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    <title>www.internetpfarre.de/blog/ - Padre Alex - Mag. Mag. Dr. Alexander Pytlik - Aktuelle Fürbitten</title>
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<pubDate>Wed, 17 Aug 2011 21:25:12 GMT</pubDate>

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        <title>RSS: www.internetpfarre.de/blog/ - Padre Alex - Mag. Mag. Dr. Alexander Pytlik - Aktuelle Fürbitten - Internetpfarrei Kirche katholisch / Kirchenrecht, Naturrecht, Bioethik, Theologie, Predigten, katholische News</title>
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    <title>KRÄUTERWEIHE IM FRAUENDREISSIGER: DER ALTE TEXT FREI INS DEUTSCHE ÜBERTRAGEN</title>
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            <category>Aktuelle Fürbitten</category>
            <category>Sonstiges</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Padre Alex / Dr. Alexander Pytlik)</author>
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    &lt;p&gt; &lt;strong&gt;Nicht wenige lateinische Katholiken&lt;/strong&gt; sind darüber informiert, daß der Römische Ritus zwei offizielle Formen besitzt, die ordentliche und die (ältere) außerordentliche. Die römische Instruktion &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/279-KOMMENTAR-ZUR-INSTRUKTION-UNIVERSAE-ECCLESIAE.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Universae Ecclesiae&lt;/a&gt; über die Ausführung des als Motu proprio erlassenen Apostolischen Schreibens &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/220-KOMMENTAR-ZUM-MOTU-PROPRIO-SUMMORUM-PONTIFICUM.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Summorum Pontificum&lt;/a&gt; von Papst Benedikt XVI. hat auch in ihrer Nummer 35 festgehalten, daß der Gebrauch des (älteren) Rituale Romanum gestattet ist, und als ein sehr schönes Beispiel möchte ich heute auf die alten Kräuterweihegebete verweisen, die ich im folgenden zum Teil präzise, zum Teil aber auch freier bzw. im Fall des dritten Gebetes mit zusätzlichen Verständnishinweisen ins Deutsche übertragen habe. &lt;br /&gt;
&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_right&quot; style=&quot;width: 85px;&quot;&gt; &lt;br /&gt;
&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;a class=&quot;serendipity_image_link&quot; href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/uploads/frauendreissiger2011_eichstaett_buchenhuell.jpg&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:37 --&gt;&lt;img width=&quot;85&quot; height=&quot;110&quot; class=&quot;serendipity_image_right&quot; src=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/uploads/frauendreissiger2011_eichstaett_buchenhuell.serendipityThumb.jpg&quot; alt=&quot;&quot;  /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt; &lt;br /&gt;
&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Frauen-dreißiger in Buchenhüll ab 15. August 2011 zur Vorbereitung des Papst-besuches in Deutschland; mit S. E. Bischof Dr. Walter Mixa am 18. September 2011 (Sonntag zum feierlichen Frauen-dreißiger-schluß).&lt;/div&gt; &lt;br /&gt;
&lt;/div&gt; Ich bin dabei von meinem Rituale Romanum aus dem Jahre 1925 ausgegangen, und zwar von der ab S. 402 abgedruckten &lt;strong&gt;BENEDICTIO HERBARUM IN FESTO ASSUMPTIONIS B. MARIAE V.&lt;/strong&gt;, wobei diese Kräutersegnung zum Fest der Aufnahme der allerseligsten Jungfrau Maria als nicht-reservierte Segnung Nr. 11 verzeichnet ist. Als Antiphon zum Psalm 64 (65) eignet sich im übrigen vorzüglich das Ave Maria (zum Vergleich das bei introibo.net angebotene &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6273&amp;amp;entry_id=285&quot; title=&quot;http://www.introibo.net/download/rituale/kraeuterweihe.pdf&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.introibo.net/download/rituale/kraeuterweihe.pdf&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;lateinisch-deutsche Formular&lt;/a&gt; der Kräutersegnung):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[&lt;strong&gt;BEGINN DER KRÄUTERSEGNUNG AM 15. AUGUST:&lt;/strong&gt;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
V. Unsere Hilfe ist im Namen des Herrn!&lt;br /&gt;
R. Der Himmel und Erde erschaffen hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Psalm 64 (65)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2 Dir gebührt Lobgesang, Gott, auf dem Zion, / Dir erfüllt man Gelübde.&lt;br /&gt;
3 Du erhörst die Gebete. / Alle Menschen kommen zu Dir&lt;br /&gt;
4 unter der Last ihrer Sünden. Unsere Schuld ist zu groß für uns, / Du wirst sie vergeben.&lt;br /&gt;
5 Wohl denen, die Du erwählst und in Deine Nähe holst, / die in den Vorhöfen Deines Heiligtums wohnen. Wir wollen uns am Gut Deines Hauses sättigen, / am Gut Deines Tempels.&lt;br /&gt;
6 Du vollbringst erstaunliche Taten, / erhörst uns in Treue, Du Gott unsres Heiles, Du Zuversicht aller Enden der Erde / und der fernsten Gestade.&lt;br /&gt;
7 Du gründest die Berge in Deiner Kraft, / Du gürtest Dich mit Stärke.&lt;br /&gt;
8 Du stillst das Brausen der Meere, / das Brausen ihrer Wogen, das Tosen der Völker.&lt;br /&gt;
9 Alle, die an den Enden der Erde wohnen, / erschauern vor Deinen Zeichen; / Ost und West erfüllst Du mit Jubel.&lt;br /&gt;
10 Du sorgst für das Land und tränkst es; / Du überschüttest es mit Reichtum. Der Bach Gottes ist reichlich gefüllt, / Du schaffst ihnen Korn; so ordnest Du alles.&lt;br /&gt;
11 Du tränkst die Furchen, ebnest die Schollen, / machst sie weich durch Regen, segnest ihre Gewächse.&lt;br /&gt;
12 Du krönst das Jahr mit Deiner Güte, / Deinen Spuren folgt Überfluß.&lt;br /&gt;
13 In der Steppe prangen die Auen, / die Höhen umgürten sich mit Jubel.&lt;br /&gt;
14 Die Weiden schmücken sich mit Herden, / die Täler hüllen sich in Korn. / Sie jauchzen und singen.&lt;br /&gt;
Ehre sei dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist, wie im Anfang, so auch jetzt und allezeit und in Ewigkeit. Amen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
V. Der Herr spendet Segen.&lt;br /&gt;
R. Und unser Land gibt seinen Ertrag.&lt;br /&gt;
V. Du tränkst die Berge aus Deinen Kammern.&lt;br /&gt;
R. Aus Deinen Wolken wird die Erde satt.&lt;br /&gt;
V. Du läßt Gras wachsen für das Vieh.&lt;br /&gt;
R. Und auch Pflanzen für den Menschen,&lt;br /&gt;
V. die er anbaut, damit er Brot gewinne von der Erde.&lt;br /&gt;
R. Und Wein, der das Herz des Menschen erfreut,&lt;br /&gt;
V. damit sein Gesicht von Öl erglänze.&lt;br /&gt;
R. Und Brot das Menschenherz stärke.&lt;br /&gt;
V. Er sandte Sein Wort und heilte sie.&lt;br /&gt;
R. Und befreite sie von ihrem Verderben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
V. Herr, erhöre mein Gebet!&lt;br /&gt;
R. Und laß&#039; mein Rufen zu Dir kommen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
V. Der Herr sei mit euch!&lt;br /&gt;
R. Und mit deinem Geiste!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;I. Lasset uns beten!&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allmächtiger ewiger Gott, der Du Himmel, Erde und Meer, Sichtbares und Unsichtbares durch Dein Wort aus dem Nichts erschaffen hast und zum Gebrauch der Menschen und Tiere die Erde hervorbringen lassest Bäume und Kräuter, welche nach Deiner mildreichen Anordnung in ihrer jeweiligen Eigenart aus sich Frucht bringen, nicht nur als Kräuternahrung für die Beseelten, sondern auch zur Heilung kranker Körper. Inniglich bitten wir Dich mit Herz und Mund, Du wollest diese unterschiedlichen Kräutergattungen und Früchte durch Deine gnadenreiche Milde + segnen, damit sie durch den Einfluß der neuen Gnade Deines Segens und durch den rechten Gebrauch für Mensch und Tier in Deinem heiligen Namen über ihre von Dir gegebene natürliche Kraft hinaus reichen Schutz gewähren gegen alle Krankheit und Vergiftung. Durch unseren Herrn Jesus Christus, der in der Einheit des Heiligen Geistes mit Dir lebt und regiert von Ewigkeit zu Ewigkeit. AMEN.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;II. Lasset uns beten!&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
O Gott, der Du durch Deinen Knecht Moses die Söhne Israels anleitetest, Manipeln der neuen Früchte zu ihrer Segnung zu den Priestern zu bringen, unter Auswahl der feinsten und schönsten Früchte der Gewächse und unter dem Ausdruck großer Freude vor Dir als ihrem wahren Gott: höre unsere Anrufungen, und gieße die Überfülle Deines + Segens auf uns und auf diese Bündel der neuen Gewächse und diese Collectio neuer Kräuter und Früchte, die wir Dir voll Dank an diesem hochfestlichen Tag darstellen und in Deinem Namen + segnen. Gewähre gnädig, daß überall dort wo auch immer von diesen gesegneten Kräutern etwas aufbewahrt, mitgetragen oder anders verwendet wird, Menschen, Schafe, Vieh, Reit- und Lasttiere heilende Hilfe finden gegen Krankheiten, Seuchen, Geschwüre, Bösartigkeiten und Verwünschungen sowie gegen die Gifte und Bisse der Schlangen und anderer Tiere, aber auch Verteidigung finden gegen teuflische Illusionen, Machenschaften und betrügerische Verführungen. Und so mögen wir beladen mit Manipeln guter Werke, durch die Verdienste der allerseligsten Jungfrau und Gottesmutter Maria, deren leibliche Aufnahme in den Himmel wir feierlich begehen, gewürdigt werden, eben dort zugelassen zu werden. Durch unseren Herrn Jesus Christus, der in der Einheit des Heiligen Geistes mit Dir lebt und regiert von Ewigkeit zu Ewigkeit. AMEN.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;III. Lasset uns beten!&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gott, Du ließest durch Jesaja im Alten Bunde ankündigen: &quot;&lt;i&gt;Aus dem Baumstumpf von Jesse, aus dem Baumstumpf Isais, des Vaters Davids, wächst ein Reis hervor, ein junger Trieb aus seinen Wurzeln bringt Frucht.&lt;/i&gt;&quot; (Jes 11,1) Wir singen in der Weihnachtszeit immer wieder neu: &quot;&lt;i&gt;Es ist ein Ros entsprungen aus einer Wurzel zart, von Jesse, von Isai, dem Vater Davids, kam die Art. Das Röslein, davon Jesaja sagt, ist Maria, die Reine.&lt;/i&gt;&quot; Dieses Röslein, diesen Reis aus Isais Stumpf, diesen Zweig Jesses, diese virgam Jesse, nämlich die allerseligste Jungfrau und Gottesgebärerin, die Mutter Deines Sohnes und unseres Herrn Jesus Christus, hast Du am heutigen Tage in den Himmel erhoben, damit Du uns Sterblichen auf ihre Bitten hin und unter ihrem Patronat die Frucht ihres Leibes, Deinen Sohn, vermittelst: wir bitten Dich demütig, daß wir kraft der Vollmacht dieses Deines Sohnes und unter dem glorreichen Patrozinium Seiner Mutter die Schutzwirkungen dieser Früchte der Erde für das irdische und ewige Heil zu nützen vermögen. Durch unseren selben Herrn Jesus Christus, der in der Einheit des Heiligen Geistes mit Dir lebt und regiert von Ewigkeit zu Ewigkeit. AMEN.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der Segen des allmächtigen Gottes, des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes komme auf diese Bündel herab und bleibe auf ihnen allezeit. AMEN.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[&lt;strong&gt;ENDE DER KRÄUTERSEGNUNG ZU BEGINN DES FRAUENDREISSIGERS.&lt;/strong&gt;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Und so lade ich noch sehr herzlich ein&lt;/strong&gt;, während der traditionellen Kräuterweihe-Zeit des Frauendreißigers zu Ehren der in den Himmel mit Seele und Leib aufgenommenen Gottesmutter Maria auch die eine oder andere Wallfahrt in den uralten Marienort St. Marien Buchenhüll, Ortsteil von Eichstätt, zu unternehmen. In diesem Jahr dient dieser sommerliche Marienmonat vor allem auch der geistlich-marianischen Vorbereitung auf den Besuch Seiner Heiligkeit Papst Benedikt XVI., weshalb vier seiner Vorgänger mit ihren wesentlichen Aussagen über dieselbe Gottesmutter Maria im Mittelpunkt der diesjährigen Frauendreißigerpredigten stehen werden. Alle genauen Termine können dem &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6272&amp;amp;entry_id=285&quot; title=&quot;http://www.padre.at/frauendreissiger2011_eichstaett_buchenhuell.jpg&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.padre.at/frauendreissiger2011_eichstaett_buchenhuell.jpg&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Buchenhüller Werbeplakat&lt;/a&gt; entnommen werden. Euer Padre Alex - Kirchenrektor Dr. Alexander Pytlik &lt;div class=&quot;serendipity_babelfish&quot;&gt;Übersetze nach  &lt;a href=&quot;http://babelfish.altavista.com/babelfish/trurl_pagecontent?url=http%3A%2F%2Fwww.internetpfarre.de%2Fblog%2Farchives%2F285-KRAEUTERWEIHE-IM-FRAUENDREISSIGER-DER-ALTE-TEXT-FREI-INS-DEUTSCHE-UEBERTRAGEN.html&amp;amp;lp=de%5Fen&quot;&gt;en&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;http://babelfish.altavista.com/babelfish/trurl_pagecontent?url=http%3A%2F%2Fwww.internetpfarre.de%2Fblog%2Farchives%2F285-KRAEUTERWEIHE-IM-FRAUENDREISSIGER-DER-ALTE-TEXT-FREI-INS-DEUTSCHE-UEBERTRAGEN.html&amp;amp;lp=de%5Ffr&quot;&gt;fr&lt;/a&gt;&lt;/div&gt; 
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    <pubDate>Mon, 15 Aug 2011 00:01:00 +0200</pubDate>
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    <title>60. PRIESTERWEIHETAG VON PAPST BENEDIKT UND DAS HERZ-JESU-FEST</title>
    <link>http://www.internetpfarre.de/blog/archives/281-60.-PRIESTERWEIHETAG-VON-PAPST-BENEDIKT-UND-DAS-HERZ-JESU-FEST.html</link>
            <category>Aktuelle Fürbitten</category>
            <category>Aktuelle Predigt</category>
            <category>News Kommentare</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Padre Alex / Dr. Alexander Pytlik)</author>
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    &lt;strong&gt;Mit großer Freude blickt die ganze Katholische Kirche &lt;/strong&gt;am heutigen Hochfest der heiligen Apostelfürsten Petrus und Paulus mit all ihren &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/262-NAHOST-BISCHOFSSYNODE-PROF.-WINKLER-ZU-DEN-VIELEN-RITEN-IN-DER-KATHOLISCHEN-KIRCHE.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Riten(kirchen)&lt;/a&gt; und Teilkirchen auf den Nachfolger Petri, auf den regierenden Papst Benedikt XVI., der seinen 60. Priesterweihetag begeht. Viele Diözesen und Pfarreien haben den Bitten des Heiligen Stuhles und ihrer Bischöfe entsprochen und organisieren besondere Gebetsstunden, insbesondere vor dem Allerheiligsten Sakrament des Altares. Besonders geeignet ist dazu auch noch der 1. Juli 2011, in diesem Jahr nämlich (nach dem späten Osterfest) das Hochfest des Heiligsten Herzens Jesu (der 1. Juli ist ansonsten im Kalendarium für die außerordentliche Form des Römischen Ritus das Hochfest des Kostbaren Blutes Jesu Christi, wobei aber immer der ganze Monat Juni dem Heiligsten Herzen Jesu und der ganze Monat Juli dem Kostbaren Blute Christi geweiht ist). Das Herz-Jesu-Fest ist auch der Weltgebetstag für die Heiligung der Priester. Bevor ich aus diesem Anlaß den aktuellen Text des weltkirchlichen Herz-Jesu-Sühnegebetes abschließend &lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/117-HERZ-JESU-FEST-SUEHNEGEBET-DER-KATHOLISCHEN-KIRCHE.html&quot;&gt;in Erinnerung&lt;/a&gt; rufe, blicke ich in großer Dankbarkeit auf das Vorjahr zurück und auf den Abschluß des &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6236&amp;amp;entry_id=281&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/216-PAEPSTLICHES-JAHR-DES-PRIESTERS-VORBILDER-UND-ABLAESSE.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/216-PAEPSTLICHES-JAHR-DES-PRIESTERS-VORBILDER-UND-ABLAESSE.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Priesterjahres&lt;/a&gt; in Rom auf dem Petersplatz, nämlich am Hochfest des Heiligsten Herzen Jesu. Schon am Vorabend konnte ich dabei sein, es beteten tausende Priester mit dem Papst vor dem Allerheiligsten Sakrament, und es gab auch eine beeindruckende Anbetungsstille. Bei der &lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6235&amp;amp;entry_id=281&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/homilies/2010/documents/hf_ben-xvi_hom_20100611_concl-anno-sac_ge.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/homilies/2010/documents/hf_ben-xvi_hom_20100611_concl-anno-sac_ge.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot;&gt;Predigt in der Herz-Jesu-Festmesse&lt;/a&gt; sagte der Heilige Vater dann vor mehr als einem Jahr:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[&lt;b&gt;BEGINN DER PÄPSTLICHEN&lt;/b&gt; &lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6235&amp;amp;entry_id=281&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/homilies/2010/documents/hf_ben-xvi_hom_20100611_concl-anno-sac_ge.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/homilies/2010/documents/hf_ben-xvi_hom_20100611_concl-anno-sac_ge.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot;&gt;&lt;b&gt;HERZ-JESU-PREDIGT&lt;/b&gt;&lt;/a&gt; &lt;b&gt;AUS DEM VORJAHR:&lt;/b&gt;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Das&lt;/b&gt; &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6227&amp;amp;entry_id=281&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/special/anno_sac/index_ge.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/special/anno_sac/index_ge.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;b&gt;Priesterjahr&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;, das wir 150 Jahre nach dem Tod des heiligen Pfarrers von Ars, dem Vorbild priesterlichen Dienens in unserer Welt, begangen haben, geht zu Ende. Vom Pfarrer von Ars haben wir uns führen lassen, um Größe und Schönheit des priesterlichen Dienstes neu zu verstehen. Der Priester ist nicht einfach ein Amtsträger, wie ihn jede Gesellschaft braucht, damit gewisse Funktionen in ihr erfüllt werden können. Er tut vielmehr etwas, das kein Mensch aus sich heraus kann: er spricht in Christi Namen das Wort der Vergebung für unsere Sünden und ändert so von Gott her den Zustand unseres Lebens. Er spricht über die Gaben von Brot und Wein die Dankesworte Christi, die Wandlungsworte sind – Ihn selbst, den Auferstandenen, Sein Fleisch und Sein Blut gegenwärtig werden lassen und so die Elemente der Welt verändern: die Welt auf Gott hin aufreißen und mit Ihm zusammenfügen. So ist Priestertum nicht einfach „Amt“, sondern Sakrament: Gott bedient sich eines armseligen Menschen, um durch ihn für die Menschen da zu sein und zu handeln. Diese Kühnheit Gottes, der sich Menschen anvertraut, Menschen zutraut, für Ihn zu handeln und da zu sein, obwohl Er unsere Schwächen kennt – die ist das wirklich Große, das sich im Wort Priestertum verbirgt. Daß Gott uns dies zutraut, daß Er Menschen so in Seinen Dienst ruft und so sich ihnen von innen her verbindet, das wollten wir in diesem Jahr neu bedenken und verstehen. Wir wollten die Freude neu aufleben lassen, daß Gott uns so nahe ist und die Dankbarkeit dafür, daß Er sich unserer Schwachheit anvertraut. Daß Er uns führt und hält, Tag um Tag. So wollten wir auch jungen Menschen wieder zeigen, daß es diese Berufung, diese Dienstgemeinschaft für Gott und mit Gott gibt – ja, daß Gott auf unser Ja wartet. Mit der Kirche wollten wir wieder darauf hinweisen, daß wir Gott um diese Berufung bitten müssen. Wir bitten um Arbeiter in der Ernte Gottes, und dieser Ruf an Gott ist zugleich ein Anklopfen Gottes ans Herz junger Menschen, die sich zutrauen, was Gott ihnen zutraut. Es war zu erwarten, daß dem bösen Feind dieses neue Leuchten des Priestertums nicht gefallen würde, das er lieber aussterben sehen möchte, damit letztlich Gott aus der Welt hinausgedrängt wird. So ist es geschehen, daß gerade in diesem Jahr der Freude über das Sakrament des Priestertums die Sünden von Priestern bekannt wurden – vor allem der Mißbrauch der Kleinen, in dem das Priestertum als Auftrag der Sorge Gottes um den Menschen in sein Gegenteil verkehrt wird. &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6234&amp;amp;entry_id=281&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/241-PAPST-SEXUELLER-MISSBRAUCH-HIRTENBRIEF-VON-BENEDIKT-XVI.-FUER-IRLAND.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/241-PAPST-SEXUELLER-MISSBRAUCH-HIRTENBRIEF-VON-BENEDIKT-XVI.-FUER-IRLAND.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Auch wir bitten Gott und die betroffenen Menschen inständig um Vergebung&lt;/a&gt; und versprechen zugleich, daß wir alles tun wollen, um solchen Mißbrauch nicht wieder vorkommen zu lassen; daß wir bei der Zulassung zum priesterlichen Dienst und bei der Formung auf dem Weg dahin alles tun werden, was wir können, um die Rechtheit der Berufung zu prüfen, und daß wir die Priester mehr noch auf ihrem Weg begleiten wollen, damit der Herr sie in Bedrängnissen und Gefahren des Lebens schütze und behüte. Wenn das Priesterjahr eine Rühmung unserer eigenen menschlichen Leistung hätte sein sollen, dann wäre es durch diese Vorgänge zerstört worden. Aber es ging uns gerade um das Gegenteil: Das Dankbar-Werden für die Gabe Gottes, die sich „in irdenen Gefäßen“ birgt und die immer wieder durch alle menschliche Schwachheit hindurch Seine Liebe in dieser Welt praktisch werden läßt. So sehen wir das Geschehene als Auftrag zur Reinigung an, der uns in die Zukunft begleitet und der uns erst recht die große Gabe Gottes erkennen und lieben läßt. So wird sie zum Auftrag, dem Mut und der Demut Gottes mit unserem Mut und unserer Demut zu antworten. Das Wort Christi, das wir in der Liturgie als Eröffnungsvers gesungen haben, kann uns in dieser Stunde sagen, was es heißt, Priester zu werden und zu sein: „&lt;i&gt;Nehmt mein Joch auf euch und lernt von mir; denn Ich bin gütig und von Herzen demütig&lt;/i&gt;“ (Mt 11, 29). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir feiern das Herz-Jesu-Fest und schauen mit der Liturgie der Kirche gleichsam in das Herz Jesu hinein, das im Tod von der Lanze des römischen Soldaten geöffnet wurde. Ja, Sein Herz ist offen für uns und vor uns – und damit das Herz Gottes selbst. Die Liturgie legt uns die Sprache des Herzens Jesu aus, die vor allem von Gott als dem Hirten der Menschen spricht und uns damit das Priestertum Jesu zeigt, das im Innersten seines Herzens verankert ist und den immerwährenden Grund wie den gültigen Maßstab alles priesterlichen Dienstes zeigt, der immer im Herzen Jesu verankert sein und von daher gelebt werden muß. Ich möchte heute vor allem die Texte auslegen, mit denen die betende Kirche auf das in den Lesungen ausgebreitete Wort Gottes antwortet. In diesen Gesängen gehen Wort und Antwort ineinander über. Sie sind einerseits selbst aus Gottes Wort genommen, sind aber zugleich schon Antwort des Menschen darauf, in der das Wort Sich mitteilt und in unser Leben eintritt. Am wichtigsten unter diesen Texten ist in der Liturgie von heute der Psalm 23 (22): „&lt;i&gt;Der Herr ist mein Hirte&lt;/i&gt;“, in dem das betende Israel die Selbstoffenbarung Gottes als Hirten aufgenommen und zur Wegweisung im eigenen Leben gemacht hat. „&lt;i&gt;Der Herr ist mein Hirte, nichts wird mir fehlen&lt;/i&gt;“ – in diesem ersten Vers spricht sich Freude und Dankbarkeit dafür aus, daß Gott da ist und sich um uns sorgt. Die Lesung aus Ezechiel beginnt mit dem gleichen Motiv: „&lt;i&gt;Ich will mich selber um meine Schafe kümmern&lt;/i&gt;“ (Ez 34, 11). Gott kümmert sich persönlich um mich, um uns, um die Menschheit. Ich bin nicht allein gelassen, nicht verloren im Weltall und in einer immer verwirrender werdenden Gesellschaft. ER kümmert sich um mich. Er ist kein ferner Gott, dem mein Leben zu unwichtig wäre. Die Religionen der Welt haben, soweit wir sehen können, immer gewußt, daß es letztlich nur einen Gott gibt. Aber dieser Gott war weit weg. Er überließ allem Anschein nach die Welt anderen Mächten und Gewalten, anderen Gottheiten. Mit ihnen mußte man sich arrangieren. Der eine Gott war gut, aber doch fern. Er war nicht gefährlich, aber auch nicht hilfreich. So brauchte man sich mit Ihm nicht zu beschäftigen. Er herrschte nicht. In der Aufklärung ist merkwürdigerweise dieser Gedanke zurückgekehrt. Man verstand noch, daß die Welt einen Schöpfer voraussetzt. Aber dieser Gott hatte die Welt gebaut und sich offensichtlich von ihr zurückgezogen. Nun hatte sie ihre Gesetzmäßigkeiten, nach denen sie ablief, in die Gott nicht eingriff, nicht eingreifen konnte. Gott war nur ein ferner Anfang. Viele wollten vielleicht auch gar nicht, daß Gott sich um sie kümmere. Sie wollten nicht gestört sein durch Gott. Wo aber Gottes Sorge und Liebe als Störung empfunden wird, da ist der Mensch verkehrt. Es ist schön und tröstlich zu wissen, daß ein Mensch mir gut ist und sich um mich kümmert. Aber noch viel entscheidender ist, daß es den Gott gibt, der mich kennt, mich liebt und sich um mich sorgt. „&lt;i&gt;Ich kenne die Meinen, und die Meinen kennen mich&lt;/i&gt;“ (Joh 10,14), betet die Kirche vor dem Evangelium mit einem Wort des Herrn. Gott kennt mich, sorgt sich um mich. Dieser Gedanke sollte uns richtig froh werden lassen. Lassen wir ihn tief in uns eindringen. Dann begreifen wir auch, was es bedeutet: Gott will, daß wir als Priester Seine Sorgen um die Menschen an einem kleinen Punkt der Geschichte mittragen. Wir wollen als Priester Mitsorgende mit Seiner Sorge um die Menschen sein, sie dieses Sich-Kümmern Gottes praktisch erlebbar werden lassen. Und mit dem Herrn sollte der Priester für seinen ihm anvertrauten Bereich sagen können: „&lt;i&gt;Ich kenne die Meinen, und die Meinen kennen mich.&lt;/i&gt;“ „Kennen“ ist im Sinne der Heiligen Schrift nie bloß ein äußeres Wissen, wie man die Telephonnummer eines Menschen kennt. „Kennen“ heißt: dem anderen innerlich nah sein. Ihm gut sein. Wir sollten versuchen, die Menschen von Gott her und auf Gott hin zu „kennen“, mit ihnen den Weg der Freundschaft Gottes zu gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kehren wir zu unserem Psalm zurück. Da heißt es: „&lt;i&gt;Er leitet mich auf rechten Pfaden, treu Seinem Namen. Muß ich auch wandern in finsterer Schlucht, ich fürchte kein Unheil – denn Du bist bei mir. Dein Stock und Dein Stab geben mir Zuversicht&lt;/i&gt;“ (23 [22], 3f). Der Hirte zeigt den ihm Anvertrauten den rechten Weg. Er geht voraus und führt sie. Sagen wir es anders: Der Herr zeigt uns, wie man das Menschsein richtig macht. Er zeigt uns die Kunst, ein Mensch zu sein. Was muß ich tun, damit ich nicht abstürze, im Sinnlosen mein Leben vertue? Das ist doch die Frage, die sich jeder Mensch stellen muß und die zu allen Zeiten des Lebens gilt. Und wieviel Dunkel gibt es zu dieser Frage in unserer Zeit! Immer wieder kommt uns das Wort Jesu in den Sinn, der Mitleid mit den Menschen hatte, weil sie wie Schafe ohne Hirten waren. Herr, hab Mitleid auch mit uns! Zeige uns den Weg! Aus dem Evangelium wissen wir es: Er selbst ist der Weg. Mit Christus leben, ihm nachgehen – das heißt: den richtigen Weg finden, damit unser Leben sinnvoll wird und damit wir einmal sagen können: ja, es war gut zu leben. Israel war und ist Gott dankbar, daß Er in den Geboten den Weg des Lebens gezeigt hat. Der große Psalm 119 (118) ist ein einziger Ausdruck der Freude darüber: wir tappen nicht im Dunkeln. Gott hat uns gezeigt, was der Weg ist, wie wir recht gehen können. Was die Gebote sagen, ist im Leben Jesu zusammengefaßt und zu lebendiger Gestalt geworden. So erkennen wir, daß diese Weisungen Gottes nicht Fesseln sind, sondern Weg, den Er uns zeigt. Wir dürfen ihrer froh sein, und wir dürfen uns freuen, daß sie in Christus als gelebte Wirklichkeit vor uns stehen. Er selbst hat uns froh gemacht. Im Mitgehen mit Christus geht uns die Freude der Offenbarung auf, und als Priester sollen wir den Menschen die Freude darüber schenken, daß uns der rechte Lebensweg gezeigt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da ist dann das Wort von der „&lt;i&gt;finsteren Schlucht&lt;/i&gt;“, durch die der Herr den Menschen geleitet. Unser aller Weg führt uns einmal in die finstere Schlucht des Todes, in der uns niemand begleiten kann. Und ER ist da. Christus ist selbst in die finstere Nacht des Todes hinabgestiegen. Auch dort verläßt Er uns nicht. Auch dort führt Er uns. „&lt;i&gt;Bette ich mich in der Unterwelt, Du bist zugegen&lt;/i&gt;“, sagt der Psalm 139 (138). Ja, Du bist zugegen auch in der letzten Not, und so kann unser Antwort-Psalm sagen: auch dort, in finsterer Schlucht, fürchte ich kein Unheil. Bei der Rede von der finsteren Schlucht können wir aber auch an die dunklen Täler der Versuchung, der Mutlosigkeit, der Prüfung denken, die jeder Mensch durchschreiten muß. Auch in diesen finsteren Tälern des Lebens ist ER da. Ja, Herr, zeige mir in den Dunkelheiten der Versuchung, in den Stunden der Verfinsterung, in denen alle Lichter zu erlöschen scheinen, daß Du da bist. Hilf uns Priestern, daß wir den uns anvertrauten Menschen in diesen dunklen Nächten beistehen können. Ihnen Dein Licht zeigen dürfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„&lt;i&gt;Dein Stock und dein Stab geben mir Zuversicht&lt;/i&gt;“: Der Hirte braucht den Stock gegen die wilden Tiere, die in die Herde einbrechen möchten; gegen die Räuber, die sich ihre Beute suchen. Neben dem Stock steht der Stab, der Halt schenkt und schwierige Passagen zu durchschreiten hilft. Beides gehört auch zum Dienst der Kirche, zum Dienst des Priesters. Auch die Kirche muß den Stock des Hirten gebrauchen, mit dem sie den Glauben schützt gegen die Verfälscher, gegen die Führungen, die Verführungen sind. Gerade der Gebrauch des Stockes kann ein Dienst der Liebe sein. Heute sehen wir es, daß es keine Liebe ist, wenn ein für das priesterliche Leben unwürdiges Verhalten geduldet wird. So ist es auch nicht Liebe, wenn man die Irrlehre, die Entstellung und Auflösung des Glaubens wuchern läßt, als ob wir den Glauben selbst erfänden. Als ob er nicht mehr Gottes Geschenk, die kostbare Perle wäre, die wir uns nicht nehmen lassen. Zugleich freilich muß der Stock immer wieder Stab des Hirten werden, der den Menschen hilft, auf schwierigen Wegen gehen zu können und dem Herrn nachzufolgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende des Psalms ist die Rede vom gedeckten Tisch, vom Öl, mit dem das Haupt gesalbt wird, vom übervollen Becher, vom Wohnen-Dürfen beim Herrn. Im Psalm ist das zunächst Ausblick auf die Festesfreude, mit Gott im Tempel zu sein, von Ihm selbst bewirtet zu werden, bei Ihm wohnen zu dürfen. Für uns, die wir den Psalm mit Christus und mit Seinem Leib, der Kirche, beten, hat dieser Blick der Hoffnung noch eine größere Weite und Tiefe gewonnen. Wir sehen in diesen Worten gleichsam einen prophetischen Vorgriff auf das Geheimnis der Eucharistie, in der Gott selbst uns bewirtet und Sich selbst als Speise für uns gibt – als jenes Brot und als jenen köstlichen Wein, der allein die letzte Antwort auf den innersten Hunger und Durst des Menschen sein kann. Wie sollten wir uns da nicht darüber freuen, daß wir täglich zu Gast an Gottes eigenem Tisch sein, bei Ihm wohnen dürfen. Wie sollten wir uns nicht freuen, daß Er uns aufgetragen hat: Tut dies zu meinem Gedächtnis. Daß er uns schenkt, Gottes Tisch den Menschen zu decken; ihnen Seinen Leib und Sein Blut zu reichen, ihnen das kostbare Geschenk Seiner eigenen Gegenwart zu geben. Ja, wir können mit ganzem Herzen die Worte des Psalms mitbeten: „&lt;i&gt;Lauter Güte und Huld werden mir folgen mein Leben lang&lt;/i&gt;“ (23 [22], 6).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende werfen wir noch einen kurzen Blick auf die beiden Kommunionlieder, die uns die Kirche heute in ihrer Liturgie vorschlägt. Da ist zunächst das Wort, mit dem der heilige Johannes den Bericht von der Kreuzigung Jesu abschließt: „&lt;i&gt;Ein Soldat stieß mit der Lanze in Seine Seite, und sogleich flossen Blut und Wasser heraus&lt;/i&gt;“ (Joh 19,34). Das Herz Jesu wird von der Lanze durchbohrt. Es wird geöffnet, und Es wird zur Quelle: Blut und Wasser, die herausströmen, verweisen auf die beiden Grundsakramente, von denen die Kirche lebt: Taufe und Eucharistie. Aus der geöffneten Seite des Herrn, aus Seinem geöffneten Herzen entspringt der lebendige Quell, der die Jahrhunderte hindurch strömt und die Kirche schafft. Das offene Herz ist Quell eines neuen Lebensstroms; Johannes hat dabei gewiß auch an die Prophezeiung des Ezechiel gedacht, der aus dem neuen Tempel einen Strom hervorkommen sieht, der Fruchtbarkeit und Leben schenkt (Ez 47): Jesus selbst ist der neue Tempel, und Sein offenes Herz ist die Quelle, aus der ein Strom neuen Lebens kommt, das sich uns in der Taufe und in der Eucharistie mitteilt.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die Liturgie des Herz-Jesu-Festes sieht aber auch ein anderes verwandtes Wort aus dem Johannes-Evangelium als Kommunionvers vor: Wer Durst hat, komme zu mir. Es trinke, wer an mich glaubt. Die Schrift sagt: „&lt;i&gt;Aus Seinem Innern werden Ströme lebendigen Wassers fließen&lt;/i&gt;“ (Joh 7,37 f.) Im Glauben trinken wir gleichsam aus dem lebendigen Wasser von Gottes Wort. Der Glaubende wird so selbst zu einer Quelle, schenkt dem dürstenden Land der Geschichte lebendiges Wasser. Wir sehen es an den Heiligen. Wir sehen es an Maria, die als die große Glaubende und Liebende alle Jahrhunderte hindurch zur Quelle von Glaube, Liebe und Leben geworden ist. Jeder Christ und jeder Priester sollten von Christus her Quelle werden, die anderen Leben mitteilt. Wir sollten einer dürstenden Welt Wasser des Lebens schenken. Herr, wir danken Dir, daß Du Dein Herz für uns aufgetan hast. Daß Du in Deinem Tod und in Deiner Auferstehung Quelle des Lebens wurdest. Laß uns lebende Menschen sein, von Deiner Quelle lebend, und schenke uns, daß auch wir Quellen sein dürfen, die dieser unserer Zeit Wasser des Lebens zu schenken vermögen. Wir danken Dir für die Gnade des priesterlichen Dienstes. Herr, segne uns, und segne alle dürstenden und suchenden Menschen dieser Zeit. &lt;b&gt;Amen.&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[&lt;b&gt;ENDE DER PÄPSTLICHEN&lt;/b&gt; &lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6235&amp;amp;entry_id=281&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/homilies/2010/documents/hf_ben-xvi_hom_20100611_concl-anno-sac_ge.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/homilies/2010/documents/hf_ben-xvi_hom_20100611_concl-anno-sac_ge.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot;&gt;&lt;b&gt;PREDIGT ZUM HERZ-JESU-FEST&lt;/b&gt;&lt;/a&gt; &lt;b&gt;AUS DEM VORJAHR.&lt;/b&gt;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Das bereits oben angesprochene Sühnegebet zum Heiligsten Herzen Jesu&lt;/strong&gt; hat nach den neuesten römischen Ablaßbestimmungen folgenden &lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/117-HERZ-JESU-FEST-SUEHNEGEBET-DER-KATHOLISCHEN-KIRCHE.html&quot;&gt;approbierten Text&lt;/a&gt; und wird an jedem Herz-Jesu-Fest idealerweise nach der Heiligen Messe oder nach/bei der Andacht verrichtet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;p&gt; &lt;strong&gt;V:&lt;/strong&gt; &lt;em&gt;Liebreicher Jesus, dessen übergroße Liebe zu uns Menschen mit soviel Gleichgültigkeit, Nachlässigkeit, Verachtung und Undank vergolten wird, siehe, wir werfen uns hier vor Deinem Altare nieder, um die frevelhafte Kälte der Menschen und das Unrecht, das sie Deinem liebevollsten Herzen allenthalben zufügen, durch einen besonderen Ehrenerweis wieder gutzumachen.&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;A:&lt;/strong&gt; &lt;em&gt;Eingedenk jedoch, daß auch wir an diesem Unrecht nicht unbeteiligt waren, und durchdrungen von tiefem Reueschmerz, erflehen wir vor allem Deine Barmherzigkeit für uns selber.&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;V:&lt;/strong&gt; &lt;em&gt;Wir sind bereit, nicht nur unsere eigenen Sünden durch freiwillige Buße zu sühnen, sondern auch die Sünden jener, die weit vom Wege des Heiles abirrten, die, in Unglauben verstockt, Dir als Hirt und Führer nicht folgen wollen, oder ihre Taufgelübde treulos mißachten und das süße Joch Deines Gesetzes zu tragen sich weigern.&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;A:&lt;/strong&gt; &lt;em&gt;Wir nehmen uns fest vor, alle diese beklagenswerten Vergehen zu sühnen.&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;strong&gt;V:&lt;/strong&gt; &lt;em&gt;Insbesondere aber wollen wir gutmachen: alle Unehrbarkeit und Unsittlichkeit im Leben und Treiben, wodurch so viele unschuldige Seelen ins Verderben gezogen werden, die Entheiligung der Sonn- und Feiertage, die schimpflichen Schmähungen gegen Dich und Deine Heiligen, die Beschimpfungen Deines Stellvertreters und des Priesterstandes, ferner die Entweihung des Sakramentes Deiner göttlichen Liebe durch Nachlässigkeit oder schändliche Sakrilegien, endlich die öffentlichen Vergehen der Völker, die sich den Rechten und Lehren der von Dir gestifteten Kirche widersetzen. Könnten wir doch diese Sünden mit unserem Blute tilgen! Um indes für die Verletzung der Ehre Gottes einigermaßen Ersatz zu leisten, bieten wir Dir jene Genugtuung an, die Du selber einst am Kreuze dem Vater dargebracht hast und noch täglich auf den Altären erneuerst, in Vereinigung mit der Genugtuung Deiner jungfräulichen Mutter, aller lieben Heiligen und frommen Christgläubigen.&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;A:&lt;/strong&gt; &lt;em&gt;Ernstlich geloben wir, die Sünden, die wir und andere begangen haben, sowie die Vernachlässigung Deiner großen Liebe wieder gutzumachen durch Festigkeit im Glauben, Reinheit im Lebenswandel und vollkommene Beobachtung des Gesetzes deines Evangeliums, besonders des Gebotes der Liebe, soviel wir mit dem Beistand Deiner Gnade vermögen.&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;V:&lt;/strong&gt; &lt;em&gt;Auch wollen wir uns nach Kräften bemühen, in Zukunft alle Beleidigungen von Dir fernzuhalten und möglichst viele Menschen zu Deiner Nachfolge zu bewegen.&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;A:&lt;/strong&gt; &lt;em&gt;Wir bitten Dich, o gütigster Jesus, Du wollest durch die Fürsprache der allerseligsten Jungfrau Maria diese unsere freiwillige Huldigung und Sühne wohlgefällig aufnehmen. Bewahre uns durch die große Gnade der Beharrlichkeit in der treuen Hingabe an Deinen Dienst, bis wir endlich alle zu jenem Vaterlande gelangen, wo Du mit dem Vater und dem Heiligen Geiste lebst und herrschest, Gott, von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen.&lt;/em&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[&lt;b&gt;ENDE DES OFFIZIELLEN SÜHNESGEBETES ZUM HERZ-JESU-FEST&lt;/b&gt;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Gestern abend twitterte&lt;/strong&gt; dann Seine Heiligkeit Papst Benedikt XVI. zum ersten Mal und tat damit die Freischaltung des neuen übersichtlichen Nachrichtenportals &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6229&amp;amp;entry_id=281&quot; title=&quot;http://www.news.va&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.news.va&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot;&gt;http://www.news.va&lt;/a&gt; kund: ein wunderbares Geschenk zum 60. Weihetag für den Papst und die ganze Kirche! Euer Padre Alex - Vizeoffizial Dr. &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6233&amp;amp;entry_id=281&quot; title=&quot;http://www.twitter.com/padrealex&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.twitter.com/padrealex&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Alexander Pytlik&lt;/a&gt; &lt;div class=&quot;serendipity_babelfish&quot;&gt;Übersetze nach  &lt;a href=&quot;http://babelfish.altavista.com/babelfish/trurl_pagecontent?url=http%3A%2F%2Fwww.internetpfarre.de%2Fblog%2Farchives%2F281-60.-PRIESTERWEIHETAG-VON-PAPST-BENEDIKT-UND-DAS-HERZ-JESU-FEST.html&amp;amp;lp=de%5Fen&quot;&gt;en&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;http://babelfish.altavista.com/babelfish/trurl_pagecontent?url=http%3A%2F%2Fwww.internetpfarre.de%2Fblog%2Farchives%2F281-60.-PRIESTERWEIHETAG-VON-PAPST-BENEDIKT-UND-DAS-HERZ-JESU-FEST.html&amp;amp;lp=de%5Ffr&quot;&gt;fr&lt;/a&gt;&lt;/div&gt; 
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    <pubDate>Wed, 29 Jun 2011 12:30:00 +0200</pubDate>
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    <title>PAPST BENEDIKT PILGERT UND LÄDT EIN: FRIEDENSGEBET IN ASSISI</title>
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            <category>Aktuelle Fürbitten</category>
            <category>Aktuelle Predigt</category>
            <category>News Kommentare</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Padre Alex / Dr. Alexander Pytlik)</author>
