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    <title>www.internetpfarre.de/blog/ - Padre Alex - Mag. Mag. Dr. Alexander Pytlik - Sonstiges</title>
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    <description>Internetpfarrei Kirche katholisch / Kirchenrecht, Naturrecht, Bioethik, Theologie, Predigten, katholische News</description>
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<pubDate>Wed, 17 Aug 2011 21:25:12 GMT</pubDate>

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        <title>RSS: www.internetpfarre.de/blog/ - Padre Alex - Mag. Mag. Dr. Alexander Pytlik - Sonstiges - Internetpfarrei Kirche katholisch / Kirchenrecht, Naturrecht, Bioethik, Theologie, Predigten, katholische News</title>
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    <title>KRÄUTERWEIHE IM FRAUENDREISSIGER: DER ALTE TEXT FREI INS DEUTSCHE ÜBERTRAGEN</title>
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            <category>Aktuelle Fürbitten</category>
            <category>Sonstiges</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Padre Alex / Dr. Alexander Pytlik)</author>
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    &lt;p&gt; &lt;strong&gt;Nicht wenige lateinische Katholiken&lt;/strong&gt; sind darüber informiert, daß der Römische Ritus zwei offizielle Formen besitzt, die ordentliche und die (ältere) außerordentliche. Die römische Instruktion &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/279-KOMMENTAR-ZUR-INSTRUKTION-UNIVERSAE-ECCLESIAE.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Universae Ecclesiae&lt;/a&gt; über die Ausführung des als Motu proprio erlassenen Apostolischen Schreibens &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/220-KOMMENTAR-ZUM-MOTU-PROPRIO-SUMMORUM-PONTIFICUM.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Summorum Pontificum&lt;/a&gt; von Papst Benedikt XVI. hat auch in ihrer Nummer 35 festgehalten, daß der Gebrauch des (älteren) Rituale Romanum gestattet ist, und als ein sehr schönes Beispiel möchte ich heute auf die alten Kräuterweihegebete verweisen, die ich im folgenden zum Teil präzise, zum Teil aber auch freier bzw. im Fall des dritten Gebetes mit zusätzlichen Verständnishinweisen ins Deutsche übertragen habe. &lt;br /&gt;
&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_right&quot; style=&quot;width: 85px;&quot;&gt; &lt;br /&gt;
&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;a class=&quot;serendipity_image_link&quot; href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/uploads/frauendreissiger2011_eichstaett_buchenhuell.jpg&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:37 --&gt;&lt;img width=&quot;85&quot; height=&quot;110&quot; class=&quot;serendipity_image_right&quot; src=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/uploads/frauendreissiger2011_eichstaett_buchenhuell.serendipityThumb.jpg&quot; alt=&quot;&quot;  /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt; &lt;br /&gt;
&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Frauen-dreißiger in Buchenhüll ab 15. August 2011 zur Vorbereitung des Papst-besuches in Deutschland; mit S. E. Bischof Dr. Walter Mixa am 18. September 2011 (Sonntag zum feierlichen Frauen-dreißiger-schluß).&lt;/div&gt; &lt;br /&gt;
&lt;/div&gt; Ich bin dabei von meinem Rituale Romanum aus dem Jahre 1925 ausgegangen, und zwar von der ab S. 402 abgedruckten &lt;strong&gt;BENEDICTIO HERBARUM IN FESTO ASSUMPTIONIS B. MARIAE V.&lt;/strong&gt;, wobei diese Kräutersegnung zum Fest der Aufnahme der allerseligsten Jungfrau Maria als nicht-reservierte Segnung Nr. 11 verzeichnet ist. Als Antiphon zum Psalm 64 (65) eignet sich im übrigen vorzüglich das Ave Maria (zum Vergleich das bei introibo.net angebotene &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6273&amp;amp;entry_id=285&quot; title=&quot;http://www.introibo.net/download/rituale/kraeuterweihe.pdf&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.introibo.net/download/rituale/kraeuterweihe.pdf&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;lateinisch-deutsche Formular&lt;/a&gt; der Kräutersegnung):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[&lt;strong&gt;BEGINN DER KRÄUTERSEGNUNG AM 15. AUGUST:&lt;/strong&gt;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
V. Unsere Hilfe ist im Namen des Herrn!&lt;br /&gt;
R. Der Himmel und Erde erschaffen hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Psalm 64 (65)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2 Dir gebührt Lobgesang, Gott, auf dem Zion, / Dir erfüllt man Gelübde.&lt;br /&gt;
3 Du erhörst die Gebete. / Alle Menschen kommen zu Dir&lt;br /&gt;
4 unter der Last ihrer Sünden. Unsere Schuld ist zu groß für uns, / Du wirst sie vergeben.&lt;br /&gt;
5 Wohl denen, die Du erwählst und in Deine Nähe holst, / die in den Vorhöfen Deines Heiligtums wohnen. Wir wollen uns am Gut Deines Hauses sättigen, / am Gut Deines Tempels.&lt;br /&gt;
6 Du vollbringst erstaunliche Taten, / erhörst uns in Treue, Du Gott unsres Heiles, Du Zuversicht aller Enden der Erde / und der fernsten Gestade.&lt;br /&gt;
7 Du gründest die Berge in Deiner Kraft, / Du gürtest Dich mit Stärke.&lt;br /&gt;
8 Du stillst das Brausen der Meere, / das Brausen ihrer Wogen, das Tosen der Völker.&lt;br /&gt;
9 Alle, die an den Enden der Erde wohnen, / erschauern vor Deinen Zeichen; / Ost und West erfüllst Du mit Jubel.&lt;br /&gt;
10 Du sorgst für das Land und tränkst es; / Du überschüttest es mit Reichtum. Der Bach Gottes ist reichlich gefüllt, / Du schaffst ihnen Korn; so ordnest Du alles.&lt;br /&gt;
11 Du tränkst die Furchen, ebnest die Schollen, / machst sie weich durch Regen, segnest ihre Gewächse.&lt;br /&gt;
12 Du krönst das Jahr mit Deiner Güte, / Deinen Spuren folgt Überfluß.&lt;br /&gt;
13 In der Steppe prangen die Auen, / die Höhen umgürten sich mit Jubel.&lt;br /&gt;
14 Die Weiden schmücken sich mit Herden, / die Täler hüllen sich in Korn. / Sie jauchzen und singen.&lt;br /&gt;
Ehre sei dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist, wie im Anfang, so auch jetzt und allezeit und in Ewigkeit. Amen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
V. Der Herr spendet Segen.&lt;br /&gt;
R. Und unser Land gibt seinen Ertrag.&lt;br /&gt;
V. Du tränkst die Berge aus Deinen Kammern.&lt;br /&gt;
R. Aus Deinen Wolken wird die Erde satt.&lt;br /&gt;
V. Du läßt Gras wachsen für das Vieh.&lt;br /&gt;
R. Und auch Pflanzen für den Menschen,&lt;br /&gt;
V. die er anbaut, damit er Brot gewinne von der Erde.&lt;br /&gt;
R. Und Wein, der das Herz des Menschen erfreut,&lt;br /&gt;
V. damit sein Gesicht von Öl erglänze.&lt;br /&gt;
R. Und Brot das Menschenherz stärke.&lt;br /&gt;
V. Er sandte Sein Wort und heilte sie.&lt;br /&gt;
R. Und befreite sie von ihrem Verderben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
V. Herr, erhöre mein Gebet!&lt;br /&gt;
R. Und laß&#039; mein Rufen zu Dir kommen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
V. Der Herr sei mit euch!&lt;br /&gt;
R. Und mit deinem Geiste!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;I. Lasset uns beten!&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allmächtiger ewiger Gott, der Du Himmel, Erde und Meer, Sichtbares und Unsichtbares durch Dein Wort aus dem Nichts erschaffen hast und zum Gebrauch der Menschen und Tiere die Erde hervorbringen lassest Bäume und Kräuter, welche nach Deiner mildreichen Anordnung in ihrer jeweiligen Eigenart aus sich Frucht bringen, nicht nur als Kräuternahrung für die Beseelten, sondern auch zur Heilung kranker Körper. Inniglich bitten wir Dich mit Herz und Mund, Du wollest diese unterschiedlichen Kräutergattungen und Früchte durch Deine gnadenreiche Milde + segnen, damit sie durch den Einfluß der neuen Gnade Deines Segens und durch den rechten Gebrauch für Mensch und Tier in Deinem heiligen Namen über ihre von Dir gegebene natürliche Kraft hinaus reichen Schutz gewähren gegen alle Krankheit und Vergiftung. Durch unseren Herrn Jesus Christus, der in der Einheit des Heiligen Geistes mit Dir lebt und regiert von Ewigkeit zu Ewigkeit. AMEN.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;II. Lasset uns beten!&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
O Gott, der Du durch Deinen Knecht Moses die Söhne Israels anleitetest, Manipeln der neuen Früchte zu ihrer Segnung zu den Priestern zu bringen, unter Auswahl der feinsten und schönsten Früchte der Gewächse und unter dem Ausdruck großer Freude vor Dir als ihrem wahren Gott: höre unsere Anrufungen, und gieße die Überfülle Deines + Segens auf uns und auf diese Bündel der neuen Gewächse und diese Collectio neuer Kräuter und Früchte, die wir Dir voll Dank an diesem hochfestlichen Tag darstellen und in Deinem Namen + segnen. Gewähre gnädig, daß überall dort wo auch immer von diesen gesegneten Kräutern etwas aufbewahrt, mitgetragen oder anders verwendet wird, Menschen, Schafe, Vieh, Reit- und Lasttiere heilende Hilfe finden gegen Krankheiten, Seuchen, Geschwüre, Bösartigkeiten und Verwünschungen sowie gegen die Gifte und Bisse der Schlangen und anderer Tiere, aber auch Verteidigung finden gegen teuflische Illusionen, Machenschaften und betrügerische Verführungen. Und so mögen wir beladen mit Manipeln guter Werke, durch die Verdienste der allerseligsten Jungfrau und Gottesmutter Maria, deren leibliche Aufnahme in den Himmel wir feierlich begehen, gewürdigt werden, eben dort zugelassen zu werden. Durch unseren Herrn Jesus Christus, der in der Einheit des Heiligen Geistes mit Dir lebt und regiert von Ewigkeit zu Ewigkeit. AMEN.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;III. Lasset uns beten!&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gott, Du ließest durch Jesaja im Alten Bunde ankündigen: &quot;&lt;i&gt;Aus dem Baumstumpf von Jesse, aus dem Baumstumpf Isais, des Vaters Davids, wächst ein Reis hervor, ein junger Trieb aus seinen Wurzeln bringt Frucht.&lt;/i&gt;&quot; (Jes 11,1) Wir singen in der Weihnachtszeit immer wieder neu: &quot;&lt;i&gt;Es ist ein Ros entsprungen aus einer Wurzel zart, von Jesse, von Isai, dem Vater Davids, kam die Art. Das Röslein, davon Jesaja sagt, ist Maria, die Reine.&lt;/i&gt;&quot; Dieses Röslein, diesen Reis aus Isais Stumpf, diesen Zweig Jesses, diese virgam Jesse, nämlich die allerseligste Jungfrau und Gottesgebärerin, die Mutter Deines Sohnes und unseres Herrn Jesus Christus, hast Du am heutigen Tage in den Himmel erhoben, damit Du uns Sterblichen auf ihre Bitten hin und unter ihrem Patronat die Frucht ihres Leibes, Deinen Sohn, vermittelst: wir bitten Dich demütig, daß wir kraft der Vollmacht dieses Deines Sohnes und unter dem glorreichen Patrozinium Seiner Mutter die Schutzwirkungen dieser Früchte der Erde für das irdische und ewige Heil zu nützen vermögen. Durch unseren selben Herrn Jesus Christus, der in der Einheit des Heiligen Geistes mit Dir lebt und regiert von Ewigkeit zu Ewigkeit. AMEN.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der Segen des allmächtigen Gottes, des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes komme auf diese Bündel herab und bleibe auf ihnen allezeit. AMEN.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[&lt;strong&gt;ENDE DER KRÄUTERSEGNUNG ZU BEGINN DES FRAUENDREISSIGERS.&lt;/strong&gt;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Und so lade ich noch sehr herzlich ein&lt;/strong&gt;, während der traditionellen Kräuterweihe-Zeit des Frauendreißigers zu Ehren der in den Himmel mit Seele und Leib aufgenommenen Gottesmutter Maria auch die eine oder andere Wallfahrt in den uralten Marienort St. Marien Buchenhüll, Ortsteil von Eichstätt, zu unternehmen. In diesem Jahr dient dieser sommerliche Marienmonat vor allem auch der geistlich-marianischen Vorbereitung auf den Besuch Seiner Heiligkeit Papst Benedikt XVI., weshalb vier seiner Vorgänger mit ihren wesentlichen Aussagen über dieselbe Gottesmutter Maria im Mittelpunkt der diesjährigen Frauendreißigerpredigten stehen werden. Alle genauen Termine können dem &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6272&amp;amp;entry_id=285&quot; title=&quot;http://www.padre.at/frauendreissiger2011_eichstaett_buchenhuell.jpg&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.padre.at/frauendreissiger2011_eichstaett_buchenhuell.jpg&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Buchenhüller Werbeplakat&lt;/a&gt; entnommen werden. Euer Padre Alex - Kirchenrektor Dr. Alexander Pytlik &lt;div class=&quot;serendipity_babelfish&quot;&gt;Übersetze nach  &lt;a href=&quot;http://babelfish.altavista.com/babelfish/trurl_pagecontent?url=http%3A%2F%2Fwww.internetpfarre.de%2Fblog%2Farchives%2F285-KRAEUTERWEIHE-IM-FRAUENDREISSIGER-DER-ALTE-TEXT-FREI-INS-DEUTSCHE-UEBERTRAGEN.html&amp;amp;lp=de%5Fen&quot;&gt;en&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;http://babelfish.altavista.com/babelfish/trurl_pagecontent?url=http%3A%2F%2Fwww.internetpfarre.de%2Fblog%2Farchives%2F285-KRAEUTERWEIHE-IM-FRAUENDREISSIGER-DER-ALTE-TEXT-FREI-INS-DEUTSCHE-UEBERTRAGEN.html&amp;amp;lp=de%5Ffr&quot;&gt;fr&lt;/a&gt;&lt;/div&gt; 
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    <pubDate>Mon, 15 Aug 2011 00:01:00 +0200</pubDate>
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    <title>HOMOSEILSCHAFT: ABSOLUTE ZURÜCKWEISUNG DER KREUZ.NET BEHAUPTUNGEN</title>
    <link>http://www.internetpfarre.de/blog/archives/282-HOMOSEILSCHAFT-ABSOLUTE-ZURUECKWEISUNG-DER-KREUZ.NET-BEHAUPTUNGEN.html</link>
            <category>News Kommentare</category>
            <category>Skandal St. Pölten</category>
            <category>Sonstiges</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Padre Alex / Dr. Alexander Pytlik)</author>
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    &lt;a href=&quot;#verfuegung&quot;&gt;&lt;b&gt;UPDATE VOM 24. AUGUST 2011: EINSTWEILIGE VERFÜGUNG GEGEN &quot;DER 13.&quot; / ALBERT-ENGELMANN-GESELLSCHAFT ERGANGEN (VGL. DEN TEXT UNTEN)!&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Am Hochfest der heiligen Apostelfürsten Petrus und Paulus&lt;/b&gt; erfolgte in Linz die letzte Hauptverhandlung des medienstrafrechtlichen Gerichtsverfahrens meiner Person gegen die Albert-Engelmann-Gesellschaft m. b. H., Eigentümer der oberösterreichischen Monatszeitschrift &quot;Der 13.&quot; - der Eichstätter Diözesanbischof Dr. Gregor Maria Hanke OSB, den ich als Vizeoffizial in den mir anvertrauten Verfahren als vorsitzender Richter jeweils vertreten darf, hatte mir den klaren Auftrag gegeben, die rufschädigende Berichterstattung dieser Zeitung mit juristischen Mitteln zurückzuweisen. Obwohl nur sehr wenige Zuhörer als Sympathisanten der Zeitschrift im Linzer Gerichtssaal zugegen waren, wurde gestern abend, also einen Tag darauf, auf einem &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6239&amp;amp;entry_id=282&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/205-ABSAGE-AN-JEDE-FORM-DES-IDEOLOGISCHEN-EXTREMISMUS,-REVISIONISMUS-UND-ANTISEMITISMUS-ZUM-FALL-WILLIAMSON-UND-ZU-EINEM-ANONYMEN-PORTAL.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/205-ABSAGE-AN-JEDE-FORM-DES-IDEOLOGISCHEN-EXTREMISMUS,-REVISIONISMUS-UND-ANTISEMITISMUS-ZUM-FALL-WILLIAMSON-UND-ZU-EINEM-ANONYMEN-PORTAL.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;anonymen Portal&lt;/a&gt; über das ergangene Urteil und die Hintergründe eine irreführende und rufschädigende Information gegeben. (Ich erinnere auch besonders an meine umfassende &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6261&amp;amp;entry_id=282&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/34-GEDANKEN-ZUR-GEFAHR-HOMOSEXUELLER-UNTERWANDERUNG-DES-KLERUS-NEUER-KOMMENTAR.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/34-GEDANKEN-ZUR-GEFAHR-HOMOSEXUELLER-UNTERWANDERUNG-DES-KLERUS-NEUER-KOMMENTAR.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Stellungnahme gegen jegliche homosexuell-karrieristische Unterwanderung des katholischen Klerus&lt;/a&gt;.) Deshalb hat mein österreichischer Rechtsanwalt demselben Portal heute diese Entgegnung gesendet: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;ENTGEGNUNG VON RECHTSANWALT DR. STEPHAN MESSNER:&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sehr geehrte Damen und Herren!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Namens und auftrags meines Mandanten Vizeoffizial Mag. Mag. Dr. Alexander Pytlik fordere ich Sie auf, nachstehende Entgegnung auf Ihrem Internetportal zu veröffentlichen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;1)&lt;/b&gt; Das Urteil des Landesgerichtes Linz ist noch nicht rechtskräftig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;2)&lt;/b&gt; Im Verfahren vor dem Landesgericht Linz hat Dr. Pytlik keine bittere Niederlage einstecken müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;3)&lt;/b&gt; Vielmehr hat Dr. Pytlik im wesentlichsten Punkt, nämlich gegen die Behauptung, er soll in Homo-Seilschaften verstrickt oder selbst homosexuell sein, gewonnen. Die Zeitung &quot;Der 13.&quot; hätte meinen Mandanten nicht in Zusammenhang mit Homo-Seilschaften bringen dürfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;4)&lt;/b&gt; Deshalb muss gemäß der ersten Instanz die Zeitung &quot;Der 13.&quot; dieses Urteil teilweise auch in ihrer Zeitung veröffentlichen und meinem Mandanten eine Entschädigung bezahlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;5)&lt;/b&gt; Es ist der Zeitung &quot;Der 13.&quot; keinesfalls der Wahrheitsbeweis gelungen und stützt sich das Erstgericht auch nicht auf einen solchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;6)&lt;/b&gt; Es ist auch nicht richtig, dass Dr. Pytlik 70% der Verfahrenskosten übernehmen muss. Das Gericht hat ihm dies auch nie auferlegt. Woher diese Behauptung kommt, ist nicht nachvollziehbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;7)&lt;/b&gt; Herr Dr. Pytlik führte auch nie einen Zickenkrieg mit Dr. Rothe, sodass Hintergrund der Verhandlung vor dem Landesgericht Linz ein solcher auch nicht sein konnte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;8)&lt;/b&gt; Es ist deshalb auch unrichtig, dass Dr. Pytlik in den wesentlichsten Klagepunkten unterlag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;9)&lt;/b&gt; Festgehalten wird, dass Dr. Pytlik nie in irgendwelche Homo-Seilschaften verstrickt war, wie das Verfahren vor dem Landesgericht Linz eindeutig ergab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;10)&lt;/b&gt; Der Vollständigkeit halber sei auch noch erwähnt, dass der Schreiber des Artikels in Ihrem Internetportal offenbar schlecht recherchiert hat, da es sich um einen Artikel in der Zeitung &quot;Der 13.&quot; vom Mai 2010  und nicht September 2010 handelt. Es sind deshalb auch die anderen Ausführungen dieses Schreibers mit Vorsicht zu genießen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit freundlichen Grüßen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dr. Stephan Messner&lt;br /&gt;
Rechtsanwalt &lt;br /&gt;
eingetragener Mediator&lt;br /&gt;
Linzer Straße 2&lt;br /&gt;
4690 Schwanenstadt&lt;br /&gt;
Tel. 07673/6696; Fax DW 4&lt;br /&gt;
ra.dr.messner@aon.at&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6237&amp;amp;entry_id=282&quot; title=&quot;http://www.ra-messner.at/&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.ra-messner.at/&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;http://www.ra-messner.at&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
[&lt;b&gt;ENDE DER ENTGEGNUNG VON RECHTSANWALT DR. STEPHAN MESSNER.&lt;/b&gt;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Somit ergibt sich für mich&lt;/b&gt; auch noch die gute Gelegenheit, aus der hervorragenden &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url=aHR0cDovL2RpcmVrdHp1LmthcmRpbmFsLW1laXNuZXIuZGUvZWJrL21lc3NhZ2VzL2VyemtvbnNlcnZhdGl2ZS13ZWJzZWl0ZW4td2llLWtyZXV6bmV0LWlocmUtbWVpbnVuZy0zMzA3Mz9maWx0ZXIlNUIlNUQ9YW5zd2VyZWQmb3JkZXI9ZGF0ZSZzb3J0aW5nPWRlc2MjaWRfYW5zd2VyXzMzNDE4&amp;amp;entry_id=282&quot; title=&quot;http://direktzu.kardinal-meisner.de/ebk/messages/erzkonservative-webseiten-wie-kreuznet-ihre-meinung-33073?filter%5B%5D=answered&amp;amp;order=date&amp;amp;sorting=desc#id_answer_33418&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://direktzu.kardinal-meisner.de/ebk/messages/erzkonservative-webseiten-wie-kreuznet-ihre-meinung-33073?filter%5B%5D=answered&amp;amp;order=date&amp;amp;sorting=desc#id_answer_33418&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Stellungnahme von Kardinal Meisner&lt;/a&gt; gegen &quot;kreuz.net&quot; (ebenso vom Hochfest der Apostelfürsten Petrus und Paulus, also vom 29. Juni 2011) zu zitieren, was ganz meiner schon vor langer Zeit geäußerten und auch verschriftlichten &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6239&amp;amp;entry_id=282&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/205-ABSAGE-AN-JEDE-FORM-DES-IDEOLOGISCHEN-EXTREMISMUS,-REVISIONISMUS-UND-ANTISEMITISMUS-ZUM-FALL-WILLIAMSON-UND-ZU-EINEM-ANONYMEN-PORTAL.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/205-ABSAGE-AN-JEDE-FORM-DES-IDEOLOGISCHEN-EXTREMISMUS,-REVISIONISMUS-UND-ANTISEMITISMUS-ZUM-FALL-WILLIAMSON-UND-ZU-EINEM-ANONYMEN-PORTAL.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Kritik&lt;/a&gt; entspricht: &quot;&lt;i&gt;Die Betreiber bleiben ungenannt. Sitz der Betreiber – und auch das ist bemerkenswert – ist in den USA und damit außerhalb des deutschen Rechtsraumes. Dieser Umstand nimmt uns die Möglichkeit, den Gebrauch der Selbstbezeichnung &#039;katholisch&#039; zu unterbinden. Damit ist klar, daß hier Privatleute aus der Deckung der Anonymität heraus ihre private Meinung äußern. Der Sprachstil vieler Beiträge zeigt schon für sich genommen die große Distanz zur Katholischen Kirche und ihren Amtsträgern. In Ihrem Beitrag nennen Sie selbst einige Beispiele, die für sich sprechen. Daher kann ich mich von &#039;kreuz.net&#039; nur distanzieren. Ich selbst lehne den gehässigen und beleidigenden Stil vieler Beiträge auf dieser Website strikt ab. Seitens des Erzbistums Köln gibt es aus diesem Grund selbstverständlich keinerlei Zusammenarbeit mit &#039;kreuz.net&#039;. Internetseiten wie diese machen die Chancen, aber auch die Risiken der modernen, grenzenlosen Kommunikation deutlich. Das Internet bietet uns hervorragende Möglichkeiten des Austauschs, gerade auch als Kirche. Es überwindet Grenzen und Kontinente und ist deshalb für die weltumspannende Kirche ein willkommenes Instrument der Verständigung. Das Internet eröffnet einen großen Freiheitsraum, erfordert aber zugleich auch ein hohes Maß an Verantwortungsbewußtsein. Offensichtlich betrachten jedoch manche Nutzer das Internet als gleichsam rechtsfreien Raum. Internetnutzer müssen deshalb ein gutes Gespür für die Vertrauenswürdigkeit dieser Kommunikationsformen entwickeln. Wie im zwischenmenschlichen Austausch, gibt es dafür auch auf Internetseiten einige Indizien: Offenheit und Toleranz für die Meinung des anderen; die Bereitschaft zur Auseinandersetzung mit anderen Ansichten; das Benennen von Informationsquellen; die klare Erkennbarkeit der eigenen Identität; ein einladender Stil in Form und Inhalt, der auf jede Form der Ausgrenzung verzichtet – um nur einige zu nennen. Diese Aspekte erfüllen eigentlich erst den Sinn eines Austauschforums wie dem Internet. Vor allem entsprechen sie dem christlichen Verständnis von wahrhaft menschlicher Kommunikation. Deshalb dürfen wir in dieser Hinsicht besondere Anforderungen an katholische Websites stellen. Letztlich müssen sie den Anspruch erkennen lassen, mit den heutigen technischen Mitteln der Verkündigung der Frohbotschaft zu dienen. Offizielle Websites der Bistümer tun dies und selbstverständlich die &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6329&amp;amp;entry_id=282&quot; title=&quot;http://www.vatican.va&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Seite des Vatikan&lt;/a&gt;, aber auch zahlreiche andere Angebote, die den oben genannten Kriterien entsprechen.&lt;/i&gt;&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Außerdem möchte ich noch abschließend&lt;/b&gt; an den 75. Geburtstag des emeritierten St. Pöltner Oberhirten Bischof Dr. Kurt Krenn erinnern, den er am 28. Juni, dem alljährlichen Vigiltag der heiligen Apostel Petrus und Paulus, begehen konnte. Dazu ließ sein Nachfolger, der ehemalige Päpstliche Visitator und heutige Diözesanbischof von St. Pölten, Dr. Dr. Klaus Küng, verlauten: &quot;&lt;i&gt;Er trägt geduldig seine Krankheit, die nach und nach immer etwas weiter fortschreitet. Er ist jetzt nur mehr wenig mobil, besonders schwierig ist für ihn die Kommunikation. Gäste empfängt er nur mehr sehr wenige, freut sich aber, wenn man ihm etwas Positives erzählt, wie ich von meinen regelmäßigen Besuchen weiß. Möge Gott ihm in dieser lange dauernden Prüfung beistehen!&lt;/i&gt;&quot; Dem Gebetsaufruf von Bischof Küng schließe ich mich gerne an und wünsche allen Lesern und Leserinnen ein gesegnetes Hochfest des Heiligsten Herzens Jesu! Euer Alexander Pytlik - Padre Alex&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a name=&quot;verfuegung&quot;&gt;&lt;b&gt;UPDATE VOM 24. AUGUST 2011: EINSTWEILIGE VERFÜGUNG GEGEN &quot;DER 13.&quot; / ALBERT-ENGELMANN-GESELLSCHAFT ERGANGEN:&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Seite 1 von 12:&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;REPUBLIK ÖSTERREICH&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
LANDESGERICHT LINZ&lt;br /&gt;
Fadingerstraße 2&lt;br /&gt;
4021 Linz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;2 Cg 128/11p-5&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;EINSTWEILIGE VERFÜGUNG&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;RECHTSSACHE:&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Klagende und gefährdete Partei:&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
MMag. Dr. Alexander Pytlik&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;vertreten durch:&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Dr. Stephan MESSNER Rechtsanwalt&lt;br /&gt;
Linzer Straße 2&lt;br /&gt;
4690 Schwanenstadt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Beklagte Partei und Gegnerin der gefährdeten Partei:&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Albert-Engelmann-Gesellschaft m.b.H.&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;vertreten durch:&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Waitz - Obermühlner Rechtsanwälte OG&lt;br /&gt;
Museumstraße 7&lt;br /&gt;
4020 Linz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Wegen:&lt;/b&gt; Unterlassung, Widerruf und Veröffentlichung (Streitwert 20.000,00 EUR samt Anhang)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;1.) Zur Sicherung des mit der Klage vom 11. August 2011 geltend gemachten Unterlassungsanspruchs der klagenden Partei wird der beklagten Partei verboten, den Kläger als homosexuell zu bezeichnen bzw. ihn als solchen darzustellen und/oder zu behaupten, dieser sei in eine Homo-Seilschaft verstrickt und/oder dieser sei in die Homo-Seilschaft um Remigius Rabiega bzw. David Berger verstrickt oder/und unterhalte enge Verbindungen zu einem klerikalen Homo-Milieu.&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die einstweilige Verfügung gilt bis zur Rechtskraft des über diesen Unterlassungsanspruch ergehenden Urteils.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.) Die klagende und gefährdete Partei hat die Kosten des Sicherungsverfahrens vorläufig selbst zu tragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Seite 2 von 12:&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;BEGRÜNDUNG:&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die beklagte Partei ist Herausgeberin der monatlichen Zeitung „13.“. Der Kläger ist Vizeoffizial des Diözesangerichtes Eichstätt und beigeordneter Gerichtsvikar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der am 11. August 2011 bei Gericht eingelangten Klage stellt der Kläger ein Unterlassungs- und Widerrufs- sowie Veröffentlichungsbegehren, beantragt zur Sicherung des Unterlassungsanspruchs die Erlassung einer einstweiligen Verfügung und brachte zur Begründung zusammengefasst vor, die beklagte Partei habe in Artikel vom 13. Mai 2010, 13. Juli 2010 und in der Ausgabe Nr. 8a des 13. (erschienen am 13. August 2011) sowie am 28. Juli 2011 auf der Homepage dem Leser unrichtig den Eindruck vermittelt, der Kläger sei homosexuell, gehöre Homo-Seilschaften an, habe enge Verbindungen zum klerikalen Homomilieu, sei in Homo-Seilschaften verstrickt, und verletze dadurch den höchstpersönlichen Lebensbereich des Klägers und schädige ihn in seinem Fortkommen, weil er als Vizeoffizial einen absolut integren Ruf besitzen müsse. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl der Kläger in einem medienrechtlichen Verfahrenwegen wegen des Artikels vom 13. Mai 2010 teilweise obsiegt habe, behaupte die beklagte Partei auf der Homepage sowie in der Ausgabe 8a weiterhin die vollständige Wahrheit des ursprünglichen Berichtes und wiederhole damit den Vorwurf, der Kläger sei homosexuell oder/und in Homo-Seilschaften verstrickt, dies auch trotz Aufforderung zur Unterlassung, sodass jedenfalls Wiederholungsgefahr gegeben sei. Die beklagte Partei verletze dadurch die Ehre der klagenden Partei und verbreite unrichtige Tatsachen über den Kläger, obwohl ihr die Unrichtigkeit bekannt gewesen sei oder bekannt sein hätte müssen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die beklagte Partei brachte in der fristgerecht erstatteten Äußerung zusammengefasst vor, der Kläger habe einen Gefährdungssachverhalt nicht bescheinigt, weil er keine konkreten Bescheinigungsmittel angeboten habe. Die Veröffentlichungen seien auch nicht geeignet, eine Gefährdung zu begründen, weil nicht ersichtlich sei, weshalb gerade jetzt die Gefahr bestehen solle, dass der Kläger wegen Zeitungsberichten, die über 1 Jahr zurückliegen, die Ämter verlieren sollte. Die monatliche Zeitschrift erscheine in einer Auflage von lediglich 3.500 bis 10.000 Stück, die an Abonnenten versendet werde, und nur in einem geringen Teil werde sie direkt verteilt oder verkauft. In Deutschland verfüge die Zeitschrift „Der 13.“ lediglich über 783 Abonnenten, im Bistum Eichstätt nur über rund 25, sodass eine Gefährdung des Klägers nicht bestehe. Der Kläger habe lediglich eine Ehrverletzung behauptet, sodass allfällige Ansprüche aus den Artikeln vom 13. Mai 2010 und 13. Juli 2010 bereits verjährt seien. In den Veröffentlichungen vom 28. Juli 2011 und vom 13. August 2011 (Ausgabe 8a des 13.) würden die inkriminierten Behauptungen nicht aufgestellt, sondern unter Berufung auf das erstinstanzliche Urteil in medienrechtlichen Verfahren genau erklärt, dass die beklagte Partei wegen Verletzung des höchstpersönlichen Lebensbereiches verurteilt worden sei und welche &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Seite 3 von 12:&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beweise nach dem erstinstanzlichen Urteil im Medienverfahren gelungen seien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tatsächlich habe die beklagte Partei lediglich behauptet, der Kläger sei in die Homo-Seilschaft um Remigius Rabiega verstrickt und der Kläger unterhalte enge Verbindungen zu einem klerikalen Homomilieu, welche Behauptungen wahr seien. Sollten sie nicht wahr sein, habe die beklagte Partei die Unwahrheit nicht gekannt und habe sie auch nicht kennen müssen, weil sie die Informationen aus einer besonders verlässlichen Quelle, nämlich einer gerichtlichen Aussage unter Wahrheitspflicht bezogen habe. Dass der Kläger in die Homo-Seilschaft um Remigius Rabiega verstrickt gewesen sei und somit auch enge Verbindungen zu dem klerikalen Homomilieu gehabt habe, sei richtig, weil verstrickt zu sein lediglich bedeute, zu einer Seilschaft Kontakt zu haben, nicht aber deren Mitglied zu sein, und vom Bestehen der Seilschaft aus verlässlicher Quelle berichtet worden sei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Einsichtnahme in die vorgelegten Urkunden gilt neben dem eingangs als unstrittig wieder gegebenen folgender&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Sachverhalt&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
als bescheinigt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Monatszeitung „Der 13.“ erschien in der Ausgabe vom 13. Mai 2010 unter der Überschrift „&lt;i&gt;Das Homo-Outing DDr. David Bergers&lt;/i&gt;“ folgender, mit einem Lichtbild, das den Kläger mit Badeshorts und Kappe in einem Freibad zeigt, versehene Artikel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„&lt;i&gt;Der bisherige Herausgeber der katholischen Monatszeitschrift „Theologisches“, DDr.&lt;/i&gt; &lt;b&gt;&lt;i&gt;David Berger&lt;/i&gt;&lt;/b&gt;&lt;i&gt;, hat über viele Jahre hinweg ein homosexuelles Doppelleben geführt. In einem am 23. April in der „Frankfurter Rundschau“ erscheinenden Artikel hat er zugegeben, sowohl die veröffentlichen „Fördergemeinschaft Theologisches“ als auch die Leserschaft der Zeitschrift schamlos belogen zu haben. Auch für Dr. &lt;/i&gt;&lt;b&gt;&lt;i&gt;Alexander Pytlik&lt;/i&gt;&lt;/b&gt;&lt;i&gt; hat das einige Bedeutung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon seit längeren hatte sich die katholische Journalistin &lt;/i&gt;&lt;b&gt;&lt;i&gt;Felizitas Küble&lt;/i&gt;&lt;/b&gt;&lt;i&gt; darüber beschwert, dass auf der Internetseite eines katholischen Mediums wie „Theologisches“ eine empfehlende Verbindung der Internetseite von Pytlik zu finden war. Berger stilisierte &lt;/i&gt;&lt;b&gt;&lt;i&gt;Pytlik&lt;/i&gt;&lt;/b&gt;&lt;i&gt; unter der Rubik „Theologen der Gegenwart“ hoch. Als enger Vertrauter von Bischof &lt;/i&gt;&lt;b&gt;&lt;i&gt;Klaus Küng&lt;/i&gt;&lt;/b&gt;&lt;i&gt; hat &lt;/i&gt;&lt;b&gt;&lt;i&gt;Pytlik&lt;/i&gt;&lt;/b&gt;&lt;i&gt; bekanntlich dazu beigetragen, den früheren St. Pöltener Bischof &lt;/i&gt;&lt;b&gt;&lt;i&gt;Kurt Krenn&lt;/i&gt;&lt;/b&gt;&lt;i&gt; zum Rücktritt zu zwingen. Zu diesem Zweck hatte &lt;/i&gt;&lt;b&gt;&lt;i&gt;Pytlik&lt;/i&gt;&lt;/b&gt;&lt;i&gt; den bekennenden Homosexuellen &lt;/i&gt;&lt;b&gt;&lt;i&gt;Remigius Rabiega&lt;/i&gt;&lt;/b&gt;&lt;i&gt; als Kronzeugen für die angeblichen Mißstände im St. Pöltener Priesterseminar aufgebaut. Bis heute steht &lt;/i&gt;&lt;b&gt;&lt;i&gt;Pytlik&lt;/i&gt;&lt;/b&gt;&lt;i&gt; in engem Kontakt sowohl zu Bischof &lt;/i&gt;&lt;b&gt;&lt;i&gt;Küng&lt;/i&gt;&lt;/b&gt;&lt;i&gt; als auch zu &lt;/i&gt;&lt;b&gt;&lt;i&gt;Rabiega&lt;/i&gt;&lt;/b&gt;&lt;i&gt;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der nun gleichfalls bekennende Homosexuelle &lt;/i&gt;&lt;b&gt;&lt;i&gt;Berger&lt;/i&gt;&lt;/b&gt;&lt;i&gt; hielt &lt;/i&gt;&lt;b&gt;&lt;i&gt;Pytlik&lt;/i&gt;&lt;/b&gt;&lt;i&gt; jedoch trotz der Kritik&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Seite 4 von 12:&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;von Frau &lt;/i&gt;&lt;b&gt;&lt;i&gt;Küble&lt;/i&gt;&lt;/b&gt;&lt;i&gt; grundsätzlich stets die Stange. Berger reagierte nicht auf ihre Beanstandungen. Als sich die Gerüchte um &lt;/i&gt;&lt;b&gt;&lt;i&gt;Berger&lt;/i&gt;&lt;/b&gt;&lt;i&gt; aber immer mehr verdichteten und sich sein Outing bereits abzuzeichnen begann, war die Internet-Verbindung zwischen &lt;/i&gt;&lt;b&gt;&lt;i&gt;Berger&lt;/i&gt;&lt;/b&gt;&lt;i&gt; und &lt;/i&gt;&lt;b&gt;&lt;i&gt;Pytlik&lt;/i&gt;&lt;/b&gt;&lt;i&gt; jedoch verschwunden. Allem Anschein nach hatten beide gerade noch rechtzeitig Vorsorge getroffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Verhängnis wurden &lt;/i&gt;&lt;b&gt;&lt;i&gt;Berger&lt;/i&gt;&lt;/b&gt;&lt;i&gt; die im Internet einsehbaren Fotos seiner „Freunde“. Allesamt leicht bekleidete Männer, zumeist mit nacktem Oberkörper, die sich in aufreizender Pose vor der Kamera präsentieren. Ein ähnliches Foto gibt es auch von &lt;/i&gt;&lt;b&gt;&lt;i&gt;Pytlik&lt;/i&gt;&lt;/b&gt;&lt;i&gt;; der „13.“ berichtete über den damit verbundenen Skandal in der Ausgabe von September 2005: &lt;/i&gt;&lt;b&gt;&lt;i&gt;Pytlik&lt;/i&gt;&lt;/b&gt;&lt;i&gt; hatte damals freiwillig (!) für eine Zeitung halbnackt vor der Kamera posiert, bekleidet nur mit einer Badehose und einer Mütze, wie sie auch von etlichen der dubiosen &lt;/i&gt;&lt;b&gt;&lt;i&gt;Berger&lt;/i&gt;&lt;/b&gt;&lt;i&gt;-“Freunde“ gern getragen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie eng sich &lt;/i&gt;&lt;b&gt;&lt;i&gt;Berger&lt;/i&gt;&lt;/b&gt;&lt;i&gt; und &lt;/i&gt;&lt;b&gt;&lt;i&gt;Pytlik&lt;/i&gt;&lt;/b&gt;&lt;i&gt; stehen, hat Letzterer in zahllosen Äußerungen im Internet unter Beweis gestellt. Wann immer sich &lt;/i&gt;&lt;b&gt;&lt;i&gt;Pytlik&lt;/i&gt;&lt;/b&gt;&lt;i&gt; dort direkt an &lt;/i&gt;&lt;b&gt;&lt;i&gt;Berger&lt;/i&gt;&lt;/b&gt;&lt;i&gt; wendet, bezeichnet er ihn als „Lieber“ und gebraucht das vertrauliche „Du“. Wiederholt wird &lt;/i&gt;&lt;b&gt;&lt;i&gt;Berger&lt;/i&gt;&lt;/b&gt;&lt;i&gt; von &lt;/i&gt;&lt;b&gt;&lt;i&gt;Pytlik&lt;/i&gt;&lt;/b&gt;&lt;i&gt; „höchste Anerkennung“ für seine Mühen um die Zeitschrift „Theologisches“ gezollt. Dies umso bemerkenswerter, als &lt;/i&gt;&lt;b&gt;&lt;i&gt;Berger&lt;/i&gt;&lt;/b&gt;&lt;i&gt; lange als Mann der Diskretion galt, der sein Privatleben – wie jetzt bekannt ist, aus gutem Grund – peinlich schützte und offenbar jeden privaten Kontakt zu Personen aus dem klerikal-konservativen Milieu mied. Allein was &lt;/i&gt;&lt;b&gt;&lt;i&gt;Pytlik&lt;/i&gt;&lt;/b&gt;&lt;i&gt; betrifft, scheint &lt;/i&gt;&lt;b&gt;&lt;i&gt;Berger&lt;/i&gt;&lt;/b&gt;&lt;i&gt; eine Ausnahme gemacht zu haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gegenzug hat &lt;/i&gt;&lt;b&gt;&lt;i&gt;Berger&lt;/i&gt;&lt;/b&gt;&lt;i&gt; in seinem reuelosen Bekenntnis in der „Frankfurter Rundschau“ nicht darauf verzichtet, Bischof &lt;/i&gt;&lt;b&gt;&lt;i&gt;Krenn&lt;/i&gt;&lt;/b&gt;&lt;i&gt; und seinem Priesterseminar einen kräftigen Seitenhieb zu versetzen – ganz im Sinn von &lt;/i&gt;&lt;b&gt;&lt;i&gt;Pytlik&lt;/i&gt;&lt;/b&gt;&lt;i&gt;, der seit Jahren beinahe rund um die Uhr damit beschäftigt ist, seine Verstrickung in die Homo-Seilschaft von &lt;/i&gt;&lt;b&gt;&lt;i&gt;Remigius Rabiega&lt;/i&gt;&lt;/b&gt;&lt;i&gt; zu rechtfertigen und Bischof &lt;/i&gt;&lt;b&gt;&lt;i&gt;Krenn&lt;/i&gt;&lt;/b&gt;&lt;i&gt; und seine Getreuen in den Schmutz zu ziehen. &lt;/i&gt;&lt;b&gt;&lt;i&gt;Berger&lt;/i&gt;&lt;/b&gt;&lt;i&gt; ist ihm darin erst kürzlich in aller Öffentlichkeit zu Hilfe geeilt, wobei Pytliks Rachefeldzug in diesem Zusammenhang unverblümt als „Zickenkrieg“ bezeichnet wurde. Bezeichnenderweise ist &lt;/i&gt;&lt;b&gt;&lt;i&gt;Pytlik&lt;/i&gt;&lt;/b&gt;&lt;i&gt; bis heute auch eng mit Dr. &lt;/i&gt;&lt;b&gt;&lt;i&gt;Reinhard Knittel&lt;/i&gt;&lt;/b&gt;&lt;i&gt; befreundet, auf dessen Computer im Zuge der Apostolischen Visitation in St. Pölten Homo-Pornos gefunden wurden. Trotz dieser und einer ganzen Reihe von ähnlichen Vorwürfen hat &lt;/i&gt;&lt;b&gt;&lt;i&gt;Knittel&lt;/i&gt;&lt;/b&gt;&lt;i&gt; unter Bischof &lt;/i&gt;&lt;b&gt;&lt;i&gt;Küng&lt;/i&gt;&lt;/b&gt;&lt;i&gt; Karriere gemacht. Vor nicht allzu langer Zeit wurde &lt;/i&gt;&lt;b&gt;&lt;i&gt;Knittel&lt;/i&gt;&lt;/b&gt;&lt;i&gt; zum Leiter des St. Pöltener Diözesangerichts und zum Kirchenrechtsprofessor ernannt. Als er seine Antrittsvorlesung hielt, saß &lt;/i&gt;&lt;b&gt;&lt;i&gt;Pytlik&lt;/i&gt;&lt;/b&gt;&lt;i&gt; interessanterweise in der ersten Reihe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bergers Homo-Outing wirft schließlich auch ein ganz neues Licht auf die unsachlich negative Rezension des Buches „Der Wahrheit die Ehre“, die im Juli 2008 in „Theologisches“ erschienen war. Das von Dr. &lt;/i&gt;&lt;b&gt;&lt;i&gt;Gabriele Waste&lt;/i&gt;&lt;/b&gt;&lt;i&gt; verfasste Buch deckt bekanntlich die&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Seite 5 von 12:&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Hintergründe der großangelegten Intrige auf, mit der man Bischof &lt;/i&gt;&lt;b&gt;&lt;i&gt;Krenn&lt;/i&gt;&lt;/b&gt;&lt;i&gt; zu beseitigen suchte. Ganz im Sinn von &lt;/i&gt;&lt;b&gt;&lt;i&gt;Pytlik&lt;/i&gt;&lt;/b&gt;&lt;i&gt; wurde das Buch unter Bergers Regie als „klischeehaft und undifferenziert“ heruntergemacht. Das gläubige Gottesvolk ließ sich davon allerdings nicht beirren; inzwischen konnten an die dreitausend Exemplare verkauft werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Rückzug von &lt;/i&gt;&lt;b&gt;&lt;i&gt;Berger&lt;/i&gt;&lt;/b&gt;&lt;i&gt; wird nun die Frage immer lauter, wie lange sich &lt;/i&gt;&lt;b&gt;&lt;i&gt;Pytlik&lt;/i&gt;&lt;/b&gt;&lt;i&gt; noch wird halten können. Im Bistum Eichstätt, wo er als stellvertretender Leiter des Diözesangerichts tätig ist, schrillen schon längst die Alarmglocken.&lt;/i&gt;“ (Beilage ./B).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Ausgabe des „13.“ vom 13. Juli 2010 wurde folgender Artikel veröffentlicht:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„&lt;i&gt;Ehemalige Küng-Mitarbeiter im Abseits&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon als Bischof &lt;/i&gt;&lt;b&gt;&lt;i&gt;Klaus Küng&lt;/i&gt;&lt;/b&gt;&lt;i&gt; noch das kleine Bistum Feldkirch in Vorarlberg leitete, war er für seine schlechte Menschenkenntnis und seine häufig katastrophalen Personalentscheidungen bekannt. Immer wieder berichteten besorgte Leser des „13.“ davon, dass die Lage im Bistum Feldkirch keineswegs so war, wie man es von einem Opus-Dei-Bischof erwarten konnte. Als Apostolischer Visitator und nachmaliger Bischof von St. Pölten hat &lt;/i&gt;&lt;b&gt;&lt;i&gt;Klaus Küng&lt;/i&gt;&lt;/b&gt;&lt;i&gt; seine bisherige Linie fortgesetzt und vor allem Leute befördert, die dem Ruf der Kirche nicht gerade zuträglich sind. Ein Beispiel dafür ist ein langjähriger Sekretär Dr. &lt;/i&gt;&lt;b&gt;&lt;i&gt;Bernhard Augustin&lt;/i&gt;&lt;/b&gt;&lt;i&gt;, der wie &lt;/i&gt;&lt;b&gt;&lt;i&gt;Küng&lt;/i&gt;&lt;/b&gt;&lt;i&gt; selbst dem Opus Dei angehört und schon in Feldkirch als Bischofssekretär tätig war. In St. Pölten machte er sich besonders dadurch einen Namen, dass er mehrere enorm kostspielige Plakat-Kampagnen zu verantworten hatte und dadurch seinen Bischof und die Kirche der Lächerlichkeit preisgab. Nachdem Papst &lt;/i&gt;&lt;b&gt;&lt;i&gt;Benedikt XVI.&lt;/i&gt;&lt;/b&gt;&lt;i&gt; im Frühjahr 2008 einen Schlussstrich unter die jahrelangen Agitationen gegen frühere Mitarbeiter von Bischof &lt;/i&gt;&lt;b&gt;&lt;i&gt;Krenn&lt;/i&gt;&lt;/b&gt;&lt;i&gt; gezogen hatte, indem er die bischöflichen Maßnahmen ohne jede Schuldzuweisung bestätigte, veröffentlichte Dr. &lt;/i&gt;&lt;b&gt;&lt;i&gt;Augustin&lt;/i&gt;&lt;/b&gt;&lt;i&gt; einen Artikel auf der anonymen Internetseite „kreuz.net“, in dem er die früheren Mitarbeiter von Bischof &lt;/i&gt;&lt;b&gt;&lt;i&gt;Krenn&lt;/i&gt;&lt;/b&gt;&lt;i&gt; wahrheitswidrig als suspendiert bezeichnete und die päpstlichen Bemühungen um Ruhe und Versöhnung ad absurdum führte. Wenige Wochen darauf folgten die Konsequenzen: Ohne jede Vorwarnung wurde Dr. &lt;/i&gt;&lt;b&gt;&lt;i&gt;Augustin&lt;/i&gt;&lt;/b&gt;&lt;i&gt; als Bischofssekretär entlassen, musste die Diözese St. Pölten verlassen und verschwand in der Versenkung. Trotz erheblicher Bemühungen ist es der Redaktion des „13.“ bis heute nicht gelungen herauszufinden, wohin Dr. Augustin abgeschoben wurde. Dem Vernehmen nach ging seine Entlassung nicht von Bischof &lt;/i&gt;&lt;b&gt;&lt;i&gt;Küng&lt;/i&gt;&lt;/b&gt;&lt;i&gt; aus, sondern wurde von „höherer Stelle“ angeordnet&lt;br /&gt;
.&lt;br /&gt;
Ähnliches scheint nun auch dem Eichstätter Vizeoffizial Dr. &lt;/i&gt;&lt;b&gt;&lt;i&gt;Alexander Pytlik&lt;/i&gt;&lt;/b&gt;&lt;i&gt; widerfahren zu sein, der Bischof Küng bei der Apostolischen Visitation 2004 als Rechtsberater zur Seite gestanden hatte. Nachdem „Der 13.“ in seiner Ausgabe vom vergangenen Mai aufgedeckt hatte, dass Dr. &lt;/i&gt;&lt;b&gt;&lt;i&gt;Pytlik&lt;/i&gt;&lt;/b&gt;&lt;i&gt; enge Verbindungen zum klerikalen Homo-Milieu unterhält, wurde es mit&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Seite 6 von 12:&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;einem Mal sehr still um ihn. Bis zu jenem Zeitpunkt hatte Dr. &lt;/i&gt;&lt;b&gt;&lt;i&gt;Pytlik&lt;/i&gt;&lt;/b&gt;&lt;i&gt; keine Gelegenheit ungenutzt gelassen, um Bischof &lt;/i&gt;&lt;b&gt;&lt;i&gt;Krenn&lt;/i&gt;&lt;/b&gt;&lt;i&gt; und seine Anhänger im Internet zu verleumden und bloßzustellen. Dem Vernehmen nach geht sein plötzliches Schweigen wie bei Dr. &lt;/i&gt;&lt;b&gt;&lt;i&gt;Augustin&lt;/i&gt;&lt;/b&gt;&lt;i&gt; auf eine Intervention von „höherer Stelle“ zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„&lt;/i&gt;&lt;u&gt;&lt;i&gt;Der 13.“ wird diese Angelegenheit weiter im Auge behalten [...]&lt;/i&gt;&lt;/u&gt;“ (Beilage ./C).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wegen Textpassagen im Artikel vom 13. Mai 2010 begehrte der Kläger zu 24 Hv 66/10a des Landesgerichtes Linz Entschädigung nach §§ 6 und 7 MedienG und Urteilsveröffentlichung nach § 8a Abs 6 MedienG. Über diese Anträge wurde mit – nicht rechtskräftigem – Urteil vom 29. Juni 2011 einerseits festgestellt, dass durch den Artikel mit der Überschrift „Das Homo-Outing DDr. David Bergers“ in der Zeitschrift der „13.“ vom 13. Mai 2010 MMag. Dr. Alexander Pytlik in seinem höchstpersönlichen Lebensbereich im Sinne des § 7 Abs 1 MedienG, nämlich in Bezug auf seine sexuelle Orientierung, verletzt wurde und der Antragsgegnerin Albert-Engelmann-GmbH die Zahlung eines Entschädigungsbetrages von EUR 1.000,-- aufgetragen, andererseits festgestellt, dass durch den beschriebenen Artikel, nämlich die Textstelle „als enger Vertrauter von Bischof Klaus Küng hat Pytlik bekanntlich dazu beigetragen, den früheren St. Pöltener Bischof Kurt Krenn zum Rücktritt zu zwingen. Zu diesem Zweck hat Pytlik den bekennenden Homosexuellen Remigius Rabiega als Kronzeugen für die angeblichen Mißstände im St. Pöltener Priesterseminar aufgebaut. Bis heute steht Pytlik in einem Kontakt sowohl zu Bischof Küng als auch zu Rabiega“ der objektive Tatbestand einer üblen Nachrede nach § 6 MedienG nicht hergestellt wurde (Beilage ./D).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Homepage der beklagten Partei fand sich als „&lt;i&gt;Aktualisierung vom 28. Juli 2011, 16.00 Uhr&lt;/i&gt;“ folgender Eintrag: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„&lt;i&gt;(Österreich/Prozess PYTLIK vs ENGELMANN/ Bischof DDr. Kurt Krenn/Dr. Wolfgang Rothe (Propst Ulrich Küchl, 28. Juli 2011)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;/i&gt;&lt;b&gt;&lt;i&gt;Bereits am 22. Juli 2011 wurde ein NICHT rechtskräftiges Urteil erster Instanz der Redaktion des „13.“ zugestellt. Es wird dazu eine Sonderausgabe noch im August 2011 geben.&lt;/i&gt;&lt;/b&gt;&lt;i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das schriftliche Urteil umfasst zehn Seiten. Richter Dr. &lt;/i&gt;&lt;b&gt;&lt;i&gt;Klaus-Peter BITTMANN&lt;/i&gt;&lt;/b&gt;&lt;i&gt; stellt fest, dass der höchstpersönliche Lebensbereich von Dr. &lt;/i&gt;&lt;b&gt;&lt;i&gt;Alexander PYTLIK&lt;/i&gt;&lt;/b&gt;&lt;i&gt; im Sinne des Paragraph 7 Absatz 1 Medien-Gesetz, nämlich in Bezug auf seine sexuelle Orientierung verletzt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Albert Engelmann GmbH (Medieninhaberin der Zeitung „Der 13.“) hat (nach Rechtskraft) dem Antragsteller Mag. &lt;/i&gt;&lt;b&gt;&lt;i&gt;Alexander PYTLIK&lt;/i&gt;&lt;/b&gt;&lt;i&gt; dafür eine Entschädigung in der&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Seite 7 von 12:&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Höhe von 1000 Euro (eintausend Euro) zu bezahlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der objektive Tatbestand einer üblen Nachrede nach Paragraph 7 Medien-Gesetz wurde durch den beklagten Artikel in der Zeitung „Der 13.“ NICHT hergestellt. Was im beklagten Artikel (Ausgabe Mai 2010, Seite) geschrieben wurde, wurde vor Gericht durch Vorlage von Dokumenten und Zeugenaussagen bewiesen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufbau eines zweifelhaften Zeugen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bewiesen ist durch dieses Urteil zunächst, dass sich hohe kirchliche Würdenträger des zweifelhaften „Kronzeugen“ &lt;/i&gt;&lt;b&gt;&lt;i&gt;Remigius RABIEGA&lt;/i&gt;&lt;/b&gt;&lt;i&gt; bedient hätten, der eigens dazu aufgebaut worden war, &lt;/i&gt;&lt;b&gt;&lt;i&gt;Kurt KRENN&lt;/i&gt;&lt;/b&gt;&lt;i&gt; und seine Mitarbeiter öffentlich zu beschuldigen. Und dies, obwohl &lt;/i&gt;&lt;b&gt;&lt;i&gt;RABIEGA&lt;/i&gt;&lt;/b&gt;&lt;i&gt; schon früher vor Gericht zugegeben hatte, nie Augenzeuge homosexueller Handlungen gewesen zu sein!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die mehrfach geäußerte Behauptung von Bischof Dr. &lt;/i&gt;&lt;b&gt;&lt;i&gt;Klaus KUENG&lt;/i&gt;&lt;/b&gt;&lt;i&gt;, man hätte &lt;/i&gt;&lt;b&gt;&lt;i&gt;RABIEGA&lt;/i&gt;&lt;/b&gt;&lt;i&gt; niemals als Kronzeugen benutzt, hat das Gericht klar widerlegt. Es wurde vom Gericht vielmehr bewiesen, dass man „&lt;/i&gt;&lt;b&gt;&lt;i&gt;Remigius RABIEGA&lt;/i&gt;&lt;/b&gt;&lt;i&gt; als wichtigen Zeugen aufbauen wollte und dies auch geschafft hat.“ [...]&lt;/i&gt;“ (Beilage ./E).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits mit Schreiben vom 1. Juli 2011 hatte der Klagevertreter namens des Klägers die beklagte Partei anlässlich eines Artikels im Internetportal „kreuz.net“ aufgefordert, binnen 7 Tagen eine schriftliche Unterlassungserklärung hinsichtlich der Behauptung zu unterfertigen, der Kläger sei in irgendwelche Homo-Seilschaften verstrickt (Beilage ./G).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Ausgabe vom 13. August 2011 des 13. erschien nun folgender Artikel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„&lt;b&gt;&lt;i&gt;Die Machenschaften der Krenn-Gegner endgültig entlarvt&lt;/i&gt;&lt;/b&gt;&lt;i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Urteil des Linzer Landesgerichtes vom 29. Juni 2011 in der Klagsache von Hochwürdigen Dr. &lt;/i&gt;&lt;b&gt;&lt;i&gt;Alexander Pytlik&lt;/i&gt;&lt;/b&gt;&lt;i&gt; gegen den „13.“ hat die Wahrheit der Berichterstattung des „13.“ vom 13. Mai 2010 vollinhaltlich bestätigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Beweiswürdigung standen dem Gericht tausende Aktenseiten zur Verfügung. Bewiesen ist durch dieses Urteil zunächst, dass sich hohe kirchliche Würdenträger des zweifelhaften „Kronzeugen“ &lt;/i&gt;&lt;b&gt;&lt;i&gt;Remigius Rabiega&lt;/i&gt;&lt;/b&gt;&lt;i&gt; bedient hatten, der eigens dazu aufgebaut worden war, &lt;/i&gt;&lt;b&gt;&lt;i&gt;Krenn&lt;/i&gt;&lt;/b&gt;&lt;i&gt; und seine Mitarbeiter öffentlich zu beschuldigen. Und dies, obwohl &lt;/i&gt;&lt;b&gt;&lt;i&gt;Rabiega&lt;/i&gt;&lt;/b&gt;&lt;i&gt; schon früher vor Gericht zugegeben hatte, nie Augenzeuge homosexueller Handlungen gewesen zu sein!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die mehrfach geäußerte Behauptung von Bischof Dr. &lt;/i&gt;&lt;b&gt;&lt;i&gt;Klaus Küng&lt;/i&gt;&lt;/b&gt;&lt;i&gt;, man hätte &lt;/i&gt;&lt;b&gt;&lt;i&gt;Rabiega&lt;/i&gt;&lt;/b&gt;&lt;i&gt; niemals als Kronzeugen benutzt, hat das Gericht klar widerlegt. Es wurde vom Gericht vielmehr bewiesen, dass man „Remigius Rabiega als wichtigen Zeugen aufbauen wollte und&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Seite 8 von 12:&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;dies auch geschafft hat“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die mehrfach öffentlich geäußerte Behauptung von Bischof &lt;/i&gt;&lt;b&gt;&lt;i&gt;Klaus Küng&lt;/i&gt;&lt;/b&gt;&lt;i&gt;, es seien im Priesterseminar St. Pölten bei acht Seminaristen pornographische Materialien gefunden worden, wurde vom Gericht korrigiert. Es sei glaubwürdig erwiesen, „dass man bei der Hausdurchsuchung nicht bei allen Seminaristen pornographisches Material gefunden habe, sondern eigentlich nur bei einem, nämlich bei &lt;/i&gt;&lt;b&gt;&lt;i&gt;Remigius Rabiega&lt;/i&gt;&lt;/b&gt;&lt;i&gt; ...“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Hauptverhandlung vom 2. Mai 2011 wurde Bischof &lt;/i&gt;&lt;b&gt;&lt;i&gt;Klaus Küng&lt;/i&gt;&lt;/b&gt;&lt;i&gt; als Zeuge einvernommen. Zur Glaubwürdigkeit &lt;/i&gt;&lt;b&gt;&lt;i&gt;Küngs&lt;/i&gt;&lt;/b&gt;&lt;i&gt; stellte das Gericht fest: „Trotz diesen Aussagen ist der Einzelrichter doch zur Überzeugung gekommen, dass Dr. &lt;/i&gt;&lt;b&gt;&lt;i&gt;Klaus Küng&lt;/i&gt;&lt;/b&gt;&lt;i&gt; und sein damaliger Rechtsberater Dr. &lt;/i&gt;&lt;b&gt;&lt;i&gt;Pytlik&lt;/i&gt;&lt;/b&gt;&lt;i&gt; den Fall Dr. &lt;/i&gt;&lt;b&gt;&lt;i&gt;Kurt Krenn&lt;/i&gt;&lt;/b&gt;&lt;i&gt; in Richtung Rücktritt betrieben haben müssen ...“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gericht sieht es als erwiesen an, „dass offensichtlich auch andere Bischöfe, vielleicht Kardinal &lt;/i&gt;&lt;b&gt;&lt;i&gt;Christoph Schönborn&lt;/i&gt;&lt;/b&gt;&lt;i&gt;, eine Ablöse von Dr. &lt;/i&gt;&lt;b&gt;&lt;i&gt;Kurt Krenn&lt;/i&gt;&lt;/b&gt;&lt;i&gt; als Diözesanbischof von St. Pölten nicht ungern sahen ...“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Zeuge &lt;/i&gt;&lt;b&gt;&lt;i&gt;Rabiega&lt;/i&gt;&lt;/b&gt;&lt;i&gt; hatte ausgesagt, dass einige Bischöfe, auch Kardinal &lt;/i&gt;&lt;b&gt;&lt;i&gt;Schönborn&lt;/i&gt;&lt;/b&gt;&lt;i&gt;, den Medienskandal gegen Bischof &lt;/i&gt;&lt;b&gt;&lt;i&gt;Krenn&lt;/i&gt;&lt;/b&gt;&lt;i&gt; veranlasst hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Aussage &lt;/i&gt;&lt;b&gt;&lt;i&gt;Rabiegas&lt;/i&gt;&lt;/b&gt;&lt;i&gt; war schon am 28. April 2006 vom Redakteur jener Medienkampagne, &lt;/i&gt;&lt;b&gt;&lt;i&gt;Emil Bobi&lt;/i&gt;&lt;/b&gt;&lt;i&gt;, bestätigt worden. Von „höheren kirchlichen Würdenträgern“ sei ihm entsprechendes Material für eine mediale Vernichtung &lt;/i&gt;&lt;b&gt;&lt;i&gt;Krenns&lt;/i&gt;&lt;/b&gt;&lt;i&gt; angeboten worden, sagte &lt;/i&gt;&lt;b&gt;&lt;i&gt;Bobi&lt;/i&gt;&lt;/b&gt;&lt;i&gt; damals aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wann werden sich die Bischöfe dafür entschuldigen?&lt;/i&gt;“ (Beilage ./F).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Juli 2011 wurden 783 Exemplare des „13.“ an Abonnenten in Deutschland ausgeliefert (Beilage ./2).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der als bescheinigt angenommene Sachverhalt ergab sich widerspruchsfrei aus den vorgelegten Urkunden, die weitgehend in Klammern angeführt wurden. Dass der Kläger im Bistum Eichstätt als stellvertretender Leiter des Diözesangerichtes tätig ist, bestätigt im übrigen auch der Artikel der beklagten Partei vom 13. Mai 2010, Beilage ./B.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Einvernahme des Klägers im Provisorialverfahren war demnach entbehrlich. Feststellungen darüber, dass die beklagte Partei aus „verlässlicher Quelle“ über Verstrickungen des Klägers in „Homo-Seilschaften“ oder Homo-Cliquen informiert worden wäre, oder enge Verbindungen zu einem klerikalen Homo-Milieu unterhalte, konnten an Hand der vorliegenden Bescheinigungsmittel nicht getroffen werden, weil die beklagte Partei zu&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Seite 9 von 12:&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
diesem Nachweis lediglich ein „Gedächtnisprotokoll“ bzw. eine „Niederschrift“, die Angaben von ehemaligen Seminaristen des St. Pöltener Priesterseminars wiedergeben sollen, und in das offenbar wegen § 105 StGB im Jahr 2004 geführte Strafverfahren Eingang fanden, vorlegte, in denen zwar die Behauptung des Bestehens einer „Homo-Clique“ und „Seilschaft“ wiedergegeben wird, allerdings geht aus diesen Urkunden weder hervor, inwieweit neben homosexuellen Beziehungen und Kontakten auch Tätigkeiten oder Verhaltensweisen bestanden, die die Bezeichnung der handelnden Personen als „Clique“ oder „Seilschaft“ begründen könnten, also etwa dadurch, dass sich diese Personen gegenseitig begünstigt hätten, noch in keiner Weise ersichtlich ist, inwieweit der Kläger in diese behaupteten „Clique“ bzw. „Seilschaften“ eingebunden sein sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbst aus dem erstinstanzlichen Urteil zu 24 Hv 66/10a des Landesgerichtes Linz, das keine Aussage zum Informationsstand der beklagten Partei zum Zeitpunkt des Erscheinens der Artikel im Mai 2010 wiedergibt, ergibt sich keine Verstrickung des Klägers in eine Homo-Seilschaft oder ein klerikales Homo-Milieu, sondern lediglich die Feststellung, dass der Kläger Remigius Rabiega zu einer Anzeige gegen den Regens und den Subregens des Priesterseminars St. Pölten riet und Rabiega zu einer Zeugeneinvernahme vor dem Landesgericht St. Pölten begleitete und gegenüber der Untersuchungsrichterin angab, dass er die Aussagen für glaubwürdig halte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Zur rechtlichen Beurteilung:&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
§ 1330 Abs 1 ABGB schützt die Ehre der Person, Abs 2 ihren wirtschaftlichen Ruf. Eine Ehrenbeleidigung nach bürgerlichem Recht ist schon jedes der Ehre eines anderen nahetretende Verhalten, ohne dass es darauf ankommt, ob im konkreten Fall auch eine strafrechtliche Ahndungsmöglichkeit besteht. Sowohl für die Beurteilung der Frage, ob „Tatsachen“ verbreitet werden, als auch für den Sinngehalt (Bedeutungsinhalt) der Äußerungen kommt es nach ständiger Rechtsprechung auf den Gesamtzusammenhang und den damit vermittelten Gesamteindruck der beanstandeten Äußerung an; das Verständnis des unbefangenen Durchschnittslesers, nicht der subjektive Wille des Erklärenden ist maßgebend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Vorwurf der Homosexualität liegt eine Ehrenbeleidigung im Sinn des § 1330 Abs 1 ABGB, insbesondere im Hinblick auf ein hohes kirchliches Amt (RIS-Justiz RS0106444).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei rufschädigenden Behauptungen, die auch in die Ehre des Anderen eingreifen, hat der beklagte Täter die Wahrheit seiner Behauptungen zu beweisen (RIS-Justiz RS0031798), wobei der Nachweis der Richtigkeit des Tatsachenkerns genügt. Ein wegen einer Ehrverletzung oder wegen einer kreditschädigenden Äußerung zustehender Unterlassungsanspruch kann durch einstweilige Verfügung gesichert werden, ohne dass es&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Seite 10 von 12:&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
