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    <title>www.internetpfarre.de/blog/ - Padre Alex - Mag. Mag. Dr. Alexander Pytlik - Kirchenrecht</title>
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<pubDate>Thu, 02 Feb 2012 12:21:58 GMT</pubDate>

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        <title>RSS: www.internetpfarre.de/blog/ - Padre Alex - Mag. Mag. Dr. Alexander Pytlik - Kirchenrecht - Internetpfarrei Kirche katholisch / Kirchenrecht, Naturrecht, Bioethik, Theologie, Predigten, katholische News</title>
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    <title>RECHTSPOSITIVISMUS WIRD KIRCHENRECHT NICHT GERECHT</title>
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            <category>Kirchenrecht</category>
            <category>News Kommentare</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Padre Alex / Dr. Alexander Pytlik)</author>
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    &lt;b&gt;Am 21. Januar 2012 hat Seine Heiligkeit Papst Benedikt XVI.&lt;/b&gt; um 11.30 Uhr in der Sala Clementina des Apostolischen Palastes die Prälaten-Auditoren, die Beamten und Anwälte der Rota Romana wiederum aus Anlaß der feierlichen Eröffnung des Gerichtsjahres in Audienz empfangen. Ich habe die &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6341&amp;amp;entry_id=291&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/speeches/2012/january/documents/hf_ben-xvi_spe_20120121_rota-romana_it.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/speeches/2012/january/documents/hf_ben-xvi_spe_20120121_rota-romana_it.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;italienische Originalansprache&lt;/a&gt; des Papstes ins Deutsche übertragen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;ANSPRACHE VON PAPST BENEDIKT XVI. ZUR ERÖFFNUNG DES GERICHTSJAHRES DER RÖMISCHEN ROTA&lt;/b&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Liebe Mitglieder des Gerichtshofes der Römischen Rota!  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist für mich Grund zur Freude, Sie heute anläßlich der Eröffnung des Gerichtsjahres beim jährlichen Zusammentreffen zu empfangen. Mein Gruß geht an das Kollegium der Prälaten-Auditoren, begonnen beim Dekan, Bischof Antoni Stankiewicz, dem ich für seine Worte danke. Einen herzlichen Gruß auch an die Beamten, die Anwälte, die weiteren Mitarbeiter und an alle Anwesenden! Bei dieser Gelegenheit bekräftige ich erneut meine Hochschätzung für den heiklen und wertvollen Dienst, den Sie in der Kirche leisten und der einen immer wieder neuen Einsatz erfordert, wegen seiner Bedeutung, den dieser Dienst für das &lt;i&gt;salus animarum&lt;/i&gt; des Gottesvolkes hat.  &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Beim Zusammentreffen in diesem Jahr möchte ich von einem wichtigen kirchlichen Geschehen ausgehen, in dem wir uns in einigen Monaten befinden werden; ich beziehe mich auf das Jahr des Glaubens, das ich in den Fußstapfen meines verehrten Vorgängers, des Dieners Gottes Paul VI. habe ausrufen wollen, zum 50. Jahrestag der &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6342&amp;amp;entry_id=291&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/holy_father/john_xxiii/speeches/1962/documents/hf_j-xxiii_spe_19621011_opening-council_it.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/holy_father/john_xxiii/speeches/1962/documents/hf_j-xxiii_spe_19621011_opening-council_it.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Eröffnung des II. Ökumenischen Vatikanischen Konzils&lt;/a&gt;. Dieser große Papst hatte - wie ich in dem Apostolischen Schreiben zur Ausrufung festgehalten habe - zum ersten Mal eine solche Zeit des Nachdenkens verfügt und war sich &quot;&lt;i&gt;der schweren Probleme der Zeit – vor allem in bezug auf das Bekenntnis des wahren Glaubens und seine rechte Auslegung – wohl bewußt.&lt;/i&gt;&quot; [1 = Motu proprio &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6343&amp;amp;entry_id=291&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/motu_proprio/documents/hf_ben-xvi_motu-proprio_20111011_porta-fidei_ge.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/motu_proprio/documents/hf_ben-xvi_motu-proprio_20111011_porta-fidei_ge.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Porta fidei&lt;/a&gt;, 11. Oktober 2011, 5: L’Osservatore Romano, 17. - 18. Oktober 2011, S. 4.]  &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Indem ich bei einem ähnlichen Erfordernis anknüpfe und zu einem Bereich komme, der Ihren Dienst für die Kirche noch direkter betrifft, möchte ich heute meinen Blick auf einen primären Aspekt des gerichtlichen Dienstes lenken, das heißt auf die Interpretation des kirchlichen Gesetzes im Hinblick auf seine Anwendung.[2 = Vgl. can. 16 § 3 CIC; can. 1498 § 3 CCEO.] Der Zusammenhang mit dem soeben angesprochenen Thema - die rechte Auslegung des Glaubens - beschränkt sich natürlich nicht nur auf eine semantische Übereinstimmung, wenn man nämlich bedenkt, daß das kirchliche Recht in den Glaubenswahrheiten sein Fundament und seinen eigenen Sinn findet und daß die &lt;i&gt;lex agendi&lt;/i&gt; gar nicht anders kann, als die &lt;i&gt;lex credendi&lt;/i&gt; widerzuspiegeln. Die Frage der Interpretation des kirchlichen Gesetzes bildet außerdem einen derart weitläufigen und komplexen Gegenstand, bei dem ich mich also auf ein paar Anmerkungen beschränken werde.  &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Zunächst ist die Hermeneutik des kanonischen Rechtes strikt gebunden an die Konzeption des Gesetzes der Kirche selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man dazu tendieren würde, das kirchliche Recht mit dem System der kirchlichen Gesetze zu identifizieren, würde die Kenntnis dessen, was in der Kirche juridisch ist, im wesentlichen aus dem Verständnis dessen bestehen, was die Gesetzestexte festlegen. Auf den ersten Blick scheint dieser Zugang das menschliche Gesetz vollständig aufzuwerten. Aber die Verarmung ist offensichtlich, die mit dieser Auffassung einherginge: mit dem praktischen Verlust des Naturrechts und des positiven göttlichen Rechtes wie auch des vitalen Bezugs jeden Rechtes zur Gemeinschaft und Sendung der Kirche wird die Arbeit des Auslegers des lebendigen Kontakts mit der kirchlichen Realität beraubt.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In letzter Zeit haben einige Denkströmungen vor der übertriebenen Orientierung an den Gesetzen der Kirche gewarnt, begonnen bei den Gesetzesbüchern (Codices), was sie eben genau als Manifestation des Legalismus bewerten. Daraus folgend wurden hermeneutische Wege vorgeschlagen, die einen mit den theologischen Grundlagen und mit den ebenso pastoralen Intentionen der kanonischen Norm besser im Einklang stehenden Zugang erlauben, was zu einer juridischen Kreativität führt, mit der die jeweilige Situation der entscheidende Faktor zur Ermittlung des authentischen Sinns der gesetzlichen Vorschrift im Einzelfall werden würde. Die Barmherzigkeit, die Billigkeit (Aequitas), die oikonomia - für die orientalische Tradition von solchem Wert - sind einige der Begriffe, auf die man sich bei diesem Auslegungsvorgang stützt. Schon jetzt sei gesagt, daß dieser Ansatz den Positivismus, der angeklagt wird, nicht überwindet, indem der Ansatz sich darauf beschränkt, ihn durch einen anderen Positivismus zu ersetzen, bei dem sich das Werk menschlicher Interpretation zum Protagonisten beim Festlegen dessen erhebt, was juridisch sei. Dabei geht der Sinngehalt eines objektiven Rechtes ab, das zu erheben wäre, weil der Ansatz Spielball von Überlegungen bleibt, die beanspruchen, theologisch oder pastoral zu sein, doch am Ende sind sie dem Risiko der Willkür ausgesetzt. Auf solche Weise wird die Gesetzesinterpretation entleert: im Grunde besteht kein Interesse, die Anordnung des Gesetzes zu verstehen, da es ja dann dynamisch für jegliche Lösung angepaßt werden kann, selbst wenn sie seinem Buchstaben widerspricht. Sicherlich gibt es in diesem Fall einen Bezug zu den Phänomenen des Lebens, aus denen man jedoch nicht die in ihnen enthaltene rechtliche Dimension erfaßt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt einen anderen Weg, auf dem das angemessene Verständnis des kanonischen Gesetzes die Straße für eine Auslegungsarbeit eröffnet, die sich in die Suche nach der Wahrheit des Rechtes und der Gerechtigkeit in der Kirche einfügt. Wie ich den Bundestag meines Landes im Reichstag von Berlin aufmerksam machen wollte [3 = Vgl. &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6344&amp;amp;entry_id=291&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/speeches/2011/september/documents/hf_ben-xvi_spe_20110922_reichstag-berlin_ge.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/speeches/2011/september/documents/hf_ben-xvi_spe_20110922_reichstag-berlin_ge.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Ansprache vor dem Bundestag der Bundesrepublik Deutschland, 22. September 2011&lt;/a&gt;: L’Osservatore Romano, 24. September 2011, S. 6 f.], ist das wahre Recht von der Gerechtigkeit nicht zu trennen. Das Prinzip gilt selbstverständlich auch für das kanonische Gesetz, und zwar in dem Sinn, daß es nicht in einem rein menschlichen Normensystem eingeschlossen sein kann, sondern es muß mit einer gerechten Ordnung der Kirche verbunden sein, in der ein höheres Gesetz gilt. In diesem Blickwinkel verliert das von Menschen verabschiedete positive Gesetz seinen Vorrang, den man ihm geben möchte, weil das Recht nicht mehr einfach mit diesem identisch ist; damit wird jedenfalls das menschliche Gesetz aufgewertet, so weit es Ausdruck der Gerechtigkeit ist, vor allem so weit es göttliches Recht bekundet, aber auch durch das, was es als legitime Bestimmung von Menschenrecht einführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Solchermaßen wird eine Gesetzesauslegung möglich, die authentisch juridisch ist, und zwar in dem Sinn, daß sie sich in Einklang mit der eigentlichen Bedeutung des Gesetzes begibt und so die entscheidende Frage nach dem stellen kann, was in jedem Einzelfall gerecht sei. In diesem Zusammenhang sei beachtet, daß es zur Erkenntnis der eigentlichen Bedeutung des Gesetzes immer nötig ist, auf die Wirklichkeit zu blicken, die geregelt wird, und zwar nicht nur, wenn das Gesetz vorwiegend eine Bekundung des göttlichen Rechtes darstellt, sondern auch, wenn es in fundamentaler Weise menschliche Regeln aufstellt. Diese müssen tatsächlich auch im Lichte der zu regelnden Wirklichkeit interpretiert werden, die immer einen Kern natürlichen und göttlichen Rechtes beinhaltet, mit dem sich nämlich jede Vorschrift in Übereinstimmung befinden muß, um als vernünftig und wahrhaft juridisch zu gelten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit einer solchen realistischen Perspektive erhält die bisweilen schwierige Bemühung zur Auslegung einen Sinn und ein Ziel. Die Anwendung der vom Codex des Kanonischen Rechtes im Canon 17 vorgesehenen Interpretationsweisen, begonnen bei «&lt;i&gt;der im Text und im Kontext wohl erwogenen eigenen Wortbedeutung&lt;/i&gt;», ist nicht mehr nur eine logische Übung. Es handelt sich um eine Aufgabe, die vom authentischen Bezug zur komplexen Wirklichkeit der Kirche belebt wird und so gestattet, den wahren Sinn des Buchstabens des Gesetzes zu ergründen. Es passiert dann etwas Ähnliches, wie ich es im Zusammenhang des inneren Vorgangs des heiligen Augustinus bei der Bibelauslegung gesagt habe: «&lt;i&gt;die Überschreitung des Buchstabens hat den Buchstaben selbst glaubwürdig gemacht&lt;/i&gt;». [4 = Vgl. Nachsynodales Apostolisches Schreiben &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6345&amp;amp;entry_id=291&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/apost_exhortations/documents/hf_ben-xvi_exh_20100930_verbum-domini_ge.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/apost_exhortations/documents/hf_ben-xvi_exh_20100930_verbum-domini_ge.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Verbum Domini&lt;/a&gt;, 30. September 2010, 38: AAS 102 (2010), S. 718, Nr. 38.] Es bestätigt sich, daß also auch in der Auslegung des Gesetzes der authentische Horizont in der juridischen Wahrheit besteht, die zu lieben, zu suchen und der zu dienen ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daraus folgt, daß die Interpretation des kanonisches Gesetzes in der Kirche erfolgen muß. Es handelt sich dabei nicht um einen rein externen Umstand der Umwelt: es ist vielmehr ein Verweis auf den eigentlichen Humus des kanonisches Gesetzes und der Wirklichkeiten, die von diesem geregelt werden. Das &quot;&lt;i&gt;Sentire cum Ecclesia&lt;/i&gt;&quot; hat seinen Sinn auch in der Disziplin aufgrund der lehrmäßigen Grundlagen, die in den gesetzlichen Vorschriften der Kirche immer präsent und wirksam sind. Auf diese Weise muß auch gegenüber dem kanonischen Gesetz die Hermeneutik der Erneuerung in der Kontinuität angewendet werden, von der ich mit Bezug auf das &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6346&amp;amp;entry_id=291&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/archive/hist_councils/ii_vatican_council/index_ge.htm&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/archive/hist_councils/ii_vatican_council/index_ge.htm&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;II. Vatikanische Konzil&lt;/a&gt; gesprochen habe [5 = Vgl. &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6347&amp;amp;entry_id=291&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/speeches/2005/december/documents/hf_ben_xvi_spe_20051222_roman-curia_ge.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/speeches/2005/december/documents/hf_ben_xvi_spe_20051222_roman-curia_ge.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Ansprache an das Kardinalskollegium und die Mitglieder der Römischen Kurie, 22. Dezember 2005&lt;/a&gt;: AAS 98 (2006), S. 40 - 53], welches so eng mit der geltenden kirchenrechtlichen Gesetzgebung verbunden ist. Die christliche Reife führt dazu, das Gesetz immer stärker zu lieben und es verstehen sowie mit Treue anwenden zu wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Grundeinstellungen gelten für alle Interpretationskategorien: ausgehend von der wissenschaftlichen Forschung des kirchlichen Rechtes über die Arbeit der im Gerichts- oder Verwaltungdienst tätigen juridischen Mitarbeiter bishin zur täglichen Ermittlung der gerechten Lösungen im Leben der Gläubigen und der Gemeinschaften. Es braucht einen Geist der Fügsamkeit, um die Gesetze anzunehmen, indem versucht wird, mit Ehrlichkeit und Hingabe die juridische Tradition der Kirche zu studieren, damit man sich mit ihr identifizieren kann, aber auch mit den von den Hirten erlassenen gesetzlichen Anordnungen, besonders mit den päpstlichen Gesetzen sowie mit dem Lehramt zu kirchenrechtlichen Fragestellungen, welches schon als solches bei all dem bindet, was es über das Recht lehrt. [6 = Vgl. JOHANNES PAUL II., &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6348&amp;amp;entry_id=291&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/holy_father/john_paul_ii/speeches/2005/january/documents/hf_jp-ii_spe_20050129_roman-rota_ge.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/holy_father/john_paul_ii/speeches/2005/january/documents/hf_jp-ii_spe_20050129_roman-rota_ge.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Ansprache an die Römische Rota, 29. Januar 2005&lt;/a&gt;, 6: AAS 97 (2005), S. 165 f.] Nur auf diese Weise können die Fälle erkannt werden, bei denen die konkreten Umstände eine Lösung der Aequitas erforderlich machen, um die Gerechtigkeit zu erreichen, für welche die allgemeine menschliche Norm nicht Vorsorge treffen konnte, und so wird man in der Lage sein, im Geist der Gemeinschaft das darzulegen, was der Verbesserung der Gesetzgebung dienen kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Überlegungen erhalten ein besonderes Gewicht im Umfeld der Gesetze, welche den konstitutiven Akt der Ehe und ihres Vollzuges sowie den Empfang der heiligen Weihe betreffen, und im Umfeld dessen, was die dementsprechenden Prozesse betrifft. Hier wird der Einklang mit dem wahren Sinn des Gesetzes der Kirche eine Frage weitreichender und tiefgehender praktischer Auswirkung auf das Leben der Personen und der Gemeinschaften und erfordert eine besondere Aufmerksamkeit. Insbesondere müssen auch alle juridisch verbindlichen Mittel angewendet werden, die darauf ausgerichtet sind, jene Einheit der Auslegung und der Anwendung der Gesetze zu garantieren, die von der Gerechtigkeit verlangt wird: das päpstliche Lehramt, besonders was diesen Bereich betrifft und was vor allem in den Ansprachen an die Rota Romana enthalten ist; die Rechtsprechung der Rota Romana, über deren Bedeutung ich bereits zu Ihnen sprechen konnte [7 = Vgl. &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6351&amp;amp;entry_id=291&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/holy_father/john_paol_ii/speeches/2005/january/documents/hf_jp-ii_spe_20050129_roman-rota_ge.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/holy_father/john_paol_ii/speeches/2005/january/documents/hf_jp-ii_spe_20050129_roman-rota_ge.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Ansprache an die Römische Rota, 26. Januar 2008&lt;/a&gt;: AAS 100 (2008), S. 84 - 88]; die von den anderen Dikasterien der Römischen Kurie erlassenen Vorschriften und Erklärungen. Diese hermeneutische Einheitlichkeit bei dem, was wesentlich ist, schätzt die Aufgaben der lokalen Gerichte in keiner Weise gering, die ja als erste berufen sind, sich mit den komplexen Situationen der Wirklichkeit auseinanderzusetzen, welche sich in jedem kulturellen Kontext ergeben. Jedes unter ihnen ist tatsächlich daran gebunden, gegenüber der Wahrheit des Rechts mit einem Bewußtsein echter Hochschätzung vorzugehen, indem es versucht, bei der Anwendung der gerichtlichen und verwaltungsmäßigen Mittel die Gemeinschaft in der Disziplin als wesentlichen Aspekt der Einheit der Kirche exemplarisch zu verwirklichen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Indem ich mich dem Ende dieses Treffens und der Reflexion nähere, möchte ich an die jüngste Neuerung erinnern - die Bischof Stankiewicz erwähnt hat - kraft derer die Kompetenzen bei den Vorgehensweisen zur Dispens von der geschlossenen und nicht vollzogenen Ehe und die Fälle der Weihenichtigkeit einem Büro bei diesem Apostolischen Gerichtshof übertragen worden sind.[8 = Vgl. Motu proprio &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6350&amp;amp;entry_id=291&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/motu_proprio/documents/hf_ben-xvi_motu-proprio_20110830_quaerit-semper_ge.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/motu_proprio/documents/hf_ben-xvi_motu-proprio_20110830_quaerit-semper_ge.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Quaerit semper&lt;/a&gt;, 30. August 2011: L’Osservatore Romano, 28. September 2011, S. 7.] Ich bin sicher, daß es im Hinblick auf diese neue kirchliche Aufgabe eine großherzige Antwort geben wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Indem ich bei Ihrem wertvolles Wirken, das eine getreue, tägliche und anspruchsvolle Arbeit erfordert, Ermutigung schenken möchte, empfehle ich Sie der Fürsprache der allerseligsten Jungfrau Maria, dem Spiegel der Gerechtigkeit, und erteile Ihnen gerne den Apostolischen Segen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[&lt;b&gt;ENDE MEINER ÜBERSETZUNG DER PÄPSTLICHEN ROTAANSPRACHE 2012.&lt;/b&gt;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Es freut mich sehr&lt;/b&gt;, daß der Heilige Vater diesmal sehr klar einen sturen Rechtspositivismus zurückweist, der dem kirchlichen Recht niemals gerecht wird. Es ist doch ärgerlich, wenn einem gerade im kirchenrechtlichen oder liturgischen Bereich manchmal &quot;reine Rechtspositivisten&quot; begegnen, die den Sinn des Kirchenrechtes und der kirchlichen Gesetzgebung verdunkeln und sogar manchem die weitere Beschäftigung mit dem Kirchenrecht vergällen. In Wirklichkeit ist und bleiben das Studium und die Beschäftigung mit dem Kirchenrecht eine spannende Angelegenheit, aber wer keinen naturrechtlichen Zugang hat, wird der Versuchung zu irgendeiner Form des Rechtspositivismus immer ausgesetzt sein. Ein gutes Jahr 2012 wünscht Euch allen Padre Alex - Dr. iur. can. Alexander Pytlik &lt;div class=&quot;serendipity_babelfish&quot;&gt;Übersetze nach  &lt;a href=&quot;http://babelfish.altavista.com/babelfish/trurl_pagecontent?url=http%3A%2F%2Fwww.internetpfarre.de%2Fblog%2Farchives%2F291-RECHTSPOSITIVISMUS-WIRD-KIRCHENRECHT-NICHT-GERECHT.html&amp;amp;lp=de%5Fen&quot;&gt;en&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;http://babelfish.altavista.com/babelfish/trurl_pagecontent?url=http%3A%2F%2Fwww.internetpfarre.de%2Fblog%2Farchives%2F291-RECHTSPOSITIVISMUS-WIRD-KIRCHENRECHT-NICHT-GERECHT.html&amp;amp;lp=de%5Ffr&quot;&gt;fr&lt;/a&gt;&lt;/div&gt; 
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    <pubDate>Tue, 31 Jan 2012 20:05:00 +0100</pubDate>
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    <title>PAPST BENEDIKT XVI. AUF DEM GEISTLICHEN WEG NACH ASSISI</title>
    <link>http://www.internetpfarre.de/blog/archives/287-PAPST-BENEDIKT-XVI.-AUF-DEM-GEISTLICHEN-WEG-NACH-ASSISI.html</link>
            <category>Katholische Lehre</category>
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            <category>News Kommentare</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Padre Alex / Dr. Alexander Pytlik)</author>
    <content:encoded>
    &lt;b&gt;Seine Heiligkeit Papst Benedikt XVI.&lt;/b&gt; setzt auf vielen Ebenen fort, was der &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6319&amp;amp;entry_id=287&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/277-SELIGER-PAPST-JOHANNES-PAUL-II.,-BITTE-FUER-UNS!.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/277-SELIGER-PAPST-JOHANNES-PAUL-II.,-BITTE-FUER-UNS!.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;selige Papst Johannes Paul II.&lt;/a&gt; angestoßen oder bereits voll und ganz begonnen hatte. Dies betrifft sowohl die Sorge um die sichtbare Einheit der Katholischen Kirche mit allen ihren lebendigen Riten als auch die Aufgaben der Mission und des interreligiösen Dialoges, die nicht gegeneinander ausgespielt werden können. In Fortsetzung bisheriger Blogeinträge zur Piusbruderschaft-Thematik (&lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6302&amp;amp;entry_id=287&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/200-SENSATIONELLER-WEITERER-VERSOEHNUNGSSCHRITT-DES-HEILIGEN-VATERS-BENEDIKT-XVI.,-DIESMAL-GEGENUEBER-DEN-BISCHOEFEN-DER-PRIESTERBRUDERSCHAFT-ST.-PIUS-X..html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/200-SENSATIONELLER-WEITERER-VERSOEHNUNGSSCHRITT-DES-HEILIGEN-VATERS-BENEDIKT-XVI.,-DIESMAL-GEGENUEBER-DEN-BISCHOEFEN-DER-PRIESTERBRUDERSCHAFT-ST.-PIUS-X..html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;1&lt;/a&gt;) (&lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6303&amp;amp;entry_id=287&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/201-GUTER-GLAUBE-GILT-NUN-AUCH-FUER-PIUSBRUEDER-KOMMENTAR-AM-50.-JAHRESTAG-DER-ANKUENDIGUNG-DES-II.-VATIKANISCHEN-KONZILS-ZUR-AUFHEBUNG-DER-EXKOMMUNIKATIONEN.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/201-GUTER-GLAUBE-GILT-NUN-AUCH-FUER-PIUSBRUEDER-KOMMENTAR-AM-50.-JAHRESTAG-DER-ANKUENDIGUNG-DES-II.-VATIKANISCHEN-KONZILS-ZUR-AUFHEBUNG-DER-EXKOMMUNIKATIONEN.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;2&lt;/a&gt;) (&lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6304&amp;amp;entry_id=287&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/203-OFFIZIELLE-ERKLAERUNG-DES-PAEPSTLICHEN-STAATSSEKRETARIATES-ZUM-FALL-WILLIAMSON.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/203-OFFIZIELLE-ERKLAERUNG-DES-PAEPSTLICHEN-STAATSSEKRETARIATES-ZUM-FALL-WILLIAMSON.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;3&lt;/a&gt;) (&lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6305&amp;amp;entry_id=287&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/204-RADIO-VATIKAN-INTERVIEW-MIT-PROPST-GERALD-GOESCHE-VERSOEHNUNG-MIT-PIUSBRUEDERN-AUF-BASIS-DES-VATIKANUM-II-MOEGLICH.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/204-RADIO-VATIKAN-INTERVIEW-MIT-PROPST-GERALD-GOESCHE-VERSOEHNUNG-MIT-PIUSBRUEDERN-AUF-BASIS-DES-VATIKANUM-II-MOEGLICH.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;4&lt;/a&gt;) (&lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6306&amp;amp;entry_id=287&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/205-ABSAGE-AN-JEDE-FORM-DES-IDEOLOGISCHEN-EXTREMISMUS,-REVISIONISMUS-UND-ANTISEMITISMUS-ZUM-FALL-WILLIAMSON-UND-ZU-EINEM-ANONYMEN-PORTAL.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/205-ABSAGE-AN-JEDE-FORM-DES-IDEOLOGISCHEN-EXTREMISMUS,-REVISIONISMUS-UND-ANTISEMITISMUS-ZUM-FALL-WILLIAMSON-UND-ZU-EINEM-ANONYMEN-PORTAL.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;5&lt;/a&gt;) (&lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6307&amp;amp;entry_id=287&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/206-SENSATIONELLER-BRIEF-DES-HEILIGEN-VATERS-BENEDIKT-XVI.-AN-DIE-BISCHOEFE-ZUM-VATIKANUM-II-UND-ZUR-PRIESTERBRUDERSCHAFT.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/206-SENSATIONELLER-BRIEF-DES-HEILIGEN-VATERS-BENEDIKT-XVI.-AN-DIE-BISCHOEFE-ZUM-VATIKANUM-II-UND-ZUR-PRIESTERBRUDERSCHAFT.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;6&lt;/a&gt;) (&lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6308&amp;amp;entry_id=287&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/213-ECCLESIAE-UNITATEM-MOTU-PROPRIO-ZUM-DIALOG-MIT-DER-PRIESTERBRUDERSCHAFT-ST.-PIUS-X..html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/213-ECCLESIAE-UNITATEM-MOTU-PROPRIO-ZUM-DIALOG-MIT-DER-PRIESTERBRUDERSCHAFT-ST.-PIUS-X..html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;7&lt;/a&gt;) biete ich zunächst noch die deutsche Übersetzung der französischsprachigen Mitteilung des Heiligen Stuhles vom 14. September 2011 (Verlinkungen von mir):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;MITTEILUNG DES HEILIGEN STUHLES: TREFFEN ZWISCHEN DER KONGREGATION FÜR DIE GLAUBENSLEHRE UND DER PRIESTERBRUDERSCHAFT SANKT PIUS X.&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 14. September 2011 hat am Sitz der Kongregation für die Glaubenslehre eine Begegnung Seiner Eminenz, des hochwürdigsten William Kardinal Levada, Präfekt dieser Kongregation und Präsident der Päpstlichen Kommission Ecclesia Dei, Seiner Exzellenz Bischof Luis Ladaria SJ, Sekretär dieser Kongegration, und des Herrn Prälaten Guido Pozzo, Sekretär der Päpstlichen Kommission Ecclesia Dei, mit Seiner Exzellenz Bischof Bernard Fellay, Generaloberer der Priesterbruderschaft Sankt Pius X., und den Priestern Niklaus Pfluger und Alain-Marc Nély, Generalassistenten der Bruderschaft, stattgefunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gefolge der am 15. Dezember 2008 an Seine Heiligkeit Papst Benedikt XVI. gerichteten Bitte des Generaloberen der Priesterbruderschaft Sankt Pius X. hatte der Heilige Vater die &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6302&amp;amp;entry_id=287&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/200-SENSATIONELLER-WEITERER-VERSOEHNUNGSSCHRITT-DES-HEILIGEN-VATERS-BENEDIKT-XVI.,-DIESMAL-GEGENUEBER-DEN-BISCHOEFEN-DER-PRIESTERBRUDERSCHAFT-ST.-PIUS-X..html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/200-SENSATIONELLER-WEITERER-VERSOEHNUNGSSCHRITT-DES-HEILIGEN-VATERS-BENEDIKT-XVI.,-DIESMAL-GEGENUEBER-DEN-BISCHOEFEN-DER-PRIESTERBRUDERSCHAFT-ST.-PIUS-X..html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Entscheidung&lt;/a&gt; getroffen, die Exkommunikation der vier von Bischof Marcel Lefebvre geweihten Bischöfe aufzuheben und gleichzeitig mit der Bruderschaft Gespräche zur Glaubenslehre zu beginnen, um die Schwierigkeiten und Probleme des lehrmäßigen Bereiches zu überwinden und zur Heilung des bestehenden Bruches zu gelangen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gehorsam gegenüber dem Willen des Heiligen Vaters hat sich eine gemischte Studienkommission - zusammengesetzt aus Experten der Priesterbruderschaft Sankt Pius X. und aus Experten der Kongregation für die Glaubenslehre - acht Mal zu Begegnungen getroffen, die in der Zeit vom Oktober 2009 bis April 2011 in Rom stattgefunden haben. Diese Gespräche, deren Ziel es war, die wichtigeren lehrmäßigen Schwierigkeiten bei kontroversen Thematiken auszuarbeiten und zu vertiefen, haben ihren Zweck erfüllt, nämlich die diesbezüglichen Positionen und ihre Begründungen abzuklären.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter Berücksichtigung der von der Priesterbruderschaft Sankt Pius X. eingebrachten Sorgen und Bitten, die sich auf die Einhaltung der Integrität des katholischen Glaubens gegenüber der Hermeneutik des Bruches des &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6310&amp;amp;entry_id=287&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/archive/hist_councils/ii_vatican_council/index_ge.htm&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/archive/hist_councils/ii_vatican_council/index_ge.htm&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;II. Vatikanisches Konzils&lt;/a&gt; im Hinblick auf die Tradition beziehen - eine von Papst Benedikt XVI. in seiner &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6300&amp;amp;entry_id=287&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/speeches/2005/december/documents/hf_ben_xvi_spe_20051222_roman-curia_ge.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/speeches/2005/december/documents/hf_ben_xvi_spe_20051222_roman-curia_ge.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Ansprache an die Römische Kurie&lt;/a&gt; mit Datum vom 22. Dezember 2005 benannte Hermeneutik -, sieht die Kongregation für die Glaubenslehre als fundamentale Ausgangsbasis der vollständigen Versöhnung mit dem Apostolischen Stuhl die Annahme der doktrinellen Präambel an, die im Verlaufe der Begegnung des 14. September 2011 ausgehändigt worden ist. Diese Präambel legt bestimmte lehrmäßige Prinzipien und Kriterien zur Interpretation der katholischen Glaubenslehre dar, die notwendig sind, um die Treue zum Lehramt der Kirche und zum &lt;i&gt;sentire cum Ecclesia&lt;/i&gt; sicherzustellen, wobei in alledem das Studium und die theologische Erklärung von Ausdrücken oder bestimmter Formulierungen, die in den Texten des II. Vatikanischen Konzils und des nachfolgenden Lehramtes enthalten sind, für eine legitime Diskussion offen bleiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Verlaufe desselben Treffens sind bestimmte Elemente im Hinblick auf eine kirchenrechtliche Lösung für die Priesterbruderschaft Sankt Pius X. vorgelegt worden, die der erhofften eventuellen Versöhnung folgen würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[&lt;b&gt;ENDE MEINER DEUTSCHEN ÜBERSETZUNG.&lt;/b&gt;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;So wird sich nun auch zeigen&lt;/b&gt;, wie sich das (in etwas anderem Kontext vor einigen Monaten noch sehr stark diskutierte) Gehorsamsverständnis der Priesterbruderschaft St. Pius X. auf ihre Antwort gegenüber dem Heiligen Stuhl auswirken wird. Diesbezüglich sind die Bischöfe der Priesterbruderschaft - und nicht nur sie - auch an das geltende &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6301&amp;amp;entry_id=287&quot; title=&quot;http://www.dbk.de/fileadmin/redaktion/veroeffentlichungen/verlautbarungen/VE_173.pdf&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.dbk.de/fileadmin/redaktion/veroeffentlichungen/verlautbarungen/VE_173.pdf&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Direktorium für den pastoralen Dienst der Bischöfe&lt;/a&gt; &lt;i&gt;Apostolorum Successores&lt;/i&gt; vom 22. Februar 2004 zu erinnern, das noch vom seligen Papst Johannes Paul II. approbiert und zur Veröffentlichung bestimmt worden ist. Heute konnte ja zum ersten Mal der Gedenktag desselben seliggesprochenen Papstes gefeiert werden. Und um einmal mehr aufzuzeigen, wie sehr sich sein Nachfolger Papst Benedikt XVI. an seinem Vorgänger orientiert und dessen Weg weitergeht, übernehme ich als eine Art Vorbereitung für den kommenden Donnerstag in &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6320&amp;amp;entry_id=287&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/travels/2011/index_assisi_ge.htm&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/travels/2011/index_assisi_ge.htm&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Assisi&lt;/a&gt; zwei Ansprachen von der &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6311&amp;amp;entry_id=287&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/travels/2011/index_germania_ge.htm&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/travels/2011/index_germania_ge.htm&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Apostolischen Reise in Deutschland&lt;/a&gt;, nämlich anläßlich der Begegnung &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6312&amp;amp;entry_id=287&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/speeches/2011/september/documents/hf_ben-xvi_spe_20110922_jewish-berlin_ge.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/speeches/2011/september/documents/hf_ben-xvi_spe_20110922_jewish-berlin_ge.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;mit Vertretern der jüdischen Gemeinde&lt;/a&gt; und anläßlich der Begegnung &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6313&amp;amp;entry_id=287&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/speeches/2011/september/documents/hf_ben-xvi_spe_20110923_muslim-berlin_ge.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/speeches/2011/september/documents/hf_ben-xvi_spe_20110923_muslim-berlin_ge.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;mit Vertretern der muslimischen Gemeinde&lt;/a&gt;, wobei ich auch Verlinkungen vornehme:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;BEGEGNUNG MIT VERTRETERN DER JÜDISCHEN GEMEINDE: ANSPRACHE VON PAPST BENEDIKT XVI.&lt;/b&gt; &lt;br /&gt;
Berliner Reichstagsgebäude, Donnerstag, 22. September 2011 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sehr geehrten Damen und Herren, liebe Freunde!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich freue mich ehrlich über diese Zusammenkunft mit Ihnen hier in Berlin. Ganz herzlich danke ich Herrn Präsident Dr. Dieter Graumann für die freundlichen und auch für seine nachdenklichen Worte. Sie machen mir deutlich, wie viel Vertrauen gewachsen ist zwischen dem jüdischen Volk und der Katholischen Kirche, die einen nicht unwesentlichen Teil ihrer grundlegenden Traditionen gemeinsam haben, wie Sie betonten. Zugleich ist uns allen klar, daß ein liebendes verstehendes Ineinander von Israel und Kirche im jeweiligen Respekt für das Sein des anderen immer noch weiter wachsen muß und tief in die Verkündigung des Glaubens einzubeziehen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei meinem Besuch in der Kölner Synagoge &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6314&amp;amp;entry_id=287&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/speeches/2005/august/documents/hf_ben-xvi_spe_20050819_cologne-synagogue_ge.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/speeches/2005/august/documents/hf_ben-xvi_spe_20050819_cologne-synagogue_ge.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;vor sechs Jahren&lt;/a&gt; sprach Rabbiner Teitelbaum über die Erinnerung als eine der Säulen, die man braucht, um darauf eine friedliche Zukunft zu gründen. Und heute befinde ich mich an einem zentralen Ort der Erinnerung, der schrecklichen Erinnerung, daß von hier aus die Shoah, die Vernichtung der jüdischen Mitbürger in Europa geplant und organisiert wurde. In Deutschland lebten vor dem Naziterror ungefähr eine halbe Million Juden, die einen festen Bestandteil der deutschen Gesellschaft bildeten. Nach dem Zweiten Weltkrieg galt Deutschland als das &quot;Land der Shoah&quot;, in dem man eigentlich nicht mehr leben konnte als Jude. Es gab zunächst kaum Anstrengungen, die alten jüdischen Gemeinden neu zu begründen, auch wenn von Osten her stetig jüdische Einzelpersonen und Familien einreisten. Viele von ihnen wollten auswandern und sich vor allem in den Vereinigten Staaten oder in Israel eine neue Existenz aufbauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An diesem Ort muß auch erinnert werden an die Pogromnacht vom 9. auf den 10. November 1938. Nur wenige sahen die ganze Tragweite dieser menschenverachtenden Tat, wie der Berliner Dompropst &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6315&amp;amp;entry_id=287&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/holy_father/john_paul_ii/homilies/1996/documents/hf_jp-ii_hom_19960623_berlin-germany_ge.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/holy_father/john_paul_ii/homilies/1996/documents/hf_jp-ii_hom_19960623_berlin-germany_ge.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Bernhard Lichtenberg&lt;/a&gt;, der von der Kanzel der Sankt-Hedwigs-Kathedrale den Gläubigen zurief: &quot;Draußen brennt der Tempel – das ist auch ein Gotteshaus&quot;. Die nationalsozialistische Schreckensherrschaft gründete auf einem rassistischen Mythos, zu dem die Ablehnung des Gottes Abrahams, Isaaks und Jakobs, des Gottes Jesu Christi und der an Ihn glaubenden Menschen gehörte. Der &quot;Allmächtige&quot;, von dem Adolf Hitler sprach, war ein heidnisches Idol, das Ersatz sein wollte für den biblischen Gott, den Schöpfer und Vater aller Menschen. Mit der Verweigerung der Achtung vor diesem einen Gott geht immer auch die Achtung vor der Würde des Menschen verloren. Wozu der Mensch, der Gott ablehnt, fähig ist, und welches Gesicht ein Volk im Nein zu diesem Gott haben kann, haben die schrecklichen Bilder aus den Konzentrationslagern bei Kriegsende gezeigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Angesichts dieser Erinnerung ist dankbar festzustellen, daß sich seit einigen Jahrzehnten eine neue Entwicklung zeigt, bei der man geradezu von einem Aufblühen jüdischen Lebens in Deutschland sprechen kann. Es ist hervorzuheben, daß sich die jüdische Gemeinschaft in dieser Zeit besonders um die Integration osteuropäischer Einwanderer verdient gemacht hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dankbar möchte ich auch auf den sich vertiefenden Dialog zwischen der Katholischen Kirche und dem Judentum hinweisen. Die Kirche empfindet eine große Nähe zum jüdischen Volk. Mit der Erklärung &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6316&amp;amp;entry_id=287&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/archive/hist_councils/ii_vatican_council/documents/vat-ii_decl_19651028_nostra-aetate_ge.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/archive/hist_councils/ii_vatican_council/documents/vat-ii_decl_19651028_nostra-aetate_ge.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;i&gt;Nostra aetate&lt;/i&gt;&lt;/a&gt; des  Zweiten Vatikanischen Konzils wurde ein &quot;unwiderruflicher Weg des Dialogs, der Brüderlichkeit und der Freundschaft“ eingeschlagen (vgl. &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6317&amp;amp;entry_id=287&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/speeches/2010/january/documents/hf_ben-xvi_spe_20100117_sinagoga_ge.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/speeches/2010/january/documents/hf_ben-xvi_spe_20100117_sinagoga_ge.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Rede in der Synagoge in Rom&lt;/a&gt;, 17. Januar 2010). Dies gilt für die Katholische Kirche als ganze, in der der selige Papst Johannes Paul II. sich besonders intensiv für diesen neuen Weg eingesetzt hat. Es gilt selbstverständlich auch für die Katholische Kirche in Deutschland, die sich ihrer besonderen Verantwortung in dieser Sache bewußt ist. In der Öffentlichkeit wird vor allem die &quot;Woche der Brüderlichkeit“ wahrgenommen, die von den lokalen Gesellschaften für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit jedes Jahr in der ersten Märzwoche organisiert wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von katholischer Seite gibt es zudem jährliche Treffen zwischen Bischöfen und Rabbinern sowie strukturierte Gespräche mit dem Zentralrat der Juden. Schon in den 70er Jahren trat das Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK) mit der Errichtung eines Gesprächskreises &quot;Juden und Christen“ hervor, der in fundierter Weise im Laufe der Jahre viele hilfreiche Verlautbarungen hervorgebracht hat. Und nicht unerwähnt lassen möchte ich das historische Treffen im März &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6318&amp;amp;entry_id=287&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/roman_curia/pontifical_councils/chrstuni/relations-jews-docs/rc_pc_chrstuni_doc_20060228_commissione-bilaterale_ge.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/roman_curia/pontifical_councils/chrstuni/relations-jews-docs/rc_pc_chrstuni_doc_20060228_commissione-bilaterale_ge.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;2006&lt;/a&gt; für den jüdisch-christlichen Dialog unter Beteiligung von Kardinal Walter Kasper. Diese Zusammenarbeit trägt Früchte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben diesen wichtigen Initiativen scheint mir, daß wir Christen uns auch immer mehr unserer inneren Verwandtschaft mit dem Judentum klar werden müssen, von der Sie gesprochen haben. Für Christen kann es keinen Bruch im Heilsgeschehen geben. Das Heil kommt nun einmal von den Juden (vgl. Joh 4,22). Wo der Konflikt Jesu mit dem Judentum seiner Zeit in oberflächlicher Manier als eine Loslösung vom Alten Bund gesehen wird, wird er auf die Idee einer Befreiung hinauslaufen, die die Tora nur als sklavische Befolgung von Riten und äußeren Observanzen mißdeutet. Tatsächlich hebt aber die Bergpredigt das mosaische Gesetz nicht auf, sondern enthüllt seine verborgenen Möglichkeiten und läßt neue Ansprüche hervortreten. Sie verweist uns auf den tiefsten Grund menschlichen Tuns, das Herz, wo der Mensch zwischen dem Reinen und dem Unreinen wählt, wo sich Glaube, Hoffnung und Liebe entfalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hoffnungsbotschaft, die die Bücher der hebräischen Bibel und des christlichen Alten Testaments überliefern, ist von Juden und Christen in unterschiedlicher Weise angeeignet und weitergeführt worden. &quot;Wir erkennen es nach Jahrhunderten des Gegeneinanders als unsere heutige Aufgabe, daß diese beiden Weisen der Schriftlektüre – die christliche und die jüdische – miteinander in Dialog treten müssen, um Gottes Willen und Wort recht zu verstehen&quot; (Jesus von Nazareth. Zweiter Teil: Vom Einzug in Jerusalem bis zur Auferstehung, S. 49) Dieser Dialog soll die gemeinsame Hoffnung auf Gott in einer zunehmend säkularen Gesellschaft stärken. Ohne diese Hoffnung verliert die Gesellschaft ihre Humanität.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt dürfen wir feststellen, daß der Austausch der Katholischen Kirche mit dem Judentum in Deutschland schon verheißungsvolle Früchte getragen hat. Beständige vertrauensvolle Beziehungen sind gewachsen. Juden und Christen haben gewiß eine gemeinsame Verantwortung für die Entwicklung der Gesellschaft, die immer auch eine religiöse Dimension hat. Mögen alle Beteiligten diesen Weg gemeinsam weitergehen. Dazu schenke der Einzige und Allmächtige, Ha Kadosch Baruch Hu, seinen Segen. Ich danke Ihnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;BEGEGNUNG MIT VERTRETERN DER MUSLIMISCHEN GEMEINDE: ANSPRACHE VON PAPST BENEDIKT XVI.&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Apostolische Nuntiatur Berlin,  Freitag, 23. September 2011&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Liebe muslimische Freunde!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich freue mich, Sie als Vertreter verschiedener muslimischer Gemeinschaften in Deutschland heute hier willkommen zu heißen. Sehr herzlich danke ich Professor Mouhanad Khorchide für die freundlichen Worte der Begrüßung und die tiefen Reflexionen, die er uns vorgelegt hat. Sie zeigen, wie zwischen der Katholischen Kirche und den muslimischen Gemeinschaften in Deutschland ein Klima des Respekts und des Vertrauens gewachsen ist und das gemeinsam uns Tragende sichtbar wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Berlin ist ein günstiger Ort für ein solches Treffen, nicht nur weil sich hier die älteste Moschee auf Deutschlands Boden befindet, sondern auch weil in Berlin die meisten Muslime im Vergleich zu allen anderen Städten Deutschlands wohnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Anwesenheit zahlreicher muslimischer Familien ist seit den 70er Jahren des vergangenen Jahrhunderts zunehmend ein Merkmal dieses Landes geworden. Allerdings wird es notwendig sein, beständig daran zu arbeiten, sich gegenseitig besser kennenzulernen und zu verstehen. Dies ist nicht nur für ein friedvolles Zusammenleben wichtig, sondern auch für den Beitrag, den jeder für den Aufbau des Gemeinwohls in dieser Gesellschaft zu leisten vermag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Muslime messen der religiösen Dimension des Lebens große Bedeutung bei. Das wird zuweilen als Provokation aufgefaßt in einer Gesellschaft, die dazu neigt, diesen Aspekt an den Rand zu drängen oder ihn höchstens im Bereich der privaten Entscheidungen des einzelnen gelten zu lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Katholische Kirche setzt sich entschieden dafür ein, daß der öffentlichen Dimension der Religionszughörigkeit eine angemessene Anerkennung zuteil wird. In einer überwiegend pluralistischen Gesellschaft wird dieser Anspruch nicht bedeutungslos. Dabei ist darauf zu achten, daß der Respekt gegenüber dem anderen stets gewahrt bleibt. Dieser gegenseitige Respekt füreinander wächst nur auf der Basis des Einvernehmens über einige unveräußerliche Werte, die der Natur des Menschen eigen sind, insbesondere der unverletzlichen Würde jeder einzelnen Person als Geschöpf Gottes. Dieses Einvernehmen schränkt den Ausdruck der verschiedenen Religionen nicht ein; im Gegenteil erlaubt es jedem Menschen, konstruktiv zu bezeugen, woran er glaubt, ohne sich dem Vergleich mit dem anderen zu entziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Deutschland – wie in vielen anderen, nicht nur westlichen Ländern – ist dieser allgemeine Bezugsrahmen durch die Verfassung vorgegeben, deren rechtlicher Gehalt für jeden Bürger verbindlich ist, sei er nun Mitglied einer Glaubensgemeinschaft oder nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sicher ist die Diskussion über die beste Formulierung von Prinzipien wie der öffentlichen Religionsausübung weitgreifend und immer offen, allerdings ist die Tatsache bedeutsam, daß das deutsche Grundgesetz sie nun schon seit über 60 Jahren in einer bis heute gültigen Weise zum Ausdruck bringt (vgl. Art. 4,2). In ihm finden wir vor allem jenes gemeinsame Ethos, das Grundlage des menschlichen Zusammenlebens ist und das in gewisser Weise auch die scheinbar nur formalen Regeln des Funktionierens der institutionellen Organe und des demokratischen Lebens prägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir könnten uns fragen, wieso ein solcher Text, der in einer radikal verschiedenen geschichtlichen Epoche, also in einer fast einheitlich christlichen kulturellen Situation, erarbeitet wurde, auch für das heutige Deutschland paßt, das in einer Situation einer globalisierten Welt lebt und durch einen bemerkenswerten Pluralismus im Bereich der Glaubensüberzeugungen geprägt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mir scheint, der Grund dafür liegt in der Tatsache, daß den Vätern des Grundgesetzes in jenem wichtigen Augenblick voll bewußt war, einen wirklich soliden Grund suchen zu müssen, auf dem alle Bürger sich wiederfinden konnten und der für alle tragende Grundlage sein kann über Verschiedenheiten hinweg. Indem sie so handelten, auf die Menschenwürde und die Verantwortung vor Gott abzustellen, sahen sie nicht von der eigenen Glaubenszugehörigkeit ab; für nicht wenige von ihnen war ja das christliche Menschenbild die wahre inspirierende Kraft. Sie wußten aber, daß sich alle Menschen mit anderen konfessionellen und auch nichtreligiösen Hintergründen auseinandersetzen müssen: der gemeinsame Grund für alle wurde in der Anerkennung einiger unveräußerlicher Rechte gefunden, die der menschlichen Natur eigen sind und jeder positiven Formulierung vorausgehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dieser Weise legte eine damals im wesentlichen homogene Gesellschaft das Fundament, das wir heute als gültig für eine vom Pluralismus geprägte Zeit ansehen dürfen. Ein Fundament, das in Wirklichkeit auch einem solchen Pluralismus seine offensichtlichen Grenzen zeigt: es ist nämlich nicht denkbar, daß eine Gesellschaft sich auf lange Sicht ohne einen Konsens über die grundlegenden ethischen Werte halten kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Liebe Freunde! Auf der Grundlage dessen, was ich hier angedeutet habe, scheint mir eine fruchtbare Zusammenarbeit zwischen Christen und Muslimen möglich zu sein. Und damit tragen wir zum Aufbau einer Gesellschaft bei, die in vieler Hinsicht von dem, was wir aus der Vergangenheit mitbrachten, verschieden ist. Als Menschen des Glaubens können wir, von unseren jeweiligen Überzeugungen ausgehend, ein wichtiges Zeugnis in vielen entscheidenden Bereichen des gesellschaftlichen Lebens geben. Ich denke hier zum Beispiel an den Schutz der Familie auf der Grundlage der Ehegemeinschaft, an die Ehrfurcht vor dem Leben in jeder Phase seines natürlichen Verlaufs oder an die Förderung einer größeren sozialen Gerechtigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch deshalb halte ich es für wichtig, einen Tag der Reflexion, des Dialogs und des Gebets für Frieden und Gerechtigkeit in der Welt zu begehen. Dies wollen wir, wie Sie wissen, am kommenden 27. Oktober (2011) in &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6320&amp;amp;entry_id=287&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/travels/2011/index_assisi_ge.htm&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/travels/2011/index_assisi_ge.htm&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Assisi&lt;/a&gt; durchführen, 25 Jahre nach dem &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6321&amp;amp;entry_id=287&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/holy_father/john_paul_ii/speeches/1986/october/documents/hf_jp-ii_spe_19861027_prayer-peace-assisi-final_ge.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/holy_father/john_paul_ii/speeches/1986/october/documents/hf_jp-ii_spe_19861027_prayer-peace-assisi-final_ge.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;historischen Treffen&lt;/a&gt; dort unter der Leitung meines Vorgängers, des seligen Papstes &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6322&amp;amp;entry_id=287&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/272-ERINNERUNG-AN-JOHANNES-PAUL-II.-MIT-JUNGEN-MUSLIMEN-IN-MAROKKO-CASABLANCA-1985.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/272-ERINNERUNG-AN-JOHANNES-PAUL-II.-MIT-JUNGEN-MUSLIMEN-IN-MAROKKO-CASABLANCA-1985.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Johannes Pauls II.&lt;/a&gt; Mit dieser Zusammenkunft wollen wir in schlichter Weise zum Ausdruck bringen, daß wir als Menschen des Glaubens unseren besonderen Beitrag für den Aufbau einer besseren Welt leisten, wobei wir zugleich die Notwendigkeit anerkennen, für die Wirksamkeit unserer Taten im Dialog und in der gegenseitigen Wertschätzung zu wachsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesen Gedanken entbiete ich Ihnen nochmals meinen herzlichen Gruß und danke Ihnen für diese Begegnung, die für den Aufenthalt in meinem Vaterland für mich eine große Bereicherung ist. Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[&lt;b&gt;ENDE DER BEIDEN ANSPRACHEN SEINER HEILIGKEIT PAPST BENEDIKT XVI.&lt;/b&gt;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Und Papst Benedikt XVI. hat außerdem&lt;/b&gt; in einem eigenen, bereits am 11. Oktober 2011 unterzeichneten und als Motu Proprio gegebenen &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6323&amp;amp;entry_id=287&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/motu_proprio/documents/hf_ben-xvi_motu-proprio_20111011_porta-fidei_ge.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/motu_proprio/documents/hf_ben-xvi_motu-proprio_20111011_porta-fidei_ge.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Apostolischen Schreiben&lt;/a&gt; &lt;i&gt;Porta fidei&lt;/i&gt; (&quot;Tür des Glaubens&quot;) angekündigt, daß im kommenden Jahr zur 50. Wiederkehr der Eröffnung des II. Vatikanischen Konzils ein Jahr des Glaubens beginnen werde. Und so kann jeder unvoreingenommene Beobachter erkennen, wie ernst der regierende Nachfolger des heiligen Petrus seinen Dienst auf allen Ebenen der universalen Kirche nimmt. Beten wir für ihn und das Gelingen des Friedenstreffens in Assisi! Euer Padre Alex - Dr. Alexander Pytlik &lt;div class=&quot;serendipity_babelfish&quot;&gt;Übersetze nach  &lt;a href=&quot;http://babelfish.altavista.com/babelfish/trurl_pagecontent?url=http%3A%2F%2Fwww.internetpfarre.de%2Fblog%2Farchives%2F287-PAPST-BENEDIKT-XVI.-AUF-DEM-GEISTLICHEN-WEG-NACH-ASSISI.html&amp;amp;lp=de%5Fen&quot;&gt;en&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;http://babelfish.altavista.com/babelfish/trurl_pagecontent?url=http%3A%2F%2Fwww.internetpfarre.de%2Fblog%2Farchives%2F287-PAPST-BENEDIKT-XVI.-AUF-DEM-GEISTLICHEN-WEG-NACH-ASSISI.html&amp;amp;lp=de%5Ffr&quot;&gt;fr&lt;/a&gt;&lt;/div&gt; 
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    <pubDate>Sat, 22 Oct 2011 13:00:00 +0200</pubDate>
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    <title>CLOYNE REPORT: OFFIZIELLE ANTWORT DES HEILIGEN STUHLES FÜR IRLAND</title>
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            <category>Kirchenrecht</category>
            <category>News Kommentare</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Padre Alex / Dr. Alexander Pytlik)</author>
    <content:encoded>
    &lt;b&gt;Wie bereits&lt;/b&gt; in meinem &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6274&amp;amp;entry_id=286&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/283-IRISCHER-MISSBRAUCH-REPORT-ZEIGT-PAPST-UND-BISCHOEFE-LIEGEN-MIT-PRAEVENTION-RICHTIG.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/283-IRISCHER-MISSBRAUCH-REPORT-ZEIGT-PAPST-UND-BISCHOEFE-LIEGEN-MIT-PRAEVENTION-RICHTIG.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Blogeintrag vom 17. Juli 2011&lt;/a&gt; nachlesbar, wurde aufgrund der Bitte der irischen Regierung eine offizielle Antwort des Heiligen Stuhles zum &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6283&amp;amp;entry_id=286&quot; title=&quot;http://www.justice.ie/en/JELR/Cloyne_Rpt.pdf/Files/Cloyne_Rpt.pdf&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.justice.ie/en/JELR/Cloyne_Rpt.pdf/Files/Cloyne_Rpt.pdf&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Cloyne Report&lt;/a&gt; angekündigt, die heute veröffentlicht wurde und am heutigen Morgen von Untersekretär Msgr. Ettore Balestrero an der Botschaft Irlands beim Heiligen Stuhl der Geschäftsträgerin Helena Keleher für die irische Regierung übergeben worden war. Ich habe die vom &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6275&amp;amp;entry_id=286&quot; title=&quot;http://www.vatican.va&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Heiligen Stuhl&lt;/a&gt; angebotene Zusammenfassung dieser Antwort aus dem Englischen übersetzt und Verlinkungen eingefügt. Diesen Text stelle ich (gemeinsam mit der von der Vatikanseite übernommenen Antwort in ihrer Langfassung, die ich ebenso sukzessive übersetze) zur Verfügung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;I. ZUSAMMENFASSUNG DER ANTWORT DES HEILIGEN STUHLES ZUM CLOYNE REPORT FÜR HERRN EAMON GILMORE, VIZEPREMIER UND AUSSEN- SOWIE HANDELSMINISTER VON IRLAND:&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Veröffentlichung des Berichtes der Untersuchungskommission für die Diözese Cloyne (&lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6283&amp;amp;entry_id=286&quot; title=&quot;http://www.justice.ie/en/JELR/Cloyne_Rpt.pdf/Files/Cloyne_Rpt.pdf&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.justice.ie/en/JELR/Cloyne_Rpt.pdf/Files/Cloyne_Rpt.pdf&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Cloyne Report&lt;/a&gt;) hat Vizepremier Eamon Gilmore, Außen- und Handelsminister Irlands, am 14. Juli 2011 im Verlauf eines Treffens mit dem Apostolischen Nuntius in Irland, Erzbischof Giuseppe Leanza, das Ersuchen der irischen Regierung um eine Antwort des Heiligen Stuhles in bezug auf den Bericht und die darauf bezogene Sicht der Regierung übermittelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;1. Allgemeine Anmerkungen zum Cloyne Report&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Heilige Stuhl hat den Cloyne Report sorgfältig geprüft, der sehr ernstzunehmende und beunruhigende Verfehlungen bei der Behandlung von Vorwürfen sexuellen Mißbrauchs von Kindern und Jugendlichen durch Kleriker in der Diözese Cloyne ans Licht gebracht hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Heilige Stuhl möchte an erster Stelle seine tiefe Abscheu gegenüber den Verbrechen sexuellen Mißbrauchs bekunden, die in dieser Diözese passiert sind. Er ist betrübt und beschämt wegen der schrecklichen Leiden, welche die Mißbrauchsopfer und ihre Familien innerhalb der Kirche Jesu Christi aushalten mußten, an einem Ort, an dem dies nie passieren sollte. Der Heilige Stuhl ist über die Erkenntnisse der Kommission sehr besorgt, was die gravierenden Verfehlungen bei der kirchlichen Leitung der Diözese und die falsche Handhabung von Mißbrauchsvorwürfen betrifft. Besonders beunruhigend ist es, daß diese Verfehlungen geschahen trotz der von den Bischöfen und Ordensoberen getroffenen Vereinbarung, die von der Kirche in Irland entwickelten Leitlinien anzuwenden, um bei der Gewährleistung des Kinderschutzes zu helfen, und trotz der Normen und Vorgehensweisen des Heiligen Stuhles, was Fälle sexuellen Mißbrauchs betrifft. In jüngster Zeit jedoch profitiert der von der Kirche in Irland gewählte Zugang gegenüber dem Problem des sexuellen Kindesmißbrauchs von der fortlaufenden Erfahrung und erweist sich zunehmend als wirksam bei der Verhinderung neuer solcher Verbrechen  und bei der Behandlung von Fällen, sobald diese bekannt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;2. Die vom Cloyne Report zur Sprache gebrachten Punkte&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Antwort des Heiligen Stuhles geht [in der Langfassung] detailliert auf die verschiedenen Anklagepunkte ein, die gegen ihn vorgebracht wurden und die sich vor allem auf die im Cloyne Report enthaltene Einschätzung und Bewertung des am 31. Januar 1997 an die irischen Bischöfe gerichteten &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6274&amp;amp;entry_id=286&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/283-IRISCHER-MISSBRAUCH-REPORT-ZEIGT-PAPST-UND-BISCHOEFE-LIEGEN-MIT-PRAEVENTION-RICHTIG.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/283-IRISCHER-MISSBRAUCH-REPORT-ZEIGT-PAPST-UND-BISCHOEFE-LIEGEN-MIT-PRAEVENTION-RICHTIG.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Briefes des damaligen Apostolischen Nuntius&lt;/a&gt;, Erzbischof Luciano Storero, zu beziehen scheinen, was die Reaktion der Kongregation für den Klerus auf das Dokument &quot;Child Sexual Abuse: Framework for a Church Response“ (das Rahmendokument: &quot;Kindesmißbrauch: Grundrahmen für eine Antwort der Kirche&quot;) betrifft. Die Untersuchungskommission behauptet, daß diese Reaktion all jenen Rückenwind verlieh, die mit der genannten offiziellen Vorgehensweise der Kirche nicht einverstanden waren, und daß sie insbesondere mit Bezug auf das Anzeigen bei den staatlichen Behörden nicht hilfreich war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Heilige Stuhl möchte zur Antwort der Kongregation für den Klerus folgendes festhalten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Basis der von den irischen Bischöfen dargebotenen Informationen bezeichnete die Kongregation das Rahmendokument als eine &quot;Studienfassung&quot;. Die Bischöfe bezeichneten den Text nämlich nicht als ein offizielles Dokument der Irischen Bischofskonferenz, sondern vielmehr als eine &quot;&lt;i&gt;Darstellung&lt;/i&gt;&quot; des Beirates der irischen katholischen Bischöfe betreffend sexuellen Kindesmißbrauch durch Priester und Ordensleute, das &quot;&lt;i&gt;einzelnen Diözesen und Ordensgemeinschaften als ein Grundrahmen zur Begegnung des Problems sexuellen Kindesmißbrauchs&lt;/i&gt;&quot; empfohlen worden war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die irischen Bischöfe suchten nie um die recognitio des Heiligen Stuhles für das Rahmendokument an, was in Übereinstimmung mit can. 455 des Codex des Kanonischen Rechtes nur verlangt gewesen wäre, wenn sie es als allgemeines Dekret der Konferenz beabsichtigt hätten, das dann alle ihre Mitglieder verpflichtet hätte. Das Fehlen der recognitio selbst behinderte jedoch nicht die Anwendung der Leitlinien des Dokumentes, weil einzelne Bischöfe dieselben ohne Notwendigkeit einer Meldung an den Heiligen Stuhl anwenden konnten. Und dies ist tatsächlich das, was in Irland im allgemeinen geschah.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die irischen Bischöfe konsultierten die Kongregation, um Schwierigkeiten zu beheben, die sich auf manche Inhalte des Rahmendokumentes bezogen. Die Kongregation bot den Bischöfen Rat an unter dem Blickwinkel der Sicherstellung, daß sich die von ihnen beabsichtigten Maßnahmen aus kirchenrechtlicher Perspektive als wirksam und unproblematisch erwiesen. Aus diesem Grunde richtete die Kongregation die Aufmerksamkeit auf die Notwendigkeit, daß diese Maßnahmen in Übereinstimmung mit den kirchenrechtlichen Vorgehensweisen sein sollten, um Konflikte zu vermeiden,  die bei kirchlichen Gerichten zu erfolgreichen Rekursen führen könnten. Die Kongregation lehnte das Rahmendokument nicht ab. Vielmehr wollte sie sicherstellen, daß die im Rahmendokument enthaltenen Maßnahmen nicht die Bemühungen der Bischöfe unterlaufen würden, die des Kindesmißbrauchs in der Kirche Schuldigen zu disziplinieren. Gleichzeitig ist es wichtig, an die Entscheidung des Heiligen Stuhles im Jahr 1994 zu denken, den Bischöfen der Vereinigten Staaten Sonderbestimmungen im Umgang mit sexuellem Kindesmißbrauch in der Kirche zu gestatten. Diese  Bestimmungen wurden im Jahr 1996 auf die Bischöfe von Irland ausgedehnt, um ihnen dabei zu helfen, die zu dieser Zeit erfahrenen Schwierigkeiten zu überwinden (vgl. den Teil 6 der Antwort [in der unten abgedruckten Langfassung]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kirchenrechtliche Erfordernisse einzuhalten, um innerhalb der Kirche die korrekte Justizverwaltung sicherzustellen, behinderte in keiner Weise die Zusammenarbeit mit den staatlichen Behörden. Die Kongregation für den Klerus brachte Vorbehalte zur verpflichtenden Anzeige zur Kenntnis, aber sie verbot den irischen Bischöfen weder, Vorwürfe sexuellen Kindesmißbrauchs anzuzeigen, noch ermutigte sie diese, sich über irisches Recht hinwegzusetzen. Diesbezüglich sagte der damalige Präfekt der Kongregation für den Klerus, &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6290&amp;amp;entry_id=286&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/245-VATIKAN-DISTANZIERT-SICH-KLAR-VON-KARDINAL-HOYOS-UND-ERKLAERT-GRAVIORA-DELICTA.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/245-VATIKAN-DISTANZIERT-SICH-KLAR-VON-KARDINAL-HOYOS-UND-ERKLAERT-GRAVIORA-DELICTA.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Darío Kardinal Castrillón Hoyos&lt;/a&gt;, bei seinem Treffen mit den irischen Bischöfen in Rosses Point, County Sligo (Irland), am 12. November 1998 unmißverständlich: &quot;&lt;i&gt;Ich möchte auch mit großer Klarheit sagen, daß die Kirche – besonders durch ihre Hirten (Bischöfe) – in absolut keiner Weise den legitimen Weg der staatlichen Gerechtigkeit behindern darf, wenn dieser von jenen begonnen wird, die diese Rechte haben, während die Kirche gleichzeitig die eigenen kirchenrechtlichen Verfahren vorantreiben soll, in Wahrheit, Gerechtigkeit und Nachsicht gegenüber allen.&lt;/i&gt;&quot; Es sollte erwähnt werden, daß damals nicht nur die Kirche, sondern auch der irische Staat mit dem Vorhaben beschäftigt war, seine eigene Gesetzgebung zum sexuellen Kindesmißbrauch zu verbessern. Zu diesem Zweck organisierte die irische Regierung im Jahr 1996 eine weitgehende Konsultation zum verpflichtenden Anzeigen, und sie entschied nach Berücksichtigung der von verschiedenen Berufsgruppen und Einzelpersonen der Zivilgesellschaft geäußerten Vorbehalte – Betrachtungsweisen, die weitgehend mit jenen von der Kongregation geäußerten Vorbehalten übereinstimmten –, die Verpflichtung zum Anzeigen nicht in das irische Rechtsordnung einzuführen. Angesichts der Tatsache, daß die damalige irische Regierung also entschied, in dieser Angelegenheit kein Gesetz zu erlassen, ist es schwierig einzusehen, wieso der Brief von Erzbischof Storero an die irischen Bischöfe, der danach abgesendet wurde, so interpretiert werden könnte, als ob er das irische Recht irgendwie untergraben oder den irischen Staat in seinen Bemühungen in der Behandlung des in Frage stehenden Problems unterminiert hätte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;3. Die von führenden irischen Politikern zur Sprache gebrachten Punkte&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Heilige Stuhl möchte in bezug auf einige der Reaktionen führender irischer Politiker folgendes festhalten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der Heilige Stuhl das Ausmaß der öffentlichen Wut und Enttäuschung angesichts der Ergebnisse des Cloyne Report, wie sie in der vom Premier Enda Kenny am 20. Juli 2011 im Unterhaus des Parlamentes gehaltenen Ansprache zum Ausdruck kamen, versteht und teilt, hegt er erhebliche Vorbehalte gegenüber einigen Aspekten der Rede. Insbesondere ist die Anschuldigung, daß der Heilige Stuhl versucht hätte, &quot;&lt;i&gt;eine Untersuchung in einer souveränen, demokratischen Republik zu durchkreuzen, erst vor so kurzer Zeit, nämlich vor drei Jahren und nicht vor drei Jahrzehnten&lt;/i&gt;&quot;, unzutreffend. Tatsächlich erklärte der Regierungssprecher auf Rückfrage, daß Herr Kenny sich nicht auf irgendeinen konkreten Vorfall bezog.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Tat werden Vorwürfe einer Einmischung des Heiligen Stuhles Lügen gestraft von den vielen Untersuchungsberichten, die als Basis für solche Kritiken angeführt werden. Diese Berichte – die wegen ihrer eingehenden Untersuchung des sexuellen Mißbrauchs und wegen des Weges, wie sie durchgeführt worden war, gelobt wurden – enthalten keinen Hinweis, daß sich der Heilige Stuhl in die internen Angelegenheiten des irischen Staates eingemischt hätte oder in die tagtägliche Handhabung der irischen Diözesen oder Ordensgemeinschaft mit Bezug auf Mißbrauchsfälle involviert gewesen wäre. Tatsächlich sticht aus diesen Berichten und aus der Informationsfülle, auf die sie sich beziehen, hervor, daß es keinen Anhaltspunkt für diese Anschuldigungen gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diesbezüglich möchte der Heilige Stuhl einigermaßen deutlich machen, daß er in keiner Weise irgendeine Untersuchung von Kindesmißbrauchsfällen in der Diözese Cloyne behinderte oder sich einzumischen suchte. Darüber hinaus versuchte der Heilige Stuhl zu keinem Zeitpunkt, das irische Zivilrecht oder die staatliche Autorität in der Ausübung ihrer Pflichten zu behindern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Heilige Stuhl möchte auch darauf aufmerksam machen, daß der Text des damaligen Kardinals Joseph Ratzinger, der von Herrn Kenny in seiner Rede zitiert wurde, der Nummer 39 der &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6277&amp;amp;entry_id=286&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/roman_curia/congregations/cfaith/documents/rc_con_cfaith_doc_19900524_theologian-vocation_ge.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/roman_curia/congregations/cfaith/documents/rc_con_cfaith_doc_19900524_theologian-vocation_ge.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Instruktion über die kirchliche Berufung des Theologen&lt;/a&gt; entnommen ist, die am 4. Mai 1990 von der Kongregation für die Glaubenslehre veröffentlicht worden war. Dieser Text ist weder mit der Art und Weise, wie die Kirche sich innerhalb einer demokratischen Gesellschaft verhalten sollte, noch mit Themen des Kinderschutzes befaßt, wie es die Verwendung des Zitates durch Herrn Kenny anzudeuten scheint, sondern mit dem Dienst des Theologen für die Gemeinschaft der Kirche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei seinem Treffen mit dem Apostolischen Nuntius sagte der Vizepremier sowie Außen- und Handelsminister, Herr Eamon Gilmore, daß &quot;&lt;i&gt;zu den beunruhigendsten Ergebnissen des Cloyne Reports gehört, daß die vatikanischen Autoritäten die der irischen Kirche eigenen Bemühungen im Umgang mit klerikalem Kindesmißbrauch unterminierten, indem sie das von der Bischofskonferenz verabschiedete Rahmendokument als reines &#039;Studiendokument&#039; bezeichneten.&lt;/i&gt;&quot; Wie in der Antwort des Heiligen Stuhles klargemacht wird, gründete sich diese Bezeichnung auf die Erklärungen seines Charakters, wie sie von den irischen Bischöfen und im veröffentlichten Text selbst dargeboten worden waren. Auf keinen Fall war sie eine Abweisung der von den irischen Bischöfen unternommenen ernsthaften Bemühungen, um der Geißel des sexuellen Kindesmißbrauchs zu begegnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Bezug auf den im Unterhaus am 20. Juli 2011 und eine Woche später vom Senat beschlossenen Antrag, der &quot;&lt;i&gt;die Intervention des Vatikan, die zur Unterminierung des Grundrahmens für den Kinderschutz und der Leitlinien des irischen Staates sowie der irischen Bischöfe beitrug&lt;/i&gt;&quot;, verurteilt, möchte der Heilige Stuhl klarstellen, daß er zu keinem Zeitpunkt irgendeinen Kommentar zu den Kinderschutzmaßnahmen des irischen Staates abgab oder gar danach getrachtet hätte, sie zu unterminieren. Der Heilige Stuhl stellt fest, daß an keiner Stelle des Cloyne Report irgendein Hinweis genannt ist, der die Behauptung einer „Intervention“ stützen könnte, die zu ihrer „Unterminierung“ beigetragen hätte. Und was die Leitlinien der irischen Bischöfe betrifft, bietet die Antwort [in ihrer unten abgedruckten Langfassung] ausreichende Klarstellungen, die aufzeigen, daß diese in keinerlei Hinsicht von irgendeiner Intervention des Heiligen Stuhles untergraben worden wären.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;4. Abschließende Bemerkungen&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seiner Antwort präsentiert der Heilige Stuhl die Herangehensweise der Kirche beim Kinderschutz, wobei auch die relevante kirchenrechtliche Gesetzgebung eingeschlossen ist, und bezieht sich auf den am 19. März 2010 veröffentlichten &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6278&amp;amp;entry_id=286&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/241-PAPST-SEXUELLER-MISSBRAUCH-HIRTENBRIEF-VON-BENEDIKT-XVI.-FUER-IRLAND.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/241-PAPST-SEXUELLER-MISSBRAUCH-HIRTENBRIEF-VON-BENEDIKT-XVI.-FUER-IRLAND.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Hirtenbrief des Heiligen Vaters an die Katholiken Irlands&lt;/a&gt;, in dem Papst Benedikt von seiner Erwartung spricht, daß die irischen Bischöfe mit den staatlichen Behörden zusammenarbeiten werden, die Normen des Kirchenrechts vollständig umsetzen und die vollständige sowie unbefangene Anwendung der Normen der Kirche von Irland für die Sicherheit der Kinder sicherstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Veröffentlichung des Cloyne Report markiert einen weiteren Abschnitt in dem langen und schwierigen Weg der Wahrheitsfindung, der Buße und der Reinigung, der Heilung und Erneuerung der Kirche in Irland. Der Heilige Stuhl  sieht sich in diesem Prozeß nicht als außenstehend, sondern nimmt daran in einem Geist der Solidarität und des Engagements teil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Haltung der Demut heißt der Heilige Stuhl alle objektiven und hilfreichen Beobachtungen und Vorschläge zur entschiedenen Bekämpfung des entsetzlichen Verbrechens des sexuellen Mißbrauchs Minderjähriger willkommen, wobei er unbegründete Anschuldigungen zurückweist. Einmal mehr möchte der Heilige Stuhl bekunden, daß er die große Sorge und Beunruhigung teilt, die von den irischen Behörden, von den irischen Bürgern im allgemeinen und von den Bischöfen, Priester, Ordensleuten sowie Laienchristen von Irland mit Bezug auf die von Klerikern und Ordensleuten begangenen verbrecherischen und sündhaften Handlungen sexuellen Mißbrauchs ausgedrückt wurden. Er anerkennt auch die verständliche Wut, Enttäuschung und das Gefühl, verraten worden zu sein, bei jenen, die von diesen abscheulichen und beklagenswerten Handlungen betroffen sind, besonders bei den Opfern und ihren Familien, im übrigen auch dadurch, wie mit den Vorkommnissen manchmal von den kirchlichen Autoritäten her umgegangen wurde; und für all das, was passiert ist, möchte der Heilige Stuhl neuerlich sein Bedauern ausdrücken. Er vertraut darauf, daß die Maßnahmen, welche die Kirche in den letzten Jahren auf der ganzen Welt, aber auch in Irland, eingeleitet hat, sich wirksamer erweisen werden in der Verhinderung neuer solcher Handlungen und sowohl zur Heilung bei jenen, die Mißbrauch erlitten haben, als auch zur Wiederherstellung des gegenseitigen Vertrauens zwischen den kirchlichen und staatlichen Autoritäten beitragen werden, was für die effektive Bekämpfung der Geißel des Mißbrauchs entscheidend ist. Natürlich ist sich der Heilige Stuhl sehr wohl bewußt, daß die schmerzvolle Situation, zu der die Mißbrauchsfälle geführt haben, nicht rasch und einfach behoben werden kann, und daß trotz erheblicher Fortschritte noch vieles zu tun bleibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit der Ursprungszeit des irischen Staates und insbesondere seit der Herstellung diplomatischer Beziehungen im Jahr 1929 hat der Heilige Stuhl immer die Souveränität Irlands respektiert, hat herzliche und freundschaftliche Beziehungen mit dem Land und ihren Behörden gepflegt, hat oft seine Bewunderung ausgedrückt wegen des außergewöhnlichen Beitrages irischer Männer und Frauen zur Mission der Kirche und für den Fortschritt der Völker auf der ganzen Welt und war unermüdlich bei der Unterstützung aller Bemühungen, um während der vergangenen schwierigen Jahrzehnte auf der Insel den Frieden zu fördern. In konsequenter Übereinstimmung mit dieser Haltung möchte der Heilige Stuhl sein Engagement für einen konstruktiven Dialog und eine solche Kooperation mit der irischen Regierung nochmals beteuern, selbstverständlich auf der Basis gegenseitigen Respekts, sodaß alle Institutionen, seien sie öffentlich oder privat, seien sie religiös oder weltlich, zusammenarbeiten können zur Gewährleistung, daß die Kirche und dann auch die Gesellschaft im allgemeinen für Kinder und Jugendliche immer sichere Orte sein werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[&lt;b&gt;ENDE DER OFFIZIELLE ZUSAMMENFASSUNG DER ANTWORT DES VATIKAN, ÜBERSETZT AUS DEM ENGLISCHEN.&lt;/b&gt;]&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;b&gt;II. LANGFASSUNG DER ANTWORT DES HEILIGEN STUHLES ZUM&lt;/b&gt; &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6283&amp;amp;entry_id=286&quot; title=&quot;http://www.justice.ie/en/JELR/Cloyne_Rpt.pdf/Files/Cloyne_Rpt.pdf&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.justice.ie/en/JELR/Cloyne_Rpt.pdf/Files/Cloyne_Rpt.pdf&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;b&gt;CLOYNE REPORT&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;:&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;HINTERGRUND&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 14. Juli 2011 hat Vizepremier Eamon Gilmore, Außen- und Handelsminister Irlands, den Apostolischen Nuntius in Irland, Erzbischof Giuseppe Leanza getroffen, nachdem am Vortag der &quot;&lt;/i&gt;Report of the Commission of Investigation into the Catholic Diocese of Cloyne&lt;/i&gt;&quot; (&lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6283&amp;amp;entry_id=286&quot; title=&quot;http://www.justice.ie/en/JELR/Cloyne_Rpt.pdf/Files/Cloyne_Rpt.pdf&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.justice.ie/en/JELR/Cloyne_Rpt.pdf/Files/Cloyne_Rpt.pdf&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Cloyne Report&lt;/a&gt;) publiziert worden war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Minister sagte bei seinen Besprechungspunkten, die er dem Nuntius in Kopie übergab, es &quot;&lt;i&gt;gehört zu den beunruhigendsten Ergebnissen des Cloyne Reports, daß die vatikanischen Autoritäten die der irischen Kirche eigenen Bemühungen im Umgang mit klerikalem Kindesmißbrauch unterminierten, indem sie das von der Bischofskonferenz verabschiedete Rahmendokument als reines &#039;Studiendokument&#039; bezeichneten. Die Kommission hat diese Einmischung des Vatikan als absolut nicht hilfreich für jeden Bischof bezeichnet, der die von der Bischofskonferenz verabschiedeten Vorgehensweisen umsetzen hätte wollen, und auch als das Gegenteil einer Unterstützung, besonders im Hinblick auf das Anzeigen bei den staatlichen Behörden. Offen gesagt ist es für die irische Regierung nicht hinnehmbar, daß der Vatikan dazuhin intervenierte, daß Priester dann tatsächlich der Auffassung waren, sie könnten sich guten Gewissens ihrer Verantwortung gegenüber dem irischen Gesetz entziehen.&lt;/i&gt;&quot;[&lt;b&gt;ANMERKUNG 1, siehe unten!&lt;/b&gt;] Der Minister bat ihn dann, eine Kopie des Reports zusammen mit den Ansichten der irischen Regierung zu den aufgekommenen Fragen dem Heiligen Stuhl zu übermitteln, und ersuchte mit den folgenden Worten um eine Antwort des Heiligen Stuhles: &quot;&lt;i&gt;Ich würde Sie bitte, Ihren Autoritäten im Vatikan diesen Report und die diesbezügliche Auffassung meiner Regierung zu übermitteln. Ich meine, daß eine Antwort erforderlich ist, und ich hoffe, sie bald zu erhalten.&lt;/i&gt;&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 20. Juli 2011 hielt der irische Premier (Taoiseach) Enda Kenny eine Rede im Unterhaus, in der er geltend machte, daß &quot;&lt;i&gt;in Irland zum ersten Mal ein Bericht zum sexuellen Kindesmißbrauch den Versuch des Heiligen Stuhles aufzeigt, eine Untersuchung in einer souveränen, demokratischen Republik zu durchkreuzen, nämlich erst vor so kurzer Zeit, d. h. vor drei Jahren und nicht vor drei Jahrzehnten. Und indem der Cloyne Report dies aufzeigt, legt er die Fehlfunktion, die Ausgeschlossenheit, das elitäre Denken ... den Narzißmus frei, welche die Kultur des Vatikan bis heute dominieren.&lt;/i&gt;&quot; Herr Kenny kommentierte das Treffen zwischen dem Apostolischen Nuntius und dem Außenminister folgendermaßen: &quot;&lt;i&gt;Der Vizepremier machte dem Erzbischof zwei Punkte klar: die Schwere der Handlungen und die Haltung des Heiligen Stuhles. Und die diesbezügliche vollständige Zurückweisung sowie Abscheu von Seiten Irlands.&lt;/i&gt;&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachfolgend wurde ein Antrag zum Cloyne Report beschlossen, in dem neben anderen Punkten das Unterhaus &quot;&lt;i&gt;die Intervention des Vatikan verurteilt, die zur Unterminierung des Grundrahmens für den Kinderschutz und der Leitlinien des irischen Staates sowie der irischen Bischöfe beitrug&lt;/i&gt;&quot;. Derselbe Antrag wurde am 27. Juli 2011 vom Senat angenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 25. Juli 2011 veröffentlichte das Presseamt des Heiligen Stuhles die vom Staatssekretariat getroffene Entscheidung, den Apostolischen Nuntius zu Beratungen abzuberufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;DIE ANTWORT DES HEILIGEN STUHLES&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Heilige Stuhl hat den &quot;&lt;i&gt;Report of the Commission of Inquiry into the manner in which allegations of child sexual abuse committed by clerics in the Diocese of Cloyne were handled by the relevant authorities between 1996 and 2009&lt;/i&gt;&quot; (im folgenden als Cloyne Report bezeichnet) erhalten und sorgfältig geprüft. Dieser Bericht hat sehr ernstzunehmende und beunruhigende Verfehlungen bei der Behandlung von Vorwürfen sexuellen Mißbrauchs von Kindern und Jugendlichen durch Kleriker in der Diözese Cloyne ans Licht gebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Heilige Stuhl möchte an erster Stelle seine tiefe Abscheu gegenüber den Verbrechen sexuellen Mißbrauchs bekunden, die in dieser Diözese passiert sind. Er ist betrübt und beschämt wegen der schrecklichen Leiden, welche die Mißbrauchsopfer und ihre Familien innerhalb der Kirche Jesu Christi aushalten mußten, an einem Ort, an dem dies nie passieren sollte. Er anerkennt, wie schwierig es für sie gewesen sein muß, die Behörden anzugehen und über ihre entsetzlichen und traumatischen Erfahrungen zu sprechen, die ihre Leben weiterhin schwer belasten, und er hofft, daß das Mitteilen dieser Erfahrungen irgendwie in Richtung der Heilung ihrer Wunden führt und es ihnen ermöglicht, inneren Frieden und Ausgeglichenheit kennenzulernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem ist der Heilige Stuhl den Menschen der Diözese Cloyne nahe, die sich aufgrund dessen, was passiert ist, in einem verständlichen Gemütszustand von Ärger, Konfusion und Traurigkeit befinden, und er ist ihren Priestern nahe, deren Mehrheit untadelig ist und damit fortfährt, ihren Gemeinschaften viel Gutes zu tun unter diesen schwierigen Bedingungen, da sie im Weingarten des Herrn arbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Heilige Stuhl ist über die Erkenntnisse der Kommission sehr besorgt, was die gravierenden Verfehlungen bei der kirchlichen Leitung der Diözese und die falsche Handhabung von Mißbrauchsvorwürfen betrifft. Besonders beunruhigend ist es, daß diese Verfehlungen geschahen trotz der von den Bischöfen und Ordensoberen getroffenen Vereinbarung, die von der Kirche in Irland entwickelten Leitlinien anzuwenden, um bei der Gewährleistung des Kinderschutzes zu helfen, und trotz der Normen und Vorgehensweisen des Heiligen Stuhles, was Fälle sexuellen Mißbrauchs betrifft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In jüngster Zeit jedoch hat der von der Kirche in Irland gewählte Zugang gegenüber dem Problem des sexuellen Kindesmißbrauchs von der fortlaufenden Erfahrung profitiert, was durch die seitens der Diözese Cloyne vorgenommene Veröffentlichung des Berichtes des Church’s National Board for Safeguarding Children (bekannt als der Elliott Report) im Dezember 2008 aufgezeigt wurde, in welchem nicht gezögert wurde, die Art und Weise scharf zu kritisieren, wie Fälle sexuellen Mißbrauchs von dieser Diözese abgehandelt worden waren. Die Veröffentlichung dieses Berichtes scheint eine bedeutende Rolle bei der Entscheidung der irischen Regierung gespielt zu haben, die Diözese Cloyne der Dublin Archdiocese Commission of Inquiry zu übertragen: eine Entscheidung, die trotz der Empfehlung der Irish Health Service Executive gefällt wurde, daß &quot;&lt;i&gt;eine Übertragung an diese Kommission nicht angezeit war&lt;/i&gt;&quot; (6.96). Der Elliott Report führte auch zur Implementierung bedeutender Änderungen bei der Behandlung von Kindesmißbrauchsvorwürfen, wie der Cloyne Report anerkennt (6.99).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Indem der Cloyne Report anerkennt, &quot;&lt;i&gt;daß die Standards, die von der Kirche eingeführt wurden, hohe Standards sind, die im Falle ihrer vollständigen Anwendung einen angemessenen Schutz der Kinder erlauben würden&lt;/i&gt;&quot; (1.15), fordert er alle Beteiligten heraus, eine wirksamere Anwendung der entsprechenden Normen und Richtlinien sicherzustellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da nun der Cloyne Report von den zuständigen irischen Behörden zur Feststellung dessen untersucht wird, ob Grundlagen für eine straf- und zivilrechtliche Verfolgung gegeben seien, möchte der Heilige Stuhl nicht auf Bereiche Einfluß nehmen, die seitens dieser Instanzen aktueller Gegenstand des Studiums und der Untersuchung sein können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Antwort bezieht sich daher auf die direkt mit dem Heiligen Stuhl in Verbindung stehenden Fragen, die im Cloyne Report bzw. vom Vizepremier in der oben erwähnten Begegnung mit dem Apostolischen Nuntius bzw. vom Premier in seiner Unterhausrede am 20. Juli 2011 und in dem am selben Tag vom Unterhaus und eine Woche später vom Senat angenommenen Beschluß angesprochen worden sind. Sie bietet auch eine ausführlichere Darstellung der kirchlichen Gesetzgebung zum sexuellen Kindesmißbrauch als diese im Cloyne Report beschrieben wird und führt klar die Aufassung des Heiligen Stuhles betreffend die Zusammenarbeit zwischen Kirche und staatlichen Behörden aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;1. Die vom Cloyne Report zur Sprache gebrachten Punkte, die den Heiligen Stuhl betreffen&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach sorgfältiger Prüfung des Inhalts des Cloyne Reports kommt der Heilige Stuhl zum Schluß, daß sich die Kritiken und Anklagepunkte, die gegen ihn vorgebracht wurden, vor allem auf die vom Report vorgenommene Einschätzung des am 31. Januar 1997 an die Mitglieder der Irischen Bischofskonferenz gerichteten &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6274&amp;amp;entry_id=286&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/283-IRISCHER-MISSBRAUCH-REPORT-ZEIGT-PAPST-UND-BISCHOEFE-LIEGEN-MIT-PRAEVENTION-RICHTIG.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/283-IRISCHER-MISSBRAUCH-REPORT-ZEIGT-PAPST-UND-BISCHOEFE-LIEGEN-MIT-PRAEVENTION-RICHTIG.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Briefes des damaligen Apostolischen Nuntius&lt;/a&gt;, Erzbischof Luciano Storero, beziehen, was die Reaktion der Kongregation für den Klerus auf das Dokument &quot;Child Sexual Abuse: Framework for a Church Response“ (&quot;Kindesmißbrauch: Grundrahmen für eine Antwort der Kirche&quot;), allgemein bekannt als das Rahmendokument, betrifft. Dieser Brief wird im füheren Dublin Report ausführlich zitiert (7.13 - 7.14) und war Gegenstand beträchtlicher öffentlicher Aufmerksamkeit im Januar 2011. Der Heilige Stuhl anerkennt überdies, daß der Brief - herausgenommen aus dem Kontext - zu Mißverständnissen führen konnte, sodaß verstehbare Vorwürfe aufkamen. Im folgenden wird eine Erklärung dieses Kontexts angeboten, mit eingeschlossen eine entscheidungsrelevante Erklärung der Kenntnisse, welche der Brief in bezug auf Arbeitsweisen der Kirche und auf die Beziehung zwischen Bischofskonferenzen und dem Heiligen Stuhl voraussetzt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