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    &lt;b&gt;Heute, am 6. Todestag&lt;/b&gt; des verehrungswürdigen Dieners Gottes &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6014&amp;amp;entry_id=274&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/272-ERINNERUNG-AN-JOHANNES-PAUL-II.-MIT-JUNGEN-MUSLIMEN-IN-MAROKKO-CASABLANCA-1985.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/272-ERINNERUNG-AN-JOHANNES-PAUL-II.-MIT-JUNGEN-MUSLIMEN-IN-MAROKKO-CASABLANCA-1985.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Papst Johannes Paul II.&lt;/a&gt;, der am 1. Mai 2011 seliggesprochen werden soll, erging eine sehr wichtige Mitteilung bzw. Einladung des Pressesaales des Heiligen Stuhles, die ich in der deutschen Version von der &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6015&amp;amp;entry_id=274&quot; title=&quot;http://www.vatican.va&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Internetseite des Vatikan&lt;/a&gt; übernehme und in deren Text auch passende Verlinkungen einfüge:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;&lt;b&gt;PILGER DER WAHRHEIT, PILGER DES FRIEDENS&lt;/b&gt;&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;TAG DER REFLEXION, DES DIALOGS UND DES GEBETS FÜR DEN FRIEDEN UND DIE GERECHTIGKEIT IN DER WELT IN ASSISI, 27. OKTOBER 2011&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Neujahrstag hatte Papst Benedikt XVI. am Ende seiner &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6016&amp;amp;entry_id=274&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/angelus/2011/documents/hf_ben-xvi_ang_20110101_world-day-peace_ge.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/angelus/2011/documents/hf_ben-xvi_ang_20110101_world-day-peace_ge.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Angelus-Ansprache&lt;/a&gt; angekündigt, daß er den 25. Jahrestag des vom ehrwürdigen Diener Gottes Johannes Paul II. veranlaßten historischen &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6017&amp;amp;entry_id=274&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/holy_father/john_paul_ii/speeches/1986/october/documents/hf_jp-ii_spe_19861027_prayer-peace-assisi-final_ge.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/holy_father/john_paul_ii/speeches/1986/october/documents/hf_jp-ii_spe_19861027_prayer-peace-assisi-final_ge.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Treffens vom 27. Oktober 1986&lt;/a&gt; in Assisi festlich begehen wolle. Aus diesem Anlaß möchte der Heilige Vater am kommenden 27. Oktober einen &lt;b&gt;Tag der Reflexion, des Dialogs und des Gebets für den Frieden und die Gerechtigkeit in der Welt&lt;/b&gt; einberufen, zu dem er sich als Pilger in die Stadt des heiligen Franziskus begibt und wiederum die Geschwister im Glauben aus den anderen Konfessionen, die Vertreter der verschiedenen religiösen Traditionen auf der Welt und ganz allgemein alle Menschen guten Willens dazu einlädt, sich mit dem Nachfolger Petri auf diesem Weg zu vereinen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Tag hat das Thema &quot;&lt;I&gt;Pilger der Wahrheit, Pilger des Friedens&lt;/i&gt;&quot;. Jeder Mensch ist im Grunde ein Pilger auf der Suche nach Wahrheit und Glück. Auch der religiöse Mensch ist ständig auf der Wanderschaft, die zu Gott führt: daraus erwächst die Möglichkeit, ja geradezu di Notwendigkeit, zu sprechen und mit allen Gespräche zu führen, mit Glaubenden und Nicht-Glaubenden, ohne die eigenen Identität preiszugeben oder Formen des Synkretismus nachzugeben; in dem Maß, in dem diese Pilgerschaft der Wahrheit echt gelebt wird, öffnet sie sich dem Dialog mit dem anderen, schließt keinen aus und bezieht alle ein, Bauleute der Brüderlichkeit und des Friedens zu sein. Dies sind die Elemente, die der Heilige Vater ins Zentrum der Reflexion stellen möchte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus diesem Grund werden neben den Vertretern der christlichen Gemeinschaften und der wichtigsten religiösen Traditionen auch einige Repräsentanten aus der Welt der Kultur und der Wissenschaft eingeladen, die, wenngleich sie sich nicht als religiös gebunden empfinden, doch auf der Straße der Suche nach der Wahrheit wissen und sich der gemeinsamen Verantwortung für die Grundlagen der Gerechtigkeit und des Friedens in dieser Welt bewußt sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Bild der Pilgerschaft soll den Sinn des Ereignisses, das gefeiert wird, zusammenfassen: man gedenkt der zurückgelegten Etappen - vom &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6017&amp;amp;entry_id=274&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/holy_father/john_paul_ii/speeches/1986/october/documents/hf_jp-ii_spe_19861027_prayer-peace-assisi-final_ge.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/holy_father/john_paul_ii/speeches/1986/october/documents/hf_jp-ii_spe_19861027_prayer-peace-assisi-final_ge.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;ersten Treffen in Assisi&lt;/a&gt; bis zum darauffolgenden im &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6019&amp;amp;entry_id=274&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/holy_father/john_paul_ii/speeches/2002/january/documents/hf_jp-ii_spe_20020124_discorso-assisi_ge.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/holy_father/john_paul_ii/speeches/2002/january/documents/hf_jp-ii_spe_20020124_discorso-assisi_ge.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Januar 2002&lt;/a&gt;. Gleichzeitig richtet sich der Blick auf die Zukunft mit dem Vorhaben, diese Wanderung auf dem Weg des Dialogs und der Brüderlichkeit mit allen Männern und Frauen guten Willens in einer Welt, die sich in raschem Wandel befindet, weiterzuführen. Der arme und bescheidenen heilige Franziskus wird alle erneut in seiner Stadt aufnehmen, die ein Sinnbild der Brüderlichkeit und des Friedens geworden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Delegationen werden gemeinsam mit dem Heiligen Vater am Vormittag des 27. Oktober von Rom mit der Eisenbahn aufbrechen. Nach der Ankunft in Assisi werden sie sich zu einem Moment der Erinnerung an die früheren Treffen und eine Vertiefung des Tagesthemas in die Basilika S. Maria degli Angeli begeben. Einige Teilnehmer der anwesenden Delegationen und auch der Heilige Vater werden das Wort ergreifen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es folgt ein einfaches Mittagessen gemeinsam mit allen Delegierten: eine Mahlzeit im Zeichen der Schlichtheit, die zum Ausdruck bringen will, daß sich alle gemeinsam in brüderlicher Eintracht zusammenfinden und die zugleich Teilhabe an den Leiden vieler Menschen bedeutet, die den Frieden nicht kennen. Danach ist eine Zeit der Stille für die persönliche Betrachtung und für das Gebet vorgesehen. Am Nachmittag werden sich alle in Assisi anwesenden Gäste auf den Weg zur Basilika San Francesco begeben. Es wird ein Pilgerweg sein, auf dessen letztem Stück auch die Teilnehmer der Delegationen mitgehen werden. Damit soll der Weg verdeutlicht werden, den jeder Mensch auf der beharrlichen Suche nach der Wahrheit und der tatkräftigen Strebens nach der Gerechtigkeit und des Friedens beschreitet. Dies geschieht im Schweigen, um Raum für das Gebet und die persönliche Betrachtung zu lassen. Im Schatten der Basilika San Francesco, dort wo auch die früheren Treffen beendet wurden, wird der Abschluß des Tages mit einer &lt;b&gt;feierlichen Erneuerung des gemeinsamen Einsatzes für den Frieden&lt;/b&gt; sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Vorbereitung dieses Gedenktages wird Papst Benedikt XVI. am Vorabend im Petersdom einer Gebetsvigil mit den Gläubigen der Diözese Rom vorstehen. Die Teilkirchen und die Gemeinschaften überall auf der Welt sind eingeladen, ähnliche Gebetsveranstaltungen zu organisieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den kommenden Wochen werden die Präsidenten der Päpstlichen Räte der &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6020&amp;amp;entry_id=274&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/roman_curia/pontifical_councils/chrstuni/index_ge.htm&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/roman_curia/pontifical_councils/chrstuni/index_ge.htm&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Förderung der Einheit der Christen&lt;/a&gt;, des &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6021&amp;amp;entry_id=274&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/roman_curia/pontifical_councils/interelg/index_ge.htm&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/roman_curia/pontifical_councils/interelg/index_ge.htm&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;interreligiösen Dialogs&lt;/a&gt; und der &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6022&amp;amp;entry_id=274&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/roman_curia/pontifical_councils/cultr/index_ge.htm&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/roman_curia/pontifical_councils/cultr/index_ge.htm&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Kultur&lt;/a&gt; Einladungen im Namen des Heiligen Vaters verschicken. Der Papst bittet die Gläubigen, sich geistlich mit der Feier dieses bedeutenden Ereignisses zu verbinden, und dankt allen, die in der Stadt des heiligen Franziskus dabei sein können, um diese symbolische Wallfahrt mitzuerleben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[&lt;b&gt;ENDE DER MITTEILUNG DES HEILIGEN STUHLES ZUM TAG DES DIALOGES UND GEBETES IN ASSISI.&lt;/b&gt;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Es bleibt mir nur, mich diesem Aufruf&lt;/b&gt; voll und ganz anzuschließen. Ich selbst werde auch versuchen, an diesem Tag in Assisi als Pilger dabei zu sein. Es gibt zu diesem authentischen Weg der Katholischen Kirche keine Alternative, wir brauchen gegenseitigen Respekt, ehrlichen Dialog und vor allem die Vermeidung jeglicher psychischen und physischen Gewaltanwendung. So wünsche ich allen Lesern und Leserinnen für morgen einen von Freude geprägten 4. Fastensonntag &quot;Laetare&quot;! Euer Padre Alex - Vizeoffizial Dr. Alexander Pytlik &lt;div class=&quot;serendipity_babelfish&quot;&gt;Übersetze nach  &lt;a href=&quot;http://babelfish.altavista.com/babelfish/trurl_pagecontent?url=http%3A%2F%2Fwww.internetpfarre.de%2Fblog%2Farchives%2F274-PAPST-BENEDIKT-PILGERT-UND-LAEDT-EIN-FRIEDENSGEBET-IN-ASSISI.html&amp;amp;lp=de%5Fen&quot;&gt;en&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;http://babelfish.altavista.com/babelfish/trurl_pagecontent?url=http%3A%2F%2Fwww.internetpfarre.de%2Fblog%2Farchives%2F274-PAPST-BENEDIKT-PILGERT-UND-LAEDT-EIN-FRIEDENSGEBET-IN-ASSISI.html&amp;amp;lp=de%5Ffr&quot;&gt;fr&lt;/a&gt;&lt;/div&gt; 
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    <pubDate>Sat, 02 Apr 2011 20:32:43 +0200</pubDate>
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    <title>KOPTEN: KATHOLISCHER PATRIARCH NAGUIB ZUR LAGE DER ÄGYPTISCHEN CHRISTEN</title>
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            <category>Aktuelle Fürbitten</category>
            <category>News Kommentare</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Padre Alex / Dr. Alexander Pytlik)</author>
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    &lt;b&gt;Aus aktuellem Anlaß&lt;/b&gt; folgt meine Übersetzung der Wortmeldungen Seiner Seligkeit, des &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5935&amp;amp;entry_id=269&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/262-NAHOST-BISCHOFSSYNODE-PROF.-WINKLER-ZU-DEN-VIELEN-RITEN-IN-DER-KATHOLISCHEN-KIRCHE.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/262-NAHOST-BISCHOFSSYNODE-PROF.-WINKLER-ZU-DEN-VIELEN-RITEN-IN-DER-KATHOLISCHEN-KIRCHE.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;koptisch-katholischen&lt;/a&gt; Patriarchen von Alexandria, Antonios Naguib, der auf der Sonderversammlung der Nahost-Bischofssynode &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5933&amp;amp;entry_id=269&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/260-NAHOST-BISCHOFSSYNODE-BLEIBENDE-BEDEUTUNG-DES-HEILIGEN-LANDES.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/260-NAHOST-BISCHOFSSYNODE-BLEIBENDE-BEDEUTUNG-DES-HEILIGEN-LANDES.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Generalberichterstatter&lt;/a&gt; war und von Seiner Heiligkeit Papst Benedikt XVI. am &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5934&amp;amp;entry_id=269&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/news_services/liturgy/2010/documents/ns_lit_doc_20101120_index-concistoro_ge.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/news_services/liturgy/2010/documents/ns_lit_doc_20101120_index-concistoro_ge.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;20. November 2010&lt;/a&gt; auch zum Kardinal erhoben wurde, und seines Weihbischofs aus &quot;&lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5941&amp;amp;entry_id=269&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/news_services/or/home_deu.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/news_services/or/home_deu.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;L&#039;Osservatore Romano&lt;/a&gt;&quot; (Kairo, 3. Januar 2011). Sie repräsentieren also die wesentlich kleinere Gruppe (als &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5935&amp;amp;entry_id=269&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/262-NAHOST-BISCHOFSSYNODE-PROF.-WINKLER-ZU-DEN-VIELEN-RITEN-IN-DER-KATHOLISCHEN-KIRCHE.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/262-NAHOST-BISCHOFSSYNODE-PROF.-WINKLER-ZU-DEN-VIELEN-RITEN-IN-DER-KATHOLISCHEN-KIRCHE.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;koptische Patriarchalkirche&lt;/a&gt; in voller jurisdiktioneller Einheit mit Rom) innerhalb der Kopten mit ihrer langen Geschichte in Ägypten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;DER ALLMÄCHTIGE GOTT IST DER KÖNIG DES FRIEDENS&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;&lt;i&gt;Wir verlangen, daß der größtmögliche Einsatz unternommen werde, um die Empfehlungen des Präsidenten der Republik für eine stärkere Einheit und Harmonie zwischen allen in die Praxis umzusetzen und all das verändern, was diesbezüglich ein Hindernis darstellt&lt;/i&gt;&quot;. Dies hat der Patriarch von Alexandria der Kopten, Antonios Kardinal Naguib, am 3. Januar 2011 gegenüber &quot;L&#039;Osservatore Romano&quot; erklärt. Weiter sagte der Kardinal: &quot;&lt;i&gt;Unsere Herzen bluten zu Beginn des neuen Jahres mit dem kriminellen Anschlag auf die Gläubigen, die aus der &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5943&amp;amp;entry_id=269&quot; title=&quot;http://www.koptischekirche.com/&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.koptischekirche.com/&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;koptisch-orthodoxen&lt;/a&gt; Kirche der Heiligen von Alexandria strömten. Wir vereinigen uns mit dem &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5939&amp;amp;entry_id=269&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/angelus/2011/documents/hf_ben-xvi_ang_20110102_it.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/angelus/2011/documents/hf_ben-xvi_ang_20110102_it.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Heiligen Vater&lt;/a&gt;, mit unserem Präsidenten der Republik und mit allen verantwortlichen Politikern, Parlamentariern, Beamten und Sicherheitsleuten, um dieses Verbrechen mit Festigkeit zu verurteilen, das darauf ausgerichtet war, die innere Sicherheit und die Verbindung zwischen den Mitbürgern als Brüder zu destabilisieren. Wir übermitteln den Familien der Märtyreropfer unser aufrichtiges Beileid und unsere Solidarität, ebenso den Verletzten und ihren Familien sowie den kirchlichen Autoritäten&lt;/i&gt;&quot;. Der Patriarch fügte hinzu: &quot;&lt;i&gt;Wir haben volles Vertrauen in die Weisheit und Entschiedenheit der führenden Verantwortlichen und sind uns sicher, daß sie die notwendigen Maßnahmen ergreifen werden, um solchen schmerzhaften Ereignissen ein Ende zu bereiten. Wir bitten den allmächtigen Gott, den König des Friedens, unserem geliebten Ägypten und allen Ländern der Welt den &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5940&amp;amp;entry_id=269&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/268-DER-PAPST-FUER-2011-RELIGIONSFREIHEIT-ALS-WEG-FUER-DEN-FRIEDEN.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/268-DER-PAPST-FUER-2011-RELIGIONSFREIHEIT-ALS-WEG-FUER-DEN-FRIEDEN.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Frieden&lt;/a&gt; zu schenken&lt;/i&gt;&quot;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegenüber &quot;L&#039;Osservatore Romano&quot; wird die schwierige Situation, in der sich nach dem tragischen Attentat insbesondere die ägyptische Hauptstadt befindet, auch vom Weihbischof des Patriarchates von Alexandria der Kopten, Botros Fahim Awad Hanna, beschrieben: &quot;&lt;i&gt;Wir sind sehr betroffen über das, was geschehen ist, aber unsere Reaktion darf sich nicht nur auf unsere zutiefst verletzten Gefühle stützen. Wir koptische Christen - katholische und orthodoxe - müssen uns vielmehr bemühen, in vernünftiger Weise zu reagieren, auch im Licht der Gebote des Glaubens&lt;/i&gt;&quot;. Der Bischof unterstreicht, daß &quot;&lt;i&gt;nur bei wenigen Gläubigen nach dem schweren Attentat auf die Kirche der Heiligen von Alexandria am Neujahrstag das Gefühl der Verzweiflung überwogen hat, was einige spontane Proteste bewirkt hat. Die Reaktion der großen Mehrheit der Kopten war hingegen - trotz des Blickes auf den Horror des Attentats, das 21 Tote und 97 Verletzte nach sich gezogen hat - moderat, weil der Glaube an erster Stelle das Gebet für die Opfer und die Bitte um Vergebung für jene, die geirrt haben, setzt.&lt;/i&gt;&quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weihbischof Hanna betont, daß die gesamte Bevölkerung Ägyptens über das Attentat zutiefst erschüttert war, weil es das friedliche Zusammenleben der Gläubigen der beiden großen Glaubensgemeinschaften ernsthaft in Gefahr bringen könnte. Um zu verhindern, daß dies passieren könnte, zieht der koptisch-katholische Weihbischof den kürzlich von Mahmoud Azab, dem besonderen Dialog-Berater des Großen Imam von Al Azhar, verlautbarten Vorschlag ernsthaft in Betracht, einen neuen Organismus zu schaffen, benannt &quot;&lt;i&gt;Das Haus der ägyptischen Familie&lt;/i&gt;&quot; und zusammengesetzt aus 14 Vertretern, sieben Christen und sieben Muslimen. &quot;&lt;i&gt;Das Projekt für diesen neuen interreligiösen Organismus&lt;/i&gt;&quot;, betont der Weihbischof, &quot;&lt;i&gt;ist auch bei den nationalen Informationsorganen in diesen Tagen vorgestellt worden. Nach seinen Befürwortern könnte dieser Organismus nicht nur eine Rolle der Vermittlung bei den verschiedenen Streitfragen zwischen den beiden Gemeinschaften spielen, sondern wäre vor allem der Ort zur &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5942&amp;amp;entry_id=269&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/263-NAHOST-BISCHOFSSYNODE-NUNTIUS-BOTSCHAFT-ZUM-ABSCHLUSS-FUER-DAS-VOLK-GOTTES.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/263-NAHOST-BISCHOFSSYNODE-NUNTIUS-BOTSCHAFT-ZUM-ABSCHLUSS-FUER-DAS-VOLK-GOTTES.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Vertiefung des Dialoges&lt;/a&gt; zwischen Christen und Muslimen&lt;/i&gt;&quot;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Gemeinschaft der orthodoxen und der zum Teil katholischen Kopten ist jetzt die Zeit der Vorbereitung auf die Wiederkehr der Geburt Jesu, die nach ihrem liturgischen Kalender auf den 7. Januar fällt. Weihbischof Hanna betont: &quot;&lt;i&gt;Wir hoffen, daß sich trotz des zu Neujahr Geschehenen die Gläubigen nicht abhalten lassen, sich in den Kirchen zu versammeln und die religiösen Zeremonien zu besuchen, die regulär ablaufen. Ich denke, daß derzeit noch viele Gläubige betroffen sind von dem, was geschehen ist, aber ich vertraue auf ihren tiefen Glauben, und ich hoffe, daß sich in der Nacht der Wiederkehr der Geburt Jesu die Kirchen in noch höherem Maße als in den Vorjahren füllen&lt;/i&gt;&quot;. Diesbezüglich unterstreicht der Weihbischof von Alexandria der Kopten, daß die Behörden höchsten Einsatz leisten, um die Sicherheit der koptischen Gläubigen zu garantieren. &quot;&lt;i&gt;Die Begräbnisliturgien von 14 der Opfer des Attentats sind in einem Klima hohen Anstandes abgelaufen. Außerdem wurden alle Kirchen von den Sicherheitskräften bewacht&lt;/i&gt;&quot;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Weihbischof bekräftigt, daß das Attentat auf die koptisch-orthodoxe Kirche von Alexandria nur eine - bisher die schwerwiegendste - der Episoden gestiegener Spannung in den Beziehungen zwischen Christen und Muslimen gewesen sei, einer Spannung, die von jenen künstlich geschaffen wurde, um die soziale Harmonie zu destabilisieren: &quot;&lt;i&gt;Jetzt zeigen die Zeitungen mit dem Finger auf Al Quaeda. Allerdings entsteht der Terrorismus in Sektoren der muslimischen Gesellschaft, wo andere Organisationen zur Intoleranz ermutigen. Es sind nun schon mehr als 40 Jahre, daß im Land eine schleichende Islamisierung im Gange ist, die alle Bereiche der Gesellschaft durchdringt&lt;/i&gt;&quot;. In einigen Schulen würden zum Beispiel Texte verwendet, welche die Jugendlichen dazu erzögen, eine fundamentalistische und intolerante Vision des Glaubens zu pflegen. Für den Weihbischof von Alexandria ist es daher immer dringlicher, Maßnahmen einzuleiten, die in der Lage seien, das Schüren eines Klimas der Intoleranz zu verhindern: &quot;&lt;i&gt;Man müßte zum Beispiel von den Elementarschulen an beginnen, den Kindern Toleranz beizubringen. Derzeit gibt es von Seiten der Lehrenden keinerlei ermahnenden Hinweise in Richtung des Begriffes der Einheit verbunden mit dem Respekt der Unterschiede jeder Person. Für die Schuljugend wäre es von hohem erzieherischem Wert, könnten sie sich auch mit dem auseinandersetzen, der anders als die Mehrheit ist&lt;/i&gt;&quot;. Auch die Kommunikationsmittel seien entscheidend. Sie seien das Hauptinstrument, um im ganzen Land die Botschaft der Toleranz zwischen den verschiedenen Gemeinschaften auf den Weg zu bringen. &quot;&lt;i&gt;Sicherlich&lt;/i&gt;&quot;, präzisiert der Weihbischof, &quot;&lt;i&gt;wird die Botschaft dann wirksam sein, wenn sie auf der Transparenz und auf der Wahrheit aufbaut. Die Ehrlichkeit der Information ist ein noch nicht genügend berücksichtigter Aspekt der nationalen Medien&lt;/i&gt;&quot;. Schließlich ist für dieses Land aber das Thema der sozialen Gerechtigkeit von hoher Bedeutung. &quot;&lt;i&gt;Es gibt sicherlich andere Länder, in denen das Ungleichgewicht noch stärker ist. Jedenfalls ist es besser, klar zu sehen, daß auch hier in Ägypten große Unterschiede zwischen einer sehr großen Mehrheit von Armen und einer kleinen Elite von Personen, die der Mittel- und Oberschicht angehören, bestehen. Oft rührt die Gewalt von der Ausgrenzung der Jugendlichen aus der Welt der Arbeit&lt;/i&gt;&quot;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[&lt;b&gt;ENDE DER ÜBERSETZUNG AUS L&#039;OSSERVATORE ROMANO VOM 3. JANUAR 2011.&lt;/b&gt;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Damit für weniger Informierte klar wird&lt;/b&gt;, auf welcher Tradition die koptischen Christen und damit auch die katholische Patriarchalkirche der Kopten aufbauen, übernehme ich ein Zitat aus der &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5944&amp;amp;entry_id=269&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/speeches/2006/december/documents/hf_ben_xvi_spe_20061215_catholic-coptic_ge.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/speeches/2006/december/documents/hf_ben_xvi_spe_20061215_catholic-coptic_ge.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Audienz Seiner Heiligkeit Papst Benedikt XVI.&lt;/a&gt; für den damals frisch gewählten und bestätigten selben Patriarchen Naguib vom 15. Dezember 2006: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;&lt;i&gt;Sie, Seligkeit, sind der Vater und das Oberhaupt der koptisch-katholischen Kirche von Alexandrien, einem bedeutenden Sitz, dem während der ersten fünf Jahrhunderte der ehrenvolle Rang des ersten Patriarchats nach Rom zukam. Ihre Patriarchatsgemeinschaft ist Trägerin einer reichen geistlichen, liturgischen und theologischen Tradition – der alexandrinischen Tradition –, deren Schätze zum Erbe der Kirche gehören: Sie war Empfängerin der Predigt des heiligen Evangelisten Markus, Sprachrohr des Apostels Petrus; so verbindet ein besonderes Band der Brüderlichkeit Ihr Patriarchat mit dem Stuhl Petri. Ich möchte Sie daher meines Gebetes und meiner Unterstützung für »die besondere Aufgabe « versichern, die das Zweite Vatikanische Konzil den katholischen Ostkirchen anvertraute, nämlich »die Einheit aller Christen, besonders der ostkirchlichen, zu fördern« (Orientalium ecclesiarum, 24), insbesondere mit euren Brüdern der koptisch-orthodoxen Kirche. Ebenso kommt euch eine wichtige Rolle im interreligiösen Dialog zu, um die Brüderlichkeit und Achtung zwischen Christen und Muslimen und unter allen Menschen zu entfalten. Seligkeit, Sie haben, als Sie Patriarch wurden, Ihren Vornamen – Antonios – beibehalten, der an die große Bewegung des Mönchtums erinnert, das in Ägypten entstanden ist und das die Überlieferung mit dem Wirken des hl. Antonius und dann mit dem des hl. Pachomius in Zusammenhang bringt. Dank des abendländischen Beitrags des hl. Benedikt ist das Mönchtum zu einem riesigen Baum geworden, der reiche und herrliche Früchte in der ganzen Welt getragen hat. Wie könnte man bei der Erwähnung der koptischen Kirche nicht an die Schriftsteller, an die Exegeten und an die Philosophen denken, wie Clemens von Alexandria und Origenes, aber auch an die großen Patriarchen, Bekenner und Kirchenlehrer, wie Athanasius und Cyrill, deren berühmte Namen durch Jahrhunderte hindurch den Glauben eines frommen Volkes prägen! Ihren Spuren müßt ihr unablässig folgen, wenn ihr die theologische und geistliche Forschung entfaltet, die eurer Tradition zu eigen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der heutigen Welt ist eure Sendung von großer Bedeutung für eure Gläubigen und für alle Menschen, denen die Frohe Botschaft zu verkünden uns die Liebe Christi drängt. Ich begrüße insbesondere eure Aufmerksamkeit für die menschliche, geistliche, sittliche und intellektuelle Erziehung der Jugend durch ein hochwertiges schulisches und katechetisches Netz, das einen Dienst an der ganzen Gesellschaft darstellt. Ich wünsche aufrichtig, daß dieses erzieherische Engagement immer mehr Anerkennung finden möge, damit im Bedachtsein auf die den katholischen Schulen eigene Identität die grundlegenden Werte weitergegeben werden; auf diese Weise werden die Jugendlichen von heute verantwortungsvolle Männer und Frauen in ihren Familien und in der Gesellschaft werden können, die bestrebt sind, eine größere Solidarität und eine innigere Brüderlichkeit unter allen Angehörigen der Nation aufzubauen. Übermittelt den jungen Menschen meine ganze Wertschätzung und meine ganze Liebe, wenn ihr sie daran erinnert, daß die Kirche und die ganze Gesellschaft ihren Enthusiasmus und ihre Hoffnung dringend brauchen. Ich fordere euch auf, die Ausbildung der Priester und der zahlreichen jungen Männer, die sich dem Herrn weihen wollen, zu intensivieren. Die Lebenskraft der christlichen Gemeinschaften in unserer heutigen Welt erfordert Hirten nach dem Herzen Gottes, die wahre Zeugen des Wortes Gottes und Führer sein sollen, um den Gläubigen zu helfen, ihr Leben und ihre Sendung immer tiefer in Christus zu verwurzeln! Ich weiß, welchen Platz das geweihte Leben in eurer Kirche einnimmt. Möge das Leben nach den evangelischen Räten der Armut, der Keuschheit und des Gehorsams ein Zeugnis und ein Aufruf zur Heiligkeit für die heutige Welt sein! Mögen die Mitglieder der Institute des geweihten Lebens ihre Sendungen weiterhin durchführen können, insbesondere unter den Jugendlichen und unter den am meisten vernachlässigten Menschen in der Gesellschaft.&lt;/i&gt;&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;So verbinden wir uns in geistlicher Solidarität&lt;/b&gt; mit allen orthodoxen und katholischen Kopten in der gemeinsamen Anbetung des wahren Gottes und wahren Menschen Jesus Christus anläßlich des Weihnachtsfestes und des dreiköniglichen Hochfestes der Epiphanie! Euer Padre Alex - Vizeoffizial Dr. Alexander Pytlik &lt;div class=&quot;serendipity_babelfish&quot;&gt;Übersetze nach  &lt;a href=&quot;http://babelfish.altavista.com/babelfish/trurl_pagecontent?url=http%3A%2F%2Fwww.internetpfarre.de%2Fblog%2Farchives%2F269-KOPTEN-KATHOLISCHER-PATRIARCH-NAGUIB-ZUR-LAGE-DER-AEGYPTISCHEN-CHRISTEN.html&amp;amp;lp=de%5Fen&quot;&gt;en&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;http://babelfish.altavista.com/babelfish/trurl_pagecontent?url=http%3A%2F%2Fwww.internetpfarre.de%2Fblog%2Farchives%2F269-KOPTEN-KATHOLISCHER-PATRIARCH-NAGUIB-ZUR-LAGE-DER-AEGYPTISCHEN-CHRISTEN.html&amp;amp;lp=de%5Ffr&quot;&gt;fr&lt;/a&gt;&lt;/div&gt; 
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    <pubDate>Tue, 04 Jan 2011 07:10:00 +0100</pubDate>
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    <title>NAHOST-BISCHOFSSYNODE: NUNTIUS - BOTSCHAFT ZUM ABSCHLUSS FÜR DAS VOLK GOTTES</title>
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            <category>Aktuelle Fürbitten</category>
            <category>Aktuelle Predigt</category>
            <category>Katholische Lehre</category>
            <category>News Kommentare</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Padre Alex / Dr. Alexander Pytlik)</author>
    <content:encoded>
    &lt;b&gt;Die Katholische Kirche im Nahen Osten: Gemeinschaft und Zeugnis. &quot;&lt;/b&gt;&lt;i&gt;&lt;b&gt;Die Gemeinde der Gläubigen war ein Herz und eine Seele.&lt;/b&gt;&lt;/i&gt;&lt;b&gt;&quot; (Apg 4,32)&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Es folgt die Übersetzung der in arabischer Sprache ausformulierten Botschaft&lt;/b&gt;, welche den Synodenvätern in französischer Sprache verlesen und zur Abstimmung vorgelegt wurde. Ich folge primär der französischen und italienischen Version gemäß dem &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5807&amp;amp;entry_id=263&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/news_services/press/sinodo/documents/bollettino_24_speciale-medio-oriente-2010/03_francese/b23_03.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/news_services/press/sinodo/documents/bollettino_24_speciale-medio-oriente-2010/03_francese/b23_03.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Bulletin der Sonderversammlung&lt;/a&gt; für den Nahen Osten (vom 22./ 23. Oktober 2010) der morgen zu Ende gehenden Bischofssynode in Rom. Ab Nummer 6 habe ich zur Erhöhung der Geschwindigkeit auf einige Passagen der von Seiten &lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/188-FESTSCHRIFT-FUER-PAPST-BENEDIKT-XVI.-ALS-GLAUBENSSTAERKUNG-FUER-ALLE-UND-ZUM-DANK-FUER-DEN-PAPSTBESUCH-2007.html&quot;&gt;Mag. Mag. Gabriela Maria Mihlig&lt;/a&gt; (akkreditierte Romkorrespondentin für den &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5796&amp;amp;entry_id=263&quot; title=&quot;http://www.lpj.org/&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.lpj.org/&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Lateinischen Patriarchen&lt;/a&gt;, Seine Seligkeit Fouad Twal) in Arbeit befindlichen Übersetzung zurückgegriffen. (Hier sind noch einige ihrer von mir bisher übernommenen Synodenberichte: &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/256-NAHOST-BISCHOFSSYNODE-SONDERBERICHTERSTATTUNG-DURCH-ROMKORRESPONDENTIN-MIHLIG.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Nr. 1&lt;/a&gt;, &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5798&amp;amp;entry_id=263&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/257-NAHOST-BISCHOFSSYNODE-EROEFFNET-DURCH-PAPST-BENEDIKT-XVI..html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/257-NAHOST-BISCHOFSSYNODE-EROEFFNET-DURCH-PAPST-BENEDIKT-XVI..html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Nr. 2&lt;/a&gt;, &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5799&amp;amp;entry_id=263&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/258-NAHOST-BISCHOFSSYNODE-ORIENTIERUNG-AM-ERSTEN-ARBEITSTAG.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/258-NAHOST-BISCHOFSSYNODE-ORIENTIERUNG-AM-ERSTEN-ARBEITSTAG.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Nr. 3&lt;/a&gt;, &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5800&amp;amp;entry_id=263&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/260-NAHOST-BISCHOFSSYNODE-BLEIBENDE-BEDEUTUNG-DES-HEILIGEN-LANDES.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/260-NAHOST-BISCHOFSSYNODE-BLEIBENDE-BEDEUTUNG-DES-HEILIGEN-LANDES.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Nr. 4&lt;/a&gt;, &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5801&amp;amp;entry_id=263&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/261-NAHOST-BISCHOFSSYNODE-OHNE-DIE-CHRISTEN-SINKT-REALISTISCHE-CHANCE-AUF-FRIEDEN.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/261-NAHOST-BISCHOFSSYNODE-OHNE-DIE-CHRISTEN-SINKT-REALISTISCHE-CHANCE-AUF-FRIEDEN.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Nr. 5&lt;/a&gt; und &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5802&amp;amp;entry_id=263&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/262-NAHOST-BISCHOFSSYNODE-PROF.-WINKLER-ZU-DEN-VIELEN-RITEN-IN-DER-KATHOLISCHEN-KIRCHE.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/262-NAHOST-BISCHOFSSYNODE-PROF.-WINKLER-ZU-DEN-VIELEN-RITEN-IN-DER-KATHOLISCHEN-KIRCHE.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Nr. 6&lt;/a&gt;.) In der vierzehnten Generalversammlung des gestrigen Nachmittags (am Freitag, dem 22. Oktober 2010) haben die Synodenväter also den &lt;i&gt;Nuntius&lt;/i&gt;, die Botschaft für das Volk Gottes, zum Abschluß der Sonderversammlung für den Nahen Osten approbiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;BOTSCHAFT FÜR DAS VOLK GOTTES&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;&quot;Die Gemeinde der Gläubigen war ein Herz und eine Seele.&quot; (Apg 4,32)&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An unsere Mitbrüder im Priesteramt, an die Diakone, Ordensmänner und -frauen, an die geweihten Personen und an alle unsere geliebten gläubigen Laien und an jede Person guten Willens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Einführung&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;1.&lt;/b&gt; Die Gnade Jesu, unseres Herrn, die Liebe Gottes des Vaters und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit Euch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bischofssynode für den Nahen Osten ist für uns eine neue Pfingsterfahrung gewesen. «&lt;i&gt;Pfingsten ist das Ursprungsereignis, doch es ist auch eine beständige Dynamik, und die Bischofssynode ist ein bevorzugter Moment, in dem sich der Weg der Kirche und die Gnade von Pfingsten erneuern können&lt;/i&gt;» (Benedikt XVI., &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5776&amp;amp;entry_id=263&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/homilies/2010/documents/hf_ben-xvi_hom_20101010_sinodo-mo_ge.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/homilies/2010/documents/hf_ben-xvi_hom_20101010_sinodo-mo_ge.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; targe=&quot;_blank&quot;&gt;Predigt aus der Papstmesse zur Eröffnung&lt;/a&gt; der Sonderversammlung der Bischofssynode vom 10. Oktober 2010).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir sind nach Rom gekommen, wir Patriarchen und Bischöfe der &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5802&amp;amp;entry_id=263&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/262-NAHOST-BISCHOFSSYNODE-PROF.-WINKLER-ZU-DEN-VIELEN-RITEN-IN-DER-KATHOLISCHEN-KIRCHE.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/262-NAHOST-BISCHOFSSYNODE-PROF.-WINKLER-ZU-DEN-VIELEN-RITEN-IN-DER-KATHOLISCHEN-KIRCHE.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;katholischen (Ritus)kirchen&lt;/a&gt; im Orient mit allen unseren geistlichen, liturgischen, kulturellen und kirchenrechtlichen Eigentraditionen, und wir trugen dabei die Sorgen und Erwartungen unserer Völker in unseren Herzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum ersten Mal haben wir uns um Seine Heiligkeit Papst Benedikt XVI. in synodaler Form vereinigt, gemeinsam mit den verantwortlichen Kardinälen und Erzbischöfen der römischen Dikasterien, mit den Präsidenten der Bischofskonferenzen auf der Welt, die von den Fragen des Nahen Ostens betroffen sind, und mit Repräsentanten der orthodoxen Kirchen und evangelischen Gemeinschaften sowie mit jüdischen und muslimischen Eingeladenen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seiner Heiligkeit Benedikt XVI. gegenüber drücken wir unsere Dankbarkeit für die Sorge und für die Lehren aus, die den Weg der Kirche im allgemeinen beleuchten und auch jenen unserer orientalischen (Ritus)kirchen im speziellen, insbesondere was die Frage der Gerechtigkeit und des Friedens betrifft. Wir danken den Bischofskonferenzen für deren Solidarität, für die Präsenz unter uns bei den Pilgerreisen zu den heiligen Orten und für deren Besuch bei unseren Gemeinschaften. Wir danken ihnen für die Begleitung unserer (Ritus)kirchen in den verschiedenen Aspekten unseres Lebens. Wir danken den kirchlichen Organisationen, die uns mit ihrer wirksamen Hilfe unterstützten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben im Lichte der Heiligen Schrift und der lebendigen Tradition gemeinsam über die Gegenwart und Zukunft der Christen und der Völker des Nahen Ostens reflektiert. Wir haben über die Fragestellungen dieser Region der Welt nachgedacht, die Gott im Geheimnis Seiner Liebe als ursprüngliche Wiege seines universalen Erlösungsplanes gewollt hatte. Von dort ist tatsächlich die Berufung des Abraham ausgegangen. Dort hat das Wort Gottes durch das Handeln des Heiligen Geistes aus der Jungfrau Maria Fleisch angenommen. Dort hat Jesus das Evangelium des Lebens und des Reiches verkündet. Dort ist Er gestorben, um das Menschengeschlecht freizukaufen und es von der Sünde zu befreien. Dort ist Er auferstanden von den Toten, um jedem Menschen das neue Leben zu schenken. Dort ist die Kirche entstanden, die von dort ausgezogen ist, um das Evangelium bis an die Enden der Erde zu verkündigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der erste Zweck der Synode ist seelsorglicher Natur. Deshalb haben wir in unseren Herzen das Leben, die Leiden und die Hoffnung unserer Völker getragen, auch die Herausforderungen, denen an jedem Tag in der Überzeugung zu begegnen ist, daß «&lt;i&gt;die Hoffnung nicht zugrunde gehen läßt; denn die Liebe Gottes ist ausgegossen in unsere Herzen durch den Heiligen Geist, der uns gegeben ist&lt;/i&gt;» (Röm 5,5). Deshalb richten wir diese Botschaft an Euch, geliebte Brüder und Schwestern, und wir wollen, daß sie ein Appell zur Festigkeit im Glauben auf dem Fundament des Wortes Gottes, zur Mitarbeit an der Einheit und an der Gemeinschaft des Zeugnisses der Liebe in allen Bereichen des Lebens sei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;I. Die Kirche im Nahen Osten: Gemeinschaft und Zeugnis durch die Geschichte hindurch&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Der Weg des Glaubens im Orient&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;2.&lt;/b&gt; Im Orient ist die erste christliche Gemeinde entstanden. Aus dem Orient zogen die Apostel nach dem Pfingstereignis aus, um die ganze Welt zu evangelisieren. Dort hat die erste christliche Gemeinde inmitten von Spannungen und Verfolgungen gelebt, indem sie «&lt;i&gt;an der Lehre der Apostel und an der Gemeinschaft, am Brechen des Brotes und an den Gebeten festhielt&lt;/i&gt;» (Apg 2,42), und niemand litt Not. Dort haben die ersten Märtyrer mit ihrem Blut die Fundamente der aufkeimenden Kirche begossen. In ihrer Nachfolge haben die Anachoreten die Wüsten mit dem Duft ihrer Heiligkeit und ihres Glaubens erfüllt. Dort lebten die Väter der Ostkirche, die mit ihren Lehren die Kirche des Ostens und des Westens weiterhin nähren. Aus unseren (Ritus)kirchen zogen in den ersten Jahrhunderten und in den nachfolgenden Jahrhunderten die Missionare in Richtung Fernost und in Richtung West und brachten das Licht Christi. Von daher sind wir Erben und müssen fortfahren, ihre Botschaft an die künftigen Generationen weiterzugeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unsere (Ritus)kirchen haben nicht aufgehört, Heilige, Priester und Gottgeweihte hervorzubringen und auf wirksame Weise in vielen Institutionen zu dienen, die zum Aufbau unserer Gesellschaften und unserer Länder beitragen, indem sie sich für jeden Menschen - der nach dem Bild Gottes geschaffen ist und Sein Bild trägt - aufopfern. Einige unserer (Ritus)kirchen entsenden auch noch heute Missionare, Überbringer des Wortes Christi, in verschiedenen Ecken der Welt. Die pastorale, apostolische und missionarische Arbeit fordert uns heute heraus, eine Hirtensorge zu entwickeln, welche die Priester- und Ordensberufungen fördert und die Kirche von morgen absichert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir stehen heute vor einer historischen Wende. Gott hat uns in unserem Orient den Glauben seit 2000 Jahren geschenkt, und Er beruft uns dazu, mit Mut, Beharrlichkeit und Kraft fortzufahren, die Botschaft Christi und das Zeugnis für Sein Evangelium weiterzutragen, ein Evangelium der Liebe und des Friedens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Herausforderungen und Erwartungen&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;3.1&lt;/b&gt; Heute sind wir mit vielen Herausforderungen konfrontiert. Die erste kommt von uns selbst und aus unseren (Ritus)kirchen. Das, was Christus von uns erwartet, ist die Annahme unseres Glaubens und das Leben des Glaubens in jedem Lebensbereich. Das, was Er von unseren (Ritus)kirchen erwartet, ist die Stärkung der Gemeinschaft innerhalb einer jeden &lt;i&gt;ecclesia sui iuris&lt;/i&gt; (= &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5802&amp;amp;entry_id=263&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/262-NAHOST-BISCHOFSSYNODE-PROF.