHANNES-PAUL-II.-MIT-JUNGEN-MUSLIMEN-IN-MAROKKO-CASABLANCA-1985.html&amp;amp;lp=de%5Ffr&quot;&gt;fr&lt;/a&gt;&lt;/div&gt; 
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    <pubDate>Sun, 13 Feb 2011 18:30:00 +0100</pubDate>
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    <title>DER PAPST FÜR 2011: RELIGIONSFREIHEIT ALS WEG FÜR DEN FRIEDEN</title>
    <link>http://www.internetpfarre.de/blog/archives/268-DER-PAPST-FUER-2011-RELIGIONSFREIHEIT-ALS-WEG-FUER-DEN-FRIEDEN.html</link>
            <category>Aktuelle Predigt</category>
            <category>Katholische Lehre</category>
            <category>News Kommentare</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Padre Alex / Dr. Alexander Pytlik)</author>
    <content:encoded>
    &lt;b&gt;Schon zu Beginn des neuen Jahres 2011&lt;/b&gt; erweist sich die am 8. Dezember 2010 von Seiner Heiligkeit Papst Benedikt XVI. unterzeichnete &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5917&amp;amp;entry_id=268&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/messages/peace/documents/hf_ben-xvi_mes_20101208_xliv-world-day-peace_ge.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/messages/peace/documents/hf_ben-xvi_mes_20101208_xliv-world-day-peace_ge.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Botschaft zur Feier des Weltfriedenstages&lt;/a&gt; am 1. Januar 2011 als dermaßen aktuell und richtungsweisend, daß ich den gesamten Text hier in einen Blogeintrag übernehme. Der Heilige Vater geht ganz klar den alternativlosen Weg seiner Vorgänger, insbesondere des verehrungswürdigen Dieners Gottes &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5929&amp;amp;entry_id=268&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/233-DIENER-GOTTES-JOHANNES-PAUL-II.-AUF-DEM-WEG-ZUR-SELIGSPRECHUNG.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/233-DIENER-GOTTES-JOHANNES-PAUL-II.-AUF-DEM-WEG-ZUR-SELIGSPRECHUNG.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Johannes Paul II.&lt;/a&gt;, in Treue zum &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5930&amp;amp;entry_id=268&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/archive/hist_councils/ii_vatican_council/index_ge.htm&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/archive/hist_councils/ii_vatican_council/index_ge.htm&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;XXI. Ökumenischen Konzil&lt;/a&gt; der Katholischen Kirche weiter. Dies wird sich vor allem im Oktober 2011 in Assisi zeigen, was nicht nur für die Kirche Christi, die wir in der einen, heiligen, katholischen und apostolischen Kirche erkennen, von existentieller Bedeutung sein wird, sondern für alle Christen, alle Religionen und die ganze Welt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;RELIGIONSFREIHEIT, EIN WEG FÜR DEN FRIEDEN&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Zu Beginn eines neuen Jahres will mein Glückwunsch alle und jeden einzelnen erreichen; es ist ein Wunsch für ein frohes Wohlergehen, vor allem aber ist es ein Friedenswunsch. Auch das Jahr, das seine Türen schließt, war leider von Verfolgung, von Diskriminierung, von schrecklichen Gewalttaten und von religiöser Intoleranz gezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich denke besonders an das geschätzte Land Irak, das auf seinem Weg in die ersehnte Stabilität und Versöhnung weiterhin ein Schauplatz von Gewalt und Anschlägen ist. Mir kommen die jüngsten Leiden der christlichen Gemeinde in den Sinn und insbesondere der niederträchtige Angriff auf die &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5931&amp;amp;entry_id=268&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/262-NAHOST-BISCHOFSSYNODE-PROF.-WINKLER-ZU-DEN-VIELEN-RITEN-IN-DER-KATHOLISCHEN-KIRCHE.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/262-NAHOST-BISCHOFSSYNODE-PROF.-WINKLER-ZU-DEN-VIELEN-RITEN-IN-DER-KATHOLISCHEN-KIRCHE.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;syro-katholische&lt;/a&gt; Kathedrale „Unserer Lieben Frau von der Immerwährenden Hilfe“ in Bagdad, wo am vergangenen 31. Oktober zwei Priester und über fünfzig Gläubige, die zur Feier der heiligen Messe versammelt waren, getötet wurden. Diesem Anschlag folgten in den Tagen danach weitere Angriffe, auch auf Privathäuser. Sie haben in der christlichen Gemeinde Angst ausgelöst sowie bei vielen ihrer Mitglieder den Wunsch geweckt, auf der Suche nach besseren Lebensbedingungen zu emigrieren. Ihnen bekunde ich meine Nähe und die der ganzen Kirche, was auch in der kürzlich abgehaltenen &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5918&amp;amp;entry_id=268&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/263-NAHOST-BISCHOFSSYNODE-NUNTIUS-BOTSCHAFT-ZUM-ABSCHLUSS-FUER-DAS-VOLK-GOTTES.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/263-NAHOST-BISCHOFSSYNODE-NUNTIUS-BOTSCHAFT-ZUM-ABSCHLUSS-FUER-DAS-VOLK-GOTTES.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Sonderversammlung der Bischofssynode für den Nahen Osten&lt;/a&gt; konkret zum Ausdruck gekommen ist. Diese Versammlung hat die katholischen Gemeinden im Irak und im gesamten Nahen Osten &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5918&amp;amp;entry_id=268&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/263-NAHOST-BISCHOFSSYNODE-NUNTIUS-BOTSCHAFT-ZUM-ABSCHLUSS-FUER-DAS-VOLK-GOTTES.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/263-NAHOST-BISCHOFSSYNODE-NUNTIUS-BOTSCHAFT-ZUM-ABSCHLUSS-FUER-DAS-VOLK-GOTTES.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;ermutigt&lt;/a&gt;, die Gemeinschaft zu leben und in jenen Ländern weiterhin ein mutiges Glaubenszeugnis zu geben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Herzen danke ich den Regierungen, die sich bemühen, die Leiden dieser Brüder und Schwestern in ihrer menschlichen Existenz zu lindern, und fordere die Katholiken auf, für ihre Brüder und Schwestern im Glauben, die unter Gewalt und Intoleranz leiden, zu beten und sich mit ihnen solidarisch zu zeigen. In diesem Zusammenhang schien mir eine besonders gute Gelegenheit gegeben, euch allen einige Gedanken über die Religionsfreiheit als Weg für den Frieden mitzuteilen. Denn es ist schmerzlich festzustellen, daß es in einigen Regionen der Welt nicht möglich ist, den eigenen Glauben frei zu bekennen und zum Ausdruck zu bringen, ohne das Leben und die persönliche Freiheit aufs Spiel zu setzen. In anderen Gebieten existieren lautlosere und raffiniertere Formen von Vorurteil und Widerstand gegen die Gläubigen und gegen religiöse Symbole. Die Christen sind gegenwärtig die Religionsgruppe, welche die meisten Verfolgungen aufgrund ihres Glaubens erleidet. Viele erfahren tagtäglich Beleidigungen und leben oft in Angst wegen ihrer Suche nach der Wahrheit, wegen ihres Glaubens an Jesus Christus und wegen ihres offenen Aufrufs zur Anerkennung der Religionsfreiheit. Das kann man alles nicht dulden, weil es eine Beleidigung Gottes und der Menschenwürde ist; es stellt außerdem eine Bedrohung für die Sicherheit und den Frieden dar und verhindert eine echte ganzheitliche Entwicklung des Menschen. [&lt;b&gt;Anm. 1&lt;/b&gt; = Vgl. Benedikt XVI., Enzyklika Caritas in veritate, 29.55 - 57.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Religionsfreiheit nämlich findet die Besonderheit der menschlichen Person, durch die sie das eigene persönliche und gemeinschaftliche Leben auf Gott hinordnen kann, ihren Ausdruck: Im Licht Gottes versteht man die Identität, den Sinn und das Ziel der Person vollständig. Diese Freiheit willkürlich zu verweigern oder zu beschränken bedeutet, eine verkürzende Sicht des Menschen zu haben; die öffentliche Rolle der Religion zu verdunkeln bedeutet, eine ungerechte Gesellschaft aufzubauen, da sie nicht im rechten Verhältnis zur wahren Natur der menschlichen Person steht; dies bedeutet, die Durchsetzung eines echten und dauerhaften Friedens der ganzen Menschheitsfamilie unmöglich zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich fordere daher die Menschen guten Willens auf, den Einsatz für den Aufbau einer Welt zu erneuern, in der alle frei sind, ihre Religion oder ihren Glauben zu bekennen und ihre Liebe zu Gott mit ganzem Herzen, mit ganzer Seele und mit allen Gedanken zu leben (vgl. Mt 22,37). Das ist die Gesinnung, welche die Botschaft zur Feier des XLIV. Weltfriedenstags, die dem Thema Religionsfreiheit, ein Weg für den Frieden gewidmet ist, inspiriert und leitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Das heilige Recht auf Leben und auf ein religiöses Leben&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Das Recht auf Religionsfreiheit ist in der Würde des Menschen selbst verankert [&lt;b&gt;Anm. 2&lt;/b&gt; = Vgl. Zweites Vatikanisches Konzil, Erklärung über die Religionsfreiheit Dignitatis humanae, 2], dessen transzendente Natur nicht ignoriert oder vernachlässigt werden darf. Gott hat Mann und Frau als sein Abbild erschaffen (vgl. Gen 1,27). Deshalb besitzt jeder Mensch das heilige Recht auf ein ganzheitliches Leben auch in spiritueller Hinsicht. Ohne die Anerkennung des eigenen geistigen Wesens, ohne die Öffnung auf das Transzendente hin zieht der Mensch sich auf sich selbst zurück, kann er keine Antworten auf die Fragen seines Herzens nach dem Sinn des Lebens finden und keine dauerhaften ethischen Werte und Grundsätze gewinnen, kann er nicht einmal echte Freiheit erfahren und eine gerechte Gesellschaft entwickeln.[&lt;b&gt;Anm. 3&lt;/b&gt; = Vgl. Benedikt XVI., Enzyklika Caritas in veritate, 78.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Heilige Schrift offenbart in Übereinstimmung mit unserer eigenen Erfahrung den tiefen Wert der Menschenwürde: „Seh ich den Himmel, das Werk Deiner Finger, Mond und Sterne, die Du befestigt: Was ist der Mensch, daß Du an ihn denkst, des Menschen Kind, daß Du Dich seiner annimmst? Du hast ihn nur wenig geringer gemacht als Gott, hast ihn mit Herrlichkeit und Ehre gekrönt. Du hast ihn als Herrscher eingesetzt über das Werk deiner Hände, hast ihm alles zu Füßen gelegt“ (Ps 8,4 - 7).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Angesichts der erhabenen Wirklichkeit der menschlichen Natur kann uns das gleiche Staunen überkommen, das der Psalmist zum Ausdruck bringt. Sie zeigt sich als ein Offensein für das Mysterium, als die Fähigkeit, den Fragen über sich selbst und über den Ursprung des Universums auf den Grund zu gehen, als innerer Widerhall der höchsten Liebe Gottes, der Ursprung und Ziel aller Dinge, eines jeden Menschen und aller Völker ist. [&lt;b&gt;Anm. 4&lt;/b&gt; = Vgl. Zweites Vatikanisches Konzil, Erklärung über die Beziehungen der Kirche zu den nichtchristlichen Religionen Nostra aetate, 1.] Die transzendente Würde der Person ist ein wesentlicher Wert der jüdisch-christlichen Weisheit, sie kann aber dank der Vernunft von allen erkannt werden. Diese Würde im Sinn einer Fähigkeit, die eigene Materialität zu überschreiten und die Wahrheit zu suchen, muß als ein allgemeines Gut anerkannt werden, das für den Aufbau einer auf die volle Verwirklichung des Menschen ausgerichteten Gesellschaft unverzichtbar ist. Die Achtung wesentlicher Elemente der Menschenwürde wie das Recht auf Leben und das Recht auf die Religionsfreiheit ist eine Bedingung für die moralische Legitimität jeder gesellschaftlichen und rechtlichen Vorschrift.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Religionsfreiheit und gegenseitige Achtung&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. Die Religionsfreiheit ist der Ausgangspunkt der moralischen Freiheit. Tatsächlich verleiht das in der menschlichen Natur verwurzelte Offensein für die Wahrheit und das Gute jedem Menschen volle Würde und gewährleistet den gegenseitigen Respekt zwischen Personen. Darum ist die Religionsfreiheit nicht nur als Schutz gegenüber Nötigungen zu verstehen, sondern in erster Linie als Fähigkeit, die eigenen Entscheidungen gemäß der Wahrheit zu ordnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es besteht eine untrennbare Verbindung zwischen Freiheit und Achtung des anderen: „Die einzelnen Menschen und die sozialen Gruppen sind bei der Ausübung ihrer Rechte durch das Sittengesetz verpflichtet, sowohl die Rechte der andern wie auch die eigenen Pflichten den anderen und dem Gemeinwohl gegenüber zu beachten.“ [&lt;b&gt;Anm. 5&lt;/b&gt; = Zweites Vatikanisches Konzil, Erklärung über die Religionsfreiheit Dignitatis humanae, 7.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Gott gegenüber feindliche oder gleichgültige Freiheit endet in der Verneinung ihrer selbst und gewährleistet nicht die vollkommene Achtung gegenüber dem anderen. Ein Wille, der sich für gänzlich unfähig hält, die Wahrheit und das Gute zu suchen, hat keine objektiven Gründe noch Motive für sein Handeln außer denen, die seine augenblicklichen und zufälligen Interessen ihm diktieren; er hat keine „Identität“, die durch wirklich freie und bewußte Entscheidungen zu schützen und aufzubauen ist. Er kann daher nicht die Achtung seitens anderer „Willen“ fordern, die sich ebenfalls von ihrem tiefsten Sein losgelöst haben, die also andere „Gründe“ oder sogar gar keinen „Grund“ geltend machen können. Die Illusion, im ethischen Relativismus den Schlüssel für ein friedliches Zusammenleben zu finden, ist in Wirklichkeit der Ursprung von Spaltungen und von Verneinung der Würde der Menschen. So ist es verständlicherweise notwendig, eine zweifache Dimension in der Einheit der menschlichen Person anzuerkennen: die religiöse und die soziale. In diesem Zusammenhang ist es unvorstellbar, daß die Gläubigen „einen Teil von sich – ihren Glauben – unterdrücken müssen, um aktive Bürger zu sein. Es sollte niemals erforderlich sein, Gott zu verleugnen, um in den Genuß der eigenen Rechte zu kommen“. [&lt;b&gt;Anm. 6&lt;/b&gt; = Benedikt XVI., &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5920&amp;amp;entry_id=268&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/speeches/2008/april/documents/hf_ben-xvi_spe_20080418_un-visit_ge.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/speeches/2008/april/documents/hf_ben-xvi_spe_20080418_un-visit_ge.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Ansprache an die Generalversammlung der Organisation der Vereinten Nationen&lt;/a&gt; (18. April 2008): AAS 100 (2008), 337.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Die Familie, eine Schule der Freiheit und des Friedens&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4. Wenn die Religionsfreiheit ein Weg für den Frieden ist, dann ist die religiöse Erziehung der bevorzugte Weg, die neuen Generationen zu befähigen, im anderen den eigenen Bruder bzw. die eigene Schwester zu erkennen, mit denen man gemeinsam vorangehen und zusammenarbeiten muß, damit alle sich als lebendige Glieder ein und derselben Menschheitsfamilie empfinden, aus der niemand ausgeschlossen werden darf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die auf die Ehe gegründete Familie, Ausdruck inniger Gemeinschaft und gegenseitiger Ergänzung zwischen einem Mann und einer Frau, fügt sich in diesen Zusammenhang als die erste Schule von Bildung und von sozialem, kulturellem, moralischem und geistlichem Wachstum der Kinder ein, die im Vater und in der Mutter stets die ersten Zeugen eines Lebens finden sollten, das auf die Suche nach der Wahrheit und die Liebe zu Gott ausgerichtet ist. Die Eltern selbst müßten immer frei sein, ihr Erbe des Glaubens, der Werte und der Kultur ohne Zwänge und in Verantwortung an ihre Kinder weiterzugeben. Die Familie, die erste Zelle der menschlichen Gesellschaft, ist der vorrangige Bereich der Erziehung zu harmonischen Beziehungen auf allen nationalen und internationalen Ebenen menschlichen Zusammenlebens. Das ist der Weg, der weise eingeschlagen werden muß, um ein solides und solidarisches gesellschaftliches Gefüge zu schaffen, um die jungen Menschen darauf vorzubereiten, im Leben ihre Verantwortung zu übernehmen, in einer freien Gesellschaft, in einem Geist der Verständnisses und des Friedens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Ein gemeinsames Erbe&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5. Man könnte sagen, daß unter den Grundrechten und Grundfreiheiten, die in der Menschenwürde wurzeln, die Religionsfreiheit einen speziellen Stand besitzt. Wenn die Religionsfreiheit anerkannt wird, ist die Würde der Person in ihrer Wurzel geachtet und das Ethos sowie die Institutionen der Völker werden gestärkt. Wenn umgekehrt die Religionsfreiheit verweigert wird, wenn versucht wird zu verbieten, daß man die eigene Religion oder den eigenen Glauben bekennt und ihnen gemäß lebt, wird die Würde des Menschen beleidigt, und mit ihr werden die Gerechtigkeit und der Frieden bedroht, die auf jener rechten, im Licht des höchsten Wahren und Guten aufgebauten gesellschaftlichen Ordnung basieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Sinne ist die Religionsfreiheit auch eine Errungenschaft politischer und rechtlicher Kultur. Sie ist ein wesentliches Gut: Jeder Mensch muß frei das Recht wahrnehmen können, seine Religion oder seinen Glauben als einzelner oder gemeinschaftlich zu bekennen und auszudrücken, sowohl öffentlich als auch privat, im Unterricht, in Bräuchen, in Veröffentlichungen, im Kult und in der Befolgung der Riten. Er dürfte nicht auf Hindernisse stoßen, falls er sich eventuell einer anderen Religion anschließen oder gar keine Religion bekennen wollte. In diesem Bereich erweist sich die internationale Ordnung als bedeutungsvoll und ist ein wesentlicher Bezugspunkt für die Staaten, da sie keinerlei Ausnahme von der Religionsfreiheit gestattet, außer dem legitimen Bedürfnis der öffentlichen Ordnung, die auf der Gerechtigkeit beruht. [&lt;b&gt;Anm. 7&lt;/b&gt; = Vgl. Zweites Vatikanisches Konzil, Erklärung über die Religionsfreiheit Dignitatis humanae, 2.] Auf diese Weise erkennt die internationale Ordnung den Rechten religiöser Natur den gleichen Status zu wie dem Recht auf Leben und auf persönliche Freiheit, womit sie deren Zugehörigkeit zum wesentlichen Kern der Menschenrechte beweist, zu jenen universalen und natürlichen Rechten, die das menschliche Gesetz niemals verweigern darf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Religionsfreiheit ist nicht ausschließliches Erbe der Gläubigen, sondern der gesamten Familie der Völker der Erde. Sie ist ein unabdingbares Element eines Rechtsstaates; man kann sie nicht verweigern, ohne zugleich alle Grundrechte und -freiheiten zu verletzen, da sie deren Zusammenfassung und Gipfel ist. Sie ist „eine Art ‚Lackmustest‘ für die Achtung aller weiteren Menschenrechte“. [&lt;b&gt;Anm. 8&lt;/b&gt; = Johannes Paul II., &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5921&amp;amp;entry_id=268&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/holy_father/john_paul_ii/speeches/2003/october/documents/hf_jp-ii_spe_20031010_osce_ge.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/holy_father/john_paul_ii/speeches/2003/october/documents/hf_jp-ii_spe_20031010_osce_ge.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Ansprache an die Teilnehmer der Konferenz der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa OSZE&lt;/a&gt; (10. Oktober 2003), 1: AAS 96 (2004), 111.] Während sie die Ausübung der spezifisch menschlichen Fähigkeiten fördert, schafft sie die nötigen Voraussetzungen für die Verwirklichung einer ganzheitlichen Entwicklung, die einheitlich die Ganzheit der Person in allen ihren Dimensionen betrifft.[&lt;b&gt;Anm. 9&lt;/b&gt; = Vgl. Benedikt XVI., Enzyklika Caritas in veritate, 11.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Die öffentliche Dimension der Religion&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6. Obschon die Religionsfreiheit wie jede Freiheit von der persönlichen Sphäre ausgeht, verwirklicht sie sich in der Beziehung zu den anderen. Eine Freiheit ohne Beziehung ist keine vollendete Freiheit. Auch die Religionsfreiheit erschöpft sich nicht in der rein individuellen Dimension, sondern sie verwirklicht sich in der eigenen Gemeinschaft und in der Gesellschaft, in Übereinstimmung mit dem relationalen Wesen der Person und mit der öffentlichen Natur der Religion.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der relationale Charakter ist eine entscheidende Komponente der Religionsfreiheit, die die Gemeinschaften der Gläubigen zur Solidarität für das Gemeinwohl drängt. In dieser gemeinschaftlichen Dimension bleibt jeder Mensch einzig und unwiederholbar, und zugleich vollendet und verwirklicht er sich ganz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Beitrag, den die religiösen Gemeinschaften für die Gesellschaft leisten, ist unbestreitbar. Zahlreiche karitative und kulturelle Einrichtungen bestätigen die konstruktive Rolle der Gläubigen für das gesellschaftliche Leben. Noch bedeutender ist der ethische Beitrag der Religion im politischen Bereich. Er sollte nicht marginalisiert oder verboten, sondern als wertvolle Unterstützung zur Förderung des Gemeinwohls verstanden werden. Unter diesem Gesichtspunkt ist auch die religiöse Dimension der Kultur zu erwähnen, die über die Jahrhunderte hin durch die sozialen und vor allem ethischen Beiträge der Religion entwickelt wurde. Diese Dimension stellt keinesfalls eine Diskriminierung derer dar, die ihre Glaubensinhalte nicht teilen, sondern sie stärkt vielmehr den gesellschaftlichen Zusammenhalt, die Integration und die Solidarität.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Religionsfreiheit, eine Kraft der Freiheit und der Zivilisation: die Gefahren ihrer Instrumentalisierung&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7. Die Instrumentalisierung der Religionsfreiheit zur Verschleierung geheimer Interessen – wie zum Beispiel der Umsturz der konstituierten Ordnung, das Horten von Ressourcen oder die Erhaltung der Macht durch eine Gruppe – kann der Gesellschaft ungeheuren Schaden zufügen. Fanatismus, Fundamentalismus und Handlungen, die gegen die Menschenrechte verstoßen, können niemals gerechtfertigt werden, am wenigsten, wenn sie im Namen der Religion geschehen. Das Bekenntnis einer Religion darf nicht instrumentalisiert, noch mit Gewalt aufgezwungen werden. Die Staaten und die verschiedenen menschlichen Gemeinschaften dürfen also niemals vergessen, daß die Religionsfreiheit die Voraussetzung für die Suche nach der Wahrheit ist und daß sich die Wahrheit nicht mit Gewalt durchsetzt, sondern „kraft der Wahrheit selbst“. [&lt;b&gt;Anm. 10&lt;/b&gt; = Vgl. Zweites Vatikanisches Konzil, Erklärung über die Religionsfreiheit Dignitatis humanae, 1.] In diesem Sinne ist die Religion eine positive und treibende Kraft für den Aufbau der zivilen und der politischen Gesellschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie könnte man den Beitrag der großen Weltreligionen zur Entwicklung der Zivilisation leugnen? Die aufrichtige Suche nach Gott hat zu einer vermehrten Achtung der Menschenwürde geführt. Die christlichen Gemeinschaften haben mit ihrem Erbe an Werten und Grundsätzen erheblich dazu beigetragen, daß Menschen und Völker sich ihrer eigenen Identität und ihrer Würde bewußt wurden, und ebenso sind sie an der Errungenschaft demokratischer Einrichtungen sowie an der Festschreibung der Menschenrechte und der entsprechenden Pflichten beteiligt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch heute, in einer zunehmend globalisierten Gesellschaft, sind die Christen berufen, nicht allein mit einem verantwortlichen zivilen, wirtschaftlichen und politischen Engagement, sondern auch mit dem Zeugnis der eigenen Nächstenliebe und des persönlichen Glaubens einen wertvollen Beitrag zu leisten zum mühsamen und erhebenden Einsatz für die Gerechtigkeit, für die ganzheitliche Entwicklung des Menschen und für die rechte Ordnung der menschlichen Angelegenheiten. Die Ausschließung der Religion aus dem öffentlichen Leben entzieht diesem einen lebenswichtigen Bereich, der offen ist für die Transzendenz. Ohne diese Grunderfahrung ist es schwierig, die Gesellschaften auf allgemeine ethische Grundsätze hin zu orientieren, und kaum möglich, nationale und internationale Richtlinien aufzustellen, in denen die Grundrechte und -freiheiten vollständig anerkannt und verwirklicht werden können, entsprechend den – leider immer noch unbeachteten oder bestrittenen – Zielsetzungen der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte von 1948.