<?xml version="1.0" encoding="utf-8" ?>

<rss version="2.0" 
   xmlns:rdf="http://www.w3.org/1999/02/22-rdf-syntax-ns#"
   xmlns:admin="http://webns.net/mvcb/"
   xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
   xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
   xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
   xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
   >
<channel>
    <title>www.internetpfarre.de/blog/ - Padre Alex - Mag. Mag. Dr. Alexander Pytlik</title>
    <link>http://www.internetpfarre.de/blog/</link>
    <description>Internetpfarrei Kirche katholisch / Kirchenrecht, Naturrecht, Bioethik, Theologie, Predigten, katholische News</description>
    <dc:language>de</dc:language>
    <generator>Serendipity 1.4.1 - http://www.s9y.org/</generator>
    <managingEditor>padre@padre.at</managingEditor>
<webMaster>padre@padre.at</webMaster>
<pubDate>Mon, 08 Mar 2010 22:23:16 GMT</pubDate>

    <image>
        <url>http://www.internetpfarre.de/blog/templates/default/img/s9y_banner_small.png</url>
        <title>RSS: www.internetpfarre.de/blog/ - Padre Alex - Mag. Mag. Dr. Alexander Pytlik - Internetpfarrei Kirche katholisch / Kirchenrecht, Naturrecht, Bioethik, Theologie, Predigten, katholische News</title>
        <link>http://www.internetpfarre.de/blog/</link>
        <width>100</width>
        <height>21</height>
    </image>

<item>
    <title>KIRCHENRECHT DOKUMENTE SEXUELLER MISSBRAUCH: KRITIK AN RÖMISCHER GEHEIMHALTUNG IST VERFEHLT</title>
    <link>http://www.internetpfarre.de/blog/archives/239-KIRCHENRECHT-DOKUMENTE-SEXUELLER-MISSBRAUCH-KRITIK-AN-ROEMISCHER-GEHEIMHALTUNG-IST-VERFEHLT.html</link>
            <category>Kirchenrecht</category>
            <category>News Kommentare</category>
    
    <comments>http://www.internetpfarre.de/blog/archives/239-KIRCHENRECHT-DOKUMENTE-SEXUELLER-MISSBRAUCH-KRITIK-AN-ROEMISCHER-GEHEIMHALTUNG-IST-VERFEHLT.html#comments</comments>
    <wfw:comment>http://www.internetpfarre.de/blog/wfwcomment.php?cid=239</wfw:comment>

    <slash:comments>2</slash:comments>
    <wfw:commentRss>http://www.internetpfarre.de/blog/rss.php?version=2.0&amp;type=comments&amp;cid=239</wfw:commentRss>
    

    <author>nospam@example.com (Padre Alex / Dr. Alexander Pytlik)</author>
    <content:encoded>
    &lt;b&gt;In den letzten Wochen sind angesichts der endgültig&lt;/b&gt; im deutschen Sprachraum angekommenen Debatten und versuchten Analysen zum Bereich des sexuellen Mißbrauchs innerhalb der Katholischen Kirche durch verschiedene Kleriker oder Mitarbeiter immer wieder die Schlagworte &quot;Geheimdokumente&quot; und &quot;Geheimhaltung&quot; im Sinne angeblicher Opferunterdrückung herumgegeistert, was die vom Heiligen Stuhl her verpflichtende Behandlung konkreter Vorwürfe betraf und betrifft. Zugleich wurden vor allem dem regierenden Papst eben solche Geheimhaltungsbefehle bzw. sogar die Anordnung zur systematischen Vertuschung in die Schuhe geschoben, weil er 2001 angeblich ein solches römische Dokument unterschrieben hätte. Daß ein solcher Vorwurf nicht zutrifft und nur &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5132&amp;amp;entry_id=239&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/234-SEXUELLER-MISSBRAUCH-VERTEIDIGUNG-DES-KIRCHENRECHTES-GEGEN-KIRCHE-VON-UNTEN.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/234-SEXUELLER-MISSBRAUCH-VERTEIDIGUNG-DES-KIRCHENRECHTES-GEGEN-KIRCHE-VON-UNTEN.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;bei Unkenntnis des katholischen Kirchenrechtes&lt;/a&gt; bzw. bei mangelndem Willen, sich die besagten nicht wirklich geheimen Dokumente genau anzusehen, geäußert werden kann, soll im vorliegenden Blogeintrag aufgezeigt werden. Erschreckend ist es für mich, daß sogar Akademiker wie &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5133&amp;amp;entry_id=239&quot; title=&quot;http://www.kath.net/detail.php?id=25704&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.kath.net/detail.php?id=25704&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Uta Ranke-Heinemann&lt;/a&gt; oder Hans Küng auf eben solche unsinnige Vorwürfe aufspringen bzw. offensichtlich auf nachweislich falsche Dokumentationen (auch &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5134&amp;amp;entry_id=239&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/169-SEXUELLER-MISSBRAUCH-IN-DER-KIRCHE-DER-HEILIGE-MARTIN-VON-TOURS-HELFE-BEI-DER-AUFARBEITUNG.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/169-SEXUELLER-MISSBRAUCH-IN-DER-KIRCHE-DER-HEILIGE-MARTIN-VON-TOURS-HELFE-BEI-DER-AUFARBEITUNG.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;BBC ist keine Garantie&lt;/a&gt; für die Richtigkeit von Vorwürfen, die dort in einer Dokumentation vom 1. November 2006 geäußert worden waren) hereinfallen. In Wirklichkeit ist schon vom natürlichen Recht her das grundsätzliche Bewahren eines Untersuchungsgeheimnisses für jedes rechtliche Verfahren und das darin agierende Personal eine Selbstverständlichkeit, was jedoch Opfer eines Mißbrauchs bei ihren Publikationen und Schritten (insbesondere zur &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5169&amp;amp;entry_id=239&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/21-AUCH-WENN-STRAFRECHTLICH-VERJAEHRT,-IST-SCHMERZENSGELDKLAGE-MOEGLICH.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/21-AUCH-WENN-STRAFRECHTLICH-VERJAEHRT,-IST-SCHMERZENSGELDKLAGE-MOEGLICH.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Erlangung eines finanziellen Schadensersatzes&lt;/a&gt; auch noch nach strafrechtlicher Verjährung) gar nicht behindert. In den geltenden &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5135&amp;amp;entry_id=239&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/165-SEXUELLER-MISSBRAUCH-LEITLINIEN-DER-DEUTSCHEN-BISCHOFSKONFERENZ-HABEN-SICH-SEIT-FUENF-JAHREN-BEWAEHRT.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/165-SEXUELLER-MISSBRAUCH-LEITLINIEN-DER-DEUTSCHEN-BISCHOFSKONFERENZ-HABEN-SICH-SEIT-FUENF-JAHREN-BEWAEHRT.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Leitlinien zum Vorgehen bei sexuellem Mißbrauch Minderjähriger durch Geistliche im Bereich der Deutschen Bischofskonferenz&lt;/a&gt; heißt es im Punkt 6.: &quot;&lt;i&gt;Bestätigt die Voruntersuchung den Verdacht sexuellen Mißbrauchs, wird der Apostolische Stuhl befaßt. Gemäß dem Motuproprio über den Schutz der Heiligkeit der Sakramente (&lt;/i&gt;&lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5140&amp;amp;entry_id=239&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/holy_father/john_paul_ii/motu_proprio/documents/hf_jp-ii_motu-proprio_20020110_sacramentorum-sanctitatis-tutela_lt.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/holy_father/john_paul_ii/motu_proprio/documents/hf_jp-ii_motu-proprio_20020110_sacramentorum-sanctitatis-tutela_lt.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;i&gt;Sacramentorum sanctitatis tutela&lt;/i&gt;&lt;/a&gt;, [&lt;b&gt;Übersetzung sogleich unterhalb!&lt;/b&gt;]&lt;i&gt;) vom 30. April 2001 wird der Diözesanbischof nach Abschluß der Voruntersuchung diesen Fall dem Apostolischen Stuhl zuleiten.&lt;/i&gt;&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Das genannte Apostolisches Schreiben als Motu Proprio&lt;/b&gt; über den Schutz der Heiligkeit der Sakramente vom Diener Gottes Johannes Paul II. ist - wie an der Verlinkung im Vorabsatz leicht ersichtlich wird - auf der Internetseite des Vatikan öffentlich abrufbar, wenn auch in lateinischer Sprache. Ebenso ist es mit dem Brief des damaligen Joseph Kardinal Ratzinger vom 18. Mai 2001 an alle regierenden katholischen Bischöfe und Ordinarien, der die neuen Normen ausführlich vorstellt. Die nachfolgenden deutschen Übersetzungen der beiden über die Vatikanseite abrufbaren lateinischen Dokumente übernehme ich zum Teil von Univ.-Prof. Dr. Richard Puza und Dr. Stefan Ihli J.C.L. (&lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5137&amp;amp;entry_id=239&quot; title=&quot;http://www.uni-tuebingen.de/uni/ukk/nomokanon/&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.uni-tuebingen.de/uni/ukk/nomokanon/&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Nomokanon - Staatskirchenrecht im Web&lt;/a&gt;), wobei ich alles mit dem lateinischen Original überprüft und durchkorrigiert habe und deren im lateinischen Text vorhandene Anmerkungen zusätzlich eingebaut und somit auch ins Deutsche gebracht habe, während ich die eigentlichen Normen zum Vorgehen in solchen Fällen über die hervorragende &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url=aHR0cDovL3d3dy51bHJpY2hyaG9kZS5kZS9rYW5vbi9ycS5odG1sIA==&amp;amp;entry_id=239&quot; title=&quot;http://www.ulrichrhode.de/kanon/rq.html &quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.ulrichrhode.de/kanon/rq.html &#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;kirchenrechtliche Quellenseite von Prof. Ulrich Rhode SJ&lt;/a&gt; und somit primär vom &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5139&amp;amp;entry_id=239&quot; title=&quot;http://www.natcath.org/NCR_Online/documents/CDFnorms.htm&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.natcath.org/NCR_Online/documents/CDFnorms.htm&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;National Catholic Reporter&lt;/a&gt; aus dem Englischen übernommen und sogleich ins Deutsche gebracht habe (ohne Gewähr betreffend die Präzision, die nur bei der Übersetzung aus dem Lateinischen erreicht werden kann), was ohne Zweifel auch den oben genannten Professoren Küng und Ranke-Heinemann erreichbar gewesen wäre. Außerdem habe ich auch jene rechtliche Aktualisierung zu einer weiteren Straftat betreffend das Bußsakrament in die neuen Normen hineinübersetzt (Fettdruck), was ursprünglich über ein &lt;i&gt;Opus Bono Sacerdotii&lt;/i&gt; in englischer Sprache erreichbar war. Daß die folgenden in der Katholischen Kirche universal geltenden Bestimmungen vor allem kirchliches Strafrecht (auch zur Prävention) betreffen, versteht sich von selbst. Der von Opferseite aus auch &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5169&amp;amp;entry_id=239&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/21-AUCH-WENN-STRAFRECHTLICH-VERJAEHRT,-IST-SCHMERZENSGELDKLAGE-MOEGLICH.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/21-AUCH-WENN-STRAFRECHTLICH-VERJAEHRT,-IST-SCHMERZENSGELDKLAGE-MOEGLICH.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;kirchenrechtlich leicht einklagbare Schadensersatz&lt;/a&gt; wird natürlich direkt im allgemeinen Recht, nämlich in den geltenden Codices sichergestellt. Hier also die deutschen Texte der in einigen Interviews und Internetdiskussionen vielzitierten, aber offenbar weithin unbekannten römischen Dokumente aus dem Jahr 2001 (soferne der authentische lateinische Text virtuell greifbar war, wird er nach dem deutschen Absatz immer zur Kontrolle in kleinerer Schrift dargeboten):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;I. DOKUMENT VOM 30. APRIL 2001: APOSTOLISCHES SCHREIBEN «SACRAMENTORUM SANCTITATIS TUTELA»&lt;/b&gt; (SCHUTZ DER HEILIGKEIT DER SAKRAMENTE), GEGEBEN ALS MOTU PROPRIO, WELCHES DIE NORMEN BEZÜGLICH DER SCHWERWIEGENDEREN STRAFTATEN, DIE DER KONGREGATION FÜR DIE GLAUBENSLEHRE VORBEHALTEN SIND, PROMULGIERT (vgl. &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5140&amp;amp;entry_id=239&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/holy_father/john_paul_ii/motu_proprio/documents/hf_jp-ii_motu-proprio_20020110_sacramentorum-sanctitatis-tutela_lt.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/holy_father/john_paul_ii/motu_proprio/documents/hf_jp-ii_motu-proprio_20020110_sacramentorum-sanctitatis-tutela_lt.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;AAS vol. XCIII = 93 [2001] n. 11, 737 - 739&lt;/a&gt;) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
IOANNES PAULUS PP. II&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Der Schutz der Heiligkeit der Sakramente&lt;/b&gt;, insbesondere der Allerheiligsten Eucharistie und der Buße, sowie die Sorge um die Einhaltung des sechsten Gebotes des Dekalogs durch die zur Nachfolge des Herrn Berufenen erfordern, daß die Kirche in der Ausrichtung auf das Heil der Seelen, &quot;&lt;i&gt;das in ihr [der Kirche] immer das oberste Gesetz sein muß&lt;/i&gt;&quot; (Codex Iuris Canonici, can. 1752), aus ihrer pastoralen Sorge heraus einschreitet, um den Gefahren eines Verstoßes dagegen vorzubeugen. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;small&gt;Sacramentorum sanctitatis tutela, SS.mae Eucharistiae maxime et Paenitentiae, necnon fidelium in sortem Domini vocatorum praeservatio in observantia sexti Decalogi praecepti, postulant ut ad salutem animarum procurandam, «&lt;i&gt;quae in Ecclesia suprema semper lex esse debet&lt;/i&gt;» (Codex Iuris Canonici, can. 1752), ipsa Ecclesia sua pastorali sollicitudine interveniat ad praecavenda violationis pericula.&lt;/small&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon von unseren Vorgängern wurde die Heiligkeit der Sakramente, insbesondere des Bußsakramentes, durch entsprechende Apostolische Konstitutionen bedacht, so wie von Papst Benedikt XIV. durch die am 1. Juni 1741 erschienene Konstitution &lt;i&gt;Sacramentum Poenitentiae&lt;/i&gt; (&lt;b&gt;Anm. 1&lt;/b&gt; = Papst Benedikt XIV., Konstitution &lt;i&gt;Sacramentum Poenitentiae&lt;/i&gt;, 1. Juni 1741, in Codex Iuris Canonici, Pii X Pontificis Maximi iussu digestus, Benedicti Papae XV auctoritate promulgatus, Documenta, Documentum V, in AAS 9 [1917] Pars II, 505 - 508). Und die Canones des im Jahre 1917 promulgierten Codex Iuris Canonici - mit ihren Quellen - in denen kirchenrechtliche Strafbestimmungen gegen Straftaten dieser Art festgelegt worden waren, verfolgten denselben Zweck.(&lt;b&gt;Anm. 2&lt;/b&gt; = Vgl. Codex Iuris Canonici 1917, cann. 817, 2316, 2320, 2322, 2368 § 1, 2369 § 1.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;small&gt;Iam inde a Praedecessoribus nostris per opportunas Apostolicas Constitutiones sanctitati sacramentorum, praesertim Paenitentiae, provisum est, sicut Benedicti Papae XIV Constitutione Sacramentum Poenitentiae, die 1 mensis iunii anno 1741, edita;(&lt;b&gt;1&lt;/b&gt; = Benedictus PP. XIV, Constitutio Sacramentum Poenitentiae, 1 iunii 1741, in Codex Iuris Canonici, Pii X Pontificis Maximi iussu digestus, Benedicti Papae XV auctoritate promulgatus, Documenta, Documentum V, in AAS 9 [1917] Pars II, 505-508) itemque canones Codicis Iuris Canonici anno 1917 promulgati, cum eorum fontibus, quibus sanctiones canonicae contra huius speciei delicta statutae fuerant, eundem scopum persequebantur.(&lt;b&gt;2&lt;/b&gt; = Cfr. Codex Iuris Canonici anno 1917 promulgatus, cann. 817, 2316, 2320, 2322, 2368 § 1, 2369 § 1.)&lt;/small&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um diese und damit zusammenhängende Straftaten zu verhindern, hat in neuerer Zeit die Höchste Heilige Kongregation des Heiligen Offiziums durch die allen Patriarchen, Erzbischöfen, Bischöfen und anderen Ortsordinarien, &quot;&lt;i&gt;auch des orientalischen Ritus&lt;/i&gt;&quot;, am 16. März 1962 zugestellte Instruktion mit den Anfangsworten &lt;i&gt;Crimen sollicitationis&lt;/i&gt; die Vorgehensweise in ebendiesen Straffällen festgelegt, wobei ihr ja in diesen Fällen die richterliche Zuständigkeit sowohl auf dem Verwaltungsweg als auch auf dem Prozeßweg exklusiv übertragen war. Dabei ist zu bedenken, daß diese Instruktion Gesetzeskraft hatte, weil der Papst nach can. 247 § 1 des Codex Iuris Canonici 1917 der Kongregation des Heiligen Offiziums vorstand und die Instruktion in seinem eigenen Auftrag herauskam, wobei der damalige Kardinal nur als Sekretär fungierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;small&gt;Recentiore tempore ut ab his et conexis delictis praecaveatur, Suprema Sacra Congregatio Sancti Officii per Instructionem, incipientem a verbis &lt;i&gt;Crimen sollicitationis&lt;/i&gt;, ad omnes Patriarchas, Archiepiscopos, Episcopos aliosque locorum Ordinarios «&lt;i&gt;etiam Ritus Orientalis&lt;/i&gt;» directam die 16 mensis martii anno 1962, modum procedendi hisce in causis statuit, quippe quae in ipsis iudicialis competentia, sive per viam administrativam, sive per viam processualem, exclusive tributa erat. In mente retinendum est quod huiusmodi Instructio vim legis habebat, cum Summus Pontifex, ad normam can. 247 § 1 Codicis Iuris Canonici anno 1917 promulgati, praeerat Sancti Officii Congregationi et de sua ipsius auctoritate Instructio procedebat, Cardinale pro tempore existente tantum Secretarii munere fungente.&lt;/small&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Papst Paul Vl. seligen Angedenkens bestätigte ihre richterliche und administrative Zuständigkeit beim Vorgehen &quot;&lt;i&gt;gemäß ihrer verbesserten und approbierten Vorschriften&lt;/i&gt;&quot; durch die Apostolische Konstitution über die Römische Kurie &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5141&amp;amp;entry_id=239&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/holy_father/paul_vi/apost_constitutions/documents/hf_p-vi_apc_19670815_regimini-ecclesiae-universae_lt.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/holy_father/paul_vi/apost_constitutions/documents/hf_p-vi_apc_19670815_regimini-ecclesiae-universae_lt.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Regimini Ecclesiae Universae&lt;/a&gt;, die am 15. August 1967 erschien.(&lt;b&gt;Anm. 3&lt;/b&gt; = Vgl. Papst Paul VI., Apostolische Konstitution &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5141&amp;amp;entry_id=239&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/holy_father/paul_vi/apost_constitutions/documents/hf_p-vi_apc_19670815_regimini-ecclesiae-universae_lt.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/holy_father/paul_vi/apost_constitutions/documents/hf_p-vi_apc_19670815_regimini-ecclesiae-universae_lt.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Regimini Ecclesiae universae&lt;/a&gt; über die Römische Kurie, 15. August 1967, Nr. 36, in AAS 59 [1967] 898.) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;small&gt;Felicis recordationis Summus Pontifex Paulus Papa VI competentiam iudicialem et administrativam in procedendo «&lt;i&gt;secundum suas emendatas et probatas normas&lt;/i&gt;» confirmavit per Constitutionem Apostolicam de Romana Curia &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5141&amp;amp;entry_id=239&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/holy_father/paul_vi/apost_constitutions/documents/hf_p-vi_apc_19670815_regimini-ecclesiae-universae_lt.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/holy_father/paul_vi/apost_constitutions/documents/hf_p-vi_apc_19670815_regimini-ecclesiae-universae_lt.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Regimini Ecclesiae Universae&lt;/a&gt;, die 15 mensis augusti anno 1967 editam.(&lt;b&gt;3&lt;/b&gt; = Cfr. Paulus PP. VI, Constitutio Apostolica &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5141&amp;amp;entry_id=239&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/holy_father/paul_vi/apost_constitutions/documents/hf_p-vi_apc_19670815_regimini-ecclesiae-universae_lt.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/holy_father/paul_vi/apost_constitutions/documents/hf_p-vi_apc_19670815_regimini-ecclesiae-universae_lt.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Regimini Ecclesiae universae&lt;/a&gt;, De Romana Curia, 15 augusti 1967, n. 36, in AAS 59 [1967] 898.)&lt;/small&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schließlich haben Wir kraft Unserer Autorität, die Wir innehaben, in der am 28. Juni 1988 promulgierten Apostolischen Konstitution &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5143&amp;amp;entry_id=239&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/holy_father/john_paul_ii/apost_constitutions/documents/hf_jp-ii_apc_19880628_pastor-bonus-index_ge.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/holy_father/john_paul_ii/apost_constitutions/documents/hf_jp-ii_apc_19880628_pastor-bonus-index_ge.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Pastor bonus&lt;/a&gt; ausdrücklich festgelegt: &quot;&lt;i&gt;Sie [die Kongregation für die Glaubenslehre] urteilt über Straftaten gegen den Glauben und über schwerwiegendere Straftaten gegen die Sitten und solche, die bei der Feier der Sakramente begangen wurden, wenn diese ihr angezeigt wurden, und, wo es angebracht ist, wird sie nach Maßgabe des allgemeinen oder des besonderen Rechts kanonische Strafen feststellen oder verhängen.&lt;/i&gt;&quot;(&lt;b&gt;Anm. 4&lt;/b&gt; = Papst Johannes Paul II., Apostolische Konstitution &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5143&amp;amp;entry_id=239&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/holy_father/john_paul_ii/apost_constitutions/documents/hf_jp-ii_apc_19880628_pastor-bonus-index_ge.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/holy_father/john_paul_ii/apost_constitutions/documents/hf_jp-ii_apc_19880628_pastor-bonus-index_ge.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Pastor bonus&lt;/a&gt; über die Römische Kurie, 28. Juni 1988, Art. 52, in AAS 80 [1988] 874.) Damit wurde die gerichtliche Zuständigkeit derselben Kongregation für die Glaubenslehre als eines Apostolischen Gerichtshofes im weiteren bestätigt und definiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;small&gt;Denique, Nostra qua pollemus auctoritate, in Constitutione Apostolica &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5144&amp;amp;entry_id=239&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/holy_father/john_paul_ii/apost_constitutions/documents/hf_jp-ii_apc_19880628_pastor-bonus-index_lt.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/holy_father/john_paul_ii/apost_constitutions/documents/hf_jp-ii_apc_19880628_pastor-bonus-index_lt.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Pastor bonus&lt;/a&gt;, die 28 mensis iunii anno 1988 promulgata, expresse statuimus: «&lt;i&gt;Delicta contra fidem necnon graviora delicta tum contra mores tum in sacramentorum celebratione commissa, quae ipsi delata fuerint, [Congregatio pro Doctrina Fidei] cognoscit atque, ubi opus fuerit, ad canonicas sanctiones declarandas aut irrogandas ad normam iuris, sive communis sive proprii, procedit&lt;/i&gt;»,(&lt;b&gt;4&lt;/b&gt; = Ioannes Paulus PP. II, Constitutio Apostolica &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5144&amp;amp;entry_id=239&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/holy_father/john_paul_ii/apost_constitutions/documents/hf_jp-ii_apc_19880628_pastor-bonus-index_lt.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/holy_father/john_paul_ii/apost_constitutions/documents/hf_jp-ii_apc_19880628_pastor-bonus-index_lt.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Pastor bonus&lt;/a&gt;, De Romana Curia, 28 iunii 1988, art. 52, in AAS 80 [1988] 874) ulterius confirmando et determinando iudicialem eiusdem Congregationis pro Doctrina Fidei competentiam tamquam Tribunalis Apostolici.&lt;/small&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Wir die &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5145&amp;amp;entry_id=239&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/roman_curia/congregations/cfaith/documents/rc_con_cfaith_doc_19970629_ratio-agendi_ge.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/roman_curia/congregations/cfaith/documents/rc_con_cfaith_doc_19970629_ratio-agendi_ge.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Ordnung für die Lehrüberprüfung&lt;/a&gt; approbiert hatten(&lt;b&gt;Anm. 5&lt;/b&gt; = Kongregation für die Glaubenslehre, &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5145&amp;amp;entry_id=239&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/roman_curia/congregations/cfaith/documents/rc_con_cfaith_doc_19970629_ratio-agendi_ge.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/roman_curia/congregations/cfaith/documents/rc_con_cfaith_doc_19970629_ratio-agendi_ge.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Agendi ratio in doctrinarum examine&lt;/a&gt;, 29. Juni 1997, in AAS 89 [1997] 830 - 835), war es notwendig, sowohl die &quot;&lt;i&gt;schwerwiegenderen Straftaten gegen die Sitten und solche, die bei der Feier der Sakramente begangen wurden&lt;/i&gt;&quot; und für welche ausschließlich die Kongregation für die Glaubenslehre zuständig bleibt, als auch die besonderen Prozeßvorschriften &quot;&lt;i&gt;zur Feststellung oder Verhängung kanonischer Strafen&lt;/i&gt;&quot; klarer zu definieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;small&gt;Approbata a Nobis &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5147&amp;amp;entry_id=239&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/roman_curia/congregations/cfaith/documents/rc_con_cfaith_doc_19970629_ratio-agendi_lt.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/roman_curia/congregations/cfaith/documents/rc_con_cfaith_doc_19970629_ratio-agendi_lt.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Agendi ratione in doctrinarum examine&lt;/a&gt;,(&lt;b&gt;5&lt;/b&gt; = Congregatio pro Doctrina Fidei, &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5147&amp;amp;entry_id=239&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/roman_curia/congregations/cfaith/documents/rc_con_cfaith_doc_19970629_ratio-agendi_lt.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/roman_curia/congregations/cfaith/documents/rc_con_cfaith_doc_19970629_ratio-agendi_lt.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Agendi ratio in doctrinarum examine&lt;/a&gt;, 29 iunii 1997, in AAS 89 [1997] 830 - 835) necesse quidem erat pressius definire sive «&lt;i&gt;graviora delicta tum contra mores tum in sacramentorum celebratione commissa&lt;/i&gt;», pro quibus competentia Congregationis pro Doctrina Fidei exclusiva manet, sive etiam normas processuales speciales «&lt;i&gt;ad canonicas sanctiones declarandas aut irrogandas&lt;/i&gt;».&lt;/small&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesem Unserem als Motu Proprio gegebenen Apostolischen Schreiben führen Wir das nun aus und promulgieren damit die &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5149&amp;amp;entry_id=239&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/roman_curia/congregations/cfaith/documents/rc_con_cfaith_doc_20010518_epistula_graviora%20delicta_lt.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/roman_curia/congregations/cfaith/documents/rc_con_cfaith_doc_20010518_epistula_graviora%20delicta_lt.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Normen bezüglich schwerwiegenderer Straftaten, die der Kongregation für die Glaubenslehre vorbehalten sind&lt;/a&gt;; sie teilen sich in zwei Bereiche, von denen der erste die &lt;i&gt;inhaltlichen (substantiellen) Vorschriften&lt;/i&gt;, der zweite jedoch die &lt;i&gt;Prozeßvorschriften&lt;/i&gt; enthält. Wir vertrauen sie allen an, die sie angehen, damit sie diese eifrig und treu befolgen. Dieselben Normen erhalten am selben Tag ihrer Promulgation Gesetzeskraft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;small&gt;Hisce Nostris Litteris Apostolicis Motu Proprio datis hoc opus perfecimus ideoque per eas promulgamus &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5149&amp;amp;entry_id=239&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/roman_curia/congregations/cfaith/documents/rc_con_cfaith_doc_20010518_epistula_graviora%20delicta_lt.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/roman_curia/congregations/cfaith/documents/rc_con_cfaith_doc_20010518_epistula_graviora%20delicta_lt.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Normas de gravioribus delictis Congregationi pro Doctrina Fidei reservatis&lt;/a&gt;, in duas partes distinctas, quarum prima continet &lt;i&gt;Normas substantiales&lt;/i&gt;, secunda vero &lt;i&gt;Normas processuales&lt;/i&gt;, mandando omnibus quorum interest ut studiose et fideliter servent. Ipsae Normae vim legis exserunt eadem die qua promulgatae sunt.&lt;/small&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegenteilige Verfügungen, auch wenn sie eigens zu erwähnen wären, stehen dem nicht entgegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;small&gt;Contrariis quibuscumque, etiam speciali mentione dignis, non obstantibus.&lt;/small&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegeben zu Rom bei Sankt Peter, am 30. April, am Gedenktag des heiligen Papstes Pius V., im Jahr 2001, im 23. Jahr Unseres Pontifikates.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;small&gt;Datum Romae, apud Sanctum Petrum, die XXX mensis Aprilis, in memoria Sancti Pii V Papae, anno MMI, Pontificatus Nostri vicesimo tertio.&lt;/small&gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;b&gt;IOANNES PAULUS PP. II&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;II. DOKUMENT VOM SELBEN 30. APRIL 2001: &quot;NORMAE DE GRAVIORIBUS DELICTIS CONGREGATIONI PRO DOCTRINA FIDEI RESERVATIS&quot;&lt;/b&gt;, ALSO DIE KONKRETEN NORMEN BEZÜGLICH DER SCHWERWIEGENDEREN STRAFTATEN, DIE DER KONGREGATION FÜR DIE GLAUBENSLEHRE VORBEHALTEN SIND (&lt;b&gt;&lt;i&gt;ohne Gewähr&lt;/i&gt;&lt;/b&gt;&lt;i&gt;, weil nur aus dem Englischen übersetzt - die Anmerkungen setzen sich chronologisch fort&lt;/i&gt;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
TEIL EINS: &lt;b&gt;INHALTLICHE (SUBSTANTIELLE) NORMEN&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Art. 1&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
§1. Die Kongregation für die Glaubenslehre untersucht gemäß der Norm des Art. 52 der Apostolischen Konstitution &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5143&amp;amp;entry_id=239&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/holy_father/john_paul_ii/apost_constitutions/documents/hf_jp-ii_apc_19880628_pastor-bonus-index_ge.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/holy_father/john_paul_ii/apost_constitutions/documents/hf_jp-ii_apc_19880628_pastor-bonus-index_ge.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Pastor Bonus&lt;/a&gt; (&lt;b&gt;Anm. 6:&lt;/b&gt; PAPST JOHANNES PAUL II., Apostolische Konstitution über die Römische Kurie &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5143&amp;amp;entry_id=239&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/holy_father/john_paul_ii/apost_constitutions/documents/hf_jp-ii_apc_19880628_pastor-bonus-index_ge.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/holy_father/john_paul_ii/apost_constitutions/documents/hf_jp-ii_apc_19880628_pastor-bonus-index_ge.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Pastor Bonus&lt;/a&gt;, 28. Juni 1988, Art. 52, in AAS 80 [1988] 874: &quot;&lt;i&gt;Sie urteilt über Straftaten gegen den Glauben und über schwerwiegendere Straftaten gegen die Sitten und solche, die bei der Feier der Sakramente begangen wurden, wenn diese ihr angezeigt wurden, und, wo es angebracht ist, wird sie nach Maßgabe des allgemeinen oder des besonderen Rechts kanonische Strafen feststellen oder verhängen.&lt;/i&gt;&quot;) die schwerwiegenderen Straftaten, die sowohl gegen die Sitten als auch bei der Feier der Sakramente begangen wurden, und wo es angebracht ist, wird sie nach Maßgabe des allgemeinen oder des besonderen Rechts kanonische Strafen feststellen oder verhängen, unter gebührender Berücksichtigung der Kompetenz der Apostolischen Pönitentiarie (&lt;b&gt;Anm. 7:&lt;/b&gt; PAPST JOHANNES PAUL II., Apostolische Konstitution über die Römische Kurie &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5143&amp;amp;entry_id=239&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/holy_father/john_paul_ii/apost_constitutions/documents/hf_jp-ii_apc_19880628_pastor-bonus-index_ge.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/holy_father/john_paul_ii/apost_constitutions/documents/hf_jp-ii_apc_19880628_pastor-bonus-index_ge.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Pastor Bonus&lt;/a&gt;, 28. Juni 1988, Art. 118, in AAS 80 [1988] 890: &quot;&lt;i&gt;Für das Forum internum, sei es sakramental, sei es nicht sakramental, gewährt sie Absolutionen, Dispensen, Umwandlungen, Heilungen, Verzeihungen und andere Gnadenerweise.&lt;/i&gt;&quot;) und unter Einhaltung der &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5145&amp;amp;entry_id=239&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/roman_curia/congregations/cfaith/documents/rc_con_cfaith_doc_19970629_ratio-agendi_ge.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/roman_curia/congregations/cfaith/documents/rc_con_cfaith_doc_19970629_ratio-agendi_ge.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Ordnung für die Lehrüberprüfung&lt;/a&gt;. (&lt;b&gt;Anm. 8:&lt;/b&gt; KONGREGATION FÜR DIE GLAUBENSLEHRE, &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5145&amp;amp;entry_id=239&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/roman_curia/congregations/cfaith/documents/rc_con_cfaith_doc_19970629_ratio-agendi_ge.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/roman_curia/congregations/cfaith/documents/rc_con_cfaith_doc_19970629_ratio-agendi_ge.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Agendi ratio in doctrinarum examine&lt;/a&gt;, 29. Juni 1997, in AAS 89 [1997] 830 - 835.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
§2. Die Kongregation für die Glaubenslehre untersucht die in § 1 genannten Straftaten gemäß den nachfolgenden Normen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Art. 2&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
§1. Die Straftaten gegen die Heiligkeit des Allerheiligsten Eucharistischen Opfers und Sakramentes, die der Untersuchung durch die Kongregation für die Glaubenslehre vorbehalten sind, beinhalten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1˚ die Entwendung oder Zurückbehaltung der konsekrierten Spezies in sakrilegischer Absicht oder das Wegwerfen der konsekrierten Spezies (&lt;b&gt;Anm. 9:&lt;/b&gt; PÄPSTLICHER RAT FÜR DIE INTERPRETATION VON GESETZESTEXTEN, Antwort auf einen vorgelegten Zweifel, 4. Juni 1999, in AAS 91 [1999] 918: &quot;&lt;i&gt;D. Ob das Verb &#039;abicere&#039; im can. 1367 CIC und can. 1442 CCEO nur verstanden werden soll als Handlung des Wegwerfens oder nicht. R. Negative et ad mentem. Gemeint ist, daß jede freiwillige und schwerwiegend herabwürdigende Handlung gegen die Heilige Spezies im Verb &#039;abicere&#039; enthalten ist.&lt;/i&gt;), wovon im can. 1367 des Codex Iuris Canonici (&lt;b&gt;Anm. 10:&lt;/b&gt; Codex Iuris Canonici, can. 1367: &quot;&lt;i&gt;Wer die eucharistischen Gestalten wegwirft oder in sakrilegischer Absicht entwendet oder zurückbehält, zieht sich die dem Apostolischen Stuhl vorbehaltene Exkommunikation als Tatstrafe zu; ein Kleriker kann außerdem mit einer weiteren Strafe belegt werden, die Entlassung aus dem Klerikerstand nicht ausgenommen.&lt;/i&gt;&quot;) und im can. 1442 des Codex Canonum Ecclesiarum Orientalium (&lt;b&gt;Anm. 11:&lt;/b&gt; Codex Canonum Ecclesiarum Orientalium, can. 1442: &quot;&lt;i&gt;Wer die Göttliche Eucharistie weggeworfen oder zu einem sakrilegischen Zweck entwendet oder zurückbehalten hat, soll mit der großen Exkommunikation bestraft werden und, wenn er Kleriker ist, auch mit anderen Strafen, die Entlassung aus dem Klerikerstand nicht ausgeschlossen.&lt;/i&gt;&quot;) gesprochen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2˚ den Versuch einer Feier des Eucharistischen Opfers, von dem can. 1378 § 2 n.1 des Codex Iuris Canonici (&lt;b&gt;Anm. 12:&lt;/b&gt; Codex Iuris Canonici, can. 1378 § 2: &quot;&lt;i&gt;Die Tatstrafe des Interdikts oder, falls es sich um einen Kleriker handelt, der Suspension, zieht sich zu: 1˚ wer ohne Priesterweihe das Eucharistische Opfer zu feiern versucht …&lt;/i&gt;&quot;) handelt, oder die Vortäuschung desselben, wovon can.1379 des Codex Iuris Canonici (&lt;b&gt;Anm. 13:&lt;/b&gt; Codex Iuris Canonici, can. 1379: &quot;&lt;i&gt;Wer außer in den Fällen von can. 1378 eine Sakramentenspendung vortäuscht, soll mit einer gerechten Strafe belegt werden.&lt;/i&gt;&quot;) und can.1443 des Codex Canonum Ecclesiarum Orientalium (&lt;b&gt;Anm. 14:&lt;/b&gt; Codex Canonum Ecclesiarum Orientalium, can. 1443: &quot;&lt;i&gt;Wer die Feier der Göttlichen Liturgie oder anderer Sakramente vorgetäuscht hat, soll mit einer angemessenen Strafe belegt werden, die große Exkommunikation nicht ausgeschlossen&lt;/i&gt;&quot;.) sprechen;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3˚ die verbotene Konzelebration des Eucharistischen Opfers gemäß can. 908 des Codex Iuris Canonici (&lt;b&gt;Anm. 15:&lt;/b&gt; Codex Iuris Canonici, can. 908: &quot;&lt;i&gt;Katholischen Priestern ist es verboten, zusammen mit Priestern oder Amtsträgern von Kirchen oder kirchlichen Gemeinschaften, die nicht in der vollen Gemeinschaft mit der Katholischen Kirche stehen, die Eucharistie zu konzelebrieren.&lt;/i&gt;&quot;) und gemäß can. 702 des Codex Canonum Ecclesiarum Orientalium (&lt;b&gt;Anm. 16:&lt;/b&gt; Codex Canonum Ecclesiarum Orientalium, can. 702: &quot;&lt;i&gt;Den katholischen Priestern ist es verboten, die Göttliche Liturgie zusammen mit nichtkatholischen Priestern oder Amtsträgern zu feiern.&lt;/i&gt;&quot;), wovon can. 1365 des Codex Iuris Canonici (&lt;b&gt;Anm. 17:&lt;/b&gt; Codex Iuris Canonici, can. 1365: &quot;&lt;i&gt;Wer sich verbotener Gottesdienstgemeinschaft schuldig macht, soll mit einer gerechten Strafe belegt werden.&lt;/i&gt;&quot;) und can. 1440 des Codex Canonum Ecclesiarum Orientalium (&lt;b&gt;Anm. 18:&lt;/b&gt; Codex Canonum Ecclesiarum Orientalium, can. 1440: &quot;&lt;i&gt;Wer die Rechtsnormen über die Gottesdienstgemeinschaft verletzt, kann mit einer angemessenen Strafe belegt werden.&lt;/i&gt;&quot;) handeln, d. h. mit Amtsträgern kirchlicher Gemeinschaften, die keine Apostolische Sukzession besitzen oder die sakramentale Würde der Priesterweihe nicht anerkennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
§2. Ebenso ist der Kongregation für die Glaubenslehre die Straftat vorbehalten, welche in der mit sakrilegischem Zweck durchgeführten Konsekration einer der beiden Gestalten ohne die andere innerhalb der Eucharistiefeier oder auch beider Gestalten außerhalb der Eucharistiefeier besteht. (&lt;b&gt;Anm. 19:&lt;/b&gt; Codex Iuris Canonici, can. 927: &quot;&lt;i&gt;Auch im äußersten Notfall ist es streng verboten, die eine Gestalt ohne die andere oder auch beide Gestalten außerhalb der Feier der Eucharistie zu konsekrieren.&lt;/i&gt;&quot;) Wer diese Straftat begangen hat, soll gemäß der Schwere des Vergehens bestraft werden, die Entlassung oder Amtsenthebung nicht ausgeschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Art. 3&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Straftaten gegen die Heiligkeit des Sakramentes der Buße, welche der Kongregation für die Glaubenslehre vorbehalten sind, beinhalten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1˚ die Lossprechung des Mitbeteiligten bei einer Sünde gegen das sechste Gebot des Dekalogs, wovon can. 1378 § 1 des Codex Iuris Canonici (&lt;b&gt;Anm. 20:&lt;/b&gt; Codex Iuris Canonici, can. 1378 § 1: &quot;&lt;i&gt;Ein Priester, der gegen die Vorschrift des can. 977 handelt, zieht sich die dem Apostolischen Stuhl vorbehaltene Exkommunikation als Tatstrafe zu.&lt;/i&gt;&quot;) und can. 1457 des Codex Canonum Ecclesiarum Orientalium (&lt;b&gt;Anm. 21:&lt;/b&gt; Codex Canonum Ecclesiarum Orientalium, can. 1457: &quot;&lt;i&gt;Ein Priester, der den Mitbeteiligten bei einer Sünde gegen die Keuschheit losgesprochen hat, soll mit der großen Exkommunikation bestraft werden, unbeschadet des can. 728 § 1 n. 2.&lt;/i&gt;&quot;) handeln;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2˚ die Verführung zu einer Sünde gegen das sechste Gebot des Dekalogs bei der Anhörung oder bei Gelegenheit oder unter dem Vorwand der Beichte, wovon can. 1387 des Codex Iuris Canonici (&lt;b&gt;Anm. 22:&lt;/b&gt; Codex Iuris Canonici, can. 1387: &quot;&lt;i&gt;Ein Priester, der bei der Spendung des Bußsakramentes oder bei Gelegenheit oder unter dem Vorwand der Beichte einen Pönitenten zu einer Sünde gegen das sechste Gebot des Dekalogs zu verführen versucht, soll, je nach Schwere der Straftat, mit Suspension, mit Verboten, mit Entzug von Rechten und, in schwereren Fällen, mit der Entlassung aus dem Klerikerstand bestraft werden.&lt;/i&gt;&quot;) und can. 1458 des Codex Canonum Ecclesiarum Orientalium (&lt;b&gt;Anm. 23:&lt;/b&gt; Codex Canonum Ecclesiarum Orientalium, can. 1458: &quot;&lt;i&gt;Ein Priester, der bei der Anhörung der Beichte oder bei Gelegenheit oder unter dem Vorwand der Beichte einen Pönitenten zur Sünde gegen die Keuschheit verführt hat, soll mit einer angemessenen Strafe belegt werden, die Entlassung aus dem Klerikerstand nicht ausgeschlossen&lt;/i&gt;&quot;) handeln, wenn diese darauf abzielt, mit dem Beichtvater selbst zu sündigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3˚ eine direkte &lt;b&gt;und indirekte&lt;/b&gt; Verletzung des Beichtgeheimnisses, wovon can. 1388 § 1 des Codex Iuris Canonici (&lt;b&gt;Anm. 24:&lt;/b&gt; Codex Iuris Canonici, can. 1388 § 1: &quot;&lt;i&gt;Ein Beichtvater, der das Beichtgeheimnis direkt verletzt, zieht sich die dem Apostolischen Stuhl vorbehaltene Exkommunikation als Tatstrafe zu; verletzt er es aber nur indirekt, so soll er je nach Schwere der Straftat bestraft werden.&lt;/i&gt;&quot;) und can.1456 §1 des Codex Canonum Ecclesiarum Orientalium (&lt;b&gt;Anm. 25:&lt;/b&gt; Codex Canonum Ecclesiarum Orientalium, can. 1456 § 1: &quot;&lt;i&gt;Ein Beichtvater, der das Beichtgeheimnis direkt verletzt hat, soll mit der großen Exkommunikation bestraft werden, unbeschadet des can. 728 § 1 n. 1; wenn er aber das Beichtgeheimnis auf andere Weise gebrochen hat, soll er mit einer angemessenen Strafe belegt werden.&lt;/i&gt;&quot;) handeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;4º die durch jegliches technische Hilfsmittel vorgenommene Aufnahme oder die Ausstrahlung dessen, was in der sakramentalen Beichte vom Beichtvater oder vom Pönitenten gesagt wurde, durch Medien der sozialen Kommunikation (Anm. 25 [b]:&lt;/b&gt; KONGREGATON FÜR DIE GLAUBENSLEHRE, &lt;i&gt;Decretum de sacramenti Paenitentiae dignitate tuenda&lt;/i&gt; [über die Exkommunikation dessen, der Beichtinhalte verbreitet], 23. September 1988; AAS 80 [1988] 1367, und Communicationes 21 [1989] 112).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Art. 4&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
§1. Die Zuständigkeit der Kongregation für die Glaubenslehre erstreckt sich auch auf die Straftat gegen das sechste Gebot des Dekalogs, die von einem Kleriker mit einem Minderjährigen im Alter von weniger als 18 Jahren begangen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
§2. Wer die in § 1 benannte Straftat begangen hat, soll gemäß der Schwere der strafbaren Handlung bestraft werden, die Entlassung oder Amtsenthebung nicht ausgeschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Art. 5&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
§1. Eine Strafklage für Straftaten, die der Kongregation für die Glaubenslehre vorbehalten sind, erlischt durch Verjährung in einem Zeitraum von zehn Jahren. (&lt;b&gt;Anm. 26:&lt;/b&gt; Codex Iuris Canonici, can 1362 § 1: &quot;&lt;i&gt;Eine Strafklage verjährt in drei Jahren, außer es handelt sich um: 1˚ Straftaten, die der Glaubenskongregation vorbehalten sind …&lt;/i&gt;&quot;; vgl. Codex Canonum Ecclesiarum Orientalium, can. 1152 § 2: &quot;&lt;i&gt;Eine Strafklage erlischt durch Verjährung in einem Zeitraum von drei Jahren, außer es handelt sich: 1° um Straftaten, die dem Apostolischen Stuhl vorbehalten sind ...&lt;/i&gt;&quot;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
§2. Die Verjährung läuft gemäß der Vorschrift des can. 1362 § 2 des Codex Iuris Canonici (&lt;b&gt;Anm. 27:&lt;/b&gt; Codex Iuris Canonici, can. 1362 § 2: &quot;&lt;i&gt;Die Verjährung beginnt mit dem Tag, an dem die Straftat begangen worden ist, oder, wenn es sich um eine fortdauernde oder eine gewohnheitsmäßige Straftat handelt, mit dem Tag, an dem sie aufgehört hat.&lt;/i&gt;&quot;) und des can. 1152 § 3 des Codex Canonum Ecclesiarum Orientalium. (&lt;b&gt;Anm. 28:&lt;/b&gt; Codex Canonum Ecclesiarum Orientalium, can. 1152 § 3: &quot;&lt;i&gt;Die Verjährung läuft von dem Tag an, an dem die Straftat begangen wurde, oder, wenn es sich um eine fortdauernde oder gewohnheitsmäßige Straftat handelt, von dem Tag an, an dem sie aufgehört hat.&lt;/i&gt;&quot;) Bei der im Art. 4 § 1 benannten Straftat beginnt der Lauf der Verjährung erst von dem Tag, an dem der Minderjährige das Alter von 18 Jahren erreicht hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
TEIL ZWEI: &lt;b&gt;PROZESSNORMEN&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Titel I&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Die Bestellung und Kompetenz des Gerichtshofes&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Art. 6&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
§1. Die Kongregation für die Glaubenslehre ist das höchste Apostolische Gericht für die lateinische Kirche und auch für die katholischen Ostkirchen, was die Untersuchung der in den Vorartikeln definierten Straftaten betrifft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
§2. Dieses höchste Gericht untersucht auch andere Straftaten, derer die beklagte Partei von Seiten des Kirchenanwaltes aufgrund des Zusammenhanges von Personen und einer Mittäterschaft beschuldigt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
§3. Die innerhalb der Grenzen seiner eigenen Kompetenz erstellten Urteile dieses höchsten Gerichtes bedürfen nicht der Approbation durch den Papst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Art. 7&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
§1. Die Richter dieses höchsten Gerichts sind von Rechts wegen die Väter der Kongregation für die Glaubenslehre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
§2. Der Präfekt der Kongregation steht dem Kollegium der Väter als erster unter Gleichen vor, und wenn das Amt des Präfekten vakant oder der Präfekt selbst verhindert ist, übernimmt der Sekretär der Kongregation seine Aufgaben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
§3. Es liegt in der Verantwortung des Präfekten der Kongregation, hauptamtliche [&lt;i&gt;stabiles&lt;/i&gt;] oder delegierte [&lt;i&gt;deputatos&lt;/i&gt;] Richter zu ernennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Art. 8&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist notwendig, daß ernannte Richter Priester sind, welche sich in reifem Alter befinden, ein Doktorat im Kirchenrecht besitzen, sich durch gute Sitten, Klugheit und Kompetenz im Recht auszeichnen. Sie können auch ernannt werden, wenn sie gleichzeitig eine richterliche oder konsultative Funktion bei einem anderen Dikasterium der Römischen Kurie ausüben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Art. 9&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um eine Anklage vorzulegen oder aufrechtzuerhalten, muß ein Kirchenanwalt bestellt werden, der Priester sein muß, ein Doktorat im Kirchenrecht besitzt und sich durch gute Sitten, Klugheit und Kompetenz im Recht auszeichnet. Dieser kann sein Amt in allen Graden des Verfahrens ausüben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Art. 10&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Tätigkeit des Notars oder Kanzlers werden Priester berufen, entweder Offiziale dieser Kongregation oder auswärtige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Art. 11&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Priester, der im Besitz eines Doktorates im Kirchenrecht und vom vorsitzenden Richter des Kollegiums die Approbation erhält, fungiert in der Rolle des Anwalts oder Prokurators.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Art. 12&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den anderen kirchlichen Gerichten können in den Fällen, welche von den vorliegenden Normen betroffen sind, gültig nur Priester die Aufgaben des Richters, Kirchenanwalts, Notars und Anwalts übernehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Art. 13&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sooft der Ordinarius oder der Hierarch wenigstens eine wahrscheinliche Kenntnis [&lt;i&gt;notitiam saltem verisimilem&lt;/i&gt;] einer vorbehaltenen Straftat hat, muß er dies der Kongregation für die Glaubenslehre mitteilen, sobald die Vorerhebung durchgeführt wurde. Die Kongregation wird - soferne sie den Fall nicht aufgrund besonderer Umstände an sich zieht - dem Ordinarius oder dem Hierarchen den Auftrag erteilen, zu einem Abschluß zu kommen, jedoch unter gebührender Beachtung des Rechts auf Berufung gegen ein Urteil der ersten Instanz beim höchsten Gericht derselben Kongregation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Art. 14&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn der Kongregation ein Fall ohne vorgenommene Vorerhebung direkt vermeldet wird, werden die dem Prozeß vorausgehenden Schritte, die nach allgemeinem Recht dem Ordinarius oder dem Hierarchen zufallen, von der Kongregation selbst durchgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Art. 15&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter gebührender Beachtung des Rechtes des Ordinarius, das aufzuerlegen, was im can. 1722 des Codex Iuris Canonici (&lt;b&gt;Anm. 29:&lt;/b&gt; Codex Iuris Canonici, can. 1722: &quot;&lt;i&gt;Zur Vermeidung von Ärgernissen, zum Schutz der Freiheit der Zeugen und zur Sicherung des Laufs der Gerechtigkeit kann der Ordinarius nach Anhören des Kirchenanwaltes und Vorladung des Angeklagten bei jedem Stand des Prozesses den Angeklagten vom geistlichen Dienst oder von einem kirchlichen Amt und Auftrag ausschließen, ihm den Aufenthalt an einem bestimmten Ort oder in einem Gebiet auferlegen oder untersagen oder ihm auch die öffentliche Teilnahme an der heiligen Eucharistie verbieten; alle diese Maßnahmen sind bei Wegfall des Grundes aufzuheben, und sie sind von Rechts wegen mit der Beendigung des Strafprozesses hinfällig.&lt;/i&gt;&quot;) oder im can. 1473 des Codex Canonum Ecclesiarum Orientalium (&lt;b&gt;Anm. 30:&lt;/b&gt; Codex Canonum Ecclesiarum Orientalium, can. 1473: &quot;&lt;i&gt;Um Ärgernisse zu vermeiden, die Freiheit der Zeugen zu schützen und den Lauf der Gerechtigkeit zu sichern, kann der Hierarch nach Anhörung des Kirchenanwalts und nach Ladung des Angeklagten in jedem beliebigen Stand und in jeder Instanz des Strafprozesses den Angeklagten von der Ausübung der heiligen Weihe, eines Amtes, Dienstes oder einer anderen Aufgabe ausschließen, ihm den Aufenthalt an einem bestimmten Ort oder in einem Gebiet auferlegen oder verbieten, oder auch den öffentlichen Empfang der Göttlichen Eucharistie untersagen; alles dies muß mit Wegfall des Grundes widerrufen werden und entfällt von Rechts wegen mit Beendigung des Strafprozesses.&lt;/i&gt;&quot;) benannt wird, hat der vorsitzende Richter des Gerichtshofes für diesen Turnus auf Antrag des Kirchenanwalts dieselbe Vollmacht, und zwar unter denselben in den Canones definierten Bedingungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Art. 16&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das höchste Gericht der Kongregation für die Glaubenslehre urteilt in zweiter Instanz:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1˚ über Fälle, die in erster Instanz von untergeordneten Gerichten entschieden wurden;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2˚ über Fälle, die vom selben höchsten Apostolischen Gerichtshof in erster Instanz entschieden wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Titel II&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Die Verfahrensordnung&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Art. 17&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die der Kongregation für die Glaubenslehre vorbehaltenen schwerwiegenderen Straftaten dürfen nur in einem Gerichtsprozeß verfolgt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Art. 18&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Präfekt hat einen Turnus von drei oder fünf Richtern zu bestellen, welche den Fall untersuchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Art. 19&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn der Kirchenanwalt in der Instanz der Berufung eine wesentlich anders geartete Anklage vorbringt, kann sie das höchste Gericht zulassen und darüber in erster Instanz urteilen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Art. 20&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
§1. In den Fällen, welche die im Art. 3 benannten Straftaten betreffen, darf der Gerichtshof den Namen des Klägers weder dem Beschuldigten noch seinem Anwalt mitteilen, ausgenommen der Kläger stimmt ausdrücklich zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
§2. Derselbe Gerichtshof muß die besondere Bedeutung der Frage betreffend die Glaubwürdigkeit des Klägers berücksichtigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
§3. Nichts desto trotz muß immer darauf geachtet werden, daß jegliche Gefahr der Verletzung des Beichtgeheimnisses gänzlich abgewendet werde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Art. 21&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn sich eine Zwischenfrage stellt, hat sie das Kollegium durch Dekret auf schnellstem Wege [&lt;i&gt;expeditissime&lt;/i&gt; - vgl. can. 1629 n. 5 CIC und can. 1310 n. 5 CCEO] zu entscheiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Art. 22&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
§1. Unter gebührender Beachtung des Berufungsrechtes bei diesem höchsten Gericht müssen alle Akten des Falles &lt;i&gt;ex officio&lt;/i&gt; möglichst bald der Kongregation für die Glaubenslehre übermittelt werden, sobald vor einem anderen Gericht eine Instanz in irgendeiner Weise beendet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
§2. Das Recht der Urteilsanfechtung steht dem Kirchenanwalt der Kongregation von dem Tag an zu, an dem das Urteil der ersten Instanz demselben Kirchenanwalt bekanntgemacht wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Art. 23&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine &lt;i&gt;res iudicata&lt;/i&gt; (Rechtskraft) tritt ein:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1˚ wenn ein Urteil in der zweiten Instanz ergangen ist;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2˚ wenn nicht innerhalb eines Monats Berufung gegen ein Urteil eingelegt wurde;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3˚ wenn im Grad der Berufung die Instanz aufgegeben oder auf sie verzichtet wird;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4˚ wenn ein Urteil in Übereinstimmung mit der Vorschrift des Art. 16 ergangen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Art. 24&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
§1. Die Gerichtskosten sind zu erledigen, wie es das Urteil festgelegt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
§2. Wenn die beklagte Partei die Kosten nicht übernehmen kann, sind sie vom Ordinarius oder vom Hierarchen des Falles zu tragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Art. 25&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
§1. Fälle dieser Art unterliegen dem päpstlichen Geheimnis. (&lt;b&gt;Anm. 31:&lt;/b&gt; STAATSSEKRETARIAT, Reskript von der Audienz des Heiligen Vaters &quot;Il 4 febbraio 1992”, durch das die Allgemeine Ordnung der Römischen Kurie in Kraft gesetzt wird, 30. April 1999; &quot;Regolamento Generale della Curia Romana&quot;, 30. April 1999, Art. 36 § 2, in AAS 91 [1999] 646: &quot;&lt;i&gt;Mit besonderer Sorgfalt muß das päpstliche Geheimnis beachtet werden, nach der Vorschrift der Instruktion Secreta continere vom 4. Februar 1974.&lt;/i&gt;” PÄPSTLICHES STAATSSEKRETARIAT, Reskript von einer Audienz, die Instruktion &lt;i&gt;Secreta continere&lt;/i&gt; betreffend das päpstliche Geheimnis, 4. Februar 1974, in AAS 66 [1974] 89 - 92: &quot;&lt;i&gt;Art. 1. Unter das päpstliche Geheimnis fallen: … 4. Außergerichtliche Anklagen, die betreffend Straftaten gegen den Glauben und gegen die Sitten eingegangen sind, und Anklagen, die gegen das Sakrament der Buße begangene Straftaten beinhalten. Gleichermaßen der Prozeß und die Entscheidung, welche diese Anklagen betreffen, wobei immer das Recht dessen zu wahren ist, der bei den Behörden angezeigt wurde, von der Anzeige zu erfahren, wenn solches Wissen für seine eigene Verteidigung notwendig ist. Aber es ist nur dann zulässig, den Namen des Anzeigenden bekanntzumachen, wenn die Behörden es als opportun ansehen, daß der Beschuldigte und der Anzeigende persönlich zusammentreffen; …&lt;/i&gt;&quot; [Seite 90])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
§2. Wer immer das Geheimnis verletzt hat, sei es &lt;i&gt;ex dolo&lt;/i&gt; oder durch grobe Fahrlässigkeit, und dem Beschuldigten oder den Zeugen irgendeinen Schaden zufügt, soll auf Antrag der betroffenen Partei vom höheren Turnus oder auch &lt;i&gt;ex officio&lt;/i&gt; mit einer angemessenen Strafe belegt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Art. 26&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesen Fällen müssen gemeinsam mit den vorliegenden Bestimmungen dieser Normen, an die alle Gerichte der lateinischen Kirche und der katholischen Ostkirchen gebunden sind, auch die Canones des jeweiligen Gesetzbuches beachtet werden, welche die Straftaten und die Strafen sowie auch den Strafprozeß betreffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;III. DOKUMENT VOM 18. MAI 2001: DER AN ALLE BISCHÖFE UND ANDEREN ORDINARIEN UND HIERARCHEN - WELCHE ES ANGEHT - DER GANZEN KATHOLISCHEN KIRCHE ÜBERSANDTE BRIEF &quot;DE DELICTIS GRAVIORIBUS&lt;/b&gt; eidem Congregationi pro Doctrina Fidei reservatis&quot;: ÜBER DIE SCHWERWIEGENDEREN STRAFTATEN, DIE DER KONGREGATION FÜR DIE GLAUBENSLEHRE VORBEHALTEN SIND (= INFORMATION ZU DEN BEIDEN VORHER ÜBERSETZTEN DOKUMENTEN AN ALLE REGIERENDEN ORDINARIEN, vgl. &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5149&amp;amp;entry_id=239&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/roman_curia/congregations/cfaith/documents/rc_con_cfaith_doc_20010518_epistula_graviora%20delicta_lt.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/roman_curia/congregations/cfaith/documents/rc_con_cfaith_doc_20010518_epistula_graviora%20delicta_lt.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;AAS vol. XCIII = 93 [2001] 785 - 788&lt;/a&gt;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
KONGREGATION FÜR DIE GLAUBENSLEHRE&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Zur Ausführung des Kirchengesetzes&lt;/b&gt;, das in Artikel 52 der Apostolischen Konstitution über die Römische Kurie besagt: &quot;&lt;i&gt;Sie [die Kongregation für die Glaubenslehre] urteilt über Straftaten gegen den Glauben und über schwerwiegendere Straftaten gegen die Sitten und solche, die bei der Feier der Sakramente begangen wurden, wenn diese ihr angezeigt wurden, und, wo es angebracht ist, wird sie nach Maßgabe des allgemeinen oder des besonderen Rechts kanonische Strafen feststellen oder verhängen.&lt;/i&gt;&quot;,(&lt;b&gt;Anm. 1&lt;/b&gt; = Papst Johannes Paul II., Apostolische Konstitution über die Römische Kurie &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5143&amp;amp;entry_id=239&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/holy_father/john_paul_ii/apost_constitutions/documents/hf_jp-ii_apc_19880628_pastor-bonus-index_ge.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/holy_father/john_paul_ii/apost_constitutions/documents/hf_jp-ii_apc_19880628_pastor-bonus-index_ge.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Pastor bonus&lt;/a&gt;, 28. Juni 1988, Art. 52, in AAS  80 [1988] 874), war es zunächst notwendig, die Vorgehensweise bei Straftaten gegen den Glauben festzulegen. Dies geschah unter der Titulierung &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5145&amp;amp;entry_id=239&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/roman_curia/congregations/cfaith/documents/rc_con_cfaith_doc_19970629_ratio-agendi_ge.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/roman_curia/congregations/cfaith/documents/rc_con_cfaith_doc_19970629_ratio-agendi_ge.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Ordnung für die Lehrüberprüfung&lt;/a&gt; durch die von Papst Johannes Paul II. gebilligten Vorschriften, wobei gleichzeitig deren Artikel 28 und 29 &lt;i&gt;in forma specifica&lt;/i&gt; approbiert wurden.(&lt;b&gt;Anm. 2&lt;/b&gt; = Kongregation für die Glaubenslehre, &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5145&amp;amp;entry_id=239&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/roman_curia/congregations/cfaith/documents/rc_con_cfaith_doc_19970629_ratio-agendi_ge.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/roman_curia/congregations/cfaith/documents/rc_con_cfaith_doc_19970629_ratio-agendi_ge.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Ordnung für die Lehrüberprüfung&lt;/a&gt;, 29. Juni 1997, in AAS 89 [1997] 830 - 835.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;small&gt;&lt;b&gt;Ad exsequendam ecclesiasticam legem&lt;/b&gt;, quae in articulo 52 Constitutionis Apostolicae de Romana Curia enuntiat: «&lt;i&gt;Delicta contra fidem necnon graviora delicta tum contra mores tum in sacramentorum celebratione commissa, quae ipsi delata fuerint, [Congregatio pro Doctrina Fidei] cognoscit atque, ubi opus fuerit, ad canonicas sanctiones declarandas aut irrogandas ad normam iuris, sive communis sive proprii, procedit&lt;/i&gt;»,(&lt;b&gt;1&lt;/b&gt; = Ioannes Paulus  PP. II, Constitutio Apostolica &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5144&amp;amp;entry_id=239&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/holy_father/john_paul_ii/apost_constitutions/documents/hf_jp-ii_apc_19880628_pastor-bonus-index_lt.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/holy_father/john_paul_ii/apost_constitutions/documents/hf_jp-ii_apc_19880628_pastor-bonus-index_lt.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Pastor bonus&lt;/a&gt;, De Romana Curia, 28 iunii 1988, art. 52, in AAS  80 [1988] 874.) necesse erat in primis definire procedendi modum de delictis contra fidem: quod peractum fuit per normas, quarum inscriptio est &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5147&amp;amp;entry_id=239&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/roman_curia/congregations/cfaith/documents/rc_con_cfaith_doc_19970629_ratio-agendi_lt.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/roman_curia/congregations/cfaith/documents/rc_con_cfaith_doc_19970629_ratio-agendi_lt.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Agendi ratio in doctrinarum examine&lt;/a&gt;, a Summo Pontifice Ioanne Paulo PP. II ratas atque confirmatas, simul articulis 28 - 29 in forma specifica approbatis.(&lt;b&gt;2&lt;/b&gt; = Congregatio pro Doctrina Fidei, &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5147&amp;amp;entry_id=239&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/roman_curia/congregations/cfaith/documents/rc_con_cfaith_doc_19970629_ratio-agendi_lt.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/roman_curia/congregations/cfaith/documents/rc_con_cfaith_doc_19970629_ratio-agendi_lt.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Agendi ratio in doctrinarum examine&lt;/a&gt;, 29 iunii 1997, in AAS 89 [1997] 830 - 835.)&lt;/small&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fast im selben Zeitraum beschäftigte sich die Kongregation für die Glaubenslehre mittels einer dazu eingerichteten Kommission eingehend mit den strafrechtlichen Canones sowohl des CIC als auch des CCEO, um &quot;&lt;i&gt;die schwerwiegenderen Straftaten gegen die Sittlichkeit und bei der Feier der Sakramente&lt;/i&gt;&quot; festzulegen, und um auch besondere Verfahrensnormen &quot;&lt;i&gt;zur Erklärung und Verhängung von Kirchenstrafen&lt;/i&gt;&quot; auszuarbeiten, weil die bis dahin geltende, von der höchsten Heiligen Kongregation des Heiligen Offiziums am 16. März 1962 herausgegebene Instruktion &lt;i&gt;Crimen sollicitationis&lt;/i&gt;(&lt;b&gt;Anm. 3&lt;/b&gt; = Höchste Heilige Kongregation des Heiligen Offiziums, Instruktion &lt;i&gt;Crimen sollicitationis&lt;/i&gt;, An alle Patriarchen, Erzbischöfe, Bischöfe und andere Ortsordinarien, &quot;&lt;i&gt;auch des orientalischen Ritus&lt;/i&gt;&quot;: über die Vorgehensweise in Fällen der Sollizitation [= sexueller Verführung durch Priester im Zuge der Beichte], 16. März 1962, Typis Polyglottis Vaticanis 1962) anhand der inzwischen promulgierten neuen kirchlichen Gesetzbücher überprüft werden mußte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;small&gt;Eodem fere tempore Congregatio pro Doctrina Fidei per Commissionem ad hoc ipsum institutam operam dabat diligenti canonum de delictis studio, sive Codicis Iuris Canonici, sive Codicis Canonum Ecclesiarum Orientalium, ad determinanda «&lt;i&gt;graviora delicta tum contra mores tum in sacramentorum celebratione&lt;/i&gt;», ad perficiendas quoque normas processuales speciales «&lt;i&gt;ad canonicas sanctiones declarandas aut irrogandas&lt;/i&gt;», quia Instructio Crimen sollicitationis hucusque vigens, a Suprema Sacra Congregatione Sancti Officii edita die 16 mensis martii anno 1962,[3 = Suprema Sacra Congregatio Sancti Officii, Instructio Crimen sollicitationis, Ad omnes Patriarchas, Archiepiscopos, Episcopos aliosque locorum Ordinarios «&lt;i&gt;etiam Ritus Orientalis&lt;/i&gt;»: De modo procedendi in causis sollicitationis, 16 martii 1962, Typis Polyglottis Vaticanis MCMLXII.] recognoscenda erat novis Codicibus canonicis promulgatis.&lt;/small&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach sorgfältiger Erwägung der Voten und nach entsprechenden Beratungen gelangte die Arbeit der Kommission endlich zum Abschluß. Die Väter der Kongregation für die Glaubenslehre prüften sie ebenfalls sehr genau und unterbreiteten die Schlußfolgerungen zur Festlegung der schwerwiegenderen Straftaten und zur Vorgehensweise bei der Erklärung und Verhängung von Strafen unter Beibehaltung der diesbezüglichen exklusiven Zuständigkeit derselben Kongregation als eines Apostolischen Gerichtshofes dem Papst. Dies alles wurde vom Papst durch das als Motu Proprio gegebene Apostolische Schreiben approbiert, bestätigt und promulgiert, dessen Anfangsworte &lt;i&gt;Sacramentorum sanctitatis tutela&lt;/i&gt; [&lt;b&gt;siehe oben das I. DOKUMENT&lt;/b&gt;] lauten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;small&gt;Attente perpensis votis et factis opportunis consultationibus, Commissionis opus tandem ad finem pervenit; Congregationis pro Doctrina Fidei Patres accuratius idem examinarunt, Summo Pontifici subiciendo conclusiones circa determinationem graviorum delictorum et modum procedendi ad sanctiones declarandas aut irrogandas, firma manente eiusdem Congregationis Apostolici Tribunalis exclusiva in hoc competentia. Quae omnia ab ipso Summo Pontifice adprobata, confirmata et promulgata sunt per Litteras Apostolicas Motu Proprio datas, quarum initium sumit a verbis Sacramentorum sanctitatis tutela.&lt;/small&gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die der Glaubenskongregation vorbehaltenen schwerwiegenderen Straftaten, sei es bei der Feier der Sakramente, sei es gegen die Sitten, sind:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;small&gt;Graviora delicta tum in sacramentorum celebratione tum contra mores, Congregationi pro Doctrina Fidei reservata, sunt:&lt;/small&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Straftaten gegen die Heiligkeit des hochheiligen Eucharistischen Opfers und Sakramentes, nämlich:&lt;br /&gt;
1° die Entwendung oder Zurückbehaltung der konsekrierten Spezies in sakrilegischer Absicht oder das Wegwerfen der konsekrierten Spezies(&lt;b&gt;Anm. 4&lt;/b&gt; = Vgl. Codex Iuris Canonici, can. 1367; Codex Canonum Ecclesiarum Orientalium, can. 1442. Vgl. auch Päpstlicher Rat für die Interpretation von Gesetzestexten, Antwort auf einen vorgelegten Zweifel, 4. Juni 1999);&lt;br /&gt;
2° der Versuch einer Feier des Eucharistischen Opfers oder die Vortäuschung derselben(&lt;b&gt;Anm. 5&lt;/b&gt; = Vgl. Codex Iuris Canonici, can. 1378 § 2 n. 1 und 1379; Codex Canonum Ecclesiarum Orientalium, can. 1443);&lt;br /&gt;
3° die verbotene Konzelebration des Eucharistischen Opfers gemeinsam mit Amtsträgern kirchlicher Gemeinschaften, die keine Apostolische Sukzession besitzen oder die sakramentale Würde der Priesterweihe nicht anerkennen(&lt;b&gt;Anm. 6&lt;/b&gt; = Vgl. Codex Iuris Canonici, can. 908 und 1365; Codex Canonum Ecclesiarum Orientalium, can. 702 und 1440);&lt;br /&gt;
4° die in sakrilegischer Absicht durchgeführte Konsekration einer der beiden Gestalten ohne die andere bei der Eucharistiefeier oder auch beider Gestalten außerhalb der Eucharistiefeier(&lt;b&gt;Anm. 7&lt;/b&gt; = Vgl. Codex Iuris Canonici, can. 927).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;small&gt;– Delicta contra sanctitatem augustissimi Eucharistiae Sacrificii et sacramenti, videlicet:&lt;br /&gt;
1° abductio vel retentio in sacrilegum finem, aut abiectio consecratarum specierum(&lt;b&gt;4&lt;/b&gt; = Cf. Codex Iuris Canonici, can. 1367; Codex Canonum Ecclesiarum Orientalium, can. 1442. Cf. et Pontificium Consilium De Legum Textibus Interpretandis, Responsio ad propositum dubium, 4 iunii 1999);&lt;br /&gt;
2° attentatio liturgicae eucharistici Sacrificii actionis vel eiusdem simulatio(&lt;b&gt;5&lt;/b&gt; = Cf. Codex Iuris Canonici, can. 1378 § 2 n. 1 et 1379; Codex Canonum Ecclesiarum Orientalium, can. 1443.)&lt;br /&gt;
3° vetita eucharistici Sacrificii concelebratio una cum ministris communitatum ecclesialium, qui successionem apostolicam non habent nec agnoscunt ordinationis sacerdotalis sacramentalem dignitatem(&lt;b&gt;6&lt;/b&gt; = Cf. Codex Iuris Canonici, can. 908 et 1365; Codex Canonum Ecclesiarum Orientalium, can. 702 et 1440);&lt;br /&gt;
4° consecratio in sacrilegum finem alterius materiae sine altera in eucharistica celebratione, aut etiam utriusque extra eucharisticam celebrationem(&lt;b&gt;7&lt;/b&gt; = Cf. Codex Iuris Canonici, can. 927).&lt;/small&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Straftaten gegen die Heiligkeit des Bußsakramentes, nämlich:&lt;br /&gt;
1° die Lossprechung des Mitbeteiligten bei einer Sünde gegen das sechste Gebot des Dekalogs(&lt;b&gt;Anm. 8&lt;/b&gt; = Vgl. Codex Iuris Canonici, can. 1378 § 1; Codex Canonum Ecclesiarum Orientalium, can. 1457);&lt;br /&gt;
2° die Verführung zu einer Sünde gegen das sechste Gebot des Dekalogs bei der Anhörung oder bei Gelegenheit oder unter dem Vorwand der Beichte, wenn diese darauf abzielt, mit dem Beichtvater selbst zu sündigen(&lt;b&gt;Anm. 9&lt;/b&gt; = Vgl. Codex Iuris Canonici, can. 1387; Codex Canonum Ecclesiarum Orientalium, can. 1458);&lt;br /&gt;
3° die direkte Verletzung des Beichtgeheimnisses(&lt;b&gt;Anm. 10&lt;/b&gt; = Vgl. Codex Iuris Canonici, can. 1388 § 1; Codex Canonum Ecclesiarum Orientalium, can. 1456 § 1).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;small&gt;– Delicta contra sanctitatem sacramenti Paenitentiae, videlicet:&lt;br /&gt;
1° absolutio complicis in peccato contra sextum Decalogi praeceptum(&lt;b&gt;8&lt;/b&gt; = Cf. Codex Iuris Canonici, can. 1378 § 1; Codex Canonum Ecclesiarum Orientalium, can. 1457);&lt;br /&gt;
2° sollicitatio in actu vel occasione vel praetextu confessionis ad peccatum contra sextum Decalogi praeceptum, si ad peccandum cum ipso confessario dirigitur(&lt;b&gt;9&lt;/b&gt; = Cf. Codex Iuris Canonici, can. 1387; Codex Canonum Ecclesiarum Orientalium, can. 1458);&lt;br /&gt;
3° violatio directa sigilli sacramentalis(&lt;b&gt;10&lt;/b&gt; = Cf. Codex Iuris Canonici, can. 1388 § 1; Codex Canonum Ecclesiarum Orientalium, can. 1456 § 1).&lt;/small&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Straftat gegen die Sitten, nämlich: die von einem Kleriker mit einem Minderjährigen im Alter von weniger als 18 Jahren begangene Straftat gegen das sechste Gebot des Dekalogs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;small&gt;–  Delictum contra mores, videlicet: delictum contra sextum Decalogi praeceptum cum minore infra aetatem duodeviginti annorum a clerico commissum.&lt;/small&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur diese oben in ihrer Umschreibung angegebenen Straftaten sind der Kongregation für die Glaubenslehre als Apostolischem Gerichtshof vorbehalten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;small&gt;Haec tantum, quae supra indicantur delicta cum sua definitione, Congregationis pro Doctrina Fidei Tribunali Apostolico reservantur.&lt;/small&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sooft der Ordinarius oder der Hierarch wenigstens eine wahrscheinliche Kenntnis einer vorbehaltenen Straftat hat, muß er dies der Kongregation für die Glaubenslehre mitteilen, sobald die Vorerhebung durchgeführt wurde. Die Kongregation wird - soferne sie den Fall nicht aufgrund besonderer Umstände an sich zieht - dem Ordinarius oder dem Hierarchen entsprechende Weisungen übermitteln, durch sein eigenes Gericht alles weitere durchzuführen. Das Berufungsrecht gegen das Urteil der ersten Instanz, sowohl von Seiten des Angeklagten bzw. seines Anwalts als auch von Seiten des Kirchenanwalts, besteht gültig ausschließlich beim Höchsten Gericht derselben Kongregation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;small&gt;Quoties Ordinarius vel Hierarcha notitiam saltem verisimilem habeat de delicto reservato, investigatione praevia peracta, eam significet Congregationi pro Doctrina Fidei quae, nisi ob peculiaria rerum adiuncta causam sibi advocet, Ordinarium vel Hierarcham per proprium Tribunal ad ulteriora procedere iubet opportunas normas tradendo; ius appellandi contra sententiam primi gradus, sive ex parte rei vel eius Patroni sive ex parte Promotoris Iustitiae, valide unice manet tantummodo ad Supremum Tribunal eiusdem Congregationis.&lt;/small&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu beachten ist, daß eine Strafklage für Straftaten, die der Kongregation für die Glaubenslehre vorbehalten sind, durch Verjährung in einem Zeitraum von zehn Jahren erlischt.(&lt;b&gt;Anm. 11&lt;/b&gt; = Vgl. Codex Iuris Canonici, can. 1362 § 1 n. 1; Codex Canonum Ecclesiarum Orientalium, can. 1152 § 2 n. 1.) Die Verjährung läuft nach dem universalen allgemeinen Recht(&lt;b&gt;Anm. 12&lt;/b&gt; = Vgl. Codex Iuris Canonici, can. 1362 § 2; Codex Canonum Ecclesiarum Orientalium, can. 1152 § 3); aber bei der von einem Kleriker begangenen Straftat mit einem Minderjährigen beginnt der Lauf der Verjährung erst von dem Tag, an dem der Minderjährige das Alter von 18 Jahren erreicht hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;small&gt;Notandum est actionem criminalem de delictis Congregationi pro Doctrina Fidei reservatis praescriptione extingui decennio.(&lt;b&gt;11&lt;/b&gt; = Cf. Codex Iuris Canonici, can. 1362 § 1 n. 1; Codex Canonum Ecclesiarum Orientalium, can. 1152 § 2 n. 1.) Praescriptio decurrit ad normam iuris universalis et communis(&lt;b&gt;12&lt;/b&gt; = Cf. Codex Iuris Canonici, can. 1362 § 2; Codex Canonum Ecclesiarum Orientalium, can. 1152 § 3); in delicto autem cum minore a clerico patrato praescriptio decurrere incipit a die quo minor duodevicesimum aetatis annum explevit.&lt;/small&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An den bei den Ordinarien bzw. Hierarchen errichteten Gerichtshöfen dürfen für diese Fälle nur Priester die Ämter des Richters, des Kirchenanwaltes, des Notars und des Anwalts gültig ausüben. Sobald eine Instanz vor Gericht wie auch immer beendet ist, sind die gesamten Akten des Falles &lt;i&gt;ex officio&lt;/i&gt; möglichst bald an die Kongregation für die Glaubenslehre zu übermitteln. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;small&gt;In Tribunalibus apud Ordinarios vel Hierarchas constitutis, hisce pro causis munera Iudicis, Promotoris Iustitiae, Notarii atque Patroni tantummodo sacerdotes valide explere possunt. Instantia in Tribunali quovis modo finita, omnia acta causae ad Congregationem pro Doctrina Fidei ex officio quam primum transmittantur.&lt;/small&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Gerichte der lateinischen Kirche und der katholischen Ostkirchen sind verpflichtet, die Canones ihres jeweiligen Gesetzbuches zu den Straftaten und Strafen sowie zum Strafverfahren einzuhalten gemeinsam mit den Spezialbestimmungen, die von der Kongregation für die Glaubenslehre für jeden Einzelfall mit dem Auftrag der vollständigen Durchführung übermittelt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;small&gt;Tribunalia omnia Ecclesiae Latinae et Ecclesiarum Orientalium Catholicarum tenentur canones de delictis et poenis necnon de processu poenali utriusque Codicis respective observare una cum normis specialibus a Congregatione pro Doctrina Fidei pro singulo casu tradendis et omnino ad exsecutionem mandandis.&lt;/small&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fälle dieser Art unterliegen dem päpstlichen Geheimnis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;small&gt;Huiusmodi causae secreto pontificio subiectae sunt.&lt;/small&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesem Brief, der im Auftrag des Papstes an alle Bischöfe der Katholischen Kirche, an die höheren Oberen der klerikalen Institute geweihten Lebens päpstlichen Rechtes und der klerikalen Gesellschaften apostolischen Lebens päpstlichen Rechtes und an andere Ordinarien und Hierarchen, die es angeht, gesandt wird, ist der Herzenswunsch verbunden, daß nicht nur schwerwiegendere Straftaten gänzlich verhindert werden, sondern daß von den Ordinarien und Hierarchen die engagierte Seelsorge vor allem zur Heiligung der Kleriker und Gläubigen ausgeübt werde, auch durch das Vorsehen notwendiger Sanktionen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;small&gt;Per hanc Epistulam, de mandato Summi Pontificis omnibus Ecclesiae Catholicae Episcopis, Superioribus Generalibus institutorum religiosorum clericalium iuris pontificii et societatum vitae apostolicae clericalium iuris pontificii aliisque Ordinariis et Hierarchis interesse habentibus missam, in votis est ut non solum graviora delicta omnino vitentur, sed praesertim ad clericorum et fidelium sanctitatem etiam per necessarias sanctiones procurandam sollicita pastoralis cura ab Ordinariis et Hierarchis habeatur.&lt;/small&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rom, vom Sitz der Kongregation für die Glaubenslehre, 18. Mai 2001.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
+ Joseph Kardinal Ratzinger, Präfekt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
+ Tarcisio Bertone S. D. B., emeritierter Erzbischof von Vercelli, Sekretär&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;small&gt;Romae, e sede Congregationis pro Doctrina Fidei, die 18 maii 2001.&lt;/small&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
+ JOSEPHUS Card. RATZINGER&lt;br /&gt;
Praefectus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
+ Tharsicius BERTONE, S.D.B.&lt;br /&gt;
archiep. em. Vercellensis&lt;br /&gt;
a Secretis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[&lt;b&gt;ENDE DER DEUTSCHSPRACHIGEN DOKUMENTATION DER NICHT GEHEIMEN RÖMISCHEN DOKUMENTE AUS DEM JAHRE 2001.&lt;/b&gt;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Zu beachten ist noch&lt;/b&gt;, daß der Diener Gottes Johannes Paul II. in einer Audienz für den Sekretär der Kongregation für die Glaubenslehre am 7. November 2002 dieselbe Kongregation ermächtigt hat, auf begründeten Antrag eines Bischofs im Einzelfall von der Verjährungsfrist zu dispensieren, was in der bisherigen medialen Berichterstattung ebenso vollständig übersehen wurde, womit nämlich eindeutig eine Option für die Opfer gegeben ist. Außerdem ist klar, daß sich die Normen zum Schutz des Bußsakramentes nicht nur auf Minderjährige beziehen. Und da wir nun abgesehen von der vollständigen deutschen Übersetzung (vielleicht gelingt dies ein anderes Mal) des immer wieder mißverstandenen und im Zuge falscher Vorwürfe ebenso völlig zu Unrecht angegebenen, einwandfreien und deshalb auch in den übersetzten Bestimmungen angeführten früheren römischen Dokumentes &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5153&amp;amp;entry_id=239&quot; title=&quot;http://www.kath.net/detail.php?id=5790&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.kath.net/detail.php?id=5790&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;i&gt;Crimen sollicitationis&lt;/i&gt;&lt;/a&gt; aus dem Jahre 1962 die aktuelle Gesetzeslage überblicken können, wird jedem unvoreingenommenen Beobachter klar, daß &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5132&amp;amp;entry_id=239&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/234-SEXUELLER-MISSBRAUCH-VERTEIDIGUNG-DES-KIRCHENRECHTES-GEGEN-KIRCHE-VON-UNTEN.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/234-SEXUELLER-MISSBRAUCH-VERTEIDIGUNG-DES-KIRCHENRECHTES-GEGEN-KIRCHE-VON-UNTEN.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;einige sogenannte Reformgruppen irren&lt;/a&gt; und daß auch insbesondere &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5133&amp;amp;entry_id=239&quot; title=&quot;http://www.kath.net/detail.php?id=25704&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.kath.net/detail.php?id=25704&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Uta Ranke-Heinemann&lt;/a&gt; mit ihrem Märchen der &quot;Geheimschreiben&quot; irrt. Vom katholischen Kirchenrecht her ist überhaupt keine Vertuschung ausgegangen, und es gab niemals einen römischen Befehl zu einer systematischen Vertuschung, sondern in Wirklichkeit ist sowohl das funktionierende Strafrecht als auch das Schadensersatzrecht der Kirche völlig klar und müßte lediglich (auch präventiv) mehr bekannt gemacht und noch mehr eingesetzt werden. Das Das Interview mit Frau Prof. Dr. Uta Ranke-Heinemann im FOCUS Magazin vom 18. Februar 2010 bedarf somit einiger Richtigstellungen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;1.&lt;/b&gt; Mit Sicherheit haben Seine Heiligkeit Papst Benedikt XVI. und die katholischen Bischöfe Irlands in Rom der Menschheit vor vielen Tagen keine &quot;&lt;i&gt;Komödie vorgespielt&lt;/i&gt;&quot;. Der Papst selbst hatte bereits 2008 bei seinen Pastoralbesuchen &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5186&amp;amp;entry_id=239&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/183-HISTORISCHES-TREFFEN-DES-PAPSTES-MIT-OPFERN-INNERKIRCHLICHEN-SEXUELLEN-MISSBRAUCHS.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/183-HISTORISCHES-TREFFEN-DES-PAPSTES-MIT-OPFERN-INNERKIRCHLICHEN-SEXUELLEN-MISSBRAUCHS.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;in den USA&lt;/a&gt; und in Australien seine höchste Sensibilität betreffend die Opfer innerkirchlichen klerikalen sexuellen Mißbrauchs gezeigt, &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5186&amp;amp;entry_id=239&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/183-HISTORISCHES-TREFFEN-DES-PAPSTES-MIT-OPFERN-INNERKIRCHLICHEN-SEXUELLEN-MISSBRAUCHS.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/183-HISTORISCHES-TREFFEN-DES-PAPSTES-MIT-OPFERN-INNERKIRCHLICHEN-SEXUELLEN-MISSBRAUCHS.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;historische Treffen mit Opfern&lt;/a&gt; wahrgenommen und die hohe Verantwortung der einzelnen katholischen Bischöfe herausgestellt. Beide Besuche hatten die Glaubwürdigkeit der Katholischen Kirche und des Nachfolgers des heiligen Petrus weltweit eindeutig gestärkt. Außerdem gab Papst Benedikt XVI. am 15. April 2008 auf dem Weg in die USA das klare Motto aus: &quot;&lt;i&gt;Es ist wichtiger, gute Priester zu haben als viele Priester.&lt;/i&gt;&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;2.&lt;/b&gt; So sehr die vertuschende Versetzungspolitik der letzten Jahrzehnte innerhalb von katholischen Bistümern und Ordensgemeinschaften &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5157&amp;amp;entry_id=239&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/236-SEXUELLER-MISSBRAUCH-WIE-SOLLEN-KATHOLISCHE-BISCHOEFE-RICHTIG-REAGIEREN.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/236-SEXUELLER-MISSBRAUCH-WIE-SOLLEN-KATHOLISCHE-BISCHOEFE-RICHTIG-REAGIEREN.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;zutiefst kritikwürdig&lt;/a&gt; ist, so sehr muß aber bei der Herausstellung angeblicher Ursachen auch Sachlichkeit eingefordert werden. Wenn Frau Dr. Ranke-Heinemann von &quot;&lt;i&gt;zwei Geheimschreiben&lt;/i&gt;&quot; spricht, dürften diese römischen Schreiben ja gar nicht bekannt oder gar im Internet abrufbar sein. In Wirklichkeit ist das von Frau Heinemann dem jetzigen Papst in die Schuhe geschobene &quot;Geheimschreiben&quot; (2001) auf der &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5149&amp;amp;entry_id=239&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/roman_curia/congregations/cfaith/documents/rc_con_cfaith_doc_20010518_epistula_graviora%20delicta_lt.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/roman_curia/congregations/cfaith/documents/rc_con_cfaith_doc_20010518_epistula_graviora%20delicta_lt.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Seite des Heiligen Stuhles&lt;/a&gt; abrufbar und liegt in diesem Blogeintrag oberhalb in vollständiger deutscher Übersetzung mit allen anderen relevanten Dokumenten vor. Wenn sie dann in kirchenrechtlicher Unkenntnis mit diesem &quot;&lt;i&gt;Geheimschreiben&lt;/i&gt;&quot; dem regierenden Papst eine &quot;&lt;i&gt;Mitschuld an diesen Skandalen&lt;/i&gt;&quot; unterstellt, hat sie übersehen, daß der Diener Gottes Johannes Paul II. und der damalige Joseph Kardinal Ratzinger in Wirklichkeit durch die zentrale Meldepflicht (unter anderem für Sexualdelikte bei Unter-18-Jährigen) das kirchliche Recht konkret gegen eine diözesane Vertuschung verbesserten und auch die Verjährung nachweislich erhöhten, von der sogar dispensiert werden kann. Die von Ranke-Heinemann angesprochene &quot;&lt;i&gt;ausschließliche Kompetenz des Vatikans&lt;/i&gt;&quot; ist daher in diesem kirchenrechtlichen Kontext zu verstehen und behindert die staatliche Justiz überhaupt nicht. Diese bösartige Unterstellung kommt aus einer schweren Ebenenverwechslung, die auch übersieht, daß nicht etwaige Geheimgesetze oder das Kirchenrecht als solches an den bisher aufgeflogenen Vertuschungen schuld waren und sind - ganz im Gegenteil - sondern eine bestimmte Kultur des Wegschauens, die gar nicht (nur) durch neue Gesetze geheilt werden könnte. Zum dauernd wiederholten Märchen einer angeblich systematischen Vertuschungsanordnung durch das überholte Dokument &lt;i&gt;Crimen sollicitationis&lt;/i&gt; (zum Spezialfall der Verführung gegen das 6. Gebot im Rahmen der Beichte) aus dem Jahre 1962, auf das Ranke-Heinemann absurderweise auch noch hereingefallen ist, hat der Nachrichtendienst &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5153&amp;amp;entry_id=239&quot; title=&quot;http://www.kath.net/detail.php?id=5790&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.kath.net/detail.php?id=5790&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;kath.net&lt;/a&gt; angesichts der damaligen US-Diskussionen bereits vor mehr als sechs Jahren sachlich richtig zusammengefaßt, wie unsinnig und falsch nämlich auf das Dokument selbst bezogene Vertuschungsvorwürfe gegen die Kirche waren und sind. Auch verweise ich gerade im Zusammenhang mit dem früheren Dokument &lt;i&gt;Crimen sollicitationis&lt;/i&gt; auf den oben übersetzten geltenden Artikel 20 der Normen, in dem nachweislich der Kläger (das Opfer) namentlich geschützt wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;3.&lt;/b&gt; Die im Interview geäußerte persönliche Enttäuschung von Frau Prof. Dr. Ranke-Heinemann zu bewerten, steht mir nicht zu. Ich meine jedoch, daß sie die helfende Stellung des auf das Heil der Seelen und die Gerechtigkeit bezogenen katholischen Kirchenrechtes nicht erkannt hat oder nicht erkennen will. Aus diesem Grunde empfehle ich ihr an erster Stelle die Lektüre des neu erschienenen Buches &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5162&amp;amp;entry_id=239&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/237-SEXUELLER-MISSBRAUCH-UND-KIRCHENRECHT-BUCHEMPFEHLUNG-ZERRBILDER-VON-MARKUS-ZEDLITZ.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/237-SEXUELLER-MISSBRAUCH-UND-KIRCHENRECHT-BUCHEMPFEHLUNG-ZERRBILDER-VON-MARKUS-ZEDLITZ.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&quot;Zerrbilder&quot; (Rheine, 2010) von Markus Zedlitz&lt;/a&gt;, der als reales Opfer klerikalen sexuellen Mißbrauchs über die Katholische Kirche selbst in Deutschland zu einem Schadensersatz gelangt ist und der durch seine Geschichte auch aufzeigt, wie oft offenbar sexueller Mißbrauch Minderjähriger leider einen homosexuellen Hintergrund bei den klerikalen Tätern hat und somit nicht eine Liberalisierung, sondern vielmehr die vollständige Beachtung der römischen &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5158&amp;amp;entry_id=239&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/94-APPROBIERTE-DEUTSCHE-UEBERSETZUNG-DER-INSTRUKTION-UEBER-DIE-NICHTZULASSUNG-HOMOSEXUELLER-ZUR-WEIHE-POSITION-DER-KIRCHE-ZUR-HOMOSEXUALITAET.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/94-APPROBIERTE-DEUTSCHE-UEBERSETZUNG-DER-INSTRUKTION-UEBER-DIE-NICHTZULASSUNG-HOMOSEXUELLER-ZUR-WEIHE-POSITION-DER-KIRCHE-ZUR-HOMOSEXUALITAET.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Instruktion über die Kriterien zur Berufungsklärung von Personen mit homosexuellen Tendenzen&lt;/a&gt; im Hinblick auf ihre (Nicht-)Zulassung für das Priesterseminar und zu den heiligen Weihen (vom 4. November 2005) mit von zukunftsweisender Bedeutung zur langfristig erfolgreichen Eindämmung weiterer Mißbrauchsfälle in der ganzen Kirche sein wird. Dies zeigen auch mehrere Radiosendungen, in denen die &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5162&amp;amp;entry_id=239&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/237-SEXUELLER-MISSBRAUCH-UND-KIRCHENRECHT-BUCHEMPFEHLUNG-ZERRBILDER-VON-MARKUS-ZEDLITZ.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/237-SEXUELLER-MISSBRAUCH-UND-KIRCHENRECHT-BUCHEMPFEHLUNG-ZERRBILDER-VON-MARKUS-ZEDLITZ.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;mißbrauchsrelevante Problematik&lt;/a&gt; gelebter &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5163&amp;amp;entry_id=239&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/34-GEDANKEN-ZUR-GEFAHR-HOMOSEXUELLER-UNTERWANDERUNG-DES-KLERUS-NEUER-KOMMENTAR.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/34-GEDANKEN-ZUR-GEFAHR-HOMOSEXUELLER-UNTERWANDERUNG-DES-KLERUS-NEUER-KOMMENTAR.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Homosexualität im Klerus&lt;/a&gt; angemessen und offen thematisiert wurde. Auch für diese und andere Fälle gibt es bereits zusätzliche Sondervollmachten eines weiteren päpstlichen Dikasteriums, nämlich der &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5164&amp;amp;entry_id=239&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/214-ROM-RASCHERE-LAISIERUNG-ZUR-BEHEBUNG-VON-AERGERNISSEN-BEI-PRIESTERN.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/214-ROM-RASCHERE-LAISIERUNG-ZUR-BEHEBUNG-VON-AERGERNISSEN-BEI-PRIESTERN.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Kongregation für den Klerus&lt;/a&gt;, welche darüber hinaus helfen sollen, bei sehr schweren Fällen langwierige kirchliche Gerichtsverfahren durch kürzere Verwaltungsstrafverfahren zu ersetzen, unter Wahrung des natürlichen Verteidigungsrechtes. Ebenso kann die Kongregation für die Glaubenslehre vom normalerweise per Artikel 17 (siehe oben) vorgeschriebenen kirchlichen Gerichtsweg in schweren und klaren Fällen dispensieren, wenn diese vom zuständigen Ordinarius auf dem Verwaltungswege behandelt werden sollen, wobei er vor dem Dekret zur Entlassung aus dem Klerikerstand nochmals die Kongregation für die Glaubenslehre anzugehen hat (Audienz des Kardinalpräfekten der Kongregation beim Papst am 7. Februar 2003). Ebenso kann die Kongregation für die Glaubenslehre vom vorgeschriebenen Gerichtsweg dispensieren, wenn nach Entscheid des Partikularkongresses der Kongregation für die Glaubenslehre ein eben solcher schwerer und klarer Fall für eine Entlassung aus dem Klerikerstand &lt;i&gt;ex officio&lt;/i&gt; dem Papst direkt vorgelegt werden soll (vgl. zu allen diesen Spezialfragen den sehr übersichtlichen Beitrag von Prof. Alfred E. Hierold, &lt;i&gt;Pädophilie und Ephebophilie: Rechtsschutz für Opfer und Beschuldigte&lt;/i&gt;, 171 - 179, in: L. Müller u. a. (Hrsg.), &lt;i&gt;&quot;Strafrecht&quot; in einer Kirche der Liebe. Notwendigkeit oder Widerspruch?&lt;/i&gt; Berlin 2006.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Nunmehr stehen viele Katholiken und Menschen&lt;/b&gt; in &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5166&amp;amp;entry_id=239&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/228-SEXUELLER-MISSBRAUCH-AUFARBEITUNGSPROZESSE-IN-IRLAND-UND-BEI-LEGIONAEREN-CHRISTI.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/228-SEXUELLER-MISSBRAUCH-AUFARBEITUNGSPROZESSE-IN-IRLAND-UND-BEI-LEGIONAEREN-CHRISTI.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Irland&lt;/a&gt; und Europa in hoffnungsvoller Erwartung des &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5167&amp;amp;entry_id=239&quot; title=&quot;http://www.kath.net/detail.php?id=25631&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.kath.net/detail.php?id=25631&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;päpstlichen Hirtenbriefes&lt;/a&gt; an die katholischen Christen in Irland, der Mitte März 2010 erscheinen soll. In einem offenen Brief an den Heiligen Vater Benedikt XVI. haben Marie Collins, Maeve Lewis und Andrew Madden als Opfer sexuellen Mißbrauchs stellvertretend für alle Überlebenden ihre hohe Erwartungshaltung nach der Publikation des sogenannten &lt;a href=&quot;&amp;lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5166&amp;amp;entry_id=239&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/228-SEXUELLER-MISSBRAUCH-AUFARBEITUNGSPROZESSE-IN-IRLAND-UND-BEI-LEGIONAEREN-CHRISTI.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/228-SEXUELLER-MISSBRAUCH-AUFARBEITUNGSPROZESSE-IN-IRLAND-UND-BEI-LEGIONAEREN-CHRISTI.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Murphy-Reports&lt;/a&gt; der Kommission zur Untersuchung sexuellen Mißbrauchs in der Erzdiözese Dublin geäußert: &quot;&lt;i&gt;Many who have suffered throughout their lives from the impact of sexual abuse by priests in childhood now realise, having read the Report, that their pain and suffering could have been avoided if senior churchmen and the civil authorities had acted properly in response to complaints received from earlier victims.The core finding of the Murphy Report was that the sexual abuse of children by priests was covered up by the Archdiocese of Dublin and other Church authorities over much of the period 1975 – 2004. Furthermore it found that the Dublin Archdiocese’s pre-occupations in dealing with cases of child sexual abuse, at least until the mid 1990s, were the maintenance of secrecy, the avoidance of scandal, the protection of the reputation of the Church, and the perseveration of its assets. All other considerations, including the welfare of children and justice for victims, were subordinated to these priorities. This finding was rightly accepted by the Irish Catholic Bishops in their December 2009 statement where they said that they were shamed by the extent to which child sexual abuse was covered up in the Archdiocese of Dublin. They also said that they recognised that this indicated a culture that was widespread in the Church. We also now request that other bishops throughout Ireland who engaged in this culture of cover up in their own dioceses should resign from their positions instead of waiting to see the extent to which they are criticised in any future Reports should the Commission of investigation be expanded to include their dioceses. The lives of thousands of Irish people have been devastated by sexual abuse by priests. We ask you to write, not only to Irish Catholics, but to all people of Ireland, accepting fully the harm that has been caused by the acts of omission and commission of the Catholic Church and its priests and bishops in Ireland.&lt;/i&gt;&quot; Ich bin überzeugt, daß Seine Heiligkeit Papst Benedikt XVI. nach der Ladung der katholischen Bischöfe Irlands nach Rom die richtigen Maßnahmen und darauf basierend auch effektive zukunftsweisende Worte finden wird. Im Gebet verbunden! Euer Padre Alex - Vizeoffizial Dr. Alexander Pytlik &lt;div class=&quot;serendipity_babelfish&quot;&gt;Translate to  &lt;a href=&quot;http://babelfish.altavista.com/babelfish/trurl_pagecontent?url=http%3A%2F%2Fwww.internetpfarre.de%2Fblog%2Farchives%2F239-KIRCHENRECHT-DOKUMENTE-SEXUELLER-MISSBRAUCH-KRITIK-AN-ROEMISCHER-GEHEIMHALTUNG-IST-VERFEHLT.html&amp;amp;lp=de%5Fen&quot;&gt;en&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;http://babelfish.altavista.com/babelfish/trurl_pagecontent?url=http%3A%2F%2Fwww.internetpfarre.de%2Fblog%2Farchives%2F239-KIRCHENRECHT-DOKUMENTE-SEXUELLER-MISSBRAUCH-KRITIK-AN-ROEMISCHER-GEHEIMHALTUNG-IST-VERFEHLT.html&amp;amp;lp=de%5Ffr&quot;&gt;fr&lt;/a&gt;&lt;/div&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Tue, 02 Mar 2010 07:30:00 +0100</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">http://www.internetpfarre.de/blog/archives/239-guid.html</guid>
    