-WINKLER-ZU-DEN-VIELEN-RITEN-IN-DER-KATHOLISCHEN-KIRCHE.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/262-NAHOST-BISCHOFSSYNODE-PROF.-WINKLER-ZU-DEN-VIELEN-RITEN-IN-DER-KATHOLISCHEN-KIRCHE.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Eigenrechtskirche = Rituskirche&lt;/a&gt;) und zwischen den katholischen (Ritus)kirchen unterschiedlicher Tradition. Außerdem sollen wir alles uns Mögliche im Gebet und in der Liebe tun, um die Einheit aller Christen zu erreichen und so das Gebetsanliegen Christi verwirklichen: «&lt;i&gt;Alle sollen eins sein: wie Du, Vater, in mir bist und Ich in Dir bin, sollen auch sie in Uns sein, damit die Welt glaube, daß Du mich gesandt hast&lt;/i&gt;» (Joh 17,21).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;3.2&lt;/b&gt; Die zweite Herausforderung kommt von außen, vom politischen Umfeld und von der Sicherheitslage in unseren Ländern und vom religiösen Pluralismus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben das analysiert, was die gesellschaftliche Situation und die Sicherheit in unseren Ländern des Nahen Ostens betrifft. Es ist uns die Auswirkung des israelisch-palästinensischen Konfliktes auf die ganze Region bewußt geworden, vor allem auf das palästinensische Volk, das die Konsequenzen der israelischen Okkupation erleidet: das Fehlen der Bewegungsfreiheit, die Trennungsmauer und die Militärkontrollen, die politischen Gefangenen, die Zerstörung der Häuser, die Behinderung des wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Lebens sowie die tausenden Flüchtlinge. Wir haben auch über das Leiden und die Unsicherheit nachgedacht, womit die Israelis leben. Wir haben die Situation der heiligen Stadt Jerusalem in den Blick genommen. Wir sind über die einseitigen Initiativen besorgt, welche ihre Bevölkerungszusammensetzung und ihr Statut zu verändern drohen. Im Blick auf all das erkennen wir, daß ein gerechter und definitiver Friede das einzige Heilmittel für alle ist, für das Wohl der Region und seiner Völker.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;3.3&lt;/b&gt; Bei unseren Zusammenkünften und Gebeten haben wir an die blutigen Qualen des irakischen Volkes gedacht. Wir haben der im Irak ermordeten Christen gedacht und der fortlaufenden Leiden der Kirche im Irak sowie ihrer abgeschobenen und in der Welt verstreuten Kinder, welche die Besorgnis über ihr Land und ihre Heimat mitbringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Synodenväter haben ihre Solidarität mit dem Volk und mit den (Ritus)kirchen im Irak zum Ausdruck gebracht und den Wunsch geäußert, daß die Emigranten, die zum Verlassen ihrer Gebiete gezwungen waren, die nötigen Hilfen dort finden können, wo sie ankommen, damit sie in ihre Gebiete zurückkehren und dort in Sicherheit leben können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;3.4&lt;/b&gt; Wir haben über die Beziehungen zwischen den Mitbürgern - Christen und Muslimen - nachgedacht. Wir wollten an dieser Stelle unter dem Blickwinkel unserer christlichen Vision der Dinge ein vorrangiges Prinzip bekräftigen, das diese Beziehungen beherrschen müßte: Gott will, daß wir in unseren Gesellschaften des Nahen Ostens und für sie Christen sind. Das ist der Plan Gottes für uns. Als Christen und Muslime zusammen zu leben, das ist unsere Sendung und unsere Berufung. In dieser Hinsicht werden wir uns vom Gebot der Liebe und von der Kraft des Geistes in uns leiten lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das zweite Prinzip, das für diese Beziehungen gilt, rührt vom Faktum her, daß wir integraler Teil unserer Gesellschaften sind. Unsere auf unserem Glauben und unsere Verpflichtung gegenüber unseren Vaterländern basierende Sendung verpflichtet uns, zum Aufbau unserer Länder gemeinsam mit den muslimischen, jüdischen und christlichen Bürgern beizutragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;II. Gemeinschaft und Zeugnis innerhalb der katholischen (Ritus)kirchen des Nahen Ostens&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;An die Gläubigen unserer (Ritus)kirchen&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;4.1&lt;/b&gt; Jesus sagt uns: «&lt;i&gt;Ihr seid das Salz der Erde, das Licht der Welt.&lt;/i&gt;» (Mt 5,13 f.) Eure Sendung, geliebte Gläubige, besteht darin, durch den Glauben, die Hoffnung und die Liebe in Euren Gesellschaften wie «&lt;i&gt;Salz&lt;/i&gt;» zu sein, das dem Leben Geschmack und Sinn schenkt, und wie «&lt;i&gt;Licht&lt;/i&gt;» zu sein, das die Dunkelheiten durch die Wahrheit erleuchtet, und wie «&lt;i&gt;Sauerteig&lt;/i&gt;» zu sein, der die Herzen und die Auffassungsvermögen umwandelt. Die ersten Christen in Jerusalem waren zahlenmäßig wenige. Trotzdem waren sie in der Lage, das Evangelium bis an die Enden der Erde zu bringen, mit der Gnade des «&lt;i&gt;Herrn, der ihnen beistand und die Verkündigung durch die Zeichen bekräftigte, die Er geschehen ließ.&lt;/i&gt;» (Mk 16,20).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;4.2&lt;/b&gt; Wir grüßen Euch, die Christen des Nahen Ostens, und Wir danken Euch für all das, was Ihr in Euren Familien und in Euren Gesellschaften, in Euren Kirchen und in Euren Nationen verwirklicht habt. Wir verbeugen uns vor Eurer Ausdauer in den Schwierigkeiten, Qualen und Ängsten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;4.3&lt;/b&gt; Liebe Priester, unsere Mitarbeiter in der katechetischen, liturgischen und seelsorglichen Sendung, wir erneuern Euch gegenüber unsere Freundschaft und unser Vertrauen. Fahrt fort, Euren Gläubigen mit Eifer und Beharrlichkeit das Evangelium des Lebens und die Überlieferung der Kirche durch den Predigtdienst, die Katechese, die geistliche Leitung und das gute Beispiel weiterzugeben. Festigt den Glauben des Volkes Gottes, damit es sich in eine Zivilisation der Liebe wandle. Reicht ihm die Sakramente der Kirche, damit es die Erneuerung des Lebens anstrebe. Versammelt es in der Einheit und in der Liebe mit der Gabe des Heiligen Geistes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Liebe Ordensmänner, Ordensfrauen und Gottgeweihte in der Welt, Wir drücken Euch gegenüber unsere Dankbarkeit aus und danken Gott gemeinsam mit Euch für das Geschenk der evangelischen Räte - der gottgeweihte Keuschheit, der Armut und des Gehorsams - mit denen Ihr Euch zu Gaben Eurer selbst gemacht habt, in der Nachfolge Christi, dem Ihr Eure vorrangige Liebe zu bezeugen wünscht. Danke für Eure unterschiedlichen apostolischen Initiativen - Ihr seid der wahre Schatz und der Reichtum unserer (Ritus)kirchen und eine geistliche Oase in unseren Pfarreien, Diözesen und Missionen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir vereinigen uns im Geiste mit den Eremiten, Mönchen und Nonnen, die ihr Leben dem Gebet in den kontemplativen Klöstern geweiht haben, indem sie die Stunden des Tages und der Nacht heiligen und in ihren Gebeten die Sorgen und Bedürfnisse der Kirche mittragen. Mit Eurem Zeugnis bietet Ihr für die Welt ein Zeichen der Hoffnung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;4.4&lt;/b&gt; Euch gläubigen Laien versichern wir unsere Wertschätzung und unsere Freundschaft. Wir erkennen an, was Ihr für Eure Familien und Eure Gesellschaften, für Eure (Ritus)kirchen und Eure Heimatländer getan habt. Bleibt standhaft inmitten der Bewährungsproben und Schwierigkeiten. Wir sind voll Dankbarkeit gegenüber dem Herrn für die Charismen und Talente, mit denen Er Euch erfüllt hat und mit denen Ihr kraft der Taufe und der Firmung am apostolischen Wirken sowie an der Sendung der Kirche teilnehmt, indem Ihr den Bereich der zeitlichen Dinge mit dem Geist und mit den Werten des Evangeliums durchdringt. Wir laden ein zum Zeugnis eines authentischen christlichen Lebens, zu einer bewußten religiösen Praxis und zu den guten Sitten. Habt den Mut, die Wahrheit in objektiver Weise auszusprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In unseren Gebeten haben wir Euch, die am Leib, an der Seele und am Geist leiden, Euch Unterdrückte, Ausgewiesene, Verfolgte, Gefangene und Verhaftete vor Augen. Vereint Eure Leiden mit jenen Christi, des Erlösers, und sucht in seinem Kreuz die Geduld und die Kraft. Mit dem Verdienst Eurer Leiden erwerbt Ihr für die Welt die barmherzige Liebe Gottes. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir grüßen jede unserer christlichen Familien und schauen mit Wertschätzung auf die Berufung und Sendung der Familie als lebendiger Zelle der Gesellschaft, als natürlicher Schule der Tugenden sowie der ethischen und menschlichen Werte und als Hauskirche, die von Generation zu Generation zum Gebet und zum Glauben hinführt. Wir danken den Eltern und Großeltern für die Erziehung ihrer Kinder und Enkel nach dem Beispiel des Jesuskindes, das «&lt;i&gt;heranwuchs, an Weisheit zunahm und bei Gott und den Menschen Gefallen fand&lt;/i&gt;» (Lk 2,52). Wir setzen uns dafür ein, die Familie mit einer Familienseelsorge zu schützen, dank der Vorbereitungskurse zur Ehe und dank der Begegnungs- und Beratungszentren, die offen sind für alle, vor allem für die Ehepaare in Schwierigkeiten. Wir setzen uns dafür auch mit unseren Forderungen nach den Grundrechten der Familie ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In besonderer Weise richten wir uns jetzt an die Frauen. Wir drücken Euch gegenüber unsere Wertschätzung aus in den verschiedenen Lebensstationen: als Mädchen, als Erzieherinnen, als Mütter, als Gottgeweihte und als Werktätige im öffentliche Leben. Wir loben Euch, weil Ihr das menschliche Leben von Anbeginn schützt, indem Ihr ihm Sorge und Zuneigung zuteil werden laßt. Gott hat Euch eine besondere Sensibilität für alles gegeben, was die Erziehung, die humanitäre Arbeit und das apostolische Leben betrifft. Wir danken Gott für Eure Aktivitäten und wünschen, daß Ihr im öffentlichen Leben mehr Verantwortung übernehmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Freundschaft schauen wir auf Euch, Jungen und Mädchen, so wie Christus es beim jungen Mann im Evangelium getan hat (vgl. Mk 10,21). Ihr seid die Zukunft unserer (Ritus)kirchen, unserer Gemeinschaften und unserer Länder, Ihr seid deren Potential und deren Kraft zur Erneuerung. Gestaltet Euer Leben unter dem liebenden Blick Christi. Werdet verantwortungsbewußte Bürger und aufrichtige Gläubige. Die Kirche gesellt sich Euch zu in Euren Sorgen, eine Eurer Ausbildung gemäße Arbeit zu finden; dies wird dazu beitragen, Eure Kreativität anzuregen und die Zukunft sowie die Bildung einer gläubigen Familie sicherzustellen. Überwindet die Versuchung des Materialismus und des Konsumismus. Steht standhaft zu Euren christlichen Werten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir grüßen die Leiter der katholischen Erziehungsinstitutionen. Strebt in der Lehre und in der Erziehung nach Vortrefflichkeit und nach dem christlichen Geist. Habt als Zweck vor Augen die Festigung der Kultur der Gastfreundschaft, die Sorge für die Armen und für die Träger von Behinderungen. Trotz der Herausforderungen und Schwierigkeiten, denen Eure Institutionen begegnen, laden wir Euch ein, sie lebendig zu erhalten, um die Erziehungssendung der Kirche sicherzustellen und den Fortschritt sowie das Wohl unserer Gesellschaften zu fördern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit großer Wertschätzung richten wir uns an alle, die im sozialen Sektor arbeiten. In Euren Institutionen steht Ihr im Dienste der Caritas. Wir ermutigen Euch und unterstützen Euch in dieser Sendung zur Entwicklung, die von der reichhaltigen Soziallehre der Kirche getragen ist. Durch Eure Arbeit festigt Ihr die Bindungen der Brüderlichkeit unter den Menschen, indem Ihr den Armen, den Ausgegrenzten, den Kranken, den Flüchtlingen und den Gefangenen dient. Ihr werdet geleitet vom Wort des Herrn Jesus: «&lt;i&gt;Was Ihr für einen Meiner geringsten Brüder getan habt, das habt Ihr Mir getan&lt;/i&gt;» (Mt 25,40).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hoffnungsvoll blicken wir auf die Gebetsgruppen und die apostolischen Bewegungen. Sie sind Schulen zur Vertiefung des Glaubens, um ihn in der Familie und in der Gesellschaft zu leben. Wir schätzen deren Aktivitäten in den Pfarreien und in den Diözesen sowie deren Unterstützung für die Hirten in Übereinstimmung mit den Weisungen der Kirche. Wir danken Gott für diese Gruppen und Bewegungen, aktive Zellen der Pfarrei und Pflanzstätten für die Priester- und Ordensberufungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir anerkennen die Rolle der gedruckten und audiovisuellen Kommunikationsmittel. Euch Journalisten danken wir für Eure Zusammenarbeit mit der Kirche bei der Verbreitung ihrer Lehren und ihrer Aktivitäten, und in diesen Tagen dafür, daß Ihr die Nachrichten der Versammlung der Synode über den Nahen Osten in alle Teile der Welt übertragen habt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir freuen uns über den Beitrag der internationalen und katholischen Medien. Für den Nahen Osten verdient besondere Erwähnung der Kanal &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5794&amp;amp;entry_id=263&quot; title=&quot;http://www.youtube.com/user/telelumiere&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.youtube.com/user/telelumiere&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Télé Lumière-Noursat&lt;/a&gt;. Wir hoffen, daß er seinen Dienst der Information und Hinführung zum Glauben, seine Arbeit für die Einheit der Christen, die Konsolidierung der christlichen Präsenz im Orient, die Stärkung des interreligiösen Dialogs und die Gemeinschaft zwischen den in alle Kontinente verstreuten Orientalen fortsetzen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;An unsere Gläubigen in der Diaspora&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;5.&lt;/b&gt; Die Emigration ist ein allgemeines Phänomen geworden. Der Christ, der Muslim und der Jude emigrieren, und zwar aus denselben Gründen, die von der politischen und ökonomischen Instabilität herrühren. Außerdem beginnt der Christ, sich in den Ländern des Nahen Ostens unsicher zu fühlen, wenn auch in unterschiedlichen Graden. Die Christen mögen Vertrauen in die Zukunft haben und in ihren geliebten Heimatländern weiterleben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir grüßen Euch, geliebte Gläubige, in Euren verschiedenen Ländern der Diaspora. Wir bitten Gott, Euch zu segnen. Wir bitten Euch, in Euren Herzen und in Euren Sorgen die Erinnerung an Eure Heimatländer und Eure (Ritus)kirchen wach zu halten. Ihr könnt mit Euren Gebeten, mit Euren Gedanken, mit Euren Besuchen und mit verschiedenen Mitteln zu deren Entwicklung und Wachstum beitragen, auch wenn Ihr ferne seid.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Behaltet die Güter und die Landstriche, die Ihr in der Heimat habt; beeilt Euch nicht, sie zu aufzugeben und sie zu verkaufen. Behaltet sie als ein Erbgut für Euch und als ein Stück jener Heimat, mit der Ihr verbunden bleibt und welche Ihr liebt und unterstützt. Der Heimatboden ist Bestandteil der Identität der Person und ihrer Sendung; er ist ein Lebensraum für jene, die dort bleiben und für jene, die eines Tages dorthin zurückkehren werden. Der Boden ist ein öffentliches Gut, ein Gut der Gemeinschaft, ein gemeinsames Erbgut. Er kann nicht auf individuelle Interessen reduziert werden von Seiten dessen, der ihn besitzt und der nach eigenem Gefallen alleine entscheidet, ihn zu behalten oder aufzugeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir begleiten Euch mit unseren Gebeten, Euch Kinder unserer (Ritus)kirchen und unserer Länder, die Ihr gezwungen wart, zu emigrieren. Tragt mit Euch Euren Glauben, Eure Kultur und Euer Traditionsgut, um Eure neuen Heimatländer zu bereichern, die Euch Frieden, Freiheit und Arbeit verschaffen. Blickt mit Vertrauen und Freude in die Zukunft, bleibt immer Euren geistlichen Werten, Euren kulturellen Traditionen und Eurem nationalen Eigengut verbunden, um den Ländern, die Euch aufgenommen haben, das Beste Eurer selbst und das Beste, was Ihr habt, anzubieten. Wir danken den (Teil)kirchen der Diasporaländer, die unsere Gläubigen aufgenommen haben und die nicht aufhören, mit uns zusammenzuarbeiten, um für sie die nötige seelsorgliche Betreuung zu gewährleisten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;An die Migranten in unseren Ländern und in unseren (Ritus)kirchen&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;6.&lt;/b&gt; Wir grüßen alle Einwanderer der verschiedenen Nationalitäten, die der Arbeit wegen in unsere Länder gekommen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir heißen Euch, geliebte Gläubige, willkommen, und wir sehen Euren Glauben als eine Quelle der Bereicherung und als eine Unterstützung für den Glauben unserer Christgläubigen an. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir bitten unsere (Ritus)kirchen, diesen Brüdern und Schwestern – welcher Religion auch immer - und ihren Schwierigkeiten, vor allem wenn ihre Rechte und ihre Würde Angriffen ausgesetzt sind, eine besondere Aufmerksamkeit entgegenzubringen. Sie kommen nicht einfach zu uns, um Mittel zum Leben zu finden, sondern um Dienste anzubieten, die unsere Länder brauchen. Ihre Würde kommt von Gott, und wie jede menschliche Person haben sie Rechte, die respektiert werden müssen. Niemandem ist es erlaubt, diese Würde und diese Rechte zu verletzen. Deshalb rufen wir die Regierungen der Gastgeberländer auf, ihre Rechte zu respektieren und zu verteidigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;III. Gemeinschaft und Zeugnis mit den orthodoxen Kirchen und evangelischen Gemeinschaften im Nahen Osten&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;7.&lt;/b&gt; Wir grüßen die orthodoxen Kirchen und die evangelischen Gemeinschaften in unseren Ländern. Gemeinsam arbeiten wir für das Wohl der Christen, damit sie hier bleiben, zunehmen und erblühen. Wir befinden uns auf derselben Wegstrecke. Unsere Herausforderungen sind dieselben, und unsere Zukunft ist dieselbe. Laßt uns gemeinsam das Zeugnis der Jünger Christi geben. Nur durch unsere Einheit können wir die Mission vollbringen, die Gott allen anvertraut hat, ungeachtet der Verschiedenheiten unserer (Teil- und Ritus)kirchen. Das Gebet Christi ist unsere Stütze; und das Liebesgebot vereint uns, auch wenn für uns die Wegstrecke in Richtung der vollen Gemeinschaft noch langwierig bleibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben gemeinsam im &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5804&amp;amp;entry_id=263&quot; title=&quot;http://www.mec-churches.org/&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.mec-churches.org/&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Rat der Kirchen des Mittleren Ostens&lt;/a&gt; (The Middle East Council of Churches = MECC, Conseil des Églises du Moyen-Orient = CEMO) einen Weg zurückgelegt, und wir wünschen, diesen Pfad mit der Gnade Gottes weiterzugehen und seine Aktivitäten voranzutreiben mit dem letztendlichen Ziel des gemeinsamen Zeugnisses unseres Glaubens als Dienst für unsere Gläubigen und all unsere Länder. Wir begrüßen und ermutigen alle Initiativen eines ökumenischen Dialogs in jedem unserer Länder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir drücken unsere Dankbarkeit gegenüber dem &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5805&amp;amp;entry_id=263&quot; title=&quot;http://www.oikoumene.org/&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.oikoumene.org/&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Ökumenischen Rat der Kirchen&lt;/a&gt; (ÖRK) und den verschiedenen ökumenischen Organisationen aus, die für die Einheit der (Teil)kirchen und deren Unterstützung arbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;IV. Kooperation und Dialog mit unseren jüdischen Mitbürgern&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;8.&lt;/b&gt; Dieselbe Heilige Schrift vereint uns, das Alte Testament, welches das Wort Gottes für Euch und für uns ist. Wir glauben an all das, was Gott damit geoffenbart hat, seit Er Abraham, unseren gemeinsamen Vater im Glauben, Vater der Juden, der Christen und der Muslime, berufen hat. Wir glauben an die Verheißungen Gottes und an Seinen Bund, den Er ihm anvertraut hat. Wir glauben, daß das Wort Gottes ewig ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das II. Vatikanische Konzil hat das Dokument &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5778&amp;amp;entry_id=263&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/archive/hist_councils/ii_vatican_council/documents/vat-ii_decl_19651028_nostra-aetate_ge.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/archive/hist_councils/ii_vatican_council/documents/vat-ii_decl_19651028_nostra-aetate_ge.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Nostra aetate&lt;/a&gt; veröffentlicht, das sich auf den Dialog mit den Religionen, mit dem Judentum, mit dem Islam und mit den anderen Religionen bezieht. Weitere Dokumente haben hernach die Beziehungen zum Judentum präzisiert und entwickelt. Es gibt außerdem einen fortlaufenden Dialog zwischen der Kirche und Repräsentanten des Judentums. Wir hoffen, daß dieser Dialog die Verantwortlichen zum Handeln bewegt, um dem politischen Konflikt ein Ende zu setzen, der nicht aufhört, uns zu trennen und das Leben unserer Länder zu behindern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zeit ist reif, daß wir uns gemeinsam für einen ehrlichen, gerechten und permanenten Frieden einsetzen. Alle beide sind wir durch das Wort Gottes aufgerufen. Es lädt uns ein, auf die Stimme Gottes zu hören, der «&lt;i&gt;Frieden verkündet&lt;/i&gt;»: «&lt;i&gt;Ich will hören, was Gott redet: Frieden verkündet der Herr seinem Volk und seinen Frommen, den Menschen mit redlichem Herzen&lt;/i&gt;» (Ps 85,9). Es ist nicht statthaft, auf biblische und theologische Positionen zu rekurrieren, die das Wort Gottes zu einem Rechtfertigungsinstrument für die Ungerechtigkeiten machen. Im Gegenteil: sich auf die Religion zu berufen, muß jede Person dahin bringen, das Antlitz Gottes im anderen zu sehen und ihn gemäß den Eigenschaften Gottes und gemäß Seiner Gebote zu behandeln, das heißt entsprechend der Güte Gottes, Seiner Gerechtigkeit, Seiner Barmherzigkeit und Seiner Liebe zu uns.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;V. Kooperation und Dialog mit unseren muslimischen Mitbürgern&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;9.&lt;/b&gt; Wir sind vereint durch den Glauben an einen einzigen Gott und durch das Gebot, das aussagt: «&lt;i&gt;Tue das Gute und vermeide das Böse.&lt;/i&gt;» Die Worte des II. Vatikanischen Konzils über die Beziehung zu den Religionen stellen die Grundlagen für die Beziehungen zwischen der Katholischen Kirche und den Muslimen dar: «&lt;i&gt;Mit Hochachtung betrachtet die Kirche auch die Muslim, die den alleinigen Gott anbeten, den lebendigen ... barmherzigen und allmächtigen, ... der zu den Menschen gesprochen hat&lt;/i&gt;» (&lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5778&amp;amp;entry_id=263&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/archive/hist_councils/ii_vatican_council/documents/vat-ii_decl_19651028_nostra-aetate_ge.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/archive/hist_councils/ii_vatican_council/documents/vat-ii_decl_19651028_nostra-aetate_ge.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Nostra aetate&lt;/a&gt; 3).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir sagen unseren muslimischen Mitbürgern: wir sind Brüder, und Gott will uns zusammen, vereint im Glauben an Gott und im Doppelgebot der Liebe zu Gott und zum Nächsten. Gemeinsam werden wir unsere Zivilgesellschaften auf der Staatsbürgerschaft, auf der Religionsfreiheit und auf der Gewissensfreiheit aufbauen. Gemeinsam werden wir arbeiten, um die Gerechtigkeit, den Frieden, die Menschenrechte, die Werte des Lebens und der Familie zu fördern. Unsere Verantwortung ist beim Aufbau unserer Heimatländer eine gemeinsame. Wir wollen dem Orient und dem Westen ein Modell des Zusammenlebens der verschiedenen Religionen und der positiven Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Zivilisationen zum Wohle unserer Heimatländer und der ganzen Menschheit anbieten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit dem Auftreten des Islam im 7. Jahrhundert und bis heute haben wir zusammen gelebt, und wir haben bei der Errichtung unserer gemeinsamen Zivilisation zusammengearbeitet. Bei unseren Beziehungen ist es in der Vergangenheit zu manchen Unausgewogenheiten gekommen, so wie das auch heute noch passiert. Durch den Dialog müssen wir jedes Ungleichgewicht oder Mißverständnis beheben. Papst Benedikt XVI. sagt uns, daß unser Dialog keine vorübergehende Realität sein darf. Er ist vielmehr eine vitale Notwendigkeit, von der unsere Zukunft abhängt (vgl. die &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5779&amp;amp;entry_id=263&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/speeches/2005/august/documents/hf_ben-xvi_spe_20050820_meeting-muslims_ge.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/speeches/2005/august/documents/hf_ben-xvi_spe_20050820_meeting-muslims_ge.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Ansprache bei der Begegnung mit Vertretern muslimischer Gemeinden&lt;/a&gt; in Köln, 20. August 2005). Unsere Pflicht ist es daher, die Gläubigen zum interreligiösen Dialog, zur Akzeptanz des Pluralismus und zum gegenseitigen Respekt sowie zur wechselseitigen Wertschätzung hinzuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;VI. Unsere Beteiligung am öffentlichen Leben: Appelle an die Regierungen und öffentlichen Verantwortungsträger unserer Länder&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;10.&lt;/b&gt; Wir schätzen die Bemühungen, die Sie für das Gemeinwohl und den Dienst an unseren Gesellschaften aufwenden. Wir begleiten Sie in unseren Gebeten, und wir bitten Gott, er möge Ihre Schritte leiten. Wir wenden uns an Sie wegen der Bedeutung der Gleichstellung der Staatsbürger. Die Christen sind ursprüngliche und authentische Bürger, die loyal zu ihrem Vaterland und zu allen ihren nationalen Verpflichtungen stehen. Es versteht sich von selbst, daß sie sich aller Rechte der Staatsbürgerschaft, der Gewissens- und Kultfreiheit und der Freiheit im Bereich der Lehre und der Erziehung sowie beim Gebrauch der Kommunikationsmittel erfreuen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir appellieren an Sie, ihre Bemühungen zu verstärken, die Sie aufwenden, um in der gesamten Region einen gerechten und dauerhaften Frieden zu etablieren und den Rüstungswettlauf zu stoppen, was zur Sicherheit und zur wirtschaftlichen Wohlfahrt beitragen und die Ausblutung durch Emigration stoppen wird, die unsere Länder ihrer Lebenskräfte beraubt. Friede ist ein wertvolles Geschenk, das Gott den Menschen anvertraut hat, und es sind die «&lt;i&gt;Friedensstifter, die Söhne Gottes genannt werden.&lt;/i&gt;» (Mt 5,9).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;VII. Appell an die Internationale Gemeinschaft&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;11.&lt;/b&gt; Die Bürger der Länder des Nahen Ostens appellieren an die Internationale Gemeinschaft, insbesondere an die Vereinten Nationen, daß sie aufrichtig für eine Lösung gerechten und definitiven Friedens in der Region arbeite, und zwar durch die Umsetzung der Resolutionen des Sicherheitsrates (&lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5806&amp;amp;entry_id=263&quot; title=&quot;http://www.un.org/Docs/sc/&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.un.org/Docs/sc/&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;UNSC&lt;/a&gt;) und durch das Ergreifen notwendiger rechtlicher Maßnahmen, um der Okkupation verschiedener arabischer Territorien ein Ende zu setzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das palästinensische Volk wird so ein unabhängiges und souveränes Heimatland haben können, wo es in der Würde und in der Stabilität leben wird können. Der Staat Israel wird sich innerhalb der international anerkannten Grenzen am Frieden und an der Sicherheit erfreuen können. Die heilige Stadt Jerusalem wird eine gerechte Ordnung erhalten können, die ihren besonderen Charakter respektieren wird, ihre Heiligkeit, ihre religiöse Eigentradition für jede der drei Religionen: die jüdische, die christliche und die muslimische. Wir hoffen, daß die Zwei-Staaten-Lösung Realität werde und nicht einfach nur ein Traum bleibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Irak wird den Konsequenzen des mörderischen Krieges ein Ende setzen und die Sicherheit wiederherstellen können, welche alle seine Bürger mit sämtlichen ihrer sozialen, religiösen und nationalen Komponenten schützen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Libanon wird sich seiner Souveränität auf seinem ganzen Territorium erfreuen, seine nationale Einheit stärken und seine Berufung fortsetzen können, das Modell der Koexistenz zwischen Christen und Muslimen zu sein, durch den Dialog zwischen den Kulturen und Religionen und durch die Förderung der öffentlichen Freiheiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir verurteilen die Gewalt und den Terrorismus, von wo sie auch immer kommen, und jeden religiösen Extremismus. Wir verurteilen jede Form von Rassismus, Antisemitismus, Antichristianismus und Islamophobie, und wir appellieren an die Religionen, ihre Verantwortlichkeiten für die Förderung des Dialoges der Kulturen und der Zivilisationen in unserer Region und auf der ganzen Welt zu erfüllen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Konklusion: Fortsetzung des Zeugnisses für das göttliche Leben, das uns in der Person Jesu erschienen ist&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;12.&lt;/b&gt; Zum Abschluß, Brüder und Schwestern, sagen wir Euch mit dem heiligen Apostel Johannes in seinem ersten Brief: «&lt;i&gt;Was von Anfang an war, was wir gehört haben, was wir mit unseren Augen gesehen, was wir geschaut und was unsere Hände angefaßt haben, das verkünden wir: das Wort des Lebens. Denn das Leben wurde offenbart; wir haben gesehen und bezeugen und verkünden euch das ewige Leben, das beim Vater war und uns offenbart wurde. Was wir gesehen und gehört haben, das verkünden wir auch euch, damit auch ihr Gemeinschaft mit uns habt. Wir aber haben Gemeinschaft mit dem Vater und mit Seinem Sohn Jesus Christus&lt;/i&gt;» (1 Joh 1,1 - 3).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses göttliche Leben, das den Aposteln vor 2000 Jahren in der Person unseres Herrn und Erlösers Jesus Christus erschienen ist, von dem die Kirche gelebt und für das sie im ganzen Verlauf ihrer Geschichte Zeugnis abgelegt hat, wird immer das Leben unserer (Ritus)kirchen im Nahen Osten und Gegenstand unseres Zeugnisses bleiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gestärkt von der Verheißung des Herrn: «&lt;i&gt;Seid gewiß: Ich bin bei euch alle Tage bis zum Ende der Welt&lt;/i&gt;» (Mt 28,20), setzen wir gemeinsam unseren Weg in der Hoffnung fort, und «&lt;i&gt;die Hoffnung läßt nicht zugrunde gehen; denn die Liebe Gottes ist ausgegossen in unsere Herzen durch den Heiligen Geist, der uns gegeben ist&lt;/i&gt;» (Röm 5,5).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir bekennen, daß wir bisher nicht alles getan haben, was uns möglich war, um die Gemeinschaft unter unseren Gemeinden besser zu leben. Wir haben nicht genug dafür gearbeitet, um Euch im Glauben zu stärken und Euch die geistliche Nahrung zu geben, derer Ihr in Euren Schwierigkeiten bedürft. Der Herr lädt uns zu einer persönlichen und kollektiven Umkehr ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute kehren wir zu Euch zurück voll Hoffnung, Kraft und Entschiedenheit, und wir bringen die Botschaft der Synode und ihre Empfehlungen mit uns, um sie gemeinsam zu studieren und sie in unseren (Ritus)kirchen umzusetzen, jeder gemäß seiner Stellung. Wir hoffen auch, daß dieser neue Elan ökumenisch sei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir richten diesen demütigen und aufrichtigen Appell an Euch, damit wir gemeinsam einen Weg der Umkehr antreten, um uns von der Gnade des Heiligen Geistes erneuern zu lassen und uns Gott hinzuwenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der allerseligsten Jungfrau Maria, Mutter der Kirche und Königin des Friedens, unter deren Schutz wir die Synodalarbeiten gestellt haben, vertrauen wir unseren Weg in Richtung neuer christlicher und menschlicher Horizonte an, im Glauben an Christus und mit der Kraft Seines Wortes: «&lt;i&gt;Seht, Ich mache alles neu&lt;/i&gt;» (Offb 21,5).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[&lt;b&gt;ENDE DER ARBEITSÜBERSETZUNG AUS DEM&lt;/b&gt; &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5807&amp;amp;entry_id=263&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/news_services/press/sinodo/documents/bollettino_24_speciale-medio-oriente-2010/03_francese/b23_03.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/news_services/press/sinodo/documents/bollettino_24_speciale-medio-oriente-2010/03_francese/b23_03.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;b&gt;FRANZÖSISCHEN&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt; - DER ORIGINALTEXT IST IN&lt;/b&gt; &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5823&amp;amp;entry_id=263&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/news_services/press/sinodo/documents/bollettino_24_speciale-medio-oriente-2010/08_arabo/b23_08.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/news_services/press/sinodo/documents/bollettino_24_speciale-medio-oriente-2010/08_arabo/b23_08.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;b&gt;ARABISCHER&lt;/b&gt;&lt;/a&gt; &lt;b&gt;SPRACHE.&lt;/b&gt;] &lt;div class=&quot;serendipity_babelfish&quot;&gt;Übersetze nach  &lt;a href=&quot;http://babelfish.altavista.com/babelfish/trurl_pagecontent?url=http%3A%2F%2Fwww.internetpfarre.de%2Fblog%2Farchives%2F263-NAHOST-BISCHOFSSYNODE-NUNTIUS-BOTSCHAFT-ZUM-ABSCHLUSS-FUER-DAS-VOLK-GOTTES.html&amp;amp;lp=de%5Fen&quot;&gt;en&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;http://babelfish.altavista.com/babelfish/trurl_pagecontent?url=http%3A%2F%2Fwww.internetpfarre.de%2Fblog%2Farchives%2F263-NAHOST-BISCHOFSSYNODE-NUNTIUS-BOTSCHAFT-ZUM-ABSCHLUSS-FUER-DAS-VOLK-GOTTES.html&amp;amp;lp=de%5Ffr&quot;&gt;fr&lt;/a&gt;&lt;/div&gt; 
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    <pubDate>Sat, 23 Oct 2010 12:45:00 +0200</pubDate>
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    <title>UBICUMQUE ET SEMPER: PÄPSTLICHER RAT FÜR NEUEVANGELISIERUNG AUF DEUTSCH</title>
    <link>http://www.internetpfarre.de/blog/archives/259-UBICUMQUE-ET-SEMPER-PAEPSTLICHER-RAT-FUER-NEUEVANGELISIERUNG-AUF-DEUTSCH.html</link>
            <category>Aktuelle Fürbitten</category>
            <category>Katholische Lehre</category>
            <category>Kirchenrecht</category>
            <category>News Kommentare</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Padre Alex / Dr. Alexander Pytlik)</author>
    <content:encoded>
    &lt;b&gt;Es folgt meine deutsche Übersetzung&lt;/b&gt;, die in ihrer ersten Version auch bei &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5708&amp;amp;entry_id=259&quot; title=&quot;http://www.kath.net/detail.php?id=28499&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.kath.net/detail.php?id=28499&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;kath.net&lt;/a&gt; abrufbar ist und die sich im vorliegenden Blogeintrag (Endfassung) vor allem an dem vom &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5709&amp;amp;entry_id=259&quot; title=&quot;http://www.vatican.va&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Heiligen Stuhl&lt;/a&gt; per Internet bereits publizierten und mit der Ausgabe des &quot;L&#039;Osservatore Romano&quot; des 13. Oktober 2010 promulgierten lateinischen Text orientiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
LITTERAE APOSTOLICAE MOTU PROPRIO DATAE QUIBUS PONTIFICIUM CONSILIUM DE NOVA EVANGELIZATIONE PROMOVENDA CONSTITUITUR&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;BENEDICTUS PP. XVI&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