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Eine Frage der Gerechtigkeit und der Zivilisation: Der Fundamentalismus und die Feindseligkeit gegenüber Gläubigen beeinträchtigen die positive Laizität der Staaten&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8. Mit der gleichen Entschiedenheit, mit der alle Formen von Fanatismus und religiösem Fundamentalismus verurteilt werden, muß auch allen Formen von Religionsfeindlichkeit, die die öffentliche Rolle der Gläubigen im zivilen und politischen Leben begrenzen, entgegengetreten werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man darf nicht vergessen, daß der religiöse Fundamentalismus und der Laizismus spiegelbildlich einander gegenüberstehende extreme Formen der Ablehnung des legitimen Pluralismus und des Prinzips der Laizität sind. Beide setzen nämlich eine einengende und partielle Sicht des Menschen absolut, indem sie im ersten Fall Formen von religiösem Integralismus und im zweiten von Rationalismus unterstützen. Die Gesellschaft, die die Religion gewaltsam aufzwingen oder – im Gegenteil – verbieten will, ist ungerecht gegenüber dem Menschen und Gott, aber auch gegenüber sich selbst. Gott ruft die Menschheit zu sich mit einem Plan der Liebe, der den ganzen Menschen in seiner natürlichen und geistlichen Dimension einbezieht und zugleich eine Antwort in Freiheit und Verantwortung erwartet, die aus ganzem Herzen und mit der ganzen individuellen und gemeinschaftlichen Existenz gegeben wird. So muß also auch die Gesellschaft, insofern sie Ausdruck der Person und der Gesamtheit der sie grundlegenden Dimensionen ist, so leben und sich organisieren, daß sie das Sich-öffnen auf die Transzendenz hin begünstigt. Genau aus diesem Grund dürfen die Gesetze und die Institutionen einer Gesellschaft nicht so gestaltet sein, daß sie die religiöse Dimension der Bürger nicht beachten oder gänzlich von ihr absehen. Durch das demokratische Wirken von Bürgern, die sich ihrer hohen Berufung bewußt sind, müssen die Gesetze und Institutionen dem Wesen des Menschen angepaßt werden, damit sie ihn in seiner religiösen Dimension unterstützen können. Da diese kein Werk des Staates ist, kann sie nicht manipuliert werden, sondern muß vielmehr anerkannt und respektiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn die Rechtsordnung – sei es auf nationaler oder internationaler Ebene – den religiösen oder antireligiösen Fanatismus zuläßt oder toleriert, kommt sie ihrer Aufgabe nicht nach, die Gerechtigkeit und das Recht eines jeden zu schützen und zu fördern. Diese Wirklichkeiten können nicht der Willkür des Gesetzgebers oder der Mehrheit ausgesetzt werden, denn – wie schon Cicero lehrte – die Rechtsprechung besteht aus mehr als einer bloßen Schaffung des Gesetzes und seiner Anwendung. Sie schließt ein, jedem seine Würde zuzuerkennen.[&lt;b&gt;Anm. 11&lt;/b&gt; = Vgl. Cicero, De inventione, II, 160.] Und diese ist ohne garantierte und in ihrem Wesen gelebte Religionsfreiheit verstümmelt und verletzt, der Gefahr ausgesetzt, unter die Vorherrschaft von Götzen, von relativen Gütern zu geraten, die absolut gesetzt werden. All das bringt die Gesellschaft in die Gefahr von politischen und ideologischen Totalitarismen, welche die öffentliche Macht nachdrücklich betonen, während die Gewissensfreiheit, die Freiheit des Denkens und die Religionsfreiheit, als wären sie Konkurrenten, Beeinträchtigungen oder Zwang erleiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Der Dialog zwischen zivilen und religiösen Institutionen&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9. Das Erbe an Grundsätzen und an Werten, die durch eine authentische Religiosität zum Ausdruck kommen, ist ein Reichtum für die Völker und ihr Ethos. Es spricht unmittelbar das Gewissen und die Vernunft der Menschen an, erinnert an das Gebot der moralischen Umkehr, motiviert dazu, die Tugenden zu üben und im Zeichen der Brüderlichkeit als Glieder der großen Menschheitsfamilie einander in Liebe zu begegnen.[&lt;b&gt;Anm. 12&lt;/b&gt; = Vgl. Benedikt XVI., &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5922&amp;amp;entry_id=268&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/speeches/2010/september/documents/hf_ben-xvi_spe_20100917_altre-religioni_ge.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/speeches/2010/september/documents/hf_ben-xvi_spe_20100917_altre-religioni_ge.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Ansprache an die Vertreter anderer Religionen in Großbritannien&lt;/a&gt; (17. September 2010): L’Osservatore Romano (dt.), 24. September 2010, S. 10.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter Berücksichtigung der positiven Laizität der staatlichen Institutionen muß die öffentliche Dimension der Religion immer anerkannt werden. Zu diesem Zweck ist ein gesunder Dialog zwischen den zivilen und den religiösen Institutionen für die ganzheitliche Entwicklung des Menschen und der Eintracht der Gesellschaft von grundlegender Bedeutung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;In der Liebe und der Wahrheit leben&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10. In der globalisierten Welt, die von zunehmend multiethnischen und multireligiösen Gesellschaften gekennzeichnet ist, können die großen Religionen einen wichtigen Faktor der Einheit und des Friedens für die Menschheitsfamilie darstellen. Auf der Basis der eigenen religiösen Überzeugungen und der rationalen Suche nach dem Gemeinwohl sollen ihre Anhänger verantwortungsvoll ihren eigenen Einsatz in einem Umfeld der Religionsfreiheit ausüben. Es ist notwendig, in den verschiedenen religiösen Kulturen das zu beherzigen, was sich für das zivile Miteinander als positiv erweist, während alles der Würde des Menschen Entgegenstehende verworfen werden muß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der öffentliche Raum, den die internationale Gemeinschaft den Religionen und ihrem Angebot eines „guten Lebens“ zur Verfügung stellt, fördert das Hervortreten eines gemeinsam geteilten Maßstabs der Wahrheit und des Guten wie auch einen moralischen Konsens – beides Dinge, die für ein gerechtes und friedvolles Miteinander grundlegend sind. Die Leader der großen Religionen sind wegen ihrer Rolle, ihres Einflusses und ihrer Autorität in ihren eigenen Gemeinschaften als erste zum gegenseitigen Respekt und zum Dialog angehalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Christen ihrerseits werden vom Glauben an Gott selbst, dem Vater des Herrn Jesus Christus, dazu aufgefordert, als Brüder und Schwestern zu leben, die in der Kirche zusammenkommen und am Aufbau einer neuen Welt mitarbeiten, der prophetischen Vorwegnahme der Reiches Gottes, wo die Menschen und Völker „nichts Böses mehr tun und kein Verbrechen begehen […]; denn das Land ist erfüllt von der Erkenntnis des Herrn, so wie das Meer mit Wasser gefüllt ist“ (vgl. Jes 11,9).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Dialog als gemeinsame Suche&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11. Für die Kirche stellt der Dialog zwischen den Anhängern verschiedener Religionen ein wichtiges Werkzeug dar, um mit allen Religionsgemeinschaften zum Gemeinwohl zusammenzuarbeiten. Die Kirche selbst lehnt nichts von alledem ab, was in den verschiedenen Religionen wahr und heilig ist. „Mit aufrichtigem Ernst betrachtet sie jene Handlungs- und Lebensweisen, jene Vorschriften und Lehren, die zwar in manchem von dem abweichen, was sie selber für wahr hält und lehrt, doch nicht selten einen Strahl jener Wahrheit erkennen lassen, die alle Menschen erleuchtet.“ [&lt;b&gt;Anm. 13&lt;/b&gt; = Zweites Vatikanisches Konzil, Erklärung über das Verhältnis der Kirche zu den nichtchristlichen Religionen Nostra aetate, 2.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der aufgezeigte Weg ist nicht der des Relativismus oder des religiösen Synkretismus. Denn die Kirche „verkündet und sie muß verkündigen Christus, der ‚der Weg, die Wahrheit und das Leben‘ ist (Joh 14,6), in dem die Menschen die Fülle des religiösen Lebens finden, in dem Gott alles mit sich versöhnt hat“ [&lt;b&gt;Anm. 14&lt;/b&gt; = Zweites Vatikanisches Konzil, Erklärung über das Verhältnis der Kirche zu den nichtchristlichen Religionen Nostra aetate, 2.]. Dies schließt jedoch den Dialog und die gemeinsame Suche nach der Wahrheit in verschiedenen Lebensumfeldern nicht aus, da nämlich, wie ein vom heiligen Thomas von Aquin oft gebrauchtes Wort sagt, „jede Wahrheit, von wem auch immer sie vorgebracht wird, vom Heiligen Geist kommt“ [&lt;b&gt;Anm. 15&lt;/b&gt; = Super Evangelium Joannis, I, 3.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2011 begehen wir den 25. Jahrestag des &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5923&amp;amp;entry_id=268&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/holy_father/john_paul_ii/speeches/1986/october/documents/hf_jp-ii_spe_19861027_prayer-peace-assisi-final_ge.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/holy_father/john_paul_ii/speeches/1986/october/documents/hf_jp-ii_spe_19861027_prayer-peace-assisi-final_ge.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Weltgebetstages für den Frieden&lt;/a&gt;, zu dem Papst Johannes Paul II. 1986 nach Assisi eingeladen hatte. Damals haben die Leader der großen Weltreligionen Zeugnis davon gegeben, daß die Religion ein Faktor der Einheit und des Friedens und nicht der Trennung und des Konflikts ist. Die Erinnerung an diese Erfahrung ist Grund zur Hoffnung auf eine Zukunft, in der alle Gläubigen sich als Arbeiter für die Gerechtigkeit und Friedensstifter sehen und wirklich zu solchen machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Moralische Wahrheit in Politik und Diplomatie&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12. Die Politik und die Diplomatie sollten auf das von den großen Weltreligionen angebotene moralische und geistige Erbe schauen, um die Wahrheit sowie die allgemeinen Prinzipien und Werte zu erkennen und zu vertreten, die nicht geleugnet werden können, ohne damit auch die Würde des Menschen zu leugnen. Was heißt aber, praktisch gesprochen, die moralische Wahrheit in der Welt der Politik und der Diplomatie zu fördern? Es bedeutet, auf der Basis der objektiven und vollständigen Kenntnis der Fakten verantwortungsvoll zu handeln; es bedeutet, politische Ideologien aufzubrechen, die die Wahrheit und die Würde des Menschen letztlich verdrängen und unter dem Vorwand des Friedens, der Entwicklung und der Menschenrechte Pseudo-Werte fördern wollen; es bedeutet, ein ständiges Bemühen zu fördern, das positive Recht auf die Prinzipien des Naturrechts zu gründen [&lt;b&gt;Anm. 16&lt;/b&gt; = Vgl. Benedikt XVI., &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5924&amp;amp;entry_id=268&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/speeches/2010/june/documents/hf_ben-xvi_spe_20100605_autorita-civili_ge.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/speeches/2010/june/documents/hf_ben-xvi_spe_20100605_autorita-civili_ge.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Ansprache an die Vertreter des öffentlichen Lebens und an das Diplomatische Corps in Zypern&lt;/a&gt; (5. Juni 2010): L’Osservatore Romano (dt.), 11. Juni 2010, S. 8; Internationale Theologenkommission, &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5925&amp;amp;entry_id=268&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/roman_curia/congregations/cfaith/cti_documents/rc_con_cfaith_doc_20090520_legge-naturale_it.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/roman_curia/congregations/cfaith/cti_documents/rc_con_cfaith_doc_20090520_legge-naturale_it.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Auf der Suche nach einer universellen Ethik: ein neuer Blick auf das Naturgesetz&lt;/a&gt;, Vatikanstadt 2009.]. Das alles ist notwendig und hängt mit der Achtung der Würde und des Wertes der menschlichen Person zusammen, wie sie die Völker der Erde in der Charta der Organisation der Vereinten Nationen von 1945 festgelegt haben, welche die Werte und allgemeinen moralischen Prinzipien als Maßstab für die Normen, Einrichtungen und Systeme des Miteinanders auf nationaler und internationaler Ebene darlegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Jenseits von Haß und Vorurteil&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13. Trotz der Lehren der Geschichte und der Anstrengungen der Staaten, der internationalen Organisationen auf Welt- und Ortsebene, der Nichtregierungsorganisationen und aller Menschen guten Willens, die sich jeden Tag für den Schutz der Grundrechte und -freiheiten einsetzen, sind heute noch in der Welt Verfolgungen, Diskriminierungen, Akte der Gewalt und Intoleranz aus religiösen Gründen zu verzeichnen. Insbesondere in Asien und Afrika sind die Opfer hauptsächlich Angehörige der religiösen Minderheiten, die daran gehindert werden, die eigene Religion frei zu bekennen oder sie zu wechseln, und zwar durch Einschüchterung und Verletzung der Grundrechte, der Grundfreiheiten und der notwendigen Güter bis hin zur Beraubung der persönlichen Freiheit oder zum Verlust des Lebens selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt dann – wie ich bereits festgestellt habe – raffiniertere Formen der Feindseligkeit gegenüber der Religion, die in den westlichen Ländern mitunter in der Verleugnung der Geschichte und der religiösen Symbole, die die Identität und die Kultur der Mehrheit der Bürger widerspiegeln, zum Ausdruck gebracht werden. Oft fachen sie Haß und Vorurteile an und stehen nicht im Einklang mit einer sachlichen und ausgewogenen Sicht des Pluralismus und der Laizität der Institutionen, ohne zu beachten, daß die jungen Generationen Gefahr laufen, mit dem wertvollen geistigen Erbe ihrer Länder nicht in Berührung zu kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verteidigung der Religion verläuft über die Verteidigung der Rechte und Freiheiten der Religionsgemeinschaften. Die Leader der großen Weltreligionen und die Verantwortlichen der Nationen mögen daher ihr Bemühen um die Förderung und den Schutz der Religionsfreiheit erneuern, insbesondere um die Verteidigung der religiösen Minderheiten, die keine Gefahr für die Identität der Mehrheit darstellen, sondern, im Gegenteil, eine Gelegenheit zum Dialog und zur gegenseitigen kulturellen Bereicherung. Ihre Verteidigung ist die ideale Art und Weise, den Geist des Wohlwollens, der Offenheit und der Gegenseitigkeit zu stärken, mit dem die Grundrechte und -freiheiten in allen Gebieten und Regionen der Welt geschützt werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Die Religionsfreiheit in der Welt&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14. Ich wende mich schließlich den christlichen Gemeinschaften zu, die unter Verfolgung, Diskriminierung, Akten der Gewalt und der Intoleranz leiden, insbesondere in Asien, in Afrika, im Nahen Osten und besonders im Heiligen Land, dem von Gott auserlesenen und gesegneten Ort. Während ich ihnen meine väterliche Zuneigung erneuere und sie meines Gebetes versichere, bitte ich alle Verantwortlichen um schnelles Handeln, um jeden Übergriff auf Christen zu beenden, die in jenen Gebieten leben. Die Jünger Christi mögen angesichts der gegenwärtigen Widrigkeiten nicht den Mut verlieren, denn das Zeugnis des Evangeliums ist und wird immer ein Zeichen des Widerspruchs sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Betrachten wir in unserem Herzen die Worte Jesu: „Selig die Trauernden; denn sie werden getröstet werden. [...] Selig, die hungern und dürsten nach der Gerechtigkeit; denn sie werden satt werden. [...] Selig seid ihr, wenn ihr um meinetwillen beschimpft und verfolgt und auf alle mögliche Weise verleumdet werdet. Freut euch und jubelt: Euer Lohn im Himmel wird groß sein“ (Mt 5,4 - 12). Erneuern wir nun „die übernommene Verpflichtung zur Nachsicht und zum Verzeihen, die wir im Vater unser von Gott erbitten, wo wir selbst die Bedingung und das Maß des ersehnten Erbarmens festlegen, wenn wir nämlich beten: ‚Vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unseren Schuldigern‘ (Mt 6,12)“. [&lt;b&gt;Anm. 17&lt;/b&gt; = Paul VI., &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5926&amp;amp;entry_id=268&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/holy_father/paul_vi/messages/peace/documents/hf_p-vi_mes_19751018_ix-world-day-for-peace_en.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/holy_father/paul_vi/messages/peace/documents/hf_p-vi_mes_19751018_ix-world-day-for-peace_en.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Botschaft zum Weltfriedenstag 1976&lt;/a&gt;: AAS 67 (1975), 671.] Gewalt wird nicht mit Gewalt überwunden. Unser Schmerzensschrei soll immer vom Glauben, von der Hoffnung und vom Zeugnis der Liebe Gottes begleitet werden. Ich drücke auch meine Hoffnung aus, daß im Westen, besonders in Europa, die Feindschaft und die Vorurteile gegen Christen aufhören, die darauf beruhen, daß sie ihr eigenes Leben in einer konsequenten Weise nach den Werten und den Grundsätzen ausrichten wollen, wie sie im Evangelium zum Ausdruck gebracht sind. Europa möge sich vielmehr mit seinen eigenen christlichen Wurzeln wieder versöhnen, die grundlegend sind, um die Rolle zu begreifen, die es gehabt hat, die es hat und die es in der Geschichte haben will. So wird es auf Gerechtigkeit, Eintracht und Frieden hoffen können, wenn es einen ernsthaften Dialog mit allen Völkern pflegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Religionsfreiheit, ein Weg für den Frieden&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15. Die Welt braucht Gott. Sie braucht ethische und geistliche Werte, die allgemein geteilt werden. Und die Religion kann bei dieser Suche einen wertvollen Beitrag für den Aufbau einer gerechten und friedlichen sozialen Ordnung auf nationaler und internationaler Ebene leisten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Friede ist ein Geschenk Gottes und zugleich ein Plan, der realisiert werden muß und nie ganz vollendet ist. Eine mit Gott versöhnte Gesellschaft ist näher am Frieden, der nicht einfach das Fehlen von Krieg, nicht bloß Frucht militärischer oder wirtschaftlicher Vorherrschaft und noch weniger täuschender Irreführung oder geschickter Manipulationen ist. Der Friede ist hingegen das Ergebnis eines Prozesses der Reinigung und des kulturellen, moralischen und geistlichen Fortschritts einer jeden Person und eines jeden Volkes, in dem die menschliche Würde vollkommen geachtet wird. Alle, die Mitarbeiter des Friedens werden wollen, und besonders die Jugendlichen lade ich ein, auf ihre innere Stimme zu hören, um in Gott den festen Bezugspunkt für den Gewinn echter Freiheit und die unerschöpfliche Kraft zu finden, um die Welt mit einem neuen Geist auszurichten, der befähigt, die Fehler der Vergangenheit nicht zu wiederholen. Papst Paul VI., dessen Weisheit und Weitblick die Einrichtung des Weltfriedenstags zu verdanken ist, lehrt: „Man muß dem Frieden vor allem andere Waffen geben als jene, die zum Töten und Vernichten der Menschheit bestimmt sind. Man braucht vor allem moralische Waffen, die dem internationalen Recht Kraft und Geltung verschaffen; zuallererst jene zur Einhaltung der Verträge.“ [&lt;b&gt;Anm. 18&lt;/b&gt; = Paul VI., &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5926&amp;amp;entry_id=268&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/holy_father/paul_vi/messages/peace/documents/hf_p-vi_mes_19751018_ix-world-day-for-peace_en.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/holy_father/paul_vi/messages/peace/documents/hf_p-vi_mes_19751018_ix-world-day-for-peace_en.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Botschaft zum Weltfriedenstag 1976&lt;/a&gt;: AAS 67 (1975), 668.] Die Religionsfreiheit ist eine echte Waffe des Friedens mit einer geschichtlichen und prophetischen Mission. Sie bringt in der Tat die tiefsten Eigenschaften und Möglichkeiten des Menschen, die die Welt verändern und verbessern können, zur Geltung und macht sie fruchtbar. Sie erlaubt, die Hoffnung auf eine Zukunft der Gerechtigkeit und des Friedens zu nähren, auch gegenüber den schweren Ungerechtigkeiten sowie den materiellen und moralischen Nöten. Auf daß alle Menschen und die Gesellschaften auf allen Ebenen und in jedem Teil der Erde bald die Religionsfreiheit als Weg für den Frieden erfahren können!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus dem Vatikan, am 8. Dezember 2010&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;BENEDICTUS PP XVI&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[&lt;b&gt;ÜBERNOMMEN VON DER&lt;/b&gt; &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5917&amp;amp;entry_id=268&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/messages/peace/documents/hf_ben-xvi_mes_20101208_xliv-world-day-peace_ge.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/messages/peace/documents/hf_ben-xvi_mes_20101208_xliv-world-day-peace_ge.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;b&gt;SEITE DES HEILIGEN STUHLES.&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;] &lt;div class=&quot;serendipity_babelfish&quot;&gt;Übersetze nach  &lt;a href=&quot;http://babelfish.altavista.com/babelfish/trurl_pagecontent?url=http%3A%2F%2Fwww.internetpfarre.de%2Fblog%2Farchives%2F268-DER-PAPST-FUER-2011-RELIGIONSFREIHEIT-ALS-WEG-FUER-DEN-FRIEDEN.html&amp;amp;lp=de%5Fen&quot;&gt;en&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;http://babelfish.altavista.com/babelfish/trurl_pagecontent?url=http%3A%2F%2Fwww.internetpfarre.de%2Fblog%2Farchives%2F268-DER-PAPST-FUER-2011-RELIGIONSFREIHEIT-ALS-WEG-FUER-DEN-FRIEDEN.html&amp;amp;lp=de%5Ffr&quot;&gt;fr&lt;/a&gt;&lt;/div&gt; 
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    <pubDate>Sun, 02 Jan 2011 21:18:09 +0100</pubDate>
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    <title>ZUM JAHRESRÜCKBLICK: BENEDIKT XVI. EIN GANZ BESONDERER PAPST</title>
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            <category>Aktuelle Predigt</category>