</item>
<item>
    <title>SEXUELLER MISSBRAUCH UND HEIMKINDER: KATHOLISCHE BISCHÖFE UND BISCHOFSKONFERENZ FÜR RADIKALE OPTION PRO AUFKLÄRUNG</title>
    <link>http://www.internetpfarre.de/blog/archives/238-SEXUELLER-MISSBRAUCH-UND-HEIMKINDER-KATHOLISCHE-BISCHOEFE-UND-BISCHOFSKONFERENZ-FUER-RADIKALE-OPTION-PRO-AUFKLAERUNG.html</link>
            <category>Kirchenrecht</category>
            <category>News Kommentare</category>
    
    <comments>http://www.internetpfarre.de/blog/archives/238-SEXUELLER-MISSBRAUCH-UND-HEIMKINDER-KATHOLISCHE-BISCHOEFE-UND-BISCHOFSKONFERENZ-FUER-RADIKALE-OPTION-PRO-AUFKLAERUNG.html#comments</comments>
    <wfw:comment>http://www.internetpfarre.de/blog/wfwcomment.php?cid=238</wfw:comment>

    <slash:comments>0</slash:comments>
    <wfw:commentRss>http://www.internetpfarre.de/blog/rss.php?version=2.0&amp;type=comments&amp;cid=238</wfw:commentRss>
    

    <author>nospam@example.com (Padre Alex / Dr. Alexander Pytlik)</author>
    <content:encoded>
    &lt;b&gt;Diesmal stand die Frühjahrsvollversammlung&lt;/b&gt; der Katholischen Bischofskonferenz Deutschlands unter besonderer Beachtung aufgrund der &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5111&amp;amp;entry_id=238&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/236-SEXUELLER-MISSBRAUCH-WIE-SOLLEN-KATHOLISCHE-BISCHOEFE-RICHTIG-REAGIEREN.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/236-SEXUELLER-MISSBRAUCH-WIE-SOLLEN-KATHOLISCHE-BISCHOEFE-RICHTIG-REAGIEREN.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Problematik innerkirchlichen klerikalen sexuellen Mißbrauchs Minderjähriger&lt;/a&gt;. Aus diesem Grund sei an dieser Stelle betont, daß der &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5112&amp;amp;entry_id=238&quot; title=&quot;http://www.dbk.de/&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.dbk.de/&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;gesamte Pressebericht&lt;/a&gt; des hochwürdigsten Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz, Erzbischof Dr. Robert Zollitsch, wertvolle und berichtenswürdige Thematiken enthält, die durch den letztlich &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5113&amp;amp;entry_id=238&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/237-SEXUELLER-MISSBRAUCH-UND-KIRCHENRECHT-BUCHEMPFEHLUNG-ZERRBILDER-VON-MARKUS-ZEDLITZ.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/237-SEXUELLER-MISSBRAUCH-UND-KIRCHENRECHT-BUCHEMPFEHLUNG-ZERRBILDER-VON-MARKUS-ZEDLITZ.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;unausweichlichen Themenschwerpunkt&lt;/a&gt; medial in den Hintergrund treten. So waren beispielsweise der Studientag &quot;&lt;i&gt;Die alternde Gesellschaft als Herausforderung für die Kirche&lt;/i&gt;&quot;, die Standortbestimmung und die Perspektiven der Berufungspastoral im laufenden &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5114&amp;amp;entry_id=238&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/216-PAEPSTLICHES-JAHR-DES-PRIESTERS-VORBILDER-UND-ABLAESSE.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/216-PAEPSTLICHES-JAHR-DES-PRIESTERS-VORBILDER-UND-ABLAESSE.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Jahr des Priesters&lt;/a&gt;, der Dialog zwischen den Kirchen und der Europäischen Union, die katholische Theologie an den Hochschulen oder der Bericht über das internationale Bischofstreffen im Heiligen Land von großer Bedeutung. An neunter Stelle (von zehn Punkten) rangiert die Caritas mit dem wichtigen Kapitel &quot;&lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5115&amp;amp;entry_id=238&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/196-MISSHANDLUNG-IN-HEIMEN-ERZBISCHOF-THISSEN-FORDERT-LUECKENLOSE-AUFKLAERUNG.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/196-MISSHANDLUNG-IN-HEIMEN-ERZBISCHOF-THISSEN-FORDERT-LUECKENLOSE-AUFKLAERUNG.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;b&gt;&lt;i&gt;Ehemalige Heimkinder&lt;/i&gt;&lt;/b&gt;&lt;/a&gt; &lt;b&gt;&lt;i&gt;– Sachstand nach der Veröffentlichung des Zwischenberichts&lt;/i&gt;&lt;/b&gt;&quot;. Um aufzuzeigen, wie offensiv die katholischen Bischöfe Deutschlands auch schwierige Fragen aufgreifen, sei dieser Punkt zunächst vollständig zitiert (Hervorhebungen und Verlinkungen stammen in allen nachfolgenden Passagen von mir):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;&lt;i&gt;&lt;b&gt;Die Vollversammlung hat sich mit dem Zwischenbericht&lt;/b&gt;&lt;/i&gt; &lt;i&gt;des &#039;Runden Tisches Heimerziehung in den 50er und 60er Jahren&#039; befaßt. Der Zwischenbericht stellt eine Verständigung aller Mitglieder des Runden Tisches Heimerziehung – einschließlich der Betroffenen – auf gemeinsame Einschätzungen zu einer tragfähigen Bewertung der Heimerziehung in den 50er und 60er Jahren dar. Er  stellt eine Verantwortungsgemeinschaft für das Schicksal ehemaliger Heimkinder in der damaligen Zeit heraus: es habe für jedes Heimkind zu jeder Zeit eine formal zuständige, verantwortliche Person beziehungsweise Institution gegeben. Die Tragik der damaligen Heimerziehung ist als das Ergebnis zahlreicher Faktoren beschrieben, die von fragwürdigen Anlässen für eine Heimeinweisung über eine auf Führung, Kontrolle und Bestrafung basierende Erziehung bis hin zur mangelnden Aufsicht über die Heime reichten. &lt;b&gt;Die Bischöfe drücken ihr tiefes Bedauern über die Beteiligung katholischer Einrichtungen an dieser negativen Seite der Heimerziehung aus.&lt;/b&gt; Die Vollversammlung hat sich über vielfältige Initiativen im Bereich der Katholischen Kirche mit dem Ziel der Entstigmatisierung und Rehabilitierung der Betroffenen informiert. Neben Bemühungen durch einzelne Träger und auf diözesaner Ebene ist besonders die im Januar 2010 frei geschaltete Service-Hotline für ehemalige Heimkinder aus katholischen Einrichtungen zu nennen. Die bundesweite Hotline bietet die Möglichkeit, sich zu persönlichen Fragen und Problemen in Bezug auf die eigenen Erfahrungen und Erlebnisse in Heimen in Trägerschaft der Katholischen Kirche in den 50er und 60er Jahren zu informieren und Beratung in Anspruch zu nehmen. Seit Schaltung der Hotline vor sechs Wochen hat es 243 telefonische Beratungsgespräche gegeben, die in der Regel zwischen 30 und 90 Minuten dauern. Zumeist suchen die Anrufer Ansprechpartner, um ihre Erlebnisse aufzuarbeiten. Mehrfach wurden auch Therapieplätze vermittelt. Zudem bitten Anrufer darum, kirchliche Akten über ihren Heimaufenthalt einsehen zu können.&lt;/i&gt;&quot; Daran wird erkennbar, daß noch ein langer Weg mit allen Konsequenzen zu gehen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Unter den zehn Punkten des genannten Presseberichtes&lt;/b&gt; des Vorsitzenden der Bischofskonferenz ist als dritter Punkt &quot;Sexueller Mißbrauch an Minderjährigen&quot; benannt, wobei es heißt: &quot;&lt;i&gt;Die in den vergangenen Wochen bekannt gewordenen Fälle sexuellen Mißbrauchs haben uns tief erschüttert. Die Deutsche Bischofskonferenz hat durch verschiedene öffentliche Äußerungen umgehend reagiert. In meinem &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5116&amp;amp;entry_id=238&quot; title=&quot;http://www.kath.net/detail.php?id=25716&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.kath.net/detail.php?id=25716&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Eröffnungsstatement am Montag&lt;/a&gt; habe ich in aller Deutlichkeit gesagt, daß sexueller Mißbrauch an Minderjährigen ein abscheuliches Verbrechen ist. &lt;b&gt;Im Raum der Kirche wiegt der Mißbrauch besonders schwer, weil es ein besonderes Vertrauen von Kindern und Jugendlichen in den Priester gibt.&lt;/b&gt; In den Beratungen der Vollversammlung ist unterstrichen worden: es darf keinen Mißbrauch geben, schon gar nicht im Raum der Kirche. &lt;b&gt;Wir Bischöfe bitten um Entschuldigung für das erlittene Unrecht.&lt;/b&gt; Während der Vollversammlung haben wir uns mit Experten beraten. Unter den Gästen war Prof. Dr. Norbert Leygraf. Er ist als forensischer Psychiater international anerkannt. Er hat aus psychiatrischer Sicht zur gegenwärtigen Debatte gesprochen. Bischof Dr. Felix Genn hat das Thema aus Sicht der Persönlichkeitsstärkung und der &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5117&amp;amp;entry_id=238&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/192-DIE-KOMPETENZEN-DER-PSYCHOLOGIE-BEI-DER-AUSWAHL-DER-PRIESTERAMTSKANDIDATEN.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/192-DIE-KOMPETENZEN-DER-PSYCHOLOGIE-BEI-DER-AUSWAHL-DER-PRIESTERAMTSKANDIDATEN.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;b&gt;Prüfung der psychosexuellen Reife von Priesteramtskandidaten&lt;/b&gt;&lt;/a&gt; beleuchtet. Der Leiter der Schulstiftung des Erzbistums Freiburg, Dietfried Scherer, hat die Bischöfe über seine Erfahrungen im Bereich der Prävention unterrichtet. Dr. Manfred Lütz, Psychiater am Alexianer-Krankenhaus in Köln, berät die Deutsche Bischofskonferenz bereits seit längerem in Fragen des sexuellen Mißbrauchs. &lt;b&gt;Wir sind zur &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5113&amp;amp;entry_id=238&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/237-SEXUELLER-MISSBRAUCH-UND-KIRCHENRECHT-BUCHEMPFEHLUNG-ZERRBILDER-VON-MARKUS-ZEDLITZ.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/237-SEXUELLER-MISSBRAUCH-UND-KIRCHENRECHT-BUCHEMPFEHLUNG-ZERRBILDER-VON-MARKUS-ZEDLITZ.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;lückenlosen Aufklärung&lt;/a&gt; dieses schweren Unrechts entschlossen.&lt;/b&gt; Die Öffentlichkeit und vor allem ihre Verantwortungsträger bitte ich um fairen Umgang mit uns. &lt;b&gt;Die falschen Behauptungen der Bundesjustizministerin am Montag dieser Woche in den ARD-Tagesthemen waren schwere Vorwürfe gegen uns.&lt;/b&gt; Die Ministerin hat die &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5119&amp;amp;entry_id=238&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/234-SEXUELLER-MISSBRAUCH-VERTEIDIGUNG-DES-KIRCHENRECHTES-GEGEN-KIRCHE-VON-UNTEN.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/234-SEXUELLER-MISSBRAUCH-VERTEIDIGUNG-DES-KIRCHENRECHTES-GEGEN-KIRCHE-VON-UNTEN.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Rechtstreue der Katholischen Kirche&lt;/a&gt; in Zweifel gezogen. Das wiegt im Rechtsstaat ganz besonders schwer. Deshalb habe ich eine Frist gesetzt. Wir stehen in Kontakt mit dem Ministerbüro. Die Bundesministerin hat heute brieflich reagiert. Ich begrüße die Entwicklung hin auf Verständigung und gehe von einem baldigen Gespräch aus. Wie in jedem Jahr nach der Vollversammlung werde ich demnächst zu Gesprächen nach Rom fahren. &lt;b&gt;Bei meinem Besuch des Papstes will ich die Thematik des sexuellen Mißbrauchs ansprechen.&lt;/b&gt;  Wir haben das Thema sexueller Mißbrauch an Minderjährigen ausführlich diskutiert. Ich bin dankbar, daß wir zum Abschluß der Vollversammlung in Freiburg eine gemeinsame Erklärung verfaßt haben, die das weitere Vorgehen beschreibt. Diese Erklärung möchte ich Ihnen jetzt vortragen&lt;/i&gt;&quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Die nun folgende Zusatzerklärung der Frühjahrs-Vollversammlung&lt;/b&gt; der Deutschen Bischofskonferenz aus Anlaß der Aufdeckung von Fällen sexuellen Mißbrauchs an Minderjährigen im kirchlichen Bereich hat den folgenden wegweisenden Wortlaut: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;&lt;i&gt;Enthüllungen sexuellen Mißbrauchs Minderjähriger durch Geistliche und Mitarbeiter der Kirche erschüttern uns in diesen Tagen. Wir Bischöfe stellen uns unserer Verantwortung. Wir verurteilen die Verbrechen, die Ordensleute sowie Priester und Mitarbeiter unserer Bistümer begangen haben. Beschämt und schockiert bitten wir alle um Entschuldigung und Vergebung, die Opfer dieser abscheulichen Taten geworden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;1. Die Wahrheit aufdecken&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer sich an Kindern oder Jugendlichen sexuell vergeht, fügt ihnen oft lebenslang quälende Wunden zu. Lehrer und Erzieher verraten dabei aufs Tiefste das Vertrauen junger Menschen. Sie verletzen ihre Intimsphäre, statt sie zu schützen. Wenn der Täter ein Priester ist, wiegt dieses Vergehen besonders schwer. Es steht im Widerspruch zum geistlichen Amt, weil dann der Priester die besondere Nähe ausnutzt, die Menschen mit einem Seelsorger verbindet. Wir deutschen Bischöfe sind betroffen über jeden Fall sexuellen Mißbrauchs durch Geistliche und andere Mitarbeiter. &lt;b&gt;Wir wollen eine ehrliche Aufklärung,&lt;/b&gt; &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5122&amp;amp;entry_id=238&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/114-VATIKAN-NICHT-PROMINENZ,-SONDERN-SACHLAGE-ZAEHLT.-ZUM-FALL-DES-GRUENDERS-DER-LEGIONAERE-CHRISTI.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/114-VATIKAN-NICHT-PROMINENZ,-SONDERN-SACHLAGE-ZAEHLT.-ZUM-FALL-DES-GRUENDERS-DER-LEGIONAERE-CHRISTI.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;b&gt;frei von falscher Rücksichtnahme&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;, auch wenn uns Vorfälle gemeldet werden, die schon lange zurückliegen. Die&lt;/b&gt; &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5121&amp;amp;entry_id=238&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/21-AUCH-WENN-STRAFRECHTLICH-VERJAEHRT,-IST-SCHMERZENSGELDKLAGE-MOEGLICH.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/21-AUCH-WENN-STRAFRECHTLICH-VERJAEHRT,-IST-SCHMERZENSGELDKLAGE-MOEGLICH.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;b&gt;Opfer haben ein Recht darauf&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;.&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;2. Die&lt;/b&gt; &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5123&amp;amp;entry_id=238&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/165-SEXUELLER-MISSBRAUCH-LEITLINIEN-DER-DEUTSCHEN-BISCHOFSKONFERENZ-HABEN-SICH-SEIT-FUENF-JAHREN-BEWAEHRT.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/165-SEXUELLER-MISSBRAUCH-LEITLINIEN-DER-DEUTSCHEN-BISCHOFSKONFERENZ-HABEN-SICH-SEIT-FUENF-JAHREN-BEWAEHRT.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;b&gt;Leitlinien&lt;/b&gt;&lt;/a&gt; &lt;b&gt;auswerten&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir stehen nicht am Anfang der Auseinandersetzung mit solchen Verfehlungen, auch wenn wir ihr Ausmaß bislang unterschätzt haben. Vor acht Jahren haben wir die &#039;&lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5123&amp;amp;entry_id=238&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/165-SEXUELLER-MISSBRAUCH-LEITLINIEN-DER-DEUTSCHEN-BISCHOFSKONFERENZ-HABEN-SICH-SEIT-FUENF-JAHREN-BEWAEHRT.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/165-SEXUELLER-MISSBRAUCH-LEITLINIEN-DER-DEUTSCHEN-BISCHOFSKONFERENZ-HABEN-SICH-SEIT-FUENF-JAHREN-BEWAEHRT.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Leitlinien zum Vorgehen bei sexuellem Mißbrauch Minderjähriger durch Geistliche im Bereich der Deutschen Bischofskonferenz&lt;/a&gt;&#039; (26. 09. 2002) erarbeitet. Sie gelten in allen Bistümern. Der Zusammenschluß der deutschen Ordensoberen hat sie übernommen. Sie &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5119&amp;amp;entry_id=238&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/234-SEXUELLER-MISSBRAUCH-VERTEIDIGUNG-DES-KIRCHENRECHTES-GEGEN-KIRCHE-VON-UNTEN.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/234-SEXUELLER-MISSBRAUCH-VERTEIDIGUNG-DES-KIRCHENRECHTES-GEGEN-KIRCHE-VON-UNTEN.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;verhindern Vertuschung&lt;/a&gt; und Verschleierung. Die Leitlinien sagen den Opfern und ihren Angehörigen eine menschliche, therapeutische und seelsorgliche Hilfe zu, die individuell angepaßt ist. In jedem Bistum gibt es Ansprechpartner, an die man sich im Verdachtsfall oder mit Fragen wenden kann. Wir werden klären, wie ihre Auswahl noch verbessert werden kann und ob ihre Arbeit durch weitere Personen und Ombudsleute ergänzt werden soll. &lt;b&gt;Besondere Bedeutung hat für uns auch die&lt;/b&gt; &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5119&amp;amp;entry_id=238&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/234-SEXUELLER-MISSBRAUCH-VERTEIDIGUNG-DES-KIRCHENRECHTES-GEGEN-KIRCHE-VON-UNTEN.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/234-SEXUELLER-MISSBRAUCH-VERTEIDIGUNG-DES-KIRCHENRECHTES-GEGEN-KIRCHE-VON-UNTEN.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;b&gt;frühzeitige Einschaltung der Staatsanwaltschaften&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;. Wir unterstützen die Behörden aktiv bei ihrer Arbeit.&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Wir haben einige Verantwortliche im Personalbereich unserer Bistümer gebeten, mit der Unterstützung unabhängiger externer Berater die Leitlinien und ihre Umsetzung zu überprüfen. Wir erwarten bis zum Sommer weiterführende Vorschläge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;3. Die Prävention stärken&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Die Vergangenheit verlangt&lt;/b&gt; &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5128&amp;amp;entry_id=238&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/179-MEDIEN,-MISSBRAUCH-UND-KIRCHE-NEIN-ZUM-RUECKFALL-IN-EINE-MEDIEN-FEINDLICHKEIT.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/179-MEDIEN,-MISSBRAUCH-UND-KIRCHE-NEIN-ZUM-RUECKFALL-IN-EINE-MEDIEN-FEINDLICHKEIT.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;b&gt;Aufklärung&lt;/b&gt;&lt;/a&gt; &lt;b&gt;und den Schutz gegen den Rückfall von Tätern.&lt;/b&gt; Deshalb holen wir vor der Entscheidung über die berufliche Zukunft eines Täters die Stellungnahme anerkannter Spezialgutachter ein und werden diese Begutachtung zur Pflicht machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zukunft verlangt weitere Schritte zur umfassenden Prävention. &lt;b&gt;Wir fordern die Gemeinden und besonders die Verantwortlichen in unseren Schulen und der Jugendarbeit auf, eine Kultur des aufmerksamen Hinschauens zu pflegen.&lt;/b&gt; Wir unterstützen eine Pädagogik, die der Stärkung der Persönlichkeit jedes einzelnen Kindes und Jugendlichen verpflichtet ist.&lt;br /&gt;
Die Forderung nach Prävention betrifft alle Bereiche der Gesellschaft, wo Kinder und Jugendliche zu Erwachsenen ein Verhältnis besonderen Vertrauens unterhalten und zugleich von ihnen abhängig sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Deutschland gibt es viele Initiativen der Zivilgesellschaft und Einrichtungen des Staates gegen sexuelle Gewalt an Kindern und Jugendlichen. Sie helfen dabei, Aufklärung und Prävention zu stärken. Wir wollen von ihnen lernen und zeitnah das Gespräch suchen, um klarer zu erkennen, was der Kirche zur Prävention sexuellen Mißbrauchs in ihrem eigenen Bereich möglich und abverlangt ist. &lt;b&gt;Wir Bischöfe führen auch Gespräche mit Opfern.&lt;/b&gt; Wir werden tun, was wir zu tun im Stande sind, damit die Wunden heilen können und keine neuen zugefügt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5129&amp;amp;entry_id=238&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/167-ZOELIBAT-UND-GLAUBWUERDIGKEIT-DER-KIRCHE-KLERIKER-VERDIENEN-KEINEN-VERTRAUENSVORSCHUSS,-SONDERN-MUESSEN-IHRE-EHRLICHKEIT-ERST-UNTER-BEWEIS-STELLEN.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/167-ZOELIBAT-UND-GLAUBWUERDIGKEIT-DER-KIRCHE-KLERIKER-VERDIENEN-KEINEN-VERTRAUENSVORSCHUSS,-SONDERN-MUESSEN-IHRE-EHRLICHKEIT-ERST-UNTER-BEWEIS-STELLEN.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Zölibat&lt;/a&gt; der Priester ist, wie uns Fachleute bestätigen, nicht schuld am Verbrechen sexuellen Mißbrauchs. Ein zölibatäres Leben kann aber nur versprechen, wer dazu die nötige menschliche und emotionale Reife hat. Zur Prävention gehört eine entsprechend sorgfältige Ausbildung der künftigen Priester. Deshalb geben wir einen Bericht in Auftrag, ob wir den Weihekandidaten im Hinblick auf die Eignung zum Zölibat noch bessere Hilfen zur &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5130&amp;amp;entry_id=238&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/94-APPROBIERTE-DEUTSCHE-UEBERSETZUNG-DER-INSTRUKTION-UEBER-DIE-NICHTZULASSUNG-HOMOSEXUELLER-ZUR-WEIHE-POSITION-DER-KIRCHE-ZUR-HOMOSEXUALITAET.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/94-APPROBIERTE-DEUTSCHE-UEBERSETZUNG-DER-INSTRUKTION-UEBER-DIE-NICHTZULASSUNG-HOMOSEXUELLER-ZUR-WEIHE-POSITION-DER-KIRCHE-ZUR-HOMOSEXUALITAET.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Stärkung der psychosexuellen Reife&lt;/a&gt; anbieten können. Wir prüfen zudem, welche weiterführenden Formen der Unterstützung unserer Priester es in diesem Bereich gibt.&lt;br /&gt;
Auch unsere pastoralen und pädagogischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter müssen entsprechend geeignet sein und begleitet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;4. Verantwortung verorten&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Der Bischof von Trier, Dr. Stephan Ackermann, ist ab sofort besonderer Beauftragter der Bischofskonferenz für alle Fragen im Zusammenhang des sexuellen Mißbrauchs Minderjähriger im kirchlichen Bereich.&lt;/b&gt; Ihn unterstützt ein Büro, das wir im Sekretariat der Deutschen Bischofskonferenz einrichten. Es wird die Zusammenarbeit zwischen den Bistümern und mit den Orden in allen relevanten Fragen ausbauen und für die Verbindung mit den zivilgesellschaftlichen Initiativen und staatlichen Aktivitäten sorgen. &lt;b&gt;Wir starten zudem eine bundesweite Hotline zur Information in Fragen des sexuellen Mißbrauchs Minderjähriger im kirchlichen Bereich.&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Wir deutschen Bischöfe danken allen, die in diesen Wochen dabei helfen, Unrecht und Leid im Zusammenhang sexuellen Mißbrauchs Minderjähriger im kirchlichen Bereich aufzuklären und aufzuarbeiten.&lt;/b&gt; Wir bitten zugleich um die Unterstützung durch den Sachverstand derer, die außerhalb der Kirche aktiv sind. Die allermeisten Geistlichen verrichten ihren Dienst mit Hingabe und &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5131&amp;amp;entry_id=238&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/187-NUR-EINE-GLAUBWUERDIGE-KIRCHE-KANN-AUF-BASIS-VON-HUMANAE-VITAE-DIE-UNVERAENDERLICHE-SEXUALETHIK-VERKUENDEN.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/187-NUR-EINE-GLAUBWUERDIGE-KIRCHE-KANN-AUF-BASIS-VON-HUMANAE-VITAE-DIE-UNVERAENDERLICHE-SEXUALETHIK-VERKUENDEN.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;großer Glaubwürdigkeit&lt;/a&gt;. Wir danken ihnen und allen anderen Mitarbeitern, besonders in den katholischen Schulen und in der Jugendarbeit, für ihren großen Einsatz, den sie auch in diesen schwierigen Wochen unbeirrt erbringen. Die Fastenzeit gibt uns in besonderer Weise die Gelegenheit zu Gewissenserforschung und Umkehr, damit unser Lebenszeugnis glaubwürdig ist.&lt;/i&gt;&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;B&gt;In der Tat haben sich die katholischen Bischöfe Deutschlands&lt;/B&gt; sehr vieles vorgenommen und den einzig möglichen Weg vorgezeichnet. Ich bin mit diesen Ergebnissen äußerst zufrieden, und ich hoffe, daß nunmehr sämtliche Opfer sexuellen Mißbrauchs mit ihren Vorwürfen ausnahmslos bis an die obersten Stellen kommen und aufmerksames Gehör finden dürfen. Die Einrichtung des dauernden Büros, welches den hochwürdigsten Diözesanbischof von Trier, Dr. Stephan Ackermann, unterstützen wird, halte ich für großartig und in aller Zukunft unersetzlich. Schon heute sage ich Diözesanbischof Ackermann ein persönliches herzliches Vergelt&#039;s Gott, daß er diesen schwierigen Dienst übernommen hat. Mit herzlichem Gruß, Euer Padre Alex - Vizeoffizial Dr. Alexander Pytlik &lt;div class=&quot;serendipity_babelfish&quot;&gt;Translate to  &lt;a href=&quot;http://babelfish.altavista.com/babelfish/trurl_pagecontent?url=http%3A%2F%2Fwww.internetpfarre.de%2Fblog%2Farchives%2F238-SEXUELLER-MISSBRAUCH-UND-HEIMKINDER-KATHOLISCHE-BISCHOEFE-UND-BISCHOFSKONFERENZ-FUER-RADIKALE-OPTION-PRO-AUFKLAERUNG.html&amp;amp;lp=de%5Fen&quot;&gt;en&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;http://babelfish.altavista.com/babelfish/trurl_pagecontent?url=http%3A%2F%2Fwww.internetpfarre.de%2Fblog%2Farchives%2F238-SEXUELLER-MISSBRAUCH-UND-HEIMKINDER-KATHOLISCHE-BISCHOEFE-UND-BISCHOFSKONFERENZ-FUER-RADIKALE-OPTION-PRO-AUFKLAERUNG.html&amp;amp;lp=de%5Ffr&quot;&gt;fr&lt;/a&gt;&lt;/div&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Thu, 25 Feb 2010 18:00:00 +0100</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">http://www.internetpfarre.de/blog/archives/238-guid.html</guid>
    