APOSTOLISCHES SCHREIBEN IN DER FORM EINES MOTU PROPRIO &lt;b&gt;UBICUMQUE ET SEMPER&lt;/b&gt; DES OBERSTEN HIRTEN BENEDIKT XVI., MIT DEM DER PÄPSTLICHE RAT ZUR FÖRDERUNG DER NEUEN EVANGELISIERUNG ERRICHTET WIRD&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Überall und immer&lt;/b&gt; das Evangelium Jesu Christi zu verkünden: für diese Verpflichtung trägt die Kirche Sorge. Der erste und oberste Evangelisator (&lt;i&gt;evangelizator&lt;/i&gt;) selbst gab den Aposteln am Tag der Himmelfahrt zum Vater den Auftrag: &quot;&lt;i&gt;Darum geht zu allen Völkern und macht alle Menschen zu meinen Jüngern; tauft sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes, und lehrt sie, alles zu befolgen, was ich euch geboten habe.&lt;/i&gt;&quot; (Mt 28,19 - 20). In Treue gegenüber diesem Auftrag hat die Kirche – das Volk, das Gottes Eigentum wurde, damit es die großen Taten verkünde (vgl. 1 Petr 2,9) - seit dem Pfingsttag, an dem sie den Heiligen Geist empfangen hatte (vgl. Apg 2,14), nie aufgehört, der ganzen Welt die Schönheit des Evangeliums bekanntzumachen, indem sie Jesus Christus als wahren Gott und als wahren Menschen verkündet, denselben &quot;&lt;i&gt;gestern, heute und in Ewigkeit&lt;/i&gt;&quot; (Hebr 13,8), der mit Seinem Tod und Seiner Auferstehung die Erlösung bewirkt und somit die alte Verheißung zur Erfüllung gebracht hat. Deshalb ist die Sendung zur Evangelisierung als Fortführung des vom Herrn Jesus gewollten Werkes für die Kirche notwendig: eine Mission, die sie nicht unterlassen kann und die Ausdruck ihres eigenen Wesens ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Sendung hat in der Geschichte verschiedene Erscheinungsformen und fortlaufend neue Motivationen angenommen, jeweils abhängig von den Orten, von den Situationen und von den historischen Momenten. Für unser Zeitalter ist typisch, daß es einhergeht mit der Abkehr vom Glauben, die sich im Laufe der Zeit in den Gesellschaften und Kulturen gezeigt hat, welche seit Jahrhunderten mit dem Evangelium vertraut schienen. Die sozialen Veränderungen, die wir in den letzten Jahrzehnten miterlebt haben, haben komplexe Ursachen, die durch die lange Zeit Wurzeln geschlagen und die Wahrnehmung unserer Welt tiefgehend verändert haben. Man denke an die gigantischen Fortschritte der Wissenschaft und der Technik, an die Ausweitung der Möglichkeiten des Lebens und der Räume individueller Freiheit, an die großen Veränderungen auf wirtschaftlichem Gebiet, an die Zusammenführung von Stämmen und Kulturen, verursacht durch massive Migrationsbewegungen, an die wachsende gegenseitige Abhängigkeit unter den Völkern. Dies alles ist auch nicht ohne Auswirkungen auf das Leben des Menschen auch in religiöser Hinsicht geblieben. Auch wenn die Menschheit daraus sicherlich einerseits bestimmte Vorteile erfahren und die Kirche weiteren Ansporn erhalten hat, Rechenschaft zu geben von der Hoffnung, die sie erfüllt (vgl. 1 Petr 3,15), hat sich daraus andererseits ein gewisser besorgniserregender Verlust des Sinnes für das Heilige entwickelt, was sogar zur Infragestellung jener Fundamente geführt hat, die außer Frage zu standen schienen, wie der Glaube an Gott, den Schöpfer und Erhalter, die Offenbarung Jesu Christi als des einzigen Erlösers und das gemeinsame Verständnis der wichtigsten Erfahrungen des Menschen, was die Herkunft, das Lebensende, das Leben in einer Familie und den Bezug zum natürlichen sittlichen Gesetz betrifft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn dies alles von manchen als eine gewisse Befreiung erfahren worden ist, hat man jedoch sehr schnell Kenntnis von der inneren Wüste genommen, die dort entsteht, wo sich der Mensch dessen entledigt, was das Fundament aller Dinge ist, und wo er sich als einzigen Baumeister seiner Natur und seines Schicksals betrachtet. Schon das &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5710&amp;amp;entry_id=259&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/archive/hist_councils/ii_vatican_council/index_ge.htm&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/archive/hist_councils/ii_vatican_council/index_ge.htm&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;II. Vatikanische Konzil (XXI. Ökumenisches Konzil)&lt;/a&gt; nahm unter den zentralen Thematiken die Frage der Beziehung zwischen der Kirche und dieser Welt unseres Zeitalters herein. Die konziliare Lehre vor Augen, haben dann Unsere Vorgänger weiter über die Notwendigkeit nachgedacht, angemessene Formen zu finden, um den Menschen von heute die Möglichkeit zu geben, das lebendige und ewige Wort des Herrn zu vernehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zukunftsweisend und nachdrücklich stellte der Diener Gottes Paul VI. die Aufgabe der Evangelisierung heraus, die sich &quot;&lt;i&gt;immer notwendiger erweist angesichts der heute häufig zu beobachtenden Entchristlichung, und zwar für sehr viele, die zwar getauft sind, aber gänzlich außerhalb eines christlichen Lebensraumes stehen, dann für einfache Menschen, die zwar einen gewissen Glauben haben, seine Grundlagen aber kaum kennen, ferner für Intellektuelle, die das Bedürfnis spüren, Jesus Christus in einem anderen Licht kennenzulernen als bei der Unterweisung in ihrer Kinderzeit, und schließlich für viele andere.&lt;/i&gt;&quot; (Apostolisches Schreiben &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5712&amp;amp;entry_id=259&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/holy_father/paul_vi/apost_exhortations/documents/hf_p-vi_exh_19751208_evangelii-nuntiandi_ge.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/holy_father/paul_vi/apost_exhortations/documents/hf_p-vi_exh_19751208_evangelii-nuntiandi_ge.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Evangelii nuntiandi&lt;/a&gt;, Nr. 52). Und mit seinen Gedanken bei den vom Glauben her Fernstehenden fügte er hinzu, daß das evangelisierende Wirken der Kirche &quot;&lt;i&gt;nach den geeigneten Mitteln und der entsprechenden Sprache suchen muß, um die Offenbarung Gottes und den Glauben an Jesus Christus auch dorthin zu tragen oder erneut zu verkünden.&lt;/i&gt;&quot; (Apostolisches Schreiben &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5712&amp;amp;entry_id=259&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/holy_father/paul_vi/apost_exhortations/documents/hf_p-vi_exh_19751208_evangelii-nuntiandi_ge.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/holy_father/paul_vi/apost_exhortations/documents/hf_p-vi_exh_19751208_evangelii-nuntiandi_ge.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Evangelii nuntiandi&lt;/a&gt;, Nr. 56). Der verehrungswürdige Diener Gottes &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5713&amp;amp;entry_id=259&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/233-DIENER-GOTTES-JOHANNES-PAUL-II.-AUF-DEM-WEG-ZUR-SELIGSPRECHUNG.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/233-DIENER-GOTTES-JOHANNES-PAUL-II.-AUF-DEM-WEG-ZUR-SELIGSPRECHUNG.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Johannes Paul II.&lt;/a&gt; sah in dieser schwerwiegenden Verpflichtung den Angelpunkt seines umfassenden Lehramtes, durch den Begriff einer &quot;&lt;i&gt;neuen Evangelisierung&lt;/i&gt;&quot;, den er in vielen Dokumenten systematisch vertiefte, indem er die Aufgabe umfassend betrachtete, welche heute die Kirche zu bewältigen hat, besonders in den Regionen antiker Christianisierung. Diese Aufgabe braucht im direkten Blick auf ihre Umsetzung die Wendung nach außen, setzt jedoch vor allem eine beständige Erneuerung im Inneren voraus, eine fortlaufende Entwicklung – damit Wir es so ausdrücken – von der &quot;evangelisierten&quot; zur &quot;evangelisierenden&quot;. Es genügt, sich dessen zu erinnern, was im nachsynodalen Apostolischen Schreiben &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5714&amp;amp;entry_id=259&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/holy_father/john_paul_ii/apost_exhortations/documents/hf_jp-ii_exh_30121988_christifideles-laici_ge.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/holy_father/john_paul_ii/apost_exhortations/documents/hf_jp-ii_exh_30121988_christifideles-laici_ge.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Christifideles Laici&lt;/a&gt; geschrieben steht: &quot;&lt;i&gt;Ganze Länder und Nationen, in denen früher Religion und christliches Leben blühten und lebendige, glaubende Gemeinschaften zu schaffen vermochten, machen nun harte Proben durch und werden zuweilen durch die fortschreitende Verbreitung des Indifferentismus, Säkularismus und Atheismus entscheidend geprägt. Es geht dabei vor allem um die Länder und Nationen der sogenannten Ersten Welt, in der der Wohlstand und der Konsumismus, wenn auch von Situationen furchtbarer Armut und Not begleitet, dazu inspirieren und veranlassen, so zu leben, »als wenn es Gott nicht gäbe«. Die religiöse Indifferenz und die fast inexistente religiöse Praxis, auch angesichts schwerer Probleme der menschlichen Existenz, sind nicht weniger besorgniserregend und zersetzend als der ausdrückliche Atheismus. Auch wenn der christliche Glaube in einigen seiner traditionellen und ritualistischen Ausdrucksformen noch erhalten ist, wird er mehr und mehr aus den bedeutsamsten Momenten des Lebens wie Geburt, Leid und Tod ausgeschlossen (…) In anderen Gebieten und Ländern dagegen sind bis heute die traditionelle christliche Volksfrömmigkeit und -religiosität lebendig erhalten; dieses moralische und geistliche Erbe droht aber in der Konfrontation mit komplexen Prozessen vor allem der Säkularisierung und der Verbreitung der Sekten verlorenzugehen. Nur eine neue Evangelisierung kann die Vertiefung eines reinen und festen Glaubens gewährleisten, der diese Traditionen zu einer Kraft wahrer Befreiung zu machen vermag. Es ist mit Sicherheit notwendig, überall die christliche Substanz der menschlichen Gesellschaft zu erneuern. Voraussetzung dafür ist aber die Erneuerung der &lt;b&gt;&lt;i&gt;christlichen Substanz der Gemeinden&lt;/i&gt;&lt;/b&gt;, die in diesen Ländern und Nationen leben.&lt;/i&gt;&quot; (Nr. 34) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Indem Wir also die Sorgen Unserer Vorgänger aufnehmen, halten Wir es für opportun, geeignete Antworten anzubieten, damit sich die ganze Kirche, die sich durch die Kraft des Heiligen Geistes neu beleben lasse, der heutigen Welt mit einem missionarischen Elan zeige, um eine neue Evangelisierung zu befördern. Diese bezieht sich vor allem auf die (Teil-)Kirchen antiker Gründung, die zudem unter verschiedenen Bedingungen leben, denen jeweils andere Notwendigkeiten entsprechen und die unterschiedlicher Phasen der Evangelisierung bedürfen: in gewissen Regionen floriert nämlich die christliche Praxis noch sehr gut und stützt sich auf eine Verwurzelung in den Gesinnungen ganzer Völker, obschon die Realität der Säkularisierung zunimmt; in anderen Regionen jedoch bemerkt man eine offenkundige und allgemeine Abkehr der Gesellschaft vom Glauben, mit einem schwächeren kirchlichen Gefüge, auch wenn gewisse Elemente der Lebendigkeit nicht fehlen, die der Heilige Geist unaufhörlich entfacht; und dann wissen wir leider von Orten, welche die christliche Religion fast vollständig verloren haben, in denen das Licht des Glaubens den Zeugnissen kleiner Gemeinschaften anvertraut ist: diese Regionen, welche einer erneuerten Erstverkündigung des Evangeliums bedürften, scheinen besonders resistent gegenüber vielen Aspekten der christlichen Botschaft zu sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Unterschiedlichkeit der Bedingungen erfordert eine aufmerksame Beurteilung; wenn von einer &quot;neuen Evangelisierung&quot; gesprochen wird, bedeutet dies nicht, eine einzige Formel zu erdenken, die unter allen Umständen gleich laute. Dennoch ist es nicht schwer zu erfassen, daß das, was alle (Teil-)Kirchen benötigen, die schon lange nach christlichen Traditionen leben, ein erneuerter missionarische Elan ist, der sich wieder neu und großherzig dem Geschenk der Gnade öffnet. In der Tat dürfen wir nicht vergessen, daß die erste Aufgabe immer jene bleiben wird, bereit zu sein, dem gnadenhaften Wirken des Geistes des Auferstandenen zu folgen, der alle begleitet, die das Evangelium verkündigen und das Herz derer öffnet, die zuhören. Damit das Wort des Evangeliums auf fruchtbare Weise verkündigt werde, ist es zuallererst erforderlich, daß man eine tiefgehende Kenntnis Gottes habe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So wie Wir in Unserer ersten Enzyklika &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5715&amp;amp;entry_id=259&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/102-GOTT-IST-DIE-LIEBE,-UND-WER-IN-DER-LIEBE-BLEIBT,-BLEIBT-IN-GOTT-ERSTE-ENZYKLIKA-SEINER-HEILIGKEIT-PAPST-BENEDIKT-XVI..html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/102-GOTT-IST-DIE-LIEBE,-UND-WER-IN-DER-LIEBE-BLEIBT,-BLEIBT-IN-GOTT-ERSTE-ENZYKLIKA-SEINER-HEILIGKEIT-PAPST-BENEDIKT-XVI..html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Deus caritas est&lt;/a&gt; festgehalten haben: &quot;&lt;i&gt;Am Anfang des Christseins steht nicht ein ethischer Entschluß oder eine große Idee, sondern die Begegnung mit einem Ereignis, mit einer Person, die unserem Leben einen neuen Horizont und damit seine entscheidende Richtung gibt&lt;/i&gt;&quot; (Nr. 1), besteht in gleicher Weise das Fundament jeder Evangelisierung aus keinem menschlichen Projekt der Expansion, sondern aus dem Bestreben, das unschätzbare Geschenk zu teilen, das Gott uns anvertraut hat, indem Er Sein eigenes Leben mit uns teilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Deshalb legen Wir im Licht dieser Reflexionen, nach sorgfältiger Prüfung aller Dinge und nach Einholung der Meinung von Experten, fest und bestimmen wie folgt:&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Art. 1&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
§ 1 Es wird der Päpstliche Rat für die Förderung der Neuevangelisierung als Dikasterium der Römischen Kurie gemäß der Apostolischen Konstitution &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5716&amp;amp;entry_id=259&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/holy_father/john_paul_ii/apost_constitutions/documents/hf_jp-ii_apc_19880628_pastor-bonus-index_ge.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/holy_father/john_paul_ii/apost_constitutions/documents/hf_jp-ii_apc_19880628_pastor-bonus-index_ge.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Pastor bonus&lt;/a&gt; errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
§ 2 Der Rat verfolgt seine Ziele, indem er sowohl das Nachdenken über Argumente einer Neuevangelisierung anregt als auch geeignete Formen und Mittel auswählt und fördert, um dieselbe durchzuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Art. 2&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wirken des Rates, welches sich unter Beachtung der jeweiligen Kompetenzen gemeinsam mit weiteren Dikasterien und Instituten der Römischen Kurie vollzieht, steht den Teilkirchen zu Dienste, darunter vor allem jenen Territorien christlicher Tradition, wo sich die Wirklichkeit der Säkularisierung deutlicher manifestiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Art. 3&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus den Aufgaben des Rates werden als Pflichten hervorgehoben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1° den theologischen und pastoralen Sinn einer neuen Evangelisierung zu vertiefen;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2° das Studium, die Verbreitung und die Anwendung des päpstlichen Lehramtes mit Bezug auf die mit der Neuevangelisierung verbundenen Argumente zu befördern, in enger Kooperation mit den Bischofskonferenzen, die dazu eine Einrichtung ad hoc bilden können werden;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3° Initiativen in Verbindung mit einer Neuevangelisierung bekannt zu machen und zu unterstützen, die in den diversen Teilkirchen schon unternommen werden, und die Verwirklichung neuer Initiativen zu fördern, unter aktiver Hereinnahme auch jener Kräfte, die sich in den Instituten des geweihten Lebens und in den Gesellschaften apostolischen Lebens finden, aber ebenso in den Vereinigungen von Gläubigen und in neuen Gemeinschaften;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4° die Anwendung neuerer Formen sozialer Kommunikationsmittel zu bewerten und sich um diese als Instrumente einer neuen Evangelisierung zu kümmern;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5° den Gebrauch des &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5711&amp;amp;entry_id=259&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/archive/ccc/index_ge.htm&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/archive/ccc/index_ge.htm&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Katechismus der Katholischen Kirche&lt;/a&gt; zu befördern, der für die Menschen unserer Zeit die Gesamtheit des Glaubens wesentlich und vollständig zusammenfaßt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Art. 4&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
§ 1 Der Rat wird von einem Erzbischof als Präsidenten geleitet, unterstützt durch einen Sekretär, einen Untersekretär und durch eine passende Zahl von Beamten gemäß den festgelegten Normen der Apostolischen Konstitution &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5716&amp;amp;entry_id=259&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/holy_father/john_paul_ii/apost_constitutions/documents/hf_jp-ii_apc_19880628_pastor-bonus-index_ge.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/holy_father/john_paul_ii/apost_constitutions/documents/hf_jp-ii_apc_19880628_pastor-bonus-index_ge.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Pastor bonus&lt;/a&gt; und des &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5717&amp;amp;entry_id=259&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/roman_curia/labour_office/docs/documents/ulsa_b02_2_it.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/roman_curia/labour_office/docs/documents/ulsa_b02_2_it.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Regolamento Generale della Curia Romana&lt;/a&gt;“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
§ 2  Der Rat hat eigene Mitglieder und kann eigene Konsultoren bestellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir wollen, daß diese Unseren durch das Motu proprio gegebenen Bestimmungen jetzt und in Zukunft gültig und wirksam sein werden, auch wenn diesen irgendwelche Dinge entgegenstünden, selbst wenn sie besonderer Erwähnung würdig wären, und Wir legen fest, daß dieselben durch die Veröffentlichung in den tagesaktuellen Akten des &quot;&lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5719&amp;amp;entry_id=259&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/news_services/or/or_quo/index.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/news_services/or/or_quo/index.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;L&#039;Osservatore Romano&lt;/a&gt;&quot; promulgiert werden und am selben Tag der Promulgation [= am 13. Oktober 2010] in Kraft treten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegeben in Castel Gandolfo, am 21. September im Jahr des Herrn 2010, am Fest des heiligen Matthäus, Apostel und Evangelist, im sechsten Jahr Unseres Pontifikates.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
BENEDICTUS PP. XVI&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[&lt;b&gt;ENDE MEINER ÜBERSETZUNG DES APOSTOLISCHEN SCHREIBENS UBICUMQUE ET SEMPER ZUR ERRICHTUNG DES PÄPSTLICHEN RATES FÜR NEUEVANGELISIERUNG.&lt;/b&gt;] &lt;div class=&quot;serendipity_babelfish&quot;&gt;Übersetze nach  &lt;a href=&quot;http://babelfish.altavista.com/babelfish/trurl_pagecontent?url=http%3A%2F%2Fwww.internetpfarre.de%2Fblog%2Farchives%2F259-UBICUMQUE-ET-SEMPER-PAEPSTLICHER-RAT-FUER-NEUEVANGELISIERUNG-AUF-DEUTSCH.html&amp;amp;lp=de%5Fen&quot;&gt;en&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;http://babelfish.altavista.com/babelfish/trurl_pagecontent?url=http%3A%2F%2Fwww.internetpfarre.de%2Fblog%2Farchives%2F259-UBICUMQUE-ET-SEMPER-PAEPSTLICHER-RAT-FUER-NEUEVANGELISIERUNG-AUF-DEUTSCH.html&amp;amp;lp=de%5Ffr&quot;&gt;fr&lt;/a&gt;&lt;/div&gt; 
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    <pubDate>Tue, 12 Oct 2010 16:00:00 +0200</pubDate>
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    <title>BISCHOF WALTER MIXA: BITTE UM VERSÖHNUNG UND ZUSAMMENHALT</title>
    <link>http://www.internetpfarre.de/blog/archives/250-BISCHOF-WALTER-MIXA-BITTE-UM-VERSOEHNUNG-UND-ZUSAMMENHALT.html</link>
            <category>Aktuelle Fürbitten</category>
            <category>Aktuelle Predigt</category>
            <category>News Kommentare</category>
            <category>Sonstiges</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Padre Alex / Dr. Alexander Pytlik)</author>
    <content:encoded>
    &lt;i&gt;Diesen Brief diktierte mir der emeritierte Diözesanbischof und Militärordinarius Dr. Walter Mixa bereits am vergangenen Samstag nachmittag, heute wird er offiziell veröffentlicht.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Bitte um Versöhnung und neuen Zusammenhalt der Gläubigen in der Diözese Augsburg des emeritierten Katholischen Diözesan- und Militärbischofs Dr. Walter Mixa:&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Während der vergangenen Monate ist sehr viel in den Medien&lt;/b&gt; über die Verhältnisse in der &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5410&amp;amp;entry_id=250&quot; title=&quot;http://www.bistum-augsburg.de/&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.bistum-augsburg.de/&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Diözese Augsburg&lt;/a&gt;, auch über meine Person, geschrieben und gesagt worden. In vielfältiger Hinsicht waren die Berichte &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5411&amp;amp;entry_id=250&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/249-TOTALES-MOBBING-BISCHOF-WALTER-MIXA-ZWISCHEN-REHABILITATION-UND-VERURTEILUNG.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/249-TOTALES-MOBBING-BISCHOF-WALTER-MIXA-ZWISCHEN-REHABILITATION-UND-VERURTEILUNG.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;in dieser oder jener Richtung tendenziös&lt;/a&gt;. &lt;b&gt;Über diese vergangenen Berichte will ich jetzt nicht sprechen&lt;/b&gt;, da sie weitgehend bekannt sind. Mir geht es mit meinem jetzigen Zeugnis nicht nur um eine Klarstellung, sondern darum, auch eine Versöhnung zu erbitten und alle dazu einzuladen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Vierzehn Jahre lang bin ich sehr gern Diözesanbischof&lt;/b&gt; sowohl in &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5412&amp;amp;entry_id=250&quot; title=&quot;http://www.bistum-eichstaett.de/&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.bistum-eichstaett.de/&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Eichstätt&lt;/a&gt; als auch in &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5410&amp;amp;entry_id=250&quot; title=&quot;http://www.bistum-augsburg.de/&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.bistum-augsburg.de/&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Augsburg&lt;/a&gt; gewesen und habe meine bischöflichen Dienste mit großer Bereitschaft und Liebe getan. Ebenso war ich in der Militärseelsorge mit unseren Soldaten in den verschiedenen Situationen immer gut verbunden und habe versucht, ihre Sorgen und Anliegen mitzutragen und auch den nötigen Trost zu geben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Wie allgemein bekannt, bin ich durch die widrigen Umstände&lt;/b&gt;, die sich wegen der Mißhandlungsfälle in verschiedenen Internaten und Häusern ergeben haben, auch ins Gespräch gekommen. Zwanzig Jahre hatte ich als Stadtpfarrer von Schrobenhausen eine Mitverantwortung für das dortige Kinder- und Jugendheim.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;In den vielen Jahren meines Dienstes habe ich immer versucht&lt;/b&gt;, den richtigen Weg einzuschlagen und mich bemüht, die Erwartungen von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen zu erfüllen. Ich will keineswegs verschweigen, daß mir nicht immer alle diese Vorsätze in der rechten Weise gelungen sind. Ich habe sicher auch viele Fehler gemacht, obwohl ich niemanden in irgendeiner Weise verletzen oder beschädigen wollte. Es soll aber nicht irgendeine Beschönigung ausgesprochen werden, sondern ich bitte nicht nur um Entschuldigung, sondern vor allem um Verzeihung für alles, was ich nicht recht gemacht habe und vor allen Dingen um Verzeihung bei all den Menschen, die ich nicht in der rechten Weise behandelt habe, deren Erwartungen ich nicht erfüllt habe und die ich enttäuscht habe. Dies tut mir von ganzem Herzen leid. Ein großer Trost ist für mich, daß in der Botschaft Jesu immer wieder die Rede ist von der Barmherzigkeit, die Gott uns in der Liebe Jesu schenkt. Damit will ich sagen: ich bin in vieler Hinsicht schuldig geworden und bitte alle, die ich enttäuscht habe, nochmals nicht nur um Verständnis, sondern auch um Verzeihung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Wegen der sich zusammenbrauenden Berichte in der unterschiedlichsten Weise&lt;/b&gt; sah ich mich in einer sehr schmerzlichen Situation veranlaßt, sehr schweren Herzens dem Papst meinen bischöflichen Dienst anzubieten, die sogenannte Resignation auf das Amt des Diözesanbischofs auszusprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Für mich ist es jetzt von einer ganz großen Bedeutung&lt;/b&gt;, daß in unserer Diözese gegenseitige Streitereien und gegenseitige schwerwiegende Vorwürfe abgebaut werden und daß wir alle zu einem guten Einverständnis und zum Frieden in der Gemeinschaft der Kirche finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Der Heilige Vater hat mir in seinem sehr liebevollen Brief geschrieben&lt;/b&gt;, daß ich nach meinem Rücktritt von meinem Bischofsamt in Augsburg &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5411&amp;amp;entry_id=250&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/249-TOTALES-MOBBING-BISCHOF-WALTER-MIXA-ZWISCHEN-REHABILITATION-UND-VERURTEILUNG.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/249-TOTALES-MOBBING-BISCHOF-WALTER-MIXA-ZWISCHEN-REHABILITATION-UND-VERURTEILUNG.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;immer Bischof bleibe&lt;/a&gt; und daß ich die geistlichen Dienste wie die Feier der Eucharistie, die Spendung der Sakramente, auch der Firmung, wahrnehmen sollte und in unterschiedlicher Weise auch geistlich für viele Menschen da sein kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Gleichzeitig sage ich allen unseren Priestern&lt;/b&gt;, Diakonen, hauptberuflichen und ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für ihre verantwortungsvollen Dienste ein aufrichtiges Vergelt´s Gott!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Wichtig ist für mich jetzt vor allen Dingen&lt;/b&gt;, daß wir uns alle durch Taufe und Firmung als Gemeinschaft innerhalb der Katholischen Kirche verstehen, daß wir füreinander eintreten, aber auch füreinander beten und besonders auch mit Überzeugung die Eucharistie als Zeichen der Einheit feiern. Mit diesem Wunsch bitte ich alle in der Diözese nochmals um Verzeihung für das, was ich nicht richtig gemacht habe und bitte gleichzeitig um die Bereitschaft zur gegenseitigen Versöhnung und auch wieder zu gegenseitigem Vertrauen. Das ist mein ganz großer Wunsch, und ich hoffe und bete darum, daß uns dies in der kommenden Zeit mit dem Segen Gottes, mit der Fürsprache der Gottesmutter, nicht zuletzt auch durch das Beispiel der Heiligen gelingen möge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Mit ganz herzlichen Versöhnungs- und Segensbitten bin ich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
+ Walter Mixa&lt;/b&gt;, emeritierter Diözesanbischof von Augsburg und emeritierter Militärordinarius der Bundesrepublik Deutschland &lt;div class=&quot;serendipity_babelfish&quot;&gt;Übersetze nach  &lt;a href=&quot;http://babelfish.altavista.com/babelfish/trurl_pagecontent?url=http%3A%2F%2Fwww.internetpfarre.de%2Fblog%2Farchives%2F250-BISCHOF-WALTER-MIXA-BITTE-UM-VERSOEHNUNG-UND-ZUSAMMENHALT.html&amp;amp;lp=de%5Fen&quot;&gt;en&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;http://babelfish.altavista.com/babelfish/trurl_pagecontent?url=http%3A%2F%2Fwww.internetpfarre.de%2Fblog%2Farchives%2F250-BISCHOF-WALTER-MIXA-BITTE-UM-VERSOEHNUNG-UND-ZUSAMMENHALT.html&amp;amp;lp=de%5Ffr&quot;&gt;fr&lt;/a&gt;&lt;/div&gt; 
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    <pubDate>Wed, 23 Jun 2010 12:00:00 +0200</pubDate>
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    <title>PAPST SEXUELLER MISSBRAUCH: HIRTENBRIEF VON BENEDIKT XVI. FÜR IRLAND</title>
    <link>http://www.internetpfarre.de/blog/archives/241-PAPST-SEXUELLER-MISSBRAUCH-HIRTENBRIEF-VON-BENEDIKT-XVI.-FUER-IRLAND.html</link>
            <category>Aktuelle Fürbitten</category>
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    <author>nospam@example.com (Padre Alex / Dr. Alexander Pytlik)</author>
    <content:encoded>
    &lt;b&gt;Der Pressesprecher des Heiligen Stuhls&lt;/b&gt;, Hw. Pater Federico Lombardi SJ, stellte heute den allseits erwarteten Hirtenbrief des Papstes für die Katholiken Irlands vor: &quot;&lt;i&gt;Der Brief des Papstes an die Katholiken Irlands über die Krise, in die die Kirche des Landes über den sexuellen Mißbrauch gestürzt ist, ist ein eindrucksvolles Dokument. Es zeigt seinen Schmerz und seine persönliche Anteilnahme am Bemühen um Wiedergutmachung, Heilung und Erneuerung. Seine Worte wenden sich zunächst an die Opfer und zeigen eine tiefe Anteilnahme an ihrem Leiden. Er versteht ihre Enttäuschung, weil das Vertrauen, das sie in die Vertreter der Kirche gesetzt hatten, verraten wurde. Der Papst, der bereits in der Vergangenheit Mißbrauchsopfer getroffen hat,&lt;/i&gt; &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5200&amp;amp;entry_id=241&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/183-HISTORISCHES-TREFFEN-DES-PAPSTES-MIT-OPFERN-INNERKIRCHLICHEN-SEXUELLEN-MISSBRAUCHS.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/183-HISTORISCHES-TREFFEN-DES-PAPSTES-MIT-OPFERN-INNERKIRCHLICHEN-SEXUELLEN-MISSBRAUCHS.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;i&gt;in den USA&lt;/i&gt;&lt;/a&gt;&lt;i&gt;,&lt;/i&gt; &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5201&amp;amp;entry_id=241&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/187-NUR-EINE-GLAUBWUERDIGE-KIRCHE-KANN-AUF-BASIS-VON-HUMANAE-VITAE-DIE-UNVERAENDERLICHE-SEXUALETHIK-VERKUENDEN.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/187-NUR-EINE-GLAUBWUERDIGE-KIRCHE-KANN-AUF-BASIS-VON-HUMANAE-VITAE-DIE-UNVERAENDERLICHE-SEXUALETHIK-VERKUENDEN.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;i&gt;in Australien&lt;/i&gt;&lt;/a&gt; &lt;i&gt;und auch hier in Rom, ist bereit, das in der Zukunft wieder zu tun. Die Worte, die sich an die Schuldigen richten, sind sehr schwerwiegend.&lt;/i&gt; &lt;b&gt;&lt;i&gt;Der Papst betont, daß sie ihre Sünde und ihre Verbrechen vor Gott und vor den zuständigen Gerichten verantworten müssen.&lt;/i&gt;&lt;/b&gt; &lt;i&gt;Aber auch, wenn sie sich der Rechtsprechung unterwerfen müssen, erinnert er sie daran, daß sie nicht an der Güte Gottes zweifeln dürfen und Buße tun müssen. Andere Worte des Papstes sind eine Ermutigung und eine Einladung zur Verantwortung. Sie richten sich an die Eltern, die Jugend, an die Priester und an alle Gläubigen.&lt;/i&gt; &lt;b&gt;&lt;i&gt;In seinen Worten an die Bischöfe richtet er an sie eine ernste Ermahnung, die Fehler in der Leitung ihnen anvertrauter Menschen wahrzunehmen. Der Papst besteht darauf, daß sie streng die&lt;/i&gt;&lt;/b&gt; &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5209&amp;amp;entry_id=241&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/239-KIRCHENRECHT-DOKUMENTE-SEXUELLER-MISSBRAUCH-KRITIK-AN-ROEMISCHER-GEHEIMHALTUNG-IST-VERFEHLT.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/239-KIRCHENRECHT-DOKUMENTE-SEXUELLER-MISSBRAUCH-KRITIK-AN-ROEMISCHER-GEHEIMHALTUNG-IST-VERFEHLT.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;i&gt;&lt;b&gt;Strafvorschriften der Kirche&lt;/b&gt;&lt;/i&gt;&lt;/a&gt; &lt;b&gt;&lt;i&gt;in Mißbrauchsfällen umsetzen und mit den staatlichen Justizbehörden und Institutionen zum Kinderschutz kooperieren.&lt;/i&gt;&lt;/b&gt; &lt;i&gt;Der Papst schlägt auch konkrete geistliche und pastorale Initiativen der Buße und der geistlichen Erneuerung vor. Wie sein&lt;/i&gt; &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5200&amp;amp;entry_id=241&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/183-HISTORISCHES-TREFFEN-DES-PAPSTES-MIT-OPFERN-INNERKIRCHLICHEN-SEXUELLEN-MISSBRAUCHS.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/183-HISTORISCHES-TREFFEN-DES-PAPSTES-MIT-OPFERN-INNERKIRCHLICHEN-SEXUELLEN-MISSBRAUCHS.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;i&gt;Besuch in den Vereinigten Staaten&lt;/i&gt;&lt;/a&gt; &lt;i&gt;der Ortskirche geholfen hat, sich aus einer ähnlichen Krise zu erheben und sich mit erneuertem Vertrauen auf den Weg zu machen, so soll auch dieser Brief an die Gläubigen Irlands den Anfang eines neuen Weges aufzeigen.&lt;/i&gt;&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
I. &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5217&amp;amp;entry_id=241&quot; title=&quot;http://www.resources.va&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.resources.va&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;b&gt;UMFASSENDE ÜBERSICHT ALLER RELEVANTEN DOKUMENTE AUF DER RESSOURCENSEITE DES HEILIGEN STUHLES!&lt;/b&gt;&lt;/a&gt; L&#039;Osservatore Romano vom 22. März 2010 gibt als offizielle Sprache des Hirtenbriefes &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5224&amp;amp;entry_id=241&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/letters/2010/documents/hf_ben-xvi_let_20100319_church-ireland_en.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/letters/2010/documents/hf_ben-xvi_let_20100319_church-ireland_en.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Englisch&lt;/a&gt; an und nennt ihn das vom Papst am Hochfest des heiligen Josef unterzeichnete Dokument in der Intention, den &quot;&lt;i&gt;Prozeß der Buße, der Heilung und der Erneuerung&lt;/i&gt;&quot; zu fördern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
II. &lt;b&gt;OFFIZIELLE ZUSAMMENFASSUNG DES HIRTENBRIEFES DES PAPSTES AN DIE IRISCHEN GLÄUBIGEN IN EIGENER ÜBERSETZUNG:&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Der Papst hat einen Hirtenbrief&lt;/b&gt; an alle Katholiken Irlands gerichtet, um die Bestürzung über die von Vertretern der Kirche begangenen sexuellen Mißbräuche junger Menschen und über die Art und Weise auszudrücken, wie diesen Fällen von den Bischöfen Irlands und von den Ordensoberen begegnet wurde. Er bittet, daß der Brief aufmerksam und vollständig gelesen werde. Der Heilige Vater spricht über seine Verbundenheit im Gebet mit der gesamten irischen katholischen Gemeinschaft in dieser sehr bitteren Zeit und schlägt einen Weg der Heilung, der Erneuerung und der Wiedergutmachung vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Er ruft sie dazu auf, sich an den Felsen&lt;/b&gt; zu erinnern, aus dem sie gehauen sind (Jes 51,1: &quot;&lt;i&gt;Hört auf mich, die ihr der Gerechtigkeit nachjagt und die ihr den Herrn sucht. Blickt auf den Felsen, aus dem ihr gehauen seid, auf den Schacht, aus dem ihr herausgebohrt wurdet&lt;/i&gt;&quot;), und im besonderen an den wichtigen Beitrag, den die irischen Missionare zur Zivilisation Europas und zur Verbreitung des Christentums auf jedem Kontinent eingebracht haben. In den letzten Jahren haben sich in Irland für den Glauben viele Herausforderungen ergeben, im Gefolge eines rapiden sozialen Wandels und eines Rückganges der Bindung an die traditionellen Formen der Frömmigkeit und des sakramentalen Lebens. Dies ist der Kontext, innerhalb dessen man die Art und Weise verstehen muß, wie die Kirche dem Problem des sexuellen Mißbrauchs der Kinder begegnet ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Viele Faktoren sind es, die das Problem&lt;/b&gt; verursacht haben: eine unzureichende moralische und geistliche Ausbildung in den Seminarien und Noviziaten, eine Tendenz in der Gesellschaft, den Klerus und andere Autoritätspersonen geschönt zu betrachten, eine unangebrachte Sorge wegen des guten Namens der Kirche und zur Vermeidung der Skandale. Dies alles hat zum Versäumnis geführt, &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5209&amp;amp;entry_id=241&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/239-KIRCHENRECHT-DOKUMENTE-SEXUELLER-MISSBRAUCH-KRITIK-AN-ROEMISCHER-GEHEIMHALTUNG-IST-VERFEHLT.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/239-KIRCHENRECHT-DOKUMENTE-SEXUELLER-MISSBRAUCH-KRITIK-AN-ROEMISCHER-GEHEIMHALTUNG-IST-VERFEHLT.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;die geltenden kirchenrechtlichen Strafen&lt;/a&gt; im Falle der Notwendigkeit anzuwenden. Nur durch sorgfältige Untersuchung der vielen Elemente, welche die Krise herbeiführten, können ihre Ursachen präzise identifiziert und wirksame Heilmittel gefunden werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Während des Ad-Limina-Besuches in Rom&lt;/b&gt; hat der &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5212&amp;amp;entry_id=241&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/speeches/2006/october/documents/hf_ben-xvi_spe_20061028_ad-limina-ireland_ge.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/speeches/2006/october/documents/hf_ben-xvi_spe_20061028_ad-limina-ireland_ge.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Papst im Jahre 2006&lt;/a&gt; die irischen Bischöfe ermahnt, die &quot;&lt;i&gt;Wahrheit über das ans Licht zu bringen, was in der Vergangenheit geschehen ist, alle notwendigen Maßnahmen zu ergreifen, damit sich derartiges nicht mehr wiederholt, zu gewährleisten, daß die Prinzipien der Gerechtigkeit vollkommen geachtet werden und, vor allem, den Opfern und all jenen Heilung zu bringen, die von diesen ungeheuerlichen Verbrechen betroffen sind.&lt;/i&gt;&quot; Seit damals hat der Papst bei mehr als einer Gelegenheit gewünscht, Opfer zu treffen, ihre Geschichten anzuhören, mit ihnen und für sie zu beten, und er ist bereit, das in Zukunft wieder zu tun. Im Februar 2010 hat er die irischen Bischöfe nach Rom gerufen, um mit ihnen die Maßnahmen zu prüfen, die sie zur Heilung des Problems einzusetzen trachten, unter besonderer Berücksichtigung der Vorgehensweisen und Ordnungen, die jetzt in Geltung sind, um den Schutz der Kinder im kirchlichen Umfeld sicherzustellen und um auf Anschuldigungen von Mißbrauch  schnell und gerecht zu reagieren. In diesem Hirtenbrief spricht er eine ganze Reihe von Gruppen innerhalb der irischen katholischen Gemeinschaft im Licht der Situation, die entstanden ist, direkt an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Indem sich der Papst an erster Stelle&lt;/b&gt; an die Mißbrauchsopfer wendet, erkennt er den furchtbaren Verrat an, den sie erleiden mußten, und er sagt ihnen, wie sehr es ihm das leid tue, was sie ertragen mußten. Er erkennt, wie in vielen Fällen niemand bereit war, sie anzuhören, wenn sie den Mut fanden, über das zu sprechen, was geschehen war. Er versteht, wie sich diejenigen, die in Internaten lebten, gefühlt haben müssen, als sie bemerkten, keine Möglichkeit zur Flucht aus ihren Leiden zu haben. Auch wenn der Papst einsieht, wie schwer es vielen von ihnen erscheinen muß, zu vergeben oder sich mit der Kirche zu versöhnen, ruft er sie auf, die Hoffnung nicht zu verlieren. Jesus Christus, selbst Opfer ungerechter Leiden, versteht das Übermaß ihrer Qual und die Fortdauer ihrer Wirkung in ihren Leben und in ihren Beziehungen. Nichts desto trotz sind ausgerechnet Seine Verletzungen - verwandelt durch Seine erlösenden Leiden - die Mittel, durch welche die Macht des Bösen gebrochen wird und wir zu neuem Leben und zu neuer Hoffnung geboren werden. Der Papst ruft die Opfer auf, in der Kirche die Gelegenheit zu suchen, Jesus Christus zu begegnen und Heilung sowie Versöhnung zu finden, indem sie die unendliche Liebe wiederentdecken, die Christus für jede(n) von ihnen hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;In seinen Worten an die Priester&lt;/b&gt; und an die Ordensleute, die junge Menschen mißbraucht haben, erinnert sie der Papst, daß sie vor Gott und vor den rechtmäßig konstituierten Gerichten Rechenschaft für ihre sündhaften und verbrecherischen Handlungen ablegen müssen, die sie begangen haben. Sie haben ein heilig zu haltendes Vertrauen verraten sowie Schande und Unehre auf ihre Mitbrüder geworfen. Ein großer Schaden wurde nicht nur den Opfern zugefügt, sondern auch dem öffentlichen Bild des Priestertums und des Ordenslebens in Irland. Während sie der Papst auffordert, sich den Notwendigkeiten der Gerechtigkeit zu beugen, erinnert er sie, daß sie die Hoffnung auf die &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5213&amp;amp;entry_id=241&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/231-BARMHERZIGKEIT-GOTTES-NEUES-JESUSBILD-FUER-DEN-BARMHERZIGKEITSSONNTAG.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/231-BARMHERZIGKEIT-GOTTES-NEUES-JESUSBILD-FUER-DEN-BARMHERZIGKEITSSONNTAG.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Barmherzigkeit Gottes&lt;/a&gt; nicht verlieren dürfen, die Gott auch den größten Sündern frei angeboten hat, wenn sie ihre Handlungen bereuen, Buße tun und demütig um Vergebung bitten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Der Papst ermutigt die Eltern&lt;/b&gt;, in der schwierigen Aufgabe auszuharren, die Kinder so zu erziehen, daß sie erkennen, geliebt und gewünscht zu sein, und daß sie eine gesunde Wertschätzung für sich selbst entwickeln. Die Eltern haben die vorrangige Verantwortung für die Erziehung der nachfolgenden Generationen in den moralischen Prinzipien, die für eine zivilisierte Gesellschaft wesentlich sind. Der Papst lädt die Kinder und Jugendlichen ein, in der Kirche eine Möglichkeit für eine lebensspendende Begegnung mit Christus zu finden und sich nicht von den Verfehlungen einiger Priester und Ordensleute bremsen zu lassen. Er erkennt den Beitrag der Jugend für die Erneuerung der Kirche. Er redet auch den Priestern und Ordensleuten zu, sich nicht entmutigen zu lassen, sondern ganz im Gegenteil ihre Hingabe in den jeweiligen Apostolaten zu erneuern, indem sie in Übereinstimmung mit ihren Oberen wirken, um so der Kirche in Irland durch ihr lebendiges Zeugnis für das Erlösungswerk des Herrn neues Leben und neue Dynamik zu schenken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Indem sich der Papst an die irischen Bischöfe wendet&lt;/b&gt;, benennt er die schwerwiegenden Fehlurteile und das Scheitern des Führungsverhaltens vieler von ihnen, weil sie die &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5209&amp;amp;entry_id=241&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/239-KIRCHENRECHT-DOKUMENTE-SEXUELLER-MISSBRAUCH-KRITIK-AN-ROEMISCHER-GEHEIMHALTUNG-IST-VERFEHLT.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/239-KIRCHENRECHT-DOKUMENTE-SEXUELLER-MISSBRAUCH-KRITIK-AN-ROEMISCHER-GEHEIMHALTUNG-IST-VERFEHLT.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;kirchenrechtlichen Vorgehensweisen&lt;/a&gt; in Reaktion auf die Mißbrauchsanzeigen nicht in korrekter Weise anwendeten. Obwohl es oft schwierig erschien, zu wissen, wie man komplexen Situationen begegnet, bleibt die Tatsache bestehen, daß schwerwiegende Fehler gemacht wurden und daß die Bischöfe in der Konsequenz an Glaubwürdigkeit verloren haben. Der Papst ermutigt sie, ihre Anstrengungen mit Entschiedenheit fortzusetzen, um Abhilfe für die Fehler der Vergangenheit zu schaffen und um jegliche Wiederholung derselben zu verhindern, indem sie das Kirchenrecht voll und ganz anwenden und mit den zivilen Behörden in den Bereichen ihrer Kompetenz zusammenarbeiten. Er lädt außerdem die Bischöfe ein, sich Mühe zu geben, heilig zu werden, sich als Vorbilder zu präsentieren sowie die Priester und die Gläubigen zu ermutigen, ihren Teil im Leben und in der Sendung der Kirche zu leisten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Schließlich schlägt der Papst einige konkrete Schritte vor&lt;/b&gt;, um die Erneuerung der Kirche in Irland anzuspornen. Er bittet alle, ihre Freitagsopfer für die Dauer eines Jahres zur Wiedergutmachung der Sünden des Mißbrauchs, die geschehen sind, aufzuopfern. Er empfiehlt die häufige Inanspruchnahme des &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5215&amp;amp;entry_id=241&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/beichtel.htm&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/beichtel.htm&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Sakraments der Versöhnung&lt;/a&gt; und der Praxis der Eucharistischen Anbetung. Er verkündet seine Absicht, eine Apostolische Visitation einiger Diözesen, Ordensgemeinschaften und Seminarien unter Einbeziehung der Römischen Kurie anzuberaumen, und er schlägt eine landesweite Mission für Bischöfe, Priester und Ordensleute in Irland vor. In diesem auf der ganzen Welt &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5216&amp;amp;entry_id=241&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/216-PAEPSTLICHES-JAHR-DES-PRIESTERS-VORBILDER-UND-ABLAESSE.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/216-PAEPSTLICHES-JAHR-DES-PRIESTERS-VORBILDER-UND-ABLAESSE.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;den Priestern gewidmeten Jahr&lt;/a&gt; stellt er den heiligen Johannes Maria Vianney als Modell und Fürsprecher für einen neu belebten priesterlichen Dienst in Irland vor Augen. Nachdem der Papst all jenen gedankt hat, die sich mit Eifer gemüht haben, das Problem entschieden anzugehen, schließt er mit dem Vorschlag eines Gebetes für die Kirche in Irland, das von allen Gläubigen verwendet werden kann, um die Gnade der Heilung und der Erneuerung in dieser schwierigen Zeit zu erbitten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
