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    <title>Internetpfarrei im Sinne von Padre Alex - Mag. Mag. Dr. Alexander Pytlik - Aktuelle Fürbitten</title>
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    <description>Katholisches Kirchenrecht, Naturrecht, Bioethik, Theologie, Predigten und Einsatz gegen Fundamentalismus in den eigenen Reihen</description>
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<pubDate>Sat, 30 May 2015 19:53:14 GMT</pubDate>

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        <title>RSS: Internetpfarrei im Sinne von Padre Alex - Mag. Mag. Dr. Alexander Pytlik - Aktuelle Fürbitten - Katholisches Kirchenrecht, Naturrecht, Bioethik, Theologie, Predigten und Einsatz gegen Fundamentalismus in den eigenen Reihen</title>
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<item>
    <title>VORSCHLAG EINER ÖLBERGANDACHT FÜR GRÜNDONNERSTAG ABEND</title>
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            <category>Aktuelle Fürbitten</category>
            <category>Passion Christi Film</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Padre Alex / Dr. Alexander Pytlik)</author>
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    &lt;b&gt;Am heutigen Gründonnerstag und zum 10. Todestag&lt;/b&gt; des am &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=7524&amp;amp;entry_id=347&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/special/canonizzazione-27042014/index_ge.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/special/canonizzazione-27042014/index_ge.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Barmherzigkeitssonntag im Vorjahr&lt;/a&gt; heiliggesprochenen Papstes &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=7525&amp;amp;entry_id=347&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/297-GEBETE-FUER-SYRIEN-NACH-DEM-SELIGEN-PAPST-JOHANNES-PAUL-II..html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/297-GEBETE-FUER-SYRIEN-NACH-DEM-SELIGEN-PAPST-JOHANNES-PAUL-II..html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Johannes Paul II.&lt;/a&gt; biete ich einen Vorschlag für die Ölbergandacht nach der feierlichen Gründonnerstagsliturgie am Abend der Einsetzung des Allerheiligsten Sakramentes und des Weihesakramentes durch unseren Herrn und Gott Jesus Christus. Den folgenden Text habe ich aus dem neuen Gotteslob und aus einer sehr alten Version kombiniert und einige kleine Abänderungen vorgenommen. Er kann sowohl für eine einzige Stunde hergenommen werden als auch mit Liedern und Rosenkranzgesätzen und vor allem mit Elementen der Stille beispielsweise für drei Stunden Anbetung des ausgesetzten Eucharistischen Jesus verwendet werden. Zunächst also noch die genaueren Quellen, an die ich mich anlehne: mein neues Gotteslob ist &lt;i&gt;Gotteslob. Katholisches Gebet- und Gesangbuch. Ausgabe für die Diözese Eichstätt. Herausgegeben von den (Erz-)Bischöfen Deutschlands und Österreichs und dem Bischof von Bozen-Brixen, Verlag Friedrich Pustet, Willibaldverlag GmbH Eichstätt&lt;/i&gt; mit kirchlicher Druckerlaubnis vom 8. Januar 2013. Darin wird auf Seite 381 unter der Nummer 304 eine Andacht mit den Teilen 3, 6 und 8 der Nummer 675 vorgeschlagen. Und mein uraltes Gotteslob ist &lt;i&gt;GOTTESLOB. Gebet- und Gesangbuch für das Bistum Eichstätt, Verlagsanstalt St. Willibald Eichstätt, mit einem Geleitwort von Bischof Joseph&lt;/i&gt;, das mit Ostern 1952 datiert ist. Die dortige Ölbergandacht ist auf den Seiten 319 bis 324 (bzw. unter den Nummern 180 bis 184) enthalten. Ich schlage folgende Kombination vor: neuesGL 675,8 + neuesGL 675,6 + uraltesGL 180 - 184 + neuesGL 675,3. So ergibt sich daraus der folgende Text, wie gesagt, an ein paar Stellen abgeändert oder ergänzt von mir selbst:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[&lt;b&gt;ÖLBERGANDACHT&lt;/b&gt;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;V&lt;/b&gt; = Vorbeter&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;A&lt;/b&gt; = das ganze Volk Gottes&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;L&lt;/b&gt; = Lektor(in)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[ &lt;i&gt;I. in Anlehnung an das neue GL 675,8:&lt;/i&gt; ]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Lebendiges Brot&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
V: Jesus sagt: Ich bin das lebendige Brot, das vom Himmel kommt – Brot, Himmel, Leben für uns. Wir hören und fragen, wir wundern uns und staunen. Geheimnis des Glaubens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
L: Amen, amen, ich sage euch: Nicht Mose hat euch das Brot vom Himmel gegeben, sondern mein Vater gibt euch das wahre Brot vom Himmel. Denn das Brot, das Gott gibt, kommt vom Himmel herab und gibt der Welt das Leben. Ich bin das lebendige Brot, das vom Himmel herabgekommen ist. (Joh 6,32 – 33.51)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
V: Deinem Wort, o Herr, vertrauen wir.&lt;br /&gt;
A. Und Deiner Wahrheit glauben wir, bis Du kommst in Herrlichkeit.&lt;br /&gt;
V: Herr Jesus Christus, lebendiges Brot vom Himmel.&lt;br /&gt;
A: Wir beten Dich an und preisen Dich!&lt;br /&gt;
V: Du kommst vom Vater.&lt;br /&gt;
A: Wir beten Dich an und preisen Dich!&lt;br /&gt;
V: Du bist von Anfang an.&lt;br /&gt;
A: Wir beten Dich an und preisen Dich!&lt;br /&gt;
V: Du bist der ganzen Schöpfung gegeben.&lt;br /&gt;
A: Wir beten Dich an und preisen Dich!&lt;br /&gt;
V: Du Brot aus dem Herzen Gottes.&lt;br /&gt;
A: Wir beten Dich an und preisen Dich!&lt;br /&gt;
V: Du Brot aus der Liebe Gottes.&lt;br /&gt;
A: Wir beten Dich an und preisen Dich!&lt;br /&gt;
V: Du Brot aus dem Erbarmen Gottes.&lt;br /&gt;
A: Wir beten Dich an und preisen Dich!&lt;br /&gt;
V: Du Brot aus dem Frieden Gottes.&lt;br /&gt;
A: Wir beten Dich an und preisen Dich!&lt;br /&gt;
V: Du Brot und Leben.&lt;br /&gt;
A: Wir beten Dich an und preisen Dich!&lt;br /&gt;
V: Du Brot und Weisung.&lt;br /&gt;
A: Wir beten Dich an und preisen Dich!&lt;br /&gt;
V: Du Brot und Licht.&lt;br /&gt;
A: Wir beten Dich an und preisen Dich!&lt;br /&gt;
V: Du Brot und Wahrheit.&lt;br /&gt;
A: Wir beten Dich an und preisen Dich!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
V: Wir beten Dich an, Herr Jesus Christus, und preisen Dich, gegenwärtig im Allerheiligsten Sakrament. &lt;br /&gt;
A: Du bist das Brot, das vom Himmel kommt.&lt;br /&gt;
V: Wir hungern nach Leben, das wahr ist und ewig. Du bist Leben und Liebe.&lt;br /&gt;
A: Herr Jesus Christus, Brot von Gott, gib Dich uns mit Deinem Geist.&lt;br /&gt;
V: Wir suchen nach Wegen, die licht sind und sinnvoll. Du bist Weg und Richtung.&lt;br /&gt;
A: Herr Jesus Christus, Brot von Gott, gibt Dich uns mit Deiner Kraft.&lt;br /&gt;
V: Wir fragen nach Worten, die klar sind und gültig. Du bist Wort und Wahrheit.&lt;br /&gt;
A: Herr Jesus Christus, Brot von Gott, gib Dich uns mit Deiner Botschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
V: Wir bitten gemeinsam:&lt;br /&gt;
A: Seele Christi, heilige mich.&lt;br /&gt;
Leib Christi, rette mich.&lt;br /&gt;
Blut Christi, tränke mich.&lt;br /&gt;
Wasser der Seite Christi, wasche mich.&lt;br /&gt;
Leiden Christi, stärke mich.&lt;br /&gt;
O guter Jesus, erhöre mich.&lt;br /&gt;
Birg in Deinen Wunden mich.&lt;br /&gt;
Von Dir lass&#039; nimmer scheiden mich.&lt;br /&gt;
Vor dem bösen Feind beschütze mich,&lt;br /&gt;
zu Dir zu kommen, heiße mich,&lt;br /&gt;
mit Deinen Heiligen zu loben Dich&lt;br /&gt;
in Deinem Reiche ewiglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
V: Ehre sei dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist.&lt;br /&gt;
A: Wie im Anfang, so auch jetzt und allezeit und in Ewigkeit. Amen.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[ &lt;i&gt;II. In Anlehnung an das neue GL 675,6:&lt;/i&gt; ]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Zu Seinem Gedächtnis&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
V: Jesus sagt: Tut dies zu meinem Gedächtnis – Auftrag, Testament, Sendung für uns. Wir hören und fragen, wir wundern uns und staunen. Geheimnis des Glaubens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
L: Jesus nahm Brot, sprach das Dankgebet, brach das Brot und reichte es ihnen mit den Worten: Das ist mein Leib, der für euch hingegeben wird. Tut dies zu meinem Gedächtnis! Ebenso nahm er nach dem Mahl den Kelch und sagte: Dieser Kelch ist der Neue Bund in meinem Blut, das für euch vergossen wird. (Lk 22,19 – 20)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
V: Deinen Tod, o Herr, verkünden wir.&lt;br /&gt;
A: Und Deine Auferstehung preisen wir, bis Du kommst in Herrlichkeit.&lt;br /&gt;
V: Herr Jesus Christus, zum Abendmahl mit den Jüngern versammelt.&lt;br /&gt;
A: Wir beten Dich an und preisen Dich.&lt;br /&gt;
V: Du, Herr, stehst am Ende Deines irdischen Weges.&lt;br /&gt;
A: Wir beten Dich an und preisen Dich.&lt;br /&gt;
V: Du, Herr, blickst auf Deinen drohenden Tod.&lt;br /&gt;
A: Wir beten Dich an und preisen Dich.&lt;br /&gt;
V: Du, Herr, nimmst Deine Hingabe am Kreuz vorweg.&lt;br /&gt;
A: Wir beten Dich an und preisen Dich.&lt;br /&gt;
V: Du selbst wirst Paschalamm.&lt;br /&gt;
A: Wir beten Dich an und preisen Dich.&lt;br /&gt;
V: Du stiftest das Opfermahl des Neuen und Ewigen Bundes.&lt;br /&gt;
A: Wir beten Dich an und preisen Dich.&lt;br /&gt;
V: Du begründest die Eucharistie der Kirche.&lt;br /&gt;
A: Wir beten Dich an und preisen Dich.&lt;br /&gt;
V: Du eröffnest das Ewige Hochzeitsmahl.&lt;br /&gt;
A: Wir beten Dich an und preisen Dich.&lt;br /&gt;
V: Du teilst mit uns Dein Leiden.&lt;br /&gt;
A: Wir beten Dich an und preisen Dich.&lt;br /&gt;
V: Du teilst mit uns Deinen Tod.&lt;br /&gt;
A: Wir beten Dich an und preisen Dich.&lt;br /&gt;
V: Du teilst mit uns Deine Auferstehung.&lt;br /&gt;
A: Wir beten Dich an und preisen Dich.&lt;br /&gt;
V: Du teilst mit uns Dein Ostern.&lt;br /&gt;
A: Wir beten Dich an und preisen Dich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
V: Wir beten Dich an, Herr Jesus Christus, und preisen Dich, gegenwärtig im Allerheiligsten Sakrament.&lt;br /&gt;
A: Du schenkst Dich uns, wenn wir Dein Gedächtnis begehen.&lt;br /&gt;
V: Dein Leiden am Kreuz verurteilt alle, die Menschen zu Opfern machen: Dein Opfer ist Ihr schärfstes Gericht und schreit nach Gerechtigkeit.&lt;br /&gt;
A: Herr Jesus Christus, für uns und für alle gekreuzigt, Du bist unter uns, wenn wir Deiner gedenken.&lt;br /&gt;
V: Dein Tod auf Golgota beschämt alle, die Deine Botschaft verwerfen: Dein Sterben ist Dein stärkstes Zeugnis und lädt zur Nachfolge.&lt;br /&gt;
A: Herr Jesus Christus, für uns und für alle gestorben, Du bleibst bei uns auch nach dem Opfermahl in jedem Tabernakel.&lt;br /&gt;
V: Deine Auferstehung aus dem Grab besiegt alle, die Gottes Macht bezweifeln: Dein Ostern ist Sein größter Triumph und ruft zur Mission.&lt;br /&gt;
A: Herr Jesus Christus, für uns und für alle auferstanden, Du bist bei uns, wo zwei oder drei in Deinem Namen versammelt sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
V: Wir bitten gemeinsam:&lt;br /&gt;
A: Seele Christi, heilige mich.&lt;br /&gt;
Leib Christi, rette mich.&lt;br /&gt;
Blut Christi, tränke mich.&lt;br /&gt;
Wasser der Seite Christi, wasche mich.&lt;br /&gt;
Leiden Christi, stärke mich.&lt;br /&gt;
O guter Jesus, erhöre mich.&lt;br /&gt;
Birg in Deinen Wunden mich.&lt;br /&gt;
Von Dir lass&#039; nimmer scheiden mich.&lt;br /&gt;
Vor dem bösen Feind beschütze mich,&lt;br /&gt;
zu Dir zu kommen, heiße mich,&lt;br /&gt;
mit Deinen Heiligen zu loben Dich&lt;br /&gt;
in Deinem Reiche ewiglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
V: Ehre sei dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist.&lt;br /&gt;
A: Wie im Anfang, so auch jetzt und allezeit und in Ewigkeit. Amen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[ &lt;i&gt;III. In Anlehnung an das alte GL 180 - 184:&lt;/i&gt; ]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
V: Herr und Heiland Jesus Christus, ich armer, sündiger Mensch knie demütig vor Dir nieder, um in frommer Andacht die Todesangst zu betrachten, welche Du aus Liebe zu mir im Garten Gethsemane ausgestanden hast. Ich opfere Dir mein Mitleid auf zur Erquickung Deiner bis in den Tod betrübten Seele und bitte Dich: lass&#039; mich Deine Todesangst mitempfinden, damit ich herzlich mit Dir trauere und meine Sünden, welche Dich in dieses Elend gebracht haben, von ganzem Herzen bereue und verabscheue.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
A: O Gott, / wir sind Deine schuldbeladenen Diener. / Durch die Todesangst, welche Du für uns empfunden, / und den blutigen Schweiß, den Du für uns vergossen hast, / befreie uns von den Peinen der Hölle / und leite uns dorthin, / wohin Du den reumütigen Schächer geführt hast, / wo Du mit dem Vater und dem Heiligen Geist lebst und herrschest, / Gott von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
L: &lt;b&gt;Jesus beginnt Sein Leiden:&lt;/b&gt; &quot;Die Welt soll erkennen, dass ich den Vater liebe und so handle, wie es mir der Vater aufgetragen hat. Steht also auf, wir wollen weggehen von hier.&quot; (Vgl. Joh 14,31) Mit diesen Worten hatte der Heiland den Abendmahlsaal verlassen und Sich in den Garten Gethsemane begeben. Als Er dort angekommen war, fing Er an zu zittern und zu zagen. Allen Trost, welchen Seine Seele durch die Vereinigung mit der Gottheit hätte empfinden müssen, drängte Er zurück und ließ nur die entsetzliche Furcht vor dem Leiden auf sie einwirken. Er wollte alle unsere Armseligkeiten fühlen, um sie uns ertragen zu lehren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Aus dem Psalm 37 bzw. 38)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
V: Herr, strafe mich nicht in deinem Zorn und züchtige mich nicht in Deinem Grimm!&lt;br /&gt;
A: Denn Deine Pfeile haben mich getroffen, und Deine Hand lastet schwer auf mir.&lt;br /&gt;
V: Kraftlos bin ich und ganz zerschlagen, ich schreie in der Qual meines Herzens.&lt;br /&gt;
A: Mein Herz pocht heftig, mich hat die Kraft verlassen, geschwunden ist mir sogar das Licht der Augen.&lt;br /&gt;
V: Freunde und Gefährten bleiben mir fern in meinem Unglück, und meine Nächsten meiden mich. &lt;br /&gt;
A: Die mir nach dem Leben trachten, legen mir Schlingen; und die mein Unheil suchen, planen Verderben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
V: Himmlischer König, Gottessohn Jesus Christus, ich danke Dir innig, denn Dein heiliges Leiden hast Du für mich auf Dich genommen. So ist es mein. Alles, was ich je leide, will ich darum vereinigen mit Deinem Opfer. Und mag es dem Deinen noch so ungleich sein, so dient es doch dazu, mich zu läutern. Behalte mich immer in Deiner Gnade und lass mich Dir folgen, Jesus, meine Liebe. Amen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
L: &lt;b&gt;Jesus wird um unserer Sünden willen tief betrübt.&lt;/b&gt; In jener Ölbergstunde stellte sich dem Heiland das schreckliche Leiden vor Augen, das Er erdulden sollte, und es füllte Sein Herz mit unsäglicher Traurigkeit. Noch mehr ward Seine Seele geängstigt durch den Anblick der Sünden aller Menschen, welche Sein Vater auf Ihn gelegt hatte. Vor Seinem Geist standen alle Seelen, welche trotz Seines Leidens und Sterbens durch eigene Bosheit womöglich zugrunde gehen. Mit großer Liebe sah er Sein jüdisches Volk, und Er sah den Untergang so vieler Christen, die als Glieder Seines geheimnisvollen Leibes durch die List des Satan von Ihm losgerissen werden sollten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Aus Jes 52,2 – 6 bzw. 53,2 - 6)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
V: Er hatte keine schöne und edle Gestalt, sodass wir ihn anschauen mochten. &lt;br /&gt;
A: Er wurde verachtet und von den Menschen gemieden, ein Mann voller Schmerzen, mit Krankheit vertraut. &lt;br /&gt;
V: Aber Er hat unsere Krankheit getragen und unsere Schmerzen auf Sich geladen. &lt;br /&gt;
A: Wegen unserer Schuld wurde Er durchbohrt, wegen unserer Sünden zermalmt. &lt;br /&gt;
V: Zu unserem Heil lag die Strafe auf Ihm, durch Seine Wunden sind wir geheilt. &lt;br /&gt;
A: Wir hatten uns alle verirrt wie Schafe, jeder ging für sich seinen Weg. Doch der Herr lud auf Ihn die Schuld von uns allen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
V: Barmherziger Heiland, schreibe Deine Todesangst und Deine Verlassenheit mit Deinem Blut in mein eigenes Herz, dass ich darin Deine Schmerzen und Deine Leiden lese, meiner natürlichen Schwäche nicht achtend, Deine Stimme höre, mich wahrhaft selbst verleugne und starken Geistes sowie von ganzem Herzen mit beharrlicher Treue Dir folgen. Amen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
L: &lt;b&gt;Jesus nimmt Seine Zuflucht zum Gebet.&lt;/b&gt; Voll tiefer Betrübnis ging unser Herr und Heiland, nachdem Er die Jünger zur Wachsamkeit und zum Gebet ermuntert hatte, „entfernte Er sich von ihnen ungefähr einen Steinwurf weit, warf sich zu Boden und betete: Mein Vater, wenn es möglich ist, gehe dieser Kelch an mir vorüber. Aber nicht wie ich will, sondern wie Du willst.“ (Vgl. Lk 22,41 – 42 und Mt 26,39) Und als die Liebe zu Seinen Aposteln Ihn bewogen hatte, Sein Gebet abzubrechen, nahm Er es mit noch größerer Innigkeit wieder auf und wiederholte ein zweites und drittes Mal: „Abba, Vater, alles ist Dir möglich. Nimm diesen Kelch von mir! Aber nicht, was ich will, sondern was Du willst soll geschehen.“ (Mk 14,36, vgl. Mt 26,42) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Aus Psalm 26 bzw. 27)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
V: Vernimm, o Herr, mein lautes Rufen; sei mir gnädig und erhöre mich!&lt;br /&gt;
A: Mein Herz denkt an Dein Wort: «Sucht mein Angesicht!» Dein Angesicht, Herr, will ich suchen. &lt;br /&gt;
V: Verbirg nicht Dein Gesicht vor mir; weise Deinen Knecht im Zorn nicht ab!&lt;br /&gt;
A: Du wurdest meine Hilfe. Verstoß mich nicht, verlass mich nicht, Du Gott meines Heiles!&lt;br /&gt;
V: Wenn mich auch Vater und Mutter verlassen, der Herr nimmt mich auf. &lt;br /&gt;
A: Zeige mir, Herr, Deinen Weg, leite mich auf ebener Bahn trotz meiner Feinde!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
V: Herr Jesus Christus, Abglanz des Vaters, aus ganzer Seele danke ich Dir, dass Du um meinetwillen in so große Not hast kommen wollen. Durch Deinen Schmerz bitte ich Dich: lass mich in Leiden stets bei Dir durch inständiges und vertrauensvolles Gebet Trost suchen und Erhörung finden, wenn es zu meinem Heil und zu Deiner Ehre dienlich ist, der Du lebst und herrschest von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
L: &lt;b&gt;Jesus trifft Seine Jünger schlafend.&lt;/b&gt; Dreimal ging der Heiland, alles Trostes beraubt, zu Seinen Jüngern; jedes Mal fand Er sie schlafend. Tief hat es Ihm weh getan, dass Seine besten Freunde Seiner nicht achteten, sondern ruhig schliefen, als ob Seine Not sie nicht im mindesten angehe. - Mit leisem Vorwurfe sprach Er: „Konntet ihr nicht einmal eine Stunde mit mir wachen? Wacht und betet, damit ihr nicht in Versuchung geratet … der Menschensohn wird den Sündern ausgeliefert. Seht, der Verräter, der mich ausliefert“ (Vgl. Mt 26,40 - 45) -  Seine Freunde können nicht eine Stunde mit Ihm wachen. So steht Er ganz vereinsamt da, Er fühlt sich verlassen von Himmel und Erde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Aus Psalm 141 bzw. 142)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
V: Mit lauter Stimme schrei ich zum Herrn, laut flehe ich zum Herrn um Gnade.&lt;br /&gt;
A: Ich schütte vor Ihm meine Klagen aus, eröffne Ihm meine Not.&lt;br /&gt;
V: Wenn auch mein Geist in mir verzagt, Du kennst meinen Pfad. &lt;br /&gt;
A: Ich blicke nach rechts und schaue aus, doch niemand ist da, der mich beachtet. &lt;br /&gt;
V: Mir ist jede Zuflucht genommen, niemand fragt nach meinem Leben.&lt;br /&gt;
A: Herr, ich schreie zu Dir, ich sage: Meine Zuflucht bist Du, mein Anteil im Land der Lebenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
V: Liebreichster Heiland, reich&#039; mir Deine Rechte, dass ich nicht falle. Hilf mir, was ich in Deinem Namen begonnen habe, treu zu vollenden. Rüste mich aus mit Deiner göttlichen Leidenskraft, dass ich, heiliger Zuversicht voll, den Weg meiner Pilgerschaft gehen und den Kampf des Leidens bestehe. In allem obsiege Deine Barmherzigkeit. Amen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
L: &lt;b&gt;Jesus schwitzt Blut.&lt;/b&gt; Als Jesus von aller Welt verlassen zum dritten Male zum Gebet zurückkehrte, erschien Ihm ein Engel vom Himmel und stärkte Ihn. Diese Stärkung war nur die Vorbereitung zu einem neuen Kampf. Mit freiem Willen ließ der Heiland neue Ströme der Bitterkeit in Sein Herz eindringen. Es entstand in Ihm ein unaussprechlicher Streit. Dir Furcht vor dem Leiden ließ Ihn vor Seinem großen Sühnwerk zurückschaudern; die Sehnsucht, uns alle zu erlösen, drängte Ihn, den Leidenskelch vollends zu leeren. Todesangst befiel Ihn, und Sein Schweiß ward wie Blutstropfen, die zur Erde rannen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Aus Psalm 68 bzw. 69)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
V: Hilf mir, o Gott! Schon reicht mir das Wasser bis an die Kehle. &lt;br /&gt;
A: Ich bin in tiefem Schlamm versunken und habe keinen Halt mehr; ich geriet in tiefes Wasser, die Strömung reißt mich fort. &lt;br /&gt;
V: Ich bin müde vom Rufen, meine Kehle ist heiser.&lt;br /&gt;
A: Mir versagen die Augen, während ich warte auf meinen Gott.&lt;br /&gt;
V: Entfremdet bin ich den eigenen Brüdern, den Söhnen meiner Mutter wurde ich fremd. &lt;br /&gt;
A: Denn der Eifer für Dein Haus hat mich verzehrt; die Schmähungen derer, die Dich schmähen, haben mich getroffen.&lt;br /&gt;
V: Ich aber bete zu Dir, Herr, zur Zeit der Gnade. &lt;br /&gt;
A: Erhöre mich in Deiner großen Huld, Gott, hilf mir in Deiner Treue!&lt;br /&gt;
V: Sei mir nah und erlöse mich! Befrei mich meinen Feinden zum Trotz!&lt;br /&gt;
A: Du kennst meine Schmach und meine Schande. Dir stehen meine Widersacher alle vor Augen.&lt;br /&gt;
V: Umsonst habe ich auf Mitleid gewartet, auf einen Tröster, doch ich habe keinen gefunden. &lt;br /&gt;
A: Sie gaben mir Gift zu essen, für den Durst reichten sie mir Essig. &lt;br /&gt;
V: Ich aber bin elend und voller Schmerzen; doch Deine Hilfe, o Gott, wird mich erhöhen.&lt;br /&gt;
A: Ich will den Namen Gottes rühmen im Lied, in meinem Danklied Ihn preisen.&lt;br /&gt;
V: Ehre sei dem Vater und dem Sohne und dem Heiligen Geist!&lt;br /&gt;
A: Wie im Anfang, so auch jetzt und allezeit und in Ewigkeit. Amen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
V/A: Ich bitte Dich, Herr Jesus Christus, durch Deinen heiligen Tod und durch die furchtbare Todesnot, die Du am Ölberg gelitten hast, Du wollest in Deiner göttlichen Milde all meine Not und den kommenden Tod ansehen. Sei Du alsdann meiner Seele Trost und mein Erlöser von allen Feinden. Und nimm mich auf in Deine Vaterhände aus diesem Elend zur höchsten Freude, dass ich Dich mit allen Heiligen ewig lobe und preise. Amen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[ &lt;i&gt;IV. In Anlehnung an das neue GL 675,3:&lt;/i&gt; ]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Kreuz und Leiden&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
V: Unrecht, Gewalt, Krieg und Terror machen unzählige Menschen zu Opfern. Krankheit, Untreue, Unfälle und Katastrophen schaffen Qualen und Schmerzen. Wer steht uns bei, wenn Finsternis uns bedrängt?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
L: Christus hat unsere Sünden mit seinem Leib auf das Holz des Kreuzes getragen, damit wir tot seien für die Sünden und für die Gerechtigkeit leben. Durch Seine Wunden seid ihr geheilt. (1 Petr 2,24)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
V: Jesus Christus, uns in allem gleich außer der Sünde.&lt;br /&gt;
A: Erbarme Dich unser.&lt;br /&gt;
V: Jesus Christus, unschuldig verurteilt.&lt;br /&gt;
A: Erbarme Dich unser.&lt;br /&gt;
V: Jesus Christus, mit dem Kreuz beladen.&lt;br /&gt;
A: Erbarme Dich unser.&lt;br /&gt;
V: Jesus Christus, ans Kreuz gehängt und zu Tode gebracht.&lt;br /&gt;
A: Erbarme Dich unser.&lt;br /&gt;
V: Du hast das Leben geliebt.&lt;br /&gt;
A: Erbarme Dich unser.&lt;br /&gt;
V: Du hast die Menschen umarmt.&lt;br /&gt;
A: Erbarme Dich unser.&lt;br /&gt;
V: Du hast die Schöpfung geachtet.&lt;br /&gt;
A: Erbarme Dich unser.&lt;br /&gt;
V: Du hast die Wahrheit gebracht.&lt;br /&gt;
A: Erbarme Dich unser.&lt;br /&gt;
V: Du reines Lamm, für uns zum Opfer geworden.&lt;br /&gt;
A: Erbarme Dich unser.&lt;br /&gt;
V: Du einziger Gerechter, der alle Bosheit der Welt trägt.&lt;br /&gt;
A: Erbarme Dich unser.&lt;br /&gt;
V: Du Stellvertreter, der für uns alle eintritt.&lt;br /&gt;
A: Erbarme Dich unser.&lt;br /&gt;
V: Du Lamm Gottes, das Sünde und Tod auf sich nimmt.&lt;br /&gt;
A: Erbarme Dich unser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
V: Wir beten Dich an, Herr Jesus Christus, und preisen Dich, denn durch Dein heiliges Kreuz hast Du die Welt erlöst.&lt;br /&gt;
A:  Wir beten Dich an, Herr Jesus Christus, und preisen Dich, denn durch Dein heiliges Kreuz hast Du die Welt erlöst.&lt;br /&gt;
V: Sieh auf die Ängste und die Verwirrung vieler: Du weißt, was Angst ist, erlitten am Ölberg. Sieh auf die Zwänge und Fesseln, die das Leben einengen. Du weißt, was es bedeutet, unfrei zu sein, denn Du hast in der Passion freiwillig auf den Einsatz Deiner Gottheit verzichtet..&lt;br /&gt;
A: Wir beten Dich an, Herr Jesus Christus, und preisen Dich, denn durch Dein heiliges Kreuz hast  Du die Welt erlöst.&lt;br /&gt;
V: Schau auf die Lasten und Kreuze, die Menschen tragen: Du weißt, wie drückend ein Kreuz sein kann. Schau auf die Leidenden, die an Leib und Seele ausbluten: Du weißt, wie Schmerz und Kummer quälen.&lt;br /&gt;
A: Wir beten Dich an, Herr Jesus Christus, und preisen Dich, denn durch Dein heiliges Kreuz hast  Du die Welt erlöst.&lt;br /&gt;
V: Hör auf die Schreie der Geschundenen und Geschlagenen: Du weißt, was es heißt, Opfer der Menschen zu sein. Hör auf das Flehen der Kranken und Sterbenden: Du weißt, was Einsamkeit und Verlassenheit ist.&lt;br /&gt;
A: Wir beten Dich an, Herr Jesus Christus, und preisen Dich, denn durch Dein heiliges Kreuz hast  Du die Welt erlöst.&lt;br /&gt;
V: Blick auf die Menschheit, die dem Tod verfallen ist: Du hast den Tod überwunden. Blick auf die Toten aller Zeiten: Du bist in Deinem Tod hinabgestiegen in das Reich des Todes und hast den Seelen die kommende Auferstehung des Fleisches kundgetan.&lt;br /&gt;
A: Wir beten Dich an, Herr Jesus Christus, und preisen Dich, denn durch Dein heiliges Kreuz hast  Du die Welt erlöst.&lt;br /&gt;
V: Ehre sei dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist.&lt;br /&gt;
