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    <title>www.internetpfarre.de/blog/ - Padre Alex - Mag. Mag. Dr. Alexander Pytlik - Katholische Lehre</title>
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<pubDate>Sat, 24 Dec 2011 10:56:04 GMT</pubDate>

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        <title>RSS: www.internetpfarre.de/blog/ - Padre Alex - Mag. Mag. Dr. Alexander Pytlik - Katholische Lehre - Internetpfarrei Kirche katholisch / Kirchenrecht, Naturrecht, Bioethik, Theologie, Predigten, katholische News</title>
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    <title>WEIHNACHTEN 2011: II. VATIKANISCHES KONZIL WIRD NICHT ZURÜCKGEDREHT</title>
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            <category>News Kommentare</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Padre Alex / Dr. Alexander Pytlik)</author>
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    &lt;b&gt;Bereits am 1. Dezember 2011&lt;/b&gt; erschien in &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url=aHR0cDovL3d3dy5vc3NlcnZhdG9yZXJvbWFuby52YS8=&amp;amp;entry_id=290&quot; title=&quot;http://www.osservatoreromano.va/&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.osservatoreromano.va/&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;L&#039;Osservatore Romano&lt;/a&gt; ein wegweisender Beitrag zum heutigen 50. Jahrestag der Einberufung des XXI. Ökumenischen Konzils, besser bekannt als das &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url=aHR0cDovL3d3dy52YXRpY2FuLnZhL2FyY2hpdmUvaGlzdF9jb3VuY2lscy9paV92YXRpY2FuX2NvdW5jaWwvaW5kZXhfZ2UuaHRt&amp;amp;entry_id=290&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/archive/hist_councils/ii_vatican_council/index_ge.htm&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/archive/hist_councils/ii_vatican_council/index_ge.htm&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;II. Vatikanische Konzil&lt;/a&gt; der Katholischen Kirche. Weil es nicht angehen kann, daß bestimmte Gruppen dieses Konzil als ganzes oder in Teilen in Frage stellen, es teilweise völlig falsch interpretieren oder gar die Rechtmäßigkeit seiner Einberufung bezweifeln, übernehme ich ganz bewußt - nach der heutigen stillen Hirtenmesse in der außerordentlichen Form des Römischen Ritus (in der mir anvertrauten Marienwallfahrtskirche) - diesen absolut richtigen und verbindenden Beitrag vom hwst. Herrn Generalvikar der Personalprälatur des Opus Dei, Monsignore &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url=aHR0cDovL3d3dy5vcHVzZGVpLmRlL2FydC5waHA/cD00NjM0Mw==&amp;amp;entry_id=290&quot; title=&quot;http://www.opusdei.de/art.php?p=46343&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.opusdei.de/art.php?p=46343&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Fernando Ocáriz&lt;/a&gt;: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;ÜBER DIE ZUSTIMMUNG ZUM ZWEITEN VATIKANISCHEN KONZIL AM 50. JAHRESTAG SEINER EINBERUFUNG&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [bevorstehende] 50. Jahrestag der Einberufung des Zweiten Vatikanischen Konzils (25. Dezember 1961) ist Anlaß zum Feiern, aber auch zu einem erneuerten Nachdenken über die Rezeption und Umsetzung der &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url=aHR0cDovL3d3dy52YXRpY2FuLnZhL2FyY2hpdmUvaGlzdF9jb3VuY2lscy9paV92YXRpY2FuX2NvdW5jaWwvaW5kZXhfZ2UuaHRt&amp;amp;entry_id=290&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/archive/hist_councils/ii_vatican_council/index_ge.htm&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/archive/hist_councils/ii_vatican_council/index_ge.htm&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Konzilsdokumente&lt;/a&gt;. Dabei gilt es, neben den unmittelbar praktischen Aspekten dieser Rezeption und Umsetzung mit ihren Licht- und Schattenseiten auch das Wesen der verstandesmäßigen Zustimmung, die den Konzilslehren gebührt, in Erinnerung zu rufen. Obwohl die Lehre darüber bekannt ist und dazu eine reichhaltige Bibliographie vorliegt, ist es angebracht, ihre Grundzüge erneut darzulegen, weil – auch in der öffentlichen Meinung – Unsicherheiten über die Kontinuität einiger Konzilslehren gegenüber früheren Aussagen des kirchlichen Lehramts bestehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunächst sollte in Erinnerung gerufen werden, daß die pastorale Ausrichtung des Konzils nicht bedeutet, daß es nicht doktrinell ist. Denn die pastoralen Aspekte gründen auf der Lehre, wie es anders gar nicht sein könnte. Vor allem aber muß betont werden, daß die Lehre auf das Heil ausgerichtet und seine Verkündigung ein wesentlicher Bestandteil der Pastoral ist. Zudem finden sich in den Konzilsdokumenten zweifellos viele Aussagen streng lehrmäßiger Natur: über die göttliche Offenbarung, über die Kirche, usw. Dazu schrieb der selige Johannes Paul II.: &quot;&lt;i&gt;Mit Gottes Hilfe vermochten die Konzilsväter im Verlauf vierjähriger Arbeit eine beachtliche Fülle von Lehraussagen und pastoralen Richtlinien für die ganze Kirche zu erarbeiten&lt;/i&gt;&quot; (Apostolische Konstitution &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url=aHR0cDovL3d3dy52YXRpY2FuLnZhL2hvbHlfZmF0aGVyL2pvaG5fcGF1bF9paS9hcG9zdF9jb25zdGl0dXRpb25zL2RvY3VtZW50cy9oZl9qcC1paV9hcGNfMTk5MjEwMTFfZmlkZWktZGVwb3NpdHVtX2dlLmh0bWw=&amp;amp;entry_id=290&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/holy_father/john_paul_ii/apost_constitutions/documents/hf_jp-ii_apc_19921011_fidei-depositum_ge.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/holy_father/john_paul_ii/apost_constitutions/documents/hf_jp-ii_apc_19921011_fidei-depositum_ge.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Fidei depositum&lt;/a&gt;, 11. Oktober 1992, Einleitung).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Die dem Lehramt gebührende Zustimmung&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Zweite Vatikanische Konzil definierte kein Dogma in dem Sinn, daß es keine Lehre durch eine endgültige Verlautbarung verkündete. Wenn eine Äußerung des Lehramtes der Kirche nicht kraft des Charismas der Unfehlbarkeit erfolgt, bedeutet dies jedoch nicht, daß sie als &quot;fehlbar&quot; betrachtet werden kann und deshalb bloß eine &quot;vorläufige Lehre&quot; oder &quot;gewichtige Meinungen&quot; weitergebe. Jede Äußerung des authentischen Lehramts muß als das angenommen werden, was sie ist: als Lehre, die von Hirten verkündet wird, die in der apostolische Nachfolge mit dem &quot;&lt;i&gt;Charisma der Wahrheit&lt;/i&gt;&quot; (Dei verbum, Nr. 8), &quot;&lt;i&gt;mit der Autorität Christi ausgerüstet&lt;/i&gt;&quot; (Lumen gentium, 25), &quot;&lt;i&gt;im Licht des Heiligen Geistes&lt;/i&gt;&quot; (ebd.) sprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Charisma, diese Autorität und dieses Licht waren im Zweiten Vatikanischen Konzil gewiß vorhanden. Wenn man dies dem gesamten Episkopat, der &lt;i&gt;cum Petro et sub Petro&lt;/i&gt; versammelt war, um die Gesamtkirche zu lehren, absprechen wollte, dann würde man etwas leugnen, das zum Wesen der Kirche gehört (vgl. Kongregation für die Glaubenslehre, Erklärung &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url=aHR0cDovL3d3dy52YXRpY2FuLnZhL3JvbWFuX2N1cmlhL2NvbmdyZWdhdGlvbnMvY2ZhaXRoL2RvY3VtZW50cy9yY19jb25fY2ZhaXRoX2RvY18xOTczMDcwNV9teXN0ZXJpdW0tZWNjbGVzaWFlX2dlLmh0bWw=&amp;amp;entry_id=290&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/roman_curia/congregations/cfaith/documents/rc_con_cfaith_doc_19730705_mysterium-ecclesiae_ge.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/roman_curia/congregations/cfaith/documents/rc_con_cfaith_doc_19730705_mysterium-ecclesiae_ge.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Mysterium Ecclesiae&lt;/a&gt;, 24. Juni 1973, Nr. 2 - 5).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich haben nicht alle in den Konzilsdokumenten enthaltenen Aussagen denselben lehrmäßigen Wert und verlangen daher nicht alle denselben Grad an Zustimmung. Die verschiedenen Grade der Zustimmung zu den vom Lehramt verkündeten Lehren wurden vom Zweiten Vatikanum unter der Nr. 25 der Konstitution Lumen gentium dargelegt. Später wurden sie zusammengefaßt in den drei Absätzen, die dem Nizäno-konstantinopolitanischen Glaubensbekenntnis in der Formel der &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url=aHR0cDovL3d3dy52YXRpY2FuLnZhL3JvbWFuX2N1cmlhL2NvbmdyZWdhdGlvbnMvY2ZhaXRoL2RvY3VtZW50cy9yY19jb25fY2ZhaXRoX2RvY18xOTk4X3Byb2Zlc3Npby1maWRlaV9nZS5odG1s&amp;amp;entry_id=290&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/roman_curia/congregations/cfaith/documents/rc_con_cfaith_doc_1998_professio-fidei_ge.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/roman_curia/congregations/cfaith/documents/rc_con_cfaith_doc_1998_professio-fidei_ge.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Professio fidei&lt;/a&gt; hinzugefügt wurden, die 1989 mit Approbation von Johannes Paul II. von der Kongregation für die Glaubenslehre veröffentlicht wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jene Aussagen des Zweiten Vatikanischen Konzils, die Glaubenswahrheiten in Erinnerung rufen, verlangen natürlich Zustimmung mit theologalem Glauben – nicht weil sie von diesem Konzil gelehrt wurden, sondern weil sie als solche bereits unfehlbar von der Kirche vorgelegt worden sind, sei es durch feierliches Urteil, sei es durch das ordentliche und allgemeine Lehramt. Ebenso verlangen andere Lehren, die vom Zweiten Vatikanum in Erinnerung gerufen und bereits früher durch das Lehramt in einer definitiven Äußerung verkündet wurden, volle und endgültige Zustimmung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die anderen lehrmäßigen Aussagen des Konzils verlangen von den Gläubigen einen Grad der Zustimmung, der als &quot;&lt;i&gt;religiöser Gehorsam des Willens und des Verstandes&lt;/i&gt;&quot; bezeichnet wird: eine &quot;religiöse&quot; Zustimmung also, die nicht auf rein rationalen Motivationen gründet. Diese Zustimmung ist kein Akt des Glaubens, sondern vielmehr des Gehorsams, der aber nicht bloß disziplinärer Natur ist, sondern im Vertrauen auf den göttlichen Beistand für das Lehramt wurzelt, und sich daher &quot;&lt;i&gt;in die Logik des Glaubensgehorsams einfügen und von ihm bestimmen&lt;/i&gt;&quot; läßt (Kongregation für die Glaubenslehre, Instruktion &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url=aHR0cDovL3d3dy52YXRpY2FuLnZhL3JvbWFuX2N1cmlhL2NvbmdyZWdhdGlvbnMvY2ZhaXRoL2RvY3VtZW50cy9yY19jb25fY2ZhaXRoX2RvY18xOTkwMDUyNF90aGVvbG9naWFuLXZvY2F0aW9uX2dlLmh0bWw=&amp;amp;entry_id=290&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/roman_curia/congregations/cfaith/documents/rc_con_cfaith_doc_19900524_theologian-vocation_ge.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/roman_curia/congregations/cfaith/documents/rc_con_cfaith_doc_19900524_theologian-vocation_ge.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Donum veritatis&lt;/a&gt;, 24. Mai 1990, Nr. 23). Dieser Gehorsam gegenüber dem Lehramt der Kirche stellt keine Grenze für die Freiheit dar, sondern er ist im Gegenteil Quelle der Freiheit. Die Worte Christi: &quot;&lt;i&gt;Wer euch hört, der hört mich&lt;/i&gt;&quot; (Lk 10,16), sind auch an die Nachfolger der Apostel gerichtet; und Christus hören bedeutet, die Wahrheit in sich aufzunehmen, die befreit (vgl. Joh 8,32).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den lehramtlichen Dokumenten kann es auch Elemente geben – und solche finden sich tatsächlich im Zweiten Vatikanischen Konzil –, die von ihrem Wesen her nicht eigentlich lehrmäßig, sondern mehr oder weniger von den Umständen bestimmt sind (Beschreibungen gesellschaftlicher Zustände, Vorschläge, Ermahnungen, usw.). Solche Elemente müssen respektvoll und dankbar angenommen werden, aber sie verlangen keine verstandesmäßige Zustimmung im eigentlichen Sinn (vgl. Instruktion &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url=aHR0cDovL3d3dy52YXRpY2FuLnZhL3JvbWFuX2N1cmlhL2NvbmdyZWdhdGlvbnMvY2ZhaXRoL2RvY3VtZW50cy9yY19jb25fY2ZhaXRoX2RvY18xOTkwMDUyNF90aGVvbG9naWFuLXZvY2F0aW9uX2dlLmh0bWw=&amp;amp;entry_id=290&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/roman_curia/congregations/cfaith/documents/rc_con_cfaith_doc_19900524_theologian-vocation_ge.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/roman_curia/congregations/cfaith/documents/rc_con_cfaith_doc_19900524_theologian-vocation_ge.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Donum veritatis&lt;/a&gt;, Nr. 24 - 31).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Die Auslegung der Lehren&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Einheit der Kirche und die Einheit im Glauben sind untrennbar. Daraus folgt auch die Einheit des Lehramts der Kirche, das in allen Zeiten der authentische Ausleger der göttlichen Offenbarung ist, die von der Heiligen Schrift und von der Überlieferung weitergegebenen wird. Das bedeutet unter anderem, daß eine wesentliche Eigenschaft des Lehramts seine Kontinuität und Homogenität durch die Zeiten hindurch ist. Kontinuität bedeutet nicht, daß es keine Entwicklung gäbe. Die Kirche schreitet durch die Jahrhunderte hindurch voran in der Erkenntnis, in der Vertiefung und in der daraus folgenden lehramtlichen Unterweisung im Glauben und in der katholischen Moral.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zweiten Vatikanischen Konzil gab es einige Neuheiten lehrmäßiger Natur: über die Sakramentalität des Bischofsamts, über die bischöfliche Kollegialität, über die Religionsfreiheit, usw. Obgleich gegenüber Neuheiten in Fragen, die den Glauben oder die Moral betreffen und die nicht in einer definitiven Äußerung verkündet wurden, der religiöse Gehorsam des Willens und des Verstandes geboten ist, gab und gibt es Auseinandersetzungen über die Kontinuität einiger dieser Fragen mit dem früheren Lehramt, also über ihre Vereinbarkeit mit der Überlieferung. Angesichts von Schwierigkeiten, die auftreten können, wenn es darum geht, die Kontinuität einiger Konzilslehren mit der Überlieferung zu verstehen, besteht die katholische Haltung darin, unter Berücksichtigung der Einheit des Lehramts nach einer einheitlichen Auslegung zu suchen, in der die Texte des Zweiten Vatikanischen Konzils und frühere lehramtliche Dokumente einander gegenseitig beleuchten. Nicht nur das Zweite Vatikanum muß im Licht der früheren lehramtlichen Dokumente ausgelegt werden, einige dieser Dokumente werden im Licht des Zweiten Vatikanums auch besser verständlich. Das ist in der Kirchengeschichte nichts Neues. Man denke zum Beispiel daran, daß wichtige Begriffe, die in der Formulierung des trinitarischen und christologischen Glaubens im ersten Konzil von Nizäa verwendet wurden (hypóstasis, ousía), durch spätere Konzilien in ihrer Bedeutung viel genauer gefaßt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Auslegung der Neuheiten, die das Zweite Vatikanum lehrt, muß daher, wie Benedikt XVI. sagte, die Hermeneutik der Diskontinuität zur Überlieferung zurückweisen und die Hermeneutik der Reform, der Erneuerung in der Kontinuität hervorheben (vgl. &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url=aHR0cDovL3d3dy52YXRpY2FuLnZhL2hvbHlfZmF0aGVyL2JlbmVkaWN0X3h2aS9zcGVlY2hlcy8yMDA1L2RlY2VtYmVyL2RvY3VtZW50cy9oZl9iZW5feHZpX3NwZV8yMDA1MTIyMl9yb21hbi1jdXJpYV9nZS5odG1s&amp;amp;entry_id=290&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/speeches/2005/december/documents/hf_ben_xvi_spe_20051222_roman-curia_ge.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/speeches/2005/december/documents/hf_ben_xvi_spe_20051222_roman-curia_ge.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Ansprache&lt;/a&gt;, 22. Dezember 2005). Es handelt sich um Neuheiten in dem Sinn, daß sie neue Aspekte erläutern, die bis dahin vom Lehramt noch nicht formuliert worden waren, die aber lehrmäßig den früheren lehramtlichen Dokumenten nicht widersprechen, obwohl sie angesichts der veränderten geschichtlichen und gesellschaftlichen Umstände in einigen Fällen – zum Beispiel in der Frage der Religionsfreiheit – auf der Ebene der historischen Entscheidungen über ihre rechtlich-politische Umsetzung auch sehr unterschiedliche Folgen nach sich ziehen können. Eine authentische Auslegung der Konzilstexte kann nur durch das Lehramt der Kirche selbst erfolgen. Beim theologischen Bemühen um die Auslegung jener Abschnitte in den Konzilstexten, die Fragen aufwerfen oder Schwierigkeiten zu enthalten scheinen, ist es daher vor allem geboten, den Sinn zu berücksichtigen, in dem die späteren lehramtlichen Aussagen diese Abschnitte verstanden haben. Es bleiben aber rechtmäßige Räume theologischer Freiheit bestehen, um auf die eine oder andere Weise zu erklären, wie einige in den Konzilstexten vorhandene Formulierungen mit der Überlieferung nicht in Widerspruch stehen, und somit auch die eigentliche Bedeutung einiger in diesen Abschnitten enthaltener Ausdrücke zu klären.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abschließend sollte man sich in diesem Zusammenhang vor Augen halten, daß seit dem Abschluß des Zweiten Vatikanischen Konzils beinahe ein halbes Jahrhundert vergangen ist und in diesen Jahrzehnten vier Päpste einander auf dem Stuhl Petri nachgefolgt sind. Wer das Lehramt dieser Päpste und die entsprechende Zustimmung dazu von seiten des Episkopats untersucht, bei dem sollte sich eine eventuell gegebene Schwierigkeit in ruhige und freudige Zustimmung zum Lehramt, dem authentischen Ausleger der Glaubenslehre, verwandeln. Das erscheint auch dann möglich und wünschenswert, wenn weiterhin Aspekte bestehen bleiben, die rational nicht vollkommen erfaßt werden. In jedem Fall bleiben rechtmäßige Räume theologischer Freiheit für ein stets angemesseneres Bemühen um Vertiefung. So hat Benedikt XVI. kürzlich geschrieben, daß &quot;&lt;i&gt;die wesentlichen Inhalte, die seit Jahrhunderten das Erbe aller Gläubigen bilden, immer neu bekräftigt, verstanden und vertieft werden müssen, um unter geschichtlichen Bedingungen, die sich von denen der Vergangenheit unterscheiden, ein kohärentes Zeugnis zu geben&lt;/i&gt;&quot; (Benedikt XVI., Motu proprio &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url=aHR0cDovL3d3dy52YXRpY2FuLnZhL2hvbHlfZmF0aGVyL2JlbmVkaWN0X3h2aS9tb3R1X3Byb3ByaW8vZG9jdW1lbnRzL2hmX2Jlbi14dmlfbW90dS1wcm9wcmlvXzIwMTExMDExX3BvcnRhLWZpZGVpX2dlLmh0bWw=&amp;amp;entry_id=290&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/motu_proprio/documents/hf_ben-xvi_motu-proprio_20111011_porta-fidei_ge.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/motu_proprio/documents/hf_ben-xvi_motu-proprio_20111011_porta-fidei_ge.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Porta fidei&lt;/a&gt;, Nr. 4).&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[&lt;b&gt;ENDE DES BEITRAGES VON MSGR. FERNANDO OCÁRIZ, OPUS DEI.&lt;/b&gt;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Damit keine Mißverständnisse aufkommen:&lt;/b&gt; natürlich gehöre ich keinem Opus an, aber ich schließe mich der Darlegung des genannten Mitbruders voll und ganz an, um das XXI. Ökumenische Konzil gleichzeitig vor progressistischen und traditionalistischen Übertreibungen zu schützen. Und ich wünsche auf Basis dessen allen Lesern und Leserinnen eine gnadenreiche Weihnachtszeit in der Freude über den gottmenschlichen König in der Krippe und schon jetzt ein glückliches Jahr 2012 im Heiligen Geist. Euer Padre Alex - Dr. Alexander Pytlik &lt;div class=&quot;serendipity_babelfish&quot;&gt;Übersetze nach  &lt;a href=&quot;http://babelfish.altavista.com/babelfish/trurl_pagecontent?url=http%3A%2F%2Fwww.internetpfarre.de%2Fblog%2Farchives%2F290-WEIHNACHTEN-2011-II.-VATIKANISCHES-KONZIL-WIRD-NICHT-ZURUECKGEDREHT.html&amp;amp;lp=de%5Fen&quot;&gt;en&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;http://babelfish.altavista.com/babelfish/trurl_pagecontent?url=http%3A%2F%2Fwww.internetpfarre.de%2Fblog%2Farchives%2F290-WEIHNACHTEN-2011-II.-VATIKANISCHES-KONZIL-WIRD-NICHT-ZURUECKGEDREHT.html&amp;amp;lp=de%5Ffr&quot;&gt;fr&lt;/a&gt;&lt;/div&gt; 
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    <pubDate>Sun, 25 Dec 2011 08:15:00 +0100</pubDate>
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    <title>VATIKAN MISSBRAUCH UPDATE: NORMAE DE GRAVIORIBUS DELICTIS UND SACRAMENTORUM SANCTITATIS TUTELA</title>
    <link>http://www.internetpfarre.de/blog/archives/252-VATIKAN-MISSBRAUCH-UPDATE-NORMAE-DE-GRAVIORIBUS-DELICTIS-UND-SACRAMENTORUM-SANCTITATIS-TUTELA.html</link>
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    <author>nospam@example.com (Padre Alex / Dr. Alexander Pytlik)</author>
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    &lt;b&gt;Sämtliche der folgenden Texte&lt;/b&gt; übernehme ich von den heute publizierten Mitteilungen des &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5483&amp;amp;entry_id=252&quot; title=&quot;http://www.vatican.va&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Heiligen Stuhles&lt;/a&gt;. Soferne keine deutsche Übersetzung vorliegt, nehme ich sie selbst vor, wobei das eigentliche kirchenrechtliche Dokument vom 21. Mai 2010 erfreulicherweise bereits in deutscher Sprache abrufbar ist, sodaß ich in diesem Blogeintrag (= Update des &lt;b&gt;II.&lt;/b&gt; Punktes meines diesbezüglichen früheren &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5484&amp;amp;entry_id=252&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/239-KIRCHENRECHT-DOKUMENTE-SEXUELLER-MISSBRAUCH-KRITIK-AN-ROEMISCHER-GEHEIMHALTUNG-IST-VERFEHLT.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/239-KIRCHENRECHT-DOKUMENTE-SEXUELLER-MISSBRAUCH-KRITIK-AN-ROEMISCHER-GEHEIMHALTUNG-IST-VERFEHLT.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Blogeintrags&lt;/a&gt;) beim jeweiligen Abschnitt nach dem offiziellen deutschen Text den amtlichen lateinischen Text zum direkten Sprachenvergleich gemeinsam übernehmen kann (vgl. den &lt;b&gt;IV.&lt;/b&gt; Punkt in diesem Blogeintrag). Die sehr gelungene und alle Mißverständnisse rund um &quot;&lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5504&amp;amp;entry_id=252&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/resources/resources_crimen-sollicitationis-1962_en.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/resources/resources_crimen-sollicitationis-1962_en.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Crimen sollicitationis&lt;/a&gt;&quot; (vgl. auch das &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5522&amp;amp;entry_id=252&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/240-SEXUELLER-MISSBRAUCH-VATIKAN-TOPINTERVIEW-MIT-KIRCHENANWALT-SCICLUNA.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/240-SEXUELLER-MISSBRAUCH-VATIKAN-TOPINTERVIEW-MIT-KIRCHENANWALT-SCICLUNA.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Interview mit Kirchenanwalt (Promotor iustitiae) Monsignore Charles J. Scicluna&lt;/a&gt; und den &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5506&amp;amp;entry_id=252&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/resources/Beal-article-studia-canonica41-2007-pp.199-236.pdf&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/resources/Beal-article-studia-canonica41-2007-pp.199-236.pdf&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Artikel von J. P. Beal&lt;/a&gt;) nochmals behebende rechtsgeschichtliche Hinführung beweist im übrigen auch die Richtigkeit meiner bisherigen Argumentationen &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5484&amp;amp;entry_id=252&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/239-KIRCHENRECHT-DOKUMENTE-SEXUELLER-MISSBRAUCH-KRITIK-AN-ROEMISCHER-GEHEIMHALTUNG-IST-VERFEHLT.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/239-KIRCHENRECHT-DOKUMENTE-SEXUELLER-MISSBRAUCH-KRITIK-AN-ROEMISCHER-GEHEIMHALTUNG-IST-VERFEHLT.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;gegen ungerechte Geheimhaltungsvorwürfe&lt;/a&gt; und auch gegen die unsachgemäße &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5503&amp;amp;entry_id=252&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/251-VERSCHLOSSENE-AUSTER-KRITIK-AN-PREISVERLEIHUNG-FUER-KATHOLISCHE-KIRCHE.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/251-VERSCHLOSSENE-AUSTER-KRITIK-AN-PREISVERLEIHUNG-FUER-KATHOLISCHE-KIRCHE.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Preisverleihung einer &quot;verschlossenen Auster&quot;&lt;/a&gt; in Deutschland sowie insbesondere die Richtigkeit meines Kommentars zum exemplarischen &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5499&amp;amp;entry_id=252&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/241-PAPST-SEXUELLER-MISSBRAUCH-HIRTENBRIEF-VON-BENEDIKT-XVI.-FUER-IRLAND.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/241-PAPST-SEXUELLER-MISSBRAUCH-HIRTENBRIEF-VON-BENEDIKT-XVI.-FUER-IRLAND.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;päpstlichen Hirtenbrief&lt;/a&gt; an die Iren: der &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5500&amp;amp;entry_id=252&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/242-HIRTENBRIEF-PAPST-BENEDIKT-HAT-FUER-DIE-OPFER-DAS-KIRCHENRECHT-GERETTET.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/242-HIRTENBRIEF-PAPST-BENEDIKT-HAT-FUER-DIE-OPFER-DAS-KIRCHENRECHT-GERETTET.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Papst hat tatsächlich das Kirchenrecht für die Opfer gerettet&lt;/a&gt;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;I. RECHTSGESCHICHTLICHE HINFÜHRUNG&lt;/b&gt; ZU DEN NORMEN DES MOTU PROPRIO &quot;SACRAMENTORUM SANCTITATIS TUTELA&quot; (2001), ERSCHIENEN AM 15. JULI 2010 AUF DER VATIKANSEITE (&lt;b&gt;EIGENE&lt;/b&gt; &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5531&amp;amp;entry_id=252&quot; title=&quot;http://www.kath.net/detail.php?id=27409&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.kath.net/detail.php?id=27409&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;b&gt;EXKLUSIVÜBERSETZUNG&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Der von Papst Benedikt XV. im Jahre 1917&lt;/b&gt; promulgierte &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5532&amp;amp;entry_id=252&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/archive/aas/documents/AAS%2009%20II%20%5B1917%5D%20-%20ocr.pdf&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/archive/aas/documents/AAS%2009%20II%20%5B1917%5D%20-%20ocr.pdf&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Codex des kanonischen Rechtes&lt;/a&gt; kannte die Existenz einer bestimmten Anzahl kirchenrechtlich strafbarer Handlungen oder von &quot;Delikten&quot;, vorbehalten der exklusiven Kompetenz der Heiligen Kongregation des Heiligen Offiziums, welche - insoweit Gericht - von einem Eigengesetz bestimmt wurde (vgl. can. 1555 CIC 1917).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Wenige Jahre nach der Promulgation&lt;/b&gt; des Codex 1917 erließ das Heilige Offizium eine Instruktion, &quot;&lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5504&amp;amp;entry_id=252&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/resources/resources_crimen-sollicitationis-1962_en.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/resources/resources_crimen-sollicitationis-1962_en.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Crimen sollicitationis&lt;/a&gt;&quot; (1922), die den einzelnen Diözesen und den Gerichten detaillierte Anweisungen über die anzuwendenden Vorgehensweisen gab, wenn sie die kirchenrechtliche Straftat der Sollizitation behandeln mußten. Diese sehr schwerwiegende Straftat betraf den Mißbrauch der Heiligkeit und der Würde des Bußsakramentes von Seiten eines katholischen Priesters, der den Pönitenten dazu verführte, gegen das sechste Gebot zu sündigen, mit dem Beichtvater selbst oder mit einer dritten Person. Die Gesetzgebung des Jahres 1922 hatte den Zweck, die Anweisungen der von Papst Benedikt XIV. im Jahr 1741 promulgierten Apostolischen Konstitution &quot;Sacramentorum Poenitentiae&quot; im Lichte des neuen Codex des kanonischen Rechtes (1917) zu aktualisieren. Man mußte verschiedene Elemente bedenken, welche die Eigenart des Tatbestandes herausstellen (mit weniger relevanten Auswirkungen aus dem Blickwinkel des zivilen Strafrechtes): die Achtung der Würde des Sakramentes, die Unverletzlichkeit des Beichtgeheimnisses, die Würde des Pönitenten und das Faktum, daß der beschuldigte Priester in vielen Fällen nicht über all das, was passiert sein sollte, befragt werden konnte, ohne das Beichtgeheimnis zu gefährden. Dieses spezielle Vorgehen basierte daher auf einer indirekten Methode, um die notwendige moralische Gewißheit zu erreichen und so zu einer definitiven Entscheidung des Falles zu gelangen. Diese indirekte Methode schloß die Untersuchung der Glaubwürdigkeit der beschuldigenden Person sowie das Leben und das Verhalten des beschuldigten Priesters ein. Die Anschuldigung selbst wurde als eine der schwersten Anschuldigungen angesehen, die gegen einen katholischen Priester erhoben werden konnten. Deshalb sorgte die Vorgehensweise dafür, sicherzustellen, daß der Priester, der Opfer einer falschen oder verleumderischen Anschuldigung sein konnte, vor der Schande beschützt würde, solange nicht seine Schuldigkeit erwiesen wäre. Dies wurde durch die strikte Vertraulichkeit der Vorgehensweise selbst garantiert, mit dem Ziel des Schutzes aller beteiligten Personen vor einer unrechtmäßigen Veröffentlichung bis zur definitiven Entscheidung des kirchlichen Gerichtes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Die Instruktion des Jahres 1922&lt;/b&gt; beinhaltete einen kurzen Abschnitt, der einem anderen kirchenrechtlichen Delikt gewidmet war: dem &lt;i&gt;crimen pessimum&lt;/i&gt;, welches &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5502&amp;amp;entry_id=252&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/94-APPROBIERTE-DEUTSCHE-UEBERSETZUNG-DER-INSTRUKTION-UEBER-DIE-NICHTZULASSUNG-HOMOSEXUELLER-ZUR-WEIHE-POSITION-DER-KIRCHE-ZUR-HOMOSEXUALITAET.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/94-APPROBIERTE-DEUTSCHE-UEBERSETZUNG-DER-INSTRUKTION-UEBER-DIE-NICHTZULASSUNG-HOMOSEXUELLER-ZUR-WEIHE-POSITION-DER-KIRCHE-ZUR-HOMOSEXUALITAET.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;homosexuelles Verhalten von Seiten einer Klerikers&lt;/a&gt; behandelte. Dieser weitere Abschnitt legte fest, daß die speziellen Vorgehensweisen für die Fälle der Sollizitation auch bei diesem Tatbestand angewendet würden, mit den notwendigen und der Natur des Falles geschuldeten Anpassungen. Die Normen, welche das &lt;i&gt;crimen pessimum&lt;/i&gt; in den Blick nahmen, wurden auf das verabscheuungswürdige Verbrechen des sexuellen Mißbrauchs vorpubertärer Kinder und auf die Sodomie ausgedehnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Die Instruktion &quot;Crimen sollicitationis&quot;&lt;/b&gt; hat daher nie beabsichtigt, alle Verfahrensweisen der Katholischen Kirche bei ungehörigen sexuellen Verhaltensformen von Seiten des Klerus darzulegen, sondern eine Vorgehensweise festzulegen, die erlaubte, auf jene absolut einzigartige und besonders delikate Situation einzugehen, welche die Beichte darstellt, bei welcher die völlige Offenheit der Intimität der Seele von Seiten des Pönitenten nach göttlichem Recht mit der Pflicht zur absoluten Verschlossenheit von Seiten des Priesters einhergeht. Nur in weiterer Folge und in Analogie wurde die Instruktion auf einige Fälle unmoralischen Verhaltens von Priestern ausgedehnt. Die Idee, daß eine organische Gesetzgebung zum sexuellen Verhalten von Personen mit Erziehungsverantwortung notwendig sei, ist derart neu, daß es folglich einen schwerwiegenden Anachronismus darstellt, aus diesem Blickwinkel die kirchenrechtlichen Gesetzestexte - zu einem guten Teil aus dem letzten Jahrhundert - beurteilen zu wollen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Die Instruktion des Jahres 1922&lt;/b&gt; wurde den Bischöfen zugesandt, welche die Notwendigkeit hatten, besondere Fälle zu behandeln, die also die Sollizitation, die &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5533&amp;amp;entry_id=252&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/93-INSTRUKTION-ZUR-NICHTZULASSUNG-HOMOSEXUELLER-IST-ABSOLUT-GELUNGENER-WURF-DES-VATIKAN-PASTORALE-LIEBE-UND-DISZIPLINAERE-KLARHEIT-EIN-KOMMENTAR.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/93-INSTRUKTION-ZUR-NICHTZULASSUNG-HOMOSEXUELLER-IST-ABSOLUT-GELUNGENER-WURF-DES-VATIKAN-PASTORALE-LIEBE-UND-DISZIPLINAERE-KLARHEIT-EIN-KOMMENTAR.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Homosexualität eines Klerikers&lt;/a&gt;, den sexuellen Mißbrauch von Kindern und die Sodomie betrafen. Im Jahr 1962 autorisierte Papst Johannes XXIII. einen Neudruck der Instruktion des Jahres 1922, mit einer kurzen Ergänzung über die Verwaltungsmaßnahmen in den Fällen, die Ordenskleriker betrafen. Die Kopien des Neudruckes 1962 hätten an die beim &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5534&amp;amp;entry_id=252&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/archive/hist_councils/ii_vatican_council/index_ge.htm&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/archive/hist_councils/ii_vatican_council/index_ge.htm&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;II. Vatikanischen Konzil&lt;/a&gt; (1962 - 1965) versammelten Bischöfe ausgeteilt werden sollen. Einige Kopien des Neudruckes wurden den Bischöfen überreicht, die in der Zwischenzeit Fälle zu behandeln hatten, welche dem Heiligen Offizium vorbehalten waren; aber der &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5522&amp;amp;entry_id=252&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/240-SEXUELLER-MISSBRAUCH-VATIKAN-TOPINTERVIEW-MIT-KIRCHENANWALT-SCICLUNA.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/240-SEXUELLER-MISSBRAUCH-VATIKAN-TOPINTERVIEW-MIT-KIRCHENANWALT-SCICLUNA.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Großteil der Kopien wurde nie verteilt&lt;/a&gt;. Die vom II. Vatikanischen Konzil vorgeschlagenen Reformen beinhalteten auch eine Reform des Codex des kanonischen Rechtes aus dem Jahre 1917 und der Römischen Kurie. Der Zeitraum zwischen 1965 und 1983 (dem Jahr, in dem der &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5535&amp;amp;entry_id=252&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/archive/cdc/index_ge.htm&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/archive/cdc/index_ge.htm&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;neue Codex des kanonischen Rechtes&lt;/a&gt; für die lateinische Kirche veröffentlicht wurde) war von verschiedenen Strömungen unter den Kirchenrechtsexperten gekennzeichnet, was die Zwecke des kirchlichen Strafrechtes und die Notwendigkeit einer dezentralisierten Herangehensweise an die Fälle betraf, indem die Autorität und das Beurteilungsvermögen der Ortsbischöfe als aufgewertet betrachtet wurde. Gegenüber unangemessenen Verhaltensweisen wurde eine &quot;pastorale Herangehensweise&quot; bevorzugt; die &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5500&amp;amp;entry_id=252&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/242-HIRTENBRIEF-PAPST-BENEDIKT-HAT-FUER-DIE-OPFER-DAS-KIRCHENRECHT-GERETTET.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/242-HIRTENBRIEF-PAPST-BENEDIKT-HAT-FUER-DIE-OPFER-DAS-KIRCHENRECHT-GERETTET.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;kirchenrechtlichen Prozesse&lt;/a&gt; wurden von einigen als anachronistisch angesehen. Sehr oft überwog das &quot;therapeutische Modell&quot; in der Behandlung der Fälle ungebührenden Verhaltens der Kleriker. Man erwartete sich, daß der Bischof in der Lage wäre, mehr zu &quot;heilen&quot; als zu &quot;strafen&quot;. Eine all zu optimistische Einschätzung der Wohltaten der psychologischen Therapien leitete viele Entscheidungen, welche das Personal der Diözesen und der Institute geweihten Lebens betrafen, bisweilen ohne die Möglichkeit einer Rückfälligkeit angemessen zu berücksichtigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Allerdings blieben Fälle,&lt;/b&gt; die die Würde des Bußsakramentes betrafen, nach dem Konzil bei der Kongregation für die Glaubenslehre (vormals Heiliges &lt;br /&gt;
Offizium; der Name wurde im Jahr 1965 geändert), und die Instruktion &quot;Crimen sollicitationis&quot; wurde weiterhin für diese Fälle verwendet, bis zu den neuen vom &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5484&amp;amp;entry_id=252&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/239-KIRCHENRECHT-DOKUMENTE-SEXUELLER-MISSBRAUCH-KRITIK-AN-ROEMISCHER-GEHEIMHALTUNG-IST-VERFEHLT.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/239-KIRCHENRECHT-DOKUMENTE-SEXUELLER-MISSBRAUCH-KRITIK-AN-ROEMISCHER-GEHEIMHALTUNG-IST-VERFEHLT.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Motu proprio &quot;Sacramentorum sanctitatis tutela&quot;&lt;/a&gt; des Jahres 2001 fixierten Normen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Im Zeitraum nach dem II. Vatikanischen Konzil&lt;/b&gt; wurden der Kongregation für die Glaubenslehre wenige Fälle vorgelegt, die ungehörige sexuelle Verhaltensweisen des Klerus in bezug auf Minderjährige betrafen: einige dieser Fälle waren verbunden mit dem Mißbrauch des Bußsakramentes; einige andere können unter die Bitten um Dispens von den Verpflichtungen der Priesterweihe und des Zölibates eingeordnet werden (eine manchmal als &quot;Laisierung&quot; bezeichnete Praxis), die bis zum Jahr 1989 von der Kongregation für die Glaubenslehre abgehandelt worden waren (von 1989 bis 2005 ging die Kompetenz für solche Dispensen an die Kongregation für den Gottesdienst und die Sakramentenordnung über; von 2005 bis heute wurden dieselben Fälle von der Kongregation für den Klerus behandelt).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Der von Papst Johannes Paul II.&lt;/b&gt; im Jahr 1983 promulgierte Codex des kanonischen Rechtes erneuerte die einschlägige Disziplin im can. 1395 § 2: &quot;&lt;i&gt;Ein Kleriker, der sich auf andere Weise gegen das sechste Gebot des Dekalogs verfehlt hat, soll, wenn nämlich er die Straftat mit Gewalt, durch Drohungen, öffentlich oder an einem Minderjährigen unter sechzehn Jahren begangen hat, mit gerechten Strafen belegt werden, gegebenenfalls die Entlassung aus dem Klerikerstand nicht ausgenommen.&lt;/i&gt;&quot; Nach dem CIC 1983 werden die Prozesse in den Diözesen durchgeführt. Die Berufungen gegen die Gerichtsurteile können bei der Rota Romana vorgelegt werden, während die Verwaltungsrekurse gegen die Strafdekrete bei der Kongregation für den Klerus eingereicht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Im Jahr 1994 gewährte der Heilige Stuhl&lt;/b&gt; den Bischöfen der Vereinigten Staaten ein Indult: das Alter zur Definition der kirchenrechtlichen Straftat sexuellen Mißbrauchs eines Minderjährigen wurde auf 18 Jahre erhöht. Außerdem wurde die Zeit der Verjährung auf eine Periode von zehn Jahren erweitert, zu berechnen ab der Vollendung des 18. Lebensjahres des Opfers. Die Bischöfe wurden ausdrücklich angewiesen, die kirchenrechtlichen Prozesse in den Diözesen durchzuführen. Die Berufungen wurden der Rota Romana vorbehalten, und die Verwaltungsrekurse der Kongregation für den Klerus. Während dieser Zeit (1994 - 2001) erwähnte man die alte Kompetenz des Heiligen Offiziums für diese Fälle überhaupt nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Das Indult des Jahres 1994&lt;/b&gt; für die Vereinigten Staaten wurde dann im Jahre 1996 auf Irland ausgedehnt. In der Zwischenzeit wurde die Frage der speziellen Vorgehensweisen in Fällen sexuellen Mißbrauchs an der Römischen Kurie diskutiert. Schließlich entschied Papst Johannes Paul II., den von einem Kleriker verübten sexuellen Mißbrauch einer unter 18jährigen minderjährigen Person in die neue Liste der der Kongregation für die Glaubenslehre vorbehaltenen kirchenrechtlichen Straftaten einzubeziehen. Die Verjährung für diese Fälle wurde auf 10 Jahre festgelegt, von der Vollendung des 18. Lebensjahres des Opfers an. Das neue Gesetz, ein &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5484&amp;amp;entry_id=252&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/239-KIRCHENRECHT-DOKUMENTE-SEXUELLER-MISSBRAUCH-KRITIK-AN-ROEMISCHER-GEHEIMHALTUNG-IST-VERFEHLT.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/239-KIRCHENRECHT-DOKUMENTE-SEXUELLER-MISSBRAUCH-KRITIK-AN-ROEMISCHER-GEHEIMHALTUNG-IST-VERFEHLT.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Motu proprio mit dem Titel &quot;Sacramentorum sanctitatis tutela&quot;&lt;/a&gt; wurde am 30. April 2001 promulgiert. Ein von Joseph Kardinal Ratzinger und vom Erzbischof Tarcisio Bertone - Präfekt und Sekretär der Kongregation für die Glaubenslehre - unterzeichneter &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5484&amp;amp;entry_id=252&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/239-KIRCHENRECHT-DOKUMENTE-SEXUELLER-MISSBRAUCH-KRITIK-AN-ROEMISCHER-GEHEIMHALTUNG-IST-VERFEHLT.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/239-KIRCHENRECHT-DOKUMENTE-SEXUELLER-MISSBRAUCH-KRITIK-AN-ROEMISCHER-GEHEIMHALTUNG-IST-VERFEHLT.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Brief wurde am 18. Mai 2001&lt;/a&gt; an alle katholischen Bischöfe gesendet. Der Brief informierte die Bischöfe über das neue Gesetz und die neuen Vorgehensweisen, welche die Instruktion &quot;Crimen Sollicitationis&quot; ersetzten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;In diesem wurde vor allem angegeben,&lt;/b&gt; welche die der Kongregation vorbehaltenen &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5484&amp;amp;entry_id=252&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/239-KIRCHENRECHT-DOKUMENTE-SEXUELLER-MISSBRAUCH-KRITIK-AN-ROEMISCHER-GEHEIMHALTUNG-IST-VERFEHLT.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/239-KIRCHENRECHT-DOKUMENTE-SEXUELLER-MISSBRAUCH-KRITIK-AN-ROEMISCHER-GEHEIMHALTUNG-IST-VERFEHLT.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;schwerwiegenderen Straftaten&lt;/a&gt; wären, sei es gegen die Sitten, sei es bei der Zelebration der Sakramente; außerdem wurden die zu beachtenden besonderen Verfahrensnormen für die Fälle betreffend solche schwerwiegenden Straftaten angegeben, eingeschlossen die Vorschriften in bezug auf die Festlegung der kirchenrechtlichen Strafen und ihre Verhängung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Die der Kongregation für die Glaubenslehre vorbehaltenen&lt;/b&gt; schwerwiegenderen Straftaten wurden in der &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5484&amp;amp;entry_id=252&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/239-KIRCHENRECHT-DOKUMENTE-SEXUELLER-MISSBRAUCH-KRITIK-AN-ROEMISCHER-GEHEIMHALTUNG-IST-VERFEHLT.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/239-KIRCHENRECHT-DOKUMENTE-SEXUELLER-MISSBRAUCH-KRITIK-AN-ROEMISCHER-GEHEIMHALTUNG-IST-VERFEHLT.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;folgenden Weise&lt;/a&gt; aufgelistet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
im Bereich der Straftaten gegen die Heiligkeit des hochheiligen Sakramentes und Opfers der Eucharistie:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1° die Entwendung oder Zurückbehaltung der konsekrierten Spezies in sakrilegischer Absicht oder das Profanieren der konsekrierten Spezies (can. 1367 CIC und can. 1442 CCEO);&lt;br /&gt;
2° der Versuch einer Feier des Eucharistischen Opfers oder die Vortäuschung derselben (can. 1378 § 2 n. 1 CIC und cann. 1379 CIC und 1443 CCEO);&lt;br /&gt;
3° die verbotene Konzelebration des Eucharistischen Opfers gemeinsam mit Amtsträgern kirchlicher Gemeinschaften, die keine Apostolische Sukzession besitzen oder die sakramentale Würde der Priesterweihe nicht anerkennen (cann. 908 und 1365 CIC; cann. 702 und 1440 CCEO);&lt;br /&gt;
4° die in sakrilegischer Absicht durchgeführte Konsekration einer Gestalt ohne die andere bei der Eucharistiefeier oder auch beider Gestalten außerhalb der Eucharistiefeier (vgl. can. 927 CIC);&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
im Bereich der Straftaten gegen die Heiligkeit des Bußsakramentes:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1° die Lossprechung des Mitbeteiligten bei einer Sünde gegen das sechste Gebot des Dekalogs (can. 1378 § 1 CIC und can. 1457 CCEO);&lt;br /&gt;
2° die Verführung zu einer Sünde gegen das sechste Gebot des Dekalogs bei der Anhörung oder bei Gelegenheit oder unter dem Vorwand der Beichte, wenn diese darauf abzielt, mit dem Beichtvater selbst zu sündigen (can. 1387 CIC und can. 1458 CCEO);&lt;br /&gt;
3° die direkte Verletzung des Beichtgeheimnisses (can. 1388 § 1 CIC und can. 1456 CCEO);&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
schließlich im Bereich der Straftaten gegen die Sitten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1°  die von einem Kleriker mit einem Minderjährigen im Alter von weniger als 18 Jahren begangene Straftat gegen das sechste Gebot des Dekalogs (vgl. can. 1395 § 2 CIC).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Die in diesen Fällen zu beachtenden Verfahrensnormen&lt;/b&gt; wurden &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5484&amp;amp;entry_id=252&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/239-KIRCHENRECHT-DOKUMENTE-SEXUELLER-MISSBRAUCH-KRITIK-AN-ROEMISCHER-GEHEIMHALTUNG-IST-VERFEHLT.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/239-KIRCHENRECHT-DOKUMENTE-SEXUELLER-MISSBRAUCH-KRITIK-AN-ROEMISCHER-GEHEIMHALTUNG-IST-VERFEHLT.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;so aufgelistet&lt;/a&gt;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- sooft der Ordinarius oder der Hierarch wenigstens eine wahrscheinliche Kenntnis einer vorbehaltenen Straftat habe, müsse er dies der Kongregation für die Glaubenslehre mitteilen, sobald die Vorerhebung durchgeführt wurde. Die Kongregation würde (soferne sie den Fall nicht aufgrund besonderer Umstände an sich zieht) dem Ordinarius oder dem Hierarchen mitteilen, wie vorzugehen sei, unter Wahrung des Berufungsrechtes ausschließlich beim Höchsten Gericht derselben Kongregation gegen das Urteil der ersten Instanz;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- die Strafklage für Straftaten, die der Kongregation für die Glaubenslehre vorbehalten sind, erlösche durch Verjährung in einem Zeitraum von zehn Jahren. Es wurde außerdem vorgesehen, daß die Verjährung nach der Vorschrift der cann. 1362 § 2 CIC und 1152 § 3 CCEO laufe, mit der einzigen Ausnahme der von einem Kleriker mit einem Minderjährigen begangenen Straftat, wofür festgesetzt wurde, daß der Lauf der Verjährung von dem Tag, an dem der Minderjährige das Alter von 18 Jahren erreicht habe, beginne;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- an den bei den Ordinarien bzw. Hierarchen errichteten Gerichtshöfen könnten für diese Fälle gültig nur Priester die Ämter des Richters, des Kirchenanwaltes, des Notars und des Anwalts ausüben. Und sobald eine Instanz vor Gericht wie auch immer beendet sei, seien die gesamten Akten des Falles von Amts wegen möglichst bald an die Kongregation für die Glaubenslehre zu übermitteln; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Außerdem wurde festgelegt,&lt;/b&gt; daß alle Gerichte der lateinischen Kirche und der katholischen Ostkirchen verpflichtet seien, die Canones ihres jeweiligen Gesetzbuches zu den Straftaten und Strafen sowie zum Strafverfahren einzuhalten, gemeinsam mit den von der Kongregation für die Glaubenslehre übermittelten Spezialbestimmungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Neun Jahre nach der Promulgation&lt;/b&gt; des &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5484&amp;amp;entry_id=252&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/239-KIRCHENRECHT-DOKUMENTE-SEXUELLER-MISSBRAUCH-KRITIK-AN-ROEMISCHER-GEHEIMHALTUNG-IST-VERFEHLT.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/239-KIRCHENRECHT-DOKUMENTE-SEXUELLER-MISSBRAUCH-KRITIK-AN-ROEMISCHER-GEHEIMHALTUNG-IST-VERFEHLT.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Motu proprio &quot;Sacramentorum sanctitatis tutela&quot;&lt;/a&gt; hat die Kongregation für die Glaubenslehre - in der Absicht, die Anwendung des Gesetzes zu verbessern - es für notwendig erachtet, einige Veränderungen bei diesen Normen vorzunehmen, ohne den Text in seinem Ganzen zu verändern, sondern nur in einigen seiner Bestandteile.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Nach einem eingehenden und sorgfältigen Studium&lt;/b&gt; der vorgeschlagenen Veränderungen haben die Mitglieder der Kongregation für die Glaubenslehre dem Papst das Ergebnis der eigenen Beschlüsse vorgelegt, und derselbe Papst hat sie mit Entscheidung vom 21. Mai 2010 approbiert und deren Promulgation angeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Die aktuell geltende Version der Normen&lt;/b&gt; bezüglich der schwerwiegenderen Straftaten ist jene vom Heiligen Vater Benedikt XVI. am 21. Mai 2010 approbierte [&lt;i&gt;siehe sogleich unterhalb&lt;/i&gt;].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[&lt;b&gt;ENDE DER KIRCHENGESCHICHTLICHEN HINFÜHRUNG.&lt;/b&gt;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;II.&lt;/b&gt; &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5545&amp;amp;entry_id=252&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/roman_curia/congregations/cfaith/index_ge.htm&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/roman_curia/congregations/cfaith/index_ge.htm&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;b&gt;KONGREGATION FÜR DIE GLAUBENSLEHRE&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;: BRIEF AN DIE BISCHÖFE&lt;/b&gt; DER KATHOLISCHEN KIRCHE UND AN DIE ANDEREN ORDINARIEN UND HIERARCHEN, WELCHE ES ANGEHT, ÜBER DIE IM APOSTOLISCHEN SCHREIBEN &quot;&lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5484&amp;amp;entry_id=252&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/239-KIRCHENRECHT-DOKUMENTE-SEXUELLER-MISSBRAUCH-KRITIK-AN-ROEMISCHER-GEHEIMHALTUNG-IST-VERFEHLT.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/239-KIRCHENRECHT-DOKUMENTE-SEXUELLER-MISSBRAUCH-KRITIK-AN-ROEMISCHER-GEHEIMHALTUNG-IST-VERFEHLT.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;SACRAMENTORUM SANCTITATIS TUTELA&lt;/a&gt;&quot; (SCHUTZ DER HEILIGKEIT DER SAKRAMENTE) - (DAMALS) GEGEBEN ALS MOTU PROPRIO - EINGEFÜHRTEN ÄNDERUNGEN (VOM 21. MAI 2010), IN EIGENER ÜBERSETZUNG:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5484&amp;amp;entry_id=252&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/239-KIRCHENRECHT-DOKUMENTE-SEXUELLER-MISSBRAUCH-KRITIK-AN-ROEMISCHER-GEHEIMHALTUNG-IST-VERFEHLT.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/239-KIRCHENRECHT-DOKUMENTE-SEXUELLER-MISSBRAUCH-KRITIK-AN-ROEMISCHER-GEHEIMHALTUNG-IST-VERFEHLT.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Neun Jahre nach der Promulgation&lt;/a&gt; des als Motu Proprio gegebenen Apostolischen Schreibens &quot;Sacramentorum sanctitatis tutela&quot; betreffend die &lt;i&gt;Normae de gravioribus delictis&lt;/i&gt; (Normen bezüglich der schwerwiegenderen Straftaten), die der Kongregation für die Glaubenslehre vorbehalten sind, hat es dieses Dikasterium als notwendig erachtet, zu einer Reform des zitierten Gesetzestextes zu gelangen, nicht um ihn in seinem Ganzen zu verändern, sondern nur in einigen seiner Bestandteile, damit dessen konkrete Wirksamkeit verbessert werde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem vorliegenden Brief ist eine kurze Übersicht angefügt, in der die im Text der angegebenen Gesetzgebung vorgenommenen Veränderungen aufgelistet werden, um dieselben rascher erkennbar zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Aus dem Palast des Heiligen Offiziums&lt;br /&gt;
William Joseph Kardinal Levada, Präfekt&lt;br /&gt;
Luis Francisco Ladaria Ferrer, Titularerzbischof von Thibica, Sekretär&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;III. KONGREGATION FÜR DIE GLAUBENSLEHRE:&lt;/b&gt;  &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5521&amp;amp;entry_id=252&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/resources/resources_rel-modifiche_ge.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/resources/resources_rel-modifiche_ge.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;b&gt;KURZE ÜBERSICHT&lt;/b&gt;&lt;/a&gt; ÜBER DIE IN DEN NORMAE DE GRAVIORIBUS DELICTIS (NORMEN BEZÜGLICH DER SCHWERWIEGENDEREN STRAFTATEN), WELCHE DER KONGREGATION FÜR DIE GLAUBENSLEHRE VORBEHALTEN SIND, EINGEFÜHRTEN ÄNDERUNGEN, IN EIGENER ÜBERSETZUNG:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im neuen Text der &lt;i&gt;Normae de gravioribus delictis&lt;/i&gt; (Normen bezüglich der schwerwiegenderen Straftaten), so wie er im Gefolge der Entscheidung des Heiligen Vaters Benedikt XVI. vom 21. Mai 2010 verändert worden ist, sind verschiedene Verbesserungen enthalten, sowohl im Teil der substantiellen Normen als auch in dem der verfahrensrechtlichen Normen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die im Gesetzestext eingeführten Veränderungen sind die folgenden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;A) Im Gefolge der Gewährung einiger der Kongregation für die Glaubenslehre durch den Heiligen Vater Johannes Paul II. gewährten und später vom Nachfolger Benedikt XVI. per 6. Mai 2005 bestätigten Vollmachten wurden eingefügt:&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;1.&lt;/b&gt; das Recht, nach zuvor ergangenem Auftrag des Papstes, die Kardinäle, die Patriarchen, die Gesandten des Apostolischen Stuhles, die Bischöfe und andere natürliche Personen zu richten, die in den cann. 1405 § 3 CIC und 1061 CCEO genannt werden (&lt;b&gt;Normae de gravioribus delictis: art. 1 § 2&lt;/b&gt;);&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;2.&lt;/b&gt; die Verlängerung der Verjährungfrist für die strafrechtliche Verfolgung, die auf 20 Jahre erhöht wurde, immer unbeschadet des Rechtes der Kongregation für die Glaubenslehre, von der Verjährung zu derogieren (&lt;b&gt;Normae de gravioribus delictis: art. 7&lt;/b&gt;);&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;3.&lt;/b&gt; die Vollmacht, dem Personal des Gerichtshofes und den Anwälten sowie Prokuratoren die Dispens vom Erfordernis der Priesterweihe und von jener des Doktorates im Kirchenrecht zu gewähren (&lt;b&gt;Normae de gravioribus delictis: art. 15&lt;/b&gt;);&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;4.&lt;/b&gt; die Vollmacht, die Rechtsakte der untergeordneten kirchlichen Gerichte im Falle der Verletzung bloßer Verfahrensregelungen zu heilen, unbeschadet des Rechtes auf Verteidigung (&lt;b&gt;Normae de gravioribus delictis: art. 18&lt;/b&gt;);&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;5.&lt;/b&gt; die Vollmacht, vom kirchengerichtlichen Prozeßweg zu dispensieren, das heißt durch &lt;i&gt;decretum extra iudicium&lt;/i&gt; (außergerichtliches Dekret) vorzugehen: in solchem Fall entscheidet die Kongregation für die Glaubenslehre - von Amts wegen oder auf Antrag des Ordinarius bzw. des Hierarchen - nach Bewertung des jeweiligen Tatbestandes von Fall zu Fall, wann der Rückgriff auf den außergerichtlichen Weg autorisiert wird (in jedem Fall bedarf es bei der Verhängung der unbefristeten Sühnestrafen des Auftrags der Kongregation für die Glaubenslehre) (&lt;b&gt;Normae de gravioribus delictis: art. 21 § 2 n. 1&lt;/b&gt;);&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;6.&lt;/b&gt; die Vollmacht, den Fall direkt dem Heiligen Vater zur Entlassung aus dem Klerikerstand oder zur Absetzung zusammen mit der Dispens von der Zölibatsverpflichtung vorzulegen: in einer solchen Situation muß abgesehen von der äußersten Schwere des Falles die Begehung der überprüften Straftat offenkundig feststehen, immer unbeschadet des Verteidigungsrechtes des Angeklagten (&lt;b&gt;Normae de gravioribus delictis: art. 21 § 2 n. 2&lt;/b&gt;);&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;7.&lt;/b&gt; die Möglichkeit, bei Rekursen gegen Verwaltungsmaßnahmen, die von untergeordneten Instanzen derselben Kongregation erlassen oder approbiert wurden - was die Fälle der vorbehaltenen Straftaten betrifft - eine Verwaltungsbeschwerde bei der höheren Instanz der Ordentlichen Versammlung der Kongregation für die Glaubenslehre einzulegen (&lt;b&gt;Normae de gravioribus delictis: art. 27&lt;/b&gt;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;B) Außerdem wurden in den Text weitere Veränderungen eingefügt, vor allem:&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;8.&lt;/b&gt; die Straftaten gegen den Glauben, das heißt Häresie, Apostasie und Schisma, betreffend derer nach Maßgabe des Rechtes vor allem die Zuständigkeit des Ordinarius vorgesehen worden ist, in erster Instanz einen Strafprozeß oder per Dekret auf dem Verwaltungsweg vorzugehen, unbeschadet des Rechts, bei der Kongregation für die Glaubenslehre Berufung einzulegen bzw. zu rekurrieren (&lt;b&gt;Normae de gravioribus delictis: art. 1 § 1 und art. 2&lt;/b&gt;);&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;9.&lt;/b&gt; bei den Straftaten gegen die Eucharistie werden die Straftatbestände des Versuches, das Eucharistische Opfer zu feiern, gemäß can. 1378 § 2 n. 1 CIC, und das Vortäuschen dieser nach can. 1379 CIC und can. 1443 CCEO, nicht mehr vereint unter derselben Nummer behandelt, sondern diese werden getrennt betrachtet (&lt;b&gt;Normae de gravioribus delictis: art. 3 § 1 nn. 2 und 3&lt;/b&gt;);&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;10.&lt;/b&gt; des weiteren bei den Straftaten gegen die Eucharistie wurden gegenüber dem bisher geltenden Gesetzestext zwei Satzteile gestrichen, präzise &quot;&lt;i&gt;alterius materiae sine altera&lt;/i&gt;&quot; (&quot;&lt;i&gt;einer der beiden Gestalten ohne die andere&lt;/i&gt;&quot;) und &quot;&lt;i&gt;aut etiam utriusque extra eucharisticam celebrationem&lt;/i&gt;&quot; (&quot;&lt;i&gt;oder auch beider Gestalten außerhalb der Eucharistiefeier&lt;/i&gt;&quot;) und demgegenüber ersetzt mit &quot;&lt;i&gt;unius materiae vel utriusque&lt;/i&gt;&quot; (&quot;&lt;i&gt;einer oder beider Gestalten&lt;/i&gt;&quot;) und mit &quot;&lt;i&gt;aut extra eam&lt;/i&gt;&quot; (&quot;&lt;i&gt;oder außerhalb der Eucharistiefeier&lt;/i&gt;&quot;) (&lt;b&gt;Normae de gravioribus delictis: art. 3 § 2&lt;/b&gt;);&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;11.&lt;/b&gt; bei den Straftaten gegen das Bußsakrament wurden die Straftatbestände nach can. 1378 § 2 n. 2 CIC (Versuch, die sakramentale Lossprechung zu erteilen, obschon man diese nicht gültig geben kann, oder das verbotene Hören der sakramentalen Beichte) und cann. 1379 CIC und 1443 CCEO (Vortäuschen der sakramentalen Lossprechung) eingefügt (&lt;b&gt;Normae de gravioribus delictis: art. 4 § 1 nn. 2 und 3&lt;/b&gt;);&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;12.&lt;/b&gt; wurden die Tatbestände der indirekten Verletzung des Beichtgeheimnisses (&lt;b&gt;Normae de gravioribus delictis: art. 4 § 1 n. 5&lt;/b&gt;) und der in übler Absicht vorgenommenen Aufnahme oder Verbreitung der sakramentalen Beichten (gemäß Dekret der Kongregation für die Glaubenslehre vom 23. September 1988) eingefügt (&lt;b&gt;Normae de gravioribus delictis: art. 4 § 2&lt;/b&gt;);&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;13.&lt;/b&gt; wurde der Straftatbestand der versuchten heiligen Weihe einer Frau eingeführt, gemäß dem, was im &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5547&amp;amp;entry_id=252&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/roman_curia/congregations/cfaith/documents/rc_con_cfaith_doc_20071219_attentata-ord-donna_ge.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/roman_curia/congregations/cfaith/documents/rc_con_cfaith_doc_20071219_attentata-ord-donna_ge.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Dekret der Kongregation für die Glaubenslehre vom 19. Dezember 2007&lt;/a&gt; festgelegt ist (&lt;b&gt;Normae de gravioribus delictis: art. 5&lt;/b&gt;);&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;b&gt;14.&lt;/b&gt; bei den Straftaten gegen die Sitten hat man dem Minderjährigen die volljährige Person gleichgestellt, deren Vernunftgebrauch habituell eingeschränkt ist, wobei das Ganze unter ausdrücklicher Einschränkung auf die erwähnte Gesetzesnummer gilt (&lt;b&gt;Normae de gravioribus delictis: art. 6 § 1 n. 1&lt;/b&gt;);&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;15.&lt;/b&gt; wurde außerdem der Tatbestand hinzugefügt, der den Erwerb, die Aufbewahrung und die Verbreitung pornographischer Bilder von Minderjährigen unter vierzehn Jahren in jedweder Form und mit jedwedem Mittel durch einen Kleriker in übler Absicht beinhaltet (&lt;b&gt;Normae de gravioribus delictis: art. 6 § 1 n. 2&lt;/b&gt;);&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;16.&lt;/b&gt; hat man geklärt, daß die prozeßvorbereitenden Maßnahmen von der Kongregation für die Glaubenslehre durchgeführt werden können, und nicht bereits: müssen (&lt;b&gt;Normae de gravioribus delictis: art. 17&lt;/b&gt;);&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;17.&lt;/b&gt; hat man die Möglichkeit eingeführt, auch schon während der Phase der Voruntersuchung die Vorsichtsmaßnahmen nach can. 1722 CIC und nach can. 1473 CCEO anzuwenden (&lt;b&gt;Normae de gravioribus delictis: art. 19&lt;/b&gt;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Aus dem Palast des Heiligen Offiziums&lt;br /&gt;
William Joseph Kardinal Levada, Präfekt&lt;br /&gt;
Luis Francisco Ladaria Ferrer, Titularerzbischof von Thibica, Sekretär&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;IV. DOKUMENT &quot;NORMAE DE GRAVIORIBUS DELICTIS&lt;/b&gt; CONGREGATIONI PRO DOCTRINA FIDEI RESERVATIS&quot;, ALSO DIE NUNMEHR GELTENDEN KONKRETEN NORMEN BEZÜGLICH DER SCHWERWIEGENDEREN STRAFTATEN, DIE DER KONGREGATION FÜR DIE GLAUBENSLEHRE VORBEHALTEN SIND (WAREN ERSTMALS AM &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5484&amp;amp;entry_id=252&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/239-KIRCHENRECHT-DOKUMENTE-SEXUELLER-MISSBRAUCH-KRITIK-AN-ROEMISCHER-GEHEIMHALTUNG-IST-VERFEHLT.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/239-KIRCHENRECHT-DOKUMENTE-SEXUELLER-MISSBRAUCH-KRITIK-AN-ROEMISCHER-GEHEIMHALTUNG-IST-VERFEHLT.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=_blank&quot;&gt;30. APRIL 2001&lt;/a&gt; ERLASSEN WORDEN - HIER ALSO DAS UMFASSENDE UND ERSTMALS VOM VATIKAN SELBST OFFIZIELL PUBLIZIERTE UND ÜBERSETZTE DOKUMENT ALS UPDATE VOM 21. MAI 2010) - der amtliche lateinische Text folgt jeweils in kleiner Schrift nach der vatikanischen Internet-Deutschübersetzung: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Erster Teil&lt;/b&gt; / Pars Prima &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Substantielle Normen&lt;/b&gt; / NORMAE SUBSTANTIALES &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Art. 1&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
§ 1. Die Kongregation für die Glaubenslehre behandelt gemäß Art. 52 der Apostolischen Konstitution &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5548&amp;amp;entry_id=252&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/holy_father/john_paul_ii/apost_constitutions/documents/hf_jp-ii_apc_19880628_pastor-bonus-index_ge.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/holy_father/john_paul_ii/apost_constitutions/documents/hf_jp-ii_apc_19880628_pastor-bonus-index_ge.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Pastor Bonus&lt;/a&gt;[1] Straftaten gegen den Glauben und schwerwiegendere Straftaten gegen die Sitten und solche, die bei der Feier der Sakramente begangen werden, um gegebenenfalls nach Maßgabe des allgemeinen oder des besonderen Rechts kanonische Strafen festzustellen oder zu verhängen, unbeschadet der Zuständigkeit der Apostolischen Pönitentiarie[2] und der Geltung der &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5549&amp;amp;entry_id=252&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/roman_curia/congregations/cfaith/documents/rc_con_cfaith_doc_19970629_ratio-agendi_ge.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/roman_curia/congregations/cfaith/documents/rc_con_cfaith_doc_19970629_ratio-agendi_ge.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Ordnung für die Lehrüberprüfung&lt;/a&gt;.[3]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;small&gt;§ 1. Congregatio pro Doctrina Fidei, ad normam art. 52 Constitutionis Apostolicae Pastor bonus[1], cognoscit delicta contra fidem et delicta graviora, tum contra mores tum in sacramentorum celebratione commissa atque, ubi opus fuerit, ad canonicas sanctiones declarandas aut irrogandas ad normam iuris, sive communis sive proprii, procedit, salva competentia Paenitentiariae Apostolicae[2] et firma manente Agendi ratione in doctrinarum examine.[3]&lt;/small&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
§ 2. Bei den in § 1 genannten Straftaten hat die Kongregation für die Glaubenslehre das Recht, im Auftrag des Papstes die Kardinäle, die Patriarchen, die Gesandten des Apostolischen Stuhls, die Bischöfe und andere natürliche Personen zu richten, die in can. 1405 § 3 des Codex des kanonischen Rechts[4] und in can. 1061 des Codex der Canones der orientalischen Kirchen[5] genannt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;small&gt;§ 2. In delictis de quibus in § 1 Congregationi pro Doctrina Fidei ius est, de mandato Romani Pontificis, iudicandi Patres Cardinales, Patriarchas, Legatos Sedis Apostolicae, Episcopos, necnon alias personas physicas de quibus in can. 1405 § 3 Codicis Iuris Canonici[4] et in can. 1061 Codicis Canonum Ecclesiarum Orientalium[5].&lt;/small&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
§ 3. Die Kongregation für die Glaubenslehre behandelt die ihr nach § 1 vorbehaltenen Straftaten gemäß den folgenden Artikeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;small&gt;§ 3. Delicta reservata de quibus in § 1 Congregatio pro Doctrina Fidei cognoscit ad normam articulorum qui sequuntur.&lt;/small&gt;   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Art. 2&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
§ 1. Die in Art. 1 genannten Straftaten gegen den Glauben sind Häresie, Apostasie und Schisma gemäß cann. 751[6] und 1364[7] des Codex des kanonischen Rechts und cann. 1436 § 1[8] und 1437[9] des Codex der Canones der orientalischen Kirchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;small&gt;§ 1. Delicta contra fidem, de quibus in art. 1, sunt haeresis, apostasia atque schisma, ad normam cann. 751[6] et 1364[7] Codicis Iuris Canonici et  cann. 1436 § 1[8] et 1437[9] Codicis Canonum Ecclesiarum Orientalium.&lt;/small&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
§ 2. In den Fällen, die in § 1 erwähnt sind, steht es dem Ordinarius bzw. dem Hierarchen zu, nach Maßgabe des Rechts die als Tatstrafe eingetretene Exkommunikation gegebenenfalls aufzuheben oder einen Strafprozeß in erster Instanz oder per Dekret auf dem Verwaltungsweg durchzuführen, unbeschadet des Rechts, an die Kongregation für die Glaubenslehre zu appellieren bzw. zu rekurrieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;small&gt;§ 2. In casibus de quibus in § 1 Ordinarii vel Hierarchae est, ad normam iuris, excommunicationem latae sententiae, si casus ferat, remittere, processum sive iudicialem in prima instantia sive per decretum extra iudicium agere, salvo iure appellandi seu recurrendi ad Congregationem pro Doctrina Fidei.&lt;/small&gt;   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Art. 3&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
§ 1. Die der Kongregation für die Glaubenslehre vorbehaltenen schwerwiegenderen Straftaten gegen die Heiligkeit des eucharistischen Opfers und Sakraments sind:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;small&gt;§ 1. Delicta graviora contra sanctitatem augustissimi Eucharistiae Sacrificii et sacramenti, Congregationi pro Doctrina Fidei cognoscendo reservata, sunt:&lt;/small&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1° Das Entwenden oder Zurückbehalten in sakrilegischer Absicht oder das Wegwerfen der konsekrierten Gestalten[10] nach can. 1367 des Codex des kanonischen Rechts[11] und can. 1442 des Codex der Kanones der orientalischen Kirchen[12].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;small&gt;1° abductio vel retentio in sacrilegum finem, aut abiectio consecratarum specierum[10], de quibus in can. 1367 Codicis Iuris Canonici[11] et in can. 1442 Codicis Canonum Ecclesiarum Orientalium[12];&lt;/small&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2° Der Versuch, das Eucharistische Opfer zu feiern gemäß can. 1378 § 2 n. 1 des Codex des kanonischen Rechts[13].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;small&gt;2° attentatio liturgicae eucharistici Sacrificii actionis, de qua in can. 1378 § 2 n. 1 Codicis Iuris Canonici[13];&lt;/small&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3° Das Vortäuschen der Feier des Eucharistischen Opfers nach can. 1379 des Codex des kanonischen Rechts[14] und can. 1443 des Codex der Canones der orientalischen Kirchen[15].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;small&gt;3° simulatio liturgicae eucharistici Sacrificii actionis, de qua in can. 1379 Codicis Iuris Canonici[14] et in can. 1443 Codicis Canonum Ecclesiarum Orientalium[15];&lt;/small&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4° Die in can. 908 des Codex des kanonischen Rechts[16] und can. 702 des Codex der Canones der orientalischen Kirchen[17] verbotene Konzelebration, von der in can. 1365 des Codex des kanonischen Rechts[18] und can. 1440 des Codex der Canones der orientalischen Kirchen[19] die Rede ist, zusammen mit Amtsträgern von kirchlichen Gemeinschaften, welche die apostolische Sukzession nicht besitzen und die sakramentale Würde der Priesterweihe nicht kennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;small&gt;4° vetita in can. 908 Codicis Iuris Canonici[16] et in can. 702 Codicis Canonum Ecclesiarum Orientalium[17] eucharistici Sacrificii concelebratio, de qua in can. 1365 Codicis Iuris Canonici[18] et in can. 1440 Codicis Canonum Ecclesiarum Orientalium[19], una cum ministris communitatum ecclesialium, qui successionem apostolicam non habent nec agnoscunt ordinationis sacerdotalis sacramentalem dignitatem.&lt;/small&gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
§ 2. Der Kongregation für die Glaubenslehre ist auch die Straftat vorbehalten, die in der in sakrilegischer Absicht erfolgten Konsekration einer oder beider Gestalten innerhalb oder außerhalb der Eucharistiefeier besteht[20]. Wer diese Straftat begeht, soll je nach Schwere des Verbrechens bestraft werden, die Entlassung oder Absetzung nicht ausgeschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;small&gt;§ 2. Congregationi  pro Doctrina  Fidei reservatur quoque delictum quod consistit in consecratione in sacrilegum finem unius materiae vel utriusque in eucharistica celebratione, aut extra eam[20]. Qui hoc delictum patraverit, pro gravitate criminis puniatur, non exclusa dimissione vel depositione.&lt;/small&gt;   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Art. 4&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
§ 1. Die der Kongregation für die Glaubenslehre vorbehaltenen schwerwiegenderen Straftaten gegen die Heiligkeit des Bußsakraments sind:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;small&gt;§ 1. Delicta graviora contra sanctitatem sacramenti Paenitentiae, Congregationi pro Doctrina Fidei cognoscendo reservata, sunt:&lt;/small&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1° Die Lossprechung des Mitschuldigen an einer Sünde gegen das sechste Gebot nach can. 1378 § 1 des Codex des kanonischen Rechts[21] und can. 1457 des Codex der Canones der orientalischen Kirchen[22].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;small&gt;1° absolutio complicis in peccato contra sextum Decalogi praeceptum, de qua in can. 1378 § 1 Codicis Iuris Canonici[21] et in can. 1457 Codicis Canonum Ecclesiarum Orientalium[22];&lt;/small&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2° Der Versuch der sakramentalen Lossprechung oder das verbotene Hören der Beichte nach can. 1378 § 2, n. 2 des Codex des kanonischen Rechts[23].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;small&gt;2° attentatio sacramentalis absolutionis vel vetita confessionis auditio de quibus in can. 1378 § 2 n. 2 Codicis Iuris Canonici[23];&lt;/small&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3° Das Vortäuschen der sakramentalen Lossprechung nach can. 1379 des Codex des kanonischen Rechts[24] und can. 1443 des Codex der Canones der orientalischen Kirchen[25].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;small&gt;3° simulatio sacramentalis absolutionis de qua in can. 1379 Codicis Iuris Canonici[24] et in can. 1443 Codicis Canonum Ecclesiarum Orientalium[25];&lt;/small&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4° Die Verführung zu einer Sünde gegen das sechste Gebot des Dekalogs bei der Spendung oder bei Gelegenheit oder unter dem Vorwand der Beichte nach can. 1387 des Codex des kanonischen Rechts[26] und can. 1458 des Codex der Canones der orientalischen Kirchen[27].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;small&gt;4° sollicitatio in actu vel occasione vel praetextu confessionis ad peccatum contra sextum Decalogi praeceptum, de qua in can. 1387 Codicis Iuris Canonici[26] et in can. 1458 Codicis Canonum Ecclesiarum Orientalium[27], si ad peccandum cum ipso confessario dirigitur;&lt;/small&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5° Die direkte oder indirekte Verletzung des Beichtgeheimnisses nach can. 1388 § 1 des Codex des kanonischen Rechts[28] und can. 1456 § 1 des Codex der Canones der orientalischen Kirchen[29].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;small&gt;5° violatio directa et indirecta sigilli sacramentalis, de qua in can. 1388 § 1 Codicis Iuris  Canonici[28] et in can. 1456 § 1 Codicis Canonum Ecclesiarum Orientalium [29];&lt;/small&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
§ 2. Unbeschadet der Vorschrift von § 1 n. 5 ist der Kongregation für die Glaubenslehre auch die schwerwiegendere Straftat vorbehalten, die darin besteht, die vom Beichtvater oder vom Pönitenten in einer echten oder vorgetäuschten sakramentalen Beichte gesagten Dinge mit irgendeinem technischen Hilfsmittel aufzunehmen oder in übler Absicht durch die sozialen Kommunikationsmittel zu verbreiten. Wer diese Straftat begeht, soll je nach Schwere des Verbrechens bestraft werden, im Fall eines Klerikers die Entlassung oder Absetzung nicht ausgeschlossen[30].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;small&gt;§ 2. Firmo praescripto § 1 n. 5, Congregationi  pro Doctrina  Fidei  reservatur quoque delictum gravius quod consistit in captione quovis technico instrumento facta aut in evulgatione communicationis socialis mediis malitiose peracta rerum quae in sacramentali confessione, vera vel ficta, a confessario vel a paenitente dicuntur. Qui hoc delictum patraverit, pro gravitate criminis puniatur, non exclusa, si clericus est, dimissione vel depositione[30].&lt;/small&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Art. 5&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kongregation für die Glaubenslehre ist auch die schwerwiegendere Straftat der versuchten Weihe einer Frau vorbehalten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;small&gt;Congregationi pro Doctrina Fidei reservatur quoque delictum gravius attentatae sacrae ordinationis mulieris:&lt;/small&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1° Unbeschadet der Vorschrift von can. 1378 des Codex des kanonischen Rechts zieht sich jeder, der einer Frau die heilige Weihe zu spenden, wie auch die Frau, welche die heilige Weihe zu empfangen versucht, die dem Apostolischen Stuhl vorbehaltene Exkommunikation als Tatstrafe zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;small&gt;1° firmo praescripto can. 1378 Codicis Iuris Canonici, tum qui sacrum ordinem conferre attentaverit tum mulier quae sacrum ordinem recipere attentaverit in excommunicationem latae sententiae Sedi Apostolicae reservatam incurrit;&lt;/small&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2° Ist aber derjenige, der einer Frau die heilige Weihe zu spenden, oder die Frau, welche die heilige Weihe zu empfangen versucht, ein dem Codex der Canones der orientalischen Kirchen unterstehender Christgläubiger, dann ist diese Person, unbeschadet der Vorschrift von can. 1443 dieses Codex, mit der großen Exkommunikation zu bestrafen, deren Aufhebung ebenfalls dem Heiligen Stuhl vorbehalten ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;small&gt;2° si vero qui mulieri sacrum ordinem conferre vel mulier quae sacrum ordinem recipere attentaverit, christifidelis fuerit Codici Canonum Ecclesiarum Orientalium subiectus, firmo praescripto can. 1443 eiusdem Codicis, excommunicatione maiore puniatur, cuius remissio etiam reservatur Sedi Apostolicae;&lt;/small&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3° Wenn der Schuldige ein Kleriker ist, kann er mit der Entlassung oder Absetzung bestraft werden[31].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;small&gt;3° si vero reus sit clericus dimissione vel depositione puniri poterit[31].&lt;/small&gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Art. 6&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
§ 1. Die der Kongregation für die Glaubenslehre vorbehaltenen schwerwiegenderen Vergehen gegen die Sitten sind:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;small&gt;§ 1. Delicta graviora contra mores, Congregationi pro Doctrina Fidei cognoscendo reservata, sunt:&lt;/small&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1° Die von einem Kleriker begangene Straftat gegen das sechste Gebot mit einem Minderjährigen unter achtzehn Jahren; bezüglich dieser Straftat wird dem Minderjährigen eine Person gleichgestellt, deren Vernunftgebrauch habituell eingeschränkt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;small&gt;1° delictum contra sextum Decalogi praeceptum cum minore infra aetatem duodeviginti annorum a clerico commissum; in hoc numero minori aequiparatur persona quae imperfecto rationis usu habitu pollet;&lt;/small&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2° Der Erwerb, die Aufbewahrung und die Verbreitung pornographischer Bilder von Minderjährigen unter vierzehn Jahren in jedweder Form und mit jedwedem Mittel durch einen Kleriker in übler Absicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;small&gt;2° comparatio vel detentio vel divulgatio imaginum pornographicarum minorum infra aetatem quattuordecim annorum quovis modo et quolibet instrumento a clerico turpe patrata.&lt;/small&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
§ 2. Ein Kleriker, der die Straftaten nach § 1 begangen hat, soll je nach Schwere des Verbrechens bestraft werden, die Entlassung oder Absetzung nicht ausgeschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;small&gt;§ 2. Clericus qui delicta de quibus in § 1 patraverit, pro gravitate criminis puniatur, non exclusa dimissione vel depositione.&lt;/small&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Art. 7&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
§ 1. Unbeschadet des Rechts der Kongregation für die Glaubenslehre, von der Verjährung in einzelnen Fällen zu derogieren, unterliegt die strafrechtliche Verfolgung der Straftaten, die der Kongregation für die Glaubenslehre vorbehalten sind, einer Verjährungsfrist von zwanzig Jahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;small&gt;§ 1. Salvo iure Congregationis pro Doctrina Fidei a praescriptione derogandi pro singulis casibus, actio  criminalis de delictis Congregationi pro Doctrina Fidei reservatis praescriptione exstinguitur spatio viginti annorum.&lt;/small&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
§ 2. Die Verjährung läuft nach can. 1362 § 2 des Codex des kanonischen Rechts[32] und can. 1152 § 3 des Codex der Canones der orientalischen Kirchen[33]. Bei der Straftat nach Art. 6 § 1 n. 1 dagegen beginnt die Verjährung mit dem Tag zu laufen, an dem der Minderjährige das achtzehnte Lebensjahr vollendet hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;small&gt;2. Praescriptio decurrit ad normam can. 1362 § 2 Codicis Iuris Canonici[32] et can. 1152 § 3 Codicis Canonum Ecclesiarum Orientalium[33]. In delicto autem, de quo in art. 6 § 1 n. 1, praescriptio decurrere incipit a die quo minor duodevicesimum aetatis annum explevit.&lt;/small&gt;   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Zweiter Teil&lt;/b&gt; / Pars Altera&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Verfahrensrechtliche Normen&lt;/b&gt; / NORMAE PROCESSUALES&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Titel I / Titulus I&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammensetzung und Zuständigkeit des Gerichts / De Tribunalis constitutione et competentia&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Art. 8&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