</item>
<item>
    <title>SEXUELLER MISSBRAUCH UND KIRCHENRECHT - BUCHEMPFEHLUNG ZERRBILDER VON MARKUS ZEDLITZ</title>
    <link>http://www.internetpfarre.de/blog/archives/237-SEXUELLER-MISSBRAUCH-UND-KIRCHENRECHT-BUCHEMPFEHLUNG-ZERRBILDER-VON-MARKUS-ZEDLITZ.html</link>
            <category>Kirchenrecht</category>
            <category>News Kommentare</category>
    
    <comments>http://www.internetpfarre.de/blog/archives/237-SEXUELLER-MISSBRAUCH-UND-KIRCHENRECHT-BUCHEMPFEHLUNG-ZERRBILDER-VON-MARKUS-ZEDLITZ.html#comments</comments>
    <wfw:comment>http://www.internetpfarre.de/blog/wfwcomment.php?cid=237</wfw:comment>

    <slash:comments>0</slash:comments>
    <wfw:commentRss>http://www.internetpfarre.de/blog/rss.php?version=2.0&amp;type=comments&amp;cid=237</wfw:commentRss>
    

    <author>nospam@example.com (Padre Alex / Dr. Alexander Pytlik)</author>
    <content:encoded>
    &lt;b&gt;Heute ist bei mir das wertvolle Buch&lt;/b&gt; von Markus Zedlitz, &lt;i&gt;Zerrbilder&lt;/i&gt; (&quot;&lt;i&gt;Die Ereignisse in diesem Buch haben sich so zugetragen und entsprechen der Wahrheit&lt;/i&gt;&quot;) eingetroffen, erschienen als erste Auflage 2010 im Heimdall-Verlag in D-48431 Rheine. Das spannende Buch hat 176 Seiten und kostet € 11,50 (ISBN 978-3-939935-31-5). Vorläufig verweise ich auf dieses &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5097&amp;amp;entry_id=237&quot; title=&quot;http://www.heimdall-verlag.de/zedlitz-zerrbilder.pdf&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.heimdall-verlag.de/zedlitz-zerrbilder.pdf&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;PDF-Dokument beim Verlag&lt;/a&gt; selbst, nach der genauen Lektüre werde ich allerdings noch eine umfassende Besprechung unter diesem Eintrag liefern. Vorwegnehmen kann ich bereits folgende Punkte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;1.&lt;/b&gt; Es gibt schon seit langem katholische Bistümer, welche die Option für die Opfer und den konkreten Schadensersatz für erlittenen sexuellen Mißbrauch von Seiten eines katholischen Klerikers ernstnehmen und ohne große Hürden die Ehre von Mißbrauchten wiederherzustellen suchen. Diese sind in Zukunft der Maßstab für andere Bistümer, deren Einrichtungen noch nicht effektiv genug arbeiteten oder all zu formalistisch für &quot;Verzögerungen&quot; sorgten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;2.&lt;/b&gt; Das &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5177&amp;amp;entry_id=237&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/239-KIRCHENRECHT-DOKUMENTE-SEXUELLER-MISSBRAUCH-KRITIK-AN-ROEMISCHER-GEHEIMHALTUNG-IST-VERFEHLT.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/239-KIRCHENRECHT-DOKUMENTE-SEXUELLER-MISSBRAUCH-KRITIK-AN-ROEMISCHER-GEHEIMHALTUNG-IST-VERFEHLT.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Kirchenrecht&lt;/a&gt; dient dem Heil der Seelen und der umfassenden Gerechtigkeit innerhalb und außerhalb der Katholischen Kirche, womit mein &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5098&amp;amp;entry_id=237&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/234-SEXUELLER-MISSBRAUCH-VERTEIDIGUNG-DES-KIRCHENRECHTES-GEGEN-KIRCHE-VON-UNTEN.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/234-SEXUELLER-MISSBRAUCH-VERTEIDIGUNG-DES-KIRCHENRECHTES-GEGEN-KIRCHE-VON-UNTEN.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Eintrag zur Verteidigung des Kirchenrechtes&lt;/a&gt; gegen &quot;Kirche von unten&quot; voll und ganz bestätigt ist. Der exemplarische homosexuelle Hintergrund des im Buch geschilderten Falles zeigt auch, wie notwendig und richtungsweisend das katholische Kirchenrecht die Weihe homosexuell tendierender Personen ausschließt, verdeutlicht durch die &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5110&amp;amp;entry_id=237&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/94-APPROBIERTE-DEUTSCHE-UEBERSETZUNG-DER-INSTRUKTION-UEBER-DIE-NICHTZULASSUNG-HOMOSEXUELLER-ZUR-WEIHE-POSITION-DER-KIRCHE-ZUR-HOMOSEXUALITAET.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/94-APPROBIERTE-DEUTSCHE-UEBERSETZUNG-DER-INSTRUKTION-UEBER-DIE-NICHTZULASSUNG-HOMOSEXUELLER-ZUR-WEIHE-POSITION-DER-KIRCHE-ZUR-HOMOSEXUALITAET.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;römische Instruktion über die Kriterien zur Berufungsklärung von Personen mit homosexuellen Tendenzen&lt;/a&gt; im Hinblick auf ihre Zulassung für das Priesterseminar und zu den heiligen Weihen. Es muß unter allen Umständen vermieden werden, daß ausgerechnet aus katholischen Bildungseinrichtungen und Ministrantengruppen ein erhöhter Anteil homosexuell verführter und dann verfestigter Personen ohne Intention zur Familiengründung hervorgehen. Dazu nur ein ganz kleines Textbeispiel aus dem Buch, S. 33 f. (Namen geändert): &quot;&lt;i&gt;Jetzt war es kein Geheimnis mehr ... Herr F. Brüning war schwul! Die Hinweise, die vorher in diese Richtung zu deuten schienen, hatten sich jetzt bestätigt (...) Ich erinnere mich, daß Herr F. Brüning Mutmaßungen darüber anstellte, mein Bruder wie auch ein anderer Junge aus unserer Meßdienergruppe könnten ebenfalls homosexuelle, selbstverständlich noch latente, unbewußte homosexuelle Neigungen haben. Vielleicht würde es mit den Mädchen deswegen nicht so klappen, weil diese Jungen einfach latent homosexuell sind ... &lt;/i&gt;&lt;b&gt;&lt;i&gt;Herr F. Brüning war darum bemüht, den Geburtshelfer für andere zu spielen, die Geburtshilfe für etwas zu leisten, das nicht da war&lt;/i&gt;&lt;/b&gt;&lt;i&gt;, aber von Herrn F. Brüning gesehen wurde.&lt;/i&gt;&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;3.&lt;/b&gt; John Allen hat &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5099&amp;amp;entry_id=237&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/236-SEXUELLER-MISSBRAUCH-WIE-SOLLEN-KATHOLISCHE-BISCHOEFE-RICHTIG-REAGIEREN.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/236-SEXUELLER-MISSBRAUCH-WIE-SOLLEN-KATHOLISCHE-BISCHOEFE-RICHTIG-REAGIEREN.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;mit seiner Analyse&lt;/a&gt; recht: &quot;&lt;i&gt;Die Kirche aber hatte immer eine&lt;/i&gt; &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5177&amp;amp;entry_id=237&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/239-KIRCHENRECHT-DOKUMENTE-SEXUELLER-MISSBRAUCH-KRITIK-AN-ROEMISCHER-GEHEIMHALTUNG-IST-VERFEHLT.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/239-KIRCHENRECHT-DOKUMENTE-SEXUELLER-MISSBRAUCH-KRITIK-AN-ROEMISCHER-GEHEIMHALTUNG-IST-VERFEHLT.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;i&gt;Fülle von Gesetzen&lt;/i&gt;&lt;/a&gt; &lt;i&gt;gegen sexuelle Sünden. Was der Katholizismus jedoch auch hatte, war eine tief verwurzelte Kultur, sogar dann wegzuschauen, wenn Priester in abscheulichen Handlungen verwickelt waren, also eine Kultur, welche den Opfern nicht dieselbe Aufmerksamkeit schenkte.&lt;/i&gt;&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;4.&lt;/b&gt; Der Vorschlag der bayerischen Justizministerin Merk, die staatlichen Verjährungsfristen anzuheben, ist auch angesichts &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5097&amp;amp;entry_id=237&quot; title=&quot;http://www.heimdall-verlag.de/zedlitz-zerrbilder.pdf&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.heimdall-verlag.de/zedlitz-zerrbilder.pdf&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;dieser wahren Geschichte&lt;/a&gt; absolut zu begrüßen. Ihre Kritik an der Bundesjustizministerin ist somit richtig. Diese fordere nämlich einerseits eine umfassende Aufarbeitung aller Vorfälle in Institutionen der Katholischen Kirche, sperre sich andererseits aber gegen eine Änderung im Gesetz, die eine zusätzliche Aufarbeitung durch die staatliche Justiz gerade ermöglichen würde: &quot;&lt;i&gt;Schon 2008 habe ich über den Bundesrat versucht zu erreichen, daß der sexuelle Mißbrauch bereits in seiner Grundform als Verbrechen gilt. Wäre mir der Bundesgesetzgeber damals gefolgt, hätten wir für diese Fälle schon längst eine Verdoppelung der Verjährungsfrist erreicht ... Frau Leutheusser-Schnarrenberger irrt sich außerdem, wenn sie für die aktuellen Vorfälle von einer 20-jährigen Verjährungsfrist ausgeht. Die derzeit aufgedeckten Fälle sind, soweit man das aus den Medienberichten entnehmen kann, gerade keine schweren Mißbrauchsfälle im juristischen Sinn und unterliegen daher der 10-jährigen Verjährung. Natürlich muß ein Rechtsstaat vergeben können. Aber das darf nicht zu Lasten der Opfer gehen. Die Kritiker meines Vorschlags müssen sich fragen lassen, wer eigentlich mehr Schutz verdient: die Opfer oder die Täter?&lt;/i&gt;&quot; Merk abschließend: &quot;&lt;i&gt;Politiker aller Parteien werden nicht müde zu betonen, daß das Strafrecht sich von seiner alleinigen Fokussierung auf die Täter lösen und die Bedürfnisse der Opfer stärker beachten muß. Es wird Zeit, diesen Worten auch Taten folgen zu lassen. Die Opfer sexuellen Mißbrauchs tragen ihr Leben lang an den Folgen der Tat. Da darf sich der Staat nicht hinstellen und sagen, nach 10 Jahren interessiert mich das nicht mehr.&lt;/i&gt;&quot; Von den Folgen sexuellen Mißbrauchs kann im &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5097&amp;amp;entry_id=237&quot; title=&quot;http://www.heimdall-verlag.de/zedlitz-zerrbilder.pdf&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.heimdall-verlag.de/zedlitz-zerrbilder.pdf&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Buch Zerrbilder&lt;/a&gt; ausführlich nachgelesen werden, vor allem in den Kapiteln &quot;&lt;i&gt;Späte Folgen&lt;/i&gt;&quot; und &quot;&lt;i&gt;Behandlung auf der Intensivstation&lt;/i&gt;&quot;. Kirchenrechtlich betrachtet kann der Papst sogar im Sinne der Option für die Opfer &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5177&amp;amp;entry_id=237&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/239-KIRCHENRECHT-DOKUMENTE-SEXUELLER-MISSBRAUCH-KRITIK-AN-ROEMISCHER-GEHEIMHALTUNG-IST-VERFEHLT.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/239-KIRCHENRECHT-DOKUMENTE-SEXUELLER-MISSBRAUCH-KRITIK-AN-ROEMISCHER-GEHEIMHALTUNG-IST-VERFEHLT.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;von der strafrechtlichen Verjährung dispensieren&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;5.&lt;/b&gt; Wer dieses Buch liest, wird sich mit großem Bedauern und mit Abscheu von jenen ganz vereinzelten rechthaberischen (selbst ernannten &quot;katholischen&quot;) Portalen abwenden, welche bei der derzeitigen völlig erwartbaren medialen Behandlung der Fälle intolerablen Mißbrauches Minderjähriger durch Gottgeweihte Schlagworte wie &quot;&lt;i&gt;medial hochgespielt&lt;/i&gt;&quot; verwenden oder sogar noch jetzt - nach der Ladung der katholischen &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5108&amp;amp;entry_id=237&quot; title=&quot;http://www.kath.net/detail.php?id=25631&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.kath.net/detail.php?id=25631&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Bischöfe Irlands zum Papst&lt;/a&gt; selbst - wörtlich von einer &quot;&lt;i&gt;angeblichen Vertuschung&lt;/i&gt;&quot; sprechen oder auf noch ärgere Weise Opfer sexuellen Mißbrauchs nicht nur nicht ernstnehmen, sondern deren Leid als offenbar nachträglich völlig irrelevant und nicht einmal als eines minimalen Schadensersatzes würdig ansehen. Richtig liegt vielmehr wiederum &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5099&amp;amp;entry_id=237&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/236-SEXUELLER-MISSBRAUCH-WIE-SOLLEN-KATHOLISCHE-BISCHOEFE-RICHTIG-REAGIEREN.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/236-SEXUELLER-MISSBRAUCH-WIE-SOLLEN-KATHOLISCHE-BISCHOEFE-RICHTIG-REAGIEREN.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;John Allen&lt;/a&gt;: &quot;&lt;i&gt;Solches Wehklagen - besonders wenn es vom Klerus kam - verstärkte das Bild nach außen, als ob der Kirche mehr an Selbstverteidigung gelegen wäre als mit sich ins reine zu kommen, und wahrscheinlich ermutigte es auch Kritiker, deren Sache voranzutreiben. Es gibt reichlich Anlaß für die Kirche, zerknirscht zu sein, und eine Reue verbunden mit dem klaren Willen, die Ursachen des Skandals auszumerzen, ist genau das, was die Leute bei den ersten Kommentaren hören wollen, also nicht etwas, das so klingt wie eine Ausrede.&lt;/i&gt;&quot; Richtig liegt daher auch der &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5101&amp;amp;entry_id=237&quot; title=&quot;http://www.kath.net/detail.php?id=25674&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.kath.net/detail.php?id=25674&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Wiener Erzbischof Christoph Kardinal Schönborn&lt;/a&gt;. Es gebe &quot;&lt;i&gt;nur die Reue und die Bitte, daß so etwas nicht wieder geschieht&lt;/i&gt;&quot;. Es sei schmerzlich, wenn die Kirche mit Schande bedeckt werde. Dies um so mehr in einer Zeit, in der die Kirche als Randphänomen empfunden werde, &quot;&lt;i&gt;das die meisten Menschen nicht verstehen und von dem sie auch keine Notiz nehmen&lt;/i&gt;&quot;. Wenn man darüber nachdenke, wie die Kirche in der Gesellschaft wieder besser positioniert werden könnte, gebe es nur einen Weg: &quot;&lt;i&gt;Umkehr ist angesagt&lt;/i&gt;&quot; . Nur dieser Weg der Umkehr bringe Erfolg unter Anführungszeichen, &quot;&lt;i&gt;nicht den, den wir uns weltlich wünschen, sondern den, der vor Gott gilt&lt;/i&gt;&quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Für heute schließe ich&lt;/b&gt; mit dem Hinweis auf eine stabile Unterseite sowie auf zwei ältere Blogeinträge, was - so ist dem hier empfohlenen Buch ab Seite 139 zu entnehmen - vom Inhalt her dem Autor wieder Mut gab: &quot;&lt;i&gt;Diese Seite gab mir meinen Mut zurück und brachte mich auf eine neue Idee ... Tatsächlich ist es möglich, auch vor einem Kirchengericht als Opfer sexuellen Mißbrauchs Ansprüche geltend zu machen.&lt;/i&gt;&quot; (Seite 141) Dies ist viel zu wenig bekannt und würde in vielen Fällen der Rechtsprechung der Kirche sehr dienen, man lese die Seiten 172 f.: &quot;&lt;i&gt;Im nächsten Schritt wurde von Seiten des&lt;/i&gt; &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5109&amp;amp;entry_id=237&quot; title=&quot;http://www.drs.de/index.php?id=1317&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.drs.de/index.php?id=1317&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;i&gt;Kirchengerichts Rottenburg-Stuttgart&lt;/i&gt;&lt;/a&gt; &lt;i&gt;geprüft, ob der Anspruch, den ich als Ausgleich für die erlittenen Rechtsverletzungen in der Klageschrift geltend gemacht hatte, angemessen und vertretbar war. In diesem Zusammenhang wurden vergleichbare, in Schwere und Ausmaß ähnliche Fälle sexuellen Mißbrauchs, die vor Zivilgerichten verhandelt worden waren, herangezogen. Das Ergebnis: der Anspruch, den ich geltend gemacht hatte, war vor dem Hintergrund der massiven, seelischen Verletzungen, die ich erlitten hatte, mehr als angemessen. Es ging mir ja auch in erster Linie um einen symbolischen Ausgleich.&lt;/i&gt;&quot; Und daß kirchliche Schadensersatzverfahren normalerweise auch wesentlich kostengünstiger ablaufen, versteht sich von selbst:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5102&amp;amp;entry_id=237&quot; title=&quot;http://www.padre.at/missbrauch.htm&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.padre.at/missbrauch.htm&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;b&gt;SEXUELLER MISSBRAUCH UND KIRCHE: RICHTLINIEN, LINKS, ADRESSEN, SCHMERZENSGELDKLAGEN&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5103&amp;amp;entry_id=237&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/21-AUCH-WENN-STRAFRECHTLICH-VERJAEHRT,-IST-SCHMERZENSGELDKLAGE-MOEGLICH.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/21-AUCH-WENN-STRAFRECHTLICH-VERJAEHRT,-IST-SCHMERZENSGELDKLAGE-MOEGLICH.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;b&gt;AUCH WENN STRAFRECHTLICH VERJÄHRT, IST SCHMERZENSGELDKLAGE MÖGLICH&lt;/b&gt;&lt;/a&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5104&amp;amp;entry_id=237&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/165-SEXUELLER-MISSBRAUCH-LEITLINIEN-DER-DEUTSCHEN-BISCHOFSKONFERENZ-HABEN-SICH-SEIT-FUENF-JAHREN-BEWAEHRT.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/165-SEXUELLER-MISSBRAUCH-LEITLINIEN-DER-DEUTSCHEN-BISCHOFSKONFERENZ-HABEN-SICH-SEIT-FUENF-JAHREN-BEWAEHRT.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;b&gt;SEXUELLER MISSBRAUCH: LEITLINIEN DER DEUTSCHEN BISCHOFSKONFERENZ HABEN SICH SEIT FÜNF JAHREN BEWÄHRT&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5177&amp;amp;entry_id=237&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/239-KIRCHENRECHT-DOKUMENTE-SEXUELLER-MISSBRAUCH-KRITIK-AN-ROEMISCHER-GEHEIMHALTUNG-IST-VERFEHLT.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/239-KIRCHENRECHT-DOKUMENTE-SEXUELLER-MISSBRAUCH-KRITIK-AN-ROEMISCHER-GEHEIMHALTUNG-IST-VERFEHLT.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;b&gt;KIRCHENRECHT DOKUMENTE SEXUELLER MISSBRAUCH: KRITIK AN RÖMISCHER GEHEIMHALTUNG IST VERFEHLT&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Beim Verlag selbst&lt;/b&gt; wird das &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5097&amp;amp;entry_id=237&quot; title=&quot;http://www.heimdall-verlag.de/zedlitz-zerrbilder.pdf&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.heimdall-verlag.de/zedlitz-zerrbilder.pdf&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Buch&lt;/a&gt; - soweit ich bis jetzt sagen kann - völlig korrekt so beworben: &quot;&lt;i&gt;Zerrbilder ist eine fesselnde Geschichte, spannend und mitreißend. Aber nicht nur das. Es ist eine wahre Geschichte, ein Zeitzeugnis. Der Text erzählt die autobiographische Geschichte eines Jugendlichen, Markus. Im Rahmen kirchlicher Jugendarbeit wird Markus zum Opfer eines Sexualdelikts mit Folgen, die das Leben zeichnen werden. Doch Zerrbilder gibt Hoffnung, macht Mut. Als junger Mann findet Markus über Umwege zu sich und zu seinem Leben. Dieser Weg führt nach England, zu einer Privatschule, Stowe School, in der Grafschaft Buckinghamshire. Der Aufenthalt in England wird zum Ort der Selbstfindung durch die Begegnung mit Ashleigh, einer Engländerin. Mehr als 25 Jahre sind vergangen. Ein erzählerischer Spannungsbogen führt in die Gegenwart. Die Gegenwart ist es, in der Markus die früheren Ereignisse des Mißbrauchs erneut aufnimmt, sich mit diesen Geschehnissen auseinandersetzt und sich schließlich für eine späte Gerechtigkeit einsetzt. Begleitet, untermalt wird der Text von einigen Passagen zu Leben und Kunst des niederländischen Malers, Vincent van Gogh.&lt;/i&gt;&quot; Ja, dieses Buch gibt Opfern in der Tat Hoffnung und gibt allen anderen Menschen Verständnis für jene Diskussion, die derzeit aufgeflammt ist, die aber auch in sachliche Bahnen zu lenken ist. Dafür betet Euer Padre Alex - Vizeoffizial Dr. Alexander Pytlik &lt;div class=&quot;serendipity_babelfish&quot;&gt;Translate to  &lt;a href=&quot;http://babelfish.altavista.com/babelfish/trurl_pagecontent?url=http%3A%2F%2Fwww.internetpfarre.de%2Fblog%2Farchives%2F237-SEXUELLER-MISSBRAUCH-UND-KIRCHENRECHT-BUCHEMPFEHLUNG-ZERRBILDER-VON-MARKUS-ZEDLITZ.html&amp;amp;lp=de%5Fen&quot;&gt;en&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;http://babelfish.altavista.com/babelfish/trurl_pagecontent?url=http%3A%2F%2Fwww.internetpfarre.de%2Fblog%2Farchives%2F237-SEXUELLER-MISSBRAUCH-UND-KIRCHENRECHT-BUCHEMPFEHLUNG-ZERRBILDER-VON-MARKUS-ZEDLITZ.html&amp;amp;lp=de%5Ffr&quot;&gt;fr&lt;/a&gt;&lt;/div&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Thu, 18 Feb 2010 22:00:00 +0100</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">http://www.internetpfarre.de/blog/archives/237-guid.html</guid>
    
</item>
<item>
    <title>SEXUELLER MISSBRAUCH: WIE SOLLEN KATHOLISCHE BISCHÖFE RICHTIG REAGIEREN</title>
    <link>http://www.internetpfarre.de/blog/archives/236-SEXUELLER-MISSBRAUCH-WIE-SOLLEN-KATHOLISCHE-BISCHOEFE-RICHTIG-REAGIEREN.html</link>
            <category>News Kommentare</category>
            <category>Sonstiges</category>
    
    <comments>http://www.internetpfarre.de/blog/archives/236-SEXUELLER-MISSBRAUCH-WIE-SOLLEN-KATHOLISCHE-BISCHOEFE-RICHTIG-REAGIEREN.html#comments</comments>
    <wfw:comment>http://www.internetpfarre.de/blog/wfwcomment.php?cid=236</wfw:comment>

    <slash:comments>0</slash:comments>
    <wfw:commentRss>http://www.internetpfarre.de/blog/rss.php?version=2.0&amp;type=comments&amp;cid=236</wfw:commentRss>
    

    <author>nospam@example.com (Padre Alex / Dr. Alexander Pytlik)</author>
    <content:encoded>
    &lt;b&gt;Alle regierenden katholischen Bischöfe&lt;/b&gt; können aus der amerikanischen Erfahrung lernen. Das besagt eine sehr gelungene und kompakte Analyse von John Allen, Chefkorrespondent beim National Catholic Reporter, einer in den USA erscheinenden &quot;unabhängigen&quot; katholischen Zeitung. Meine Übersetzung folgt der am 12. Februar 2010 editierten Version in der &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5078&amp;amp;entry_id=236&quot; title=&quot;http://www.irishtimes.com/newspaper/opinion/2010/0212/1224264272149.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.irishtimes.com/newspaper/opinion/2010/0212/1224264272149.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Irish Times&lt;/a&gt; (eines längeren Artikels, der zuerst vom &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5079&amp;amp;entry_id=236&quot; title=&quot;http://www.ncronline.org&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.ncronline.org&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;www.ncronline.org&lt;/a&gt; publiziert wurde.) Während die katholischen Bischöfe Irlands auf dem Weg nach Rom sind, um den &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5080&amp;amp;entry_id=236&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/228-SEXUELLER-MISSBRAUCH-AUFARBEITUNGSPROZESSE-IN-IRLAND-UND-BEI-LEGIONAEREN-CHRISTI.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/228-SEXUELLER-MISSBRAUCH-AUFARBEITUNGSPROZESSE-IN-IRLAND-UND-BEI-LEGIONAEREN-CHRISTI.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;von katholischen Klerikern begangenen sexuellen Mißbrauch anvertrauter Minderjähriger&lt;/a&gt; mit Seiner Heiligkeit Papst Benedikt XVI. zu besprechen, bietet John Allen, ein langjähriger Beobachter der amerikanischen Situation, für die betroffenen Teilkirchen Ratschläge an:&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;b&gt;1. GEHT NICHT IN DIE DEFENSIVE&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Krise um den &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5081&amp;amp;entry_id=236&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/183-HISTORISCHES-TREFFEN-DES-PAPSTES-MIT-OPFERN-INNERKIRCHLICHEN-SEXUELLEN-MISSBRAUCHS.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/183-HISTORISCHES-TREFFEN-DES-PAPSTES-MIT-OPFERN-INNERKIRCHLICHEN-SEXUELLEN-MISSBRAUCHS.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;sexuellen Mißbrauch durch Kleriker in den USA&lt;/a&gt; ihrem Höhepunkt zuschritt, gab es die Versuchung, sich darüber zu beschweren, daß die Lawine an Kritiken und Prozessen gegenüber der Kirche nicht fair gewesen sei. Einige meinten, daß die Krise für Leute als Ausrede firmiert habe, um mit dem Katholizismus ihr Hühnchen zu rupfen, und daß eine &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5094&amp;amp;entry_id=236&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/179-MEDIEN,-MISSBRAUCH-UND-KIRCHE-NEIN-ZUM-RUECKFALL-IN-EINE-MEDIEN-FEINDLICHKEIT.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/179-MEDIEN,-MISSBRAUCH-UND-KIRCHE-NEIN-ZUM-RUECKFALL-IN-EINE-MEDIEN-FEINDLICHKEIT.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;historische antikatholische Befangenheit in den Medien&lt;/a&gt; und in anderen Elitebereichen der Gesellschaft im Spiel gewesen sei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Rückblick waren diese Vorwürfe alle in einem gewissen Ausmaß wahr, aber dies laut auszusprechen, war gewöhnlich kontraproduktiv. Solches Wehklagen - besonders wenn es vom Klerus kam - verstärkte das Bild nach außen, als ob der Kirche mehr an Selbstverteidigung gelegen wäre als mit sich ins reine zu kommen, und wahrscheinlich ermutigte es auch Kritiker, deren Sache voranzutreiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt reichlich Anlaß für die Kirche, zerknirscht zu sein, und eine Reue verbunden mit dem klaren Willen, die Ursachen des Skandals auszumerzen, ist genau das, was die Leute bei den ersten Kommentaren hören wollen, also nicht etwas, das so klingt wie eine Ausrede.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;2. DENKT NACH, BEVOR IHR HANDELT&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während einer Krise gibt es die natürliche Tendenz, etwas tun zu wollen - irgendetwas - was das Bluten stoppen könnte. Manchmal jedoch kann dieser Druck, zu handeln, die Dinge schlechter machen als sie sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Beispiel ist das Treffen der katholischen Bischöfe der USA in Dallas (2002). Die Bischöfe beschlossen neue harte Vorgehensweisen beim sexuellen Mißbrauch, was zum großen Teil einen Fortschritt darstellte. Doch unter diesen Maßnahmen war auch eine Norm, welche die &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5082&amp;amp;entry_id=236&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/214-ROM-RASCHERE-LAISIERUNG-ZUR-BEHEBUNG-VON-AERGERNISSEN-BEI-PRIESTERN.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/214-ROM-RASCHERE-LAISIERUNG-ZUR-BEHEBUNG-VON-AERGERNISSEN-BEI-PRIESTERN.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Entlassung aus dem Klerikerstand&lt;/a&gt; auf der Basis eines bischöflichen Verwaltungsaktes ohne Möglichkeit einer formellen Verteidigung oder eines Rekurses vorsah. Kirchenrechtler wußten, daß dies in Rom kaum durchgehen würde, und &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5188&amp;amp;entry_id=236&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/239-KIRCHENRECHT-DOKUMENTE-SEXUELLER-MISSBRAUCH-KRITIK-AN-ROEMISCHER-GEHEIMHALTUNG-IST-VERFEHLT.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/239-KIRCHENRECHT-DOKUMENTE-SEXUELLER-MISSBRAUCH-KRITIK-AN-ROEMISCHER-GEHEIMHALTUNG-IST-VERFEHLT.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;der Heilige Stuhl&lt;/a&gt; wies diese Bestimmung auch tatsächlich ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Gipfeltreffen zwischen den vatikanischen Offizialen und den katholischen Bischöfen der USA wurde angesetzt, um eine Vereinbarung auszuarbeiten, die auch die &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5188&amp;amp;entry_id=236&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/239-KIRCHENRECHT-DOKUMENTE-SEXUELLER-MISSBRAUCH-KRITIK-AN-ROEMISCHER-GEHEIMHALTUNG-IST-VERFEHLT.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/239-KIRCHENRECHT-DOKUMENTE-SEXUELLER-MISSBRAUCH-KRITIK-AN-ROEMISCHER-GEHEIMHALTUNG-IST-VERFEHLT.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Möglichkeit kanonischer Gerichtsverhandlungen als einen Weg&lt;/a&gt; einschloß, um die gebührenden prozessualen Rechte zu schützen. Diese neuen Normen wurden von den katholischen Bischöfen der USA im November beschlossen und erhielten Rekognition aus Rom. Was immer jemand vom Ergebnis denken mag, aber diese Verzögerung schürte öffentliche Wahrnehmungen, daß Rom es nicht verstanden hätte, daß die Bischöfe nicht die Kurve kriegten und daß die Kirche ihre Entscheidung in die Länge zog oder die Augen vor der Wahrheit verschloß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die katholische Kirche Irlands wird wohl ihre eigenen Vorgehensweisen beschließen oder ihre eigenen neuen Strukturen schaffen müssen, und es wird Druck geben, dies schnell zu tun. Aber bevor die Schritte unternommen werden, ist es eine gute Idee, daß alle abgestimmt handeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;3. ERFINDET NICHT DAS RAD NEU&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere Versuchung, die von der Geschwindigkeit, wie die Dinge sich während einer Krise fortentwickeln, provoziert wird, besteht darin, alles so zu behandeln, als ob es zum ersten Mal geschehe. Als sich die Krise in den Vereinigten Staaten entwickelte, kann ich mich an Gespräche mit Freunden in Kanada erinnern, die in den späten 80er- und in den frühen 90er-Jahren durch eine ähnliche Erfahrung hindurchmußten und die ihre Köpfe schüttelten angesichts des Weges, auf dem wir ihre Fehler zu wiederholen schienen. Einige Amerikaner, die auf die irische Situation blicken, dürften heute ähnlich reagieren. Ein Beispiel ist die Jagd nach einem schlagenden Beweis in Rom, der zeigen sollte, daß sich die Vertuschung sexuellen Mißbrauchs ihren Weg bis an die Spitze gebahnt hätte, mit dem üblichen &quot;Beweis&quot; des vatikanischen Dokumentes aus dem Jahre 1962 namens &quot;&lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5083&amp;amp;entry_id=236&quot; title=&quot;http://www.kath.net/detail.php?id=5790&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.kath.net/detail.php?id=5790&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Crimen Sollicitationis&lt;/a&gt;&quot;, was im Bericht der Murphy-Kommission angeführt wird. &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5093&amp;amp;entry_id=236&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/234-SEXUELLER-MISSBRAUCH-VERTEIDIGUNG-DES-KIRCHENRECHTES-GEGEN-KIRCHE-VON-UNTEN.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/234-SEXUELLER-MISSBRAUCH-VERTEIDIGUNG-DES-KIRCHENRECHTES-GEGEN-KIRCHE-VON-UNTEN.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Aber das mit &quot;Crimen Sollicitationis&quot; ist ein reines Ablenkungsmanöver&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abgesehen von der &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5083&amp;amp;entry_id=236&quot; title=&quot;http://www.kath.net/detail.php?id=5790&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.kath.net/detail.php?id=5790&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;sachlichen Unrichtigkeit&lt;/a&gt; liegt das Problem der Jagd nach dem schlagenden Beweis hier darin, daß die Krise sexuellen Mißbrauchs dann mehr wie ein Problem der Gesetze als ein Problem der Kultur erscheint. Die Kirche aber hatte immer eine &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5188&amp;amp;entry_id=236&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/239-KIRCHENRECHT-DOKUMENTE-SEXUELLER-MISSBRAUCH-KRITIK-AN-ROEMISCHER-GEHEIMHALTUNG-IST-VERFEHLT.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/239-KIRCHENRECHT-DOKUMENTE-SEXUELLER-MISSBRAUCH-KRITIK-AN-ROEMISCHER-GEHEIMHALTUNG-IST-VERFEHLT.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Fülle von Gesetzen&lt;/a&gt; gegen sexuelle Sünden. Was der Katholizismus jedoch auch hatte, war eine tief verwurzelte Kultur, sogar dann wegzuschauen, wenn Priester in abscheulichen Handlungen verwickelt waren, also eine Kultur, welche den Opfern nicht dieselbe Aufmerksamkeit schenkte. Wer eben so handelte, konnte tatsächlich den ganzen Weg an die Spitze gehen. &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5086&amp;amp;entry_id=236&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/169-SEXUELLER-MISSBRAUCH-IN-DER-KIRCHE-DER-HEILIGE-MARTIN-VON-TOURS-HELFE-BEI-DER-AUFARBEITUNG.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/169-SEXUELLER-MISSBRAUCH-IN-DER-KIRCHE-DER-HEILIGE-MARTIN-VON-TOURS-HELFE-BEI-DER-AUFARBEITUNG.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Diese Kultur zu reparieren&lt;/a&gt;, ist nicht so leicht wie einen Schalter in Rom anzumachen, indem ein Gesetz aufgehoben und ein anderes geschaffen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;4. KONTAKTIERT DEN PAPST FRÜHZEITIG UND OFT&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist eine Tatsache des Lebens, daß einige Leute erst dann glauben, daß es die Katholische Kirche ernst meint, wenn sie es direkt vom Papst hören. Kardinal Seán Brady and Erzbischof Diarmuid Martin reisten im Dezember 2009 nach Rom, und der Heilige Stuhl gab &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5087&amp;amp;entry_id=236&quot; title=&quot;http://www.kath.net/detail.php?id=24885&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.kath.net/detail.php?id=24885&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;eine Erklärung&lt;/a&gt; heraus, daß der Papst die von vielen Gläubigen Irland empfundene &quot;&lt;i&gt;Entrüstung, den gefühlten Treuebruch und die Scham&lt;/i&gt;&quot; teile. Die Erklärung tat auch kund, daß Papst Benedikt XVI. beabsichtige, einen Pastoralbrief nach Irland zu richten, mit dem aufgezeigt werde, welche &quot;&lt;i&gt;Maßnahmen als Antwort auf die Situation getroffen werden sollen&lt;/i&gt;&quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist offenbar ein besserer Start als damals in Amerika, aber viele Iren werden noch immer darauf warten, daß der Papst spricht - und wenn es keine Reise nach Irland ist, dann vielleicht in einer Fernsehansprache oder in einer Konferenz mit irischen Journalisten. Es kann auch sehr hilfreich sein, ein &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5081&amp;amp;entry_id=236&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/183-HISTORISCHES-TREFFEN-DES-PAPSTES-MIT-OPFERN-INNERKIRCHLICHEN-SEXUELLEN-MISSBRAUCHS.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/183-HISTORISCHES-TREFFEN-DES-PAPSTES-MIT-OPFERN-INNERKIRCHLICHEN-SEXUELLEN-MISSBRAUCHS.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Treffen des Papstes mit einer Gruppe&lt;/a&gt; irischer Opfer vorzubereiten. Im allgemeinen ist der Papst auf die Krise offensiver eingegangen als sein Vorgänger in seinen späteren Jahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn es jemals einen Zeitpunkt gab, daß Irland Bedarf hat, diesen Willen vom Papst selbst zu hören und zu sehen, dann ist es jetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;5. BITTE VERWECHSELT NICHT DAS ENDE DER KRISE MIT DEM ENDE DES WEGES&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Atmosphäre der Krise in Irland wird sich eventuell ein wenig lösen, wenn sich die Zeitungen und Talkshows mit dem nächsten berühmten Fall beschäftigen. Dies bedeutet aber nicht, daß die Geschichte vorbei ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt jetzt sieben katholische Diözesen in den USA, die als Ergebnis des mit der Krise verbundenen &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5089&amp;amp;entry_id=236&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/21-AUCH-WENN-STRAFRECHTLICH-VERJAEHRT,-IST-SCHMERZENSGELDKLAGE-MOEGLICH.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/21-AUCH-WENN-STRAFRECHTLICH-VERJAEHRT,-IST-SCHMERZENSGELDKLAGE-MOEGLICH.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;finanziellen Druckes&lt;/a&gt; pleite sind. Und es gibt andere nicht gelöste Fragen wie jene der Bekanntmachung kirchlicher Aktenaufzeichnungen, die sich auf sexuellen Mißbrauch beziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Vorteil, den Irland hat, besteht in der Murphy-Kommission selbst. Da es eine solche zentralisierte und unabhängige Autorität in den Vereinigten Staaten nicht gibt, kamen die Enthüllungen kleckerweise ans Tageslicht, und so geht es heute noch weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;6. ZUR FRAGE DER BISCHÖFLICHEN VERANTWORTLICHKEIT&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem sich die Sache in den USA beruhigt hatte, war dann wahrscheinlich die am längsten anhaltende Kritik folgende: während die Kirche nun sehr harte Ausführungsbestimungen - einige würden sagen: drakonische - gegenüber Priestern besitze, die mißbraucht haben, hätte sie aber keinen Mechanismus gegenüber Bischöfen, um diese zur Verantwortung zu ziehen, wenn sie &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5090&amp;amp;entry_id=236&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/82-ERZBISTUM-LOS-ANGELES-ENTSCHULDIGT-SICH-FUER-UNANGEMESSENE-ANTWORT-AUF-SEXUELLEN-MISSBRAUCH.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/82-ERZBISTUM-LOS-ANGELES-ENTSCHULDIGT-SICH-FUER-UNANGEMESSENE-ANTWORT-AUF-SEXUELLEN-MISSBRAUCH.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=_blank&quot;&gt;versäumten, zu handeln&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein oder zwei Rücktritte hochrangiger Kirchenleute mögen den Druck vermindern, aber solche Schritte lösen nicht das Gesamtproblem. Das ist für jede lokale Teilkirche hart, weil die Verantwortung für die Bischöfe in Rom liegt. Jetzt, da klar ist, daß die Krise nicht nur ein US-Problem ist, gibt es vielleicht eine neue Möglichkeit, diese Frage mit dem Heiligen Stuhl neu zu klären. Wenn die gegenwärtige Krise abklingt, wird es den natürlichen Wunsch geben, weiterzumachen. Um jedoch späteres Kopfweh zu verhindern, wäre es weise, über einige dieser dornigen Angelegenheiten jetzt nachzudenken, da der Impuls gegeben ist, die Dinge anzugehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[&lt;b&gt;ENDE DER ÜBERSETZUNG DIESES GANZ AKTUELLEN TEXTES.&lt;/b&gt;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Diese Ratschläge von John Allen&lt;/b&gt; halte ich auch deshalb für so wichtig, weil in vereinzelten Artikeln oder Diskussionen auf selbsternannt-katholischen Internetportalen - ein konkretisierendes Urteil erspare ich mir jetzt - ziemlich rechthaberische Meinungen nachlesbar sind, als ob sich die Kirche zu wenig in der Öffentlichkeit verteidigte, als ob die katholische Bischofskonferenz Deutschlands medial falsch reagiert hätte oder gar, daß Opfern innerkirchlichen sexuellen Mißbrauchs generell zu rasch Glauben geschenkt werde. In Wirklichkeit ist eine solche der Sache und der Katholischen Kirche nicht dienende rein-defensive Haltung langfristig von keinem Gewinn, und so bleibe ich dabei, daß die damalige Aufarbeitung des (etwas anders gelagerten) österreichischen Sexskandals in St. Pölten mit der offensiven Aufarbeitung durch eine Apostolische Visitation und mit der guten Medienarbeit des damals von Johannes Paul II. eingeteilten Visitators Diözesanbischof Dr. Dr. Klaus Küng ein Lehrbeispiel dafür bleibt, wie Reaktionen richtig, umfassend und sachlich sowie vor allem auch glaubwürdig aussehen können und müssen. Dies kann ja in meinem Blogbuch ausführlich nachgelesen werden (vgl. rechts die Kategorie &quot;Skandal St. Pölten&quot;). Mit herzlichen Segensgrüßen an diesem Sonntag Quinquagesima und auch mit Gedanken an den heiligen Märtyrerpriesters Valentin verbleibt Euer Vizeoffizial Dr. Alexander Pytlik - Padre Alex  &lt;div class=&quot;serendipity_babelfish&quot;&gt;Translate to  &lt;a href=&quot;http://babelfish.altavista.com/babelfish/trurl_pagecontent?url=http%3A%2F%2Fwww.internetpfarre.de%2Fblog%2Farchives%2F236-SEXUELLER-MISSBRAUCH-WIE-SOLLEN-KATHOLISCHE-BISCHOEFE-RICHTIG-REAGIEREN.html&amp;amp;lp=de%5Fen&quot;&gt;en&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;http://babelfish.altavista.com/babelfish/trurl_pagecontent?url=http%3A%2F%2Fwww.internetpfarre.de%2Fblog%2Farchives%2F236-SEXUELLER-MISSBRAUCH-WIE-SOLLEN-KATHOLISCHE-BISCHOEFE-RICHTIG-REAGIEREN.html&amp;amp;lp=de%5Ffr&quot;&gt;fr&lt;/a&gt;&lt;/div&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sun, 14 Feb 2010 15:05:00 +0100</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">http://www.internetpfarre.de/blog/archives/236-guid.html</guid>
    
</item>
<item>
    <title>NATURRECHT UND DOGMATIK: GÜLTIGER EHEVERTRAG ZWISCHEN GETAUFTEN IST SAKRAMENT</title>
    <link>http://www.internetpfarre.de/blog/archives/235-NATURRECHT-UND-DOGMATIK-GUELTIGER-EHEVERTRAG-ZWISCHEN-GETAUFTEN-IST-SAKRAMENT.html</link>
            <category>Katholische Lehre</category>
            <category>Kirchenrecht</category>
            <category>News Kommentare</category>
    
    <comments>http://www.internetpfarre.de/blog/archives/235-NATURRECHT-UND-DOGMATIK-GUELTIGER-EHEVERTRAG-ZWISCHEN-GETAUFTEN-IST-SAKRAMENT.html#comments</comments>
    <wfw:comment>http://www.internetpfarre.de/blog/wfwcomment.php?cid=235</wfw:comment>

    <slash:comments>0</slash:comments>
    <wfw:commentRss>http://www.internetpfarre.de/blog/rss.php?version=2.0&amp;type=comments&amp;cid=235</wfw:commentRss>
    

    <author>nospam@example.com (Padre Alex / Dr. Alexander Pytlik)</author>
    <content:encoded>
    &lt;b&gt;Im Osservatore Romano ist am 27. Januar 2010&lt;/b&gt; eine wichtige kanonistische Buchrezension unter dem Titel &quot;&lt;i&gt;Consenso coniugale e requisito della fede. Il matrimonio fra contratto e sacramento&lt;/i&gt;&quot; (&quot;&lt;i&gt;Der Ehekonsens und das Erfordernis des Glaubens. Die Ehe zwischen Vertrag und Sakrament&lt;/i&gt;)&quot; von Hw. Giuseppe Sciacca, Prälat-Auditor der &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5073&amp;amp;entry_id=235&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/roman_curia/tribunals/roman_rota/index_ge.htm&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/roman_curia/tribunals/roman_rota/index_ge.htm&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Rota Romana&lt;/a&gt;, erschienen, welche für den deutschen Sprachraum eine noch größere Bedeutung hat, sind doch gerade in unseren Breiten die Fehlhaltungen (als ob ein &quot;mangelnder&quot; Glaube eine kirchliche Ehe von vorneherein ungültig machte oder als ob ein &quot;Kirchenaustritt&quot; immer aus Glaubensgründen erfolgte) noch immer verbreitet. Deshalb biete ich hier &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5096&amp;amp;entry_id=235&quot; title=&quot;http://www.kath.net/detail.php?id=25607&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.kath.net/detail.php?id=25607&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;eine deutsche Übersetzung&lt;/a&gt; an:&lt;br /&gt;
    &lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Mit einer Fülle an Argumentationen&lt;/b&gt; sowie an präzisen und ausführlichen Bezugnahmen auf die Rechtslehre, auf die Rechtsprechung der Rota Romana und auf das Lehramt hat Giacomo Bertolini, ein junger, aber bereits angesehener und ausgereifter Kanonist - er erhielt in der Schule anerkannter Meister wie Paolo Moneta und Sandro Gherro seine Ausbildung - in zwei ansehnlichen Bänden unter dem Titel &quot;&lt;i&gt;Intenzione coniugale e sacramentalità del Matrimonio&lt;/i&gt;&quot; (&lt;i&gt;Intention der Ehegatten und Sakramentalität der Ehe&lt;/i&gt;, Padova, Cedam, 2008, 96 Seiten, € 27) seine Reflexionen zu einem für die heutige sozio-kulturelle Atmosphäre schwierigen, aber sicherlich nicht abstrakten Gegenstand (man würde vom Lateinischen her sagen &lt;i&gt;argumentum salebrosum&lt;/i&gt;) vorgelegt, dessen Einfluß auf das Leben und die praktischen Verhaltensweisen, auf die existentiellen Entscheidungen der Gläubigen, nicht ausbleibt, obwohl es sich um eine Frage handelt, die mancheiner als reine Schultheorie betrachten könnte, die aber in Wirklichkeit kirchenrechtlich-theologischer und seelsorglicher Natur ist, weil sie paradigmatisch ist und mit ihr vielfältige Reflexionen verbunden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Es handelt sich um die anstrengende Fragestellung&lt;/b&gt; der Beziehung, die zwischen dem Konsens der Ehegatten, aus dem die Ehe als Sakrament und Vertrag erwächst, und zwischen der sakramentalen Würde besteht, die &lt;i&gt;eo ipso&lt;/i&gt; aus der zwischen Getauften gefeierten Hochzeit folgt, worauf der Canon 1055 § 2 des Codex Iuris Canonici lapidar hinweist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Es bedarf des sofortigen Hinweises&lt;/b&gt; - ohne die Bedeutung des zu besprechendes Werkes zu mindern -, daß der Unterzeichnete sich veranlaßt sieht, diese Fragestellung als abgeschlossen anzusehen, das heißt, daß das Sakrament und der Vertrag für den Getauften ein Einziges ausmachen, gemäß der in dem berühmten Rota-Urteil coram monsignor Persiani am 27. August 1910 bekräftigten Ausführung, was in die Anfänge der Wiedererrichtung des &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5073&amp;amp;entry_id=235&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/roman_curia/tribunals/roman_rota/index_ge.htm&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/roman_curia/tribunals/roman_rota/index_ge.htm&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Apostolischen Gerichtshofes&lt;/a&gt; führt: das Urteil definiert das Prinzip der Untrennbarkeit von Ehevertrag und Ehesakrament als &lt;i&gt;proximum fidei&lt;/i&gt; (einem Dogma nahe).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Und eine derartige Konklusion&lt;/b&gt; gründet sich auf dem aktuellsten päpstlichen Lehramt, mit dem sich der Diener Gottes Johannes Paul II. unmißverständlich auszudrücken hatte, als er sich in der &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5066&amp;amp;entry_id=235&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/holy_father/john_paul_ii/speeches/2003/january/documents/hf_jp-ii_spe_20030130_roman-rota_it.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/holy_father/john_paul_ii/speeches/2003/january/documents/hf_jp-ii_spe_20030130_roman-rota_it.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Audienz des 30. Januar 2003&lt;/a&gt; an die Prälaten-Auditoren wandte und sich zu einem bewußten Echo der beständigen Lehre der Vorgänger machte: &quot;&lt;i&gt;Es ist entscheidend, sich vor Augen zu halten, daß eine Haltung der Brautleute, welche die übernatürliche Dimension der Ehe nicht in Betracht zieht, die Ehe nur dann ungültig macht, wenn sie sich auf die Gültigkeit des natürlichen Bereiches auswirkt, auf dem eben das sakramentale Zeichen aufliegt&lt;/i&gt;&quot;, wodurch er das in Erinnerung rief, was er selbst in der &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5067&amp;amp;entry_id=235&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/holy_father/john_paul_ii/speeches/2001/documents/hf_jp-ii_spe_20010201_rota-romana_ge.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/holy_father/john_paul_ii/speeches/2001/documents/hf_jp-ii_spe_20010201_rota-romana_ge.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Audienz des 1. Februar 2001&lt;/a&gt; bekräftigt hatte: &quot;&lt;i&gt;Seit der Zeit des II. Vatikanischen Konzils ist des öfteren der Versuch einer Belebung des übernatürlichen Aspekts der Ehe unternommen worden – auch durch theologische, seelsorgliche und kirchenrechtliche Vorhaben, die der Tradition fremd sind, so etwa den Glauben als Voraussetzung für die Eheschließung zu fordern.&lt;/i&gt;&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Im ersten Band des Werkes&lt;/b&gt;, das hier rezensiert wird und als Untertitel &quot;&lt;i&gt;Il dibattito contemporaneo&lt;/i&gt;&quot; (&lt;i&gt;Die gegenwärtige Debatte&lt;/i&gt;) führt, untersucht der Autor die Quellen, die Lehre und die Rechtsprechung der jüngsten Zeit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Die Quellen werden sowohl in den&lt;/b&gt; Dokumenten des Lehramtes als auch in der langen Revisionsarbeit des &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5074&amp;amp;entry_id=235&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/archive/cdc/index_ge.htm&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/archive/cdc/index_ge.htm&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;lateinischen Codex&lt;/a&gt; und in der Redaktionsarbeit des &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5075&amp;amp;entry_id=235&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/holy_father/john_paul_ii/apost_constitutions/documents/hf_jp-ii_apc_19901018_index-codex-can-eccl-orient_lt.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/holy_father/john_paul_ii/apost_constitutions/documents/hf_jp-ii_apc_19901018_index-codex-can-eccl-orient_lt.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;orientalischen Codex&lt;/a&gt; durchgegangen. Was die Rechtslehre betrifft, wird ein kritischer Exkurs angeboten, der sich den möglichen Konzeptionen der Beziehung zwischen subjektiver Intention, natürlicher Substanz und Sakramentalität des Ehebandes widmet und mit dem eine Entwicklung dargestellt wird, ausgehend von einigen &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5068&amp;amp;entry_id=235&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/31-ANMERKUNGEN-ZU-PASTORALEN-HINWEISEN-SEINER-EMINENZ-CHRISTOPH-KARDINAL-SCHOENBORN-UND-SEINER-EXZELLENZ-BISCHOF-GERHARD-LUDWIG-MUELLER.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/31-ANMERKUNGEN-ZU-PASTORALEN-HINWEISEN-SEINER-EMINENZ-CHRISTOPH-KARDINAL-SCHOENBORN-UND-SEINER-EXZELLENZ-BISCHOF-GERHARD-LUDWIG-MUELLER.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;pastoraltheologischen Ansätzen&lt;/a&gt; der Siebzigerjahre, die zuweilen auch in manche Ausrichtung der Rechtsprechung hineinwirkten, wenn sich diese einem erbärmlichen Philosophieren mit existentialistischen Vorzeichen unterordnete. Diese Ansätze hatten die Tendenz, die Fundamente der traditionellen Theorie der Untrennbarkeit von Vertrag und Sakrament in der Ehe aus den Angeln zu heben und schlugen als eigenständigen Ehenichtigkeitsgrund den positiven Ausschluß der sakramentalen Würde vom Ehekonsens vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Diesbezüglich unterläßt es Bertolini&lt;/b&gt; angemessenerweise nicht, auf die Existenz praktischer Lösungen hinzuweisen wie den Rückgriff auf Kapitel wie jenes der Totalsimulation oder des &lt;i&gt;error iuris&lt;/i&gt;. Manche Positionen halten eben von vorneherein fest, daß sich die Abwesenheit des Glaubens mittels des Bereiches der Intention unbedingt auf die sakramentale Würde und die Fähigkeit, das Sakrament zu feiern oder zu empfangen, auswirke, wobei diese aber vergessen, daß die Sakramentalität der Ehe nicht von der subjektiven Intention abhängt und nicht in der Disposition der Gatten steht und daher auch nicht zum Objekt des Ausschlußwillens gemacht werden kann, dann nämlich über jenes Notwendige und Ausreichende hinausgehend, was nach dem Naturrecht zur Begründung eines gültigen Ehebandes genügt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Die Analyse der Rechtsprechung&lt;/b&gt;, die dann zum Abschluß des ersten Bandes präsentiert wird, kann für die im Bereich des Rechtes Tätigen von Interesse sein, weil sie die zu diesem Sachbereich noch unveröffentlichten Rotaurteile sorgfältig kommentiert. In der Tat werden die Urteile zum Ausschluß oder zum Irrtum in Bezug auf die Sakramentalität sehr gründlich durchgegangen, nicht nur was die Rechtsparteien betrifft, aber auch was die konkrete Geschichte des dem Apostolischen Gerichtshof zum Urteil vorgelegten Tatbestandes betrifft, sodaß der Autor auf diese Weise versucht, eventuelle Strömungen der Rechtsprechung in bezug auf die genannten Ehenichtigkeitsgründe einzufangen. Es ist darauf hinzuweisen, wie Bertolini betont, daß in einigen jüngeren Entscheidungen die eingeteilten Rotarichter die Eigenständigkeit der zitierten Ehenichtigkeitsgründe in Frage gestellt haben (und so eine im übrigen minoritäre Tendenz überwanden), indem die Richter nämlich die Irrelevanz des Glaubens bei der Formung einer rechten Eheintention bekräftigten und an der einheitlichen Gleichzeitigkeit der natürlichen Eheintention und jener sakramentalen festhielten, wobei sie dadurch auch einer kohärenten Interpretation des Grundsatzes der Identität von Vertrag und Sakrament anhingen.&lt;br /&gt;
    &lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Die im ersten Band vorgenommene Forschung&lt;/b&gt; erlaubt es also dem Autor, die Punkte festzumachen, die er zur lehrmäßigen Klärung als notwendig erachtet, und zwar: was die wesentlich relationale Struktur der Ehe juridisch als ihren eigenen Inhalt auferlegt; was das Objekt des Ehekonsenses ist, insoweit geschuldete &lt;i&gt;res iusta&lt;/i&gt; im Gerechtigkeitsverhältnis, das zwischen den Verheirateten entsteht; ob der genannte Inhalt auch im Bezug zur sakramentalen Würde ausreicht; ob beim Austausch des materialen Objekts des Ehekonsenses der Akt des Glaubens und die interne und/oder externe sakramentale Intention eine Rolle spielen; und ob schließlich die Kirche die Fakultät besitzt, solche betreffend ihre natürliche Substanz rechtmäßig geschlossenen Ehen dann für nichtig zu erklären, wenn sie mit Aversion gegen die exklusiv-sakrale Dimension geschlossen würden, angenommen (und wir sagen: nicht zugestanden), daß dies überhaupt von den Vertragspartnern ausgeschlossen werden könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Im zweiten Band mit dem Titel&lt;/b&gt; &quot;&lt;i&gt;Approfondimenti e riflessioni&lt;/i&gt;&quot; (&lt;i&gt;Vertiefungen und Reflexionen&lt;/i&gt;) bietet der Autor eine gewaltige und ausgedehnte historisch-juridisch-theologische Forschung, mit welcher der ganz besondere und providentielle Zeitpunkt in Betracht genommen wird, zu dem sich die angesprochenen Thematiken in ihrer Komplexität enthüllten, soll heißen das Konzil von Trient.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Es war an dortiger Stelle&lt;/b&gt;, daß das Problem der Untrennbarkeit von Ehevertrag und Ehesakrament vollständig an die Oberfläche trat und damit auch die Fragen der Intention, der Spender sowie der Grenzen der kirchlichen Vollmacht, Ehen &lt;i&gt;ex ante&lt;/i&gt; zu verhindern oder &lt;i&gt;ex post&lt;/i&gt; für nichtig zu erklären, Ehen, welche die Mindestkonsistenz besitzen, sodaß das Recht auf Eheschließung, welches dem Naturrecht zugehört, faktisch eingeschränkt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Die Analyse hat es Bertolini erlaubt&lt;/b&gt;, in diesen Debatten klare Spuren jener theologischen Unterscheidung zwischen &quot;Natur&quot; und &quot;Übernatur&quot; der Ehe aufzufinden; eine echte begriffliche Aufspaltung, die sich - so der Autor - schon in der späten scholastischen Epoche gebildet hatte und dann zumindest bis zu ihrer Infragestellung im 20. Jahrhundert angenommene Lehre war. Eine Aufspaltung, die sich in den negativen juridischen Konsequenzen als folgenschwer erwies, welche sich sowohl auf die in der gegenwärtigen Kanonistik entstandenen Debatte in bezug auf die sakramentale Würde der Ehe als auch abgeleitet auf die Interpretation vieler Bereiche des fundamentalen Eherechtes selbst und einiger Ehenichtigkeitsgründe tiefergehend ausfalteten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;An diesem Punkt angelangt&lt;/b&gt;, setzt der Autor mit einem der vielschichtigsten und vorzüglichsten Teile des Werkes fort, worin er versucht, die Folgen der Theologie des doppelten Zweckes der Theorie vom Ehekonsens auszumerzen, indem er die Einheitlichkeit der der unmittelbar vor der Aufspaltung &quot;Natur-Übernatur&quot; vorausgehenden theologischen, philosophischen und juridischen Lehre wieder ins Licht rückt, das heißt also die Einheitlichkeit des augustinisch-thomasischen Systems, als dessen zuverlässiger Kenner er sich erweist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Auf diese Weise wird die strikte Zugehörigkeit&lt;/b&gt; der Ehe zum &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5076&amp;amp;entry_id=235&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/natur.htm&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/natur.htm&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Naturrecht&lt;/a&gt; wiedergewonnen, und zwar nicht als &quot;reine Natur&quot;, sondern als Einrichtung, zu der die Natur hin inkliniert, um uns die berühmte thomasische Formulierung zu eigen zu machen (vgl. In IV Sententiarum., D. 26, q. 2, a.1).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Das Sakrament ist also die naturrechtliche Ehe&lt;/b&gt;, weil in ihr die mystische Symbolik und auch die Ursächlichkeit der Gnade innewohnen - aus dem Willen Christi heraus zwischen Getauften sichergestellt - ohne daß man irgendeiner Aufspaltung zwischen der natürlichen und der übernatürlichen Dimension Platz geben würde. Die sakramentale Intention ist folglich keine andere als die einfache Heiratsintention zwischen zwei Getauften, vernünftigen Geschöpfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Indem der Autor von einigen Anregungen&lt;/b&gt; des Lehramtes von Johannes Paul II. und von einigen seiner Rotaansprachen ausgeht, beschließt er die Argumentation und skizziert eine allgemeine Theorie der Ehe, deren Wert in der Aufgabe der Kategorien der Lehre von der &quot;reinen Natur&quot; liegt. Bertolini bekräftigt die Notwendigkeit, daß die Sakramentalität der Ehe nicht mehr als Objekt abgetrennten und rationalistischen Erkennens und Wollens gedacht werden dürfe, wie es bei den anderen essentiellen Elementen oder Eigenschaften der Ehe geschieht, sondern er vertieft die Untersuchung betreffend die eheliche Beziehung gemäß der Schöpfung. Der Autor bekräftigt, daß das eheliche Wesen nicht etwa in kulturellen, juridischen oder theologischen Modellen gesucht werden dürfe, die der Beziehung zwischen den zwei Personen äußerlich-fremd sind, sondern es müsse vielmehr mit juridischem Realismus und authentischem Personalismus in jener inneren Inklination erkannt werden, durch welche sich die Ehe mit einem besonderen natürlichen und interpersonalen Charakter auszeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Mit anderen Worten, es gibt eine&lt;/b&gt; konstitutive Transzendenz der Beziehung zwischen den Gatten, welche es ihnen erlaubt, die wahre und einzige sakramentale Materie anzubieten in jener gegenseitigen Übergabe und Annahme, kraft derer sie ein Fleisch werden. Mit fester Überzeugung unterstreicht Bertolini, daß es zwischen Getauften keine wahre Ehe geben könne, die nicht Sakrament sei. Der Ausschluß der sakramentalen Würde erweist sich daher als unrealisierbar und somit als rechtlich unmöglich, sodaß weiter geschlossen werden kann, daß man daraus kein eigenständiges Nichtigkeitskapitel konfigurieren könne, nämlich jenes der Simulation der sakramentalen Würde. Nur ein zwanghaftes Hinbiegen würde es in der Tat erlauben, im exklusiv-sakralen Bereich dieselben Kategorien anzuwenden, die man bei den augustinischen Gütern anwendet (Treue, Unauflöslichkeit, Nachwuchs).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Mario Francesco Kardinal Pompedda betonte&lt;/b&gt; diesbezüglich 2003 gegenüber dem &lt;i&gt;Arcisodalizio&lt;/i&gt; der römischen Kurie, mit der vollen Ausreifung seiner langen und wertvollen kanonistischen Reflexion, es wäre &quot;&lt;i&gt;korrekter, nicht gleich von der sakramentalen Intention zu sprechen, sondern ganz einfach von der Heiratsintention tout court (...) Wenn es wirklich möglich wäre, die natürliche Heiratsintention von jener sakramentalen Heiratsintention zu unterscheiden - und häufig wird gedrängt, damit dies geschehen möge - würde man bei der Durchführung eines letzten Bruches, eines irreversiblen und schwerwiegenden Bruches landen, und es würde dem Menschen die Macht zugestanden, das von Gott den geschaffenen und erlösten Wirklichkeitsbereichen gegebene ontologische Statut aus den Angeln zu heben und zu reformieren&lt;/i&gt;&quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Deshalb &quot;&lt;/b&gt;&lt;i&gt;&lt;/b&gt;kann der Ausschluß&lt;/b&gt;&lt;/i&gt; &lt;i&gt;der sakramentalen Würde&lt;/i&gt;&quot; - so folgerte der verstorbene Kardinal mit Autorität - &quot;&lt;i&gt;nicht als eigenständiger Ehenichtigkeitsgrund angesehen werden, weil dafür die Voraussetzungen vollständig fehlen. Und dieselbe Untersuchung betreffend die Intention der Brautleute wird nur eine auf die rein natürliche Wirklichkeit beschränkte Erhebung zulassen. Richtig dargestellt konstituiert die genannte natürliche Wirklichkeit das einzige intendierte Objekt, so wie es vom verborgenen schöpferischen Ratschluß Gottes gewollt ist&lt;/i&gt;&quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Was die Notwendigkeit des Glaubens&lt;/b&gt; der Brautleute betrifft, so geht die Rede weiter, ob man denn auch die gebührende Unterscheidung zwischen Gültigkeit der Ehe und zwischen ihrer Furchtbarkeit vornimmt, wodurch die Dringlichkeit aufscheint, sich von Seiten aller pastoralen Mitarbeiter her unermüdlich für eine angemessene Vorbereitung der Brautleute einzusetzen, die mit Hilfe der dialektisch-vernünftigen Einschätzung von Gegensätzen auch Gewinn aus dem zieht, was jenes Lackmuspapier erweisen kann, das aus nichts anderem als aus den Ehenichtigkeitsfällen besteht, um nämlich die Wiederholung von Fehlern zu vermeiden. Und andererseits war dies schon 1977 von der &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5077&amp;amp;entry_id=235&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/roman_curia/congregations/cfaith/cti_index_ge.htm&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/roman_curia/congregations/cfaith/cti_index_ge.htm&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Internationalen Theologenkommission&lt;/a&gt; bemerkt worden: &quot;&lt;i&gt;Fides est praesuppositum et causa dispositiva effectus fructuosi, sed validitas non necessario implicat fructuositatem matrimonii.&lt;/i&gt;&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;In der Tat darf man das Recht, zu heiraten&lt;/b&gt;, jenen katholisch Getauften nicht verweigern, die - auch wenn sie das Geschenk des Glaubens verloren haben - jedenfalls die natürliche Fähigkeit zum Wollen und zum Abschluß einer legitimen, einigen, fruchtbaren und unauflöslichen Ehe haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Und schließlich hat eben Benedikt XVI.&lt;/b&gt;, um &quot;&lt;i&gt;die Notwendigkeit, mit Kohärenz die Identität &#039;Eheschließung-Sakrament&#039; aufzuzeigen&lt;/i&gt;&quot; (&lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5069&amp;amp;entry_id=235&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/230-OFFIZIELLER-KOMMENTAR-VON-ERZBISCHOF-COCCOPALMERIO-MOTU-PROPRIO-OMNIUM-IN-MENTEM.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/230-OFFIZIELLER-KOMMENTAR-VON-ERZBISCHOF-COCCOPALMERIO-MOTU-PROPRIO-OMNIUM-IN-MENTEM.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Francesco Coccopalmerio&lt;/a&gt;), mit dem &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5070&amp;amp;entry_id=235&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/229-OMNIUM-IN-MENTEM-EINFACHER-KIRCHENAUSTRITT-IM-KATHOLISCHEN-EHERECHT-NICHT-MEHR-RELEVANT.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/229-OMNIUM-IN-MENTEM-EINFACHER-KIRCHENAUSTRITT-IM-KATHOLISCHEN-EHERECHT-NICHT-MEHR-RELEVANT.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Motu proprio Omnium in mentem&lt;/a&gt; vom 26. Oktober 2009 wiederum entschieden, die Canones 1086 § 1, 1117 und 1124 von der Klausel &quot;&lt;i&gt;durch einen formalen Akt von der Katholischen Kirche abgefallen&lt;/i&gt;&quot; zu befreien, sodaß auch wer einen solchen Abfall vollzogen hätte - und dies geschieht oft wegen konkreter Umstände, die wenig mit authentischen Glaubensproblemen zu tun haben - zur Gültigkeit weiterhin an die kanonische Form gebunden ist, aber dann auf diese Weise jedenfalls gültig heiraten kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Diese Entscheidung erweist sich&lt;/b&gt; als kohärent zu den unmißverständlichen Worten des Papstes an die Rota in der &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5071&amp;amp;entry_id=235&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/speeches/2009/january/documents/hf_ben-xvi_spe_20090129_rota-romana_ge.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/speeches/2009/january/documents/hf_ben-xvi_spe_20090129_rota-romana_ge.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Ansprache des 29. Januar 2009&lt;/a&gt;: &quot;&lt;i&gt;Es ist vor allem nötig, die Fähigkeit positiv wieder neu zu entdecken, die im Prinzip jeder Mensch besitzt, nämlich aufgrund seiner Natur als Mann oder Frau zu heiraten (...) Ja, die Bekräftigung der angeborenen Fähigkeit des Menschen zur Ehe ist gerade der Ausgangspunkt, um den Eheleuten zu helfen, die natürliche Wirklichkeit der Ehe und die Bedeutung zu entdecken, die sie auf der Ebene des Heils hat. Was schließlich auf dem Spiel steht ist die Wahrheit über die Ehe und über die ihr innewohnende rechtliche Natur&lt;/i&gt;&quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[&lt;b&gt;ENDE DER ÜBERSETZUNG DER BUCHREZENSION AUS L&#039;OSSERVATORE ROMANO.&lt;/b&gt;] &lt;div class=&quot;serendipity_babelfish&quot;&gt;Translate to  &lt;a href=&quot;http://babelfish.altavista.com/babelfish/trurl_pagecontent?url=http%3A%2F%2Fwww.internetpfarre.de%2Fblog%2Farchives%2F235-NATURRECHT-UND-DOGMATIK-GUELTIGER-EHEVERTRAG-ZWISCHEN-GETAUFTEN-IST-SAKRAMENT.html&amp;amp;lp=de%5Fen&quot;&gt;en&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;http://babelfish.altavista.com/babelfish/trurl_pagecontent?url=http%3A%2F%2Fwww.internetpfarre.de%2Fblog%2Farchives%2F235-NATURRECHT-UND-DOGMATIK-GUELTIGER-EHEVERTRAG-ZWISCHEN-GETAUFTEN-IST-SAKRAMENT.html&amp;amp;lp=de%5Ffr&quot;&gt;fr&lt;/a&gt;&lt;/div&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Fri, 12 Feb 2010 22:00:00 +0100</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">http://www.internetpfarre.de/blog/archives/235-guid.html</guid>
    