A: Wie im Anfang, so auch jetzt und allezeit und in Ewigkeit. Amen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Zum Abschluss der Ölbergandacht&lt;/b&gt; können die letzten beiden Strophen (5 und 6) des neuen GL-Liedes Nr. 494 (&quot;&lt;i&gt;Pange, lingua ...&lt;/i&gt;&quot;) genommen werden, deren Gebetstext (&quot;&lt;i&gt;Tantum ergo sacramentum ...&lt;/i&gt;&quot;) übrigens am Gründonnerstag unter den gewöhnlichen Bedingungen mit einem vollkommenen Ablass verbunden sind. Ebenso kann der vollkommene Ablass natürlich auch (wie an allen Tagen möglich) beispielsweise durch eine halbe Stunde Anbetung des Allerheiligsten Sakramentes oder durch das gemeinsame Gebet von fünf Gesätzen des heiligen Rosenkranzes gewonnen werden. Jede Pfarrei wird andere Lieder mehr gewohnt sein, es können während der Andacht auch die neuen GL-Lieder Nr. 290 (&quot;&lt;i&gt;Herzliebster Jesu ...&lt;/i&gt;&quot;), 364 (&quot;&lt;i&gt;Schönster Herr Jesu ...&lt;/i&gt;&quot;), 367 (&quot;&lt;i&gt;Jesus, Dir leb&#039; ich ...&lt;/i&gt;&quot;) usw. gesungen werden. Besonders gut passen natürlich die Rosenkranzgeheimnisse &quot;&lt;i&gt;Jesus, der uns die Eucharistie geschenkt hat&lt;/i&gt;&quot; (aus dem lichtreichen Rosenkranz) und &quot;&lt;i&gt;Jesus, der für uns Blut geschwitzt hat&lt;/i&gt;&quot; (aus dem schmerzhaften Rosenkranz). Und so wünsche ich allen einen gnadenreichen &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=7526&amp;amp;entry_id=347&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/208-GRUENDONNERSTAG,-KARFREITAG,-OSTERNACHT,-OSTERSONNTAG-UND-OSTERMONTAG.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/208-GRUENDONNERSTAG,-KARFREITAG,-OSTERNACHT,-OSTERSONNTAG-UND-OSTERMONTAG.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Gründonnerstag und ein fruchtbares Heiliges Triduum&lt;/a&gt; mit dem Höhepunkt der Osternacht! Euer Padre Alex - Dr. Alexander Pytlik  
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    <pubDate>Thu, 02 Apr 2015 13:46:00 +0200</pubDate>
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    <title>GEMEINSAME INTERNATIONALE ERKLÄRUNG ZUR UNTERSTÜTZUNG DER MENSCHENRECHTE VON CHRISTEN UND VERFOLGTEN IM NAHEN OSTEN</title>
    <link>http://www.internetpfarre.de/blog/archives/346-GEMEINSAME-INTERNATIONALE-ERKLAERUNG-ZUR-UNTERSTUETZUNG-DER-MENSCHENRECHTE-VON-CHRISTEN-UND-VERFOLGTEN-IM-NAHEN-OSTEN.html</link>
            <category>Aktuelle Fürbitten</category>
            <category>News Kommentare</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Padre Alex / Dr. Alexander Pytlik)</author>
    <content:encoded>
    &lt;b&gt;Der Ständige Beobachter des Heiligen Stuhles&lt;/b&gt; (= Vatikan = Papst) bei den Vereinten Nationen und anderen Internationalen Organisationen in Genf, Seine Exzellenz Erzbischof Silvano Maria Tomasi, C.S., hat für den heutigen zweiten Jahrestag der Erwählung Seiner Heiligkeit Papst Franziskus eine erfreuliche Mitteilung. Als Akt der Solidarität mit jenen Christen und Menschen anderer Gemeinschaften, die unter der fortlaufenden schweren Verletzung ihrer Menschenrechte leiden, hat eine Kerngruppe dreier Völkerrechtssubjekte, nämlich bestehend aus der Russischen Föderation, dem Heiligen Stuhl und dem Libanon, eine gemeinsame Erklärung verfasst, die ich unterhalb aus dem englischen Originaltext von den &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=7519&amp;amp;entry_id=346&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Vatikanseiten&lt;/a&gt; übersetzt habe und somit exklusiv in deutscher Sprache anbiete. Es ist offenbar zum ersten Mal, dass vor dem Menschenrechtsrat explizit die Kategorie der Christen benannt wird. Mit der Hervorhebung der für die Christen gefährlichen Situation im Mittleren Osten werden gleichzeitig sämtliche Missbräuche angesprochen, welche Personen jeglichen religiösen, ethnischen und kulturellen Hintergrundes erleiden, einfach nur weil sie ihre Religionsfreiheit und Glaubensfreiheit ausüben wollen, ohne dass sie verfolgt und getötet würden. Diese Erklärung wurde heute bei der Sitzung des Menschenrechtsrates im Genfer &quot;Palais des Nations&quot; präsentiert, nachdem ihr bereits eine große Zahl von Völkerrechtssubjekten (nach meiner Zählung 64, zum großen Teil Staaten) per Unterschrift formell beigetreten ist (ich führe sie unterhalb der Erklärung an), was einen positiven politischen Willen zur Unterstützung der Menschenrechte und zur Beseitigung der benannten Menschenrechtsverletzungen signalisiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[&lt;b&gt;MEINE DEUTSCHE ÜBERSETZUNG DES &quot;&lt;/b&gt;&lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=7520&amp;amp;entry_id=346&quot; title=&quot;http://press.vatican.va/content/salastampa/it/bollettino/pubblico/2015/03/13/0186/00415.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://press.vatican.va/content/salastampa/it/bollettino/pubblico/2015/03/13/0186/00415.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;b&gt;JOINT STATEMENT ON SUPPORTING THE HUMAN RIGHTS OF CHRISTIANS AND OTHER COMMUNITIES, PARTICULARLY IN THE MIDDLE EAST&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;&quot;:&lt;/b&gt;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Gemeinsame Erklärung zur &quot;Unterstützung der Menschenrechte von Christen und anderen Gemeinschaften, besonders im Nahen Osten&quot; bei der 28. Sitzung des Menschenrechtsrates (Genf, 13. März 2015)&lt;/b&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Nahe Osten lebt in einem Zustand der Instabilität und des Konfliktes, der sich neuerdings verschlimmert hat. Die Konsequenzen sind für die gesamte Bevölkerung der Region katastrophal. Die Existenz vieler religiöser Gemeinschaften ist ernsthaft gefährdet. Christen sind davon jetzt besonders betroffen. Heutzutage ist sogar ihr Überleben in Frage gestellt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bemühungen zum Aufbau einer besseren Zukunft für alle werden behindert. Wir sind Zeugen einer Situation, in der Gewalt, religiöser und ethnischer Hass, fundamentalistischer Radikalismus, Extremismus, Intoleranz, Vertreibung, Zerstörung des gesellschaftlichen Gefüges ganzer Gesellschaften und Gemeinschaften die Charakteristika eines unbrauchbaren politischen und sozialen Modells werden, wodurch die ganze Existenz vieler Gemeinschaften gefährdet wird, insbesondere der christlichen Gemeinschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Millionen von Menschen wurden entweder vertrieben oder dazu gezwungen, ihre angestammten Gebiete zu verlassen. Jene, die in Konfliktzonen oder in den von Terroristengruppen kontrollierten Gebieten bleiben, leben mit der dauernden Bedrohung von Menschenrechtsverletzungen, Unterdrückung und Missbräuchen. Beide, Gemeinschaften und Einzelne, werden Opfer barbarischer Gewalthandlungen: sie werden ihrer Wohnstätten beraubt, aus ihren Geburtsstätten verjagt, in die Sklaverei verkauft, getötet, geköpft und lebendig verbrannt. Unzählige christliche Kirchen uralte Heiligtümer aller Religionen wurden zerstört. Die Situation der Christen im Nahen Osten, in einem Gebiet, wo sie seit Jahrhunderten leben und das Recht haben, zu verbleiben, weckt größte Sorgen. Mehr und mehr gibt es Anhaltspunkte, sich um die Zukunft der Christengemeinschaften ernsthaft zu sorgen, die zweitausend Jahre Existenz in dieser Region verzeichnen, wo das Christentum seinen vollen Platz hat und seine lange Geschichte begann. Die positiven Beiträge der Christen in den verschiedenen Ländern und Gesellschaften des Nahen Ostens sind bestens bekannt und fruchtbringend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir sind zuversichtlich, dass sich die Regierungen sowie alle zivilen und religiösen Führer im Nahen Osten uns anschließen werden beim Herangehen an diese alarmierende Situation durch den gemeinsamen Aufbau einer Kultur friedlichen Zusammenlebens. In unserer globalisierten Welt ist Pluralismus eine Bereicherung. Die Präsenz und die Beiträge der ethnischen und religiösen Gemeinschaften spiegeln eine uralte Vielfalt und ein gemeinsames Erbe wider. Eine Zukunft ohne die verschiedenen Gemeinschaften im Nahen Osten wird mit einem hohen Risiko neuer Formen von Gewalt und Ausgrenzung sowie der Abwesenheit von Friede und Entwicklung verbunden sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir appellieren an die Internationale Gemeinschaft, die tief verwurzelte historische Präsenz aller ethnischen und religiösen Gemeinschaften im Mittleren Osten zu unterstützen. Hier kamen Weltreligionen zum Vorschein, einschließlich das Christentum. Nun erleben sie eine ernsthafte existentielle Bedrohung durch den sogenannten &quot;Islamischen Staat&quot; (&lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=7521&amp;amp;entry_id=346&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/332-PAPST-FRANZISKUS-AN-DEN-UN-GENERALSEKRETAER-UND-DETAILLIERTE-VERURTEILUNG-DES-IS-TERRORS-IM-IRAK-DURCH-DEN-VATIKAN.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/332-PAPST-FRANZISKUS-AN-DEN-UN-GENERALSEKRETAER-UND-DETAILLIERTE-VERURTEILUNG-DES-IS-TERRORS-IM-IRAK-DURCH-DEN-VATIKAN.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Daesh&lt;/a&gt;) sowie durch Alqaida und durch verbündete Terroristengruppen, was das Leben aller dieser Gemeinschaften zerstört und das Risiko einer kompletten Auslöschung für die Christen schafft. Diese Unterstützung wird den Ländern der Region helfen, gesunde pluralistische Gesellschaften und vernünftige politische Systeme wieder aufzubauen, damit Menschenrechte und fundamentale Freiheit für alle gewährleistet werden. Deshalb ersuchen wir alle Staaten, ihr Engagement neu zu bekräftigen, was die Respektierung der Rechte eines jeden, insbesondere was das Recht auf Religionsfreiheit betrifft, was in den fundamentalen internationalen Menschenrechtsdokumenten enthalten ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[&lt;b&gt;ENDE MEINER ÜBERSETZUNG DIESES EXTREM WICHTIGEN AUFRUFES VON MEHR ALS 60 VÖLKERRECHTSSUBJEKTEN.&lt;/b&gt;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Folgende Völkerrechtssubjekte bzw. Länder haben&lt;/b&gt; diesem (&lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=7520&amp;amp;entry_id=346&quot; title=&quot;http://press.vatican.va/content/salastampa/it/bollettino/pubblico/2015/03/13/0186/00415.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://press.vatican.va/content/salastampa/it/bollettino/pubblico/2015/03/13/0186/00415.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;in englischer Sprache&lt;/a&gt; formulierten) Aufruf sofort beigepflichtet, wobei die drei verfassenden Länder zuerst genannt werden und alle anderen in alphabetischer Reihenfolge (ich habe 64 gezählt - dies heißt jedoch nicht, dass nicht unterzeichnende Staaten die Inhalte der Erklärung ablehnen würden):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Russland (Russische Föderation), Libanon, Heiliger Stuhl; Albanien, Andorra, Argentinien, Armenien, Australien, Belgien, Bosnien und Herzegowina, Brasilien, Bulgarien, Dänemark, Deutschland, Ehemalige jugoslawische Republik Mazedonien, El Salvador, Finnland, Frankreich, Griechenland, Guatemala, Haiti, Honduras, Island, Irak, Irland, Israel, Italien, Kanada, Kongo, Kroatien, Kuba, Liechtenstein, Luxemburg, Mali, Malta, Monaco, Niederlande, Norwegen, Österreich, Panama, Paraguay, Peru, Philippinen, Polen, Portugal, Republik Korea, Rumänien, Sambia, San Marino, Schweiz, Serbien, Slowakei, Slowenien, Somalia, Souveräner Ritterorden von Malta (Souveräner Ritter- und Hospitalorden vom heiligen Johannes von Jerusalem von Rhodos und von Malta) , Spanien, Syrien, Tschechien (Tschechische Republik), Ungarn, Venezuela, Vereinigtes Königreich Großbritannien und Nordirland, Vereinigte Staaten von Amerika, Weißrussland, Zypern.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Voll Schmerz denken wir im Gebet an die vielen verfolgten Menschen&lt;/b&gt; vor allem im Nahen Osten, aber auch in Afrika und anderen Teilen der Welt. Voll Freude danken wir heute Seiner Heiligkeit &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=7523&amp;amp;entry_id=346&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/315-PAPST-FRANZISKUS-UNTERZEICHNET-PERSOENLICH-BOTSCHAFT-AN-ALLE-MUSLIME.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/315-PAPST-FRANZISKUS-UNTERZEICHNET-PERSOENLICH-BOTSCHAFT-AN-ALLE-MUSLIME.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Papst Franziskus&lt;/a&gt;, der ihnen allen immer wieder eine Stimme leiht. So möge er als Petrusnachfolger und anerkanntes friedensstiftendes Völkerrechtssubjekt der Katholischen Kirche und der Welt mit seinem Wirken noch lange erhalten bleiben! Euer Padre Alex / Dr. Alexander Pytlik  
    </content:encoded>

    <pubDate>Fri, 13 Mar 2015 21:05:00 +0100</pubDate>
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    <title>WEIHNACHTSBRIEF DES HEILIGEN VATERS PAPST FRANZISKUS AN DIE CHRISTEN IM NAHEN OSTEN</title>
    <link>http://www.internetpfarre.de/blog/archives/342-WEIHNACHTSBRIEF-DES-HEILIGEN-VATERS-PAPST-FRANZISKUS-AN-DIE-CHRISTEN-IM-NAHEN-OSTEN.html</link>
            <category>Aktuelle Fürbitten</category>
            <category>News Kommentare</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Padre Alex / Dr. Alexander Pytlik)</author>
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    &lt;b&gt;Niemand hätte bei der außerordentlichen Versammlung der Bischofssynode&lt;/b&gt; für die Christen im Nahen Osten im Jahre 2010 gedacht, dass es noch weit schlimmer kommen würde, als es damals schon war, vor allem auch seit dem vom heiligen Johannes Paul II. entschieden abgelehnten Irak-Feldzug der USA im Jahre 2003. Bei keinem Jahresrückblick wird die unbeschreibliche Situation religiöser Minderheiten im Nahen Osten fehlen dürfen, und ich erinnere an dieser Stelle an einige Einträge in meinem Blogbuch, die im Zusammenhang mit dieser so wichtigen Bischofssynode des Jahres 2010 erschienen sind:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=7388&amp;amp;entry_id=342&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/256-NAHOST-BISCHOFSSYNODE-SONDERBERICHTERSTATTUNG-DURCH-ROMKORRESPONDENTIN-MIHLIG.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/256-NAHOST-BISCHOFSSYNODE-SONDERBERICHTERSTATTUNG-DURCH-ROMKORRESPONDENTIN-MIHLIG.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;NAHOST-BISCHOFSSYNODE: SONDERBERICHTERSTATTUNG DURCH ROMKORRESPONDENTIN&lt;/a&gt; (&lt;b&gt;9. Oktober 2010&lt;/b&gt;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=7389&amp;amp;entry_id=342&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/257-NAHOST-BISCHOFSSYNODE-EROEFFNET-DURCH-PAPST-BENEDIKT-XVI..html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/257-NAHOST-BISCHOFSSYNODE-EROEFFNET-DURCH-PAPST-BENEDIKT-XVI..html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;NAHOST-BISCHOFSSYNODE ERÖFFNET DURCH PAPST BENEDIKT XVI.&lt;/a&gt; (&lt;b&gt;10. Oktober 2010&lt;/b&gt;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=7390&amp;amp;entry_id=342&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/258-NAHOST-BISCHOFSSYNODE-ORIENTIERUNG-AM-ERSTEN-ARBEITSTAG.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/258-NAHOST-BISCHOFSSYNODE-ORIENTIERUNG-AM-ERSTEN-ARBEITSTAG.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;NAHOST-BISCHOFSSYNODE: ORIENTIERUNG AM ERSTEN ARBEITSTAG&lt;/a&gt; (&lt;b&gt;11. Oktober 2010&lt;/b&gt;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=7391&amp;amp;entry_id=342&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/260-NAHOST-BISCHOFSSYNODE-BLEIBENDE-BEDEUTUNG-DES-HEILIGEN-LANDES.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/260-NAHOST-BISCHOFSSYNODE-BLEIBENDE-BEDEUTUNG-DES-HEILIGEN-LANDES.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;NAHOST-BISCHOFSSYNODE: BLEIBENDE BEDEUTUNG DES HEILIGEN LANDES&lt;/a&gt; (&lt;b&gt;13. Oktober 2010&lt;/b&gt;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=7392&amp;amp;entry_id=342&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/261-NAHOST-BISCHOFSSYNODE-OHNE-DIE-CHRISTEN-SINKT-REALISTISCHE-CHANCE-AUF-FRIEDEN.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/261-NAHOST-BISCHOFSSYNODE-OHNE-DIE-CHRISTEN-SINKT-REALISTISCHE-CHANCE-AUF-FRIEDEN.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;NAHOST-BISCHOFSSYNODE: OHNE DIE CHRISTEN SINKT REALISTISCHE CHANCE AUF FRIEDEN&lt;/a&gt; (&lt;b&gt;15. Oktober 2010&lt;/b&gt;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=7393&amp;amp;entry_id=342&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/262-NAHOST-BISCHOFSSYNODE-PROF.-WINKLER-ZU-DEN-VIELEN-RITEN-IN-DER-KATHOLISCHEN-KIRCHE.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/262-NAHOST-BISCHOFSSYNODE-PROF.-WINKLER-ZU-DEN-VIELEN-RITEN-IN-DER-KATHOLISCHEN-KIRCHE.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;NAHOST-BISCHOFSSYNODE: PROF. WINKLER ZU DEN VIELEN RITEN IN DER KATHOLISCHEN KIRCHE&lt;/a&gt; (&lt;b&gt;16. Oktober 2010&lt;/b&gt;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=7394&amp;amp;entry_id=342&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/263-NAHOST-BISCHOFSSYNODE-NUNTIUS-BOTSCHAFT-ZUM-ABSCHLUSS-FUER-DAS-VOLK-GOTTES.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/263-NAHOST-BISCHOFSSYNODE-NUNTIUS-BOTSCHAFT-ZUM-ABSCHLUSS-FUER-DAS-VOLK-GOTTES.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;NAHOST-BISCHOFSSYNODE: NUNTIUS - BOTSCHAFT ZUM ABSCHLUSS FÜR DAS VOLK GOTTES&lt;/a&gt; (&lt;b&gt;23. Oktober 2010&lt;/b&gt;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=7395&amp;amp;entry_id=342&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/269-KOPTEN-KATHOLISCHER-PATRIARCH-NAGUIB-ZUR-LAGE-DER-AEGYPTISCHEN-CHRISTEN.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/269-KOPTEN-KATHOLISCHER-PATRIARCH-NAGUIB-ZUR-LAGE-DER-AEGYPTISCHEN-CHRISTEN.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;KOPTEN: KATHOLISCHER PATRIARCH NAGUIB ZUR LAGE DER ÄGYPTISCHEN CHRISTEN&lt;/a&gt; (&lt;b&gt;4. Januar 2011&lt;/b&gt;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=7396&amp;amp;entry_id=342&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/275-PAPST-BENEDIKT-IM-HEILIGEN-LAND-NEUERSCHEINUNG-DES-PATRIARCHATES-VON-JERUSALEM.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/275-PAPST-BENEDIKT-IM-HEILIGEN-LAND-NEUERSCHEINUNG-DES-PATRIARCHATES-VON-JERUSALEM.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;PAPST BENEDIKT IM HEILIGEN LAND: NEUERSCHEINUNG DES PATRIARCHATES VON JERUSALEM&lt;/a&gt; (&lt;b&gt;17. April 2011&lt;/b&gt;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=7397&amp;amp;entry_id=342&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/297-GEBETE-FUER-SYRIEN-NACH-DEM-SELIGEN-PAPST-JOHANNES-PAUL-II..html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/297-GEBETE-FUER-SYRIEN-NACH-DEM-SELIGEN-PAPST-JOHANNES-PAUL-II..html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;GEBETE FÜR SYRIEN NACH DEM HEILIGEN PAPST JOHANNES PAUL II.&lt;/a&gt; (&lt;b&gt;26. August 2012&lt;/b&gt;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=7419&amp;amp;entry_id=342&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/299-NACH-DER-NAHOSTSYNODE-APOSTOLISCHES-SCHREIBEN-ECCLESIA-IN-MEDIO-ORIENTE-UEBER-KIRCHE-IM-NAHEN-OSTEN.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/299-NACH-DER-NAHOSTSYNODE-APOSTOLISCHES-SCHREIBEN-ECCLESIA-IN-MEDIO-ORIENTE-UEBER-KIRCHE-IM-NAHEN-OSTEN.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;NACH DER NAHOSTSYNODE: APOSTOLISCHES SCHREIBEN ECCLESIA IN MEDIO ORIENTE ÜBER KIRCHE IM NAHEN OSTEN&lt;/a&gt; (&lt;b&gt;16. September 2012&lt;/b&gt;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Angesichts der ganzen Lage im Nahen Osten&lt;/b&gt; könnte es durchaus zu einer neuen außerordentlichen oder ordentlichen Versammlung der Bischofssynode zur Lage der religiösen Minderheiten im Nahen Osten kommen. Fast erwartungsgemäß hat Seine Heiligkeit Papst Franziskus den Christen im Nahen Osten nun einen eigenen Brief zur kommenden Weihnachtszeit gewidmet, dessen deutsche Übersetzung ich unter Einbau passender Linkverbindungen von den &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=7399&amp;amp;entry_id=342&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Seiten des Heiligen Stuhles&lt;/a&gt; übernehme:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=7423&amp;amp;entry_id=342&quot; title=&quot;http://w2.vatican.va/content/francesco/de/letters/2014/documents/papa-francesco_20141221_lettera-cristiani-medio-oriente.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://w2.vatican.va/content/francesco/de/letters/2014/documents/papa-francesco_20141221_lettera-cristiani-medio-oriente.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;b&gt;BRIEF DES HEILIGEN VATERS AN DIE CHRISTEN IM NAHEN OSTEN:&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Liebe Brüder und Schwestern,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
»&lt;i&gt;Gepriesen sei der Gott und Vater Jesu Christi, unseres Herrn, der Vater des Erbarmens und der Gott allen Trostes. Er tröstet uns in all unserer Not, damit auch wir die Kraft haben, alle zu trösten, die in Not sind, durch den Trost, mit dem auch wir von Gott getröstet werden&lt;/i&gt;« (2 Kor 1,3 - 4)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Worte des Apostels Paulus sind mir in den Sinn gekommen, als ich daran dachte, an Euch, liebe christliche Brüder und Schwestern im Nahen Osten, zu schreiben. Ich tue es anlässlich des nahen Weihnachtsfestes, weil ich weiß, dass für viele von Euch die Klänge der Weihnachtslieder sich mit Tränen und Seufzern mischen werden. Und doch ist die Geburt des Sohnes Gottes in unserem menschlichen Fleisch ein unsagbares Geheimnis des Trostes: »&lt;i&gt;Denn die Gnade Gottes ist erschienen, um alle Menschen zu retten&lt;/i&gt;« (Tit 2,11).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leider fehlte es auch in der jüngsten Vergangenheit nicht an Trübsal und Bedrängnis im Nahen Osten. Diese haben sich in den letzten Monaten verschärft aufgrund der Konflikte, die die Region peinigen, vor allem aber durch das &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=7400&amp;amp;entry_id=342&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/332-PAPST-FRANZISKUS-AN-DEN-UN-GENERALSEKRETAER-UND-DETAILLIERTE-VERURTEILUNG-DES-IS-TERRORS-IM-IRAK-DURCH-DEN-VATIKAN.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/332-PAPST-FRANZISKUS-AN-DEN-UN-GENERALSEKRETAER-UND-DETAILLIERTE-VERURTEILUNG-DES-IS-TERRORS-IM-IRAK-DURCH-DEN-VATIKAN.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Wirken einer ganz neuen und besorgniserregenden terroristischen Organisation&lt;/a&gt; von bisher unvorstellbaren Ausmaßen, die alle Art von Gesetzwidrigkeiten begeht und menschenunwürdige Praktiken anwendet. Ganz besonders hat sie einige von Euch heimgesucht: Auf brutale Weise wurden sie aus ihrem Land vertrieben, in dem die Christen seit apostolischer Zeit heimisch sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Indem ich mich an Euch wende, kann ich nicht die anderen religiösen und ethnischen Gruppen außer Acht lassen, die ebenfalls unter der Verfolgung und den Konsequenzen dieser Konflikte leiden. Täglich verfolge ich die Nachrichten über das enorme Leiden vieler Menschen im Nahen Osten. Ich denke besonders an die Kinder, die Mütter, die alten Menschen, an die Vertriebenen und die Flüchtlinge, an alle, die Hunger leiden, an die, welche die Härte des Winters auf sich nehmen müssen ohne ein schützendes Dach über dem Kopf. Dieses Leiden schreit zu Gott und ruft uns alle zum Einsatz auf, im Gebet und in jeder Art von Initiative. Allen möchte ich meine Nähe und Solidarität wie auch die der ganzen Kirche bekunden und ihnen ein Wort des Trostes und der Hoffnung zusprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Liebe Brüder und Schwestern, die Ihr in eurem vom Herrn gesegneten Land mutig Zeugnis für Jesus gebt, unser Trost und unsere Hoffnung ist Christus selber. Darum ermutige ich Euch, fest mit ihm verbunden zu bleiben wie die Rebzweige am Weinstock, in der Gewissheit, dass weder Bedrängnis, noch Not, noch Verfolgung Euch von ihm trennen können (vgl. Röm 8,35). Möge die Prüfung, die Ihr durchmacht, Euer aller Glauben und Treue stärken!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bete, dass Ihr die brüderliche Gemeinschaft nach dem Vorbild der ersten Jerusalemer Gemeinde leben könnt. Die von unserem Herrn gewollte Einheit ist in diesen schwierigen Momenten nötiger denn je; sie ist ein Geschenk Gottes, das an unsere Freiheit appelliert und unsere Antwort erwartet. Mögen das Wort Gottes, die Sakramente, das Gebet und die Brüderlichkeit Eure Gemeinschaften ständig nähren und erneuern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Situation, in der Ihr lebt, ist ein starker Aufruf zur Heiligkeit des Lebens, wie Heilige und Märtyrer aller kirchlichen Zugehörigkeiten beweisen. In Liebe und Verehrung denke ich an die Hirten und die Gläubigen, denen in letzter Zeit das Opfer des Lebens abverlangt wurde, oft nur aufgrund der Tatsache, dass sie Christen waren. Ich denke auch an die Entführten, unter denen einige orthodoxe Bischöfe und Priester verschiedener Riten sind. Mögen sie bald wohlbehalten in ihre Häuser und Gemeinschaften zurückkehren! Ich bitte Gott, dass so viel mit dem Kreuz des Herrn vereintes Leid Frucht zum Wohl der Kirche und der Völker des Nahen Ostens bringen möge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Inmitten der Feindschaften und der Konflikte ist die unter Euch in Brüderlichkeit und Einfachheit gelebte Gemeinschaft ein Zeichen für das Reich Gottes. Ich freue mich über die guten Beziehungen und über die Zusammenarbeit zwischen den orthodoxen Patriarchen und denen der katholischen Ostkirchen wie auch zwischen den Gläubigen der verschiedenen Kirchen. Die von den Christen ertragenen Leiden leisten einen unschätzbaren Beitrag für das Anliegen der Einheit. Es ist die Ökumene des Blutes, die eine vertrauensvolle Hingabe an das Wirken des Heiligen Geistes erfordert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mögen die Schwierigkeiten Euch immer Anlass sein, Zeugnis für Jesus zu geben! Eure Gegenwart selbst ist für den Nahen Osten kostbar. Ihr seid eine kleine Herde, doch mit einer großen Verantwortung in dem Land, wo das Christentum entstanden ist und sich ausgebreitet hat. Ihr seid wie der Sauerteig in der Masse. An erster Stelle noch vor vielen, von allen gewürdigten Werken der Kirche im Bereich des Erziehungs- und Gesundheitswesens oder in den Hilfswerken sind die Christen, seid Ihr der größte Schatz für die Region. Danke für Eure Standhaftigkeit!