The Cloyne Report quotes the text of Archbishop Storero’s letter and offers an assessment. In chapter 1 the Report quotes excerpts from the letter to the effect that the Congregation for the Clergy informed the Bishops that the document in question was &quot;&lt;i&gt;not an official document of the Episcopal Conference but merely a study document&lt;/i&gt;&quot; and that it contained &quot;&lt;i&gt;procedures and dispositions which appear contrary to canonical discipline and which, if applied, could invalidate the acts of the same Bishops who are attempting to put a stop to these problems. If such procedures were to be followed by the Bishops and there were cases of eventual hierarchical recourse lodged at the Holy See, the results could be highly embarrassing and detrimental to those same Diocesan authorities. In particular, the situation of ‘mandatory reporting’ gives rise to serious reservations of both a moral and canonical nature&lt;/i&gt;&quot; (1.18).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
The Commission states its view that &quot;&lt;i&gt;This effectively gave individual Irish bishops the freedom to ignore the procedures which they had agreed and gave comfort and support to those who, like Monsignor O’Callaghan, dissented from the stated official Church policy&lt;/i&gt;&quot; (1.18). In the conclusion to the same chapter, the Cloyne Report states: &quot;&lt;i&gt;Those who thought like Monsignor O’Callaghan had their positions greatly strengthened by the Vatican’s response to the Framework Document. This response, discussed in chapter 4, can only be described as unsupportive especially in relation to reporting to the civil authorities. The effect was to strengthen the position of those who dissented from the official stated Irish Church policy&lt;/i&gt;&quot; (1.76).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In chapter 4, the Cloyne Report states that &quot;&lt;i&gt;The Irish bishops sought recognition from Rome for the Framework Document but it was not forthcoming&lt;/i&gt;&quot; (4.21). It then quotes in full Archbishop Storero’s letter to the Irish Bishops. The Cloyne Report does not present a detailed discussion of this letter, or of the Holy See’s response, but simply asserts that &quot;&lt;i&gt;There can be no doubt that this letter greatly strengthened the position of those in the Church in Ireland who did not approve of the Framework Document as it effectively cautioned them against its implementation.&lt;/i&gt;&quot; (4.22). The same assessment is repeated towards the end of the chapter: &quot;&lt;i&gt;The fact that the Papal Nuncio wrote to the bishops expressing the Congregation for the Clergy’s reservations about the Framework Document was significant. This gave comfort to those, including Monsignor O’Callaghan, who fundamentally disagreed with the policies in the document&lt;/i&gt;&quot; (4.91).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
The Cloyne Report, however, provides no evidence in support of the Commission’s assessment and, in fact, never claims that such was the Holy See’s intention. Its view, however, may be based on the explanation that was published in the Dublin Report. (Vgl. im Dublin Report, 7.14). This Response will offer clarifications to show that the Commission’s assessment is inaccurate.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Before addressing the issues raised in connection with Archbishop Storero’s letter, it should also be noted that there is no suggestion in the Cloyne Report that the Cloyne diocesan authorities invoked the content of that letter to justify ignoring the Framework Document guidelines. In fact, according to Cloyne Report, Bishop John Magee declares that he accepted and sought to implement the guidelines (1.16, 1.19, 4.17 - 4.20), while Monsignor Denis O’Callaghan made no secret of his disapproval of them (1.17, 1.20), preferring instead to implement what he described as a &quot;&lt;i&gt;pastoral approach&lt;/i&gt;&quot; (4.78 - 4.80). However, the Cloyne Report provides no evidence that he invoked the Congregation’s response in support of his views.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
On the basis of the findings of the Cloyne Report, it would appear that Monsignor O’Callaghan, failed to apply not only the Framework Document, but also the existing norms of canon law (besonders cann. 1717 - 1719 CIC),[&lt;b&gt;ANMERKUNG 2, siehe unten!&lt;/b&gt;] despite their universal applicability and despite the Congregation’s observation that the procedures established by the Code of Canon Law were to be observed. The Cloyne Report states that the Diocese did not carry out proper canonical investigations; in the five cases where an investigation was ordered under can. 1717, the investigation was commenced but never completed (1.49 - 1.50).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
The Cloyne Report notes that prior to 2005 the Diocese of Cloyne did not refer any case to the Holy See. Subsequently, on 1 December 2005, one case was referred to the Congregation for the Doctrine of the Faith (21.40), which gave its decision on 17 April 2007 (21.62). Following risk assessment of the priests involved, four additional cases were referred to the Congregation for the Doctrine of the Faith in 2009 (4.25).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Das Rahmendokument&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Some clarifications about the Framework Document should help to dispel a number of common misconceptions.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
When a number of high-profile cases of child sexual abuse perpetrated by clerics came to light in Ireland during the 1990s, the Irish Bishops’ Conference established an Advisory Committee in 1994 to discuss how such cases should be handled and to formulate guidelines in that regard. The Chairman of the Advisory Committee, Bishop Laurence Forristal, explained the brief of that Committee in the following way: &quot;&lt;i&gt;Our immediate brief is to provide co-ordinated, orderly advice to bishops and religious superiors on how to deal with allegations of child sexual abuse and also to provide ongoing advice. What many people perhaps don’t realise is that each diocese is an independent unit, and forms its own policies. The idea behind the committee was to avail of the advice of experts and to formulate guidelines that would allow a more uniform approach&lt;/i&gt;&quot; (The Irish Times, 15. Oktober 1994, S. 3).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
While these guidelines were being developed, the Conference engaged in a process of consultation with the Congregation for the Clergy regarding the content of the document so as to ensure its effective application. In the light of these consultations, various amendments were made to the text. It was the Conference’s right to consult and, given the Holy See’s responsibility for the laws of the Church which apply universally, it was certainly appropriate for the Congregation to offer its advice and considered opinion on the content of the document.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
The definitive draft of the Framework Document was communicated by fax to the Congregation on 23 December 1995 and this was followed by a faxed letter addressed to the then Prefect of the Congregation, Cardinal José T. Sánchez, which was dated 4 January 1996 and signed by Cardinal Cahal Daly, then President of the Irish Episcopal Conference, and by Archbishop Desmond Connell, then Vice-President of the Conference. According to that letter, &quot;&lt;i&gt;The text is not an official publication either of the Episcopal Conference or of the Conference of Religious. It is a framework, offered to the Bishops and Religious Superiors as a code of recommended practice to facilitate them in dealing with cases which may arise within their respective jurisdictions&lt;/i&gt;&quot; and &quot;&lt;i&gt;The present text is by no means a final word from the Bishops and Religious Superiors on this issue.&lt;/i&gt;&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
The letter also stated that since the publication date had been set for 16 January 1996, further amendments could be incorporated only before 7 January; otherwise a complete reprint would be necessary. Given that deadline, the Congregation was unable to examine the document and communicate to the Bishops its considered assessment of the revised text prior to the publication of the Framework Document.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;(a) Der Charakter des Rahmendokumentes&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
The text in question was published as the Framework Document, the subtitle of which describes it as a &quot;Darstellung&quot; of the Advisory Committee. In fact, it is, as Cardinal Daly and Archbishop Connell had earlier explained, not an official document of the Irish Bishops’ Conference but a document of the Irish Catholic Bishops’ Advisory Committee on Child Sexual Abuse by Priests and Religious, which holds the copyright. In the Foreword, signed by Cardinal Daly and by the Reverend John Byrne OSA, then President of the Conference of Religious of Ireland, the text is continuously referred to as a &quot;Darstellung&quot; and is recommended &quot;&lt;i&gt;to individual dioceses and congregations as a framework for addressing the issue of child sexual abuse&lt;/i&gt;&quot; (S. [9]). The authors of the Foreword also state: &quot;&lt;i&gt;This document is far from being the final word on how to address the issues which have been raised. In common with others in society the Church must continuously seek ways to improve its response to this grave wrong, the sexual abuse of children&lt;/i&gt;&quot; (S. [10]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Subsequently, in a letter addressed to Archbishop Storero on 10 October 1996, the then Secretary of the Irish Bishops’ Conference, Bishop Michael Smith, in reference to the Framework Document confirmed that &quot;&lt;i&gt;The document was not promulgated by decree of the Episcopal Conference nor was it approved by the Conference. It was accepted by the Conference and offered to each individual Bishop and religious Superior as guidelines that could – and indeed should – be followed in dealing with allegations of child sexual abuse against priests and religious&lt;/i&gt;&quot;. As the Cloyne Report acknowledges, &quot;&lt;i&gt;The understanding was that each diocese or religious institute would enact its own particular protocol for dealing with complaints&lt;/i&gt;&quot; (4.16).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
The Congregation for the Clergy wrote to Archbishop Storero on 21 January 1997 and pointed out the existence of various difficulties concerning the Framework Document, which the Nuncio subsequently communicated to the Bishops. These are commented on in the following sections.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
The Congregation’s description of the Framework Document as a &quot;Studienfassung&quot;, which was based on the explanations of its nature as provided by the Irish Bishops and in the published text itself, was not a dismissal of the serious efforts undertaken by the Irish Bishops to address the grave problem of child sexual abuse. The Congregation, taking cognizance of the Bishops’ intention not to make the document binding, while at the same time aware that each individual Bishop intended to adopt it for his Diocese to deal with cases as they arose, wished to ensure that nothing contained in it would give rise to difficulties should appeals be lodged to the Holy See.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
From these considerations, the following conclusions may be drawn as to the nature of the Framework Document. On the one hand, it was an advisory document designed to provide a uniform code of practice for individual Bishops to improve child protection measures and procedures in their Dioceses, and was recommended to them as such. On the other hand, from a more strictly canonical viewpoint, it was not an official document of the Episcopal Conference but a report of the above-mentioned Advisory Committee, deserving of serious study and which could serve as a source for the development of a more formal legislative project.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;(b) Klärungen zum Begriff der &quot;recognitio&quot;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
The Cloyne Report is incorrect in stating that &quot;&lt;i&gt;The Irish bishops sought recognition from Rome for the Framework Document but it was not forthcoming&lt;/i&gt;&quot; (4.21). As will be clear from what follows, the Irish Bishops never sought recognitio from the Holy See for the Framework Document.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
To dispel misunderstandings, it may be helpful to clarify the canonical notion of recognitio. Conferences of Bishops may propose canonical legislation for their territories that is complementary with the universal law of the Church. For this to be binding, there are procedures which must be followed in order to enact the proposed legislation. In the Church, this procedure is called recognitio.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die relevante Vorschrift ist can. 455 des Codex des Kanonischen Rechtes (CIC), der so lautet: &quot;&lt;i&gt;§ 1. Die Bischofskonferenz kann nur in den Angelegenheiten allgemeine Dekrete erlassen, in denen das allgemeine Recht es vorschreibt oder eine besondere Anordnung dies bestimmt, die der Apostolische Stuhl aus eigenem Antrieb oder auf Bitten der Konferenz selbst erlassen hat. § 2. Die in § 1 genannten Dekrete müssen, um gültig in der Vollversammlung erlassen werden zu können, von wenigstens zwei Dritteln der Stimmen jener Vorsteher, die mit entscheidendem Stimmrecht der Konferenz angehören, getragen werden; sie erhalten erst dann Rechtskraft, wenn sie nach Überprüfung durch den Apostolischen Stuhl rechtmäßig promulgiert worden sind. § 3. Die Promulgationsweise und der Zeitpunkt, von dem an die Dekrete Rechtskraft erlangen, werden von der Bischofskonferenz selbst festgelegt. § 4. In den Fällen, in denen weder das allgemeine Recht noch eine besondere Anordnung des Apostolischen Stuhls der Bischofskonferenz die in § 1 genannte Vollmacht einräumt, bleibt die Zuständigkeit des einzelnen Diözesanbischofs ungeschmälert erhalten, und weder die Konferenz noch ihr Vorsitzender kann im Namen aller Bischöfe handeln, wenn nicht alle Bischöfe einzeln ihre Zustimmung gegeben haben.&lt;/i&gt;&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
As canon 455 makes clear, the recognitio of the Holy See is required for any validly adopted decision of an Episcopal Conference which is to have binding force on all its members but it is not required for guidelines as such, nor is it required for the particular norms of individual Dioceses. Within the framework of ordinary episcopal jurisdiction, a Bishop is always free to enact laws or adopt guidelines for his own Diocese without any need to refer to the Holy See.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
While the Irish Bishops did engage in consultations with the Congregation for the Clergy about the contents of the Framework Document, the Irish Bishops’ Conference did not take the canonical vote required by canon 455 § 2 and never sought the recognitio of the Holy See for it. While the Congregation for the Clergy may contribute to the discussion leading to the formulation of complementary legislation, it is the Congregation for Bishops which is the competent dicastery for granting the recognitio to general decrees of the Episcopal Conferences in its territory. Since the Irish Bishops did not choose to seek recognitio for the Framework Document, the Holy See cannot be criticized for failing to grant what was never requested in the first place.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
However, the lack of recognitio would not of itself prevent the application of the Framework Document in individual Dioceses. Despite the fact that the Framework Document was not an official publication of the Conference as such, each individual Bishop was free to adopt it as particular law in his Diocese and apply its guidelines, provided these were not contrary to canon law. In the above-mentioned letter, Bishop Smith states: &quot;&lt;i&gt;All dioceses have accepted this document and set in place a framework for handling future allegations of child sexual abuse by priests.&lt;/i&gt;&quot; The firm and determined approach adopted by the Irish Bishops was respected by the Holy See and made it unnecessary for it to intervene further.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In the light of the findings of the Cloyne Report, the basic difficulty with regard to child protection in that Diocese seems to have arisen not from the lack of recognitio for the guidelines of the Framework Document but from the fact that, while the Diocese claimed to follow the guidelines, in reality it did not.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
As the Cloyne Report notes, the child protection guidelines of the Church in Ireland were revised and further improved in subsequent years, leading to the publication of Our Children, Our Church in 2005 and Safeguarding Children – Standards and Guidance Document for the Catholic Church in Ireland in 2009 (4.42 - 4.62). Unfortunately, the introduction of new guidelines does not seem to have led to significant improvements in the Diocese of Cloyne until 2009.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;(c) Kirchenrechtliche Schwierigkeiten&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
The Framework Document correctly recognizes the need to respect both civil and canon law.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
With regard to canon law, it states: &quot;&lt;i&gt;In responding to complaints of child sexual abuse, Church authorities must also act in accordance with the requirements of the Code of Canon Law and must respect the rights and uphold the safeguards afforded in that Code both to those who complain of abuse and to those who are accused. The Church has its own inherent right to constrain with penal sanctions its members, including priests and religious, who commit offences. These penal sanctions are clearly indicated in the Code of Canon Law (vgl. can. 1311 ff.)&lt;/i&gt;&quot; (S. [14] - [15]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Turning to the question of the canonical difficulties alluded to by the Congregation for the Clergy, it should be pointed out that since both canon and civil law hold to the principles that everyone has a right to his or her good name and that an accused person is presumed innocent until proven guilty, both ecclesiastical and civil authorities rightly insist on the necessity of due process and respect for the basic rights of all the parties involved. In addition, the Congregation itself is bound by canon law and has no power to modify it. Hence, whatever observations the Congregation made in relation to the Framework Document had to take into account the canonical norms then in force. As explained below, in order to respond more effectively to the problem of child sexual abuse, important changes were introduced to the relevant &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6286&amp;amp;entry_id=286&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/252-VATIKAN-MISSBRAUCH-UPDATE-NORMAE-DE-GRAVIORIBUS-DELICTIS-UND-SACRAMENTORUM-SANCTITATIS-TUTELA.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/252-VATIKAN-MISSBRAUCH-UPDATE-NORMAE-DE-GRAVIORIBUS-DELICTIS-UND-SACRAMENTORUM-SANCTITATIS-TUTELA.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;canonical legislation from 2001&lt;/a&gt; onwards.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
While the Framework Document does recognize the need for compatibility with canon law, the Congregation for the Clergy – as &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6274&amp;amp;entry_id=286&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/283-IRISCHER-MISSBRAUCH-REPORT-ZEIGT-PAPST-UND-BISCHOEFE-LIEGEN-MIT-PRAEVENTION-RICHTIG.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/283-IRISCHER-MISSBRAUCH-REPORT-ZEIGT-PAPST-UND-BISCHOEFE-LIEGEN-MIT-PRAEVENTION-RICHTIG.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Archbishop Storero’s letter&lt;/a&gt; explains – noted that the definitive text of the Framework Document contained procedures and dispositions which appeared contrary to canonical discipline. In pointing this out, the Congregation did not reject the Framework Document. Rather, it offered advice to the Bishops with a view to ensuring that the measures which they intended to apply would prove effective and unproblematic from a canonical perspective. For this reason, the Congregation drew attention to the requirement that these measures should be in harmony with canonical procedures in order to avoid conflicts that could give rise to successful appeals in Church tribunals. The Holy See, in recognising the great difficulties and complexities faced by the Bishops in confronting the disciplinary aspects of child sexual abuse, wanted to ensure that the application of the measures contained in the Framework Document would not undermine the Bishops’ efforts to discipline those guilty of child sexual abuse in the Church. As has been explained above (part b), the question of recognitio did not arise, nor was it necessary, given that all the Bishops and Religious Superiors in Ireland had agreed to accept and apply the guidelines of the Framework Document. The lack of recognitio did not in any way undermine the application of the Framework Document, especially in the context of the Holy See’s decision in 1996 to extend to Ireland special provisions already granted to the Bishops of the United States in 1994. (This matter will be presented in detail in Part Six of this Response).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
It is worth noting that these provisions, and other specific measures introduced by the Holy See throughout the 1990s and up to the current time led to the development of more comprehensive norms. They also resulted in the simplification of procedures, based on the developing best practices and suggestions of Bishops in various parts of the world.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Thus, the Congregation’s response of January 1997 to the Framework Document was intended as an invitation to the Bishops to re-examine the document carefully, bearing in mind as well that certain difficulties might come to light only in the course of its concrete application.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;(d) Zusammenarbeit mit den staatlichen Behörden&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
With regard to civil law, the Framework Document correctly states that &quot;&lt;i&gt;A Church response to child sexual abuse by priests and religious must accord with the legal framework in society for the investigation and prosecution of criminal offences and for ensuring the protection and welfare of children. It is vital that Church authorities, and in particular those responsible for implementing procedures in dioceses and institutes of consecrated life or societies of apostolic life, act in a spirit of co-operation with the civil authorities in their local area&lt;/i&gt;&quot; (S. [14]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In its response to the Framework Document, the Congregation for the Clergy expressed reservations about mandatory reporting. At the outset, it should be pointed out that this response should not be construed as implying that the Congregation was forbidding reporting or in any way encouraging individuals, including clerics, not to cooperate with the Irish civil authorities, let alone disobey Irish civil law. It should be borne in mind that, without ever having to consult the Holy See, every Bishop, is free to apply the penal measures of canon law to offending priests, and has never been impeded under canon law from reporting cases of abuse to the civil authorities.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
The question of cooperation with the civil authorities was clarified by the then Prefect of the Congregation for the Clergy, Cardinal Darío Castrillón Hoyos, in his meeting with the Irish Bishops at Rosses Point, County Sligo (Ireland), on 12 November 1998, when he unequivocally stated: &quot;&lt;i&gt;Ich möchte auch mit großer Klarheit sagen, daß die Kirche – besonders durch ihre Hirten (Bischöfe) – in absolut keiner Weise den legitimen Weg der staatlichen Gerechtigkeit behindern darf, wenn dieser von jenen begonnen wird, die diese Rechte haben, während die Kirche gleichzeitig die eigenen kirchenrechtlichen Verfahren vorantreiben soll, in Wahrheit, Gerechtigkeit und Nachsicht gegenüber allen.&lt;/i&gt;&quot; In this way, the Cardinal drew attention to the fact that canon law and civil law, while being two distinct systems, with distinct areas of application and competence, are not in competition and can operate in parallel. This basic principle has been repeated on several occasions in the Holy See’s subsequent interventions on this matter, including the &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6278&amp;amp;entry_id=286&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/241-PAPST-SEXUELLER-MISSBRAUCH-HIRTENBRIEF-VON-BENEDIKT-XVI.-FUER-IRLAND.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/241-PAPST-SEXUELLER-MISSBRAUCH-HIRTENBRIEF-VON-BENEDIKT-XVI.-FUER-IRLAND.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Pope’s Letter to the Catholics of Ireland&lt;/a&gt; (No. 11) and the &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6294&amp;amp;entry_id=286&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/280-EXKLUSIV-IN-DEUTSCH-LOMBARDI-SEXUELLER-MISSBRAUCH-RUNDSCHREIBEN-GLAUBENSKONGREGATION-LEITLINIEN.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/280-EXKLUSIV-IN-DEUTSCH-LOMBARDI-SEXUELLER-MISSBRAUCH-RUNDSCHREIBEN-GLAUBENSKONGREGATION-LEITLINIEN.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Circular Letter&lt;/a&gt; issued by the Congregation for the Doctrine of the Faith on 3 May 2011, which, in addition, explicitly addresses the question of reporting requirements (see below).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
It should be noted that, at the time, not only the Church in Ireland but also the State was engaged in efforts to improve its response to the problem of child sexual abuse. In 1996, apart from cases relating to misprision of felony, the reporting of incidents of child sexual abuse to either the relevant health board or the Irish police was not mandatory. Furthermore, misprision of felony was removed from the Irish Statute Book by the Criminal Justice Act of 1997.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
The Holy See is aware that public consultations about placing a legal obligation on designated professionals to report known or suspected abuse to the authorities took place in Ireland in 1996 following the publication of the document Putting Children First at the request of the then Minister of State at the Departments of Health, Education and Justice, Mr Austin Currie. At that time, while some Church-related bodies, such as the above-mentioned Advisory Committee, were broadly favourable to the introduction of mandatory reporting, other Church-related bodies and professional groups in civil society, including representatives of the medical, social service, educational and legal areas, expressed reservations or in some cases were opposed to the proposal. The complex issues relating to mandatory reporting were acknowledged by Mr Currie in a detailed presentation in Seanad Éireann on 14 March 1996.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
On 6 November 1996, Mr Currie stated in Dáil Éireann that over two hundred submissions from groups and individuals had been received in response to Putting Children First, that the submissions reflected a wide diversity of views on mandatory reporting and that the majority expressed reservations or opposition to mandatory reporting. Following these consultations, which, among other things, drew attention to various complex issues relating to the advisability and feasibility of mandatory reporting (including use of resources, professional judgment, the types of abuse that should be subject to mandatory reporting and who should become mandated reporters), the Irish Government decided not to introduce it in a formal way but instead to issue guidelines for the reporting of suspected child abuse by professionals and non-professionals, postponing any further consideration of mandatory reporting for three years. Given that the Irish Government of the day decided not to legislate on the matter, it is difficult to see how Archbishop Storero’s letter to the Irish Bishops, which was issued subsequently, could possibly be construed as having somehow subverted Irish law or undermined the Irish State in its efforts to deal with the problem in question.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
The Holy See notes that in a statement in Dáil Éireann on 25 March 1997, the then Minister for Health, Mr Michael Noonan, explained why the Government of the day had decided not to introduce mandatory reporting. He recognized that all who participated in the relevant consultative process, including those who expressed reservations or were opposed to mandatory reporting, had the &quot;&lt;i&gt;best interests of children&lt;/i&gt;&quot; as their &quot;&lt;i&gt;paramount concern&lt;/i&gt;&quot;. Explaining the Government’s decision he stated: &quot;&lt;i&gt;However, it was suggested in a number of submissions that sight should not be lost of a person’s right to his or her good name in dealing with the reporting of child abuse and the Minister of State was conscious of the need to maintain an appropriate balance in developing the initiatives outlined.&lt;/i&gt;&quot; Thus, the reservations expressed by the Congregation for the Clergy about mandatory reporting were in line with those expressed at the time by various professional groups and individuals in Ireland, including members of the Irish Government.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
It should also be noted that in reply to a question posed by Deputy Liz O’Donnell, Mr Noonan added: &quot;&lt;i&gt;The Minister of State has proceeded to strengthen the framework and he has also talked about establishing a body, such as an ombudsman for children, to further strengthen the position, but he stopped short of introducing mandatory reporting at this time. That was a consensus view of those involved in the day to day care of children. That decision was not made in the interest of the professions, it was made in the interest of the protection of children. The Deputy is aware there is major potential downside to mandatory reporting, as experienced in the United States. The Minister of State has brought the professionals with him. He has introduced a series of initiatives, said they will be evaluated after an appropriate time and if the mandatory route is deemed to be necessary we can reconsider the position with a view to taking that route.&lt;/i&gt;&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Like the Irish Government of the time, and like those who made submissions to the public consultation on mandatory reporting, the Holy See too was and is deeply committed to ensuring the protection of children and young people, while being well aware of the complexity of the issues surrounding mandatory reporting. It notes that although mandatory reporting was not introduced in Ireland in subsequent years, the Irish State did introduce various sets of guidelines, including Children First: National Guidelines for the Protection and Welfare of Children (1999), Child Protection – Guidelines and Procedures (2001) and Child Protection Guidelines for Post-Primary Schools (2004).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
The Holy See has taken note of the present Irish Government’s intention &quot;&lt;i&gt;to introduce legislation to making it a criminal offence to withhold information about serious offence against a child&lt;/i&gt;&quot; (Speaking points presented by Mr Gilmore to the Apostolic Nuncio). While the Holy See obviously cannot comment on the proposed legislation without knowing the details, it does welcome and support whatever will genuinely contribute to the protection of children. With regard to the question of reporting to the civil authorities, the Holy See’s position, while not new, is explicitly stated in the above-mentioned &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6295&amp;amp;entry_id=286&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/roman_curia/congregations/cfaith/documents/rc_con_cfaith_doc_20110503_abuso-minori_ge.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/roman_curia/congregations/cfaith/documents/rc_con_cfaith_doc_20110503_abuso-minori_ge.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Circular Letter&lt;/a&gt; of 3 May 2011, namely: &quot;&lt;i&gt;Insbesondere sind die staatlichen Rechtsvorschriften bezüglich einer Anzeigepflicht für solche Verbrechen immer zu beachten, freilich ohne das Forum internum des Bußsakraments zu verletzten.&lt;/i&gt;&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;2. Die Rede des Premier zum Cloyne Report&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
The Holy See understands and shares the depth of public anger and frustration at the findings of the Cloyne Report, which found expression in the speech made by the Taoiseach, Mr Enda Kenny, in Dáil Éireann on 20 July 2011. However, it has significant reservations about some elements of the speech.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In particular, the accusation that the Holy See attempted &quot;&lt;i&gt;to frustrate an Inquiry in a sovereign, democratic republic as little as three years ago, not three decades ago&lt;/i&gt;&quot;, which Mr Kenny made no attempt to substantiate, is unfounded. Indeed, when asked, a Government spokesperson clarified that Mr Kenny was not referring to any specific incident. In fact, accusations of interference by the Holy See are belied by the many Reports cited as the basis for such criticisms. Those Reports – lauded for their exhaustive investigation of sexual abuse and the way it was managed – contain no evidence to suggest that the Holy See meddled in the internal affairs of the Irish State or, for that matter, was involved in the day-to-day management of Irish dioceses or religious congregations with respect to sexual abuse issues. Indeed, what is impressive about these Reports, and the vast information that they rely upon, is that there is no support for these accusations.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
The Cloyne Report itself contains no statement that would lend support to Mr Kenny’s accusations. In fact, when the Apostolic Nuncio in Ireland was asked by the Commission of Inquiry &quot;&lt;i&gt;to submit to it any information which you have about the matters under investigation&lt;/i&gt;&quot;, the Commission received a reply to the effect that the Apostolic Nunciature &quot;&lt;i&gt;does not determine the handling of cases of sexual abuse in Ireland and therefore is unable to assist you in this matter. In fact, such cases are managed according to the responsibility of local ecclesiastical authorities, in this instance, the Diocese of Cloyne. Like all ecclesiastical entities in Ireland, the Diocese of Cloyne is bound to act in accordance with canon law and with all civil laws and regulations of Ireland as may be applicable&lt;/i&gt;&quot; (2.11).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In this regard, the Holy See wishes to make it quite clear that it in no way hampered or interfered in the Inquiry into child sexual abuse cases in the Diocese of Cloyne. Furthermore, at no stage did it seek to interfere with Irish civil law or impede the civil authority in the exercise of its duties. In point of fact, as the Apostolic Nuncio’s response to the Commission indicates, the Holy See expected the Diocesan authorities to act in conformity with Irish civil law. It should also be noted that the Commission of Inquiry acknowledges &quot;&lt;i&gt;the full co-operation it received from all parties involved in the investigation and their legal advisers&lt;/i&gt;&quot; (1.79).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mr Kenny also cited the then Cardinal Joseph Ratzinger to the effect that &quot;&lt;i&gt;Man darf nicht einfach Verhältnismaßstäbe auf die Kirche anwenden, die ihren Seinsgrund in der Natur der bürgerlichen Gesellschaft oder in den Regeln haben, nach denen eine Demokratie funktioniert.&lt;/i&gt;&quot; and goes on to state: &quot;&lt;i&gt;I am making it absolutely clear that when it comes to the protection of the children of this State, the standards of conduct which the Church deems appropriate to itself, cannot and will not, be applied to the workings of democracy and civil society in this republic. Not purely, or simply or otherwise.&lt;/i&gt;&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
The quotation in question is taken from the Instruction on the Ecclesial Vocation of the Theologian, otherwise known as &lt;a href=http://www.vatican.va/roman_curia/congregations/cfaith/documents/rc_con_cfaith_doc_19900524_theologian-vocation_ge.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Donum Veritatis&lt;/a&gt; (The Gift of the Truth), published by the Congregation for the Doctrine of the Faith on 24 May 1990, and signed by the then Prefect and Secretary of the Congregation. It is not a private text of the then Cardinal Ratzinger but an official document of the Congregation. This document is concerned with the theologian’s service to the Church community, a service which can also be of help to society at large, and not with the manner in which the Church should behave within a democratic society nor with issues of child protection, as Mr Kenny’s use of the quotation would seem to imply.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
As a basic methodological principle, a quotation extracted from a given text can be correctly understood only when it is interpreted in the light of its context. The quotation used by Mr Kenny is taken from paragraph 39 of the &lt;a href=http://www.vatican.va/roman_curia/congregations/cfaith/documents/rc_con_cfaith_doc_19900524_theologian-vocation_ge.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Instruction&lt;/a&gt;, which reads: &quot;&lt;i&gt;Da die Kirche ihren Ursprung in der Einheit des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes hat,[39] ist die Kirche ein Geheimnis der Gemeinschaft. Als solche ist sie nach dem Willen ihres Stifters mit einer Hierarchie ausgestattet, die zum Dienst am Evangelium und an dem daraus lebenden Volk Gottes bestellt ist. Nach dem Vorbild der Mitglieder der ersten Gemeinschaft müssen alle Getauften mit den ihnen eigenen Charismen aus aufrichtigem Herzen nach harmonischer Einheit in Lehre, Leben und Gottesdienst streben (vgl. Apg 2,42). Hier liegt eine Regel vor, die sich aus dem eigentlichen Sein der Kirche ergibt. Deshalb darf man auf sie auch nicht schlicht und einfach Verhältnismaßstäbe anwenden, die ihren Seinsgrund in der Natur der bürgerlichen Gesellschaft oder in den Regeln haben, nach denen eine Demokratie funktioniert. Noch weniger darf man die Beziehungen im Inneren der Kirche nach der Mentalität der Welt, die sie umgibt, beurteilen (vgl. Röm 12,2). Von der mehrheitlichen Meinung das, was man zu denken und zu tun hat, ableiten wollen, gegen das Lehramt den Druck der öffentlichen Meinung einsetzen, den „Konsens“ der Theologen zum Hauptmaßstab machen oder den Anspruch erheben, der Theologe sei der prophetische Wortführer einer &#039;Basis&#039; oder autonomen Gemeinschaft, die damit die einzige Quelle der Wahrheit wäre, all das zeigt einen schwerwiegenden Verlust des Sinns für die Wahrheit und des Sinns für die Kirche.&lt;/i&gt;&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
This text rejects a trend among some contemporary theologians to treat the Church’s teaching as though it were the product of public debate, to dissent from &quot;official teaching&quot; and to impose their opinions on the faithful by means of public statements, protests and other such actions, which are legitimate in modern democracy but unsuited for handing on the truth of divine revelation, which theologians in their research are called to investigate and explain.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;3. Beantwortung der Anschuldigungen des Vizepremier und der Beschlüsse des Unterhauses sowie des Senates&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In his meeting with the Apostolic Nuncio, the Tánaiste and Minister for Foreign Affairs and Trade, Mr Eamon Gilmore, stated that &quot;among the most disturbing of the findings of the Cloyne report is that the Vatican authorities undermined the Irish Church’s own efforts to deal with clerical child sexual abuse by describing the framework document adopted by the Bishops’ Conference as a mere ‘study document’. As has been made clear above, this charge is not supported by an objective reading of the Cloyne Report nor by the fact that the common practice of the Irish Bishops was to apply the Framework Document. Furthermore, given that the Church has always insisted on the duty of all citizens to obey the just laws of the State (cf. Rom 13,1 - 2; Katechismus der Katholischen Kirche, Nummern 1897 - 1904; 2238 - 2243), the Holy See does not accept the charge that &quot;&lt;i&gt;the Vatican intervened to effectively have priests believe they could in conscience evade their responsibilities under Irish law.&lt;/i&gt;&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
On 20 July 2011, the Dáil passed a motion on the Cloyne Report which, among other things, deplored &quot;&lt;i&gt;the Vatican’s intervention which contributed to the undermining of the child protection framework and guidelines of the Irish State and the Irish Bishops&lt;/i&gt;&quot;. The same motion was passed by Seanad Éireann a week later. The Holy See wishes to clarify that at no stage in the past did it make any comment about the Irish State’s child protection framework and guidelines, let alone seek to undermine them. The Holy See further observes that there is no evidence cited anywhere to support the claim that its &quot;&lt;i&gt;intervention&lt;/i&gt;&quot; contributed to their &quot;&lt;i&gt;undermining&lt;/i&gt;&quot;. As for the child protection framework and guidelines of the Irish Bishops, the observations made above should suffice to dispel the notion that these were in any way undermined by any intervention of the Holy See.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;4. Die Natur der Kirche und die Verantwortung einzelner Bischöfe&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
For a more adequate understanding of some of the points made in this Response, it should be borne in mind that the social organization of the Catholic Church, a communion of many particular Churches (i.e. Dioceses and their equivalents, such as Territorial Prelatures, Apostolic Vicariates, Military Ordinariates, etc.) throughout the world, is not like that of a modern State with a central government nor is it comparable to that of a federal State.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In the Church, the Bishops are neither representatives nor delegates of the Roman Pontiff but of Christ (vgl. Zweites Vatikanisches Konzil, Dogmatische Konstitution über die Kirche, Lumen Gentium, No. 27), though, as Catholic Bishops, they are to act in communion with the Bishop of Rome and the other Bishops throughout the world; this is the principle of &quot;&lt;i&gt;episcopal collegiality&lt;/i&gt;&quot;, as described by the Second Vatican Council (vgl. ebd., Nummern 21 - 25). Hence, while the diocesan Bishop is to act in conformity with universal canonical legislation, it is he who is primarily responsible for penal discipline in his Diocese, just as he is responsible for the concrete actuation in his Diocese of the liturgical and sacramental life of the Church in conformity with the universal law governing liturgy and the sacraments (vgl. ebd., Nr. 27).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In the Catholic Church, this particular relationship among the various Dioceses within the one Church is expressed by the term &quot;&lt;i&gt;ecclesial communion&lt;/i&gt;&quot; and it has been particularly evident since the Second Vatican Council, which placed special emphasis on the proper responsibility of each Bishop. In order to coordinate better their activities at the national level, Episcopal Conferences were created to promote initiatives consonant with the needs of each national territory, while respecting the autonomy of individual Bishops in their Dioceses. Without having to refer either to the Holy See or to the Episcopal Conference, and provided he respects the requirements of the universal law of the Church and the just laws of the State, each individual Bishop has the right and the obligation to take whatever initiative he deems necessary in order to promote charity and justice in his Diocese.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In this context, with due respect for the prerogatives and responsibilities of individual Bishops, the Holy See has the responsibility of ensuring the unity of faith, sacraments and governance in the Church, and the maintaining and strengthening of ecclesial communion. Where this unity and ecclesial communion are compromised, the Roman Pontiff may act directly or through the offices of the Roman Curia to rectify matters.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;5. Ziviles und kirchliches Recht&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
The sexual abuse of children is a crime. It is a crime in civil law; it is a crime in canon law. Sexual abuse perpetrated by clerics has two distinct aspects. The first is concerned with the civil and criminal responsibility of individuals, and this, being a matter for the civil authorities, is regulated by the laws of the State where the crime is committed. As has already been stated, all citizens, including members of the Church, are subject and accountable to these laws. It is the State’s responsibility to legislate in order to protect the common good and adopt measures to deal effectively with those who infringe its laws. The State has the duty to investigate allegations of crime, to ensure due process and the presumption of innocence until guilt is proven and to punish wrongdoers, without favour or distinction, in accordance with the principles of justice and equity.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
The second aspect is religious in nature and as such comes under the internal responsibility of the Church, which, in this regard, applies her own legal or canonical system. Positive ecclesiastical laws are binding on all those who &quot;&lt;i&gt;in der katholischen Kirche getauft oder in diese aufgenommen worden sind, hinreichenden Vernunftgebrauch besitzen und, falls nicht ausdrücklich etwas anderes im Recht vorgesehen ist, das siebente Lebensjahr vollendet haben.&lt;/i&gt;&quot; (Codex des Kanonischen Rechtes, can. 11). It is evident that the Church, in accordance with her own nature and internal organization, has the duty to punish wrongdoers for the grave and grievous damage done to the community of the Church. With regard to those areas of responsibility for which the Church has competence, her canonical system stipulates the norms, procedures and penalties which the relevant Church authority is to apply, without interference from any outside body. When cases arise of child sexual abuse committed by clerics or by religious or lay people who function in ecclesiastical structures, Church authorities are to cooperate with those of the State, and are not to impede the legitimate path of civil justice.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;6. Die Gesetzgebung der Kirche zum Kinderschutz&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
The Cloyne Report presents some of the more important elements of the canonical legislation of the Church concerning the handling of cases of child sexual abuse and notes how this legislation has evolved in recent years. However, in his Dáil speech Mr Kenny did not acknowledge that, especially from 2001 onwards, the Holy See, in consultation with Episcopal Conferences and individual Bishops, and following careful examination of the various aspects of the problem, has modified the relevant canonical legislation and procedures in order to make them simpler to apply, more effective and more expeditious.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
A brief overview of this legislation may prove helpful. For centuries canonical discipline has provided for dealing with the abuse of minors, even before most modern nation States introduced legislation in this regard. Prior to the Code of Canon Law promulgated by Pope John Paul II in 1983, such cases were handled according to the norms of the previous edition of the Code of Canon Law, promulgated by Pope Benedict XV in 1917. In 1922, the Holy Office issued the Instruction &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6285&amp;amp;entry_id=286&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/resources/resources_crimen-sollicitationis-1962_en.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/resources/resources_crimen-sollicitationis-1962_en.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Crimen Sollicitationis&lt;/a&gt;, which provided a framework of procedures to guide diocesan bishops dealing with the canonical crime or &quot;delict&quot; of solicitation in their application of canon law. The Instruction also included certain provisions on the crime of sexual abuse of prepubescent children. In 1962, Pope John XXIII authorized a reprint of the 1922 Instruction, with a section added regarding the administrative or judicial procedures to be used in those cases in which religious clerics were involved.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
The 1983 Code updated the previous discipline in canon 1395 § 2: &quot;&lt;i&gt;Ein Kleriker, der sich auf andere Weise gegen das sechste Gebot des Dekalogs verfehlt hat, soll, wenn nämlich er die Straftat mit Gewalt, durch Drohungen, öffentlich oder an einem Minderjährigen unter sechzehn Jahren begangen hat, mit gerechten Strafen belegt werden, gegebenenfalls die Entlassung aus dem Klerikerstand nicht ausgenommen.&lt;/i&gt;&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
The 1983 Code provides that the diocesan Ordinary (the Bishop or equivalent) is responsible for judging cases in the first instance. Prior to 2001, when the competence for cases of child sexual abuse perpetrated by a cleric was transferred to the Congregation for the Doctrine of the Faith, appeals against judicial sentences could be presented to the Tribunal of the Roman Rota, while administrative recourses (i.e. legal review of administrative decisions) against penal decrees were to be presented to the Congregation for the Clergy. As the Cloyne Report states, during the period 1996 - 2001, not a single case of child sexual abuse perpetrated by a cleric in the Diocese of Cloyne was referred to the competent authorities of the Roman Curia.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
At the request of Bishops in some countries, the Holy See introduced certain changes during the 1990s because of its concern about incidents of child sexual abuse which, though often historical cases, were coming to light more frequently than before in those countries. For this reason, the Holy See granted an indult to the Bishops of the United States in 1994: the age for the canonical crime of sexual abuse of minors was raised from 16 to 18 and prescription (canonical term for statute of limitations) was extended to a period of 10 years from the 18th birthday of the victim (this was done to take account of the fact that many incidents of abuse are reported only after the victim reaches adulthood). Similarly, the Holy See extended that 1994 indult to Ireland in 1996.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In order to provide more comprehensive norms and simplify some of the procedures, on 30 April 2001 Pope John Paul II promulgated the motu proprio &quot;&lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6286&amp;amp;entry_id=286&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/252-VATIKAN-MISSBRAUCH-UPDATE-NORMAE-DE-GRAVIORIBUS-DELICTIS-UND-SACRAMENTORUM-SANCTITATIS-TUTELA.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/252-VATIKAN-MISSBRAUCH-UPDATE-NORMAE-DE-GRAVIORIBUS-DELICTIS-UND-SACRAMENTORUM-SANCTITATIS-TUTELA.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Sacramentorum Sanctitatis Tutela&lt;/a&gt;&quot;, which included the sexual abuse of a minor under 18 by a cleric among the new list of canonical delicts reserved to the Congregation for the Doctrine of the Faith. As was the case in the earlier indults granted to the Bishops of the United States and Ireland, prescription for these cases was extended to ten years from the 18th birthday of the victim. All Catholic Bishops were informed of the new law and the new procedures. The acts that constitute the most grave delicts reserved to the Congregation were specified in this letter, both those against the moral law and those committed in the celebration of the Sacraments. Also listed were special procedural norms to be followed in cases concerning these grave delicts, including those norms regarding the determination and imposition of canonical sanctions. The procedures applicable to cases of child sexual abuse are noted by the Cloyne Report (4.23).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
The new legislation proved notably effective in dealing with cases of child sexual abuse perpetrated by clerics. During the period 2001 - 2010, the Congregation for the Doctrine of the Faith considered accusations against about three thousand diocesan and religious priests, referring to crimes committed over the previous fifty years. The Congregation provided for the respective Dioceses or Religious Orders to conduct penal processes, whether judicial or administrative, in a number of cases. In other cases, the penal process was not used, and instead administrative and disciplinary provisions were issued against the accused priests, including limitations on the celebration of Mass, prohibitions against the hearing of confessions and mandatory withdrawal into a retired life of prayer, with no public contact. In particularly serious cases, a decree of dismissal from the clerical state was issued. In some cases, the accused priests themselves requested dispensation from their clerical obligations.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In April 2010, with a view to providing information to non-specialists on the canon law and procedures applicable to allegations of child sexual abuse perpetrated by clerics, the Congregation for the Doctrine of the Faith issued a &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6297&amp;amp;entry_id=286&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/244-VATIKAN-TOPAKTUELL-LEITFADEN-GEGEN-SEXUELLEN-MISSBRAUCH-ERSCHIENEN.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/244-VATIKAN-TOPAKTUELL-LEITFADEN-GEGEN-SEXUELLEN-MISSBRAUCH-ERSCHIENEN.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Guide to Basic CDF Procedures&lt;/a&gt; concerning Sexual Abuse Allegations. This Guide, which is quoted in the Cloyne Report (4.26), does not introduce new legislation but does describe in a non-technical way how the Congregation deals with cases of child sexual abuse according to the norms of Sacramentorum sanctitatis tutela and how it responds to various other queries which frequently arise in connection with such cases. With regard to cooperation with civil authorities, the Guide explicitly states: &quot;&lt;i&gt;Die staatlichen Gesetze hinsichtlich der Anzeige von Straftaten bei den zuständigen Behörden sind immer zu befolgen.&lt;/i&gt;&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
While &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6286&amp;amp;entry_id=286&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/252-VATIKAN-MISSBRAUCH-UPDATE-NORMAE-DE-GRAVIORIBUS-DELICTIS-UND-SACRAMENTORUM-SANCTITATIS-TUTELA.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/252-VATIKAN-MISSBRAUCH-UPDATE-NORMAE-DE-GRAVIORIBUS-DELICTIS-UND-SACRAMENTORUM-SANCTITATIS-TUTELA.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Sacramentorum Sanctitatis Tutela&lt;/a&gt; proved distinctly helpful in dealing with cases of child sexual abuse, the Congregation for the Doctrine of the Faith considered it necessary to introduce certain modifications to improve its application. Following examination of the proposals, on 21 May 2010 Pope Benedict XVI promulgated &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6286&amp;amp;entry_id=286&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/252-VATIKAN-MISSBRAUCH-UPDATE-NORMAE-DE-GRAVIORIBUS-DELICTIS-UND-SACRAMENTORUM-SANCTITATIS-TUTELA.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/252-VATIKAN-MISSBRAUCH-UPDATE-NORMAE-DE-GRAVIORIBUS-DELICTIS-UND-SACRAMENTORUM-SANCTITATIS-TUTELA.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Normae de gravioribus delictis&lt;/a&gt; (&quot;Norms concerning more grave delicts&quot;), a text which contains, among other things, the current substantive and procedural norms applicable to cases of sexual abuse of minors committed by members of the clergy.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
With regard to delicts against the moral law, article 6 of these Norms stipulates: &quot;&lt;i&gt;§ 1. Die der Kongregation für die Glaubenslehre vorbehaltenen schwerwiegenderen Vergehen gegen die Sitten sind: 1° Die von einem Kleriker begangene Straftat gegen das sechste Gebot mit einem Minderjährigen unter achtzehn Jahren; bezüglich dieser Straftat wird dem Minderjährigen eine Person gleichgestellt, deren Vernunftgebrauch habituell eingeschränkt ist. 2° Der Erwerb, die Aufbewahrung und die Verbreitung pornographischer Bilder von Minderjährigen unter vierzehn Jahren in jedweder Form und mit jedwedem Mittel durch einen Kleriker in übler Absicht. § 2. Ein Kleriker, der die Straftaten nach § 1 begangen hat, soll je nach Schwere des Verbrechens bestraft werden, die Entlassung oder Absetzung nicht ausgeschlossen.&lt;/i&gt;&quot; Furthermore, the preliminary investigation may be, but need not be, undertaken directly by the Congregation (art. 17) and, with due regard for the rights of the local Ordinary, the Congregation itself may take the precautionary measures provided for in canon 1722 of the Code of Canon Law during the preliminary investigation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;7. Rundschreiben der Kongregation für die Glaubenslehre (3. Mai 2011)&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
As the Cloyne Report was submitted to the Minister for Justice and Law Reform on 23 December 2010, it was not possible for it to include reference to the Circular Letter issued by the Congregation for the Doctrine of the Faith on 3 May 2011. This document is intended as a practical help to Episcopal Conferences worldwide in developing guidelines for dealing with cases of sexual abuse of minors perpetrated by clerics. Der volle Text des Rundschreibens ist auf der &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6295&amp;amp;entry_id=286&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/roman_curia/congregations/cfaith/documents/rc_con_cfaith_doc_20110503_abuso-minori_ge.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/roman_curia/congregations/cfaith/documents/rc_con_cfaith_doc_20110503_abuso-minori_ge.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Webseite des Heiligen Stuhles&lt;/a&gt; abrufbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
The Circular Letter was issued following the promulgation of &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6286&amp;amp;entry_id=286&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/252-VATIKAN-MISSBRAUCH-UPDATE-NORMAE-DE-GRAVIORIBUS-DELICTIS-UND-SACRAMENTORUM-SANCTITATIS-TUTELA.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/252-VATIKAN-MISSBRAUCH-UPDATE-NORMAE-DE-GRAVIORIBUS-DELICTIS-UND-SACRAMENTORUM-SANCTITATIS-TUTELA.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Normae de delictis gravioribus&lt;/a&gt;. With a view to facilitating the correct application of these norms and other issues relating to the abuse of minors, the Congregation considered it opportune for each Episcopal Conference to prepare guidelines to ensure clear and coordinated procedures in dealing with instances of abuse. The Circular Letter contains specific elements to assist each Episcopal Conference in the preparation of such guidelines or in reviewing those which already exist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
The &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6295&amp;amp;entry_id=286&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/roman_curia/congregations/cfaith/documents/rc_con_cfaith_doc_20110503_abuso-minori_ge.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/roman_curia/congregations/cfaith/documents/rc_con_cfaith_doc_20110503_abuso-minori_ge.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Circular Letter&lt;/a&gt; covers various issues, including some that lie outside of the remit of canon law. In particular, it refers to cooperation with the civil authorities in three places and explicitly addresses the question of reporting:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In the introductory paragraph the basic principles are stated: &quot;&lt;i&gt;Zu den wichtigen Verantwortlichkeiten des Diözesanbischofs im Hinblick auf die Sicherung des Gemeinwohls der Gläubigen und insbesondere auf den Schutz von Kindern und Jugendlichen gehört es, auf eventuelle Fälle sexuellen Mißbrauchs Minderjähriger durch Kleriker in seiner Diözese angemessen zu reagieren. Dies beinhaltet sowohl die Festsetzung von geeigneten Verfahren, um den Opfern derartiger Mißbräuche beizustehen, als auch die Bewußtseinsbildung der kirchlichen Gemeinschaft im Blick auf den Schutz Minderjähriger. Dabei ist für die rechte Anwendung des einschlägigen kanonischen Rechts zu sorgen; zugleich sind die entsprechenden staatlichen Rechtsvorschriften zu beachten.&lt;/i&gt;&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Part I (General Considerations), section (e) is devoted to &quot;&lt;i&gt;Die Zusammenarbeit mit den staatlichen Behörden&lt;/i&gt;&quot;. It states: &quot;&lt;i&gt;Der sexuelle Missbrauch Minderjähriger ist nicht nur eine Straftat nach kanonischem Recht, sondern stellt auch ein Verbrechen dar, das staatlicherseits verfolgt wird. Wenngleich sich die Beziehungen zu staatlichen Behörden in den einzelnen Ländern unterschiedlich gestalten, ist es doch wichtig, mit den zuständigen Stellen unter Beachtung der jeweiligen Kompetenzen zusammenzuarbeiten. Insbesondere sind die staatlichen Rechtsvorschriften bezüglich einer Anzeigepflicht für solche Verbrechen immer zu beachten, freilich ohne das Forum internum des Bußsakraments zu verletzten. Selbstverständlich beschränkt sich diese Zusammenarbeit nicht nur auf die von Klerikern begangenen Missbrauchstaten, sondern erfolgt auch bei Delikten, die Ordensleute oder in kirchlichen Einrichtungen tätige Laien betreffen.&lt;/i&gt;&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Finally, in Part III (Suggestions for Ordinaries on Procedures), it is stated that the guidelines &quot;&lt;i&gt;die staatliche Gesetzgebung im Konferenzgebiet beachten müssen, insbesondere was eine eventuelle Unterrichtungspflicht staatlicher Behörden anbelangt.&lt;/i&gt;&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;8. Besondere Aufmerksamkeit für die Situation in Irland: der Hirtenbrief von Papst Benedikt XVI. an die Katholiken Irlands (2010)&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
The Holy See does not accept that it was somehow indifferent to the plight of those who suffered abuse in Ireland, as Mr Kenny implied in his speech in Dáil Éireann. Besides the above-mentioned legislative initiatives, aimed at improving norms and procedures, the Holy See has devoted considerable attention to the Irish situation, through such initiatives as the meetings with the Irish Bishops, and in particular with Cardinal Seán Brady and Archbishop Diarmuid Martin, in the aftermath of the Ryan Report and the Dublin Report, the Letter which His Holiness Pope Benedict XVI addressed to the Catholics of Ireland on 19 March 2010 and the subsequent Apostolic Visitation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