            <category>News Kommentare</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Padre Alex / Dr. Alexander Pytlik)</author>
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    &lt;b&gt;Vieles gäbe es zum Jahr 2010&lt;/b&gt; zu sagen, aber eines steht für mich fest: der regierende Heilige Vater Papst Benedikt XVI. hat ein weiteres Jahr ganz entscheidend geprägt. Und so sei heute der bereits unterhalb oder innerhalb einiger meiner Blogeinträge (vgl. &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5858&amp;amp;entry_id=266&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/77-BISCHOF-KUENG-ZUR-LAGE-IN-ST.-POELTEN-ZEHN-MONATE-NACH-DER-APOSTOLISCHEN-VISITATION-UND-SEINE-HALTUNG-ZUR-NATUERLICHEN-EMPFAENGNISREGELUNG.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/77-BISCHOF-KUENG-ZUR-LAGE-IN-ST.-POELTEN-ZEHN-MONATE-NACH-DER-APOSTOLISCHEN-VISITATION-UND-SEINE-HALTUNG-ZUR-NATUERLICHEN-EMPFAENGNISREGELUNG.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;1&lt;/a&gt; - &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5859&amp;amp;entry_id=266&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/91-EHEMALIGER-PAEPSTLICHER-VISITATOR-WAR-BEI-SEINER-HEILIGKEIT-PAPST-BENEDIKT-XVI.-PAPST-IST-GUT-INFORMIERT.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/91-EHEMALIGER-PAEPSTLICHER-VISITATOR-WAR-BEI-SEINER-HEILIGKEIT-PAPST-BENEDIKT-XVI.-PAPST-IST-GUT-INFORMIERT.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;2&lt;/a&gt; - &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5860&amp;amp;entry_id=266&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/181-ST.-POELTEN-PAPST-BENEDIKT-XVI.-BESTAETIGT-DIE-MASSNAHMEN-VON-BISCHOF-KUENG-ENDGUELTIG-UND-SOMIT-AUCH-DIE-VON-JOHANNES-PAUL-II.-ANGEORDNETE-VISITATION.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/181-ST.-POELTEN-PAPST-BENEDIKT-XVI.-BESTAETIGT-DIE-MASSNAHMEN-VON-BISCHOF-KUENG-ENDGUELTIG-UND-SOMIT-AUCH-DIE-VON-JOHANNES-PAUL-II.-ANGEORDNETE-VISITATION.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;3&lt;/a&gt; - &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5861&amp;amp;entry_id=266&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/190-DER-WAHRHEIT-DIE-EHRE-IN-ST.-POELTEN-OFFIZIELLE-ZURUECKWEISUNGEN-DURCH-BISCHOF-KLAUS-KUENG.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/190-DER-WAHRHEIT-DIE-EHRE-IN-ST.-POELTEN-OFFIZIELLE-ZURUECKWEISUNGEN-DURCH-BISCHOF-KLAUS-KUENG.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;4&lt;/a&gt; - &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5862&amp;amp;entry_id=266&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/191-DER-WAHRHEIT-DIE-EHRE-IN-ST.-POELTEN-II-DER-MANIPULATIONSVERSUCH-VON-REINHARD-DOERNER-UND-GABRIELE-WASTE.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/191-DER-WAHRHEIT-DIE-EHRE-IN-ST.-POELTEN-II-DER-MANIPULATIONSVERSUCH-VON-REINHARD-DOERNER-UND-GABRIELE-WASTE.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;5&lt;/a&gt; - &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5863&amp;amp;entry_id=266&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/195-MUENCHEN-UND-ST.-POELTEN-ZUM-WIEDEREINSATZ-EINES-PRIESTERS.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/195-MUENCHEN-UND-ST.-POELTEN-ZUM-WIEDEREINSATZ-EINES-PRIESTERS.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;6&lt;/a&gt; - &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5864&amp;amp;entry_id=266&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/205-ABSAGE-AN-JEDE-FORM-DES-IDEOLOGISCHEN-EXTREMISMUS,-REVISIONISMUS-UND-ANTISEMITISMUS-ZUM-FALL-WILLIAMSON-UND-ZU-EINEM-ANONYMEN-PORTAL.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/205-ABSAGE-AN-JEDE-FORM-DES-IDEOLOGISCHEN-EXTREMISMUS,-REVISIONISMUS-UND-ANTISEMITISMUS-ZUM-FALL-WILLIAMSON-UND-ZU-EINEM-ANONYMEN-PORTAL.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;7&lt;/a&gt; - &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5865&amp;amp;entry_id=266&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/212-ST.-POELTEN-BISCHOF-KUENG-WEIST-ABSURDE-ANZEIGE-ZURUECK.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/212-ST.-POELTEN-BISCHOF-KUENG-WEIST-ABSURDE-ANZEIGE-ZURUECK.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;8&lt;/a&gt; - &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5866&amp;amp;entry_id=266&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/242-HIRTENBRIEF-PAPST-BENEDIKT-HAT-FUER-DIE-OPFER-DAS-KIRCHENRECHT-GERETTET.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/242-HIRTENBRIEF-PAPST-BENEDIKT-HAT-FUER-DIE-OPFER-DAS-KIRCHENRECHT-GERETTET.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;9&lt;/a&gt; - &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5867&amp;amp;entry_id=266&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/245-VATIKAN-DISTANZIERT-SICH-KLAR-VON-KARDINAL-HOYOS-UND-ERKLAERT-GRAVIORA-DELICTA.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/245-VATIKAN-DISTANZIERT-SICH-KLAR-VON-KARDINAL-HOYOS-UND-ERKLAERT-GRAVIORA-DELICTA.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;10&lt;/a&gt;) teilweise zitierte wertvolle Kommentar von Diözesanbischof Dr. Dr. Klaus Küng zum fünfjährigen Papstjubiläum von Benedikt XVI. in &quot;&lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5868&amp;amp;entry_id=266&quot; title=&quot;http://diepresse.com/home/meinung/gastkommentar/559371/Ein-ganz-besonderer-Papst&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://diepresse.com/home/meinung/gastkommentar/559371/Ein-ganz-besonderer-Papst&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Die Presse&lt;/a&gt;&quot; (20. April 2010) und somit zum Jahresrückblick vollständig in Erinnerung gerufen. Dieser Text hat nämlich in der Tat noch einen eigenen ganzen Blogeintrag verdient. Nachlesbar ist der Gastkommentar des 2004 vom Diener Gottes Papst Johannes Paul II. ernannten Päpstlichen Visitators für das Bistum St. Pölten und sein Priesterseminar auch noch auf der &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5869&amp;amp;entry_id=266&quot; title=&quot;http://www.dsp.at/bischoefe/kueng/vortrag_detail.php?links=20042010091702&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.dsp.at/bischoefe/kueng/vortrag_detail.php?links=20042010091702&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Internetseite des Bistums St. Pölten&lt;/a&gt; und bei &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5870&amp;amp;entry_id=266&quot; title=&quot;http://www.kath.net/detail.php?id=26440&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.kath.net/detail.php?id=26440&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;kath.net&lt;/a&gt;. (Alle Verlinkungen sind von mir eingefügt:)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;EIN GANZ BESONDERER PAPST&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Gastkommentar zum fünfjährigen Papstjubiläum von Benedikt XVI. in&lt;/b&gt; &quot;&lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5868&amp;amp;entry_id=266&quot; title=&quot;http://diepresse.com/home/meinung/gastkommentar/559371/Ein-ganz-besonderer-Papst&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://diepresse.com/home/meinung/gastkommentar/559371/Ein-ganz-besonderer-Papst&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;b&gt;Die Presse&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;&quot; von Seiner Exzellenz Dr. Dr. Klaus Küng, Diözesanbischof von St. Pölten und früherer Apostolischer Visitator desselben Bistums und seines Priesterseminars&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Realismus, Gelassenheit und Tiefgang zeichnen Benedikt XVI. aus.&lt;/b&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Langsam spricht es sich herum, und das freut mich. Mehr und mehr wird auch kritischen Journalisten wie zum Beispiel &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5871&amp;amp;entry_id=266&quot; title=&quot;http://www.nytimes.com/2010/04/12/opinion/12douthat.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.nytimes.com/2010/04/12/opinion/12douthat.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Ross Douthat von der New York Times&lt;/a&gt; klar, welche Rolle Benedikt XVI. im Zusammenhang mit &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5889&amp;amp;entry_id=266&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/252-VATIKAN-MISSBRAUCH-UPDATE-NORMAE-DE-GRAVIORIBUS-DELICTIS-UND-SACRAMENTORUM-SANCTITATIS-TUTELA.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/252-VATIKAN-MISSBRAUCH-UPDATE-NORMAE-DE-GRAVIORIBUS-DELICTIS-UND-SACRAMENTORUM-SANCTITATIS-TUTELA.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Mißbrauch spielt und gespielt hat&lt;/a&gt;, schon in seiner Zeit als Kardinal und Präfekt der Glaubenskongregation, und völlig konsequent auch als Papst. Er war es, der Papst Johannes Paul II. davon überzeugt hat, die Agenden bezüglich sexueller Vergehen von Priestern an Jugendlichen unter 18 &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5889&amp;amp;entry_id=266&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/252-VATIKAN-MISSBRAUCH-UPDATE-NORMAE-DE-GRAVIORIBUS-DELICTIS-UND-SACRAMENTORUM-SANCTITATIS-TUTELA.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/252-VATIKAN-MISSBRAUCH-UPDATE-NORMAE-DE-GRAVIORIBUS-DELICTIS-UND-SACRAMENTORUM-SANCTITATIS-TUTELA.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;der Glaubenskongregation zu übertragen&lt;/a&gt; und diese mit richterlichen Befugnissen auszustatten, um eine rasche und effiziente Abwicklung zu garantieren; und unter der Führung von Kardinal Ratzinger wurden die &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5889&amp;amp;entry_id=266&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/252-VATIKAN-MISSBRAUCH-UPDATE-NORMAE-DE-GRAVIORIBUS-DELICTIS-UND-SACRAMENTORUM-SANCTITATIS-TUTELA.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/252-VATIKAN-MISSBRAUCH-UPDATE-NORMAE-DE-GRAVIORIBUS-DELICTIS-UND-SACRAMENTORUM-SANCTITATIS-TUTELA.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;seit 2001 gültigen strengen Richtlinien&lt;/a&gt; zur Bearbeitung solcher Fälle zur Approbation gebracht. Persönlich habe ich bei ihm in den letzten Jahren, insbesondere im Zusammenhang mit der von mir in St. Pölten durchgeführten Apostolischen Visitation &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5860&amp;amp;entry_id=266&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/181-ST.-POELTEN-PAPST-BENEDIKT-XVI.-BESTAETIGT-DIE-MASSNAHMEN-VON-BISCHOF-KUENG-ENDGUELTIG-UND-SOMIT-AUCH-DIE-VON-JOHANNES-PAUL-II.-ANGEORDNETE-VISITATION.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/181-ST.-POELTEN-PAPST-BENEDIKT-XVI.-BESTAETIGT-DIE-MASSNAHMEN-VON-BISCHOF-KUENG-ENDGUELTIG-UND-SOMIT-AUCH-DIE-VON-JOHANNES-PAUL-II.-ANGEORDNETE-VISITATION.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Halt und Ermutigung gefunden, die notwendigen Maßnahmen konsequent durchzuziehen.&lt;/a&gt; Es ging dabei zwar nicht um sexuelle Vergehen von Priestern an Minderjährigen, aber doch auch um sehr delikate Materien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Nüchterner Blick&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus diesen persönlichen Erfahrungen heraus möchte ich mich gerne ein wenig näher mit der Person des Papstes befassen. Eine Besonderheit Papst Benedikts ist sein sehr nüchterner Blick, der sich der Realität nicht verschließt, auch wenn diese manchmal sehr schmerzhaft ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu seinem breiten philosophisch-theologischen Fundus gesellt sich ein außerordentliches Gedächtnis für Personen und Zusammenhänge. Das macht ihn zum wertvollen Zeitzeugen des &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5873&amp;amp;entry_id=266&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/archive/hist_councils/ii_vatican_council/index_ge.htm&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/archive/hist_councils/ii_vatican_council/index_ge.htm&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Konzils&lt;/a&gt; und der nachkonziliaren Zeit mit all ihren Entwicklungen. In seinen 20 Jahren als Präfekt der &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5892&amp;amp;entry_id=266&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/roman_curia/congregations/cfaith/index_ge.htm&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/roman_curia/congregations/cfaith/index_ge.htm&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Glaubenskongregation&lt;/a&gt; wurde er wie wohl kaum sonst jemand in der Welt vertraut mit allen wichtigen Zeitströmungen, Vorgängen in Kirche und Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er ist über den deutschen Sprachraum hervorragend informiert und wußte stets sofort, worum es ging. Und immer gab er in seiner feinfühlenden Weise Lösungsansätze. Als Papst hat sich diese seine enge Verbundenheit mit der Kirche in Österreich und Deutschland nach meiner Erfahrung nicht vermindert. Oft genügen wenige Minuten, zum Beispiel im Anschluß an eine Generalaudienz, um ein konkretes Thema anzusprechen, weil er die Fragen in unglaublicher Weise präsent hat und sofort zu reagieren vermag. Er ist in der Tat etwas ganz Besonderes, dieser Heilige Vater.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und er geht den Dingen auf den Grund. Er schreibt neben seiner enormen Arbeitslast ein Buch wie &quot;&lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5890&amp;amp;entry_id=266&quot; title=&quot;http://www.kath.net/detail.php?id=16494&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.kath.net/detail.php?id=16494&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Jesus von Nazareth&lt;/a&gt;&quot;, von dem bald der zweite Band erscheint. Wie schafft er das? Nun, Benedikt XVI. sieht den Mangel an &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5874&amp;amp;entry_id=266&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/265-SEEWALD-PAPST-BUCH-ABSOLUT-LESENSWERTES-WEIHNACHTSGESCHENK-ERZBISCHOF-FISICHELLA.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/265-SEEWALD-PAPST-BUCH-ABSOLUT-LESENSWERTES-WEIHNACHTSGESCHENK-ERZBISCHOF-FISICHELLA.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Glauben an Jesus Christus&lt;/a&gt; als vielleicht den wesentlichsten Grund für viele Fehlentwicklungen in der Kirche nach dem &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5873&amp;amp;entry_id=266&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/archive/hist_councils/ii_vatican_council/index_ge.htm&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/archive/hist_councils/ii_vatican_council/index_ge.htm&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Konzil&lt;/a&gt; und zugleich den Glauben an Christus als den Schlüssel zu jeder wahren inneren Erneuerung der Kirche. Papst Benedikt versucht, an der Wurzel anzusetzen. Seine Predigten kreisen fast immer um die Gottesfrage als die zentrale Frage der Kirche und jedes einzelnen Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Benedikt XVI. scheut aber zugleich keine Mühe, um die Menschen von heute &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5874&amp;amp;entry_id=266&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/265-SEEWALD-PAPST-BUCH-ABSOLUT-LESENSWERTES-WEIHNACHTSGESCHENK-ERZBISCHOF-FISICHELLA.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/265-SEEWALD-PAPST-BUCH-ABSOLUT-LESENSWERTES-WEIHNACHTSGESCHENK-ERZBISCHOF-FISICHELLA.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;vor dem Irrtum eines falschen Relativismus&lt;/a&gt; zu warnen, zu dem die Konsumgesellschaft unserer Zeit verführt. Für viele Menschen sind seine Worte wirklich gutes Brot, von dem sie zehren. Gott hat diesen Papst diesbezüglich &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5874&amp;amp;entry_id=266&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/265-SEEWALD-PAPST-BUCH-ABSOLUT-LESENSWERTES-WEIHNACHTSGESCHENK-ERZBISCHOF-FISICHELLA.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/265-SEEWALD-PAPST-BUCH-ABSOLUT-LESENSWERTES-WEIHNACHTSGESCHENK-ERZBISCHOF-FISICHELLA.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;eine ganz besondere Gabe&lt;/a&gt; geschenkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Benedikt legt, wenn er es für nötig ansieht, den Finger auf die Wunde. Manche meinen daraus ableiten zu können, daß er weniger geschickt sei als sein Vorgänger. Sie scheinen vergessen zu haben, wie heftig oft die Angriffe auf &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5893&amp;amp;entry_id=266&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/233-DIENER-GOTTES-JOHANNES-PAUL-II.-AUF-DEM-WEG-ZUR-SELIGSPRECHUNG.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/233-DIENER-GOTTES-JOHANNES-PAUL-II.-AUF-DEM-WEG-ZUR-SELIGSPRECHUNG.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Johannes Paul II.&lt;/a&gt; gewesen sind. Und die Aufgabe Benedikts, der &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5895&amp;amp;entry_id=266&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/83-PAPST-BENEDIKT-XVI.-UEBER-SEINEN-VORGAENGER-JOHANNES-PAUL-II.-ERSTES-FERNSEHINTERVIEW.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/83-PAPST-BENEDIKT-XVI.-UEBER-SEINEN-VORGAENGER-JOHANNES-PAUL-II.-ERSTES-FERNSEHINTERVIEW.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;seinen Vorgänger sehr geschätzt&lt;/a&gt; hat, ist eine andere. Er wirkt in ungebrochener, treuer Kontinuität und bemüht sich um Vertiefung; in manchen Belangen setzt er aber Schritte, die manches, was in den letzten Jahrzehnten verwildert ist oder brachliegt, &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5866&amp;amp;entry_id=266&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/242-HIRTENBRIEF-PAPST-BENEDIKT-HAT-FUER-DIE-OPFER-DAS-KIRCHENRECHT-GERETTET.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/242-HIRTENBRIEF-PAPST-BENEDIKT-HAT-FUER-DIE-OPFER-DAS-KIRCHENRECHT-GERETTET.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;zur Gesundung führt&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Schluß noch noch zwei weitere Besonderheiten dieses Mannes. Da ist zum einen seine Einfachheit und Schlichtheit. Wenn etwas schief gelaufen ist, wie die Ungeschicklichkeiten im Zusammenhang mit der &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5879&amp;amp;entry_id=266&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/200-SENSATIONELLER-WEITERER-VERSOEHNUNGSSCHRITT-DES-HEILIGEN-VATERS-BENEDIKT-XVI.,-DIESMAL-GEGENUEBER-DEN-BISCHOEFEN-DER-PRIESTERBRUDERSCHAFT-ST.-PIUS-X..html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/200-SENSATIONELLER-WEITERER-VERSOEHNUNGSSCHRITT-DES-HEILIGEN-VATERS-BENEDIKT-XVI.,-DIESMAL-GEGENUEBER-DEN-BISCHOEFEN-DER-PRIESTERBRUDERSCHAFT-ST.-PIUS-X..html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Aufhebung der Exkommunikation&lt;/a&gt; von vier Bischöfen der Pius-Bruderschaft, dann findet Joseph Ratzinger ehrliche, offene und demütige Worte, wie jeder in seinem &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5881&amp;amp;entry_id=266&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/206-SENSATIONELLER-BRIEF-DES-HEILIGEN-VATERS-BENEDIKT-XVI.-AN-DIE-BISCHOEFE-ZUM-VATIKANUM-II-UND-ZUR-PRIESTERBRUDERSCHAFT.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/206-SENSATIONELLER-BRIEF-DES-HEILIGEN-VATERS-BENEDIKT-XVI.-AN-DIE-BISCHOEFE-ZUM-VATIKANUM-II-UND-ZUR-PRIESTERBRUDERSCHAFT.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;abschließenden Schreiben&lt;/a&gt; nachlesen kann. Selten wirkte ein Papst angreifbarer, verletzlicher als in diesem &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5881&amp;amp;entry_id=266&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/206-SENSATIONELLER-BRIEF-DES-HEILIGEN-VATERS-BENEDIKT-XVI.-AN-DIE-BISCHOEFE-ZUM-VATIKANUM-II-UND-ZUR-PRIESTERBRUDERSCHAFT.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/206-SENSATIONELLER-BRIEF-DES-HEILIGEN-VATERS-BENEDIKT-XVI.-AN-DIE-BISCHOEFE-ZUM-VATIKANUM-II-UND-ZUR-PRIESTERBRUDERSCHAFT.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Text&lt;/a&gt;. Und manchmal zieht er es eben vor, zu schweigen, auch wenn alle anderen lauthals fordern, er müsse sich &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5894&amp;amp;entry_id=266&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/241-PAPST-SEXUELLER-MISSBRAUCH-HIRTENBRIEF-VON-BENEDIKT-XVI.-FUER-IRLAND.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/241-PAPST-SEXUELLER-MISSBRAUCH-HIRTENBRIEF-VON-BENEDIKT-XVI.-FUER-IRLAND.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;zu Wort melden&lt;/a&gt;. Solch eine Stimme, die nicht auf Abruf funktioniert wie viele andere in der Medienlandschaft heute, ist nicht leicht zu ertragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Die Wolke als Symbol&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum anderen ist seine &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5874&amp;amp;entry_id=266&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/265-SEEWALD-PAPST-BUCH-ABSOLUT-LESENSWERTES-WEIHNACHTSGESCHENK-ERZBISCHOF-FISICHELLA.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/265-SEEWALD-PAPST-BUCH-ABSOLUT-LESENSWERTES-WEIHNACHTSGESCHENK-ERZBISCHOF-FISICHELLA.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Gelassenheit beeindruckend&lt;/a&gt;, die wohl nur daher rühren kann, daß er sich vom Gebet der Gläubigen getragen und sich in Gottes Hand weiß. Er wird deshalb auch &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5884&amp;amp;entry_id=266&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/roman_curia/congregations/cfaith/documents/rc_con_cfaith_doc_20101221_luce-del-mondo_ge.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/roman_curia/congregations/cfaith/documents/rc_con_cfaith_doc_20101221_luce-del-mondo_ge.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;nicht nachgeben, wo er nicht nachgeben darf&lt;/a&gt;. Das ist es wohl, was manchen Vertreter der säkularen Welt, aber auch manche &quot;Reformer&quot; in der Kirche zur Weißglut bringt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wolke über Europa aus dem Vulkan ist kein schlechtes Symbol für die derzeitige Situation von Kirche und Gesellschaft. Vielleicht wird sich der Staub ein wenig setzen müssen, aber der &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5874&amp;amp;entry_id=266&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/265-SEEWALD-PAPST-BUCH-ABSOLUT-LESENSWERTES-WEIHNACHTSGESCHENK-ERZBISCHOF-FISICHELLA.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/265-SEEWALD-PAPST-BUCH-ABSOLUT-LESENSWERTES-WEIHNACHTSGESCHENK-ERZBISCHOF-FISICHELLA.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Frühling kommt trotzdem&lt;/a&gt;. Wer auf Gott vertraut, geht nicht zu Grunde. Mich freut der fünfte Jahrestag der &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5896&amp;amp;entry_id=266&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/60-FREUEN-WIR-UNS-UEBER-DEN-NEUEN-REGIERENDEN-PAPST-BENEDIKT-XVI..html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/60-FREUEN-WIR-UNS-UEBER-DEN-NEUEN-REGIERENDEN-PAPST-BENEDIKT-XVI..html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Wahl Benedikts&lt;/a&gt;: dieser Mann bewegt sich konsequent &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5874&amp;amp;entry_id=266&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/265-SEEWALD-PAPST-BUCH-ABSOLUT-LESENSWERTES-WEIHNACHTSGESCHENK-ERZBISCHOF-FISICHELLA.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/265-SEEWALD-PAPST-BUCH-ABSOLUT-LESENSWERTES-WEIHNACHTSGESCHENK-ERZBISCHOF-FISICHELLA.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;in den Fußspuren Jesu&lt;/a&gt;. Er reiht sich damit in eine große Schar von Jüngern ein, die sich als treu erwiesen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er geht uns, wie ein wahrer Hirte, voran, &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5874&amp;amp;entry_id=266&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/265-SEEWALD-PAPST-BUCH-ABSOLUT-LESENSWERTES-WEIHNACHTSGESCHENK-ERZBISCHOF-FISICHELLA.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/265-SEEWALD-PAPST-BUCH-ABSOLUT-LESENSWERTES-WEIHNACHTSGESCHENK-ERZBISCHOF-FISICHELLA.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;dem Ziel entgegen&lt;/a&gt;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[&lt;b&gt;ENDE DES KOMMENTARS VON BISCHOF KLAUS KÜNG ZUM FÜNFJÄHRIGEN PAPSTJUBILÄUM.&lt;/b&gt;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Es ist gut&lt;/b&gt;, daß wir am &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5898&amp;amp;entry_id=266&quot; title=&quot;http://www.padre.at/leben.htm&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.padre.at/leben.htm&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Fest der heiligen unschuldigen Märtyrerkinder&lt;/a&gt; in der Weihnachtsoktav und zum Abschluß des Jahres 2010 die zuverlässige Stimme eines &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5897&amp;amp;entry_id=266&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/132-BISCHOF-KUENG-DIE-IN-DEN-LETZTEN-JAHRZEHNTEN-ABGETRIEBENEN-KINDER-FEHLEN-UNS.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/132-BISCHOF-KUENG-DIE-IN-DEN-LETZTEN-JAHRZEHNTEN-ABGETRIEBENEN-KINDER-FEHLEN-UNS.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;unbestechlichen katholischen Bischofs&lt;/a&gt; vernommen haben, der das volle Vertrauen von Johannes Paul II. und Benedikt XVI. genoß und genießt. Allen Leserinnen und Lesern aber wünsche ich von Herzen ein reich gesegnetes Jahr 2011! Euer Padre Alex - Vizeoffizial Dr. Alexander Pytlik &lt;div class=&quot;serendipity_babelfish&quot;&gt;Übersetze nach  &lt;a href=&quot;http://babelfish.altavista.com/babelfish/trurl_pagecontent?url=http%3A%2F%2Fwww.internetpfarre.de%2Fblog%2Farchives%2F266-ZUM-JAHRESRUECKBLICK-BENEDIKT-XVI.-EIN-GANZ-BESONDERER-PAPST.html&amp;amp;lp=de%5Fen&quot;&gt;en&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;http://babelfish.altavista.com/babelfish/trurl_pagecontent?url=http%3A%2F%2Fwww.internetpfarre.de%2Fblog%2Farchives%2F266-ZUM-JAHRESRUECKBLICK-BENEDIKT-XVI.-EIN-GANZ-BESONDERER-PAPST.html&amp;amp;lp=de%5Ffr&quot;&gt;fr&lt;/a&gt;&lt;/div&gt; 