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Euer Bemühen, mit Menschen anderer Religionen – Juden und Muslimen – zusammenzuarbeiten, ist ein weiteres Zeichen für das Reich Gottes. Je schwieriger die Situation ist, umso notwendiger ist &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=7401&amp;amp;entry_id=342&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/333-PAPST-FRANZISKUS-SIEHT-IN-ALBANIEN-AUTHENTISCHES-INTERRELIGIOESES-ZUSAMMENLEBEN.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/333-PAPST-FRANZISKUS-SIEHT-IN-ALBANIEN-AUTHENTISCHES-INTERRELIGIOESES-ZUSAMMENLEBEN.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;der interreligiöse Dialog. Es gibt keinen anderen Weg.&lt;/a&gt; Der auf eine Haltung der Offenheit gegründete Dialog in Wahrheit und Liebe ist auch das beste Mittel gegen die Versuchung des religiösen Fundamentalismus, der eine Bedrohung für die Gläubigen aller Religionen darstellt. Zugleich ist der Dialog ein Dienst an der Gerechtigkeit und eine notwendige Voraussetzung für den so ersehnten Frieden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der größte Teil von Euch lebt in einem Umfeld mit muslimischer Mehrheit. Ihr könnt Euren muslimischen Mitbürgern helfen, mit Unterscheidungsvermögen ein authentischeres Bild des Islam zu zeigen, wie viele von ihnen es möchten, die immer wieder sagen, dass der Islam eine Religion des Friedens ist, dass er sich mit der Achtung der Menschenrechte vereinbaren lässt und das Zusammenleben aller fördern kann. Das wird ihnen und der ganzen Gesellschaft von Nutzen sein. Die dramatische Situation, die unsere christlichen Brüder und Schwestern im Irak, aber auch die Jesiden und die Anhänger anderer religiöser und ethnischer Gemeinschaften erleben, erfordert eine klare und mutige Stellungnahme aller religiösen Verantwortungsträger, um einstimmig und unzweideutig solche Verbrechen zu verurteilen und öffentlich die Praxis anzuklagen, sich zu deren Rechtfertigung auf die Religion zu berufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine Lieben, Ihr seid fast alle einheimische Bürger eurer Länder und habt somit die Pflicht und das Recht, vollgültig am Leben und am Wachstum eurer Nation teilzunehmen. In der Region seid Ihr berufen, Urheber von Frieden, Versöhnung und Entwicklung zu sein, den Dialog zu fördern, Brücken zu bauen gemäß dem Geist der Seligpreisungen (vgl. Mt 5,3 - 12), das Evangelium des Friedens zu verkünden und offen zu sein für die Zusammenarbeit mit allen nationalen und internationalen Entscheidungsträgern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In besonderer Weise möchte ich meine Wertschätzung und meinen Dank Euch bekunden, liebe Mitbrüder im patriarchalen, bischöflichen und priesterlichen Dienst sowie Euch Brüdern und Schwestern im Ordensleben, die Ihr den Weg Eurer Gemeinschaften fürsorglich begleitet. Wie kostbar ist die Gegenwart und die Tätigkeit derer, die sich gänzlich dem Herrn geweiht haben und ihm in ihren Mitmenschen – vor allem in den am meisten Bedürftigen – dienen und so seine Größe und seine grenzenlose Liebe bezeugen! Wie wichtig ist die Gegenwart der Hirten bei ihrer Herde, vor allem in schwierigen Zeiten!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Euch, liebe Jugendliche, sende ich eine väterliche Umarmung. Ich bete für Euren Glauben, für Euer Wachstum als Menschen und als Christen und dass Eure besten Pläne sich verwirklichen mögen. Und ich wiederhole Euch: »&lt;i&gt;Fürchtet oder schämt Euch nicht, Christen zu sein. Die Beziehung zu Jesus wird Euch die innere Bereitschaft zu einer vorbehaltlosen Zusammenarbeit mit Euren Mitbürgern schenken, welcher Religion sie auch angehören&lt;/i&gt;« (Benedikt XVI., Nachsynodales Apostolisches Schreiben &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=7402&amp;amp;entry_id=342&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/apost_exhortations/documents/hf_ben-xvi_exh_20120914_ecclesia-in-medio-oriente_ge.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/apost_exhortations/documents/hf_ben-xvi_exh_20120914_ecclesia-in-medio-oriente_ge.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Ecclesia in Medio Oriente&lt;/a&gt;, 63).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Euch, liebe ältere Menschen, drücke ich meine Wertschätzung aus. Ihr seid das Gedächtnis Eurer Völker; ich hoffe, dass dieses Gedächtnis ein Anstoß zum Wachsen für die jungen Generationen sei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich möchte diejenigen unter Euch ermutigen, die in den sehr wichtigen Bereichen der Nächstenliebe und des Erziehungswesens wirken. Ich bewundere die Arbeit, die Ihr besonders durch die Caritas und mit Hilfe der katholischen karitativen Organisationen verschiedener Länder leistet, indem Ihr allen ohne jede Bevorzugung helft. Durch das Zeugnis der Liebe bietet Ihr dem gesellschaftlichen Leben den wirksamsten Halt und tragt auch zum Frieden bei, nach dem die Region hungert wie nach Brot. Doch auch im Bereich des Erziehungswesens geht es um die Zukunft der Gesellschaft. Wie wichtig ist die Erziehung zur Kultur der Begegnung sowie zur Achtung der Menschenwürde und des unumschränkten Wertes eines jeden Menschen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine Lieben, obwohl gering an Zahl, seid Ihr Protagonisten des Lebens der Kirche und der Länder, in denen Ihr lebt. Die ganze Kirche ist Euch nahe und unterstützt Euch, mit großer Liebe und Wertschätzung für Eure Gemeinschaften und eure Mission. Wir werden fortfahren, Euch zu helfen mit dem Gebet und mit den anderen verfügbaren Mitteln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zugleich rufe ich weiterhin die internationale Gemeinschaft auf, Euren Bedürfnissen und denen der anderen leidenden Minderheiten entgegenzukommen – an erster Stelle durch die Förderung des Friedens auf dem Weg über Verhandlungen und mit Hilfe diplomatischer Aktivitäten, in dem Bemühen, möglichst bald die Gewalt, die schon zu viel Schaden angerichtet hat, einzudämmen und zu stoppen. Ich bekräftige meine ganz entschiedene Missbilligung des Waffenhandels. Wir brauchen vielmehr Friedenspläne und -initiativen, um eine globale Lösung der Probleme der Region zu fördern. Wie lange soll der Nahe Osten noch unter der Friedlosigkeit leiden? Wir dürfen uns nicht mit den Konflikten abfinden, als sei ein Wechsel nicht möglich! Auf der Linie meiner &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=7403&amp;amp;entry_id=342&quot; title=&quot;http://w2.vatican.va/content/francesco/de/travels/2014/outside/documents/papa-francesco-terra-santa-2014.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://w2.vatican.va/content/francesco/de/travels/2014/outside/documents/papa-francesco-terra-santa-2014.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Pilgerreise ins Heilige Land&lt;/a&gt; und des nachfolgenden &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=7404&amp;amp;entry_id=342&quot; title=&quot;http://w2.vatican.va/content/francesco/de/speeches/2014/june/documents/papa-francesco_20140608_invocazione-pace.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://w2.vatican.va/content/francesco/de/speeches/2014/june/documents/papa-francesco_20140608_invocazione-pace.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Gebetstreffens im Vatikan mit dem israelischen und dem palästinensischen Präsidenten&lt;/a&gt; lade ich Euch ein, weiter für den Frieden im Nahen Osten zu beten. Dass diejenigen, die gezwungen waren, ihr Land zu verlassen, dorthin zurückkehren und in Frieden und Sicherheit leben können. Möge die humanitäre Hilfe gesteigert und dabei immer das Wohl des Menschen und jedes Landes in den Mittelpunkt gestellt werden, unter Achtung der jeweiligen Identität, ohne andere Interessen voranzustellen. Möge die gesamte Kirche und die Internationale Gemeinschaft sich der Bedeutung Eurer Präsenz in der Region immer deutlicher bewusst werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Liebe christliche Schwestern und Brüder im Nahen Osten, Ihr habt eine große Verantwortung und seid nicht allein bei ihrer Bewältigung. Darum wollte ich an Euch schreiben, um Euch zu ermutigen und um Euch zu sagen, wie wertvoll Eure Gegenwart und Eure Mission in diesem vom Herrn gesegneten Land sind. Euer Zeugnis tut mir so gut. Danke! Jeden Tag bete ich für Euch und Eure Anliegen. Ich danke Euch, weil ich weiß, dass Ihr in Euren Leiden für mich und meinen Dienst für die Kirche betet. Ich hoffe sehr, dass mir die Gnade zuteil wird, persönlich zu kommen, um Euch zu besuchen und Euch zu trösten und zu stärken. Die Jungfrau Maria, die allheilige Mutter Gottes, die auch unsere Mutter ist, begleite und schütze Euch stets mit ihrer zärtlichen Liebe. Euch allen und Euren Familien sende ich den Apostolischen Segen und wünsche Euch, dass Ihr die heilige Weihnacht in der Liebe und im Frieden Christi, des Retters, lebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus dem Vatikan, am 21. Dezember 2014, dem vierten Adventssonntag&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Franciscus&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[&lt;b&gt;ENDE DER WEIHNACHTSBOTSCHAFT DES HEILIGEN VATERS PAPST FRANZISKUS FÜR DIE CHRISTEN UND RELIGIÖSEN MINDERHEITEN DES NAHEN OSTENS.&lt;/b&gt;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Viele wissen, dass Seine Heiligkeit Papst Franziskus&lt;/b&gt; schon sehr gerne selbst den Irak besucht hätte und dies auch weiterhin beabsichtigt. Der Heilige Vater hat aber bereits hochrangige Vertreter entsendet, und diesmal hat er dem Erzbischof von Lyon, Philippe Xavier Christian Ignace Marie Kardinal Barbarin, auch eine Videobotschaft mitgegeben, sodass in den von seinem Vorgänger Benedikt XVI. eingerichteten Twitterkanälen auch &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=7405&amp;amp;entry_id=342&quot; title=&quot;https://twitter.com/Pontifex/status/541260856915292160&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;https://twitter.com/Pontifex/status/541260856915292160&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;zum ersten Mal ein Video verlinkt&lt;/a&gt; wurde. Der Kardinal-Erzbischof ist mit etwa hundert Gläubigen im Rahmen der Partnerschaft zwischen den Diözesen von Lyon und Mossul &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=7406&amp;amp;entry_id=342&quot; title=&quot;http://press.vatican.va/content/salastampa/de/bollettino/pubblico/2014/12/06/0928/02001.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://press.vatican.va/content/salastampa/de/bollettino/pubblico/2014/12/06/0928/02001.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;zum zweiten Mal&lt;/a&gt; zu den ins irakische Kurdistan geflohenen Christen gereist. Zum ersten Mal hatte er diese Reise schon im Juli unternommen. Die vollständige Videobotschaft Seiner Heiligkeit Franziskus mache ich hier sogleich als Video abrufbar, sie stammt vom 6. Dezember 2014, also vom Fest des heiligen Bischofs Nikolaus, der für viele Christen einer der wegbereitenden Heiligen von der Adventszeit in die Weihnachtszeit ist:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;center&gt;&lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=7420&amp;amp;entry_id=342&quot; title=&quot;http://w2.vatican.va/content/francesco/de/messages/pont-messages/2014/documents/papa-francesco_20141206_video-messaggio-cristiani-mosul.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://w2.vatican.va/content/francesco/de/messages/pont-messages/2014/documents/papa-francesco_20141206_video-messaggio-cristiani-mosul.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;b&gt;VIDEO-BOTSCHAFT VON PAPST FRANZISKUS AN DIE CHRISTEN IN ERBIL, IRAK:&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;iframe width=&quot;560&quot; height=&quot;315&quot; src=&quot;//www.youtube.com/embed/ZI-BAj8zGDs&quot; frameborder=&quot;0&quot; allowfullscreen&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;/center&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=7420&amp;amp;entry_id=342&quot; title=&quot;http://w2.vatican.va/content/francesco/de/messages/pont-messages/2014/documents/papa-francesco_20141206_video-messaggio-cristiani-mosul.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://w2.vatican.va/content/francesco/de/messages/pont-messages/2014/documents/papa-francesco_20141206_video-messaggio-cristiani-mosul.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;b&gt;Die deutsche Übersetzung dieser Videobotschaft&lt;/b&gt;&lt;/a&gt; Seiner Heiligkeit Papst Franziskus übernehme ich von den Seiten des Heiligen Stuhles, unter passender Aufnahme von Linkverbindungen: &lt;br /&gt;
&lt;center&gt;&lt;b&gt;Liebe Brüder und Schwestern!&lt;/b&gt;&lt;/center&gt;&lt;br /&gt;
Ich möchte alle und einen jeden von euch grüßen, gemeinsam mit &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=7409&amp;amp;entry_id=342&quot; title=&quot;https://twitter.com/CardBarbarin&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;https://twitter.com/CardBarbarin&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Kardinal Philippe Barbarin&lt;/a&gt;, der erneut die Sorge und die Liebe der ganzen Kirche zu euch bringt. Auch ich wäre gerne dort, aber da ich nicht reisen kann, tue ich es auf diese Weise … aber ich bin euch in dieser Zeit der Prüfung ganz nahe. &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=7410&amp;amp;entry_id=342&quot; title=&quot;http://w2.vatican.va/content/francesco/de/speeches/2014/november/documents/papa-francesco_20141130_turchia-conferenza-stampa.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://w2.vatican.va/content/francesco/de/speeches/2014/november/documents/papa-francesco_20141130_turchia-conferenza-stampa.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Auf dem Rückweg meiner Reise in die Türkei habe ich gesagt&lt;/a&gt;: Die Christen werden aus dem Nahen Osten vertrieben und leiden. Ich danke euch für das Zeugnis, das ihr gebt; da ist so viel Leid in eurem Zeugnis. Danke! Vielen Dank!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es scheint, dass sie dort nicht wollen, dass es Christen gibt, aber ihr gebt Zeugnis von Christus. Ich denke an die Wunden, die Schmerzen der Mütter mit ihren Kindern, der alten Menschen und der Vertriebenen, die Wunden all derer, die Opfer jeder Art von Gewalt sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=7411&amp;amp;entry_id=342&quot; title=&quot;http://w2.vatican.va/content/francesco/de/speeches/2014/november/documents/papa-francesco_20141128_turchia-incontro-autorita.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://w2.vatican.va/content/francesco/de/speeches/2014/november/documents/papa-francesco_20141128_turchia-incontro-autorita.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Wie ich in Ankara gesagt habe&lt;/a&gt;, bereitet besonders die Tatsache Sorge, dass vor allem &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=7400&amp;amp;entry_id=342&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/332-PAPST-FRANZISKUS-AN-DEN-UN-GENERALSEKRETAER-UND-DETAILLIERTE-VERURTEILUNG-DES-IS-TERRORS-IM-IRAK-DURCH-DEN-VATIKAN.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/332-PAPST-FRANZISKUS-AN-DEN-UN-GENERALSEKRETAER-UND-DETAILLIERTE-VERURTEILUNG-DES-IS-TERRORS-IM-IRAK-DURCH-DEN-VATIKAN.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;wegen einer extremistischen und fundamentalistischen Gruppe&lt;/a&gt; ganze Gemeinschaften, besonders – aber nicht nur – Christen und Jesiden aufgrund ihrer ethnisch-religiösen Identität unmenschliche Gewalt erlitten haben und noch erleiden. Christen und Jesiden wurden gewaltsam aus ihren Häusern vertrieben, mussten alles zurücklassen, um ihr Leben zu retten und den Glauben nicht zu verleugnen. Die Gewaltakte haben auch sakrale Gebäude, Monumente, religiöse Symbole und Kulturgüter getroffen, als wolle man jede Spur, jede Erinnerung des anderen auslöschen. Als religiöse Führungspersönlichkeiten sind wir verpflichtet, alle Verletzungen der Menschenrechte und der Menschenwürde anzuprangern!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich möchte euch heute nahe sein, die ihr diese Leiden erduldet, bei euch sein … Und ich denke an die kleine Therese vom Kinde Jesu, die sagte, dass sie – und die Kirche – sich fühlt wie ein Schilfrohr: Wenn der Wind kommt, der Sturm, dann beugt sich das Rohr, aber es bricht nicht! Ihr seid in diesem Augenblick dieses Rohr, ihr seid schmerzgebeugt, aber ihr habt die Kraft, euren Glauben weiterzutragen, der für uns ein Zeugnis ist. Ihr seid heute die Schilfrohre Gottes! Die Schilfrohre, die sich in diesem grausamen Sturm niederbeugen, aber dann auferstehen werden!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich möchte nochmals Dank sagen. Ich bitte den Heiligen Geist, der alles neu macht, jedem von euch Kraft und Ausdauer zu verleihen. Das ist eine Gabe des Heiligen Geistes. Und zugleich fordere ich entschieden, &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=7413&amp;amp;entry_id=342&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/337-PAPST-FRANZISKUS-2-IN-DER-TUERKEI-ANSPRACHEN-BEI-SAEKULARER-UND-RELIGIOESER-AUTORITAET-DYANET.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/337-PAPST-FRANZISKUS-2-IN-DER-TUERKEI-ANSPRACHEN-BEI-SAEKULARER-UND-RELIGIOESER-AUTORITAET-DYANET.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;wie ich dies bereits in der Türkei getan habe&lt;/a&gt;, eine größere internationale Übereinstimmung mit dem Ziel, die Konflikte zu lösen, die eure Heimatländer mit Blut beflecken, und den anderen Ursachen entgegenzuwirken, die Menschen zum Verlassen ihrer Heimat drängen, sowie Bedingungen zu schaffen, so dass sie bleiben oder zurückkehren können. Ich wünsche euch, dass ihr zurückkehrt, dass ihr zurückkehren könnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Liebe Brüder und Schwestern, ihr seid in meinem Herzen, in meinem Gebet und in den Herzen und im Gebet aller christlichen Gemeinschaften, die ich darum bitte, besonders am 8. Dezember für euch zu beten, die Muttergottes zu bitten, damit sie euch behüte: Sie ist Mutter, sie möge euch behüten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Brüder und Schwestern, eure Ausdauer ist Martyrium, fruchtbarer Tau. Ich bitte euch für mich zu beten. Der Herr möge euch segnen, die Muttergottes euch behüten. Es segne euch der allmächtige Gott, der Vater, der Sohn und der Heilige Geist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[&lt;b&gt;ENDE DER DEUTSCHEN ÜBERSETZUNG DER VIDEOBOTSCHAFT VOM 6. DEZEMBER 2014 FÜR DIE GEFLÜCHTETEN IN ERBIL.&lt;/b&gt;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Weil es auch noch zu diesem Blogeintrag passt&lt;/b&gt;, übernehme ich abschließend noch die deutsche Übersetzung der Ansprache Seiner Heiligkeit Franziskus bei der Audienz für Bischöfe und Gläubige der syrisch-katholischen &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=7393&amp;amp;entry_id=342&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/262-NAHOST-BISCHOFSSYNODE-PROF.-WINKLER-ZU-DEN-VIELEN-RITEN-IN-DER-KATHOLISCHEN-KIRCHE.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/262-NAHOST-BISCHOFSSYNODE-PROF.-WINKLER-ZU-DEN-VIELEN-RITEN-IN-DER-KATHOLISCHEN-KIRCHE.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Eigenrechtskirche&lt;/a&gt;. Der Patriarch hatte ja auch am &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=7415&amp;amp;entry_id=342&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/338-PAPST-FRANZISKUS-3-IN-DER-TUERKEI-TAG-DER-TUERKISCHEN-KATHOLIKEN-MIT-OEKUMENISCHEM-UND-INTERRELIGIOESEM-AKZENT.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/338-PAPST-FRANZISKUS-3-IN-DER-TUERKEI-TAG-DER-TUERKISCHEN-KATHOLIKEN-MIT-OEKUMENISCHEM-UND-INTERRELIGIOESEM-AKZENT.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Papstbesuch in der Türkei&lt;/a&gt; teilgenommen und diesmal in Rom die jährliche Synode der antiochenischen syrisch-katholischen Gemeinschaft vom 8. bis zum 10. Dezember 2014 geleitet. Hier also die Worte des Heiligen Vaters bei der Audienz zwei Tage später:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=7416&amp;amp;entry_id=342&quot; title=&quot;http://w2.vatican.va/content/francesco/de/speeches/2014/december/documents/papa-francesco_20141212_comunita-siro-antiochena.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://w2.vatican.va/content/francesco/de/speeches/2014/december/documents/papa-francesco_20141212_comunita-siro-antiochena.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;b&gt;ANSPRACHE VON PAPST FRANZISKUS AN DEN PATRIARCHEN VON ANTIOCHIEN DER SYRER, IGNATIUS JOSEPH III. YOUNAN, DIE BISCHÖFE UND GLÄUBIGEN DER SYRISCH-KATHOLISCHEN KIRCHE:&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Clementina-Saal am Freitag, dem 12. Dezember 2014&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seligkeit, Exzellenzen, verehrte Väter, liebe Brüder und Schwestern!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich begrüße euch herzlich und danke euch für euren Besuch. Durch euch kann ich meinen Gruß euren Gemeinschaften in aller Welt zukommen lassen und besonders jenen im Irak und Syrien Mut zusprechen, die angesichts der Gewalttätigkeiten eine Zeit großen Leids und großer Angst durchmachen. Und mit dem Ausdruck der Solidarität und des Mitleids verbinde ich mein Gedenken im Gebet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus Anlass eures Treffens in Rom habt ihr mich darum gebeten, eine Synode außerhalb des patriarchalen Territoriums abhalten zu dürfen. Gerne habe ich dem zugestimmt, um eure Begegnung zu erleichtern, die darauf ausgerichtet ist, die dringenden Bedürfnisse eurer Kirche zu erkennen und auf die geistlichen Erwartungen der Gläubigen zu antworten. Insbesondere arbeitet ihr an einer Reform der Göttlichen Liturgie, im Dienst des Wortes Gottes, die der Frömmigkeit neuen Impuls geben soll. Diese Arbeit hat eine umfassende Vertiefung der Tradition und große Unterscheidungsgabe verlangt, wissend, wie hellhörig die Versammlung der Gläubigen für das große Geschenk des Wortes Gottes und der Eucharistie ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die schwierige Situation im Nahen Osten hat in eurer Kirche die Abwanderung von Gläubigen in die Eparchien der Diaspora bewirkt und tut dies weiterhin. Das stellt euch vor neue pastorale Herausforderungen. Das ist eine Herausforderung: einerseits den Ursprüngen treu zu bleiben und andererseits sich in andere kulturelle Kontexte einzufügen, um im Dienst der »Salus animarum« und des Gemeinwohls zu wirken. Diese Bewegung von Gläubigen in Richtung von Ländern, die als sicherer betrachtet werden, lässt die &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=7392&amp;amp;entry_id=342&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/261-NAHOST-BISCHOFSSYNODE-OHNE-DIE-CHRISTEN-SINKT-REALISTISCHE-CHANCE-AUF-FRIEDEN.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/261-NAHOST-BISCHOFSSYNODE-OHNE-DIE-CHRISTEN-SINKT-REALISTISCHE-CHANCE-AUF-FRIEDEN.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;christliche Präsenz im Nahen Osten&lt;/a&gt; ärmer werden, im Land der Propheten, der ersten Verkünder des Evangeliums, der Märtyrer und zahlreicher Heiliger, der Wiege der Eremiten und des Mönchtums.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
All dies zwingt euch, über die Situation in euren Eparchien nachzudenken, die eifrige Hirten wie auch mutige Gläubige brauchen, die in der Lage sind, Zeugnis zu geben für das Evangelium in der – manchmal nicht leichten – Auseinandersetzung mit Menschen anderer Ethnie oder Religionszugehörigkeit. Viele sind geflohen, um sich vor einer Unmenschlichkeit in Sicherheit zu bringen, die ganze Teile der Bevölkerung ihres Zuhauses und ihrer Existenzgrundlage beraubt hat. Gemeinsam mit den anderen Kirchen bemüht ihr euch, eure Anstrengungen zu koordinieren, um auf die humanitären Bedürfnisse sowohl der in der Heimat Gebliebenen als auch der in andere Länder Geflohenen zu antworten. Wenn ihr jetzt an eure Sitze zurückkehrt, seid ihr gestärkt von der Erfahrung der an den Gräbern der Apostel Petrus und Paulus erlebten Gemeinschaft; eine Gemeinschaft, die heute hier einen besonderen Ausdruck findet, wenn ihr gemeinsam mit dem Nachfolger Petri ein Dank- und Bittgebet an den Herrn richtet. Ich ermahne euch, liebe Brüder, euren pastoralen Einsatz und euren Dienst der Hoffnung im Dienst der ehrwürdigen syrisch-katholischen Kirche fortzusetzen. Mit Zuneigung grüße ich die Gläubigen, die euch begleiten, in denen ich die verschiedenen von ihnen repräsentierten Gemeinschaften sehe. Ich bitte euch, allen den Ausdruck meiner Nähe und meines Gebets zum Herrn zu übermitteln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während ich eine jede eurer Gemeinschaften dem Schutz der Gottesmutter, des heiligen Ignatius von Antiochien und des heiligen Ephrem anvertraue, erteile ich von Herzen euch, euren Priestern, Ordensleuten und allen Gläubigen den Apostolischen Segen, Unterpfand des Friedens und des Trostes unseres einen und dreifaltigen Gottes, der Barmherzigkeit ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[&lt;b&gt;ENDE DER ANSPRACHE SEINER HEILIGKEIT PAPST FRANZISKUS IN ROM FÜR DIE SYRISCH-KATHOLISCHE KIRCHE.&lt;/b&gt;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;So bleibt mir nur&lt;/b&gt;, allen Lesern und Leserinnen von Herzen eine gnadenreiche Weihnacht und Weihnachtszeit zu wünschen, während der wir ganz besonders für die leidenden Brüder und Schwestern im Nahen Osten und in anderen Teilen dieser friedlosen Welt beten wollen. Euer Padre Alex - Dr. Alexander Pytlik  
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    <pubDate>Tue, 23 Dec 2014 17:31:00 +0100</pubDate>
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    <title>PAPST FRANZISKUS AN DEN UN-GENERALSEKRETÄR UND DETAILLIERTE VERURTEILUNG DES IS-TERRORS IM IRAK DURCH DEN VATIKAN</title>
    <link>http://www.internetpfarre.de/blog/archives/332-PAPST-FRANZISKUS-AN-DEN-UN-GENERALSEKRETAER-UND-DETAILLIERTE-VERURTEILUNG-DES-IS-TERRORS-IM-IRAK-DURCH-DEN-VATIKAN.html</link>
            <category>Aktuelle Fürbitten</category>
            <category>Katholische Lehre</category>
            <category>News Kommentare</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Padre Alex / Dr. Alexander Pytlik)</author>
    <content:encoded>