III. [&lt;b&gt;ENDE DER OFFIZIELLEN ZUSAMMENFASSUNG DES HIRTENBRIEFES UND BEGINN DES VOLLSTÄNDIGEN HIRTENBRIEFS DES HEILIGEN VATERS BENEDIKT XVI. AN DIE KATHOLIKEN IRLANDS IN EIGENER ÜBERSETZUNG:&lt;/b&gt;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;1. Liebe Brüder und Schwestern&lt;/b&gt; der Kirche in Irland, mit großer Sorge schreibe ich Euch als Hirt der universalen Kirche. Wie Ihr wurde auch ich von den erschienenen Meldungen über den Mißbrauch an Kindern und verletzlichen jungen Menschen durch Glieder der Kirche in Irland - insbesondere durch Priester und Ordensleute - zutiefst beunruhigt. Ich kann nicht anders als die Bestürzung und das Gefühl von Verrat teilen, das viele von Euch durchgemacht haben, im Zuge der Kenntnis dieser sündhaften und verbrecherischen Taten und im Zuge der Kenntnis der Art und Weise, wie diesen von Seiten der Autoritäten der Kirche begegnet wurde, .&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie Ihr wißt, habe ich kürzlich die irischen Bischöfe zu einem Treffen hier nach Rom eingeladen, damit sie über deren Handhabung dieser Angelegenheiten in der Vergangenheit Rechenschaft geben und die Schritte aufzeigen, die sie unternommen haben, um dieser schwerwiegende Situation zu begegnen. Gemeinsam mit leitenden Beamten der Römischen Kurie hörte ich an, was sie sowohl einzeln als auch als Gruppe zu sagen hatten, wobei sie eine Analyse der begangenen Fehler und der daraus gelernten Lektionen und eine Beschreibung der jetzt geltenden Programme und Ordnungen vorlegten. Unsere Gespräche waren offen und konstruktiv. Ich bin zuversichtlich, daß nun die Bischöfe im Ergebnis in einer stärkeren Position sind, um die Arbeit zur Behebung früherer Ungerechtigkeiten voranzubringen und die mit dem Mißbrauch Minderjähriger verbundenen weiter gefächerten Fragestellungen anzugehen, auf einem Weg, der den Forderungen der Gerechtigkeit und den Lehren des Evangeliums entspricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;2. Von meinem Amte her&lt;/b&gt; habe ich angesichts der Schwere dieser Vergehen und angesichts der oftmals unangemessenen Reaktion darauf seitens der kirchlichen Autoritäten in Eurem Land entschieden, diesen Hirtenbrief zu schreiben, um meine Verbundenheit mit Euch auszudrücken und einen Weg der Heilung, der Erneuerung und der Wiedergutmachung vorzuschlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist wahr, daß das Problem des Kindesmißbrauchs weder ein spezifisches Problem Irlands noch der Kirche ist, wie viele in Eurem Land betont haben. Nichts desto trotz besteht die Aufgabe, die Ihr jetzt zu bewältigen habt, darin, die Mißbrauchsproblematik anzugehen, die in der katholischen Gemeinschaft Irlands entstanden ist, und zwar mit Mut und Bestimmtheit. Niemand kann sich vorstellen, daß diese schmerzhafte Situation rasch gelöst werden kann. Echter Fortschritt wurde gemacht, aber es bleibt noch viel mehr zu tun. Durchhaltevermögen und Gebet sind nötig, verbunden mit großem Vertrauen auf die heilende Kraft der Gnade Gottes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gleichzeitig muß ich auch meiner Überzeugung Ausdruck verleihen, daß die Kirche in Irland zur Genesung von dieser schmerzlichen Wunde zuerst vor dem Herrn und vor anderen die gegen wehrlose Kinder verübten schweren Sünden anerkennen muß. Eine solche Erkenntnis, verbunden mit ernsthafter Reue wegen des diesen Opfern und ihren Familien zugefügten Schadens, muß zu einer gemeinsamen Anstrengung führen, um den Schutz der Kinder vor ähnlichen Verbrechen in der Zukunft sicher zu stellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Ihr die Herausforderungen dieser Stunde annehmt, bitte ich Euch, an den &quot;&lt;i&gt;Felsen, aus dem ihr gehauen seid&lt;/i&gt;&quot; (Jes 51,1), zu denken. Bedenkt die großherzigen und oft heroischen Leistungen, die von vergangenen Generationen irischer Männer und Frauen für die Kirche und die ganze Menschheit hervorgebracht wurden, und laßt dies den Ansporn sein für ehrliche Selbstprüfung und für ein engagiertes Programm kirchlicher und persönlicher Erneuerung. Es ist mein Gebet, daß die Kirche in Irland, unterstützt von der Fürsprache ihrer vielen Heiligen und gereinigt durch Buße, die gegenwärtige Krise überwinden und erneut eine überzeugende Künderin der Wahrheit und der Güte des allmächtigen Gottes werde, die sich in Seinem Sohn Jesus Christus manifestiert haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;3. Historisch gesehen&lt;/b&gt; haben sich die Katholiken Irlands als äußerst wirksam für das Gute in der Heimat und außerhalb erwiesen. Keltische Mönche wie der heilige Kolumban haben das Evangelium in Westeuropa verbreitet und die Fundamente mittelalterlicher Klosterkultur gelegt. Die aus dem christlichen Glauben erwachsenen Ideale von Heiligkeit, Liebe und transzendenter Weisheit fanden Ausdruck im Bau von Kirchen und Klöstern sowie in der Errichtung von Schulen, Bibliotheken und Spitälern, die alle halfen, die geistliche Identität Europas zu festigen. Diese irischen Missionare gewannen ihre Stärke und Inspiration aus dem festen Glauben, aus der starken Leitung und aus den guten Sitten der Kirche in ihrem Mutterland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom 16. Jahrhundert an machten die Katholiken in Irland eine lange Periode der Verfolgung durch, währenddessen sie darum kämpften, die Flamme des Glaubens unter gefährlichen und schwierigen Umständen am Leben zu erhalten. Der heilige &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5229&amp;amp;entry_id=241&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/holy_father/paul_vi/homilies/1975/documents/hf_p-vi_hom_19751012_en.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/holy_father/paul_vi/homilies/1975/documents/hf_p-vi_hom_19751012_en.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Oliver Plunkett&lt;/a&gt;, der Märtyrererzbischof von Armagh, ist das berühmteste Beispiel einer Schar von mutigen Söhnen und Töchtern Irlands, die bereit waren, ihr Leben aus Treue zum Evangelium hinzugeben. Nach der katholischen Emanzipation war die Kirche frei, wiederum zu wachsen. Familien und zahllose Einzelpersonen, die den Glauben in Zeiten der Prüfung bewahrt  hatten, wurden zum Katalysator für das große Wiederaufleben des irischen Katholizismus im 19. Jahrhundert. Die Kirche bot insbesondere für die Armen Bildung und leistete dadurch einen wichtigen Beitrag für die Gesellschaft Irlands. Zu den Früchten der neuen katholischen Schulen zählte eine Zunahme der Berufungen: Generationen missionarischer Priester, Schwestern und Brüder verließen ihr Heimatland, um auf jedem Kontinent zu dienen, besonders in der englischsprachigen Welt. Sie fielen nicht nur wegen ihrer großen Anzahl auf, sondern wegen der Stärke ihres Glaubens und wegen der Beständigkeit im seelsorglichen Dienst. Viele Diözesen, besonders in Afrika, Amerika und Australien, profitierten von der Präsenz irischer Geistlicher und Ordensleute, die das Evangelium verkündeten und Pfarreien, Schulen und Universitäten, Kliniken und Spitäler errichteten, welche sowohl den Katholiken als auch der Gesamtgemeinschaft dienten, mit besonderem Augenmerk auf die Bedürfnisse der Armen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In fast jeder Familie in Irland hat es jemanden gegeben – einen Sohn oder eine Tochter, eine Tante oder einen Onkel - der sein oder ihr Leben der Kirche gewidmet hat. Irische Familien achten und schätzen mit Recht ihre Angehörigen, die ihre Leben Christus geweiht haben und das Geschenk des Glaubens mit anderen teilen sowie diesen Glauben lebendig werden lassen im Liebesdienst an Gott und dem Nächsten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;4. In den vergangenen Jahrzehnten&lt;/b&gt; mußte jedoch die Kirche in Eurem Land neuen und ernsthaften Herausforderungen für den Glauben entgegentreten, die von der raschen Transformation und Säkularisierung der irischen Gesellschaft herrührten. Ein rasanter sozialer Wandel war zu verzeichnen, der sich oft negativ auf die traditionelle Verbundenheit des Volkes mit der katholischen Lehre und den katholischen Werten auswirkte. All zu oft wurden der Empfang der Sakramente und die Volksfrömmigkeit, die den Glauben stärken und sein Wachsen ermöglichen, vernachlässigt, nämlich die regelmäßige heilige Beichte, das tägliche Gebet und jährliche Einkehrtage. Ausgewirkt hat sich auch die während dieser Zeit zum Teil ebenso bei Priestern und Ordensleuten gegebene Tendenz, Denkweisen und die Beurteilung säkularer Realitäten ohne ausreichenden Bezug zum Evangelium zu übernehmen. Das vom &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5230&amp;amp;entry_id=241&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/archive/hist_councils/ii_vatican_council/index_ge.htm&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/archive/hist_councils/ii_vatican_council/index_ge.htm&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;II. Vatikanischen Konzil&lt;/a&gt; vorgelegte Erneuerungsprogramm wurde manchmal mißdeutet, und tatsächlich war es im Licht der tiefgehenden sozialen Veränderungen gar nicht leicht, zu wissen, wie man es am besten umsetzen sollte. Insbesondere gab es eine gutgemeinte, aber irrige Tendenz, strafrechtliche Vorgehensweisen bei kirchenrechtlich irregulären Zuständen zu vermeiden. Es ist dieser umfassende Kontext, im Rahmen dessen wir versuchen müssen, dem beunruhigenden Problem des sexuellen Mißbrauchs von Kindern auf den Grund zu kommen, das in einem nicht geringen Ausmaß zur Schwächung des Glaubens und zum Verlust des Respekts für die Kirche und ihre Lehren beigetragen hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur mit einer sorgfältigen Prüfung der vielen Faktoren, die das Entstehen der gegenwärtigen Krise bewirkten, kann eine hellsichtige Diagnose ihrer Gründe vorgenommen und können wirkungsvolle Abhilfen gefunden werden. Zweifelslos können wir zu den entscheidenden Faktoren hinzuzählen: unangemessene Verfahren zur Feststellung der Eignung von Kandidaten für das Priesteramt und das Ordensleben; eine unzureichende menschliche, sittliche, intellektuelle und geistliche Ausbildung in Seminarien und Noviziaten; eine Tendenz in der Gesellschaft, den Klerus und andere Autoritätspersonen geschönt zu betrachten, und eine verfehlte Sorge um den Ruf der Kirche und zur Skandalvermeidung, welche die Auferlegung geltender kirchenrechtlicher Strafen und den Schutz der Würde jeder Person vereitelte. Akuter Handlungsbedarf ist gegeben, um diesen Einflußfaktoren zu begegnen, die so tragische Konsequenzen in den Leben von Opfern und ihrer Familien nach sich gezogen und das Licht des Evangeliums in einem solchen Grade verdunkelt haben, wie es nicht einmal in den Jahrhunderten der Verfolgung gelungen war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;5. Bei verschiedenen Anlässen habe ich&lt;/b&gt; seit meiner Erwählung auf den Stuhl Petri &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5200&amp;amp;entry_id=241&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/183-HISTORISCHES-TREFFEN-DES-PAPSTES-MIT-OPFERN-INNERKIRCHLICHEN-SEXUELLEN-MISSBRAUCHS.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/183-HISTORISCHES-TREFFEN-DES-PAPSTES-MIT-OPFERN-INNERKIRCHLICHEN-SEXUELLEN-MISSBRAUCHS.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Opfer sexuellen Mißbrauchs getroffen&lt;/a&gt;, wozu ich gewiß in der Zukunft weiterhin bereit bin. Ich saß bei ihnen, habe ihre Geschichten angehört, das von ihnen Erlittene registriert und habe mit ihnen und für sie gebetet. Während meines Pontifikates bat ich die Bischöfe von Irland in meiner Sorge, auf diese Materie einzugehen, &quot;&lt;i&gt;die Wahrheit über das ans Licht zu bringen, was in der Vergangenheit geschehen ist, alle notwendigen Maßnahmen zu ergreifen, damit sich derartiges nicht mehr wiederholt, zu gewährleisten, daß die Prinzipien der Gerechtigkeit vollkommen geachtet werden und, vor allem, den Opfern und all jenen Heilung zu bringen, die von diesen ungeheuerlichen Verbrechen betroffen sind.&lt;/i&gt;&quot; (&lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5212&amp;amp;entry_id=241&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/speeches/2006/october/documents/hf_ben-xvi_spe_20061028_ad-limina-ireland_ge.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/speeches/2006/october/documents/hf_ben-xvi_spe_20061028_ad-limina-ireland_ge.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Ansprache von Papst Benedikt XVI.&lt;/a&gt; an die Bischöfe aus Irland anläßlich ihres Ad-Limina-Besuches vom 28. Oktober 2006)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesem Brief möchte ich Euch alle als Volk Gottes in Irland aufrufen, die dem Leib Christi zugefügten Wunden und die manchmal schmerzhaften Heilmittel zu bedenken, die nötig sind, die Wunden zu verbinden und zu heilen, und die Notwendigkeit von Einheit, Liebe und gegenseitiger Unterstützung in dem langfristigen Prozeß der Wiederherstellung und der kirchlichen Erneuerung zu erkennen. Ich wende mich nun an Euch mit Worten, die aus meinem Herzen kommen, und ich wünsche, jede(n) von Euch individuell und Euch alle als Brüder und Schwestern im Herrn anzusprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;6. An die Opfer des Mißbrauchs und an deren Familien&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr habt schmerzlichst gelitten, was mir aufrichtig leid tut. Ich weiß, daß nichts das Unrecht ungeschehen machen kann, was Euch zugestoßen ist. Euer Vertrauen wurde verraten, und Eure Würde wurde verletzt. Viele von Euch erfuhren dann, als Ihr ausreichend Mut gefunden hattet, über das zu sprechen, was Euch zugestoßen war, daß niemand zuhören würde. Diejenigen von Euch, die in Internaten mißbraucht wurden, müssen gefühlt haben, daß es kein Entrinnen aus Euren Leiden gab. Man kann verstehen, daß Ihr es als sehr schwierig empfindet, zu vergeben, oder mit der Kirche versöhnt zu werden. In ihrem Namen drücke ich offen die Scham und die Gewissensbisse aus, die wir alle fühlen. Gleichzeitig bitte ich Euch, die Hoffnung nicht zu verlieren. Es ist in der Gemeinschaft der Kirche, daß wir der Person Jesu Christi begegnen, der selbst ein Opfer von Ungerechtigkeit und Sünde war. Wie Ihr trägt Er immer noch die Wunden Seines eigenen ungerechten Leidens. Er versteht die Tiefen Eures Leides und dessen fortdauernde Auswirkung auf Eure Leben und Eure Beziehungen, eingeschlossen Eure Beziehung zur Kirche. Ich weiß, daß es einigen von Euch sogar schwer fällt, die Türen einer Kirche zu öffnen, nach allem, was passiert ist. Aber Christi eigene Wunden, verwandelt durch Seine erlösenden Leiden, sind genau die Mittel, durch welche die Macht des Bösen gebrochen wird und wir zu neuem Leben und zu neuer Hoffnung geboren werden. Ich glaube zutiefst, daß die heilende Kraft Seiner selbstaufopfernden Liebe sogar in den dunkelsten und hoffnungslosesten Situationen Befreiung und die Verheißung eines Neuanfangs bringt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Indem ich zu Euch als Hirte spreche, der sich um das Wohl aller Kinder Gottes sorgt, bitte ich Euch demütig, dem nachzusinnen, was ich gesagt habe. Ich bete, daß Ihr durch das Näherkommen zu Christus und durch die Teilnahme am Leben Seiner Kirche - einer durch Buße gereinigten und durch seelsorgliche Liebe erneuerten Kirche - die unermeßliche Liebe Christi für jede(n) von Euch neu entdecken könnt. Ich vertraue darauf, daß Ihr auf diesem Weg Versöhnung, tiefe innere Heilung und Frieden finden könnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;7. An die Priester und Ordensleute, die Kinder mißbraucht haben&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr habt das Vertrauen verraten, das von unschuldigen jungen Menschen und ihren Eltern in Euch gesetzt wurde. Ihr müßt Euch dafür vor dem allmächtigen Gott und vor rechtmäßig konstituierten Gerichten verantworten. Ihr habt die Wertschätzung der Menschen Irlands eingebüßt und über Eure Mitbrüder Schande und Unehre gebracht. Jene unter Euch, die Priester sind, verletzten die Heiligkeit des Sakramentes der Heiligen Weihen, durch das sich Christus selbst in uns und unseren Handlungen gegenwärtig macht. Gemeinsam mit dem Opfern zugefügten immensen Leid wurde der Kirche und dem öffentlichen Bild des Priestertums und des Ordensleben großer Schaden zugefügt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bitte Euch dringend, Euer Gewissen zu erforschen, Verantwortung für die von Euch begangenen Sünden zu übernehmen und demütig Eure Reue zu bekunden. Aufrichtige Buße öffnet das Tor für Gottes Vergebung und die Gnade echter Besserung. Indem Ihr Gebete und Bußen für jene aufopfert, denen Ihr Unrecht angetan habt, sollt Ihr für Eure Handlungen persönlich Sühne leisten. Christi erlösendes Opfer hat die Kraft, sogar die schwersten Sünden zu vergeben und aus dem schlimmsten Frevel Gutes erwachsen zu lassen. Gleichzeitig verpflichtet uns Gottes Gerechtigkeit dazu, Rechenschaft für unsere Handlungen abzulegen und nichts zu vertuschen. Anerkennt offen Eure Schuld, unterwerft Euch den Forderungen der Gerechtigkeit, aber verliert nicht die Hoffnung auf die Barmherzigkeit Gottes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;8. An die Eltern&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr wurdet schwerwiegend erschüttert, als Ihr von den furchtbaren Dingen erfuhrt, die dort geschahen, wo die sicherste und am meisten geschützte Umgebung aller Orte sein sollte. In der Welt von heute ist es nicht leicht, ein Heim zu errichten und Kinder großzuziehen. Sie verdienen es, in Sicherheit aufzuwachsen, geliebt und geschätzt sowie mit einer starken Wahrnehmung ihrer Identität und ihres Wertes. Sie haben ein Recht darauf, daß sie anhand authentischer moralischer Werte erzogen werden, die in der Würde der menschlichen Person verwurzelt sind, daß sie von der Wahrheit unseres katholischen Glaubens inspiriert werden und daß sie Wege des Verhaltens und Handelns erlernen, die zu einer gesunden Wertschätzung für sich selbst und zu dauerhaftem Glück führen. Diese edle, aber anspruchsvolle Aufgabe ist zuallererst Euch anvertraut, ihren Eltern. Ich bitte Euch dringend, Eure Rolle bei der Gewährleistung der bestmöglichen Fürsorge für die Kinder sowohl zu Hause als auch in der Gesellschaft wahrzunehmen, während die Kirche ihrerseits fortfährt, die in den letzten Jahren beschlossenen Maßnahmen umzusetzen, um junge Menschen im Umfeld von Pfarreien und Schulen zu schützen. Indem Ihr Eure unerläßlichen Verantwortlichkeiten wahrnehmt, könnte Ihr versichert sein, daß ich Euch nahe bleibe und Euch die Unterstützung in meinen Gebeten gewähre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;9. An die Kinder und Jugendlichen Irlands&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich möchte Euch ein besonderes Wort der Ermutigung schenken. Eure Erfahrung in der Kirche ist ganz anders als jene Eurer Eltern und Großeltern. Die Welt hat sich weitgehend geändert, seit sie in Eurem Alter waren. Nichts desto trotz sind alle Menschen - in jeder Generation - berufen, denselben Weg durchs Leben zu gehen, welche auch immer die Umstände sein mögen. Wir sind alle empört über die Sünden und Fehlleistungen mancher Glieder der Kirche, besonders jener, die eigens dazu berufen wurden, um junge Menschen anzuleiten und ihnen zu dienen. Aber es ist in der Kirche, wo Ihr Jesus Christus finden werdet, der derselbe ist, gestern, heute und in Ewigkeit (vgl. Hebr 13,8). Er liebt Euch und hat sich selbst am Kreuz für Euch hingegeben. Sucht eine persönliche Beziehung zu Ihm innerhalb der Gemeinschaft Seiner Kirche, denn Er wird Euer Vertrauen nie verraten! Er allein kann Eure tiefsten Sehnsüchte erfüllen und Euren Leben den vollsten Sinn geben, indem Er diese zum Dienst an anderen ausrichtet. Haltet Eure Augen auf Jesus und Seine Güte gerichtet und bewahrt die Flamme des Glaubens in Eurem Herzen. Gemeinsam mit Euren katholischen Mitchristen in Irland setze ich darauf, daß Ihr gläubige Jünger unseres Herrn seid und daß Ihr Euren so nötig gebrauchten Enthusiasmus und Idealismus in den Wiederaufbau und in die Erneuerung unserer geliebten Kirche einbringt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;10. An die Priester und die Ordensleute in Irland&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir alle leiden infolge der Sünden unserer Mitbrüder, die das heilig zu haltende Vertrauen verraten haben oder dabei versagt haben, mit Mißbrauchsvorwürfen gerecht und verantwortungsvoll umzugehen. Im Blick auf die Entrüstung und Empörung, die davon provoziert wurden, und zwar nicht nur unter den Laienchristen, sondern auch bei Euch selbst und in Euren Gemeinschaften geweihten Lebens, fühlen sich viele von Euch persönlich entmutigt, ja sogar verlassen. Mir ist ebenfalls bewußt, daß Ihr in den Augen mancher Leute alleine durch Eure Zugehörigkeit (zum geweihten Stand) als befleckt geltet und daß Ihr so betrachtet werdet, als ob Ihr irgendwie für die Untaten anderer verantwortlich wäret. In dieser schmerzlichen Zeit möchte ich die Hingabe Eurer priesterlichen und geweihten Existenzen und Eurer Apostolatsanstrengungen anerkennen, und ich lade Euch ein, Euren Glauben an Christus, Eure Liebe zu Seiner Kirche und Euer Vertrauen in die Verheißung des Evangeliums im Hinblick auf die Erlösung, die Vergebung und die innere Erneuerung neu zu bekräftigen. Auf diesem Weg werdet Ihr für alle aufzeigen, daß wo die Sünde mächtig wird, die Gnade jedoch übergroß wird (vgl. Röm 5,20).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich weiß, daß viele von Euch enttäuscht, verunsichert und verärgert sind über den Weg, wie diese Dinge von manchen Eurer Oberen abgehandelt wurden. Nichts desto trotz ist es existentiell wichtig, daß Ihr eng mit jenen im Amte zusammenarbeitet und mithelft, sicherzustellen, daß die zur Bewältigung der Krise beschlossenen Maßnahmen wirklich dem Evangelium gemäß, gerecht und wirksam seien. Vor allem bitte ich Euch dringend, mehr denn je und ganz klar Männer und Frauen des Gebetes zu werden, indem Ihr den Weg der Umkehr, der Reinigung und der Versöhnung mutig begeht. Auf diesem Weg wird die Kirche in Irland neues Leben und neue Vitalität aus Eurem Zeugnis für die in Euren Leben sichtbar gewordene erlösende Kraft des Herrn gewinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;11. An meine Brüder im Bischofsamt&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es kann nicht geleugnet werden, daß einige von Euch und Eurer Vorgänger bei der Anwendung der &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5231&amp;amp;entry_id=241&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/240-SEXUELLER-MISSBRAUCH-VATIKAN-TOPINTERVIEW-MIT-KIRCHENANWALT-SCICLUNA.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/240-SEXUELLER-MISSBRAUCH-VATIKAN-TOPINTERVIEW-MIT-KIRCHENANWALT-SCICLUNA.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;seit langem geltenden Normen des Kirchenrechts&lt;/a&gt; gegenüber dem Verbrechen des Kindesmißbrauchs zeitweise schwer versagt haben. Schwere Fehler wurden bei der Behandlung von Vorwürfen gemacht. Ich nehme zur Kenntnis, wie schwierig es war, das Ausmaß und die Komplexität des Problems zu begreifen, zuverlässige Informationen zu erhalten und die richtigen Entscheidungen im Lichte widersprüchlicher Expertenratschläge zu treffen. Nichts desto trotz muß zugegeben werden, daß schwerwiegende Beurteilungsfehler und Versäumnisse im Führungsverhalten gemacht wurden. Dies alles hat Eure Glaubwürdigkeit und Euer Wirkungsvermögen ernsthaft unterminiert. Ich schätze Eure vorgenommenen Anstrengungen, um vergangene Fehler zu korrigieren und sicherzustellen, daß sie nicht wieder passieren. Abgesehen von der vollständigen Umsetzung der &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5209&amp;amp;entry_id=241&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/239-KIRCHENRECHT-DOKUMENTE-SEXUELLER-MISSBRAUCH-KRITIK-AN-ROEMISCHER-GEHEIMHALTUNG-IST-VERFEHLT.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/239-KIRCHENRECHT-DOKUMENTE-SEXUELLER-MISSBRAUCH-KRITIK-AN-ROEMISCHER-GEHEIMHALTUNG-IST-VERFEHLT.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Normen des Kirchenrechts&lt;/a&gt; im Umgang mit Fällen von Kindesmißbrauch setzt bitte Eure Zusammenarbeit mit den zivilen Behörden in den Bereichen ihrer Kompetenz fort. Natürlich sollen die Ordensoberen es genauso halten. Sie haben ebenfalls an kürzlich stattgefundenen Gesprächen hier in Rom teilgenommen unter dem Blickwinkel, eine klare und stimmige Behandlung dieser Dinge zu etablieren. Es ist zwingend erforderlich, daß die Kindesschutzbestimmungen der Kirche in Irland kontinuierlich überprüft und aktualisiert werden und daß sie in Übereinstimmung mit dem Kirchenrecht vollständig und unbefangen angewendet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur entschiedenes Handeln, getragen von kompletter Aufrichtigkeit und Transparenz, wird den Respekt und den guten Willen der Iren gegenüber der Kirche wiederherstellen, der wir unsere Leben gewidmet haben. Dies muß Euch zuallererst aus Eurer eigenen Selbstprüfung, inneren Reinigung und geistlichen Erneuerung aufgehen. Die Iren erwarten von Euch zu Recht, daß Ihr Männer Gottes sei, daß Ihr heilig seid, daß Ihr einfach lebt und daß Ihr an jedem Tag der persönlichen Umkehr folgt. Mit den Worten des heiligen Augustinus seid Ihr für sie Bischöfe; doch gemeinsam mit ihnen seid Ihr berufen, Nachfolger Christi zu sein (vgl. Sermon 340,1). Deshalb ermahne ich Euch, Eure Haltung der Verantwortung vor Gott zu erneuern, um in der Solidarität mit Eurem Volk zu wachsen und Eure pastorale Sorge für alle Glieder Eurer Herde zu vertiefen. Im besonderen bitte ich Euch, den geistlichen und sittlichen Lebensweisen jedes einzelnen Eurer Priester Aufmerksamkeit zu schenken. Gebt ihnen durch Eure eigenen Leben ein Beispiel, seid ihnen nahe, hört deren Sorgen an, bietet ihnen Ermutigung in dieser schwierigen Zeit und spornt die Flamme ihrer Liebe zu Christus und deren Hingabe im Dienst an den Brüdern und Schwestern an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die Laienchristen sollen ermutigt werden, ihren ihnen zukommenden Teil im Leben der Kirche wahrzunehmen. Sorgt dafür, daß sie auf solche Weise geformt werden, daß sie inmitten der modernen Gesellschaft unmißverständlich und überzeugend Rechenschaft vom Evangelium geben (vgl. 1 Petr 3,15) und voller am Leben und an der Sendung der Kirche teilnehmen können. Dies wird umgekehrt Euch helfen, wieder glaubwürdige Führungspersonen und Zeugen der erlösenden Wahrheit Christi zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;12. An alle Gläubigen Irlands&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Erfahrung eines jungen Menschen mit der Kirche sollte immer fruchtbar werden in einer persönlichen lebensspendenden Begegnung mit Jesus Christus innerhalb einer liebenden und sorgenden Gemeinschaft. In diesem Umfeld sollten junge Menschen ermutigt werden, in ihre volle menschliche und geistliche Existenz hineinzuwachsen, die hohen Ideale der Heiligkeit, der Liebe und der Wahrheit anzustreben und aus den Reichtümern der großen religiösen und kulturellen Tradition Inspiration zu gewinnen. In unserer zunehmend säkularisierten Gesellschaft, in der sogar wir Christen es oft schwer finden, über die transzendente Dimension unserer Existenz zu sprechen, müssen wir neue Wege finden, jungen Menschen die Schönheit und den Reichtum der Freundschaft mit Jesus Christus in der Gemeinschaft der Kirche weiterzugeben. Bei der Bewältigung der gegenwärtigen Krise sind Maßnahmen zur gerechten Behandlung individueller Verbrechen existentiell wichtig, doch für sich alleine sind diese nicht genug: eine neue Vision ist nötig, um gegenwärtige und zukünftige Generationen zu inspirieren, dem Geschenk unseres gemeinsamen Glaubens Wertschätzung entgegen zu bringen. Indem Ihr den vom Evangelium markierten Weg beschreitet, die Gebote haltet und Eure Leben immer mehr in Übereinstimmung mit der Person Jesu Christi bringt, werdet Ihr gewiß die tiefgehende Erneuerung erfahren, die wir in dieser Stunde so dringend brauchen. Ich lade Euch alle ein, entlang dieses Weges durchzuhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;13. Liebe Brüder und Schwestern in Christus&lt;/b&gt;, die tiefe Sorge für Euch alle in dieser schmerzvollen Zeit, in der die Zerbrechlichkeit des Zustandes des Menschen so kraß vor Augen geführt wurde, hat mich zum Wunsch veranlaßt, diese Worte der Ermutigung und der Unterstützung anzubieten. Ich hoffe, daß Ihr sie als Zeichen meiner geistlichen Nähe und meines Vertrauens in Eure Fähigkeit empfangen werdet, den Herausforderungen der gegenwärtigen Stunde zu begegnen, indem Ihr erneuerte Inspiration und Stärke aus Irlands noblen Traditionen der Treue zum Evangelium, der Ausdauer im Glauben und der Beharrlichkeit im Streben nach Heiligkeit gewinnt. In Solidarität mit Euch allen bete ich in tiefer Aufrichtigkeit, daß die quälenden Wunden so vieler Einzelpersonen und Familien durch Gottes Gnade geheilt werden mögen und daß die Kirche in Irland eine Zeit der Wiedergeburt und der geistlichen Erneuerung erfahre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;14. Ich möchte Euch nun einige konkrete Initiativen empfehlen, um der Situation zu begegnen.&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende meines Treffens mit den Bischöfen Irlands habe ich darum gebeten, daß die Fastenzeit dieses Jahres als Zeit des Gebetes um das Ausgießen der Barmherzigkeit Gottes und der Gaben der Heiligkeit sowie der Kraft des Heiligen Geistes für die Kirche in Eurem Land angesehen werde. Jetzt lade ich Euch alle ein, Eure Freitagsopfer während eines ganzen Jahres von jetzt an bis zum Osterfest des Jahres 2011 in diesem Sinne aufzuopfern. Ich bitte Euch, Euer Fasten, Euer Gebet, Eure Lesung der Heiligen Schrift und Eure Werke der Barmherzigkeit aufzuopfern, um die Gnade der Heilung und der Erneuerung für die Kirche in Irland zu erhalten. Ich ermutige Euch, das &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5223&amp;amp;entry_id=241&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/beichte.htm&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/beichte.htm&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Sakrament der Versöhnung&lt;/a&gt; wieder zu entdecken und Euch häufiger die verwandelnde Kraft seiner Gnade zu sichern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besondere Aufmerksamkeit muß auch der Eucharistischen Anbetung zuteil werden, und in jeder Diözese sollen eigens zu diesem Zweck bestimmte Kirchen oder Kapellen bestehen. Ich bitte darum, daß die Pfarreien, die Seminarien, die Ordenshäuser und die Klöster Zeiten der Eucharistischen Anbetung organisieren, sodaß alle die Möglichkeit erhalten, daran teilzunehmen. Mit dem inbrünstigen Gebet angesichts der wirklichen Gegenwart des Herrn könnt Ihr die Genugtuung leisten für die Sünden des Mißbrauchs, die so viel Schaden zugefügt haben, und gleichzeitig die Gnade eines erneuerten Mutes und eines tieferen Verständnisses der Sendung aller Bischöfe, Priester, Ordensleute und Gläubigen erflehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich vertraue darauf, daß dieses Programm zu einer Neugeburt der Kirche in Irland führen werde, in der Fülle der Wahrheit über Gott selbst, denn es ist die Wahrheit, die uns frei macht (Joh 8,32).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem ich mich beraten habe lassen und der Frage im Gebet nachgegangen bin, beabsichtige ich nun außerdem, in einigen Diözesen Irlands sowie auch in Seminarien und Ordensgemeinschaften eine Apostolische Visitation anzuberaumen. Die Päpstliche Visitation versteht sich als Hilfe für die örtliche Teilkirche in ihrem Weg der Erneuerung und wird in Kooperation mit den kompetenten Ämtern der Römischen Kurie und mit der Irischen Bischofskonferenz festgelegt werden. Die Einzelheiten werden zu gegebener Zeit bekannt gegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich schlage darüber hinaus vor, daß auf nationaler Ebene eine Mission für alle Bischöfe, Priester und Ordensleute gehalten werde. Ich hege die Hoffnung, indem Ihr aus der Kompetenz erfahrener Prediger und Exerzitienmeister aus Irland und von auswärts schöpft und die &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5225&amp;amp;entry_id=241&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/archive/index_ge.htm&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/archive/index_ge.htm&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;konziliaren Dokumente&lt;/a&gt;, die liturgischen Riten der heiligen Weihe und der Ordensprofeß sowie das aktuelle päpstliche Lehramt neu durchgeht, daß Ihr zu einer tieferen Wertschätzung Eurer jeweiligen Berufungen gelangt, um so die Wurzeln Eures Glaubens in Jesus Christus neu zu entdecken und tiefgehend aus den Quellen lebendigen Wassers zu trinken, das Er Euch durch Seine Kirche anbietet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5216&amp;amp;entry_id=241&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/216-PAEPSTLICHES-JAHR-DES-PRIESTERS-VORBILDER-UND-ABLAESSE.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/216-PAEPSTLICHES-JAHR-DES-PRIESTERS-VORBILDER-UND-ABLAESSE.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Jahr für die Priester&lt;/a&gt; empfehle ich Euch ganz besonders die Person des heiligen Johannes Maria Vianney, der ein derart umfassendes Verständnis vom Geheimnis des Priestertums hatte. &quot;&lt;i&gt;Der Priester&lt;/i&gt;&quot;, so &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5227&amp;amp;entry_id=241&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/letters/2009/documents/hf_ben-xvi_let_20090616_anno-sacerdotale_ge.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/letters/2009/documents/hf_ben-xvi_let_20090616_anno-sacerdotale_ge.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;schrieb er&lt;/a&gt;, &quot;&lt;i&gt;besitzt den Schlüssel zu den himmlischen Schätzen: er ist es, der die Tür öffnet; er ist der Haushälter des lieben Gottes; der Verwalter seiner Güter.&lt;/i&gt;&quot; Der Pfarrer von Ars verstand gut, wie sehr eine Gemeinschaft gesegnet sei, wenn sie von einem guten und heiligen Priester betreut werde: &quot;&lt;i&gt;Ein guter Hirte, ein Hirte nach dem Herzen Gottes, ist der größte Schatz, den der liebe Gott einer Pfarrei gewähren kann, und eines der wertvollsten Geschenke der göttlichen Barmherzigkeit.ein guter Hirte, ein Hüter nach Gottes Herzen, ist der größte Schatz, den Gott einer Gemeinde schenken kann und eines der wertvollsten Geschenke göttlicher Gnade.&lt;/i&gt;&quot; Auf die Fürsprache des heiligen Johannes Maria Vianney möge das Priestertum in Irland neu belebt werden, und möge die ganze Kirche in Irland mehr Hochschätzung des großen Geschenkes des priesterlichen Dienstes entwickeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich ergreife die Gelegenheit, all jenen im voraus zu danken, die bei der Arbeit zur Organisation der Apostolischen Visitation und der Mission beteiligt sein werden, und genauso den vielen Männern und Frauen in ganz Irland zu danken, die bereits für die Sicherheit der Kinder im kirchlichen Umfeld arbeiten. Seit dem Zeitpunkt, als die Schwere und das Ausmaß des Problems des Kindesmißbrauchs erstmals vollständig erfaßt zu werden begann, hat die Kirche in vielen Teilen der Welt einen enormen Arbeitsumfang auf sich genommen, um es anzugehen und abzustellen. Während keine Anstrengung zur Verbesserung und Adaptierung der bestehenden Vorgehensweisen gemieden werden sollte, bin ich durch die Tatsache ermutigt, daß die von den örtlichen Teilkirchen ergriffenen aktuellen Schutzmaßnahmen in manchen Teilen der Welt als ein vorbildhaftes Modell für andere Institutionen angesehen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich möchte diesen Brief mit einem besonderen Gebet für die Kirche in Irland beschließen, das ich Euch mit der Sorge eines Vaters für seine Kinder und in der Liebe eines Mitchristen sende, der von dem schockiert und verletzt ist, was in unserer geliebten Kirche passiert ist. Wenn Ihr dieses Gebet in Euren Familien, Pfarreien und Gemeinschaften verwendet, möge die allerseligste Jungfrau Maria jeden von Euch beschützen und anleiten zu einer engeren Verbindung mit ihrem Sohn, dem Gekreuzigten und Auferstandenen. In tiefer Zuneigung und unverbrüchlichem Vertrauen auf Gottes Verheißungen gewähre ich Euch allen von Herzen meinen Apostolischen Segen als ein Unterpfand der Stärke und des Friedens im Herrn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Aus dem Vatikan, am 19. März 2010, am Hochfest des heiligen Josef&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;BENEDICTUS PP. XVI&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Gebet für die Kirche in Irland&lt;/b&gt; (eigene Übersetzung:)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Gott unserer Väter, erneuere uns im Glauben, der für uns Leben und Rettung ist, in der Hoffnung, die Vergebung und innere Erneuerung verheißt, in der Liebe, die unsere Herzen reinigt und öffnet, daß wir Dich lieben und in Dir alle unsere Brüder und Schwestern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herr Jesus Christus, möge die Kirche in Irland ihren uralten Einsatz für die Formung unserer Jugendlichen auf dem Weg der Wahrheit, der Güte, der Heiligkeit und des großzügigen Dienstes an der Gesellschaft erneuern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heiliger Geist, Tröster, Anwalt und Lenker, inspiriere einen neuen Frühling an Heiligkeit und apostolischem Eifer für die Kirche in Irland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mögen unsere Traurigkeit und unsere Tränen, unsere ernsthafte Anstrengung, die Fehler der Vergangenheit zu korrigieren, und unser fester Besserungsvorsatz reichhaltige Früchte der Gnade für die Vertiefung des Glaubens in unseren Familien, Pfarreien, Schulen und Gemeinschaften bewirken, zum geistlichen Fortschritt der irischen Gesellschaft und zum Wachstum in der Liebe, in der Gerechtigkeit, in der Freude und im Frieden innerhalb der gesamten Menschheitsfamilie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dir, Allerheiligste Dreifaltigkeit, vertrauen wir uns selbst an, unsere Kinder und die Bedürfnisse der Kirche in Irland, in vollem Vertrauen auf den liebevollen Schutz Mariens, der Königin von Irland, unserer Mutter, und des heiligen Patrizius, der heiligen Brigida sowie aller Heiligen.&lt;/i&gt; &lt;b&gt;AMEN.&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[&lt;b&gt;ENDE DES PÄPSTLICHEN HIRTENBRIEFES VOM 19. MÄRZ 2010 IN EIGENER ÜBERSETZUNG.&lt;/b&gt;] &lt;div class=&quot;serendipity_babelfish&quot;&gt;Übersetze nach  &lt;a href=&quot;http://babelfish.altavista.com/babelfish/trurl_pagecontent?url=http%3A%2F%2Fwww.internetpfarre.de%2Fblog%2Farchives%2F241-PAPST-SEXUELLER-MISSBRAUCH-HIRTENBRIEF-VON-BENEDIKT-XVI.-FUER-IRLAND.html&amp;amp;lp=de%5Fen&quot;&gt;en&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;http://babelfish.altavista.com/babelfish/trurl_pagecontent?url=http%3A%2F%2Fwww.internetpfarre.de%2Fblog%2Farchives%2F241-PAPST-SEXUELLER-MISSBRAUCH-HIRTENBRIEF-VON-BENEDIKT-XVI.-FUER-IRLAND.html&amp;amp;lp=de%5Ffr&quot;&gt;fr&lt;/a&gt;&lt;/div&gt; 
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    <pubDate>Sat, 20 Mar 2010 12:30:00 +0100</pubDate>