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    <pubDate>Tue, 28 Dec 2010 22:15:00 +0100</pubDate>
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    <title>SEEWALD-PAPST-BUCH ABSOLUT LESENSWERTES WEIHNACHTSGESCHENK: ERZBISCHOF FISICHELLA</title>
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            <category>Aktuelle Predigt</category>
            <category>News Kommentare</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Padre Alex / Dr. Alexander Pytlik)</author>
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    (&lt;b&gt;Vorab: hier geht es zu meiner eigenen Rezension - &lt;/b&gt;&lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5856&amp;amp;entry_id=265&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/265-SEEWALD-PAPST-BUCH-ABSOLUT-LESENSWERTES-WEIHNACHTSGESCHENK-ERZBISCHOF-FISICHELLA.html#c1084&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/265-SEEWALD-PAPST-BUCH-ABSOLUT-LESENSWERTES-WEIHNACHTSGESCHENK-ERZBISCHOF-FISICHELLA.html#c1084&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;b&gt;unterhalb&lt;/b&gt;&lt;a&gt;&lt;b&gt;, im &lt;/b&gt; &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url=aHR0cDovL3d3dy5rYXRobmV3cy5jb20vaW5kZXgucGhwP3BhZ2U9VGhyZWFkJnBvc3RJRD0zMzExNjMjcG9zdDMzMTE2Mw==&amp;amp;entry_id=265&quot; title=&quot;http://www.kathnews.com/index.php?page=Thread&amp;amp;postID=331163#post331163&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.kathnews.com/index.php?page=Thread&amp;amp;postID=331163#post331163&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;b&gt;Diskussionsforum von kath.net&lt;/b&gt;&lt;/a&gt; &lt;b&gt;oder bei&lt;/b&gt; &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url=aHR0cDovL3d3dy5hbWF6b24uZGUvcmV2aWV3L1JBRTAxMDFLSlY2VTgvcmVmPWNtX2NyX3ByX3Blcm0/aWU9VVRGOCZBU0lOPTM0NTEzMjUzNzMmbm9kZUlEPSZ0YWc9JmxpbmtDb2RlPQ==&amp;amp;entry_id=265&quot; title=&quot;http://www.amazon.de/review/RAE0101KJV6U8/ref=cm_cr_pr_perm?ie=UTF8&amp;amp;ASIN=3451325373&amp;amp;nodeID=&amp;amp;tag=&amp;amp;linkCode=&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.amazon.de/review/RAE0101KJV6U8/ref=cm_cr_pr_perm?ie=UTF8&amp;amp;ASIN=3451325373&amp;amp;nodeID=&amp;amp;tag=&amp;amp;linkCode=&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;b&gt;amazon&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt; -, und hier geht es zur&lt;/b&gt; &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5855&amp;amp;entry_id=265&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/265-SEEWALD-PAPST-BUCH-ABSOLUT-LESENSWERTES-WEIHNACHTSGESCHENK-ERZBISCHOF-FISICHELLA.html#c1083&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/265-SEEWALD-PAPST-BUCH-ABSOLUT-LESENSWERTES-WEIHNACHTSGESCHENK-ERZBISCHOF-FISICHELLA.html#c1083&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;b&gt;Note der Glaubenskongregation&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;.&lt;/b&gt;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Am 23. November 2011 wurde&lt;/b&gt; um 10.30 Uhr in der Aula Giovanni Paolo II des Pressesaales des Heiligen Stuhles im Rahmen einer Pressekonferenz das neue Buch &quot;&lt;i&gt;Licht der Welt. Der Papst, die Kirche und die Zeichen der Zeit. Ein Gespräch mit Peter Seewald&lt;/i&gt;&quot;, Freiburg - Basel - Wien 2010. An erster Stelle nahm Seine Exzellenz Rino Fisichella, Präsident des neu errichteten &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5842&amp;amp;entry_id=265&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/259-UBICUMQUE-ET-SEMPER-PAEPSTLICHER-RAT-FUER-NEUEVANGELISIERUNG-AUF-DEUTSCH.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/259-UBICUMQUE-ET-SEMPER-PAEPSTLICHER-RAT-FUER-NEUEVANGELISIERUNG-AUF-DEUTSCH.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Päpstlichen Rates zur Förderung der Neuevangelisierung&lt;/a&gt; und Titularerzbischof von Vicohabentia, Stellung. Seine wichtige und wegweisende &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url=aHR0cDovL3ByZXNzLmNhdGhvbGljYS52YS9uZXdzX3NlcnZpY2VzL2J1bGxldGluL25ld3MvMjY0NDUucGhwP2luZGV4PTI2NDQ1JnBvX2RhdGU9MjMuMTEuMjAxMCZsYW5nPWdl&amp;amp;entry_id=265&quot; title=&quot;http://press.catholica.va/news_services/bulletin/news/26445.php?index=26445&amp;amp;po_date=23.11.2010&amp;amp;lang=ge&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://press.catholica.va/news_services/bulletin/news/26445.php?index=26445&amp;amp;po_date=23.11.2010&amp;amp;lang=ge&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;italienische Stellungnahme&lt;/a&gt; habe ich ins Deutsche gebracht und auch die Zitate des Papstbuches dem bereits erschienen deutschen Original entnommen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Licht der Welt. Die Handschrift des Papstes ist unverkennbar&lt;/b&gt;, und sie auf der ersten Seite des Buches vorzufinden, hat einen gewissen Effekt. Er hat höchstwahrscheinlich selbst den Titel ausgewählt, und das ist bedeutsam. Bei einem Interview wird angenommen, daß die Hauptrolle dem Interviewer zukomme; in diesem Fall aber ist es nicht so. Der ausgewählte Titel erlaubt nicht, sich auf die Person des Papstes zu beschränken, sondern weist darüber hinaus, auf den, der nach 2000 Jahren immer noch die Geschichte erleuchtet, weil Er gesagt hatte, das &quot;&lt;i&gt;Licht der Welt&lt;/i&gt;&quot; zu sein. Protagonistin dieser Seiten ist jedenfalls, wie sofort aufscheint, die Kirche. Die vielen Fragen, die das Gespräch anleiten, stellen nichts anderes heraus als die Natur der Kirche, ihre Präsenz im Laufe der Geschichte, den Dienst, den der Papst zu tun berufen ist, und - was nicht zweitrangig ist - die Sendung, die sie auch heute noch fortsetzen muß, um ihrem Herrn treu zu sein. &quot;&lt;i&gt;Das heißt, daß wir wirklich in einem Zeitalter sind, in dem eine neue Evangelisierung nötig ist; in dem das eine Evangelium in seiner großen, bleibenden Rationalität und zugleich in seiner die Rationalität übersteigenden Macht verkündet werden muß, um neu in unser Denken und Verstehen zu kommen ... Das zu verstehen ist wichtig, um von daher Kirche nicht als einen Apparat zu begreifen, der alles Mögliche machen muß - der Apparat gehört auch dazu, aber in Grenzen -, sondern als lebendiger Organismus, der von Christus selbst herkommt&lt;/i&gt;&quot; (S. 164 f.). Im Lichte dieses Hinweises ist es einfach, das Ziel zu erfassen, das diese Jahre des Pontifikates kennzeichnet und darauf ausgerichtet ist, aufzuzeigen, wie entscheidend es für den Menschen von heute ist, die &lt;b&gt;Gegenwart Gottes&lt;/b&gt; in sein Leben integrieren zu können, um in freier Weise - dies bringt die fortlaufende Hervorhebung der Rationalität tatsächlich mit sich - auf die entscheidende Frage nach dem Sinn der eigenen Existenz zu antworten. Die Reichweite, innerhalb derer sich das Interview abspielt, ist sehr groß. Es scheint, daß der Neugierde von Peter Seewald nichts entgehe, der bis zu den Grundlinien des persönlichen Lebens des Papstes vordringen möchte, mit den großen Fragestellungen, welche die aktuelle Theologie kennzeichnen, mit den verschiedenen politischen Vorgängen, die seit jeher die Beziehungen zwischen verschiedenen Ländern begleiten und schließlich mit den Anfragen, die einen großen Teil der öffentlichen Debatte beanspruchen. Wir befinden uns vor einem Papst, der sich keiner Frage entzieht, der die Absicht hat, mit einer einfachen Sprache alles zu klären - aber nichts desto trotz tiefgehend -, und der mit Wohlwollen jene Provokationen annimmt, die viele Fragestellungen in sich bergen. Das ganze Interview jedoch auf einen aus der Gesamtheit des Denkens von Benedikt XVI. &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5844&amp;amp;entry_id=265&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/264-VATIKANISCHER-PRESSESAAL-ZUM-PAPSTBUCH-LICHT-DER-WELT.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/264-VATIKANISCHER-PRESSESAAL-ZUM-PAPSTBUCH-LICHT-DER-WELT.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;herausgebrochenen Satz&lt;/a&gt; zu reduzieren, wäre eine Beleidigung gegenüber der Intelligenz des Papstes und eine billige Instrumentalisierung seiner Worte. Das, was aus dem Gesamtbild dieser Seiten hervorgeht, ist die Vision einer Kirche, die dazu berufen ist, &lt;b&gt;Licht der Welt&lt;/b&gt; zu sein, Zeichen für die Einheit der ganzen Menschheit - um eine bekannte Formulierung des II. Vatikanischen Konzils zu verwenden - und Instrument zur Erfassung des Wesentlichen für das Leben. Auch wenn sie in unseren Augen wie eine Kirche erscheint, die Ärgernis gibt, die sich nicht den angesagten Verhaltensweisen anpassen möchte, die in ihren Lehren unverständlich erscheint und die vielleicht mögliche interne Handlungen von Menschen durchscheinen läßt, die ihre Heiligkeit verdunkeln. In jedem Fall ist sie auf Basis der Lehre des Meisters &quot;&lt;i&gt;Licht der Welt&lt;/i&gt;&quot;, eine Stadt auf dem Berg, um von allen gesehen zu werden, Zeichen des Widerspruches, und sie hat die Sendung, im Laufe der Jahrhunderte den Glauben an den auferstandenen Herrn bis zu Seiner Wiederkunft lebendig zu erhalten: &quot;&lt;i&gt;Das war ja ein Anliegen von Johannes Paul II., deutlich zu machen, daß wir auf den kommenden Christus hinschauen. Daß also der Gekommene noch weit mehr der Kommende ist und wir in dieser Perspektive Glauben auf Zukunft hin leben.&lt;/i&gt;&quot; (S. 84).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Licht der Welt ist natürlich kein&lt;/b&gt; von Benedikt XVI. geschriebener Band, und dennoch, wer sich sein Denken zu Gemüte führt, seine Sorgen und die Leiden dieser Jahre, sein pastorales Programm und die Erwartungen für die Zukunft, gewinnt den Eindruck eines optimistischen Papstes, was das Leben der Kirche betrifft, trotz der Schwierigkeiten, die sie immer schon begleiten: &quot;&lt;i&gt;In anderen Erdteilen wächst und lebt sie, ist sie voller Dynamik. Die Zahl der Neupriester ist in den letzten Jahren weltweit gestiegen, auch die Zahl der Seminaristen.&lt;/i&gt;&quot; (S. 28). Das will sagen: die Kirche darf nicht nur mit dem Fragment eines geographischen Gebietes identifiziert werden; sie ist ein Ganzes, das jeden Teil aufbaut, umfaßt und übersteigt. Eine Kirche, die auch aus Sündern besteht; und dennoch kann der Papst - ohne das Böse zu bagatellisieren - richtigerweise sagen, daß &quot;&lt;i&gt;es zu einem Kollaps führen würde, wenn sie nicht mehr da wäre&lt;/i&gt;&quot; (S. 49), weil das Gute, das sie tut, im Blick aller ist, auch wenn man den Blick oft und all zu gerne wo anders hinlenken möchte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Eine Seite nach der anderen wird die Geduld&lt;/b&gt; sichtbar, mit Klarheit auf jede Anfrage einzugehen, die gestellt wird. Benedikt XV. öffnet sein Herz, was sein tägliches Leben betrifft, so wie er mit der nötigen Offenheit die Probleme anspricht, die sich im Verlauf der Geschichte dieser Jahre finden. Wenn er uns einerseits in seine Wohnung einzulassen scheint, indem er mit dem Leser die Rhythmen seines Tages teilt, greift er andererseits auf Bilder zurück, welche die Befindlichkeit der vergangenen Monate gut beschreiben: &quot;&lt;i&gt;Ja, es ist eine große Krise, das muß man sagen. Es war für uns alle erschütternd. Plötzlich so viel Schmutz. Es war wirklich fast ein Vulkankrater, aus dem plötzlich eine gewaltige Schmutzwolke herauskam, alles verdunkelte und verschmutzte&lt;/i&gt;&quot; (S. 40). Der einfache Ton seiner Antworten gewinnt Kraft aus der Anschaulichkeit der Bilder, die oft wiederkehren, was das vollständige Verstehen des Dramas einiger Fakten gestattet. Und doch ist das, was aus der Gemütsruhe der Antworten und aus der Entwicklung seiner Argumentation in deutlicher Weise hervorgeht, vor allem die Spiritualität, die sein Leben so sehr charakterisiert, daß wir verstummen. &quot;&lt;i&gt; Im übrigen konnte ich schon in dem Augenblick, in dem es mich getroffen hatte, einfach zum Herrn nur sagen: &#039;Was tust Du mit mir? Jetzt hast Du die Verantwortung. Du mußt mich führen! Ich kann es nicht. Wenn Du mich gewollt hast, dann mußt Du mir auch helfen!&#039; &lt;/i&gt;&quot; (S. 18; vgl. S. 31). Wer es liest, kapituliert. Entweder man nimmt die Vision des Glaubens als ein authentisches Sich-Übergeben an Gott an, der dich dorthin führt, wohin Er will, oder man läßt sich von den phantasiereichsten Interpretationen leiten, die oft das klerikale Geschwätz, und nicht nur dieses, kennzeichnen. Die Wahrheit aber befindet sich ganz in diesen Worten. Wenn man Benedikt XVI. verstehen möchte, sein Leben und sein Pontifikat, muß man zu diesem Bekenntnis zurückkehren. Hier spürt man die Berufung zum Priestertum als einen Ruf in die Nachfolge; hier versteht man das Warum einer Laufbahn, die in ihrer Vision der Welt und des Handelns der Kirche nicht verändert werden kann; hier erfaßt man die Perspektive, durch die es möglich ist, zur Tiefe seines Denkens und zur Interpretation einiger seiner Handlungen zu gelangen. Es gibt im Deutschen einen Begriff, der dies alles zusammenfaßt: &lt;b&gt;Gelassenheit&lt;/b&gt;, das heißt die vertrauensvolle Hingabe &lt;b&gt;bis zum Tod&lt;/b&gt;. Das drückt die entschiedene Wahl in Freiheit aus wie ein radikales Sich-Entleeren, um sich formen und führen zu lassen, wohin der Herr es will; kurz gesagt: der Papst erkennt sich mehr als alle anderen als ein &quot;&lt;i&gt;einfacher Bettler vor Gott&lt;/i&gt;&quot; (S. 32). Die christozentrische Spiritualität, die mehrere Male angesprochen wird und die von einer tiefen Verbindung mit der Liturgie (vgl. 131 f.) genährt wird, erlaubt es, das Verhalten von Benedikt XVI. zu verstehen. Übrigens stellt er dies selbst heraus, wenn er zur Frage nach der Macht, die ein Papst besitze, attestiert: &quot;&lt;i&gt;Zum Papst gehört nicht, daß er als glorreicher Herrscher dasteht, sondern daß er für jenen Zeugnis ablegt, der gekreuzigt wurde, und daß er bereit ist, auch selbst in dieser Form, in der Bindung an Ihn, sein Amt auszuüben&lt;/i&gt;&quot; (S. 24). In dieser Optik wird es zumindest paradox, wenn man die nachfolgende Passage liest, die dem, was soeben gesagt wurde, zu widersprechen scheint, während er sie jedoch in seinen kohärenten Verstehenshorizont einbringt: &quot;&lt;i&gt;Durch mein ganzes Leben hat sich immer auch die Linie hindurchgezogen, daß Christentum Freude macht, Weite gibt&lt;/i&gt;&quot; (S. 25). Zusammengefaßt: ein Papst, der ein Optimist bleibt; nicht an erster Stelle wegen der objektiven Dynamik der Kirche, die sich von vielen Kräften der Spiritualität her zeigt, sondern vor allem kraft der Liebe, die alles formt und alles gewinnt (vgl. S. 79).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Ein Interview, das durch viele Passagen&lt;/b&gt; zu einer Herausforderung wird, innerhalb und außerhalb der Kirche eine ernsthafte Gewissenserforschung durchzuführen, um zu einer wahren Bekehrung des Herzens und des Geistes zu gelangen. Die Bedingungen des Lebens der Gesellschaft, die Ökologie, die Sexualität, die Wirtschaft und das Finanzwesen und eben die Kirche? Dies alles sind Themen, die eines besonderen Engagements bedürfen, um die kulturelle Ausrichtung der Welt von heute und die Perspektiven, die sich für die Zukunft öffnen, zu überprüfen. Benedikt XVI. läßt sich nicht durch Umfrageergebnisse einschüchtern, weil die Wahrheit ganz andere Kriterien besitzt: &quot;&lt;i&gt;Aber andererseits würde ich festhalten, daß die Statistik nicht schon der Maßstab der Moral sein kann&lt;/i&gt;&quot; (S. 174). Er ist sich bewußt, daß es eine &quot;&lt;i&gt;Vergiftung des Denkens gibt, die uns schon im voraus in falsche Perspektiven hineinführt&lt;/i&gt;&quot; (S. 67), und deshalb fordert er uns heraus, den notwendigen Weg zur Wahrheit zu erfassen (vgl. S. 69 - 70), um fähig zu sein, der Welt von heute echten Fortschritt zu geben (vgl. S. 60 - 62). Diese Seiten lassen jedenfalls in Klarheit das Denken des Papstes aufleuchten, und einige werden sich nach den in der Vergangenheit aufgeworfenen Beschreibungen eines obskuren und modernitätsfeindlichen Mannes neu ausrichten müssen: &quot;&lt;i&gt;Wichtig ist, daß wir versuchen, das Christentum so zu leben und so zu denken, daß es die gute, die rechte Moderne in sich aufnimmt&lt;/i&gt;&quot; (S. 76), mit ihren Errungenschaften und ihren Werten, die sie mühevoll erreichen konnte: &quot;&lt;i&gt;So gibt es von Natur aus viele Themen, in denen sozusagen die Moralität der Moderne liegt. Die Modernität ist ja nicht nur aus Negativem aufgebaut. Wenn dies der Fall wäre, könnte sie nicht lange bestehen. Sie trägt große moralische Werte in sich, die gerade auch vom Christentum kommen, die durch das Christentum erst als Werte in das Bewußtsein der Menschheit gerückt wurden. Wo sie vertreten werden - und sie müssen vom Papst vertreten werden -, gibt es Zustimmung über weite Bereiche hin&lt;/i&gt;&quot; (S. 36). Diese Hinweise lassen nachvollziehen, warum der Papst so häufig das Thema der Neuevangelisierung anspricht, um alle zu erreichen, die sich unter den Bedingungen finden, &quot;Kinder&quot; der Moderne zu sein, indem sie nur ein paar Aspekte des Phänomens aufgenommen haben, nicht immer die positivsten, während sie die notwendige Suche nach der Wahrheit und vor allem das Erfordernis vergessen haben, das eigene Leben unter eine verbindende und nicht unter eine entgegengesetzte Vision zu stellen (vgl. 76 f.). Daraus ergibt sich, daß dies zu seinen programmatischen Aufgaben gehört, mit denen wir uns auseinandersetzen müssen: &quot;&lt;i&gt;Aber daß wir mit einer frischen Kraft darangehen müssen, wie dieser Welt das Evangelium neu verkündet werden kann, sodaß es in ihr ankommt, und daß wir dafür alle Energien aufbieten müssen, das gehört zu den Programmpunkten, die mir aufgegeben sind&lt;/i&gt;&quot; (S. 158; vgl. 164). Benedikt XVI. kommt auf diesen Seiten immer wieder auf die Beziehung zwischen der Moderne und dem Christentum zu sprechen. Eine Beziehung, die weder parallel gelebt werden kann noch darf, sondern gelebt werden kann durch die korrekte Verbindung von Glaube und Vernunft sowie der individuellen Rechte und der sozialen Verantwortung. Mit einem Wort, &quot;&lt;i&gt;daß man Gott wieder an die erste Stelle setzt&lt;/i&gt;&quot; (S. 83), um einem großen Teil der Kultur der vergangenen Jahrzehnte zu widersprechen, die darauf abzielte, die &quot;&lt;i&gt;Hypothese Gott&lt;/i&gt;&quot; (S. 162) als überflüssig zu erweisen. Dies ist die Bekehrung, die Benedikt XVI. von den Christen erbittet und von allen, die seine Stimme hören wollen: &quot;&lt;i&gt;Ich glaube, unsere große Aufgabe ist jetzt, nachdem einige Grundfragen geklärt sind, in erster Linie die Priorität Gottes neu ans Licht zu bringen. Heute ist das Wichtige, daß man wieder sieht, daß es Gott gibt, daß Gott uns angeht und daß Er uns antwortet. Und daß umgekehrt, wenn Er wegfällt, alles andere noch so gescheit sein kann - aber daß der Mensch dann seine Würde und seine eigentliche Menschlichkeit verliert und damit das Wesentliche zusammenbricht&lt;/i&gt;&quot; (S. 86). Das ist die Aufgabe des Papstes, der sich für sein Pontifikat vornimmt - und um ehrlich zu sein, man kann nicht negieren, wie schwierig dies erscheint: &quot;&lt;i&gt;Jetzt geht es darum, dies weiterzuführen und die Dramatik der Zeit zu erfassen, in ihr das Wort Gottes als das Entscheidungswort festzuhalten - und zugleich dem Christentum jene Einfachheit und Tiefe zu geben, ohne die es nicht wirken kann.&lt;/i&gt;&quot; (S. 87)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Vertraulichkeit, Ironie, in manchen Momenten&lt;/b&gt; Sarkasmus, aber vor allem Einfachheit und Wahrheit sind die charakteristischen Merkmale dieses Gespräches, das von Benedikt XVI. erwählt wurde, um die große Öffentlichkeit an seinem Denken teilhaben zu lassen, an seiner Art zu sein und an seiner Art, seine Sendung zu begreifen, die ihm anvertraut worden ist. Kein einfaches Unterfangen im Zeitalter der Kommunikation, das oft dahin tendiert, nur einige &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5844&amp;amp;entry_id=265&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/264-VATIKANISCHER-PRESSESAAL-ZUM-PAPSTBUCH-LICHT-DER-WELT.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/264-VATIKANISCHER-PRESSESAAL-ZUM-PAPSTBUCH-LICHT-DER-WELT.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Fragmente&lt;/a&gt; herauszustreichen und das Ganze im Dunkeln stehen zu lassen. Ein lesenswerter und bedenkenswerter Band, um einmal mehr zu verstehen, auf welche Weise die Kirche in der Welt Ansage einer guten Nachricht sein kann, die Freude und Frieden bereitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[&lt;b&gt;ENDE DER ÜBERSETZUNG DER VORSTELLUNGSWORTE VON ERZBISCHOF RINO FISICHELLA.&lt;/b&gt;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Zusammengefaßt aus meiner Warte&lt;/b&gt;: wer dieses Buch nicht liest, dem entgeht wirklich etwas Fundamentales. Ein idealeres Weihnachtsgeschenk kann ich mir aktuell nicht vorstellen. So verbleibe ich mit den besten Segenswünschen für die kommende Adventzeit Euer Padre Alex - Vizeoffizial Dr. Alexander Pytlik &lt;div class=&quot;serendipity_babelfish&quot;&gt;Übersetze nach  &lt;a href=&quot;http://babelfish.altavista.com/babelfish/trurl_pagecontent?url=http%3A%2F%2Fwww.internetpfarre.de%2Fblog%2Farchives%2F265-SEEWALD-PAPST-BUCH-ABSOLUT-LESENSWERTES-WEIHNACHTSGESCHENK-ERZBISCHOF-FISICHELLA.html&amp;amp;lp=de%5Fen&quot;&gt;en&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;http://babelfish.altavista.com/babelfish/trurl_pagecontent?url=http%3A%2F%2Fwww.internetpfarre.de%2Fblog%2Farchives%2F265-SEEWALD-PAPST-BUCH-ABSOLUT-LESENSWERTES-WEIHNACHTSGESCHENK-ERZBISCHOF-FISICHELLA.html&amp;amp;lp=de%5Ffr&quot;&gt;fr&lt;/a&gt;&lt;/div&gt; 