einer gesonderten Gefahrenbescheinigung bedarf (RIS-Justiz RS0011399). Eine unwiderbringliche Schädigung wird bei Persönlichkeitsverletzungen regelmäßig als evident angesehen und bedarf deshalb keines besonderen Prozessvorbringens und Beweisanbotes (4 Ob 176/08y).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund des „absoluten Persönlichkeitsrechts“ der Ehre geben Lehre und Rechtsprechung dem Beleidigten einen verschuldensunabhängigen Unterlassungsanspruch gegenüber dem Beleidigenden. Die Wiederholungsgefahr, die Voraussetzung des Unterlassungsanspruchs ist, wird generell vermutet und ist vom Betroffenen nicht unter Beweis zu stellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach § 1330 Abs 2 ABGB wird verantwortlich, wer den wirtschaftlichen Ruf rechtswidrig beeinträchtigt. Die Haftung setzt eine Tatsachenbehauptung voraus. Diese kann freilich zugleich Ehrenbeleidigung sein (vgl. Reischauer in Rummel ABGB II3 § 1330 Rz 6e).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist eine Rufschädigung gleichzeitig Ehrenbeleidigung, so sind auch die für die Ehrenbeleidigung geltenden Grundsätze heranzuziehen, so auch die Regeln der Beweislastverteilung (vgl. Reischauer in Rummel aaO, Rz 17).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Die klagende Partei stützt sich nun nicht nur auf § 1330 Abs 1, sondern auch auf § 1330 Abs 2 ABGB, indem behauptet wurde, dass ein Verlust der Stellung drohe, sodass der Hinweis der beklagten Partei auf die Bindung an den klägerischen Sachantrag und damit daraus abgeleitet der kürzeren Verjährungsfrist des § 1330 Abs 1 ABGB zu Unrecht erfolgt. Tatsächlich behauptet die klagende Partei auch ein wiederholtes Behaupten, was auch tatsächlich zutrifft:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus dem Artikel vom 13. Mai 2010 ist für einen durchschnittlichen Leser durchaus der Schluss zu ziehen, dass auch der Kläger homosexuell sei und dass er in Seilschaften verstrickt sei, was allerdings nicht bloß bedeutet, dass er zu einem Kreis von Homosexuellen Kontakte pflegen würde, sondern vielmehr, dass er in etwas verwickelt sei, was ihm selbst eher zum Nachteil gereicht (so die Bedeutung von „verstrickt sein“) und, dass zwischen den homosexuellen Personen eine Seilschaft im Sinne eines Kreises von Personen, der sich gegenseitig begünstigt, besteht. Den Wahrheitsbeweis darüber hat die beklagte Partei nicht einmal angetreten. Die Behauptungen sind auch ehrenrührig im Sinne des § 1330 Abs 1 ABGB.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerade im Zusammenhang mit dem unter der Überschrift „Das Homo-Outing DDr. David Bergers“ einzig abgedruckten Bild, das den Kläger mit nacktem Oberkörper in einem Freibad zeigt und der im Text vorhandene Bezug, dass der tatsächlich offenbar als Homosexueller geoutete DDr. David Berger Fotos seiner „Freunde“ in ähnlicher Manier besäße, enthält umso mehr den Vorwurf bzw. den Verdacht der Homosexualität gegenüber dem Kläger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Seite 11 von 12:&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Artikel vom 13. Juli 2010 wiederum wird jedenfalls im Zusammenhang mit dem am 13. Mai 2010 erschienenen Artikel der Eindruck erweckt, dass der Kläger selbst homosexuell wäre und deshalb, weil er homosexuelle Freundschaften pflege, sich auch zu bestimmten, nicht mit der sexuellen Orientierung in Zusammenhang stehenden, Tätigkeiten motivieren ließe, die offenkundig von der Zeitung als Intrigen bewertet werden. Dazu ist auch zu berücksichtigen, dass schon aus dem Vorbringen der beklagten Partei die Leser dieser Monatszeitung vorwiegend Abonnenten sind, sodass davon auszugehen ist, dass sie derartige Themen, wie im übrigen auch im Artikel vom 13. Juli 2010 angekündigt, dauerhaft verfolgen und daher eine weitere Berichterstattung zum selben Thema zu einer Verstärkung des Eindrucks führen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit zeigt aber auch die Berichterstattung nach dem Urteil im medienrechtlichen Verfahren, nämlich in Form der „Aktualisierung“ auf der Internet Homepage (vom 28. Juli 2011 und des Artikels vom 13. August 2011 im „13.“ (Ausgabe 8a) eine deutliche Bezugnahme auf diese laufende Berichterstattung, insbesondere den Artikel vom 13. Mai 2010, in dem im Vordergrund die Verstrickung des Klägers in ein derartiges Milieu und wohl auch die eigene sexuelle Orientierung stand. Aus dem Inhalt dieser beiden Berichte ist nun für den durchschnittlichen Leser aber keineswegs abzuleiten, dass sich dieser Vorwurf im medienrechtlichen Entschädigungsverfahren als unrichtig herausgestellt hätte, sondern es wird ausdrücklich festgehalten, dass sich die Wahrheit der Berichterstattung des „13.“ vom 13. Mai 2010 vollinhaltlich bestätigt habe. Insoweit die beklagte Partei zu argumentieren versucht, dass „vollinhaltlich“ im konkreten Fall nur bedeute, dass bestimmte Punkte der Berichterstattung als wahr anzusehen seien, kann dem aufgrund des klaren Wortlautes und dem Bedeutungsgehalt des Wortes keineswegs gefolgt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vielmehr entsteht bei der Berichterstattung in den beiden letzten Erscheinungen der Beklagte zu diesem Thema durch den Hinweis, dass eine Verletzung des höchstpersönlichen Lebensbereiches und einer Entschädigung festgestellt wurden, für den unbedarften Leser, dem der Inhalt der Bestimmungen des Mediengesetzes wohl kaum bekannt sein dürfte, und dem die Begründung des Unterliegens der beklagten Partei in den genannten Artikeln vorenthalten wurde, der Eindruck, dass eine Verletzung lediglich deshalb festgestellt werden sein könnte, weil die Bekanntgabe der sexuellen Orientierung in einem derartigen Medium verletzend ist – nicht aber, weil die behauptete Homosexualität tatsächlich nicht bestünde, ebenso nicht die Verstrickung in homosexuelle Cliquen oder Seilschaften, die, nachdem im medienrechtlichen Verfahren nur einzelne Passagen angefochten wurden, auch mit dem medienrechtlichen Ersturteil nicht bestätigt wurden. Insoweit geht auch der Einwand der beklagten Partei, es sei Verjährung eingetreten, schon deshalb ins Leere, weil die beiden Artikel erst am 28. Juli 2011 und am 13. August 2011 (offenbar bekannt bereits am 11. August&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Seite 12 von 12:&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2011), daher unmittelbar vor Klageeinbringung, erschienen. Die Wiederholungsgefahr ergibt sich schon aus der Vielzahl der Erscheinungen und dem Umstand, dass tatsächlich lediglich trotz des medienrechtlichen Urteils die Richtigkeit der ursprünglichen Berichterstattung behauptet wurde sowie daraus, dass trotz Unterlassungserklärung – mag diese auch in einem anderen Zusammenhang aber mit entsprechendem Inhalt ergangen sein – keine Reaktion erfolgte, was von der beklagten Partei nicht einmal bestritten wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Behauptungen lassen den Kläger in einem negativen Lichte erscheinen, ein höhergradig zu qualifizierendes Veröffentlichungsinteresse wurde nicht behauptet. Wenn auch der Abonnentenkreis in Deutschland ein kleiner sein mag, ist zur Erfüllung des Tatbestandes des § 1330 ABGB nicht erforderlich, dass ein großer Personenkreis Kenntnis erlangt, so daß der Anspruch hinreichend bescheinigt ist, ebenso die Wiederholungsgefahr und, nachdem ein Nachweis nicht gelungen ist, dass eine Gefährdung nicht drohen würde, auch von einer entsprechenden Gefährdung auszugehen ist und die einstweilige Verfügung im Sinne des § 381 Z 2 EO zu erlassen ist. Die zeitliche Begrenzung ergibt sich aus dem Provisorialcharakter des Sicherungsverfahrens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ausspruch über die Kosten gründet auf § 393 Abs 1 EO.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Landesgericht Linz, Abteilung 2&lt;br /&gt;
Linz, 24. August 2011&lt;br /&gt;
Mag. Christine Mayrhofer, Richterin&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[&lt;b&gt;ENDE DER GELTENDEN EINSTWEILIGEN VERFÜGUNG GEGEN &quot;DER 13.&quot;&lt;/b&gt;] &lt;div class=&quot;serendipity_babelfish&quot;&gt;Übersetze nach  &lt;a href=&quot;http://babelfish.altavista.com/babelfish/trurl_pagecontent?url=http%3A%2F%2Fwww.internetpfarre.de%2Fblog%2Farchives%2F282-HOMOSEILSCHAFT-ABSOLUTE-ZURUECKWEISUNG-DER-KREUZ.NET-BEHAUPTUNGEN.html&amp;amp;lp=de%5Fen&quot;&gt;en&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;http://babelfish.altavista.com/babelfish/trurl_pagecontent?url=http%3A%2F%2Fwww.internetpfarre.de%2Fblog%2Farchives%2F282-HOMOSEILSCHAFT-ABSOLUTE-ZURUECKWEISUNG-DER-KREUZ.NET-BEHAUPTUNGEN.html&amp;amp;lp=de%5Ffr&quot;&gt;fr&lt;/a&gt;&lt;/div&gt; 
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    <pubDate>Fri, 01 Jul 2011 07:23:36 +0200</pubDate>
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    <title>KOMMENTAR ZUR INSTRUKTION UNIVERSAE ECCLESIAE</title>
    <link>http://www.internetpfarre.de/blog/archives/279-KOMMENTAR-ZUR-INSTRUKTION-UNIVERSAE-ECCLESIAE.html</link>
            <category>Kirchenrecht</category>
            <category>News Kommentare</category>
            <category>Sonstiges</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Padre Alex / Dr. Alexander Pytlik)</author>
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    &lt;b&gt;In Kontinuität zu den bisherigen Kommentareinträgen&lt;/b&gt; im Blogbuch (vgl. meinen Kurzkommentar zum Motu Proprio Summorum Pontificum [&lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6088&amp;amp;entry_id=279&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/162-LATEINISCHE-MESSE-UND-SAKRAMENTE-IN-DER-AUSSERORDENTLICHEN-FORM-DES-ROEMISCHEN-RITUS-FUER-IMMER-LEGITIM-APOSTOLISCHES-SCHREIBEN-SUMMORUM-PONTIFICUM-MOTU-PROPRIO-VON-BENEDIKT-XVI..html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/162-LATEINISCHE-MESSE-UND-SAKRAMENTE-IN-DER-AUSSERORDENTLICHEN-FORM-DES-ROEMISCHEN-RITUS-FUER-IMMER-LEGITIM-APOSTOLISCHES-SCHREIBEN-SUMMORUM-PONTIFICUM-MOTU-PROPRIO-VON-BENEDIKT-XVI..html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;1&lt;/a&gt;] bzw. [&lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6089&amp;amp;entry_id=279&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/220-KOMMENTAR-ZUM-MOTU-PROPRIO-SUMMORUM-PONTIFICUM.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/220-KOMMENTAR-ZUM-MOTU-PROPRIO-SUMMORUM-PONTIFICUM.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;2&lt;/a&gt;]) betreffend die überlieferte außerordentliche Form der Römischen Liturgie biete ich auch diesmal einen Kurzkommentar auf Basis der authentischen &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6090&amp;amp;entry_id=279&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/roman_curia/pontifical_commissions/ecclsdei/documents/rc_com_ecclsdei_doc_20110430_istr-universae-ecclesiae_lt.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/roman_curia/pontifical_commissions/ecclsdei/documents/rc_com_ecclsdei_doc_20110430_istr-universae-ecclesiae_lt.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;lateinischen&lt;/a&gt; (aus der heutigen Ausgabe des &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6132&amp;amp;entry_id=279&quot; title=&quot;http://www.osservatoreromano.va/&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.osservatoreromano.va/&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;L&#039;Osservatore Romano&lt;/a&gt; entnommenen) und der vom Heiligen Stuhl angebotenen &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6092&amp;amp;entry_id=279&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/roman_curia/pontifical_commissions/ecclsdei/documents/rc_com_ecclsdei_doc_20110430_istr-universae-ecclesiae_ge.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/roman_curia/pontifical_commissions/ecclsdei/documents/rc_com_ecclsdei_doc_20110430_istr-universae-ecclesiae_ge.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;deutschen Fassung&lt;/a&gt; der Instruktion Universae Ecclesiae an (die jedoch offenbar nicht aus dem authentischen lateinischen Text, sondern aus dem italienischen Text heraus hergestellt wurde, was jedoch nur in wenigen Nummern zu ungenauen Ergebnissen geführt hat - ich kommentiere dies im Falle des Falles, und ich erlaube mir wiederum, den Anmerkungsapparat sogleich direkt in den Text einzubauen):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;DEUTSCHSPRACHIGER KOMMENTAR ZUR INSTRUKTION UNIVERSAE ECCLESIAE (VGL. DIE&lt;/b&gt; &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6137&amp;amp;entry_id=279&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/278-EXKLUSIV-IN-DEUTSCH-NOTE-DES-VATIKAN-ZU-UNIVERSAE-ECCLESIAE.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/278-EXKLUSIV-IN-DEUTSCH-NOTE-DES-VATIKAN-ZU-UNIVERSAE-ECCLESIAE.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;b&gt;ZUSAMMENFASSENDE NOTE&lt;/b&gt;&lt;/a&gt; &lt;b&gt;DES HEILIGEN STUHLES):&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;PONTIFICIA COMMISSIO ECCLESIA DEI: INSTRUCTIO&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Ad exsequendas Litteras Apostolicas Summorum Pontificum a S. S. BENEDICTO PP. XVI Motu Proprio datas&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;PÄPSTLICHE KOMMISSION ECCLESIA DEI: INSTRUKTION&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
über die Ausführung des als Motu proprio erlassenen Apostolischen Schreibens Summorum Pontificum von Papst Benedikt XVI.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;I. Prooemium&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;I. Einleitung&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;B&gt;GÜLTIGER LATEINISCHER RECHTSTEXT:&lt;/B&gt; 1. Universae Ecclesiae Litterae Apostolicae &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6098&amp;amp;entry_id=279&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/motu_proprio/documents/hf_ben-xvi_motu-proprio_20070707_summorum-pontificum_lt.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/motu_proprio/documents/hf_ben-xvi_motu-proprio_20070707_summorum-pontificum_lt.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Summorum Pontificum Benedicti PP. XVI&lt;/a&gt;, die 7 iulii a. D. 2007 motu proprio datae atque inde a die 14 septembris a. D. 2007 vigentes, Romanae Liturgiae divitias reddiderunt propiores.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;B&gt;DEUTSCHE ÜBERSETZUNG:&lt;/B&gt; &lt;I&gt;1. Das am 7. Juli 2007 als Motu proprio erlassene Apostolische Schreiben &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6089&amp;amp;entry_id=279&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/220-KOMMENTAR-ZUM-MOTU-PROPRIO-SUMMORUM-PONTIFICUM.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/220-KOMMENTAR-ZUM-MOTU-PROPRIO-SUMMORUM-PONTIFICUM.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Summorum Pontificum&lt;/a&gt; von Papst Benedikt XVI., das am 14. September 2007 in Kraft getreten ist, hat der ganzen Kirche den Reichtum der römischen Liturgie besser zugänglich gemacht.&lt;/I&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;B&gt;KOMMENTAR VON MEINER SEITE:&lt;/B&gt; Das kann ich als Verantwortlicher für die auf Basis dessen errichtete &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6095&amp;amp;entry_id=279&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/171-BISCHOFSSTADT-EICHSTAETT-STABILE-REGELUNG-FUER-DIE-AUSSERORDENTLICHE-FORM-DES-ROEMISCHEN-RITUS.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/171-BISCHOFSSTADT-EICHSTAETT-STABILE-REGELUNG-FUER-DIE-AUSSERORDENTLICHE-FORM-DES-ROEMISCHEN-RITUS.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Liturgische Gemeinde&lt;/a&gt; für die außerordentliche Form des Römischen Ritus in der Bischofsstadt &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6189&amp;amp;entry_id=279&quot; title=&quot;http://www.bistum-eichstaett.de/pfarrei/eichstaett-st-peter/&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.bistum-eichstaett.de/pfarrei/eichstaett-st-peter/&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Eichstätt&lt;/a&gt; nur bestätigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;B&gt;GÜLTIGER LATEINISCHER RECHTSTEXT:&lt;/B&gt; 2. Hisce Litteris Motu Proprio datis Summus Pontifex &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6096&amp;amp;entry_id=279&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/latin/popes_latin/b-xvi/latin_hf_bxvi.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/latin/popes_latin/b-xvi/latin_hf_bxvi.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Benedictus PP. XVI&lt;/a&gt; legem universalem Ecclesiae tulit ut regulis nostris temporibus aptioribus quoad usum Romanae Liturgiae anno 1962 vigentem provideret.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;B&gt;DEUTSCHE ÜBERSETZUNG:&lt;/B&gt; &lt;I&gt;2. Mit diesem Motu proprio hat &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6097&amp;amp;entry_id=279&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/index_ge.htm&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/index_ge.htm&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Papst Benedikt XVI.&lt;/a&gt; ein universalkirchliches Gesetz erlassen, um den Gebrauch der römischen Liturgie, wie sie 1962 in Geltung war, neu zu regeln.&lt;/I&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;B&gt;KOMMENTAR VON MEINER SEITE:&lt;/B&gt; -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;B&gt;GÜLTIGER LATEINISCHER RECHTSTEXT:&lt;/B&gt; 3. Sedula Summorum Pontificum sollicitudine hac in Sacrae Liturgiae cura necnon et in recognoscendis liturgicis libris memorata, Sanctitas Sua antiquum principium in mentem revocavit, ab immemorabilibus receptum et in futurum servandum: &quot;unaquaeque Ecclesia particularis concordare debet cum universali Ecclesia non solum quoad fidei doctrinam et signa sacramentalia, sed etiam quoad usus universaliter acceptos ab apostolica et continua traditione, qui servandi sunt non solum ut errores vitentur, verum etiam ad fidei integritatem tradendam, quia Ecclesiae lex orandi eius legi credendi respondet&quot; [1 = BENEDICTUS XVI, &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6098&amp;amp;entry_id=279&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/motu_proprio/documents/hf_ben-xvi_motu-proprio_20070707_summorum-pontificum_lt.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/motu_proprio/documents/hf_ben-xvi_motu-proprio_20070707_summorum-pontificum_lt.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Litterae Apostolicae Summorum Pontificum Motu Proprio datae&lt;/a&gt;, I, AAS 99 (2007) 777; cf. Institutio Generalis Missalis Romani, tertia editio 2002, n. 397.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;B&gt;DEUTSCHE ÜBERSETZUNG:&lt;/B&gt; &lt;I&gt;3. Der Heilige Vater ruft darin zuerst die Sorge der Päpste um die Pflege der heiligen Liturgie und um die Anerkennung der liturgischen Bücher in Erinnerung und bekräftigt dann ein Prinzip der Tradition, das seit unvordenklicher Zeit anerkannt und auch in Zukunft zu bewahren ist: &quot;Jede Teilkirche muß mit der Gesamtkirche nicht nur hinsichtlich der Glaubenslehre und der sakramentalen Zeichen übereinstimmen, sondern auch hinsichtlich der universal von der apostolischen und ununterbrochenen Überlieferung empfangenen Gebräuche, die einzuhalten sind, nicht nur um Irrtümer zu vermeiden, sondern auch damit der Glaube unversehrt weitergegeben wird; denn das Gesetz des Betens (lex orandi) der Kirche entspricht ihrem Gesetz des Glaubens (lex credendi)&quot;. [1 = Benedikt XVI., Apostolisches Schreiben Motu proprio &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6089&amp;amp;entry_id=279&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/220-KOMMENTAR-ZUM-MOTU-PROPRIO-SUMMORUM-PONTIFICUM.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/220-KOMMENTAR-ZUM-MOTU-PROPRIO-SUMMORUM-PONTIFICUM.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Summorum Pontificum&lt;/a&gt;, I: AAS 99 (2007) 777; vgl. Grundordnung des Römischen Meßbuchs, 3. Auflage 2002, Nr. 397.]&lt;/I&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;B&gt;KOMMENTAR VON MEINER SEITE:&lt;/B&gt; In diesem Zusammenhang ist besonders auf die &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6099&amp;amp;entry_id=279&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/speeches/2011/may/documents/hf_ben-xvi_spe_20110506_sant-anselmo_it.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/speeches/2011/may/documents/hf_ben-xvi_spe_20110506_sant-anselmo_it.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Ansprache&lt;/a&gt; Seiner Heiligkeit Papst Benedikt XVI. zu verweisen, die er anläßlich des 50jährigen Gründungsjubiläums des Päpstlichen Liturgischen Instituts in St. Anselmo am 6. Mai 2011 gehalten hat (vgl. bei &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6100&amp;amp;entry_id=279&quot; title=&quot;http://www.kath.net/detail.php?id=31322&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.kath.net/detail.php?id=31322&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;kath.net&lt;/a&gt;: &quot;Kein Gegensatz von Tradition und Fortschritt in der Liturgie&quot;). Dort zitiert er Papst Paul VI.: &quot;&lt;i&gt;Vom Gesetz des Glaubens (lex credendi) gelangen wir zum Gesetz des Betens (lex orandi), und dieses führt uns zum Licht des Fruchtbringens und Lebens (lux operandi et vivendi).&lt;/i&gt;“ (&lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6101&amp;amp;entry_id=279&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/holy_father/paul_vi/speeches/1970/documents/hf_p-vi_spe_19700202_offerta-ceri_it.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/holy_father/paul_vi/speeches/1970/documents/hf_p-vi_spe_19700202_offerta-ceri_it.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Lichtmeßansprache&lt;/a&gt; des 2. Februar 1970) Vor diesem Satz hatte Paul VI. festgehalten: &quot;&lt;i&gt;Jeder Ritus ist ein Akt des Kultes, der sich einfühlsam ausdrückt, und deshalb ist er auch ein Zeichen, ein Symbol, ein Ausdruck eines religiösen Gedankens, der vom Herzen ausgeht, sich nach außen wendet, um zum göttlichen Bereich aufzusteigen, und von diesem kommt er herab, um ins Herz zurückzukehren und es mit heiligen Gedanken zu erfüllen, mehr noch mit Gnade und göttlichen Ausgießungen. So muß unser Kult zu einem Ritus (ritualisiert) werden. Sorgen wir dafür, daß es ein solcher immer sei; nie leer, nie rhetorisch, nie abergläubisch. Vom Gesetz des Glaubens (lex credendi) gelangen wir zum Gesetz des Betens (lex orandi), und dieses führt uns zum Licht des Fruchtbringens und Lebens (lux operandi et vivendi).&lt;/i&gt;&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;B&gt;GÜLTIGER LATEINISCHER RECHTSTEXT:&lt;/B&gt; 4. Insuper, Apostolicus Dominus et Romanos Pontifices commemorat, qui hac in cura maximopere meriti sunt, praesertim S. Gregorium Magnum et S. Pium V. Summus Pontifex etiam recolit inter liturgicos libros, Missale Romanum semper eminuisse, prolabentibusque saeculis incrementa novisse, usque ad beatum Papam &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6102&amp;amp;entry_id=279&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/latin/popes_latin/j-xxiii/latin_hf_jxxiii.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/latin/popes_latin/j-xxiii/latin_hf_jxxiii.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Ioannem XXIII&lt;/a&gt;. Deinde, cum instauratio liturgica post &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6103&amp;amp;entry_id=279&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/latin/latin_council.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/latin/latin_council.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Concilium Vaticanum II&lt;/a&gt; ageretur, &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6104&amp;amp;entry_id=279&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/latin/popes_latin/p-vi/latin_hf_pvi.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/latin/popes_latin/p-vi/latin_hf_pvi.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Paulus VI&lt;/a&gt; anno 1970 novum Missale usui Ecclesiae Ritus Latini destinatum adprobavit, quod postea in plures linguas translatum fuit cuiusque editio tertia anno 2000 a &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6105&amp;amp;entry_id=279&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/latin/popes_latin/latin_hf_jpii.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/latin/popes_latin/latin_hf_jpii.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Ioanne Paulo II&lt;/a&gt; est promulgata.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;B&gt;DEUTSCHE ÜBERSETZUNG:&lt;/B&gt; &lt;I&gt;4. Der Heilige Vater erinnert zudem an jene Päpste, die sich in herausragender Weise für dieses Anliegen eingesetzt haben, besonders an den heiligen Gregor den Großen und den heiligen Pius V. Der Papst unterstreicht auch, daß in der Geschichte der liturgischen Bücher das &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6106&amp;amp;entry_id=279&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/holy_father/paul_vi/apost_constitutions/documents/hf_p-vi_apc_19690403_missale-romanum_ge.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/holy_father/paul_vi/apost_constitutions/documents/hf_p-vi_apc_19690403_missale-romanum_ge.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Missale Romanum&lt;/a&gt;, das im Lauf der Zeit bis zum seligen Papst &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6107&amp;amp;entry_id=279&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/holy_father/john_xxiii/index_ge.htm&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/holy_father/john_xxiii/index_ge.htm&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Johannes XXIII.&lt;/a&gt; verschiedene Erneuerungen erfahren hat, einen besonderen Platz einnimmt. Im Gefolge der liturgischen Reform nach dem &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6108&amp;amp;entry_id=279&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/archive/hist_councils/ii_vatican_council/index_ge.htm&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/archive/hist_councils/ii_vatican_council/index_ge.htm&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;II. Vatikanischen Konzil&lt;/a&gt; hat Papst &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6109&amp;amp;entry_id=279&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/holy_father/paul_vi/index_ge.htm&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/holy_father/paul_vi/index_ge.htm&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Paul VI.&lt;/a&gt; im Jahr 1970 ein neues Meßbuch für die Kirche des lateinischen Ritus approbiert, das dann in verschiedene Sprachen übersetzt worden ist. Papst &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6110&amp;amp;entry_id=279&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/holy_father/john_paul_ii/index_ge.htm&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/holy_father/john_paul_ii/index_ge.htm&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Johannes Paul II.&lt;/a&gt; hat im Jahr 2000 dessen dritte Ausgabe promulgiert.&lt;/I&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;B&gt;KOMMENTAR VON MEINER SEITE:&lt;/B&gt; Hier wird dem Leser klar, daß diese Instruktion (zwar die mitgliederstärkste und weltweit verbreitetste, aber) nur eine Rituskirche innerhalb der Katholischen Kirche betrifft, nämlich die lateinische Eigenrechtskirche (allerdings auf dem gesamten Erdkreis). Bekanntlich besteht die universale Katholische Kirche derzeit aus insgesamt &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6111&amp;amp;entry_id=279&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/262-NAHOST-BISCHOFSSYNODE-PROF.-WINKLER-ZU-DEN-VIELEN-RITEN-IN-DER-KATHOLISCHEN-KIRCHE.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/262-NAHOST-BISCHOFSSYNODE-PROF.-WINKLER-ZU-DEN-VIELEN-RITEN-IN-DER-KATHOLISCHEN-KIRCHE.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;23 Eigenrechtskirchen bzw. Rituskirchen&lt;/a&gt;. (Seit dem 1. Mai 2011 ist auch Papst &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6112&amp;amp;entry_id=279&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/277-SELIGER-PAPST-JOHANNES-PAUL-II.,-BITTE-FUER-UNS!.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/277-SELIGER-PAPST-JOHANNES-PAUL-II.,-BITTE-FUER-UNS!.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Johannes Paul II.&lt;/a&gt; ein Seliger der Katholischen Kirche, dem der Beginn des Weges zu einer gewissen Gleichstellung der beiden Formen des Römischen Ritus maßgeblich zu verdanken ist, was im nächsten Nummer auch angesprochen ist.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;B&gt;GÜLTIGER LATEINISCHER RECHTSTEXT:&lt;/B&gt; 5. Nonnulli vero Christifideles, spiritu rituum liturgicorum &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6103&amp;amp;entry_id=279&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/latin/latin_council.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/latin/latin_council.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Concilio Vaticano II&lt;/a&gt; anteriorum imbuti, desiderium praecipuum patefecerant antiquam servandi traditionem. Quam ob rem &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6105&amp;amp;entry_id=279&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/latin/popes_latin/latin_hf_jpii.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/latin/popes_latin/latin_hf_jpii.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Ioannes Paulus II&lt;/a&gt;, speciali Indulto &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6136&amp;amp;entry_id=279&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/latin/latin_curia.html#Congregatio_de_Cultu_Divino_et_Disciplina_Sacramentorum&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/latin/latin_curia.html#Congregatio_de_Cultu_Divino_et_Disciplina_Sacramentorum&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Sacra Congregatione pro Sacramentis et Cultu Divino&lt;/a&gt; anno 1984 concesso, &quot;Quattuor abhinc annos&quot;, facultatem dedit utendi Missali Romano a beato Papa &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6102&amp;amp;entry_id=279&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/latin/popes_latin/j-xxiii/latin_hf_jxxiii.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/latin/popes_latin/j-xxiii/latin_hf_jxxiii.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Ioanne XXIII&lt;/a&gt; promulgato, attentis tamen quibusdam conditionibus. Praeterea ipse Ioannes Paulus II Litteris Apostolicis Ecclesia Dei motu proprio anno 1988 datis, Episcopos ad magnanimem liberalitatem huius facultatis concedendae, ad bonum omnium christifidelium id postulantium, adhortatus est. Similiter et Papa &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6096&amp;amp;entry_id=279&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/latin/popes_latin/b-xvi/latin_hf_bxvi.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/latin/popes_latin/b-xvi/latin_hf_bxvi.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Benedicti PP. XVI&lt;/a&gt; promulgando Litteras Apostolicas &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6098&amp;amp;entry_id=279&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/motu_proprio/documents/hf_ben-xvi_motu-proprio_20070707_summorum-pontificum_lt.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/motu_proprio/documents/hf_ben-xvi_motu-proprio_20070707_summorum-pontificum_lt.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Summorum Pontificum&lt;/a&gt; nuncupatas egit, de quibus vero quaedam principia essentialia ad Usum spectantia Antiquiorem Ritus Romani quam maxime heic recolere praestat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;B&gt;DEUTSCHE ÜBERSETZUNG:&lt;/B&gt; &lt;I&gt;5. Verschiedene Gläubige, die im Geist der liturgischen Formen vor dem &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6108&amp;amp;entry_id=279&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/archive/hist_councils/ii_vatican_council/index_ge.htm&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/archive/hist_councils/ii_vatican_council/index_ge.htm&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;II. Vatikanischen Konzil&lt;/a&gt; geprägt worden sind, haben den innigen Wunsch ausgesprochen, die alte Tradition zu bewahren. Daher hat Papst &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6110&amp;amp;entry_id=279&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/holy_father/john_paul_ii/index_ge.htm&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/holy_father/john_paul_ii/index_ge.htm&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Johannes Paul II.&lt;/a&gt; mit dem von der Heiligen Kongregation für den Gottesdienst 1984 erlassenen Spezialindult Quattuor abhinc annos die Erlaubnis erteilt, den Gebrauch des vom seligen Papst &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6107&amp;amp;entry_id=279&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/holy_father/john_xxiii/index_ge.htm&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/holy_father/john_xxiii/index_ge.htm&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Johannes XXIII.&lt;/a&gt; promulgierten römischen Meßbuchs unter bestimmten Bedingungen wieder aufzunehmen. Darüber hinaus ersuchte Papst Johannes Paul II. mit dem Motu proprio &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6118&amp;amp;entry_id=279&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/holy_father/john_paul_ii/motu_proprio/documents/hf_jp-ii_motu-proprio_02071988_ecclesia-dei_ge.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/holy_father/john_paul_ii/motu_proprio/documents/hf_jp-ii_motu-proprio_02071988_ecclesia-dei_ge.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Ecclesia Dei&lt;/a&gt; von 1988 die Bischöfe, diese Erlaubnis allen Gläubigen, die darum bitten, großzügig zu gewähren. In diese Linie stellt sich Papst &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6097&amp;amp;entry_id=279&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/index_ge.htm&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/index_ge.htm&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Benedikt XVI.&lt;/a&gt; mit dem Motu proprio &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6089&amp;amp;entry_id=279&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/220-KOMMENTAR-ZUM-MOTU-PROPRIO-SUMMORUM-PONTIFICUM.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/220-KOMMENTAR-ZUM-MOTU-PROPRIO-SUMMORUM-PONTIFICUM.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Summorum Pontificum&lt;/a&gt;, das einige wesentliche Kriterien für den Usus antiquior des römischen Ritus angibt, die hier in Erinnerung gerufen werden sollen.&lt;/I&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;B&gt;KOMMENTAR VON MEINER SEITE:&lt;/B&gt; Hier wird an die entscheidende Rolle des seligen Papstes Johannes Paul II. und seiner seelsorglichen Großzügigkeit erinnert. An nicht wenigen Orten des Erdkreises bitten heute auch Gläubige um die Wiederaufnahme der älteren Formen, die nicht mehr von Kindheitsbeinen an durch diese liturgischen Riten geprägt worden sind. Dieser begonnene Weg der (zurückführenden) Integration der älteren lateinischen Liturgie ist jedenfalls rein rechtlich mit Summorum Pontificum mit der hier vorliegenden Instruktion Universae Ecclesiae vorerst abgeschlossen, die Rechtssicherheit ist definitiv hergestellt für die Weltkirche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;B&gt;GÜLTIGER LATEINISCHER RECHTSTEXT:&lt;/B&gt; 6. Textus Missalis Romani a Paulo VI promulgati, et textus ad ultimam usque editionem Ioannis XXIII pertinentes, duae expressiones Liturgiae Romanae exstant, quae respective ordinaria et extraordinaria nuncupantur: agitur nempe de duobus unius Ritus Romani usibus, qui ad invicem iuxta ponuntur. Nam utraque forma est expressio unicae Ecclesiae legis orandi. Propter venerabilem et antiquum usum forma extraordinaria debito honore est servanda.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;B&gt;DEUTSCHE ÜBERSETZUNG:&lt;/B&gt; &lt;I&gt;6. Die Texte des römischen Meßbuchs von Papst &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6109&amp;amp;entry_id=279&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/holy_father/paul_vi/index_ge.htm&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/holy_father/paul_vi/index_ge.htm&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Paul VI.&lt;/a&gt; und des Missale, das in letzter Ausgabe unter Papst &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6107&amp;amp;entry_id=279&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/holy_father/john_xxiii/index_ge.htm&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/holy_father/john_xxiii/index_ge.htm&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Johannes XXIII.&lt;/A&gt; erschienen ist, sind zwei Formen der römischen Liturgie, die &quot;ordentliche&quot; (forma ordinaria) beziehungsweise &quot;außerordentliche&quot; Form (forma extraordinaria) genannt werden. Dabei handelt es sich um zwei Gebrauchsweisen des einen römischen Ritus, die nebeneinander stehen. Beide Formen sind Ausdruck derselben lex orandi der Kirche. Wegen ihres ehrwürdigen und langen Gebrauchs muß die außerordentliche Form mit gebührender Achtung bewahrt werden.&lt;/I&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;B&gt;KOMMENTAR VON MEINER SEITE:&lt;/B&gt; Bei diesen an das Motu Proprio erinnernden Nummern verweise ich generell auf meinen Kommentar zu Summorum Pontificum (&lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6088&amp;amp;entry_id=279&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/162-LATEINISCHE-MESSE-UND-SAKRAMENTE-IN-DER-AUSSERORDENTLICHEN-FORM-DES-ROEMISCHEN-RITUS-FUER-IMMER-LEGITIM-APOSTOLISCHES-SCHREIBEN-SUMMORUM-PONTIFICUM-MOTU-PROPRIO-VON-BENEDIKT-XVI..html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/162-LATEINISCHE-MESSE-UND-SAKRAMENTE-IN-DER-AUSSERORDENTLICHEN-FORM-DES-ROEMISCHEN-RITUS-FUER-IMMER-LEGITIM-APOSTOLISCHES-SCHREIBEN-SUMMORUM-PONTIFICUM-MOTU-PROPRIO-VON-BENEDIKT-XVI..html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;1&lt;/a&gt;) bzw. (&lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6089&amp;amp;entry_id=279&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/220-KOMMENTAR-ZUM-MOTU-PROPRIO-SUMMORUM-PONTIFICUM.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/220-KOMMENTAR-ZUM-MOTU-PROPRIO-SUMMORUM-PONTIFICUM.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;2&lt;/a&gt;) selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;B&gt;GÜLTIGER LATEINISCHER RECHTSTEXT:&lt;/B&gt; 7. Litteras Apostolicas &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6098&amp;amp;entry_id=279&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/motu_proprio/documents/hf_ben-xvi_motu-proprio_20070707_summorum-pontificum_lt.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/motu_proprio/documents/hf_ben-xvi_motu-proprio_20070707_summorum-pontificum_lt.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Summorum Pontificum&lt;/a&gt; motu proprio datas comitatur Epistola ab ipso Summo Pontifice eodem die subsignata (7. VII. 2007), in qua fuse de opportunitate necnon et de necessitate ipsarum Litterarum agitur: leges recentiores erant nempe ferendae, deficientibus regulis quae usum Liturgiae Romanae anno 1962 vigentem plane ordinarent. Insuper recentiore legislatione opus erat quia, edito novo Missali, non est visum cur regulae edendae essent quoad usum Liturgiae anni 1962. Increscentibus magis magisque in dies fidelibus expostulantibus celebrationem formae extraordinariae, leges autem erant ferendae. Inter cetera monet Benedictus XVI: &quot;Inter duas Missalis Romani editiones nulla est contradictio. In historia liturgiae incrementum et progressus inveniuntur, nulla tamen ruptura. Id quod maioribus nostris sacrum erat, nobis manet sacrum et grande, et non licet ut repente omnino vetitum sit, neque ut plane noxium judicetur&quot; [2 = BENEDICTUS XVI, Epistola ad Episcopos ad producendas Litteras Apostolicas Motu Proprio datas, de Usu Liturgiae Romanae Instaurationi anni 1970 praecedentis, AAS 99 (2007) 798.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;B&gt;DEUTSCHE ÜBERSETZUNG:&lt;/B&gt; &lt;I&gt;7. Das Motu proprio &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6089&amp;amp;entry_id=279&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/220-KOMMENTAR-ZUM-MOTU-PROPRIO-SUMMORUM-PONTIFICUM.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/220-KOMMENTAR-ZUM-MOTU-PROPRIO-SUMMORUM-PONTIFICUM.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Summorum Pontificum&lt;/a&gt; wird von einem &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6120&amp;amp;entry_id=279&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/161-LATEINISCHE-LITURGIE-BRIEF-DES-HEILIGEN-VATERS-AN-DIE-BISCHOEFE.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/161-LATEINISCHE-LITURGIE-BRIEF-DES-HEILIGEN-VATERS-AN-DIE-BISCHOEFE.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Brief&lt;/a&gt; begleitet, den der Heilige Vater am selben Tag (7. Juli 2007) an die Bischöfe gerichtet hat. Darin gibt er zusätzliche Erklärungen über die Angemessenheit und die Notwendigkeit des Motu proprio; es ging darum, eine Lücke zu schließen und den Gebrauch der römischen Liturgie, die 1962 in Geltung war, neu zu regeln. Dies wurde vor allem deswegen erforderlich, weil es zum Zeitpunkt der Einführung des neuen Meßbuchs nicht als nötig erachtet worden war, den Gebrauch der 1962 geltenden Liturgie durch entsprechende Richtlinien zu regeln. Da die Zahl der Gläubigen zunimmt, die darum bitten, die außerordentliche Form gebrauchen zu können, ist es notwendig geworden, darüber einige Normen zu erlassen. Unter anderem hält Papst Benedikt XVI. fest: &quot;Es gibt keinen Widerspruch zwischen der einen und der anderen Ausgabe des Missale Romanum. In der Liturgiegeschichte gibt es Wachstum und Fortschritt, aber keinen Bruch. Was früheren Generationen heilig war, bleibt auch uns heilig und groß; es kann nicht plötzlich rundum verboten oder gar schädlich sein.&quot; [2 = Benedikt XVI., &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6120&amp;amp;entry_id=279&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/161-LATEINISCHE-LITURGIE-BRIEF-DES-HEILIGEN-VATERS-AN-DIE-BISCHOEFE.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/161-LATEINISCHE-LITURGIE-BRIEF-DES-HEILIGEN-VATERS-AN-DIE-BISCHOEFE.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Brief an die Bischöfe&lt;/a&gt; anläßlich der Publikation des Motu proprio über die Liturgie in ihrer Gestalt vor der 1970 durchgeführten Reform (7. Juli 2007): AAS 99 (2007) 798.]&lt;/I&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;B&gt;KOMMENTAR VON MEINER SEITE:&lt;/B&gt; Bei der angesprochenen Zunahme der Bitten müssen alle Erdteile und somit die Weltkirche berücksichtigt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;B&gt;GÜLTIGER LATEINISCHER RECHTSTEXT:&lt;/B&gt; 8. Litterae Apostolicae &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6098&amp;amp;entry_id=279&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/motu_proprio/documents/hf_ben-xvi_motu-proprio_20070707_summorum-pontificum_lt.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/motu_proprio/documents/hf_ben-xvi_motu-proprio_20070707_summorum-pontificum_lt.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Summorum Pontificum&lt;/a&gt; eminenter exprimunt Magisterium Romani Pontificis eiusque munus regendi atque Sacram Liturgiam ordinandi [3 = Cf. CIC, can. 838 § 1 et § 2], ipsiusque sollicitudinem utpote Christi Vicarii et Ecclesiae Universae Pastoris [4 = Cf. CIC, can. 331]. Ipsae Litterae intendunt:&lt;br /&gt;
a) Liturgiam Romanam in Antiquiori Usu, prout pretiosum thesaurum servandum, omnibus largire fidelibus;&lt;br /&gt;
b) Usum eiusdem Liturgiae iis re vera certum facere, qui id petunt, considerando ipsum Usum Liturgiae Romanae anno 1962 vigentem esse facultatem ad bonum fidelium datam, ac proinde in favorem fidelium benigne esse interpretandam, quibus praecipue destinatur;&lt;br /&gt;
c) Reconciliationi in sinu Ecclesiae favere.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;B&gt;DEUTSCHE ÜBERSETZUNG:&lt;/B&gt; &lt;I&gt;8. Das Motu proprio &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6089&amp;amp;entry_id=279&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/220-KOMMENTAR-ZUM-MOTU-PROPRIO-SUMMORUM-PONTIFICUM.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/220-KOMMENTAR-ZUM-MOTU-PROPRIO-SUMMORUM-PONTIFICUM.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Summorum Pontificum&lt;/a&gt; stellt einen wichtigen Ausdruck des Lehramtes des Papstes und der ihm eigenen Sendung (munus) dar, die heilige Liturgie der Kirche zu regeln und zu ordnen [3 = Vgl. CIC, can. 838 §§ 1 und 2], und zeigt seine pastorale Sorge als Stellvertreter Christi und Hirte der Gesamtkirche. [4 = Vgl. CIC, can. 331]. Sein Schreiben hat folgende Ziele:&lt;br /&gt;
a) allen Gläubigen die römische Liturgie im Usus antiquior anzubieten, da sie ein wertvoller Schatz ist, den es zu bewahren gilt;&lt;br /&gt;
b) den Gebrauch der forma extraordinaria all jenen wirklich zu gewährleisten und zu ermöglichen, die darum bitten. Dabei ist vorausgesetzt, daß der Gebrauch der 1962 geltenden römischen Liturgie eine Befugnis ist, die zum Wohl der Gläubigen gewährt worden ist und daher zugunsten der Gläubigen, an die sie sich primär richtet, ausgelegt werden muß;&lt;br /&gt;
c) die Versöhnung innerhalb der Kirche zu fördern.&lt;/I&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;B&gt;KOMMENTAR VON MEINER SEITE:&lt;/B&gt; Ich habe betreffend die Entscheidung des Papstes zur Ordnung der beiden Formen der Römischen Liturgie immer &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6121&amp;amp;entry_id=279&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/200-SENSATIONELLER-WEITERER-VERSOEHNUNGSSCHRITT-DES-HEILIGEN-VATERS-BENEDIKT-XVI.,-DIESMAL-GEGENUEBER-DEN-BISCHOEFEN-DER-PRIESTERBRUDERSCHAFT-ST.-PIUS-X..html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/200-SENSATIONELLER-WEITERER-VERSOEHNUNGSSCHRITT-DES-HEILIGEN-VATERS-BENEDIKT-XVI.,-DIESMAL-GEGENUEBER-DEN-BISCHOEFEN-DER-PRIESTERBRUDERSCHAFT-ST.-PIUS-X..html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;festgehalten&lt;/a&gt;, daß es sich dabei um eine definitive Rechtserkenntnis handelt. Auch künftige Päpste und Konzilien sind an diese Rechtserkenntnis des Lehramtes gebunden, das heißt eine Weiterentwicklung kann sowohl kirchenrechtlich als auch betreffend liturgische Reformen nur hier ansetzen. Zu dem Punkt (c) in der Nummer 8 hatte ich in einem &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6122&amp;amp;entry_id=279&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/201-GUTER-GLAUBE-GILT-NUN-AUCH-FUER-PIUSBRUEDER-KOMMENTAR-AM-50.-JAHRESTAG-DER-ANKUENDIGUNG-DES-II.-VATIKANISCHEN-KONZILS-ZUR-AUFHEBUNG-DER-EXKOMMUNIKATIONEN.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/201-GUTER-GLAUBE-GILT-NUN-AUCH-FUER-PIUSBRUEDER-KOMMENTAR-AM-50.-JAHRESTAG-DER-ANKUENDIGUNG-DES-II.-VATIKANISCHEN-KONZILS-ZUR-AUFHEBUNG-DER-EXKOMMUNIKATIONEN.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Kommentar&lt;/a&gt; erinnert: &quot;&lt;i&gt;Abseits der also vom Heiligen Stuhl und von der Piusbruderschaft noch in vertrauensvollen Gesprächen ohne jede Überheblichkeit zu lösenden kirchenrechtlichen und theologischen Fragen mit dem Ziel langfristiger Stabilität ging es dem Heiligen Vater genau um das, was schon seinen Vorgänger beim Zugehen auf die mit der Kirche Christi in ihren Herzen oft inniglich verbundenen Christen traditionalistischer Gemeinschaften leitete: &quot;die Ehre Gottes, das Wohl der heiligen Kirche und das oberste Gesetz, nämlich das &#039;salus animarum&#039; (das Seelenheil – vgl. can. 1752 CIC)&quot; (&lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6123&amp;amp;entry_id=279&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/holy_father/john_paul_ii/letters/2002/documents/hf_jp-ii_let_20020119_mons-rangel_ge.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/holy_father/john_paul_ii/letters/2002/documents/hf_jp-ii_let_20020119_mons-rangel_ge.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Schreiben vom 25. Dezember 2001&lt;/a&gt;). In meinem Beitrag zur &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6124&amp;amp;entry_id=279&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/188-FESTSCHRIFT-FUER-PAPST-BENEDIKT-XVI.-ALS-GLAUBENSSTAERKUNG-FUER-ALLE-UND-ZUM-DANK-FUER-DEN-PAPSTBESUCH-2007.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/188-FESTSCHRIFT-FUER-PAPST-BENEDIKT-XVI.-ALS-GLAUBENSSTAERKUNG-FUER-ALLE-UND-ZUM-DANK-FUER-DEN-PAPSTBESUCH-2007.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Festschrift nach dem Besuch Benedikts XVI. in Österreich&lt;/A&gt; (&#039;Der liturgietheologische Versöhnungskurs des Heiligen Vaters Benedikt XVI. unter Berücksichtigung der Karfreitagsentscheidung&#039;) formulierte ich unter anderem, daß sich der regierende Papst schon bei seiner hochsensiblen &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6088&amp;amp;entry_id=279&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/162-LATEINISCHE-MESSE-UND-SAKRAMENTE-IN-DER-AUSSERORDENTLICHEN-FORM-DES-ROEMISCHEN-RITUS-FUER-IMMER-LEGITIM-APOSTOLISCHES-SCHREIBEN-SUMMORUM-PONTIFICUM-MOTU-PROPRIO-VON-BENEDIKT-XVI..html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/162-LATEINISCHE-MESSE-UND-SAKRAMENTE-IN-DER-AUSSERORDENTLICHEN-FORM-DES-ROEMISCHEN-RITUS-FUER-IMMER-LEGITIM-APOSTOLISCHES-SCHREIBEN-SUMMORUM-PONTIFICUM-MOTU-PROPRIO-VON-BENEDIKT-XVI..html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;historischen Entscheidung zur Römischen Liturgie&lt;/A&gt; zahlreicher Faktoren bewußt war, &#039;auch dahingehend, daß die ältere Meßform insbesondere in der Zeit der Rechtsunsicherheit seit 1970 nicht nur in Frankreich immer mehr von vereinzelten politisch und kanonisch unterschiedlich zu bewertenden Gruppen (auch) als Aushängeschild der Ab- und Ausgrenzung benutzt wurde, sodaß manchmal der Eindruck entstehen mußte, als ob die ältere lateinische Liturgie so etwas wie ein instrumentalisiertes Kennzeichen neuer und alter &#039;national-konservativer&#039; bzw. politisch &#039;sehr rechts stehende&#039; Kreise geworden wäre, verstärkt durch die nicht selten gestarteten innerkirchlichen und Solidarität erheischenden Verfolgungsmaßnahmen gegenüber Klerikern und Gläubigen, die sich demgegenüber ehrlichen und theologisch gebildeten Herzens dieser Liturgieform weiterhin zutiefst verbunden fühlten.&#039;&lt;/i&gt; &quot; Andere haben dann diesen meinen gewählten Titel für das päpstliche Anliegen (&quot;&lt;i&gt;Liturgietheologischer Versöhnungskurs&lt;/i&gt;&quot;) noch plakativer als &quot;&lt;i&gt;Liturgische Versöhnung&lt;/i&gt;&quot; formuliert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;II. Munera Pontificiae Commissionis Ecclesia Dei&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;II. Aufgaben der Päpstlichen Kommission Ecclesia Dei&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;B&gt;GÜLTIGER LATEINISCHER RECHTSTEXT:&lt;/B&gt; 9. Summus Pontifex Pontificiae Commissioni Ecclesia Dei potestatem ordinariam vicariam dignatus est impertire in omnibus rebus intra eius competentiae fines, praesertim circa sedulam observantiam et vigilantiam in exsequendas dispositiones in Litteris Apostolicis &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6098&amp;amp;entry_id=279&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/motu_proprio/documents/hf_ben-xvi_motu-proprio_20070707_summorum-pontificum_lt.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/motu_proprio/documents/hf_ben-xvi_motu-proprio_20070707_summorum-pontificum_lt.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Summorum Pontificum&lt;/a&gt; contentas (cf. art. 12).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;B&gt;DEUTSCHE ÜBERSETZUNG:&lt;/B&gt; &lt;I&gt;9. Der Heilige Vater hat der Päpstlichen Kommission Ecclesia Dei für den Bereich ihrer Zuständigkeit ordentliche, stellvertretende Hirtengewalt verliehen, insbesondere für die Aufsicht über die Einhaltung und die Anwendung der Vorschriften des Motu proprio &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6089&amp;amp;entry_id=279&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/220-KOMMENTAR-ZUM-MOTU-PROPRIO-SUMMORUM-PONTIFICUM.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/220-KOMMENTAR-ZUM-MOTU-PROPRIO-SUMMORUM-PONTIFICUM.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Summorum Pontificum&lt;/a&gt; (vgl. Art. 12).&lt;/I&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;B&gt;KOMMENTAR VON MEINER SEITE:&lt;/B&gt; Somit ist schon lange universalrechtlich sichergestellt, daß die Päpstliche Kommission wie andere Dikasterien der Römischen Kurie sämtliche (ihre Kompetenz betreffenden) Belange im Namen des Papstes regeln und entscheiden können (vgl. can. 131 CIC).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;B&gt;GÜLTIGER LATEINISCHER RECHTSTEXT:&lt;/B&gt; 10. § 1. Praeter facultates olim a Ioanne Paulo II concessas necnon a Benedicto XVI confirmatas (cf. Litterae Apostolicae &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6098&amp;amp;entry_id=279&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/motu_proprio/documents/hf_ben-xvi_motu-proprio_20070707_summorum-pontificum_lt.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/motu_proprio/documents/hf_ben-xvi_motu-proprio_20070707_summorum-pontificum_lt.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Summorum Pontificum&lt;/a&gt;, art. 11 et art. 12), Pontificia Commissio huiusmodi potestatem exercet etiam in decernendo de recursibus ei legitime commissis, prout hierarchicus Superior, adversus actum administrativum singularem a quolibet Ordinario emissum, qui Litteris Apostolicis videatur contrarius.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;B&gt;DEUTSCHE ÜBERSETZUNG:&lt;/B&gt; &lt;I&gt;10. § 1. Über die besonderen Befugnisse hinaus, die ihr von Papst Johannes Paul II. verliehen und die von Papst Benedikt XVI. bestätigt worden sind (vgl. Motu proprio &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6089&amp;amp;entry_id=279&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/220-KOMMENTAR-ZUM-MOTU-PROPRIO-SUMMORUM-PONTIFICUM.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/220-KOMMENTAR-ZUM-MOTU-PROPRIO-SUMMORUM-PONTIFICUM.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Summorum Pontificum&lt;/a&gt;, Art. 11 - 12), übt die Päpstliche Kommission diese Hirtengewalt auch dadurch aus, daß sie als hierarchischer Oberer die ihr rechtmäßig vorgelegten Rekurse gegen einzelne Verwaltungsakte von Ordinarien entscheidet, die dem Motu proprio zu widersprechen scheinen.&lt;/I&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;B&gt;KOMMENTAR VON MEINER SEITE:&lt;/B&gt; An dieser Stelle erkennen wohl auch jene, die vom Sinn eines Rechtssystems oder des Kirchenrechts überhaupt wenig halten, wie bedeutsam beispielsweise eine solche Bestimmung mit dem Hinweis auf die Rekursmöglichkeit für die Praxis sein kann (vgl. can. 1732 ff. CIC). Die lateinische Kirche wünscht jedoch vor einem Rechtsstreit auch, daß alle (naheliegenden) Vermittlungsbemühungen ausgeschöpft werden sollten (vgl. can. 1733 CIC).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;B&gt;GÜLTIGER LATEINISCHER RECHTSTEXT:&lt;/B&gt; § 2. Decreta quae Pontificia Commissio de recursibus emanat, apud Supremum Tribunal Signaturae Apostolicae oppugnari possunt ad normam iuris.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;B&gt;DEUTSCHE ÜBERSETZUNG:&lt;/B&gt; &lt;I&gt;§ 2. Die Dekrete, mit denen die Päpstliche Kommission diese Rekurse entscheidet, können ad normam iuris beim Obersten Gerichtshof der Apostolischen Signatur angefochten werden.&lt;/I&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;B&gt;KOMMENTAR VON MEINER SEITE:&lt;/B&gt; Wenn jedoch ein solches Dekret der Päpstlichen Kommission in forma specifica vom Heiligen Vater bestätigt ist, gibt es diese Möglichkeit nicht mehr. Die Apostolische Signatur urteilt aber ansonsten nach can. 1445 § 2 CIC in der Tat über Rechtsstreitigkeiten, die aufgrund einer Maßnahme kirchlicher ausführender Gewalt entstanden und rechtmäßig zu ihr gelangt sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;B&gt;GÜLTIGER LATEINISCHER RECHTSTEXT:&lt;/B&gt; 11. Pontificiae Commissionis Ecclesia Dei, praevia adprobatione Congregationis pro Cultu Divino et Disciplina Sacramentorum, est curare de edendis libris liturgicis ad formam extraordinariam Ritus Romani pertinentibus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;B&gt;DEUTSCHE ÜBERSETZUNG:&lt;/B&gt; &lt;I&gt;11. Es kommt der Päpstlichen Kommission Ecclesia Dei zu, nach vorheriger Approbation durch die Kongregation für den Gottesdienst und die Sakramentenordnung für die etwaige Herausgabe der liturgischen Texte für die forma extraordinaria des römischen Ritus zu sorgen.