§ 1. Die Kongregation für die Glaubenslehre ist das Oberste Apostolische Gericht für die lateinische Kirche sowie für die katholischen Ostkirchen zur Behandlung der in den vorausgehenden Artikeln dargelegten Straftaten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;small&gt;§ 1. Congregatio pro Doctrina Fidei est Supremum Tribunal Apostolicum pro Ecclesia Latina necnon pro Ecclesiis Orientalibus Catholicis ad cognoscenda delicta articulis praecedentibus definita.&lt;/small&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
§ 2. Dieses Oberste Gericht behandelt auch die anderen Straftaten, die dem Angeklagten vom Kirchenanwalt vorgeworfen werden, sofern dabei eine Verbindung in der Person oder über Komplizenschaft vorliegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;small&gt;§ 2. Hoc Supremum Tribunal cognoscit etiam alia delicta, de quibus reus a Promotore Iustitiae accusatur ratione conexionis personae et complicitatis.&lt;/small&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
§ 3. Die Urteile dieses Obersten Gerichts, die innerhalb der Grenzen der eigenen Zuständigkeit getroffen werden, unterliegen nicht der Approbation durch den Papst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;small&gt;§ 3. Sententiae huius Supremi Tribunalis, latae intra limites propriae competentiae, Summi Pontificis approbationi non subiciuntur.&lt;/small&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Art. 9&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
§ 1. Die Richter dieses Obersten Gerichts sind von Rechts wegen die Mitglieder der Kongregation für die Glaubenslehre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;small&gt;§ 1. Iudices huius Supremi Tribunalis sunt ipso iure Patres Congregationis pro Doctrina Fidei.&lt;/small&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
§ 2. Der Versammlung der Mitglieder steht als Erster unter Gleichen der Präfekt der Kongregation vor. Bei Abwesenheit oder Verhinderung des Präfekten übt der Sekretär der Kongregation dieses Amt aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;small&gt;§ 2. Patrum collegio, primus inter pares, praeest Congregationis Praefectus et, munere Praefecti vacante aut ipso Praefecto impedito, eius munera explet Congregationis Secretarius.&lt;/small&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
§ 3. Der Präfekt der Kongregation hat das Recht, auch andere Richter auf Dauer oder für den Einzelfall zu ernennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;small&gt;§ 3. Praefecti Congregationis est nominare etiam alios iudices stabiles vel deputatos.&lt;/small&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Art. 10&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ernannten Richter müssen Priester reifen Alters sein, ein Doktorat in Kirchenrecht besitzen und sich durch gute Sitten, vor allem durch Klugheit und juristische Erfahrung, auszeichnen; sie dürfen zugleich ein Amt als Richter oder Berater in einem anderen Dikasterium der Römischen Kurie ausüben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;small&gt;Iudices nominati sacerdotes sint oportet, maturae aetatis, laurea doctorali in iure canonico praediti, bonis moribus, prudentia et iuris peritia praeclari, licet munus iudiciale vel consultivum apud aliud Dicasterium Romanae Curiae simul exerceant.&lt;/small&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Art. 11&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Erhebung und Vertretung der Anklage wird ein Kirchenanwalt eingesetzt, der Priester sein, ein Doktorat in Kirchenrecht besitzen und sich durch gute Sitten, vor allem durch Klugheit und juristische Erfahrung, auszeichnen muß; er übt sein Amt in allen Stufen des Prozesses aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;small&gt;Ad accusationem exhibendam et sustinendam Promotor Iustitiae constituitur, qui sit sacerdos, laurea doctorali in iure canonico praeditus, bonis moribus, prudentia et iuris peritia praeclarus, qui officium suum in omnibus iudicii gradibus expleat.&lt;/small&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Art. 12&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Aufgaben des Notars und des Kanzlers werden Priester bestellt, seien es Mitarbeiter der Glaubenskongregation oder Externe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;small&gt;Ad munera Notarii et Cancellarii, deputantur sacerdotes, sive huius Congregationis Officiales sive externi.&lt;/small&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Art. 13&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Anwalt und Prokurator fungiert ein Priester, der ein Doktorat in Kirchenrecht besitzt und vom Vorsitzenden des Richterkollegiums approbiert wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;small&gt;Advocati et Procuratoris munere fungitur sacerdos, laurea doctorali in iure canonico praeditus, qui a Praeside collegii adprobatur.&lt;/small&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Art. 14&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch bei den anderen Gerichten können für die in diesen Normen behandelten Fälle nur Priester die Ämter des Richters, Kirchenanwalts, Notars und Anwalts gültig ausüben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;small&gt;In aliis Tribunalibus vero, pro causis de quibus in his normis, munera Iudicis, Promotoris Iustitiae, Notarii atque Patroni tantummodo sacerdotes valide explere possunt.&lt;/small&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Art. 15&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unbeschadet der Vorschrift von can. 1421 des Codex des kanonischen Rechts[34] und can. 1087 des Codex der Canones der orientalischen Kirchen[35], steht es der Kongregation für die Glaubenslehre frei, von den Anforderungen der Priesterweihe und des Doktorats in Kirchenrecht zu dispensieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;small&gt;Firmo praescripto can. 1421 Codicis Iuris Canonici[34] et can. 1087 Codicis Canonum Ecclesiarum Orientalium[35], Congregationi pro Doctrina Fidei licet dispensationes concedere e requisitis sacerdotii necnon laureae doctoralis in iure canonico.&lt;/small&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Art. 16&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wann immer der Ordinarius oder Hierarch eine mindestens wahrscheinliche Nachricht über eine schwerwiegendere Straftat erhält, muß er nach Durchführung einer Voruntersuchung die Kongregation für die Glaubenslehre darüber informieren. Wenn die Kongregation den Fall nicht aufgrund besonderer Umstände an sich zieht, beauftragt sie den Ordinarius oder den Hierarchen, weiter vorzugehen, unbeschadet des Rechts, gegebenenfalls gegen ein Urteil erster Instanz an das Oberste Gericht der Kongregation zu appellieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;small&gt;Quoties Ordinarius vel Hierarcha notitiam saltem verisimilem habeat de delicto graviore, investigatione praevia peracta, eam significet Congregationi pro Doctrina Fidei quae, nisi ob peculiaria rerum adiuncta causam sibi advocet, Ordinarium vel Hierarcham ad ulteriora procedere iubet, firmo tamen, si casus ferat, iure appellandi contra sententiam primi gradus tantummodo ad Supremum Tribunal eiusdem Congregationis.&lt;/small&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Art. 17&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn ein Fall direkt der Kongregation vorgelegt wird und noch keine Voruntersuchung stattgefunden hat, können die prozeßvorbereitenden Maßnahmen, die nach allgemeinem Recht dem Ordinarius oder dem Hierarchen zukommen, von der Kongregation selbst durchgeführt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;small&gt;Si casus ad Congregationem directe deferatur, investigatione praevia haud peracta, munera processui praeliminaria, quae iure communi ad Ordinarium vel Hierarcham spectant, ab ipsa Congregatione adimpleri possunt.&lt;/small&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Art. 18&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kongregation für die Glaubenslehre kann in den Verfahren, die ihr rechtmäßig zugeleitet worden sind, unbeschadet des Rechts auf Verteidigung Rechtsakte heilen, wenn von den untergeordneten Gerichten, die gemäß Art. 16 im Auftrag der Kongregation handeln, bloße Verfahrensregelungen verletzt worden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;small&gt;Congregatio pro Doctrina Fidei, in causis ad eam legitime deductis, actus sanare potest, salvo iure defensionis, si leges mere processuales violatae fuerint a Tribunalibus inferioribus ex mandato eiusdem Congregationis vel iuxta art. 16 agentibus.&lt;/small&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Art. 19&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unbeschadet des Rechts des Ordinarius oder des Hierarchen, &lt;b&gt;mit Beginn der Voruntersuchung&lt;/b&gt; Maßnahmen nach can. 1722 des Codex des kanonischen Rechts[36] und can. 1473 des Codex der Canones der orientalischen Kirchen[37] zu ergreifen, besitzt dieselbe Vollmacht auch der turnusgemäße Vorsitzende des Gerichts auf Antrag des Kirchenanwalts unter den Bedingungen, die in den genannten Kanones festgeschrieben sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;small&gt;Firmo iure Ordinarii vel Hierarchae, &lt;b&gt;ab investigatione praevia inchoata&lt;/b&gt;, imponendi quae in can. 1722 Codicis Iuris Canonici[36] vel in can. 1473 Codicis Canonum Ecclesiarum Orientalium[37] statuuntur, etiam Praeses Tribunalis pro Turno, ad instantiam Promotoris Iustitiae, eandem habet potestatem sub iisdem condicionibus in ipsis canonibus determinatis.&lt;/small&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Art. 20&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Oberste Gericht der Kongregation für die Glaubenslehre behandelt in zweiter Instanz:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;small&gt;Supremum Tribunal Congregationis pro Doctrina Fidei iudicat in secunda instantia:&lt;/small&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1° Die Verfahren, die von den untergeordneten Gerichten in erster Instanz behandelt worden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;small&gt; 1° causas a Tribunalibus inferioribus in prima instantia iudicatas;&lt;/small&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2° Die Verfahren, die vom Obersten Apostolischen Gericht selbst in erster Instanz behandelt worden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;small&gt;2° causas ab eodem Supremo Tribunali Apostolico in prima instantia definitas&lt;/small&gt;   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Titel II / Titulus II&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Prozeßordnung / De ordine iudiciario&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Art. 21&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
§ 1. Die der Kongregation für die Glaubenslehre vorbehaltenen schwerwiegenderen Straftaten müssen in einem kanonischen Strafprozeß untersucht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;small&gt;§ 1. Delicta graviora Congregationi pro Doctrina Fidei reservata, in processu iudiciali persequenda sunt.&lt;/small&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
§ 2. Es steht der Kongregation für die Glaubenslehre jedoch frei:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;small&gt;§ 2. Attamen Congregationi pro Doctrina Fidei licet:&lt;/small&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1° In einzelnen Fällen von Amts wegen oder auf Antrag des Ordinarius oder des Hierarchen zu entscheiden, gemäß can. 1720 des Codex des kanonischen Rechts[38] und can. 1486 des Codex der Canones der orientalischen Kirchen[39] auf dem Weg eines außergerichtlichen Dekrets vorzugehen; unbefristete Sühnestrafen können jedoch nur im Auftrag der Kongregation für die Glaubenslehre verhängt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;small&gt;1° in singulis casibus, ex officio seu ex instantia  Ordinarii  vel  Hierarchae, decernere ut per decretum extra iudicium de quo in can. 1720 Codicis Iuris Canonici[38] et in can. 1486 Codicis Canonum Ecclesiarum Orientalium[39] procedatur; ea tamen mente ut poenae expiatoriae perpetuae solummodo de mandato Congregationis pro Doctrina Fidei irrogentur;&lt;/small&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2° Sehr schwerwiegende Fälle, bei denen die begangene Straftat offenkundig ist und dem Angeklagten die Möglichkeit zur Verteidigung gegeben worden war, direkt dem Papst zur Entscheidung über die Entlassung aus dem Klerikerstand oder über die Absetzung zusammen mit der Dispens von der Zölibatsverpflichtung vorzulegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;small&gt;2° casus gravissimos, ubi, data reo facultate sese defendendi, de delicto patrato manifeste constat, directe ad decisionem Summi Pontificis quoad dimissionem e statu clericali vel depositionem una cum dispensatione a lege caelibatus deferre.&lt;/small&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Art. 22&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Behandlung einer Sache hat der Präfekt ein Richtergremium von drei oder fünf Richtern zu bestellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;small&gt;Praefectus Turnum trium vel quinque iudicum ad causam cognoscendam constituat.&lt;/small&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Art. 23&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn der Kirchenanwalt in einem Berufungsverfahren eine signifikant veränderte Anklage vorlegt, kann das Oberste Gericht als erste Instanz diese zulassen und darüber urteilen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;small&gt;Si in gradu appellationis Promotor Iustitiae accusationem specifice diversam afferat, hoc Supremum Tribunal potest, tamquam in prima instantia, illam admittere et de ea iudicare.&lt;/small&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Art. 24&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
§ 1. In den Verfahren über Straftaten nach Art. 4 § 1 kann das Gericht den Namen des Anklägers weder dem Angeklagten noch seinem Anwalt mitteilen, es sei denn, der Ankläger hat ausdrücklich zugestimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;small&gt;§ 1. In causis ob delicta, de quibus in art. 4 § 1, Tribunal nomen denuntiantis sive accusato sive etiam eius Patrono significare non potest, nisi denuntians expresse consenserit.&lt;/small&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
§ 2. Das Gericht muß dabei mit besonderer Aufmerksamkeit die Glaubwürdigkeit des Anklägers beurteilen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;small&gt;§ 2. Idem Tribunal perpendere debet peculiare momentum circa denuntiantis credibilitatem.&lt;/small&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
§ 3. Immer ist jedoch darauf zu achten, daß jedwede Gefahr einer Verletzung des Beichtgeheimnisses absolut vermieden wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;small&gt;§ 3. Animadvertendum  tamen  est  ut quodvis periculum violandi sigillum sacramentale omnino vitetur.&lt;/small&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Art. 25&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn ein Zwischenverfahren auftritt, hat das Richterkollegium die Sache sehr rasch per Dekret zu entscheiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;small&gt;Si quaestio incidens exoriatur, Collegium per decretum rem expeditissime definiat.&lt;/small&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Art. 26&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
§ 1. Unbeschadet des Rechts, an das Oberste Gericht zu appellieren, müssen die gesamten Akten des Verfahrens, wenn die Sache bei einem anderen Gericht wie auch immer entschieden worden ist, von Amts wegen umgehend an die Kongregation für die Glaubenslehre übersandt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;small&gt;§ 1. Salvo iure ad hoc Supremum Tribunal appellandi, instantia apud aliud Tribunal quovis modo finita, omnia acta causae ad Congregationem pro Doctrina Fidei ex officio quam primum transmittantur.&lt;/small&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
§ 2. Die Frist, innerhalb derer der Kirchenanwalt der Kongregation das Urteil anfechten kann, beginnt mit dem Tag zu laufen, an dem das Urteil erster Instanz dem Kirchenanwalt mitgeteilt worden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;small&gt;§ 2. Promotoris Iustitiae Congregationis ius sententiam impugnandi decurrit a die qua sententia primae instantiae ipsi Promotori nota facta sit.&lt;/small&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Art. 27&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Gegen Verwaltungsakte für Einzelfälle, welche die Kongregation für die Glaubenslehre in den Verfahren über ihr vorbehaltene Straftaten erlassen oder approbiert hat, kann innerhalb der ausschließlichen Nutzfrist von sechzig Tagen eine Verwaltungsbeschwerde an die Ordentliche Versammlung des Dikasteriums (Feria IV) eingelegt werden, die über deren Begründung und Rechtmäßigkeit entscheidet. Es besteht keine Möglichkeit eines weiteren Rekurses gemäß Art. 123 der Apostolischen Konstitution Pastor Bonus[40].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;small&gt;Adversus actus administrativos singulares in casibus de delictis reservatis, a Congregatione pro Doctrina Fidei latos vel probatos, habetur recursus, intra terminum peremptorium sexaginta dierum utilium interpositus, ad Congregationem Ordinariam eiusdem Dicasterii seu Feriam IV quae videt de merito ac de legitimitate, remoto quovis ulteriore recursu de quo in art. 123 Constitutionis Apostolicae Pastor bonus[40].&lt;/small&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Art. 28&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Entscheidung ist rechtskräftig:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;small&gt;Res iudicata habetur:&lt;/small&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1° Wenn ein Urteil in zweiter Instanz ergangen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;small&gt;1° si sententia in secunda instantia prolata fuerit;&lt;/small&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2° Wenn gegen ein Urteil nicht innerhalb eines Monats Berufung eingelegt worden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;small&gt;2° si appellatio adversus sententiam non fuerit intra mensem proposita;&lt;/small&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3° Wenn der Berufungsantrag bei einem Berufungsverfahren verfallen ist oder darauf verzichtet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;small&gt;3° si, in gradu appellationis, instantia perempta sit vel eidem renuntiatum fuerit;&lt;/small&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4° Wenn ein Urteil nach Vorschrift von Art. 20 gefällt worden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;small&gt;4° si lata fuerit sententia ad normam art. 20.&lt;/small&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Art. 29&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
§ 1. Die Verfahrungskosten werden so beglichen, wie das Urteil es festsetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;small&gt;§ 1. Expensae iudiciales solvantur prout sententia statuerit.&lt;/small&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
§ 2. Wenn der Beschuldigte die Kosten nicht tragen kann, sind sie vom Ordinarius oder vom Hierarchen des Verfahrens zu begleichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;small&gt;§ 2. Si reus expensas solvere non valeat, eaedem solvantur ab Ordinario vel Hierarcha causae.&lt;/small&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Art. 30&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
§ 1. Die genannten Verfahren unterliegen dem päpstlichen Amtsgeheimnis[41].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;small&gt;§ 1. Huiusmodi causae secreto pontificio subiectae sunt [41].&lt;/small&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
§ 2. Wer immer das Amtsgeheimnis verletzt oder, sei es aus List oder aus schwerer Fahrlässigkeit, dem Angeklagten oder den Zeugen einen anderen Schaden zufügt, ist auf Antrag des Geschädigten oder auch von Amts wegen vom höheren Gericht mit angemessenen Strafen zu belegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;small&gt;§ 2. Quicumque secretum violaverit, vel ex dolo aut gravi neglegentia, accusato vel testibus aliud damnum intulerit, ad instantiam partis laesae vel etiam ex officio, congruis poenis a Turno superiore puniatur.&lt;/small&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Art. 31&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesen Verfahren müssen neben den Vorschriften der vorliegenden Normen, die für alle Gerichte der lateinischen Kirche und der katholischen Ostkirchen gelten, auch die Canones über die Straftaten, die Strafen und den Strafprozeß des einen wie auch des anderen Codex angewandt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;small&gt;Hisce in causis, una cum praescriptis harum normarum, quibus omnia Tribunalia Ecclesiae Latinae et Ecclesiarum Orientalium Catholicarum tenentur, canones quoque de delictis et poenis necnon de processu poenali utriusque Codicis applicandi sunt.&lt;/small&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Anmerkungen&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;[1]&lt;/b&gt; Johannes Paul II., Apostolische Konstitution &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5548&amp;amp;entry_id=252&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/holy_father/john_paul_ii/apost_constitutions/documents/hf_jp-ii_apc_19880628_pastor-bonus-index_ge.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/holy_father/john_paul_ii/apost_constitutions/documents/hf_jp-ii_apc_19880628_pastor-bonus-index_ge.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Pastor Bonus&lt;/a&gt; über die Römische Kurie (28. Juni 1988), Art. 52: AAS 80 (1988) 874: &quot;&lt;i&gt;Sie urteilt über Straftaten gegen den Glauben und über schwerwiegendere Straftaten gegen die Sitten und solche, die bei der Feier der Sakramente begangen werden, wenn diese ihr angezeigt worden sind, und, wo es angebracht ist, wird sie nach Maßgabe des allgemeinen oder des besonderen Rechts kanonische Strafen feststellen oder verhängen&lt;/i&gt;&quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;small&gt;[1] Ioannes Paulus PP. II, Constitutio apostolica Pastor bonus, De Romana Curia, 28 iunii 1988, art. 52, in AAS 80 (1988) 874: «Delicta contra fidem necnon graviora delicta, tum contra mores tum in sacramentorum celebratione commissa, quae ipsi delata fuerint, cognoscit atque, ubi opus fuerit, ad canonicas sanctiones declarandas aut irrogandas ad normam iuris, sive communis sive proprii, procedit».&lt;/small&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;[2]&lt;/b&gt; Johannes Paul II., Apostolische Konstitution Pastor Bonus über die Römische Kurie (28. Juni 1988), Art. 118: AAS 80 (1988) 890: &quot;&lt;i&gt;Für das Forum internum, sei es sakramental, sei es nicht sakramental, gewährt sie Absolutionen, Dispensen, Umwandlungen, Heilungen, Verzeihungen und andere Gnadenerweise&lt;/i&gt;&quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;small&gt;[2] Ioannes Paulus PP. II, Constitutio apostolica Pastor bonus, De Romana Curia, 28 iunii 1988, art. 118, in AAS 80 (1988) 890: «Pro foro interno, tum sacramentali tum non sacramentali, absolutiones, dispensationes, commutationes, sanationes, condonationes aliasque gratias eadem largitur».&lt;/small&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;[3]&lt;/b&gt; Kongregation für die Glaubenslehre, &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5549&amp;amp;entry_id=252&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/roman_curia/congregations/cfaith/documents/rc_con_cfaith_doc_19970629_ratio-agendi_ge.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/roman_curia/congregations/cfaith/documents/rc_con_cfaith_doc_19970629_ratio-agendi_ge.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Ordnung für die Lehrüberprüfung&lt;/a&gt; (29. Juni 1997): AAS 89 (1997) 830 - 835.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;small&gt;[3] Congregatio pro Doctrina Fidei, Agendi ratio in doctrinarum examine, 29 iunii 1997, in AAS 89 (1997) 830 - 835.&lt;/small&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;[4]&lt;/b&gt; Codex des kanonischen Rechts, can. 1405 § 3: &quot;&lt;i&gt;Der Römischen Rota ist die Rechtsprechung vorbehalten:&lt;br /&gt;
1° über Bischöfe in Streitsachen, unter Wahrung der Vorschrift des can.1419 § 2;&lt;br /&gt;
2° über den Abtprimas oder den Abtpräses einer monastischen Kongregation sowie den obersten Leiter von Ordensinstituten päpstlichen Rechtes;&lt;br /&gt;
3° über Diözesen oder sonstige natürliche und juristische Personen in der Kirche, die keinen Oberen unterhalb des Papstes haben&lt;/i&gt;&quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;small&gt;[4] Codex Iuris Canonici, can. 1405 - § 3. Rotae Romanae reservatur iudicare:&lt;br /&gt;
1° Episcopos in contentiosis, firmo praescripto can. 1419 § 2;&lt;br /&gt;
2° Abbatem primatem, vel Abbatem superiorem congregationis monasticae, et supremum Moderatorem institutorum religiosorum iuris pontificii;&lt;br /&gt;
3° dioeceses aliasve personas ecclesiasticas, sive physicas sive iuridicas, quae Superiorem infra Romanum Pontificem non habent.&lt;/small&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;[5]&lt;/b&gt; Codex der Canones der orientalischen Kirchen, can. 1061: &quot;&lt;i&gt;Vor den Gerichtshöfen des Apostolischen Stuhls müssen die Personen belangt werden, die keine höhere Autorität unterhalb des Papstes haben, seien sie natürliche Personen, die die Bischofsweihe nicht empfangen haben, seien sie juristische Personen, unbeschadet des can. 1063 § 4, n. 3 und n. 4&lt;/i&gt;&quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;small&gt;[5] Codex Canonum Ecclesiarum Orientalium, can. 1061 – Coram tribunalibus Sedis Apostolicae conveniri debent personae, quae auctoritatem superiorem infra Romanum pontificem non habent, sive sunt personae physicae in ordine episcopatus non constitutae sive sunt personae iuridicae salvo can. 1063 § 4 nn. 3 et 4.&lt;/small&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;[6]&lt;/b&gt; Codex des kanonischen Rechts, can. 751: &quot;&lt;i&gt;Häresie nennt man die nach Empfang der Taufe erfolgte beharrliche Leugnung einer kraft göttlichen und katholischen Glaubens zu glaubenden Wahrheit oder einen beharrlichen Zweifel an einer solchen Glaubenswahrheit; Apostasie nennt man die Ablehnung des christlichen Glaubens im ganzen; Schisma nennt man die Verweigerung der Unterordnung unter den Papst oder der Gemeinschaft mit den diesem untergebenen Gliedern der Kirche&lt;/i&gt;&quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;small&gt;[6] Codex Iuris Canonici, can. 751 - Dicitur haeresis, pertinax, post receptum baptismum, alicuius veritatis fide divina et catholica credendae denegatio, aut de eadem pertinax dubitatio; apostasia, fidei christianae ex toto repudiatio; schisma, subiectionis Summo Pontifici aut communionis cum Ecclesiae membris eidem subditis detrectatio.&lt;/small&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;[7]&lt;/b&gt; Codex des kanonischen Rechts, can. 1364 § 1: &quot;&lt;i&gt;Der Apostat, der Häretiker oder der Schismatiker ziehen sich die Exkommunikation als Tatstrafe zu, unbeschadet der Vorschrift des can. 194 § 1 n. 2; ein Kleriker kann außerdem mit den Strafen gemäß can. 1336 § 1, n. 1, n. 2 und n. 3 belegt werden&lt;/i&gt;&quot;. - § 2: &quot;&lt;i&gt;Wenn andauernde Widersetzlichkeit oder die Schwere des Ärgernisses es erfordern, können weitere Strafen hinzugefügt werden, die Entlassung aus dem Klerikerstand nicht ausgenommen&lt;/i&gt;&quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;small&gt;[7] Codex Iuris Canonici, can. 1364 - § 1. Apostata a fide, haereticus vel schismaticus in excommunicationem latae sententiae incurrit, firmo praescripto can. 194, § 1, n. 2; clericus praeterea potest poenis, de quibus in can. 1336, § 1, nn. 1, 2 et 3, puniri. - § 2. Si diuturna contumacia vel scandali gravitas postulet, aliae poenae addi possunt, non excepta dimissione e statu clericali.&lt;/small&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;[8]&lt;/b&gt; Codex der Canones der orientalischen Kirchen, can. 1436 § 1: &quot;&lt;i&gt;Wer irgend eine Wahrheit leugnet, die kraft göttlichen und katholischen Glaubens zu glauben ist, oder sie in Zweifel zieht oder den christlichen Glauben gänzlich ablehnt und, obwohl rechtmäßig gewarnt, nicht zur Einsicht kommt, soll als Häretiker oder als Apostat mit der großen Exkommunikation bestraft werden, ein Kleriker kann außerdem mit anderen Strafen belegt werden, nicht ausgeschlossen die Absetzung als Kleriker&lt;/i&gt;&quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;small&gt;[8] Codex Canonum Ecclesiarum Orientalium, can. 1436 - § 1. Qui aliquam veritatem fide divina et catholica credendam denegat vel eam in dubium ponit aut fidem christianam ex toto repudiat et legitime monitus non resipiscit, ut haereticus aut apostata excommunicatione maiore puniatur, clericus praeterea aliis poenis puniri potest non exclusa depositione.&lt;/small&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;[9]&lt;/b&gt; Codex der Canones der orientalischen Kirchen, can. 1437: &quot;&lt;i&gt;Wer die Unterwerfung unter die höchste Autorität der Kirche oder die Gemeinschaft mit den Christgläubigen verweigert, die dieser Autorität unterstellt sind, und, obwohl rechtmäßig verwarnt, den Gehorsam nicht leistet, soll als Schismatiker mit der großen Exkommunikation bestraft werden&lt;/i&gt;&quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;small&gt;[9] Codex Canonum Ecclesiarum Orientalium, can. 1437 - Qui subiectionem supremae Ecclesiae auctoritati aut communionem cum christifidelibus eidem subiectis detrectat et legitime monitus oboedientiam non praestat, ut schismaticus excommunicatione maiore puniatur.&lt;/small&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;[10]&lt;/b&gt; Päpstlicher Rat für die Interpretation von Gesetzestexten, &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5551&amp;amp;entry_id=252&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/roman_curia/pontifical_councils/intrptxt/documents/rc_pc_intrptxt_doc_19990703_utrum-1367_lt.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/roman_curia/pontifical_councils/intrptxt/documents/rc_pc_intrptxt_doc_19990703_utrum-1367_lt.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Antwort auf einen vorgelegten Zweifel&lt;/a&gt; (4. Juni 1999): AAS 91 (1999) 918. &quot;&lt;i&gt;Frage: Ob in can. 1367 CIC und in can. 1442 CCEO das Wort &#039;wegwerfen&#039; nur die Tat des Wegschmeißens meint oder nicht. Antwort:&lt;/i&gt; &lt;b&gt;&lt;i&gt;Nein, nach der folgenden mens&lt;/i&gt;&lt;/b&gt;&lt;i&gt;: Jedwede Tat, welche die heiligen Gestalten absichtlich und schwer verachtet, muß als in dem Wort &#039;wegwerfen&#039; eingeschlossen betrachtet werden&lt;/i&gt;&quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;small&gt;[10] Pontificium Consilium de Legum Textibus Interpretandis, &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5551&amp;amp;entry_id=252&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/roman_curia/pontifical_councils/intrptxt/documents/rc_pc_intrptxt_doc_19990703_utrum-1367_lt.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/roman_curia/pontifical_councils/intrptxt/documents/rc_pc_intrptxt_doc_19990703_utrum-1367_lt.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Responsio ad propositum dubium&lt;/a&gt;, 4 iunii 1999 in AAS 91 (1999) 918.&lt;br /&gt;
D. Utrum in can. 1367 CIC et 1442 CCEO verbum «abicere» intellegatur tantum ut actus proiciendi necne.&lt;br /&gt;
R. Negative et ad mentem. Mens est quamlibet actionem Sacras Species voluntarie et graviter despicientem censendam esse inclusam in verbo «abicere».&lt;/small&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;[11]&lt;/b&gt; Codex des kanonischen Rechts, can. 1367: &quot;&lt;i&gt;Wer die eucharistischen Gestalten wegwirft oder in sakrilegischer Absicht entwendet oder zurückbehält, zieht sich die dem Apostolischen Stuhl vorbehaltene Exkommunikation als Tatstrafe zu; ein Kleriker kann außerdem mit einer weiteren Strafe belegt werden, die Entlassung aus dem Klerikerstand nicht ausgenommen&lt;/i&gt;&quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;small&gt;[11] Codex Iuris Canonici, can. 1367 - Qui species consecratas abicit aut in sacrilegum finem abducit vel retinet, in excommunicationem latae sententiae Sedi Apostolicae reservatam incurrit; clericus praeterea alia poena, non exclusa dimissione e statu clericali, puniri potest.&lt;/small&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;[12]&lt;/b&gt; Codex der Canones der orientalischen Kirchen, can. 1442: &quot;&lt;i&gt;Wer die göttliche Eucharistie weggeworfen oder zu einem sakrilegischen Zweck entwendet oder zurückbehalten hat, soll mit der großen Exkommunikation bestraft werden und, wenn er Kleriker ist, auch mit anderen Strafen, die Absetzung als Kleriker nicht ausgeschlossen&lt;/i&gt;&quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;small&gt;[12] Codex Canonum Ecclesiarum Orientalium, can. 1442 - Qui Divinam Eucharistiam abiecit aut in sacrilegum finem abduxit vel retinuit, excommunicatione maiore puniatur et, si clericus est, etiam aliis poenis non exclusa depositione.&lt;/small&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;[13]&lt;/b&gt; Codex des kanonischen Rechts, can. 1378 § 2: &quot;&lt;i&gt;Die Tatstrafe des Interdikts oder, falls es sich um einen Kleriker handelt, der Suspension, zieht sich zu: 1° wer ohne Priesterweihe das eucharistische Opfer zu feiern versucht ...&lt;/i&gt;&quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;small&gt;[13] Codex Iuris Canonici, can. 1378 - § 2. In poenam latae sententiae interdicti vel, si sit clericus, suspensionis incurrit: 1° qui ad ordinem sacerdotalem non promotus liturgicam eucharistici Sacrificii actionem attentat ...&lt;/small&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;[14]&lt;/b&gt; Codex des kanonischen Rechts, can. 1379: &quot;&lt;i&gt;Wer außer in den Fällen von can. 1378 eine Sakramentenspendung vortäuscht, soll mit einer gerechten Strafe belegt werden&lt;/i&gt;&quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;small&gt;[14] Codex Iuris Canonici, can.  1379 - Qui, praeter casus de quibus in can. 1378, sacramentum se administrare simulat, iusta poena puniatur.&lt;/small&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;[15]&lt;/b&gt; Codex der Canones der orientalischen Kirchen, can. 1443: &quot;&lt;i&gt;Wer die Feier der göttlichen Eucharistie oder anderer Sakramente vorgetäuscht hat, soll mit einer angemessenen Strafe belegt werden, die große Exkommunikation nicht ausgeschlossen&lt;/i&gt;&quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;small&gt;[15] Codex Canonum Ecclesiarum Orientalium, can. 1443 - Qui Divinae Liturgiae vel aliorum sacramentorum celebrationem simulavit, congrua poena puniatur non exclusa excommunicatione maiore.&lt;/small&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;[16]&lt;/b&gt; Codex des kanonischen Rechts, can. 908: &quot;&lt;i&gt;Katholischen Priestern ist es verboten, zusammen mit Priestern oder Amtsträgern von Kirchen oder kirchlichen Gemeinschaften, die nicht in der vollen Gemeinschaft mit der katholischen Kirche stehen, die Eucharistie zu konzelebrieren&lt;/i&gt;&quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;small&gt;[16] Codex Iuris Canonici, can. 908 - Sacerdotibus catholicis vetitum est una cum sacerdotibus vel ministris Ecclesiarum communitatumve ecclesialium plenam communionem cum Ecclesia catholica non habentium, Eucharistiam concelebrare.&lt;/small&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;[17]&lt;/b&gt; Codex der Kanones der orientalischen Kirchen, can. 702: &quot;&lt;i&gt;Den katholischen Priestern ist es verboten, die göttliche Liturgie mit nichtkatholischen Priestern oder Amtsträgern zu feiern&lt;/i&gt;&quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;small&gt;[17] Codex Canonum Ecclesiarum Orientalium, can. 702 - Sacerdotes catholici vetiti sunt una cum sacerdotibus vel ministris acatholicis Divinam Liturgiam concelebrare. &lt;/small&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;[18]&lt;/b&gt; Codex des kanonischen Rechts, can. 1365: &quot;&lt;i&gt;Wer sich verbotener Gottesdienstgemeinschaft schuldig macht, soll mit einer gerechten Strafe belegt werden&lt;/i&gt;&quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;small&gt;[18] Codex Iuris Canonici, can. 1365 - Reus vetitae communicationis in sacris iusta poena puniat.&lt;/small&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;[19]&lt;/b&gt; Codex der Kanones der orientalischen Kirchen, can. 1440: &quot;&lt;i&gt;Wer die Rechtsnormen über die Gottesdienstgemeinschaft verletzt, kann mit einer angemessenen Strafe belegt werden&lt;/i&gt;&quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;small&gt;[19] Codex Canonum Ecclesiarum Orientalium, can. 1440 - Qui normas iuris de communicatione in sacris violat, congrua poena puniri potest.&lt;/small&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;[20]&lt;/b&gt; Codex des kanonischen Rechts, can. 927: &quot;&lt;i&gt;Auch im äußersten Notfall ist es streng verboten, die eine Gestalt ohne die andere oder auch beide Gestalten außerhalb der Feier der Eucharistie zu konsekrieren&lt;/i&gt;&quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;small&gt;[20] Codex Iuris Canonici, can. 927 - Nefas est, urgente etiam extrema necessitate, alteram materiam sine altera, aut etiam utramque extra eucharisticam celebrationem, consecrare.&lt;/small&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;[21]&lt;/b&gt; Codex des kanonischen Rechts, can. 1378 § 1: &quot;&lt;i&gt;Ein Priester, der gegen die Vorschrift des can. 977 handelt, zieht sich die dem Apostolischen Stuhl vorbehaltene Exkommunikation als Tatstrafe zu&lt;/i&gt;&quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;small&gt;[21] Codex Iuris Canonici, can. 1378 - § 1. Sacerdos qui contra praescriptum can. 977 agit, in excommunicationem latae sententiae Sedi Apostolicae reservatam incurrit.&lt;/small&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;[22]&lt;/b&gt; Codex der Canones der orientalischen Kirchen, can. 1457: &quot;&lt;i&gt;Ein Priester, der den Mitschuldigen bei einer Sünde gegen die Keuschheit losgesprochen hat, soll mit der großen Exkommunikation bestraft werden, unbeschadet des can. 728 § 1 n. 2&lt;/i&gt;&quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;small&gt;[22] Codex Canonum Ecclesiarum Orientalium, can. 1457 - Sacerdos, qui complicem in peccato contra castitatem absolvit, excommunicatione maiore puniatur firmo can. 728 § 1, n. 2.&lt;/small&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;[23]&lt;/b&gt; Codex des kanonischen Rechts, can. 1378 § 2: &quot;&lt;i&gt;Die Tatstrafe des Interdikts oder, falls es sich um einen Kleriker handelt, der Suspension, zieht sich zu:&lt;br /&gt;
2° wer außer dem in § 1 genannten Fall, obwohl er die sakramentale Absolution nicht gültig erteilen kann, diese zu erteilen versucht oder die sakramentale Beichte hört&lt;/i&gt;&quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;small&gt;[23] Codex Iuris Canonici, can. 1378 - § 2. In poenam latae sententiae interdicti vel, si sit clericus, suspensionis incurrit: ... 2° qui, praeter casum de quo in § 1, cum sacramentalem absolutionem dare valide nequeat, eam impertire attentat, vel sacramentalem confessionem audit.&lt;/small&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;[24]&lt;/b&gt; Codex des kanonischen Rechts, can. 1379: &quot;&lt;i&gt;Wer außer in den Fällen von can. 1378 eine Sakramentenspendung vortäuscht, soll mit einer gerechten Strafe belegt werden&lt;/i&gt;&quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;small&gt;[24] Codex Iuris Canonici, can. 1379 - Qui, praeter casus de quibus in can. 1378, sacramentum se administrare simulat, iusta poena puniatur.&lt;/small&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;[25]&lt;/b&gt; Codex der Canones der orientalischen Kirchen, can. 1443: &quot;&lt;i&gt;Wer die Feier der göttlichen Liturgie oder anderer Sakramente vorgetäuscht hat, soll mit einer angemessenen Strafe belegt werden, die große Exkommunikation nicht ausgeschlossen&lt;/i&gt;&quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;small&gt;[25] Codex Canonum Ecclesiarum Orientalium, can. 1443 - Qui Divinae Liturgiae vel aliorum sacramentorum celebrationem simulavit, congrua poena puniatur non exclusa excommunicatione maiore.&lt;/small&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;[26]&lt;/b&gt; Codex des kanonischen Rechts, can. 1387: &quot;&lt;i&gt;Ein Priester, der bei der Spendung des Bußsakramentes oder bei Gelegenheit oder unter dem Vorwand der Beichte einen Pönitenten zu einer Sünde gegen das sechste Gebot des Dekalogs zu verführen versucht, soll, je nach Schwere der Straftat, mit Suspension, mit Verboten, mit Entzug von Rechten und, in schwereren Fällen, mit der Entlassung aus dem Klerikerstand bestraft werden&lt;/i&gt;&quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;small&gt;[26] Codex Iuris Canonici, can. 1387 - Sacerdos, qui in actu vel occasione vel praetextu confessionis paenitentem ad peccatum contra sextum Decalogi praeceptum sollicitat, pro delicti gravitate, suspensione, prohibitionibus, privationibus puniatur, et in casibus gravioribus dimittatur e statu clericali.&lt;/small&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;[27]&lt;/b&gt; Codex der Canones der orientalischen Kirchen, can. 1458: &quot;&lt;i&gt;Ein Priester, der bei der Spendung der Beichte oder bei Gelegenheit oder unter dem Vorwand der Beichte einen Pönitenten zur Sünde gegen die Keuschheit verführt hat, soll mit einer angemessenen Strafe belegt werden, die Absetzung als Kleriker nicht ausgeschlossen&lt;/i&gt;&quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;small&gt;[27] Codex Canonum Ecclesiarum Orientalium, can. 1458 - Sacerdos, qui in actu vel occasione vel praetextu confessionis paenitentem ad peccatum contra castitatem sollicitavit, congrua poena puniatur non exclusa depositione.&lt;/small&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;[28]&lt;/b&gt; Codex des kanonischen Rechts, can. 1387: &quot;&lt;i&gt;Ein Priester, der bei der Spendung des Bußsakramentes oder bei Gelegenheit oder unter dem Vorwand der Beichte einen Pönitenten zu einer Sünde gegen das sechste Gebot des Dekalogs zu verführen versucht, soll, je nach Schwere der Straftat, mit Suspension, mit Verboten, mit Entzug von Rechten und, in schwereren Fällen, mit der Entlassung aus dem Klerikerstand bestraft werden&lt;/i&gt;&quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;small&gt;[28] Codex Iuris Canonici, can. 1388 - § 1. Confessarius, qui sacramentale sigillum directe violat, in excommunicationem latae sententiae Sedi Apostolicae reservatam incurrit; qui vero indirecte tantum, pro delicti gravitate puniatur.&lt;/small&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;[29]&lt;/b&gt; Codex der Canones der orientalischen Kirchen, can. 1458: &quot;&lt;i&gt;Ein Priester, der bei der Spendung der Beichte oder bei Gelegenheit oder unter dem Vorwand der Beichte einen Pönitenten zur Sünde gegen die Keuschheit verführt hat, soll mit einer angemessenen Strafe belegt werden, die Absetzung als Kleriker nicht ausgeschlossen&lt;/i&gt;&quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;small&gt;[29] Codex Canonum Ecclesiarum Orientalium, can. 1456 - § 1. Confessarius, qui sacramentale sigillum directe violavit, excommunicatione maiore puniatur firmo can. 728,  § 1, n. 1; si vero alio modo hoc sigillum fregit, congrua poena puniatur.&lt;/small&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;[30]&lt;/b&gt; Kongregation für die Glaubenslehre, Dekret zum Schutz des Sakramentes der Buße (23. September 1988): AAS 80 (1988) 1367.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;small&gt;[30] Congregatio pro Doctrina Fidei, Decretum de sacramenti Paenitentiae dignitate tuenda, 23 septembris 1988, in AAS 80 (1988) 1367.&lt;/small&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;[31]&lt;/b&gt; Kongregation für die Glaubenslehre, &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5547&amp;amp;entry_id=252&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/roman_curia/congregations/cfaith/documents/rc_con_cfaith_doc_20071219_attentata-ord-donna_ge.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/roman_curia/congregations/cfaith/documents/rc_con_cfaith_doc_20071219_attentata-ord-donna_ge.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Allgemeines Dekret in Bezug auf die Straftat der versuchten Ordination einer Frau&lt;/a&gt; (19. Dezember 2007): AAS 100 (2008) 403.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;small&gt;[31] Congregatio pro Doctrina Fidei, &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5553&amp;amp;entry_id=252&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/roman_curia/congregations/cfaith/documents/rc_con_cfaith_doc_20071219_attentata-ord-donna_lt.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/roman_curia/congregations/cfaith/documents/rc_con_cfaith_doc_20071219_attentata-ord-donna_lt.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Decretum generale de delicto attentatae sacrae ordinationis mulieris&lt;/a&gt;, 19 decembris 2007, in AAS 100 (2008) 403.&lt;/small&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;[32]&lt;/b&gt; Codex des kanonischen Rechts, can. 1362 § 2: &quot;&lt;i&gt;Die Verjährung beginnt mit dem Tag, an dem die Straftat begangen worden ist, oder, wenn es sich um eine fortdauernde oder eine gewohnheitsmäßige Straftat handelt, mit dem Tag, an dem sie aufgehört hat&lt;/i&gt;&quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;small&gt;[32] Codex Iuris Canonici, can. 1362 - § 2. Praescriptio decurrit ex die quo delictum patratum est, vel, si delictum sit permanens vel habituale, ex die quo cessavit.&lt;/small&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;[33]&lt;/b&gt; Codex der Canones der orientalischen Kirchen, can. 1152 § 3: &quot;&lt;i&gt;Die Verjährung läuft von dem Tag an, an dem die Straftat begangen wurde, oder, wenn es sich um eine fortdauernde oder gewohnheitsmäßige Straftat handelt, von dem Tag an, an dem sie aufgehört hat&lt;/i&gt;&quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;small&gt;[33] Codex Canonum Ecclesiarum Orientalium, can. 1152 - § 3. Praescriptio decurrit ex die, quo delictum patratum est, vel, si delictum est permanens vel habituale, ex die, quo cessavit.&lt;/small&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;[34]&lt;/b&gt; Codex des kanonischen Rechts, can. 1421: &quot;&lt;i&gt;§ 1. Im Bistum sind vom Bischof Diözesanrichter zu bestellen, die Kleriker sein müssen. § 2. Die Bischofskonferenz kann die Erlaubnis geben, daß auch Laien als Richter bestellt werden, von denen einer bei der Bildung eines Kollegialgerichtes herangezogen werden kann, soweit eine Notwendigkeit dazu besteht.&lt;/i&gt;&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;small&gt;[34] Codex Iuris Canonici, can. 1421 - § 1. In dioecesi constituantur ab Episcopo iudices dioecesani, qui sint clerici. § 2. Episcoporum conferentia permittere potest ut etiam laici iudices constituantur, e quibus, suadente necessitate, unus assumi potest ad collegium efformandum. § 3. Iudices sint integrae famae et in iure canonico doctores vel saltem licentiati.&lt;/small&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;[35]&lt;/b&gt; Codex der Canones der orientalischen Kirchen, can. 1087: &quot;&lt;i&gt;§ 1. In der Eparchie müssen vom Eparchialbischof Eparchialrichter ernannt werden, die Kleriker sein müssen. § 2. Der Patriarch nach Beratung mit der Ständigen Synode bzw. der Metropolit, der einer eigenberechtigten Metropolitankirche vorsteht, nach Beratung mit den zwei der Bischofsweihe nach ältesten Eparchialbischöfen kann erlauben, daß auch andere Christgläubige zu Richtern ernannt werden, von denen einer zur Bildung eines Kollegialgerichts herangezogen werden kann, sofern die Notwendigkeit es anrät; in den übrigen Fällen muß diesbezüglich der Apostolische Stuhl angegangen werden. § 3. Die Richter müssen von unbescholtenem Ruf sein, Doktoren oder wenigstens Lizentiaten im kanonischen Recht, bewährt in Klugheit und Eifer für die Gerechtigkeit&lt;/i&gt;&quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;small&gt;[35] Codex Canonum Ecclesiarum Orientalium, can. 1087 - § 1. In eparchia nominentur ab Episcopo eparchiali iudices eparchiales, qui sint clerici. § 2. Patriarcha consulta Synodo permanenti vel Metropolita, qui Ecclesiae metropolitanae sui iuris praeest, consultis duobus Episcopis eparchialibus ordinatione episcopali senioribus permittere potest, ut etiam alii christifideles iudices nominentur, ex quibus suadente necessitate unus assumi potest ad collegium efformandum; in ceteris casibus hac in re adeatur Sedes Apostolica. § 3. Iudices sint integrae famae, in iure canonico doctores vel saltem licentiati, prudentia et iustitiae zelo probati.&lt;/small&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;[36]&lt;/b&gt; Codex des kanonischen Rechts, can. 1722: &quot;&lt;i&gt;Zur Vermeidung von Ärgernissen, zum Schutz der Freiheit der Zeugen und zur Sicherung des Laufs der Gerechtigkeit kann der Ordinarius nach Anhören des Kirchenanwaltes und Vorladung des Angeklagten bei jedem Stand des Prozesses den Angeklagten vom geistlichen Dienst oder von einem kirchlichen Amt und Auftrag ausschließen, ihm den Aufenthalt an einem bestimmten Ort oder in einem Gebiet auferlegen oder untersagen oder ihm auch die öffentliche Teilnahme an der heiligen Eucharistie verbieten; alle diese Maßnahmen sind bei Wegfall des Grundes aufzuheben, und sie sind von Rechts wegen mit der Beendigung des Strafprozesses hinfällig&lt;/i&gt;&quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;small&gt;[36] Codex Iuris Canonici, can. 1722 - Ad scandala praevenienda, ad testium libertatem protegendam et ad iustitiae cursum tutandum, potest Ordinarius, audito promotore iustitiae et citato ipso accusato, in quolibet processus stadio accusatum a sacro ministerio vel ab aliquo officio et munere ecclesiastico arcere, ei imponere vel interdicere commorationem in aliquo loco vel territorio, vel etiam publicam sanctissimae Eucharistiae participationem prohibere; quae omnia, causa cessante, sunt revocanda, eaque ipso iure finem habent, cessante processu poenali.&lt;/small&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;[37]&lt;/b&gt; Codex der Canones der orientalischen Kirchen, can. 1473: &quot;&lt;i&gt;Um Ärgernisse zu vermeiden, die Freiheit der Zeugen zu schützen und den Lauf der Gerechtigkeit zu sichern, kann der Hierarch nach Anhörung des Kirchenanwalts und nach Ladung des Angeklagten in jedem beliebigen Stand und in jeder Instanz des Strafprozesses den Angeklagten von der Ausübung der heiligen Weihe, eines Amtes, Dienstes oder einer anderen Aufgabe ausschließen, ihm den Aufenthalt an einem bestimmten Ort oder in einem Gebiet auferlegen und verbieten, oder auch den öffentlichen Empfang der göttlichen Eucharistie untersagen; alles dies muß mit dem Wegfall des Grundes widerrufen werden und entfällt von Rechts wegen mit Beendigung des Strafprozesses&lt;/i&gt;&quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;small&gt;[37] Codex Canonum Ecclesiarum Orientalium, can. 1473 - Ad scandala praevenienda, ad testium libertatem protegendam et ad iustitiae cursum tuendum potest Hierarcha audito promotore iustitiae et citato ipso accusato in quolibet statu et grado iudicii poenalis accusatum ab exercitio ordinis sacri, officii, ministerii vel alterius muneris arcere, ei imponere vel prohibere commorationem in aliquo loco vel territorio, vel etiam publicam Divinae Eucharistiae susceptione prohibere; quae omnia causa cessante sunt revocanda et ipso iure finem habent cessante iudicio poenali.&lt;/small&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;[38]&lt;/b&gt; Codex des kanonischen Rechts, can. 1720: &quot;&lt;i&gt;§ 1. Meint der Ordinarius, daß auf dem Weg eines außergerichtlichen Strafdekretes vorzugehen ist, so hat er:&lt;br /&gt;
1° dem Beschuldigten die Anklage und die Beweise bekanntzugeben und ihm die Möglichkeit zur Verteidigung einzuräumen, außer der Beschuldigte hat es, obwohl ordnungsgemäß vorgeladen, versäumt zu erscheinen;&lt;br /&gt;
2° alle Beweise und Begründungen mit zwei Beisitzern sorgfältig abzuwägen;&lt;br /&gt;
3° wenn die Straftat sicher feststeht und die Strafklage nicht verjährt ist, ein Dekret gemäß cann. 1342 - 1350 zu erlassen, in dem wenigstens kurz die Gründe rechtlicher und tatsächlicher Art dargelegt werden&lt;/i&gt;&quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;small&gt;[38] Codex Iuris Canonici, can. 1720 - Si Ordinarius censuerit per decretum extra iudicium esse procedendum:&lt;br /&gt;
1° reo accusationem atque probationes, data facultate sese defendendi, significet, nisi reus, rite vocatus, comparere neglexerit;&lt;br /&gt;
2° probationes et argumenta omnia cum duobus assessoribus accurate perpendat;&lt;br /&gt;
3° si de delicto certo constet neque actio criminalis sit extincta, decretum ferat ad normam cann. 1342 - 1350, expositis, breviter saltem, rationibus in iure et in facto.&lt;/small&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;[39]&lt;/b&gt; Codex der Canones der orientalischen Kirchen, can. 1486:&quot;&lt;i&gt;§ 1. Zur Gültigkeit eines Dekrets, durch das eine Strafe verhängt wird, ist erforderlich, daß&lt;br /&gt;
1° der Angeklagte über die Anklage und die Beweise benachrichtigt wurde, wobei ihm Gelegenheit gegeben wurde, das Recht zu seiner Verteidigung voll auszuüben, wenn er nicht, obwohl rechtmäßig geladen, zu erscheinen versäumt hat;&lt;br /&gt;
2° eine mündliche Verhandlung zwischen dem Hierarchen oder seinem Beauftragten und dem Angeklagten in Anwesenheit des Kirchenanwalts und des Notars stattfindet;&lt;br /&gt;
3° im Dekret selbst dargelegt wird, auf welche Tatsachen- und Rechtsgründe sich die Bestrafung stützt.&lt;br /&gt;
§ 2. Die in can. 1426 § 1 genannten Strafen können ohne dieses Verfahren verhängt werden, sofern ihre Annahme auf Seiten des Täters schriftlich feststeht&lt;/i&gt;&quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;small&gt;[39] Codex Canonum Ecclesiarum Orientalium, can. 1486 - § 1. Ad validitatem decreti, quo poena irrogatur, requiritur, ut:&lt;br /&gt;
1° accusatus de accusatione atque probationibus certior fiat data sibi opportunitate ius ad sui defensionem plene exercendi, nisi ad normam iuris citatus comparere neglexit;&lt;br /&gt;
2° discussio oralis inter Hierarcham vel eius delegatum et accusatum habeatur praesentibus promotore iustitiae et notario;&lt;br /&gt;
3° in ipso decreto exponatur, quibus rationibus in facto et in iure punitio innitatur.&lt;br /&gt;
§ 2. Poenae autem, de quibus in can. 1426, § 1, sine hac procedura imponi possunt, dummodo de earum acceptatione ex parte rei scripto constet.&lt;/small&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;[40]&lt;/b&gt; Johannes Paul II., Apostolische Konstitution &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5548&amp;amp;entry_id=252&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/holy_father/john_paul_ii/apost_constitutions/documents/hf_jp-ii_apc_19880628_pastor-bonus-index_ge.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/holy_father/john_paul_ii/apost_constitutions/documents/hf_jp-ii_apc_19880628_pastor-bonus-index_ge.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Pastor Bonus&lt;/a&gt; über die Römische Kurie (28. Juni 1988), Art. 52: AAS 80 (1988) 891: &quot;&lt;i&gt;§ 1. Darüber hinaus entscheidet es [das Oberste Gericht der Apostolischen Signatur] über Beschwerden, die innerhalb der Nutzfrist von dreißig Tagen eingelegt worden sind und die sich gegen einzelne Verwaltungsakte richten, die entweder von Dikasterien der Römischen Kurie gesetzt oder von diesen gebilligt wurden, und zwar jedesmal dann, wenn fraglich ist, ob der beanstandete Akt, als er gesetzt oder ausgeführt wurde, irgendein Gesetz verletzt hat. &lt;br /&gt;
§ 2. In diesen Fällen kann es auch, neben dem Urteil über die Unrechtmäßigkeit, sofern der Beschwerdeführer das verlangt, über die Wiedergutmachung von Schäden entscheiden, die durch den unrechtmäßigen Akt entstanden sind.&lt;br /&gt;
§ 3. Es entscheidet auch in sonstigen Verwaltungsstreitigkeiten, die ihm vom Papst oder von Dikasterien der Römischen Kurie übertragen werden sowie über Zuständigkeitsstreitigkeiten zwischen diesen Dikasterien&lt;/i&gt;&quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;small&gt;[40] Ioannes Paulus PP. II, Constitutio apostolica &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5554&amp;amp;entry_id=252&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/holy_father/john_paul_ii/apost_constitutions/documents/hf_jp-ii_apc_19880628_pastor-bonus-index_lt.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/holy_father/john_paul_ii/apost_constitutions/documents/hf_jp-ii_apc_19880628_pastor-bonus-index_lt.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Pastor bonus&lt;/a&gt;, De Romana Curia, 28 iunii 1988, art. 123, in AAS 80 (1988) 891: «§ 1. Praeterea [Supremum Tribunal Signaturae Apostolicae] cognoscit de recursibus, intra terminum peremptorium triginta dierum utilium interpositis, adversus actus administrativos singulares sive a Dicasteriis Curiae Romanae latos sive ab ipsis probatos, quoties contendatur num actus impugnatus legem aliquam in decernendo vel in procedendo violaverit.&lt;br /&gt;
§ 2. In his casibus, praeter iudicium de illegitimitate, cognoscere etiam potest, si recurrens id postulet, de reparatione damnorum actu illegitimo illatorum.&lt;br /&gt;
§ 3. Cognoscit etiam de aliis controversiis administrativis, quae a Romano Pontifice vel a Romanae Curiae Dicasteriis ipsi deferantur necnon de conflictibus competentiae inter eadem Dicasteria».&lt;/small&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;[41]&lt;/b&gt; &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5555&amp;amp;entry_id=252&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/roman_curia/secretariat_state/documents/rc_seg-st_12101998_profile_ge.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/roman_curia/secretariat_state/documents/rc_seg-st_12101998_profile_ge.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Staatssekretariat&lt;/a&gt;, &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5559&amp;amp;entry_id=252&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/roman_curia/secretariat_state/archivio/documents/rc_seg-st_19920204_regolamento-curia-romana_it.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/roman_curia/secretariat_state/archivio/documents/rc_seg-st_19920204_regolamento-curia-romana_it.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Reskript Il 4 febbraio&lt;/a&gt; aus der Audienz des Heiligen Vaters zur Veröffentlichung der Allgemeinen Ordnung der Römischen Kurie (30. April 1999), &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5557&amp;amp;entry_id=252&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/roman_curia/secretariat_state/1999/documents/rc_seg-st_19990430_regolamento-curia-romana_it.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/roman_curia/secretariat_state/1999/documents/rc_seg-st_19990430_regolamento-curia-romana_it.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Regolamento generale della Curia Romana&lt;/a&gt; (30. April 1999) Art. 36 § 2: AAS 91 (1999) 646: &quot;&lt;i&gt;Mit besonderer Sorgfalt ist das päpstliche Amtsgeheimnis zu beachten nach der Vorschrift der Instruktion Secreta contenere vom 4. Februar 1974&lt;/i&gt;&quot;.&lt;br /&gt;
Staatssekretariat, Reskript aus der Audienz, &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5558&amp;amp;entry_id=252&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/roman_curia/secretariat_state/card-villot/documents/rc_seg-st_19740204_secreta-continere_lt.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/roman_curia/secretariat_state/card-villot/documents/rc_seg-st_19740204_secreta-continere_lt.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Instruktion Secreta continere&lt;/a&gt; über das päpstliches Amtsgeheimnis (4. Februar 1974): AAS 66 (1974) 89 - 92:&lt;br /&gt;
&quot;&lt;i&gt;Art. 1.- Unter das päpstliche Amtsgeheimnis fallen: ... 4) Die außergerichtlich erhaltenen Anzeigen über Straftaten gegen den Glauben und gegen die Sitten und über Straftaten gegen das Sakrament der Buße sowie das Verfahren und die Entscheidung, welche zu diesen Anzeigen gehören, stets unbeschadet des Rechts desjenigen, der vor der Autorität angezeigt wurde, die Anzeige zu erfahren, wenn dies zur eigenen Verteidigung notwendig ist. Es ist freilich nur dann erlaubt, den Namen des Anzeigenden bekannt zu geben, wenn es der Autorität nützlich erscheint, daß der Angezeigte und der, der ihn angezeigt hat, zugleich erscheinen; ...&lt;/i&gt;&quot; (S. 90).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;small&gt;[41] Secretaria Status, &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5559&amp;amp;entry_id=252&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/roman_curia/secretariat_state/archivio/documents/rc_seg-st_19920204_regolamento-curia-romana_it.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/roman_curia/secretariat_state/archivio/documents/rc_seg-st_19920204_regolamento-curia-romana_it.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Rescriptum ex Audientia SS.mi Il 4 febbraio&lt;/a&gt;, quo Ordinatio generalis Romanae Curiae foras datur, 30 aprilis 1999, &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5557&amp;amp;entry_id=252&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/roman_curia/secretariat_state/1999/documents/rc_seg-st_19990430_regolamento-curia-romana_it.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/roman_curia/secretariat_state/1999/documents/rc_seg-st_19990430_regolamento-curia-romana_it.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Regolamento generale della Curia Romana&lt;/a&gt;, 30 aprile 1999, art. 36 § 2, in AAS 91 (1999) 646: «Con particolare cura sarà osservato il segreto pontificio, a norma dell&#039;Istruzione Secreta continere del 4 febbraio 1974». &lt;br /&gt;
Secretaria Status seu Papalis, Rescriptum ex Audientia, &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5558&amp;amp;entry_id=252&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/roman_curia/secretariat_state/card-villot/documents/rc_seg-st_19740204_secreta-continere_lt.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/roman_curia/secretariat_state/card-villot/documents/rc_seg-st_19740204_secreta-continere_lt.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;instructio Secreta continere&lt;/a&gt;, De secreto pontificio, 4 februarii 1974, in AAS 66 (1974) 89 - 92: &lt;br /&gt;
«Art. 1.- Secreto pontificio comprehenduntur: … 4) Denuntiationes extra iudicium acceptae circa delicta contra fidem et contra mores, et circa delicta contra Paenitentiae sacramentum patrata, nec non processus et decisio, quae ad hasce denuntiationes pertinent, salvo semper iure eius, qui ad auctoritatem delatus est, cognoscendae denuntiationis, si id necessarium ad propriam defensionem fuerit. Denuntiantis autem nomen tunc tantum patefieri licebit, cum auctoritati opportunum videatur ut denuntiatus et is, qui eum denuntiaverit, simul compareant; …» (p. 90).&lt;/small&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[&lt;b&gt;ENDE DER AKTUALISIERTEN UND WEITERHIN GELTENDEN NORMEN ZUM SCHUTZ DER SAKRAMENTE UND GEGEN SEXUELLEN MISSBRAUCH.&lt;/b&gt;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Da es sich also um eine Aktualisierung&lt;/b&gt; und Ergänzung der geltenden Rechtslage in der Katholischen Kirche handelt, bleiben auch folgende Dokumente zum besseren Verständnis aktuell, wie auch der Pressesprecher des Heiligen Stuhles, &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5523&amp;amp;entry_id=252&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/resources/resources_lombardi-nota-norme_en.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/resources/resources_lombardi-nota-norme_en.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Pater Federico Lombardi SJ&lt;/a&gt;, betont:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- die Verständnishilfe für die grundlegende Vorgangsweise der Kongregation für die Glaubenslehre bei Vorwürfen sexuellen Mißbrauchs (&lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5507&amp;amp;entry_id=252&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/resources/resources_guide-CDF-procedures_ge.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/resources/resources_guide-CDF-procedures_ge.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;beim Vatikan&lt;/a&gt; und &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5525&amp;amp;entry_id=252&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/244-VATIKAN-TOPAKTUELL-LEITFADEN-GEGEN-SEXUELLEN-MISSBRAUCH-ERSCHIENEN.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/244-VATIKAN-TOPAKTUELL-LEITFADEN-GEGEN-SEXUELLEN-MISSBRAUCH-ERSCHIENEN.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;bei mir&lt;/a&gt;);&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- die Vorgehensweise und die Praxis der Kongregation für die Glaubenslehre betreffend schwerwiegenderer Straftaten (beim Vatikan &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5509&amp;amp;entry_id=252&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/resources/resources_mons-scicluna-graviora-delicta_en.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/resources/resources_mons-scicluna-graviora-delicta_en.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;englisch&lt;/a&gt; und bei mir &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5528&amp;amp;entry_id=252&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/245-VATIKAN-DISTANZIERT-SICH-KLAR-VON-KARDINAL-HOYOS-UND-ERKLAERT-GRAVIORA-DELICTA.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/245-VATIKAN-DISTANZIERT-SICH-KLAR-VON-KARDINAL-HOYOS-UND-ERKLAERT-GRAVIORA-DELICTA.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;deutsch&lt;/a&gt;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Somit setzen die Katholische Kirche&lt;/b&gt; und der regierende Papst Benedikt XVI. den schon seit langem begonnenen Weg des rechtlichen Schutzes der Sakramente vor jeglichem Mißbrauch überzeugend fort. &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5522&amp;amp;entry_id=252&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/240-SEXUELLER-MISSBRAUCH-VATIKAN-TOPINTERVIEW-MIT-KIRCHENANWALT-SCICLUNA.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/240-SEXUELLER-MISSBRAUCH-VATIKAN-TOPINTERVIEW-MIT-KIRCHENANWALT-SCICLUNA.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Kirchenanwalt Scicluna&lt;/a&gt; wies darauf hin, daß die vorgenommenen Änderungen und Präzisierungen in erster Linie größere Klarheit über die Rechtslage schaffen sollten. Es handle sich auch um eine juridisch-technische Konsolidierung. Das Vorgehen des päpstlichen Dikasteriums der Kongregation für die Glaubenslehre beruhe fortan - für bestimmte Fälle - nicht mehr auf päpstlichen Vollmachten allein, sondern in allen diesbezüglichen Zuständigkeiten auf universal gültigen Kirchengesetzen. Der Pressesprecher des Heiligen Stuhles, P. Lombardi, wies angesichts der nunmehrigen vollständigen und systematischen Veröffentlichung der in der ganzen Weltkirche geltenden Normen für schwerwiegendere Straftaten aus dem Blickwinkel des Kirchenrechtes darauf hin, daß die Strafverfahren zügiger durchgeführt werden können, zum Beispiel durch außergerichtliches Dekret oder durch direkte Vorlage beim Heiligen Vater in besonders schwerwiegenden Fällen. Bedeutsam sei auch die Gleichstellung von Minderjährigen und Menschen mit mangelndem Vernunftgebrauch sowie die explizite Einführung des neuen Straftatbestandes betreffend Kinderpornographie. Dies gilt zwar rein kirchenrechtlich nicht rückwirkend, und auch der sexuelle Mißbrauch an einer minderjährigen Person zwischen 16 und 18 Jahren, der von einem Kleriker vor dem 30. April 2001 begangen wurde, ist aufgrund derselben Rechtslogik keine kirchenrechtliche Straftat, aber ein solcher von der katholischen Morallehre her schwer sündhafter Mißbrauch fällt trotzdem in die ausschließliche Zuständigkeit der römischen Glaubenskongregation, sofern er nach dem 30. April 2001 zur Anzeige gebracht wurde, dann eben nicht aufgrund der reservierten Straftat (ratione delicti), sondern aufgrund der der Glaubenskongregation vorbehaltenen Materie (ratione materiae).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Konkret heißt das&lt;/b&gt;, daß alle delicta-graviora-Fälle, bei denen Anschuldigungen nicht von vorneherein als völlig unbegründet erscheinen, der römischen Glaubenskongregation vorgelegt werden müssen, sofern diese Fälle nach dem 30. April 2001 bekannt geworden bzw. zur Anzeige gebracht worden sind, selbst dann, wenn sie sich vor diesem Datum ereignet haben sollen. Bei Fällen, die vor dem 30. April 2001 schon bekannt geworden sind, muß die Kongregation für die Glaubenslehre nur dann eingeschaltet werden, wenn jetzt diesbezüglich neue Entscheidungen zu treffen sind. Niemals müssen jedoch Fälle, bei denen der Beschuldigte bereits verstorben ist, der Glaubenskongregation vorgelegt werden. Auf der Basis der vom zuständigen katholischen Ordinarius durchgeführten investigation praevia entscheidet die Kongregation jeweils über das Vorliegen eines Delikts und das weitere Vorgehen. Die Zuständigkeit der Kongregation bezieht sich nämlich ratione materiae auf den gesamten Bereich des sexuellen Mißbrauchs Minderjähriger durch Kleriker. Nru bei zum Zeitpunkt der Tat mit kanonischen Strafen belegten Vergehen kann die Kongregation dann auch von der Verjährung derogieren und die Durchführung eines Strafprozesses anordnen. In Fällen, bei denen der Mißbrauch zur Tatzeit nicht strafbewehrt war, schließt allerdings die Praxis der Glaubenskongregaton die Verhängung von Disziplinarmaßnahmen zum Schutz des Gemeinwohls nicht aus, wenn die Schwere des Falles und das Ärgernis bei den Christgläubigen dies erfordern. Vom Heiligen Stuhl werden somit immer leitende Grundsätze beachtet, die da sind: angepaßte Strenge (vgl. Papst Pius XII., Ansprache an die Sacra Rota Romana, 6. Oktober 1946), Achtung des Gemeinwohls und notwendige Garantien (Widerspruchsrecht des Beschuldigten, unbeschränktes Verteidigungsrecht, volle Objektivität und Gewissenhaftigkeit der Richter). An dieser Stelle ist nochmals von der Glaubenskongregation her zu betonen: das secretum pontificium verhindert oder behindert weder die legitime Wahrnehmung von Rechten noch steht es einer etwaigen Anzeigepflciht von Straftaten gegenüber staatlichen Behörden entgegen, wie sie in einige Ländern besteht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Ein viel diskutierter Punkt,&lt;/b&gt; der von den geltenden kanonischen Normen für schwerwiegendere Straftaten zwar nicht direkt berührt wird, war und ist also die Zusammenarbeit mit den zivilen Behörden. Die nunmehr vollständig veröffentlichten Normen sind Teil des kirchlichen Strafrechtes und naturgemäß von jeglichem nationalen Strafrecht unabhängig. In diesem Zusammenhang verweist Pater Lombardi für den Heiligen Stuhl somit nochmals auf den bereits publizierten vatikanischen &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5525&amp;amp;entry_id=252&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/244-VATIKAN-TOPAKTUELL-LEITFADEN-GEGEN-SEXUELLEN-MISSBRAUCH-ERSCHIENEN.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/244-VATIKAN-TOPAKTUELL-LEITFADEN-GEGEN-SEXUELLEN-MISSBRAUCH-ERSCHIENEN.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Leitfaden gegen sexuellen Mißbrauch&lt;/a&gt;: &quot;&lt;i&gt;Die staatlichen Gesetze hinsichtlich der Anzeige von Straftaten bei den zuständigen Behörden sind immer zu befolgen.&lt;/i&gt;&quot; (Soferne ein &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5530&amp;amp;entry_id=252&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/249-TOTALES-MOBBING-BISCHOF-WALTER-MIXA-ZWISCHEN-REHABILITATION-UND-VERURTEILUNG.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/249-TOTALES-MOBBING-BISCHOF-WALTER-MIXA-ZWISCHEN-REHABILITATION-UND-VERURTEILUNG.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Bischof&lt;/a&gt; betroffen wäre, entscheiden über eine amtliche Anzeige beim Staat jedoch nicht untergebene Mitarbeiter desselben Bischofs, sondern es entscheidet einzig und allein der Heilige Stuhl, unabhängig davon, ob in einem Land durch die Bischofskonferenz &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5527&amp;amp;entry_id=252&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/165-SEXUELLER-MISSBRAUCH-LEITLINIEN-DER-DEUTSCHEN-BISCHOFSKONFERENZ-HABEN-SICH-SEIT-FUENF-JAHREN-BEWAEHRT.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/165-SEXUELLER-MISSBRAUCH-LEITLINIEN-DER-DEUTSCHEN-BISCHOFSKONFERENZ-HABEN-SICH-SEIT-FUENF-JAHREN-BEWAEHRT.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Leitlinien&lt;/a&gt; beschlossen und in den einzelnen Diözesen erlassen worden wären.) Wörtlich gab P. Lombardi die bereits &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5528&amp;amp;entry_id=252&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/245-VATIKAN-DISTANZIERT-SICH-KLAR-VON-KARDINAL-HOYOS-UND-ERKLAERT-GRAVIORA-DELICTA.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/245-VATIKAN-DISTANZIERT-SICH-KLAR-VON-KARDINAL-HOYOS-UND-ERKLAERT-GRAVIORA-DELICTA.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;bekannte Position des Heiligen Stuhles&lt;/a&gt; diesmal so wieder (in meiner Übersetzung aus dem &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5529&amp;amp;entry_id=252&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/resources/resources_lombardi-nota-norme_it.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/resources/resources_lombardi-nota-norme_it.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Italienischen&lt;/a&gt;): &quot;&lt;b&gt;&lt;i&gt;Das bedeutet, daß es nach der von der Kongregation für die Glaubenslehre vorgesehenen Praxis nötig ist, frühzeitig den Anordnungen der in den verschiedenen Ländern geltenden Gesetze zu genügen und nicht erst im Verlaufe des kirchenrechtlichen Verfahrens oder erst nach diesem.&lt;/i&gt;&lt;/b&gt;&quot; Wie schon bisher darf daher nicht von der weiterhin zum Schutz der Würde aller beteiligten Personen vorgeschriebenen vertraulichen Diskretion der kirchenrechtlichen Prozesse irrtümlich auf eine angebliche Nicht-Zusammenarbeit der Kirche mit staatlichen Strafverfolgungsbehörden geschlossen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Wichtig ist abschließend noch:&lt;/b&gt; der sexuelle Mißbrauch kann von einem physischen Kontakt herrühren, aber es gibt auch Formen indirekten Mißbrauchs (Zeigen von Material usw.), und beides gehört zum kirchenrechtlichen Straftatbestand des delictum contra sextum cum minore. Beide Grundformen des sexuellen Mißbrauchs müssen zur Vermeidung jeglicher Vertuschung an die Glaubenskongregation gemeldet werden, unabhängig davon, ob Verjährung eingetreten ist. Jedes Mal, wenn ein katholischer Ordinarius also eine wenigstens wahrscheinliche Kenntnis davon erhält, daß eine solche Straftat begangen worden ist, muß er sofort eine (zusätzliche / eigene) kirchenrechtliche Voruntersuchung durchführen, egal wie die notitia criminis erfolgte, sei es wegen einer Anzeige durch Dritte, wegen Nachrichten in den Massenmedien, wegen den Hinweisen von Seiten staatlicher Autoritäten (Kriminalpolizei, Staatsanwaltschaft oder Jugendamt) oder wegen des Geständnisses eines Beschuldigten. Diese Voruntersuchung muß die Kernpunkte der Anzeige (mutmaßlicher Täter, mutmaßliches Opfer, Tatzeit, Tatort, Handlungen), die Stimmigkeit der Beschuldigungen, die Glaubwürdigkeit der Quelle und die Bekanntheit der Anschuldigungen klären, wobei natürlich der Grundsatz der Verschriftlichung gilt. Nunmehr können bereits mit Beginn dieser kirchenrechtlichen Voruntersuchung disziplinäre Maßnahmen zur Vermeidung von Ärgernissen, zum Schutz der Freiheit der Zeugen und zur Sicherung des Laufs der Gerechtigkeit treffen (vgl. oben den adaptierten Artikel 19 des Motu proprio). Im übrigen ist für Pater Lombardi die Aktualisierung der Normen gegen sexuellen Mißbrauch nicht die einzige Maßnahme der Katholischen Kirche, sondern es soll weitere geben. Die Kongregation für die Glaubenslehre untersuche derzeit, wie sie den regierenden katholischen Bischöfen bei der Bewältigung der ganzen durch die Krise in den vollen Blick geratenen Problematik noch wirkungsvoller helfen könne. Und zu diesem Zweck soll auch das kirchliche Strafrecht für regierende Bischöfe und Ordinarien einfacher und wirksamer anwendbar werden. Dafür betet mit Euch gemeinsam Euer Padre Alex - Dr. Alexander Pytlik &lt;div class=&quot;serendipity_babelfish&quot;&gt;Übersetze nach  &lt;a href=&quot;http://babelfish.altavista.com/babelfish/trurl_pagecontent?url=http%3A%2F%2Fwww.internetpfarre.de%2Fblog%2Farchives%2F252-VATIKAN-MISSBRAUCH-UPDATE-NORMAE-DE-GRAVIORIBUS-DELICTIS-UND-SACRAMENTORUM-SANCTITATIS-TUTELA.html&amp;amp;lp=de%5Fen&quot;&gt;en&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;http://babelfish.altavista.com/babelfish/trurl_pagecontent?url=http%3A%2F%2Fwww.internetpfarre.de%2Fblog%2Farchives%2F252-VATIKAN-MISSBRAUCH-UPDATE-NORMAE-DE-GRAVIORIBUS-DELICTIS-UND-SACRAMENTORUM-SANCTITATIS-TUTELA.html&amp;amp;lp=de%5Ffr&quot;&gt;fr&lt;/a&gt;&lt;/div&gt; 
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    <pubDate>Thu, 15 Jul 2010 13:00:00 +0200</pubDate>
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    <title>PAPST BENEDIKT XVI. AUF DEM GEISTLICHEN WEG NACH ASSISI</title>
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            <category>Katholische Lehre</category>
            <category>Kirchenrecht</category>
            <category>News Kommentare</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Padre Alex / Dr. Alexander Pytlik)</author>