The Holy See’s position with regard to many of the issues raised in the Cloyne Report is clearly expressed in the Letter to the Catholics of Ireland, a document which is nowhere mentioned in the Cloyne Report. Pope Benedict XVI wrote this Letter because he was deeply disturbed at what had come to light in earlier Reports and he desired to express his closeness to the Irish people, especially to the victims of the various forms of abuse documented, and to propose a path of healing, renewal and reparation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In his &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6298&amp;amp;entry_id=286&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/letters/2010/documents/hf_ben-xvi_let_20100319_church-ireland_ge.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/letters/2010/documents/hf_ben-xvi_let_20100319_church-ireland_ge.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Letter&lt;/a&gt; the Pope, while acknowledging the grave failures of the past in dealing with child protection issues, expressed appreciation for the efforts being made to remedy past mistakes and to ensure that these do not happen again. Addressing the Bishops directly, he stated: &quot;&lt;i&gt;Es kann nicht geleugnet werden, daß einige von Euch und von Euren Vorgängern bei der Anwendung der seit langem bestehenden Vorschriften des Kirchenrechts zu sexuellem Mißbrauch von Kindern bisweilen furchtbar versagt haben. Schwere Fehler sind bei der Aufarbeitung von Vorwürfen gemacht worden. Ich erkenne an, wie schwierig es war, die Komplexität und das Ausmaß des Problems zu erfassen, gesicherte Informationen zu erlangen und die richtigen Entscheidungen bei widersprüchlichen Expertenmeinungen zu treffen. Dennoch muß zugegeben werden, daß schwerwiegende Fehlurteile getroffen wurden und daß Versagen in der Leitung vorkamen. Dies alles hat Eure Glaubwürdigkeit und Handlungsfähigkeit untergraben. Ich erkenne Eure Bemühungen an, vergangene Fehler wieder gutzumachen und zu garantieren, daß sie sich nicht wiederholen&lt;/i&gt;&quot; (No. 11).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In the same Letter, His Holiness also called Bishops and religious superiors to implement the Church’s law regarding these crimes, to cooperate with the civil authorities and to update and apply child safety norms fully and in conformity with canon law: &quot;&lt;i&gt;Ich rufe Euch auf, neben der vollständigen Umsetzung der Normen des Kirchenrechts im Umgang mit Fällen von Kindesmißbrauch weiter mit den staatlichen Behörden in ihrem Zuständigkeitsbereich zusammenzuarbeiten. Die Ordensoberen sollen natürlich ebenso handeln. Sie haben auch an den jüngsten Beratungen hier in Rom teilgenommen, die darauf abzielten, diese Angelegenheit klar und konsequent anzugehen. Es ist zwingend erforderlich, daß die Normen der Kirche in Irland zum Schutz von Kindern ständig überprüft und aktualisiert werden und daß sie vollständig und unparteiisch in Übereinstimmung mit dem Kirchenrecht angewandt werden&lt;/i&gt;&quot; (No. 11).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
From the foregoing considerations, it should be clear that the Holy See expects the Irish Bishops to cooperate with the civil authorities, to implement fully the norms of canon law and to ensure the full and impartial application of the child safety norms of the Church in Ireland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;9. Abschließende Bemerkungen&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
When he met with the Irish Bishops on the occasion of their ad limina visit on &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6299&amp;amp;entry_id=286&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/speeches/2006/october/documents/hf_ben-xvi_spe_20061028_ad-limina-ireland_ge.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/speeches/2006/october/documents/hf_ben-xvi_spe_20061028_ad-limina-ireland_ge.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;28 October 2006&lt;/a&gt;, Pope Benedict XVI expressed his concern about child sexual abuse: &quot;&lt;i&gt;Bei der Ausübung eures pastoralen Amtes mußtet ihr euch in den letzten Jahren mit zahlreichen erschütternden Fällen sexuellen Mißbrauchs an Minderjährigen befassen, die um so tragischer sind, wenn der Verantwortliche dem Klerus angehört. Die von solchen Taten verursachten Wunden sind tief, und es ist ein dringendes Anliegen, die Glaubwürdigkeit und das Vertrauen überall dort wieder herzustellen, wo sie zerstört worden sind. In eurem unermüdlichen Bemühen, dieses Problem in wirksamer Weise anzugehen, ist es vor allem wichtig, die Wahrheit über das ans Licht zu bringen, was in der Vergangenheit geschehen ist, alle notwendigen Maßnahmen zu ergreifen, damit sich derartiges nicht mehr wiederholt, zu gewährleisten, daß die Prinzipien der Gerechtigkeit vollkommen geachtet werden und, vor allem, den Opfern und all jenen Heilung zu bringen, die von diesen ungeheuerlichen Verbrechen betroffen sind.&lt;/i&gt;&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
The publication of the Cloyne Report marks a further stage in the long and difficult path of ascertaining the truth, of penance and purification, and of healing and renewal of the Church in Ireland. The Holy See does not consider itself extraneous to this process but shares in it in a spirit of solidarity and commitment.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In a spirit of humility, the Holy See, while rejecting unfounded accusations, welcomes all objective and helpful observations and suggestions to combat with determination the appalling crime of sexual abuse of minors. The Holy See wishes to state once again that it shares the deep concern and anxiety expressed by the Irish authorities, by Irish citizens in general and by the Bishops, priests, religious and lay faithful of Ireland with regard to the criminal and sinful acts of sexual abuse perpetrated by clergy and religious. It also recognizes the understandable anger, disappointment and sense of betrayal of those affected – particularly the victims and their families – by these vile and deplorable acts and by the way in which they were sometimes handled by Church authorities, and for all of this it wishes to reiterate its sorrow for what happened. It is confident that the measures which the Church has introduced in recent years at a universal level, as well as in Ireland, will prove more effective in preventing the recurrence of these acts and will contribute to the healing of those who suffered abuse and to the restoration of mutual confidence and collaboration between Church and State authorities, which is essential for the effective combating of the scourge of abuse. Naturally, the Holy See is well aware that the painful situation to which the episodes of abuse have given rise cannot be resolved swiftly or easily, and that although much progress has been made, much remains to be done.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Since the early days of the Irish State and especially since the establishment of diplomatic relations in 1929, the Holy See has always respected Ireland’s sovereignty, has maintained cordial and friendly relations with the country and its authorities, has frequently expressed its admiration for the exceptional contribution of Irish men and women to the Church’s mission and to the betterment of peoples throughout the world, and has been unfailing in its support of all efforts to promote peace on the island during the recent troubled decades. Consistent with this attitude, the Holy See wishes to reaffirm its commitment to constructive dialogue and cooperation with the Irish Government, naturally on the basis of mutual respect, so that all institutions, whether public or private, religious or secular, may work together to ensure that the Church and, indeed, society in general will always be safe for children and young people.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[&lt;b&gt;ENDE DER OFFIZIELLEN ANTWORT DES HEILIGEN STUHLES IN IHRER LANGFASSUNG, TEILWEISE AUS DEM ENGLISCHEN ÜBERSETZT.&lt;/b&gt;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Die in der Langfassung angebenen Anmerkungen&lt;/b&gt; umfassen folgendes: die &lt;b&gt;ANMERKUNG 1&lt;/b&gt; weist darauf hin, daß alle Texte gemäß der dem Heiligen Stuhl zur Verfügung gestellten Version zitiert werden. Und die &lt;b&gt;ANMERKUNG 2&lt;/b&gt; zitiert einfach aus dem für die lateinische Kirche geltenden CIC die Canones 1717 - 1719 zur kirchenrechtlichen Voruntersuchung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Can. 1717 - § 1. Erhält der Ordinarius eine wenigstens wahrscheinliche Kenntnis davon, daß eine Straftat begangen worden ist, so soll er selbst oder durch eine andere geeignete Person vorsichtig Erkundigungen über den Tatbestand, die näheren Umstände und die strafrechtliche Zurechenbarkeit einziehen, außer dies erscheint als gänzlich überflüssig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
§ 2. Es muß vorgebeugt werden, daß nicht aufgrund dieser Voruntersuchung jemandes guter Ruf in Gefahr gerät.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
§ 3. Der Voruntersuchungsführer hat dieselben Vollmachten und Pflichten wie der Vernehmungsrichter im Prozeß; in einem späteren Strafprozeß kann er nicht als Richter tätig sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Can. 1718 — § 1. Wenn genügend Anhaltspunkte gesammelt sind, hat der Ordinarius zu entscheiden, ob:&lt;br /&gt;
1° ein Verfahren zum Zweck der Verhängung oder der Feststellung einer Strafe eingeleitet werden kann;&lt;br /&gt;
2° dies unter Beachtung von can. 1341 tunlich ist;&lt;br /&gt;
3° ein gerichtliches Verfahren stattfinden muß oder ob, falls gesetzlich nicht verboten, mittels eines außergerichtlichen Dekretes vorzugehen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
§ 2. Der Ordinarius soll das in § 1 erwähnte Dekret aufheben oder ändern, wenn ihm aufgrund neuer Anhaltspunkte richtig erscheint, eine andere Entscheidung zu treffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
§ 3. Bei Erlaß der in §§ 1 und 2 erwähnten Dekrete soll der Ordinarius, falls er dies für klug erachtet, zwei Richter oder andere rechtskundige Personen anhören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
§ 4. Bevor der Ordinarius ein Dekret nach § 1 erläßt, soll er überlegen, ob es, um nutzlose Verfahren zu vermeiden, zweckmäßig ist, daß er persönlich oder der Voruntersuchungsführer mit Einverständnis der Beteiligten die Schadensersatzfrage nach billigem Ermessen entscheidet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Can. 1719 — Die Voruntersuchungsakten und die Dekrete des Ordinarius, mit denen die Voruntersuchung eingeleitet oder abgeschlossen wird, sowie alle Vorgänge, die der Voruntersuchung vorausgehen, sind, falls sie für einen Strafprozeß nicht notwendig sind, im Geheimarchiv der Kurie abzulegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[&lt;b&gt;ENDE DER ANMERKUNG 2 AUS DER LANGFASSUNG&lt;/b&gt;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Die umfassende Antwort des Heiligen Stuhles&lt;/b&gt; zeigt, wie sehr dem Papst, der Römischen Kurie und den Bischöfen an der Bekämpfung sexuellen Mißbrauchs Minderjähriger innerhalb der Kirche gelegen ist. Sie zeigt auch auf, daß vereinzelte Internetmedien mit einem rechtsextremen oder revisionistischem Anhauch schwerwiegend irren, wenn zu jedem Mißbrauchsfall oder zu den im Jahre 2010 aufgeflogenen und diskutierten Mißbrauchsfällen immer pauschal das Wörtchen &quot;angeblich&quot; (&quot;angebliche Mißbrauchsfälle&quot;) hinzugefügt wird. Dies ist eine schwerwiegende und skandalöse Verweigerung der Realität, die mit dem katholischen Glauben und seiner Wirklichkeitsnähe absolut unvereinbar ist. Im Christentum geht es an erster Stelle immer um Wahrheit und Umkehr, auch was das jeweils eigene Leben betrifft. Und in diesem Sinne wollen wir für ein gutes Gelingen des &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6280&amp;amp;entry_id=286&quot; title=&quot;http://www.papst-in-deutschland.de&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.papst-in-deutschland.de&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Papstbesuches in Deutschland&lt;/a&gt; beten. Euer Padre Alex - Dr. iur. can. Alexander Pytlik &lt;div class=&quot;serendipity_babelfish&quot;&gt;Übersetze nach  &lt;a href=&quot;http://babelfish.altavista.com/babelfish/trurl_pagecontent?url=http%3A%2F%2Fwww.internetpfarre.de%2Fblog%2Farchives%2F286-CLOYNE-REPORT-OFFIZIELLE-ANTWORT-DES-HEILIGEN-STUHLES-FUER-IRLAND.html&amp;amp;lp=de%5Fen&quot;&gt;en&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;http://babelfish.altavista.com/babelfish/trurl_pagecontent?url=http%3A%2F%2Fwww.internetpfarre.de%2Fblog%2Farchives%2F286-CLOYNE-REPORT-OFFIZIELLE-ANTWORT-DES-HEILIGEN-STUHLES-FUER-IRLAND.html&amp;amp;lp=de%5Ffr&quot;&gt;fr&lt;/a&gt;&lt;/div&gt; 
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    <pubDate>Sat, 03 Sep 2011 12:32:00 +0200</pubDate>
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    <title>IRISCHER MISSBRAUCH REPORT ZEIGT: PAPST UND BISCHÖFE LIEGEN MIT PRÄVENTION RICHTIG</title>
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            <category>Kirchenrecht</category>
            <category>News Kommentare</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Padre Alex / Dr. Alexander Pytlik)</author>
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    &lt;b&gt;Schon zu Beginn des Jahres 2011&lt;/b&gt; sorgte ein Schreiben des früheren Apostolischen Nuntius in Irland, Erzbischof Luciano Storero (Nuntius von 1995 - 2000 +), aus dem Jahre 1997 &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6254&amp;amp;entry_id=283&quot; title=&quot;http://www.kath.net/detail.php?id=29787&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.kath.net/detail.php?id=29787&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;für neue Aufregung&lt;/a&gt;. Dieses wiederum hatte sich damals auf einen in direktem inhaltlichen und zeitlichen Zusammenhang stehenden Brief der römischen Kongregation für den Klerus bezogen. Der mittlerweile also publizierte und schon bekannte Brief zeigt ziemlich deutlich jene Haltung, die vom Heiligen Stuhl her schon im letzten Jahr zur &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6241&amp;amp;entry_id=283&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/245-VATIKAN-DISTANZIERT-SICH-KLAR-VON-KARDINAL-HOYOS-UND-ERKLAERT-GRAVIORA-DELICTA.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/245-VATIKAN-DISTANZIERT-SICH-KLAR-VON-KARDINAL-HOYOS-UND-ERKLAERT-GRAVIORA-DELICTA.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Kritik&lt;/a&gt; am damals in Verantwortung stehenden Präfekten der Kleruskongregation, Darío Kardinal Castrillón Hoyos (Präfekt von 1996 - 2006), führte, was ich in einem eigenen &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6241&amp;amp;entry_id=283&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/245-VATIKAN-DISTANZIERT-SICH-KLAR-VON-KARDINAL-HOYOS-UND-ERKLAERT-GRAVIORA-DELICTA.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/245-VATIKAN-DISTANZIERT-SICH-KLAR-VON-KARDINAL-HOYOS-UND-ERKLAERT-GRAVIORA-DELICTA.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Blogeintrag am 19. April 2010&lt;/a&gt; vermerkt habe. Darin hatte ich bereits dessen zwar früher bekanntgewordenen, aber später geschriebenen Brief (nämlich vom 8. September 2001) übersetzt, der die Distanzierung seitens des &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6248&amp;amp;entry_id=283&quot; title=&quot;http://www.vatican.va&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Vatikan&lt;/a&gt; auslöste. Bevor ich nun auf das offenbar erst in diesem Jahr bekanntgewordene Schreiben aus dem Jahr 1997 und vor allem auf den &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6243&amp;amp;entry_id=283&quot; title=&quot;http://www.justice.ie/en/JELR/Cloyne_Rpt.pdf/Files/Cloyne_Rpt.pdf&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.justice.ie/en/JELR/Cloyne_Rpt.pdf/Files/Cloyne_Rpt.pdf&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;vierten irischen Mißbrauchsbericht&lt;/a&gt; (bezogen auf die Diözese Cloyne) und somit darauf eingehe, warum und in welchem Kontext somit beide auf den früheren Präfekten zurückgehenden Schreiben die irische und englischsprachige politische und kirchliche Öffentlichkeit in besonderer Weise beschäftigen, hier meine deutsche Übersetzung des Briefes aus dem Jahr 1997 (aus dem Englischen):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;APOSTOLISCHE NUNTIATUR IN IRLAND&lt;/b&gt;, Nr. 808/97&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dublin, 31 .Januar 1997 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Streng vertraulich &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eure Exzellenz! &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die Kongregation für den Klerus hat die komplexe Fragestellung des sexuellen Mißbrauchs Minderjähriger durch Kleriker und das &quot;&lt;i&gt;Child Sexual Abuse: Framework for a Church Response&lt;/i&gt;&quot; (&quot;&lt;i&gt;Kindesmißbrauch: Grundrahmen für eine Antwort der Kirche&lt;/i&gt;&quot;) benannte und vom Beirat der katholischen Bischofskonferenz Irlands herausgegebene Dokument aufmerksam studiert. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die Kongregation möchte unterstreichen, daß dieses Dokument der Übereinstimmung mit den derzeit geltenden kirchenrechtlichen Normen bedarf.   &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Der Text enthält jedoch &quot;&lt;i&gt;Vorgehensweisen und Bestimmungen, die im Gegensatz zur kirchenrechtlichen Gesetzgebung zu stehen scheinen und die, falls angewandt, die Maßnahmen derselben Bischöfe, die versuchen, diese Probleme zu stoppen, ungültig machen könnten. Wenn die Bischöfe solchen Vorgehensweisen folgen würden und es dann Fälle eventueller beim Heiligen Stuhl deponierter hierarchischer Rekurse gäbe, könnten deren Ergebnisse für dieselben diözesanen Autoritäten höchst blamabel und nachteilig sein.  &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Insbesondere ergeben sich aus der Situation der &#039;verpflichtenden Anzeige&#039; [beim Staat] ernsthafte Vorbehalte sowohl moralischer als auch kirchenrechtlicher Natur&lt;/i&gt;&quot;.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Seit die Richtlinien bei sexuellem Mißbrauch in der englischsprachigen Welt viele identische Charakteristika und Vorgehensweisen beinhalten, ist die Kongregation mit dem umfassenden Studium derselben beschäftigt. Zur gegebenen Zeit wird die Kongregation in Zusammenarbeit und im Dialog mit den betroffenen Bischofskonferenzen es nicht unterlassen, einige konkrete Weisungen mit Blick auf diese Richtlinien festzulegen.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Aus diesen Gründen und weil der oben genannte Text kein offizielles Dokument der Bischofskonferenz ist, sondern einfach eine Studienfassung, bin ich angewiesen, die einzelnen Bischöfe von Irland über die diesbezüglichen Sorgen der Kongregation zu informieren, wobei ich betone, daß im traurigen Fall von Anschuldigungen sexuellen Mißbrauchs durch Kleriker  die vom Codex Iuris Canonici aufgestellten Vorgehensweisen sorgfältig beachtet werden müssen, andernfalls das Risiko der Nichtigkeit der betreffenden Verwaltungsakte gegeben ist, wenn der so bestrafte Priester gegen seinen Bischof hierarchischen Rekurs einlegen sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So bitte ich Sie höflich, mich vom sicheren Empfang dieses Briefes wissen zu lassen, und mit der Versicherung meines herzlichen Grußes bin ich in Christus Ihr ergebener&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
+ Luciano Storero&lt;br /&gt;
Apostolischer Nuntius&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[&lt;b&gt;ENDE MEINER ÜBERSETZUNG DES BRIEFES DES APOSTOLISCHEN NUNTIUS.&lt;/b&gt;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Um die damalige, heute nicht mehr bestehende Kompetenz&lt;/b&gt; der römischen Kleruskongregation besser zu verstehen und einzuordnen, verweise ich auf die am 15. Juli 2010 erschienene und von mir übersetzte &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6251&amp;amp;entry_id=283&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/252-VATIKAN-MISSBRAUCH-UPDATE-NORMAE-DE-GRAVIORIBUS-DELICTIS-UND-SACRAMENTORUM-SANCTITATIS-TUTELA.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/252-VATIKAN-MISSBRAUCH-UPDATE-NORMAE-DE-GRAVIORIBUS-DELICTIS-UND-SACRAMENTORUM-SANCTITATIS-TUTELA.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;rechtsgeschichtliche Hinführung zu den Normen des Motu Proprio &quot;Sacramentorum sanctitatis tutela&quot; (2001)&lt;/a&gt; und zitiere daraus den folgenden Abschnitt: &quot;&lt;i&gt;Im Jahr 1994 gewährte der Heilige Stuhl den Bischöfen der Vereinigten Staaten ein Indult: das Alter zur Definition der kirchenrechtlichen Straftat sexuellen Mißbrauchs eines Minderjährigen wurde auf 18 Jahre erhöht. Außerdem wurde die Zeit der Verjährung auf eine Periode von zehn Jahren erweitert, zu berechnen ab der Vollendung des 18. Lebensjahres des Opfers. Die Bischöfe wurden ausdrücklich angewiesen, die kirchenrechtlichen Prozesse in den Diözesen durchzuführen. Die Berufungen wurden der Rota Romana vorbehalten, und die Verwaltungsrekurse der Kongregation für den Klerus.&lt;/i&gt; &lt;b&gt;&lt;i&gt;Während dieser Zeit (1994 - 2001) erwähnte man die alte Kompetenz des Heiligen Offiziums für diese Fälle überhaupt nicht.&lt;/i&gt;&lt;/b&gt; &lt;i&gt;Das Indult des Jahres 1994 für die Vereinigten Staaten wurde dann im Jahre 1996 auf Irland ausgedehnt. In der Zwischenzeit wurde die Frage der speziellen Vorgehensweisen in Fällen sexuellen Mißbrauchs an der Römischen Kurie diskutiert. Schließlich entschied Papst Johannes Paul II., den von einem Kleriker verübten sexuellen Mißbrauch einer unter 18jährigen minderjährigen Person in die neue Liste der der Kongregation für die Glaubenslehre vorbehaltenen kirchenrechtlichen Straftaten einzubeziehen. Die Verjährung für diese Fälle wurde auf 10 Jahre festgelegt, von der Vollendung des 18. Lebensjahres des Opfers an. Das neue Gesetz, ein Motu proprio mit dem Titel &#039;Sacramentorum sanctitatis tutela&#039; wurde am 30. April 2001 promulgiert. Ein von Joseph Kardinal Ratzinger und vom Erzbischof Tarcisio Bertone - Präfekt und Sekretär der Kongregation für die Glaubenslehre - unterzeichneter Brief wurde am 18. Mai 2001 an alle katholischen Bischöfe gesendet. Der Brief informierte die Bischöfe über das neue Gesetz und die neuen Vorgehensweisen, welche die Instruktion &#039;Crimen Sollicitationis&#039; ersetzten.&lt;/i&gt;&quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Auf das somit in den soeben angegebenen Zeitraum 1994 - 2001&lt;/b&gt; hineinfallende von mir oben übersetzte problematische Schreiben&lt;/b&gt; des damaligen Apostolischen Nuntius von Irland wird naturgemäß in dem neuen, &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6243&amp;amp;entry_id=283&quot; title=&quot;http://www.justice.ie/en/JELR/Cloyne_Rpt.pdf/Files/Cloyne_Rpt.pdf&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.justice.ie/en/JELR/Cloyne_Rpt.pdf/Files/Cloyne_Rpt.pdf&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;421 Seiten umfassenden Bericht&lt;/a&gt; über die Behandlung von Beschwerden wegen von katholischen Priestern begangenen sexuellen Mißbrauchs aus Irland schon zu Beginn Bezug genommen. Möglicherweise werde ich nach dem Ende der Lektüre dieses Berichtes und im Blick auf diesbezüglich bereits zwei bekannte Schreiben der Kleruskongregation aus den Jahren 1997 - 2001 zum ergänzenden Ergebnis kommen, daß der gelungene &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6245&amp;amp;entry_id=283&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/241-PAPST-SEXUELLER-MISSBRAUCH-HIRTENBRIEF-VON-BENEDIKT-XVI.-FUER-IRLAND.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/241-PAPST-SEXUELLER-MISSBRAUCH-HIRTENBRIEF-VON-BENEDIKT-XVI.-FUER-IRLAND.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Hirtenbrief des Papstes an die Kirche von Irland&lt;/a&gt; diesen Aspekt der Unterstützung bzw. Behinderung durch ein Dikasterium des Heiligen Stuhles noch nicht enthalten konnte, aber von den nunmehr klarer vorliegenden Fakten her enthalten hätte müssen (vgl. meinen Kommentar &quot;&lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6249&amp;amp;entry_id=283&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/242-HIRTENBRIEF-PAPST-BENEDIKT-HAT-FUER-DIE-OPFER-DAS-KIRCHENRECHT-GERETTET.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/242-HIRTENBRIEF-PAPST-BENEDIKT-HAT-FUER-DIE-OPFER-DAS-KIRCHENRECHT-GERETTET.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;i&gt;Papst Benedikt hat für die Opfer das Kirchenrecht gerettet&lt;/i&gt;&lt;/a&gt;&quot;.) Man kann dem seligen Papst Johannes Paul II. und dem damaligen Joseph Kardinal Ratzinger, dem heutigen Papst Benedikt XVI., nur danken, daß die Kompetenzen innerhalb der römischen Kurie aufgrund all dieser Erfahrungen neu geordnet wurden. (Und so kam es offenbar auch nicht mehr zu den im obigen Schreiben des irischen Nuntius angekündigten Weisungen der Kleruskongregation, sondern vielmehr zu der vom seligen Johannes Paul II. neu geordneten &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6251&amp;amp;entry_id=283&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/252-VATIKAN-MISSBRAUCH-UPDATE-NORMAE-DE-GRAVIORIBUS-DELICTIS-UND-SACRAMENTORUM-SANCTITATIS-TUTELA.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/252-VATIKAN-MISSBRAUCH-UPDATE-NORMAE-DE-GRAVIORIBUS-DELICTIS-UND-SACRAMENTORUM-SANCTITATIS-TUTELA.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Gesetzeslage&lt;/a&gt; mit den Kompetenzen der Glaubenskongregation unter Kardinal Ratzinger.) Es hätte also durchaus ein kritischer Blick auf ein Dikasterium der Römischen Kurie in einem eigenen Abschnitt des epochalen päpstlichen Hirtenbriefes an die Iren behandelt werden können, und so trifft politische Kritik aus Irland mit dem heutigen Papst eindeutig den Falschen, ganz zu schweigen von absurden illegalen Forderungen nach der fallweise Abschaffung des Beichtgeheimnisses, welches aus keinem Grund jemals gebrochen werden darf, selbst wenn es neue staatliche Gesetze befehlen würden. Der neue irische Mißbrauchsreport enthält eine Fülle wertvoller Beobachtungen und kann zur Lektüre nur empfohlen werden, und - das ist wichtig! - er hält schon zu Beginn fest, daß die kirchliche Gesetzgebung im Falle ihrer Beachtung schon im Untersuchungszeitraum die im Bistum Cloyne aufgetretenen Behandlungsmängel bei Beschwerden verhindert hätte. Zunächst also ein paar erste Zitate aus dem Report: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;&lt;i&gt;The Dublin Archdiocese Commission of Investigation was established in March 2006 to report on the handling by Church and State authorities of a representative sample of allegations and suspicions of child sexual abuse against clerics operating under the aegis of the Archdiocese of Dublin over the period 1975 - 2004. The report of the Commission was published (with some redaction as a result of court orders) in November 2009. Towards the end of its remit, on 31 March 2009, the Government asked the Commission to carry out a similar investigation into the Catholic Diocese of Cloyne (...) During the Cloyne investigation the Commission examined all complaints, allegations, concerns and suspicions of child sexual abuse by relevant clerics made to the diocesan and other Catholic Church authorities and public and State authorities in the period 1 January 1996 – 1 February 2009 (...) It is important to emphasise that it was not the function of the Commission to establish whether or not child sexual abuse actually took place but rather to record the manner in which complaints were dealt with by Church and State authorities (...) Despite Bishop Magee’s stated position on the implementation of the Framework Document, the reality is that the guidelines set out in that document were not fully or consistently implemented in the Diocese of Cloyne in the period 1996 to 2009. The primary responsibility for the failure to implement the agreed procedures lies with Bishop Magee (...) Bishop Magee was the head of the diocese and cannot avoid his responsibility by blaming subordinates whom he wholly failed to supervise (...) The greatest failure by the Diocese of Cloyne was its failure to report all complaints to the Gardaí. Between 1996 and 2005, there were 15 complaints which very clearly should have been reported by the diocese to the Gardaí (...) He [= vicar general] failed to understand that the requirement to report was for the protection of other children (...) The Commission considers that reporting in relation to deceased priests is important for a number of reasons but mainly because it may help to validate other complainants.&lt;/i&gt;&quot; (S. E. John Magee SPS war von 1987 - 2010 Diözesanbischof von Cloyne.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Zu dem auf die Diözese Cloyne bezogenen Bericht nimmt auch der Direktor von Radio Vatikan, P. Federico Lombardi, Stellung:&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Der&lt;/b&gt; &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6243&amp;amp;entry_id=283&quot; title=&quot;http://www.justice.ie/en/JELR/Cloyne_Rpt.pdf/Files/Cloyne_Rpt.pdf&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.justice.ie/en/JELR/Cloyne_Rpt.pdf/Files/Cloyne_Rpt.pdf&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;b&gt;Bericht der irischen Untersuchungskommission&lt;/b&gt;&lt;/a&gt; über die Fälle des von Mitgliedern des Klerus begangenen Mißbrauchs Minderjähriger in der Diözese Cloyne, der am 13. Juli 2011 veröffentlicht wurde, hat - so wie jener über die  Erzdiözese Dublin, der diesem vorausgegangen war - ein weiteres Mal die Schwere der begangenen Taten ins Blickfeld gerückt, dieses Mal auch für einen relativ aktuellen Zeitraum. Die vom neuen Bericht zur Prüfung gesichtete Zeitspanne reicht in der Tat vom 1. Januar 1996 bis zum 1. Februar 2009. Die irischen Autoritäten haben durch den Nuntius eine Kopie des Berichts nach Rom weitergeleitet, verbunden mit der Bitte um eine Reaktion von Seiten des Heiligen Stuhles; man muß also damit rechnen, daß dieser seine Kommentare und seine Antworten in den angemessenen Formen und Zeiträumen geben wird. Unsererseits halten wir es jedenfalls für opportun, einige Überlegungen zum Bericht und sein Echo zum Ausdruck zu bringen: Überlegungen, die jedoch – wie soeben gesagt - in keiner Weise &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6281&amp;amp;entry_id=283&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/286-CLOYNE-REPORT-OFFIZIELLE-ANTWORT-DES-HEILIGEN-STUHLES-FUER-IRLAND.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/286-CLOYNE-REPORT-OFFIZIELLE-ANTWORT-DES-HEILIGEN-STUHLES-FUER-IRLAND.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;die offizielle Antwort des Heiligen Stuhles&lt;/a&gt; darstellen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Zunächst erscheint es uns nötig&lt;/b&gt;, die intensiven Gefühle des Schmerzes und der Mißbilligung in Erinnerung zu rufen und zu erneuern, die der Papst aus Anlaß seines Treffens mit den Bischöfen Irlands zum Ausdruck brachte, die am 11. Dezember 2009 in den Vatikan gerufen worden waren, um eben im Lichte des damals frisch erschienenen Berichtes über die Erzdiözese Dublin gemeinsam der schwierigen Situation der Kirche in Irland zu begegnen. &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6256&amp;amp;entry_id=283&quot; title=&quot;http://www.kath.net/detail.php?id=24885&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.kath.net/detail.php?id=24885&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Dabei sprach der Papst offen&lt;/a&gt; von &quot;Erschütterung und Scham&quot; wegen &quot;der abscheulichen Verbrechen&quot;. Es ist daran zu erinnern, daß der Papst eben dann in Folge dieses und eines weiteren Treffens (am 15. und 16. Februar 2010) seinen bekannten und umfassenden &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6245&amp;amp;entry_id=283&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/241-PAPST-SEXUELLER-MISSBRAUCH-HIRTENBRIEF-VON-BENEDIKT-XVI.-FUER-IRLAND.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/241-PAPST-SEXUELLER-MISSBRAUCH-HIRTENBRIEF-VON-BENEDIKT-XVI.-FUER-IRLAND.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Hirtenbrief an die Katholiken Irlands&lt;/a&gt; veröffentlicht hat, nämlich am nachfolgenden 19. März 2010, in dem sich die stärksten und aussagekräftigsten Aussagen der Teilhabe an den Leiden der Opfer und ihrer Familien finden, aber auch Aussagen der Erinnerung an die schreckliche Verantwortung der Schuldigen und der Verfehlungen von Verantwortlichen der Kirche in ihren Aufgaben der Leitung und Beaufsichtigung. Eine der konkreten Handlungen im Gefolge des päpstlichen Hirtenbriefes ist die &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6258&amp;amp;entry_id=283&quot; title=&quot;http://www.kath.net/detail.php?id=26888&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.kath.net/detail.php?id=26888&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Apostolische Visitation&lt;/a&gt; der Kirche in Irland, die sich auf die Visitationen der vier Erzdiözesen, der Seminare und der religiösen Kongregationen bezieht und deren Resultate sich in einem fortgeschrittenen Stadium des Studiums und der Bewertung befinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Es ist daher richtig&lt;/b&gt;, den vom Heiligen Stuhl bei der wirksamen Ermutigung und Unterstützung aller Bemühungen der Kirche in Irland gezeigten entschiedenen  Einsatz anzuerkennen für die &quot;Heilung und die Erneuerung&quot;, die notwendig sind, um die mit dem dramatischen Übel der gegenüber Minderjährigen verübten sexuellen Mißbräuche verbundenen Krise definitiv zu überwinden. Genauso richtig ist es, auch den vom Heiligen Stuhl gezeigten Einsatz auf der normativen Ebene anzuerkennen, mit der Klärung und Erneuerung der kirchenrechtlichen Normen betreffend den Bereich der gegenüber Minderjährigen verübten sexuellen Mißbräuche. Bekanntlich waren dabei fundamentale Etappen das Motu proprio aus dem Jahre 2001, die Vereinheitlichung der Kompetenzen bei der Kongregation für die Glaubenslehre und die nachfolgenden Aktualisierungen bishin zur &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6251&amp;amp;entry_id=283&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/252-VATIKAN-MISSBRAUCH-UPDATE-NORMAE-DE-GRAVIORIBUS-DELICTIS-UND-SACRAMENTORUM-SANCTITATIS-TUTELA.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/252-VATIKAN-MISSBRAUCH-UPDATE-NORMAE-DE-GRAVIORIBUS-DELICTIS-UND-SACRAMENTORUM-SANCTITATIS-TUTELA.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Promulgation der neu formulierten Normen im Juli 2010&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Was die entferntere Vergangenheit betrifft&lt;/b&gt;, so hat in diesen Tagen ein Brief aus dem Jahre 1997 [&lt;b&gt;siehe oben!&lt;/b&gt;], also von vor 14 Jahren, besondere Resonanz gefunden, der nämlich in dem neuen Bericht wiedergegeben ist, aber schon &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6254&amp;amp;entry_id=283&quot; title=&quot;http://www.kath.net/detail.php?id=29787&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.kath.net/detail.php?id=29787&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;im Januar 2010 publiziert&lt;/a&gt; worden war. Dieser vom damaligen Nuntius in Irland an die Bischofskonferenz adressierte Brief, mit dem auf Basis der von der Kongregation für den Klerus erhaltenen Anweisungen hervorgehoben wurde, daß das Dokument &quot;Child Sexual Abuse: Framework for a Church Response&quot; (&quot;Kindesmißbrauch: Grundrahmen für eine Antwort der Kirche“) zu Einwendungen führte, weil es Aspekte enthielt, deren Übereinstimmung mit der universalen kirchenrechtlichen Gesetzgebung in Frage stand. Mit Recht darf erinnert werden, daß dieses Dokument nicht als offizielles Dokument der Bischofskonferenz an die Kongregation übersandt worden war, sondern als &quot;Report of the Irish Catholic Bishops’ Advisory Committee on Child Sexual Abuse by Priests and Religious“ („Bericht des Beirates der irischen katholischen Bischöfe betreffend sexuellen Kindesmißbrauch durch Priester und Ordensleute“) und in seiner Einleitung festhielt: &quot;Dieses Dokument ist weit entfernt davon, das letzte Wort dafür zu sein, wie die Fragen gelöst werden, die gestellt wurden.&quot; Daß die Kongregation dazu Einwände präsentierte, war daher verstehbar und legitim, wenn auch die Kompetenz Roms berücksichtigt wird, was die kirchlichen Gesetze betrifft. Und auch wenn man über die Angemessenheit der damaligen römischen Intervention im Verhältnis zur Schwere der irischen Situation diskutieren kann, gibt es keinen Grund, diesen Brief als Absicht zur Vertuschung der Mißbrauchsfälle zu interpretieren. In Wirklichkeit warnte man vor dem Risiko, daß Maßnahmen getroffen würden, die sich später aus dem Blickwinkel des Kirchenrechtes als anfechtbar oder ungültig erwiesen und so genau das Ziel wirksamer Bestrafungen zunichte machen würden, was sich die irischen Bischöfe aber vorgenommen hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Gleichzeitig ist in dem Brief absolut nichts enthalten&lt;/b&gt;, was wie eine Einladung zur Mißachtung der staatlichen Gesetze klingt. Im selben Zeitraum drückte sich der damaligen Präfekt der Kongregation für den Klerus, Darío Kardinal Castrillón Hoyos, beim Treffen mit den irischen Bischöfen so aus: &quot;Die Kirche darf durch ihre Hirten in absolut keiner Weise den legitimen Weg der staatlichen Gerechtigkeit behindern, während sie gleichzeitig die regulären kirchenrechtlichen Verfahren einleitet&quot; (Rosses Point, Sligo, 12. November 1998). Die Einwände, auf die sich der Brief betreffend die verpflichtende Anzeige bei den staatlichen Autoritäten (&quot;mandatory reporting”) bezog, richteten sich gegen kein solches staatliches Gesetz, weil dieses in Irland damals nicht existierte (und die Vorschläge, es einzuführen, waren aus verschiedenen Gründen im selben staatlichen Bereich Diskussionsgegenstand). Deshalb erweist sich die Schwere gewisser an den Vatikan gerichteter Kritiken als merkwürdig, als ob der Heilige Stuhl schuldig wäre, solchen Vorschriften keine kirchenrechtliche Verbindlichkeit gegeben zu haben, für welche ein Staat keine Notwendigkeit sah, die zivilrechtliche Verbindlichkeit zu verleihen! Beim Anrechnen schwerwiegender Verantwortlichkeit dem Heiligen Stuhl gegenüber für das, was in Irland passiert ist, scheinen im übrigen solche und ähnliche Anschuldigungen weit über das hinauszugehen, was im Bericht selbst behauptet wird (der bei der Zuordnung der Verantwortlichkeiten ausgeglichenere Töne verwendet), und zeigen das Unwissen darüber, was der Heilige Stuhl im Laufe der Jahre effektiv getan hat, um zur wirksamen Bewältigung des Problems beizutragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammengefaßt: so wie es verschiedene irische Bischöfe erklärt haben, zeigt die Veröffentlichung des Berichtes über die Diözese Cloyne eine neue Etappe des langen und mühsamen Weges der Suche nach der Wahrheit, der Buße und Reinigung, der Heilung und Erneuerung der Kirche in Irland, der gegenüber sich der Heilige Stuhl überhaupt nicht fremd fühlt, sondern an ihr teilhat mit Solidarität und mit dem Einsatz auf verschiedene Weisen, an die wir soeben erinnert haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[&lt;b&gt;ENDE DER ÜBERLEGUNGEN VON P. LOMBARDI.&lt;/b&gt;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Sobald auch ich den ganzen Report gelesen habe&lt;/b&gt;, werde ich möglicherweise noch auf einzelne Aspekte verweisen, die bisher noch nicht umfassend diskutiert worden sind. In diesem Zusammenhang erinnere ich auch an das &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6246&amp;amp;entry_id=283&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/280-EXKLUSIV-IN-DEUTSCH-LOMBARDI-SEXUELLER-MISSBRAUCH-RUNDSCHREIBEN-GLAUBENSKONGREGATION-LEITLINIEN.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/280-EXKLUSIV-IN-DEUTSCH-LOMBARDI-SEXUELLER-MISSBRAUCH-RUNDSCHREIBEN-GLAUBENSKONGREGATION-LEITLINIEN.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Schreiben des Präfekten der Glaubenskongregation&lt;/a&gt; vom 3. Mai 2011, u. a. betreffend &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6247&amp;amp;entry_id=283&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/254-KATHOLISCHE-KIRCHE-WEITET-PRAEVENTION-GEGEN-SEXUELLEN-MISSBRAUCH-AUS.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/254-KATHOLISCHE-KIRCHE-WEITET-PRAEVENTION-GEGEN-SEXUELLEN-MISSBRAUCH-AUS.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Präventionsmaßnahmen gegen sexuellen Mißbrauch&lt;/a&gt;. So verbleibe ich mit herzlichen Wünschen für diese neue Woche Euer Padre Alex - Dr. Alexander Pytlik &lt;div class=&quot;serendipity_babelfish&quot;&gt;Übersetze nach  &lt;a href=&quot;http://babelfish.altavista.com/babelfish/trurl_pagecontent?url=http%3A%2F%2Fwww.internetpfarre.de%2Fblog%2Farchives%2F283-IRISCHER-MISSBRAUCH-REPORT-ZEIGT-PAPST-UND-BISCHOEFE-LIEGEN-MIT-PRAEVENTION-RICHTIG.html&amp;amp;lp=de%5Fen&quot;&gt;en&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;http://babelfish.altavista.com/babelfish/trurl_pagecontent?url=http%3A%2F%2Fwww.internetpfarre.de%2Fblog%2Farchives%2F283-IRISCHER-MISSBRAUCH-REPORT-ZEIGT-PAPST-UND-BISCHOEFE-LIEGEN-MIT-PRAEVENTION-RICHTIG.html&amp;amp;lp=de%5Ffr&quot;&gt;fr&lt;/a&gt;&lt;/div&gt; 
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    <pubDate>Sun, 17 Jul 2011 18:13:25 +0200</pubDate>
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    <title>EXKLUSIV IN DEUTSCH LOMBARDI: SEXUELLER MISSBRAUCH RUNDSCHREIBEN GLAUBENSKONGREGATION LEITLINIEN</title>
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            <category>Kirchenrecht</category>
            <category>News Kommentare</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Padre Alex / Dr. Alexander Pytlik)</author>
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    &lt;b&gt;In Kontinuität und Treue zu einem anderen Schwerpunkt&lt;/b&gt; meines Seitenangebots im Internet von Anbeginn (des Jahres 1999: kompromißlose Option und Hilfe für Opfer innerkirchlichen sexuellen Mißbrauchs, vgl. auch die allerletzten diesbezüglichen Blogeinträge [&lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6165&amp;amp;entry_id=280&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/252-VATIKAN-MISSBRAUCH-UPDATE-NORMAE-DE-GRAVIORIBUS-DELICTIS-UND-SACRAMENTORUM-SANCTITATIS-TUTELA.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/252-VATIKAN-MISSBRAUCH-UPDATE-NORMAE-DE-GRAVIORIBUS-DELICTIS-UND-SACRAMENTORUM-SANCTITATIS-TUTELA.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;1&lt;/a&gt;], [&lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6166&amp;amp;entry_id=280&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/253-NEUE-MISSBRAUCH-LEITLINIEN-GELTEN-NICHT-BEI-FAELLEN-VON-BISCHOEFEN.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/253-NEUE-MISSBRAUCH-LEITLINIEN-GELTEN-NICHT-BEI-FAELLEN-VON-BISCHOEFEN.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;2&lt;/a&gt;] und [&lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6167&amp;amp;entry_id=280&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/254-KATHOLISCHE-KIRCHE-WEITET-PRAEVENTION-GEGEN-SEXUELLEN-MISSBRAUCH-AUS.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/254-KATHOLISCHE-KIRCHE-WEITET-PRAEVENTION-GEGEN-SEXUELLEN-MISSBRAUCH-AUS.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;3&lt;/a&gt;]) biete ich heute die topaktuelle deutsche Übersetzung der folgenden Zusammenfassung des Vatikan. Hernach folgen noch kurze Anmerkungen zu diesem äußerst erfreulichen und wichtigen &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6157&amp;amp;entry_id=280&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/roman_curia/congregations/cfaith/documents/rc_con_cfaith_doc_20110503_abuso-minori_ge.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/roman_curia/congregations/cfaith/documents/rc_con_cfaith_doc_20110503_abuso-minori_ge.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Rundschreiben der römischen Glaubenskongregation&lt;/a&gt; als Hilfe für alle Bischofskonferenzen, um verbindliche Leitlinien zur Behandlung von Fällen sexuellen Mißbrauchs Minderjähriger durch Kleriker erstellen zu können. Die Katholische Kirche hat damit als ganze eindeutig Konsequenzen aus den letzten Jahrzehnten und vor allem auch aus dem letzten Jahr gezogen, und dies ist objektiv anzuerkennen. Hier also die Übersetzung von heute:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;&lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6164&amp;amp;entry_id=280&quot; title=&quot;http://visnews-ita.blogspot.com/2011/05/nota-su-lettera-circolare-congregazione.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://visnews-ita.blogspot.com/2011/05/nota-su-lettera-circolare-congregazione.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;ZUSAMMENFASSENDE NOTE DES PRESSESAALES&lt;/a&gt;&lt;/b&gt; &lt;b&gt;DES HEILIGEN STUHLES ZUM HEUTE PUBLIZIERTEN&lt;/b&gt; &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6157&amp;amp;entry_id=280&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/roman_curia/congregations/cfaith/documents/rc_con_cfaith_doc_20110503_abuso-minori_ge.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/roman_curia/congregations/cfaith/documents/rc_con_cfaith_doc_20110503_abuso-minori_ge.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;b&gt;RUNDSCHREIBEN DER KONGREGATION FÜR DIE GLAUBENSLEHRE&lt;/b&gt;&lt;/a&gt; (von Pater Federico Lombardi SJ; &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6160&amp;amp;entry_id=280&quot; title=&quot;http://www.kath.net/detail.php?id=31454&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.kath.net/detail.php?id=31454&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;meine Übersetzung&lt;/a&gt; ist aus dem &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6164&amp;amp;entry_id=280&quot; title=&quot;http://visnews-ita.blogspot.com/2011/05/nota-su-lettera-circolare-congregazione.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://visnews-ita.blogspot.com/2011/05/nota-su-lettera-circolare-congregazione.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Italienischen&lt;/a&gt;, und die Verlinkungen stammen von mir, während die Hervorhebungen in Treue zum italienischen Original erfolgten) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Die Kongregation für die Glaubenslehre bittet alle Bischofskonferenzen der Welt, bis Mai 2012 &quot;Leitlinien&quot; vorzubereiten, um die Fälle sexuellen Mißbrauchs Minderjähriger von Klerikerseite zu bearbeiten, und zwar angepaßt an die konkreten Situationen in den diversen Regionen der Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit einem &quot;&lt;/i&gt;&lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6157&amp;amp;entry_id=280&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/roman_curia/congregations/cfaith/documents/rc_con_cfaith_doc_20110503_abuso-minori_ge.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/roman_curia/congregations/cfaith/documents/rc_con_cfaith_doc_20110503_abuso-minori_ge.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;i&gt;Rundschreiben&lt;/i&gt;&lt;/a&gt;&lt;i&gt;&quot; bietet die Kongregation eine umfangreiche Aufstellung von Prinzipien und Hinweisen, die nicht nur die Formulierung der Leitlinien und so die Einheitlichkeit der Vorgehensweisen der kirchlichen Autoritäten in den verschiedenen Nationen erleichtern, sondern auch die Kohärenz auf der Ebene der Weltkirche gewährleisten werden, wobei gleichzeitig die Kompetenzen der (Diözesan)bischöfe und der religiösen Oberen beachtet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die vorrangige Aufmerksamkeit für die Opfer, die Präventionsprogramme, die Ausbildung der Seminaristen und die ständige Fortbildung des Klerus, die Kooperation mit den staatlichen Autoritäten und die gewissenhafte sowie rigorose Anwendung der neuesten kirchenrechtlichen Gesetzgebung in diesem Bereich sind die wichtigsten Ausrichtungen, von denen die Leitlinien in jedem Teil der Welt getragen sein müssen.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;* * *&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den vergangenen Tagen hat die Kongregation für die Glaubenslehre allen Bischofskonferenzen ein &quot;&lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6157&amp;amp;entry_id=280&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/roman_curia/congregations/cfaith/documents/rc_con_cfaith_doc_20110503_abuso-minori_ge.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/roman_curia/congregations/cfaith/documents/rc_con_cfaith_doc_20110503_abuso-minori_ge.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;b&gt;Rundschreiben um den Bischofskonferenzen zu helfen, Leitlinien für die Behandlung von Fällen sexuellen Mißbrauchs Minderjähriger durch Kleriker zu erstellen&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;&quot; übersendet. &lt;br /&gt;
Die Vorbereitung des Dokumentes war im vergangenen Juli aus Anlaß der Publikation der neuen Ausführungsbestimmungen des Motu proprio &quot;&lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6165&amp;amp;entry_id=280&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/252-VATIKAN-MISSBRAUCH-UPDATE-NORMAE-DE-GRAVIORIBUS-DELICTIS-UND-SACRAMENTORUM-SANCTITATIS-TUTELA.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/252-VATIKAN-MISSBRAUCH-UPDATE-NORMAE-DE-GRAVIORIBUS-DELICTIS-UND-SACRAMENTORUM-SANCTITATIS-TUTELA.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Sacramentorum sanctitatis tutela&lt;/a&gt;&quot; (= SST, vgl. die &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6150&amp;amp;entry_id=280&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/resources/resources_lombardi-nota-norme_en.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/resources/resources_lombardi-nota-norme_en.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Note von P. F. Lombardi&lt;/a&gt;, in OR, 16. Juli 2010, 1) angekündigt worden).&lt;br /&gt;
Seine Eminenz William Kardinal Levada, der Präfekt des Dikasteriums, hatte dann über die Vorbereitung aus Anlaß der Zusammenkunft der Kardinäle während des Konsistoriums im vergangenen November informiert (vgl. die &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6151&amp;amp;entry_id=280&quot; title=&quot;http://www.kath.net/detail.php?id=28987&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.kath.net/detail.php?id=28987&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Mitteilung des Pressesaales&lt;/a&gt; über die Nachmittagssitzung, 19. November 2010).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6157&amp;amp;entry_id=280&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/roman_curia/congregations/cfaith/documents/rc_con_cfaith_doc_20110503_abuso-minori_ge.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/roman_curia/congregations/cfaith/documents/rc_con_cfaith_doc_20110503_abuso-minori_ge.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Dokument&lt;/a&gt; ist von einem durch Kardinal Levada unterfertigten &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6153&amp;amp;entry_id=280&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/roman_curia/congregations/cfaith/documents/rc_con_cfaith_doc_20110503_levada-abuso-minori_ge.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/roman_curia/congregations/cfaith/documents/rc_con_cfaith_doc_20110503_levada-abuso-minori_ge.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Präsentationsschreiben&lt;/a&gt; begleitet, welches dessen Natur und Zielsetzung erläutert.&lt;br /&gt;
Im Gefolge der Erneuerung der Vorschriften zur Fragestellung der sexuellen Mißbräuche von Klerikerseite – &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6165&amp;amp;entry_id=280&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/252-VATIKAN-MISSBRAUCH-UPDATE-NORMAE-DE-GRAVIORIBUS-DELICTIS-UND-SACRAMENTORUM-SANCTITATIS-TUTELA.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/252-VATIKAN-MISSBRAUCH-UPDATE-NORMAE-DE-GRAVIORIBUS-DELICTIS-UND-SACRAMENTORUM-SANCTITATIS-TUTELA.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;approbiert vom Papst im vergangenen Jahr&lt;/a&gt; – hält man es für &quot;angebracht, daß jede &lt;b&gt;Bischofskonferenz Leitlinien&lt;/b&gt; erarbeitet“, um &quot;&lt;b&gt;den Bischöfen zu helfen, bei der Behandlung der genannten Mißbrauchsfälle eine klare und organische Vorgehensweise zu befolgen“, unter Berücksichtigung der konkreten Gegebenheiten der verschiedenen Regionen, über welche die verschiedenen Episkopate die Jurisdiktionen ausüben.&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Zu diesem Zweck stellt das &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6157&amp;amp;entry_id=280&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/roman_curia/congregations/cfaith/documents/rc_con_cfaith_doc_20110503_abuso-minori_ge.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/roman_curia/congregations/cfaith/documents/rc_con_cfaith_doc_20110503_abuso-minori_ge.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Rundschreiben&lt;/a&gt; einige &quot;&lt;b&gt;allgemeine Grundsätze&lt;/b&gt;&quot; vor, &lt;b&gt;die notwendigerweise an die verschiedenen Realitäten angepaßt werden müssen&lt;/b&gt;, die jedoch gerade dank der Leitlinien zur Gewährleistung zu einer gemeinsamen Ausrichtung innerhalb einer Bischofskonferenz beitragen werden und in gewissem Maße auch von Seiten der verschiedenen Episkopate.&lt;br /&gt;
Zur Durchführung der Erarbeitung der neuen Leitlinien bzw. der Überarbeitung bereits bestehender &lt;a href=&quot; http://www.internetpfarre.de/blog/archives/253-NEUE-MISSBRAUCH-LEITLINIEN-GELTEN-NICHT-BEI-FAELLEN-VON-BISCHOEFEN.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Leitlinien&lt;/a&gt; gibt das &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6153&amp;amp;entry_id=280&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/roman_curia/congregations/cfaith/documents/rc_con_cfaith_doc_20110503_levada-abuso-minori_ge.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/roman_curia/congregations/cfaith/documents/rc_con_cfaith_doc_20110503_levada-abuso-minori_ge.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Präsentationsschreiben&lt;/a&gt; von Kardinal Levada auch &lt;b&gt;zwei Hinweise zum Vorgehen:&lt;/b&gt; nämlich zunächst &lt;b&gt;die höheren Oberen der klerikalen Ordensinstitute einzubinden&lt;/b&gt; (sodaß nicht nur der Diözesanklerus, sondern auch der Ordensklerus berücksichtigt werde) und dann &lt;b&gt;der Kongregation &quot;bis Ende Mai 2012&quot; eine Kopie der Leitlinien zukommen zu lassen.&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Zusammenfassend stehen zwei Schwerpunkte im Vordergrund:&lt;br /&gt;
1. &lt;b&gt;die Ermutigung, dem Problem unverzüglich und wirksam zu begegnen&lt;/b&gt;, und zwar mit klaren, organischen sowie den lokalen Situationen angepaßten Richtlinien, welche auch die Bezüge zu den staatlichen Vorschriften und Autoritäten einschließen. &lt;b&gt;Die Angabe eines präzisen Datums und eines relativ kurzen Zeitraums, währenddessen die Leitlinien aller Bischofskonferenzen zu erarbeiten sind, stellen klarerweise ein sehr starkes und sprechendes Signal dar.&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
2. &lt;b&gt;der Respekt gegenüber der fundamentalen Kompetenz der Diözesanbischöfe (und der höheren Ordensoberen) auf diesem Gebiet&lt;/b&gt; (die Formulierung des Rundschreibens ist sehr darauf bedacht, diesen Aspekt zu bekräftigen: die Leitlinien dienen dazu, &quot;den Bischöfen und höheren Oberen zu helfen&quot;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Das&lt;/b&gt; &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6157&amp;amp;entry_id=280&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/roman_curia/congregations/cfaith/documents/rc_con_cfaith_doc_20110503_abuso-minori_ge.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/roman_curia/congregations/cfaith/documents/rc_con_cfaith_doc_20110503_abuso-minori_ge.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;b&gt;Rundschreiben&lt;/b&gt;&lt;/a&gt; &lt;b&gt;als solches ist kurz, aber sehr dicht, und es gliedert sich in drei Teile.&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der erste Teil entwickelt &lt;b&gt;eine Vielzahl allgemeiner Aspekte&lt;/b&gt;, zu denen vor allem gehört:&lt;br /&gt;
Die &lt;b&gt;vorrangige Aufmerksamkeit gegenüber den Opfern&lt;/b&gt; des sexuellen Mißbrauchs: die Anhörung und der seelsorgerliche sowie psychologische Beistand für die Opfer und ihre Angehörigen.&lt;br /&gt;
Die Entwicklung von &lt;b&gt;Präventionsprogrammen&lt;/b&gt; zur Schaffung wahrhaft „geschützter Räume“ für Minderjährige. &lt;br /&gt;
Die &lt;b&gt;Ausbildung zukünftiger Priester und Ordensleute&lt;/b&gt; und der Informationsaustausch über die Priesteramts- oder Ordenskandidaten, die woandershin wechseln.&lt;br /&gt;
Die Begleitung der Priester, ihre ständige Weiterbildung und ihre Konfrontation mit den Verantwortlichkeiten auf dem Gebiet der Mißbräuche; die Art und Weise, wie die Priester im Falle der Anschuldigung begleitet werden und wie eventuelle Mißbrauchsfälle nach dem Recht abzuhandeln sind; die Wiederherstellung des guten Rufes im Falle dessen, der zu Unrecht beschuldigt worden sei.&lt;br /&gt;
Die &lt;b&gt;Zusammenarbeit mit den staatlichen Behörden&lt;/b&gt; im Rahmen der jeweiligen Kompetenzen und die Beachtung „der staatlichen Rechtsvorschriften bezüglich einer Anzeigepflicht für solche Verbrechen, freilich ohne das Forum internum des Bußsakraments zu verletzen“. Diese Zusammenarbeit muß nicht nur bei Mißbräuchen von Klerikerseite, sondern auch bei Mißbräuchen von Seiten des Personals erfolgen, welches in kirchlichen Einrichtungen tätig ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der zweite Teil ruft die &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6165&amp;amp;entry_id=280&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/252-VATIKAN-MISSBRAUCH-UPDATE-NORMAE-DE-GRAVIORIBUS-DELICTIS-UND-SACRAMENTORUM-SANCTITATIS-TUTELA.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/252-VATIKAN-MISSBRAUCH-UPDATE-NORMAE-DE-GRAVIORIBUS-DELICTIS-UND-SACRAMENTORUM-SANCTITATIS-TUTELA.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;b&gt;heute geltenden Vorschriften&lt;/b&gt;&lt;/a&gt; &lt;b&gt;der kirchenrechtlichen Gesetzgebung&lt;/b&gt; nach der Aktualisierung des Jahres 2010 in Erinnerung.&lt;br /&gt;
Man erinnert an die Kompetenz der Bischöfe und höheren Oberen für die Voruntersuchung und - im Falle einer glaubwürdigen Anschuldigung - an die Pflicht zur Übermittlung des Falles an die Kongregation für die Glaubenslehre, welche die Anweisungen zur Behandlung des Falles gibt.&lt;br /&gt;
Man spricht von den aufzuerlegenden Vorsichtsmaßnahmen und von den Informationen, die dem Beschuldigten im Verlaufe der Voruntersuchungen zu geben seien.&lt;br /&gt;
Man erinnert an die kirchenrechtlichen Maßnahmen und die Kirchenstrafen, welche den Schuldigen auferlegt werden können, eingeschlossen auch die Entlassung aus dem Klerikerstand.&lt;br /&gt;
Man präzisiert schließlich die Beziehung zwischen der für die ganze Kirche gültigen kirchenrechtlichen Gesetzgebung und den eventuellen ergänzenden spezifischen Partikularnormen, welche die Bischofskonferenzen für angemessen oder notwendig erachteten, und welcher Vorgehensweise in solchen Fällen zu folgen sei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der dritte und letzte Teil zählt eine Vielzahl nützlicher Hinweise zur Formulierung der &lt;b&gt;konkreten und wirksamen Orientierungshilfen für die Bischöfe und höheren Oberen&lt;/b&gt; auf.&lt;br /&gt;
Unter anderem wird an die Notwendigkeit erinnert, den Opfern Hilfe anzubieten; den Anzeigenden mit Respekt zu begegnen und die Vertraulichkeit sowie den guten Ruf der Personen zu gewährleisten; die staatlichen Gesetze des Landes im gebührenden Maße zu beachten, eingeschlossen die eventuelle Pflicht zur Unterrichtung der staatlichen Behörden; dem Beschuldigten eine Information über die Anschuldigungen sowie diesbezüglich eine Gelegenheit zur Stellungnahme zu gewährleisten und in jedem Falle einen gerechten und ausreichenden Unterhalt sicherzustellen; die Rückkehr des Klerikers in den öffentlichen Seelsorgsdienst im Falle einer Gefahr für Minderjährige oder eines Ärgernisses für die Gemeinde auszuschließen. Einmal mehr wird die primäre Verantwortung der Bischöfe und der höheren Oberen in Erinnerung gerufen, die nicht durch Organe der Überprüfung oder Bewertung ersetzt werden kann, auch wenn diese zur Unterstützung solcher Verantwortung nützlich oder auch notwendig sein können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6157&amp;amp;entry_id=280&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/roman_curia/congregations/cfaith/documents/rc_con_cfaith_doc_20110503_abuso-minori_ge.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/roman_curia/congregations/cfaith/documents/rc_con_cfaith_doc_20110503_abuso-minori_ge.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Rundschreiben&lt;/a&gt; repräsentiert somit einen neuen, sehr wichtigen Schritt zur Förderung des Bewußtseins in der ganzen Kirche über die Notwendigkeit und Dringlichkeit, auf wirksamste und weitsichtige Weise dem Übel der sexuellen Mißbräuche von Klerikerseite zu begegnen, um so die vollständige Glaubwürdigkeit des Zeugnisses und der erzieherischen Sendung der Kirche zu erneuern und um dazu beizutragen, in der Gesellschaft allgemein jene sicheren Erziehungssektoren zu schaffen, für die es einen dringenden Bedarf gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[&lt;b&gt;ENDE DER ÜBERSETZUNG DER SYNTHESE DES HEILIGEN STUHLES ZUM RUNDSCHREIBEN FÜR LEITLINIEN DER BISCHOFSKONFERENZEN GEGEN MISSBRAUCH.&lt;/b&gt;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Einen sehr guten und jeweils aktuellen Überblick&lt;/b&gt; zu allen Dokumenten des Heiligen Stuhles gegen sexuellen Mißbrauch gibt die &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6169&amp;amp;entry_id=280&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/resources/index_ge.htm&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/resources/index_ge.htm&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Ressourcenseite&lt;/a&gt;, und ich erinnere auch sogleich an meinen vorjährigen Kommentar unter dem Titel &quot;&lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6170&amp;amp;entry_id=280&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/242-HIRTENBRIEF-PAPST-BENEDIKT-HAT-FUER-DIE-OPFER-DAS-KIRCHENRECHT-GERETTET.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/242-HIRTENBRIEF-PAPST-BENEDIKT-HAT-FUER-DIE-OPFER-DAS-KIRCHENRECHT-GERETTET.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;i&gt;Papst Benedikt hat für die Opfer das Kirchenrecht gerettet&lt;/i&gt;&lt;/a&gt;&quot;. Der Sinn und die möglichen Funktionen des Kirchenrechtes sind erst seit dem letzten Jahr wieder vermehrt ins Bewußtsein getreten. Deshalb hält Kardinal Levada auch im Punkt II. des &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6153&amp;amp;entry_id=280&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/roman_curia/congregations/cfaith/documents/rc_con_cfaith_doc_20110503_levada-abuso-minori_ge.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/roman_curia/congregations/cfaith/documents/rc_con_cfaith_doc_20110503_levada-abuso-minori_ge.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Mißbrauchsrundschreibens&lt;/a&gt; fest: &quot;&lt;i&gt;Wenn eine Bischofskonferenz beabsichtigt, Spezialnormen zu erlassen, müssen diese Partikularnormen, unbeschadet der notwendigen Approbation durch den Heiligen Stuhl, stets als Ergänzung, nicht jedoch als Ersatz der universalkirchlichen Gesetzgebung verstanden werden. Deshalb müssen Partikularnormen sowohl mit dem &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6180&amp;amp;entry_id=280&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/archive/DEU0036/_INDEX.HTM&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/archive/DEU0036/_INDEX.HTM&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;CIC&lt;/a&gt; bzw. &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6181&amp;amp;entry_id=280&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/holy_father/john_paul_ii/apost_constitutions/documents/hf_jp-ii_apc_19901018_index-codex-can-eccl-orient_lt.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/holy_father/john_paul_ii/apost_constitutions/documents/hf_jp-ii_apc_19901018_index-codex-can-eccl-orient_lt.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;CCEO&lt;/a&gt; als auch mit dem Motu proprio &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6165&amp;amp;entry_id=280&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/252-VATIKAN-MISSBRAUCH-UPDATE-NORMAE-DE-GRAVIORIBUS-DELICTIS-UND-SACRAMENTORUM-SANCTITATIS-TUTELA.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/252-VATIKAN-MISSBRAUCH-UPDATE-NORMAE-DE-GRAVIORIBUS-DELICTIS-UND-SACRAMENTORUM-SANCTITATIS-TUTELA.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Sacramentorum sanctitatis tutela&lt;/a&gt; (30. April 2001) in seiner überarbeiteten Fassung vom 21. Mai 2010 übereinstimmen. Im Fall, daß eine Bischofskonferenz sich entscheiden sollte, verbindliche Normen zu erlassen, ist es notwendig, bei den zuständigen Dikasterien der Römischen Kurie um die recognitio anzusuchen.&lt;/i&gt;&quot; In diesem Zusammenhang erinnere ich auch daran, daß &lt;a href=&quot; http://www.internetpfarre.de/blog/archives/253-NEUE-MISSBRAUCH-LEITLINIEN-GELTEN-NICHT-BEI-FAELLEN-VON-BISCHOEFEN.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Leitlinien einer Bischofskonferenz&lt;/a&gt; ohne &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6153&amp;amp;entry_id=280&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/roman_curia/congregations/cfaith/documents/rc_con_cfaith_doc_20110503_levada-abuso-minori_ge.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/roman_curia/congregations/cfaith/documents/rc_con_cfaith_doc_20110503_levada-abuso-minori_ge.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;römische Recognitio als verbindliche Partikularnorm&lt;/a&gt; keinesfalls für betroffene Diözesanbischöfe selbst gelten können, sondern die Kompetenz liegt für beschuldigte Oberhirten einzig beim Heiligen Stuhl selbst. Dieser hat in der Person des Papstes &quot;&lt;i&gt;durch seine Bereitschaft, Opfer sexuellen Mißbrauchs zu treffen und anzuhören, ein besonders wichtiges Beispiel gegeben&lt;/i&gt;&quot;, woran Kardinal Levada im aktuellen &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6157&amp;amp;entry_id=280&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/roman_curia/congregations/cfaith/documents/rc_con_cfaith_doc_20110503_abuso-minori_ge.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/roman_curia/congregations/cfaith/documents/rc_con_cfaith_doc_20110503_abuso-minori_ge.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Mißbrauchsrundschreiben&lt;/a&gt; vom 3. Mai 2011 erinnert. Auch der universal bedeutsame &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6172&amp;amp;entry_id=280&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/241-PAPST-SEXUELLER-MISSBRAUCH-HIRTENBRIEF-VON-BENEDIKT-XVI.-FUER-IRLAND.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/241-PAPST-SEXUELLER-MISSBRAUCH-HIRTENBRIEF-VON-BENEDIKT-XVI.-FUER-IRLAND.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Hirtenbrief des Heiligen Vaters&lt;/a&gt; an die Katholische Kirche in Irland wird ins Gedächtnis gerufen, wobei die Kontinuität zum Willen des &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6173&amp;amp;entry_id=280&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/277-SELIGER-PAPST-JOHANNES-PAUL-II.,-BITTE-FUER-UNS!.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/277-SELIGER-PAPST-JOHANNES-PAUL-II.,-BITTE-FUER-UNS!.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;seligen Papstes Johannes Paul II.&lt;/a&gt; aufscheint, weshalb Kardinal Levada aus dessen &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6174&amp;amp;entry_id=280&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/holy_father/john_paul_ii/speeches/2002/april/documents/hf_jp-ii_spe_20020423_usa-cardinals_ge.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/holy_father/john_paul_ii/speeches/2002/april/documents/hf_jp-ii_spe_20020423_usa-cardinals_ge.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Ansprache vom 23. April 2002&lt;/a&gt; beim interdikasterialen Treffen mit den Kardinälen und führenden Vertretern der Bischofskonferenz der Vereinigten Staaten von Amerika zitiert: &quot;&lt;i&gt;Im Priestertum und Ordensleben ist kein Platz für jemanden, der jungen Menschen Böses tun könnte.&lt;/i&gt;&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Zu den im Rundschreiben angegebenen allgemeinen Aspekten&lt;/b&gt; und hier unter Punkt (c) gehört natürlich auch die &quot;&lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6175&amp;amp;entry_id=280&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/94-APPROBIERTE-DEUTSCHE-UEBERSETZUNG-DER-INSTRUKTION-UEBER-DIE-NICHTZULASSUNG-HOMOSEXUELLER-ZUR-WEIHE-POSITION-DER-KIRCHE-ZUR-HOMOSEXUALITAET.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/94-APPROBIERTE-DEUTSCHE-UEBERSETZUNG-DER-INSTRUKTION-UEBER-DIE-NICHTZULASSUNG-HOMOSEXUELLER-ZUR-WEIHE-POSITION-DER-KIRCHE-ZUR-HOMOSEXUALITAET.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Instruktion über die Kriterien zur Berufungsklärung&lt;/a&gt; von Personen mit homosexuellen Tendenzen im Hinblick auf ihre Zulassung für das Priesterseminar und zu den Heiligen Weihen&quot; (vgl. dazu meinen damaligen Kommentar unter dem Titel &quot;&lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6182&amp;amp;entry_id=280&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/93-INSTRUKTION-ZUR-NICHTZULASSUNG-HOMOSEXUELLER-IST-ABSOLUT-GELUNGENER-WURF-DES-VATIKAN-PASTORALE-LIEBE-UND-DISZIPLINAERE-KLARHEIT-EIN-KOMMENTAR.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/93-INSTRUKTION-ZUR-NICHTZULASSUNG-HOMOSEXUELLER-IST-ABSOLUT-GELUNGENER-WURF-DES-VATIKAN-PASTORALE-LIEBE-UND-DISZIPLINAERE-KLARHEIT-EIN-KOMMENTAR.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;i&gt;Pastorale Liebe und disziplinäre Klarheit&lt;/i&gt;&lt;/a&gt;&quot;). Besonders wichtig erscheint mir folgende Passage des Mißbrauchsrundschreibens: &quot;&lt;i&gt;Die Priester sollen über den Schaden, den ein Kleriker bei Opfern sexuellen Mißbrauchs anrichtet, und über die eigene Verantwortung vor dem kirchlichen und staatlichen Recht informiert werden. Auch sollte ihnen geholfen werden, Anzeichen für einen eventuellen Mißbrauch Minderjähriger erkennen zu können, von wem auch immer dieser begangen wurde.&lt;/i&gt;&quot; Inspirierte Menschenkenntnis muß auf allen personalen Ebenen der Kirche ständig und (somit bei jedem Verantwortungsträger) ein Leben lang trainiert und verbessert werden. Im übrigen erwähnt das im Original italienische &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6157&amp;amp;entry_id=280&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/roman_curia/congregations/cfaith/documents/rc_con_cfaith_doc_20110503_abuso-minori_ge.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/roman_curia/congregations/cfaith/documents/rc_con_cfaith_doc_20110503_abuso-minori_ge.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Dokument der Glaubenskongregation&lt;/a&gt; vom 3. Mai 2011 bei den allgemeinen Aspekten unter (d)/3. ausdrücklich die &quot;&lt;i&gt;presunzione di innocenza&lt;/i&gt;&quot; / &quot;&lt;i&gt;Unschuldsvermutung&lt;/i&gt;&quot; beim angeklagten Kleriker bis zum Erweis des Gegenteils. Und in der hervorragenden Zusammenfassung zur geltenden kirchlichen Gesetzgebung bezüglich der Straftat des sexuellen Mißbrauchs Minderjähriger durch Kleriker erinnert Kardinal Levada an die &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6165&amp;amp;entry_id=280&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/252-VATIKAN-MISSBRAUCH-UPDATE-NORMAE-DE-GRAVIORIBUS-DELICTIS-UND-SACRAMENTORUM-SANCTITATIS-TUTELA.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/252-VATIKAN-MISSBRAUCH-UPDATE-NORMAE-DE-GRAVIORIBUS-DELICTIS-UND-SACRAMENTORUM-SANCTITATIS-TUTELA.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Erhöhung der Verjährungsfrist durch Papst Benedikt XVI. am 21. Mai 2010&lt;/a&gt;, aber auch daran: &quot;&lt;i&gt;In besonderen Fällen kann die Glaubenskongregation gegebenenfalls von der Verjährung derogieren. In der revidierten Fassung des Motu proprio wurde auch ausdrücklich Kauf, Besitz und Verbreitung kinderpornografischen Materials als Straftatbestand des kanonischen Rechts spezifiziert.&lt;/i&gt;&quot; Bedeutsam ist auch die Erinnerung daran, daß die römische Glaubenskongregation nicht nur ein Dikasterium des Papstes ist, sondern auch als Gerichtshof fungiert, weshalb die &quot;&lt;i&gt;Auslegungspraxis und der Rechtsprechung der Kongregation für die Glaubenslehre&lt;/i&gt;&quot; unter Punkt III. ausdrücklich angesprochen ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Ombudsstellen, Mißbrauchskommissionen usw. sind im vergangenen Jahr&lt;/b&gt; besonders ins Blickfeld geraten oder wurden überhaupt erst geschaffen bzw. intensiv beansprucht. Ich habe im Verlauf des letzten Jahres immer wieder meine Meinung kundgetan, daß diese Stellen &quot;zu wenig&quot; seien, daß nämlich die kirchenrechtliche Kompetenz der Bistümer und ihrer entsprechenden Abteilungen, besonders auch der kirchlichen Gerichte, bei den Beratungen für Opfer sexuellen Mißbrauchs nicht verschwiegen werden dürfe. Manche Fälle überfordern Kommissionen und sind von vorneherein besser bei kirchlichen Gerichten aufgehoben, um welche Aspekte es jetzt auch immer gehen mag. Ein ähnliches Anliegen erkenne ich jetzt im Rundschreiben von Kardinal Levada, was die Regierungsgewalt der einzelnen Diözesanbischöfe bzw. ihnen gleichgestellter Ordinarien betrifft, und zwar unter III. (f): &quot;&lt;i&gt;Die mancherorts vorgesehenen Beratungsorgane und -kommissionen zur Überprüfung und Bewertung einzelner Fälle dürfen nicht das Urteil und die potestas regiminis der einzelnen Bischöfe ersetzen.&lt;/i&gt;&quot; (Im italienischen Original heißt es: &quot;&lt;i&gt;gli organi consultivi di sorveglianza e di discernimento dei singoli casi, previsti in qualche luogo, non devono sostituire il discernimento e la potestas regiminis dei singoli vescovi&lt;/i&gt;&quot;.) Es ist im Grunde so ähnlich wie bei den Ehenichtigkeitsverfahren auf Basis psychologischer Klagegründe: ein psychologischer Fachgutachter kann niemals das Urteil der eingeteilten Richter ersetzen oder vorwegnehmen. Und so fordert die Kongregation für die Glaubenslehre per 3. Mai 2011 von allen katholischen Bischofskonferenzen: &quot;&lt;i&gt;Die Leitlinien müssen darüber hinaus deutlich machen, daß in erster Linie der zuständige Diözesanbischof bzw. höhere Obere für die Behandlung von Straftaten sexuellen Mißbrauchs Minderjähriger durch Kleriker zuständig ist.&lt;/i&gt;&quot; So wird auch deutlich, welche enorme Last und Verantwortung auf den regierenden Hirten und auch auf den höheren Oberen klerikaler Institute geweihten Lebens lastet. Beten wir daher für alle diese Hirten und Oberen und für ein Gelingen sämtlicher Bemühungen auf diesem Sektor! Euer Vizeoffizial Dr. Alexander Pytlik / Padre Alex &lt;div class=&quot;serendipity_babelfish&quot;&gt;Übersetze nach  &lt;a href=&quot;http://babelfish.altavista.com/babelfish/trurl_pagecontent?url=http%3A%2F%2Fwww.internetpfarre.de%2Fblog%2Farchives%2F280-EXKLUSIV-IN-DEUTSCH-LOMBARDI-SEXUELLER-MISSBRAUCH-RUNDSCHREIBEN-GLAUBENSKONGREGATION-LEITLINIEN.html&amp;amp;lp=de%5Fen&quot;&gt;en&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;http://babelfish.altavista.com/babelfish/trurl_pagecontent?url=http%3A%2F%2Fwww.internetpfarre.de%2Fblog%2Farchives%2F280-EXKLUSIV-IN-DEUTSCH-LOMBARDI-SEXUELLER-MISSBRAUCH-RUNDSCHREIBEN-GLAUBENSKONGREGATION-LEITLINIEN.html&amp;amp;lp=de%5Ffr&quot;&gt;fr&lt;/a&gt;&lt;/div&gt; 