</item>
<item>
    <title>SEXUELLER MISSBRAUCH: VERTEIDIGUNG DES KIRCHENRECHTES GEGEN KIRCHE VON UNTEN</title>
    <link>http://www.internetpfarre.de/blog/archives/234-SEXUELLER-MISSBRAUCH-VERTEIDIGUNG-DES-KIRCHENRECHTES-GEGEN-KIRCHE-VON-UNTEN.html</link>
            <category>Kirchenrecht</category>
            <category>News Kommentare</category>
    
    <comments>http://www.internetpfarre.de/blog/archives/234-SEXUELLER-MISSBRAUCH-VERTEIDIGUNG-DES-KIRCHENRECHTES-GEGEN-KIRCHE-VON-UNTEN.html#comments</comments>
    <wfw:comment>http://www.internetpfarre.de/blog/wfwcomment.php?cid=234</wfw:comment>

    <slash:comments>0</slash:comments>
    <wfw:commentRss>http://www.internetpfarre.de/blog/rss.php?version=2.0&amp;type=comments&amp;cid=234</wfw:commentRss>
    

    <author>nospam@example.com (Padre Alex / Dr. Alexander Pytlik)</author>
    <content:encoded>
    &lt;b&gt;Derzeit kursiert in den Medien&lt;/b&gt; ein sogenannter NRO-Bericht &quot;&lt;i&gt;über die Behinderung der Kinderrechtskonvention durch das katholische Kirchenrecht am Beispiel sexuellen Mißbrauchs&lt;/i&gt;&quot; von Verena Mosen im Auftrag des &quot;Ökumenischen Netzwerkes Kirche von unten&quot; aus dem September 2003. Ohne auf alle Details (auch völkerrechtlichen Ungenauigkeiten) einzugehen, bedarf die kritiklose Übernahme bestimmter Schlüsse und Fehlbeurteilungen durch andere Medien einer Korrektur und somit &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5065&amp;amp;entry_id=234&quot; title=&quot;http://www.kath.net/detail.php?id=25543&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.kath.net/detail.php?id=25543&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;einiger klärender Hinweise&lt;/a&gt;, um die Sachlage gerecht zu bewerten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Zunächst ist es mir ein Anliegen&lt;/b&gt;, festzuhalten, daß kirchenpolitische Zuordnungen grundsätzlich nicht hilfreich sind. Es ist auffallend, daß meist nur sogenannt und selbsternannt &quot;kirchenkritischen&quot; Persönlichkeiten oder Gruppierungen der Schutz der Opfer innerkirchlichen sexuellen Mißbrauchs zugetraut oder gar als Quasi-Monopol zugesprochen wird, als ob die Treue zum Lehramt der Kirche und die konkrete Verbundenheit mit dem Papst in Rom eine Behinderung bei der klaren Option für die Opfer bedeuten würde. In Wirklichkeit haben nicht zuletzt eben derart &quot;kirchenkritische&quot; Gruppen zumeist ein Grundproblem mit dem Naturrecht und mit dem authentischen Kirchenrecht, was dazu geführt hat und führt, das Recht der Kirche nicht verstehen oder bewußt mißverstehen zu wollen. Damit jedoch wurden und werden nicht wenige Opfer sexuellen Mißbrauchs als potentielle Schadensersatzkläger abgehalten, den funktionierenden innerkirchlichen / kirchenrechtlichen Weg zu gehen (auch wenn jede Initiative wie auch jene von den berichtgebenden Gruppen eingerichtete private Nothilfe für Mißbrauchsfälle zu begrüßen ist). Der allgemeine Vorwurf an die Katholische Kirche im genannten &quot;Bericht&quot; fällt daher auf die Auftraggeber und die &quot;Berichterstatterin&quot; selbst zurück: &quot;&lt;i&gt;Im allgemeinen sieht der Heilige Stuhl in Fällen von sexuellem Mißbrauch &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5171&amp;amp;entry_id=234&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/237-SEXUELLER-MISSBRAUCH-UND-KIRCHENRECHT-BUCHEMPFEHLUNG-ZERRBILDER-VON-MARKUS-ZEDLITZ.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/237-SEXUELLER-MISSBRAUCH-UND-KIRCHENRECHT-BUCHEMPFEHLUNG-ZERRBILDER-VON-MARKUS-ZEDLITZ.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Wiedergutmachung&lt;/a&gt; und einen gewissen Schutz für Kinder vor, ebenso die Bestrafung von Geistlichen und Ordensleuten, die sich sexuell an Kindern vergreifen. Allerdings nützt ein Gesetz wenig, wenn es nicht angewendet wird&lt;/i&gt;&quot;, was nichts als pure Unterstellung ist, anstatt selbst mitzuhelfen, daß möglichst viele auch diesen Weg wenigstens zusätzlich nützen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Der genannte Bericht von Verena Mosen&lt;/b&gt; setzt von vorneherein auf das Ausspielen von Kirchenrecht und staatlichen bzw. überstaatlichen Gesetzen, als ob das Kirchenrecht freien Staatsbürgern quasi-gewaltmäßig bestimmte Rechtsschritte außerhalb des kirchlichen Raumes verbieten könnte. Zu Beginn des Berichts heißt es daher: &quot;&lt;i&gt;Folglich legen Catholics for a Free Choice (CFFC), die Initiative Kirche von unten (IKvu) und die Kirchenvolksbewegung Wir sind Kirche (WsK) diesen Bericht der bundesdeutschen Regierung sowie der UN-Kommission für die Rechte des Kindes vor, um deutlich zu machen, daß das Recht des Heiligen Stuhls mit deutschem Recht unvereinbar ist.&lt;/i&gt;&quot; Schon an dieser Stelle wird klar, daß mit einer Ebenenverwechselung gearbeitet werden soll, und es verwundert, mit welchem negativen Vor-Urteil hier erklärte Katholiken die eigene Kirche mißinterpretieren und dies dann auch noch als quasi-objektiven Nicht-Regierungs-Organisations-Bericht &quot;verkaufen.&quot; Das gewünschte undifferenzierte Ergebnis des &quot;Berichtes&quot; wird dann auch sogleich vorweggenommen: &quot;&lt;i&gt;Als Folge dessen sehen sich Kinder fortwährend potentiellem Mißbrauch und Ausbeutung durch katholische Geistliche ausgesetzt.&lt;/i&gt;&quot; Fraglich ist daher der Selbstanspruch der Auftraggeber aus dem Jahre 2003: &quot;&lt;i&gt;Da die Initiative Kirche von unten (IKvu) diese Situation - ebenso wie die KirchenVolksBewegung Wir sind Kirche (WsK) - seit Jahren kritisch beobachtet, ist sie besonders geeignet, diesen Bericht über den Einfluß des Vatikans auf die deutsche Einhaltung der Konvention zu verfassen.&lt;/i&gt;&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Immerhin zeigt der &quot;Bericht&quot; von Frau Mosen&lt;/b&gt; unter dem Kapitel &quot;katholisches Kirchenrecht&quot; dann (paradoxerweise) auf, wie sehr der Schutz der Minderjährigen von den geltenden kirchlichen Gesetzen sichergestellt wird. Trotzdem wird von vorneherein die folgende absurde Ausgangsbasis gewählt: &quot;&lt;i&gt;Wenn Deutschland und die UN-Kommission die deutschen Gesetze zum Schutz des Kindes evaluieren, ist auch das katholisches Kirchenrecht einzubeziehen, um sicher zu stellen, daß dieses den deutschen Staat nicht an der Einhaltung der Kinderrechtskonvention hindert&lt;/i&gt;&quot;, als ob das katholische Kirchenrecht die Bundesrepublik Deutschland beim Schutz der Kinder behindern wollte, würde oder könnte oder gar der Kinderrechtskonvention widersprechen würde. Immerhin wird die vom jetzt regierenden Papst im Auftrag seines Vorgängers 2001 konkretisierte kirchliche &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5172&amp;amp;entry_id=234&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/239-KIRCHENRECHT-DOKUMENTE-SEXUELLER-MISSBRAUCH-KRITIK-AN-ROEMISCHER-GEHEIMHALTUNG-IST-VERFEHLT.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/239-KIRCHENRECHT-DOKUMENTE-SEXUELLER-MISSBRAUCH-KRITIK-AN-ROEMISCHER-GEHEIMHALTUNG-IST-VERFEHLT.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Rechtsverschärfung für den sexuellen Mißbrauch Minderjähriger durch Kleriker&lt;/a&gt; nicht so plakativ-unsachlich abgetan wie in einigen Medien, die ständig den Unsinn einer angeblich neuerlich befohlenen vatikanischen Vertuschung wiederholen und dabei übersehen, daß eben die Verlängerung der kirchenstrafrechtlichen Verjährungsfrist und die zentrale Kompetenz der Glaubenskongregation (auch als Gerichtshof in Rom) dem genauen &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5172&amp;amp;entry_id=234&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/239-KIRCHENRECHT-DOKUMENTE-SEXUELLER-MISSBRAUCH-KRITIK-AN-ROEMISCHER-GEHEIMHALTUNG-IST-VERFEHLT.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/239-KIRCHENRECHT-DOKUMENTE-SEXUELLER-MISSBRAUCH-KRITIK-AN-ROEMISCHER-GEHEIMHALTUNG-IST-VERFEHLT.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Gegenteil einer gewollten Vertuschung&lt;/a&gt; diente und dient. Auch wenn die von der Kongregation für die Glaubenslehre geregelten einzelnen Strafverfahren der traditionellen päpstlichen Geheimhaltung unterliegen, sind Medien und Interessierte in keiner Weise gehindert, öffentlich aufliegenden Informationen und Spuren nachzugehen und diese auch zu kommentieren, abgesehen davon, daß die Geheimhaltung unter Umständen auch ein gewünschter Schutz einzelner Opfer sexuellen Mißbrauchs sein kann, und dies gibt Frau Mosen in einer abschließenden Forderung sogar zu: &quot;&lt;i&gt;Sämtliche Fälle sexuellen Mißbrauchs sollten in einer Aufstellung veröffentlicht werden – unter Wahrung der Privatsphäre von Opfern und Tätern – einschließlich krimineller Fälle und solcher, die dem Heiligen Stuhl bekannt wurden.&lt;/i&gt;&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Die folgende Interpretation von Frau Mosen&lt;/b&gt; ist daher falsch: &quot;&lt;i&gt;Sie&lt;/i&gt; [= diese Verschwiegenheit] &lt;i&gt;ermächtigt den Heiligen Stuhl, gleich welche Partei zu bestrafen, die Informationen über sexuellen Mißbrauch durch Geistliche öffentlich macht ..., und der Heilige Stuhl beabsichtigt nicht wirklich die Einhaltung der Kinderrechtskonvention. Er umgeht durch seine Verschwiegenheitsklausel die Regulierungen zur Anzeige nach Artikel 44 der Konvention, er verletzt gesetzesmäßige Anstrengungen zur Einhaltung der Konvention anderer Unterzeichnerstaaten wie Deutschland, er veranlaßt zu Gunsten seiner eigenen neuen geheimen Vorgehensweise die Umgehung ihrer Gesetze.&lt;/i&gt;&quot; Die verfahrensbezogene Verschwiegenheit ist vielmehr eine Selbstverständlichkeit für alle amtlich mit einem konkreten Fall betrauten Personen. Was beispielsweise Opfer sexuellen Mißbrauchs selbst veröffentlichen wollen oder lassen, ist dadurch noch überhaupt nicht berührt. Ebenso berührt das folglich auf einer völlig anderen Ebene angesiedelte kircheninterne &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5172&amp;amp;entry_id=234&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/239-KIRCHENRECHT-DOKUMENTE-SEXUELLER-MISSBRAUCH-KRITIK-AN-ROEMISCHER-GEHEIMHALTUNG-IST-VERFEHLT.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/239-KIRCHENRECHT-DOKUMENTE-SEXUELLER-MISSBRAUCH-KRITIK-AN-ROEMISCHER-GEHEIMHALTUNG-IST-VERFEHLT.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;päpstliche Untersuchungsgeheimnis&lt;/a&gt; in keiner Hinsicht die Durchsetzung der Kinderrechtskonvention. Außerdem können sogar daran gebundene kirchenamtlich befaßte Personen jederzeit um Erlaubnis des Heiligen Stuhles bitten, bereits während des Verfahrens wichtige Verfahrenspunkte zur Wahrung der Glaubwürdigkeit der Kirche und ihrer funktionierenden Gerichtsbarkeit im Sinne des Opferschutzes bekanntzugeben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Es ist ein Unding, der Kirche&lt;/b&gt; als dem Staat gegenüber rechtlich gleichwertiger Gesellschaft einfach von vorneherein abzusprechen, objektive Rechtsverfahren führen zu können. Das Gegenteil ist der Fall, wie nicht wenige Christen und Nichtchristen insbesondere in Fällen von Ehenichtigkeit oder Eheauflösung mit Sicherheit mitbekommen haben. Die Kirche garantiert durch ihr Recht sogar die Einhaltung der authentischen natürlichen Rechte aller Beteiligten in der höchstmöglichen Weise, insbesondere was das Recht auf Verteidigung angeht. Es ist daher ein schwerer Fehler des genannten Kirche-von-unten-Berichtes, mögliche kirchliche und staatliche Verfahren gegeneinander auszuspielen. Damit wird den Opfern sexuellen Mißbrauchs in diesem einen Punkt – wie schon zu Beginn festgehalten - nicht weitergeholfen. Und nur in dieser fehlgeleiteten Perspektive wird der falsche Schluß des Berichtes nachvollziehbar: &quot;&lt;i&gt;Das kanonische Recht führt aus, daß die Glaubenskongregation die absolute Autorität über die Untersuchungen und Beschlüsse hinsichtlich von Beschuldigungen wegen sexuellen Mißbrauchs an Kindern in der Kirche inne hat. Dies sollte für die Bundesrepublik Deutschland ein schwerer Grund zur Besorgnis darstellen, da das Recht und die Rechtspraxis des Heiligen Stuhls den deutschen Staat daran hindern, die Kinderrechtskonvention in vollem Umfang umzusetzen.&lt;/i&gt;&quot; Dies ist vollkommen unlogisch, denn die Bundesrepublik wird durch die somit also eindeutig funktionierende kirchliche Gerichtsbarkeit in keiner Weise an der Umsetzung der von Papst Benedikt XVI. erst kürzlich &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5063&amp;amp;entry_id=234&quot; title=&quot;http://www.kath.net/detail.php?id=25528&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.kath.net/detail.php?id=25528&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; targe=&quot;_blank&quot;&gt;ausdrücklich gelobten Kinderrechtskonvention&lt;/a&gt; gehindert, dies liegt nämlich auf einer anderen rechtlichen Ebene, sodaß der behauptete Widerspruch einfach nicht besteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Frau Mosen kann gerne diese Forderung&lt;/b&gt; stellen: &quot;&lt;i&gt;In ihren Berichten an die UN-Kommission sollte Deutschland auch Informationen über das Ausmaß sexuellen Mißbrauchs durch Geistliche einbeziehen und darüber, welche Maßnahmen die deutsche Regierung unternommen hat, um Kinder vor zukünftigen sexuellem Mißbrauch oder Ausbeutung durch Kirchenangehörige zu schützen.&lt;/i&gt;&quot; Doch wird sie zur Kenntnis nehmen müssen, daß es leider nicht nur eine (wenn auch durch die höhere Weihe besonders berufene) Berufsgruppe gibt, welche mit schwankendem geringen Anteil an der Verletzung von Kinderrechten beteiligt war. Nur &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5172&amp;amp;entry_id=234&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/239-KIRCHENRECHT-DOKUMENTE-SEXUELLER-MISSBRAUCH-KRITIK-AN-ROEMISCHER-GEHEIMHALTUNG-IST-VERFEHLT.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/239-KIRCHENRECHT-DOKUMENTE-SEXUELLER-MISSBRAUCH-KRITIK-AN-ROEMISCHER-GEHEIMHALTUNG-IST-VERFEHLT.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;sachliche Kenntnis&lt;/a&gt; auch der jeweiligen Rechtsbereiche kann Glaubwürdigkeit für sich beanspruchen, und kein geringerer als Papst Benedikt XVI. selbst hat &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5063&amp;amp;entry_id=234&quot; title=&quot;http://www.kath.net/detail.php?id=25528&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.kath.net/detail.php?id=25528&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;am 8. Februar 2010&lt;/a&gt; folgendes festgehalten: &quot;&lt;i&gt;Leider haben einige ihrer Glieder [der Kirche] in verschiedenen Fällen diese Rechte verletzt, indem sie im Widerspruch zu dieser Verpflichtung gehandelt haben: ein Verhalten, bei dem die Kirche nicht versäumt und auch in Hinkunft nicht versäumen wird, es zu mißbilligen und es zu verurteilen.&lt;/i&gt;&quot; Wenn Frau Mosen schreibt: &quot;&lt;I&gt;Der Heilige Stuhl sollte in seinen eigenen Bestimmungen die Möglichkeit für Kinder und Jugendliche schaffen, daß sie oder ihre gesetzlichen Vertreter ihre Rechte in Anspruch nehmen und verteidigen können. Der Heilige Stuhl sollte ihnen prozessuale Integrität in innerkirchlichen gerichtlichen und außergerichtlichen Verfahren zusichern&lt;/i&gt;&quot;, dann scheint sie ihren eigenen Berichtsteil über das katholische Kirchenrecht vergessen zu haben, denn diese Forderungen sind längst nicht nur erfüllt, sondern rechtlich ganz klar gegeben, und dies werden kirchenrechtlich geschulte Rechtsanwälte auch gerne konkret aufzeigen. Dies hätte man auch 2003 schon wissen können, wenn man als &quot;kirchenkritische&quot; Organisation auch den Weg der kirchlichen Gerichtsbarkeit als mindestens genauso objektiv anerkennt hätte wie jenen der jeweiligen staatlichen Gerichtsbarkeit, als ob die Kirche plötzlich im Staat keinen gleichwertigen Partner mehr, sondern gar ihren Heilsbringer erkennen sollte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Abschließend erinnere ich&lt;/b&gt; an einige bisher in meinem Blogbuch zur Thematik innerkirchlichen sexuellen Mißbrauches durch Kleriker vorliegende Einträge, die nichts an Aktualität eingebüßt haben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5051&amp;amp;entry_id=234&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/228-SEXUELLER-MISSBRAUCH-AUFARBEITUNGSPROZESSE-IN-IRLAND-UND-BEI-LEGIONAEREN-CHRISTI.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/228-SEXUELLER-MISSBRAUCH-AUFARBEITUNGSPROZESSE-IN-IRLAND-UND-BEI-LEGIONAEREN-CHRISTI.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;b&gt;SEXUELLER MISSBRAUCH: AUFARBEITUNGSPROZESSE IN IRLAND UND BEI LEGIONÄREN CHRISTI&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5052&amp;amp;entry_id=234&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/196-MISSHANDLUNG-IN-HEIMEN-ERZBISCHOF-THISSEN-FORDERT-LUECKENLOSE-AUFKLAERUNG.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/196-MISSHANDLUNG-IN-HEIMEN-ERZBISCHOF-THISSEN-FORDERT-LUECKENLOSE-AUFKLAERUNG.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;b&gt;MISSHANDLUNG IN HEIMEN: ERZBISCHOF THISSEN FORDERT LÜCKENLOSE AUFKLÄRUNG&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5053&amp;amp;entry_id=234&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/187-NUR-EINE-GLAUBWUERDIGE-KIRCHE-KANN-AUF-BASIS-VON-HUMANAE-VITAE-DIE-UNVERAENDERLICHE-SEXUALETHIK-VERKUENDEN.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/187-NUR-EINE-GLAUBWUERDIGE-KIRCHE-KANN-AUF-BASIS-VON-HUMANAE-VITAE-DIE-UNVERAENDERLICHE-SEXUALETHIK-VERKUENDEN.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;b&gt;NUR EINE GLAUBWÜRDIGE KIRCHE KANN AUF BASIS VON HUMANAE VITAE DIE UNVERÄNDERLICHE SEXUALETHIK VERKÜNDEN&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5054&amp;amp;entry_id=234&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/183-HISTORISCHES-TREFFEN-DES-PAPSTES-MIT-OPFERN-INNERKIRCHLICHEN-SEXUELLEN-MISSBRAUCHS.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/183-HISTORISCHES-TREFFEN-DES-PAPSTES-MIT-OPFERN-INNERKIRCHLICHEN-SEXUELLEN-MISSBRAUCHS.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;b&gt;HISTORISCHES TREFFEN DES PAPSTES MIT OPFERN INNERKIRCHLICHEN SEXUELLEN MISSBRAUCHS&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5055&amp;amp;entry_id=234&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/179-MEDIEN,-MISSBRAUCH-UND-KIRCHE-NEIN-ZUM-RUECKFALL-IN-EINE-MEDIEN-FEINDLICHKEIT.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/179-MEDIEN,-MISSBRAUCH-UND-KIRCHE-NEIN-ZUM-RUECKFALL-IN-EINE-MEDIEN-FEINDLICHKEIT.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;b&gt;MEDIEN, MISSBRAUCH UND KIRCHE: NEIN ZUM RÜCKFALL IN EINE MEDIEN-FEINDLICHKEIT&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5056&amp;amp;entry_id=234&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/169-SEXUELLER-MISSBRAUCH-IN-DER-KIRCHE-DER-HEILIGE-MARTIN-VON-TOURS-HELFE-BEI-DER-AUFARBEITUNG.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/169-SEXUELLER-MISSBRAUCH-IN-DER-KIRCHE-DER-HEILIGE-MARTIN-VON-TOURS-HELFE-BEI-DER-AUFARBEITUNG.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;b&gt;SEXUELLER MISSBRAUCH IN DER KIRCHE: DER HEILIGE MARTIN VON TOURS HELFE BEI DER AUFARBEITUNG&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5057&amp;amp;entry_id=234&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/167-ZOELIBAT-UND-GLAUBWUERDIGKEIT-DER-KIRCHE-KLERIKER-VERDIENEN-KEINEN-VERTRAUENSVORSCHUSS,-SONDERN-MUESSEN-IHRE-EHRLICHKEIT-ERST-UNTER-BEWEIS-STELLEN.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/167-ZOELIBAT-UND-GLAUBWUERDIGKEIT-DER-KIRCHE-KLERIKER-VERDIENEN-KEINEN-VERTRAUENSVORSCHUSS,-SONDERN-MUESSEN-IHRE-EHRLICHKEIT-ERST-UNTER-BEWEIS-STELLEN.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;b&gt;ZÖLIBAT UND GLAUBWÜRDIGKEIT DER KIRCHE: KLERIKER VERDIENEN KEINEN VERTRAUENSVORSCHUSS, SONDERN MÜSSEN IHRE EHRLICHKEIT ERST UNTER BEWEIS STELLEN&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5058&amp;amp;entry_id=234&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/165-SEXUELLER-MISSBRAUCH-LEITLINIEN-DER-DEUTSCHEN-BISCHOFSKONFERENZ-HABEN-SICH-SEIT-FUENF-JAHREN-BEWAEHRT.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/165-SEXUELLER-MISSBRAUCH-LEITLINIEN-DER-DEUTSCHEN-BISCHOFSKONFERENZ-HABEN-SICH-SEIT-FUENF-JAHREN-BEWAEHRT.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;b&gt;SEXUELLER MISSBRAUCH: LEITLINIEN DER DEUTSCHEN BISCHOFSKONFERENZ HABEN SICH SEIT FÜNF JAHREN BEWÄHRT&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5059&amp;amp;entry_id=234&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/114-VATIKAN-NICHT-PROMINENZ,-SONDERN-SACHLAGE-ZAEHLT.-ZUM-FALL-DES-GRUENDERS-DER-LEGIONAERE-CHRISTI.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/114-VATIKAN-NICHT-PROMINENZ,-SONDERN-SACHLAGE-ZAEHLT.-ZUM-FALL-DES-GRUENDERS-DER-LEGIONAERE-CHRISTI.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;b&gt;VATIKAN: NICHT PROMINENZ, SONDERN SACHLAGE ZÄHLT. ZUM FALL DES GRÜNDERS DER LEGIONÄRE CHRISTI&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5060&amp;amp;entry_id=234&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/82-ERZBISTUM-LOS-ANGELES-ENTSCHULDIGT-SICH-FUER-UNANGEMESSENE-ANTWORT-AUF-SEXUELLEN-MISSBRAUCH.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/82-ERZBISTUM-LOS-ANGELES-ENTSCHULDIGT-SICH-FUER-UNANGEMESSENE-ANTWORT-AUF-SEXUELLEN-MISSBRAUCH.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;b&gt;ERZBISTUM LOS ANGELES ENTSCHULDIGT SICH FÜR UNANGEMESSENE ANTWORT AUF SEXUELLEN MISSBRAUCH&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5061&amp;amp;entry_id=234&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/21-AUCH-WENN-STRAFRECHTLICH-VERJAEHRT,-IST-SCHMERZENSGELDKLAGE-MOEGLICH.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/21-AUCH-WENN-STRAFRECHTLICH-VERJAEHRT,-IST-SCHMERZENSGELDKLAGE-MOEGLICH.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;b&gt;AUCH WENN STRAFRECHTLICH VERJÄHRT, IST SCHMERZENSGELDKLAGE MÖGLICH&lt;/b&gt;&lt;/a&gt; &lt;div class=&quot;serendipity_babelfish&quot;&gt;Translate to  &lt;a href=&quot;http://babelfish.altavista.com/babelfish/trurl_pagecontent?url=http%3A%2F%2Fwww.internetpfarre.de%2Fblog%2Farchives%2F234-SEXUELLER-MISSBRAUCH-VERTEIDIGUNG-DES-KIRCHENRECHTES-GEGEN-KIRCHE-VON-UNTEN.html&amp;amp;lp=de%5Fen&quot;&gt;en&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;http://babelfish.altavista.com/babelfish/trurl_pagecontent?url=http%3A%2F%2Fwww.internetpfarre.de%2Fblog%2Farchives%2F234-SEXUELLER-MISSBRAUCH-VERTEIDIGUNG-DES-KIRCHENRECHTES-GEGEN-KIRCHE-VON-UNTEN.html&amp;amp;lp=de%5Ffr&quot;&gt;fr&lt;/a&gt;&lt;/div&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 10 Feb 2010 07:32:00 +0100</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">http://www.internetpfarre.de/blog/archives/234-guid.html</guid>
    
</item>
<item>
    <title>DIENER GOTTES JOHANNES PAUL II. AUF DEM WEG ZUR SELIGSPRECHUNG</title>
    <link>http://www.internetpfarre.de/blog/archives/233-DIENER-GOTTES-JOHANNES-PAUL-II.-AUF-DEM-WEG-ZUR-SELIGSPRECHUNG.html</link>
            <category>Aktuelle Predigt</category>
            <category>News Kommentare</category>
    
    <comments>http://www.internetpfarre.de/blog/archives/233-DIENER-GOTTES-JOHANNES-PAUL-II.-AUF-DEM-WEG-ZUR-SELIGSPRECHUNG.html#comments</comments>
    <wfw:comment>http://www.internetpfarre.de/blog/wfwcomment.php?cid=233</wfw:comment>

    <slash:comments>0</slash:comments>
    <wfw:commentRss>http://www.internetpfarre.de/blog/rss.php?version=2.0&amp;type=comments&amp;cid=233</wfw:commentRss>
    

    <author>nospam@example.com (Padre Alex / Dr. Alexander Pytlik)</author>
    <content:encoded>
    &lt;b&gt;Der verehrungswürdige Diener Gottes Johannes Paul II.&lt;/b&gt; ist auf dem Weg zur Seligsprechung und Heiligsprechung und somit zur Ehre der Altäre. Nachdem Seine Heiligkeit &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5033&amp;amp;entry_id=233&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/83-PAPST-BENEDIKT-XVI.-UEBER-SEINEN-VORGAENGER-JOHANNES-PAUL-II.-ERSTES-FERNSEHINTERVIEW.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/83-PAPST-BENEDIKT-XVI.-UEBER-SEINEN-VORGAENGER-JOHANNES-PAUL-II.-ERSTES-FERNSEHINTERVIEW.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Papst Benedikt XVI.&lt;/a&gt; die römische &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5045&amp;amp;entry_id=233&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/roman_curia/congregations/csaints/index_ge.htm&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/roman_curia/congregations/csaints/index_ge.htm&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; targe=&quot;_blank&quot;&gt;Kongregation für die Selig- und Heiligsprechungsprozesse&lt;/a&gt; am 19. Dezember 2009 autorisiert hatte, unter anderen das Dekret über die heroischen Tugenden des &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5034&amp;amp;entry_id=233&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/57-BETEN-WIR-FUER-DIE-SEELE-VON-JOHANNES-PAUL-II..html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/57-BETEN-WIR-FUER-DIE-SEELE-VON-JOHANNES-PAUL-II..html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;verstorbenen Papstes Johannes Paul II.&lt;/a&gt; (Karl Wojtyła, geboren am 18. Mai 1920 in Wadowice, Polen, und verstorben am 2. April 2005 in Rom) zu promulgieren, ist heute in Rom ein ganz wichtiges Buch über Johannes Paul II. vor seinem morgigen Erscheinen vorgestellt worden, unter dem Titel &quot;&lt;i&gt;Perché è santo. Il vero Giovanni Paolo II raccontato dal postulatore della causa di beatificazione&lt;/i&gt;&quot; (Rizzoli, 196 Seiten: &quot;&lt;i&gt;Warum er heilig ist: der&lt;/i&gt; &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5035&amp;amp;entry_id=233&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/holy_father/john_paul_ii/index_ge.htm&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/holy_father/john_paul_ii/index_ge.htm&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;i&gt;wahre Johannes Paul II.&lt;/i&gt;&lt;/a&gt;, &lt;i&gt;dargestellt vom Postulator des Seligsprechungsverfahrens&lt;/i&gt;&quot;). &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5036&amp;amp;entry_id=233&quot; title=&quot;http://www.kath.net/detail.php?id=25012&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.kath.net/detail.php?id=25012&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Msgr. Slawomir Oder&lt;/a&gt; hat als amtlicher Hauptbefürworter der Seligsprechung gemeinsam mit dem Journalisten Saverio Gaeta das Werk verfaßt und somit schon vor dem Tag der Seligsprechung des verstorbenen Papstes den entscheidenden Beitrag dazu geleistet, Angriffe von &quot;ganz links&quot; und &quot;ganz rechts&quot; - um es vereinfacht zu sagen - gegen die Seligsprechung des Dieners Gottes Johannes Paul II. abzuwehren. Er zeigt damit auch exemplarisch, daß ein Postulator als &quot;Anwalt&quot; des Seligzusprechenden nicht nur alle Argumente und Beweise zu sammeln, sondern auch für die bessere Bekanntmachung des betreffenden Dieners Gottes zu sorgen hat.&lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Aus den mir vorliegenden italienischsprachigen Quellen&lt;/b&gt; stelle ich eine kleine Buchvorstellung zusammen und biete die wörtliche Übersetzung eines Teiles über Ali Agca. &quot;&lt;i&gt;Eines Tages sah eine der im päpstlichen Appartment beschäftigten Ordensschwestern Johannes Paul II. besonders erschöpft und vertraute ihm an, um &#039;Eure Heiligkeit besorgt zu sein&#039;. &#039;Auch ich bin um meine Heiligkeit besorgt&#039; war die schlagfertige Antwort des lächelnden Papstes. Jetzt, da sich der Weg des Seligsprechungsverfahrens von Karol Wojtyla seinem natürlichen Abschluß nähert, erweist sich diese Sorge als unbegründet. Seine Tugenden - Glaube, Hoffnung, Liebe; aber auch Klugheit, Gerechtigkeit, Tapferkeit und Maßhalten; und dann noch Keuschheit, Armut, Gehorsam - haben sich in ihrer strahlenden Fülle gezeigt, dank der Zeugnisse derer, die im kanonischen Prozeß ausgesagt haben&lt;/i&gt;&quot;. So beginnt das Buch, das Slawomir Oder, der polnische Priester und Postulator der Seligsprechungscausa von Johannes Paul II. über den medienpräsentesten Papst der Geschichte geschrieben hat, bei dem die meisten vermeinen, schon alles über ihn zu wissen, weil sie ihn selbst gesehen hatten, persönlich gehört hatten oder viele seiner Ansprachen und Interpretationen gelesen hatten. Und doch sagte Karol Wojtyla über sich selbst: &quot;&lt;i&gt;Sie versuchen mich von außen her zu verstehen. Aber ich kann nur von innen her verstanden werden.&lt;/i&gt;&quot; Und nichts erkundet das Leben einer Person mehr von innen her als ein kirchenrechtlicher Seligsprechungsprozeß. So hat das Verfahren dank der in den diözesanen Erhebungen 114 zu Wort gekommenen Zeugen und unter Verwendung von im Laufe des Verfahrens aufgetauchten nicht veröffentlichten Dokumenten völlig unbekannte Aspekte ans Licht gebracht, die das ganze menschliche, spirituelle und kirchliche Leben des Papstes ganz neu ausleuchten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Im genannten Buch macht der Postulator des Verfahrens&lt;/b&gt; zum ersten Mal die Wahrheit über die Dokumentation der polnischen Geheimdienste bekannt, weiters den unveröffentlichten &quot;offenen Brief&quot; an den Attentäter Alì Agca, die Zeugnisse über die übernatürlichen Visionen des Papstes, einen unveröffentlichten Text zur Thematik eines möglichen Rücktritts aus gesundheitlichen Gründen und viele kleine unbekannte Episoden, die wie Mosaiksteine das spirituelle Profil des Dieners Gottes Karol, des Großen, erstehen lassen. Am 27. Dezember 1983 hatte Johannes Paul II. bekanntlich ein langes und intensives Gespräch mit seinem Attentäter im römischen Gefängnis von Rebibbia. Später erklärte der Papst: &quot;&lt;i&gt;Heute konnte ich meinen Attentäter treffen und ihm nochmals meine Vergebung ausdrücken, wie ich es sofort getan hatte, sobald es mir nach dem Attentat möglich war. Wir haben uns als Menschen und Brüder getroffen, und alle Geschehnisse unseres Lebens führen uns zu dieser Brüderlichkeit&lt;/i&gt;&quot;. Der Papst vergab Alì Agca von Anbeginn, was er der Welt schon beim Beten des &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5044&amp;amp;entry_id=233&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/holy_father/john_paul_ii/angelus/1981/documents/hf_jp-ii_reg_19810517_it.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/holy_father/john_paul_ii/angelus/1981/documents/hf_jp-ii_reg_19810517_it.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Regina Coeli&lt;/a&gt; am 17. Mai 1981 aus dem Poliklinikum Gemelli mitteilte: &quot;&lt;i&gt;Ich bete für den Bruder, der mich getroffen hat, dem ich aufrichtig vergeben habe&lt;/i&gt;&quot;. Eine Haltung, die sofort symptomatischen Wert annahm und viele Gewissen erschütterte, was aus den verschiedenen Zeugnissen hervorgeht. Nicht zuletzt jenes des polnisches Generals Jaruzelski: nachdem dieser bei einem Attentat 1994 schwer verletzt worden war, entschied er, die Verantwortlichen nicht zu verfolgen, und legte dar, wie ihn das Beispiel des Papstes eingenommen hätte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Unveröffentlicht ist hingegen der &quot;offene Brief&quot;&lt;/b&gt;, den der Heilige Vater am 11. September 1981 im Hinblick auf die &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5038&amp;amp;entry_id=233&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/holy_father/john_paul_ii/audiences/1981/documents/hf_jp-ii_aud_19811021_it.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/holy_father/john_paul_ii/audiences/1981/documents/hf_jp-ii_aud_19811021_it.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Generalaudienz des nachfolgenden 21. Oktober 1981&lt;/a&gt; begonnen hatte. Doch er hielt dann die vollständige Veröffentlichung nicht für ratsam, möglicherweise aus Klugheitsgründen in Verbindung mit den damals laufenden Ermittlungen. Die aufgefundenen zwei handschriftlichen Seiten, welche oberhalb mit einem großen X gekennzeichnet waren, lauten wörtlich: &quot;&lt;b&gt;&lt;i&gt;1.&lt;/i&gt;&lt;/b&gt; &lt;i&gt;Auch heute wünsche ich, einige Worte dieses unseres Zusammentreffens während der Audienz dem mit dem Ereignis des 13. Mai in Verbindung stehenden Thema zu widmen. An jenem Tage sind sich zwei Menschen begegnet: einer, der dem anderen das Leben zu nehmen trachtete - und jener andere, dem man das Leben zu nehmen trachtete. Die Göttliche Vorsehung hat jedoch bewirkt, daß dieses Leben nicht genommen wurde. Und deshalb kann sich jener andere Mensch an den ersteren wenden, kann mit ihm sprechen - und das scheint unter Berücksichtigung der Natur des Geschehens besonders bedeutsam und sachdienlich. Es ist wichtig, daß nicht einmal eine Episode wie jene des 13. Mai eine Kluft zwischen dem einen und dem anderen Menschen schaffen kann, um so eine völlige Stille zu bewirken, die den Abbruch jeder Kommunikation bedeutet. Christus - das fleischgewordene Wort - hatte uns über diese Wahrheit mit Worten belehrt, der nie aufhört, den Kontakt zwischen den Menschen herbeizuführen, trotz der Distanz, die von Geschehnissen herrührt, die manchmal den einen gegen den anderen stellen.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;&lt;i&gt;Und so ist das, was ich euch, meinen lieben Zuhörern&lt;/i&gt;&lt;/b&gt; &lt;i&gt;der Audienz, sagen möchte, doch auch in gleicher Weise an diesen meinen Bruder gerichtet, der mir am 13. Mai das Leben nehmen wollte, und auch wenn sich dies nicht verwirklicht hat, so ist er die Ursache vieler Verletzungen geworden, die ich für einige Monate behandeln werde müssen. So sind meine heutigen Worte in einem gewissen Sinn ein &#039;offener Brief&#039; (vielleicht in Teilen ähnlich jenem vor einiger Zeit von Paul VI. geschriebenen Brief, nachdem Aldo Moro entführt worden war, aber gleichzeitig davon sehr zu unterscheiden).&lt;/i&gt; &lt;b&gt;&lt;i&gt;2.&lt;/i&gt;&lt;/b&gt; &lt;i&gt;Das erste Wort dieses &#039;Briefes&#039; - besser, dieser offenen Rede - ist bereits am 17. Mai öffentlich gesagt worden, während des Angelus. Erlaubt mir, &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5044&amp;amp;entry_id=233&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/holy_father/john_paul_ii/angelus/1981/documents/hf_jp-ii_reg_19810517_it.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/holy_father/john_paul_ii/angelus/1981/documents/hf_jp-ii_reg_19810517_it.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;diesen Text&lt;/a&gt; zu zitieren (alles zu zitieren oder wenigstens jenen Teil, der von der Vergebung spricht ... vielleicht wird es besser sein, alles zu bringen, um auch an zwei Personen zu erinnern, die verletzt worden waren!) Am Sonntag, dem 17. Mai, sind diese Worte öffentlich gesagt worden. Aber die Möglichkeit, sie noch früher auszusprechen, in der Ambulanz, die mich vom Vatikan in das Poliklinikum Gemelli brachte, wo der erste und entscheidende chirurgische Eingriff gemacht wurde, betrachte ich als Frucht einer besonderen mir von Jesus gewährten Gnade, von meinem Herrn und Meister. Ja! Ich glaube, daß es eine besondere Gnade des gekreuzigten Jesus war, der unter den verschiedenen auf Golgota ausgesprochenen Worten vor allen anderen jenes &#039;Vater, vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun&#039; ausgesprochen hatte. Der Akt der Vergebung ist die erste und fundamentale Bedingung, damit wir Menschen nicht gegenseitig voneinander getrennt und einer gegen den anderen gestellt sind. Weil wir bei Gott, der unser Vater ist, das Einvernehmen und die Einheit finden. Dies ist wichtig und wesentlich, wenn es um das Verhalten des einen Menschen gegenüber dem anderen geht, aber auch ...&lt;/i&gt;&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Die Generalaudienz vom 21. Oktober 1981&lt;/b&gt; handelte dann in der Tat von der &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5038&amp;amp;entry_id=233&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/holy_father/john_paul_ii/audiences/1981/documents/hf_jp-ii_aud_19811021_it.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/holy_father/john_paul_ii/audiences/1981/documents/hf_jp-ii_aud_19811021_it.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Vergebungsbereitschaft&lt;/a&gt; und nahm auch Bezug auf das Attentat, aber nicht in der zuvor nachlesbaren Ausführlichkeit. In deutscher Sprache faßte der &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5041&amp;amp;entry_id=233&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/72-DANK-SEI-JOHANNES-PAUL-II.-KURZKATECHISMUS-ERSCHEINT-EIN-PREDIGTHINWEIS-ZUM-JAHR-DER-EUCHARISTIE-IN-BEZUG-AUF-MARIA.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/72-DANK-SEI-JOHANNES-PAUL-II.-KURZKATECHISMUS-ERSCHEINT-EIN-PREDIGTHINWEIS-ZUM-JAHR-DER-EUCHARISTIE-IN-BEZUG-AUF-MARIA.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Diener Gottes Johannes Paul II.&lt;/a&gt; damals zusammen: &quot;&lt;i&gt;Liebe Brüder und Schwestern! Herzlich heiße ich euch alle zu dieser Audienz willkommen. Unsere Gedanken gehen heute noch einmal zurück zum Geschehen vom 13. Mai. Schon am Tage des Attentats und beim nachfolgenden sonntäglichen Angelusgebet habe ich dem Attentäter in christlicher Liebe verziehen. Christus selbst hat uns dazu nachdrücklich ermahnt und uns in seiner eigenen Todesstunde ein leuchtendes Beispiel gegeben, indem er am Kreuz für seine Henker betete: &#039;Vater, vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun&#039;. Seit Kains Bluttat ist jeder Mord ein Brudermord dessen Blut von der Erde laut zu Gott gen Himmel schreit. Beten wir für alle, die sich auch heute noch dadurch ihre Hände und ihr Gewissen beflecken: &#039;Vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unseren Schuldigern&#039;.&lt;/i&gt;&quot; Das neue Buch enthält dann noch weitere Hinweise auf das heiligmäßige Leben und Sterben des Dieners Gottes Johannes Paul II., unter anderen auch seine freiwilligen Bußübungen und sein persönliches Fasten. So freue ich mich schon sehr auf den Tag der Seligsprechung des verstorbenen Papstes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Für mich persönlich steht über dem Pontifikat&lt;/b&gt; des verehrungswürdigen Papstes &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5050&amp;amp;entry_id=233&quot; title=&quot;http://www.padre.at/moral-wahrheit.htm&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.padre.at/moral-wahrheit.htm&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;das&lt;/a&gt;, was er in der großen Moralenzyklika &quot;&lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5048&amp;amp;entry_id=233&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/holy_father/john_paul_ii/encyclicals/documents/hf_jp-ii_enc_06081993_veritatis-splendor_ge.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/holy_father/john_paul_ii/encyclicals/documents/hf_jp-ii_enc_06081993_veritatis-splendor_ge.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; tarfet=&quot;_blank&quot;&gt;Glanz der Wahrheit&lt;/a&gt;&quot; in der Nummer 26 geschrieben hatte: &quot;Kein Riß darf die &lt;i&gt;Harmonie zwischen Glaube und Leben&lt;/i&gt; gefährden: die &lt;i&gt;Einheit der Kirche&lt;/i&gt; wird nicht nur von den Christen verletzt, die die Glaubenswahrheiten ablehnen oder verzerren, sondern auch von jenen, die die sittlichen Verpflichtungen verkennen, zu denen sie das Evangelium aufruft (vgl. 1 Kor 5, 9-13).&lt;/i&gt;&quot; So hat die Kirche viele Heilige hervorgebracht, und so laufen viele andere Seligsprechungsverfahren verschiedenen Orten bzw. Diözesen der Katholischen Kirche. Ich verweise abschließend nur auf zwei wieder aufgenommene Prozesse, die mir ein wenig vertrauter sind: so auf die Wiederaufnahme des Seligsprechungsverfahrens für den verstorbenen &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5049&amp;amp;entry_id=233&quot; title=&quot;http://www.bistum-eichstaett.de/video/detail/news/kirche-in-bayern-seligsprechungsprozess-fuer-pater-jakob-rem-eroeffnet/&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.bistum-eichstaett.de/video/detail/news/kirche-in-bayern-seligsprechungsprozess-fuer-pater-jakob-rem-eroeffnet/&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Jesuiten Pater Jakob Rem SJ&lt;/a&gt; und für den verstorbenen Diözesanpriester und berühmten &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5043&amp;amp;entry_id=233&quot; title=&quot;http://www.univie.ac.at/messner-gesellschaft/messner_gesellschaft_mitteilungsblatt_1209.pdf&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.univie.ac.at/messner-gesellschaft/messner_gesellschaft_mitteilungsblatt_1209.pdf&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Professor für Sozialethik, Johannes Messner&lt;/a&gt;. Da es sich auch bei diesen beiden um keine Blutmärtyrer handelt, ist so wie im Falle des verstorbenen Papstes Johannes Paul II. ein Wunder auf die Fürsprache des Seligzusprechenden nachzuweisen. So dürfen und sollen wir die im Blogeintrag genannten und alle anderen uns bekannten Diener und Dienerinnen Gottes häufig anrufen und so dem Willen des dreifaltigen Gottes noch besser entsprechen. Im Gebet verbunden, Euer Vizeoffizial Dr. Alexander Pytlik - Padre Alex &lt;div class=&quot;serendipity_babelfish&quot;&gt;Translate to  &lt;a href=&quot;http://babelfish.altavista.com/babelfish/trurl_pagecontent?url=http%3A%2F%2Fwww.internetpfarre.de%2Fblog%2Farchives%2F233-DIENER-GOTTES-JOHANNES-PAUL-II.-AUF-DEM-WEG-ZUR-SELIGSPRECHUNG.html&amp;amp;lp=de%5Fen&quot;&gt;en&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;http://babelfish.altavista.com/babelfish/trurl_pagecontent?url=http%3A%2F%2Fwww.internetpfarre.de%2Fblog%2Farchives%2F233-DIENER-GOTTES-JOHANNES-PAUL-II.-AUF-DEM-WEG-ZUR-SELIGSPRECHUNG.html&amp;amp;lp=de%5Ffr&quot;&gt;fr&lt;/a&gt;&lt;/div&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Tue, 26 Jan 2010 19:30:00 +0100</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">http://www.internetpfarre.de/blog/archives/233-guid.html</guid>
    
</item>
<item>
    <title>ZYPERN: WIEDERHERSTELLUNG DER IKONE DES MULTIKULTURALISMUS</title>
    <link>http://www.internetpfarre.de/blog/archives/232-ZYPERN-WIEDERHERSTELLUNG-DER-IKONE-DES-MULTIKULTURALISMUS.html</link>
            <category>News Kommentare</category>
            <category>Sonstiges</category>
    
    <comments>http://www.internetpfarre.de/blog/archives/232-ZYPERN-WIEDERHERSTELLUNG-DER-IKONE-DES-MULTIKULTURALISMUS.html#comments</comments>
    <wfw:comment>http://www.internetpfarre.de/blog/wfwcomment.php?cid=232</wfw:comment>

    <slash:comments>0</slash:comments>
    <wfw:commentRss>http://www.internetpfarre.de/blog/rss.php?version=2.0&amp;type=comments&amp;cid=232</wfw:commentRss>
    