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    &lt;b&gt;Seine Heiligkeit Papst Benedikt XVI.&lt;/b&gt; setzt auf vielen Ebenen fort, was der &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6319&amp;amp;entry_id=287&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/277-SELIGER-PAPST-JOHANNES-PAUL-II.,-BITTE-FUER-UNS!.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/277-SELIGER-PAPST-JOHANNES-PAUL-II.,-BITTE-FUER-UNS!.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;selige Papst Johannes Paul II.&lt;/a&gt; angestoßen oder bereits voll und ganz begonnen hatte. Dies betrifft sowohl die Sorge um die sichtbare Einheit der Katholischen Kirche mit allen ihren lebendigen Riten als auch die Aufgaben der Mission und des interreligiösen Dialoges, die nicht gegeneinander ausgespielt werden können. In Fortsetzung bisheriger Blogeinträge zur Piusbruderschaft-Thematik (&lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6302&amp;amp;entry_id=287&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/200-SENSATIONELLER-WEITERER-VERSOEHNUNGSSCHRITT-DES-HEILIGEN-VATERS-BENEDIKT-XVI.,-DIESMAL-GEGENUEBER-DEN-BISCHOEFEN-DER-PRIESTERBRUDERSCHAFT-ST.-PIUS-X..html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/200-SENSATIONELLER-WEITERER-VERSOEHNUNGSSCHRITT-DES-HEILIGEN-VATERS-BENEDIKT-XVI.,-DIESMAL-GEGENUEBER-DEN-BISCHOEFEN-DER-PRIESTERBRUDERSCHAFT-ST.-PIUS-X..html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;1&lt;/a&gt;) (&lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6303&amp;amp;entry_id=287&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/201-GUTER-GLAUBE-GILT-NUN-AUCH-FUER-PIUSBRUEDER-KOMMENTAR-AM-50.-JAHRESTAG-DER-ANKUENDIGUNG-DES-II.-VATIKANISCHEN-KONZILS-ZUR-AUFHEBUNG-DER-EXKOMMUNIKATIONEN.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/201-GUTER-GLAUBE-GILT-NUN-AUCH-FUER-PIUSBRUEDER-KOMMENTAR-AM-50.-JAHRESTAG-DER-ANKUENDIGUNG-DES-II.-VATIKANISCHEN-KONZILS-ZUR-AUFHEBUNG-DER-EXKOMMUNIKATIONEN.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;2&lt;/a&gt;) (&lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6304&amp;amp;entry_id=287&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/203-OFFIZIELLE-ERKLAERUNG-DES-PAEPSTLICHEN-STAATSSEKRETARIATES-ZUM-FALL-WILLIAMSON.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/203-OFFIZIELLE-ERKLAERUNG-DES-PAEPSTLICHEN-STAATSSEKRETARIATES-ZUM-FALL-WILLIAMSON.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;3&lt;/a&gt;) (&lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6305&amp;amp;entry_id=287&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/204-RADIO-VATIKAN-INTERVIEW-MIT-PROPST-GERALD-GOESCHE-VERSOEHNUNG-MIT-PIUSBRUEDERN-AUF-BASIS-DES-VATIKANUM-II-MOEGLICH.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/204-RADIO-VATIKAN-INTERVIEW-MIT-PROPST-GERALD-GOESCHE-VERSOEHNUNG-MIT-PIUSBRUEDERN-AUF-BASIS-DES-VATIKANUM-II-MOEGLICH.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;4&lt;/a&gt;) (&lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6306&amp;amp;entry_id=287&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/205-ABSAGE-AN-JEDE-FORM-DES-IDEOLOGISCHEN-EXTREMISMUS,-REVISIONISMUS-UND-ANTISEMITISMUS-ZUM-FALL-WILLIAMSON-UND-ZU-EINEM-ANONYMEN-PORTAL.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/205-ABSAGE-AN-JEDE-FORM-DES-IDEOLOGISCHEN-EXTREMISMUS,-REVISIONISMUS-UND-ANTISEMITISMUS-ZUM-FALL-WILLIAMSON-UND-ZU-EINEM-ANONYMEN-PORTAL.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;5&lt;/a&gt;) (&lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6307&amp;amp;entry_id=287&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/206-SENSATIONELLER-BRIEF-DES-HEILIGEN-VATERS-BENEDIKT-XVI.-AN-DIE-BISCHOEFE-ZUM-VATIKANUM-II-UND-ZUR-PRIESTERBRUDERSCHAFT.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/206-SENSATIONELLER-BRIEF-DES-HEILIGEN-VATERS-BENEDIKT-XVI.-AN-DIE-BISCHOEFE-ZUM-VATIKANUM-II-UND-ZUR-PRIESTERBRUDERSCHAFT.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;6&lt;/a&gt;) (&lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6308&amp;amp;entry_id=287&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/213-ECCLESIAE-UNITATEM-MOTU-PROPRIO-ZUM-DIALOG-MIT-DER-PRIESTERBRUDERSCHAFT-ST.-PIUS-X..html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/213-ECCLESIAE-UNITATEM-MOTU-PROPRIO-ZUM-DIALOG-MIT-DER-PRIESTERBRUDERSCHAFT-ST.-PIUS-X..html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;7&lt;/a&gt;) biete ich zunächst noch die deutsche Übersetzung der französischsprachigen Mitteilung des Heiligen Stuhles vom 14. September 2011 (Verlinkungen von mir):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;MITTEILUNG DES HEILIGEN STUHLES: TREFFEN ZWISCHEN DER KONGREGATION FÜR DIE GLAUBENSLEHRE UND DER PRIESTERBRUDERSCHAFT SANKT PIUS X.&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 14. September 2011 hat am Sitz der Kongregation für die Glaubenslehre eine Begegnung Seiner Eminenz, des hochwürdigsten William Kardinal Levada, Präfekt dieser Kongregation und Präsident der Päpstlichen Kommission Ecclesia Dei, Seiner Exzellenz Bischof Luis Ladaria SJ, Sekretär dieser Kongegration, und des Herrn Prälaten Guido Pozzo, Sekretär der Päpstlichen Kommission Ecclesia Dei, mit Seiner Exzellenz Bischof Bernard Fellay, Generaloberer der Priesterbruderschaft Sankt Pius X., und den Priestern Niklaus Pfluger und Alain-Marc Nély, Generalassistenten der Bruderschaft, stattgefunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gefolge der am 15. Dezember 2008 an Seine Heiligkeit Papst Benedikt XVI. gerichteten Bitte des Generaloberen der Priesterbruderschaft Sankt Pius X. hatte der Heilige Vater die &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6302&amp;amp;entry_id=287&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/200-SENSATIONELLER-WEITERER-VERSOEHNUNGSSCHRITT-DES-HEILIGEN-VATERS-BENEDIKT-XVI.,-DIESMAL-GEGENUEBER-DEN-BISCHOEFEN-DER-PRIESTERBRUDERSCHAFT-ST.-PIUS-X..html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/200-SENSATIONELLER-WEITERER-VERSOEHNUNGSSCHRITT-DES-HEILIGEN-VATERS-BENEDIKT-XVI.,-DIESMAL-GEGENUEBER-DEN-BISCHOEFEN-DER-PRIESTERBRUDERSCHAFT-ST.-PIUS-X..html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Entscheidung&lt;/a&gt; getroffen, die Exkommunikation der vier von Bischof Marcel Lefebvre geweihten Bischöfe aufzuheben und gleichzeitig mit der Bruderschaft Gespräche zur Glaubenslehre zu beginnen, um die Schwierigkeiten und Probleme des lehrmäßigen Bereiches zu überwinden und zur Heilung des bestehenden Bruches zu gelangen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gehorsam gegenüber dem Willen des Heiligen Vaters hat sich eine gemischte Studienkommission - zusammengesetzt aus Experten der Priesterbruderschaft Sankt Pius X. und aus Experten der Kongregation für die Glaubenslehre - acht Mal zu Begegnungen getroffen, die in der Zeit vom Oktober 2009 bis April 2011 in Rom stattgefunden haben. Diese Gespräche, deren Ziel es war, die wichtigeren lehrmäßigen Schwierigkeiten bei kontroversen Thematiken auszuarbeiten und zu vertiefen, haben ihren Zweck erfüllt, nämlich die diesbezüglichen Positionen und ihre Begründungen abzuklären.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter Berücksichtigung der von der Priesterbruderschaft Sankt Pius X. eingebrachten Sorgen und Bitten, die sich auf die Einhaltung der Integrität des katholischen Glaubens gegenüber der Hermeneutik des Bruches des &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6310&amp;amp;entry_id=287&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/archive/hist_councils/ii_vatican_council/index_ge.htm&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/archive/hist_councils/ii_vatican_council/index_ge.htm&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;II. Vatikanisches Konzils&lt;/a&gt; im Hinblick auf die Tradition beziehen - eine von Papst Benedikt XVI. in seiner &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6300&amp;amp;entry_id=287&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/speeches/2005/december/documents/hf_ben_xvi_spe_20051222_roman-curia_ge.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/speeches/2005/december/documents/hf_ben_xvi_spe_20051222_roman-curia_ge.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Ansprache an die Römische Kurie&lt;/a&gt; mit Datum vom 22. Dezember 2005 benannte Hermeneutik -, sieht die Kongregation für die Glaubenslehre als fundamentale Ausgangsbasis der vollständigen Versöhnung mit dem Apostolischen Stuhl die Annahme der doktrinellen Präambel an, die im Verlaufe der Begegnung des 14. September 2011 ausgehändigt worden ist. Diese Präambel legt bestimmte lehrmäßige Prinzipien und Kriterien zur Interpretation der katholischen Glaubenslehre dar, die notwendig sind, um die Treue zum Lehramt der Kirche und zum &lt;i&gt;sentire cum Ecclesia&lt;/i&gt; sicherzustellen, wobei in alledem das Studium und die theologische Erklärung von Ausdrücken oder bestimmter Formulierungen, die in den Texten des II. Vatikanischen Konzils und des nachfolgenden Lehramtes enthalten sind, für eine legitime Diskussion offen bleiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Verlaufe desselben Treffens sind bestimmte Elemente im Hinblick auf eine kirchenrechtliche Lösung für die Priesterbruderschaft Sankt Pius X. vorgelegt worden, die der erhofften eventuellen Versöhnung folgen würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[&lt;b&gt;ENDE MEINER DEUTSCHEN ÜBERSETZUNG.&lt;/b&gt;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;So wird sich nun auch zeigen&lt;/b&gt;, wie sich das (in etwas anderem Kontext vor einigen Monaten noch sehr stark diskutierte) Gehorsamsverständnis der Priesterbruderschaft St. Pius X. auf ihre Antwort gegenüber dem Heiligen Stuhl auswirken wird. Diesbezüglich sind die Bischöfe der Priesterbruderschaft - und nicht nur sie - auch an das geltende &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6301&amp;amp;entry_id=287&quot; title=&quot;http://www.dbk.de/fileadmin/redaktion/veroeffentlichungen/verlautbarungen/VE_173.pdf&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.dbk.de/fileadmin/redaktion/veroeffentlichungen/verlautbarungen/VE_173.pdf&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Direktorium für den pastoralen Dienst der Bischöfe&lt;/a&gt; &lt;i&gt;Apostolorum Successores&lt;/i&gt; vom 22. Februar 2004 zu erinnern, das noch vom seligen Papst Johannes Paul II. approbiert und zur Veröffentlichung bestimmt worden ist. Heute konnte ja zum ersten Mal der Gedenktag desselben seliggesprochenen Papstes gefeiert werden. Und um einmal mehr aufzuzeigen, wie sehr sich sein Nachfolger Papst Benedikt XVI. an seinem Vorgänger orientiert und dessen Weg weitergeht, übernehme ich als eine Art Vorbereitung für den kommenden Donnerstag in &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6320&amp;amp;entry_id=287&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/travels/2011/index_assisi_ge.htm&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/travels/2011/index_assisi_ge.htm&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Assisi&lt;/a&gt; zwei Ansprachen von der &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6311&amp;amp;entry_id=287&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/travels/2011/index_germania_ge.htm&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/travels/2011/index_germania_ge.htm&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Apostolischen Reise in Deutschland&lt;/a&gt;, nämlich anläßlich der Begegnung &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6312&amp;amp;entry_id=287&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/speeches/2011/september/documents/hf_ben-xvi_spe_20110922_jewish-berlin_ge.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/speeches/2011/september/documents/hf_ben-xvi_spe_20110922_jewish-berlin_ge.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;mit Vertretern der jüdischen Gemeinde&lt;/a&gt; und anläßlich der Begegnung &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6313&amp;amp;entry_id=287&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/speeches/2011/september/documents/hf_ben-xvi_spe_20110923_muslim-berlin_ge.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/speeches/2011/september/documents/hf_ben-xvi_spe_20110923_muslim-berlin_ge.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;mit Vertretern der muslimischen Gemeinde&lt;/a&gt;, wobei ich auch Verlinkungen vornehme:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;BEGEGNUNG MIT VERTRETERN DER JÜDISCHEN GEMEINDE: ANSPRACHE VON PAPST BENEDIKT XVI.&lt;/b&gt; &lt;br /&gt;
Berliner Reichstagsgebäude, Donnerstag, 22. September 2011 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sehr geehrten Damen und Herren, liebe Freunde!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich freue mich ehrlich über diese Zusammenkunft mit Ihnen hier in Berlin. Ganz herzlich danke ich Herrn Präsident Dr. Dieter Graumann für die freundlichen und auch für seine nachdenklichen Worte. Sie machen mir deutlich, wie viel Vertrauen gewachsen ist zwischen dem jüdischen Volk und der Katholischen Kirche, die einen nicht unwesentlichen Teil ihrer grundlegenden Traditionen gemeinsam haben, wie Sie betonten. Zugleich ist uns allen klar, daß ein liebendes verstehendes Ineinander von Israel und Kirche im jeweiligen Respekt für das Sein des anderen immer noch weiter wachsen muß und tief in die Verkündigung des Glaubens einzubeziehen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei meinem Besuch in der Kölner Synagoge &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6314&amp;amp;entry_id=287&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/speeches/2005/august/documents/hf_ben-xvi_spe_20050819_cologne-synagogue_ge.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/speeches/2005/august/documents/hf_ben-xvi_spe_20050819_cologne-synagogue_ge.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;vor sechs Jahren&lt;/a&gt; sprach Rabbiner Teitelbaum über die Erinnerung als eine der Säulen, die man braucht, um darauf eine friedliche Zukunft zu gründen. Und heute befinde ich mich an einem zentralen Ort der Erinnerung, der schrecklichen Erinnerung, daß von hier aus die Shoah, die Vernichtung der jüdischen Mitbürger in Europa geplant und organisiert wurde. In Deutschland lebten vor dem Naziterror ungefähr eine halbe Million Juden, die einen festen Bestandteil der deutschen Gesellschaft bildeten. Nach dem Zweiten Weltkrieg galt Deutschland als das &quot;Land der Shoah&quot;, in dem man eigentlich nicht mehr leben konnte als Jude. Es gab zunächst kaum Anstrengungen, die alten jüdischen Gemeinden neu zu begründen, auch wenn von Osten her stetig jüdische Einzelpersonen und Familien einreisten. Viele von ihnen wollten auswandern und sich vor allem in den Vereinigten Staaten oder in Israel eine neue Existenz aufbauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An diesem Ort muß auch erinnert werden an die Pogromnacht vom 9. auf den 10. November 1938. Nur wenige sahen die ganze Tragweite dieser menschenverachtenden Tat, wie der Berliner Dompropst &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6315&amp;amp;entry_id=287&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/holy_father/john_paul_ii/homilies/1996/documents/hf_jp-ii_hom_19960623_berlin-germany_ge.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/holy_father/john_paul_ii/homilies/1996/documents/hf_jp-ii_hom_19960623_berlin-germany_ge.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Bernhard Lichtenberg&lt;/a&gt;, der von der Kanzel der Sankt-Hedwigs-Kathedrale den Gläubigen zurief: &quot;Draußen brennt der Tempel – das ist auch ein Gotteshaus&quot;. Die nationalsozialistische Schreckensherrschaft gründete auf einem rassistischen Mythos, zu dem die Ablehnung des Gottes Abrahams, Isaaks und Jakobs, des Gottes Jesu Christi und der an Ihn glaubenden Menschen gehörte. Der &quot;Allmächtige&quot;, von dem Adolf Hitler sprach, war ein heidnisches Idol, das Ersatz sein wollte für den biblischen Gott, den Schöpfer und Vater aller Menschen. Mit der Verweigerung der Achtung vor diesem einen Gott geht immer auch die Achtung vor der Würde des Menschen verloren. Wozu der Mensch, der Gott ablehnt, fähig ist, und welches Gesicht ein Volk im Nein zu diesem Gott haben kann, haben die schrecklichen Bilder aus den Konzentrationslagern bei Kriegsende gezeigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Angesichts dieser Erinnerung ist dankbar festzustellen, daß sich seit einigen Jahrzehnten eine neue Entwicklung zeigt, bei der man geradezu von einem Aufblühen jüdischen Lebens in Deutschland sprechen kann. Es ist hervorzuheben, daß sich die jüdische Gemeinschaft in dieser Zeit besonders um die Integration osteuropäischer Einwanderer verdient gemacht hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dankbar möchte ich auch auf den sich vertiefenden Dialog zwischen der Katholischen Kirche und dem Judentum hinweisen. Die Kirche empfindet eine große Nähe zum jüdischen Volk. Mit der Erklärung &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6316&amp;amp;entry_id=287&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/archive/hist_councils/ii_vatican_council/documents/vat-ii_decl_19651028_nostra-aetate_ge.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/archive/hist_councils/ii_vatican_council/documents/vat-ii_decl_19651028_nostra-aetate_ge.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;i&gt;Nostra aetate&lt;/i&gt;&lt;/a&gt; des  Zweiten Vatikanischen Konzils wurde ein &quot;unwiderruflicher Weg des Dialogs, der Brüderlichkeit und der Freundschaft“ eingeschlagen (vgl. &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6317&amp;amp;entry_id=287&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/speeches/2010/january/documents/hf_ben-xvi_spe_20100117_sinagoga_ge.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/speeches/2010/january/documents/hf_ben-xvi_spe_20100117_sinagoga_ge.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Rede in der Synagoge in Rom&lt;/a&gt;, 17. Januar 2010). Dies gilt für die Katholische Kirche als ganze, in der der selige Papst Johannes Paul II. sich besonders intensiv für diesen neuen Weg eingesetzt hat. Es gilt selbstverständlich auch für die Katholische Kirche in Deutschland, die sich ihrer besonderen Verantwortung in dieser Sache bewußt ist. In der Öffentlichkeit wird vor allem die &quot;Woche der Brüderlichkeit“ wahrgenommen, die von den lokalen Gesellschaften für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit jedes Jahr in der ersten Märzwoche organisiert wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von katholischer Seite gibt es zudem jährliche Treffen zwischen Bischöfen und Rabbinern sowie strukturierte Gespräche mit dem Zentralrat der Juden. Schon in den 70er Jahren trat das Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK) mit der Errichtung eines Gesprächskreises &quot;Juden und Christen“ hervor, der in fundierter Weise im Laufe der Jahre viele hilfreiche Verlautbarungen hervorgebracht hat. Und nicht unerwähnt lassen möchte ich das historische Treffen im März &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6318&amp;amp;entry_id=287&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/roman_curia/pontifical_councils/chrstuni/relations-jews-docs/rc_pc_chrstuni_doc_20060228_commissione-bilaterale_ge.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/roman_curia/pontifical_councils/chrstuni/relations-jews-docs/rc_pc_chrstuni_doc_20060228_commissione-bilaterale_ge.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;2006&lt;/a&gt; für den jüdisch-christlichen Dialog unter Beteiligung von Kardinal Walter Kasper. Diese Zusammenarbeit trägt Früchte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben diesen wichtigen Initiativen scheint mir, daß wir Christen uns auch immer mehr unserer inneren Verwandtschaft mit dem Judentum klar werden müssen, von der Sie gesprochen haben. Für Christen kann es keinen Bruch im Heilsgeschehen geben. Das Heil kommt nun einmal von den Juden (vgl. Joh 4,22). Wo der Konflikt Jesu mit dem Judentum seiner Zeit in oberflächlicher Manier als eine Loslösung vom Alten Bund gesehen wird, wird er auf die Idee einer Befreiung hinauslaufen, die die Tora nur als sklavische Befolgung von Riten und äußeren Observanzen mißdeutet. Tatsächlich hebt aber die Bergpredigt das mosaische Gesetz nicht auf, sondern enthüllt seine verborgenen Möglichkeiten und läßt neue Ansprüche hervortreten. Sie verweist uns auf den tiefsten Grund menschlichen Tuns, das Herz, wo der Mensch zwischen dem Reinen und dem Unreinen wählt, wo sich Glaube, Hoffnung und Liebe entfalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hoffnungsbotschaft, die die Bücher der hebräischen Bibel und des christlichen Alten Testaments überliefern, ist von Juden und Christen in unterschiedlicher Weise angeeignet und weitergeführt worden. &quot;Wir erkennen es nach Jahrhunderten des Gegeneinanders als unsere heutige Aufgabe, daß diese beiden Weisen der Schriftlektüre – die christliche und die jüdische – miteinander in Dialog treten müssen, um Gottes Willen und Wort recht zu verstehen&quot; (Jesus von Nazareth. Zweiter Teil: Vom Einzug in Jerusalem bis zur Auferstehung, S. 49) Dieser Dialog soll die gemeinsame Hoffnung auf Gott in einer zunehmend säkularen Gesellschaft stärken. Ohne diese Hoffnung verliert die Gesellschaft ihre Humanität.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt dürfen wir feststellen, daß der Austausch der Katholischen Kirche mit dem Judentum in Deutschland schon verheißungsvolle Früchte getragen hat. Beständige vertrauensvolle Beziehungen sind gewachsen. Juden und Christen haben gewiß eine gemeinsame Verantwortung für die Entwicklung der Gesellschaft, die immer auch eine religiöse Dimension hat. Mögen alle Beteiligten diesen Weg gemeinsam weitergehen. Dazu schenke der Einzige und Allmächtige, Ha Kadosch Baruch Hu, seinen Segen. Ich danke Ihnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;BEGEGNUNG MIT VERTRETERN DER MUSLIMISCHEN GEMEINDE: ANSPRACHE VON PAPST BENEDIKT XVI.&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Apostolische Nuntiatur Berlin,  Freitag, 23. September 2011&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Liebe muslimische Freunde!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich freue mich, Sie als Vertreter verschiedener muslimischer Gemeinschaften in Deutschland heute hier willkommen zu heißen. Sehr herzlich danke ich Professor Mouhanad Khorchide für die freundlichen Worte der Begrüßung und die tiefen Reflexionen, die er uns vorgelegt hat. Sie zeigen, wie zwischen der Katholischen Kirche und den muslimischen Gemeinschaften in Deutschland ein Klima des Respekts und des Vertrauens gewachsen ist und das gemeinsam uns Tragende sichtbar wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Berlin ist ein günstiger Ort für ein solches Treffen, nicht nur weil sich hier die älteste Moschee auf Deutschlands Boden befindet, sondern auch weil in Berlin die meisten Muslime im Vergleich zu allen anderen Städten Deutschlands wohnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Anwesenheit zahlreicher muslimischer Familien ist seit den 70er Jahren des vergangenen Jahrhunderts zunehmend ein Merkmal dieses Landes geworden. Allerdings wird es notwendig sein, beständig daran zu arbeiten, sich gegenseitig besser kennenzulernen und zu verstehen. Dies ist nicht nur für ein friedvolles Zusammenleben wichtig, sondern auch für den Beitrag, den jeder für den Aufbau des Gemeinwohls in dieser Gesellschaft zu leisten vermag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Muslime messen der religiösen Dimension des Lebens große Bedeutung bei. Das wird zuweilen als Provokation aufgefaßt in einer Gesellschaft, die dazu neigt, diesen Aspekt an den Rand zu drängen oder ihn höchstens im Bereich der privaten Entscheidungen des einzelnen gelten zu lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Katholische Kirche setzt sich entschieden dafür ein, daß der öffentlichen Dimension der Religionszughörigkeit eine angemessene Anerkennung zuteil wird. In einer überwiegend pluralistischen Gesellschaft wird dieser Anspruch nicht bedeutungslos. Dabei ist darauf zu achten, daß der Respekt gegenüber dem anderen stets gewahrt bleibt. Dieser gegenseitige Respekt füreinander wächst nur auf der Basis des Einvernehmens über einige unveräußerliche Werte, die der Natur des Menschen eigen sind, insbesondere der unverletzlichen Würde jeder einzelnen Person als Geschöpf Gottes. Dieses Einvernehmen schränkt den Ausdruck der verschiedenen Religionen nicht ein; im Gegenteil erlaubt es jedem Menschen, konstruktiv zu bezeugen, woran er glaubt, ohne sich dem Vergleich mit dem anderen zu entziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Deutschland – wie in vielen anderen, nicht nur westlichen Ländern – ist dieser allgemeine Bezugsrahmen durch die Verfassung vorgegeben, deren rechtlicher Gehalt für jeden Bürger verbindlich ist, sei er nun Mitglied einer Glaubensgemeinschaft oder nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sicher ist die Diskussion über die beste Formulierung von Prinzipien wie der öffentlichen Religionsausübung weitgreifend und immer offen, allerdings ist die Tatsache bedeutsam, daß das deutsche Grundgesetz sie nun schon seit über 60 Jahren in einer bis heute gültigen Weise zum Ausdruck bringt (vgl. Art. 4,2). In ihm finden wir vor allem jenes gemeinsame Ethos, das Grundlage des menschlichen Zusammenlebens ist und das in gewisser Weise auch die scheinbar nur formalen Regeln des Funktionierens der institutionellen Organe und des demokratischen Lebens prägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir könnten uns fragen, wieso ein solcher Text, der in einer radikal verschiedenen geschichtlichen Epoche, also in einer fast einheitlich christlichen kulturellen Situation, erarbeitet wurde, auch für das heutige Deutschland paßt, das in einer Situation einer globalisierten Welt lebt und durch einen bemerkenswerten Pluralismus im Bereich der Glaubensüberzeugungen geprägt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mir scheint, der Grund dafür liegt in der Tatsache, daß den Vätern des Grundgesetzes in jenem wichtigen Augenblick voll bewußt war, einen wirklich soliden Grund suchen zu müssen, auf dem alle Bürger sich wiederfinden konnten und der für alle tragende Grundlage sein kann über Verschiedenheiten hinweg. Indem sie so handelten, auf die Menschenwürde und die Verantwortung vor Gott abzustellen, sahen sie nicht von der eigenen Glaubenszugehörigkeit ab; für nicht wenige von ihnen war ja das christliche Menschenbild die wahre inspirierende Kraft. Sie wußten aber, daß sich alle Menschen mit anderen konfessionellen und auch nichtreligiösen Hintergründen auseinandersetzen müssen: der gemeinsame Grund für alle wurde in der Anerkennung einiger unveräußerlicher Rechte gefunden, die der menschlichen Natur eigen sind und jeder positiven Formulierung vorausgehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dieser Weise legte eine damals im wesentlichen homogene Gesellschaft das Fundament, das wir heute als gültig für eine vom Pluralismus geprägte Zeit ansehen dürfen. Ein Fundament, das in Wirklichkeit auch einem solchen Pluralismus seine offensichtlichen Grenzen zeigt: es ist nämlich nicht denkbar, daß eine Gesellschaft sich auf lange Sicht ohne einen Konsens über die grundlegenden ethischen Werte halten kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Liebe Freunde! Auf der Grundlage dessen, was ich hier angedeutet habe, scheint mir eine fruchtbare Zusammenarbeit zwischen Christen und Muslimen möglich zu sein. Und damit tragen wir zum Aufbau einer Gesellschaft bei, die in vieler Hinsicht von dem, was wir aus der Vergangenheit mitbrachten, verschieden ist. Als Menschen des Glaubens können wir, von unseren jeweiligen Überzeugungen ausgehend, ein wichtiges Zeugnis in vielen entscheidenden Bereichen des gesellschaftlichen Lebens geben. Ich denke hier zum Beispiel an den Schutz der Familie auf der Grundlage der Ehegemeinschaft, an die Ehrfurcht vor dem Leben in jeder Phase seines natürlichen Verlaufs oder an die Förderung einer größeren sozialen Gerechtigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch deshalb halte ich es für wichtig, einen Tag der Reflexion, des Dialogs und des Gebets für Frieden und Gerechtigkeit in der Welt zu begehen. Dies wollen wir, wie Sie wissen, am kommenden 27. Oktober (2011) in &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6320&amp;amp;entry_id=287&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/travels/2011/index_assisi_ge.htm&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/travels/2011/index_assisi_ge.htm&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Assisi&lt;/a&gt; durchführen, 25 Jahre nach dem &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6321&amp;amp;entry_id=287&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/holy_father/john_paul_ii/speeches/1986/october/documents/hf_jp-ii_spe_19861027_prayer-peace-assisi-final_ge.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/holy_father/john_paul_ii/speeches/1986/october/documents/hf_jp-ii_spe_19861027_prayer-peace-assisi-final_ge.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;historischen Treffen&lt;/a&gt; dort unter der Leitung meines Vorgängers, des seligen Papstes &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6322&amp;amp;entry_id=287&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/272-ERINNERUNG-AN-JOHANNES-PAUL-II.-MIT-JUNGEN-MUSLIMEN-IN-MAROKKO-CASABLANCA-1985.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/272-ERINNERUNG-AN-JOHANNES-PAUL-II.-MIT-JUNGEN-MUSLIMEN-IN-MAROKKO-CASABLANCA-1985.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Johannes Pauls II.&lt;/a&gt; Mit dieser Zusammenkunft wollen wir in schlichter Weise zum Ausdruck bringen, daß wir als Menschen des Glaubens unseren besonderen Beitrag für den Aufbau einer besseren Welt leisten, wobei wir zugleich die Notwendigkeit anerkennen, für die Wirksamkeit unserer Taten im Dialog und in der gegenseitigen Wertschätzung zu wachsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesen Gedanken entbiete ich Ihnen nochmals meinen herzlichen Gruß und danke Ihnen für diese Begegnung, die für den Aufenthalt in meinem Vaterland für mich eine große Bereicherung ist. Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[&lt;b&gt;ENDE DER BEIDEN ANSPRACHEN SEINER HEILIGKEIT PAPST BENEDIKT XVI.&lt;/b&gt;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Und Papst Benedikt XVI. hat außerdem&lt;/b&gt; in einem eigenen, bereits am 11. Oktober 2011 unterzeichneten und als Motu Proprio gegebenen &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6323&amp;amp;entry_id=287&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/motu_proprio/documents/hf_ben-xvi_motu-proprio_20111011_porta-fidei_ge.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/motu_proprio/documents/hf_ben-xvi_motu-proprio_20111011_porta-fidei_ge.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Apostolischen Schreiben&lt;/a&gt; &lt;i&gt;Porta fidei&lt;/i&gt; (&quot;Tür des Glaubens&quot;) angekündigt, daß im kommenden Jahr zur 50. Wiederkehr der Eröffnung des II. Vatikanischen Konzils ein Jahr des Glaubens beginnen werde. Und so kann jeder unvoreingenommene Beobachter erkennen, wie ernst der regierende Nachfolger des heiligen Petrus seinen Dienst auf allen Ebenen der universalen Kirche nimmt. Beten wir für ihn und das Gelingen des Friedenstreffens in Assisi! Euer Padre Alex - Dr. Alexander Pytlik &lt;div class=&quot;serendipity_babelfish&quot;&gt;Übersetze nach  &lt;a href=&quot;http://babelfish.altavista.com/babelfish/trurl_pagecontent?url=http%3A%2F%2Fwww.internetpfarre.de%2Fblog%2Farchives%2F287-PAPST-BENEDIKT-XVI.-AUF-DEM-GEISTLICHEN-WEG-NACH-ASSISI.html&amp;amp;lp=de%5Fen&quot;&gt;en&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;http://babelfish.altavista.com/babelfish/trurl_pagecontent?url=http%3A%2F%2Fwww.internetpfarre.de%2Fblog%2Farchives%2F287-PAPST-BENEDIKT-XVI.-AUF-DEM-GEISTLICHEN-WEG-NACH-ASSISI.html&amp;amp;lp=de%5Ffr&quot;&gt;fr&lt;/a&gt;&lt;/div&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sat, 22 Oct 2011 13:00:00 +0200</pubDate>
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    <title>HEILIGER MAXIMILIAN KOLBE: 70 JAHRE MARTYRIUM IN AUSCHWITZ</title>
    <link>http://www.internetpfarre.de/blog/archives/284-HEILIGER-MAXIMILIAN-KOLBE-70-JAHRE-MARTYRIUM-IN-AUSCHWITZ.html</link>
            <category>Aktuelle Predigt</category>
            <category>Katholische Lehre</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Padre Alex / Dr. Alexander Pytlik)</author>
    <content:encoded>
    &lt;b&gt;Am kommenden Sonntag, dem 14. August 2011&lt;/b&gt;, jährt sich zum 70. Mal das Martyrium des heiligen Maximilian Kolbe. Aus diesem Anlaß heraus übernehme ich die päpstlichen Predigten zu seiner Seligsprechung (vor 40 Jahren) und zu seiner Heiligsprechung von der Internetseite des Heiligen Stuhles und übertrage diese beiden aus dem Italienischen ins Deutsche:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;I. FEIERLICHE SELIGSPRECHUNG VON PATER MAXIMILIAN MARIA KOLBE&lt;/b&gt; - &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6262&amp;amp;entry_id=284&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/holy_father/paul_vi/homilies/1971/documents/hf_p-vi_hom_19711017_it.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/holy_father/paul_vi/homilies/1971/documents/hf_p-vi_hom_19711017_it.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;PREDIGT VON PAPST PAUL VI.&lt;/a&gt; (Sonntag, 17. Oktober 1971):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Maximilian Maria Kolbe ein Seliger. Was bedeutet dies? Es will heißen, daß die Kirche in ihm einen ganz besonderen Menschen sieht, einen, in dem die Gnade Gottes und seine Seele in solcher Weise aufeinander getroffen sind, daß daraus ein wundervolles Leben hervorging, in dem der gute Beobachter die Symbiose eines doppelten Wirkungsprinzips entdeckt, des göttlichen und des menschlichen - geheimnisvoll das eine, experimentell das andere, übernatürlich und doch im Inneren das eine, natürlich und doch komplex wie ausgedehnt das andere, bis zum Erreichen jenes einzigartigen Profils moralischer und geistlicher Größe, die wir Heiligkeit nennen, das heißt die nach religiösen Kriterien erreichte Vollkommenheit, die - wie man weiß - zu den unendlichen Höhen des Absoluten strebt. Selig will also heißen, jener Verehrung würdig zu sein, das heißt jenes gestatteten und entsprechenden lokalen Kultes, welcher die Bewunderung dessen einschließt, der wegen mancher außergewöhnlicher und prachtvoller Wirkung des heiligenden Geistes Objekt derselben Verehrung ist. Selig will heißen gerettet und siegreich. Will heißen Bürger des Himmels mit allen Eigenheiten des Erdenbürgers; will heißen Bruder und Freund, um den wir noch als den unsrigen wissen, sogar mehr denn je als den unsrigen, weil er identifiziert ist als fruchtbares Glied der Gemeinschaft der Heiligen, die jener mystische Leib Christi ist, die Kirche, die sowohl in der Zeit als auch in der Ewigkeit lebt; will heißen Fürsprecher und deshalb Protektor im Reich der Liebe, und gemeinsam mit Christus «lebt er allezeit, um für uns einzutreten» (Hebr 7,25; vgl. Röm 8,34); will schließlich heißen exemplarischer Champion, die Sorte Mensch, an dem wir unsere Lebensform ausrichten können, weil beim Seligen das Privileg des Apostels Paulus anerkannt ist, dem christlichen Volk sagen zu können: «Haltet euch an mein Vorbild, wie ich Christus zum Vorbild nehme» (1 Kor 4,16; 11,1; Phil 3, 17; vgl. 1 Thess 3,7).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;LEBEN UND WERKE DES NEUEN SELIGEN&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So können wir von heute an Maximilian Kolbe als neuen Seligen betrachten. Aber wer ist Maximilian Kolbe?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr wißt es, ihr kennt ihn. Steht er doch unserer Generation so nahe, ist er doch so durchtränkt von der gelebten Erfahrung dieser unserer Zeit, alles weiß man von ihm. Wenig andere Prozesse sind wahrscheinlich so gut dokumentiert wie dieser. Nur wegen unserer modernen Leidenschaft für die historische Wahrheit lesen Wir - einer Inschrift ähnlich - das biographische Profil von Pater Kolbe, das wir einem seiner unermüdlichsten Erforscher verdanken:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
«P. Maximilian Kolbe wurde am 8. Januar 1894 in Zdusnka Wola, in der Nähe von Lodz, geboren. Nachdem er im Jahr 1907 ins Seminar der Minoriten-Konventualen eingetreten war, wurde er nach Rom gesendet, um die kirchlichen Studien an der Päpstlichen Universität Gregoriana und am &quot;Seraphicum&quot; seines Ordens fortzusetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch als Student ersann er eine Institution, die Miliz der Unbefleckten. Zum Priester ausgeweiht am 28. April 1918 und nach Polen heimgekehrt, begann er sein marianisches Apostolat, insbesondere mit der Monatspublikation Rycerz Niepokalanej (der Ritter der Unbefleckten), welche im Jahr 1938 eine Million Exemplare erreichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1927 gründete er die Niepokalanów (Stadt der Unbefleckten), Zentrum des religiösen Lebens und diverser Formen des Apostolates. 1930 brach er nach Japan auf, wo er eine weitere ähnliche Institution gründete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seiner definitiven Rückkehr nach Polen widmete er sich ganz seinem Werk, mit verschiedenen religiösen Publikationen. Der Zweite Weltkrieg überraschte ihn an der Spitze des eindrucksvollsten polnischen Verlagskomplexes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 19. September 1939 wurde er von der Gestapo festgenommen, die ihn zuerst nach Lamsdorf (Deutschland) deportierte, später ins provisorische Konzentrationslager Amtitz. Nach seiner Freilassung am 8. Dezember 1939 kehrte er nach Niepokalanów zurück und nahm die unterbrochene Tätigkeit wieder auf. Wieder festgenommen im Jahr 1941, wurde er ins Pawiak-Gefängnis in Warschau eingesperrt und dann ins Konzentrationslager von Oswiecim (Auschwitz) deportiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem er das Leben als Ersatz für einen zum Tode verurteilten Unbekannten - es handelte sich um eine Repressalie für die Flucht eines Häftlings - angeboten hatte, wurde er in einen Bunker gesperrt, um darin den Hungertod zu erleiden. Am 14. August, Vigil der in den Himmel Aufgenommenen, durch eine Phenolininjektion verstorben, gab er seine gute Seele Gott zurück, nachdem er zuvor noch seinen Leidensgenossen beigestanden war und sie getröstet hatte. Sein Leib wurde verbrannt» (Pater Ernesto Piacentini, O.F.M. Conv.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;DIE VEREHRUNG DER&lt;/b&gt; &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6268&amp;amp;entry_id=284&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/18-UNBEFLECKTE-EMPFAENGNIS-150-JAHRE-VERKUENDIGUNG-DES-DOGMAS-DER-UNBEFLECKTEN-EMPFAENGNIS-MARIENS.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/18-UNBEFLECKTE-EMPFAENGNIS-150-JAHRE-VERKUENDIGUNG-DES-DOGMAS-DER-UNBEFLECKTEN-EMPFAENGNIS-MARIENS.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;b&gt;UNBEFLECKTEN EMPFÄNGNIS&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber bei einer Zeremonie wie dieser entschwindet der biographische Anhaltspunkt im Lichte der großen Hauptlinien der zusammengeschauten Gestalt des neuen Seligen; und wir richten unseren Blick für einen Moment auf diese Linien, die ihn charakterisieren und ihn unserem Gedenken anvertrauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Maximilian Kolbe war ein Apostel der Verehrung der Madonna, und sie wurde von ihm in ihrem ersten, ursprünglichen und vorzüglichen Glanz, jenem ihrer Bezeichnung von Lourdes betrachtet: als die Unbefleckte Empfängnis. Es ist unmöglich, den Namen, die Aktivität, die Mission des seligen Kolbe vom Namen der unbefleckten Maria abzutrennen. Er war es, der die Miliz der Unbefleckten hier in Rom am 16. Oktober 1917 gründete, noch bevor er zum Priester geweiht wurde. Wir können heute diesen Jahrestag begehen. Er ist bekannt als der demütige und milde Franziskaner, und mit unglaublicher Kühnheit sowie außerordentlichem Organisationstalent entfaltete er die Initiative. Und die fromme Verehrung der Mutter Christi, geschaut in ihrem Sonnenkleid (vgl. Offb 12,1), wurde der Brennpunkt seiner Spiritualität, seines Apostolates, seiner Theologie. Kein Zweifel möge unsere Bewunderung und unsere Zustimmung zu diesem Auftrag beeinträchtigen, den uns der neue Selige als Erbe und Vorbild hinterlassen hat, als ob auch Wir Mißtrauen hegten gegenüber einer ähnlichen marianischen Lobpreisung und als ob sich zwei andere theologische und geistliche Strömungen, die heute im religiösen Denken und Leben vorherrschen - jene christologische und jene ekklesiologische - im Wettstreit mit jener mariologischen befänden. Kein Wettstreit. Im Denken Kolbes behält Christus nicht nur den ersten Platz, sondern - absolut gesprochen - den einzig notwendigen und ausreichenden Platz in der Heilsökonomie; und auch die Liebe zur Kirche und zu ihrer Sendung ist in der Konzeption der Lehre oder in der apostolischen Zielsetzung des neuen Seligen nicht vergessen. Im Gegenteil, gerade aus der untergeordneten Komplementarität der Gottesmutter - im Hinblick auf den kosmologischen, anthropologischen und soteriologischen Plan Christi - entspringt jedes ihrer Vorrechte und ihre ganze Größe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das wissen Wir genau. Und Kolbe sieht Maria so wie die ganze katholische Lehre, die ganze katholische Liturgie und die ganze katholische Spiritualität eingefügt in den göttlichen Plan als  «Fixpunkt des ewigen Ratschlusses», als die voll der Gnade, als den Sitz der Weisheit, als die zur Mutterschaft Christi Vorherbestimmte, als die Königin des messianischen Reiches (Lk 1,33), und gleichzeitig als die Magd des Herrn, als die dazu Erwählte, der Inkarnation des Wortes ihre unersetzliche Kooperation darzubieten, als die Mutter des Gottmenschen, unseres Erlösers: «Maria ist diejenige, durch welche die Menschen bei Jesus ankommen, und diejenige, durch welche Jesus bei den Menschen ankommt» (L. BOUYER, Le trône de la Sagesse, S. 69).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unserem Seligen sind daher keine Vorwürfe zu machen - auch nicht der Kirche mit ihm gemeinsam - wegen seines Enthusiasmus, der der Verehrung der Jungfrau gewidmet ist; die Verehrung ist nie dem Zentralen gleichgestellt noch gibt es einen Vorrang einer solchen Verehrung, eben wegen des Geheimnisses der Gemeinschaft, die Maria mit Christus vereint und die im Neuen Testament so überzeugend dokumentiert ist; aus der Verehrung erwächst nie eine «Mariolatrie». So wie die Sonne nie vom Mond verdunkelt wird; ebensowenig wird jemals die dem Dienst der Kirche im eigentlichen Sinne anvertraute Rettungsmission beeinträchtigt, wenn diese versteht, Maria als ihre eine herausragende Tochter und als ihre geistliche Mutter zu verehren. Wenn man so will, ist der charakteristische Aspekt, ja sogar aus sich heraus der Ausgangspunkt der Frömmigkeit, der Mehrverehrung Mariens, von Seiten des seligen Kolbe die Bedeutung, die er ihr zuschreibt im Hinblick auf die gegenwärtigen Bedürfnisse der Kirche, auf die Wirksamkeit ihrer Weissagung über die Herrlichkeit des Herrn und auf die Erhöhung der Niedrigen, auf die Mächtigkeit ihrer Fürsprache, auf den Glanz ihrer Vorbildlichkeit, auf die Präsenz ihrer mütterlichen Liebe. Das &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6266&amp;amp;entry_id=284&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/archive/hist_councils/ii_vatican_council/documents/vat-ii_const_19641121_lumen-gentium_ge.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/archive/hist_councils/ii_vatican_council/documents/vat-ii_const_19641121_lumen-gentium_ge.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Konzil&lt;/a&gt; hat uns in diesen Gewißheiten bestätigt, und nun belehrt und hilft uns vom Himmel her Pater Kolbe, diese zu meditieren und zu leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses marianische Profil des neuen Seligen qualifiziert ihn und ordnet ihn den großen Heiligen und den vorausblickenden Denkern zu, die das Geheimnis Mariens verstanden, verehrt und besungen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;TRAGISCHER UND HERAUSRAGENDER EPILOG&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann sind wir beim tragischen und herausragenden Epilog des unschuldigen apostolischen Lebens von Maximilian Kolbe. Von diesem Epilog her rührt hauptsächlich die Verherrlichung, welche die Kirche heute in bezug auf den demütigen, milden und fruchtbringenden Ordensmann, auf den mustergültigen Schüler des heiligen Franziskus, auf den in Maria, die Unbefleckte, verliebten Ritter feiert. Die Szene seines zeitlichen Endes ist so schrecklich und erschütternd, daß Wir vorzögen, darüber nicht zu sprechen und sie nie mehr zu betrachten, um nicht zu sehen, bis wohin die unmenschliche Erniedrigung durch die Präpotenz gehen kann, die sich aus ungerührter Grausamkeit gegenüber Menschenwesen, die auf wehrlose Sklaven reduziert und zur Ausrottung bestimmt sind, das Podest der Größe und Herrlichkeit verschafft; und es waren Millionen solcher, die dem Stolz der Gewalt und dem Wahn des Rassismus geopfert wurden. Und doch bedarf es des Nachdenkens über diese finstere Szene, um darin manchen Funken verbliebener Menschlichkeit zu erblicken. O weh, die Geschichte darf diese ihre fürchterliche Seite nicht vergessen. Und so kann sie nicht anders als den bestürzten Blick auf die hellen Punkte richten, die sich aus ihr ergeben, aber gemeinsam besiegen sie so die unbegreifliche Finsternis. Einer dieser Punkte, ja vielleicht der leuchtendste und funkelndste, ist die zermürbte, gelassene Figur des Maximilian Kolbe. Der stille und immer fromme Held, der getragen ist von einem paradoxen und doch vernünftig durchdachten Vertrauen. Sein Name wird unter den Großen verbleiben und wird enthüllen, welche Rücklagen an moralischen Werten bei jenen unglücklichen Massen brachliegen, die vor Angst und Verzweiflung erstarrt sind. Und nun umhüllen Wir diesen immensen Vorhof des Todes mit einem göttlichen und unvergänglichen Wort des Lebens, mit jenem von Jesus, welches das Geheimnis des schuldlosen Leidens offenbart - Sühne zu sein, Opfer zu sein und schließlich Liebe zu sein: «Es gibt keine größere Liebe, als wenn einer sein Leben für seine Freunde hingibt» (Joh 15,13). Jesus sprach von Sich angesichts Seiner bevorstehenden Hinopferung für die Rettung der Menschen. Die Menschen sind alle Freunde Jesu, wenn sie wenigstens Sein Wort hören. Pater Kolbe verwirklichte im verhängnisvollen Lager von Auschwitz den Spruch der befreienden Liebe auf zweifache Weise (unter doppeltem Titel):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;DER PRIESTER, «ALTER CHRISTUS»&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(1.) Wer erinnert sich nicht an die unvergleichliche Episode? «Ich bin ein katholischer Priester», sagte er, als er sein Leben dem Tod darbot - und welchem Tod! - um einen unbekannten Schicksalsgefährten das Überleben zu ermöglichen, der nämlich schon für die blinde Blutrache bestimmt war. Und das war ein gewaltiger Moment: das Angebot wurde angenommen. Es ging hervor aus dem Herzen, das eingeübt war, sich selbst zu schenken, als natürliche, spontane und sozusagen logische Konsequenz des eigenen Priestertums. Ist nicht ein Priester ein «zweiter Christus»? War nicht Christus als Priester das Erlösungsopfer des Menschengeschlechtes? Welcher Ruhm, welches Beispiel für uns Priester, in diesem neuen Seligen einen Interpreten dieser unserer Weihe und unserer Sendung zu erkennen! Welche Ermahnung in dieser Stunde der Unsicherheit, in der die menschliche Natur bisweilen gerne ihre Rechte dominieren lassen möchte gegenüber der übernatürlichen Berufung zur totalen Hingabe an Christus in demjenigen, der in Seine Nachfolge berufen ist! Und welcher Trost für die so geliebte und so edle, dichte und treue Schar der guten Priester und Ordensmänner, die ihre Sendung - auch in der legitimen und lobenswerten Intention, ihre Berufung von der persönlichen Mittelmäßigkeit und von der gesellschaftlichen Frustration abzuheben - so verstehen: ich bin ein katholischer Priester, und deshalb opfere ich mein Leben, um jenes der anderen zu retten! Dies scheint der Auftrag zu sein, den der Selige besonders an uns richtet, die Diener der Kirche Gottes, und in analoger Weise an alle, die den Geist dieses Auftrags annehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;SOHN DES EDLEN UND KATHOLISCHEN POLEN&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(2.) Und diesem Titel des Priesters fügt sich noch ein anderer hinzu; ein weiterer Nachweis, daß das Opfer des Seligen seine Motivation in einer Freundschaft hatte: er war Pole. Als Pole wurde er zu jenem unglückseligen «Lager» verurteilt, und als Pole tauschte er sein Schicksal mit jenem, für das sein Landsmann Franciszek Gajowniczek vorgesehen war; das heißt, er erlitt die grausame Todesstrafe stellvertretend für ihn. Wie viele Dinge kommen einem in den Sinn in Erinnerung an diesen menschlichen, sozialen und ethnischen Aspekt des freiwilligen Sterbens von Maximilian Kolbe, der auch Sohn des edlen und katholischen Polen ist! Das historische Schicksal des Leidens dieser Nation scheint in diesem charakteristischen und heroischen Fall die säkulare Berufung des polnischen Volkes zu belegen, in der gemeinsamen Leidensgeschichte sein Bewußtsein der Einigkeit zu finden, seine ritterliche Mission hin zu der in der Würde des spontanen Opfers seiner Söhne erreichten Freiheit, und deren Bereitschaft, füreinander einzutreten zur Bewältigung der Lebhaftigkeit hin zu einer unbesiegbaren Eintracht, sein unzerstörbar katholischer Charakter, der das polnische Volk als ein lebendiges und geduldiges Glied der universalen Kirche auszeichnet, seine feste Überzeugung, daß im wunderbar-außergewöhnlichen, aber doch tief empfundenen Schutz der Madonna das Geheimnis seiner wieder aufkommenden Blüte liegt - das alles sind in Regenbogenfarben schillernde Strahlen, die vom frischgebackenen Märtyrer Polens ausgehen und das authentische, schicksalschwere Antlitz dieses Landes erstrahlen lassen, und sie regen uns an, den Seligen, seinen exemplarischen Helden, anzurufen für die Festigkeit im Glauben, für den Eifer in den Werken der Liebe, um Eintracht, Wohlfahrt und Frieden seines ganzen Volkes. Die Kirche und die Welt werden davon gemeinsam profitieren. Und so sei es. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;II. FEIERLICHE HEILIGSPRECHUNG VON PATER MAXIMILIAN MARIA KOLBE&lt;/b&gt; - &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6264&amp;amp;entry_id=284&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/holy_father/john_paul_ii/homilies/1982/documents/hf_jp-ii_hom_19821010_canonizzazione-kolbe_it.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/holy_father/john_paul_ii/homilies/1982/documents/hf_jp-ii_hom_19821010_canonizzazione-kolbe_it.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;PREDIGT DES SELIGEN JOHANNES PAUL II.&lt;/a&gt; (Sonntag, 10. Oktober 1982):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;1.&lt;/b&gt; “Es gibt keine größere Liebe, als wenn einer sein Leben für seine Freunde hingibt&quot; (Joh 15,13).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von heute an wünscht die Kirche, einen Mann &quot;heilig&quot; zu nennen, dem es gewährt wurde, die genannten Worte des Erlösers in absolut buchstäblicher Weise zu erfüllen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seht, tatsächlich gegen Ende des Monats Juli 1941, als sich auf Befehl des Lagerkommandanten die zum Hungertod bestimmten Gefangenen in der Reihe aufstellten, meldete sich spontan dieser Mensch, Maximilian Maria Kolbe, und erklärte sich bereit, für einen von ihnen ersatzweise in den Tod zu gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Verfügbarkeit wurde angenommen, und nach mehr als zwei Wochen der durch den Hunger verursachten Qualen wurde Pater Maximilian schließlich am 14. August 1941 das Leben durch eine tödliche Injektion genommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das alles passierte im &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6267&amp;amp;entry_id=284&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/116-SEINE-HEILIGKEIT-PAPST-BENEDIKT-XVI.-IN-AUSCHWITZ.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/116-SEINE-HEILIGKEIT-PAPST-BENEDIKT-XVI.-IN-AUSCHWITZ.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Konzentrationslager von Auschwitz&lt;/a&gt;, wo während des letzten Krieges etwa 4.000.000 Personen zu Tode gebracht wurden, darunter auch die Dienerin Gottes Edith Stein (die [heilige] Karmelitin Schwester Theresa Benedicta vom Kreuz), deren Seligsprechungsverfahren bei der zuständigen Kongregation läuft. Der Ungehorsam gegenüber Gott, dem Schöpfer des Lebens, der gesagt hat &quot;Du sollst nicht töten&quot;, hat in diesem Ort das immense Blutbad vieler Unschuldiger bewirkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gleichzeitig ist unsere Epoche in so schrecklicher Weise von der Ausrottung des unschuldigen Menschenlebens gekennzeichnet geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;2.&lt;/b&gt; Pater Maximilian Kolbe ist eben selbst als ein Gefangener des Konzentrationslagers an diesem Ort des Todes für das Recht auf Leben eines unschuldigen Menschen eingetreten, einer der 4.000.000.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Mann (Franciszek Gajowniczek) lebt noch und befindet sich unter uns. Pater Kolbe hat das Recht auf das Leben verteidigt, indem er seine Bereitschaft erklärte, an dessen Stelle in den Tod zu gehen, weil dieser ein Familienvater und sein Leben für seine Lieben notwendig war. Pater Maximilian Maria Kolbe hat so das ausschließliche Recht des Schöpfers auf das Leben des unschuldigen Menschen bekräftigt und Zeugnis abgelegt für Christus und die Liebe. So schreibt ja der Apostel Johannes: “Daran haben wir die Liebe erkannt, daß Er sein Leben für uns hingegeben hat. So müssen auch wir für die Brüder das Leben hingeben&quot; (1 Joh 3,16).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Indem er sein Leben für einen Bruder hingegeben hat, ist Pater Maximilian, den die Kirche schon seit 1971 als &quot;Seligen&quot; verehrt, in einer besonderen Weise Christus ähnlich geworden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;3.&lt;/b&gt; Wir, die wir also heute, am Sonntag, dem 10. Oktober, vor der Basilika des heiligen Petrus vereint sind, wollen den besonderen Wert hervorheben, den der Märtyrertod des Pater Maximilian Kolbe in den Augen Gottes besitzt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Kostbar ist in den Augen des Herrn das Sterben seiner Frommen” (Ps 115 [116],15), so haben wir beim Antwortpsalm wiederholt. Wahrhaftig, es ist kostbar und unschätzbar! Durch den Tod, den Christus auf dem Kreuz erlitten hat, hat sich die Erlösung der Welt vollzogen, weil dieser Tod den Wert der höchsten Liebe besitzt. Durch den von Pater Maximilian Kolbe erlittenen Tod hat sich ein glasklares Zeichen dieser Liebe in unserem Jahrhundert erneuert, das in höchstem Maße und auf unterschiedlichste Weise von der Sünde und vom Tod bedroht ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so scheint sich in dieser feierlichen Liturgie der Heiligsprechung tatsächlich unter uns jener &quot;Märtyrer der Liebe&quot; aus Auschwitz (wie ihn Paul VI. nannte) zu melden und zu rufen: “Ach Herr, ich bin doch Dein Knecht, Dein Knecht bin ich, der Sohn Deiner Magd. Du hast meine Fesseln gelöst&quot; (Ps 115 [116],16).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und indem er gewissermaßen das Opfer seines ganzen Lebens in einem zusammenschaut - er als Priester und geistlicher Sohn des heiligen Franziskus -, scheint er zu sagen: “Wie kann ich dem Herrn all das vergelten, was er mir Gutes getan hat? Ich will den Kelch des Heils erheben und anrufen den Namen des Herrn.&quot; (Ps 115 [116],12 f.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sind Worte der Dankbarkeit. Der aus Liebe an Stelle des Bruders erlittene Tod ist ein heroischer Akt des Menschen, mittels dessen wir - gemeinsam mit dem neuen Heiligen - Gott preisen. Von Ihm kommt in der Tat die Gnade zu solchem Heldentum, zu diesem Martyrium.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;4.&lt;/b&gt; Wir preisen also heute das große Werk Gottes im Menschen. Vor uns allen hier Versammelten erhebt Pater Maximilian Kolbe seinen &quot;Kelch des Heils&quot;, in dem das Opfer seines ganzen Lebens enthalten ist, das besiegelt wurde mit dem Märtyrertod &quot;für einen Bruder&quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dieses endgültige Opfer bereitete sich Maximilian vor, indem er von den ersten Jahren seines Lebens an in Polen Christus nachfolgte. Aus diesen Jahren stammt der geheimnisvolle Traum zweiter Kronen: einer weißen und einer roten, unter denen unser Heiliger nicht auswählt, sondern beide annimmt. Seit den Jahren der Jugend war er durchdrungen von einer großen Liebe zu Christus und vom Wunsch nach dem Martyrium.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Liebe und dieser Wunsch begleiteten ihn auf dem Weg der franziskanischen und priesterlichen Berufung, auf die er sich sowohl in Polen als auch in Rom vorbereitete. Diese Liebe und dieser Wunsch folgten ihm in alle Orte des priesterlichen und franziskanischen Dienstes in Polen und auch beim missionarischen Dienst in Japan.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;5.&lt;/b&gt; Die Inspiration seines ganzen Lebens war die &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6268&amp;amp;entry_id=284&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/18-UNBEFLECKTE-EMPFAENGNIS-150-JAHRE-VERKUENDIGUNG-DES-DOGMAS-DER-UNBEFLECKTEN-EMPFAENGNIS-MARIENS.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/18-UNBEFLECKTE-EMPFAENGNIS-150-JAHRE-VERKUENDIGUNG-DES-DOGMAS-DER-UNBEFLECKTEN-EMPFAENGNIS-MARIENS.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Unbefleckte&lt;/a&gt;, der er seine Liebe zu Christus und seinen Wunsch zum Martyrium anvertraute. Im Geheimnis der Unbefleckten Empfängnis enthüllte sich vor den Augen seiner Seele jene wundervolle und übernatürliche Welt der dem Menschen dargebotenen Gnade Gottes. Der Glaube und die Werke des gesamten Lebens von Pater Maximilian zeigen auf, daß er sein Zusammenwirken mit der göttlichen Gnade als eine Miliz unter dem Zeichen der Unbefleckten Empfängnis verstand. Die marianische Linie ist im Leben und bei der Heiligkeit des Pater Kolbe besonders ausdrucksvoll. Mit dieser Kennung ist auch sein ganzes Apostolat versehen gewesen, sei es im Vaterland, sei es in den Missionen. Sowohl in Polen als auch in Japan bestanden als Zentrum dieses Apostolates die speziellen Städte der Unbefleckten (&quot;Niepokalanów&quot; polnisch, &quot;Mugenzai no Sono&quot; japanisch).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;6.&lt;/b&gt; Was ist im Hungerbunker des Konzentrationslagers Oswiecim (Auschwitz) am 14. August des Jahres 1941 passiert?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darauf gibt die heutige Liturgie Antwort: seht, Gott hat Maximilian Maria geprüft &quot;und fand ihn Seiner würdig&quot; (vgl. Weish 3,5). Er hat ihn erprobt “wie Gold im Schmelzofen und ihn angenommen als ein vollgültiges Opfer&quot; (vgl. Weish 3,6).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn er “in den Augen der Menschen gestraft wurde&quot;, so ist doch &quot;seine Hoffnung voll Unsterblichkeit&quot;, weil “die Seelen der Gerechten in Gottes Hand sind, und keine Qual kann sie berühren&quot;. Und wenn sie - menschlich gesprochen - die Qual und der Tod erreichen, wenn sie &quot;in den Augen der Toren gestorben sind ...&quot;, wenn &quot;ihr Scheiden von uns als Vernichtung galt ...&quot;, &quot;sind sie im Frieden&quot;: sie erfahren das Leben und die Freude &quot;in Gottes Händen&quot; (vgl. Weish 3,1 - 4).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Solches Leben ist Frucht des Todes, der dem Tode Christi ähnlich ist. Der Ruhm ist die Teilhabe an Seiner Auferstehung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was passierte also am 14. August 1941 im Hungerbunker?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es erfüllten sich die von Christus an die Apostel gerichteten Worte, damit “sie sich aufmachen und Frucht bringen und ihre Frucht bleibe” (vgl. Joh 15,16).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf wunderbare Weise setze sich die Frucht des heroischen Todes von Maximilian Kolbe in der Kirche und in der Welt fort!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;7.&lt;/b&gt; Die Menschen betrachteten das, was im Lager von “Auschwitz&quot; passiert war. Und wenn es auch in ihren Augen so erscheinen mußte, daß ein Gefährte ihrer Schmerzen &quot;sterbe”, auch wenn sie rein menschlich &quot;sein Hinscheiden&quot; als &quot;eine Vernichtung&quot; ansehen konnten, war dies jedenfalls in ihrem Bewußtsein nicht alleine &quot;der Tod&quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Maximilian starb nicht, sondern &quot;gab sein Leben ... für den Bruder&quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Tod - schrecklich aus dem menschlichen Blickwinkel - war die ganze definitive Größe des menschlichen Aktes und der menschlichen Wahl enthalten: er bot sich von sich aus dem Tod aus Liebe an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und in diesem seinen menschlichen Tod gab es das transparente Zeugnis, gegeben für Christus: das in Christus gegebene Zeugnis für die Würde des Menschen, für die Heiligkeit seines Lebens und für die erlösende Kraft des Todes, in dem sich die Macht der Liebe manifestiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eben deshalb wurde der Tod von Maximilian Kolbe zu einem Siegeszeichen. Dies war der aufgezeigte Sieg über das ganze System der Verachtung und des Hasses gegenüber dem Menschen und gegenüber dem, was im Menschen göttlich ist, sein Sieg ähnlich jenem, den unser Herr Jesus Christus auf Kalvaria eingefahren hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Ihr seid meine Freunde, wenn ihr tut, was ich euch auftrage&quot; (Joh 15,14)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;8.&lt;/b&gt; Die Kirche nimmt dieses Zeichen des Sieges, ermöglicht durch die Kraft der Erlösung Christi, mit Verehrung und Dankbarkeit entgegen. Sie sucht mit ganzer Demut und Liebe herauszulesen, was die Beredsamkeit des Siegeszeichens betrifft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie immer, wenn sie die Heiligkeit ihrer Söhne und ihrer Töchter proklamiert, so bemüht sie sich auch in diesem Fall, mit der ganzen notwendigen Präzision und Verantwortung vorzugehen, indem alle Aspekte des Lebens und des Sterbens des Dieners Gottes ergründet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dennoch muß die Kirche gleichzeitig bei der Erkenntnis des Zeichens der von Gott her dessem irdischen Diener gewährten Heiligkeit hellhörig bleiben, damit sie nicht deren ganze Beredsamkeit und deren endgültige Bedeutung unbeachtet lasse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und aus diesem Grunde mußten bei der Beurteilung der Causa des seligen Maximilian Kolbe - schon nach der Seligsprechung - zahlreiche Stimmen des Volkes Gottes erwogen werden, besonders von Seiten Unserer Brüder im Bischofsamt - sei es aus Polen wie auch aus Deutschland - die darum baten, Maximilian Kolbe &quot;als Märtyrer&quot; heiligzusprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Angesichts der Aussagekraft des Lebens und des Todes des seligen Maximilian kann man nicht anders als das anzuerkennen, was den hauptsächlichen und wesentlichen Inhalt des von Gott in dessen Sterben der Kirche und der Welt gegebenen Zeichens auszumachen scheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stellt dieser aus Liebe zum Menschen spontan auf sich genommene Tod nicht eine besondere Erfüllung der Worte Christi dar?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Macht er Maximilian nicht Christus, dem Urbild aller Märtyrer, besonders ähnlich, der auf dem Kreuz Sein eigenes Leben für die Brüder hingibt?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besitzt nicht gerade ein solcher Tod eine besondere und durchschlagende Aussagekraft für unsere Epoche?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konstituiert er nicht ein besonders authentisches Zeugnis der Kirche in der Welt von heute?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;9.&lt;/b&gt; Und deshalb habe ich kraft meiner apostolischen Autorität verfügt, daß Maximilian Maria Kolbe, der im Gefolge der Seligsprechung als Bekenner verehrt wurde, von nun an &quot;auch als Märtyrer&quot; verehrt werde!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Kostbar ist in den Augen des Herrn das Sterben seiner Frommen&quot;!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;AMEN.&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*****&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Nach dem Abschluß der italienisch gehaltenen Predigt faßt der Heilige Vater die soeben ausgedrückten Gedanken in deutscher Sprache zusammen:)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Liebe Brüder und Schwestern deutscher Sprache!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die heutige Heiligsprechung stellt die Kirche das heroische Lebensopfer von Pater Maximilian Kolbe als höchstes Zeugnis christlicher Bruderliebe vor Augen. Es geschah im Konzentrationslager von Auschwitz, wo zusammen mit ihm unter unzähligen gemarterten Menschen auch die Dienerin Gottes Edith Stein [= die heilige Theresia Benedicta vom Kreuz] den Tod gefunden hat. Auch für sie hat der Seligsprechungsprozeß schon begonnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch seine heroische Liebestat hat Pater Maximilian Kolbe das Lebensrecht eines Unschuldigen verteidigt und das ausschließliche Recht des Schöpfers auf das Leben des Menschen bekräftigt. Er ist dadurch in einer besonderen Weise Christus ähnlich geworden, der sein Leben am Kreuz für uns hingegeben hat. Folgen auch wir wie der heilige Maximilian Kolbe diesem Beispiel Christi in opferbereitem, liebendem Einsatz für unsere Mitmenschen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[&lt;b&gt;ENDE DER BEIDEN PÄPSTLICHEN PREDIGTEN ZU EHREN DES HEILIGEN MAXIMILIAN KOLBE.&lt;/b&gt;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Im Geiste der Marienverehrung&lt;/b&gt; des heiligen Franziskanerminoriten Maximilian Kolbe wünsche ich schon heute - am Gedenktag der heiligen Klara von Assisi, deren Fest wir morgen auch noch nach dem Kalendarium für die außerordentliche Form des Römische Ritus begehen - allen Lesern und Leserinnen von Herzen für den 15. August einen gnadenreichen Feiertag der Aufnahme Mariens in den Himmel - mit Seele und Leib - und einen wunderschönen Beginn der marianischen Wallfahrtszeit des Frauendreißigers wie bei uns in &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6263&amp;amp;entry_id=284&quot; title=&quot;http://www.padre.at/frauendreissiger2011_eichstaett_buchenhuell.jpg&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.padre.at/frauendreissiger2011_eichstaett_buchenhuell.jpg&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Eichstätt - Buchenhüll&lt;/a&gt;! Euer Padre Alex - Kirchenrektor Dr. Alexander Pytlik &lt;div class=&quot;serendipity_babelfish&quot;&gt;Übersetze nach  &lt;a href=&quot;http://babelfish.altavista.com/babelfish/trurl_pagecontent?url=http%3A%2F%2Fwww.internetpfarre.de%2Fblog%2Farchives%2F284-HEILIGER-MAXIMILIAN-KOLBE-70-JAHRE-MARTYRIUM-IN-AUSCHWITZ.html&amp;amp;lp=de%5Fen&quot;&gt;en&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;http://babelfish.altavista.com/babelfish/trurl_pagecontent?url=http%3A%2F%2Fwww.internetpfarre.de%2Fblog%2Farchives%2F284-HEILIGER-MAXIMILIAN-KOLBE-70-JAHRE-MARTYRIUM-IN-AUSCHWITZ.html&amp;amp;lp=de%5Ffr&quot;&gt;fr&lt;/a&gt;&lt;/div&gt; 
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    <pubDate>Thu, 11 Aug 2011 21:30:00 +0200</pubDate>
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    <title>LATEINISCHE MESSE UND SAKRAMENTE IN DER AUSSERORDENTLICHEN FORM DES RÖMISCHEN RITUS FÜR IMMER LEGITIM: APOSTOLISCHES SCHREIBEN SUMMORUM PONTIFICUM (MOTU PROPRIO) VON BENEDIKT XVI.</title>
    <link>http://www.internetpfarre.de/blog/archives/162-LATEINISCHE-MESSE-UND-SAKRAMENTE-IN-DER-AUSSERORDENTLICHEN-FORM-DES-ROEMISCHEN-RITUS-FUER-IMMER-LEGITIM-APOSTOLISCHES-SCHREIBEN-SUMMORUM-PONTIFICUM-MOTU-PROPRIO-VON-BENEDIKT-XVI..html</link>
            <category>Katholische Lehre</category>
            <category>Kirchenrecht</category>
            <category>News Kommentare</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Padre Alex / Dr. Alexander Pytlik)</author>
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    &lt;B&gt;Wie einige Leser meines Internetangebotes wissen&lt;/B&gt;, bin ich seit 27. Januar 1996 zusätzlich mit dem Päpstlichen Zelebret zur Feier der außerordentlichen Form des Römischen Meßritus ausgestattet und habe an verschiedenen von den Diözesanbischöfen genehmigten Gottesdienstorten ausgeholfen und darüber hinaus in Übereinstimmung mit dem geltenden Recht heilige Taufen, Lossprechungen, Krankenölungen und Begräbnisse in der außerordentlichen Form der Liturgie der lateinischen Rituskirche feiern dürfen. Auch Hochzeiten nach dem älteren Rituale sind zu nennen. Nunmehr ist die rechtliche Lage vom regierenden Heiligen Vater definitiv erkannt, erklärt und verbindlich bekannt gegeben worden, sodaß sich eine zusätzliche positivrechtliche Erlaubnis spätestens ab 14. September 2007 erübrigt (siehe unten). Seit 14. Dezember 2004 bin ich zudem beauftragt, in der Bischofsstadt Eichstätt die regelmäßige Zelebration der Heiligen Messe nach dem Römischen Meßbuch des Jahres 1962 sicherzustellen. Von daher gab es auf meiner Internetseite schon sehr früh den Hinweis für alle Priester des lateinischen Ritus, daß sie vom &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=1651&amp;amp;entry_id=162&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/ritus.htm&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/ritus.htm&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot;&gt;Wunsch&lt;/A&gt; des verstorbenen Dieners Gottes Johannes Paul II. profitieren dürfen: am 18. Oktober 1988 hatte er festgestellt, daß allen, die darum bitten, der Gebrauch des genannten älteren Meßbuches zu gestatten sei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;B&gt;Im folgenden übernehme ich von den Seiten&lt;/B&gt; des &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=1652&amp;amp;entry_id=162&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; TARGET=&quot;_blank&quot;&gt;Heiligen Stuhles&lt;/A&gt; (Aktualisierung durch die Publikation in den &lt;i&gt;Acta Apostolicae Sedis&lt;/i&gt; vom 7. September 2007, 777 - 781) und des Nachrichtendienstes &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=1653&amp;amp;entry_id=162&quot; title=&quot;http://www.kath.net/&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.kath.net/&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; TARGET=&quot;_blank&quot;&gt;kath.net&lt;/A&gt; das als Motu Proprio erlassene Apostolische Schreiben &lt;I&gt;Summorum Pontificum&lt;/I&gt; (Untertitel: &lt;I&gt;De usu extraordinario antiquae formae Ritus Romani&lt;/I&gt;) vom 7. Juli 2007 inklusive Arbeitsübersetzung, die ich nur an ganz wenigen Stellen verändert bzw. verbessert habe. Ich gliedere das Dokument exakt nach den vom Vatikan vorgenommenen Absätzen und biete neben der übernommenen Übersetzung auch jeweils einen kurzen unvollständigen Kommentar, wobei an erster Stelle natürlich das &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=1981&amp;amp;entry_id=162&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/161-LATEINISCHE-LITURGIE-BRIEF-DES-HEILIGEN-VATERS-AN-DIE-BISCHOEFE.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/161-LATEINISCHE-LITURGIE-BRIEF-DES-HEILIGEN-VATERS-AN-DIE-BISCHOEFE.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; TARGET=&quot;_blank&quot;&gt;Begleitschreiben&lt;/A&gt; Seiner Heiligkeit Papst Benedikt XVI. an die Bischöfe über die Römische Liturgie in ihrer Gestalt (&lt;I&gt;= außerordentliche Form&lt;/I&gt;) vor der 1970 durchgeführten Reform einfließt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[&lt;B&gt;BEGINN DES APOSTOLISCHEN SCHREIBENS UND MEINER KOMMENTIERUNG:&lt;/B&gt;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;B&gt;De usu extraordinario antiquae formae Ritus Romani&lt;/B&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;B&gt;GÜLTIGER LATEINISCHER RECHTSTEXT (immer gemäß AAS):&lt;/B&gt; Summorum Pontificum cura ad hoc tempus usque semper fuit, ut Christi Ecclesia Divinae Maiestati cultum dignum offerret, &quot;ad laudem et gloriam nominis Sui&quot; et &quot;ad utilitatem totius Ecclesiae Suae sanctae&quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;B&gt;DEUTSCHE ÜBERSETZUNG:&lt;/B&gt; &lt;I&gt;Die Sorge der Päpste ist es bis zur heutigen Zeit stets gewesen, daß die Kirche Christi der Göttlichen Majestät einen würdigen Kult darbringe, &quot;zum Lob und Ruhm Seines Namens&quot; und &quot;zum Segen für Seine ganze heilige Kirche&quot;.&lt;/I&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;B&gt;KOMMENTAR VON MEINER SEITE:&lt;/B&gt; Deshalb sagt der Heilige Vater im &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=1981&amp;amp;entry_id=162&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/161-LATEINISCHE-LITURGIE-BRIEF-DES-HEILIGEN-VATERS-AN-DIE-BISCHOEFE.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/161-LATEINISCHE-LITURGIE-BRIEF-DES-HEILIGEN-VATERS-AN-DIE-BISCHOEFE.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; TARGET=&quot;_blank&quot;&gt;Begleitschreiben&lt;/A&gt;: &quot;&lt;I&gt;Was früheren Generationen heilig war, bleibt auch uns heilig und groß; es kann nicht plötzlich rundum verboten oder gar schädlich sein. Es tut uns allen gut, die Reichtümer zu wahren, die im Glauben und Beten der Kirche gewachsen sind und ihnen ihren rechten Ort zu geben.&lt;/I&gt;&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;B&gt;GÜLTIGER LATEINISCHER RECHTSTEXT:&lt;/B&gt; Ab immemorabili tempore sicut etiam in futurum, principium servandum est &quot;iuxta quod unaquaeque Ecclesia particularis concordare debet cum universali Ecclesia non solum quoad fidei doctrinam et signa sacramentalia, sed etiam quoad usus universaliter acceptos ab apostolica et continua traditione, qui servandi sunt non solum ut errores vitentur, verum etiam ad fidei integritatem tradendam, quia Ecclesiae lex orandi eius legi credendi respondet&lt;/I&gt;&quot; [&lt;B&gt;1:&lt;/B&gt; &lt;I&gt;Institutio generalis Missalis Romani&lt;/I&gt;, Editio tertia, 2002, 397.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;B&gt;DEUTSCHE ÜBERSETZUNG:&lt;/B&gt; &lt;I&gt;Seit unvordenklicher Zeit wie auch in Zukunft gilt es, den Grundsatz zu wahren, &quot;demzufolge jede Teilkirche mit der Gesamtkirche nicht nur hinsichtlich der Glaubenslehre und der sakramentalen Zeichen übereinstimmen muß, sondern auch hinsichtlich der von der apostolischen und ununterbrochenen Überlieferung allgemein angenommenen Gebräuche, die einzuhalten sind, nicht nur um Irrtümer zu vermeiden, sondern auch zur Weitergabe der Unversehrtheit des Glaubens, denn das Gesetz des Betens (lex orandi) der Kirche entspricht ihrem Gesetz des Glaubens (lex credendi).&quot; [&lt;B&gt;1:&lt;/B&gt; Allgemeine Einführung des Römischen Meßbuches, dritte Edition, 2002, 397.]&lt;/I&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;B&gt;KOMMENTAR VON MEINER SEITE:&lt;/B&gt; Dieser Grundsatz wurde in vielen (westlichen) Einzugsgebieten des lateinischen Ritus der Katholischen Kirche in den letzten 40 Jahren seitens nicht weniger Kleriker (Zelebranten) in der Praxis zum Teil schwer verletzt. Von daher ist es richtig, daß wir in der liturgischen Krise innerhalb der lateinischen Rituskirche einen der Gründe mißlungener Glaubensweitergabe erkennen können. Deshalb stellte der Heilige Vater im &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=1981&amp;amp;entry_id=162&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/161-LATEINISCHE-LITURGIE-BRIEF-DES-HEILIGEN-VATERS-AN-DIE-BISCHOEFE.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/161-LATEINISCHE-LITURGIE-BRIEF-DES-HEILIGEN-VATERS-AN-DIE-BISCHOEFE.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; TARGET=&quot;_blank&quot;&gt;Begleitschreiben&lt;/A&gt; fest: &quot;&lt;I&gt;Viele Menschen, die klar die Verbindlichkeit des II. Vaticanums annahmen und treu zum Papst und zu den Bischöfen standen, sehnten sich doch auch nach der ihnen vertrauten Gestalt der heiligen Liturgie, zumal das neue Missale vielerorts nicht seiner Ordnung getreu gefeiert, sondern geradezu als eine Ermächtigung oder gar als Verpflichtung zur &#039;Kreativität&#039; aufgefaßt wurde, die oft zu kaum erträglichen Entstellungen der Liturgie führte. Ich spreche aus Erfahrung, da ich diese Phase in all ihren Erwartungen und Verwirrungen miterlebt habe. Und ich habe gesehen, wie tief Menschen, die ganz im Glauben der Kirche verwurzelt waren, durch die eigenmächtigen Entstellungen der Liturgie verletzt wurden.&lt;/I&gt;&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;B&gt;GÜLTIGER LATEINISCHER RECHTSTEXT:&lt;/B&gt; Inter Pontifices qui talem debitam curam adhibuerunt, nomen excellit sancti Gregorii Magni, qui tam fidem catholicam quam thesauros cultus ac culturae a Romanis in saeculis praecedentibus cumulatos novis Europae populis transmittendos curavit. Sacrae Liturgiae tam Missae Sacrificii quam Officii Divini formam, uti in Urbe celebrabatur, definiri conservarique iussit. Monachos quoque et moniales maxime fovit, qui sub Regula sancti Benedicti militantes, ubique simul cum Evangelii annuntiatione illam quoque saluberrimam Regulae sententiam vita sua illustrarunt, &quot;ut operi Dei nihil praeponatur&quot; (cap. 43). Tali modo sacra liturgia secundum morem Romanum non solum fidem et pietatem sed et culturam multarum gentium fecundavit. Constat utique liturgiam latinam variis suis formis Ecclesiae in omnibus aetatis christianae saeculis permultos Sanctos in vita spirituali stimulasse atque tot populos in religionis virtute roborasse ac eorundem pietatem fecundasse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;B&gt;DEUTSCHE ÜBERSETZUNG:&lt;/B&gt; &lt;I&gt;Unter den Päpsten, die eine solche gebotene Sorge walten ließen, ragt der Name des heiligen Gregor des Großen heraus; dieser sorgte dafür, daß sowohl der katholische Glaube als auch die Schätze des Kultes und der Kultur, welche die Römer der vorangegangenen Jahrhunderte angesammelt hatten, den jungen Völkern Europas übermittelt wurden. Er ordnete an, daß die in Rom gefeierte Form der heiligen Liturgie - sowohl des Meßopfers als auch des Göttlichen Officiums - festgelegt und bewahrt werde. Eine außerordentlich große Stütze war sie den Mönchen und auch den Nonnen, die unter der Regel des heiligen Benedikt wirkten und überall zugleich mit der Verkündigung des Evangeliums durch ihr Leben auch jenen äußerst heilsamen Satz der Regel veranschaulichten, daß &quot;dem Gottesdienst nichts vorzuziehen&quot; sei (Kap. 43). Auf solche Weise befruchtete die heilige Liturgie nach Römischem Brauch nicht nur den Glauben und die Frömmigkeit, sondern auch die Kultur vieler Völker. Es steht fraglos fest, daß die lateinische Liturgie in ihren verschiedenen kirchlichen Formen durch alle Jahrhunderte christlicher Praxis hindurch sehr viele Heilige im geistlichen Leben angespornt und so viele Völker in der Tugend der Gottesverehrung gestärkt und deren Frömmigkeit befruchtet hat.&lt;/I&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;B&gt;KOMMENTAR VON MEINER SEITE:&lt;/B&gt; In meinem &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=1982&amp;amp;entry_id=162&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/139-LATEINISCHE-LITURGIE-HEILIGER-STUHL-PLANT-WEITERE-NORMALISIERUNG-ALTER-ROEMISCHER-RITUS-WIRD-REGULAERE-AUSSERORDENTLICHE-PRAXIS.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/139-LATEINISCHE-LITURGIE-HEILIGER-STUHL-PLANT-WEITERE-NORMALISIERUNG-ALTER-ROEMISCHER-RITUS-WIRD-REGULAERE-AUSSERORDENTLICHE-PRAXIS.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; TARGET=&quot;_blank&quot;&gt;Kommentar&lt;/A&gt; vom 16. Dezember 2006 unter dem Titel &quot;&lt;I&gt;Lateinische Liturgie: Heiliger Stuhl plant weitere Normalisierung - alter Römischer Ritus wird reguläre außerordentliche Praxis&lt;/I&gt;&quot; übernahm ich eine Erklärung, die in Genua unter Autorität des Vorsitzenden der Italienischen Bischofskonferenz, Erzbischof Angelo Bagnasco, zur Vorbereitung auf das erwartete &lt;I&gt;Motu Proprio&lt;/I&gt; verfaßt worden war, worin es heißt: &quot;&lt;I&gt;&lt;B&gt;7.&lt;/B&gt; in der Kirche sind seit dem Beginn des vierten Jahrhunderts verschiedene Liturgien und Riten in Geltung, die denselben katholischen Glauben zum Ausdruck bringen, obschon sie unterschiedlichen Überlieferungen und Verbundenheiten entsprechen; diese Verschiedenartigkeit ist ein fühlbares Zeichen für die Vitalität der Katholischen Kirche&lt;/I&gt;&quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;B&gt;GÜLTIGER LATEINISCHER RECHTSTEXT:&lt;/B&gt; Ut autem Sacra Liturgia hoc munus efficacius expleret, plures alii Romani	Pontifices decursu saeculorum peculiarem sollicitudinem impenderunt, inter quos eminet Sanctus Pius V, qui magno cum studio pastorali, Concilio Tridentino exhortante, totum Ecclesiae cultum innovavit, librorum liturgicorum emendatorum et &quot;ad normam Patrum instauratorum&quot; editionem curavit eosque Ecclesiae latinae usui dedit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;B&gt;DEUTSCHE ÜBERSETZUNG:&lt;/B&gt; &lt;I&gt;Damit jedoch die Heilige Liturgie diesen Dienst noch wirksamer erfüllte, haben verschiedene weitere Päpste im Lauf der Jahrhunderte besondere Sorgfalt verwandt; unter ihnen ragt der heilige Pius V. heraus, der mit großem seelsorglichen Eifer auf Veranlassung des Konzils von Trient den ganzen Kult der Kirche erneuerte, die Herausgabe verbesserter und &quot;nach der Norm der Väter erneuerter&quot; liturgischer Bücher veranlaßte und sie der lateinischen Kirche zum Gebrauch übergab.