    &lt;b&gt;Die beiden äußerst bedeutsamen neuen Dokumente&lt;/b&gt; des Heiligen Stuhles (= des Vatikan = des Papstes) zum salafistisch-islamistischen Terrorregime im Irak und in Syrien übernehme ich heute von den Internetseiten desselben Heiligen Stuhles einerseits in der angebotenen deutschen Übersetzung und andererseits als französischen Ausgangstext für meine selbst hergestellte deutsche Übersetzung. Leider gibt es die beiden Dokumente nicht in türkischer Sprache auf den Vatikanseiten, was sehr wichtig wäre. Als Völkerrechtssubjekt hat der Papst nicht nur eine Verantwortung für alle Christen auf dem ganzen Erdkreis, sondern für alle Menschen und den immer wieder neu zu erkämpfenden gerechten Frieden auf derselben Erde. Ein selbsternannter IS der durch zahllose Faktoren und Schuldige entstandenen Terrorgruppe QSIS oder ISIS oder ISIL kann niemals völkerrechtliche oder faktische Anerkennung finden. Schon am 18. Juni 2014, also vor knapp zwei Monaten, hatte das türkische Religionsamt schriftlich und in acht Sprachen per Video &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=7105&amp;amp;entry_id=332&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/330-TUERKISCHES-RELIGIONSAMT-VERURTEILT-TOETUNG-UND-VERTREIBUNG-IM-NAMEN-DES-ISLAM.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/330-TUERKISCHES-RELIGIONSAMT-VERURTEILT-TOETUNG-UND-VERTREIBUNG-IM-NAMEN-DES-ISLAM.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;veröffentlichen&lt;/a&gt; lassen: &quot;&lt;i&gt;Ein Gebilde, das auf den bei Interessensgefechten zum Opfer gefallenen unschuldigen Menschen, Kindern, Frauen und vertriebenen Menschen errichtet wurde, kann nicht mit dem Islam vereint werden. So etwas ist inakzeptabel.&lt;/i&gt;&quot; Lesen wir heute den Brief des Heiligen Vaters Papst Franziskus und die Erklärung des ihn repräsentierenden und hier zuständigen &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=7106&amp;amp;entry_id=332&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/roman_curia/pontifical_councils/interelg/index_ge.htm&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/roman_curia/pontifical_councils/interelg/index_ge.htm&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Päpstlichen Rates für den Interreligiösen Dialog&lt;/a&gt;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;1.&lt;/b&gt; &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=7107&amp;amp;entry_id=332&quot; title=&quot;http://w2.vatican.va/content/francesco/de/letters/2014/documents/papa-francesco_20140809_lettera-ban-ki-moon-iraq.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://w2.vatican.va/content/francesco/de/letters/2014/documents/papa-francesco_20140809_lettera-ban-ki-moon-iraq.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;b&gt;SCHREIBEN DES HEILIGEN VATERS PAPST FRANZISKUS AN DEN UN-GENERALSEKRETÄR ZUR LAGE IM NORDIRAK&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An Seine Exzellenz Herrn Ban Ki-moon, Generalsekretär der Vereinten Nationen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Traurigen Herzens und voller Sorge habe ich die dramatischen Ereignisse der letzten Tage im Nordirak verfolgt, wo Christen und andere religiöse Minderheiten zur Flucht aus ihren Häuser gezwungen wurden und die Zerstörung ihrer Gotteshäuser und des religiösen Erbes mitansehen mussten. Tiefbewegt von ihrem Leid habe ich den Präfekten der &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=7108&amp;amp;entry_id=332&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/roman_curia/congregations/cevang/index_ge.htm&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/roman_curia/congregations/cevang/index_ge.htm&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Kongregation für die Evangelisierung der Völker&lt;/a&gt;, Seine Eminenz Fernando Kardinal Filoni, der päpstlicher Vertreter meiner Vorgänger &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=7109&amp;amp;entry_id=332&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/holy_father/john_paul_ii/index_ge.htm&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/holy_father/john_paul_ii/index_ge.htm&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Johannes Paul II.&lt;/a&gt; und &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=7110&amp;amp;entry_id=332&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/index_ge.htm&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/index_ge.htm&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Benedikt XVI.&lt;/a&gt; beim irakischen Volk war, gebeten, meine geistige Nähe und meine Sorge sowie die der ganzen katholischen Kirche zum Ausdruck zu bringen in Bezug auf das unerträgliche Leid derer, die lediglich in Frieden, Harmonie und Freiheit im Land ihrer Vorfahren leben möchten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In demselben Geist schreibe ich Ihnen, Herr Generalsekretär, und stelle Ihnen die Tränen, das Leiden und die Schreie der Verzweiflung der Christen und der anderen religiösen Minderheiten des geliebten Landes Irak vor Augen. Während ich meinen dringenden Appell an die Internationale Gemeinschaft erneuere, aktiv zu werden, um die jetzige humanitäre Tragödie zu beenden, ermutige ich alle zuständigen Einrichtungen der Vereinten Nationen, insbesondere die für Sicherheit, Frieden, humanitäres Völkerrecht und Flüchtlingshilfe verantwortlichen, ihre Anstrengungen in Übereinstimmung mit der Präambel und den betreffenden Artikeln der Charta der Vereinten Nationen fortzusetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die gewaltsamen Angriffe, die über den Nordirak hinweggehen, müssen die Gewissen aller Männer und Frauen guten Willens aufrütteln und sie zu konkreten Taten der Solidarität veranlassen, indem sie die von Gewalt betroffenen oder bedrohten Menschen schützen und die notwendige und dringende Hilfe für die vielen Vertriebenen gewährleisten sowie deren sichere Rückkehr in ihre Städte und ihr Zuhause. Die tragischen Erfahrungen des 20. Jahrhunderts und das Grundverständnis der Menschenwürde verpflichten die Internationale Gemeinschaft, insbesondere mit Hilfe der Normen und Instrumente des Völkerrechts alles in ihrer Macht Stehende zu tun, um die systematischen Gewaltakte gegen ethnische und religiöse Minderheiten zu stoppen und weiterer Gewalt vorzubeugen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Vertrauen darauf, dass mein Appell, den ich mit dem der orientalischen Patriarchen und der anderen religiösen Führungspersönlichkeiten vereine, eine positive Antwort finden wird, nehme ich die Gelegenheit wahr, Sie, Exzellenz, erneut meiner vorzüglichen Hochachtung zu versichern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus dem Vatikan, 9. August 2014&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
FRANZISKUS&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[&lt;b&gt;ENDE DES IRAK-BRIEFES SEINER HEILIGKEIT PAPST FRANZISKUS AN SEINE EXZELLENZ BAN KI-MOON&lt;/b&gt;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;2.&lt;/b&gt; &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=7111&amp;amp;entry_id=332&quot; title=&quot;http://press.vatican.va/content/salastampa/en/bollettino/pubblico/2014/08/12/0567/01287.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://press.vatican.va/content/salastampa/en/bollettino/pubblico/2014/08/12/0567/01287.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;b&gt;ERKLÄRUNG DES PÄPSTLICHEN RATES FÜR DEN INTERRELIGIÖSEN DIALOG&lt;/b&gt;&lt;/a&gt; [vom heutigen Tage, 12. August 2014, gegen den IS-Terror]  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ganze Welt ist mit ungläubigem Staunen Zeuge dessen geworden, was mittlerweile als &quot;die Wiederherstellung des Kalifats&quot; bezeichnet wird, das am 29. Oktober 1923 durch Kemal Atatürk, den Gründer der modernen Türkei, abgeschafft worden war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ablehnung dieser &quot;Wiederherstellung&quot; durch die Mehrheit der islamischen Institutionen religiöser und politischer Art hat die Dschihadisten des &quot;Islamischen Staates&quot; nicht daran gehindert, unbeschreibliche Verbrechen zu begehen und dies auch weiterhin zu tun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Päpstliche Rat, weiters alle, die im Interreligiösen Dialog engagiert sind, die Anhänger aller Religionen sowie die Männer und Frauen guten Willens können gar nicht anders diese menschenunwürdigen Praktiken unzweideutig anzuprangern und zu verurteilen, nämlich:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- die Abschlachtung von Menschen aus dem einzigen Motiv ihrer Religionszugehörigkeit heraus;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- die grauenhafte Praxis der Enthauptung, der Kreuzigung und des Aufhängens von Leichen auf den öffentlichen Plätzen;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- die den Christen und Jesiden aufgezwungene Wahl zwischen der Konversion zum Islam, der Zahlung eines Tributs (jizya) oder der Auswanderung;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- die Zwangsvertreibung zehntausender Menschen, unter denen sich Kinder, Alte, schwangere Frauen und Kranke befinden;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- die Entführung junger Mädchen und von Frauen, die der jesidischen und christlichen Gemeinschaft angehören, als Kriegsbeute (sabaya); &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- die Auferlegung der barbarischen Praxis der Infibulation (Genitalverstümmelung);&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- die Zerstörung der christlichen und muslimischen Kultstätten und Mausoleen;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- die erzwungene Besetzung oder Entweihung von Kirchen und Klöstern;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- die Abnahme von Kreuzen und von anderen religiösen Symbolen des Christentums sowie von Symbolen anderer Religionsgemeinschaften;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- die Zerstörung des christlichen religiös-kulturellen Erbgutes unschätzbaren Werte;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- die niederträchtige Gewaltausübung mit dem Ziel, die Menschen zu terrorisieren, um sie zur Aufgabe oder Flucht zu zwingen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kein Grund wird jemals eine solche Barbarei rechtfertigen können und mit Sicherheit auch keine Religion. Es handelt sich um eine extrem schwerwiegende Beleidigung gegenüber der Menschheit und gegenüber Gott, der ihr Schöpfer ist, wie Papst Franziskus es oft in Erinnerung gerufen hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir dürfen jedoch nicht vergessen, dass Christen und Muslime zusammenleben konnten - es ist wahr, mit Höhen und Tiefen - und im Laufe dieser Jahrhunderte eine &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=7112&amp;amp;entry_id=332&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/apost_exhortations/documents/hf_ben-xvi_exh_20120914_ecclesia-in-medio-oriente_ge.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/apost_exhortations/documents/hf_ben-xvi_exh_20120914_ecclesia-in-medio-oriente_ge.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Kultur des Zusammenlebens&lt;/a&gt; und eine Zivilisation schufen, auf die sie stolz sind. Dies ist im übrigen die Basis, auf der in den vergangenen Jahren der Dialog zwischen Christen und Muslimen fortgeführt wurde und sich vertiefte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die dramatische Lage der Christen, der Jesiden und der anderen religiösen und ethnischen Minderheiten der Zahl nach im Irak erfordert eine klare und mutige Stellungnahme von Seiten der Religionsverantwortlichen, vor allem der muslimischen, von Seiten der im interreligiösen Dialog engagierten Menschen und von Seiten aller Personen guten Willens. Alle müssen übereinstimmen in der ohne jede Zweideutigkeit vorzunehmenden Verurteilung dieser Verbrechen und beim Anprangern der Anrufung der Religion zur Verbrechensrechtfertigung. Welche Glaubwürdigkeit werden die Religionen, ihre Anhänger und ihre leitenden Verantwortlichen ansonsten haben? Welche Glaubwürdigkeit wird dann noch der interreligiöse Dialog haben können, der in diesen letzten Jahren geduldig weitergepflegt wurde?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Religionsverantwortlichen sind auch aufgerufen, ihren Einfluss bei den Regierenden geltend zu machen zur Beendigung dieser Verbrechen, zur Bestrafung jener, die sie begehen, und zur Wiederherstellung eines Rechtsstaates auf dem gesamten Gebiet: alles, um die Heimkehr der Vertriebenen sicherzustellen. Indem die Notwendigkeit einer Ethik zur Verwaltung menschlicher Gesellschaften in Erinnerung gerufen wird, werden dieselben Religionsverantwortlichen nicht zu unterstreichen versäumen, dass die Unterstützung, die Finanzierung und die Bewaffnung des Terrorismus moralisch verwerflich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem dies gesagt ist, dankt der Päpstliche Rat für den Interreligiösen Dialog all jenen Männern und Frauen, die bereits zuvor ihre Stimmen erhoben haben, um den Terrorismus anzuprangern, vor allem jenen Terrorismus, der die Religion missbraucht, um sich zu rechtfertigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vereinen wir also unsere Stimmen mit &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=7113&amp;amp;entry_id=332&quot; title=&quot;http://press.vatican.va/content/salastampa/de/bollettino/pubblico/2014/08/07/0559/01234.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://press.vatican.va/content/salastampa/de/bollettino/pubblico/2014/08/07/0559/01234.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;jener&lt;/a&gt; von &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=7114&amp;amp;entry_id=332&quot; title=&quot;http://w2.vatican.va/content/francesco/de/angelus/2014/documents/papa-francesco_angelus_20140720.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://w2.vatican.va/content/francesco/de/angelus/2014/documents/papa-francesco_angelus_20140720.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Papst Franziskus&lt;/a&gt;: «&lt;i&gt;Der Gott des Friedens erwecke in allen ein echtes Verlangen nach Dialog und Versöhnung. Gewalt besiegt man nie mit Gewalt. Gewalt besiegt man mit dem Frieden!&lt;/i&gt;».&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[&lt;b&gt;ENDE MEINER DEUTSCHEN ÜBERSETZUNG DER VATIKAN-ERKLÄRUNG GEGEN DEN IS-TERROR AUS DEM FRANZÖSISCHEN ORIGINALTEXT.&lt;/b&gt;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Dazu kommt mir nur noch eines in den Sinn:&lt;/b&gt; vor knapp zwei Jahren besuchte Benedikt XVI. den &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=7116&amp;amp;entry_id=332&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/travels/2012/index_libano_ge.htm&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/travels/2012/index_libano_ge.htm&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Libanon&lt;/a&gt;. Hätten seit damals alle Nationen, Politiker und Religionsverantwortlichen auf ihn gehört, dann gäbe es diese oben benannten unbeschreiblichen Leiden im Nahen Osten nicht. Am 14. September 2012 unterschrieb der Papst damals mit dem nachsynodalen Apostolischen Schreiben &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=7115&amp;amp;entry_id=332&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/299-NACH-DER-NAHOSTSYNODE-APOSTOLISCHES-SCHREIBEN-ECCLESIA-IN-MEDIO-ORIENTE-UEBER-KIRCHE-IM-NAHEN-OSTEN.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/299-NACH-DER-NAHOSTSYNODE-APOSTOLISCHES-SCHREIBEN-ECCLESIA-IN-MEDIO-ORIENTE-UEBER-KIRCHE-IM-NAHEN-OSTEN.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Ecclesia in Medio Oriente&lt;/a&gt; eine Passage, die seither mein Motto gegen jeden religiösen Fundamentalismus darstellt: &quot;&lt;i&gt;30. Die wirtschaftlichen und politischen Unsicherheiten, die Begabung einiger zur Manipulation und ein mangelhaftes Verständnis der Religion bilden unter anderem die Basis für den religiösen Fundamentalismus. Dieser sucht alle religiösen Gemeinschaften heim und lehnt das jahrhundertealte Zusammenleben ab. Aus politischen Gründen sucht er – manchmal mit Gewalt – die Macht über das Gewissen der einzelnen und über die Religion zu gewinnen. Ich appelliere an alle jüdischen, christlichen und muslimischen Religionsführer der Region, danach zu streben, durch ihr Beispiel und ihre Lehre alles zu tun, um diese Bedrohung auszumerzen, die unterschiedslos und tödlich die Gläubigen aller Religionen ergreift. &#039;Geoffenbarte Worte, heilige Schriften oder den Namen Gottes zu gebrauchen, um unsere Interessen, unsere – so leicht willfährige – Politik oder unsere Gewalttätigkeit zu rechtfertigen, ist ein sehr schwerer Fehler.&#039;(Anmerkung 23: BENEDIKT XVI., Ansprache anlässlich der Begegnung mit den Mitgliedern der Regierung, Vertretern der staatlichen Institutionen, mit dem Diplomatischen Korps und mit Vertretern der wichtigsten Religionen, Cotonou [19. November 2011]: AAS 103 [2011], S. 820.)&lt;/i&gt;&quot; Und so hoffe ich sehr, dass die römische &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=7117&amp;amp;entry_id=332&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/263-NAHOST-BISCHOFSSYNODE-NUNTIUS-BOTSCHAFT-ZUM-ABSCHLUSS-FUER-DAS-VOLK-GOTTES.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/263-NAHOST-BISCHOFSSYNODE-NUNTIUS-BOTSCHAFT-ZUM-ABSCHLUSS-FUER-DAS-VOLK-GOTTES.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Nahost-Bischofssynode&lt;/a&gt; des Jahres 2010 in irgendeiner Weise eine sinnvolle Fortsetzung finden kann und dass wir in der Zeit des mit dem 15. August wieder beginnenden Frauendreißigers besonders für die verfolgten religiösen Minderheiten beten und spenden! Euer Padre Alex - Dr. Alexander Pytlik  
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    <pubDate>Tue, 12 Aug 2014 15:00:00 +0200</pubDate>
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    <title>SYRIEN: ÖKUMENISCHER AUFRUF VON KARDINAL SCHÖNBORN UND SECHS PATRIARCHEN</title>
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            <category>Aktuelle Fürbitten</category>
            <category>News Kommentare</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Padre Alex / Dr. Alexander Pytlik)</author>
    <content:encoded>
    &lt;b&gt;Heute hat Christoph Kardinal Schönborn&lt;/b&gt;, der regierende Erzbischof von Wien, in seiner Eigenschaft als Vorsitzender des Kuratoriums der &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6919&amp;amp;entry_id=318&quot; title=&quot;http://www.pro-oriente.at/&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.pro-oriente.at/&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Stiftung Pro Oriente&lt;/a&gt; mit den orientalischen christlichen Patriarchen Youhanna X. (antiochenisch-orthodox), Ignatius Zakka I. Iwas (syrisch-orthodox), Gregorios III. Laham (melkitisch griechisch-katholisch), Louis Raphael I. Sako (chaldäisch-katholisch), Mar Dinkha IV. (assyrisch) und Nerses Bedros XIX. (armenisch-katholisch) eine sehr wichtige Erklärung zur Situation der Christen im Nahen Osten veröffentlicht. Die Erklärung wird gleichzeitig in acht Sprachen verbreitet (&lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6921&amp;amp;entry_id=318&quot; title=&quot;http://www.pro-oriente.at/dokumente/JointDeclaration_Deutsch.pdf&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.pro-oriente.at/dokumente/JointDeclaration_Deutsch.pdf&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;b&gt;deutsch&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;, &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6922&amp;amp;entry_id=318&quot; title=&quot;http://www.pro-oriente.at/dokumente/JointDeclaration_Turkish.pdf&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.pro-oriente.at/dokumente/JointDeclaration_Turkish.pdf&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;b&gt;türkisch&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;, &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6923&amp;amp;entry_id=318&quot; title=&quot;http://www.pro-oriente.at/dokumente/JointDeclaration_English.pdf&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.pro-oriente.at/dokumente/JointDeclaration_English.pdf&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;b&gt;englisch&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;, &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6924&amp;amp;entry_id=318&quot; title=&quot;http://www.pro-oriente.at/dokumente/JointDeclaration_French.pdf&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.pro-oriente.at/dokumente/JointDeclaration_French.pdf&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;b&gt;französisch&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;, &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6925&amp;amp;entry_id=318&quot; title=&quot;http://www.pro-oriente.at/dokumente/JointDeclaration_Spanish.pdf&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.pro-oriente.at/dokumente/JointDeclaration_Spanish.pdf&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;b&gt;spanisch&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;, &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6926&amp;amp;entry_id=318&quot; title=&quot;http://www.pro-oriente.at/dokumente/JointDeclaration_Russian.pdf&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.pro-oriente.at/dokumente/JointDeclaration_Russian.pdf&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;b&gt;russisch&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;, &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6927&amp;amp;entry_id=318&quot; title=&quot;http://www.pro-oriente.at/dokumente/JointDeclaration_Arabic.pdf&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.pro-oriente.at/dokumente/JointDeclaration_Arabic.pdf&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;b&gt;arabisch&lt;/b&gt;&lt;/a&gt; und &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6928&amp;amp;entry_id=318&quot; title=&quot;http://www.pro-oriente.at/dokumente/JointDeclaration_Syriac.pdf&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.pro-oriente.at/dokumente/JointDeclaration_Syriac.pdf&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;b&gt;aramäisch&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;). Ein zentraler Punkt ist das Verlangen nach Freilassung der beiden am 22. April 2013 von &quot;Unbekannten&quot; entführten Aleppiner Metropoliten Mar Gregorios Youhanna Ibrahim und Boulos (Paul) Yazigi, es geht aber vor allem um die notwendige &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6916&amp;amp;entry_id=318&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/317-SYRIEN-ES-GIBT-AUCH-JETZT-NOCH-EINEN-DRITTEN-WEG-OHNE-NEUEN-KRIEG.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/317-SYRIEN-ES-GIBT-AUCH-JETZT-NOCH-EINEN-DRITTEN-WEG-OHNE-NEUEN-KRIEG.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Logik des Dialoges&lt;/a&gt; und um die Zurückweisung jeder völkerrechtlich illegalen militärischen Intervention im Nahen Osten. Die heutige Erklärung wurde in Kooperation mit Prof. Dr. Wolfgang F. Danspeckgruber, Direktor des &quot;Liechtenstein-Instituts zur Selbstbestimmung&quot; an der Princeton-Universität (&lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6917&amp;amp;entry_id=318&quot; title=&quot;http://lisd.princeton.edu&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://lisd.princeton.edu&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;LISD&lt;/a&gt;), ausgearbeitet, und ich übernehme sie in &lt;b&gt;1. Deutsch&lt;/b&gt;, &lt;b&gt;2. Türkisch (Türkçe)&lt;/b&gt; und &lt;b&gt;3. Englisch (English)&lt;/b&gt; von &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6919&amp;amp;entry_id=318&quot; title=&quot;http://www.pro-oriente.at/&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.pro-oriente.at/&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Pro Oriente&lt;/a&gt; bzw. vom Ökumenischen Rat der Kirchen in Österreich (&lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6918&amp;amp;entry_id=318&quot; title=&quot;http://www.oekumene.at/&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.oekumene.at/&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;ÖRKÖ&lt;/a&gt;) und verlinke dann auch noch zu den anderen Sprachen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[&lt;b&gt;1.&lt;/b&gt; &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6921&amp;amp;entry_id=318&quot; title=&quot;http://www.pro-oriente.at/dokumente/JointDeclaration_Deutsch.pdf&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.pro-oriente.at/dokumente/JointDeclaration_Deutsch.pdf&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;b&gt;ERKLÄRUNG IN DEUTSCHER SPRACHE:&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In tiefer Sorge um die Situation der Christen – und aller Menschen – in den Ursprungsländern des Christentums im Nahen Osten wenden wir uns an die Regierungen der Staaten, an die internationalen und regionalen Organisationen, die Weltöffentlichkeit ebenso wie an die Führungspersönlichkeiten der Religionsgemeinschaften und an die Repräsentanten der Zivilgesellschaft, damit sie alles unternehmen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
+ um die sofortige Freilassung der entführten Aleppiner Metropoliten – und darüber hinaus aller Entführten in Syrien – zu erreichen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
+ um die Logik der Gewalt zurückzuweisen und die Logik des Dialogs zu übernehmen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
+ um die Souveränität und Einheit der Staaten zu sichern und jedwede illegale militärische Intervention von außen zurückzuweisen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
+ um die Möglichkeit der Rückkehr für die aus ihrer Heimat Vertriebenen oder Geflüchteten sicherzustellen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
+ um durch Verhandlungen unter Einbeziehung aller Konfliktparteien ein rasches Ende des Leidens des Volkes und der blutigen Auseinandersetzungen in Syrien zu bewirken, die auch die Sicherheit und Stabilität der Nachbarländer in große Gefahr bringen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
+ um eine politische Ordnung im Nahen Osten zu gestalten, welche die volle Respektierung der Menschenrechte garantiert, und damit auch die Religions- und Meinungsfreiheit, aber auch volle Bürgerrechte und Gleichheit für alle Bewohner dieser Länder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Christen im Nahen Osten sind ein wesentliches und unverzichtbares Element der Gesellschaft. Wir sind sicher, dass sie auch in Zukunft – in Zusammenarbeit mit den Mitbürgern aller Religionsbekenntnisse und jeglicher politischen Ausrichtung – zum Aufbau einer Gesellschaft beitragen werden, die von Friede, gegenseitigem Respekt und Achtung der Menschenrechte gekennzeichnet ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Sinn sind wir mit allen Christen und allen Menschen guten Willens im Gebet und im Einsatz für eine menschenwürdige Zukunft vereint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[&lt;b&gt;ENDE DES DEUTSCHEN TEXTES DER ERKLÄRUNG.&lt;/b&gt;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[&lt;b&gt;2. VORWORT UND ERKLÄRUNG IN TÜRKISCHER SPRACHE / &lt;/b&gt;&lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6922&amp;amp;entry_id=318&quot; title=&quot;http://www.pro-oriente.at/dokumente/JointDeclaration_Turkish.pdf&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.pro-oriente.at/dokumente/JointDeclaration_Turkish.pdf&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;b&gt;TÜRKÇE:&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9 Eylül, 2013	&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