    <author>nospam@example.com (Padre Alex / Dr. Alexander Pytlik)</author>
    <content:encoded>
    &lt;p&gt;  &lt;br /&gt;
&lt;div style=&quot;width: 110px;&quot; class=&quot;serendipity_imageComment_left&quot;&gt; &lt;br /&gt;
&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/uploads/alexander_pytlik_erzbischof_joseph_soueif_zypern_maroniten.jpg&quot; class=&quot;serendipity_image_link&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:31 --&gt;&lt;img height=&quot;83&quot; width=&quot;110&quot; src=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/uploads/alexander_pytlik_erzbischof_joseph_soueif_zypern_maroniten.serendipityThumb.jpg&quot; class=&quot;serendipity_image_left&quot; alt=&quot;&quot;  /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt; &lt;br /&gt;
&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Begegnung mit dem in Zypern residierenden katholischen Erzbischof Joseph Soueif aus Anlaß des goldenen Profeßjubiläums mir bekannter maronitisch-katholischer Franziskaner-missionarinnen.&lt;/div&gt; &lt;br /&gt;
&lt;/div&gt;&lt;strong&gt;In der ersten Ausgabe der elf Mal im Jahr erscheinenden&lt;/strong&gt; Europe Infos - monatlicher Dienst der &lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5002&amp;amp;entry_id=232&quot; title=&quot;http://www.comece.eu/&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.comece.eu/&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot;&gt;Kommission der Bischofskonferenzen der Europäischen Gemeinschaft&lt;/a&gt; (COMECE) und des Katholischen Sekretariats für europäische Fragen (&lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5003&amp;amp;entry_id=232&quot; title=&quot;http://www.ocipe.info/&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.ocipe.info/&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot;&gt;OCIPE - Jesuit European Office&lt;/a&gt;) in Deutsch, Englisch und Französisch - für das Jahr 2010 (Nr. 123, Januar 2010) ist auf Seite 11 ein kurzes Interview mit dem hochwürdigsten &lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/202-WIE-ES-ZUR-WEIHE-DES-NEUEN-RESIDIERENDEN-KATHOLISCHEN-ERZBISCHOFS-VON-ZYPERN-KAM.html&quot;&gt;Erzbischof der Maroniten in Zypern&lt;/a&gt;, Msgr. Joseph Soueif, unter dem Titel &amp;quot;&lt;em&gt;Zypern: ein Beispiel für echten Multikulturalismus&lt;/em&gt;&amp;quot; (Kirche in Europa. Plenarversammlung des &lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5016&amp;amp;entry_id=232&quot; title=&quot;http://www.ccee.ch/&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.ccee.ch/&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot;&gt;CCEE&lt;/a&gt;) nachzulesen. Das Interview führte Clément Binachon, der den Beitrag so einleitet: &amp;quot;&lt;em&gt;Zypern ist ein konkretes Beispiel dafür, wie es Kirchen und Religionen im gemeinsamen Bemühen gelingt, eine wunderbare, auf Vergebung, Frieden und Versöhnung gegründete Gesellschaft aufzubauen. Europe Infos hat dem neuen Erzbischof der &lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5013&amp;amp;entry_id=232&quot; title=&quot;http://www.maronitesofcyprus.com/&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.maronitesofcyprus.com/&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot;&gt;Maroniten in Zypern&lt;/a&gt;, Msgr. Youssef Soueif, einige Fragen gestellt.&lt;/em&gt;&amp;quot; Hier muß ich allerdings anmerken, daß Binachon sehr optimistisch ansetzt, weil sich das Beispiel eines echten Multikulturalismus und einer auf Vergebung und Versöhnung gegründeten Gesellschaft erst voll und ganz in einem neuen vereinigten Zypern zeigen kann, und ob sich diese Hoffnung in die Wirklichkeit übersetzt, werden die nächsten Jahre zeigen müssen. Hinzu kommt, daß die &lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/62-AKTUELLER-BERICHT-AUS-ZYPERN-UNTER-BESONDERER-BERUECKSICHTIGUNG-DER-KATHOLISCHEN-MINDERHEIT-DER-MARONITEN.html&quot;&gt;Maroniten&lt;/a&gt; in den Konflikten des vorigen Jahrhunderts eine hohe Form der Neutralität zwischen Griechisch-Zyprioten und Türkisch-Zyprioten ausgeübt haben und daher (als Katholiken) von türkisch-zypriotischer Seite wesentlich leichter als friedensstiftende Christen erkannt werden. Das erfreuliche Interview mit dem seit mehr als einem Jahr regierenden &lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/202-WIE-ES-ZUR-WEIHE-DES-NEUEN-RESIDIERENDEN-KATHOLISCHEN-ERZBISCHOFS-VON-ZYPERN-KAM.html&quot;&gt;Erzbischof von Zypern&lt;/a&gt; liest sich dann wie folgt:&lt;/p&gt; &lt;br /&gt;
&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Exzellenz, würden Sie so freundlich sein, unseren Lesern kurz den Hintergrund der maronitischen Gemeinschaft von Zypern zu erläutern? Wie groß ist sie? Welchen geschichtlichen Hintergrund hat sie? Wie sehen ihre Beziehungen zu anderen christlichen Kirchen aus?&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt; &lt;br /&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;&lt;/strong&gt; &lt;em&gt;Die maronitische Gemeinschaft von Zypern gehört zur antiochenisch-syrisch-maronitischen Kirche. Die Erzdiözese gehört zum maronitischen Patriarchat und ist unlängst Mitglied des &lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5016&amp;amp;entry_id=232&quot; title=&quot;http://www.ccee.ch/&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.ccee.ch/&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot;&gt;Rats der Europäischen Bischofskonferenzen&lt;/a&gt; geworden. Ihre Gründung in Zypern geht auf das 8. und 9. Jahrhundert zurück; aus geschichtlichen Quellen wissen wir, daß sie damals zahlreiche Mitglieder hatte. Heutzutage gibt es etwa 8000 bis 9000 Maroniten, alle voran Zyprioten, gleichwohl einige auch aus dem Libanon und den umliegenden Ländern stammen.&lt;br /&gt;
In meinem Amt als Erzbischof, das ich seit nunmehr fast einem Jahr bekleide, sehe und spüre ich, daß die maronitische Gemeinschaft in Zypern eine Märtyrerkirche, &amp;quot;par excellence&amp;quot; ist. Vor diesem Hintergrund belegt die über 1000jährige Geschichte, daß diese Menschen der katholisch-maronitischen Kirche die Treue gehalten und auf der Grundlage dieser Dynamik im Laufe ihrer gesamten Geschichte von den Werten des Glaubens Zeugnis abgelegt haben, indem sie diese in den spirituellen und menschlichen Dimensionen ihres Lebens praktizieren.&lt;br /&gt;
Über die Jahre hat die maronitische Gemeinschaft sehr gute Beziehungen mit der Orthodoxen Kirche Zyperns, mit der Apostolischen Armenischen Kirche und natürlich auch mit der lateinischen Gemeinschaft, der zweitgrößten katholischen Gemeinschaft der Insel, unterhalten. Lassen Sie mich an dieser Stelle eine vom orthodoxen Erzbischof Chrysostomos II. anläßlich meiner Inthronisation am 31. Dezember in unserer Kathedrale in Nikosia vollzogene, symbolischen Handlung erwähnen. Der &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5032&amp;amp;entry_id=232&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/159-GEMEINSAME-ERKLAERUNG-SEINER-SELIGKEIT-CHRYSOSTOMOS-II.,-DES-ORTHODOXEN-ERZBISCHOFS-VON-NEO-JUSTINIANA-UND-GANZ-ZYPERN,-UND-SEINER-HEILIGKEIT-PAPST-BENEDIKT-XVI..html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/159-GEMEINSAME-ERKLAERUNG-SEINER-SELIGKEIT-CHRYSOSTOMOS-II.,-DES-ORTHODOXEN-ERZBISCHOFS-VON-NEO-JUSTINIANA-UND-GANZ-ZYPERN,-UND-SEINER-HEILIGKEIT-PAPST-BENEDIKT-XVI..html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;orthodoxe Erzbischof&lt;/a&gt; war während der gesamten Feier zugegen und schenkte mir die Ikone, die jedes Mitglied der byzantinischen Hierarchie als Zeichen der Brüderlichkeit und Zugehörigkeit um den Hals trägt. Des weiteren haben wir damit begonnen, regelmäßige Treffen und Besuche in den orthodoxen Metropolen zu organisieren, insbesondere in Morfou.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt; &lt;br /&gt;
&lt;p&gt; &lt;strong&gt;Die Teilung der Inseln im Jahre 1974 und die anschließend Vertreibung der Bevölkerung haben innerhalb der zypriotischen Bevölkerung ein echtes Trauma ausgelöst. Denken Sie, daß die religiösen Akteure einen Beitrag zur Versöhnung der Gemeinschaften und zum Wiederaufbau der zypriotischen Gesellschaft leisten können? Wirken Sie an Initiativen der Versöhnung mit anderen Gemeinschaften, insbesondere mit der muslimischen Gemeinschaft, mit?&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt; &lt;br /&gt;
&lt;p&gt; &lt;em&gt;Die Ereignisse von &lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/128-ZYPERNS-STAATSPRAESIDENT-INFORMIERTE-PAPST-BENEDIKT-XVI.-UEBER-KIRCHEN-IM-NORDTEIL.html&quot;&gt;1974 in Zypern&lt;/a&gt; lassen mich unmittelbar an die im Libanon im Jahre 1975 denken. In beiden Ländern kam es zu Teilung, Krieg und der damit einhergehenden materiellen, psychologischen und sozialen Zerstörung. Als jemand, der aus dem Libanon stammt, kann ich Ihnen versichern, daß Krieg keine Probleme löst, auch wenn einige der großen Akteure dies mitunter anders sehen. Ein Krieg zieht zwangsläufig weitere Kriege nach sich; nur Frieden und Dialog sowie das Akzeptieren von Unterschieden versetzen die Menschen in die Lage, sich untereinander zu versöhnen und Brücken der Verständigung zu bauen. Was von einem Krieg in kürzester Zeit zerstört wird, muß in langwieriger und mühevoller Arbeit wieder aufgebaut werden. Als Kirche werden wir selbstverständlich die anderen Gemeinschaften in Zypern, ob Christen oder Muslime, in ihren Bemühungen unterstützen, das Vertrauen zwischen den Völkern neu aufzubauen, Versöhnung zu stiften und auf diese Weise einen Beitrag zur Wiederherstellung der schönen Ikone des Multikulturalismus auf der Insel zu leisten.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt; &lt;br /&gt;
&lt;p&gt; &lt;strong&gt;Wie schätzen Sie die Chancen für einen Wiedervereinigung Zyperns nach der Ablehnung des Annan-Planes und dem gescheiterten Versuch des Aufbaus eines Bundesstaates im Jahre 2004 ein? Glauben Sie an einen Erfolg der aktuellen Verhandlungen?&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt; &lt;br /&gt;
&lt;p&gt; &lt;em&gt;Ich möchte hier keine politische Detaildiskussion beginnen, zumal ich ein &lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/202-WIE-ES-ZUR-WEIHE-DES-NEUEN-RESIDIERENDEN-KATHOLISCHEN-ERZBISCHOFS-VON-ZYPERN-KAM.html&quot;&gt;neuer Erzbischof in Zypern&lt;/a&gt; bin. Ich wünsche mir für unser Volk, daß die laufenden Verhandlungen zu einer gerechten, dauerhaften und friedlichen Lösung der Probleme unseres Landes führen. Unser größter Wunsch als Maroniten ist es natürlich, eines Tages in eines unserer vier Dörfer zurückzukehren: Kormakitis, Asomatos, Ayia Marina und Karpasha.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt; &lt;br /&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;&lt;/em&gt; &lt;strong&gt;Zypern hat eine sehr lange Tradition der interreligiösen Koexistenz. Welche Lehre ziehen Sie daraus für die Europäische Union?&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt; &lt;br /&gt;
&lt;p&gt; &lt;em&gt;Eines der besonderen Merkmale Europas ist seine kulturelle Vielfalt. Auf der Grundlage der langjährigen und eingehenden christlichen Erfahrung mit dem Multikulturalismus des Kontinents glaube ich, daß Zypern, wie bereits zuvor gesagt, ein wunderbares Beispiel für Mitmenschlichkeit und interreligiöse Koexistenz sein kann.&lt;/em&gt; &lt;/p&gt; &lt;br /&gt;
&lt;p&gt;[&lt;strong&gt;ENDE DES INTERVIEWS MIT DEM MARONITISCH-KATHOLISCHEN ERZBISCHOF VON ZYPERN.&lt;/strong&gt;]&lt;br /&gt;
&lt;/p&gt; &lt;br /&gt;
&lt;div style=&quot;width: 110px;&quot; class=&quot;serendipity_imageComment_right&quot;&gt; &lt;br /&gt;
&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/uploads/eroeffnung_priesterjahr_erzbischof_soueif_kormakitis_zypern.jpg&quot; class=&quot;serendipity_image_link&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:32 --&gt;&lt;img height=&quot;83&quot; width=&quot;110&quot; src=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/uploads/eroeffnung_priesterjahr_erzbischof_soueif_kormakitis_zypern.serendipityThumb.jpg&quot; class=&quot;serendipity_image_right&quot; alt=&quot;&quot;  /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt; &lt;br /&gt;
&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Eröffnung des päpstlichen Priesterjahres durch den maronitisch-katholischen Erzbischof von Zypern, Msgr. Joseph Soueif, mit Priestern seines Bistums, aus dem Libanon und aus Europa in Kormakitis, dem wichtigsten Stützpunkt der Maroniten in Nordzypern.&lt;/div&gt; &lt;br /&gt;
&lt;/div&gt; &lt;br /&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Vorausgesetzt wird bei den Lesern&lt;/strong&gt; das Wissen um die korrekte Verwendung des Begriffes Kirche (Kirche als die eine von Christus gestiftete katholische Kirche, Kirche an einem Ort oder für einen bestimmten Personenkreis als Teilkirche, Kirche mit einem bestimmten [liturgischen und geistlichen] Erbe als Rituskirche, katholische Teilkirche und Rituskirche nur in Gemeinschaft mit dem Papst usw.) - das Interview paßt jedenfalls auch sehr gut zur laufenden Gebetswoche für die Einheit der Christen unter dem Motto &amp;quot;&lt;em&gt;Er ist auferstanden - und ihr seid sein Zeugen.&lt;/em&gt;&amp;quot; (Lk 24,48) Wer regelmäßig Europe Infos beziehen möchte, kontaktiert am besten das COMECE-Sekretariat unter &lt;a href=&quot;mailto:comece@comece.eu&quot;&gt;comece@comece.eu&lt;/a&gt;. In der genannten Januarausgabe wird auch der ständige Präsident des Europäischen Rates, Herman Van Rompuy, vorgestellt. Die COMECE ist die Kommission der Bischofskonferenzen der Europäischen Gemeinschaft. Sie setzt sich aus den delegierten Bischöfen der 24 katholischen Bischofskonferenzen aus dem Gebiet der Europäischen Union zusammen. Ihr ständiges Sekretariat hat seinen Sitz in Brüssel. Dem von Erzbischof Soueif genannten und davon zu unterschiedenden &lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5016&amp;amp;entry_id=232&quot; title=&quot;http://www.ccee.ch/&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.ccee.ch/&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot;&gt;Rat der europäischen Bischofskonferenzen (CCEE)&lt;/a&gt; gehören als Mitglieder die derzeit 33 katholischen Bischofskonferenzen Europas an, rechtmäßig vertreten durch ihre Präsidenten, sowie die Erzbischöfe von Luxemburg, des Fürstentums Monaco, der Maroniten auf Zypern und der Bischof von Chişinău (Moldawien). Vorsitzender des CCEE ist Péter Kardinal Erdő, Erzbischof von Esztergom-Budapest, Primas von Ungarn. Stellvertretende Vorsitzende sind Josip Kardinal Bozanić, Erzbischof von Zagreb, und Jean-Pierre Kardinal Ricard, Erzbischof von Bordeaux. Generalsekretär des CCEE ist P. Duarte da Cunha. Der Sitz des Sekretariates befindet sich in St. Gallen (Schweiz). Vom 1. bis zum 4. Oktober 2009 waren die Vorsitzenden der europäischen Bischofskonferenzen in der &lt;em&gt;Maison de la Conférence des Evêques de France&lt;/em&gt; in Paris zusammengetreten. Die Plenarversammlung hatte dabei dem berechtigten Antrag von Seiner Exzellenz Msgr. Joseph Soueif, Erzbischof der Maroniten auf Zypern, auf Beitritt zum &lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5016&amp;amp;entry_id=232&quot; title=&quot;http://www.ccee.ch/&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.ccee.ch/&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot;&gt;Rat der Europäischen Bischofskonferenzen&lt;/a&gt; einstimmig stattgegeben.&lt;/p&gt; &lt;br /&gt;
&lt;p&gt; &lt;strong&gt;Seine Heiligkeit Papst Benedikt XVI. wird&lt;/strong&gt; nach derzeit vorliegenden Informationen die Insel Zypern im Zeitraum vom 4. bis 6. Juni 2010 - noch innerhalb des &lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/216-PAEPSTLICHES-JAHR-DES-PRIESTERS-VORBILDER-UND-ABLAESSE.html&quot;&gt;Priesterjahres&lt;/a&gt; - besuchen. Dabei soll den Repräsentanten der katholischen Ostkirchen (davon ist eine eben die maronitisch-katholische Rituskirche) auch schon das Instrumentum laboris (Arbeitsdokument) für die geplante wichtige Bischofssynode (Sonderversammlung für den Nahen Osten) überreicht werden. Am 19. Januar 2010 wurden ja die &lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5012&amp;amp;entry_id=232&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/roman_curia/synod/documents/rc_synod_doc_20091208_lineamenta-mo_en.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/roman_curia/synod/documents/rc_synod_doc_20091208_lineamenta-mo_en.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot;&gt;Lineamenta&lt;/a&gt; (Die katholische Kirche im Nahen Osten: Gemeinschaft und Zeugnis. &amp;quot;&lt;em&gt;Die Gemeinde der Gläubigen waren ein Herz und eine Seele&lt;/em&gt;&amp;quot; [Apg 4,32]) vom 8. Dezember 2009 für dieselbe Synode vorgestellt, und die Antworten auf die darin gestellten Fragen sind von den angesprochenen Teilkirchen bis Ostern zu beantworten, damit eben das genannte Instrumentum laboris fertiggestellt werden kann. Die Papstreise nach Zypern ist daher unter mehrfachem Blickwinkel von höchster Bedeutung, sowohl was diese Sondersynode und die im Umkreis wirkenden Teil- und Rituskirchen betrifft als auch was die Kontakte zur zyprisch-orthodoxen, griechisch-orthodoxen und vor allem auch zur russisch-orthodoxen Kirche betrifft. Die Sonder-Bischofssynode für den Nahen Osten wird dann in Rom vom 10. bis 24. Oktober 2010 stattfinden. Und die nächste Plenarversammlung des &lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5016&amp;amp;entry_id=232&quot; title=&quot;http://www.ccee.ch/&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.ccee.ch/&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot;&gt;CCEE&lt;/a&gt; ist auf Einladung von Josip Kardinal Bozanic, des Erzbischofs von Zagreb und stellvertretenden Vorsitzenden des CCEE, und von Mgr. Marin Srakic, des Bischofs von Dakovo und Srijem und Präsidenten der kroatischen Bischofskonferenz, für 30. September bis 3. Oktober 2010 in Zagreb (Kroatien) angesetzt. So bleibt nur zu hoffen, daß sich all diese Impulse und der im Interview ausgedrückte Wunsch sowie der optimistische Ausblick des einzigen residierenden katholischen Erzbischofs von Zypern auf das Inselleben und den Frieden in der Region positiv auswirken mögen. Euer Vizeoffizial Dr. Alexander Pytlik - Padre Alex&lt;/p&gt; &lt;div class=&quot;serendipity_babelfish&quot;&gt;Translate to  &lt;a href=&quot;http://babelfish.altavista.com/babelfish/trurl_pagecontent?url=http%3A%2F%2Fwww.internetpfarre.de%2Fblog%2Farchives%2F232-ZYPERN-WIEDERHERSTELLUNG-DER-IKONE-DES-MULTIKULTURALISMUS.html&amp;amp;lp=de%5Fen&quot;&gt;en&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;http://babelfish.altavista.com/babelfish/trurl_pagecontent?url=http%3A%2F%2Fwww.internetpfarre.de%2Fblog%2Farchives%2F232-ZYPERN-WIEDERHERSTELLUNG-DER-IKONE-DES-MULTIKULTURALISMUS.html&amp;amp;lp=de%5Ffr&quot;&gt;fr&lt;/a&gt;&lt;/div&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Fri, 22 Jan 2010 12:00:00 +0100</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">http://www.internetpfarre.de/blog/archives/232-guid.html</guid>
    
</item>
<item>
    <title>BARMHERZIGKEIT GOTTES: NEUES JESUSBILD FÜR DEN BARMHERZIGKEITSSONNTAG</title>
    <link>http://www.internetpfarre.de/blog/archives/231-BARMHERZIGKEIT-GOTTES-NEUES-JESUSBILD-FUER-DEN-BARMHERZIGKEITSSONNTAG.html</link>
            <category>Aktuelle Fürbitten</category>
            <category>Katholische Lehre</category>
            <category>News Kommentare</category>
    
    <comments>http://www.internetpfarre.de/blog/archives/231-BARMHERZIGKEIT-GOTTES-NEUES-JESUSBILD-FUER-DEN-BARMHERZIGKEITSSONNTAG.html#comments</comments>
    <wfw:comment>http://www.internetpfarre.de/blog/wfwcomment.php?cid=231</wfw:comment>

    <slash:comments>0</slash:comments>
    <wfw:commentRss>http://www.internetpfarre.de/blog/rss.php?version=2.0&amp;type=comments&amp;cid=231</wfw:commentRss>
    

    <author>nospam@example.com (Padre Alex / Dr. Alexander Pytlik)</author>
    <content:encoded>
    &lt;div style=&quot;width: 312px;&quot; class=&quot;serendipity_imageComment_left&quot;&gt;&lt;br /&gt;
&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:28 --&gt;&lt;img height=&quot;171&quot; width=&quot;312&quot; src=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/uploads/petrynko_thiermeyer_rudeyko_mykhaleyko.jpg&quot; class=&quot;serendipity_image_left&quot; alt=&quot;&quot;  /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;
&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Die Herausgeber der Festgabe &amp;quot;Aus Leidenschaft zu den Ostkirchen&amp;quot;: Dr. Oleksandr Petrynko, Vizerektor des Collegium Orientale, Eichstätt; Erzpriester Dr. Andreas- A. Thiermeyer, Rektor der Wallfahrt und des Diözesanbildungs- und Jugendhauses Habsberg; Dr. Vasyl Rudeyko, Prodekan der Theologischen Fakultät und Professor für Liturgiewissenschaft, Lemberg/Ukraine; Dr. Andriy Mykhaleyko, Professor für Kirchengeschichte, Lemberg/Ukraine. Es fehlt nur der Mitherausgeber Rektor und Dekan Msgr. Paul Schmidt.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/div&gt;&lt;strong&gt;Noch im alten Jahr&lt;/strong&gt; weise ich auf einen gelungenen Versuch hin, das von der heiligen Faustyna herrührende Jesusbild umfassender und für alle Riten der Katholischen Kirche vollkommener fruchtbar zu machen (&lt;b&gt;siehe die Darstellung unterhalb, außerdem bei&lt;/b&gt; &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5019&amp;amp;entry_id=231&quot; title=&quot;http://www.kath.net/detail.php?id=25317&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.kath.net/detail.php?id=25317&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;b&gt;kath.net&lt;/b&gt;&lt;/a&gt; &lt;b&gt;und bei&lt;/b&gt; &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5020&amp;amp;entry_id=231&quot; title=&quot;http://www.facebook.com/group.php?gid=276751591016&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.facebook.com/group.php?gid=276751591016&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;b&gt;Facebook&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;). Es tut uns gut, zum Jahresschluß, zum Jahreswechsel und im ganzen neuen Jahr immer wieder die Göttliche Barmherzigkeit anzurufen: ich werde dieses neue Bild ab 2010 für die Novene und für die Vorbereitung auf die Heilige Erstkommunion verwenden. Der Hintergrund der Entstehung der neuen Ikone findet sich ausführlich auf den Seiten 6 und 7 (und 10) im &lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=4986&amp;amp;entry_id=231&quot; title=&quot;http://akmev.info/Rundbriefe/RB_AKM_4_Quartal_2_internet_mit%20Begleitbrief.pdf&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://akmev.info/Rundbriefe/RB_AKM_4_Quartal_2_internet_mit%20Begleitbrief.pdf&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot;&gt;Rundbrief der Aktionsgemeinschaft Kyrillos und Methodios e. V.&lt;/a&gt; in Verantwortung des hochwürdigsten Erzpriester Dr. Andreas-A. Thiermeyer und seines Nachfolgers als Rektor im &lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=4987&amp;amp;entry_id=231&quot; title=&quot;http://www.bistum-eichstaett.de/cor/&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.bistum-eichstaett.de/cor/&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot;&gt;Collegium Orientale&lt;/a&gt;, Dekan Msgr. Paul Schmidt. Die wunderbare Auferstehungsikone &amp;quot;&lt;i&gt;Jesus Christus, der Vielerbarmende&lt;/i&gt;&amp;quot; kann auch als Pfarrbriefmantel und Beicht-Andachtsbild bestellt werden (vgl. die Seite 11 im genannten &lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=4986&amp;amp;entry_id=231&quot; title=&quot;http://akmev.info/Rundbriefe/RB_AKM_4_Quartal_2_internet_mit%20Begleitbrief.pdf&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://akmev.info/Rundbriefe/RB_AKM_4_Quartal_2_internet_mit%20Begleitbrief.pdf&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot;&gt;Rundbrief&lt;/a&gt; oder vgl. unter dem &lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=4980&amp;amp;entry_id=231&quot; title=&quot;http://akmev.info/Glauben_schenken.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://akmev.info/Glauben_schenken.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot;&gt;Bestellungslink&lt;/a&gt; [erste Seite rechts unten] der Internetseite der Arbeitsgemeinschaft). Dr. A.-A. Thiermeyer, Erzpr. Mitrophor., schreibt dazu in einer Zusammenfassung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;&lt;strong&gt;&lt;em&gt;Das Bild des &#039;Barmherzigen Jesus&#039;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; &lt;em&gt;hat die Verehrung der Barmherzigkeit Gottes durch die  heilige Schwester Maria Faustyna Kowalska ( * 25. August 1905, + 05. Oktober 1938 ) wieder vermehrt ins Bewußtsein gerückt. Am 22. Februar 1931 sah sie das Christusbild ( Tagebuch [=Tb] Nr. 47 - 48 ), das im  Juli 1934 entsprechend der Vision von einem Maler in Vilnius (Litauen) gemalt wurde. Als Schwester Faustyna das gemalte Bild sah, war sie sehr enttäuscht (Tb Nr. 313). Frau Elisabeth Rieder hat nun entsprechend der Angaben von Schwester Faustyna die&lt;/em&gt; &lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=4986&amp;amp;entry_id=231&quot; title=&quot;http://akmev.info/Rundbriefe/RB_AKM_4_Quartal_2_internet_mit%20Begleitbrief.pdf&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://akmev.info/Rundbriefe/RB_AKM_4_Quartal_2_internet_mit%20Begleitbrief.pdf&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot;&gt;&lt;em&gt;neue Ikone &#039;Jesus Christus der Vielerbarmende&#039;&lt;/em&gt;&lt;/a&gt; &lt;em&gt;geschrieben. Maßgebend dafür waren folgende Kriterien:&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;1.&lt;/strong&gt; Die Botschaft von der Barmherzigkeit Gottes, die mit dem &#039;Bild des Barmherzigen Jesus&#039; vermittelt werden soll, ist in die byzantinische Ikonographie zu übersetzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;2.&lt;/strong&gt; Dieses Christusbild versteht sich aus der Liturgie des Zweiten Ostersonntags. Die Kirche liest an diesem Tag das Evangelium von der Erscheinung des auferstandenen Christus im Obergemach und vom Sakrament der &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=4990&amp;amp;entry_id=231&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/beichte.htm&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/beichte.htm&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Buße&lt;/a&gt; (Joh 20,19 - 23). Die byzantinische Kirche nennt den Sonntag aufgrund des Evangeliums &#039;Thomas-Sonntag&#039;. Durch den Diener Gottes &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=4993&amp;amp;entry_id=231&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/holy_father/john_paul_ii/homilies/2000/documents/hf_jp-ii_hom_20000430_faustina_ge.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/holy_father/john_paul_ii/homilies/2000/documents/hf_jp-ii_hom_20000430_faustina_ge.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Johannes Paul II.&lt;/a&gt; wurde im Jahr 2000 dieser Sonntag zum &#039;&lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=4993&amp;amp;entry_id=231&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/holy_father/john_paul_ii/homilies/2000/documents/hf_jp-ii_hom_20000430_faustina_ge.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/holy_father/john_paul_ii/homilies/2000/documents/hf_jp-ii_hom_20000430_faustina_ge.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Barmherzigkeitssonntag&lt;/a&gt;&#039; erklärt.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;3.&lt;/strong&gt; Es ist der auferstandene Christus, der die verklärten Wundmale als Zeichen seiner Identität Seinen Jüngern zeigt. Er bringt ihnen den Frieden und erläßt ihnen die Sünden. Beim Auferstandenen ist die Bezeichnung &#039;Jesus Christus&#039; (anstatt nur &#039;Jesus&#039;) angebrachter.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;4.&lt;/strong&gt; Die vielfältigen Aussagen der Schwester Faustyna über die Barmherzigkeit Gottes legen die Bezeichnung dieser Christusikone &#039;der Vielerbarmende&#039; nahe.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;5.&lt;/strong&gt; Die ‘zwei Strahlenbündel’ von Wasser und Blut, die vom Herzen Jesu Christi ausgehen, sind wesentlich: &#039;Der blasse Strahl bedeutet Wasser, das die Seelen rechtfertigt, der rote Strahl bedeutet Blut, welches das Leben der Seelen ist (...)&#039; (Tb, Nr. 299).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;6.&lt;/strong&gt; Die verschlossene Tür erinnert an die entgegenkommende und nachgehende Gegenwart des Auferstandenen. Christus geht den Seinen durch alle Türen hindurch nach, bis in ihr innerstes &#039;Eingeschlossensein&#039; hinein. Diese Türe ist auch die &#039;Pforte der Barmherzigkeit&#039;: Christus selbst öffnet sie uns wie Sein Herz. Er bringt heilsame Vergebung und gebietet, desgleichen an den Brüdern zu tun. Vergebung als Gabe und Aufgabe für uns: &#039;Er sah sie an und sprach: Der Friede sei mit euch!’ Diese ersten Worte des Auferstandenen an die Seinen sagen: Begegnung mit Ihm ist Barmherzigkeit und Vergebung. &#039;... Ich ergieße ein ganzes Meer von Gnaden über jene Seelen, die sich der Quelle meiner Barmherzigkeit nähern&#039; (Tb Nr. 669).&lt;/em&gt;&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div style=&quot;width: 110px;&quot; class=&quot;serendipity_imageComment_right&quot;&gt;&lt;br /&gt;
&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/uploads/dsc00338_kleiner.jpg&quot; class=&quot;serendipity_image_link&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:27 --&gt;&lt;img height=&quot;83&quot; width=&quot;110&quot; src=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/uploads/dsc00338_kleiner.serendipityThumb.jpg&quot; class=&quot;serendipity_image_right&quot; alt=&quot;&quot;  /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;
&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Meine Pilgerreise in die autonome Mönchsrepublik des heiligen Berges Athos war sehr beeindruckend. Hier eine Aufnahme des ökumenisch sehr aufgeschlossenen Athosklosters Simonos Petras (zum heiligen Petrus), welches auf einem Felsen errichtet worden ist. Möge die neue Barmherzigkeitsikone dem Anliegen des regierenden Papstes Benedikt XVI. im Dialog mit der ganzen Orthodoxie reichen Segen bringen!&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;
&lt;p&gt; &lt;strong&gt;Somit verdanken wir alle Erzpriester Dr. Thiermeyer&lt;/strong&gt; und Frau Rieder eine ganz wertvolle Initiative für den Weißen Sonntag bzw. den &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=4993&amp;amp;entry_id=231&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/holy_father/john_paul_ii/homilies/2000/documents/hf_jp-ii_hom_20000430_faustina_ge.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/holy_father/john_paul_ii/homilies/2000/documents/hf_jp-ii_hom_20000430_faustina_ge.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Sonntag der Göttlichen Barmherzigkeit&lt;/a&gt; ab dem Jahr 2010 (vgl. auch das römische &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=4994&amp;amp;entry_id=231&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/roman_curia/tribunals/apost_penit/documents/rc_trib_appen_doc_20020629_decree-ii_ge.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/roman_curia/tribunals/apost_penit/documents/rc_trib_appen_doc_20020629_decree-ii_ge.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Ablaßdekret für Andachtsübungen zu Ehren der Göttlichen Barmherzigkeit&lt;/a&gt;). Dem bekannten Eichstätter Ostkirchenökumeniker und derzeitigem Wallfahrtsrektor auf dem &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=4995&amp;amp;entry_id=231&quot; title=&quot;http://www.bistum-eichstaett.de/habsberg/&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.bistum-eichstaett.de/habsberg/&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Habsberg&lt;/a&gt; selbst wurde von ehemaligen Studenten und vom Collegium Orientale kürzlich zu seinem 60. Geburtstag eine unerwartete Überraschung bereitet. Sie verfaßten nämlich eine Festschrift unter dem Titel &amp;quot;&lt;em&gt;Aus Leidenschaft zu den Ostkirchen&lt;/em&gt;&amp;quot;. In ihrem Vorwort erklären die Herausgeber Prof. Andriy Mykhaleyko, Vizerektor Dr. Oleksandr Petrynko, Prof. Vasyl Rudeyko und Rektor Dekan Msgr. Paul Schmidt, daß in den Dekreten des &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=4996&amp;amp;entry_id=231&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/archive/hist_councils/ii_vatican_council/index_ge.htm&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/archive/hist_councils/ii_vatican_council/index_ge.htm&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Zweiten Vatikanischen Konzil&lt;/a&gt;s über die &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=4997&amp;amp;entry_id=231&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/archive/hist_councils/ii_vatican_council/documents/vat-ii_decree_19641121_orientalium-ecclesiarum_ge.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/archive/hist_councils/ii_vatican_council/documents/vat-ii_decree_19641121_orientalium-ecclesiarum_ge.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Ostkirchen&lt;/a&gt; und über die &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=4998&amp;amp;entry_id=231&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/archive/hist_councils/ii_vatican_council/documents/vat-ii_decree_19641121_unitatis-redintegratio_ge.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/archive/hist_councils/ii_vatican_council/documents/vat-ii_decree_19641121_unitatis-redintegratio_ge.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Ökumene&lt;/a&gt; sowie in der Enzyklika des Dieners Gottes Johannes Paul II. &amp;quot;&lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=4999&amp;amp;entry_id=231&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/holy_father/john_paul_ii/encyclicals/documents/hf_jp-ii_enc_25051995_ut-unum-sint_ge.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/holy_father/john_paul_ii/encyclicals/documents/hf_jp-ii_enc_25051995_ut-unum-sint_ge.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;über den Einsatz für die Ökumene&lt;/a&gt;&amp;quot; das Wort Jesu aus dem Johannes-Evangelium, auf daß alle eins seien, eine zentrale Stellung einnehme. Protopresbyter mitrophoros Dr. Andreas-A. Thiermeyer sei es von seinem Studienjahr in Jerusalem (1973 - 74) an wichtig gewesen, diesen Auftrag in seiner ganzen Breite und Tiefe zu sehen und zu verwirklichen. Ihm sei es immer eine Herzensangelegenheit gewesen, auch die getrennten &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5000&amp;amp;entry_id=231&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/roman_curia/congregations/cfaith/documents/rc_con_cfaith_doc_20000630_chiese-sorelle_ge.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/roman_curia/congregations/cfaith/documents/rc_con_cfaith_doc_20000630_chiese-sorelle_ge.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Schwesterkirchen&lt;/a&gt; des Ostens, einschließlich die altorientalischen Riten, in die Ökumene mit einzubeziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Im Gegensatz zu vielen anderen&lt;/strong&gt; in der theologischen Wissenschaft sei der Jubilar von Anfang an überzeugt gewesen, daß die mit Rom unierten Ostkirchen auf dem Weg zur vollkommenen Einheit der Christenheit kein Hindernis, sondern ein von Gott geschenktes, bereits gelebtes Modell der unverlierbaren Einheit der Kirche Christi seien. &amp;quot;&lt;em&gt;Immer wieder baten ehemalige Kollegiaten, Freunde und Liebhaber der byzantinischen Liturgie unseren Jubilar, zu Sonn- und Festtagen des byzantinischen Ritus eine Predigtsammlung herauszugeben, in der die Evangelien modellhaft ausgelegt werden. Die ausgewählten Predigten dieser Jubiläumsschrift sind ein erster Schritt dazu und zugleich eine Einladung an den Jubilar, dieses Vorhaben vollständig in die Tat umzusetzen.&lt;/em&gt;&amp;quot; Die Festgabe gliedert sich somit in folgende Kapitel: &amp;quot;&lt;em&gt;Andreas-A. Thiermeyer - der Mensch und Arbeiter im Weinberg des Herrn&lt;/em&gt;&amp;quot;, &amp;quot;&lt;em&gt;Das Collegium Orientale&lt;/em&gt;&amp;quot;, &amp;quot;&lt;em&gt;Predigten und Gedanken zu Hochfesten im byzantinischen Festkalende&lt;/em&gt;r&amp;quot;. Diese Konzeption, die Grußworte des hochwürdigsten Herrn Diözesanbischofs Dr. Gregor Maria Hanke OSB und von Seiner Seligkeit Lubomyr Kardinal Husar, dem Patriarchen der Ukrainischen Griechisch-Katholischen Kirche, die Biographie, die Gedanken des Jubilars zur Idee des &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=4987&amp;amp;entry_id=231&quot; title=&quot;http://www.bistum-eichstaett.de/cor/&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.bistum-eichstaett.de/cor/&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Collegium Orientale&lt;/a&gt;, die Photographien und die ausgewählten Predigten spiegeln allesamt wider, daß der Geehrte ein lateinischer Priester ist, der aus Leidenschaft zu den Ostkirchen lebt und wirkt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Der Eichstätter Diözesanbischof Dr. Gregor Maria Hanke&lt;/strong&gt; schreibt dazu: &amp;quot;&lt;em&gt;Der Lebensweg des Jubilars ist wie ein großer, straff gespannter Bogen. Sein Studium, seine Erfahrungen in Jerusalem, in Niederalteich und seine seelsorgerliche Tätigkeit in mehreren Pfarreien unseres Bistums führen zur Mitte seines Schaffens, dem Aufbau und dem Leitungsdienst im &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=4987&amp;amp;entry_id=231&quot; title=&quot;http://www.bistum-eichstaett.de/cor/&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.bistum-eichstaett.de/cor/&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Collegium Orientale (COr)&lt;/a&gt; in Eichstätt von 1998 bis 2008. Hier erlebt z. B. ein Student des byzantinischen Ritus aus der Ukraine oder der Slowakei die Gemeinschaft mit Theologen der Kopten, Äthiopier, Syrer oder Syro-Malabaren und Syro-Malankaren. Gott, der Herr, gebe Erzpriester Dr. Thiermeyer weiterhin Kraft und viele gesegnete Jahre im Weinberg des Herrn.&lt;/em&gt;&amp;quot; Aufgrund des echten Überraschungsgeschenkes der genannten Festgabe ist in der Auflage noch kein Literaturverzeichnis des Geehrten enthalten. Die 150 Seiten umfassende Festschrift ist zum Preis von 12,50 Euro im Collegium Orientale, Leonrodplatz 3, D-85072 Eichstätt, erhältlich und kann auch über &lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=4982&amp;amp;entry_id=231&quot; title=&quot;http://www.akmev.info/&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.akmev.info/&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot;&gt;akmev.info&lt;/a&gt; bzw. &lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;mailto:office@akmev.info&quot;&gt;office@akmev.info&lt;/a&gt; bezogen werden, solange der Vorrat reicht. Im Blickwinkel der von unserer Seite aus unbegreiflichen Barmherzigkeit Gottes wünsche ich allen Lesern, Freunden und Kritikern von ganzem Herzen ein reich gesegnetes Jahr 2010, das uns alle unserem Pilgerziel ein kleines Stück näher bringen möge. Euer Padre Alex - Vizeoffizial Dr. Alexander Pytlik&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;div align=&quot;center&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:26 --&gt;&lt;br /&gt;
&lt;div style=&quot;width: 450px;&quot; class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot;&gt;&lt;br /&gt;
&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:26 --&gt;&lt;img height=&quot;600&quot; width=&quot;450&quot; src=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/uploads/barmherzigkeit_sonntag_jesus_vielerbarmende_faustyna_ikone.jpg&quot; class=&quot;serendipity_image_center&quot; alt=&quot;&quot;  /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;
&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Elisabeth Rieder hat entsprechend der Angaben der heiligen Schwester Faustyna die neue Ikone &amp;quot;Jesus Christus der Vielerbarmende&amp;quot; nach einer Anregung des hochwürdigsten Erzpriesters Dr. Andreas-A. Thiermeyer geschrieben: &amp;quot;Herr Jesus Christus, ich vertraue auf Dich!&amp;quot; Möge diese Ikone in der ganzen Katholischen Kirche, aber auch in allen orthodoxen und orientalischen Rituskirchen &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5020&amp;amp;entry_id=231&quot; title=&quot;http://www.facebook.com/group.php?gid=276751591016&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.facebook.com/group.php?gid=276751591016&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;b&gt;weite Verbreitung und Verehrung&lt;/b&gt;&lt;/a&gt; erfahren!&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;
&lt;p align=&quot;center&quot;&gt; &lt;/p&gt; &lt;div class=&quot;serendipity_babelfish&quot;&gt;Translate to  &lt;a href=&quot;http://babelfish.altavista.com/babelfish/trurl_pagecontent?url=http%3A%2F%2Fwww.internetpfarre.de%2Fblog%2Farchives%2F231-BARMHERZIGKEIT-GOTTES-NEUES-JESUSBILD-FUER-DEN-BARMHERZIGKEITSSONNTAG.html&amp;amp;lp=de%5Fen&quot;&gt;en&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;http://babelfish.altavista.com/babelfish/trurl_pagecontent?url=http%3A%2F%2Fwww.internetpfarre.de%2Fblog%2Farchives%2F231-BARMHERZIGKEIT-GOTTES-NEUES-JESUSBILD-FUER-DEN-BARMHERZIGKEITSSONNTAG.html&amp;amp;lp=de%5Ffr&quot;&gt;fr&lt;/a&gt;&lt;/div&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 30 Dec 2009 12:00:00 +0100</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">http://www.internetpfarre.de/blog/archives/231-guid.html</guid>
    
</item>
<item>
    <title>OFFIZIELLER KOMMENTAR VON ERZBISCHOF COCCOPALMERIO: MOTU PROPRIO OMNIUM IN MENTEM</title>
    <link>http://www.internetpfarre.de/blog/archives/230-OFFIZIELLER-KOMMENTAR-VON-ERZBISCHOF-COCCOPALMERIO-MOTU-PROPRIO-OMNIUM-IN-MENTEM.html</link>
            <category>Katholische Lehre</category>
            <category>Kirchenrecht</category>
            <category>News Kommentare</category>
            <category>Sonstiges</category>
    
    <comments>http://www.internetpfarre.de/blog/archives/230-OFFIZIELLER-KOMMENTAR-VON-ERZBISCHOF-COCCOPALMERIO-MOTU-PROPRIO-OMNIUM-IN-MENTEM.html#comments</comments>
    <wfw:comment>http://www.internetpfarre.de/blog/wfwcomment.php?cid=230</wfw:comment>

    <slash:comments>0</slash:comments>
    <wfw:commentRss>http://www.internetpfarre.de/blog/rss.php?version=2.0&amp;type=comments&amp;cid=230</wfw:commentRss>
    

    <author>nospam@example.com (Padre Alex / Dr. Alexander Pytlik)</author>
    <content:encoded>
    &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=4963&amp;amp;entry_id=230&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/roman_curia/pontifical_councils/intrptxt/documents/rc_pc_intrptxt_doc_20091215_omnium-in-mentem_it.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/roman_curia/pontifical_councils/intrptxt/documents/rc_pc_intrptxt_doc_20091215_omnium-in-mentem_it.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Offizieller Kommentar&lt;/a&gt; zum Motu proprio &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=4964&amp;amp;entry_id=230&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/229-OMNIUM-IN-MENTEM-EINFACHER-KIRCHENAUSTRITT-IM-KATHOLISCHEN-EHERECHT-NICHT-MEHR-RELEVANT.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/229-OMNIUM-IN-MENTEM-EINFACHER-KIRCHENAUSTRITT-IM-KATHOLISCHEN-EHERECHT-NICHT-MEHR-RELEVANT.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Omnium in mentem&lt;/a&gt; von Kurienerzbischof Francesco Coccopalmerio, Präsident des &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=4965&amp;amp;entry_id=230&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/roman_curia/pontifical_councils/intrptxt/index_ge.htm&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/roman_curia/pontifical_councils/intrptxt/index_ge.htm&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Päpstlichen Rates für die Interpretation von Gesetzestexten&lt;/a&gt; (&lt;b&gt;in meiner Übersetzung&lt;/b&gt;, die auch von &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=4974&amp;amp;entry_id=230&quot; title=&quot;http://www.kath.net/detail.php?id=24949&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.kath.net/detail.php?id=24949&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;kath.net&lt;/a&gt; übernommen wurde):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Die Gründe zweier Änderungen&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Motu proprio &quot;&lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=4964&amp;amp;entry_id=230&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/229-OMNIUM-IN-MENTEM-EINFACHER-KIRCHENAUSTRITT-IM-KATHOLISCHEN-EHERECHT-NICHT-MEHR-RELEVANT.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/229-OMNIUM-IN-MENTEM-EINFACHER-KIRCHENAUSTRITT-IM-KATHOLISCHEN-EHERECHT-NICHT-MEHR-RELEVANT.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Omnium in mentem&lt;/a&gt;&quot; enthält einige in den &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=4968&amp;amp;entry_id=230&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/archive/cdc/index_ge.htm&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/archive/cdc/index_ge.htm&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Codex des kanonischen Rechtes&lt;/a&gt; einzubringende Änderungen, die seit einiger Zeit dem Studium der Dikasterien der römischen Kurie und der Bischofskonferenzen anheimgestellt waren. Die Veränderungen betreffen zwei unterschiedliche Sachbereiche, und zwar: &lt;b&gt;1.&lt;/b&gt; den Text der Canones, welche die Dienstfunktion der Diakone definieren, an den betreffenden Text des Katechismus der Katholischen Kirche (Nr. 1581) anzupassen; und &lt;b&gt;2.&lt;/b&gt; in drei sich auf die Eheschließung beziehenden Canones einen Einschub zu streichen, der sich in der Erfahrung als ungeeignet herausgestellt hat. In den fünf Artikeln, die das vorliegende Motu Proprio enthält, wird die neue Formulierung der veränderten Canones angegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste Veränderung betrifft den Text der Canones 1008 und 1009 des Codex des kanonischen Rechtes, die sich auf die geweihten Diener beziehen. Bei der Ausführung der &quot;&lt;i&gt;Wirkungen des Weihesakramentes&lt;/i&gt;&quot; bekundete die erste Ausgabe des Katechismus der Katholischen Kirche, daß &quot;&lt;i&gt;die Weihe dazu ermächtige, als Vertreter Christi, des Hauptes, in dessen dreifacher Funktion als Priester, Prophet und König zu handeln&lt;/i&gt;&quot; (zweiter Teil der Nr. 1581). Später jedoch hielt es die Kongregation für die Glaubenslehre für notwendig - um die Ausdehnung der Vollmacht, &quot;&lt;i&gt;in der Person Christi des Hauptes zu handeln&lt;/i&gt;&quot;, auf den Grad des Diakonates zu vermeiden - die Formulierung dieser Nr. 1581 in der Editio typica auf folgende Weise abzuändern: &quot;&lt;i&gt;Von Ihm&lt;/i&gt; (= Christus) &lt;i&gt;empfangen die Bischöfe und die Priester die Sendung und die Vollmacht, in der Person Christi des Hauptes zu handeln, die Diakone hingegen die Kraft, dem Volk Gottes in der &#039;Diakonie&#039; der Liturgie, des Wortes und der Liebe zu dienen&lt;/i&gt;&quot;. Am 9. Oktober 1998 approbierte der Diener Gottes Johannes Paul II. diese Änderung und ordnete an, daß sich ihr auch die Canones des Codex des kanonischen Rechtes anpaßten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Motu proprio “Omnium in mentem” ändert also den Text des can. 1008 CIC, der nicht mehr mit unterschiedslosem Bezug auf die drei Grade der Weihe kundtun wird, daß das Sakrament die Befähigung vermittle, in der Person Christi des Hauptes zu handeln, sondern der sich nun darauf beschränken wird, in allgemeinerer Form festzustellen, daß wer die heilige Weihe empfange, dazu bestimmt sei, dem Volk Gottes durch einen neuen und einzigartigen Titel zu dienen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Unterscheidung, die diesbezüglich zwischen den drei Graden des Weihesakramentes besteht, wird nun im can. 1009 CIC mittels Hinzufügung eines dritten Paragraphen aufgenommen, in dem präzisiert wird, daß der in der Weihe des Episkopates oder des Presbyterates bestellte Diener die Sendung und die Vollmacht erhalte, in der Person Christi des Hauptes zu handeln, während die Diakone die Befähigung empfangen, dem Volk Gottes in der Diakonie der Liturgie, des Wortes und der Liebe zu dienen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war hingegen nicht nötig, irgendeine Änderung in den korrespondierenden Canones 323 § 1, 325 und 743 des &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=4969&amp;amp;entry_id=230&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/holy_father/john_paul_ii/apost_constitutions/documents/hf_jp-ii_apc_19901018_index-codex-can-eccl-orient_lt.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/holy_father/john_paul_ii/apost_constitutions/documents/hf_jp-ii_apc_19901018_index-codex-can-eccl-orient_lt.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Codex der katholischen Ostkirchen&lt;/a&gt; vorzunehmen, weil in diesen Normen die Formulierung &quot;&lt;i&gt;in der Person Christi des Hauptes handeln&lt;/i&gt;&quot; nicht verwendet wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die andere Abänderung, welche das Motu proprio “Omnium in mentem” vorstellt, betrifft die Streichung der Klausel &quot;&lt;i&gt;formaler Akt des Abfalles von der Katholischen Kirche&lt;/i&gt;&quot; in den Canones 1086 § 1, 1117 und 1124 des Codex des kanonischen Rechtes, die nach einem langem Studium für unnötig und ungeeignet gehalten worden ist. Es handelt sich um einen Einschub, der nicht zur kirchenrechtlichen Überlieferung gehört und der auch nicht im Codex der katholischen Ostkirchen wiedergegeben ist. Mit diesem Einschub beabsichtigte man, eine Ausnahme zur allgemeinen Norm des can. 11 festzulegen, was die Verbindlichkeit der kirchlichen Gesetze betrifft, verbunden mit dem Vorsatz, die Ausübung des Rechtes auf die Hochzeit jenen Gläubigen zu erleichtern, die aufgrund ihrer Abwendung von der Kirche nur schwer das kanonische Gesetz erfüllen hätten können, welches zur Gültigkeit ihrer Ehe eine Form verlangt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Interpretations- und Anwendungsschwierigkeiten der genannten Klausel sind jedoch in verschiedenen Bereichen aufgetreten. In diesem Sinne untersuchte schon der frühere Päpstliche Rat für die Interpretation von Gesetzestexten, ob die Streichung des zitierten Einschubes aus den drei Canones zweckmäßig sei. Die Frage wurde zuerst in der Vollversammlung des 3. Juni 1997 behandelt. Die Väter der Vollversammlung approbierten die Formulierung eines Zweifels und die darauf bezogene Antwort, um eventuell eine authentische Interpretation über die präzise rechtliche Bedeutung der genannten Klausel durchzuführen, aber sie hielten es für opportun, zuerst eine Konsultation der Bischofskonferenzen über die aus diesen Bestimmungen herrührenden positiven und negativen Erfahrungen vorzunehmen, damit vor einer Entscheidung alle Umstände bewertet werden könnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Konsultation der Bischofskonferenzen ist in den zwei Folgejahren geschehen, und dem Päpstlichen Rat sind etwa fünfzig begründete Antworten zugegangen, repräsentativ für die fünf Kontinente und eingeschlossen alle Länder mit einem numerisch relevanten Episkopat. An einigen Orten gab es diesbezüglich keine nennenswerten Erfahrungen; aus der Mehrheit jedoch ging der Bedarf einer Klärung über die präzise Bedeutung dieses Einschubs hervor, oder besser gesagt, mehrheitlich wünschte man seine vollständige Streichung. Damit verbunden wurden deckungsgleiche Begründungen, die aus der juridischen Erfahrung stammten: der Vorteil, in diesen Fällen keine andere Behandlung zur Verfügung zu haben als jene für die Fälle ziviler Verbindungen der Getauften, die keinerlei Formalakt des Abfalles vollziehen [&lt;b&gt;Anmerkung vom Herausgeber:&lt;/b&gt; &lt;i&gt;es geht also darum, daß zwei &quot;ausgetretene&quot; katholische Ehepartner genauso ungültig verheiratet wären wie rein zivil &quot;verheiratete&quot; Katholiken, die nicht &quot;ausgetreten&quot; sind - eben dies ist kraft des Motu proprio bald wieder so&lt;/i&gt;]; die Notwendigkeit, mit Kohärenz die Identität von &quot;Eheschließung-Sakrament&quot; aufzuzeigen; das Risiko, Klandestinehen zu begünstigen; die weiteren Auswirkungen in den Ländern, wo die kanonische Eheschließung zivile Wirksamkeit besitze, und so weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Resultate der Konsultation wurden dann einer neuen Vollversammlung des Päpstlichen Rates vorgelegt, die am 4. Juni 1999 stattfand und einhellig die Streichung des erwähnten Einschubs approbierte, und der Diener Gottes Johannes Paul II. bestätigte diese Entscheidung in der Audienz des 3. Juli 1999 und gab den Auftrag, den geeigneten normativen Text vorzubereiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Zwischenzeit wurde die Streichung dieses Einschubs betreffend die kirchenrechtliche Disziplin der Eheschließung mit einer völlig anderen Frage in Verbindung gebracht, die aber einer geeigneten Klärung bedurfte und ausschließlich einige mitteleuropäischen Länder betraf: es ging um die innerkirchliche Wirksamkeit der eventuellen Erklärung eines Katholiken vor einem zivilen Steuerbeamten, nicht zur Katholischen Kirche zu gehören und folglich nicht verpflichtet zu sein, die sogenannte Kirchensteuer (Religionssteuer) zu entrichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem konkreten Zusammenhang und somit auf einer vom strikten Ehebereich (auf die sich der oben erwähnte Einschub in den drei Canones bezog) zu unterscheidenden Ebene wurde von Seiten des Päpstlichen Rates für die Interpretation von Gesetzestexten in Kollaboration mit der Kongregation für die Glaubenslehre ein Studium begonnen, um die wesentlichen Erfordernisse der Willensbekundung des Abfalles von der Katholischen Kirche zu präzisieren. Diese Bedingungen zu seiner Wirksamkeit sind im &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=4972&amp;amp;entry_id=230&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/roman_curia/pontifical_councils/intrptxt/documents/rc_pc_intrptxt_doc_20060313_actus-formalis_ge.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/roman_curia/pontifical_councils/intrptxt/documents/rc_pc_intrptxt_doc_20060313_actus-formalis_ge.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Rundschreiben an die Präsidenten der Bischofskonferenzen&lt;/A&gt; angegeben worden, das der Päpstliche Rat für die Interpretation von Gesetzestexten mit Approbation des Heiligen Vaters Benedikt XVI. am &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=4972&amp;amp;entry_id=230&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/roman_curia/pontifical_councils/intrptxt/documents/rc_pc_intrptxt_doc_20060313_actus-formalis_ge.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/roman_curia/pontifical_councils/intrptxt/documents/rc_pc_intrptxt_doc_20060313_actus-formalis_ge.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;13. März 2006&lt;/a&gt; übersandte (vgl. &lt;i&gt;Communicationes&lt;/i&gt; XXXVIII [2006], 170 - 184).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn sie andere Zielsetzungen hatte als das vorliegende Motu proprio, trug die Publikation des Rundschreibens dazu bei, die Überzeugung betreffend die Opportunität der Streichung der oben zitierten Klausel in den Canones zur Eheschließung zu stärken. Genau das wird nun mit dem vorliegenden päpstlichen Dokument vollzogen. Der Text dieses Motu proprio ist von der Vollversammlung des Päpstlichen Rates für die Interpretation von Gesetzestexten am 16. Juni 2009 studiert worden, wobei zu diesem Anlaß der Kardinalstaatssekretär den Vorsitz innehatte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die konkrete Relevanz der Änderung der Canones 1086 § 1, 1117 und 1124 des Codex betrifft daher den Ehebereich. Vom Zeitpunkt des Inkrafttretens des Codex des kanonischen Rechtes im Jahre 1983 bis zum Zeitpunkt des Inkrafttretens dieses Motu proprio waren die Katholiken, die einen formalen Akt der Abwendung von der Katholischen Kirche gesetzt hätten, für die Gültigkeit der Eheschließung (can. 1117 CIC) nicht zur kanonischen Zelebrationsform verpflichtet, ebensowenig galt für sie das Hindernis, Nichtgetaufte zu heiraten (Religionsverschiedenheit, can. 1086 § 1 CIC) und ebensowenig betraf sie das Verbot, nicht-katholische Christen zu heiraten (can. 1124 CIC). Der in die drei Canones eingefügte erwähnte Einschub stellte eine Ausnahme kirchlichen Rechtes gegenüber einer anderen allgemeineren Norm des kirchlichen Rechtes dar, nach der alle in der Katholischen Kirche Getauften oder in ihr Aufgenommenen zur Einhaltung der kirchlichen Gesetze verpflichtet seien (can. 11 CIC).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom Inkrafttreten des neuen Motu proprio an wird daher der can. 11 des Codex des kanonischen Rechtes wieder volle Geltung gewinnen, was den Inhalt der nunmehr veränderten Canones betrifft, also auch in den Fällen, in denen eine formale Abwendung geschehen wäre. In Konsequenz wird man - um nach diesem Datum eventuelle unter Nichteinhaltung dieser Regeln eingegangene Verbindungen zu legalisieren - die für diese Fälle vom kanonischen Recht angebotenen ordentlichen Mittel in Anspruch nehmen, wann immer es möglich sei: Dispens vom Ehehindernis, Heilung und so weiter. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Übereinstimmung mit dem, was vom can. 8 des Codex des kanonischen Rechtes festgelegt ist, wird das Motu proprio “&lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=4964&amp;amp;entry_id=230&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/229-OMNIUM-IN-MENTEM-EINFACHER-KIRCHENAUSTRITT-IM-KATHOLISCHEN-EHERECHT-NICHT-MEHR-RELEVANT.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/229-OMNIUM-IN-MENTEM-EINFACHER-KIRCHENAUSTRITT-IM-KATHOLISCHEN-EHERECHT-NICHT-MEHR-RELEVANT.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Omnium in mentem&lt;/a&gt;” formell mit der Veröffentlichung in den Acta Apostolicae Sedis promulgiert und wird Rechtskraft erlangen &quot;&lt;i&gt;nach Ablauf von drei Monaten, von dem Tag an gerechnet, der auf der betreffenden Nummer der Acta Apostolicae Sedis angegeben ist&lt;/i&gt;&quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[&lt;B&gt;ENDE MEINER ÜBERSETZUNG DES OFFIZIELLEN KOMMENTARS DES PRÄSIDENTEN DES PÄPSTLICHEN RATES FÜR GESETZESTEXTE.&lt;/B&gt;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;An dieser Stelle&lt;/b&gt; verweise ich zunächst noch auf verwandte Blogeinträge zur Thematik des sogenannten Kirchenaustritts (&lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=4966&amp;amp;entry_id=230&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/180-JEDE-HEILIGE-TAUFE-UND-JEDE-FEIER-DER-OSTERNACHT-BETREFFEN-DIE-GANZE-KIRCHE-WELTWEIT.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/180-JEDE-HEILIGE-TAUFE-UND-JEDE-FEIER-DER-OSTERNACHT-BETREFFEN-DIE-GANZE-KIRCHE-WELTWEIT.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;1&lt;/a&gt;) (&lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=4967&amp;amp;entry_id=230&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/148-DER-HEILIGE-STUHL-ZUR-FRAGE-DES-SOGENANNTEN-KIRCHENAUSTRITTS-UND-ZUR-AUFGABE-DER-KIRCHLICHEN-HIERARCHIE-BEI-DER-VERMOEGENSVERWALTUNG.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/148-DER-HEILIGE-STUHL-ZUR-FRAGE-DES-SOGENANNTEN-KIRCHENAUSTRITTS-UND-ZUR-AUFGABE-DER-KIRCHLICHEN-HIERARCHIE-BEI-DER-VERMOEGENSVERWALTUNG.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;2&lt;/a&gt;). Außerdem darf daran erinnert werden, daß die Frage der genaueren Klärung der Identität der drei Weihegrade und darin des Diakons nicht mehr neu ist. Denn die Nummer 875 des &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=4970&amp;amp;entry_id=230&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/archive/DEU0035/_INDEX.HTM&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/archive/DEU0035/_INDEX.HTM&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Katechismus der Katholischen Kirche&lt;/a&gt; war bereits in seiner ersten authentischen lateinischen Fassung vom 15. August 1997 so verändert, wie es Papst Johannes Paul II. kurze Zeit später auch für die oben genannte Nummer 1581 (sowie bereits für das lateinische Kirchenrecht) auf Basis der Hinweise der Glaubenskongregation konsequenterweise verlangte und dekretierte und wie es jetzt Papst Benedikt XVI. in seinem Motu proprio &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=4964&amp;amp;entry_id=230&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/229-OMNIUM-IN-MENTEM-EINFACHER-KIRCHENAUSTRITT-IM-KATHOLISCHEN-EHERECHT-NICHT-MEHR-RELEVANT.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/229-OMNIUM-IN-MENTEM-EINFACHER-KIRCHENAUSTRITT-IM-KATHOLISCHEN-EHERECHT-NICHT-MEHR-RELEVANT.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Omnium in mentem&lt;/a&gt; in Fortsetzung derselben Intention definitiv für das lateinische Kirchenrecht festlegt. Das &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=4971&amp;amp;entry_id=230&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/archive/compendium_ccc/documents/archive_2005_compendium-ccc_ge.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/archive/compendium_ccc/documents/archive_2005_compendium-ccc_ge.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Kompendium des Katechismus&lt;/a&gt; mußte ja diesbezüglich nicht mehr adaptiert werden, weil es von Anbeginn in diesem Punkt die authentische Lehrentwicklung rezipierte. So verbleibe ich mit den besten Wünschen für die letzten Adventtage - vielleicht sehen wir uns ja im Marienwallfahrtsort St. Marien Buchenhüll in D-85072 Eichstätt um 24 Uhr zur traditionellen Christmette mit anschließender Agape. Euer Padre Alex - Vizeoffizial Dr. Alexander Pytlik &lt;div class=&quot;serendipity_babelfish&quot;&gt;Translate to  &lt;a href=&quot;http://babelfish.altavista.com/babelfish/trurl_pagecontent?url=http%3A%2F%2Fwww.internetpfarre.de%2Fblog%2Farchives%2F230-OFFIZIELLER-KOMMENTAR-VON-ERZBISCHOF-COCCOPALMERIO-MOTU-PROPRIO-OMNIUM-IN-MENTEM.html&amp;amp;lp=de%5Fen&quot;&gt;en&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;http://babelfish.altavista.com/babelfish/trurl_pagecontent?url=http%3A%2F%2Fwww.internetpfarre.de%2Fblog%2Farchives%2F230-OFFIZIELLER-KOMMENTAR-VON-ERZBISCHOF-COCCOPALMERIO-MOTU-PROPRIO-OMNIUM-IN-MENTEM.html&amp;amp;lp=de%5Ffr&quot;&gt;fr&lt;/a&gt;&lt;/div&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 16 Dec 2009 22:34:27 +0100</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">http://www.internetpfarre.de/blog/archives/230-guid.html</guid>
    
</item>
<item>
    <title>OMNIUM IN MENTEM: EINFACHER KIRCHENAUSTRITT IM KATHOLISCHEN EHERECHT NICHT MEHR RELEVANT</title>
    <link>http://www.internetpfarre.de/blog/archives/229-OMNIUM-IN-MENTEM-EINFACHER-KIRCHENAUSTRITT-IM-KATHOLISCHEN-EHERECHT-NICHT-MEHR-RELEVANT.html</link>
            <category>Katholische Lehre</category>
            <category>Kirchenrecht</category>
            <category>News Kommentare</category>
            <category>Sonstiges</category>
    
    <comments>http://www.internetpfarre.de/blog/archives/229-OMNIUM-IN-MENTEM-EINFACHER-KIRCHENAUSTRITT-IM-KATHOLISCHEN-EHERECHT-NICHT-MEHR-RELEVANT.html#comments</comments>
    <wfw:comment>http://www.internetpfarre.de/blog/wfwcomment.php?cid=229</wfw:comment>

    <slash:comments>0</slash:comments>
    <wfw:commentRss>http://www.internetpfarre.de/blog/rss.php?version=2.0&amp;type=comments&amp;cid=229</wfw:commentRss>
    