&lt;/I&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;B&gt;KOMMENTAR VON MEINER SEITE:&lt;/B&gt; In meinem &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=1982&amp;amp;entry_id=162&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/139-LATEINISCHE-LITURGIE-HEILIGER-STUHL-PLANT-WEITERE-NORMALISIERUNG-ALTER-ROEMISCHER-RITUS-WIRD-REGULAERE-AUSSERORDENTLICHE-PRAXIS.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/139-LATEINISCHE-LITURGIE-HEILIGER-STUHL-PLANT-WEITERE-NORMALISIERUNG-ALTER-ROEMISCHER-RITUS-WIRD-REGULAERE-AUSSERORDENTLICHE-PRAXIS.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; TARGET=&quot;_blank&quot;&gt;Kommentar&lt;/A&gt; vom 16. Dezember 2006 unter dem Titel &quot;&lt;I&gt;Lateinische Liturgie: Heiliger Stuhl plant weitere Normalisierung - alter Römischer Ritus wird reguläre außerordentliche Praxis&lt;/I&gt;&quot; übernahm ich eine Erklärung, die in Genua unter Autorität des Vorsitzenden der Italienischen Bischofskonferenz, Erzbischof Angelo Bagnasco, zur Vorbereitung auf das erwartete &lt;I&gt;Motu Proprio&lt;/I&gt; verfaßt worden war, worin es heißt: &quot;&lt;I&gt;&lt;B&gt;8.&lt;/B&gt; das Konzil von Trient wollte die in der lateinischen Kirche damals existenten Riten nicht mit einem oberherrschaftlichen Akt vereinheitlichen; tatsächlich konnten die Teilkirchen und religiösen Orden auf der Grundlage des vom selben heiligen Pius V. festgelegten Prinzips - der auf Bitte des Konzils die Reform umsetzte - ihren je eigenen Ritus verehrungswürdiger Tradition behalten, wenn er dort mindestens zwei Jahrhunderte lang praktiziert worden war. Mit dem Fortschreiten der Jahre behauptete sich dann in der Praxis der Römische Ritus, aber nie in exklusiver Weise. Beispielhaft steht dafür der Fall des Ambrosianischen Ritus, verbreitet in einigen Tälern des Tessin (genannt &#039;Valli Ambrosiane&#039; [Ambrosianische Täler]), in der ganzen Erzdiözese Mailand, aber auch hier in der Erzdiözese Genua mit Ausnahme von Monza, Trezzo und Treviglio&lt;/I&gt;&quot;. Somit ist festzustellen, daß es nicht nur innerhalb der universalen Katholischen Kirche immer schon eine legitime Ritenvielfalt gab, sondern auch innerhalb der lateinischen Rituskirche derselben Katholischen Kirche. Heute ist die volle Gleichberechtigung sämtlicher rechtmäßiger lateinischer und orientalischer Riten selbstverständlich, und ebenso können in Hinkunft die beiden legitimen Formen des einen Römischen Ritus nicht mehr gegeneinander ausgespielt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;B&gt;GÜLTIGER LATEINISCHER RECHTSTEXT:&lt;/B&gt; Inter Ritus romani libros liturgicos patet eminere Missale Romanum, quod in romana urbe succrevit, atque succedentibus saeculis gradatim formas assumpsit, quae cum illa in generationibus recentioribus vigente magnam habent similitudinem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;B&gt;DEUTSCHE ÜBERSETZUNG:&lt;/B&gt; &lt;I&gt;Unter den liturgischen Büchern des Römischen Ritus ragt das Römische Meßbuch deutlich heraus; es ist in der Stadt Rom entstanden und hat in den nachfolgenden Jahrhunderten schrittweise Formen angenommen, die große Ähnlichkeit haben mit der in den letzten Generationen geltenden.&lt;/I&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;B&gt;KOMMENTAR VON MEINER SEITE:&lt;/B&gt; Am 28. Juni 2007 habe ich die Meldung über das fertige Apostolische Schreiben, das wir hier besprechen, in meinem Blogbuch so &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=1983&amp;amp;entry_id=162&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/160-PAPST-BENEDIKT-XVI.-GIBT-LATEINISCHER-LITURGIE-IHRE-ORGANISCHE-ENTFALTUNG-ZURUECK.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/160-PAPST-BENEDIKT-XVI.-GIBT-LATEINISCHER-LITURGIE-IHRE-ORGANISCHE-ENTFALTUNG-ZURUECK.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; TARGET=&quot;_blank&quot;&gt;übertitelt&lt;/A&gt;: &quot;&lt;I&gt;Papst Benedikt XVI. gibt lateinischer Liturgie ihre organische Entfaltung zurück&lt;/I&gt;&quot;, und in seinem &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=1981&amp;amp;entry_id=162&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/161-LATEINISCHE-LITURGIE-BRIEF-DES-HEILIGEN-VATERS-AN-DIE-BISCHOEFE.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/161-LATEINISCHE-LITURGIE-BRIEF-DES-HEILIGEN-VATERS-AN-DIE-BISCHOEFE.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; TARGET=&quot;_blank&quot;&gt;Begleitschreiben&lt;/A&gt; notiert der Heilige Vater: &quot;&lt;I&gt;Es gibt keinen Widerspruch zwischen der einen und der anderen Ausgabe des Missale Romanum. In der Liturgiegeschichte gibt es Wachstum und Fortschritt, aber keinen Bruch.&lt;/I&gt;&quot; Und ich erinnere an meinen &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=1982&amp;amp;entry_id=162&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/139-LATEINISCHE-LITURGIE-HEILIGER-STUHL-PLANT-WEITERE-NORMALISIERUNG-ALTER-ROEMISCHER-RITUS-WIRD-REGULAERE-AUSSERORDENTLICHE-PRAXIS.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/139-LATEINISCHE-LITURGIE-HEILIGER-STUHL-PLANT-WEITERE-NORMALISIERUNG-ALTER-ROEMISCHER-RITUS-WIRD-REGULAERE-AUSSERORDENTLICHE-PRAXIS.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; TARGET=&quot;_blank&quot;&gt;Kommentar&lt;/A&gt; vom 16. Dezember 2006: &quot;&lt;I&gt;Logisch darf angenommen werden, daß auch in Zukunft der Diözesanbischof und der Ortspfarrer beim Angebot und bei der Ordnung der jeweils zu wählenden Meßliturgie das maßgebliche Wort zu führen haben werden, da in der Tat vom seelsorglichen Standpunkt aus gewachsene Gewohnheiten nicht einfach mit einem Schlag umgeformt werden können. So wird die Grundregel, daß die Meßform zu gewährleisten ist, die angekündigt wurde, auch weiterhin Geltung haben. Es wird allerdings erwartet werden dürfen, daß die Liturgiesprache der lateinischen Rituskirche auch häufiger im Rahmen des neuen Meßritus&lt;/I&gt; [= nunmehr die ordentliche Form des Römischen Meßritus] &lt;I&gt;Verwendung finden werde, da ansonsten die Erwartung des II. Vatikanischen Konzils nicht mehr erfüllt werden kann: &#039;Es soll jedoch Vorsorge getroffen werden, daß die Christgläubigen die ihnen zukommenden Teile des Meß-Ordinariums auch	lateinisch miteinander sprechen oder singen können.&#039; (Konstitution über die Heilige Liturgie, Nr. 54)&lt;/I&gt;&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;B&gt;GÜLTIGER LATEINISCHER RECHTSTEXT:&lt;/B&gt; &quot;Quod idem omnino propositum tempore progrediente Pontifices Romani sunt persecuti, cum novas ad aetates accommodaverunt aut ritus librosque liturgicos determinaverunt, ac deinde cum ineunte hoc nostro saeculo ampliorem iam complexi sunt redintegrationem&quot; [&lt;B&gt;2:&lt;/B&gt; Ioannes Paulus Pp. II, Litt. ap. &lt;I&gt;Vicesimus quintus annus&lt;/I&gt; (4 Decembris 1988), 3: AAS 81 (1989), 899.] Sic vero egerunt Decessores nostri Clemens VIII, Urbanus VIII, sanctus Pius X [&lt;B&gt;3:&lt;/B&gt; &lt;I&gt;Ibid.&lt;/I&gt;], Benedictus XV, Pius XII et beatus Ioannes XXIII.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;B&gt;DEUTSCHE ÜBERSETZUNG:&lt;/B&gt; &lt;I&gt;&quot;Dasselbe Ziel verfolgten in jeder Hinsicht die Päpste im Lauf der folgenden Jahrhunderte, indem sie eine zeitgemäße Formung oder die Festlegung der liturgischen Riten und Bücher vornahmen und schließlich mit dem Eintritt in unsere Epoche eine weitergehende Erneuerung in Angriff nahmen&quot; [&lt;B&gt;2:&lt;/B&gt; Papst Johannes Paul II., Apostolisches Schreiben Vicesimus quintus annus vom 4. Dezember 1988, 3: AAS 81 (1989), 899.] So aber hielten es Unsere Vorgänger Clemens VIII., Urban VIII., der heilige Pius X. [&lt;B&gt;3:&lt;/B&gt; ebd.], Benedikt XV., Pius XII. und der selige Johannes XXIII.&lt;/I&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;B&gt;KOMMENTAR VON MEINER SEITE:&lt;/B&gt; Welches Ziel ist gemeint? Ein kurzer Blick zurück genügt: Anspornung im geistlichen Leben, Stärkung in der Tugend der Gottesverehrung und Befruchtung wahrer Frömmigkeit, aber auch und vor allem die Absicherung der Unversehrtheit des katholischen Glaubens. Aus diesem Grund kann keine Liturgie einfach unveränderlich festgeschrieben werden, sondern ist für eine von der zuständigen Autorität geförderte und geordnete organische Entwicklung immer offen. Dies ist auch der Grund, warum der regierende Heilige Vater unter Beratung so vieler Christgläubiger eine kurzfristig durchaus verschüttete Situation liturgischen Reichtums im Römischen Ritus neu enthüllen und für immer rechtlich feststellen kann, darf und muß. Deshalb hatte der hochwürdigste Diözesanbischof von Eichstätt, Dr. Gregor Maria Hanke OSB, in einem &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=1984&amp;amp;entry_id=162&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/142-DIOEZESANBISCHOF-GREGOR-MARIA-HANKE-OSB-NEUE-OFFENHEIT-FUER-DAS-REICHE-LITURGISCHE-ERBE-DER-KIRCHE-UND-UNBEFANGENERER-UMGANG-MIT-DER-ALTEN-MESSE.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/142-DIOEZESANBISCHOF-GREGOR-MARIA-HANKE-OSB-NEUE-OFFENHEIT-FUER-DAS-REICHE-LITURGISCHE-ERBE-DER-KIRCHE-UND-UNBEFANGENERER-UMGANG-MIT-DER-ALTEN-MESSE.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; TARGET=&quot;_blank&quot;&gt;Interview&lt;/A&gt; am 30. Dezember 2006 festgestellt: &quot;&lt;I&gt;Liturgische Entwicklung muß immer das Ganze im Blick haben: die Wurzeln, den Stamm und die Äste. Liturgie ist immer eine Entwicklung, ist immer ein Prozeß. Aber die Weiterentwicklung, das Werden der Liturgie, darf nie die Wurzeln vergessen, sonst ist das keine gesunde Entwicklung. Man muß bei liturgischen Überlegungen immer von den Wurzeln ausgehen und darf nie zu kurz anzusetzen. Nur an soziologische Erfordernisse zu denken, wäre der falsche Weg. Von daher kann ich eine neue Offenheit für das reiche liturgische Erbe der Kirche nur begrüßen. Das schließt einen unbefangeneren Umgang mit der &#039;alten [lateinischen] Messe&#039; ein und kann auch auf das liturgische Erbe des 1. Jahrtausends nicht verzichten.&lt;/I&gt;&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;B&gt;GÜLTIGER LATEINISCHER RECHTSTEXT:&lt;/B&gt; Recentioribus autem temporibus, Concilium Vaticanum II desiderium expressit, ut debita observantia et reverentia erga cultum divinum denuo instauraretur ac necessitatibus nostrae aetatis aptaretur. Quo desiderio motus, Decessor noster Summus Pontifex Paulus VI libros liturgicos instauratos et partim innovatos anno 1970 Ecclesiae latinae approbavit; qui ubique terrarum permultas in linguas vulgares conversi, ab Episcopis atque a sacerdotibus et fidelibus libenter recepti sunt. Ioannes Paulus II, tertiam editionem typicam Missalis Romani recognovit. Sic Romani Pontifices operati sunt ut &quot;hoc quasi aedificium liturgicum [...] rursus, dignitate splendidum et concinnitate&quot; appareret [&lt;B&gt;4:&lt;/B&gt; S. Pius Pp. X, Litt. Ap. Motu proprio datae &lt;I&gt;Abhinc duos annos&lt;/I&gt; (23 Octobris 1913): &lt;I&gt;AAS&lt;/I&gt; 5 (1913), 449 - 450; cfr Ioannes Paulus II, Litt. ap. &lt;I&gt;Vicesimus quintus annus&lt;/I&gt; (4 Decembris 1988), 3:&lt;I&gt; AAS 81&lt;/I&gt; (1989), 899.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;B&gt;DEUTSCHE ÜBERSETZUNG:&lt;/B&gt; &lt;I&gt;In jüngerer Zeit brachte das Zweite Vatikanische Konzil den Wunsch zum Ausdruck, wonach mit der gebotenen Achtsamkeit und Ehrfurcht gegenüber dem Gottesdienst dieser ein weiteres Mal erneuert und den Erfordernissen unserer Zeit angepaßt würde. Von diesem Wunsch geleitet hat Unser Vorgänger Papst Paul VI. im Jahr 1970 weiterentwickelte und zum Teil mit neuen Elementen versehene liturgische Bücher für die lateinische Rituskirche approbiert; auf der ganzen Erde in eine Vielzahl gesprochener Sprachen übertragen, wurden sie von Bischöfen sowie von Priestern und Gläubigen bereitwillig angenommen. Johannes Paul II. rekognoszierte die dritte Editio typica des Römischen Meßbuchs. So haben die Päpste daran gearbeitet, daß &quot;dieses ,liturgische Gebäude&#039; [...] in seiner Würde und Harmonie&quot; neu erstrahlte [&lt;B&gt;4:&lt;/B&gt; Heiliger Papst Pius X., Apostolisches Schreiben &quot;Motu proprio&quot; Abhinc duos annos vom 23. Oktober 1913: AAS 5 (1913), 449 - 450; vgl. Papst Johannes Paul II., Apostolisches Schreiben Vicesimus quintus annus vom 4. Dezember 1988, 3: AAS 81 (1989), 899.]&lt;/I&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;B&gt;KOMMENTAR VON MEINER SEITE:&lt;/B&gt; Papst Benedikt XVI. ist sichtlich bemüht, durch sein Apostolisches Schreiben keine einzige Wunde (neu) aufzureißen, sondern in der gewählten Formulierung der einzig legitimen Interpretation der Kontinuität zwischen den älteren und neueren liturgischen Büchern vollen Raum zu geben. Und wenn man von einigen Mißbräuchen in der Praxis absieht, so kann auf Basis der lateinischen Texte und Bücher allein in der Tat ohne große Probleme diese Kontiuität bewiesen werden. Auch wenn es fraglich ist, ob die Väter des II. Vatikanischen Konzils eine so weitgehende Reform wie jene des Jahres 1970 angestrebt hatten, so darf nicht übersehen werden, daß der Diener Gottes Paul VI. vom Wunsch dieses XXI. Ökumenischen Konzils geleitet war. Außerdem ist anzuerkennen, daß es durchaus Breiten des Territoriums der lateinischen Rituskirche gibt, in denen eine neue Generation ohne große Kenntnis der lateinischen Liturgiesprache in einer geordneten landessprachlichen Liturgie der erneuerten römischen Bücher aufgewachsen ist und dabei nicht nur in sogenannten neuen Bewegungen Früchte der Heiligkeit und Frömmigkeit festgestellt werden konnten. Doch der Papst und die gesamte Kirche müssen auf das Wohl &lt;B&gt;aller&lt;/B&gt; Christgläubigen achten, und nur davon ist seine nunmehrige epochale Entscheidung getragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;B&gt;GÜLTIGER LATEINISCHER RECHTSTEXT:&lt;/B&gt; Aliquibus autem in regionibus haud pauci fideles antecedentibus formis liturgicis, quae eorum culturam et spiritum tam profunde imbuerant, tanto amore et affectu adhaeserunt et adhaerere pergunt, ut Summus Pontifex Ioannes Paulus II, horum fidelium pastorali cura motus, anno 1984 speciali Indulto &quot;Quattuor abhinc annos&quot;, a Congregatione pro Cultu Divino exarato, facultatem concessit utendi Missali Romano a Ioanne XXIII anno 1962 edito; anno autem 1988 Ioannes Paulus II iterum, litteris Apostolicis &quot;Ecclesia Dei&quot; Motu proprio datis, Episcopos exhortatus est ut talem facultatem late et generose in favorem omnium fidelium id petentium adhiberent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;B&gt;DEUTSCHE ÜBERSETZUNG:&lt;/B&gt; &lt;I&gt;Andererseits hingen in manchen Gegenden durchaus nicht wenige Gläubige den früheren liturgischen Formen, die ihre Kultur und ihren Geist so grundlegend geprägt hatten, mit derart großer Liebe und Empfindung an und tun dies weiterhin, daß Papst Johannes Paul II., geleitet von der Hirtensorge für diese Gläubigen, im Jahr 1984 mit dem besonderen Indult &quot;Quattuor abhinc annos&quot;, das die Kongregation für den Gottesdienst entworfen hatte, die Möglichkeit zum Gebrauch des Römischen Meßbuchs zugestand, das von Johannes XXIII. im Jahr 1962 herausgegeben worden war; im Jahr 1988 forderte wiederum Johannes Paul II. die Bischöfe mit dem als Motu Proprio erlassenen Apostolischen Schreiben &quot;Ecclesia Dei&quot; auf, eine solche Möglichkeit weitherzig und großzügig zum Wohl aller Gläubigen, die darum bitten, einzuräumen.&lt;/I&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;B&gt;KOMMENTAR VON MEINER SEITE:&lt;/B&gt; Damit zeigt der Papst sehr schön auf, daß er keine einsame Entscheidung getroffen hat, sondern daß - wie schon öfters in der Kirchengeschichte auf unterschiedlichem Gebiet christlicher Glaubenspraxis - das gesamte Volk Gottes, vom Heiligen Geist angeleitet, deutliche und unauslöschbare Hinweise im liturgischen Leben der lateinischen Rituskirche gab, daß sich der eine Römische Ritus nicht nur in der &lt;I&gt;einer gewissen Schnellentwicklung in allen Lebensbereichen unserer Zeit angepaßten&lt;/I&gt; erneuerten Form erschöpfen konnte, sondern daß der heilende Kontrast zum dauernden technischen, wirtschaftlichen und politischen Wandel ganz besonders in einer leichter universal erkennbaren außerordentlichen Form des Römischen Ritus liegen müßte, den die Kirche nie abschaffen konnte und auch nie abgeschafft hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;B&gt;GÜLTIGER LATEINISCHER RECHTSTEXT:&lt;/B&gt; Instantibus precibus horum fidelium iam a Praedecessore Nostro Ioanne Paulo II diu perpensis, auditis etiam a Nobis Patribus Cardinalibus in Concistorio die XXIII mensis martii anni 2006 habito, omnibus mature perpensis, invocato Spiritu Sancto et Dei freti auxilio, praesentibus Litteris Apostolicis DECERNIMUS quae sequuntur:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;B&gt;DEUTSCHE ÜBERSETZUNG:&lt;/B&gt; &lt;I&gt;Nachdem die inständigen Bitten dieser Gläubigen schon von Unserem Vorgänger Johannes Paul II. über längere Zeit hin abgewogen und auch die Väter Kardinäle in dem am 23. März 2006 abgehaltenen Konsistorium von Uns gehört worden sind, haben Wir alles reiflich geprüft und &lt;B&gt;LEGEN&lt;/B&gt; nach Anrufung des Heiligen Geistes und im festen Vertrauen auf die Hilfe Gottes mit dem vorliegenden Apostolischen Schreiben folgendes &lt;B&gt;FEST&lt;/B&gt;:&lt;/I&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;B&gt;KOMMENTAR VON MEINER SEITE:&lt;/B&gt; Nun folgen die eigentlichen Rechtsnormen, die dem Römischen Ritus in seiner Gesamtheit die positivrechtliche Sicherheit und organische Entwicklung zurückgeben, derer er sich - im übertragenen Sinn gesprochen - &quot;naturrechtlich&quot; immer schon, d. h. auch in den letzten 37 Jahren, erfreut hat, auch wenn dies nicht viele anerkennen wollten bzw. im guten Glauben einfach nicht erkannt hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;B&gt;GÜLTIGER LATEINISCHER RECHTSTEXT:&lt;/B&gt; &lt;B&gt;&lt;U&gt;Art. 1.&lt;/U&gt;&lt;/B&gt; Missale Romanum a Paulo VI promulgatum ordinaria expressio &quot;Legis orandi&quot; Ecclesiae catholicae ritus latini est. Missale autem Romanum a S. Pio V promulgatum et a B. Ioanne XXIII denuo editum habeatur uti extraordinaria expressio eiusdem &quot;Legis orandi&quot; Ecclesiae et ob venerabilem et antiquum eius usum debito gaudeat honore. Hae duae expressiones &quot;legis orandi&quot; Ecclesiae, minime vero inducent in divisionem &quot;legis credendi&quot; Ecclesiae; sunt enim duo usus unici ritus romani.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;B&gt;DEUTSCHE ÜBERSETZUNG: &lt;I&gt;&lt;U&gt;Art. 1.&lt;/U&gt;&lt;/I&gt;&lt;/B&gt; &lt;I&gt;Das von Paul VI. promulgierte Römische Meßbuch ist die ordentliche Ausdrucksform der &quot;Lex orandi&quot; der Katholischen Kirche des lateinischen Ritus. Das vom heiligen Pius V. promulgierte und vom seligen Johannes XXIII. neu herausgegebene Römische Meßbuch hat als außerordentliche Ausdrucksform derselben &quot;Lex orandi&quot; der Kirche zu gelten, und aufgrund seines verehrungswürdigen und unvordenklich wertvollen Gebrauchs soll es sich der gebotenen Ehre erfreuen. Diese zwei Ausdrucksformen der &quot;Lex orandi&quot; der Kirche führen aber keineswegs zu einer Spaltung der &quot;Lex credendi&quot; der Kirche; denn sie sind zwei Anwendungsformen des einen Römischen Ritus.&lt;/I&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;B&gt;KOMMENTAR VON MEINER SEITE:&lt;/B&gt; Der Papst hält im &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=1981&amp;amp;entry_id=162&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/161-LATEINISCHE-LITURGIE-BRIEF-DES-HEILIGEN-VATERS-AN-DIE-BISCHOEFE.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/161-LATEINISCHE-LITURGIE-BRIEF-DES-HEILIGEN-VATERS-AN-DIE-BISCHOEFE.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; TARGET=&quot;_blank&quot;&gt;Begleitschreiben&lt;/A&gt; fest: &quot;&lt;I&gt;Es ist nicht angebracht, von diesen beiden Fassungen des Römischen Meßbuchs als von &#039;zwei Riten&#039; zu sprechen. Es handelt sich vielmehr um einen zweifachen Usus ein und desselben Ritus. Was nun die Verwendung des Meßbuchs von 1962 als Forma extraordinaria der Meßliturgie angeht, so möchte ich darauf aufmerksam machen, daß dieses Missale nie rechtlich abrogiert wurde und insofern im Prinzip immer zugelassen blieb. Im Augenblick der Einführung des neuen Meßbuchs schien es nicht notwendig, eigene Normen für den möglichen Gebrauch des bisherigen Missale zu erlassen. Man ging wohl davon aus, daß es sich um wenige Einzelfälle handeln würde, die fallweise am jeweiligen Ort zu lösen seien. Dann zeigte sich aber bald, daß vor allem in Ländern, in denen die Liturgische Bewegung vielen Menschen eine bedeutende liturgische Bildung und eine tiefe innere Vertrautheit mit der bisherigen Form der liturgischen Feier geschenkt hatte, nicht wenige stark an diesem ihnen von Kindheit auf liebgewordenen Gebrauch des Römischen Ritus hingen.&lt;/I&gt;&quot; Damit hat der Papst auch Vorwürfe moderner Liturgiewissenschaftler zurückgewiesen, die so manchem Gläubigen, der schon bisher die außerordentliche Form des Römischen Ritus bevorzugte, mangelnde liturgische Bildung usw. unterstellt hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;B&gt;GÜLTIGER LATEINISCHER RECHTSTEXT:&lt;/B&gt; Proinde Missae Sacrificium, iuxta editionem typicam Missalis Romani a B. Ioanne XXIII anno 1962 promulgatam et numquam abrogatam, uti formam extraordinariam Liturgiae Ecclesiae, celebrare licet. Condiciones vero a documentis antecedentibus &quot;Quattuor abhinc annos&quot; et &quot;Ecclesia Dei&quot; pro usu huius Missalis statutae, substituuntur ut sequitur:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;B&gt;DEUTSCHE ÜBERSETZUNG:&lt;/B&gt; &lt;I&gt;Demgemäß ist es erlaubt, das Meßopfer nach der vom seligen Johannes XXIII. promulgierten und niemals abgeschafften Editio typica des Römischen Meßbuchs als außerordentliche Form der Liturgie der Kirche zu feiern. Die von den vorangegangenen Dokumenten &quot;Quattuor abhinc annos&quot; und &quot;Ecclesia Dei&quot; für den Gebrauch dieses Meßbuchs aufgestellten Bedingungen aber werden wie folgt ersetzt:&lt;/I&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;B&gt;KOMMENTAR VON MEINER SEITE:&lt;/B&gt; Auch seit 1970 haben daher jene Bischöfe und Priester, welche aus objektiven bzw. aus Gewissens-Gründen heraus (auch oder ausschließlich) die Bücher der außerordentlichen Form des Römischen Ritus verwendeten, nicht gesündigt, soferne dieses Festhalten an der traditionellen lateinischen Liturgie nicht mit sündhaften Haltungen und Straftaten verbunden war. Nunmehr schenkt der Papst jedoch nach einer realen historischen Durststrecke definitive Rechtssicherheit, und nicht nur das: man kann tatsächlich davon ausgehen, daß mit dem Stichtag des 14. September 2007 ein Gleichgewicht und eine gewisse Gleichberechtigung zwischen den beiden Möglichkeiten des einen Römischen Ritus hergestellt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;B&gt;GÜLTIGER LATEINISCHER RECHTSTEXT:&lt;/B&gt; &lt;B&gt;&lt;U&gt;Art. 2.&lt;/U&gt;&lt;/B&gt; In Missis sine populo celebratis, quilibet sacerdos catholicus ritus latini, sive saecularis sive religiosus, uti potest aut Missali Romano a beato Papa Ioanne XXIII anno 1962 edito, aut Missali Romano a Summo Pontifice Paulo VI anno 1970 promulgato, et quidem qualibet die, excepto Triduo Sacro. Ad talem celebrationem secundum unum alterumve Missale, sacerdos nulla eget licentia, nec Sedis Apostolicae nec Ordinarii sui.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;B&gt;DEUTSCHE ÜBERSETZUNG:&lt;/B&gt; &lt;I&gt;&lt;B&gt;&lt;U&gt;Art. 2.&lt;/U&gt;&lt;/B&gt; In Messen, die ohne Volk gefeiert werden, kann jeder katholische Priester des lateinischen Ritus - sei er Weltpriester oder Ordenspriester - entweder das vom seligen Papst Johannes XXIII. im Jahr 1962 herausgegebene Römische Meßbuch gebrauchen oder das von Papst Paul VI. im Jahr 1970 promulgierte, und zwar an jedem Tag mit Ausnahme des Triduum Sacrum (= Gründonnerstag, Karfreitag, Karsamstag). Für eine solche Feier nach dem einen oder dem anderen Meßbuch benötigt der Priester keine Erlaubnis, weder vom Apostolischen Stuhl noch von seinem Ordinarius.&lt;/I&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;B&gt;KOMMENTAR VON MEINER SEITE:&lt;/B&gt; Der Begriff &lt;I&gt;Messe ohne Volk&lt;/I&gt; ist ein liturgierechtlicher und meint eine nicht öffentlich angekündigte Heilige Messe, die jedoch selbstverständlich öffentlich zelebriert werden kann, sodaß sich dabei auch wenige oder sogar viele Gläubige (man denke an einen Wallfahrtsort) sammeln können. Normalerweise wird bei der sogenannten &lt;I&gt;Messe ohne Volk&lt;/I&gt; auch der Dienst eines Ministranten vorgesehen. Da dem Priester die Sicherstellung eines Ministranten aber beispielsweise auf Reisen nicht immer möglich ist und die tägliche Zelebration nicht unterlassen werden sollte, kann und darf in solchen und ähnlichen Situationen die Heilige Messe auch ohne jede reale Beteiligung des irdischen Volkes Gottes gefeiert werden. Es ist kein Zufall, daß der Papst zuerst die außerordentliche Form nennt, auch weil sie schon älter ist. In meinem &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=1982&amp;amp;entry_id=162&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/139-LATEINISCHE-LITURGIE-HEILIGER-STUHL-PLANT-WEITERE-NORMALISIERUNG-ALTER-ROEMISCHER-RITUS-WIRD-REGULAERE-AUSSERORDENTLICHE-PRAXIS.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/139-LATEINISCHE-LITURGIE-HEILIGER-STUHL-PLANT-WEITERE-NORMALISIERUNG-ALTER-ROEMISCHER-RITUS-WIRD-REGULAERE-AUSSERORDENTLICHE-PRAXIS.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; TARGET=&quot;_blank&quot;&gt;Kommentar&lt;/A&gt; vom 16. Dezember 2006 unter dem Titel &quot;&lt;I&gt;Lateinische Liturgie: Heiliger Stuhl plant weitere Normalisierung - alter Römischer Ritus wird reguläre außerordentliche Praxis&lt;/I&gt;&quot; übernahm ich eine Erklärung, die in Genua unter Autorität des Vorsitzenden der Italienischen Bischofskonferenz, Erzbischof Angelo Bagnasco, zur Vorbereitung auf das erwartete &lt;I&gt;Motu Proprio&lt;/I&gt; verfaßt worden war, worin es heißt: &quot;&lt;I&gt;&lt;B&gt;5.&lt;/B&gt; derselbe Papst Paul VI., der im Jahre 1970 das Römische Meßbuch nach den Vorgaben des II. Vatikanischen Konzils promulgierte, gewährte persönlich dem heiligen Pater Pio von Pietrelcina das Indult zur Fortsetzung der (auch öffentlichen) Zelebration der Heiligen Messe nach dem Ritus des heiligen Pius V., obgleich die liturgische Reform mit der Fastenzeit des Jahres 1965 in die Umsetzungsphase trat (...) &lt;B&gt;9.&lt;/B&gt; zwei gültige Ausdrucksformen desselben katholischen Glaubens - jene des heiligen Pius V. und jene von Paul VI. - dürfen nicht als &#039;sich ausdrückende gegensätzliche Auffassungen&#039; präsentiert werden, als ob sie logisch nicht miteinander vereinbar wären; &lt;B&gt;10.&lt;/B&gt; im liturgischen Bereich dürfen die Entscheidungen und Handlungen der Päpste - im besonderen von Johannes XXIII., Paul VI., Johannes Paul II. und von Benedikt XVI. - sowie der Konzilien - sei es das Tridentinische, sei es das II. Vatikanische - nicht in Kontrastform dargestellt werden und noch viel weniger als sich gegenseitig ausschließende Alternativen.&lt;/I&gt;&quot; Somit sind alle Wallfahrtsorte, Kathedralkirchen und Pfarreien verpflichtet, das gesamte dort wirkende kirchliche Personal anzuweisen, daß die tägliche Einzelzelebration für jeden ausgewiesenen Priester zu ermöglichen ist. Für das Meßbuch 1962 gibt es keine Konzelebrationsmöglichkeit im Sinne heute sehr verbreiteter Kon-Konsekration.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;B&gt;GÜLTIGER LATEINISCHER RECHTSTEXT:&lt;/B&gt; &lt;B&gt;&lt;U&gt;Art. 3.&lt;/U&gt;&lt;/B&gt; Si communitates Institutorum vitae consecratae atque Societatum vitae apostolicae iuris sive pontificii sive dioecesani quae in celebratione conventuali seu &quot;communitatis&quot; in oratoriis propriis celebrationem sanctae Missae iuxta editionem Missalis Romani anno 1962 promulgatam habere cupiunt, id eis licet. Si singula communitas aut totum Institutum vel Societas tales celebrationes saepe vel habitualiter vel permanenter perficere vult, res a Superioribus maioribus ad normam iuris et secundum leges et statuta particularia decernatur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;B&gt;DEUTSCHE ÜBERSETZUNG:&lt;/B&gt; &lt;I&gt;&lt;B&gt;&lt;U&gt;Art. 3.&lt;/U&gt;&lt;/B&gt; Wenn Gemeinschaften der Institute geweihten Lebens und der Gesellschaften apostolischen Lebens - seien sie päpstlichen oder diözesanen Rechts - wünschen, bei der Konvents- bzw. &quot;Kommunitäts&quot;-Zelebration in den eigenen Oratorien die Feier der Heiligen Messe nach der Ausgabe des Römischen Meßbuchs zu halten, die im Jahr 1962 promulgiert wurde, ist ihnen dies erlaubt. Wenn eine einzelne Gemeinschaft oder ein ganzes Institut bzw. eine ganze Gesellschaft solche Zelebrationen öfters oder als feste Gewohnheit oder ständig begehen will, ist es Sache der höheren Oberen, nach der Norm des Rechts und gemäß der partikularen Gesetze und Statuten zu entscheiden.&lt;/I&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;B&gt;KOMMENTAR VON MEINER SEITE:&lt;/B&gt; Daß solche Entscheidungsprozesse friedlich und unter Anerkennung sowie Einbindung aller konkreten Sensbilitäten von statten gehen sollen, steht außer Frage. Die Oberen haben sich an jenen Maßstab des Gleichgewichts zu halten, den der Papst hiermit gegeben hat. Eine ausschließliche Konzentration auf die eine oder andere Form des Römischen Ritus wird nur dann gemeinschaftlich möglich sein, wenn alle Mitglieder freiwillig dafür votieren. Andernfalls hat sich in sämtlichen Gemeinschaften eine gerechte Vielfalt des Römischen Ritus zu entwickeln und zu präsentieren. Insbesondere ist dabei auf Schwesterngemeinschaften zu achten, deren Rechte und Traditionsverbundenheiten nicht selten mißachtet wurden. Dies betraf nicht nur ältere Ordensschwestern, sondern dies betrifft auch Schwestern und Brüder der jüngsten Generation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;B&gt;GÜLTIGER LATEINISCHER RECHTSTEXT:&lt;/B&gt; &lt;B&gt;&lt;U&gt;Art. 4.&lt;/U&gt;&lt;/B&gt; Ad celebrationes sanctae Missae de quibus supra in art. 2 admitti possunt, servatis de iure servandis, etiam christifideles qui sua sponte id petunt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;B&gt;DEUTSCHE ÜBERSETZUNG:&lt;/B&gt; &lt;I&gt;&lt;B&gt;&lt;U&gt;Art. 4.&lt;/U&gt;&lt;/B&gt; Zu den Feiern der Heiligen Messe, von denen oben in Art. 2 gehandelt wurde, können entsprechend dem Recht auch Christgläubige zugelassen werden, die aus eigenem Antrieb darum bitten.&lt;/I&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;B&gt;KOMMENTAR VON MEINER SEITE:&lt;/B&gt; Damit ist mein Kommentar bestätigt, es handelt sich auch bei den sogenannten &lt;I&gt;Messen ohne Volk&lt;/I&gt; nicht um eigentliche &quot;Privatmessen&quot;, die es abgesehen von der legitimen Begrifflichkeit real nicht geben kann, weil jede Liturgie der Kirche prinzipiell eine öffentliche ist. Ganz konkret ist es daher in Hinkunft nicht mehr denkbar, daß ein Seminarregens einem ihm unterstellten Priesteramtskandidaten für die Ferienzeit den Besuch solcher legitimer Heiliger Messen in der außerordentlichen Form des Römischen Ritus untersagt. Insbesondere sind Seminaristen als Ministranten in der außerordentlichen Form zuzulassen und zu fördern. Wie sollen jene Christgläubigen, die sich besonders den außerordentlichen Formen der Sakramente im Römischen Ritus verbunden fühlen, in Hinkunft an möglichst vielen Orten zu ihrem geistlichen Gewinn kommen können, wenn nicht auch in sämtlichen Ausbildungsstätten die Gleichwertigkeit der außerordentlichen und ordentlichen Form des Römischen Ritus wenigstens toleriert würde?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;B&gt;GÜLTIGER LATEINISCHER RECHTSTEXT:&lt;/B&gt; &lt;B&gt;&lt;U&gt;Art. 5, &amp;sect; 1.&lt;/U&gt;&lt;/B&gt; In paroeciis, ubi coetus fidelium traditioni liturgicae antecedenti adhaerentium stabiliter exsistit, parochus eorum petitiones ad celebrandam sanctam Missam iuxta ritum Missalis Romani anno 1962 editi, libenter suscipiat. Ipse videat ut harmonice concordetur bonum horum fidelium cum ordinaria paroeciae pastorali cura, sub Episcopi regimine ad normam canonis 392, discordiam vitando et totius Ecclesiae unitatem fovendo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;B&gt;DEUTSCHE ÜBERSETZUNG:&lt;/B&gt; &lt;I&gt;&lt;B&gt;&lt;U&gt;Art. 5, &amp;sect; 1.&lt;/U&gt;&lt;/B&gt; In Pfarreien, wo eine Gruppe von Gläubigen stabil existiert, die der früheren Liturgie verbunden sind, hat der Pfarrer deren Bitten, die Heilige Messe nach dem Ritus des im Jahr 1962 herausgegebenen Römischen Meßbuches zu feiern, bereitwillig aufzunehmen. Er selbst hat darauf zu achten, daß das Wohl dieser Gläubigen mit der ordentlichen Hirtensorge für die Pfarrei harmonisch in Einklang gebracht werde, unter der Leitung des Bischofs nach der Norm des Canon 392, wobei Zwietracht zu vermeiden und die Einheit der ganzen Kirche zu fördern ist.&lt;/I&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;B&gt;KOMMENTAR VON MEINER SEITE:&lt;/B&gt; Da der Papst die Gruppe zahlenmäßig nicht definiert, sind auch Gruppen ernstzunehmen, die weniger als 30 Personen umfassen. Sie müssen als Gruppen vor dem 14. September 2007 nicht stabil bestanden haben, sondern können sich auch jetzt bilden. Canon 392 CIC 1983 schreibt in seinem &amp;sect; 2 folgendes vor: &quot;&lt;I&gt;Der Bischof hat darauf zu achten, daß sich kein Mißbrauch in die kirchliche Ordnung einschleicht, vor allem in bezug auf den Dienst am Wort, die Feier der Sakramente und Sakramentalien, die Verehrung Gottes und der Heiligen sowie in bezug auf die Vermögensverwaltung.&lt;/I&gt;&quot; Der Papst notiert in seinem &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=1981&amp;amp;entry_id=162&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/161-LATEINISCHE-LITURGIE-BRIEF-DES-HEILIGEN-VATERS-AN-DIE-BISCHOEFE.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/161-LATEINISCHE-LITURGIE-BRIEF-DES-HEILIGEN-VATERS-AN-DIE-BISCHOEFE.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; TARGET=&quot;_blank&quot;&gt;Begleitschreiben&lt;/A&gt;: &quot;&lt;I&gt;Nichts wird folglich der Autorität des Bischofs weggenommen, dessen Aufgabe in jedem Fall jene bleibt, darüber zu wachen, daß alles friedlich und sachlich geschieht. Sollten Probleme auftreten, die der Pfarrer nicht zu lösen imstande ist, kann der Ordinarius immer eingreifen, jedoch in völliger Übereinstimmung mit den im Motu Proprio festgelegten neuen Bestimmungen. Außerdem lade ich Euch, liebe Mitbrüder, hiermit ein, drei Jahre nach dem Inkrafttreten des Motu Proprio dem Heiligen Stuhl über Eure Erfahrungen Bericht zu erstatten. Wenn dann wirklich ernsthafte Schwierigkeiten aufgetreten sein sollten, können Wege gesucht werden, um Abhilfe zu schaffen.&lt;/I&gt;&quot; Und: &quot;&lt;I&gt;Es ist wahr, daß es nicht an Übertreibungen und hin und wieder an gesellschaftlichen Aspekten fehlt, die in ungebührender Weise mit der Haltung jener Gläubigen in Zusammenhang stehen, die sich der alten lateinischen liturgischen Tradition verbunden wissen. Eure Liebe und pastorale Klugheit wird Anreiz und Leitbild für eine Vervollkommnung sein. Im übrigen können sich beide Formen des Usus des Ritus Romanus gegenseitig befruchten: Das alte Meßbuch kann und soll neue Heilige und einige der neuen Präfationen aufnehmen. Die Kommission Ecclesia Dei wird im Kontakt mit den verschiedenen Institutionen die sich dem usus antiquior widmen, die praktischen Möglichkeiten prüfen. In der Feier der Messe nach dem Missale Pauls VI. kann stärker, als bisher weithin der Fall ist, jene Sakralität erscheinen, die viele Menschen zum alten Usus hinzieht. Die sicherste Gewähr dafür, daß das Missale Pauls VI. die Gemeinden eint und von ihnen geliebt wird, besteht im ehrfürchtigen Vollzug seiner Vorgaben, der seinen spirituellen Reichtum und seine theologische Tiefe sichtbar werden läßt.&lt;/I&gt;&quot; Die Frage der Form des Kommunionempfanges ist in diesem Zusammenhang nicht geklärt. Es gibt in vielen Territorien der lateinischen Rituskirche nämlich aktuell das Grundrecht des disponierten Kommunikanten, die würdige Form des Empfanges selbst zu erwählen (vgl. die römische Instruktion &quot;&lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=3707&amp;amp;entry_id=162&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/roman_curia/congregations/ccdds/documents/rc_con_ccdds_doc_20040423_redemptionis-sacramentum_ge.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/roman_curia/congregations/ccdds/documents/rc_con_ccdds_doc_20040423_redemptionis-sacramentum_ge.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; TARGET=&quot;_blank&quot;&gt;Redemptionis sacramentum&lt;/A&gt;&quot; vom 25. März 2004 über einige Dinge bezüglich der heiligsten Eucharistie, die einzuhalten und zu vermeiden sind: &quot;&lt;I&gt;Obwohl jeder Gläubige immer das Recht hat, nach seiner Wahl die heilige Kommunion mit dem Mund zu empfangen (vgl. Missale Romanum, Institutio Generalis, Nr. 161),soll in den Gebieten, wo es die Bischofskonferenz erlaubt und der Apostolische Stuhl rekognosziert hat, auch demjenigen die heilige Hostie ausgeteilt werden, der das Sakrament mit der Hand empfangen möchte. Man soll aber sorgfältig darauf achten, daß der Kommunikant die Hostie sofort vor dem Spender konsumiert, damit niemand mit den eucharistischen Gestalten in der Hand weggeht. Wenn eine Gefahr der Profanierung besteht, darf die heilige Kommunion den Gläubigen nicht auf die Hand gegeben werden (vgl. Kongregation für den Gottesdienst und die Sakramentenordnung, Dubium: Notitiae 35 [1999] 160-161).&lt;/I&gt;&quot; Es könnte in der Tat negative Auswirkungen haben, wenn in einer Übergangszeit &quot;Handkommunikanten&quot; beim Besuch der außerordentlichen Form des Römischen Ritus die Mundkommunion aufgezwungen würde, auch wenn diese die ordentliche Form für beide Formen des Römischen Ritus war und ist. Ich gehe derzeit davon aus, daß mindestens in den herkömmlichen Pfarreien ein solches Aufzwingen bzw. eine Verweigerung rechtlich nicht zulässig sein wird, selbst wenn es im Rahmen einer außerordentlichen lateinischen Zelebration angekündigt würde. Die in der ordentlichen Form der Heiligen Messe nach lateinischem Ritus mögliche Kommunionspendung durch Eintauchen - womit nur die Mundkommunion möglich ist - wäre jedoch auch für die außerordentliche Form anzudenken, da zudem die Kommunionspendung in der älteren Form rubrikal nicht so stark mit der zelebrierten Messe verbunden erscheint wie in der ordentlichen Form.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;B&gt;GÜLTIGER LATEINISCHER RECHTSTEXT:&lt;/B&gt; &lt;B&gt;&lt;U&gt;&amp;sect; 2.&lt;/U&gt;&lt;/B&gt; Celebratio secundum Missale B. Ioannis XXIII locum habere potest diebus ferialibus; dominicis autem et festis una etiam celebratio huiusmodi fieri potest. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;B&gt;DEUTSCHE ÜBERSETZUNG:&lt;/B&gt; &lt;I&gt;&lt;B&gt;&lt;U&gt;&amp;sect; 2.&lt;/U&gt;&lt;/B&gt; Die Feier nach dem Meßbuch des seligen Johannes XXIII. kann an den Werktagen stattfinden; an Sonntagen und Festen kann indes ebenfalls eine Feier dieser Art stattfinden.&lt;/I&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;B&gt;KOMMENTAR VON MEINER SEITE:&lt;/B&gt; Für Pfarreien mit mehreren Heiligen Messen an Sonn- und Feiertagen ist damit die rechtliche Lage klar. Für kleinere Pfarreien mit nur einer Messe am Sonntag und am Feiertag müßte in einer Versammlung der Gläubigen eine harmonische Lösung getroffen werden, die sich beispielsweise im Wechsel der beiden Formen ausdrücken könnte oder der jeweils weniger erwünschten Form beispielsweise einen Sonntag im Monat zuschreibt. Was die Frage der Ministrantinnen und beauftragten Kommunionspender(innen) betrifft, so ist dieser Bereich auch noch nicht angesprochen oder gar gelöst, was die außerordentliche Form des Römischen Meßritus betrifft. Es ist nicht ausgeschlossen, daß der Päpstliche Rat für Gesetzesauslegung auf Anfrage hin aktiv werden könnte, weil durch die päpstliche &quot;organische Rückfestlegung&quot; zweier Ausdrucksformen des einen Ritus eine durchaus neue und jedenfalls definitive rechtliche Erkenntnis geschaffen wurde. Im übrigen jedoch ist es immer noch Sache des Orts- bzw. Personalpfarrers, ob Ministrantinnen zugelassen werden können. Es dürfte kein größeres Problem sein, im Falle von (voraussehbaren) Beschwerden traditioneller Gläubiger für die außerordentlichen lateinischen Liturgien Ministrantinnen nicht einzuteilen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;B&gt;GÜLTIGER LATEINISCHER RECHTSTEXT:&lt;/B&gt; &lt;B&gt;&lt;U&gt;&amp;sect; 3.&lt;/U&gt;&lt;/B&gt; Fidelibus seu sacerdotibus id petentibus, parochus celebrationes, hac in forma extraordinaria, permittat etiam in adiunctis peculiaribus, uti sunt matrimonia, exsequiae aut celebrationes occasionales, verbi gratia peregrinationes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;B&gt;DEUTSCHE ÜBERSETZUNG:&lt;/B&gt; &lt;I&gt;&lt;B&gt;&lt;U&gt;&amp;sect; 3.&lt;/U&gt;&lt;/B&gt; Gläubigen oder Priestern, die darum bitten, hat der Pfarrer auch zu besonderen Gelegenheiten Feiern in dieser außerordentlichen Form zu gestatten, so z. B. bei der Trauung, bei der Begräbnisfeier oder bei situationsbedingten Feiern, wie etwa im Falle von Wallfahrten.&lt;/I&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;B&gt;KOMMENTAR VON MEINER SEITE:&lt;/B&gt; Der Papst hat sich sehr gut beraten lassen und kommt aus der Praxis. Mitbrüder mit solchen von der nunmehr abgesicherten Rechtslage her gedeckten Wünschen dürfen nicht abgewiesen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;B&gt;GÜLTIGER LATEINISCHER RECHTSTEXT:&lt;/B&gt; &lt;B&gt;&lt;U&gt;&amp;sect; 4.&lt;/U&gt;&lt;/B&gt; Sacerdotes Missali B. Ioannis XXIII utentes, idonei esse debent ac iure non impediti.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;B&gt;DEUTSCHE ÜBERSETZUNG:&lt;/B&gt; &lt;I&gt;&lt;B&gt;&lt;U&gt;&amp;sect; 4.&lt;/U&gt;&lt;/B&gt; Priester, die das Meßbuch des seligen Johannes XXIII. gebrauchen, müssen geeignet sein und dürfen nicht von Rechts wegen gehindert sein.&lt;/I&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;B&gt;KOMMENTAR VON MEINER SEITE:&lt;/B&gt; Diese Bestimmung versteht sich eigentlich von selbst. Die Eignung kann sicher nicht auf die Schnelle überprüft werden. Jeder Priester des lateinischen Ritus hat ja nunmehr das ausdrückliche Recht, an fast allen Tagen bei sogenannten Heiligen Messen &lt;I&gt;ohne Volk&lt;/I&gt; das ältere Meßbuch zu wählen. Da die Bestimmung im Zusammenhang mit der Pfarrei genannt ist, werden das Wohl der Gläubigen und der Friede in der Pfarrei mitangesprochen sein. Die Einheit der Kirche kann nur wahren, wer die Identität des katholischen Glaubens auch im Sinne einer Nichtablehnung der ordentlichen oder außerordentlichen Form des Römischen Ritus wahrt. Vom Recht her sind Priester &lt;I&gt;nicht in Gemeinschaft mit dem Heiligen Stuhl stehender&lt;/I&gt; traditionalistischer Gemeinschaften gehindert, wenn auch deren Rückkehr und volle Anerkennung des Jurisdiktionsprimates des Heiligen Vaters durch das vorliegende Dokument besonders erwünscht wird. Der Papst notiert in seinem &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=1981&amp;amp;entry_id=162&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/161-LATEINISCHE-LITURGIE-BRIEF-DES-HEILIGEN-VATERS-AN-DIE-BISCHOEFE.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/161-LATEINISCHE-LITURGIE-BRIEF-DES-HEILIGEN-VATERS-AN-DIE-BISCHOEFE.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; TARGET=&quot;_blank&quot;&gt;Begleitschreiben&lt;/A&gt;: &quot;&lt;I&gt;Wir wissen alle, daß in der von Erzbischof Lefebvre angeführten Bewegung das Stehen zum alten Missale zum äußeren Kennzeichen wurde; die Gründe für die sich hier anbahnende Spaltung reichten freilich viel tiefer (...) So sah sich Papst Johannes Paul II. veranlaßt, mit dem Motu Proprio &#039;Ecclesia Dei&#039; vom 2. Juli 1988 eine Rahmennorm für den Gebrauch des Missale von 1962 zu erlassen, die freilich keine Einzelbestimmungen enthielt, sondern grundsätzlich an den Großmut der Bischöfe gegenüber den &#039;gerechtfertigten Wünschen&#039; derjenigen Gläubigen appellierte, die um diesen Usus des Römischen Ritus baten. Der Papst hatte damals besonders auch der &#039;Priester-Bruderschaft des heiligen Pius X.&#039; helfen wollen, wieder die volle Einheit mit dem Nachfolger Petri zu finden, und hatte so eine immer schmerzlicher empfundene Wunde in der Kirche zu heilen versucht. Diese Versöhnung ist bislang leider nicht geglückt, aber eine Reihe von Gemeinschaften machten dankbar von den Möglichkeiten dieses Motu Proprio Gebrauch.&lt;/I&gt;&quot; Auch ich hoffe, daß meine kurze &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=1658&amp;amp;entry_id=162&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/fsspx.htm&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/fsspx.htm&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; TARGET=&quot;_blank&quot;&gt;Analyse zur sogenannten Piusbruderschaft&lt;/A&gt; inhaltlich bald der Vergangenheit angehören darf, indem die meisten Kleriker und Gläubigen der Bruderschaft den Schritt des Papstes zur vollen Aussöhnung nutzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;B&gt;GÜLTIGER LATEINISCHER RECHTSTEXT:&lt;/B&gt; &lt;B&gt;&lt;U&gt;&amp;sect; 5.&lt;/U&gt;&lt;/B&gt; In ecclesiis, quae non sunt nec paroeciales nec conventuales, Rectoris ecclesiae est concedere licentiam de qua supra.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;B&gt;DEUTSCHE ÜBERSETZUNG:&lt;/B&gt; &lt;I&gt;&lt;B&gt;&lt;U&gt;&amp;sect; 5.&lt;/U&gt;&lt;/B&gt; In Kirchen, die weder Pfarr- noch Konventskirchen sind, ist es Sache des Kirchenrektors, eine Erlaubnis bezüglich des oben Genannten zu erteilen.&lt;/I&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;B&gt;KOMMENTAR VON MEINER SEITE:&lt;/B&gt; -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;B&gt;GÜLTIGER LATEINISCHER RECHTSTEXT:&lt;/B&gt; &lt;B&gt;&lt;U&gt;Art. 6.&lt;/U&gt;&lt;/B&gt; In Missis iuxta Missale B. Ioannis XXIII celebratis cum populo, Lectiones proclamari possunt etiam lingua vernacula, utendo editionibus ab Apostolica Sede recognitis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;B&gt;DEUTSCHE ÜBERSETZUNG:&lt;/B&gt; &lt;I&gt;&lt;B&gt;&lt;U&gt;Art. 6.&lt;/U&gt;&lt;/B&gt; In Messen, die nach dem Meßbuch des seligen Johannes XXIII. zusammen mit dem Volk gefeiert werden, können die Lesungen auch in der Volkssprache verkündet werden, unter Gebrauch der vom Apostolischen Stuhl rekognoszierten Ausgaben.&lt;/I&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;B&gt;KOMMENTAR VON MEINER SEITE:&lt;/B&gt; Wiederum: der Papst hat sich gut beraten lassen. Es bleibt der örtlichen Tradition überlassen, ob die Lesungen sogleich in der jeweils gesprochenen Sprache oder zuerst in lateinischer Sprache vorgetragen oder gesungen werden. Es gibt ja auch die Möglichkeit, das Wort Gottes vor der Predigt in der Volkssprache zu verkünden. Insbesondere, wenn keine Schott-Meßbücher oder andere wertvolle Hilfsmittel zum Besuch der außerordentlichen Form des Römischen Ritus vorliegen, wird es klug sein, die Lesungen sofort in der gesprochenen Sprache zu verkünden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;B&gt;GÜLTIGER LATEINISCHER RECHTSTEXT:&lt;/B&gt; &lt;B&gt;&lt;U&gt;Art. 7.&lt;/U&gt;&lt;/B&gt; Ubi aliquis coetus fidelium laicorum, de quo in art. 5 &amp;sect; 1 petita a parocho non obtinuerit, de re certiorem faciat Episcopum dioecesanum. Episcopus enixe rogatur ut eorum optatum exaudiat. Si ille ad huiusmodi celebrationem providere non vult res ad Pontificiam Commissionem &quot;Ecclesia Dei&quot; referatur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;B&gt;DEUTSCHE ÜBERSETZUNG:&lt;/B&gt; &lt;I&gt;&lt;B&gt;&lt;U&gt;Art. 7.&lt;/U&gt;&lt;/B&gt; Wo irgendeine Gruppe von Laien durch den Pfarrer nicht erhalten sollte, worum sie nach Art. 5 &amp;sect; 1 bittet, hat sie den Diözesanbischof davon in Kenntnis zu setzen. Der Bischof wird nachdrücklich ersucht, ihrem Wunsch zu entsprechen. Wenn er für eine Feier dieser Art nicht sorgen will, ist die Sache der Päpstlichen Kommission &quot;Ecclesia Dei&quot; mitzuteilen.&lt;/I&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;B&gt;KOMMENTAR VON MEINER SEITE:&lt;/B&gt; Damit bestätigt der Heilige Stuhl den bereits eingeschlagenen Weg, Sorgen und Beschwerden über das liturgische Leben an einem konkreten Ort wirklich ernstzunehmen und Lösungen zum Wohle betroffener Gläubiger zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;B&gt;GÜLTIGER LATEINISCHER RECHTSTEXT:&lt;/B&gt; &lt;B&gt;&lt;U&gt;Art. 8.&lt;/U&gt;&lt;/B&gt; Episcopus, qui vult providere huiusmodi petitionibus christifidelium laicorum, sed ob varias causas impeditur, rem Pontificiae Commissioni &quot;Ecclesia Dei&quot; committere potest, quae ei consilium et auxilium dabit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;B&gt;DEUTSCHE ÜBERSETZUNG:&lt;/B&gt; &lt;I&gt;&lt;B&gt;&lt;U&gt;Art. 8.&lt;/U&gt;&lt;/B&gt; Ein Bischof, der für Bitten dieser Art seitens der christgläubigen Laien Sorge tragen möchte, aber aus verschiedenen Gründen daran gehindert wird, kann die Sache der Päpstlichen Kommission &quot;Ecclesia Dei&quot; berichten, die ihm Rat und Hilfe zu geben hat.&lt;/I&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;B&gt;KOMMENTAR VON MEINER SEITE:&lt;/B&gt; Daß diese Päpstliche Kommission eine Aufwertung erfahren würde, war im Zuge der Gleichstellung der beiden Formen des Römischen Ritus zu &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=1985&amp;amp;entry_id=162&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/158-LATEINISCHER-RITUS-KARDINAELE-BESTAETIGEN-LITURGISCHES-PROJEKT-DES-PAPSTES-STARTET-BALD-MIT-EINEM-MOTU-PROPRIO.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/158-LATEINISCHER-RITUS-KARDINAELE-BESTAETIGEN-LITURGISCHES-PROJEKT-DES-PAPSTES-STARTET-BALD-MIT-EINEM-MOTU-PROPRIO.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; TARGET=&quot;_blank&quot;&gt;erwarten&lt;/A&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;B&gt;GÜLTIGER LATEINISCHER RECHTSTEXT:&lt;/B&gt; &lt;B&gt;&lt;U&gt;Art. 9, &amp;sect; 1.&lt;/U&gt;&lt;/B&gt; Parochus item, omnibus bene perpensis, licentiam concedere potest utendi rituali antiquiore in administrandis sacramentis Baptismatis, Matrimonii, Poenitentiae et Unctionis Infirmorum, bono animarum id suadente.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;B&gt;DEUTSCHE ÜBERSETZUNG:&lt;/B&gt; &lt;I&gt;&lt;B&gt;&lt;U&gt;Art 9, &amp;sect; 1.&lt;/U&gt;&lt;/B&gt; Der Pfarrer kann - nachdem er alles gut erwogen hat - auch die Erlaubnis geben, daß bei der Spendung der Sakramente der Taufe, der Ehe, der Buße und der Krankensalbung das ältere Rituale verwendet wird, wenn das Wohl der Seelen dies nahe legt.&lt;/I&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;B&gt;KOMMENTAR VON MEINER SEITE:&lt;/B&gt; Es heißt nicht &lt;I&gt;salus animarum&lt;/I&gt;, sondern &lt;I&gt;bonum animarum&lt;/I&gt;. Hier muß die Übersetzung der Deutschen Bischofskonferenz (&quot;&lt;I&gt;Heil der Seelen&lt;/I&gt;&quot;) kritisiert werden, denn es ist festzuhalten: die Sakramente in der außerordentlichen und in der ordentlichen Form bewirken objektiv dasselbe. Es kann kein Sakrament weniger gültig sein. Die heilige Taufe nach dem alten Rituale bewirkt die Gotteskindschaft genauso wie die heilige Taufe nach ihrer ordentlichen Form. Dem Heil der Seelen wird mit beiden Formen vollständig gedient, aber die volle Wiederherstellung der organischen Rückbindung des lateinischen Ritus garantiert insgesamt nun mehr Gläubigen in ihren jeweiligen Verbundenheiten besser das Seelenheil. Es ist zu hoffen, daß möglichst alle Priester in ihren Seelsorgsbereichen die Gläubigen über die nunmehr gegebenen Möglichkeiten gut und umfassend informieren. Wer lieber die älteren Taufriten hat (z. B. mehr Exorzismen, Vertretung des Täuflings nur durch den Taufpaten/die Taufpatin, als erste Speise exorziertes Salz usw.), soll dies auch angeboten bekommen und es einfach erbitten können. Und wenn Gläubige bekanntermaßen mit den außerordentlichen Formen mehr verbunden sind, wird die Spendung der Krankenölung nach dieser Form angeraten sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;B&gt;GÜLTIGER LATEINISCHER RECHTSTEXT:&lt;/B&gt; &lt;B&gt;&lt;U&gt;Art. 9, &amp;sect; 2.&lt;/U&gt;&lt;/B&gt; Ordinariis autem facultas conceditur celebrandi Confirmationis sacramentum utendo Pontificali Romano antiquo, bono animarum id suadente.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;B&gt;DEUTSCHE ÜBERSETZUNG:&lt;/B&gt; &lt;I&gt;&lt;B&gt;&lt;U&gt;Art. 9, &amp;sect; 2.&lt;/U&gt;&lt;/B&gt; Den Ordinarien&lt;/I&gt; [vgl. can. 134 &amp;sect; 1 CIC] &lt;I&gt;ist die Vollmacht gegeben, das Sakrament der Firmung nach dem alten Pontificale Romanum zu feiern, wenn das Wohl der Seelen dies nahe legt.&lt;/I&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;B&gt;KOMMENTAR VON MEINER SEITE:&lt;/B&gt; Papst Benedikt XVI. hat an alle Sakramente gedacht, und somit ist die &quot;Firmwatsche&quot; rehabilitiert. Nur die Weiheordnung ist nicht angesprochen, die jedoch in einigen mit dem Papst in Einheit stehenden lateinischen Gemeinschaften ebenso traditionell (außerordentlich) geordnet ist. Kurze Hinweise finden sich in meinem alten &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=1651&amp;amp;entry_id=162&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/ritus.htm&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/ritus.htm&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; TARGET=&quot;_blank&quot;&gt;Ritus-Dokument&lt;/A&gt;: &quot;&lt;I&gt;Was nicht wirklich geklärt ist, ist die rechtliche Bewertung der empfangenen &#039;niederen Weihen&#039; und der &#039;Subdiakonatsweihe&#039; in den entsprechenden Gemeinschaften. Man kann natürlich die Frage stellen, ob sich durch die eindeutig zugenommene Großzügigkeit, was die legitime Verwendung des Missale 1962 und der gesamten bis dahin geltenden liturgischen Ordnungen nicht auch automatisch eine Entwicklung anbahnt, die die Dienstämter ernster nimmt und möglicherweise wieder zu einigen oder allen niederen Weihen führt. Aber notwendig ist dies nicht. Eher ist zu erwarten, daß es sich um ein pragmatisches Nebeneinander handeln wird, wobei es dem lateinischen Katholiken dadurch sozusagen freisteht, den neuen Weg oder den alten Weg Richtung Priestertum zu wählen, so er göttlich berufen ist. Der eigentliche Kleriker nach universalem Recht ist aber erst durch die Diakonatsweihe gegeben: dies drücken sogar die Statuten der Priesterbruderschaft St. Petrus aus. Die Frage, was mit illegal gespendeten niederen Weihen und Subdiakonatsweihen (z. B. in der Zeit von 1972 bis 1988) rechtlich ist, hat keine existentielle Bedeutung, da die Frage dogmatisch gar keine Relevanz besitzt.&lt;/I&gt;&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;B&gt;GÜLTIGER LATEINISCHER RECHTSTEXT:&lt;/B&gt; &lt;B&gt;&lt;U&gt;Art. 9, &amp;sect; 3.&lt;/U&gt;&lt;/B&gt; Fas est clericis in sacris constitutis uti etiam Breviario Romano a B. Ioanne XXIII anno 1962 promulgato.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;B&gt;DEUTSCHE ÜBERSETZUNG:&lt;/B&gt; &lt;I&gt;&lt;B&gt;&lt;U&gt;Art. 9, &amp;sect; 3.&lt;/U&gt;&lt;/B&gt; Die geweihten Kleriker haben das Recht, auch das Römische Brevier zu gebrauchen, das vom seligen Johannes XXIII. im Jahr 1962 promulgiert wurde.&lt;/I&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;B&gt;KOMMENTAR VON MEINER SEITE:&lt;/B&gt; Dank sei dem Papst, aber dies war natürlich auch schon bisher ohne jede läßliche Sünde möglich und &quot;naturrechtlich&quot; gestattet ;-)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;B&gt;GÜLTIGER LATEINISCHER RECHTSTEXT:&lt;/B&gt; &lt;B&gt;&lt;U&gt;Art. 10.&lt;/U&gt;&lt;/B&gt; Fas est Ordinario loci, si opportunum iudicaverit, paroeciam personalem ad normam canonis 518 pro celebrationibus iuxta formam antiquiorem ritus romani erigere aut rectorem vel cappellanum nominare, servatis de iure servandis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;B&gt;DEUTSCHE ÜBERSETZUNG:&lt;/B&gt; &lt;I&gt;&lt;B&gt;&lt;U&gt;Art. 10.&lt;/U&gt;&lt;/B&gt; Der Ortsordinarius hat das Recht, wenn er es für ratsam hält, eine Personalpfarrei nach Norm des Canon 518 für die Feiern nach der älteren Form des römischen Ritus zu errichten oder einen Rektor bzw. Kaplan zu ernennen, entsprechend dem Recht.&lt;/I&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;B&gt;KOMMENTAR VON MEINER SEITE:&lt;/B&gt; Das ist eine ganz entscheidende und wichtige Rechtsnorm, da in manchen Breiten der lateinischen Rituskirche nur dadurch die Rechte der den außerordentlichen Formen verbundenen Katholiken gesichert werden können. Wir müssen realistisch sein: nicht wenige Priester, die der Liturgiereform fast einen dogmatischen Charakter gegeben hatten, verstehen noch nicht ganz, was der Papst der Kirche nunmehr (zurück)geschenkt hat. Und wir müssen es menschlich verstehen, daß es noch Widerstände geben wird. Die Errichtung von Personalpfarreien (die Feier des Österlichen Triduums ist dabei miteingeschlossen) ist eine hervorragende Möglichkeit, die Übergangszeiten zu überbrücken, wobei der eingesetzte Personalpfarrer ganz im Geist des vorliegenden Dokumentes arbeiten wird m&amp;uuml;ssen. Es kann keinen exklusivistischen Traditionalismus-Monopolismus oder &amp;auml;hnliches mehr geben, sondern alles soll in die Einheit der Gesamtkirche eingebunden werden. Auch wenn die Nennung von Canon 518 CIC 1983 fast den Eindruck erweckt, daß somit die außerordentliche Form des Römischen Ritus doch zu einem eigenen Ritus erhoben würde, so ist der &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=1981&amp;amp;entry_id=162&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/161-LATEINISCHE-LITURGIE-BRIEF-DES-HEILIGEN-VATERS-AN-DIE-BISCHOEFE.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/161-LATEINISCHE-LITURGIE-BRIEF-DES-HEILIGEN-VATERS-AN-DIE-BISCHOEFE.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; TARGET=&quot;_blank&quot;&gt;Wille des Papstes&lt;/A&gt; zu beachten: &amp;quot;&lt;I&gt;Es ist nicht angebracht, von diesen beiden Fassungen des Römischen Meßbuchs als von &amp;#8216;zwei Riten&amp;#8217; zu sprechen. Es handelt sich vielmehr um einen zweifachen Usus ein und desselben Ritus (...) Damit bin ich bei dem positiven Grund angelangt, der mich veranla&amp;szlig;t hat, mit diesem Motu Proprio dasjenige von 1988 fortzuschreiben. Es geht um eine innere Vers&amp;ouml;hnung in der Kirche. In der R&amp;uuml;ckschau auf die Spaltungen, die den Leib Christi im Lauf der Jahrhunderte verwundet haben, entsteht immer wieder der Eindruck, da&amp;szlig; in den kritischen Momenten, in denen sich die Spaltung anbahnte, von seiten der Verantwortlichen in der Kirche nicht genug getan worden ist, um Vers&amp;ouml;hnung und Einheit zu erhalten oder neu zu gewinnen; daß Versäumnisse in der Kirche mit schuld daran sind, daß Spaltungen sich verfestigen konnten. Diese R&amp;uuml;ckschau legt uns heute eine Verpflichtung auf, alle Anstrengungen zu unternehmen, um all denen das Verbleiben in der Einheit oder das neue Finden zu ihr zu erm&amp;ouml;glichen, die wirklich Sehnsucht nach Einheit tragen.&lt;/I&gt;&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;B&gt;G&amp;Uuml;LTIGER LATEINISCHER RECHTSTEXT:&lt;/B&gt; &lt;B&gt;&lt;U&gt;Art. 11.&lt;/U&gt;&lt;/B&gt; Pontificia Commissio &amp;quot;Ecclesia Dei&amp;quot; a Ioanne Paulo II anno 1988 erecta [cfr Ioannes Paulus Pp. II, Litt. ap. Motu proprio datae &lt;I&gt;Ecclesia Dei&lt;/I&gt; (2 iulii 1988), 6: &lt;I&gt;AAS&lt;/I&gt; 80 (1988), 1498], munus suum adimplere pergit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;B&gt;DEUTSCHE &amp;Uuml;BERSETZUNG:&lt;/B&gt; &lt;I&gt;&lt;B&gt;&lt;U&gt;Art. 11.&lt;/U&gt;&lt;/B&gt; Die P&amp;auml;pstliche Kommission &amp;quot;Ecclesia Dei&amp;quot;, die von Johannes Paul II. im Jahr 1988 errichtet wurde [vgl. Papst Johannes Paul II., Apostolisches Schreiben &amp;quot;Motu Proprio&amp;quot; Ecclesia Dei adflicta vom 2. Juli 1988, 6: AAS 80 (1988), 1498], f&amp;auml;hrt fort mit der Erf&amp;uuml;llung ihrer Aufgabe. &lt;/I&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;B&gt;KOMMENTAR VON MEINER SEITE:&lt;/B&gt; &amp;#8211;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;B&gt;G&amp;Uuml;LTIGER LATEINISCHER RECHTSTEXT:&lt;/B&gt; Quae Commissio formam, officia et normas agendi habeat, quae Romanus Pontifex ipsi attribuere voluerit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;B&gt;DEUTSCHE &amp;Uuml;BERSETZUNG:&lt;/B&gt; &lt;I&gt;Diese Kommission soll &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=4561&amp;amp;entry_id=162&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/213-ECCLESIAE-UNITATEM-MOTU-PROPRIO-ZUM-DIALOG-MIT-DER-PRIESTERBRUDERSCHAFT-ST.-PIUS-X..html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/213-ECCLESIAE-UNITATEM-MOTU-PROPRIO-ZUM-DIALOG-MIT-DER-PRIESTERBRUDERSCHAFT-ST.-PIUS-X..html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; TARGET=&quot;_blank&quot;&gt;die Form, die Amtsaufgaben und die Handlungsnormen&lt;/A&gt; erhalten, mit denen der Papst sie ausstatten will.&lt;/I&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;B&gt;KOMMENTAR VON MEINER SEITE:&lt;/B&gt; Dies wird noch von gro&amp;szlig;em Interesse sein. Auch die Zusammenarbeit der genannten P&amp;auml;pstlichen Kommission mit der Kongregation f&amp;uuml;r den Gottesdienst und die Sakramentenordnung wird wohl eine neue Qualit&amp;auml;t erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;B&gt;G&amp;Uuml;LTIGER LATEINISCHER RECHTSTEXT:&lt;/B&gt; &lt;B&gt;&lt;U&gt;Art. 12.&lt;/U&gt;&lt;/B&gt; Eadem Commissio, ultra facultates quibus iam gaudet, auctoritatem Sanctae Sedis exercebit, vigilando de observantia et applicatione harum dispositionum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;B&gt;DEUTSCHE &amp;Uuml;BERSETZUNG:&lt;/B&gt; &lt;I&gt;&lt;B&gt;&lt;U&gt;Art. 12.&lt;/U&gt;&lt;/B&gt; Dieselbe Kommission wird &amp;uuml;ber die Vollmachten hinaus, derer sie sich bereits erfreut, die Autorit&amp;auml;t des Heiligen Stuhls aus&amp;uuml;ben, indem sie &amp;uuml;ber die Beachtung und Anwendung dieser Anordnungen wacht.&lt;/I&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;B&gt;KOMMENTAR VON MEINER SEITE:&lt;/B&gt; Dies ist bereits der erste Schritt zur Aufwertung der genannten P&amp;auml;pstlichen Kommission, und das wird eine umfassende Aufgabe sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;B&gt;G&amp;Uuml;LTIGER LATEINISCHER RECHTSTEXT:&lt;/B&gt; Quaecumque vero a Nobis hisce Litteris Apostolicis Motu proprio datis decreta sunt, ea omnia firma ac rata esse et a die decima quarta Septembris huius anni, in festo Exaltationis Sanctae Crucis, servari iubemus, contrariis quibuslibet rebus non obstantibus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;B&gt;DEUTSCHE &amp;Uuml;BERSETZUNG:&lt;/B&gt; &lt;I&gt;Alles aber, was von Uns durch dieses als Motu Proprio erlassene Apostolische Schreiben beschlossen wurde, ist &amp;#8211; so bestimmen Wir &amp;#8211; g&amp;uuml;ltig und rechtskr&amp;auml;ftig und vom 14. September dieses Jahres, dem Fest der Kreuzerh&amp;ouml;hung, an zu befolgen, ungeachtet jeder anderen gegenteiligen Anordnung.&lt;/I&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;B&gt;KOMMENTAR VON MEINER SEITE:&lt;/B&gt; Der Spielraum bis 14. September 2007 ist eine sehr kluge Ma&amp;szlig;nahme, wie &amp;uuml;berhaupt der lange Vorlauf und die vielen Diskussionsm&amp;ouml;glichkeiten im Vorfeld von gro&amp;szlig;em Vorteil f&amp;uuml;r die nunmehrige Annahme der neuen rechtlichen Situation innerhalb der lateinischen Rituskirche waren, sind und sein werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;I&gt;Datum Romae, apud Sanctum Petrum, die septima mensis Iulii, anno Domini MMVII, Pontificatus Nostri tertio.&lt;/I&gt; &lt;B&gt;BENEDICTUS PP. XVI&lt;/B&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[&lt;B&gt;ENDE DES APOSTOLISCHEN SCHREIBENS UND MEINER KOMMENTIERUNG.&lt;/B&gt;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;B&gt;In gro&amp;szlig;er Freude &amp;uuml;ber die Entscheidung des Heiligen Vaters&lt;/B&gt; &amp;uuml;berlasse ich dem Eichst&amp;auml;tter Di&amp;ouml;zesanbischof Dr. Gregor Maria Hanke OSB die abschlie&amp;szlig;enden Worte, indem ich aus seiner Erkl&amp;auml;rung zum Motu Proprio folgendes zitiere: &amp;quot;&lt;I&gt;Der im kirchlichen Alltag da und dort ge&amp;uuml;bte Zynismus gegen&amp;uuml;ber der alten liturgischen Form von 1962 wirkte manchmal wie ein liturgischer &amp;Ouml;dipuskomplex, besonders wenn die aggressive Ablehnung von Priestern kam, die noch nach der sogenannten tridentinischen Form geweiht worden sind. Ebenso wirft aber auch die radikale und nicht minder militante Ablehnung der kirchlich approbierten erneuerten liturgischen Formen die Frage nach dem Glauben an die Wirksamkeit des Gottesgeistes in der Kirche auf (...) Liturgie darf nicht zu einer von subjektivem Empfinden geleiteten Erfindung von Formen werden, sondern mu&amp;szlig; auf der Fortschreibung liturgischer Tradition aufbauen und von der Innerlichkeit der Gl&amp;auml;ubigen wie des Zelebranten gepr&amp;auml;gt sein. Willk&amp;uuml;rlich inszenierte Kreativit&amp;auml;t in der Liturgie und Deformationen bis an die Grenze des Ertr&amp;auml;glichen, die sich &amp;uuml;ber den verbindlichen Charakter der liturgischen Vorschriften hinwegsetzen, verletzen und spalten die Kirche. Wegen dieser Spaltung in unseren Reihen haben sich Gl&amp;auml;ubige der Bewegung von Erzbischof Lefebvre angeschlossen. Nicht zuletzt aufgrund eigener leidvoller Erfahrungen ruft der Heilige Vater zu einem w&amp;uuml;rdigen Vollzug der Liturgie auf. Von der Neuregelung erwartet und erhofft Papst Benedikt eine Bereicherung und Verinnerlichung der Liturgie der Kirche: indem man das reiche Erbe nicht versteckt oder verleugnet, sondern aus einem unbefangeneren Verh&amp;auml;ltnis zur Tradition Nutzen sch&amp;ouml;pft f&amp;uuml;r die Menschen unserer Tage, die auf der Suche nach Heilszeichen Gottes sind. Wir sollten uns der Hoffnung des Heiligen Vaters vertrauensvoll anschlie&amp;szlig;en. Kultivieren wir jetzt nicht irgendwelche &amp;Auml;ngste oder Bef&amp;uuml;rchtungen, auch blinde Euphorie ist nicht angesagt &amp;#8230; Durch das Motu Proprio wird uns nichts genommen, sondern etwas geschenkt. Ich m&amp;ouml;chte die beiden Schreiben des Heiligen Vaters so res&amp;uuml;mieren: der Blick auf die Wurzeln bedeutet lernen, nicht das Rad zur&amp;uuml;ckzudrehen, sondern in rechter Weise zu wachsen.&lt;/I&gt;&amp;quot; In diesem Sinne herzliche Gr&amp;uuml;&amp;szlig;e! Euer &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=2754&amp;amp;entry_id=162&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/summary.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/summary.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; TARGET=&quot;_blank&quot;&gt;Padre Alex&lt;/A&gt; &amp;#8211; Vizeoffizial Mag. Mag. Dr. Alexander Pytlik &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=1663&amp;amp;entry_id=162&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; TARGET=&quot;_blank&quot;&gt;http://www.internetpfarre.de&lt;/A&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
P. S. Und hier geht es zum meinem &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6212&amp;amp;entry_id=162&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/279-KOMMENTAR-ZUR-INSTRUKTION-UNIVERSAE-ECCLESIAE.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/279-KOMMENTAR-ZUR-INSTRUKTION-UNIVERSAE-ECCLESIAE.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Kommentar betreffend die Ausführungsbestimmungen&lt;/a&gt; (Instruktion Universae Ecclesiae). &lt;div class=&quot;serendipity_babelfish&quot;&gt;Übersetze nach  &lt;a href=&quot;http://babelfish.altavista.com/babelfish/trurl_pagecontent?url=http%3A%2F%2Fwww.internetpfarre.de%2Fblog%2Farchives%2F162-LATEINISCHE-MESSE-UND-SAKRAMENTE-IN-DER-AUSSERORDENTLICHEN-FORM-DES-ROEMISCHEN-RITUS-FUER-IMMER-LEGITIM-APOSTOLISCHES-SCHREIBEN-SUMMORUM-PONTIFICUM-MOTU-PROPRIO-VON-BENEDIKT-XVI..html&amp;amp;lp=de%5Fen&quot;&gt;en&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;http://babelfish.altavista.com/babelfish/trurl_pagecontent?url=http%3A%2F%2Fwww.internetpfarre.de%2Fblog%2Farchives%2F162-LATEINISCHE-MESSE-UND-SAKRAMENTE-IN-DER-AUSSERORDENTLICHEN-FORM-DES-ROEMISCHEN-RITUS-FUER-IMMER-LEGITIM-APOSTOLISCHES-SCHREIBEN-SUMMORUM-PONTIFICUM-MOTU-PROPRIO-VON-BENEDIKT-XVI..html&amp;amp;lp=de%5Ffr&quot;&gt;fr&lt;/a&gt;&lt;/div&gt; 
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    <pubDate>Thu, 12 Jul 2007 17:06:11 +0200</pubDate>
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    <title>NAHOST-BISCHOFSSYNODE: OHNE DIE CHRISTEN SINKT REALISTISCHE CHANCE AUF FRIEDEN</title>
    <link>http://www.internetpfarre.de/blog/archives/261-NAHOST-BISCHOFSSYNODE-OHNE-DIE-CHRISTEN-SINKT-REALISTISCHE-CHANCE-AUF-FRIEDEN.html</link>
            <category>Aktuelle Predigt</category>
            <category>Katholische Lehre</category>
            <category>News Kommentare</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Padre Alex / Dr. Alexander Pytlik)</author>
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    &lt;strong&gt;Gerne übernehme ich in Zusammenfassung der letzten Sendungen den Bericht Nr. 5 zur Sonderversammlung der Bischofssynode für den Mittleren Osten (10. - 24. Oktober 2010) von Mag. Mag. Gabriela Maria Mihlig, akkreditierte Romkorrespondentin für den &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5744&amp;amp;entry_id=261&quot; title=&quot;http://www.lpj.org/&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.lpj.org/&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Lateinischen Patriarchen&lt;/a&gt;, Seine Seligkeit Fouad Twal (Jerusalem). Rückfragen bitte immer an die Korrespondentin selbst unter&lt;/strong&gt; &lt;a href=&quot;mailto:gmtm@gmx.at&quot;&gt;&lt;strong&gt;gmtm@gmx.at&lt;/strong&gt;&lt;/a&gt;&lt;strong&gt; - ein herzliches Vergelt&#039;s Gott an die genannte katholische&lt;/strong&gt; &lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/188-FESTSCHRIFT-FUER-PAPST-BENEDIKT-XVI.-ALS-GLAUBENSSTAERKUNG-FUER-ALLE-UND-ZUM-DANK-FUER-DEN-PAPSTBESUCH-2007.html&quot;&gt;&lt;strong&gt;Theologin&lt;/strong&gt;&lt;/a&gt; &lt;strong&gt;und Journalistin!&lt;/strong&gt; &lt;br /&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;(Hier sind noch die vorhergehenden Berichte &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/256-NAHOST-BISCHOFSSYNODE-SONDERBERICHTERSTATTUNG-DURCH-ROMKORRESPONDENTIN-MIHLIG.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Nr. 1&lt;/a&gt;, &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/257-NAHOST-BISCHOFSSYNODE-EROEFFNET-DURCH-PAPST-BENEDIKT-XVI..html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Nr. 2&lt;/a&gt;, &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/258-NAHOST-BISCHOFSSYNODE-ORIENTIERUNG-AM-ERSTEN-ARBEITSTAG.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Nr. 3&lt;/a&gt; und &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/260-NAHOST-BISCHOFSSYNODE-BLEIBENDE-BEDEUTUNG-DES-HEILIGEN-LANDES.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Nr. 4&lt;/a&gt;. Alle übersetzten Zitate sind aus der vom Heiligen Stuhl zur Verfügung gestellten &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5751&amp;amp;entry_id=261&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/news_services/press/sinodo/documents/bollettino_24_speciale-medio-oriente-2010/02_inglese/b04_02.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/news_services/press/sinodo/documents/bollettino_24_speciale-medio-oriente-2010/02_inglese/b04_02.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;englischen Arbeitsübersetzung&lt;/a&gt; der Bulletins von der Korrespondentin in die deutsche Sprache übersetzt worden.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;1.&lt;/strong&gt; bietet die Korrespondentin einen Überblick zu Beiträgen der vierten Generalversammlung vom &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5752&amp;amp;entry_id=261&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/news_services/press/sinodo/documents/bollettino_24_speciale-medio-oriente-2010/02_inglese/b07_02.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/news_services/press/sinodo/documents/bollettino_24_speciale-medio-oriente-2010/02_inglese/b07_02.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;12. Oktober 2010 (nachmittag)&lt;/a&gt; und zur siebenten Generalversammlung vom &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5753&amp;amp;entry_id=261&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/news_services/press/sinodo/documents/bollettino_24_speciale-medio-oriente-2010/02_inglese/b12_02.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/news_services/press/sinodo/documents/bollettino_24_speciale-medio-oriente-2010/02_inglese/b12_02.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;14. Oktober 2010&lt;/a&gt;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Seine Seligkeit &lt;strong&gt;Patriarch Gregorios III. Laham&lt;/strong&gt;, griechisch-melkitischer Patriarch von Antiochia und Erzbischof von Damaskus, Syrien:&lt;br /&gt;
Der Friede, die Gastfreundschaft und die Anwesenheit der Christen in der arabischen Welt seien in existentieller und fester Weise miteinander verbunden, betonte Patriarch Gregorios III. eingangs, aber die christliche Präsenz sei in dieser christlichen Ursprungsregion durch die Zyklen des Krieges gefährdet. Die Hauptursache sei im israelisch-palästinensischen Konflikt gelegen, und die fundamentalistischen Bewegungen und internen Streitigkeiten würden daraus folgen. Seine Seligkeit betonte, daß die Auswanderung der Christen die arabische Gesellschaft zu &amp;quot;&lt;em&gt;einer Gesellschaft mit nur einer Farbe&lt;/em&gt;&amp;quot; machen würde. Dann bestünde die Gefahr, daß schließlich ein rein muslimischer Orient dem christlichen Westen gegenüberstünde. Seiner Ansicht nach wäre das Risiko dann ein &amp;quot;&lt;em&gt;neuer Zusammenstoß von Kulturen, Zivilisationen und auch Religionen&lt;/em&gt;&amp;quot;. Mit seinem Punkt &quot;&lt;i&gt;Vertrauen zwischen dem Orient und dem Okzident&lt;/i&gt;&quot; wies der melkitische Patriarch deshalb auf die wichtige Rolle der Christen hin: &quot;&lt;i&gt;Die Rolle der Christen besteht darin, eine Atmosphäre des Vertrauens zwischen dem Westen und der muslimischen Welt zu schaffen, um für einen neuen Nahen Osten ohne Krieg zu arbeiten.&lt;/i&gt;&quot; In einem Appell an die muslimischen Geschwister und Mitbürger rief Seine Seligkeit dazu auf, daß es den Christen für ihr Verbleiben nötig sein werde, offen ihre Ängste zu äußern. Es gehe dabei auch um Fragestellungen wie jene der Demokratie, der Nationalität (arabisch oder muslimisch), der Menschenrechte, der Rechtsquellen für die staatliche Gesetzgebung und der Gleichheit der Staatsbürger vor dem Gesetz. Nur der Friede sei wahrer Sieg und gebe den vielen christlichen und muslimischen Jugendlichen Sicherheit, die die Zukunft der dortigen Länder seien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Seine Eminenz John Patrick &lt;strong&gt;Kardinal Foley&lt;/strong&gt;, Großmeister des &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5821&amp;amp;entry_id=261&quot; title=&quot;http://www.ritterorden.de&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.ritterorden.de&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Ritterordens vom Heiligen Grab&lt;/a&gt;, Vatikan:&lt;br /&gt;
Kardinal Foley zeigte die Wichtigkeit des Gebetes und der Arbeit im Mittleren Osten auf, um den Frieden Christi unter die Menschen zu bringen. Wie viele andere habe auch der Heilige Stuhl die Zwei-Staaten-Lösung vorgeschlagen, betonte er in seinem Beitrag. Er wies energisch daraufhin, daß man keine weitere Zeit mehr verlieren möge, um diese Zwei-Staaten-Lösung zu realisieren. Anläßlich der &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5754&amp;amp;entry_id=261&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/travels/2009/index_holy-land_ge.htm&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/travels/2009/index_holy-land_ge.htm&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Papstreise in das Heilige Land&lt;/a&gt; im Jahr 2009 habe Kardinal Foley die Möglichkeiten genutzt, kurze Gespräche mit den politischen Führern Jordaniens, Israels und Palästinas zu führen, welche vom großen Beitrag katholischer Schulen zum gegenseitigen Verständnis in diesen Gebieten gesprochen hätten. &quot;&lt;i&gt;Da katholische Schulen für alle geöffnet sind und nicht nur für Katholiken und andere Christen, sind viele muslimische und sogar ein paar jüdische Kinder eingeschrieben. Die Ergebnisse sind ersichtlich und hoffnungsgebend. Gegenseitiger Respekt wird hergestellt, der - so hoffen wir - zu Versöhnung und sogar zu gegenseitiger Liebe führen wird.&lt;/i&gt;&quot; Seit dem Jubiläumsjahr 2000 habe der Ritterorden vom Heiligen Grab mehr als 50 Millionen US-Dollar gespendet, insbesondere um das Lateinische Patriarchat von Jerusalem und andere christliche Gemeinschaften und Institutionen zu unterstützen, damit diese überleben könnten. Kardinal Foley äußerte seine Überzeugung, daß Juden, Christen und Muslime an einen Gott glaubten, und er hoffe, daß sie alle inbrünstig beteten, das Fasten hielten - wenngleich auf verschiedenen Wegen - und Almosen gäben und &quot;&lt;i&gt;wir alle versuchen, an Wallfahrten teilzunehmen, auch nach Jerusalem, einer Stadt, die Juden, Christen und Muslimen heilig ist.&lt;/i&gt;&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Seine Seligkeit &lt;strong&gt;Patriarch Fouad Twal&lt;/strong&gt;, lateinischer Patriarch von Jerusalem:&lt;br /&gt;
&quot;&lt;i&gt;Die Mutterkirche des Heiligen Landes ist eine sehr konkrete und lebendige Realität, auch wenn sie eine sehr kleine Minderheit darstellt. Vor allem sind die Christen unserer Länder nicht Konvertiten eines bestimmten Zeitpunktes der Geschichte, sondern Abkömmlinge der allerersten Gemeinschaft, von Jesus Christus selbst gegründet. Aus dieser Wahrheit folgen wichtige kirchliche und seelsorgliche Konsequenzen für die universale Kirche:&lt;br /&gt;
- Die Mutterkirche von Jerusalem ist also Eure Kirche, wo Ihr alle spirituell und kirchlich geboren seid (Ps 87). Sie bewahrt für die ganze Kirche die heiligen Orte der Patriarchen, der Propheten, unseres Herrn Jesus Christus, der Jungfrau Maria und der Apostel. Sie ist, wie sie uns vom Heiligen Vater &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5817&amp;amp;entry_id=261&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/angelus/2009/documents/hf_ben-xvi_reg_20090517_ge.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/angelus/2009/documents/hf_ben-xvi_reg_20090517_ge.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Benedikt XVI.&lt;/a&gt; benannt wurde, &quot;&lt;i&gt;ein fünftes Evangelium&lt;/i&gt;&quot;.&lt;br /&gt;
- Die Mutterkirche von Jerusalem muß daher Gegenstand der Liebe, des Gebetes und der Aufmerksamkeit der ganzen Kirche, aller Bischöfe, Priester und Gläubigen des Volkes Gottes sein. Solidarisch sein mit der Kirche von Jerusalem, die Gemeinschaft und das Zeugnis leben, von dem diese Synode spricht, fällt in unsere Pflichten als Hirten und der bischöflichen Kollegialität.&lt;br /&gt;
- Das Heilige Land zu lieben bedeutet, die heiligen Orte zu besuchen und mit der lokalen Gemeinschaft zusammenzutreffen.&lt;br /&gt;