Kardinal Kristof Şönborn [Christoph Schönborn], Pro Oriente Vakfinin Mütvelli Heyeti Başkanı	 olarak, Patrik Yuhanna X (Antakya-­Ortodox), Ignatius Zakka I (Süryani Ortodox), Gregorius III Laham (Melki Rum	Katolik), Louis Rafael I Sako (Keldi­‐Katolik), Mar Dinkha IV (Asurî-­‐Ortodox), Patrik Nerses Bedros XIX (Ermeni-Katolik) ile beraber Orta Doğudaki Hristiyanların durumu üzerine bir deklarasyon beyan etmektedirler.	&lt;br /&gt;
 	&lt;br /&gt;
Deklarasyon’un	ana noktası 22 Nisan, 2013 &quot;meçhul kisiler&quot; tarafından kaçırılan Halep Metropolitler Mor Gregorios Yohanna İbrahim ve Boulos (Paul) Yazigi serbest bırakılması istirhamdir.	&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Bu deklarasyon	Princeton Üniversitesinin Liechtenstein Enstitüsü’nün Müdürü Prof. Dr. Wolfgang F. Danspeckgruber’un işbirliği ile hazırlanmıştir.	&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Deklarasyon’un dakik metni şöyledir:&lt;/b&gt;	&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
Orta Doğuda Hristyanların ve Hristiyanlık meydana geldiği memlekletlerinin bütün insanların durumundan dolayı derin endişe duyarak, bu memlekleterinin hükümetlerine, dinsel cemaatlerin liderlerine, milletlerarası ve bölgesel teşkilatlarına, ve sivil topluluk temsilcilerine baş vurmaktayiz ki, ellerinde bütün kudretler kullanarak:	&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
+ Kacirilmiş Halep Başpiskoposlarının hemen serbest bırakılmasını ve bundan ötürü Süriyede kaçırılmış bütün insanların ayni şekilde serbest bırakılmalarını saglamak,	&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
+ Şiddet mantığının kabülünü inkar etmek ve diyalog mantığını benimsemek,	&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
+ Devletlerin egemenligine saygı göstermek ve herhangi kanuna aykırı dış müdahaleyi reddetmek,	&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
+ Evlerinden süründürülmüş yahit kaçmak zorunda kalanların yurt ve evlerine dönmesini olanağı yaratmak,	&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
+ Süriyedeki ihtilâf ve komşu memleketlerinin güvenlik ve istikrarına tehdit olan çatışma bir an evvel bütün partilerin katılacak müzakerlerle sonuna getirmek,	&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
+ Orta Doğuda oturan tüm insanları için insan hakları ve dolayısıyla din ve vicdanlık özgürlüğüne tam saygı ve de tam kamu hak eşitliği garanti eden yeni bir siyasi düzen kurmak.	&lt;br /&gt;
 .	&lt;br /&gt;
Orta Doğu	Hristiyanlar toplumun esas ve vaz geçilmez bir unsurudur. Gelecekte diğer dini cemaatlerine yahut farkı siyasi eğilimlerine sahib hem vatandaşları ile birlikte barış, karşılıklı saygi ve insan haklara	saygısıyla tanımlanmış bir toplumun oluşturmasına katkida bulunacaklarına eminiz.	&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Buna dikkate alarak,	dua etmekte ve insancil ve şerefli bir gelecek temin etmekte bütün Hristiyan ve iyi niyetli insanlarla birlikteyiz.	&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
[&lt;b&gt;ENDE DES TÜRKISCHEN TEXTES DER ERKLÄRUNG.&lt;/b&gt;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;The Metropolitans of Aleppo in Syria&lt;/b&gt;, Mar Gregorios Yohanna Ibrahim and Boulos (Paul) Yazigi were abducted April 22nd, 2013 by &#039;unknown persons&#039; and their fate is still in question. This repulsive event is just one of many serious examples of the increasing persecution that Christians are now experiencing in the Middle East. Today Cardinal Christoph Schonborn in his capacity as chairman of the &quot;Pro Oriente&quot; Foundation&#039;s board of trustees together with the Patriarchs Youhanna X (Antiochan Orthodox), Ignatius Zakka I Iwas (Syriac Orthodox), Gregorios III Laham (Melkite greek Catholic), Louis Raphael I Sako (Chaldean Catholic), Mar Dinkha IV (Assyrian), Nerses Bedros XIX (Armenian Catholic) published a joint declaration on the situation of Christians in the Middle East. The unprecedented nature of this collective statement of Patriarchs and Cardinal is testimony to the extreme situations in which Christians in the Middle East now find themselves. &lt;b&gt;The precise wording of the declaration is as follows:&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[&lt;b&gt;3.&lt;/b&gt; &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6923&amp;amp;entry_id=318&quot; title=&quot;http://www.pro-oriente.at/dokumente/JointDeclaration_English.pdf&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.pro-oriente.at/dokumente/JointDeclaration_English.pdf&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;b&gt;ERKLÄRUNG IN ENGLISCHER SPRACHE:&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In deep concern regarding the situation of the Christians - and of all the people in the Middle Eastern countries where Christianity originated - we turn to the governments of those countries, to the leaders of religious communities, to international and regional organisations, and to representatives of civil society, that they may undertake everything in their power :&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
+ to obtain the immediate release of the kidnapped Metropolitans of Aleppo - and beyond this of all those who have been kidnapped in Syria,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
+ to refuse the logic of violence and adopt the logic of dialogue,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
+ to respect the sovereignty and unity of the States and to reject any illegal external military intervention,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
+ to make it possible to return for all those who have been driven out of their homes or have had to flee,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
+ to bring the suffering of the peoples and the conflict in Syria - which is also endangering the security and stability of the neighboring countries - to an end as quickly as possible through negotiations between all those involved,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
+ to establish a political order in the Middle East which guarantees full respect of all human rights and thereby also religious liberty and freedom of conscience, but also full civil rights and equality for all the inhabitants of these countries.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
The Christians in the Middle East are an essential and indispensable element of society. We are certain that in the future, too, they will contribute to building up a society characterised by peace, mutual respect and respect of human rights together with their fellow citizens who belong to other religious communities or have different political alignments.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
With this in mind, we are united in prayer and in our efforts for a humane and dignified future with all Christians and people of good will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[&lt;b&gt;ENDE DES ENGLISCHEN TEXTES DER ERKLÄRUNG.&lt;/b&gt;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Laßt uns diesen Aufschrei&lt;/b&gt; nach dem dramatischen Handeln des Papstes für den Frieden im Nahen Osten weit verbreiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Die Erklärung ist hier&lt;/b&gt; auch noch in &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6924&amp;amp;entry_id=318&quot; title=&quot;http://www.pro-oriente.at/dokumente/JointDeclaration_French.pdf&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.pro-oriente.at/dokumente/JointDeclaration_French.pdf&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;b&gt;4. Französisch&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;, &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6925&amp;amp;entry_id=318&quot; title=&quot;http://www.pro-oriente.at/dokumente/JointDeclaration_Spanish.pdf&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.pro-oriente.at/dokumente/JointDeclaration_Spanish.pdf&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;b&gt;5. Spanisch&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;, &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6926&amp;amp;entry_id=318&quot; title=&quot;http://www.pro-oriente.at/dokumente/JointDeclaration_Russian.pdf&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.pro-oriente.at/dokumente/JointDeclaration_Russian.pdf&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;b&gt;6. Russisch&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;, &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6927&amp;amp;entry_id=318&quot; title=&quot;http://www.pro-oriente.at/dokumente/JointDeclaration_Arabic.pdf&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.pro-oriente.at/dokumente/JointDeclaration_Arabic.pdf&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;b&gt;7. Arabisch&lt;/b&gt;&lt;/a&gt; und &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6928&amp;amp;entry_id=318&quot; title=&quot;http://www.pro-oriente.at/dokumente/JointDeclaration_Syriac.pdf&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.pro-oriente.at/dokumente/JointDeclaration_Syriac.pdf&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;b&gt;8. Aramäisch&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Dieser Aufruf ist ganz&lt;/b&gt; im Geiste des Apostolischen Schreibens &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6950&amp;amp;entry_id=318&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/299-NACH-DER-NAHOSTSYNODE-APOSTOLISCHES-SCHREIBEN-ECCLESIA-IN-MEDIO-ORIENTE-UEBER-KIRCHE-IM-NAHEN-OSTEN.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/299-NACH-DER-NAHOSTSYNODE-APOSTOLISCHES-SCHREIBEN-ECCLESIA-IN-MEDIO-ORIENTE-UEBER-KIRCHE-IM-NAHEN-OSTEN.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Ecclesia in Medio Oriente&lt;/a&gt; verfaßt, und so bin ich im Gebet verbunden Euer Padre Alex - Dr. Alexander Pytlik  
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 09 Sep 2013 21:37:00 +0200</pubDate>
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    <title>SYRIEN: ES GIBT AUCH JETZT NOCH EINEN DRITTEN WEG OHNE NEUEN KRIEG</title>
    <link>http://www.internetpfarre.de/blog/archives/317-SYRIEN-ES-GIBT-AUCH-JETZT-NOCH-EINEN-DRITTEN-WEG-OHNE-NEUEN-KRIEG.html</link>
            <category>Aktuelle Fürbitten</category>
            <category>News Kommentare</category>
    
    <comments>http://www.internetpfarre.de/blog/archives/317-SYRIEN-ES-GIBT-AUCH-JETZT-NOCH-EINEN-DRITTEN-WEG-OHNE-NEUEN-KRIEG.html#comments</comments>
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    <author>nospam@example.com (Padre Alex / Dr. Alexander Pytlik)</author>
    <content:encoded>
    &lt;b&gt;Zum heutigen Gebetstag des Papstes&lt;/b&gt; &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6907&amp;amp;entry_id=317&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/holy_father/francesco/homilies/2013/documents/papa-francesco_20130907_veglia-pace_ge.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/holy_father/francesco/homilies/2013/documents/papa-francesco_20130907_veglia-pace_ge.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;für den Frieden&lt;/a&gt; in der ganzen Welt und besonders in &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6908&amp;amp;entry_id=317&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/297-GEBETE-FUER-SYRIEN-NACH-DEM-SELIGEN-PAPST-JOHANNES-PAUL-II..html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/297-GEBETE-FUER-SYRIEN-NACH-DEM-SELIGEN-PAPST-JOHANNES-PAUL-II..html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Syrien&lt;/a&gt; greife ich eine Petition auf, die ich für besonders gelungen und wichtig halte. Sie stammt vom 2. September 2013 (aus der Türkei) und liegt mittlerweile auf Türkisch, Englisch, Arabisch und Kurdisch vor. Es werden wohl noch weitere Sprachen hinzukommen, und ich biete dazu eine deutsche Übersetzung und bitte um zahlreiche Eintragungen auf der &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6909&amp;amp;entry_id=317&quot; title=&quot;http://www.sessizkalmamakgerek.com/&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.sessizkalmamakgerek.com/&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Ursprungsseite&lt;/a&gt;: &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[&lt;b&gt;ÜBERSETZUNG DES TEXTES DER PETITION GEGEN EINEN MILITÄRSCHLAG IN SYRIEN:&lt;/b&gt;] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Ein dritter Weg ist möglich&lt;/b&gt;!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die Einwohner Syriens über Jahrzehnte hinweg unter dem Druck einer Diktatur gelebt hatten, wurde der friedliche Aufstand des Volkes mit seinen Forderungen nach Freiheit und Gerechtigkeit sabotiert, und das Land verwandelte sich in eine Arena von blutiger Rache und Stellvertreterkriegen. Fast 100,000 Menschen sind gestorben, und in den zwei Jahren des Bürgerkriegs wurden Millionen Bürger zu Flüchtlingen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und jetzt wird uns gesagt, dass der Konflikt mit einer Militärintervention gelöst werden könne. Diese Behauptung kann nicht überzeugen. Eine Intervention wird den Tod unschuldiger Menschen nicht beenden; sie wird im Gegenteil das Chaos nur noch vergrößern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie wir im Irak klar gesehen haben, wo fast eine Million Menschen verstarb, ist eine Militärintervention oder ein Truppeneinmarsch keine Lösung. Trotz der enormen Verluste und Zerstörungen ist der Irak einem verlässlichen Frieden sogar immer noch nicht nahe. Heute ist der Irak ein Land, zerteilt entlang konfessioneller und ethnischer Grenzlinien. Seine Infrastruktur ist zerstört, seine Ressourcen wurde geplündert, und am schlimmsten ist, dass jeden Tag Dutzende Menschen bei Bombenanschlägen getötet werden. In Afghanistan und Libyen - zwei weitere Länder, die durch Weltmächte mit einer Intervention konfrontiert wurden - ist die Situation nicht anders. Auch Ägypten, wo kürzlich der gewählte Präsident durch einen Militärputsch entmachtet wurde, ist dabei, in eine unsichere Zukunft gedrängt zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist gewiss, dass eine wegen des Gebrauches chemischer Waffen (der Täter ist noch unbekannt) begründete Militäraktion in Syrien ähnliche Resultate nach sich ziehen wird. Außerdem ist es äußerst wahrscheinlich, daß eine solche Intervention in der gesamten Region den Boden für blutige Racheakte aufgrund ideologischer und konfessioneller Ausrichtungen bereiten wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwei Mal falsch ergibt nicht einmal richtig. Größere Brände werden das Feuer in Syrien nicht löschen. Weder eine begrenzte Intervention, um das Assad-Regime zu schwächen, noch ein Einmarsch, um ihn zu stürzen, ist eine Lösung. &lt;b&gt;Nötig sind ein sofortiger Waffenstillstand und Friedensverhandlungen.&lt;/b&gt; Ohne weiter Zeit zu verlieren und noch mehr Blut zu vergießen, sollten alle Parteien einbezogen werden, Vorbereitungen für freie und faire Wahlen zu treffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Länder der Region müssen die Hauptrolle für den Frieden übernehmen. Wir alle sollten das Recht des syrischen Volkes auf Selbstbestimmung respektieren und ihm helfen, es zu sichern, anstatt Konflikte anzuzetteln und ausländische Interventionen herbeizurufen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beginnend mit der Türkei und mit dem Iran müssen alle Staaten der Region ihre außenpolitischen Orientierungen überdenken. Einen Waffenstillstand herzustellen und Friedensverhandlungen in Syrien zu beginnen wird nur durch die Vermittlung regionaler Mächte möglich sein, aber nicht dadurch, dass sie selbst Konfliktparteien werden. Es sollte nicht vergessen werden, daß niemand sicher ist solange ein Teil dieser Region brennt. Die Türkei und der Iran sollten ihr sinnloses Ringen nach Vorherrschaft und Macht aufgeben. Die Völker dieser Region erwarten von ihnen Beiträge zu einer Lösung, aber nicht, dass sie selbst in den Konflikt einsteigen. Für Friedensverhandlungen sollte sofort ein Tisch aufgestellt werden, und alle müssen an diesem Tisch bleiben, bis eine Lösung erreicht ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Menschen, die von Kriegen, Konflikten, Massakern und Leiden müde sind, werden bei Lösungen misstrauisch sein, die weitere Tote verursachen. Was wir brauchen, ist Frieden in Syrien und in der ganzen Region. Friede wird möglich sein mit echten Demokratien und Institutionen, welche das Zusammenleben aller Unterschiedlichkeiten, Ideologien und Religionen sicherstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir sollten uns auf der Basis einer gemeinsamen prinzipiellen Haltung zur Bewältigung der gegenwärtigen Tragödie und des nahenden Krieges treffen. Unglücklicherweise ist die öffentliche Meinung in der Türkei sehr polarisiert. &lt;b&gt;Alles, sogar eine Tragödie wie die geschilderte, wird als Mittel zu dieser Polarisierung eingesetzt. Wie bei jeder anderen Angelegenheit sollen wir gezwungen werden, zwischen zwei exklusiven Optionen zu wählen. Es wird gesagt, dass &quot;wenn Du gegen die Militärintervention ist, dann bist Du auf der Seite des Diktators.&quot; Nein! Wir sind gegen den Diktator und gegen die Massaker, die sein Regime begangen hat. In der gleichen Weise lehnen wir eine bewaffnete Intervention oder Besatzung in Syrien ab. Das sind überhaupt keine Lösungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein dritter Weg ist möglich. Es ist ein Weg der Brüderlichkeit, nicht der Feindseligkeit, ein Weg des Friedens, nicht des Krieges, ein Weg der Demokratie, nicht der Diktatur.&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lasst uns zusammen einen mächtigen Aufruf starten. Gegen jede Form der Unterdrückung, der Ausbeutung und des Krieges lasst uns rufen: &quot;Es gibt keine Freiheit ohne Frieden, und es gibt keinen Frieden ohne Gerechtigkeit.&quot; Lasst uns zusammenstehen gegen Machteliten, Interessengruppen und Regierungen, die zu Kriegen aufrufen. Lasst uns versuchen, den rechtlichen Rahmen für den Frieden und das Zusammenleben zu etablieren!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[&lt;b&gt;ENDE DER ÜBERSETZUNG DER VON MIR UNTERSTÜTZTEN&lt;/b&gt; &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6909&amp;amp;entry_id=317&quot; title=&quot;http://www.sessizkalmamakgerek.com/&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.sessizkalmamakgerek.com/&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;b&gt;PETITION: BITTE EINTRAGEN!&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die petitionsverantwortlichen Aufrufenden sind: Cihan AKTAŞ, Ümit AKTAŞ, Hayko BAĞDAT, Mehmet BEKAROĞLU, Ayhan BİLGEN, Ali BULAÇ, Aydın ÇUBUKÇU, Mehmet EFE, Ömer Faruk GERGERLİOĞLU, Şebnem Korur FİNCANCI, Gencay GÜRSOY, Cihangir İSLAM, Hüda KAYA, Zeki KILIÇASLAN, Jülide KURAL, Ömer LAÇİNER, Nuray MERT, Sırrı Süreyya ÖNDER, İzzettin ÖNDER, İslam ÖZKAN, Yıldız RAMAZANOĞLU, Nuray SANCAR, İbrahim SEDİYANİ,  Sonnur SEZER, Cem SOMEL, Özden Sönmez, Şebnem SÖNMEZ, Nur SÜRER,  Altan TAN, Sezgin TANRIKULU, Cem TERZİ, Mehmet TURKAY, Ahmet Faruk ÜNSAL, Beyza ÜSTÜN.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es folgt die Petition jetzt noch in Englisch und Türkisch:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[&lt;b&gt;ENGLISCH:&lt;/b&gt;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
A third way is possible!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Having lived under the pressure of dictatorship for decades, the Syrian people’s peaceful uprising demanding freedom and justice has been sabotaged and the country has been turned into an arena of bloody revenge and proxy wars. Nearly 100,000 people have died and millions have been made refugees after two years of civil war in Syria.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
And now we are told that the conflict can be solved with a military intervention. This claim fails to persuade. An intervention will not end the death of innocents; on the contrary, it will only deepen the chaos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
As we have seen clearly in Iraq, where almost 1 million people died, a military intervention or occupation is not a solution. In spite of the tremendous loss and destruction, Iraq is still not even close to a reliable peace. Today, Iraq is a country divided along denominational and ethnic lines. Its infrastructure is destroyed, its resources have been looted and, more importantly, dozens of people are killed in bomb attacks every day. In Afghanistan and Libya, two other countries that faced intervention by global powers, the situation is no different. Egypt, where a military coup recently ousted the elected president, is also being pushed into an uncertain future.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
It is certain that a military intervention justified by the use of chemical weapons, whose perpetrator is still unknown, will cause similar results in Syria. Also, it is highly likely that such an intervention will set the stage for bloody acts of vengeance along ideological and denominational lines all over the region.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Two wrongs do not make a right. Bigger flames will not extinguish the fire in Syria. Neither a limited intervention to break Assad’s back nor an occupation to take him down is a solution. &lt;b&gt;What is needed is an immediate ceasefire and peace talks.&lt;/b&gt; Before losing more time and shedding more blood, all parties should focus on setting the stage for free and fair elections.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
The countries in the region need to take the lead for peace. We should all respect the Syrian people’s right to self-determination and help them to secure it, rather than encouraging conflict and inviting foreign intervention.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Starting with Turkey and Iran, all the states in the region must revise their foreign policy orientations. Starting a ceasefire and peace talks in Syria will only be possible with the mediation of regional powers, not by them becoming parties to the conflict. It should not be forgotten that no one is safe while a part of this region is burning. Turkey and Iran should abandon their meaningless struggle for supremacy and power. The peoples of this region expect them to contribute to a solution, not to join the conflict. A table for peace talks should be set up immediately, and all must sit at this table until a solution is produced.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
People who are tired of wars, conflicts, massacres and pain should be suspicious of initiatives that will bring new deaths. What we need is peace in Syria and the entire region. Peace will be possible with true democracies and institutions that ensure the coexistence of all differences, ideologies and denominations.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
We need to meet on the basis of a common principle against the current tragedy and oncoming war. Unfortunately, Turkish public opinion is sharply polarized. &lt;b&gt;Everything, even a tragedy like this, is used as a tool in this polarization. As in every matter, we are forced to choose between two exclusive options. It is said that “if you are against the military intervention, then you are with the dictator.” No! We are against the dictator and the massacres his regime has done. In the same way, we also reject an armed intervention or occupation in Syria. These are not solutions at all.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
A third way is possible. It is a way of brotherhood, not enmity, of peace, not war, of democracy, not dictatorship.&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Let us make a strong call together. Against all oppression, exploitation and war, let us say, “There is no freedom without peace, and no peace without justice.” Let us stand against power elites, interest groups and governments that call for wars. Let us try to establish the legal framework for peace and coexistence.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[&lt;b&gt;ENDE ENGLISCH.&lt;/b&gt;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[&lt;b&gt;TÜRKISCH:&lt;/b&gt;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bir üçüncü yol mümkün!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
02 Eylül 2013 tarihinde yayınlandı. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
On yıllardan beri diktatörlüğün baskıları altında yaşayan Suriye halkının, özgürlük ve adalet talebi ile başlattığı barışçıl gösteriler, sabote edilerek, ülke kısa sürede kanlı hesaplaşmalar ve vekâleten savaşların arenası haline getirilmiştir. Suriye’de iki yılı aşkın bir süreden beri devam eden acımasız iç savaş, 100 bin insanın hayatını kaybetmesine, milyonların mülteci durumuna düşmesine neden olmuştur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Şimdi de sorunun dışarıdan yapılacak bir askeri operasyonla çözüleceği iddiası ile karşı karşıyayız. Bu iddia inandırıcılıktan yoksundur; muhtemel bir müdahale masumların ölmesini durdurmayacak, aksine bölgedeki yangını büyütecek, kaosu daha da derinleştirecektir.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Silahlı müdahalenin ve işgalin çözüm olmadığını bir milyona yakın insanın öldüğü Irak’ta bütün çıplaklığı ile gördük. Bunca kayıp ve yıkıma rağmen, ülkede kalıcı barış sağlanamamıştır. Bugün Irak, kimlik ve mezhep temelinde bölünmüş, parçalanmış, alt yapısı tahrip edilmiş, kaynakları yağmalanmış, her gün onlarca insanın patlayan bombalarla hayatını kaybettiği bir ülkedir. Yine küresel güçlerin müdahale ettiği Afganistan ve Libya’da durum pek farklı değildir. Askeri darbe ile seçilmiş yönetimin devrildiği Mısır da bir belirsizliğe doğru sürüklenmektedir.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henüz kim tarafından gerçekleştirildiği bile kesin olarak ortaya çıkarılamamış olan kimyasal silah kullanılması gerekçe gösterilerek, dışarıdan yapılacak silahlı bir müdahalenin Suriye’de de benzer sonuçları doğuracağı açıktır. Ayrıca böyle bir müdahalenin, yıllarca sürecek olan kimlik ve mezhep eksenli kanlı hesaplaşmaların tüm bölgeye yayılmasına zemin oluşturacağı uzak bir ihtimal değildir.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