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    <pubDate>Fri, 26 Nov 2010 07:30:00 +0100</pubDate>
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    <title>NAHOST-BISCHOFSSYNODE: NUNTIUS - BOTSCHAFT ZUM ABSCHLUSS FÜR DAS VOLK GOTTES</title>
    <link>http://www.internetpfarre.de/blog/archives/263-NAHOST-BISCHOFSSYNODE-NUNTIUS-BOTSCHAFT-ZUM-ABSCHLUSS-FUER-DAS-VOLK-GOTTES.html</link>
            <category>Aktuelle Fürbitten</category>
            <category>Aktuelle Predigt</category>
            <category>Katholische Lehre</category>
            <category>News Kommentare</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Padre Alex / Dr. Alexander Pytlik)</author>
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    &lt;b&gt;Die Katholische Kirche im Nahen Osten: Gemeinschaft und Zeugnis. &quot;&lt;/b&gt;&lt;i&gt;&lt;b&gt;Die Gemeinde der Gläubigen war ein Herz und eine Seele.&lt;/b&gt;&lt;/i&gt;&lt;b&gt;&quot; (Apg 4,32)&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Es folgt die Übersetzung der in arabischer Sprache ausformulierten Botschaft&lt;/b&gt;, welche den Synodenvätern in französischer Sprache verlesen und zur Abstimmung vorgelegt wurde. Ich folge primär der französischen und italienischen Version gemäß dem &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5807&amp;amp;entry_id=263&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/news_services/press/sinodo/documents/bollettino_24_speciale-medio-oriente-2010/03_francese/b23_03.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/news_services/press/sinodo/documents/bollettino_24_speciale-medio-oriente-2010/03_francese/b23_03.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Bulletin der Sonderversammlung&lt;/a&gt; für den Nahen Osten (vom 22./ 23. Oktober 2010) der morgen zu Ende gehenden Bischofssynode in Rom. Ab Nummer 6 habe ich zur Erhöhung der Geschwindigkeit auf einige Passagen der von Seiten &lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/188-FESTSCHRIFT-FUER-PAPST-BENEDIKT-XVI.-ALS-GLAUBENSSTAERKUNG-FUER-ALLE-UND-ZUM-DANK-FUER-DEN-PAPSTBESUCH-2007.html&quot;&gt;Mag. Mag. Gabriela Maria Mihlig&lt;/a&gt; (akkreditierte Romkorrespondentin für den &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5796&amp;amp;entry_id=263&quot; title=&quot;http://www.lpj.org/&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.lpj.org/&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Lateinischen Patriarchen&lt;/a&gt;, Seine Seligkeit Fouad Twal) in Arbeit befindlichen Übersetzung zurückgegriffen. (Hier sind noch einige ihrer von mir bisher übernommenen Synodenberichte: &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/256-NAHOST-BISCHOFSSYNODE-SONDERBERICHTERSTATTUNG-DURCH-ROMKORRESPONDENTIN-MIHLIG.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Nr. 1&lt;/a&gt;, &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5798&amp;amp;entry_id=263&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/257-NAHOST-BISCHOFSSYNODE-EROEFFNET-DURCH-PAPST-BENEDIKT-XVI..html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/257-NAHOST-BISCHOFSSYNODE-EROEFFNET-DURCH-PAPST-BENEDIKT-XVI..html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Nr. 2&lt;/a&gt;, &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5799&amp;amp;entry_id=263&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/258-NAHOST-BISCHOFSSYNODE-ORIENTIERUNG-AM-ERSTEN-ARBEITSTAG.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/258-NAHOST-BISCHOFSSYNODE-ORIENTIERUNG-AM-ERSTEN-ARBEITSTAG.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Nr. 3&lt;/a&gt;, &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5800&amp;amp;entry_id=263&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/260-NAHOST-BISCHOFSSYNODE-BLEIBENDE-BEDEUTUNG-DES-HEILIGEN-LANDES.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/260-NAHOST-BISCHOFSSYNODE-BLEIBENDE-BEDEUTUNG-DES-HEILIGEN-LANDES.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Nr. 4&lt;/a&gt;, &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5801&amp;amp;entry_id=263&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/261-NAHOST-BISCHOFSSYNODE-OHNE-DIE-CHRISTEN-SINKT-REALISTISCHE-CHANCE-AUF-FRIEDEN.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/261-NAHOST-BISCHOFSSYNODE-OHNE-DIE-CHRISTEN-SINKT-REALISTISCHE-CHANCE-AUF-FRIEDEN.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Nr. 5&lt;/a&gt; und &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5802&amp;amp;entry_id=263&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/262-NAHOST-BISCHOFSSYNODE-PROF.-WINKLER-ZU-DEN-VIELEN-RITEN-IN-DER-KATHOLISCHEN-KIRCHE.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/262-NAHOST-BISCHOFSSYNODE-PROF.-WINKLER-ZU-DEN-VIELEN-RITEN-IN-DER-KATHOLISCHEN-KIRCHE.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Nr. 6&lt;/a&gt;.) In der vierzehnten Generalversammlung des gestrigen Nachmittags (am Freitag, dem 22. Oktober 2010) haben die Synodenväter also den &lt;i&gt;Nuntius&lt;/i&gt;, die Botschaft für das Volk Gottes, zum Abschluß der Sonderversammlung für den Nahen Osten approbiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;BOTSCHAFT FÜR DAS VOLK GOTTES&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;&quot;Die Gemeinde der Gläubigen war ein Herz und eine Seele.&quot; (Apg 4,32)&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An unsere Mitbrüder im Priesteramt, an die Diakone, Ordensmänner und -frauen, an die geweihten Personen und an alle unsere geliebten gläubigen Laien und an jede Person guten Willens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Einführung&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;1.&lt;/b&gt; Die Gnade Jesu, unseres Herrn, die Liebe Gottes des Vaters und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit Euch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bischofssynode für den Nahen Osten ist für uns eine neue Pfingsterfahrung gewesen. «&lt;i&gt;Pfingsten ist das Ursprungsereignis, doch es ist auch eine beständige Dynamik, und die Bischofssynode ist ein bevorzugter Moment, in dem sich der Weg der Kirche und die Gnade von Pfingsten erneuern können&lt;/i&gt;» (Benedikt XVI., &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5776&amp;amp;entry_id=263&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/homilies/2010/documents/hf_ben-xvi_hom_20101010_sinodo-mo_ge.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/homilies/2010/documents/hf_ben-xvi_hom_20101010_sinodo-mo_ge.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; targe=&quot;_blank&quot;&gt;Predigt aus der Papstmesse zur Eröffnung&lt;/a&gt; der Sonderversammlung der Bischofssynode vom 10. Oktober 2010).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir sind nach Rom gekommen, wir Patriarchen und Bischöfe der &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5802&amp;amp;entry_id=263&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/262-NAHOST-BISCHOFSSYNODE-PROF.-WINKLER-ZU-DEN-VIELEN-RITEN-IN-DER-KATHOLISCHEN-KIRCHE.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/262-NAHOST-BISCHOFSSYNODE-PROF.-WINKLER-ZU-DEN-VIELEN-RITEN-IN-DER-KATHOLISCHEN-KIRCHE.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;katholischen (Ritus)kirchen&lt;/a&gt; im Orient mit allen unseren geistlichen, liturgischen, kulturellen und kirchenrechtlichen Eigentraditionen, und wir trugen dabei die Sorgen und Erwartungen unserer Völker in unseren Herzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum ersten Mal haben wir uns um Seine Heiligkeit Papst Benedikt XVI. in synodaler Form vereinigt, gemeinsam mit den verantwortlichen Kardinälen und Erzbischöfen der römischen Dikasterien, mit den Präsidenten der Bischofskonferenzen auf der Welt, die von den Fragen des Nahen Ostens betroffen sind, und mit Repräsentanten der orthodoxen Kirchen und evangelischen Gemeinschaften sowie mit jüdischen und muslimischen Eingeladenen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seiner Heiligkeit Benedikt XVI. gegenüber drücken wir unsere Dankbarkeit für die Sorge und für die Lehren aus, die den Weg der Kirche im allgemeinen beleuchten und auch jenen unserer orientalischen (Ritus)kirchen im speziellen, insbesondere was die Frage der Gerechtigkeit und des Friedens betrifft. Wir danken den Bischofskonferenzen für deren Solidarität, für die Präsenz unter uns bei den Pilgerreisen zu den heiligen Orten und für deren Besuch bei unseren Gemeinschaften. Wir danken ihnen für die Begleitung unserer (Ritus)kirchen in den verschiedenen Aspekten unseres Lebens. Wir danken den kirchlichen Organisationen, die uns mit ihrer wirksamen Hilfe unterstützten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben im Lichte der Heiligen Schrift und der lebendigen Tradition gemeinsam über die Gegenwart und Zukunft der Christen und der Völker des Nahen Ostens reflektiert. Wir haben über die Fragestellungen dieser Region der Welt nachgedacht, die Gott im Geheimnis Seiner Liebe als ursprüngliche Wiege seines universalen Erlösungsplanes gewollt hatte. Von dort ist tatsächlich die Berufung des Abraham ausgegangen. Dort hat das Wort Gottes durch das Handeln des Heiligen Geistes aus der Jungfrau Maria Fleisch angenommen. Dort hat Jesus das Evangelium des Lebens und des Reiches verkündet. Dort ist Er gestorben, um das Menschengeschlecht freizukaufen und es von der Sünde zu befreien. Dort ist Er auferstanden von den Toten, um jedem Menschen das neue Leben zu schenken. Dort ist die Kirche entstanden, die von dort ausgezogen ist, um das Evangelium bis an die Enden der Erde zu verkündigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der erste Zweck der Synode ist seelsorglicher Natur. Deshalb haben wir in unseren Herzen das Leben, die Leiden und die Hoffnung unserer Völker getragen, auch die Herausforderungen, denen an jedem Tag in der Überzeugung zu begegnen ist, daß «&lt;i&gt;die Hoffnung nicht zugrunde gehen läßt; denn die Liebe Gottes ist ausgegossen in unsere Herzen durch den Heiligen Geist, der uns gegeben ist&lt;/i&gt;» (Röm 5,5). Deshalb richten wir diese Botschaft an Euch, geliebte Brüder und Schwestern, und wir wollen, daß sie ein Appell zur Festigkeit im Glauben auf dem Fundament des Wortes Gottes, zur Mitarbeit an der Einheit und an der Gemeinschaft des Zeugnisses der Liebe in allen Bereichen des Lebens sei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;I. Die Kirche im Nahen Osten: Gemeinschaft und Zeugnis durch die Geschichte hindurch&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Der Weg des Glaubens im Orient&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;2.&lt;/b&gt; Im Orient ist die erste christliche Gemeinde entstanden. Aus dem Orient zogen die Apostel nach dem Pfingstereignis aus, um die ganze Welt zu evangelisieren. Dort hat die erste christliche Gemeinde inmitten von Spannungen und Verfolgungen gelebt, indem sie «&lt;i&gt;an der Lehre der Apostel und an der Gemeinschaft, am Brechen des Brotes und an den Gebeten festhielt&lt;/i&gt;» (Apg 2,42), und niemand litt Not. Dort haben die ersten Märtyrer mit ihrem Blut die Fundamente der aufkeimenden Kirche begossen. In ihrer Nachfolge haben die Anachoreten die Wüsten mit dem Duft ihrer Heiligkeit und ihres Glaubens erfüllt. Dort lebten die Väter der Ostkirche, die mit ihren Lehren die Kirche des Ostens und des Westens weiterhin nähren. Aus unseren (Ritus)kirchen zogen in den ersten Jahrhunderten und in den nachfolgenden Jahrhunderten die Missionare in Richtung Fernost und in Richtung West und brachten das Licht Christi. Von daher sind wir Erben und müssen fortfahren, ihre Botschaft an die künftigen Generationen weiterzugeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unsere (Ritus)kirchen haben nicht aufgehört, Heilige, Priester und Gottgeweihte hervorzubringen und auf wirksame Weise in vielen Institutionen zu dienen, die zum Aufbau unserer Gesellschaften und unserer Länder beitragen, indem sie sich für jeden Menschen - der nach dem Bild Gottes geschaffen ist und Sein Bild trägt - aufopfern. Einige unserer (Ritus)kirchen entsenden auch noch heute Missionare, Überbringer des Wortes Christi, in verschiedenen Ecken der Welt. Die pastorale, apostolische und missionarische Arbeit fordert uns heute heraus, eine Hirtensorge zu entwickeln, welche die Priester- und Ordensberufungen fördert und die Kirche von morgen absichert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir stehen heute vor einer historischen Wende. Gott hat uns in unserem Orient den Glauben seit 2000 Jahren geschenkt, und Er beruft uns dazu, mit Mut, Beharrlichkeit und Kraft fortzufahren, die Botschaft Christi und das Zeugnis für Sein Evangelium weiterzutragen, ein Evangelium der Liebe und des Friedens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Herausforderungen und Erwartungen&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;3.1&lt;/b&gt; Heute sind wir mit vielen Herausforderungen konfrontiert. Die erste kommt von uns selbst und aus unseren (Ritus)kirchen. Das, was Christus von uns erwartet, ist die Annahme unseres Glaubens und das Leben des Glaubens in jedem Lebensbereich. Das, was Er von unseren (Ritus)kirchen erwartet, ist die Stärkung der Gemeinschaft innerhalb einer jeden &lt;i&gt;ecclesia sui iuris&lt;/i&gt; (= &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5802&amp;amp;entry_id=263&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/262-NAHOST-BISCHOFSSYNODE-PROF.-WINKLER-ZU-DEN-VIELEN-RITEN-IN-DER-KATHOLISCHEN-KIRCHE.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/262-NAHOST-BISCHOFSSYNODE-PROF.-WINKLER-ZU-DEN-VIELEN-RITEN-IN-DER-KATHOLISCHEN-KIRCHE.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Eigenrechtskirche = Rituskirche&lt;/a&gt;) und zwischen den katholischen (Ritus)kirchen unterschiedlicher Tradition. Außerdem sollen wir alles uns Mögliche im Gebet und in der Liebe tun, um die Einheit aller Christen zu erreichen und so das Gebetsanliegen Christi verwirklichen: «&lt;i&gt;Alle sollen eins sein: wie Du, Vater, in mir bist und Ich in Dir bin, sollen auch sie in Uns sein, damit die Welt glaube, daß Du mich gesandt hast&lt;/i&gt;» (Joh 17,21).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;3.2&lt;/b&gt; Die zweite Herausforderung kommt von außen, vom politischen Umfeld und von der Sicherheitslage in unseren Ländern und vom religiösen Pluralismus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben das analysiert, was die gesellschaftliche Situation und die Sicherheit in unseren Ländern des Nahen Ostens betrifft. Es ist uns die Auswirkung des israelisch-palästinensischen Konfliktes auf die ganze Region bewußt geworden, vor allem auf das palästinensische Volk, das die Konsequenzen der israelischen Okkupation erleidet: das Fehlen der Bewegungsfreiheit, die Trennungsmauer und die Militärkontrollen, die politischen Gefangenen, die Zerstörung der Häuser, die Behinderung des wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Lebens sowie die tausenden Flüchtlinge. Wir haben auch über das Leiden und die Unsicherheit nachgedacht, womit die Israelis leben. Wir haben die Situation der heiligen Stadt Jerusalem in den Blick genommen. Wir sind über die einseitigen Initiativen besorgt, welche ihre Bevölkerungszusammensetzung und ihr Statut zu verändern drohen. Im Blick auf all das erkennen wir, daß ein gerechter und definitiver Friede das einzige Heilmittel für alle ist, für das Wohl der Region und seiner Völker.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;3.3&lt;/b&gt; Bei unseren Zusammenkünften und Gebeten haben wir an die blutigen Qualen des irakischen Volkes gedacht. Wir haben der im Irak ermordeten Christen gedacht und der fortlaufenden Leiden der Kirche im Irak sowie ihrer abgeschobenen und in der Welt verstreuten Kinder, welche die Besorgnis über ihr Land und ihre Heimat mitbringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Synodenväter haben ihre Solidarität mit dem Volk und mit den (Ritus)kirchen im Irak zum Ausdruck gebracht und den Wunsch geäußert, daß die Emigranten, die zum Verlassen ihrer Gebiete gezwungen waren, die nötigen Hilfen dort finden können, wo sie ankommen, damit sie in ihre Gebiete zurückkehren und dort in Sicherheit leben können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;3.4&lt;/b&gt; Wir haben über die Beziehungen zwischen den Mitbürgern - Christen und Muslimen - nachgedacht. Wir wollten an dieser Stelle unter dem Blickwinkel unserer christlichen Vision der Dinge ein vorrangiges Prinzip bekräftigen, das diese Beziehungen beherrschen müßte: Gott will, daß wir in unseren Gesellschaften des Nahen Ostens und für sie Christen sind. Das ist der Plan Gottes für uns. Als Christen und Muslime zusammen zu leben, das ist unsere Sendung und unsere Berufung. In dieser Hinsicht werden wir uns vom Gebot der Liebe und von der Kraft des Geistes in uns leiten lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das zweite Prinzip, das für diese Beziehungen gilt, rührt vom Faktum her, daß wir integraler Teil unserer Gesellschaften sind. Unsere auf unserem Glauben und unsere Verpflichtung gegenüber unseren Vaterländern basierende Sendung verpflichtet uns, zum Aufbau unserer Länder gemeinsam mit den muslimischen, jüdischen und christlichen Bürgern beizutragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;II. Gemeinschaft und Zeugnis innerhalb der katholischen (Ritus)kirchen des Nahen Ostens&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;An die Gläubigen unserer (Ritus)kirchen&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;4.1&lt;/b&gt; Jesus sagt uns: «&lt;i&gt;Ihr seid das Salz der Erde, das Licht der Welt.&lt;/i&gt;» (Mt 5,13 f.) Eure Sendung, geliebte Gläubige, besteht darin, durch den Glauben, die Hoffnung und die Liebe in Euren Gesellschaften wie «&lt;i&gt;Salz&lt;/i&gt;» zu sein, das dem Leben Geschmack und Sinn schenkt, und wie «&lt;i&gt;Licht&lt;/i&gt;» zu sein, das die Dunkelheiten durch die Wahrheit erleuchtet, und wie «&lt;i&gt;Sauerteig&lt;/i&gt;» zu sein, der die Herzen und die Auffassungsvermögen umwandelt. Die ersten Christen in Jerusalem waren zahlenmäßig wenige. Trotzdem waren sie in der Lage, das Evangelium bis an die Enden der Erde zu bringen, mit der Gnade des «&lt;i&gt;Herrn, der ihnen beistand und die Verkündigung durch die Zeichen bekräftigte, die Er geschehen ließ.&lt;/i&gt;» (Mk 16,20).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;4.2&lt;/b&gt; Wir grüßen Euch, die Christen des Nahen Ostens, und Wir danken Euch für all das, was Ihr in Euren Familien und in Euren Gesellschaften, in Euren Kirchen und in Euren Nationen verwirklicht habt. Wir verbeugen uns vor Eurer Ausdauer in den Schwierigkeiten, Qualen und Ängsten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;4.3&lt;/b&gt; Liebe Priester, unsere Mitarbeiter in der katechetischen, liturgischen und seelsorglichen Sendung, wir erneuern Euch gegenüber unsere Freundschaft und unser Vertrauen. Fahrt fort, Euren Gläubigen mit Eifer und Beharrlichkeit das Evangelium des Lebens und die Überlieferung der Kirche durch den Predigtdienst, die Katechese, die geistliche Leitung und das gute Beispiel weiterzugeben. Festigt den Glauben des Volkes Gottes, damit es sich in eine Zivilisation der Liebe wandle. Reicht ihm die Sakramente der Kirche, damit es die Erneuerung des Lebens anstrebe. Versammelt es in der Einheit und in der Liebe mit der Gabe des Heiligen Geistes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Liebe Ordensmänner, Ordensfrauen und Gottgeweihte in der Welt, Wir drücken Euch gegenüber unsere Dankbarkeit aus und danken Gott gemeinsam mit Euch für das Geschenk der evangelischen Räte - der gottgeweihte Keuschheit, der Armut und des Gehorsams - mit denen Ihr Euch zu Gaben Eurer selbst gemacht habt, in der Nachfolge Christi, dem Ihr Eure vorrangige Liebe zu bezeugen wünscht. Danke für Eure unterschiedlichen apostolischen Initiativen - Ihr seid der wahre Schatz und der Reichtum unserer (Ritus)kirchen und eine geistliche Oase in unseren Pfarreien, Diözesen und Missionen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir vereinigen uns im Geiste mit den Eremiten, Mönchen und Nonnen, die ihr Leben dem Gebet in den kontemplativen Klöstern geweiht haben, indem sie die Stunden des Tages und der Nacht heiligen und in ihren Gebeten die Sorgen und Bedürfnisse der Kirche mittragen. Mit Eurem Zeugnis bietet Ihr für die Welt ein Zeichen der Hoffnung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;4.4&lt;/b&gt; Euch gläubigen Laien versichern wir unsere Wertschätzung und unsere Freundschaft. Wir erkennen an, was Ihr für Eure Familien und Eure Gesellschaften, für Eure (Ritus)kirchen und Eure Heimatländer getan habt. Bleibt standhaft inmitten der Bewährungsproben und Schwierigkeiten. Wir sind voll Dankbarkeit gegenüber dem Herrn für die Charismen und Talente, mit denen Er Euch erfüllt hat und mit denen Ihr kraft der Taufe und der Firmung am apostolischen Wirken sowie an der Sendung der Kirche teilnehmt, indem Ihr den Bereich der zeitlichen Dinge mit dem Geist und mit den Werten des Evangeliums durchdringt. Wir laden ein zum Zeugnis eines authentischen christlichen Lebens, zu einer bewußten religiösen Praxis und zu den guten Sitten. Habt den Mut, die Wahrheit in objektiver Weise auszusprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In unseren Gebeten haben wir Euch, die am Leib, an der Seele und am Geist leiden, Euch Unterdrückte, Ausgewiesene, Verfolgte, Gefangene und Verhaftete vor Augen. Vereint Eure Leiden mit jenen Christi, des Erlösers, und sucht in seinem Kreuz die Geduld und die Kraft. Mit dem Verdienst Eurer Leiden erwerbt Ihr für die Welt die barmherzige Liebe Gottes. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir grüßen jede unserer christlichen Familien und schauen mit Wertschätzung auf die Berufung und Sendung der Familie als lebendiger Zelle der Gesellschaft, als natürlicher Schule der Tugenden sowie der ethischen und menschlichen Werte und als Hauskirche, die von Generation zu Generation zum Gebet und zum Glauben hinführt. Wir danken den Eltern und Großeltern für die Erziehung ihrer Kinder und Enkel nach dem Beispiel des Jesuskindes, das «&lt;i&gt;heranwuchs, an Weisheit zunahm und bei Gott und den Menschen Gefallen fand&lt;/i&gt;» (Lk 2,52). Wir setzen uns dafür ein, die Familie mit einer Familienseelsorge zu schützen, dank der Vorbereitungskurse zur Ehe und dank der Begegnungs- und Beratungszentren, die offen sind für alle, vor allem für die Ehepaare in Schwierigkeiten. Wir setzen uns dafür auch mit unseren Forderungen nach den Grundrechten der Familie ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In besonderer Weise richten wir uns jetzt an die Frauen. Wir drücken Euch gegenüber unsere Wertschätzung aus in den verschiedenen Lebensstationen: als Mädchen, als Erzieherinnen, als Mütter, als Gottgeweihte und als Werktätige im öffentliche Leben. Wir loben Euch, weil Ihr das menschliche Leben von Anbeginn schützt, indem Ihr ihm Sorge und Zuneigung zuteil werden laßt. Gott hat Euch eine besondere Sensibilität für alles gegeben, was die Erziehung, die humanitäre Arbeit und das apostolische Leben betrifft. Wir danken Gott für Eure Aktivitäten und wünschen, daß Ihr im öffentlichen Leben mehr Verantwortung übernehmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Freundschaft schauen wir auf Euch, Jungen und Mädchen, so wie Christus es beim jungen Mann im Evangelium getan hat (vgl. Mk 10,21). Ihr seid die Zukunft unserer (Ritus)kirchen, unserer Gemeinschaften und unserer Länder, Ihr seid deren Potential und deren Kraft zur Erneuerung. Gestaltet Euer Leben unter dem liebenden Blick Christi. Werdet verantwortungsbewußte Bürger und aufrichtige Gläubige. Die Kirche gesellt sich Euch zu in Euren Sorgen, eine Eurer Ausbildung gemäße Arbeit zu finden; dies wird dazu beitragen, Eure Kreativität anzuregen und die Zukunft sowie die Bildung einer gläubigen Familie sicherzustellen. Überwindet die Versuchung des Materialismus und des Konsumismus. Steht standhaft zu Euren christlichen Werten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir grüßen die Leiter der katholischen Erziehungsinstitutionen. Strebt in der Lehre und in der Erziehung nach Vortrefflichkeit und nach dem christlichen Geist. Habt als Zweck vor Augen die Festigung der Kultur der Gastfreundschaft, die Sorge für die Armen und für die Träger von Behinderungen. Trotz der Herausforderungen und Schwierigkeiten, denen Eure Institutionen begegnen, laden wir Euch ein, sie lebendig zu erhalten, um die Erziehungssendung der Kirche sicherzustellen und den Fortschritt sowie das Wohl unserer Gesellschaften zu fördern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit großer Wertschätzung richten wir uns an alle, die im sozialen Sektor arbeiten. In Euren Institutionen steht Ihr im Dienste der Caritas. Wir ermutigen Euch und unterstützen Euch in dieser Sendung zur Entwicklung, die von der reichhaltigen Soziallehre der Kirche getragen ist. Durch Eure Arbeit festigt Ihr die Bindungen der Brüderlichkeit unter den Menschen, indem Ihr den Armen, den Ausgegrenzten, den Kranken, den Flüchtlingen und den Gefangenen dient. Ihr werdet geleitet vom Wort des Herrn Jesus: «&lt;i&gt;Was Ihr für einen Meiner geringsten Brüder getan habt, das habt Ihr Mir getan&lt;/i&gt;» (Mt 25,40).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hoffnungsvoll blicken wir auf die Gebetsgruppen und die apostolischen Bewegungen. Sie sind Schulen zur Vertiefung des Glaubens, um ihn in der Familie und in der Gesellschaft zu leben. Wir schätzen deren Aktivitäten in den Pfarreien und in den Diözesen sowie deren Unterstützung für die Hirten in Übereinstimmung mit den Weisungen der Kirche. Wir danken Gott für diese Gruppen und Bewegungen, aktive Zellen der Pfarrei und Pflanzstätten für die Priester- und Ordensberufungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir anerkennen die Rolle der gedruckten und audiovisuellen Kommunikationsmittel. Euch Journalisten danken wir für Eure Zusammenarbeit mit der Kirche bei der Verbreitung ihrer Lehren und ihrer Aktivitäten, und in diesen Tagen dafür, daß Ihr die Nachrichten der Versammlung der Synode über den Nahen Osten in alle Teile der Welt übertragen habt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir freuen uns über den Beitrag der internationalen und katholischen Medien. Für den Nahen Osten verdient besondere Erwähnung der Kanal &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5794&amp;amp;entry_id=263&quot; title=&quot;http://www.youtube.com/user/telelumiere&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.youtube.com/user/telelumiere&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Télé Lumière-Noursat&lt;/a&gt;. Wir hoffen, daß er seinen Dienst der Information und Hinführung zum Glauben, seine Arbeit für die Einheit der Christen, die Konsolidierung der christlichen Präsenz im Orient, die Stärkung des interreligiösen Dialogs und die Gemeinschaft zwischen den in alle Kontinente verstreuten Orientalen fortsetzen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;An unsere Gläubigen in der Diaspora&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;5.&lt;/b&gt; Die Emigration ist ein allgemeines Phänomen geworden. Der Christ, der Muslim und der Jude emigrieren, und zwar aus denselben Gründen, die von der politischen und ökonomischen Instabilität herrühren. Außerdem beginnt der Christ, sich in den Ländern des Nahen Ostens unsicher zu fühlen, wenn auch in unterschiedlichen Graden. Die Christen mögen Vertrauen in die Zukunft haben und in ihren geliebten Heimatländern weiterleben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir grüßen Euch, geliebte Gläubige, in Euren verschiedenen Ländern der Diaspora. Wir bitten Gott, Euch zu segnen. Wir bitten Euch, in Euren Herzen und in Euren Sorgen die Erinnerung an Eure Heimatländer und Eure (Ritus)kirchen wach zu halten. Ihr könnt mit Euren Gebeten, mit Euren Gedanken, mit Euren Besuchen und mit verschiedenen Mitteln zu deren Entwicklung und Wachstum beitragen, auch wenn Ihr ferne seid.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Behaltet die Güter und die Landstriche, die Ihr in der Heimat habt; beeilt Euch nicht, sie zu aufzugeben und sie zu verkaufen. Behaltet sie als ein Erbgut für Euch und als ein Stück jener Heimat, mit der Ihr verbunden bleibt und welche Ihr liebt und unterstützt. Der Heimatboden ist Bestandteil der Identität der Person und ihrer Sendung; er ist ein Lebensraum für jene, die dort bleiben und für jene, die eines Tages dorthin zurückkehren werden. Der Boden ist ein öffentliches Gut, ein Gut der Gemeinschaft, ein gemeinsames Erbgut. Er kann nicht auf individuelle Interessen reduziert werden von Seiten dessen, der ihn besitzt und der nach eigenem Gefallen alleine entscheidet, ihn zu behalten oder aufzugeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir begleiten Euch mit unseren Gebeten, Euch Kinder unserer (Ritus)kirchen und unserer Länder, die Ihr gezwungen wart, zu emigrieren. Tragt mit Euch Euren Glauben, Eure Kultur und Euer Traditionsgut, um Eure neuen Heimatländer zu bereichern, die Euch Frieden, Freiheit und Arbeit verschaffen. Blickt mit Vertrauen und Freude in die Zukunft, bleibt immer Euren geistlichen Werten, Euren kulturellen Traditionen und Eurem nationalen Eigengut verbunden, um den Ländern, die Euch aufgenommen haben, das Beste Eurer selbst und das Beste, was Ihr habt, anzubieten. Wir danken den (Teil)kirchen der Diasporaländer, die unsere Gläubigen aufgenommen haben und die nicht aufhören, mit uns zusammenzuarbeiten, um für sie die nötige seelsorgliche Betreuung zu gewährleisten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;An die Migranten in unseren Ländern und in unseren (Ritus)kirchen&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;6.&lt;/b&gt; Wir grüßen alle Einwanderer der verschiedenen Nationalitäten, die der Arbeit wegen in unsere Länder gekommen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir heißen Euch, geliebte Gläubige, willkommen, und wir sehen Euren Glauben als eine Quelle der Bereicherung und als eine Unterstützung für den Glauben unserer Christgläubigen an. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir bitten unsere (Ritus)kirchen, diesen Brüdern und Schwestern – welcher Religion auch immer - und ihren Schwierigkeiten, vor allem wenn ihre Rechte und ihre Würde Angriffen ausgesetzt sind, eine besondere Aufmerksamkeit entgegenzubringen. Sie kommen nicht einfach zu uns, um Mittel zum Leben zu finden, sondern um Dienste anzubieten, die unsere Länder brauchen. Ihre Würde kommt von Gott, und wie jede menschliche Person haben sie Rechte, die respektiert werden müssen. Niemandem ist es erlaubt, diese Würde und diese Rechte zu verletzen. Deshalb rufen wir die Regierungen der Gastgeberländer auf, ihre Rechte zu respektieren und zu verteidigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;III. Gemeinschaft und Zeugnis mit den orthodoxen Kirchen und evangelischen Gemeinschaften im Nahen Osten&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;7.&lt;/b&gt; Wir grüßen die orthodoxen Kirchen und die evangelischen Gemeinschaften in unseren Ländern. Gemeinsam arbeiten wir für das Wohl der Christen, damit sie hier bleiben, zunehmen und erblühen. Wir befinden uns auf derselben Wegstrecke. Unsere Herausforderungen sind dieselben, und unsere Zukunft ist dieselbe. Laßt uns gemeinsam das Zeugnis der Jünger Christi geben. Nur durch unsere Einheit können wir die Mission vollbringen, die Gott allen anvertraut hat, ungeachtet der Verschiedenheiten unserer (Teil- und Ritus)kirchen. Das Gebet Christi ist unsere Stütze; und das Liebesgebot vereint uns, auch wenn für uns die Wegstrecke in Richtung der vollen Gemeinschaft noch langwierig bleibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben gemeinsam im &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5804&amp;amp;entry_id=263&quot; title=&quot;http://www.mec-churches.org/&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.mec-churches.org/&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Rat der Kirchen des Mittleren Ostens&lt;/a&gt; (The Middle East Council of Churches = MECC, Conseil des Églises du Moyen-Orient = CEMO) einen Weg zurückgelegt, und wir wünschen, diesen Pfad mit der Gnade Gottes weiterzugehen und seine Aktivitäten voranzutreiben mit dem letztendlichen Ziel des gemeinsamen Zeugnisses unseres Glaubens als Dienst für unsere Gläubigen und all unsere Länder. Wir begrüßen und ermutigen alle Initiativen eines ökumenischen Dialogs in jedem unserer Länder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir drücken unsere Dankbarkeit gegenüber dem &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5805&amp;amp;entry_id=263&quot; title=&quot;http://www.oikoumene.org/&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.oikoumene.org/&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Ökumenischen Rat der Kirchen&lt;/a&gt; (ÖRK) und den verschiedenen ökumenischen Organisationen aus, die für die Einheit der (Teil)kirchen und deren Unterstützung arbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;IV. Kooperation und Dialog mit unseren jüdischen Mitbürgern&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;8.&lt;/b&gt; Dieselbe Heilige Schrift vereint uns, das Alte Testament, welches das Wort Gottes für Euch und für uns ist. Wir glauben an all das, was Gott damit geoffenbart hat, seit Er Abraham, unseren gemeinsamen Vater im Glauben, Vater der Juden, der Christen und der Muslime, berufen hat. Wir glauben an die Verheißungen Gottes und an Seinen Bund, den Er ihm anvertraut hat. Wir glauben, daß das Wort Gottes ewig ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das II. Vatikanische Konzil hat das Dokument &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5778&amp;amp;entry_id=263&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/archive/hist_councils/ii_vatican_council/documents/vat-ii_decl_19651028_nostra-aetate_ge.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/archive/hist_councils/ii_vatican_council/documents/vat-ii_decl_19651028_nostra-aetate_ge.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Nostra aetate&lt;/a&gt; veröffentlicht, das sich auf den Dialog mit den Religionen, mit dem Judentum, mit dem Islam und mit den anderen Religionen bezieht. Weitere Dokumente haben hernach die Beziehungen zum Judentum präzisiert und entwickelt. Es gibt außerdem einen fortlaufenden Dialog zwischen der Kirche und Repräsentanten des Judentums. Wir hoffen, daß dieser Dialog die Verantwortlichen zum Handeln bewegt, um dem politischen Konflikt ein Ende zu setzen, der nicht aufhört, uns zu trennen und das Leben unserer Länder zu behindern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zeit ist reif, daß wir uns gemeinsam für einen ehrlichen, gerechten und permanenten Frieden einsetzen. Alle beide sind wir durch das Wort Gottes aufgerufen. Es lädt uns ein, auf die Stimme Gottes zu hören, der «&lt;i&gt;Frieden verkündet&lt;/i&gt;»: «&lt;i&gt;Ich will hören, was Gott redet: Frieden verkündet der Herr seinem Volk und seinen Frommen, den Menschen mit redlichem Herzen&lt;/i&gt;» (Ps 85,9). Es ist nicht statthaft, auf biblische und theologische Positionen zu rekurrieren, die das Wort Gottes zu einem Rechtfertigungsinstrument für die Ungerechtigkeiten machen. Im Gegenteil: sich auf die Religion zu berufen, muß jede Person dahin bringen, das Antlitz Gottes im anderen zu sehen und ihn gemäß den Eigenschaften Gottes und gemäß Seiner Gebote zu behandeln, das heißt entsprechend der Güte Gottes, Seiner Gerechtigkeit, Seiner Barmherzigkeit und Seiner Liebe zu uns.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;V. Kooperation und Dialog mit unseren muslimischen Mitbürgern&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;9.&lt;/b&gt; Wir sind vereint durch den Glauben an einen einzigen Gott und durch das Gebot, das aussagt: «&lt;i&gt;Tue das Gute und vermeide das Böse.&lt;/i&gt;» Die Worte des II. Vatikanischen Konzils über die Beziehung zu den Religionen stellen die Grundlagen für die Beziehungen zwischen der Katholischen Kirche und den Muslimen dar: «&lt;i&gt;Mit Hochachtung betrachtet die Kirche auch die Muslim, die den alleinigen Gott anbeten, den lebendigen ... barmherzigen und allmächtigen, ... der zu den Menschen gesprochen hat&lt;/i&gt;» (&lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5778&amp;amp;entry_id=263&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/archive/hist_councils/ii_vatican_council/documents/vat-ii_decl_19651028_nostra-aetate_ge.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/archive/hist_councils/ii_vatican_council/documents/vat-ii_decl_19651028_nostra-aetate_ge.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Nostra aetate&lt;/a&gt; 3).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir sagen unseren muslimischen Mitbürgern: wir sind Brüder, und Gott will uns zusammen, vereint im Glauben an Gott und im Doppelgebot der Liebe zu Gott und zum Nächsten. Gemeinsam werden wir unsere Zivilgesellschaften auf der Staatsbürgerschaft, auf der Religionsfreiheit und auf der Gewissensfreiheit aufbauen. Gemeinsam werden wir arbeiten, um die Gerechtigkeit, den Frieden, die Menschenrechte, die Werte des Lebens und der Familie zu fördern. Unsere Verantwortung ist beim Aufbau unserer Heimatländer eine gemeinsame. Wir wollen dem Orient und dem Westen ein Modell des Zusammenlebens der verschiedenen Religionen und der positiven Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Zivilisationen zum Wohle unserer Heimatländer und der ganzen Menschheit anbieten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit dem Auftreten des Islam im 7. Jahrhundert und bis heute haben wir zusammen gelebt, und wir haben bei der Errichtung unserer gemeinsamen Zivilisation zusammengearbeitet. Bei unseren Beziehungen ist es in der Vergangenheit zu manchen Unausgewogenheiten gekommen, so wie das auch heute noch passiert. Durch den Dialog müssen wir jedes Ungleichgewicht oder Mißverständnis beheben. Papst Benedikt XVI. sagt uns, daß unser Dialog keine vorübergehende Realität sein darf. Er ist vielmehr eine vitale Notwendigkeit, von der unsere Zukunft abhängt (vgl. die &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5779&amp;amp;entry_id=263&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/speeches/2005/august/documents/hf_ben-xvi_spe_20050820_meeting-muslims_ge.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/speeches/2005/august/documents/hf_ben-xvi_spe_20050820_meeting-muslims_ge.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Ansprache bei der Begegnung mit Vertretern muslimischer Gemeinden&lt;/a&gt; in Köln, 20. August 2005). Unsere Pflicht ist es daher, die Gläubigen zum interreligiösen Dialog, zur Akzeptanz des Pluralismus und zum gegenseitigen Respekt sowie zur wechselseitigen Wertschätzung hinzuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;VI. Unsere Beteiligung am öffentlichen Leben: Appelle an die Regierungen und öffentlichen Verantwortungsträger unserer Länder&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;10.&lt;/b&gt; Wir schätzen die Bemühungen, die Sie für das Gemeinwohl und den Dienst an unseren Gesellschaften aufwenden. Wir begleiten Sie in unseren Gebeten, und wir bitten Gott, er möge Ihre Schritte leiten. Wir wenden uns an Sie wegen der Bedeutung der Gleichstellung der Staatsbürger. Die Christen sind ursprüngliche und authentische Bürger, die loyal zu ihrem Vaterland und zu allen ihren nationalen Verpflichtungen stehen. Es versteht sich von selbst, daß sie sich aller Rechte der Staatsbürgerschaft, der Gewissens- und Kultfreiheit und der Freiheit im Bereich der Lehre und der Erziehung sowie beim Gebrauch der Kommunikationsmittel erfreuen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir appellieren an Sie, ihre Bemühungen zu verstärken, die Sie aufwenden, um in der gesamten Region einen gerechten und dauerhaften Frieden zu etablieren und den Rüstungswettlauf zu stoppen, was zur Sicherheit und zur wirtschaftlichen Wohlfahrt beitragen und die Ausblutung durch Emigration stoppen wird, die unsere Länder ihrer Lebenskräfte beraubt. Friede ist ein wertvolles Geschenk, das Gott den Menschen anvertraut hat, und es sind die «&lt;i&gt;Friedensstifter, die Söhne Gottes genannt werden.&lt;/i&gt;» (Mt 5,9).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;VII. Appell an die Internationale Gemeinschaft&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;11.&lt;/b&gt; Die Bürger der Länder des Nahen Ostens appellieren an die Internationale Gemeinschaft, insbesondere an die Vereinten Nationen, daß sie aufrichtig für eine Lösung gerechten und definitiven Friedens in der Region arbeite, und zwar durch die Umsetzung der Resolutionen des Sicherheitsrates (&lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5806&amp;amp;entry_id=263&quot; title=&quot;http://www.un.org/Docs/sc/&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.un.org/Docs/sc/&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;UNSC&lt;/a&gt;) und durch das Ergreifen notwendiger rechtlicher Maßnahmen, um der Okkupation verschiedener arabischer Territorien ein Ende zu setzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das palästinensische Volk wird so ein unabhängiges und souveränes Heimatland haben können, wo es in der Würde und in der Stabilität leben wird können. Der Staat Israel wird sich innerhalb der international anerkannten Grenzen am Frieden und an der Sicherheit erfreuen können. Die heilige Stadt Jerusalem wird eine gerechte Ordnung erhalten können, die ihren besonderen Charakter respektieren wird, ihre Heiligkeit, ihre religiöse Eigentradition für jede der drei Religionen: die jüdische, die christliche und die muslimische. Wir hoffen, daß die Zwei-Staaten-Lösung Realität werde und nicht einfach nur ein Traum bleibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Irak wird den Konsequenzen des mörderischen Krieges ein Ende setzen und die Sicherheit wiederherstellen können, welche alle seine Bürger mit sämtlichen ihrer sozialen, religiösen und nationalen Komponenten schützen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Libanon wird sich seiner Souveränität auf seinem ganzen Territorium erfreuen, seine nationale Einheit stärken und seine Berufung fortsetzen können, das Modell der Koexistenz zwischen Christen und Muslimen zu sein, durch den Dialog zwischen den Kulturen und Religionen und durch die Förderung der öffentlichen Freiheiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir verurteilen die Gewalt und den Terrorismus, von wo sie auch immer kommen, und jeden religiösen Extremismus. Wir verurteilen jede Form von Rassismus, Antisemitismus, Antichristianismus und Islamophobie, und wir appellieren an die Religionen, ihre Verantwortlichkeiten für die Förderung des Dialoges der Kulturen und der Zivilisationen in unserer Region und auf der ganzen Welt zu erfüllen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Konklusion: Fortsetzung des Zeugnisses für das göttliche Leben, das uns in der Person Jesu erschienen ist&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;12.&lt;/b&gt; Zum Abschluß, Brüder und Schwestern, sagen wir Euch mit dem heiligen Apostel Johannes in seinem ersten Brief: «&lt;i&gt;Was von Anfang an war, was wir gehört haben, was wir mit unseren Augen gesehen, was wir geschaut und was unsere Hände angefaßt haben, das verkünden wir: das Wort des Lebens. Denn das Leben wurde offenbart; wir haben gesehen und bezeugen und verkünden euch das ewige Leben, das beim Vater war und uns offenbart wurde. Was wir gesehen und gehört haben, das verkünden wir auch euch, damit auch ihr Gemeinschaft mit uns habt. Wir aber haben Gemeinschaft mit dem Vater und mit Seinem Sohn Jesus Christus&lt;/i&gt;» (1 Joh 1,1 - 3).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses göttliche Leben, das den Aposteln vor 2000 Jahren in der Person unseres Herrn und Erlösers Jesus Christus erschienen ist, von dem die Kirche gelebt und für das sie im ganzen Verlauf ihrer Geschichte Zeugnis abgelegt hat, wird immer das Leben unserer (Ritus)kirchen im Nahen Osten und Gegenstand unseres Zeugnisses bleiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gestärkt von der Verheißung des Herrn: «&lt;i&gt;Seid gewiß: Ich bin bei euch alle Tage bis zum Ende der Welt&lt;/i&gt;» (Mt 28,20), setzen wir gemeinsam unseren Weg in der Hoffnung fort, und «&lt;i&gt;die Hoffnung läßt nicht zugrunde gehen; denn die Liebe Gottes ist ausgegossen in unsere Herzen durch den Heiligen Geist, der uns gegeben ist&lt;/i&gt;» (Röm 5,5).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir bekennen, daß wir bisher nicht alles getan haben, was uns möglich war, um die Gemeinschaft unter unseren Gemeinden besser zu leben. Wir haben nicht genug dafür gearbeitet, um Euch im Glauben zu stärken und Euch die geistliche Nahrung zu geben, derer Ihr in Euren Schwierigkeiten bedürft. Der Herr lädt uns zu einer persönlichen und kollektiven Umkehr ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute kehren wir zu Euch zurück voll Hoffnung, Kraft und Entschiedenheit, und wir bringen die Botschaft der Synode und ihre Empfehlungen mit uns, um sie gemeinsam zu studieren und sie in unseren (Ritus)kirchen umzusetzen, jeder gemäß seiner Stellung. Wir hoffen auch, daß dieser neue Elan ökumenisch sei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir richten diesen demütigen und aufrichtigen Appell an Euch, damit wir gemeinsam einen Weg der Umkehr antreten, um uns von der Gnade des Heiligen Geistes erneuern zu lassen und uns Gott hinzuwenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der allerseligsten Jungfrau Maria, Mutter der Kirche und Königin des Friedens, unter deren Schutz wir die Synodalarbeiten gestellt haben, vertrauen wir unseren Weg in Richtung neuer christlicher und menschlicher Horizonte an, im Glauben an Christus und mit der Kraft Seines Wortes: «&lt;i&gt;Seht, Ich mache alles neu&lt;/i&gt;» (Offb 21,5).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[&lt;b&gt;ENDE DER ARBEITSÜBERSETZUNG AUS DEM&lt;/b&gt; &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5807&amp;amp;entry_id=263&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/news_services/press/sinodo/documents/bollettino_24_speciale-medio-oriente-2010/03_francese/b23_03.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/news_services/press/sinodo/documents/bollettino_24_speciale-medio-oriente-2010/03_francese/b23_03.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;b&gt;FRANZÖSISCHEN&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt; - DER ORIGINALTEXT IST IN&lt;/b&gt; &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5823&amp;amp;entry_id=263&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/news_services/press/sinodo/documents/bollettino_24_speciale-medio-oriente-2010/08_arabo/b23_08.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/news_services/press/sinodo/documents/bollettino_24_speciale-medio-oriente-2010/08_arabo/b23_08.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;b&gt;ARABISCHER&lt;/b&gt;&lt;/a&gt; &lt;b&gt;SPRACHE.&lt;/b&gt;] &lt;div class=&quot;serendipity_babelfish&quot;&gt;Übersetze nach  &lt;a href=&quot;http://babelfish.altavista.com/babelfish/trurl_pagecontent?url=http%3A%2F%2Fwww.internetpfarre.de%2Fblog%2Farchives%2F263-NAHOST-BISCHOFSSYNODE-NUNTIUS-BOTSCHAFT-ZUM-ABSCHLUSS-FUER-DAS-VOLK-GOTTES.html&amp;amp;lp=de%5Fen&quot;&gt;en&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;http://babelfish.altavista.com/babelfish/trurl_pagecontent?url=http%3A%2F%2Fwww.internetpfarre.de%2Fblog%2Farchives%2F263-NAHOST-BISCHOFSSYNODE-NUNTIUS-BOTSCHAFT-ZUM-ABSCHLUSS-FUER-DAS-VOLK-GOTTES.html&amp;amp;lp=de%5Ffr&quot;&gt;fr&lt;/a&gt;&lt;/div&gt; 