- Das Heilige Land zu lieben bedeutet auch ihm zu dienen: laßt Eure Mutterkirche nicht alleine und isoliert. Helft dem Heiligen Land durch Eure Gebete, Eure Liebe und Eure Solidarität, um zu verhindern, daß es ein großes Freilichtmuseum werde. Aus Angst zu verstummen angesichts der dramatischen Situation, die Ihr kennt, wäre eine Unterlassungssünde. Wir sind im übrigen dem Heiligen Stuhl, den Bischöfen, den Priestern und allen Freunden des Heiligen Landes sehr dankbar für das, was sie großherzig tun, um uns geistlich und materiell zu unterstützen. Wir danken der &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5818&amp;amp;entry_id=261&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/roman_curia/congregations/orientchurch/index_ge.htm&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/roman_curia/congregations/orientchurch/index_ge.htm&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Kongregation für die Orientalischen Kirchen&lt;/a&gt; und dem &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5819&amp;amp;entry_id=261&quot; title=&quot;http://www.ritterorden.de/&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.ritterorden.de/&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Ritterorden vom Heiligen Grab zu Jerusalem&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
- Die christliche Gemeinschaft des Heiligen Landes (kaum zwei Prozent der Bevölkerung) leidet unter Gewalt und Instabilität. Es ist eine Kirche von Kalvaria. Sie hat die große Verantwortung, die Botschaft des Friedens und der Versöhnung weiterzutragen. Trotz der unüberwindlich erscheinenden Schwierigkeiten glauben wir an Gott, den Herrn der Geschichte.&lt;/i&gt;&quot;&lt;br /&gt;
Mit diesen Worten also forderte Patriarch Twal eine aktive und tätige Solidarität aller Katholiken mit der Kirche im Heiligen Land, und mit dem Epheserbrief zeigte er schließlich noch auf Christus selbst, den Friedenskönig: &amp;quot;&lt;em&gt;Der Herr ist unser Friede. Er vereinigte die beiden Teile und riß durch Sein Sterben die trennende Wand der Feindschaft nieder ..., um die zwei in Seiner Person zu dem einen neuen Menschen zu machen. Er stiftete Frieden&lt;/em&gt;&amp;quot; (Eph 2,14 f.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Ehrengast &lt;strong&gt;Muhammad Al-Sammak&lt;/strong&gt;, Sunnit, politischer Berater des Großmufti der Republik Libanon:&lt;br /&gt;
Er habe sich zwei Fragen gestellt, als er die Einladung erhalten habe, bei der Synode sprechen zu sollen, nämlich: warum sei die Synode im besonderen für die Christen im Orient, und was bedeute es, daß ein Muslim zu einer Synode eingeladen sei, und welche Rolle solle er dabei in diesem Moment und für die Zukunft haben?&lt;br /&gt;
&quot;&lt;i&gt;Ich hoffe, daß die Initiative des saudi-arabischen Königs Abdallah Ben Abdel Aziz für einen interreligiösen und interkulturellen Dialog die arabische und islamische Aufmerksamkeit auf diese Fragestellung lenke, unter Berücksichtigung aller ihrer nationalen, religiösen und menschlichen Dimensionen, sodaß diese zwei Initiativen, die des Heiligen Stuhles&lt;/i&gt; [= Bischofssynode] &lt;i&gt;und die Saudi-Arabiens sich gegenseitig ergänzen können in Richtung einer Lösung für die Probleme der Christen im Orient, im Wissen, daß es sich um ein und dieselbe islamisch-christliche Fragestellung handelt.&lt;/i&gt;&quot; &lt;br /&gt;
Er glaube nicht, daß er deshalb zur Synode eingeladen worden sei, um über die Schwierigkeiten der Christen in bestimmten orientalischen Ländern zu erfahren, weil das Leiden an den sozialen und politischen Rückständen gemeinsam und geteilt sei, erklärt Al-Sammak. Er sehe eine Problematik beim Ansprechen einer Reziprozität (Gegenseitigkeit):&lt;br /&gt;
&quot;&lt;i&gt;Erstens den Versuch, etwas von der Struktur unserer nationalen Gesellschaften wegzureißen, sie auseinanderzubrechen und die Bande ihres über die letzten Jahrhunderte aufgebauten und anerkannten komplexen Gewebes abzulösen. Dann den Versuch, den Islam in einem anderen Licht zu zeigen als was er wirklich reflektiert, im Herstellen eines Gegensatzes zu dem, was er bekennt und auf was er grundlegend basiert, auf dem Wissen über die Unterschiede zwischen den Völkern als eines der Zeichen Gottes in der Schöpfung und als den lebendigen Ausdruck des Willens Gottes sowie auf der Akzeptanz der Regel des Pluralismus und des Respekts gegenüber den Unterschieden und für den Glauben in allen göttlichen Botschaften und worin sich Gott offenbarte. Der heilige Koran sagt: &#039;... Unter den Leuten der Schrift gibt es eine aufrechte Gemeinschaft. Sie rezitieren die Verse Gottes zu Nachtzeiten, während sie sich niederwerfen. Sie glauben an Gott und an den Jüngsten Tag. Sie gebieten das Gute und lehnen das Verwerfliche ab und wetteifern miteinander in guten Werken. Sie gehören wahrlich zu den Rechtschaffenen.&#039; (3:113-114). Zwei negative Punkte zeigen das Problem der orientalischen Christen: Der erste Punkt betrifft den Mangel an Respekt für die Rechte einer voll und ganz gleichwertigen Staatsbürgerschaft, wenn man dem Gesetz in bestimmten Ländern begegnet. Der zweite betrifft das Mißverständnis des Geistes der islamischen Lehren, insbesondere was den Teil mit den Christen betrifft, welche der heilige Koran als &#039;diejenigen, die den Gläubigen in Liebe am nächsten stehen&#039; einordnet, wobei zur Rechtfertigung dieser Liebe gesagt wird: &#039;Dies deshalb, weil es unter ihnen Priester und Mönche gibt und weil sie nicht hochmütig sind&#039;.&lt;/i&gt;&quot; &lt;br /&gt;
Diese beiden negativen Punkte seien zum Nachteil aller, der Christen und der Muslime. Deshalb sollten Christen und Muslime zusammenarbeiten, um diese beiden negativen Punkt in positive Elemente zu verwandeln.&lt;br /&gt;
&quot;&lt;i&gt;Die orientalische christliche Präsenz, die mit Muslimen zusammengeht, ist sowohl eine christliche als auch eine islamische Notwendigkeit. Sie ist nicht nur ein Bedürfnis für den Orient, sondern für die ganze Welt. Die Gefahr, die von der Erosion dieser Präsenz auf qualitativen und quantitativen Ebenen ausgeht, repräsentiert sowohl eine christliche als auch eine islamische Sorge, nicht nur für die orientalischen Muslime, sondern für alle Muslime auf der ganzen Welt. Des weiteren kann ich meinen Islam mit allen anderen Muslimen aus allen Staaten und aus allen Völkern leben, aber als ein Araber des Mittleren Ostens kann ich mein Arabischsein nicht ohne den christlichen Araber des Mittleren Ostens leben. Die Emigration von Christen ist eine Verarmung der arabischen Identität, der arabischen Kultur und ihrer Authentizität. Deshalb unterstreiche ich einmal mehr hier, am Sitz des Vatikan, was ich bereits am Sitz des verehrungswürdigen Mekka gesagt habe: ich bin besorgt über die Zukunft der orientalischen Muslimen wegen der Auswanderung orientalischer Christen. Die Präsenz der Christen aufrechtzuerhalten ist eine gemeinsame islamische Verpflichtung genauso wie eine gemeinsame christliche Verpflichtung. Die Christen des Orient sind nicht zufällig eine Minderheit. Sie sind die Ursprünge der Präsenz des Orient noch vor dem Islam. Sie sind ein integraler Teil der kulturellen, literarischen und wissenschaftlichen Formung der islamischen Zivilisation. Sie sind auch Pioniere der modernen arabischen Renaissance und haben deren Sprache bewahrt, die Sprache des heiligen Koran. Sie waren in der Befreiung und in der Wiedergewinnung der Souveränität an der Spitze, und sie stehen auch heute an der Spitze, um Widerstand zu leisten gegen die Okkupation, um nationale Rechte zu verteidigen, besonders in Jerusalem und allgemein im besetzten Palästina. Jeder Versuch, ihre Sache anzugehen ohne Berücksichtigung dieser wahren Fakten, die in unseren nationalen Gesellschaften verwurzelt sind, endet in den falschen Schlüssen, basierend auf der falschen Beurteilung, und führt folglich zu falschen Lösungen. Deshalb ist es sehr wichtig, daß diese Synode mehr sei als der Schrei christlichen Leidens, welcher ein Echo in diesem Tal der Schmerzen davon ist, was unsere Leiden im Orient darstellen. Die Hoffnung liegt in den praktischen und wissenschaftlichen Begründungen, welche die Synode zugunsten einer Initiative gemeinsamer islamisch-christlicher Kooperation geben könnte, die Christen schützen kann und auf die islamisch-christlichen Beziehungen achtgibt, sodaß es der Orient, der Ort göttlicher Offenbarung, weiter wert bleibe, den Banner des Glaubens, der Barmherzigkeit und des Friedens für ihn selbst und für die ganze Welt hochzuhalten.&lt;/i&gt;&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;2.&lt;/strong&gt; Interview mit &lt;strong&gt;Pater David Neuhaus SJ&lt;/strong&gt;, Patriarchalvikar des Lateinischen Patriarchats von Jerusalem &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5822&amp;amp;entry_id=261&quot; title=&quot;http://www.catholic.co.il&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.catholic.co.il&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;für die hebräischsprechenden Katholiken&lt;/a&gt;, vom heutigen 15. Oktober 2010. Er hatte &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/260-NAHOST-BISCHOFSSYNODE-BLEIBENDE-BEDEUTUNG-DES-HEILIGEN-LANDES.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;bereits am 12. Oktober 2010&lt;/a&gt; im Rahmen der dritten Generalversammlung offiziell Stellung bezogen. Der folgende englische Text von heute ist vom hochwürdigsten Herrn Patriarchalvikar selbst zur Veröffentlichung autorisiert worden und läuft unter dem Titel &amp;quot;&lt;em&gt;Die im Vikariat für die hebräischsprechenden Katholiken des Heiligen Landes verrichtete pastorale Arbeit&lt;/em&gt;&amp;quot;, und die Fragestellung der Korrespondentin lautete: &amp;quot;&lt;em&gt;There are three dimensions of the vicariate to be mentioned. Father David, please could you give an overview about your pastoral work done in the Vicariate of Hebrew speaking Catholics?&lt;/em&gt;&amp;quot; (&quot;&lt;i&gt;&lt;b&gt;Es gibt drei Bereiche des Vikariates, die erwähnenswert sind. Hochwürden David, könnten Sie bitte einen Überblick zu Ihrer im Vikariat für die hebräischsprechenden Katholiken geleisteten Arbeit geben?&lt;/b&gt;&lt;/i&gt;&quot;) Die Antwort lautete:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;&lt;em&gt;a) The sacramental dimension:&lt;br /&gt;
1955 Hebrew communities were founded in main cities of Israel in order to provide for the sacramental needs of Catholics who live imbedded in Israeli, Jewish Hebrew speaking society. Many of these Catholics were members of Jewish families who immigrated to Israel from Western and Eastern Europe. In the 1990s a new wave of Catholics arrived as part of 1 million new immigrants from the ex-Soviet Union and so today in the State of Israel there are 5 Hebrew speaking communities and 2 Russian speaking Communities.&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
(&lt;b&gt;&lt;em&gt;a) Der sakramentale Bereich:&lt;/em&gt;&lt;/b&gt; &lt;em&gt;1955 wurden in den großen Städten Israels hebräische Gemeinschaften gegründet, um für die sakramentalen Bedürfnisse der Katholiken zu sorgen, die in einer israelischen, jüdischen hebräischsprechenden Gesellschaft eingebettet leben. Viele dieser Katholiken waren Mitglieder jüdischer Familien, die aus West- und Osteuropa nach Israel einwanderten. In den 90er-Jahren kam eine neue Welle von Katholiken an als Teil von einer Million neuer Einwanderer der Ex-Sowjetunion, und so gibt es heute im Staat Israel fünf hebräischsprechende und zwei russischsprechende Gemeinschaften.&lt;/em&gt;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;b) The catechetical dimension:&lt;br /&gt;
In the State of Israel today there are thousands of Catholic children who study in Israeli Jewish Hebrew speaking schools. Who are they? They are the children of migrant workers, of refugees, and of Palestinian Arab families that for economic reasons have moved to Jewish Hebrew speaking towns and cities. These children receive an excellent education in the Israeli school system, but, obviously, they do not receive a Catholic education. Our Vicariate is concerned with this question in trying to ensure that the Catholic faith be presented to these children through the publication of catechetical material and religions instruction classes, all in Hebrew, the day-to-day language used by these children.&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
(&lt;b&gt;&lt;em&gt;b) Der katechetische Bereich:&lt;/em&gt;&lt;/b&gt; &lt;em&gt;im Staat Israel gibt es heute tausende katholische Kinder, die israelische jüdische hebräischsprechende Schulen besuchen. Wer sind sie? Sie sind Kinder von Gastarbeitern, von Flüchtlingen und von palästinensischen arabischen Familien, die aus ökonomischen Gründen in jüdische hebräischsprechende Städte gezogen sind. Diese Kinder erhalten eine exzellente Ausbildung im israelischen Schulsystem, aber sie erhalten natürlich keine katholische Erziehung. Unser Vikariat ist um diese Fragestellung besorgt, indem es versucht, diesen Kindern den katholischen Glauben mit Hilfe der Publikation katechetischen Materials und mit Hilfe von Religionsunterrichtsklassen vorzustellen, alles in Hebräisch, in der Alltagssprache, welche diese Kinder verwenden.&lt;/em&gt;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;c) The dialogic dimension:&lt;br /&gt;
In the State of Israel today there is a unique opportunity for Jewish-Christian dialogue. Israel is the only country where the Jews are the dominant and empowered majority. This means that Jews can be more confident and free of the traumas of the past and thus can seek to engage Christians in a dialogue in order to discover who Jesus is, what the Church is, etc. One of the important dimensions of the Vicariate is to offer to this Jewish public a Hebrew speaking face of the Church to teach about Christianity in Hebrew in the universities and in the Institutes of higher learning and to speak on public platforms when the society seeks to know what the Church teaches on any particular subject.&lt;/em&gt; &lt;br /&gt;
(&lt;b&gt;&lt;em&gt;c) Der Bereich des Dialoges:&lt;/em&gt;&lt;/b&gt; &lt;em&gt;im Staat Israel gibt es heute eine einzigartige Möglichkeit zum jüdisch-christlichen Dialog. Israel ist das einzige Land, wo die Juden die beherrschende und bevollmächtigte Mehrheit sind. Das bedeutet, daß Juden mehr Vertrauen haben und frei von den Traumata der Vergangenheit sein können, und so können sie danach streben, mit Christen in einen Dialog zu treten, um zu entdecken, wer Jesus sei, was die Kirche sei usw. Eine der wichtigen Dimensionen des Vikariates besteht darin, der jüdischen Öffentlichkeit ein hebräischsprechendes Gesicht der Kirche anzubieten, die in Hebräisch über das Christentum informiert, auf den Universitäten und in den Instituten höherer Studien, und die auf öffentlichen Plattformen spricht, wenn die Gesellschaft wissen möchte, was die Kirche zu jeglichem konkreten Sachbereich lehrt.&lt;/em&gt;)&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die weitere Frage der Korrespondentin &amp;quot;&lt;em&gt;What is the challenge of daily life hereto?&lt;/em&gt;&amp;quot; (&quot;&lt;i&gt;Was ist dabei die Herausforderung des täglichen Lebens?&lt;/i&gt;&quot;) beantwortete der Patriarchalvikar so: &amp;quot;&lt;em&gt;The challenge of living our Catholic life in Hebrew language within a Jewish society is also undoubtedly inculturating faith in a language that is the language of our sources, Hebrew, and within a tradition that defined Jesus&#039; own identity, the Jewish tradition.&lt;/em&gt;&amp;quot; (&quot;&lt;i&gt;Die Herausforderung, unser katholisches Leben in hebräischer Sprache innerhalb einer jüdischen Gesellschaft zu leben, besteht unzweifelhaft darin, den Glauben in eine Sprache zu inkulturieren, die die Sprache unserer Quellen ist, Hebräisch, und innerhalb einer Tradition, die Jesu eigene Identität definierte die jüdische Tradition.&lt;/i&gt;&quot;) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[&lt;strong&gt;BEITRAG NR. 5 DER ROMKORRESPONDENTIN&lt;/strong&gt; &lt;a href=&quot;mailto:gmtm@gmx.at&quot;&gt;&lt;strong&gt;MAG. MAG. GABRIELA MARIA MIHLIG&lt;/strong&gt;&lt;/a&gt; &lt;strong&gt;IM AUFTRAG DES LATEINISCHEN PATRIARCHEN VON JERUSALEM.&lt;/strong&gt;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_left&quot; style=&quot;width: 450px;&quot;&gt; &lt;br /&gt;
&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:35 --&gt;&lt;img height=&quot;600&quot; width=&quot;450&quot; class=&quot;serendipity_image_left&quot; src=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/uploads/DSC05996_kleiner.jpg&quot; alt=&quot;&quot;  /&gt;&lt;/div&gt; &lt;br /&gt;
&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Der katholisch-maronitische Erzbischof von Zypern, Joseph Soueif, in der Pfarrkirche St. Georg zu Kormakitis (Koruçam). Er ist Spezialsekretär der Nahost-Bischofssynode 2010.&lt;/div&gt; &lt;br /&gt;
&lt;/div&gt;Bei der &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5772&amp;amp;entry_id=261&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/news_services/press/sinodo/documents/bollettino_24_speciale-medio-oriente-2010/03_francese/b14_03.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/news_services/press/sinodo/documents/bollettino_24_speciale-medio-oriente-2010/03_francese/b14_03.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;neunten Generalversammlung&lt;/a&gt; der Nahost-Bischofssynode kam heute nachmittag auch der Spezialsekretär der Vollversammlung in französischer Sprache zu Wort, der katholische Erzbischof von Zypern (für die Maroniten), &lt;strong&gt;Seine Exzellenz Joseph Soueif&lt;/strong&gt;: &amp;quot;&lt;em&gt;Die Synode für den Nahen Osten ist ein Platz innerhalb der Kirche, um die Erfahrung der Vereinigung und des Zeugnisses zu erneuern, &#039;&lt;em&gt;damit die Welt glaube&lt;/em&gt;&#039; (Joh 17,21). Die Gemeinschaft ist in der Tat der Ausgangspunkt für die Existenz der Gemeinde der Gläubigen: diese wird gestärkt und entwickelt sich in der persönlichen Begegnung mit dem Herrn Jesus, in Seinem Wort und im Eucharistischen Opfer; und von dort geht es zum Zeugnis des Lebens, in der Zusammenarbeit und in der gewählten Strategie für heute. Wir wollen mit Ernsthaftigkeit, Demut, Verantwortung und Liebe die negativen Elemente wahrnehmen, welche die Gemeinschaft behindern: der Ökumenismus wird die pastorale Methodologie vorrangiger Bedeutung sein. Und mit der Liebe Christi gelangt man zum Dialog des Lebens, und man respektiert den theologischen Dialog, der ein Werk des Geistes ist. Es ist nötig, an die Kraft der Präsenz im Nahen Osten zu glauben; es ist eine qualitative, dynamische, missionarische und diakonale Präsenz, die im Orient und im Okzident immer schon so war und die immer so bleiben wird. Es ist nötig zu glauben, daß nur Gott der Herr der Geschichte und der Zeiten sei, wir sollten gegenüber Seinem Plan aufmerksam sein. Es gibt aber Herausforderungen: die politische Situation, Konflikte, die Problematik der Religionsfreiheit und der Gewissensfreiheit. Die Kirche ist ein Garant der Freiheit, und deshalb ist ihre Präsenz nicht nur für die Christen selbst ein Gewinn, sondern für alle, im besonderen für jene, die den menschlichen und geistlichen Werten verbunden sind und die sich direkt oder indirekt mit der Haltung der Kirche treffen. Somit ist die Präsenz der Christen wirklich ein Zeichen und muß auf der Ebene der Weltkirche und der Internationalen Gemeinschaft unterstützt werden, um der Bevölkerungsmehrheit begegnen zu können, aber auch den sozioreligiösen Systemen, die den menschlichen Werten, den Werten der Freiheit, des Dialoges und der Begegnung der verschiedenen Kulturen widersprechen. Heute lebt man einen echten kulturellen und mentalitätsmäßigen Konflikt, einen Konflikt der Herangehensweisen und der Visionen, auch innerhalb der Religion selbst, und hier hat das Christentum viel zu sagen und zu tun, ja auch eine Antwort anzubieten. Unternehmen wir gemeinsame Initiativen, um Erziehungs- und Sozialprojekte auszuarbeiten, die dem Mentalitätswandel helfen, um zur Akzeptanz der Unterschiede und der Menschenrechte zu erziehen. Die Region erwartet von den Christen einen klaren Beitrag zum Aufbau der Kultur der Vergebung und des Friedens. Unsere Abwesenheit ist ein Verlust für uns und für alle miteinander; die Auswanderung jedoch muß der missionarischen Ausdehnung dienen, dadurch daß die Spiritualität des Orients weitergetragen werde, durch die Liturgie, welche im Leben der Gläubigen sehr starke Bereiche einnimmt, und durch verschiedene religiöse und menschliche Haltungen, die aus unseren Familien in den großen säkularisierten Gesellschaften Sauerteig und Salz machen. Andererseits ist die Einwanderung der Christen in die Region ein prophetisches Zeichen des Zeugnisses, von dem niemand von uns weiß, welche Früchte daraus folgen werden. Die Geschichte lehrt uns, daß die ersten syrischen christlichen Gemeinschaften in Indien und China unter den gegebenen sozialen Bedingungen angekommen sind und den Glauben gebracht haben. Wir bitten unsere Brüder, die Haltung der Solidarität zu verstärken, und wir fordern von uns selbst, daß wir seelsorgliche, spirituelle und soziale Projekte durchführen, welche die Gemeinschaft ausdrücken und das Vertrauen in unserem Volk wiederherstellen. &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/232-ZYPERN-WIEDERHERSTELLUNG-DER-IKONE-DES-MULTIKULTURALISMUS.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Die Erfahrung von Zypern&lt;/a&gt; - meiner Diözese - zeigt, daß die Religionen trotz der Verletzungen gemeinsam leben können: wir Maroniten leben seit 1200 Jahren auf der Insel Zypern, und unsere Geschichte erinnert uns an Heilige und Märtyrer; mit unseren Volksgenossen suchen wir nach dem Frieden in der Gerechtigkeit und nach der Liebe auf dem Fundament der Wahrheit und der Freiheit. Wir wollen, daß sich alle Kirchen und Moscheen gegenüber allen öffnen und daß sie ein Platz der Begegnung und der Vergebung seien sowie ein Ort zur Läuterung der Erinnerungen. Wir Maroniten wollen in unsere Dörfer zurückkehren, trotz der Schwierigkeiten. Wir wollen auf der Insel Zypern, die als Brücke zwischen Orient und Okzident fungiert, die Werte des Dialoges und das Zusammenleben bezeugen, um die Kultur des Friedens und der Liebe aufzubauen.&lt;/em&gt;&amp;quot; (Meine Übersetzung ist aus dem Italienischen.) Ähnliche Worte fand der einzige auf Zypern regierende katholische Erzbischof auch schon bei einem im traditionellen maronitischen Ort Kormakitis (Zypern) am 15. Mai 2010 veranstalteten Friedenskonzert für alle Volksgruppen der Insel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div align=&quot;center&quot;&gt;&lt;object height=&quot;385&quot; width=&quot;480&quot;&gt;&lt;param name=&quot;movie&quot; value=&quot;http://www.youtube.com/v/94z39qRgRAQ?fs=1&amp;amp;hl=de_DE&quot; /&gt;&lt;param name=&quot;allowFullScreen&quot; value=&quot;true&quot; /&gt;&lt;param name=&quot;allowscriptaccess&quot; value=&quot;always&quot; /&gt;&lt;embed height=&quot;385&quot; width=&quot;480&quot; src=&quot;http://www.youtube.com/v/94z39qRgRAQ?fs=1&amp;amp;hl=de_DE&quot; type=&quot;application/x-shockwave-flash&quot; allowscriptaccess=&quot;always&quot; allowfullscreen=&quot;true&quot; /&gt;&lt;/object&gt;&lt;/div&gt; &lt;div class=&quot;serendipity_babelfish&quot;&gt;Übersetze nach  &lt;a href=&quot;http://babelfish.altavista.com/babelfish/trurl_pagecontent?url=http%3A%2F%2Fwww.internetpfarre.de%2Fblog%2Farchives%2F261-NAHOST-BISCHOFSSYNODE-OHNE-DIE-CHRISTEN-SINKT-REALISTISCHE-CHANCE-AUF-FRIEDEN.html&amp;amp;lp=de%5Fen&quot;&gt;en&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;http://babelfish.altavista.com/babelfish/trurl_pagecontent?url=http%3A%2F%2Fwww.internetpfarre.de%2Fblog%2Farchives%2F261-NAHOST-BISCHOFSSYNODE-OHNE-DIE-CHRISTEN-SINKT-REALISTISCHE-CHANCE-AUF-FRIEDEN.html&amp;amp;lp=de%5Ffr&quot;&gt;fr&lt;/a&gt;&lt;/div&gt; 
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    <pubDate>Fri, 15 Oct 2010 22:00:00 +0200</pubDate>
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    <title>VATIKANISCHER PRESSESAAL ZUM PAPSTBUCH LICHT DER WELT</title>
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            <category>Katholische Lehre</category>
            <category>News Kommentare</category>
            <category>Sonstiges</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Padre Alex / Dr. Alexander Pytlik)</author>
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    &lt;b&gt;Vorab muß klar gesagt sein&lt;/b&gt;: eine Vorlesung oder ein &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5846&amp;amp;entry_id=264&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/265-SEEWALD-PAPST-BUCH-ABSOLUT-LESENSWERTES-WEIHNACHTSGESCHENK-ERZBISCHOF-FISICHELLA.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/265-SEEWALD-PAPST-BUCH-ABSOLUT-LESENSWERTES-WEIHNACHTSGESCHENK-ERZBISCHOF-FISICHELLA.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Interview eines Papstes&lt;/a&gt; ist kein lehramtlicher Akt und hat daher für eine organische Lehrentwicklung der Katholischen Kirche grundsätzlich keine Relevanz. Die Gebote Gottes und die von Gott eingeschaffenen naturrechtlichen Prinzipien sind &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5824&amp;amp;entry_id=264&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/verhuetung.htm&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/verhuetung.htm&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;absolut unveränderlich&lt;/a&gt;. Maßstab für die gesamte Sittenlehre der Katholischen Kirche bleibt gerade zum 5. und 6. Gebot die gesamte &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5825&amp;amp;entry_id=264&quot; title=&quot;http://www.kath-info.de/ansprache.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.kath-info.de/ansprache.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Moralverkündigung des Dieners Gottes Johannes Paul II.&lt;/a&gt;, und eben dieser Verkündigung sieht sich sein Nachfolger, der regierende Papst Benedikt XVI., voll und ganz verpflichtet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Trotzdem sah sich der Direktor&lt;/b&gt; des vatikanischen Pressesaales, Pater Federico Lombardi SJ, gestern aufgerufen, eine &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5826&amp;amp;entry_id=264&quot; title=&quot;http://visnews-ita.blogspot.com/2010/11/nota-direttore-sala-stampa-parole-santo.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://visnews-ita.blogspot.com/2010/11/nota-direttore-sala-stampa-parole-santo.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;offizielle Note&lt;/a&gt; zu den derzeit diskutierten und vielfach von der gemeinten Ebene her schwer mißverstandenen Interview-Worten des Heiligen Vaters im Buch &quot;&lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5846&amp;amp;entry_id=264&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/265-SEEWALD-PAPST-BUCH-ABSOLUT-LESENSWERTES-WEIHNACHTSGESCHENK-ERZBISCHOF-FISICHELLA.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/265-SEEWALD-PAPST-BUCH-ABSOLUT-LESENSWERTES-WEIHNACHTSGESCHENK-ERZBISCHOF-FISICHELLA.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;i&gt;Licht der Welt: Der Papst, die Kirche und die Zeichen der Zeit. Ein Gespräch mit Peter Seewald&lt;/i&gt;&lt;/a&gt;&quot; über den &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5827&amp;amp;entry_id=264&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/verhuetungsmittel.htm&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/verhuetungsmittel.htm&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Gebrauch des Kondoms&lt;/a&gt; zu veröffentlichen. Dies liegt aber offenbar auch daran, daß der Journalist Peter Seewald zu bestimmten Fragekomplexen hingedrängt hatte, aber immerhin bei der &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5841&amp;amp;entry_id=264&quot; title=&quot;http://www.kath.net/detail.php?id=29045&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.kath.net/detail.php?id=29045&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;offiziellen Vorstellung&lt;/a&gt; (spät, aber) in richtiger Weise darauf hinwies: &quot;&lt;i&gt;Alle aber wissen wir, daß es dem Papst nicht ansteht, das Präservativ zu erlauben oder nicht, sondern moralische Prinzipien aufzuzeigen.&lt;/i&gt;&quot; Kein Papst kann nämlich Kondome oder ungeordnete Sexualität - weder je für sich noch in Kombination - jemals wirklich &quot;erlauben&quot;, selbst wenn er es wollte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[&lt;b&gt;BEGINN MEINER ÜBERSETZUNG DER OFFIZIELLEN&lt;/b&gt; &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5826&amp;amp;entry_id=264&quot; title=&quot;http://visnews-ita.blogspot.com/2010/11/nota-direttore-sala-stampa-parole-santo.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://visnews-ita.blogspot.com/2010/11/nota-direttore-sala-stampa-parole-santo.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;b&gt;NOTE DES HEILIGEN STUHLES&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;:&lt;/b&gt;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende des &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5835&amp;amp;entry_id=264&quot; title=&quot;http://www.kath.net/detail.php?id=29024&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.kath.net/detail.php?id=29024&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=_blank&quot;&gt;elften Kapitels&lt;/a&gt; des Buches &quot;&lt;i&gt;Licht der Welt&lt;/i&gt;&quot; antwortet der Papst auf zwei Fragen zum Kampf gegen AIDS und zum Gebrauch des &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5837&amp;amp;entry_id=264&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/64-VERHUETUNG-DAS-TYPISCHE-IN-THEMA-DES-SOMMERS,-SONST-ABER-NICHT-ODER-AUCH-EIN-THEMA-FUER-DIE-EIGENE-GEWISSENSBILDUNG.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/64-VERHUETUNG-DAS-TYPISCHE-IN-THEMA-DES-SOMMERS,-SONST-ABER-NICHT-ODER-AUCH-EIN-THEMA-FUER-DIE-EIGENE-GEWISSENSBILDUNG.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Kondoms&lt;/a&gt;, auf Fragen also, die wiederum an die Diskussion anschließen, welche nach einigen vom Papst zum Thema &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5828&amp;amp;entry_id=264&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/speeches/2009/march/documents/hf_ben-xvi_spe_20090317_africa-interview_ge.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/speeches/2009/march/documents/hf_ben-xvi_spe_20090317_africa-interview_ge.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;ausgesprochenen Worten&lt;/a&gt; im Zuge seiner Reise nach Afrika im Jahr 2009 entstanden war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Papst betont klar, daß er damals nicht allgemein zum Problem der Kondome Stellung nehmen, sondern überzeugend klarmachen wollte, daß das AIDS-Problem nicht einfach mit der Verteilung von Kondomen gelöst werden könne, weil dafür viel mehr zu tun sei: vorbeugen, erziehen, helfen, beraten und den Personen nahe sein, sei es, damit sie nicht erkranken, sei es für den Fall, daß sie erkrankt seien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Papst bemerkt, daß sich auch im nichtkirchlichen Umfeld ein ähnliches Bewußtsein entwickelt habe, wie es aus der sogenannten ABC-Theorie hervorgehe (Abstinence [Enthaltsamkeit] – Be Faithful [Treue] – Condom [Kondom]), bei der die ersten beiden Elemente (Enthaltsamkeit und Treue) für den Kampf gegen AIDS viel entscheidender und fundamentaler seien, wohingegen das Kondom als letzter Ausweichpunkt gemeint sei, wenn die beiden ersten Punkte nicht griffen. Es müsse daher klar sein, daß das Kondom nicht die Lösung des Problems darstelle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Papst weitet dann den Blick aus und besteht darauf, daß eine bloße Fixierung auf das Kondom der Banalisierung der &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5833&amp;amp;entry_id=264&quot; title=&quot;http://www.padre.at/wahre_liebe_wahrer_sex.htm&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.padre.at/wahre_liebe_wahrer_sex.htm&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Sexualität&lt;/a&gt; gleichkomme, die so ihren Sinn als Ausdruck der Liebe zwischen Personen verliere und gewissermaßen zu einer &quot;Droge&quot; werde. Gegen die Banalisierung der Sexualität zu kämpfen sei Teil des großen Ringens darum, daß die Sexualität positiv gewertet werde und ihre positive Wirkung im Ganzen des Menschseins entfalten könne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Licht dieser umfassenden und tiefgehenden Sicht der menschlichen &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5833&amp;amp;entry_id=264&quot; title=&quot;http://www.padre.at/wahre_liebe_wahrer_sex.htm&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.padre.at/wahre_liebe_wahrer_sex.htm&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Sexualität&lt;/a&gt; und ihrer heutigen Problematik bekräftigt der Papst, daß &quot;&lt;i&gt;die Kirche die Kondome natürlich nicht als wirkliche und moralische Lösung&lt;/i&gt;&quot; des AIDS-Problems ansehe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit reformiert oder ändert der Papst die Lehre der Kirche nicht, sondern er bestätigt sie, indem er von der Perspektive des Wertes und der Würde der menschlichen &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5833&amp;amp;entry_id=264&quot; title=&quot;http://www.padre.at/wahre_liebe_wahrer_sex.htm&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.padre.at/wahre_liebe_wahrer_sex.htm&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Sexualität&lt;/a&gt; als Ausdruck von Liebe und Verantwortung ausgeht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gleichzeitig berücksichtigt der Papst eine unnormale Situation, in welcher die Ausübung der Sexualität ein echtes Risiko für das Leben des anderen darstelle. &lt;b&gt;In einem solchen Fall rechtfertigt der Papst die ungeordnete Ausübung der Sexualität moralisch nicht&lt;/b&gt;, sondern meint, daß der Kondomgebrauch mit dem Ziel einer Reduzierung der Ansteckungsgefahr &quot;&lt;i&gt;ein erstes Stück Verantwortung&lt;/i&gt;&quot; sei, &quot;&lt;i&gt;ein erster Schritt auf dem Weg hin zu einer menschlicheren Sexualität&lt;/i&gt;&quot; im Vergleich zum Nichtgebrauch, was den anderen der Lebensgefahr aussetze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit kann der Gedankengang des Papstes bestimmt nicht als revolutionäre Wende definiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zahlreiche Theologen und &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5852&amp;amp;entry_id=264&quot; title=&quot;http://www.kath.net/detail.php?id=29151&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.kath.net/detail.php?id=29151&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;angesehene kirchliche Persönlichkeiten&lt;/a&gt; haben ähnliche Positionen vertreten und vertreten sie weiter; es ist allerdings wahr, daß wir sie mit so viel Klarheit aus dem Mund eines Papstes noch nicht vernommen hatten, auch wenn dies in Interviewform geschieht und &lt;b&gt;nicht als Akt des Lehramtes&lt;/b&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Benedikt XVI. gibt uns also mit Mut einen wichtigen Beitrag der Klärung und Vertiefung zu einer seit langem diskutierten Fragestellung. Es ist ein origineller Beitrag, weil er einerseits die Treue zu den Moralprinzipien hochhält und Klarheit gewährt durch die Ablehnung eines illusorischen Weges, wie ihn das &quot;&lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5827&amp;amp;entry_id=264&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/verhuetungsmittel.htm&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/verhuetungsmittel.htm&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;i&gt;Vertrauen in das Kondom&lt;/i&gt;&lt;/a&gt;&quot; darstellt; und weil er jedoch andererseits eine &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5832&amp;amp;entry_id=264&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/102-GOTT-IST-DIE-LIEBE,-UND-WER-IN-DER-LIEBE-BLEIBT,-BLEIBT-IN-GOTT-ERSTE-ENZYKLIKA-SEINER-HEILIGKEIT-PAPST-BENEDIKT-XVI..html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/102-GOTT-IST-DIE-LIEBE,-UND-WER-IN-DER-LIEBE-BLEIBT,-BLEIBT-IN-GOTT-ERSTE-ENZYKLIKA-SEINER-HEILIGKEIT-PAPST-BENEDIKT-XVI..html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;verständnisvolle und weite Sicht&lt;/a&gt; zeigt, die darauf bedacht ist, die kleinen Schritte - auch wenn sie nur anfangshaft und noch konfus aufscheinen - einer geistlich und kulturell zumeist sehr verarmten Humanität in Richtung einer menschlicheren und verantwortlicheren Ausübung der &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5833&amp;amp;entry_id=264&quot; title=&quot;http://www.padre.at/wahre_liebe_wahrer_sex.htm&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.padre.at/wahre_liebe_wahrer_sex.htm&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Sexualität&lt;/a&gt; ausfindig zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[&lt;b&gt;ENDE DER ÜBERSETZUNG DER&lt;/b&gt; &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5826&amp;amp;entry_id=264&quot; title=&quot;http://visnews-ita.blogspot.com/2010/11/nota-direttore-sala-stampa-parole-santo.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://visnews-ita.blogspot.com/2010/11/nota-direttore-sala-stampa-parole-santo.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;b&gt;NOTE DES HEILIGEN STUHLES&lt;/b&gt;&lt;/a&gt; &lt;b&gt;ZUM INTERVIEWBUCH DES PAPSTES.&lt;/b&gt; Hervorhebungen und Verlinkungen von mir!]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Vergessen wurde in der gesamten Diskussion&lt;/b&gt; - abgesehen vom nicht-lehramtlichen Kontext - auch noch, daß es im offensichtlichen Fragezusammenhang gar nicht um eigentliche &quot;Verhütung&quot; ging. An sich ist das Kondom ein &quot;reines Verhütungsmittel&quot; (jedoch &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5827&amp;amp;entry_id=264&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/verhuetungsmittel.htm&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/verhuetungsmittel.htm&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;nicht mit 100%iger Sicherheit&lt;/a&gt;, auch nicht gegen sexuell übertragbare Krankheiten), hingegen können einige andere gängige &quot;&lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5827&amp;amp;entry_id=264&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/verhuetungsmittel.htm&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/verhuetungsmittel.htm&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Verhütungsmittel&lt;/a&gt;&quot; in Wirklichkeit eine frühabtreibende und somit direkt gegen das 5. Gebot verstoßende tötende Wirkung menschlichen Lebens haben, und letztere schützen zudem 0,0 % gegen Krankheitsübertragungen. Auch die besondere Verurteilung solcher potentiell frühabtreibender Verhütungsmittel - so wie die &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5824&amp;amp;entry_id=264&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/verhuetung.htm&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/verhuetung.htm&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;unveränderliche negative Bewertung direkter Verhütung&lt;/a&gt; überhaupt - ist in keiner Weise vom Interview des Papstes berührt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Der Heilige Vater hat vielmehr innerhalb&lt;/b&gt; der Logik &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5850&amp;amp;entry_id=264&quot; title=&quot;http://internetpfarre.de/beichte.htm&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://internetpfarre.de/beichte.htm&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;zu beichtender Sünden&lt;/a&gt; gedacht: wenn ein Prostituierter sein Leben definitiv umstellen möchte, seinen widersittlichen Beruf verläßt und durch das Sakrament der Buße (Lossprechung) einen Neuanfang in seinem Leben vornehmen möchte, so hat er zuvor ein vollständiges Sündenbekenntnis (seit der letzten Beichte) abzulegen: wenn er HIV-positiv war, so wird er auch den erschwerenden Umstand zu beichten haben, daß er nicht einmal versucht hätte, die anderen so weit wie möglich zu &quot;schützen&quot;. Auch deshalb ist eine Fragestellung in meinem seit langem angebotenen &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5851&amp;amp;entry_id=264&quot; title=&quot;http://www.padre.at/beichte.htm&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.padre.at/beichte.htm&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Beichtspiegel&lt;/a&gt; so formuliert: &quot;&lt;i&gt;Habe ich jemanden beim Geschlechtsverkehr dem Risiko einer schweren oder tödlichen Krankheit (z. B. AIDS - HIV positiv) ausgesetzt, über die eigene Krankheit hinterhältig geschwiegen ...&lt;/i&gt;&quot; Es ging also bei der Interviewpassage nicht um - unveränderliche! - Prinzipien der katholischen Sittenlehre und des menschlichen Naturgesetzes überhaupt: auch weiterhin heiligt der Zweck die Mittel nicht!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Viel Freude beim&lt;/b&gt; &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5846&amp;amp;entry_id=264&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/265-SEEWALD-PAPST-BUCH-ABSOLUT-LESENSWERTES-WEIHNACHTSGESCHENK-ERZBISCHOF-FISICHELLA.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/265-SEEWALD-PAPST-BUCH-ABSOLUT-LESENSWERTES-WEIHNACHTSGESCHENK-ERZBISCHOF-FISICHELLA.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Lesen des neuen Papstinterview-Buches&lt;/a&gt; wünscht Euch über die kommende Adventzeit hinaus Euer Padre Alex - Vizeoffizial Dr. Alexander Pytlik &lt;div class=&quot;serendipity_babelfish&quot;&gt;Übersetze nach  &lt;a href=&quot;http://babelfish.altavista.com/babelfish/trurl_pagecontent?url=http%3A%2F%2Fwww.internetpfarre.de%2Fblog%2Farchives%2F264-VATIKANISCHER-PRESSESAAL-ZUM-PAPSTBUCH-LICHT-DER-WELT.html&amp;amp;lp=de%5Fen&quot;&gt;en&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;http://babelfish.altavista.com/babelfish/trurl_pagecontent?url=http%3A%2F%2Fwww.internetpfarre.de%2Fblog%2Farchives%2F264-VATIKANISCHER-PRESSESAAL-ZUM-PAPSTBUCH-LICHT-DER-WELT.html&amp;amp;lp=de%5Ffr&quot;&gt;fr&lt;/a&gt;&lt;/div&gt; 
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    <pubDate>Mon, 22 Nov 2010 20:15:00 +0100</pubDate>
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    <title>DER PAPST FÜR 2011: RELIGIONSFREIHEIT ALS WEG FÜR DEN FRIEDEN</title>
    <link>http://www.internetpfarre.de/blog/archives/268-DER-PAPST-FUER-2011-RELIGIONSFREIHEIT-ALS-WEG-FUER-DEN-FRIEDEN.html</link>
            <category>Aktuelle Predigt</category>
            <category>Katholische Lehre</category>
            <category>News Kommentare</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Padre Alex / Dr. Alexander Pytlik)</author>
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    &lt;b&gt;Schon zu Beginn des neuen Jahres 2011&lt;/b&gt; erweist sich die am 8. Dezember 2010 von Seiner Heiligkeit Papst Benedikt XVI. unterzeichnete &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5917&amp;amp;entry_id=268&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/messages/peace/documents/hf_ben-xvi_mes_20101208_xliv-world-day-peace_ge.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/messages/peace/documents/hf_ben-xvi_mes_20101208_xliv-world-day-peace_ge.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Botschaft zur Feier des Weltfriedenstages&lt;/a&gt; am 1. Januar 2011 als dermaßen aktuell und richtungsweisend, daß ich den gesamten Text hier in einen Blogeintrag übernehme. Der Heilige Vater geht ganz klar den alternativlosen Weg seiner Vorgänger, insbesondere des verehrungswürdigen Dieners Gottes &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5929&amp;amp;entry_id=268&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/233-DIENER-GOTTES-JOHANNES-PAUL-II.-AUF-DEM-WEG-ZUR-SELIGSPRECHUNG.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/233-DIENER-GOTTES-JOHANNES-PAUL-II.-AUF-DEM-WEG-ZUR-SELIGSPRECHUNG.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Johannes Paul II.&lt;/a&gt;, in Treue zum &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5930&amp;amp;entry_id=268&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/archive/hist_councils/ii_vatican_council/index_ge.htm&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/archive/hist_councils/ii_vatican_council/index_ge.htm&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;XXI. Ökumenischen Konzil&lt;/a&gt; der Katholischen Kirche weiter. Dies wird sich vor allem im Oktober 2011 in Assisi zeigen, was nicht nur für die Kirche Christi, die wir in der einen, heiligen, katholischen und apostolischen Kirche erkennen, von existentieller Bedeutung sein wird, sondern für alle Christen, alle Religionen und die ganze Welt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;RELIGIONSFREIHEIT, EIN WEG FÜR DEN FRIEDEN&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Zu Beginn eines neuen Jahres will mein Glückwunsch alle und jeden einzelnen erreichen; es ist ein Wunsch für ein frohes Wohlergehen, vor allem aber ist es ein Friedenswunsch. Auch das Jahr, das seine Türen schließt, war leider von Verfolgung, von Diskriminierung, von schrecklichen Gewalttaten und von religiöser Intoleranz gezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich denke besonders an das geschätzte Land Irak, das auf seinem Weg in die ersehnte Stabilität und Versöhnung weiterhin ein Schauplatz von Gewalt und Anschlägen ist. Mir kommen die jüngsten Leiden der christlichen Gemeinde in den Sinn und insbesondere der niederträchtige Angriff auf die &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5931&amp;amp;entry_id=268&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/262-NAHOST-BISCHOFSSYNODE-PROF.-WINKLER-ZU-DEN-VIELEN-RITEN-IN-DER-KATHOLISCHEN-KIRCHE.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/262-NAHOST-BISCHOFSSYNODE-PROF.-WINKLER-ZU-DEN-VIELEN-RITEN-IN-DER-KATHOLISCHEN-KIRCHE.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;syro-katholische&lt;/a&gt; Kathedrale „Unserer Lieben Frau von der Immerwährenden Hilfe“ in Bagdad, wo am vergangenen 31. Oktober zwei Priester und über fünfzig Gläubige, die zur Feier der heiligen Messe versammelt waren, getötet wurden. Diesem Anschlag folgten in den Tagen danach weitere Angriffe, auch auf Privathäuser. Sie haben in der christlichen Gemeinde Angst ausgelöst sowie bei vielen ihrer Mitglieder den Wunsch geweckt, auf der Suche nach besseren Lebensbedingungen zu emigrieren. Ihnen bekunde ich meine Nähe und die der ganzen Kirche, was auch in der kürzlich abgehaltenen &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5918&amp;amp;entry_id=268&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/263-NAHOST-BISCHOFSSYNODE-NUNTIUS-BOTSCHAFT-ZUM-ABSCHLUSS-FUER-DAS-VOLK-GOTTES.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/263-NAHOST-BISCHOFSSYNODE-NUNTIUS-BOTSCHAFT-ZUM-ABSCHLUSS-FUER-DAS-VOLK-GOTTES.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Sonderversammlung der Bischofssynode für den Nahen Osten&lt;/a&gt; konkret zum Ausdruck gekommen ist. Diese Versammlung hat die katholischen Gemeinden im Irak und im gesamten Nahen Osten &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5918&amp;amp;entry_id=268&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/263-NAHOST-BISCHOFSSYNODE-NUNTIUS-BOTSCHAFT-ZUM-ABSCHLUSS-FUER-DAS-VOLK-GOTTES.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/263-NAHOST-BISCHOFSSYNODE-NUNTIUS-BOTSCHAFT-ZUM-ABSCHLUSS-FUER-DAS-VOLK-GOTTES.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;ermutigt&lt;/a&gt;, die Gemeinschaft zu leben und in jenen Ländern weiterhin ein mutiges Glaubenszeugnis zu geben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Herzen danke ich den Regierungen, die sich bemühen, die Leiden dieser Brüder und Schwestern in ihrer menschlichen Existenz zu lindern, und fordere die Katholiken auf, für ihre Brüder und Schwestern im Glauben, die unter Gewalt und Intoleranz leiden, zu beten und sich mit ihnen solidarisch zu zeigen. In diesem Zusammenhang schien mir eine besonders gute Gelegenheit gegeben, euch allen einige Gedanken über die Religionsfreiheit als Weg für den Frieden mitzuteilen. Denn es ist schmerzlich festzustellen, daß es in einigen Regionen der Welt nicht möglich ist, den eigenen Glauben frei zu bekennen und zum Ausdruck zu bringen, ohne das Leben und die persönliche Freiheit aufs Spiel zu setzen. In anderen Gebieten existieren lautlosere und raffiniertere Formen von Vorurteil und Widerstand gegen die Gläubigen und gegen religiöse Symbole. Die Christen sind gegenwärtig die Religionsgruppe, welche die meisten Verfolgungen aufgrund ihres Glaubens erleidet. Viele erfahren tagtäglich Beleidigungen und leben oft in Angst wegen ihrer Suche nach der Wahrheit, wegen ihres Glaubens an Jesus Christus und wegen ihres offenen Aufrufs zur Anerkennung der Religionsfreiheit. Das kann man alles nicht dulden, weil es eine Beleidigung Gottes und der Menschenwürde ist; es stellt außerdem eine Bedrohung für die Sicherheit und den Frieden dar und verhindert eine echte ganzheitliche Entwicklung des Menschen. [&lt;b&gt;Anm. 1&lt;/b&gt; = Vgl. Benedikt XVI., Enzyklika Caritas in veritate, 29.55 - 57.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Religionsfreiheit nämlich findet die Besonderheit der menschlichen Person, durch die sie das eigene persönliche und gemeinschaftliche Leben auf Gott hinordnen kann, ihren Ausdruck: Im Licht Gottes versteht man die Identität, den Sinn und das Ziel der Person vollständig. Diese Freiheit willkürlich zu verweigern oder zu beschränken bedeutet, eine verkürzende Sicht des Menschen zu haben; die öffentliche Rolle der Religion zu verdunkeln bedeutet, eine ungerechte Gesellschaft aufzubauen, da sie nicht im rechten Verhältnis zur wahren Natur der menschlichen Person steht; dies bedeutet, die Durchsetzung eines echten und dauerhaften Friedens der ganzen Menschheitsfamilie unmöglich zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich fordere daher die Menschen guten Willens auf, den Einsatz für den Aufbau einer Welt zu erneuern, in der alle frei sind, ihre Religion oder ihren Glauben zu bekennen und ihre Liebe zu Gott mit ganzem Herzen, mit ganzer Seele und mit allen Gedanken zu leben (vgl. Mt 22,37). Das ist die Gesinnung, welche die Botschaft zur Feier des XLIV. Weltfriedenstags, die dem Thema Religionsfreiheit, ein Weg für den Frieden gewidmet ist, inspiriert und leitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Das heilige Recht auf Leben und auf ein religiöses Leben&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Das Recht auf Religionsfreiheit ist in der Würde des Menschen selbst verankert [&lt;b&gt;Anm. 2&lt;/b&gt; = Vgl. Zweites Vatikanisches Konzil, Erklärung über die Religionsfreiheit Dignitatis humanae, 2], dessen transzendente Natur nicht ignoriert oder vernachlässigt werden darf. Gott hat Mann und Frau als sein Abbild erschaffen (vgl. Gen 1,27). Deshalb besitzt jeder Mensch das heilige Recht auf ein ganzheitliches Leben auch in spiritueller Hinsicht. Ohne die Anerkennung des eigenen geistigen Wesens, ohne die Öffnung auf das Transzendente hin zieht der Mensch sich auf sich selbst zurück, kann er keine Antworten auf die Fragen seines Herzens nach dem Sinn des Lebens finden und keine dauerhaften ethischen Werte und Grundsätze gewinnen, kann er nicht einmal echte Freiheit erfahren und eine gerechte Gesellschaft entwickeln.[&lt;b&gt;Anm. 3&lt;/b&gt; = Vgl. Benedikt XVI., Enzyklika Caritas in veritate, 78.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Heilige Schrift offenbart in Übereinstimmung mit unserer eigenen Erfahrung den tiefen Wert der Menschenwürde: „Seh ich den Himmel, das Werk Deiner Finger, Mond und Sterne, die Du befestigt: Was ist der Mensch, daß Du an ihn denkst, des Menschen Kind, daß Du Dich seiner annimmst? Du hast ihn nur wenig geringer gemacht als Gott, hast ihn mit Herrlichkeit und Ehre gekrönt. Du hast ihn als Herrscher eingesetzt über das Werk deiner Hände, hast ihm alles zu Füßen gelegt“ (Ps 8,4 - 7).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Angesichts der erhabenen Wirklichkeit der menschlichen Natur kann uns das gleiche Staunen überkommen, das der Psalmist zum Ausdruck bringt. Sie zeigt sich als ein Offensein für das Mysterium, als die Fähigkeit, den Fragen über sich selbst und über den Ursprung des Universums auf den Grund zu gehen, als innerer Widerhall der höchsten Liebe Gottes, der Ursprung und Ziel aller Dinge, eines jeden Menschen und aller Völker ist. [&lt;b&gt;Anm. 4&lt;/b&gt; = Vgl. Zweites Vatikanisches Konzil, Erklärung über die Beziehungen der Kirche zu den nichtchristlichen Religionen Nostra aetate, 1.] Die transzendente Würde der Person ist ein wesentlicher Wert der jüdisch-christlichen Weisheit, sie kann aber dank der Vernunft von allen erkannt werden. Diese Würde im Sinn einer Fähigkeit, die eigene Materialität zu überschreiten und die Wahrheit zu suchen, muß als ein allgemeines Gut anerkannt werden, das für den Aufbau einer auf die volle Verwirklichung des Menschen ausgerichteten Gesellschaft unverzichtbar ist. Die Achtung wesentlicher Elemente der Menschenwürde wie das Recht auf Leben und das Recht auf die Religionsfreiheit ist eine Bedingung für die moralische Legitimität jeder gesellschaftlichen und rechtlichen Vorschrift.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Religionsfreiheit und gegenseitige Achtung&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. Die Religionsfreiheit ist der Ausgangspunkt der moralischen Freiheit. Tatsächlich verleiht das in der menschlichen Natur verwurzelte Offensein für die Wahrheit und das Gute jedem Menschen volle Würde und gewährleistet den gegenseitigen Respekt zwischen Personen. Darum ist die Religionsfreiheit nicht nur als Schutz gegenüber Nötigungen zu verstehen, sondern in erster Linie als Fähigkeit, die eigenen Entscheidungen gemäß der Wahrheit zu ordnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es besteht eine untrennbare Verbindung zwischen Freiheit und Achtung des anderen: „Die einzelnen Menschen und die sozialen Gruppen sind bei der Ausübung ihrer Rechte durch das Sittengesetz verpflichtet, sowohl die Rechte der andern wie auch die eigenen Pflichten den anderen und dem Gemeinwohl gegenüber zu beachten.“ [&lt;b&gt;Anm. 5&lt;/b&gt; = Zweites Vatikanisches Konzil, Erklärung über die Religionsfreiheit Dignitatis humanae, 7.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Gott gegenüber feindliche oder gleichgültige Freiheit endet in der Verneinung ihrer selbst und gewährleistet nicht die vollkommene Achtung gegenüber dem anderen. Ein Wille, der sich für gänzlich unfähig hält, die Wahrheit und das Gute zu suchen, hat keine objektiven Gründe noch Motive für sein Handeln außer denen, die seine augenblicklichen und zufälligen Interessen ihm diktieren; er hat keine „Identität“, die durch wirklich freie und bewußte Entscheidungen zu schützen und aufzubauen ist. Er kann daher nicht die Achtung seitens anderer „Willen“ fordern, die sich ebenfalls von ihrem tiefsten Sein losgelöst haben, die also andere „Gründe“ oder sogar gar keinen „Grund“ geltend machen können. Die Illusion, im ethischen Relativismus den Schlüssel für ein friedliches Zusammenleben zu finden, ist in Wirklichkeit der Ursprung von Spaltungen und von Verneinung der Würde der Menschen. So ist es verständlicherweise notwendig, eine zweifache Dimension in der Einheit der menschlichen Person anzuerkennen: die religiöse und die soziale. In diesem Zusammenhang ist es unvorstellbar, daß die Gläubigen „einen Teil von sich – ihren Glauben – unterdrücken müssen, um aktive Bürger zu sein. Es sollte niemals erforderlich sein, Gott zu verleugnen, um in den Genuß der eigenen Rechte zu kommen“. [&lt;b&gt;Anm. 6&lt;/b&gt; = Benedikt XVI., &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5920&amp;amp;entry_id=268&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/speeches/2008/april/documents/hf_ben-xvi_spe_20080418_un-visit_ge.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/speeches/2008/april/documents/hf_ben-xvi_spe_20080418_un-visit_ge.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Ansprache an die Generalversammlung der Organisation der Vereinten Nationen&lt;/a&gt; (18. April 2008): AAS 100 (2008), 337.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Die Familie, eine Schule der Freiheit und des Friedens&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4. Wenn die Religionsfreiheit ein Weg für den Frieden ist, dann ist die religiöse Erziehung der bevorzugte Weg, die neuen Generationen zu befähigen, im anderen den eigenen Bruder bzw. die eigene Schwester zu erkennen, mit denen man gemeinsam vorangehen und zusammenarbeiten muß, damit alle sich als lebendige Glieder ein und derselben Menschheitsfamilie empfinden, aus der niemand ausgeschlossen werden darf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die auf die Ehe gegründete Familie, Ausdruck inniger Gemeinschaft und gegenseitiger Ergänzung zwischen einem Mann und einer Frau, fügt sich in diesen Zusammenhang als die erste Schule von Bildung und von sozialem, kulturellem, moralischem und geistlichem Wachstum der Kinder ein, die im Vater und in der Mutter stets die ersten Zeugen eines Lebens finden sollten, das auf die Suche nach der Wahrheit und die Liebe zu Gott ausgerichtet ist. Die Eltern selbst müßten immer frei sein, ihr Erbe des Glaubens, der Werte und der Kultur ohne Zwänge und in Verantwortung an ihre Kinder weiterzugeben. Die Familie, die erste Zelle der menschlichen Gesellschaft, ist der vorrangige Bereich der Erziehung zu harmonischen Beziehungen auf allen nationalen und internationalen Ebenen menschlichen Zusammenlebens. Das ist der Weg, der weise eingeschlagen werden muß, um ein solides und solidarisches gesellschaftliches Gefüge zu schaffen, um die jungen Menschen darauf vorzubereiten, im Leben ihre Verantwortung zu übernehmen, in einer freien Gesellschaft, in einem Geist der Verständnisses und des Friedens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Ein gemeinsames Erbe&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5. Man könnte sagen, daß unter den Grundrechten und Grundfreiheiten, die in der Menschenwürde wurzeln, die Religionsfreiheit einen speziellen Stand besitzt. Wenn die Religionsfreiheit anerkannt wird, ist die Würde der Person in ihrer Wurzel geachtet und das Ethos sowie die Institutionen der Völker werden gestärkt. Wenn umgekehrt die Religionsfreiheit verweigert wird, wenn versucht wird zu verbieten, daß man die eigene Religion oder den eigenen Glauben bekennt und ihnen gemäß lebt, wird die Würde des Menschen beleidigt, und mit ihr werden die Gerechtigkeit und der Frieden bedroht, die auf jener rechten, im Licht des höchsten Wahren und Guten aufgebauten gesellschaftlichen Ordnung basieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Sinne ist die Religionsfreiheit auch eine Errungenschaft politischer und rechtlicher Kultur. Sie ist ein wesentliches Gut: Jeder Mensch muß frei das Recht wahrnehmen können, seine Religion oder seinen Glauben als einzelner oder gemeinschaftlich zu bekennen und auszudrücken, sowohl öffentlich als auch privat, im Unterricht, in Bräuchen, in Veröffentlichungen, im Kult und in der Befolgung der Riten. Er dürfte nicht auf Hindernisse stoßen, falls er sich eventuell einer anderen Religion anschließen oder gar keine Religion bekennen wollte. In diesem Bereich erweist sich die internationale Ordnung als bedeutungsvoll und ist ein wesentlicher Bezugspunkt für die Staaten, da sie keinerlei Ausnahme von der Religionsfreiheit gestattet, außer dem legitimen Bedürfnis der öffentlichen Ordnung, die auf der Gerechtigkeit beruht. [&lt;b&gt;Anm. 7&lt;/b&gt; = Vgl. Zweites Vatikanisches Konzil, Erklärung über die Religionsfreiheit Dignitatis humanae, 2.] Auf diese Weise erkennt die internationale Ordnung den Rechten religiöser Natur den gleichen Status zu wie dem Recht auf Leben und auf persönliche Freiheit, womit sie deren Zugehörigkeit zum wesentlichen Kern der Menschenrechte beweist, zu jenen universalen und natürlichen Rechten, die das menschliche Gesetz niemals verweigern darf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Religionsfreiheit ist nicht ausschließliches Erbe der Gläubigen, sondern der gesamten Familie der Völker der Erde. Sie ist ein unabdingbares Element eines Rechtsstaates; man kann sie nicht verweigern, ohne zugleich alle Grundrechte und -freiheiten zu verletzen, da sie deren Zusammenfassung und Gipfel ist. Sie ist „eine Art ‚Lackmustest‘ für die Achtung aller weiteren Menschenrechte“. [&lt;b&gt;Anm. 8&lt;/b&gt; = Johannes Paul II., &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5921&amp;amp;entry_id=268&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/holy_father/john_paul_ii/speeches/2003/october/documents/hf_jp-ii_spe_20031010_osce_ge.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/holy_father/john_paul_ii/speeches/2003/october/documents/hf_jp-ii_spe_20031010_osce_ge.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Ansprache an die Teilnehmer der Konferenz der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa OSZE&lt;/a&gt; (10. Oktober 2003), 1: AAS 96 (2004), 111.] Während sie die Ausübung der spezifisch menschlichen Fähigkeiten fördert, schafft sie die nötigen Voraussetzungen für die Verwirklichung einer ganzheitlichen Entwicklung, die einheitlich die Ganzheit der Person in allen ihren Dimensionen betrifft.[&lt;b&gt;Anm. 9&lt;/b&gt; = Vgl. Benedikt XVI., Enzyklika Caritas in veritate, 11.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Die öffentliche Dimension der Religion&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6. Obschon die Religionsfreiheit wie jede Freiheit von der persönlichen Sphäre ausgeht, verwirklicht sie sich in der Beziehung zu den anderen. Eine Freiheit ohne Beziehung ist keine vollendete Freiheit. Auch die Religionsfreiheit erschöpft sich nicht in der rein individuellen Dimension, sondern sie verwirklicht sich in der eigenen Gemeinschaft und in der Gesellschaft, in Übereinstimmung mit dem relationalen Wesen der Person und mit der öffentlichen Natur der Religion.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der relationale Charakter ist eine entscheidende Komponente der Religionsfreiheit, die die Gemeinschaften der Gläubigen zur Solidarität für das Gemeinwohl drängt. In dieser gemeinschaftlichen Dimension bleibt jeder Mensch einzig und unwiederholbar, und zugleich vollendet und verwirklicht er sich ganz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Beitrag, den die religiösen Gemeinschaften für die Gesellschaft leisten, ist unbestreitbar. Zahlreiche karitative und kulturelle Einrichtungen bestätigen die konstruktive Rolle der Gläubigen für das gesellschaftliche Leben. Noch bedeutender ist der ethische Beitrag der Religion im politischen Bereich. Er sollte nicht marginalisiert oder verboten, sondern als wertvolle Unterstützung zur Förderung des Gemeinwohls verstanden werden. Unter diesem Gesichtspunkt ist auch die religiöse Dimension der Kultur zu erwähnen, die über die Jahrhunderte hin durch die sozialen und vor allem ethischen Beiträge der Religion entwickelt wurde. Diese Dimension stellt keinesfalls eine Diskriminierung derer dar, die ihre Glaubensinhalte nicht teilen, sondern sie stärkt vielmehr den gesellschaftlichen Zusammenhalt, die Integration und die Solidarität.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Religionsfreiheit, eine Kraft der Freiheit und der Zivilisation: die Gefahren ihrer Instrumentalisierung&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7. Die Instrumentalisierung der Religionsfreiheit zur Verschleierung geheimer Interessen – wie zum Beispiel der Umsturz der konstituierten Ordnung, das Horten von Ressourcen oder die Erhaltung der Macht durch eine Gruppe – kann der Gesellschaft ungeheuren Schaden zufügen. Fanatismus, Fundamentalismus und Handlungen, die gegen die Menschenrechte verstoßen, können niemals gerechtfertigt werden, am wenigsten, wenn sie im Namen der Religion geschehen. Das Bekenntnis einer Religion darf nicht instrumentalisiert, noch mit Gewalt aufgezwungen werden. Die Staaten und die verschiedenen menschlichen Gemeinschaften dürfen also niemals vergessen, daß die Religionsfreiheit die Voraussetzung für die Suche nach der Wahrheit ist und daß sich die Wahrheit nicht mit Gewalt durchsetzt, sondern „kraft der Wahrheit selbst“. [&lt;b&gt;Anm. 10&lt;/b&gt; = Vgl. Zweites Vatikanisches Konzil, Erklärung über die Religionsfreiheit Dignitatis humanae, 1.] In diesem Sinne ist die Religion eine positive und treibende Kraft für den Aufbau der zivilen und der politischen Gesellschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie könnte man den Beitrag der großen Weltreligionen zur Entwicklung der Zivilisation leugnen? Die aufrichtige Suche nach Gott hat zu einer vermehrten Achtung der Menschenwürde geführt. Die christlichen Gemeinschaften haben mit ihrem Erbe an Werten und Grundsätzen erheblich dazu beigetragen, daß Menschen und Völker sich ihrer eigenen Identität und ihrer Würde bewußt wurden, und ebenso sind sie an der Errungenschaft demokratischer Einrichtungen sowie an der Festschreibung der Menschenrechte und der entsprechenden Pflichten beteiligt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch heute, in einer zunehmend globalisierten Gesellschaft, sind die Christen berufen, nicht allein mit einem verantwortlichen zivilen, wirtschaftlichen und politischen Engagement, sondern auch mit dem Zeugnis der eigenen Nächstenliebe und des persönlichen Glaubens einen wertvollen Beitrag zu leisten zum mühsamen und erhebenden Einsatz für die Gerechtigkeit, für die ganzheitliche Entwicklung des Menschen und für die rechte Ordnung der menschlichen Angelegenheiten. Die Ausschließung der Religion aus dem öffentlichen Leben entzieht diesem einen lebenswichtigen Bereich, der offen ist für die Transzendenz. Ohne diese Grunderfahrung ist es schwierig, die Gesellschaften auf allgemeine ethische Grundsätze hin zu orientieren, und kaum möglich, nationale und internationale Richtlinien aufzustellen, in denen die Grundrechte und -freiheiten vollständig anerkannt und verwirklicht werden können, entsprechend den – leider immer noch unbeachteten oder bestrittenen – Zielsetzungen der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte von 1948.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Eine Frage der Gerechtigkeit und der Zivilisation: Der Fundamentalismus und die Feindseligkeit gegenüber Gläubigen beeinträchtigen die positive Laizität der Staaten&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8. Mit der gleichen Entschiedenheit, mit der alle Formen von Fanatismus und religiösem Fundamentalismus verurteilt werden, muß auch allen Formen von Religionsfeindlichkeit, die die öffentliche Rolle der Gläubigen im zivilen und politischen Leben begrenzen, entgegengetreten werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man darf nicht vergessen, daß der religiöse Fundamentalismus und der Laizismus spiegelbildlich einander gegenüberstehende extreme Formen der Ablehnung des legitimen Pluralismus und des Prinzips der Laizität sind. Beide setzen nämlich eine einengende und partielle Sicht des Menschen absolut, indem sie im ersten Fall Formen von religiösem Integralismus und im zweiten von Rationalismus unterstützen. Die Gesellschaft, die die Religion gewaltsam aufzwingen oder – im Gegenteil – verbieten will, ist ungerecht gegenüber dem Menschen und Gott, aber auch gegenüber sich selbst. Gott ruft die Menschheit zu sich mit einem Plan der Liebe, der den ganzen Menschen in seiner natürlichen und geistlichen Dimension einbezieht und zugleich eine Antwort in Freiheit und Verantwortung erwartet, die aus ganzem Herzen und mit der ganzen individuellen und gemeinschaftlichen Existenz gegeben wird. So muß also auch die Gesellschaft, insofern sie Ausdruck der Person und der Gesamtheit der sie grundlegenden Dimensionen ist, so leben und sich organisieren, daß sie das Sich-öffnen auf die Transzendenz hin begünstigt. Genau aus diesem Grund dürfen die Gesetze und die Institutionen einer Gesellschaft nicht so gestaltet sein, daß sie die religiöse Dimension der Bürger nicht beachten oder gänzlich von ihr absehen. Durch das demokratische Wirken von Bürgern, die sich ihrer hohen Berufung bewußt sind, müssen die Gesetze und Institutionen dem Wesen des Menschen angepaßt werden, damit sie ihn in seiner religiösen Dimension unterstützen können. Da diese kein Werk des Staates ist, kann sie nicht manipuliert werden, sondern muß vielmehr anerkannt und respektiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn die Rechtsordnung – sei es auf nationaler oder internationaler Ebene – den religiösen oder antireligiösen Fanatismus zuläßt oder toleriert, kommt sie ihrer Aufgabe nicht nach, die Gerechtigkeit und das Recht eines jeden zu schützen und zu fördern. Diese Wirklichkeiten können nicht der Willkür des Gesetzgebers oder der Mehrheit ausgesetzt werden, denn – wie schon Cicero lehrte – die Rechtsprechung besteht aus mehr als einer bloßen Schaffung des Gesetzes und seiner Anwendung. Sie schließt ein, jedem seine Würde zuzuerkennen.[&lt;b&gt;Anm. 11&lt;/b&gt; = Vgl. Cicero, De inventione, II, 160.] Und diese ist ohne garantierte und in ihrem Wesen gelebte Religionsfreiheit verstümmelt und verletzt, der Gefahr ausgesetzt, unter die Vorherrschaft von Götzen, von relativen Gütern zu geraten, die absolut gesetzt werden. All das bringt die Gesellschaft in die Gefahr von politischen und ideologischen Totalitarismen, welche die öffentliche Macht nachdrücklich betonen, während die Gewissensfreiheit, die Freiheit des Denkens und die Religionsfreiheit, als wären sie Konkurrenten, Beeinträchtigungen oder Zwang erleiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Der Dialog zwischen zivilen und religiösen Institutionen&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9. Das Erbe an Grundsätzen und an Werten, die durch eine authentische Religiosität zum Ausdruck kommen, ist ein Reichtum für die Völker und ihr Ethos. Es spricht unmittelbar das Gewissen und die Vernunft der Menschen an, erinnert an das Gebot der moralischen Umkehr, motiviert dazu, die Tugenden zu üben und im Zeichen der Brüderlichkeit als Glieder der großen Menschheitsfamilie einander in Liebe zu begegnen.[&lt;b&gt;Anm. 12&lt;/b&gt; = Vgl. Benedikt XVI., &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5922&amp;amp;entry_id=268&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/speeches/2010/september/documents/hf_ben-xvi_spe_20100917_altre-religioni_ge.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/speeches/2010/september/documents/hf_ben-xvi_spe_20100917_altre-religioni_ge.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Ansprache an die Vertreter anderer Religionen in Großbritannien&lt;/a&gt; (17. September 2010): L’Osservatore Romano (dt.), 24. September 2010, S. 10.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter Berücksichtigung der positiven Laizität der staatlichen Institutionen muß die öffentliche Dimension der Religion immer anerkannt werden. Zu diesem Zweck ist ein gesunder Dialog zwischen den zivilen und den religiösen Institutionen für die ganzheitliche Entwicklung des Menschen und der Eintracht der Gesellschaft von grundlegender Bedeutung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;In der Liebe und der Wahrheit leben&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10. In der globalisierten Welt, die von zunehmend multiethnischen und multireligiösen Gesellschaften gekennzeichnet ist, können die großen Religionen einen wichtigen Faktor der Einheit und des Friedens für die Menschheitsfamilie darstellen. Auf der Basis der eigenen religiösen Überzeugungen und der rationalen Suche nach dem Gemeinwohl sollen ihre Anhänger verantwortungsvoll ihren eigenen Einsatz in einem Umfeld der Religionsfreiheit ausüben. Es ist notwendig, in den verschiedenen religiösen Kulturen das zu beherzigen, was sich für das zivile Miteinander als positiv erweist, während alles der Würde des Menschen Entgegenstehende verworfen werden muß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der öffentliche Raum, den die internationale Gemeinschaft den Religionen und ihrem Angebot eines „guten Lebens“ zur Verfügung stellt, fördert das Hervortreten eines gemeinsam geteilten Maßstabs der Wahrheit und des Guten wie auch einen moralischen Konsens – beides Dinge, die für ein gerechtes und friedvolles Miteinander grundlegend sind. Die Leader der großen Religionen sind wegen ihrer Rolle, ihres Einflusses und ihrer Autorität in ihren eigenen Gemeinschaften als erste zum gegenseitigen Respekt und zum Dialog angehalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Christen ihrerseits werden vom Glauben an Gott selbst, dem Vater des Herrn Jesus Christus, dazu aufgefordert, als Brüder und Schwestern zu leben, die in der Kirche zusammenkommen und am Aufbau einer neuen Welt mitarbeiten, der prophetischen Vorwegnahme der Reiches Gottes, wo die Menschen und Völker „nichts Böses mehr tun und kein Verbrechen begehen […]; denn das Land ist erfüllt von der Erkenntnis des Herrn, so wie das Meer mit Wasser gefüllt ist“ (vgl. Jes 11,9).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Dialog als gemeinsame Suche&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11. Für die Kirche stellt der Dialog zwischen den Anhängern verschiedener Religionen ein wichtiges Werkzeug dar, um mit allen Religionsgemeinschaften zum Gemeinwohl zusammenzuarbeiten. Die Kirche selbst lehnt nichts von alledem ab, was in den verschiedenen Religionen wahr und heilig ist. „Mit aufrichtigem Ernst betrachtet sie jene Handlungs- und Lebensweisen, jene Vorschriften und Lehren, die zwar in manchem von dem abweichen, was sie selber für wahr hält und lehrt, doch nicht selten einen Strahl jener Wahrheit erkennen lassen, die alle Menschen erleuchtet.“ [&lt;b&gt;Anm. 13&lt;/b&gt; = Zweites Vatikanisches Konzil, Erklärung über das Verhältnis der Kirche zu den nichtchristlichen Religionen Nostra aetate, 2.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der aufgezeigte Weg ist nicht der des Relativismus oder des religiösen Synkretismus. Denn die Kirche „verkündet und sie muß verkündigen Christus, der ‚der Weg, die Wahrheit und das Leben‘ ist (Joh 14,6), in dem die Menschen die Fülle des religiösen Lebens finden, in dem Gott alles mit sich versöhnt hat“ [&lt;b&gt;Anm. 14&lt;/b&gt; = Zweites Vatikanisches Konzil, Erklärung über das Verhältnis der Kirche zu den nichtchristlichen Religionen Nostra aetate, 2.]. Dies schließt jedoch den Dialog und die gemeinsame Suche nach der Wahrheit in verschiedenen Lebensumfeldern nicht aus, da nämlich, wie ein vom heiligen Thomas von Aquin oft gebrauchtes Wort sagt, „jede Wahrheit, von wem auch immer sie vorgebracht wird, vom Heiligen Geist kommt“ [&lt;b&gt;Anm. 15&lt;/b&gt; = Super Evangelium Joannis, I, 3.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2011 begehen wir den 25. Jahrestag des &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5923&amp;amp;entry_id=268&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/holy_father/john_paul_ii/speeches/1986/october/documents/hf_jp-ii_spe_19861027_prayer-peace-assisi-final_ge.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/holy_father/john_paul_ii/speeches/1986/october/documents/hf_jp-ii_spe_19861027_prayer-peace-assisi-final_ge.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Weltgebetstages für den Frieden&lt;/a&gt;, zu dem Papst Johannes Paul II. 1986 nach Assisi eingeladen hatte. Damals haben die Leader der großen Weltreligionen Zeugnis davon gegeben, daß die Religion ein Faktor der Einheit und des Friedens und nicht der Trennung und des Konflikts ist. Die Erinnerung an diese Erfahrung ist Grund zur Hoffnung auf eine Zukunft, in der alle Gläubigen sich als Arbeiter für die Gerechtigkeit und Friedensstifter sehen und wirklich zu solchen machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Moralische Wahrheit in Politik und Diplomatie&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12. Die Politik und die Diplomatie sollten auf das von den großen Weltreligionen angebotene moralische und geistige Erbe schauen, um die Wahrheit sowie die allgemeinen Prinzipien und Werte zu erkennen und zu vertreten, die nicht geleugnet werden können, ohne damit auch die Würde des Menschen zu leugnen. Was heißt aber, praktisch gesprochen, die moralische Wahrheit in der Welt der Politik und der Diplomatie zu fördern? Es bedeutet, auf der Basis der objektiven und vollständigen Kenntnis der Fakten verantwortungsvoll zu handeln; es bedeutet, politische Ideologien aufzubrechen, die die Wahrheit und die Würde des Menschen letztlich verdrängen und unter dem Vorwand des Friedens, der Entwicklung und der Menschenrechte Pseudo-Werte fördern wollen; es bedeutet, ein ständiges Bemühen zu fördern, das positive Recht auf die Prinzipien des Naturrechts zu gründen [&lt;b&gt;Anm. 16&lt;/b&gt; = Vgl. Benedikt XVI., &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5924&amp;amp;entry_id=268&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/speeches/2010/june/documents/hf_ben-xvi_spe_20100605_autorita-civili_ge.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/speeches/2010/june/documents/hf_ben-xvi_spe_20100605_autorita-civili_ge.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Ansprache an die Vertreter des öffentlichen Lebens und an das Diplomatische Corps in Zypern&lt;/a&gt; (5. Juni 2010): L’Osservatore Romano (dt.), 11. Juni 2010, S. 8; Internationale Theologenkommission, &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5925&amp;amp;entry_id=268&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/roman_curia/congregations/cfaith/cti_documents/rc_con_cfaith_doc_20090520_legge-naturale_it.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/roman_curia/congregations/cfaith/cti_documents/rc_con_cfaith_doc_20090520_legge-naturale_it.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Auf der Suche nach einer universellen Ethik: ein neuer Blick auf das Naturgesetz&lt;/a&gt;, Vatikanstadt 2009.]. Das alles ist notwendig und hängt mit der Achtung der Würde und des Wertes der menschlichen Person zusammen, wie sie die Völker der Erde in der Charta der Organisation der Vereinten Nationen von 1945 festgelegt haben, welche die Werte und allgemeinen moralischen Prinzipien als Maßstab für die Normen, Einrichtungen und Systeme des Miteinanders auf nationaler und internationaler Ebene darlegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Jenseits von Haß und Vorurteil&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13. Trotz der Lehren der Geschichte und der Anstrengungen der Staaten, der internationalen Organisationen auf Welt- und Ortsebene, der Nichtregierungsorganisationen und aller Menschen guten Willens, die sich jeden Tag für den Schutz der Grundrechte und -freiheiten einsetzen, sind heute noch in der Welt Verfolgungen, Diskriminierungen, Akte der Gewalt und Intoleranz aus religiösen Gründen zu verzeichnen. Insbesondere in Asien und Afrika sind die Opfer hauptsächlich Angehörige der religiösen Minderheiten, die daran gehindert werden, die eigene Religion frei zu bekennen oder sie zu wechseln, und zwar durch Einschüchterung und Verletzung der Grundrechte, der Grundfreiheiten und der notwendigen Güter bis hin zur Beraubung der persönlichen Freiheit oder zum Verlust des Lebens selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt dann – wie ich bereits festgestellt habe – raffiniertere Formen der Feindseligkeit gegenüber der Religion, die in den westlichen Ländern mitunter in der Verleugnung der Geschichte und der religiösen Symbole, die die Identität und die Kultur der Mehrheit der Bürger widerspiegeln, zum Ausdruck gebracht werden. Oft fachen sie Haß und Vorurteile an und stehen nicht im Einklang mit einer sachlichen und ausgewogenen Sicht des Pluralismus und der Laizität der Institutionen, ohne zu beachten, daß die jungen Generationen Gefahr laufen, mit dem wertvollen geistigen Erbe ihrer Länder nicht in Berührung zu kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verteidigung der Religion verläuft über die Verteidigung der Rechte und Freiheiten der Religionsgemeinschaften. Die Leader der großen Weltreligionen und die Verantwortlichen der Nationen mögen daher ihr Bemühen um die Förderung und den Schutz der Religionsfreiheit erneuern, insbesondere um die Verteidigung der religiösen Minderheiten, die keine Gefahr für die Identität der Mehrheit darstellen, sondern, im Gegenteil, eine Gelegenheit zum Dialog und zur gegenseitigen kulturellen Bereicherung. Ihre Verteidigung ist die ideale Art und Weise, den Geist des Wohlwollens, der Offenheit und der Gegenseitigkeit zu stärken, mit dem die Grundrechte und -freiheiten in allen Gebieten und Regionen der Welt geschützt werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Die Religionsfreiheit in der Welt&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14. Ich wende mich schließlich den christlichen Gemeinschaften zu, die unter Verfolgung, Diskriminierung, Akten der Gewalt und der Intoleranz leiden, insbesondere in Asien, in Afrika, im Nahen Osten und besonders im Heiligen Land, dem von Gott auserlesenen und gesegneten Ort. Während ich ihnen meine väterliche Zuneigung erneuere und sie meines Gebetes versichere, bitte ich alle Verantwortlichen um schnelles Handeln, um jeden Übergriff auf Christen zu beenden, die in jenen Gebieten leben. Die Jünger Christi mögen angesichts der gegenwärtigen Widrigkeiten nicht den Mut verlieren, denn das Zeugnis des Evangeliums ist und wird immer ein Zeichen des Widerspruchs sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Betrachten wir in unserem Herzen die Worte Jesu: „Selig die Trauernden; denn sie werden getröstet werden. [...] Selig, die hungern und dürsten nach der Gerechtigkeit; denn sie werden satt werden. [...] Selig seid ihr, wenn ihr um meinetwillen beschimpft und verfolgt und auf alle mögliche Weise verleumdet werdet. Freut euch und jubelt: Euer Lohn im Himmel wird groß sein“ (Mt 5,4 - 12). Erneuern wir nun „die übernommene Verpflichtung zur Nachsicht und zum Verzeihen, die wir im Vater unser von Gott erbitten, wo wir selbst die Bedingung und das Maß des ersehnten Erbarmens festlegen, wenn wir nämlich beten: ‚Vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unseren Schuldigern‘ (Mt 6,12)“. [&lt;b&gt;Anm. 17&lt;/b&gt; = Paul VI., &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5926&amp;amp;entry_id=268&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/holy_father/paul_vi/messages/peace/documents/hf_p-vi_mes_19751018_ix-world-day-for-peace_en.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/holy_father/paul_vi/messages/peace/documents/hf_p-vi_mes_19751018_ix-world-day-for-peace_en.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Botschaft zum Weltfriedenstag 1976&lt;/a&gt;: AAS 67 (1975), 671.] Gewalt wird nicht mit Gewalt überwunden. Unser Schmerzensschrei soll immer vom Glauben, von der Hoffnung und vom Zeugnis der Liebe Gottes begleitet werden. Ich drücke auch meine Hoffnung aus, daß im Westen, besonders in Europa, die Feindschaft und die Vorurteile gegen Christen aufhören, die darauf beruhen, daß sie ihr eigenes Leben in einer konsequenten Weise nach den Werten und den Grundsätzen ausrichten wollen, wie sie im Evangelium zum Ausdruck gebracht sind. Europa möge sich vielmehr mit seinen eigenen christlichen Wurzeln wieder versöhnen, die grundlegend sind, um die Rolle zu begreifen, die es gehabt hat, die es hat und die es in der Geschichte haben will. So wird es auf Gerechtigkeit, Eintracht und Frieden hoffen können, wenn es einen ernsthaften Dialog mit allen Völkern pflegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Religionsfreiheit, ein Weg für den Frieden&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15. Die Welt braucht Gott. Sie braucht ethische und geistliche Werte, die allgemein geteilt werden. Und die Religion kann bei dieser Suche einen wertvollen Beitrag für den Aufbau einer gerechten und friedlichen sozialen Ordnung auf nationaler und internationaler Ebene leisten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Friede ist ein Geschenk Gottes und zugleich ein Plan, der realisiert werden muß und nie ganz vollendet ist. Eine mit Gott versöhnte Gesellschaft ist näher am Frieden, der nicht einfach das Fehlen von Krieg, nicht bloß Frucht militärischer oder wirtschaftlicher Vorherrschaft und noch weniger täuschender Irreführung oder geschickter Manipulationen ist. Der Friede ist hingegen das Ergebnis eines Prozesses der Reinigung und des kulturellen, moralischen und geistlichen Fortschritts einer jeden Person und eines jeden Volkes, in dem die menschliche Würde vollkommen geachtet wird. Alle, die Mitarbeiter des Friedens werden wollen, und besonders die Jugendlichen lade ich ein, auf ihre innere Stimme zu hören, um in Gott den festen Bezugspunkt für den Gewinn echter Freiheit und die unerschöpfliche Kraft zu finden, um die Welt mit einem neuen Geist auszurichten, der befähigt, die Fehler der Vergangenheit nicht zu wiederholen. Papst Paul VI., dessen Weisheit und Weitblick die Einrichtung des Weltfriedenstags zu verdanken ist, lehrt: „Man muß dem Frieden vor allem andere Waffen geben als jene, die zum Töten und Vernichten der Menschheit bestimmt sind. Man braucht vor allem moralische Waffen, die dem internationalen Recht Kraft und Geltung verschaffen; zuallererst jene zur Einhaltung der Verträge.“ [&lt;b&gt;Anm. 18&lt;/b&gt; = Paul VI., &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5926&amp;amp;entry_id=268&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/holy_father/paul_vi/messages/peace/documents/hf_p-vi_mes_19751018_ix-world-day-for-peace_en.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/holy_father/paul_vi/messages/peace/documents/hf_p-vi_mes_19751018_ix-world-day-for-peace_en.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Botschaft zum Weltfriedenstag 1976&lt;/a&gt;: AAS 67 (1975), 668.] Die Religionsfreiheit ist eine echte Waffe des Friedens mit einer geschichtlichen und prophetischen Mission. Sie bringt in der Tat die tiefsten Eigenschaften und Möglichkeiten des Menschen, die die Welt verändern und verbessern können, zur Geltung und macht sie fruchtbar. Sie erlaubt, die Hoffnung auf eine Zukunft der Gerechtigkeit und des Friedens zu nähren, auch gegenüber den schweren Ungerechtigkeiten sowie den materiellen und moralischen Nöten. Auf daß alle Menschen und die Gesellschaften auf allen Ebenen und in jedem Teil der Erde bald die Religionsfreiheit als Weg für den Frieden erfahren können!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus dem Vatikan, am 8. Dezember 2010&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;BENEDICTUS PP XVI&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[&lt;b&gt;ÜBERNOMMEN VON DER&lt;/b&gt; &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5917&amp;amp;entry_id=268&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/messages/peace/documents/hf_ben-xvi_mes_20101208_xliv-world-day-peace_ge.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/messages/peace/documents/hf_ben-xvi_mes_20101208_xliv-world-day-peace_ge.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;b&gt;SEITE DES HEILIGEN STUHLES.&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;] &lt;div class=&quot;serendipity_babelfish&quot;&gt;Übersetze nach  &lt;a href=&quot;http://babelfish.altavista.com/babelfish/trurl_pagecontent?url=http%3A%2F%2Fwww.internetpfarre.de%2Fblog%2Farchives%2F268-DER-PAPST-FUER-2011-RELIGIONSFREIHEIT-ALS-WEG-FUER-DEN-FRIEDEN.html&amp;amp;lp=de%5Fen&quot;&gt;en&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;http://babelfish.altavista.com/babelfish/trurl_pagecontent?url=http%3A%2F%2Fwww.internetpfarre.de%2Fblog%2Farchives%2F268-DER-PAPST-FUER-2011-RELIGIONSFREIHEIT-ALS-WEG-FUER-DEN-FRIEDEN.html&amp;amp;lp=de%5Ffr&quot;&gt;fr&lt;/a&gt;&lt;/div&gt; 