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    <pubDate>Mon, 16 May 2011 15:00:00 +0200</pubDate>
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    <title>KOMMENTAR ZUR INSTRUKTION UNIVERSAE ECCLESIAE</title>
    <link>http://www.internetpfarre.de/blog/archives/279-KOMMENTAR-ZUR-INSTRUKTION-UNIVERSAE-ECCLESIAE.html</link>
            <category>Kirchenrecht</category>
            <category>News Kommentare</category>
            <category>Sonstiges</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Padre Alex / Dr. Alexander Pytlik)</author>
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    &lt;b&gt;In Kontinuität zu den bisherigen Kommentareinträgen&lt;/b&gt; im Blogbuch (vgl. meinen Kurzkommentar zum Motu Proprio Summorum Pontificum [&lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6088&amp;amp;entry_id=279&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/162-LATEINISCHE-MESSE-UND-SAKRAMENTE-IN-DER-AUSSERORDENTLICHEN-FORM-DES-ROEMISCHEN-RITUS-FUER-IMMER-LEGITIM-APOSTOLISCHES-SCHREIBEN-SUMMORUM-PONTIFICUM-MOTU-PROPRIO-VON-BENEDIKT-XVI..html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/162-LATEINISCHE-MESSE-UND-SAKRAMENTE-IN-DER-AUSSERORDENTLICHEN-FORM-DES-ROEMISCHEN-RITUS-FUER-IMMER-LEGITIM-APOSTOLISCHES-SCHREIBEN-SUMMORUM-PONTIFICUM-MOTU-PROPRIO-VON-BENEDIKT-XVI..html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;1&lt;/a&gt;] bzw. [&lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6089&amp;amp;entry_id=279&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/220-KOMMENTAR-ZUM-MOTU-PROPRIO-SUMMORUM-PONTIFICUM.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/220-KOMMENTAR-ZUM-MOTU-PROPRIO-SUMMORUM-PONTIFICUM.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;2&lt;/a&gt;]) betreffend die überlieferte außerordentliche Form der Römischen Liturgie biete ich auch diesmal einen Kurzkommentar auf Basis der authentischen &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6090&amp;amp;entry_id=279&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/roman_curia/pontifical_commissions/ecclsdei/documents/rc_com_ecclsdei_doc_20110430_istr-universae-ecclesiae_lt.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/roman_curia/pontifical_commissions/ecclsdei/documents/rc_com_ecclsdei_doc_20110430_istr-universae-ecclesiae_lt.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;lateinischen&lt;/a&gt; (aus der heutigen Ausgabe des &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6132&amp;amp;entry_id=279&quot; title=&quot;http://www.osservatoreromano.va/&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.osservatoreromano.va/&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;L&#039;Osservatore Romano&lt;/a&gt; entnommenen) und der vom Heiligen Stuhl angebotenen &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6092&amp;amp;entry_id=279&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/roman_curia/pontifical_commissions/ecclsdei/documents/rc_com_ecclsdei_doc_20110430_istr-universae-ecclesiae_ge.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/roman_curia/pontifical_commissions/ecclsdei/documents/rc_com_ecclsdei_doc_20110430_istr-universae-ecclesiae_ge.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;deutschen Fassung&lt;/a&gt; der Instruktion Universae Ecclesiae an (die jedoch offenbar nicht aus dem authentischen lateinischen Text, sondern aus dem italienischen Text heraus hergestellt wurde, was jedoch nur in wenigen Nummern zu ungenauen Ergebnissen geführt hat - ich kommentiere dies im Falle des Falles, und ich erlaube mir wiederum, den Anmerkungsapparat sogleich direkt in den Text einzubauen):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;DEUTSCHSPRACHIGER KOMMENTAR ZUR INSTRUKTION UNIVERSAE ECCLESIAE (VGL. DIE&lt;/b&gt; &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6137&amp;amp;entry_id=279&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/278-EXKLUSIV-IN-DEUTSCH-NOTE-DES-VATIKAN-ZU-UNIVERSAE-ECCLESIAE.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/278-EXKLUSIV-IN-DEUTSCH-NOTE-DES-VATIKAN-ZU-UNIVERSAE-ECCLESIAE.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;b&gt;ZUSAMMENFASSENDE NOTE&lt;/b&gt;&lt;/a&gt; &lt;b&gt;DES HEILIGEN STUHLES):&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;PONTIFICIA COMMISSIO ECCLESIA DEI: INSTRUCTIO&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Ad exsequendas Litteras Apostolicas Summorum Pontificum a S. S. BENEDICTO PP. XVI Motu Proprio datas&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;PÄPSTLICHE KOMMISSION ECCLESIA DEI: INSTRUKTION&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
über die Ausführung des als Motu proprio erlassenen Apostolischen Schreibens Summorum Pontificum von Papst Benedikt XVI.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;I. Prooemium&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;I. Einleitung&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;B&gt;GÜLTIGER LATEINISCHER RECHTSTEXT:&lt;/B&gt; 1. Universae Ecclesiae Litterae Apostolicae &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6098&amp;amp;entry_id=279&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/motu_proprio/documents/hf_ben-xvi_motu-proprio_20070707_summorum-pontificum_lt.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/motu_proprio/documents/hf_ben-xvi_motu-proprio_20070707_summorum-pontificum_lt.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Summorum Pontificum Benedicti PP. XVI&lt;/a&gt;, die 7 iulii a. D. 2007 motu proprio datae atque inde a die 14 septembris a. D. 2007 vigentes, Romanae Liturgiae divitias reddiderunt propiores.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;B&gt;DEUTSCHE ÜBERSETZUNG:&lt;/B&gt; &lt;I&gt;1. Das am 7. Juli 2007 als Motu proprio erlassene Apostolische Schreiben &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6089&amp;amp;entry_id=279&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/220-KOMMENTAR-ZUM-MOTU-PROPRIO-SUMMORUM-PONTIFICUM.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/220-KOMMENTAR-ZUM-MOTU-PROPRIO-SUMMORUM-PONTIFICUM.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Summorum Pontificum&lt;/a&gt; von Papst Benedikt XVI., das am 14. September 2007 in Kraft getreten ist, hat der ganzen Kirche den Reichtum der römischen Liturgie besser zugänglich gemacht.&lt;/I&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;B&gt;KOMMENTAR VON MEINER SEITE:&lt;/B&gt; Das kann ich als Verantwortlicher für die auf Basis dessen errichtete &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6095&amp;amp;entry_id=279&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/171-BISCHOFSSTADT-EICHSTAETT-STABILE-REGELUNG-FUER-DIE-AUSSERORDENTLICHE-FORM-DES-ROEMISCHEN-RITUS.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/171-BISCHOFSSTADT-EICHSTAETT-STABILE-REGELUNG-FUER-DIE-AUSSERORDENTLICHE-FORM-DES-ROEMISCHEN-RITUS.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Liturgische Gemeinde&lt;/a&gt; für die außerordentliche Form des Römischen Ritus in der Bischofsstadt &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6189&amp;amp;entry_id=279&quot; title=&quot;http://www.bistum-eichstaett.de/pfarrei/eichstaett-st-peter/&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.bistum-eichstaett.de/pfarrei/eichstaett-st-peter/&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Eichstätt&lt;/a&gt; nur bestätigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;B&gt;GÜLTIGER LATEINISCHER RECHTSTEXT:&lt;/B&gt; 2. Hisce Litteris Motu Proprio datis Summus Pontifex &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6096&amp;amp;entry_id=279&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/latin/popes_latin/b-xvi/latin_hf_bxvi.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/latin/popes_latin/b-xvi/latin_hf_bxvi.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Benedictus PP. XVI&lt;/a&gt; legem universalem Ecclesiae tulit ut regulis nostris temporibus aptioribus quoad usum Romanae Liturgiae anno 1962 vigentem provideret.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;B&gt;DEUTSCHE ÜBERSETZUNG:&lt;/B&gt; &lt;I&gt;2. Mit diesem Motu proprio hat &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6097&amp;amp;entry_id=279&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/index_ge.htm&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/index_ge.htm&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Papst Benedikt XVI.&lt;/a&gt; ein universalkirchliches Gesetz erlassen, um den Gebrauch der römischen Liturgie, wie sie 1962 in Geltung war, neu zu regeln.&lt;/I&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;B&gt;KOMMENTAR VON MEINER SEITE:&lt;/B&gt; -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;B&gt;GÜLTIGER LATEINISCHER RECHTSTEXT:&lt;/B&gt; 3. Sedula Summorum Pontificum sollicitudine hac in Sacrae Liturgiae cura necnon et in recognoscendis liturgicis libris memorata, Sanctitas Sua antiquum principium in mentem revocavit, ab immemorabilibus receptum et in futurum servandum: &quot;unaquaeque Ecclesia particularis concordare debet cum universali Ecclesia non solum quoad fidei doctrinam et signa sacramentalia, sed etiam quoad usus universaliter acceptos ab apostolica et continua traditione, qui servandi sunt non solum ut errores vitentur, verum etiam ad fidei integritatem tradendam, quia Ecclesiae lex orandi eius legi credendi respondet&quot; [1 = BENEDICTUS XVI, &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6098&amp;amp;entry_id=279&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/motu_proprio/documents/hf_ben-xvi_motu-proprio_20070707_summorum-pontificum_lt.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/motu_proprio/documents/hf_ben-xvi_motu-proprio_20070707_summorum-pontificum_lt.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Litterae Apostolicae Summorum Pontificum Motu Proprio datae&lt;/a&gt;, I, AAS 99 (2007) 777; cf. Institutio Generalis Missalis Romani, tertia editio 2002, n. 397.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;B&gt;DEUTSCHE ÜBERSETZUNG:&lt;/B&gt; &lt;I&gt;3. Der Heilige Vater ruft darin zuerst die Sorge der Päpste um die Pflege der heiligen Liturgie und um die Anerkennung der liturgischen Bücher in Erinnerung und bekräftigt dann ein Prinzip der Tradition, das seit unvordenklicher Zeit anerkannt und auch in Zukunft zu bewahren ist: &quot;Jede Teilkirche muß mit der Gesamtkirche nicht nur hinsichtlich der Glaubenslehre und der sakramentalen Zeichen übereinstimmen, sondern auch hinsichtlich der universal von der apostolischen und ununterbrochenen Überlieferung empfangenen Gebräuche, die einzuhalten sind, nicht nur um Irrtümer zu vermeiden, sondern auch damit der Glaube unversehrt weitergegeben wird; denn das Gesetz des Betens (lex orandi) der Kirche entspricht ihrem Gesetz des Glaubens (lex credendi)&quot;. [1 = Benedikt XVI., Apostolisches Schreiben Motu proprio &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6089&amp;amp;entry_id=279&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/220-KOMMENTAR-ZUM-MOTU-PROPRIO-SUMMORUM-PONTIFICUM.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/220-KOMMENTAR-ZUM-MOTU-PROPRIO-SUMMORUM-PONTIFICUM.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Summorum Pontificum&lt;/a&gt;, I: AAS 99 (2007) 777; vgl. Grundordnung des Römischen Meßbuchs, 3. Auflage 2002, Nr. 397.]&lt;/I&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;B&gt;KOMMENTAR VON MEINER SEITE:&lt;/B&gt; In diesem Zusammenhang ist besonders auf die &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6099&amp;amp;entry_id=279&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/speeches/2011/may/documents/hf_ben-xvi_spe_20110506_sant-anselmo_it.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/speeches/2011/may/documents/hf_ben-xvi_spe_20110506_sant-anselmo_it.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Ansprache&lt;/a&gt; Seiner Heiligkeit Papst Benedikt XVI. zu verweisen, die er anläßlich des 50jährigen Gründungsjubiläums des Päpstlichen Liturgischen Instituts in St. Anselmo am 6. Mai 2011 gehalten hat (vgl. bei &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6100&amp;amp;entry_id=279&quot; title=&quot;http://www.kath.net/detail.php?id=31322&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.kath.net/detail.php?id=31322&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;kath.net&lt;/a&gt;: &quot;Kein Gegensatz von Tradition und Fortschritt in der Liturgie&quot;). Dort zitiert er Papst Paul VI.: &quot;&lt;i&gt;Vom Gesetz des Glaubens (lex credendi) gelangen wir zum Gesetz des Betens (lex orandi), und dieses führt uns zum Licht des Fruchtbringens und Lebens (lux operandi et vivendi).&lt;/i&gt;“ (&lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6101&amp;amp;entry_id=279&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/holy_father/paul_vi/speeches/1970/documents/hf_p-vi_spe_19700202_offerta-ceri_it.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/holy_father/paul_vi/speeches/1970/documents/hf_p-vi_spe_19700202_offerta-ceri_it.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Lichtmeßansprache&lt;/a&gt; des 2. Februar 1970) Vor diesem Satz hatte Paul VI. festgehalten: &quot;&lt;i&gt;Jeder Ritus ist ein Akt des Kultes, der sich einfühlsam ausdrückt, und deshalb ist er auch ein Zeichen, ein Symbol, ein Ausdruck eines religiösen Gedankens, der vom Herzen ausgeht, sich nach außen wendet, um zum göttlichen Bereich aufzusteigen, und von diesem kommt er herab, um ins Herz zurückzukehren und es mit heiligen Gedanken zu erfüllen, mehr noch mit Gnade und göttlichen Ausgießungen. So muß unser Kult zu einem Ritus (ritualisiert) werden. Sorgen wir dafür, daß es ein solcher immer sei; nie leer, nie rhetorisch, nie abergläubisch. Vom Gesetz des Glaubens (lex credendi) gelangen wir zum Gesetz des Betens (lex orandi), und dieses führt uns zum Licht des Fruchtbringens und Lebens (lux operandi et vivendi).&lt;/i&gt;&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;B&gt;GÜLTIGER LATEINISCHER RECHTSTEXT:&lt;/B&gt; 4. Insuper, Apostolicus Dominus et Romanos Pontifices commemorat, qui hac in cura maximopere meriti sunt, praesertim S. Gregorium Magnum et S. Pium V. Summus Pontifex etiam recolit inter liturgicos libros, Missale Romanum semper eminuisse, prolabentibusque saeculis incrementa novisse, usque ad beatum Papam &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6102&amp;amp;entry_id=279&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/latin/popes_latin/j-xxiii/latin_hf_jxxiii.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/latin/popes_latin/j-xxiii/latin_hf_jxxiii.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Ioannem XXIII&lt;/a&gt;. Deinde, cum instauratio liturgica post &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6103&amp;amp;entry_id=279&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/latin/latin_council.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/latin/latin_council.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Concilium Vaticanum II&lt;/a&gt; ageretur, &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6104&amp;amp;entry_id=279&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/latin/popes_latin/p-vi/latin_hf_pvi.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/latin/popes_latin/p-vi/latin_hf_pvi.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Paulus VI&lt;/a&gt; anno 1970 novum Missale usui Ecclesiae Ritus Latini destinatum adprobavit, quod postea in plures linguas translatum fuit cuiusque editio tertia anno 2000 a &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6105&amp;amp;entry_id=279&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/latin/popes_latin/latin_hf_jpii.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/latin/popes_latin/latin_hf_jpii.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Ioanne Paulo II&lt;/a&gt; est promulgata.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;B&gt;DEUTSCHE ÜBERSETZUNG:&lt;/B&gt; &lt;I&gt;4. Der Heilige Vater erinnert zudem an jene Päpste, die sich in herausragender Weise für dieses Anliegen eingesetzt haben, besonders an den heiligen Gregor den Großen und den heiligen Pius V. Der Papst unterstreicht auch, daß in der Geschichte der liturgischen Bücher das &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6106&amp;amp;entry_id=279&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/holy_father/paul_vi/apost_constitutions/documents/hf_p-vi_apc_19690403_missale-romanum_ge.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/holy_father/paul_vi/apost_constitutions/documents/hf_p-vi_apc_19690403_missale-romanum_ge.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Missale Romanum&lt;/a&gt;, das im Lauf der Zeit bis zum seligen Papst &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6107&amp;amp;entry_id=279&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/holy_father/john_xxiii/index_ge.htm&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/holy_father/john_xxiii/index_ge.htm&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Johannes XXIII.&lt;/a&gt; verschiedene Erneuerungen erfahren hat, einen besonderen Platz einnimmt. Im Gefolge der liturgischen Reform nach dem &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6108&amp;amp;entry_id=279&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/archive/hist_councils/ii_vatican_council/index_ge.htm&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/archive/hist_councils/ii_vatican_council/index_ge.htm&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;II. Vatikanischen Konzil&lt;/a&gt; hat Papst &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6109&amp;amp;entry_id=279&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/holy_father/paul_vi/index_ge.htm&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/holy_father/paul_vi/index_ge.htm&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Paul VI.&lt;/a&gt; im Jahr 1970 ein neues Meßbuch für die Kirche des lateinischen Ritus approbiert, das dann in verschiedene Sprachen übersetzt worden ist. Papst &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6110&amp;amp;entry_id=279&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/holy_father/john_paul_ii/index_ge.htm&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/holy_father/john_paul_ii/index_ge.htm&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Johannes Paul II.&lt;/a&gt; hat im Jahr 2000 dessen dritte Ausgabe promulgiert.&lt;/I&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;B&gt;KOMMENTAR VON MEINER SEITE:&lt;/B&gt; Hier wird dem Leser klar, daß diese Instruktion (zwar die mitgliederstärkste und weltweit verbreitetste, aber) nur eine Rituskirche innerhalb der Katholischen Kirche betrifft, nämlich die lateinische Eigenrechtskirche (allerdings auf dem gesamten Erdkreis). Bekanntlich besteht die universale Katholische Kirche derzeit aus insgesamt &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6111&amp;amp;entry_id=279&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/262-NAHOST-BISCHOFSSYNODE-PROF.-WINKLER-ZU-DEN-VIELEN-RITEN-IN-DER-KATHOLISCHEN-KIRCHE.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/262-NAHOST-BISCHOFSSYNODE-PROF.-WINKLER-ZU-DEN-VIELEN-RITEN-IN-DER-KATHOLISCHEN-KIRCHE.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;23 Eigenrechtskirchen bzw. Rituskirchen&lt;/a&gt;. (Seit dem 1. Mai 2011 ist auch Papst &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6112&amp;amp;entry_id=279&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/277-SELIGER-PAPST-JOHANNES-PAUL-II.,-BITTE-FUER-UNS!.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/277-SELIGER-PAPST-JOHANNES-PAUL-II.,-BITTE-FUER-UNS!.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Johannes Paul II.&lt;/a&gt; ein Seliger der Katholischen Kirche, dem der Beginn des Weges zu einer gewissen Gleichstellung der beiden Formen des Römischen Ritus maßgeblich zu verdanken ist, was im nächsten Nummer auch angesprochen ist.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;B&gt;GÜLTIGER LATEINISCHER RECHTSTEXT:&lt;/B&gt; 5. Nonnulli vero Christifideles, spiritu rituum liturgicorum &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6103&amp;amp;entry_id=279&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/latin/latin_council.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/latin/latin_council.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Concilio Vaticano II&lt;/a&gt; anteriorum imbuti, desiderium praecipuum patefecerant antiquam servandi traditionem. Quam ob rem &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6105&amp;amp;entry_id=279&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/latin/popes_latin/latin_hf_jpii.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/latin/popes_latin/latin_hf_jpii.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Ioannes Paulus II&lt;/a&gt;, speciali Indulto &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6136&amp;amp;entry_id=279&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/latin/latin_curia.html#Congregatio_de_Cultu_Divino_et_Disciplina_Sacramentorum&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/latin/latin_curia.html#Congregatio_de_Cultu_Divino_et_Disciplina_Sacramentorum&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Sacra Congregatione pro Sacramentis et Cultu Divino&lt;/a&gt; anno 1984 concesso, &quot;Quattuor abhinc annos&quot;, facultatem dedit utendi Missali Romano a beato Papa &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6102&amp;amp;entry_id=279&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/latin/popes_latin/j-xxiii/latin_hf_jxxiii.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/latin/popes_latin/j-xxiii/latin_hf_jxxiii.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Ioanne XXIII&lt;/a&gt; promulgato, attentis tamen quibusdam conditionibus. Praeterea ipse Ioannes Paulus II Litteris Apostolicis Ecclesia Dei motu proprio anno 1988 datis, Episcopos ad magnanimem liberalitatem huius facultatis concedendae, ad bonum omnium christifidelium id postulantium, adhortatus est. Similiter et Papa &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6096&amp;amp;entry_id=279&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/latin/popes_latin/b-xvi/latin_hf_bxvi.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/latin/popes_latin/b-xvi/latin_hf_bxvi.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Benedicti PP. XVI&lt;/a&gt; promulgando Litteras Apostolicas &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6098&amp;amp;entry_id=279&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/motu_proprio/documents/hf_ben-xvi_motu-proprio_20070707_summorum-pontificum_lt.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/motu_proprio/documents/hf_ben-xvi_motu-proprio_20070707_summorum-pontificum_lt.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Summorum Pontificum&lt;/a&gt; nuncupatas egit, de quibus vero quaedam principia essentialia ad Usum spectantia Antiquiorem Ritus Romani quam maxime heic recolere praestat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;B&gt;DEUTSCHE ÜBERSETZUNG:&lt;/B&gt; &lt;I&gt;5. Verschiedene Gläubige, die im Geist der liturgischen Formen vor dem &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6108&amp;amp;entry_id=279&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/archive/hist_councils/ii_vatican_council/index_ge.htm&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/archive/hist_councils/ii_vatican_council/index_ge.htm&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;II. Vatikanischen Konzil&lt;/a&gt; geprägt worden sind, haben den innigen Wunsch ausgesprochen, die alte Tradition zu bewahren. Daher hat Papst &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6110&amp;amp;entry_id=279&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/holy_father/john_paul_ii/index_ge.htm&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/holy_father/john_paul_ii/index_ge.htm&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Johannes Paul II.&lt;/a&gt; mit dem von der Heiligen Kongregation für den Gottesdienst 1984 erlassenen Spezialindult Quattuor abhinc annos die Erlaubnis erteilt, den Gebrauch des vom seligen Papst &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6107&amp;amp;entry_id=279&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/holy_father/john_xxiii/index_ge.htm&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/holy_father/john_xxiii/index_ge.htm&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Johannes XXIII.&lt;/a&gt; promulgierten römischen Meßbuchs unter bestimmten Bedingungen wieder aufzunehmen. Darüber hinaus ersuchte Papst Johannes Paul II. mit dem Motu proprio &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6118&amp;amp;entry_id=279&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/holy_father/john_paul_ii/motu_proprio/documents/hf_jp-ii_motu-proprio_02071988_ecclesia-dei_ge.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/holy_father/john_paul_ii/motu_proprio/documents/hf_jp-ii_motu-proprio_02071988_ecclesia-dei_ge.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Ecclesia Dei&lt;/a&gt; von 1988 die Bischöfe, diese Erlaubnis allen Gläubigen, die darum bitten, großzügig zu gewähren. In diese Linie stellt sich Papst &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6097&amp;amp;entry_id=279&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/index_ge.htm&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/index_ge.htm&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Benedikt XVI.&lt;/a&gt; mit dem Motu proprio &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6089&amp;amp;entry_id=279&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/220-KOMMENTAR-ZUM-MOTU-PROPRIO-SUMMORUM-PONTIFICUM.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/220-KOMMENTAR-ZUM-MOTU-PROPRIO-SUMMORUM-PONTIFICUM.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Summorum Pontificum&lt;/a&gt;, das einige wesentliche Kriterien für den Usus antiquior des römischen Ritus angibt, die hier in Erinnerung gerufen werden sollen.&lt;/I&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;B&gt;KOMMENTAR VON MEINER SEITE:&lt;/B&gt; Hier wird an die entscheidende Rolle des seligen Papstes Johannes Paul II. und seiner seelsorglichen Großzügigkeit erinnert. An nicht wenigen Orten des Erdkreises bitten heute auch Gläubige um die Wiederaufnahme der älteren Formen, die nicht mehr von Kindheitsbeinen an durch diese liturgischen Riten geprägt worden sind. Dieser begonnene Weg der (zurückführenden) Integration der älteren lateinischen Liturgie ist jedenfalls rein rechtlich mit Summorum Pontificum mit der hier vorliegenden Instruktion Universae Ecclesiae vorerst abgeschlossen, die Rechtssicherheit ist definitiv hergestellt für die Weltkirche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;B&gt;GÜLTIGER LATEINISCHER RECHTSTEXT:&lt;/B&gt; 6. Textus Missalis Romani a Paulo VI promulgati, et textus ad ultimam usque editionem Ioannis XXIII pertinentes, duae expressiones Liturgiae Romanae exstant, quae respective ordinaria et extraordinaria nuncupantur: agitur nempe de duobus unius Ritus Romani usibus, qui ad invicem iuxta ponuntur. Nam utraque forma est expressio unicae Ecclesiae legis orandi. Propter venerabilem et antiquum usum forma extraordinaria debito honore est servanda.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;B&gt;DEUTSCHE ÜBERSETZUNG:&lt;/B&gt; &lt;I&gt;6. Die Texte des römischen Meßbuchs von Papst &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6109&amp;amp;entry_id=279&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/holy_father/paul_vi/index_ge.htm&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/holy_father/paul_vi/index_ge.htm&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Paul VI.&lt;/a&gt; und des Missale, das in letzter Ausgabe unter Papst &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6107&amp;amp;entry_id=279&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/holy_father/john_xxiii/index_ge.htm&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/holy_father/john_xxiii/index_ge.htm&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Johannes XXIII.&lt;/A&gt; erschienen ist, sind zwei Formen der römischen Liturgie, die &quot;ordentliche&quot; (forma ordinaria) beziehungsweise &quot;außerordentliche&quot; Form (forma extraordinaria) genannt werden. Dabei handelt es sich um zwei Gebrauchsweisen des einen römischen Ritus, die nebeneinander stehen. Beide Formen sind Ausdruck derselben lex orandi der Kirche. Wegen ihres ehrwürdigen und langen Gebrauchs muß die außerordentliche Form mit gebührender Achtung bewahrt werden.&lt;/I&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;B&gt;KOMMENTAR VON MEINER SEITE:&lt;/B&gt; Bei diesen an das Motu Proprio erinnernden Nummern verweise ich generell auf meinen Kommentar zu Summorum Pontificum (&lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6088&amp;amp;entry_id=279&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/162-LATEINISCHE-MESSE-UND-SAKRAMENTE-IN-DER-AUSSERORDENTLICHEN-FORM-DES-ROEMISCHEN-RITUS-FUER-IMMER-LEGITIM-APOSTOLISCHES-SCHREIBEN-SUMMORUM-PONTIFICUM-MOTU-PROPRIO-VON-BENEDIKT-XVI..html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/162-LATEINISCHE-MESSE-UND-SAKRAMENTE-IN-DER-AUSSERORDENTLICHEN-FORM-DES-ROEMISCHEN-RITUS-FUER-IMMER-LEGITIM-APOSTOLISCHES-SCHREIBEN-SUMMORUM-PONTIFICUM-MOTU-PROPRIO-VON-BENEDIKT-XVI..html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;1&lt;/a&gt;) bzw. (&lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6089&amp;amp;entry_id=279&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/220-KOMMENTAR-ZUM-MOTU-PROPRIO-SUMMORUM-PONTIFICUM.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/220-KOMMENTAR-ZUM-MOTU-PROPRIO-SUMMORUM-PONTIFICUM.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;2&lt;/a&gt;) selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;B&gt;GÜLTIGER LATEINISCHER RECHTSTEXT:&lt;/B&gt; 7. Litteras Apostolicas &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6098&amp;amp;entry_id=279&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/motu_proprio/documents/hf_ben-xvi_motu-proprio_20070707_summorum-pontificum_lt.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/motu_proprio/documents/hf_ben-xvi_motu-proprio_20070707_summorum-pontificum_lt.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Summorum Pontificum&lt;/a&gt; motu proprio datas comitatur Epistola ab ipso Summo Pontifice eodem die subsignata (7. VII. 2007), in qua fuse de opportunitate necnon et de necessitate ipsarum Litterarum agitur: leges recentiores erant nempe ferendae, deficientibus regulis quae usum Liturgiae Romanae anno 1962 vigentem plane ordinarent. Insuper recentiore legislatione opus erat quia, edito novo Missali, non est visum cur regulae edendae essent quoad usum Liturgiae anni 1962. Increscentibus magis magisque in dies fidelibus expostulantibus celebrationem formae extraordinariae, leges autem erant ferendae. Inter cetera monet Benedictus XVI: &quot;Inter duas Missalis Romani editiones nulla est contradictio. In historia liturgiae incrementum et progressus inveniuntur, nulla tamen ruptura. Id quod maioribus nostris sacrum erat, nobis manet sacrum et grande, et non licet ut repente omnino vetitum sit, neque ut plane noxium judicetur&quot; [2 = BENEDICTUS XVI, Epistola ad Episcopos ad producendas Litteras Apostolicas Motu Proprio datas, de Usu Liturgiae Romanae Instaurationi anni 1970 praecedentis, AAS 99 (2007) 798.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;B&gt;DEUTSCHE ÜBERSETZUNG:&lt;/B&gt; &lt;I&gt;7. Das Motu proprio &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6089&amp;amp;entry_id=279&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/220-KOMMENTAR-ZUM-MOTU-PROPRIO-SUMMORUM-PONTIFICUM.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/220-KOMMENTAR-ZUM-MOTU-PROPRIO-SUMMORUM-PONTIFICUM.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Summorum Pontificum&lt;/a&gt; wird von einem &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6120&amp;amp;entry_id=279&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/161-LATEINISCHE-LITURGIE-BRIEF-DES-HEILIGEN-VATERS-AN-DIE-BISCHOEFE.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/161-LATEINISCHE-LITURGIE-BRIEF-DES-HEILIGEN-VATERS-AN-DIE-BISCHOEFE.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Brief&lt;/a&gt; begleitet, den der Heilige Vater am selben Tag (7. Juli 2007) an die Bischöfe gerichtet hat. Darin gibt er zusätzliche Erklärungen über die Angemessenheit und die Notwendigkeit des Motu proprio; es ging darum, eine Lücke zu schließen und den Gebrauch der römischen Liturgie, die 1962 in Geltung war, neu zu regeln. Dies wurde vor allem deswegen erforderlich, weil es zum Zeitpunkt der Einführung des neuen Meßbuchs nicht als nötig erachtet worden war, den Gebrauch der 1962 geltenden Liturgie durch entsprechende Richtlinien zu regeln. Da die Zahl der Gläubigen zunimmt, die darum bitten, die außerordentliche Form gebrauchen zu können, ist es notwendig geworden, darüber einige Normen zu erlassen. Unter anderem hält Papst Benedikt XVI. fest: &quot;Es gibt keinen Widerspruch zwischen der einen und der anderen Ausgabe des Missale Romanum. In der Liturgiegeschichte gibt es Wachstum und Fortschritt, aber keinen Bruch. Was früheren Generationen heilig war, bleibt auch uns heilig und groß; es kann nicht plötzlich rundum verboten oder gar schädlich sein.&quot; [2 = Benedikt XVI., &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6120&amp;amp;entry_id=279&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/161-LATEINISCHE-LITURGIE-BRIEF-DES-HEILIGEN-VATERS-AN-DIE-BISCHOEFE.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/161-LATEINISCHE-LITURGIE-BRIEF-DES-HEILIGEN-VATERS-AN-DIE-BISCHOEFE.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Brief an die Bischöfe&lt;/a&gt; anläßlich der Publikation des Motu proprio über die Liturgie in ihrer Gestalt vor der 1970 durchgeführten Reform (7. Juli 2007): AAS 99 (2007) 798.]&lt;/I&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;B&gt;KOMMENTAR VON MEINER SEITE:&lt;/B&gt; Bei der angesprochenen Zunahme der Bitten müssen alle Erdteile und somit die Weltkirche berücksichtigt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;B&gt;GÜLTIGER LATEINISCHER RECHTSTEXT:&lt;/B&gt; 8. Litterae Apostolicae &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6098&amp;amp;entry_id=279&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/motu_proprio/documents/hf_ben-xvi_motu-proprio_20070707_summorum-pontificum_lt.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/motu_proprio/documents/hf_ben-xvi_motu-proprio_20070707_summorum-pontificum_lt.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Summorum Pontificum&lt;/a&gt; eminenter exprimunt Magisterium Romani Pontificis eiusque munus regendi atque Sacram Liturgiam ordinandi [3 = Cf. CIC, can. 838 § 1 et § 2], ipsiusque sollicitudinem utpote Christi Vicarii et Ecclesiae Universae Pastoris [4 = Cf. CIC, can. 331]. Ipsae Litterae intendunt:&lt;br /&gt;
a) Liturgiam Romanam in Antiquiori Usu, prout pretiosum thesaurum servandum, omnibus largire fidelibus;&lt;br /&gt;
b) Usum eiusdem Liturgiae iis re vera certum facere, qui id petunt, considerando ipsum Usum Liturgiae Romanae anno 1962 vigentem esse facultatem ad bonum fidelium datam, ac proinde in favorem fidelium benigne esse interpretandam, quibus praecipue destinatur;&lt;br /&gt;
c) Reconciliationi in sinu Ecclesiae favere.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;B&gt;DEUTSCHE ÜBERSETZUNG:&lt;/B&gt; &lt;I&gt;8. Das Motu proprio &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6089&amp;amp;entry_id=279&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/220-KOMMENTAR-ZUM-MOTU-PROPRIO-SUMMORUM-PONTIFICUM.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/220-KOMMENTAR-ZUM-MOTU-PROPRIO-SUMMORUM-PONTIFICUM.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Summorum Pontificum&lt;/a&gt; stellt einen wichtigen Ausdruck des Lehramtes des Papstes und der ihm eigenen Sendung (munus) dar, die heilige Liturgie der Kirche zu regeln und zu ordnen [3 = Vgl. CIC, can. 838 §§ 1 und 2], und zeigt seine pastorale Sorge als Stellvertreter Christi und Hirte der Gesamtkirche. [4 = Vgl. CIC, can. 331]. Sein Schreiben hat folgende Ziele:&lt;br /&gt;
a) allen Gläubigen die römische Liturgie im Usus antiquior anzubieten, da sie ein wertvoller Schatz ist, den es zu bewahren gilt;&lt;br /&gt;
b) den Gebrauch der forma extraordinaria all jenen wirklich zu gewährleisten und zu ermöglichen, die darum bitten. Dabei ist vorausgesetzt, daß der Gebrauch der 1962 geltenden römischen Liturgie eine Befugnis ist, die zum Wohl der Gläubigen gewährt worden ist und daher zugunsten der Gläubigen, an die sie sich primär richtet, ausgelegt werden muß;&lt;br /&gt;
c) die Versöhnung innerhalb der Kirche zu fördern.&lt;/I&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;B&gt;KOMMENTAR VON MEINER SEITE:&lt;/B&gt; Ich habe betreffend die Entscheidung des Papstes zur Ordnung der beiden Formen der Römischen Liturgie immer &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6121&amp;amp;entry_id=279&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/200-SENSATIONELLER-WEITERER-VERSOEHNUNGSSCHRITT-DES-HEILIGEN-VATERS-BENEDIKT-XVI.,-DIESMAL-GEGENUEBER-DEN-BISCHOEFEN-DER-PRIESTERBRUDERSCHAFT-ST.-PIUS-X..html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/200-SENSATIONELLER-WEITERER-VERSOEHNUNGSSCHRITT-DES-HEILIGEN-VATERS-BENEDIKT-XVI.,-DIESMAL-GEGENUEBER-DEN-BISCHOEFEN-DER-PRIESTERBRUDERSCHAFT-ST.-PIUS-X..html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;festgehalten&lt;/a&gt;, daß es sich dabei um eine definitive Rechtserkenntnis handelt. Auch künftige Päpste und Konzilien sind an diese Rechtserkenntnis des Lehramtes gebunden, das heißt eine Weiterentwicklung kann sowohl kirchenrechtlich als auch betreffend liturgische Reformen nur hier ansetzen. Zu dem Punkt (c) in der Nummer 8 hatte ich in einem &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6122&amp;amp;entry_id=279&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/201-GUTER-GLAUBE-GILT-NUN-AUCH-FUER-PIUSBRUEDER-KOMMENTAR-AM-50.-JAHRESTAG-DER-ANKUENDIGUNG-DES-II.-VATIKANISCHEN-KONZILS-ZUR-AUFHEBUNG-DER-EXKOMMUNIKATIONEN.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/201-GUTER-GLAUBE-GILT-NUN-AUCH-FUER-PIUSBRUEDER-KOMMENTAR-AM-50.-JAHRESTAG-DER-ANKUENDIGUNG-DES-II.-VATIKANISCHEN-KONZILS-ZUR-AUFHEBUNG-DER-EXKOMMUNIKATIONEN.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Kommentar&lt;/a&gt; erinnert: &quot;&lt;i&gt;Abseits der also vom Heiligen Stuhl und von der Piusbruderschaft noch in vertrauensvollen Gesprächen ohne jede Überheblichkeit zu lösenden kirchenrechtlichen und theologischen Fragen mit dem Ziel langfristiger Stabilität ging es dem Heiligen Vater genau um das, was schon seinen Vorgänger beim Zugehen auf die mit der Kirche Christi in ihren Herzen oft inniglich verbundenen Christen traditionalistischer Gemeinschaften leitete: &quot;die Ehre Gottes, das Wohl der heiligen Kirche und das oberste Gesetz, nämlich das &#039;salus animarum&#039; (das Seelenheil – vgl. can. 1752 CIC)&quot; (&lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6123&amp;amp;entry_id=279&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/holy_father/john_paul_ii/letters/2002/documents/hf_jp-ii_let_20020119_mons-rangel_ge.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/holy_father/john_paul_ii/letters/2002/documents/hf_jp-ii_let_20020119_mons-rangel_ge.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Schreiben vom 25. Dezember 2001&lt;/a&gt;). In meinem Beitrag zur &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6124&amp;amp;entry_id=279&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/188-FESTSCHRIFT-FUER-PAPST-BENEDIKT-XVI.-ALS-GLAUBENSSTAERKUNG-FUER-ALLE-UND-ZUM-DANK-FUER-DEN-PAPSTBESUCH-2007.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/188-FESTSCHRIFT-FUER-PAPST-BENEDIKT-XVI.-ALS-GLAUBENSSTAERKUNG-FUER-ALLE-UND-ZUM-DANK-FUER-DEN-PAPSTBESUCH-2007.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Festschrift nach dem Besuch Benedikts XVI. in Österreich&lt;/A&gt; (&#039;Der liturgietheologische Versöhnungskurs des Heiligen Vaters Benedikt XVI. unter Berücksichtigung der Karfreitagsentscheidung&#039;) formulierte ich unter anderem, daß sich der regierende Papst schon bei seiner hochsensiblen &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6088&amp;amp;entry_id=279&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/162-LATEINISCHE-MESSE-UND-SAKRAMENTE-IN-DER-AUSSERORDENTLICHEN-FORM-DES-ROEMISCHEN-RITUS-FUER-IMMER-LEGITIM-APOSTOLISCHES-SCHREIBEN-SUMMORUM-PONTIFICUM-MOTU-PROPRIO-VON-BENEDIKT-XVI..html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/162-LATEINISCHE-MESSE-UND-SAKRAMENTE-IN-DER-AUSSERORDENTLICHEN-FORM-DES-ROEMISCHEN-RITUS-FUER-IMMER-LEGITIM-APOSTOLISCHES-SCHREIBEN-SUMMORUM-PONTIFICUM-MOTU-PROPRIO-VON-BENEDIKT-XVI..html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;historischen Entscheidung zur Römischen Liturgie&lt;/A&gt; zahlreicher Faktoren bewußt war, &#039;auch dahingehend, daß die ältere Meßform insbesondere in der Zeit der Rechtsunsicherheit seit 1970 nicht nur in Frankreich immer mehr von vereinzelten politisch und kanonisch unterschiedlich zu bewertenden Gruppen (auch) als Aushängeschild der Ab- und Ausgrenzung benutzt wurde, sodaß manchmal der Eindruck entstehen mußte, als ob die ältere lateinische Liturgie so etwas wie ein instrumentalisiertes Kennzeichen neuer und alter &#039;national-konservativer&#039; bzw. politisch &#039;sehr rechts stehende&#039; Kreise geworden wäre, verstärkt durch die nicht selten gestarteten innerkirchlichen und Solidarität erheischenden Verfolgungsmaßnahmen gegenüber Klerikern und Gläubigen, die sich demgegenüber ehrlichen und theologisch gebildeten Herzens dieser Liturgieform weiterhin zutiefst verbunden fühlten.&#039;&lt;/i&gt; &quot; Andere haben dann diesen meinen gewählten Titel für das päpstliche Anliegen (&quot;&lt;i&gt;Liturgietheologischer Versöhnungskurs&lt;/i&gt;&quot;) noch plakativer als &quot;&lt;i&gt;Liturgische Versöhnung&lt;/i&gt;&quot; formuliert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;II. Munera Pontificiae Commissionis Ecclesia Dei&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;II. Aufgaben der Päpstlichen Kommission Ecclesia Dei&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;B&gt;GÜLTIGER LATEINISCHER RECHTSTEXT:&lt;/B&gt; 9. Summus Pontifex Pontificiae Commissioni Ecclesia Dei potestatem ordinariam vicariam dignatus est impertire in omnibus rebus intra eius competentiae fines, praesertim circa sedulam observantiam et vigilantiam in exsequendas dispositiones in Litteris Apostolicis &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6098&amp;amp;entry_id=279&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/motu_proprio/documents/hf_ben-xvi_motu-proprio_20070707_summorum-pontificum_lt.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/motu_proprio/documents/hf_ben-xvi_motu-proprio_20070707_summorum-pontificum_lt.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Summorum Pontificum&lt;/a&gt; contentas (cf. art. 12).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;B&gt;DEUTSCHE ÜBERSETZUNG:&lt;/B&gt; &lt;I&gt;9. Der Heilige Vater hat der Päpstlichen Kommission Ecclesia Dei für den Bereich ihrer Zuständigkeit ordentliche, stellvertretende Hirtengewalt verliehen, insbesondere für die Aufsicht über die Einhaltung und die Anwendung der Vorschriften des Motu proprio &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6089&amp;amp;entry_id=279&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/220-KOMMENTAR-ZUM-MOTU-PROPRIO-SUMMORUM-PONTIFICUM.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/220-KOMMENTAR-ZUM-MOTU-PROPRIO-SUMMORUM-PONTIFICUM.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Summorum Pontificum&lt;/a&gt; (vgl. Art. 12).&lt;/I&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;B&gt;KOMMENTAR VON MEINER SEITE:&lt;/B&gt; Somit ist schon lange universalrechtlich sichergestellt, daß die Päpstliche Kommission wie andere Dikasterien der Römischen Kurie sämtliche (ihre Kompetenz betreffenden) Belange im Namen des Papstes regeln und entscheiden können (vgl. can. 131 CIC).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;B&gt;GÜLTIGER LATEINISCHER RECHTSTEXT:&lt;/B&gt; 10. § 1. Praeter facultates olim a Ioanne Paulo II concessas necnon a Benedicto XVI confirmatas (cf. Litterae Apostolicae &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6098&amp;amp;entry_id=279&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/motu_proprio/documents/hf_ben-xvi_motu-proprio_20070707_summorum-pontificum_lt.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/motu_proprio/documents/hf_ben-xvi_motu-proprio_20070707_summorum-pontificum_lt.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Summorum Pontificum&lt;/a&gt;, art. 11 et art. 12), Pontificia Commissio huiusmodi potestatem exercet etiam in decernendo de recursibus ei legitime commissis, prout hierarchicus Superior, adversus actum administrativum singularem a quolibet Ordinario emissum, qui Litteris Apostolicis videatur contrarius.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;B&gt;DEUTSCHE ÜBERSETZUNG:&lt;/B&gt; &lt;I&gt;10. § 1. Über die besonderen Befugnisse hinaus, die ihr von Papst Johannes Paul II. verliehen und die von Papst Benedikt XVI. bestätigt worden sind (vgl. Motu proprio &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6089&amp;amp;entry_id=279&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/220-KOMMENTAR-ZUM-MOTU-PROPRIO-SUMMORUM-PONTIFICUM.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/220-KOMMENTAR-ZUM-MOTU-PROPRIO-SUMMORUM-PONTIFICUM.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Summorum Pontificum&lt;/a&gt;, Art. 11 - 12), übt die Päpstliche Kommission diese Hirtengewalt auch dadurch aus, daß sie als hierarchischer Oberer die ihr rechtmäßig vorgelegten Rekurse gegen einzelne Verwaltungsakte von Ordinarien entscheidet, die dem Motu proprio zu widersprechen scheinen.&lt;/I&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;B&gt;KOMMENTAR VON MEINER SEITE:&lt;/B&gt; An dieser Stelle erkennen wohl auch jene, die vom Sinn eines Rechtssystems oder des Kirchenrechts überhaupt wenig halten, wie bedeutsam beispielsweise eine solche Bestimmung mit dem Hinweis auf die Rekursmöglichkeit für die Praxis sein kann (vgl. can. 1732 ff. CIC). Die lateinische Kirche wünscht jedoch vor einem Rechtsstreit auch, daß alle (naheliegenden) Vermittlungsbemühungen ausgeschöpft werden sollten (vgl. can. 1733 CIC).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;B&gt;GÜLTIGER LATEINISCHER RECHTSTEXT:&lt;/B&gt; § 2. Decreta quae Pontificia Commissio de recursibus emanat, apud Supremum Tribunal Signaturae Apostolicae oppugnari possunt ad normam iuris.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;B&gt;DEUTSCHE ÜBERSETZUNG:&lt;/B&gt; &lt;I&gt;§ 2. Die Dekrete, mit denen die Päpstliche Kommission diese Rekurse entscheidet, können ad normam iuris beim Obersten Gerichtshof der Apostolischen Signatur angefochten werden.&lt;/I&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;B&gt;KOMMENTAR VON MEINER SEITE:&lt;/B&gt; Wenn jedoch ein solches Dekret der Päpstlichen Kommission in forma specifica vom Heiligen Vater bestätigt ist, gibt es diese Möglichkeit nicht mehr. Die Apostolische Signatur urteilt aber ansonsten nach can. 1445 § 2 CIC in der Tat über Rechtsstreitigkeiten, die aufgrund einer Maßnahme kirchlicher ausführender Gewalt entstanden und rechtmäßig zu ihr gelangt sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;B&gt;GÜLTIGER LATEINISCHER RECHTSTEXT:&lt;/B&gt; 11. Pontificiae Commissionis Ecclesia Dei, praevia adprobatione Congregationis pro Cultu Divino et Disciplina Sacramentorum, est curare de edendis libris liturgicis ad formam extraordinariam Ritus Romani pertinentibus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;B&gt;DEUTSCHE ÜBERSETZUNG:&lt;/B&gt; &lt;I&gt;11. Es kommt der Päpstlichen Kommission Ecclesia Dei zu, nach vorheriger Approbation durch die Kongregation für den Gottesdienst und die Sakramentenordnung für die etwaige Herausgabe der liturgischen Texte für die forma extraordinaria des römischen Ritus zu sorgen.&lt;/I&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;B&gt;KOMMENTAR VON MEINER SEITE:&lt;/B&gt; Das ist eine sehr wichtige Bestimmung, weil sie einmal mehr zeigt, daß der Papst durch die definitive Rechtserkenntnis zu den beiden Formen der römischen Liturgie somit auch die Einheitlichkeit der außerordentlichen Form des Römischen Ritus weltweit sicherstellt. Das Zusammenspiel mit der &quot;regulären&quot; Gottesdienstkongregation (die sich wohl auch weiterhin primär um die ordentliche Form kümmern wird) ist dabei sinnvoll und läßt durchaus noch weitere Kompetenzentwicklungen auf diesem Gebiet zu. Insbesondere wäre es wünschenswert, wenn betreffend die derzeit unterschiedlichen Kalendarien für die ordentliche und außerordentliche Form vermehrt Absprachen getroffen bzw. auch bei Sonderentscheidungen (z. B. die &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6190&amp;amp;entry_id=279&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/roman_curia/congregations/ccdds/documents/rc_con_ccdds_doc_20080125_san-paolo_ge.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/roman_curia/congregations/ccdds/documents/rc_con_ccdds_doc_20080125_san-paolo_ge.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Feier des Festes der Bekehrung Pauli an einem Sonntag&lt;/a&gt; im Paulusjahr) ausdrücklich beide Formen der Römischen Liturgie in Dekreten der Gottesdienstkongregation benannt würden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;III. Normae Praecipuae&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;III. Besondere Normen&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;B&gt;GÜLTIGER LATEINISCHER RECHTSTEXT:&lt;/B&gt; 12. Pontifícia haec Commissio, vigore auctoritatis sibi commissae et facultatum quibus gaudet, peracta inquisitione apud Episcopos totius orbis, rectam interpretationem et fidelem exsecutionem Litterarum Apostolicarum &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6098&amp;amp;entry_id=279&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/motu_proprio/documents/hf_ben-xvi_motu-proprio_20070707_summorum-pontificum_lt.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/motu_proprio/documents/hf_ben-xvi_motu-proprio_20070707_summorum-pontificum_lt.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Summorum Pontificum&lt;/a&gt; pro certo habere volens, hanc Instructionem edit, ad normam canonis 34 Codicis Iuris Canonici.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;B&gt;DEUTSCHE ÜBERSETZUNG:&lt;/B&gt; &lt;I&gt;12. Diese Päpstliche Kommission erläßt nach Abschluß der Erkundigungen bei den Bischöfen der Welt kraft der Autorität, die ihr verliehen worden ist, und der Befugnisse, die sie besitzt, gemäß can. 34 des Codex des kanonischen Rechtes die vorliegende Instruktion, um die rechte Interpretation und Anwendung des Motu proprio &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6089&amp;amp;entry_id=279&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/220-KOMMENTAR-ZUM-MOTU-PROPRIO-SUMMORUM-PONTIFICUM.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/220-KOMMENTAR-ZUM-MOTU-PROPRIO-SUMMORUM-PONTIFICUM.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Summorum Pontificum&lt;/a&gt; zu gewährleisten.&lt;/I&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;B&gt;KOMMENTAR VON MEINER SEITE:&lt;/B&gt; Pater Lombardi hat in der &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6137&amp;amp;entry_id=279&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/278-EXKLUSIV-IN-DEUTSCH-NOTE-DES-VATIKAN-ZU-UNIVERSAE-ECCLESIAE.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/278-EXKLUSIV-IN-DEUTSCH-NOTE-DES-VATIKAN-ZU-UNIVERSAE-ECCLESIAE.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;zusammenfassenden Note&lt;/a&gt; zur Instruktion richtig festgestellt: &quot;&lt;i&gt;Wir erinnern uns, daß &#039;die Instruktionen … die Vorschriften von Gesetzen erklären und die Vorgehensweisen entfalten und bestimmen, die bei deren Ausführung zu beachten sind&#039; (can. 34 CIC).&lt;/i&gt;&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;De Episcoporum Dioecesanorum Competentia&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Die Zuständigkeit der Diözesanbischöfe&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;B&gt;GÜLTIGER LATEINISCHER RECHTSTEXT:&lt;/B&gt; 13. Episcoporum Dioecesanorum, iuxta Codicem Iuris Canonici, est vigilare circa rem liturgicam, ut bonum commune servetur et ut omnia digne, pacifice et aequo animo in eorum Dioecesibus fiant [5 = Cf. CIC, cann. 223, § 2; 838 § 1 et § 4], iuxta mentem Romani Pontificis in Litteris Apostolicis &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6098&amp;amp;entry_id=279&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/motu_proprio/documents/hf_ben-xvi_motu-proprio_20070707_summorum-pontificum_lt.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/motu_proprio/documents/hf_ben-xvi_motu-proprio_20070707_summorum-pontificum_lt.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Summorum Pontificum&lt;/a&gt; palam expressam [6 = Cf. BENEDICTUS XVI, Epistola ad Episcopos ad producendas Litteras Apostolicas Motu Proprio datas, de Usu Liturgiae Romanae Instaurationi anni 1970 praecedentis, AAS 99 (2007) 799]. Si quae controversia oriatur vel dubium fundatum quoad celebrationem formae extraordinariae, iudicium Pontificiae Commissioni Ecclesia Dei reservatur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;B&gt;DEUTSCHE ÜBERSETZUNG:&lt;/B&gt; &lt;I&gt;13. Nach dem Codex des kanonischen Rechtes müssen die Diözesanbischöfe über das gottesdienstliche Leben wachen, damit das Wohl der Gläubigen gesichert ist und in ihrer Diözese alles sich in Ruhe, Würde und Frieden vollzieht. [5 = Vgl. CIC, cann. 223 § 2; 838 § 1 und § 4.] Sie sollen dabei stets der Gesinnung (mens) des Papstes folgen, die im Motu proprio &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6089&amp;amp;entry_id=279&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/220-KOMMENTAR-ZUM-MOTU-PROPRIO-SUMMORUM-PONTIFICUM.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/220-KOMMENTAR-ZUM-MOTU-PROPRIO-SUMMORUM-PONTIFICUM.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Summorum Pontificum&lt;/a&gt; klar zum Ausdruck kommt. [6 = Vgl. Benedikt XVI., &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6120&amp;amp;entry_id=279&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/161-LATEINISCHE-LITURGIE-BRIEF-DES-HEILIGEN-VATERS-AN-DIE-BISCHOEFE.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/161-LATEINISCHE-LITURGIE-BRIEF-DES-HEILIGEN-VATERS-AN-DIE-BISCHOEFE.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Brief an die Bischöfe&lt;/a&gt; anläßlich der Publikation des Motu proprio über die Liturgie in ihrer Gestalt vor der 1970 durchgeführten Reform: AAS 99 (2007) 799.] Im Fall von Auseinandersetzungen oder begründeten Zweifeln über gottesdienstliche Feiern in der forma extraordinaria wird die Päpstliche Kommission Ecclesia Dei entscheiden.&lt;/I&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;B&gt;KOMMENTAR VON MEINER SEITE:&lt;/B&gt; Damit tragen die lateinischen Diözesanbischöfe seit der Rechtskraft der definitiven Rechtserkenntnis des Papstes nicht nur mehr Verantwortung, was die beiden Formen der lateinischen Liturgie betrifft, sondern sie werden durch diese Bestimmung auch entlastet: sie können nämlich schon bei begründeten Zweifeln die konkrete Entscheidung Rom selbst überlassen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;B&gt;GÜLTIGER LATEINISCHER RECHTSTEXT:&lt;/B&gt; 14. Episcopo Dioecesano munus incumbit necessaria suppeditandi subsidia ut fidelis erga formam extraordinariam Ritus Romani habeatur observantia, ad normam Litterarum Apostolicarum &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6098&amp;amp;entry_id=279&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/motu_proprio/documents/hf_ben-xvi_motu-proprio_20070707_summorum-pontificum_lt.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/motu_proprio/documents/hf_ben-xvi_motu-proprio_20070707_summorum-pontificum_lt.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Summorum Pontificum&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;B&gt;DEUTSCHE ÜBERSETZUNG:&lt;/B&gt; &lt;I&gt;14. Nach Maßgabe des Motu proprio &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6089&amp;amp;entry_id=279&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/220-KOMMENTAR-ZUM-MOTU-PROPRIO-SUMMORUM-PONTIFICUM.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/220-KOMMENTAR-ZUM-MOTU-PROPRIO-SUMMORUM-PONTIFICUM.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Summorum Pontificum&lt;/a&gt; ist es Aufgabe des Diözesanbischofs, die notwendigen Maßnahmen zu ergreifen, um die Achtung der forma extraordinaria des römischen Ritus zu gewährleisten.&lt;/I&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;B&gt;KOMMENTAR VON MEINER SEITE:&lt;/B&gt; Dies ist keine ein-seitige Aufgabe: es geht dabei sowohl darum, daß die außerordentliche Form mit den sie bevorzugenden Gläubigen der lateinischen Eigenrechtskirche nicht &quot;von links&quot; verunglimpft, daß aber andererseits dieselbe außerordentliche Form nicht durch Sondergruppen (ohne echte jurisdiktionelle Anbindung an den Papst) vor sektoiden Vereinnahmungen und politischen Extremismen &quot;von rechts&quot; beschützt werde. Das Motu proprio hatte eben auch den Zweck, zu einer Gesundung und Normalisierung im Bereich der außerordentlichen Form zu führen. Dies ist aber in der Praxis und langfristig nur möglich, wenn auch wirklich genügend &quot;reguläre&quot; Zelebrationsorte und -möglichkeiten (in Einheit mit Papst und Ortsordinarius) bekanntgemacht und dann auch wirklich angeboten werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;De coetu fidelium (cf. Litterae Apostolicae &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6098&amp;amp;entry_id=279&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/motu_proprio/documents/hf_ben-xvi_motu-proprio_20070707_summorum-pontificum_lt.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/motu_proprio/documents/hf_ben-xvi_motu-proprio_20070707_summorum-pontificum_lt.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Summorum Pontificum&lt;/a&gt;, art. 5 § 1)&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Der coetus fidelium (vgl. Motu proprio &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6089&amp;amp;entry_id=279&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/220-KOMMENTAR-ZUM-MOTU-PROPRIO-SUMMORUM-PONTIFICUM.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/220-KOMMENTAR-ZUM-MOTU-PROPRIO-SUMMORUM-PONTIFICUM.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Summorum Pontificum&lt;/a&gt;, Art. 5 § 1)&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;B&gt;GÜLTIGER LATEINISCHER RECHTSTEXT:&lt;/B&gt; 15. Coetus fidelium dicitur &quot;stabiliter exsistens&quot; ad sensum art. 5 § 1 Litterarum Apostolicarum &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6098&amp;amp;entry_id=279&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/motu_proprio/documents/hf_ben-xvi_motu-proprio_20070707_summorum-pontificum_lt.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/motu_proprio/documents/hf_ben-xvi_motu-proprio_20070707_summorum-pontificum_lt.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Summorum Pontificum&lt;/a&gt;, quando ab aliquibus personis cuiusdam paroeciae constituitur, etsi post publicationem Litterarum Apostolicarum coniunctis, ratione venerationis Liturgiae in Antiquiore Usu, poscentibus ut in ecclesia paroeciali vel in aliquo oratorio vel sacello Antiquior Usus celebretur: hic coetus constitui potest a personis ex pluribus paroeciis aut dioecesibus convenientibus et qui una concurrunt ad ecclesiam paroecialem aut oratorium ad finem, de quo supra, assequendum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;B&gt;DEUTSCHE ÜBERSETZUNG:&lt;/B&gt; &lt;I&gt;15. Ein coetus fidelium (&quot;Gruppe von Gläubigen&quot;) kann dann als stabiliter existens (&quot;dauerhaft bestehend&quot;) im Sinn von Art. 5 § 1 des Motu proprio &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6089&amp;amp;entry_id=279&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/220-KOMMENTAR-ZUM-MOTU-PROPRIO-SUMMORUM-PONTIFICUM.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/220-KOMMENTAR-ZUM-MOTU-PROPRIO-SUMMORUM-PONTIFICUM.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Summorum Pontificum&lt;/a&gt; betrachtet werden, wenn er aus einigen Angehörigen einer bestimmter Pfarrei besteht, die sich aufgrund der Verehrung für die Liturgie im Usus antiquior zusammengefunden haben, auch nach der Veröffentlichung des Motu proprio, und die darum bitten, daß die außerordentliche Form in der Pfarrkirche oder in einem Oratorium oder einer Kapelle gefeiert werde. Ein solcher coetus kann auch aus Personen bestehen, die aus verschiedenen Pfarreien oder Diözesen stammen und die zu diesem Zweck in einer bestimmten Pfarrkirche, einem Oratorium oder einer Kapelle zusammenkommen.&lt;/I&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;B&gt;KOMMENTAR VON MEINER SEITE:&lt;/B&gt; Hier ist deutlich die päpstliche Großzügigkeit herauslesbar: 1. keine Mindestanzahl benannt, 2. keine Bindung an die Zeit vor der definitiven Rechtserkenntnis des Papstes zu den beiden Formen und 3. sogar die Möglichkeit des &quot;Zusammenschlusses&quot; von Gläubigen mehrerer Diözesen. Pater Lombardi hat es gut &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6137&amp;amp;entry_id=279&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/278-EXKLUSIV-IN-DEUTSCH-NOTE-DES-VATIKAN-ZU-UNIVERSAE-ECCLESIAE.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/278-EXKLUSIV-IN-DEUTSCH-NOTE-DES-VATIKAN-ZU-UNIVERSAE-ECCLESIAE.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;zusammengefaßt&lt;/a&gt;: &quot;&lt;i&gt;Auch wenn die nötige Personenzahl für deren Existenz der klugen Bewertung durch die Hirten überlassen bleibt, wird präzisiert, daß die Gruppe nicht notwendigerweise von Personen gebildet werden müsse, welche nur einer Pfarrei angehören, sondern sie könne durch Personen entstehen, die aus verschiedenen Pfarreien oder sogar aus verschiedenen Diözesen stammten.&lt;/i&gt;&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;B&gt;GÜLTIGER LATEINISCHER RECHTSTEXT:&lt;/B&gt; 16. Si quidam sacerdos obiter in quandam ecclesiam paroecialem vel oratorium cum aliquibus personis incidens, Sacrum in forma extraordinaria facere velit, ad normam artt. 2 et 4 Litterarum Apostolicarum, parochus aut rector ecclesiae, vel sacerdos qui de ea curam gerit, ad celebrandum admittat, attento tamen ordine celebrationum liturgicarum ipsius ecclesiae.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;B&gt;DEUTSCHE ÜBERSETZUNG:&lt;/B&gt; &lt;I&gt;16. Für den Fall, daß ein Priester mit einigen Personen gelegentlich in eine Pfarrkirche oder in ein Oratorium kommt, um in der forma extraordinaria nach Art. 2 und 4 des Motu proprio &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6089&amp;amp;entry_id=279&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/220-KOMMENTAR-ZUM-MOTU-PROPRIO-SUMMORUM-PONTIFICUM.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/220-KOMMENTAR-ZUM-MOTU-PROPRIO-SUMMORUM-PONTIFICUM.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Summorum Pontificum&lt;/a&gt; zu zelebrieren, soll der Pfarrer, der Kirchenrektor oder der für eine Kirche verantwortliche Priester diese Feier zulassen, wobei freilich die Erfordernisse der regulär festgelegten Gottesdienstordnung in der jeweiligen Kirche zu beachten sind.&lt;/I&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;B&gt;KOMMENTAR VON MEINER SEITE:&lt;/B&gt; Zur Erinnerung der Artikel 2 des Motu proprio: &quot;&lt;i&gt;Die Feier nach dem Meßbuch des seligen Johannes XXIII. kann an den Werktagen stattfinden; an Sonntagen und Festen kann indes ebenfalls eine Feier dieser Art stattfinden.&lt;/i&gt;&quot; Und der Artikel 4: &quot;&lt;i&gt;Priester, die das Meßbuch des seligen Johannes XXIII. gebrauchen, müssen geeignet sein und dürfen nicht von Rechts wegen gehindert sein.&lt;/i&gt;&quot; Die Beachtung der angekündigten Gottesdienstordnung versteht sich von selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;B&gt;GÜLTIGER LATEINISCHER RECHTSTEXT:&lt;/B&gt; 17. § 1. Ut de singulis casibus iudicium feratur, parochus aut rector, aut sacerdos qui ecclesiae curam habet, prudenti mente agat, pastorali zelo, caritate et urbanitate suffultus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;B&gt;DEUTSCHE ÜBERSETZUNG:&lt;/B&gt; &lt;I&gt;17. § 1. Für Entscheidungen in Einzelfällen soll sich der Pfarrer, der Rektor oder der für eine Kirche verantwortliche Priester von seiner Klugheit sowie von seelsorgerischem Eifer und vom Geist großzügiger Gastfreundschaft leiten lassen.&lt;/I&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;B&gt;KOMMENTAR VON MEINER SEITE:&lt;/B&gt; - &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;B&gt;GÜLTIGER LATEINISCHER RECHTSTEXT:&lt;/B&gt; § 2. Si coetus paucis constet fidelibus, ad Ordinarium loci adeundum est ut designet ecclesiam in quam ad huiusmodi celebrationes fideles se conferre possint, ita ut actuosa participatio facilior et Sanctae Missae celebratio dignior reddi valeant.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;B&gt;DEUTSCHE ÜBERSETZUNG:&lt;/B&gt; &lt;I&gt;§ 2. Wenn es sich um kleinere Gruppen handelt, soll man sich an den Ortsordinarius wenden, um eine Kirche zu finden, in der diese Gläubigen sich versammeln und solche Gottesdienste mitfeiern können. Auf diese Weise soll den Gläubigen die Teilnahme erleichtert und eine würdigere Feier der Heiligen Messe gewährleistet werden.&lt;/I&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;B&gt;KOMMENTAR VON MEINER SEITE:&lt;/B&gt; Dies wird sich oft nahelegen. Wenn solche Heiligen Messen dann ständig sehr gut besucht sind, kann auch sehr bald an die Errichtung liturgischer Gemeinden (als Quasi-Personalpfarreien bzw. auf dem Weg zu solchen) für sämtliche Sonn- und Feiertage und in weiterer Folge an die Errichtung von Personalpfarreien gedacht werden. Artikel 10 des Motu proprio &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6089&amp;amp;entry_id=279&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/220-KOMMENTAR-ZUM-MOTU-PROPRIO-SUMMORUM-PONTIFICUM.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/220-KOMMENTAR-ZUM-MOTU-PROPRIO-SUMMORUM-PONTIFICUM.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Summorum Pontificum&lt;/a&gt; lautet: &quot;&lt;i&gt;Der Ortsordinarius hat das Recht, wenn er es für ratsam hält, eine Personalpfarrei nach Norm des Canon 518 CIC für die Feiern nach der älteren Form des römischen Ritus zu errichten oder einen Rektor bzw. Kaplan zu ernennen, entsprechend dem Recht.&lt;/i&gt;&quot; Die Errichtung einer Personalpfarrei ist allerdings m. E. erst dann sinnvoll, wenn a) eine sehr große Stabilität nicht nur beim Gottesdienstbesuch erreicht ist, wenn b) alle Generationen ausreichend vertreten sind und wenn c) vor allem einige Familien mit Kindern zum &quot;Aktivbestand&quot; dieser Personalgemeinde geworden sind. Wenn diese Kriterien nicht erfüllt sind, genügt die Errichtung einer Liturgischen Gemeinde unter Benennung eines verantwortlichen Priesters bzw. eines Kirchenrektors. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;B&gt;GÜLTIGER LATEINISCHER RECHTSTEXT:&lt;/B&gt; 18. In sanctuariis et in peregrinationum locis possibilitas celebrandi secundum extraordinariam formam coetibus peregrinorum id petentibus praebeatur (cf. Litterae Apostolicae &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6098&amp;amp;entry_id=279&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/motu_proprio/documents/hf_ben-xvi_motu-proprio_20070707_summorum-pontificum_lt.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/motu_proprio/documents/hf_ben-xvi_motu-proprio_20070707_summorum-pontificum_lt.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Summorum Pontificum&lt;/a&gt;, art. 5 § 3), si sacerdos adest idoneus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;B&gt;DEUTSCHE ÜBERSETZUNG:&lt;/B&gt; &lt;I&gt;18. Auch an Heiligtümern und Wallfahrtsorten soll den Pilgergruppen, die darum bitten, die Feier in der forma extraordinaria ermöglicht werden, wenn ein geeigneter Priester zur Verfügung steht (vgl. Motu proprio &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6089&amp;amp;entry_id=279&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/220-KOMMENTAR-ZUM-MOTU-PROPRIO-SUMMORUM-PONTIFICUM.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/220-KOMMENTAR-ZUM-MOTU-PROPRIO-SUMMORUM-PONTIFICUM.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Summorum Pontificum&lt;/a&gt;, Art. 5 § 3).&lt;/I&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;B&gt;KOMMENTAR VON MEINER SEITE:&lt;/B&gt; Zur Erinnerung der Artikel 5 § 3 des Motu proprio: &quot;&lt;i&gt;Gläubigen oder Priestern, die darum bitten, hat der Pfarrer auch zu besonderen Gelegenheiten Feiern in dieser außerordentlichen Form zu gestatten, so z. B. bei der Trauung, bei der Begräbnisfeier oder bei situationsbedingten Feiern, wie etwa im Falle von Wallfahrten.&lt;/i&gt;&quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;B&gt;GÜLTIGER LATEINISCHER RECHTSTEXT:&lt;/B&gt; 19. Christifideles celebrationem secundum formam extraordinariam postulantes, auxilium ne ferant neque nomen dent consociationibus, quae validitatem vel legitimitatem Sanctae Missae Sacrificii et Sacramentorum secundum formam ordinariam impugnent, vel Romano Pontifici, Universae Ecclesiae Pastori quoquo modo sint infensae.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;B&gt;DEUTSCHE ÜBERSETZUNG:&lt;/B&gt; &lt;I&gt;19. Die Gläubigen, die Gottesdienste in der forma extraordinaria erbitten, dürfen nicht Gruppen unterstützen oder angehören, welche die Gültigkeit oder Erlaubtheit der Heiligen Messe oder der Sakramente in der forma ordinaria bestreiten und/oder den Papst als Obersten Hirten der Gesamtkirche ablehnen.&lt;/I&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;B&gt;KOMMENTAR VON MEINER SEITE:&lt;/B&gt; Wie &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6137&amp;amp;entry_id=279&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/278-EXKLUSIV-IN-DEUTSCH-NOTE-DES-VATIKAN-ZU-UNIVERSAE-ECCLESIAE.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/278-EXKLUSIV-IN-DEUTSCH-NOTE-DES-VATIKAN-ZU-UNIVERSAE-ECCLESIAE.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Pater Lombardi&lt;/a&gt; richtig festhält, ist diese Bestimmung sehr wichtig. Sie richtet sich sowohl gegen sedisvakantistische Grüppchen als auch gegen fanatische Gruppen und Einzelpersonen, welche den Jurisdiktionsprimat des Heiligen Vaters theoretisch und/oder praktisch mißachten. Derzeit sind von dieser Bestimmung daher auch nicht wenige Sympathisanten der &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6205&amp;amp;entry_id=279&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/fsspx.htm&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/fsspx.htm&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Priesterbruderschaft St. Pius X.&lt;/a&gt; betroffen. Aber auch Personen, die sich öffentlich mit der gesamten &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6206&amp;amp;entry_id=279&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/205-ABSAGE-AN-JEDE-FORM-DES-IDEOLOGISCHEN-EXTREMISMUS,-REVISIONISMUS-UND-ANTISEMITISMUS-ZUM-FALL-WILLIAMSON-UND-ZU-EINEM-ANONYMEN-PORTAL.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/205-ABSAGE-AN-JEDE-FORM-DES-IDEOLOGISCHEN-EXTREMISMUS,-REVISIONISMUS-UND-ANTISEMITISMUS-ZUM-FALL-WILLIAMSON-UND-ZU-EINEM-ANONYMEN-PORTAL.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Linie eines anonymen Portals und seinen Verhetzungstendenzen&lt;/a&gt; identifizieren, vor allem die Redakteure und Anhänger, sind somit als Bittsteller ausnahmslos ausgeschlossen. Dieses &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6206&amp;amp;entry_id=279&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/205-ABSAGE-AN-JEDE-FORM-DES-IDEOLOGISCHEN-EXTREMISMUS,-REVISIONISMUS-UND-ANTISEMITISMUS-ZUM-FALL-WILLIAMSON-UND-ZU-EINEM-ANONYMEN-PORTAL.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/205-ABSAGE-AN-JEDE-FORM-DES-IDEOLOGISCHEN-EXTREMISMUS,-REVISIONISMUS-UND-ANTISEMITISMUS-ZUM-FALL-WILLIAMSON-UND-ZU-EINEM-ANONYMEN-PORTAL.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Portal&lt;/a&gt; hat die &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6112&amp;amp;entry_id=279&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/277-SELIGER-PAPST-JOHANNES-PAUL-II.,-BITTE-FUER-UNS!.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/277-SELIGER-PAPST-JOHANNES-PAUL-II.,-BITTE-FUER-UNS!.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Seligsprechung von Papst Johannes Paul II.&lt;/a&gt; - um nur ein Beispiel zu nennen - in derart krasser Weise verunglimpft und als illegitim hingestellt, daß angenommen werden muß, der regierenden Papst werde in maßgeblichen Regierungsbereichen mißachtet. (Damit leistet dieses Portal - auch wenn es dies abstreiten sollte - sedisvakantistischen Tendenzen und Überlegungen, die gerade im &quot;traditionalistischen Sektor&quot; immer wieder als Virus auftreten, Vorschub.) Überhaupt ist aktuell die Stellung eines Gläubigen oder einer Gruppe zur legitimen Seligsprechung von Johannes Paul II. ein sehr &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6112&amp;amp;entry_id=279&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/277-SELIGER-PAPST-JOHANNES-PAUL-II.,-BITTE-FUER-UNS!.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/277-SELIGER-PAPST-JOHANNES-PAUL-II.,-BITTE-FUER-UNS!.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;praktisches Prüfkriterium&lt;/a&gt;. Wären solche nicht in voller Einheit mit der Katholischen Kirche stehenden Antragsteller zugelassen, &quot;&lt;i&gt;wäre dies tatsächlich in offenem Widerspruch zum Ziel der &#039;Versöhnung&#039; des&lt;/i&gt; &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6089&amp;amp;entry_id=279&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/220-KOMMENTAR-ZUM-MOTU-PROPRIO-SUMMORUM-PONTIFICUM.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/220-KOMMENTAR-ZUM-MOTU-PROPRIO-SUMMORUM-PONTIFICUM.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;i&gt;Motu proprio&lt;/i&gt;&lt;/a&gt;&lt;i&gt; selbst.&lt;/i&gt;&quot; (Natürlich gilt dies alles auch analog für die möglichen Zelebranten selbst, wie es auch im Zusammenahng mit der nachfolgenden Nummer 20 [a] deutlich wird.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;De Sacerdotibus idoneis (cf. Litterae Apostolicae&lt;/b&gt; &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6098&amp;amp;entry_id=279&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/motu_proprio/documents/hf_ben-xvi_motu-proprio_20070707_summorum-pontificum_lt.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/motu_proprio/documents/hf_ben-xvi_motu-proprio_20070707_summorum-pontificum_lt.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;b&gt;Summorum Pontificum&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;, art. 5 § 4)&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Der sacerdos idoneus (vgl. Motu proprio&lt;/b&gt; &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6089&amp;amp;entry_id=279&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/220-KOMMENTAR-ZUM-MOTU-PROPRIO-SUMMORUM-PONTIFICUM.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/220-KOMMENTAR-ZUM-MOTU-PROPRIO-SUMMORUM-PONTIFICUM.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;b&gt;Summorum Pontificum&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;, Art. 5 § 4)&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;B&gt;GÜLTIGER LATEINISCHER RECHTSTEXT:&lt;/B&gt; 20. Quoad ea quae necessaria sunt ut sacerdos quidam idoneus habeatur ad celebrandum secundum formam extraordinariam, statuitur:&lt;br /&gt;