    <author>nospam@example.com (Padre Alex / Dr. Alexander Pytlik)</author>
    <content:encoded>
    &lt;b&gt;Seine Heiligkeit Papst Benedikt XVI.&lt;/b&gt; hat am 26. Oktober 2009 ein Motu proprio namens &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=4927&amp;amp;entry_id=229&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/apost_letters/documents/hf_ben-xvi_apl_20091026_codex-iuris-canonici_lt.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/apost_letters/documents/hf_ben-xvi_apl_20091026_codex-iuris-canonici_lt.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;i&gt;Omnium in mentem&lt;/i&gt;&lt;/a&gt; unterzeichnet, mit welchem einige Normen des lateinischen &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=4929&amp;amp;entry_id=229&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/archive/DEU0036/_INDEX.HTM&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/archive/DEU0036/_INDEX.HTM&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Codex des kanonischen Rechtes&lt;/a&gt; (1983) verändert werden. Der Heilige Stuhl gab heute die offizielle und verbindliche lateinische Fassung bekannt. Im folgenden stelle ich meine Übersetzung ins Deutsche zur Verfügung, die auch von &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=4930&amp;amp;entry_id=229&quot; title=&quot;http://www.kath.net/detail.php?id=24932&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.kath.net/detail.php?id=24932&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;kath.net&lt;/a&gt; übernommen wurde. Außerdem gibt es bereits meine Übersetzung des &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=4960&amp;amp;entry_id=229&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/230-OFFIZIELLER-KOMMENTAR-VON-ERZBISCHOF-COCCOPALMERIO-MOTU-PROPRIO-OMNIUM-IN-MENTEM.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/230-OFFIZIELLER-KOMMENTAR-VON-ERZBISCHOF-COCCOPALMERIO-MOTU-PROPRIO-OMNIUM-IN-MENTEM.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;offiziellen Kommentars&lt;/a&gt; des Heiligen Stuhles zur neuen Rechtslage. Hier im Blogbuch habe ich einige Verlinkungshinweise von der Internetseite des Heiligen Stuhles übernommen, die nun meistens auf die entsprechenden deutschsprachigen Dokumente verweisen. Hervorhebungen stammen grundsätzlich von mir:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;APOSTOLISCHES SCHREIBEN, GEGEBEN ALS MOTU PROPRIO &quot;OMNIUM IN MENTEM&quot;, DES HEILIGEN VATERS BENEDIKT XVI., MIT DEM EINIGE NORMEN DES&lt;/b&gt; &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=4929&amp;amp;entry_id=229&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/archive/DEU0036/_INDEX.HTM&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/archive/DEU0036/_INDEX.HTM&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;b&gt;CODEX DES KANONISCHEN RECHTES&lt;/b&gt;&lt;/a&gt; &lt;b&gt;VERÄNDERT WERDEN:&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Apostolische Konstitution &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=4928&amp;amp;entry_id=229&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/holy_father/john_paul_ii/apost_constitutions/documents/hf_jp-ii_apc_25011983_sacrae-disciplinae-leges_ge.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/holy_father/john_paul_ii/apost_constitutions/documents/hf_jp-ii_apc_25011983_sacrae-disciplinae-leges_ge.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Sacrae disciplinae leges&lt;/a&gt;, die am 25. Januar 1983 promulgiert wurde, hat dem Denken aller [&lt;b&gt;&lt;i&gt;omnium in mentem&lt;/i&gt;&lt;/b&gt;] in Erinnerung gebracht, daß die Kirche - insoweit sie gleichzeitig geistliche und sichtbare Gemeinschaft sowie hierarchisch geordnet ist - juridischer Normen bedarf, &quot;&lt;i&gt;damit die Ausübung der ihr von Gott übertragenen Ämter und Aufgaben, insbesondere die der kirchlichen Gewalt und der Verwaltung der Sakramente, ordnungsgemäß wahrgenommen wird&lt;/i&gt;&quot;. Durch diese Normen muß daher einerseits immer die Einheit der theologischen Lehre und der kanonischen Gesetzgebung und andererseits der pastorale Nutzen der Bestimmungen aufleuchten, durch welche die kirchlichen Programme zum Wohl der Seelen hingeordnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um sowohl diese notwendige Einheit der Lehre als auch die pastorale Ausrichtung wirksamer zu garantieren, entscheidet bisweilen die höchste Autorität der Kirche nach reiflicher Erwägung der Motivlage über die opportunen Änderungen der kirchenrechtlichen Normen oder fügt in dieselben Zusätze ein. Das ist also der Grund, der Uns zur Promulgation des vorliegenden Schreibens bewegt, das &lt;b&gt;zwei Fragen&lt;/b&gt; betrifft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Zunächst&lt;/b&gt; wird in den &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=4932&amp;amp;entry_id=229&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/archive/DEU0036/__P3N.HTM&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/archive/DEU0036/__P3N.HTM&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Canones 1008 und 1009&lt;/a&gt; des Codex des kanonischen Rechtes über das Sakrament der Weihe die wesentliche Unterscheidung zwischen dem allgemeinen Priestertum der Gläubigen und dem Priestertum des Dienstes bekräftigt, und gleichzeitig wird die Unterschiedlichkeit von Episkopat, Presbyterat und Diakonat aufgezeigt. Nun aber, nachdem Unser verehrter Vorgänger &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=4933&amp;amp;entry_id=229&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/holy_father/john_paul_ii/index_ge.htm&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/holy_father/john_paul_ii/index_ge.htm&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Johannes Paul II.&lt;/a&gt; nach Anhörung der Väter der Kongregation für die Glaubenslehre festlegte, daß der Text der &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=4935&amp;amp;entry_id=229&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/archive/DEU0035/_P54.HTM&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/archive/DEU0035/_P54.HTM&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Nummer 1581&lt;/a&gt; des &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=4938&amp;amp;entry_id=229&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/archive/ccc/index_ge.htm&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/archive/ccc/index_ge.htm&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Katechismus der Katholischen Kirche&lt;/a&gt; verändert werde, damit er die Lehre der dogmatischen Konstitution &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=4939&amp;amp;entry_id=229&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/archive/hist_councils/ii_vatican_council/documents/vat-ii_const_19641121_lumen-gentium_ge.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/archive/hist_councils/ii_vatican_council/documents/vat-ii_const_19641121_lumen-gentium_ge.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Lumen gentium&lt;/a&gt; (Nr. 29) des II. Vatikanischen Konzils über die Diakone angemessener aufnähme, halten Wir es auch für nötig, daß die kanonische Norm verbessert werde, welche dieselbe Sache betrifft. Deshalb legen Wir nach Anhörung der Beurteilung des &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=4937&amp;amp;entry_id=229&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/roman_curia/pontifical_councils/intrptxt/index_ge.htm&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/roman_curia/pontifical_councils/intrptxt/index_ge.htm&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Päpstliches Rates für die Interpretation von Gesetzestexten&lt;/a&gt; fest, daß die Worte derselben Canones wie unterhalb verändert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da &lt;b&gt;außerdem&lt;/b&gt; die Sakramente für die ganze Kirche dieselben sind, hat allein die höchste Autorität zu beurteilen und festzulegen, was zu ihrer Gültigkeit erforderlich ist, und auch zu entscheiden, was zu der bei ihrer Feier einzuhaltenden Ordnung gehört (vgl. &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=4941&amp;amp;entry_id=229&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/archive/DEU0036/__P2T.HTM&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/archive/DEU0036/__P2T.HTM&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;can. 841&lt;/a&gt;). Dies alles gilt natürlich auch für die bei der Feier der Hochzeit einzuhaltende Form, wenn wenigstens eine der beiden Parteien in der Katholischen Kirche getauft wurde (vgl. cann. &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=4942&amp;amp;entry_id=229&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/archive/DEU0036/__P3.HTM&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/archive/DEU0036/__P3.HTM&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;11&lt;/a&gt; und &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=4944&amp;amp;entry_id=229&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/archive/DEU0036/__P40.HTM&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/archive/DEU0036/__P40.HTM&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;1108&lt;/a&gt;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Codex des kanonischen Rechtes legt nun aber fest, daß jene Gläubigen, die durch einen &quot;&lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=4956&amp;amp;entry_id=229&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/roman_curia/pontifical_councils/intrptxt/documents/rc_pc_intrptxt_doc_20060313_actus-formalis_ge.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/roman_curia/pontifical_councils/intrptxt/documents/rc_pc_intrptxt_doc_20060313_actus-formalis_ge.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;formalen Akt&lt;/a&gt;&quot; von der Kirche abgefallen sind, den kirchlichen Gesetzen in bezug auf die kanonische Form der Eheschließung nicht unterstehen (vgl. &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=4944&amp;amp;entry_id=229&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/archive/DEU0036/__P40.HTM&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/archive/DEU0036/__P40.HTM&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;can. 1117&lt;/a&gt;), ebenso nicht in bezug auf die Dispens vom Hindernis der Religionsverschiedenheit (vgl. &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=4945&amp;amp;entry_id=229&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/archive/DEU0036/__P3Y.HTM&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/archive/DEU0036/__P3Y.HTM&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;can. 1086&lt;/a&gt;) und ebenso nicht in bezug auf die verlangte Erlaubnis für die konfessionsverschiedenen [&quot;gemischten&quot;] Ehen (vgl. &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=4946&amp;amp;entry_id=229&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/archive/DEU0036/__P41.HTM&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/archive/DEU0036/__P41.HTM&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;can. 1124&lt;/a&gt;). Der Sinn und der Zweck dieser Ausnahme zur allgemeinen Norm des can. &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=4942&amp;amp;entry_id=229&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/archive/DEU0036/__P3.HTM&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/archive/DEU0036/__P3.HTM&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;11&lt;/a&gt; waren, die Nichtigkeit der von diesen Gläubigen geschlossenen Ehen (wegen des Defekts der kanonischen Form oder wegen des Hindernisses der Religionsverschiedenheit) zu verhindern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Erfahrung dieser Jahre hat aber im Gegenteil gezeigt, daß dieses neue Gesetz nicht wenige pastorale Probleme hervorbrachte. An erster Stelle erschienen die Festlegung und die praktische Bewertung dieses &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=4956&amp;amp;entry_id=229&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/roman_curia/pontifical_councils/intrptxt/documents/rc_pc_intrptxt_doc_20060313_actus-formalis_ge.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/roman_curia/pontifical_councils/intrptxt/documents/rc_pc_intrptxt_doc_20060313_actus-formalis_ge.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;i&gt;formalen Aktes des Abfalles&lt;/i&gt;&lt;/a&gt; von der Kirche in den einzelnen Fällen schwierig, sei es betreffend seiner theologischen Substanz, sei es betreffend den kirchenrechtlichen Aspekt desselben. Außerdem sind viele Schwierigkeiten sowohl in der Seelsorgsarbeit als auch in der Praxis der Kirchengerichte entstanden. In Wirklichkeit schien vom neuen Gesetz wenigstens indirekt eine Erleichterung oder fast ein Anreiz zur Apostasie an jenen Orten auszugehen, wo wenige katholische Christgläubige sind oder wo ungerechte Ehegesetze in Geltung sind, die zwischen den Bürgern Diskriminierungen aufgrund der Religionszugehörigkeit vorsehen; außerdem erschwerte das neue Gesetz die Rückkehr jener Getauften, die nach dem Scheitern der Vorehe eine neue kanonische Ehe zu schließen wünschten; und schließlich - weitere Punkte übergehen Wir - wurden ganz viele dieser Ehen für die Kirche faktisch zu sogenannten Klandestinehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem dies alles vorgelegt ist und die Beurteilungen sowohl der Väter der &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=4947&amp;amp;entry_id=229&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/roman_curia/congregations/cfaith/index_ge.htm&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/roman_curia/congregations/cfaith/index_ge.htm&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Kongregation für die Glaubenslehre&lt;/a&gt; und des &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=4937&amp;amp;entry_id=229&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/roman_curia/pontifical_councils/intrptxt/index_ge.htm&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/roman_curia/pontifical_councils/intrptxt/index_ge.htm&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Päpstlichen Rates für die Interpretation von Gesetzestexten&lt;/a&gt; als auch der Bischofskonferenzen - sie wurden betreffend den pastoralen Nutzen konsultiert, was die Beibehaltung oder Außerkraftsetzung dieser Ausnahme zur allgemeinen Norm des &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=4942&amp;amp;entry_id=229&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/archive/DEU0036/__P3.HTM&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/archive/DEU0036/__P3.HTM&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;can. 11&lt;/a&gt; betrifft - genau geprüft wurden, erschien es notwendig, diese im derzeit geltenden Gesamt der kanonischen Gesetze eingeführte Regel aufzuheben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir legen also fest, daß die Worte des &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=4944&amp;amp;entry_id=229&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/archive/DEU0036/__P40.HTM&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/archive/DEU0036/__P40.HTM&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;can. 1117&lt;/a&gt; im selben Codex &lt;b&gt;entfernt werden&lt;/b&gt;: &quot;und nicht durch einen formalen Akt von ihr abgefallen ist&quot;, ebenso die Worte des &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=4945&amp;amp;entry_id=229&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/archive/DEU0036/__P3Y.HTM&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/archive/DEU0036/__P3Y.HTM&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;can. 1086 § 1&lt;/a&gt;: &quot;und nicht durch einen formalen Akt von ihr abgefallen ist“ und ebenso die Worte des &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=4946&amp;amp;entry_id=229&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/archive/DEU0036/__P41.HTM&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/archive/DEU0036/__P41.HTM&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;can. 1124&lt;/a&gt;: &quot;und nicht durch einen formalen Akt von ihr abgefallen ist&quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem in dieser Sache die &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=4947&amp;amp;entry_id=229&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/roman_curia/congregations/cfaith/index_ge.htm&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/roman_curia/congregations/cfaith/index_ge.htm&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Kongregation für die Glaubenslehre&lt;/a&gt; und der &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=4937&amp;amp;entry_id=229&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/roman_curia/pontifical_councils/intrptxt/index_ge.htm&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/roman_curia/pontifical_councils/intrptxt/index_ge.htm&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Päpstliche Rat für die Interpretation von Gesetzestexten&lt;/a&gt; gehört wurden und in gleicher Weise die Beurteilung Unserer verehrungswürdigen Brüder, der Kardinäle der heiligen römischen Kirche, die Dikasterien der römischen Kurie vorstehen, erbeten wurde, legen Wir daher wie folgt fest:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Art. 1.&lt;/b&gt; Der Text des &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=4937&amp;amp;entry_id=229&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/roman_curia/pontifical_councils/intrptxt/index_ge.htm&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/roman_curia/pontifical_councils/intrptxt/index_ge.htm&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;can. 1008&lt;/a&gt; des Codex des kanonischen Rechtes wird so verändert, daß er von nun an vollständig so lautet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;&lt;i&gt;Durch das Sakrament der Weihe werden kraft göttlicher Weisung aus dem Kreis der Gläubigen einige mittels eines untilgbaren Prägemals, mit dem sie gezeichnet werden, zu geistlichen Amtsträgern bestellt; sie werden ja dazu geweiht und bestimmt, entsprechend ihrer jeweiligen Weihestufe&lt;/i&gt; &lt;b&gt;&lt;i&gt;dem Volk Gottes unter einem neuen und einzigartigen Titel zu Dienste zu sein.&lt;/i&gt;&lt;/b&gt;&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Art. 2.&lt;/b&gt; Der &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=4937&amp;amp;entry_id=229&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/roman_curia/pontifical_councils/intrptxt/index_ge.htm&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/roman_curia/pontifical_councils/intrptxt/index_ge.htm&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;can. 1009&lt;/a&gt; des Codex des kanonischen Rechtes wird von nun an drei Paragraphen haben, von denen der erste und der zweite den Text des geltenden Canons beibehalten. Der neue Text des dritten jedoch wird so verfaßt, daß derselbe &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=4937&amp;amp;entry_id=229&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/roman_curia/pontifical_councils/intrptxt/index_ge.htm&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/roman_curia/pontifical_councils/intrptxt/index_ge.htm&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;can. 1009 § 3&lt;/a&gt; vollständig so lautet: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“&lt;b&gt;&lt;i&gt;Die in der Weihe des Episkopates oder des Presbyterates bestellt sind, empfangen die Sendung und die Vollmacht, in der Person Christi des Hauptes zu handeln; die Diakone hingegen die Kraft, dem Volk Gottes in der Diakonie der Liturgie, des Wortes und der Liebe zu dienen&lt;/i&gt;&lt;/b&gt;”.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Art. 3.&lt;/b&gt; Der Text des &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=4945&amp;amp;entry_id=229&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/archive/DEU0036/__P3Y.HTM&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/archive/DEU0036/__P3Y.HTM&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;can. 1086 § 1&lt;/a&gt; des Codex des kanonischen Rechtes wird so verändert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;&lt;i&gt;Ungültig ist eine Ehe zwischen zwei Personen, von denen eine in der katholischen Kirche getauft oder in sie aufgenommen wurde, die andere aber ungetauft ist&lt;/i&gt;&quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Art. 4.&lt;/b&gt; Der Text des &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=4944&amp;amp;entry_id=229&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/archive/DEU0036/__P40.HTM&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/archive/DEU0036/__P40.HTM&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;can. 1117&lt;/a&gt; des Codex des kanonischen Rechtes wird so verändert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;&lt;i&gt;Die oben vorgeschriebene Eheschließungsform muß unbeschadet der Vorschriften des&lt;/i&gt; &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=4946&amp;amp;entry_id=229&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/archive/DEU0036/__P41.HTM&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/archive/DEU0036/__P41.HTM&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;i&gt;can. 1127, § 2&lt;/i&gt;&lt;/a&gt; &lt;I&gt;eingehalten werden, wenn wenigstens einer der Eheschließenden in der katholischen Kirche getauft oder in sie aufgenommen wurde&lt;/i&gt;&quot;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Art. 5.&lt;/b&gt; Der Text des &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=4946&amp;amp;entry_id=229&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/archive/DEU0036/__P41.HTM&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/archive/DEU0036/__P41.HTM&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;can. 1124&lt;/a&gt; des Codex des kanonischen Rechtes wird so verändert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;&lt;i&gt;Die Eheschließung zwischen zwei Getauften, von denen der eine in der katholischen Kirche getauft oder nach der Taufe in sie aufgenommen worden ist, der andere Partner aber einer Kirche oder kirchlichen Gemeinschaft zugezählt wird, die nicht in voller Gemeinschaft mit der katholischen Kirche steht, ist ohne ausdrückliche Erlaubnis der zuständigen Autorität verboten&lt;/i&gt;&quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was auch immer von Uns mit diesem als Motu Proprio gegebenen Apostolischen Schreiben dekretiert worden ist, sei nach Unserer Anordnung sicher und gültig, auch wenn etwas entgegenstehe und selbst wenn dies besonderer Erwähnung würdig sei, und Wir legen fest, daß dies alles im offiziellen Publikationsorgan &lt;i&gt;Acta Apostolicae Sedis&lt;/i&gt; promulgiert werde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Gegeben zu Rom, beim heiligen Petrus, am 26. Oktober 2009, im fünften Jahr Unseres Pontifikates.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
BENEDICTUS PP. XVI&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[&lt;b&gt;ENDE DER ÜBERSETZUNG DES MOTU PROPRIO OMNIUM IN MENTEM.&lt;/b&gt;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=4960&amp;amp;entry_id=229&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/230-OFFIZIELLER-KOMMENTAR-VON-ERZBISCHOF-COCCOPALMERIO-MOTU-PROPRIO-OMNIUM-IN-MENTEM.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/230-OFFIZIELLER-KOMMENTAR-VON-ERZBISCHOF-COCCOPALMERIO-MOTU-PROPRIO-OMNIUM-IN-MENTEM.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;b&gt;OFFIZIELLER KOMMENTAR VON ERZBISCHOF FRANCESCO COCCOPALMERIO, PRÄSIDENT DES PÄPSTLICHEN RATES FÜR GESETZESTEXTE.&lt;/b&gt;&lt;/a&gt; &lt;div class=&quot;serendipity_babelfish&quot;&gt;Translate to  &lt;a href=&quot;http://babelfish.altavista.com/babelfish/trurl_pagecontent?url=http%3A%2F%2Fwww.internetpfarre.de%2Fblog%2Farchives%2F229-OMNIUM-IN-MENTEM-EINFACHER-KIRCHENAUSTRITT-IM-KATHOLISCHEN-EHERECHT-NICHT-MEHR-RELEVANT.html&amp;amp;lp=de%5Fen&quot;&gt;en&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;http://babelfish.altavista.com/babelfish/trurl_pagecontent?url=http%3A%2F%2Fwww.internetpfarre.de%2Fblog%2Farchives%2F229-OMNIUM-IN-MENTEM-EINFACHER-KIRCHENAUSTRITT-IM-KATHOLISCHEN-EHERECHT-NICHT-MEHR-RELEVANT.html&amp;amp;lp=de%5Ffr&quot;&gt;fr&lt;/a&gt;&lt;/div&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Tue, 15 Dec 2009 22:53:36 +0100</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">http://www.internetpfarre.de/blog/archives/229-guid.html</guid>
    
</item>
<item>
    <title>SEXUELLER MISSBRAUCH: AUFARBEITUNGSPROZESSE IN IRLAND UND BEI LEGIONÄREN CHRISTI</title>
    <link>http://www.internetpfarre.de/blog/archives/228-SEXUELLER-MISSBRAUCH-AUFARBEITUNGSPROZESSE-IN-IRLAND-UND-BEI-LEGIONAEREN-CHRISTI.html</link>
            <category>Kirchenrecht</category>
            <category>News Kommentare</category>
    
    <comments>http://www.internetpfarre.de/blog/archives/228-SEXUELLER-MISSBRAUCH-AUFARBEITUNGSPROZESSE-IN-IRLAND-UND-BEI-LEGIONAEREN-CHRISTI.html#comments</comments>
    <wfw:comment>http://www.internetpfarre.de/blog/wfwcomment.php?cid=228</wfw:comment>

    <slash:comments>0</slash:comments>
    <wfw:commentRss>http://www.internetpfarre.de/blog/rss.php?version=2.0&amp;type=comments&amp;cid=228</wfw:commentRss>
    

    <author>nospam@example.com (Padre Alex / Dr. Alexander Pytlik)</author>
    <content:encoded>
    &lt;b&gt;In den letzten Wochen sind zum Thema sexuellen Mißbrauchs&lt;/b&gt; innerhalb der Katholischen Kirche vor allem das &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=4878&amp;amp;entry_id=228&quot; title=&quot;http://www.catholicbishops.ie/&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.catholicbishops.ie/&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Territorium von Irland&lt;/a&gt; und die Ordensgemeinschaft der &quot;&lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=4879&amp;amp;entry_id=228&quot; title=&quot;http://www.legionariesofchrist.org/&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.legionariesofchrist.org/&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Legionäre Christi&lt;/a&gt;&quot; mit ihrem verstorbenen &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=4876&amp;amp;entry_id=228&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/114-VATIKAN-NICHT-PROMINENZ,-SONDERN-SACHLAGE-ZAEHLT.-ZUM-FALL-DES-GRUENDERS-DER-LEGIONAERE-CHRISTI.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/114-VATIKAN-NICHT-PROMINENZ,-SONDERN-SACHLAGE-ZAEHLT.-ZUM-FALL-DES-GRUENDERS-DER-LEGIONAERE-CHRISTI.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Gründer&lt;/a&gt; angesprochen worden. Bevor ich auf Einzelheiten und interessante Aspekte eingehe und somit auch manches neu in Erinnerung rufe, was ich immer schon vertreten habe, verweise ich auf &quot;&lt;i&gt;Gedanken über die Verpflichtung zur Ehelosigkeit&lt;/i&gt;&quot; des Chefarztes im Alexianer-Krankenhaus (Köln-Porz), Manfred Lütz (Theologe sowie Facharzt für Nervenheilkunde, außerdem Mitglied des &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=4893&amp;amp;entry_id=228&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/roman_curia/pontifical_councils/laity/index_ge.htm&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/roman_curia/pontifical_councils/laity/index_ge.htm&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Päpstliches Rates für die Laien&lt;/a&gt; und Konsultor der &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=4894&amp;amp;entry_id=228&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/roman_curia/congregations/cclergy/index_ge.htm&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/roman_curia/congregations/cclergy/index_ge.htm&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Kongregation für den Klerus&lt;/a&gt;), welche im deutschsprachigen L&#039;Osservatore Romano vom 20. November 2009 (Nr. 47) unter dem Haupttitel &quot;&lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url=aHR0cDovL3d3dy5vc3NlcnZhdG9yZS1yb21hbm8uZGUvaW5oYWx0ZS5waHA/amFocmdhbmc9MjAwOSZhdXNnYWJlPTQ3JmFydGlrZWw9NA==&amp;amp;entry_id=228&quot; title=&quot;http://www.osservatore-romano.de/inhalte.php?jahrgang=2009&amp;amp;ausgabe=47&amp;amp;artikel=4&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.osservatore-romano.de/inhalte.php?jahrgang=2009&amp;amp;ausgabe=47&amp;amp;artikel=4&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;i&gt;Ist der Zölibat unnatürlich?&lt;/i&gt;&lt;/a&gt;&quot; auf Seite 6 erschienen sind. Der Beitrag beginnt so: &quot;&lt;i&gt;Nicht selten trifft man die polemische Auffassung an, der Zölibat sei doch &#039;unnatürlich&#039;. Was soll das eigentlich heißen? War Mahatma Gandhi unnatürlich, der immerhin ein dem Zölibat entsprechendes Gelübde abgelegt hat? Ist der Dalai Lama unnatürlich? Sind all die Menschen unnatürlich, die mit Absicht oder weil es sich irgendwie so ergeben hat, ehelos leben? Um mehr Klarheit zu gewinnen, muß man den hier zugrundeliegenden Naturbegriff untersuchen. Als die Philosophie bei den Griechen erstmals von der &#039;Natur des Menschen&#039; sprach, da war das insofern ein grundlegender Fortschritt, als damit das Wesen eines jeden Menschen gemeint war. Nicht die Stammes- oder Volkszugehörigkeit erschien nun als das entscheidende Kriterium bei der Einschätzung eines Menschen, sondern sein Menschsein an sich, dem bestimmte Eigenschaften zugeschrieben wurden. Damit wurde der Weg bereitet für die Einsicht in die jedem Menschen als Menschen zukommende Würde, die sich erst durch die monotheistischen Religionen allgemein durchsetzte. Das, was jedem Menschen von Natur aus zukommt, ist also vor allem die Menschenwürde. Nie wären die Griechen auf der Höhe ihres Denkens auf den Gedanken verfallen, die Natur sei in diesem Sinne nur der körperliche Aspekt des Menschen. Solche naturalistischen Verengungen drängen sich erst viel später in den Vordergrund, und sie enden, wie wir alle wissen, konsequent in den rassistischen Definitionen des Menschen, die den eigentlichen Menschen nur in einer ganz bestimmten Rasse verwirklicht sahen. Der Rassebegriff das Nationalsozialismus hatte die praktische Folge, daß die Fortpflanzung dieser Rasse hohe Priorität hatte. Mütter wurden öffentlich für viele Kinder prämiert. Da ist es kein Wunder, daß die Nationalsozialisten im Rahmen ihres konsequenten Kampfes gegen die Katholische Kirche den Zölibat als &#039;unnatürlich&#039; diskriminierten und versuchten, in den sogenannten Sittlichkeitsprozessen 1936/37, Priester und Ordensleute als homosexuell oder anderweitig sexuell fehlgeleitet öffentlich zu diskreditieren.&lt;/i&gt;&quot; Der Hinweis auf diese Nazikampagnen wurde in den letzten Jahrzehnten beim ersten Aufkommen glaubwürdiger Verdachtsmomente und schwerwiegender tatsächlicher Fälle innerhalb des Klerus immer wieder gerne als ein jeweils erstes Verteidigungsargument gegenüber Beschuldigern bzw. gegen jene Medien verwendet, die solchen Anschuldigungen Platz boten. Ich selbst erinnere mich noch heute an den diesbezüglichen Verteidigungsreflex des damaligen Wiener Weihbischofs Prof. Dr. Christoph Schönborn im Jahr 1995, als die Medienberichterstattung zum Fall des verstorbenen Wiener Erzbischofs Hans Hermann Kardinal Groër begann. Angesichts sehr vieler öffentlich gewordener und erwiesener Skandalfälle innerhalb des katholischen Klerus kann dieses Argument aber nur noch schwer ohne Berücksichtigung des Kontextes verwendet werden. Und Kardinal Schönborn kam später mit den katholischen Diözesanbischöfen Eder, Weber und Kapellari öffentlich zur moralischen Gewißheit, daß die Vorwürfe gegen den Kardinal im wesentlichen zuträfen. Erst so konnten diese Bischöfe für die Katholische Kirche in Österreich ein Stück an &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=4880&amp;amp;entry_id=228&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/167-ZOELIBAT-UND-GLAUBWUERDIGKEIT-DER-KIRCHE-KLERIKER-VERDIENEN-KEINEN-VERTRAUENSVORSCHUSS,-SONDERN-MUESSEN-IHRE-EHRLICHKEIT-ERST-UNTER-BEWEIS-STELLEN.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/167-ZOELIBAT-UND-GLAUBWUERDIGKEIT-DER-KIRCHE-KLERIKER-VERDIENEN-KEINEN-VERTRAUENSVORSCHUSS,-SONDERN-MUESSEN-IHRE-EHRLICHKEIT-ERST-UNTER-BEWEIS-STELLEN.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Glaubwürdigkeit&lt;/a&gt; zurückgewinnen. Und &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=4881&amp;amp;entry_id=228&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/187-NUR-EINE-GLAUBWUERDIGE-KIRCHE-KANN-AUF-BASIS-VON-HUMANAE-VITAE-DIE-UNVERAENDERLICHE-SEXUALETHIK-VERKUENDEN.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/187-NUR-EINE-GLAUBWUERDIGE-KIRCHE-KANN-AUF-BASIS-VON-HUMANAE-VITAE-DIE-UNVERAENDERLICHE-SEXUALETHIK-VERKUENDEN.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;diese Glaubwürdigkeit&lt;/a&gt; ist insbesondere in wichtigen gesellschaftspolitischen Fragen, die den Glauben bzw. das naturrechtliche Fundament der Staats- und Gesellschaftsordnung tangieren, von entscheidender Bedeutung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Nun aber schreibt Manfred Lütz&lt;/b&gt; gegen Ende seines Beitrages weiter: &quot;&lt;i&gt;Gewiß, der Zölibat bedeutet einen dauerhaften Verzicht auf gelebte Sexualität. Doch die Psychoanalytikerin Eva Jaeggi hat darauf hingewiesen, daß Singles, die ihr Singledasein nicht bloß einfach erleiden, sondern frei gewählt haben, auch für Menschen, die in vielleicht spannungsreichen und leidvollen Paarbeziehungen leben, ein sichtbares Zeichen dafür sind, daß man als Mensch nicht nur das halbe Fragment einer kaputten Partnerschaft ist, sondern eine eigenständige Person und nicht bloß Funktion einer Beziehung. Zölibatäre haben in all den Jahrhunderten ganz praktische Antworten dafür gefunden, wie man mit dem Alleinsein gut zurechtkommen kann. Davon können heutzutage die vielen Singles profitieren. Aber auch heutige Zölibatäre sollten aus der reichen Geschichte dieser Lebensform lernen. Da ist der Rat des heiligen Augustinus, daß der Zölibatäre kein Einzelgänger sein soll, sondern in einer &#039;vitae communio&#039; sich in gegenseitiger hilfreicher &#039;correctio fraterna&#039; weiter vervollkommnen kann.&lt;/i&gt;&quot; Die verschiedenen Grade an Gemeinschaft müßten in einem eigenen Beitrag abgehandelt werden. Es gibt dazu sowohl praktische als auch theoretische Fragestellungen hoher Bedeutung. Ich meine außerdem, daß wenn es keine (gute) priesterliche Gemeinschaft an einem bestimmten Ort gibt, die lockere Verankerung in mehreren Familien (zum Beispiel im Rahmen der dem Priester [mit]anvertrauten konkreten Portion des Volkes Gottes) nicht selten die bessere Alternative sein wird. Angesichts der nicht wenigen sexuellen Skandalfälle ist nämlich die ernste Frage zu stellen, ob ein Kommunitätsleben, eine &quot;vitae communio&quot;, eine &quot;vita communis&quot; - ausschließlich unter Klerikern und Brüdern - immer bedenkenlos (weiter)empfohlen werden kann. Die Gefahr der &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=4865&amp;amp;entry_id=228&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/34-GEDANKEN-ZUR-GEFAHR-HOMOSEXUELLER-UNTERWANDERUNG-DES-KLERUS-NEUER-KOMMENTAR.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/34-GEDANKEN-ZUR-GEFAHR-HOMOSEXUELLER-UNTERWANDERUNG-DES-KLERUS-NEUER-KOMMENTAR.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;homosexuellen Unterwanderung&lt;/a&gt; ist noch lange nicht gebannt, und davon ausgehend auch die Gefahr, daß irgendwelche widernatürlichen sexuellen Vorlieben für manche Kleriker international unter Umständen ein wichtigeres Band der Gemeinschaft darstellten als die Bänder des Glaubens, der Sakramente und der päpstlichen Leitung. (An dieser Stelle denke ich auch an die Fälle der emeritierten Diözesanbischöfe &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=4924&amp;amp;entry_id=228&quot; title=&quot;http://www.catholic-hierarchy.org/bishop/bmacc.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.catholic-hierarchy.org/bishop/bmacc.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Juan Carlos Maccarone&lt;/a&gt; [Argentinien] und &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=4925&amp;amp;entry_id=228&quot; title=&quot;http://www.catholic-hierarchy.org/bishop/bbads.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.catholic-hierarchy.org/bishop/bbads.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Francisco Domingo Barbosa Da Silveira&lt;/a&gt; [Uruguay], auch wenn mir Detailinformationen nicht vorliegen.) Daß eben genau solche Vorfälle und &quot;Lebensgemeinschaften&quot; schließlich der Glaubwürdigkeit des Verkündigungsdienstes der Kirche massiv schaden, ist unbestritten. In Österreich wurde nun beispielsweise vom Nationalrat (der ersten Kammer des Parlamentes) trotz der klaren &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=4866&amp;amp;entry_id=228&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/226-NIEMALS-WERDEN-KATHOLISCHE-BISCHOEFE-OESTERREICHS-FRISTENLOESUNG-AKZEPTIEREN.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/226-NIEMALS-WERDEN-KATHOLISCHE-BISCHOEFE-OESTERREICHS-FRISTENLOESUNG-AKZEPTIEREN.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Stellungnahme der katholischen Bischöfe&lt;/a&gt; im Vorfeld mit den Stimmen der in den ausländischen Medien als christdemokratisch bezeichneten &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=4882&amp;amp;entry_id=228&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/25-DER-OEVP-VORSCHLAG-ZUR-FRAGE-DER-PARTNERSCHAFT-GEHT-ZU-WEIT.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/25-DER-OEVP-VORSCHLAG-ZUR-FRAGE-DER-PARTNERSCHAFT-GEHT-ZU-WEIT.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;ÖVP&lt;/a&gt; ein neues Gesetz zur eingetragenen Partnerschaft zwischen zwei Männern oder zwei Frauen beschlossen. Lütz aber setzt fort mit den Ratschlägen für Zölibatäre: &quot;&lt;i&gt;Da ist die Bedeutung der geistlichen Vaterschaft vor allem durch das Beichtsakrament. Da sind die geistigen Interessen, aber auch gute angemessene Freundschaften. Vor allem ist es aber das beständige Gebet, das den Zölibatären in einer kraftvollen Beziehungsfähigkeit erhält, sodaß er aus einer solchen lebendigen Gottesbeziehung heraus anderen im seelsorglichen Kontakt den Zugang zu Gott eröffnen kann. So ist ja selbst der Kartäusermönch kein beziehungsloser Einzelgänger, sondern er lebt in der vitalen geistlichen Beziehung zu Gott und zu Kirche und Welt. Solange die Ehelosigkeit der Priester und Ordensleute so gelebt wird, ist sie der Natur des Menschen, der ein soziales Wesen ist, gemäß. Unnatürlich wird das Zölibatsleben nur dann, wenn das Alleinsein zum abgeschlossenen Egoismus wird oder zur narzißtischen Selbstinszenierung. Vor solcher der Natur des Menschen widersprechenden &#039;incurvatio in seipsum&#039; ist aber auch der Verheiratete nicht gefeit.&lt;/i&gt;&quot; Tatsächlich deutet Lütz sehr Wichtiges an. Zum heiligen Sakrament der Buße ist zu sagen, daß wir einerseits eine massive Krise beim Kirchengebot der jährlichen &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=4867&amp;amp;entry_id=228&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/beichte.htm&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/beichte.htm&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;persönlichen Beichte&lt;/a&gt; feststellen und daß andererseits die hier angesprochene geistliche Vaterschaft bei den Betreuten nicht zum Mißbrauch der Abnahme von Entscheidungen und einer Art Persönlichkeitsabbau führen darf. Christentum führt nämlich immer zur vollen realistischen Entfaltung der Persönlichkeit, und das kann durchaus ein Kreuzweg für den einzelnen sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Die katholischen Bischöfe Irlands&lt;/b&gt; haben wegen der zuletzt bekannt gewordenen Mißbrauchsfälle und deren Vertuschung durch die Katholische Kirche in Irland um Vergebung gebeten. Bei einer Konferenz in Maynooth &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url=aHR0cDovL3d3dy5jYXRob2xpY2Jpc2hvcHMuaWUvaW5kZXgucGhwP29wdGlvbj1jb21fY29udGVudCZ2aWV3PWFydGljbGUmaWQ9MTM3Mzo5LWRlY2VtYmVyLTIwMDktJmNhdGlkPTE3Om5ld3M=&amp;amp;entry_id=228&quot; title=&quot;http://www.catholicbishops.ie/index.php?option=com_content&amp;amp;view=article&amp;amp;id=1373:9-december-2009-&amp;amp;catid=17:news&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.catholicbishops.ie/index.php?option=com_content&amp;amp;view=article&amp;amp;id=1373:9-december-2009-&amp;amp;catid=17:news&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;erklärten sie am 9. Dezember 2009&lt;/a&gt;, daß der &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=4883&amp;amp;entry_id=228&quot; title=&quot;http://www.dacoi.ie/&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.dacoi.ie/&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;jüngst veröffentlichte Bericht&lt;/a&gt; über den Mißbrauch von Kindern durch Priester Schreckliches zutage gefördert habe: &quot;&lt;i&gt;Dies hätte nie geschehen dürfen und darf nie wieder passieren - wir bitten demütig um Vergebung.&lt;/i&gt;&quot;. Auf dem Nachrichtenportal &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=4884&amp;amp;entry_id=228&quot; title=&quot;http://www.kath.net/detail.php?id=24862&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.kath.net/detail.php?id=24862&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;kath.net&lt;/a&gt; wurde nun ein wichtiger &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=4868&amp;amp;entry_id=228&quot; title=&quot;http://www.die-tagespost.de/&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.die-tagespost.de/&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Tagespost&lt;/a&gt;-Beitrag von Pater Vincent Twomey SVD unter dem Titel &quot;&lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=4884&amp;amp;entry_id=228&quot; title=&quot;http://www.kath.net/detail.php?id=24862&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.kath.net/detail.php?id=24862&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;i&gt;Wo die Guten nichts tun, gedeiht das Böse&lt;/a&gt;. Mißbrauch, Inkompetenz und Ignoranz: die Katholische Kirche in Irland steht nach dem&lt;/i&gt; &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=4883&amp;amp;entry_id=228&quot; title=&quot;http://www.dacoi.ie/&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.dacoi.ie/&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;i&gt;Murphy-Report&lt;/i&gt;&lt;/a&gt; &lt;i&gt;vor einem Scherbenhaufen&lt;/i&gt;&quot; übernommen. Konsequenzen fast unvorstellbaren Ausmaßes werden durch diesen Beitrag deutlich: &quot;&lt;i&gt;Sobald fünf Bischöfe zurücktreten und einschlägige Maßnahmen ergreifen, erhebt sich die nächste Frage in bezug auf andere Bischöfe in hohen Ämtern, die ihren Verpflichtungen nicht nachgekommen sind: wie wird es nun weitergehen? Wie &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=4920&amp;amp;entry_id=228&quot; title=&quot;http://www.catholicbishops.ie/media-centre/press-release-archive/64/1616-statement-by-cardinal-sean-brady-archbishop-of-armagh-and-primate-of-all-irelandin-response-to-the-publication-of-thereport-of-the-commission-of-investigation-into-the-sexual-abuse-of-children-by-priests-in-the-archdiocese-of-dublin&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.catholicbishops.ie/media-centre/press-release-archive/64/1616-statement-by-cardinal-sean-brady-archbishop-of-armagh-and-primate-of-all-irelandin-response-to-the-publication-of-thereport-of-the-commission-of-investigation-into-the-sexual-abuse-of-children-by-priests-in-the-archdiocese-of-dublin&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Kardinal Brady&lt;/a&gt; schon sagte: es müssen Maßnahmen ergriffen werden. Die erste - von der Kirche geforderte - Maßnahme wird vermutlich eine vorläufige Einstellung sämtlicher Bischofsernennungen sein. Neben den drei Diözesen, die vakant werden, könnten die Versetzungen der Bischöfe von sieben weiteren Diözesen bald vorgesehen sein. Diese Bischofssitze sollten nicht wiederbesetzt werden. Apostolische Administratoren (wie etwa Bischöfe aus Nachbardiözesen) könnten während einer Übergangsperiode für die Betreuung der Diözesen bestellt werden. Unterdessen wird eine ehrliche Untersuchung der &#039;Kultur&#039; der Katholischen Kirche Irlands selbst unumgänglich. Die Hinterfragung des &#039;traditionellen katholischen Katholizismus&#039; erfordert schließlich einen langfristigen Einsatz auf regionaler als auch auf nationaler Ebene. Damit sollte man unverzüglich beginnen. Parallel dazu sollten gründliche Ermittlungen innerhalb der gegenwärtigen Strukturen der irischen Kirche stattfinden. Insbesondere zwei miteinander verwandte Bemerkungen im &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=4883&amp;amp;entry_id=228&quot; title=&quot;http://www.dacoi.ie/&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.dacoi.ie/&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Murphy-Report&lt;/a&gt; fallen ins Auge. Erstens sind die mangelhaften Führungsstrukturen in der &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=4887&amp;amp;entry_id=228&quot; title=&quot;http://www.dublindiocese.ie/&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.dublindiocese.ie/&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Erzdiözese von Dublin&lt;/a&gt; (und damit auch mangelhafte Kommunikationskanäle) anscheinend mit ein Faktor bei der Vertuschung und Untätigkeit gewesen. Vermutlich sind die anderen Diözesen nicht viel besser organisiert. Zweitens zitiert der Report unter Berufung auf die &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=4878&amp;amp;entry_id=228&quot; title=&quot;http://www.catholicbishops.ie/&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.catholicbishops.ie/&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;irische Bischofskonferenz&lt;/a&gt; einen Bischof, der andeutete, seine Vorgehensweise – sein Modus Operandi – habe darin bestanden, einen &#039;Konsens&#039; zu erreichen. Vielleicht würde der &#039;kleinste gemeinsame Nenner&#039; ja zutreffender sein.&lt;/i&gt;&quot; Schon an dieser Stelle wird die Frage gestattet sein: ist dieses Suchen nach dem nicht selten gemeinwohlschädigenden kleinsten gemeinsamen Nenner wirklich nur das Problem der Kirche in Irland gewesen? Aber nicht nur das, der Steyler Missionar P. Twomey spricht auch eine wichtige kirchenrechtliche Fragestellung an: &quot;&lt;i&gt;Sowohl die Größe als auch das Wesen der Bischofskonferenz schwächen die Möglichkeit einer effektiven Leitung auf regionaler oder nationaler Ebene. Jeder Bischof hat Angst, den anderen auf die Füße zu treten, geschweige denn sie zu kritisieren. Noch schlimmer ist, daß es eine ausgeprägte allgemeine Tendenz innerhalb der &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=4878&amp;amp;entry_id=228&quot; title=&quot;http://www.catholicbishops.ie/&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.catholicbishops.ie/&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;irischen Bischofskonferenz&lt;/a&gt; gibt, sich hinter der Reihe der anderen Bischöfe zu verstecken, worauf schon früher einmal in einer öffentlichen Debatte in Maynooth hingewiesen wurde (veröffentlicht in &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=4890&amp;amp;entry_id=228&quot; title=&quot;http://www.thefurrow.ie/&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.thefurrow.ie/&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;The Furrow&lt;/a&gt;, 1994). Der Papst, damals noch Kardinal Ratzinger, brachte, wie berichtet wurde, seine Besorgnis gegenüber der Art und Weise zum Ausdruck, wie Bischofskonferenzen im allgemeinen die persönliche Verantwortung des einzelnen Bischofs für seine eigene Diözese und für die Kirche insgesamt untergraben. Das Ergebnis ist fehlende Moral oder ein Mangel an geistlicher Leitung auf allen Ebenen der katholischen Kirche Irlands. Ratzinger zufolge sollten Bischofskonferenzen nicht nur darauf abzielen, Resolutionen zu verfassen und Dokumente zu produzieren, sondern vielmehr daran arbeiten, für die &#039;Bildung der Gewissen&#039; zu sorgen (auch der der Bischöfe!) und ihnen damit auf der Grundlage der Wahrheit mehr Freiräume zu verschaffen.&lt;/i&gt;&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Gegen die bequeme innerkirchliche Tendenz&lt;/b&gt;, jegliche Verantwortung im Notfall weit von sich zu schieben, erinnert Pater Vincent Twomey SVD sehr deutlich: &quot;&lt;i&gt;Die Bischöfe tragen eine enorme Verantwortung für das spirituelle, emotionale, soziale und - bis zu einem gewissen Grad - auch physische Wohlergehen aller Gläubigen, Laien wie Geistlichen, Praktizierender wie Nicht-Praktizierender. Deshalb haben sie Anspruch auf Verehrung und sind in symbolische Gewänder gekleidet. Ihre derzeitige Schande hat auch die heiligen Symbole ihres Amtes in Mißkredit gebracht. Priester sind für schuldig befunden worden, an unschuldigen Kindern und ihren Familien unsäglichen Schaden angerichtet zu haben, Verbrechen, die zum Himmel nach Vergeltung schreien. Damit haben sie zudem all das, was das Beste in unserer katholischen Tradition ist, in den Schmutz gezogen. Sie haben damit uns alle beschmutzt. Die Berichterstattung darüber im Fernsehen hat die Phantasie der meisten Iren und Irinnen befleckt. Der daraus entstandene Schaden ist ungeheuer. Es wird Generationen dauern, um das wieder in Ordnung zu bringen. Und dieselben Kriminellen haben größten Schaden den zahlreichen Laien, Männern wie Frauen, zugefügt, die dem Glauben treu geblieben sind, nicht nur trotz dieser Skandale, sondern auch ungeachtet des Versagens der irischen Kirche in den vergangenen Jahrzehnten, sie, ihre Kinder und Enkelkinder von den Reichtümern des Glaubens zu nähren. Doch das ist ein anderes Thema. Die aktuelle Krise bereitet allen Katholiken, vornehmlich denen, die der Kirche am nächsten stehen, unbeschreiblichen Kummer. Die an der Spitze der Hierarchie Stehenden, wie auch viele Kleriker unter ihnen, haben offenbar nicht verantwortungsvoll gehandelt. Sie hörten nicht auf ihr Gewissen, das - simpel ausgedrückt - eine derart zarte und feine, aber letztlich unverwüstliche Empfindlichkeit für das Richtige und Falsche besitzt, die allen Menschen angeboren ist. Doch sie kann - zumindest zeitweise - zum Schweigen gebracht werden. Ein solches Nicht-Hören auf sein Gewissen kann entweder durch Willensschwäche (Ehrgeiz, mangelndem Respekt vor einem anderen Menschen, Feigheit, Selbstgefälligkeit - die Untugend so vieler irischer Geistlicher in der Vergangenheit) bedingt sein, oder aber durch eine Schwäche des Geistes, wie etwa eine falsche, subjektivistische Vorstellung vom Gewissen, die es zu einem Rechtfertigungsmechanismus reduziert.&lt;/i&gt;&quot; Auch wenn wir festhalten müssen, daß der sexuelle Mißbrauch nicht erst 1975 (oder, wie supertraditionalistische Extremisten behaupten: erst nach dem II. Vatikanischen Konzil) begonnen hat, so spricht Pater Twomey von der Gesellschaft des Göttlichen Wortes auch diese Problematik korrekt an: &quot;&lt;i&gt;Das Problem wurde noch durch eine bestimmte Art von Moraltheologie verschlimmert, die in Abrede stellte, es gebe Handlungen, die in sich (intrinsisch) schlecht seien. Bestenfalls kommt dabei Untätigkeit in moralischer Hinsicht heraus; schlimmstenfalls jedoch ein lasterhaftes Verhalten. Damit das Böse gedeihen kann, reicht es aus, daß die Guten nichts tun. Die unprofessionellen unzulänglichen Leitungsstrukturen der Dubliner Erzdiözese waren offenbar zum Teil verantwortlich für die Vertuschung und Untätigkeit - sowie die Absicht, die Schuld anderen weiter oben anzulasten. Doch die wahre Ursache - und das ist beängstigend - ist die fehlende, doch eigentlich zu erwartende, &lt;b&gt;emotionale Reaktion auf Berichte über den Mißbrauch von Kindern&lt;/b&gt;. Nirgends gab es, jedenfalls ist davon nichts zu bemerken, irgendeinen Ausdruck des Entsetzens oder der Empörung bei jenen, denen man davon erzählte. Empörung und Entsetzen sind die natürlichen Gemütsbewegungen eines guten Menschen, die Gott uns gegeben hat, damit wir auch ja vom Stuhl hochkommen und im Angesicht von Ungerechtigkeit etwas unternehmen.&lt;/i&gt;&quot; Das habe ich mich auch schon öfters gefragt: wie kann es sein, daß in den letzten Jahrzehnten und offenbar auf unterschiedlichen Ebenen nicht an erster Stelle das Interesse der glaubwürdigen Opfer wahrgenommen wurde? Wie kann es sein, daß der äußere Ruf des Klerikerstandes das Leid so vieler Kleiner offenbar in den Hintergrund treten ließ? Und ich füge an: wie kann es sein, daß es heute noch &quot;superkonservative&quot; Nachrichtenmagazine gibt, die zu all diesen untersuchten Geschichten das Wörtchen &quot;angeblich&quot; hinzufügten, um so auch das berechtigte Einklagen von Schmerzensgeld als fast unmoralisch hinzustellen? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Zu den künftigen katholischen Diözesanbischöfen&lt;/b&gt; in Irland hält P. Twomey SVD fest: &quot;&lt;i&gt;Abgesehen von den üblichen vom Kirchenrecht geforderten Qualifikationen muß auch ihre Eignung für das, was der &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=4883&amp;amp;entry_id=228&quot; title=&quot;http://www.dacoi.ie/&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.dacoi.ie/&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Murphy-Report&lt;/a&gt; die säkulare Funktion eines Bischofs bezeichnet, in Betracht gezogen werden. Schließlich spielt ein Bischof keine unwesentliche Rolle in der Zivilgesellschaft (Schulen, Gesundheitswesen, Immobilien). Das bisherige System ist gescheitert. Man muß ja nicht unbedingt leugnen, daß Rom vielleicht eine gewisse Verantwortung für diese Sachlage trägt. Doch die Hauptverantwortung liegt bei der irischen Kirchenhierarchie, die praktisch eine sich selbst erhaltende Mediokrität hervorgebracht hat. Inkompetenz gebärt wiederum Inkompetenz.&lt;/i&gt;&quot; Das sind sehr mutige Worte des Paters, und ich frage an dieser Stelle: war und ist dieses Problem wirklich nur auf Irland beschränkt? &quot;&lt;i&gt;Es sind die irischen Bischöfe, die traditionsgemäß Rom ihre Kandidaten vorschlagen. Vielleicht haben ja einige einzelne Bischöfe einen größeren Einfluß in Rom und nutzen ihn, um ihre Wunschkandidaten zu unterstützen, besonders dann, wenn diese Kandidaten Rom als &#039;tadellose Männer&#039; (mit anderen Worten als &#039;rechtgläubig&#039;) verkauft werden können, oder wenn so manches &#039;Hindernis&#039; gefunden werden kann, um einen unerwünschten Kandidaten (der für &#039;Ärger sorgen&#039; könnte) anzuschwärzen. Doch eine solche sterile &#039;Rechtgläubigkeit&#039; ist genauso weit von der Wahrheit der Heiligen Schrift und der katholischen Überlieferung entfernt wie der Marxismus von der wirklichen Notlage der Arbeiter. (Die jüngsten Bischofsernennungen lassen vermuten, daß Rom endlich entgegen dem bisherigen Trend handelt.)&lt;/i&gt;&quot; Diesem gesunden Realismus des Paters muß ich voll und ganz rechtgeben. Ob allerdings die vom Mitbruder im Tagespostartikel vorgeschlagene Vorgangsweise alle Probleme löst, kann ich aus der Ferne nicht beurteilen: &quot;&lt;i&gt;Es muß eine andere Art der Wahl geeigneter Bischöfe gefunden werden, die eine echte Mitwirkung von Priestern und Laien der neu gebildeten Diözesen vorsieht. Gläubige irische Katholiken und Priester könnten - vermutlich - in einzigartiger Weise mit einer derartigen Aufgabe betraut werden, ohne fürchten zu müssen, daß es dabei zu Spaltungen in der Kirche käme, wie es höchstwahrscheinlich in den meisten anderen europäischen Ländern der Fall wäre. Ein Teil dieser auf eine lange Dauer angelegten Gemeinschaftsaufgabe einer Auseinandersetzung mit unserer unmittelbaren katholischen Vergangenheit muß es sicherlich sein, die Möglichkeiten für einen aktiveren Einsatz im kirchlichen Leben von Laien und Priestern gleichermaßen auszuloten, wozu auch gehört, daß man der Wahl des Bischofs eine größere Bedeutung beimißt, des Bischofs, der als Nachfolger der Apostel zugleich eine wichtige Persönlichkeit des öffentlichen Lebens in der irischen Gesellschaft darstellt. Eine ehrfurchtgebietende Aufgabe für die Gläubigen, die darob nicht zu beneiden sind.&lt;/i&gt;&quot; Um zum eigentlichen Ausgangsproblem des &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=4870&amp;amp;entry_id=228&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/169-SEXUELLER-MISSBRAUCH-IN-DER-KIRCHE-DER-HEILIGE-MARTIN-VON-TOURS-HELFE-BEI-DER-AUFARBEITUNG.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/169-SEXUELLER-MISSBRAUCH-IN-DER-KIRCHE-DER-HEILIGE-MARTIN-VON-TOURS-HELFE-BEI-DER-AUFARBEITUNG.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;sexuellen Mißbrauch&lt;/a&gt;s von Kindern durch katholische Kleriker zurückzukehren, möchte ich auch noch eine Passage aus dem Interview der Herder-Korrespondenz 63 (8/2009, S. 395) mit Francis Eugene Kardinal George OMI, dem Erzbischof von Chicago und Vorsitzenden der katholischen Bischofskonferenz der Vereinigten Staaten, hereinnehmen. Stefan Orth fragte ihn: &quot;&lt;i&gt;Umgekehrt hat das öffentliche Bild der Katholischen Kirche zuletzt auch deshalb stark gelitten, weil in den vergangenen Jahren eine Fülle von Fällen sexuellen Mißbrauchs durch Priester und Ordensleute ans Licht kam. Was wurde zwischenzeitlich unternommen, um den Mißständen zu begegnen und weitere Fälle zu verhindern?&lt;/i&gt;&quot; Kardinal George antwortete: &quot;&lt;i&gt;Das Problem besteht ja darin, daß man nicht vorhersagen oder gar testen kann, ob jemand ein Kind mißbrauchen wird oder nicht. Allerdings kann man nach narzißtischen Zügen und anderen pathologischen Anzeichen suchen- Da sind wir besser geworden. Es gibt auch viel Fort- und Weiterbildung, um Anzeichen von Kindesmißbrauch besser entdecken zu können. Jeder, der in der Kirche mit Kindern arbeitet, nicht nur die Priester, wird heute entsprechend geschult. Auch ich habe eine entsprechende Fortbildung besucht. Umgekehrt sind auch alle, die unsere Bildungseinrichtungen besuchen, auf angemessene Weise instruiert worden, auf entsprechende Anhaltspunkte zu achten. Wir sind da sehr sensibel geworden.&lt;/i&gt;&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Kardinal George hält zu den Disziplinarmaßnahmen&lt;/b&gt; noch fest: &quot;&lt;i&gt;Was die Vergangenheit angeht: manchem erscheint die Entfernung eines Priesters aus der Gemeinde eine drakonische Strafe zu sein, wenn das Vergehen 30 Jahre zurückliegt. Aber dies ist letztlich notwendig. Wenn jemand hier einmal gefehlt hat, kann man nie sicher sein, daß sich das nicht wiederholt. Ganz wichtig ist schließlich, mit den Opfern, die von Priestern mißbraucht worden sind, &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url=aHR0cDovL3d3dy5jYXRob2xpY2Jpc2hvcHMuaWUvaW5kZXgucGhwP29wdGlvbj1jb21fY29udGVudCZ2aWV3PWFydGljbGUmaWQ9MTQxMToxMS1kZWNlbWJlci0yMDA5JmNhdGlkPTE3Om5ld3M=&amp;amp;entry_id=228&quot; title=&quot;http://www.catholicbishops.ie/index.php?option=com_content&amp;amp;view=article&amp;amp;id=1411:11-december-2009&amp;amp;catid=17:news&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.catholicbishops.ie/index.php?option=com_content&amp;amp;view=article&amp;amp;id=1411:11-december-2009&amp;amp;catid=17:news&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;zu sprechen&lt;/a&gt;. Ich habe Dutzende solcher Gespräche geführt. Vor allem wegen der Langzeitschäden aufgrund des mißbrauchten Vertrauens waren das sehr ernüchternde Erfahrungen. Genau aus diesem Grund ist der &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=4870&amp;amp;entry_id=228&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/169-SEXUELLER-MISSBRAUCH-IN-DER-KIRCHE-DER-HEILIGE-MARTIN-VON-TOURS-HELFE-BEI-DER-AUFARBEITUNG.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/169-SEXUELLER-MISSBRAUCH-IN-DER-KIRCHE-DER-HEILIGE-MARTIN-VON-TOURS-HELFE-BEI-DER-AUFARBEITUNG.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;sexuelle Mißbrauch durch Priester&lt;/a&gt; auch besonders schlimm. Wir versuchen, die Opfer durch bestimmte Kontaktpersonen so gut es geht zu unterstützen. &lt;b&gt;Und natürlich haben wir auch Ausgleichszahlungen geleistet, die beträchtlich waren.&lt;/b&gt; In jedem Fall hat die Art und Weise, wie die Kirche mit dem Thema umgegangen ist, auch die Gesellschaft verändert.&lt;/i&gt;&quot; Und hier erinnerte der Kardinal daran, daß 90 % der Fälle sexuellen Mißbrauchs innerhalb der Familien stattfänden. Der derzeitige Generalobere der &quot;Legionäre Christi&quot;, P. Alvaro Corcuera Martinez del Rio LC, hat sich nun auch bei den Opfern von Übergriffen des Ordensgründers &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=4876&amp;amp;entry_id=228&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/114-VATIKAN-NICHT-PROMINENZ,-SONDERN-SACHLAGE-ZAEHLT.-ZUM-FALL-DES-GRUENDERS-DER-LEGIONAERE-CHRISTI.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/114-VATIKAN-NICHT-PROMINENZ,-SONDERN-SACHLAGE-ZAEHLT.-ZUM-FALL-DES-GRUENDERS-DER-LEGIONAERE-CHRISTI.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Marcial Maciel Degollado&lt;/a&gt; (1920 - 2008) entschuldigt. Die Gemeinschaft nehme die Verfehlungen mit großem Schmerz zur Kenntnis und bitte alle um Verzeihung, denen Leid zugefügt worden sei, sagte Corcuera am 24. November 2009 in Rom vor Journalisten. Der Orden der &quot;Legionäre Christi&quot; steht derzeit im Fokus vatikanischer Ermittlungen mit Hilfe des Instrumentes der &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url=aHR0cDovL3d3dy5yZWdudW1jaHJpc3RpLm9yZy9kZXV0c2NoL2FydGljdWxvcy9hcnRpY3Vsby5waHRtbD9zZT0zNTkmY2E9ODQmdGU9NzgyJmlkPTI2NzIy&amp;amp;entry_id=228&quot; title=&quot;http://www.regnumchristi.org/deutsch/articulos/articulo.phtml?se=359&amp;amp;ca=84&amp;amp;te=782&amp;amp;id=26722&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.regnumchristi.org/deutsch/articulos/articulo.phtml?se=359&amp;amp;ca=84&amp;amp;te=782&amp;amp;id=26722&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Apostolischen Visitation&lt;/a&gt;. Hintergrund sind nicht nur sexuelle Beziehungen seines Gründers, aus denen mindestens eine Tochter hervorging. &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=4876&amp;amp;entry_id=228&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/114-VATIKAN-NICHT-PROMINENZ,-SONDERN-SACHLAGE-ZAEHLT.-ZUM-FALL-DES-GRUENDERS-DER-LEGIONAERE-CHRISTI.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/114-VATIKAN-NICHT-PROMINENZ,-SONDERN-SACHLAGE-ZAEHLT.-ZUM-FALL-DES-GRUENDERS-DER-LEGIONAERE-CHRISTI.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Bereits 2006 hatte der Vatikan&lt;/a&gt; Maciel im Zusammenhang mit Vorwürfen sexuellen Mißbrauchs gemaßregelt. Ordensgründer Maciel war im Februar 2008 im Alter von 87 Jahren in den USA gestorben. Ihm wurde seit 1997 vorgeworfen, junge Seminaristen mißbraucht zu haben. Zudem soll er ihnen die Absolution für gemeinsam begangene sexuelle Handlungen erteilt haben. Das lateinische Kirchenrecht (CIC 1983) sieht dafür die automatische Exkommunikation vor, die nur vom Papst selbst gelöst werden kann. Maciel selbst bestritt die Vorwürfe. Der Vatikan hat fünf Bischöfe mit der Untersuchung der Vorfälle betraut. Für die Einrichtungen der &quot;Legionäre Christi&quot; in Europa mit Ausnahme Italiens soll der spanische Bischof Ricardo Blazquez Perez von Bilbao zuständig sein. Weitere Visitatoren sind der US-amerikanische Erzbischof von Denver, Charles Chaput, der chilenische Erzbischof von Concepcion, Ricardo Ezzati Andrello, sowie der Bischof von Tepic in Mexiko, Ricardo Watty Urquidi, und der italienische Bischof von Alessandria, Giuseppe Versaldi. Seine Heiligkeit Papst Benedikt XVI. wird am 15. März 2010 den entsprechenden Untersuchungsbericht erhalten, was vom chilenische Erzbischof Ricardo Ezzati Andrello (Concepcion) der Tageszeitung &quot;Nacional&quot; gegenüber bestätigt wurde. Daß mittlerweile nur noch das offensive Stehen zur Wahrheit weiterhelfen kann, geht aus einem bemerkenswerten &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url=aHR0cDovL3d3dy5yZWdudW1jaHJpc3RpLm9yZy9kZXV0c2NoL2FydGljdWxvcy9hcnRpY3Vsby5waHRtbD9zZT0zNjImY2E9OTY2JnRlPTcwNyZpZD0yNzI2NSZjc2VhcmNoPTk2Ng==&amp;amp;entry_id=228&quot; title=&quot;http://www.regnumchristi.org/deutsch/articulos/articulo.phtml?se=362&amp;amp;ca=966&amp;amp;te=707&amp;amp;id=27265&amp;amp;csearch=966&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.regnumchristi.org/deutsch/articulos/articulo.phtml?se=362&amp;amp;ca=966&amp;amp;te=707&amp;amp;id=27265&amp;amp;csearch=966&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Schreiben des Territorialdirektors der &quot;Legionäre Christi&quot; für Mitteleuropa&lt;/a&gt;, P. Sylvester Heereman LC, hervor (Hervorhebungen und Verlinkungen im Text von mir): &quot;&lt;i&gt;Die Exerzitien sind ein Moment der Reinigung und der erneuerten Ausrichtung unseres ganzen Lebens auf den Herrn, was immer wieder nottut, ganz besonders in diesem Jahr, das für unsere Ordensgemeinschaft von den Erkenntnissen über unseren verstorbenen Gründer, &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=4876&amp;amp;entry_id=228&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/114-VATIKAN-NICHT-PROMINENZ,-SONDERN-SACHLAGE-ZAEHLT.-ZUM-FALL-DES-GRUENDERS-DER-LEGIONAERE-CHRISTI.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/114-VATIKAN-NICHT-PROMINENZ,-SONDERN-SACHLAGE-ZAEHLT.-ZUM-FALL-DES-GRUENDERS-DER-LEGIONAERE-CHRISTI.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;P. Marcial Maciel LC&lt;/a&gt;, gekennzeichnet ist. Anliegen und Ziel dieses Briefes ist es, Ihnen einen Überblick über den Umgang unserer Gemeinschaft mit diesem Themenkomplex zu vermitteln. Die Kirche gedenkt heute des heiligen Papstes Gregor des Großen. Die liturgischen Texte und die Lesung aus dem Brevier betonen dabei die Verantwortung derer, die in der Kirche Leitungsaufgaben wahrnehmen. Als Territorialdirektor weiß ich mich auf besondere Weise in der Pflicht, gemeinsam mit der Generalleitung und den Mitbrüdern unserer Provinz, für eine sachgemäße Aufarbeitung der Vergangenheit und eine zukunftsfähige Ausrichtung der Legionäre Christi und des Regnum Christi zu sorgen. Dabei geht es um institutionelle Maßnahmen, die aber nur dann nachhaltige Früchte zeitigen, wenn wir als Einzelne bemüht sind, dem Herrn redlich und entschlossen zu folgen und wenn wir ihn inständig um seine Gnade und seinen Beistand bitten. Ich weiß, daß sehr viele von Ihnen uns in diesem Vorsatz und diesem Gebet zur Seite stehen. Dafür sind wir ihnen zutiefst dankbar. Ich hoffe, daß diese Zeilen auch einen kleinen Beitrag dazu leisten, daß alle, die irgendwie betroffen sind, den vor uns liegenden Weg gemeinsam gehen können. Sicher wird es ein langer Weg und Heilungsprozeß. Ich denke dabei vor allem an jene, die durch das schwerwiegende Fehlverhalten von P. Maciel verletzt worden sind. Im Namen der Kongregation der Legionäre Christi und unseres Generaldirektors möchte ich auch hier noch einmal von Herzen um Verzeihung bitten.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;&lt;i&gt;P. Álvaro hat schon vor einiger Zeit damit begonnen&lt;/i&gt;&lt;/b&gt;&lt;i&gt;, persönlich und privat jene aufzusuchen, die besonderes Leid erfahren haben, um um Verzeihung zu bitten und Trost anzubieten. Als Kongregation bedauern wir zutiefst, daß das Fehlverhalten von P. Maciel nicht eher von der Institution erkannt, daher auch nicht behoben wurde und so noch mehr Leid verursacht worden ist. So wollen wir all jenen beistehen, die gelitten haben:&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;&lt;i&gt;1. Sachstand und wie wir damit umgegangen sind&lt;/i&gt;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;&lt;i&gt;Wie inzwischen allgemein bekannt ist&lt;/i&gt;&lt;/b&gt;&lt;i&gt;, hat P. Maciel eine Beziehung zu einer Frau unterhalten, aus der eine Tochter hervorgegangen war. Seit neuestem gibt es auch Aussagen eines mexikanischen Rechtsanwalts über weitere Beziehungen und Kinder. Auf Grund der nur bruchstückhaft vorhandenen Informationen und der Unmöglichkeit, auf die Schnelle alle Implikationen der verworrenen Situation zu überschauen, können die Legionäre Christi noch keine abschließende Stellungnahme zu diesen neuen Medienberichten abgeben. Vor diesem Hintergrund wurde noch einmal deutlich, wie weise und pastoral der &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=4904&amp;amp;entry_id=228&quot; title=&quot;http://www.vatican.va&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Heilige Stuhl&lt;/a&gt; mit den Mißbrauchsvorwürfen gegen P. Maciel umgegangen ist. Die Glaubenskongregation hat diese Vorwürfe untersucht und ihn aufgefordert sich zu einem Leben des Gebetes und der Buße zurückzuziehen, wie in dem &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=4876&amp;amp;entry_id=228&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/114-VATIKAN-NICHT-PROMINENZ,-SONDERN-SACHLAGE-ZAEHLT.-ZUM-FALL-DES-GRUENDERS-DER-LEGIONAERE-CHRISTI.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/114-VATIKAN-NICHT-PROMINENZ,-SONDERN-SACHLAGE-ZAEHLT.-ZUM-FALL-DES-GRUENDERS-DER-LEGIONAERE-CHRISTI.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Communiqué vom 19. Mai 2006&lt;/a&gt; bekannt gemacht wurde. Für uns als Institution, als Ordensfamilie und als Einzelne kam all das vollkommen unerwartet und war dementsprechend hart. Die vielen und starken Emotionen, das Durcheinander von Informationen, Unterstellungen, Spekulationen und Meinungen, die verschiedenen kulturellen Sensibilitäten und die christliche Pflicht, Fehltritte von Mitmenschen nicht in der Öffentlichkeit breitzutreten, haben es sehr erschwert, schnell eine klare und umfassende Stellungnahme zu veröffentlichen, wie viele sie sich vielleicht gewünscht hätten. Dazu kommt, daß wir die volle Wahrheit nicht kannten, auch jetzt noch viele Unklarheiten bestehen und möglicherweise noch neue Fakten bekannt werden. Es ist abzusehen, daß während der kommenden Monate das Thema mit immer neuen Variationen in einschlägigen ausländischen Medien präsent bleiben wird und manches davon auch im deutschen Sprachraum aufgegriffen wird. Ich würde Ihnen empfehlen, sich nicht von jedem neuen Detail erschüttern zu lassen. Zum einen weiß man oft nicht, was stimmt; zum anderen ändern immer neue Einzelheiten auch nichts an dem wesentlichen Inhalt, der bereits bekannt ist. Die ganze Situation ist nicht nur schmerzhaft für uns Legionäre Christi und Mitglieder des Regnum Christi, &lt;b&gt;sie ist vor allem ein Ärgernis für die Kirche und wirft einen dunklen Schatten auf das katholische Priestertum&lt;/b&gt;, dem wir Legionäre Christi uns immer ganz besonders verpflichtet gefühlt haben und es auch weiterhin tun. Zusammenfassend gilt, was unser Generaldirektor, P. Álvaro Corcuera, schon in seinem Brief vom 29. März diesen Jahres schrieb: &#039;Ich habe dem Heiligen Vater herzlich für diese weitere Hilfe (durch die Apostolische Visitation) gedankt, die er uns in den momentanen Herausforderungen anbietet, die im Zusammenhang mit den schwerwiegenden Tatsachen im Leben unseres Gründervaters stehen. Die einen hat die Glaubenskongregation bereits untersucht und &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=4876&amp;amp;entry_id=228&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/114-VATIKAN-NICHT-PROMINENZ,-SONDERN-SACHLAGE-ZAEHLT.-ZUM-FALL-DES-GRUENDERS-DER-LEGIONAERE-CHRISTI.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/114-VATIKAN-NICHT-PROMINENZ,-SONDERN-SACHLAGE-ZAEHLT.-ZUM-FALL-DES-GRUENDERS-DER-LEGIONAERE-CHRISTI.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;im Mai 2006&lt;/a&gt; zu einem Abschluß gebracht; andere sind erst kürzlich bekannt geworden. All das tut uns zutiefst leid, und wir bitten Gott und alle, die dadurch verletzt worden sind, aufrichtig um Verzeihung.&#039;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;&lt;i&gt;2. Aufarbeitung&lt;/i&gt;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;&lt;i&gt;Viele fragen zurecht, ob die Legionäre Christi Konsequenzen&lt;/i&gt;&lt;/b&gt;&lt;i&gt; aus diesen Erfahrungen gezogen haben. Ich kann Ihnen versichern, daß dies der Fall ist und sicher auch noch sein wird.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;&lt;i&gt;a)&lt;/i&gt;&lt;/b&gt; &lt;i&gt;Eine Maßnahme ist die begonnene Überarbeitung der Bezugnahme auf Person und Wirken von P. Marcial Maciel. Auf der einen Seite können und wollen wir nicht vergessen, daß P. Marcial der Gründer gewesen ist und viel Gutes bewirkt hat; auf der anderen Seite stehen seine schwerwiegenden Fehler und das, was jüngst ans Licht gekommen ist. Wir stellen diesbezüglich derzeit schrittweise sicher, daß in allen Bereichen in rechter Weise auf P. Marcial Bezug genommen wird. So werden z. B. unsere Internetseiten überarbeitet und der Vertrieb bzw. die Neuauflage von Schriften und Veröffentlichungen geprüft. All dies führt uns zum Wesentlichen: unser Leben einzig und allein auf Jesus Christus zu zentrieren. Dabei handelt es sich, wie Sie sich vorstellen können, um einen laufenden und schwierigen Prozeß. Es gilt, zwischen seiner Person, seinem Wirken als Gründer, der soliden katholischen Lehre, die er uns vermittelt hat, und den rechtlich-institutionellen Aspekten der Legionäre Christi und des Regnum Christi, die von der Kirche approbiert sind, zu unterscheiden. Diese Unterscheidung ist nicht leicht und kann nicht über Nacht erfolgen. Unsere Ordensleitung sucht dabei den Rat und die Führung erfahrener und kluger Kirchenmänner, damit durch diesen Prozeß die von Gott für die Legionäre Christi und das Regnum Christi erhaltenen Gaben nicht gefährdet werden.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;&lt;i&gt;b)&lt;/i&gt;&lt;/b&gt; &lt;i&gt;Des weiteren erfahren wir in der Aufarbeitung die Unterstützung der Kirche, insbesondere durch Papst Benedikt XVI., dem wir dafür aufrichtig dankbar sind. Dies erfolgt vor allem durch die Apostolische Visitation der Kongregation, die am 15. Juli begonnen hat. Seine Exzellenz Ricardo Blázquez Pérez, Bischof von Bilbao (Spanien), ist der Visitator für Europa (mit Ausnahme von Italien) und damit auch für uns. Bischof Blázquez wird unsere Niederlassungen besuchen, sich unser Leben aus der Nähe ansehen und mit allen Ordensmitgliedern sprechen, mit denen er möchte oder die ihrerseits um ein Gespräch bitten. &lt;b&gt;Sein Auftrag besteht darin, zu fragen, zu prüfen, eingehend und objektiv zu beurteilen und seine Ergebnisse und Empfehlungen direkt dem Heiligen Stuhl vorzulegen.&lt;/b&gt; Verständlicherweise können wir keine näheren Stellungnahmen bezüglich des Inhalts oder des Verlaufs der Visitation abgeben, da dies in die Arbeit des Visitators beeinträchtigen könnte. Ich gehe davon aus, daß nach reiflicher Überlegung und Beratung weitere Maßnahmen folgen werden. Möglicherweise wird der Heilige Vater nach Abschluß der Visitation Anweisungen geben, die wir dann gerne umsetzen werden.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;&lt;i&gt;3. Verantwortung&lt;/i&gt;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;&lt;i&gt;Die besondere Situation unserer Kongregation&lt;/i&gt;&lt;/b&gt; &lt;i&gt;am Beginn dieses zweiten Kapitels unserer Geschichte beinhaltet einen Anruf an uns alle, aber insbesondere an jene, die mit Leitungsaufgaben betraut sind, die eigene Verantwortung für einen guten weiteren Weg voll und ganz wahrzunehmen. Menschliches Versagen und Scheitern ist nie vollkommen auszuschließen. Wir tragen den Schatz in zerbrechlichen Gefäßen (vgl. 2 Kor 4,7). Umso mehr sind die Oberen in der Pflicht, daß in der Ordensgemeinschaft alles Menschenmögliche getan wird, um Fehlverhalten zu vermeiden. Auch dazu möchte ich einige Gedanken mit Ihnen teilen.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;&lt;i&gt;a)&lt;/i&gt;&lt;/b&gt; &lt;i&gt;Weg in der Kirche und mit der Kirche&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;&lt;i&gt;Als Kongregation in der katholischen Kirche&lt;/i&gt;&lt;/b&gt; &lt;i&gt;ist für uns die Übereinstimmung mit den Maßgaben des Heiligen Stuhles schon immer ein Garant dafür gewesen, auf Felsen und nicht auf Sand zu bauen. Der Glaube daran und das Bewußtsein dafür ist durch die jüngsten Ereignisse noch mehr geschärft worden. So lassen wir uns bei der Zulassung von Novizen und ganz besonders bei der Zulassung von Weihekandidaten von den Vorgaben der Kirche lenken. Die Eignungsprüfung findet mit größter Sorgfalt statt, auch unter Zuhilfenahme von guten Psychologen. Die Ausbildung zum Priestertum ist bei den Legionären Christi ein langer Weg (ca. 12 Jahre), sie ist umfassend und gründlich. Wir haben in den vergangenen Jahren auch konkrete Anweisungen vom Heiligen Stuhl hinsichtlich unseres Ordenslebens erhalten, die wir bereits umgesetzt haben. Seit 1957 haben die Legionäre Christi ein &#039;Sondergelübde der Nächstenliebe&#039; abgelegt, das von der Kirche approbiert war. In Artikeln über die Profeßfeier der Novizen in Deutschland haben Sie davon vielleicht berichten hören. Hintergrund dieses Gelübdes war es zu gewährleisten, daß man etwaige Schwierigkeiten mit dem eigenen Vorgesetzten entweder mit dem Betreffenden selbst oder den höheren Instanzen besprach, wodurch verantwortungsloser Kritizismus oder interne Parteienbildung vermieden werden sollten. &lt;b&gt;Benedikt XVI., der als Papst auf Erden die Vollmacht hat zu binden und zu lösen, hat dieses Gelübde vor zwei Jahren aufgehoben und wir legen es seither nicht mehr ab. Während der letzten beiden Jahre haben wir ebenfalls auf Anweisung des Heiligen Stuhls die allgemeine Praxis geändert, wonach die direkten Oberen gleichzeitig die geistlichen Leiter ihrer Untergebenen sein konnten.&lt;/b&gt; Dies basierte auf einer Jahrhunderte alten monastischen Tradition, wonach der Obere sowohl geistlicher Vater als auch Ratgeber seiner Gemeinschaft war. Papst Benedikt XVI. hat davon zuletzt bei der Generalaudienz vom 27. Mai 2009 gesprochen: &#039;Obwohl er eine sehr umfassende äußere Aktivität ausführte, ließ sich [der heilige] Theodoros [Studites] nicht von dem abbringen, was er für seine Funktion als Oberer als streng angebracht ansah, nämlich ein geistlicher Vater seiner Mönche zu sein (...) Er übte daher gegenüber den Mönchen die geistliche Leitung aus. Jeden Tag, so berichtet der Biograph, saß er nach dem Abendgebet vor der Ikonostase, um die vertraulichen Mitteilungen aller zu hören.&#039; Eine weitere Veränderung nach Vorgabe des Heiligen Stuhles betrifft die Beichtpraxis in der Kongregation. Schon immer konnten die Mitglieder sich frei dafür entscheiden, die Beichte gemäß ihrer Wahl bei einem der ordentlichen oder außerordentlichen Beichtväter, die vom Generaldirektor dazu bestellt wurden, oder auch bei jedem anderen katholischen Priester abzulegen. In der Praxis haben die Mitglieder früher oft die Beichte auch bei ihren Oberen abgelegt. &lt;b&gt;Auf Empfehlung des Heiligen Stuhls sind Obere nun nicht mehr Beichtväter ihrer Untergebenen.&lt;/b&gt;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;&lt;i&gt;b)&lt;/i&gt;&lt;/b&gt;&lt;i&gt; Formalität und Transparenz&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;&lt;i&gt;Als wachsende Organisation mit vielfältigen&lt;/i&gt;&lt;/b&gt; &lt;i&gt;und zunehmenden Aufgaben und Einsatzbereichen, stehen wir in den verschiedensten Verantwortungsverhältnissen, die oft weltlicher Art sind. Auch hier lassen wir größte Sorgfalt walten, um unseren institutionellen und persönlichen Verpflichtungen gerecht zu werden. Im finanziellen Bereich ist die Verwendung von Mitteln seit Jahren durch festgeschriebene Vorgaben geregelt, die auf eine klare und eindeutige Abrechnung aller Eingänge und Ausgaben abzielen. In unserem Territorium sind wir in Deutschland als gemeinnütziger Verein &#039;Legionäre Christi e. V.&#039; konstituiert und geben dementsprechend alljährlich dem Finanzamt mit Jahresabschlüssen Rechenschaft. Die Verwendung der Mittel im Sinne der Satzung und insbesondere der Spenderintention ist gewährleistet. Die Kongregation wird durch ein Team von hauptamtlichen Mitarbeitern unterstützt, die für Professionalität und Transparenz in Finanz- und Verwaltungsfragen Sorge tragen. Seit Jahren ist auch ein externes Steuerbüro mit der Prüfung der Finanzen beauftragt. &lt;b&gt;Ein weiterer Gedanke gilt dem Umgang mit den uns anvertrauten Minderjährigen. Kinder sind das Wertvollste, was Eltern anderen Menschen anvertrauen können. Jede Art von Mißbrauch ist verabscheuungswürdig. Unsere Konstitutionen, Normen und disziplinären Vorgaben legen größten Wert auf respektvollen, achtsamen und verantwortungsvollen Umgang mit Minderjährigen. Unsere Ordensmitglieder und vielen freiwilligen Mitarbeiter werden angehalten, diese sorgfältig einzuhalten.&lt;/b&gt; Wir verfügen auch über einen Einsatzplan, um in einem – bei uns jedoch nie vorgekommenen – begründeten Verdachtsfall sofort und sachgemäß vorgehen zu können. Diese Vorsichtsmaßnahmen werden laufend aktualisiert und mit den Vorgaben der &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=4905&amp;amp;entry_id=228&quot; title=&quot;http://www.orden.de/&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.orden.de/&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Deutschen Ordensoberenkonferenz (DOK)&lt;/a&gt; abgestimmt. Am Ende dieses Briefes möchte ich ein Wort des heiligen Paulus aufgreifen: &#039;Denen, die Gott lieben, gereicht alles zum Guten&#039; (Röm 8,28). Der himmlische Vater hat die Macht und den Willen, seinen Kindern in jeder Situation beizustehen und sie durch alle Fährnisse hindurch näher an sich zu ziehen. Das ist aber kein Automatismus. Es bedarf unserer Bereitschaft in allem - in guten und in schlechten Zeiten - auf Jesus Christus zu schauen und uns dem jeder Situation innewohnenden Anruf in seinem Geist zu stellen. &#039;Was würdest Du jetzt denken, sagen oder tun, Herr?&#039; Dieses Gebet hilft mir persönlich immer wieder, wenn ich mit Schwerem oder Dunklem konfrontiert werde. Verständlicherweise geht jeder anders mit dem Thema um. Wir sollten füreinander beten und anerkennen, daß ein jeder auf seine ureigene Weise an diesem Kapitel leidet und es verarbeitet. Wenn wir diese Zeit in Aufrichtigkeit vor dem Herrn leben, mit einem starken Glauben, einer festen Hoffnung und einer großzügigen Liebe; wenn wir häufig die Begegnung mit dem eucharistischen Herrn suchen, dann werden die Legionäre Christi und das Regnum Christi innerlich gereinigt und gestärkt daraus hervorgehen. Ich habe in den vergangenen Monaten sehr oft die Erfahrung machen dürfen, daß das nicht bloß ein frommer Wunsch, sondern tatsächlich der Fall ist. Gott sei Dank! P. Álvaro, für dessen kluge Führung in dieser schweren Zeit ich sehr dankbar bin, hat kürzlich in einer Predigt den heiligen Johannes Chrysostomos zitiert, der fünf Wege der Versöhnung lehrt: um Verzeihung bitten, anderen verzeihen, Gebet, Almosen und Demut (vgl. Johannes Chrysostomos, Predigten, PG 49, 263-264). Der Herr möge uns helfen, auf diesen Wegen zu gehen. So verbleibe ich voll Dankbarkeit für Ihre Freundschaft und mit der Bitte um Ihr Gebet Sylvester Heereman LC, Territorialdirektor&lt;/i&gt;&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Der Heilige Vater selbst,&lt;/b&gt; &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=4871&amp;amp;entry_id=228&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/183-HISTORISCHES-TREFFEN-DES-PAPSTES-MIT-OPFERN-INNERKIRCHLICHEN-SEXUELLEN-MISSBRAUCHS.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/183-HISTORISCHES-TREFFEN-DES-PAPSTES-MIT-OPFERN-INNERKIRCHLICHEN-SEXUELLEN-MISSBRAUCHS.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;b&gt;Papst Benedikt XVI.&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;, hat nun gestern - während des laufenden &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=4872&amp;amp;entry_id=228&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/216-PAEPSTLICHES-JAHR-DES-PRIESTERS-VORBILDER-UND-ABLAESSE.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/216-PAEPSTLICHES-JAHR-DES-PRIESTERS-VORBILDER-UND-ABLAESSE.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Jahres des Priesters&lt;/a&gt; - den klaren Kurs der Erneuerung der Katholischen Kirche betreffend ihren Klerus und intolerable sittliche Vergehen bekräftigt und folgende Stellungnahme zu seinem &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=4906&amp;amp;entry_id=228&quot; title=&quot;http://www.kath.net/detail.php?id=24885&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.kath.net/detail.php?id=24885&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Treffen mit Repräsentanten der katholischen Bischofskonferenz Irlands&lt;/a&gt; und mit Chefs der betrauten Dikasterien der römischen Kurie &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=4904&amp;amp;entry_id=228&quot; title=&quot;http://www.vatican.va&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;veröffentlichen&lt;/a&gt; lassen: &quot;&lt;i&gt;Today the Holy Father held a meeting with senior Irish Bishops and high-ranking members of the Roman Curia. He listened to their concerns and discussed with them the traumatic events that were presented in &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=4883&amp;amp;entry_id=228&quot; title=&quot;http://www.dacoi.ie/&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.dacoi.ie/&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;the Irish Commission of Investigation’s Report into the Catholic Archdiocese of Dublin&lt;/a&gt;. &lt;b&gt;After careful study of the&lt;/b&gt; &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=4883&amp;amp;entry_id=228&quot; title=&quot;http://www.dacoi.ie/&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.dacoi.ie/&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;b&gt;Report&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;, the Holy Father was deeply disturbed and distressed by its contents. He wishes once more to express his profound regret at the actions of some members of the clergy who have betrayed their solemn promises to God, as well as the trust placed in them by the victims and their families, and by society at large.&lt;/b&gt; The Holy Father shares the outrage, betrayal and shame felt by so many of the faithful in Ireland, and he is united with them in prayer at this difficult time in the life of the Church. His Holiness asks Catholics in Ireland and throughout the world to join him in praying for the victims, their families and all those affected by these heinous crimes. &lt;b&gt;He assures all concerned that the Church will continue to follow this grave matter with the closest attention in order to understand better how these shameful events came to pass and how best to develop effective and secure strategies to prevent any recurrence.&lt;/b&gt; The Holy See takes very seriously the central issues raised by the &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=4883&amp;amp;entry_id=228&quot; title=&quot;http://www.dacoi.ie/&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.dacoi.ie/&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Report&lt;/a&gt;, including questions concerning the governance of local Church leaders with ultimate responsibility for the pastoral care of children. The Holy Father intends to address a Pastoral Letter to the faithful of Ireland in which he will clearly indicate the initiatives that are to be taken in response to the situation. Finally, His Holiness encourages all those who have dedicated their lives in generous service to children to persevere in their good works in imitation of Christ the Good Shepherd.&lt;/i&gt;&quot; (Deutsche Übersetzung &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=4906&amp;amp;entry_id=228&quot; title=&quot;http://www.kath.net/detail.php?id=24885&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.kath.net/detail.php?id=24885&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;hier&lt;/a&gt;. Namentlich waren bei dem wichtigen Treffen im Apostolischen Palast unter anderem der Vorsitzende der katholischen Bischofskonferenz Irlands, Seán Baptist Kardinal Brady, Erzbischof von Armagh, und Erzbischof Mons. Diarmuid Martin sowie der Apostolische Nuntius in Irland anwesend.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Dazu ist nicht mehr viel zu sagen&lt;/b&gt;. Wenn diese Aufarbeitung auf allen territorialen und personalen Ebenen gelingt, ist der Kirche zu gratulieren. Der Heilige Stuhl greift korrigierend ein, und wir werden sehen, wie sich die Lage in Irland und bei den Legionären Christi noch verändern wird. Die oben nachlesbaren klaren und öffentlichen kirchlichen Stellungnahmen folgen allesamt dem Vorbild der in Österreich erfolgreich durchgeführten &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=4873&amp;amp;entry_id=228&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/17-BISCHOF-KUENG-APOSTOLISCHE-VISITATION-GIBT-HOFFNUNG-PRIESTERSEMINAR-ST.-POELTEN-VORLAEUFIG-GESCHLOSSEN.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/17-BISCHOF-KUENG-APOSTOLISCHE-VISITATION-GIBT-HOFFNUNG-PRIESTERSEMINAR-ST.-POELTEN-VORLAEUFIG-GESCHLOSSEN.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Apostolischen Visitation&lt;/a&gt; zur Behebung eines Skandales homosexueller Doppelmoral im damaligen Priesterseminar von &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=4874&amp;amp;entry_id=228&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/categories/8-Skandal-St-Poelten&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/categories/8-Skandal-St-Poelten&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;St. Pölten&lt;/a&gt;. Der damalige Visitator hatte in ständiger Absprache mit dem Heiligen Stuhl eine ebenso offensive Politik der Transparenz und der präzisen Stellungnahmen gewählt. Die traditionelle &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=4875&amp;amp;entry_id=228&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/179-MEDIEN,-MISSBRAUCH-UND-KIRCHE-NEIN-ZUM-RUECKFALL-IN-EINE-MEDIEN-FEINDLICHKEIT.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/179-MEDIEN,-MISSBRAUCH-UND-KIRCHE-NEIN-ZUM-RUECKFALL-IN-EINE-MEDIEN-FEINDLICHKEIT.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;künstliche Angst vor der Mediengesellschaft&lt;/a&gt; schadet im letzten immer sehr. Es muß Schluß sein mit Schnellschüssen der für Opfer besonders belastenden unsachlichen &quot;Verteidigung&quot; um der Verteidigung und um des rein äußeren Rufes des Klerus willen. Wir müssen dazu finden, daß in allen Fällen so rasch wie möglich die Schuldigen und Mitverantwortlichen ehrlich zu ihren Sünden stehen und glaubwürdig zur Rechenschaft gezogen werden. Wenn Nachrichtenportale wie gloria.tv oder kreuz.net in bezug auf Irland bisher einerseits in ihren Meldungen davon sprachen, daß mit der Berichterstattung über den klerikalen Kindesmißbrauch in Irland der Kirche geschadet werden solle und dann sogar (trotz eines wohl kaum durchgeackerten &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=4883&amp;amp;entry_id=228&quot; title=&quot;http://www.dacoi.ie/&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.dacoi.ie/&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;umfassenden Untersuchungsberichtes&lt;/a&gt;) noch das Wörtchen &quot;angeblich&quot; für die Mißbrauchsfälle verwendet wird oder andererseits &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=4909&amp;amp;entry_id=228&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/21-AUCH-WENN-STRAFRECHTLICH-VERJAEHRT,-IST-SCHMERZENSGELDKLAGE-MOEGLICH.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/21-AUCH-WENN-STRAFRECHTLICH-VERJAEHRT,-IST-SCHMERZENSGELDKLAGE-MOEGLICH.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Schmerzensgeldforderungen&lt;/a&gt; als leichtes Geldverdienen für die (quasi in Anführungszeichen gesetzten) Opfer abgetan werden, hat dies eben nicht der kirchlichen Glaubwürdigkeit geholfen, sondern zerstört eine solche Grundhaltung vielmehr das vom Papst verstärkt begonnene und fortgesetzte Glaubwürdigkeitsprogramm der Katholischen Kirche. Es muß also auch Schluß sein mit verniedlichender Verharmlosung objektiv gegebener Skandale mit Ärgernissen für Gläubige und Fernstehende und mit der Verniedlichung des zugefügten Leides gegenüber Anvertrauten im Zusammenspiel mit einer teils unerklärlichen Uneinsichtigkeit verschiedener Täter. Nachdem wir am 8. Dezember wiederum das Hochfest der Unbefleckten Empfängnis Mariens und am 9. Dezember das Fest des heiligen Mystikers und Sehers Juan Diego Cuauhtlatoatzin (Guadalupe) feiern durften, begehen wir heute das &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=4918&amp;amp;entry_id=228&quot; title=&quot;http://www.kath.net/detail.php?id=24889&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.kath.net/detail.php?id=24889&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Fest Unserer Lieben Frau in Guadalupe&lt;/a&gt;, ein besonders schöner Titel Mariens in bezug auf den meistbesuchten katholischen Wallfahrtsort der Welt bei Mexiko City. Ihr, der unbefleckten Jungfrau und Gottesmutter Maria, wollen wir das große Glaubwürdigkeitsprogramm des Papstes und aller Stände der Kirche mit ganzem Herzen anvertrauen und an der Hand Mariens die weiteren Adventtage bis zum Hochfest der Geburt unseres Herrn Jesus Christus schreiten. Euer Padre Alex - Vizeoffizial Dr. Alexander Pytlik &lt;div class=&quot;serendipity_babelfish&quot;&gt;Translate to  &lt;a href=&quot;http://babelfish.altavista.com/babelfish/trurl_pagecontent?url=http%3A%2F%2Fwww.internetpfarre.de%2Fblog%2Farchives%2F228-SEXUELLER-MISSBRAUCH-AUFARBEITUNGSPROZESSE-IN-IRLAND-UND-BEI-LEGIONAEREN-CHRISTI.html&amp;amp;lp=de%5Fen&quot;&gt;en&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;http://babelfish.altavista.com/babelfish/trurl_pagecontent?url=http%3A%2F%2Fwww.internetpfarre.de%2Fblog%2Farchives%2F228-SEXUELLER-MISSBRAUCH-AUFARBEITUNGSPROZESSE-IN-IRLAND-UND-BEI-LEGIONAEREN-CHRISTI.html&amp;amp;lp=de%5Ffr&quot;&gt;fr&lt;/a&gt;&lt;/div&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sat, 12 Dec 2009 00:01:00 +0100</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">http://www.internetpfarre.de/blog/archives/228-guid.html</guid>
    