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    <pubDate>Sun, 02 Jan 2011 21:18:09 +0100</pubDate>
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    <title>NAHOST-BISCHOFSSYNODE: BLEIBENDE BEDEUTUNG DES HEILIGEN LANDES</title>
    <link>http://www.internetpfarre.de/blog/archives/260-NAHOST-BISCHOFSSYNODE-BLEIBENDE-BEDEUTUNG-DES-HEILIGEN-LANDES.html</link>
            <category>Katholische Lehre</category>
            <category>News Kommentare</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Padre Alex / Dr. Alexander Pytlik)</author>
    <content:encoded>
    &lt;strong&gt;Gerne übernehme ich in Zusammenfassung der letzten Sendungen den Bericht Nr. 4 zur Sonderversammlung der Bischofssynode für den Mittleren Osten (10. - 24. Oktober 2010) von Mag. Mag. Gabriela Maria Mihlig, akkreditierte Romkorrespondentin für den &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5720&amp;amp;entry_id=260&quot; title=&quot;http://www.lpj.org/&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.lpj.org/&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Lateinischen Patriarchen&lt;/a&gt;, Seine Seligkeit Fouad Twal (Jerusalem). Rückfragen bitte immer an die Korrespondentin selbst unter&lt;/strong&gt; &lt;a href=&quot;mailto:gmtm@gmx.at&quot;&gt;&lt;strong&gt;gmtm@gmx.at&lt;/strong&gt;&lt;/a&gt;&lt;strong&gt; - ein herzliches Vergelt&#039;s Gott an die genannte katholische&lt;/strong&gt; &lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/188-FESTSCHRIFT-FUER-PAPST-BENEDIKT-XVI.-ALS-GLAUBENSSTAERKUNG-FUER-ALLE-UND-ZUM-DANK-FUER-DEN-PAPSTBESUCH-2007.html&quot;&gt;&lt;strong&gt;Theologin&lt;/strong&gt;&lt;/a&gt; &lt;strong&gt;und Journalistin!&lt;/strong&gt; &lt;br /&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;(Hier sind noch die vorhergehenden Berichte &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/256-NAHOST-BISCHOFSSYNODE-SONDERBERICHTERSTATTUNG-DURCH-ROMKORRESPONDENTIN-MIHLIG.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Nr. 1&lt;/a&gt;, &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5724&amp;amp;entry_id=260&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/257-NAHOST-BISCHOFSSYNODE-EROEFFNET-DURCH-PAPST-BENEDIKT-XVI..html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/257-NAHOST-BISCHOFSSYNODE-EROEFFNET-DURCH-PAPST-BENEDIKT-XVI..html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Nr. 2&lt;/a&gt; und &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5729&amp;amp;entry_id=260&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/258-NAHOST-BISCHOFSSYNODE-ORIENTIERUNG-AM-ERSTEN-ARBEITSTAG.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/258-NAHOST-BISCHOFSSYNODE-ORIENTIERUNG-AM-ERSTEN-ARBEITSTAG.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Nr. 3&lt;/a&gt;. Alle übersetzten Zitate sind aus der vom Heiligen Stuhl zur Verfügung gestellten &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5726&amp;amp;entry_id=260&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/news_services/press/sinodo/documents/bollettino_24_speciale-medio-oriente-2010/02_inglese/b04_02.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/news_services/press/sinodo/documents/bollettino_24_speciale-medio-oriente-2010/02_inglese/b04_02.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;englischen Arbeitsübersetzung&lt;/a&gt; der Bulletins von der Korrespondentin in die deutsche Sprache übersetzt worden.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie im letzten diesbezüglichen &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5729&amp;amp;entry_id=260&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/258-NAHOST-BISCHOFSSYNODE-ORIENTIERUNG-AM-ERSTEN-ARBEITSTAG.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/258-NAHOST-BISCHOFSSYNODE-ORIENTIERUNG-AM-ERSTEN-ARBEITSTAG.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Blogeintrag&lt;/a&gt; angekündigt, folgt zunächst:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;1.&lt;/b&gt; eine Zusammenfassung der Rede Seiner Exzellenz &lt;b&gt;Erzbischof Nikola Eterović&lt;/b&gt;, des Generalsekretärs der Bischofssynode, vom 11. Oktober 2010:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einleitend mit Gen 12 ff. begann der dauerhaft amtierende Generalsekretär der Bischofssynode, Seine Exzellenz Nikola Eterović, Titularerzbischof von Cibalae, über Gott zu sprechen, der nach Ex 3,14 &quot;&lt;i&gt;Ich bin der «Ich-bin-da»&lt;/i&gt;&quot; ist. Erzbischof Eterović hat die Ewigkeit Gottes in Seinem Sein betont. Dazu überleitend wurde in typologischer Weise mit Joh 8,58 das Tempelgespräch Jesu, das Er mit einigen Juden in Jerusalem führte, vor Augen gestellt, indem Jesus ihnen mitteilte, daß Er schon war, ehe noch Abraham lebte. Eine Bestätigung dieser Offenbarung Jesu geschah u. a. vor den drei auserwählten Jüngern auf dem Berg Tabor, etwa 30 Jahre nach dem verborgenen Leben Jesu in Nazareth. Dort erstrahlte Jesus Christus in Seiner göttlichen Herrlichkeit vor ihnen, und eine Stimme vom Himmel bezeugte, daß Jesus der &quot;&lt;i&gt;geliebte Sohn&lt;/i&gt;&quot; sei, auf den sie hören sollten. Erzbischof Eterović legte in seinen einleitenden Worten weiters die Einzigartigkeit des Gottessohnes Jesus Christus zur Betrachtung vor, indem er mit Joh 1,17 auf die Person des Erlösers zeigte. Im Vorausbild war das Gesetz Gottes an Mose gegeben, die Erfüllung jedoch habe es in der Person Jesu Christi gefunden, der uns durch Seine Menschwerdung als wahrer Gott und wahrer Mensch die Gnade und Wahrheit Gottes in Menschengestalt vor Augen geführt habe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Generalsekretär Eterović betonte in diesem Zusammenhang auch die bleibende Bedeutung des Heiligen Landes, indem die Heilige Familie gelebt hatte. Durch die Hirten sei in der Kirche, der Familie Gottes, der Heilsplan bis zur Gegenwart in Jesus Christus lebendige Wirklichkeit. Es gebe &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5730&amp;amp;entry_id=260&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/news_services/press/sinodo/documents/bollettino_24_speciale-medio-oriente-2010/02_inglese/b01_02.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/news_services/press/sinodo/documents/bollettino_24_speciale-medio-oriente-2010/02_inglese/b01_02.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;diese Hirten auch hier&lt;/a&gt; in dieser Synode, welche die Ordinarien der 101 kirchlichen Jurisdiktionen des Mittleren Ostens umfasse. In den Christen des Mittleren Osten lebten aufgrund der Heilsgeschichte die biblischen Völker gewissermaßen fort. Wenn es diese &quot;&lt;i&gt;Völker der Bibel&lt;/i&gt;&quot; heute noch gebe, dann auch &quot;&lt;i&gt;Bischöfe der Bibel&lt;/i&gt;&quot;, im Hinblick auf ihren pastoralen Dienst in diesen Territorien. In gewisser Weise aber seien alle Bischöfe &quot;&lt;i&gt;Bischöfe der Bibel&lt;/i&gt;&quot;, weil über die Bischöfe der in der Bibel genannten Territorien hinaus gebe es hier auch &quot;&lt;i&gt;Bischöfe in biblischer Gemeinschaft&lt;/i&gt;&quot;: die Anwesenheit von Vertretern aus fünf Kontinenten zeige deutlich das Interesse der ganzen christlichen Welt in der Katholischen Kirche am Pilgerweg im Mittleren Osten, fügte Erzbischof Eterović hinzu und gab einen Überblick über die anwesenden Delegierten: zu den 185 Synodenvätern zählten u. a. 9 Patriarchen, 19 Kardinäle, 65 Erzbischöfe, 10 Titularerzbischöfe, 53 Bischöfe, 21 Weihbischöfe, und darunter seien auch 87 Ordensleute. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiters richtete der Erzbischof-Generalsekretär seine Ansprache in Dankbarkeit nochmals an den Heiligen Vater und deutete auf die bereits drei Mal erfolgten Einladungen desselben in den Mittleren Osten hin: 1. auf die &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5731&amp;amp;entry_id=260&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/travels/2006/index_turkey_ge.htm&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/travels/2006/index_turkey_ge.htm&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Apostolische Reise in die Türkei&lt;/a&gt; im Jahre 2006, 2. auf die &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5732&amp;amp;entry_id=260&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/travels/2009/index_holy-land_ge.htm&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/travels/2009/index_holy-land_ge.htm&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Pilgerreise in das Heilige Land&lt;/a&gt; im Jahre 2009 und 3. auf die im Juni dieses Jahres stattgefundene &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5734&amp;amp;entry_id=260&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/travels/2010/index_cipro_ge.htm&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/travels/2010/index_cipro_ge.htm&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Apostolische Reise nach Zypern&lt;/a&gt;, welche auch dem Treffen mit den Patriarchen und der vorbereitenden Übergabe des &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5734&amp;amp;entry_id=260&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/travels/2010/index_cipro_ge.htm&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/travels/2010/index_cipro_ge.htm&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Instrumentum laboris&lt;/a&gt; gedient habe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;2.&lt;/b&gt; Zusammenfassung der Rede Seiner Seligkeit &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5946&amp;amp;entry_id=260&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/speeches/2006/december/documents/hf_ben_xvi_spe_20061215_catholic-coptic_ge.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/speeches/2006/december/documents/hf_ben_xvi_spe_20061215_catholic-coptic_ge.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;b&gt;Patriarch Antonios Naguib&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;, des Generalberichterstatters der Bischofssynode und katholischen Patriarchen der Kopten von Alexandria (Ägypten) vom 11. Oktober 2010:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Patriarch Naguib stellte die beiden wichtigen Aspekte der Synode dar: einerseits die Stärkung der Christen in ihrer Identität durch das Wort Gottes und die Heiligen Sakramente und andererseits die Anstrengung, Einheit innerhalb der Christen zu erzielen, um der Welt ein authentisches und effektives Glaubenszeugnis zu vermitteln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Seligkeit weiß um die große Bedeutung seines Geburtslandes: er sei stolz darauf, in einem Land geboren zu sein (am 7. März 1935), in dem Menschen vom Heiligen Geist inspiriert worden seien, die Heilige Schrift in der Geburtssprache verfaßt zu haben. Dieser Anspruch werde bis heute von den Menschen dieser Region wahrgenommen. Die Heilige Schrift, so Seine Seligkeit weiter, müsse die Seele des religiösen Lebens und Zeugnisgebens sein, für jeden Einzelnen und für die Gemeinschaft. Die Heilige Liturgie sei das Zentrum des kirchlichen Lebens, in welcher wir regelmäßig das Wort Gottes hörten. Die Christen in ihrer Minderheit suchten die Antwort auf die Frage ihrer Präsenz - in diesem Land zu bleiben - vor allem in den Lesungen, Gebeten und in den Meditationen der Texte der Heiligen Schrift. Aus dieser göttlichen Quelle lebten sie als Christen in ihren täglichen Anstrengungen und Herausforderungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Patriarch sprach klar von der Verantwortung, die die Christen in seinem Land trügen: Das Wort Gottes sei sowohl die Quelle der Theologie, der Moral und Apostolizität als auch der missionarischen Spiritualität und Vitalität. Das Wort Gottes bringe Licht in das tägliche Geschehen in der Welt, wodurch sie transformiert und geleitet werde. Das Wort Gottes gebe den Einzelnen und den Gemeinschaften Kraft, persönliche Lebensentscheidungen zu treffen, Antworten auf das Leben zu finden sowie eine Inspiration zu erhalten, um den ökumenischen und interreligiösen Dialog zu führen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jesus Christus, der im Heiligen Land geboren ist, sei die einzige wahre Hoffnung für eine Menschlichkeit, die von Gott her gewollt und begründet sei. Obgleich es heutzutage viele Schwierigkeiten im Alltag zu bewältigen gelte, verbleibe diese Hoffnung als die wahre Quelle des Glaubens und der Freude. Mit Ihm und durch Ihn könnten wir unser Kreuz und unser Leiden tragen, sagte Patriarch Naguib und beendete seine Rede mit den Worten der allerseligsten Jungfrau Maria aus Joh 2,5: &quot;&lt;i&gt;Seine Mutter sagte zu den Dienern: Was Er euch sagt, das tut!&lt;/i&gt;&quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;3.&lt;/b&gt; bietet die Korrespondentin einen Überblick zu einigen Beiträgen in der dritten Generalversammlung vom &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5736&amp;amp;entry_id=260&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/news_services/press/sinodo/documents/bollettino_24_speciale-medio-oriente-2010/02_inglese/b06_02.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/news_services/press/sinodo/documents/bollettino_24_speciale-medio-oriente-2010/02_inglese/b06_02.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;12. Oktober 2010 (vormittag)&lt;/a&gt;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Seine Eminenz Angelo &lt;b&gt;Kardinal Sodano&lt;/b&gt;, Dekan des Kardinalskollegiums, Vatikan:&lt;br /&gt;
Der Kardinaldekan stimmte dem Inhalt des &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5736&amp;amp;entry_id=260&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/news_services/press/sinodo/documents/bollettino_24_speciale-medio-oriente-2010/02_inglese/b06_02.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/news_services/press/sinodo/documents/bollettino_24_speciale-medio-oriente-2010/02_inglese/b06_02.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Instrumentum Laboris&lt;/a&gt; vollkommen zu. Die erste Anforderung sei die kirchliche Gemeinschaft, worauf die Christen in der gegenwärtigen komplexen Realität des Mittleren Osten achten und hören mögen. Das Zeugnis der Einheit, das die Hirten und die Gläubigen der Gesellschaft geben, in der sie leben, sei wesentlich. Die Zugehörigkeit zu der einen Kirche Christi habe Priorität. Die Einheit zwischen den Hirten und den Gläubigen im Mittleren Osten bedürfe vor allem zuerst einer Einheit mit der Kirche von Rom, mit dem Ort, zu dem die Göttliche Vorsehung den heiligen Apostel Petrus hingeführt habe, um seinen Stuhl aufzustellen, merkte Kardinal Sodano an. Ein neuer Beginn im Mittleren Osten mit den Talenten, die Gott dazu gibt, sei notwendig. Es sei ein dringendes Anliegen, eine Lösung im tragischen Konflikt zwischen Israel und Palästina zu finden. Die Religionsfreiheit aller Gläubigen müsse mit Respekt eingefordert werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Seine Eminenz Zenon &lt;b&gt;Kardinal Grocholewski&lt;/b&gt;, Präfekt der Kongregation für das Katholische Bildungswesen (für die Seminare und Studieneinrichtungen), Vatikan:&lt;br /&gt;
Die Kirche im Mittleren Osten habe eine lange zurückreichende Tradition an Bildung. Es gebe tausende Bildungseinrichtungen, vier katholische Universitäten, acht Institute für höhere kirchliche Studien und mindestens zehn Seminare für die verschiedenen Riten (weltweit bestehen in der Katholischen Kirche derzeit 24 Riten). Vier Punkte benannte Kardinal Grocholewski: 1. Die Bildungseinrichtungen seien offen für alle Menschen, sodaß sich niemand als Fremder fühlen müsse. 2. Um Friedensvermittler zu sein, die Menschenrechte und das zivile und politische Engagement zu fördern und darüber hinaus der Ökumene und dem interreligiösen Dialog zu dienen, müßten Institute höherer Studien mit ähnlichen Instituten Kontakt haben, die schon auf demselben Territorium bestünden. 3. Die Unterstützung von Berufungen zum Priestertum und eine profunde philosophische und theologische Ausbildung sowie geistliche und kulturelle Vorbereitung für die zukünftigen Priester seien nötig. 4. Die Präsenz der Bischöfe sei dringend erforderlich, um die katholischen Bildungseinrichtungen zu unterstützen, zu ermutigen und sie konstruktiv in ihren Tätigkeiten zu begleiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Pater &lt;b&gt;David Neuhaus SJ&lt;/b&gt;, Patriarchalvikar des Lateinischen Patriarchats von Jerusalem, Seelsorger für die hebräisch sprechenden Katholiken:&lt;br /&gt;
Pater Neuhaus wies auf die Tatsache hin, daß Hebräisch auch eine Sprache der Katholischen Kirche im Mittleren Osten sei und im täglichen Leben von hunderten Katholiken in Israel gesprochen werde, was im Zusammenhang mit der Inkulturation in der Gesellschaft zu beachten sei. Es gebe tausende von Kindern, die katholisch seien, Familien von Fremdarbeitern, Flüchtlingen und auch Araber, die hebräische Sprachschulen besuchten und Katechismusunterricht auf Hebräisch erhielten. Das sollte für die Kirche eine große Herausforderung in der Zukunft sein. Das hebräisch sprechende katholische Vikariat suche Wege, um als Brücke zwischen der Kirche - mehrheitlich arabisch sprechend - und der jüdisch-israelischen Gesellschaft zu wirken, um gegenüber den Menschen des Ersten Bundes Respekt zu lehren und auch eine Sensibilität für den Schrei nach mehr Gerechtigkeit und Frieden für Israelis und Palästinenser zu fördern. Arabisch sprechende und hebräisch sprechende Katholiken müßten gemeinsam Zeugnis geben und zusammenarbeiten für die Kirche in ihrem Geburtsland. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Seine Exzellenz &lt;b&gt;Bischof Salim Sayegh&lt;/b&gt;, Weihbischof des Lateinischen Patriarchates von Jerusalem und Titularbischof von Aquae in Proconsulari:&lt;br /&gt;
Zu erwähnen sei auch das Problem der Sekten im Heiligen Land, welche große doktrinäre Verwirrung stiften. Unsere Zeit sei voll von ihrem Unsinn. In Jordanien - als Beispiel genannt - gebe es etwa 50 verschiedene Sekten. Bischof Sayegh stellte die Frage in den Raum, was getan werden könne, um den Glaubensschatz der Kirche zu sichern und um den wachsenden Einfluß der Sekten im Heiligen Land zu stoppen? Eine Antwort könne in den pastoralen Tätigkeiten hierfür gefunden werden: z. B. sollten die Priester die Familien besuchen und sie im katholischen Glauben unterweisen und ihnen helfen, den katholischen Glauben zu leben. Wichtig sei hierbei auch die christliche Formung von Erwachsenen: &quot;&lt;i&gt;Viele unserer praktizierenden Gläubigen sind nur vage über die Moral und Sakramente informiert. Sie sind nicht&lt;/i&gt; &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5737&amp;amp;entry_id=260&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/259-UBICUMQUE-ET-SEMPER-PAEPSTLICHER-RAT-FUER-NEUEVANGELISIERUNG-AUF-DEUTSCH.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/259-UBICUMQUE-ET-SEMPER-PAEPSTLICHER-RAT-FUER-NEUEVANGELISIERUNG-AUF-DEUTSCH.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;i&gt;evangelisiert.&lt;/i&gt;&lt;/a&gt; &lt;i&gt;Sie stellen eine Ressource für Sekten dar.&lt;/i&gt;&quot; Die katholischen Schulen müßten ihre Mission ernstnehmen, durch gut ausgewählte und vorbereitete Katecheten im Glauben zu unterweisen. Bischof Sayegh beschloß seine Intervention mit folgenden Gedanken: &quot;&lt;i&gt;Haben Sie den Mut, &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5738&amp;amp;entry_id=260&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/archive/ccc/index_ge.htm&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/archive/ccc/index_ge.htm&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Katechismus&lt;/a&gt;texte so zu verbessern, daß sie den Glauben und die Lehre der Katholischen Kirche klar ausdrücken, um die Heilige Schrift, die Apostolische Tradition und das kirchliche Lehramt zu bezeugen und zu beleuchten. Zusammengefaßt: über allen rituellen Unterschieden und politischen Konflikten schützen Sie den Schatz des Glaubens, das ist die fundamentale Sendung der Hirten der Katholischen Kirche.&lt;/i&gt;&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Seine Exzellenz &lt;b&gt;Erzbischof Georges Bacouni&lt;/b&gt;, griechisch-melkitischer Erzbischof von Tyr, Libanon:&lt;br /&gt;
&quot;&lt;i&gt;Es ist wahr, daß die Eltern die ersten Katecheten der Gläubigen sind, unterstützt von Schulen und Pfarreien. Aber im Gefolge des&lt;/i&gt; &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5739&amp;amp;entry_id=260&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/archive/hist_councils/ii_vatican_council/index_ge.htm&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/archive/hist_councils/ii_vatican_council/index_ge.htm&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;i&gt;II. Vatikanischen Konzils&lt;/i&gt;&lt;/a&gt; &lt;i&gt;ging aus den neuen kirchlichen Bewegungen eine neue katechetische Initiative hervor, mit dem Segen und mit der Ermutigung der Päpste Paul VI., Johannes Paul II. und Benedikt XVI. Für die Ostkirche ist es heute wichtig, von ihrem Erfolg zu lernen und von ihrer Initiative zu profitieren.&lt;/i&gt;&quot; Das Modell der Pädagogik des Herrn, so wie Er mit seinen Jüngern nach Emmaus unterwegs gewesen sei, sei maßgebend für die Katechese (vgl. Lk 24). Wesentlich sei es, die Gläubigen zu einer persönlichen Beziehung mit Jesus zu geleiten. Da viele Menschen nicht mehr zur Kirche kämen, gingen Mitglieder der neuen kirchlichen Bewegungen und Gemeinschaften mit diesen, so wie dies der Herr mit seinen Jüngern getan habe. Die Jünger von Emmaus kehrten mit Hoffnung zurück, in einer Hoffnung, auf welcher die Kirche gegründet worden sei. Mögen auch die Synodenväter nach dieser Synode in ihre Heimat zurückkehren, in der Hoffnung, daß der Heilige Geist wirke, damit die Kirche auf einem neuen Weg erneuert werde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Seine Exzellenz &lt;b&gt;Erzbischof Jean Benjamin Sleiman O.C.D.&lt;/b&gt;, lateinischer Erzbischof von Babylon, Irak:&lt;br /&gt;
Sein Beitrag bezieht sich auf das &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5742&amp;amp;entry_id=260&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/roman_curia/synod/documents/rc_synod_doc_20100606_instrumentum-mo_en.pdf&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/roman_curia/synod/documents/rc_synod_doc_20100606_instrumentum-mo_en.pdf&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Instrumentum laboris&lt;/a&gt; (Nr. 55) über die innerkirchliche Gemeinschaft - die Einheit in Verschiedenheit sei das Wesentliche. &quot;&lt;i&gt;In den zwischenkirchlichen Beziehungen unter Katholiken&lt;/i&gt; [= welche einer der 24 katholischen Eigenrechtskirchen / ecclesiae sui iuris angehören] &lt;i&gt; wird diese Gemenschaft in jedem Land durch die verschiedenen Zusammenkünfte der Patriarchen und Bischöfe bekundet, sodaß das christliche Zeugnis aufrichtiger, glaubwürdiger und fruchtbarer sei. Um eine Einheit in Vielfalt zu fördern, muß ein rigider oder übertriebener Konfessionalismus ermutigenden Gemeinschaften weichen, damit untereinander kooperiert, pastorale Aktivitäten koordiniert und geistliche Nachfolge und nicht Rivalität bezeugt werde. In dieser Hinsicht schlagen einige Eingaben vor, den ganzen Episkopat des Mittleren Ostens regelmäßig (vielleicht alle fünf Jahre) zu einem Treffen zusammenzurufen.&lt;/i&gt;&quot; Auf die Gemeinschaft (communion) werde im &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5742&amp;amp;entry_id=260&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/roman_curia/synod/documents/rc_synod_doc_20100606_instrumentum-mo_en.pdf&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/roman_curia/synod/documents/rc_synod_doc_20100606_instrumentum-mo_en.pdf&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Instrumentum&lt;/a&gt; dreißig Mal Bezug genommen, und diese sei das Herz der kirchlichen Identität, die Dynamik der Einheit und die Vielfalt der Teilkirchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Pater Ab. &lt;b&gt;Semaan Abou Abdou O.M.M.&lt;/b&gt;, Generalsuperior des Mariamite-Maronitenordens (&lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5743&amp;amp;entry_id=260&quot; title=&quot;http://www.omm.org.lb/&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.omm.org.lb/&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Ordo Maronita Beatae Mariae Virginis&lt;/a&gt;):&lt;br /&gt;
Er betonte besonders die Tatsache, daß die Gründe für die Auswanderung politischer und ökumenischer Art seien und dies den sozialen Aspekt beeinflusse. &quot;&lt;i&gt;Alles hängt ab vom israelisch-palästinensischen Konflikt im Heiligen Land, von der sozialen Situation im Irak und von der politischen Instabilität im Libanon. Oft sind die hauptsächlichen Opfer aller dieser Situationen die Christen.&lt;/i&gt;&quot; Am wichtigsten sei es, für Frieden und Demokratie zu arbeiten und auf eine Staatsbürgerschaft mit allen ihren Pflichten und garantierten Rechten hinzuarbeiten. Die Christen in ihren Heimatländern zu halten, sei die Aufgabe kirchlicher Einflußträger und der Politiker in der arabischen Welt. Was Christen und Muslime verbindet, seien vier Punkte: 1. Die Familie sei die erste Zelle der Gesellschaft und somit sei ihre Rolle zu intensivieren. 2. &quot;&lt;i&gt;Der Charakter der Jungfrau Maria wird in der Bibel und im Koran erwähnt. Gott wählte sie über alle Frauen in der Welt hinweg aus. Sie ist die Frau der Versöhnung und Einheit. Sie ist die Königin des Friedens. Und im Libanon haben sie begonnen, ein gemeinsames Fest aller Libanesen zu feiern am 25. März, dem Festtag der Verkündigung.&lt;/i&gt;&quot; 3. Die menschlichen, nationalen und religiösen Werte seien die Basis für den Dialog und die gegenseitige Anerkennung. 4. Erziehungsanstrengungen müßten in den Schulen und Universitäten unternommen werden, um die künftigen Generationen in der Demokratie, in der Gewaltlosigkeit und im Aufbau einer Kultur des Friedens zu formen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[&lt;strong&gt;BEITRAG NR. 4 DER ROMKORRESPONDENTIN&lt;/strong&gt; &lt;a href=&quot;mailto:gmtm@gmx.at&quot;&gt;&lt;strong&gt;MAG. MAG. GABRIELA MARIA MIHLIG&lt;/strong&gt;&lt;/a&gt; &lt;strong&gt;IM AUFTRAG DES LATEINISCHEN PATRIARCHEN VON JERUSALEM.&lt;/strong&gt;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Generalsekretär Erzbischof Eterović erinnerte an die vorbereitenden Pastoralbesuche Seiner Heiligkeit Papst Benedikt XVI., und im folgenden stelle ich wiederum ein Kurzvideo zur Verfügung, in dem der Spezialsekretär der laufenden Vollversammlung der Bischofssynode zur Lage der Christen im Nahen Osten, der maronitisch-katholische Erzbischof von Zypern, Joseph Soueif, den Heiligen Vater Benedikt XVI. zu Beginn des Papstamtes am Sonntag, dem 6. Juni 2010, in Zypern (Nicosia) begrüßte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div align=&quot;center&quot;&gt;&lt;object width=&quot;480&quot; height=&quot;385&quot;&gt;&lt;param name=&quot;movie&quot; value=&quot;http://www.youtube.com/v/mfu_zEsaYF4?fs=1&amp;amp;hl=de_DE&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name=&quot;allowFullScreen&quot; value=&quot;true&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name=&quot;allowscriptaccess&quot; value=&quot;always&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src=&quot;http://www.youtube.com/v/mfu_zEsaYF4?fs=1&amp;amp;hl=de_DE&quot; type=&quot;application/x-shockwave-flash&quot; allowscriptaccess=&quot;always&quot; allowfullscreen=&quot;true&quot; width=&quot;480&quot; height=&quot;385&quot;&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;/div&gt; &lt;div class=&quot;serendipity_babelfish&quot;&gt;Übersetze nach  &lt;a href=&quot;http://babelfish.altavista.com/babelfish/trurl_pagecontent?url=http%3A%2F%2Fwww.internetpfarre.de%2Fblog%2Farchives%2F260-NAHOST-BISCHOFSSYNODE-BLEIBENDE-BEDEUTUNG-DES-HEILIGEN-LANDES.html&amp;amp;lp=de%5Fen&quot;&gt;en&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;http://babelfish.altavista.com/babelfish/trurl_pagecontent?url=http%3A%2F%2Fwww.internetpfarre.de%2Fblog%2Farchives%2F260-NAHOST-BISCHOFSSYNODE-BLEIBENDE-BEDEUTUNG-DES-HEILIGEN-LANDES.html&amp;amp;lp=de%5Ffr&quot;&gt;fr&lt;/a&gt;&lt;/div&gt; 
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    <pubDate>Wed, 13 Oct 2010 22:00:00 +0200</pubDate>
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    <title>NAHOST-BISCHOFSSYNODE: NUNTIUS - BOTSCHAFT ZUM ABSCHLUSS FÜR DAS VOLK GOTTES</title>
    <link>http://www.internetpfarre.de/blog/archives/263-NAHOST-BISCHOFSSYNODE-NUNTIUS-BOTSCHAFT-ZUM-ABSCHLUSS-FUER-DAS-VOLK-GOTTES.html</link>
            <category>Aktuelle Fürbitten</category>
            <category>Aktuelle Predigt</category>
            <category>Katholische Lehre</category>
            <category>News Kommentare</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Padre Alex / Dr. Alexander Pytlik)</author>
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    &lt;b&gt;Die Katholische Kirche im Nahen Osten: Gemeinschaft und Zeugnis. &quot;&lt;/b&gt;&lt;i&gt;&lt;b&gt;Die Gemeinde der Gläubigen war ein Herz und eine Seele.&lt;/b&gt;&lt;/i&gt;&lt;b&gt;&quot; (Apg 4,32)&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Es folgt die Übersetzung der in arabischer Sprache ausformulierten Botschaft&lt;/b&gt;, welche den Synodenvätern in französischer Sprache verlesen und zur Abstimmung vorgelegt wurde. Ich folge primär der französischen und italienischen Version gemäß dem &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5807&amp;amp;entry_id=263&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/news_services/press/sinodo/documents/bollettino_24_speciale-medio-oriente-2010/03_francese/b23_03.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/news_services/press/sinodo/documents/bollettino_24_speciale-medio-oriente-2010/03_francese/b23_03.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Bulletin der Sonderversammlung&lt;/a&gt; für den Nahen Osten (vom 22./ 23. Oktober 2010) der morgen zu Ende gehenden Bischofssynode in Rom. Ab Nummer 6 habe ich zur Erhöhung der Geschwindigkeit auf einige Passagen der von Seiten &lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/188-FESTSCHRIFT-FUER-PAPST-BENEDIKT-XVI.-ALS-GLAUBENSSTAERKUNG-FUER-ALLE-UND-ZUM-DANK-FUER-DEN-PAPSTBESUCH-2007.html&quot;&gt;Mag. Mag. Gabriela Maria Mihlig&lt;/a&gt; (akkreditierte Romkorrespondentin für den &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5796&amp;amp;entry_id=263&quot; title=&quot;http://www.lpj.org/&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.lpj.org/&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Lateinischen Patriarchen&lt;/a&gt;, Seine Seligkeit Fouad Twal) in Arbeit befindlichen Übersetzung zurückgegriffen. (Hier sind noch einige ihrer von mir bisher übernommenen Synodenberichte: &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/256-NAHOST-BISCHOFSSYNODE-SONDERBERICHTERSTATTUNG-DURCH-ROMKORRESPONDENTIN-MIHLIG.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Nr. 1&lt;/a&gt;, &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5798&amp;amp;entry_id=263&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/257-NAHOST-BISCHOFSSYNODE-EROEFFNET-DURCH-PAPST-BENEDIKT-XVI..html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/257-NAHOST-BISCHOFSSYNODE-EROEFFNET-DURCH-PAPST-BENEDIKT-XVI..html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Nr. 2&lt;/a&gt;, &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5799&amp;amp;entry_id=263&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/258-NAHOST-BISCHOFSSYNODE-ORIENTIERUNG-AM-ERSTEN-ARBEITSTAG.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/258-NAHOST-BISCHOFSSYNODE-ORIENTIERUNG-AM-ERSTEN-ARBEITSTAG.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Nr. 3&lt;/a&gt;, &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5800&amp;amp;entry_id=263&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/260-NAHOST-BISCHOFSSYNODE-BLEIBENDE-BEDEUTUNG-DES-HEILIGEN-LANDES.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/260-NAHOST-BISCHOFSSYNODE-BLEIBENDE-BEDEUTUNG-DES-HEILIGEN-LANDES.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Nr. 4&lt;/a&gt;, &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5801&amp;amp;entry_id=263&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/261-NAHOST-BISCHOFSSYNODE-OHNE-DIE-CHRISTEN-SINKT-REALISTISCHE-CHANCE-AUF-FRIEDEN.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/261-NAHOST-BISCHOFSSYNODE-OHNE-DIE-CHRISTEN-SINKT-REALISTISCHE-CHANCE-AUF-FRIEDEN.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Nr. 5&lt;/a&gt; und &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5802&amp;amp;entry_id=263&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/262-NAHOST-BISCHOFSSYNODE-PROF.-WINKLER-ZU-DEN-VIELEN-RITEN-IN-DER-KATHOLISCHEN-KIRCHE.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/262-NAHOST-BISCHOFSSYNODE-PROF.-WINKLER-ZU-DEN-VIELEN-RITEN-IN-DER-KATHOLISCHEN-KIRCHE.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Nr. 6&lt;/a&gt;.) In der vierzehnten Generalversammlung des gestrigen Nachmittags (am Freitag, dem 22. Oktober 2010) haben die Synodenväter also den &lt;i&gt;Nuntius&lt;/i&gt;, die Botschaft für das Volk Gottes, zum Abschluß der Sonderversammlung für den Nahen Osten approbiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;BOTSCHAFT FÜR DAS VOLK GOTTES&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;&quot;Die Gemeinde der Gläubigen war ein Herz und eine Seele.&quot; (Apg 4,32)&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An unsere Mitbrüder im Priesteramt, an die Diakone, Ordensmänner und -frauen, an die geweihten Personen und an alle unsere geliebten gläubigen Laien und an jede Person guten Willens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Einführung&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;1.&lt;/b&gt; Die Gnade Jesu, unseres Herrn, die Liebe Gottes des Vaters und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit Euch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bischofssynode für den Nahen Osten ist für uns eine neue Pfingsterfahrung gewesen. «&lt;i&gt;Pfingsten ist das Ursprungsereignis, doch es ist auch eine beständige Dynamik, und die Bischofssynode ist ein bevorzugter Moment, in dem sich der Weg der Kirche und die Gnade von Pfingsten erneuern können&lt;/i&gt;» (Benedikt XVI., &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5776&amp;amp;entry_id=263&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/homilies/2010/documents/hf_ben-xvi_hom_20101010_sinodo-mo_ge.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/homilies/2010/documents/hf_ben-xvi_hom_20101010_sinodo-mo_ge.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; targe=&quot;_blank&quot;&gt;Predigt aus der Papstmesse zur Eröffnung&lt;/a&gt; der Sonderversammlung der Bischofssynode vom 10. Oktober 2010).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir sind nach Rom gekommen, wir Patriarchen und Bischöfe der &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5802&amp;amp;entry_id=263&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/262-NAHOST-BISCHOFSSYNODE-PROF.-WINKLER-ZU-DEN-VIELEN-RITEN-IN-DER-KATHOLISCHEN-KIRCHE.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/262-NAHOST-BISCHOFSSYNODE-PROF.-WINKLER-ZU-DEN-VIELEN-RITEN-IN-DER-KATHOLISCHEN-KIRCHE.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;katholischen (Ritus)kirchen&lt;/a&gt; im Orient mit allen unseren geistlichen, liturgischen, kulturellen und kirchenrechtlichen Eigentraditionen, und wir trugen dabei die Sorgen und Erwartungen unserer Völker in unseren Herzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum ersten Mal haben wir uns um Seine Heiligkeit Papst Benedikt XVI. in synodaler Form vereinigt, gemeinsam mit den verantwortlichen Kardinälen und Erzbischöfen der römischen Dikasterien, mit den Präsidenten der Bischofskonferenzen auf der Welt, die von den Fragen des Nahen Ostens betroffen sind, und mit Repräsentanten der orthodoxen Kirchen und evangelischen Gemeinschaften sowie mit jüdischen und muslimischen Eingeladenen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seiner Heiligkeit Benedikt XVI. gegenüber drücken wir unsere Dankbarkeit für die Sorge und für die Lehren aus, die den Weg der Kirche im allgemeinen beleuchten und auch jenen unserer orientalischen (Ritus)kirchen im speziellen, insbesondere was die Frage der Gerechtigkeit und des Friedens betrifft. Wir danken den Bischofskonferenzen für deren Solidarität, für die Präsenz unter uns bei den Pilgerreisen zu den heiligen Orten und für deren Besuch bei unseren Gemeinschaften. Wir danken ihnen für die Begleitung unserer (Ritus)kirchen in den verschiedenen Aspekten unseres Lebens. Wir danken den kirchlichen Organisationen, die uns mit ihrer wirksamen Hilfe unterstützten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben im Lichte der Heiligen Schrift und der lebendigen Tradition gemeinsam über die Gegenwart und Zukunft der Christen und der Völker des Nahen Ostens reflektiert. Wir haben über die Fragestellungen dieser Region der Welt nachgedacht, die Gott im Geheimnis Seiner Liebe als ursprüngliche Wiege seines universalen Erlösungsplanes gewollt hatte. Von dort ist tatsächlich die Berufung des Abraham ausgegangen. Dort hat das Wort Gottes durch das Handeln des Heiligen Geistes aus der Jungfrau Maria Fleisch angenommen. Dort hat Jesus das Evangelium des Lebens und des Reiches verkündet. Dort ist Er gestorben, um das Menschengeschlecht freizukaufen und es von der Sünde zu befreien. Dort ist Er auferstanden von den Toten, um jedem Menschen das neue Leben zu schenken. Dort ist die Kirche entstanden, die von dort ausgezogen ist, um das Evangelium bis an die Enden der Erde zu verkündigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der erste Zweck der Synode ist seelsorglicher Natur. Deshalb haben wir in unseren Herzen das Leben, die Leiden und die Hoffnung unserer Völker getragen, auch die Herausforderungen, denen an jedem Tag in der Überzeugung zu begegnen ist, daß «&lt;i&gt;die Hoffnung nicht zugrunde gehen läßt; denn die Liebe Gottes ist ausgegossen in unsere Herzen durch den Heiligen Geist, der uns gegeben ist&lt;/i&gt;» (Röm 5,5). Deshalb richten wir diese Botschaft an Euch, geliebte Brüder und Schwestern, und wir wollen, daß sie ein Appell zur Festigkeit im Glauben auf dem Fundament des Wortes Gottes, zur Mitarbeit an der Einheit und an der Gemeinschaft des Zeugnisses der Liebe in allen Bereichen des Lebens sei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;I. Die Kirche im Nahen Osten: Gemeinschaft und Zeugnis durch die Geschichte hindurch&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Der Weg des Glaubens im Orient&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;2.&lt;/b&gt; Im Orient ist die erste christliche Gemeinde entstanden. Aus dem Orient zogen die Apostel nach dem Pfingstereignis aus, um die ganze Welt zu evangelisieren. Dort hat die erste christliche Gemeinde inmitten von Spannungen und Verfolgungen gelebt, indem sie «&lt;i&gt;an der Lehre der Apostel und an der Gemeinschaft, am Brechen des Brotes und an den Gebeten festhielt&lt;/i&gt;» (Apg 2,42), und niemand litt Not. Dort haben die ersten Märtyrer mit ihrem Blut die Fundamente der aufkeimenden Kirche begossen. In ihrer Nachfolge haben die Anachoreten die Wüsten mit dem Duft ihrer Heiligkeit und ihres Glaubens erfüllt. Dort lebten die Väter der Ostkirche, die mit ihren Lehren die Kirche des Ostens und des Westens weiterhin nähren. Aus unseren (Ritus)kirchen zogen in den ersten Jahrhunderten und in den nachfolgenden Jahrhunderten die Missionare in Richtung Fernost und in Richtung West und brachten das Licht Christi. Von daher sind wir Erben und müssen fortfahren, ihre Botschaft an die künftigen Generationen weiterzugeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unsere (Ritus)kirchen haben nicht aufgehört, Heilige, Priester und Gottgeweihte hervorzubringen und auf wirksame Weise in vielen Institutionen zu dienen, die zum Aufbau unserer Gesellschaften und unserer Länder beitragen, indem sie sich für jeden Menschen - der nach dem Bild Gottes geschaffen ist und Sein Bild trägt - aufopfern. Einige unserer (Ritus)kirchen entsenden auch noch heute Missionare, Überbringer des Wortes Christi, in verschiedenen Ecken der Welt. Die pastorale, apostolische und missionarische Arbeit fordert uns heute heraus, eine Hirtensorge zu entwickeln, welche die Priester- und Ordensberufungen fördert und die Kirche von morgen absichert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir stehen heute vor einer historischen Wende. Gott hat uns in unserem Orient den Glauben seit 2000 Jahren geschenkt, und Er beruft uns dazu, mit Mut, Beharrlichkeit und Kraft fortzufahren, die Botschaft Christi und das Zeugnis für Sein Evangelium weiterzutragen, ein Evangelium der Liebe und des Friedens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Herausforderungen und Erwartungen&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;3.1&lt;/b&gt; Heute sind wir mit vielen Herausforderungen konfrontiert. Die erste kommt von uns selbst und aus unseren (Ritus)kirchen. Das, was Christus von uns erwartet, ist die Annahme unseres Glaubens und das Leben des Glaubens in jedem Lebensbereich. Das, was Er von unseren (Ritus)kirchen erwartet, ist die Stärkung der Gemeinschaft innerhalb einer jeden &lt;i&gt;ecclesia sui iuris&lt;/i&gt; (= &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5802&amp;amp;entry_id=263&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/262-NAHOST-BISCHOFSSYNODE-PROF.-WINKLER-ZU-DEN-VIELEN-RITEN-IN-DER-KATHOLISCHEN-KIRCHE.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/262-NAHOST-BISCHOFSSYNODE-PROF.-WINKLER-ZU-DEN-VIELEN-RITEN-IN-DER-KATHOLISCHEN-KIRCHE.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Eigenrechtskirche = Rituskirche&lt;/a&gt;) und zwischen den katholischen (Ritus)kirchen unterschiedlicher Tradition. Außerdem sollen wir alles uns Mögliche im Gebet und in der Liebe tun, um die Einheit aller Christen zu erreichen und so das Gebetsanliegen Christi verwirklichen: «&lt;i&gt;Alle sollen eins sein: wie Du, Vater, in mir bist und Ich in Dir bin, sollen auch sie in Uns sein, damit die Welt glaube, daß Du mich gesandt hast&lt;/i&gt;» (Joh 17,21).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;3.2&lt;/b&gt; Die zweite Herausforderung kommt von außen, vom politischen Umfeld und von der Sicherheitslage in unseren Ländern und vom religiösen Pluralismus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben das analysiert, was die gesellschaftliche Situation und die Sicherheit in unseren Ländern des Nahen Ostens betrifft. Es ist uns die Auswirkung des israelisch-palästinensischen Konfliktes auf die ganze Region bewußt geworden, vor allem auf das palästinensische Volk, das die Konsequenzen der israelischen Okkupation erleidet: das Fehlen der Bewegungsfreiheit, die Trennungsmauer und die Militärkontrollen, die politischen Gefangenen, die Zerstörung der Häuser, die Behinderung des wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Lebens sowie die tausenden Flüchtlinge. Wir haben auch über das Leiden und die Unsicherheit nachgedacht, womit die Israelis leben. Wir haben die Situation der heiligen Stadt Jerusalem in den Blick genommen. Wir sind über die einseitigen Initiativen besorgt, welche ihre Bevölkerungszusammensetzung und ihr Statut zu verändern drohen. Im Blick auf all das erkennen wir, daß ein gerechter und definitiver Friede das einzige Heilmittel für alle ist, für das Wohl der Region und seiner Völker.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;3.3&lt;/b&gt; Bei unseren Zusammenkünften und Gebeten haben wir an die blutigen Qualen des irakischen Volkes gedacht. Wir haben der im Irak ermordeten Christen gedacht und der fortlaufenden Leiden der Kirche im Irak sowie ihrer abgeschobenen und in der Welt verstreuten Kinder, welche die Besorgnis über ihr Land und ihre Heimat mitbringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Synodenväter haben ihre Solidarität mit dem Volk und mit den (Ritus)kirchen im Irak zum Ausdruck gebracht und den Wunsch geäußert, daß die Emigranten, die zum Verlassen ihrer Gebiete gezwungen waren, die nötigen Hilfen dort finden können, wo sie ankommen, damit sie in ihre Gebiete zurückkehren und dort in Sicherheit leben können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;3.4&lt;/b&gt; Wir haben über die Beziehungen zwischen den Mitbürgern - Christen und Muslimen - nachgedacht. Wir wollten an dieser Stelle unter dem Blickwinkel unserer christlichen Vision der Dinge ein vorrangiges Prinzip bekräftigen, das diese Beziehungen beherrschen müßte: Gott will, daß wir in unseren Gesellschaften des Nahen Ostens und für sie Christen sind. Das ist der Plan Gottes für uns. Als Christen und Muslime zusammen zu leben, das ist unsere Sendung und unsere Berufung. In dieser Hinsicht werden wir uns vom Gebot der Liebe und von der Kraft des Geistes in uns leiten lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das zweite Prinzip, das für diese Beziehungen gilt, rührt vom Faktum her, daß wir integraler Teil unserer Gesellschaften sind. Unsere auf unserem Glauben und unsere Verpflichtung gegenüber unseren Vaterländern basierende Sendung verpflichtet uns, zum Aufbau unserer Länder gemeinsam mit den muslimischen, jüdischen und christlichen Bürgern beizutragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;II. Gemeinschaft und Zeugnis innerhalb der katholischen (Ritus)kirchen des Nahen Ostens&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;An die Gläubigen unserer (Ritus)kirchen&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;4.1&lt;/b&gt; Jesus sagt uns: «&lt;i&gt;Ihr seid das Salz der Erde, das Licht der Welt.&lt;/i&gt;» (Mt 5,13 f.) Eure Sendung, geliebte Gläubige, besteht darin, durch den Glauben, die Hoffnung und die Liebe in Euren Gesellschaften wie «&lt;i&gt;Salz&lt;/i&gt;» zu sein, das dem Leben Geschmack und Sinn schenkt, und wie «&lt;i&gt;Licht&lt;/i&gt;» zu sein, das die Dunkelheiten durch die Wahrheit erleuchtet, und wie «&lt;i&gt;Sauerteig&lt;/i&gt;» zu sein, der die Herzen und die Auffassungsvermögen umwandelt. Die ersten Christen in Jerusalem waren zahlenmäßig wenige. Trotzdem waren sie in der Lage, das Evangelium bis an die Enden der Erde zu bringen, mit der Gnade des «&lt;i&gt;Herrn, der ihnen beistand und die Verkündigung durch die Zeichen bekräftigte, die Er geschehen ließ.&lt;/i&gt;» (Mk 16,20).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;4.2&lt;/b&gt; Wir grüßen Euch, die Christen des Nahen Ostens, und Wir danken Euch für all das, was Ihr in Euren Familien und in Euren Gesellschaften, in Euren Kirchen und in Euren Nationen verwirklicht habt. Wir verbeugen uns vor Eurer Ausdauer in den Schwierigkeiten, Qualen und Ängsten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;4.3&lt;/b&gt; Liebe Priester, unsere Mitarbeiter in der katechetischen, liturgischen und seelsorglichen Sendung, wir erneuern Euch gegenüber unsere Freundschaft und unser Vertrauen. Fahrt fort, Euren Gläubigen mit Eifer und Beharrlichkeit das Evangelium des Lebens und die Überlieferung der Kirche durch den Predigtdienst, die Katechese, die geistliche Leitung und das gute Beispiel weiterzugeben. Festigt den Glauben des Volkes Gottes, damit es sich in eine Zivilisation der Liebe wandle. Reicht ihm die Sakramente der Kirche, damit es die Erneuerung des Lebens anstrebe. Versammelt es in der Einheit und in der Liebe mit der Gabe des Heiligen Geistes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Liebe Ordensmänner, Ordensfrauen und Gottgeweihte in der Welt, Wir drücken Euch gegenüber unsere Dankbarkeit aus und danken Gott gemeinsam mit Euch für das Geschenk der evangelischen Räte - der gottgeweihte Keuschheit, der Armut und des Gehorsams - mit denen Ihr Euch zu Gaben Eurer selbst gemacht habt, in der Nachfolge Christi, dem Ihr Eure vorrangige Liebe zu bezeugen wünscht. Danke für Eure unterschiedlichen apostolischen Initiativen - Ihr seid der wahre Schatz und der Reichtum unserer (Ritus)kirchen und eine geistliche Oase in unseren Pfarreien, Diözesen und Missionen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir vereinigen uns im Geiste mit den Eremiten, Mönchen und Nonnen, die ihr Leben dem Gebet in den kontemplativen Klöstern geweiht haben, indem sie die Stunden des Tages und der Nacht heiligen und in ihren Gebeten die Sorgen und Bedürfnisse der Kirche mittragen. Mit Eurem Zeugnis bietet Ihr für die Welt ein Zeichen der Hoffnung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;4.4&lt;/b&gt; Euch gläubigen Laien versichern wir unsere Wertschätzung und unsere Freundschaft. Wir erkennen an, was Ihr für Eure Familien und Eure Gesellschaften, für Eure (Ritus)kirchen und Eure Heimatländer getan habt. Bleibt standhaft inmitten der Bewährungsproben und Schwierigkeiten. Wir sind voll Dankbarkeit gegenüber dem Herrn für die Charismen und Talente, mit denen Er Euch erfüllt hat und mit denen Ihr kraft der Taufe und der Firmung am apostolischen Wirken sowie an der Sendung der Kirche teilnehmt, indem Ihr den Bereich der zeitlichen Dinge mit dem Geist und mit den Werten des Evangeliums durchdringt. Wir laden ein zum Zeugnis eines authentischen christlichen Lebens, zu einer bewußten religiösen Praxis und zu den guten Sitten. Habt den Mut, die Wahrheit in objektiver Weise auszusprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In unseren Gebeten haben wir Euch, die am Leib, an der Seele und am Geist leiden, Euch Unterdrückte, Ausgewiesene, Verfolgte, Gefangene und Verhaftete vor Augen. Vereint Eure Leiden mit jenen Christi, des Erlösers, und sucht in seinem Kreuz die Geduld und die Kraft. Mit dem Verdienst Eurer Leiden erwerbt Ihr für die Welt die barmherzige Liebe Gottes. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir grüßen jede unserer christlichen Familien und schauen mit Wertschätzung auf die Berufung und Sendung der Familie als lebendiger Zelle der Gesellschaft, als natürlicher Schule der Tugenden sowie der ethischen und menschlichen Werte und als Hauskirche, die von Generation zu Generation zum Gebet und zum Glauben hinführt. Wir danken den Eltern und Großeltern für die Erziehung ihrer Kinder und Enkel nach dem Beispiel des Jesuskindes, das «&lt;i&gt;heranwuchs, an Weisheit zunahm und bei Gott und den Menschen Gefallen fand&lt;/i&gt;» (Lk 2,52). Wir setzen uns dafür ein, die Familie mit einer Familienseelsorge zu schützen, dank der Vorbereitungskurse zur Ehe und dank der Begegnungs- und Beratungszentren, die offen sind für alle, vor allem für die Ehepaare in Schwierigkeiten. Wir setzen uns dafür auch mit unseren Forderungen nach den Grundrechten der Familie ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In besonderer Weise richten wir uns jetzt an die Frauen. Wir drücken Euch gegenüber unsere Wertschätzung aus in den verschiedenen Lebensstationen: als Mädchen, als Erzieherinnen, als Mütter, als Gottgeweihte und als Werktätige im öffentliche Leben. Wir loben Euch, weil Ihr das menschliche Leben von Anbeginn schützt, indem Ihr ihm Sorge und Zuneigung zuteil werden laßt. Gott hat Euch eine besondere Sensibilität für alles gegeben, was die Erziehung, die humanitäre Arbeit und das apostolische Leben betrifft. Wir danken Gott für Eure Aktivitäten und wünschen, daß Ihr im öffentlichen Leben mehr Verantwortung übernehmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Freundschaft schauen wir auf Euch, Jungen und Mädchen, so wie Christus es beim jungen Mann im Evangelium getan hat (vgl. Mk 10,21). Ihr seid die Zukunft unserer (Ritus)kirchen, unserer Gemeinschaften und unserer Länder, Ihr seid deren Potential und deren Kraft zur Erneuerung. Gestaltet Euer Leben unter dem liebenden Blick Christi. Werdet verantwortungsbewußte Bürger und aufrichtige Gläubige. Die Kirche gesellt sich Euch zu in Euren Sorgen, eine Eurer Ausbildung gemäße Arbeit zu finden; dies wird dazu beitragen, Eure Kreativität anzuregen und die Zukunft sowie die Bildung einer gläubigen Familie sicherzustellen. Überwindet die Versuchung des Materialismus und des Konsumismus. Steht standhaft zu Euren christlichen Werten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir grüßen die Leiter der katholischen Erziehungsinstitutionen. Strebt in der Lehre und in der Erziehung nach Vortrefflichkeit und nach dem christlichen Geist. Habt als Zweck vor Augen die Festigung der Kultur der Gastfreundschaft, die Sorge für die Armen und für die Träger von Behinderungen. Trotz der Herausforderungen und Schwierigkeiten, denen Eure Institutionen begegnen, laden wir Euch ein, sie lebendig zu erhalten, um die Erziehungssendung der Kirche sicherzustellen und den Fortschritt sowie das Wohl unserer Gesellschaften zu fördern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit großer Wertschätzung richten wir uns an alle, die im sozialen Sektor arbeiten. In Euren Institutionen steht Ihr im Dienste der Caritas. Wir ermutigen Euch und unterstützen Euch in dieser Sendung zur Entwicklung, die von der reichhaltigen Soziallehre der Kirche getragen ist. Durch Eure Arbeit festigt Ihr die Bindungen der Brüderlichkeit unter den Menschen, indem Ihr den Armen, den Ausgegrenzten, den Kranken, den Flüchtlingen und den Gefangenen dient. Ihr werdet geleitet vom Wort des Herrn Jesus: «&lt;i&gt;Was Ihr für einen Meiner geringsten Brüder getan habt, das habt Ihr Mir getan&lt;/i&gt;» (Mt 25,40).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hoffnungsvoll blicken wir auf die Gebetsgruppen und die apostolischen Bewegungen. Sie sind Schulen zur Vertiefung des Glaubens, um ihn in der Familie und in der Gesellschaft zu leben. Wir schätzen deren Aktivitäten in den Pfarreien und in den Diözesen sowie deren Unterstützung für die Hirten in Übereinstimmung mit den Weisungen der Kirche. Wir danken Gott für diese Gruppen und Bewegungen, aktive Zellen der Pfarrei und Pflanzstätten für die Priester- und Ordensberufungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir anerkennen die Rolle der gedruckten und audiovisuellen Kommunikationsmittel. Euch Journalisten danken wir für Eure Zusammenarbeit mit der Kirche bei der Verbreitung ihrer Lehren und ihrer Aktivitäten, und in diesen Tagen dafür, daß Ihr die Nachrichten der Versammlung der Synode über den Nahen Osten in alle Teile der Welt übertragen habt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir freuen uns über den Beitrag der internationalen und katholischen Medien. Für den Nahen Osten verdient besondere Erwähnung der Kanal &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5794&amp;amp;entry_id=263&quot; title=&quot;http://www.youtube.com/user/telelumiere&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.youtube.com/user/telelumiere&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Télé Lumière-Noursat&lt;/a&gt;. Wir hoffen, daß er seinen Dienst der Information und Hinführung zum Glauben, seine Arbeit für die Einheit der Christen, die Konsolidierung der christlichen Präsenz im Orient, die Stärkung des interreligiösen Dialogs und die Gemeinschaft zwischen den in alle Kontinente verstreuten Orientalen fortsetzen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;An unsere Gläubigen in der Diaspora&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;5.&lt;/b&gt; Die Emigration ist ein allgemeines Phänomen geworden. Der Christ, der Muslim und der Jude emigrieren, und zwar aus denselben Gründen, die von der politischen und ökonomischen Instabilität herrühren. Außerdem beginnt der Christ, sich in den Ländern des Nahen Ostens unsicher zu fühlen, wenn auch in unterschiedlichen Graden. Die Christen mögen Vertrauen in die Zukunft haben und in ihren geliebten Heimatländern weiterleben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir grüßen Euch, geliebte Gläubige, in Euren verschiedenen Ländern der Diaspora. Wir bitten Gott, Euch zu segnen. Wir bitten Euch, in Euren Herzen und in Euren Sorgen die Erinnerung an Eure Heimatländer und Eure (Ritus)kirchen wach zu halten. Ihr könnt mit Euren Gebeten, mit Euren Gedanken, mit Euren Besuchen und mit verschiedenen Mitteln zu deren Entwicklung und Wachstum beitragen, auch wenn Ihr ferne seid.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Behaltet die Güter und die Landstriche, die Ihr in der Heimat habt; beeilt Euch nicht, sie zu aufzugeben und sie zu verkaufen. Behaltet sie als ein Erbgut für Euch und als ein Stück jener Heimat, mit der Ihr verbunden bleibt und welche Ihr liebt und unterstützt. Der Heimatboden ist Bestandteil der Identität der Person und ihrer Sendung; er ist ein Lebensraum für jene, die dort bleiben und für jene, die eines Tages dorthin zurückkehren werden. Der Boden ist ein öffentliches Gut, ein Gut der Gemeinschaft, ein gemeinsames Erbgut. Er kann nicht auf individuelle Interessen reduziert werden von Seiten dessen, der ihn besitzt und der nach eigenem Gefallen alleine entscheidet, ihn zu behalten oder aufzugeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir begleiten Euch mit unseren Gebeten, Euch Kinder unserer (Ritus)kirchen und unserer Länder, die Ihr gezwungen wart, zu emigrieren. Tragt mit Euch Euren Glauben, Eure Kultur und Euer Traditionsgut, um Eure neuen Heimatländer zu bereichern, die Euch Frieden, Freiheit und Arbeit verschaffen. Blickt mit Vertrauen und Freude in die Zukunft, bleibt immer Euren geistlichen Werten, Euren kulturellen Traditionen und Eurem nationalen Eigengut verbunden, um den Ländern, die Euch aufgenommen haben, das Beste Eurer selbst und das Beste, was Ihr habt, anzubieten. Wir danken den (Teil)kirchen der Diasporaländer, die unsere Gläubigen aufgenommen haben und die nicht aufhören, mit uns zusammenzuarbeiten, um für sie die nötige seelsorgliche Betreuung zu gewährleisten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;An die Migranten in unseren Ländern und in unseren (Ritus)kirchen&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;6.&lt;/b&gt; Wir grüßen alle Einwanderer der verschiedenen Nationalitäten, die der Arbeit wegen in unsere Länder gekommen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir heißen Euch, geliebte Gläubige, willkommen, und wir sehen Euren Glauben als eine Quelle der Bereicherung und als eine Unterstützung für den Glauben unserer Christgläubigen an. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir bitten unsere (Ritus)kirchen, diesen Brüdern und Schwestern – welcher Religion auch immer - und ihren Schwierigkeiten, vor allem wenn ihre Rechte und ihre Würde Angriffen ausgesetzt sind, eine besondere Aufmerksamkeit entgegenzubringen. Sie kommen nicht einfach zu uns, um Mittel zum Leben zu finden, sondern um Dienste anzubieten, die unsere Länder brauchen. Ihre Würde kommt von Gott, und wie jede menschliche Person haben sie Rechte, die respektiert werden müssen. Niemandem ist es erlaubt, diese Würde und diese Rechte zu verletzen. Deshalb rufen wir die Regierungen der Gastgeberländer auf, ihre Rechte zu respektieren und zu verteidigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;III. Gemeinschaft und Zeugnis mit den orthodoxen Kirchen und evangelischen Gemeinschaften im Nahen Osten&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;7.&lt;/b&gt; Wir grüßen die orthodoxen Kirchen und die evangelischen Gemeinschaften in unseren Ländern. Gemeinsam arbeiten wir für das Wohl der Christen, damit sie hier bleiben, zunehmen und erblühen. Wir befinden uns auf derselben Wegstrecke. Unsere Herausforderungen sind dieselben, und unsere Zukunft ist dieselbe. Laßt uns gemeinsam das Zeugnis der Jünger Christi geben. Nur durch unsere Einheit können wir die Mission vollbringen, die Gott allen anvertraut hat, ungeachtet der Verschiedenheiten unserer (Teil- und Ritus)kirchen. Das Gebet Christi ist unsere Stütze; und das Liebesgebot vereint uns, auch wenn für uns die Wegstrecke in Richtung der vollen Gemeinschaft noch langwierig bleibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben gemeinsam im &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5804&amp;amp;entry_id=263&quot; title=&quot;http://www.mec-churches.org/&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.mec-churches.org/&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Rat der Kirchen des Mittleren Ostens&lt;/a&gt; (The Middle East Council of Churches = MECC, Conseil des Églises du Moyen-Orient = CEMO) einen Weg zurückgelegt, und wir wünschen, diesen Pfad mit der Gnade Gottes weiterzugehen und seine Aktivitäten voranzutreiben mit dem letztendlichen Ziel des gemeinsamen Zeugnisses unseres Glaubens als Dienst für unsere Gläubigen und all unsere Länder. Wir begrüßen und ermutigen alle Initiativen eines ökumenischen Dialogs in jedem unserer Länder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir drücken unsere Dankbarkeit gegenüber dem &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5805&amp;amp;entry_id=263&quot; title=&quot;http://www.oikoumene.org/&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.oikoumene.org/&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Ökumenischen Rat der Kirchen&lt;/a&gt; (ÖRK) und den verschiedenen ökumenischen Organisationen aus, die für die Einheit der (Teil)kirchen und deren Unterstützung arbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;IV. Kooperation und Dialog mit unseren jüdischen Mitbürgern&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;8.&lt;/b&gt; Dieselbe Heilige Schrift vereint uns, das Alte Testament, welches das Wort Gottes für Euch und für uns ist. Wir glauben an all das, was Gott damit geoffenbart hat, seit Er Abraham, unseren gemeinsamen Vater im Glauben, Vater der Juden, der Christen und der Muslime, berufen hat. Wir glauben an die Verheißungen Gottes und an Seinen Bund, den Er ihm anvertraut hat. Wir glauben, daß das Wort Gottes ewig ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das II. Vatikanische Konzil hat das Dokument &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5778&amp;amp;entry_id=263&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/archive/hist_councils/ii_vatican_council/documents/vat-ii_decl_19651028_nostra-aetate_ge.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/archive/hist_councils/ii_vatican_council/documents/vat-ii_decl_19651028_nostra-aetate_ge.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Nostra aetate&lt;/a&gt; veröffentlicht, das sich auf den Dialog mit den Religionen, mit dem Judentum, mit dem Islam und mit den anderen Religionen bezieht. Weitere Dokumente haben hernach die Beziehungen zum Judentum präzisiert und entwickelt. Es gibt außerdem einen fortlaufenden Dialog zwischen der Kirche und Repräsentanten des Judentums. Wir hoffen, daß dieser Dialog die Verantwortlichen zum Handeln bewegt, um dem politischen Konflikt ein Ende zu setzen, der nicht aufhört, uns zu trennen und das Leben unserer Länder zu behindern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zeit ist reif, daß wir uns gemeinsam für einen ehrlichen, gerechten und permanenten Frieden einsetzen. Alle beide sind wir durch das Wort Gottes aufgerufen. Es lädt uns ein, auf die Stimme Gottes zu hören, der «&lt;i&gt;Frieden verkündet&lt;/i&gt;»: «&lt;i&gt;Ich will hören, was Gott redet: Frieden verkündet der Herr seinem Volk und seinen Frommen, den Menschen mit redlichem Herzen&lt;/i&gt;» (Ps 85,9). Es ist nicht statthaft, auf biblische und theologische Positionen zu rekurrieren, die das Wort Gottes zu einem Rechtfertigungsinstrument für die Ungerechtigkeiten machen. Im Gegenteil: sich auf die Religion zu berufen, muß jede Person dahin bringen, das Antlitz Gottes im anderen zu sehen und ihn gemäß den Eigenschaften Gottes und gemäß Seiner Gebote zu behandeln, das heißt entsprechend der Güte Gottes, Seiner Gerechtigkeit, Seiner Barmherzigkeit und Seiner Liebe zu uns.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;V. Kooperation und Dialog mit unseren muslimischen Mitbürgern&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;9.&lt;/b&gt; Wir sind vereint durch den Glauben an einen einzigen Gott und durch das Gebot, das aussagt: «&lt;i&gt;Tue das Gute und vermeide das Böse.&lt;/i&gt;» Die Worte des II. Vatikanischen Konzils über die Beziehung zu den Religionen stellen die Grundlagen für die Beziehungen zwischen der Katholischen Kirche und den Muslimen dar: «&lt;i&gt;Mit Hochachtung betrachtet die Kirche auch die Muslim, die den alleinigen Gott anbeten, den lebendigen ... barmherzigen und allmächtigen, ... der zu den Menschen gesprochen hat&lt;/i&gt;» (&lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5778&amp;amp;entry_id=263&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/archive/hist_councils/ii_vatican_council/documents/vat-ii_decl_19651028_nostra-aetate_ge.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/archive/hist_councils/ii_vatican_council/documents/vat-ii_decl_19651028_nostra-aetate_ge.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Nostra aetate&lt;/a&gt; 3).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir sagen unseren muslimischen Mitbürgern: wir sind Brüder, und Gott will uns zusammen, vereint im Glauben an Gott und im Doppelgebot der Liebe zu Gott und zum Nächsten. Gemeinsam werden wir unsere Zivilgesellschaften auf der Staatsbürgerschaft, auf der Religionsfreiheit und auf der Gewissensfreiheit aufbauen. Gemeinsam werden wir arbeiten, um die Gerechtigkeit, den Frieden, die Menschenrechte, die Werte des Lebens und der Familie zu fördern. Unsere Verantwortung ist beim Aufbau unserer Heimatländer eine gemeinsame. Wir wollen dem Orient und dem Westen ein Modell des Zusammenlebens der verschiedenen Religionen und der positiven Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Zivilisationen zum Wohle unserer Heimatländer und der ganzen Menschheit anbieten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit dem Auftreten des Islam im 7. Jahrhundert und bis heute haben wir zusammen gelebt, und wir haben bei der Errichtung unserer gemeinsamen Zivilisation zusammengearbeitet. Bei unseren Beziehungen ist es in der Vergangenheit zu manchen Unausgewogenheiten gekommen, so wie das auch heute noch passiert. Durch den Dialog müssen wir jedes Ungleichgewicht oder Mißverständnis beheben. Papst Benedikt XVI. sagt uns, daß unser Dialog keine vorübergehende Realität sein darf. Er ist vielmehr eine vitale Notwendigkeit, von der unsere Zukunft abhängt (vgl. die &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5779&amp;amp;entry_id=263&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/speeches/2005/august/documents/hf_ben-xvi_spe_20050820_meeting-muslims_ge.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/speeches/2005/august/documents/hf_ben-xvi_spe_20050820_meeting-muslims_ge.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Ansprache bei der Begegnung mit Vertretern muslimischer Gemeinden&lt;/a&gt; in Köln, 20. August 2005). Unsere Pflicht ist es daher, die Gläubigen zum interreligiösen Dialog, zur Akzeptanz des Pluralismus und zum gegenseitigen Respekt sowie zur wechselseitigen Wertschätzung hinzuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;VI. Unsere Beteiligung am öffentlichen Leben: Appelle an die Regierungen und öffentlichen Verantwortungsträger unserer Länder&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;10.&lt;/b&gt; Wir schätzen die Bemühungen, die Sie für das Gemeinwohl und den Dienst an unseren Gesellschaften aufwenden. Wir begleiten Sie in unseren Gebeten, und wir bitten Gott, er möge Ihre Schritte leiten. Wir wenden uns an Sie wegen der Bedeutung der Gleichstellung der Staatsbürger. Die Christen sind ursprüngliche und authentische Bürger, die loyal zu ihrem Vaterland und zu allen ihren nationalen Verpflichtungen stehen. Es versteht sich von selbst, daß sie sich aller Rechte der Staatsbürgerschaft, der Gewissens- und Kultfreiheit und der Freiheit im Bereich der Lehre und der Erziehung sowie beim Gebrauch der Kommunikationsmittel erfreuen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir appellieren an Sie, ihre Bemühungen zu verstärken, die Sie aufwenden, um in der gesamten Region einen gerechten und dauerhaften Frieden zu etablieren und den Rüstungswettlauf zu stoppen, was zur Sicherheit und zur wirtschaftlichen Wohlfahrt beitragen und die Ausblutung durch Emigration stoppen wird, die unsere Länder ihrer Lebenskräfte beraubt. Friede ist ein wertvolles Geschenk, das Gott den Menschen anvertraut hat, und es sind die «&lt;i&gt;Friedensstifter, die Söhne Gottes genannt werden.&lt;/i&gt;» (Mt 5,9).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;VII. Appell an die Internationale Gemeinschaft&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;11.&lt;/b&gt; Die Bürger der Länder des Nahen Ostens appellieren an die Internationale Gemeinschaft, insbesondere an die Vereinten Nationen, daß sie aufrichtig für eine Lösung gerechten und definitiven Friedens in der Region arbeite, und zwar durch die Umsetzung der Resolutionen des Sicherheitsrates (&lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5806&amp;amp;entry_id=263&quot; title=&quot;http://www.un.org/Docs/sc/&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.un.org/Docs/sc/&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;UNSC&lt;/a&gt;) und durch das Ergreifen notwendiger rechtlicher Maßnahmen, um der Okkupation verschiedener arabischer Territorien ein Ende zu setzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das palästinensische Volk wird so ein unabhängiges und souveränes Heimatland haben können, wo es in der Würde und in der Stabilität leben wird können. Der Staat Israel wird sich innerhalb der international anerkannten Grenzen am Frieden und an der Sicherheit erfreuen können. Die heilige Stadt Jerusalem wird eine gerechte Ordnung erhalten können, die ihren besonderen Charakter respektieren wird, ihre Heiligkeit, ihre religiöse Eigentradition für jede der drei Religionen: die jüdische, die christliche und die muslimische. Wir hoffen, daß die Zwei-Staaten-Lösung Realität werde und nicht einfach nur ein Traum bleibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Irak wird den Konsequenzen des mörderischen Krieges ein Ende setzen und die Sicherheit wiederherstellen können, welche alle seine Bürger mit sämtlichen ihrer sozialen, religiösen und nationalen Komponenten schützen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Libanon wird sich seiner Souveränität auf seinem ganzen Territorium erfreuen, seine nationale Einheit stärken und seine Berufung fortsetzen können, das Modell der Koexistenz zwischen Christen und Muslimen zu sein, durch den Dialog zwischen den Kulturen und Religionen und durch die Förderung der öffentlichen Freiheiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir verurteilen die Gewalt und den Terrorismus, von wo sie auch immer kommen, und jeden religiösen Extremismus. Wir verurteilen jede Form von Rassismus, Antisemitismus, Antichristianismus und Islamophobie, und wir appellieren an die Religionen, ihre Verantwortlichkeiten für die Förderung des Dialoges der Kulturen und der Zivilisationen in unserer Region und auf der ganzen Welt zu erfüllen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Konklusion: Fortsetzung des Zeugnisses für das göttliche Leben, das uns in der Person Jesu erschienen ist&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;12.&lt;/b&gt; Zum Abschluß, Brüder und Schwestern, sagen wir Euch mit dem heiligen Apostel Johannes in seinem ersten Brief: «&lt;i&gt;Was von Anfang an war, was wir gehört haben, was wir mit unseren Augen gesehen, was wir geschaut und was unsere Hände angefaßt haben, das verkünden wir: das Wort des Lebens. Denn das Leben wurde offenbart; wir haben gesehen und bezeugen und verkünden euch das ewige Leben, das beim Vater war und uns offenbart wurde. Was wir gesehen und gehört haben, das verkünden wir auch euch, damit auch ihr Gemeinschaft mit uns habt. Wir aber haben Gemeinschaft mit dem Vater und mit Seinem Sohn Jesus Christus&lt;/i&gt;» (1 Joh 1,1 - 3).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses göttliche Leben, das den Aposteln vor 2000 Jahren in der Person unseres Herrn und Erlösers Jesus Christus erschienen ist, von dem die Kirche gelebt und für das sie im ganzen Verlauf ihrer Geschichte Zeugnis abgelegt hat, wird immer das Leben unserer (Ritus)kirchen im Nahen Osten und Gegenstand unseres Zeugnisses bleiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gestärkt von der Verheißung des Herrn: «&lt;i&gt;Seid gewiß: Ich bin bei euch alle Tage bis zum Ende der Welt&lt;/i&gt;» (Mt 28,20), setzen wir gemeinsam unseren Weg in der Hoffnung fort, und «&lt;i&gt;die Hoffnung läßt nicht zugrunde gehen; denn die Liebe Gottes ist ausgegossen in unsere Herzen durch den Heiligen Geist, der uns gegeben ist&lt;/i&gt;» (Röm 5,5).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir bekennen, daß wir bisher nicht alles getan haben, was uns möglich war, um die Gemeinschaft unter unseren Gemeinden besser zu leben. Wir haben nicht genug dafür gearbeitet, um Euch im Glauben zu stärken und Euch die geistliche Nahrung zu geben, derer Ihr in Euren Schwierigkeiten bedürft. Der Herr lädt uns zu einer persönlichen und kollektiven Umkehr ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute kehren wir zu Euch zurück voll Hoffnung, Kraft und Entschiedenheit, und wir bringen die Botschaft der Synode und ihre Empfehlungen mit uns, um sie gemeinsam zu studieren und sie in unseren (Ritus)kirchen umzusetzen, jeder gemäß seiner Stellung. Wir hoffen auch, daß dieser neue Elan ökumenisch sei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir richten diesen demütigen und aufrichtigen Appell an Euch, damit wir gemeinsam einen Weg der Umkehr antreten, um uns von der Gnade des Heiligen Geistes erneuern zu lassen und uns Gott hinzuwenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der allerseligsten Jungfrau Maria, Mutter der Kirche und Königin des Friedens, unter deren Schutz wir die Synodalarbeiten gestellt haben, vertrauen wir unseren Weg in Richtung neuer christlicher und menschlicher Horizonte an, im Glauben an Christus und mit der Kraft Seines Wortes: «&lt;i&gt;Seht, Ich mache alles neu&lt;/i&gt;» (Offb 21,5).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[&lt;b&gt;ENDE DER ARBEITSÜBERSETZUNG AUS DEM&lt;/b&gt; &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5807&amp;amp;entry_id=263&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/news_services/press/sinodo/documents/bollettino_24_speciale-medio-oriente-2010/03_francese/b23_03.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/news_services/press/sinodo/documents/bollettino_24_speciale-medio-oriente-2010/03_francese/b23_03.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;b&gt;FRANZÖSISCHEN&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt; - DER ORIGINALTEXT IST IN&lt;/b&gt; &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5823&amp;amp;entry_id=263&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/news_services/press/sinodo/documents/bollettino_24_speciale-medio-oriente-2010/08_arabo/b23_08.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/news_services/press/sinodo/documents/bollettino_24_speciale-medio-oriente-2010/08_arabo/b23_08.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;b&gt;ARABISCHER&lt;/b&gt;&lt;/a&gt; &lt;b&gt;SPRACHE.&lt;/b&gt;] &lt;div class=&quot;serendipity_babelfish&quot;&gt;Übersetze nach  &lt;a href=&quot;http://babelfish.altavista.com/babelfish/trurl_pagecontent?url=http%3A%2F%2Fwww.internetpfarre.de%2Fblog%2Farchives%2F263-NAHOST-BISCHOFSSYNODE-NUNTIUS-BOTSCHAFT-ZUM-ABSCHLUSS-FUER-DAS-VOLK-GOTTES.html&amp;amp;lp=de%5Fen&quot;&gt;en&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;http://babelfish.altavista.com/babelfish/trurl_pagecontent?url=http%3A%2F%2Fwww.internetpfarre.de%2Fblog%2Farchives%2F263-NAHOST-BISCHOFSSYNODE-NUNTIUS-BOTSCHAFT-ZUM-ABSCHLUSS-FUER-DAS-VOLK-GOTTES.html&amp;amp;lp=de%5Ffr&quot;&gt;fr&lt;/a&gt;&lt;/div&gt; 