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    <pubDate>Sat, 23 Oct 2010 12:45:00 +0200</pubDate>
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    <title>NAHOST-BISCHOFSSYNODE: OHNE DIE CHRISTEN SINKT REALISTISCHE CHANCE AUF FRIEDEN</title>
    <link>http://www.internetpfarre.de/blog/archives/261-NAHOST-BISCHOFSSYNODE-OHNE-DIE-CHRISTEN-SINKT-REALISTISCHE-CHANCE-AUF-FRIEDEN.html</link>
            <category>Aktuelle Predigt</category>
            <category>Katholische Lehre</category>
            <category>News Kommentare</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Padre Alex / Dr. Alexander Pytlik)</author>
    <content:encoded>
    &lt;strong&gt;Gerne übernehme ich in Zusammenfassung der letzten Sendungen den Bericht Nr. 5 zur Sonderversammlung der Bischofssynode für den Mittleren Osten (10. - 24. Oktober 2010) von Mag. Mag. Gabriela Maria Mihlig, akkreditierte Romkorrespondentin für den &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5744&amp;amp;entry_id=261&quot; title=&quot;http://www.lpj.org/&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.lpj.org/&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Lateinischen Patriarchen&lt;/a&gt;, Seine Seligkeit Fouad Twal (Jerusalem). Rückfragen bitte immer an die Korrespondentin selbst unter&lt;/strong&gt; &lt;a href=&quot;mailto:gmtm@gmx.at&quot;&gt;&lt;strong&gt;gmtm@gmx.at&lt;/strong&gt;&lt;/a&gt;&lt;strong&gt; - ein herzliches Vergelt&#039;s Gott an die genannte katholische&lt;/strong&gt; &lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/188-FESTSCHRIFT-FUER-PAPST-BENEDIKT-XVI.-ALS-GLAUBENSSTAERKUNG-FUER-ALLE-UND-ZUM-DANK-FUER-DEN-PAPSTBESUCH-2007.html&quot;&gt;&lt;strong&gt;Theologin&lt;/strong&gt;&lt;/a&gt; &lt;strong&gt;und Journalistin!&lt;/strong&gt; &lt;br /&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;(Hier sind noch die vorhergehenden Berichte &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/256-NAHOST-BISCHOFSSYNODE-SONDERBERICHTERSTATTUNG-DURCH-ROMKORRESPONDENTIN-MIHLIG.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Nr. 1&lt;/a&gt;, &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/257-NAHOST-BISCHOFSSYNODE-EROEFFNET-DURCH-PAPST-BENEDIKT-XVI..html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Nr. 2&lt;/a&gt;, &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/258-NAHOST-BISCHOFSSYNODE-ORIENTIERUNG-AM-ERSTEN-ARBEITSTAG.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Nr. 3&lt;/a&gt; und &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/260-NAHOST-BISCHOFSSYNODE-BLEIBENDE-BEDEUTUNG-DES-HEILIGEN-LANDES.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Nr. 4&lt;/a&gt;. Alle übersetzten Zitate sind aus der vom Heiligen Stuhl zur Verfügung gestellten &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5751&amp;amp;entry_id=261&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/news_services/press/sinodo/documents/bollettino_24_speciale-medio-oriente-2010/02_inglese/b04_02.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/news_services/press/sinodo/documents/bollettino_24_speciale-medio-oriente-2010/02_inglese/b04_02.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;englischen Arbeitsübersetzung&lt;/a&gt; der Bulletins von der Korrespondentin in die deutsche Sprache übersetzt worden.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;1.&lt;/strong&gt; bietet die Korrespondentin einen Überblick zu Beiträgen der vierten Generalversammlung vom &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5752&amp;amp;entry_id=261&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/news_services/press/sinodo/documents/bollettino_24_speciale-medio-oriente-2010/02_inglese/b07_02.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/news_services/press/sinodo/documents/bollettino_24_speciale-medio-oriente-2010/02_inglese/b07_02.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;12. Oktober 2010 (nachmittag)&lt;/a&gt; und zur siebenten Generalversammlung vom &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5753&amp;amp;entry_id=261&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/news_services/press/sinodo/documents/bollettino_24_speciale-medio-oriente-2010/02_inglese/b12_02.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/news_services/press/sinodo/documents/bollettino_24_speciale-medio-oriente-2010/02_inglese/b12_02.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;14. Oktober 2010&lt;/a&gt;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Seine Seligkeit &lt;strong&gt;Patriarch Gregorios III. Laham&lt;/strong&gt;, griechisch-melkitischer Patriarch von Antiochia und Erzbischof von Damaskus, Syrien:&lt;br /&gt;
Der Friede, die Gastfreundschaft und die Anwesenheit der Christen in der arabischen Welt seien in existentieller und fester Weise miteinander verbunden, betonte Patriarch Gregorios III. eingangs, aber die christliche Präsenz sei in dieser christlichen Ursprungsregion durch die Zyklen des Krieges gefährdet. Die Hauptursache sei im israelisch-palästinensischen Konflikt gelegen, und die fundamentalistischen Bewegungen und internen Streitigkeiten würden daraus folgen. Seine Seligkeit betonte, daß die Auswanderung der Christen die arabische Gesellschaft zu &amp;quot;&lt;em&gt;einer Gesellschaft mit nur einer Farbe&lt;/em&gt;&amp;quot; machen würde. Dann bestünde die Gefahr, daß schließlich ein rein muslimischer Orient dem christlichen Westen gegenüberstünde. Seiner Ansicht nach wäre das Risiko dann ein &amp;quot;&lt;em&gt;neuer Zusammenstoß von Kulturen, Zivilisationen und auch Religionen&lt;/em&gt;&amp;quot;. Mit seinem Punkt &quot;&lt;i&gt;Vertrauen zwischen dem Orient und dem Okzident&lt;/i&gt;&quot; wies der melkitische Patriarch deshalb auf die wichtige Rolle der Christen hin: &quot;&lt;i&gt;Die Rolle der Christen besteht darin, eine Atmosphäre des Vertrauens zwischen dem Westen und der muslimischen Welt zu schaffen, um für einen neuen Nahen Osten ohne Krieg zu arbeiten.&lt;/i&gt;&quot; In einem Appell an die muslimischen Geschwister und Mitbürger rief Seine Seligkeit dazu auf, daß es den Christen für ihr Verbleiben nötig sein werde, offen ihre Ängste zu äußern. Es gehe dabei auch um Fragestellungen wie jene der Demokratie, der Nationalität (arabisch oder muslimisch), der Menschenrechte, der Rechtsquellen für die staatliche Gesetzgebung und der Gleichheit der Staatsbürger vor dem Gesetz. Nur der Friede sei wahrer Sieg und gebe den vielen christlichen und muslimischen Jugendlichen Sicherheit, die die Zukunft der dortigen Länder seien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Seine Eminenz John Patrick &lt;strong&gt;Kardinal Foley&lt;/strong&gt;, Großmeister des &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5821&amp;amp;entry_id=261&quot; title=&quot;http://www.ritterorden.de&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.ritterorden.de&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Ritterordens vom Heiligen Grab&lt;/a&gt;, Vatikan:&lt;br /&gt;
Kardinal Foley zeigte die Wichtigkeit des Gebetes und der Arbeit im Mittleren Osten auf, um den Frieden Christi unter die Menschen zu bringen. Wie viele andere habe auch der Heilige Stuhl die Zwei-Staaten-Lösung vorgeschlagen, betonte er in seinem Beitrag. Er wies energisch daraufhin, daß man keine weitere Zeit mehr verlieren möge, um diese Zwei-Staaten-Lösung zu realisieren. Anläßlich der &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5754&amp;amp;entry_id=261&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/travels/2009/index_holy-land_ge.htm&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/travels/2009/index_holy-land_ge.htm&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Papstreise in das Heilige Land&lt;/a&gt; im Jahr 2009 habe Kardinal Foley die Möglichkeiten genutzt, kurze Gespräche mit den politischen Führern Jordaniens, Israels und Palästinas zu führen, welche vom großen Beitrag katholischer Schulen zum gegenseitigen Verständnis in diesen Gebieten gesprochen hätten. &quot;&lt;i&gt;Da katholische Schulen für alle geöffnet sind und nicht nur für Katholiken und andere Christen, sind viele muslimische und sogar ein paar jüdische Kinder eingeschrieben. Die Ergebnisse sind ersichtlich und hoffnungsgebend. Gegenseitiger Respekt wird hergestellt, der - so hoffen wir - zu Versöhnung und sogar zu gegenseitiger Liebe führen wird.&lt;/i&gt;&quot; Seit dem Jubiläumsjahr 2000 habe der Ritterorden vom Heiligen Grab mehr als 50 Millionen US-Dollar gespendet, insbesondere um das Lateinische Patriarchat von Jerusalem und andere christliche Gemeinschaften und Institutionen zu unterstützen, damit diese überleben könnten. Kardinal Foley äußerte seine Überzeugung, daß Juden, Christen und Muslime an einen Gott glaubten, und er hoffe, daß sie alle inbrünstig beteten, das Fasten hielten - wenngleich auf verschiedenen Wegen - und Almosen gäben und &quot;&lt;i&gt;wir alle versuchen, an Wallfahrten teilzunehmen, auch nach Jerusalem, einer Stadt, die Juden, Christen und Muslimen heilig ist.&lt;/i&gt;&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Seine Seligkeit &lt;strong&gt;Patriarch Fouad Twal&lt;/strong&gt;, lateinischer Patriarch von Jerusalem:&lt;br /&gt;
&quot;&lt;i&gt;Die Mutterkirche des Heiligen Landes ist eine sehr konkrete und lebendige Realität, auch wenn sie eine sehr kleine Minderheit darstellt. Vor allem sind die Christen unserer Länder nicht Konvertiten eines bestimmten Zeitpunktes der Geschichte, sondern Abkömmlinge der allerersten Gemeinschaft, von Jesus Christus selbst gegründet. Aus dieser Wahrheit folgen wichtige kirchliche und seelsorgliche Konsequenzen für die universale Kirche:&lt;br /&gt;
- Die Mutterkirche von Jerusalem ist also Eure Kirche, wo Ihr alle spirituell und kirchlich geboren seid (Ps 87). Sie bewahrt für die ganze Kirche die heiligen Orte der Patriarchen, der Propheten, unseres Herrn Jesus Christus, der Jungfrau Maria und der Apostel. Sie ist, wie sie uns vom Heiligen Vater &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5817&amp;amp;entry_id=261&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/angelus/2009/documents/hf_ben-xvi_reg_20090517_ge.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/angelus/2009/documents/hf_ben-xvi_reg_20090517_ge.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Benedikt XVI.&lt;/a&gt; benannt wurde, &quot;&lt;i&gt;ein fünftes Evangelium&lt;/i&gt;&quot;.&lt;br /&gt;
- Die Mutterkirche von Jerusalem muß daher Gegenstand der Liebe, des Gebetes und der Aufmerksamkeit der ganzen Kirche, aller Bischöfe, Priester und Gläubigen des Volkes Gottes sein. Solidarisch sein mit der Kirche von Jerusalem, die Gemeinschaft und das Zeugnis leben, von dem diese Synode spricht, fällt in unsere Pflichten als Hirten und der bischöflichen Kollegialität.&lt;br /&gt;
- Das Heilige Land zu lieben bedeutet, die heiligen Orte zu besuchen und mit der lokalen Gemeinschaft zusammenzutreffen.&lt;br /&gt;
- Das Heilige Land zu lieben bedeutet auch ihm zu dienen: laßt Eure Mutterkirche nicht alleine und isoliert. Helft dem Heiligen Land durch Eure Gebete, Eure Liebe und Eure Solidarität, um zu verhindern, daß es ein großes Freilichtmuseum werde. Aus Angst zu verstummen angesichts der dramatischen Situation, die Ihr kennt, wäre eine Unterlassungssünde. Wir sind im übrigen dem Heiligen Stuhl, den Bischöfen, den Priestern und allen Freunden des Heiligen Landes sehr dankbar für das, was sie großherzig tun, um uns geistlich und materiell zu unterstützen. Wir danken der &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5818&amp;amp;entry_id=261&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/roman_curia/congregations/orientchurch/index_ge.htm&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/roman_curia/congregations/orientchurch/index_ge.htm&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Kongregation für die Orientalischen Kirchen&lt;/a&gt; und dem &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5819&amp;amp;entry_id=261&quot; title=&quot;http://www.ritterorden.de/&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.ritterorden.de/&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Ritterorden vom Heiligen Grab zu Jerusalem&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
- Die christliche Gemeinschaft des Heiligen Landes (kaum zwei Prozent der Bevölkerung) leidet unter Gewalt und Instabilität. Es ist eine Kirche von Kalvaria. Sie hat die große Verantwortung, die Botschaft des Friedens und der Versöhnung weiterzutragen. Trotz der unüberwindlich erscheinenden Schwierigkeiten glauben wir an Gott, den Herrn der Geschichte.&lt;/i&gt;&quot;&lt;br /&gt;
Mit diesen Worten also forderte Patriarch Twal eine aktive und tätige Solidarität aller Katholiken mit der Kirche im Heiligen Land, und mit dem Epheserbrief zeigte er schließlich noch auf Christus selbst, den Friedenskönig: &amp;quot;&lt;em&gt;Der Herr ist unser Friede. Er vereinigte die beiden Teile und riß durch Sein Sterben die trennende Wand der Feindschaft nieder ..., um die zwei in Seiner Person zu dem einen neuen Menschen zu machen. Er stiftete Frieden&lt;/em&gt;&amp;quot; (Eph 2,14 f.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Ehrengast &lt;strong&gt;Muhammad Al-Sammak&lt;/strong&gt;, Sunnit, politischer Berater des Großmufti der Republik Libanon:&lt;br /&gt;
Er habe sich zwei Fragen gestellt, als er die Einladung erhalten habe, bei der Synode sprechen zu sollen, nämlich: warum sei die Synode im besonderen für die Christen im Orient, und was bedeute es, daß ein Muslim zu einer Synode eingeladen sei, und welche Rolle solle er dabei in diesem Moment und für die Zukunft haben?&lt;br /&gt;
&quot;&lt;i&gt;Ich hoffe, daß die Initiative des saudi-arabischen Königs Abdallah Ben Abdel Aziz für einen interreligiösen und interkulturellen Dialog die arabische und islamische Aufmerksamkeit auf diese Fragestellung lenke, unter Berücksichtigung aller ihrer nationalen, religiösen und menschlichen Dimensionen, sodaß diese zwei Initiativen, die des Heiligen Stuhles&lt;/i&gt; [= Bischofssynode] &lt;i&gt;und die Saudi-Arabiens sich gegenseitig ergänzen können in Richtung einer Lösung für die Probleme der Christen im Orient, im Wissen, daß es sich um ein und dieselbe islamisch-christliche Fragestellung handelt.&lt;/i&gt;&quot; &lt;br /&gt;
Er glaube nicht, daß er deshalb zur Synode eingeladen worden sei, um über die Schwierigkeiten der Christen in bestimmten orientalischen Ländern zu erfahren, weil das Leiden an den sozialen und politischen Rückständen gemeinsam und geteilt sei, erklärt Al-Sammak. Er sehe eine Problematik beim Ansprechen einer Reziprozität (Gegenseitigkeit):&lt;br /&gt;
&quot;&lt;i&gt;Erstens den Versuch, etwas von der Struktur unserer nationalen Gesellschaften wegzureißen, sie auseinanderzubrechen und die Bande ihres über die letzten Jahrhunderte aufgebauten und anerkannten komplexen Gewebes abzulösen. Dann den Versuch, den Islam in einem anderen Licht zu zeigen als was er wirklich reflektiert, im Herstellen eines Gegensatzes zu dem, was er bekennt und auf was er grundlegend basiert, auf dem Wissen über die Unterschiede zwischen den Völkern als eines der Zeichen Gottes in der Schöpfung und als den lebendigen Ausdruck des Willens Gottes sowie auf der Akzeptanz der Regel des Pluralismus und des Respekts gegenüber den Unterschieden und für den Glauben in allen göttlichen Botschaften und worin sich Gott offenbarte. Der heilige Koran sagt: &#039;... Unter den Leuten der Schrift gibt es eine aufrechte Gemeinschaft. Sie rezitieren die Verse Gottes zu Nachtzeiten, während sie sich niederwerfen. Sie glauben an Gott und an den Jüngsten Tag. Sie gebieten das Gute und lehnen das Verwerfliche ab und wetteifern miteinander in guten Werken. Sie gehören wahrlich zu den Rechtschaffenen.&#039; (3:113-114). Zwei negative Punkte zeigen das Problem der orientalischen Christen: Der erste Punkt betrifft den Mangel an Respekt für die Rechte einer voll und ganz gleichwertigen Staatsbürgerschaft, wenn man dem Gesetz in bestimmten Ländern begegnet. Der zweite betrifft das Mißverständnis des Geistes der islamischen Lehren, insbesondere was den Teil mit den Christen betrifft, welche der heilige Koran als &#039;diejenigen, die den Gläubigen in Liebe am nächsten stehen&#039; einordnet, wobei zur Rechtfertigung dieser Liebe gesagt wird: &#039;Dies deshalb, weil es unter ihnen Priester und Mönche gibt und weil sie nicht hochmütig sind&#039;.&lt;/i&gt;&quot; &lt;br /&gt;
Diese beiden negativen Punkte seien zum Nachteil aller, der Christen und der Muslime. Deshalb sollten Christen und Muslime zusammenarbeiten, um diese beiden negativen Punkt in positive Elemente zu verwandeln.&lt;br /&gt;
&quot;&lt;i&gt;Die orientalische christliche Präsenz, die mit Muslimen zusammengeht, ist sowohl eine christliche als auch eine islamische Notwendigkeit. Sie ist nicht nur ein Bedürfnis für den Orient, sondern für die ganze Welt. Die Gefahr, die von der Erosion dieser Präsenz auf qualitativen und quantitativen Ebenen ausgeht, repräsentiert sowohl eine christliche als auch eine islamische Sorge, nicht nur für die orientalischen Muslime, sondern für alle Muslime auf der ganzen Welt. Des weiteren kann ich meinen Islam mit allen anderen Muslimen aus allen Staaten und aus allen Völkern leben, aber als ein Araber des Mittleren Ostens kann ich mein Arabischsein nicht ohne den christlichen Araber des Mittleren Ostens leben. Die Emigration von Christen ist eine Verarmung der arabischen Identität, der arabischen Kultur und ihrer Authentizität. Deshalb unterstreiche ich einmal mehr hier, am Sitz des Vatikan, was ich bereits am Sitz des verehrungswürdigen Mekka gesagt habe: ich bin besorgt über die Zukunft der orientalischen Muslimen wegen der Auswanderung orientalischer Christen. Die Präsenz der Christen aufrechtzuerhalten ist eine gemeinsame islamische Verpflichtung genauso wie eine gemeinsame christliche Verpflichtung. Die Christen des Orient sind nicht zufällig eine Minderheit. Sie sind die Ursprünge der Präsenz des Orient noch vor dem Islam. Sie sind ein integraler Teil der kulturellen, literarischen und wissenschaftlichen Formung der islamischen Zivilisation. Sie sind auch Pioniere der modernen arabischen Renaissance und haben deren Sprache bewahrt, die Sprache des heiligen Koran. Sie waren in der Befreiung und in der Wiedergewinnung der Souveränität an der Spitze, und sie stehen auch heute an der Spitze, um Widerstand zu leisten gegen die Okkupation, um nationale Rechte zu verteidigen, besonders in Jerusalem und allgemein im besetzten Palästina. Jeder Versuch, ihre Sache anzugehen ohne Berücksichtigung dieser wahren Fakten, die in unseren nationalen Gesellschaften verwurzelt sind, endet in den falschen Schlüssen, basierend auf der falschen Beurteilung, und führt folglich zu falschen Lösungen. Deshalb ist es sehr wichtig, daß diese Synode mehr sei als der Schrei christlichen Leidens, welcher ein Echo in diesem Tal der Schmerzen davon ist, was unsere Leiden im Orient darstellen. Die Hoffnung liegt in den praktischen und wissenschaftlichen Begründungen, welche die Synode zugunsten einer Initiative gemeinsamer islamisch-christlicher Kooperation geben könnte, die Christen schützen kann und auf die islamisch-christlichen Beziehungen achtgibt, sodaß es der Orient, der Ort göttlicher Offenbarung, weiter wert bleibe, den Banner des Glaubens, der Barmherzigkeit und des Friedens für ihn selbst und für die ganze Welt hochzuhalten.&lt;/i&gt;&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;2.&lt;/strong&gt; Interview mit &lt;strong&gt;Pater David Neuhaus SJ&lt;/strong&gt;, Patriarchalvikar des Lateinischen Patriarchats von Jerusalem &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5822&amp;amp;entry_id=261&quot; title=&quot;http://www.catholic.co.il&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.catholic.co.il&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;für die hebräischsprechenden Katholiken&lt;/a&gt;, vom heutigen 15. Oktober 2010. Er hatte &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/260-NAHOST-BISCHOFSSYNODE-BLEIBENDE-BEDEUTUNG-DES-HEILIGEN-LANDES.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;bereits am 12. Oktober 2010&lt;/a&gt; im Rahmen der dritten Generalversammlung offiziell Stellung bezogen. Der folgende englische Text von heute ist vom hochwürdigsten Herrn Patriarchalvikar selbst zur Veröffentlichung autorisiert worden und läuft unter dem Titel &amp;quot;&lt;em&gt;Die im Vikariat für die hebräischsprechenden Katholiken des Heiligen Landes verrichtete pastorale Arbeit&lt;/em&gt;&amp;quot;, und die Fragestellung der Korrespondentin lautete: &amp;quot;&lt;em&gt;There are three dimensions of the vicariate to be mentioned. Father David, please could you give an overview about your pastoral work done in the Vicariate of Hebrew speaking Catholics?&lt;/em&gt;&amp;quot; (&quot;&lt;i&gt;&lt;b&gt;Es gibt drei Bereiche des Vikariates, die erwähnenswert sind. Hochwürden David, könnten Sie bitte einen Überblick zu Ihrer im Vikariat für die hebräischsprechenden Katholiken geleisteten Arbeit geben?&lt;/b&gt;&lt;/i&gt;&quot;) Die Antwort lautete:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;&lt;em&gt;a) The sacramental dimension:&lt;br /&gt;