</item>
<item>
    <title>ALEXANDER PYTLIK: 10 JAHRE WWW.PADRE.AT</title>
    <link>http://www.internetpfarre.de/blog/archives/227-ALEXANDER-PYTLIK-10-JAHRE-WWW.PADRE.AT.html</link>
            <category>News Kommentare</category>
            <category>Sonstiges</category>
    
    <comments>http://www.internetpfarre.de/blog/archives/227-ALEXANDER-PYTLIK-10-JAHRE-WWW.PADRE.AT.html#comments</comments>
    <wfw:comment>http://www.internetpfarre.de/blog/wfwcomment.php?cid=227</wfw:comment>

    <slash:comments>2</slash:comments>
    <wfw:commentRss>http://www.internetpfarre.de/blog/rss.php?version=2.0&amp;type=comments&amp;cid=227</wfw:commentRss>
    

    <author>nospam@example.com (Padre Alex / Dr. Alexander Pytlik)</author>
    <content:encoded>
    &lt;b&gt;Mit großer Freude begehe ich heute&lt;/b&gt;, am Hochfest der &lt;a href=http://www.internetpfarre.de/blog/archives/18-UNBEFLECKTE-EMPFAENGNIS-150-JAHRE-VERKUENDIGUNG-DES-DOGMAS-DER-UNBEFLECKTEN-EMPFAENGNIS-MARIENS.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Unbefleckten Empfängnis Mariens&lt;/a&gt;, also der ohne Erbsünde empfangenen Jungfrau und Gottesmutter, den 10. Gründungstag des Internetportals &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=4847&amp;amp;entry_id=227&quot; title=&quot;http://www.padre.at/&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.padre.at/&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;www.padre.at&lt;/a&gt;. Die damalige Entscheidung, am 8. Dezember 1999 kurz nach der Rückkehr vom Auslandseinsatz in Zypern damit zu beginnen, war meiner Meinung nach rückblickend richtig, und ich danke meinem Bischof Msgr. Mag. Christian Werner für die dafür gegebene Sendung. Für die erste Zeit schrieb ich die Geschichte dazu in einem eigenen &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=4848&amp;amp;entry_id=227&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/history.htm&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/history.htm&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Dokument&lt;/a&gt; fort, auch in der &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=4849&amp;amp;entry_id=227&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/stat.htm&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/stat.htm&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Statistik&lt;/a&gt; ist manches nachlesbar, und in diesem Blogbuch machte ich &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=4850&amp;amp;entry_id=227&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/45-FUENF-JAHRE-WWW.PADRE.AT-KLEINES-INTERNETJUBILAEUM-AM-8.-DEZEMBER-2004,-DEM-HOCHFEST-DER-UNBEFLECKTEN-EMPFAENGNIS-MARIENS.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/45-FUENF-JAHRE-WWW.PADRE.AT-KLEINES-INTERNETJUBILAEUM-AM-8.-DEZEMBER-2004,-DEM-HOCHFEST-DER-UNBEFLECKTEN-EMPFAENGNIS-MARIENS.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;zum fünfjährigen Jubiläum&lt;/a&gt; naturgemäß einen eigenen Eintrag. Seit mehr als fünf Jahren läuft nun auch schon dieses Blogbuch, sodaß es im gesamten Internetangebot naturgemäß technische und schwerpunktmäßige Verlagerungen gab, ohne daß die Hauptpräsenz der mir besonders wichtigen Inhalte von &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=4847&amp;amp;entry_id=227&quot; title=&quot;http://www.padre.at/&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.padre.at/&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;www.padre.at&lt;/a&gt;, welche eben auch sicherungsmäßig über &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=4859&amp;amp;entry_id=227&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;www.internetpfarre.de&lt;/a&gt; erreichbar sind, ihre Relevanz verloren hätten, um damit die wichtigsten Domains genannt zu haben. Jedes einzelne Jahr hatte seine eigenen Höhepunkte und Schwerpunkte. Wo liegen heute die Schwerpunkte der Internetpräsenz und der katholisch orientierenden Kommentare bzw. Kommunikation des &quot;Padre&quot;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. &lt;b&gt;Blogbuch:&lt;/b&gt; &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=4851&amp;amp;entry_id=227&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;www.internetpfarre.de/blog/&lt;/a&gt; (nicht primär Nachrichtenmagazin, sondern für regelmäßige längere Hinweise, Kommentare und Übersetzungen - es hat auch das Gästebuch ersetzt und dient ebenso öffentlichen Anfragen und Diskussionen unterhalb jedes Eintrages)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. &lt;b&gt;Klassische Homepage:&lt;/b&gt; &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=4847&amp;amp;entry_id=227&quot; title=&quot;http://www.padre.at/&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.padre.at/&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;www.padre.at&lt;/a&gt; bzw. &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=4859&amp;amp;entry_id=227&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;www.internetpfarre.de/&lt;/a&gt; (Ursprungspräsenz mit wichtigen Dokumenten zur Grundorientierung, auch heute noch in der ursprünglichen Unübersichtlichkeit ;-)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. &lt;b&gt;Twitter-Kurzhinweise:&lt;/b&gt; &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=4853&amp;amp;entry_id=227&quot; title=&quot;http://www.twitter.com/padrealex&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.twitter.com/padrealex&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;www.twitter.com/padrealex&lt;/a&gt; (dieses &quot;Zwitschern&quot; ist gar nicht einmal so schlecht, vielleicht gibt es das in fünf Jahren auch noch ;-)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4. &lt;b&gt;Diskussionsforum:&lt;/b&gt; &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=4854&amp;amp;entry_id=227&quot; title=&quot;http://www.kathnews.com&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.kathnews.com&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;www.kathnews.com&lt;/a&gt; und die neue Kommentierungsfunktion unterhalb jedes einzelnen Artikels beim Nachrichtenmagazin &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=4855&amp;amp;entry_id=227&quot; title=&quot;http://www.kath.net&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.kath.net&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;www.kath.net&lt;/a&gt; (die zuständige katholische Redaktion erscheint mir seit Jahren sehr ausgewogen und zuverlässig)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Muß darüber hinaus in sozialen Netzwerken&lt;/b&gt; eine Präsenz gegeben sein? Ich meine: nein. Trotzdem ist es natürlich möglich, mich beispielsweise über Facebook und dann auch über Skype zu erreichen. Ich halte aber weiterhin die herkömmliche E-Mail-Kommunikation für ausreichend, und ich setze dafür das Angebot der allgemein viel zu wenig genützten sicheren &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=4861&amp;amp;entry_id=227&quot; title=&quot;http://www.padre.at/privacy.htm&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.padre.at/privacy.htm&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Verschlüsselung&lt;/a&gt; der Inhalte fort. Zu erwähnen sind dann natürlich noch die Internetseiten der mir zur Zeit anvertrauten Kirchen in der Bischofsstadt Eichstätt, für die &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=4862&amp;amp;entry_id=227&quot; title=&quot;http://www.bistum-eichstaett.de/pfarrei/eichstaett-buchenhuell/&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.bistum-eichstaett.de/pfarrei/eichstaett-buchenhuell/&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Wallfahrtskirche St. Marien Buchenhüll&lt;/a&gt; (&lt;b&gt;Christmette um 24 Uhr mit anschließender Agape!&lt;/b&gt;) und für die &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=4863&amp;amp;entry_id=227&quot; title=&quot;http://www.bistum-eichstaett.de/pfarrei/eichstaett-st-peter/&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.bistum-eichstaett.de/pfarrei/eichstaett-st-peter/&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Rektoratskirche St. Peter und Paul&lt;/a&gt;. Nicht zu vergessen ist auch noch die übersichtliche und für jegliches Eheverfahren sehr gut orientierende Internetpräsenz des Kirchengerichtes des Bistums Eichstätt, des &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=4857&amp;amp;entry_id=227&quot; title=&quot;http://www.bistum-eichstaett.de/offizialat/&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.bistum-eichstaett.de/offizialat/&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Bischöflichen Offizialates in Eichstätt&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;So wünsche ich allen einen wunderschönen Festtag&lt;/b&gt; der Unbefleckten Empfängnis im Advent und gratuliere jenen, die dazu auch einen staatlich vorgesehenen Feiertag nützen dürfen. Ich werde heute um 12.15 Uhr die gewohnte stille Heilige Messe in der außerordentlichen Form des Römischen Ritus in der Kirche St. Peter und Paul im Zentrum von D-85072 Eichstätt, Dominikanergasse, lesen, und im Anschluß werden wir das hier angesprochene kleine Internetjubiläum ein wenig weiter feiern. Jenen Lesern, die ich nicht mehr sehe oder höre, wünsche ich schon heute eine gnadenreiche Weihnacht und einen guten Beginn des Jahres 2010 unter dem Segen des göttlichen Christkindes und seiner heiligen Mutter. Euer Padre Alex - Vizeoffizial Kirchenrektor Dr. Alexander Pytlik&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;center&gt;&lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5029&amp;amp;entry_id=227&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.facebook.com/pages/Marienwallfahrt-St-Marien-Buchenhull-in-D-85072-Eichstatt/280317811544&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; title=&quot;Marienwallfahrt St. Marien Buchenhüll in D-85072 Eichstätt&quot; target=&quot;_TOP&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://badge.facebook.com/badge/280317811544.2795.1094866970.png&quot; width=&quot;120&quot; height=&quot;176&quot; style=&quot;border: 0px;&quot; alt=&quot;&quot;  /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br/&gt;&lt;/center&gt; &lt;div class=&quot;serendipity_babelfish&quot;&gt;Translate to  &lt;a href=&quot;http://babelfish.altavista.com/babelfish/trurl_pagecontent?url=http%3A%2F%2Fwww.internetpfarre.de%2Fblog%2Farchives%2F227-ALEXANDER-PYTLIK-10-JAHRE-WWW.PADRE.AT.html&amp;amp;lp=de%5Fen&quot;&gt;en&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;http://babelfish.altavista.com/babelfish/trurl_pagecontent?url=http%3A%2F%2Fwww.internetpfarre.de%2Fblog%2Farchives%2F227-ALEXANDER-PYTLIK-10-JAHRE-WWW.PADRE.AT.html&amp;amp;lp=de%5Ffr&quot;&gt;fr&lt;/a&gt;&lt;/div&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Tue, 08 Dec 2009 00:01:00 +0100</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">http://www.internetpfarre.de/blog/archives/227-guid.html</guid>
    
</item>
<item>
    <title>NIEMALS WERDEN KATHOLISCHE BISCHÖFE ÖSTERREICHS FRISTENLÖSUNG AKZEPTIEREN</title>
    <link>http://www.internetpfarre.de/blog/archives/226-NIEMALS-WERDEN-KATHOLISCHE-BISCHOEFE-OESTERREICHS-FRISTENLOESUNG-AKZEPTIEREN.html</link>
            <category>Aktuelle Predigt</category>
            <category>Katholische Lehre</category>
            <category>News Kommentare</category>
    
    <comments>http://www.internetpfarre.de/blog/archives/226-NIEMALS-WERDEN-KATHOLISCHE-BISCHOEFE-OESTERREICHS-FRISTENLOESUNG-AKZEPTIEREN.html#comments</comments>
    <wfw:comment>http://www.internetpfarre.de/blog/wfwcomment.php?cid=226</wfw:comment>

    <slash:comments>0</slash:comments>
    <wfw:commentRss>http://www.internetpfarre.de/blog/rss.php?version=2.0&amp;type=comments&amp;cid=226</wfw:commentRss>
    

    <author>nospam@example.com (Padre Alex / Dr. Alexander Pytlik)</author>
    <content:encoded>
    &lt;b&gt;Die katholischen Bischöfe Österreichs haben ein für alle Mal&lt;/b&gt; klargestellt, daß die von Papst Johannes Paul II. in der verbindlichen Lebensenzyklika &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=4811&amp;amp;entry_id=226&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/holy_father/john_paul_ii/encyclicals/documents/hf_jp-ii_enc_25031995_evangelium-vitae_ge.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/holy_father/john_paul_ii/encyclicals/documents/hf_jp-ii_enc_25031995_evangelium-vitae_ge.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;i&gt;Evangelium vitae&lt;/i&gt;&lt;/a&gt; verurteilte Straffreistellung für die bewußte &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=4812&amp;amp;entry_id=226&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/abtreib.htm&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/abtreib.htm&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Abtreibung&lt;/a&gt; unschuldigen ungeborenen Menschenlebens und somit die in Österreich positivrechtlich geltende &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=4813&amp;amp;entry_id=226&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/51-FRISTENLOESUNG-IST-KEINE-LOESUNG,-SONDERN-SCHWERES-UNRECHT-GEGENUEBER-MENSCHLICHEM-LEBEN.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/51-FRISTENLOESUNG-IST-KEINE-LOESUNG,-SONDERN-SCHWERES-UNRECHT-GEGENUEBER-MENSCHLICHEM-LEBEN.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Fristenlösung&lt;/a&gt; niemals ihre Zustimmung finden kann. Damit nehmen sie auf dem Hintergrund des diesbezüglich enttäuschenden &quot;Ökumenischen Sozialwortes&quot; eine klare Position ein und begegnen gleichzeitig entschieden dem von Dr. Josef Preßlmayer durch seine Veröffentlichung und ihren Titel &quot;&lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=4844&amp;amp;entry_id=226&quot; title=&quot;http://www.lebensschutzmuseum.at/buch&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.lebensschutzmuseum.at/buch&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Der Abfall der katholischen Kirche Österreichs von der Lehre der Kirche zum Lebensschutz&lt;/a&gt;&quot; vorgetragenen Generalvorwurf, den er mit seiner Fasten-Aktion vor dem Gebäude der Apostolischen Nuntiatur in Österreich bis vor kurzem noch öffentlich verstärkt und präzisiert hatte. (Leider hat er der Vertretung seiner Lebensschutzanliegen unter anderem auch durch Unterstützung &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=4845&amp;amp;entry_id=226&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/190-DER-WAHRHEIT-DIE-EHRE-IN-ST.-POELTEN-OFFIZIELLE-ZURUECKWEISUNGEN-DURCH-BISCHOF-KLAUS-KUENG.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/190-DER-WAHRHEIT-DIE-EHRE-IN-ST.-POELTEN-OFFIZIELLE-ZURUECKWEISUNGEN-DURCH-BISCHOF-KLAUS-KUENG.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot;&gt;eines verlogenen Buches&lt;/a&gt; [vgl. S. 4 seiner Veröffentlichung] sehr geschadet.) Nebenbei sei erwähnt, daß sogar das aufgrund vieler &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=4818&amp;amp;entry_id=226&quot; title=&quot;http://www.padre.at/verhuetungsmittel.htm&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.padre.at/verhuetungsmittel.htm&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;naturwidriger und widersittlicher Informationen&lt;/a&gt; sehr problematische Wiener Aufklärungsprojekt &quot;Sex we can&quot; offiziell davon spricht, daß gemäß der geltenden Rechtslage in Österreich die Abtreibungstötung nicht erlaubt sei, aber eben - und das ist das große &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=4813&amp;amp;entry_id=226&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/51-FRISTENLOESUNG-IST-KEINE-LOESUNG,-SONDERN-SCHWERES-UNRECHT-GEGENUEBER-MENSCHLICHEM-LEBEN.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/51-FRISTENLOESUNG-IST-KEINE-LOESUNG,-SONDERN-SCHWERES-UNRECHT-GEGENUEBER-MENSCHLICHEM-LEBEN.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;nicht zu tolerierende Problem&lt;/a&gt; - vor allem fristenmäßig freigestellt sei von jeglicher Bestrafung. Somit sind sämtliche mißverständlichen Äußerungen seitens einzelner Amtsträger - und seien sie Mitglieder der Katholischen Bischofskonferenz Österreichs gewesen - welche auf eine Toleranz gegenüber der sogenannten &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=4816&amp;amp;entry_id=226&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/132-BISCHOF-KUENG-DIE-IN-DEN-LETZTEN-JAHRZEHNTEN-ABGETRIEBENEN-KINDER-FEHLEN-UNS.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/132-BISCHOF-KUENG-DIE-IN-DEN-LETZTEN-JAHRZEHNTEN-ABGETRIEBENEN-KINDER-FEHLEN-UNS.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Fristenlösung&lt;/a&gt; hindeuteten, zurückgewiesen und eine ganz klare mit dem Heiligen Stuhl verbundene Linie hergestellt, die auch die Ansprachen Seiner Heiligkeit &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=4817&amp;amp;entry_id=226&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/speeches/2007/september/documents/hf_ben-xvi_spe_20070907_hofburg-wien_ge.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/speeches/2007/september/documents/hf_ben-xvi_spe_20070907_hofburg-wien_ge.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Papst Benedikt XVI. bei seinem Pastoralbesuch in Österreich&lt;/a&gt; voll und ganz beachtet. Hier also der von &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=4825&amp;amp;entry_id=226&quot; title=&quot;http://www.kath.net&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.kath.net&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;kath.net&lt;/a&gt; und &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=4826&amp;amp;entry_id=226&quot; title=&quot;http://www.katholische.at&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.katholische.at&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;katholisch.at&lt;/a&gt; übernommene Wortlaut der Presseerklärung der Herbstvollversammlung der Österreichischen Bischofskonferenz (9. bis 12. November 2009 in der Benediktinerabtei Michaelbeuern - &lt;b&gt;Hervorhebungen und Verlinkungen von mir&lt;/b&gt;):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;1.&lt;/b&gt; &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=4833&amp;amp;entry_id=226&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/211-ERZBISCHOF-MARX-LEBENSSCHUTZ-ALS-EINSATZ-FUER-DIE-MENSCHENWUERDE.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/211-ERZBISCHOF-MARX-LEBENSSCHUTZ-ALS-EINSATZ-FUER-DIE-MENSCHENWUERDE.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;b&gt;Lebensschutz&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Österreichische Bischofskonferenz hat beschlossen, ab dem kommenden Jahr jeweils im Juni in allen Diözesen eine &quot;Woche für das Leben&quot; durchzuführen. Anlaß dafür sind die vielen Abtreibungen, die &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=4816&amp;amp;entry_id=226&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/132-BISCHOF-KUENG-DIE-IN-DEN-LETZTEN-JAHRZEHNTEN-ABGETRIEBENEN-KINDER-FEHLEN-UNS.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/132-BISCHOF-KUENG-DIE-IN-DEN-LETZTEN-JAHRZEHNTEN-ABGETRIEBENEN-KINDER-FEHLEN-UNS.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;demografische Entwicklung in Österreich&lt;/a&gt;, die große Sorgen bereitet, aber auch die Tatsache, daß seit Einführung der &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=4813&amp;amp;entry_id=226&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/51-FRISTENLOESUNG-IST-KEINE-LOESUNG,-SONDERN-SCHWERES-UNRECHT-GEGENUEBER-MENSCHLICHEM-LEBEN.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/51-FRISTENLOESUNG-IST-KEINE-LOESUNG,-SONDERN-SCHWERES-UNRECHT-GEGENUEBER-MENSCHLICHEM-LEBEN.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Fristenregelung&lt;/a&gt; bei vielen Menschen &lt;b&gt;eine tiefgreifende Bewußtseinsänderung&lt;/b&gt; im Bezug auf den &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=4821&amp;amp;entry_id=226&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/leben.htm&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/leben.htm&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Schutz des Lebens&lt;/a&gt; eingetreten ist. Die Diskussion um die öffentliche &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=4822&amp;amp;entry_id=226&quot; title=&quot;http://www.kath.net/detail.php?id=23815&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.kath.net/detail.php?id=23815&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Ehrung einer Abtreibungsklinik&lt;/a&gt;, um die Zahl von Abtreibungen in Österreich und um die &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=4824&amp;amp;entry_id=226&quot; title=&quot;http://www.frauen-schuetzen.at&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.frauen-schuetzen.at&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;rezeptfreie Abgabe der sogenannten &#039;Pille danach&#039;&lt;/a&gt; haben dies sehr deutlich gemacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Derzeit besteht mancherorts das Bestreben, über die Straflosigkeit hinaus Abtreibung zu einem &#039;Recht&#039; zu machen. Dadurch würde schwerwiegendes Unrecht nicht nur straffrei, sondern sogar zu einem Anspruch, der eingefordert wird. Dazu hält die Österreichische Bischofskonferenz fest:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kirche steht &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=4811&amp;amp;entry_id=226&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/holy_father/john_paul_ii/encyclicals/documents/hf_jp-ii_enc_25031995_evangelium-vitae_ge.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/holy_father/john_paul_ii/encyclicals/documents/hf_jp-ii_enc_25031995_evangelium-vitae_ge.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;auf der Seite des Lebens&lt;/a&gt;. Von seiner Empfängnis bis zu seinem natürlichen Ende liegt das Leben nicht in der Verfügungsmacht des Menschen, sondern in der Hand Gottes. Es ist und bleibt die Aufgabe der Kirche, die Stimme für das Leben zu erheben und sich insbesondere für die Schwachen einzusetzen. Dies gilt einmal mehr im Fall der noch nicht geborenen Kinder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Durch eine&lt;/b&gt; &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=4812&amp;amp;entry_id=226&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/abtreib.htm&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/abtreib.htm&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;b&gt;Abtreibung&lt;/b&gt;&lt;/a&gt; &lt;b&gt;wird ein schutzloser Mensch getötet und gegen das Tötungsverbot der zehn Gebote verstoßen. Übersehen wird oft, daß auch die Mutter dabei Gewalt erfährt und sich gegen ihr Kind stellen muß. Eine&lt;/b&gt; &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=4813&amp;amp;entry_id=226&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/51-FRISTENLOESUNG-IST-KEINE-LOESUNG,-SONDERN-SCHWERES-UNRECHT-GEGENUEBER-MENSCHLICHEM-LEBEN.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/51-FRISTENLOESUNG-IST-KEINE-LOESUNG,-SONDERN-SCHWERES-UNRECHT-GEGENUEBER-MENSCHLICHEM-LEBEN.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;b&gt;rechtliche Regelung, die Abtreibung legalisiert&lt;/b&gt;&lt;/a&gt; &lt;b&gt;oder ermöglicht, kann daher nie die Zustimmung der Katholischen Kirche finden. Das gilt auch für die österreichische Rechtslage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kirche in Österreich wird nie aufhören zu fordern, daß das menschliche Leben von seinem Beginn an den vollen Schutz der österreichischen Rechtsordnung genießen muß. Derzeit sind alle Kinder in den ersten 12 Wochen in der Praxis schutzlos. Behinderte Kinder und Kinder von Müttern, die das 14. Lebensjahr noch nicht vollendet haben, sind sogar bis zur Geburt schutzlos.&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die rechtliche Regelung der Abtreibung ist jedoch nur ein - wenn auch ein sehr stark bewußtseinsbildender - Aspekt der Bekämpfung von Abtreibung. Im Blickfeld müssen alle Maßnahmen zur tatsächlichen Reduktion der Abtreibungen stehen, insbesondere jene, die Frauen Hilfe und Schutz bieten, damit sie sich auch in widrigen Umständen für das Leben ihrer Kinder entscheiden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Angesichts der demokratischen Realität in Österreich sind politisch engagierte Katholiken aufgefordert, Maßnahmen zu fördern, die zu einer tatsächlichen Reduktion von Abtreibungen beitragen. Dazu zählen u. a. die seit Jahrzehnten geforderten sogenannten flankierenden Maßnahmen, aber auch die ausreichende finanzielle Absicherung von Schwangeren und Müttern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sehr zu unterstützen ist die Forderung von Staatssekretärin Christine Marek, endlich auch in Österreich eine bundesweite Studie zu Zahlen und Ursachen von Schwangerschaftsabbrüchen zu ermöglichen. Solch eine Studie ist ein wichtiger, notwendiger Schritt, das Schweigen zum Drama der Abtreibung zu durchbrechen und jene Hilfen zu suchen, die den wahren Bedürfnissen der Schwangeren in Not entsprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Sehr wichtig ist, daß die Gewissensfreiheit der Ärzte, der Krankenschwestern, der Apotheker auch in Zukunft gesetzlich gesichert bleibt. Weiters muß der Druck auf eine Mutter, eine Abtreibung vorzunehmen, wenn ein Kind behindert ist oder ein diesbezüglicher Verdacht im Raum steht, gesetzlich unterbunden werden. Niemals soll es geschehen, daß ein Kind, auch nicht ein behindertes - als &quot;Schadensfall&quot; betrachtet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Katholische Kirche bietet jeder schwangeren Frau konkrete Hilfe an: in allen Diözesen gibt es Beratungsstellen und Hilfsfonds für Schwangere.&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;2. Zwanzig Jahre Fall des Eisernen Vorhangs&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Erinnerung an das &quot;Wunder von 1989&quot; prägt diese Tage. Das Wort &quot;Wunder&quot; wird bei den Gedenkfeiern zum Fall der Berliner Mauer und des Eisernen Vorhangs immer wieder gebraucht. Und tatsächlich: wer die europäische Geschichte betrachtet, wird außer 1989 kaum eine zweite dramatische Wende finden, die ohne Blutvergießen abgelaufen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vielleicht hat es damit zu tun, daß Christen wesentlich an der &quot;Wende&quot; von 1989 beteiligt waren. So ist es auch kein Zufall, daß am 9. November in Berlin die Gedenkfeiern zum Fall der &quot;Mauer&quot; mit einem ökumenischen Gottesdienst in der evangelischen Gethsemane-Kirche begannen. Diese Kirche war in den Monaten vor dem 9. November 1989 einer der Brennpunkte des Widerstands gegen das SED-Regime.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist notwendig, sich daran zu erinnern, daß die Entwicklung hin zum Fall der Berliner Mauer viel mit den Kirchen zu tun hatte. In der damaligen DDR war unter dem Schutz der Kirchen ein wachsendes Netzwerk zivilgesellschaftlicher Gruppen entstanden, die sich für einen grundlegenden sozialen und politischen Wandel einsetzten. Die Gruppen waren wesentlich von den ökumenischen Versammlungen inspiriert, die in Magdeburg und Dresden als Teil des &quot;Konziliaren Prozesses für Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung&quot; stattfanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter den ganz anderen historischen und geistesgeschichtlichen Bedingungen der DDR spielte sich ein Prozeß ab, der viele Parallelen mit der Entwicklung im benachbarten Polen hatte, wo der Aufstieg der &quot;Solidarnosc&quot; bereits im Juni 1989 zu freien Wahlen und zur Beauftragung des ersten nichtkommunistischen Ministerpräsidenten seit 1945 (Tadeusz Mazowiecki) geführt hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist faszinierend, daß die Botschaft des Evangeliums in zwei so unterschiedlichen Ländern wie Polen und Ostdeutschland als Ferment gewirkt hat, um dramatische gesellschaftliche Veränderungen auszulösen. In beiden Ländern gingen entscheidende Impulse von Christen aus, die mit der Botschaft des Evangeliums über Ursprung und Ziel des Menschen ernst machten und den Versuch unternahmen, &quot;in der Wahrheit zu leben&quot; (Vaclav Havel).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Rückblick auf 1989 hat unter den Bedingungen von 2009 auch etwas Tröstliches: die Auseinandersetzungen mit dem neuen Atheismus und Laizismus verblassen, die Bedeutung des Christentums für Europa wird deutlicher sichtbar. Freilich ist auch eine kritische Frage unvermeidlich: was hat Europa, was haben die Christen mit der kostbaren Gabe der friedlichen &quot;Wende&quot; im Herbst 1989 gemacht? Haben sie dieses &quot;Talent&quot; entsprechend genutzt? Oder haben sie es &quot;vergraben&quot; im Triumph des praktischen Materialismus, im Rückgriff auf die altmodischen Modelle des 19. Jahrhunderts von Nationalismus bis Machtpolitik?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das 20-Jahr-Gedenken der Überwindung des Eisernen Vorhangs (ab 5. Dezember 1989 wurde der Stacheldraht an der Grenze zwischen der damaligen Tschechoslowakei und Österreich abgetragen) ist ein doppelgesichtiges Ereignis: es war einer jener seltenen Augenblicke der Geschichte, in dem die Würde des Menschen die Oberhand hatte. Aber es bleibt ein Gefühl des Versagens, weil die Chance dieses Augenblicks nicht entsprechend genutzt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;3. Klimawandel&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die dramatische Zuspitzung der weltweiten Klimakrise löst zunehmend berechtigte Sorge aus. Die Bischöfe begrüßen daher alle Schritte von staatlicher wie auch von Seiten der Nichtregierungsorganisationen, die zur Realisierung eines sozial ausgewogenen und nachhaltigen Post-Kyoto-Abkommens der UNO gesetzt wurden und in Planung sind. Mit Nachdruck unterstützen die Bischöfe die internationale Kampagne gegen Armut und für Klimagerechtigkeit &quot;Klima fair bessern!&quot;, die im Dezember 2008 von den katholischen Hilfswerken und der Konferenz der Umweltbeauftragten der Katholischen Kirche Österreichs gestartet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Kampagne mahnt die langjährige Verpflichtung der UN-Mitgliedsstaaten ein, den weltweiten Anstieg der Durchschnittstemperatur zu begrenzen. Sie betont, das Recht von Menschen in Entwicklungsländern auf ihre nachhaltige Entwicklung fordert und eine ausreichende und vorhersehbare Finanzierung für Anpassungsmaßnahmen in den Entwicklungsländern.&lt;br /&gt;
Die Österreichische Bischofskonferenz erwartet, daß sich die Bundesregierung bei der im Dezember 2009 stattfindenden UN-Klimakonferenz für das Zustandekommen eines fairen, verbindlichen, einklagbaren und weltweiten Klimaabkommens einsetzt, daß zu einem Klima der Gerechtigkeit beiträgt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Auf der ganzen Welt werden am Sonntag, 13. Dezember, Kirchenglocken läuten, um die Konferenzteilnehmer in Kopenhagen aufzurufen, ein nachhaltiges und gerechtes Abkommen abzuschließen. Im Anschluß an das Glockenläuten sind alle Pfarrgemeinden eingeladen, gemeinsam für einen guten Ausgang der Verhandlungen zu beten.&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;4. Gesetzesentwurf über die &quot;Eingetragene Partnerschaft&quot;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bischöfe haben sich mit dem Entwurf für ein Bundesgesetz über die &quot;Eingetragene &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=4834&amp;amp;entry_id=226&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/25-DER-OEVP-VORSCHLAG-ZUR-FRAGE-DER-PARTNERSCHAFT-GEHT-ZU-WEIT.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/25-DER-OEVP-VORSCHLAG-ZUR-FRAGE-DER-PARTNERSCHAFT-GEHT-ZU-WEIT.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Partnerschaft&lt;/a&gt;&quot; auseinandergesetzt, das in rascher Vorbereitung ist und am 1. Januar.2010 in Kraft treten soll. Der Entwurf ist in seiner Substanz wesentlich weniger weitreichend als die in anderen Ländern erlassenen Gesetze. Er intendiert keine Gleichstellung &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=4831&amp;amp;entry_id=226&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/padre-bei-barbara-karlich-2.htm&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/padre-bei-barbara-karlich-2.htm&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;homosexueller Beziehungen&lt;/a&gt; mit der Ehe, was positiv zu bewerten ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die im Entwurf vorgesehene Beurkundung der &quot;Eingetragenen Lebenspartnerschaft&quot; bei der Bezirksverwaltungsbehörde im Gegensatz zur zivilen Eheschließung beim Standesamt manifestiert deutlich den Unterschied zwischen Lebenspartnerschaft und Ehe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Dennoch ist zu befürchten, daß der vorliegende Entwurf im Falle seines Inkrafttretens die Voraussetzung für eine Entwicklung liefert, die letzten Endes zu einer völligen Gleichstellung der &quot;Eingetragenen Partnerschaft&quot; mit der Ehe führt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die österreichischen Bischöfe halten daher die Einführung einer &quot;Eingetragenen Partnerschaft&quot; für homosexuelle Paare weiterhin&lt;/b&gt; &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=4835&amp;amp;entry_id=226&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/106-JA-ZUR-LIEBE,-NEIN-ZUR-HOMOPHILIE-RUECKBLICKENDER-KOMMENTAR-ZUM-VALENTINSTAG.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/106-JA-ZUR-LIEBE,-NEIN-ZUR-HOMOPHILIE-RUECKBLICKENDER-KOMMENTAR-ZUM-VALENTINSTAG.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;b&gt;weder für angebracht noch für notwendig&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;, weil die bestehenden zivilrechtlichen Bestimmungen die entsprechenden Sicherheiten gewähren.&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Familie auf der Grundlage der Ehe zwischen Mann und Frau gebühren bestimmte Rechte. Es handelt sich dabei nicht um Privilegien, denn die Familie auf der Grundlage der Ehe erbringt Leistungen, insbesondere in Bezug auf die Erziehung von Kindern. &lt;b&gt;Eine Übertragung solcher Rechte auf gleichgeschlechtliche Paare ist sachlich nicht gerechtfertigt.&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die mögliche Einführung des Rechtsinstituts der &quot;Eingetragenen Partnerschaft&quot; für homosexuelle Paare hat unabsehbare &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=4832&amp;amp;entry_id=226&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/schutz.htm&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/schutz.htm&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Folgen für die ganze Gesellschaft&lt;/a&gt;. Angesichts der damit verbundenen fundamentalen Fragen nach den Grundwerten der Gesellschaft werden alle Abgeordneten ermutigt, sich darüber ein sorgfältiges Urteil zu bilden und bei der Abstimmung im Parlament ausschließlich ihrem Gewissen zu folgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;5. Kreuz im Klassenzimmer&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Kreuz-Urteil des &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=4836&amp;amp;entry_id=226&quot; title=&quot;http://www.coe.int/T/D/Menschenrechtsgerichtshof/&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.coe.int/T/D/Menschenrechtsgerichtshof/&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte&lt;/a&gt; hat in ganz Europa großes Aufsehen und Kritik erregt, wenngleich es noch nicht rechtskräftig ist und sich auch nur auf die rechtliche Situation in Italien beschränkt. Klar ist, daß diese Entscheidung auf Österreich keine rechtlichen Auswirkungen hat, weil hier eine grundlegend andere völkerrechtliche und innerstaatliche Rechtslage besteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Dennoch gibt dieses Urteil Anlaß zu berechtigter Sorge. Der Gerichtshof bevorzugte in seinem Urteil in doppelter Hinsicht zu Unrecht bestimmte Aspekte der&lt;/b&gt; &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=4837&amp;amp;entry_id=226&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/archive/hist_councils/ii_vatican_council/documents/vat-ii_decl_19651207_dignitatis-humanae_ge.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/archive/hist_councils/ii_vatican_council/documents/vat-ii_decl_19651207_dignitatis-humanae_ge.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;b&gt;Religionsfreiheit&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;. Das ist einmal die individuelle gegenüber der kollektiven Seite der Religionsfreiheit sowie die negative gegenüber der positiven Dimension dieser Freiheit. In letzter Konsequenz führt diese einseitige Sicht des Gerichtshofes dazu, daß die individuelle Religionsfreiheit einzelner Personen das Recht auf kollektive, öffentliche Religionsübung aushöhlt, was bislang nur in religionsfeindlichen totalitären politischen Systemen vorgekommen ist. Denn Religionsfreiheit bedeutet im Kern das Menschenrecht, die religiöse Überzeugung einzeln oder gemeinsam, sowohl privat als auch öffentlich auszuüben - diese positive Sicht der Religionsfreiheit muß auch in Zukunft garantiert sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Festzuhalten ist, daß der religiös-weltanschaulich neutrale Staat nicht einem radikalen Laizismus verpflichtet ist, der in seiner strikten Ablehnung von Religion einen Absolutheitsanspruch stellt. Religiös-weltanschauliche Neutralität bedeutet daher in fast allen europäischen Staaten schon seit langem nicht mehr, daß Religion aus dem öffentlichen Leben ausgegrenzt und zur Privatsache erklärt wird. Da Religion wesentlich Werte und Sinn einbringt, trägt sie zu jenen Voraussetzungen bei, von denen der demokratisch verfaßte Staat lebt, ohne sie selbst erzeugen oder garantieren zu können. Der moderne Staat ist daher, um tatsächlich neutral und unparteiisch zu sein, bestens beraten, Religion nicht gesellschaftlich zu marginalisieren, sondern ihr einen entsprechenden Platz auch im öffentlichen Raum zu sichern.&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer für Österreich überdies die &quot;Trennung von Staat und Kirche&quot; einfordert, sollte genau sagen, auf was er zielt, nämlich eine radikale, feindselige Form dieser Trennung. Demgegenüber ist in Österreich in bewährter Weise das Modell einer auf allen institutionellen Ebenen gegebenen, aber grundsätzlich freundschaftlichen Trennung verwirklicht, die sich durch Kooperation zum Wohl der Menschen auf vielen Gebieten auszeichnet. Bildung, Krankenpflege und Caritas sind wohl die herausragendsten Beispiele dafür.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem entspricht auch die in Österreich geltende Regelung, daß in jenen Schulen, in denen die Mehrheit der Schüler und Schülerinnen einem christlichen Bekenntnis angehört, in allen Klassenräumen ein Kreuz anzubringen ist. Hier ist das demokratische Mehrheitsprinzip leitend, keinesfalls geht es um Intoleranz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Kreuz als das christliche Grundsymbol ist ein wesentlicher Teil der europäischen Kultur. Es geht daher auch um Bewahrung kultureller Identität, weshalb &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url=aHR0cDovL3d3dy5rYXRobmV3cy5jb20vaW5kZXgucGhwP3BhZ2U9VGhyZWFkJnRocmVhZElEPTYwMDA=&amp;amp;entry_id=226&quot; title=&quot;http://www.kathnews.com/index.php?page=Thread&amp;amp;threadID=6000&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.kathnews.com/index.php?page=Thread&amp;amp;threadID=6000&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;dieses Urteil auch Menschen berührt&lt;/a&gt;, die den christlichen Glauben nicht praktizieren oder einer anderen Religion anhängen. Besonders religiöse Symbole haben es an sich, daß sie eine vielschichtige Bedeutung in sich tragen. Im Klassenzimmer wie im Gerichtssaal gibt es auch ungerechte Beurteilungen und Urteile - das Kreuz hält den Blick offen, daß solch menschliche Entscheidungen keine letzten und schon gar keine letztgültigen sind. Es entlastet und relativiert zugleich. Das Kreuz im Krankenzimmer, in dem sich oft unerbittlich die Sinnfrage stellt, steht als Garant einer letzten Hoffnung, denn beim Kreuz ist auch die Auferstehung. &lt;b&gt;Für jeden Menschen aber wird durch dieses Kreuz deutlich, daß hier Menschen wirken, die sich unter Gott wissen und sich selbst nicht zum Maß der Dinge erheben. Auch für die Andersgläubigen kann sich so eine unausgesprochene gemeinsame Basis des Vertrauens ergeben, die für das Zusammenleben sehr wichtig ist.&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wichtig ist auch die Klarstellung, daß der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte keine Einrichtung der Europäischen Union ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bischöfe danken den vielen, die sich deutlich zur guten österreichischen Tradition bekennen, in der Religion grundsätzlich wertgeschätzt wird und die christlichen Wurzeln unserer Identität lebendig gehalten werden. Diese breite gesellschaftliche Allianz soll all jenen in Europa eine selbstbewußte und starke Stimme geben, für die das Kreuz als religiöses und kulturelles Symbol wertvoll ist und die Religion nicht aus dem öffentlichen Raum verbannt wissen wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;6. Bildungsdiskussion&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bischöfe verfolgen die derzeitige Diskussion zur Bildungsreform mit großem Interesse. Die Kirche hat sich aus ihrer Tradition heraus immer für Bildungsthemen eingesetzt. Im Bereich der Bildung fallen nicht nur Entscheidungen über gesellschaftliche Teilhabe, sondern auch über den sozialen Zusammenhalt der zukünftigen Generationen. Umso mehr sind die Bischöfe in Sorge, wenn sich zu oft parteipolitisches Kalkül und Streben nach tagespolitischem Erfolg in diesem sensiblen Bereich durchsetzen und über manche Strecken die Bereitschaft zur Diskussion im Grundsätzlichen abgeht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bischöfe danken allen, die sich in der Schule den Kindern und Jugendlichen widmen, in deren Köpfen und Herzen die Zukunft Gestalt annimmt, den Lehrerinnen und Lehrern, aber auch allen anderen Menschen in pädagogischen Berufen. Je größer und umfassender die Aufgaben werden, die vor allem der Schule hinsichtlich Erziehung, Vermittlung von Werten und von Sinn zuwachsen, umso deutlicher sind sie herausgefordert. Denn es geht nicht mehr nur um Weitergabe von Wissen, sondern es gilt auch wieder neu Tugenden zu vermitteln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt durchaus positive Bemühungen um Strukturverbesserungen. Bildungschancen für möglichst alle Kinder sollen unabhängig vom sozialen Status der Eltern gesichert werden. Aber diese Diskussion von Strukturreformen ersetzt keinesfalls den eigentlichen gesellschaftlichen Diskurs über das, was Bildung sein kann und sein soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es zahlt sich aus, Bildung wieder als einen Weg hin zu eigenverantwortlicher Menschwerdung zu verstehen. Zugleich mit dem angeeigneten Wissen wächst auch die Fähigkeit zu selbständigem Denken, Urteilen und Handeln als Grundlage der Freiheit. Eine Auseinandersetzung mit der Sinnfrage, mit den Fragen nach &quot;Woher&quot; und &quot;Wohin&quot;, nach Herkunft und Zukunft also, ist unverzichtbarer Teil von Bildung, die letztlich Weisheit anstrebt. Die derzeitige ökonomistische Verengung des Bildungsbegriffs bedarf sicherlich einer Erweiterung des Horizonts. Es kann und soll nicht nur das in den jungen Menschen gefördert und entfaltet werden, was auf dem Arbeitsmarkt unmittelbar verwertbar ist. Zudem wird es immer wichtiger, Menschen auch für ein gutes Leben außerhalb und nach der Berufswelt zu bilden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Überlegungen gelten für die akademische Bildung ebenso wie für die praktische Berufsausbildung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;7. Kirchenbeitrag&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die österreichischen Bischöfe sehen die deutlich erhöhte steuerliche Absetzbarkeit des Kirchenbeitrags als positives Zeichen. Daß jetzt bis zu 200 Euro Kirchenbeitrag pro Jahr steuerlich absetzbar sind, ist ein Fortschritt. Damit wird auch anerkannt, daß aus den Mitteln des Kirchenbeitrags wertvolle Initiativen für das Zusammenleben der Menschen in Österreich ermöglicht werden. Es bleibt der Wunsch nach voller steuerlicher Absetzbarkeit des Kirchenbeitrags.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das österreichische &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=4839&amp;amp;entry_id=226&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/148-DER-HEILIGE-STUHL-ZUR-FRAGE-DES-SOGENANNTEN-KIRCHENAUSTRITTS-UND-ZUR-AUFGABE-DER-KIRCHLICHEN-HIERARCHIE-BEI-DER-VERMOEGENSVERWALTUNG.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/148-DER-HEILIGE-STUHL-ZUR-FRAGE-DES-SOGENANNTEN-KIRCHENAUSTRITTS-UND-ZUR-AUFGABE-DER-KIRCHLICHEN-HIERARCHIE-BEI-DER-VERMOEGENSVERWALTUNG.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Kirchenbeitragssystem&lt;/a&gt; bietet gute Voraussetzungen, um die vielfältigen seelsorglichen, sozialen und kulturellen Aufgaben der Kirche in einer pluralistischen Gesellschaft zu erfüllen, die letztlich allen zu Gute kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele österreichische Katholiken leisten regelmäßig ihren Kirchenbeitrag. Die Bischöfe danken den getauften und gefirmten Katholiken, daß sie auch die finanziellen Konsequenzen ihres Christseins ernst nehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;8.&lt;/b&gt; &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=4840&amp;amp;entry_id=226&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/216-PAEPSTLICHES-JAHR-DES-PRIESTERS-VORBILDER-UND-ABLAESSE.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/216-PAEPSTLICHES-JAHR-DES-PRIESTERS-VORBILDER-UND-ABLAESSE.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;b&gt;Jahr des Priesters&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Papst Benedikt XVI. hat das internationale &quot;&lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=4841&amp;amp;entry_id=226&quot; title=&quot;http://www.annussacerdotalis.org/&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.annussacerdotalis.org/&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Jahr des Priesters&lt;/a&gt;&quot; ausgerufen. &lt;b&gt;Bis zum 11. Juni 2010 soll die Weltkirche den Auftrag und die Sendung des Priesters in den Blick nehmen und alle Bemühungen um geistliche Berufungen stärken. Das Priesterjahr knüpft an das 150. Todesjahr des heiligen Pfarrers Jean-Marie Vianney (1786 - 1859) an und steht unter dem Leitwort &quot;Treue in Christus, Treue des Priesters&quot;.&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bischöfe danken den vielen Priestern, die in großer Treue ihrer Berufung folgen. Das &quot;Jahr des Priesters&quot; soll für Geistliche Anlaß sein, ihre Beziehung zu Christus und die Freude an ihrer Berufung durch Exerzitien zu vertiefen, theologischen Fragestellungen verstärkt Raum zu geben und die Gemeinschaft untereinander zu festigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Sinn finden in den Diözesen und Ordensgemeinschaften zahlreiche Veranstaltungen, Besinnungstage und Wallfahrten statt. Ein Höhepunkt wird das Symposion zum Thema &quot;Berufungspastoral&quot; sein, das von 20. bis 22. April 2010 in St. Georgen/Längsee stattfindet und vom Österreichischen Pastoralinstitut gemeinsam mit dem Canisiuswerk, der Superiorenkonferenz der Männerorden und der Vereinigung der Frauenorden veranstaltet wird. Im Zentrum des Symposions stehen Fragen nach dem Stellenwert der geistlichen Berufe sowie der Motivation und Aktualität eines Lebensstils nach den &quot;evangelischen Räten&quot;. Dabei sollen auch Erfahrungen darüber ausgetauscht werden, wie gerade jungen Menschen die Perspektive eines geistlichen Berufs eröffnet werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber hinaus soll in Österreich eine vertiefende &quot;Zeit der Berufung&quot; von Ostern bis Pfingsten 2010 einen weiteren Akzent setzen und möglichst viele Menschen in Gebet und Engagement für geistliche Berufe einbeziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Priester aus Österreich werden auch an einem &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=4841&amp;amp;entry_id=226&quot; title=&quot;http://www.annussacerdotalis.org/&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.annussacerdotalis.org/&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Internationalen Priesterkongreß&lt;/a&gt; in Rom vom 9. bis 11. Juni 2010 teilnehmen, mit dem das internationale &quot;Jahr des Priesters&quot; abgeschlossen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;9. Pfarrgemeinderäte&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bischöfe danken den Pfarrgemeinderäten für ihren Einsatz und ihre Sorge um den Glauben und das kirchliche Leben in unserem Land, wie es eindrucksvoll in den Ergebnissen einer von der Bischofskonferenz in Auftrag gegebenen neuen Studie zum Ausdruck kommt. Insgesamt haben sich 7.329 Pfarrgemeinderäte an dieser Studie beteiligt, die folgendes Bild ergibt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus der Verwurzelung im Glauben heraus leisten Pfarrgemeinderäte einen wichtigen Beitrag zur Kultur des Zusammenlebens in der Gesellschaft. Die Motive, warum sich Menschen im Pfarrgemeinderat engagieren, speisen sich einerseits aus den &quot;Quellen&quot; des Glaubens: aus der Liebe zu Gott und zu den Menschen, aus der Liebe zur Kirche und zur Pfarre. Diese Motive verbinden sich andererseits im sogenannten &quot;Neuen Ehrenamt&quot; mit dem Interesse an einem Engagement für die Gemeinschaft, das auch zur eigenen menschlichen und spirituellen Reifung beiträgt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben der Arbeit im Team ist dabei die Möglichkeit wichtig, entscheidend mitzugestalten. Aus dem Engagement heraus ergeben sich jedoch auch Besorgnisse und Fragen im Blick auf die Zukunft: Wie gelingt der Kontakt zu Jugend und Kindern? Ist die sonntägliche Feier der Eucharistie in der Pfarre sichergestellt? Wie können Menschen zur Mitarbeit gewonnen werden? Was wird aus der Pfarre im Zusammenhang verschiedener Prozesse der Neustrukturierung?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dennoch bekunden 88 Prozent der Pfarrgemeinderäte, daß sie mit ihrer Tätigkeit sehr zufrieden oder zufrieden sind. Die Zufriedenheit hängt von mehreren Faktoren besonders ab. Zunächst, ob der Einsatz die Möglichkeit bietet, tatsächlich entscheidend mitgestalten zu können. Einen weiteren Faktor bildet die professionelle Arbeitskultur, die mit der Qualität der Zusammenarbeit mit dem Pfarrer in engem Zusammenhang steht. Wichtig ist, ob ein &quot;Klima des Aufbruchs&quot; spürbar ist. Der Pfarrgemeinderat steht für die pastorale Grundversorgung vor Ort; dafür werden die meisten Kräfte eingesetzt. Deshalb wird die Frage nach der Zukunft der Pfarre an der Frage nach dem Priester im Ort festgemacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit den Ergebnissen dieser Studie ist &lt;b&gt;eine wichtige Grundlage für die Wallfahrt und den Kongreß der Pfarrgemeinderäte von 13. bis 15. Mai 2010 in Mariazell&lt;/b&gt; gelegt. Dort werden auf Einladung der Bischofskonferenz erstmals Pfarrgemeinderatsvertreter aus ganz Österreich mit den Bischöfen, Priestervertretern und Verantwortlichen für die Pastoral zusammentreffen, um gemeinsam über die Zukunft der Pfarren zu beraten, miteinander zu beten und sich miteinander auf den Weg machen. Es wird damit jener Weg fortgesetzt, der 2007 mit der Übergabe der &quot;Apostelgeschichten der Gegenwart&quot; an Papst Benedikt XVI. begonnen wurde. Die Bischöfe rufen die Pfarrgemeinderäte und alle Gläubigen zum Gebet für ein &quot;Klima des Aufbruchs&quot; auf. Es gilt das &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=4843&amp;amp;entry_id=226&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/homilies/2007/documents/hf_ben-xvi_hom_20070908_mariazell_ge.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/homilies/2007/documents/hf_ben-xvi_hom_20070908_mariazell_ge.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Wort des Papstes in Mariazell 2007&lt;/a&gt; in den Alltag zu übersetzten: &quot;Wo Gott ist, da ist Zukunft.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[&lt;b&gt;ENDE DER ERKLÄRUNG DER KATHOLISCHEN BISCHÖFE UND REGIERENDEN ORDINARIEN ÖSTERREICHS.&lt;/b&gt;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Der Aufruf der katholischen Bischöfe Österreichs&lt;/b&gt; kann auch per Internet namentlich unterstützt werden, und zwar vor allem auf den Internetseiten &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=4824&amp;amp;entry_id=226&quot; title=&quot;http://www.frauen-schuetzen.at&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.frauen-schuetzen.at&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;www.frauen-schuetzen.at&lt;/a&gt; und &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=4830&amp;amp;entry_id=226&quot; title=&quot;http://www.ehe-schuetzen.at&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.ehe-schuetzen.at&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;www.ehe-schuetzen.at&lt;/a&gt;. Außerdem sei an dieser Stelle ganz besonders das aufklärende Buch unter dem Titel &quot;&lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=4926&amp;amp;entry_id=226&quot; title=&quot;http://www.kath.net/detail.php?id=23862&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.kath.net/detail.php?id=23862&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Geschäft Abtreibung&lt;/a&gt;&quot; zum Lesen und Weiterschenken empfohlen. Mit herzlichem Gruß, Euer Padre Alex - Vizeoffizial Dr. Alexander Pytlik &lt;div class=&quot;serendipity_babelfish&quot;&gt;Translate to  &lt;a href=&quot;http://babelfish.altavista.com/babelfish/trurl_pagecontent?url=http%3A%2F%2Fwww.internetpfarre.de%2Fblog%2Farchives%2F226-NIEMALS-WERDEN-KATHOLISCHE-BISCHOEFE-OESTERREICHS-FRISTENLOESUNG-AKZEPTIEREN.html&amp;amp;lp=de%5Fen&quot;&gt;en&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;http://babelfish.altavista.com/babelfish/trurl_pagecontent?url=http%3A%2F%2Fwww.internetpfarre.de%2Fblog%2Farchives%2F226-NIEMALS-WERDEN-KATHOLISCHE-BISCHOEFE-OESTERREICHS-FRISTENLOESUNG-AKZEPTIEREN.html&amp;amp;lp=de%5Ffr&quot;&gt;fr&lt;/a&gt;&lt;/div&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sat, 14 Nov 2009 12:47:09 +0100</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">http://www.internetpfarre.de/blog/archives/226-guid.html</guid>
    