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    <pubDate>Sat, 23 Oct 2010 12:45:00 +0200</pubDate>
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    <title>NAHOST-BISCHOFSSYNODE: ORIENTIERUNG AM ERSTEN ARBEITSTAG</title>
    <link>http://www.internetpfarre.de/blog/archives/258-NAHOST-BISCHOFSSYNODE-ORIENTIERUNG-AM-ERSTEN-ARBEITSTAG.html</link>
            <category>Katholische Lehre</category>
            <category>News Kommentare</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Padre Alex / Dr. Alexander Pytlik)</author>
    <content:encoded>
    &lt;strong&gt;Gerne übernehme ich den Bericht Nr. 3 zur Sonderversammlung der Bischofssynode für den Mittleren Osten (10. - 24. Oktober 2010) von Mag. Mag. Gabriela Maria Mihlig, akkreditierte Romkorrespondentin für den &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5676&amp;amp;entry_id=258&quot; title=&quot;http://www.lpj.org/&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.lpj.org/&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Lateinischen Patriarchen&lt;/a&gt;, Seine Seligkeit Fouad Twal (Jerusalem). Rückfragen bitte immer an die Korrespondentin selbst unter&lt;/strong&gt; &lt;a href=&quot;mailto:gmtm@gmx.at&quot;&gt;&lt;strong&gt;gmtm@gmx.at&lt;/strong&gt;&lt;/a&gt;&lt;strong&gt; - ein herzliches Vergelt&#039;s Gott an die genannte katholische&lt;/strong&gt; &lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/188-FESTSCHRIFT-FUER-PAPST-BENEDIKT-XVI.-ALS-GLAUBENSSTAERKUNG-FUER-ALLE-UND-ZUM-DANK-FUER-DEN-PAPSTBESUCH-2007.html&quot;&gt;&lt;strong&gt;Theologin&lt;/strong&gt;&lt;/a&gt; &lt;strong&gt;und Journalistin!&lt;/strong&gt; &lt;br /&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt; (Hier sind noch die vorhergehenden Berichte &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/256-NAHOST-BISCHOFSSYNODE-SONDERBERICHTERSTATTUNG-DURCH-ROMKORRESPONDENTIN-MIHLIG.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Nr. 1&lt;/a&gt; und &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5699&amp;amp;entry_id=258&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/257-NAHOST-BISCHOFSSYNODE-EROEFFNET-DURCH-PAPST-BENEDIKT-XVI..html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/257-NAHOST-BISCHOFSSYNODE-EROEFFNET-DURCH-PAPST-BENEDIKT-XVI..html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Nr. 2&lt;/a&gt;. Alle übersetzten Zitate sind aus der vom Heiligen Stuhl zur Verfügung gestellten &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5700&amp;amp;entry_id=258&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/news_services/press/sinodo/documents/bollettino_24_speciale-medio-oriente-2010/02_inglese/b04_02.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/news_services/press/sinodo/documents/bollettino_24_speciale-medio-oriente-2010/02_inglese/b04_02.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;englischen Arbeitsübersetzung&lt;/a&gt; der Bulletins von der Korrespondentin in die deutsche Sprache übersetzt worden.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Heiligkeit Papst Benedikt XVI. &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5773&amp;amp;entry_id=258&quot; title=&quot;http://www.kath.net/detail.php?id=28544&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.kath.net/detail.php?id=28544&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;begann den ersten Arbeitstag&lt;/a&gt; der Vollversammlung der Bischofssynode im Hinblick auf die (außerordentliche Form der lateinischen) Liturgie dieses Tages, in der die Kirche die allerseligste Jungfrau Maria als die Gottesmutter (theotokos) ehre. Der Heilige Vater hat die Synode der Gottesmutter Maria anempfohlen. Die Mutter des menschgewordenen Gottessohnes ist gleichzeitig die Mutter der Kirche, des Mystischen Leibes Christi. Mit Bezug auf Lk 1 hat der Heilige Vater auf das Wirken des Heiligen Geistes hingewiesen, der auf die Jungfrau Maria herab gekommen sei, und sie habe - vom Heiligen Geist überschattet - den Sohn Gottes empfangen und in der jungfräulichen Geburt den Erlöser gemäß dem Heilsplan Gottes auf wunderbare Weise in Bethlehem geboren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der zur Terz gebetete Psalm 81 zeige eine prophetische Vision - &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5703&amp;amp;entry_id=258&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/news_services/press/sinodo/documents/bollettino_24_speciale-medio-oriente-2010/02_inglese/b05_02.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/news_services/press/sinodo/documents/bollettino_24_speciale-medio-oriente-2010/02_inglese/b05_02.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;merkte der Heilige Vater an&lt;/a&gt; -, in der wir einen Machtverlust und den Fall der &quot;Götter&quot; sehen, die ihre göttliche Charakterisierung verlören. Israels neuer Weg sei dann auch die Transformation der Welt und das Wissen um den wahren Gott. Dies sei verbunden mit dem Machtverlust für jene Kräfte, welche die Erde dominierten. Der Heilige Vater wies daraufhin, daß dies ein schmerzhafter und nie endender Vorgang sei, welcher vom Kreuz Christi herkomme und bis in die jungen christlichen Gemeinden hinein fortdauere. Dieser Umgestaltungsprozeß bringe das Leiden der Zeugen für Christus mit sich. Umgestaltung sei ein Prozeß, welcher das Leiden des christlichen Zeugnisses koste. Auch in der gegenwärtigen Zeit müsse mit dem Fall der &quot;Götter&quot; der Herr in die Welt hineingeboren werden, mit dem Leiden und mit dem Bekenntnis der Zeugen Christi gegen die &quot;Gottheiten von heute&quot;: es geschehe Gewalt im Namen Gottes, es herrschten Ideologien, Drogen und neue Lebensmodelle. Der (einfache) Glaube allein sei es, so Papst Benedikt weiter in seiner &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5703&amp;amp;entry_id=258&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/news_services/press/sinodo/documents/bollettino_24_speciale-medio-oriente-2010/02_inglese/b05_02.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/news_services/press/sinodo/documents/bollettino_24_speciale-medio-oriente-2010/02_inglese/b05_02.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Reflexion zu Beginn der ersten Session&lt;/a&gt;, der das wahre Fundament und die wahre Lebensweisheit und ebenso die wahre Stärke der Kirche ausmache.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Grußbotschaft des delegierten Präsidenten der Bischofssynode und Präfekten der Kongregation für die Orientalischen Kirchen, Leonardo Kardinal Sandri, wurden Dankworte an Seine Heiligkeit Papst Benedikt XVI. gerichtet, und Kardinal Sandri betonte, daß die Synodenväter gemeinsam mit dem Heiligen Vater auf die Barmherzigkeit Gottes vertrauten und Gott für diese Synode bitten würden, daß Sein Königreich der Wahrheit, Liebe und Gerechtigkeit baldmöglichst nach Ost und West kommen möge. Kardinal Sandri betonte auch mit den Worten von Röm 8,35, daß uns nichts von der Liebe Christi scheiden könne: diese Bestärkung erhielten wir in diesen Tagen, während derer man in besonderer Weise auf den Heiligen Geist höre, was Er der Kirche sage (vgl. Offb 2,11). Der vom Papst delegierte Präsident versicherte auch, daß die wertvollen geistlichen Schätze der Tradition des christlichen Ostens in den Herzen der in Rom anwesenden Teilnehmer zugegen und aufbewahrt seien. Eine Zusammenfassung der Reden Seiner Exzellenz Erzbischof Nikola Eterović, des Generalsekretärs der Bischofssynode, und Seiner Seligkeit Antonios Naguib, des Generalberichterstatters der Bischofssynode und katholischen Patriarchen der Kopten von Alexandria (Ägypten), wird im &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5947&amp;amp;entry_id=258&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/260-NAHOST-BISCHOFSSYNODE-BLEIBENDE-BEDEUTUNG-DES-HEILIGEN-LANDES.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/260-NAHOST-BISCHOFSSYNODE-BLEIBENDE-BEDEUTUNG-DES-HEILIGEN-LANDES.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;nächsten diesbezüglichen Blogeintrag&lt;/a&gt; angeboten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[&lt;strong&gt;BEITRAG NR. 3 DER ROMKORRESPONDENTIN&lt;/strong&gt; &lt;a href=&quot;mailto:gmtm@gmx.at&quot;&gt;&lt;strong&gt;MAG. MAG. GABRIELA MARIA MIHLIG&lt;/strong&gt;&lt;/a&gt; &lt;strong&gt;IM AUFTRAG DES LATEINISCHEN PATRIARCHEN VON JERUSALEM.&lt;/strong&gt;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Generalsekretär Erzbischof Eterović verwies heute auch auf den idealen Start der direkten Vorbereitung auf die laufende Vollversammlung der Nahost-Bischofssynode in Zypern: &quot;&lt;i&gt;Most Holy Father, in the name of the synod fathers and the entire group of participants at this synodal gathering and in anticipation of the remarks to be given by His Eminence, the President-Delegate, Cardinal Leonardo SANDRI, Prefect of the Congregation for the Eastern Churches, I have the honour of again offering a heartfelt greeting and thanks for having convoked this synodal assembly and for having provided its ideal opening at Nicosia, Cyprus, during your &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5704&amp;amp;entry_id=258&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/travels/2010/index_cipro_ge.htm&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/travels/2010/index_cipro_ge.htm&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Apostolic Visit&lt;/a&gt;, from 4 to 6 June 2010.&lt;/i&gt;&quot; Ich war bei der &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5705&amp;amp;entry_id=258&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/speeches/2010/june/documents/hf_ben-xvi_spe_20100606_instr-laboris_ge.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/speeches/2010/june/documents/hf_ben-xvi_spe_20100606_instr-laboris_ge.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;feierlichen Übergabe&lt;/a&gt; des &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5706&amp;amp;entry_id=258&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/roman_curia/synod/documents/rc_synod_doc_20100606_instrumentum-mo_en.pdf&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/roman_curia/synod/documents/rc_synod_doc_20100606_instrumentum-mo_en.pdf&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Instrumentum Laboris&lt;/a&gt; am Sonntag, dem 6. Juni 2010, dabei (mit Mitra ist zu sehen der Spezialsekretär der laufenden Sonderversammlung, der katholische &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5707&amp;amp;entry_id=258&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/232-ZYPERN-WIEDERHERSTELLUNG-DER-IKONE-DES-MULTIKULTURALISMUS.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/232-ZYPERN-WIEDERHERSTELLUNG-DER-IKONE-DES-MULTIKULTURALISMUS.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Erzbischof Joseph Soueif&lt;/a&gt; mit Sitz in Zypern für die Maroniten, der auf der Insel im Namen aller Riten der Katholischen Kirche jeweils die Begrüßung des Papstes übernahm):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div align=&quot;center&quot;&gt;&lt;object width=&quot;480&quot; height=&quot;385&quot;&gt;&lt;param name=&quot;movie&quot; value=&quot;http://www.youtube.com/v/nzr0JVtH2Do?fs=1&amp;amp;hl=de_DE&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name=&quot;allowFullScreen&quot; value=&quot;true&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name=&quot;allowscriptaccess&quot; value=&quot;always&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src=&quot;http://www.youtube.com/v/nzr0JVtH2Do?fs=1&amp;amp;hl=de_DE&quot; type=&quot;application/x-shockwave-flash&quot; allowscriptaccess=&quot;always&quot; allowfullscreen=&quot;true&quot; width=&quot;480&quot; height=&quot;385&quot;&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;/div&gt; &lt;div class=&quot;serendipity_babelfish&quot;&gt;Übersetze nach  &lt;a href=&quot;http://babelfish.altavista.com/babelfish/trurl_pagecontent?url=http%3A%2F%2Fwww.internetpfarre.de%2Fblog%2Farchives%2F258-NAHOST-BISCHOFSSYNODE-ORIENTIERUNG-AM-ERSTEN-ARBEITSTAG.html&amp;amp;lp=de%5Fen&quot;&gt;en&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;http://babelfish.altavista.com/babelfish/trurl_pagecontent?url=http%3A%2F%2Fwww.internetpfarre.de%2Fblog%2Farchives%2F258-NAHOST-BISCHOFSSYNODE-ORIENTIERUNG-AM-ERSTEN-ARBEITSTAG.html&amp;amp;lp=de%5Ffr&quot;&gt;fr&lt;/a&gt;&lt;/div&gt; 
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    <pubDate>Mon, 11 Oct 2010 18:35:00 +0200</pubDate>
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    <title>ABSAGE AN JEDE FORM DES IDEOLOGISCHEN EXTREMISMUS, REVISIONISMUS UND ANTISEMITISMUS: ZUM FALL WILLIAMSON UND ZU EINEM ANONYMEN PORTAL</title>
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            <category>Katholische Lehre</category>
            <category>News Kommentare</category>
            <category>Skandal St. Pölten</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Padre Alex / Dr. Alexander Pytlik)</author>
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    &lt;b&gt;In den letzten Wochen wurde&lt;/b&gt; oft der Eindruck erweckt, als ob die im kirchenrechtlichen Raum der Katholischen Kirche nicht (&lt;i&gt;mehr oder noch nicht&lt;/i&gt;) existente &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=4284&amp;amp;entry_id=205&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/fsspx.htm&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/fsspx.htm&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Priesterbruderschaft St. Pius X.&lt;/a&gt; nur aus einem einzigen Mitglied bestünde, und es wurde zu wenig bekannt, wie unglücklich der Generalobere derselben Gesellschaft und viele Glieder dieser Bruderschaft mit den Äußerungen des bischöflichen Mitbruders Richard Williamson waren. Die Stimmen jedoch, welche &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=4285&amp;amp;entry_id=205&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/203-OFFIZIELLE-ERKLAERUNG-DES-PAEPSTLICHEN-STAATSSEKRETARIATES-ZUM-FALL-WILLIAMSON.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/203-OFFIZIELLE-ERKLAERUNG-DES-PAEPSTLICHEN-STAATSSEKRETARIATES-ZUM-FALL-WILLIAMSON.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;dem Heiligen Stuhl&lt;/a&gt; bei dem in vollem Einklang auch mit dem II. Vatikanischen Konzil gewählten &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=4286&amp;amp;entry_id=205&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/201-GUTER-GLAUBE-GILT-NUN-AUCH-FUER-PIUSBRUEDER-KOMMENTAR-AM-50.-JAHRESTAG-DER-ANKUENDIGUNG-DES-II.-VATIKANISCHEN-KONZILS-ZUR-AUFHEBUNG-DER-EXKOMMUNIKATIONEN.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/201-GUTER-GLAUBE-GILT-NUN-AUCH-FUER-PIUSBRUEDER-KOMMENTAR-AM-50.-JAHRESTAG-DER-ANKUENDIGUNG-DES-II.-VATIKANISCHEN-KONZILS-ZUR-AUFHEBUNG-DER-EXKOMMUNIKATIONEN.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Versöhnungsweg gegenüber derselben Piusbruderschaft&lt;/a&gt; schwerwiegende &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=4372&amp;amp;entry_id=205&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/206-SENSATIONELLER-BRIEF-DES-HEILIGEN-VATERS-BENEDIKT-XVI.-AN-DIE-BISCHOEFE-ZUM-VATIKANUM-II-UND-ZUR-PRIESTERBRUDERSCHAFT.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/206-SENSATIONELLER-BRIEF-DES-HEILIGEN-VATERS-BENEDIKT-XVI.-AN-DIE-BISCHOEFE-ZUM-VATIKANUM-II-UND-ZUR-PRIESTERBRUDERSCHAFT.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Fehler der Einschätzung, der Terminwahl oder auch der Kommunikation&lt;/a&gt; vorwarfen, sind sehr leise geworden. Immer klarer wird nämlich, daß eine mögliche Heilung verschiedener Haltungen und Wunden nur durch eine vom Papst selbst angebotene Integration und somit in der Kirche selbst - wiederum primär durch die universale Hirtensorge des Papstes - gelingen kann. Die dabei schon kurzfristig erzielten Erfolge können sich sehen lassen. Ich selbst hatte in der dem Heiligen Vater gewidmeten&lt;/b&gt; &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=4274&amp;amp;entry_id=205&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/188-FESTSCHRIFT-FUER-PAPST-BENEDIKT-XVI.-ALS-GLAUBENSSTAERKUNG-FUER-ALLE-UND-ZUM-DANK-FUER-DEN-PAPSTBESUCH-2007.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/188-FESTSCHRIFT-FUER-PAPST-BENEDIKT-XVI.-ALS-GLAUBENSSTAERKUNG-FUER-ALLE-UND-ZUM-DANK-FUER-DEN-PAPSTBESUCH-2007.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Festschrift zum ersten Jahrestag seines Besuches in Österreich&lt;/a&gt; bereits geschrieben: &quot;&lt;i&gt;Es ist also zu hoffen, daß die Kritikergruppen in bezug auf die &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=4275&amp;amp;entry_id=205&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/175-DIE-FASTENZEIT-DIENT-DER-ERKENNTNIS-DER-WAHRHEIT,-DASS-JESUS-CHRISTUS-DER-HEILAND-ALLER-MENSCHEN-IST.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/175-DIE-FASTENZEIT-DIENT-DER-ERKENNTNIS-DER-WAHRHEIT,-DASS-JESUS-CHRISTUS-DER-HEILAND-ALLER-MENSCHEN-IST.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;neue Karfreitagsformulierung&lt;/a&gt; erkennen, wie der Papst damit ein deutliches Zeichen gegen jeglichen politisch instrumentalisierbaren Antijudaismus und gegen eine den verbindlichen Weisungen des II. Vatikanischen Konzils widersprechende Deutung der älteren Form des Römischen Ritus gesetzt und somit die Kritik gegenüber Papst Benedikt XVI. im vollen Sinne des Wortes ungerecht war, weil sie eben den Tatsachen der bisherigen Formulierungsgeschichte nicht ausreichend Rechnung getragen hatte. Entgegen der Auffassung vereinzelter unerleuchteter Gruppen, welche die bereits für den Karfreitag des Jahres 2008 geltende Anordnung des Papstes nicht beachten wollten, ist daher nicht - in völkergefährdender sowie klassischer &#039;Verschwörungs&#039;-Terminologie formuliert - von einem durch ein &#039;Weltjudentum&#039; verursachten weiteren Betriebsunfall der Kirche &#039;nach dem Konzil&#039;, sondern von einer konsequenten Fortführung des Versöhnungskurses der Katholischen Kirche auszugehen.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;&lt;i&gt;Die Fahrt im Papamobil zum Wiener Judenplatz&lt;/i&gt;&lt;/b&gt; &lt;i&gt;und die Besichtigung des Holocaust-Denkmals am Eröffnungstag des Papstbesuches in Österreich waren daher nicht nur übliche diplomatische Pflicht-Gesten, sondern absolute Selbstverständlichkeiten aus dem innersten Herzen der Katholischen Kirche gewesen. Im Interview auf dem Flug nach Wien sagte der Heilige Vater &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=4276&amp;amp;entry_id=205&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/speeches/2007/september/documents/hf_ben-xvi_spe_20070907_intervista_ge.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/speeches/2007/september/documents/hf_ben-xvi_spe_20070907_intervista_ge.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;am 7. September 2007&lt;/a&gt;: &#039;Es sind in dieser kurzen Zeit keine unmittelbaren Begegnungen mit anderen Konfessionen oder Religionen vorgesehen; nur ein kurzer Halt vor dem Mahnmal für die Schoah, um – sagen wir – unserer Trauer Ausdruck zu verleihen, unserer Reue und auch unserer Freundschaft mit den jüdischen Brüdern, um in dieser großen Einheit voranzugehen, die Gott mit seinem Volk geschaffen hat.&#039; Dies alles wurde auch noch eindrucksvoll bestätigt, als das Päpstliche Staatssekretariat in einem offiziellen &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=4287&amp;amp;entry_id=205&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/roman_curia/secretariat_state/2008/documents/rc_seg-st_20080404_oremus-pro-iudaeis_ge.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/roman_curia/secretariat_state/2008/documents/rc_seg-st_20080404_oremus-pro-iudaeis_ge.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target =&quot;_blank&quot;&gt;Kommuniqué vom 4. April 2008&lt;/a&gt; zu den kritischen Stimmen im Zuge der Neuformulierung der Karfreitagsfürbitte überzeugend Stellung nahm (...) Durch die von Papst Benedikt XVI. vorgenommene &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=4288&amp;amp;entry_id=205&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/162-LATEINISCHE-MESSE-UND-SAKRAMENTE-IN-DER-AUSSERORDENTLICHEN-FORM-DES-ROEMISCHEN-RITUS-FUER-IMMER-LEGITIM-APOSTOLISCHES-SCHREIBEN-SUMMORUM-PONTIFICUM-MOTU-PROPRIO-VON-BENEDIKT-XVI..html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/162-LATEINISCHE-MESSE-UND-SAKRAMENTE-IN-DER-AUSSERORDENTLICHEN-FORM-DES-ROEMISCHEN-RITUS-FUER-IMMER-LEGITIM-APOSTOLISCHES-SCHREIBEN-SUMMORUM-PONTIFICUM-MOTU-PROPRIO-VON-BENEDIKT-XVI..html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;verbindliche Rechtserkenntnis vom 7. Juli 2007&lt;/a&gt; ist seit dem 14. September 2007 insofern eine echte Befreiung der älteren lateinischen Form des Römischen Ritus und damit insgesamt des integral in zwei Formen vorliegenden Ritus erfolgt, als die Situation des offiziellen Abdrängens und des konsequenten Nicht-Ernstnehmens aller mit dieser Form verbundenen Gläubigen beendet ist oder noch beendet werden muß, sodaß eine durch Überkonzentration auf eine bestimmte liturgische Form und das damit in (nicht mehr mit dem Heiligen Stuhl in voller Gemeinschaft agierenden) Gruppen propagierte Steckenbleiben in radikal-traditionalistischen Thesen des Ausspielens verschiedener kirchlicher Verkündigungsebenen in ebenso radikaler Simplifizierung &#039;&lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=4289&amp;amp;entry_id=205&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/204-RADIO-VATIKAN-INTERVIEW-MIT-PROPST-GERALD-GOESCHE-VERSOEHNUNG-MIT-PIUSBRUEDERN-AUF-BASIS-DES-VATIKANUM-II-MOEGLICH.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/204-RADIO-VATIKAN-INTERVIEW-MIT-PROPST-GERALD-GOESCHE-VERSOEHNUNG-MIT-PIUSBRUEDERN-AUF-BASIS-DES-VATIKANUM-II-MOEGLICH.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Trient gegen Vatikanum II&lt;/a&gt;&#039; keinen ernsthaften Zulauf mehr haben kann und darf. Es muß auch in Zukunft noch öfters betont werden, daß die außerordentliche Form des Römischen Ritus von keiner Gemeinschaft und von keinem Priester nach Art eines privilegierten Monopols gepachtet werden kann, sondern daß dieser Schatz für alle Gläubigen der lateinischen Rituskirche offen ist.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;&lt;i&gt;Durch die endgültige Wieder-Einbindung&lt;/i&gt;&lt;/b&gt; &lt;i&gt;der nie abgeschafften älteren Form in die höchste, nämlich päpstliche Sorge hat der Heilige Vater universal sichergestellt, daß eine unchristliche oder gegen das lebendige Lehramt der Kirche oder auch gegen andere Religionen gerichtete falsche Instrumentalisierung der (älteren) Liturgie eingedämmt werde. Nur so ist es nach dem erkennbaren Willen des sichtbaren Stellvertreters Christi auf Erden möglich, daß beide Formen des Römischen Ritus auch in Hinkunft gültige Ausdrucksformen der lateinischen Kirche und der Verkündigung der gesamten Katholischen Kirche darstellen. Dies ist auch der Grund, warum sich kein Ritus in seinen nicht-wesentlichen Elementen einer vom kirchlichen Lehramt überwachten inspirierten Weiterentwicklung entziehen kann.&lt;/i&gt;&quot; Und damit wird auch klar, daß die Priesterbruderschaft St. Pius X. &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=4289&amp;amp;entry_id=205&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/204-RADIO-VATIKAN-INTERVIEW-MIT-PROPST-GERALD-GOESCHE-VERSOEHNUNG-MIT-PIUSBRUEDERN-AUF-BASIS-DES-VATIKANUM-II-MOEGLICH.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/204-RADIO-VATIKAN-INTERVIEW-MIT-PROPST-GERALD-GOESCHE-VERSOEHNUNG-MIT-PIUSBRUEDERN-AUF-BASIS-DES-VATIKANUM-II-MOEGLICH.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;noch eine Wegstrecke&lt;/a&gt; zurücklegen muß, sowohl in ihrer Gesamtheit als auch von Seiten ihrer einzelnen klerikalen Mitglieder, um die volle rechtliche Integration im Schoß der heiligen katholischen Kirche zu erreichen. Auch wenn nicht alle Medienberichte über die Piusbruderschaft den Tatsachen entsprachen und oft reine Schwarz-Weiß-Wertungen und ein ungerechtes Ausspielen verschiedener Positionen darstellten, so können einige Positionen in der Tat nicht toleriert werden. Wenn der prominente deutsche Pius-Distriktobere Pater Franz Schmidberger im Oktober 2001 gesagt hat, daß die Schändung eines Kreuzes, bei der dem Heiland ein Arm abgerissen würde, objektiv eine schwerere Sünde als der Terroranschlag von New York und Washington wäre, dann ist dies eine völlig sinnlose Aussage und ein intolerabler Vergleich. Anders liegt die Sache bei der Todesstrafe: die Katholische Kirche hat zwar im Zuge der Lehre des Dieners Gottes Johannes Paul II. tatsächlich &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=4291&amp;amp;entry_id=205&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/archive/ccc/index_ge.htm&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/archive/ccc/index_ge.htm&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;zu einer sehr strengen Haltung&lt;/a&gt; gefunden, welche ihre Anwendung zur totalen Ausnahme macht. Völlig verbieten kann man dem Staat ihre Anwendung im Falle erwiesener Schwerstverbrechen allerdings von der Tradition her nicht. Es gibt daher bis heute keine Art Dogma, welche die legitime gesellschaftspolitische Meinungsfreiheit bei dieser schwierigen Thematik unter Katholiken beendet hätte. Entscheidend wird aber auch die Frage sein, was die Kleriker der Piusbruderschaft unter geistlicher Führung und Leitung verstehen: ist es in vielen Fällen die Abnahme der personalen Entscheidung des Betreuten, oder führt eine ausdrücklich gewünschte geistliche Begleitung auch wirklich zu einem Mehr an reifer Persönlichkeit? Meine Haltung ist bekannt: geistliche Begleitung darf beim einzelnen Christen nicht zur Abnahme der personalen Verantwortung führen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Kehren wir zurück zur Fragestellung&lt;/b&gt; &quot;Extremismus und Revisionismus und Antisemitismus&quot;, denn auch auf diesem Sektor bedürfen wohl manche Anhänger der Piusbruderschaft einer Heilung und Umkehr. Nur sollte nicht so getan werden, als ob dies die einzigen Probleme der Katholischen Kirche und ihrer Glieder darstellten. Besonders das Gebiet des &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=4292&amp;amp;entry_id=205&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/leben.htm&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/leben.htm&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;von der kirchlichen Lehre geforderten radikalen Lebensschutzes&lt;/a&gt; ist es, welches von manchen Katholiken und Katholikinnen mit rechts- und linksliberalen Tendenzen all zu gerne verschwiegen und untergraben wird. Wenn der (nicht-katholische) österreichische Bundespräsident in einem aktuellen Interview äußert: &quot;&lt;i&gt;Ich war im Dissens mit der Katholischen Kirche zum Thema &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=4294&amp;amp;entry_id=205&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/abtreib.htm&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/abtreib.htm&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Fristenlösung&lt;/a&gt;, und ich war betroffen, als der in Aussicht genommene Weihbischof Wagner die &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=4294&amp;amp;entry_id=205&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/abtreib.htm&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/abtreib.htm&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Fristenregelung&lt;/a&gt; als &#039;mörderisches Gesetz&#039; bezeichnet hat, nur weil es keine Strafen für den Schwangerschaftsabbruch in den ersten drei Monaten vorsieht&lt;/i&gt;&quot;, dann müßte von Seiten der katholischen Bischöfe und Katholiken des Landes im Sinne der (&lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=4295&amp;amp;entry_id=205&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/speeches/2007/september/documents/hf_ben-xvi_spe_20070907_hofburg-wien_ge.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/speeches/2007/september/documents/hf_ben-xvi_spe_20070907_hofburg-wien_ge.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;bei seinem Österreichbesuch geäußerten&lt;/a&gt;) Kritik des Papstes genau an dieser selben naturrechtswidrigen Fristenlösung ein Aufschrei zu hören sein und den Präsidenten öffentlich korrigieren, der somit leider substantiell keine Probleme mit der fortgesetzten täglichen stillen und straffreien Tötung ungeborenen menschlichen Lebens zu haben scheint. Damit soll auch gesagt sein: durch all zu durchschaubares &quot;Hinhauen&quot; auf die Piusbruderschaft, das in Wirklichkeit den Papst und sein Amt meint, können sogenannte &quot;linkskatholische&quot; und &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=4289&amp;amp;entry_id=205&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/204-RADIO-VATIKAN-INTERVIEW-MIT-PROPST-GERALD-GOESCHE-VERSOEHNUNG-MIT-PIUSBRUEDERN-AUF-BASIS-DES-VATIKANUM-II-MOEGLICH.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/204-RADIO-VATIKAN-INTERVIEW-MIT-PROPST-GERALD-GOESCHE-VERSOEHNUNG-MIT-PIUSBRUEDERN-AUF-BASIS-DES-VATIKANUM-II-MOEGLICH.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;in Wirklichkeit oft nicht auf dem Boden der ganzen katholischen Glaubens- und Sittenlehre&lt;/a&gt; stehende Grüppchen von ihren Defiziten bei der vollen Verwirklichung der katholischen Glaubens- und Lebenspraxis nicht ablenken. Gehen wir weiter: in der italienischen Tagesausgabe (26. - 27. Februar 2009) des vatikanischen &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=4296&amp;amp;entry_id=205&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/news_services/or/or_quo/index.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/news_services/or/or_quo/index.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;OSSERVATORE ROMANO&lt;/a&gt; hatte die römische Geschichtsprofessorin Dr. Anna Foa einen wichtigen Beitrag verfaßt, der übersetzt so betitelt war: &quot;&lt;i&gt;&lt;b&gt;Wenn sich die Lüge mit dem Schleier der Geschichte verhüllt. Der Antisemitismus ist das einzige Motiv der Negationisten&lt;/b&gt;&lt;/i&gt;&quot;. Sie weist als zuständige Fachwissenschaftlerin darauf hin, daß die Leugung der Shoa als derart krasse Lüge angesehen werden müsse, daß nicht einmal mehr die Titulierung als besonders radikaler Geschichtsrevisionismus für eine solche Haltung ausreichend sei:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;&lt;i&gt;&lt;b&gt;Der Negationismus (die Ableugnung) der Shoah&lt;/b&gt;&lt;/i&gt; &lt;i&gt;ist keine historiographische Interpretation, ist keine keine gängige Erklärung der Ausrottung der vom Nationalsozialismus verübten Ausrottung der Juden und ist auch keine radikale Form des Geschichtsrevisionismus, und mit diesem darf der Negationismus nicht verwechselt werden. Der Negationismus ist Lüge, der sich mit dem Schleier der Geschichte verhüllt, der sich einen wissenschaftlichen und objektiven Anschein gibt, um seinen wahren Ursprung zu verschleiern, sein wahres Motiv: den Antisemitismus. Ein Negationist ist auch Antisemit. Und er ist vielleicht der einzige klare und offenkundige Antisemit in einer Welt wie der westlichen, in der es nicht einfach ist, sich als Antisemit zu deklarieren. Der antijüdische Haß steht am Ursprung dieser Ableugnung der Shoa, die mit den ersten Nachkriegsjahren beginnt, indem man gedanklich beim Projekt der Nationalsozialisten selbst anknüpft, als sie die Spuren der Vernichtungslager verwischten, darin die Gaskammern dem Erdboden gleichmachten und die Deportierten verhöhnten, indem sie ihnen sagten, daß auch wenn sie es geschafft hätten zu überleben, ihnen in der Welt niemand geglaubt hätte. Der Negationismus über die politischen Lager hinweg ist nicht nur mit der extremen nationalsozialistischen Rechten verbunden, sondern versammelt verschiedene Tendenzen: den besonders extremen Pazifismus, den Antiamerikanismus, die Feindschaft gegenüber der Moderne. Er entsteht in Frankreich Ende der 40er-Jahre durch das Wirken zweier Persönlichkeiten: Maurice Bardèche und Paul Rassinier, der eine erklärter Faschist, der andere Kommunist. Hernach entwickelt er sich weitflächig, und seine bekanntesten Anhänger sind der Franzose Robert Faurisson und der Engländer David Irving, keiner der beiden Historiker von Beruf. Die Negationisten entwickeln so Vorgehensweisen, die in ihrer Ableugnung der historischen Realität absolut außerhalb des allgemein Anerkannten liegen. Vor allem erachten sie alle jüdischen Quellen jeglicher Herkunft als unglaubwürdig und erlogen. Nachdem sie auf diese Weise einen Großteil der Zeugen weggestrichen haben - sämtliche von den überlebenden Juden ausgedrückten Erinnerungen und die von jüdischen oder angeblich jüdischen Historikern vorgenommene Geschichtsschreibung - machen sich die Negationisten an die Arbeit, um den Rest der Zeugnisse, der Beweise und der Dokumente zu verreißen. Alles, was nach der Niederlage des Nationalsozialismus kommt, ist für sie unzuverlässig, weil es der &#039;Wahrheit der Sieger&#039; zugehört. Die Geschichte der Shoah haben demnach die Sieger geschrieben, so wiederholen sie es unermüdlich, um so all das in Zweifel zu ziehen, was gerichtlich festgestellt wurde, begonnen beim Prozeß von Nürnberg und hernach: das alles wäre nur Ergebnis von Nötigungen, Folterungen und Gewaltanwendungen.&lt;/i&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;&lt;b&gt;Es verbleibt aber noch ein Teil der Dokumentation&lt;/b&gt;&lt;/i&gt; &lt;i&gt;zur Widerlegung, jener von Seiten der Nationalsozialisten vor 1945. Hier hätten die Negationisten entdeckt, daß keine schriftliche Erklärung der Nationalsozialisten nach dem Jahr 1943 als wahrhaftig angesehen werden könne, weil die Nationalsozialisten zu jener Zeit den Krieg zu verlieren begannen und nur noch Behauptungen aufstellen hätten können, die auf die Genugtuung der künftigen Sieger ausgerichtet gewesen wären. Und siehe da, das Spiel ist gemacht: die Shoa existiert nicht! Der Negationismus betätigt sich in besonderer Weise, um die Inexistenz der Gaskammern durch komplexe technische Argumentationen zu beweisen: sie hätten nicht funktionieren können, sie hätten ganz hohe Schornsteine gebraucht und so weiter: das ist die These, welche einen Pseudoingenieur, Fred Leuchter, bekannt gemacht hat und die auf den Internetseiten der Negationisten vorherrscht. Heute wird der Negationismus in vielen europäischen Ländern als Straftat angesehen, auch wenn ein Teil der öffentlichen Meinung widerspenstig bleibt - wie jene, die hier schreibt - Lügner in Märtyrer zu verwandeln, indem man sie ins Gefängnis setzt. Auch fehlt es nicht an Anhängern des Negationismus in anti-israelischer Rolle. Es ist aber notwendig zu wiederholen, daß hinter dem Negationismus ein einziges Motiv und eine einzige Intention stehen: der Antisemitismus. Alles andere ist Lüge.&lt;/i&gt;&quot; Mit diesem Beitrag im &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=4296&amp;amp;entry_id=205&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/news_services/or/or_quo/index.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/news_services/or/or_quo/index.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;OSSERVATORE ROMANO&lt;/a&gt;, ja mit der ganzen zum Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus erschienenen Ausgabe ist einmal mehr erwiesen, daß sich der &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=4297&amp;amp;entry_id=205&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Heilige Stuhl&lt;/a&gt; gegen jede Form des ideologischen Extremismus, falschen Revisionismus und Antisemitismus ausspricht und schon seit langem ausgesprochen hat. Nach der Rückkehr des &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=4279&amp;amp;entry_id=205&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/200-SENSATIONELLER-WEITERER-VERSOEHNUNGSSCHRITT-DES-HEILIGEN-VATERS-BENEDIKT-XVI.,-DIESMAL-GEGENUEBER-DEN-BISCHOEFEN-DER-PRIESTERBRUDERSCHAFT-ST.-PIUS-X..html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/200-SENSATIONELLER-WEITERER-VERSOEHNUNGSSCHRITT-DES-HEILIGEN-VATERS-BENEDIKT-XVI.,-DIESMAL-GEGENUEBER-DEN-BISCHOEFEN-DER-PRIESTERBRUDERSCHAFT-ST.-PIUS-X..html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot;&gt;nicht mehr exkommunizierten&lt;/a&gt;, aber noch suspendierten katholischen Bischofs Richard Williamson in seine irdische Heimat Großbritannien wurde nun gestern und somit mitten in der heiligen Fastenzeit eine Entschuldigung von seiner Seite bekannt. In seiner jüngsten Erklärung heißt es (&lt;i&gt;eigene Übersetzung&lt;/i&gt;):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;&lt;b&gt;&lt;i&gt;Der Heilige Vater und mein Oberer&lt;/i&gt;&lt;/b&gt;&lt;i&gt;, Bischof Bernard Fellay, haben ersucht, daß ich meine Bemerkungen, die ich vor vier Monaten gegenüber dem schwedischen Fernsehen gemacht hatte, aufgrund ihrer so schwerwiegenden Konsequenzen wieder überdenke. In Erwägung dieser Konsequenzen kann ich wahrheitsgetreu sagen, daß ich es bedaure, &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=4285&amp;amp;entry_id=205&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/203-OFFIZIELLE-ERKLAERUNG-DES-PAEPSTLICHEN-STAATSSEKRETARIATES-ZUM-FALL-WILLIAMSON.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/203-OFFIZIELLE-ERKLAERUNG-DES-PAEPSTLICHEN-STAATSSEKRETARIATES-ZUM-FALL-WILLIAMSON.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;solche Bemerkungen&lt;/a&gt; gemacht zu haben, und daß ich sie nicht gemacht hätte, wenn ich von vorneherein um den durch sie ausgelösten ganzen Schaden und Schmerz gewußt hätte, besonders für die Kirche, aber auch für die Überlebenden und Verwandten von Opfern der Ungerechtigkeit im Dritten Reich. Im schwedischen Fernsehen hatte ich nur die Meinung (… &#039;Ich meine&#039; … &#039;Ich meine&#039; …) eines Nichthistorikers wiedergegeben, eine Meinung, die sich vor 20 Jahren auf der Grundlage damals verfügbarer Beweise gebildet hatte und seit damals nur selten öffentlich geäußert worden war. Doch die Ereignisse der letzten Wochen und der Rat älterer Mitglieder der &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=4286&amp;amp;entry_id=205&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/201-GUTER-GLAUBE-GILT-NUN-AUCH-FUER-PIUSBRUEDER-KOMMENTAR-AM-50.-JAHRESTAG-DER-ANKUENDIGUNG-DES-II.-VATIKANISCHEN-KONZILS-ZUR-AUFHEBUNG-DER-EXKOMMUNIKATIONEN.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/201-GUTER-GLAUBE-GILT-NUN-AUCH-FUER-PIUSBRUEDER-KOMMENTAR-AM-50.-JAHRESTAG-DER-ANKUENDIGUNG-DES-II.-VATIKANISCHEN-KONZILS-ZUR-AUFHEBUNG-DER-EXKOMMUNIKATIONEN.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Gesellschaft des heiligen Pius X.&lt;/a&gt; haben mich von meiner Verantwortung für viele verursachten Bedrängnisse überzeugt. Gegenüber allen Seelen, die an dem, was ich sagte, ernsthaft Ärgernis nahmen, entschuldige ich mich vor Gott. Wie der Heilige Vater gesagt hat, verletze jeder Akt ungerechter Gewalttätigkeit gegen einen einzigen Menschen alle Menschen. + Richard Williamson, London, am 26. Februar 2009.&lt;/i&gt;&quot; Wie diese Erklärung zu werten ist, kann angesichts dieses Blogeintrages und des oben nachlesbaren logischen Beitrages der Frau Professor Foa leicht ermessen werden. Die Ausrede mit den &quot;&lt;i&gt;20 Jahren&lt;/i&gt;&quot; und mit dem &quot;&lt;i&gt;Nichthistoriker&lt;/i&gt;&quot; kann nicht wirklich ernstgenommen werden, und so ist von Seiten des Bischofs lediglich ein erster Schritt getan, der jedoch durch den zweiten Schritt einer vollen Absage an jede Form des ideologischen Extremismus, falschen Revisionismus und Antisemitismus und somit eines vollen Widerrufs der bisher von ihm vorgenommenen Holocaustrelativierung ergänzt werden muß, um als echte Umkehr gelten zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Angesichts all dessen wollen wir uns&lt;/b&gt; abschließend noch der weniger bedeutsamen Frage einer Bewertung des in den letzten Wochen eben aufgrund des diskutierten Falles Williamson mehrfach in das Blickfeld von Journalisten geratenen Portals namens &quot;kreuz.net&quot; widmen. Warum ein quasi anonym geführtes Internetportal derart hohes Interesse und offenbar reges Leserklicken für sich verbuchen kann, liegt ganz einfach an der grundsätzlichen Neugier des durchschnittlichen sowie in hohem Maße visuell orientierten Medienkonsumenten, der nicht immer &quot;brav&quot; und &quot;fad&quot; abgespeist werden möchte. Allerdings begehen mehrere Kritiker und auch Journalisten schwere taktische Fehler: &lt;b&gt;1.&lt;/b&gt; erwähnen sie das Portal als quasi-offizielles (&lt;i&gt;offenbar ohne von den Rechtsabteilungen ihrer teils großen Arbeitgeber her sämtliche Rechtsschritte geprüft zu haben&lt;/i&gt;) und &lt;b&gt;2.&lt;/b&gt; gestehen sie diesem Portal ungefragt eine Art Monopol als Sammelbecken angeblicher &quot;katholischer Fundamentalisten&quot; zu. Doch katholische Fundamentalisten im Sinne einer solchen Terminologie können nicht einfach als &quot;rechtsextrem&quot; bezeichnet werden, und Rechtsextreme im eigentlichen Sinne können kaum noch als katholisch-praktizierend angesehen werden. Die nötige Differenzierung bei der Kritik am Portal &quot;kreuz.net&quot; ist bisher daher kaum gegeben. Tatsächlich gewährt das Portal eine für Europa und insbesondere für Deutschland und Österreich ungewöhnliche und äußerst weitgespannte Meinungsfreiheit, nimmt jedoch auch viele willkürlich erscheinende Löschungen vor. Soferne nicht Leser selbst massive Beschwerden einreichen, bleiben aber viele der von denselben geposteten Meinungen und Beiträge einfach stehen. Insofern wird man nicht umhin können, die im &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=4296&amp;amp;entry_id=205&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/news_services/or/or_quo/index.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/news_services/or/or_quo/index.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;OSSERVATORE ROMANO&lt;/a&gt; veröffentlichte, oberhalb von mir übersetzte und inhaltlich absolut angemessene Haltung der römischen Geschichtsprofessorin Dr. Anna Foa analog zur Anwendung zu bringen und &quot;kreuz.net&quot; insgesamt ein vernichtendes Urteil auszustellen, weil &lt;b&gt;1.&lt;/b&gt; unbedarfte suchende Menschen und Christen durch bestimmte Darstellungsweisen und Auseinandersetzungen von einer solchen als &quot;katholisch&quot; verkauften Haltung und dann wohl undifferenziert von der Katholischen Kirche als solcher gerne Abstand nehmen bzw. für dieselben &lt;b&gt;in sich gute&lt;/b&gt; Anliegen wie beispielsweise der notwendig &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=4292&amp;amp;entry_id=205&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/leben.htm&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/leben.htm&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;radikale Lebensschutz&lt;/a&gt; &quot;kaputt diskutiert&quot; erscheinen und weil &lt;b&gt;2.&lt;/b&gt; das Risiko des Irrglaubens aufscheint, als ob es nach den negativen Erfahrungen der Zwischenkriegszeit (1918 - 1939) jemals (noch) eine &quot;erfolgreiche&quot; Koalition zwischen &quot;katholischen Fundamentalisten&quot; im besten Sinne des Wortes und antijudaistischen bzw. antiisraelitischen Rechtsextremisten geben könnte, um z. B. bestimmte gesellschaftliche Anliegen voranzubringen. Hier hätte sich auch ein erfahrener Professor wie der bekannte Priester Prof. Dr. Johannes Messner angewidert abgewendet. Soferne ich selbst daher fallweise die Notwendigkeit sehe, zu wichtigen Informationen oder Dokumenten auf &quot;kreuz.net&quot; zu verlinken, ist jeweils folgende Warnung beigegeben: [&lt;b&gt;Achtung&lt;/b&gt;: &lt;i&gt;auf dieser Seite gibt es Linkverbindungen zu einem&lt;/i&gt; &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=4282&amp;amp;entry_id=205&quot; title=&quot;http://www.kath.net/detail.php?id=22072&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.kath.net/detail.php?id=22072&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;i&gt;anonymen Portal, dessen Redaktion nicht bekannt&lt;/i&gt;&lt;/a&gt; &lt;i&gt;ist. Die Verlinkungen geschehen ausschließlich im Interesse der Selbstverteidigung und Verpflichtung zur Wahrheit nach dem Vorbild des regierenden katholischen Diözesanbischofs von St. Pölten, der eben zu diesem einzigen Zwecke&lt;/i&gt; &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=4283&amp;amp;entry_id=205&quot; title=&quot;http://www.kreuz.net/article.7079.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.kreuz.net/article.7079.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;i&gt;seinen Bischöflichen Sekretär dorthin einen wichtigen Artikel&lt;/i&gt;&lt;/a&gt; &lt;i&gt;einsenden ließ.&lt;/i&gt;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Diese Verwendung des anonymen Portals&lt;/b&gt; durch den regierenden Diözesanbischof von St. Pölten, Dr. Dr. Klaus Küng, hat im übrigen auch der Pressesprecher der Katholischen Bischofskonferenz Österreichs &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=4298&amp;amp;entry_id=205&quot; title=&quot;http://www.kath.net/detail.php?id=22102&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.kath.net/detail.php?id=22102&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;bei seiner Kritik&lt;/a&gt; an &quot;kreuz.net&quot; übersehen bzw. nicht erwähnt. Aufgrund der hohen Leserzahlen - insbesondere in einem bestimmten Segment der von einem ganz-und-gar-nicht-mutig-katholischen &quot;Establishment&quot; offenbar mehr und mehr enttäuschten Katholiken und Katholikinnen - sah auch er es als nötig an, der Instrumentalisierung dieses Portals seitens bestimmter Geschichtsrevisionisten vorzubeugen. Es wird ja einigen noch bekannt sein, wie sehr &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=4299&amp;amp;entry_id=205&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/alexander_pytlik_in_st_poelten_der_wahrheit_die_ehre.htm&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/alexander_pytlik_in_st_poelten_der_wahrheit_die_ehre.htm&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;bestimmte politisch eigentümlich rechts angesiedelte Grüppchen und Einzelpersonen&lt;/a&gt; versucht hatten, auch mittels Einsendungen an &quot;kreuz.net&quot; die vom Päpstlichen Visitator und heutigen Diözesanbischof Klaus Küng einwandfrei untersuchten widersittlichen Zustände rund um das Priesterseminar St. Pölten einfach für nicht existent zu erklären. Als dann eine Frau Dr. Gabriele Waste sogar noch versuchte, eine vom Papst bestätigte Suspension gegenüber den beiden ehemaligen Priesterausbildnern kurz nach &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=4300&amp;amp;entry_id=205&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/181-ST.-POELTEN-PAPST-BENEDIKT-XVI.-BESTAETIGT-DIE-MASSNAHMEN-VON-BISCHOF-KUENG-ENDGUELTIG-UND-SOMIT-AUCH-DIE-VON-JOHANNES-PAUL-II.-ANGEORDNETE-VISITATION.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/181-ST.-POELTEN-PAPST-BENEDIKT-XVI.-BESTAETIGT-DIE-MASSNAHMEN-VON-BISCHOF-KUENG-ENDGUELTIG-UND-SOMIT-AUCH-DIE-VON-JOHANNES-PAUL-II.-ANGEORDNETE-VISITATION.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Rechtskraft derselben Suspension&lt;/a&gt; für ebenso nicht existent zu erklären, sandte der damalige Bischöfliche Sekretär Dr. Bernhard Augustin im Auftrag des Bischofs an &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=4283&amp;amp;entry_id=205&quot; title=&quot;http://www.kreuz.net/article.7079.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.kreuz.net/article.7079.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;kreuz.net&lt;/a&gt; einen Artikel zur Richtigstellung dieses weiteren Teiles des insgesamt &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=4302&amp;amp;entry_id=205&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/190-DER-WAHRHEIT-DIE-EHRE-IN-ST.-POELTEN-OFFIZIELLE-ZURUECKWEISUNGEN-DURCH-BISCHOF-KLAUS-KUENG.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/190-DER-WAHRHEIT-DIE-EHRE-IN-ST.-POELTEN-OFFIZIELLE-ZURUECKWEISUNGEN-DURCH-BISCHOF-KLAUS-KUENG.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;längst zusammengebrochenen Lügengebäudes&lt;/a&gt;. Und hier muß einfach der Fairneß halber erwähnt werden und erwähnt bleiben, daß die weiterhin anonyme Redaktion von &quot;kreuz.net&quot; bisher solche Richtigstellungen und Verteidigungen gegen Angriffe zugelassen und umgehend publiziert hat. Vom Standpunkt der Sachlichkeit und vom Standpunkt der Meinungsfreiheit kann daher dem Portal in diesem Zusammenhang kein Vorwurf gemacht werden. Im übrigen muß zugegeben werden, daß bei aller Übertreibung der Einsendungen doch mancher Skandal rascher bekannt und im Sinne des Gemeinwohles bearbeitet werden kann. Ob solche der Glaubens- und Sittenlehre der Kirche widersprechende Vorgangsweisen, die dem Papst zuwider sind, nämlich durch gängige säkulare Medien welcher Herkunft auch immer oder durch ein anonymes Internetportal bekannt werden, tut wenig zur Sache, auch wenn es wünschenswert wäre, daß der Maßstab das bewährte Vorbild des in voller personaler Verantwortung arbeitenden Portals &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=4303&amp;amp;entry_id=205&quot; title=&quot;http://www.kath.net&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.kath.net&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;kath.net&lt;/a&gt; sei. So berechtigt also die grundsätzlichen Distanzierungen der Pressesprecher der beiden katholischen Bischofskonferenzen in Deutschland und Österreich sowie der deutschsprachigen Sektion von &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=4304&amp;amp;entry_id=205&quot; title=&quot;http://www.radiovatikan.de&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.radiovatikan.de&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Radio Vatikan&lt;/a&gt; sind, so absurd erscheinen die auf einmal getätigten Presseaussendungen der (mit der schon erwähnten Dr. Gabriele Waste in intensiver Zusammenarbeit bekannt gewordenen) &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=4305&amp;amp;entry_id=205&quot; title=&quot;http://www.kath.net/detail.php?id=20337&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.kath.net/detail.php?id=20337&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Felizitas Küble&lt;/a&gt;, die sich ganz plötzlich auch von &quot;kreuz.net&quot; distanzieren möchte, obschon einige ihrer namentlichen Beiträge bis zur Stunde eben dort als Hauptartikeln aufscheinen. Dies kann wohl nur als ihre Reaktion und Enttäuschung darauf gewertet werden, daß sich die Redaktion von &quot;kreuz.net&quot; - &lt;i&gt;immerhin!&lt;/i&gt; - nicht für eine reine Pölten-Lügen-Propaganda à la &quot;&lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=4312&amp;amp;entry_id=205&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/191-DER-WAHRHEIT-DIE-EHRE-IN-ST.-POELTEN-II-DER-MANIPULATIONSVERSUCH-VON-REINHARD-DOERNER-UND-GABRIELE-WASTE.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/191-DER-WAHRHEIT-DIE-EHRE-IN-ST.-POELTEN-II-DER-MANIPULATIONSVERSUCH-VON-REINHARD-DOERNER-UND-GABRIELE-WASTE.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Der Wahrheit die Ehre&lt;/a&gt;&quot; vereinnahmen ließ und dann auch die oberösterreichische Zeitschrift &quot;Der 13.&quot; eben eine solche mißglückte revisionistische Instrumentalisierung desselben Portals sehr bald aufgab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Noch heute können aber auf demselben anonymen Portal&lt;/b&gt; die antijüdischen und antijudaistischen Äußerungen bestimmter St.-Pölten-Geschichtsrevisionisten nachgelesen werden (beispielsweise in wirrem Wahn &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=4307&amp;amp;entry_id=205&quot; title=&quot;http://www.kreuz.net/reader.131.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.kreuz.net/reader.131.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;hier&lt;/a&gt;: &quot;&lt;i&gt;Genauso wenig, wie Kardinal Groër Jugendliche geschändet hat, genauso wenig hat es &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=4308&amp;amp;entry_id=205&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/17-BISCHOF-KUENG-APOSTOLISCHE-VISITATION-GIBT-HOFFNUNG-PRIESTERSEMINAR-ST.-POELTEN-VORLAEUFIG-GESCHLOSSEN!.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/17-BISCHOF-KUENG-APOSTOLISCHE-VISITATION-GIBT-HOFFNUNG-PRIESTERSEMINAR-ST.-POELTEN-VORLAEUFIG-GESCHLOSSEN!.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;homosexuelle Machenschaften im St. Pöltner Priesterseminar&lt;/a&gt; gegeben. Statt sich bei Juden und den hinter ihnen stehenden Logenbrüdern mit theologisch zweifelhaften Erklärungen in Israel Liebkind machen zu wollen, sollte Kardinal Schönborn dies endlich einmal zugeben. Denn sowohl sein Bischofsstuhl als auch der von Bischof Küng ist auf Intrigen und Machenschaften gegründet&lt;/i&gt;&quot;), und es ist erschreckend, wie sehr die von Frau Prof. Foa mit Klarheit aufgezeigte Vorgehensweise beim Wegerklären der Shoa als formaler Maßstab für das Wegerklären jeglicher historisch und sogar gerichtlich erwiesener Fakten diente, nur um einen zeitweilig suspendierten Priesterausbildner wider jede Vernunft im nachhinein reinwaschen zu sollen. Dieses eigentümliche Gemisch an Revisionismus und purer Lüge war und ist eines der großen Ärgernisse beim &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=4312&amp;amp;entry_id=205&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/191-DER-WAHRHEIT-DIE-EHRE-IN-ST.-POELTEN-II-DER-MANIPULATIONSVERSUCH-VON-REINHARD-DOERNER-UND-GABRIELE-WASTE.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/191-DER-WAHRHEIT-DIE-EHRE-IN-ST.-POELTEN-II-DER-MANIPULATIONSVERSUCH-VON-REINHARD-DOERNER-UND-GABRIELE-WASTE.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;verlogenen Darstellen des Falles St. Pölten&lt;/a&gt; seitens Gabriele Waste, Felizitas Küble und des &quot;13.&quot;, und leider will dem Schriftleiter der Zeitschrift &quot;Theologisches&quot; dieser bedenkliche personelle und gedankliche Komplex bisher offenbar nicht ganz einleuchten. Wenn er sich nun erfreulicherweise von antisemitischen Strömungen im gegenwärtigen Traditionalismus &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=4310&amp;amp;entry_id=205&quot; title=&quot;http://www.kath.net/detail.php?id=21978&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.kath.net/detail.php?id=21978&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;distanziert&lt;/a&gt;, so hätte er auch den bereits angesprochenen ehemaligen Priesterausbildner und Autor der von ihm herausgegebenen Zeitschrift besonders in die Pflicht nehmen müssen, sich von seinen revisionistischen Unterstützern ein für alle Mal zu distanzieren. Es ist nämlich untragbar, daß ein Reinhard Dörner in einem durch nichts mehr gerechtfertigten Verteidigungswahn für denselben Priester, der sich bei der Verfolgung seiner &quot;Anliegen&quot; charakterlich absolut menschenunwürdig benommen hatte, seit 9. Dezember 2008 und bis zum heutigen Tag dem Heiligen Stuhl angesichts der in jeder Hinsicht &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=4300&amp;amp;entry_id=205&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/181-ST.-POELTEN-PAPST-BENEDIKT-XVI.-BESTAETIGT-DIE-MASSNAHMEN-VON-BISCHOF-KUENG-ENDGUELTIG-UND-SOMIT-AUCH-DIE-VON-JOHANNES-PAUL-II.-ANGEORDNETE-VISITATION.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/181-ST.-POELTEN-PAPST-BENEDIKT-XVI.-BESTAETIGT-DIE-MASSNAHMEN-VON-BISCHOF-KUENG-ENDGUELTIG-UND-SOMIT-AUCH-DIE-VON-JOHANNES-PAUL-II.-ANGEORDNETE-VISITATION.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;sachlich abgesicherten und gerechten disziplinären Würdigung&lt;/a&gt; der beiden ehemaligen St. Pöltner Priesterausbildner vorwirft: &quot;&lt;i&gt;Diese Verfahrensweise erinnert makaber an das &#039;Ermächtigungsgesetz&#039; Hitlers von 1933.&lt;/i&gt;&quot; Eine solche Verharmlosung der Zeiten Hitlers ist im übrigen absolut untragbar. Nur wenn Dr. David Berger sich auch von Reinhard Dörner, Gabriele Waste, Felizitas Küble und allen anderen revisionistischen Mitarbeitern am &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=4312&amp;amp;entry_id=205&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/191-DER-WAHRHEIT-DIE-EHRE-IN-ST.-POELTEN-II-DER-MANIPULATIONSVERSUCH-VON-REINHARD-DOERNER-UND-GABRIELE-WASTE.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/191-DER-WAHRHEIT-DIE-EHRE-IN-ST.-POELTEN-II-DER-MANIPULATIONSVERSUCH-VON-REINHARD-DOERNER-UND-GABRIELE-WASTE.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Lügengebäude zur nachträglich-sinnlosen Vertuschung&lt;/a&gt; der St. Pöltner Geschehnisse distanziert, sind auch &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=4310&amp;amp;entry_id=205&quot; title=&quot;http://www.kath.net/detail.php?id=21978&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.kath.net/detail.php?id=21978&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;diese seine aktuellen Zeilen&lt;/a&gt; glaubwürdig: &quot;&lt;i&gt;Eine sich selbst als katholisch bezeichnende, aber wohl in perfidester Weise von bewußt gegen die Katholische Kirche agierenden Kreisen betriebene Internetseite schreckte am 12. Januar 2009 tatsächlich nicht davor zurück, eine Rede eben jenes Heinrich Himmler&lt;/i&gt; [unter dem Titel &quot;&lt;i&gt;Anständige Kriegsverbrecher. Gestern Juden – heute Araber&lt;/i&gt;&quot;] &lt;i&gt;zu publizieren, gegen den solch mutige Katholiken wie Groppe unter Einsatz ihres Lebens gekämpft haben. Daß die Internetseiten von Vereinigungen wie dem &#039;Netzwerk katholischer Priester&#039;, der &#039;Una Voce&#039; oder &#039;Sinfonia Sacra&#039; diese Seite verlinken und damit Werbung dafür machen bzw. damit den Anschein erwecken, als würden sie sich indirekt auch zu dem dort verbreiteten faschistoiden, antisemitischen Gedankengut bekennen, ergänzt das Zerrbild, das progressistische Katholiken von den Traditionalisten gemeinhin kultivieren, auf passende Weise. Was würde wohl ein Dietrich von Hildebrand, der nicht nur Mitbegründer der &#039;Una Voce&#039; war, sondern auch vor den Nationalsozialisten ins Exil fliehen mußte, dazu sagen? (...) Daß die sich gerne als besonders katholisch Gebenden, aber sich in Wirklichkeit in einem pathologisch anmutenden Sektenklima Suhlenden damit das Erbe nicht nur eines Theodor Groppe, sondern auch jenes der Enzyklika &#039;Mit brennender Sorge&#039;, einer heiligen Edith Stein und eines heiligmäßigen Papstes wie Pius XII., den Pinchas Lapide den größten jemals lebenden Wohltäter des jüdischen Volkes nannte, beschmutzen und daran arbeiten, die langjährige und mühsame Versöhnung zwischen Juden und Christen zu beeinträchtigen, scheint ihnen nicht deutlich zu werden.&lt;/i&gt;&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;So kann ich dem Journalisten Gustav Seibt&lt;/b&gt; seine Meinung (für den Bereich der Rückfragen an revisionistische Verücktheiten) in der &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=4314&amp;amp;entry_id=205&quot; title=&quot;http://www.sueddeutsche.de&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.sueddeutsche.de&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;SZ&lt;/a&gt; vom 2. Februar 2009 nicht verdenken, und dieses Zitat ist meiner Meinung nach der ideale Abschluß meines aktuellen Blogeintrags: &quot;&lt;i&gt;Menschen, die - wie nun auch &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=4315&amp;amp;entry_id=205&quot; title=&quot;http://www.kath.net/detail.php?id=22049&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.kath.net/detail.php?id=22049&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;ein lombardisches Mitglied dieser Gemeinschaft&lt;/a&gt; - den Holocaust für historisch inexistent halten, werden auch sonst geneigt sein, alles Mögliche, nur nicht das Vernünftige, für wahr zu halten. Der große katholische Schriftsteller Gilbert Keith Chesterton hat genau diese Drift in den Irrsinn des Allesmöglichen als die größte Gefahr benannt, die vom Unglauben ausgeht. Menschen wie Williamson verhalten sich nicht nur zutiefst verletzend gegenüber den Juden, zumal den überlebenden Opfern; sie zeigen ein gestörtes Verhältnis zu den kommunikativen Grundlagen irdischer, nicht geoffenbarter Wahrheit. Für sie besteht - wie einst für die antifreimaurerischen Gegner der Französischen Revolution - die Weltgeschichte aus lauter Machenschaften hinter den Kulissen. Ihr Geist unterscheidet sich nicht von dem der Reißer eines Dan Brown, nicht einmal vom gnostischen Weltaufriß im &#039;Harry Potter&#039;, den Weihbischof Wagner so verdammt. Angesichts eines so glibbrigen geistigen Abgrunds darf man auch die intellektuellen Sympathisanten der &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=4284&amp;amp;entry_id=205&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/fsspx.htm&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/fsspx.htm&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Piusbruderschaft&lt;/a&gt; im deutschsprachigen Raum nach ihrem Verhältnis zu dieser Gespensterwelt befragen. Jedenfalls könnte sich die &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=4279&amp;amp;entry_id=205&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/200-SENSATIONELLER-WEITERER-VERSOEHNUNGSSCHRITT-DES-HEILIGEN-VATERS-BENEDIKT-XVI.,-DIESMAL-GEGENUEBER-DEN-BISCHOEFEN-DER-PRIESTERBRUDERSCHAFT-ST.-PIUS-X..html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/200-SENSATIONELLER-WEITERER-VERSOEHNUNGSSCHRITT-DES-HEILIGEN-VATERS-BENEDIKT-XVI.,-DIESMAL-GEGENUEBER-DEN-BISCHOEFEN-DER-PRIESTERBRUDERSCHAFT-ST.-PIUS-X..html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Aufhebung der Exkommunikation&lt;/a&gt; der vier Lefebvristen als ein Pyrrhus-Sieg der Traditionalisten erweisen: schmieriger, abstoßender hat man diesen Untergrund, der doch nur Reinheit in der Tradition sucht, nie gesehen. Vielleicht hat Benedikt XVI. für die dauerhafte Einheit seiner Kirche am Ende mehr getan als ihm zunächst bewußt war.&lt;/i&gt;&quot; Und somit darf ich auch noch an meinen Blogeintrag &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=4318&amp;amp;entry_id=205&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/199-EINSATZ-FUER-DIE-FAMILIE-MIT-REALITAETSSINN-UND-ABSEITS-SINNLOSER-AUSREDEN-UND-VERSCHWOERUNGSTHEORIEN.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/199-EINSATZ-FUER-DIE-FAMILIE-MIT-REALITAETSSINN-UND-ABSEITS-SINNLOSER-AUSREDEN-UND-VERSCHWOERUNGSTHEORIEN.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;gegen den Wahn, ständig alles mit Verschwörungstheorien erklären zu wollen&lt;/a&gt;, erinnern, denn es geht darum, daß wir als Katholiken unseren Glauben ernstnehmen und somit absolut wirklichkeitsverbunden bleiben und so auf Gott hin leben. Und diese Chance, sich wieder in die volle Realität einzuklinken und die Risiken eines quasi-sektoiden Weges (ohne römische Einbindung) zu vermeiden, hat nun in der Tat auch die Priesterbruderschaft St. Pius X. - so gilt es, im Gebet das Anliegen der Gesundung und Versöhnung auf dem Boden des lebendigen kirchlichen Lehramtes für viele Gruppen zu erbitten. Eine gute heilige Fastenzeit wünscht Euch daher Euer Padre Alex - Vizeoffizial Dr. Alexander Pytlik &lt;div class=&quot;serendipity_babelfish&quot;&gt;Übersetze nach  &lt;a href=&quot;http://babelfish.altavista.com/babelfish/trurl_pagecontent?url=http%3A%2F%2Fwww.internetpfarre.de%2Fblog%2Farchives%2F205-ABSAGE-AN-JEDE-FORM-DES-IDEOLOGISCHEN-EXTREMISMUS%2C-REVISIONISMUS-UND-ANTISEMITISMUS-ZUM-FALL-WILLIAMSON-UND-ZU-EINEM-ANONYMEN-PORTAL.html&amp;amp;lp=de%5Fen&quot;&gt;en&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;http://babelfish.altavista.com/babelfish/trurl_pagecontent?url=http%3A%2F%2Fwww.internetpfarre.de%2Fblog%2Farchives%2F205-ABSAGE-AN-JEDE-FORM-DES-IDEOLOGISCHEN-EXTREMISMUS%2C-REVISIONISMUS-UND-ANTISEMITISMUS-ZUM-FALL-WILLIAMSON-UND-ZU-EINEM-ANONYMEN-PORTAL.html&amp;amp;lp=de%5Ffr&quot;&gt;fr&lt;/a&gt;&lt;/div&gt; 
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    <pubDate>Fri, 27 Feb 2009 14:10:00 +0100</pubDate>
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    <title>NAHOST-BISCHOFSSYNODE ERÖFFNET DURCH PAPST BENEDIKT XVI.</title>
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            <category>Katholische Lehre</category>
            <category>News Kommentare</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Padre Alex / Dr. Alexander Pytlik)</author>
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    &lt;strong&gt; &lt;br /&gt;
&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_left&quot; style=&quot;width: 450px;&quot;&gt; &lt;br /&gt;
&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:34 --&gt;&lt;img width=&quot;450&quot; height=&quot;600&quot; class=&quot;serendipity_image_left&quot; src=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/uploads/copyright_k-TV_GM_papst_benedikt_eroeffnungsmesse_nahostsynode_klein.jpg&quot; alt=&quot;&quot;  /&gt;&lt;/div&gt; &lt;br /&gt;
&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Papst Benedikt XVI. eröffnet die Bischofssynode&lt;br /&gt;
(Copyright: LPJ/GMM).&lt;/div&gt; &lt;br /&gt;
&lt;/div&gt;Gerne übernehme ich den Bericht Nr. 2 zur Sonderversammlung der Bischofssynode für den Mittleren Osten (10. - 24. Oktober 2010) von Mag. Mag. Gabriela Maria Mihlig, akkreditierte Romkorrespondentin für den &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5670&amp;amp;entry_id=257&quot; title=&quot;http://www.lpj.org/&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.lpj.org/&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Lateinischen Patriarchen&lt;/a&gt;, Seine Seligkeit Fouad Twal (Jerusalem). Rückfragen bitte immer an die Korrespondentin selbst unter&lt;/strong&gt; &lt;a href=&quot;mailto:gmtm@gmx.at&quot;&gt;&lt;strong&gt;gmtm@gmx.at&lt;/strong&gt;&lt;/a&gt;&lt;strong&gt; - ein herzliches Vergelt&#039;s Gott an die genannte katholische&lt;/strong&gt; &lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/188-FESTSCHRIFT-FUER-PAPST-BENEDIKT-XVI.-ALS-GLAUBENSSTAERKUNG-FUER-ALLE-UND-ZUM-DANK-FUER-DEN-PAPSTBESUCH-2007.html&quot;&gt;&lt;strong&gt;Theologin&lt;/strong&gt;&lt;/a&gt; &lt;strong&gt;und Journalistin!&lt;/strong&gt; &lt;br /&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt; (Hier ist noch ihr &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/256-NAHOST-BISCHOFSSYNODE-SONDERBERICHTERSTATTUNG-DURCH-ROMKORRESPONDENTIN-MIHLIG.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Bericht Nr. 1&lt;/a&gt;.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Feier der &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5688&amp;amp;entry_id=257&quot; title=&quot;http://www.kathtube.com/player.php?id=17494&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.kathtube.com/player.php?id=17494&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Heiligen Papstmesse&lt;/a&gt; am heutigen Sonntag, dem 10. Oktober 2010, zu der die &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5692&amp;amp;entry_id=257&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/news_services/press/sinodo/documents/bollettino_24_speciale-medio-oriente-2010/02_inglese/b01_02.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/news_services/press/sinodo/documents/bollettino_24_speciale-medio-oriente-2010/02_inglese/b01_02.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Delegierten&lt;/a&gt; der Sondersynode für den Mittleren Osten gekommen waren, stellte zugleich die offizielle Eröffnung der &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5693&amp;amp;entry_id=257&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/news_services/press/sinodo/documents/bollettino_24_speciale-medio-oriente-2010/bollettino_24_speciale-medio-oriente-2010_index_en.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/news_services/press/sinodo/documents/bollettino_24_speciale-medio-oriente-2010/bollettino_24_speciale-medio-oriente-2010_index_en.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;vierzehntägigen Synode&lt;/a&gt; dar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Heiligkeit Papst Benedikt XVI., universaler Hirte der Katholischen Kirche, sprach in seiner &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5690&amp;amp;entry_id=257&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/news_services/press/sinodo/documents/bollettino_24_speciale-medio-oriente-2010/02_inglese/b03_02.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/news_services/press/sinodo/documents/bollettino_24_speciale-medio-oriente-2010/02_inglese/b03_02.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Homilie&lt;/a&gt; sowie in seiner &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5694&amp;amp;entry_id=257&quot; title=&quot;http://press.catholica.va/news_services/bulletin/news/26169.php?index=26169&amp;amp;amp;lang=ge&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://press.catholica.va/news_services/bulletin/news/26169.php?index=26169&amp;amp;amp;lang=ge&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Ansprache&lt;/a&gt; zum Angelus des heutigen Sonntages insbesondere über das Thema der Synode: &amp;quot;&lt;em&gt;Ein Herz und eine Seele&lt;/em&gt;&amp;quot; (Apg 4,32). Die Gemeinschaft der an Christus Glaubenden lebt in sakramentaler Einheit in Christus, der das Haupt des Mystischen Leibes, der Kirche, ist. Von Christus, dem Gottessohn, her ist diese Einheit zu verstehen und begründet zugleich die Gemeinschaft (communio) unter den Gläubigen, die sie befähigt, Zeugnis (testimonium) von der Wahrheit in der Welt zu geben. Alle Christen, und insbesondere die Christen im Nahen und Mittleren Osten, sind zum gelebten Zeugnis aufgerufen. In der Liebe Gottes und in der Wahrheit Gottes ist jeder Christ angesprochen, die Frohbotschaft des Herrn unter die Menschen, die Gott suchen, zu bringen. Die Synode hat in der gegenwärtigen Krise im Nahen und Mittleren Osten eine sehr bedeutende Aufgabe. Das &lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5673&amp;amp;entry_id=257&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/roman_curia/synod/documents/rc_synod_doc_20100606_instrumentum-mo_en.pdf&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/roman_curia/synod/documents/rc_synod_doc_20100606_instrumentum-mo_en.pdf&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot;&gt;Instrumentum Laboris&lt;/a&gt; enthält die zu diskutierenden Themen, in der Hoffnung, einen gemeinsamen Weg zur friedlichen Lösung der vielen Konflikte im Nahen und Mittleren Osten in diesen Tagen der Synode zu finden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der lateinische Patriarch von Jerusalem, Seine Seligkeit Fouad Twal, ist mit seiner Delegation seit gestern abend präsent und schaut voll Zuversicht und Gottvertrauen auf die kommenden Tage. Er bittet um das tägliche Gebet zur geistlichen Unterstützung der Arbeitssitzungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Vizepräsident der &amp;quot;Commission for the Message&amp;quot; bei der Bischofssynode, Seine Exzellenz William Hanna Shomali - von Papst Benedikt XVI. am 31. März 2010 zum Weihbischof der Patriarchaldiözese von Jerusalem (mit dem Titularbistum von Lydda) ernannt und durch den Patriarchen Fouad Twal (und die Bischöfe Salim Sayegh und Giacinto-Boulos Marcuzzo) am 27. Mai 2010  geweiht - hat die Heilige Papstmesse in Anwesenheit der Patriarchen, Erzbischöfe und Bischöfe und weiteren Teilnehmer der Synode - &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5692&amp;amp;entry_id=257&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/news_services/press/sinodo/documents/bollettino_24_speciale-medio-oriente-2010/02_inglese/b01_02.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/news_services/press/sinodo/documents/bollettino_24_speciale-medio-oriente-2010/02_inglese/b01_02.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;aus fünf Kontinenten&lt;/a&gt; kommend - als ein großes Zeugnis von der einen, heiligen, katholischen und apostolischen Kirche erlebt und war heute vormittag von der Vielfalt der im Nahen Osten lebendigen liturgischen Sprachen – &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5688&amp;amp;entry_id=257&quot; title=&quot;http://www.kathtube.com/player.php?id=17494&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.kathtube.com/player.php?id=17494&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Latein, Griechisch, Syrisch und Armenisch&lt;/a&gt; - die allesamt in der Papstmesse zu hören waren, sehr beeindruckt. Dies hat deutlich gezeigt, wie die Katholische Kirche &amp;quot;&lt;em&gt;mit beiden Lungenflügeln atmet und die Einheit von Ost und West widerspiegelt&lt;/em&gt;&amp;quot;, so Weihbischof Shomali. Der Weihbischof unterstreicht auch die von Papst Benedikt in seiner &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5690&amp;amp;entry_id=257&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/news_services/press/sinodo/documents/bollettino_24_speciale-medio-oriente-2010/02_inglese/b03_02.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/news_services/press/sinodo/documents/bollettino_24_speciale-medio-oriente-2010/02_inglese/b03_02.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Homilie&lt;/a&gt; herausgestellte notwendige Intensivierung des interreligiösen Dialoges. Der Dialog ist ein sehr wichtiges Instrument, um Brücken zu bauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[&lt;strong&gt;BEITRAG NR. 2 DER ROMKORRESPONDENTIN&lt;/strong&gt; &lt;a href=&quot;mailto:gmtm@gmx.at&quot;&gt;&lt;strong&gt;MAG. MAG. GABRIELA MARIA MIHLIG&lt;/strong&gt;&lt;/a&gt; &lt;strong&gt;IM AUFTRAG DES LATEINISCHEN PATRIARCHEN VON JERUSALEM.&lt;/strong&gt;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erzbischof Nikola Eterovic, der Generalsekretär der Bischofssynode, hatte &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5695&amp;amp;entry_id=257&quot; title=&quot;http://visnews-en.blogspot.com/2010/10/synod-for-middle-east-to-begin-on.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://visnews-en.blogspot.com/2010/10/synod-for-middle-east-to-begin-on.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;präzise erklärt&lt;/a&gt;, was der Heilige Stuhl dabei unter dem Mittleren / Nahen Osten versteht: Saudi-Arabien, Bahrain, &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/246-ZYPERN-2010-DER-VIELLEICHT-WICHTIGSTE-BESUCH-VON-PAPST-BENEDIKT-XVI..html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Zypern&lt;/a&gt;, Ägypten, die Vereinigten Arabischen Emirate, Jordanien, Iran, Irak, Israel, die palästinensischen Territorien, Kuwait, Libanon, Oman, Katar, Syrien, Türkei und Jemen. Diese riesige Fläche von 7.180.912 Quadratkilometern ist Heimat für 356.174.000 Menschen, von denen 5.707.000 katholisch sind, also 1,6 Prozent der Bevölkerung. Die Zahl der Christen beläuft sich insgeamt auf etwa 20.000.000, das sind 5,62 % der Bevölkerung. Zum ersten Mal überhaupt besuchte ein Papst, nämlich Seine Heiligkeit Papst Benedikt XVI., auch zur Vorbereitung der nun laufenden Sonderversammlung der Bischofssynode die Insel Zypern. Hier ein kleiner Ausschnitt vom Beginn dieser Reise aus Paphos (4. Juni 2010):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div align=&quot;center&quot;&gt;&lt;object width=&quot;480&quot; height=&quot;385&quot;&gt;&lt;param name=&quot;movie&quot; value=&quot;http://www.youtube.com/v/Kdprb0Uh_rA?fs=1&amp;amp;hl=de_DE&quot; /&gt;&lt;param name=&quot;allowFullScreen&quot; value=&quot;true&quot; /&gt;&lt;param name=&quot;allowscriptaccess&quot; value=&quot;always&quot; /&gt;&lt;embed width=&quot;480&quot; height=&quot;385&quot; src=&quot;http://www.youtube.com/v/Kdprb0Uh_rA?fs=1&amp;amp;hl=de_DE&quot; type=&quot;application/x-shockwave-flash&quot; allowscriptaccess=&quot;always&quot; allowfullscreen=&quot;true&quot; /&gt;&lt;/object&gt;&lt;/div&gt; &lt;div class=&quot;serendipity_babelfish&quot;&gt;Übersetze nach  &lt;a href=&quot;http://babelfish.altavista.com/babelfish/trurl_pagecontent?url=http%3A%2F%2Fwww.internetpfarre.de%2Fblog%2Farchives%2F257-NAHOST-BISCHOFSSYNODE-EROEFFNET-DURCH-PAPST-BENEDIKT-XVI..html&amp;amp;lp=de%5Fen&quot;&gt;en&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;http://babelfish.altavista.com/babelfish/trurl_pagecontent?url=http%3A%2F%2Fwww.internetpfarre.de%2Fblog%2Farchives%2F257-NAHOST-BISCHOFSSYNODE-EROEFFNET-DURCH-PAPST-BENEDIKT-XVI..html&amp;amp;lp=de%5Ffr&quot;&gt;fr&lt;/a&gt;&lt;/div&gt; 
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    <pubDate>Sun, 10 Oct 2010 18:35:00 +0200</pubDate>
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    <title>NAHOST-BISCHOFSSYNODE: SONDERBERICHTERSTATTUNG DURCH ROMKORRESPONDENTIN MIHLIG</title>
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            <category>Katholische Lehre</category>
            <category>News Kommentare</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Padre Alex / Dr. Alexander Pytlik)</author>
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    &amp;quot;&lt;em&gt; Die Katholische Kirche im Nahen Osten: Gemeinschaft und Zeugnis. &#039;Die Gemeinde der Gläubigen war ein Herz und eine Seele&#039;&lt;/em&gt; &amp;quot; = das Motto der &lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5644&amp;amp;entry_id=256&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/news_services/press/sinodo/sinodo_index_ge.htm&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/news_services/press/sinodo/sinodo_index_ge.htm&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot;&gt;Synode&lt;/a&gt;, in Weiterführung der Worte des heiligen Völkerapostels Paulus in Apg 4,32. Sehr gut führt in die ganze Thematik ein der von Seiner Heiligkeit Papst Benedikt XVI. berufene Synodenvater Diözesanbischof Dr. Gregor Maria Hanke OSB in diesem &lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5645&amp;amp;entry_id=256&quot; title=&quot;http://www.bistum-eichstaett.de/video/detail/news/interview-mit-bischof-gregor-maria-hanke-zur-weltbischofssynode/&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.bistum-eichstaett.de/video/detail/news/interview-mit-bischof-gregor-maria-hanke-zur-weltbischofssynode/&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot;&gt;Interview vor der Abreise&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Gerne übernehme ich je nach Möglichkeit so rasch wie möglich (von heute an) die Sonderberichterstattung zur Sonderversammlung der Bischofssynode für den Mittleren Osten (10. - 24. Oktober 2010) von Mag. Mag. Gabriela Maria Mihlig, akkreditierte Romkorrespondentin für den &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5654&amp;amp;entry_id=256&quot; title=&quot;http://www.lpj.org/&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.lpj.org/&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Lateinischen Patriarchen&lt;/a&gt;, Seine Seligkeit Fouad Twal (Jerusalem). Rückfragen bitte immer an die Korrespondentin selbst unter&lt;/strong&gt; &lt;a href=&quot;mailto:gmtm@gmx.at&quot;&gt;&lt;strong&gt;gmtm@gmx.at&lt;/strong&gt;&lt;/a&gt;&lt;strong&gt; - ein herzliches Vergelt&#039;s Gott an die genannte katholische&lt;/strong&gt; &lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/188-FESTSCHRIFT-FUER-PAPST-BENEDIKT-XVI.-ALS-GLAUBENSSTAERKUNG-FUER-ALLE-UND-ZUM-DANK-FUER-DEN-PAPSTBESUCH-2007.html&quot;&gt;&lt;strong&gt;Theologin&lt;/strong&gt;&lt;/a&gt; &lt;strong&gt;und Journalistin!&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;p&gt;&lt;/p&gt; &lt;br /&gt;