a) Quivis sacerdos, ad normam Iuris Canonici [7 = Cf. CIC, can. 900, § 2], non impeditus, idoneus censetur ad celebrandam Sanctam Missam secundum formam extraordinariam;&lt;br /&gt;
b) ad usum Latini sermonis quod attinet, necesse est ut sacerdos celebraturus scientia polleat ad verba recte proferenda eorumque intelligendam significationem;&lt;br /&gt;
c) quoad peritiam vero ritus exsequendi, idonei habentur sacerdotes qui ad Sacrum faciendum secundum extraordinariam formam sponte adeunt et qui antea hoc fecerant.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;B&gt;DEUTSCHE ÜBERSETZUNG:&lt;/B&gt; &lt;I&gt;20. Im Bezug auf die Frage nach den notwendigen Voraussetzungen dafür, daß ein Priester für &quot;geeignet&quot; gehalten werden kann, um in der forma extraordinaria zu zelebrieren, ist folgendes zu beachten:&lt;br /&gt;
a) Jeder Priester, der nach Kirchenrecht nicht daran gehindert ist, muß als geeignet betrachtet werden, die Heilige Messe in der forma extraordinaria zu feiern. [7 = Vgl. CIC, can. 900 § 2.]&lt;br /&gt;
b) Bezüglich des Gebrauchs der lateinischen Sprache ist eine grundlegende Kenntnis erforderlich, die es erlaubt, die Worte richtig auszusprechen und deren Bedeutung zu verstehen.&lt;br /&gt;
c) Bezüglich der Vertrautheit mit dem Ablauf des Ritus sind jene Priester als geeignet zu vermuten, die von sich aus in der forma extraordinaria zelebrieren wollen und diese bereits früher verwendet haben.&lt;/I&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;B&gt;KOMMENTAR VON MEINER SEITE:&lt;/B&gt; Anhand von Punkt (c) wird deutlich, daß nur durch die regelmäßige Zelebration die Rubriken und der ganze Ablauf in Fleisch und Blut übergehen. Hier wird jedoch - was ich schon oft betont habe - kein ungesunder Rubrizismus verlangt, sondern die grundlegende Kenntnis ohne jede Form des Skrupulantismus. Bei Priestern, die erst sehr kurz die außerordentliche Form zelebrieren, wird zunächst von Seiten der erfahreneren Mitbrüder und auch Gläubigen eine gewisse Großzügigkeit erwartet werden dürfen. Eigenmächtige rubrikale Vermischungen mit der ordentlichen Form sind jedenfalls unzulässig, während es jedoch andererseits zulässig erscheint, daß rubrikale Lücken der ordentlichen Form durch Rückgriff auf die ältere Tradition geschlossen werden. Über den Punkt (a) hinaus wird analog über das positive Recht hinaus all das auch bei Zelebranten beachtet werden müssen, was ich zur vorhergehenden Nummer 19 kommentiert habe. Außerdem möchte ich an den sehr gelungenen &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6204&amp;amp;entry_id=279&quot; title=&quot;http://www.kath.net/detail.php?id=30350&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.kath.net/detail.php?id=30350&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Artikel von Weihbischof Prof. Dr. Andreas Laun&lt;/a&gt; erinnern, was die Problematik mancher &quot;konservativer&quot; Priester betrifft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;B&gt;GÜLTIGER LATEINISCHER RECHTSTEXT:&lt;/B&gt; 21. Ordinarii enixe rogantur ut clericis instituendis occasionem praebeant accommodatam artem celebrandi in forma extraordinaria acquirendi, quod potissimum pro Seminariis valet, in quibus providebitur ut sacrorum alumni convenienter instituantur, Latinum discendo sermonem [8 = Cf. CIC, can. 249; cf. Conc. Vat. II, Const. &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6196&amp;amp;entry_id=279&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/archive/hist_councils/ii_vatican_council/documents/vat-ii_const_19631204_sacrosanctum-concilium_lt.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/archive/hist_councils/ii_vatican_council/documents/vat-ii_const_19631204_sacrosanctum-concilium_lt.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Sacrosanctum Concilium&lt;/a&gt;, n. 36; Decl. &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6197&amp;amp;entry_id=279&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/archive/hist_councils/ii_vatican_council/documents/vat-ii_decree_19651028_optatam-totius_lt.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/archive/hist_councils/ii_vatican_council/documents/vat-ii_decree_19651028_optatam-totius_lt.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Optatam totius&lt;/a&gt;, n. 13] et, adiunctis id postulantibus, ipsam Ritus Romani formam extraordinariam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;B&gt;DEUTSCHE ÜBERSETZUNG:&lt;/B&gt; &lt;I&gt;21. Die Ordinarien werden ersucht, dem Klerus die Möglichkeit zu bieten, eine angemessene Hinführung zu den Feiern der forma extraordinaria zu erhalten. Dies gilt auch für die Seminare, die für eine geeignete Ausbildung der zukünftigen Priester durch das Studium der lateinischen Sprache sorgen müssen [8 = Vgl. CIC, can. 249; II. Vatikanisches Konzil, Konst. &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6198&amp;amp;entry_id=279&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/archive/hist_councils/ii_vatican_council/documents/vat-ii_const_19631204_sacrosanctum-concilium_ge.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/archive/hist_councils/ii_vatican_council/documents/vat-ii_const_19631204_sacrosanctum-concilium_ge.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Sacrosanctum Concilium&lt;/a&gt;, 36; Erklärung &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6199&amp;amp;entry_id=279&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/archive/hist_councils/ii_vatican_council/documents/vat-ii_decree_19651028_optatam-totius_ge.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/archive/hist_councils/ii_vatican_council/documents/vat-ii_decree_19651028_optatam-totius_ge.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Optatam totius&lt;/a&gt;, 13] und, wenn die pastoralen Erfordernisse dies nahelegen, die Möglichkeit bieten sollen, die forma extraordinaria des Ritus zu erlernen.&lt;/I&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;B&gt;KOMMENTAR VON MEINER SEITE:&lt;/B&gt; Diese Bestimmung ist notwendig und sehr klug formuliert. Spätestens hier wird aber auch klar, daß offenbar manche vom Heiligen Stuhl angebotenen Übersetzungen nicht vom authentischen lateinischen Text her durchgeführt wurden, sondern offenbar auf Basis des italienischen Textes. Dies ist schon beim Vergleich Italienisch - Deutsch - Englisch leicht erkennbar. Wie daher bereits an &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6195&amp;amp;entry_id=279&quot; title=&quot;http://wdtprs.com/blog/2011/05/wdtirs-universae-ecclesiae-21-drilling-into-the-latin-and-english-training-of-priests-and-seminaries/&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://wdtprs.com/blog/2011/05/wdtirs-universae-ecclesiae-21-drilling-into-the-latin-and-english-training-of-priests-and-seminaries/&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;anderer Stelle&lt;/a&gt; richtig ausgeführt, ist bei den Übersetzungen der Nr. 21 nicht nur das lateinische Wörtchen &quot;enixe&quot; unter den Tisch gefallen: die Ordinarien werden nämlich nicht &quot;nur&quot; ersucht, sondern sie werden &quot;&lt;i&gt;mit aller Kraft&lt;/i&gt;&quot; / &quot;&lt;i&gt;mit aller Dringlichkeit&lt;/i&gt;&quot; (= enixe) ersucht, daß sich Kleriker (Bischöfe [z. B. Auxiliarbischöfe, emeritierte Oberhirten oder andere Titularbischöfe], Priester, Diakone) die &quot;ars celebrandi&quot; (Kunst des Zelebrierens) in der außerordentlichen Form des Römischen Ritus aneignen können. Und diese Möglichkeit zur Aneignung der Zelebrationskunst gilt nicht nur &quot;auch&quot; für die Priesterseminare, sondern &quot;potissimum&quot;, also &quot;vor allem&quot; / &quot;besonders&quot; für die Priesterseminarien. Die Übersetzung von &quot;adiunctis&quot; mit &quot;pastoralen Erfordernisse(n)&quot; ist an sich gelungen, wiewohl der lateinische Begriff noch weiter gefaßt ist: es könnte sich daher auch um andere &quot;Begleitumstände&quot; handeln. Im lateinischen Text ist die ganze Sache daher klarer und einfacher formuliet, sodaß ich so übersetzen würde: &quot;&lt;b&gt;&lt;i&gt;Dies gilt besonders für die Priesterseminare, in denen dafür gesorgt wird, daß die Alumnen der heiligen Zeremonien in geeigneter Weise ausgebildet werden, indem sie die lateinische Sprache erlernen, und - wenn es die Begleitumstände erfordern - auch den Römischen Ritus selbst in seiner außerordentlichen Form.&lt;/i&gt;&lt;/b&gt;&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;B&gt;GÜLTIGER LATEINISCHER RECHTSTEXT:&lt;/B&gt; 22. In Dioecesibus ubi desint sacerdotes idonei, fas est Episcopis dioecesanis iuvamen a sacerdotibus Institutorum a Pontificia Commissione Ecclesia Dei erectorum exposcere, sive ut celebrent, sive ut ipsam artem celebrandi doceant.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;B&gt;DEUTSCHE ÜBERSETZUNG:&lt;/B&gt; &lt;I&gt;22. In Bistümern, wo es keine geeigneten Priester gibt, können die Diözesanbischöfe die Mitarbeit von Priestern der Institute erbitten, die von der Päpstlichen Kommission Ecclesia Dei errichtet worden sind, sei es für die Feier von Gottesdiensten, sei es für das eventuelle Erlernen derselben.&lt;/I&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;B&gt;KOMMENTAR VON MEINER SEITE:&lt;/B&gt; Vom lateinischen Text her ist dies ein Recht der Diözesanbischöfe (und aller ihnen im Recht gleichgestellter Ordinarien), und von einem eventuellen Erlernen steht im lateinischen Text nichts, sondern es heißt korrekt: &quot;&lt;b&gt;&lt;i&gt;sei es, daß sie&lt;/i&gt; [die Priester der in Einheit mit dem Heiligen Stuhl stehenden Institute] &lt;i&gt;zelebrieren, sei es, daß sie die Zelebrationskunst selbst unterrichten.&lt;/i&gt;&lt;/b&gt;&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;B&gt;GÜLTIGER LATEINISCHER RECHTSTEXT:&lt;/B&gt; 23. Facultas celebrandi Missam sine populo seu uno tantum ministro participante, secundum formam extraordinariam Ritus Romani concessa est cuivis presbytero, tum saeculari, cum religioso (cf. Litterae Apostolicae &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6098&amp;amp;entry_id=279&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/motu_proprio/documents/hf_ben-xvi_motu-proprio_20070707_summorum-pontificum_lt.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/motu_proprio/documents/hf_ben-xvi_motu-proprio_20070707_summorum-pontificum_lt.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Summorum Pontificum&lt;/a&gt;, art. 2). Ergo, in huiusmodi celebrationibus, sacerdotes, ad normam Litterarum Apostolicarum, nulla speciali licentia Ordinariorum vel superiorum indigent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;B&gt;DEUTSCHE ÜBERSETZUNG:&lt;/B&gt; &lt;I&gt;23. Das Motu proprio gewährt jedem Welt- und Ordenspriester die Erlaubnis, die Messe sine populo (oder mit Beteiligung nur eines Meßdieners) in der forma extraordinaria des römischen Ritus zu feiern (vgl. Motu proprio &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6089&amp;amp;entry_id=279&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/220-KOMMENTAR-ZUM-MOTU-PROPRIO-SUMMORUM-PONTIFICUM.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/220-KOMMENTAR-ZUM-MOTU-PROPRIO-SUMMORUM-PONTIFICUM.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Summorum Pontificum&lt;/a&gt;, Art. 2). Daher brauchen die Priester für solche Feiern gemäß dem Motu proprio &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6089&amp;amp;entry_id=279&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/220-KOMMENTAR-ZUM-MOTU-PROPRIO-SUMMORUM-PONTIFICUM.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/220-KOMMENTAR-ZUM-MOTU-PROPRIO-SUMMORUM-PONTIFICUM.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Summorum Pontificum&lt;/a&gt; keinerlei besondere Erlaubnis ihrer Ordinarien oder Oberen.&lt;/I&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;B&gt;KOMMENTAR VON MEINER SEITE:&lt;/B&gt; Dies war bereits klar. Zu beachten sind einerseits die Zelebrationsverpflichtungen eines Priesters in einer bestimmten Pfarrei bzw. für eine bestimmte Kommunität, und andererseits muß in der konkreten Kirche auch auf Basis der Gottesdienstordnung und der angekündigten Gottesdienste die Möglichkeit dazu bestehen. Wenn dies alles zutrifft, so kann und darf jeder lateinische Priester in der Tat die Heilige Messe ohne jede weitere Sondererlaubnis in der außerordentlichen Form des Römischen Ritus (auch in seiner 1962 gefeierten, ordensintern angepaßten Form gemäß Nummer 34) zelebrieren. Ohne freiwillige Selbstverpflichtung kann es daher normalerweise auch für keinen Priester eine strenge Verpflichtung zur Konzelebration, also zur Konkonsekretion in der ordentlichen Form, geben. Das Motu Proprio und die Ausführungsbestimmungen sind ein wichtiger Beitrag des Papstes auch zur Wiederherstellung eines gesunden Gleichgewichts (Konzelebrationen - Einzelzelebrationen), was die lateinische Kirche betrifft. Dieses Gleichgewicht schließt in meinen Augen aus, daß legitime Konzelebrationen (in der ordentlichen Form) gegen Einzelzelebrationen (in beiden Formen) ausgespielt würden. Es gilt für beide Formen das &quot;neue&quot; lateinische Kirchenrecht von 1983 (vgl. die Nummer 27). Nach can. 902 CIC kann die Heiligste Eucharistie (unabhängig von der Zelebrationsform) einzeln jedenfalls dann nicht gefeiert werden, wenn zu dieser Zeit &quot;&lt;i&gt;in derselben Kirche oder Kapelle eine Konzelebration stattfindet.&lt;/i&gt;&quot; Es wäre sehr zu begrüßen, wenn auch zur Festigung eines wichtigen Wirkungssektors des Priesters und seiner Identität das bewußte persönliche Zelebrieren der Heiligen Messe ohne Konzelebration an vielen Tagen wieder vermehrt wahrgenommen wird: &quot;&lt;i&gt;Dem einzelnen Priester ... bleibt die Freiheit unbenommen, die Eucharistie einzeln zu feiern&lt;/i&gt;&quot; (can. 902 CIC). Und &quot;&lt;i&gt;die tägliche Zelebration wird eindringlich empfohlen, auch wenn eine Teilnahme von Gläubigen nicht möglich ist&lt;/i&gt;&quot; (can. 904 CIC). Nur wenn dies in der ganzen lateinischen Kirche wirklich beachtet wird, kann auch die in der Instruktion mehrfach angesprochene Zelebrationskunst (ars celebrandi) in vernünftigem Maße zurückgewonnen werden.  &lt;br /&gt;
Die Übersetzung ist jedoch auch hier nicht optimal geglückt, denn die einfache Alternative &quot;&lt;i&gt;ohne Volk oder mit Beteiligung nur eines Meßdieners&lt;/i&gt;&quot; gibt es im Grunde von vorneherein nicht. Abgesehen davon, daß das ältere lateinische Recht betreffend die Anwesenheit wenigstens eines Gläubigen ursprünglich strenger war, übersetze ich den lateinischen Text &quot;&lt;i&gt;sine populo seu uno tantum ministro participante&lt;/i&gt;&quot; so: &quot;&lt;i&gt;ohne Volk&lt;/i&gt; &lt;b&gt;&lt;i&gt;bzw.&lt;/i&gt;&lt;/b&gt; &lt;i&gt;mit nur einem Meßdiener&lt;/i&gt;&quot;, weil normalerweise vom Gesetzgeber erwartet wird, daß die Heilige Messe &quot;ohne Volk&quot; sehr wohl mit einem Ministranten oder Gläuigen gefeiert wird, weshalb es im can. 906 CIC heißt: &quot;&lt;i&gt; Ohne gerechten und vernünftigen Grund darf der Priester das Eucharistische Opfer nicht ohne die Teilnahme wenigstens irgendeines Gläubigen feiern.&lt;/i&gt;&quot; (Der aufgehobene und auch für die außerordentlichen Form nicht mehr geltende CIC 1917 lautete in seinem can. 813 § 1 noch klarer: &quot;&lt;i&gt;Sacerdos Missam ne celebret sine ministro qui eidem inserviat et respondeat.&lt;/i&gt;&quot;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;De disciplina liturgica et ecclesiastica&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Die liturgische und kirchliche Disziplin&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;B&gt;GÜLTIGER LATEINISCHER RECHTSTEXT:&lt;/B&gt; 24. Libri liturgici formae extraordinariae adhibeantur ut prostant. Omnes qui secundum extraordinariam formam Ritus Romani celebrare exoptant, tenentur rubricas relativas scire easque in celebrationibus recte exsequi.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;B&gt;DEUTSCHE ÜBERSETZUNG:&lt;/B&gt; &lt;I&gt;24. Die liturgischen Bücher der forma extraordinaria sind nach ihren eigenen Vorschriften zu gebrauchen. Alle, die nach der forma extraordinaria des römischen Ritus zelebrieren wollen, müssen die entsprechenden Rubriken kennen und sind dazu verpflichtet, diese bei den gottesdienstlichen Feiern genau zu beachten.&lt;/I&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;B&gt;KOMMENTAR VON MEINER SEITE:&lt;/B&gt; Das ist selbstverständlich, sodaß ich hier nur meine Anmerkung zur Nummer 20 wiederhole: eigenmächtige rubrikale Vermischungen mit der ordentlichen Form sind jedenfalls unzulässig, während es jedoch andererseits zulässig erscheint, daß rubrikale Lücken der ordentlichen Form durch Rückgriff auf die ältere Tradition geschlossen werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;B&gt;GÜLTIGER LATEINISCHER RECHTSTEXT:&lt;/B&gt; 25. In antiquo Missali recentiores sancti et aliquae ex novis praefationibus inseri possunt immo debent [9 = Cf. BENEDICTUS XVI, Epistola ad Episcopos ad producendas Litteras Apostolicas Motu Proprio datas, de Usu Liturgiae Romanae Instaurationi anni 1970 praecedentis, AAS 99 (2007) 797], secundum quod quam primum statutum erit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;B&gt;DEUTSCHE ÜBERSETZUNG:&lt;/B&gt; &lt;I&gt;25. In das Missale von 1962 können und müssen neue Heilige und einige neue Präfationen eingefügt werden. [9 = Vgl. Benedikt XVI.,  &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6120&amp;amp;entry_id=279&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/161-LATEINISCHE-LITURGIE-BRIEF-DES-HEILIGEN-VATERS-AN-DIE-BISCHOEFE.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/161-LATEINISCHE-LITURGIE-BRIEF-DES-HEILIGEN-VATERS-AN-DIE-BISCHOEFE.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Brief an die Bischöfe&lt;/a&gt; anlässlich der Publikation des Motu proprio über die Liturgie in ihrer Gestalt vor der 1970 durchgeführten Reform: AAS 99 (2007) 797.] Dazu werden eigene Regelungen erlassen werden.&lt;/I&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;B&gt;KOMMENTAR VON MEINER SEITE:&lt;/B&gt; Darauf freue ich mich sehr, wobei dies zweifellos und sinnvollerweise in Zusammenarbeit mit der Kongregation für den Gottesdienst von statten gehen wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;B&gt;GÜLTIGER LATEINISCHER RECHTSTEXT:&lt;/B&gt; 26. Ad ea quae constabilita sunt in Litteris Apostolicis &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6098&amp;amp;entry_id=279&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/motu_proprio/documents/hf_ben-xvi_motu-proprio_20070707_summorum-pontificum_lt.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/motu_proprio/documents/hf_ben-xvi_motu-proprio_20070707_summorum-pontificum_lt.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Summorum Pontificum&lt;/a&gt;, ad articulum 6, dicendum est quod lectiones Sanctae Missae, quae in Missali anni 1962 continentur, proferri possunt aut solum Latine, aut Latine, vernacula sequente versione, aut in Missis lectis etiam solum vernacule.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;B&gt;DEUTSCHE ÜBERSETZUNG:&lt;/B&gt; &lt;I&gt;26. Wie in Art. 6 des Motu proprio &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6089&amp;amp;entry_id=279&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/220-KOMMENTAR-ZUM-MOTU-PROPRIO-SUMMORUM-PONTIFICUM.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/220-KOMMENTAR-ZUM-MOTU-PROPRIO-SUMMORUM-PONTIFICUM.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Summorum Pontificum&lt;/a&gt; vorgesehen, können die Lesungen der Heiligen Messe nach dem Missale von 1962 entweder nur auf Latein oder auf Latein und in einer volkssprachlichen Übersetzung oder, in gelesenen Messen, nur in der Volkssprache vorgetragen werden.&lt;/I&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;B&gt;KOMMENTAR VON MEINER SEITE:&lt;/B&gt; Bei der &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6189&amp;amp;entry_id=279&quot; title=&quot;http://www.bistum-eichstaett.de/pfarrei/eichstaett-st-peter/&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.bistum-eichstaett.de/pfarrei/eichstaett-st-peter/&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Liturgischen Gemeinde von Eichstätt&lt;/a&gt; haben wir von Anbeginn das weitergeführt, was ich immer schon immer für die Sonn- und Feiertage praktiziert hatte: feierlicher lateinischer Gesang der Texte. Da nicht alle einen Schott benützen (wollen), werden die Texte dann auch noch in deutscher Sprache vorgetragen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;B&gt;GÜLTIGER LATEINISCHER RECHTSTEXT:&lt;/B&gt; 27. Quoad regulas disciplinares ad celebrationem formae extraordinariae pertinentes, applicetur disciplina ecclesiastica Codicis Iuris Canonici anno 1983 promulgati.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;B&gt;DEUTSCHE ÜBERSETZUNG:&lt;/B&gt; &lt;I&gt;27. Im Bezug auf die mit der Feier der Messe verbundenen disziplinarischen Regelungen finden die Vorschriften des geltenden Codex des kanonischen Rechtes Anwendung.&lt;/I&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;B&gt;KOMMENTAR VON MEINER SEITE:&lt;/B&gt; Dies betrifft beispielsweise die Vorschrift zur eucharistischen Nüchternheit: &quot;&lt;i&gt;Wer die Heiligste Eucharistie empfangen will, hat sich innerhalb eines Zeitraumes von wenigstens einer Stunde vor der Heiligen Kommunion aller Speisen und Getränke mit alleiniger Ausnahme von Wasser und Arznei zu enthalten ... Ältere Leute oder wer an irgendeiner Krankheit leidet sowie deren Pflegepersonen dürfen die Heiligste Eucharistie empfangen, auch wenn sie innerhalb der vorangehenden Stunde etwas genossen haben.&lt;/i&gt;&quot; (can. 919 CIC) Außerdem sei an dieser Stelle daran erinnert, daß auch eine Heilige Messe in der außerordentlichen Form am Vorabend des Sonntags (also ab Samstag, 15 Uhr) bereits für den Sonntag zählt, d. h. es können auch völlig legitim &quot;tridentinische&quot; Vorabendmessen unter Verwendung des Sonntagsformulars gehalten werden. &quot;&lt;i&gt;Dem Gebot zur Teilnahme an der Meßfeier genügt, wer an einer Messe teilnimmt, wo immer sie in katholischem Ritus am Feiertag selbst oder am Vorabend gefeiert wird.&lt;/i&gt;&quot; (can. 1248 § 1 CIC) Eben als Kurzkommentar zu dieser Nummer 27 gehört auch die eine oder andere Nebenfrage, die in bestimmten traditionalistischen Kreisen sicherlich noch immer gerne oder gar heftig diskutiert wird (wie die Ministrantenfrage, besser gesagt die Frage der Ministrantinnen, und die Frage nach einer Verweigerungsmöglichkeit einer bestimmten Kommunionform, wenn sie nämlich in einem bestimmten Gebiet einer oder mehrerer Teilkirchen bzw. einer bestimmten Bischofskonferenz zugelassen ist). Ich bleibe bei meiner Position, die ich schon im &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6089&amp;amp;entry_id=279&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/220-KOMMENTAR-ZUM-MOTU-PROPRIO-SUMMORUM-PONTIFICUM.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/220-KOMMENTAR-ZUM-MOTU-PROPRIO-SUMMORUM-PONTIFICUM.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Kommentar zum Motu Proprio&lt;/a&gt; selbst dargestellt hatte, und ich möchte dies noch ausführlicher begründen.&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Zur Frage der Ministrantinnen / Meßdienerinnen:&lt;/b&gt; Die &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6214&amp;amp;entry_id=279&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/87-DR.-ALEXANDER-PYTLIK-ZUM-14.-MAL-BEI-BARBARA-KARLICH-EINGELADEN-DIESMAL-ZUM-THEMENKREIS-FRAU-UND-RELIGION.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/87-DR.-ALEXANDER-PYTLIK-ZUM-14.-MAL-BEI-BARBARA-KARLICH-EINGELADEN-DIESMAL-ZUM-THEMENKREIS-FRAU-UND-RELIGION.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;gleiche Würde&lt;/a&gt; bei Beachtung aller Unterschiedlichkeiten sind in der Kirche für Mann und Frau vollständig gegeben. Diese gleiche Würde wird nicht durch das auf Jesus Christus und die Apostel zurückgehende &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6215&amp;amp;entry_id=279&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/goettliches-recht.htm&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/goettliches-recht.htm&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;göttliche Recht&lt;/a&gt; behindert, nach dem die &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6216&amp;amp;entry_id=279&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/holy_father/john_paul_ii/apost_letters/documents/hf_jp-ii_apl_22051994_ordinatio-sacerdotalis_ge.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/holy_father/john_paul_ii/apost_letters/documents/hf_jp-ii_apl_22051994_ordinatio-sacerdotalis_ge.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;höhere Weihe&lt;/a&gt; zum klerikalen Dienstamt in der Kirche &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6217&amp;amp;entry_id=279&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/frauprie.htm&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/frauprie.htm&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;dem berufenen Mann vorbehalten&lt;/a&gt; bleibt. Klar ist auch, daß es kein eigentliches Ausübungsrecht eines (nicht an die heiligen Weihen gebundenen) Dienstamtes in der Kirche gibt. Den Geist des geordneten Dienstes vermittelt im übrigen sehr gut die &quot;&lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6211&amp;amp;entry_id=279&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/roman_curia/congregations/cclergy/documents/rc_con_interdic_doc_15081997_ge.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/roman_curia/congregations/cclergy/documents/rc_con_interdic_doc_15081997_ge.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Instruktion zu einigen Fragen über die Mitarbeit der Laien am Dienst der Priester&lt;/a&gt;&quot; vom 15. August 1997. Im Sinne dessen, daß nicht wenige mit der älteren Form verbundene Gläubige ein Problem mit dem einfachen Dienst von Ministrantinnen haben, wird der Personalpfarrer / Kirchenrektor / Zelebrant die durch die Tradition legitimierte Haltung seelsorglich beachten und (in jenen Diözesen, für die der Diözesanbischof es gestattet hat, trotzdem) keine Ministrantinnen einführen. Die Frage ist daher primär pastoraler und erst sekundär kirchenrechtlicher Art. Abgesehen von der pastoralen Klugheit spricht nämlich rein rechtlich und vor allem im Zusammenhang mit einer normalen Pfarrei, welche beide Formen des Römischen Ritus anbietet, nichts gegen den Einsatz der bereits vorhandenen Ministrantinnen. In normalen Pfarreien wäre es in der Tat umgekehrt ein pastorales Problem, den möglicherweise fernstehenden Eltern den plötzlichen Ausschluß der ansonsten willkommenen und sogar begeisterten Ministrantinnen zu erklären. Im Hinblick auf die nachfolgende Nummer 28 halte ich daher fest: nur für jene Altardienste, welche nach der älteren Disziplin die niederen Weihen bzw. den Subdiakonat (alles nicht notwendige Weihen kirchlichen Rechtes) &lt;b&gt;absolut&lt;/b&gt; vorgesehen hatten, sind &quot;Ministrantinnen&quot; bzw. dienende Frauen ausgeschlossen. Es spricht also positivrechtlich nichts dagegen, daß beispielsweise in einem Institut geweihten Lebens (in einer Ordensgemeinschaft) von Ordensfrauen bei der stillen Heiligen Messe bzw. bei der Konventsmesse ministriert würde. Der can. 813 § 2 ist so wie der ganze CIC 1917 aufgehoben und auch für die außerordentliche Form nicht mehr anzuwenden: &quot;&lt;i&gt;Minister Missae inserviens ne sit mulier, nisi, deficiente viro, iusta de causa, eaque lege ut mulier ex longinquo respondeat nec ullo pacto ad altare accedat.&lt;/i&gt;&quot; (Dagegen spricht auch nicht das von Mitbruder John Zuhlsdorf aufgegriffene &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6221&amp;amp;entry_id=279&quot; title=&quot;http://wdtprs.com/blog/2011/05/universae-ecclesiae-28-and-altar-girls-for-the-extraordinary-form/&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://wdtprs.com/blog/2011/05/universae-ecclesiae-28-and-altar-girls-for-the-extraordinary-form/&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Argument&lt;/a&gt; der im Missale 1962 angegebenen denkbaren &quot;Defekte&quot; bei der Zelebration der Heiligen Messe. Die im Abschnitt X damals angegebenen Mängel betreffen allesamt nicht die Gültigkeit des Meßopfers und sind in seinem Punkt [1.] durch das neue Kirchenrecht oft hinfällig, so zum Beispiel betreffend die erlaubte Zelebrationszeit. Ebenso kann es nicht mehr als &quot;Defekt&quot; gelten, wenn kein Kleriker zum Ministrieren anwesend ist bzw. nur eine Frau da wäre, die nicht ministrieren dürfe: &quot;&lt;i&gt;... si non adsit clericus, vel alius deserviens in Missa, vel adsit qui deservire non debet, ut mulier ...&lt;/I&gt;&quot;. Hier geht es nicht nur um eigentlich rubrikale Bestimmungen, sondern auch um damals selbstverständliche kirchenrechtliche Bestimmungen, die in dieses Dokument über mögliche Defekte bei der Messe eingebaut wurden. Durch die Klarstellung der Instruktion, daß der CIC 1917 nicht mehr anwendbar sei, kann also das Argument mit der Defekte-Liste nicht gegen Ministrantinnen verwendet werden. Es wäre gewissermaßen ein Kurzschlußargument.) Sicherlich werden wohl erfahrungsgemäß trotzdem viele traditionell eingestellte (gottgeweihte) Frauen diese klassische Zurückhaltung weiter wahren wollen und sich &quot;nur&quot; auf das Respondieren beschränken, aber ich sehe keinen wirklichen Grund, warum ein Ministrieren im vollen Sinne hier nicht mit dem neuen CIC 1983 und der &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6208&amp;amp;entry_id=279&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/roman_curia/pontifical_councils/intrptxt/documents/rc_pc_intrptxt_doc_20020604_interpretationes-authenticae_lt.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/roman_curia/pontifical_councils/intrptxt/documents/rc_pc_intrptxt_doc_20020604_interpretationes-authenticae_lt.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;authentischen Interpretation&lt;/a&gt; des can. 230 § 2 vom 30. Juni 1992 möglich sein sollte. Andererseits wird sich die Frage der Ministrantinnen in den Ausbildungsstätten der rein klerikalen Institute, welche von der Päpstlichen Kommission Ecclesia Dei abhängen, gar nicht stellen. Und nichtklerikale Kommunionhelfer schließen sich im übrigen bei der Kommunionspendung aufgrund der nachfolgenden Nummer 28 in der außerordentlichen Form aus, womit wir schon bei der nächsten Frage wären. Das übertriebene Herumreiten auf der Ministrantinnenfrage erweckt im übrigen keinen guten Eindruck, denn es kann nicht um eine Art dogmatisierte Frauenfeindlichkeit gehen, und Ministrantinnen als &quot;Defekt&quot; zu bezeichnen, ist nicht nur unvermittelbar, sondern auch intolerabel. Pater Lombardi hatte daher im übrigen auch recht, als er den Journalisten auf Anfrage mitteilte, daß die Ministrantinnenfrage im vorliegenden Dokument nicht direkt angesprochen worden ist. Empfohlen werden muß auch noch das &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6222&amp;amp;entry_id=279&quot; title=&quot;http://www.adoremus.org/CDW-AltarServers.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.adoremus.org/CDW-AltarServers.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Antwortschreiben der römischen Kongregation für den Gottesdienst und die Sakramentenordnung&lt;/a&gt; vom 27. Juli 2001 (Notitiae 37 [2001] 397 - 399) über die mögliche Zulassung von Mädchen und Frauen zum Altardienst gemeinsam mit männlichen Ministranten.&lt;br /&gt;
&lt;b&gt; Zur Frage der Kommunionform:&lt;/b&gt; Diese ist in der ganzen lateinischen Kirche als &quot;Mundkommunion&quot; vorgesehen, was derzeit auch sehr schön in der päpstlichen Liturgie zum Ausdruck kommt. Es gibt jedoch weiterhin Spezialerlaubnisse für bestimmte Territorien, in denen die Gläubigen selbst entscheiden dürfen, ob sie den hochheiligen Leib des Herrn in den Mund oder auf die Hand gespendet erhalten. Während es kein eigentliches Recht aufs Ministrieren gibt, so muß man in diesen Territorien sehr wohl von einem Grundrecht des Gläubigen auf die Auswahl der derzeit legitimen Kommunionform ausgehen. Diese kann also nicht vom Zelebranten willkürlich bestimmt oder gar in dem einen oder anderen Fall verweigert werden, abgesehen von anderen Verweigerungsbegründungen, die jedoch hier jetzt außer acht bleiben. Wenn auch die Erstkommunikanten einer Liturgischen Gemeinde für die außerordentlichen Form des Römischen Ritus selbstverständlich die Mundkommunion erlernen, darf jedoch beispielsweise in Deutschland und Österreich die Heilige Kommunion Gläubigen, die mit der notwendigen Achtung und Würde deutlich die Handkommunion wünschen, sicherlich nicht verweigert werden, weil es in diesen Territorien tatsächlich um ein (liturgisches) Grundrecht der Gläubigen geht. Vorstellbar sind hier viele Fälle: kurz nach dem Erlaß des Motu Proprio gab es nicht wenige neugierige Gläubige, welche nach langer Zeit oder überhaupt erstmals die ältere Form miterleben wollten. Selbst wenn ab und zu pastoral klug formulierte Aufrufe zum Empfang der traditionellen Mundkommunion erfolgt wären, kann eine Verweigerung der &quot;Handkommunion&quot; kirchenrechtlich nicht begründet werden. Denkbar wäre auch der Fall, daß die Eltern von Kommunionkindern uneins sind, sodaß zwar die Kinder in der Liturgischen Gemeinde die Mundkommunion erlernen, aber beispielsweise der Vater auf dem Empfang der &quot;Handkommunion&quot; besteht. Hier gibt es meines Erachtens auch weiterhin keine andere rechtliche und pastoralliturgische Lösung, als den Frieden absolut zu wahren und die derzeit rechtlich legitime Form zu beachten. Absolut zu verurteilen sind größere Diskussionen bei der Kommunionspendung selbst. Selbst wenn öffentlichen Sündern die Kommunion verweigert wird (was sich ja dann nicht auf die Form bezieht), soll dies rasch und ohne große Diskussion während der Spendung des Sakramentes geschehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;B&gt;GÜLTIGER LATEINISCHER RECHTSTEXT:&lt;/B&gt; 28. Praeterea, cum sane de lege speciali agitur, quoad materiam propriam, Litterae Apostolicae &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6098&amp;amp;entry_id=279&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/motu_proprio/documents/hf_ben-xvi_motu-proprio_20070707_summorum-pontificum_lt.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/motu_proprio/documents/hf_ben-xvi_motu-proprio_20070707_summorum-pontificum_lt.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Summorum Pontificum&lt;/a&gt; derogant omnibus legibus liturgicis, sacrorum rituum propriis, exinde ab anno 1962 promulgatis, et cum rubricis librorum liturgicorum anni 1962 non congruentibus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;B&gt;DEUTSCHE ÜBERSETZUNG:&lt;/B&gt; &lt;I&gt;28. Das Motu proprio &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6089&amp;amp;entry_id=279&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/220-KOMMENTAR-ZUM-MOTU-PROPRIO-SUMMORUM-PONTIFICUM.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/220-KOMMENTAR-ZUM-MOTU-PROPRIO-SUMMORUM-PONTIFICUM.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Summorum Pontificum&lt;/a&gt; ist darüber hinaus ein Spezialgesetz und derogiert daher für den ihm eigenen Bereich von jenen nach 1962 erlassenen Gesetzen, die sich auf die heiligen Riten beziehen und unvereinbar sind mit den Rubriken der liturgischen Bücher, die 1962 in Kraft waren.&lt;/I&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;B&gt;KOMMENTAR VON MEINER SEITE:&lt;/B&gt; Das war von Anfang an klar und ist völlig logisch. Der Heilige Vater hatte im Motu Proprio abschließend festgehalten: &quot;&lt;i&gt;Alles aber, was von Uns durch dieses als Motu Proprio erlassene Apostolische Schreiben beschlossen wurde, ist – so bestimmen Wir – gültig und rechtskräftig und vom 14. September dieses Jahres, dem Fest der Kreuzerhöhung, an zu befolgen, ungeachtet jeder anderen gegenteiligen Anordnung.&lt;/i&gt;&quot; Hier könnte nun eine Liste jener nach 1962 erlassenen kirchlichen Gesetze folgen, die mit den Rubriken der &quot;außerordentlichen&quot; Ritenbücher unvereinbar sind. Vielleicht finde ich dazu einmal Zeit, wobei ich bei der Kommentierung der Vornummer schon ein Beispiel genannt habe: Laien als Kommunionspender sind im Rahmen der Zelebration nach der außerordentlichen Form nicht möglich. Ein weiteres Beispiel betrifft sicherlich die legitime Kanonstille. &lt;br /&gt;
Einen sehr guten und für 1962 relevanten Überblick zu den somit auch heute noch geltenden Rubriken für Messe und Brevier gibt der Kirchenrechtler P. Josef Pfab, &lt;i&gt;Kurze Rubrizistik&lt;/i&gt;, Paderborn, 2. Auflage, 1961. Damals war bereits eine gewisse Vereinfachung der Rubriken eingetreten, ich zitiere aus dem Vorwort des Verfassers vom 8. Januar 1961: &quot;Für die Erneuerung der Liturgie unserer heiligen Kirche wird der 25. Juli 1960, an dem&lt;/i&gt; [der selige] &lt;i&gt;Papst Johannes XXIII. das &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6209&amp;amp;entry_id=279&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/holy_father/john_xxiii/apost_letters/documents/hf_j-xxiii_apl_19600725_rubricarum_lt.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/holy_father/john_xxiii/apost_letters/documents/hf_j-xxiii_apl_19600725_rubricarum_lt.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Motuproprio Rubricarum instructum&lt;/a&gt; der Öffentlichkeit übergab, ein geschichtlicher Tag bleiben. Durch dieses päpstliche Dokument und das im Anschluß daran erschienene Generaldekret der Ritenkongregation (26. Juli 1960) geschah nicht bloß ein vereinfachender Eingriff in die geltenden Rubriken, sondern es ist damit die Neukodifzierung eines beträchtlichen Teiles des liturgischen Rechts vollendet. Von den in Gebrauch befindlichen liturgischen Büchern sind ausdrücklich (wenn auch nicht ausschließlich) das Brevier und das Missale betroffen; die Bedeutsamkeit der Reform wird dadurch unterstrichen; denn Brevier und Missale dienen dem Priester täglich zur Ausübung seiner vornehmsten Aufgabe, des kultischen Dienstes im Stundengebet und in er Meßfeier. Der heilige Alfons von Liguori nennt dieses Gebet und die tägliche Opferfeier die beiden Angelpunkte des priesterlichen Lebens (Const. 399 CSSR). - Das denkwürdige Generaldekret über die Vereinfachung der Rubriken vom 23. März 1955 und die dadurch geschaffene Rechtslage ist seit 1. Januar 1961 überholt. Durch den neuen Rubrikenkodex wurde die gesamte Materie der Rubriken von Grund auf systematisch neu geordnet. Durch diese Feststellung wird gesagt, daß es sich um die Reform der Rubriken, nicht um die des Breviers oder Missales als solche handelt.&lt;/i&gt;&quot; Wir sehen schon daran, daß im Jahr 1962 dann tatsächlich die &quot;einfachste&quot; und neuste Ausgabe des &quot;alten&quot; römischen Meßbuches erschien und vorlag. Was über die damalige Rubrikenreform hinaus zur eigentlichen Liturgiereform führen sollte, wollte der selige Johannes XXIII. dem XXI. Ökumenischen Konzil bzw. der nachfolgenden Zeit überlassen. Mit dem Motu Proprio &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6089&amp;amp;entry_id=279&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/220-KOMMENTAR-ZUM-MOTU-PROPRIO-SUMMORUM-PONTIFICUM.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/220-KOMMENTAR-ZUM-MOTU-PROPRIO-SUMMORUM-PONTIFICUM.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Summorum Pontificum&lt;/a&gt; ist nunmehr der vollständige Weg einer organischen Weiterentwicklung eingeschlagen, wobei die Grundlinien des II. Vatikanischen Konzils und seiner &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6198&amp;amp;entry_id=279&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/archive/hist_councils/ii_vatican_council/documents/vat-ii_const_19631204_sacrosanctum-concilium_ge.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/archive/hist_councils/ii_vatican_council/documents/vat-ii_const_19631204_sacrosanctum-concilium_ge.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Liturgiekonstitution&lt;/a&gt; für beide Formen nicht nur ihren Wert haben, sondern auch zu beachten sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;De Confirmatione et de Ordine&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Firmung und heilige Weihen&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;B&gt;GÜLTIGER LATEINISCHER RECHTSTEXT:&lt;/B&gt; 29. Facultas adhibendi formulam antiquam ad Confirmationem impertiendam, confirmata est a Litteris Apostolicis &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6098&amp;amp;entry_id=279&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/motu_proprio/documents/hf_ben-xvi_motu-proprio_20070707_summorum-pontificum_lt.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/motu_proprio/documents/hf_ben-xvi_motu-proprio_20070707_summorum-pontificum_lt.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Summorum Pontificum&lt;/a&gt; (cf. art. 9, § 2), proinde non necessario adhibenda est pro forma extraordinaria formula recentior, quae in Ordine Confirmationis Pauli PP. VI invenitur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;B&gt;DEUTSCHE ÜBERSETZUNG:&lt;/B&gt; &lt;I&gt;29. Das Motu proprio &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6089&amp;amp;entry_id=279&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/220-KOMMENTAR-ZUM-MOTU-PROPRIO-SUMMORUM-PONTIFICUM.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/220-KOMMENTAR-ZUM-MOTU-PROPRIO-SUMMORUM-PONTIFICUM.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Summorum Pontificum&lt;/a&gt; (vgl. Art. 9 § 2) hat die Erlaubnis bekräftigt, für den Ritus der Firmung die alte Formel zu verwenden. Daher ist es nicht erforderlich, in der forma extraordinaria die erneuerte Formel aus dem Ordo Confirmationis von Paul VI. zu gebrauchen.&lt;/I&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;B&gt;KOMMENTAR VON MEINER SEITE:&lt;/B&gt; Hier wird im Grunde nicht nur auf eine &quot;technische&quot; Frage geantwortet, sondern auf eine dogmatische. Es kann ja nicht plötzlich eine Spendeformel wegen einer Reform ungültig werden, sodaß also beide Formeln ihre volle Gültigkeit haben, verbunden mit allen sakramentalen Gnaden. Auch hier kann und darf &quot;alt&quot; gegen &quot;neu&quot; nicht ausgespielt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;B&gt;GÜLTIGER LATEINISCHER RECHTSTEXT:&lt;/B&gt; 30. Quoad primam Tonsuram, Ordines Minores et Subdiaconatum, Litterae Apostolicae &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6098&amp;amp;entry_id=279&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/motu_proprio/documents/hf_ben-xvi_motu-proprio_20070707_summorum-pontificum_lt.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/motu_proprio/documents/hf_ben-xvi_motu-proprio_20070707_summorum-pontificum_lt.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Summorum Pontificum&lt;/a&gt; nullam obmutationem in disciplina Codicis Iuris Canonici anno 1983 introduxerunt: hac de causa, pro Institutis Vitae Consecratae et Societatibus Vitae Apostolicae Pontificiae Commissioni Ecclesia Dei subditis, sodalis votis perpetuis professus aut societati clericali vitae apostolicae definitive incorporatus, per receptum diaconatum incardinatur tamquam clericus eidem instituto aut societati, ad normam canonis 266 § 2 Codicis Iuris Canonici.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;B&gt;DEUTSCHE ÜBERSETZUNG:&lt;/B&gt; &lt;I&gt;30. Im Bezug auf Tonsur, niedere Weihen und Subdiakonat hat das Motu proprio &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6089&amp;amp;entry_id=279&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/220-KOMMENTAR-ZUM-MOTU-PROPRIO-SUMMORUM-PONTIFICUM.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/220-KOMMENTAR-ZUM-MOTU-PROPRIO-SUMMORUM-PONTIFICUM.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Summorum Pontificum&lt;/a&gt; keinerlei Veränderung der Vorschriften des Codex des kanonischen Rechtes von 1983 eingeführt. Folglich gilt in den Instituten des geweihten Lebens und in den Gesellschaften des apostolischen Lebens, die der Päpstlichen Kommission Ecclesia Dei unterstehen: Derjenige, der ewige Gelübde abgelegt hat oder einer klerikalen Gesellschaft des apostolischen Lebens endgültig eingegliedert ist, wird durch den Empfang der Diakonenweihe als Kleriker diesem Institut beziehungsweise dieser Gesellschaft inkardiniert, nach Vorschrift von can. 266 § 2 des Codex des kanonischen Rechtes.&lt;/I&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;B&gt;KOMMENTAR VON MEINER SEITE:&lt;/B&gt; Dies ist konsequent und ohne Alternative. Ich hatte schon seit langem in einem Unterdokument meiner Seiten zum möglichen &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6210&amp;amp;entry_id=279&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/ritus.htm&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/ritus.htm&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Erhalt eines päpstlichen Zelebrets&lt;/a&gt; festgehalten: &quot;&lt;i&gt;Das Apostolische Schreiben von Papst Paul VI. &#039;Ministeria quaedam&#039; vom 15. August 1972 ist eindeutig und sinnvoll. Abgesehen davon, daß die gesamte Thematik keine besondere Relevanz besitzt, weil zugegeben werden muß, daß nur die Weihegrade des Diakonates, der Priesterweihe und der Bischofsweihe göttlichen Rechtes, d. h. göttlicher Einsetzung, sind, hat der Heilige Vater den Bischofskonferenzen ja die Möglichkeit eingeräumt, neben den zu wahrenden Dienstämtern des Lektors und Akolythen auch andere für ihre Regionen zu erbitten (z. B. den Exorzisten oder den Ostiarer usw.) - allerdings ist der Begriff &#039;niedere Weihen&#039; in der lateinischen Kirche universalrechtlich nicht mehr zu verwenden. Ja, es ist gestattet, den Akolythen in bestimmten Regionen mit Erlaubnis als &#039;Subdiakon&#039; zu benennen, und privilegienmäßig dürfen die alten Begriffe in den entsprechenden Gemeinschaften verwendet werden, wenn auch rechtlich heute die Konsequenzen andere sind. Wichtig und klar ist: &#039;In officiis peculiaribus servandis et ad hodiernas necessitates accommodandis, continentur ea, quae praesertim cum ministeriis Verbi et Altaris arctius conectuntur et in Ecclesia Latina Lectoratus, Acolythatus et Subdiaconatus vocantur; quos ita servari et accommodari convenit, ut duplex ex hoc tempore habeatur munus: Lectoris nempe et Acolythi, quod et Subdiaconi partes complectatur. - Praeter officia Ecclesiae Latinae communia, nihil obstat, quominus Conferentiae Episcopales alia quoque petant ab Apostolica Sede, quorum institutionem in propria regione necessariam vel utilissimam, ob peculiares rationes, iudicaverint. Ad haec pertinent ex. gr. munera Ostiarii, Exorcistae et Catechistae (Cf Decr. de activ. mission. Ecclesiae Ad gentes divinitus, n. 15: AAS 58 [1966] p. 565; ibid., n. 17; l.c., pp. 967 - 968) necnon alia munera iis mandanda, qui operibus caritatis sunt addicti, ubi hoc ministerium diaconibus nun sit collatum.&#039; &lt;b&gt;Die Neuordnung des Papstes diente nicht zuletzt der von ihm selbst angegebenen besseren Abgrenzung von Klerus und Laien. Durch die Neuordnung kommt klarer zum Ausdruck, daß erst ab dem Diakonat eine höhere Weihe göttlichen Rechtes, d. h. bleibendes Klerikersein, vorliegt, sodaß auch ab diesem Zeitpunkt geistliches Gewand für Weltkleriker seinen vollen Sinn erhält. Bekanntlich ist der Unterschied nach Lehre des letzten XXI. Ökumenischen Konzils zwischen Klerus und Laien nicht nur graduell, sondern wesentlich. Und dies ist eine irrtumsfreie dogmatische Lehre der Kirche.&lt;/b&gt; Daher ist vom dogmatischen Standpunkt aus die Neuordnung zu begrüßen: &#039;Congruit autem cum rei veritate et hodierno mentis habitu, ut ministeria, de quibus supra, non amplius ordines minores vocentur, corum vero collatio non «ordinatio» sed «institutio» appelletur, clerici autem proprie ii tantum sint et habeantur, qui Diaconatum receperunt. Hac ratione melius etiam apparebit discrimen inter clericos et laicos; inter ea, quae clericis sunt propria et reservantur, atque ea, quae christifidelibus laicis demandare possunt; ideo apertius apparebit mutua ratio, quatenus sacerdotium ... commune fidelium et sacerdotium ministeriale seu hierarchicum, licet essentia et non gradu tantum differant, ad invicem tamen ordinantur; unum enim et alterum suo peculiari modo de uno Christi Sacerdotio participant (Const. dogm. de Ecclesia Lumen gentium, n. 10: AAS 57 [1965] p. 14).&#039; Aus diesem Grunde sind Sehnsüchte mancher lateinischer Seminaristen, unbedingt die &#039;niederen Weihen&#039; empfangen zu müssen, zwar wegen bestimmter Uninformiertheiten manchmal menschlich verständlich, haben aber für den Empfang von Diakonat und Priestertum keinerlei Relevanz. Die Priesterweihe ist nicht &#039;mehr&#039;, wenn man zuvor &#039;niedere Weihen&#039; nicht-göttlichen Rechtes erhalten hätte. In der Priesterweihe sind sowohl im alten als auch im neuen Ritus unfehlbar alle Vollmachten der Weihegewalt des Priesters enthalten ... Die privilegienhafte Beibehaltung der alten Ordnung in Gemeinschaften bzw. Regionen der lateinischen Kirche ändert nichts daran, daß die Grundordnung der lateinischen Kirche nur noch den Lektor und Akolyth als Dienstämter ohne absolute Anbindung an den Weg zum Priestertum vorsieht.&lt;/i&gt;&quot; Um es noch an einem Beispiel zu verdeutlichen: auch mit der vorliegenden Instruktion müssen sich Katholiken, die in der vom Heiligen Stuhl errichteten brasilianischen Personaladministratur &quot;Sancti Ioannis Mariae Vianney&quot; niedere Weihen oder den Subdiakonat kirchlichen Rechtes empfangen haben, als Laien in der Mitgliederbuch derselben Administratur eintragen lassen. Erst mit dem Diakonat göttlichen Rechtes sind sie inkardiniert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;B&gt;GÜLTIGER LATEINISCHER RECHTSTEXT:&lt;/B&gt; 31. Dumtaxat Institutis Vitae Consecratae et Societatibus Vitae Apostolicae Pontificiae Commissioni Ecclesia Dei subditis, et his ubi servatur usus librorum liturgicorum formae extraordinariae, licet Pontificali Romano anni 1962 uti ad Ordines maiores et minores conferendos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;B&gt;DEUTSCHE ÜBERSETZUNG:&lt;/B&gt; &lt;I&gt;31. Nur in den Instituten des geweihten Lebens und in den Gesellschaften des apostolischen Lebens, die der Päpstlichen Kommission Ecclesia Dei unterstehen, und in jenen, die weiterhin die liturgischen Bücher der forma extraordinaria verwenden, ist der Gebrauch des Pontificale Romanum von 1962 für die Spendung der niederen und höheren Weihen erlaubt.&lt;/I&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;B&gt;KOMMENTAR VON MEINER SEITE:&lt;/B&gt; Dies ist eine notwendige Bestimmung, um außerhalb der genannten Institute in den Teilkirchen und anderen Instituten eine einheitliche Ordnung zu garantieren. Analog zu dem, was Seine Heiligkeit Papst Benedikt XVI. in seinem &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6120&amp;amp;entry_id=279&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/161-LATEINISCHE-LITURGIE-BRIEF-DES-HEILIGEN-VATERS-AN-DIE-BISCHOEFE.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/161-LATEINISCHE-LITURGIE-BRIEF-DES-HEILIGEN-VATERS-AN-DIE-BISCHOEFE.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Begleitbrief&lt;/a&gt; am 7. Juli 2007 schrieb (&quot;&lt;i&gt;Dazu ist zunächst zu sagen, daß selbstverständlich das von Papst Paul VI. veröffentlichte und dann in zwei weiteren Auflagen von Johannes Paul II. neu herausgegebene Missale die normale Form - die Forma ordinaria - der Liturgie der heiligen Eucharistie ist und bleibt&lt;/i&gt;&quot;), bleiben die auf Basis des Motu proprio &quot;&lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6141&amp;amp;entry_id=279&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/holy_father/paul_vi/motu_proprio/documents/hf_p-vi_motu-proprio_19720815_ministeria-quaedam_lt.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/holy_father/paul_vi/motu_proprio/documents/hf_p-vi_motu-proprio_19720815_ministeria-quaedam_lt.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Ministeria quaedem&lt;/a&gt;&quot; von Papst Paul VI. am 15. August 1972 neu geordneten Schritte bzw. Dienste für den römischen Ritusbereich auf dem Weg zur ersten höheren Weihe göttlichen Rechtes, nämlich zur Diakonatsweihe, die normale Form in der gesamten lateinischen Kirche (mit Ausnahme eben jener Institute, welche die gesamte Ausbildung vom Schwerpunkt her rechtmäßig im Blick auf die forma extraordinaria vornehmen.) Der von Weihbischof Athanasius Schneider bei einer &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6142&amp;amp;entry_id=279&quot; title=&quot;http://www.giovanietradizione.org/&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.giovanietradizione.org/&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;römischen Tagung&lt;/a&gt; zu &quot;Summorum Pontificum&quot; (zeitgleich zur offiziellen Publikation von &quot;Universae Ecclesiae&quot;) zum Ende seines Vortrages &quot;&lt;i&gt;Die niederen Weihen und der heilige Dienst am Altar&lt;/i&gt;&quot; geäußerte Wunsch nach einem weiteren päpstlichen &quot;Motu proprio&quot; zur universalen Wiederherstellung des Subdiakonates und der niederen Weihen in der lateinischen Kirche geht daher nicht nur zu weit, sondern ist auch unrealistisch und meiner festen Überzeugung sowohl kontraproduktiv als auch letztlich gegen den notwendigen Respekt für beide geltenden Formen des Römischen Ritus gerichtet. In meinen Augen wäre daher ein solches weiteres &quot;Motu proprio&quot; eben nicht die oder eine notwendige vollendende Ergänzung des Motu proprio &quot;Summorum Pontificum&quot;. (Und wenn ich dann noch weiterlese, in welcher Weise vor der Äußerung dieses Wunsches nach einem solchen weiteren &quot;Motu proprio&quot; zur &quot;Wiederherstellung&quot; des vom göttlichen Recht nicht verlangten Subdiakonates inkl. niedere Weihen Anmerkungen zur heutigen Praxis der lateinischen Normalpfarrei gefallen sind - wie man auch immer zur heutigen &quot;lateinischen&quot; Normalpraxis steht -, denke ich auch, daß eine solche totale Rückkehr zu Ende gedacht weltweit sogar einen intolerablen pastoralen Schaden nach sich ziehen kann. Wir werden uns daran gewöhnen müssen, daß es beide Formen wirklich lebendig gibt - mit Unterschieden je nach Ort und Gegebenheit -, daß es Wachstum auf Basis dieser und jener Form geben kann und wird, daß aber derart einseitige Wünsche ein friedliches Zusammensein der beiden Formen in der lateinischen Kirche derzeit eher gefährden denn fördern.) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;De Breviario Romano&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Breviarium Romanum&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;B&gt;GÜLTIGER LATEINISCHER RECHTSTEXT:&lt;/B&gt; 32. Omnibus clericis conceditur facultas recitandi Breviarium Romanum anni 1962, de quo art. 9, § 3 Litterarum Apostolicarum &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6098&amp;amp;entry_id=279&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/motu_proprio/documents/hf_ben-xvi_motu-proprio_20070707_summorum-pontificum_lt.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/motu_proprio/documents/hf_ben-xvi_motu-proprio_20070707_summorum-pontificum_lt.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Summorum Pontificum&lt;/a&gt;, et quidem integre et Latino sermone.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;B&gt;DEUTSCHE ÜBERSETZUNG:&lt;/B&gt; &lt;I&gt;32. Den Klerikern wird gemäß Art. 9 § 3 des Motu proprio &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6089&amp;amp;entry_id=279&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/220-KOMMENTAR-ZUM-MOTU-PROPRIO-SUMMORUM-PONTIFICUM.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/220-KOMMENTAR-ZUM-MOTU-PROPRIO-SUMMORUM-PONTIFICUM.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Summorum Pontificum&lt;/a&gt; die Möglichkeit gegeben, das Breviarium Romanum zu verwenden, das 1962 in Geltung war. Es muß vollständig und in lateinischer Sprache gebetet werden.&lt;/I&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;B&gt;KOMMENTAR VON MEINER SEITE:&lt;/B&gt; -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;De Triduo Sacro&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Die drei österlichen Tage&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;B&gt;GÜLTIGER LATEINISCHER RECHTSTEXT:&lt;/B&gt; 33. Coetus fidelium, anteriori traditioni liturgicae adhaerens, iure gaudet, si sacerdos idoneus adest, celebrandi et ipsum Sacrum Triduum iuxta extraordinariam formam. Deficiente autem ecclesia vel oratorio ad huiusmodi celebrationes exsequendas exclusive deputatis, parochus aut Ordinarius, communi de consilio cum idoneo sacerdote, favorabiliores praebeant occasiones pro bono animarum assequendo, haud exclusa possibilitate reiterandi Sacri Tridui celebrationes in ipsa ecclesia.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;B&gt;DEUTSCHE ÜBERSETZUNG:&lt;/B&gt; &lt;I&gt;33. Der coetus fidelium, welcher der früheren liturgischen Tradition folgt, kann auch die drei österlichen Tage in der forma extraordinaria feiern, sofern ein geeigneter Priester vorhanden ist. Wenn keine Kirche oder Kapelle ausschließlich für diese Gottesdienste zur Verfügung steht, sollen der Pfarrer oder der Ordinarius in Abstimmung mit dem geeigneten Priester günstige Lösungen suchen, ohne eine eventuelle Wiederholung der Gottesdienste des österlichen Triduum auszuschließen.&lt;/I&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;B&gt;KOMMENTAR VON MEINER SEITE:&lt;/B&gt; Auch in dieser Nummer wurden bestimmte Wote nicht übersetzt, nämlich &quot;&lt;i&gt;pro bono animarum&lt;/i&gt;&quot;, also &quot;&lt;i&gt;zum Wohle der Seelen&lt;/i&gt;&quot;. Denn nur dieses rechtfertigt die Wiederholung der Zelebrationen, dann jedoch in der außerordentlichen Form, und eben dieses verpflichtet dazu, nach günstigeren Lösungen zu suchen. Ich erinnere an meinen Kommentar zum Motu Proprio selbst: es heißt nicht &quot;zum Heil der Seelen&quot;.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;De Ritibus Religiosorum Ordinum&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Die Riten der Ordensgemeinschaften&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;B&gt;GÜLTIGER LATEINISCHER RECHTSTEXT:&lt;/B&gt; 34. Sodalibus Ordinum Religiosorum licet uti propriis libris liturgicis anno 1962 vigentibus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;B&gt;DEUTSCHE ÜBERSETZUNG:&lt;/B&gt; &lt;I&gt;34. Der Gebrauch der eigenen liturgischen Bücher der Ordensgemeinschaften, die 1962 in Geltung waren, ist gestattet.&lt;/I&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;B&gt;KOMMENTAR VON MEINER SEITE:&lt;/B&gt; Das ist die Bestätigung des liturgischen Reichtums, der in verschiedenen Ausfaltungen der außerordentlichen Form damals gegeben war. Die Frage stellt sich, ob dies nur in den Ordensniederlassungen bzw. auch Ordenspfarreien zulässig ist, oder auch im Falle von Aushilfen. Ich denke hier an die Hauptkirche der Eichstätter Liturgischen Gemeinde, es handelt sich um die ehemalige Dominikanerkirche. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;De Pontificali Romano et de Rituali Romano&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Pontificale Romanum und Rituale Romanum&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;B&gt;GÜLTIGER LATEINISCHER RECHTSTEXT:&lt;/B&gt; 35. Salvo quod sub n. 31 huius Instructionis praescriptum est, ad mentem n. 28 ipsius Instructionis licet Pontificale Romanum, Rituale Romanum et Caeremoniale Episcoporum anno 1962 vigentia adhibere.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;B&gt;DEUTSCHE ÜBERSETZUNG:&lt;/B&gt; &lt;I&gt;35. Der Gebrauch des Pontificale Romanum und des Rituale Romanum wie auch des Caeremoniale Episcoporum, die 1962 in Geltung waren, ist nach Nr. 28 dieser Instruktion erlaubt, unbeschadet der Vorschrift in Nr. 31.&lt;/I&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;B&gt;KOMMENTAR VON MEINER SEITE:&lt;/B&gt; Damit ist unter anderem zugunsten der Gläubigen der ganze Reichtum an traditionellen Segnungen sichergestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Summus Pontifex Benedictus PP. XVI, in Audientia die 8 aprilis a. d. MMXI subscripto Cardinali Praesidi Pontificiae Commissionis &quot;Ecclesia Dei&quot; concessa, hanc Instructionem ratam habuit et publici iuris fieri iussit.&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Datum Romae, ex Aedibus Pontificiae Commissionis Ecclesia Dei, die 30 aprilis a. D. MMXI, in memoria S. Pii V.&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Papst Benedikt XVI. hat in der dem unterzeichneten Präsidenten der Päpstlichen Kommission Ecclesia Dei am 8. April 2011 gewährten Audienz die vorliegende Instruktion gutgeheißen und deren Veröffentlichung angeordnet.&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Rom, am Sitz der Päpstlichen Kommission Ecclesia Dei, am 30. April 2011, Gedenktag des hl. Pius V.&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gulielmus Cardinalis Levada / William Kardinal Levada&lt;br /&gt;
Praeses / Präsident&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vido Pozzo / Prälat Guido Pozzo&lt;br /&gt;
A Secretis / Sekretär&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[&lt;B&gt;ENDE DES TEXTES DER INSTRUKTION UND MEINER KURZKOMMENTIERUNG.&lt;/B&gt;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Durch die (das Motu proprio&lt;/b&gt; &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6089&amp;amp;entry_id=279&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/220-KOMMENTAR-ZUM-MOTU-PROPRIO-SUMMORUM-PONTIFICUM.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/220-KOMMENTAR-ZUM-MOTU-PROPRIO-SUMMORUM-PONTIFICUM.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;b&gt;&quot;Summorum Pontificum&quot;&lt;/b&gt;&lt;/a&gt; natürlich und naturgemäß nicht verändernde) Instruktion &quot;Universae Ecclesiae&quot; wird noch deutlicher, was der Heilige Vater meinte und meint (vgl. nochmals den damaligen &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6120&amp;amp;entry_id=279&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/161-LATEINISCHE-LITURGIE-BRIEF-DES-HEILIGEN-VATERS-AN-DIE-BISCHOEFE.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/161-LATEINISCHE-LITURGIE-BRIEF-DES-HEILIGEN-VATERS-AN-DIE-BISCHOEFE.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Begleitbrief&lt;/a&gt;). Wenn man nun (alleine schon) das Datum der neuen Instruktion ansieht (das ist jetzt natürlich kein rechtliches Argument) und bedenkt, daß der 30. April betreffend den heiligen Papst Pius V. dem Kalendarium für die ordentliche Form entnommen ist, ist schon von daher gut erkennbar, daß die (hoffentlich immer &quot;ordentlich&quot; gefeierte) ordentliche Form (in approbierter Volkssprache oder in Latein) die Normalität besitzt und einen gewissen Vorrang einnimmt, daß aber von den Rechten der Gläubigen her eine gewisse Gleichberechtigung zwischen den beiden Formen besteht und die außerordentliche Form in den meisten Fällen nicht verweigert werden darf. Dies führt sogar dazu, daß Mißbräuchen an manchen Orten, die Heilige Sonntagsmesse durch eine nichteucharistische Feier zu ersetzen, mit Hilfe des Motu Proprio und der oben abgedruckten Instruktion noch leichter zu begegnen ist. Dies betrifft auch das Recht des Priesters auf Einzelzelebration.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Zugespitzt wird die Ausgewogenheit der Instruktion&lt;/b&gt; in der Nummer 31 erkennbar: &quot;&lt;i&gt;Nur in den Instituten des geweihten Lebens und in den Gesellschaften des apostolischen Lebens, die der Päpstlichen Kommission Ecclesia Dei unterstehen, und in jenen, die weiterhin die liturgischen Bücher der forma extraordinaria verwenden, ist der Gebrauch des Pontificale Romanum von 1962 für die Spendung der niederen und höheren Weihen erlaubt.&lt;/i&gt;&quot; Das ist auch deshalb bedeutsam, weil in bestimmten traditionalistischen Kreisen ständig die Gültigkeit der &quot;neuen Weihen&quot; in Frage gestellt wurde oder manche überängstliche Kandidaten unbedingt die niedere Weihe des Exorzisten erhalten wollten, als ob die heilige Priesterweihe diese Vollmacht nicht enthalten würde, weshalb die Nummer 19 so wichtig ist, die ausdrücklich die Anerkennung der Gültigkeit &lt;b&gt;aller&lt;/b&gt; Sakramente verlangt. (Von daher ist auch der in meinem Kurzkommentar bereits unter Nummer 31 behandelte und zeitgleich mit der Publikation der Instruktion geäußerte Maximalwunsch des Weihbischofs Athanasius Schneider aus Kasachstan bei der von der katholischen Bewegung &quot;Jugend und Tradition&quot; (&lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6142&amp;amp;entry_id=279&quot; title=&quot;http://www.giovanietradizione.org/&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.giovanietradizione.org/&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Movimento &quot;Giovani e Tradizione&quot;&lt;/a&gt;) sowie vom geistlichen Freundeskreis &quot;Priesterfreundschaft Summorum Pontificum&quot; (Sodalizio spirituale &quot;Amicizia Sacerdotale Summorum Pontificum&quot;) organisierten dritten römischen Tagung zu &quot;Summorum Pontificum&quot; (unter dem Titel &lt;i&gt;&quot;Eine Hoffnung für die ganze Kirche&lt;/i&gt;&quot;) nach einem weiteren päpstlichen &quot;Motu proprio&quot; zur universalen Wiederherstellung des Subdiakonates und der niederen Weihen in der lateinischen Kirche nicht angebracht.) Manche haben aber dabei noch übersehen, daß ansonsten das Pontificale Romanum auch außerhalb dieser Institute verwendet werden darf, wenn dies Gläubige bzw. Kleriker wünschen: &quot;&lt;i&gt;Der Gebrauch des Pontificale Romanum und des Rituale Romanum wie auch des Caeremoniale Episcoporum, die 1962 in Geltung waren, ist nach Nr. 28 dieser Instruktion erlaubt, unbeschadet der Vorschrift in Nr. 31.&lt;/i&gt;&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Dieser Vorrang der ordentlichen Form&lt;/b&gt; sowie die gleichzeitig vorliegende gewisse Gleichberechtigung der Formen kommen auch schön zum Vorschein bei der rechtlichen Frage nach der &quot;außerordentlichen&quot; Einzelzelebration &quot;ohne Volk&quot; bzw. &quot;mit Volk&quot;. Während die Einzelzelebration &quot;ohne Volk&quot; rechtlich und praktisch immer möglich sein wird, so muß betreffend reguläre Heilige Messen in einer Pfarrei oder Pfarreiengemeinschaft auf die geltende Gottesdienstordnung bzw. auch auf die Ankündigung der Form natürlich geachtet werden. Es kann also nicht einfach eine in der ordentlichen Form angekündigte Messe außerordentlich zelebriert werden und umgekehrt. Ich empfehle nochmals die &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6137&amp;amp;entry_id=279&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/278-EXKLUSIV-IN-DEUTSCH-NOTE-DES-VATIKAN-ZU-UNIVERSAE-ECCLESIAE.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/278-EXKLUSIV-IN-DEUTSCH-NOTE-DES-VATIKAN-ZU-UNIVERSAE-ECCLESIAE.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;zusammenfassende Note&lt;/a&gt; von Pater Lombardi, welche die &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6129&amp;amp;entry_id=279&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/roman_curia/pontifical_commissions/ecclsdei/documents/rc_com_ecclsdei_doc_20110513_nota-universae-ecclesiae_it.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/roman_curia/pontifical_commissions/ecclsdei/documents/rc_com_ecclsdei_doc_20110513_nota-universae-ecclesiae_it.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;redaktionelle Note&lt;/a&gt; der Päpstlichen Kommission &quot;Ecclesia Dei&quot; inhaltlich mitumfaßt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Für die&lt;/b&gt; &lt;b&gt;&lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6189&amp;amp;entry_id=279&quot; title=&quot;http://www.bistum-eichstaett.de/pfarrei/eichstaett-st-peter/&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.bistum-eichstaett.de/pfarrei/eichstaett-st-peter/&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Liturgische Gemeinde in Eichstätt&lt;/a&gt;&lt;/b&gt; (als einen Beispielfall) ändert sich durch die Instruktion konkret natürlich nichts. Auf Basis dessen werde ich auch noch meinen Kurzkommentar zum Motu Proprio Summorum Pontificum (&lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6088&amp;amp;entry_id=279&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/162-LATEINISCHE-MESSE-UND-SAKRAMENTE-IN-DER-AUSSERORDENTLICHEN-FORM-DES-ROEMISCHEN-RITUS-FUER-IMMER-LEGITIM-APOSTOLISCHES-SCHREIBEN-SUMMORUM-PONTIFICUM-MOTU-PROPRIO-VON-BENEDIKT-XVI..html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/162-LATEINISCHE-MESSE-UND-SAKRAMENTE-IN-DER-AUSSERORDENTLICHEN-FORM-DES-ROEMISCHEN-RITUS-FUER-IMMER-LEGITIM-APOSTOLISCHES-SCHREIBEN-SUMMORUM-PONTIFICUM-MOTU-PROPRIO-VON-BENEDIKT-XVI..html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;1&lt;/a&gt;) bzw. (&lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6089&amp;amp;entry_id=279&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/220-KOMMENTAR-ZUM-MOTU-PROPRIO-SUMMORUM-PONTIFICUM.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/220-KOMMENTAR-ZUM-MOTU-PROPRIO-SUMMORUM-PONTIFICUM.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;2&lt;/a&gt;) selbst durchsehen und - wenn nötig - die durch den Erlaß der Instruktion möglicherweise neu gewonnenen Erkenntnisse einbauen und somit eine definitive Aktualisierung vornehmen. Mit herzlichen österlichen Grüßen, Euer Padre Alex - Vizeoffizial Dr. Alexander Pytlik &lt;div class=&quot;serendipity_babelfish&quot;&gt;Übersetze nach  &lt;a href=&quot;http://babelfish.altavista.com/babelfish/trurl_pagecontent?url=http%3A%2F%2Fwww.internetpfarre.de%2Fblog%2Farchives%2F279-KOMMENTAR-ZUR-INSTRUKTION-UNIVERSAE-ECCLESIAE.html&amp;amp;lp=de%5Fen&quot;&gt;en&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;http://babelfish.altavista.com/babelfish/trurl_pagecontent?url=http%3A%2F%2Fwww.internetpfarre.de%2Fblog%2Farchives%2F279-KOMMENTAR-ZUR-INSTRUKTION-UNIVERSAE-ECCLESIAE.html&amp;amp;lp=de%5Ffr&quot;&gt;fr&lt;/a&gt;&lt;/div&gt; 
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    <pubDate>Sat, 14 May 2011 12:00:00 +0200</pubDate>
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    <title>EXKLUSIV IN DEUTSCH: NOTE DES VATIKAN ZU UNIVERSAE ECCLESIAE</title>
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            <category>Kirchenrecht</category>
            <category>News Kommentare</category>
            <category>Sonstiges</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Padre Alex / Dr. Alexander Pytlik)</author>