İki yanlıştan bir doğru çıkmaz; Suriye’deki ateşi daha büyük ateşler söndüremez; Esad rejiminin belini bükecek sınırlı bir müdahale de, Esad’ı devirecek bir işgal de çözüm değildir. &lt;b&gt;İhtiyaç duyulan, derhal ateşkes ve barış görüşmelerinin başlamasıdır.&lt;/b&gt; Daha fazla zaman ve kan kaybetmeden, tüm tarafların katılımı ile demokratik bir seçim ortamının hazırlanmasına odaklanılmalıdır.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Barışa öncülük etmesi gerekenler bölge ülkeleridir. Çatışmayı desteklemek, dışarıdan yapılacak müdahalelere ortam hazırlayan girişimlere ümit bağlamak yerine, Suriye halkının kendi geleceğine yönelik kararı kendilerinin vermesine saygı duymak ve bunun zeminini oluşturmak için gayret göstermek gerekir.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Başta Türkiye ve İran olmak üzere tüm bölge ülkeleri dış politika yönelimlerini gözden geçirmek durumundadır. Suriye’de ateşkes yapılması ve barış görüşmelerinin başlaması, bölge ülkelerinin taraf olmaları ile değil arabuluculuk yapmaları ile mümkündür. Bu coğrafyanın bir parçası yanarken diğer parçalarının emniyette olmasının mümkün olmayacağı unutulmamalıdır. Türkiye ve İran, anlamsız üstünlük ve güç mücadelesini terk etmeli; bölge halkı onlardan çatışmaların tarafı olmalarını değil çözümün aktörleri olmalarını bekliyor. Derhal barış masası kurulmalı ve tüm taraflar, çözüm üretmeden kalkmamacasına bu masaya oturmalıdır.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Savaşlardan, iç çatışmalardan, katliamlardan, acılardan yorgun düşen bir coğrafyanın halklarının yeni ölümler getirecek arayışlardan uzak durması gerekir. Suriye’de ve tüm bölgede ihtiyaç duyulan barıştır. Barış, tüm farklılıkların, kimlik ve mezheplerin bir arada yaşamasını garanti edecek gerçek demokrasiler ve ortak kurumlar inşa etmekle mümkün olacaktır.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yaşanan bu insanlık trajedisi ve yaklaşmakta olan daha büyük savaşa karşı ortak ilkesel bir tavır sergilenmek zorundayız. Ne yazık ki Türkiye kamuoyu keskin bir kutuplaşma içindedir. &lt;b&gt;Her şey, böylesine bir insanlık trajedisi bile, bu kutuplaşmanın malzemesi yapılabilmektedir. Her konuda olduğu gibi Suriye’de yaşanan trajedi ile ilgili de iki kanlı yol önümüze konmaktadır. “Askeri müdahaleye karşıysan eli kanlı diktatörden yanasın” deniliyor. Hayır; diktatörlüğü de, diktatörün yaptığı katliamları da reddediyoruz. Aynı şekilde Suriye’nin bombalanmasını, işgal edilmesini de asla kabul etmiyor, çözüm olarak görmüyoruz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bir üçüncü yol mümkündür. Bu yol, düşmanlık değil kardeşlik, savaş değil barış, diktatörlük değil demokrasi yoludur.&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gelin, birlikte güçlü bir çağrıyı yükseltelim; her türlü zulüm, sömürü ve savaşa karşı “barış olmadan özgürlük, adalet olmadan barış olmaz” diyelim. Güç odaklarının, çıkar çevrelerinin, savaşlardan medet uman iktidarların karşısına dikilelim; barışın ve birlikte yaşamanın hukukunu inşa edelim.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[&lt;b&gt;ENDE TÜRKISCH.&lt;/b&gt;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Bürger und Bürgerinnen in vielen Staaten&lt;/b&gt; nützen ihre demokratischen Möglichkeiten und urgieren bei ihren (regionalen) Abgeordneten, gegen jede neue Gewaltlösung im Nahen Osten aufzutreten. Besonders effektiv geht es, wenn sogar Wahlen anstehen. Ich rufe daher alle Wählerinnen und Wähler auf, diesen obigen Aufruf zur friedlichen Lösung des unvorstellbaren Syrienkonfliktes an ihre Vertreter in den Parlamenten weiterzugeben und die Außen- bzw. Sicherheitspolitik ihrer Länder besonders in ihr Wahlverhalten einzubeziehen. Der Freistaat &lt;b&gt;Bayern wählt am 15. September&lt;/b&gt; 2013, die Bundesrepublik &lt;b&gt;Deutschland wählt am 22. September&lt;/b&gt; 2013, und die Republik &lt;b&gt;Österreich wählt am 29. September&lt;/b&gt; 2013. Ich würde keinem Politiker die Stimme schenken, der auch nur indirekt einen neuen Völkerrechtsbruch (durch welche Koalition auch immer) unterstützt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Problematisch ist es, diesen schrecklichen Konflikt&lt;/b&gt; auf religiöse Zugehörigkeiten zu reduzieren. Es geht nicht um die &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6951&amp;amp;entry_id=317&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/318-SYRIEN-OEKUMENISCHER-AUFRUF-VON-KARDINAL-SCHOENBORN-UND-SECHS-PATRIARCHEN.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/318-SYRIEN-OEKUMENISCHER-AUFRUF-VON-KARDINAL-SCHOENBORN-UND-SECHS-PATRIARCHEN.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Christen&lt;/a&gt;, die Sunniten, die Schiiten oder die Alawiten, um jetzt bei der religiösen und kulturellen Vielfalt Syriens ohne weitere Differenzierung nur vier Schlagworte zu benennen. Konfessionell gesprochen sind wesentlich mehr Muslime als Christen umgekommen. Wer trägt jetzt abgesehen von der innenpolitischen Seite dafür die Hauptverantwortung? Welche Supermacht oder regionale Macht hat dabei noch ihre Glaubwürdigkeit bewahrt? Kann es jemals um Zahlenspiele gehen, oder geht es nicht in Wirklichkeit um die absolut unantastbaren Menschenrechte für jeden Menschen, egal welcher religiösen Gruppe oder Minderheit er angehört? Dabei ist es - um nur ein Beispiel zu benennen - absolut unerträglich, daß die Grenze der Türkei zu Syrien in den letzten Monaten offenbar von terroristischen Gruppen genutzt wurde, um einzusickern und sich an den Kämpfen zu beteiligen. Andererseits ist es nachvollziehbar, daß die Türkei bei ihrer überwältigenden Aufnahme von syrischen Flüchtlingen die notwendige Sicherheitskontrolle kaum noch im vollen Umfang gewährleisten konnte. Schwere Fehler sind also auf allen Seiten passiert, und die Leidtragenden aller erkennbaren Stellvertreterkriege in Syrien sind unschuldige Zivilisten sämtlicher religiösen und ideologischen Ausrichtungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Die größte Heuchelei besteht jedenfalls&lt;/b&gt; in der Beförderung von Waffenlieferungen, die äußerlich immer mit der raschen Bekämpfung dieses und jenes untragbaren Zustandes begründet wurden. In Wirklichkeit jedoch haben sie den Konflikt verlängert und werden die kriegerischen Auseinandersetzungen auf dem Territorium von Syrien noch weiter zunehmen lassen. Deshalb sagte der emeritierte Papst Benedikt XVI. auf seinem &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6912&amp;amp;entry_id=317&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/speeches/2012/september/documents/hf_ben-xvi_spe_20120914_incontro-giornalisti_ge.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/speeches/2012/september/documents/hf_ben-xvi_spe_20120914_incontro-giornalisti_ge.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Flug in den Libanon&lt;/a&gt; bereits am 14. September 2012: &quot;&lt;i&gt;Ich würde auch sagen, daß endlich die Einfuhr von Waffen aufhören muß, denn ohne die Einfuhr von Waffen könnte der Krieg nicht weitergehen. Anstatt Waffen einzuführen, was eine schwere Sünde ist, sollten wir Ideen des Friedens, der Kreativität einführen; Lösungen suchen, jeden in seinem Anderssein anzunehmen. Wir müssen also in der Welt die Achtung der Religionen untereinander sichtbar machen, die Achtung des Menschen als Geschöpf Gottes, die Nächstenliebe als grundlegend für alle Religionen. In diesem Sinn also helfen mit allen möglichen Gesten, mit auch materiellen Hilfen, daß der Krieg und die Gewalt aufhören und alle ihr Land wieder aufbauen können.&lt;/i&gt;&quot; Benedikt XVI. war es auch, der am selben Tag für den entschiedenen geistigen Kampf gegen religiösen Fundamentalismus in allen Religionen unterschrieben und das &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6915&amp;amp;entry_id=317&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/299-NACH-DER-NAHOSTSYNODE-APOSTOLISCHES-SCHREIBEN-ECCLESIA-IN-MEDIO-ORIENTE-UEBER-KIRCHE-IM-NAHEN-OSTEN.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/299-NACH-DER-NAHOSTSYNODE-APOSTOLISCHES-SCHREIBEN-ECCLESIA-IN-MEDIO-ORIENTE-UEBER-KIRCHE-IM-NAHEN-OSTEN.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Apostolische Schreiben über die Kirche im Nahen Osten&lt;/a&gt; herausgegeben hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;In diesem Sinne schließe ich mich&lt;/b&gt; also dem &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6907&amp;amp;entry_id=317&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/holy_father/francesco/homilies/2013/documents/papa-francesco_20130907_veglia-pace_ge.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/holy_father/francesco/homilies/2013/documents/papa-francesco_20130907_veglia-pace_ge.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;dramatischen Ruf des Papstes Franziskus&lt;/a&gt; gegen Krieg und für Frieden voll und ganz an und verbleibe mit besten Grüßen in diesem marianischen Frauendreißiger Euer Padre Alex - Dr. Alexander Pytlik  
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    <pubDate>Sat, 07 Sep 2013 08:28:00 +0200</pubDate>
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    <title>GEBETE FÜR SYRIEN NACH DEM SELIGEN PAPST JOHANNES PAUL II.</title>
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            <category>Aktuelle Fürbitten</category>
            <category>News Kommentare</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Padre Alex / Dr. Alexander Pytlik)</author>
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    &lt;b&gt;Nur noch wenige Wochen sind es&lt;/b&gt; bis zum Besuch Seiner Heiligkeit &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6511&amp;amp;entry_id=297&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/travels/2012/index_libano_ge.htm&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/travels/2012/index_libano_ge.htm&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Papst Benedikt XVI. im Libanon&lt;/a&gt; (14. - 16. September 2012). Immer mehr Menschen erkennen die besondere Bedeutung dieser Apostolischen Reise des Papstes, und dafür gibt es sehr viele Gründe. Meiner Meinung nach ist sie sogar die wichtigste für das Jahr 2012, und es geht dort nicht nur um den Nahen Osten, sondern einmal mehr um den Weltfrieden. So viele Problemkreise finden ihren Schnittpunkt tatsächlich im Libanon, so viele Umbrüche und Perspektiven ergeben sich auch zum Zeitpunkt dieses Papstbesuches. Angesichts der für viele Zivilisten äußerst schwierigen Lage im Nachbarland Syrien erinnere ich nun am heutigen Sonntag an die &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6511&amp;amp;entry_id=297&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/travels/2012/index_libano_ge.htm&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/travels/2012/index_libano_ge.htm&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Jubiläumspilgerreise des seligen Papstes Johannes Paul II.&lt;/a&gt; im Jahre 2001 und übernehme einige Textpassagen von damals als aktuelle Fürbitten für Syrien und das ganze &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6512&amp;amp;entry_id=297&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/260-NAHOST-BISCHOFSSYNODE-BLEIBENDE-BEDEUTUNG-DES-HEILIGEN-LANDES.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/260-NAHOST-BISCHOFSSYNODE-BLEIBENDE-BEDEUTUNG-DES-HEILIGEN-LANDES.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Heilige Land&lt;/a&gt;, und zwar beziehe ich mich auf das damalige &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6513&amp;amp;entry_id=297&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/holy_father/john_paul_ii/speeches/2001/documents/hf_jp-ii_spe_20010507_prayer-peace_ge.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/holy_father/john_paul_ii/speeches/2001/documents/hf_jp-ii_spe_20010507_prayer-peace_ge.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Friedensgebet in der griechisch-orthodoxen Kirche von Kuneitra&lt;/a&gt; auf den Golanhöhen vom 7. Mai 2001:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[&lt;b&gt;FÜRBITTEN FÜR SYRIEN UND DAS HEILIGE LAND IN WORTEN DES SELIGEN PAPSTES JOHANNES PAUL II.&lt;/b&gt;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
»Selig, die Frieden stiften; denn sie werden Söhne Gottes genannt werden« (Mt 5,9). Von [&lt;i&gt;hier aus&lt;/i&gt;] (diesem Ort aus, der durch den Krieg so zerstört wurde) möchte ich mein Herz und meine Stimme im Gebet für den Frieden im Heiligen Land und in der Welt erheben. Der wahre Friede ist ein Geschenk Gottes. Unser Offensein für dieses Geschenk erfordert eine Umkehr der Herzen und ein Gewissen, das Seinem Gebot gehorcht.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Gott der grenzenlosen Barmherzigkeit und Güte, mit dankerfülltem Herzen bitten wir Dich [&lt;i&gt;für dieses&lt;/i&gt;] (heute in diesem) Land, in dem der heilige Paulus einst wirkte. Er verkündete den Völkern die Wahrheit, daß Gott in Christus die Welt mit sich versöhnt hat (vgl. 2 Kor 5,19). Möge Deine Stimme widerhallen in den Herzen aller Männer und Frauen, wenn Du sie aufforderst, den Weg der Versöhnung und des Friedens zu gehen und barmherzig zu sein, wie Du barmherzig bist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;VATER UNSER / GEGRÜSSET SEIST DU, MARIA&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herr, Du sprichst Worte des Friedens zu Deinem Volk und zu allen, die sich mit ganzem Herzen zu Dir bekehren (vgl. Ps 85,9). Wir bitten Dich für die Völker des Nahen Ostens. Hilf ihnen, die Mauern der Feindschaft und Trennung niederzureißen und gemeinsam eine Welt in Gerechtigkeit und Solidarität zu bauen.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;b&gt;WIR BITTEN DICH ERHÖRE UNS!&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herr, Du erschaffst einen neuen Himmel und eine neue Erde (vgl. Jes 65,17). Dir vertrauen wir die jungen Menschen dieser Länder an. Sie ersehnen in ihren Herzen eine bessere Zukunft; stärke ihre Entschlossenheit, Männer und Frauen des Friedens und Verkünder neuer Hoffnung für ihre Völker zu sein.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;b&gt;WIR BITTEN DICH ERHÖRE UNS!&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater, Du läßt aus der Erde Gerechtigkeit sprießen (vgl. Jes 45,8). Wir bitten für die zivilen Autoritäten dieser Region, daß sie die gerechten Wünsche ihres Volkes zu erfüllen und die Jugendlichen zu Gerechtigkeit und Frieden zu erziehen suchen. Ermutige sie, großherzig für das Gemeinwohl zu wirken, die unveräußerliche Würde jeder menschlichen Person und die Grundrechte zu achten, die sich vom Bild und Gleichnis des Schöpfers herleiten, das jedem Menschen eingeschrieben ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;WIR BITTEN DICH ERHÖRE UNS!&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir beten besonders für die Verantwortungsträger dieses edlen Landes Syrien: schenke ihnen Weisheit, Weitsicht und Beharrlichkeit, damit sie sich nie entmutigen lassen in ihrer schweren Aufgabe, den dauerhaften Frieden aufzubauen, nach dem sich alle Völker sehnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;WIR BITTEN DICH ERHÖRE UNS!&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Himmlischer Vater, [&lt;i&gt;eingedenk des Ortes&lt;/i&gt;] (an diesem Ort), an dem sich die Bekehrung des Apostels Paulus ereignete, bitten wir für alle, die an das Evangelium Jesu Christi glauben. Lenke ihre Schritte in der Wahrheit und Liebe. Mögen sie alle eins seien, wie Du eins bist mit dem Sohn und dem Heiligen Geist!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;WIR BITTEN DICH ERHÖRE UNS!&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Daß sie Zeugnis geben für den Frieden, der alles Verstehen übersteigt (vgl. Phil 4,7), und für das Licht, das über die Finsternis der Feindschaft, der Sünde und des Todes siegt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;WIR BITTEN DICH ERHÖRE UNS!&lt;/b&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herr des Himmels und der Erde, Schöpfer der einen Menschheitsfamilie, wir bitten für die Anhänger aller Religionen. Daß sie Deinen Willen suchen im Gebet und in der Reinheit des Herzens und daß sie Dich anbeten und Deinen heiligen Namen preisen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;WIR BITTEN DICH ERHÖRE UNS!&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Führe sie, damit sie in Dir die Kraft suchen, Furcht und Mißtrauen zu überwinden und in der Freundschaft wachsen und in Eintracht zusammenleben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;WIR BITTEN DICH ERHÖRE UNS!&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Barmherziger Vater, mögen alle Gläubigen den Mut finden, einander zu vergeben, damit die Wunden der Vergangenheit geheilt werden und keinen Vorwand für weitere Leiden in der Gegenwart bilden.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;b&gt;WIR BITTEN DICH ERHÖRE UNS!&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies möge vor allem im Heiligen Land geschehen, in dem Land, das Du durch so viele Zeichen Deiner Vorsehung gesegnet und wo Du Dich als der Gott der Liebe geoffenbart hast.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;b&gt;VATER UNSER / GEGRÜSSET SEIST DU, MARIA&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Der Mutter Jesu, der allerseligsten Jungfrau Maria, vertrauen wir die Männer und Frauen an, die in dem Land leben, in dem Jesus einst gelebt hat. Ihrem Beispiel folgend, mögen sie das Wort Gottes hören und Achtung und Mitgefühl füreinander haben, besonders für diejenigen, die verschieden sind von ihnen. Mögen sie eines Herzens und Sinnes sein in dem Einsatz für eine Welt, die ein wahres Zuhause für alle Völker ist.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Salam! Salam! Salam!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Amen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[&lt;b&gt;ENDE DER VORGESCHLAGENEN FÜRBITTEN MIT WORTEN DES SELIGEN PAPSTES JOHANNES PAUL II.&lt;/b&gt;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor 15 Jahren hatte derselbe selige Papst Johannes Paul II. ebenso &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6514&amp;amp;entry_id=297&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/holy_father/john_paul_ii/travels/sub_index1997/trav_lebanon-1997_ge.htm&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/holy_father/john_paul_ii/travels/sub_index1997/trav_lebanon-1997_ge.htm&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;den Libanon besucht&lt;/a&gt;, und zwar zum Abschluß der Sonderversammlung der römischen Bischofssynode für den Libanon, also der &quot;libanesischen Synode&quot; (26. November - 14. Dezember 1995, vgl. das Apostolische Schreiben &quot;&lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6515&amp;amp;entry_id=297&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/holy_father/john_paul_ii/apost_exhortations/documents/hf_jp-ii_exh_19970510_lebanon_fr.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/holy_father/john_paul_ii/apost_exhortations/documents/hf_jp-ii_exh_19970510_lebanon_fr.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Eine neue Hoffnung für den Libanon&lt;/a&gt;&quot;). Bei dem damaligen &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6514&amp;amp;entry_id=297&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/holy_father/john_paul_ii/travels/sub_index1997/trav_lebanon-1997_ge.htm&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/holy_father/john_paul_ii/travels/sub_index1997/trav_lebanon-1997_ge.htm&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Besuch im Libanon&lt;/a&gt; hat der Papst Bitten formuliert, die ich in der Hoffnung abdrucke, daß sich der schreckliche Konflikt und gleichzeitige Stellvertreterkrieg in Syrien nicht auch noch in das Nachbarland verpflanze. Bei der Heiligsten &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6517&amp;amp;entry_id=297&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/holy_father/john_paul_ii/homilies/1997/documents/hf_jp-ii_hom_19970511_fr.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/holy_father/john_paul_ii/homilies/1997/documents/hf_jp-ii_hom_19970511_fr.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Eucharistiefeier am 11. Mai 1997&lt;/a&gt; in Beirut beinhaltete die päpstliche Predigt Anrufungen des Heiligen Geistes für den Libanon, und beim Angelusläuten desselben Tages erbat der Papst anläßlich des &quot;&lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6518&amp;amp;entry_id=297&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/holy_father/john_paul_ii/angelus/1997/documents/hf_jp-ii_reg_19970511_fr.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/holy_father/john_paul_ii/angelus/1997/documents/hf_jp-ii_reg_19970511_fr.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Regina Caeli&lt;/a&gt;&quot; auch die Fürbitte Mariens für den Libanon:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[&lt;B&gt;BITTEN DES SELIGEN JOHANNES PAUL II. FÜR DEN LIBANON:&lt;/B&gt;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
L&#039;Esprit Saint, l&#039;Esprit de Jésus Christ, est un Esprit de gloire. Prions aujourd&#039;hui pour que cette gloire divine enveloppe tous ceux qui connaissent la souffrance sur la terre libanaise. Prions pour qu&#039;elle devienne un germe de force spirituelle pour vous tous, pour l&#039;Eglise et pour la nation, afin que le Liban puisse remplir son rôle au Proche-Orient, parmi les nations voisines et avec toutes les nations du monde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Esprit de Dieu, mets ta lumière et ton amour dans les cœurs pour achever la réconciliation entre les personnes, au sein des familles, entre voisins, dans les villes et les villages et au sein des institutions de la société civile! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Esprit de Dieu, que ta force réunisse tous les fils de cette terre pour qu&#039;ils marchent ensemble avec courage et ténacité sur le chemin de la paix, de la convivialité, dans le respect mutuel de la dignité et de la liberté des personnes, pour l&#039;épanouissement de chacun et pour le bien du pays tout entier!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Esprit de Dieu, donne aux familles libanaises de développer les dons de grâce du mariage! Donne aux jeunes de bâtir leur personnalité avec confiance et de prendre conscience de leurs responsabilités dans l&#039;Eglise et dans la cité! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Esprit de Dieu, accorde aux fidèles du Liban d&#039;affermir l&#039;unité de chacune des Eglises patriarcales, de toute l&#039;Eglise catholique au Liban! Aide-les à faire de nouveaux pas sur les chemins de la pleine unité de tous ceux qui ont reçu le don de la foi au Christ Sauveur! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Esprit de Dieu, « Toi qu&#039;on appelle Conseiller, Source vive, Feu, Charité », manifeste en ce peuple les fruits attendus de l&#039;Assemblée synodale! Esprit de lumière et d&#039;amour, sois pour les fils et les filles du Liban source de force, de force spirituelle, spécialement à cette heure, au seuil du troisième millénaire du christianisme! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viens Esprit de Dieu. Veni, Sancte Spiritus! Amen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