&lt;div style=&quot;width: 450px;&quot; class=&quot;serendipity_imageComment_left&quot;&gt; &lt;br /&gt;
&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;img height=&quot;600&quot; width=&quot;450&quot; src=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/uploads/copyright_k-TV_GM_lateinischer_patriarch_fouad_twal_klein.jpg&quot; class=&quot;serendipity_image_left&quot; alt=&quot;&quot;  /&gt;&lt;/div&gt; &lt;br /&gt;
&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Seine Seligkeit Fouad Twal, lateinischer Patriarch von Jerusalem&lt;br /&gt;
(Copyright: k-TV/GM).&lt;/div&gt; &lt;br /&gt;
&lt;/div&gt; &lt;br /&gt;
&lt;div align=&quot;center&quot;&gt;&lt;strong&gt;EINLEITUNG&lt;/strong&gt;&lt;/div&gt; &lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Die Apostolische Reise von &lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5647&amp;amp;entry_id=256&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/travels/2010/index_cipro_ge.htm&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/travels/2010/index_cipro_ge.htm&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot;&gt;Papst Benedikt XVI. nach Zypern&lt;/a&gt; hat im Juni 2010 als Fortsetzung seiner Pilgerreise in das Heilige Jahr im Mai des vergangenen Jahres 2009 vornehmlich als apostolischer Besuch stattgefunden und diente vor allem seiner persönlichen Übergabe des &lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5652&amp;amp;entry_id=256&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/roman_curia/synod/documents/rc_synod_doc_20100606_instrumentum-mo_en.pdf&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/roman_curia/synod/documents/rc_synod_doc_20100606_instrumentum-mo_en.pdf&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot;&gt;Instrumentum Laboris&lt;/a&gt;, des Arbeitspapiers, an die Patriarchen des Mittleren Ostens. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5654&amp;amp;entry_id=256&quot; title=&quot;http://www.lpj.org/&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.lpj.org/&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Lateinische Patriarchat von Jerusalem&lt;/a&gt;, welches &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5656&amp;amp;entry_id=256&quot; title=&quot;http://www.youtube.com/watch?v=zvhdbf5Jyb4&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.youtube.com/watch?v=zvhdbf5Jyb4&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;im Jahr 1099&lt;/a&gt; errichtet wurde, hatte seinen Sitz in Acre, Zypern und Rom, bevor es im Jahr 1847 der selige Papst Pius IX. in der Altstadt von Jerusalem wieder errichtet hatte, wo es bis dato seinen Sitz hat. Heutzutage leben in etwa 70000 katholische Christgläubige des lateinischen Ritus in Israel, unter der Palästinensischen Autorität, in Jordanien und in Zypern. Seit Juni 2008 ist Seine Seligkeit Fouad Twal Patriarch des Lateinischen Patriarchates von Jerusalem. Die Erzdiözese von Jerusalem hat Jurisdiktion über alle Katholiken des lateinischen Ritus in Israel, Palästina und auch Zypern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesen Ländern existiert ein außergewöhnlich schönes und interessantes &amp;quot;&lt;i&gt;Mosaik von Kulturen, Sprachen und Traditionen&lt;/i&gt;&amp;quot;, welches jedoch stets von den dramatischen Spannungen und der Gewalt, welche aufgrund des Fundamentalismus und den zwischen Juden und Palästinensern bestehenden Kämpfen um ihre eigenen Territorien gefährdet ist. Diese Problematik ist im &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5652&amp;amp;entry_id=256&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/roman_curia/synod/documents/rc_synod_doc_20100606_instrumentum-mo_en.pdf&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/roman_curia/synod/documents/rc_synod_doc_20100606_instrumentum-mo_en.pdf&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Instrumentum Laboris&lt;/a&gt; Nr. 32 thematisiert, worin zu lesen ist, daß die israelische Besetzung palästinensischer Territorien jeden Tag Schwierigkeiten bereitet, sei es im Leben des Einzelnen, sei es im wirtschaftlichen Bereich und auch im religiösen Leben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nichtsdestoweniger ist dieses &amp;quot;&lt;i&gt;Mosaik von Kulturen, Sprachen und Traditionen&lt;/i&gt;&amp;quot; ein unermeßlicher und reichhaltiger Schatz für das Heilige Land und die Katholische Kirche, da es seinen lange zurückreichenden Lebensweg aufzeigt, als das Land, in welchem Gott die Patriarchen und Propheten berufen hat, Sein Volk den 10 Geboten gemäß zu leiten, welche Mose auf dem Berg Sinai gegeben wurden, und sie zu Gott, ihrem Schöpfer, zurückzuführen, um Erlösung zu erlangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Papst Benedikt XVI. hat während seiner Besuche &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5657&amp;amp;entry_id=256&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/travels/2009/index_holy-land_ge.htm&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/travels/2009/index_holy-land_ge.htm&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;im Heiligen Land&lt;/a&gt; und &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5647&amp;amp;entry_id=256&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/travels/2010/index_cipro_ge.htm&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/travels/2010/index_cipro_ge.htm&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;in Zypern&lt;/a&gt; auf die Bedeutung des Charismas der gläubigen Christen hingewiesen, welches sehr notwendig ist, um Brücken innerhalb der christlichen Gemeinschaften als auch zu den Nicht-Christen zu bauen, um den Dialog und die damit verbundene gemeinsame Suche nach Wahrheit und Liebe weiterzuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Instrumentum Laboris (Anm. d. Verf.: das Dokument ist bis dato &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5652&amp;amp;entry_id=256&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/roman_curia/synod/documents/rc_synod_doc_20100606_instrumentum-mo_en.pdf&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/roman_curia/synod/documents/rc_synod_doc_20100606_instrumentum-mo_en.pdf&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;in englischer Sprache&lt;/a&gt; veröffentlicht, und eine deutschsprachige Anmerkung zum Inhalt der jeweils genannten Punkte aus dem Instrumentum Laboris ist v. Verf. an dieser Stelle gegeben) weist auf die wichtige Rolle der Kirche von Jerusalem hin, welcher Patriarch Twal in seiner Amtsaufgabe als Patriarch vorsteht (vgl. Nr. 14.): an dieser Stelle wird erläutert, daß die Kirche von Jerusalem am Pfingsttag vom Heiligen Geist in Einheit gebildet worden ist. Das Pfingstereignis ist sehr wichtig. Es zeigt, daß die Göttliche Vorsehung es so gewollt hat, daß der Heilsplan Gottes in diesem Teil der Erde geoffenbart worden ist. Nach Gen 12 und Ex 3 hat Gott die Patriarchen geleitet und Mose dazu beauftragt, Sein Volk zur Freiheit zu führen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Papst Benedikt XVI., der Vicarius Iesu Christi und Summus Pontifex Ecclesiae Universalis, kam im Jahr 2009 &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5657&amp;amp;entry_id=256&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/travels/2009/index_holy-land_ge.htm&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/travels/2009/index_holy-land_ge.htm&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;in das Heilige Land&lt;/a&gt;, um eine Pilgerreise zu den Heiligen Stätten vorzunehmen und um Friedensstifter zu sein in einer Zeit, in welcher eine anhaltende dramatische Spannung und Problematik aufgrund des &amp;quot;&lt;i&gt;beinahe niemals enden wollenden Konfliktes&lt;/i&gt;&amp;quot; im Nahen und Mittleren Osten vorzufinden ist. Der Apostolische Besuch nach Zypern und die gemeinsam in Anwesenheit mit Seiner Seligkeit &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5659&amp;amp;entry_id=256&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/159-GEMEINSAME-ERKLAERUNG-SEINER-SELIGKEIT-CHRYSOSTOMOS-II.,-DES-ORTHODOXEN-ERZBISCHOFS-VON-NEO-JUSTINIANA-UND-GANZ-ZYPERN,-UND-SEINER-HEILIGKEIT-PAPST-BENEDIKT-XVI..html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/159-GEMEINSAME-ERKLAERUNG-SEINER-SELIGKEIT-CHRYSOSTOMOS-II.,-DES-ORTHODOXEN-ERZBISCHOFS-VON-NEO-JUSTINIANA-UND-GANZ-ZYPERN,-UND-SEINER-HEILIGKEIT-PAPST-BENEDIKT-XVI..html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Erzbischof Chrysostomos II.&lt;/a&gt; und aller katholischer Patriarchen des Mittleren Ostens gehaltene &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5660&amp;amp;entry_id=256&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/speeches/2010/june/documents/hf_ben-xvi_spe_20100604_celebrazione-ecum_ge.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/speeches/2010/june/documents/hf_ben-xvi_spe_20100604_celebrazione-ecum_ge.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Ökumenische Feier&lt;/a&gt; am 4. Juni 2010 außerhalb der Kirche von Agia Kyriaki Chrysopolitissa in Paphos zeigte uns die immensen Anstrengungen von Papst Benedikt XVI., Gemeinschaft zwischen den Christen zu erlangen. Die Einheit zwischen der Katholischen Kirche und der Orthodoxen Kirche ist eines der Hauptthemen des &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5652&amp;amp;entry_id=256&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/roman_curia/synod/documents/rc_synod_doc_20100606_instrumentum-mo_en.pdf&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/roman_curia/synod/documents/rc_synod_doc_20100606_instrumentum-mo_en.pdf&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Instrumentum Laboris&lt;/a&gt;, vgl. die Nr. 3 der Einleitung, worin zu lesen ist, daß gemäß dem Herrenwort in Joh 17,21 alle &amp;quot;&lt;i&gt;eins sein mögen&lt;/i&gt;&amp;quot; in Gott, und daß die Ökumene auch einen Teil des christlichen Zeugnisses darstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Seligkeit Fouad Twal verweist - rückblickend auf den &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5647&amp;amp;entry_id=256&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/travels/2010/index_cipro_ge.htm&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/travels/2010/index_cipro_ge.htm&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Zypernbesuch&lt;/a&gt; des Papstes - auf das Hauptanliegen dieser Apostolischen Reise: es waren die mit den Patriarchen gemeinsam gehaltene Feier der Sonntagsmesse und die Übergabe des &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5652&amp;amp;entry_id=256&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/roman_curia/synod/documents/rc_synod_doc_20100606_instrumentum-mo_en.pdf&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/roman_curia/synod/documents/rc_synod_doc_20100606_instrumentum-mo_en.pdf&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Instrumentum Laboris&lt;/a&gt;. Dieses Dokument hatte Papst Benedikt XVI. vor der Erteilung des Schlußsegens der Sonntagsmesse im Stadion in Nikosia einigen Vätern der Synode somit persönlich ausgehändigt. Der lateinische Patriarch erklärte, daß alle Teilnehmer der Synode mit diesem &lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5652&amp;amp;entry_id=256&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/roman_curia/synod/documents/rc_synod_doc_20100606_instrumentum-mo_en.pdf&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/roman_curia/synod/documents/rc_synod_doc_20100606_instrumentum-mo_en.pdf&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot;&gt;Dokument&lt;/a&gt; ihre Beiträge für die nun beginnende Synode vorzubereiten gehabt haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Seligkeit Patriarch Twal betonte die Wichtigkeit der kirchlichen Einheit innerhalb der christlichen Gemeinschaften, besonders jener des Heiligen Landes. Sie alle haben substantiellen Anteil am Corpus Christi Mysticum, welcher der mystische und lebendige Leib Christi ist. Die Einheit in Christus befähige die Christen, Zeugnis von der Wahrheit und Liebe zu geben, welche ihren Ursprung in Gott, der Trinität, selbst hat. Das &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5652&amp;amp;entry_id=256&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/roman_curia/synod/documents/rc_synod_doc_20100606_instrumentum-mo_en.pdf&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/roman_curia/synod/documents/rc_synod_doc_20100606_instrumentum-mo_en.pdf&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Instrumentum Laboris&lt;/a&gt; spricht über dieses Anliegen in Nr. 54, worin zu lesen ist, daß das Göttliche Leben innerhalb des Mysteriums der Allerheiligsten Dreifaltigkeit der Ursprung und das Modell für christliche Gemeinschaft sei. Daher haben alle Mitglieder der Kirche, die der Leib Christi ist, Anteil und Gemeinschaft am Leben des Dreifaltigen Gottes, der die Liebe ist. Das Haupt der Kirche ist Christus selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Patriarch Fouad Twal hatte während des &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5647&amp;amp;entry_id=256&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/travels/2010/index_cipro_ge.htm&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/travels/2010/index_cipro_ge.htm&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Zypernbesuches&lt;/a&gt; Gelegenheiten zu Gesprächen mit dem Heiligen Vater, um über die aktuellen Schwierigkeiten im Heiligen Land zu berichten. Der Patriarch betonte, daß der Papst auch anläßlich seines &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5647&amp;amp;entry_id=256&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/travels/2010/index_cipro_ge.htm&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/travels/2010/index_cipro_ge.htm&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Besuches auf Zypern&lt;/a&gt; - wie er es auch schon im letzten Jahr während seiner &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5657&amp;amp;entry_id=256&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/travels/2009/index_holy-land_ge.htm&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/travels/2009/index_holy-land_ge.htm&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Pilgerreise im Heilige Land&lt;/a&gt; tat - die Welt zu mehr Frieden und Gerechtigkeit und zur Vermeidung von Gewalt aufgerufen habe.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Rückblick auf + Bischof Luigi Padovese:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Bezug auf den ermordeten Apostolischen Vikar Anatoliens, Seine Exzellenz Luigi Padovese - Titularbischof von Monteverde und Vorsitzender der katholischen Bischofskonferenz der Türkei - bedauerte der Patriarach diesen Vorfall zutiefst. Die Tatsache, daß dies einen Tag vor Beginn der &lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/246-ZYPERN-2010-DER-VIELLEICHT-WICHTIGSTE-BESUCH-VON-PAPST-BENEDIKT-XVI..html&quot;&gt;Apostolischen Reise Papst Benedikts nach Zypern&lt;/a&gt; geschah, verlieh der Zypernvisite einen dunklen Schatten. Bischof Padovese hätte am Besuch des Papstes in Zypern als Mitglied der Synode für den Mittleren Osten teilnehmen sollen, wie er bereits an den zuvor stattgefundenen Vorbereitungstreffen für die Synode teilgenommen hatte. Bischof Padovese war stets ein ruhiger Teilnehmer, erläuterte der Patriarch, und war als Spezialist in der Theologie des heiligen Paulus wohlbekannt. Der Kapuzinerbischof Padovese hatte 20 Symposien über den heiligen Paulus in Tarsus veranstaltet und die wichtigsten Beiträge im &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5667&amp;amp;entry_id=256&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/186-2000.-GEBURTSTAG-DES-HEILIGEN-PAULUS-UND-DAS-GESCHENK-DES-ABLASSES-IM-PAULUSJAHR.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/186-2000.-GEBURTSTAG-DES-HEILIGEN-PAULUS-UND-DAS-GESCHENK-DES-ABLASSES-IM-PAULUSJAHR.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Paulusjahr&lt;/a&gt; in drei große Bände einfließen lassen: &quot;&lt;i&gt;Paolo di Tarso. Archeologia, storia, ricezione&lt;/i&gt;&quot;, Effatà Editrice, Cantalupa (TO) 2009.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Bezug auf die Apostolizität und die missionarische Berufung (vgl. die sogenannten Nota Ecclesiae) betonte Seine Seligkeit Patriarch Fouad Twal die Wichtigkeit der fortdauernden Verkündigung der Frohbotschaft. Sie sei unerläßlich, um Zeugnis für den Glauben der Katholischen Kirche zu geben, wie es auch im &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5652&amp;amp;entry_id=256&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/roman_curia/synod/documents/rc_synod_doc_20100606_instrumentum-mo_en.pdf&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/roman_curia/synod/documents/rc_synod_doc_20100606_instrumentum-mo_en.pdf&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Instrumentum Laboris&lt;/a&gt; unter den Nummern 19 und 20 geschrieben ist: die Kirche im Mittleren Osten ist von ihrem Ursprung her apostolisch, und diese Länder, welche durch das Leben Christi gesegnet sind, stellen daher &amp;quot;&lt;i&gt;die Wiege der Christenheit&lt;/i&gt;&amp;quot; dar. Die Christen des Mittleren Osten sehen ihre große Verantwortung darin, den christlichen Glauben zu erhalten und im Geist des Evangeliums die Beziehungen zu allen Christen, und auch zu den Nicht-Christen, aufrecht zu erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Patriarch Twal sieht auf das Leben des heiligen Völkerapostels Paulus und blickt mit folgenden Worten auf die bevorstehende und sehr bedeutungsvolle Synode, welche mit der feierlichen Papstmesse - in Anwesenheit aller Patriarchen und Delegierten - am Sonntag vormittag im Petersdom eröffnet wird: &amp;quot;&lt;em&gt;Wir wissen, wie der heilige Paulus um der Verkündigung des Evangeliums willen gelitten hat, und wir verstehen, daß wir unser Kreuz für die Mission im Heiligen Land tragen und seinem Beispiel hier zu folgen haben. Gemeinsam vereinen wir unsere Stimmen mit den Worten Seiner Heiligkeit Papst Benedikt XVI. für einen Appell zu mehr Gebet und Fürsprache, zu mehr Gerechtigkeit im Heiligen Land!&lt;/em&gt;“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[&lt;strong&gt;BEITRAG DER ROMKORRESPONDENTIN&lt;/strong&gt; &lt;a href=&quot;mailto:gmtm@gmx.at&quot;&gt;&lt;strong&gt;MAG. MAG. GABRIELA MARIA MIHLIG&lt;/strong&gt;&lt;/a&gt; &lt;strong&gt;IM AUFTRAG DES LATEINISCHEN PATRIARCHEN VON JERUSALEM.&lt;/strong&gt;]&lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Als Rückerinnerung an den historisch ersten Besuch eines Papstes in Zypern überhaupt stelle ich noch ein kurzes Video zur Verfügung aus der Begegnung Seiner Heiligkeit Papst Benedikt XVI. mit der Katholischen Kirche in &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5668&amp;amp;entry_id=256&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/232-ZYPERN-WIEDERHERSTELLUNG-DER-IKONE-DES-MULTIKULTURALISMUS.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/232-ZYPERN-WIEDERHERSTELLUNG-DER-IKONE-DES-MULTIKULTURALISMUS.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Zypern&lt;/a&gt; am Sportplatz der vor allem von den Maroniten besuchten Grundschule St. Maron in Nicosia im Rahmen seiner Apostolischen Reise. Zu sehen ist ein bewegender Ausschnitt bei der Vorstellung der größten katholischen Gruppe - des ältesten Bevölkerungsteiles Zyperns - der &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5669&amp;amp;entry_id=256&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/62-AKTUELLER-BERICHT-AUS-ZYPERN-UNTER-BESONDERER-BERUECKSICHTIGUNG-DER-KATHOLISCHEN-MINDERHEIT-DER-MARONITEN.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/62-AKTUELLER-BERICHT-AUS-ZYPERN-UNTER-BESONDERER-BERUECKSICHTIGUNG-DER-KATHOLISCHEN-MINDERHEIT-DER-MARONITEN.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Maroniten&lt;/a&gt;, vom Samstag, dem 5. Juni 2010. Die Schüler und Schülerinnen stellten Stationen im Verlaufe eines Kirchenjahres dar, hier zum österlichen Triduum:&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; &lt;br /&gt;
&lt;div align=&quot;center&quot;&gt;&lt;object height=&quot;385&quot; width=&quot;480&quot;&gt;&lt;param value=&quot;http://www.youtube.com/v/rqIC_5aJozY?fs=1&amp;amp;hl=de_DE&quot; name=&quot;movie&quot; /&gt;&lt;param value=&quot;true&quot; name=&quot;allowFullScreen&quot; /&gt;&lt;param value=&quot;always&quot; name=&quot;allowscriptaccess&quot; /&gt;&lt;embed height=&quot;385&quot; width=&quot;480&quot; allowfullscreen=&quot;true&quot; allowscriptaccess=&quot;always&quot; type=&quot;application/x-shockwave-flash&quot; src=&quot;http://www.youtube.com/v/rqIC_5aJozY?fs=1&amp;amp;hl=de_DE&quot; /&gt;&lt;/object&gt;&lt;/div&gt; &lt;div class=&quot;serendipity_babelfish&quot;&gt;Übersetze nach  &lt;a href=&quot;http://babelfish.altavista.com/babelfish/trurl_pagecontent?url=http%3A%2F%2Fwww.internetpfarre.de%2Fblog%2Farchives%2F256-NAHOST-BISCHOFSSYNODE-SONDERBERICHTERSTATTUNG-DURCH-ROMKORRESPONDENTIN-MIHLIG.html&amp;amp;lp=de%5Fen&quot;&gt;en&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;http://babelfish.altavista.com/babelfish/trurl_pagecontent?url=http%3A%2F%2Fwww.internetpfarre.de%2Fblog%2Farchives%2F256-NAHOST-BISCHOFSSYNODE-SONDERBERICHTERSTATTUNG-DURCH-ROMKORRESPONDENTIN-MIHLIG.html&amp;amp;lp=de%5Ffr&quot;&gt;fr&lt;/a&gt;&lt;/div&gt; 
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    <pubDate>Sat, 09 Oct 2010 12:15:00 +0200</pubDate>
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    <title>UBICUMQUE ET SEMPER: PÄPSTLICHER RAT FÜR NEUEVANGELISIERUNG AUF DEUTSCH</title>
    <link>http://www.internetpfarre.de/blog/archives/259-UBICUMQUE-ET-SEMPER-PAEPSTLICHER-RAT-FUER-NEUEVANGELISIERUNG-AUF-DEUTSCH.html</link>
            <category>Aktuelle Fürbitten</category>
            <category>Katholische Lehre</category>
            <category>Kirchenrecht</category>
            <category>News Kommentare</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Padre Alex / Dr. Alexander Pytlik)</author>
    <content:encoded>
    &lt;b&gt;Es folgt meine deutsche Übersetzung&lt;/b&gt;, die in ihrer ersten Version auch bei &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5708&amp;amp;entry_id=259&quot; title=&quot;http://www.kath.net/detail.php?id=28499&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.kath.net/detail.php?id=28499&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;kath.net&lt;/a&gt; abrufbar ist und die sich im vorliegenden Blogeintrag (Endfassung) vor allem an dem vom &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5709&amp;amp;entry_id=259&quot; title=&quot;http://www.vatican.va&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Heiligen Stuhl&lt;/a&gt; per Internet bereits publizierten und mit der Ausgabe des &quot;L&#039;Osservatore Romano&quot; des 13. Oktober 2010 promulgierten lateinischen Text orientiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
LITTERAE APOSTOLICAE MOTU PROPRIO DATAE QUIBUS PONTIFICIUM CONSILIUM DE NOVA EVANGELIZATIONE PROMOVENDA CONSTITUITUR&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;BENEDICTUS PP. XVI&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
APOSTOLISCHES SCHREIBEN IN DER FORM EINES MOTU PROPRIO &lt;b&gt;UBICUMQUE ET SEMPER&lt;/b&gt; DES OBERSTEN HIRTEN BENEDIKT XVI., MIT DEM DER PÄPSTLICHE RAT ZUR FÖRDERUNG DER NEUEN EVANGELISIERUNG ERRICHTET WIRD&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Überall und immer&lt;/b&gt; das Evangelium Jesu Christi zu verkünden: für diese Verpflichtung trägt die Kirche Sorge. Der erste und oberste Evangelisator (&lt;i&gt;evangelizator&lt;/i&gt;) selbst gab den Aposteln am Tag der Himmelfahrt zum Vater den Auftrag: &quot;&lt;i&gt;Darum geht zu allen Völkern und macht alle Menschen zu meinen Jüngern; tauft sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes, und lehrt sie, alles zu befolgen, was ich euch geboten habe.&lt;/i&gt;&quot; (Mt 28,19 - 20). In Treue gegenüber diesem Auftrag hat die Kirche – das Volk, das Gottes Eigentum wurde, damit es die großen Taten verkünde (vgl. 1 Petr 2,9) - seit dem Pfingsttag, an dem sie den Heiligen Geist empfangen hatte (vgl. Apg 2,14), nie aufgehört, der ganzen Welt die Schönheit des Evangeliums bekanntzumachen, indem sie Jesus Christus als wahren Gott und als wahren Menschen verkündet, denselben &quot;&lt;i&gt;gestern, heute und in Ewigkeit&lt;/i&gt;&quot; (Hebr 13,8), der mit Seinem Tod und Seiner Auferstehung die Erlösung bewirkt und somit die alte Verheißung zur Erfüllung gebracht hat. Deshalb ist die Sendung zur Evangelisierung als Fortführung des vom Herrn Jesus gewollten Werkes für die Kirche notwendig: eine Mission, die sie nicht unterlassen kann und die Ausdruck ihres eigenen Wesens ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Sendung hat in der Geschichte verschiedene Erscheinungsformen und fortlaufend neue Motivationen angenommen, jeweils abhängig von den Orten, von den Situationen und von den historischen Momenten. Für unser Zeitalter ist typisch, daß es einhergeht mit der Abkehr vom Glauben, die sich im Laufe der Zeit in den Gesellschaften und Kulturen gezeigt hat, welche seit Jahrhunderten mit dem Evangelium vertraut schienen. Die sozialen Veränderungen, die wir in den letzten Jahrzehnten miterlebt haben, haben komplexe Ursachen, die durch die lange Zeit Wurzeln geschlagen und die Wahrnehmung unserer Welt tiefgehend verändert haben. Man denke an die gigantischen Fortschritte der Wissenschaft und der Technik, an die Ausweitung der Möglichkeiten des Lebens und der Räume individueller Freiheit, an die großen Veränderungen auf wirtschaftlichem Gebiet, an die Zusammenführung von Stämmen und Kulturen, verursacht durch massive Migrationsbewegungen, an die wachsende gegenseitige Abhängigkeit unter den Völkern. Dies alles ist auch nicht ohne Auswirkungen auf das Leben des Menschen auch in religiöser Hinsicht geblieben. Auch wenn die Menschheit daraus sicherlich einerseits bestimmte Vorteile erfahren und die Kirche weiteren Ansporn erhalten hat, Rechenschaft zu geben von der Hoffnung, die sie erfüllt (vgl. 1 Petr 3,15), hat sich daraus andererseits ein gewisser besorgniserregender Verlust des Sinnes für das Heilige entwickelt, was sogar zur Infragestellung jener Fundamente geführt hat, die außer Frage zu standen schienen, wie der Glaube an Gott, den Schöpfer und Erhalter, die Offenbarung Jesu Christi als des einzigen Erlösers und das gemeinsame Verständnis der wichtigsten Erfahrungen des Menschen, was die Herkunft, das Lebensende, das Leben in einer Familie und den Bezug zum natürlichen sittlichen Gesetz betrifft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn dies alles von manchen als eine gewisse Befreiung erfahren worden ist, hat man jedoch sehr schnell Kenntnis von der inneren Wüste genommen, die dort entsteht, wo sich der Mensch dessen entledigt, was das Fundament aller Dinge ist, und wo er sich als einzigen Baumeister seiner Natur und seines Schicksals betrachtet. Schon das &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5710&amp;amp;entry_id=259&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/archive/hist_councils/ii_vatican_council/index_ge.htm&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/archive/hist_councils/ii_vatican_council/index_ge.htm&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;II. Vatikanische Konzil (XXI. Ökumenisches Konzil)&lt;/a&gt; nahm unter den zentralen Thematiken die Frage der Beziehung zwischen der Kirche und dieser Welt unseres Zeitalters herein. Die konziliare Lehre vor Augen, haben dann Unsere Vorgänger weiter über die Notwendigkeit nachgedacht, angemessene Formen zu finden, um den Menschen von heute die Möglichkeit zu geben, das lebendige und ewige Wort des Herrn zu vernehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zukunftsweisend und nachdrücklich stellte der Diener Gottes Paul VI. die Aufgabe der Evangelisierung heraus, die sich &quot;&lt;i&gt;immer notwendiger erweist angesichts der heute häufig zu beobachtenden Entchristlichung, und zwar für sehr viele, die zwar getauft sind, aber gänzlich außerhalb eines christlichen Lebensraumes stehen, dann für einfache Menschen, die zwar einen gewissen Glauben haben, seine Grundlagen aber kaum kennen, ferner für Intellektuelle, die das Bedürfnis spüren, Jesus Christus in einem anderen Licht kennenzulernen als bei der Unterweisung in ihrer Kinderzeit, und schließlich für viele andere.&lt;/i&gt;&quot; (Apostolisches Schreiben &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5712&amp;amp;entry_id=259&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/holy_father/paul_vi/apost_exhortations/documents/hf_p-vi_exh_19751208_evangelii-nuntiandi_ge.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/holy_father/paul_vi/apost_exhortations/documents/hf_p-vi_exh_19751208_evangelii-nuntiandi_ge.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Evangelii nuntiandi&lt;/a&gt;, Nr. 52). Und mit seinen Gedanken bei den vom Glauben her Fernstehenden fügte er hinzu, daß das evangelisierende Wirken der Kirche &quot;&lt;i&gt;nach den geeigneten Mitteln und der entsprechenden Sprache suchen muß, um die Offenbarung Gottes und den Glauben an Jesus Christus auch dorthin zu tragen oder erneut zu verkünden.&lt;/i&gt;&quot; (Apostolisches Schreiben &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5712&amp;amp;entry_id=259&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/holy_father/paul_vi/apost_exhortations/documents/hf_p-vi_exh_19751208_evangelii-nuntiandi_ge.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/holy_father/paul_vi/apost_exhortations/documents/hf_p-vi_exh_19751208_evangelii-nuntiandi_ge.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Evangelii nuntiandi&lt;/a&gt;, Nr. 56). Der verehrungswürdige Diener Gottes &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5713&amp;amp;entry_id=259&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/233-DIENER-GOTTES-JOHANNES-PAUL-II.-AUF-DEM-WEG-ZUR-SELIGSPRECHUNG.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/233-DIENER-GOTTES-JOHANNES-PAUL-II.-AUF-DEM-WEG-ZUR-SELIGSPRECHUNG.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Johannes Paul II.&lt;/a&gt; sah in dieser schwerwiegenden Verpflichtung den Angelpunkt seines umfassenden Lehramtes, durch den Begriff einer &quot;&lt;i&gt;neuen Evangelisierung&lt;/i&gt;&quot;, den er in vielen Dokumenten systematisch vertiefte, indem er die Aufgabe umfassend betrachtete, welche heute die Kirche zu bewältigen hat, besonders in den Regionen antiker Christianisierung. Diese Aufgabe braucht im direkten Blick auf ihre Umsetzung die Wendung nach außen, setzt jedoch vor allem eine beständige Erneuerung im Inneren voraus, eine fortlaufende Entwicklung – damit Wir es so ausdrücken – von der &quot;evangelisierten&quot; zur &quot;evangelisierenden&quot;. Es genügt, sich dessen zu erinnern, was im nachsynodalen Apostolischen Schreiben &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5714&amp;amp;entry_id=259&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/holy_father/john_paul_ii/apost_exhortations/documents/hf_jp-ii_exh_30121988_christifideles-laici_ge.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/holy_father/john_paul_ii/apost_exhortations/documents/hf_jp-ii_exh_30121988_christifideles-laici_ge.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Christifideles Laici&lt;/a&gt; geschrieben steht: &quot;&lt;i&gt;Ganze Länder und Nationen, in denen früher Religion und christliches Leben blühten und lebendige, glaubende Gemeinschaften zu schaffen vermochten, machen nun harte Proben durch und werden zuweilen durch die fortschreitende Verbreitung des Indifferentismus, Säkularismus und Atheismus entscheidend geprägt. Es geht dabei vor allem um die Länder und Nationen der sogenannten Ersten Welt, in der der Wohlstand und der Konsumismus, wenn auch von Situationen furchtbarer Armut und Not begleitet, dazu inspirieren und veranlassen, so zu leben, »als wenn es Gott nicht gäbe«. Die religiöse Indifferenz und die fast inexistente religiöse Praxis, auch angesichts schwerer Probleme der menschlichen Existenz, sind nicht weniger besorgniserregend und zersetzend als der ausdrückliche Atheismus. Auch wenn der christliche Glaube in einigen seiner traditionellen und ritualistischen Ausdrucksformen noch erhalten ist, wird er mehr und mehr aus den bedeutsamsten Momenten des Lebens wie Geburt, Leid und Tod ausgeschlossen (…) In anderen Gebieten und Ländern dagegen sind bis heute die traditionelle christliche Volksfrömmigkeit und -religiosität lebendig erhalten; dieses moralische und geistliche Erbe droht aber in der Konfrontation mit komplexen Prozessen vor allem der Säkularisierung und der Verbreitung der Sekten verlorenzugehen. Nur eine neue Evangelisierung kann die Vertiefung eines reinen und festen Glaubens gewährleisten, der diese Traditionen zu einer Kraft wahrer Befreiung zu machen vermag. Es ist mit Sicherheit notwendig, überall die christliche Substanz der menschlichen Gesellschaft zu erneuern. Voraussetzung dafür ist aber die Erneuerung der &lt;b&gt;&lt;i&gt;christlichen Substanz der Gemeinden&lt;/i&gt;&lt;/b&gt;, die in diesen Ländern und Nationen leben.&lt;/i&gt;&quot; (Nr. 34) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Indem Wir also die Sorgen Unserer Vorgänger aufnehmen, halten Wir es für opportun, geeignete Antworten anzubieten, damit sich die ganze Kirche, die sich durch die Kraft des Heiligen Geistes neu beleben lasse, der heutigen Welt mit einem missionarischen Elan zeige, um eine neue Evangelisierung zu befördern. Diese bezieht sich vor allem auf die (Teil-)Kirchen antiker Gründung, die zudem unter verschiedenen Bedingungen leben, denen jeweils andere Notwendigkeiten entsprechen und die unterschiedlicher Phasen der Evangelisierung bedürfen: in gewissen Regionen floriert nämlich die christliche Praxis noch sehr gut und stützt sich auf eine Verwurzelung in den Gesinnungen ganzer Völker, obschon die Realität der Säkularisierung zunimmt; in anderen Regionen jedoch bemerkt man eine offenkundige und allgemeine Abkehr der Gesellschaft vom Glauben, mit einem schwächeren kirchlichen Gefüge, auch wenn gewisse Elemente der Lebendigkeit nicht fehlen, die der Heilige Geist unaufhörlich entfacht; und dann wissen wir leider von Orten, welche die christliche Religion fast vollständig verloren haben, in denen das Licht des Glaubens den Zeugnissen kleiner Gemeinschaften anvertraut ist: diese Regionen, welche einer erneuerten Erstverkündigung des Evangeliums bedürften, scheinen besonders resistent gegenüber vielen Aspekten der christlichen Botschaft zu sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Unterschiedlichkeit der Bedingungen erfordert eine aufmerksame Beurteilung; wenn von einer &quot;neuen Evangelisierung&quot; gesprochen wird, bedeutet dies nicht, eine einzige Formel zu erdenken, die unter allen Umständen gleich laute. Dennoch ist es nicht schwer zu erfassen, daß das, was alle (Teil-)Kirchen benötigen, die schon lange nach christlichen Traditionen leben, ein erneuerter missionarische Elan ist, der sich wieder neu und großherzig dem Geschenk der Gnade öffnet. In der Tat dürfen wir nicht vergessen, daß die erste Aufgabe immer jene bleiben wird, bereit zu sein, dem gnadenhaften Wirken des Geistes des Auferstandenen zu folgen, der alle begleitet, die das Evangelium verkündigen und das Herz derer öffnet, die zuhören. Damit das Wort des Evangeliums auf fruchtbare Weise verkündigt werde, ist es zuallererst erforderlich, daß man eine tiefgehende Kenntnis Gottes habe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So wie Wir in Unserer ersten Enzyklika &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5715&amp;amp;entry_id=259&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/102-GOTT-IST-DIE-LIEBE,-UND-WER-IN-DER-LIEBE-BLEIBT,-BLEIBT-IN-GOTT-ERSTE-ENZYKLIKA-SEINER-HEILIGKEIT-PAPST-BENEDIKT-XVI..html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/102-GOTT-IST-DIE-LIEBE,-UND-WER-IN-DER-LIEBE-BLEIBT,-BLEIBT-IN-GOTT-ERSTE-ENZYKLIKA-SEINER-HEILIGKEIT-PAPST-BENEDIKT-XVI..html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Deus caritas est&lt;/a&gt; festgehalten haben: &quot;&lt;i&gt;Am Anfang des Christseins steht nicht ein ethischer Entschluß oder eine große Idee, sondern die Begegnung mit einem Ereignis, mit einer Person, die unserem Leben einen neuen Horizont und damit seine entscheidende Richtung gibt&lt;/i&gt;&quot; (Nr. 1), besteht in gleicher Weise das Fundament jeder Evangelisierung aus keinem menschlichen Projekt der Expansion, sondern aus dem Bestreben, das unschätzbare Geschenk zu teilen, das Gott uns anvertraut hat, indem Er Sein eigenes Leben mit uns teilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Deshalb legen Wir im Licht dieser Reflexionen, nach sorgfältiger Prüfung aller Dinge und nach Einholung der Meinung von Experten, fest und bestimmen wie folgt:&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Art. 1&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
§ 1 Es wird der Päpstliche Rat für die Förderung der Neuevangelisierung als Dikasterium der Römischen Kurie gemäß der Apostolischen Konstitution &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5716&amp;amp;entry_id=259&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/holy_father/john_paul_ii/apost_constitutions/documents/hf_jp-ii_apc_19880628_pastor-bonus-index_ge.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/holy_father/john_paul_ii/apost_constitutions/documents/hf_jp-ii_apc_19880628_pastor-bonus-index_ge.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Pastor bonus&lt;/a&gt; errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
§ 2 Der Rat verfolgt seine Ziele, indem er sowohl das Nachdenken über Argumente einer Neuevangelisierung anregt als auch geeignete Formen und Mittel auswählt und fördert, um dieselbe durchzuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Art. 2&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wirken des Rates, welches sich unter Beachtung der jeweiligen Kompetenzen gemeinsam mit weiteren Dikasterien und Instituten der Römischen Kurie vollzieht, steht den Teilkirchen zu Dienste, darunter vor allem jenen Territorien christlicher Tradition, wo sich die Wirklichkeit der Säkularisierung deutlicher manifestiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Art. 3&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus den Aufgaben des Rates werden als Pflichten hervorgehoben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1° den theologischen und pastoralen Sinn einer neuen Evangelisierung zu vertiefen;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2° das Studium, die Verbreitung und die Anwendung des päpstlichen Lehramtes mit Bezug auf die mit der Neuevangelisierung verbundenen Argumente zu befördern, in enger Kooperation mit den Bischofskonferenzen, die dazu eine Einrichtung ad hoc bilden können werden;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3° Initiativen in Verbindung mit einer Neuevangelisierung bekannt zu machen und zu unterstützen, die in den diversen Teilkirchen schon unternommen werden, und die Verwirklichung neuer Initiativen zu fördern, unter aktiver Hereinnahme auch jener Kräfte, die sich in den Instituten des geweihten Lebens und in den Gesellschaften apostolischen Lebens finden, aber ebenso in den Vereinigungen von Gläubigen und in neuen Gemeinschaften;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4° die Anwendung neuerer Formen sozialer Kommunikationsmittel zu bewerten und sich um diese als Instrumente einer neuen Evangelisierung zu kümmern;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5° den Gebrauch des &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5711&amp;amp;entry_id=259&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/archive/ccc/index_ge.htm&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/archive/ccc/index_ge.htm&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Katechismus der Katholischen Kirche&lt;/a&gt; zu befördern, der für die Menschen unserer Zeit die Gesamtheit des Glaubens wesentlich und vollständig zusammenfaßt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Art. 4&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
§ 1 Der Rat wird von einem Erzbischof als Präsidenten geleitet, unterstützt durch einen Sekretär, einen Untersekretär und durch eine passende Zahl von Beamten gemäß den festgelegten Normen der Apostolischen Konstitution &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5716&amp;amp;entry_id=259&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/holy_father/john_paul_ii/apost_constitutions/documents/hf_jp-ii_apc_19880628_pastor-bonus-index_ge.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/holy_father/john_paul_ii/apost_constitutions/documents/hf_jp-ii_apc_19880628_pastor-bonus-index_ge.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Pastor bonus&lt;/a&gt; und des &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5717&amp;amp;entry_id=259&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/roman_curia/labour_office/docs/documents/ulsa_b02_2_it.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/roman_curia/labour_office/docs/documents/ulsa_b02_2_it.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Regolamento Generale della Curia Romana&lt;/a&gt;“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
§ 2  Der Rat hat eigene Mitglieder und kann eigene Konsultoren bestellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir wollen, daß diese Unseren durch das Motu proprio gegebenen Bestimmungen jetzt und in Zukunft gültig und wirksam sein werden, auch wenn diesen irgendwelche Dinge entgegenstünden, selbst wenn sie besonderer Erwähnung würdig wären, und Wir legen fest, daß dieselben durch die Veröffentlichung in den tagesaktuellen Akten des &quot;&lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5719&amp;amp;entry_id=259&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/news_services/or/or_quo/index.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/news_services/or/or_quo/index.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;L&#039;Osservatore Romano&lt;/a&gt;&quot; promulgiert werden und am selben Tag der Promulgation [= am 13. Oktober 2010] in Kraft treten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegeben in Castel Gandolfo, am 21. September im Jahr des Herrn 2010, am Fest des heiligen Matthäus, Apostel und Evangelist, im sechsten Jahr Unseres Pontifikates.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
BENEDICTUS PP. XVI&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[&lt;b&gt;ENDE MEINER ÜBERSETZUNG DES APOSTOLISCHEN SCHREIBENS UBICUMQUE ET SEMPER ZUR ERRICHTUNG DES PÄPSTLICHEN RATES FÜR NEUEVANGELISIERUNG.&lt;/b&gt;] &lt;div class=&quot;serendipity_babelfish&quot;&gt;Übersetze nach  &lt;a href=&quot;http://babelfish.altavista.com/babelfish/trurl_pagecontent?url=http%3A%2F%2Fwww.internetpfarre.de%2Fblog%2Farchives%2F259-UBICUMQUE-ET-SEMPER-PAEPSTLICHER-RAT-FUER-NEUEVANGELISIERUNG-AUF-DEUTSCH.html&amp;amp;lp=de%5Fen&quot;&gt;en&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;http://babelfish.altavista.com/babelfish/trurl_pagecontent?url=http%3A%2F%2Fwww.internetpfarre.de%2Fblog%2Farchives%2F259-UBICUMQUE-ET-SEMPER-PAEPSTLICHER-RAT-FUER-NEUEVANGELISIERUNG-AUF-DEUTSCH.html&amp;amp;lp=de%5Ffr&quot;&gt;fr&lt;/a&gt;&lt;/div&gt; 
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    <pubDate>Tue, 12 Oct 2010 16:00:00 +0200</pubDate>
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    <title>JEDE HEILIGE TAUFE UND JEDE FEIER DER OSTERNACHT BETREFFEN DIE GANZE KIRCHE WELTWEIT</title>
    <link>http://www.internetpfarre.de/blog/archives/180-JEDE-HEILIGE-TAUFE-UND-JEDE-FEIER-DER-OSTERNACHT-BETREFFEN-DIE-GANZE-KIRCHE-WELTWEIT.html</link>
            <category>Aktuelle Predigt</category>
            <category>Katholische Lehre</category>
            <category>Kirchenrecht</category>
            <category>News Kommentare</category>
    
    <comments>http://www.internetpfarre.de/blog/archives/180-JEDE-HEILIGE-TAUFE-UND-JEDE-FEIER-DER-OSTERNACHT-BETREFFEN-DIE-GANZE-KIRCHE-WELTWEIT.html#comments</comments>
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    <author>nospam@example.com (Padre Alex / Dr. Alexander Pytlik)</author>
    <content:encoded>
    &lt;b&gt;Wie in der vom Sekretariat der Deutschen Bischofskonferenz&lt;/b&gt; im Januar 2008 herausgegebenen Arbeitshilfe Nr. 220 &amp;quot;&lt;i&gt;Die Feier der Kindertaufe. Pastorale Einführung&lt;/i&gt;&amp;quot; nachlesbar, erinnern die Unterzeichner Karl Kardinal Lehmann, Christoph Kardinal Schönborn, Diözesanbischof Dr. Kurt Koch und Erzbischof Fernand Franck in der Nummer 5 dankenswerterweise an das geltende kanonische Recht der lateinischen Kirche, nach dem die Eltern verpflichtet sind, &amp;quot;&lt;i&gt;dafür zu sorgen, daß ihre Kinder innerhalb der ersten Wochen getauft werden&lt;/i&gt;&amp;quot; (can. 867 § 1 CIC). Die herkömmliche Interpretation geht dabei von etwa vier Wochen aus. Wie in der im Jahr 2007 erschienenen zweiten authentischen Ausgabe des&lt;i&gt; Rituale Romanum&lt;/i&gt; auf der Grundlage der &lt;i&gt;Editio typica altera&lt;/i&gt; 1973 für die ordentliche Form des Römischen Taufritus (&amp;quot;&lt;i&gt;Die Feier der Kindertaufe&lt;/i&gt;&amp;quot;) in den Bistümern des deutschen Sprachgebietes (approbiert durch die Deutsche, Österreichische und Schweizer Bischofskonferenz sowie durch den Erzbischof von Luxemburg und den Erzbischof von Vaduz und dann im Jahre 2006 rekognosziert von der römischen Kongregation für den Gottesdienst und die Sakramentenordnung) nachlesbar, ist die heilige Taufe im Notfall sofort zu spenden: &amp;quot;&lt;i&gt;Schwebt das Kind in Lebensgefahr, so soll es unverzüglich getauft werden, wobei dies auch gegen den Willen der Eltern erlaubt geschieht, sogar dann, wenn es sich um ein Kind nichtkatholischer Eltern handelt.&lt;/i&gt;&amp;quot; (S. 20, Praenotanda, Nr. 8) &amp;quot;&lt;i&gt;Wenn kein Priester oder Diakon da ist, kann bei Lebensgefahr, besonders, wenn es sich um unmittelbare Todesgefahr handelt, jeder Gläubige, ja jeder Mensch, der die rechte Absicht dabei hat, die Taufe spenden. Zuweilen ist er dazu sogar verpflichtet.&lt;/i&gt;&amp;quot; (S. 14, Praenotanda generalia, Nr. 16) Man darf sowohl durch Untertauchen als auch durch Übergießen taufen, und die dabei zu verwendenden Worte sind in der lateinischen Kirche: &amp;quot;&lt;b&gt;&lt;i&gt;Ich taufe dich im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.&lt;/i&gt;&lt;/b&gt;&amp;quot; (Vgl. S. 15, Praenotanda generalia, Nr. 23.) In der schon genannten &lt;i&gt;Editio typica altera&lt;/i&gt; 1973 des &lt;i&gt;Ordo Baptismi parvulorum&lt;/i&gt; selbst, der zum Bestand des auf Beschluß des Hochheiligen Ökumenischen Zweiten Vatikanischen Konzils und unter der Autorität Papst Pauls VI. veröffentlichten &lt;i&gt;Rituale Romanum&lt;/i&gt; für die ordentliche Form der lateinischen Taufspendung gehört, und in der weiterhin auf Bitten des Taufbewerbers bzw. der Eltern usw. zu verwendenden außerordentlichen Form des Römischen Ritus (vgl. das Apostolische Schreiben &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=3649&amp;amp;entry_id=180&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/162-LATEINISCHE-MESSE-UND-SAKRAMENTE-IN-DER-AUSSERORDENTLICHEN-FORM-DES-ROEMISCHEN-RITUS-FUER-IMMER-LEGITIM-APOSTOLISCHES-SCHREIBEN-SUMMORUM-PONTIFICUM-MOTU-PROPRIO-VON-BENEDIKT-XVI..html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/162-LATEINISCHE-MESSE-UND-SAKRAMENTE-IN-DER-AUSSERORDENTLICHEN-FORM-DES-ROEMISCHEN-RITUS-FUER-IMMER-LEGITIM-APOSTOLISCHES-SCHREIBEN-SUMMORUM-PONTIFICUM-MOTU-PROPRIO-VON-BENEDIKT-XVI..html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;i&gt;Summorum Pontificum&lt;/i&gt;&lt;/a&gt; vom 7. Juli 2007) gemäß dem im Geiste des Hochheiligen Ökumenischen Tridentinischen Konzils und unter der Autorität Papst Pauls V. veröffentlichten älteren &lt;i&gt;Rituale Romanum&lt;/i&gt; lauten die lateinischen Spendeworte übereinstimmend: &amp;quot;&lt;b&gt;&lt;i&gt;Ego te baptizo in nomine Patris, et Filii, et Spiritus Sancti&lt;/i&gt;&lt;/b&gt;&amp;quot;. In sämtlichen mir vorliegenden lateinischen Ritenbüchern wird für die Taufe selbst klar verwiesen, daß zu den Worten &amp;quot;&lt;i&gt;im Namen des Vaters&lt;/i&gt;&amp;quot; das erste Übergießen, zu den Worten &amp;quot;&lt;i&gt;und des Sohnes&lt;/i&gt;&amp;quot; das zweite Übergießen und zu den Worten &amp;quot;&lt;i&gt;und des Heiligen Geistes&lt;/i&gt;&amp;quot; das dritte Übergießen mit Wasser vorzunehmen ist. In der ordentlichen Form wird auch die Möglichkeit des ersten, zweiten und dritten Untertauchens angegeben, und für die außerordentliche Form wird vorgesehen, daß dieses dreimalige taufende Übergießen über dem Haupt des Kindes und in der Form des Kreuzes geschehe (vgl. für alle Diözesen Deutschlands die vom Heiligen Stuhl selbst im Jahre 1950 durch die Ritenkongregation approbierte und weiterhin geltende &lt;i&gt;Collectio Rituum ad instar Appendicis Ritualis Romani&lt;/i&gt; in ihrer fünften Ausgabe aus dem Jahre 1960, wobei der aktuelle Codex Iuris Canonici 1983 ab can. 849 zu berücksichtigen ist, was jedoch zu keinen Widersprüchen führt. Ich verweise auch noch auf das wertvolle &quot;Taschenbüchlein für seelsorgliche Notfälle&quot; von GR P. Joachim Reitmaeir O. F. M. Cap., 5. Auflage, München 1952.) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Wenn kein Notfall eintritt und die Heilige Osternacht&lt;/b&gt; in den für beide Formen des Römischen Ritus kirchenrechtlich vorgegebenen Zeitrahmen fällt, sodaß die heilige Taufe der Kinder in den ersten Wochen nach der Geburt gespendet werden kann, legt sich dieser wunderbare alte Tauftermin der Ostervigil nahe. &amp;quot;&lt;i&gt;Wenn auch die Taufe an jedwedem Tag gefeiert werden kann, wird doch empfohlen, daß sie in der Regel am Sonntag oder nach Möglichkeit in der Osternacht gefeiert werde.&lt;/i&gt;&amp;quot; (can. 856 CIC 1983) Wenn nun die Kindertaufe in der Osternacht gehalten wird, kann in der ordentlichen Form des Römischen Ritus der Empfang der Kinder, auf den das Exorzismus-Gebet und die Salbung mit Katechumenenöl folgen, an einem geeigneten Ort und vor der Vigilfeier stattfinden. Die heilige Taufe selbst hat ihren Platz nach der Weihe des Taufwassers, wie es in der Feier der Heiligen Osternacht für beide Formen des Römischen Ritus vermerkt ist. Es entfallen dann in der ordentlichen Form die ausdeutenden Riten wie die Übergabe der brennenden Taufkerze und der Effata-Ritus (vgl. S. 25, Praenotanda Nr. 28), wohingegen bei Verwendung der außerordentlichen Form des Römischen Taufritus der Wegfall ausdeutender Riten auch in der Osternacht nicht vorgesehen ist. Doch auch für die außerordentliche Form gilt, daß die die eigentliche Taufhandlung einleitenden Zeremonien schon am Morgen des Karsamstags vorausgenommen werden können, sodaß die Taufzeremonie in der Osternacht dann mit der Frage an den Täufling beginnt (dem der Pate die Stimme leiht): &amp;quot;&lt;i&gt;N., glaubst du an Gott, den allmächtigen Vater, den Schöpfer des Himmels und der Erde?&lt;/i&gt;&amp;quot; Und so wie kurz danach alle Gläubigen bei der Erneuerung des Taufversprechens, antwortet auch eine Zweizahl von Paten immer im Singular: &amp;quot;&lt;i&gt;Ich glaube.&lt;/i&gt;&amp;quot; Denn diese persönliche Glaubensannahme und -entscheidung wird bei erwachsenen Taufbewerbern im Katechumenat vorbereitet und wird bei getauften Kindern dann durch die Erziehung und Katechese nachbereitet. Wie die oben an erster Stelle genannte pastorale Einführung zur Feier der Kindertaufe aus dem Januar 2008 feststellt, &amp;quot;&lt;i&gt;darf die Kirche das Geschenk der Taufe auch den Kindern nicht vorenthalten, weil Gottes Liebe aller Leistung der Menschen zuvorkommt. Deshalb werden auch sie durch die Taufe von der Erbsünde befreit und in die Kirche eingegliedert (...) Denn nirgendwo tritt das freie und unverdiente Wesen der Gnade deutlicher ans Licht als bei der Kindertaufe: &#039;Nicht darin besteht die Liebe, daß wir Gott zuerst geliebt haben, sondern daß Er uns geliebt und Seinen Sohn als Sühne für unsere Sünden gesandt hat&#039; (1 Joh 4,19).&lt;/i&gt;&amp;quot; (Nr. 4 und Nr. 17, unter Zitation einer Ansprache des Dieners Gottes Johannes Paul II. anläßlich des Ad-limina-Besuches der katholischen Bischöfe Deutschlands vom 18. November 1999: Notitiae 36 [2000] 16.) Was bewirkt also die heilige Taufe? Das lateinische Kirchenrecht des Jahres 1983 stellt es im can. 849 wunderbar heraus: &amp;quot;&lt;i&gt;Die Taufe ist die Eingangspforte zu den Sakramenten; ihr tatsächlicher Empfang oder wenigstens das Verlangen danach ist &lt;b&gt;zum Heil notwendig&lt;/b&gt;; durch sie werden die Menschen &lt;b&gt;von den Sünden befreit&lt;/b&gt;, zu &lt;b&gt;Kindern Gottes&lt;/b&gt; neu geschaffen und, durch ein &lt;b&gt;untilgbares Prägemal&lt;/b&gt; Christus gleichgestaltet, &lt;b&gt;der Kirche eingegliedert&lt;/b&gt;; sie wird nur durch Waschung&lt;/i&gt; (lavacrum) &lt;i&gt;mit wirklichem Wasser in Verbindung mit der gebotenen Form der Taufworte gültig gespendet.&lt;/i&gt;&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Diesbezüglich ist an das zu erinnern, was&lt;/b&gt; der Radio-Vatikan-Kirchenrechtler &lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=3621&amp;amp;entry_id=180&quot; title=&quot;http://www.gero-p-weishaupt.com&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.gero-p-weishaupt.com&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot;&gt;Hw. Dr. Gero P. Weishaupt&lt;/a&gt; auf Fragen im Zusammenhang mit einem sogenannten &amp;quot;Kirchenaustritt&amp;quot; geantwortet hat. Eine Frage an ihn lautete: &amp;quot;&lt;i&gt;Wenn der Austritt aus der Kirche als Körperschaft des öffentlichen Rechts &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=3626&amp;amp;entry_id=180&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/148-DER-HEILIGE-STUHL-ZUR-FRAGE-DES-SOGENANNTEN-KIRCHENAUSTRITTS-UND-ZUR-AUFGABE-DER-KIRCHLICHEN-HIERARCHIE-BEI-DER-VERMOEGENSVERWALTUNG.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/148-DER-HEILIGE-STUHL-ZUR-FRAGE-DES-SOGENANNTEN-KIRCHENAUSTRITTS-UND-ZUR-AUFGABE-DER-KIRCHLICHEN-HIERARCHIE-BEI-DER-VERMOEGENSVERWALTUNG.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;kein Austritt im Sinne des Kirchenrechts&lt;/a&gt; ist und somit keine kirchenrechtlichen Rechtswirkungen nach sich ziehen kann, drängt sich mir in einem Umkehrschluß die Frage auf, ob es dann nicht auch eine Aufnahme als Mitglied in die Kirche im Sinne des Kirchenrechts geben kann, ohne gleichzeitig der Kirche als Körperschaft des öffentlichen Rechts beitreten zu müssen.&lt;/i&gt;&amp;quot; Seine &lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=3622&amp;amp;entry_id=180&quot; title=&quot;http://www.kath.net/detail.php?id=19332&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.kath.net/detail.php?id=19332&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot;&gt;Antwort&lt;/a&gt; lautet, wobei Hervorhebungen und Adaptierungen von meiner Seite erfolgen: &amp;quot;&lt;i&gt;Die Antwort ergibt sich aus dem die Mitgliedschaft in der Kirche begründenden &lt;b&gt;Sakrament der Taufe&lt;/b&gt; und dem Verhältnis von Gesamtkirche und Teilkirche. Mitglied der Kirche wird man durch die Taufe (vgl. cann. 98, 204, 849 CIC). Die Kirche Jesu Christi existiert konkret in der Katholischen Kirche (can. 204 § 2 CIC i. V. m. Lumen Gentium Nr. 8: &#039;subsistit in Ecclesia Catholica&#039;). Jeder Gläubige wird also durch die Taufe eingegliedert in die eine, heilige, katholische und apostolische Kirche. Das aber bedeutet, daß der Getaufte nicht mittelbar durch seine Zugehörigkeit zu einer konkreten Partikularkirche (Teilkirche), etwa einer Diözese (vgl. can. 368 CIC), zur universalen Kirche gehört. &lt;b&gt;Vielmehr wird er durch die Taufe unmittelbar der universalen Kirche eingegliedert&lt;/b&gt;, auch wenn sich der Eintritt in die universale Kirche notwendigerweise in einer bestimmten Partikularkirche verwirklicht. Dies geht eindeutig aus dem &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=3627&amp;amp;entry_id=180&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/roman_curia/congregations/cfaith/documents/rc_con_cfaith_doc_28051992_communionis-notio_ge.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/roman_curia/congregations/cfaith/documents/rc_con_cfaith_doc_28051992_communionis-notio_ge.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Schreiben der Glaubenskongregation&lt;/a&gt; vom 28. Mai 1992 an die Bischöfe der Katholischen Kirche über einige Aspekte der Kirche als Communio hervor (AAS 85 [1993] 843, n. 10.). Durch die Taufe wird man nicht Mitglied einer Ortskirche. &#039;In der Taufe geht immer wieder die Universalkirche der Ortskirche voraus und schafft sie ... Jeder ist&#039; darum &#039;überall zu Hause und nicht bloß zu Gast. Es ist immer die eine Kirche, die eine und selbige. Wer in Berlin getauft ist, ist in der Kirche in Rom oder in New York oder in Kinshasa oder in Bangalore oder wo auch immer genauso zu Hause wie in seiner Taufkirche. Er braucht sich nicht umzumelden, es ist die eine Kirche. Die Taufe kommt aus ihr und gebiert in sie hinein&#039; (Joseph Ratzinger, Über die Ekklesiologie de Konstitution &#039;Lumen Gentium&#039;, Vortrag abgedruckt in: Die Tagespost, März 2000). Darum sind Aussagen des Taufspenders zu Beginn einer Taufe wie &#039;N., mit großer Freude nimmt dich die christliche Gemeinde / unsere Pfarrgemeinde / unsere Ortskirche auf&#039; nach katholischer Theologie (Ekklesiologie) falsch. Es ist die Kirche als ganze, die den Täufling aufnimmt und deren Mitglied er wird.&lt;/i&gt;&amp;quot; Dr. Weishaupt liegt richtig, denn in der oben bereits zitierten und ab dem 1. Adventsonntag 2008 (bei Verwendung der ordentlichen Form des Römischen Ritus sowie bei ausschließlichem Gebrauch deutscher Hochsprache) verpflichtenden zweiten authentischen Ausgabe auf der Grundlage des Römischen Taufrituale 1973 heißt es nunmehr zu Beginn und anläßlich der Bezeichnung mit dem Kreuz: &amp;quot;&lt;i&gt;N., mit großer Freude empfängt dich die Gemeinschaft der Glaubenden. Im Namen der Kirche bezeichne ich dich mit dem Zeichen des Kreuzes.&lt;/i&gt;&amp;quot; In der weiterhin gültigen älteren &lt;i&gt;Collectio Rituum&lt;/i&gt; 1950 heißt es: &amp;quot;&lt;i&gt;N., tritt ein in Gottes Heiligtum, auf daß du Gemeinschaft habest mit Christus zum ewigen Leben.&lt;/i&gt;&amp;quot; Und in verschiedenen älteren Diözesanritualien wird vor dem Beginn der gesamten Zeremonie unter anderem als Beginn der Einleitungsansprache vorgeschlagen: &amp;quot;&lt;i&gt;In der Liebe Christi, der den Kindern das Gottesreich versprochen hat, nimmt jetzt die Kirche dieses Kind zur Spendung der heiligen Taufe entgegen.&lt;/i&gt;&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Nicht nur diese rechtgläubige ekklesiologische Adaption der neueren Riten&lt;/b&gt; ist überall zu berücksichtigen, sondern auch die (mit Rechtssicherheit seit 14. September 2007) gegebene Möglichkeit, die ältere lateinische Spendeform der Taufe und der anderen Sakramente zu erwählen. Seine Heiligkeit Papst Benedikt XVI. legte daher im Artikel 9, § 1, des Apostolischen Schreibens &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=3649&amp;amp;entry_id=180&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/162-LATEINISCHE-MESSE-UND-SAKRAMENTE-IN-DER-AUSSERORDENTLICHEN-FORM-DES-ROEMISCHEN-RITUS-FUER-IMMER-LEGITIM-APOSTOLISCHES-SCHREIBEN-SUMMORUM-PONTIFICUM-MOTU-PROPRIO-VON-BENEDIKT-XVI..html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/162-LATEINISCHE-MESSE-UND-SAKRAMENTE-IN-DER-AUSSERORDENTLICHEN-FORM-DES-ROEMISCHEN-RITUS-FUER-IMMER-LEGITIM-APOSTOLISCHES-SCHREIBEN-SUMMORUM-PONTIFICUM-MOTU-PROPRIO-VON-BENEDIKT-XVI..html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;i&gt;Summorum Pontificum&lt;/i&gt;&lt;/a&gt; fest: &amp;quot;&lt;i&gt;Der Pfarrer kann - nachdem er alles gut abgewogen hat - auch die Erlaubnis geben, daß bei der Spendung der Sakramente der Taufe, der Ehe, der Buße und der Krankensalbung das ältere Rituale verwendet wird, wenn das Wohl der Seelen dies nahe legt.&lt;/i&gt;&amp;quot; Man wird diesbezüglich auch eine Spur realistischer - als es in der pastoralen Einführung zur Feier der Kindertaufe aus dem Januar 2008 erscheint - zur Kenntnis nehmen müssen, daß häufiger als bisher heilige Taufen und andere Sakramente außerhalb der jeweiligen Ortspfarrei gespendet werden - vorausgesetzt die Erlaubnis des zuständigen Pfarrers, die sich jedoch im Falle einer für die außerordentliche Form des Römischen Ritus errichteten Personalpfarrei (trotz kumulativer Jurisdiktion) vollständig erübrigt. (Gültig wird die Taufe sowieso gespendet.) Um so wichtiger wird es in Hinkunft wieder sein, zu wissen, daß die Taufe zuerst in die weltweit ausgesendete und bestehende Katholische Kirche eingliedert, und erst dann in die konkrete Rituskirche (in unserem Fall in die lateinische Kirche), und erst dann in die konkrete Teilkirche (Diözese oder gleichgestellte Territorialeinheit der Kirche, mit der Möglichkeit, gleichzeitig einer &amp;quot;Personaldiözese&amp;quot; anzugehören), und erst dann in die konkrete Pfarrei oder gleichgestellte Territorialeinheit, wiederum mit der Möglichkeit, gleichzeitig einer &amp;quot;Personalpfarrei&amp;quot; zuzugehören. Deswegen heißt es in der pastoralen Einführung zur Feier der Kindertaufe (Januar 2008) in der Nummer 29: &amp;quot;&lt;i&gt;Als Eingliederung in die Kirche ist die Taufe &lt;b&gt;auch&lt;/b&gt; Aufnahme in die Pfarrgemeinde.&lt;/i&gt;&amp;quot; Leider werden in dieser Einführung noch nicht die pastoralen Konsequenzen aus der Möglichkeit der älteren lateinischen Taufspendung gezogen. Denn die immer noch in manchen lateinischen Bistümern vorgenommene stille oder direkte Diskriminierung der Gläubigen, die gemäß dem Willen des regierenden Papstes um die außerordentlich-lateinischen Sakramente bitten, kann durch hinkünftige Berücksichtigung beider Formen weiter abgemildert werden. (Interessanterweise nehmen die mir bisher bekannt gewordenen &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=3643&amp;amp;entry_id=180&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/166-LATEINISCHE-MESSE-IN-DER-AUSSERORDENTLICHEN-FORM-DES-ROEMISCHEN-RITUS-LEITLINIEN-DER-DEUTSCHEN-BISCHOFSKONFERENZ.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/166-LATEINISCHE-MESSE-IN-DER-AUSSERORDENTLICHEN-FORM-DES-ROEMISCHEN-RITUS-LEITLINIEN-DER-DEUTSCHEN-BISCHOFSKONFERENZ.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Leitlinien&lt;/a&gt; verschiedener Bischofskonferenzen auf das Sakrament der Taufe und auf andere Sakramente in der älteren lateinischen Disziplin keinen Bezug.) Im Hinblick auf die bereits oben kurz mitzitierte Ansprache des Dieners Gottes Johannes Paul II. vom 18. November 1999 muß davon ausgegangen werden, daß die Verweigerung der Kindertaufe nur in ganz seltenen Extremsituationen verantwortet werden kann, wenn also wirklich keinerlei Chance aufleuchtet, daß das Kind mit dem Christentum in Kontakt bleibt. Deshalb verlangte Papst Johannes Paul II., &amp;quot;&lt;i&gt;daß dieses erste christliche Initiationssakrament primär als Geschenk Gottes des Vaters an das Kind angesehen wird.&lt;/i&gt;&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Schon gar nicht darf die Spendung der Taufe nur deshalb&lt;/b&gt; verweigert werden, weil diese in der außerordentlichen Form des Römischen Ritus gewünscht würde. In einem Bistum wurde im Zusammenhang mit der Eingliederung in die Kirche beispielsweise so argumentiert: &amp;quot;&lt;i&gt;Abschließend möchte ich darauf aufmerksam machen, daß es wichtig ist, daß die Familie auch mit dem Leben der Kirche vertraut wird und dort Beheimatung findet. Dies kann durch die Feier der Heiligen Messe in der außerordentlichen Form allein nicht gelingen, sondern bedarf auch eines Hineinwachsens in das Leben der Pfarrei.&lt;/i&gt;&amp;quot; Hier wird eklatant übersehen, daß sich Kirche überall kristallisiert, wo das Heilige Meßopfer gültig dargebracht wird, unabhängig davon, welcher lateinische oder orientalische Ritus Verwendung findet, noch dazu, wenn dies in voller Einheit mit dem Papst und mit dem Ortsbischof geschieht. Wenn es noch zu wenig Pfarreien mit entsprechenden liturgischen Angeboten im Sinne der Gesamtkirche gibt und auch zu wenig errichtete Personalpfarreien, so kann dies nicht jenen Gläubigen angelastet werden, die um die älteren Sakramentenformen bitten. Vertrautheit mit dem Leben der Kirche hängt keinesfalls von der konkreten legitimen Form des lateinischen Ritus ab. Ein Hineinwachsen in das Leben der eigenen Pfarrei kann von traditionell eingestellten Gläubigen erst dann moralisch wieder gefordert werden, wenn in den Pfarreien flächendeckend auch liturgisch die Fülle des Römischen Ritus zum Ausdruck gebracht werden kann. Setzen wir aber an dieser Stelle fort mit der weiteren Zitation der oben begonnnen Antwort Dr. Weishaupts: &amp;quot;&lt;i&gt;Can. 368 CIC sagt nun in Anlehnung an &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=3628&amp;amp;entry_id=180&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/archive/hist_councils/ii_vatican_council/documents/vat-ii_const_19641121_lumen-gentium_ge.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/archive/hist_councils/ii_vatican_council/documents/vat-ii_const_19641121_lumen-gentium_ge.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Lumen Gentium&lt;/a&gt; 23 des Zweiten Vatikanischen Konzils u. a., daß die Katholische Kirche aus den und in den Teilkirchen besteht (&#039;in quibus et ex quibus una et unica Ecclesia catholica existit&#039;). Damit ist ein inneres und ein äußeres Element der Gesamtkirche angesprochen. Einerseits besteht sie in den Teilkirchen, in denen sie konkrete Gestalt gewinnt aufgrund des Bischofsamtes und der einen Sendung der Kirche in Wort und Sakrament, so daß die Teilkirche die sichtbare Erscheinungsform der Gesamtkirche ist, andererseits besteht die Gesamtkirche aus Teilkirchen. Inneres und äußeres Element stehen aber nicht unverbunden nebeneinander. Vielmehr greifen beide Elemente der einen Kirche ineinander. Die Gesamtkirche existiert ihrem Wesen nach ganz in der Teilkirche (das besagt die Formel &#039;in quibus&#039;), zugleich aber wird sie aus den Teilkirchen aufgebaut (das besagt die Formel &#039;ex quibus&#039;). Doch ist die Kirche nicht das Ergebnis einer Gemeinschaft von Teilkirchen, gleichsam ein Kirchenbund, eine Föderation von Kirchen, vielmehr geht die Gesamtkiche jeder Teilkirche sowohl ontologisch als auch zeitlich voraus (vgl. Brief der Glaubenskongregation vom 22. März 1929, Nr. 9: &#039;... non est enim fructus communionis istarum, sed, pro essentiali suo mysterio, ontologice et temporaliter praecedit quamcumque Ecclesiam particularem&#039;.) Wenngleich daher can. 369 CIC zurecht feststellt, daß die Katholische Kirche in der Teilkirche &#039;wahrhaft gegenwärtig ist und wirkt&#039; (&#039;vere inest et operatur&#039;), ist sie dennoch nicht mit ihr identisch, sondern ist ihr ontologisch wie zeitilich vorgeordnet. Darum aber kann es zwischen einer Teilkirche (etwa einer Diözese) und der staatlichen Einrichtung einer Körperschaft des öffentlichen Rechtes keine Realidentität geben. Die Behauptung einiger Kirchen- und Staatskirchenrechtler (u. a. J. Listl, A. Hollerbach. H. Heimerl, H. Pree u. a.), der Köperschaftsstatus der Kirche[n] in Deutschland gehöre zur rechtlichen Existenz- bzw. Erscheinungsform der Kirche, ist darum ekklesiologisch unhaltbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Unter diesen ekklesiologischen Bedingungen und Vorgaben&lt;/b&gt; muß folglich zwischen der Mitgliedschaft in der Katholischen Kirche als geistlicher und zugleich in ihren hierarchischen Strukturen und Sakramenten sichtbarer Gemeinschaft einerseits und der Mitgliedschaft in dem staatlichen &#039;Gebilde der Kirche&#039; als einer Körperschaft des öffentlichen Rechtes andererseits unterscheiden werden, da beide - Katholische Kirche und Kirche als Körperschaft des öffentlichen Rechtes - nicht identisch sind. Daraus folgt weiter, daß es im Grunde eine doppelte Mitgliedschaft gibt: die zur Katholischen Kirche und die zur Körperschaft des öffentlichen Rechtes. &lt;b&gt;Erstere wird begründet durch die Taufe&lt;/b&gt;, letztere durch die Zugehörigkeit zur Teilkirche, insofern ihr in Deutschland staatlicherseits verfassungsrechtlich der Status einer Körperschaft des öffentlichen Rechtes verliehen ist. &#039;Eine Realidentität&#039; der Katholischen Kirche, die in und aus Teilkirchen besteht, mit der Körperschaft des öffentlichen Rechts &#039;würde voraussetzen, daß man auch aus katholischer Sicht eine durch die Taufe oder Aufnahme in die Katholische Kirche begründete Mitgliedschaft beenden kann ... Ist Kirche aber eine eigene heilsgeschichtliche und rechtliche Größe, dann kann und darf sie sich nicht mit konkreten staatlichen Rechtsformen identifizieren, vor allem dann nicht, wenn wesentliche unaufgebbare ekklesiologische Grundsätze wie das Gliedschaftsrecht betroffen sind&#039; (René Löffler, Ungestraft aus der Kirche austreten? Der staatliche Kirchenaustritt aus kanonistischer Sicht, Würzburg 2007, 159 f.) Aufgrund der obigen Argumente kann die Frage, ob es &#039;eine Aufnahme als Mitglied in die Kirche im Sinne des Kirchenrechts geben kann, ohne gleichzeitig der Kirche als Körperschaft des öffentlichen Rechts beitreten zu müssen&#039; bejaht werden. Ekklesiologisch jedenfalls ist dies möglich, &lt;b&gt;1.&lt;/b&gt; weil die Taufe bzw. die Aufnahme eines bereits getauften Nichtkatholiken nicht in die Teilkirche, sondern in die universale Kirche eingliedert, &lt;b&gt;2.&lt;/b&gt; weil die Teilkirche, in der die Gesamtkirche besteht und aus der sie mit anderen Teilkirchen strukturiert ist, nicht mit der Körperschaft des öffentlichen Rechtes, die der Kirche in Deutschland gemäß Art. 140 GG i. V. m. Art. 137 Absatz 5 der Weimarer Verfassung von staatlicher Seite zuerkannt wird, identisch ist.&lt;/i&gt;&amp;quot; Und Hw. Dr. Weishaupt hält zu einer anderen Fragestellung auch noch fest:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;&lt;i&gt;&lt;b&gt;Die einzige (staatsrechtliche) Folge eines solchen Austrittes&lt;/b&gt; ist, daß die Kirche (die Diözese/das Bistum) keine Kirchensteuer mehr erhält. Der aus der Körperschaft des öffentlichen Rechtes ausgetretene Katholik ist zwar weiterhin verpflichtet, die Kirche finanziell zu unterstützen - etwa durch Spenden (vgl. can. 222 § 1 CIC) - doch darf von der finanziellen Unterstützung keineswegs die Wahrnehmung von Rechten in der Kirche abhängig gemacht werden. Der Austritt aus der Körperschaft des öffentlichen Rechts hat keinerlei Rechtsfolgen, führt also auch nicht zum Entzug von Rechten. Da kein Kirchenaustritt vorliegt, hat der aus der Körperschaft öffentlichen Rechts Ausgetretene z. B. &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=3626&amp;amp;entry_id=180&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/148-DER-HEILIGE-STUHL-ZUR-FRAGE-DES-SOGENANNTEN-KIRCHENAUSTRITTS-UND-ZUR-AUFGABE-DER-KIRCHLICHEN-HIERARCHIE-BEI-DER-VERMOEGENSVERWALTUNG.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/148-DER-HEILIGE-STUHL-ZUR-FRAGE-DES-SOGENANNTEN-KIRCHENAUSTRITTS-UND-ZUR-AUFGABE-DER-KIRCHLICHEN-HIERARCHIE-BEI-DER-VERMOEGENSVERWALTUNG.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;unvermindert das Recht auf Sakramente oder auf ein Begräbnis&lt;/a&gt;, und den aus der öffentlichen Körperschaft &#039;Kirche&#039; ausgetretenen Eltern kommt weiterhin das Recht zu, ihr Kind taufen zu lassen. Nach den römischen Bestimmungen und &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=3626&amp;amp;entry_id=180&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/148-DER-HEILIGE-STUHL-ZUR-FRAGE-DES-SOGENANNTEN-KIRCHENAUSTRITTS-UND-ZUR-AUFGABE-DER-KIRCHLICHEN-HIERARCHIE-BEI-DER-VERMOEGENSVERWALTUNG.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/148-DER-HEILIGE-STUHL-ZUR-FRAGE-DES-SOGENANNTEN-KIRCHENAUSTRITTS-UND-ZUR-AUFGABE-DER-KIRCHLICHEN-HIERARCHIE-BEI-DER-VERMOEGENSVERWALTUNG.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Klärungen vom 13. März 2006&lt;/a&gt; darf ein Pfarrer die Bitte der Eltern, die aus der Körperschaft des öffentlichen Rechts &#039;Kirche&#039; durch eine Austrittserklärung vor einer staatlichen Behörde ausgetreten sind, um die Taufe ihres Kindes nicht abschlagen, da sie weiterhin zur Katholischen Kirche gehören. Nur wenn  die Eltern aus Glaubensmotiven vor einer kirchlichen (nicht staatlichen!!!) Behörde den Austritt aus der Römisch-Katholischen Kirche schriftlich erklärt haben, hat das kirchenrechtliche Folgen. Doch auch dann darf der Pfarrer die Taufe nur &#039;aufschieben&#039;, wenn keine begründete Hoffnung besteht, &#039;daß das Kind in der katholischen Religion erzogen wird&#039; (can. 868 § 1, 2° CIC). Wenn sich z. B. andere in der Katholischen Kirche weiterhin verbliebene Familienangehörige oder Bekannte der Eltern der katholischen Erziehung des Kindes annehmen, besteht eine begründete Hoffnung für die katholische Erziehung im Sinne des can. 868 § 1, 2° CIC, auch wenn die eigenen Eltern aus der Kirche im Sinne des universalkirchlichen Rechts, d. h. im Sinne der &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=3626&amp;amp;entry_id=180&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/148-DER-HEILIGE-STUHL-ZUR-FRAGE-DES-SOGENANNTEN-KIRCHENAUSTRITTS-UND-ZUR-AUFGABE-DER-KIRCHLICHEN-HIERARCHIE-BEI-DER-VERMOEGENSVERWALTUNG.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/148-DER-HEILIGE-STUHL-ZUR-FRAGE-DES-SOGENANNTEN-KIRCHENAUSTRITTS-UND-ZUR-AUFGABE-DER-KIRCHLICHEN-HIERARCHIE-BEI-DER-VERMOEGENSVERWALTUNG.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;authentischen Interpretation vom 13. März 2006&lt;/a&gt;, ausgetreten sind. Das Partikularrecht in Deutschland hat nur insoweit bindende Kraft, als es dem universalkirchlichen Recht nicht widerpricht. Die deutschen Partikularnormen in Sachen Kirchenaustritt weichen jedoch vom universalkirchlichen Recht ab. Das hat Folgen in der Handlungsweise eines Pfarrers. Dieser sollte sich dennoch darum bemühen, den aus der Körperschaft des öffentlichen Rechtes &#039;Kirche&#039; Ausgetretenen dazu zu bewegen, wieder in diese Körperschaft einzutreten. Man darf ja anerkennen, daß das deutsche Kirchensteuersystem im Vergleich zu anderen Finanzsystemen (Spenden, freiwillige Kirchenbeiträge) durchaus große Vorzüge hat. Die Kirchensteuer trägt nicht nur zur &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=3634&amp;amp;entry_id=180&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/177-VERMOEGENSRECHT-ES-KANN-IN-DER-KIRCHE-NUR-EINE-HIERARCHIE-GEBEN.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/177-VERMOEGENSRECHT-ES-KANN-IN-DER-KIRCHE-NUR-EINE-HIERARCHIE-GEBEN.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Freiheit und Unabhängigkeit der Kirche&lt;/a&gt; in Deutschland bei, sondern sichert den seelsorglichen, missionarischen, kulturellen und sozial-karitativen Einsatz der Römisch-Katholischen Kirche in diesem Land. Ohne Kirchensteuer könnten etwa Kirchengebäude, Krankenhäuser, Altenheime, pfarrliche Familienbildungsstätten, Kindergärten, Jugenheime, Waisenhäuser, Erziehungsheime sowie Schulen, Akademien und andere Bildungseinrichtungen nicht mehr von der Kirche in Deutschland getragen werden. Es sind Leistungen der Kirche, die sowohl dem Glauben als auch der Gesellschaft als solcher dienen.&lt;/i&gt;&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;So wollen wir in voller Solidarität mit der Kirche Christi&lt;/b&gt;, versammelt unter ihrem sichtbaren Haupt des Petrusnachfolgers und somit des sichtbaren Stellvertreters Christi auf Erden, am heutigen Gründonnerstag eintreten in die Heilsgeheimnisse des österlichen Triduums. Wir haben sehr vieles von der heiligen Taufe ausgehend erwogen, und wir wissen, daß die heilige Firmung die Taufgnade des Heiligen Geistes vollendet und besiegelt, sodaß sie im Notfall nur-getauften Kindern von jedem Priester gespendet werden muß, und wir betrachten am heutigen Gründonnerstag ein weiteres Sakrament, das auf der Seele des Empfängers ein unauschlöschliches Siegel hinterläßt: es ist das von unserem Herrn Jesus Christus am heutigen Abend im Abendmahlsaal eingesetzte heilige Sakrament der Weihe, in seiner Dreistufigkeit göttlichen Rechtes: Diakonat, Priestertum und Bischofsamt. Die von Jesus Christus berufenen Apostel haben ihre Bischofswürde durch Handauflegung und Gebet weitergegeben, und so ist es in der Kirche bis heute, ja auch in den mit dem Papst nicht mehr oder noch nicht voll verbundenen Teilkirchen, welche diese apostolische Sukzession (&lt;i&gt;ununterbrochene gültige Weihe-Folge durch Handauflegung und Gebet&lt;/i&gt;) und somit alle sieben Sakramente gültig bewahrt haben. Mit der Einsetzung des Priestertums feiern wir heute die Einsetzung des Allerheiligsten Sakramentes des Altares, der Heiligen Messe, der Heiligsten Eucharistie. Doch die volle Freude über diese Sakramente wird erst am Fronleichnamstag zum Ausdruck kommen, denn heute am Gründonnerstag wird alles überschattet vom Verrat an Jesus und von Seinem Leidensbeginn am Ölberg. In dem von Ihm selbst im Abendmahlsaal erstmals gefeierten Heiligen Meßopfer hat er sich bereits am Vorabend des Karfreitags unter den (nur noch äußerlich verbliebenen) Gestalten von Brot und Wein unblutig vorausgeopfert, und wenn wir heute mit dem gültig geweihten Bischof oder Priester die Heilige Messe feiern, so wird dank der heiligen Wandlung (Konskeration) dieses einzigartige Kreuzesopfer Christi wieder voll gegenwärtig auf dem Altar. Doch dies alles wäre nicht möglich, wenn nicht Jesus Christus seiner menschlichen Natur gemäß aus eigener göttlicher Kraft wieder und endgültig auferstanden wäre. Und somit ist die kommende Osternacht wieder die große und wichtigste Feier der Auferstehung Christi im ganzen Kirchenjahr, und von daher wird für die in der Osternacht gespendete Taufe noch klarer als sonst: &amp;quot;&lt;i&gt;Wer getauft wird, wird in den Tod Jesu Christi hineingenommen und mit seiner Auferstehung vereinigt (vgl. Röm 6,4 - 6).&lt;/i&gt;&amp;quot; (Pastorale Einführung zur Feier der Kindertaufe, Nr. 1) Daß wir uns alle in der Osternacht (&lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=3650&amp;amp;entry_id=180&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/gottesdienste.htm&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/gottesdienste.htm&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;i&gt;Eichstätt-Buchenhüll: Beginn um 20.30 Uhr&lt;/i&gt;&lt;/a&gt;)  dieser unbezahlbaren Würde - insbesondere bei der mit einem vollkommenen Ablaß belohnten Erneuerung des Taufversprechens - wieder bewußter werden und somit diese Würde durch den Empfang des Bußsakramentes wieder ganz herstellen, erbittet für Euch Euer Kirchenrektor Dr. Alexander Pytlik - Padre Alex &lt;div class=&quot;serendipity_babelfish&quot;&gt;Übersetze nach  &lt;a href=&quot;http://babelfish.altavista.com/babelfish/trurl_pagecontent?url=http%3A%2F%2Fwww.internetpfarre.de%2Fblog%2Farchives%2F180-JEDE-HEILIGE-TAUFE-UND-JEDE-FEIER-DER-OSTERNACHT-BETREFFEN-DIE-GANZE-KIRCHE-WELTWEIT.html&amp;amp;lp=de%5Fen&quot;&gt;en&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;http://babelfish.altavista.com/babelfish/trurl_pagecontent?url=http%3A%2F%2Fwww.internetpfarre.de%2Fblog%2Farchives%2F180-JEDE-HEILIGE-TAUFE-UND-JEDE-FEIER-DER-OSTERNACHT-BETREFFEN-DIE-GANZE-KIRCHE-WELTWEIT.html&amp;amp;lp=de%5Ffr&quot;&gt;fr&lt;/a&gt;&lt;/div&gt; 
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    <pubDate>Thu, 20 Mar 2008 11:15:00 +0100</pubDate>
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