&lt;/I&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;B&gt;KOMMENTAR VON MEINER SEITE:&lt;/B&gt; Das ist eine sehr wichtige Bestimmung, weil sie einmal mehr zeigt, daß der Papst durch die definitive Rechtserkenntnis zu den beiden Formen der römischen Liturgie somit auch die Einheitlichkeit der außerordentlichen Form des Römischen Ritus weltweit sicherstellt. Das Zusammenspiel mit der &quot;regulären&quot; Gottesdienstkongregation (die sich wohl auch weiterhin primär um die ordentliche Form kümmern wird) ist dabei sinnvoll und läßt durchaus noch weitere Kompetenzentwicklungen auf diesem Gebiet zu. Insbesondere wäre es wünschenswert, wenn betreffend die derzeit unterschiedlichen Kalendarien für die ordentliche und außerordentliche Form vermehrt Absprachen getroffen bzw. auch bei Sonderentscheidungen (z. B. die &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6190&amp;amp;entry_id=279&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/roman_curia/congregations/ccdds/documents/rc_con_ccdds_doc_20080125_san-paolo_ge.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/roman_curia/congregations/ccdds/documents/rc_con_ccdds_doc_20080125_san-paolo_ge.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Feier des Festes der Bekehrung Pauli an einem Sonntag&lt;/a&gt; im Paulusjahr) ausdrücklich beide Formen der Römischen Liturgie in Dekreten der Gottesdienstkongregation benannt würden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;III. Normae Praecipuae&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;III. Besondere Normen&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;B&gt;GÜLTIGER LATEINISCHER RECHTSTEXT:&lt;/B&gt; 12. Pontifícia haec Commissio, vigore auctoritatis sibi commissae et facultatum quibus gaudet, peracta inquisitione apud Episcopos totius orbis, rectam interpretationem et fidelem exsecutionem Litterarum Apostolicarum &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6098&amp;amp;entry_id=279&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/motu_proprio/documents/hf_ben-xvi_motu-proprio_20070707_summorum-pontificum_lt.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/motu_proprio/documents/hf_ben-xvi_motu-proprio_20070707_summorum-pontificum_lt.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Summorum Pontificum&lt;/a&gt; pro certo habere volens, hanc Instructionem edit, ad normam canonis 34 Codicis Iuris Canonici.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;B&gt;DEUTSCHE ÜBERSETZUNG:&lt;/B&gt; &lt;I&gt;12. Diese Päpstliche Kommission erläßt nach Abschluß der Erkundigungen bei den Bischöfen der Welt kraft der Autorität, die ihr verliehen worden ist, und der Befugnisse, die sie besitzt, gemäß can. 34 des Codex des kanonischen Rechtes die vorliegende Instruktion, um die rechte Interpretation und Anwendung des Motu proprio &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6089&amp;amp;entry_id=279&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/220-KOMMENTAR-ZUM-MOTU-PROPRIO-SUMMORUM-PONTIFICUM.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/220-KOMMENTAR-ZUM-MOTU-PROPRIO-SUMMORUM-PONTIFICUM.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Summorum Pontificum&lt;/a&gt; zu gewährleisten.&lt;/I&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;B&gt;KOMMENTAR VON MEINER SEITE:&lt;/B&gt; Pater Lombardi hat in der &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6137&amp;amp;entry_id=279&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/278-EXKLUSIV-IN-DEUTSCH-NOTE-DES-VATIKAN-ZU-UNIVERSAE-ECCLESIAE.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/278-EXKLUSIV-IN-DEUTSCH-NOTE-DES-VATIKAN-ZU-UNIVERSAE-ECCLESIAE.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;zusammenfassenden Note&lt;/a&gt; zur Instruktion richtig festgestellt: &quot;&lt;i&gt;Wir erinnern uns, daß &#039;die Instruktionen … die Vorschriften von Gesetzen erklären und die Vorgehensweisen entfalten und bestimmen, die bei deren Ausführung zu beachten sind&#039; (can. 34 CIC).&lt;/i&gt;&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;De Episcoporum Dioecesanorum Competentia&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Die Zuständigkeit der Diözesanbischöfe&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;B&gt;GÜLTIGER LATEINISCHER RECHTSTEXT:&lt;/B&gt; 13. Episcoporum Dioecesanorum, iuxta Codicem Iuris Canonici, est vigilare circa rem liturgicam, ut bonum commune servetur et ut omnia digne, pacifice et aequo animo in eorum Dioecesibus fiant [5 = Cf. CIC, cann. 223, § 2; 838 § 1 et § 4], iuxta mentem Romani Pontificis in Litteris Apostolicis &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6098&amp;amp;entry_id=279&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/motu_proprio/documents/hf_ben-xvi_motu-proprio_20070707_summorum-pontificum_lt.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/motu_proprio/documents/hf_ben-xvi_motu-proprio_20070707_summorum-pontificum_lt.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Summorum Pontificum&lt;/a&gt; palam expressam [6 = Cf. BENEDICTUS XVI, Epistola ad Episcopos ad producendas Litteras Apostolicas Motu Proprio datas, de Usu Liturgiae Romanae Instaurationi anni 1970 praecedentis, AAS 99 (2007) 799]. Si quae controversia oriatur vel dubium fundatum quoad celebrationem formae extraordinariae, iudicium Pontificiae Commissioni Ecclesia Dei reservatur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;B&gt;DEUTSCHE ÜBERSETZUNG:&lt;/B&gt; &lt;I&gt;13. Nach dem Codex des kanonischen Rechtes müssen die Diözesanbischöfe über das gottesdienstliche Leben wachen, damit das Wohl der Gläubigen gesichert ist und in ihrer Diözese alles sich in Ruhe, Würde und Frieden vollzieht. [5 = Vgl. CIC, cann. 223 § 2; 838 § 1 und § 4.] Sie sollen dabei stets der Gesinnung (mens) des Papstes folgen, die im Motu proprio &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6089&amp;amp;entry_id=279&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/220-KOMMENTAR-ZUM-MOTU-PROPRIO-SUMMORUM-PONTIFICUM.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/220-KOMMENTAR-ZUM-MOTU-PROPRIO-SUMMORUM-PONTIFICUM.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Summorum Pontificum&lt;/a&gt; klar zum Ausdruck kommt. [6 = Vgl. Benedikt XVI., &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6120&amp;amp;entry_id=279&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/161-LATEINISCHE-LITURGIE-BRIEF-DES-HEILIGEN-VATERS-AN-DIE-BISCHOEFE.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/161-LATEINISCHE-LITURGIE-BRIEF-DES-HEILIGEN-VATERS-AN-DIE-BISCHOEFE.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Brief an die Bischöfe&lt;/a&gt; anläßlich der Publikation des Motu proprio über die Liturgie in ihrer Gestalt vor der 1970 durchgeführten Reform: AAS 99 (2007) 799.] Im Fall von Auseinandersetzungen oder begründeten Zweifeln über gottesdienstliche Feiern in der forma extraordinaria wird die Päpstliche Kommission Ecclesia Dei entscheiden.&lt;/I&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;B&gt;KOMMENTAR VON MEINER SEITE:&lt;/B&gt; Damit tragen die lateinischen Diözesanbischöfe seit der Rechtskraft der definitiven Rechtserkenntnis des Papstes nicht nur mehr Verantwortung, was die beiden Formen der lateinischen Liturgie betrifft, sondern sie werden durch diese Bestimmung auch entlastet: sie können nämlich schon bei begründeten Zweifeln die konkrete Entscheidung Rom selbst überlassen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;B&gt;GÜLTIGER LATEINISCHER RECHTSTEXT:&lt;/B&gt; 14. Episcopo Dioecesano munus incumbit necessaria suppeditandi subsidia ut fidelis erga formam extraordinariam Ritus Romani habeatur observantia, ad normam Litterarum Apostolicarum &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6098&amp;amp;entry_id=279&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/motu_proprio/documents/hf_ben-xvi_motu-proprio_20070707_summorum-pontificum_lt.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/motu_proprio/documents/hf_ben-xvi_motu-proprio_20070707_summorum-pontificum_lt.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Summorum Pontificum&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;B&gt;DEUTSCHE ÜBERSETZUNG:&lt;/B&gt; &lt;I&gt;14. Nach Maßgabe des Motu proprio &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6089&amp;amp;entry_id=279&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/220-KOMMENTAR-ZUM-MOTU-PROPRIO-SUMMORUM-PONTIFICUM.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/220-KOMMENTAR-ZUM-MOTU-PROPRIO-SUMMORUM-PONTIFICUM.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Summorum Pontificum&lt;/a&gt; ist es Aufgabe des Diözesanbischofs, die notwendigen Maßnahmen zu ergreifen, um die Achtung der forma extraordinaria des römischen Ritus zu gewährleisten.&lt;/I&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;B&gt;KOMMENTAR VON MEINER SEITE:&lt;/B&gt; Dies ist keine ein-seitige Aufgabe: es geht dabei sowohl darum, daß die außerordentliche Form mit den sie bevorzugenden Gläubigen der lateinischen Eigenrechtskirche nicht &quot;von links&quot; verunglimpft, daß aber andererseits dieselbe außerordentliche Form nicht durch Sondergruppen (ohne echte jurisdiktionelle Anbindung an den Papst) vor sektoiden Vereinnahmungen und politischen Extremismen &quot;von rechts&quot; beschützt werde. Das Motu proprio hatte eben auch den Zweck, zu einer Gesundung und Normalisierung im Bereich der außerordentlichen Form zu führen. Dies ist aber in der Praxis und langfristig nur möglich, wenn auch wirklich genügend &quot;reguläre&quot; Zelebrationsorte und -möglichkeiten (in Einheit mit Papst und Ortsordinarius) bekanntgemacht und dann auch wirklich angeboten werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;De coetu fidelium (cf. Litterae Apostolicae &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6098&amp;amp;entry_id=279&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/motu_proprio/documents/hf_ben-xvi_motu-proprio_20070707_summorum-pontificum_lt.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/motu_proprio/documents/hf_ben-xvi_motu-proprio_20070707_summorum-pontificum_lt.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Summorum Pontificum&lt;/a&gt;, art. 5 § 1)&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Der coetus fidelium (vgl. Motu proprio &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6089&amp;amp;entry_id=279&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/220-KOMMENTAR-ZUM-MOTU-PROPRIO-SUMMORUM-PONTIFICUM.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/220-KOMMENTAR-ZUM-MOTU-PROPRIO-SUMMORUM-PONTIFICUM.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Summorum Pontificum&lt;/a&gt;, Art. 5 § 1)&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;B&gt;GÜLTIGER LATEINISCHER RECHTSTEXT:&lt;/B&gt; 15. Coetus fidelium dicitur &quot;stabiliter exsistens&quot; ad sensum art. 5 § 1 Litterarum Apostolicarum &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6098&amp;amp;entry_id=279&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/motu_proprio/documents/hf_ben-xvi_motu-proprio_20070707_summorum-pontificum_lt.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/motu_proprio/documents/hf_ben-xvi_motu-proprio_20070707_summorum-pontificum_lt.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Summorum Pontificum&lt;/a&gt;, quando ab aliquibus personis cuiusdam paroeciae constituitur, etsi post publicationem Litterarum Apostolicarum coniunctis, ratione venerationis Liturgiae in Antiquiore Usu, poscentibus ut in ecclesia paroeciali vel in aliquo oratorio vel sacello Antiquior Usus celebretur: hic coetus constitui potest a personis ex pluribus paroeciis aut dioecesibus convenientibus et qui una concurrunt ad ecclesiam paroecialem aut oratorium ad finem, de quo supra, assequendum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;B&gt;DEUTSCHE ÜBERSETZUNG:&lt;/B&gt; &lt;I&gt;15. Ein coetus fidelium (&quot;Gruppe von Gläubigen&quot;) kann dann als stabiliter existens (&quot;dauerhaft bestehend&quot;) im Sinn von Art. 5 § 1 des Motu proprio &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6089&amp;amp;entry_id=279&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/220-KOMMENTAR-ZUM-MOTU-PROPRIO-SUMMORUM-PONTIFICUM.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/220-KOMMENTAR-ZUM-MOTU-PROPRIO-SUMMORUM-PONTIFICUM.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Summorum Pontificum&lt;/a&gt; betrachtet werden, wenn er aus einigen Angehörigen einer bestimmter Pfarrei besteht, die sich aufgrund der Verehrung für die Liturgie im Usus antiquior zusammengefunden haben, auch nach der Veröffentlichung des Motu proprio, und die darum bitten, daß die außerordentliche Form in der Pfarrkirche oder in einem Oratorium oder einer Kapelle gefeiert werde. Ein solcher coetus kann auch aus Personen bestehen, die aus verschiedenen Pfarreien oder Diözesen stammen und die zu diesem Zweck in einer bestimmten Pfarrkirche, einem Oratorium oder einer Kapelle zusammenkommen.&lt;/I&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;B&gt;KOMMENTAR VON MEINER SEITE:&lt;/B&gt; Hier ist deutlich die päpstliche Großzügigkeit herauslesbar: 1. keine Mindestanzahl benannt, 2. keine Bindung an die Zeit vor der definitiven Rechtserkenntnis des Papstes zu den beiden Formen und 3. sogar die Möglichkeit des &quot;Zusammenschlusses&quot; von Gläubigen mehrerer Diözesen. Pater Lombardi hat es gut &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6137&amp;amp;entry_id=279&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/278-EXKLUSIV-IN-DEUTSCH-NOTE-DES-VATIKAN-ZU-UNIVERSAE-ECCLESIAE.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/278-EXKLUSIV-IN-DEUTSCH-NOTE-DES-VATIKAN-ZU-UNIVERSAE-ECCLESIAE.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;zusammengefaßt&lt;/a&gt;: &quot;&lt;i&gt;Auch wenn die nötige Personenzahl für deren Existenz der klugen Bewertung durch die Hirten überlassen bleibt, wird präzisiert, daß die Gruppe nicht notwendigerweise von Personen gebildet werden müsse, welche nur einer Pfarrei angehören, sondern sie könne durch Personen entstehen, die aus verschiedenen Pfarreien oder sogar aus verschiedenen Diözesen stammten.&lt;/i&gt;&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;B&gt;GÜLTIGER LATEINISCHER RECHTSTEXT:&lt;/B&gt; 16. Si quidam sacerdos obiter in quandam ecclesiam paroecialem vel oratorium cum aliquibus personis incidens, Sacrum in forma extraordinaria facere velit, ad normam artt. 2 et 4 Litterarum Apostolicarum, parochus aut rector ecclesiae, vel sacerdos qui de ea curam gerit, ad celebrandum admittat, attento tamen ordine celebrationum liturgicarum ipsius ecclesiae.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;B&gt;DEUTSCHE ÜBERSETZUNG:&lt;/B&gt; &lt;I&gt;16. Für den Fall, daß ein Priester mit einigen Personen gelegentlich in eine Pfarrkirche oder in ein Oratorium kommt, um in der forma extraordinaria nach Art. 2 und 4 des Motu proprio &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6089&amp;amp;entry_id=279&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/220-KOMMENTAR-ZUM-MOTU-PROPRIO-SUMMORUM-PONTIFICUM.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/220-KOMMENTAR-ZUM-MOTU-PROPRIO-SUMMORUM-PONTIFICUM.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Summorum Pontificum&lt;/a&gt; zu zelebrieren, soll der Pfarrer, der Kirchenrektor oder der für eine Kirche verantwortliche Priester diese Feier zulassen, wobei freilich die Erfordernisse der regulär festgelegten Gottesdienstordnung in der jeweiligen Kirche zu beachten sind.&lt;/I&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;B&gt;KOMMENTAR VON MEINER SEITE:&lt;/B&gt; Zur Erinnerung der Artikel 2 des Motu proprio: &quot;&lt;i&gt;Die Feier nach dem Meßbuch des seligen Johannes XXIII. kann an den Werktagen stattfinden; an Sonntagen und Festen kann indes ebenfalls eine Feier dieser Art stattfinden.&lt;/i&gt;&quot; Und der Artikel 4: &quot;&lt;i&gt;Priester, die das Meßbuch des seligen Johannes XXIII. gebrauchen, müssen geeignet sein und dürfen nicht von Rechts wegen gehindert sein.&lt;/i&gt;&quot; Die Beachtung der angekündigten Gottesdienstordnung versteht sich von selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;B&gt;GÜLTIGER LATEINISCHER RECHTSTEXT:&lt;/B&gt; 17. § 1. Ut de singulis casibus iudicium feratur, parochus aut rector, aut sacerdos qui ecclesiae curam habet, prudenti mente agat, pastorali zelo, caritate et urbanitate suffultus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;B&gt;DEUTSCHE ÜBERSETZUNG:&lt;/B&gt; &lt;I&gt;17. § 1. Für Entscheidungen in Einzelfällen soll sich der Pfarrer, der Rektor oder der für eine Kirche verantwortliche Priester von seiner Klugheit sowie von seelsorgerischem Eifer und vom Geist großzügiger Gastfreundschaft leiten lassen.&lt;/I&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;B&gt;KOMMENTAR VON MEINER SEITE:&lt;/B&gt; - &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;B&gt;GÜLTIGER LATEINISCHER RECHTSTEXT:&lt;/B&gt; § 2. Si coetus paucis constet fidelibus, ad Ordinarium loci adeundum est ut designet ecclesiam in quam ad huiusmodi celebrationes fideles se conferre possint, ita ut actuosa participatio facilior et Sanctae Missae celebratio dignior reddi valeant.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;B&gt;DEUTSCHE ÜBERSETZUNG:&lt;/B&gt; &lt;I&gt;§ 2. Wenn es sich um kleinere Gruppen handelt, soll man sich an den Ortsordinarius wenden, um eine Kirche zu finden, in der diese Gläubigen sich versammeln und solche Gottesdienste mitfeiern können. Auf diese Weise soll den Gläubigen die Teilnahme erleichtert und eine würdigere Feier der Heiligen Messe gewährleistet werden.&lt;/I&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;B&gt;KOMMENTAR VON MEINER SEITE:&lt;/B&gt; Dies wird sich oft nahelegen. Wenn solche Heiligen Messen dann ständig sehr gut besucht sind, kann auch sehr bald an die Errichtung liturgischer Gemeinden (als Quasi-Personalpfarreien bzw. auf dem Weg zu solchen) für sämtliche Sonn- und Feiertage und in weiterer Folge an die Errichtung von Personalpfarreien gedacht werden. Artikel 10 des Motu proprio &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6089&amp;amp;entry_id=279&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/220-KOMMENTAR-ZUM-MOTU-PROPRIO-SUMMORUM-PONTIFICUM.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/220-KOMMENTAR-ZUM-MOTU-PROPRIO-SUMMORUM-PONTIFICUM.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Summorum Pontificum&lt;/a&gt; lautet: &quot;&lt;i&gt;Der Ortsordinarius hat das Recht, wenn er es für ratsam hält, eine Personalpfarrei nach Norm des Canon 518 CIC für die Feiern nach der älteren Form des römischen Ritus zu errichten oder einen Rektor bzw. Kaplan zu ernennen, entsprechend dem Recht.&lt;/i&gt;&quot; Die Errichtung einer Personalpfarrei ist allerdings m. E. erst dann sinnvoll, wenn a) eine sehr große Stabilität nicht nur beim Gottesdienstbesuch erreicht ist, wenn b) alle Generationen ausreichend vertreten sind und wenn c) vor allem einige Familien mit Kindern zum &quot;Aktivbestand&quot; dieser Personalgemeinde geworden sind. Wenn diese Kriterien nicht erfüllt sind, genügt die Errichtung einer Liturgischen Gemeinde unter Benennung eines verantwortlichen Priesters bzw. eines Kirchenrektors. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;B&gt;GÜLTIGER LATEINISCHER RECHTSTEXT:&lt;/B&gt; 18. In sanctuariis et in peregrinationum locis possibilitas celebrandi secundum extraordinariam formam coetibus peregrinorum id petentibus praebeatur (cf. Litterae Apostolicae &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6098&amp;amp;entry_id=279&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/motu_proprio/documents/hf_ben-xvi_motu-proprio_20070707_summorum-pontificum_lt.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/motu_proprio/documents/hf_ben-xvi_motu-proprio_20070707_summorum-pontificum_lt.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Summorum Pontificum&lt;/a&gt;, art. 5 § 3), si sacerdos adest idoneus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;B&gt;DEUTSCHE ÜBERSETZUNG:&lt;/B&gt; &lt;I&gt;18. Auch an Heiligtümern und Wallfahrtsorten soll den Pilgergruppen, die darum bitten, die Feier in der forma extraordinaria ermöglicht werden, wenn ein geeigneter Priester zur Verfügung steht (vgl. Motu proprio &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6089&amp;amp;entry_id=279&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/220-KOMMENTAR-ZUM-MOTU-PROPRIO-SUMMORUM-PONTIFICUM.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/220-KOMMENTAR-ZUM-MOTU-PROPRIO-SUMMORUM-PONTIFICUM.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Summorum Pontificum&lt;/a&gt;, Art. 5 § 3).&lt;/I&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;B&gt;KOMMENTAR VON MEINER SEITE:&lt;/B&gt; Zur Erinnerung der Artikel 5 § 3 des Motu proprio: &quot;&lt;i&gt;Gläubigen oder Priestern, die darum bitten, hat der Pfarrer auch zu besonderen Gelegenheiten Feiern in dieser außerordentlichen Form zu gestatten, so z. B. bei der Trauung, bei der Begräbnisfeier oder bei situationsbedingten Feiern, wie etwa im Falle von Wallfahrten.&lt;/i&gt;&quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;B&gt;GÜLTIGER LATEINISCHER RECHTSTEXT:&lt;/B&gt; 19. Christifideles celebrationem secundum formam extraordinariam postulantes, auxilium ne ferant neque nomen dent consociationibus, quae validitatem vel legitimitatem Sanctae Missae Sacrificii et Sacramentorum secundum formam ordinariam impugnent, vel Romano Pontifici, Universae Ecclesiae Pastori quoquo modo sint infensae.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;B&gt;DEUTSCHE ÜBERSETZUNG:&lt;/B&gt; &lt;I&gt;19. Die Gläubigen, die Gottesdienste in der forma extraordinaria erbitten, dürfen nicht Gruppen unterstützen oder angehören, welche die Gültigkeit oder Erlaubtheit der Heiligen Messe oder der Sakramente in der forma ordinaria bestreiten und/oder den Papst als Obersten Hirten der Gesamtkirche ablehnen.&lt;/I&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;B&gt;KOMMENTAR VON MEINER SEITE:&lt;/B&gt; Wie &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6137&amp;amp;entry_id=279&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/278-EXKLUSIV-IN-DEUTSCH-NOTE-DES-VATIKAN-ZU-UNIVERSAE-ECCLESIAE.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/278-EXKLUSIV-IN-DEUTSCH-NOTE-DES-VATIKAN-ZU-UNIVERSAE-ECCLESIAE.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Pater Lombardi&lt;/a&gt; richtig festhält, ist diese Bestimmung sehr wichtig. Sie richtet sich sowohl gegen sedisvakantistische Grüppchen als auch gegen fanatische Gruppen und Einzelpersonen, welche den Jurisdiktionsprimat des Heiligen Vaters theoretisch und/oder praktisch mißachten. Derzeit sind von dieser Bestimmung daher auch nicht wenige Sympathisanten der &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6205&amp;amp;entry_id=279&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/fsspx.htm&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/fsspx.htm&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Priesterbruderschaft St. Pius X.&lt;/a&gt; betroffen. Aber auch Personen, die sich öffentlich mit der gesamten &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6206&amp;amp;entry_id=279&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/205-ABSAGE-AN-JEDE-FORM-DES-IDEOLOGISCHEN-EXTREMISMUS,-REVISIONISMUS-UND-ANTISEMITISMUS-ZUM-FALL-WILLIAMSON-UND-ZU-EINEM-ANONYMEN-PORTAL.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/205-ABSAGE-AN-JEDE-FORM-DES-IDEOLOGISCHEN-EXTREMISMUS,-REVISIONISMUS-UND-ANTISEMITISMUS-ZUM-FALL-WILLIAMSON-UND-ZU-EINEM-ANONYMEN-PORTAL.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Linie eines anonymen Portals und seinen Verhetzungstendenzen&lt;/a&gt; identifizieren, vor allem die Redakteure und Anhänger, sind somit als Bittsteller ausnahmslos ausgeschlossen. Dieses &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6206&amp;amp;entry_id=279&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/205-ABSAGE-AN-JEDE-FORM-DES-IDEOLOGISCHEN-EXTREMISMUS,-REVISIONISMUS-UND-ANTISEMITISMUS-ZUM-FALL-WILLIAMSON-UND-ZU-EINEM-ANONYMEN-PORTAL.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/205-ABSAGE-AN-JEDE-FORM-DES-IDEOLOGISCHEN-EXTREMISMUS,-REVISIONISMUS-UND-ANTISEMITISMUS-ZUM-FALL-WILLIAMSON-UND-ZU-EINEM-ANONYMEN-PORTAL.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Portal&lt;/a&gt; hat die &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6112&amp;amp;entry_id=279&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/277-SELIGER-PAPST-JOHANNES-PAUL-II.,-BITTE-FUER-UNS!.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/277-SELIGER-PAPST-JOHANNES-PAUL-II.,-BITTE-FUER-UNS!.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Seligsprechung von Papst Johannes Paul II.&lt;/a&gt; - um nur ein Beispiel zu nennen - in derart krasser Weise verunglimpft und als illegitim hingestellt, daß angenommen werden muß, der regierenden Papst werde in maßgeblichen Regierungsbereichen mißachtet. (Damit leistet dieses Portal - auch wenn es dies abstreiten sollte - sedisvakantistischen Tendenzen und Überlegungen, die gerade im &quot;traditionalistischen Sektor&quot; immer wieder als Virus auftreten, Vorschub.) Überhaupt ist aktuell die Stellung eines Gläubigen oder einer Gruppe zur legitimen Seligsprechung von Johannes Paul II. ein sehr &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6112&amp;amp;entry_id=279&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/277-SELIGER-PAPST-JOHANNES-PAUL-II.,-BITTE-FUER-UNS!.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/277-SELIGER-PAPST-JOHANNES-PAUL-II.,-BITTE-FUER-UNS!.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;praktisches Prüfkriterium&lt;/a&gt;. Wären solche nicht in voller Einheit mit der Katholischen Kirche stehenden Antragsteller zugelassen, &quot;&lt;i&gt;wäre dies tatsächlich in offenem Widerspruch zum Ziel der &#039;Versöhnung&#039; des&lt;/i&gt; &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6089&amp;amp;entry_id=279&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/220-KOMMENTAR-ZUM-MOTU-PROPRIO-SUMMORUM-PONTIFICUM.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/220-KOMMENTAR-ZUM-MOTU-PROPRIO-SUMMORUM-PONTIFICUM.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;i&gt;Motu proprio&lt;/i&gt;&lt;/a&gt;&lt;i&gt; selbst.&lt;/i&gt;&quot; (Natürlich gilt dies alles auch analog für die möglichen Zelebranten selbst, wie es auch im Zusammenahng mit der nachfolgenden Nummer 20 [a] deutlich wird.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;De Sacerdotibus idoneis (cf. Litterae Apostolicae&lt;/b&gt; &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6098&amp;amp;entry_id=279&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/motu_proprio/documents/hf_ben-xvi_motu-proprio_20070707_summorum-pontificum_lt.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/motu_proprio/documents/hf_ben-xvi_motu-proprio_20070707_summorum-pontificum_lt.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;b&gt;Summorum Pontificum&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;, art. 5 § 4)&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Der sacerdos idoneus (vgl. Motu proprio&lt;/b&gt; &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6089&amp;amp;entry_id=279&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/220-KOMMENTAR-ZUM-MOTU-PROPRIO-SUMMORUM-PONTIFICUM.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/220-KOMMENTAR-ZUM-MOTU-PROPRIO-SUMMORUM-PONTIFICUM.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;b&gt;Summorum Pontificum&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;, Art. 5 § 4)&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;B&gt;GÜLTIGER LATEINISCHER RECHTSTEXT:&lt;/B&gt; 20. Quoad ea quae necessaria sunt ut sacerdos quidam idoneus habeatur ad celebrandum secundum formam extraordinariam, statuitur:&lt;br /&gt;
a) Quivis sacerdos, ad normam Iuris Canonici [7 = Cf. CIC, can. 900, § 2], non impeditus, idoneus censetur ad celebrandam Sanctam Missam secundum formam extraordinariam;&lt;br /&gt;
b) ad usum Latini sermonis quod attinet, necesse est ut sacerdos celebraturus scientia polleat ad verba recte proferenda eorumque intelligendam significationem;&lt;br /&gt;
c) quoad peritiam vero ritus exsequendi, idonei habentur sacerdotes qui ad Sacrum faciendum secundum extraordinariam formam sponte adeunt et qui antea hoc fecerant.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;B&gt;DEUTSCHE ÜBERSETZUNG:&lt;/B&gt; &lt;I&gt;20. Im Bezug auf die Frage nach den notwendigen Voraussetzungen dafür, daß ein Priester für &quot;geeignet&quot; gehalten werden kann, um in der forma extraordinaria zu zelebrieren, ist folgendes zu beachten:&lt;br /&gt;
a) Jeder Priester, der nach Kirchenrecht nicht daran gehindert ist, muß als geeignet betrachtet werden, die Heilige Messe in der forma extraordinaria zu feiern. [7 = Vgl. CIC, can. 900 § 2.]&lt;br /&gt;
b) Bezüglich des Gebrauchs der lateinischen Sprache ist eine grundlegende Kenntnis erforderlich, die es erlaubt, die Worte richtig auszusprechen und deren Bedeutung zu verstehen.&lt;br /&gt;
c) Bezüglich der Vertrautheit mit dem Ablauf des Ritus sind jene Priester als geeignet zu vermuten, die von sich aus in der forma extraordinaria zelebrieren wollen und diese bereits früher verwendet haben.&lt;/I&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;B&gt;KOMMENTAR VON MEINER SEITE:&lt;/B&gt; Anhand von Punkt (c) wird deutlich, daß nur durch die regelmäßige Zelebration die Rubriken und der ganze Ablauf in Fleisch und Blut übergehen. Hier wird jedoch - was ich schon oft betont habe - kein ungesunder Rubrizismus verlangt, sondern die grundlegende Kenntnis ohne jede Form des Skrupulantismus. Bei Priestern, die erst sehr kurz die außerordentliche Form zelebrieren, wird zunächst von Seiten der erfahreneren Mitbrüder und auch Gläubigen eine gewisse Großzügigkeit erwartet werden dürfen. Eigenmächtige rubrikale Vermischungen mit der ordentlichen Form sind jedenfalls unzulässig, während es jedoch andererseits zulässig erscheint, daß rubrikale Lücken der ordentlichen Form durch Rückgriff auf die ältere Tradition geschlossen werden. Über den Punkt (a) hinaus wird analog über das positive Recht hinaus all das auch bei Zelebranten beachtet werden müssen, was ich zur vorhergehenden Nummer 19 kommentiert habe. Außerdem möchte ich an den sehr gelungenen &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6204&amp;amp;entry_id=279&quot; title=&quot;http://www.kath.net/detail.php?id=30350&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.kath.net/detail.php?id=30350&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Artikel von Weihbischof Prof. Dr. Andreas Laun&lt;/a&gt; erinnern, was die Problematik mancher &quot;konservativer&quot; Priester betrifft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;B&gt;GÜLTIGER LATEINISCHER RECHTSTEXT:&lt;/B&gt; 21. Ordinarii enixe rogantur ut clericis instituendis occasionem praebeant accommodatam artem celebrandi in forma extraordinaria acquirendi, quod potissimum pro Seminariis valet, in quibus providebitur ut sacrorum alumni convenienter instituantur, Latinum discendo sermonem [8 = Cf. CIC, can. 249; cf. Conc. Vat. II, Const. &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6196&amp;amp;entry_id=279&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/archive/hist_councils/ii_vatican_council/documents/vat-ii_const_19631204_sacrosanctum-concilium_lt.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/archive/hist_councils/ii_vatican_council/documents/vat-ii_const_19631204_sacrosanctum-concilium_lt.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Sacrosanctum Concilium&lt;/a&gt;, n. 36; Decl. &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6197&amp;amp;entry_id=279&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/archive/hist_councils/ii_vatican_council/documents/vat-ii_decree_19651028_optatam-totius_lt.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/archive/hist_councils/ii_vatican_council/documents/vat-ii_decree_19651028_optatam-totius_lt.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Optatam totius&lt;/a&gt;, n. 13] et, adiunctis id postulantibus, ipsam Ritus Romani formam extraordinariam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;B&gt;DEUTSCHE ÜBERSETZUNG:&lt;/B&gt; &lt;I&gt;21. Die Ordinarien werden ersucht, dem Klerus die Möglichkeit zu bieten, eine angemessene Hinführung zu den Feiern der forma extraordinaria zu erhalten. Dies gilt auch für die Seminare, die für eine geeignete Ausbildung der zukünftigen Priester durch das Studium der lateinischen Sprache sorgen müssen [8 = Vgl. CIC, can. 249; II. Vatikanisches Konzil, Konst. &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6198&amp;amp;entry_id=279&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/archive/hist_councils/ii_vatican_council/documents/vat-ii_const_19631204_sacrosanctum-concilium_ge.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/archive/hist_councils/ii_vatican_council/documents/vat-ii_const_19631204_sacrosanctum-concilium_ge.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Sacrosanctum Concilium&lt;/a&gt;, 36; Erklärung &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6199&amp;amp;entry_id=279&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/archive/hist_councils/ii_vatican_council/documents/vat-ii_decree_19651028_optatam-totius_ge.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/archive/hist_councils/ii_vatican_council/documents/vat-ii_decree_19651028_optatam-totius_ge.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Optatam totius&lt;/a&gt;, 13] und, wenn die pastoralen Erfordernisse dies nahelegen, die Möglichkeit bieten sollen, die forma extraordinaria des Ritus zu erlernen.&lt;/I&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;B&gt;KOMMENTAR VON MEINER SEITE:&lt;/B&gt; Diese Bestimmung ist notwendig und sehr klug formuliert. Spätestens hier wird aber auch klar, daß offenbar manche vom Heiligen Stuhl angebotenen Übersetzungen nicht vom authentischen lateinischen Text her durchgeführt wurden, sondern offenbar auf Basis des italienischen Textes. Dies ist schon beim Vergleich Italienisch - Deutsch - Englisch leicht erkennbar. Wie daher bereits an &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6195&amp;amp;entry_id=279&quot; title=&quot;http://wdtprs.com/blog/2011/05/wdtirs-universae-ecclesiae-21-drilling-into-the-latin-and-english-training-of-priests-and-seminaries/&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://wdtprs.com/blog/2011/05/wdtirs-universae-ecclesiae-21-drilling-into-the-latin-and-english-training-of-priests-and-seminaries/&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;anderer Stelle&lt;/a&gt; richtig ausgeführt, ist bei den Übersetzungen der Nr. 21 nicht nur das lateinische Wörtchen &quot;enixe&quot; unter den Tisch gefallen: die Ordinarien werden nämlich nicht &quot;nur&quot; ersucht, sondern sie werden &quot;&lt;i&gt;mit aller Kraft&lt;/i&gt;&quot; / &quot;&lt;i&gt;mit aller Dringlichkeit&lt;/i&gt;&quot; (= enixe) ersucht, daß sich Kleriker (Bischöfe [z. B. Auxiliarbischöfe, emeritierte Oberhirten oder andere Titularbischöfe], Priester, Diakone) die &quot;ars celebrandi&quot; (Kunst des Zelebrierens) in der außerordentlichen Form des Römischen Ritus aneignen können. Und diese Möglichkeit zur Aneignung der Zelebrationskunst gilt nicht nur &quot;auch&quot; für die Priesterseminare, sondern &quot;potissimum&quot;, also &quot;vor allem&quot; / &quot;besonders&quot; für die Priesterseminarien. Die Übersetzung von &quot;adiunctis&quot; mit &quot;pastoralen Erfordernisse(n)&quot; ist an sich gelungen, wiewohl der lateinische Begriff noch weiter gefaßt ist: es könnte sich daher auch um andere &quot;Begleitumstände&quot; handeln. Im lateinischen Text ist die ganze Sache daher klarer und einfacher formuliet, sodaß ich so übersetzen würde: &quot;&lt;b&gt;&lt;i&gt;Dies gilt besonders für die Priesterseminare, in denen dafür gesorgt wird, daß die Alumnen der heiligen Zeremonien in geeigneter Weise ausgebildet werden, indem sie die lateinische Sprache erlernen, und - wenn es die Begleitumstände erfordern - auch den Römischen Ritus selbst in seiner außerordentlichen Form.&lt;/i&gt;&lt;/b&gt;&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;B&gt;GÜLTIGER LATEINISCHER RECHTSTEXT:&lt;/B&gt; 22. In Dioecesibus ubi desint sacerdotes idonei, fas est Episcopis dioecesanis iuvamen a sacerdotibus Institutorum a Pontificia Commissione Ecclesia Dei erectorum exposcere, sive ut celebrent, sive ut ipsam artem celebrandi doceant.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;B&gt;DEUTSCHE ÜBERSETZUNG:&lt;/B&gt; &lt;I&gt;22. In Bistümern, wo es keine geeigneten Priester gibt, können die Diözesanbischöfe die Mitarbeit von Priestern der Institute erbitten, die von der Päpstlichen Kommission Ecclesia Dei errichtet worden sind, sei es für die Feier von Gottesdiensten, sei es für das eventuelle Erlernen derselben.&lt;/I&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;B&gt;KOMMENTAR VON MEINER SEITE:&lt;/B&gt; Vom lateinischen Text her ist dies ein Recht der Diözesanbischöfe (und aller ihnen im Recht gleichgestellter Ordinarien), und von einem eventuellen Erlernen steht im lateinischen Text nichts, sondern es heißt korrekt: &quot;&lt;b&gt;&lt;i&gt;sei es, daß sie&lt;/i&gt; [die Priester der in Einheit mit dem Heiligen Stuhl stehenden Institute] &lt;i&gt;zelebrieren, sei es, daß sie die Zelebrationskunst selbst unterrichten.&lt;/i&gt;&lt;/b&gt;&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;B&gt;GÜLTIGER LATEINISCHER RECHTSTEXT:&lt;/B&gt; 23. Facultas celebrandi Missam sine populo seu uno tantum ministro participante, secundum formam extraordinariam Ritus Romani concessa est cuivis presbytero, tum saeculari, cum religioso (cf. Litterae Apostolicae &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6098&amp;amp;entry_id=279&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/motu_proprio/documents/hf_ben-xvi_motu-proprio_20070707_summorum-pontificum_lt.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/motu_proprio/documents/hf_ben-xvi_motu-proprio_20070707_summorum-pontificum_lt.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Summorum Pontificum&lt;/a&gt;, art. 2). Ergo, in huiusmodi celebrationibus, sacerdotes, ad normam Litterarum Apostolicarum, nulla speciali licentia Ordinariorum vel superiorum indigent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;B&gt;DEUTSCHE ÜBERSETZUNG:&lt;/B&gt; &lt;I&gt;23. Das Motu proprio gewährt jedem Welt- und Ordenspriester die Erlaubnis, die Messe sine populo (oder mit Beteiligung nur eines Meßdieners) in der forma extraordinaria des römischen Ritus zu feiern (vgl. Motu proprio &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6089&amp;amp;entry_id=279&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/220-KOMMENTAR-ZUM-MOTU-PROPRIO-SUMMORUM-PONTIFICUM.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/220-KOMMENTAR-ZUM-MOTU-PROPRIO-SUMMORUM-PONTIFICUM.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Summorum Pontificum&lt;/a&gt;, Art. 2). Daher brauchen die Priester für solche Feiern gemäß dem Motu proprio &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6089&amp;amp;entry_id=279&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/220-KOMMENTAR-ZUM-MOTU-PROPRIO-SUMMORUM-PONTIFICUM.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/220-KOMMENTAR-ZUM-MOTU-PROPRIO-SUMMORUM-PONTIFICUM.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Summorum Pontificum&lt;/a&gt; keinerlei besondere Erlaubnis ihrer Ordinarien oder Oberen.&lt;/I&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;B&gt;KOMMENTAR VON MEINER SEITE:&lt;/B&gt; Dies war bereits klar. Zu beachten sind einerseits die Zelebrationsverpflichtungen eines Priesters in einer bestimmten Pfarrei bzw. für eine bestimmte Kommunität, und andererseits muß in der konkreten Kirche auch auf Basis der Gottesdienstordnung und der angekündigten Gottesdienste die Möglichkeit dazu bestehen. Wenn dies alles zutrifft, so kann und darf jeder lateinische Priester in der Tat die Heilige Messe ohne jede weitere Sondererlaubnis in der außerordentlichen Form des Römischen Ritus (auch in seiner 1962 gefeierten, ordensintern angepaßten Form gemäß Nummer 34) zelebrieren. Ohne freiwillige Selbstverpflichtung kann es daher normalerweise auch für keinen Priester eine strenge Verpflichtung zur Konzelebration, also zur Konkonsekretion in der ordentlichen Form, geben. Das Motu Proprio und die Ausführungsbestimmungen sind ein wichtiger Beitrag des Papstes auch zur Wiederherstellung eines gesunden Gleichgewichts (Konzelebrationen - Einzelzelebrationen), was die lateinische Kirche betrifft. Dieses Gleichgewicht schließt in meinen Augen aus, daß legitime Konzelebrationen (in der ordentlichen Form) gegen Einzelzelebrationen (in beiden Formen) ausgespielt würden. Es gilt für beide Formen das &quot;neue&quot; lateinische Kirchenrecht von 1983 (vgl. die Nummer 27). Nach can. 902 CIC kann die Heiligste Eucharistie (unabhängig von der Zelebrationsform) einzeln jedenfalls dann nicht gefeiert werden, wenn zu dieser Zeit &quot;&lt;i&gt;in derselben Kirche oder Kapelle eine Konzelebration stattfindet.&lt;/i&gt;&quot; Es wäre sehr zu begrüßen, wenn auch zur Festigung eines wichtigen Wirkungssektors des Priesters und seiner Identität das bewußte persönliche Zelebrieren der Heiligen Messe ohne Konzelebration an vielen Tagen wieder vermehrt wahrgenommen wird: &quot;&lt;i&gt;Dem einzelnen Priester ... bleibt die Freiheit unbenommen, die Eucharistie einzeln zu feiern&lt;/i&gt;&quot; (can. 902 CIC). Und &quot;&lt;i&gt;die tägliche Zelebration wird eindringlich empfohlen, auch wenn eine Teilnahme von Gläubigen nicht möglich ist&lt;/i&gt;&quot; (can. 904 CIC). Nur wenn dies in der ganzen lateinischen Kirche wirklich beachtet wird, kann auch die in der Instruktion mehrfach angesprochene Zelebrationskunst (ars celebrandi) in vernünftigem Maße zurückgewonnen werden.  &lt;br /&gt;
Die Übersetzung ist jedoch auch hier nicht optimal geglückt, denn die einfache Alternative &quot;&lt;i&gt;ohne Volk oder mit Beteiligung nur eines Meßdieners&lt;/i&gt;&quot; gibt es im Grunde von vorneherein nicht. Abgesehen davon, daß das ältere lateinische Recht betreffend die Anwesenheit wenigstens eines Gläubigen ursprünglich strenger war, übersetze ich den lateinischen Text &quot;&lt;i&gt;sine populo seu uno tantum ministro participante&lt;/i&gt;&quot; so: &quot;&lt;i&gt;ohne Volk&lt;/i&gt; &lt;b&gt;&lt;i&gt;bzw.&lt;/i&gt;&lt;/b&gt; &lt;i&gt;mit nur einem Meßdiener&lt;/i&gt;&quot;, weil normalerweise vom Gesetzgeber erwartet wird, daß die Heilige Messe &quot;ohne Volk&quot; sehr wohl mit einem Ministranten oder Gläuigen gefeiert wird, weshalb es im can. 906 CIC heißt: &quot;&lt;i&gt; Ohne gerechten und vernünftigen Grund darf der Priester das Eucharistische Opfer nicht ohne die Teilnahme wenigstens irgendeines Gläubigen feiern.&lt;/i&gt;&quot; (Der aufgehobene und auch für die außerordentlichen Form nicht mehr geltende CIC 1917 lautete in seinem can. 813 § 1 noch klarer: &quot;&lt;i&gt;Sacerdos Missam ne celebret sine ministro qui eidem inserviat et respondeat.&lt;/i&gt;&quot;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;De disciplina liturgica et ecclesiastica&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Die liturgische und kirchliche Disziplin&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;B&gt;GÜLTIGER LATEINISCHER RECHTSTEXT:&lt;/B&gt; 24. Libri liturgici formae extraordinariae adhibeantur ut prostant. Omnes qui secundum extraordinariam formam Ritus Romani celebrare exoptant, tenentur rubricas relativas scire easque in celebrationibus recte exsequi.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;B&gt;DEUTSCHE ÜBERSETZUNG:&lt;/B&gt; &lt;I&gt;24. Die liturgischen Bücher der forma extraordinaria sind nach ihren eigenen Vorschriften zu gebrauchen. Alle, die nach der forma extraordinaria des römischen Ritus zelebrieren wollen, müssen die entsprechenden Rubriken kennen und sind dazu verpflichtet, diese bei den gottesdienstlichen Feiern genau zu beachten.&lt;/I&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;B&gt;KOMMENTAR VON MEINER SEITE:&lt;/B&gt; Das ist selbstverständlich, sodaß ich hier nur meine Anmerkung zur Nummer 20 wiederhole: eigenmächtige rubrikale Vermischungen mit der ordentlichen Form sind jedenfalls unzulässig, während es jedoch andererseits zulässig erscheint, daß rubrikale Lücken der ordentlichen Form durch Rückgriff auf die ältere Tradition geschlossen werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;B&gt;GÜLTIGER LATEINISCHER RECHTSTEXT:&lt;/B&gt; 25. In antiquo Missali recentiores sancti et aliquae ex novis praefationibus inseri possunt immo debent [9 = Cf. BENEDICTUS XVI, Epistola ad Episcopos ad producendas Litteras Apostolicas Motu Proprio datas, de Usu Liturgiae Romanae Instaurationi anni 1970 praecedentis, AAS 99 (2007) 797], secundum quod quam primum statutum erit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;B&gt;DEUTSCHE ÜBERSETZUNG:&lt;/B&gt; &lt;I&gt;25. In das Missale von 1962 können und müssen neue Heilige und einige neue Präfationen eingefügt werden. [9 = Vgl. Benedikt XVI.,  &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6120&amp;amp;entry_id=279&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/161-LATEINISCHE-LITURGIE-BRIEF-DES-HEILIGEN-VATERS-AN-DIE-BISCHOEFE.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/161-LATEINISCHE-LITURGIE-BRIEF-DES-HEILIGEN-VATERS-AN-DIE-BISCHOEFE.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Brief an die Bischöfe&lt;/a&gt; anlässlich der Publikation des Motu proprio über die Liturgie in ihrer Gestalt vor der 1970 durchgeführten Reform: AAS 99 (2007) 797.] Dazu werden eigene Regelungen erlassen werden.&lt;/I&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;B&gt;KOMMENTAR VON MEINER SEITE:&lt;/B&gt; Darauf freue ich mich sehr, wobei dies zweifellos und sinnvollerweise in Zusammenarbeit mit der Kongregation für den Gottesdienst von statten gehen wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;B&gt;GÜLTIGER LATEINISCHER RECHTSTEXT:&lt;/B&gt; 26. Ad ea quae constabilita sunt in Litteris Apostolicis &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6098&amp;amp;entry_id=279&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/motu_proprio/documents/hf_ben-xvi_motu-proprio_20070707_summorum-pontificum_lt.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/motu_proprio/documents/hf_ben-xvi_motu-proprio_20070707_summorum-pontificum_lt.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Summorum Pontificum&lt;/a&gt;, ad articulum 6, dicendum est quod lectiones Sanctae Missae, quae in Missali anni 1962 continentur, proferri possunt aut solum Latine, aut Latine, vernacula sequente versione, aut in Missis lectis etiam solum vernacule.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;B&gt;DEUTSCHE ÜBERSETZUNG:&lt;/B&gt; &lt;I&gt;26. Wie in Art. 6 des Motu proprio &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6089&amp;amp;entry_id=279&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/220-KOMMENTAR-ZUM-MOTU-PROPRIO-SUMMORUM-PONTIFICUM.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/220-KOMMENTAR-ZUM-MOTU-PROPRIO-SUMMORUM-PONTIFICUM.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Summorum Pontificum&lt;/a&gt; vorgesehen, können die Lesungen der Heiligen Messe nach dem Missale von 1962 entweder nur auf Latein oder auf Latein und in einer volkssprachlichen Übersetzung oder, in gelesenen Messen, nur in der Volkssprache vorgetragen werden.&lt;/I&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;B&gt;KOMMENTAR VON MEINER SEITE:&lt;/B&gt; Bei der &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6189&amp;amp;entry_id=279&quot; title=&quot;http://www.bistum-eichstaett.de/pfarrei/eichstaett-st-peter/&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.bistum-eichstaett.de/pfarrei/eichstaett-st-peter/&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Liturgischen Gemeinde von Eichstätt&lt;/a&gt; haben wir von Anbeginn das weitergeführt, was ich immer schon immer für die Sonn- und Feiertage praktiziert hatte: feierlicher lateinischer Gesang der Texte. Da nicht alle einen Schott benützen (wollen), werden die Texte dann auch noch in deutscher Sprache vorgetragen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;B&gt;GÜLTIGER LATEINISCHER RECHTSTEXT:&lt;/B&gt; 27. Quoad regulas disciplinares ad celebrationem formae extraordinariae pertinentes, applicetur disciplina ecclesiastica Codicis Iuris Canonici anno 1983 promulgati.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;B&gt;DEUTSCHE ÜBERSETZUNG:&lt;/B&gt; &lt;I&gt;27. Im Bezug auf die mit der Feier der Messe verbundenen disziplinarischen Regelungen finden die Vorschriften des geltenden Codex des kanonischen Rechtes Anwendung.&lt;/I&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;B&gt;KOMMENTAR VON MEINER SEITE:&lt;/B&gt; Dies betrifft beispielsweise die Vorschrift zur eucharistischen Nüchternheit: &quot;&lt;i&gt;Wer die Heiligste Eucharistie empfangen will, hat sich innerhalb eines Zeitraumes von wenigstens einer Stunde vor der Heiligen Kommunion aller Speisen und Getränke mit alleiniger Ausnahme von Wasser und Arznei zu enthalten ... Ältere Leute oder wer an irgendeiner Krankheit leidet sowie deren Pflegepersonen dürfen die Heiligste Eucharistie empfangen, auch wenn sie innerhalb der vorangehenden Stunde etwas genossen haben.&lt;/i&gt;&quot; (can. 919 CIC) Außerdem sei an dieser Stelle daran erinnert, daß auch eine Heilige Messe in der außerordentlichen Form am Vorabend des Sonntags (also ab Samstag, 15 Uhr) bereits für den Sonntag zählt, d. h. es können auch völlig legitim &quot;tridentinische&quot; Vorabendmessen unter Verwendung des Sonntagsformulars gehalten werden. &quot;&lt;i&gt;Dem Gebot zur Teilnahme an der Meßfeier genügt, wer an einer Messe teilnimmt, wo immer sie in katholischem Ritus am Feiertag selbst oder am Vorabend gefeiert wird.&lt;/i&gt;&quot; (can. 1248 § 1 CIC) Eben als Kurzkommentar zu dieser Nummer 27 gehört auch die eine oder andere Nebenfrage, die in bestimmten traditionalistischen Kreisen sicherlich noch immer gerne oder gar heftig diskutiert wird (wie die Ministrantenfrage, besser gesagt die Frage der Ministrantinnen, und die Frage nach einer Verweigerungsmöglichkeit einer bestimmten Kommunionform, wenn sie nämlich in einem bestimmten Gebiet einer oder mehrerer Teilkirchen bzw. einer bestimmten Bischofskonferenz zugelassen ist). Ich bleibe bei meiner Position, die ich schon im &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6089&amp;amp;entry_id=279&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/220-KOMMENTAR-ZUM-MOTU-PROPRIO-SUMMORUM-PONTIFICUM.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/220-KOMMENTAR-ZUM-MOTU-PROPRIO-SUMMORUM-PONTIFICUM.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Kommentar zum Motu Proprio&lt;/a&gt; selbst dargestellt hatte, und ich möchte dies noch ausführlicher begründen.&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Zur Frage der Ministrantinnen / Meßdienerinnen:&lt;/b&gt; Die &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6214&amp;amp;entry_id=279&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/87-DR.-ALEXANDER-PYTLIK-ZUM-14.-MAL-BEI-BARBARA-KARLICH-EINGELADEN-DIESMAL-ZUM-THEMENKREIS-FRAU-UND-RELIGION.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/87-DR.-ALEXANDER-PYTLIK-ZUM-14.-MAL-BEI-BARBARA-KARLICH-EINGELADEN-DIESMAL-ZUM-THEMENKREIS-FRAU-UND-RELIGION.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;gleiche Würde&lt;/a&gt; bei Beachtung aller Unterschiedlichkeiten sind in der Kirche für Mann und Frau vollständig gegeben. Diese gleiche Würde wird nicht durch das auf Jesus Christus und die Apostel zurückgehende &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6215&amp;amp;entry_id=279&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/goettliches-recht.htm&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/goettliches-recht.htm&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;göttliche Recht&lt;/a&gt; behindert, nach dem die &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6216&amp;amp;entry_id=279&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/holy_father/john_paul_ii/apost_letters/documents/hf_jp-ii_apl_22051994_ordinatio-sacerdotalis_ge.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/holy_father/john_paul_ii/apost_letters/documents/hf_jp-ii_apl_22051994_ordinatio-sacerdotalis_ge.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;höhere Weihe&lt;/a&gt; zum klerikalen Dienstamt in der Kirche &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6217&amp;amp;entry_id=279&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/frauprie.htm&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/frauprie.htm&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;dem berufenen Mann vorbehalten&lt;/a&gt; bleibt. Klar ist auch, daß es kein eigentliches Ausübungsrecht eines (nicht an die heiligen Weihen gebundenen) Dienstamtes in der Kirche gibt. Den Geist des geordneten Dienstes vermittelt im übrigen sehr gut die &quot;&lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6211&amp;amp;entry_id=279&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/roman_curia/congregations/cclergy/documents/rc_con_interdic_doc_15081997_ge.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/roman_curia/congregations/cclergy/documents/rc_con_interdic_doc_15081997_ge.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Instruktion zu einigen Fragen über die Mitarbeit der Laien am Dienst der Priester&lt;/a&gt;&quot; vom 15. August 1997. Im Sinne dessen, daß nicht wenige mit der älteren Form verbundene Gläubige ein Problem mit dem einfachen Dienst von Ministrantinnen haben, wird der Personalpfarrer / Kirchenrektor / Zelebrant die durch die Tradition legitimierte Haltung seelsorglich beachten und (in jenen Diözesen, für die der Diözesanbischof es gestattet hat, trotzdem) keine Ministrantinnen einführen. Die Frage ist daher primär pastoraler und erst sekundär kirchenrechtlicher Art. Abgesehen von der pastoralen Klugheit spricht nämlich rein rechtlich und vor allem im Zusammenhang mit einer normalen Pfarrei, welche beide Formen des Römischen Ritus anbietet, nichts gegen den Einsatz der bereits vorhandenen Ministrantinnen. In normalen Pfarreien wäre es in der Tat umgekehrt ein pastorales Problem, den möglicherweise fernstehenden Eltern den plötzlichen Ausschluß der ansonsten willkommenen und sogar begeisterten Ministrantinnen zu erklären. Im Hinblick auf die nachfolgende Nummer 28 halte ich daher fest: nur für jene Altardienste, welche nach der älteren Disziplin die niederen Weihen bzw. den Subdiakonat (alles nicht notwendige Weihen kirchlichen Rechtes) &lt;b&gt;absolut&lt;/b&gt; vorgesehen hatten, sind &quot;Ministrantinnen&quot; bzw. dienende Frauen ausgeschlossen. Es spricht also positivrechtlich nichts dagegen, daß beispielsweise in einem Institut geweihten Lebens (in einer Ordensgemeinschaft) von Ordensfrauen bei der stillen Heiligen Messe bzw. bei der Konventsmesse ministriert würde. Der can. 813 § 2 ist so wie der ganze CIC 1917 aufgehoben und auch für die außerordentliche Form nicht mehr anzuwenden: &quot;&lt;i&gt;Minister Missae inserviens ne sit mulier, nisi, deficiente viro, iusta de causa, eaque lege ut mulier ex longinquo respondeat nec ullo pacto ad altare accedat.&lt;/i&gt;&quot; (Dagegen spricht auch nicht das von Mitbruder John Zuhlsdorf aufgegriffene &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6221&amp;amp;entry_id=279&quot; title=&quot;http://wdtprs.com/blog/2011/05/universae-ecclesiae-28-and-altar-girls-for-the-extraordinary-form/&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://wdtprs.com/blog/2011/05/universae-ecclesiae-28-and-altar-girls-for-the-extraordinary-form/&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Argument&lt;/a&gt; der im Missale 1962 angegebenen denkbaren &quot;Defekte&quot; bei der Zelebration der Heiligen Messe. Die im Abschnitt X damals angegebenen Mängel betreffen allesamt nicht die Gültigkeit des Meßopfers und sind in seinem Punkt [1.] durch das neue Kirchenrecht oft hinfällig, so zum Beispiel betreffend die erlaubte Zelebrationszeit. Ebenso kann es nicht mehr als &quot;Defekt&quot; gelten, wenn kein Kleriker zum Ministrieren anwesend ist bzw. nur eine Frau da wäre, die nicht ministrieren dürfe: &quot;&lt;i&gt;... si non adsit clericus, vel alius deserviens in Missa, vel adsit qui deservire non debet, ut mulier ...&lt;/I&gt;&quot;. Hier geht es nicht nur um eigentlich rubrikale Bestimmungen, sondern auch um damals selbstverständliche kirchenrechtliche Bestimmungen, die in dieses Dokument über mögliche Defekte bei der Messe eingebaut wurden. Durch die Klarstellung der Instruktion, daß der CIC 1917 nicht mehr anwendbar sei, kann also das Argument mit der Defekte-Liste nicht gegen Ministrantinnen verwendet werden. Es wäre gewissermaßen ein Kurzschlußargument.) Sicherlich werden wohl erfahrungsgemäß trotzdem viele traditionell eingestellte (gottgeweihte) Frauen diese klassische Zurückhaltung weiter wahren wollen und sich &quot;nur&quot; auf das Respondieren beschränken, aber ich sehe keinen wirklichen Grund, warum ein Ministrieren im vollen Sinne hier nicht mit dem neuen CIC 1983 und der &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6208&amp;amp;entry_id=279&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/roman_curia/pontifical_councils/intrptxt/documents/rc_pc_intrptxt_doc_20020604_interpretationes-authenticae_lt.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/roman_curia/pontifical_councils/intrptxt/documents/rc_pc_intrptxt_doc_20020604_interpretationes-authenticae_lt.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;authentischen Interpretation&lt;/a&gt; des can. 230 § 2 vom 30. Juni 1992 möglich sein sollte. Andererseits wird sich die Frage der Ministrantinnen in den Ausbildungsstätten der rein klerikalen Institute, welche von der Päpstlichen Kommission Ecclesia Dei abhängen, gar nicht stellen. Und nichtklerikale Kommunionhelfer schließen sich im übrigen bei der Kommunionspendung aufgrund der nachfolgenden Nummer 28 in der außerordentlichen Form aus, womit wir schon bei der nächsten Frage wären. Das übertriebene Herumreiten auf der Ministrantinnenfrage erweckt im übrigen keinen guten Eindruck, denn es kann nicht um eine Art dogmatisierte Frauenfeindlichkeit gehen, und Ministrantinnen als &quot;Defekt&quot; zu bezeichnen, ist nicht nur unvermittelbar, sondern auch intolerabel. Pater Lombardi hatte daher im übrigen auch recht, als er den Journalisten auf Anfrage mitteilte, daß die Ministrantinnenfrage im vorliegenden Dokument nicht direkt angesprochen worden ist. Empfohlen werden muß auch noch das &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6222&amp;amp;entry_id=279&quot; title=&quot;http://www.adoremus.org/CDW-AltarServers.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.adoremus.org/CDW-AltarServers.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Antwortschreiben der römischen Kongregation für den Gottesdienst und die Sakramentenordnung&lt;/a&gt; vom 27. Juli 2001 (Notitiae 37 [2001] 397 - 399) über die mögliche Zulassung von Mädchen und Frauen zum Altardienst gemeinsam mit männlichen Ministranten.&lt;br /&gt;