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    &lt;b&gt;Bevor ich im nächsten&lt;/b&gt; &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6188&amp;amp;entry_id=278&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/279-KOMMENTAR-ZUR-INSTRUKTION-UNIVERSAE-ECCLESIAE.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/279-KOMMENTAR-ZUR-INSTRUKTION-UNIVERSAE-ECCLESIAE.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;b&gt;Blogeintrag&lt;/b&gt;&lt;/a&gt; den lateinischen Text der &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6087&amp;amp;entry_id=278&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/roman_curia/pontifical_commissions/ecclsdei/documents/rc_com_ecclsdei_doc_20110430_istr-universae-ecclesiae_ge.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/roman_curia/pontifical_commissions/ecclsdei/documents/rc_com_ecclsdei_doc_20110430_istr-universae-ecclesiae_ge.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;neuen Instruktion&lt;/a&gt; mit ihrer deutschen Übersetzung in Verbindung bringe und dazu noch manchen Kommentar abgebe, sei zunächst aus meiner Feder die &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6079&amp;amp;entry_id=278&quot; title=&quot;http://www.kath.net/detail.php?id=31420&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.kath.net/detail.php?id=31420&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;exklusive deutsche Übersetzung&lt;/a&gt; der gleichzeitig publizierten zusammenfassenden (italienischen) Erklärung des Pressesaales des &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6080&amp;amp;entry_id=278&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Heiligen Stuhles&lt;/a&gt; zur selben Instruktion &quot;&lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6087&amp;amp;entry_id=278&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/roman_curia/pontifical_commissions/ecclsdei/documents/rc_com_ecclsdei_doc_20110430_istr-universae-ecclesiae_ge.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/roman_curia/pontifical_commissions/ecclsdei/documents/rc_com_ecclsdei_doc_20110430_istr-universae-ecclesiae_ge.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Universae Ecclesiae&lt;/a&gt;&quot; eingetragen (die folgende &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6186&amp;amp;entry_id=278&quot; title=&quot;http://visnews-ita.blogspot.com/2011/05/nota-sulla-nuova-istruzione-universae.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://visnews-ita.blogspot.com/2011/05/nota-sulla-nuova-istruzione-universae.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;zusammenfassende Erklärung&lt;/a&gt; des Direktors des vatikanischen Pressesaales, P. Federico Lombardi SJ darf auch nicht mit der &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6086&amp;amp;entry_id=278&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/roman_curia/pontifical_commissions/ecclsdei/documents/rc_com_ecclsdei_doc_20110513_nota-universae-ecclesiae_it.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/roman_curia/pontifical_commissions/ecclsdei/documents/rc_com_ecclsdei_doc_20110513_nota-universae-ecclesiae_it.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;redaktionellen Note&lt;/a&gt; der Päpstlichen Kommission selbst verwechselt werden, und alle Verlinkungen sind von mir eingesetzt):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[&lt;b&gt;BEGINN DER ÜBERSETZUNG DER ZUSAMMENFASSENDEN&lt;/b&gt; &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6186&amp;amp;entry_id=278&quot; title=&quot;http://visnews-ita.blogspot.com/2011/05/nota-sulla-nuova-istruzione-universae.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://visnews-ita.blogspot.com/2011/05/nota-sulla-nuova-istruzione-universae.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;b&gt;NOTE DES HEILIGEN STUHLES&lt;/b&gt;&lt;/a&gt; &lt;b&gt;ZUR HEUTE PUBLIZIERTEN INSTRUKTION&lt;/b&gt; &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6188&amp;amp;entry_id=278&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/279-KOMMENTAR-ZUR-INSTRUKTION-UNIVERSAE-ECCLESIAE.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/279-KOMMENTAR-ZUR-INSTRUKTION-UNIVERSAE-ECCLESIAE.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;b&gt;UNIVERSAE ECCLESIAE&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6087&amp;amp;entry_id=278&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/roman_curia/pontifical_commissions/ecclsdei/documents/rc_com_ecclsdei_doc_20110430_istr-universae-ecclesiae_ge.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/roman_curia/pontifical_commissions/ecclsdei/documents/rc_com_ecclsdei_doc_20110430_istr-universae-ecclesiae_ge.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Instruktion&lt;/a&gt; über die Anwendung des Motu proprio &quot;&lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6081&amp;amp;entry_id=278&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/220-KOMMENTAR-ZUM-MOTU-PROPRIO-SUMMORUM-PONTIFICUM.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/220-KOMMENTAR-ZUM-MOTU-PROPRIO-SUMMORUM-PONTIFICUM.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Summorum Pontificum&lt;/a&gt;&quot; (vom 7. Juli 2007, in Kraft getreten am 14. September 2007) wurde von Papst Benedikt XVI. am 8. April 2011 approbiert und trägt das Datum des 30. April, des liturgischen Gedenktages des heiligen Papstes Pius V. [&lt;i&gt;= Kalendarium der ordentlichen Form, im a. o. Kalendarium am 5. Mai, Anm. v. Übersetzer&lt;/i&gt;].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Instruktion wird auf Basis der ersten Worte des lateinischen Textes &quot;Universae Ecclesiae&quot; benannt und ist von der Päpstlichen Kommission &quot;Ecclesia Dei&quot;, welcher der Papst unter anderem die Aufgabe anvertraut hatte, über die Einhaltung und Anwendung des Motu proprio zu wachen. Deshalb trägt sie die Unterschrift des Präsidenten William Kardinal Levada und des Sekretärs Prälat Guido Pozzo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Dokument wurde in den vergangenen Wochen an alle Bischofskonferenzen übermittelt. Wir erinnern uns, daß &quot;die Instruktionen … die Vorschriften von Gesetzen erklären und die Vorgehensweisen entfalten und bestimmen, die bei deren Ausführung zu beachten sind&quot; (can. 34 CIC). Wie in der Nummer 12 gesagt wird, wird die Instruktion mit der Absicht herausgegeben, &quot;die rechte Interpretation und Anwendung&quot; des Motu proprio &quot;Summorum Pontificum&quot; zu gewährleisten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es verstand sich von selbst, daß dem im Motu proprio enthaltenen Gesetz eine Instruktion über seine Anwendung folgen würde. Daß dies nun mehr als drei Jahre später geschieht, erklärt sich in Rückerinnerung einfach dadurch, daß im &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6082&amp;amp;entry_id=278&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/161-LATEINISCHE-LITURGIE-BRIEF-DES-HEILIGEN-VATERS-AN-DIE-BISCHOEFE.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/161-LATEINISCHE-LITURGIE-BRIEF-DES-HEILIGEN-VATERS-AN-DIE-BISCHOEFE.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Brief&lt;/a&gt;, mit dem der Papst das Motu proprio begleitete, derselbe den Bischöfen explizit sagte: &quot;Außerdem lade ich Euch, liebe Mitbrüder, hiermit ein, drei Jahre nach dem Inkrafttreten des Motu Proprio dem Heiligen Stuhl über Eure Erfahrungen Bericht zu erstatten. Wenn dann wirklich ernsthafte Schwierigkeiten aufgetreten sein sollten, können Wege gesucht werden, um Abhilfe zu schaffen.&quot; Die Instruktion trägt somit auch die Frucht der dreijährigen Erprobung der Anwendung des Gesetzes in sich, was eben von Anbeginn vorgesehen worden war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Dokument hat eine einfache und leicht lesbare Sprache. Seine Einleitung (Nummern 1 -8) erinnert kurz an die Geschichte des Missale Romanum (römischen Meßbuches) bis zu seiner letzten Edition durch [den seligen] Johannes XXIII. im Jahre 1962 und bis zum neuen von Paul VI. im Jahre 1970 - im Gefolge der Liturgiereform des II. Vatikanischen Konzils - approbierten Meßbuch, und bekräftigt das Grundprinzip, daß es sich um &quot;zwei Formen der römischen Liturgie [handelt], die &#039;ordentliche&#039; (forma ordinaria) beziehungsweise &#039;außerordentliche&#039; Form (forma extraordinaria) genannt werden. Dabei handelt es sich um zwei Gebrauchsweisen des einen römischen Ritus, die nebeneinander stehen. Beide Formen sind Ausdruck derselben lex orandi der Kirche. Wegen ihres ehrwürdigen und langen Gebrauchs muß die  außerordentliche Form mit gebührender Achtung bewahrt werden.&quot; (Nr. 6)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird auch der Zweck des Motu proprio bekräftigt, was in den drei folgenden Punkten zum Ausdruck kommt: a) allen Gläubigen die römische Liturgie im Usus antiquior anzubieten, da sie ein wertvoller Schatz sei, den es zu bewahren gelte; b) den Gebrauch der außerordentlichen Form jenen zu gewährleisten und wirklich zu ermöglichen, die darum bitten; c) die Versöhnung innerhalb der Kirche zu fördern (vgl. Nr. 8).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein kurzer Teil des Dokumentes (die Nummern 9 - 11) erinnert an die Aufgaben und die Vollmachten der Kommission &quot;Ecclesia Dei&quot;, welcher der Papst für den Bereich ihrer Zuständigkeit &quot;ordentliche, stellvertretende Hirtengewalt verliehen&quot; habe. Dies habe unter anderem zwei sehr wichtige Konsequenzen. Zunächst könne sie über die Rekurse entscheiden, die ihr gegen eventuelle Verwaltungsakte von Bischöfen oder von anderen Ordinarien vorgelegt werden, welche den Bestimmungen des Motu proprio zu widersprechen scheinen (wobei die Möglichkeit bleibe, die Entscheidungen der Kommission selbst beim Obersten Gerichtshof der Apostolischen Signatur weiter anzufechten). Außerdem komme es der Kommission zu, mit Approbation durch die Kongregation für den Gottesdienst und die Sakramentenordnung für die etwaige Herausgabe der liturgischen Texte für die außerordentliche Form des römischen Ritus zu sorgen (im weiteren Text des Dokuments wird beispielsweise die Einfügung neuer Heiliger und neuer Präfationen gewünscht).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der eigentlich normative Teil des Dokumentes (die Nummern 12 – 35) enthält 23 kurze Punkte zu verschiedenen Thematiken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kompetenz der Diözesanbischöfe zur Anwendung des Motu proprio wird bekräftigt, wobei erinnert wird, daß im Fall einer Kontroverse betreffend die Zelebration in der außerordentlichen Form die Kommission &quot;Ecclesia Dei&quot; entscheiden werde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geklärt wird der Begriff coetus fidelium stabiliter existens (d. h. „stabile Gruppe von Gläubigen“), welche(r) wünscht, an den Zelebrationen in der außerordentlichen Form teilhaben zu können. Auch wenn die nötige Personenzahl für deren Existenz der klugen Bewertung durch die Hirten überlassen bleibt, wird präzisiert, daß die Gruppe nicht notwendigerweise von Personen gebildet werden müsse, welche nur einer Pfarrei angehören, sondern sie könne durch Personen entstehen, die aus verschiedenen Pfarreien oder sogar aus verschiedenen Diözesen stammten. Immer unter Berücksichtigung des Respekts gegenüber den weitergehenden pastoralen Notwendigkeiten schlägt die Instruktion einen Geist der &quot;großzügigen Gastfreundschaft&quot; gegenüber den Gruppen von Gläubigen vor, welche um die außerordentlichen Form bitten, auch gegenüber den Priestern, die darum bitten, mit einigen Gläubigen gelegentlich in dieser Form zu zelebrieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sehr wichtig ist die Präzisierung (Nr. 19), nach der die Gläubigen, welche die Zelebration in der außerordentlichen Form erbitten, &quot;nicht Gruppen unterstützen oder angehören dürfen, welche die Gültigkeit oder die Erlaubtheit der ordentlichen Form bestreiten&quot; und/oder den Papst als Obersten Hirten der Gesamtkirche ablehnen. Dies wäre tatsächlich in offenem Widerspruch zum Ziel der &quot;Versöhnung&quot; des Motu proprio selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wichtige Hinweise werden auch betreffend des zur Zelebration in der außerordentlichen Form &quot;geeigneten Priesters&quot; gegeben. Natürlich darf er vom Blickwinkel des Kirchenrechtes her keine Hindernisse aufweisen, und er muß das Latein ausreichend gut können und den zu zelebrierenden Ritus kennen. Deshalb werden die Bischöfe ermutigt, in den Priesterseminarien zu diesem Zweck eine angemessene Ausbildung zu ermöglichen, und man erwähnt im Falle der Ermangelung anderer geeigneter Priester auch die Möglichkeit, auf die Zusammenarbeit mit Priestern der von der Kommission &quot;Ecclesia Dei&quot; errichteten Institute zurückzugreifen (welche normalerweise die außerordentliche Form benützen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Instruktion bekräftigt, daß jeder Priester, sei er Welt- oder Ordenspriester, die Erlaubnis besitze, die Messe &quot;ohne Volk&quot; in der außerordentlichen Form zu zelebrieren, wenn er es wünsche. Wenn es sich daher nicht um Zelebrationen mit dem Volk handle, bedürfen die einzelnen Kleriker keiner Erlaubnis ihrer Oberen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es folgen dann – immer betreffend die außerordentliche Form – Normen, die sich auf die liturgischen Rubriken und auf den Gebrauch der liturgischen Bücher (wie das Rituale, das Pontifikale, das Zeremoniale der Bischöfe) beziehen, weiters auf die Möglichkeit zum Gebrauch der Volkssprache für die Lesungen (in Ergänzung zur lateinischen Sprache oder auch alternativ in den &quot;gelesenen Messen&quot;), weiters auf die Möglichkeit für die Kleriker zum Gebrauch des vor der Liturgiereform herausgegebenen Breviers, weiters auf die Möglichkeit zur Zelebration des Heiligen Triduums in der Karwoche für die Gruppen von Gläubigen, welche den &quot;alten Ritus&quot; wünschten. Was die heiligen Weihen betrifft, sei der Gebrauch der älteren liturgischen Bücher nur den Instituten gestattet, die von der Kommission &quot;Ecclesia Dei&quot; abhängen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Lektüre verbleibt der Eindruck eines Textes großer Ausgeglichenheit, der nach der Intention des Papstes den friedlichen Gebrauch der der Reform vorausgehenden Liturgie von Seiten der Priester und Gläubigen fördern möchte, die zu ihrem geistlichen Wohl danach den ernsthaften Wunsch verspüren; mehr noch eines Textes, der die Legitimität und die Effektivität dieser Praxis im Rahmen des vernünftigerweise Möglichen garantieren wolle. Gleichzeitig ist der Text vom Vertrauen in die pastorale Weisheit der Bischöfe beseelt und besteht sehr stark auf dem Geist der kirchlichen Gemeinschaft, der bei allen – Gläubigen, Priestern, Bischöfen – zugegen sein müsse, damit das in der Entscheidung des Heiligen Vaters so stark enthaltene Ziel der Versöhnung nicht behindert oder vereitelt, sondern gefördert und erreicht werde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[&lt;b&gt;ENDE DER ÜBERSETZUNG DER ZUSAMMENFASSENDEN NOTE DES HEILIGEN STUHLES ZU UNIVERSAE ECCLESIAE&lt;/b&gt;.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Im folgenden&lt;/b&gt; &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6188&amp;amp;entry_id=278&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/279-KOMMENTAR-ZUR-INSTRUKTION-UNIVERSAE-ECCLESIAE.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/279-KOMMENTAR-ZUR-INSTRUKTION-UNIVERSAE-ECCLESIAE.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;b&gt;Blogeintrag&lt;/b&gt;&lt;/a&gt; nehme ich eine Kommentierung einzelner Bestimmungen der Instruktion &quot;Universae Ecclesiae&quot; vor! Herzliche Grüße von Eurem Padre Alex - Vizeoffizial Dr. Alexander Pytlik &lt;div class=&quot;serendipity_babelfish&quot;&gt;Übersetze nach  &lt;a href=&quot;http://babelfish.altavista.com/babelfish/trurl_pagecontent?url=http%3A%2F%2Fwww.internetpfarre.de%2Fblog%2Farchives%2F278-EXKLUSIV-IN-DEUTSCH-NOTE-DES-VATIKAN-ZU-UNIVERSAE-ECCLESIAE.html&amp;amp;lp=de%5Fen&quot;&gt;en&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;http://babelfish.altavista.com/babelfish/trurl_pagecontent?url=http%3A%2F%2Fwww.internetpfarre.de%2Fblog%2Farchives%2F278-EXKLUSIV-IN-DEUTSCH-NOTE-DES-VATIKAN-ZU-UNIVERSAE-ECCLESIAE.html&amp;amp;lp=de%5Ffr&quot;&gt;fr&lt;/a&gt;&lt;/div&gt; 
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    <pubDate>Fri, 13 May 2011 12:00:00 +0200</pubDate>
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    <title>ERSTES ANGLOKATHOLISCHES PERSONALORDINARIAT IN ENGLAND UND WALES</title>
    <link>http://www.internetpfarre.de/blog/archives/271-ERSTES-ANGLOKATHOLISCHES-PERSONALORDINARIAT-IN-ENGLAND-UND-WALES.html</link>
            <category>Kirchenrecht</category>
            <category>News Kommentare</category>
            <category>Sonstiges</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Padre Alex / Dr. Alexander Pytlik)</author>
    <content:encoded>
    &lt;b&gt;PRESSEEKLÄRUNG DES HEILIGEN STUHLES ZUM PERSONALORDINARIAT UNSERER LIEBEN FRAU VON WALSINGHAM IN ENGLAND UND WALES&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;In Übereinstimmung mit den Bestimmungen&lt;/b&gt; der Apostolischen Konstitution &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5953&amp;amp;entry_id=271&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/224-ANGLICANORUM-COETIBUS-MEINE-EXKLUSIVUEBERSETZUNGEN-FUER-KATH.NET.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/224-ANGLICANORUM-COETIBUS-MEINE-EXKLUSIVUEBERSETZUNGEN-FUER-KATH.NET.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Anglicanorum coetibus&lt;/a&gt; von Papst Benedikt XVI. (4. November 2009) und nach sorgfältiger Konsultation der katholischen Bischofskonferenz von England und Wales hat die Kongregation für die Glaubenslehre heute ein Personalordinariat innerhalb des Territoriums von England und Wales für jene Gruppen der anglikanischen Kleriker und Gläubigen errichtet, die ihren Wunsch geäußert hatten, in die volle sichtbare Gemeinschaft mit der Katholischen Kirche zu treten. Das Errichtungsdekret legt fest, daß das Ordinariat näherhin Personalordinariat Unserer Lieben Frau von Walsingham heißen und unter dem Patronat des &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5954&amp;amp;entry_id=271&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/homilies/2010/documents/hf_ben-xvi_hom_20100919_beatif-newman_ge.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/homilies/2010/documents/hf_ben-xvi_hom_20100919_beatif-newman_ge.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;seligen John Henry Newman&lt;/a&gt; stehen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Personalordinariat ist eine kirchenrechtliche Struktur, welche eine gemeinschaftliche Wiedervereinigung auf solche Weise ermöglicht, daß frühere Anglikaner in die volle Gemeinschaft mit der Katholischen Kirche eintreten und gleichzeitig Elemente ihres &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5955&amp;amp;entry_id=271&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/225-KOMMENTAR-KEIN-NEUER-RITUS,-ABER-EINZELASPEKTE-BEI-DEN-ANGLO-KATHOLISCHEN-PERSONALORDINARIATEN.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/225-KOMMENTAR-KEIN-NEUER-RITUS,-ABER-EINZELASPEKTE-BEI-DEN-ANGLO-KATHOLISCHEN-PERSONALORDINARIATEN.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;spezifisch anglikanischen Traditionsschatzes&lt;/a&gt; bewahren können. Mit dieser Struktur versucht die Apostolische Konstitution &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5956&amp;amp;entry_id=271&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/apost_constitutions/documents/hf_ben-xvi_apc_20091104_anglicanorum-coetibus_ge.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/apost_constitutions/documents/hf_ben-xvi_apc_20091104_anglicanorum-coetibus_ge.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Anglicanorum coetibus&lt;/a&gt;, den Ausgleich einerseits zwischen der Sorge um die Bewahrung der wertvollen anglikanischen liturgischen, geistlichen und pastoralen Traditionen und andererseits zwischen der Sorge um die volle Integration dieser Gruppen und ihres Klerus in die Katholischen Kirche zu verwirklichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus doktrinellen Gründen erlaubt die Kirche unter keinen Umständen die Weihe verheirateter Männer zu Bischöfen. Doch &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5957&amp;amp;entry_id=271&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/roman_curia/congregations/cfaith/documents/rc_con_cfaith_doc_20091104_norme-anglicanorum-coetibus_ge.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/roman_curia/congregations/cfaith/documents/rc_con_cfaith_doc_20091104_norme-anglicanorum-coetibus_ge.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;unter bestimmten Bedingungen&lt;/a&gt; sieht die Apostolische Konstitution die Weihe früherer anglikanischer Kleriker zu katholischen Priestern vor. Heute weihte der hochwürdigste Herr Erzbischof von Westminster, Vincent Nichols, drei frühere anglikanische Bischöfe in der Westminsterkathedrale (London) zu katholischen Priestern: Hw. Andrew Burnham, Hw. Keith Newton und Hw. John Broadhurst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenso am heutigen Tag hat Papst Benedikt XVI. den Priester Keith Newton zum ersten Ordinarius des Personalordinariates Unserer Lieben Frau von Walsingham ernannt. Gemeinsam mit den Priestern Burnham und Broadhurst wird Hw. Newton für die katechetische Vorbereitung der ersten Gruppen von Anglikanern in England und Wales sorgen, die zusammen mit ihren Hirten zu Ostern in die Katholische Kirche aufgenommen werden, aber auch für die Begleitung des Klerus, der sich auf die katholische Priesterweihe um Pfingsten vorbereitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Errichtung dieser neuen Struktur steht in Übereinstimmung mit der Verpflichtung zum ökumenischen Dialog, der eine Priorität für die Katholische Kirche bleibt. Die Initiative, welche zur Publikation der Apostolischen Konstitution und zur Errichtung dieses Personalordinariates geführt hat, ging von einer Anzahl verschiedener anglikanischer Gruppen aus, die erklärt haben, denselben katholischen Glauben zu teilen, wie er im Katechismus der Katholischen Kirche enthalten ist, und das Petrusamt als etwas zu akzeptieren, was Christus für die Kirche wollte. Für sie ist nun die Zeit gekommen, ihre implizite Einheit in der sichtbaren Form der vollen Gemeinschaft auszudrücken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ERRICHTUNG DES PERSONALORDINARIATES UNSERER LIEBEN FRAU VON WALSINGHAM UND ERNENNUNG DES ERSTEN ORDINARIUS:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Am 15. Januar 2011 hat die Kongregation&lt;/b&gt; für die Glaubenslehre gemäß Vorschrift der Apostolischen Konstitution &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5953&amp;amp;entry_id=271&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/224-ANGLICANORUM-COETIBUS-MEINE-EXKLUSIVUEBERSETZUNGEN-FUER-KATH.NET.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/224-ANGLICANORUM-COETIBUS-MEINE-EXKLUSIVUEBERSETZUNGEN-FUER-KATH.NET.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Anglicanorum coetibus&lt;/a&gt; das Personalordinariat &quot;Our Lady of Walsingham&quot; (Unsere Liebe Frau von Walsingham) auf dem Territorium der Bischofskonferenz von England und Wales errichtet. Gleichzeitig hat der Heilige Vater als ersten Ordinarius den hochwürdigen Herrn Keith Newton ernannt. Hochwürden Keith Newton wurde am 10. April 1952 in Liverpool (Vereinigtes Königreich) als zweiter von zwei Brüdern geboren, und er ist seit 25. August 1973 mit Gill Donnison verheiratet. Sie haben drei Kinder. Zwischen 1963 und 1970 besuchte er zunächst die Alsop High School in Liverpool und nahm danach von 1970 bis 1973 die theologischen Studien am King&#039;s College der Universität London auf, wo er den Grad eines &quot;Bachelor of Divinity&quot; erwarb und ihm dann der Titel eines &quot;Associate of King&#039;s College&quot; verliehen wurde. Nach dem Erwerb des &quot;Post Graduate Certificate of Education&quot; beim Christ Church College in Canterbury 1974 durchlief er am St. Augustine&#039;s College von Canterbury die Vorbereitungsphase im Blick auf das Priestertum in der Kirche von England.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem er 1975 zum Diakon und 1976 zum Priester für die anglikanische Diözese von Chelmsford ordiniert worden war, versah er als ersten Dienst jenen eines Pfarrvikars an der Kirche St. Marien in Great Ilford. 1978 wurde er in der anglikanischen Diözese von Southwark innerhalb des &quot;Wimbledon Team Ministry&quot; zum Pfarrer ernannt. Von 1985 bis 1991 stellte er sich für die Diözese von Süd-Malawi in der anglikanischen Provinz von Zentralafrika zur Verfügung. Zwischen 1986 und 1991 war er Dekan an der Kathedrale von St. Paul in Blantyre (Malawi). 1991 kehrte er ins Vereinigte Königreich zurück, in die anglikanische Diözese Bristol, und er war in Knowle von 1992 bis 2002 Pfarrer der Pfarrei &quot;Holy Nativity&quot;. Am 7. März 2002 wurde er vom Erzbischof von Canterbury, George Carey, zum anglikanischen Bischof ordiniert, und als solcher diente er von 2002 bis 2010 als Suffraganbischof von Richborough und als &quot;Provincial Episcopal Visitor&quot; in der Provinz von Canterbury. Gemeinsam mit seiner Frau ist er am 1. Januar 2011 durch Seine Exzellenz Bischof Alan Hopes &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5962&amp;amp;entry_id=271&quot; title=&quot;http://www.catholic-hierarchy.org/bishop/bnewton.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.catholic-hierarchy.org/bishop/bnewton.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;in die volle Gemeinschaft mit der Katholischen Kirche&lt;/a&gt; aufgenommen worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[&lt;b&gt;ENDE MEINER ÜBERSETZUNG VON DER&lt;/b&gt; &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5961&amp;amp;entry_id=271&quot; title=&quot;http://www.vatican.va&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;b&gt;VATIKANSEITE&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;.&lt;/b&gt;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Manche haben die erste Errichtung&lt;/b&gt; eines anglokatholischen Personalordinariates zum Anlaß für eine neue &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5964&amp;amp;entry_id=271&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/223-KLARSTELLUNG-ZUM-ZOELIBAT-FUER-DIE-PERSONALORDINARIATE-DER-EHEMALIGEN-ANGLIKANER.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/223-KLARSTELLUNG-ZUM-ZOELIBAT-FUER-DIE-PERSONALORDINARIATE-DER-EHEMALIGEN-ANGLIKANER.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Zölibatsdiskussion&lt;/a&gt; genommen. Wer jedoch oben genau nachgelesen hat, wird spätestens jetzt erkennen: der &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5965&amp;amp;entry_id=271&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/zoelib.htm&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/zoelib.htm&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Zölibat&lt;/a&gt; ist nicht nur eine disziplinäre Frage, sondern tangiert auch die Basis unseres Glaubens, nämlich die Tradition der Apostel. Insbesondere seit dem &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5966&amp;amp;entry_id=271&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/archive/hist_councils/ii_vatican_council/index_ge.htm&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/archive/hist_councils/ii_vatican_council/index_ge.htm&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;II. Vatikanischen Konzil&lt;/a&gt; (= XXI. Ökumenischen Konzil) der Katholischen Kirche ist diese Frage geklärt. Wer das Bischofsamt und somit die höchste Weihestufe von den Aposteln her sakramental erhalten soll, darf im Hinblick auf den radikalen Ruf Christi gegenüber den Aposteln unter keine Umständen durch ein gültiges Eheband (mit allen ehelichen Rechten und Pflichten) gebunden sein. Dies ist der Grund, warum anglikanische &quot;Bischöfe&quot; im Falle ihrer gültigen Verheiratung nur bis zur Stufe des Weihepriestertums ausgeweiht werden können, wie wir es oben exemplarisch sehen. Gleichzeitig zeigt diese Ausnahme für den lateinischen Priesterstand, daß es in der lateinischen Eigenrechtskirche die Regel ist, vorzugsweise und mehrheitlich unverheirateten Kandidaten (nach der Diakonatsweihe) die heilige Priesterweihe zu erteilen. So soll es auch langfristig in den anglokatholischen Personalordinariaten (die ja trotz der Eigentraditionen dem lateinischen Ritenbereich zugehören) werden. Übergangsweise ist allerdings der Papst den anglikanischen Heimkehrern &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5955&amp;amp;entry_id=271&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/225-KOMMENTAR-KEIN-NEUER-RITUS,-ABER-EINZELASPEKTE-BEI-DEN-ANGLO-KATHOLISCHEN-PERSONALORDINARIATEN.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/225-KOMMENTAR-KEIN-NEUER-RITUS,-ABER-EINZELASPEKTE-BEI-DEN-ANGLO-KATHOLISCHEN-PERSONALORDINARIATEN.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;so weit entgegengekommen&lt;/a&gt;, daß sogar die orientalisch-orthodoxe Heiratsmöglichkeit vor den höheren Weihen kurzfristig &quot;übertroffen&quot; wurde und wird. Dies ändert jedoch nichts daran, daß von allen katholischen Verkündern die volle Treue zur katholischen Glaubens- und Sittenlehre verlangt ist, auch was die unveränderlichen Prinzipien der &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5974&amp;amp;entry_id=271&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/verhuetungsmittel.htm&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/verhuetungsmittel.htm&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Sexualmoral&lt;/a&gt; betrifft. Unbefangenen Beobachtern ist nicht entgangen, daß seit vielen Jahrzehnten im Westen sogenannte und selbsternannte volksbegehrähnliche Initiativgruppen hinter der andauernd wiederholten Forderung nach &quot;Abschaffung des Zölibates&quot; in Wirklichkeit eine echte Änderung der kirchlichen Lehre angezielt wird. Innerkirchlich haben solche Gruppen daher schon seit Jahrzehnten &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5975&amp;amp;entry_id=271&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/demo.htm&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/demo.htm&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;jede Legitimation verloren&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Von dieser ganzen Praxis her&lt;/b&gt; ist aber damit auch neuerlich klar geworden, daß der Zölibat in Verbindung mit dem Grad des Weihepriestertums dogmatisch nie verlangt war. In der lateinischen Eigenrechtskirche ist diese Verbindung generell vorgesehen, aber auch in vereinzelten orientalischen Eigenrechtskirchen innerhalb derselben Katholischen Kirche, wiewohl der orientalisch-katholische Codex (CCEO) die Weihe (frisch oder bewährt) verheirateter Männer &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5969&amp;amp;entry_id=271&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/62-AKTUELLER-BERICHT-AUS-ZYPERN-UNTER-BESONDERER-BERUECKSICHTIGUNG-DER-KATHOLISCHEN-MINDERHEIT-DER-MARONITEN.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/62-AKTUELLER-BERICHT-AUS-ZYPERN-UNTER-BESONDERER-BERUECKSICHTIGUNG-DER-KATHOLISCHEN-MINDERHEIT-DER-MARONITEN.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;allen diesen Eigenrechtskirchen zugesteht&lt;/a&gt;. Auch wenn die lateinische Eigenrechtskirche von den Mitgliedern her innerhalb der Katholischen Kirche die Mehrheit stellt, so stellen jedoch (ohne Beachtung der Mitgliederzahl) &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5972&amp;amp;entry_id=271&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/262-NAHOST-BISCHOFSSYNODE-PROF.-WINKLER-ZU-DEN-VIELEN-RITEN-IN-DER-KATHOLISCHEN-KIRCHE.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/262-NAHOST-BISCHOFSSYNODE-PROF.-WINKLER-ZU-DEN-VIELEN-RITEN-IN-DER-KATHOLISCHEN-KIRCHE.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;die 22 innerhalb der Katholischen Kirche bestehenden orientalischen Eigenrechts- oder Rituskirchen&lt;/a&gt; mit ihrer gleichzeitigen Möglichkeit verheirateter und zölibatärer Priester die formaljuridische Mehrheit. Trotzdem: im ökumenischen Dialog ist von katholischer und auch orthodox-orientalischer Seite der Zölibat des Bischofs ein Absolutum. Aufgrund der soziokulturellen Entwicklungen ist jedoch nicht zu erwarten, daß der Zölibat in den derzeit &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5972&amp;amp;entry_id=271&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/262-NAHOST-BISCHOFSSYNODE-PROF.-WINKLER-ZU-DEN-VIELEN-RITEN-IN-DER-KATHOLISCHEN-KIRCHE.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/262-NAHOST-BISCHOFSSYNODE-PROF.-WINKLER-ZU-DEN-VIELEN-RITEN-IN-DER-KATHOLISCHEN-KIRCHE.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;bestehenden 22 katholischen Ostkirchen&lt;/a&gt; nach dem Vorbild der einen lateinischen Rituskirche auch für den ganzen orientalisch-katholischen Priesterstand als ein Weihezulassungskriterium generell eingeführt würde. Man denke hier nur an die &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5970&amp;amp;entry_id=271&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/news_services/press/sinodo/documents/bollettino_24_speciale-medio-oriente-2010/xx_plurilingue/b25_xx.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/news_services/press/sinodo/documents/bollettino_24_speciale-medio-oriente-2010/xx_plurilingue/b25_xx.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Propositio Nr. 23&lt;/a&gt; der letzten &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5973&amp;amp;entry_id=271&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/263-NAHOST-BISCHOFSSYNODE-NUNTIUS-BOTSCHAFT-ZUM-ABSCHLUSS-FUER-DAS-VOLK-GOTTES.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/263-NAHOST-BISCHOFSSYNODE-NUNTIUS-BOTSCHAFT-ZUM-ABSCHLUSS-FUER-DAS-VOLK-GOTTES.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Sonderversammlung der Bischofssynode zum Nahen Osten&lt;/a&gt; über die verheirateten (orientalisch-katholischen) Priester: &quot;&lt;i&gt;Der kirchliche Zölibat wird innerhalb der Katholischen Kirche immer und überall geschätzt und anerkannt, im Osten wie im Westen. Dennoch wäre es wünschenswert, die Möglichkeit zu studieren, verheiratete&lt;/i&gt; [orientalisch-katholische] &lt;i&gt;Priester außerhalb der patriarchalen Territorien haben zu können, um einen pastoralen Dienst für unsere&lt;/i&gt; [orientalisch-katholischen] &lt;i&gt;Gläubigen sicherzustellen, wohin diese auch immer gehen, und um die orientalischen Traditionen zu respektieren.&lt;/i&gt;&quot; Unabhängig davon, ob sich der Papst diesen Vorschlag zu eigen machen wird oder nicht, werden alle Katholiken mit dieser Vielfalt der katholischen Weltkirche und ihren 23 Riten leben müssen und dürfen, und ich denke, daß auch bei Diskussionen zu diesem Thema nur eines weiterhilft: Sachlichkeit. Im Gebet verbunden, Euer Padre Alex - Vizeoffizial Dr. Alexander Pytlik &lt;div class=&quot;serendipity_babelfish&quot;&gt;Übersetze nach  &lt;a href=&quot;http://babelfish.altavista.com/babelfish/trurl_pagecontent?url=http%3A%2F%2Fwww.internetpfarre.de%2Fblog%2Farchives%2F271-ERSTES-ANGLOKATHOLISCHES-PERSONALORDINARIAT-IN-ENGLAND-UND-WALES.html&amp;amp;lp=de%5Fen&quot;&gt;en&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;http://babelfish.altavista.com/babelfish/trurl_pagecontent?url=http%3A%2F%2Fwww.internetpfarre.de%2Fblog%2Farchives%2F271-ERSTES-ANGLOKATHOLISCHES-PERSONALORDINARIAT-IN-ENGLAND-UND-WALES.html&amp;amp;lp=de%5Ffr&quot;&gt;fr&lt;/a&gt;&lt;/div&gt; 
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    <pubDate>Sat, 15 Jan 2011 13:16:32 +0100</pubDate>
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    <title>VEREHRUNGSWÜRDIGER DIENER GOTTES JOHANNES PAUL II.: GEWALTIGER RUF DER HEILIGKEIT</title>
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            <category>Kirchenrecht</category>
            <category>News Kommentare</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Padre Alex / Dr. Alexander Pytlik)</author>
    <content:encoded>
    &lt;b&gt;INFORMATION DER KONGREGATION FÜR DIE SELIG- UND HEILIGSPRECHUNGSPROZESSE ÜBER DEN VERLAUF DES SELIGSPRECHUNGSFALLES DES VEREHRUNGSWÜRDIGEN DIENERS GOTTES JOHANNES PAUL II. (KAROL WOJTYŁA)&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 14. Januar 2011 hat der &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5948&amp;amp;entry_id=270&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/83-PAPST-BENEDIKT-XVI.-UEBER-SEINEN-VORGAENGER-JOHANNES-PAUL-II.-ERSTES-FERNSEHINTERVIEW.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/83-PAPST-BENEDIKT-XVI.-UEBER-SEINEN-VORGAENGER-JOHANNES-PAUL-II.-ERSTES-FERNSEHINTERVIEW.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Heilige Vater Benedikt XVI.&lt;/a&gt; während der Seiner Eminenz, dem hochwürdigsten Herrn Kardinal Angelo Amato, dem Präfekten der Kongregation für die Selig- und Heiligsprechungsprozesse, gewährten Audienz, dieselbe Kongregation bevollmächtigt, das Dekret über das Wunder zu promulgieren, das der Fürbitte des verehrungswürdigen Dieners Gottes Johannes Paul II. (Karol Wojtyła) zugeschrieben wird. Dieser Akt beschließt den Weg, der dem Ritus der Seligsprechung vorausgeht, dessen Datum vom Heiligen Vater entschieden wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie bekannt, begann das Verfahren durch päpstliche Dispens vor dem Ablauf der fünf Jahre nach dem Tod des Dieners Gottes, wie es von der geltenden Gesetzgebung verlangt wird. Diese Vorgehensweise wurde vom gewaltigen Ruf der Heiligkeit ausgelöst, dessen sich Papst Johannes Paul II. im Leben, im Sterben und nach dem Tod erfreute. Für alle anderen Bereiche wurden die allgemeinen kirchenrechtlichen Bestimmungen für die Fälle der Seligsprechung und Heiligsprechung vollständig beachtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Juni 2005 bis April 2007 wurden daher sowohl die diözesane römische Hauptuntersuchung als auch die Untersuchungen in verschiedenen anderen Diözesen (durch Rechtshilfe) vorgenommen, was das Leben, die Tugenden und den Ruf der Heiligkeit sowie die Wunder betrifft. Die rechtliche Gültigkeit der kanonischen Verfahren wurde mit Dekret vom 4. Mai 2007 durch die Kongregation für die Selig- und Heiligsprechungsprozesse anerkannt. Nach Prüfung der entsprechenden Positio äußerten sich dann neun theologische Konsultoren des Dikasteriums im Juni 2009 positiv in bezug auf den heroischen Grad der Tugenden des Dieners Gottes. Im darauffolgenden November wurde unter Beachtung der üblichen Prozedur dieselbe Positio dem Urteil der Kardinäle und Bischöfe der Kongregation für die Selig- und Heiligsprechungsprozesse unterworfen, welche sich mit zustimmendem Urteil äußerten.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Am 19. Dezember 2009 &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5949&amp;amp;entry_id=270&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/233-DIENER-GOTTES-JOHANNES-PAUL-II.-AUF-DEM-WEG-ZUR-SELIGSPRECHUNG.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/233-DIENER-GOTTES-JOHANNES-PAUL-II.-AUF-DEM-WEG-ZUR-SELIGSPRECHUNG.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;autorisierte der Heilige Vater Benedikt XVI.&lt;/a&gt; die Promulgation des Dekretes über den heroischen Tugendgrad.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Blick auf die Seligsprechung des verehrungswürdigen Dieners Gottes präsentierte die Postulatur des Verfahrens zur Prüfung durch die Kongregation für die Selig- und Heiligsprechungsprozesse die Heilung der Schwester Marie Simon Pierre Normand, Ordensfrau des Institut des Petites Soeurs des Maternités Catholiques, von der parkinsonschen Krankheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie üblich wurden die umfassenden Akten der ordnungsgemäß durchgeführten kirchenrechtlichen Untersuchung gemeinsam mit den detaillierten gerichtsärztlichen Gutachten am 21. Oktober 2010 dem wissenschaftlichen Studium des medizinischen Beirates des Dikasteriums für die Selig- und Heiligsprechungsprozesse übergeben. Seine Gutachter sprachen sich für die wissenschaftliche Unerklärbarkeit der Heilung aus, nachdem sie die prozessualen Zeugnisse und die gesamte Dokumentation mit der gewohnten Gründlichkeit studiert hatten. Die theologischen Konsultoren schritten dann nach Sichtung der medizinischen Schlußfolgerungen am 14. Dezember 2010 zur theologischen Bewertung des Falles und erkannten einstimmig die Einzigartigkeit, das Vorausgehen und die Stimmigkeit der an den Diener Gottes Johannes Paul II. gerichteten Anrufung an, dessen Fürbitte zum Zwecke der wunderbaren Heilung wirksam gewesen war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schließlich wurde am 11. Januar 2011 die ordentliche Vollversammlung der Kardinäle und der Bischöfe der Kongregation für die Selig- und Heiligsprechungsprozesse abgehalten, welche ein einstimmiges positives Urteil erließen, mit dem sie die Heilung der Schwester Marie Pierre Simon als wunderbar erachten, insoweit sie von Gott in wissenschaftlich unerklärlicher Weise vollbracht wurde, im Gefolge der Anrufung des &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5950&amp;amp;entry_id=270&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/72-DANK-SEI-JOHANNES-PAUL-II.-KURZKATECHISMUS-ERSCHEINT-EIN-PREDIGTHINWEIS-ZUM-JAHR-DER-EUCHARISTIE-IN-BEZUG-AUF-MARIA.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/72-DANK-SEI-JOHANNES-PAUL-II.-KURZKATECHISMUS-ERSCHEINT-EIN-PREDIGTHINWEIS-ZUM-JAHR-DER-EUCHARISTIE-IN-BEZUG-AUF-MARIA.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Papstes Johannes Paul II.&lt;/a&gt;, der sowohl von derselben Geheilten als auch von vielen anderen Gläubigen vertrauensvoll angerufen worden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[&lt;b&gt;ENDE MEINER AUCH BEI&lt;/b&gt; &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5951&amp;amp;entry_id=270&quot; title=&quot;http://www.kath.net/detail.php?id=29725&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.kath.net/detail.php?id=29725&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;b&gt;KATH.NET&lt;/b&gt;&lt;/a&gt; &lt;b&gt;ABRUFBAREN ÜBERSETZUNG.&lt;/b&gt;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;In großer Vorfreude&lt;/b&gt; auf den vom Heiligen Vater Benedikt XVI. geplanten Sonntag der Seligsprechung, den Sonntag der Göttlichen Barmherzigkeit, den Weißen Sonntag 2011, d. h. präzise auf den 1. Mai 2011, grüße ich alle Leser und Leserinnen. In der mir anvertrauten Wallfahrtspfarrei St. Marien Buchenhüll ist dies der Tag der Heiligen Erstkommunion und der ersten Maiandacht, sodaß ich persönlich leider nicht in Rom sein kann. Ich lade daher alle Daheimbleibenden schon heute zur großen &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5952&amp;amp;entry_id=270&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/58-FIRMBEHELF-FIRMVORBEREITUNG-IM-GEISTE-VON-+-JOHANNES-PAUL-II.-KATHOLISCHER-FIRMUNTERRICHT-VOR-DEM-EMPFANG-DER-HEILIGEN-FIRMUNG-GRUNDKURS.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/58-FIRMBEHELF-FIRMVORBEREITUNG-IM-GEISTE-VON-+-JOHANNES-PAUL-II.-KATHOLISCHER-FIRMUNTERRICHT-VOR-DEM-EMPFANG-DER-HEILIGEN-FIRMUNG-GRUNDKURS.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Dank&lt;/a&gt;andacht am Nachmittag des 1. Mai 2011 (um 14.00 Uhr) bei der Lourdesgrotte im Marienwallfahrtsort Buchenhüll, 85072 Eichstätt, ein, die als erste Maiandacht ganz im Zeichen der Anrufung des neuen seligen Papstes und des ersten Empfanges des Allerheiligsten Altarsakramentes stehen wird. Herzlichst, Euer Padre Alex - Vizeoffizial Dr. Alexander Pytlik &lt;div class=&quot;serendipity_babelfish&quot;&gt;Übersetze nach  &lt;a href=&quot;http://babelfish.altavista.com/babelfish/trurl_pagecontent?url=http%3A%2F%2Fwww.internetpfarre.de%2Fblog%2Farchives%2F270-VEREHRUNGSWUERDIGER-DIENER-GOTTES-JOHANNES-PAUL-II.-GEWALTIGER-RUF-DER-HEILIGKEIT.html&amp;amp;lp=de%5Fen&quot;&gt;en&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;http://babelfish.altavista.com/babelfish/trurl_pagecontent?url=http%3A%2F%2Fwww.internetpfarre.de%2Fblog%2Farchives%2F270-VEREHRUNGSWUERDIGER-DIENER-GOTTES-JOHANNES-PAUL-II.-GEWALTIGER-RUF-DER-HEILIGKEIT.html&amp;amp;lp=de%5Ffr&quot;&gt;fr&lt;/a&gt;&lt;/div&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Fri, 14 Jan 2011 14:00:00 +0100</pubDate>
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    <title>PAPST BENEDIKT KÄMPFT WEITER: MOTU PROPRIO GEGEN GELDWÄSCHE</title>
    <link>http://www.internetpfarre.de/blog/archives/267-PAPST-BENEDIKT-KAEMPFT-WEITER-MOTU-PROPRIO-GEGEN-GELDWAESCHE.html</link>
            <category>Kirchenrecht</category>
            <category>News Kommentare</category>
            <category>Sonstiges</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Padre Alex / Dr. Alexander Pytlik)</author>
    <content:encoded>
    &lt;b&gt;APOSTOLISCHES SCHREIBEN IN FORM EINES &quot;MOTU PROPRIO&quot; ZUR PRÄVENTION UND ZUR BEKÄMPFUNG DER ILLEGALEN AKTIVITÄTEN AUF DEM FINANZ- UND WÄHRUNGSSEKTOR&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* EXKLUSIVÜBERSETZUNG VON DR. ALEXANDER PYTLIK *&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5900&amp;amp;entry_id=267&quot; title=&quot;http://www.vatican.va&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Apostolische Stuhl&lt;/a&gt; hat immer seine Stimme erhoben, um die Menschen guten Willens und besonders die Verantwortlichen der Nationen zum Einsatz für den Aufbau der universalen Stadt Gottes, auf welche die Geschichte der Gemeinschaft der Völker und der Nationen zustrebt, aufzurufen, auch durch einen gerechten und dauerhaften Frieden in jedem Teil der Welt  (Benedikt XVI., Enzyklika &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5901&amp;amp;entry_id=267&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/encyclicals/documents/hf_ben-xvi_enc_20090629_caritas-in-veritate_ge.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/encyclicals/documents/hf_ben-xvi_enc_20090629_caritas-in-veritate_ge.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Caritas in veritate&lt;/a&gt; [29. Juni 2009], Nr. 7: AAS 101/2009, 645). Leider ist der Frieden in unseren Tagen in einer immer globalisierteren Gesellschaft durch verschiedene Ursachen gefährdet, zu denen jene eines unsachgemäßen Gebrauches des Marktes und der Wirtschaft gehört und auch jene grausame und zerstörerische der Gewalt, die der Terrorismus verübt und dadurch Tod, Leiden, Haß und soziale Instabilität schafft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist sehr angemessen, daß sich die Internationale Gemeinschaft immer weitergehender mit Prinzipien und rechtlichen Instrumenten ausstattet, die es erlauben, das Phänomen der Geldwäsche und der Terrorfinanzierung zu verhindern und zu bekämpfen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Heilige Stuhl heißt diese Bemühungen gut und beabsichtigt, sich diese Regeln bei der Verwendung der materiellen Ressourcen zu eigen zu machen, die der Erfüllung der &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5900&amp;amp;entry_id=267&quot; title=&quot;http://www.vatican.va&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;eigenen Mission&lt;/a&gt; und der Aufgaben des &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5904&amp;amp;entry_id=267&quot; title=&quot;http://www.vaticanstate.va/&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vaticanstate.va/&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Staates der Vatikanstadt&lt;/a&gt; dienen.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
In diesem Rahmen habe ich - auch in Ausführung des Währungsabkommens zwischen dem Staat der Vatikanstadt und der Europäischen Union vom 17. Dezember 2009 - für denselben &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5904&amp;amp;entry_id=267&quot; title=&quot;http://www.vaticanstate.va/&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vaticanstate.va/&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Staat&lt;/a&gt; den Erlaß des &quot;Gesetz betreffend die Prävention und die Bekämpfung der Geldwäsche von Einnahmen krimineller Aktivitäten und der Terrorfinanzierung&quot; (Legge concernente la prevenzione ed il contrasto del riciclaggio dei proventi di attività criminose e del finanziamento del terrorismo) des 30. Dezember 2010 approbiert, was &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url=aHR0cDovL3ByZXNzLmNhdGhvbGljYS52YS9uZXdzX3NlcnZpY2VzL2J1bGxldGluL25ld3MvMjY2MzUucGhwP2luZGV4PTI2NjM1Jmxhbmc9Z2U=&amp;amp;entry_id=267&quot; title=&quot;http://press.catholica.va/news_services/bulletin/news/26635.php?index=26635&amp;amp;lang=ge&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://press.catholica.va/news_services/bulletin/news/26635.php?index=26635&amp;amp;lang=ge&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;heute promulgiert&lt;/a&gt; wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem vorliegenden Apostolischen Schreiben in Form eines Motu Proprio:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;a)&lt;/b&gt; lege ich fest, daß das oben genannte &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url=aHR0cDovL3ByZXNzLmNhdGhvbGljYS52YS9uZXdzX3NlcnZpY2VzL2J1bGxldGluL25ld3MvMjY2MzUucGhwP2luZGV4PTI2NjM1Jmxhbmc9Z2U=&amp;amp;entry_id=267&quot; title=&quot;http://press.catholica.va/news_services/bulletin/news/26635.php?index=26635&amp;amp;lang=ge&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://press.catholica.va/news_services/bulletin/news/26635.php?index=26635&amp;amp;lang=ge&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Gesetz&lt;/a&gt; des Staates der Vatikanstadt und seine künftigen Änderungen auch für die Dikasterien der Römischen Kurie und für alle vom Heiligen Stuhl abhängigen Organismen und Körperschaften Gültigkeit haben, wo dieselben Aktivitäten gemäß Artikel 2 desselben &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url=aHR0cDovL3ByZXNzLmNhdGhvbGljYS52YS9uZXdzX3NlcnZpY2VzL2J1bGxldGluL25ld3MvMjY2MzUucGhwP2luZGV4PTI2NjM1Jmxhbmc9Z2U=&amp;amp;entry_id=267&quot; title=&quot;http://press.catholica.va/news_services/bulletin/news/26635.php?index=26635&amp;amp;lang=ge&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://press.catholica.va/news_services/bulletin/news/26635.php?index=26635&amp;amp;lang=ge&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Gesetzes&lt;/a&gt; ausüben;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;b)&lt;/b&gt; errichte ich die &quot;Autorität der Finanzierungsinformation&quot; (Autorità di Informazione Finanziaria = AIF), wie sie im Artikel 33 des &quot;&lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url=aHR0cDovL3ByZXNzLmNhdGhvbGljYS52YS9uZXdzX3NlcnZpY2VzL2J1bGxldGluL25ld3MvMjY2MzUucGhwP2luZGV4PTI2NjM1Jmxhbmc9Z2U=&amp;amp;entry_id=267&quot; title=&quot;http://press.catholica.va/news_services/bulletin/news/26635.php?index=26635&amp;amp;lang=ge&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://press.catholica.va/news_services/bulletin/news/26635.php?index=26635&amp;amp;lang=ge&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Gesetz&lt;/a&gt; betreffend die Prävention und die Bekämpfung der Geldwäsche von Einnahmen krimineller Aktivitäten und der Terrorfinanzierung&quot; angegeben ist, als dem Heiligen Stuhl angeschlossene Institution, nach Vorschrift der Artikel 186 und 190 - 191 der Apostolischen Konstitution &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5907&amp;amp;entry_id=267&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/holy_father/john_paul_ii/apost_constitutions/documents/hf_jp-ii_apc_19880628_pastor-bonus-index_ge.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/holy_father/john_paul_ii/apost_constitutions/documents/hf_jp-ii_apc_19880628_pastor-bonus-index_ge.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Pastor Bonus&lt;/a&gt;, indem ich ihr kirchenrechtlich die öffentliche Rechtspersönlichkeit und auch die zivile vatikanische Rechtspersönlichkeit verleihe und für beide das &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url=aHR0cDovL3ByZXNzLmNhdGhvbGljYS52YS9uZXdzX3NlcnZpY2VzL2J1bGxldGluL25ld3MvMjY2MzgucGhwP2luZGV4PTI2NjM4Jmxhbmc9Z2U=&amp;amp;entry_id=267&quot; title=&quot;http://press.catholica.va/news_services/bulletin/news/26638.php?index=26638&amp;amp;lang=ge&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://press.catholica.va/news_services/bulletin/news/26638.php?index=26638&amp;amp;lang=ge&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Statut&lt;/a&gt; approbiere, das dem vorliegenden Motu Proprio angeschlossen ist;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;c)&lt;/b&gt; lege ich fest, daß die &quot;Autorität der Finanzierungsinformation&quot; (AIF) ihre Aufgaben gegenüber den Dikasterien der Römischen Kurie und gegenüber allen Organismen und Körperschaften ausübt, von denen unter Buchstabe (a) zu lesen ist;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;d)&lt;/b&gt; delegiere ich in den Grenzen der Straftatbestände, von denen das oben genannte Gesetz handelt, die zuständigen Justizorgane des &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5904&amp;amp;entry_id=267&quot; title=&quot;http://www.vaticanstate.va/&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vaticanstate.va/&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Staates der Vatikanstadt&lt;/a&gt; zur Ausübung der Strafjurisdiktion gegenüber den Dikasterien der Römischen Kurie und gegenüber allen Organismen und Körperschaften, von denen unter Buchstabe (a) zu lesen ist;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich ordne an, daß alles, was hiermit verordnet ist, vom heutigen Tag an volle und bleibende Gültigkeit habe, selbst wenn es irgendeine entgegenstehende Anordnung gäbe und selbst wenn diese besonderer Erwähnung würdig wäre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiters ordne ich an, daß das vorliegende Apostolische Schreiben in Form eines Motu Proprio in den Acta Apostolicae Sedis veröffentlicht werde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegeben in Rom aus dem Apostolischen Palast am 30. Dezember des Jahres 2010 im sechsten Jahr des Pontifikates.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;BENEDICTUS PP. XVI&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[&lt;b&gt;ENDE DER ÜBERSETZUNG DES NEUEN MOTU PROPRIO ZUM JAHRESSCHLUSS GEGEN GELDWÄSCHE UND TERRORFINANZIERUNG.&lt;/b&gt;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;So sind alle Blogeinträge&lt;/b&gt; des Jahres 2010 pro Papst Benedikt XVI. (z. B. &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5913&amp;amp;entry_id=267&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/242-HIRTENBRIEF-PAPST-BENEDIKT-HAT-FUER-DIE-OPFER-DAS-KIRCHENRECHT-GERETTET.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/242-HIRTENBRIEF-PAPST-BENEDIKT-HAT-FUER-DIE-OPFER-DAS-KIRCHENRECHT-GERETTET.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;1&lt;/a&gt;, &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5915&amp;amp;entry_id=267&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/265-SEEWALD-PAPST-BUCH-ABSOLUT-LESENSWERTES-WEIHNACHTSGESCHENK-ERZBISCHOF-FISICHELLA.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/265-SEEWALD-PAPST-BUCH-ABSOLUT-LESENSWERTES-WEIHNACHTSGESCHENK-ERZBISCHOF-FISICHELLA.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;2&lt;/a&gt; oder &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5916&amp;amp;entry_id=267&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/266-ZUM-JAHRESRUECKBLICK-BENEDIKT-XVI.-EIN-GANZ-BESONDERER-PAPST.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/266-ZUM-JAHRESRUECKBLICK-BENEDIKT-XVI.-EIN-GANZ-BESONDERER-PAPST.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;3&lt;/a&gt;) von diesem selbst her auch noch zum Jahresabschluß mehr als erwiesen und bekräftigt. Kurz vor Erlaß des neuen Motu Proprio informierte über die ganze Herausforderung für den Heiligen Stuhl noch sehr gut Professsor Ralph Rotte: &lt;i&gt;Undurchsichtige Geschäfte. Die Finanzen des Heiligen Stuhles und das Dauerproblem IOR&lt;/i&gt;, in: &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5976&amp;amp;entry_id=267&quot; title=&quot;http://www.herder-korrespondenz.de/&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.herder-korrespondenz.de/&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Herder Korrespondenz&lt;/a&gt;, 64. Jg., H. 12, Dezember 2010, S. 605 - 609. Der Papst läßt sich nicht aus der Ruhe bringen und handelt nun auch im Finanzbereich ohne Ansehen der Person und der Organisation, nach klaren Prinzipien und gemäß dem schon an die Kirche in Irland gerichteten und somit für die ganze Kirche vorgegebenen &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5914&amp;amp;entry_id=267&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/241-PAPST-SEXUELLER-MISSBRAUCH-HIRTENBRIEF-VON-BENEDIKT-XVI.-FUER-IRLAND.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/241-PAPST-SEXUELLER-MISSBRAUCH-HIRTENBRIEF-VON-BENEDIKT-XVI.-FUER-IRLAND.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Prinzip der Transparenz&lt;/a&gt;. Der Papst ist weltweit die einzige natürliche Person, welche auch Völkerrechtssubjekt und somit jedem Staat gleichgestellt ist. Der Papst ist vom göttlichen Recht her der Heilige Stuhl, und dieser &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5900&amp;amp;entry_id=267&quot; title=&quot;http://www.vatican.va&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Heilige Stuhl&lt;/a&gt; als Völkerrechtssubjekt bedient sich des &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5904&amp;amp;entry_id=267&quot; title=&quot;http://www.vaticanstate.va/&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vaticanstate.va/&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Staates der Vatikanstadt&lt;/a&gt;, der also kein eigenes Völkerrechtssubjekt ist. Weitere Informationen in englischer Sprache finden sich auch auf dem &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5911&amp;amp;entry_id=267&quot; title=&quot;http://visnews-en.blogspot.com/2010_12_30_archive.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://visnews-en.blogspot.com/2010_12_30_archive.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Vatikanblog&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;So viel in aller Kürze&lt;/b&gt; und mit Freude zum Jahresabschluß aus dem Vatikan! Euer Padre Alex - Vizeoffizial Dr. Alexander Pytlik &lt;div class=&quot;serendipity_babelfish&quot;&gt;Übersetze nach  &lt;a href=&quot;http://babelfish.altavista.com/babelfish/trurl_pagecontent?url=http%3A%2F%2Fwww.internetpfarre.de%2Fblog%2Farchives%2F267-PAPST-BENEDIKT-KAEMPFT-WEITER-MOTU-PROPRIO-GEGEN-GELDWAESCHE.html&amp;amp;lp=de%5Fen&quot;&gt;en&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;http://babelfish.altavista.com/babelfish/trurl_pagecontent?url=http%3A%2F%2Fwww.internetpfarre.de%2Fblog%2Farchives%2F267-PAPST-BENEDIKT-KAEMPFT-WEITER-MOTU-PROPRIO-GEGEN-GELDWAESCHE.html&amp;amp;lp=de%5Ffr&quot;&gt;fr&lt;/a&gt;&lt;/div&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Thu, 30 Dec 2010 13:15:00 +0100</pubDate>
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    <title>NAHOST-BISCHOFSSYNODE: PROF. WINKLER ZU DEN VIELEN RITEN IN DER KATHOLISCHEN KIRCHE</title>
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            <category>Kirchenrecht</category>
            <category>News Kommentare</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Padre Alex / Dr. Alexander Pytlik)</author>
    <content:encoded>
    &lt;strong&gt;Gerne übernehme ich ein Exklusiv-Interview als Beitrag Nr. 6 zur Sonderversammlung der Bischofssynode für den Mittleren Osten (10. - 24. Oktober 2010) von Mag. Mag. Gabriela Maria Mihlig, akkreditierte Romkorrespondentin für den &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5761&amp;amp;entry_id=262&quot; title=&quot;http://www.lpj.org/&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.lpj.org/&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Lateinischen Patriarchen&lt;/a&gt;, Seine Seligkeit Fouad Twal (Jerusalem). Rückfragen bitte immer an die Korrespondentin selbst unter&lt;/strong&gt; &lt;a href=&quot;mailto:gmtm@gmx.at&quot;&gt;&lt;strong&gt;gmtm@gmx.at&lt;/strong&gt;&lt;/a&gt;&lt;strong&gt; - ein herzliches Vergelt&#039;s Gott an die genannte katholische&lt;/strong&gt; &lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/188-FESTSCHRIFT-FUER-PAPST-BENEDIKT-XVI.-ALS-GLAUBENSSTAERKUNG-FUER-ALLE-UND-ZUM-DANK-FUER-DEN-PAPSTBESUCH-2007.html&quot;&gt;&lt;strong&gt;Theologin&lt;/strong&gt;&lt;/a&gt; &lt;strong&gt;und Journalistin!&lt;/strong&gt; &lt;br /&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;(Hier sind noch die vorhergehenden Berichte &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/256-NAHOST-BISCHOFSSYNODE-SONDERBERICHTERSTATTUNG-DURCH-ROMKORRESPONDENTIN-MIHLIG.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Nr. 1&lt;/a&gt;, &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5765&amp;amp;entry_id=262&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/257-NAHOST-BISCHOFSSYNODE-EROEFFNET-DURCH-PAPST-BENEDIKT-XVI..html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/257-NAHOST-BISCHOFSSYNODE-EROEFFNET-DURCH-PAPST-BENEDIKT-XVI..html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Nr. 2&lt;/a&gt;, &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5766&amp;amp;entry_id=262&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/258-NAHOST-BISCHOFSSYNODE-ORIENTIERUNG-AM-ERSTEN-ARBEITSTAG.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/258-NAHOST-BISCHOFSSYNODE-ORIENTIERUNG-AM-ERSTEN-ARBEITSTAG.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Nr. 3&lt;/a&gt;, &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5771&amp;amp;entry_id=262&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/260-NAHOST-BISCHOFSSYNODE-BLEIBENDE-BEDEUTUNG-DES-HEILIGEN-LANDES.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/260-NAHOST-BISCHOFSSYNODE-BLEIBENDE-BEDEUTUNG-DES-HEILIGEN-LANDES.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Nr. 4&lt;/a&gt; und &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5768&amp;amp;entry_id=262&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/261-NAHOST-BISCHOFSSYNODE-OHNE-DIE-CHRISTEN-SINKT-REALISTISCHE-CHANCE-AUF-FRIEDEN.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/261-NAHOST-BISCHOFSSYNODE-OHNE-DIE-CHRISTEN-SINKT-REALISTISCHE-CHANCE-AUF-FRIEDEN.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Nr. 5&lt;/a&gt;. Das folgende Interview wurde inhaltlich von Univ.-Prof. Dr. Dietmar Winkler autorisiert.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Interview&lt;/b&gt; mit Univ.-Prof. Dr. Dietmar Winkler (Patristik und Kirchengeschichte in Salzburg, Österreich) unter dem Thema &quot;&lt;i&gt;Die Synode für den Mittleren Osten – im Kontext zu den laufenden Gesprächen&lt;/i&gt;&quot;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Mihlig:&lt;/b&gt; Die Zusammenarbeit zwischen Ost und West – was ist dabei wesentlich?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Univ.-Prof. Dr. Winkler:&lt;/b&gt; &lt;i&gt;Hinsichtlich der Zusammenarbeit der Kirchen des Ostens und des Westens ist zu unterscheiden zwischen der grundsätzlichen Zusammenarbeit der verschiedenen katholischen Kirchen im Orient und der ökumenischen Kooperation mit den anderen Kirchen der Region, insbesondere den orthodoxen &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5810&amp;amp;entry_id=262&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/roman_curia/congregations/cfaith/documents/rc_con_cfaith_doc_20070629_commento-responsa_ge.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/roman_curia/congregations/cfaith/documents/rc_con_cfaith_doc_20070629_commento-responsa_ge.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Schwesterkirchen&lt;/a&gt;. Auf der Synode ist hierzu unter anderem festgestellt worden, daß die Versammlung der katholischen Patriarchen im Nahen Osten (&lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5811&amp;amp;entry_id=262&quot; title=&quot;http://www.opuslibani.org.lb/cpco/img001.htm&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.opuslibani.org.lb/cpco/img001.htm&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Council of Catholic Patriarchs in the Middle East&lt;/a&gt;) ihre Zusammenarbeit wieder aufnehmen und intensivieren soll. In der Folge sollen dann - zu bestimmten Anliegen und zur Verbesserung der Beziehungen - die orthodoxen Patriarchen mit einbezogen werden.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Ein interessanter Vorschlag, der in die Synode eingebracht wurde, war auch jener, daß ein Patriarch einer katholischen Ostkirche ipso facto zur Papstwahl zugelassen werden sollte, ohne zuvor zum Kardinal kreiert werden zu müssen, was aus der lateinischen römischen Tradition kommt. Auch die Frage nach den sich überlappenden Jurisdiktionen (lateinischer Codex Iuris Canonici / &lt;b&gt;CIC&lt;/b&gt; und orientalischer Codex Canonum Ecclesiarum Orientalium / &lt;b&gt;CCEO&lt;/b&gt;) stellt ein Anliegen der Synodenväter dar. Die gegenwärtige kirchenrechtliche Bestimmung sieht vor, daß ein Patriarch territoriale Jurisdiktion ausüben darf. Diese Bestimmung erschwert jedoch die pastorale Aufgabe des Oberhauptes einer katholischen Ostkirche, da durch die anhaltende Emigration viele Gemeinden in der sogenannten &quot;Diaspora&quot; zu betreuen sind. Demzufolge wäre es für einen Patriarchen hilfreich, wenn seine Jurisdiktion sozusagen auf diesen Ort der Pfarrei erweitert werden würde. Das wäre kirchenrechtlich zu überdenken und zu überprüfen, muß jedoch noch Gegenstand weiterer präziser Gespräche sein, ansonsten kommt es unweigerlich zu Konflikten vor Ort.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Mihlig:&lt;/b&gt; Nach Ihrer bisherigen Erfahrung: was kann der Westen vom Osten lernen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Univ.-Prof. Dr. Winkler:&lt;/b&gt; &lt;i&gt;Die Gläubigen im Westen sollen erkennen, daß die Katholische Kirche eine große Vielfalt in der Einheit darstellt. So gibt es im Orient sieben katholische Kirchen, die ihre Liturgie in verschiedenen Riten feiern: armenisch, koptisch, syrisch, griechisch-melkitisch sowie im römischen Ritus. Es gilt, diese Vielfalt als eine spirituelle Bereicherung zu verstehen und konkret zu erfahren, daß die Katholische Kirche keineswegs monolithisch sein kann. Unsere westliche Form der Liturgie und des Gebetes ist eine von vielen Formen in der Katholischen Kirche.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Eine weitere wichtige Erkenntnis, die der Orient dem Westen geben kann, ist jene des Zusammenlebens mit dem Islam. Die Kirchen im Orient haben diesbezüglich eine jahrhundertelange Erfahrung. Die diesbezüglichen Einschätzungen sind durchaus mannigfaltig und zeigen unterschiedliche Ansätze. Dies kommt auch auf der Synode deutlich zum Ausdruck. Die Kirchen des Westens, insbesondere in Europa, sollten auf das hören, was uns die orientalischen Kirchen in Bezug auf die Koexistenz mit den Muslimen zu sagen haben. Man wird diese Erfahrungen nicht 1 : 1 auf den Westen übertragen können. Sie können aber als Anregungen gelten, die es dann im westlichen Kontext umzusetzen gilt.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Mihlig:&lt;/b&gt; Welche großen Anliegen in der Seelsorge wurden auf der Synode in der ersten Woche besprochen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Univ.-Prof. Dr. Winkler:&lt;/b&gt; &lt;i&gt;Die pastoralen Anliegen, die in den Interventionen der Synode zur Sprache gebracht werden, sind von äußerst vielfältiger Art. Die pastorale Praxis ist in den jeweiligen Regionen im Mittleren Osten unterschiedlich zu sehen. Um nur ein Beispiel zu nennen: in der Golfregion leben etwa 50 % aller Katholiken des Mittleren Ostens. Sie kommen als Fremdarbeiter von den Philippinen, aus Indien, Äthiopien und aus anderen Ländern. Es ist aber in diesen Staaten mit eher restriktivem Islam nur möglich, wenige Seelsorger einzusetzen. Es ist keineswegs möglich, die Gläubigen mit der notwendigen Anzahl von Priestern versorgen. Das ist ein schwieriges pastorales Problem. Ein weiteres Beispiel mag das der palästinensischen arabischen Christen sein, denen es an Reisefreiheit fehlt und die im Staat Israel de facto Bürger zweiter Klasse sind. In Mosul/Irak wiederum leben die Christen in einem ihr Leben bedrohenden Umfeld.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Insgesamt wäre es also dringend notwendig, daß die einzelnen katholischen Ostkirchen in der pastoralen Sorge in Zukunft zusammenarbeiten sollen und auch für diese Situation geeignete Konzepte entwerfen. Doch diese Thematik ist keineswegs ausformuliert bzw. zu Ende gedacht. Nach dem Darlegen der Probleme in den Vollversammlungen dieser Woche erhoffe ich mir persönlich für die Sitzungen der kommenden Woche, in denen vor allem in Arbeitsgruppen gearbeitet werden wird, konkretere Ergebnisse. Die Synodenväter müssen eine deutliche Botschaft an die Christen im Orient senden, damit diese den großen Wert erkennen können, warum sie im Orient bleiben sollen und Hoffnung für die Zukunft haben!&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Mihlig:&lt;/b&gt; Vielen Dank für das Gespräch!&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[&lt;strong&gt;BEITRAG NR. 6 DER ROMKORRESPONDENTIN&lt;/strong&gt; &lt;a href=&quot;mailto:gmtm@gmx.at&quot;&gt;&lt;strong&gt;MAG. MAG. GABRIELA MARIA MIHLIG&lt;/strong&gt;&lt;/a&gt; &lt;strong&gt;IM AUFTRAG DES LATEINISCHEN PATRIARCHEN VON JERUSALEM.&lt;/strong&gt;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Als Verdeutlichung des wertvollen Interviews&lt;/b&gt; biete ich im Anschluß die am 7. Oktober 2010 aufgrund des 20jährigen Promulgationsjubiläums des oben bereits erwähnten zweiten &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5812&amp;amp;entry_id=262&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/archive/cdc/index_ge.htm&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/archive/cdc/index_ge.htm&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;weltweit geltenden katholischen Gesetzbuches&lt;/a&gt; (Codex Canonum Ecclesiarum Orientalium = CCEO) vom Heiligen Stuhl her erfolgte topaktuelle Veröffentlichung der in der universalen Katholischen Kirche (also nicht nur im Nahen Osten) anerkannt lebenden 23 Eigenrechtskirchen (ecclesiae sui iuris), also der 23 Riten mit ihren liturgischen, spirituellen und kulturellen Reichtümern. Die Kirche besteht also nicht nur aus den vielen Teilkirchen (zumeist territorialer Art wie z. B. Diözesen oder Territorialabteien, aber auch personaler Herkunft wie z. B. Militärordinariate usw.), sondern auch aus den mit Rom in voller Einheit stehenden &lt;b&gt;23 unterschiedlichen Rituskirchen&lt;/b&gt;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Lateinische Rituskirche:&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Die erste ist uns allen wohlbekannt&lt;/b&gt;, es ist (&lt;b&gt;1.&lt;/b&gt;) die &lt;b&gt;lateinische Kirche&lt;/b&gt; innerhalb der Katholischen Kirche, der viele von uns in diesen Breiten durch Taufe und Firmung ganz angehören und für die der CIC 1983 gilt. Sie ist zwar die mitgliederstärkste und hat auch noch universale und teilkirchliche Vielfalt innerhalb ihres lateinischen Ritenbereiches (ordentliche und außerordentliche Form des römischen Ritus, aber beispielsweise auch die anglokatholische Ausprägung usw.), aber die weiteren 22 (dem CCEO 1990 unterstellten orientalischen) Kirchen sui iuris, die den fünf großen orientalischen Traditionssträngen angehören, sind ihr gegenüber heute innerhalb der Katholischen Kirche von den Grundprinzipien her juridisch gleichberechtigt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Katholische Eigenrechtskirchen der alexandrinischen Tradition:&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(&lt;b&gt;2.&lt;/b&gt;) &lt;b&gt;Koptische Patriarchalkirche&lt;/b&gt;: im Jahr 1824 schuf der Heilige Stuhl für die katholischen Kopten ein Patriarchat, was aber nur auf dem Papier existierte. Papst Leo XIII. stellte das katholisch-koptische Patriarchat von Alexandrien mit dem Apostolischen Schreiben &quot;Christi Domine&quot; vom 26. November 1895 wieder her. Der gegenwärtige Patriarch ist &lt;b&gt;Seine Seligkeit&lt;/b&gt; &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5945&amp;amp;entry_id=262&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/speeches/2006/december/documents/hf_ben_xvi_spe_20061215_catholic-coptic_ge.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/speeches/2006/december/documents/hf_ben_xvi_spe_20061215_catholic-coptic_ge.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;b&gt;Antonios Naguib&lt;/b&gt;&lt;/a&gt; (Synodenvater und Generalberichterstatter), der seinen Dienst am 30. März 2006 begonnen hat. Der Sitz des Patriarchates befindet sich in Kairo. Die katholischen Kopten findet man ausschließlich in Ägypten und im Sudan, in einer Zahl von 210.000.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(&lt;b&gt;3.&lt;/b&gt;) &lt;b&gt;Äthiopische Metropolitankirche sui iuris&lt;/b&gt;: im Jahr 1930 wurde ein Ordinariat für die Gläubigen des äthiopischen Ritus in Eritrea errichtet und einem eritreischen Bischof anvertraut. Später, im Jahr 1951, wurde ein Apostolisches Exarchat des äthiopischen Ritus in Addis Abeba errichtet, und das Ordinariat für Eritrea wurde in den Rang eines Exarchates erhoben. Zehn Jahre später, am 9. April 1961, wurde eine äthiopische Metropolie geschaffen, mit Addis Abeba als Metropolitansitz und Asmara (in Eritrea) und Adigrat (in Äthiopien) als Suffraganeparchien. 1995 wurden in Eritrea zwei neue Eparchien, jene in Barentu und Keren, errichtet. Der gegenwärtige Metropolit ist Seine Exzellenz &lt;b&gt;Erzbischof Berhaneyesus Demerew Souraphiel&lt;/b&gt; (Synodenvater und Vorsitzender der katholischen Bischofskonferenz von Äthiopien und Eritrea), die Anzahl der Gläubigen beträgt 208.000, und die Liturgiesprache dieser Eigenrechts-Metropolitankirche ist Ge&#039;ez, eine semitische Sprache, die mittlerweile seit Jahrhunderten nicht mehr im Gebrauch ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Katholische Eigenrechtskirchen der antiochenischen Tradition:&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(&lt;b&gt;4.&lt;/b&gt;) &lt;b&gt;Syrische Patriarchalkirche&lt;/b&gt;: diese ist die Kirche der Syrisch-Orthodoxen, die sich ab 1783 mit Rom vereinigt haben. Die Patriarchalkirche hat eine eigene Hierarchie unter der Autorität eines Patriarchen, der den Titel &quot;Patriarch von Antiochia der Syrer&quot; trägt. Seit 20. Januar 2009 heißt der neue Patriarch &lt;b&gt;Seine Seligkeit Ignace Youssif III. Younan&lt;/b&gt; (Synodenvater und delegierter Synodenpräsident). Der Sitz ist in Beirut (Libanon), aber der größere Teil der Gläubigen lebt im Irak (42.000) und in Syrien (26.000), während 55.000 in der Diaspora (USA und Venezuela) leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(&lt;b&gt;5.&lt;/b&gt;) &lt;b&gt;Maronitische Patriarchalkirche&lt;/b&gt;: diese Eigenrechtskirche hat ihren Namen von ihrem Gründer, dem heiligen Maron († 410), der sie im vierten Jahrhundert schuf. Der Patriarch von Antiochia der Maroniten ist &lt;b&gt;Seine Seligkeit Nasrallah Pierre Kardinal Sfeir&lt;/b&gt; (Synodenvater und delegierter Synodenpräsident ad honorem), mit dem Sitz in Bkerké, Libanon, und die Anzahl der Gläubigen beträgt drei Millionen. Die Kirche findet sich im Libanon, in &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5774&amp;amp;entry_id=262&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/62-AKTUELLER-BERICHT-AUS-ZYPERN-UNTER-BESONDERER-BERUECKSICHTIGUNG-DER-KATHOLISCHEN-MINDERHEIT-DER-MARONITEN.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/62-AKTUELLER-BERICHT-AUS-ZYPERN-UNTER-BESONDERER-BERUECKSICHTIGUNG-DER-KATHOLISCHEN-MINDERHEIT-DER-MARONITEN.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Zypern&lt;/a&gt;, Jordanien, Israel, Palästina, Ägypten, Syrien, Argentinien, Brasilien, Mexiko, in den USA, in Kanada und Australien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(&lt;b&gt;6.&lt;/b&gt;) &lt;b&gt;Syro-Malankarische Großerzbischöfliche Kirche&lt;/b&gt;: im Jahr 1930 erbat ein kleine Gruppe von Ordensleuten und Gläubigen der malankarisch-orthodoxen Kirche unter Führung von Bischof Geevarghese Mar Ivanios die Gemeinschaft mit der Katholischen Kirche und erhielt diese von Papst Pius XI., welcher 1932 mit der Errichtung zweier Diözesen und mit der Auflegung des Palliums der neuen katholischen syro-malankarischen Kirche ihre Existenz schenkte. Am 10. Februar 2005 erhob der verehrungswürdige Diener Gottes Papst Johannes Paul II. die Eigenrechtskirche zur Würde einer großerzbischöflichen. Der Großerzbischof ist &lt;b&gt;Seine Seligkeit Baselios Cleemis Thottunkal&lt;/b&gt; (Synodenvater), mit dem Sitz in Trivandrum und mit einer Zahl von über 410.000 Gläubigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Katholische Eigenrechtskirchen der armenischen Tradition:&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(&lt;b&gt;7.&lt;/b&gt;) &lt;b&gt;Armenische Patriarchalkirche&lt;/b&gt;: die armenisch-katholische Kirche entsprang 1742 der armenischen Nationalkirche. Sie wurde von Papst Benedikt XIV. (1740 - 1758) anerkannt. Sie ist mit Gemeinschaften präsent im Libanon, Iran, Irak, in Ägypten, Syrien, in der Türkei, in Israel, Palästina und in anderen Bereichen der armenischen Diaspora auf der Welt. Die Zahl der Gläubigen wird auf 540.000 (2008) geschätzt, und der Sitz der Eigenrechtskirche ist in Bzoummar im Libanon. Haupt der Kirche ist der Patriarch von Zilizien der Armenier, der seinen Sitz in Beirut hat; der gegenwärtige Patriarch ist &lt;b&gt;Seine Seligkeit Nerses Bedros XIX. Tarmouni&lt;/b&gt; (Synodenvater).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Katholische Eigenrechtskirchen der chaldäischen Tradition:&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(&lt;b&gt;8.&lt;/b&gt;) &lt;b&gt;Chaldäische Patriarchalkirche&lt;/b&gt;: im Jahr 1551 versammelten sich einige Bischöfe und Gläubige beim antiken Kloster von Rabban Hormisda und wählten Yochanan (Giovanni) Sulaqa, Abt des Klosters, zum Patriarchen. Hernach entsandten sie Sulaqa nach Rom, wo der Abt von Papst Julius III. angehört wurde. Sulaqa bekehrte sich zum Katholizismus, und im Jahr 1553 schuf der Papst das Patriarchat der Katholischen Kirche des chaldäischen Ritus. Im Jahr 1830 wurde die definitive Gemeinschaft mit Rom festgeschrieben, als Papst Pius VIII. dem Patriarchen den Titel des Patriarchen von Babylon der Chaldäer zuerkannte. Der Sitz blieb bis ins 20. Jahrhundert hinein die assyrische Stadt von Mosul. Der Patriarch von Babylon der Chaldäer hat heute seinen Sitz in Bagdad, und der gegenwärtige Patriarch ist &lt;b&gt;Seine Seligkeit Emmanuel III. Kardinal Delly&lt;/b&gt; (Synodenvater). Die Gläubigen sind etwa eine Million, von denen 250.000 im Irak leben, wo sie auch die Mehrheit der Christgläubigen stellen. Die Eigenrechtskirche findet sich auch im Iran, Jerusalem, im Libanon, in Syrien, Ägypten, in der Türkei, in Australien und in den USA.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(&lt;b&gt;9.&lt;/b&gt;) &lt;b&gt;Syro-Malabarische Großerzbischöfliche Kirche&lt;/b&gt;: 1662 oder 1663 ist das Datum der Gründung der syro-malabarischen Kirche. Im Jahr 1896 wurden drei Apostolische Vikariate gegründet, deren Führung syro-malabarische Bischöfe übernahmen. Papst Pius XI. schenkte 1923 der syro-malabarischen Kirche eine eigene Hierarchie, und 1934 gab er den Weg frei für einen Prozeß der Entlatinisierung der Riten, was 1957 zur Approbation der erneuerten Liturgie von Seiten des Dieners Gottes Papst Pius XII. führte. 1992 erhob der Diener Gottes Papst Johannes Paul II. die Eigenrechtskirche zu einer großerzbischöflichen und ernannte Antony Kardinal Padiyara zum ersten Großerzbischof (der dann bis zu seinem Entschlafen im Jahr 2000 im Amt blieb). Der gegenwärtige Großerzbischof ist &lt;b&gt;Seine Seligkeit Varkey Kardinal Vithayathil&lt;/b&gt;, mit dem Sitz in Ernakulam-Angamaly; sein Territorium ist Indien und speziell der Staat Kerala. Die Zahl der Gläubigen beläuft sich auf 3.600.000.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Katholische Eigenrechtskirchen der byzantinischen Tradition:&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(&lt;b&gt;10.&lt;/b&gt;) &lt;b&gt;Melkitische Patriarchalkirche&lt;/b&gt;: im Jahr 1724 teilte sich die melkitische Kirche in zwei Bereiche, einen unter dem Einfluß von Konstantinopel, d. h. die &quot;antiochenischen Orthodoxen&quot;, und der andere Zweig waren die &quot;melkitischen Katholiken&quot;, die im selben Jahr 1724 die Gemeinschaft mit Rom formell erklärten. Heute sind die katholischen Melkiten nicht nur im Nahen Osten präsent, sondern auch in Nationen wie Kanada, USA, Brasilien und Australien. Der Patriarch von Antiochia der Griechisch-Melkiten ist &lt;b&gt;Seine Seligkeit Gregorius III. Laham&lt;/b&gt; (Synodenvater), mit dem Sitz in Damaskus. Die Zahl der Gläubigen beläuft sich auf 1.200.000.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(&lt;b&gt;11.