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    <title>BARMHERZIGKEIT GOTTES: NEUES JESUSBILD FÜR DEN BARMHERZIGKEITSSONNTAG</title>
    <link>http://www.internetpfarre.de/blog/archives/231-BARMHERZIGKEIT-GOTTES-NEUES-JESUSBILD-FUER-DEN-BARMHERZIGKEITSSONNTAG.html</link>
            <category>Aktuelle Fürbitten</category>
            <category>Katholische Lehre</category>
            <category>News Kommentare</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Padre Alex / Dr. Alexander Pytlik)</author>
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    &lt;div style=&quot;width: 312px;&quot; class=&quot;serendipity_imageComment_left&quot;&gt;&lt;br /&gt;
&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:28 --&gt;&lt;img height=&quot;171&quot; width=&quot;312&quot; src=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/uploads/petrynko_thiermeyer_rudeyko_mykhaleyko.jpg&quot; class=&quot;serendipity_image_left&quot; alt=&quot;&quot;  /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;
&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Die Herausgeber der Festgabe &amp;quot;Aus Leidenschaft zu den Ostkirchen&amp;quot;: Dr. Oleksandr Petrynko, Vizerektor des Collegium Orientale, Eichstätt; Erzpriester Dr. Andreas- A. Thiermeyer, Rektor der Wallfahrt und des Diözesanbildungs- und Jugendhauses Habsberg; Dr. Vasyl Rudeyko, Prodekan der Theologischen Fakultät und Professor für Liturgiewissenschaft, Lemberg/Ukraine; Dr. Andriy Mykhaleyko, Professor für Kirchengeschichte, Lemberg/Ukraine. Es fehlt nur der Mitherausgeber Rektor und Dekan Msgr. Paul Schmidt.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/div&gt;&lt;strong&gt;Noch im alten Jahr&lt;/strong&gt; weise ich auf einen gelungenen Versuch hin, das von der heiligen Faustyna herrührende Jesusbild umfassender und für alle Riten der Katholischen Kirche vollkommener fruchtbar zu machen (&lt;b&gt;siehe die Darstellung unterhalb, außerdem bei&lt;/b&gt; &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5019&amp;amp;entry_id=231&quot; title=&quot;http://www.kath.net/detail.php?id=25317&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.kath.net/detail.php?id=25317&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;b&gt;kath.net&lt;/b&gt;&lt;/a&gt; &lt;b&gt;und bei&lt;/b&gt; &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5020&amp;amp;entry_id=231&quot; title=&quot;http://www.facebook.com/group.php?gid=276751591016&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.facebook.com/group.php?gid=276751591016&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;b&gt;Facebook&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;). Es tut uns gut, zum Jahresschluß, zum Jahreswechsel und im ganzen neuen Jahr immer wieder die Göttliche Barmherzigkeit anzurufen: ich werde dieses neue Bild ab 2010 für die Novene und für die Vorbereitung auf die Heilige Erstkommunion verwenden. Der Hintergrund der Entstehung der neuen Ikone findet sich ausführlich auf den Seiten 6 und 7 (und 10) im &lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=4986&amp;amp;entry_id=231&quot; title=&quot;http://akmev.info/Rundbriefe/RB_AKM_4_Quartal_2_internet_mit%20Begleitbrief.pdf&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://akmev.info/Rundbriefe/RB_AKM_4_Quartal_2_internet_mit%20Begleitbrief.pdf&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot;&gt;Rundbrief der Aktionsgemeinschaft Kyrillos und Methodios e. V.&lt;/a&gt; in Verantwortung des hochwürdigsten Erzpriester Dr. Andreas-A. Thiermeyer und seines Nachfolgers als Rektor im &lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=4987&amp;amp;entry_id=231&quot; title=&quot;http://www.bistum-eichstaett.de/cor/&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.bistum-eichstaett.de/cor/&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot;&gt;Collegium Orientale&lt;/a&gt;, Dekan Msgr. Paul Schmidt. Die wunderbare Auferstehungsikone &amp;quot;&lt;i&gt;Jesus Christus, der Vielerbarmende&lt;/i&gt;&amp;quot; kann auch als Pfarrbriefmantel und Beicht-Andachtsbild bestellt werden (vgl. die Seite 11 im genannten &lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=4986&amp;amp;entry_id=231&quot; title=&quot;http://akmev.info/Rundbriefe/RB_AKM_4_Quartal_2_internet_mit%20Begleitbrief.pdf&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://akmev.info/Rundbriefe/RB_AKM_4_Quartal_2_internet_mit%20Begleitbrief.pdf&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot;&gt;Rundbrief&lt;/a&gt; oder vgl. unter dem &lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=4980&amp;amp;entry_id=231&quot; title=&quot;http://akmev.info/Glauben_schenken.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://akmev.info/Glauben_schenken.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot;&gt;Bestellungslink&lt;/a&gt; [erste Seite rechts unten] der Internetseite der Arbeitsgemeinschaft). Dr. A.-A. Thiermeyer, Erzpr. Mitrophor., schreibt dazu in einer Zusammenfassung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;&lt;strong&gt;&lt;em&gt;Das Bild des &#039;Barmherzigen Jesus&#039;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; &lt;em&gt;hat die Verehrung der Barmherzigkeit Gottes durch die  heilige Schwester Maria Faustyna Kowalska ( * 25. August 1905, + 05. Oktober 1938 ) wieder vermehrt ins Bewußtsein gerückt. Am 22. Februar 1931 sah sie das Christusbild ( Tagebuch [=Tb] Nr. 47 - 48 ), das im  Juli 1934 entsprechend der Vision von einem Maler in Vilnius (Litauen) gemalt wurde. Als Schwester Faustyna das gemalte Bild sah, war sie sehr enttäuscht (Tb Nr. 313). Frau Elisabeth Rieder hat nun entsprechend der Angaben von Schwester Faustyna die&lt;/em&gt; &lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=4986&amp;amp;entry_id=231&quot; title=&quot;http://akmev.info/Rundbriefe/RB_AKM_4_Quartal_2_internet_mit%20Begleitbrief.pdf&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://akmev.info/Rundbriefe/RB_AKM_4_Quartal_2_internet_mit%20Begleitbrief.pdf&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot;&gt;&lt;em&gt;neue Ikone &#039;Jesus Christus der Vielerbarmende&#039;&lt;/em&gt;&lt;/a&gt; &lt;em&gt;geschrieben. Maßgebend dafür waren folgende Kriterien:&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;1.&lt;/strong&gt; Die Botschaft von der Barmherzigkeit Gottes, die mit dem &#039;Bild des Barmherzigen Jesus&#039; vermittelt werden soll, ist in die byzantinische Ikonographie zu übersetzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;2.&lt;/strong&gt; Dieses Christusbild versteht sich aus der Liturgie des Zweiten Ostersonntags. Die Kirche liest an diesem Tag das Evangelium von der Erscheinung des auferstandenen Christus im Obergemach und vom Sakrament der &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=4990&amp;amp;entry_id=231&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/beichte.htm&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/beichte.htm&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Buße&lt;/a&gt; (Joh 20,19 - 23). Die byzantinische Kirche nennt den Sonntag aufgrund des Evangeliums &#039;Thomas-Sonntag&#039;. Durch den Diener Gottes &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=4993&amp;amp;entry_id=231&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/holy_father/john_paul_ii/homilies/2000/documents/hf_jp-ii_hom_20000430_faustina_ge.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/holy_father/john_paul_ii/homilies/2000/documents/hf_jp-ii_hom_20000430_faustina_ge.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Johannes Paul II.&lt;/a&gt; wurde im Jahr 2000 dieser Sonntag zum &#039;&lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=4993&amp;amp;entry_id=231&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/holy_father/john_paul_ii/homilies/2000/documents/hf_jp-ii_hom_20000430_faustina_ge.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/holy_father/john_paul_ii/homilies/2000/documents/hf_jp-ii_hom_20000430_faustina_ge.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Barmherzigkeitssonntag&lt;/a&gt;&#039; erklärt.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;3.&lt;/strong&gt; Es ist der auferstandene Christus, der die verklärten Wundmale als Zeichen seiner Identität Seinen Jüngern zeigt. Er bringt ihnen den Frieden und erläßt ihnen die Sünden. Beim Auferstandenen ist die Bezeichnung &#039;Jesus Christus&#039; (anstatt nur &#039;Jesus&#039;) angebrachter.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;4.&lt;/strong&gt; Die vielfältigen Aussagen der Schwester Faustyna über die Barmherzigkeit Gottes legen die Bezeichnung dieser Christusikone &#039;der Vielerbarmende&#039; nahe.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;5.&lt;/strong&gt; Die ‘zwei Strahlenbündel’ von Wasser und Blut, die vom Herzen Jesu Christi ausgehen, sind wesentlich: &#039;Der blasse Strahl bedeutet Wasser, das die Seelen rechtfertigt, der rote Strahl bedeutet Blut, welches das Leben der Seelen ist (...)&#039; (Tb, Nr. 299).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;6.&lt;/strong&gt; Die verschlossene Tür erinnert an die entgegenkommende und nachgehende Gegenwart des Auferstandenen. Christus geht den Seinen durch alle Türen hindurch nach, bis in ihr innerstes &#039;Eingeschlossensein&#039; hinein. Diese Türe ist auch die &#039;Pforte der Barmherzigkeit&#039;: Christus selbst öffnet sie uns wie Sein Herz. Er bringt heilsame Vergebung und gebietet, desgleichen an den Brüdern zu tun. Vergebung als Gabe und Aufgabe für uns: &#039;Er sah sie an und sprach: Der Friede sei mit euch!’ Diese ersten Worte des Auferstandenen an die Seinen sagen: Begegnung mit Ihm ist Barmherzigkeit und Vergebung. &#039;... Ich ergieße ein ganzes Meer von Gnaden über jene Seelen, die sich der Quelle meiner Barmherzigkeit nähern&#039; (Tb Nr. 669).&lt;/em&gt;&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div style=&quot;width: 110px;&quot; class=&quot;serendipity_imageComment_right&quot;&gt;&lt;br /&gt;
&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/uploads/dsc00338_kleiner.jpg&quot; class=&quot;serendipity_image_link&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:27 --&gt;&lt;img height=&quot;83&quot; width=&quot;110&quot; src=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/uploads/dsc00338_kleiner.serendipityThumb.jpg&quot; class=&quot;serendipity_image_right&quot; alt=&quot;&quot;  /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;
&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Meine Pilgerreise in die autonome Mönchsrepublik des heiligen Berges Athos war sehr beeindruckend. Hier eine Aufnahme des ökumenisch sehr aufgeschlossenen Athosklosters Simonos Petras (zum heiligen Petrus), welches auf einem Felsen errichtet worden ist. Möge die neue Barmherzigkeitsikone dem Anliegen des regierenden Papstes Benedikt XVI. im Dialog mit der ganzen Orthodoxie reichen Segen bringen!&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;
&lt;p&gt; &lt;strong&gt;Somit verdanken wir alle Erzpriester Dr. Thiermeyer&lt;/strong&gt; und Frau Rieder eine ganz wertvolle Initiative für den Weißen Sonntag bzw. den &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=4993&amp;amp;entry_id=231&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/holy_father/john_paul_ii/homilies/2000/documents/hf_jp-ii_hom_20000430_faustina_ge.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/holy_father/john_paul_ii/homilies/2000/documents/hf_jp-ii_hom_20000430_faustina_ge.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Sonntag der Göttlichen Barmherzigkeit&lt;/a&gt; ab dem Jahr 2010 (vgl. auch das römische &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=4994&amp;amp;entry_id=231&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/roman_curia/tribunals/apost_penit/documents/rc_trib_appen_doc_20020629_decree-ii_ge.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/roman_curia/tribunals/apost_penit/documents/rc_trib_appen_doc_20020629_decree-ii_ge.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Ablaßdekret für Andachtsübungen zu Ehren der Göttlichen Barmherzigkeit&lt;/a&gt;). Dem bekannten Eichstätter Ostkirchenökumeniker und derzeitigem Wallfahrtsrektor auf dem &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=4995&amp;amp;entry_id=231&quot; title=&quot;http://www.bistum-eichstaett.de/habsberg/&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.bistum-eichstaett.de/habsberg/&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Habsberg&lt;/a&gt; selbst wurde von ehemaligen Studenten und vom Collegium Orientale kürzlich zu seinem 60. Geburtstag eine unerwartete Überraschung bereitet. Sie verfaßten nämlich eine Festschrift unter dem Titel &amp;quot;&lt;em&gt;Aus Leidenschaft zu den Ostkirchen&lt;/em&gt;&amp;quot;. In ihrem Vorwort erklären die Herausgeber Prof. Andriy Mykhaleyko, Vizerektor Dr. Oleksandr Petrynko, Prof. Vasyl Rudeyko und Rektor Dekan Msgr. Paul Schmidt, daß in den Dekreten des &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=4996&amp;amp;entry_id=231&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/archive/hist_councils/ii_vatican_council/index_ge.htm&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/archive/hist_councils/ii_vatican_council/index_ge.htm&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Zweiten Vatikanischen Konzil&lt;/a&gt;s über die &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=4997&amp;amp;entry_id=231&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/archive/hist_councils/ii_vatican_council/documents/vat-ii_decree_19641121_orientalium-ecclesiarum_ge.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/archive/hist_councils/ii_vatican_council/documents/vat-ii_decree_19641121_orientalium-ecclesiarum_ge.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Ostkirchen&lt;/a&gt; und über die &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=4998&amp;amp;entry_id=231&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/archive/hist_councils/ii_vatican_council/documents/vat-ii_decree_19641121_unitatis-redintegratio_ge.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/archive/hist_councils/ii_vatican_council/documents/vat-ii_decree_19641121_unitatis-redintegratio_ge.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Ökumene&lt;/a&gt; sowie in der Enzyklika des Dieners Gottes Johannes Paul II. &amp;quot;&lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=4999&amp;amp;entry_id=231&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/holy_father/john_paul_ii/encyclicals/documents/hf_jp-ii_enc_25051995_ut-unum-sint_ge.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/holy_father/john_paul_ii/encyclicals/documents/hf_jp-ii_enc_25051995_ut-unum-sint_ge.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;über den Einsatz für die Ökumene&lt;/a&gt;&amp;quot; das Wort Jesu aus dem Johannes-Evangelium, auf daß alle eins seien, eine zentrale Stellung einnehme. Protopresbyter mitrophoros Dr. Andreas-A. Thiermeyer sei es von seinem Studienjahr in Jerusalem (1973 - 74) an wichtig gewesen, diesen Auftrag in seiner ganzen Breite und Tiefe zu sehen und zu verwirklichen. Ihm sei es immer eine Herzensangelegenheit gewesen, auch die getrennten &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5000&amp;amp;entry_id=231&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/roman_curia/congregations/cfaith/documents/rc_con_cfaith_doc_20000630_chiese-sorelle_ge.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/roman_curia/congregations/cfaith/documents/rc_con_cfaith_doc_20000630_chiese-sorelle_ge.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Schwesterkirchen&lt;/a&gt; des Ostens, einschließlich die altorientalischen Riten, in die Ökumene mit einzubeziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Im Gegensatz zu vielen anderen&lt;/strong&gt; in der theologischen Wissenschaft sei der Jubilar von Anfang an überzeugt gewesen, daß die mit Rom unierten Ostkirchen auf dem Weg zur vollkommenen Einheit der Christenheit kein Hindernis, sondern ein von Gott geschenktes, bereits gelebtes Modell der unverlierbaren Einheit der Kirche Christi seien. &amp;quot;&lt;em&gt;Immer wieder baten ehemalige Kollegiaten, Freunde und Liebhaber der byzantinischen Liturgie unseren Jubilar, zu Sonn- und Festtagen des byzantinischen Ritus eine Predigtsammlung herauszugeben, in der die Evangelien modellhaft ausgelegt werden. Die ausgewählten Predigten dieser Jubiläumsschrift sind ein erster Schritt dazu und zugleich eine Einladung an den Jubilar, dieses Vorhaben vollständig in die Tat umzusetzen.&lt;/em&gt;&amp;quot; Die Festgabe gliedert sich somit in folgende Kapitel: &amp;quot;&lt;em&gt;Andreas-A. Thiermeyer - der Mensch und Arbeiter im Weinberg des Herrn&lt;/em&gt;&amp;quot;, &amp;quot;&lt;em&gt;Das Collegium Orientale&lt;/em&gt;&amp;quot;, &amp;quot;&lt;em&gt;Predigten und Gedanken zu Hochfesten im byzantinischen Festkalende&lt;/em&gt;r&amp;quot;. Diese Konzeption, die Grußworte des hochwürdigsten Herrn Diözesanbischofs Dr. Gregor Maria Hanke OSB und von Seiner Seligkeit Lubomyr Kardinal Husar, dem Patriarchen der Ukrainischen Griechisch-Katholischen Kirche, die Biographie, die Gedanken des Jubilars zur Idee des &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=4987&amp;amp;entry_id=231&quot; title=&quot;http://www.bistum-eichstaett.de/cor/&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.bistum-eichstaett.de/cor/&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Collegium Orientale&lt;/a&gt;, die Photographien und die ausgewählten Predigten spiegeln allesamt wider, daß der Geehrte ein lateinischer Priester ist, der aus Leidenschaft zu den Ostkirchen lebt und wirkt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Der Eichstätter Diözesanbischof Dr. Gregor Maria Hanke&lt;/strong&gt; schreibt dazu: &amp;quot;&lt;em&gt;Der Lebensweg des Jubilars ist wie ein großer, straff gespannter Bogen. Sein Studium, seine Erfahrungen in Jerusalem, in Niederalteich und seine seelsorgerliche Tätigkeit in mehreren Pfarreien unseres Bistums führen zur Mitte seines Schaffens, dem Aufbau und dem Leitungsdienst im &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=4987&amp;amp;entry_id=231&quot; title=&quot;http://www.bistum-eichstaett.de/cor/&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.bistum-eichstaett.de/cor/&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Collegium Orientale (COr)&lt;/a&gt; in Eichstätt von 1998 bis 2008. Hier erlebt z. B. ein Student des byzantinischen Ritus aus der Ukraine oder der Slowakei die Gemeinschaft mit Theologen der Kopten, Äthiopier, Syrer oder Syro-Malabaren und Syro-Malankaren. Gott, der Herr, gebe Erzpriester Dr. Thiermeyer weiterhin Kraft und viele gesegnete Jahre im Weinberg des Herrn.&lt;/em&gt;&amp;quot; Aufgrund des echten Überraschungsgeschenkes der genannten Festgabe ist in der Auflage noch kein Literaturverzeichnis des Geehrten enthalten. Die 150 Seiten umfassende Festschrift ist zum Preis von 12,50 Euro im Collegium Orientale, Leonrodplatz 3, D-85072 Eichstätt, erhältlich und kann auch über &lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=4982&amp;amp;entry_id=231&quot; title=&quot;http://www.akmev.info/&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.akmev.info/&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot;&gt;akmev.info&lt;/a&gt; bzw. &lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;mailto:office@akmev.info&quot;&gt;office@akmev.info&lt;/a&gt; bezogen werden, solange der Vorrat reicht. Im Blickwinkel der von unserer Seite aus unbegreiflichen Barmherzigkeit Gottes wünsche ich allen Lesern, Freunden und Kritikern von ganzem Herzen ein reich gesegnetes Jahr 2010, das uns alle unserem Pilgerziel ein kleines Stück näher bringen möge. Euer Padre Alex - Vizeoffizial Dr. Alexander Pytlik&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;div align=&quot;center&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:26 --&gt;&lt;br /&gt;
&lt;div style=&quot;width: 450px;&quot; class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot;&gt;&lt;br /&gt;
&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:26 --&gt;&lt;img height=&quot;600&quot; width=&quot;450&quot; src=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/uploads/barmherzigkeit_sonntag_jesus_vielerbarmende_faustyna_ikone.jpg&quot; class=&quot;serendipity_image_center&quot; alt=&quot;&quot;  /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;
&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Elisabeth Rieder hat entsprechend der Angaben der heiligen Schwester Faustyna die neue Ikone &amp;quot;Jesus Christus der Vielerbarmende&amp;quot; nach einer Anregung des hochwürdigsten Erzpriesters Dr. Andreas-A. Thiermeyer geschrieben: &amp;quot;Herr Jesus Christus, ich vertraue auf Dich!&amp;quot; Möge diese Ikone in der ganzen Katholischen Kirche, aber auch in allen orthodoxen und orientalischen Rituskirchen &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5020&amp;amp;entry_id=231&quot; title=&quot;http://www.facebook.com/group.php?gid=276751591016&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.facebook.com/group.php?gid=276751591016&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;b&gt;weite Verbreitung und Verehrung&lt;/b&gt;&lt;/a&gt; erfahren!&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;
&lt;p align=&quot;center&quot;&gt; &lt;/p&gt; &lt;div class=&quot;serendipity_babelfish&quot;&gt;Übersetze nach  &lt;a href=&quot;http://babelfish.altavista.com/babelfish/trurl_pagecontent?url=http%3A%2F%2Fwww.internetpfarre.de%2Fblog%2Farchives%2F231-BARMHERZIGKEIT-GOTTES-NEUES-JESUSBILD-FUER-DEN-BARMHERZIGKEITSSONNTAG.html&amp;amp;lp=de%5Fen&quot;&gt;en&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;http://babelfish.altavista.com/babelfish/trurl_pagecontent?url=http%3A%2F%2Fwww.internetpfarre.de%2Fblog%2Farchives%2F231-BARMHERZIGKEIT-GOTTES-NEUES-JESUSBILD-FUER-DEN-BARMHERZIGKEITSSONNTAG.html&amp;amp;lp=de%5Ffr&quot;&gt;fr&lt;/a&gt;&lt;/div&gt; 
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    <pubDate>Wed, 30 Dec 2009 12:00:00 +0100</pubDate>
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    <title>EINLADUNG AM GEBURTSTAG MARIENS: FRAUENDREISSIGERSCHLUSS IM LOURDESJAHR UND IM PAULUSJAHR</title>
    <link>http://www.internetpfarre.de/blog/archives/189-EINLADUNG-AM-GEBURTSTAG-MARIENS-FRAUENDREISSIGERSCHLUSS-IM-LOURDESJAHR-UND-IM-PAULUSJAHR.html</link>
            <category>Aktuelle Fürbitten</category>
            <category>Aktuelle Predigt</category>
            <category>Katholische Lehre</category>
            <category>News Kommentare</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Padre Alex / Dr. Alexander Pytlik)</author>
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    &lt;B&gt;Der traditionelle Frauendreißigerschluß in Buchenhüll&lt;/B&gt;, einem marianischen Ortsteil von D-85072 Eichstätt, fällt &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=3810&amp;amp;entry_id=189&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/frauendreissiger2008_eichstaett_buchenhuell.jpg&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/frauendreissiger2008_eichstaett_buchenhuell.jpg&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; TARGET=&quot;_blank&quot;&gt;diesmal in jene mehr als fünf Monate&lt;/A&gt;, in welchen sich die beiden Jubiläumsjahre der Katholischen Kirche überschneiden: 150 Jahre &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=3817&amp;amp;entry_id=189&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/172-WEIHNACHTEN-IM-JUBILAEUMSJAHR-DER-MARIENERSCHEINUNGEN-IN-LOURDES-ICH-BIN-DIE-UNBEFLECKTE-EMPFAENGNIS..html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/172-WEIHNACHTEN-IM-JUBILAEUMSJAHR-DER-MARIENERSCHEINUNGEN-IN-LOURDES-ICH-BIN-DIE-UNBEFLECKTE-EMPFAENGNIS..html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; TARGET=&quot;_blank&quot;&gt;Marienerscheinungen in Lourdes&lt;/A&gt; und 2000. &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=3818&amp;amp;entry_id=189&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/186-2000.-GEBURTSTAG-DES-HEILIGEN-PAULUS-UND-DAS-GESCHENK-DES-ABLASSES-IM-PAULUSJAHR.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/186-2000.-GEBURTSTAG-DES-HEILIGEN-PAULUS-UND-DAS-GESCHENK-DES-ABLASSES-IM-PAULUSJAHR.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; TARGET=&quot;_blank&quot;&gt;Geburtstag des heiligen Paulus&lt;/A&gt;. Am kommenden Sonntag Kreuzerhöhung, 14. September, startet in Buchenhüll nach dem Rosenkranz in der Wallfahrtskirche (13.30 Uhr) der Pilgerzug um 14 Uhr zur Lourdesgrotte. Die Festpredigt wird dort der hochwürdigste Generalvikar Dompropst Prälat Johann Limbacher halten, und die Jura-Blaskapelle Pollenfeld ist durch ihre Jugend vertreten. Die Pilger werden sich geistig auch mit &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=3819&amp;amp;entry_id=189&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/travels/2008/index_francia_ge.htm&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/travels/2008/index_francia_ge.htm&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; TARGET=&quot;_blank&quot;&gt;Seiner Heiligkeit Papst Benedikt XVI.&lt;/A&gt; verbinden, der zu diesem Zeitpunkt in Lourdes selbst weilen wird, um das Jubiläum des 150. Jahrestages der Marienerscheinungen zu begehen. Bei schlechtem Wetter wird der Frauendreißigerschluß in der Wallfahrtskirche St. Marien Buchenhüll gehalten. Während der Zeit des Frauendreißigers, die jeweils mit dem Hochfest der Aufnahme Mariens mit Seele und Leib in den Himmel beginnt, stand in diesem Jahr vor allem &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=3820&amp;amp;entry_id=189&quot; title=&quot;http://www.lourdes2008.com&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.lourdes2008.com&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; TARGET=&quot;_blank&quot;&gt;das Jubiläumsgebet aus Lourdes&lt;/A&gt; im Vordergrund. Dieses kann noch bis zum Ende des Lourdesjahres (also bis zum 8. Dezember 2008) und auch hernach gute Verwendung finden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;B&gt;Gott, unser Vater&lt;/B&gt;, unter allen Geschöpfen hast du Maria erwählt, das vollkommene Geschöpf, die &quot;Unbefleckte Empfängnis&quot;. Hier in Lourdes hat sie ihren Namen gesagt, und Bernadette hat ihn weiter gesagt. Die Unbefleckte Empfängnis ist ein Ruf der Hoffnung: Das Böse, die Sünde und der Tod sind nicht mehr die Sieger. Maria, Wegbereiterin, Morgenröte des Heils! Maria, Deine Unschuld ist die Zuflucht der Sünder: Wir beten zu dir.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ave Maria, gratia plena ...! / Gegrüßest seist Du, Maria, voll der Gnade ...!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;B&gt;Herr Jesus&lt;/B&gt;, Du hast uns Maria zur Mutter gegeben. Sie nimmt teil an deinem Leiden und deiner Auferstehung. Hier in Lourdes hat sie sich Bernadette gezeigt, betrübt über unsere Sünden, aber dein Licht ausstrahlend. Durch sie vertrauen wir dir unsere Freuden und Leiden an, die unsrigen wie die der Kranken und aller Menschen. Maria, unsere Schwester und unsere Mutter, unsere Vertraute und unsere Unterstützung: Wir beten zu dir.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ave Maria, gratia plena ...! / Gegrüßest seist Du, Maria, voll der Gnade ...!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;B&gt;Heiliger Geist&lt;/B&gt;, Du bist der Geist der Liebe und der Einheit. Hier in Lourdes hat Maria durch Bernadette darum gebeten, eine Kapelle zu bauen und in Prozessionen zu kommen. Inspiriere die Kirche, die Christus auf dem Glauben Petri aufgebaut hat: Versammle sie in der Einheit. Führe die Kirche auf ihrem Pilgerweg, damit sie treu und mutig ist! Maria, du bist vom Heiligen Geist erfüllt, du bist die Braut und die Magd. Du bist das Vorbild der Christen und das mütterliche Antlitz der Kirche: Wir beten zu dir.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ave Maria, gratia plena ...! / Gegrüßest seist Du, Maria, voll der Gnade ...!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;B&gt;Für alle Gnaden&lt;/B&gt;, die wir hier empfangen, für alle Bekehrungen, für alle Vergebungen, für alle Heilungen, für die Berufungen und Versprechungen, die du hier bekräftigt hast oder entstehen ließest, für die Freude am Dienst, die du uns schenkst, Unsere Liebe Frau von Lourdes, danken wir dir! Mit allen unseren Schwestern und Brüdern, mit den Völkern, die nicht in Frieden und Gerechtigkeit leben, mit den jungen Menschen, die ihren Weg suchen, die du dich ganz jung der jungen Bernadette gezeigt hast,mit denen, die mit Trauer, mit Krankheit, mit einer Behinderung oder mit einem Misserfolg leben, mit denen, die Grund zur Verzweiflung hätten, Unsere Liebe Frau von Lourdes, beten wir zu dir!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ave Maria, gratia plena ...! / Gegrüßest seist Du, Maria, voll der Gnade ...!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;B&gt;Weil du das Lächeln Gottes&lt;/B&gt; bist, der Abglanz des Lichtes Christi, die Wohnstätte des Heiligen Geistes, weil du Bernadette in ihrem Elend erwählt hast, weil du der Morgenstern bist, die Pforte des Himmels, und das erste zu neuem Leben erweckte Geschöpf, Unsere Liebe Frau von Lourdes, bewundern wir dich, rufen zu dir und preisen mit dir die Wundertaten Gottes:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Magnifikat!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[&lt;B&gt;ENDE DES OFFIZIELLEN JUBILÄUMSGEBETES.&lt;/B&gt;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;B&gt;Die feierliche Beendigung der marianischen Pilgerzeit&lt;/B&gt; des Frauendreißigers ist wie in jedem Kirchenjahr einer der Höhepunkt des liturgischen Lebens der Wallfahrtspfarrei St. Marien Buchenhüll, deren aktuelle Gottesdienstordnung wie immer abrufbar ist unter&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;B&gt;HTML:&lt;/B&gt; &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=3834&amp;amp;entry_id=189&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/gottesdienste.htm&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/gottesdienste.htm&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; TARGET=&quot;_blank&quot;&gt;www.internetpfarre.de/gottesdienste.htm&lt;/A&gt; &lt;B&gt;oder&lt;/B&gt; &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=3835&amp;amp;entry_id=189&quot; title=&quot;http://www.padre.at/gottesdienste.htm&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.padre.at/gottesdienste.htm&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; TARGET=&quot;_blank&quot;&gt;www.padre.at/gottesdienste.htm&lt;/A&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;B&gt;PDF:&lt;/B&gt; &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=3837&amp;amp;entry_id=189&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/gottesdienstordnung.pdf&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/gottesdienstordnung.pdf&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; TARGET=&quot;_blank&quot;&gt;www.internetpfarre.de/gottesdienstordnung.pdf&lt;/A&gt; &lt;/B&gt;oder&lt;/B&gt; &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=3837&amp;amp;entry_id=189&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/gottesdienstordnung.pdf&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/gottesdienstordnung.pdf&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; TARGET=&quot;_blank&quot;&gt;www.padre.at/gottesdienstordnung.pdf&lt;/A&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;B&gt;PLAKAT:&lt;/B&gt; &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=3810&amp;amp;entry_id=189&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/frauendreissiger2008_eichstaett_buchenhuell.jpg&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/frauendreissiger2008_eichstaett_buchenhuell.jpg&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; TARGET=&quot;_blank&quot;&gt;www.internetpfarre.de/frauendreissiger2008_eichstaett_buchenhuell.jpg&lt;/A&gt; &lt;B&gt;oder&lt;/B&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=3810&amp;amp;entry_id=189&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/frauendreissiger2008_eichstaett_buchenhuell.jpg&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/frauendreissiger2008_eichstaett_buchenhuell.jpg&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; TARGET=&quot;_blank&quot;&gt;www.padre.at/frauendreissiger2008_eichstaett_buchenhuell.jpg&lt;/A&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;B&gt;Der heutige Geburtstag Mariens&lt;/B&gt; verweist uns im Kirchenjahr logischerweise auch auf ihre &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=3821&amp;amp;entry_id=189&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/18-UNBEFLECKTE-EMPFAENGNIS-150-JAHRE-VERKUENDIGUNG-DES-DOGMAS-DER-UNBEFLECKTEN-EMPFAENGNIS-MARIENS!.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/18-UNBEFLECKTE-EMPFAENGNIS-150-JAHRE-VERKUENDIGUNG-DES-DOGMAS-DER-UNBEFLECKTEN-EMPFAENGNIS-MARIENS!.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; TARGET=&quot;_blank&quot;&gt;unbefleckte Empfängnis&lt;/A&gt; genau neun Monate zuvor. Der 8. September verweist auf den 8. Dezember und umgekehrt. Aber was glauben wir dann ganz konkret, wenn wir daher bekennen, daß Maria im Augenblick ihrer Empfängnis von jedem Fehl der Erbsünde rein bewahrt blieb? Es geht dabei um Maria selbst, von ihrer Person wird etwas definiert. Maria tut mit ihrem in Lourdes genannten Namen etwas kund über ihre eigene Entstehung, das heißt über den Augenblick, seitdem es den Menschen namens Maria von Nazaret gibt. Die Empfängnis Marias bekommt durch ihren vollkommenen Namen der unbefleckten Empfängnis eine Wertung durch das Eigenschaftswort &quot;unbefleckt&quot;. Es geht dabei um den Zustand, den ein Mensch normalerweise vor Gott sei dem Sündenfall unserer Stammeltern besitzt. Die katholische Lehre schränkt den Ur-Sündenfall ein, indem zwei historische Persönlichkeiten davon nicht betroffen waren und sind: die eine ist Jesus selbst – der Gottmensch – aufgrund seiner jungfräulichen Empfängnis in Maria, und dieses Dogma unseres Glaubens ist wiederum etwas anderes zu Glaubendes als die unbefleckte Empfängnis, bei der es nämlich nicht direkt um Jesus, sondern um Maria geht, welche die zweite historische Person war und ist – allerdings kein Gottmensch, sondern reiner Mensch – die aufgrund einer Privilegierung durch Gott ausgenommen war von der Erbsünde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;B&gt;Während sich der Sohn Gottes&lt;/B&gt; im Moment des Ja-Wortes Marias selbst eine menschliche Natur schuf und verband, also absolut frei von jeder Sünde, wurde Maria demgegenüber als reiner Mensch vorhererlöst - als erster Mensch voll und ganz erlöst durch Christus - und so nannte sich Maria in Lourdes Unbefleckte Empfängnis, weil sie somit in der Tat die Ersterlöste, ja die Vollerlöste ist. Mehr noch, sie ist mit Seele und Leib bereits die Auferstandene, sie wird zum Symbol des reinen Menschen, zum Symbol des Gottesbundes, der sich in der einen Kirche Christi verwirklicht, die wir in der einen, heiligen, katholischen und apostolischen Kirche erkennen dürfen. Maria ist, was wir in und aus der Gnade der &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=3822&amp;amp;entry_id=189&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/180-JEDE-HEILIGE-TAUFE-UND-JEDE-FEIER-DER-OSTERNACHT-BETREFFEN-DIE-GANZE-KIRCHE-WELTWEIT.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/180-JEDE-HEILIGE-TAUFE-UND-JEDE-FEIER-DER-OSTERNACHT-BETREFFEN-DIE-GANZE-KIRCHE-WELTWEIT.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; TARGET=&quot;_blank&quot;&gt;heiligen Taufe&lt;/A&gt; werden sollten. Diese heiligste Frau steht also in keiner Weise außerhalb der Menschheit, sondern ist ihr gerade aus ihrer Vorrangstellung heraus mit allen Fasern verbunden, und nichts anderes zeigen auch die von der Kirche anerkannten echten Erscheinungen Mariens an verschiedenen Orten unseres Planeten. Wir machen uns da nichts vor, und wir reden uns da auch nichts ein. In den neutestamentlichen Berichten über Jesu heilige Mutter begegnet uns ein echter, ein voller, ein guter Mensch. Und daß dem so ist, versichern uns die irrtumsfreien und unfehlbar vorgelegten Dogmen der Katholischen Kirche über Maria, darunter eben auch jenes 1854 endgültig voll erkannte und verkündete und dann sogar 1858 – eben vor 150 Jahren – von Maria selbst feierlich bestätigte ihrer &lt;I&gt;sie selbst von Anbeginn betreffenden&lt;/I&gt; unbefleckten Empfängnis. Gott ist die Liebe, nämlich wirklich, wahrhaftig und geschichtlich überprüfbar unter anderem und vielmehr noch wesentlich an Maria von Nazaret, der von Ewigkeit her geplanten Unbefleckten Empfängnis, die sich genau so der heiligen Bernadette gezeigt und vorgestellt hat und damit uns allen etwas geschenkt hat, das uns niemand mehr wegnehmen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;B&gt;Und wenn Papst Benedikt XVI. dann noch am 15. September 2008&lt;/B&gt; - zum Gedächtnis der Schmerzen Mariens und damit zu dem im letzten &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=3823&amp;amp;entry_id=189&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/feierliche_ablasserweiterung_buchenhuell.jpg&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/feierliche_ablasserweiterung_buchenhuell.jpg&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; TARGET=&quot;_blank&quot;&gt;Ablaßdekret für die Wallfahrtskirche St. Marien Buchehnhüll&lt;/A&gt; terminlich definierten Frauendreißigerschluß - in der Früh das Oratorium des Krankenhauses und somit die letzte Station des &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=3820&amp;amp;entry_id=189&quot; title=&quot;http://www.lourdes2008.com&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.lourdes2008.com&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; TARGET=&quot;_blank&quot;&gt;150-Jahre-Jubiläumsweges&lt;/A&gt; in Lourdes betreten und am Vormittag die Heilige Messe speziell für die Anliegen der Kranken, der Krankenhäuser und der medizinischen Welt auf dem Vorplatz der Rosenkranzbasilika feiern sowie auch kranken und gefährdeten Christen persönlich das heilige Sakrament der Krankenölung spenden wird, dann sind wir daran erinnert, wie wirksam sich die Anrufung der mit Seele und Leib in die volle himmlische Herrlichkeit aufgenommenen Gottesmutter als Heil der Kranken in Lourdes erwiesen hat. Sowohl beim Baden an der Quelle als auch bei der täglichen Sakramentsprozession wurden bisher zahllose Heilungen erfahren. 30000 fühlen sich durch ihre Pilgerfahrt nach Lourdes (körperlich) geheilt. Mehr als 2000 von insgesamt 6800 exakt dokumentierten Fällen gelten als medizinisch unerklärbar, und nach den strengen Kriterien unserer heiligen Mutter Kirche wurden bis heute, das heißt in diesen 150 Jahren Pilgerschaft nach Lourdes, präzise 68 Wunder anerkannt. Doch würden wir nur bei diesen 68 Wundern stehen bleiben, wäre unser Blick sehr, sehr begrenzt. Die Kirche muß bei der Prüfung von Erscheinungen und Wundern sehr streng sein, um die Glaubwürdigkeit ihrer Verkündigung in keiner Weise zu gefährden – und wir müssen her zugeben: die heilige Bernadette Soubirous litt unter dieser notwendigen Strenge und unter den vielen nachvollziehbaren Vorbehalten gegen ihre ehrlichen Schilderungen - aber das große Ziel unseres Glaubens und unseres Lebens aus dem Glauben leuchtet uns gerade in der Zeit des Frauendreißigers vom Hochfest der Aufnahme Mariens her - mit Seele und Leib in der himmlischen Herrlichkeit - voll und ganz auf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;B&gt;Und von daher wird die Rangordnung&lt;/B&gt; für den Katholiken, für die Katholikin mit einem Schlag klar: an erster Stelle muß immer die Generalbitte an Gott stehen, daß ich so lebe und handle, um an dieser Herrlichkeit Mariens für immer Anteil zu erhalten, die sie einzig und allein ihrem auferstandenen Sohn und Gottmenschen Jesus Christus verdankt. Darum gilt: eine einzige &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=3825&amp;amp;entry_id=189&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/beichte.htm&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/beichte.htm&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; TARGET=&quot;_blank&quot;&gt;gute Beichte&lt;/A&gt; in meinem Leben oder vor meinem Sterben ist mehr wert als alle 68 anerkannten Wunderheilungen in Lourdes zusammen. Wir haben &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=3834&amp;amp;entry_id=189&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/gottesdienste.htm&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/gottesdienste.htm&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; TARGET=&quot;_blank&quot;&gt;in Buchenhüll&lt;/A&gt; an fast jedem Herz-Jesu-Freitag nach den Krankenkommunionen spätestens ab 17.30 Uhr Beichtgelegenheit, aber auch jederzeit auf Abruf: meine unsterbliche Seele und die vieler anderer soll gerettet werden, um dann am Jüngsten Tage jene Auferstehungsherrlichkeit und somit unvorstellbar-triumphale Wiedervereinigung von Seele und Leib zu erfahren, die Maria bereits jetzt im voraus genießen darf, weil sie wirklich von Anbeginn ihrer gottgewollten Existenz die Unbefleckte Empfängnis war und auf ewig ist, wie sie es der heiligen Bernadette unwiderruflich mitgeteilt hatte. Wir haben in den letzten Frauendreißigerpredigten dank Franz Werfel vernommen: in diesem Augenblick der Erscheinung Mariens bemerkt Bernadette gar nicht die Einzelheiten dieser Lieblichkeit Mariens, sondern schaut und schaut das Ganze. Nichts anderes ist ihr bewußt als die nie erträumte Schönheit der Dame. Unser katholischer Glaube ist also nicht Vertröstung auf das Jenseits, wie gerne vorgeworfen wurde, unser Glaube wird ganz konkret in der herrlichen Auferstehung des Fleisches, an der Maria vor allen anderen Anteil haben darf, und das bedeutet volle Dynamik: kein Leiden mehr, sondern wunderbare Beweglichkeit in der Schnelligkeit von Gedanken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;B&gt;Nein, das alles ist keine Vertröstung&lt;/B&gt;, denn wir dürfen nach dieser großen Bitte um das ewige Seelenheil auch nimmer um irdische Güter bitten, wenn sie uns dem ewigen Ziel irgendwie näher bringen, aber auch da kommt nicht zuerst eine der 68 Krankenheilungen als primäres Ziel, denn nicht nur die körperlichen Heilungen sind von Bedeutung, sondern vor allem auch die seelischen, die die Pilger suchen und finden, und dieser Bereich ist noch einmal viel schwieriger zu überprüfen als jene ertastbaren Wunderheilungen, welche nichts anderes darstellen als Bestätigungen des Himmels selbst für die Fruchtbarkeit eines von der Kirche anerkannten Marienwallfahrtsortes in den Dimensionen von Lourdes. Wer nach &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=3827&amp;amp;entry_id=189&quot; title=&quot;http://www.lourdes-france.org/&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.lourdes-france.org/&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; TARGET=&quot;_blank&quot;&gt;Lourdes&lt;/A&gt; fährt und wer von Lourdes kommt, nimmt daher in jedem Falle das mit, was auch die dreißigtägige Festzeit der herrlichen Entschlafung Mariens und ihrer vollständigen Aufnahme in den Himmel kündet: es gibt kein sinnloses Leben, das Leben hat einen Sinn, an jedem Tag, in jeder Stunde, in jeder Minute, auch wenn wir diesem Sinn unseres kurzen irdischen Lebens all zu selten nachspüren. Der große Apostel, dessen &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=3828&amp;amp;entry_id=189&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/various/basiliche/san_paolo/index_ge.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/various/basiliche/san_paolo/index_ge.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; TARGET=&quot;_blank&quot;&gt;2000. Geburtstag&lt;/A&gt; wir seit 28. Juni 2008 begehen, sagt es im Auftrag Jesu Christi selbst: &quot;&lt;I&gt;Erster ist Christus; dann folgen, wenn Christus kommt, alle, die zu Ihm gehören. Danach kommt das Ende, wenn Er jede Macht, Gewalt und Kraft vernichtet hat und Seine Herrschaft Gott, dem Vater, übergibt. Denn Christus, der Gesalbte, muß herrschen, bis Gott Ihm alle Feinde unter die Füße gelegt hat. Der letzte Feind, der entmachtet wird, ist der Tod.&lt;/I&gt;&quot;  (1 Kor 15,23 - 26) Das ist unser Glaube, und diesem Glauben helfen sowohl Wallfahrtsorte wie Lourdes und wie unser kleines Buchenhüll mit seiner wunderschönen Kopie der Grotte als auch viele Feste im Kirchenjahr, welche die künftige Herrlichkeit konkretisieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;B&gt;Und so freue ich mich auf das Kommen&lt;/B&gt; vieler Pilger zur hochfestlichen Eucharistischen Andacht während des laufenden Lourdes-Jubiläumsjahres in und vor der Buchenhüller Lourdesgrotte am 14. September 2008 nachmittag! Euer Kirchenrektor Dr. Alexander Pytlik - Padre Alex &lt;div class=&quot;serendipity_babelfish&quot;&gt;Übersetze nach  &lt;a href=&quot;http://babelfish.altavista.com/babelfish/trurl_pagecontent?url=http%3A%2F%2Fwww.internetpfarre.de%2Fblog%2Farchives%2F189-EINLADUNG-AM-GEBURTSTAG-MARIENS-FRAUENDREISSIGERSCHLUSS-IM-LOURDESJAHR-UND-IM-PAULUSJAHR.html&amp;amp;lp=de%5Fen&quot;&gt;en&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;http://babelfish.altavista.com/babelfish/trurl_pagecontent?url=http%3A%2F%2Fwww.internetpfarre.de%2Fblog%2Farchives%2F189-EINLADUNG-AM-GEBURTSTAG-MARIENS-FRAUENDREISSIGERSCHLUSS-IM-LOURDESJAHR-UND-IM-PAULUSJAHR.html&amp;amp;lp=de%5Ffr&quot;&gt;fr&lt;/a&gt;&lt;/div&gt; 