</item>
<item>
    <title>KOMMENTAR: KEIN NEUER RITUS, ABER / EINZELASPEKTE BEI DEN ANGLO-KATHOLISCHEN PERSONALORDINARIATEN</title>
    <link>http://www.internetpfarre.de/blog/archives/225-KOMMENTAR-KEIN-NEUER-RITUS,-ABER-EINZELASPEKTE-BEI-DEN-ANGLO-KATHOLISCHEN-PERSONALORDINARIATEN.html</link>
            <category>Katholische Lehre</category>
            <category>Kirchenrecht</category>
            <category>News Kommentare</category>
    
    <comments>http://www.internetpfarre.de/blog/archives/225-KOMMENTAR-KEIN-NEUER-RITUS,-ABER-EINZELASPEKTE-BEI-DEN-ANGLO-KATHOLISCHEN-PERSONALORDINARIATEN.html#comments</comments>
    <wfw:comment>http://www.internetpfarre.de/blog/wfwcomment.php?cid=225</wfw:comment>

    <slash:comments>5</slash:comments>
    <wfw:commentRss>http://www.internetpfarre.de/blog/rss.php?version=2.0&amp;type=comments&amp;cid=225</wfw:commentRss>
    

    <author>nospam@example.com (Padre Alex / Dr. Alexander Pytlik)</author>
    <content:encoded>
    &lt;b&gt;Ein Kommentar zu Einzelaspekten der neuen Gesetzgebung für die Errichtung von anglo-katholischen Personalordinariaten (im Vergleich zu den schon bestehenden personalen Jurisdiktionen für die Militärseelsorge und für die lateinischen Christgläubigen in Verbundenheit mit der außerordentlichen Form des Römischen Ritus auf dem Gebiet der brasilianischen Diözese Campos, d. h. im Vergleich zum nationalen Militärordinariat und zur personalen Apostolischen Administratur). Kein eigenständiger &quot;neuer&quot; Ritus (= keine neue Rituskirche = Eigenrechtskirche = Ecclesia sui iuris innerhalb der Katholischen Kirche), aber:&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Im Zusammenhang mit der neuen universal&lt;/b&gt; &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=4768&amp;amp;entry_id=225&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/224-ANGLICANORUM-COETIBUS-MEINE-EXKLUSIVUEBERSETZUNGEN-FUER-KATH.NET.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/224-ANGLICANORUM-COETIBUS-MEINE-EXKLUSIVUEBERSETZUNGEN-FUER-KATH.NET.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;geltenden Gesetzgebung&lt;/a&gt; zur Errichtung von Personalordinariaten für anglikanische Christen, die in die volle Gemeinschaft mit der Katholischen Kirche eintreten, ergeben sich sehr interessante Einzelaspekte und Fragestellungen, auf die vor allem durch den bekannten Kirchenrechtsprofessor P. Gianfranco Ghirlanda SJ, Rektor der Päpstlichen Universität Gregoriana, unter dem Titel &quot;&lt;i&gt;Eine grundlegende Gesetzgebung für eine flexible kirchenrechtliche Struktur&lt;/i&gt;&quot; (veröffentlicht durch das Presseamt des Heiligen Stuhles und durch den L&#039;Osservatore Romano vom 9./10. November 2009) hingewiesen wurde. Bereits der schöne Vorspann der Apostolischen Konstitution &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=4768&amp;amp;entry_id=225&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/224-ANGLICANORUM-COETIBUS-MEINE-EXKLUSIVUEBERSETZUNGEN-FUER-KATH.NET.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/224-ANGLICANORUM-COETIBUS-MEINE-EXKLUSIVUEBERSETZUNGEN-FUER-KATH.NET.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;i&gt;Anglicanorum coetibus&lt;/i&gt;&lt;/a&gt; zeige die &lt;i&gt;ratio legis&lt;/i&gt; (den Sinn des Gesetzes), und &quot;&lt;i&gt;jene anglikanischen Gläubigen, die unter dem Einfluß des Heiligen Geistes um den Eintritt in die volle Gemeinschaft mit der Katholischen Kirche gebeten haben, wurden zur Rekonstruktion der Einheit gedrängt von den der Kirche Christi eigenen Elementen, die in deren persönlichem und gemeinschaftlichem christlichem Leben immer präsent gewesen waren.&lt;/i&gt;&quot; (Ghirlanda) Das juridische Mittel, um die volle katholische Gemeinschaft herzustellen, ist nunmehr die Errichtung von Personalordinariaten. Die &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=4767&amp;amp;entry_id=225&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/roman_curia/congregations/cfaith/index_ge.htm&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/roman_curia/congregations/cfaith/index_ge.htm&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Kongregation für die Glaubenslehre&lt;/a&gt; hat die Kompetenz zur Errichtung, weil sie während des langen Weges bis zur Apostolischen Konstitution &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=4768&amp;amp;entry_id=225&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/224-ANGLICANORUM-COETIBUS-MEINE-EXKLUSIVUEBERSETZUNGEN-FUER-KATH.NET.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/224-ANGLICANORUM-COETIBUS-MEINE-EXKLUSIVUEBERSETZUNGEN-FUER-KATH.NET.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;i&gt;Anglicanorum coetibus&lt;/i&gt;&lt;/a&gt; die lehrmäßigen Fragen behandeln mußte und sich bei der Errichtung und bei der vollen Inkorporation der Gruppen anglikanischer Christgläubiger Fragen desselben Charakters stellen werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Was die anderen Dikasterien betrifft&lt;/b&gt;, so gibt Prof. Ghirlanda folgende Beispiele: für die Vereinigungen von Gläubigen hat der &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=4769&amp;amp;entry_id=225&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/roman_curia/pontifical_councils/laity/index_ge.htm&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/roman_curia/pontifical_councils/laity/index_ge.htm&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Päpstliche Rat für die Laien&lt;/a&gt; eine Kompetenz, für die Ausbildung der Kleriker die &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=4770&amp;amp;entry_id=225&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/roman_curia/congregations/cclergy/index_ge.htm&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/roman_curia/congregations/cclergy/index_ge.htm&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Kongregation für den Klerus&lt;/a&gt;, für die verschiedenen Formen des geweihten Lebens die &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=4771&amp;amp;entry_id=225&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/roman_curia/congregations/ccscrlife/index_ge.htm&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/roman_curia/congregations/ccscrlife/index_ge.htm&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Kongregation für die Institute geweihten Lebens und für die Gesellschaften apostolischen Lebens&lt;/a&gt; usw. - nur betreffend des Besuches &lt;i&gt;ad limina Apostolorum&lt;/i&gt; nennt die Konstitution explizit Dikasterien, nämlich die &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=4772&amp;amp;entry_id=225&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/roman_curia/congregations/cbishops/index_ge.htm&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/roman_curia/congregations/cbishops/index_ge.htm&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Kongregation für die Bischöfe&lt;/a&gt; und die &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=4773&amp;amp;entry_id=225&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/roman_curia/congregations/cevang/index_ge.htm&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/roman_curia/congregations/cevang/index_ge.htm&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Kongregation für die Evangelisierung der Völker&lt;/a&gt;. Meiner Meinung nach ist für die neuen Personalordinariate auch die klare Linie Roms zur Verhinderung homosexueller Neupriester von großer Bedeutung, wie sie sich in der von der &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=4774&amp;amp;entry_id=225&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/roman_curia/congregations/ccatheduc/index_ge.htm&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/roman_curia/congregations/ccatheduc/index_ge.htm&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Kongregation für das Katholische Bildungswesen (für die Seminare und Studieneinrichtungen)&lt;/a&gt; verantworteten &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=4795&amp;amp;entry_id=225&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/roman_curia/congregations/ccatheduc/documents/rc_con_ccatheduc_doc_20051104_istruzione_ge.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/roman_curia/congregations/ccatheduc/documents/rc_con_ccatheduc_doc_20051104_istruzione_ge.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot;&gt;Instruktion über Kriterien zur Berufungsklärung von Personen mit homosexuellen Tendenzen&lt;/a&gt; im Hinblick auf ihre Zulassung für das Priesteramt und zu den heiligen Weihen vom 4. November 2005 eindeutig zeigt. In der &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=4764&amp;amp;entry_id=225&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/222-PAPST-FUER-EHEMALIGE-ANGLIKANER-PERSONALORDINARIAT-VERHILFT-EXEMPLARISCH-ZUR-EINHEIT.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/222-PAPST-FUER-EHEMALIGE-ANGLIKANER-PERSONALORDINARIAT-VERHILFT-EXEMPLARISCH-ZUR-EINHEIT.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;informellen Note der Glaubenskongregation&lt;/a&gt; vom 20. Oktober wurde ja ausdrücklich festgehalten: &quot;&lt;i&gt;Noch aktueller haben einige Segmente der Anglikanischen Gemeinschaft das gemeinsame biblische Lehrgut zur menschlichen Sexualität aufgegeben – welches schon klar im Dokument des ARCIC enthalten ist: &#039;Leben in Christus&#039; – indem sie die heiligen Weihen bekennend-homosexuellen Klerikern spendeten und die Gemeinschaften zwischen Personen desselben Geschlechtes segneten.&lt;/i&gt;&quot; Daß nunmehr anglo-katholische Seminaristen gemeinsam mit den herkömmlichen Diözesanseminaristen ausgebildet werden, betrachte ich daher in den betreffenden Bistümern als keinen Nachteil, &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=4775&amp;amp;entry_id=225&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/93-INSTRUKTION-ZUR-NICHTZULASSUNG-HOMOSEXUELLER-IST-ABSOLUT-GELUNGENER-WURF-DES-VATIKAN-PASTORALE-LIEBE-UND-DISZIPLINAERE-KLARHEIT-EIN-KOMMENTAR.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/93-INSTRUKTION-ZUR-NICHTZULASSUNG-HOMOSEXUELLER-IST-ABSOLUT-GELUNGENER-WURF-DES-VATIKAN-PASTORALE-LIEBE-UND-DISZIPLINAERE-KLARHEIT-EIN-KOMMENTAR.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;ganz im Gegenteil&lt;/a&gt;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Mit der Vorsorge zur Errichtung von Personalordinariaten&lt;/b&gt; für Anglikaner, die in die volle Gemeinschaft mit der Katholischen Kirche treten, schafft die Apostolische Konstitution für die kirchenrechtliche Gesetzgebung keine neue Figur, sondern verwendet die bereits bekannte Figur des Personalordinarius, die von der Apostolischen Konstitution &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=4776&amp;amp;entry_id=225&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/holy_father/john_paul_ii/apost_constitutions/documents/hf_jp-ii_apc_19860421_spirituali-militum-curae_ge.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/holy_father/john_paul_ii/apost_constitutions/documents/hf_jp-ii_apc_19860421_spirituali-militum-curae_ge.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;i&gt;Spirituali militum curae&lt;/i&gt;&lt;/a&gt; durch Papst Johannes Paul II. am 21. April 1986 bereits für die Militärseelsorge vorgesehen wurde, woran Prof. Ghirlanda erinnert. Auch der Spezialfall der personalen &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=4798&amp;amp;entry_id=225&quot; title=&quot;http://www.adapostolica.org/&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.adapostolica.org/&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Apostolischen Administratur von Campos&lt;/a&gt; in Brasilien darf als ein weiteres Beispiel nicht unerwähnt bleiben (vgl. im Annuario Pontificio 2008, S. 1096). Der unmittelbare Zweck der Militärordinariate (= im Grunde &quot;Militärdiözesen&quot;) und jener der anglo-katholischen Personalordinariate (= im Grunde &quot;Personaldiözesen&quot;) ist natürlich jeweils ein anderer, auch wenn es Analogien zwischen diesen beiden Typen von Personalordinariaten gibt. Wir bewegen uns hier in Bereichen, die das normale Leben und die herkömmlichen Notwendigkeiten der Gläubigen überschreiten. Die pastorale Sorge und die Elastizität der kanonischen Gesetzgebung erlauben es der Katholischen Kirche, neue Umschreibungen bzw. Kirchenbezirke (Teilkirchen) zu schaffen, die dem geistlichen Wohl der Gläubigen am besten entsprechen, vorausgesetzt sie widersprechen nicht den Prinzipien, welche die katholische Kirchenlehre fundieren. So wie die Militärordinariate nicht ausdrücklich im lateinischen &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=4777&amp;amp;entry_id=225&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/archive/cdc/index_ge.htm&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/archive/cdc/index_ge.htm&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Codex des Kanonischen Rechtes&lt;/a&gt; (CIC 1983) vorgesehen sind, so sind es auch die Personalordinariate für frühere anglikanische Christgläubige nicht. Trotzdem werden die künftigen anglo-katholischen Personalordinariate so wie die Militärordinariate den territorialen Diözesen als besondere Kirchenbezirke gleichgestellt. Diese anglo-katholischen Personalordinariate können sich jedoch nicht als eigene katholische Rituskirche (&lt;i&gt;Ecclesia sui iuris&lt;/i&gt;) betrachten, weil sich nämlich die liturgische, geistliche und seelsorgliche Tradition der Anglikaner vor allem als eine Besonderheit innerhalb der lateinischen Rituskirche darstellt. Außerdem hätte die Schaffung einer eigenen neuen und zusätzlichen (lateinischen) Rituskirche durchaus ökumenische Probleme geschaffen, so Prof. Ghirlanda. Andererseits dürfen die Personalordinariate auch nicht bloß als Personalprälaturen bewertet werden, weil nämlich die Personalprälaturen gemäß can. 294 CIC von Priestern und Diakonen des Weltklerus getragen werden, während sich die Laienchristen nach can. 296 CIC durch bestimmte Vereinbarungen apostolischen Werken derselben Prälatur widmen können, und die in der Apostolischen Konstitution &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=4768&amp;amp;entry_id=225&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/224-ANGLICANORUM-COETIBUS-MEINE-EXKLUSIVUEBERSETZUNGEN-FUER-KATH.NET.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/224-ANGLICANORUM-COETIBUS-MEINE-EXKLUSIVUEBERSETZUNGEN-FUER-KATH.NET.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;i&gt;Anglicanorum coetibus&lt;/i&gt;&lt;/a&gt; ausdrücklich genannten Mitglieder von Instituten geweihten Lebens und von Gesellschaften apostolischen Lebens werden im Zusammenhang mit den Personalprälaturen vom CIC nicht einmal erwähnt (vgl. allerdings Papst Johannes Paul II., &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=4806&amp;amp;entry_id=225&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/holy_father/john_paul_ii/speeches/2001/documents/hf_jp-ii_spe_20010317_opus-dei_ge.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/holy_father/john_paul_ii/speeches/2001/documents/hf_jp-ii_spe_20010317_opus-dei_ge.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;i&gt;Ansprache an die Teilnehmer der von der Prälatur Opus Dei&lt;/i&gt;&lt;/a&gt; &lt;i&gt;veranstalteten Tagung zum Apostolischen Schreiben &#039;Novo millenio ineunte&#039;&lt;/i&gt; vom 17. März 2001, in der die Laien offenbar als Glieder einer konkreten Personalprälatur angesehen werden.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;An dieser Stelle sei meinerseits&lt;/b&gt; noch das bereits im Vorabsatz erwähnte brasilianische Beispiel eines &quot;Personalordinariates&quot; näher ausgeführt. Am 18. Januar 2002 wurde eine große traditionalistische Gruppe, die Anhänger des verstorbenen brasilianischen Bischofs Antônio de Castro Mayer, eines guten Freundes des Erzbischofs Marcel Lefebvre, unter Führung von Bischof Licínio Rangel mit 26 Priestern und etwa 30000 Gläubigen, deren Großteil im Bundesstaat Rio de Janeiro in der Region Campos dos Goytacazes lebt, in die volle Gemeinschaft der Katholischen Kirche aufgenommen und rechtlich integriert, und zwar mittels einer personal definierten Apostolischen Administratur unter der Patronanz des heiligen Pfarrers von Ars, St. Jean Marie Vianney (Johannes Maria Vianney), und als einer der territorialen Diözese gleichgestellten Teilkirche direkt dem Papst unterstellt (vgl. das von der Kongregation für die Bischöfe verantwortete &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=4804&amp;amp;entry_id=225&quot; title=&quot;http://www.adapostolica.org/modules/wfsection/article.php?articleid=292&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.adapostolica.org/modules/wfsection/article.php?articleid=292&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;i&gt;Decretum &quot;Animarum bonum&quot; de Administratione Apostolica personali “Sancti Ioannis Mariae Vianney” condenda&lt;/i&gt;&lt;/a&gt;, Prot. N. 1026/2001, welches viele Elemente enthält, die auch in die Apostolische Konstitution &quot;Anglicanorum coetibus&quot; eingeflossen sind, weshalb ich es unterhalb des Blogeintrages als Kommentar hinzufüge). Der heute regierende Apostolische Administrator Dom Fernando Arêas Rifan, Titularbischof von Cedamusa, ist als Personalordinarius zu werten. Während einer offiziellen Zeremonie, die damals in der Kathedrale von São Salvador a Campos stattfand, wurden das &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=4802&amp;amp;entry_id=225&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/holy_father/john_paul_ii/letters/2002/documents/hf_jp-ii_let_20020119_mons-rangel_ge.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/holy_father/john_paul_ii/letters/2002/documents/hf_jp-ii_let_20020119_mons-rangel_ge.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Aufnahmeschreiben von Papst Johannes Paul II.&lt;/a&gt; und das Glaubensbekenntnis verlesen, und es wurde das &lt;i&gt;Te Deum&lt;/i&gt; gesungen. Danach pilgerte eine Prozession zur Kathedrale Imaculado Coração de Nossa Senhora do Rosário de Fátima, um dort die allerseligste Jungfrau und Gottesmutter zu verehren. Als Vertreter des Heiligen Vaters war damals der Präfekt der Kongregation für den Klerus, &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=4805&amp;amp;entry_id=225&quot; title=&quot;http://www.adapostolica.org/modules/wfsection/article.php?articleid=303&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.adapostolica.org/modules/wfsection/article.php?articleid=303&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Darío Kardinal Castrillón Hoyos&lt;/a&gt;, zugegen, außerdem der Apostolische Nuntius in Brasilien, Erzbischof Alfio Rapisarda, der emeritierte Bischof von Rio, Eugênio Kardinal Sales, Diözesanbischof Roberto Guimarães von Campos und Erzbischof Carlos Alberto Navarro von Noterói. Wie P. Fernando Guimarães, ein leitender Mitarbeiter der Kongregation für den Klerus, damals berichtete, war der Weg der Versöhnung während des Großen Jubiläumsjahres 2000 eingeleitet worden, als die Gruppe bei einem Besuch in Rom von Kardinal Hoyos zu einem gemeinsamen Essen eingeladen worden war. Am 15. August 2001 baten die Mitglieder der Gruppe in einem &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=4800&amp;amp;entry_id=225&quot; title=&quot;http://www.adapostolica.org/modules/wfsection/article.php?articleid=295&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.adapostolica.org/modules/wfsection/article.php?articleid=295&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Schreiben&lt;/a&gt; um die Wiedereingliederung in die lateinische Kirche, worauf sie von Papst Johannes Paul II. die genannte &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=4802&amp;amp;entry_id=225&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/holy_father/john_paul_ii/letters/2002/documents/hf_jp-ii_let_20020119_mons-rangel_ge.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/holy_father/john_paul_ii/letters/2002/documents/hf_jp-ii_let_20020119_mons-rangel_ge.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;positive Antwort&lt;/a&gt; erhielten. Während der vergangenen 20 Jahre hatten diese Gläubigen zahlreiche Kirchen und Kapellen sowie ein Seminar, eine Schule und verschiedene Hilfswerke und Klöster errichtet. Bischof Rangel bekräftigte in diesem Zusammenhang auch, daß der territoriale Diözesanbischof Roberto Guimarães von Campos weiterhin als solcher die Diözese leiten werde. Das Instrument einer personal umschriebenen Teilkirche ist also in der Tat nichts Neues mehr, um bestimmten Gläubigen jene Seelsorge zukommen zu lassen, die sie in ihrer legitimen Verbundenheit mit bestimmten legitimen kirchlichen Traditionen konkret benötigen. Eines muß aber noch gesagt sein: der Unterschied zwischen diesem einen auf die außerordentliche Form des Römischen Ritus festgelegten Personalordinariat (Apostolischen Administratur) in Brasilien und einem anglo-katholischen Personalordinariat besteht (neben der anders gearteten Vollmacht des Ordinarius) grundlegend darin, daß sich praktisch jeder lateinische Christ im Raum von Campos dieser Apostolischen Administratur anschließen kann, während eine solche wechselnde Zuordnung zu einem anglo-katholischen Personalordinariat für einen lateinischen Christen ohne ursprüngliche anglikanische Vergangenheit nicht möglich sein wird. Was möglich ist: daß das Personalordinariat in seiner Mission Menschen tauft und firmt und so neue Katholiken hinzugewinnt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Die Ordinariate für die sich aus dem Anglikanismus&lt;/b&gt; herleitenden Christgläubigen sind also personal umschriebene Kirchenbezirke (Teilkirchen), &quot;&lt;i&gt;insoweit die Jurisdiktion des Ordinarius und in Folge der Pfarrer nicht durch ein Territorium innerhalb einer Bischofskonferenz definiert wird, sondern diese wird &#039;ausgeübt gegenüber allen, die zum Ordinariat gehören&#039; (&lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=4768&amp;amp;entry_id=225&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/224-ANGLICANORUM-COETIBUS-MEINE-EXKLUSIVUEBERSETZUNGEN-FUER-KATH.NET.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/224-ANGLICANORUM-COETIBUS-MEINE-EXKLUSIVUEBERSETZUNGEN-FUER-KATH.NET.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Anglicanorum coetibus&lt;/a&gt;, V).&lt;/i&gt;&quot; (Ghirlanda) Außerdem können auf dem Territorium derselben Bischofskonferenz je nach Bedarf sogar mehrere Personalordinariate geschaffen werden. Damit soll zwei Notwendigkeiten begegnet werden: einerseits soll innerhalb der Katholischen Kirche der anglikanisch-christliche Traditionsschatz als wertvolles Geschenk bewahrt werden, und andererseits sollen einzelne sowie Gruppen aus dem Anglikanismus in das Leben der Katholischen Kirche voll integriert werden. Diese Bereicherung ist somit gegenseitig: die anglo-katholischen Gläubigen werden den Reichtum des Traditionsschatzes der römisch-lateinischen Rituskirche integrierend erfahren dürfen, und andererseits wird die anglikanische Tradition authentisch entgegengenommen als ein Gut der Anglikaner, welches diese schließlich zur katholischen Einheit drängte. Somit geht Seine Heiligkeit Papst Benedikt XVI. mit der neuen universalen Gesetzgebung über die am 20. Juni 1980 von Papst Johannes Paul II. approbierte Seelsorge-Regelung (Pastoral Provision) der Glaubenskongregation hinaus. Während die &quot;Pastoral Provision&quot; vorsah, daß die anglo-katholischen Gläubigen zu jener Territorialdiözese gehörten, in der sie ihren Wohnsitz hatten (auch wenn sie eine besondere Seelsorge seitens des zuständigen Diözesanbischofs erhielten), so sieht &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=4768&amp;amp;entry_id=225&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/224-ANGLICANORUM-COETIBUS-MEINE-EXKLUSIVUEBERSETZUNGEN-FUER-KATH.NET.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/224-ANGLICANORUM-COETIBUS-MEINE-EXKLUSIVUEBERSETZUNGEN-FUER-KATH.NET.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;i&gt;Anglicanorum coetibus&lt;/i&gt;&lt;/a&gt; vor, daß diese Gläubigen Glieder des Personalordinariates werden. Die Kleriker werden sich durch das bekannte Instrument der Inkardination einfügen, während sich die anglo-katholischen Laienchristen und die Ordensmitglieder schriftlich eintragen müssen. Prof. Ghirlanda schießt: &quot;&lt;i&gt;Während man zu einer territorialen Teilkirche wegen des Faktums des Wohnsitzes oder Quasidomizils gehört, gehört man zum Personalordinariat auf der Basis des objektiven Faktums der vorherigen Zugehörigkeit zum Anglikanismus, oder weil man durch das Ordinariat zum katholischen Glauben gefunden habe. Wir können also sagen, daß die Eintragung ins Register das Faktum des Domizils oder Quasidomizils ersetzt, welches nämlich in bezug auf die Zugehörigkeit zu einer Struktur mit personalem Charakter irrelevant ist.&lt;/i&gt;&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Der Ordinarius, der sich um die Seelsorge&lt;/b&gt; der Ordinariatsgläubigen kümmert, übt tatsächlich eine ordentliche stellvertretende Vollmacht im Namen des römischen Papstes aus, und da er somit eine gerechte Autonomie im Hinblick auf die Jurisdiktion der anderen Diözesanbischöfe besitzt, in deren Diözesen die Ordinariatsgläubigen ihren Wohnsitz haben, kann er besser garantieren, daß keine solche Assimilation der anglo-katholischen Gläubigen geschehe, die den Reichtum ihrer anglikanischen Tradition verloren gehen ließe und so zur Verarmung der ganzen Kirche beitrüge. Somit hat er sogar mehr juridische Möglichkeiten als der Militärordinarius oder der Apostolische Administrator (Personalordinarius) der oben genannten Apostolischen Administratur zum heiligen Pfarrer von Ars auf dem Gebiet der Diözese Campos in Brasilien, weil die beiden Letztgenannten immer die kumulative Jurisdiktion zu beachten haben. Andererseits muß der anglo-katholische Personalordinarius bei der Ausübung seiner stellvertretenden Vollmacht auch die volle Integration seines Personalordinariates (&quot;Personaldiözese&quot;) in das Leben der Katholischen Kirche garantieren, damit sich dieses nicht zu einer &quot;Kirche in der Kirche&quot; entwickle. Prof. Ghirlanda hebt zunächst einige Punkte hervor, mit denen die Bewahrung der anglikanischen Tradition sichergestellt wird:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;a)&lt;/b&gt; durch die Konzession, daß alle liturgischen Handlungen gemäß den römisch-approbierten liturgischen Büchern der eigenen Tradition gefeiert werden dürfen, ohne Feiern nach dem Römischen Ritus in seinen beiden Formen auszuschließen; &lt;br /&gt;
&lt;b&gt;b)&lt;/b&gt; durch die Möglichkeit des Personalordinarius, eigene Ausbildungsprogramme oder sogar Ausbildungshäuser für die anglo-katholischen Seminaristen zu schaffen;&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;c)&lt;/b&gt; durch die Konzession, daß jene, die verheiratete anglikanische Amtsträger gewesen sind, auch wenn sie dort als Bischöfe galten, bis zur Priesterweihe gelangen und trotzdem in ihrem naturrechtlichen bzw. sakramentalen Ehestand verbleiben dürfen;&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;d)&lt;/b&gt; durch die Möglichkeit, nach einem objektiven Entscheidungsprozeß beim römischen Papst anzufragen, ob im Einzelfall auch verheiratete Männer zu Priestern geweiht werden dürfen, wenn auch in Hinkunft die Grundregel des Zölibates gelten werde;&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;e)&lt;/b&gt; durch die Errichtung von Personalpfarreien, nachdem der Ortsbischof befragt und der Heilige Stuhl seinen Konsens erteilt habe (Anmerkung von mir: falls es keinen lateinischen Bischof gibt, kann und soll wohl jeder andere betroffene regierende katholische Ordinarius befragt werden);&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;f)&lt;/b&gt; durch die Möglichkeit, Institute geweihten Lebens und Gesellschaften apostolischen Lebens aus dem Anglikanismus aufzunehmen oder solche neu zu errichten;&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;g)&lt;/b&gt; durch den in der neuen Gesetzgebung herauslesbaren Respekt gegenüber der synodalen Tradition des Anglikanismus, wodurch nämlich der anglo-katholische Personalordinarius auf Basis eines vom Verwaltungsrat präsentierten Dreiervorschlages durch den römischen Papst ernannt werde und der genannte Verwaltungsrat obligatorisch einzurichten sei, der zudem in bestimmten Fällen durch sein Votum entscheide. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Zum Punkt (c) betreffend den Zölibat&lt;/b&gt; füge ich noch hinzu: interessanterweise werden weder in der &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=4768&amp;amp;entry_id=225&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/224-ANGLICANORUM-COETIBUS-MEINE-EXKLUSIVUEBERSETZUNGEN-FUER-KATH.NET.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/224-ANGLICANORUM-COETIBUS-MEINE-EXKLUSIVUEBERSETZUNGEN-FUER-KATH.NET.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Apostolischen Konstitution noch in den ergänzenden Normen&lt;/a&gt; der Glaubenskongregation Canones des &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=4779&amp;amp;entry_id=225&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/holy_father/john_paul_ii/apost_constitutions/documents/hf_jp-ii_apc_19901018_index-codex-can-eccl-orient_lt.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/holy_father/john_paul_ii/apost_constitutions/documents/hf_jp-ii_apc_19901018_index-codex-can-eccl-orient_lt.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Codex der katholischen Ostkirchen&lt;/a&gt; (CCEO) erwähnt oder zitiert. Einerseits wird offenbar überhaupt nicht damit gerechnet, daß es die Bitte um Errichtung eines Personalordinariates an einem Ort geben könnte, der keinen lateinischen Diözesanbischof oder ihm gleichgestellten Ordinarius aufzuweisen hätte. Andererseits kann die Nichterwähnung des CCEO durchaus ein zusätzlicher Hinweis darauf sein, daß nicht-zölibatäre Priester in den anglo-katholischen Personalordinariaten langfristig nicht in der Mehrheit bzw. die Regel sein sollten. Immerhin: die Apostolische Konstitution ist meines Erachtens sogar über die Möglichkeiten des CCEO ein Stück hinausgegangen. Mir selbst sind jedenfalls keine dem Diözesanbischof (Eparchialbischof) gleichgestellten dauerhaft regierenden Ordinarien (Exarchen) im orientalisch-katholischen Bereich bekannt, die verheiratet wären. Im can. 247 § 1 CCEO heißt es sogar: &quot;&lt;i&gt;Der Protosynkellos [= Generalvikar] und die Synkelloi werden vom Eparchialbischof frei ernannt und ... § 2 ... müssen zölibatäre Priester sein, außer das Partikularrecht der jeweiligen eigenberechtigten Kirche (Ecclesiae sui iuris) hat anderes festgesetzt.&lt;/i&gt;&quot; Immerhin wäre es nach dem Partikularrecht einer bestimmten orientalisch-katholischen Rituskirche (&lt;i&gt;Ecclesia sui iuris&lt;/i&gt;) möglich, daß verheiratete (Proto)synkelloi dauerhaft eingesetzt würden (gemäß can. 245 § 1 CCEO mit ordentlicher stellvertretender Vollmacht, um dem Eparchialbischof bei der Leitung der gesamten Eparchie zur Seite zu stehen). Ich habe jedenfalls keine Bestimmungen gefunden, die mittels des CCEO die Möglichkeit eines verheirateten Priesters als Exarchen (für einen Teil des Gottesvolkes, das wegen besonderer Umstände nicht als Eparchie errichtet werden kann, vgl. ab can. 311 CCEO) angeben. Auch für den Fall der Vakanz oder bei Behinderung des eparchialbischöflichen Sitzes wird vom can. 227 § 2 CCEO gefordert: &quot;&lt;i&gt;Zum Amt des Administrators der Eparchie kann nur ein Bischof oder Priester gültig gewählt oder ernannt werden, der unverheiratet ist.&lt;/i&gt;&quot; Der Heilige Stuhles ist daher den bisherigen anglikanischen Bischöfen, die gültig verheiratet sind und nicht ursprünglich vom katholischen Glauben abgefallen waren, ökumenisch ganz weit entgegengekommen. Das klare apostolische Prinzip bleibt jedoch für jeglichen Dialog und sowohl für die lateinische als auch die orientalische Gesetzgebung in der Katholischen Kirche: die heilige Bischofsweihe wird es niemals für verheiratete Männer geben. Durch die neue Gesetzgebung für Personalordinariate wurde auch der Spagat geschafft, einerseits die Ungültigkeit der anglikanischen Weihen zur Kenntnis zu nehmen, andererseits aber den bisher in einem sakramentalen Geist versehenen Dienst der Vergangenheit nicht für null und nichtig zu erklären. Doch die Konsequenzen sind auch klar: es kann zwischen den anglo-katholischen Personalordinariaten und anglikanisch verbliebenen Diözesen keine Eucharistiegemeinschaft und keinen gemeinsamen Tabernakel geben. Und damit sind wir auch schon bei der Integration der Personalordinariate in das Leben der Katholischen Kirche, die nach Prof. Ghirlanda vor allem sichergestellt wird durch:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;a)&lt;/b&gt; den &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=4780&amp;amp;entry_id=225&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/archive/ccc/index_ge.htm&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/archive/ccc/index_ge.htm&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Katechismus der Katholischen Kirche&lt;/a&gt; als authentischen Ausdruck des Glaubens der Glieder des Ordinariates; &lt;br /&gt;
&lt;b&gt;b)&lt;/b&gt; die Errichtung der Personalordinariate seitens des Heiligen Stuhles innerhalb der Grenzen einer Bischofskonferenz, nachdem diese konsultiert wurde;&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;c)&lt;/b&gt; die Mitgliedschaft des Ordinarius als gleichberechtigtes Mitglied der betreffenden Bischofskonferenz und die weitgehende Beachtung ihrer rechtmäßig erlassenen Direktiven; &lt;br /&gt;
&lt;b&gt;d)&lt;/b&gt; die (neue und absolute) Weihe der aus dem Anglikanismus kommenden Amtsträger in Beachtung des Briefes &lt;i&gt;Apostolicae curae&lt;/i&gt; von &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=4781&amp;amp;entry_id=225&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/holy_father/leo_xiii/index_ge.htm&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/holy_father/leo_xiii/index_ge.htm&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Papst Leo XIII.&lt;/a&gt; (13. September 1896); &lt;br /&gt;
&lt;b&gt;e)&lt;/b&gt; die Aufforderung an das Presbyterium des Personalordinariates, Bande der Einheit mit dem Presbyterium der Territorialdiözese zu pflegen, in welcher ein Dienst verrichtet wird, bishin zur Möglichkeit gegenseitig vereinbarter seelsorglicher Aushilfe; &lt;br /&gt;
&lt;b&gt;f)&lt;/b&gt; die Möglichkeit für Priester des Personalordinariates, zu Mitgliedern des Priesterrates einer Territorialdiözese gewählt zu werden;&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;g)&lt;/b&gt; die Möglichkeit für Priester und Diakone des Personalordinariates, Mitglieder des Pastoralrates einer Territorialdiözese zu sein; &lt;br /&gt;
&lt;b&gt;h)&lt;/b&gt; die gemeinsam-kumulative Ausübung der Vollmacht des Ordinarius mit dem örtlichen Diözesanbischof in den von den &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=4768&amp;amp;entry_id=225&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/224-ANGLICANORUM-COETIBUS-MEINE-EXKLUSIVUEBERSETZUNGEN-FUER-KATH.NET.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/224-ANGLICANORUM-COETIBUS-MEINE-EXKLUSIVUEBERSETZUNGEN-FUER-KATH.NET.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;ergänzenden Normen&lt;/a&gt; präzisierten Fällen; &lt;br /&gt;
&lt;b&gt;i)&lt;/b&gt; die gemeinsame Ausbildung der anglo-katholischen Seminaristen mit den territorialen Diözesanseminaristen, besonders im Bereich der Lehre und Seelsorge;&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;j)&lt;/b&gt; die Verpflichtung, vor der Errichtung einer Personalpfarrei die Meinung des örtlichen Diözesanbischofs zu hören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Die einzelnen Errichtungsdekrete für anglo-katholische&lt;/b&gt; Personalordinariate werden noch mehr auf die jeweiligen Umstände und Bedürfnisse eingehen können, in voller Ausschöpfung des von Papst Benedikt XVI. somit geschaffenen flexiblen kirchenrechtlichen Instruments. Somit ist klar geworden, daß die von manchen bewußt oder ohne Schuld nicht verstandene Großzügigkeit beim &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=4783&amp;amp;entry_id=225&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/200-SENSATIONELLER-WEITERER-VERSOEHNUNGSSCHRITT-DES-HEILIGEN-VATERS-BENEDIKT-XVI.,-DIESMAL-GEGENUEBER-DEN-BISCHOEFEN-DER-PRIESTERBRUDERSCHAFT-ST.-PIUS-X..html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/200-SENSATIONELLER-WEITERER-VERSOEHNUNGSSCHRITT-DES-HEILIGEN-VATERS-BENEDIKT-XVI.,-DIESMAL-GEGENUEBER-DEN-BISCHOEFEN-DER-PRIESTERBRUDERSCHAFT-ST.-PIUS-X..html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Erlaß der Exkommunikation&lt;/a&gt; gegenüber den von Erzbischof Lefebvre geweihten Bischöfen für die &quot;Priesterbruderschaft St. Pius X.&quot; keine einseitige war und ist. Festzuhalten ist auch, daß für jene anglikanischen Christgläubigen und Gemeinschaften, die das Angebot des Heiligen Stuhles (noch) nicht annehmen, weiterhin der gute Glaube gilt, ohne den kein ökumenischer Dialog funktioniert. Eben dieser gute Glaube ist - trotz einer all zu kurzen Zeit seit den illegalen Bischofsweihen des 30. Juni 1988 - &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=4784&amp;amp;entry_id=225&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/201-GUTER-GLAUBE-GILT-NUN-AUCH-FUER-PIUSBRUEDER-KOMMENTAR-AM-50.-JAHRESTAG-DER-ANKUENDIGUNG-DES-II.-VATIKANISCHEN-KONZILS-ZUR-AUFHEBUNG-DER-EXKOMMUNIKATIONEN.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/201-GUTER-GLAUBE-GILT-NUN-AUCH-FUER-PIUSBRUEDER-KOMMENTAR-AM-50.-JAHRESTAG-DER-ANKUENDIGUNG-DES-II.-VATIKANISCHEN-KONZILS-ZUR-AUFHEBUNG-DER-EXKOMMUNIKATIONEN.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;auch der genannten Piusbruderschaft&lt;/a&gt; aus Barmherzigkeit und im Sinne dringend gebotener Versöhnung gewährt worden, sodaß jetzt ein Dialog zwischen dem Heiligen Stuhl und ihr begonnen hat. Noch weniger als bei der Errichtung von anglo-katholischen Personalordinariaten wird es dabei um einen zusätzlichen lateinischen Ritus gehen, gelten doch die älteren liturgischen Feiern längst verbindlich als &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=4785&amp;amp;entry_id=225&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/220-KOMMENTAR-ZUM-MOTU-PROPRIO-SUMMORUM-PONTIFICUM.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/220-KOMMENTAR-ZUM-MOTU-PROPRIO-SUMMORUM-PONTIFICUM.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;außerordentliche Form des einen Römischen Ritus&lt;/a&gt;. Wenn diese Gespräche dann zu einer vertretbaren Einigung auf Basis des &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=4780&amp;amp;entry_id=225&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/archive/ccc/index_ge.htm&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/archive/ccc/index_ge.htm&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Katechismus der Katholischen Kirche&lt;/a&gt; führen werden, dann wird es meiner Meinung nach trotz des Spezialfalles von Campos nicht primär um die Errichtung von Personalordinariaten gehen, sondern eher um eine Art universaler Personalprälatur, die sich möglicherweise in bestimmten Bereichen einem solchen Personalordinariat annähern könnte. Daß die katholische Ekklesiologie von der neuen Apostolischen Konstitution voll und ganz beachtet wurde, wird auch die Piusbruderschaft anerkennen müssen. Um jedes Mißverständnis schon im Vorspann auszuschließen, wird die &quot;&lt;i&gt;universale Gemeinschaft aller Kirchen&lt;/i&gt;&quot; sofort mit dem Hinweis auf das wichtige Schreiben &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=4786&amp;amp;entry_id=225&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/roman_curia/congregations/cfaith/documents/rc_con_cfaith_doc_28051992_communionis-notio_ge.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/roman_curia/congregations/cfaith/documents/rc_con_cfaith_doc_28051992_communionis-notio_ge.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;i&gt;Communionis notio&lt;/i&gt;&lt;/a&gt; der Glaubenskongregation vom 28. Mai 1992 versehen, in dem es heißt: &quot;&lt;i&gt;Tatsächlich gründet die Einheit der Kirche auch in der Einheit des Episkopates. Wie schon die Idee vom Corpus Ecclesiarum (Leib der Kirchen) verlangt, daß eine Kirche das Haupt der Kirchen ist - dies ist eben die Kirche von Rom, die der &#039;universalen Gemeinschaft der Liebe vorsteht&#039;, so erfordert die Einheit des Episkopates, daß ein Bischof das Haupt des Corpus (Körperschaft) oder Kollegiums der Bischöfe ist, und dies ist der Bischof von Rom (...) Damit jedoch die Teilkirche voll Kirche sei, das heißt konkrete Präsenz der universalen Kirche mit allen ihren Wesenselementen, und somit nach dem Bild der Gesamtkirche gestaltet, muß in ihr als ureigenes Element die höchste Autorität der Kirche gegenwärtig sein: das Bischofskollegium &#039;gemeinsam mit seinem Haupt, dem Bischof von Rom, und niemals ohne dieses Haupt&#039;. Der Primat des Bischofs von Rom und das Bischofskollegium sind Wesenselemente der Gesamtkirche, &#039;die sich nicht aus der Partikularität der Kirchen ableiten&#039;, die aber dennoch auch jeder Teilkirche innerlich zu eigen sind. Daher &#039;müssen wir das Amt des Petrusnachfolgers nicht nur als einen &#039;globalen&#039; Dienst ansehen, der jede Teilkirche &#039;von außen&#039; erreicht, sondern als schon &#039;von innen her&#039; zum Wesen jeder Teilkirche gehörig&#039; ... Die Tatsache, daß das Amt des Petrusnachfolgers innerlich zum eigentlichen Kirchesein jeder Teilkirche gehört, ist notwendiger Ausdruck jenes schon erwähnten Verhältnisses grundlegender gegenseitiger Innerlichkeit zwischen Gesamtkirche und Teilkirchen.&lt;/i&gt;&quot; (Nr. 12 f.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Die Internetseite&lt;/b&gt; &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=4787&amp;amp;entry_id=225&quot; title=&quot;http://www.motu-proprio.de/&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.motu-proprio.de/&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;b&gt;www.motu-proprio.de&lt;/b&gt;&lt;/a&gt; &lt;b&gt;hat mit ihrer positiven&lt;/b&gt; Würdigung der neuen Apostolischen Konstitution unter dem Titel &quot;&lt;i&gt;Schätze der Tradition - und wie man sie nutzen kann&lt;/i&gt;&quot; nicht unrecht: &quot;&lt;i&gt;Mit der &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=4768&amp;amp;entry_id=225&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/224-ANGLICANORUM-COETIBUS-MEINE-EXKLUSIVUEBERSETZUNGEN-FUER-KATH.NET.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/224-ANGLICANORUM-COETIBUS-MEINE-EXKLUSIVUEBERSETZUNGEN-FUER-KATH.NET.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Apostolischen Konstitution&lt;/a&gt; hat Papst Benedikt jetzt den Anglikanern, die das wollen, den Weg zur Einheit mit dem Stuhl Petri freigemacht, ohne von ihnen die Aufgabe der Traditionen zu verlangen, die ihnen zu Recht lieb und teuer sind und ohne andererseits Tradition und Disziplin der Kirche zu beeinträchtigen oder aufzuweichen (...) Hochinteressant sind auch die Regelungen der Konstitution zur Liturgie (...) Dann ist auch die Zelebration nach dem Römischen Ritus nicht ausgeschlossen. Das kommt zum einen den besonders in England zahlreichen anglikanischen Gemeinden entgegen, die bisher schon praktisch nach dem Novus Ordo zelebriert haben. Es ermöglicht aber auch - schließlich hat der Römische Ritus offiziell zwei Formen - die generelle Verwendung der Liturgie nach den Büchern von 1962. Das kommt den hochkirchlichen Gemeinden entgegen, die sich bis jetzt an verschiedenen Stadien der tridentinischen Tradition orientiert haben. Das Signal ist unübersehbar: liturgische Unterschiede bei sonst gleichem Bekenntnis nach dem &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=4780&amp;amp;entry_id=225&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/archive/ccc/index_ge.htm&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/archive/ccc/index_ge.htm&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Katechismus&lt;/a&gt; begründen keine kirchentrennenden Differenzen.&lt;/i&gt;&quot; An dieser Stelle ist auch an die Analysen des Münchner Liturgiewissenschaftlers Prof. Winfried Haunerland zu denken (&lt;i&gt;Ausdruck des Objektiven? Hintergründe und Perspektiven zur Liturgiefeier nach dem Motu Proprio &#039;&lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=4785&amp;amp;entry_id=225&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/220-KOMMENTAR-ZUM-MOTU-PROPRIO-SUMMORUM-PONTIFICUM.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/220-KOMMENTAR-ZUM-MOTU-PROPRIO-SUMMORUM-PONTIFICUM.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Summorum Pontificum&#039;&lt;/a&gt;&lt;/i&gt;, in: zur debatte. Themen der Katholischen Akademie in Bayern [38. Jg.] 5/2008). Er hatte im Abschnitt der liturgiegeschichtlichen Aspekte neutral festgehalten: &quot;&lt;i&gt;Beispiellos und deshalb innovativ ist Papst Benedikt XVI. insofern, als er nicht einfach seinen eigenen Vorschlag einer &#039;Reform der Reform&#039; aufgriff und eine Weiterführung der Reform anordnete, sondern die Möglichkeit schuf, zwei verschiedene Entwicklungsstufen des Römischen Ritus nebeneinander zu pflegen und dies ausdrücklich nicht nur für einen Übergang.&lt;/i&gt;&quot; (S. 37) Und hier ist festzuhalten: auch die anglo-katholischen Personalordinariate mit ihrer innerlateinischen Eigenliturgie sind ausdrücklich keine Übergangslösung, sondern als dauernde Bereicherung der lateinischen Eigenrechtskirche und somit der universalen Katholischen Kirche gedacht. Eine klar geordnete und somit nicht auf potentiellen liturgischen Mißbrauch angelegte Formenvielfalt innerhalb der lateinischen Ritusfamilie ist daher juridisch längst gegeben, und gerade die Apostolische Konstitution &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=4768&amp;amp;entry_id=225&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/224-ANGLICANORUM-COETIBUS-MEINE-EXKLUSIVUEBERSETZUNGEN-FUER-KATH.NET.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/224-ANGLICANORUM-COETIBUS-MEINE-EXKLUSIVUEBERSETZUNGEN-FUER-KATH.NET.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;i&gt;Anglicanorum coetibus&lt;/i&gt; mit ihren ergänzenden Normen der Glaubenskongregation&lt;/a&gt; kann indirekt helfen, manche Fragen Haunerlands besser zu beantworten. Daß der Papst nämlich (scheinbare) positivrechtliche Gegensätze zwischen verschiedenen Formen auch mittels einer definitiven harmonisierenden liturgierechtlichen Erkenntnis zunächst theoretisch-bleibend auflösen kann und sogar muß, steht meines Erachtens heute um so weniger in Frage. Wenn anglikanische Liturgietraditionen autoritativ als zur kirchlichen Einheit hintendierend gewertet werden, wie können dann im Vergleich dazu schon bisher eindeutig innerkirchlich existierende Formen des Römischen Ritus im Falle ihrer authentischen Feier liturgietheologische Probleme verursachen? Wer die neue anglo-katholische Gesetzgebung und ihren Sinn studiert, versteht überraschenderweise auch den alternativlosen Weg des Papstes seit der öffentlich gemachten Rechtserkenntnis kraft des Apostolischen Schreibens &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=4785&amp;amp;entry_id=225&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/220-KOMMENTAR-ZUM-MOTU-PROPRIO-SUMMORUM-PONTIFICUM.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/220-KOMMENTAR-ZUM-MOTU-PROPRIO-SUMMORUM-PONTIFICUM.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;i&gt;Summorum Pontificum&lt;/i&gt;&lt;/a&gt; besser. Auch die von Prof. Haunerland angesprochenen liturgiepastoralen Aspekte und Problematiken relativieren sich sehr, wenn wir uns die kirchenrechtlich abgedeckte Flexibilität der neuen anglo-katholischen Gesetzgebung ansehen. Dann kann es doch kein echtes Problem mehr sein, wenn für eine bestimmte legitime Form der Liturgie der Aufwand eines kurzfristigen Umbaus des Altarraums von Nöten wäre. Es gilt das grundlegend, womit Prof. Haunerland seinen wertvollen Beitrag schließt: &quot;&lt;i&gt;Wenn Papst Benedikt XVI. neben die selbst pluriformer gewordene erneuerte Liturgie eine außerordentliche Form des Römischen Ritus gestellt hat&lt;/i&gt; [Anmerkung von mir: nicht &#039;gestellt&#039;, sondern &#039;&lt;b&gt;per definitiver Rechtserkenntnis als weiterhin legitim anerkannt&lt;/b&gt;&#039;], &lt;i&gt;ist dies nicht der Abschied von der Objektivität. Die neu ermöglichte Vielfalt wird allerdings selbst zu einer Herausforderung, der wir uns stellen müssen.&lt;/i&gt;&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Prof. Ghirlanda stellt in seinem Kommentar&lt;/b&gt; abschließend fest, daß der Heilige Geist die Vorbereitungsarbeiten zur Apostolischen Konstitution &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=4768&amp;amp;entry_id=225&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/224-ANGLICANORUM-COETIBUS-MEINE-EXKLUSIVUEBERSETZUNGEN-FUER-KATH.NET.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/224-ANGLICANORUM-COETIBUS-MEINE-EXKLUSIVUEBERSETZUNGEN-FUER-KATH.NET.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;i&gt;Anglicanorum coetibus&lt;/i&gt;&lt;/a&gt; geleitet habe, und er wünscht, daß dieser auch die Anwendung der neuen universalen Normen leiten möge, und diesem Wunsch schließen wir uns alle sicherlich gerne an. Euer Padre Alex - Vizeoffizial Dr. Alexander Pytlik &lt;div class=&quot;serendipity_babelfish&quot;&gt;Translate to  &lt;a href=&quot;http://babelfish.altavista.com/babelfish/trurl_pagecontent?url=http%3A%2F%2Fwww.internetpfarre.de%2Fblog%2Farchives%2F225-KOMMENTAR-KEIN-NEUER-RITUS%2C-ABER-EINZELASPEKTE-BEI-DEN-ANGLO-KATHOLISCHEN-PERSONALORDINARIATEN.html&amp;amp;lp=de%5Fen&quot;&gt;en&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;http://babelfish.altavista.com/babelfish/trurl_pagecontent?url=http%3A%2F%2Fwww.internetpfarre.de%2Fblog%2Farchives%2F225-KOMMENTAR-KEIN-NEUER-RITUS%2C-ABER-EINZELASPEKTE-BEI-DEN-ANGLO-KATHOLISCHEN-PERSONALORDINARIATEN.html&amp;amp;lp=de%5Ffr&quot;&gt;fr&lt;/a&gt;&lt;/div&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 11 Nov 2009 16:00:00 +0100</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">http://www.internetpfarre.de/blog/archives/225-guid.html</guid>
    
</item>

</channel>
</rss>