&lt;b&gt; Zur Frage der Kommunionform:&lt;/b&gt; Diese ist in der ganzen lateinischen Kirche als &quot;Mundkommunion&quot; vorgesehen, was derzeit auch sehr schön in der päpstlichen Liturgie zum Ausdruck kommt. Es gibt jedoch weiterhin Spezialerlaubnisse für bestimmte Territorien, in denen die Gläubigen selbst entscheiden dürfen, ob sie den hochheiligen Leib des Herrn in den Mund oder auf die Hand gespendet erhalten. Während es kein eigentliches Recht aufs Ministrieren gibt, so muß man in diesen Territorien sehr wohl von einem Grundrecht des Gläubigen auf die Auswahl der derzeit legitimen Kommunionform ausgehen. Diese kann also nicht vom Zelebranten willkürlich bestimmt oder gar in dem einen oder anderen Fall verweigert werden, abgesehen von anderen Verweigerungsbegründungen, die jedoch hier jetzt außer acht bleiben. Wenn auch die Erstkommunikanten einer Liturgischen Gemeinde für die außerordentlichen Form des Römischen Ritus selbstverständlich die Mundkommunion erlernen, darf jedoch beispielsweise in Deutschland und Österreich die Heilige Kommunion Gläubigen, die mit der notwendigen Achtung und Würde deutlich die Handkommunion wünschen, sicherlich nicht verweigert werden, weil es in diesen Territorien tatsächlich um ein (liturgisches) Grundrecht der Gläubigen geht. Vorstellbar sind hier viele Fälle: kurz nach dem Erlaß des Motu Proprio gab es nicht wenige neugierige Gläubige, welche nach langer Zeit oder überhaupt erstmals die ältere Form miterleben wollten. Selbst wenn ab und zu pastoral klug formulierte Aufrufe zum Empfang der traditionellen Mundkommunion erfolgt wären, kann eine Verweigerung der &quot;Handkommunion&quot; kirchenrechtlich nicht begründet werden. Denkbar wäre auch der Fall, daß die Eltern von Kommunionkindern uneins sind, sodaß zwar die Kinder in der Liturgischen Gemeinde die Mundkommunion erlernen, aber beispielsweise der Vater auf dem Empfang der &quot;Handkommunion&quot; besteht. Hier gibt es meines Erachtens auch weiterhin keine andere rechtliche und pastoralliturgische Lösung, als den Frieden absolut zu wahren und die derzeit rechtlich legitime Form zu beachten. Absolut zu verurteilen sind größere Diskussionen bei der Kommunionspendung selbst. Selbst wenn öffentlichen Sündern die Kommunion verweigert wird (was sich ja dann nicht auf die Form bezieht), soll dies rasch und ohne große Diskussion während der Spendung des Sakramentes geschehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;B&gt;GÜLTIGER LATEINISCHER RECHTSTEXT:&lt;/B&gt; 28. Praeterea, cum sane de lege speciali agitur, quoad materiam propriam, Litterae Apostolicae &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6098&amp;amp;entry_id=279&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/motu_proprio/documents/hf_ben-xvi_motu-proprio_20070707_summorum-pontificum_lt.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/motu_proprio/documents/hf_ben-xvi_motu-proprio_20070707_summorum-pontificum_lt.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Summorum Pontificum&lt;/a&gt; derogant omnibus legibus liturgicis, sacrorum rituum propriis, exinde ab anno 1962 promulgatis, et cum rubricis librorum liturgicorum anni 1962 non congruentibus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;B&gt;DEUTSCHE ÜBERSETZUNG:&lt;/B&gt; &lt;I&gt;28. Das Motu proprio &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6089&amp;amp;entry_id=279&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/220-KOMMENTAR-ZUM-MOTU-PROPRIO-SUMMORUM-PONTIFICUM.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/220-KOMMENTAR-ZUM-MOTU-PROPRIO-SUMMORUM-PONTIFICUM.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Summorum Pontificum&lt;/a&gt; ist darüber hinaus ein Spezialgesetz und derogiert daher für den ihm eigenen Bereich von jenen nach 1962 erlassenen Gesetzen, die sich auf die heiligen Riten beziehen und unvereinbar sind mit den Rubriken der liturgischen Bücher, die 1962 in Kraft waren.&lt;/I&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;B&gt;KOMMENTAR VON MEINER SEITE:&lt;/B&gt; Das war von Anfang an klar und ist völlig logisch. Der Heilige Vater hatte im Motu Proprio abschließend festgehalten: &quot;&lt;i&gt;Alles aber, was von Uns durch dieses als Motu Proprio erlassene Apostolische Schreiben beschlossen wurde, ist – so bestimmen Wir – gültig und rechtskräftig und vom 14. September dieses Jahres, dem Fest der Kreuzerhöhung, an zu befolgen, ungeachtet jeder anderen gegenteiligen Anordnung.&lt;/i&gt;&quot; Hier könnte nun eine Liste jener nach 1962 erlassenen kirchlichen Gesetze folgen, die mit den Rubriken der &quot;außerordentlichen&quot; Ritenbücher unvereinbar sind. Vielleicht finde ich dazu einmal Zeit, wobei ich bei der Kommentierung der Vornummer schon ein Beispiel genannt habe: Laien als Kommunionspender sind im Rahmen der Zelebration nach der außerordentlichen Form nicht möglich. Ein weiteres Beispiel betrifft sicherlich die legitime Kanonstille. &lt;br /&gt;
Einen sehr guten und für 1962 relevanten Überblick zu den somit auch heute noch geltenden Rubriken für Messe und Brevier gibt der Kirchenrechtler P. Josef Pfab, &lt;i&gt;Kurze Rubrizistik&lt;/i&gt;, Paderborn, 2. Auflage, 1961. Damals war bereits eine gewisse Vereinfachung der Rubriken eingetreten, ich zitiere aus dem Vorwort des Verfassers vom 8. Januar 1961: &quot;Für die Erneuerung der Liturgie unserer heiligen Kirche wird der 25. Juli 1960, an dem&lt;/i&gt; [der selige] &lt;i&gt;Papst Johannes XXIII. das &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6209&amp;amp;entry_id=279&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/holy_father/john_xxiii/apost_letters/documents/hf_j-xxiii_apl_19600725_rubricarum_lt.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/holy_father/john_xxiii/apost_letters/documents/hf_j-xxiii_apl_19600725_rubricarum_lt.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Motuproprio Rubricarum instructum&lt;/a&gt; der Öffentlichkeit übergab, ein geschichtlicher Tag bleiben. Durch dieses päpstliche Dokument und das im Anschluß daran erschienene Generaldekret der Ritenkongregation (26. Juli 1960) geschah nicht bloß ein vereinfachender Eingriff in die geltenden Rubriken, sondern es ist damit die Neukodifzierung eines beträchtlichen Teiles des liturgischen Rechts vollendet. Von den in Gebrauch befindlichen liturgischen Büchern sind ausdrücklich (wenn auch nicht ausschließlich) das Brevier und das Missale betroffen; die Bedeutsamkeit der Reform wird dadurch unterstrichen; denn Brevier und Missale dienen dem Priester täglich zur Ausübung seiner vornehmsten Aufgabe, des kultischen Dienstes im Stundengebet und in er Meßfeier. Der heilige Alfons von Liguori nennt dieses Gebet und die tägliche Opferfeier die beiden Angelpunkte des priesterlichen Lebens (Const. 399 CSSR). - Das denkwürdige Generaldekret über die Vereinfachung der Rubriken vom 23. März 1955 und die dadurch geschaffene Rechtslage ist seit 1. Januar 1961 überholt. Durch den neuen Rubrikenkodex wurde die gesamte Materie der Rubriken von Grund auf systematisch neu geordnet. Durch diese Feststellung wird gesagt, daß es sich um die Reform der Rubriken, nicht um die des Breviers oder Missales als solche handelt.&lt;/i&gt;&quot; Wir sehen schon daran, daß im Jahr 1962 dann tatsächlich die &quot;einfachste&quot; und neuste Ausgabe des &quot;alten&quot; römischen Meßbuches erschien und vorlag. Was über die damalige Rubrikenreform hinaus zur eigentlichen Liturgiereform führen sollte, wollte der selige Johannes XXIII. dem XXI. Ökumenischen Konzil bzw. der nachfolgenden Zeit überlassen. Mit dem Motu Proprio &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6089&amp;amp;entry_id=279&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/220-KOMMENTAR-ZUM-MOTU-PROPRIO-SUMMORUM-PONTIFICUM.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/220-KOMMENTAR-ZUM-MOTU-PROPRIO-SUMMORUM-PONTIFICUM.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Summorum Pontificum&lt;/a&gt; ist nunmehr der vollständige Weg einer organischen Weiterentwicklung eingeschlagen, wobei die Grundlinien des II. Vatikanischen Konzils und seiner &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6198&amp;amp;entry_id=279&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/archive/hist_councils/ii_vatican_council/documents/vat-ii_const_19631204_sacrosanctum-concilium_ge.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/archive/hist_councils/ii_vatican_council/documents/vat-ii_const_19631204_sacrosanctum-concilium_ge.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Liturgiekonstitution&lt;/a&gt; für beide Formen nicht nur ihren Wert haben, sondern auch zu beachten sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;De Confirmatione et de Ordine&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Firmung und heilige Weihen&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;B&gt;GÜLTIGER LATEINISCHER RECHTSTEXT:&lt;/B&gt; 29. Facultas adhibendi formulam antiquam ad Confirmationem impertiendam, confirmata est a Litteris Apostolicis &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6098&amp;amp;entry_id=279&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/motu_proprio/documents/hf_ben-xvi_motu-proprio_20070707_summorum-pontificum_lt.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/motu_proprio/documents/hf_ben-xvi_motu-proprio_20070707_summorum-pontificum_lt.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Summorum Pontificum&lt;/a&gt; (cf. art. 9, § 2), proinde non necessario adhibenda est pro forma extraordinaria formula recentior, quae in Ordine Confirmationis Pauli PP. VI invenitur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;B&gt;DEUTSCHE ÜBERSETZUNG:&lt;/B&gt; &lt;I&gt;29. Das Motu proprio &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6089&amp;amp;entry_id=279&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/220-KOMMENTAR-ZUM-MOTU-PROPRIO-SUMMORUM-PONTIFICUM.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/220-KOMMENTAR-ZUM-MOTU-PROPRIO-SUMMORUM-PONTIFICUM.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Summorum Pontificum&lt;/a&gt; (vgl. Art. 9 § 2) hat die Erlaubnis bekräftigt, für den Ritus der Firmung die alte Formel zu verwenden. Daher ist es nicht erforderlich, in der forma extraordinaria die erneuerte Formel aus dem Ordo Confirmationis von Paul VI. zu gebrauchen.&lt;/I&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;B&gt;KOMMENTAR VON MEINER SEITE:&lt;/B&gt; Hier wird im Grunde nicht nur auf eine &quot;technische&quot; Frage geantwortet, sondern auf eine dogmatische. Es kann ja nicht plötzlich eine Spendeformel wegen einer Reform ungültig werden, sodaß also beide Formeln ihre volle Gültigkeit haben, verbunden mit allen sakramentalen Gnaden. Auch hier kann und darf &quot;alt&quot; gegen &quot;neu&quot; nicht ausgespielt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;B&gt;GÜLTIGER LATEINISCHER RECHTSTEXT:&lt;/B&gt; 30. Quoad primam Tonsuram, Ordines Minores et Subdiaconatum, Litterae Apostolicae &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6098&amp;amp;entry_id=279&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/motu_proprio/documents/hf_ben-xvi_motu-proprio_20070707_summorum-pontificum_lt.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/motu_proprio/documents/hf_ben-xvi_motu-proprio_20070707_summorum-pontificum_lt.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Summorum Pontificum&lt;/a&gt; nullam obmutationem in disciplina Codicis Iuris Canonici anno 1983 introduxerunt: hac de causa, pro Institutis Vitae Consecratae et Societatibus Vitae Apostolicae Pontificiae Commissioni Ecclesia Dei subditis, sodalis votis perpetuis professus aut societati clericali vitae apostolicae definitive incorporatus, per receptum diaconatum incardinatur tamquam clericus eidem instituto aut societati, ad normam canonis 266 § 2 Codicis Iuris Canonici.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;B&gt;DEUTSCHE ÜBERSETZUNG:&lt;/B&gt; &lt;I&gt;30. Im Bezug auf Tonsur, niedere Weihen und Subdiakonat hat das Motu proprio &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6089&amp;amp;entry_id=279&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/220-KOMMENTAR-ZUM-MOTU-PROPRIO-SUMMORUM-PONTIFICUM.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/220-KOMMENTAR-ZUM-MOTU-PROPRIO-SUMMORUM-PONTIFICUM.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Summorum Pontificum&lt;/a&gt; keinerlei Veränderung der Vorschriften des Codex des kanonischen Rechtes von 1983 eingeführt. Folglich gilt in den Instituten des geweihten Lebens und in den Gesellschaften des apostolischen Lebens, die der Päpstlichen Kommission Ecclesia Dei unterstehen: Derjenige, der ewige Gelübde abgelegt hat oder einer klerikalen Gesellschaft des apostolischen Lebens endgültig eingegliedert ist, wird durch den Empfang der Diakonenweihe als Kleriker diesem Institut beziehungsweise dieser Gesellschaft inkardiniert, nach Vorschrift von can. 266 § 2 des Codex des kanonischen Rechtes.&lt;/I&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;B&gt;KOMMENTAR VON MEINER SEITE:&lt;/B&gt; Dies ist konsequent und ohne Alternative. Ich hatte schon seit langem in einem Unterdokument meiner Seiten zum möglichen &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6210&amp;amp;entry_id=279&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/ritus.htm&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/ritus.htm&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Erhalt eines päpstlichen Zelebrets&lt;/a&gt; festgehalten: &quot;&lt;i&gt;Das Apostolische Schreiben von Papst Paul VI. &#039;Ministeria quaedam&#039; vom 15. August 1972 ist eindeutig und sinnvoll. Abgesehen davon, daß die gesamte Thematik keine besondere Relevanz besitzt, weil zugegeben werden muß, daß nur die Weihegrade des Diakonates, der Priesterweihe und der Bischofsweihe göttlichen Rechtes, d. h. göttlicher Einsetzung, sind, hat der Heilige Vater den Bischofskonferenzen ja die Möglichkeit eingeräumt, neben den zu wahrenden Dienstämtern des Lektors und Akolythen auch andere für ihre Regionen zu erbitten (z. B. den Exorzisten oder den Ostiarer usw.) - allerdings ist der Begriff &#039;niedere Weihen&#039; in der lateinischen Kirche universalrechtlich nicht mehr zu verwenden. Ja, es ist gestattet, den Akolythen in bestimmten Regionen mit Erlaubnis als &#039;Subdiakon&#039; zu benennen, und privilegienmäßig dürfen die alten Begriffe in den entsprechenden Gemeinschaften verwendet werden, wenn auch rechtlich heute die Konsequenzen andere sind. Wichtig und klar ist: &#039;In officiis peculiaribus servandis et ad hodiernas necessitates accommodandis, continentur ea, quae praesertim cum ministeriis Verbi et Altaris arctius conectuntur et in Ecclesia Latina Lectoratus, Acolythatus et Subdiaconatus vocantur; quos ita servari et accommodari convenit, ut duplex ex hoc tempore habeatur munus: Lectoris nempe et Acolythi, quod et Subdiaconi partes complectatur. - Praeter officia Ecclesiae Latinae communia, nihil obstat, quominus Conferentiae Episcopales alia quoque petant ab Apostolica Sede, quorum institutionem in propria regione necessariam vel utilissimam, ob peculiares rationes, iudicaverint. Ad haec pertinent ex. gr. munera Ostiarii, Exorcistae et Catechistae (Cf Decr. de activ. mission. Ecclesiae Ad gentes divinitus, n. 15: AAS 58 [1966] p. 565; ibid., n. 17; l.c., pp. 967 - 968) necnon alia munera iis mandanda, qui operibus caritatis sunt addicti, ubi hoc ministerium diaconibus nun sit collatum.&#039; &lt;b&gt;Die Neuordnung des Papstes diente nicht zuletzt der von ihm selbst angegebenen besseren Abgrenzung von Klerus und Laien. Durch die Neuordnung kommt klarer zum Ausdruck, daß erst ab dem Diakonat eine höhere Weihe göttlichen Rechtes, d. h. bleibendes Klerikersein, vorliegt, sodaß auch ab diesem Zeitpunkt geistliches Gewand für Weltkleriker seinen vollen Sinn erhält. Bekanntlich ist der Unterschied nach Lehre des letzten XXI. Ökumenischen Konzils zwischen Klerus und Laien nicht nur graduell, sondern wesentlich. Und dies ist eine irrtumsfreie dogmatische Lehre der Kirche.&lt;/b&gt; Daher ist vom dogmatischen Standpunkt aus die Neuordnung zu begrüßen: &#039;Congruit autem cum rei veritate et hodierno mentis habitu, ut ministeria, de quibus supra, non amplius ordines minores vocentur, corum vero collatio non «ordinatio» sed «institutio» appelletur, clerici autem proprie ii tantum sint et habeantur, qui Diaconatum receperunt. Hac ratione melius etiam apparebit discrimen inter clericos et laicos; inter ea, quae clericis sunt propria et reservantur, atque ea, quae christifidelibus laicis demandare possunt; ideo apertius apparebit mutua ratio, quatenus sacerdotium ... commune fidelium et sacerdotium ministeriale seu hierarchicum, licet essentia et non gradu tantum differant, ad invicem tamen ordinantur; unum enim et alterum suo peculiari modo de uno Christi Sacerdotio participant (Const. dogm. de Ecclesia Lumen gentium, n. 10: AAS 57 [1965] p. 14).&#039; Aus diesem Grunde sind Sehnsüchte mancher lateinischer Seminaristen, unbedingt die &#039;niederen Weihen&#039; empfangen zu müssen, zwar wegen bestimmter Uninformiertheiten manchmal menschlich verständlich, haben aber für den Empfang von Diakonat und Priestertum keinerlei Relevanz. Die Priesterweihe ist nicht &#039;mehr&#039;, wenn man zuvor &#039;niedere Weihen&#039; nicht-göttlichen Rechtes erhalten hätte. In der Priesterweihe sind sowohl im alten als auch im neuen Ritus unfehlbar alle Vollmachten der Weihegewalt des Priesters enthalten ... Die privilegienhafte Beibehaltung der alten Ordnung in Gemeinschaften bzw. Regionen der lateinischen Kirche ändert nichts daran, daß die Grundordnung der lateinischen Kirche nur noch den Lektor und Akolyth als Dienstämter ohne absolute Anbindung an den Weg zum Priestertum vorsieht.&lt;/i&gt;&quot; Um es noch an einem Beispiel zu verdeutlichen: auch mit der vorliegenden Instruktion müssen sich Katholiken, die in der vom Heiligen Stuhl errichteten brasilianischen Personaladministratur &quot;Sancti Ioannis Mariae Vianney&quot; niedere Weihen oder den Subdiakonat kirchlichen Rechtes empfangen haben, als Laien in der Mitgliederbuch derselben Administratur eintragen lassen. Erst mit dem Diakonat göttlichen Rechtes sind sie inkardiniert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;B&gt;GÜLTIGER LATEINISCHER RECHTSTEXT:&lt;/B&gt; 31. Dumtaxat Institutis Vitae Consecratae et Societatibus Vitae Apostolicae Pontificiae Commissioni Ecclesia Dei subditis, et his ubi servatur usus librorum liturgicorum formae extraordinariae, licet Pontificali Romano anni 1962 uti ad Ordines maiores et minores conferendos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;B&gt;DEUTSCHE ÜBERSETZUNG:&lt;/B&gt; &lt;I&gt;31. Nur in den Instituten des geweihten Lebens und in den Gesellschaften des apostolischen Lebens, die der Päpstlichen Kommission Ecclesia Dei unterstehen, und in jenen, die weiterhin die liturgischen Bücher der forma extraordinaria verwenden, ist der Gebrauch des Pontificale Romanum von 1962 für die Spendung der niederen und höheren Weihen erlaubt.&lt;/I&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;B&gt;KOMMENTAR VON MEINER SEITE:&lt;/B&gt; Dies ist eine notwendige Bestimmung, um außerhalb der genannten Institute in den Teilkirchen und anderen Instituten eine einheitliche Ordnung zu garantieren. Analog zu dem, was Seine Heiligkeit Papst Benedikt XVI. in seinem &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6120&amp;amp;entry_id=279&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/161-LATEINISCHE-LITURGIE-BRIEF-DES-HEILIGEN-VATERS-AN-DIE-BISCHOEFE.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/161-LATEINISCHE-LITURGIE-BRIEF-DES-HEILIGEN-VATERS-AN-DIE-BISCHOEFE.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Begleitbrief&lt;/a&gt; am 7. Juli 2007 schrieb (&quot;&lt;i&gt;Dazu ist zunächst zu sagen, daß selbstverständlich das von Papst Paul VI. veröffentlichte und dann in zwei weiteren Auflagen von Johannes Paul II. neu herausgegebene Missale die normale Form - die Forma ordinaria - der Liturgie der heiligen Eucharistie ist und bleibt&lt;/i&gt;&quot;), bleiben die auf Basis des Motu proprio &quot;&lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6141&amp;amp;entry_id=279&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/holy_father/paul_vi/motu_proprio/documents/hf_p-vi_motu-proprio_19720815_ministeria-quaedam_lt.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/holy_father/paul_vi/motu_proprio/documents/hf_p-vi_motu-proprio_19720815_ministeria-quaedam_lt.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Ministeria quaedem&lt;/a&gt;&quot; von Papst Paul VI. am 15. August 1972 neu geordneten Schritte bzw. Dienste für den römischen Ritusbereich auf dem Weg zur ersten höheren Weihe göttlichen Rechtes, nämlich zur Diakonatsweihe, die normale Form in der gesamten lateinischen Kirche (mit Ausnahme eben jener Institute, welche die gesamte Ausbildung vom Schwerpunkt her rechtmäßig im Blick auf die forma extraordinaria vornehmen.) Der von Weihbischof Athanasius Schneider bei einer &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6142&amp;amp;entry_id=279&quot; title=&quot;http://www.giovanietradizione.org/&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.giovanietradizione.org/&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;römischen Tagung&lt;/a&gt; zu &quot;Summorum Pontificum&quot; (zeitgleich zur offiziellen Publikation von &quot;Universae Ecclesiae&quot;) zum Ende seines Vortrages &quot;&lt;i&gt;Die niederen Weihen und der heilige Dienst am Altar&lt;/i&gt;&quot; geäußerte Wunsch nach einem weiteren päpstlichen &quot;Motu proprio&quot; zur universalen Wiederherstellung des Subdiakonates und der niederen Weihen in der lateinischen Kirche geht daher nicht nur zu weit, sondern ist auch unrealistisch und meiner festen Überzeugung sowohl kontraproduktiv als auch letztlich gegen den notwendigen Respekt für beide geltenden Formen des Römischen Ritus gerichtet. In meinen Augen wäre daher ein solches weiteres &quot;Motu proprio&quot; eben nicht die oder eine notwendige vollendende Ergänzung des Motu proprio &quot;Summorum Pontificum&quot;. (Und wenn ich dann noch weiterlese, in welcher Weise vor der Äußerung dieses Wunsches nach einem solchen weiteren &quot;Motu proprio&quot; zur &quot;Wiederherstellung&quot; des vom göttlichen Recht nicht verlangten Subdiakonates inkl. niedere Weihen Anmerkungen zur heutigen Praxis der lateinischen Normalpfarrei gefallen sind - wie man auch immer zur heutigen &quot;lateinischen&quot; Normalpraxis steht -, denke ich auch, daß eine solche totale Rückkehr zu Ende gedacht weltweit sogar einen intolerablen pastoralen Schaden nach sich ziehen kann. Wir werden uns daran gewöhnen müssen, daß es beide Formen wirklich lebendig gibt - mit Unterschieden je nach Ort und Gegebenheit -, daß es Wachstum auf Basis dieser und jener Form geben kann und wird, daß aber derart einseitige Wünsche ein friedliches Zusammensein der beiden Formen in der lateinischen Kirche derzeit eher gefährden denn fördern.) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;De Breviario Romano&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Breviarium Romanum&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;B&gt;GÜLTIGER LATEINISCHER RECHTSTEXT:&lt;/B&gt; 32. Omnibus clericis conceditur facultas recitandi Breviarium Romanum anni 1962, de quo art. 9, § 3 Litterarum Apostolicarum &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6098&amp;amp;entry_id=279&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/motu_proprio/documents/hf_ben-xvi_motu-proprio_20070707_summorum-pontificum_lt.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/motu_proprio/documents/hf_ben-xvi_motu-proprio_20070707_summorum-pontificum_lt.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Summorum Pontificum&lt;/a&gt;, et quidem integre et Latino sermone.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;B&gt;DEUTSCHE ÜBERSETZUNG:&lt;/B&gt; &lt;I&gt;32. Den Klerikern wird gemäß Art. 9 § 3 des Motu proprio &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6089&amp;amp;entry_id=279&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/220-KOMMENTAR-ZUM-MOTU-PROPRIO-SUMMORUM-PONTIFICUM.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/220-KOMMENTAR-ZUM-MOTU-PROPRIO-SUMMORUM-PONTIFICUM.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Summorum Pontificum&lt;/a&gt; die Möglichkeit gegeben, das Breviarium Romanum zu verwenden, das 1962 in Geltung war. Es muß vollständig und in lateinischer Sprache gebetet werden.&lt;/I&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;B&gt;KOMMENTAR VON MEINER SEITE:&lt;/B&gt; -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;De Triduo Sacro&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Die drei österlichen Tage&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;B&gt;GÜLTIGER LATEINISCHER RECHTSTEXT:&lt;/B&gt; 33. Coetus fidelium, anteriori traditioni liturgicae adhaerens, iure gaudet, si sacerdos idoneus adest, celebrandi et ipsum Sacrum Triduum iuxta extraordinariam formam. Deficiente autem ecclesia vel oratorio ad huiusmodi celebrationes exsequendas exclusive deputatis, parochus aut Ordinarius, communi de consilio cum idoneo sacerdote, favorabiliores praebeant occasiones pro bono animarum assequendo, haud exclusa possibilitate reiterandi Sacri Tridui celebrationes in ipsa ecclesia.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;B&gt;DEUTSCHE ÜBERSETZUNG:&lt;/B&gt; &lt;I&gt;33. Der coetus fidelium, welcher der früheren liturgischen Tradition folgt, kann auch die drei österlichen Tage in der forma extraordinaria feiern, sofern ein geeigneter Priester vorhanden ist. Wenn keine Kirche oder Kapelle ausschließlich für diese Gottesdienste zur Verfügung steht, sollen der Pfarrer oder der Ordinarius in Abstimmung mit dem geeigneten Priester günstige Lösungen suchen, ohne eine eventuelle Wiederholung der Gottesdienste des österlichen Triduum auszuschließen.&lt;/I&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;B&gt;KOMMENTAR VON MEINER SEITE:&lt;/B&gt; Auch in dieser Nummer wurden bestimmte Wote nicht übersetzt, nämlich &quot;&lt;i&gt;pro bono animarum&lt;/i&gt;&quot;, also &quot;&lt;i&gt;zum Wohle der Seelen&lt;/i&gt;&quot;. Denn nur dieses rechtfertigt die Wiederholung der Zelebrationen, dann jedoch in der außerordentlichen Form, und eben dieses verpflichtet dazu, nach günstigeren Lösungen zu suchen. Ich erinnere an meinen Kommentar zum Motu Proprio selbst: es heißt nicht &quot;zum Heil der Seelen&quot;.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;De Ritibus Religiosorum Ordinum&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Die Riten der Ordensgemeinschaften&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;B&gt;GÜLTIGER LATEINISCHER RECHTSTEXT:&lt;/B&gt; 34. Sodalibus Ordinum Religiosorum licet uti propriis libris liturgicis anno 1962 vigentibus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;B&gt;DEUTSCHE ÜBERSETZUNG:&lt;/B&gt; &lt;I&gt;34. Der Gebrauch der eigenen liturgischen Bücher der Ordensgemeinschaften, die 1962 in Geltung waren, ist gestattet.&lt;/I&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;B&gt;KOMMENTAR VON MEINER SEITE:&lt;/B&gt; Das ist die Bestätigung des liturgischen Reichtums, der in verschiedenen Ausfaltungen der außerordentlichen Form damals gegeben war. Die Frage stellt sich, ob dies nur in den Ordensniederlassungen bzw. auch Ordenspfarreien zulässig ist, oder auch im Falle von Aushilfen. Ich denke hier an die Hauptkirche der Eichstätter Liturgischen Gemeinde, es handelt sich um die ehemalige Dominikanerkirche. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;De Pontificali Romano et de Rituali Romano&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Pontificale Romanum und Rituale Romanum&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;B&gt;GÜLTIGER LATEINISCHER RECHTSTEXT:&lt;/B&gt; 35. Salvo quod sub n. 31 huius Instructionis praescriptum est, ad mentem n. 28 ipsius Instructionis licet Pontificale Romanum, Rituale Romanum et Caeremoniale Episcoporum anno 1962 vigentia adhibere.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;B&gt;DEUTSCHE ÜBERSETZUNG:&lt;/B&gt; &lt;I&gt;35. Der Gebrauch des Pontificale Romanum und des Rituale Romanum wie auch des Caeremoniale Episcoporum, die 1962 in Geltung waren, ist nach Nr. 28 dieser Instruktion erlaubt, unbeschadet der Vorschrift in Nr. 31.&lt;/I&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;B&gt;KOMMENTAR VON MEINER SEITE:&lt;/B&gt; Damit ist unter anderem zugunsten der Gläubigen der ganze Reichtum an traditionellen Segnungen sichergestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Summus Pontifex Benedictus PP. XVI, in Audientia die 8 aprilis a. d. MMXI subscripto Cardinali Praesidi Pontificiae Commissionis &quot;Ecclesia Dei&quot; concessa, hanc Instructionem ratam habuit et publici iuris fieri iussit.&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Datum Romae, ex Aedibus Pontificiae Commissionis Ecclesia Dei, die 30 aprilis a. D. MMXI, in memoria S. Pii V.&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Papst Benedikt XVI. hat in der dem unterzeichneten Präsidenten der Päpstlichen Kommission Ecclesia Dei am 8. April 2011 gewährten Audienz die vorliegende Instruktion gutgeheißen und deren Veröffentlichung angeordnet.&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Rom, am Sitz der Päpstlichen Kommission Ecclesia Dei, am 30. April 2011, Gedenktag des hl. Pius V.&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gulielmus Cardinalis Levada / William Kardinal Levada&lt;br /&gt;
Praeses / Präsident&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vido Pozzo / Prälat Guido Pozzo&lt;br /&gt;
A Secretis / Sekretär&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[&lt;B&gt;ENDE DES TEXTES DER INSTRUKTION UND MEINER KURZKOMMENTIERUNG.&lt;/B&gt;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Durch die (das Motu proprio&lt;/b&gt; &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6089&amp;amp;entry_id=279&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/220-KOMMENTAR-ZUM-MOTU-PROPRIO-SUMMORUM-PONTIFICUM.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/220-KOMMENTAR-ZUM-MOTU-PROPRIO-SUMMORUM-PONTIFICUM.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;b&gt;&quot;Summorum Pontificum&quot;&lt;/b&gt;&lt;/a&gt; natürlich und naturgemäß nicht verändernde) Instruktion &quot;Universae Ecclesiae&quot; wird noch deutlicher, was der Heilige Vater meinte und meint (vgl. nochmals den damaligen &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6120&amp;amp;entry_id=279&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/161-LATEINISCHE-LITURGIE-BRIEF-DES-HEILIGEN-VATERS-AN-DIE-BISCHOEFE.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/161-LATEINISCHE-LITURGIE-BRIEF-DES-HEILIGEN-VATERS-AN-DIE-BISCHOEFE.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Begleitbrief&lt;/a&gt;). Wenn man nun (alleine schon) das Datum der neuen Instruktion ansieht (das ist jetzt natürlich kein rechtliches Argument) und bedenkt, daß der 30. April betreffend den heiligen Papst Pius V. dem Kalendarium für die ordentliche Form entnommen ist, ist schon von daher gut erkennbar, daß die (hoffentlich immer &quot;ordentlich&quot; gefeierte) ordentliche Form (in approbierter Volkssprache oder in Latein) die Normalität besitzt und einen gewissen Vorrang einnimmt, daß aber von den Rechten der Gläubigen her eine gewisse Gleichberechtigung zwischen den beiden Formen besteht und die außerordentliche Form in den meisten Fällen nicht verweigert werden darf. Dies führt sogar dazu, daß Mißbräuchen an manchen Orten, die Heilige Sonntagsmesse durch eine nichteucharistische Feier zu ersetzen, mit Hilfe des Motu Proprio und der oben abgedruckten Instruktion noch leichter zu begegnen ist. Dies betrifft auch das Recht des Priesters auf Einzelzelebration.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Zugespitzt wird die Ausgewogenheit der Instruktion&lt;/b&gt; in der Nummer 31 erkennbar: &quot;&lt;i&gt;Nur in den Instituten des geweihten Lebens und in den Gesellschaften des apostolischen Lebens, die der Päpstlichen Kommission Ecclesia Dei unterstehen, und in jenen, die weiterhin die liturgischen Bücher der forma extraordinaria verwenden, ist der Gebrauch des Pontificale Romanum von 1962 für die Spendung der niederen und höheren Weihen erlaubt.&lt;/i&gt;&quot; Das ist auch deshalb bedeutsam, weil in bestimmten traditionalistischen Kreisen ständig die Gültigkeit der &quot;neuen Weihen&quot; in Frage gestellt wurde oder manche überängstliche Kandidaten unbedingt die niedere Weihe des Exorzisten erhalten wollten, als ob die heilige Priesterweihe diese Vollmacht nicht enthalten würde, weshalb die Nummer 19 so wichtig ist, die ausdrücklich die Anerkennung der Gültigkeit &lt;b&gt;aller&lt;/b&gt; Sakramente verlangt. (Von daher ist auch der in meinem Kurzkommentar bereits unter Nummer 31 behandelte und zeitgleich mit der Publikation der Instruktion geäußerte Maximalwunsch des Weihbischofs Athanasius Schneider aus Kasachstan bei der von der katholischen Bewegung &quot;Jugend und Tradition&quot; (&lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6142&amp;amp;entry_id=279&quot; title=&quot;http://www.giovanietradizione.org/&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.giovanietradizione.org/&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Movimento &quot;Giovani e Tradizione&quot;&lt;/a&gt;) sowie vom geistlichen Freundeskreis &quot;Priesterfreundschaft Summorum Pontificum&quot; (Sodalizio spirituale &quot;Amicizia Sacerdotale Summorum Pontificum&quot;) organisierten dritten römischen Tagung zu &quot;Summorum Pontificum&quot; (unter dem Titel &lt;i&gt;&quot;Eine Hoffnung für die ganze Kirche&lt;/i&gt;&quot;) nach einem weiteren päpstlichen &quot;Motu proprio&quot; zur universalen Wiederherstellung des Subdiakonates und der niederen Weihen in der lateinischen Kirche nicht angebracht.) Manche haben aber dabei noch übersehen, daß ansonsten das Pontificale Romanum auch außerhalb dieser Institute verwendet werden darf, wenn dies Gläubige bzw. Kleriker wünschen: &quot;&lt;i&gt;Der Gebrauch des Pontificale Romanum und des Rituale Romanum wie auch des Caeremoniale Episcoporum, die 1962 in Geltung waren, ist nach Nr. 28 dieser Instruktion erlaubt, unbeschadet der Vorschrift in Nr. 31.&lt;/i&gt;&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Dieser Vorrang der ordentlichen Form&lt;/b&gt; sowie die gleichzeitig vorliegende gewisse Gleichberechtigung der Formen kommen auch schön zum Vorschein bei der rechtlichen Frage nach der &quot;außerordentlichen&quot; Einzelzelebration &quot;ohne Volk&quot; bzw. &quot;mit Volk&quot;. Während die Einzelzelebration &quot;ohne Volk&quot; rechtlich und praktisch immer möglich sein wird, so muß betreffend reguläre Heilige Messen in einer Pfarrei oder Pfarreiengemeinschaft auf die geltende Gottesdienstordnung bzw. auch auf die Ankündigung der Form natürlich geachtet werden. Es kann also nicht einfach eine in der ordentlichen Form angekündigte Messe außerordentlich zelebriert werden und umgekehrt. Ich empfehle nochmals die &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6137&amp;amp;entry_id=279&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/278-EXKLUSIV-IN-DEUTSCH-NOTE-DES-VATIKAN-ZU-UNIVERSAE-ECCLESIAE.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/278-EXKLUSIV-IN-DEUTSCH-NOTE-DES-VATIKAN-ZU-UNIVERSAE-ECCLESIAE.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;zusammenfassende Note&lt;/a&gt; von Pater Lombardi, welche die &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6129&amp;amp;entry_id=279&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/roman_curia/pontifical_commissions/ecclsdei/documents/rc_com_ecclsdei_doc_20110513_nota-universae-ecclesiae_it.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/roman_curia/pontifical_commissions/ecclsdei/documents/rc_com_ecclsdei_doc_20110513_nota-universae-ecclesiae_it.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;redaktionelle Note&lt;/a&gt; der Päpstlichen Kommission &quot;Ecclesia Dei&quot; inhaltlich mitumfaßt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Für die&lt;/b&gt; &lt;b&gt;&lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6189&amp;amp;entry_id=279&quot; title=&quot;http://www.bistum-eichstaett.de/pfarrei/eichstaett-st-peter/&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.bistum-eichstaett.de/pfarrei/eichstaett-st-peter/&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Liturgische Gemeinde in Eichstätt&lt;/a&gt;&lt;/b&gt; (als einen Beispielfall) ändert sich durch die Instruktion konkret natürlich nichts. Auf Basis dessen werde ich auch noch meinen Kurzkommentar zum Motu Proprio Summorum Pontificum (&lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6088&amp;amp;entry_id=279&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/162-LATEINISCHE-MESSE-UND-SAKRAMENTE-IN-DER-AUSSERORDENTLICHEN-FORM-DES-ROEMISCHEN-RITUS-FUER-IMMER-LEGITIM-APOSTOLISCHES-SCHREIBEN-SUMMORUM-PONTIFICUM-MOTU-PROPRIO-VON-BENEDIKT-XVI..html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/162-LATEINISCHE-MESSE-UND-SAKRAMENTE-IN-DER-AUSSERORDENTLICHEN-FORM-DES-ROEMISCHEN-RITUS-FUER-IMMER-LEGITIM-APOSTOLISCHES-SCHREIBEN-SUMMORUM-PONTIFICUM-MOTU-PROPRIO-VON-BENEDIKT-XVI..html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;1&lt;/a&gt;) bzw. (&lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6089&amp;amp;entry_id=279&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/220-KOMMENTAR-ZUM-MOTU-PROPRIO-SUMMORUM-PONTIFICUM.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/220-KOMMENTAR-ZUM-MOTU-PROPRIO-SUMMORUM-PONTIFICUM.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;2&lt;/a&gt;) selbst durchsehen und - wenn nötig - die durch den Erlaß der Instruktion möglicherweise neu gewonnenen Erkenntnisse einbauen und somit eine definitive Aktualisierung vornehmen. Mit herzlichen österlichen Grüßen, Euer Padre Alex - Vizeoffizial Dr. Alexander Pytlik &lt;div class=&quot;serendipity_babelfish&quot;&gt;Übersetze nach  &lt;a href=&quot;http://babelfish.altavista.com/babelfish/trurl_pagecontent?url=http%3A%2F%2Fwww.internetpfarre.de%2Fblog%2Farchives%2F279-KOMMENTAR-ZUR-INSTRUKTION-UNIVERSAE-ECCLESIAE.html&amp;amp;lp=de%5Fen&quot;&gt;en&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;http://babelfish.altavista.com/babelfish/trurl_pagecontent?url=http%3A%2F%2Fwww.internetpfarre.de%2Fblog%2Farchives%2F279-KOMMENTAR-ZUR-INSTRUKTION-UNIVERSAE-ECCLESIAE.html&amp;amp;lp=de%5Ffr&quot;&gt;fr&lt;/a&gt;&lt;/div&gt; 
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    <pubDate>Sat, 14 May 2011 12:00:00 +0200</pubDate>
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    <title>EXKLUSIV IN DEUTSCH: NOTE DES VATIKAN ZU UNIVERSAE ECCLESIAE</title>
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            <category>Kirchenrecht</category>
            <category>News Kommentare</category>
            <category>Sonstiges</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Padre Alex / Dr. Alexander Pytlik)</author>
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    &lt;b&gt;Bevor ich im nächsten&lt;/b&gt; &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6188&amp;amp;entry_id=278&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/279-KOMMENTAR-ZUR-INSTRUKTION-UNIVERSAE-ECCLESIAE.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/279-KOMMENTAR-ZUR-INSTRUKTION-UNIVERSAE-ECCLESIAE.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;b&gt;Blogeintrag&lt;/b&gt;&lt;/a&gt; den lateinischen Text der &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6087&amp;amp;entry_id=278&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/roman_curia/pontifical_commissions/ecclsdei/documents/rc_com_ecclsdei_doc_20110430_istr-universae-ecclesiae_ge.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/roman_curia/pontifical_commissions/ecclsdei/documents/rc_com_ecclsdei_doc_20110430_istr-universae-ecclesiae_ge.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;neuen Instruktion&lt;/a&gt; mit ihrer deutschen Übersetzung in Verbindung bringe und dazu noch manchen Kommentar abgebe, sei zunächst aus meiner Feder die &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6079&amp;amp;entry_id=278&quot; title=&quot;http://www.kath.net/detail.php?id=31420&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.kath.net/detail.php?id=31420&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;exklusive deutsche Übersetzung&lt;/a&gt; der gleichzeitig publizierten zusammenfassenden (italienischen) Erklärung des Pressesaales des &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6080&amp;amp;entry_id=278&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Heiligen Stuhles&lt;/a&gt; zur selben Instruktion &quot;&lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6087&amp;amp;entry_id=278&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/roman_curia/pontifical_commissions/ecclsdei/documents/rc_com_ecclsdei_doc_20110430_istr-universae-ecclesiae_ge.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/roman_curia/pontifical_commissions/ecclsdei/documents/rc_com_ecclsdei_doc_20110430_istr-universae-ecclesiae_ge.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Universae Ecclesiae&lt;/a&gt;&quot; eingetragen (die folgende &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6186&amp;amp;entry_id=278&quot; title=&quot;http://visnews-ita.blogspot.com/2011/05/nota-sulla-nuova-istruzione-universae.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://visnews-ita.blogspot.com/2011/05/nota-sulla-nuova-istruzione-universae.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;zusammenfassende Erklärung&lt;/a&gt; des Direktors des vatikanischen Pressesaales, P. Federico Lombardi SJ darf auch nicht mit der &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6086&amp;amp;entry_id=278&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/roman_curia/pontifical_commissions/ecclsdei/documents/rc_com_ecclsdei_doc_20110513_nota-universae-ecclesiae_it.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/roman_curia/pontifical_commissions/ecclsdei/documents/rc_com_ecclsdei_doc_20110513_nota-universae-ecclesiae_it.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;redaktionellen Note&lt;/a&gt; der Päpstlichen Kommission selbst verwechselt werden, und alle Verlinkungen sind von mir eingesetzt):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[&lt;b&gt;BEGINN DER ÜBERSETZUNG DER ZUSAMMENFASSENDEN&lt;/b&gt; &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6186&amp;amp;entry_id=278&quot; title=&quot;http://visnews-ita.blogspot.com/2011/05/nota-sulla-nuova-istruzione-universae.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://visnews-ita.blogspot.com/2011/05/nota-sulla-nuova-istruzione-universae.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;b&gt;NOTE DES HEILIGEN STUHLES&lt;/b&gt;&lt;/a&gt; &lt;b&gt;ZUR HEUTE PUBLIZIERTEN INSTRUKTION&lt;/b&gt; &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6188&amp;amp;entry_id=278&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/279-KOMMENTAR-ZUR-INSTRUKTION-UNIVERSAE-ECCLESIAE.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/279-KOMMENTAR-ZUR-INSTRUKTION-UNIVERSAE-ECCLESIAE.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;b&gt;UNIVERSAE ECCLESIAE&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6087&amp;amp;entry_id=278&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/roman_curia/pontifical_commissions/ecclsdei/documents/rc_com_ecclsdei_doc_20110430_istr-universae-ecclesiae_ge.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/roman_curia/pontifical_commissions/ecclsdei/documents/rc_com_ecclsdei_doc_20110430_istr-universae-ecclesiae_ge.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Instruktion&lt;/a&gt; über die Anwendung des Motu proprio &quot;&lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6081&amp;amp;entry_id=278&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/220-KOMMENTAR-ZUM-MOTU-PROPRIO-SUMMORUM-PONTIFICUM.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/220-KOMMENTAR-ZUM-MOTU-PROPRIO-SUMMORUM-PONTIFICUM.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Summorum Pontificum&lt;/a&gt;&quot; (vom 7. Juli 2007, in Kraft getreten am 14. September 2007) wurde von Papst Benedikt XVI. am 8. April 2011 approbiert und trägt das Datum des 30. April, des liturgischen Gedenktages des heiligen Papstes Pius V. [&lt;i&gt;= Kalendarium der ordentlichen Form, im a. o. Kalendarium am 5. Mai, Anm. v. Übersetzer&lt;/i&gt;].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Instruktion wird auf Basis der ersten Worte des lateinischen Textes &quot;Universae Ecclesiae&quot; benannt und ist von der Päpstlichen Kommission &quot;Ecclesia Dei&quot;, welcher der Papst unter anderem die Aufgabe anvertraut hatte, über die Einhaltung und Anwendung des Motu proprio zu wachen. Deshalb trägt sie die Unterschrift des Präsidenten William Kardinal Levada und des Sekretärs Prälat Guido Pozzo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Dokument wurde in den vergangenen Wochen an alle Bischofskonferenzen übermittelt. Wir erinnern uns, daß &quot;die Instruktionen … die Vorschriften von Gesetzen erklären und die Vorgehensweisen entfalten und bestimmen, die bei deren Ausführung zu beachten sind&quot; (can. 34 CIC). Wie in der Nummer 12 gesagt wird, wird die Instruktion mit der Absicht herausgegeben, &quot;die rechte Interpretation und Anwendung&quot; des Motu proprio &quot;Summorum Pontificum&quot; zu gewährleisten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es verstand sich von selbst, daß dem im Motu proprio enthaltenen Gesetz eine Instruktion über seine Anwendung folgen würde. Daß dies nun mehr als drei Jahre später geschieht, erklärt sich in Rückerinnerung einfach dadurch, daß im &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6082&amp;amp;entry_id=278&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/161-LATEINISCHE-LITURGIE-BRIEF-DES-HEILIGEN-VATERS-AN-DIE-BISCHOEFE.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/161-LATEINISCHE-LITURGIE-BRIEF-DES-HEILIGEN-VATERS-AN-DIE-BISCHOEFE.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Brief&lt;/a&gt;, mit dem der Papst das Motu proprio begleitete, derselbe den Bischöfen explizit sagte: &quot;Außerdem lade ich Euch, liebe Mitbrüder, hiermit ein, drei Jahre nach dem Inkrafttreten des Motu Proprio dem Heiligen Stuhl über Eure Erfahrungen Bericht zu erstatten. Wenn dann wirklich ernsthafte Schwierigkeiten aufgetreten sein sollten, können Wege gesucht werden, um Abhilfe zu schaffen.&quot; Die Instruktion trägt somit auch die Frucht der dreijährigen Erprobung der Anwendung des Gesetzes in sich, was eben von Anbeginn vorgesehen worden war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Dokument hat eine einfache und leicht lesbare Sprache. Seine Einleitung (Nummern 1 -8) erinnert kurz an die Geschichte des Missale Romanum (römischen Meßbuches) bis zu seiner letzten Edition durch [den seligen] Johannes XXIII. im Jahre 1962 und bis zum neuen von Paul VI. im Jahre 1970 - im Gefolge der Liturgiereform des II. Vatikanischen Konzils - approbierten Meßbuch, und bekräftigt das Grundprinzip, daß es sich um &quot;zwei Formen der römischen Liturgie [handelt], die &#039;ordentliche&#039; (forma ordinaria) beziehungsweise &#039;außerordentliche&#039; Form (forma extraordinaria) genannt werden. Dabei handelt es sich um zwei Gebrauchsweisen des einen römischen Ritus, die nebeneinander stehen. Beide Formen sind Ausdruck derselben lex orandi der Kirche. Wegen ihres ehrwürdigen und langen Gebrauchs muß die  außerordentliche Form mit gebührender Achtung bewahrt werden.&quot; (Nr. 6)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird auch der Zweck des Motu proprio bekräftigt, was in den drei folgenden Punkten zum Ausdruck kommt: a) allen Gläubigen die römische Liturgie im Usus antiquior anzubieten, da sie ein wertvoller Schatz sei, den es zu bewahren gelte; b) den Gebrauch der außerordentlichen Form jenen zu gewährleisten und wirklich zu ermöglichen, die darum bitten; c) die Versöhnung innerhalb der Kirche zu fördern (vgl. Nr. 8).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein kurzer Teil des Dokumentes (die Nummern 9 - 11) erinnert an die Aufgaben und die Vollmachten der Kommission &quot;Ecclesia Dei&quot;, welcher der Papst für den Bereich ihrer Zuständigkeit &quot;ordentliche, stellvertretende Hirtengewalt verliehen&quot; habe. Dies habe unter anderem zwei sehr wichtige Konsequenzen. Zunächst könne sie über die Rekurse entscheiden, die ihr gegen eventuelle Verwaltungsakte von Bischöfen oder von anderen Ordinarien vorgelegt werden, welche den Bestimmungen des Motu proprio zu widersprechen scheinen (wobei die Möglichkeit bleibe, die Entscheidungen der Kommission selbst beim Obersten Gerichtshof der Apostolischen Signatur weiter anzufechten). Außerdem komme es der Kommission zu, mit Approbation durch die Kongregation für den Gottesdienst und die Sakramentenordnung für die etwaige Herausgabe der liturgischen Texte für die außerordentliche Form des römischen Ritus zu sorgen (im weiteren Text des Dokuments wird beispielsweise die Einfügung neuer Heiliger und neuer Präfationen gewünscht).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der eigentlich normative Teil des Dokumentes (die Nummern 12 – 35) enthält 23 kurze Punkte zu verschiedenen Thematiken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kompetenz der Diözesanbischöfe zur Anwendung des Motu proprio wird bekräftigt, wobei erinnert wird, daß im Fall einer Kontroverse betreffend die Zelebration in der außerordentlichen Form die Kommission &quot;Ecclesia Dei&quot; entscheiden werde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geklärt wird der Begriff coetus fidelium stabiliter existens (d. h. „stabile Gruppe von Gläubigen“), welche(r) wünscht, an den Zelebrationen in der außerordentlichen Form teilhaben zu können. Auch wenn die nötige Personenzahl für deren Existenz der klugen Bewertung durch die Hirten überlassen bleibt, wird präzisiert, daß die Gruppe nicht notwendigerweise von Personen gebildet werden müsse, welche nur einer Pfarrei angehören, sondern sie könne durch Personen entstehen, die aus verschiedenen Pfarreien oder sogar aus verschiedenen Diözesen stammten. Immer unter Berücksichtigung des Respekts gegenüber den weitergehenden pastoralen Notwendigkeiten schlägt die Instruktion einen Geist der &quot;großzügigen Gastfreundschaft&quot; gegenüber den Gruppen von Gläubigen vor, welche um die außerordentlichen Form bitten, auch gegenüber den Priestern, die darum bitten, mit einigen Gläubigen gelegentlich in dieser Form zu zelebrieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sehr wichtig ist die Präzisierung (Nr. 19), nach der die Gläubigen, welche die Zelebration in der außerordentlichen Form erbitten, &quot;nicht Gruppen unterstützen oder angehören dürfen, welche die Gültigkeit oder die Erlaubtheit der ordentlichen Form bestreiten&quot; und/oder den Papst als Obersten Hirten der Gesamtkirche ablehnen. Dies wäre tatsächlich in offenem Widerspruch zum Ziel der &quot;Versöhnung&quot; des Motu proprio selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wichtige Hinweise werden auch betreffend des zur Zelebration in der außerordentlichen Form &quot;geeigneten Priesters&quot; gegeben. Natürlich darf er vom Blickwinkel des Kirchenrechtes her keine Hindernisse aufweisen, und er muß das Latein ausreichend gut können und den zu zelebrierenden Ritus kennen. Deshalb werden die Bischöfe ermutigt, in den Priesterseminarien zu diesem Zweck eine angemessene Ausbildung zu ermöglichen, und man erwähnt im Falle der Ermangelung anderer geeigneter Priester auch die Möglichkeit, auf die Zusammenarbeit mit Priestern der von der Kommission &quot;Ecclesia Dei&quot; errichteten Institute zurückzugreifen (welche normalerweise die außerordentliche Form benützen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Instruktion bekräftigt, daß jeder Priester, sei er Welt- oder Ordenspriester, die Erlaubnis besitze, die Messe &quot;ohne Volk&quot; in der außerordentlichen Form zu zelebrieren, wenn er es wünsche. Wenn es sich daher nicht um Zelebrationen mit dem Volk handle, bedürfen die einzelnen Kleriker keiner Erlaubnis ihrer Oberen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es folgen dann – immer betreffend die außerordentliche Form – Normen, die sich auf die liturgischen Rubriken und auf den Gebrauch der liturgischen Bücher (wie das Rituale, das Pontifikale, das Zeremoniale der Bischöfe) beziehen, weiters auf die Möglichkeit zum Gebrauch der Volkssprache für die Lesungen (in Ergänzung zur lateinischen Sprache oder auch alternativ in den &quot;gelesenen Messen&quot;), weiters auf die Möglichkeit für die Kleriker zum Gebrauch des vor der Liturgiereform herausgegebenen Breviers, weiters auf die Möglichkeit zur Zelebration des Heiligen Triduums in der Karwoche für die Gruppen von Gläubigen, welche den &quot;alten Ritus&quot; wünschten. Was die heiligen Weihen betrifft, sei der Gebrauch der älteren liturgischen Bücher nur den Instituten gestattet, die von der Kommission &quot;Ecclesia Dei&quot; abhängen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Lektüre verbleibt der Eindruck eines Textes großer Ausgeglichenheit, der nach der Intention des Papstes den friedlichen Gebrauch der der Reform vorausgehenden Liturgie von Seiten der Priester und Gläubigen fördern möchte, die zu ihrem geistlichen Wohl danach den ernsthaften Wunsch verspüren; mehr noch eines Textes, der die Legitimität und die Effektivität dieser Praxis im Rahmen des vernünftigerweise Möglichen garantieren wolle. Gleichzeitig ist der Text vom Vertrauen in die pastorale Weisheit der Bischöfe beseelt und besteht sehr stark auf dem Geist der kirchlichen Gemeinschaft, der bei allen – Gläubigen, Priestern, Bischöfen – zugegen sein müsse, damit das in der Entscheidung des Heiligen Vaters so stark enthaltene Ziel der Versöhnung nicht behindert oder vereitelt, sondern gefördert und erreicht werde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[&lt;b&gt;ENDE DER ÜBERSETZUNG DER ZUSAMMENFASSENDEN NOTE DES HEILIGEN STUHLES ZU UNIVERSAE ECCLESIAE&lt;/b&gt;.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Im folgenden&lt;/b&gt; &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6188&amp;amp;entry_id=278&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/279-KOMMENTAR-ZUR-INSTRUKTION-UNIVERSAE-ECCLESIAE.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/279-KOMMENTAR-ZUR-INSTRUKTION-UNIVERSAE-ECCLESIAE.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;b&gt;Blogeintrag&lt;/b&gt;&lt;/a&gt; nehme ich eine Kommentierung einzelner Bestimmungen der Instruktion &quot;Universae Ecclesiae&quot; vor! Herzliche Grüße von Eurem Padre Alex - Vizeoffizial Dr. Alexander Pytlik &lt;div class=&quot;serendipity_babelfish&quot;&gt;Übersetze nach  &lt;a href=&quot;http://babelfish.altavista.com/babelfish/trurl_pagecontent?url=http%3A%2F%2Fwww.internetpfarre.de%2Fblog%2Farchives%2F278-EXKLUSIV-IN-DEUTSCH-NOTE-DES-VATIKAN-ZU-UNIVERSAE-ECCLESIAE.html&amp;amp;lp=de%5Fen&quot;&gt;en&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;http://babelfish.altavista.com/babelfish/trurl_pagecontent?url=http%3A%2F%2Fwww.internetpfarre.de%2Fblog%2Farchives%2F278-EXKLUSIV-IN-DEUTSCH-NOTE-DES-VATIKAN-ZU-UNIVERSAE-ECCLESIAE.html&amp;amp;lp=de%5Ffr&quot;&gt;fr&lt;/a&gt;&lt;/div&gt; 