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    <pubDate>Mon, 08 Sep 2008 16:08:28 +0200</pubDate>
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    <title>DIE FASTENZEIT DIENT DER ERKENNTNIS DER WAHRHEIT, DASS JESUS CHRISTUS DER HEILAND ALLER MENSCHEN IST</title>
    <link>http://www.internetpfarre.de/blog/archives/175-DIE-FASTENZEIT-DIENT-DER-ERKENNTNIS-DER-WAHRHEIT,-DASS-JESUS-CHRISTUS-DER-HEILAND-ALLER-MENSCHEN-IST.html</link>
            <category>Aktuelle Fürbitten</category>
            <category>Aktuelle Predigt</category>
            <category>News Kommentare</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Padre Alex / Dr. Alexander Pytlik)</author>
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    &lt;p align=&quot;left&quot;&gt;&lt;b&gt;In der heutigen Ausgabe des Osservatore Romano&lt;/b&gt; ist von einem ersten sanften Eingriff des regierenden Papstes Benedikt XVI. in die &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=3509&amp;amp;entry_id=175&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/161-LATEINISCHE-LITURGIE-BRIEF-DES-HEILIGEN-VATERS-AN-DIE-BISCHOEFE.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/161-LATEINISCHE-LITURGIE-BRIEF-DES-HEILIGEN-VATERS-AN-DIE-BISCHOEFE.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;außerordentliche Form des Römischen Ritus&lt;/a&gt; zu lesen. In der Verlautbarung des Päpstlichen Staatssekretariats heißt es: &amp;quot;Mit Bezug auf die im &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=3619&amp;amp;entry_id=175&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/162-LATEINISCHE-MESSE-UND-SAKRAMENTE-IN-DER-AUSSERORDENTLICHEN-FORM-DES-ROEMISCHEN-RITUS-FUER-IMMER-LEGITIM-APOSTOLISCHES-SCHREIBEN-SUMMORUM-PONTIFICUM-MOTU-PROPRIO-VON-BENEDIKT-XVI..html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/162-LATEINISCHE-MESSE-UND-SAKRAMENTE-IN-DER-AUSSERORDENTLICHEN-FORM-DES-ROEMISCHEN-RITUS-FUER-IMMER-LEGITIM-APOSTOLISCHES-SCHREIBEN-SUMMORUM-PONTIFICUM-MOTU-PROPRIO-VON-BENEDIKT-XVI..html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot;&gt;&lt;i&gt;Motu proprio &lt;/i&gt;&lt;/a&gt;&lt;i&gt;&lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=3619&amp;amp;entry_id=175&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/162-LATEINISCHE-MESSE-UND-SAKRAMENTE-IN-DER-AUSSERORDENTLICHEN-FORM-DES-ROEMISCHEN-RITUS-FUER-IMMER-LEGITIM-APOSTOLISCHES-SCHREIBEN-SUMMORUM-PONTIFICUM-MOTU-PROPRIO-VON-BENEDIKT-XVI..html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/162-LATEINISCHE-MESSE-UND-SAKRAMENTE-IN-DER-AUSSERORDENTLICHEN-FORM-DES-ROEMISCHEN-RITUS-FUER-IMMER-LEGITIM-APOSTOLISCHES-SCHREIBEN-SUMMORUM-PONTIFICUM-MOTU-PROPRIO-VON-BENEDIKT-XVI..html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot;&gt;&#039;Summorum Pontificum&#039;&lt;/a&gt; &lt;/i&gt;vom 7. Juli 2007 enthaltenen Bestimmungen über die Möglichkeit, die letzte Ausgabe des vor dem II. Vatikanischen Konzil im Jahre 1962 unter Autorität des seligen Johannes XXIII. veröffentlichten &lt;i&gt;Missale Romanum&lt;/i&gt; zu verwenden, hat der Heilige Vater Benedikt XVI. angeordnet, daß das im genannten &lt;i&gt;Missale Romanum&lt;/i&gt; enthaltene &lt;i&gt;Oremus et pro Iudaeis&lt;/i&gt; der Liturgie des Karfreitags durch den folgenden Text ersetzt wird:&lt;br /&gt;
&lt;font color=&quot;#330066&quot;&gt;&lt;i&gt;Oremus et pro Iudaeis&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Ut Deus et Dominus noster illuminet corda eorum, ut agnoscant Iesum Christum salvatorem omnium hominum.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Oremus. Flectamus genua. Levate.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Omnipotens sempiterne Deus, qui vis ut omnes homines salvi fiant et ad agnitionem veritatis veniant, concede propitius, ut plenitudine gentium in Ecclesiam Tuam intrante omnis Israel salvus fiat. Per Christum Dominum nostrum. Amen.&lt;/i&gt;&lt;/font&gt; &lt;br /&gt;
Dieser Text muß vom laufenden Jahr an in allen Zelebrationen der Karfreitagsliturgie mit dem angesprochenen &lt;i&gt;Missale Romanum&lt;/i&gt;  verwendet werden. Aus dem Vatikan, am 4. Februar 2008.&amp;quot; Meiner Auffassung nach ist dadurch an der inhaltlichen Aussage der bisherigen Karfreitagsfürbitte mit Bezug auf das Volk Israel bzw. die religiösen Juden nichts verändert, sondern die Einladung zur Erkenntnis Jesu Christi als des Heilands und Erlösers aller Menschen ist freundlicher formuliert, und dem Papst steht es absolut zu, auch die &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=3509&amp;amp;entry_id=175&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/161-LATEINISCHE-LITURGIE-BRIEF-DES-HEILIGEN-VATERS-AN-DIE-BISCHOEFE.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/161-LATEINISCHE-LITURGIE-BRIEF-DES-HEILIGEN-VATERS-AN-DIE-BISCHOEFE.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;außerordentliche Form des Römischen Ritus&lt;/a&gt; sanft weiterzuentwickeln. In die alten Meßbücher sollte daher der nunmehr vorgesehene Text fix angebracht oder vorsichtig eingeklebt werden. Außerdem wäre es für die Zukunft auch gut, würde am Karfreitag (nicht nur, aber wenigstens) diese eine Fürbitte in beiden Formen des Römischen Ritus und in allen anderen noch erhaltenen lateinischen Riten denselben Grundtext haben. Denn besonders in der Heiligen Woche ist Jahr für Jahr nicht nur die Einheit der lateinischen Christenheit, sondern die Einheit aller Riten der katholischen Christenheit, ja überhaupt der ganzen Christenheit angefragt. Die zunächst im älteren Römischen Meßbuch vorgesehene Karfreitagsfürbitte für die Juden lautet in möglicher deutscher Übersetzung also: &amp;quot;&lt;i&gt;Laßt uns auch beten für die Juden. Daß unser Gott und Herr ihre Herzen erleuchte, damit sie Jesus Christus erkennen, den Heiland aller Menschen. Lasset uns beten. Beugen wir die Knie. Erhebet Euch. Allmächtiger ewiger Gott, der Du willst, daß alle Menschen gerettet werden und zur Erkenntnis der Wahrheit gelangen, gewähre gnädig, daß beim Eintritt der Fülle aller Völker in Deine Kirche ganz Israel gerettet werde. Durch Christus, unseren Herrn.&lt;/i&gt;&amp;quot;&lt;/p&gt;&lt;p align=&quot;left&quot;&gt;&lt;b&gt;Am heutigen Aschermittwoch ist es auch sinnvoll&lt;/b&gt;, die Botschaft Seiner Heiligkeit &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=3512&amp;amp;entry_id=175&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Papst Benedikt XVI.&lt;/a&gt; zur heute begonnenen Fastenzeit zu vernehmen, die er bereits am 30. Oktober 2007 vorformulierte und welche unter dem Titel &lt;i&gt;Christus wurde euretwegen arm&lt;/i&gt; (2 Kor 8,9) steht:&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;i&gt;Liebe Brüder und Schwestern!&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;1.&lt;/b&gt; Jedes Jahr bietet uns der liturgische Weg nach Ostern willkommene Gelegenheit, den Sinn und den Wert unseres Christseins zu vertiefen, und sie regt uns an, die Barmherzigkeit Gottes wiederzuentdecken, damit wir unsererseits den Brüdern und Schwestern gegenüber barmherziger werden. In der Fastenzeit ist es die Sorge der Kirche, einige besondere Werke zu empfehlen, die die Gläubigen konkret in diesem Prozeß der inneren Erneuerung fördern, nämlich &lt;i&gt;Gebet&lt;/i&gt;, &lt;i&gt;Fasten&lt;/i&gt; und &lt;i&gt;Almosengeben&lt;/i&gt;. Dieses Jahr möchte ich in der üblichen Botschaft zur Fastenzeit bei der Überlegung zur Praxis des Almosens verweilen, die eine konkrete Weise darstellt, dem Notleidenden zu Hilfe zu kommen, und gleichzeitig eine asketische Übung zur Befreiung von der Gebundenheit an die irdischen Güter ist. Wie stark der Einfluß von materiellem Besitz ist und wie eindeutig unsere Entscheidung sein soll, sie nicht zu Götzen zu machen, bekräftigt Jesus nachdrücklich: &amp;quot;Ihr könnt nicht beiden dienen, Gott und dem Mammon&amp;quot; (Lk 16,13). Almosen hilft uns, diese ständige Versuchung zu überwinden; denn es erzieht uns, die Bedürfnisse des Nächsten wahrzunehmen und mit den anderen das zu teilen, was wir durch göttliche Güte besitzen. Das ist das Ziel der besonderen Kollekten für die Armen, die während der Fastenzeit in vielen Teilen der Welt durchgeführt werden. Auf diese Weise verbindet sich innere Reinigung mit einer Geste in der kirchlichen Gemeinschaft, wie sie schon die Urkirche kennt. Von ihr spricht etwa der heilige Paulus in seinen Briefen über die Kollekte für die Gemeinde von Jerusalem (vgl. 2 Kor 8 - 9; Röm 15, 25 - 27).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;2.&lt;/b&gt; Das Evangelium lehrt: wir sind nicht Eigentümer, sondern Verwalter der Güter, die wir besitzen. Sie dürfen deswegen nicht als unantastbares Eigentum betrachtet werden, sondern als Mittel, durch die der Herr jeden von uns ruft, seine Fürsorge für den Nächsten zu vermitteln. Wie der &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=3620&amp;amp;entry_id=175&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/archive/DEU0035/_INDEX.HTM&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/archive/DEU0035/_INDEX.HTM&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;i&gt;Katechismus der Katholischen Kirche&lt;/i&gt;&lt;/a&gt; betont, haben die materiellen Güter entsprechend ihrer universellen Bestimmung einen sozialen Wert (vgl. Nr. 2404). Deutlich ist der Tadel Jesu im Evangelium dem gegenüber, der die irdischen Reichtümer nur für sich allein will und benutzt. Angesichts der Massen, denen es an allem fehlt und die Hunger leiden, sind die Worte des 1. Johannesbriefes eine harte Zurechtweisung: &amp;quot;Wenn jemand Vermögen hat und sein Herz vor dem Bruder verschließt, den er in Not sieht, wie kann die Gottesliebe in ihm bleiben?&amp;quot; (1 Joh 3,17). Mit noch größerer Deutlichkeit ertönt der Ruf zum Teilen in mehrheitlich christlichen Ländern, da deren Verantwortung gegenüber den vielen Elenden und Verlassenen schwerer wiegt. Ihnen zu Hilfe zu kommen ist eher eine Pflicht der Gerechtigkeit als ein Akt der Caritas.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;3.&lt;/b&gt; Das Evangelium bringt ein typisches Merkmal des christlichen Almosens ans Licht: Es soll im Verborgenen gegeben werden. &amp;quot;Deine linke Hand soll nicht wissen, was deine rechte tut&amp;quot;, fordert Jesus, &amp;quot;Dein Almosen soll verborgen bleiben&amp;quot; (Mt 6,3 - 4). Noch kurz zuvor hatte er gesagt, daß man sich nicht der eigenen guten Taten rühmen soll, um nicht zu riskieren, des himmlischen Lohns verlustig zu gehen (vgl. Mt 6,1 - 2). Die Sorge des Jüngers ist es, daß alles zur höheren Ehre Gottes geschieht. Jesus mahnt: &amp;quot;So soll euer Licht vor den Menschen leuchten, damit sie eure guten Werke sehen und euren Vater im Himmel preisen&amp;quot; (Mt 5,16). Alles zielt deshalb nicht auf unsere Ehre, sondern auf die Ehre Gottes. Möge dieses Bewußtsein, liebe Brüder und Schwestern, jede Tat der Hilfe für den Nächsten begleiten; dann wird sie nicht zu einem Mittel, das als solches in den Vordergrund tritt. Wenn wir beim Vollbringen einer guten Tat nicht die Ehre Gottes und das wahre Wohl der Mitmenschen zum Ziel haben, sondern vor allem nach einem persönlichen Gewinn oder einfach nach Beifall streben, entsprechen wir nicht dem Evangelium. In der modernen von Bildern geprägten Gesellschaft muß man sehr wachsam sein gegenüber dieser Versuchung. Die Mildtätigkeit des Evangeliums ist keine bloße Philanthropie: Es ist vielmehr ein konkreter Akt der Caritas, eine theologische Tugend, die aus der inneren Umkehr hin zur Gottes- und Bruderliebe folgt und Jesus Christus nachahmt, der sich uns selbst ganz geschenkt hat bis zum Tod am Kreuz. Wie sollten wir Gott nicht für die vielen Menschen danken, die fernab von den Scheinwerfern der Mediengesellschaft in der Stille aus christlichem Geist großzügige Taten zur Unterstützung des Nächsten in Not vollbringen? Sehr wenig nützt es, die eigenen Güter den anderen zu schenken, wenn sich dadurch unser Herz in Eitelkeit aufbläst: Darum sucht derjenige, der weiß, daß Gott &amp;quot;das Verborgene sieht&amp;quot; und im Verborgenen belohnen wird, nicht die menschliche Anerkennung für die vollbrachten Werke der Barmherzigkeit.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;4.&lt;/b&gt; Die Heilige Schrift lädt uns ein, das Almosen mit einem tieferen Blick zu betrachten, der die rein materielle Dimension transzendiert, und sie lehrt uns, daß mehr Freude im Geben als Nehmen liegt (vgl. Apg 20,35). Wenn wir mit Liebe handeln, dann drücken wir die Wahrheit unseres Seins aus: Wir sind nämlich nicht für uns selbst geschaffen, sondern für Gott und für die Mitmenschen (vgl. 2 Kor 5,15). Jedes Mal, wenn wir aus Liebe zu Gott unsere Güter mit dem bedürftigen Nächsten teilen, erfahren wir, daß die Fülle des Lebens aus der Liebe kommt und daß alles zu uns zurückkehrt als Segen des Friedens, der inneren Zufriedenheit und Freude. Der himmlische Vater belohnt unser Almosen mit seiner Freude. Mehr noch: Der heilige Petrus erwähnt unter den geistlichen Früchten des Almosens die Vergebung der Sünden. &amp;quot;Die Liebe&amp;quot; - schreibt er - &amp;quot;deckt viele Sünden zu&amp;quot; (1 Petr 4,8). Wie die Liturgie der Fastenzeit oft wiederholt, bietet Gott uns Sündern die Möglichkeit der Vergebung an. Zu deren Empfang macht es uns bereit, wenn wir mit den Armen unseren Besitz teilen. In diesem Moment denke ich an all jene, die die Last des Bösen spüren, das sie begangen haben, und sich gerade deshalb fern von Gott fühlen, ängstlich und fast unfähig, sich an ihn zu wenden. Indem uns das Almosen dem Nächsten nahe bringt, bringt es uns Gott nahe, und es kann zu einem Werkzeug einer wahren Umkehr und einer Versöhnung mit ihm sowie mit den Brüdern und Schwestern werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;5.&lt;/b&gt; Das Almosen erzieht zu einem liebevollen Großmut. Der heilige Giuseppe Benedetto Cottolengo pflegte zu empfehlen: &amp;quot;Zählt nie die Münzen, die ihr ausgebt, denn so sage ich immer: Wenn beim Almosengeben die linke Hand nicht wissen darf, was die rechte tut, so darf auch die rechte nicht wissen, was sie selbst tut&amp;quot; (&lt;i&gt;Detti e pensieri&lt;/i&gt;, Edilibri, Nr. 201). In diesem Zusammenhang hat die Episode des Evangeliums über die Witwe, die in ihrer Armut &amp;quot;ihren ganzen Lebensunterhalt&amp;quot; (Mk 12,44) in den Opferkasten des Tempels warf, hohe Bedeutung. Ihre kleine und unbedeutende Münze wird zu einem aussagekräftigen Symbol: Diese Witwe gibt Gott nicht etwas von ihrem Überfluß; nichts, was sie besitzt; sie gibt, was sie ist. Sie gibt sich selbst ganz. Diese bewegende Erzählung ist eingebettet in die biblische Schilderung der Tage, die der Passion und dem Tod Jesu unmittelbar vorausgehen. Jesus ist arm geworden, um uns durch seine Armut reich zu machen, so schreibt der Völkerapostel (vgl. 2 Kor 8,9); er hat sich selbst ganz für uns hingegeben. Die Fastenzeit drängt uns dazu - auch durch das Almosengeben - seinem Beispiel zu folgen. In Jesu Schule können wir lernen, aus unserem Leben eine Gabe zu machen; indem wir ihn nachahmen, wächst die Bereitschaft, nicht nur von unserem Besitz zu geben, sondern uns selbst. Ist nicht etwa das ganze Evangelium in dem einen Gebot der Liebe zusammengefaßt? Die Praxis des Almosens in der Fastenzeit wird also zu einem Mittel, in unserer christlichen Berufung voranzuschreiten. Wenn der Christ sich hingibt ohne zu zählen, bezeugt er: Nicht der materielle Reichtum diktiert die Gesetze der Existenz, sondern die Liebe. Was dem Almosen seinen Wert gibt, ist je nach den Möglichkeiten und Umständen des einzelnen die Liebe, die zu verschiedenen Formen der Hingabe inspiriert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;6.&lt;/b&gt; Liebe Brüder und Schwestern, die Vorbereitung auf Ostern lädt uns auch durch das Almosengeben zu einer geistlichen Schulung ein, damit wir in der Liebe wachsen und Christus selbst in den Armen erkennen. In der Apostelgeschichte wird berichtet, was der Apostel Petrus zum Gelähmten sagt, der am Tor des Tempels um Almosen bittet: &amp;quot;Silber und Gold besitze ich nicht. Doch was ich habe, das gebe ich dir: Im Namen Jesu Christi, des Nazoräers, geh umher&amp;quot; (Apg 3,6). Mit dem Almosen schenken wir etwas Materielles; es kann ein Zeichen der größeren Gabe sein, die wir anderen mit Wort und Zeugnis von Christus geben, in dessen Namen das wahre Leben ist. Diese Zeit nötigt uns daher durch persönliche und gemeinschaftliche Anstrengung, Christus anzuhangen und seine Liebe zu bezeugen. Maria, die Mutter und treue Magd des Herrn, helfe den Gläubigen in ihrem &amp;quot;geistlichen Kampf&amp;quot; der Fastenzeit, die Waffen des Gebetes, des Fastens und des Almosengebens recht zu nutzen. Im Geist erneuert gehen wir dann den österlichen Festen entgegen. Mit diesen Wünschen erteile ich gerne Ihnen allen den Apostolischen Segen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;[&lt;b&gt;ENDE DER FASTENBOTSCHAFT DES PAPSTES.&lt;/b&gt;]&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Heute ist der erste strenge Fleisch-Abstinenz- und Fasttag&lt;/b&gt;, es sind zwei zu unterscheidende Opfer zu bringen. Am Aschermittwoch und auch am Karfreitag ist für alle lateinischen Katholiken vom vollendeten 18. Lebensjahr bis zum Beginn des 60. Lebensjahres nur eine einmalige Vollsättigung erlaubt, und zwar ohne Fleisch. Der strenge Verzicht auf Fleischspeisen selbst gilt jedoch schon vom vollendeten 14. Lebensjahr bis zum Lebensende. Ab demselben vollendeten 14. Lebensjahr sind wir an allen Freitagen des Jahres (&lt;i&gt;Ausnahme: wenn ein liturgisches Hochfest gefeiert wird&lt;/i&gt;) zu einem Freitagsopfer verpflichtet, in Ernstnahme des Bedenkens des Kreuzesopfers Jesu Christi, das in jeder Heiligen Messe unblutig erneuert wird. Und wenn jemand an einem Freitag diese zu Ehren des Todes unseres Herrn Jesus Christus erbrachte Fleischenthaltung - aus welchen Gründen auch immer - nicht erbringen kann, darf und muß er sich in unseren Breiten ein anderes Freitagsopfer erwählen, sei dies nun ein besonderes Werk der Gottesliebe oder der Nächstenliebe: der kommende 150. Jahrestag der Marienerscheinung in Lourdes, der 11. Februar, ist auch der jährliche Welttag der Kranken, und dies erinnert uns beispielsweise an das gute Werk des Krankenbesuchs. An jedem Freitag erinnert uns um 15 Uhr das Glockengeläute also nicht nur an die heilige Todesstunde unseres Erlösers, sondern auch an unsere Verpflichtung, ein Freitagsopfer durch Fleischentsagung oder ein anderes Werk der Liebe zu erbringen. So bleibt der neben dem Aschermittwoch im Römischen Ritus noch verbliebene andere strenge Fast- und Abstinenztag, der Karfreitag, durch das ganze Jahr präsent, wohingegen die Sonntage natürlich &lt;b&gt;nie&lt;/b&gt; Fastentage sein sollen, weil - auch in der Fastenzeit - die fleischliche Auferstehung unseres Herrn Jesus Christus an jedem Sonntag absolut im Mittelpunkt steht. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Ich verweise besonders auf den geschlossenen Charakter&lt;/b&gt; der Fastenzeit: es wäre ein guter Vorsatz, den Fasching wirklich mit dem Aschermittwoch zu beenden und grundsätzlich erst nach der Osternacht wieder lebendigere Unterhaltungsveranstaltungen zu besuchen. Ein besonders guter Vorsatz wäre es auch, sinnlos überzogenen Alkoholkonsum Richtung &lt;i&gt;Null komma Josef&lt;/i&gt; zu reduzieren, es gibt auch Humor ohne Alkohol. Und was das die Gesundheit anderer Menschen gefährdende Rauchen betrifft, hat nicht wenige die Gesetzgebung ihrer Heimatstaaten zu ihrem gesundheitlichem Glück gezwungen. Wer mehr fasten möchte, kann selbstverständlich jene Disziplin betrachten, die früher mit jener &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=3509&amp;amp;entry_id=175&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/161-LATEINISCHE-LITURGIE-BRIEF-DES-HEILIGEN-VATERS-AN-DIE-BISCHOEFE.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/161-LATEINISCHE-LITURGIE-BRIEF-DES-HEILIGEN-VATERS-AN-DIE-BISCHOEFE.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;außerordentlichen Form des Römischen Ritus&lt;/a&gt; verbunden war, welcher Papst Benedikt XVI. wieder ihren gleichberechtigten Platz in der lateinischen Kirche geschenkt hat: reine Fastentage waren im deutschen Bereich dann noch alle übrigen Werktage der Fastenzeit, weiters besonders die Mittwoche und Samstage der Quatemberwochen und die vorbereitenden Vigiltage von Weihnachten, Pfingsten, Mariae Himmelfahrt und Allerheiligen. Gegenstand des Fastengebotes ist auch heute noch - wie schon gesagt - eine nur einmalige Sättigung am Tag, wobei es sich nicht verbietet, unter Beachtung ortsüblicher Gewohnheiten morgens und abends eine kleine Stärkung zu nehmen. Bei der Bestimmung der Mengen, die jemand morgens und abends zu sich nehmen darf, muß man Rücksicht nehmen auf die körperliche Konstitution, auf die Art der Arbeit und des gewohnten Sportes, auf die Dauer des Fastens und auf kalte Gegenden. Im allgemeinen wird man sagen können, jeder dürfe soviel nehmen, daß es ihm möglich ist, das Fasten ohne beträchtlichen Schaden zu halten. Wie in jedem Jahr erinnere ich daran, daß die Kirche nie verlangt hat, sich krank zu fasten. In der Zeit zwischen den drei genannten Mahlzeiten am Fasttag darf man keine Nahrung zu sich nehmen, wohl aber einen Trunk, der nicht nährt. Damit der Trunk aber nicht schade, darf man im Falle des Falles auch ein klein wenig dazu essen. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Arme, Kranke und Genesende dürfen jedoch an allen Tagen&lt;/b&gt;, selbst am Karfreitag, Fleisch essen und sind zum Abbruchfasten nicht verpflichtet. Und besonders wichtig für die Fastenzeit: die persönlich abgelegte &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=3516&amp;amp;entry_id=175&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/beichte.htm&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/beichte.htm&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Beichte&lt;/a&gt;. Denn heute beginnt die große Zeit der Gnade im Kirchenjahr, die große Zeit des Abladens von allem Schutt, der uns hindert, auf Gottes Wort zu hören und den Menschen in Liebe zu begegnen. Vielleicht wartet ein Mensch schon lange, daß wir auf ihn zugehen, vielleicht hängt uns noch irgendeine Tat nach, die wir endlich wiedergutmachen wollen, vielleicht war der eine oder andere schon länger als ein Jahr nicht mehr &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=3516&amp;amp;entry_id=175&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/beichte.htm&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/beichte.htm&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;beichten&lt;/a&gt; und nimmt sich vor, die Zeit seit der letzten Beichte wirklich schonungslos zu betrachten. Nur die persönliche priesterliche Lossprechung wenigstens einmal im Jahr ist der Schlüssel zur Gnade, keine allgemeine Bußandacht kann sie jemals ersetzen. Und nur durch die persönliche Beichte kommen wir in die Gnade des Ablasses, der nach dem Willen des Papstes &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=3517&amp;amp;entry_id=175&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/172-WEIHNACHTEN-IM-JUBILAEUMSJAHR-DER-MARIENERSCHEINUNGEN-IN-LOURDES-ICH-BIN-DIE-UNBEFLECKTE-EMPFAENGNIS..html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/172-WEIHNACHTEN-IM-JUBILAEUMSJAHR-DER-MARIENERSCHEINUNGEN-IN-LOURDES-ICH-BIN-DIE-UNBEFLECKTE-EMPFAENGNIS..html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;bis 11. Februar&lt;/a&gt; noch an jedem Tag weltweit in besonders einfacher Weise gewonnen werden kann, weil wir im Jubiläumsjahr der Marienerscheinungen von Lourdes stehen. Heute werden wir durch die feierliche Auflegung der Asche wieder ganz auf die Realität unseres leiblichen Seins zurückgeworfen. Im Tod trennt sich die unsterbliche Geistseele vom verwesenden Leib. Vergessen wir nie, daß jeder Hochmut und Geiz sinnlos sind - wir verfielen dann nicht nur der leiblichen Verwesung, sondern unsere unsterblichen Seelen würden auch für immer aus der Gottesgemeinschaft stürzen. Nein, wir wollen darüber hinaus auch den Leib als Tempel des Heiligen Geistes betrachten. Keiner kann sagen, er bedürfe keiner Umkehr. Beten wir daher auch füreinander! Euer Padre Alex - Kirchenrektor Dr. Alexander Pytlik&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
 &lt;div class=&quot;serendipity_babelfish&quot;&gt;Übersetze nach  &lt;a href=&quot;http://babelfish.altavista.com/babelfish/trurl_pagecontent?url=http%3A%2F%2Fwww.internetpfarre.de%2Fblog%2Farchives%2F175-DIE-FASTENZEIT-DIENT-DER-ERKENNTNIS-DER-WAHRHEIT%2C-DASS-JESUS-CHRISTUS-DER-HEILAND-ALLER-MENSCHEN-IST.html&amp;amp;lp=de%5Fen&quot;&gt;en&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;http://babelfish.altavista.com/babelfish/trurl_pagecontent?url=http%3A%2F%2Fwww.internetpfarre.de%2Fblog%2Farchives%2F175-DIE-FASTENZEIT-DIENT-DER-ERKENNTNIS-DER-WAHRHEIT%2C-DASS-JESUS-CHRISTUS-DER-HEILAND-ALLER-MENSCHEN-IST.html&amp;amp;lp=de%5Ffr&quot;&gt;fr&lt;/a&gt;&lt;/div&gt; 
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    <pubDate>Wed, 06 Feb 2008 10:20:59 +0100</pubDate>
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    <title>PAPST BENEDIKT XVI. ERINNERT BEI SEINER SPANNENDEN TÜRKEI-VISITE AUCH AN DEN SELIGEN JOHANNES XXIII.</title>
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            <category>Aktuelle Fürbitten</category>
            <category>Aktuelle Predigt</category>
            <category>News Kommentare</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Padre Alex / Dr. Alexander Pytlik)</author>
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    &lt;B&gt;Überschattet von den ungewollten Mißverständnissen&lt;/B&gt;, welche durch eine &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=2414&amp;amp;entry_id=134&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/123-DER-PAPST-MEINTE-ES-SEHR-GUT-NICHT-VERNUNFTGEMAESS-HANDELN-WIDERSPRICHT-DEM-WESEN-GOTTES.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/123-DER-PAPST-MEINTE-ES-SEHR-GUT-NICHT-VERNUNFTGEMAESS-HANDELN-WIDERSPRICHT-DEM-WESEN-GOTTES.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; TARGET=&quot;_blank&quot;&gt;wissenschaftliche Ansprache Seiner Heiligkeit&lt;/A&gt; Papst Benedikt XVI. ausgelöst worden waren, hat derselbe Heilige Vater am 28. November 2006 seine Apostolische Reise in die Türkei dennoch erfolgreich beginnen können. Nicht nur der &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=2415&amp;amp;entry_id=134&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/128-ZYPERNS-STAATSPRAESIDENT-INFORMIERTE-PAPST-BENEDIKT-XVI.-UEBER-KIRCHEN-IM-NORDTEIL.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/128-ZYPERNS-STAATSPRAESIDENT-INFORMIERTE-PAPST-BENEDIKT-XVI.-UEBER-KIRCHEN-IM-NORDTEIL.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; TARGET=&quot;_blank&quot;&gt;zypriotische Staatspräsident&lt;/A&gt; verknüpfte mit diesem Besuch Hoffnungen, sondern auch europafreundliche Politiker der Türkei, die aufgrund der vorläufig weiterhin verweigerten realpolitischen Anerkennung der die Gesamtinsel Zypern repräsentierenden Staatsregierung (&lt;I&gt;und damit der Republik Zypern überhaupt, mit ihrem verbliebenen südlichen Einflußgebiet&lt;/I&gt;) mit Behinderungen bei den EU-Beitrittsverhandlungen rechnen muß. In ehrlicher Weise trug sich der Heilige Vater in das Goldene Buch des Staates ein, indem er sich eines Atatürk-Zitates bediente: &quot;&lt;I&gt;Frieden zu Hause, Frieden in der Welt&quot;&lt;/I&gt;, er schließe sich dankbar den Worten des Gründers der türkischen Republik an, &quot;&lt;I&gt;in einem Land, das Treffpunkt der Religionen und Kulturen, Brücke zwischen Asien und Europa ist&lt;/I&gt;&quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;B&gt;Mit dieser diplomatischen Höflichkeitsgeste werden allerdings&lt;/B&gt; jene Völker, die in der Geschichte unter dem nationalen Zeichen Atatürks wenig zu lachen hatten, nicht einverstanden sein können. Es sei an dieser Stelle stellvertretend nur an die vermißten griechisch-zypriotischen Christen gedacht, die 1974 Opfer der türkischen Okkupation des &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=2415&amp;amp;entry_id=134&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/128-ZYPERNS-STAATSPRAESIDENT-INFORMIERTE-PAPST-BENEDIKT-XVI.-UEBER-KIRCHEN-IM-NORDTEIL.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/128-ZYPERNS-STAATSPRAESIDENT-INFORMIERTE-PAPST-BENEDIKT-XVI.-UEBER-KIRCHEN-IM-NORDTEIL.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; TARGET=&quot;_blank&quot;&gt;Nordteils Zyperns&lt;/A&gt; geworden sind. Heute befindet sich in jedem Dorf des türkisch kontrollierten Teils eine durchaus dominierende und nicht selten beeindruckende Darstellung Atatürks, dessen Friedensvorstellung jedoch in der Praxis der türkischen Armee noch nicht die Zielvorstellung universaler Friedensstiftung auf Basis des Internationalen Rechtes ausdrücken konnte, wie sie vom Diener Gottes Johannes Paul II. unermüdlich verkündet wurde. Allerdings ist zuzugeben, daß unterdrückte Türkisch-Zyprioten die türkische Armee und das Zeichen Atatürks jedenfalls kurzfristig als Befreiung angesehen haben. Der Papst merkte bei seinem Besuch deutlich an, daß es den Christen in der Türkei selbst in Hinkunft gesellschaftspolitisch besser ergehen müßte, auch in Konsequenz einer rechtverstandenen und realpolitisch gewährten Religionsfreiheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;B&gt;Es wäre diesbezüglich bereits ein echter Fortschritt&lt;/B&gt;, würde in der Gesamttürkei jene Praxis erreicht, die im türkisch okkupierten Teil Zyperns aufgrund der starken Präsenz maronitischer und neu angesiedelter Christen aus Großbritannien, Deutschland und der Schweiz geübt wird. Am heutigen Fest des heiligen Apostels Andreas pilgerten wieder viele orthodoxe Christen aus dem Südteil der Insel zu dem ihm geweihten Kloster auf der Halbinsel Karpas. Diese Pilgerfahrt war auch schon lange vor dem EU-Beitritt der Republik Zypern unter strengen Auflagen der Registrierung und mit abgedeckten Bussen unter Begleitung der Vereinten Nationen möglich. Seit der &quot;Grenz&quot;-Öffnung ist diese Pilgerfahrt nunmehr Gott sei Dank zur Normalität geworden, und der kürzlich inthronisierte orthodoxe Erzbischof Chrysostomos hat entschieden, einen eigenen Bischof für die Halbinsel Karpas zu ernennen. Gleichzeitig hat das international anerkannte Zypern (bereits am 14. November 2006) bei den Vereinten Nationen Beschwerde dagegen eingelegt, daß die Gebäude rund um das Kloster St. Andreas von den türkischen Nordbehörden auf eigene Faust in ein 120-Zimmer-Hotel umgebaut werden sollten, um vom Pilgertourismus zu profitieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;B&gt;Die Bedeutung der für die Christen bedeutsamen Pilgerstätte&lt;/B&gt; des Andreasklosters südlich vom Kap Apostolos Andreas (Zafer Burnu) im türkisch kontrollierten Nordteil der Insel Zypern rührt von einem Wunder, welches Maria Georgiou im Jahre 1895 bei der Auffindung ihres verschwundenen Sohnes half. 17 Jahre nach seinem Verschwinden hatte sie nach vielen Bitten an den heiligen Apostel Andreas einen Traum, demgemäß sie von ihrer Heimat Zilizien (eine Region in der Türkei, die &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=1169&amp;amp;entry_id=134&quot; title=&quot;http://www.kath.net/detail.php?id=15353&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.kath.net/detail.php?id=15353&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; TARGET=&quot;_blank&quot;&gt;damals noch viele byzantinische Christen&lt;/A&gt; beherbergte) zum wenig beachteten Kloster des heiligen Apostels Andreas pilgern sollte. Auf dem Weg nach Zypern erklärte sie ihre Reise den Mitreisenden und erweckte die besondere Aufmerksamkeit eines jungen Mannes, der Maria fragte, wie sie ihren verlorenen Sohn erkennen wollte. So schilderte sie ihm Kennzeichen &lt;I&gt;von Geburt an&lt;/I&gt;, und der junge Mann warf seinen Mantel ab, um ihr eben diese Zeichen anzuzeigen, und ging vor seiner Mutter auf die Knie. Innerhalb weniger Monate ergoß sich ein riesiger Pilgerstrom, auch von Seiten religiös eingestellter Türkisch-Zyprioten, zum wundertätigen Kloster Apostolos Andreas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;B&gt;Schon früher galt das im Nordteil gelegene Andreaskloster&lt;/B&gt; jedoch als &quot;Lourdes von Zypern&quot;, da an der zum Meer hin gerichteten Seite des Klosters eine Quelle als heilig angesehen wird, bei welcher der Apostel Andreas anläßlich seiner letzten Missionsreise auf dem Weg in die palästinensische Heimat kurz in Zypern landete. Seine Tritte ließen diese Quelle hervortreten, deren Wasser den auf einem Auge blinden Kapitän seines Schiffes auf wundersame Weise heilten. Vielleicht wird eines Tages auch diese heilige Pilgerstätte von einem der Petrusnachfolger besucht werden. Der Bruder des heiligen Apostelfürsten Petrus, der heilige Andreas, gilt als der von Jesus Christus Erstberufene (&lt;I&gt;Protoklitos&lt;/I&gt;), seine Reliquien in Konstantinopel (seit 357) genießen hohe Verehrung. Eben dort ist heute der Nachfolger des heiligen Petrus, Papst Benedikt XVI., eingetroffen, um unter anderem an der vom griechisch-orthodoxen Ehrenoberhaupt Patriarch Bartholomaios I. zelebrierten Liturgie teilzunehmen und mit diesem eine &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=2417&amp;amp;entry_id=134&quot; title=&quot;http://www.kath.net/detail.php?id=15351&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.kath.net/detail.php?id=15351&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; TARGET=&quot;_blank&quot;&gt;Gemeinsame Erklärung&lt;/A&gt; zu unterzeichnen, in dem der Heilige Geist angerufen wird, den Tag der vollkommenen Einheit der Christenheit zu bereiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;B&gt;Bereits gestern hielt der Heilige Vater, welcher bekanntlich als einzige&lt;/B&gt; natürliche Person weltweit auch gleichzeitig ein Völkerrechtssubjekt darstellt und dieses vertritt - nämlich den Heiligen Stuhl bzw. den Vatikan (mit seinem dem Heiligen Stuhl [göttlichen Rechtes] untergeordneten Staatsgebilde [vergänglicher Natur]) - im Rahmen eines Eucharistischen Papstamtes im Nationalen Marienheiligtum Meryen Aria Ev&amp;igrave; in Ephesus eine vielbeachtete italienische Predigt, die in allen ihren Teilen jeweils sofort ins Türkische übertragen wurde. Ephesus ist eine Kleinstadt in der heutigen Türkei in der Nähe der türkischen Ägäis und nicht weit entfernt von Patmos. Auf dem Nachtigallenhügel hinter Ephesus soll die allerseligste Jungfrau Maria bis zu ihrem seligen Hinübergang und ihrer vollkommenen Aufnahme in den Himmel gelebt haben. Diesbezüglich wurde Ephesus auch von der &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=2418&amp;amp;entry_id=134&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/26-PREDIGT-DIE-NEUEN-SELIGEN-ANNA-KATHARINA-EMMERICK-UND-KAISER-KARL-I.-BZW.-KOENIG-KARL-IV.-VON-UNGARN-GROSSE-FREUDE-IN-OESTERREICH-UND-DEUTSCHLAND.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/26-PREDIGT-DIE-NEUEN-SELIGEN-ANNA-KATHARINA-EMMERICK-UND-KAISER-KARL-I.-BZW.-KOENIG-KARL-IV.-VON-UNGARN-GROSSE-FREUDE-IN-OESTERREICH-UND-DEUTSCHLAND.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; TARGET=&quot;_blank&quot;&gt;seligen Anna Katharina Emmerick&lt;/A&gt; erwähnt. Französische Lazaristenpatres haben lange nach ihrem Tod an Ort und Stelle gesucht und 1891 ein Haus und ein Kirchlein ausgegraben, dessen Fundamente auf das erste Jahrhundert nach Christus zurückgehen. Bei der von mir angebotenen deutschen Übersetzung der gestrigen Predigt Seiner Heiligkeit folge ich dem auf der &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=1172&amp;amp;entry_id=134&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; TARGET=&quot;_blank&quot;&gt;Internetseite des Heiligen Stuhles&lt;/A&gt; angebotenen italienischen Urtext:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[&lt;B&gt;PREDIGT SEINER HEILIGKEIT BENEDIKT XVI.:&lt;/B&gt;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;B&gt;Liebe Brüder und Schwestern! In dieser Eucharistischen Opferfeier&lt;/B&gt; wollen wir den Herrn preisen im Hinblick auf die göttliche Mutterschaft Mariens, ein Geheimnis, das hier in Ephesus beim Ökumenischen Konzil des Jahres 431 feierlich bekannt und verkündet worden ist. Zu diesem Ort - eine der für die Christenheit wertvollsten Stätten - pilgerten meine verehrten Vorgänger, die Diener Gottes &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=2419&amp;amp;entry_id=134&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/holy_father/paul_vi/travels/sub-index/index_istanbul.htm&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/holy_father/paul_vi/travels/sub-index/index_istanbul.htm&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; TARGET=&quot;_blank&quot;&gt;Paul VI.