&lt;/b&gt;) &lt;b&gt;Ukrainische Großerzbischöfliche Kirche&lt;/b&gt;: im Jahr 1595 wurde in Rom die sogenannte Union von Brest vereinbart und im Jahr 1596 in Brest Litovsk ratifiziert: zu diesem Anlaß vereinigten sich abgesehen von der Metropolitan-Erzeparchie von Kiew und von anderen Eparchien in Weißruthenien auch Territorien, die in der Ukraine verblieben waren, also die Eparchien von Volinia. Die Union wurde jedenfalls im Jahr 1620 wiederhergestellt, und der Metropolit ließ sich in der Stadt Kiew nieder. Die am 23. Dezember 1963 mit dem großerzbischöflichen Statut versehene Eigenrechtskirche hat als Haupt den Großerzbischof von Kyïv-Halyč (Kiew-Halytsch), und am 6. Dezember 2004 wurde der Sitz der Kirche offiziell vom historischen Sitz Lemberg in die Hauptstadt Kiew verlegt. Der gegenwärtige Amtsinhaber ist &lt;b&gt;Seine Seligkeit Ljubomyr Kardinal Huzar&lt;/b&gt;. Die Zahl der Gläubigen, die auf der ganzen Welt verstreut sind, beläuft sich auf 4.284.082.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(&lt;b&gt;12.&lt;/b&gt;) &lt;b&gt;Rumänische Großerzbischöfliche Kirche&lt;/b&gt;: sie wurde in Alba Julia auf der Synode von 1697 vorbereitet und offiziell auf der Synode des 7. Oktober 1698 entschieden. Die Union mit Rom wurde auf der Synode des 7. Mai 1700 in Alba Julia feierlich ratifiziert. Am 9. Mai 1721 bestätigte Papst Innozenz XIII. mit der Bulle &quot;Rationi congruit&quot; die Begründung einer Bischofshierarchie für die &quot;Unierten von Transsilvanien&quot;, mit dem Sitz zuerst in Făgăraş und dann ab 1737 in Blaj. Im Jahr 1853 errichtete der selige Papst Pius IX. mit der Bulle &quot;Ecclesiam Christi ex omni lingua&quot; die rumänische griechisch-katholische Metropolie in der Eparchie von Fagaras-Alba Julia mit drei Suffraganbistümern. Die Eigenrechtskirche wurde am 16. Dezember 2005 mit dem Statut einer Großerzbischöflichen Kirche versehen, ihr Haut ist der Großerzbischof von Făgăraş und Alba Iulia, der seinen Sitz in Blaj hat. Der gegenwärtige Großerzbischof ist &lt;b&gt;Seine Seligkeit Lucian Mureşan&lt;/b&gt;. Die Eigenrechtskirche ist in sechs Eparchien  unterteilt, von denen sich fünf in Rumänien befinden - zu einer Kirchenprovinz vereint - und eine in den Vereinigten Staaten von Amerika, unmittelbar dem Heiligen Stuhl unterstellt. Die Zahl der Gläubigen beträgt 737.900.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(&lt;b&gt;13.&lt;/b&gt;) &lt;b&gt;Ruthenische Metropolitankirche sui iuris&lt;/b&gt;: mit der Union von Užhorod des Jahres 1646 vereinigte sich die ruthenische Kirche mit dem Rest der Katholischen Kirche. Im 19. und 20. Jahrhundert emigrierten viele Katholiken des byzantinischen Ritus in die Vereinigten Staaten von Amerika, vor allem in die Minenstädte. Heute besteht die ruthenische Kirche aus der Eparchie von Mukačeve in der Ukraine, welche unmittelbar dem Heiligen Stuhl unterstellt ist, aus der Erzeparchie von Pittsburgh mit ihren drei Suffraganeparchien und aus dem Apostolischen Exarchat der Republik Tschechien. Der Sitz dieser Kirche befindet sich außerhalb des Territoriums der Ukraine, in Pittsburgh (USA), und derzeit ist der &lt;b&gt;Metropolitenstuhl vakant&lt;/b&gt;, nach dem Ableben Seiner Exzellenz Erzbischof Basil Myron Schott OFM am 10. Juni 2010. Die Zahl der Gläubigen beläuft sich auf 594.000.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(&lt;b&gt;14.&lt;/b&gt;) &lt;b&gt;Slowakische Metropolitankirche sui iuris&lt;/b&gt;: die Union von Užhorod des Jahres 1646 wurde einhellig auf dem Territorium akzeptiert, welches die heutige Ostslowakei umfaßt. Die am 22. September 1818 errichtete Eparchie von Prešov wurde 1937 der Jurisdiktion des Primaten von Ungarn entzogen und unmittelbar dem Heiligen Stuhl unterstellt. 1997 errichtete der Diener Gottes Papst Johannes Paul II. das Apostolische Exarchat von Košice. Am 30. Januar 2008 hat Seine Heiligkeit Papst Benedikt XVI. die Eigenrechtskirche neu organisiert und sie zur Metropolie sui iuris erhoben, mit der gleichzeitigen Erhebung der Eparchie von Prešov zur Metropolie, der gleichzeitigen Erhebung des Apostolischen Exarchates von Košice zur Eparchie und mit der gleichzeitigen Errichtung der Eparchie von Bratislava (Preßburg). Der Sitz der Eigenrechtskirche ist in Prešov, und der gegenwärtige Metropolit ist Seine Exzellenz &lt;b&gt;Erzbischof Ján Babjak SJ&lt;/b&gt;. Die Zahl der Gläubigen beläuft sich auf 350.000.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(&lt;b&gt;15.&lt;/b&gt;) &lt;b&gt;Albanische Kirche sui iuris&lt;/b&gt;: die erste Union wurde 1660 versucht, als sich ein orthodoxer Erzbischof der Katholischen Kirche anschloß, aber 1765 wurde sie wegen der von den regierenden Osmanen herbeigeführten Hindernissen aufgegeben. 1895 entschied eine Gruppe von Dörfern im Südosten von Elbasan in Zentralalbanien, zum Katholizismus überzutreten. Südalbanien wurde 1939 eine eigene kirchliche Jurisdiktion unter der Leitung eines Apostolischen Administrators. Die Kirche besteht aus der Apostolischen Administratur von Südalbanien, mit mehr als 3.600 Gläubigen. Der gegenwärtige Apostolische Administrator ist der Bischof und Franziskaner des byzantinischen Ritus sowie kroatischer Herkunft, Seine Exzellenz &lt;b&gt;Bischof Hil Kabashi&lt;/b&gt;, der am 3. Dezember 1996 ernannt und am 6. Januar 1997 zum Bischof geweiht wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(&lt;b&gt;16.&lt;/b&gt;) &lt;b&gt;Weißrussische Kirche sui iuris&lt;/b&gt;: mit der Union von Brest (1595 – 1596) waren sehr viele weißrussische Christen in volle Gemeinschaft mit dem Heiligen Stuhl getreten. Im Jahr 1931 entsandte der Heilige Stuhl einen Bischof in der Rolle eines Apostolischen Visitators. 1939 wurde ein Exarch für die weißrussischen Gläubigen des byzantinischen Ritus ernannt. Im Jahr 1960 ernannte der Heiligen Stuhl einen Apostolischen Visitator für die weißrussischen Gläubigen im Ausland. Zu Beginn des Jahres 2005 hatte die weißrussische griechisch-katholische Kirche 20 Pfarreien. Davon hatten 13 die staatliche Anerkennung erhalten. Im Jahr 2003 hatten die Städte Minsk, Polatsk und Vitebsk jeweils zwei griechisch-katholische Pfarreien, während in Brest, Grodno, Mogilev, Molodechno und Lida jeweils eine bestand. Die mit diesen Pfarreien permanent verbundenen Gläubigen waren ungefähr 3.000, während etwa 4.000 andere außerhalb der pastoralen Reichweite der Pfarreien lebten. Es gab &lt;b&gt;zehn Priester&lt;/b&gt; und 15 Seminaristen. In Polatsk gab es ein kleines Kloster Studita.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(&lt;b&gt;17.&lt;/b&gt;) &lt;b&gt;Bulgarische Kirche sui iuris&lt;/b&gt;: in den Jahren 1859 - 1861 erbaten die Bulgaren die Union mit Rom. Der selige Papst Pius IX. nahm ihre Bitte an und weihte selbst am 8. April 1861 den Archimandriten Joseph Sokolsky zum Erzbischof. Im Jahr 1926 wurde ein Apostolisches Exarchat für die katholischen Christgläubigen des byzantinischen Ritus errichtet. Ende 2004 zählte das Apostolische Exarchat von Sofia etwa 10.000 Getaufte in 21 Pfarreien, unterstützt von fünf Eparchialpriestern und von 16 Ordensleuten, und es gibt noch weitere 17 Ordensmänner und 41 Ordensfrauen. Die Eigenrechtskirche wird derzeit von Seiner Exzellenz &lt;b&gt;Bischof Christo Proykov&lt;/b&gt; regiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(&lt;b&gt;18.&lt;/b&gt;) &lt;b&gt;Kroatische Kirche sui iuris&lt;/b&gt;: im Jahr 1611 wurde ein Bischof für die Orthodoxen ernannt, die in Kroatien sukzessive zum Katholizismus übergetreten waren. 1853 wurde die Eparchie Suffraganterritorium des Erzbischofs von Zagreb. 1966 wurde der Eparchialsitz nach Zagreb verlegt. Im Jahr 2001 wurde von der Eparchie das Apostolische Exarchat für die Mazedonier (ca. 6.000 Gläubige) abgetrennt, und im Jahr 2003 das Apostolische Exarchat von Serbien und Montenegro (ca. 25.000 Gläubige). Die Eparchie von Križevci wird derzeit vom Primaten der Kirche, Seiner Exzellenz &lt;b&gt;Bischof Nikola Kekić&lt;/b&gt;, geleitet und umfaßt alle Gläubigen des byzantinischen Ritus von Kroatien. Der Bischofssitz ist die Stadt von Križevci. Das Territorium ist in 34 Pfarreien mit einer Gesamtzahl von 15.311 Gläubigen unterteilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(&lt;b&gt;19.&lt;/b&gt;) &lt;b&gt;Griechische Kirche sui iuris&lt;/b&gt;: die ersten griechischen Konversionen zum Katholizismus bestätigten sich am Ende des 19. Jahrhunderts mit der Schaffung einer katholischen Eigenrechtskirche (Rituskirche sui iuris). Das Apostolische Exarchat von Griechenland für die Gläubigen des byzantinischen Ritus wurde am 11. Juni 1932 errichtet, und im Jahr 2004 zählte es 2.300 Getaufte. Es wird derzeit vom Primaten der Kirche, Seiner Exzellenz &lt;b&gt;Bischof Dimitrios Salachas&lt;/b&gt; (Synodenvater), geleitet. Das Apostolische Exarchat von Konstantinopel für alle katholischen Christgläubigen des byzantinischen Ritus in der Türkei wurde am 11. Juni 1911 errichtet, der Stuhl des Exarchen ist vakant, und der Apostolische Administrator ist Seine Exzellenz &lt;b&gt;Bischof Louis Pelâtre AA&lt;/b&gt; (Synodenvater).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(&lt;b&gt;20.&lt;/b&gt;) &lt;b&gt;Italo-Albanische Kirche sui iuris&lt;/b&gt;: sie besteht aus zwei Eparchien und aus der (einer Eparchie/Diözese gleichgestellten) Territorialabtei von Grottaferrata. Die Eparchie von Lungro wurde am 13. Februar 1919 errichtet, mit der Bulle &quot;Cattolici fideles&quot; von Papst Benedikt XV., und im Jahr 2004 zählte sie 32.800 Getaufte unter 33.182 Einwohnern. Derzeit ist der &lt;b&gt;Stuhl des Eparchen vakant&lt;/b&gt;, nach Annahme des Rücktritts aus Altersgründen Seiner Exzellenz Bischof Ercole Lupinacci am 10. August 2010. Das Territorium ist in 29 Pfarreien eingeteilt. Am 26. Oktober 1937 unterzeichnete Papst Pius XI. die Bulle &quot;Apostolica Sedes&quot; und errichtete damit die Eparchie von Piana dei Greci, mit Jurisdiktion über die katholischen Christgläubigen des byzantinischen Ritus in Sizilien. Die Eparchie zählte 2004 bei 30.000 Einwohnern 28.500 Getaufte. Sie wird derzeit geleitet vom Eparchen, Seiner Exzellenz &lt;b&gt;Bischof Sotìr Ferrara&lt;/b&gt;. Die Territorialabtei von Santa Maria di Grottaferrata umfaßt nur die Abtei von Grottaferrata. 2004 zählte sie 98 getaufte Einwohner. Sie wird derzeit vom Archimandriten &lt;b&gt;Emiliano Fabbricatore O.S.B.I.&lt;/b&gt; geleitet. Die Abtei wurde im Jahre 1004 vom heiligen Nilus aus Rossano begründet, auf dem Grund einer antiken römischen Villa, was den Mönchen vom Feudalherrn des Ortes, Gregorius I. der Grafen von Tuscolo gestattet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(&lt;b&gt;21.&lt;/b&gt;) &lt;b&gt;Mazedonische Kirche sui iuris&lt;/b&gt;: sie besteht aus dem Apostolischen Exarchat von Mazedonien, was 1918 errichtet worden war, aber 1924 aufgelassen wurde. Im Jahr 2001, nach der Auflösung Jugoslawiens, stellte der Heilige Stuhl das Apostolische Exarchat von Mazedonien wieder her. Der Heilige Stuhl ernannte die lateinischen Bischöfe von Skopje seit 2001 auch für die Leitung des Apostolischen Exarchates von Mazedonien. Derzeit belaufen sich die Glieder der mazedonischen griechisch-katholischen Kirche auf etwas 11.400. Der gegenwärtige Exarch ist Seine Exzellenz &lt;b&gt;Bischof Kiro Stojanov&lt;/b&gt;, Diözesanbischof von Skopje.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(&lt;b&gt;22.&lt;/b&gt;) &lt;b&gt;Russische Kirche sui iuris&lt;/b&gt;: sie vereinigte sich 1905 formell mit Rom. 1917 wurde das erste Apostolische Exarchat für diese russischen Katholiken begründet, und 1928 wurde ein zweites Apostolisches Exarchat in Harbin für die betreffenden katholischen Christgläubigen in China errichtet. Beide Exarchate existieren noch juridisch und offiziell, aber es wurden zuletzt &lt;b&gt;keine neuen Bischöfe ernannt&lt;/b&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(&lt;b&gt;23.&lt;/b&gt;) &lt;b&gt;Ungarische Kirche sui iuris&lt;/b&gt;: im 18. Jahrhundert wurden viele ungarische Protestanten zum Katholizismus bekehrt, wobei sie den byzantinischen Ritus annahmen. Am 8. Juni 1912 schuf der heilige Papst Pius X. die Eparchie von Hajdúdorog für die 162 griechisch-katholischen Pfarreien ungarischer Sprache. Am 4. Juni 1924 wurde das Apostolische Exarchat von Miskolc errichtet. Der Primat der Kirche ist Seine Exzellenz &lt;b&gt;Bischof Péter Fülöp Kocsis&lt;/b&gt;, Bischof der Eparchie von Hajdudorog, mit Sitz in Nyiregyhaza und mit ca. 300.000 Gläubigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[&lt;b&gt;ENDE DER ÜBERSICHT DER 23 EIGENRECHTSKIRCHEN BZW. RITUSKIRCHEN SUI IURIS INNERHALB DER KATHOLISCHEN KIRCHE.&lt;/b&gt;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Weiters informierte der Heilige Stuhl anläßlich der Studientagung&lt;/b&gt; zum Gedenken an den 20. Jahrestag der Promulgation des CCEO auch noch über die Entstehung des partikularen Eigenrechts in den genannten 22 orientalischen Eigenrechtskirchen. Der Codex Canonum Ecclesiarum Orientalium (Gesetzbuch der katholischen Ostkirchen), der 1990 promulgiert wurde, enthält die allgemeine Disziplin für diese 22 orientalischen Rituskirchen (ecclesiae sui iuris) der Katholischen Kirche, die den fünf großen orientalischen Traditionen angehören. Wegen dieser Vielfalt sieht der Codex vor, daß einige seiner Normen von jeder orientalischen Eigenrechtskirche für ihren Innenbereich verpflichtend erlassen werden, um so eine der jeweiligen Tradition angemessenere Disziplin zu gestalten. In anderen Fällen gibt der Codex hingegen einige Materien an, die in diesem Partikularrecht (der Eigenrechtskirche) entwickelt werden können, wenn es die verantwortlichen Bischöfe als opportun ansehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Arten der Entstehung des Partikularrechtes für die genannten 22 katholischen CCEO-Kirchen sui iuris:&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Normalerweise wird in den sechs Patriarchalkirchen (der Kopten, Syrer, Maroniten, Armenier, Chaldäer und Melkiten) und in den vier Großerzbischöflichen Kirchen (der Syro-Malankaren, der Syro-Malabaren, der Ukrainer und der Rumänen) das für dieselbe Eigenrechtskirche gültige Partikularrecht von der zuständigen Bischofssynode beschlossen und vom Patriarchen (cann. 110 § 1, 111 § 3, 112 § 2 CCEO) oder vom Großerzbischof (can. 152 CCEO) promulgiert, nachdem der Heilige Vater über die Gesetze informiert worden ist, die vorbereitet worden waren. In den drei Metropolitankirchen (der Äthiopier, der Ruthenen und der Slowaken) hingegen wird das Partikularrecht vom Rat des Hierarchen vorbereitet und vom Metropoliten promulgiert, jedoch erst nach der Information über die Annahme dieser Normen (&quot;&lt;i&gt;actorum receptione&lt;/i&gt;&quot;) von Seiten des Heiligen Stuhles. Dasselbe passiert in den neun Eigenrechtskirchen byzantinischer Tradition (der Albanier, der Weißrussen, der Bulgaren, der Kroaten, der Griechen, der Italo-Albanier, der Mazedonier, der Russen und der Ungarn), bei denen der jeweilige Hierarch das Partikulargesetz herstellt und promulgiert, sobald er die Information über seine Annahme erhalten hat (can. 167 CCEO).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Rolle der Römischen Kurie im Zusammenhang mit diesem Partikularrecht:&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die derzeitige Organisation und Kompetenzenverteilung der Dikasterien der Römischen Kurie erfolgte durch die 1988 promulgierte Apostolische Konstitution &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5809&amp;amp;entry_id=262&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/holy_father/john_paul_ii/apost_constitutions/documents/hf_jp-ii_apc_19880628_pastor-bonus-index_ge.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/holy_father/john_paul_ii/apost_constitutions/documents/hf_jp-ii_apc_19880628_pastor-bonus-index_ge.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Pastor bonus&lt;/a&gt;, als der Codex Iuris Ecclesiarium Orientalium noch nicht promulgiert war. In diesem Kontext wird das von jeder Eigenrechtskirche autonom hergestellte Partikularrecht an den Heiligen Stuhl gesandt, konkret an die &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5814&amp;amp;entry_id=262&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/roman_curia/congregations/orientchurch/index_ge.htm&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/roman_curia/congregations/orientchurch/index_ge.htm&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Kongregation für die Orientalischen Kirchen&lt;/a&gt;, welche für alle orientalischen Rituskirchen die in den Artikeln 56 - 61 der Apostolischen Konstitution &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5809&amp;amp;entry_id=262&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/holy_father/john_paul_ii/apost_constitutions/documents/hf_jp-ii_apc_19880628_pastor-bonus-index_ge.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/holy_father/john_paul_ii/apost_constitutions/documents/hf_jp-ii_apc_19880628_pastor-bonus-index_ge.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Pastor Bonus&lt;/a&gt; geregelten Kompetenzen ausübt. Konkret sagt der Artikel 56: &quot;&lt;i&gt;Die Kongregation behandelt alle personellen und sachlichen Fragen, welche die katholischen Orientalischen Kirchen betreffen.&lt;/I&gt;&quot; Der Artikel 58 § 1 fügt hinzu: &quot;&lt;i&gt;Die Zuständigkeit dieser Kongregation erstreckt sich auf alle Angelegenheiten, die den Orientalischen Kirchen eigen sind und die dem Apostolischen Stuhl vorgelegt werden müssen, sei es, was die Struktur und die Ordnung dieser Kirchen betrifft, sei es, was die Ausübung des Dienstes der Verkündigung, der Heiligung und der Leitung betrifft, sei es, was die Personen, ihren Status, ihre Rechte und ihre Pflichten anbelangt. Sie erledigt auch alles, was im Hinblick auf die Quinquennalberichte und die Ad-limina-Besuche gemäß den Normen der Art. 31 und 32 zu tun ist.&lt;/i&gt;&quot; Der &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5816&amp;amp;entry_id=262&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/roman_curia/pontifical_councils/intrptxt/index_ge.htm&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/roman_curia/pontifical_councils/intrptxt/index_ge.htm&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Päpstliche Rat für die Interpretation von Gesetzestexten&lt;/a&gt; wird über die Fortentwicklung dieses Partikularrechtes am laufenden gehalten, damit er seine institutionellen Funktionen wahrnehmen kann, die besonders die allgemeinen Normen aller Eigenrechtskirchen und auch das Urteil über die Kongruenz mit den universalen Normen der Kirche der soeben erwähnten untergeordneten Normen betreffen, welche von den orientalischen Bischöfen oder von deren Synoden bzw. deren Räten (des Hierarchen) kommen, gemäß Artikel 158 der Apostolischen Konstitution &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5809&amp;amp;entry_id=262&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/holy_father/john_paul_ii/apost_constitutions/documents/hf_jp-ii_apc_19880628_pastor-bonus-index_ge.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/holy_father/john_paul_ii/apost_constitutions/documents/hf_jp-ii_apc_19880628_pastor-bonus-index_ge.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Pastor Bonus&lt;/a&gt;. In der Tat hält eine Note des Päpstlichen Staatssekretariates kurz nach der Promulgation des Codex 1990 im Hinblick auf die zwei Jahre zuvor in der Apostolischen Konstitution &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5809&amp;amp;entry_id=262&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/holy_father/john_paul_ii/apost_constitutions/documents/hf_jp-ii_apc_19880628_pastor-bonus-index_ge.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/holy_father/john_paul_ii/apost_constitutions/documents/hf_jp-ii_apc_19880628_pastor-bonus-index_ge.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Pastor bonus&lt;/a&gt; geregelten Funktionen fest, daß &quot;&lt;i&gt;die Absicht Seiner Heiligkeit bei der Redaktion der zitierten Apostolischen Konstitution über die Römische Kurie darin bestand, die Kompetenz des Päpstlichen Rates für die Interpretation von Gesetzestexten auf die ganze Kirche zu erstrecken und nicht nur auf die lateinische (Rituskirche). Deshalb übernehme ich die ehrenwerte Aufgabe, Ihnen zu versichern, daß der Text der Apostolischen Konstitution &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5809&amp;amp;entry_id=262&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/holy_father/john_paul_ii/apost_constitutions/documents/hf_jp-ii_apc_19880628_pastor-bonus-index_ge.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/holy_father/john_paul_ii/apost_constitutions/documents/hf_jp-ii_apc_19880628_pastor-bonus-index_ge.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Pastor Bonus&lt;/a&gt; im Sinne der Kompetenz des Päpstlichen Rates für die Interpretation von Gesetzestexten auch die authentische Interpretation des Codex Canonum Ecclesiarum Orientalium und der allgemeinen Gesetze für alle orientalischen Rituskirchen umfaßt.&lt;/i&gt;&quot; (Päpstliches Staatssekretariat, &lt;i&gt;Brief an den Präsidenten des Päpstlichen Rates&lt;/i&gt; vom 27. Februar 1991, N. 278.287/G.N., in &lt;i&gt;Communicationes&lt;/i&gt; 23, 1991, S. 14 f.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Viele der genannten Riten bzw. Rituskirchen&lt;/b&gt; kann man im Eichstätter &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5813&amp;amp;entry_id=262&quot; title=&quot;http://www.bistum-eichstaett.de/cor/&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.bistum-eichstaett.de/cor/&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Collegium Orientale&lt;/a&gt; lebendig erleben. Beten wir für ein gutes langfristiges Gelingen&lt;/b&gt; der laufenden Vollversammlung der Synodenväter in Rom. Mit herzlichem Gruß, Euer Padre Alex - Dr. iur. can. Alexander Pytlik &lt;div class=&quot;serendipity_babelfish&quot;&gt;Übersetze nach  &lt;a href=&quot;http://babelfish.altavista.com/babelfish/trurl_pagecontent?url=http%3A%2F%2Fwww.internetpfarre.de%2Fblog%2Farchives%2F262-NAHOST-BISCHOFSSYNODE-PROF.-WINKLER-ZU-DEN-VIELEN-RITEN-IN-DER-KATHOLISCHEN-KIRCHE.html&amp;amp;lp=de%5Fen&quot;&gt;en&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;http://babelfish.altavista.com/babelfish/trurl_pagecontent?url=http%3A%2F%2Fwww.internetpfarre.de%2Fblog%2Farchives%2F262-NAHOST-BISCHOFSSYNODE-PROF.-WINKLER-ZU-DEN-VIELEN-RITEN-IN-DER-KATHOLISCHEN-KIRCHE.html&amp;amp;lp=de%5Ffr&quot;&gt;fr&lt;/a&gt;&lt;/div&gt; 
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    <pubDate>Sat, 16 Oct 2010 12:32:44 +0200</pubDate>
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    <title>UBICUMQUE ET SEMPER: PÄPSTLICHER RAT FÜR NEUEVANGELISIERUNG AUF DEUTSCH</title>
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            <category>Aktuelle Fürbitten</category>
            <category>Katholische Lehre</category>
            <category>Kirchenrecht</category>
            <category>News Kommentare</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Padre Alex / Dr. Alexander Pytlik)</author>
    <content:encoded>
    &lt;b&gt;Es folgt meine deutsche Übersetzung&lt;/b&gt;, die in ihrer ersten Version auch bei &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5708&amp;amp;entry_id=259&quot; title=&quot;http://www.kath.net/detail.php?id=28499&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.kath.net/detail.php?id=28499&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;kath.net&lt;/a&gt; abrufbar ist und die sich im vorliegenden Blogeintrag (Endfassung) vor allem an dem vom &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5709&amp;amp;entry_id=259&quot; title=&quot;http://www.vatican.va&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Heiligen Stuhl&lt;/a&gt; per Internet bereits publizierten und mit der Ausgabe des &quot;L&#039;Osservatore Romano&quot; des 13. Oktober 2010 promulgierten lateinischen Text orientiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
LITTERAE APOSTOLICAE MOTU PROPRIO DATAE QUIBUS PONTIFICIUM CONSILIUM DE NOVA EVANGELIZATIONE PROMOVENDA CONSTITUITUR&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;BENEDICTUS PP. XVI&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
APOSTOLISCHES SCHREIBEN IN DER FORM EINES MOTU PROPRIO &lt;b&gt;UBICUMQUE ET SEMPER&lt;/b&gt; DES OBERSTEN HIRTEN BENEDIKT XVI., MIT DEM DER PÄPSTLICHE RAT ZUR FÖRDERUNG DER NEUEN EVANGELISIERUNG ERRICHTET WIRD&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Überall und immer&lt;/b&gt; das Evangelium Jesu Christi zu verkünden: für diese Verpflichtung trägt die Kirche Sorge. Der erste und oberste Evangelisator (&lt;i&gt;evangelizator&lt;/i&gt;) selbst gab den Aposteln am Tag der Himmelfahrt zum Vater den Auftrag: &quot;&lt;i&gt;Darum geht zu allen Völkern und macht alle Menschen zu meinen Jüngern; tauft sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes, und lehrt sie, alles zu befolgen, was ich euch geboten habe.&lt;/i&gt;&quot; (Mt 28,19 - 20). In Treue gegenüber diesem Auftrag hat die Kirche – das Volk, das Gottes Eigentum wurde, damit es die großen Taten verkünde (vgl. 1 Petr 2,9) - seit dem Pfingsttag, an dem sie den Heiligen Geist empfangen hatte (vgl. Apg 2,14), nie aufgehört, der ganzen Welt die Schönheit des Evangeliums bekanntzumachen, indem sie Jesus Christus als wahren Gott und als wahren Menschen verkündet, denselben &quot;&lt;i&gt;gestern, heute und in Ewigkeit&lt;/i&gt;&quot; (Hebr 13,8), der mit Seinem Tod und Seiner Auferstehung die Erlösung bewirkt und somit die alte Verheißung zur Erfüllung gebracht hat. Deshalb ist die Sendung zur Evangelisierung als Fortführung des vom Herrn Jesus gewollten Werkes für die Kirche notwendig: eine Mission, die sie nicht unterlassen kann und die Ausdruck ihres eigenen Wesens ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Sendung hat in der Geschichte verschiedene Erscheinungsformen und fortlaufend neue Motivationen angenommen, jeweils abhängig von den Orten, von den Situationen und von den historischen Momenten. Für unser Zeitalter ist typisch, daß es einhergeht mit der Abkehr vom Glauben, die sich im Laufe der Zeit in den Gesellschaften und Kulturen gezeigt hat, welche seit Jahrhunderten mit dem Evangelium vertraut schienen. Die sozialen Veränderungen, die wir in den letzten Jahrzehnten miterlebt haben, haben komplexe Ursachen, die durch die lange Zeit Wurzeln geschlagen und die Wahrnehmung unserer Welt tiefgehend verändert haben. Man denke an die gigantischen Fortschritte der Wissenschaft und der Technik, an die Ausweitung der Möglichkeiten des Lebens und der Räume individueller Freiheit, an die großen Veränderungen auf wirtschaftlichem Gebiet, an die Zusammenführung von Stämmen und Kulturen, verursacht durch massive Migrationsbewegungen, an die wachsende gegenseitige Abhängigkeit unter den Völkern. Dies alles ist auch nicht ohne Auswirkungen auf das Leben des Menschen auch in religiöser Hinsicht geblieben. Auch wenn die Menschheit daraus sicherlich einerseits bestimmte Vorteile erfahren und die Kirche weiteren Ansporn erhalten hat, Rechenschaft zu geben von der Hoffnung, die sie erfüllt (vgl. 1 Petr 3,15), hat sich daraus andererseits ein gewisser besorgniserregender Verlust des Sinnes für das Heilige entwickelt, was sogar zur Infragestellung jener Fundamente geführt hat, die außer Frage zu standen schienen, wie der Glaube an Gott, den Schöpfer und Erhalter, die Offenbarung Jesu Christi als des einzigen Erlösers und das gemeinsame Verständnis der wichtigsten Erfahrungen des Menschen, was die Herkunft, das Lebensende, das Leben in einer Familie und den Bezug zum natürlichen sittlichen Gesetz betrifft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn dies alles von manchen als eine gewisse Befreiung erfahren worden ist, hat man jedoch sehr schnell Kenntnis von der inneren Wüste genommen, die dort entsteht, wo sich der Mensch dessen entledigt, was das Fundament aller Dinge ist, und wo er sich als einzigen Baumeister seiner Natur und seines Schicksals betrachtet. Schon das &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5710&amp;amp;entry_id=259&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/archive/hist_councils/ii_vatican_council/index_ge.htm&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/archive/hist_councils/ii_vatican_council/index_ge.htm&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;II. Vatikanische Konzil (XXI. Ökumenisches Konzil)&lt;/a&gt; nahm unter den zentralen Thematiken die Frage der Beziehung zwischen der Kirche und dieser Welt unseres Zeitalters herein. Die konziliare Lehre vor Augen, haben dann Unsere Vorgänger weiter über die Notwendigkeit nachgedacht, angemessene Formen zu finden, um den Menschen von heute die Möglichkeit zu geben, das lebendige und ewige Wort des Herrn zu vernehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zukunftsweisend und nachdrücklich stellte der Diener Gottes Paul VI. die Aufgabe der Evangelisierung heraus, die sich &quot;&lt;i&gt;immer notwendiger erweist angesichts der heute häufig zu beobachtenden Entchristlichung, und zwar für sehr viele, die zwar getauft sind, aber gänzlich außerhalb eines christlichen Lebensraumes stehen, dann für einfache Menschen, die zwar einen gewissen Glauben haben, seine Grundlagen aber kaum kennen, ferner für Intellektuelle, die das Bedürfnis spüren, Jesus Christus in einem anderen Licht kennenzulernen als bei der Unterweisung in ihrer Kinderzeit, und schließlich für viele andere.&lt;/i&gt;&quot; (Apostolisches Schreiben &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5712&amp;amp;entry_id=259&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/holy_father/paul_vi/apost_exhortations/documents/hf_p-vi_exh_19751208_evangelii-nuntiandi_ge.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/holy_father/paul_vi/apost_exhortations/documents/hf_p-vi_exh_19751208_evangelii-nuntiandi_ge.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Evangelii nuntiandi&lt;/a&gt;, Nr. 52). Und mit seinen Gedanken bei den vom Glauben her Fernstehenden fügte er hinzu, daß das evangelisierende Wirken der Kirche &quot;&lt;i&gt;nach den geeigneten Mitteln und der entsprechenden Sprache suchen muß, um die Offenbarung Gottes und den Glauben an Jesus Christus auch dorthin zu tragen oder erneut zu verkünden.&lt;/i&gt;&quot; (Apostolisches Schreiben &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5712&amp;amp;entry_id=259&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/holy_father/paul_vi/apost_exhortations/documents/hf_p-vi_exh_19751208_evangelii-nuntiandi_ge.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/holy_father/paul_vi/apost_exhortations/documents/hf_p-vi_exh_19751208_evangelii-nuntiandi_ge.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Evangelii nuntiandi&lt;/a&gt;, Nr. 56). Der verehrungswürdige Diener Gottes &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5713&amp;amp;entry_id=259&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/233-DIENER-GOTTES-JOHANNES-PAUL-II.-AUF-DEM-WEG-ZUR-SELIGSPRECHUNG.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/233-DIENER-GOTTES-JOHANNES-PAUL-II.-AUF-DEM-WEG-ZUR-SELIGSPRECHUNG.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Johannes Paul II.&lt;/a&gt; sah in dieser schwerwiegenden Verpflichtung den Angelpunkt seines umfassenden Lehramtes, durch den Begriff einer &quot;&lt;i&gt;neuen Evangelisierung&lt;/i&gt;&quot;, den er in vielen Dokumenten systematisch vertiefte, indem er die Aufgabe umfassend betrachtete, welche heute die Kirche zu bewältigen hat, besonders in den Regionen antiker Christianisierung. Diese Aufgabe braucht im direkten Blick auf ihre Umsetzung die Wendung nach außen, setzt jedoch vor allem eine beständige Erneuerung im Inneren voraus, eine fortlaufende Entwicklung – damit Wir es so ausdrücken – von der &quot;evangelisierten&quot; zur &quot;evangelisierenden&quot;. Es genügt, sich dessen zu erinnern, was im nachsynodalen Apostolischen Schreiben &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5714&amp;amp;entry_id=259&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/holy_father/john_paul_ii/apost_exhortations/documents/hf_jp-ii_exh_30121988_christifideles-laici_ge.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/holy_father/john_paul_ii/apost_exhortations/documents/hf_jp-ii_exh_30121988_christifideles-laici_ge.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Christifideles Laici&lt;/a&gt; geschrieben steht: &quot;&lt;i&gt;Ganze Länder und Nationen, in denen früher Religion und christliches Leben blühten und lebendige, glaubende Gemeinschaften zu schaffen vermochten, machen nun harte Proben durch und werden zuweilen durch die fortschreitende Verbreitung des Indifferentismus, Säkularismus und Atheismus entscheidend geprägt. Es geht dabei vor allem um die Länder und Nationen der sogenannten Ersten Welt, in der der Wohlstand und der Konsumismus, wenn auch von Situationen furchtbarer Armut und Not begleitet, dazu inspirieren und veranlassen, so zu leben, »als wenn es Gott nicht gäbe«. Die religiöse Indifferenz und die fast inexistente religiöse Praxis, auch angesichts schwerer Probleme der menschlichen Existenz, sind nicht weniger besorgniserregend und zersetzend als der ausdrückliche Atheismus. Auch wenn der christliche Glaube in einigen seiner traditionellen und ritualistischen Ausdrucksformen noch erhalten ist, wird er mehr und mehr aus den bedeutsamsten Momenten des Lebens wie Geburt, Leid und Tod ausgeschlossen (…) In anderen Gebieten und Ländern dagegen sind bis heute die traditionelle christliche Volksfrömmigkeit und -religiosität lebendig erhalten; dieses moralische und geistliche Erbe droht aber in der Konfrontation mit komplexen Prozessen vor allem der Säkularisierung und der Verbreitung der Sekten verlorenzugehen. Nur eine neue Evangelisierung kann die Vertiefung eines reinen und festen Glaubens gewährleisten, der diese Traditionen zu einer Kraft wahrer Befreiung zu machen vermag. Es ist mit Sicherheit notwendig, überall die christliche Substanz der menschlichen Gesellschaft zu erneuern. Voraussetzung dafür ist aber die Erneuerung der &lt;b&gt;&lt;i&gt;christlichen Substanz der Gemeinden&lt;/i&gt;&lt;/b&gt;, die in diesen Ländern und Nationen leben.&lt;/i&gt;&quot; (Nr. 34) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Indem Wir also die Sorgen Unserer Vorgänger aufnehmen, halten Wir es für opportun, geeignete Antworten anzubieten, damit sich die ganze Kirche, die sich durch die Kraft des Heiligen Geistes neu beleben lasse, der heutigen Welt mit einem missionarischen Elan zeige, um eine neue Evangelisierung zu befördern. Diese bezieht sich vor allem auf die (Teil-)Kirchen antiker Gründung, die zudem unter verschiedenen Bedingungen leben, denen jeweils andere Notwendigkeiten entsprechen und die unterschiedlicher Phasen der Evangelisierung bedürfen: in gewissen Regionen floriert nämlich die christliche Praxis noch sehr gut und stützt sich auf eine Verwurzelung in den Gesinnungen ganzer Völker, obschon die Realität der Säkularisierung zunimmt; in anderen Regionen jedoch bemerkt man eine offenkundige und allgemeine Abkehr der Gesellschaft vom Glauben, mit einem schwächeren kirchlichen Gefüge, auch wenn gewisse Elemente der Lebendigkeit nicht fehlen, die der Heilige Geist unaufhörlich entfacht; und dann wissen wir leider von Orten, welche die christliche Religion fast vollständig verloren haben, in denen das Licht des Glaubens den Zeugnissen kleiner Gemeinschaften anvertraut ist: diese Regionen, welche einer erneuerten Erstverkündigung des Evangeliums bedürften, scheinen besonders resistent gegenüber vielen Aspekten der christlichen Botschaft zu sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Unterschiedlichkeit der Bedingungen erfordert eine aufmerksame Beurteilung; wenn von einer &quot;neuen Evangelisierung&quot; gesprochen wird, bedeutet dies nicht, eine einzige Formel zu erdenken, die unter allen Umständen gleich laute. Dennoch ist es nicht schwer zu erfassen, daß das, was alle (Teil-)Kirchen benötigen, die schon lange nach christlichen Traditionen leben, ein erneuerter missionarische Elan ist, der sich wieder neu und großherzig dem Geschenk der Gnade öffnet. In der Tat dürfen wir nicht vergessen, daß die erste Aufgabe immer jene bleiben wird, bereit zu sein, dem gnadenhaften Wirken des Geistes des Auferstandenen zu folgen, der alle begleitet, die das Evangelium verkündigen und das Herz derer öffnet, die zuhören. Damit das Wort des Evangeliums auf fruchtbare Weise verkündigt werde, ist es zuallererst erforderlich, daß man eine tiefgehende Kenntnis Gottes habe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So wie Wir in Unserer ersten Enzyklika &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5715&amp;amp;entry_id=259&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/102-GOTT-IST-DIE-LIEBE,-UND-WER-IN-DER-LIEBE-BLEIBT,-BLEIBT-IN-GOTT-ERSTE-ENZYKLIKA-SEINER-HEILIGKEIT-PAPST-BENEDIKT-XVI..html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/102-GOTT-IST-DIE-LIEBE,-UND-WER-IN-DER-LIEBE-BLEIBT,-BLEIBT-IN-GOTT-ERSTE-ENZYKLIKA-SEINER-HEILIGKEIT-PAPST-BENEDIKT-XVI..html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Deus caritas est&lt;/a&gt; festgehalten haben: &quot;&lt;i&gt;Am Anfang des Christseins steht nicht ein ethischer Entschluß oder eine große Idee, sondern die Begegnung mit einem Ereignis, mit einer Person, die unserem Leben einen neuen Horizont und damit seine entscheidende Richtung gibt&lt;/i&gt;&quot; (Nr. 1), besteht in gleicher Weise das Fundament jeder Evangelisierung aus keinem menschlichen Projekt der Expansion, sondern aus dem Bestreben, das unschätzbare Geschenk zu teilen, das Gott uns anvertraut hat, indem Er Sein eigenes Leben mit uns teilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Deshalb legen Wir im Licht dieser Reflexionen, nach sorgfältiger Prüfung aller Dinge und nach Einholung der Meinung von Experten, fest und bestimmen wie folgt:&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Art. 1&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
§ 1 Es wird der Päpstliche Rat für die Förderung der Neuevangelisierung als Dikasterium der Römischen Kurie gemäß der Apostolischen Konstitution &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5716&amp;amp;entry_id=259&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/holy_father/john_paul_ii/apost_constitutions/documents/hf_jp-ii_apc_19880628_pastor-bonus-index_ge.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/holy_father/john_paul_ii/apost_constitutions/documents/hf_jp-ii_apc_19880628_pastor-bonus-index_ge.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Pastor bonus&lt;/a&gt; errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
§ 2 Der Rat verfolgt seine Ziele, indem er sowohl das Nachdenken über Argumente einer Neuevangelisierung anregt als auch geeignete Formen und Mittel auswählt und fördert, um dieselbe durchzuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Art. 2&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wirken des Rates, welches sich unter Beachtung der jeweiligen Kompetenzen gemeinsam mit weiteren Dikasterien und Instituten der Römischen Kurie vollzieht, steht den Teilkirchen zu Dienste, darunter vor allem jenen Territorien christlicher Tradition, wo sich die Wirklichkeit der Säkularisierung deutlicher manifestiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Art. 3&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus den Aufgaben des Rates werden als Pflichten hervorgehoben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1° den theologischen und pastoralen Sinn einer neuen Evangelisierung zu vertiefen;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2° das Studium, die Verbreitung und die Anwendung des päpstlichen Lehramtes mit Bezug auf die mit der Neuevangelisierung verbundenen Argumente zu befördern, in enger Kooperation mit den Bischofskonferenzen, die dazu eine Einrichtung ad hoc bilden können werden;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3° Initiativen in Verbindung mit einer Neuevangelisierung bekannt zu machen und zu unterstützen, die in den diversen Teilkirchen schon unternommen werden, und die Verwirklichung neuer Initiativen zu fördern, unter aktiver Hereinnahme auch jener Kräfte, die sich in den Instituten des geweihten Lebens und in den Gesellschaften apostolischen Lebens finden, aber ebenso in den Vereinigungen von Gläubigen und in neuen Gemeinschaften;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4° die Anwendung neuerer Formen sozialer Kommunikationsmittel zu bewerten und sich um diese als Instrumente einer neuen Evangelisierung zu kümmern;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5° den Gebrauch des &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5711&amp;amp;entry_id=259&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/archive/ccc/index_ge.htm&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/archive/ccc/index_ge.htm&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Katechismus der Katholischen Kirche&lt;/a&gt; zu befördern, der für die Menschen unserer Zeit die Gesamtheit des Glaubens wesentlich und vollständig zusammenfaßt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Art. 4&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
§ 1 Der Rat wird von einem Erzbischof als Präsidenten geleitet, unterstützt durch einen Sekretär, einen Untersekretär und durch eine passende Zahl von Beamten gemäß den festgelegten Normen der Apostolischen Konstitution &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5716&amp;amp;entry_id=259&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/holy_father/john_paul_ii/apost_constitutions/documents/hf_jp-ii_apc_19880628_pastor-bonus-index_ge.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/holy_father/john_paul_ii/apost_constitutions/documents/hf_jp-ii_apc_19880628_pastor-bonus-index_ge.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Pastor bonus&lt;/a&gt; und des &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5717&amp;amp;entry_id=259&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/roman_curia/labour_office/docs/documents/ulsa_b02_2_it.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/roman_curia/labour_office/docs/documents/ulsa_b02_2_it.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Regolamento Generale della Curia Romana&lt;/a&gt;“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
§ 2  Der Rat hat eigene Mitglieder und kann eigene Konsultoren bestellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir wollen, daß diese Unseren durch das Motu proprio gegebenen Bestimmungen jetzt und in Zukunft gültig und wirksam sein werden, auch wenn diesen irgendwelche Dinge entgegenstünden, selbst wenn sie besonderer Erwähnung würdig wären, und Wir legen fest, daß dieselben durch die Veröffentlichung in den tagesaktuellen Akten des &quot;&lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5719&amp;amp;entry_id=259&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/news_services/or/or_quo/index.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/news_services/or/or_quo/index.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;L&#039;Osservatore Romano&lt;/a&gt;&quot; promulgiert werden und am selben Tag der Promulgation [= am 13. Oktober 2010] in Kraft treten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegeben in Castel Gandolfo, am 21. September im Jahr des Herrn 2010, am Fest des heiligen Matthäus, Apostel und Evangelist, im sechsten Jahr Unseres Pontifikates.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
BENEDICTUS PP. XVI&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[&lt;b&gt;ENDE MEINER ÜBERSETZUNG DES APOSTOLISCHEN SCHREIBENS UBICUMQUE ET SEMPER ZUR ERRICHTUNG DES PÄPSTLICHEN RATES FÜR NEUEVANGELISIERUNG.&lt;/b&gt;] &lt;div class=&quot;serendipity_babelfish&quot;&gt;Übersetze nach  &lt;a href=&quot;http://babelfish.altavista.com/babelfish/trurl_pagecontent?url=http%3A%2F%2Fwww.internetpfarre.de%2Fblog%2Farchives%2F259-UBICUMQUE-ET-SEMPER-PAEPSTLICHER-RAT-FUER-NEUEVANGELISIERUNG-AUF-DEUTSCH.html&amp;amp;lp=de%5Fen&quot;&gt;en&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;http://babelfish.altavista.com/babelfish/trurl_pagecontent?url=http%3A%2F%2Fwww.internetpfarre.de%2Fblog%2Farchives%2F259-UBICUMQUE-ET-SEMPER-PAEPSTLICHER-RAT-FUER-NEUEVANGELISIERUNG-AUF-DEUTSCH.html&amp;amp;lp=de%5Ffr&quot;&gt;fr&lt;/a&gt;&lt;/div&gt; 
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    <pubDate>Tue, 12 Oct 2010 16:00:00 +0200</pubDate>
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    <title>COCCOPALMERIO AN SCHÖNBORN VERÖFFENTLICHT: EHEN AUSGETRETENER WAREN UNGÜLTIG</title>
    <link>http://www.internetpfarre.de/blog/archives/255-COCCOPALMERIO-AN-SCHOENBORN-VEROEFFENTLICHT-EHEN-AUSGETRETENER-WAREN-UNGUELTIG.html</link>
            <category>Kirchenrecht</category>
            <category>News Kommentare</category>
            <category>Sonstiges</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Padre Alex / Dr. Alexander Pytlik)</author>
    <content:encoded>
    &lt;b&gt;Die katholischen Bischöfe Österreichs sind&lt;/b&gt; nun kirchenrechtlich Vorreiter geworden, so kann man es durchaus sagen, und sie setzen damit ein sehr klares Zeichen der Verbundenheit mit dem Heiligen Stuhl, sodaß sicherlich manche mit Spannung darauf warten, ob und wie die Deutsche Bischofskonferenz auf diese &quot;Vorgaben&quot; reagiert. Um was geht es? In meinem Blogbuch hatte ich am 15. Dezember 2009 eine &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5627&amp;amp;entry_id=255&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/229-OMNIUM-IN-MENTEM-EINFACHER-KIRCHENAUSTRITT-IM-KATHOLISCHEN-EHERECHT-NICHT-MEHR-RELEVANT.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/229-OMNIUM-IN-MENTEM-EINFACHER-KIRCHENAUSTRITT-IM-KATHOLISCHEN-EHERECHT-NICHT-MEHR-RELEVANT.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;deutsche Übersetzung&lt;/a&gt; des in Form eines Motu Proprio ergangenen Apostolischen Schreibens &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5628&amp;amp;entry_id=255&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/apost_letters/documents/hf_ben-xvi_apl_20091026_codex-iuris-canonici_lt.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/apost_letters/documents/hf_ben-xvi_apl_20091026_codex-iuris-canonici_lt.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;i&gt;Omnium in mentem&lt;/i&gt;&lt;/a&gt; zur Änderung einiger Normen des Codex des kanonischen Rechts (vom 26. Oktober 2009) angeboten und diesem Blogeintrag bereits den Titel gegeben: &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5627&amp;amp;entry_id=255&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/229-OMNIUM-IN-MENTEM-EINFACHER-KIRCHENAUSTRITT-IM-KATHOLISCHEN-EHERECHT-NICHT-MEHR-RELEVANT.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/229-OMNIUM-IN-MENTEM-EINFACHER-KIRCHENAUSTRITT-IM-KATHOLISCHEN-EHERECHT-NICHT-MEHR-RELEVANT.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;b&gt;OMNIUM IN MENTEM: EINFACHER KIRCHENAUSTRITT IM KATHOLISCHEN EHERECHT NICHT MEHR RELEVANT&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;. Außerdem übersetzte ich auch den &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5629&amp;amp;entry_id=255&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/230-OFFIZIELLER-KOMMENTAR-VON-ERZBISCHOF-COCCOPALMERIO-MOTU-PROPRIO-OMNIUM-IN-MENTEM.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/230-OFFIZIELLER-KOMMENTAR-VON-ERZBISCHOF-COCCOPALMERIO-MOTU-PROPRIO-OMNIUM-IN-MENTEM.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Kommentar des dafür kompetenten Erzbischofs Francesco Coccopalmerio&lt;/a&gt;, Präsident des &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5630&amp;amp;entry_id=255&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/roman_curia/pontifical_councils/intrptxt/index_ge.htm&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/roman_curia/pontifical_councils/intrptxt/index_ge.htm&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Päpstlichen Rates für die Interpretation von Gesetzestexten&lt;/a&gt;. Beide Übersetzungen wurden recht häufig konsultiert, und in dieser kurzen Zeit seit der Veröffentlichung hat sich schließlich auch noch für immer mehr Kanonisten gezeigt: der &quot;einfache Kichenaustritt&quot; (österreichischer oder deutscher Art) war auch zwischen 1983 und 2010 nicht relevant, das heißt, diese &quot;ausgetretenen&quot; Katholiken blieben zur kirchlichen Form der Ehe verpflichtet. Somit waren die Ehen ausgetretener Katholiken entgegen anderer zum Teil vorherrschender Meinung am Standesamt nicht gültig geschlossen, und seit der Rechtskraft des genannten Motu proprio betrifft dies auch ausgetretene Katholiken, die tatsächlich abgefallen sind, denn es gilt auch für den Bereich der Eheschließung: einmal katholisch, immer katholisch. Dank der Anfrage des Wiener Erzbischofs Christoph Kardinal Schönborn und der klaren Antwort des genannten römischen Kurienerzbischofs Coccopalmerio sahen sich nun die katholischen Oberhirten Österreichs in der Österreichischen Bischofskonferenz aufgerufen, die Konsequenzen daraus zu ziehen und dies auch zur Rechtssicherheit klar festzustellen. Dies alles kann nunmehr dem &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5631&amp;amp;entry_id=255&quot; title=&quot;http://media3.kathtube.com/document/17372.pdf&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://media3.kathtube.com/document/17372.pdf&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Heft Nr. 10&lt;/a&gt; der vom Generalsekretär herausgegebenen Schriftenreihe der Österreichischen Bischofskonferenz, &quot;&lt;i&gt;Die österreichischen Bischöfe (10) Zugehörigkeit zur Katholischen Kirche. Kanonistische Klärungen zu den pastoralen Initiativen der Österreichischen Bischofskonferenz&lt;/i&gt;&quot;, Wien 2010 (für den Inhalt verantwortlich Diözesanbischof Mag. Dr. Ägidius J. Zsifkovics) entnommen werden, und so meine ich schon, daß dies für nicht wenige eine kleine Sensation darstellt. Die wertvolle Druckschrift ist sinnvollerweise dem St. Pöltner Diözesanbischof Dr. Dr. Klaus Küng zur Vollendung des &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5632&amp;amp;entry_id=255&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/81-BISCHOF-KUENG-AN-SEINEM-65.-GEBURTSTAG-IN-EICHSTAETT-FEIERLICHER-EUCHARISTISCHER-FRAUENDREISSIGERSCHLUSS-2005-IN-BUCHENHUELL.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/81-BISCHOF-KUENG-AN-SEINEM-65.-GEBURTSTAG-IN-EICHSTAETT-FEIERLICHER-EUCHARISTISCHER-FRAUENDREISSIGERSCHLUSS-2005-IN-BUCHENHUELL.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;70. Lebensjahres&lt;/a&gt; gewidmet. Sie ist sehr gut gegliedert - ich greife die wichtigsten Informationen systematisch heraus, und ich kommentiere die Sachlage noch ein wenig:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;1.&lt;/b&gt; Zum ersten Mal wird mit der Druckschrift der Österreichischen Bischofskonferenz die Antwort des Erzbischofs Francesco Coccopalmerio an den Wiener Erzbischof Christoph Kardinal Schönborn veröffentlicht. Ich habe das italienische Schreiben schon vor längerer Zeit übersetzt, und nun gibt es zum Vergleich die &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5631&amp;amp;entry_id=255&quot; title=&quot;http://media3.kathtube.com/document/17372.pdf&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://media3.kathtube.com/document/17372.pdf&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Übersetzung in der Broschüre (S. 9 f.)&lt;/a&gt; - meine Übersetzung lautet folgendermaßen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Päpstlicher Rat für die Interpretation von Gesetzestexten&lt;/b&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
N. 12309/2010&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vatikanstadt, am 14. April 2010&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seiner Eminenz dem Hochwürdigsten&lt;br /&gt;
Herrn Kardinal Christoph Schönborn OP&lt;br /&gt;
Metropolit und Erzbischof von Wien&lt;br /&gt;
Präsident der Österreichischen Bischofskonferenz WIEN&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Hochwürdigste Eminenz,&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mit Brief vom vergangenen 25. März 2010 haben Sie in Ihrer Eigenschaft als Präsident der Österreichischen Bischofskonferenz diesen Päpstlichen Rat um einige Klärungen in bezug auf die im Motu proprio &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5627&amp;amp;entry_id=255&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/229-OMNIUM-IN-MENTEM-EINFACHER-KIRCHENAUSTRITT-IM-KATHOLISCHEN-EHERECHT-NICHT-MEHR-RELEVANT.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/229-OMNIUM-IN-MENTEM-EINFACHER-KIRCHENAUSTRITT-IM-KATHOLISCHEN-EHERECHT-NICHT-MEHR-RELEVANT.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Omnium in mentem&lt;/a&gt; enthaltenen Bestimmungen gebeten, nachdem sich die Vollversammlung der genannten Bischofskonferenz ausdrücklich dem vorgenannten Motu proprio und den damit zusammenhängenden Konsequenzen auf dem Territorium derselben Bischofskonferenz gewidmet hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Päpstliche Rat hat die von Eurer Eurer Eminenz angegebene heikle Problematik gewissenhaft studiert und ist zu folgender Konklusion gelangt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Rechtskraft des Motu proprio Omnium in mentem werden die zwischen [den vor der kirchlichen Autorität explizit abgefallenen] Katholiken ohne kanonische Form bzw. ohne Dispens von derselben (vgl. can. 1108 § 1 CIC) gefeierten Ehen als ungültig angesehen werden; diese Bestimmung betrifft jedoch nicht jene, die (irrtümlicherweise) meinen, &quot;die Katholische Kirche verlassen&quot; zu haben, nur weil sie sich vor einem staatlichen Beamten steuerrechtlich oder standesamtlich als nicht mehr katholisch ausgegeben haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie von diesem Dikasterium in der &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url=aHR0cDovL3d3dy52YXRpY2FuLnZhL3JvbWFuX2N1cmlhL3BvbnRpZmljYWxfY291bmNpbHMvaW50cnB0eHQvZG9jdW1lbnRzL3JjX3BjX2ludHJwdHh0X2RvY18yMDA2MDMxM19hY3R1cy1mb3JtYWxpc19nZS5odG1sPGJyIC8+DQo=&amp;amp;entry_id=255&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/roman_curia/pontifical_councils/intrptxt/documents/rc_pc_intrptxt_doc_20060313_actus-formalis_ge.html&amp;lt;br /&amp;gt;
&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/roman_curia/pontifical_councils/intrptxt/documents/rc_pc_intrptxt_doc_20060313_actus-formalis_ge.html&amp;lt;br /&amp;gt;
&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;amtlichen Bekanntmachung&lt;/a&gt; (Zirkularschreiben) an alle Präsidenten der Bischofskonferenzen vom 13. März 2006 geschrieben worden ist (vgl. Communicationes, XXXVIII [2006] 170 - 184), nachdem die Frage in Zusammenarbeit mit der Kongregation für die Glaubenslehre studiert worden war, &quot;muß der Abfall von der Katholischen Kirche, damit er sich gültig als wirklicher actus formalis defectionis ab Ecclesia darstellen kann, auch hinsichtlich der in den zitierten Canones vorgesehenen Ausnahmen, konkretisiert werden in: a) einer inneren Entscheidung, die Katholische Kirche zu verlassen; b) der Ausführung und äußeren Bekundung dieser Entscheidung; c) der Annahme dieser Entscheidung von Seiten der kirchlichen Autorität&quot;. Folglich sind die Bekundungen eines Abfalls von der Katholischen Kirche, vollzogen vor einem Staatsbeamten, ungenügend und ohne jede Auswirkung, solange nicht die notwendige Begegnung mit der kirchlichen Autorität geschieht. Folglich haben jene, die nach der einfachen Erklärung vor dem zivilen Beamten standesamtlich geheiratet haben, ohne von der kanonischen Form dispensiert worden zu sein, eine ungültige Ehe geschlossen, und als solche wird sie von der Kirche angesehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiter folgt daraus, daß sich durch die Rechtskraft des Motu proprio betreffend die Gültigkeit der Ehen nichts ändern wird; der Fehler liegt vielmehr darin, Ehen als gültig angesehen zu haben, die nicht gültig waren, weil sie nämlich ohne Beachtung der kanonischen Form und ohne Formdispens zelebriert worden waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Gläubigen muß lediglich das erklärt werden, was die unveränderte Lehre und Disziplin der Kirche darstellt und was durch die &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5635&amp;amp;entry_id=255&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/roman_curia/pontifical_councils/intrptxt/documents/rc_pc_intrptxt_doc_20060313_actus-formalis_ge.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/roman_curia/pontifical_councils/intrptxt/documents/rc_pc_intrptxt_doc_20060313_actus-formalis_ge.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;amtliche Bekanntmachung des Jahres 2006&lt;/a&gt; geklärt wurde. Was jedoch die Befassung der kirchlichen Gerichte betrifft, muß angemerkt werden - wie aus dem soeben Dargestellten hervorgeht - daß die von jenen Personen ohne die notwendige Dispens von der kanonischen Form, zu der sie weiterhin verpflichtet waren, zelebrierten Ehen von Rechts wegen (ipso iure) nichtig sind, und somit braucht es von Seiten des kirchlichen Gerichtes keine formelle Nichtigkeitserklärung (= kein Gerichtsurteil).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Hoffnung, zu Ihrer Anfrage pünktliche und klare Präzisierungen geboten zu haben, versichere ich Eurer hochwürdigsten Eminenz meine herzliche Ergebenheit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
+ Francesco Coccopalmerio, Präsident&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
+ Juan Ignacio Arrieta Ochoa de Chinchetru, Sekretär&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[&lt;b&gt;ENDE DER ANTWORT DES PRÄSIDENTEN DES PÄPSTLICHENS RATES FÜR GESETZESTEXTE.&lt;/b&gt;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;2.&lt;/b&gt; Auf Basis dessen hat die Österreichischen Bischofskonferenz zur Rechtssicherheit folgendes anerkannt und festgestellt (vgl. in der &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5631&amp;amp;entry_id=255&quot; title=&quot;http://media3.kathtube.com/document/17372.pdf&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://media3.kathtube.com/document/17372.pdf&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Broschüre (S. 17)&lt;/a&gt;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Feststellung der Österreichischen Bischofskonferenz in der Angelegenheit Nichtbestandserklärung standesamtlicher Ehen ab dem Zeitpunkt des Inkrafttretens des CIC 1983&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Österreichische Bischofskonferenz stellt nach Kenntnisnahme des Schreibens des Päpstlichen Rates für die Gesetzestexte vom 14. April 2010, N. 12309/2010, fest, daß von Katholiken, auch wenn sie zu diesem Zeitpunkt aus der Kirche ausgetreten waren, geschlossene standesamtliche Ehen wegen Formmangels nichtig sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bezüglich solcher Eheschließungen kann im kirchlichen Verwaltungsweg der Nichtbestand ausgesprochen werden, wenn feststeht, daß der standesamtlichen Eheschließung eine Eheschließung in kanonischer Form weder vorausgegangen noch gefolgt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beschlossen in der Sommerplenaria der Österreichischen Bischofskonferenz vom 21. – 23. Juni 2010 in Mariazell.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[&lt;b&gt;ENDE DER FESTSTELLUNG DER ÖSTERREICHISCHEN BISCHOFSKONFERENZ&lt;/b&gt;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;3.&lt;/b&gt; Nun würden sicherlich manche am Thema Interessierten erwarten, daß die Nichtrelevanz eines solchen &quot;einfachen Kirchenaustrittes&quot; auch auf andere Rechtsbereiche der lateinischen Kirche in Österreich Auswirkungen haben müßte, auch wenn zuzustimmen ist, daß sich eine Person nicht gleichzeitig im vollen Sinne römisch-katholisch und &quot;ausgetreten-katholisch&quot; deklarieren und dies im Grunde auch nicht möglich sein sollte (vgl. zu dieser spannenden Thematik auch den Blogeintrag vom 20. März 2008: &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5642&amp;amp;entry_id=255&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/180-JEDE-HEILIGE-TAUFE-UND-JEDE-FEIER-DER-OSTERNACHT-BETREFFEN-DIE-GANZE-KIRCHE-WELTWEIT.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/180-JEDE-HEILIGE-TAUFE-UND-JEDE-FEIER-DER-OSTERNACHT-BETREFFEN-DIE-GANZE-KIRCHE-WELTWEIT.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&quot;JEDE HEILIGE TAUFE UND JEDE FEIER DER OSTERNACHT BETREFFEN DIE GANZE KIRCHE WELTWEIT&quot;&lt;/a&gt;). Die regierenden katholischen Oberhirten Österreichs haben in der Sommerplenaria der Österreichischen Bischofskonferenz dazu auch erklärende Ausführungen nach can. 34 CIC beschlossen (vgl. &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5631&amp;amp;entry_id=255&quot; title=&quot;http://media3.kathtube.com/document/17372.pdf&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://media3.kathtube.com/document/17372.pdf&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Broschüre (S. 15 f.)&lt;/a&gt; - solche Instruktionen binden nach can. 34 § 1 CIC bei der Ausführung kirchenrechtlicher Gesetze, aber sie &quot;&lt;i&gt;heben Gesetze nicht auf, und wenn irgendwelche Vorschriften von Gesetzen nicht in Einklang gebracht werden können, entbehren sie jeder Rechtskraft&lt;/i&gt;&quot; (can. 34 § 2 CIC). Es stellt sich also zunächst die Frage, um welche kirchenrechtlichen Gesetze es sich handelt, zu dessen Erklärung oder Ausführung die genannte Instruktion vom Juni 2010 ergangen ist. Die Bischöfe schreiben, daß es dabei um die &quot;&lt;i&gt;Auswirkungen des Kirchenaustrittes nach staatlichem Recht auf die kirchliche Rechtsstellung des Ausgetretenen&lt;/i&gt;&quot; geht. Diesbezüglich bin ich schon heute gespannt, ob es dazu vielleicht eine Anfrage beim Päpstlichen Rat für Gesetzestexte geben wird, denn nach Artikel 158 der Apostolischen Konstitution &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5640&amp;amp;entry_id=255&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/holy_father/john_paul_ii/apost_constitutions/documents/hf_jp-ii_apc_19880628_pastor-bonus-roman-curia_ge.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/holy_father/john_paul_ii/apost_constitutions/documents/hf_jp-ii_apc_19880628_pastor-bonus-roman-curia_ge.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Pastor bonus&lt;/a&gt; entscheidet dieser Päpstliche Rat auf Antrag der Betroffenen auch darüber, &quot;&lt;i&gt;ob allgemeine Dekrete, die von Gesetzgebern unterhalb der höchsten Autorität erlassen wurden, mit den gesamtkirchlichen Gesetzen übereinstimmen oder nicht.&lt;/i&gt;&quot; Meiner Meinung nach gilt diese Möglichkeit auch für Instruktionen (erklärende Ausführungen). So lautet also die besagte Instruktion der Österreichischen Bischofskonferenz:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Erklärende Ausführungen der Österreichischen Bischofskonferenz nach can. 34 CIC zu den Auswirkungen des Kirchenaustrittes nach staatlichem Recht auf die kirchliche Rechtsstellung des Ausgetretenen&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Österreich ist seit 1868 nach staatlichen Gesetzesbestimmungen ein Austritt aus anerkannten Kirchen und Religionsgesellschaften bei der staatlichen Verwaltungsbehörde möglich. Die Österreichische Bischofskonferenz hat eine Regelung für die österreichischen Erzdiözesen und Diözesen getroffen, welche die kirchenrechtlichen Folgen des Austritts aus der Kirche nach staatlichem Recht klarstellt und gleichzeitig pastorale Möglichkeiten zum Widerruf des Kirchenaustritts eröffnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht wenige haben von dieser Möglichkeit Gebrauch gemacht. Ihrer Austrittserklärung wurden durch diesen innerhalb der gesetzten Frist von drei Monaten erklärten Widerruf für den kirchlichen und den staatlichen Bereich sämtliche Wirkungen genommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Erklärung des Kirchenaustritts wird auch seitens der Kirche ernst genommen. Wie Bischöfe des deutschen Sprachraums schon seit Jahrzehnten erklärt haben, stellt der Austritt aus der Kirche vom Inhalt her auf jeden Fall eine schwere Sünde dar. Daraus ergibt sich, daß alle kirchenrechtlichen Regelungen für solche, die in einer schweren Sünde hartnäckig verharren, auch auf jene zutreffen, die ihren vor der staatlichen Behörde erklärten Kirchenaustritt nicht rückgängig gemacht haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das bedeutet konkret: Ein aus der Kirche ausgetretener Katholik &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
● darf nicht die Heilige Kommunion empfangen;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
● kann keine kirchlichen Ämter bekleiden (auch nicht das Amt des Tauf- bzw. Firmpaten);&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
● kann keine Funktionen in der Kirche wahrnehmen, insbesondere nicht die Funktionen in diözesanen oder pfarrlichen Räten (z. B. Pfarrgemeinderat und Pfarrkirchenrat);&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
● verliert das aktive und passive Wahlrecht in der Kirche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
● Falls der Betreffende im kirchlichen Dienst steht, muß das Dienstverhältnis beendet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
● Falls er auf Grund einer kirchlichen Ermächtigung Dienste ausübt (z. B. missio canonica für Religionslehrer), muß diese Ermächtigung widerrufen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
● Falls der Betreffende nicht vor dem Tod irgendein Zeichen der Reue gezeigt hat, kann das kirchliche Begräbnis verweigert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Klarstellung wird festgehalten, daß ein Kirchenaustritt vor der österreichischen staatlichen Behörde immer eine schwer wiegende Verfehlung gegen die Gemeinschaft der Kirche darstellt und durch eine Zusatzerklärung, sei es gegenüber dem Diözesanbischof oder auch gegenüber dem Ortspfarrer, nicht die oben genannten Wirkungen verliert. Beichtväter, bei denen ein aus der Kirche ausgetretener Pönitent um die Absolution bittet, können diese nur erteilen unter der Auflage der Rückkehr in die kirchliche Gemeinschaft mit allen Rechten und Pflichten (Durchführung eines Reversionsverfahrens) innerhalb einer festgesetzten Frist von nicht länger als drei Monaten. Die Ordinarien verzichten für diesen Fall auf den Rekurs gemäß can. 1357 CIC wegen des möglichen Eintritts der Tatstrafe der Exkommunikation auf Grund von Apostasie, Schisma oder Häresie&lt;br /&gt;
(can. 1364 CIC).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Seelsorger sind aufgerufen, denjenigen, die in die Kirche zurückgekehrt sind, eine besondere katechetische Aufmerksamkeit zuzuwenden und auf bestehende diesbezügliche Angebote hinzuweisen. Unter allen Gläubigen muß der Sinn für die kirchliche Gemeinschaft gestärkt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beschlossen in der Sommerplenaria der Österreichischen Bischofskonferenz vom 21. – 23. Juni 2010 in Mariazell&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[&lt;b&gt;ENDE DER INSTRUKTION DER ÖSTERREICHISCHEN BISCHOFSKONFERENZ&lt;/b&gt;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Blogeintrag wird von mir demnächst ausgebaut und erhält noch mehrere Punkte zur Verständnishilfe. Mit herzlichem Gruß, Euer Padre Alex - Vizeoffizial Dr. Alexander Pytlik &lt;div class=&quot;serendipity_babelfish&quot;&gt;Übersetze nach  &lt;a href=&quot;http://babelfish.altavista.com/babelfish/trurl_pagecontent?url=http%3A%2F%2Fwww.internetpfarre.de%2Fblog%2Farchives%2F255-COCCOPALMERIO-AN-SCHOENBORN-VEROEFFENTLICHT-EHEN-AUSGETRETENER-WAREN-UNGUELTIG.html&amp;amp;lp=de%5Fen&quot;&gt;en&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;http://babelfish.altavista.com/babelfish/trurl_pagecontent?url=http%3A%2F%2Fwww.internetpfarre.de%2Fblog%2Farchives%2F255-COCCOPALMERIO-AN-SCHOENBORN-VEROEFFENTLICHT-EHEN-AUSGETRETENER-WAREN-UNGUELTIG.html&amp;amp;lp=de%5Ffr&quot;&gt;fr&lt;/a&gt;&lt;/div&gt; 
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    <pubDate>Tue, 05 Oct 2010 16:00:00 +0200</pubDate>
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    <title>KATHOLISCHE KIRCHE WEITET PRÄVENTION GEGEN SEXUELLEN MISSBRAUCH AUS</title>
    <link>http://www.internetpfarre.de/blog/archives/254-KATHOLISCHE-KIRCHE-WEITET-PRAEVENTION-GEGEN-SEXUELLEN-MISSBRAUCH-AUS.html</link>
            <category>Kirchenrecht</category>
            <category>News Kommentare</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Padre Alex / Dr. Alexander Pytlik)</author>