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    <pubDate>Fri, 13 May 2011 12:00:00 +0200</pubDate>
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    <title>BISCHOF WALTER MIXA ZUM 70. NEUERSCHEINUNG: REISE DURCH DAS KIRCHENJAHR</title>
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            <category>Aktuelle Predigt</category>
            <category>News Kommentare</category>
            <category>Sonstiges</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Padre Alex / Dr. Alexander Pytlik)</author>
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    &lt;b&gt;Pünktlich zum morgigen 70. Geburtstag&lt;/b&gt; Seiner Exzellenz, des hochwürdigsten Herrn Diözesanbischofs em. und Militärordinarius em. &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6030&amp;amp;entry_id=276&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/250-BISCHOF-WALTER-MIXA-BITTE-UM-VERSOEHNUNG-UND-ZUSAMMENHALT.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/250-BISCHOF-WALTER-MIXA-BITTE-UM-VERSOEHNUNG-UND-ZUSAMMENHALT.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Dr. Walter Mixa&lt;/a&gt;, hat Abonnenten des &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6031&amp;amp;entry_id=276&quot; title=&quot;http://www.mm-verlag.com/&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.mm-verlag.com/&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;MM-Verlages&lt;/a&gt; (Aachen) und auch andere das Heft der Neuerscheinungen zum Frühling 2011 erreicht. Alle darin enthaltenen Werke sind meines Erachtens empfehlenswert, wobei an der Spitze natürlich das Buch zur Seligsprechung des verehrungswürdigen Dieners Gottes &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6032&amp;amp;entry_id=276&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/270-VEREHRUNGSWUERDIGER-DIENER-GOTTES-JOHANNES-PAUL-II.-GEWALTIGER-RUF-DER-HEILIGKEIT.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/270-VEREHRUNGSWUERDIGER-DIENER-GOTTES-JOHANNES-PAUL-II.-GEWALTIGER-RUF-DER-HEILIGKEIT.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Papst Johannes Paul II.&lt;/a&gt; steht: dessen Pressesprecher &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6033&amp;amp;entry_id=276&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/188-FESTSCHRIFT-FUER-PAPST-BENEDIKT-XVI.-ALS-GLAUBENSSTAERKUNG-FUER-ALLE-UND-ZUM-DANK-FUER-DEN-PAPSTBESUCH-2007.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/188-FESTSCHRIFT-FUER-PAPST-BENEDIKT-XVI.-ALS-GLAUBENSSTAERKUNG-FUER-ALLE-UND-ZUM-DANK-FUER-DEN-PAPSTBESUCH-2007.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Joaquin Navarro-Valls&lt;/a&gt; hat auf 235 Seiten Erinnerungen und Gedanken aufgezeichnet, die unter dem Titel &quot;&lt;i&gt;Begegnungen und Dankbarkeit&lt;/i&gt;&quot; erscheinen. Besonders wichtig ist dann der Band &quot;&lt;i&gt;Klartext und Klischees. Lebensrecht. Abtreibung, Euthanasie, PID, Stammzellenforschung ...&lt;/i&gt;&quot; von Alexandra Maria Lindner. Ebenso können sich sehen lassen die Bücher von Michael Müller (&quot;&lt;i&gt;Klartext und Klischees. Kirche, Papst und Glaube. Fragen, Irrtümer, Mißverständnisse&lt;/i&gt;&quot;) und von Barbara Wenz (&quot;&lt;i&gt;Poetische Pilgerorte, Reisen ins mystische Mittelitalien&lt;/i&gt;&quot;). Schließlich möchte ich noch das Werk der Alexandra von Teuffenbach erwähnen, welches einem weiteren Kandidaten zur Seligsprechung gewidmet ist: &quot;&lt;i&gt;Pius XII. Neue Erkenntnisse über sein Leben und Wirken&lt;/i&gt;&quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Nun aber zurück zum Geburtstagskind&lt;/b&gt; des Ostermontags 2011, es ist also Bischof Mixa, und zu dem von ihm gewählten Thema kann man nicht genug lesen und gelesen haben, es lautet &quot;&lt;i&gt;Gott begegnen. Reise durch das Kirchenjahr&lt;/i&gt;&quot;, &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url=aHR0cDovL3Nob3AubW0tdmVybGFnLmNvbS9zaG9wL3Byb2R1Y3RfaW5mby5waHA/Y1BhdGg9MjFfMzAmcHJvZHVjdHNfaWQ9NDE3&amp;amp;entry_id=276&quot; title=&quot;http://shop.mm-verlag.com/shop/product_info.php?cPath=21_30&amp;amp;products_id=417&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://shop.mm-verlag.com/shop/product_info.php?cPath=21_30&amp;amp;products_id=417&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;ISBN 978-3-942698-06-1&lt;/a&gt;, und der Preis ist mit € 12,90 angegeben. Auf 170 Seiten wird der Leser durch das gesamte Kirchenjahr begleitet, angefangen beim 1. Adventsonntag bis zum Hochfest Allerheiligen. Das Buch ist nicht nur für Priester geeignet, die nach Anregungen für ihre eigenen Predigten suchen, sondern es hilft allen Christgläubigen, eine Richtschnur für ihren Alltag und &quot;Termine&quot; mit Gott zu finden. Die Betrachtungen zu den einzelnen Stationen des Kirchenjahrs bergen Anregungen für das persönliche Gebet und lassen den Sinn und die Bedeutung der christlichen Feiertage neu erfahren. Als Leseprobe wird im Prospekt des MM-Verlages der &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6035&amp;amp;entry_id=276&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/208-GRUENDONNERSTAG,-KARFREITAG,-OSTERNACHT,-OSTERSONNTAG-UND-OSTERMONTAG.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/208-GRUENDONNERSTAG,-KARFREITAG,-OSTERNACHT,-OSTERSONNTAG-UND-OSTERMONTAG.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Gründonnerstag&lt;/a&gt; angeboten. Wer den früheren Diözesanbischof von Eichstätt, den heute emeritierten Augsburger Diözesanbischof und Militärbischof Dr. Walter Mixa öfters predigen gehört hat, wird erkennen, daß sein Buch aus der Fülle dieser seiner Verkündigung schöpft, und ich selbst habe einen konkreten Tag vorausgelesen, nämlich den Karfreitag, und diese Anregungen Bischof Mixas haben mich dann zur folgenden Predigt nach der Verlesung der Passion geführt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[&lt;b&gt;Predigt vom Karfreitag&lt;/b&gt;, angeregt durch die Voraus-Lektüre von Walter Mixa, &lt;i&gt;Gott begegnen. Reise durch das Kirchenjahr&lt;/i&gt;:]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Liebe Andächtige!&lt;/b&gt; Im Abendmahlsaal hat Jesus Christus nicht nur mit den Worten über Brot und Wein, sondern auch im ergreifenden Zeichen der Fußwaschung gezeigt, daß er bereit ist, bis zum Äußersten zu gehen. Er zögert nicht, Sein Leben für uns Menschen hinzugeben, es aufzuopfern. Im Prophetentext des Jesaja haben wir von dem Menschen gehört, der wegen &quot;&lt;i&gt;unserer Verbrechen und unserer Sünden&lt;/i&gt;“ durchbohrt und vernichtet wird. Der Prophet sieht in der totalen Hingabe dieses einen Gerechten die einzige Möglichkeit, daß wir Menschen nicht total in die Irre gehen. Indem Gott das Leben dieses zerschlagenen Knechtes annimmt als &quot;Sühneopfer&quot;, werden alle Ungerechten - und das sind auch wir - von der Schuld befreit. Für nicht wenige Menschen von heute schwer verständliche Aussagen, weil sich in unserer Gesellschaft eine Art &quot;Unschuldswahn&quot; breitgemacht hat, sodaß wir mit Worten wie Schuld und Sünde auf der einen Seite und mit Wiedergutmachung und Sühne auf der anderen Seite wenig anfangen können. Vielleicht kann eine Aussage des von Papst Benedikt besonders geschätzten seligen &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6036&amp;amp;entry_id=276&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/homilies/2010/documents/hf_ben-xvi_hom_20100919_beatif-newman_ge.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/homilies/2010/documents/hf_ben-xvi_hom_20100919_beatif-newman_ge.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Kardinal John Henry Newman&lt;/a&gt; das Geheimnis von Kreuz und Leid neu erschließen, ich zitiere: &quot;&lt;i&gt;Geht in die politische Welt: seht die aufeinander eifersüchtigen Nationen, den konkurrierenden Handel, die Armeen und Flotten, die gegeneinander ausgespielt werden. Überblickt die verschiedenen Rangstufen in der Gemeinschaft, ihre Parteien und ihre Kämpfe, das Ringen der Ehrgeizigen, die Ränke der Schlauen. Was ist das Ende des ganzen Tumults? Das Grab. Was ist das Maß? Das Kreuz.&lt;/i&gt;&quot; Zitat Ende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Das Kreuz Christi ist&lt;/b&gt; und bleibt der &quot;&lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6037&amp;amp;entry_id=276&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/273-MENSCHENRECHTE-KRUZIFIXE-IN-STAATLICHEN-SCHULEN-SIND-KEINE-KONVENTIONSVERLETZUNG.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/273-MENSCHENRECHTE-KRUZIFIXE-IN-STAATLICHEN-SCHULEN-SIND-KEINE-KONVENTIONSVERLETZUNG.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Maßstab&lt;/a&gt;&quot; für die Welt, ob wir es wahrhaben wollen oder nicht. Paulus kann deshalb auch feststellen: &quot;&lt;i&gt;Obwohl Er der Sohn war, hat Er durch Leiden Gehorsam gelernt; zur Vollendung gelangt, ist er für alle, die Ihm gehorchen, der Urheber des Ewigen Heils geworden.&lt;/i&gt;“ (Hebr 5,9) Das Kreuz als &quot;Maßstab“ der Welt deshalb, weil der Längsbalken des Kreuzes in Richtung Gott weist. Mit der Frage nach dem Wert unseres Daseins kommen wir ohne die Frage nach Gott nicht aus, und der Querbalken des Kreuzes will uns Menschen untereinander verbinden. Die Verbindung von Erde zum Himmel, zu Gott, und die Einheit der Menschen untereinander sind nur durch das Kreuz Jesu Christi möglich. Im Schnittpunkt der Balken ist der Herr mit dem geöffneten Herzen. Dieser Sein vertrauensvoller Gehorsam gegenüber Gott Vater, der bis zur bewußten Hingabe des aus Maria geborenen Lebens geht, und Seine am Kreuz ausgebreiteten Hände, die uns Menschen umschließen wollen, bleiben der &quot;Maßstab“, an dem wir nicht vorbeikommen können. Auch unsere eigenen Gleichgültigkeiten, Spitzfindigkeiten und Bosheiten sind im letzten gegen die Liebe des gekreuzigten Menschen gerichtet, der wirklich der Sohn Gottes ist. Das alles hat den bald seliggesprochenen Papst Johannes Paul II. dazu bewegt, schon im Jahr 2000 vor dem Bildnis des Gekreuzigten die &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6038&amp;amp;entry_id=276&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/news_services/liturgy/documents/ns_lit_doc_20000312_prayer-day-pardon_ge.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/news_services/liturgy/documents/ns_lit_doc_20000312_prayer-day-pardon_ge.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Barmherzigkeit für alle Sünden zu erbitten&lt;/a&gt;, die von Christen aller Stände und Generationen in der langen Geschichte der Kirche begangen worden sind. Erst im letzten Jahr ist nicht wenigen Bischöfen klar geworden, welchen prophetischen Schritt damals Johannes Paul II. gesetzt hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Und gerade am Karfreitag&lt;/b&gt; erinnern wir uns zurück an das erschütternde Auftreten von Johannes Paul II., der trotz seiner körperlichen Hinfälligkeit die Leidenschaft des Glaubens an Gott und für die Unverletztlichkeit der Menschenwürde bezeugte. In diesem Jahr 2000 nach der Geburt Christi besuchte er damals das heilige Land, und er brach nach dem Hören der Schicksale in den verschiedenen Konzentrationslagern des Dritten Reiches fast auf seinem Stuhl zusammen. Er sagte (&lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6039&amp;amp;entry_id=276&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/holy_father/john_paul_ii/travels/documents/hf_jp-ii_spe_20000323_yad-vashem-mausoleum_ge.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/holy_father/john_paul_ii/travels/documents/hf_jp-ii_spe_20000323_yad-vashem-mausoleum_ge.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;am 23. März 2000&lt;/a&gt;): &quot;&lt;i&gt;Ich bin nach »Yad Vashem« gekommen, um den Millionen Juden die Ehre zu erweisen, denen alles genommen wurde, besonders ihre Würde als Menschen, und die im Holocaust ermordet worden sind. Über ein halbes Jahrhundert ist seitdem vergangen, aber die Erinnerung bleibt. Wie konnte der Mensch eine solche Verachtung des Menschen entwickeln? Weil er den Punkt der Gottesverachtung erreicht hatte. Nur eine gottlose Ideologie konnte die Ausrottung eines ganzen Volkes planen und ausführen. Die Ehrung als »Gerechte der Völker«, die der Staat Israel hier in Yad Vashem denen zuerkannt hat, die sich heldenhaft – manchmal sogar bis zur Preisgabe ihres eigenen Lebens – für die Rettung von Juden eingesetzt haben, ist eine Anerkennung der Tatsache, daß nicht einmal in der dunkelsten Stunde jedes Licht ausgelöscht ist. Das ist der Grund, weshalb die Psalmen und die ganze Bibel, die sich zwar der Fähigkeit des Menschen zum Bösen wohl bewußt sind, auch verkünden, daß das Böse nicht das letzte Wort haben wird.&lt;/i&gt;“ Zitat Ende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Was der selige Henry Newman&lt;/b&gt; gesagt hat, daß das Kreuz der &quot;Maßstab&quot; für die Welt ist und bleiben wird, das hat &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6040&amp;amp;entry_id=276&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/holy_father/john_paul_ii/travels/sub_index/trav_holyland-2000_ge.htm&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/holy_father/john_paul_ii/travels/sub_index/trav_holyland-2000_ge.htm&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Johannes Paul II.&lt;/a&gt; damals in Jerusalem in anschaulicher Weise vollzogen bis hin zum Gebet an der Klagemauer, bis hin zum beschwerlichen Aufstieg zur Hinrichtungsstätte Golgota, von der wir wieder gehört haben, dort also, wo Jesus für uns Sein einzigartiges Opfer darbrachte, welches wir aus alter Tradition am Karfreitag selbst nicht sakramental begehen - heute ist ja keine Heilige Messe, die dieses Opfer Christi ja immer unblutig erneuert, sondern heute wird uns das Kreuz Christi so sichtbar wie möglich vor Augen gestellt, auf daß wir es gemeinsam verehren. Ein Gott, der sich in einer derartigen Weise für uns hingibt und im geöffneten Herzen des Sohnes alles Leid und allen Zweifel, alles Grausame und alles Sterben-müssen der ganzen Menschheitsgeschichte auf sich nimmt, kann auch nicht mehr vor den Richterstuhl einer &quot;&lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6037&amp;amp;entry_id=276&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/273-MENSCHENRECHTE-KRUZIFIXE-IN-STAATLICHEN-SCHULEN-SIND-KEINE-KONVENTIONSVERLETZUNG.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/273-MENSCHENRECHTE-KRUZIFIXE-IN-STAATLICHEN-SCHULEN-SIND-KEINE-KONVENTIONSVERLETZUNG.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;menschlichen Gesetzgebung&lt;/a&gt; gezerrt werden. Es gibt vom Karfreitag her also kein Leid und keine Not mehr, keine Angst und kein Gefesselt-Sein in Schuld und Sünde mehr, mit dem wir alleingelassen wären. In allen unseren Nöten können wir uns am Gekreuzigten selber festmachen. Durch Sein freiwilliges, radikales Eingehen in unser Leiden und Sterben-müssen, durch Sein Sühnopfer aus reiner Liebe zum Vater und zu uns ist der auferstandene Jesus Christus für uns wirklich der Urheber des Ewigen Heiliges geworden. &lt;b&gt;AMEN.&lt;/b&gt; &lt;div class=&quot;serendipity_babelfish&quot;&gt;Übersetze nach  &lt;a href=&quot;http://babelfish.altavista.com/babelfish/trurl_pagecontent?url=http%3A%2F%2Fwww.internetpfarre.de%2Fblog%2Farchives%2F276-BISCHOF-WALTER-MIXA-ZUM-70.-NEUERSCHEINUNG-REISE-DURCH-DAS-KIRCHENJAHR.html&amp;amp;lp=de%5Fen&quot;&gt;en&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;http://babelfish.altavista.com/babelfish/trurl_pagecontent?url=http%3A%2F%2Fwww.internetpfarre.de%2Fblog%2Farchives%2F276-BISCHOF-WALTER-MIXA-ZUM-70.-NEUERSCHEINUNG-REISE-DURCH-DAS-KIRCHENJAHR.html&amp;amp;lp=de%5Ffr&quot;&gt;fr&lt;/a&gt;&lt;/div&gt; 
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    <pubDate>Sun, 24 Apr 2011 17:30:00 +0200</pubDate>
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    <title>MENSCHENRECHTE: KRUZIFIXE IN STAATLICHEN SCHULEN SIND KEINE KONVENTIONSVERLETZUNG</title>
    <link>http://www.internetpfarre.de/blog/archives/273-MENSCHENRECHTE-KRUZIFIXE-IN-STAATLICHEN-SCHULEN-SIND-KEINE-KONVENTIONSVERLETZUNG.html</link>
            <category>News Kommentare</category>
            <category>Sonstiges</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Padre Alex / Dr. Alexander Pytlik)</author>
    <content:encoded>
    &lt;b&gt;Heute hat der Heilige Stuhl&lt;/b&gt; durch den Direktor des Pressesaales, P. Federico Lombardi SJ, eine Erklärung zum Urteil der Großen Kammer des Europäischen Menschenrechtsgerichtshofes herausgegeben, die ich aus der italienischen Sprache ins Deutsche übersetze:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Das Urteil des Europäischen Gerichtshofes für Menschenrechte&lt;/b&gt; über die verpflichtende Anbringung des Kreuzes in den Klassenzimmern der öffentlichen Schulen Italiens wird von Seiten des Heiligen Stuhles mit Genugtuung aufgenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es handelt sich in der Tat um ein sehr gewichtiges Urteil, welches Geschichte macht, wie das Ergebnis zeigt, zu dem die Große Kammer am Ende einer eingehenden Prüfung der Fragestellung gelangt ist. Die Große Kammer hat tatsächlich unter allen Gesichtspunkten ein Urteil der ersten Instanz gekippt, was von einer Kammer des Gerichtshofes einhellig gefällt worden war und nicht nur den Rekurs des angeklagten italienischen Staates nach sich gezogen hatte, sondern auch die Unterstützung desselben durch zahlreiche andere europäische Staaten - in einem bisher noch nicht geschehenen Maß - sowie die Beteiligung nicht weniger Nichtregierungsorganisationen als Ausdruck eines ausgedehnten Empfindens der Bevölkerungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird also auf einer äußerst maßgebenden und internationalen rechtlichen Ebene anerkannt, daß die Kultur der Menschenrechte nicht in einen Gegensatz zu den religiösen Fundamenten der europäischen Zivilisation gebracht werden dürfe, zu der das Christentum einen wesentlichen Beitrag geleistet hat. Außerdem wird anerkannt, daß es sich vom Prinzip der Subsidiarität her geziemt, jedem Land einen Ermessensspielraum zu garantieren, was den Wert der religiösen Symbole in der eigenen kulturellen Geschichte und nationalen Identität und was den Ort ihrer Darstellung betrifft (wie dies zudem in diesen Tagen auch von höchstgerichtlichen Urteilen einiger europäischer Länder bekräftigt worden ist). Wäre es umgekehrt, würde man hingegen paradoxerweise im Namen der Religionsfreiheit dazu tendieren, eben diese Freiheit zu begrenzen oder sogar zu verweigern, um die religiösen Symbole am Ende jeglichen Ausdruckes im öffentlichen Raum zu berauben. Und indem man so handelte, würde man die Freiheit selbst verletzen, sodaß die spezifischen und legitimen Identitäten verdunkelt würden. Der Gerichtshof sagt also, daß die Darstellung des Gekreuzigten nicht Indoktrinierung ist, sondern Ausdruck der kulturellen Identität der Länder christlicher Tradition.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das neue Urteil der Großen Kammer wird auch deshalb willkommen geheißen, weil es wirksam dazu beiträgt, das Vertrauen in den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte von Seiten eines großen Teiles der Europäer wiederherzustellen, die von der entscheidenden Rolle der christlichen Werte in ihrer eigenen Geschichte, aber auch für das europäische Einigungswerk und seine Kultur des Rechts und der Freiheit überzeugt und sich dessen bewußt sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[&lt;b&gt;ENDE MEINER ÜBERSETZUNG.&lt;/b&gt;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um diese Erklärung des Heiligen Stuhles (eines jedem Staat gleichgestellten Völkerrechtssubjektes) besser zu verstehen, übernehme ich auch gleich die heutige &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url=aHR0cDovL2NtaXNrcC5lY2hyLmNvZS5pbnQvdGtwMTk3L3ZpZXcuYXNwP2FjdGlvbj1vcGVuJmRvY3VtZW50SWQ9ODgzMTc0JnBvcnRhbD1oYmttJnNvdXJjZT1leHRlcm5hbGJ5ZG9jbnVtYmVyJnRhYmxlPUY2OUEyN0ZEOEZCODYxNDJCRjAxQzExNjZERUEzOTg2NDk=&amp;amp;entry_id=273&quot; title=&quot;http://cmiskp.echr.coe.int/tkp197/view.asp?action=open&amp;amp;documentId=883174&amp;amp;portal=hbkm&amp;amp;source=externalbydocnumber&amp;amp;table=F69A27FD8FB86142BF01C1166DEA398649&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://cmiskp.echr.coe.int/tkp197/view.asp?action=open&amp;amp;documentId=883174&amp;amp;portal=hbkm&amp;amp;source=externalbydocnumber&amp;amp;table=F69A27FD8FB86142BF01C1166DEA398649&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;offizielle Presseaussendung des Europäischen Menschenrechtsgerichtshofes&lt;/a&gt; (dieser bezieht sich auf den Europarat und nicht nur auf die Länder der Europäischen Union) in ihrer deutschsprachigen Version zum &quot;Grand Chamber judgment Lautsi v. Italy&quot; (Nr. 234, Pressemitteilung des Kanzlers):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;KRUZIFIXE IN KLASSENZIMMERN STAATLICHER SCHULEN IN ITALIEN: GERICHTSHOF STELLT KEINE KONVENTIONSVERLETZUNG FEST&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seinem heute verkündeten Urteil der Großen Kammer im Fall &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url=aHR0cDovL2NtaXNrcC5lY2hyLmNvZS5pbnQvdGtwMTk3L3ZpZXcuYXNwP2FjdGlvbj1odG1sJmRvY3VtZW50SWQ9ODgzMTY5JnBvcnRhbD1oYmttJnNvdXJjZT1leHRlcm5hbGJ5ZG9jbnVtYmVyJnRhYmxlPUY2OUEyN0ZEOEZCODYxNDJCRjAxQzExNjZERUEzOTg2NDk=&amp;amp;entry_id=273&quot; title=&quot;http://cmiskp.echr.coe.int/tkp197/view.asp?action=html&amp;amp;documentId=883169&amp;amp;portal=hbkm&amp;amp;source=externalbydocnumber&amp;amp;table=F69A27FD8FB86142BF01C1166DEA398649&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://cmiskp.echr.coe.int/tkp197/view.asp?action=html&amp;amp;documentId=883169&amp;amp;portal=hbkm&amp;amp;source=externalbydocnumber&amp;amp;table=F69A27FD8FB86142BF01C1166DEA398649&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Lautsi und andere gegen Italien&lt;/a&gt; (Beschwerde-Nr. 30814/06), das rechtskräftig ist (Anm. 1 = Urteile der Großen Kammer sind endgültig [Artikel 44 der Konvention]. Rechtskräftige Urteile werden dem Ministerkomitee des Europarats übermittelt, das die Umsetzung der Urteile überwacht. Weitere Informationen zum Verfahren der Umsetzung finden sich &lt;a href=&quot;www.coe.int/t/dghl/monitoring/execution&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;hier&lt;/a&gt;), stellte der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte mit einer Mehrheit (fünfzehn zu zwei Stimmen) fest, daß keine Verletzung von Artikel 2 Protokoll Nr. 1 (Recht auf Bildung) der Europäischen Menschenrechtskonvention (EMRK) vorlag. Der Fall betraf die in Klassenzimmern staatlicher Schulen in Italien angebrachten Kruzifixe, die von den Beschwerdeführern als Verstoß gegen die Verpflichtung des Staates gerügt wurden, bei Ausübung der von ihm auf dem Gebiet der Erziehung und des Unterrichts übernommenen Aufgaben das Recht der Eltern zu achten, die Erziehung ihrer Kinder entsprechend ihren eigenen religiösen und weltanschaulichen Überzeugungen sicherzustellen. Diese Pressemitteilung liegt auch auf Englisch, Französisch und Italienisch vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Zusammenfassung des Sachverhalts&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Beschwerdeführer, Soile Lautsi, geboren 1957, und ihre 1988 und 1990 geborenen Söhne, Dataico und Sami Albertin, sind italienische Staatsangehörige und leben in Italien. (Anm. 2 = In ihrer 2006 eingelegten Beschwerde gab Frau Lautsi an, im Namen ihrer damals minderjährigen Söhne zu handeln. Die inzwischen volljährigen Söhne haben ihre Einwilligung erklärt, selbst als Beschwerdeführer aufzutreten.) Die Söhne besuchten im Schuljahr 2001/02 das Istituto comprensivo statale Vittorino da Feltre, eine staatliche Schule in Abano Terme, in deren Klassenzimmern Kruzifixe angebracht waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einer Versammlung des Schulbeirats am 22. April 2002 sprach Frau Lautsis Ehemann die Präsenz religiöser Symbole, insbesondere von Kruzifixen, in den Klassenzimmern an und fragte, ob diese entfernt werden könnten. Nachdem der Schulbeirat entschieden hatte, die Symbole in den Klassenzimmern zu belassen, legte Frau Lautsi am 23. Juli 2002 Klage beim Verwaltungsgericht Venetien ein und machte einen Verstoß gegen das Gebot staatlicher Neutralität in Religionsfragen geltend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Minister für Unterricht, Universitäten und Forschung erließ im Oktober 2002 eine Vorschrift, nach der die Schulverwaltungen die Präsenz eines Kruzifixes in den Klassenzimmern sicherzustellen hatten. Am 30. Oktober 2003 trat der Minister dem von Frau Lautsi angestrengten Verfahren als Partei bei und vertrat, daß ihre Beschwerde unbegründet sei, da die Präsenz von Kruzifixen in Klassenzimmern staatlicher Schulen sich auf zwei Königliche Dekrete von 1924 und 1928 stütze. (Anm. 3 = Artikel 118 Königliches Dekret Nr. 965 vom 30. April 1924 [interne Vorschriften der Mittelschulen] und Artikel 119 Königliches Dekret Nr. 1297 vom 26. April 1928 [Annahme der allgemeinen Vorschriften für den Grundschulunterricht].)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Verfassungsgericht erklärte die Vorlage des Verwaltungsgerichts zur Frage der Verfassungsmäßigkeit 2004 für unzulässig, da die anwendbaren Bestimmungen der beiden Königlichen Dekrete keinen Gesetzesrang hätten, sondern es sich lediglich um Verordnungen handele, die nicht Gegenstand einer Verfassungsmäßigkeitsprüfung sein könnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Verwaltungsgericht wies die Klage Frau Lautsis am 17. März 2005 mit der Begründung ab, daß die fraglichen Dekrete noch immer in Kraft seien und Kruzifixe in Klassenzimmern staatlicher Schulen keinen Verstoß gegen das Gebot staatlicher Neutralität in Religionsfragen darstellten, „das zum Rechtserbe Europas und der westlichen Demokratien gehört.“ Insbesondere vertrat das Gericht die Auffassung, das Kruzifix sei Symbol des Christentums im allgemeinen, nicht nur des Katholizismus, so daß es auch auf andere Glaubensbekenntnisse verweise. Weiterhin handele es sich um ein historisch-kulturelles Symbol, das einen „identitätsstiftenden Charakter“ für das italienische Volk habe, und um ein Symbol für das der italienischen Verfassung zugrundeliegende Wertesystem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der von Frau Lautsi angerufene Staatsrat (das oberste Verwaltungsgericht) bestätigte mit Urteil vom 13. April 2006, daß die Präsenz von Kruzifixen in Klassenzimmern staatlicher Schulen eine Rechtsgrundlage in den Dekreten von 1924 und 1928 habe und, angesichts der dem Kruzifix beizumessenden Bedeutung, mit dem Gebot staatlicher Neutralität in Religionsfragen vereinbar sei. Insofern als es Werte symbolisiere, die die italienische Kultur kennzeichneten – Toleranz, Bekräftigung der Rechte des Einzelnen, die Autonomie des moralischen Gewissens gegenüber der Autorität, Solidarität, die Ablehnung jeglicher Diskriminierung – könne das Kruzifix in Klassenzimmern selbst aus einem „säkularen“ Blickwinkel eine wichtige erzieherische Funktion erfüllen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Beschwerde, Verfahren und Zusammensetzung des Gerichtshofs&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter Berufung auf Artikel 2 Protokoll Nr. 1 (Recht auf Bildung) und Artikel 9 (Gedanken-, Gewissens- und Religionsfreiheit) beklagten sich die Beschwerdeführer über die Kruzifixe in den Klassenzimmern der staatlichen Schule, die Frau Lautsis Söhne besucht hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter Berufung auf Artikel 14 (Diskriminierungsverbot), machten sie geltend, daß sie aufgrund dessen als Nichtkatholiken eine diskriminierende Ungleichbehandlung im Vergleich zu katholischen Eltern und deren Kindern erfahren hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Beschwerde wurde am 27. Juli 2006 beim Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte eingelegt. In seinem &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url=aHR0cDovL2NtaXNrcC5lY2hyLmNvZS5pbnQvdGtwMTk3L3ZpZXcuYXNwP2FjdGlvbj1odG1sJmRvY3VtZW50SWQ9ODU3NzMyJnBvcnRhbD1oYmttJnNvdXJjZT1leHRlcm5hbGJ5ZG9jbnVtYmVyJnRhYmxlPUY2OUEyN0ZEOEZCODYxNDJCRjAxQzExNjZERUEzOTg2NDk=&amp;amp;entry_id=273&quot; title=&quot;http://cmiskp.echr.coe.int/tkp197/view.asp?action=html&amp;amp;documentId=857732&amp;amp;portal=hbkm&amp;amp;source=externalbydocnumber&amp;amp;table=F69A27FD8FB86142BF01C1166DEA398649&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://cmiskp.echr.coe.int/tkp197/view.asp?action=html&amp;amp;documentId=857732&amp;amp;portal=hbkm&amp;amp;source=externalbydocnumber&amp;amp;table=F69A27FD8FB86142BF01C1166DEA398649&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Kammerurteil vom 3. November 2009&lt;/a&gt; stellte der Gerichtshof eine Verletzung von Artikel 2 Protokoll Nr. 1 (Recht auf Bildung) in Verbindung mit Artikel 9 (Gedanken-, Gewissens- und Religionsfreiheit) fest. Am 28. Januar 2010 beantragte die italienische Regierung die Verweisung der Rechtssache an die Große Kammer gemäß Artikel 43 EMRK (Verweisung an die Große Kammer); und am 1. März 2010 nahm der Ausschuß der Großen Kammer den Antrag an. Am 30. Juni 2010 fand eine mündliche Verhandlung vor der Großen Kammer statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemäß Artikel 36 § 2 EMRK und Artikel 44 § 2 Verfahrensordnung des Gerichtshofs erhielten die folgenden Personen, Organisationen und Regierungen die Erlaubnis, schriftliche Stellungnahmen abzugeben: (Anm. 4 = Stellungnahmen der Drittparteien: siehe §§ 47 bis 56 des Urteils.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;-&lt;/b&gt; 33 Mitglieder des Europäischen Parlaments gemeinsam;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;-&lt;/b&gt; die Nichtregierungsorganisationen Greek Helsinki Monitor (Anm. 5 = Bereits Drittpartei vor der Kammer); Associazone nazionale del libero Pensiero; European Centre for Law and Justice; Eurojuris; gemeinsam: commission internationale de juristes, Interights und Human Rights Watch; gemeinsam: Zentralkomitee der deutschen Katholiken, Semaines sociales de France und Associazioni cristiane Lavoratori italiani;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;-&lt;/b&gt; die Regierungen Armeniens, Bulgariens, Griechenlands, Litauens, Maltas, Monacos, Rumäniens, Rußlands, San Marinos und Zyperns.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Regierungen Armeniens, Bulgariens, Griechenlands, Litauens, Maltas, Rußlands, San Marinos und Zyperns erhielten zudem die Erlaubnis, gemeinsam an der mündlichen Verhandlung teilzunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Urteil wurde von der Großen Kammer mit siebzehn Richtern gefällt, die sich wie folgt zusammensetzte: Jean-Paul Costa (Frankreich), Präsident, Christos Rozakis (Griechenland), Nicolas Bratza (Großbritannien), Peer Lorenzen (Dänemark), Josep Casadevall (Andorra), Giovanni Bonello (Malta), Nina Vajić (Kroatien), Rait Maruste (Estland), Anatoly Kovler (Rußland), Sverre Erik Jebens (Norwegen), Päivi Hirvelä (Finnland), Giorgio Malinverni (Schweiz), George Nicolaou (Zypern), Ann Power (Irland), Zdravka Kalaydjieva (Bulgarien), Mihai Poalelungi (Moldawien), Guido Raimondi (Italien), Richter, sowie Erik Fribergh, Kanzler des Gerichtshofs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Entscheidung des Gerichtshofs&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Artikel 2 Protokoll Nr. 1&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seiner Rechtsprechung (Anm. 6 = Urteile &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url=aHR0cDovL2NtaXNrcC5lY2hyLmNvZS5pbnQvdGtwMTk3L3ZpZXcuYXNwP2FjdGlvbj1odG1sJmRvY3VtZW50SWQ9Njk1Mzg2JnBvcnRhbD1oYmttJnNvdXJjZT1leHRlcm5hbGJ5ZG9jbnVtYmVyJnRhYmxlPUY2OUEyN0ZEOEZCODYxNDJCRjAxQzExNjZERUEzOTg2NDk=&amp;amp;entry_id=273&quot; title=&quot;http://cmiskp.echr.coe.int/tkp197/view.asp?action=html&amp;amp;documentId=695386&amp;amp;portal=hbkm&amp;amp;source=externalbydocnumber&amp;amp;table=F69A27FD8FB86142BF01C1166DEA398649&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://cmiskp.echr.coe.int/tkp197/view.asp?action=html&amp;amp;documentId=695386&amp;amp;portal=hbkm&amp;amp;source=externalbydocnumber&amp;amp;table=F69A27FD8FB86142BF01C1166DEA398649&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Kjeldsen, Busk Madsen und Pedersen gegen Dänemark&lt;/a&gt; vom 7. Dezember 1976 [§ 50], &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url=aHR0cDovL2NtaXNrcC5lY2hyLmNvZS5pbnQvdGtwMTk3L3ZpZXcuYXNwP2FjdGlvbj1odG1sJmRvY3VtZW50SWQ9Njk1ODg4JnBvcnRhbD1oYmttJnNvdXJjZT1leHRlcm5hbGJ5ZG9jbnVtYmVyJnRhYmxlPUY2OUEyN0ZEOEZCODYxNDJCRjAxQzExNjZERUEzOTg2NDk=&amp;amp;entry_id=273&quot; title=&quot;http://cmiskp.echr.coe.int/tkp197/view.asp?action=html&amp;amp;documentId=695888&amp;amp;portal=hbkm&amp;amp;source=externalbydocnumber&amp;amp;table=F69A27FD8FB86142BF01C1166DEA398649&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://cmiskp.echr.coe.int/tkp197/view.asp?action=html&amp;amp;documentId=695888&amp;amp;portal=hbkm&amp;amp;source=externalbydocnumber&amp;amp;table=F69A27FD8FB86142BF01C1166DEA398649&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Valsamis gegen Griechenland&lt;/a&gt; vom 18. Dezember 1996 [§ 27], &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url=aHR0cDovL2NtaXNrcC5lY2hyLmNvZS5pbnQvdGtwMTk3L3ZpZXcuYXNwP2FjdGlvbj1odG1sJmRvY3VtZW50SWQ9ODI0Mjg0JnBvcnRhbD1oYmttJnNvdXJjZT1leHRlcm5hbGJ5ZG9jbnVtYmVyJnRhYmxlPUY2OUEyN0ZEOEZCODYxNDJCRjAxQzExNjZERUEzOTg2NDk=&amp;amp;entry_id=273&quot; title=&quot;http://cmiskp.echr.coe.int/tkp197/view.asp?action=html&amp;amp;documentId=824284&amp;amp;portal=hbkm&amp;amp;source=externalbydocnumber&amp;amp;table=F69A27FD8FB86142BF01C1166DEA398649&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://cmiskp.echr.coe.int/tkp197/view.asp?action=html&amp;amp;documentId=824284&amp;amp;portal=hbkm&amp;amp;source=externalbydocnumber&amp;amp;table=F69A27FD8FB86142BF01C1166DEA398649&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Hasan und Eylem Zengin gegen die Türkei&lt;/a&gt; vom 9. Oktober 2007 [§ 49] und &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url=aHR0cDovL2NtaXNrcC5lY2hyLmNvZS5pbnQvdGtwMTk3L3ZpZXcuYXNwP2FjdGlvbj1odG1sJmRvY3VtZW50SWQ9ODE5NTMyJnBvcnRhbD1oYmttJnNvdXJjZT1leHRlcm5hbGJ5ZG9jbnVtYmVyJnRhYmxlPUY2OUEyN0ZEOEZCODYxNDJCRjAxQzExNjZERUEzOTg2NDk=&amp;amp;entry_id=273&quot; title=&quot;http://cmiskp.echr.coe.int/tkp197/view.asp?action=html&amp;amp;documentId=819532&amp;amp;portal=hbkm&amp;amp;source=externalbydocnumber&amp;amp;table=F69A27FD8FB86142BF01C1166DEA398649&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://cmiskp.echr.coe.int/tkp197/view.asp?action=html&amp;amp;documentId=819532&amp;amp;portal=hbkm&amp;amp;source=externalbydocnumber&amp;amp;table=F69A27FD8FB86142BF01C1166DEA398649&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Folgero und andere gegen Norwegen&lt;/a&gt;, Urteil der Großen Kammer vom 29. Juni 2007 [§ 84]) hat der Gerichtshof unterstrichen, daß die Pflicht der Mitgliedstaaten des Europarats, die religiösen und weltanschaulichen Überzeugungen der Eltern zu achten, nicht nur den Gegenstand und die Art und Weise des Unterrichts betrifft, sondern auch „bei Ausübung“ der Gesamtheit der „Aufgaben“, die die Staaten auf dem Gebiet der Erziehung und des Unterrichts übernehmen, zum Tragen kommt. Dies schließt die Gestaltung der schulischen Umgebung ein, sofern diese nach nationalem Recht eine staatliche Aufgabe ist. Die Entscheidung, ob Kruzifixe in Klassenzimmern staatlicher Schulen angebracht sein sollen, gehört zu den Aufgaben, die der italienische Staat übernimmt und fällt folglich in den Anwendungsbereich von Artikel 2 Protokoll Nr. 1. Daraus ergibt sich auf diesem Gebiet eine staatliche Verpflichtung, das Recht der Eltern zu achten, die Erziehung ihrer Kinder entsprechend ihren eigenen religiösen und weltanschaulichen Überzeugungen sicherzustellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Gerichtshof war der Auffassung, daß sich nicht beweisen läßt, ob ein Kruzifix an der Wand eines Klassenzimmers einen Einfluß auf die Schüler hat, auch wenn es in erster Linie als religiöses Symbol zu betrachten ist. Zwar war es nachvollziehbar, daß Frau Lautsi die Kruzifixe in den Klassenräumen ihrer Kinder als staatliche Mißachtung ihres Rechts sah, deren Unterricht entsprechend ihren eigenen weltanschaulichen Überzeugungen sicherzustellen; diese subjektive Wahrnehmung reichte aber nicht aus, um eine Verletzung von Artikel 2 Protokoll Nr. 1 zu begründen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die italienische Regierung vertrat die Auffassung, daß das Kruzifix in Klassenzimmern staatlicher Schulen heute eine Tradition darstelle, auf deren Bewahrung sie Wert lege. Das Kruzifix symbolisiere über die religiöse Bedeutung hinaus die Werte und Prinzipien, die die westliche Demokratie und Zivilisation begründeten. Seine Präsenz in den Klassenzimmern sei dadurch zu rechtfertigen. Im Hinblick auf den ersten Gesichtspunkt unterstrich der Gerichtshof, daß die Entscheidung, eine Tradition zu bewahren, zwar im Prinzip in den Beurteilungsspielraum der Mitgliedstaaten des Europarats fällt, der Verweis auf eine Tradition die Staaten aber nicht von ihrer Verpflichtung entbinden kann, die Konventionsrechte zu achten. Im Hinblick auf den zweiten Gesichtspunkt stellte der Gerichtshof fest, daß der italienische Staatsrat und der Kassationsgerichtshof zur Bedeutung des Kruzifixes voneinander abweichende Auffassungen vertraten und das italienische Verfassungsgericht sich zu dieser Frage nicht geäußert hat; dem Gerichtshof stand es nicht zu, in einem Streit zwischen nationalen Gerichten Position zu beziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schließlich genießen Staaten einen Beurteilungsspielraum, wenn es darum geht, ihre Aufgaben auf dem Gebiet der Erziehung und des Unterrichts mit der Achtung des Rechts der Eltern zu vereinbaren, diesen Unterricht entsprechend ihren religiösen und weltanschaulichen Überzeugungen sicherzustellen. Der Gerichtshof hat daher im Prinzip die Entscheidungen der Staaten auf diesem Gebiet zu respektieren, einschließlich des Stellenwerts, den sie der Religion beimessen, sofern diese Entscheidungen zu keiner Form der Indoktrinierung führen. Die Entscheidung, Kruzifixe in Klassenzimmern anzubringen, fällt folglich in den Beurteilungsspielraum des Staates, zumal es in der Frage der Präsenz religiöser Symbole in staatlichen Schulen unter den Mitgliedstaaten des Europarats keine Übereinstimmung gibt. (Anm. 7 = siehe §§ 26 bis 28 des Urteils.) Der Beurteilungsspielraum der Staaten geht allerdings Hand in Hand mit der Kontrolle durch den Gerichtshof, dem es obliegt, sicherzustellen, daß Entscheidungen auf diesem Gebiet nicht zu einer Indoktrinierung führen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Zusammenhang stellte der Gerichtshof fest, daß die gesetzliche Regelung in Italien, die das Anbringen von Kruzifixen in Klassenzimmern vorschreibt, der Mehrheitsreligion eine dominante Sichtbarkeit in der schulischen Umgebung gibt. Der Gerichtshof war aber der Auffassung, daß dies nicht ausreicht, um von einem staatlichen Indoktrinierungsprozeß zu sprechen und um einen Verstoß gegen Artikel 2 Protokoll Nr. 1 zu begründen. Der Gerichtshof verwies auf seine Rechtsprechung (Anm. 8 = &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url=aHR0cDovL2NtaXNrcC5lY2hyLmNvZS5pbnQvdGtwMTk3L3ZpZXcuYXNwP2FjdGlvbj1odG1sJmRvY3VtZW50SWQ9ODE5NTMyJnBvcnRhbD1oYmttJnNvdXJjZT1leHRlcm5hbGJ5ZG9jbnVtYmVyJnRhYmxlPUY2OUEyN0ZEOEZCODYxNDJCRjAxQzExNjZERUEzOTg2NDk=&amp;amp;entry_id=273&quot; title=&quot;http://cmiskp.echr.coe.int/tkp197/view.asp?action=html&amp;amp;documentId=819532&amp;amp;portal=hbkm&amp;amp;source=externalbydocnumber&amp;amp;table=F69A27FD8FB86142BF01C1166DEA398649&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://cmiskp.echr.coe.int/tkp197/view.asp?action=html&amp;amp;documentId=819532&amp;amp;portal=hbkm&amp;amp;source=externalbydocnumber&amp;amp;table=F69A27FD8FB86142BF01C1166DEA398649&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Folgero und andere gegen Norwegen&lt;/a&gt;, Urteil der Großen Kammer vom 29. Juni 2007; Kammerurteil &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url=aHR0cDovL2NtaXNrcC5lY2hyLmNvZS5pbnQvdGtwMTk3L3ZpZXcuYXNwP2FjdGlvbj1odG1sJmRvY3VtZW50SWQ9ODI0Mjg0JnBvcnRhbD1oYmttJnNvdXJjZT1leHRlcm5hbGJ5ZG9jbnVtYmVyJnRhYmxlPUY2OUEyN0ZEOEZCODYxNDJCRjAxQzExNjZERUEzOTg2NDk=&amp;amp;entry_id=273&quot; title=&quot;http://cmiskp.echr.coe.int/tkp197/view.asp?action=html&amp;amp;documentId=824284&amp;amp;portal=hbkm&amp;amp;source=externalbydocnumber&amp;amp;table=F69A27FD8FB86142BF01C1166DEA398649&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://cmiskp.echr.coe.int/tkp197/view.asp?action=html&amp;amp;documentId=824284&amp;amp;portal=hbkm&amp;amp;source=externalbydocnumber&amp;amp;table=F69A27FD8FB86142BF01C1166DEA398649&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Hasan und Eylem Zengin gegen die Türkei&lt;/a&gt; vom 9. Oktober 2007), nach der die Tatsache, daß einer Religion angesichts ihrer dominanten Bedeutung in der Geschichte eines Landes im Lehrplan mehr Raum gegeben wird als anderen Religionen, für sich genommen noch keine Indoktrinierung darstellt. Er hob hervor, daß ein an der Wand angebrachtes Kruzifix ein seinem Wesen nach passives Symbol ist, dessen Einfluß auf die Schüler nicht mit einem didaktischen Vortrag oder mit der Teilnahme an religiösen Aktivitäten verglichen werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Gerichtshof war weiter der Auffassung, daß die Wirkung der höheren Sichtbarkeit, die das Kruzifix dem Christentum in der schulischen Umgebung gibt, angesichts folgender Gesichtspunkte noch relativiert werden muß: Die Präsenz des Kruzifixes steht nicht im Zusammenhang mit einem verpflichtenden christlichen Religionsunterricht; die schulische Umgebung ist laut der italienischen Regierung offen für andere Religionen (so sei das Tragen von Symbolen und Kleidung mit religiöser Konnotation Schülern nicht verboten, die Praktiken von Nichtmehrheitsreligionen würden berücksichtigt, freiwilliger Religionsunterricht in allen anerkannten Konfessionen sei möglich, das Ende des Ramadan werde häufig in Schulen gefeiert); nichts weist darauf hin, daß die Behörden sich gegenüber Schülern intolerant verhalten, die anderen Konfessionen angehören, die nicht religiös sind oder Weltanschauungen vertreten, die nicht mit einer Konfession in Verbindung stehen. Schließlich behaupten die Beschwerdeführer nicht, daß das Kruzifix in den Klassenzimmern eine Unterrichtspraxis mit missionarischer Tendenz gefördert oder daß ein Lehrer von Frau Lautsis Kindern in tendenziöser Weise auf dessen Präsenz Bezug genommen hätte. Im Übrigen blieb Frau Lautsis elterliches Recht, ihre Kinder aufzuklären, sie zu beraten und sie im Sinne ihrer eigenen weltanschaulichen Überzeugungen anzuleiten, unberührt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Gerichtshof kam folglich zu dem Schluß, daß sich die Entscheidung der Behörden, die Kruzifixe in den Klassenzimmern der von Frau Lautsis Söhnen besuchten staatlichen Schule zu belassen, in den Grenzen des Beurteilungsspielraums hielt, den der italienische Staat im Zusammenhang mit seiner Verpflichtung, in der Ausübung seiner Aufgaben auf dem Gebiet der Erziehung und des Unterrichts das Recht der Eltern zu achten, diesen Unterricht entsprechend ihren religiösen und weltanschaulichen Überzeugungen sicherzustellen, genießt. Somit lag keine Verletzung von Artikel 2 Protokoll Nr. 1 vor. Der Gerichtshof befand außerdem, daß sich im Hinblick auf Artikel 9 keine anderen Fragen stellten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Hinblick auf Frau Lautsis Söhne kam der Gerichtshof zu demselben Schluß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Artikel 14&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seinem Kammerurteil hatte der Gerichtshof befunden, daß es angesichts seiner Feststellung einer Verletzung von Artikel 2 Protokoll Nr. 1 in Verbindung mit Artikel 9 keinen Anlaß gab, die Beschwerde unter Berufung auf Artikel 14 separat zu prüfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Große Kammer erinnerte daran, daß Artikel 14 nur in Bezug auf die anderen Bestimmungen der Konvention und ihrer Protokolle gilt. Selbst unter der Annahme, daß die Beschwerdeführer sich auch darüber beklagen wollten, in ihren Rechten gemäß Artikel 9 und Artikel 2 Protokoll Nr. 1 diskriminiert worden zu sein, sah der Gerichtshof darin keine andere Frage als diejenigen, die er bereits im Anwendungsbereich von Artikel 2 Protokoll Nr. 1 untersucht hatte. Es gab folglich keinen Anlaß, diesen Teil der Beschwerde zu prüfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Separate Meinungen&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Richter Bonello, Power und Rozakis äußerten jeweils eine zustimmende Meinung. Richter Malinverni äußerte eine abweichende Meinung, der sich Richterin Kalaydjieva anschloß. Die separaten Meinungen sind dem Urteil beigefügt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Urteil liegt auf Englisch und Französisch vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Pressemitteilung ist von der Kanzlei erstellt und für den Gerichtshof nicht bindend. Entscheidungen, Urteile und weitere Informationen stehen auf seiner Website zur Verfügung. Um die Pressemitteilungen des Gerichtshofs zu erhalten, abonnieren Sie bitte die RSS feeds. Pressekontakte: echrpress@echr.coe.int&lt;br /&gt;
Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte wurde 1959 in Straßburg von den Mitgliedstaaten des Europarats errichtet, um die Einhaltung der Europäischen Menschenrechtskonvention von 1950 sicherzustellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[&lt;b&gt;ENDE DER ÜBERNAHME DER PRESSEMITTEILUNG DES ECHR.&lt;/b&gt;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so wünsche ich allen Lesern und Leserinnen in der Freude über dieses Urteil am Vorabend des 19. März ein gesegnetes Hochfest des heiligen Joseph! Euer Padre Alex - Vizeoffizial Dr. Alexander Pytlik &lt;div class=&quot;serendipity_babelfish&quot;&gt;Übersetze nach  &lt;a href=&quot;http://babelfish.altavista.com/babelfish/trurl_pagecontent?url=http%3A%2F%2Fwww.internetpfarre.de%2Fblog%2Farchives%2F273-MENSCHENRECHTE-KRUZIFIXE-IN-STAATLICHEN-SCHULEN-SIND-KEINE-KONVENTIONSVERLETZUNG.html&amp;amp;lp=de%5Fen&quot;&gt;en&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;http://babelfish.altavista.com/babelfish/trurl_pagecontent?url=http%3A%2F%2Fwww.internetpfarre.de%2Fblog%2Farchives%2F273-MENSCHENRECHTE-KRUZIFIXE-IN-STAATLICHEN-SCHULEN-SIND-KEINE-KONVENTIONSVERLETZUNG.html&amp;amp;lp=de%5Ffr&quot;&gt;fr&lt;/a&gt;&lt;/div&gt; 
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    <pubDate>Fri, 18 Mar 2011 22:00:00 +0100</pubDate>
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    <title>ERINNERUNG AN JOHANNES PAUL II. MIT JUNGEN MUSLIMEN IN MAROKKO CASABLANCA 1985</title>
    <link>http://www.internetpfarre.de/blog/archives/272-ERINNERUNG-AN-JOHANNES-PAUL-II.-MIT-JUNGEN-MUSLIMEN-IN-MAROKKO-CASABLANCA-1985.html</link>
            <category>Aktuelle Predigt</category>
            <category>Sonstiges</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Padre Alex / Dr. Alexander Pytlik)</author>
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    &lt;b&gt;Bald, nämlich am 1. Mai 2011&lt;/b&gt;, ist es so weit. Der verehrungswürdige Diener Gottes Papst &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5980&amp;amp;entry_id=272&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/270-VEREHRUNGSWUERDIGER-DIENER-GOTTES-JOHANNES-PAUL-II.-GEWALTIGER-RUF-DER-HEILIGKEIT.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/270-VEREHRUNGSWUERDIGER-DIENER-GOTTES-JOHANNES-PAUL-II.-GEWALTIGER-RUF-DER-HEILIGKEIT.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Johannes Paul II.&lt;/a&gt; wird in Rom offiziell seliggesprochen. Gerade angesichts der gesellschaftlichen, politischen und religiösen Entwicklungen im nordafrikanischen Raum (vgl. die interessante Analyse des Florenzer Professors Olivier Roy über &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5977&amp;amp;entry_id=272&quot; title=&quot;http://www.lemonde.fr/idees/article/2011/02/12/revolution-post-islamiste_1478858_3232.html#xtor=AL-32280258&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.lemonde.fr/idees/article/2011/02/12/revolution-post-islamiste_1478858_3232.html#xtor=AL-32280258&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;eine post-islamistische Revolution&lt;/a&gt;) und in der Zeit des Nachdenkens über den &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5983&amp;amp;entry_id=272&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/263-NAHOST-BISCHOFSSYNODE-NUNTIUS-BOTSCHAFT-ZUM-ABSCHLUSS-FUER-DAS-VOLK-GOTTES.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/263-NAHOST-BISCHOFSSYNODE-NUNTIUS-BOTSCHAFT-ZUM-ABSCHLUSS-FUER-DAS-VOLK-GOTTES.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Nuntius&lt;/a&gt; der letzten Nahost-Sonderversammlung der Bischofssynode ist es meines Erachtens angebracht, sich auch an die Apostolische Reise des verstorbenen Papstes nach Togo, in die Elfenbeinküste, nach Kamerun, in die Zentralafrikanische Republik, nach Zaire, Kenya und Marokko (vom 8. bis 19. August 1985) zurückzuerinnern. Besonders aktuell finde ich dabei das &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5978&amp;amp;entry_id=272&quot; title=&quot;http://www.youtube.com/watch?v=1LWvRDNUm10&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.youtube.com/watch?v=1LWvRDNUm10&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Treffen des Papstes mit 80000 muslimischen Jugendlichen&lt;/a&gt; im Stadion Mohammed V. der lebendigen Großstadt Casablanca (Marokko) am Montag, dem 19. August 1985. Diese ins 21. Jahrhundert ausblickende und weiterhin sehr aktuelle sowie beeindruckende &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5979&amp;amp;entry_id=272&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/holy_father/john_paul_ii/speeches/1985/august/documents/hf_jp-ii_spe_19850819_giovani-stadio-casablanca_fr.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/holy_father/john_paul_ii/speeches/1985/august/documents/hf_jp-ii_spe_19850819_giovani-stadio-casablanca_fr.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;päpstliche Ansprache&lt;/a&gt; übersetze ich daher für mein Blogbuch, sodaß sie wohl erstmals im weltweiten Netz vollständig in deutscher Sprache abrufbar ist:  &lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Liebe Jugendliche!&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;1.&lt;/b&gt; Ich danke und rühme Gott, der erlaubt hat, daß ich heute mit euch zusammen bin. Seine Majestät, der König, hat mir vor einigen Jahren in Rom die Ehre seines Besuches erwiesen, und er hat die Liebenswürdigkeit besessen, mich einzuladen, euer Land zu besuchen und euch zu treffen. Ich habe die Einladung des Souveräns dieses Landes mit Freude angenommen, in diesem &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5985&amp;amp;entry_id=272&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/holy_father/john_paul_ii/apost_letters/documents/hf_jp-ii_apl_31031985_dilecti-amici_ge.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/holy_father/john_paul_ii/apost_letters/documents/hf_jp-ii_apl_31031985_dilecti-amici_ge.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Jahr der Jugend&lt;/a&gt; zu kommen, um zu euch zu sprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich treffe häufig Jugendliche, im allgemeinen Katholiken. Es ist das erste Mal, daß ich mit jungen Muslimen zusammentreffe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben als Christen und Muslime viele Dinge gemeinsam, als Gläubige und als Menschen. Wir leben in derselben Welt, die durch viele Zeichen der Hoffnung, aber auch der Angst gekennzeichnet ist. &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5986&amp;amp;entry_id=272&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/archive/DEU0035/_P11.HTM&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/archive/DEU0035/_P11.HTM&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Abraham&lt;/a&gt; ist eben für uns ein solches Vorbild des Glaubens an Gott, der Ergebenheit gegenüber Seinem Willen und des Vertrauens auf Seine Güte. Wir glauben an denselben Gott, an den einzigen Gott, an den lebendigen Gott, an den Gott, der die Welten schafft und Seine Geschöpfe zu ihrer Vollendung führt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist also Gott, auf Den sich mein Denken bezieht und zu Dem sich mein Herz erhebt: von Gott selbst möchte ich vor allem zu euch sprechen; von Ihm, weil Er es ist, an Den wir glauben, ihr Muslime und wir Katholiken, und ich möchte zu euch auch über menschliche Werte sprechen, die ihr Fundament in Gott haben, die Werte, welche die Entfaltung unserer Personen betreffen, aber auch die unserer Familien und unserer Gesellschaften wie auch die der Internationalen Gemeinschaft. Ist das Gottesgeheimnis nicht die höchste Wirklichkeit, von welcher der Sinn selbst abhängt, den der Mensch seinem Leben gibt? Ist es nicht das erste Problem, das sich einem Jugendlichen stellt, wenn er über das Mysterium seiner eigenen Existenz und über die Werte nachdenkt, die er auszuwählen beabsichtigt, um seine heranreifende Persönlichkeit zu formen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meinerseits trage ich in der Katholischen Kirche das &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5987&amp;amp;entry_id=272&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/holy_father/john_paul_ii/index_ge.htm&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/holy_father/john_paul_ii/index_ge.htm&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Amt des Nachfolgers Petri&lt;/a&gt;, des Apostels, den Jesus erwählt hat, um seine Brüder im Glauben zu stärken. Nach den Päpsten, welche einander durch die Geschichte hindurch ohne Unterbrechung gefolgt sind, bin ich heute der Bischof von Rom, dazu berufen, unter seinen Brüdern in der Welt der Zeuge des Glaubens und der Garant der Einheit aller Glieder der Kirche zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So komme ich zu euch heute auch als Glaubender. Ich möchte hier ganz einfach ein Zeugnis davon geben von dem, was ich glaube, von dem, was ich für das Wohl meiner Menschenbrüder wünsche, von dem, was ich aus Erfahrung für alle als nützlich ansehe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;2.&lt;/b&gt; Zuallererst rufe ich den Höchsten an, den allmächtigen Gott an, der unser Schöpfer ist. Er ist der Ursprung jeglichen Lebens, so wie Er die Quelle all dessen ist, was gut, was schön und was heilig ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er hat das Licht von der Dunkelheit geschieden. Er hat das ganze Universum nach einer wunderbaren Ordnung wachsen lassen. Er hat gewollt, daß die Pflanzen gedeihen und ihre Früchte tragen, so wie er gewollt hat, daß sich die Vögel des Himmels, das Vieh auf dem Lande und die Fische des Meeres vermehren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er hat uns geschaffen, uns Menschen, und wir sind Sein. Sein heiliges Gesetz leitet unser Leben. Es ist das Licht Gottes, welches unser Schicksal lenkt und unser Gewissen erleuchtet. Er macht uns fähig, zu lieben und das Leben weiterzugeben. Er verlangt von allen Menschen, jedes menschliche Wesen zu respektieren und es als einen Freund, einen Gefährten und als Bruder zu lieben. Er fordert auf, ihm zu Hilfe zu kommen, wenn es verletzt ist, wenn es verlassen ist, wenn es Hunger und Durst hat, kurz gesagt: wenn es nicht mehr weiß, wo sein Weg auf den Straßen des Lebens zu finden ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, Gott verlangt, daß wir Seine Stimme hören. Er erwartet von uns den Gehorsam gegenüber Seinem heiligen Willen in freier Zustimmung des Verstandes und des Herzens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deshalb sind wir vor Ihm verantwortlich. Er ist es, Gott, der unser Richter ist, Er alleine ist wirklich gerecht. Trotzdem wissen wir, daß Seine Barmherzigkeit nicht von Seiner Gerechtigkeit getrennt werden kann. Wenn der Mensch zu Ihm reumütig und zerknirscht zurückkehrt, nachdem er sich durch die Abwege der Sünde und durch die Werke des Todes entfernt hatte, offenbart sich Gott somit als Der, welcher verzeiht und Barmherzigkeit übt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihm gebühren also unsere Liebe und unsere Anbetung. Für Seine Wohltaten und Seine Barmherzigkeit danken wir Ihm zu allen Zeiten und an allen Orten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;3.&lt;/b&gt; Müßten nicht die Gläubigen in einer Welt, die sich nach der Einheit und nach dem Frieden sehnt und die trotzdem tausend Spannungen und Konflikte erfährt, die Freundschaft und die Zusammenführung der Menschen und der Völker, die auf Erden eine einzige Gemeinschaft bilden, fördern? Wir wissen, daß sie denselben Ursprung und dasselbe Endziel haben: den Gott, der sie geschaffen hat und der sie erwartet, weil Er sie zusammenführen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Katholische Kirche ist ihrerseits seit 20 Jahren, seit dem &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5988&amp;amp;entry_id=272&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/archive/hist_councils/ii_vatican_council/&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/archive/hist_councils/ii_vatican_council/&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Zweiten Vatikanischen Konzil&lt;/a&gt; [= 21. Ökumenischen Konzil], durch die Gestalt ihrer Bischöfe, das heißt durch ihre religiösen Oberhäupter, engagiert, die Zusammenarbeit unter den Gläubigen anzustreben. Sie hat ein Dokument über den Dialog zwischen den Religionen veröffentlicht (&lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5982&amp;amp;entry_id=272&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/archive/hist_councils/ii_vatican_council/documents/vat-ii_decl_19651028_nostra-aetate_ge.