1955 Hebrew communities were founded in main cities of Israel in order to provide for the sacramental needs of Catholics who live imbedded in Israeli, Jewish Hebrew speaking society. Many of these Catholics were members of Jewish families who immigrated to Israel from Western and Eastern Europe. In the 1990s a new wave of Catholics arrived as part of 1 million new immigrants from the ex-Soviet Union and so today in the State of Israel there are 5 Hebrew speaking communities and 2 Russian speaking Communities.&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
(&lt;b&gt;&lt;em&gt;a) Der sakramentale Bereich:&lt;/em&gt;&lt;/b&gt; &lt;em&gt;1955 wurden in den großen Städten Israels hebräische Gemeinschaften gegründet, um für die sakramentalen Bedürfnisse der Katholiken zu sorgen, die in einer israelischen, jüdischen hebräischsprechenden Gesellschaft eingebettet leben. Viele dieser Katholiken waren Mitglieder jüdischer Familien, die aus West- und Osteuropa nach Israel einwanderten. In den 90er-Jahren kam eine neue Welle von Katholiken an als Teil von einer Million neuer Einwanderer der Ex-Sowjetunion, und so gibt es heute im Staat Israel fünf hebräischsprechende und zwei russischsprechende Gemeinschaften.&lt;/em&gt;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;b) The catechetical dimension:&lt;br /&gt;
In the State of Israel today there are thousands of Catholic children who study in Israeli Jewish Hebrew speaking schools. Who are they? They are the children of migrant workers, of refugees, and of Palestinian Arab families that for economic reasons have moved to Jewish Hebrew speaking towns and cities. These children receive an excellent education in the Israeli school system, but, obviously, they do not receive a Catholic education. Our Vicariate is concerned with this question in trying to ensure that the Catholic faith be presented to these children through the publication of catechetical material and religions instruction classes, all in Hebrew, the day-to-day language used by these children.&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
(&lt;b&gt;&lt;em&gt;b) Der katechetische Bereich:&lt;/em&gt;&lt;/b&gt; &lt;em&gt;im Staat Israel gibt es heute tausende katholische Kinder, die israelische jüdische hebräischsprechende Schulen besuchen. Wer sind sie? Sie sind Kinder von Gastarbeitern, von Flüchtlingen und von palästinensischen arabischen Familien, die aus ökonomischen Gründen in jüdische hebräischsprechende Städte gezogen sind. Diese Kinder erhalten eine exzellente Ausbildung im israelischen Schulsystem, aber sie erhalten natürlich keine katholische Erziehung. Unser Vikariat ist um diese Fragestellung besorgt, indem es versucht, diesen Kindern den katholischen Glauben mit Hilfe der Publikation katechetischen Materials und mit Hilfe von Religionsunterrichtsklassen vorzustellen, alles in Hebräisch, in der Alltagssprache, welche diese Kinder verwenden.&lt;/em&gt;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;c) The dialogic dimension:&lt;br /&gt;
In the State of Israel today there is a unique opportunity for Jewish-Christian dialogue. Israel is the only country where the Jews are the dominant and empowered majority. This means that Jews can be more confident and free of the traumas of the past and thus can seek to engage Christians in a dialogue in order to discover who Jesus is, what the Church is, etc. One of the important dimensions of the Vicariate is to offer to this Jewish public a Hebrew speaking face of the Church to teach about Christianity in Hebrew in the universities and in the Institutes of higher learning and to speak on public platforms when the society seeks to know what the Church teaches on any particular subject.&lt;/em&gt; &lt;br /&gt;
(&lt;b&gt;&lt;em&gt;c) Der Bereich des Dialoges:&lt;/em&gt;&lt;/b&gt; &lt;em&gt;im Staat Israel gibt es heute eine einzigartige Möglichkeit zum jüdisch-christlichen Dialog. Israel ist das einzige Land, wo die Juden die beherrschende und bevollmächtigte Mehrheit sind. Das bedeutet, daß Juden mehr Vertrauen haben und frei von den Traumata der Vergangenheit sein können, und so können sie danach streben, mit Christen in einen Dialog zu treten, um zu entdecken, wer Jesus sei, was die Kirche sei usw. Eine der wichtigen Dimensionen des Vikariates besteht darin, der jüdischen Öffentlichkeit ein hebräischsprechendes Gesicht der Kirche anzubieten, die in Hebräisch über das Christentum informiert, auf den Universitäten und in den Instituten höherer Studien, und die auf öffentlichen Plattformen spricht, wenn die Gesellschaft wissen möchte, was die Kirche zu jeglichem konkreten Sachbereich lehrt.&lt;/em&gt;)&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die weitere Frage der Korrespondentin &amp;quot;&lt;em&gt;What is the challenge of daily life hereto?&lt;/em&gt;&amp;quot; (&quot;&lt;i&gt;Was ist dabei die Herausforderung des täglichen Lebens?&lt;/i&gt;&quot;) beantwortete der Patriarchalvikar so: &amp;quot;&lt;em&gt;The challenge of living our Catholic life in Hebrew language within a Jewish society is also undoubtedly inculturating faith in a language that is the language of our sources, Hebrew, and within a tradition that defined Jesus&#039; own identity, the Jewish tradition.&lt;/em&gt;&amp;quot; (&quot;&lt;i&gt;Die Herausforderung, unser katholisches Leben in hebräischer Sprache innerhalb einer jüdischen Gesellschaft zu leben, besteht unzweifelhaft darin, den Glauben in eine Sprache zu inkulturieren, die die Sprache unserer Quellen ist, Hebräisch, und innerhalb einer Tradition, die Jesu eigene Identität definierte die jüdische Tradition.&lt;/i&gt;&quot;) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[&lt;strong&gt;BEITRAG NR. 5 DER ROMKORRESPONDENTIN&lt;/strong&gt; &lt;a href=&quot;mailto:gmtm@gmx.at&quot;&gt;&lt;strong&gt;MAG. MAG. GABRIELA MARIA MIHLIG&lt;/strong&gt;&lt;/a&gt; &lt;strong&gt;IM AUFTRAG DES LATEINISCHEN PATRIARCHEN VON JERUSALEM.&lt;/strong&gt;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_left&quot; style=&quot;width: 450px;&quot;&gt; &lt;br /&gt;
&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:35 --&gt;&lt;img height=&quot;600&quot; width=&quot;450&quot; class=&quot;serendipity_image_left&quot; src=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/uploads/DSC05996_kleiner.jpg&quot; alt=&quot;&quot;  /&gt;&lt;/div&gt; &lt;br /&gt;
&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Der katholisch-maronitische Erzbischof von Zypern, Joseph Soueif, in der Pfarrkirche St. Georg zu Kormakitis (Koruçam). Er ist Spezialsekretär der Nahost-Bischofssynode 2010.&lt;/div&gt; &lt;br /&gt;
&lt;/div&gt;Bei der &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5772&amp;amp;entry_id=261&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/news_services/press/sinodo/documents/bollettino_24_speciale-medio-oriente-2010/03_francese/b14_03.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/news_services/press/sinodo/documents/bollettino_24_speciale-medio-oriente-2010/03_francese/b14_03.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;neunten Generalversammlung&lt;/a&gt; der Nahost-Bischofssynode kam heute nachmittag auch der Spezialsekretär der Vollversammlung in französischer Sprache zu Wort, der katholische Erzbischof von Zypern (für die Maroniten), &lt;strong&gt;Seine Exzellenz Joseph Soueif&lt;/strong&gt;: &amp;quot;&lt;em&gt;Die Synode für den Nahen Osten ist ein Platz innerhalb der Kirche, um die Erfahrung der Vereinigung und des Zeugnisses zu erneuern, &#039;&lt;em&gt;damit die Welt glaube&lt;/em&gt;&#039; (Joh 17,21). Die Gemeinschaft ist in der Tat der Ausgangspunkt für die Existenz der Gemeinde der Gläubigen: diese wird gestärkt und entwickelt sich in der persönlichen Begegnung mit dem Herrn Jesus, in Seinem Wort und im Eucharistischen Opfer; und von dort geht es zum Zeugnis des Lebens, in der Zusammenarbeit und in der gewählten Strategie für heute. Wir wollen mit Ernsthaftigkeit, Demut, Verantwortung und Liebe die negativen Elemente wahrnehmen, welche die Gemeinschaft behindern: der Ökumenismus wird die pastorale Methodologie vorrangiger Bedeutung sein. Und mit der Liebe Christi gelangt man zum Dialog des Lebens, und man respektiert den theologischen Dialog, der ein Werk des Geistes ist. Es ist nötig, an die Kraft der Präsenz im Nahen Osten zu glauben; es ist eine qualitative, dynamische, missionarische und diakonale Präsenz, die im Orient und im Okzident immer schon so war und die immer so bleiben wird. Es ist nötig zu glauben, daß nur Gott der Herr der Geschichte und der Zeiten sei, wir sollten gegenüber Seinem Plan aufmerksam sein. Es gibt aber Herausforderungen: die politische Situation, Konflikte, die Problematik der Religionsfreiheit und der Gewissensfreiheit. Die Kirche ist ein Garant der Freiheit, und deshalb ist ihre Präsenz nicht nur für die Christen selbst ein Gewinn, sondern für alle, im besonderen für jene, die den menschlichen und geistlichen Werten verbunden sind und die sich direkt oder indirekt mit der Haltung der Kirche treffen. Somit ist die Präsenz der Christen wirklich ein Zeichen und muß auf der Ebene der Weltkirche und der Internationalen Gemeinschaft unterstützt werden, um der Bevölkerungsmehrheit begegnen zu können, aber auch den sozioreligiösen Systemen, die den menschlichen Werten, den Werten der Freiheit, des Dialoges und der Begegnung der verschiedenen Kulturen widersprechen. Heute lebt man einen echten kulturellen und mentalitätsmäßigen Konflikt, einen Konflikt der Herangehensweisen und der Visionen, auch innerhalb der Religion selbst, und hier hat das Christentum viel zu sagen und zu tun, ja auch eine Antwort anzubieten. Unternehmen wir gemeinsame Initiativen, um Erziehungs- und Sozialprojekte auszuarbeiten, die dem Mentalitätswandel helfen, um zur Akzeptanz der Unterschiede und der Menschenrechte zu erziehen. Die Region erwartet von den Christen einen klaren Beitrag zum Aufbau der Kultur der Vergebung und des Friedens. Unsere Abwesenheit ist ein Verlust für uns und für alle miteinander; die Auswanderung jedoch muß der missionarischen Ausdehnung dienen, dadurch daß die Spiritualität des Orients weitergetragen werde, durch die Liturgie, welche im Leben der Gläubigen sehr starke Bereiche einnimmt, und durch verschiedene religiöse und menschliche Haltungen, die aus unseren Familien in den großen säkularisierten Gesellschaften Sauerteig und Salz machen. Andererseits ist die Einwanderung der Christen in die Region ein prophetisches Zeichen des Zeugnisses, von dem niemand von uns weiß, welche Früchte daraus folgen werden. Die Geschichte lehrt uns, daß die ersten syrischen christlichen Gemeinschaften in Indien und China unter den gegebenen sozialen Bedingungen angekommen sind und den Glauben gebracht haben. Wir bitten unsere Brüder, die Haltung der Solidarität zu verstärken, und wir fordern von uns selbst, daß wir seelsorgliche, spirituelle und soziale Projekte durchführen, welche die Gemeinschaft ausdrücken und das Vertrauen in unserem Volk wiederherstellen. &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/232-ZYPERN-WIEDERHERSTELLUNG-DER-IKONE-DES-MULTIKULTURALISMUS.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Die Erfahrung von Zypern&lt;/a&gt; - meiner Diözese - zeigt, daß die Religionen trotz der Verletzungen gemeinsam leben können: wir Maroniten leben seit 1200 Jahren auf der Insel Zypern, und unsere Geschichte erinnert uns an Heilige und Märtyrer; mit unseren Volksgenossen suchen wir nach dem Frieden in der Gerechtigkeit und nach der Liebe auf dem Fundament der Wahrheit und der Freiheit. Wir wollen, daß sich alle Kirchen und Moscheen gegenüber allen öffnen und daß sie ein Platz der Begegnung und der Vergebung seien sowie ein Ort zur Läuterung der Erinnerungen. Wir Maroniten wollen in unsere Dörfer zurückkehren, trotz der Schwierigkeiten. Wir wollen auf der Insel Zypern, die als Brücke zwischen Orient und Okzident fungiert, die Werte des Dialoges und das Zusammenleben bezeugen, um die Kultur des Friedens und der Liebe aufzubauen.&lt;/em&gt;&amp;quot; (Meine Übersetzung ist aus dem Italienischen.) Ähnliche Worte fand der einzige auf Zypern regierende katholische Erzbischof auch schon bei einem im traditionellen maronitischen Ort Kormakitis (Zypern) am 15. Mai 2010 veranstalteten Friedenskonzert für alle Volksgruppen der Insel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div align=&quot;center&quot;&gt;&lt;object height=&quot;385&quot; width=&quot;480&quot;&gt;&lt;param name=&quot;movie&quot; value=&quot;http://www.youtube.com/v/94z39qRgRAQ?fs=1&amp;amp;hl=de_DE&quot; /&gt;&lt;param name=&quot;allowFullScreen&quot; value=&quot;true&quot; /&gt;&lt;param name=&quot;allowscriptaccess&quot; value=&quot;always&quot; /&gt;&lt;embed height=&quot;385&quot; width=&quot;480&quot; src=&quot;http://www.youtube.com/v/94z39qRgRAQ?fs=1&amp;amp;hl=de_DE&quot; type=&quot;application/x-shockwave-flash&quot; allowscriptaccess=&quot;always&quot; allowfullscreen=&quot;true&quot; /&gt;&lt;/object&gt;&lt;/div&gt; &lt;div class=&quot;serendipity_babelfish&quot;&gt;Übersetze nach  &lt;a href=&quot;http://babelfish.altavista.com/babelfish/trurl_pagecontent?url=http%3A%2F%2Fwww.internetpfarre.de%2Fblog%2Farchives%2F261-NAHOST-BISCHOFSSYNODE-OHNE-DIE-CHRISTEN-SINKT-REALISTISCHE-CHANCE-AUF-FRIEDEN.html&amp;amp;lp=de%5Fen&quot;&gt;en&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;http://babelfish.altavista.com/babelfish/trurl_pagecontent?url=http%3A%2F%2Fwww.internetpfarre.de%2Fblog%2Farchives%2F261-NAHOST-BISCHOFSSYNODE-OHNE-DIE-CHRISTEN-SINKT-REALISTISCHE-CHANCE-AUF-FRIEDEN.html&amp;amp;lp=de%5Ffr&quot;&gt;fr&lt;/a&gt;&lt;/div&gt; 
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    <pubDate>Fri, 15 Oct 2010 22:00:00 +0200</pubDate>
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    <title>BISCHOF WALTER MIXA: BITTE UM VERSÖHNUNG UND ZUSAMMENHALT</title>
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            <category>Aktuelle Fürbitten</category>
            <category>Aktuelle Predigt</category>
            <category>News Kommentare</category>
            <category>Sonstiges</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Padre Alex / Dr. Alexander Pytlik)</author>
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    &lt;i&gt;Diesen Brief diktierte mir der emeritierte Diözesanbischof und Militärordinarius Dr. Walter Mixa bereits am vergangenen Samstag nachmittag, heute wird er offiziell veröffentlicht.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Bitte um Versöhnung und neuen Zusammenhalt der Gläubigen in der Diözese Augsburg des emeritierten Katholischen Diözesan- und Militärbischofs Dr. Walter Mixa:&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Während der vergangenen Monate ist sehr viel in den Medien&lt;/b&gt; über die Verhältnisse in der &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5410&amp;amp;entry_id=250&quot; title=&quot;http://www.bistum-augsburg.de/&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.bistum-augsburg.de/&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Diözese Augsburg&lt;/a&gt;, auch über meine Person, geschrieben und gesagt worden. In vielfältiger Hinsicht waren die Berichte &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5411&amp;amp;entry_id=250&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/249-TOTALES-MOBBING-BISCHOF-WALTER-MIXA-ZWISCHEN-REHABILITATION-UND-VERURTEILUNG.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/249-TOTALES-MOBBING-BISCHOF-WALTER-MIXA-ZWISCHEN-REHABILITATION-UND-VERURTEILUNG.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;in dieser oder jener Richtung tendenziös&lt;/a&gt;. &lt;b&gt;Über diese vergangenen Berichte will ich jetzt nicht sprechen&lt;/b&gt;, da sie weitgehend bekannt sind. Mir geht es mit meinem jetzigen Zeugnis nicht nur um eine Klarstellung, sondern darum, auch eine Versöhnung zu erbitten und alle dazu einzuladen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Vierzehn Jahre lang bin ich sehr gern Diözesanbischof&lt;/b&gt; sowohl in &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5412&amp;amp;entry_id=250&quot; title=&quot;http://www.bistum-eichstaett.de/&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.bistum-eichstaett.de/&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Eichstätt&lt;/a&gt; als auch in &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5410&amp;amp;entry_id=250&quot; title=&quot;http://www.bistum-augsburg.de/&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.bistum-augsburg.de/&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Augsburg&lt;/a&gt; gewesen und habe meine bischöflichen Dienste mit großer Bereitschaft und Liebe getan. Ebenso war ich in der Militärseelsorge mit unseren Soldaten in den verschiedenen Situationen immer gut verbunden und habe versucht, ihre Sorgen und Anliegen mitzutragen und auch den nötigen Trost zu geben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Wie allgemein bekannt, bin ich durch die widrigen Umstände&lt;/b&gt;, die sich wegen der Mißhandlungsfälle in verschiedenen Internaten und Häusern ergeben haben, auch ins Gespräch gekommen. Zwanzig Jahre hatte ich als Stadtpfarrer von Schrobenhausen eine Mitverantwortung für das dortige Kinder- und Jugendheim.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;In den vielen Jahren meines Dienstes habe ich immer versucht&lt;/b&gt;, den richtigen Weg einzuschlagen und mich bemüht, die Erwartungen von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen zu erfüllen. Ich will keineswegs verschweigen, daß mir nicht immer alle diese Vorsätze in der rechten Weise gelungen sind. Ich habe sicher auch viele Fehler gemacht, obwohl ich niemanden in irgendeiner Weise verletzen oder beschädigen wollte. Es soll aber nicht irgendeine Beschönigung ausgesprochen werden, sondern ich bitte nicht nur um Entschuldigung, sondern vor allem um Verzeihung für alles, was ich nicht recht gemacht habe und vor allen Dingen um Verzeihung bei all den Menschen, die ich nicht in der rechten Weise behandelt habe, deren Erwartungen ich nicht erfüllt habe und die ich enttäuscht habe. Dies tut mir von ganzem Herzen leid. Ein großer Trost ist für mich, daß in der Botschaft Jesu immer wieder die Rede ist von der Barmherzigkeit, die Gott uns in der Liebe Jesu schenkt. Damit will ich sagen: ich bin in vieler Hinsicht schuldig geworden und bitte alle, die ich enttäuscht habe, nochmals nicht nur um Verständnis, sondern auch um Verzeihung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Wegen der sich zusammenbrauenden Berichte in der unterschiedlichsten Weise&lt;/b&gt; sah ich mich in einer sehr schmerzlichen Situation veranlaßt, sehr schweren Herzens dem Papst meinen bischöflichen Dienst anzubieten, die sogenannte Resignation auf das Amt des Diözesanbischofs auszusprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Für mich ist es jetzt von einer ganz großen Bedeutung&lt;/b&gt;, daß in unserer Diözese gegenseitige Streitereien und gegenseitige schwerwiegende Vorwürfe abgebaut werden und daß wir alle zu einem guten Einverständnis und zum Frieden in der Gemeinschaft der Kirche finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Der Heilige Vater hat mir in seinem sehr liebevollen Brief geschrieben&lt;/b&gt;, daß ich nach meinem Rücktritt von meinem Bischofsamt in Augsburg &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5411&amp;amp;entry_id=250&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/249-TOTALES-MOBBING-BISCHOF-WALTER-MIXA-ZWISCHEN-REHABILITATION-UND-VERURTEILUNG.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/249-TOTALES-MOBBING-BISCHOF-WALTER-MIXA-ZWISCHEN-REHABILITATION-UND-VERURTEILUNG.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;immer Bischof bleibe&lt;/a&gt; und daß ich die geistlichen Dienste wie die Feier der Eucharistie, die Spendung der Sakramente, auch der Firmung, wahrnehmen sollte und in unterschiedlicher Weise auch geistlich für viele Menschen da sein kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Gleichzeitig sage ich allen unseren Priestern&lt;/b&gt;, Diakonen, hauptberuflichen und ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für ihre verantwortungsvollen Dienste ein aufrichtiges Vergelt´s Gott!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Wichtig ist für mich jetzt vor allen Dingen&lt;/b&gt;, daß wir uns alle durch Taufe und Firmung als Gemeinschaft innerhalb der Katholischen Kirche verstehen, daß wir füreinander eintreten, aber auch füreinander beten und besonders auch mit Überzeugung die Eucharistie als Zeichen der Einheit feiern. Mit diesem Wunsch bitte ich alle in der Diözese nochmals um Verzeihung für das, was ich nicht richtig gemacht habe und bitte gleichzeitig um die Bereitschaft zur gegenseitigen Versöhnung und auch wieder zu gegenseitigem Vertrauen. Das ist mein ganz großer Wunsch, und ich hoffe und bete darum, daß uns dies in der kommenden Zeit mit dem Segen Gottes, mit der Fürsprache der Gottesmutter, nicht zuletzt auch durch das Beispiel der Heiligen gelingen möge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Mit ganz herzlichen Versöhnungs- und Segensbitten bin ich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
+ Walter Mixa&lt;/b&gt;, emeritierter Diözesanbischof von Augsburg und emeritierter Militärordinarius der Bundesrepublik Deutschland &lt;div class=&quot;serendipity_babelfish&quot;&gt;Übersetze nach  &lt;a href=&quot;http://babelfish.altavista.com/babelfish/trurl_pagecontent?url=http%3A%2F%2Fwww.internetpfarre.de%2Fblog%2Farchives%2F250-BISCHOF-WALTER-MIXA-BITTE-UM-VERSOEHNUNG-UND-ZUSAMMENHALT.html&amp;amp;lp=de%5Fen&quot;&gt;en&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;http://babelfish.altavista.com/babelfish/trurl_pagecontent?url=http%3A%2F%2Fwww.internetpfarre.de%2Fblog%2Farchives%2F250-BISCHOF-WALTER-MIXA-BITTE-UM-VERSOEHNUNG-UND-ZUSAMMENHALT.html&amp;amp;lp=de%5Ffr&quot;&gt;fr&lt;/a&gt;&lt;/div&gt; 
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    <pubDate>Wed, 23 Jun 2010 12:00:00 +0200</pubDate>
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