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    &lt;b&gt;Auch die Herbstvollversammlung&lt;/b&gt; der katholischen Bischofskonferenz Deutschlands hatte als einen ihrer Schwerpunkte die weitere Konkretisierung des &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5600&amp;amp;entry_id=254&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/238-SEXUELLER-MISSBRAUCH-UND-HEIMKINDER-KATHOLISCHE-BISCHOEFE-UND-BISCHOFSKONFERENZ-FUER-RADIKALE-OPTION-PRO-AUFKLAERUNG.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/238-SEXUELLER-MISSBRAUCH-UND-HEIMKINDER-KATHOLISCHE-BISCHOEFE-UND-BISCHOFSKONFERENZ-FUER-RADIKALE-OPTION-PRO-AUFKLAERUNG.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;eingeschlagenen klaren Kurses&lt;/a&gt; gegen jede Form sexuellen Mißbrauchs innerhalb der Katholischen Kirche. Ausgehend vom &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5577&amp;amp;entry_id=254&quot; title=&quot;http://www.dbk.de/fileadmin/redaktion/diverse_downloads/presse/2010-154-Pressebericht-H-VV-2010.pdf&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.dbk.de/fileadmin/redaktion/diverse_downloads/presse/2010-154-Pressebericht-H-VV-2010.pdf&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Pressebericht&lt;/a&gt; des Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz, Erzbischof Dr. Robert Zollitsch, des 24. September 2010 fallen in diesem Zusammenhang und darüber hinaus einige Punkte auf, die meiner Meinung nach dem ehrlichen Gespräch und der höheren Glaubwürdigkeit der Katholischen Kirche in Deutschland zweifellos helfen werden. So ergab sich im Zusammenhang mit dem von den Bischöfen diesmal in Fulda bewußt gehaltenen Reflexionstag: &quot;&lt;i&gt;Wir stimmten überein in der Einschätzung, daß die Aufdeckung von Fällen sexuellen Mißbrauchs eine Erschütterung bewirkt hat, in deren Folge aber noch tiefere Verwerfungen zutage traten, die schon längere Zeit bestanden. So war die Frage des priesterlichen Lebens und des persönlichen geistlichen und sakramentalen Lebens unserer Geistlichen schon längere Zeit drängend. Ein anderes Thema ist das Spannungsfeld zwischen einerseits Macht und andererseits Bescheidenheit oder auch Demut, das gerade im geistlichen Dienst besondere Aufmerksamkeit verlangt. Persönliche Bescheidenheit und Demut sind geboten, ohne daß auf das erforderliche Selbstbewußtsein hinsichtlich der Position verzichtet werden darf (...) Der Prozeß zur neuen Aneignung der &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5601&amp;amp;entry_id=254&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/archive/hist_councils/ii_vatican_council/index_ge.htm&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/archive/hist_councils/ii_vatican_council/index_ge.htm&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Konzilsdokumente&lt;/a&gt;, insbesondere von &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5578&amp;amp;entry_id=254&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/archive/hist_councils/ii_vatican_council/documents/vat-ii_const_19651207_gaudium-et-spes_ge.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/archive/hist_councils/ii_vatican_council/documents/vat-ii_const_19651207_gaudium-et-spes_ge.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Gaudium et spes&lt;/a&gt;, wird durch einen gemeinschaftlichen Akt der Umkehr und Neuausrichtung in Zusammenhang der kommenden Frühjahrs-Vollversammlung eröffnet. Überhaupt wollen die deutschen Bischöfe künftig stärker als bislang öffentlich wirksame Gesten und Symbole der Ausrichtung auf Gott nutzen, um den Gegebenheiten der Mediengesellschaft besser zu entsprechen.&lt;/i&gt;&quot; Das Zugehen auf die Realitäten kirchlichen Lebens und die vollständige professionelle und attraktive Nutzung der sogenannten neuen Medien in unserer heutigen offenen Mediengesellschaft sind meines Erachtens sehr wichtige Ausgangspunkte zur Rückgewinnung von &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5620&amp;amp;entry_id=254&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/187-NUR-EINE-GLAUBWUERDIGE-KIRCHE-KANN-AUF-BASIS-VON-HUMANAE-VITAE-DIE-UNVERAENDERLICHE-SEXUALETHIK-VERKUENDEN.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/187-NUR-EINE-GLAUBWUERDIGE-KIRCHE-KANN-AUF-BASIS-VON-HUMANAE-VITAE-DIE-UNVERAENDERLICHE-SEXUALETHIK-VERKUENDEN.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Glaubwürdigkeit&lt;/a&gt;. Die nunmehr innerkirchlich für alle ganz klar erkannte Option für die Opfer ist wohl auch eindeutig in der pastoralen Konstitution des XXI. Ökumenischen Konzils (= II. Vatikanischen Konzils) &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5578&amp;amp;entry_id=254&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/archive/hist_councils/ii_vatican_council/documents/vat-ii_const_19651207_gaudium-et-spes_ge.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/archive/hist_councils/ii_vatican_council/documents/vat-ii_const_19651207_gaudium-et-spes_ge.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Gaudium et spes&lt;/a&gt; vom 7. Dezember 1965 enthalten: &quot;&lt;i&gt;Freude und Hoffnung, Trauer und Angst der Menschen von heute, besonders der Armen und Bedrängten aller Art, sind auch Freude und Hoffnung, Trauer und Angst der Jünger Christi. Und es gibt nichts wahrhaft Menschliches, das nicht in ihren Herzen seinen Widerhall fände.&lt;/i&gt;&quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Im&lt;/b&gt; &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5577&amp;amp;entry_id=254&quot; title=&quot;http://www.dbk.de/fileadmin/redaktion/diverse_downloads/presse/2010-154-Pressebericht-H-VV-2010.pdf&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.dbk.de/fileadmin/redaktion/diverse_downloads/presse/2010-154-Pressebericht-H-VV-2010.pdf&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;b&gt;Pressebericht&lt;/b&gt;&lt;/a&gt; &lt;b&gt;des Vorsitzenden&lt;/b&gt; der Deutschen Bischofskonferenz, Erzbischof Dr. Robert Zollitsch, zum Abschluß der Herbstvollversammlung wird auch eine vom selben Reflexionstag ausgehende &quot;Dialoginitiative&quot; angesprochen, welche zunächst die ganze Bischofskonferenz selbst betrifft und dann von ihr ausgehend auch Bistümer und Pfarrgemeinden: &quot;&lt;i&gt;Die Bischöfe werden – auf der Grundlage der guten Erfahrungen des Reflexionstages – das selbstkritische Gespräch in der Bischofskonferenz vermehrt pflegen.&lt;/i&gt;&quot; Beim strukturierten Dialog auf der Ebene der katholischen Bistümer Deutschlands geht es dann an erster Stelle um das &quot;&lt;i&gt;Bezeugen, Weitergeben und praktische Bekräftigen des Glaubens&lt;/i&gt;&quot;, sodaß die inhaltliche Richtschnur dafür nur der &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5579&amp;amp;entry_id=254&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/archive/ccc/index_ge.htm&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/archive/ccc/index_ge.htm&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Katechismus der Katholischen Kirche&lt;/a&gt; sein kann. Leider wird im Abschlußbericht der Bischofskonferenz nicht konkretisiert, um welche Fragen es ganz präzise gehen soll, wenn es da heißt: &quot;&lt;i&gt;Dazu gehören auch Wege, den Dialog über sperrige Themen etwa aus den Bereichen der Sexualität, der Zölibatsverpflichtung oder des Sakramentenempfangs wiederverheirateter Geschiedener zu führen.&lt;/i&gt;&quot; Welche Themen wurden auf dem Reflexionstag als &quot;sperrig&quot; empfunden? Erst wenn dies geklärt wäre, muß auch gesagt werden, in welchen Bereichen es von der Lehre der Kirche her gar keine Änderung geben kann und nicht zu viele Energien vergeudet werden mögen. Gerade im Bereich der sehr entwickelten und in sich stimmigen Lehre zur &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5602&amp;amp;entry_id=254&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/wahre_liebe_wahrer_sex.htm&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/wahre_liebe_wahrer_sex.htm&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Sexualität von Mann und Frau&lt;/a&gt; gibt es wesentliche Bereiche des Sittengesetzes, die unveränderlich sind, aber auch die Sakramentendisziplin kennt Prinzipien, die nicht ohne Gefährdung der Verkündigung des ganzen Glaubens und Sittengesetzes umgeworfen werden dürfen, selbst wenn es einzelne Priester so praktizierten. Eben dies habe ich am &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5615&amp;amp;entry_id=254&quot; title=&quot;http://derstandard.at/1277337123825/Kirchendiskurs-bei-Kreuz--Quer-Vorsicht&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://derstandard.at/1277337123825/Kirchendiskurs-bei-Kreuz--Quer-Vorsicht&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;29. Juni 2010&lt;/a&gt; in der ORF-Sendung &quot;kreuz und quer&quot; (&quot;&lt;i&gt;Wie geht&#039;s, Herr Pfarrer?&lt;/i&gt;&quot;), vor allem gegenüber den Mitbrüdern Prof. Paul Michael Zulehner und Pfarrer Helmut Schüller, zu vermitteln versucht. Im Zusammenhang mit der kommenden &quot;Dialoginitiative&quot; der Deutschen Bischofskonferenz sowie im Zusammenhang mit dem hohen Anspruch eines fortgesetzten selbstkritischen Gesprächs äußere ich meine Hoffnung, daß in Hinkunft nicht mehr so sehr geschaut werde, von wo und von wem Argumente und Anliegen eingebracht würden, sondern daß immer zuerst auf die Sache und die Intention geachtet werde, egal welche &quot;kirchenpolitische Ausrichtung&quot; angeblich damit verbunden wäre. Ein glaubwürdiger Dialog müßte daher auch Positionen jüngerer und dem Lehramt der Katholischen Kirche in sehr loyaler Weise verbundener Priester, Diakone und Seminaristen aufnehmen können. Ein nicht-offener Dialog - um es sehr pointiert zu sagen - wäre nämlich leider von gestern. Ich bin aber sehr zuversichtlich, daß diese Offenheit und Ehrlichkeit von der katholischen Bischofskonferenz her ausgehen werden und daß der oben angesprochene Bußakt zu Beginn der nächsten Frühjahrskonferenz ein ganz wertvoller Impuls in diese Richtung sein wird. Um meine Hoffnung zu belegen, möchte ich an dieser Stelle noch aus dem beeindruckenden &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5580&amp;amp;entry_id=254&quot; title=&quot;http://www.dbk.de/fileadmin/redaktion/diverse_downloads/presse/2010-144-Er%F6ffnungsreferat.pdf&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.dbk.de/fileadmin/redaktion/diverse_downloads/presse/2010-144-Er%F6ffnungsreferat.pdf&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Impulsreferat&lt;/a&gt; &quot;&lt;i&gt;Zukunft der Kirche – Kirche für die Zukunft. Plädoyer für eine pilgernde, hörende und dienende Kirche&lt;/i&gt;&quot; von Erzbischof Dr. Robert Zollitsch (20. September 2010) zitieren: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;&lt;i&gt;&lt;b&gt;Wir wollen unsere Seelsorge&lt;/b&gt;&lt;/i&gt; &lt;i&gt;deutlicher missionarisch ausrichten. Wir wollen uns stärker auf die Menschen zubewegen und den Gläubigen noch mehr Weggefährten sein (...) In den vergangenen Monaten sind viele Menschen in ihrem Vertrauen in die Kirche erschüttert worden. Nicht weil sie gleichgültig sind, sondern weil sie enttäuscht waren. Die Menschen wollen uns vertrauen können. Sie suchen Hilfe und Orientierung in den großen Fragen ihres Lebens. Sie wollen, wenn sie uns begegnen und uns Vertrauen schenken, Christus selbst begegnen. Das gilt für unsere Gläubigen genauso wie für zahllose Menschen außerhalb der Kirche. Sie wollen ganz konkret spüren und erfahren, was der neue Selige, &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5603&amp;amp;entry_id=254&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/homilies/2010/documents/hf_ben-xvi_hom_20100919_beatif-newman_ge.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/homilies/2010/documents/hf_ben-xvi_hom_20100919_beatif-newman_ge.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;John Henry Kardinal Newman&lt;/a&gt;, zum Wahlspruch hatte: &#039;Cor ad cor loquitur&#039; – das Herz spricht zum Herzen. Wir aber haben Zweifel aufkommen lassen an der Ernsthaftigkeit und Lauterkeit unseres Redens und Tuns. Vor allem klagen uns Menschen an, die Opfer von Übergriffen wurden (...) Eines ist klar: es gibt für uns keinen anderen Weg als den der Offenheit, der Ehrlichkeit und den des Zuhörens. Wenn &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5604&amp;amp;entry_id=254&quot; title=&quot;http://www.anstead.de/&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.anstead.de/&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Opfer ihr Schweigen brechen&lt;/a&gt; und darüber zu sprechen beginnen, wie sie erniedrigt und gedemütigt wurden, dann ist das für uns die Stunde des Anhörens und Zuhörens. Stets beginnt die Umkehr des Gläubigen im Hören und Sehen des Nächsten, besonders des Armen (...) Der Mensch ist immer auch Gefangener der Sünde. Er kann scheitern. Haben wir nicht die Theologie des Scheiterns zu kurz kommen lassen? Ist sie nicht verkommen zu einer fast leidenschaftslosen Rede über die Sünde? Haben wir nicht das Bild unserer selbst und der Priester so stilisiert, daß der menschliche Abgrund übersehen wurde, vor dem &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5605&amp;amp;entry_id=254&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/167-ZOELIBAT-UND-GLAUBWUERDIGKEIT-DER-KIRCHE-KLERIKER-VERDIENEN-KEINEN-VERTRAUENSVORSCHUSS,-SONDERN-MUESSEN-IHRE-EHRLICHKEIT-ERST-UNTER-BEWEIS-STELLEN.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/167-ZOELIBAT-UND-GLAUBWUERDIGKEIT-DER-KIRCHE-KLERIKER-VERDIENEN-KEINEN-VERTRAUENSVORSCHUSS,-SONDERN-MUESSEN-IHRE-EHRLICHKEIT-ERST-UNTER-BEWEIS-STELLEN.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;unausweichlich auch der geweihte Mensch&lt;/a&gt; steht? Die Folge: unehrliches Reden und Handeln, Mangel an Offenheit und Wahrhaftigkeit, Neigung zum Überdecken von Fehlern und &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5606&amp;amp;entry_id=254&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/241-PAPST-SEXUELLER-MISSBRAUCH-HIRTENBRIEF-VON-BENEDIKT-XVI.-FUER-IRLAND.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/241-PAPST-SEXUELLER-MISSBRAUCH-HIRTENBRIEF-VON-BENEDIKT-XVI.-FUER-IRLAND.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Hinwegsehen über Verbrechen&lt;/a&gt; ... Doch müssen wir eingestehen, daß auch das Handeln – oder eben auch das langjährige Nicht-Handeln – der Kirche und Fehler und Fehlhaltungen unserer selbst den Zugang zu Gott erschweren. Ich sage das mit großem Nachdruck, um mich gegen die These abzugrenzen, in erster Linie seien wir Opfer von Kräften, die uns gegenüber gegnerisch eingestellt sind. Es wäre im Gegenteil eine Zuspitzung eines mangelnden Realitätssinnes, von dem ich gerade sprach, wenn man annähme, in erster Linie sei alles vor allem von den &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5607&amp;amp;entry_id=254&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/179-MEDIEN,-MISSBRAUCH-UND-KIRCHE-NEIN-ZUM-RUECKFALL-IN-EINE-MEDIEN-FEINDLICHKEIT.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/179-MEDIEN,-MISSBRAUCH-UND-KIRCHE-NEIN-ZUM-RUECKFALL-IN-EINE-MEDIEN-FEINDLICHKEIT.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Medien&lt;/a&gt; inszeniert, die eine Schwächung der Kirche von außen herbeiführen wollen. Ich bestreite nicht, daß uns die zurückliegenden Monate in krasser Weise die Ambivalenzen der Mediengesellschaft gezeigt haben. Es gab auch einen Mangel an journalistischer Professionalität und fragwürdige Polemik.&lt;/i&gt; &lt;b&gt;&lt;i&gt;Am Ende aber frage ich mich, ob uns nicht mehr als dies alles ärgern muß, daß es nicht selten die Medien waren, die den Opfern eine Stimme gegeben haben – was eigentlich unsere Aufgabe gewesen wäre.&lt;/i&gt;&lt;/b&gt; &lt;i&gt;Klar: in der Gesellschaft stoßen wir auf Vorbehalte und Ablehnung. Wir müssen ihnen entgegentreten, um nicht noch mehr das Vertrauen in den Glauben zu schwächen. Zugleich aber gebietet es derselbe Glaube, mögliche Gründe für einen Mangel an Vertrauen in die Kirche aufzudecken, die bei uns selbst gegeben sein könnten (...) Eins ist klar: Aufbruch verlangt eine konsequente Option für die Menschen. Ohne eine positive und liebevolle Einstellung zum Menschen gibt es keine pilgernde und missionarische Kirche. Gerade haben wir den 100. Geburtstag von Mutter Teresa begangen. Sie gehört zu den leuchtenden Vorbildern des Glaubens im 20. Jahrhundert. Wir brauchen solche &#039;burning people&#039; wie sie, die sich verzehren und eindeutig die Liebe Gottes leben und bezeugen.&lt;/i&gt;&quot; (Verlinkungen und Hervorhebungen von mir.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Und Erzbischof Zollitsch läßt für den eingeschlagenen Weg&lt;/b&gt; auch in bezug auf die Zukunft keinen Zweifel, er verlangte in demselben &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5580&amp;amp;entry_id=254&quot; title=&quot;http://www.dbk.de/fileadmin/redaktion/diverse_downloads/presse/2010-144-Er%F6ffnungsreferat.pdf&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.dbk.de/fileadmin/redaktion/diverse_downloads/presse/2010-144-Er%F6ffnungsreferat.pdf&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Eröffnungsreferat&lt;/a&gt; am 20. September 2010 das kontinuierliche Fortschreiben einer neuen Praxis: &quot;&lt;i&gt;In den zurückliegenden Monaten waren rasche Reaktionen und neue Wege des Vorgehens der Kirche nötig. Das Aufdecken des Versagens einer Reihe von Priestern und Ordensleuten hat Fehler in der Wahrnehmung, Beurteilung und Reaktion zutage gefördert. Wir haben Opfern zu wenig zugehört, Fehler falsch beurteilt und unser Handeln, wie andere auch, oft zu sehr darauf ausgerichtet, daß das Ansehen der eigenen Institution, der Kirche, bewahrt bleibe. Die Zuwendung zu vielen Menschen war zu oft mißlungen. Wir haben erste Korrekturen vollzogen. Dafür sind die Einrichtung der &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5613&amp;amp;entry_id=254&quot; title=&quot;http://www.hilfe-missbrauch.de/&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.hilfe-missbrauch.de/&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Hotline&lt;/a&gt; oder die &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5610&amp;amp;entry_id=254&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/253-NEUE-MISSBRAUCH-LEITLINIEN-GELTEN-NICHT-BEI-FAELLEN-VON-BISCHOEFEN.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/253-NEUE-MISSBRAUCH-LEITLINIEN-GELTEN-NICHT-BEI-FAELLEN-VON-BISCHOEFEN.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Verbesserung der Leitlinien&lt;/a&gt; gute Beispiele. Doch sind wir damit nicht am Ende. In diesen Tagen werden wir über Grundsätze zur Prävention sprechen und uns von ersten Überlegungen berichten lassen, welche freiwilligen Leistungen zum Ausdruck bringen können, daß wir das Unglück und Leid wahrnehmen, die Mitarbeiter der Kirche jungen Menschen zugefügt haben. Aber wir müssen auch danach noch weitere Schritte tun. In den Beratungen der Herbst-Vollversammlung geht es vornehmlich darum, daß wir diesbezüglich klare Signale geben. Wir sind aufgeschlossen für Veränderungen, die uns als Kirche stärker machen, weil sie uns enger mit Gott, wie auch enger mit den Menschen und der Welt von heute verbinden.&lt;/i&gt;&quot; Die Deutsche Bischofskonferenz hat in der Tat eine Rahmenordnung zur Prävention von sexuellem Mißbrauch beschlossen, die den eingeschlagenen Kurs der Option für die Opfer (Option für die Menschen) und den engagierten Kampf gegen sexuellen Mißbrauch auf allen beeinflußbaren Ebenen beweist. Darüber hinaus wird in Hinkunft nicht nur von finanziellen Hilfen für therapeutische Maßnahmen zur möglichst umfassenden Heilung aller Folgen sexuellen Mißbrauchs die Rede sein, sondern als Frucht der weltweiten und in Deutschland in diesem Jahr intensiv geführten Diskussion auch ohne langwierige Rechtswege ein (nicht an Therapien gebundenes) Schmerzensgeld vorgesehen: &quot;&lt;i&gt;Wir haben während der Vollversammlung ein Modell erörtert, das aus mehreren Teilen besteht, und auch finanzielle Anerkennung des zugefügten Leids mit einschließt.&lt;/i&gt;&quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Prävention von sexuellem Mißbrauch an Minderjährigen im Bereich der Deutschen Bischofskonferenz&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;RAHMENORDNUNG&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;I.&lt;/b&gt; Grundsätzliches&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Prävention von sexuellem Mißbrauch ist integraler Bestandteil der kirchlichen Arbeit mit Kindern und Jugendlichen. Als Grundprinzip pädagogischen Handelns trägt Prävention dazu bei, daß Kinder und Jugendliche in ihrer Entwicklung zu eigenverantwortlichen, glaubens- und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeiten gestärkt werden. Diese Rahmenordnung verpflichtet alle, die im Bereich der Deutschen Bischofskonferenz für das Wohl und den Schutz von Kindern und Jugendlichen Verantwortung und Sorge tragen. Bereits psychische und physische Grenzverletzungen sollen vermieden und Voraussetzungen dafür geschaffen werden, daß das Wohl und der Schutz von Kindern und Jugendlichen aktiv gefördert werden. Dazu müssen auch manche bereits vorhandenen Initiativen weiterentwickelt werden. Unterschiede bei den Bedarfs- und Gefährdungslagen von Mädchen und Jungen verlangen bei allen Präventionsmaßnahmen eine angemessene Berücksichtigung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;II.&lt;/b&gt; Inhaltliche und strukturelle Anforderungen an Diözesen, kirchliche Institutionen und Verbände&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Strukturen und Prozesse zur Prävention sexuellen Mißbrauchs in den Diözesen, kirchlichen Institutionen und Verbänden müssen transparent, nachvollziehbar und kontrollierbar sein. Die Entwicklung und Verwirklichung von Maßnahmen zur Prävention erfolgt nach Möglichkeit in Zusammenarbeit mit allen hierfür relevanten Personen und Gruppen. Dazu gehören auch die Kinder und Jugendlichen selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;1.&lt;/b&gt; Verhaltenskodex&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Klare Verhaltensregeln stellen im Hinblick auf den jeweiligen Arbeitsbereich ein fachlich adäquates Nähe-Distanz-Verhältnis und einen respektvollen Umgang zwischen den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie den betreuten Kindern und Jugendlichen sicher. Allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sind die Verhaltensregeln sowie die Sanktionen bei Nichteinhaltung bekannt zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;2.&lt;/b&gt; Dienstanweisungen und hausinterne Regelungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um das Wohl und den Schutz der Kinder und Jugendlichen zu optimieren, können Dienstanweisungen und hausinterne Regelungen erlassen werden, die auch arbeitsrechtliche Verbindlichkeit haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;3.&lt;/b&gt; Beschwerdewege&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Diözesen, kirchlichen Institutionen und Verbände schaffen interne und externe, nieder- und höherschwellige Beratungs- und Beschwerdewege für die Kinder und Jugendlichen, die Eltern und Erziehungsberechtigten sowie die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;4.&lt;/b&gt; Personalauswahl und -entwicklung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Prävention von sexuellem Mißbrauch ist Thema im Vorstellungsgespräch, während der Einarbeitungszeit sowie in weiterführenden Mitarbeitergesprächen. In der Aus- und Fortbildung ist sie Pflichtthema.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Haupt- und nebenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter müssen entsprechend den gesetzlichen Regelungen ein erweitertes polizeiliches Führungszeugnis vorlegen. Außerdem ist die Unterzeichnung einer Selbstverpflichtungserklärung verbindliche Voraussetzung einer Anstellung wie auch einer Beauftragung zu einer ehrenamtlichen Tätigkeit im kinder- und jugendnahen Bereich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;5.&lt;/b&gt; Qualitätsmanagement&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Leitung von Einrichtungen und die Träger von Kinder- und Jugendprogrammen haben die Verantwortung dafür, daß Maßnahmen zur Prävention nachhaltig Beachtung finden und fester Bestandteil ihres Qualitätsmanagements sind. Für jede Einrichtung und für jeden Verband sowie gegebenenfalls für den Zusammenschluß mehrerer kleiner Einrichtungen sollte eine geschulte Fachkraft zur Verfügung stehen, die hierbei im Interesse der Kinder und Jugendlichen sowie der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Unterstützung gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Personen mit Opfer- und Täterkontakt erhalten kontinuierlich Supervision.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;III.&lt;/b&gt; Aus- und Fortbildung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Prävention von sexuellem Mißbrauch erfordert Schulungen zu Fragen von&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
• Täterstrategien,&lt;br /&gt;
• Psychodynamiken der Opfer,&lt;br /&gt;
• Dynamiken in Institutionen sowie begünstigenden institutionellen Strukturen,&lt;br /&gt;
• Straftatbeständen und weiteren einschlägigen rechtlichen Bestimmungen,&lt;br /&gt;
• eigener emotionaler und sozialer Kompetenz,&lt;br /&gt;
• konstruktiver Kommunikations- und Konfliktfähigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle in der Diözese für den Bereich Kinder- und Jugendarbeit in leitender Verantwortung Tätigen sowie alle weiteren in diesem Bereich leitend Verantwortlichen werden zu Fragen der Prävention von sexuellem Mißbrauch geschult. Dabei bilden die Möglichkeiten zur Verbesserung des Wohls und des Schutzes von Kindern und Jugendlichen sowie Vorkehrungen zur Erschwerung von Straftaten einen Schwerpunkt. Die Schulungen sollen auch dazu befähigen, Dritte über diese Themen zu informieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle, die im Bereich der Diözesen bei ihrer Arbeit mit Kindern und Jugendlichen zu tun haben, werden zum Thema Prävention von sexuellem Mißbrauch gründlich informiert. Sie sollen insbesondere Hinweise auf sexuellen Mißbrauch erkennen und mit diesen angemessen umgehen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Sinne einer Erziehungspartnerschaft wird das Thema Prävention von sexuellem Mißbrauch auch mit Eltern und Angehörigen von Kindern und Jugendlichen besprochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;IV.&lt;/b&gt; Koordinationsstelle zur Prävention von sexuellem Mißbrauch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Diözesanbischof benennt eine qualifizierte Person (oder mehrere Personen) zur Unterstützung und Vernetzung der diözesanen Aktivitäten zur Prävention von sexuellem Mißbrauch. Die diözesane Koordinationsstelle hat u. a. folgende Aufgaben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
• Fachberatung bei der Planung und Durchführung von Präventionsprojekten,&lt;br /&gt;
• Vermittlung von Fachreferent/innen,&lt;br /&gt;
• Beratung von Aus- und Weiterbildungseinrichtungen,&lt;br /&gt;
• Weiterentwicklung von verbindlichen Qualitätsstandards,&lt;br /&gt;
• Information über Präventionsmaterialien und -projekte,&lt;br /&gt;
• Vernetzung der Präventionsarbeit inner- und außerhalb der Diözese,&lt;br /&gt;
• Öffentlichkeitsarbeit in Kooperation mit der jeweiligen Pressestelle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Thema Prävention hat einen Platz auf der Internetseite der Diözesen sowie der kirchlichen Institutionen und Verbände.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehrere Diözesanbischöfe können eine überdiözesane Koordinationsstelle einrichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;V.&lt;/b&gt; Erwachsene Schutzbefohlene&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für kirchliche Institutionen und Verbände, in denen mit erwachsenen Schutzbefohlenen gearbeitet wird, gelten die genannten Regelungen entsprechend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;VI.&lt;/b&gt; Inkrafttreten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die vorstehende Rahmenordnung tritt &lt;i&gt;ad experimentum&lt;/i&gt; für drei Jahre in Kraft und wird vor Verlängerung ihrer Geltungsdauer einer Überprüfung unterzogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fulda, den 23. September 2010&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[&lt;b&gt;ENDE DER RAHMENORDNUNG ZUR PRÄVENTION VON SEXUELLEM MISSBRAUCH.&lt;/b&gt;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Von allen diesen Maßnahmen&lt;/b&gt; bin ich beeindruckt, und ich verweise auch noch auf den von der Deutschen Bischofskonferenz verlinkten exemplarischen &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5599&amp;amp;entry_id=254&quot; title=&quot;http://www.dbk.de/fileadmin/redaktion/praevention/portalseite/Downloads/Elternbrief-2010-09_Was-tun-gegen-Missbrauch.pdf&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.dbk.de/fileadmin/redaktion/praevention/portalseite/Downloads/Elternbrief-2010-09_Was-tun-gegen-Missbrauch.pdf&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Elternbrief (&quot;Was tun gegen Mißbrauch?&quot;)&lt;/a&gt; und auf die diesbezüglichen Stellungnahmen der katholischen Bischöfe &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5582&amp;amp;entry_id=254&quot; title=&quot;http://www.dbk.de/fileadmin/redaktion/diverse_downloads/presse/2010-152a-Praevention-Statement_Bischof_Ackermann.pdf&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.dbk.de/fileadmin/redaktion/diverse_downloads/presse/2010-152a-Praevention-Statement_Bischof_Ackermann.pdf&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Dr. Stephan Ackermann&lt;/a&gt; und &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5583&amp;amp;entry_id=254&quot; title=&quot;http://www.dbk.de/fileadmin/redaktion/diverse_downloads/presse/2010-152-Praevention-Statement_Zollitsch.pdf&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.dbk.de/fileadmin/redaktion/diverse_downloads/presse/2010-152-Praevention-Statement_Zollitsch.pdf&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Dr. Robert Zollitsch&lt;/a&gt;, wobei die Themen natürlich auch bei den Fragen und Antworten für Journalisten ausführlich besprochen würden und als Videomitschnitte beispielsweise beim &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5584&amp;amp;entry_id=254&quot; title=&quot;http://www.domradio.de&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.domradio.de&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Domradio&lt;/a&gt; abrufbar sind (z. B. [&lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5585&amp;amp;entry_id=254&quot; title=&quot;http://www.domradio.de/videothek/5332&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.domradio.de/videothek/5332&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;1&lt;/a&gt;] und [&lt;a href=&quot;www.domradio.de/videothek/5335 &quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;2&lt;/a&gt;]). Erwähnt werden muß auch noch die neu eingerichtete Internetadresse &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5587&amp;amp;entry_id=254&quot; title=&quot;http://www.praevention-kirche.de&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.praevention-kirche.de&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;www.praevention-kirche.de&lt;/a&gt;. Was die Konsequenzen und die Aufarbeitung sexuellen Mißbrauchs betrifft, so ist im Bereich der &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5611&amp;amp;entry_id=254&quot; title=&quot;http://www.bischofskonferenz.at&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.bischofskonferenz.at&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Österreichischen Bischofskonferenz&lt;/a&gt; die sehr wichtige rechtliche Komponente eines finanziellen Schmerzensgeldes (ohne Bindung an therapeutische Maßnahmen) bereits konkretisiert. Der frühere Päpstliche Visitator und heutige Diözesanbischof von St. Pölten, Dr. Dr. Klaus Küng, der kürzlich seinen 70. Geburtstag feiern durfte, hat als Vorsitzender der kirchlichen Opferschutzstiftung Betroffenen empfohlen, die angebotene Hilfe der &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5612&amp;amp;entry_id=254&quot; title=&quot;http://www.opfer-schutz.at/&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.opfer-schutz.at/&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Opferschutzkommission&lt;/a&gt; anzunehmen statt belastende Gerichtsverfahren anzustreben. Es werde von Seiten dieser unabhängigen Kommission unter der Leitung von Opferschutzanwältin Waltraud Klasnic rasch echte Hilfe im Interesse der Opfer geboten, betonte Bischof Küng anläßlich der letzten Kommissionssitzung. Die Kirche wolle Gerechtigkeit für die Opfer. Natürlich stehe es jedem frei, den Rechtsweg zu beschreiten. Allerdings müsse man bedenken, daß gerichtliche Prozesse viel aufwendiger seien: &quot;&lt;i&gt;Sie erfordern langwierige und für die Opfer belastende Einvernahmen. Außerdem kommen dort selbstverständlich die vom Gesetz vorgesehen Richtsätze und Verjährungsfristen zur Anwendung&lt;/i&gt;&quot;, gab der Vorsitzende der kirchlichen Opferschutzstiftung zu bedenken, der allerdings dabei den Blickwinkel nur auf staatliche Prozesse legte und die erfolgreichen Beispiele kirchenrechtlicher Schadensersatzvermittlung nicht erwähnte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;An dieser Stelle wird von meiner Seite&lt;/b&gt; somit einmal mehr an die &lt;b&gt;weltweit bestehende Möglichkeit&lt;/b&gt; erinnert, über den kirchlichen Rechtsweg und die kirchlichen Gerichte Schmerzensgeld einzuklagen, und ich verweise in diesem Zusammenhang auf das sehr wichtige exemplarische Buch &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5588&amp;amp;entry_id=254&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/243-ZERRBILDER-NEU-AUFGELEGT-KIRCHE-BRAUCHT-ZUR-GLAUBWUERDIGKEIT-PRAEVENTION-GEGEN-MISSBRAUCH.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/243-ZERRBILDER-NEU-AUFGELEGT-KIRCHE-BRAUCHT-ZUR-GLAUBWUERDIGKEIT-PRAEVENTION-GEGEN-MISSBRAUCH.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Zerrbilder von Markus Anstead&lt;/a&gt;, Heimdall-Verlag in D-48431 Rheine, 176 Seiten, € 11,50 (ISBN 978-3-939935-31-5). Meiner Meinung nach wird sowohl innerkirchlich als auch außerhalb der Kirche der Wert des vom Papst Benedikt XVI. ausdrücklich im Mißbrauchszusammenhang &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5589&amp;amp;entry_id=254&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/242-HIRTENBRIEF-PAPST-BENEDIKT-HAT-FUER-DIE-OPFER-DAS-KIRCHENRECHT-GERETTET.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/242-HIRTENBRIEF-PAPST-BENEDIKT-HAT-FUER-DIE-OPFER-DAS-KIRCHENRECHT-GERETTET.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;massiv betonten Kirchenrechtes&lt;/a&gt; für den Schadensersatz und die damit zusammenhängende Seite der Aufarbeitung von Mißbrauch immer noch zu wenig gesehen. Neben den beauftragten Ansprechpartnern der Diözesen sollten daher auch auf der wertvollen deutschen &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5613&amp;amp;entry_id=254&quot; title=&quot;http://www.hilfe-missbrauch.de/&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.hilfe-missbrauch.de/&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Hotline-Seite&lt;/a&gt; immer die jeweiligen Kirchengerichte (Offizialate) mit ihren Adressen benannt sein, vor allem im Blick auf jene Opfer, die primär an diesem kostengünstigen &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5591&amp;amp;entry_id=254&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/missbrauch.htm&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/missbrauch.htm&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;kirchenrechtlichen Weg einer Schadensersatzklage&lt;/a&gt; (gegenüber konkreten Tätern) interessiert sind. Der katholische Diözesanbischof von St. Pölten, Klaus Küng, erklärte noch weiter: &quot;&lt;i&gt;Die Kommission unter der Leitung von Waltraud Klasnic agiert absolut selbstständig, was die Kirche wünscht und bejaht. Ich konnte mich persönlich davon überzeugen, daß die Opferschutzkommission, der namhafte Juristen, Psychologen und Experten angehören, alles sachkundig prüft und den Opfern angemessen hilft und auch juristisch kompetent berät.&lt;/i&gt;&quot; Er verwies auch auf das von der Klasnic-Kommission entwickelte Entschädigungsmodell: &quot;&lt;i&gt;Die Opferschutzkommission entscheidet bei den Entschädigungen auf Summen, die über den Richtsätzen bei den österreichischen Gerichten liegen.&lt;/i&gt;&quot; Auch sei es für die Klasnic-Kommission unerheblich, ob eine Tat bereits verjährt sei oder nicht, was in der Tat einen ganz großen Fortschritt darstellt. &quot;&lt;i&gt;Anders ist das bei einem Gerichtsverfahren, bei dem Verjährungsfristen schon beachtet werden&lt;/i&gt;&quot;, gab Bischof Küng zu bedenken. Bischof Küng wies im Zusammenhang mit den beabsichtigten freiwilligen finanziellen Hilfen der Kirche für Mißbrauchsopfer auch darauf hin, daß diese im Falle eines späteren erfolgreichen Gerichtsverfahrens dennoch Bedeutung hätten: &quot;&lt;i&gt;Es wird darauf geachtet, daß Opfer, die Zahlungen empfangen, ihr Einverständnis erklären, daß diese Zahlungen im Falle, daß es später doch noch zu einem Prozeß kommen sollte, einberechnet werden,&lt;/i&gt;&quot;. In Deutschland wollen die katholischen Bischöfe ihre noch nicht im Detail bekannten Vorschläge am Runden Tisch für alle gesellschaftlichen Gruppen einbringen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Ein wichtiger Punkt der Prävention&lt;/b&gt; bleibt in meinen Augen auch all das, was ich in meinem letzten Präventionsblogeintrag &quot;&lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5588&amp;amp;entry_id=254&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/243-ZERRBILDER-NEU-AUFGELEGT-KIRCHE-BRAUCHT-ZUR-GLAUBWUERDIGKEIT-PRAEVENTION-GEGEN-MISSBRAUCH.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/243-ZERRBILDER-NEU-AUFGELEGT-KIRCHE-BRAUCHT-ZUR-GLAUBWUERDIGKEIT-PRAEVENTION-GEGEN-MISSBRAUCH.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;ZERRBILDER NEU AUFGELEGT: KIRCHE BRAUCHT ZUR GLAUBWÜRDIGKEIT PRÄVENTION GEGEN MISSBRAUCH&lt;/a&gt;&quot; am 8. April 2010 in Zusammenfassung eines alten Anliegens sehr deutlich geschrieben hatte. Es geht dabei vor allem um die treue Beachtung der vom Heiligen Stuhl am 4. November 2005 herausgebrachten &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5593&amp;amp;entry_id=254&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/94-APPROBIERTE-DEUTSCHE-UEBERSETZUNG-DER-INSTRUKTION-UEBER-DIE-NICHTZULASSUNG-HOMOSEXUELLER-ZUR-WEIHE-POSITION-DER-KIRCHE-ZUR-HOMOSEXUALITAET.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/94-APPROBIERTE-DEUTSCHE-UEBERSETZUNG-DER-INSTRUKTION-UEBER-DIE-NICHTZULASSUNG-HOMOSEXUELLER-ZUR-WEIHE-POSITION-DER-KIRCHE-ZUR-HOMOSEXUALITAET.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Instruktion über die Kriterien zur Berufungsklärung von Personen mit homosexuellen Tendenzen im Hinblick auf ihre Zulassung für das Priesterseminar und zu den heiligen Weihen&lt;/a&gt;, denn aus diesem psychosexuellen Problembereich heraus ergeben sich meiner Meinung nach weiterhin die höchsten Risiken eines Mißbrauchs minderjähriger und in welcher Weise auch immer abhängiger Personen. Seine Heiligkeit Papst Benedikt XVI. hat im Zuge seiner Apostolischen Reise nach Großbritannien schon im Rahmen des &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5594&amp;amp;entry_id=254&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/speeches/2010/september/documents/hf_ben-xvi_spe_20100916_interv-regno-unito_ge.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/speeches/2010/september/documents/hf_ben-xvi_spe_20100916_interv-regno-unito_ge.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Interviews&lt;/a&gt; (16. September 2010) auf dem Hinflug zur Thematik der Wiederherstellung des Vertrauens nach der Enthüllung weiterer Fälle innerkirchlichen sexuellen Mißbrauchs Stellung bezogen: &quot;&lt;i&gt;Es fällt schwer zu verstehen, wie diese Perversion des Priesteramtes möglich war. Der Priester sagt im Augenblick der Weihe, auf den er jahrelang vorbereitet wird, »Ja« zu Christus, um seine Stimme, seinen Mund, seine Hand zu werden und Ihm mit seinem ganzen Leben zu dienen, damit der Gute Hirte, der liebt und hilft und zur Wahrheit führt, in der Welt gegenwärtig sein kann. Wie ein Mann, der dies getan und gesagt hat, anschließend dieser Perversion verfallen kann, ist schwer zu verstehen und sehr traurig. Traurig ist auch, daß die Autorität der Kirche nicht wachsam genug war und nicht schnell und entschieden genug die notwendigen Maßnahmen ergriffen hat. Deswegen befinden wir uns jetzt in einem Moment der Buße, der Demut und der erneuerten Aufrichtigkeit, wie ich &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5606&amp;amp;entry_id=254&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/241-PAPST-SEXUELLER-MISSBRAUCH-HIRTENBRIEF-VON-BENEDIKT-XVI.-FUER-IRLAND.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/241-PAPST-SEXUELLER-MISSBRAUCH-HIRTENBRIEF-VON-BENEDIKT-XVI.-FUER-IRLAND.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;an die irischen Bischöfe&lt;/a&gt; geschrieben habe. Wir müssen jetzt, so scheint mir, eine Zeit der Buße, eine Zeit der Demut leben und eine absolute Aufrichtigkeit wiederfinden bzw. neu lernen. Was die Opfer betrifft, sind, denke ich, drei Dinge wichtig. Das erste Interesse muß den Opfern gelten: Wie können wir Wiedergutmachung leisten, was können wir tun, um diesen Menschen zu helfen, das Trauma zu überwinden, das Leben wiederzufinden, auch das Vertrauen in die Botschaft Christi wiederzufinden? Sorge und Engagement für die Opfer ist die erste Priorität mit materieller, psychologischer, geistlicher Hilfe und Unterstützung. Das zweite ist das Problem der Schuldigen: die gerechte Strafe finden, sie von jeder Möglichkeit des Kontaktes zu Jugendlichen auszuschließen ... Und der dritte Punkt ist die Prävention in der Ausbildung und der Auswahl der Priesteramtskandidaten. Wir müssen so aufmerksam sein, daß nach Maßgabe der menschlichen Möglichkeiten zukünftige Fälle ausgeschlossen sind.&lt;/i&gt;&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Auch in Großbritannien traf der Papst&lt;/b&gt; wiederum Opfer innerkirchlichen sexuellen Mißbrauchs (am 18. September 2010 in der Apostolischen Nuntiatur von London), und in seiner &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5595&amp;amp;entry_id=254&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/homilies/2010/documents/hf_ben-xvi_hom_20100918_westminster_ge.html#PREDIGT&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/homilies/2010/documents/hf_ben-xvi_hom_20100918_westminster_ge.html#PREDIGT&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; Target=&quot;_blank&quot;&gt;Predigt&lt;/a&gt; bei der Heiligen Messe in der Heilig-Blut-Kathedrale von Westminster sagte er am selben 18. September 2010: &quot;&lt;i&gt;In besonderer Weise gehen meine Gedanken zu all jenen, die geistig mit dieser Eucharistiefeier verbunden sind, speziell zu den Kranken, den älteren Menschen, den Behinderten und allen, die geistig und geistlich leiden. Ich denke hier auch an das ungeheure Leiden, das durch den Mißbrauch von Kindern verursacht wurde, besonders wenn es in der Kirche und durch ihre Diener geschah. Vor allem möchte ich gegenüber den unschuldigen Opfern dieser unbeschreiblichen Verbrechen mein tiefes Bedauern zum Ausdruck bringen, gemeinsam mit meiner Hoffnung, daß die Kraft der Gnade Christi, Sein Versöhnungsopfer, ihrem Leben eine tiefgreifende Heilung und Frieden bringen möge. Gemeinsam mit euch gestehe ich auch die Beschämung und die Demütigung ein, unter der wir alle wegen der Sünden einer geringen Anzahl von Priestern gelitten haben; und ich lade euch ein, dies dem Herrn aufzuopfern in dem Vertrauen, daß diese Strafe zur Heilung der Opfer, zur Läuterung der Kirche und zur Erneuerung ihres uralten Engagements in der Erziehung und Pflege junger Menschen beitragen wird. Ich sage Dank für die Anstrengungen, die unternommen worden sind, dieses Problem verantwortungsvoll in Angriff zu nehmen, und ich bitte euch alle, den Opfern eure Anteilnahme zu zeigen und euren Priestern Solidarität entgegenzubringen.&lt;/i&gt;&quot; Und gegenüber den katholischen Bischöfen von England, Schottland und Wales betonte Papst Benedikt XVI. dann am &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5596&amp;amp;entry_id=254&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/speeches/2010/september/documents/hf_ben-xvi_spe_20100919_vescovi-inghilterra_ge.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/speeches/2010/september/documents/hf_ben-xvi_spe_20100919_vescovi-inghilterra_ge.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;19. September 2010&lt;/a&gt;in der Kapelle des &quot;Francis Martin House&quot;, Oscott College (Birmingham), neuerlich das Prinzip der Transparenz: &quot;&lt;i&gt;Bei vielen Gelegenheiten habe ich über die tiefen Wunden gesprochen, die dieses Verhalten verursacht – vor allem bei den Opfern, aber auch in der Vertrauensbeziehung, die zwischen Priestern und Menschen, zwischen den Priestern und ihren Bischöfen und zwischen den kirchlichen Autoritäten und der Öffentlichkeit herrschen sollte. Ich weiß, Ihr habt ernsthafte Schritte unternommen, um diese Situation zu beheben, um zu gewährleisten, daß Kinder wirkungsvoll vor Schaden geschützt werden, und um richtig und transparent mit Beschuldigungen umzugehen, wenn sie erhoben werden. Ihr habt öffentlich Euer tiefes Bedauern bekannt über das, was vorgefallen ist, und über die oft unzulänglichen Vorgehensweisen, wie dies in der Vergangenheit angegangen wurde. Euer wachsendes Bewußtsein für das Ausmaß von Kindesmißbrauch in der Gesellschaft, seine verheerenden Auswirkungen und die Notwendigkeit, für eine angemessene Unterstützung der Opfer zu sorgen, sollte als Anstoß dazu dienen, das, was Ihr daraus gelernt habt, mit der breiten Öffentlichkeit zu teilen. Ja, welchen besseren Weg könnte es zur Wiedergutmachung dieser Sünden geben als zu versuchen, in demütiger Haltung des Mitgefühls die Kinder zu erreichen, die anderswo weiter Mißbrauch erleiden? Unsere Pflicht zur Sorge gegenüber jungen Menschen verlangt nicht weniger.&lt;/i&gt;&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;So hatte der Papst&lt;/b&gt; an dieser Stelle das letzte Wort, und ich verbleibe mit den besten Segenswünschen für die mit dem Sonntag beginnende neue Woche! Euer Padre Alex - Vizeoffizial Dr. Alexander Pytlik&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;P. S.&lt;/b&gt;: Wie dem &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5577&amp;amp;entry_id=254&quot; title=&quot;http://www.dbk.de/fileadmin/redaktion/diverse_downloads/presse/2010-154-Pressebericht-H-VV-2010.pdf&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.dbk.de/fileadmin/redaktion/diverse_downloads/presse/2010-154-Pressebericht-H-VV-2010.pdf&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Abschlußreferat&lt;/a&gt; des Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz vom 24. September 2010 auch noch zu entnehmen ist, wurden explizit zwei Weihbischöfe aus dem aktiven Dienst verabschiedet: &quot;&lt;i&gt;Wir haben auch zwei verdiente Weihbischöfe, Weihbischof Hans-Georg Koitz (Hildesheim) und Weihbischof Dr. Franz Dietl (München-Freising), in den Ruhestand verabschiedet.&lt;/i&gt;&quot; Die offizielle Verabschiedung des emeritierten Diözesan- und Militärbischofs Dr. &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5598&amp;amp;entry_id=254&quot; title=&quot;http://impavidiprogrediamur.blogspot.com/2010/09/zufalle-eine-besondere-begegnung.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://impavidiprogrediamur.blogspot.com/2010/09/zufalle-eine-besondere-begegnung.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Walter Mixa&lt;/a&gt; fand hingegen offenbar noch nicht statt. &lt;div class=&quot;serendipity_babelfish&quot;&gt;Übersetze nach  &lt;a href=&quot;http://babelfish.altavista.com/babelfish/trurl_pagecontent?url=http%3A%2F%2Fwww.internetpfarre.de%2Fblog%2Farchives%2F254-KATHOLISCHE-KIRCHE-WEITET-PRAEVENTION-GEGEN-SEXUELLEN-MISSBRAUCH-AUS.html&amp;amp;lp=de%5Fen&quot;&gt;en&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;http://babelfish.altavista.com/babelfish/trurl_pagecontent?url=http%3A%2F%2Fwww.internetpfarre.de%2Fblog%2Farchives%2F254-KATHOLISCHE-KIRCHE-WEITET-PRAEVENTION-GEGEN-SEXUELLEN-MISSBRAUCH-AUS.html&amp;amp;lp=de%5Ffr&quot;&gt;fr&lt;/a&gt;&lt;/div&gt; 
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    <pubDate>Sat, 25 Sep 2010 19:00:00 +0200</pubDate>
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    <title>NEUE MISSBRAUCH LEITLINIEN GELTEN NICHT BEI FÄLLEN VON BISCHÖFEN</title>
    <link>http://www.internetpfarre.de/blog/archives/253-NEUE-MISSBRAUCH-LEITLINIEN-GELTEN-NICHT-BEI-FAELLEN-VON-BISCHOEFEN.html</link>
            <category>Kirchenrecht</category>
            <category>News Kommentare</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Padre Alex / Dr. Alexander Pytlik)</author>
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    &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5568&amp;amp;entry_id=253&quot; title=&quot;http://www.dbk.de/fileadmin/redaktion/diverse_downloads/presse/2010-132a-Leitlinien.pdf&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.dbk.de/fileadmin/redaktion/diverse_downloads/presse/2010-132a-Leitlinien.pdf&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;b&gt;Leitlinien&lt;/b&gt;&lt;/a&gt; &lt;b&gt;für den Umgang mit sexuellem Mißbrauch Minderjähriger durch Kleriker, Ordensangehörige und andere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Bereich der Deutschen Bischofskonferenz&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;EINFÜHRUNG&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Grundsätzliches&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;1.&lt;/b&gt; In ihrer Verantwortung für den Schutz der Würde und Integrität junger Menschen haben sich die deutschen Bischöfe auf die folgenden Leitlinien verständigt. Sie schreiben damit die &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5571&amp;amp;entry_id=253&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/165-SEXUELLER-MISSBRAUCH-LEITLINIEN-DER-DEUTSCHEN-BISCHOFSKONFERENZ-HABEN-SICH-SEIT-FUENF-JAHREN-BEWAEHRT.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/165-SEXUELLER-MISSBRAUCH-LEITLINIEN-DER-DEUTSCHEN-BISCHOFSKONFERENZ-HABEN-SICH-SEIT-FUENF-JAHREN-BEWAEHRT.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Leitlinien von 2002&lt;/a&gt; fort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Leitlinien 2010 sollen eine abgestimmte Vorgehensweise im Bereich der Deutschen Bischofskonferenz gewährleisten. &lt;b&gt;Sie sind Grundlage für die von den Diözesanbischöfen für ihre jeweilige Diözese zu erlassenden Regelungen.&lt;/b&gt; Katholischen Rechtsträgern, die nicht in diözesaner Zuständigkeit stehen, wird die entsprechende Übernahme der Leitlinien dringend empfohlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5572&amp;amp;entry_id=253&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/missbrauch.htm&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/missbrauch.htm&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Opfer sexuellen Mißbrauchs&lt;/a&gt; bedürfen besonderer Achtsamkeit. Sie müssen vor weiterer sexueller Gewalt geschützt werden. Ihnen und ihren Angehörigen müssen bei der Aufarbeitung von Mißbrauchserfahrungen Unterstützung und Begleitung angeboten werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sexueller Mißbrauch vor allem an Kindern und Jugendlichen ist eine verabscheuungswürdige Tat. Dies gilt besonders, wenn Kleriker oder Ordensangehörige sie begehen. Nicht selten erschüttert der von ihnen begangene Mißbrauch bei den Opfern – neben den möglichen schweren psychischen Schädigungen – zugleich auch das Grundvertrauen in Gott und die Menschen. Die Täter fügen der Glaubwürdigkeit der Kirche und ihrer Sendung schweren Schaden zu. Es ist ihre Pflicht, sich ihrer Verantwortung zu stellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Der Begriff des „sexuellen Mißbrauchs“ im Sinne der Leitlinien&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;2.&lt;/b&gt; Diese Leitlinien beziehen sich auf Handlungen nach dem 13. Abschnitt des Strafgesetzbuchs [der Bundesrepublik Deutschland], soweit sie an Minderjährigen begangen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;3.&lt;/b&gt; Zusätzlich finden sie entsprechende Anwendung bei Handlungen unterhalb der Schwelle der Strafbarkeit, die im pastoralen oder erzieherischen sowie im betreuenden oder pflegerischen Umgang mit Kindern und Jugendlichen eine Grenzüberschreitung darstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;ZUSTÄNDIGKEITEN&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Ernennung eines Beauftragten und Einrichtung eines Beraterstabs&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;4.&lt;/b&gt; Der Diözesanbischof beauftragt eine geeignete Person (oder mehrere Personen) als Ansprechperson für Verdachtsfälle auf sexuellen Mißbrauch an Minderjährigen durch Kleriker, Ordensangehörige oder andere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im kirchlichen Dienst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;5.&lt;/b&gt; Die beauftragte Person soll nicht zur Leitung des Bistums gehören. Werden mehrere Personen beauftragt, soll mindestens eine von ihnen nicht zur Leitung des Bistums gehören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;6.&lt;/b&gt; Name und Anschrift der beauftragten Person werden auf geeignete Weise bekanntgemacht, insbesondere im Amtsblatt und auf der Internetseite des Bistums.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;7.&lt;/b&gt; Der Diözesanbischof richtet zur Beratung in Fragen zum Umgang mit sexuellem Mißbrauch Minderjähriger einen ständigen Beraterstab ein. Diesem gehören insbesondere Frauen und Männer mit psychiatrisch-psychotherapeutischem, möglichst auch forensisch-psychiatrischem, sowie juristischem Sachverstand und fundierter fachlicher Erfahrung und Kompetenz in der Arbeit mit Opfern sexuellen Mißbrauchs an. Dem Beraterstab können auch Personen angehören, die im kirchlichen Dienst beschäftigt sind. Im Einzelfall können weitere fachlich geeignete Personen hinzugezogen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;8. Die Verantwortung des jeweiligen Diözesanbischofs bleibt unberührt.&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;9.&lt;/b&gt; Mehrere Diözesanbischöfe können gemeinsam einen überdiözesanen Beraterstab einrichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Zuständigkeiten der beauftragten Person&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;10.&lt;/b&gt; Die beauftragte Person nimmt Hinweise auf sexuellen Mißbrauch an Minderjährigen durch Kleriker, Ordensangehörige oder andere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im kirchlichen Bereich entgegen und nimmt eine erste Bewertung der Hinweise auf ihre Plausibilität vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;11.&lt;/b&gt; Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im kirchlichen Dienst sind verpflichtet, diesbezügliche Sachverhalte und Hinweise, die ihnen zur Kenntnis gelangen, der beauftragten Person mitzuteilen. Etwaige gesetzliche Schweigepflichten oder Mitteilungspflichten gegenüber staatlichen Stellen (z. B. Jugendamt i. S. d. § 8a SGB VIII, Schulaufsicht) sowie gegenüber Dienstvorgesetzten bleiben hiervon unberührt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;12.&lt;/b&gt; Der Diözesanbischof wird von der beauftragten Person unverzüglich informiert. Sofern es sich um Ordensangehörige handelt, ist auch der Ordensobere zu informieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Zuständigkeiten bei Ordensangehörigen&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;13.&lt;/b&gt; Der Diözesanbischof ist zuständig in Fällen von Ordensangehörigen, die in bischöflichem Auftrag tätig sind, unbeschadet der Verantwortung der Ordensoberen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;14.&lt;/b&gt; In anderen Fällen liegt die Zuständigkeit bei den jeweiligen Ordensoberen. Ihnen wird dringend nahegelegt, den örtlich betroffenen Diözesanbischof über Fälle sexuellen Mißbrauchs oder Verdachtsfälle in ihrem Verantwortungsbereich sowie über die eingeleiteten Schritte zu informieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;VORGEHEN NACH KENNTNISNAHME EINES HINWEISES&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Gespräch mit dem mutmaßlichen Opfer&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;15.&lt;/b&gt; Wenn ein mutmaßliches Opfer (gegebenenfalls seine Eltern oder Erziehungsberechtigten) über einen Verdacht des sexuellen Mißbrauchs informieren möchte, vereinbart die beauftragte Person ein Gespräch. Der Diözesanbischof bestimmt, wer seitens der Diözese an diesem Gespräch teilnimmt. Das mutmaßliche Opfer (gegebenenfalls seine Eltern oder Erziehungsberechtigten) kann zu dem Gespräch eine Person des Vertrauens hinzuziehen. Zu Beginn des Gesprächs wird auf die Möglichkeit hingewiesen, daß der Mißbrauchsverdacht der Strafverfolgungsbehörde mitgeteilt wird (vgl. Nr. 27).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;16.&lt;/b&gt; Dem Schutz des mutmaßlichen Opfers und dem Schutz vor öffentlicher Preisgabe von Informationen, die vertraulich gegeben werden, wird besondere Beachtung beigemessen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;17.&lt;/b&gt; Das Gespräch wird protokolliert. Das Protokoll soll von dem mutmaßlichen Opfer (gegebenenfalls seinen Eltern oder Erziehungsberechtigten) unterzeichnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;18.&lt;/b&gt; Das mutmaßliche Opfer (ggf. seine Eltern bzw. Erziehungsberechtigten) wird über die Möglichkeit einer eigenen Anzeige bei den [staatlichen] Strafverfolgungsbehörden informiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;19.&lt;/b&gt; Der Diözesanbischof wird über das Ergebnis des Gesprächs informiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Gespräch mit der beschuldigten Person&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;20.&lt;/b&gt; Sofern dadurch die Aufklärung des Sachverhalts nicht gefährdet und die Ermittlungsarbeit der [staatlichen] Strafverfolgungsbehörden nicht behindert werden, führt ein Vertreter des Dienstgebers – eventuell in Anwesenheit der beauftragten Person – ein Gespräch mit der beschuldigten Person. Der Schutz des mutmaßlichen Opfers muß in jedem Fall sichergestellt sein, bevor das Gespräch stattfindet. In dem Gespräch wird die beschuldigte Person mit dem Vorwurf oder Verdacht konfrontiert, und es wird ihr Gelegenheit gegeben, sich dazu zu äußern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;21.&lt;/b&gt; Die beschuldigte Person kann eine Person ihres Vertrauens hinzuziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;22.&lt;/b&gt; Die beschuldigte Person wird über die Möglichkeit der Aussageverweigerung informiert. Zur Selbstanzeige bei den [staatlichen] Strafverfolgungsbehörden wird ihr dringend geraten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;23.&lt;/b&gt; Das Gespräch wird protokolliert. Das Protokoll soll von allen Anwesenden unterzeichnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;24.&lt;/b&gt; Der Diözesanbischof wird über das Ergebnis des Gespräches von dem Vertreter des Dienstgebers informiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;25.&lt;/b&gt; Auch der beschuldigten Person gegenüber besteht die Pflicht zur Fürsorge. Sie steht – unbeschadet erforderlicher vorsorglicher Maßnahmen – bis zum Erweis des Gegenteils unter Unschuldsvermutung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Unterstützung der staatlichen Strafverfolgungs- und anderen zuständigen Behörden&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;26.&lt;/b&gt; Sobald tatsächliche Anhaltspunkte für den Verdacht eines sexuellen Mißbrauchs an Minderjährigen vorliegen, leitet ein Vertreter des Dienstgebers die Informationen an die staatliche Strafverfolgungsbehörde und – soweit rechtlich geboten – an andere zuständige Behörden (z. B. Jugendamt i. S. d. § 8a SGB VIII, Schulaufsicht) weiter. Rechtliche Verpflichtungen anderer kirchlicher Organe bleiben unberührt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;27.&lt;/b&gt; Die Pflicht zur Weiterleitung der Informationen an die Strafverfolgungsbehörde entfällt nur ausnahmsweise, wenn dies dem ausdrücklichen Wunsch des mutmaßlichen Opfers (bzw. dessen Eltern oder Erziehungsberechtigten) entspricht und der Verzicht auf eine Mitteilung rechtlich zulässig ist. In jedem Fall sind die Strafverfolgungsbehörden einzuschalten, wenn weitere mutmaßliche Opfer ein Interesse an der strafrechtlichen Verfolgung der Taten haben könnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;28.&lt;/b&gt; Die Gründe für den Verzicht auf eine Mitteilung bedürfen einer genauen Dokumentation, die von dem mutmaßlichen Opfer (gegebenenfalls seinen Eltern bzw. Erziehungsberechtigten) zu unterzeichnen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Untersuchung im Rahmen des kirchlichen Strafrechts&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;29.&lt;/b&gt; Unabhängig von den staatlichen straf- und zivilrechtlichen Verfahren ist bei Klerikern eine „kirchenrechtliche Voruntersuchung“ gemäß can. 1717 und 1719 CIC durchzuführen. Diese bedient sich – soweit gegeben – der Ergebnisse der staatlichen Strafverfolgungsbehörden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;30.&lt;/b&gt; Bestätigt die „kirchenrechtliche Voruntersuchung“ den Verdacht sexuellen Mißbrauchs, informiert der Diözesanbischof den Apostolischen Stuhl, der darüber entscheidet, wie weiter vorzugehen ist (gemäß Motu Proprio „&lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5565&amp;amp;entry_id=253&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/252-VATIKAN-MISSBRAUCH-UPDATE-NORMAE-DE-GRAVIORIBUS-DELICTIS-UND-SACRAMENTORUM-SANCTITATIS-TUTELA.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/252-VATIKAN-MISSBRAUCH-UPDATE-NORMAE-DE-GRAVIORIBUS-DELICTIS-UND-SACRAMENTORUM-SANCTITATIS-TUTELA.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Sacramentorum sanctitatis tutela&lt;/a&gt;“ vom 30. 4. 2001 in Verbindung mit Art. 16 der „&lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5565&amp;amp;entry_id=253&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/252-VATIKAN-MISSBRAUCH-UPDATE-NORMAE-DE-GRAVIORIBUS-DELICTIS-UND-SACRAMENTORUM-SANCTITATIS-TUTELA.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/252-VATIKAN-MISSBRAUCH-UPDATE-NORMAE-DE-GRAVIORIBUS-DELICTIS-UND-SACRAMENTORUM-SANCTITATIS-TUTELA.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Normae de gravioribus delictis&lt;/a&gt;“ vom 21. 5. 2010).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Maßnahmen bis zur Aufklärung des Falls&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;31.&lt;/b&gt; Liegen tatsächliche Anhaltspunkte für den Verdacht eines sexuellen Mißbrauchs an Minderjährigen vor, entscheidet der Diözesanbischof über das weitere Vorgehen. Soweit es die Sachlage erfordert, stellt der Diözesanbischof die beschuldigte Person vom Dienst frei und hält sie von allen Tätigkeiten fern, bei denen Minderjährige gefährdet werden könnten (vgl. Art. 19 der „&lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5565&amp;amp;entry_id=253&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/252-VATIKAN-MISSBRAUCH-UPDATE-NORMAE-DE-GRAVIORIBUS-DELICTIS-UND-SACRAMENTORUM-SANCTITATIS-TUTELA.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/252-VATIKAN-MISSBRAUCH-UPDATE-NORMAE-DE-GRAVIORIBUS-DELICTIS-UND-SACRAMENTORUM-SANCTITATIS-TUTELA.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Normae de gravioribus delictis&lt;/a&gt;“).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;32.&lt;/b&gt; Der beschuldigten Person kann auferlegt werden, sich vom Dienstort fernzuhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;33.&lt;/b&gt; Die beauftragte Person ist über die beschlossenen Maßnahmen und den jeweiligen Stand der Umsetzung zu informieren. Der Diözesanbischof bestimmt eine Person, die seitens der Diözese das mutmaßliche Opfer (gegebenenfalls seine Eltern bzw. Erziehungsberechtigten) unterrichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;34.&lt;/b&gt; Soweit für den staatlichen Bereich darüber hinausgehende Regelungen gelten, finden diese entsprechende Anwendung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;35.&lt;/b&gt; Erweist sich ein Vorwurf oder Verdacht als unbegründet, werden die notwendigen Schritte unternommen, um den guten Ruf der fälschlich beschuldigten oder verdächtigten Person wiederherzustellen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Vorgehen bei nicht aufgeklärten Fällen&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;36.&lt;/b&gt; Wenn der Verdacht des sexuellen Mißbrauchs weder nach staatlichem Recht noch nach kirchlichem Recht aufgeklärt wird, z. B. weil Verjährung eingetreten ist, jedoch tatsächliche Anhaltspunkte bestehen, die die Annahme eines sexuellen Mißbrauchs an Minderjährigen rechtfertigen, gelten die Nummern 31, 32 und 34 entsprechend. Zugleich ist zu prüfen, inwieweit die zuständigen kirchlichen Stellen selbst die Aufklärung des Sachverhalts herbeiführen können. Dabei sollen auch ein forensisch-psychiatrisches Gutachten zur Risikoabschätzung und gegebenenfalls auch ein Glaubhaftigkeitsgutachten zur Aussage des mutmaßlichen Opfers eingeholt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;HILFEN&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Hilfen für das Opfer&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;37.&lt;/b&gt; Dem Opfer und seinen Angehörigen werden Hilfen angeboten oder vermittelt. Die Hilfsangebote orientieren sich an dem jeweiligen Einzelfall. Zu den Hilfsangeboten gehören seelsorgliche und therapeutische Hilfen. Das Opfer kann Hilfe nichtkirchlicher Einrichtungen in Anspruch nehmen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Möglichkeit besteht auch, wenn der Fall verjährt oder die beschuldigte Person verstorben ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;38.&lt;/b&gt; Für die Entscheidung über die Gewährung von konkreten Hilfen ist der Diözesanbischof zuständig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;39.&lt;/b&gt; Bei der Gewährung von Hilfen für ein Mißbrauchsopfer ist gegebenenfalls eng mit dem zuständigen Jugendamt oder anderen Fachstellen zusammenzuarbeiten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Hilfen für betroffene kirchliche Einrichtungen, Dekanate und Pfarreien&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;40.&lt;/b&gt; Die Leitungen der betroffenen kirchlichen Einrichtungen, Dekanate und Pfarreien werden von dem Vertreter des Dienstgebers über den Stand eines laufenden Verfahrens informiert. Sie und ihre Einrichtungen bzw. Dekanate und Pfarreien können Unterstützung erhalten, um die mit dem Verfahren und der Aufarbeitung zusammenhängenden Belastungen bewältigen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;KONSEQUENZEN FÜR DEN TÄTER&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;41.&lt;/b&gt; Gegen im kirchlichen Dienst Tätige, die Minderjährige sexuell mißbraucht haben, wird im Einklang mit den jeweiligen staatlichen und kirchlichen dienst- oder arbeitsrechtlichen Regelungen vorgegangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;42.&lt;/b&gt; Die betreffende Person wird nicht in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen im kirchlichen Bereich eingesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;43.&lt;/b&gt; Soweit die betreffende Person im kirchlichen Dienst verbleibt, wird ein forensisch-psychiatrisches Gutachten eingeholt, das konkrete Angaben darüber enthalten soll, ob und gegebenenfalls wie der Täter so eingesetzt werden kann, daß es nicht zu einer Gefährdung von Minderjährigen kommt. Täter, bei denen eine behandelbare psychische Störung vorliegt, sollen sich einer Therapie unterziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;44.&lt;/b&gt; Die forensisch-psychiatrische Einschätzung dient der Entscheidungsfindung des Diözesanbischofs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;45.&lt;/b&gt; Es obliegt dem Diözesanbischof, dafür Sorge zu tragen, daß die von ihm verfügten Beschränkungen oder Auflagen eingehalten werden. Das gilt bei Klerikern auch für die Zeit des Ruhestands.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;46.&lt;/b&gt; Wird ein Kleriker oder Ordensangehöriger, der eine minderjährige Person sexuell mißbraucht hat, innerhalb der Diözese versetzt, und erhält er einen neuen Dienstvorgesetzten, wird dieser über die besondere Problematik und eventuelle Auflagen unter Beachtung der gesetzlichen Vorschriften schriftlich informiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Versetzung oder Verlegung des Wohnsitzes in eine andere Diözese wird der Diözesanbischof bzw. der Ordensobere, in dessen Jurisdiktionsbereich der Täter sich künftig aufhält, entsprechend der vorstehenden Regelung in Kenntnis gesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gleiches gilt gegenüber einem neuen kirchlichen Dienstgeber und auch dann, wenn der sexuelle Mißbrauch nach Versetzung bzw. Verlegung des Wohnsitzes sowie nach dem Eintritt in den Ruhestand bekannt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im kirchlichen Dienst, die ihren Arbeitsbereich innerhalb kirchlicher Einrichtungen wechseln, ist der neue Vorgesetzte unter Beachtung der gesetzlichen Vorschriften schriftlich zu informieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;ÖFFENTLICHKEIT&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;47.&lt;/b&gt; Eine angemessene Information der Öffentlichkeit unter Wahrung des Persönlichkeitsschutzes der Betroffenen wird gewährleistet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;PRÄVENTION&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Auswahl von Klerikern, Ordensangehörigen sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im kirchlichen Dienst&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;48.&lt;/b&gt; Von Personen, die haupt- oder nebenberuflich in der Kinder- und Jugendarbeit eingesetzt werden sollen, ist entsprechend den gesetzlichen Regelungen ein erweitertes polizeiliches Führungszeugnis einzuholen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;49.&lt;/b&gt; Wenn Anlaß zur Sorge besteht, daß bei einer Person Tendenzen zu sexuellem Fehlverhalten vorliegen, wird eine forensisch-psychiatrische Begutachtung angeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Aus- und Fortbildung&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;50.&lt;/b&gt; Die Aus- und Fortbildung enthält im Rahmen der allgemeinen Persönlichkeitsbildung die offene Auseinandersetzung mit Fragen der Sexualität, vermittelt Kenntnisse über sexuelle Störungen und gibt Hilfen für den Umgang mit der eigenen Sexualität.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;51.&lt;/b&gt; Die für die Aus- und Fortbildung Verantwortlichen sowie die für die Personalführung Verantwortlichen nehmen sich der in ihrem Zuständigkeitsbereich tätigen Personen an, die ein auffälliges Verhalten zeigen, um persönliche Schwierigkeiten in einem frühen Stadium anzusprechen und Hilfen zur Bewältigung aufzuzeigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;52.&lt;/b&gt; Die Personalverantwortlichen im kirchlichen Bereich sowie die beauftragten Personen der Diözesen bilden sich zur Mißbrauchsproblematik regelmäßig fort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;VORGEHEN BEI SEXUELLEM MISSBRAUCH MINDERJÄHRIGER DURCH EHRENAMTLICH TÄTIGE PERSONEN&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;53.&lt;/b&gt; Personen, die sich des sexuellen Mißbrauchs Minderjähriger schuldig gemacht haben, werden auch in der ehrenamtlichen Arbeit mit Kindern und Jugendlichen im kirchlichen Bereich nicht eingesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;54.&lt;/b&gt; Bei sexuellem Mißbrauch Minderjähriger durch ehrenamtlich tätige Personen im kirchlichen Dienst gelten diese Leitlinien bezüglich der notwendigen Verfahrensschritte und Hilfsangebote entsprechend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;INKRAFTTRETEN&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;55.&lt;/b&gt; Die vorstehenden Leitlinien werden zum 1. September 2010 &lt;i&gt;ad experimentum&lt;/i&gt; für drei Jahre in Kraft gesetzt und vor Verlängerung ihrer Geltungsdauer einer Überprüfung unterzogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Würzburg, den 23. August 2010 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[&lt;b&gt;ENDE DES TEXTES FÜR DIE JEWEILS VOM DIÖZESANBISCHOF FÜR SEIN BISTUM IN KRAFT ZU SETZENDE NEUE REGELUNG, WELCHE DIE BISHERIGEN&lt;/b&gt; &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5571&amp;amp;entry_id=253&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/165-SEXUELLER-MISSBRAUCH-LEITLINIEN-DER-DEUTSCHEN-BISCHOFSKONFERENZ-HABEN-SICH-SEIT-FUENF-JAHREN-BEWAEHRT.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/165-SEXUELLER-MISSBRAUCH-LEITLINIEN-DER-DEUTSCHEN-BISCHOFSKONFERENZ-HABEN-SICH-SEIT-FUENF-JAHREN-BEWAEHRT.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;b&gt;LEITLINIEN&lt;/b&gt;&lt;/a&gt; &lt;b&gt;ERSETZT&lt;/b&gt;.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Es stellt sich nun die Frage&lt;/b&gt;, wann genau der Zeitpunkt für eine im Falle des Falles vorzunehmende Anzeige bei den staatlichen Strafverfolgungsbehörden gegeben ist. In den Leitlinien heißt es unter Nr. 26: &quot;&lt;i&gt;sobald tatsächliche Anhaltspunkte für den Verdacht eines sexuellen Mißbrauchs an Minderjährigen vorliegen&lt;/i&gt;&quot;. Meiner Meinung nach sollten die amtlichen Meldungen an die staatlichen Strafbehörden und an den Apostolischen Stuhl (Kongregation für die Glaubenslehre) gleichzeitig vorgenommen werden: wenn der Verdacht des sexuellen Mißbrauchs auf Basis der kirchlichen Voruntersuchung nämlich vorliegt, sind die Voraussetzungen für beide Schritte gegeben. Während jedoch gemäß den Leitlinien (Nr. 27) die Weiterleitung der Informationen an die Strafverfolgungsbehörde auf ausdrücklichen Wunsch des mutmaßlichen Opfers hin entfallen darf, gibt es keinerlei Ausnahme bei der Weiterleitung an den Heiligen Stuhl (vgl. Nr. 30). Wenn es dann in Nr. 31 heißt, daß bei &quot;&lt;i&gt;tatsächlichen Anhaltspunkten für den Verdacht eines sexuellen Mißbrauchs an Minderjährigen&lt;/i&gt;&quot; der Diözesanbischof über das weitere Vorgehen entscheide, so darf eben gemäß Nr. 30 zuvor nicht vergessen werden, daß in solchen Fällen primär Rom selbst, der Apostolischen Stuhl, darüber entscheidet, wie weiter vorzugehen ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Diesbezüglich wurde leider&lt;/b&gt; in der Nr. 36 der Leitlinien der sehr wichtige Hinweis vergessen, daß die Verjährung für das kirchliche Recht irrelevant werden kann, wenn der zuständige Diözesanbischof für einen schweren Mißbrauchsfall um &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5565&amp;amp;entry_id=253&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/252-VATIKAN-MISSBRAUCH-UPDATE-NORMAE-DE-GRAVIORIBUS-DELICTIS-UND-SACRAMENTORUM-SANCTITATIS-TUTELA.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/252-VATIKAN-MISSBRAUCH-UPDATE-NORMAE-DE-GRAVIORIBUS-DELICTIS-UND-SACRAMENTORUM-SANCTITATIS-TUTELA.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Aufhebung der Verjährung&lt;/a&gt; (derzeit 20 Jahre ab Volljährigkeit) bittet, was von Seiten der römischen Glaubenskongregation &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5622&amp;amp;entry_id=253&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/240-SEXUELLER-MISSBRAUCH-VATIKAN-TOPINTERVIEW-MIT-KIRCHENANWALT-SCICLUNA.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/240-SEXUELLER-MISSBRAUCH-VATIKAN-TOPINTERVIEW-MIT-KIRCHENANWALT-SCICLUNA.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;fast immer gewährt&lt;/a&gt; wird und was von dieser auch ohne einen solchen Antrag vorgenommen werden kann. Leider wird in den Leitlinien auch an keiner einzigen Stelle erwähnt, daß es die kostengünstige rein kirchenrechtliche Möglichkeit einer Schadensersatzklage gibt, entweder für sich alleine oder im Zusammenhang mit der kirchenrechtlichen Strafverfolgung des oder der Täter. Opfer sexuellen Mißbrauchs können daher nach universalem kirchlichen Recht auch sogleich einen kirchlichen Rechtsanwalt beauftragen oder sich an einem Offizialat (Kirchengericht) beraten lassen bzw. überhaupt sofort eine entsprechende &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5572&amp;amp;entry_id=253&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/missbrauch.htm&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/missbrauch.htm&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Klageschrift&lt;/a&gt; am zuständigen Kirchengericht einlaufen lassen, auch wenn kein Kontakt zur diözesan beauftragten Person(engruppe) für sexuellen Mißbrauch vorlag. Meiner Meinung nach muß noch viel stärker der unersetzliche &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5618&amp;amp;entry_id=253&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/242-HIRTENBRIEF-PAPST-BENEDIKT-HAT-FUER-DIE-OPFER-DAS-KIRCHENRECHT-GERETTET.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/242-HIRTENBRIEF-PAPST-BENEDIKT-HAT-FUER-DIE-OPFER-DAS-KIRCHENRECHT-GERETTET.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Wert des Kirchenrechtes für die Opfer sexuellen Mißbrauchs&lt;/a&gt; erkannt und transportiert werden, und insofern ist die Nr. 45 der neuen Leitlinien ganz im Sinne des juridisch orientierten wertvollen &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5619&amp;amp;entry_id=253&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/241-PAPST-SEXUELLER-MISSBRAUCH-HIRTENBRIEF-VON-BENEDIKT-XVI.-FUER-IRLAND.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/241-PAPST-SEXUELLER-MISSBRAUCH-HIRTENBRIEF-VON-BENEDIKT-XVI.-FUER-IRLAND.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Hirtenbriefes Seiner Heiligkeit Papst Benedikt XVI.&lt;/a&gt; vom 19. März 2010 formuliert: &quot;&lt;i&gt;Es obliegt dem Diözesanbischof, dafür Sorge zu tragen, daß die von ihm verfügten Beschränkungen oder Auflagen eingehalten werden. Das gilt bei Klerikern auch für die Zeit des Ruhestands.&lt;/i&gt;&quot; Kirchenrecht widerspricht somit nicht nur in keiner Weise den Menschenrechten, sondern ist absolut ernstzunehmen und nötigenfalls auch durchzusetzen, zum Wohle der Opfer, zum Heil der Seelen und so auch zum Wohle der ganzen Katholischen Kirche. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Noch im Juni 2010 hatte&lt;/b&gt; jedoch der verdiente katholische Kirchenrechtler Univ.-Prof. em. Dr. Klaus Lüdicke (Münster) die &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5571&amp;amp;entry_id=253&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/165-SEXUELLER-MISSBRAUCH-LEITLINIEN-DER-DEUTSCHEN-BISCHOFSKONFERENZ-HABEN-SICH-SEIT-FUENF-JAHREN-BEWAEHRT.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/165-SEXUELLER-MISSBRAUCH-LEITLINIEN-DER-DEUTSCHEN-BISCHOFSKONFERENZ-HABEN-SICH-SEIT-FUENF-JAHREN-BEWAEHRT.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;bisherigen Leitlinien&lt;/a&gt; kritisiert, daß in ihnen wesentliche Grundsätze des kirchlichen und weltlichen Strafrechtes ausgehebelt gewesen wären. Lüdicke ist der Ansicht, daß der mutmaßliche Täter mit den (in vielen Bistümern noch geltenden) alten Leitlinien aufgefordert wird, sich selbst zu belasten, was allen bekannten Rechtsgrundsätzen widerspreche: &quot;&lt;i&gt;Ein Angeklagter muß sich verteidigen und einen unabhängigen Anwalt mitbringen dürfen.&lt;/i&gt;&quot; Kirchliches wie weltliches Strafverfahren setzten eine Vorermittlung voraus, in der die Plausibilität der Beschuldigung und die rechtlichen Möglichkeiten eines Strafverfahrens geprüft würden. Erst dann könne es zu einem Prozeß kommen, in welchem dem Angeklagten das Recht garantiert sei, nicht zu gestehen. Die alten Leitlinien hätten dieses Recht im Interesse der Sachaufklärung unterlaufen und den Angeklagten unter moralischen Druck gesetzt, dabei mitzuwirken. Wenn er dies täte, so könne er sich später aber nach Lüdicke kaum noch verteidigen. Die ganze Problematik wird gut erfaßbar im FOCUS-Artikel vom 13. September 2010 (in der Nr. 37/10, S. 50 f.: &quot;&lt;i&gt;Täter oder Sündenbock? Pater G., Hauptverdächtiger im Mißbrauchsskandal des Klosters Ettal widerruft ein Geständnis und geht aus der Defensive&lt;/i&gt;&quot;). Die Leitlinien müßten daher nach Lüdicke entweder wirklich mit dem allgemeinen Kirchenrecht übereinstimmen oder vom Heiligen Stuhl eigens approbiert werden. Wie in den Nummern 20 bis 25 der oben zitierten neuen Leitlinien aber leicht erkennbar ist, wurde die Kritik Lüdickes nicht überhört. Man wird diesbezüglich auch noch ergänzen müssen, daß von Anbeginn nicht nur das Recht auf Aussageverweigerung besteht, sondern daß dann auch die Unterschrift unterhalb eines (gemeinsamen) Gesprächsprotokolles verweigert werden kann (vgl. Nr. 22 und Nr. 23).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Die oben angegebenen Leitlinien stellen&lt;/b&gt; nach dem jeweiligen diözesanen Inkrafttreten natürlich selbst (partikulares oder lokales) Kirchenrecht dar. Sie gelten somit aber nicht für katholische Rechtsträger außerhalb diözesaner Zuständigkeit und ebensowenig für Bischöfe der Katholischen Kirche selbst, über die alleine der Heilige Stuhl - der Papst selbst oder in seinem Namen die Kongregation für die Bischöfe bzw. ein anderes Dikasterium - entscheidet, was daher nicht in die Kompetenz kirchlicher Mitarbeiter oder Mißbrauchsbeauftragter (dieser Bischöfe) fällt, die ohne Erlaubnis des Heiligen Stuhles keine Anzeige bei den staatlichen Strafverfolgungsbehörden einbringen dürfen. (Wie Prof. em. Lüdicke richtig sagt, sind die Leitlinien bisher vom Heiligen Stuhl nicht approbiert worden.) Dies alles wurde in schwerwiegender Weise im Fall des emeritierten Diözesan- und Militärbischofs &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5566&amp;amp;entry_id=253&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/250-BISCHOF-WALTER-MIXA-BITTE-UM-VERSOEHNUNG-UND-ZUSAMMENHALT.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/250-BISCHOF-WALTER-MIXA-BITTE-UM-VERSOEHNUNG-UND-ZUSAMMENHALT.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Dr. Walter Mixa&lt;/a&gt; zu seinem öffentlichkeitswirksamen Schaden mißachtet. Auch wenn die Leitlinien somit nicht für alle (katholisch-kirchlich beheimateten) Fälle auf dem Gebiet Deutschlands gelten, so entspricht deren Nr. 35 dem Naturrecht und gilt daher in jedem Falle: &quot;&lt;/i&gt;&lt;b&gt;&lt;i&gt;Erweist sich ein Vorwurf oder Verdacht als unbegründet, werden die notwendigen Schritte unternommen, um den guten Ruf der fälschlich beschuldigten oder verdächtigten Person wiederherzustellen.&lt;/i&gt;&lt;/b&gt;&quot; Den katholischen Bischöfen Deutschlands ist jedenfalls für die derart sorgsam verbesserten Leitlinien herzlich zu danken, und ich selbst verbleibe an dieser Stelle mit vielen Segensgrüßen als Euer Padre Alex - Vizeoffizial Dr. Alexander Pytlik &lt;div class=&quot;serendipity_babelfish&quot;&gt;Übersetze nach  &lt;a href=&quot;http://babelfish.altavista.com/babelfish/trurl_pagecontent?url=http%3A%2F%2Fwww.internetpfarre.de%2Fblog%2Farchives%2F253-NEUE-MISSBRAUCH-LEITLINIEN-GELTEN-NICHT-BEI-FAELLEN-VON-BISCHOEFEN.html&amp;amp;lp=de%5Fen&quot;&gt;en&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;http://babelfish.altavista.com/babelfish/trurl_pagecontent?url=http%3A%2F%2Fwww.internetpfarre.de%2Fblog%2Farchives%2F253-NEUE-MISSBRAUCH-LEITLINIEN-GELTEN-NICHT-BEI-FAELLEN-VON-BISCHOEFEN.html&amp;amp;lp=de%5Ffr&quot;&gt;fr&lt;/a&gt;&lt;/div&gt; 
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    <pubDate>Tue, 31 Aug 2010 22:00:00 +0200</pubDate>
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