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/archive/hist_councils/ii_vatican_council/documents/vat-ii_decl_19651028_nostra-aetate_ge.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Nostra Aetate&lt;/a&gt;). Es bekräftigt, daß sich alle Menschen, besonders die Menschen lebendigen Glaubens, respektieren, jede Diskriminierung überwinden, zusammenleben und der allumfassenden Brüderlichkeit dienen sollen (vgl. &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5982&amp;amp;entry_id=272&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/archive/hist_councils/ii_vatican_council/documents/vat-ii_decl_19651028_nostra-aetate_ge.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/archive/hist_councils/ii_vatican_council/documents/vat-ii_decl_19651028_nostra-aetate_ge.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Nostra Aetate&lt;/a&gt;, Nr. 5). Die Kirche erweist den muslimischen Gläubigen eine besondere Aufmerksamkeit, denen ihr Glaube an den alleinigen Gott, ihr Empfinden für das Gebet und ihre Wertschätzung für die sittliche Lebenshaltung gegeben ist (vgl. &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5982&amp;amp;entry_id=272&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/archive/hist_councils/ii_vatican_council/documents/vat-ii_decl_19651028_nostra-aetate_ge.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/archive/hist_councils/ii_vatican_council/documents/vat-ii_decl_19651028_nostra-aetate_ge.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Nostra Aetate&lt;/a&gt;, Nr. 3). Sie ersehnt, «&lt;i&gt;gemeinsam einzutreten für Schutz und Förderung der sozialen Gerechtigkeit, der sittlichen Güter und nicht zuletzt des Friedens und der Freiheit für alle Menschen.&lt;/i&gt;» (&lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5982&amp;amp;entry_id=272&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/archive/hist_councils/ii_vatican_council/documents/vat-ii_decl_19651028_nostra-aetate_ge.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/archive/hist_councils/ii_vatican_council/documents/vat-ii_decl_19651028_nostra-aetate_ge.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Nostra Aetate&lt;/a&gt;, Nr. 3)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;4.&lt;/b&gt; Der Dialog zwischen Christen und Muslimen ist heute notwendiger denn je. Dieser ist die Konsequenz unserer Treue gegenüber Gott und setzt voraus, daß wir Gott durch den Glauben erkennen und Ihn durch das Wort und durch die Tat in einer immer säkularisierteren und manchmal sogar atheistischen Welt bezeugen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Jugend kann eine bessere Zukunft aufbauen, wenn sie zuerst auf ihren Glauben an Gott setzt und sich dazu verpflichtet, diese neue Welt nach dem Plan Gottes zu errichten, mit Weisheit und Zuversicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gott ist die Quelle aller Freude. Deshalb müssen wir auch unsere auf Gott bezogene Kultur bezeugen, unsere Anbetung, unser Beten im Lobpreis und im Bitten. Der Mensch kann genausowenig ohne Gebet leben wie er auch ohne zu atmen nicht leben kann. Wir sollen von unserer demütigen Erforschung Seines Willens Zeugnis geben; Er ist es, der unser Engagement für eine gerechtere und geeintere Welt inspirieren muß. Die Wege Gottes sind nicht immer unsere Wege. Sie übersteigen unsere Handlungen, die immer unvollständig sind, und die Absichten unseres Herzens, die immer unvollkommen sind. Gott kann nie zu unseren Zwecken benutzt werden, weil Er über allem ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Zeugnis des Glaubens, das für uns lebensnotwendig ist und das weder Untreue gegenüber Gott noch Gleichgültigkeit gegenüber der Wahrheit erleiden darf, geschehe im Respekt vor den anderen religiösen Traditionen, denn jeder Mensch erwartet, daß er als der geachtet werde, welcher er tatsächlich ist, und als der, welcher nach seinem Gewissen gläubig ist. Wir ersehnen, daß alle zur Fülle der göttlichen Wahrheit gelangen, aber alle können dies nur durch die freie Zustimmung ihres Gewissens erreichen, in der Sicherheit gegenüber äußeren Zwängen, welche die freie Würdigung von Seiten des Verstandes und des Herzens nicht ernstnehmen, was jedoch die Würde des Menschen charakterisiert. Darin liegt der authentische Sinn der Religionsfreiheit, die Gott und den Menschen gleichzeitig respektiert. Von solchen Anbetern erwartet Gott den aufrichtigen Kult, von Anbetern im Geist und in der Wahrheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;5.&lt;/b&gt; Unsere Überzeugung besteht darin, daß «&lt;i&gt;wir Gott, den Vater aller, nicht anrufen können, wenn wir irgendwelchen Menschen, die ja nach dem Ebenbild Gottes geschaffen sind, die brüderliche Haltung verweigern&lt;/i&gt;» (Erklärung &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5982&amp;amp;entry_id=272&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/archive/hist_councils/ii_vatican_council/documents/vat-ii_decl_19651028_nostra-aetate_ge.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/archive/hist_councils/ii_vatican_council/documents/vat-ii_decl_19651028_nostra-aetate_ge.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Nostra Aetate&lt;/a&gt;, Nr. 5).  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist daher nötig, daß wir jedes menschliche Wesen respektieren, lieben und unterstützen, weil es ein Geschöpf Gottes ist und in einem gewissen Sinn Sein Bild und Sein Vertreter ist, weil dies der Weg ist, der zu Gott führt, und weil es sich nur voll verwirklicht, wenn es Gott kennenlernt, wenn es Ihn mit seinem ganzen Herzen annimmt und wenn es Ihm folgt bishin auf den Wegen der Vollkommenheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Gehorsam gegenüber Gott und diese Liebe für den Menschen müssen uns auch dazu führen, die Rechte des Menschen zu respektieren, die Rechte, welche der Ausdruck des Willens Gottes und das Erfordernis der menschlichen Natur sind, so wie sie Gott geschaffen hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Respekt und der Dialog verlangen also die Gegenseitigkeit in allen Bereichen, vor allem was die grundlegenden Freiheiten und noch spezifischer die religiöse Würde betrifft. Sie fördern den Frieden und die Verständigung zwischen den Völkern. Sie helfen, die Probleme der Männer und Frauen von heute gemeinsam zu lösen, besonders jene der Jugendlichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;6.&lt;/b&gt; Normalerweise schauen die Jugendlichen nach der Zukunft aus, sie streben nach einer gerechteren und menschlicheren Welt. Gott hat die jungen Menschen auch präzise dazu geschaffen, damit sie beitragen, die Welt nach Seinem Lebensplan zu verändern. Aber auch ihnen erscheint die Situation oft mit ihren Schattenseiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dieser Welt bestehen Abgrenzungen und Spaltungen unter den Menschen sowie Unverständnis zwischen den Generationen; gleichzeitig gibt es auch Rassismus, Kriege und Ungerechtigkeiten wie es auch den Hunger, die Verschwendung und die Arbeitslosigkeit gibt. Darin liegen dramatische Übel, die uns alle betreffen, und ganz besonders die Jugendlichen der ganzen Welt. Manche laufen Gefahr, den Mut zu verlieren, andere wiederum, daß sie resignieren, und wieder andere, daß sie alles mit der Gewalt oder mit extremistischen Lösungen ändern wollen. Die Weisheit lehrt uns aber, daß die Selbstdisziplin und die Liebe die einzigen Hebel des gewünschten Aufbruches sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gott will nicht, daß die Menschen passiv bleiben. Er hat ihnen die Erde anvertraut, damit sie diese regieren, bebauen und gemeinsam fruchtbar machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr seid verantwortlich für die Welt von morgen. Indem Ihr eure Verantwortlichkeiten vollständig und mit Mut übernehmt, könnt ihr die gegenwärtigen Schwierigkeiten überwinden. Es kommt also euch zu, Initiativen zu ergreifen und nicht alles von den Älteren und von den Amtsträgern zu erwarten. Ihr müßt die Welt aufbauen und sie nicht nur erträumen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch gemeinsames Arbeiten kann man effektiv sein. Die richtig verstandene Arbeit ist ein Dienst an den anderen. Sie schafft solidarische Verbundenheit. Die Erfahrung der gemeinsamen Arbeit erlaubt es, sich selbst zu läutern und die Qualitäten der anderen zu entdecken. So kann Schritt für Schritt ein Klima des Vertrauens entstehen, das es jedem erlaubt, heranzureifen, sich zu entfalten und «&lt;i&gt;mehr zu sein&lt;/i&gt;». Unterlaßt es nicht, liebe Jugendliche, mit den Erwachsenen zusammenzuarbeiten, besonders mit euren Eltern und euren Lehrern genauso wie mit den Spitzen der Gesellschaft und des Staates. Die Jugendlichen dürfen sich nicht von den anderen abschotten. Die Jugendlichen brauchen die Erwachsenen so wie die Erwachsenen die Jugendlichen brauchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei dieser gesamten Arbeit darf die menschliche Person, ob Mann oder Frau, nie herabgesetzt werden. Jede Person ist in den Augen Gottes einzigartig und unersetzlich bei dieser Entwicklungsarbeit. Jeder muß anerkannt werden als der, welcher er ist, und folglich als solcher respektiert werden. Keiner darf seinen Mitmenschen benutzen; keiner darf seinesgleichen ausbeuten, keiner darf seinen Bruder verachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter diesen Bedingungen wird eine menschlichere, gerechtere und brüderlichere Welt entstehen können, wo jeder seinen Platz in der Würde und in der Freiheit finden können wird. Das ist die Welt des 21. Jahrhunderts, die in euren Händen liegt; sie wird so werden, wie ihr sie gestalten werdet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;7.&lt;/b&gt; Diese künftige Welt hängt von den Jugendlichen aller Länder der Erde ab. Unsere Welt ist geteilt und sogar in Aufruhr; sie erfährt mannigfaltige Konflikte und schwerwiegende Ungerechtigkeiten. Es gibt keine wirkliche Solidarität zwischen Nord und Süd; es gibt zu wenig gegenseitige Unterstützung zwischen den Nationen des Südens. In der Welt bestehen Kulturen und Völker, die nicht respektiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warum ist das alles so? Weil die Menschen ihre Unterschiede nicht akzeptieren: sie kennen sich zu wenig. Sie lehnen diejenigen ab, die nicht dieselbe Zivilisation haben. Sie verweigern sich gegenseitiger Unterstützung. Sie sind nicht fähig, sich vom Egoismus und von der Selbstgefälligkeit zu befreien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun aber hat Gott alle Menschen betreffend ihre Würde ebenbürtig erschaffen, aber betreffend ihre Begabungen und Talente verschiedenartig. Die Menschheit ist ein Ganzes, worin jede Gruppe ihre Rolle zu spielen hat; sie muß die Werte der verschiedenen Völker und der verschiedenen Kulturen anerkennen. Die Welt ist wie ein lebendiger Organismus; jeder soll etwas von den anderen empfangen und ihnen etwas geben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin froh, mit euch hier in Marokko zusammenzutreffen. Marokko besitzt eine Tradition an Offenheit; eure Gelehrten sind gereist, und ihr habt Gelehrte anderer Länder aufgenommen. Marokko ist ein Begegnungsort der Zivilisationen gewesen: es hat den Austausch mit dem Orient, mit Spanien und mit Afrika ermöglicht. Marokko hat eine Tradition der Toleranz: in diesem islamischen Land hat es immer Juden und fast immer Christen gegeben; dies wurde in Respekt und auf eine positive Weise gelebt. Ihr wart und bleibt weiterhin ein gastfreundliches Land. Ihr jungen Marokkaner seid also darauf vorbereitet, Bürger der Welt von morgen zu werden, dieser brüderlichen Welt, die ihr mit den Jugendlichen der ganzen Welt anstrebt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin sicher, daß all ihr Jugendlichen zu diesem Dialog fähig seid. Ihr wollt euch nicht von Vorurteilen beeinflussen lassen. Ihr seid bereit, eine Zivilisation aufzubauen, die auf der Liebe basiert. Ihr könnt daran arbeiten, daß die Barrieren fallen, die teils durch den Hochmut, häufiger durch die Charakterlosigkeit und die Furcht der Menschen bedingt sind. Ihr wollt die anderen lieben, ohne jede Einschränkung, sei es durch Zugehörigkeit zu einer Nation, zu einem Volk oder zu einer Religion.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deshalb wünscht ihr die Gerechtigkeit und den Frieden. «&lt;i&gt;Frieden und Jugend zusammen unterwegs&lt;/i&gt;», wie ich es ich in meiner &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5991&amp;amp;entry_id=272&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/holy_father/john_paul_ii/messages/peace/documents/hf_jp-ii_mes_19841208_xviii-world-day-for-peace_fr.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/holy_father/john_paul_ii/messages/peace/documents/hf_jp-ii_mes_19841208_xviii-world-day-for-peace_fr.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Botschaft zum diesjährigen Weltfriedenstag&lt;/a&gt; gesagt habe. Ihr wollt weder den Krieg noch die Gewalt. Ihr kennt den Preis, welchen die Unschuldigen dafür zahlen müssen. Ihr wollt auch keinen Rüstungswettlauf. Das will nicht heißen, daß ihr den Frieden um jeden Preis wünscht. Der Frieden geht Hand in Hand mit der Gerechtigkeit. Ihr wünscht niemandem die Unterdrückung. Ihr ersehnt den Frieden in der Gerechtigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;8.&lt;/b&gt; Zuerst wollt ihr, daß die Menschen etwas haben, wovon sie leben können. Die jungen Menschen, die die Chance haben, ihre Studien fortzusetzen, haben das Recht, auf den Beruf ausgerichtet zu bleiben, damit sie ihn zu ihrem Lebensunterhalt ausüben können. Aber sie sollen sich auch mit den oft sehr schwierigen Lebensbedingungen ihrer Brüder und Schwestern beschäftigen, die im selben Land und sogar auf der ganzen Welt leben. Wie kann man tatsächlich gleichgültig bleiben, wenn andere Menschen in großer Zahl an Hunger, an Unterernährung oder in Ermangelung ärztlicher Hilfe sterben, wenn sie grausam unter der Dürre leiden, wenn sie von den sie übermannenden wirtschaftlichen Gesetzmäßigkeiten in die Arbeitslosigkeit oder Auswanderung gedrängt werden, wenn man um die prekäre Lage der Flüchtlinge weiß, die infolge der Konflikte zwischen den Menschen in Lagern zusammengepfercht sind? Gott hat die Erde dem ganzen Menschengeschlecht anvertraut, damit die Menschen aus ihr in der Solidarität ihren Lebensunterhalt gewinnen und damit jedes Volk die Mittel habe, sich zu ernähren, gesundheitlich vorzusorgen und im Frieden zu leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;9.&lt;/b&gt; Aber so wichtig auch die ökonomischen Probleme sein mögen, der Mensch lebt nicht nur vom Brot allein, er braucht einen intellektuellen und geistlichen Weg; hier befindet sich die Seele dieser neuen Welt, die ihr anstrebt. Der Mensch bedarf der Entwicklung seines Geistes und seines Gewissens. Das ist es oft, was dem Menschen von heute fehlt. Die Wertevergessenheit und die Identitätskrise, die unsere Welt durchziehen, verpflichten uns zu einer Überwindung und zu einer erneuerten Anstrengung des Erforschens und des Sich-Fragens. Das innere Licht, das auch in unserem Gewissen erwächst, wird es erlauben, der Entwicklung Richtung zu geben, sie auf das Wohl des Menschen hin auszurichten, des ganzen Menschen und aller Menschen, gemäß dem Plan Gottes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Araber des Machrek und des Maghreb und - allgemeiner gesprochen - die Muslime haben eine lange Tradition des Studiums und der Weisheit: literarisch, wissenschaftlich, philosophisch. Ihr sei die Erben dieser Tradition, ihr müßt studieren, damit ihr lernt, diese Welt, die Gott uns anvertraut hat, zu kennen, sie zu verstehen, ihren Zweck zu entdecken, mit der Ausrichtung auf und dem Respekt für die Wahrheit, und damit ihr lernt, die Völker und die von Gott geschaffenen und geliebten Menschen zu kennen, damit ihr euch vorbereitet, ihnen besser zu dienen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schöner noch, wird euch die Erforschung der Wahrheit über die intellektuellen Werte hinaus bis zur geistlichen Dimension des inneren Lebens führen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;10.&lt;/b&gt; Der Mensch ist ein geistliches Wesen. Wir Gläubige wissen, daß wir nicht in einer geschlossenen Welt leben. Wir glauben an Gott. Wir sind Anbeter Gottes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir forschen nach Gott. Die Katholische Kirche blickt mit Respekt und Anerkennung auf die Würde eurer religiösen Praxis und auf den Reichtum eurer geistlichen Tradition.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wir Christen sind vom Wert unserer religiösen Tradition überzeugt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich glaube, daß wir, Christen und Muslime, die religiösen Werte, die wir gemeinsam haben, mit Freude anerkennen und Gott dafür danken sollen. Wir glauben beide an einen Gott, an den einzigen Gott, der ganz Gerechtigkeit und ganz Barmherzigkeit ist; wir glauben an die Bedeutung des Gebets, des Fastens und des Almosens, der Buße und der Vergebung; wir glauben, daß uns Gott am Ende der Zeiten ein gnädiger Richter sein werde, und wir hoffen darauf, daß Er mit uns zufrieden sein werde, und wir wissen, daß wir mit Ihm die Erfüllung haben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Redlichkeit gebietet auch, daß wir unsere Differenzen anerkennen und respektieren. Die grundlegendste ist klarerweise die Sichtweise, die wir der Person und dem Werk des Jesus von Nazareth entgegenbringen. Ihr wißt, daß für die Christen dieser Jesus dieselben in eine innerste Kenntnis des Geheimnisses Gottes und in eine kindliche Gemeinschaft mit Seinen Gaben eintreten läßt, sodaß sie Ihn als göttlichen Herrn und Erlöser anerkennen und verkünden. Darin liegen wichtige Unterschiede, die wir in der gegenseitigen Toleranz mit Demut und Respekt akzeptieren dürfen; darin liegt ein Mysterium, worüber uns Gott eines Tages Erleuchtung geben wird, wovon ich überzeugt bin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Christen und Muslime haben wir uns im allgemeinen schlecht verstanden, und in der Vergangenheit haben wir uns manchmal gegeneinander gestellt und uns sogar in Auseinandersetzungen und Kriegen verausgabt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, daß uns Gott heute einlädt, unsere alten Gewohnheiten zu ändern. Wir sollten uns respektieren und uns auch gegenseitig auf dem Weg Gottes in den guten Werken anspornen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit mir seid ihr euch bewußt, was der Wert geistlicher Reichtümer ist. Die Ideologien und die Slogans können uns weder zufriedenstellen noch die Probleme eures Lebens lösen. Nur die spirituellen und moralischen Werte können dies erbringen, und sie haben Gott zum Fundament. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Liebe Jugendliche! Ich wünsche Euch, daß ihr beitragen könnt, in dieser Weise eine Welt aufzubauen, in der Gott den ersten Platz hat, um dem Menschen zu helfen und ihn zu retten. Seid auf diesem Weg der Wertschätzung und Kollaboration eurer katholischen Brüder und Schwestern versichert, die ich an diesem Abend bei euch vertrete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;11.&lt;/b&gt; Ich möchte jetzt Seiner Majestät, dem König, dafür danken, daß er mich eingeladen hat. Danken möchte ich auch euch, liebe Jugendliche von Marokko, daß ihr hierher gekommen seid und mein Zeugnis vertrauensvoll angehört habt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber mehr noch möchte ich Gott danken, der diese Begegnung ermöglicht hat. Wir sind alle unter Seinem Blick. Er ist heute der erste Zeuge unserer Begegnung. Er ist es, der die Empfindungen der Barmherzigkeit und des Verstehens, der Vergebung und der Versöhnung, des Dienstes und der Zusammenarbeit in unsere Herzen pflanzt. Sollten die Gläubigen, welche wir sind, nicht in ihrem Leben und in ihrer Umgebung die herausragenden Namen in Erinnerung rufen, welche Ihm unsere religiösen Traditionen zuerkennen? Versuchen wir also, für Ihn verfügbar zu sein und gegenüber Seinem Willen sowie gegenüber den Anrufen, die Er an uns richtet, ergeben zu sein! Auf diese Weise werden unsere Leben eine neue Dynamik erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So wird also - davon bin ich überzeugt  - eine Welt erstehen können, in der die Männer und Frauen lebendigen und wirksamen Glaubens die Ehre Gottes besingen und danach trachten werden, eine menschliche Gesellschaft nach dem Willen Gottes zu errichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deshalb möchte ich schließen, indem ich Ihn vor euch persönlich anrufe:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
O Gott, Du bist unser Schöpfer.&lt;br /&gt;
Du bist gut, und Dein Erbarmen ist grenzenlos.&lt;br /&gt;
Dir kommt der Lobpreis aller Geschöpfe zu.&lt;br /&gt;
O Gott, Du hast den Menschen, die wir sind, ein inneres Gesetz gegeben, unter dem wir leben müssen.&lt;br /&gt;
Deinen Willen zu tun heißt, unsere Aufgabe zu erfüllen.&lt;br /&gt;
Deinen Wegen zu folgen heißt, den Frieden der Seele zu erfahren.&lt;br /&gt;
Dir schenken wir unseren Gehorsam.&lt;br /&gt;
Leite uns bei allen Schritten, die wir auf der Erde unternehmen.&lt;br /&gt;
Befreie uns von schlechten Neigungen, die unser Herz von Deinem Willen abwenden.&lt;br /&gt;
Lasse nicht zu, daß wir unter Anrufung Deines Namens die menschlichen Nachlässigkeiten zu rechtfertigen suchten.&lt;br /&gt;
O Gott, Du bist der Einzige. Dir gebührt unsere Anbetung.&lt;br /&gt;
Lasse nicht zu, daß wir uns von Dir entfernen.&lt;br /&gt;
O Gott, Richter aller Menschen, hilf uns, am letzten Tage zu Deinen Erwählten zu gehören.&lt;br /&gt;
O Gott, Urheber der Gerechtigkeit und des Friedens, gewähre uns die wahre Freude und die authentische Liebe und auch eine dauerhafte Brüderlichkeit unter den Völkern.&lt;br /&gt;
Erfülle uns auf immer und ewig mit Deinen Gaben. &lt;b&gt;AMEN!&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[&lt;b&gt;ENDE MEINER ÜBERSETZUNG&lt;/b&gt; DER &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5979&amp;amp;entry_id=272&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/holy_father/john_paul_ii/speeches/1985/august/documents/hf_jp-ii_spe_19850819_giovani-stadio-casablanca_fr.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/holy_father/john_paul_ii/speeches/1985/august/documents/hf_jp-ii_spe_19850819_giovani-stadio-casablanca_fr.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;ANSPRACHE&lt;/a&gt; DES VEREHRUNGSWÜRDIGEN DIENERS GOTTES PAPST JOHANNES PAUL II.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Und all diese Gedanken&lt;/b&gt; des verehrungswürdigen Dieners Gottes Johannes Paul II. mögen uns in der Vorfastenzeit und dann besonders in der ganzen 40tägigen christlichen Fastenzeit vom Aschermittwoch, dem 9. März 2011, an geistlich begleiten und zu guten Werken anspornen. Auf die oben von mir aus dem französischen Originaltext übersetzte Rede nahm sein Nachfolger Papst Benedikt XVI. schon mehrfach Bezug, so in Deutschland bei seiner Apostolischen Reise nach Köln im Rahmen der &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5992&amp;amp;entry_id=272&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/speeches/2005/august/documents/hf_ben-xvi_spe_20050820_meeting-muslims_ge.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/speeches/2005/august/documents/hf_ben-xvi_spe_20050820_meeting-muslims_ge.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Begegnung mit Vertretern muslimischer Gemeinden&lt;/a&gt; (20. August 2005) oder bei seiner &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5995&amp;amp;entry_id=272&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/speeches/2006/september/documents/hf_ben-xvi_spe_20060925_ambasciatori-paesi-arabi_ge.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/speeches/2006/september/documents/hf_ben-xvi_spe_20060925_ambasciatori-paesi-arabi_ge.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Ansprache an die Botschafter muslimischer Länder&lt;/a&gt; und Vertreter von muslimischen Gemeinden in Italien (Castelgandolfo, 25. September 2006). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Die letzte mir bekannte Zitation&lt;/b&gt; erfolgte dann in seinem nachsynodalen &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5993&amp;amp;entry_id=272&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/apost_exhortations/documents/hf_ben-xvi_exh_20100930_verbum-domini_ge.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/apost_exhortations/documents/hf_ben-xvi_exh_20100930_verbum-domini_ge.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Apostolischen Schreiben Verbum Domini über das Wort Gottes&lt;/a&gt; im Leben und in der Sendung der Kirche (vom 30. September 2010), und zwar ganz zum Schluß im Kapitel &quot;&lt;i&gt;Wort Gottes und interreligiöser Dialog&lt;/i&gt;&quot; (vgl. &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5993&amp;amp;entry_id=272&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/apost_exhortations/documents/hf_ben-xvi_exh_20100930_verbum-domini_ge.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/apost_exhortations/documents/hf_ben-xvi_exh_20100930_verbum-domini_ge.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;dort&lt;/a&gt; die Anmerkung 382). Für die Fastenzeit 2011 hat der Heilige Vater Benedikt XVI. dann kurz danach, am 4. November 2010, seine Botschaft formuliert, die diesmal unter dem auf die heilige Taufe bezogenen Titel &quot;&lt;i&gt;Mit Christus wurdet ihr in der Taufe begraben, mit ihm auch auferweckt!&lt;/i&gt;&quot; (vgl. Kol 2,12) steht. Wollen wir also diese christliche Fastenzeit begehen und auch bekanntmachen. Euer Padre Alex - Vizeoffizial Dr. Alexander Pytlik &lt;div class=&quot;serendipity_babelfish&quot;&gt;Übersetze nach  &lt;a href=&quot;http://babelfish.altavista.com/babelfish/trurl_pagecontent?url=http%3A%2F%2Fwww.internetpfarre.de%2Fblog%2Farchives%2F272-ERINNERUNG-AN-JOHANNES-PAUL-II.-MIT-JUNGEN-MUSLIMEN-IN-MAROKKO-CASABLANCA-1985.html&amp;amp;lp=de%5Fen&quot;&gt;en&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;http://babelfish.altavista.com/babelfish/trurl_pagecontent?url=http%3A%2F%2Fwww.internetpfarre.de%2Fblog%2Farchives%2F272-ERINNERUNG-AN-JOHANNES-PAUL-II.-MIT-JUNGEN-MUSLIMEN-IN-MAROKKO-CASABLANCA-1985.html&amp;amp;lp=de%5Ffr&quot;&gt;fr&lt;/a&gt;&lt;/div&gt; 
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    <pubDate>Sun, 13 Feb 2011 18:30:00 +0100</pubDate>
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    <title>ERSTES ANGLOKATHOLISCHES PERSONALORDINARIAT IN ENGLAND UND WALES</title>
    <link>http://www.internetpfarre.de/blog/archives/271-ERSTES-ANGLOKATHOLISCHES-PERSONALORDINARIAT-IN-ENGLAND-UND-WALES.html</link>
            <category>Kirchenrecht</category>
            <category>News Kommentare</category>
            <category>Sonstiges</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Padre Alex / Dr. Alexander Pytlik)</author>
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    &lt;b&gt;PRESSEEKLÄRUNG DES HEILIGEN STUHLES ZUM PERSONALORDINARIAT UNSERER LIEBEN FRAU VON WALSINGHAM IN ENGLAND UND WALES&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;In Übereinstimmung mit den Bestimmungen&lt;/b&gt; der Apostolischen Konstitution &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5953&amp;amp;entry_id=271&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/224-ANGLICANORUM-COETIBUS-MEINE-EXKLUSIVUEBERSETZUNGEN-FUER-KATH.NET.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/224-ANGLICANORUM-COETIBUS-MEINE-EXKLUSIVUEBERSETZUNGEN-FUER-KATH.NET.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Anglicanorum coetibus&lt;/a&gt; von Papst Benedikt XVI. (4. November 2009) und nach sorgfältiger Konsultation der katholischen Bischofskonferenz von England und Wales hat die Kongregation für die Glaubenslehre heute ein Personalordinariat innerhalb des Territoriums von England und Wales für jene Gruppen der anglikanischen Kleriker und Gläubigen errichtet, die ihren Wunsch geäußert hatten, in die volle sichtbare Gemeinschaft mit der Katholischen Kirche zu treten. Das Errichtungsdekret legt fest, daß das Ordinariat näherhin Personalordinariat Unserer Lieben Frau von Walsingham heißen und unter dem Patronat des &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5954&amp;amp;entry_id=271&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/homilies/2010/documents/hf_ben-xvi_hom_20100919_beatif-newman_ge.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/homilies/2010/documents/hf_ben-xvi_hom_20100919_beatif-newman_ge.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;seligen John Henry Newman&lt;/a&gt; stehen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Personalordinariat ist eine kirchenrechtliche Struktur, welche eine gemeinschaftliche Wiedervereinigung auf solche Weise ermöglicht, daß frühere Anglikaner in die volle Gemeinschaft mit der Katholischen Kirche eintreten und gleichzeitig Elemente ihres &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5955&amp;amp;entry_id=271&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/225-KOMMENTAR-KEIN-NEUER-RITUS,-ABER-EINZELASPEKTE-BEI-DEN-ANGLO-KATHOLISCHEN-PERSONALORDINARIATEN.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/225-KOMMENTAR-KEIN-NEUER-RITUS,-ABER-EINZELASPEKTE-BEI-DEN-ANGLO-KATHOLISCHEN-PERSONALORDINARIATEN.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;spezifisch anglikanischen Traditionsschatzes&lt;/a&gt; bewahren können. Mit dieser Struktur versucht die Apostolische Konstitution &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5956&amp;amp;entry_id=271&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/apost_constitutions/documents/hf_ben-xvi_apc_20091104_anglicanorum-coetibus_ge.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/apost_constitutions/documents/hf_ben-xvi_apc_20091104_anglicanorum-coetibus_ge.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Anglicanorum coetibus&lt;/a&gt;, den Ausgleich einerseits zwischen der Sorge um die Bewahrung der wertvollen anglikanischen liturgischen, geistlichen und pastoralen Traditionen und andererseits zwischen der Sorge um die volle Integration dieser Gruppen und ihres Klerus in die Katholischen Kirche zu verwirklichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus doktrinellen Gründen erlaubt die Kirche unter keinen Umständen die Weihe verheirateter Männer zu Bischöfen. Doch &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5957&amp;amp;entry_id=271&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/roman_curia/congregations/cfaith/documents/rc_con_cfaith_doc_20091104_norme-anglicanorum-coetibus_ge.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/roman_curia/congregations/cfaith/documents/rc_con_cfaith_doc_20091104_norme-anglicanorum-coetibus_ge.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;unter bestimmten Bedingungen&lt;/a&gt; sieht die Apostolische Konstitution die Weihe früherer anglikanischer Kleriker zu katholischen Priestern vor. Heute weihte der hochwürdigste Herr Erzbischof von Westminster, Vincent Nichols, drei frühere anglikanische Bischöfe in der Westminsterkathedrale (London) zu katholischen Priestern: Hw. Andrew Burnham, Hw. Keith Newton und Hw. John Broadhurst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenso am heutigen Tag hat Papst Benedikt XVI. den Priester Keith Newton zum ersten Ordinarius des Personalordinariates Unserer Lieben Frau von Walsingham ernannt. Gemeinsam mit den Priestern Burnham und Broadhurst wird Hw. Newton für die katechetische Vorbereitung der ersten Gruppen von Anglikanern in England und Wales sorgen, die zusammen mit ihren Hirten zu Ostern in die Katholische Kirche aufgenommen werden, aber auch für die Begleitung des Klerus, der sich auf die katholische Priesterweihe um Pfingsten vorbereitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Errichtung dieser neuen Struktur steht in Übereinstimmung mit der Verpflichtung zum ökumenischen Dialog, der eine Priorität für die Katholische Kirche bleibt. Die Initiative, welche zur Publikation der Apostolischen Konstitution und zur Errichtung dieses Personalordinariates geführt hat, ging von einer Anzahl verschiedener anglikanischer Gruppen aus, die erklärt haben, denselben katholischen Glauben zu teilen, wie er im Katechismus der Katholischen Kirche enthalten ist, und das Petrusamt als etwas zu akzeptieren, was Christus für die Kirche wollte. Für sie ist nun die Zeit gekommen, ihre implizite Einheit in der sichtbaren Form der vollen Gemeinschaft auszudrücken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ERRICHTUNG DES PERSONALORDINARIATES UNSERER LIEBEN FRAU VON WALSINGHAM UND ERNENNUNG DES ERSTEN ORDINARIUS:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Am 15. Januar 2011 hat die Kongregation&lt;/b&gt; für die Glaubenslehre gemäß Vorschrift der Apostolischen Konstitution &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5953&amp;amp;entry_id=271&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/224-ANGLICANORUM-COETIBUS-MEINE-EXKLUSIVUEBERSETZUNGEN-FUER-KATH.NET.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/224-ANGLICANORUM-COETIBUS-MEINE-EXKLUSIVUEBERSETZUNGEN-FUER-KATH.NET.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Anglicanorum coetibus&lt;/a&gt; das Personalordinariat &quot;Our Lady of Walsingham&quot; (Unsere Liebe Frau von Walsingham) auf dem Territorium der Bischofskonferenz von England und Wales errichtet. Gleichzeitig hat der Heilige Vater als ersten Ordinarius den hochwürdigen Herrn Keith Newton ernannt. Hochwürden Keith Newton wurde am 10. April 1952 in Liverpool (Vereinigtes Königreich) als zweiter von zwei Brüdern geboren, und er ist seit 25. August 1973 mit Gill Donnison verheiratet. Sie haben drei Kinder. Zwischen 1963 und 1970 besuchte er zunächst die Alsop High School in Liverpool und nahm danach von 1970 bis 1973 die theologischen Studien am King&#039;s College der Universität London auf, wo er den Grad eines &quot;Bachelor of Divinity&quot; erwarb und ihm dann der Titel eines &quot;Associate of King&#039;s College&quot; verliehen wurde. Nach dem Erwerb des &quot;Post Graduate Certificate of Education&quot; beim Christ Church College in Canterbury 1974 durchlief er am St. Augustine&#039;s College von Canterbury die Vorbereitungsphase im Blick auf das Priestertum in der Kirche von England.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem er 1975 zum Diakon und 1976 zum Priester für die anglikanische Diözese von Chelmsford ordiniert worden war, versah er als ersten Dienst jenen eines Pfarrvikars an der Kirche St. Marien in Great Ilford. 1978 wurde er in der anglikanischen Diözese von Southwark innerhalb des &quot;Wimbledon Team Ministry&quot; zum Pfarrer ernannt. Von 1985 bis 1991 stellte er sich für die Diözese von Süd-Malawi in der anglikanischen Provinz von Zentralafrika zur Verfügung. Zwischen 1986 und 1991 war er Dekan an der Kathedrale von St. Paul in Blantyre (Malawi). 1991 kehrte er ins Vereinigte Königreich zurück, in die anglikanische Diözese Bristol, und er war in Knowle von 1992 bis 2002 Pfarrer der Pfarrei &quot;Holy Nativity&quot;. Am 7. März 2002 wurde er vom Erzbischof von Canterbury, George Carey, zum anglikanischen Bischof ordiniert, und als solcher diente er von 2002 bis 2010 als Suffraganbischof von Richborough und als &quot;Provincial Episcopal Visitor&quot; in der Provinz von Canterbury. Gemeinsam mit seiner Frau ist er am 1. Januar 2011 durch Seine Exzellenz Bischof Alan Hopes &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5962&amp;amp;entry_id=271&quot; title=&quot;http://www.catholic-hierarchy.org/bishop/bnewton.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.catholic-hierarchy.org/bishop/bnewton.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;in die volle Gemeinschaft mit der Katholischen Kirche&lt;/a&gt; aufgenommen worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[&lt;b&gt;ENDE MEINER ÜBERSETZUNG VON DER&lt;/b&gt; &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5961&amp;amp;entry_id=271&quot; title=&quot;http://www.vatican.va&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;b&gt;VATIKANSEITE&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;.&lt;/b&gt;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Manche haben die erste Errichtung&lt;/b&gt; eines anglokatholischen Personalordinariates zum Anlaß für eine neue &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5964&amp;amp;entry_id=271&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/223-KLARSTELLUNG-ZUM-ZOELIBAT-FUER-DIE-PERSONALORDINARIATE-DER-EHEMALIGEN-ANGLIKANER.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/223-KLARSTELLUNG-ZUM-ZOELIBAT-FUER-DIE-PERSONALORDINARIATE-DER-EHEMALIGEN-ANGLIKANER.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Zölibatsdiskussion&lt;/a&gt; genommen. Wer jedoch oben genau nachgelesen hat, wird spätestens jetzt erkennen: der &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5965&amp;amp;entry_id=271&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/zoelib.htm&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/zoelib.htm&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Zölibat&lt;/a&gt; ist nicht nur eine disziplinäre Frage, sondern tangiert auch die Basis unseres Glaubens, nämlich die Tradition der Apostel. Insbesondere seit dem &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5966&amp;amp;entry_id=271&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/archive/hist_councils/ii_vatican_council/index_ge.htm&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/archive/hist_councils/ii_vatican_council/index_ge.htm&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;II. Vatikanischen Konzil&lt;/a&gt; (= XXI. Ökumenischen Konzil) der Katholischen Kirche ist diese Frage geklärt. Wer das Bischofsamt und somit die höchste Weihestufe von den Aposteln her sakramental erhalten soll, darf im Hinblick auf den radikalen Ruf Christi gegenüber den Aposteln unter keine Umständen durch ein gültiges Eheband (mit allen ehelichen Rechten und Pflichten) gebunden sein. Dies ist der Grund, warum anglikanische &quot;Bischöfe&quot; im Falle ihrer gültigen Verheiratung nur bis zur Stufe des Weihepriestertums ausgeweiht werden können, wie wir es oben exemplarisch sehen. Gleichzeitig zeigt diese Ausnahme für den lateinischen Priesterstand, daß es in der lateinischen Eigenrechtskirche die Regel ist, vorzugsweise und mehrheitlich unverheirateten Kandidaten (nach der Diakonatsweihe) die heilige Priesterweihe zu erteilen. So soll es auch langfristig in den anglokatholischen Personalordinariaten (die ja trotz der Eigentraditionen dem lateinischen Ritenbereich zugehören) werden. Übergangsweise ist allerdings der Papst den anglikanischen Heimkehrern &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5955&amp;amp;entry_id=271&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/225-KOMMENTAR-KEIN-NEUER-RITUS,-ABER-EINZELASPEKTE-BEI-DEN-ANGLO-KATHOLISCHEN-PERSONALORDINARIATEN.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/225-KOMMENTAR-KEIN-NEUER-RITUS,-ABER-EINZELASPEKTE-BEI-DEN-ANGLO-KATHOLISCHEN-PERSONALORDINARIATEN.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;so weit entgegengekommen&lt;/a&gt;, daß sogar die orientalisch-orthodoxe Heiratsmöglichkeit vor den höheren Weihen kurzfristig &quot;übertroffen&quot; wurde und wird. Dies ändert jedoch nichts daran, daß von allen katholischen Verkündern die volle Treue zur katholischen Glaubens- und Sittenlehre verlangt ist, auch was die unveränderlichen Prinzipien der &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5974&amp;amp;entry_id=271&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/verhuetungsmittel.htm&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/verhuetungsmittel.htm&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Sexualmoral&lt;/a&gt; betrifft. Unbefangenen Beobachtern ist nicht entgangen, daß seit vielen Jahrzehnten im Westen sogenannte und selbsternannte volksbegehrähnliche Initiativgruppen hinter der andauernd wiederholten Forderung nach &quot;Abschaffung des Zölibates&quot; in Wirklichkeit eine echte Änderung der kirchlichen Lehre angezielt wird. Innerkirchlich haben solche Gruppen daher schon seit Jahrzehnten &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5975&amp;amp;entry_id=271&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/demo.htm&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/demo.htm&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;jede Legitimation verloren&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Von dieser ganzen Praxis her&lt;/b&gt; ist aber damit auch neuerlich klar geworden, daß der Zölibat in Verbindung mit dem Grad des Weihepriestertums dogmatisch nie verlangt war. In der lateinischen Eigenrechtskirche ist diese Verbindung generell vorgesehen, aber auch in vereinzelten orientalischen Eigenrechtskirchen innerhalb derselben Katholischen Kirche, wiewohl der orientalisch-katholische Codex (CCEO) die Weihe (frisch oder bewährt) verheirateter Männer &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5969&amp;amp;entry_id=271&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/62-AKTUELLER-BERICHT-AUS-ZYPERN-UNTER-BESONDERER-BERUECKSICHTIGUNG-DER-KATHOLISCHEN-MINDERHEIT-DER-MARONITEN.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/62-AKTUELLER-BERICHT-AUS-ZYPERN-UNTER-BESONDERER-BERUECKSICHTIGUNG-DER-KATHOLISCHEN-MINDERHEIT-DER-MARONITEN.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;allen diesen Eigenrechtskirchen zugesteht&lt;/a&gt;. Auch wenn die lateinische Eigenrechtskirche von den Mitgliedern her innerhalb der Katholischen Kirche die Mehrheit stellt, so stellen jedoch (ohne Beachtung der Mitgliederzahl) &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5972&amp;amp;entry_id=271&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/262-NAHOST-BISCHOFSSYNODE-PROF.-WINKLER-ZU-DEN-VIELEN-RITEN-IN-DER-KATHOLISCHEN-KIRCHE.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/262-NAHOST-BISCHOFSSYNODE-PROF.-WINKLER-ZU-DEN-VIELEN-RITEN-IN-DER-KATHOLISCHEN-KIRCHE.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;die 22 innerhalb der Katholischen Kirche bestehenden orientalischen Eigenrechts- oder Rituskirchen&lt;/a&gt; mit ihrer gleichzeitigen Möglichkeit verheirateter und zölibatärer Priester die formaljuridische Mehrheit. Trotzdem: im ökumenischen Dialog ist von katholischer und auch orthodox-orientalischer Seite der Zölibat des Bischofs ein Absolutum. Aufgrund der soziokulturellen Entwicklungen ist jedoch nicht zu erwarten, daß der Zölibat in den derzeit &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5972&amp;amp;entry_id=271&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/262-NAHOST-BISCHOFSSYNODE-PROF.-WINKLER-ZU-DEN-VIELEN-RITEN-IN-DER-KATHOLISCHEN-KIRCHE.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/262-NAHOST-BISCHOFSSYNODE-PROF.-WINKLER-ZU-DEN-VIELEN-RITEN-IN-DER-KATHOLISCHEN-KIRCHE.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;bestehenden 22 katholischen Ostkirchen&lt;/a&gt; nach dem Vorbild der einen lateinischen Rituskirche auch für den ganzen orientalisch-katholischen Priesterstand als ein Weihezulassungskriterium generell eingeführt würde. Man denke hier nur an die &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5970&amp;amp;entry_id=271&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/news_services/press/sinodo/documents/bollettino_24_speciale-medio-oriente-2010/xx_plurilingue/b25_xx.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/news_services/press/sinodo/documents/bollettino_24_speciale-medio-oriente-2010/xx_plurilingue/b25_xx.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Propositio Nr. 23&lt;/a&gt; der letzten &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5973&amp;amp;entry_id=271&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/263-NAHOST-BISCHOFSSYNODE-NUNTIUS-BOTSCHAFT-ZUM-ABSCHLUSS-FUER-DAS-VOLK-GOTTES.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/263-NAHOST-BISCHOFSSYNODE-NUNTIUS-BOTSCHAFT-ZUM-ABSCHLUSS-FUER-DAS-VOLK-GOTTES.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Sonderversammlung der Bischofssynode zum Nahen Osten&lt;/a&gt; über die verheirateten (orientalisch-katholischen) Priester: &quot;&lt;i&gt;Der kirchliche Zölibat wird innerhalb der Katholischen Kirche immer und überall geschätzt und anerkannt, im Osten wie im Westen. Dennoch wäre es wünschenswert, die Möglichkeit zu studieren, verheiratete&lt;/i&gt; [orientalisch-katholische] &lt;i&gt;Priester außerhalb der patriarchalen Territorien haben zu können, um einen pastoralen Dienst für unsere&lt;/i&gt; [orientalisch-katholischen] &lt;i&gt;Gläubigen sicherzustellen, wohin diese auch immer gehen, und um die orientalischen Traditionen zu respektieren.&lt;/i&gt;&quot; Unabhängig davon, ob sich der Papst diesen Vorschlag zu eigen machen wird oder nicht, werden alle Katholiken mit dieser Vielfalt der katholischen Weltkirche und ihren 23 Riten leben müssen und dürfen, und ich denke, daß auch bei Diskussionen zu diesem Thema nur eines weiterhilft: Sachlichkeit. Im Gebet verbunden, Euer Padre Alex - Vizeoffizial Dr. Alexander Pytlik &lt;div class=&quot;serendipity_babelfish&quot;&gt;Übersetze nach  &lt;a href=&quot;http://babelfish.altavista.com/babelfish/trurl_pagecontent?url=http%3A%2F%2Fwww.internetpfarre.de%2Fblog%2Farchives%2F271-ERSTES-ANGLOKATHOLISCHES-PERSONALORDINARIAT-IN-ENGLAND-UND-WALES.html&amp;amp;lp=de%5Fen&quot;&gt;en&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;http://babelfish.altavista.com/babelfish/trurl_pagecontent?url=http%3A%2F%2Fwww.internetpfarre.de%2Fblog%2Farchives%2F271-ERSTES-ANGLOKATHOLISCHES-PERSONALORDINARIAT-IN-ENGLAND-UND-WALES.html&amp;amp;lp=de%5Ffr&quot;&gt;fr&lt;/a&gt;&lt;/div&gt; 
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    <pubDate>Sat, 15 Jan 2011 13:16:32 +0100</pubDate>
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    <title>PAPST BENEDIKT KÄMPFT WEITER: MOTU PROPRIO GEGEN GELDWÄSCHE</title>
    <link>http://www.internetpfarre.de/blog/archives/267-PAPST-BENEDIKT-KAEMPFT-WEITER-MOTU-PROPRIO-GEGEN-GELDWAESCHE.html</link>
            <category>Kirchenrecht</category>
            <category>News Kommentare</category>
            <category>Sonstiges</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Padre Alex / Dr. Alexander Pytlik)</author>
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    &lt;b&gt;APOSTOLISCHES SCHREIBEN IN FORM EINES &quot;MOTU PROPRIO&quot; ZUR PRÄVENTION UND ZUR BEKÄMPFUNG DER ILLEGALEN AKTIVITÄTEN AUF DEM FINANZ- UND WÄHRUNGSSEKTOR&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* EXKLUSIVÜBERSETZUNG VON DR. ALEXANDER PYTLIK *&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5900&amp;amp;entry_id=267&quot; title=&quot;http://www.vatican.va&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Apostolische Stuhl&lt;/a&gt; hat immer seine Stimme erhoben, um die Menschen guten Willens und besonders die Verantwortlichen der Nationen zum Einsatz für den Aufbau der universalen Stadt Gottes, auf welche die Geschichte der Gemeinschaft der Völker und der Nationen zustrebt, aufzurufen, auch durch einen gerechten und dauerhaften Frieden in jedem Teil der Welt  (Benedikt XVI., Enzyklika &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5901&amp;amp;entry_id=267&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/encyclicals/documents/hf_ben-xvi_enc_20090629_caritas-in-veritate_ge.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/encyclicals/documents/hf_ben-xvi_enc_20090629_caritas-in-veritate_ge.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Caritas in veritate&lt;/a&gt; [29. Juni 2009], Nr. 7: AAS 101/2009, 645). Leider ist der Frieden in unseren Tagen in einer immer globalisierteren Gesellschaft durch verschiedene Ursachen gefährdet, zu denen jene eines unsachgemäßen Gebrauches des Marktes und der Wirtschaft gehört und auch jene grausame und zerstörerische der Gewalt, die der Terrorismus verübt und dadurch Tod, Leiden, Haß und soziale Instabilität schafft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist sehr angemessen, daß sich die Internationale Gemeinschaft immer weitergehender mit Prinzipien und rechtlichen Instrumenten ausstattet, die es erlauben, das Phänomen der Geldwäsche und der Terrorfinanzierung zu verhindern und zu bekämpfen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Heilige Stuhl heißt diese Bemühungen gut und beabsichtigt, sich diese Regeln bei der Verwendung der materiellen Ressourcen zu eigen zu machen, die der Erfüllung der &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5900&amp;amp;entry_id=267&quot; title=&quot;http://www.vatican.va&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;eigenen Mission&lt;/a&gt; und der Aufgaben des &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5904&amp;amp;entry_id=267&quot; title=&quot;http://www.vaticanstate.va/&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vaticanstate.va/&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Staates der Vatikanstadt&lt;/a&gt; dienen.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
In diesem Rahmen habe ich - auch in Ausführung des Währungsabkommens zwischen dem Staat der Vatikanstadt und der Europäischen Union vom 17. Dezember 2009 - für denselben &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5904&amp;amp;entry_id=267&quot; title=&quot;http://www.vaticanstate.va/&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vaticanstate.va/&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Staat&lt;/a&gt; den Erlaß des &quot;Gesetz betreffend die Prävention und die Bekämpfung der Geldwäsche von Einnahmen krimineller Aktivitäten und der Terrorfinanzierung&quot; (Legge concernente la prevenzione ed il contrasto del riciclaggio dei proventi di attività criminose e del finanziamento del terrorismo) des 30. Dezember 2010 approbiert, was &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url=aHR0cDovL3ByZXNzLmNhdGhvbGljYS52YS9uZXdzX3NlcnZpY2VzL2J1bGxldGluL25ld3MvMjY2MzUucGhwP2luZGV4PTI2NjM1Jmxhbmc9Z2U=&amp;amp;entry_id=267&quot; title=&quot;http://press.catholica.va/news_services/bulletin/news/26635.php?index=26635&amp;amp;lang=ge&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://press.catholica.va/news_services/bulletin/news/26635.php?index=26635&amp;amp;lang=ge&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;heute promulgiert&lt;/a&gt; wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem vorliegenden Apostolischen Schreiben in Form eines Motu Proprio:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;a)&lt;/b&gt; lege ich fest, daß das oben genannte &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url=aHR0cDovL3ByZXNzLmNhdGhvbGljYS52YS9uZXdzX3NlcnZpY2VzL2J1bGxldGluL25ld3MvMjY2MzUucGhwP2luZGV4PTI2NjM1Jmxhbmc9Z2U=&amp;amp;entry_id=267&quot; title=&quot;http://press.catholica.va/news_services/bulletin/news/26635.php?index=26635&amp;amp;lang=ge&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://press.catholica.va/news_services/bulletin/news/26635.php?index=26635&amp;amp;lang=ge&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Gesetz&lt;/a&gt; des Staates der Vatikanstadt und seine künftigen Änderungen auch für die Dikasterien der Römischen Kurie und für alle vom Heiligen Stuhl abhängigen Organismen und Körperschaften Gültigkeit haben, wo dieselben Aktivitäten gemäß Artikel 2 desselben &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url=aHR0cDovL3ByZXNzLmNhdGhvbGljYS52YS9uZXdzX3NlcnZpY2VzL2J1bGxldGluL25ld3MvMjY2MzUucGhwP2luZGV4PTI2NjM1Jmxhbmc9Z2U=&amp;amp;entry_id=267&quot; title=&quot;http://press.catholica.va/news_services/bulletin/news/26635.php?index=26635&amp;amp;lang=ge&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://press.catholica.va/news_services/bulletin/news/26635.php?index=26635&amp;amp;lang=ge&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Gesetzes&lt;/a&gt; ausüben;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;b)&lt;/b&gt; errichte ich die &quot;Autorität der Finanzierungsinformation&quot; (Autorità di Informazione Finanziaria = AIF), wie sie im Artikel 33 des &quot;&lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url=aHR0cDovL3ByZXNzLmNhdGhvbGljYS52YS9uZXdzX3NlcnZpY2VzL2J1bGxldGluL25ld3MvMjY2MzUucGhwP2luZGV4PTI2NjM1Jmxhbmc9Z2U=&amp;amp;entry_id=267&quot; title=&quot;http://press.catholica.va/news_services/bulletin/news/26635.php?index=26635&amp;amp;lang=ge&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://press.catholica.va/news_services/bulletin/news/26635.php?index=26635&amp;amp;lang=ge&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Gesetz&lt;/a&gt; betreffend die Prävention und die Bekämpfung der Geldwäsche von Einnahmen krimineller Aktivitäten und der Terrorfinanzierung&quot; angegeben ist, als dem Heiligen Stuhl angeschlossene Institution, nach Vorschrift der Artikel 186 und 190 - 191 der Apostolischen Konstitution &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5907&amp;amp;entry_id=267&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/holy_father/john_paul_ii/apost_constitutions/documents/hf_jp-ii_apc_19880628_pastor-bonus-index_ge.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/holy_father/john_paul_ii/apost_constitutions/documents/hf_jp-ii_apc_19880628_pastor-bonus-index_ge.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Pastor Bonus&lt;/a&gt;, indem ich ihr kirchenrechtlich die öffentliche Rechtspersönlichkeit und auch die zivile vatikanische Rechtspersönlichkeit verleihe und für beide das &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url=aHR0cDovL3ByZXNzLmNhdGhvbGljYS52YS9uZXdzX3NlcnZpY2VzL2J1bGxldGluL25ld3MvMjY2MzgucGhwP2luZGV4PTI2NjM4Jmxhbmc9Z2U=&amp;amp;entry_id=267&quot; title=&quot;http://press.catholica.va/news_services/bulletin/news/26638.php?index=26638&amp;amp;lang=ge&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://press.catholica.va/news_services/bulletin/news/26638.php?index=26638&amp;amp;lang=ge&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Statut&lt;/a&gt; approbiere, das dem vorliegenden Motu Proprio angeschlossen ist;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;c)&lt;/b&gt; lege ich fest, daß die &quot;Autorität der Finanzierungsinformation&quot; (AIF) ihre Aufgaben gegenüber den Dikasterien der Römischen Kurie und gegenüber allen Organismen und Körperschaften ausübt, von denen unter Buchstabe (a) zu lesen ist;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;d)&lt;/b&gt; delegiere ich in den Grenzen der Straftatbestände, von denen das oben genannte Gesetz handelt, die zuständigen Justizorgane des &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5904&amp;amp;entry_id=267&quot; title=&quot;http://www.vaticanstate.va/&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vaticanstate.va/&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Staates der Vatikanstadt&lt;/a&gt; zur Ausübung der Strafjurisdiktion gegenüber den Dikasterien der Römischen Kurie und gegenüber allen Organismen und Körperschaften, von denen unter Buchstabe (a) zu lesen ist;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich ordne an, daß alles, was hiermit verordnet ist, vom heutigen Tag an volle und bleibende Gültigkeit habe, selbst wenn es irgendeine entgegenstehende Anordnung gäbe und selbst wenn diese besonderer Erwähnung würdig wäre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiters ordne ich an, daß das vorliegende Apostolische Schreiben in Form eines Motu Proprio in den Acta Apostolicae Sedis veröffentlicht werde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegeben in Rom aus dem Apostolischen Palast am 30. Dezember des Jahres 2010 im sechsten Jahr des Pontifikates.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;BENEDICTUS PP. XVI&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[&lt;b&gt;ENDE DER ÜBERSETZUNG DES NEUEN MOTU PROPRIO ZUM JAHRESSCHLUSS GEGEN GELDWÄSCHE UND TERRORFINANZIERUNG.&lt;/b&gt;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;So sind alle Blogeinträge&lt;/b&gt; des Jahres 2010 pro Papst Benedikt XVI. (z. B. &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5913&amp;amp;entry_id=267&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/242-HIRTENBRIEF-PAPST-BENEDIKT-HAT-FUER-DIE-OPFER-DAS-KIRCHENRECHT-GERETTET.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/242-HIRTENBRIEF-PAPST-BENEDIKT-HAT-FUER-DIE-OPFER-DAS-KIRCHENRECHT-GERETTET.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;1&lt;/a&gt;, &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5915&amp;amp;entry_id=267&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/265-SEEWALD-PAPST-BUCH-ABSOLUT-LESENSWERTES-WEIHNACHTSGESCHENK-ERZBISCHOF-FISICHELLA.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/265-SEEWALD-PAPST-BUCH-ABSOLUT-LESENSWERTES-WEIHNACHTSGESCHENK-ERZBISCHOF-FISICHELLA.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;2&lt;/a&gt; oder &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5916&amp;amp;entry_id=267&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/266-ZUM-JAHRESRUECKBLICK-BENEDIKT-XVI.-EIN-GANZ-BESONDERER-PAPST.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/266-ZUM-JAHRESRUECKBLICK-BENEDIKT-XVI.-EIN-GANZ-BESONDERER-PAPST.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;3&lt;/a&gt;) von diesem selbst her auch noch zum Jahresabschluß mehr als erwiesen und bekräftigt. Kurz vor Erlaß des neuen Motu Proprio informierte über die ganze Herausforderung für den Heiligen Stuhl noch sehr gut Professsor Ralph Rotte: &lt;i&gt;Undurchsichtige Geschäfte. Die Finanzen des Heiligen Stuhles und das Dauerproblem IOR&lt;/i&gt;, in: &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5976&amp;amp;entry_id=267&quot; title=&quot;http://www.herder-korrespondenz.de/&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.herder-korrespondenz.de/&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Herder Korrespondenz&lt;/a&gt;, 64. Jg., H. 12, Dezember 2010, S. 605 - 609. Der Papst läßt sich nicht aus der Ruhe bringen und handelt nun auch im Finanzbereich ohne Ansehen der Person und der Organisation, nach klaren Prinzipien und gemäß dem schon an die Kirche in Irland gerichteten und somit für die ganze Kirche vorgegebenen &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5914&amp;amp;entry_id=267&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/241-PAPST-SEXUELLER-MISSBRAUCH-HIRTENBRIEF-VON-BENEDIKT-XVI.-FUER-IRLAND.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/241-PAPST-SEXUELLER-MISSBRAUCH-HIRTENBRIEF-VON-BENEDIKT-XVI.-FUER-IRLAND.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Prinzip der Transparenz&lt;/a&gt;. Der Papst ist weltweit die einzige natürliche Person, welche auch Völkerrechtssubjekt und somit jedem Staat gleichgestellt ist. Der Papst ist vom göttlichen Recht her der Heilige Stuhl, und dieser &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5900&amp;amp;entry_id=267&quot; title=&quot;http://www.vatican.va&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Heilige Stuhl&lt;/a&gt; als Völkerrechtssubjekt bedient sich des &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5904&amp;amp;entry_id=267&quot; title=&quot;http://www.vaticanstate.va/&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vaticanstate.va/&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Staates der Vatikanstadt&lt;/a&gt;, der also kein eigenes Völkerrechtssubjekt ist. Weitere Informationen in englischer Sprache finden sich auch auf dem &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5911&amp;amp;entry_id=267&quot; title=&quot;http://visnews-en.blogspot.com/2010_12_30_archive.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://visnews-en.blogspot.com/2010_12_30_archive.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Vatikanblog&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;So viel in aller Kürze&lt;/b&gt; und mit Freude zum Jahresabschluß aus dem Vatikan! Euer Padre Alex - Vizeoffizial Dr. Alexander Pytlik &lt;div class=&quot;serendipity_babelfish&quot;&gt;Übersetze nach  &lt;a href=&quot;http://babelfish.altavista.com/babelfish/trurl_pagecontent?url=http%3A%2F%2Fwww.internetpfarre.de%2Fblog%2Farchives%2F267-PAPST-BENEDIKT-KAEMPFT-WEITER-MOTU-PROPRIO-GEGEN-GELDWAESCHE.html&amp;amp;lp=de%5Fen&quot;&gt;en&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;http://babelfish.altavista.com/babelfish/trurl_pagecontent?url=http%3A%2F%2Fwww.internetpfarre.de%2Fblog%2Farchives%2F267-PAPST-BENEDIKT-KAEMPFT-WEITER-MOTU-PROPRIO-GEGEN-GELDWAESCHE.html&amp;amp;lp=de%5Ffr&quot;&gt;fr&lt;/a&gt;&lt;/div&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Thu, 30 Dec 2010 13:15:00 +0100</pubDate>