&lt;/A&gt; und &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=1174&amp;amp;entry_id=134&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/holy_father/john_paul_ii/travels/sub_index1979/trav_turkey.htm&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/holy_father/john_paul_ii/travels/sub_index1979/trav_turkey.htm&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; TARGET=&quot;_blank&quot;&gt;Johannes Paul II.&lt;/A&gt;, welchletzterer sich knapp ein Jahr nach dem Beginn seines Pontifikats am &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=1175&amp;amp;entry_id=134&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/holy_father/john_paul_ii/homilies/1979/documents/hf_jp-ii_hom_19791130_turkey-efeso_it.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/holy_father/john_paul_ii/homilies/1979/documents/hf_jp-ii_hom_19791130_turkey-efeso_it.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; TARGET=&quot;_blank&quot;&gt;30. November 1979&lt;/A&gt; in diesem Heiligtum aufhielt. Und es gibt einen weiteren meiner Vorgänger, der in diesem Land nicht als Papst, sondern vom Januar 1935 bis Dezember 1944 als Botschafter des Heiligen Stuhles verweilte und dessen Andenken noch immer große Verehrung und Sympathie hervorruft: der selige Johannes XXIII., Angelo Roncalli. Er schätzte und bewunderte das türkische Volk sehr. Diesbezüglich ist es mir eine Freude, einen Eintrag zu zitieren, den wir in seinem &quot;Tagebuch der Seele&quot; (&lt;I&gt;Giornale dell&#039;anima) &lt;/I&gt;lesen können: &quot;&lt;I&gt;Ich liebe die Türken, ich bewundere die natürlichen Qualitäten dieses Volkes, das auch seinen vorgesehenen Platz im Fortschritt der Zivilisation hat&lt;/I&gt;&quot; (Nr. 741: &quot;&lt;I&gt;Io amo i turchi, apprezzo le qualit&amp;agrave; naturali di questo popolo che ha pure il suo posto preparato nel cammino della civilizzazione&lt;/I&gt;&quot;). Zudem hinterließ er als Geschenk für die Kirche und den Erdkreis eine geistliche Haltung des christlichen Optimismus, der sich auf einen tiefen Glauben und einer unablässigen Verbindung mit Gott gründete. Von diesem Geist inspiriert wende auch ich mich an diese Nation und in besonderer Weise an die &quot;kleine Herde&quot; Christi, die in ihr lebt, um sie zu ermutigen und ihr die Fürsorge der ganzen Kirche zu bekunden. Sehr herzlich grüße ich Euch alle, die Ihr hier seid, Gläubige aus Izmir, Mersin, Iskenderun und Antakia, und alle, die aus verschiedenen Teilen der Welt gekommen sind, und ebenso jene, die nicht an dieser liturgischen Feier teilnehmen können, aber in geistlicher Weise mit uns verbunden sind. Mein Gruß gilt in besonderer Weise Msgr. Ruggero Franceschini, dem Erzbischof von Izmir, Msgr. Giuseppe Bernadini, dem emeritierten Erzbischof von Izmir, Msgr. Luigi Padovese, den Priestern und den geistlichen Schwestern. Danke für Eure Anwesenheit, für Euer Zeugnis und für Euren Dienst an der Kirche in diesem gesegneten Land, wo die Christenheit in den Ursprüngen große Entwicklungsschritte erlebte, was durch die zahlreichen Pilgerfahrten mit dem Reiseziel Türkei angezeigt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;B&gt;MUTTER GOTTTES - MUTTER DER KIRCHE&lt;/B&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;B&gt;Wir haben die Stelle aus dem Evangelium des heiligen Johannes&lt;/B&gt; gehört, der uns dazu einlädt, den Moment der Erlösung zu betrachten, als Maria, verbunden mit ihrem Sohn in der Darbringung Seines Opfers, ihre Mutterschaft auf alle Menschen und besonders auf die Jünger Jesu ausgedehnt hat. Privilegierter Zeuge dieses Geschehens ist derselbe Autor des vierten Evangeliums, Johannes, der einzige der Apostel, der zusammen mit der Mutter Jesu und mit den anderen Frauen auf dem Berg Golgotha blieb. Marias Mutterschaft, die mit dem &lt;I&gt;fiat&lt;/I&gt; in Nazareth begann, erfüllt sich unter dem Kreuz. Wenn es zutrifft - wie der heilige Anselm bemerkt - daß &quot;Maria vom Moment ihres &lt;I&gt;fiat&lt;/I&gt; weg begann, uns alle in ihrem Mutterschoß zu tragen&quot;, begann auch die mütterliche Berufung und Sendung der Jungfrau gegenüber den Christgläubigen effektiv damit, als Jesus ihr sagte: &quot;Frau, siehe, dein Sohn!&quot; (Joh 19,26). Als Er von der Höhe des Kreuzes seine Mutter erblickte und bei ihr den geliebten Jünger, erkannte der sterbende Christus die Erstlingsfrucht der neuen Familie, die zu bilden auf Erden Er gekommen war, den Keim der Kirche und der neuen Menschheit. Deshalb wandte er sich an Maria mit der Anrede &quot;Frau&quot; und nicht mit dem Begriff &quot;Mutter&quot;, den er jedoch verwendete, um sie dem Jünger anzuvertrauen: &quot;Siehe, deine Mutter!&quot; (Joh 19,27). Dadurch erfüllte der Sohn Gottes seine Sendung: geboren von der Jungfrau, um in allem unsere Menschensituation zu teilen, ausgenommen die Sünde, hinterließ Er der Welt im Moment Seiner Rückkehr zum Vater das Sakrament der Einheit des Menschengeschlechtes (vgl. die Konstitution des XXI. Ökumenischen Konzils, &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=1176&amp;amp;entry_id=134&quot; title=&quot;http://www.stjosef.at/konzil/LG.htm&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.stjosef.at/konzil/LG.htm&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; TARGET=&quot;_blank&quot;&gt;Lumen gentium&lt;/A&gt;, 1): die Familie, &quot;geeint von der Einheit des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes her&quot; (St. Cyprian, De Orat. Dom., 23: PL 4, 536), deren vorrangiger Kern eben genau dieses neue Band zwischen der Mutter und dem Jünger ist. Auf diese Weise bleiben die &lt;I&gt;göttliche Mutterschaft&lt;/I&gt; (Mutter Gottes) und die &lt;I&gt;kirchliche Mutterschaft&lt;/I&gt; (Mutter der Kirche) unauflöslich verbunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;B&gt;MUTTER GOTTES - MUTTER DER EINHEIT&lt;/B&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;B&gt;Die erste Lesung uns das aufgezeigt, was man&lt;/B&gt; als &quot;Evangelium&quot; des Völkerapostels definieren kann: alle, auch die Heiden, sind in Christus berufen, vollständig am Geheimnis der Erlösung teilzuhaben. Insbesondere beinhaltet der Text den Ausdruck, den ich als Motto meiner Apostolischen Reise gewählt habe: &quot;Er, Christus, ist unser Friede.&quot; (Eph 2,14). Inspiriert vom Heiligen Geist bekräftigt Paulus nicht nur, daß uns Jesus Christus den Frieden gebracht hat, sondern daß Er unser Friede &lt;I&gt;ist&lt;/I&gt;. Und er rechtfertigt diese Überzeugung, indem er sich auf das Geheimnis des Kreuzes bezieht: indem Jesus &quot;Sein Blut&quot; vergoß - so sagt Paulus - und indem Er &quot;Sein Fleisch&quot; zum Opfer gab, hat Jesus die Feindschaft &quot;in Seiner Person&quot; zerstört und &quot;die zwei in Seiner Person zu dem einen neuen Menschen&quot; (Eph 2,14-16) geschaffen. Der Apostel erklärt, wie sich auf diese wahrhaft unvorhersehbare Weise der messianische Friede in derselben Person Christi und in seinem Heilsgeheimnis Wirklichkeit geworden ist. Das erklärt er, als er - in Gefangenschaft - an die Christengemeinde schrieb, die hier in Ephesus lebte: &quot;an die Heiligen in Ephesus, die an Christus Jesus glauben&quot; (Eph 1,1), wie er zu Beginn des Briefes festhält. Der Apostel wünscht ihnen &quot;Gnade und Friede von Gott, unserem Vater, und dem Herrn Jesus Christus&quot; (Eph 1,2). &lt;I&gt;Gnade&lt;/I&gt; ist die Kraft, die den Menschen und die Welt verwandelt; &lt;I&gt;Friede&lt;/I&gt; ist die reife Frucht dieser Verwandlung. Christus ist die Gnade; Christus ist der Friede. Nun weiß sich Paulus berufen, ein &quot;Mysterium&quot; zu verkünden, d. h. einen göttlichen Plan, der sich erst in der Fülle der Zeiten in Christus realisiert und gezeigt hat: daß nämlich &quot;die Heiden Miterben sind, zu demselben Leib gehören und an derselben Verheißung in Christus Jesus teilhaben durch das Evangelium&quot; (Eph 3,6). Dieses &lt;I&gt;Geheimnis&lt;/I&gt; verwirklicht sich auf der Ebene der Heilsgeschichte &lt;I&gt;in der Kirche&lt;/I&gt;, in jenem neuen Volk, in dem sich nach dem Abtragen der alten Trennungsmauer Juden und Heiden in Einheit zusammenfinden. Wie Christus ist die Kirche nicht nur &lt;I&gt;Instrument&lt;/I&gt; der Einheit, sondern auch deren &lt;I&gt;wirksames Zeichen&lt;/I&gt;. Und die Jungfrau Maria, Mutter Christi und der Kirche, ist die &lt;I&gt;Mutter&lt;/I&gt; dieses &lt;I&gt;Mysteriums der Einheit&lt;/I&gt;, das Christus und die Kirche in der Welt und durch die Geschichte hindurch untrennbar repräsentieren und errichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;B&gt;ERBITTEN WIR FRIEDEN FÜR JERUSALEM UND DIE GANZE WELT&lt;/B&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;B&gt;Der Völkerapostel stellt fest, daß Christus&lt;/B&gt; &quot;aus den beiden Teilen ein einziges Volk gemacht hat&quot; (Eph 2,14): eine Aussage, die in spezifischer Weise die Beziehung zwischen Juden und Heiden in der Hinordnung auf das Geheimnis des ewigen Heiles angibt, die jedoch im weiteren und analogen Sinne auch die Beziehungen zwischen den gegenwärtigen Völkern und Zivilisationen in der Welt ansprechen kann. Christus &quot;kam und verkündete den Frieden&quot; (Eph 2,17), nicht nur zwischen Juden und Nicht-Juden, sondern vielmehr zwischen allen Nationen, weil alle ihren Ursprung im selben Gott haben, dem einzigen Schöpfer und Herrn des Universums. Bestärkt durch das Wort Gottes, &lt;I&gt;richten wir&lt;/I&gt; von hier aus, von Ephesus, von der Stadt, die gesegnet ist durch die Anwesenheit der heiligsten Maria - die wir auch von den Muselmanen geliebt und verehrt wissen - &lt;I&gt;an den Herrn ein besonderes Gebet für den Frieden zwischen den Völkern.&lt;/I&gt; Von diesem Abschnitt der anatolischen Halbinsel -  natürliche Brücke zwischen Kontinenten - bitten wir um Frieden und Versöhnung für jene, die in dem &lt;B&gt;Land&lt;/B&gt; wohnen, das wir &lt;I&gt;&quot;&lt;/I&gt;heilig&lt;I&gt;&quot;&lt;/I&gt; nennen und das so betrachtet wird: sei es von den Christen, sei es von den Juden und sei es von den Muslimen - es ist das Land Abrahams, Isaaks und Jakobs, dazu bestimmt, ein Volk aufzunehmen, daß Segen für alle Völker werden sollte (vgl. Gen 12,1-3). Friede für die gesamte Menschheit! Möge sich Jesajas Prophezeiung bald erfüllen: &quot;Dann schmieden sie Pflugscharen aus ihren Schwertern / und Winzermesser aus ihren Lanzen. Man zieht nicht mehr das Schwert, Volk gegen Volk, / und übt nicht mehr für den Krieg.&quot; (Jes 2,4). Diesen universalen Frieden brauchen wir alle, und die Kirche ist nicht nur gerufen, diesen Frieden prophetisch zu verkünden, sondern noch mehr, dessen &quot;Zeichen und Instrument&quot; zu sein. Eben in dieser Perspektive universaler Friedensstiftung  gestaltet sich die Sehnsucht nach &lt;I&gt;voller Gemeinschaft und Übereinstimmung zwischen allen Christen&lt;/I&gt; noch tiefgehender und intensiver. Bei der heutigen Liturgie sind katholische Christgläubige verschiedener Riten anwesend, und das ist ein Grund der Freude und des Lobpreises gegenüber Gott. Diese Riten sind nämlich in der Tat Ausdruck jener wunderbaren Vielfalt, mit der die Braut Christi geschmückt ist, wenn sich diese in der Einheit und im gemeinsamen Zeugnis zu treffen wissen. Zu diesem Zweck muß die Einheit unter den Ordinarien der Bischofskonferenz beispielgebend sein, in der Gemeinschaft und im gemeinsamen pastoralen Engagement.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;B&gt;MAGNIFICAT&lt;/B&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;B&gt;Die heutige Liturgie hat uns beim Antwortpsalm das Loblied&lt;/B&gt; als wiederkehrenden Vers wiederholen lassen, das die Jungfrau von Nazareth beim Treffen mit ihrer alten Verwandten Elisabeth (vgl. Lk 1,39) anstimmte. Tröstend sind auch die Worte des Psalmisten in unseren Herzen verhallt: &quot;Es begegnen einander Huld und Treue; / Gerechtigkeit und Friede küssen sich.&quot; (Ps 85,11). Liebe Brüder und Schwestern, mit diesem Besuch wollte ich nicht nur meine Liebe und geistliche Verbundenheit, sondern auch von Seiten der universalen Kirche gegenüber der christlichen Gemeinde spürbar werden lassen, die hier in der Türkei tatsächlich eine kleine Minderheit ist und täglich nicht wenigen Herausforderungen und Schwierigkeiten begegnet. Mit großem Vertrauen laßt uns gemeinsam mit Maria das &lt;I&gt;Magnificat&lt;/I&gt; des Lobes und Dankes gegenüber Gott singen, der auf die Niedrigkeit seiner Magd schaut (vgl. Lk 1,48). Laßt es uns gemeinsam voller Freude singen, auch wenn wir Schwierigkeiten und Gefahren ausgesetzt sind, wie es das schöne Zeugnis des römischen Priesters Don Andrea Santoro beweist, an den ich auch in dieser unserer Liturgie erinnern möchte. Maria lehrt uns, daß die Quelle unserer Freude und unsere einzige sichere Hilfe Christus ist, und sie wiederholt uns Seine Worte: &quot;fürchtet euch nicht&quot; (Mk 6,50), &quot;Ich bin bei euch&quot; (Mt 28,20). Und Du, Mutter der Kirche, begleite immerdar unseren Weg! Heilige Maria, Mutter Gottes, bitte für uns! &lt;I&gt;Aziz Meryem Mesih&#039;in Annesi bizim i&amp;ccedil;in Dua et.&lt;/I&gt; Amen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[&lt;B&gt;ENDE DER PÄPSTLICHEN PREDIGT.&lt;/B&gt;]&lt;br /&gt;
 &lt;div class=&quot;serendipity_babelfish&quot;&gt;Übersetze nach  &lt;a href=&quot;http://babelfish.altavista.com/babelfish/trurl_pagecontent?url=http%3A%2F%2Fwww.internetpfarre.de%2Fblog%2Farchives%2F134-PAPST-BENEDIKT-XVI.-ERINNERT-BEI-SEINER-SPANNENDEN-TUERKEI-VISITE-AUCH-AN-DEN-SELIGEN-JOHANNES-XXIII..html&amp;amp;lp=de%5Fen&quot;&gt;en&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;http://babelfish.altavista.com/babelfish/trurl_pagecontent?url=http%3A%2F%2Fwww.internetpfarre.de%2Fblog%2Farchives%2F134-PAPST-BENEDIKT-XVI.-ERINNERT-BEI-SEINER-SPANNENDEN-TUERKEI-VISITE-AUCH-AN-DEN-SELIGEN-JOHANNES-XXIII..html&amp;amp;lp=de%5Ffr&quot;&gt;fr&lt;/a&gt;&lt;/div&gt; 
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    <pubDate>Thu, 30 Nov 2006 23:55:21 +0100</pubDate>
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    <title>CHRISTKÖNIGSPROZESSION UND WEIHEGEBET IN DEN ANLIEGEN DES NEUEN BISCHOFS VON EICHSTÄTT</title>
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            <category>Aktuelle Fürbitten</category>
            <category>News Kommentare</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Padre Alex / Dr. Alexander Pytlik)</author>
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    &lt;B&gt;Der diesjährige Christkönigssonntag, 26. November 2006, steht im Wallfahrtsort St. Marien Buchenhüll&lt;/B&gt; (Stadtteil der Bischofsstadt D-85072 Eichstätt) ganz im Zeichen des noch ausdrücklich zu würdigenden 50. Jahrestages des Rundschreibens &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=2375&amp;amp;entry_id=130&quot; title=&quot;http://www.stjosef.at/dokumente/haurietis_aquas.htm&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.stjosef.at/dokumente/haurietis_aquas.htm&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; TARGET=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;I&gt;Haurietis aquas&lt;/I&gt;&lt;/A&gt; (vgl. Jes 12,3: &quot;&lt;I&gt;Ihr werdet Wasser schöpfen voll Freude aus den Quellen des Heils&lt;/I&gt;&quot;) von Papst Pius XII. und im Zeichen der kommenden heiligen &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=1094&amp;amp;entry_id=130&quot; title=&quot;http://www.bistum-eichstaett.de/bischof/&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.bistum-eichstaett.de/bischof/&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; TARGET=&quot;_blank&quot;&gt;Bischofsweihe&lt;/A&gt; des von Seiner Heiligkeit Papst Benedikt XVI. erwählten hochwürdigsten &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=2369&amp;amp;entry_id=130&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/125-GROSSE-FREUDE-IN-EICHSTAETT-ABT-DR.-GREGOR-MARIA-HANKE-ZUM-NEUEN-BISCHOF-ERNANNT.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/125-GROSSE-FREUDE-IN-EICHSTAETT-ABT-DR.-GREGOR-MARIA-HANKE-ZUM-NEUEN-BISCHOF-ERNANNT.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; TARGET=&quot;_blank&quot;&gt;Abtes Dr. Gregor Maria Hanke&lt;/A&gt; (am Samstag, dem 2. Dezember 2006, um 09.30 Uhr im hohen Dom zu Eichstätt).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;P ALIGN=CENTER&gt;&lt;img src=&quot;http://www.internetpfarre.de/buchenhuell_herz_jesu_grotte_christkoenig_2.jpg&quot; alt=&quot;&quot;  /&gt;&lt;/P&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;B&gt;Die Gläubigen und Pilger werden daher an diesem letzten Sonntag im Kirchenjahr&lt;/B&gt; (26. November 2006) nach dem feierlichen lateinischen Hochamt (um 09.30 Uhr) wiederum von der Wallfahrtskirche St. Marien zur Buchenhüller Herz-Jesu-Grotte (&lt;B&gt;vgl. die Photographie&lt;/B&gt;) ziehen, um das von der Kirche für diesen Festtag vorgesehene Weihegebet der Menschheit an das Herz des Christkönigs zur Gewinnung eines vollkommenen Ablasses und besonders in den Anliegen des &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=2369&amp;amp;entry_id=130&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/125-GROSSE-FREUDE-IN-EICHSTAETT-ABT-DR.-GREGOR-MARIA-HANKE-ZUM-NEUEN-BISCHOF-ERNANNT.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/125-GROSSE-FREUDE-IN-EICHSTAETT-ABT-DR.-GREGOR-MARIA-HANKE-ZUM-NEUEN-BISCHOF-ERNANNT.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; TARGET=&quot;_blank&quot;&gt;neuen Bischofs&lt;/A&gt; zu verrichten. Papst Benedikt XVI. hat zum &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=1097&amp;amp;entry_id=130&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/letters/2006/documents/hf_ben-xvi_let_20060515_50-haurietis-aquas_ge.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/letters/2006/documents/hf_ben-xvi_let_20060515_50-haurietis-aquas_ge.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; TARGET=&quot;_blank&quot;&gt;50. Jahrestag&lt;/A&gt; des Rundschreibens Pius XII. auf die besondere Bedeutung der Herz-Jesu-Verehrung für die Praxis des Christentums verwiesen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;&lt;I&gt;&lt;B&gt;Die durchbohrte Seite des Erlösers ist die Quelle, auf die uns die Enzyklika &#039;Haurietis aquas&#039;&lt;/B&gt; verweist: aus dieser Quelle müssen wir schöpfen, um zur wahren Kenntnis Christi zu gelangen und seine Liebe in größerer Tiefe zu erfahren. Dieses Geheimnis der Liebe Gottes zu uns ist aber nicht nur Gegenstand der Herz-Jesu-Verehrung: es ist in gleicher Weise der Inhalt jeder echten Spiritualität und christlichen Frömmigkeit. Daher ist es wichtig zu betonen, daß die Grundlage dieser Verehrung so alt ist wie das Christentum selbst.&lt;/I&gt;&quot; In diesem Geiste will die katholische Wallfahrtsstätte St. Marien das approbierte Weihegebet verrichten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;B&gt;V:&lt;/B&gt; &lt;I&gt;O liebster Jesus, Erlöser des Menschengeschlechtes, blicke gnädig auf uns herab, die wir in Demut vor Deinem Altare knien. Dein sind wir, Dein wollen wir bleiben. Damit wir aber noch inniger mit Dir verbunden werden, so weiht sich heute jeder von uns freudig Deinem heiligsten Herzen. Viele haben Dich leider niemals erkannt, viele haben Deine Gebote verachtet und Dich von sich gestoßen.&lt;/I&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;B&gt;A:&lt;/B&gt; &lt;I&gt;Erbarme Dich ihrer, o gütiger Jesus,und ziehe alle an Dein heiligstes Herz.&lt;/I&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;B&gt;V:&lt;/B&gt; &lt;I&gt;Sei Du, o Herr, König nicht nur der Gläubigen, die nie von Dir gewichen sind, sondern auch der verlorenen Söhne, die Dich verlassen haben.&lt;/I&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;B&gt;A:&lt;/B&gt; &lt;I&gt;Gib, daß sie bald ins Vaterhaus zurückkehren, damit sie nicht vor Elend und Hunger zugrunde gehen.&lt;/I&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;B&gt;V:&lt;/B&gt; &lt;I&gt;Sei Du König auch über die, welche durch Irrtum getäuscht oder durch Spaltung von Dir getrennt sind.&lt;/I&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;B&gt;A:&lt;/B&gt; &lt;I&gt;Rufe sie zum sicheren Hort der Wahrheit und zur Einheit des Glaubens zurück, auf daß bald &lt;B&gt;eine&lt;/B&gt; Herde und &lt;B&gt;ein&lt;/B&gt; Hirt werde.&lt;/I&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;B&gt;V:&lt;/B&gt; &lt;I&gt;Verleihe, o Herr, Deiner Kirche Wohlfahrt, Sicherheit und Freiheit. Schenke allen Völkern Ruhe und Ordnung. Gib, daß von einem Ende der Erde bis zum andern der gleiche Ruf erschalle:&lt;/I&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;B&gt;A:&lt;/B&gt; &lt;I&gt;Lob sei dem göttlichen Herzen, durch das uns Heil gekommen ist. Ihm sei Ruhm und Ehre in Ewigkeit. Amen.&lt;/I&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;B&gt;Dieses Christkönig-Herz-Jesu-Weihegebet findet sich im aktuellen römischen Ablaßbuch&lt;/B&gt; (4. Auflage vom 16. Juli 1999) bereits an zweiter Stelle in der Rubrik der an bestimmte heilige Zeiten gebundenen Ablässe: jenen vorbereiteten Katholiken, die das &lt;B&gt;Gebet zur Weihe der Menschheit an Jesus Christus, den König&lt;/B&gt;, am &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=2372&amp;amp;entry_id=130&quot; title=&quot;http://stjosef.at/dokumente/quas_primas.htm&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://stjosef.at/dokumente/quas_primas.htm&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; TARGET=&quot;_blank&quot;&gt;Christkönigsfest&lt;/A&gt; (&lt;I&gt;= im neuen lateinischen Kalender der letzte Sonntag im Kirchenjahr und im lateinischen Kalender für das weltweit mit Zustimmung des Heiligen Stuhles wieder vermehrt eingesetzte Meßbuch 1962 der letzte Sonntag im Oktober&lt;/I&gt;) gemeinsam öffentlich beten, wird ein vollkommener Ablaß gewährt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;B&gt;Wir wollen auf ewig nur einem Reiche angehören, dem Reiche Christus des Königs.&lt;/B&gt; Daran hat Papst Pius XI. die ganze Welt erinnert, als er einen Sonntag im Kirchenjahr dem &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=2372&amp;amp;entry_id=130&quot; title=&quot;http://stjosef.at/dokumente/quas_primas.htm&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://stjosef.at/dokumente/quas_primas.htm&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; TARGET=&quot;_blank&quot;&gt;Fest Christus des Königs&lt;/A&gt; widmete und am 11. Dezember 1925 außerdem vorsah: &quot;&lt;I&gt;Ferner verordnen Wir, daß alljährlich am gleichen Tage die Weihe der ganzen Menschheit an das heiligste Herz Jesu erneuert werden soll, wie dies Unser Vorgänger Pius X. seligen Andenkens alljährlich zu wiederholen anbefohlen hatte.&lt;/I&gt;&quot; Das gemeinsame Ja-Wort zum Königtum unseres Herrn Jesus Christus in möglichst vielen Pfarreien möge den Ortsgemeinschaften und Familien und ganz besonders dem erwählten Eichstätter Bischof Gregor Maria reichen Segen im neuen Kirchenjahr schenken!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;B&gt;Es wird eine große Freude sein, viele Pilger und Leser dieses katholischen Blogbuches&lt;/B&gt; und des gesamten &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=1100&amp;amp;entry_id=130&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; TARGET=&quot;_blank&quot;&gt;Seitenprojektes&lt;/A&gt; in Buchenhüll und Eichstätt anläßlich der Christkönigsprozession und -weihe (26. November 2006) sowie bei der offiziellen Begrüßung am Herz-Jesu-Freitag (1. Dezember 2006), bei der heiligen Bischofsweihe (2. Dezember 2006), im Festzelt am Residenzplatz oder bei der feierlichen Pontifikalvesper (vgl. alle Informationen auf den &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=1094&amp;amp;entry_id=130&quot; title=&quot;http://www.bistum-eichstaett.de/bischof/&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.bistum-eichstaett.de/bischof/&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; TARGET=&quot;_blank&quot;&gt;Internetseiten des Bistums Eichstätt&lt;/A&gt;) erblicken zu dürfen! Euer &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=2374&amp;amp;entry_id=130&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/summary.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/summary.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; TARGET=&quot;_blank&quot;&gt;Padre Alex&lt;/A&gt; - Vizeoffizial Mag. Mag. Dr. Alexander Pytlik &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=1103&amp;amp;entry_id=130&quot; title=&quot;http://www.padre.at&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.padre.at&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; TARGET=&quot;_blank&quot;&gt;www.padre.at&lt;/A&gt;&lt;br /&gt;
 &lt;div class=&quot;serendipity_babelfish&quot;&gt;Übersetze nach  &lt;a href=&quot;http://babelfish.altavista.com/babelfish/trurl_pagecontent?url=http%3A%2F%2Fwww.internetpfarre.de%2Fblog%2Farchives%2F130-CHRISTKOENIGSPROZESSION-UND-WEIHEGEBET-IN-DEN-ANLIEGEN-DES-NEUEN-BISCHOFS-VON-EICHSTAETT.html&amp;amp;lp=de%5Fen&quot;&gt;en&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;http://babelfish.altavista.com/babelfish/trurl_pagecontent?url=http%3A%2F%2Fwww.internetpfarre.de%2Fblog%2Farchives%2F130-CHRISTKOENIGSPROZESSION-UND-WEIHEGEBET-IN-DEN-ANLIEGEN-DES-NEUEN-BISCHOFS-VON-EICHSTAETT.html&amp;amp;lp=de%5Ffr&quot;&gt;fr&lt;/a&gt;&lt;/div&gt; 
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    <pubDate>Thu, 23 Nov 2006 21:50:03 +0100</pubDate>
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    <title>HERZ-JESU-FEST: SÜHNEGEBET DER KATHOLISCHEN KIRCHE</title>
    <link>http://www.internetpfarre.de/blog/archives/117-HERZ-JESU-FEST-SUEHNEGEBET-DER-KATHOLISCHEN-KIRCHE.html</link>
            <category>Aktuelle Fürbitten</category>
            <category>News Kommentare</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Padre Alex / Dr. Alexander Pytlik)</author>
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    &lt;P&gt;&lt;B&gt;Viele Wallfahrer der Lourdesgrotte in Buchenhüll&lt;/B&gt; (Ortsteil von D-85072 Eichstätt in Oberbayern) wissen, daß es dort auch eine fast genauso alte eigene Herz-Jesu-Grotte gibt. Wie in den Vorjahren wird auch in diesem Jahr am heutigen Herz-Jesu-Fest nach der Heiligen Messe (&lt;I&gt;in der Wallfahrtskirche St. Marien um 19.30 Uhr&lt;/I&gt;) eine gemeinsame Prozession zur Herz-Jesu-Grotte stattfinden. An der Grotte beten der Kirchenrektor und alle Gläubigen das von der Kirche weltweit vorgesehene Herz-Jesu-Sühnegebet &quot;Liebreicher Jesus&quot;, auch um nach der aktuellen kirchlichen Ordnung einen vollkommenen Ablaß für die Seelen der Verstorbenen oder jeweils für sich selbst zu gewinnen. Vor der Heiligen Messe besteht bereits ab 19 Uhr die Möglichkeit zur Teilnahme am betrachtenden Rosenkranzgebet. &lt;B&gt;Das Sühnegebet zum Heiligsten Herzen Jesu hat nach den neuesten römischen Ablaßbestimmungen folgenden approbierten Text:&lt;/B&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;B&gt;V:&lt;/B&gt; &lt;I&gt;Liebreicher Jesus, dessen übergroße Liebe zu uns Menschen mit soviel Gleichgültigkeit, Nachlässigkeit, Verachtung und Undank vergolten wird, siehe, wir werfen uns hier vor Deinem Altare nieder, um die frevelhafte Kälte der Menschen und das Unrecht, das sie Deinem liebevollsten Herzen allenthalben zufügen, durch einen besonderen Ehrenerweis wieder gutzumachen.&lt;/I&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;B&gt;A:&lt;/B&gt; &lt;I&gt;Eingedenk jedoch, daß auch wir an diesem Unrecht nicht unbeteiligt waren, und durchdrungen von tiefem Reueschmerz, erflehen wir vor allem Deine Barmherzigkeit für uns selber.&lt;/I&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;B&gt;V:&lt;/B&gt; &lt;I&gt;Wir sind bereit, nicht nur unsere eigenen Sünden durch freiwillige Buße zu sühnen, sondern auch die Sünden jener, die weit vom Wege des Heiles abirrten, die, in Unglauben verstockt, Dir als Hirt und Führer nicht folgen wollen, oder ihre Taufgelübde treulos mißachten und das süße Joch deines Gesetzes zu tragen sich weigern.&lt;/I&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;B&gt;A:&lt;/B&gt; &lt;I&gt;Wir nehmen uns fest vor, alle diese beklagenswerten Vergehen zu sühnen.&lt;/I&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;B&gt;V:&lt;/B&gt; &lt;I&gt;Insbesondere aber wollen wir gutmachen: alle Unehrbarkeit und Unsittlichkeit im Leben und Treiben, wodurch so viele unschuldige Seelen ins Verderben gezogen werden, die Entheiligung der Sonn- und Feiertage, die schimpflichen Schmähungen gegen Dich und Deine Heiligen, die Beschimpfungen Deines Stellvertreters und des Priesterstandes, ferner die Entweihung des Sakramentes Deiner göttlichen Liebe durch Nachlässigkeit oder schändliche Sakrilegien, endlich die öffentlichen Vergehen der Völker, die sich den Rechten und Lehren der von Dir gestifteten Kirche widersetzen. Könnten wir doch diese Sünden mit unserem Blute tilgen! Um indes für die Verletzung der Ehre Gottes einigermaßen Ersatz zu leisten, bieten wir Dir jene Genugtuung an, die Du selber einst am Kreuze dem Vater dargebracht hast und noch täglich auf den Altären erneuerst, in Vereinigung mit der Genugtuung Deiner jungfräulichen Mutter, aller lieben Heiligen und frommen Christgläubigen.&lt;/I&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;B&gt;A:&lt;/B&gt; &lt;I&gt;Ernstlich geloben wir, die Sünden, die wir und andere begangen haben, sowie die Vernachlässigung Deiner großen Liebe wieder gutzumachen durch Festigkeit im Glauben, Reinheit im Lebenswandel und vollkommene Beobachtung des Gesetzes deines Evangeliums, besonders des Gebotes der Liebe, soviel wir mit dem Beistand Deiner Gnade vermögen.&lt;/I&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;B&gt;V:&lt;/B&gt; &lt;I&gt;Auch wollen wir uns nach Kräften bemühen, in Zukunft alle Beleidigungen von Dir fernzuhalten und möglichst viele Menschen zu Deiner Nachfolge zu bewegen.&lt;/I&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;B&gt;A:&lt;/B&gt; &lt;I&gt;Wir bitten Dich, o gütigster Jesus, Du wollest durch die Fürsprache der allerseligsten Jungfrau Maria diese unsere freiwillige Huldigung und Sühne wohlgefällig aufnehmen. Bewahre uns durch die große Gnade der Beharrlichkeit in der treuen Hingabe an Deinen Dienst, bis wir endlich alle zu jenem Vaterlande gelangen, wo Du mit dem Vater und dem Heiligen Geiste lebst und herrschest, Gott, von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen.&lt;/I&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;B&gt;In diesem authentischen Geiste wollen wir das heutige Fest&lt;/B&gt; und auch den kommenden Herz-Jesu-Festsonntag begehen. Es wäre schön, wenn möglichst viele Pfarreien heute und am Sonntag dieses von der Kirche empfohlene Ablaßgebet gemeinsam verrichteten. Dies wäre sowohl nach der Heiligen Messe als auch ausnahmsweise als Ersatz für die Fürbitten möglich. Wir wollen Jesus Christus und Sein Heiligstes Herz immer besser kennenlernen, dazu hilft uns auch der nunmehr auf den Internetseiten des Heiligen Stuhles selbst &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=2275&amp;amp;entry_id=117&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/archive/compendium_ccc/documents/archive_2005_compendium-ccc_ge.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/archive/compendium_ccc/documents/archive_2005_compendium-ccc_ge.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; TARGET=&quot;_blank&quot;&gt;vollständig verfügbare Text&lt;/A&gt; des &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=2276&amp;amp;entry_id=117&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/63-KURZKATECHISMUS-AUCH-FUER-DICH-UND-FUER-JEDEN-MENSCHEN-DAS-KOMPENDIUM-ZUM-KATECHISMUS-DER-KATHOLISCHEN-KIRCHE-UEBER-DEN-SINN-MEINES-LEBENS!.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/63-KURZKATECHISMUS-AUCH-FUER-DICH-UND-FUER-JEDEN-MENSCHEN-DAS-KOMPENDIUM-ZUM-KATECHISMUS-DER-KATHOLISCHEN-KIRCHE-UEBER-DEN-SINN-MEINES-LEBENS!.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; TARGET=&quot;_blank&quot;&gt;Katholischen Kurzkatechismus&lt;/A&gt;. Leisten wir immer wieder nicht nur für die eigenen Sünden, sondern auch für die Sünden anderer Menschen ehrlich Sühne, und kehren wir immer zuerst vor der eigenen Türe. Euer &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=2277&amp;amp;entry_id=117&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/summary.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/summary.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; TARGET=&quot;_blank&quot;&gt;Padre Alex&lt;/A&gt; - Vizeoffizial Mag. Mag. Dr. Alexander Pytlik &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=974&amp;amp;entry_id=117&quot; title=&quot;http://www.padre.at&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.padre.at&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; TARGET=&quot;_blank&quot;&gt;www.padre.at&lt;/A&gt;&lt;br /&gt;
 &lt;div class=&quot;serendipity_babelfish&quot;&gt;Übersetze nach  &lt;a href=&quot;http://babelfish.altavista.com/babelfish/trurl_pagecontent?url=http%3A%2F%2Fwww.internetpfarre.de%2Fblog%2Farchives%2F117-HERZ-JESU-FEST-SUEHNEGEBET-DER-KATHOLISCHEN-KIRCHE.html&amp;amp;lp=de%5Fen&quot;&gt;en&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;http://babelfish.altavista.com/babelfish/trurl_pagecontent?url=http%3A%2F%2Fwww.internetpfarre.de%2Fblog%2Farchives%2F117-HERZ-JESU-FEST-SUEHNEGEBET-DER-KATHOLISCHEN-KIRCHE.html&amp;amp;lp=de%5Ffr&quot;&gt;fr&lt;/a&gt;&lt;/div&gt; 
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    <pubDate>Fri, 23 Jun 2006 15:40:12 +0200</pubDate>
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    <title>CHRISTKÖNIGSSONNTAG: HERZLICHE EINLADUNG ZUR ERNEUERUNG DER WEIHE DER MENSCHHEIT AN CHRISTUS, DEN KÖNIG, IN BUCHENHÜLL</title>
    <link>http://www.internetpfarre.de/blog/archives/90-CHRISTKOENIGSSONNTAG-HERZLICHE-EINLADUNG-ZUR-ERNEUERUNG-DER-WEIHE-DER-MENSCHHEIT-AN-CHRISTUS,-DEN-KOENIG,-IN-BUCHENHUELL.html</link>
            <category>Aktuelle Fürbitten</category>
            <category>News Kommentare</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Padre Alex / Dr. Alexander Pytlik)</author>
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    &lt;B&gt;Wie in jedem Jahr beschließt die Katholische Wallfahrtspfarrei St. Marien Buchenhüll&lt;/B&gt; (Stadtteil der Großen Kreis- und Bischofsstadt Eichstätt, D-85072) das Kirchenjahr am &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=2027&amp;amp;entry_id=90&quot; title=&quot;http://stjosef.at/dokumente/quas_primas.htm&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://stjosef.at/dokumente/quas_primas.htm&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; TARGET=&quot;_blank&quot;&gt;Christkönigssonntag&lt;/A&gt; (= &lt;B&gt;20. November 2005&lt;/B&gt;) um 09.30 Uhr mit einem feierlichen lateinischen Hochamt in der Wallfahrtskirche und mit der daran anschließenden Festprozession vorbei an den wunderschön renovierten Kreuzwegstationen zur Buchenhüller Herz-Jesu-Grotte, um dort das &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=2027&amp;amp;entry_id=90&quot; title=&quot;http://stjosef.at/dokumente/quas_primas.htm&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://stjosef.at/dokumente/quas_primas.htm&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; TARGET=&quot;_blank&quot;&gt;vorgesehene Ablaß-Weihegebet&lt;/A&gt; an Christus, den König, gemeinsam öffentlich zu verrichten und den besonderen Segen Gottes für die Ortsgemeinschaft, alle Familien und Pilger herabzurufen. In diesem Jahr soll mit der feierlichen Liturgie das bereits zu Ende gegangene Jahr der Heiligsten Eucharistie einen besonderen Nachklang erfahren. Das &lt;B&gt;Christkönig-Herz-Jesu-Weihegebet&lt;/B&gt; zum Abschluß des Kirchenjahres wird von der Kirche an diesem Sonntag weltweit besonders empfohlen. Im aktuellen römischen Ablaßbuch (4. Auflage vom 16. Juli 1999) findet es sich unter der Rubrik der an bestimmte heilige Zeiten gebundenen Ablässe bereits an zweiter Stelle: jenen vorbereiteten Katholiken, die das Gebet &lt;B&gt;O liebster Jesus, Erlöser des Menschengeschlechtes (Gebet zur Weihe der Menschheit an Jesus Christus, den König)&lt;/B&gt; gemeinsam öffentlich am Christkönigsfest (&lt;I&gt;= im neuen lateinischen Kalender der letzte Sonntag im Kirchenjahr und im lateinischen Kalender für das weltweit mit Zustimmung des Heiligen Stuhles wieder vermehrt eingesetzte Meßbuch 1962 der letzte Sonntag im Oktober&lt;/I&gt;) beten, wird ein vollkommener Ablaß gewährt. &lt;B&gt;Das von der Kirche Christi vorgeschlagene Weihegebet lautet in der aktuellen Fassung wie folgt:&lt;/B&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;B&gt;V:&lt;/B&gt; O liebster Jesus, Erlöser des Menschengeschlechtes, blicke gnädig auf uns herab, die wir in Demut vor Deinem Altare knien. Dein sind wir, Dein wollen wir bleiben. Damit wir aber noch inniger mit Dir verbunden werden, so weiht sich heute jeder von uns freudig Deinem heiligsten Herzen. Viele haben Dich leider niemals erkannt, viele haben Deine Gebote verachtet und Dich von sich gestoßen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;B&gt;A:&lt;/B&gt; Erbarme Dich ihrer, o gütiger Jesus,und ziehe alle an Dein heiligstes Herz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;B&gt;V:&lt;/B&gt; Sei Du, o Herr, König nicht nur der Gläubigen, die nie von Dir gewichen sind, sondern auch der verlorenen Söhne, die Dich verlassen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;B&gt;A:&lt;/B&gt; Gib, daß sie bald ins Vaterhaus zurückkehren, damit sie nicht vor Elend und Hunger zugrunde gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;B&gt;V:&lt;/B&gt; Sei Du König auch über die, welche durch Irrtum getäuscht oder durch Spaltung von Dir getrennt sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;B&gt;A:&lt;/B&gt; Rufe sie zum sicheren Hort der Wahrheit und zur Einheit des Glaubens zurück, auf daß bald &lt;B&gt;eine&lt;/B&gt; Herde und &lt;B&gt;ein&lt;/B&gt; Hirt werde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;B&gt;V:&lt;/B&gt; Verleihe, o Herr, Deiner Kirche Wohlfahrt, Sicherheit und Freiheit. Schenke allen Völkern Ruhe und Ordnung. Gib, daß von einem Ende der Erde bis zum andern der gleiche Ruf erschalle:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;B&gt;A:&lt;/B&gt; Lob sei dem göttlichen Herzen, durch das uns Heil gekommen ist. Ihm sei Ruhm und Ehre in Ewigkeit. Amen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;CENTER&gt;&lt;img src=&quot;http://www.internetpfarre.de/buchenhuell_herz_jesu_grotte_christkoenig_1.jpg&quot; alt=&quot;&quot;  /&gt;&lt;/CENTER&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;B&gt;Versäumen wir also am kommenden Christkönigssonntag in keiner Pfarrei&lt;/B&gt; und in keiner Gemeinschaft, die Gnaden dieses Weiheaktes zum Heil der Seelen zu nützen. Herzlich begrüße ich schon jetzt alle Pilger in St. Marien Buchenhüll. Euer Padre Alex - Vizeoffizial Mag. Mag. Dr. Alexander Pytlik / &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=526&amp;amp;entry_id=90&quot; title=&quot;http://www.padre.at&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.padre.at&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; TARGET=&quot;_blank&quot;&gt;http://www.padre.at&lt;/A&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;CENTER&gt;&lt;img src=&quot;http://www.internetpfarre.de/buchenhuell_herz_jesu_grotte_christkoenig_2.jpg&quot; alt=&quot;&quot;  /&gt;&lt;/CENTER&gt;&lt;br /&gt;
 &lt;div class=&quot;serendipity_babelfish&quot;&gt;Übersetze nach  &lt;a href=&quot;http://babelfish.altavista.com/babelfish/trurl_pagecontent?url=http%3A%2F%2Fwww.internetpfarre.de%2Fblog%2Farchives%2F90-CHRISTKOENIGSSONNTAG-HERZLICHE-EINLADUNG-ZUR-ERNEUERUNG-DER-WEIHE-DER-MENSCHHEIT-AN-CHRISTUS%2C-DEN-KOENIG%2C-IN-BUCHENHUELL.html&amp;amp;lp=de%5Fen&quot;&gt;en&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;http://babelfish.altavista.com/babelfish/trurl_pagecontent?url=http%3A%2F%2Fwww.internetpfarre.de%2Fblog%2Farchives%2F90-CHRISTKOENIGSSONNTAG-HERZLICHE-EINLADUNG-ZUR-ERNEUERUNG-DER-WEIHE-DER-MENSCHHEIT-AN-CHRISTUS%2C-DEN-KOENIG%2C-IN-BUCHENHUELL.html&amp;amp;lp=de%5Ffr&quot;&gt;fr&lt;/a&gt;&lt;/div&gt; 
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    <pubDate>Mon, 14 Nov 2005 20:15:55 +0100</pubDate>
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