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    <title>VATIKANISCHER PRESSESAAL ZUM PAPSTBUCH LICHT DER WELT</title>
    <link>http://www.internetpfarre.de/blog/archives/264-VATIKANISCHER-PRESSESAAL-ZUM-PAPSTBUCH-LICHT-DER-WELT.html</link>
            <category>Katholische Lehre</category>
            <category>News Kommentare</category>
            <category>Sonstiges</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Padre Alex / Dr. Alexander Pytlik)</author>
    <content:encoded>
    &lt;b&gt;Vorab muß klar gesagt sein&lt;/b&gt;: eine Vorlesung oder ein &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5846&amp;amp;entry_id=264&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/265-SEEWALD-PAPST-BUCH-ABSOLUT-LESENSWERTES-WEIHNACHTSGESCHENK-ERZBISCHOF-FISICHELLA.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/265-SEEWALD-PAPST-BUCH-ABSOLUT-LESENSWERTES-WEIHNACHTSGESCHENK-ERZBISCHOF-FISICHELLA.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Interview eines Papstes&lt;/a&gt; ist kein lehramtlicher Akt und hat daher für eine organische Lehrentwicklung der Katholischen Kirche grundsätzlich keine Relevanz. Die Gebote Gottes und die von Gott eingeschaffenen naturrechtlichen Prinzipien sind &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5824&amp;amp;entry_id=264&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/verhuetung.htm&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/verhuetung.htm&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;absolut unveränderlich&lt;/a&gt;. Maßstab für die gesamte Sittenlehre der Katholischen Kirche bleibt gerade zum 5. und 6. Gebot die gesamte &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5825&amp;amp;entry_id=264&quot; title=&quot;http://www.kath-info.de/ansprache.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.kath-info.de/ansprache.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Moralverkündigung des Dieners Gottes Johannes Paul II.&lt;/a&gt;, und eben dieser Verkündigung sieht sich sein Nachfolger, der regierende Papst Benedikt XVI., voll und ganz verpflichtet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Trotzdem sah sich der Direktor&lt;/b&gt; des vatikanischen Pressesaales, Pater Federico Lombardi SJ, gestern aufgerufen, eine &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5826&amp;amp;entry_id=264&quot; title=&quot;http://visnews-ita.blogspot.com/2010/11/nota-direttore-sala-stampa-parole-santo.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://visnews-ita.blogspot.com/2010/11/nota-direttore-sala-stampa-parole-santo.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;offizielle Note&lt;/a&gt; zu den derzeit diskutierten und vielfach von der gemeinten Ebene her schwer mißverstandenen Interview-Worten des Heiligen Vaters im Buch &quot;&lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5846&amp;amp;entry_id=264&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/265-SEEWALD-PAPST-BUCH-ABSOLUT-LESENSWERTES-WEIHNACHTSGESCHENK-ERZBISCHOF-FISICHELLA.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/265-SEEWALD-PAPST-BUCH-ABSOLUT-LESENSWERTES-WEIHNACHTSGESCHENK-ERZBISCHOF-FISICHELLA.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;i&gt;Licht der Welt: Der Papst, die Kirche und die Zeichen der Zeit. Ein Gespräch mit Peter Seewald&lt;/i&gt;&lt;/a&gt;&quot; über den &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5827&amp;amp;entry_id=264&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/verhuetungsmittel.htm&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/verhuetungsmittel.htm&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Gebrauch des Kondoms&lt;/a&gt; zu veröffentlichen. Dies liegt aber offenbar auch daran, daß der Journalist Peter Seewald zu bestimmten Fragekomplexen hingedrängt hatte, aber immerhin bei der &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5841&amp;amp;entry_id=264&quot; title=&quot;http://www.kath.net/detail.php?id=29045&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.kath.net/detail.php?id=29045&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;offiziellen Vorstellung&lt;/a&gt; (spät, aber) in richtiger Weise darauf hinwies: &quot;&lt;i&gt;Alle aber wissen wir, daß es dem Papst nicht ansteht, das Präservativ zu erlauben oder nicht, sondern moralische Prinzipien aufzuzeigen.&lt;/i&gt;&quot; Kein Papst kann nämlich Kondome oder ungeordnete Sexualität - weder je für sich noch in Kombination - jemals wirklich &quot;erlauben&quot;, selbst wenn er es wollte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[&lt;b&gt;BEGINN MEINER ÜBERSETZUNG DER OFFIZIELLEN&lt;/b&gt; &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5826&amp;amp;entry_id=264&quot; title=&quot;http://visnews-ita.blogspot.com/2010/11/nota-direttore-sala-stampa-parole-santo.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://visnews-ita.blogspot.com/2010/11/nota-direttore-sala-stampa-parole-santo.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;b&gt;NOTE DES HEILIGEN STUHLES&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;:&lt;/b&gt;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende des &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5835&amp;amp;entry_id=264&quot; title=&quot;http://www.kath.net/detail.php?id=29024&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.kath.net/detail.php?id=29024&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=_blank&quot;&gt;elften Kapitels&lt;/a&gt; des Buches &quot;&lt;i&gt;Licht der Welt&lt;/i&gt;&quot; antwortet der Papst auf zwei Fragen zum Kampf gegen AIDS und zum Gebrauch des &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5837&amp;amp;entry_id=264&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/64-VERHUETUNG-DAS-TYPISCHE-IN-THEMA-DES-SOMMERS,-SONST-ABER-NICHT-ODER-AUCH-EIN-THEMA-FUER-DIE-EIGENE-GEWISSENSBILDUNG.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/64-VERHUETUNG-DAS-TYPISCHE-IN-THEMA-DES-SOMMERS,-SONST-ABER-NICHT-ODER-AUCH-EIN-THEMA-FUER-DIE-EIGENE-GEWISSENSBILDUNG.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Kondoms&lt;/a&gt;, auf Fragen also, die wiederum an die Diskussion anschließen, welche nach einigen vom Papst zum Thema &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5828&amp;amp;entry_id=264&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/speeches/2009/march/documents/hf_ben-xvi_spe_20090317_africa-interview_ge.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/speeches/2009/march/documents/hf_ben-xvi_spe_20090317_africa-interview_ge.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;ausgesprochenen Worten&lt;/a&gt; im Zuge seiner Reise nach Afrika im Jahr 2009 entstanden war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Papst betont klar, daß er damals nicht allgemein zum Problem der Kondome Stellung nehmen, sondern überzeugend klarmachen wollte, daß das AIDS-Problem nicht einfach mit der Verteilung von Kondomen gelöst werden könne, weil dafür viel mehr zu tun sei: vorbeugen, erziehen, helfen, beraten und den Personen nahe sein, sei es, damit sie nicht erkranken, sei es für den Fall, daß sie erkrankt seien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Papst bemerkt, daß sich auch im nichtkirchlichen Umfeld ein ähnliches Bewußtsein entwickelt habe, wie es aus der sogenannten ABC-Theorie hervorgehe (Abstinence [Enthaltsamkeit] – Be Faithful [Treue] – Condom [Kondom]), bei der die ersten beiden Elemente (Enthaltsamkeit und Treue) für den Kampf gegen AIDS viel entscheidender und fundamentaler seien, wohingegen das Kondom als letzter Ausweichpunkt gemeint sei, wenn die beiden ersten Punkte nicht griffen. Es müsse daher klar sein, daß das Kondom nicht die Lösung des Problems darstelle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Papst weitet dann den Blick aus und besteht darauf, daß eine bloße Fixierung auf das Kondom der Banalisierung der &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5833&amp;amp;entry_id=264&quot; title=&quot;http://www.padre.at/wahre_liebe_wahrer_sex.htm&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.padre.at/wahre_liebe_wahrer_sex.htm&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Sexualität&lt;/a&gt; gleichkomme, die so ihren Sinn als Ausdruck der Liebe zwischen Personen verliere und gewissermaßen zu einer &quot;Droge&quot; werde. Gegen die Banalisierung der Sexualität zu kämpfen sei Teil des großen Ringens darum, daß die Sexualität positiv gewertet werde und ihre positive Wirkung im Ganzen des Menschseins entfalten könne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Licht dieser umfassenden und tiefgehenden Sicht der menschlichen &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5833&amp;amp;entry_id=264&quot; title=&quot;http://www.padre.at/wahre_liebe_wahrer_sex.htm&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.padre.at/wahre_liebe_wahrer_sex.htm&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Sexualität&lt;/a&gt; und ihrer heutigen Problematik bekräftigt der Papst, daß &quot;&lt;i&gt;die Kirche die Kondome natürlich nicht als wirkliche und moralische Lösung&lt;/i&gt;&quot; des AIDS-Problems ansehe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit reformiert oder ändert der Papst die Lehre der Kirche nicht, sondern er bestätigt sie, indem er von der Perspektive des Wertes und der Würde der menschlichen &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5833&amp;amp;entry_id=264&quot; title=&quot;http://www.padre.at/wahre_liebe_wahrer_sex.htm&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.padre.at/wahre_liebe_wahrer_sex.htm&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Sexualität&lt;/a&gt; als Ausdruck von Liebe und Verantwortung ausgeht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gleichzeitig berücksichtigt der Papst eine unnormale Situation, in welcher die Ausübung der Sexualität ein echtes Risiko für das Leben des anderen darstelle. &lt;b&gt;In einem solchen Fall rechtfertigt der Papst die ungeordnete Ausübung der Sexualität moralisch nicht&lt;/b&gt;, sondern meint, daß der Kondomgebrauch mit dem Ziel einer Reduzierung der Ansteckungsgefahr &quot;&lt;i&gt;ein erstes Stück Verantwortung&lt;/i&gt;&quot; sei, &quot;&lt;i&gt;ein erster Schritt auf dem Weg hin zu einer menschlicheren Sexualität&lt;/i&gt;&quot; im Vergleich zum Nichtgebrauch, was den anderen der Lebensgefahr aussetze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit kann der Gedankengang des Papstes bestimmt nicht als revolutionäre Wende definiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zahlreiche Theologen und &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5852&amp;amp;entry_id=264&quot; title=&quot;http://www.kath.net/detail.php?id=29151&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.kath.net/detail.php?id=29151&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;angesehene kirchliche Persönlichkeiten&lt;/a&gt; haben ähnliche Positionen vertreten und vertreten sie weiter; es ist allerdings wahr, daß wir sie mit so viel Klarheit aus dem Mund eines Papstes noch nicht vernommen hatten, auch wenn dies in Interviewform geschieht und &lt;b&gt;nicht als Akt des Lehramtes&lt;/b&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Benedikt XVI. gibt uns also mit Mut einen wichtigen Beitrag der Klärung und Vertiefung zu einer seit langem diskutierten Fragestellung. Es ist ein origineller Beitrag, weil er einerseits die Treue zu den Moralprinzipien hochhält und Klarheit gewährt durch die Ablehnung eines illusorischen Weges, wie ihn das &quot;&lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5827&amp;amp;entry_id=264&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/verhuetungsmittel.htm&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/verhuetungsmittel.htm&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;i&gt;Vertrauen in das Kondom&lt;/i&gt;&lt;/a&gt;&quot; darstellt; und weil er jedoch andererseits eine &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5832&amp;amp;entry_id=264&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/102-GOTT-IST-DIE-LIEBE,-UND-WER-IN-DER-LIEBE-BLEIBT,-BLEIBT-IN-GOTT-ERSTE-ENZYKLIKA-SEINER-HEILIGKEIT-PAPST-BENEDIKT-XVI..html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/102-GOTT-IST-DIE-LIEBE,-UND-WER-IN-DER-LIEBE-BLEIBT,-BLEIBT-IN-GOTT-ERSTE-ENZYKLIKA-SEINER-HEILIGKEIT-PAPST-BENEDIKT-XVI..html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;verständnisvolle und weite Sicht&lt;/a&gt; zeigt, die darauf bedacht ist, die kleinen Schritte - auch wenn sie nur anfangshaft und noch konfus aufscheinen - einer geistlich und kulturell zumeist sehr verarmten Humanität in Richtung einer menschlicheren und verantwortlicheren Ausübung der &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5833&amp;amp;entry_id=264&quot; title=&quot;http://www.padre.at/wahre_liebe_wahrer_sex.htm&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.padre.at/wahre_liebe_wahrer_sex.htm&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Sexualität&lt;/a&gt; ausfindig zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[&lt;b&gt;ENDE DER ÜBERSETZUNG DER&lt;/b&gt; &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5826&amp;amp;entry_id=264&quot; title=&quot;http://visnews-ita.blogspot.com/2010/11/nota-direttore-sala-stampa-parole-santo.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://visnews-ita.blogspot.com/2010/11/nota-direttore-sala-stampa-parole-santo.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;b&gt;NOTE DES HEILIGEN STUHLES&lt;/b&gt;&lt;/a&gt; &lt;b&gt;ZUM INTERVIEWBUCH DES PAPSTES.&lt;/b&gt; Hervorhebungen und Verlinkungen von mir!]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Vergessen wurde in der gesamten Diskussion&lt;/b&gt; - abgesehen vom nicht-lehramtlichen Kontext - auch noch, daß es im offensichtlichen Fragezusammenhang gar nicht um eigentliche &quot;Verhütung&quot; ging. An sich ist das Kondom ein &quot;reines Verhütungsmittel&quot; (jedoch &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5827&amp;amp;entry_id=264&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/verhuetungsmittel.htm&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/verhuetungsmittel.htm&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;nicht mit 100%iger Sicherheit&lt;/a&gt;, auch nicht gegen sexuell übertragbare Krankheiten), hingegen können einige andere gängige &quot;&lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5827&amp;amp;entry_id=264&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/verhuetungsmittel.htm&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/verhuetungsmittel.htm&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Verhütungsmittel&lt;/a&gt;&quot; in Wirklichkeit eine frühabtreibende und somit direkt gegen das 5. Gebot verstoßende tötende Wirkung menschlichen Lebens haben, und letztere schützen zudem 0,0 % gegen Krankheitsübertragungen. Auch die besondere Verurteilung solcher potentiell frühabtreibender Verhütungsmittel - so wie die &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5824&amp;amp;entry_id=264&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/verhuetung.htm&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/verhuetung.htm&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;unveränderliche negative Bewertung direkter Verhütung&lt;/a&gt; überhaupt - ist in keiner Weise vom Interview des Papstes berührt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Der Heilige Vater hat vielmehr innerhalb&lt;/b&gt; der Logik &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5850&amp;amp;entry_id=264&quot; title=&quot;http://internetpfarre.de/beichte.htm&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://internetpfarre.de/beichte.htm&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;zu beichtender Sünden&lt;/a&gt; gedacht: wenn ein Prostituierter sein Leben definitiv umstellen möchte, seinen widersittlichen Beruf verläßt und durch das Sakrament der Buße (Lossprechung) einen Neuanfang in seinem Leben vornehmen möchte, so hat er zuvor ein vollständiges Sündenbekenntnis (seit der letzten Beichte) abzulegen: wenn er HIV-positiv war, so wird er auch den erschwerenden Umstand zu beichten haben, daß er nicht einmal versucht hätte, die anderen so weit wie möglich zu &quot;schützen&quot;. Auch deshalb ist eine Fragestellung in meinem seit langem angebotenen &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5851&amp;amp;entry_id=264&quot; title=&quot;http://www.padre.at/beichte.htm&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.padre.at/beichte.htm&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Beichtspiegel&lt;/a&gt; so formuliert: &quot;&lt;i&gt;Habe ich jemanden beim Geschlechtsverkehr dem Risiko einer schweren oder tödlichen Krankheit (z. B. AIDS - HIV positiv) ausgesetzt, über die eigene Krankheit hinterhältig geschwiegen ...&lt;/i&gt;&quot; Es ging also bei der Interviewpassage nicht um - unveränderliche! - Prinzipien der katholischen Sittenlehre und des menschlichen Naturgesetzes überhaupt: auch weiterhin heiligt der Zweck die Mittel nicht!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Viel Freude beim&lt;/b&gt; &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5846&amp;amp;entry_id=264&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/265-SEEWALD-PAPST-BUCH-ABSOLUT-LESENSWERTES-WEIHNACHTSGESCHENK-ERZBISCHOF-FISICHELLA.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/265-SEEWALD-PAPST-BUCH-ABSOLUT-LESENSWERTES-WEIHNACHTSGESCHENK-ERZBISCHOF-FISICHELLA.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Lesen des neuen Papstinterview-Buches&lt;/a&gt; wünscht Euch über die kommende Adventzeit hinaus Euer Padre Alex - Vizeoffizial Dr. Alexander Pytlik &lt;div class=&quot;serendipity_babelfish&quot;&gt;Übersetze nach  &lt;a href=&quot;http://babelfish.altavista.com/babelfish/trurl_pagecontent?url=http%3A%2F%2Fwww.internetpfarre.de%2Fblog%2Farchives%2F264-VATIKANISCHER-PRESSESAAL-ZUM-PAPSTBUCH-LICHT-DER-WELT.html&amp;amp;lp=de%5Fen&quot;&gt;en&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;http://babelfish.altavista.com/babelfish/trurl_pagecontent?url=http%3A%2F%2Fwww.internetpfarre.de%2Fblog%2Farchives%2F264-VATIKANISCHER-PRESSESAAL-ZUM-PAPSTBUCH-LICHT-DER-WELT.html&amp;amp;lp=de%5Ffr&quot;&gt;fr&lt;/a&gt;&lt;/div&gt; 
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    <pubDate>Mon, 22 Nov 2010 20:15:00 +0100</pubDate>
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    <title>COCCOPALMERIO AN SCHÖNBORN VERÖFFENTLICHT: EHEN AUSGETRETENER WAREN UNGÜLTIG</title>
    <link>http://www.internetpfarre.de/blog/archives/255-COCCOPALMERIO-AN-SCHOENBORN-VEROEFFENTLICHT-EHEN-AUSGETRETENER-WAREN-UNGUELTIG.html</link>
            <category>Kirchenrecht</category>
            <category>News Kommentare</category>
            <category>Sonstiges</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Padre Alex / Dr. Alexander Pytlik)</author>
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    &lt;b&gt;Die katholischen Bischöfe Österreichs sind&lt;/b&gt; nun kirchenrechtlich Vorreiter geworden, so kann man es durchaus sagen, und sie setzen damit ein sehr klares Zeichen der Verbundenheit mit dem Heiligen Stuhl, sodaß sicherlich manche mit Spannung darauf warten, ob und wie die Deutsche Bischofskonferenz auf diese &quot;Vorgaben&quot; reagiert. Um was geht es? In meinem Blogbuch hatte ich am 15. Dezember 2009 eine &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5627&amp;amp;entry_id=255&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/229-OMNIUM-IN-MENTEM-EINFACHER-KIRCHENAUSTRITT-IM-KATHOLISCHEN-EHERECHT-NICHT-MEHR-RELEVANT.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/229-OMNIUM-IN-MENTEM-EINFACHER-KIRCHENAUSTRITT-IM-KATHOLISCHEN-EHERECHT-NICHT-MEHR-RELEVANT.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;deutsche Übersetzung&lt;/a&gt; des in Form eines Motu Proprio ergangenen Apostolischen Schreibens &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5628&amp;amp;entry_id=255&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/apost_letters/documents/hf_ben-xvi_apl_20091026_codex-iuris-canonici_lt.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/apost_letters/documents/hf_ben-xvi_apl_20091026_codex-iuris-canonici_lt.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;i&gt;Omnium in mentem&lt;/i&gt;&lt;/a&gt; zur Änderung einiger Normen des Codex des kanonischen Rechts (vom 26. Oktober 2009) angeboten und diesem Blogeintrag bereits den Titel gegeben: &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5627&amp;amp;entry_id=255&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/229-OMNIUM-IN-MENTEM-EINFACHER-KIRCHENAUSTRITT-IM-KATHOLISCHEN-EHERECHT-NICHT-MEHR-RELEVANT.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/229-OMNIUM-IN-MENTEM-EINFACHER-KIRCHENAUSTRITT-IM-KATHOLISCHEN-EHERECHT-NICHT-MEHR-RELEVANT.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;b&gt;OMNIUM IN MENTEM: EINFACHER KIRCHENAUSTRITT IM KATHOLISCHEN EHERECHT NICHT MEHR RELEVANT&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;. Außerdem übersetzte ich auch den &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5629&amp;amp;entry_id=255&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/230-OFFIZIELLER-KOMMENTAR-VON-ERZBISCHOF-COCCOPALMERIO-MOTU-PROPRIO-OMNIUM-IN-MENTEM.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/230-OFFIZIELLER-KOMMENTAR-VON-ERZBISCHOF-COCCOPALMERIO-MOTU-PROPRIO-OMNIUM-IN-MENTEM.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Kommentar des dafür kompetenten Erzbischofs Francesco Coccopalmerio&lt;/a&gt;, Präsident des &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5630&amp;amp;entry_id=255&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/roman_curia/pontifical_councils/intrptxt/index_ge.htm&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/roman_curia/pontifical_councils/intrptxt/index_ge.htm&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Päpstlichen Rates für die Interpretation von Gesetzestexten&lt;/a&gt;. Beide Übersetzungen wurden recht häufig konsultiert, und in dieser kurzen Zeit seit der Veröffentlichung hat sich schließlich auch noch für immer mehr Kanonisten gezeigt: der &quot;einfache Kichenaustritt&quot; (österreichischer oder deutscher Art) war auch zwischen 1983 und 2010 nicht relevant, das heißt, diese &quot;ausgetretenen&quot; Katholiken blieben zur kirchlichen Form der Ehe verpflichtet. Somit waren die Ehen ausgetretener Katholiken entgegen anderer zum Teil vorherrschender Meinung am Standesamt nicht gültig geschlossen, und seit der Rechtskraft des genannten Motu proprio betrifft dies auch ausgetretene Katholiken, die tatsächlich abgefallen sind, denn es gilt auch für den Bereich der Eheschließung: einmal katholisch, immer katholisch. Dank der Anfrage des Wiener Erzbischofs Christoph Kardinal Schönborn und der klaren Antwort des genannten römischen Kurienerzbischofs Coccopalmerio sahen sich nun die katholischen Oberhirten Österreichs in der Österreichischen Bischofskonferenz aufgerufen, die Konsequenzen daraus zu ziehen und dies auch zur Rechtssicherheit klar festzustellen. Dies alles kann nunmehr dem &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5631&amp;amp;entry_id=255&quot; title=&quot;http://media3.kathtube.com/document/17372.pdf&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://media3.kathtube.com/document/17372.pdf&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Heft Nr. 10&lt;/a&gt; der vom Generalsekretär herausgegebenen Schriftenreihe der Österreichischen Bischofskonferenz, &quot;&lt;i&gt;Die österreichischen Bischöfe (10) Zugehörigkeit zur Katholischen Kirche. Kanonistische Klärungen zu den pastoralen Initiativen der Österreichischen Bischofskonferenz&lt;/i&gt;&quot;, Wien 2010 (für den Inhalt verantwortlich Diözesanbischof Mag. Dr. Ägidius J. Zsifkovics) entnommen werden, und so meine ich schon, daß dies für nicht wenige eine kleine Sensation darstellt. Die wertvolle Druckschrift ist sinnvollerweise dem St. Pöltner Diözesanbischof Dr. Dr. Klaus Küng zur Vollendung des &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5632&amp;amp;entry_id=255&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/81-BISCHOF-KUENG-AN-SEINEM-65.-GEBURTSTAG-IN-EICHSTAETT-FEIERLICHER-EUCHARISTISCHER-FRAUENDREISSIGERSCHLUSS-2005-IN-BUCHENHUELL.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/81-BISCHOF-KUENG-AN-SEINEM-65.-GEBURTSTAG-IN-EICHSTAETT-FEIERLICHER-EUCHARISTISCHER-FRAUENDREISSIGERSCHLUSS-2005-IN-BUCHENHUELL.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;70. Lebensjahres&lt;/a&gt; gewidmet. Sie ist sehr gut gegliedert - ich greife die wichtigsten Informationen systematisch heraus, und ich kommentiere die Sachlage noch ein wenig:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;1.&lt;/b&gt; Zum ersten Mal wird mit der Druckschrift der Österreichischen Bischofskonferenz die Antwort des Erzbischofs Francesco Coccopalmerio an den Wiener Erzbischof Christoph Kardinal Schönborn veröffentlicht. Ich habe das italienische Schreiben schon vor längerer Zeit übersetzt, und nun gibt es zum Vergleich die &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5631&amp;amp;entry_id=255&quot; title=&quot;http://media3.kathtube.com/document/17372.pdf&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://media3.kathtube.com/document/17372.pdf&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Übersetzung in der Broschüre (S. 9 f.)&lt;/a&gt; - meine Übersetzung lautet folgendermaßen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Päpstlicher Rat für die Interpretation von Gesetzestexten&lt;/b&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
N. 12309/2010&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vatikanstadt, am 14. April 2010&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seiner Eminenz dem Hochwürdigsten&lt;br /&gt;
Herrn Kardinal Christoph Schönborn OP&lt;br /&gt;
Metropolit und Erzbischof von Wien&lt;br /&gt;
Präsident der Österreichischen Bischofskonferenz WIEN&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Hochwürdigste Eminenz,&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mit Brief vom vergangenen 25. März 2010 haben Sie in Ihrer Eigenschaft als Präsident der Österreichischen Bischofskonferenz diesen Päpstlichen Rat um einige Klärungen in bezug auf die im Motu proprio &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5627&amp;amp;entry_id=255&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/229-OMNIUM-IN-MENTEM-EINFACHER-KIRCHENAUSTRITT-IM-KATHOLISCHEN-EHERECHT-NICHT-MEHR-RELEVANT.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/229-OMNIUM-IN-MENTEM-EINFACHER-KIRCHENAUSTRITT-IM-KATHOLISCHEN-EHERECHT-NICHT-MEHR-RELEVANT.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Omnium in mentem&lt;/a&gt; enthaltenen Bestimmungen gebeten, nachdem sich die Vollversammlung der genannten Bischofskonferenz ausdrücklich dem vorgenannten Motu proprio und den damit zusammenhängenden Konsequenzen auf dem Territorium derselben Bischofskonferenz gewidmet hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Päpstliche Rat hat die von Eurer Eurer Eminenz angegebene heikle Problematik gewissenhaft studiert und ist zu folgender Konklusion gelangt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Rechtskraft des Motu proprio Omnium in mentem werden die zwischen [den vor der kirchlichen Autorität explizit abgefallenen] Katholiken ohne kanonische Form bzw. ohne Dispens von derselben (vgl. can. 1108 § 1 CIC) gefeierten Ehen als ungültig angesehen werden; diese Bestimmung betrifft jedoch nicht jene, die (irrtümlicherweise) meinen, &quot;die Katholische Kirche verlassen&quot; zu haben, nur weil sie sich vor einem staatlichen Beamten steuerrechtlich oder standesamtlich als nicht mehr katholisch ausgegeben haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie von diesem Dikasterium in der &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url=aHR0cDovL3d3dy52YXRpY2FuLnZhL3JvbWFuX2N1cmlhL3BvbnRpZmljYWxfY291bmNpbHMvaW50cnB0eHQvZG9jdW1lbnRzL3JjX3BjX2ludHJwdHh0X2RvY18yMDA2MDMxM19hY3R1cy1mb3JtYWxpc19nZS5odG1sPGJyIC8+DQo=&amp;amp;entry_id=255&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/roman_curia/pontifical_councils/intrptxt/documents/rc_pc_intrptxt_doc_20060313_actus-formalis_ge.html&amp;lt;br /&amp;gt;
&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/roman_curia/pontifical_councils/intrptxt/documents/rc_pc_intrptxt_doc_20060313_actus-formalis_ge.html&amp;lt;br /&amp;gt;
&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;amtlichen Bekanntmachung&lt;/a&gt; (Zirkularschreiben) an alle Präsidenten der Bischofskonferenzen vom 13. März 2006 geschrieben worden ist (vgl. Communicationes, XXXVIII [2006] 170 - 184), nachdem die Frage in Zusammenarbeit mit der Kongregation für die Glaubenslehre studiert worden war, &quot;muß der Abfall von der Katholischen Kirche, damit er sich gültig als wirklicher actus formalis defectionis ab Ecclesia darstellen kann, auch hinsichtlich der in den zitierten Canones vorgesehenen Ausnahmen, konkretisiert werden in: a) einer inneren Entscheidung, die Katholische Kirche zu verlassen; b) der Ausführung und äußeren Bekundung dieser Entscheidung; c) der Annahme dieser Entscheidung von Seiten der kirchlichen Autorität&quot;. Folglich sind die Bekundungen eines Abfalls von der Katholischen Kirche, vollzogen vor einem Staatsbeamten, ungenügend und ohne jede Auswirkung, solange nicht die notwendige Begegnung mit der kirchlichen Autorität geschieht. Folglich haben jene, die nach der einfachen Erklärung vor dem zivilen Beamten standesamtlich geheiratet haben, ohne von der kanonischen Form dispensiert worden zu sein, eine ungültige Ehe geschlossen, und als solche wird sie von der Kirche angesehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiter folgt daraus, daß sich durch die Rechtskraft des Motu proprio betreffend die Gültigkeit der Ehen nichts ändern wird; der Fehler liegt vielmehr darin, Ehen als gültig angesehen zu haben, die nicht gültig waren, weil sie nämlich ohne Beachtung der kanonischen Form und ohne Formdispens zelebriert worden waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Gläubigen muß lediglich das erklärt werden, was die unveränderte Lehre und Disziplin der Kirche darstellt und was durch die &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5635&amp;amp;entry_id=255&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/roman_curia/pontifical_councils/intrptxt/documents/rc_pc_intrptxt_doc_20060313_actus-formalis_ge.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/roman_curia/pontifical_councils/intrptxt/documents/rc_pc_intrptxt_doc_20060313_actus-formalis_ge.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;amtliche Bekanntmachung des Jahres 2006&lt;/a&gt; geklärt wurde. Was jedoch die Befassung der kirchlichen Gerichte betrifft, muß angemerkt werden - wie aus dem soeben Dargestellten hervorgeht - daß die von jenen Personen ohne die notwendige Dispens von der kanonischen Form, zu der sie weiterhin verpflichtet waren, zelebrierten Ehen von Rechts wegen (ipso iure) nichtig sind, und somit braucht es von Seiten des kirchlichen Gerichtes keine formelle Nichtigkeitserklärung (= kein Gerichtsurteil).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Hoffnung, zu Ihrer Anfrage pünktliche und klare Präzisierungen geboten zu haben, versichere ich Eurer hochwürdigsten Eminenz meine herzliche Ergebenheit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
+ Francesco Coccopalmerio, Präsident&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
+ Juan Ignacio Arrieta Ochoa de Chinchetru, Sekretär&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[&lt;b&gt;ENDE DER ANTWORT DES PRÄSIDENTEN DES PÄPSTLICHENS RATES FÜR GESETZESTEXTE.&lt;/b&gt;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;2.&lt;/b&gt; Auf Basis dessen hat die Österreichischen Bischofskonferenz zur Rechtssicherheit folgendes anerkannt und festgestellt (vgl. in der &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5631&amp;amp;entry_id=255&quot; title=&quot;http://media3.kathtube.com/document/17372.pdf&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://media3.kathtube.com/document/17372.pdf&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Broschüre (S. 17)&lt;/a&gt;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Feststellung der Österreichischen Bischofskonferenz in der Angelegenheit Nichtbestandserklärung standesamtlicher Ehen ab dem Zeitpunkt des Inkrafttretens des CIC 1983&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Österreichische Bischofskonferenz stellt nach Kenntnisnahme des Schreibens des Päpstlichen Rates für die Gesetzestexte vom 14. April 2010, N. 12309/2010, fest, daß von Katholiken, auch wenn sie zu diesem Zeitpunkt aus der Kirche ausgetreten waren, geschlossene standesamtliche Ehen wegen Formmangels nichtig sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bezüglich solcher Eheschließungen kann im kirchlichen Verwaltungsweg der Nichtbestand ausgesprochen werden, wenn feststeht, daß der standesamtlichen Eheschließung eine Eheschließung in kanonischer Form weder vorausgegangen noch gefolgt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beschlossen in der Sommerplenaria der Österreichischen Bischofskonferenz vom 21. – 23. Juni 2010 in Mariazell.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[&lt;b&gt;ENDE DER FESTSTELLUNG DER ÖSTERREICHISCHEN BISCHOFSKONFERENZ&lt;/b&gt;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;3.&lt;/b&gt; Nun würden sicherlich manche am Thema Interessierten erwarten, daß die Nichtrelevanz eines solchen &quot;einfachen Kirchenaustrittes&quot; auch auf andere Rechtsbereiche der lateinischen Kirche in Österreich Auswirkungen haben müßte, auch wenn zuzustimmen ist, daß sich eine Person nicht gleichzeitig im vollen Sinne römisch-katholisch und &quot;ausgetreten-katholisch&quot; deklarieren und dies im Grunde auch nicht möglich sein sollte (vgl. zu dieser spannenden Thematik auch den Blogeintrag vom 20. März 2008: &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5642&amp;amp;entry_id=255&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/180-JEDE-HEILIGE-TAUFE-UND-JEDE-FEIER-DER-OSTERNACHT-BETREFFEN-DIE-GANZE-KIRCHE-WELTWEIT.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/180-JEDE-HEILIGE-TAUFE-UND-JEDE-FEIER-DER-OSTERNACHT-BETREFFEN-DIE-GANZE-KIRCHE-WELTWEIT.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&quot;JEDE HEILIGE TAUFE UND JEDE FEIER DER OSTERNACHT BETREFFEN DIE GANZE KIRCHE WELTWEIT&quot;&lt;/a&gt;). Die regierenden katholischen Oberhirten Österreichs haben in der Sommerplenaria der Österreichischen Bischofskonferenz dazu auch erklärende Ausführungen nach can. 34 CIC beschlossen (vgl. &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5631&amp;amp;entry_id=255&quot; title=&quot;http://media3.kathtube.com/document/17372.pdf&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://media3.kathtube.com/document/17372.pdf&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Broschüre (S. 15 f.)&lt;/a&gt; - solche Instruktionen binden nach can. 34 § 1 CIC bei der Ausführung kirchenrechtlicher Gesetze, aber sie &quot;&lt;i&gt;heben Gesetze nicht auf, und wenn irgendwelche Vorschriften von Gesetzen nicht in Einklang gebracht werden können, entbehren sie jeder Rechtskraft&lt;/i&gt;&quot; (can. 34 § 2 CIC). Es stellt sich also zunächst die Frage, um welche kirchenrechtlichen Gesetze es sich handelt, zu dessen Erklärung oder Ausführung die genannte Instruktion vom Juni 2010 ergangen ist. Die Bischöfe schreiben, daß es dabei um die &quot;&lt;i&gt;Auswirkungen des Kirchenaustrittes nach staatlichem Recht auf die kirchliche Rechtsstellung des Ausgetretenen&lt;/i&gt;&quot; geht. Diesbezüglich bin ich schon heute gespannt, ob es dazu vielleicht eine Anfrage beim Päpstlichen Rat für Gesetzestexte geben wird, denn nach Artikel 158 der Apostolischen Konstitution &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5640&amp;amp;entry_id=255&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/holy_father/john_paul_ii/apost_constitutions/documents/hf_jp-ii_apc_19880628_pastor-bonus-roman-curia_ge.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/holy_father/john_paul_ii/apost_constitutions/documents/hf_jp-ii_apc_19880628_pastor-bonus-roman-curia_ge.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Pastor bonus&lt;/a&gt; entscheidet dieser Päpstliche Rat auf Antrag der Betroffenen auch darüber, &quot;&lt;i&gt;ob allgemeine Dekrete, die von Gesetzgebern unterhalb der höchsten Autorität erlassen wurden, mit den gesamtkirchlichen Gesetzen übereinstimmen oder nicht.&lt;/i&gt;&quot; Meiner Meinung nach gilt diese Möglichkeit auch für Instruktionen (erklärende Ausführungen). So lautet also die besagte Instruktion der Österreichischen Bischofskonferenz:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Erklärende Ausführungen der Österreichischen Bischofskonferenz nach can. 34 CIC zu den Auswirkungen des Kirchenaustrittes nach staatlichem Recht auf die kirchliche Rechtsstellung des Ausgetretenen&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Österreich ist seit 1868 nach staatlichen Gesetzesbestimmungen ein Austritt aus anerkannten Kirchen und Religionsgesellschaften bei der staatlichen Verwaltungsbehörde möglich. Die Österreichische Bischofskonferenz hat eine Regelung für die österreichischen Erzdiözesen und Diözesen getroffen, welche die kirchenrechtlichen Folgen des Austritts aus der Kirche nach staatlichem Recht klarstellt und gleichzeitig pastorale Möglichkeiten zum Widerruf des Kirchenaustritts eröffnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht wenige haben von dieser Möglichkeit Gebrauch gemacht. Ihrer Austrittserklärung wurden durch diesen innerhalb der gesetzten Frist von drei Monaten erklärten Widerruf für den kirchlichen und den staatlichen Bereich sämtliche Wirkungen genommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Erklärung des Kirchenaustritts wird auch seitens der Kirche ernst genommen. Wie Bischöfe des deutschen Sprachraums schon seit Jahrzehnten erklärt haben, stellt der Austritt aus der Kirche vom Inhalt her auf jeden Fall eine schwere Sünde dar. Daraus ergibt sich, daß alle kirchenrechtlichen Regelungen für solche, die in einer schweren Sünde hartnäckig verharren, auch auf jene zutreffen, die ihren vor der staatlichen Behörde erklärten Kirchenaustritt nicht rückgängig gemacht haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das bedeutet konkret: Ein aus der Kirche ausgetretener Katholik &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
● darf nicht die Heilige Kommunion empfangen;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
● kann keine kirchlichen Ämter bekleiden (auch nicht das Amt des Tauf- bzw. Firmpaten);&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
● kann keine Funktionen in der Kirche wahrnehmen, insbesondere nicht die Funktionen in diözesanen oder pfarrlichen Räten (z. B. Pfarrgemeinderat und Pfarrkirchenrat);&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
● verliert das aktive und passive Wahlrecht in der Kirche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
● Falls der Betreffende im kirchlichen Dienst steht, muß das Dienstverhältnis beendet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
● Falls er auf Grund einer kirchlichen Ermächtigung Dienste ausübt (z. B. missio canonica für Religionslehrer), muß diese Ermächtigung widerrufen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
● Falls der Betreffende nicht vor dem Tod irgendein Zeichen der Reue gezeigt hat, kann das kirchliche Begräbnis verweigert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Klarstellung wird festgehalten, daß ein Kirchenaustritt vor der österreichischen staatlichen Behörde immer eine schwer wiegende Verfehlung gegen die Gemeinschaft der Kirche darstellt und durch eine Zusatzerklärung, sei es gegenüber dem Diözesanbischof oder auch gegenüber dem Ortspfarrer, nicht die oben genannten Wirkungen verliert. Beichtväter, bei denen ein aus der Kirche ausgetretener Pönitent um die Absolution bittet, können diese nur erteilen unter der Auflage der Rückkehr in die kirchliche Gemeinschaft mit allen Rechten und Pflichten (Durchführung eines Reversionsverfahrens) innerhalb einer festgesetzten Frist von nicht länger als drei Monaten. Die Ordinarien verzichten für diesen Fall auf den Rekurs gemäß can. 1357 CIC wegen des möglichen Eintritts der Tatstrafe der Exkommunikation auf Grund von Apostasie, Schisma oder Häresie&lt;br /&gt;
(can. 1364 CIC).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Seelsorger sind aufgerufen, denjenigen, die in die Kirche zurückgekehrt sind, eine besondere katechetische Aufmerksamkeit zuzuwenden und auf bestehende diesbezügliche Angebote hinzuweisen. Unter allen Gläubigen muß der Sinn für die kirchliche Gemeinschaft gestärkt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beschlossen in der Sommerplenaria der Österreichischen Bischofskonferenz vom 21. – 23. Juni 2010 in Mariazell&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[&lt;b&gt;ENDE DER INSTRUKTION DER ÖSTERREICHISCHEN BISCHOFSKONFERENZ&lt;/b&gt;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Blogeintrag wird von mir demnächst ausgebaut und erhält noch mehrere Punkte zur Verständnishilfe. Mit herzlichem Gruß, Euer Padre Alex - Vizeoffizial Dr. Alexander Pytlik &lt;div class=&quot;serendipity_babelfish&quot;&gt;Übersetze nach  &lt;a href=&quot;http://babelfish.altavista.com/babelfish/trurl_pagecontent?url=http%3A%2F%2Fwww.internetpfarre.de%2Fblog%2Farchives%2F255-COCCOPALMERIO-AN-SCHOENBORN-VEROEFFENTLICHT-EHEN-AUSGETRETENER-WAREN-UNGUELTIG.html&amp;amp;lp=de%5Fen&quot;&gt;en&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;http://babelfish.altavista.com/babelfish/trurl_pagecontent?url=http%3A%2F%2Fwww.internetpfarre.de%2Fblog%2Farchives%2F255-COCCOPALMERIO-AN-SCHOENBORN-VEROEFFENTLICHT-EHEN-AUSGETRETENER-WAREN-UNGUELTIG.html&amp;amp;lp=de%5Ffr&quot;&gt;fr&lt;/a&gt;&lt;/div&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Tue, 05 Oct 2010 16:00:00 +0200</pubDate>
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    <title>VERSCHLOSSENE AUSTER: KRITIK AN PREISVERLEIHUNG FÜR KATHOLISCHE KIRCHE</title>
    <link>http://www.internetpfarre.de/blog/archives/251-VERSCHLOSSENE-AUSTER-KRITIK-AN-PREISVERLEIHUNG-FUER-KATHOLISCHE-KIRCHE.html</link>
            <category>News Kommentare</category>
            <category>Sonstiges</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Padre Alex / Dr. Alexander Pytlik)</author>
    <content:encoded>
    &lt;b&gt;Zum neunten Mal wurde die &quot;verschlossene Auster&quot;&lt;/b&gt; als Negativpreis (im Gegensatz zum &quot;Leuchtturm für besondere publizistische Leistungen&quot;) von einem &quot;&lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5424&amp;amp;entry_id=251&quot; title=&quot;http://www.netzwerkrecherche.de/&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.netzwerkrecherche.de/&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Netzwerk Recherche&lt;/a&gt;&quot; verliehen, diesmal im Jahr 2010 einfachhin der Katholischen Kirche &quot;&lt;i&gt;für ihren Umgang mit dem Mißbrauchsskandal&lt;/i&gt;&quot;. Als Begründung gibt Prof. Dr. Thomas Leif, der Vorsitzende des genannten Netzwerkes, an: &quot;&lt;i&gt;Die&lt;/i&gt; &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5475&amp;amp;entry_id=251&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/238-SEXUELLER-MISSBRAUCH-UND-HEIMKINDER-KATHOLISCHE-BISCHOEFE-UND-BISCHOFSKONFERENZ-FUER-RADIKALE-OPTION-PRO-AUFKLAERUNG.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/238-SEXUELLER-MISSBRAUCH-UND-HEIMKINDER-KATHOLISCHE-BISCHOEFE-UND-BISCHOFSKONFERENZ-FUER-RADIKALE-OPTION-PRO-AUFKLAERUNG.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;i&gt;deutschen Bischöfe&lt;/i&gt;&lt;/a&gt; geben bei der Aufarbeitung der Mißbrauchsfälle nur die Tatsachen zu, die sich nicht mehr leugnen lassen. Die Katholische Kirche respektiert den Anspruch der Öffentlichkeit auf frühzeitige und vollständige Information nicht und widerspricht damit ihren eigenen Werte-Postulaten nach Wahrhaftigkeit und Ehrlichkeit&lt;/i&gt;&quot;. Der Preis stünde als mahnendes Symbol für mangelnde Offenheit und Behinderung der Pressefreiheit von Personen oder Organisationen gegenüber den Medien. Wer hatte ihn eigentlich in den letzten Jahren erhalten? 2009 ging er an den Bundesverband deutscher Banken, auch schon verbunden mit einer Gegenrede zur &quot;Laudatio&quot;. Die ausgezeichneten Preisträger erhalten nämlich immer das Recht auf Gegenrede oder Stellungnahme vor der Jahreskonferenz. In den vergangenen Jahren wurde eine eigentliche Gegenrede offenbar nur von Innenminister Schily und vom Bundesverband deutscher Banken beantragt. Möglicherweise waren die anderen &quot;Preisträger&quot; gar nicht persönlich zugegen oder vertreten. Im Jahr 2008 war der &quot;Preis&quot; an das Internationale Olympische Komitee ergangen, 2007 an den damaligen russischen Präsidenten Wladimir Putin, 2006 an Hartmut Mehdorn, den damaligen Vorstandsvorsitzenden der Deutsche Bahn AG, 2005 an Gerhard Mayer-Vorfelder, den damaligen Präsidenten des Deutschen Fußball-Bundes (DFB), 2004 an die Hypovereinsbank &quot;&lt;i&gt;stellvertretend für fast alle DAX-Unternehmen, die Hörfunk- und TV-Journalisten an einer umfassenden Berichterstattung über ihre Hauptversammlungen behindert und damit die Freiheit der Presse in einem wesentlichen Punkt eingeschränkt&lt;/i&gt;&quot; hätten, 2003 war es der Aldi-Konzern, und 2002 (zum ersten Mal) Otto Schily als Bundesinnenminister, verbunden mit einer lesenswerten Gegenrede desselben &quot;Preisträgers&quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Als Ergänzung zur gelungenen&lt;/b&gt; &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5481&amp;amp;entry_id=251&quot; title=&quot;http://www.netzwerkrecherche.de/Projekte/Verschlossene-Auster/Verschlossene-Auster-2010/Gegenrede-2010/&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.netzwerkrecherche.de/Projekte/Verschlossene-Auster/Verschlossene-Auster-2010/Gegenrede-2010/&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;b&gt;Gegenrede&lt;/b&gt;&lt;/a&gt; des Sprechers der Deutschen Bischofskonferenz werden meinerseits noch ein paar unhaltbare Thesen der ankündigenden &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5451&amp;amp;entry_id=251&quot; title=&quot;http://www.netzwerkrecherche.de/files/nr-pm-auster2010.pdf&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.netzwerkrecherche.de/files/nr-pm-auster2010.pdf&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Auster-Pressemitteilung&lt;/a&gt; bzw. der &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5444&amp;amp;entry_id=251&quot; title=&quot;http://www.sueddeutsche.de/medien/katholische-kirche-erhaelt-negativ-preis-das-kalte-herz-der-kirche-1.973073&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.sueddeutsche.de/medien/katholische-kirche-erhaelt-negativ-preis-das-kalte-herz-der-kirche-1.973073&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Laudatio&lt;/a&gt; des Ressortleiters Innenpolitik der Süddeutschen Zeitung, Heribert Prantl, aufgezeigt. Vor allem ist es absolut notwendig, den &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5478&amp;amp;entry_id=251&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/183-HISTORISCHES-TREFFEN-DES-PAPSTES-MIT-OPFERN-INNERKIRCHLICHEN-SEXUELLEN-MISSBRAUCHS.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/183-HISTORISCHES-TREFFEN-DES-PAPSTES-MIT-OPFERN-INNERKIRCHLICHEN-SEXUELLEN-MISSBRAUCHS.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Papst&lt;/a&gt; aufgrund der mittlerweile sehr &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5455&amp;amp;entry_id=251&quot; title=&quot;http://www.resources.va&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.resources.va&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;eindeutigen Faktenlage&lt;/a&gt; ganz klar zu verteidigen. Das &quot;Netzwerk Recherche&quot; ist so fair, daß die Gegenrede jeweils gemeinsam mit der Laudatio auf der Internetseite abrufbar gemacht wird. So kann bis heute die &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5452&amp;amp;entry_id=251&quot; title=&quot;http://www.netzwerkrecherche.de/Projekte/Verschlossene-Auster/Verschlossene-Auster-2009/Gegenrede-2009/&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.netzwerkrecherche.de/Projekte/Verschlossene-Auster/Verschlossene-Auster-2009/Gegenrede-2009/&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Gegenrede&lt;/a&gt; des geschäftsführenden Vorstandes des Bundesverbandes deutscher Banken zur verschlossenen Auster 2009 nachgelesen werden: &quot;&lt;i&gt;Was ich aber zurückweise – und zwar dezidiert zurückweise –, ist der pauschale Vorwurf, wir hätten die Aufklärung der Finanzmarktkrise behindert oder gar die Presse fehlgeleitet, wir hätten Informationen blockiert oder seien nicht bereit zur selbstkritischen Analyse dieser Krise.&lt;/i&gt;&quot; Den Preis der verschlossenen Auster nahm am vergangenen Samstag für die &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5476&amp;amp;entry_id=251&quot; title=&quot;http://www.dbk.de&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.dbk.de&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Deutsche Bischofskonferenz&lt;/a&gt; also ihr Sprecher Matthias Kopp entgegen. &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5426&amp;amp;entry_id=251&quot; title=&quot;http://www.domradio.de/aktuell/65647/journalisten-ruegen-kirche.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.domradio.de/aktuell/65647/journalisten-ruegen-kirche.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Domradio&lt;/a&gt; berichtet noch von einer nachfolgenden Rahmendiskussion unter dem reißerisch-undifferenzierten Titel &quot;&lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5465&amp;amp;entry_id=251&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/250-BISCHOF-WALTER-MIXA-BITTE-UM-VERSOEHNUNG-UND-ZUSAMMENHALT.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/250-BISCHOF-WALTER-MIXA-BITTE-UM-VERSOEHNUNG-UND-ZUSAMMENHALT.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;i&gt;Mixa&lt;/i&gt;&lt;/a&gt; &lt;i&gt;und Co. – Der Mißbrauchsskandal in den Medien&lt;/i&gt;&quot;. Dieser Titel war meines Erachtens nicht mehr legitim, da bekanntermaßen eine ohne Autorisierung des Heiligen Stuhles aufgegebene &quot;diözesane&quot; Mißbrauchsanzeige gegen den katholischen Bischof Dr. &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5466&amp;amp;entry_id=251&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/249-TOTALES-MOBBING-BISCHOF-WALTER-MIXA-ZWISCHEN-REHABILITATION-UND-VERURTEILUNG.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/249-TOTALES-MOBBING-BISCHOF-WALTER-MIXA-ZWISCHEN-REHABILITATION-UND-VERURTEILUNG.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Walter Mixa&lt;/a&gt; freispruchmäßig eingestellt worden war. Ich will nicht allem widersprechen, was Leif in seiner Presseaussendung und was Prantl in seiner &quot;&lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5444&amp;amp;entry_id=251&quot; title=&quot;http://www.sueddeutsche.de/medien/katholische-kirche-erhaelt-negativ-preis-das-kalte-herz-der-kirche-1.973073&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.sueddeutsche.de/medien/katholische-kirche-erhaelt-negativ-preis-das-kalte-herz-der-kirche-1.973073&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Laudatio&lt;/a&gt;&quot; formulierte. Es werden auch Dinge angesprochen, die ich schon &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5479&amp;amp;entry_id=251&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/179-MEDIEN,-MISSBRAUCH-UND-KIRCHE-NEIN-ZUM-RUECKFALL-IN-EINE-MEDIEN-FEINDLICHKEIT.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/179-MEDIEN,-MISSBRAUCH-UND-KIRCHE-NEIN-ZUM-RUECKFALL-IN-EINE-MEDIEN-FEINDLICHKEIT.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;seit langem vertrete&lt;/a&gt;. Aber ein paar wichtige Punkte müssen noch zurechtgerückt und somit differenzierter und näher an die Wahrheit der Fakten herangeführt werden, und eben solches hätte in einer umfassenden Gegenrede abrufbar gemacht werden müssen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;1.&lt;/b&gt; fällt auf, wie sehr die Konzentration der Kritik beim Diözesanbischof von Regensburg, Prof. Dr. Gerhard Ludwig Müller, liegt. Fast gewinnt man den Eindruck, die Veranstalter empfänden es als schade, daß bei ihm noch keine &quot;Vorwürfe&quot; aufgetaucht seien. Im Grunde müssen Leif und Prantl aber dankbar sein, denn gäbe es ihn nicht, würden dieselben wohl klagen, daß es keine klaren Aussagen mehr zum Kritisieren und Weiterdenken gäbe. Mein Vorwurf ist allerdings, daß die in der Tat &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5430&amp;amp;entry_id=251&quot; title=&quot;http://www.kath.net/detail.php?id=25905&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.kath.net/detail.php?id=25905&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;ausgewogenen Stellungnahmen&lt;/a&gt; des Regensburger Diözesanbischofs einfach ignoriert wurden und werden, Wer &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5430&amp;amp;entry_id=251&quot; title=&quot;http://www.kath.net/detail.php?id=25905&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.kath.net/detail.php?id=25905&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;diese 15 Punkte&lt;/a&gt; Müllers liest, wird der überzogenen Kritik am Regensburger Bischof nicht mehr folgen können. Und das, was im Punkt 8 genannt ist, bedürfte einer besseren Antwort als was an Inhalten in der Laudatio Prantls nachlesbar ist. Prantl bringt somit Müller zu Unrecht mit der folgenden &quot;Kirchendefinition&quot; in Verbindung: &quot;&lt;i&gt;Es gibt eine Kirche, deren Selbstmitleid größer ist als das Mitleid mit den Opfern. Es gibt eine Kirche, die glaubt, sie habe lediglich ein Problem mit angeblich mißliebigen Medien. Dieser Kirche widme ich diesen Negativ-Preis, die &#039;Verschlossene Auster&#039;. Ich widme ihn, pars pro toto, dem Bischof meiner Heimatdiözese Regensburg, dem Bischof Gerhard Ludwig Müller ... Was Wackersdorf für die CSU war, ist Bischof Müller für die katholische Kirche: ein Fiasko.&lt;/i&gt;&quot; In Wirklichkeit bleibt die legitime Anfrage Bischof Müllers berechtigt: &quot;&lt;i&gt;Mißbrauchte Pressefreiheit läßt sich nicht mehr unterscheiden von einer Diffamierungs-Lizenz, mit der man scheinbar legal all diejenigen Personen und Glaubensgemeinschaften ihrer Ehre und Würde beraubt, die sich dem totalitären Herrschaftsanspruch des Neo-Atheismus und der Diktatur des Relativismus nicht fügen.&lt;/i&gt;&quot; Und weil dies eben keine realitätsferne Schwarz-Weiß-Malerei ist, druckte auch der &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5440&amp;amp;entry_id=251&quot; title=&quot;http://benoit-et-moi.fr/2010-I/downloads/miseaupoint.pdf&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://benoit-et-moi.fr/2010-I/downloads/miseaupoint.pdf&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;L&#039;Osservatore Romano&lt;/a&gt; offizielle Meldungen über die vorbildhaften und aufrichtigen Vorgehensweisen des Regensburger Bischofs ab (vgl. auch &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5453&amp;amp;entry_id=251&quot; title=&quot;http://www.kath.net/detail.php?id=25890&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.kath.net/detail.php?id=25890&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;1&lt;/a&gt; und &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url=aHR0cDovL3d3dy5iaXN0dW0tcmVnZW5zYnVyZy5kZS9kZWZhdWx0LmFzcD9vcD1zaG93JmlkPTM5OTU=&amp;amp;entry_id=251&quot; title=&quot;http://www.bistum-regensburg.de/default.asp?op=show&amp;amp;id=3995&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.bistum-regensburg.de/default.asp?op=show&amp;amp;id=3995&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;2&lt;/a&gt;). Niemand kann daher heute noch gutwillig bestreiten, daß es dem Regensburger Bischof immer schon um diese drei Punkte ging: a)  Gerechtigkeit und Hilfe für die Opfer, b) strafrechtliche und kirchenrechtliche Verfolgung der Täter, c) Verhindern zukünftiger Übergriffe. Und damit völlig übereinstimmend sagte der für Augsburg neu ernannte Diözesanbischof Dr. Konrad Zdarsa, derzeit Bischof von Görlitz, gegenüber der &quot;&lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5448&amp;amp;entry_id=251&quot; title=&quot;http://www.augsburger-allgemeine.de/Home/Nachrichten/Bayern/Artikel,-Ansichten-eines-Bischofs-_arid,2191734_regid,2_puid,2_pageid,4289.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.augsburger-allgemeine.de/Home/Nachrichten/Bayern/Artikel,-Ansichten-eines-Bischofs-_arid,2191734_regid,2_puid,2_pageid,4289.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Augsburger Allgemeinen&lt;/a&gt;&quot;: &quot;&lt;i&gt;Sie reden von &#039;der&#039; Kirche, die etwas falsch gemacht hat. Aber was hat denn die Gesellschaft falsch gemacht? Denken Sie daran, daß Mißbrauch von einzelnen Tätern verübt wird. Jeder Mißbrauchsfall ist einer zu viel. Aber man muß auch die Relationen sehen. Man hat einzelne Fälle, wenn auch noch so schlimme, bezogen auf eine ganze Gemeinschaft (...) ich möchte doch darum bitten, daß wir immer wieder differenzieren. Der Anspruch an Priester ist hoch, und wir haben uns immer wieder neu danach auszurichten. Auch ich muß mir bei jeder Predigt überlegen: predigst du nicht auch für dich? Insgesamt wird uns aber daran deutlich gemacht, daß die Kraft, das Geheimnis Christi glaubwürdig zu verkünden, nicht von uns kommt, sondern von Gott. Der Apostel Paulus sagt: Gottes Kraft kommt in der Schwachheit zur Vollendung. Damit möchte ich aber keineswegs die Vergehen herunterspielen.&lt;/i&gt;&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;2.&lt;/b&gt; Wenn Heribert Prantl formuliert: &quot;&lt;i&gt;Viele Journalisten wollen wohl gar keinen katholischen Schutzpatron haben und empfinden ihn als aufgedrängte Bereicherung&lt;/i&gt;&quot;, ist dies seine persönliche Meinung. Dann aber ohne Würdigung der Bemühungen des damaligen Kardinals Ratzinger und des heutigen Papstes Benedikt XVI. zu behaupten, daß die Katholische Kirche als ganze im Gegensatz zu ihrem Heiligen Franz von Sales nicht mehr &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5477&amp;amp;entry_id=251&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/187-NUR-EINE-GLAUBWUERDIGE-KIRCHE-KANN-AUF-BASIS-VON-HUMANAE-VITAE-DIE-UNVERAENDERLICHE-SEXUALETHIK-VERKUENDEN.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/187-NUR-EINE-GLAUBWUERDIGE-KIRCHE-KANN-AUF-BASIS-VON-HUMANAE-VITAE-DIE-UNVERAENDERLICHE-SEXUALETHIK-VERKUENDEN.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;glaubwürdig&lt;/a&gt; wäre und daß die Kirche &quot;&lt;i&gt;sprach- und sprechunfähig geworden&lt;/i&gt;&quot; sei, &quot;&lt;i&gt;vor allem, wenn es um ihr&lt;/i&gt; &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5482&amp;amp;entry_id=251&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/wahre_liebe_wahrer_sex.htm&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/wahre_liebe_wahrer_sex.htm&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;i&gt;Verhältnis zur Sexualität&lt;/i&gt;&lt;/a&gt; &lt;i&gt;geht&lt;/i&gt;&quot;, ist eine Behauptung, die das Lehramt des Papstes und der mit ihm verbundenen Bischöfe einfach nicht zur Kenntnis nimmt und sämtliche Predigten, Schreiben und Impulse in den Pontifikaten der Päpste Johannes Paul II. und Benedikt XVI. in Bausch und Bogen als nicht existent ansieht (vgl. z. B. die Orientierungshilfen des Päpstlichen Rates für die Familie &quot;&lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url=aHR0cDovL3d3dy52YXRpY2FuLnZhL3JvbWFuX2N1cmlhL3BvbnRpZmljYWxfY291bmNpbHMvZmFtaWx5L2RvY3VtZW50cy9yY19wY19mYW1pbHlfZG9jXzA4MTIxOTk1X2h1bWFuLXNleHVhbGl0eV9nZS5odG1sIA==&amp;amp;entry_id=251&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/roman_curia/pontifical_councils/family/documents/rc_pc_family_doc_08121995_human-sexuality_ge.html &quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/roman_curia/pontifical_councils/family/documents/rc_pc_family_doc_08121995_human-sexuality_ge.html &#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;i&gt;Menschliche Sexualität: Wahrheit und Bedeutung&lt;/i&gt;&lt;/a&gt;&quot;), ganz zu schweigen von der sehr rasch eingerichteten umfassenden &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5455&amp;amp;entry_id=251&quot; title=&quot;http://www.resources.va&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.resources.va&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Ressourcenseite&lt;/a&gt; des Heiligen Stuhles zur Problematik innerkirchlichen sexuellen Mißbrauchs. Und wenn Thomas Leif fast dogmatisch meint: &quot;&lt;i&gt;Die Katholische Kirche muß sich zu einer prinzipiellen Kurskorrektur in ihrer Informationspolitik aufraffen und die Öffentlichkeit künftig unverzüglich und vollständig informieren. Nur so kann sie Stück für Stück dem entstandenen Glaubwürdigkeits-Vakuum begegnen&lt;/i&gt;”, frägt man sich schon, ob er denn den &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5470&amp;amp;entry_id=251&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/letters/2010/documents/hf_ben-xvi_let_20100319_church-ireland_ge.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/letters/2010/documents/hf_ben-xvi_let_20100319_church-ireland_ge.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Hirtenbrief des Papstes&lt;/a&gt; an die Iren mit exemplarischer Bedeutung für die ganze Weltkirche vollständig gelesen und auch ernstgenommen hat. Angesichts dessen dann die &quot;Laudatio&quot; von Prantl in der &quot;Süddeutschen&quot; noch mit dem Titel &quot;&lt;i&gt;Das kalte Herz der Kirche&lt;/i&gt;&quot; zu beginnen, halte ich für unfair. In Wahrheit - so ist meine Behauptung - würde diese exemplarische Kritik Prantls von seiner Seite erst dann aufhören, wenn die Kirche fundamentale Prinzipien ihrer aus dem Glauben und dem jedem Menschen einsehbaren menschlichen Naturgesetz folgenden Morallehre aufgeben und &quot;neue&quot;, also gegen die Gebote Gottes verstoßende Antworten geben würde. Anders ist für mich der Tabu-Unsinn Prantls nicht nachvollziehbar: &quot;&lt;i&gt;Die Diskussion über den Zölibat samt der &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5468&amp;amp;entry_id=251&quot; title=&quot;http://www.padre.at/frau_liebt_priester_dornenvoegel.htm&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.padre.at/frau_liebt_priester_dornenvoegel.htm&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Sexualität der Priester&lt;/a&gt; ist ein Tabu, die Diskussion über die katholische Sexuallehre ist ein Tabu, das Reden über &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5467&amp;amp;entry_id=251&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/verhuetungsmittel.htm&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/verhuetungsmittel.htm&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Verhütung&lt;/a&gt; ist tabu. Wenn es so viele Tabus gibt, gibt es keine Wahrhaftigkeit mehr. Die Institution, die diese Tabus aufgestellt hat, geht den heiklen Fragen aus dem Weg, weil sie keine Antworten geben will.&lt;/i&gt;&quot; Die &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5456&amp;amp;entry_id=251&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/archive/ccc/index_ge.htm&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/archive/ccc/index_ge.htm&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;glaubensgemäßen Antworten&lt;/a&gt; der Katholischen Kirche und die Vermittlung dieser Antworten in pastoraler Liebe vieler Priester und in Treue zum Lehramt sind Fakten. Es bleibt daher dabei: wir müssen Sünden anerkennen und selbstverständlich bekennen, aber wir können nicht unveränderliche Gebote Gottes, auch nicht das 6. Gebot mit allem, was dazu gehört, sukzessive abändern. Wenn die klare Lehre der Kirche als &quot;Tabu&quot;-Aufstellen bezeichnet wird, ist dies all zu billig und - ich sage es noch deutlicher - populistisch. Darauf deutet auch Prantls Meinung hin: &quot;&lt;i&gt;Heute, in der Katholischen Kirche, heißt es, unter anderem, Aufhebung des Pflicht-Zölibats und Frauen-Ordination.&lt;/i&gt;&quot; (Letztere ist niemals möglich, weil &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5471&amp;amp;entry_id=251&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/frauprie.htm&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/frauprie.htm&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;dogmatisch unfehlbar vorgelegt&lt;/a&gt;, endgültig, aber auch gut begründet.) Und im übrigen sei - gegen Prantl - auch noch gesagt: eine &quot;&lt;i&gt;Entsexualisierung des Menschen&lt;/i&gt;&quot; war nie das geltende Programm der Kirche oder ihrer Lehre, eine solche These entspringt einem tatsächlich schwerwiegenden Mißverständnis. Das &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5472&amp;amp;entry_id=251&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/243-ZERRBILDER-NEU-AUFGELEGT-KIRCHE-BRAUCHT-ZUR-GLAUBWUERDIGKEIT-PRAEVENTION-GEGEN-MISSBRAUCH.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/243-ZERRBILDER-NEU-AUFGELEGT-KIRCHE-BRAUCHT-ZUR-GLAUBWUERDIGKEIT-PRAEVENTION-GEGEN-MISSBRAUCH.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Reden der Opfer&lt;/a&gt; ist in der Tat ein absoluter Gewinn, aber das im Zuge der Preisverleihung versuchte undifferenzierte Ausspielen des Redens vieler Opfer gegen das Verkündigungsreden des katholischen Lehramtes ist sinnlos und bringt den Opfern gar nichts. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;3.&lt;/b&gt; Doch Prantl schafft auch Differenzierung, die im Grunde die Verleihung der &quot;verschlossenen Auster&quot; an die Katholische Kirche insgesamt auf wackeligen Beinen erscheinen läßt: &quot;&lt;i&gt;Die Kirche war&lt;/i&gt; &lt;b&gt;&lt;i&gt;nicht&lt;/i&gt;&lt;/b&gt; &lt;i&gt;die Täterin des sexuellen Mißbrauchs. Aber sie war und ist die Heimat der Täter. Sie hat ihnen die heiligen Räume zur Verfügung gestellt, in denen die Täter so geschützt agieren konnten und in denen die Opfer so ungeschützt waren; sie, die Kirche hat den Tätern die Würde des Amtes verliehen, mit der sie sich tarnen und in der sie sich verstecken konnten. Es sind so viele Amtsträger, die als unwürdig entlarvt worden sind, und bei fast allen hat die Amtskirche so lange weggeschaut.&lt;/i&gt;&quot; Den abgegriffenen und ekklesiologisch unsinnigen Kampfbegriff &quot;&lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5457&amp;amp;entry_id=251&quot; title=&quot;http://www.padre.at/amtkirch.htm&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.padre.at/amtkirch.htm&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Amtskirche&lt;/a&gt;&quot; will ich hier gar nicht kommentieren. Doch wenn Prantl dann trotz der umfassenden Stellungnahmen des Heiligen Stuhles (vgl. nochmals die &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5455&amp;amp;entry_id=251&quot; title=&quot;http://www.resources.va&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.resources.va&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Ressourcenseite&lt;/a&gt; zur Problematik innerkirchlichen sexuellen Mißbrauchs) behauptet: &quot;&lt;i&gt;Die Amtskirche, bis hinauf zu dem Mann, der heute Papst ist, hat seinerzeit neue Verbrechen an Kindern nicht konsequent verhindert, als sie von den alten Verbrechen erfahren hatten.&lt;/i&gt;&quot; Dann muß ich ihm radikal widersprechen. Nein, dafür gibt es keinen Beweis, alle diesbezüglichen Angriffe auf den regierenden Papst sind bisher so durchgefallen wie diese eine völlig verfehlte Mißbrauchsanzeige gegen den emeritierten Augsburger Diözesanbischof. Die heutige Linie des Papstes war schon immer seine Linie, und wenn es nicht so wäre, dann gäbe es weder den &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5470&amp;amp;entry_id=251&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/letters/2010/documents/hf_ben-xvi_let_20100319_church-ireland_ge.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/letters/2010/documents/hf_ben-xvi_let_20100319_church-ireland_ge.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Hirtenbrief&lt;/a&gt; an die Iren noch die klare &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5462&amp;amp;entry_id=251&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/247-VATIKAN-KLARER-ABSCHLUSSBERICHT-APOSTOLISCHE-VISITATION-DER-LEGIONAERE-CHRISTI.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/247-VATIKAN-KLARER-ABSCHLUSSBERICHT-APOSTOLISCHE-VISITATION-DER-LEGIONAERE-CHRISTI.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Stellungnahme des Heiligen Stuhles&lt;/a&gt; nach der Apostolischen Visitation der Legiönäre Christi, um nur zwei überzeugende Beispiele zu benennen. Ja, in diesem Zusammenhang muß ich wirklich dem Air-Berlin-Chef &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5436&amp;amp;entry_id=251&quot; title=&quot;http://www.padre.at/joachim_hunold_stichwort_vorbilder_editorial_mai_juni_2010.pdf&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.padre.at/joachim_hunold_stichwort_vorbilder_editorial_mai_juni_2010.pdf&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Joachim Hunold&lt;/a&gt; rechtgeben: &quot;&lt;i&gt;Konrad Adenauer hat auch gesagt: &#039;Nehmen Sie die Menschen, wie sie sind, es gibt keine anderen.&#039; Gerade damit tun wir uns in Deutschland schwer. Wir jammern beim kleinsten Wehwehchen und sind gnadenlos bereit, alles und jeden zu skandalisieren. Vor fünf Jahren waren wir noch stolz darauf, daß Kardinal Joseph Ratzinger Papst wurde. Heute lechzen wir förmlich danach, daß ihn endlich jemand direkt mit den Fällen von Kindesmißbrauch in der Katholischen Kirche in Verbindung bringt. Auch Sportler und Künstler werden erst von den Medien hochgejubelt und dann wieder im Handumdrehen vom Podest gestoßen (...) Ein deutscher Politiker kann für sein Land leisten, was er will - wenn er einmal einen Fehler macht, erklären ihn seine [gewiß unfehlbaren] Kritiker schnell zur Unperson. Kein Wunder also, daß Eltern ins Grübeln geraten, wenn sie von ihren Kindern nach Vorbildern gefragt werden.&lt;/i&gt;&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;4.&lt;/b&gt; Was Prantl dann abschließend sagt, ist längst vom Papst selbst im &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5437&amp;amp;entry_id=251&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/241-PAPST-SEXUELLER-MISSBRAUCH-HIRTENBRIEF-VON-BENEDIKT-XVI.-FUER-IRLAND.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/241-PAPST-SEXUELLER-MISSBRAUCH-HIRTENBRIEF-VON-BENEDIKT-XVI.-FUER-IRLAND.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Hirtenbrief&lt;/a&gt; an die Iren vorweggenommen, hier rennt er einfach offene No-Na-Türen ein. Benedikt XVI. schreibt am 19. März 2010 an die Iren: &quot;&lt;i&gt;Zu den beitragenden Faktoren sind sicherlich zu zählen: unangemessene Verfahren zur Feststellung der Eignung von Kandidaten für das Priesteramt und das Ordensleben; nicht ausreichende menschliche, moralische, intellektuelle und geistliche Ausbildung in Seminaren und Noviziaten; eine gesellschaftliche Tendenz, den Klerus und andere Autoritäten zu begünstigen; sowie eine unangebrachte Sorge um den Ruf der Kirche und die Vermeidung von Skandalen, die zum Versagen in der Anwendung bestehender kanonischer Strafen und im Schutz der Würde jeder Person geführt hat (...) Nur entschiedenes Vorgehen, das in vollkommener Ehrlichkeit und Transparenz erfolgt, werden den Respekt und das Wohlwollen des irischen Volks gegenüber der Kirche, der wir unser Leben geweiht haben, wiederherstellen. Das muß zuallererst aus Eurer eigenen Gewissenserforschung, aus innerer Reinigung und geistlicher Erneuerung kommen. Die Menschen Irlands erwarten zu Recht, daß Ihr Männer Gottes seid, daß Ihr gottgefällig und einfach lebt und täglich nach persönlicher Umkehr strebt. Für sie seid Ihr – mit den Worten des heiligen Augustinus – Bischof; aber gemeinsam mit ihnen seid Ihr berufen, Christus nachzufolgen (vgl. Sermon 340,1).&lt;/i&gt;&quot; Und ich habe den gerade für die Prävention und den Schadensersatz unersetzlichen Wert des vom Papst hervorgehobenen Kirchenrechts in einen Kommentar gemünzt: &quot;&lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5449&amp;amp;entry_id=251&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/242-HIRTENBRIEF-PAPST-BENEDIKT-HAT-FUER-DIE-OPFER-DAS-KIRCHENRECHT-GERETTET.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/242-HIRTENBRIEF-PAPST-BENEDIKT-HAT-FUER-DIE-OPFER-DAS-KIRCHENRECHT-GERETTET.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Papst Benedikt hat für die Opfer das Kirchenrecht gerettet.&lt;/a&gt;&quot; Hier irrt Thomas Leif in der Presseaussendung zur Preisverleihung fundamental: &quot;&lt;i&gt;Trotz massiver Forderungen aus Politik und Öffentlichkeit nach einer rückhaltlosen Aufklärung und Bestrafung der Täter, hielt die Katholische Kirche an einer internen Aufarbeitung fest. Die innerkirchlichen &#039;Aufklärungs&#039;-Maßnahmen behindern bis heute in manchen Fällen sogar die staatsanwaltlichen Ermittlungen.&lt;/i&gt;&quot; Nein, das stimmt nachweislich nicht. Wer den innerkirchlichen kirchenrechtlichen Maßnahmen ihre Legitimität abspricht, schwächt paradoxerweise die Rechte der Opfer. Ich habe dies schon mehrfach aufgezeigt, so in meiner &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5450&amp;amp;entry_id=251&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/234-SEXUELLER-MISSBRAUCH-VERTEIDIGUNG-DES-KIRCHENRECHTES-GEGEN-KIRCHE-VON-UNTEN.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/234-SEXUELLER-MISSBRAUCH-VERTEIDIGUNG-DES-KIRCHENRECHTES-GEGEN-KIRCHE-VON-UNTEN.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Kritik an einem absurden NRO-Bericht&lt;/a&gt; (über die angebliche Behinderung der Kinderrechtskonvention durch das katholische Kirchenrecht). Aber auch die neuerlich populistische These Prantls ist in jeder Hinsicht falsch: &quot;&lt;i&gt;Es gibt den Papst, der beharrlich schweigt, wenn alle Welt eine Erklärung erwartet, der keinen Sinn hat für rechten Augenblick, keinen Sinn für den Kairos, für das große Mea Culpa, vor dem sein Vorgänger nicht zögerte.&lt;/i&gt;&quot; Nein, die Erwartungen verschiedener deutscher Journalisten sind nicht der Maßstab zur Bewertung einer Amtsführung des Papstes. Und der Diener Gottes Johannes Paul II. kann nicht gegen Benedikt XVI. oder umgekehrt ausgespielt werden, auch nicht was die Vergebungsbitte des Jubiläumsjahres 2000 betrifft (vgl. &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5458&amp;amp;entry_id=251&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/roman_curia/congregations/cfaith/cti_documents/rc_con_cfaith_doc_20000307_memory-reconc-itc_ge.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/roman_curia/congregations/cfaith/cti_documents/rc_con_cfaith_doc_20000307_memory-reconc-itc_ge.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;ein Dokument der Internationalen Theologischen Kommission&lt;/a&gt; zur Thematik &quot;&lt;i&gt;Erinnern und Versöhnen. Die Kirche und die Verfehlungen in ihrer Vergangenheit&lt;/i&gt;&quot;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Bei allen Einzelbeispielen übersieht&lt;/b&gt; Prantl einfach das Recht als solches und somit auch das &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5474&amp;amp;entry_id=251&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/239-KIRCHENRECHT-DOKUMENTE-SEXUELLER-MISSBRAUCH-KRITIK-AN-ROEMISCHER-GEHEIMHALTUNG-IST-VERFEHLT.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/239-KIRCHENRECHT-DOKUMENTE-SEXUELLER-MISSBRAUCH-KRITIK-AN-ROEMISCHER-GEHEIMHALTUNG-IST-VERFEHLT.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Kirchenrecht&lt;/a&gt;. Wer jeden diskutierten Einzelfall genau ansieht, wird schnell bemerken, daß man nicht immer einfach konkrete Skandalfälle oder auch Mißbrauchsfälle miteinander vergleichen oder gegeneinander ausspielen kann. Es gibt Grundrechte, welche auch das Grundrecht auf Verteidigung beinhalten, und es gibt sogar etwas Unverbrüchliches, das keinen Menschen auf dieser Welt nur irgendetwas angeht: den Inhalt der &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5469&amp;amp;entry_id=251&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/beichte.htm&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/beichte.htm&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Beichte&lt;/a&gt;. Es gibt das Recht auf &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5520&amp;amp;entry_id=251&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/252-VATIKAN-MISSBRAUCH-UPDATE-NORMAE-DE-GRAVIORIBUS-DELICTIS-UND-SACRAMENTORUM-SANCTITATIS-TUTELA.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/252-VATIKAN-MISSBRAUCH-UPDATE-NORMAE-DE-GRAVIORIBUS-DELICTIS-UND-SACRAMENTORUM-SANCTITATIS-TUTELA.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;absolute und ausnahmslose Beachtung des Beichtgeheimnisses&lt;/a&gt;. Und all diese und andere natürliche Grundrechte wird die Kirche immer verteidigen, ob gelegen oder ungelegen, und nach dem Willen des regierenden Papstes gehören dazu auch die Rechte der Opfer sexuellen Mißbrauchs in jeder nur erdenklichen legalen Hinsicht. Der Papst selbst hat daher den Preis der &quot;verschlossenen Auster&quot; in keinerlei Hinsicht verdient, und der mit diesem auch auf diesem Gebiet vereinte Regensburger Diözesanbischof meiner Meinung nach genausowenig. So weit also meine unvollständige Kritik an einer kritischen Preisverleihung - eine gute gesegnete Woche im Monat des Kostbaren Blutes Jesu Christi wünscht Euch Euer Padre Alex - Vizeoffizial Dr. Alexander Pytlik &lt;div class=&quot;serendipity_babelfish&quot;&gt;Übersetze nach  &lt;a href=&quot;http://babelfish.altavista.com/babelfish/trurl_pagecontent?url=http%3A%2F%2Fwww.internetpfarre.de%2Fblog%2Farchives%2F251-VERSCHLOSSENE-AUSTER-KRITIK-AN-PREISVERLEIHUNG-FUER-KATHOLISCHE-KIRCHE.html&amp;amp;lp=de%5Fen&quot;&gt;en&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;http://babelfish.altavista.com/babelfish/trurl_pagecontent?url=http%3A%2F%2Fwww.internetpfarre.de%2Fblog%2Farchives%2F251-VERSCHLOSSENE-AUSTER-KRITIK-AN-PREISVERLEIHUNG-FUER-KATHOLISCHE-KIRCHE.html&amp;amp;lp=de%5Ffr&quot;&gt;fr&lt;/a&gt;&lt;/div&gt; 
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    <pubDate>Sun, 11 Jul 2010 22:00:00 +0200</pubDate>
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    <title>BISCHOF WALTER MIXA: BITTE UM VERSÖHNUNG UND ZUSAMMENHALT</title>
    <link>http://www.internetpfarre.de/blog/archives/250-BISCHOF-WALTER-MIXA-BITTE-UM-VERSOEHNUNG-UND-ZUSAMMENHALT.html</link>
            <category>Aktuelle Fürbitten</category>
            <category>Aktuelle Predigt</category>
            <category>News Kommentare</category>
            <category>Sonstiges</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Padre Alex / Dr. Alexander Pytlik)</author>
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    &lt;i&gt;Diesen Brief diktierte mir der emeritierte Diözesanbischof und Militärordinarius Dr. Walter Mixa bereits am vergangenen Samstag nachmittag, heute wird er offiziell veröffentlicht.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Bitte um Versöhnung und neuen Zusammenhalt der Gläubigen in der Diözese Augsburg des emeritierten Katholischen Diözesan- und Militärbischofs Dr. Walter Mixa:&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Während der vergangenen Monate ist sehr viel in den Medien&lt;/b&gt; über die Verhältnisse in der &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5410&amp;amp;entry_id=250&quot; title=&quot;http://www.bistum-augsburg.de/&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.bistum-augsburg.de/&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Diözese Augsburg&lt;/a&gt;, auch über meine Person, geschrieben und gesagt worden. In vielfältiger Hinsicht waren die Berichte &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5411&amp;amp;entry_id=250&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/249-TOTALES-MOBBING-BISCHOF-WALTER-MIXA-ZWISCHEN-REHABILITATION-UND-VERURTEILUNG.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/249-TOTALES-MOBBING-BISCHOF-WALTER-MIXA-ZWISCHEN-REHABILITATION-UND-VERURTEILUNG.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;in dieser oder jener Richtung tendenziös&lt;/a&gt;. &lt;b&gt;Über diese vergangenen Berichte will ich jetzt nicht sprechen&lt;/b&gt;, da sie weitgehend bekannt sind. Mir geht es mit meinem jetzigen Zeugnis nicht nur um eine Klarstellung, sondern darum, auch eine Versöhnung zu erbitten und alle dazu einzuladen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Vierzehn Jahre lang bin ich sehr gern Diözesanbischof&lt;/b&gt; sowohl in &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5412&amp;amp;entry_id=250&quot; title=&quot;http://www.bistum-eichstaett.de/&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.bistum-eichstaett.de/&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Eichstätt&lt;/a&gt; als auch in &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5410&amp;amp;entry_id=250&quot; title=&quot;http://www.bistum-augsburg.de/&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.bistum-augsburg.de/&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Augsburg&lt;/a&gt; gewesen und habe meine bischöflichen Dienste mit großer Bereitschaft und Liebe getan. Ebenso war ich in der Militärseelsorge mit unseren Soldaten in den verschiedenen Situationen immer gut verbunden und habe versucht, ihre Sorgen und Anliegen mitzutragen und auch den nötigen Trost zu geben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Wie allgemein bekannt, bin ich durch die widrigen Umstände&lt;/b&gt;, die sich wegen der Mißhandlungsfälle in verschiedenen Internaten und Häusern ergeben haben, auch ins Gespräch gekommen. Zwanzig Jahre hatte ich als Stadtpfarrer von Schrobenhausen eine Mitverantwortung für das dortige Kinder- und Jugendheim.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;In den vielen Jahren meines Dienstes habe ich immer versucht&lt;/b&gt;, den richtigen Weg einzuschlagen und mich bemüht, die Erwartungen von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen zu erfüllen. Ich will keineswegs verschweigen, daß mir nicht immer alle diese Vorsätze in der rechten Weise gelungen sind. Ich habe sicher auch viele Fehler gemacht, obwohl ich niemanden in irgendeiner Weise verletzen oder beschädigen wollte. Es soll aber nicht irgendeine Beschönigung ausgesprochen werden, sondern ich bitte nicht nur um Entschuldigung, sondern vor allem um Verzeihung für alles, was ich nicht recht gemacht habe und vor allen Dingen um Verzeihung bei all den Menschen, die ich nicht in der rechten Weise behandelt habe, deren Erwartungen ich nicht erfüllt habe und die ich enttäuscht habe. Dies tut mir von ganzem Herzen leid. Ein großer Trost ist für mich, daß in der Botschaft Jesu immer wieder die Rede ist von der Barmherzigkeit, die Gott uns in der Liebe Jesu schenkt. Damit will ich sagen: ich bin in vieler Hinsicht schuldig geworden und bitte alle, die ich enttäuscht habe, nochmals nicht nur um Verständnis, sondern auch um Verzeihung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Wegen der sich zusammenbrauenden Berichte in der unterschiedlichsten Weise&lt;/b&gt; sah ich mich in einer sehr schmerzlichen Situation veranlaßt, sehr schweren Herzens dem Papst meinen bischöflichen Dienst anzubieten, die sogenannte Resignation auf das Amt des Diözesanbischofs auszusprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Für mich ist es jetzt von einer ganz großen Bedeutung&lt;/b&gt;, daß in unserer Diözese gegenseitige Streitereien und gegenseitige schwerwiegende Vorwürfe abgebaut werden und daß wir alle zu einem guten Einverständnis und zum Frieden in der Gemeinschaft der Kirche finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Der Heilige Vater hat mir in seinem sehr liebevollen Brief geschrieben&lt;/b&gt;, daß ich nach meinem Rücktritt von meinem Bischofsamt in Augsburg &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5411&amp;amp;entry_id=250&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/249-TOTALES-MOBBING-BISCHOF-WALTER-MIXA-ZWISCHEN-REHABILITATION-UND-VERURTEILUNG.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/249-TOTALES-MOBBING-BISCHOF-WALTER-MIXA-ZWISCHEN-REHABILITATION-UND-VERURTEILUNG.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;immer Bischof bleibe&lt;/a&gt; und daß ich die geistlichen Dienste wie die Feier der Eucharistie, die Spendung der Sakramente, auch der Firmung, wahrnehmen sollte und in unterschiedlicher Weise auch geistlich für viele Menschen da sein kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Gleichzeitig sage ich allen unseren Priestern&lt;/b&gt;, Diakonen, hauptberuflichen und ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für ihre verantwortungsvollen Dienste ein aufrichtiges Vergelt´s Gott!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Wichtig ist für mich jetzt vor allen Dingen&lt;/b&gt;, daß wir uns alle durch Taufe und Firmung als Gemeinschaft innerhalb der Katholischen Kirche verstehen, daß wir füreinander eintreten, aber auch füreinander beten und besonders auch mit Überzeugung die Eucharistie als Zeichen der Einheit feiern. Mit diesem Wunsch bitte ich alle in der Diözese nochmals um Verzeihung für das, was ich nicht richtig gemacht habe und bitte gleichzeitig um die Bereitschaft zur gegenseitigen Versöhnung und auch wieder zu gegenseitigem Vertrauen. Das ist mein ganz großer Wunsch, und ich hoffe und bete darum, daß uns dies in der kommenden Zeit mit dem Segen Gottes, mit der Fürsprache der Gottesmutter, nicht zuletzt auch durch das Beispiel der Heiligen gelingen möge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Mit ganz herzlichen Versöhnungs- und Segensbitten bin ich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
+ Walter Mixa&lt;/b&gt;, emeritierter Diözesanbischof von Augsburg und emeritierter Militärordinarius der Bundesrepublik Deutschland &lt;div class=&quot;serendipity_babelfish&quot;&gt;Übersetze nach  &lt;a href=&quot;http://babelfish.altavista.com/babelfish/trurl_pagecontent?url=http%3A%2F%2Fwww.internetpfarre.de%2Fblog%2Farchives%2F250-BISCHOF-WALTER-MIXA-BITTE-UM-VERSOEHNUNG-UND-ZUSAMMENHALT.html&amp;amp;lp=de%5Fen&quot;&gt;en&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;http://babelfish.altavista.com/babelfish/trurl_pagecontent?url=http%3A%2F%2Fwww.internetpfarre.de%2Fblog%2Farchives%2F250-BISCHOF-WALTER-MIXA-BITTE-UM-VERSOEHNUNG-UND-ZUSAMMENHALT.html&amp;amp;lp=de%5Ffr&quot;&gt;fr&lt;/a&gt;&lt;/div&gt; 
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    <pubDate>Wed, 23 Jun 2010 12:00:00 +0200</pubDate>
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    <title>TOTALES MOBBING? BISCHOF WALTER MIXA ZWISCHEN REHABILITATION UND VERURTEILUNG?</title>
    <link>http://www.internetpfarre.de/blog/archives/249-TOTALES-MOBBING-BISCHOF-WALTER-MIXA-ZWISCHEN-REHABILITATION-UND-VERURTEILUNG.html</link>
            <category>Kirchenrecht</category>
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    <author>nospam@example.com (Padre Alex / Dr. Alexander Pytlik)</author>
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    &lt;b&gt;Totales Mobbing gegen den emeritierten katholischen Bischof Dr. Walter Mixa? Bischof Mixa irgendwo zwischen Rehabilitierung und Verurteilung?&lt;/b&gt; Anmerkungen und Fragen von Vizeoffizial Dr. iur. can. Alexander Pytlik, die nicht ohne die vom Bischof bereits am vergangenen Samstag diktierte &quot;&lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5409&amp;amp;entry_id=249&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/250-BISCHOF-WALTER-MIXA-BITTE-UM-VERSOEHNUNG-UND-ZUSAMMENHALT.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/250-BISCHOF-WALTER-MIXA-BITTE-UM-VERSOEHNUNG-UND-ZUSAMMENHALT.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;b&gt;&lt;i&gt;Bitte um Versöhnung und neuen Zusammenhalt der Gläubigen&lt;/i&gt;&lt;/b&gt;&lt;/a&gt; &lt;i&gt;in der Diözese Augsburg des emeritierten katholischen Diözesan- und Militärbischofs Dr. Walter Mixa&lt;/i&gt;&quot; gelesen werden sollen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;1.&lt;/b&gt; Am 8. Mai 2010 hat Seine Heiligkeit Papst Benedikt XVI. gemäß der &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5400&amp;amp;entry_id=249&quot; title=&quot;http://visnews-en.blogspot.com/&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://visnews-en.blogspot.com/&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;offiziellen Mitteilung&lt;/a&gt; den Verzicht auf die seelsorgliche Leitung der Diözese Augsburg angenommen, der von Bischof Walter Mixa in Übereinstimmung mit can. 401 § 2 CIC präsentiert worden war, und auch den Verzicht auf das Amt des Militärordinarius für die Bundesrepublik Deutschland, vom selben Bischof vorgelegt. Damit ist für alle Katholiken geklärt, daß der Papst zum damaligen Zeitpunkt ein gültig vorliegendes Rücktrittsgesuch des genannten Bischofs erkannte. Zu keinem Zeitpunkt hat Bischof Walter Mixa geäußert oder auch nur angedeutet, er würde gegen diese Entscheidung des Papstes selbst rechtlich ankämpfen oder sie gar für ungültig ansehen, auch wenn er für sich selbst analysiert hat, keinen aus freien Stücken erklärten Rücktrittswillen zum Ausdruck gebracht zu haben. Diese Frage ist jedoch seit der Annahme des Rücktrittes durch den Papst nicht mehr direkt relevant, sondern kann - wenn es der Papst so wollte - für eine weitere Zukunft oder etwaige weitere Schritte des &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5401&amp;amp;entry_id=249&quot; title=&quot;http://www.vatican.va&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Heiligen Stuhles&lt;/a&gt; in bezug auf den somit emeritierten Diözesan- und Militärbischof mitberücksichtigt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;2.&lt;/b&gt; Bis zur Stunde und wohl darüber hinaus ist also rechtskräftig geklärt, daß Bischof Walter Mixa emeritierter Diözesan- und Militärbischof ist und somit &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5405&amp;amp;entry_id=249&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/248-ROEMISCHE-BESTIMMUNGEN-FUER-EMERITIERTE-KATHOLISCHE-BISCHOEFE.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/248-ROEMISCHE-BESTIMMUNGEN-FUER-EMERITIERTE-KATHOLISCHE-BISCHOEFE.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;alle gewöhnlichen Rechte&lt;/a&gt; eines emeritierten katholischen Diözesanbischofs besitzt. &quot;&lt;i&gt;Sie alle bleiben auch als Emeriti weiterhin Glieder des Kollegiums der Bischöfe &#039;kraft der sakramentalen Weihe und der hierarchischen Gemeinschaft mit dem Haupt und den Gliedern des Kollegiums&#039; (can. 336 CIC). Sie haben deshalb das Recht, am Ökumenischen Konzil mit entscheidendem Stimmrecht teilzunehmen (vgl. can. 339 CIC) und die kollegiale Vollmacht innerhalb der Grenzen des Rechtes auszuüben (vgl. can. 337 § 2 CIC).&lt;/i&gt;&quot; (&lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5405&amp;amp;entry_id=249&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/248-ROEMISCHE-BESTIMMUNGEN-FUER-EMERITIERTE-KATHOLISCHE-BISCHOEFE.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/248-ROEMISCHE-BESTIMMUNGEN-FUER-EMERITIERTE-KATHOLISCHE-BISCHOEFE.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Bestimmungen für Bischöfe, die aus dem Amt scheiden&lt;/a&gt;, 31. Oktober 1988.) Mehr noch, in diesen von Kardinal Gantin und dem heutigen Kardinal Re unterzeichneten &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5405&amp;amp;entry_id=249&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/248-ROEMISCHE-BESTIMMUNGEN-FUER-EMERITIERTE-KATHOLISCHE-BISCHOEFE.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/248-ROEMISCHE-BESTIMMUNGEN-FUER-EMERITIERTE-KATHOLISCHE-BISCHOEFE.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Bestimmungen&lt;/a&gt; der Kongregation für die Bischöfe heißt es auch: &quot;&lt;i&gt;Tatsächlich genügt nicht das Recht, ihren Wohnsitz in der Diözese, die ihnen zuletzt anvertraut war, zu behalten, um ein Heilmittel gegen ihre Einsamkeit anbieten zu können, und ebensowenig genügt das Recht auf einen hinreichenden und würdigen Unterhalt (vgl. can. 402 CIC).&lt;/i&gt;&quot; Die beim fruchtbaren Meinungsaustausch zusammengetragenen Vorschläge zur teilweisen Behebung des Problems wurden dem Diener Gottes Johannes Paul II. vorgelegt, der sie dann am 29. Oktober 1988 approbierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;3.&lt;/b&gt; Daraus geht nun hervor, daß die emeritierten Bischöfe auch weiterhin zu konsultieren sind, um ihre anerkannte pastorale Erfahrung zu nutzen. Wir dürfen auch nicht vergessen, daß Bischof Mixa schon vor seinen Jahren als Bischof von Eichstätt, von Augsburg und für die Bundeswehr über Jahrzehnte hinweg in der Pfarrseelsorge tätig war. Weiters geht aus den &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5405&amp;amp;entry_id=249&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/248-ROEMISCHE-BESTIMMUNGEN-FUER-EMERITIERTE-KATHOLISCHE-BISCHOEFE.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/248-ROEMISCHE-BESTIMMUNGEN-FUER-EMERITIERTE-KATHOLISCHE-BISCHOEFE.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;römischen Bestimmungen&lt;/a&gt; hervor, daß &quot;&lt;i&gt;einige emeritierte Bischöfe, die auf manchem Gebiet besonders kompetent sind, zu den Mitgliedern der verschiedenen Dikasterien der Römischen Kurie hinzugefügt werden können, und zwar unter dem Titel von beigeordneten Mitgliedern.&lt;/i&gt;&quot; Die Bischofskonferenz kann auch einen emeritierten Bischof zur Bischofssynode entsenden. Und: &quot;&lt;i&gt;Wo immer die Statuten der Bischofskonferenzen die Präsenz der emeritierten Bischöfe mit konsultativem Stimmrecht nicht vorsehen, bemühe man sich, sie bei einigen Treffen und in mancher Studienkommission zu berücksichtigen, wenn es um Thematiken geht, bei denen die emeritierten Bischöfe besonders kompetent sind.&lt;/i&gt;&quot; Zweifellos hat Bischof Mixa auf dem Gebiet der Militärseelsorge einen enormen Überblick und ein nicht zu vernachlässigendes wertvolles pastorales Wissen erworben, auf das zum Beispiel in diesem Zusammenhang zurückgegriffen werden könnte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;4.&lt;/b&gt; Warum ich das alles vorausschicke? Weil derzeit so getan wird, als ob es trotz der freispruchmäßigen Einstellung eines staatlichen Verfahrens irgendeine andere rechtskräftige Verurteilung oder ein klares Wort des Heiligen Stuhles gäbe, daß Bischof Mixa auch alle diese vorgenannten Rechte längst verwirkt hätte. Dem ist aber bis zur Stunde nicht so, und sämtliche Vorwürfe müßten präzise vorgelegt und nach den bewährten Maßstäben des kirchlichen Rechtes auch unter Wahrung des unverletzlichen natürlichen Grundrechtes auf Verteidigung geprüft werden, um überhaupt für rechtliche Einschränkungen bei einem emeritierten Bischof relevant sein zu können, abgesehen von Maßnahmen der Prävention und der Klugheit, die der Heilige Stuhl auch übergangsmäßig verhängen könnte. In Wirklichkeit gilt auch weiterhin das Wort des Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz vom 22. April 2010: &quot;&lt;i&gt;Wir haben unserem Mitbruder viel zu verdanken: Sowohl in seiner Zeit als Bischof von Eichstätt (1996 – 2005) als auch seit 2005 als Bischof von Augsburg. Als Mitglied der Pastoralkommission, als stellvertretender Vorsitzender der Liturgiekommission und als Mitglied der Kommission für Ehe und Familie hat Bischof Walter Mixa unserer Arbeit vielfältige Impulse gegeben. Eine besondere Anerkennung verdient sein sehr engagierter Einsatz als katholischer Militärbischof der Deutschen Bundeswehr.&lt;/i&gt;&quot; Außerdem sagte Erzbischof Dr. Robert Zollitsch, daß er das Rücktrittsgesuch nicht als Schuldeingeständnis verstanden habe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;5.&lt;/b&gt; Anläßlich der Annahme des Rücktrittes sagte dann derselbe Erzbischof: &quot;&lt;i&gt;Ich hoffe, daß die verschiedenen Vorwürfe in den unterschiedlichen Bereichen von den zuständigen Stellen bald geklärt werden können.&lt;/i&gt;&quot; Und gestern ließ der Ständige Rat der Deutschen Bischofskonferenz verlauten: &quot;(Die versammelten Bischöfe) &lt;i&gt;bestätigen, daß die in den Medien jetzt bekannt gewordenen Vorwürfe gegen ihn im April 2010 nach Rom weitergeleitet worden sind.&lt;/i&gt;&quot; Was mir diesbezüglich abgeht, ist genau jene Transparenz, die von Seiner Heiligkeit Papst Benedikt XVI. gegenüber der Katholischen Kirche in Irland &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5406&amp;amp;entry_id=249&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/242-HIRTENBRIEF-PAPST-BENEDIKT-HAT-FUER-DIE-OPFER-DAS-KIRCHENRECHT-GERETTET.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/242-HIRTENBRIEF-PAPST-BENEDIKT-HAT-FUER-DIE-OPFER-DAS-KIRCHENRECHT-GERETTET.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;am 19. März 2010&lt;/a&gt; exemplarisch eingefordert worden ist: &quot;&lt;i&gt;Nur entschiedenes Vorgehen, das in vollkommener Ehrlichkeit und Transparenz erfolgt, werden den Respekt und das Wohlwollen des irischen Volks gegenüber der Kirche, der wir unser Leben geweiht haben, wiederherstellen.&lt;/i&gt;&quot; Welche der bekannt gewordenen Vorwürfe waren und sind es aber ganz präzise, welche sexuellen Opfer des emeritierten Bischofs Walter Mixa haben sich bei den Ombudsstellen oder wo anders nachweislich gemeldet bzw. wurden explizit eingeladen, welche &quot;&lt;i&gt;unterschiedlichen Bereiche&lt;/i&gt;&quot; waren und sind es, und wer waren und sind die befaßten &quot;&lt;i&gt;zuständigen Stellen&lt;/i&gt;&quot;? Wie weit ist die Prüfung der somit erst im April 2010 an den Heiligen Stuhl übermittelten Vorwürfe? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;6.&lt;/b&gt; Ich halte daher fest - und ich spreche hier nicht neutral, sondern &lt;b&gt;aus der Perspektive eines Anwaltes&lt;/b&gt; - daß solange nicht von Seiten des Heiligen Stuhles über die Annahme des Rücktrittes hinaus eine Erklärung ergeht, welche Bischof Walter Mixa Rechte abspricht oder Vergehen aufgrund einer bestimmten Beweisdichte anrechnet, er als katholischer Bischof mit allen Rechten und Pflichten seines Status als Emeritus anzuerkennen ist. Durch den bei nicht wenigen innerhalb und außerhalb der Katholischen Kirche gegebenen Eindruck eines totalen Mobbings des Dr. Walter Mixa erhalte ich mittlerweile schon solche &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5407&amp;amp;entry_id=249&quot; title=&quot;http://www.twitter.com/padrealex&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.twitter.com/padrealex&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Tweets&lt;/a&gt;: &quot;&lt;i&gt;Die Frage mit Mixa ist doch, haben wir hier einen zweiten Fall Pater Maciel, ich weiß nicht, was die Wahrheit ist, traurig sicher.&lt;/i&gt;&quot; Beim derzeitigen Stand der offenbar – abgesehen von der Einstellung eines Verfahrens - nach keinem Rechtssystem geprüften &quot;Vorwürfe&quot; muß ich in aller Deutlichkeit antworten: &quot;&lt;i&gt;Nein!&lt;/i&gt;&quot; Dann wären im übrigen auch (viel zu spät) Mitwisser und opportunistische Nutznießer in den Blickwinkel zu nehmen. Zum verstorbenen Gründer der Legionäre Christi hat der Heilige Stuhl &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5408&amp;amp;entry_id=249&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/247-VATIKAN-KLARER-ABSCHLUSSBERICHT-APOSTOLISCHE-VISITATION-DER-LEGIONAERE-CHRISTI.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/247-VATIKAN-KLARER-ABSCHLUSSBERICHT-APOSTOLISCHE-VISITATION-DER-LEGIONAERE-CHRISTI.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;am 1. Mai 2010&lt;/a&gt; nämlich folgendes verlauten lassen: &quot;&lt;i&gt;Das sehr schwerwiegende und objektiv unmoralische Verhalten von Pater Maciel, das durch unbestreitbare Zeugenaussagen belegt ist, äußert sich bisweilen in Gestalt von wirklichen Straftaten und offenbart ein gewissenloses Leben ohne echte religiöse Gesinnung. Der Großteil der Legionäre wußte nichts von diesem Leben, vor allem aufgrund des von Pater Maciel aufgebauten Beziehungssystems, der es geschickt verstand, sich Alibis zu verschaffen und bei den Personen seiner Umgebung Vertrauen, Vertraulichkeit und Stillschweigen zu erreichen und die eigene Rolle als charismatischer Gründer zu stärken.&lt;/i&gt;&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Diese unangreifbare Feststellung&lt;/b&gt; zum verstorbenen Pater Maciel erfolgte allerdings nach einer umfassenden Apostolischen Visitation. Und eben eine ähnliche in der Katholischen Kirche bei vielen Skandalfällen (vgl. z. B. das &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5422&amp;amp;entry_id=249&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/30-BISCHOF-KRENN-RUECKTRITT-WARUM-MUSSTE-SOLLTE-BISCHOF-KURT-KRENN-ZURUECKTRETEN.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/30-BISCHOF-KRENN-RUECKTRITT-WARUM-MUSSTE-SOLLTE-BISCHOF-KURT-KRENN-ZURUECKTRETEN.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Bistum St. Pölten&lt;/a&gt; oder die &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5423&amp;amp;entry_id=249&quot; title=&quot;http://www.kath.net/detail.php?id=26888&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.kath.net/detail.php?id=26888&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;irischen Diözesen&lt;/a&gt;) bewährte umfassende Prüfung aller Vorgänge und Vorkommnisse hätten sich meiner Meinung nach nicht wenige Katholiken gewünscht. So jedoch wird der Eindruck erweckt, man sei zwischen Verurteilung und Rehabilitation des Bischofs steckengeblieben. Und so werde ich wohl auch weiterhin vertrauliche Nachrichten erhalten, die solche oder ähnliche Bausteine enthalten: &quot;&lt;i&gt;Wie gesagt, ich habe kein Interesse, diese Geschichte aufzuwärmen, was nur mit vollem Namen und öffentlich möglich wäre. Weil ich der Meinung bin, daß Bischof Mixa genug gestraft und es der Peinlichkeiten genug ist. Wenn allerdings Kirchenmänner von außen wie Sie nichts unversucht lassen, weiterhin an einer Legendenbildung zu stricken, dann frage ich mich wirklich, ob mein Weg der richtige ist.&lt;/i&gt;&quot; Abgesehen von der Perspektive eines Anwaltes geht es mir in allen Fällen niemals um Legendenbildung, sondern um Transparenz, Gerechtigkeit und Barmherzigkeit. Nur auf diesem Fundament kann ein halbwegs stabiler Frieden für alle Interessierten gefunden werden. Euer Padre Alex - Vizeoffizial Dr. Alexander Pytlik&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
P. S. Mittlerweile ist eine gemeinsame &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5415&amp;amp;entry_id=249&quot; title=&quot;http://www.kath.net/detail.php?id=27147&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.kath.net/detail.php?id=27147&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Einigung zwischen dem Bistum Augsburg und dem emeritierten Diözesanbischof Dr. Walter Mixa&lt;/a&gt; erreicht worden, welche die Rechte und Pflichten aller Beteiligten wahrt. &lt;div class=&quot;serendipity_babelfish&quot;&gt;Übersetze nach  &lt;a href=&quot;http://babelfish.altavista.com/babelfish/trurl_pagecontent?url=http%3A%2F%2Fwww.internetpfarre.de%2Fblog%2Farchives%2F249-TOTALES-MOBBING-BISCHOF-WALTER-MIXA-ZWISCHEN-REHABILITATION-UND-VERURTEILUNG.html&amp;amp;lp=de%5Fen&quot;&gt;en&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;http://babelfish.altavista.com/babelfish/trurl_pagecontent?url=http%3A%2F%2Fwww.internetpfarre.de%2Fblog%2Farchives%2F249-TOTALES-MOBBING-BISCHOF-WALTER-MIXA-ZWISCHEN-REHABILITATION-UND-VERURTEILUNG.html&amp;amp;lp=de%5Ffr&quot;&gt;fr&lt;/a&gt;&lt;/div&gt; 
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    <pubDate>Wed, 23 Jun 2010 11:00:00 +0200</pubDate>
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    <title>RÖMISCHE BESTIMMUNGEN FÜR EMERITIERTE KATHOLISCHE BISCHÖFE</title>
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            <category>Kirchenrecht</category>
            <category>Sonstiges</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Padre Alex / Dr. Alexander Pytlik)</author>
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    &lt;b&gt;Angesichts der Diskussionen der letzten Wochen und Monate&lt;/b&gt; sind nicht wenige regierende katholische Bischöfe in verschiedenen Ländern ins Blickfeld geraten, die dem Heiligen Vater ihren Rücktritt angeboten haben. Nach Annahme eines solchen freiwillig erklärten Rücktrittes gelten sie dann als emeritierte Bischöfe, die im Unterschied zu früher nicht auf einen Titularsitz versetzt werden, sondern ihr zuletzt regiertes Bistum in ihrem Titel weiterführen. (Sakramental gesehen gibt es natürlich keine emeritierten Bischöfe, sondern nur von ihrem Amt her: präzise handelt es sich daher um emeritierte Diözesanbischöfe oder Titularbischöfe oder Kurienbischöfe.) Schon 1988 (zwei Jahre vor der Approbation des CCEO) hat sich die römische Kongregation für die Bischöfe mit dieser Thematik beschäftigt, und ich biete - offenbar erstmals im Internet - eine deutsche Übersetzung (vorerst aus dem Italienischen, d. h. ohne Gegenprüfung mit dem lateinischen Originaltext):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;KONGREGATION FÜR DIE BISCHÖFE&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;BESTIMMUNGEN FÜR BISCHÖFE, DIE AUS DEM AMT SCHEIDEN&lt;/b&gt; (vgl. &lt;i&gt;Normae de Episcopis ab officio cessantibus&lt;/i&gt;, Communicationes 20, 1988, S. 167 f.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wachsende Zahl der Diözesanbischöfe, der Koadjutoren und der Auxiliarbischöfe, die gemäß der Bestimmung des can. 401 CIC auf das Amt verzichtet haben, stellt für das Leben der Kirche mittlerweile eine Begebenheit hoher Bedeutung dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie alle bleiben auch als Emeriti weiterhin Glieder des Kollegiums der Bischöfe &quot;&lt;i&gt;kraft der sakramentalen Weihe und der hierarchischen Gemeinschaft mit dem Haupt und den Gliedern des Kollegiums&lt;/i&gt;&quot; (can. 336 CIC). Sie haben deshalb das Recht, am Ökumenischen Konzil mit entscheidendem Stimmrecht teilzunehmen (vgl. can. 339 CIC) und die kollegiale Vollmacht innerhalb der Grenzen des Rechtes auszuüben (vgl. can. 337 § 2 CIC).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber angesichts der Tatsache, daß diese Ereignisse im Leben der universalen Kirche den Charakter der Einmaligkeit und Außergewöhnlichkeit an sich haben, erschien es opportun, nach geeigneteren Möglichkeiten zu suchen, wodurch sich die emeritierten Bischöfe weiterhin als für den Dienst der Kirche nützlich fühlen können. Tatsächlich genügt nicht das Recht, ihren Wohnsitz in der Diözese, die ihnen zuletzt anvertraut war, zu behalten, um ein Heilmittel gegen ihre Einsamkeit anbieten zu können, und ebensowenig genügt das Recht auf einen hinreichenden und würdigen Unterhalt (vgl. can. 402 CIC).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem müssen zur Gruppe der emeritierten Bischöfe auch die Bischöfe hinzugezählt werden, die ein Amt an der Römischen Kurie, an den Päpstlichen Gesandtschaften oder in anderen Funktionen verlassen haben, sei es durch Ablauf des Mandates, sei es durch Abberufung oder durch Amtsverzicht (vgl. can. 367 CIC). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da sich die Sachlage so präsentierte, hat die Kongregation für die Bischöfe nach Annahme des Vorschlages des Päpstlichen Staatssekretariates im April 1988 eine Zusammenkunft unter den Dikasterien veranstaltet, um für das Problem eine geeignete und erwartete Lösung zu schaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die bei diesem fruchtbaren Meinungsaustausch unter den Teilnehmern zusammengetragenen Vorschläge wurden der erhabenen Aufmerksamkeit des Papstes anheimgestellt, der sie in der Audienz des 29. Oktober 1988 wohlwollend approbiert und derselben Kongregation für die Bischöfe den Auftrag erteilt hat, die Dikasterien der Römischen Kurie und alle Bischofskonferenzen über deren Durchführung zu informieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Die vom Papst in der Audienz vom 29. Oktober 1988 approbierten Anträge&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;1. &lt;/b&gt; Die emeritierten Bischöfe mögen ebenso wie die anderen Bischöfe zu Problemen allgemeiner Art konsultiert werden, um ihre anerkannte pastorale Erfahrung zu nutzen. Deshalb mögen auch den emeritierten Bischöfen im voraus die Dokumente des Heiligen Stuhles und vor allem jene des Heiligen Vaters zugestellt werden, so wie es bei den im Amt befindlichen Bischöfen geschieht, sodaß sie auch weiterhin über die Probleme größerer Bedeutung informiert sein können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;2.&lt;/b&gt; Einige emeritierte Bischöfe, die auf manchem Gebiet besonders kompetent sind, können zu den Mitgliedern der verschiedenen Dikasterien der Römischen Kurie hinzugefügt werden, und zwar unter dem Titel von beigeordneten Mitgliedern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So können auch die emeritierten Bischöfe verpflichtet werden, da zu sein, wenn es um die Ernennung der Konsultoren der Römischen Kurie geht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;3.&lt;/b&gt; Bei der Auswahl der Mitglieder, die an der Bischofssynode teilnehmen, werden die Bischofskonferenzen auch jemanden aus den emeritierten Bischöfen in Erwägung ziehen können, der sich durch besondere Kompetenz und Erfahrung auszeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;4.&lt;/b&gt; Wo immer die Statuten der Bischofskonferenzen die Präsenz der emeritierten Bischöfe mit konsultativem Stimmrecht nicht vorsehen, bemühe man sich, sie bei einigen Treffen und in mancher Studienkommission zu berücksichtigen, wenn es um Thematiken geht, bei denen die emeritierten Bischöfe besonders kompetent sind. Außerdem sorge man vor, ihnen die Hauptdokumente derselben Bischofskonferenz zukommen zu lassen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;5.&lt;/b&gt; Jede Diözese sorge dafür, ihrem emeritierten Bischof das diözesane Amtsblatt und andere ähnliche Dokumentationen zuzusenden, um ihn, soweit es möglich ist, über die verschiedenen Initiativen der diözesanen Gemeinschaft zu informieren. Diese sei auch besonders fürsorglich, was seine wirtschaftliche Situation betrifft, indem sie ihm in Großzügigkeit und in den Grenzen ihrer eigenen Möglichkeiten die Hilfsmittel zur Verfügung stellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;6.&lt;/b&gt; Die universale Kirche achte ihre Verantwortung, die gebührende Fürsorge gegenüber den emeritierten Bischöfen auszuüben, damit das Gefühl ihrer Einsamkeit abgemildert werde und sie sich nicht verlassen fühlen.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Rom, aus dem Palast der Kongregation für die Bischöfe, am 31. Oktober 1988.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bernardin Kardinal Gantin, Präfekt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Giovanni Battista Re, Erzbischof von Vescovio, Sekretär&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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    <pubDate>Wed, 26 May 2010 15:00:00 +0200</pubDate>
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