O Vierge très sainte, accorde à ce peuple d&#039;antique origine mais toujours jeune, de rester le digne héritier de son illustre histoire et de bâtir avec dynamisme son avenir dans le dialogue entre tous, le respect mutuel des groupes différents, la concorde fraternelle! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reine de la Paix, protège le Liban! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reine de la Paix, nous te prions, écoute-nous! &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Que Dieu bénisse le Liban!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[&lt;B&gt;ENDE DER BITTEN DES SELIGEN JOHANNES PAUL II. FÜR DEN LIBANON.&lt;/B&gt;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;In diesem Zusammenhang&lt;/b&gt; ist es mir auch ein besonderes Anliegen, an diese von mir übersetzte &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6519&amp;amp;entry_id=297&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/272-ERINNERUNG-AN-JOHANNES-PAUL-II.-MIT-JUNGEN-MUSLIMEN-IN-MAROKKO-CASABLANCA-1985.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/272-ERINNERUNG-AN-JOHANNES-PAUL-II.-MIT-JUNGEN-MUSLIMEN-IN-MAROKKO-CASABLANCA-1985.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Ansprache des seligen Papstes Johannes Paul II. in Marokko&lt;/a&gt; vor jungen Muslimen und an die &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6520&amp;amp;entry_id=297&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/263-NAHOST-BISCHOFSSYNODE-NUNTIUS-BOTSCHAFT-ZUM-ABSCHLUSS-FUER-DAS-VOLK-GOTTES.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/263-NAHOST-BISCHOFSSYNODE-NUNTIUS-BOTSCHAFT-ZUM-ABSCHLUSS-FUER-DAS-VOLK-GOTTES.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Schlußbotschaft der Sonderversammlung der römischen Bischofssynode für den Nahen Osten&lt;/a&gt; zu erinnern. Im Hinblick auf den Papstbesuch im Libanon verweise ich überhaupt auf alle bisherigen Berichte im Blogbuch über Zypern und über die heute noch dort lebenden katholischen Maroniten, welche als ursprünglichste Bevölkerungsgruppe der Insel natürlich vom Libanon hergekommen waren. Damit ist der einzige in Zypern residierende katholische &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6521&amp;amp;entry_id=297&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/232-ZYPERN-WIEDERHERSTELLUNG-DER-IKONE-DES-MULTIKULTURALISMUS.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/232-ZYPERN-WIEDERHERSTELLUNG-DER-IKONE-DES-MULTIKULTURALISMUS.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Erzbischof der Maroniten&lt;/a&gt; auch als Person und von seinen Ämtern her, aber auch vom &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6522&amp;amp;entry_id=297&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/246-ZYPERN-2010-DER-VIELLEICHT-WICHTIGSTE-BESUCH-VON-PAPST-BENEDIKT-XVI..html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/246-ZYPERN-2010-DER-VIELLEICHT-WICHTIGSTE-BESUCH-VON-PAPST-BENEDIKT-XVI..html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;erstmaligen Papstbesuch Zyperns&lt;/a&gt; her Bindeglied zwischen Zypern und dem Libanon, zwischen dem Libanon und dem Heiligen Stuhl und zwischen dem Libanon und ganz Europa und zwischen den Riten. In der &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6524&amp;amp;entry_id=297&quot; title=&quot;http://www.ministryinfo.gov.lb/fr/sub/Lebanon/LebaneseConstitution.aspx&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.ministryinfo.gov.lb/fr/sub/Lebanon/LebaneseConstitution.aspx&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Verfassung des Libanon&lt;/a&gt; sind nämlich noch mehr (katholische) Riten als anerkannte Religionsgemeinschaften benannt, und die Wirklichkeit der ganzen Katholischen Kirche drückt sich auch im &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6525&amp;amp;entry_id=297&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/262-NAHOST-BISCHOFSSYNODE-PROF.-WINKLER-ZU-DEN-VIELEN-RITEN-IN-DER-KATHOLISCHEN-KIRCHE.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/262-NAHOST-BISCHOFSSYNODE-PROF.-WINKLER-ZU-DEN-VIELEN-RITEN-IN-DER-KATHOLISCHEN-KIRCHE.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Reichtum ihrer 23 Ritenkirchen&lt;/a&gt; aus. Und so haben wir einmal mehr den Nahen Osten voller Gebetsanliegen im Blick. Ich lade alle Leserinnen und Leser herzlich zur persönlichen &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6523&amp;amp;entry_id=297&quot; title=&quot;http://www.lbpapalvisit.com/&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.lbpapalvisit.com/&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Teilnahme am Papstbesuch im Libanon&lt;/a&gt; ein und verweise dazu noch auf zwei Videos, zunächst ein Lieblingsvideo von mir über den Besuch des seligen Papstes Johannes Paul II. im Libanon aus dem Jahr 1997:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div align=&quot;center&quot;&gt;&lt;iframe width=&quot;480&quot; height=&quot;360&quot; src=&quot;http://www.youtube.com/embed/hmjT6oix0fo&quot; frameborder=&quot;0&quot; allowfullscreen&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Und als Rückerinnerung&lt;/b&gt; an den historisch ersten &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6527&amp;amp;entry_id=297&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/travels/2010/index_cipro_ge.htm&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/travels/2010/index_cipro_ge.htm&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Besuch eines Papstes in Zypern&lt;/a&gt;, der aufgrund der damaligen Veröffentlichung des &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6530&amp;amp;entry_id=297&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/roman_curia/synod/documents/rc_synod_doc_20100606_instrumentum-mo_fr.pdf&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/roman_curia/synod/documents/rc_synod_doc_20100606_instrumentum-mo_fr.pdf&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Instrumentum Laboris&lt;/a&gt; für die Sonderversammlung der Bischofssynode für den Nahen Osten mit dem &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6511&amp;amp;entry_id=297&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/travels/2012/index_libano_ge.htm&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/travels/2012/index_libano_ge.htm&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Libanonbesuch&lt;/a&gt; und der ganzen &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6520&amp;amp;entry_id=297&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/263-NAHOST-BISCHOFSSYNODE-NUNTIUS-BOTSCHAFT-ZUM-ABSCHLUSS-FUER-DAS-VOLK-GOTTES.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/263-NAHOST-BISCHOFSSYNODE-NUNTIUS-BOTSCHAFT-ZUM-ABSCHLUSS-FUER-DAS-VOLK-GOTTES.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Nahostsynode&lt;/a&gt; zusammengeschaut werden muß, verlinke ich nochmals ein kurzes Video zur Begegnung Seiner Heiligkeit Papst Benedikt XVI. mit der Katholischen Kirche in Zypern am Sportplatz der vor allem von den Maroniten besuchten Grundschule St. Maron in Nicosia. Zu sehen ist ein bewegender Ausschnitt bei der Vorstellung der größten katholischen Gruppe - des ältesten Bevölkerungsteiles Zyperns - der Maroniten, vom Samstag, dem 5. Juni 2010. Die Schüler und Schülerinnen stellten Stationen im Verlaufe eines Kirchenjahres dar, hier zum österlichen Triduum:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;div align=&quot;center&quot;&gt;&lt;object height=&quot;385&quot; width=&quot;480&quot;&gt;&lt;param value=&quot;http://www.youtube.com/v/rqIC_5aJozY?fs=1&amp;amp;hl=de_DE&quot; name=&quot;movie&quot; /&gt;&lt;param value=&quot;true&quot; name=&quot;allowFullScreen&quot; /&gt;&lt;param value=&quot;always&quot; name=&quot;allowscriptaccess&quot; /&gt;&lt;embed height=&quot;385&quot; width=&quot;480&quot; allowfullscreen=&quot;true&quot; allowscriptaccess=&quot;always&quot; type=&quot;application/x-shockwave-flash&quot; src=&quot;http://www.youtube.com/v/rqIC_5aJozY?fs=1&amp;amp;hl=de_DE&quot; /&gt;&lt;/object&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gebet verbunden! Euer Padre Alex - Dr. Alexander Pytlik  
    </content:encoded>

    <pubDate>Sun, 26 Aug 2012 19:27:00 +0200</pubDate>
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    <title>KRÄUTERWEIHE IM FRAUENDREISSIGER: DER ALTE TEXT FREI INS DEUTSCHE ÜBERTRAGEN</title>
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            <category>Aktuelle Fürbitten</category>
            <category>Sonstiges</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Padre Alex / Dr. Alexander Pytlik)</author>
    <content:encoded>
    &lt;p&gt; &lt;strong&gt;Nicht wenige lateinische Katholiken&lt;/strong&gt; sind darüber informiert, daß der Römische Ritus zwei offizielle Formen besitzt, die ordentliche und die (ältere) außerordentliche. Die römische Instruktion &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/279-KOMMENTAR-ZUR-INSTRUKTION-UNIVERSAE-ECCLESIAE.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Universae Ecclesiae&lt;/a&gt; über die Ausführung des als Motu proprio erlassenen Apostolischen Schreibens &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/220-KOMMENTAR-ZUM-MOTU-PROPRIO-SUMMORUM-PONTIFICUM.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Summorum Pontificum&lt;/a&gt; von Papst Benedikt XVI. hat auch in ihrer Nummer 35 festgehalten, daß der Gebrauch des (älteren) Rituale Romanum gestattet ist, und als ein sehr schönes Beispiel möchte ich heute auf die alten Kräuterweihegebete verweisen, die ich im folgenden zum Teil präzise, zum Teil aber auch freier bzw. im Fall des dritten Gebetes mit zusätzlichen Verständnishinweisen ins Deutsche übertragen habe. &lt;br /&gt;
&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_right&quot; style=&quot;width: 85px;&quot;&gt; &lt;br /&gt;
&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;a class=&quot;serendipity_image_link&quot; href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/uploads/frauendreissiger2011_eichstaett_buchenhuell.jpg&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:37 --&gt;&lt;img width=&quot;85&quot; height=&quot;110&quot; class=&quot;serendipity_image_right&quot; src=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/uploads/frauendreissiger2011_eichstaett_buchenhuell.serendipityThumb.jpg&quot; alt=&quot;&quot;  /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt; &lt;br /&gt;
&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Frauen-dreißiger in Buchenhüll ab 15. August 2011 zur Vorbereitung des Papst-besuches in Deutschland; mit S. E. Bischof Dr. Walter Mixa am 18. September 2011 (Sonntag zum feierlichen Frauen-dreißiger-schluß).&lt;/div&gt; &lt;br /&gt;
&lt;/div&gt; Ich bin dabei von meinem Rituale Romanum aus dem Jahre 1925 ausgegangen, und zwar von der ab S. 402 abgedruckten &lt;strong&gt;BENEDICTIO HERBARUM IN FESTO ASSUMPTIONIS B. MARIAE V.&lt;/strong&gt;, wobei diese Kräutersegnung zum Fest der Aufnahme der allerseligsten Jungfrau Maria als nicht-reservierte Segnung Nr. 11 verzeichnet ist. Als Antiphon zum Psalm 64 (65) eignet sich im übrigen vorzüglich das Ave Maria (zum Vergleich das bei introibo.net angebotene &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6273&amp;amp;entry_id=285&quot; title=&quot;http://www.introibo.net/download/rituale/kraeuterweihe.pdf&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.introibo.net/download/rituale/kraeuterweihe.pdf&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;lateinisch-deutsche Formular&lt;/a&gt; der Kräutersegnung):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[&lt;strong&gt;BEGINN DER KRÄUTERSEGNUNG AM 15. AUGUST:&lt;/strong&gt;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
V. Unsere Hilfe ist im Namen des Herrn!&lt;br /&gt;
R. Der Himmel und Erde erschaffen hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Psalm 64 (65)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2 Dir gebührt Lobgesang, Gott, auf dem Zion, / Dir erfüllt man Gelübde.&lt;br /&gt;
3 Du erhörst die Gebete. / Alle Menschen kommen zu Dir&lt;br /&gt;
4 unter der Last ihrer Sünden. Unsere Schuld ist zu groß für uns, / Du wirst sie vergeben.&lt;br /&gt;
5 Wohl denen, die Du erwählst und in Deine Nähe holst, / die in den Vorhöfen Deines Heiligtums wohnen. Wir wollen uns am Gut Deines Hauses sättigen, / am Gut Deines Tempels.&lt;br /&gt;
6 Du vollbringst erstaunliche Taten, / erhörst uns in Treue, Du Gott unsres Heiles, Du Zuversicht aller Enden der Erde / und der fernsten Gestade.&lt;br /&gt;
7 Du gründest die Berge in Deiner Kraft, / Du gürtest Dich mit Stärke.&lt;br /&gt;
8 Du stillst das Brausen der Meere, / das Brausen ihrer Wogen, das Tosen der Völker.&lt;br /&gt;
9 Alle, die an den Enden der Erde wohnen, / erschauern vor Deinen Zeichen; / Ost und West erfüllst Du mit Jubel.&lt;br /&gt;
10 Du sorgst für das Land und tränkst es; / Du überschüttest es mit Reichtum. Der Bach Gottes ist reichlich gefüllt, / Du schaffst ihnen Korn; so ordnest Du alles.&lt;br /&gt;
11 Du tränkst die Furchen, ebnest die Schollen, / machst sie weich durch Regen, segnest ihre Gewächse.&lt;br /&gt;
12 Du krönst das Jahr mit Deiner Güte, / Deinen Spuren folgt Überfluß.&lt;br /&gt;
13 In der Steppe prangen die Auen, / die Höhen umgürten sich mit Jubel.&lt;br /&gt;
14 Die Weiden schmücken sich mit Herden, / die Täler hüllen sich in Korn. / Sie jauchzen und singen.&lt;br /&gt;
Ehre sei dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist, wie im Anfang, so auch jetzt und allezeit und in Ewigkeit. Amen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
V. Der Herr spendet Segen.&lt;br /&gt;
R. Und unser Land gibt seinen Ertrag.&lt;br /&gt;
V. Du tränkst die Berge aus Deinen Kammern.&lt;br /&gt;
R. Aus Deinen Wolken wird die Erde satt.&lt;br /&gt;
V. Du läßt Gras wachsen für das Vieh.&lt;br /&gt;
R. Und auch Pflanzen für den Menschen,&lt;br /&gt;
V. die er anbaut, damit er Brot gewinne von der Erde.&lt;br /&gt;
R. Und Wein, der das Herz des Menschen erfreut,&lt;br /&gt;
V. damit sein Gesicht von Öl erglänze.&lt;br /&gt;
R. Und Brot das Menschenherz stärke.&lt;br /&gt;
V. Er sandte Sein Wort und heilte sie.&lt;br /&gt;
R. Und befreite sie von ihrem Verderben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
V. Herr, erhöre mein Gebet!&lt;br /&gt;
R. Und laß&#039; mein Rufen zu Dir kommen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
V. Der Herr sei mit euch!&lt;br /&gt;
R. Und mit deinem Geiste!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;I. Lasset uns beten!&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allmächtiger ewiger Gott, der Du Himmel, Erde und Meer, Sichtbares und Unsichtbares durch Dein Wort aus dem Nichts erschaffen hast und zum Gebrauch der Menschen und Tiere die Erde hervorbringen lassest Bäume und Kräuter, welche nach Deiner mildreichen Anordnung in ihrer jeweiligen Eigenart Frucht bringen, nicht nur als Kräuternahrung für die Beseelten, sondern auch zur Heilung kranker Körper. Inniglich bitten wir Dich mit Herz und Mund, Du wollest diese unterschiedlichen Kräutergattungen und Früchte durch Deine gnadenreiche Milde + segnen, damit sie durch den Einfluß der neuen Gnade Deines Segens und durch den rechten Gebrauch für Mensch und Tier in Deinem heiligen Namen über ihre von Dir gegebene natürliche Kraft hinaus reichen Schutz gewähren gegen alle Krankheit und Vergiftung. Durch unseren Herrn Jesus Christus, der in der Einheit des Heiligen Geistes mit Dir lebt und regiert von Ewigkeit zu Ewigkeit. AMEN.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;II. Lasset uns beten!&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gott, der Du durch Deinen Diener Moses die Kinder Israels angeleitet hast, Manipeln der Erstlingsfrüchte zu ihrer Segnung vor die Priester zu bringen, unter Auswahl der feinsten und schönsten Früchte der Gewächse und unter dem Ausdruck großer Freude vor Dir als ihrem wahren Gott: höre unsere Anrufungen, und gieße die Überfülle Deines + Segens auf uns und auf diese Bündel der neuen Gewächse und diese Büschel neuer Kräuter und Früchte, die wir Dir voll Dank an diesem hochfestlichen Tag darstellen und in Deinem Namen + segnen. Gewähre gnädig, daß überall dort, wo auch immer von diesen gesegneten Kräutern etwas aufbewahrt, mitgetragen oder anders verwendet wird, Menschen, Schafe, Vieh, Reit- und Lasttiere heilende Hilfe finden gegen Krankheiten, Seuchen, Geschwüre, Bösartigkeiten und Verwünschungen sowie gegen die Gifte und Bisse der Schlangen und anderer Tiere, aber auch Verteidigung finden gegen teuflische Illusionen, Machenschaften und betrügerische Verführungen. Und so mögen wir beladen mit Garben guter Werke, durch die Verdienste der allerseligsten Jungfrau und Gottesmutter Maria, deren leibliche Aufnahme in den Himmel wir feierlich begehen, gewürdigt werden, eben dort zugelassen zu werden. Durch unseren Herrn Jesus Christus, der in der Einheit des Heiligen Geistes mit Dir lebt und regiert von Ewigkeit zu Ewigkeit. AMEN.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;III. Lasset uns beten!&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gott, Du ließest durch Jesaja im Alten Bunde ankündigen: &quot;&lt;i&gt;Aus dem Baumstumpf von Jesse, aus dem Baumstumpf Isais, des Vaters Davids, wächst ein Reis hervor, ein junger Trieb aus seinen Wurzeln bringt Frucht.&lt;/i&gt;&quot; (Jes 11,1) Wir singen in der Weihnachtszeit immer wieder neu: &quot;&lt;i&gt;Es ist ein Ros entsprungen aus einer Wurzel zart, von Jesse, von Isai, dem Vater Davids, kam die Art. Das Röslein, davon Jesaja sagt, ist Maria, die Reine.&lt;/i&gt;&quot; Dieses Röslein, diesen Reis aus Isais Stumpf, diesen Zweig Jesses, diese virgam Jesse, nämlich die allerseligste Jungfrau und Gottesgebärerin, die Mutter Deines Sohnes und unseres Herrn Jesus Christus, hast Du am heutigen Tage in den Himmel erhoben, damit Du uns Sterblichen auf ihre Bitten hin und unter ihrem Patronat die Frucht ihres Leibes, Deinen Sohn, vermittelst: wir bitten Dich demütig, daß wir kraft der Vollmacht dieses Deines Sohnes und unter dem glorreichen Patrozinium Seiner Mutter die Schutzwirkungen dieser Früchte der Erde für das irdische und ewige Heil zu nützen vermögen. Durch unseren selben Herrn Jesus Christus, der in der Einheit des Heiligen Geistes mit Dir lebt und regiert von Ewigkeit zu Ewigkeit. AMEN.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der Segen des allmächtigen Gottes, des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes komme auf diese Bündel herab und bleibe auf ihnen allezeit. AMEN.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[&lt;strong&gt;ENDE DER KRÄUTERSEGNUNG ZU BEGINN DES FRAUENDREISSIGERS.&lt;/strong&gt;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Und so lade ich noch sehr herzlich ein&lt;/strong&gt;, während der traditionellen Kräuterweihe-Zeit des Frauendreißigers zu Ehren der in den Himmel mit Seele und Leib aufgenommenen Gottesmutter Maria auch die eine oder andere Wallfahrt in den uralten Marienort St. Marien Buchenhüll, Ortsteil von Eichstätt, zu unternehmen. In diesem Jahr dient dieser sommerliche Marienmonat vor allem auch der geistlich-marianischen Vorbereitung auf den Besuch Seiner Heiligkeit Papst Benedikt XVI., weshalb vier seiner Vorgänger mit ihren wesentlichen Aussagen über dieselbe Gottesmutter Maria im Mittelpunkt der diesjährigen Frauendreißigerpredigten stehen werden. Alle genauen Termine können dem &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6272&amp;amp;entry_id=285&quot; title=&quot;http://www.padre.at/frauendreissiger2011_eichstaett_buchenhuell.jpg&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.padre.at/frauendreissiger2011_eichstaett_buchenhuell.jpg&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Buchenhüller Werbeplakat&lt;/a&gt; entnommen werden. Euer Padre Alex - Kirchenrektor Dr. Alexander Pytlik  
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    <pubDate>Mon, 15 Aug 2011 00:01:00 +0200</pubDate>
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    <title>60. PRIESTERWEIHETAG VON PAPST BENEDIKT UND DAS HERZ-JESU-FEST</title>
    <link>http://www.internetpfarre.de/blog/archives/281-60.-PRIESTERWEIHETAG-VON-PAPST-BENEDIKT-UND-DAS-HERZ-JESU-FEST.html</link>
            <category>Aktuelle Fürbitten</category>
            <category>Aktuelle Predigt</category>
            <category>News Kommentare</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Padre Alex / Dr. Alexander Pytlik)</author>
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    &lt;strong&gt;Mit großer Freude blickt die ganze Katholische Kirche &lt;/strong&gt;am heutigen Hochfest der heiligen Apostelfürsten Petrus und Paulus mit all ihren &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/262-NAHOST-BISCHOFSSYNODE-PROF.-WINKLER-ZU-DEN-VIELEN-RITEN-IN-DER-KATHOLISCHEN-KIRCHE.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;eigenrechtlichen Rituskirchen&lt;/a&gt; und ihren Teilkirchen auf den Nachfolger Petri, auf den regierenden Papst Benedikt XVI., der seinen 60. Priesterweihetag begeht. Viele Diözesen und Pfarreien haben den Bitten des Heiligen Stuhles und ihrer Bischöfe entsprochen und organisieren besondere Gebetsstunden, insbesondere vor dem Allerheiligsten Sakrament des Altares. Besonders geeignet ist dazu auch noch der 1. Juli 2011, in diesem Jahr nämlich (nach dem späten Osterfest) das Hochfest des Heiligsten Herzens Jesu (der 1. Juli ist ansonsten im Kalendarium für die außerordentliche Form des Römischen Ritus das Hochfest des Kostbaren Blutes Jesu Christi, wobei aber immer der ganze Monat Juni dem Heiligsten Herzen Jesu und der ganze Monat Juli dem Kostbaren Blute Christi geweiht ist). Das Herz-Jesu-Fest ist auch der Weltgebetstag für die Heiligung der Priester. Bevor ich aus diesem Anlaß den aktuellen Text des weltkirchlichen Herz-Jesu-Sühnegebetes abschließend &lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/117-HERZ-JESU-FEST-SUEHNEGEBET-DER-KATHOLISCHEN-KIRCHE.html&quot;&gt;in Erinnerung&lt;/a&gt; rufe, blicke ich in großer Dankbarkeit auf das Vorjahr zurück und auf den Abschluß des &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6236&amp;amp;entry_id=281&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/216-PAEPSTLICHES-JAHR-DES-PRIESTERS-VORBILDER-UND-ABLAESSE.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/216-PAEPSTLICHES-JAHR-DES-PRIESTERS-VORBILDER-UND-ABLAESSE.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Priesterjahres&lt;/a&gt; in Rom auf dem Petersplatz, nämlich am Hochfest des Heiligsten Herzen Jesu. Schon am Vorabend konnte ich dabei sein, es beteten tausende Priester mit dem Papst vor dem Allerheiligsten Sakrament, und es gab auch eine beeindruckende Anbetungsstille. Bei der &lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6232&amp;amp;entry_id=281&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/homilies/2010/documents/hf_ben-xvi_hom_20100611_concl-anno-sac_ge.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/homilies/2010/documents/hf_ben-xvi_hom_20100611_concl-anno-sac_ge.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot;&gt;Predigt in der Herz-Jesu-Festmesse&lt;/a&gt; sagte der Heilige Vater dann vor mehr als einem Jahr:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[&lt;b&gt;BEGINN DER PÄPSTLICHEN&lt;/b&gt; &lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6232&amp;amp;entry_id=281&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/homilies/2010/documents/hf_ben-xvi_hom_20100611_concl-anno-sac_ge.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/homilies/2010/documents/hf_ben-xvi_hom_20100611_concl-anno-sac_ge.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot;&gt;&lt;b&gt;HERZ-JESU-PREDIGT&lt;/b&gt;&lt;/a&gt; &lt;b&gt;AUS DEM VORJAHR:&lt;/b&gt;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Das&lt;/b&gt; &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6227&amp;amp;entry_id=281&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/special/anno_sac/index_ge.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/special/anno_sac/index_ge.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;b&gt;Priesterjahr&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;, das wir 150 Jahre nach dem Tod des heiligen Pfarrers von Ars, dem Vorbild priesterlichen Dienens in unserer Welt, begangen haben, geht zu Ende. Vom Pfarrer von Ars haben wir uns führen lassen, um Größe und Schönheit des priesterlichen Dienstes neu zu verstehen. Der Priester ist nicht einfach ein Amtsträger, wie ihn jede Gesellschaft braucht, damit gewisse Funktionen in ihr erfüllt werden können. Er tut vielmehr etwas, das kein Mensch aus sich heraus kann: er spricht in Christi Namen das Wort der Vergebung für unsere Sünden und ändert so von Gott her den Zustand unseres Lebens. Er spricht über die Gaben von Brot und Wein die Dankesworte Christi, die Wandlungsworte sind – Ihn selbst, den Auferstandenen, Sein Fleisch und Sein Blut gegenwärtig werden lassen und so die Elemente der Welt verändern: die Welt auf Gott hin aufreißen und mit Ihm zusammenfügen. So ist Priestertum nicht einfach „Amt“, sondern Sakrament: Gott bedient sich eines armseligen Menschen, um durch ihn für die Menschen da zu sein und zu handeln. Diese Kühnheit Gottes, der sich Menschen anvertraut, Menschen zutraut, für Ihn zu handeln und da zu sein, obwohl Er unsere Schwächen kennt – die ist das wirklich Große, das sich im Wort Priestertum verbirgt. Daß Gott uns dies zutraut, daß Er Menschen so in Seinen Dienst ruft und so sich ihnen von innen her verbindet, das wollten wir in diesem Jahr neu bedenken und verstehen. Wir wollten die Freude neu aufleben lassen, daß Gott uns so nahe ist und die Dankbarkeit dafür, daß Er sich unserer Schwachheit anvertraut. Daß Er uns führt und hält, Tag um Tag. So wollten wir auch jungen Menschen wieder zeigen, daß es diese Berufung, diese Dienstgemeinschaft für Gott und mit Gott gibt – ja, daß Gott auf unser Ja wartet. Mit der Kirche wollten wir wieder darauf hinweisen, daß wir Gott um diese Berufung bitten müssen. Wir bitten um Arbeiter in der Ernte Gottes, und dieser Ruf an Gott ist zugleich ein Anklopfen Gottes ans Herz junger Menschen, die sich zutrauen, was Gott ihnen zutraut. Es war zu erwarten, daß dem bösen Feind dieses neue Leuchten des Priestertums nicht gefallen würde, das er lieber aussterben sehen möchte, damit letztlich Gott aus der Welt hinausgedrängt wird. So ist es geschehen, daß gerade in diesem Jahr der Freude über das Sakrament des Priestertums die Sünden von Priestern bekannt wurden – vor allem der Mißbrauch der Kleinen, in dem das Priestertum als Auftrag der Sorge Gottes um den Menschen in sein Gegenteil verkehrt wird. &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6234&amp;amp;entry_id=281&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/241-PAPST-SEXUELLER-MISSBRAUCH-HIRTENBRIEF-VON-BENEDIKT-XVI.-FUER-IRLAND.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/241-PAPST-SEXUELLER-MISSBRAUCH-HIRTENBRIEF-VON-BENEDIKT-XVI.-FUER-IRLAND.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Auch wir bitten Gott und die betroffenen Menschen inständig um Vergebung&lt;/a&gt; und versprechen zugleich, daß wir alles tun wollen, um solchen Mißbrauch nicht wieder vorkommen zu lassen; daß wir bei der Zulassung zum priesterlichen Dienst und bei der Formung auf dem Weg dahin alles tun werden, was wir können, um die Rechtheit der Berufung zu prüfen, und daß wir die Priester mehr noch auf ihrem Weg begleiten wollen, damit der Herr sie in Bedrängnissen und Gefahren des Lebens schütze und behüte. Wenn das Priesterjahr eine Rühmung unserer eigenen menschlichen Leistung hätte sein sollen, dann wäre es durch diese Vorgänge zerstört worden. Aber es ging uns gerade um das Gegenteil: Das Dankbar-Werden für die Gabe Gottes, die sich „in irdenen Gefäßen“ birgt und die immer wieder durch alle menschliche Schwachheit hindurch Seine Liebe in dieser Welt praktisch werden läßt. So sehen wir das Geschehene als Auftrag zur Reinigung an, der uns in die Zukunft begleitet und der uns erst recht die große Gabe Gottes erkennen und lieben läßt. So wird sie zum Auftrag, dem Mut und der Demut Gottes mit unserem Mut und unserer Demut zu antworten. Das Wort Christi, das wir in der Liturgie als Eröffnungsvers gesungen haben, kann uns in dieser Stunde sagen, was es heißt, Priester zu werden und zu sein: „&lt;i&gt;Nehmt mein Joch auf euch und lernt von mir; denn Ich bin gütig und von Herzen demütig&lt;/i&gt;“ (Mt 11, 29). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir feiern das Herz-Jesu-Fest und schauen mit der Liturgie der Kirche gleichsam in das Herz Jesu hinein, das im Tod von der Lanze des römischen Soldaten geöffnet wurde. Ja, Sein Herz ist offen für uns und vor uns – und damit das Herz Gottes selbst. Die Liturgie legt uns die Sprache des Herzens Jesu aus, die vor allem von Gott als dem Hirten der Menschen spricht und uns damit das Priestertum Jesu zeigt, das im Innersten seines Herzens verankert ist und den immerwährenden Grund wie den gültigen Maßstab alles priesterlichen Dienstes zeigt, der immer im Herzen Jesu verankert sein und von daher gelebt werden muß. Ich möchte heute vor allem die Texte auslegen, mit denen die betende Kirche auf das in den Lesungen ausgebreitete Wort Gottes antwortet. In diesen Gesängen gehen Wort und Antwort ineinander über. Sie sind einerseits selbst aus Gottes Wort genommen, sind aber zugleich schon Antwort des Menschen darauf, in der das Wort Sich mitteilt und in unser Leben eintritt. Am wichtigsten unter diesen Texten ist in der Liturgie von heute der Psalm 23 (22): „&lt;i&gt;Der Herr ist mein Hirte&lt;/i&gt;“, in dem das betende Israel die Selbstoffenbarung Gottes als Hirten aufgenommen und zur Wegweisung im eigenen Leben gemacht hat. „&lt;i&gt;Der Herr ist mein Hirte, nichts wird mir fehlen&lt;/i&gt;“ – in diesem ersten Vers spricht sich Freude und Dankbarkeit dafür aus, daß Gott da ist und sich um uns sorgt. Die Lesung aus Ezechiel beginnt mit dem gleichen Motiv: „&lt;i&gt;Ich will mich selber um meine Schafe kümmern&lt;/i&gt;“ (Ez 34, 11). Gott kümmert sich persönlich um mich, um uns, um die Menschheit. Ich bin nicht allein gelassen, nicht verloren im Weltall und in einer immer verwirrender werdenden Gesellschaft. ER kümmert sich um mich. Er ist kein ferner Gott, dem mein Leben zu unwichtig wäre. Die Religionen der Welt haben, soweit wir sehen können, immer gewußt, daß es letztlich nur einen Gott gibt. Aber dieser Gott war weit weg. Er überließ allem Anschein nach die Welt anderen Mächten und Gewalten, anderen Gottheiten. Mit ihnen mußte man sich arrangieren. Der eine Gott war gut, aber doch fern. Er war nicht gefährlich, aber auch nicht hilfreich. So brauchte man sich mit Ihm nicht zu beschäftigen. Er herrschte nicht. In der Aufklärung ist merkwürdigerweise dieser Gedanke zurückgekehrt. Man verstand noch, daß die Welt einen Schöpfer voraussetzt. Aber dieser Gott hatte die Welt gebaut und sich offensichtlich von ihr zurückgezogen. Nun hatte sie ihre Gesetzmäßigkeiten, nach denen sie ablief, in die Gott nicht eingriff, nicht eingreifen konnte. Gott war nur ein ferner Anfang. Viele wollten vielleicht auch gar nicht, daß Gott sich um sie kümmere. Sie wollten nicht gestört sein durch Gott. Wo aber Gottes Sorge und Liebe als Störung empfunden wird, da ist der Mensch verkehrt. Es ist schön und tröstlich zu wissen, daß ein Mensch mir gut ist und sich um mich kümmert. Aber noch viel entscheidender ist, daß es den Gott gibt, der mich kennt, mich liebt und sich um mich sorgt. „&lt;i&gt;Ich kenne die Meinen, und die Meinen kennen mich&lt;/i&gt;“ (Joh 10,14), betet die Kirche vor dem Evangelium mit einem Wort des Herrn. Gott kennt mich, sorgt sich um mich. Dieser Gedanke sollte uns richtig froh werden lassen. Lassen wir ihn tief in uns eindringen. Dann begreifen wir auch, was es bedeutet: Gott will, daß wir als Priester Seine Sorgen um die Menschen an einem kleinen Punkt der Geschichte mittragen. Wir wollen als Priester Mitsorgende mit Seiner Sorge um die Menschen sein, sie dieses Sich-Kümmern Gottes praktisch erlebbar werden lassen. Und mit dem Herrn sollte der Priester für seinen ihm anvertrauten Bereich sagen können: „&lt;i&gt;Ich kenne die Meinen, und die Meinen kennen mich.&lt;/i&gt;“ „Kennen“ ist im Sinne der Heiligen Schrift nie bloß ein äußeres Wissen, wie man die Telephonnummer eines Menschen kennt. „Kennen“ heißt: dem anderen innerlich nah sein. Ihm gut sein. Wir sollten versuchen, die Menschen von Gott her und auf Gott hin zu „kennen“, mit ihnen den Weg der Freundschaft Gottes zu gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kehren wir zu unserem Psalm zurück. Da heißt es: „&lt;i&gt;Er leitet mich auf rechten Pfaden, treu Seinem Namen. Muß ich auch wandern in finsterer Schlucht, ich fürchte kein Unheil – denn Du bist bei mir. Dein Stock und Dein Stab geben mir Zuversicht&lt;/i&gt;“ (23 [22], 3f). Der Hirte zeigt den ihm Anvertrauten den rechten Weg. Er geht voraus und führt sie. Sagen wir es anders: Der Herr zeigt uns, wie man das Menschsein richtig macht. Er zeigt uns die Kunst, ein Mensch zu sein. Was muß ich tun, damit ich nicht abstürze, im Sinnlosen mein Leben vertue? Das ist doch die Frage, die sich jeder Mensch stellen muß und die zu allen Zeiten des Lebens gilt. Und wieviel Dunkel gibt es zu dieser Frage in unserer Zeit! Immer wieder kommt uns das Wort Jesu in den Sinn, der Mitleid mit den Menschen hatte, weil sie wie Schafe ohne Hirten waren. Herr, hab Mitleid auch mit uns! Zeige uns den Weg! Aus dem Evangelium wissen wir es: Er selbst ist der Weg. Mit Christus leben, ihm nachgehen – das heißt: den richtigen Weg finden, damit unser Leben sinnvoll wird und damit wir einmal sagen können: ja, es war gut zu leben. Israel war und ist Gott dankbar, daß Er in den Geboten den Weg des Lebens gezeigt hat. Der große Psalm 119 (118) ist ein einziger Ausdruck der Freude darüber: wir tappen nicht im Dunkeln. Gott hat uns gezeigt, was der Weg ist, wie wir recht gehen können. Was die Gebote sagen, ist im Leben Jesu zusammengefaßt und zu lebendiger Gestalt geworden. So erkennen wir, daß diese Weisungen Gottes nicht Fesseln sind, sondern Weg, den Er uns zeigt. Wir dürfen ihrer froh sein, und wir dürfen uns freuen, daß sie in Christus als gelebte Wirklichkeit vor uns stehen. Er selbst hat uns froh gemacht. Im Mitgehen mit Christus geht uns die Freude der Offenbarung auf, und als Priester sollen wir den Menschen die Freude darüber schenken, daß uns der rechte Lebensweg gezeigt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da ist dann das Wort von der „&lt;i&gt;finsteren Schlucht&lt;/i&gt;“, durch die der Herr den Menschen geleitet. Unser aller Weg führt uns einmal in die finstere Schlucht des Todes, in der uns niemand begleiten kann. Und ER ist da. Christus ist selbst in die finstere Nacht des Todes hinabgestiegen. Auch dort verläßt Er uns nicht. Auch dort führt Er uns. „&lt;i&gt;Bette ich mich in der Unterwelt, Du bist zugegen&lt;/i&gt;“, sagt der Psalm 139 (138). Ja, Du bist zugegen auch in der letzten Not, und so kann unser Antwort-Psalm sagen: auch dort, in finsterer Schlucht, fürchte ich kein Unheil. Bei der Rede von der finsteren Schlucht können wir aber auch an die dunklen Täler der Versuchung, der Mutlosigkeit, der Prüfung denken, die jeder Mensch durchschreiten muß. Auch in diesen finsteren Tälern des Lebens ist ER da. Ja, Herr, zeige mir in den Dunkelheiten der Versuchung, in den Stunden der Verfinsterung, in denen alle Lichter zu erlöschen scheinen, daß Du da bist. Hilf uns Priestern, daß wir den uns anvertrauten Menschen in diesen dunklen Nächten beistehen können. Ihnen Dein Licht zeigen dürfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„&lt;i&gt;Dein Stock und dein Stab geben mir Zuversicht&lt;/i&gt;“: Der Hirte braucht den Stock gegen die wilden Tiere, die in die Herde einbrechen möchten; gegen die Räuber, die sich ihre Beute suchen. Neben dem Stock steht der Stab, der Halt schenkt und schwierige Passagen zu durchschreiten hilft. Beides gehört auch zum Dienst der Kirche, zum Dienst des Priesters. Auch die Kirche muß den Stock des Hirten gebrauchen, mit dem sie den Glauben schützt gegen die Verfälscher, gegen die Führungen, die Verführungen sind. Gerade der Gebrauch des Stockes kann ein Dienst der Liebe sein. Heute sehen wir es, daß es keine Liebe ist, wenn ein für das priesterliche Leben unwürdiges Verhalten geduldet wird. So ist es auch nicht Liebe, wenn man die Irrlehre, die Entstellung und Auflösung des Glaubens wuchern läßt, als ob wir den Glauben selbst erfänden. Als ob er nicht mehr Gottes Geschenk, die kostbare Perle wäre, die wir uns nicht nehmen lassen. Zugleich freilich muß der Stock immer wieder Stab des Hirten werden, der den Menschen hilft, auf schwierigen Wegen gehen zu können und dem Herrn nachzufolgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende des Psalms ist die Rede vom gedeckten Tisch, vom Öl, mit dem das Haupt gesalbt wird, vom übervollen Becher, vom Wohnen-Dürfen beim Herrn. Im Psalm ist das zunächst Ausblick auf die Festesfreude, mit Gott im Tempel zu sein, von Ihm selbst bewirtet zu werden, bei Ihm wohnen zu dürfen. Für uns, die wir den Psalm mit Christus und mit Seinem Leib, der Kirche, beten, hat dieser Blick der Hoffnung noch eine größere Weite und Tiefe gewonnen. Wir sehen in diesen Worten gleichsam einen prophetischen Vorgriff auf das Geheimnis der Eucharistie, in der Gott selbst uns bewirtet und Sich selbst als Speise für uns gibt – als jenes Brot und als jenen köstlichen Wein, der allein die letzte Antwort auf den innersten Hunger und Durst des Menschen sein kann. Wie sollten wir uns da nicht darüber freuen, daß wir täglich zu Gast an Gottes eigenem Tisch sein, bei Ihm wohnen dürfen. Wie sollten wir uns nicht freuen, daß Er uns aufgetragen hat: Tut dies zu meinem Gedächtnis. Daß er uns schenkt, Gottes Tisch den Menschen zu decken; ihnen Seinen Leib und Sein Blut zu reichen, ihnen das kostbare Geschenk Seiner eigenen Gegenwart zu geben. Ja, wir können mit ganzem Herzen die Worte des Psalms mitbeten: „&lt;i&gt;Lauter Güte und Huld werden mir folgen mein Leben lang&lt;/i&gt;“ (23 [22], 6).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende werfen wir noch einen kurzen Blick auf die beiden Kommunionlieder, die uns die Kirche heute in ihrer Liturgie vorschlägt. Da ist zunächst das Wort, mit dem der heilige Johannes den Bericht von der Kreuzigung Jesu abschließt: „&lt;i&gt;Ein Soldat stieß mit der Lanze in Seine Seite, und sogleich flossen Blut und Wasser heraus&lt;/i&gt;“ (Joh 19,34). Das Herz Jesu wird von der Lanze durchbohrt. Es wird geöffnet, und Es wird zur Quelle: Blut und Wasser, die herausströmen, verweisen auf die beiden Grundsakramente, von denen die Kirche lebt: Taufe und Eucharistie. Aus der geöffneten Seite des Herrn, aus Seinem geöffneten Herzen entspringt der lebendige Quell, der die Jahrhunderte hindurch strömt und die Kirche schafft. Das offene Herz ist Quell eines neuen Lebensstroms; Johannes hat dabei gewiß auch an die Prophezeiung des Ezechiel gedacht, der aus dem neuen Tempel einen Strom hervorkommen sieht, der Fruchtbarkeit und Leben schenkt (Ez 47): Jesus selbst ist der neue Tempel, und Sein offenes Herz ist die Quelle, aus der ein Strom neuen Lebens kommt, das sich uns in der Taufe und in der Eucharistie mitteilt.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die Liturgie des Herz-Jesu-Festes sieht aber auch ein anderes verwandtes Wort aus dem Johannes-Evangelium als Kommunionvers vor: Wer Durst hat, komme zu mir. Es trinke, wer an mich glaubt. Die Schrift sagt: „&lt;i&gt;Aus Seinem Innern werden Ströme lebendigen Wassers fließen&lt;/i&gt;“ (Joh 7,37 f.) Im Glauben trinken wir gleichsam aus dem lebendigen Wasser von Gottes Wort. Der Glaubende wird so selbst zu einer Quelle, schenkt dem dürstenden Land der Geschichte lebendiges Wasser. Wir sehen es an den Heiligen. Wir sehen es an Maria, die als die große Glaubende und Liebende alle Jahrhunderte hindurch zur Quelle von Glaube, Liebe und Leben geworden ist. Jeder Christ und jeder Priester sollten von Christus her Quelle werden, die anderen Leben mitteilt. Wir sollten einer dürstenden Welt Wasser des Lebens schenken. Herr, wir danken Dir, daß Du Dein Herz für uns aufgetan hast. Daß Du in Deinem Tod und in Deiner Auferstehung Quelle des Lebens wurdest. Laß uns lebende Menschen sein, von Deiner Quelle lebend, und schenke uns, daß auch wir Quellen sein dürfen, die dieser unserer Zeit Wasser des Lebens zu schenken vermögen. Wir danken Dir für die Gnade des priesterlichen Dienstes. Herr, segne uns, und segne alle dürstenden und suchenden Menschen dieser Zeit. &lt;b&gt;Amen.&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[&lt;b&gt;ENDE DER PÄPSTLICHEN&lt;/b&gt; &lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6232&amp;amp;entry_id=281&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/homilies/2010/documents/hf_ben-xvi_hom_20100611_concl-anno-sac_ge.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/homilies/2010/documents/hf_ben-xvi_hom_20100611_concl-anno-sac_ge.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot;&gt;&lt;b&gt;PREDIGT ZUM HERZ-JESU-FEST&lt;/b&gt;&lt;/a&gt; &lt;b&gt;AUS DEM VORJAHR.&lt;/b&gt;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Das bereits oben angesprochene Sühnegebet zum Heiligsten Herzen Jesu&lt;/strong&gt; hat nach den neuesten römischen Ablaßbestimmungen folgenden &lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/117-HERZ-JESU-FEST-SUEHNEGEBET-DER-KATHOLISCHEN-KIRCHE.html&quot;&gt;approbierten Text&lt;/a&gt; und wird an jedem Herz-Jesu-Fest idealerweise nach der Heiligen Messe oder nach/bei der Andacht verrichtet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;p&gt; &lt;strong&gt;V:&lt;/strong&gt; &lt;em&gt;Liebreicher Jesus, dessen übergroße Liebe zu uns Menschen mit soviel Gleichgültigkeit, Nachlässigkeit, Verachtung und Undank vergolten wird, siehe, wir werfen uns hier vor Deinem Altare nieder, um die frevelhafte Kälte der Menschen und das Unrecht, das sie Deinem liebevollsten Herzen allenthalben zufügen, durch einen besonderen Ehrenerweis wieder gutzumachen.&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;A:&lt;/strong&gt; &lt;em&gt;Eingedenk jedoch, daß auch wir an diesem Unrecht nicht unbeteiligt waren, und durchdrungen von tiefem Reueschmerz, erflehen wir vor allem Deine Barmherzigkeit für uns selber.&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;V:&lt;/strong&gt; &lt;em&gt;Wir sind bereit, nicht nur unsere eigenen Sünden durch freiwillige Buße zu sühnen, sondern auch die Sünden jener, die weit vom Wege des Heiles abirrten, die, in Unglauben verstockt, Dir als Hirt und Führer nicht folgen wollen, oder ihre Taufgelübde treulos mißachten und das süße Joch Deines Gesetzes zu tragen sich weigern.&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;A:&lt;/strong&gt; &lt;em&gt;Wir nehmen uns fest vor, alle diese beklagenswerten Vergehen zu sühnen.&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;strong&gt;V:&lt;/strong&gt; &lt;em&gt;Insbesondere aber wollen wir gutmachen: alle Unehrbarkeit und Unsittlichkeit im Leben und Treiben, wodurch so viele unschuldige Seelen ins Verderben gezogen werden, die Entheiligung der Sonn- und Feiertage, die schimpflichen Schmähungen gegen Dich und Deine Heiligen, die Beschimpfungen Deines Stellvertreters und des Priesterstandes, ferner die Entweihung des Sakramentes Deiner göttlichen Liebe durch Nachlässigkeit oder schändliche Sakrilegien, endlich die öffentlichen Vergehen der Völker, die sich den Rechten und Lehren der von Dir gestifteten Kirche widersetzen. Könnten wir doch diese Sünden mit unserem Blute tilgen! Um indes für die Verletzung der Ehre Gottes einigermaßen Ersatz zu leisten, bieten wir Dir jene Genugtuung an, die Du selber einst am Kreuze dem Vater dargebracht hast und noch täglich auf den Altären erneuerst, in Vereinigung mit der Genugtuung Deiner jungfräulichen Mutter, aller lieben Heiligen und frommen Christgläubigen.&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;A:&lt;/strong&gt; &lt;em&gt;Ernstlich geloben wir, die Sünden, die wir und andere begangen haben, sowie die Vernachlässigung Deiner großen Liebe wieder gutzumachen durch Festigkeit im Glauben, Reinheit im Lebenswandel und vollkommene Beobachtung des Gesetzes deines Evangeliums, besonders des Gebotes der Liebe, soviel wir mit dem Beistand Deiner Gnade vermögen.&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;V:&lt;/strong&gt; &lt;em&gt;Auch wollen wir uns nach Kräften bemühen, in Zukunft alle Beleidigungen von Dir fernzuhalten und möglichst viele Menschen zu Deiner Nachfolge zu bewegen.&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;A:&lt;/strong&gt; &lt;em&gt;Wir bitten Dich, o gütigster Jesus, Du wollest durch die Fürsprache der allerseligsten Jungfrau Maria diese unsere freiwillige Huldigung und Sühne wohlgefällig aufnehmen. Bewahre uns durch die große Gnade der Beharrlichkeit in der treuen Hingabe an Deinen Dienst, bis wir endlich alle zu jenem Vaterlande gelangen, wo Du mit dem Vater und dem Heiligen Geiste lebst und herrschest, Gott, von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen.&lt;/em&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[&lt;b&gt;ENDE DES OFFIZIELLEN SÜHNESGEBETES ZUM HERZ-JESU-FEST&lt;/b&gt;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Gestern abend twitterte&lt;/strong&gt; dann Seine Heiligkeit Papst Benedikt XVI. zum ersten Mal und tat damit die Freischaltung des neuen übersichtlichen Nachrichtenportals &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6229&amp;amp;entry_id=281&quot; title=&quot;http://www.news.va&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.news.va&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot;&gt;http://www.news.va&lt;/a&gt; kund: ein wunderbares Geschenk zum 60. Weihetag für den Papst und die ganze Kirche! Euer Padre Alex - Vizeoffizial Dr. &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6233&amp;amp;entry_id=281&quot; title=&quot;http://www.twitter.com/padrealex&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.twitter.com/padrealex&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Alexander Pytlik&lt;/a&gt;  
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    <pubDate>Wed, 29 Jun 2011 12:30:00 +0200</pubDate>
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    <title>PAPST BENEDIKT PILGERT UND LÄDT EIN: FRIEDENSGEBET IN ASSISI</title>
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            <category>Aktuelle Fürbitten</category>
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    <author>nospam@example.com (Padre Alex / Dr. Alexander Pytlik)</author>
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    &lt;b&gt;Heute, am 6. Todestag&lt;/b&gt; des verehrungswürdigen Dieners Gottes &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6014&amp;amp;entry_id=274&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/272-ERINNERUNG-AN-JOHANNES-PAUL-II.-MIT-JUNGEN-MUSLIMEN-IN-MAROKKO-CASABLANCA-1985.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/272-ERINNERUNG-AN-JOHANNES-PAUL-II.-MIT-JUNGEN-MUSLIMEN-IN-MAROKKO-CASABLANCA-1985.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Papst Johannes Paul II.&lt;/a&gt;, der am 1. Mai 2011 seliggesprochen werden soll, erging eine sehr wichtige Mitteilung bzw. Einladung des Pressesaales des Heiligen Stuhles, die ich in der deutschen Version von der &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6015&amp;amp;entry_id=274&quot; title=&quot;http://www.vatican.va&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Internetseite des Vatikan&lt;/a&gt; übernehme und in deren Text auch passende Verlinkungen einfüge:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;&lt;b&gt;PILGER DER WAHRHEIT, PILGER DES FRIEDENS&lt;/b&gt;&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;TAG DER REFLEXION, DES DIALOGS UND DES GEBETS FÜR DEN FRIEDEN UND DIE GERECHTIGKEIT IN DER WELT IN ASSISI, 27. OKTOBER 2011&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Neujahrstag hatte Papst Benedikt XVI. am Ende seiner &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6016&amp;amp;entry_id=274&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/angelus/2011/documents/hf_ben-xvi_ang_20110101_world-day-peace_ge.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/angelus/2011/documents/hf_ben-xvi_ang_20110101_world-day-peace_ge.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Angelus-Ansprache&lt;/a&gt; angekündigt, daß er den 25. Jahrestag des vom ehrwürdigen Diener Gottes Johannes Paul II. veranlaßten historischen &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6017&amp;amp;entry_id=274&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/holy_father/john_paul_ii/speeches/1986/october/documents/hf_jp-ii_spe_19861027_prayer-peace-assisi-final_ge.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/holy_father/john_paul_ii/speeches/1986/october/documents/hf_jp-ii_spe_19861027_prayer-peace-assisi-final_ge.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Treffens vom 27. Oktober 1986&lt;/a&gt; in Assisi festlich begehen wolle. Aus diesem Anlaß möchte der Heilige Vater am kommenden 27. Oktober einen &lt;b&gt;Tag der Reflexion, des Dialogs und des Gebets für den Frieden und die Gerechtigkeit in der Welt&lt;/b&gt; einberufen, zu dem er sich als Pilger in die Stadt des heiligen Franziskus begibt und wiederum die Geschwister im Glauben aus den anderen Konfessionen, die Vertreter der verschiedenen religiösen Traditionen auf der Welt und ganz allgemein alle Menschen guten Willens dazu einlädt, sich mit dem Nachfolger Petri auf diesem Weg zu vereinen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Tag hat das Thema &quot;&lt;I&gt;Pilger der Wahrheit, Pilger des Friedens&lt;/i&gt;&quot;. Jeder Mensch ist im Grunde ein Pilger auf der Suche nach Wahrheit und Glück. Auch der religiöse Mensch ist ständig auf der Wanderschaft, die zu Gott führt: daraus erwächst die Möglichkeit, ja geradezu di Notwendigkeit, zu sprechen und mit allen Gespräche zu führen, mit Glaubenden und Nicht-Glaubenden, ohne die eigenen Identität preiszugeben oder Formen des Synkretismus nachzugeben; in dem Maß, in dem diese Pilgerschaft der Wahrheit echt gelebt wird, öffnet sie sich dem Dialog mit dem anderen, schließt keinen aus und bezieht alle ein, Bauleute der Brüderlichkeit und des Friedens zu sein. Dies sind die Elemente, die der Heilige Vater ins Zentrum der Reflexion stellen möchte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus diesem Grund werden neben den Vertretern der christlichen Gemeinschaften und der wichtigsten religiösen Traditionen auch einige Repräsentanten aus der Welt der Kultur und der Wissenschaft eingeladen, die, wenngleich sie sich nicht als religiös gebunden empfinden, doch auf der Straße der Suche nach der Wahrheit wissen und sich der gemeinsamen Verantwortung für die Grundlagen der Gerechtigkeit und des Friedens in dieser Welt bewußt sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Bild der Pilgerschaft soll den Sinn des Ereignisses, das gefeiert wird, zusammenfassen: man gedenkt der zurückgelegten Etappen - vom &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6017&amp;amp;entry_id=274&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/holy_father/john_paul_ii/speeches/1986/october/documents/hf_jp-ii_spe_19861027_prayer-peace-assisi-final_ge.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/holy_father/john_paul_ii/speeches/1986/october/documents/hf_jp-ii_spe_19861027_prayer-peace-assisi-final_ge.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;ersten Treffen in Assisi&lt;/a&gt; bis zum darauffolgenden im &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6019&amp;amp;entry_id=274&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/holy_father/john_paul_ii/speeches/2002/january/documents/hf_jp-ii_spe_20020124_discorso-assisi_ge.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/holy_father/john_paul_ii/speeches/2002/january/documents/hf_jp-ii_spe_20020124_discorso-assisi_ge.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Januar 2002&lt;/a&gt;. Gleichzeitig richtet sich der Blick auf die Zukunft mit dem Vorhaben, diese Wanderung auf dem Weg des Dialogs und der Brüderlichkeit mit allen Männern und Frauen guten Willens in einer Welt, die sich in raschem Wandel befindet, weiterzuführen. Der arme und bescheidenen heilige Franziskus wird alle erneut in seiner Stadt aufnehmen, die ein Sinnbild der Brüderlichkeit und des Friedens geworden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Delegationen werden gemeinsam mit dem Heiligen Vater am Vormittag des 27. Oktober von Rom mit der Eisenbahn aufbrechen. Nach der Ankunft in Assisi werden sie sich zu einem Moment der Erinnerung an die früheren Treffen und eine Vertiefung des Tagesthemas in die Basilika S. Maria degli Angeli begeben. Einige Teilnehmer der anwesenden Delegationen und auch der Heilige Vater werden das Wort ergreifen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es folgt ein einfaches Mittagessen gemeinsam mit allen Delegierten: eine Mahlzeit im Zeichen der Schlichtheit, die zum Ausdruck bringen will, daß sich alle gemeinsam in brüderlicher Eintracht zusammenfinden und die zugleich Teilhabe an den Leiden vieler Menschen bedeutet, die den Frieden nicht kennen. Danach ist eine Zeit der Stille für die persönliche Betrachtung und für das Gebet vorgesehen. Am Nachmittag werden sich alle in Assisi anwesenden Gäste auf den Weg zur Basilika San Francesco begeben. Es wird ein Pilgerweg sein, auf dessen letztem Stück auch die Teilnehmer der Delegationen mitgehen werden. Damit soll der Weg verdeutlicht werden, den jeder Mensch auf der beharrlichen Suche nach der Wahrheit und der tatkräftigen Strebens nach der Gerechtigkeit und des Friedens beschreitet. Dies geschieht im Schweigen, um Raum für das Gebet und die persönliche Betrachtung zu lassen. Im Schatten der Basilika San Francesco, dort wo auch die früheren Treffen beendet wurden, wird der Abschluß des Tages mit einer &lt;b&gt;feierlichen Erneuerung des gemeinsamen Einsatzes für den Frieden&lt;/b&gt; sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Vorbereitung dieses Gedenktages wird Papst Benedikt XVI. am Vorabend im Petersdom einer Gebetsvigil mit den Gläubigen der Diözese Rom vorstehen. Die Teilkirchen und die Gemeinschaften überall auf der Welt sind eingeladen, ähnliche Gebetsveranstaltungen zu organisieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den kommenden Wochen werden die Präsidenten der Päpstlichen Räte der &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6020&amp;amp;entry_id=274&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/roman_curia/pontifical_councils/chrstuni/index_ge.htm&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/roman_curia/pontifical_councils/chrstuni/index_ge.htm&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Förderung der Einheit der Christen&lt;/a&gt;, des &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6021&amp;amp;entry_id=274&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/roman_curia/pontifical_councils/interelg/index_ge.htm&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/roman_curia/pontifical_councils/interelg/index_ge.htm&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;interreligiösen Dialogs&lt;/a&gt; und der &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=6022&amp;amp;entry_id=274&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/roman_curia/pontifical_councils/cultr/index_ge.htm&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/roman_curia/pontifical_councils/cultr/index_ge.htm&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Kultur&lt;/a&gt; Einladungen im Namen des Heiligen Vaters verschicken. Der Papst bittet die Gläubigen, sich geistlich mit der Feier dieses bedeutenden Ereignisses zu verbinden, und dankt allen, die in der Stadt des heiligen Franziskus dabei sein können, um diese symbolische Wallfahrt mitzuerleben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[&lt;b&gt;ENDE DER MITTEILUNG DES HEILIGEN STUHLES ZUM TAG DES DIALOGES UND GEBETES IN ASSISI.&lt;/b&gt;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Es bleibt mir nur, mich diesem Aufruf&lt;/b&gt; voll und ganz anzuschließen. Ich selbst werde auch versuchen, an diesem Tag in Assisi als Pilger dabei zu sein. Es gibt zu diesem authentischen Weg der Katholischen Kirche keine Alternative, wir brauchen gegenseitigen Respekt, ehrlichen Dialog und vor allem die Vermeidung jeglicher psychischen und physischen Gewaltanwendung. So wünsche ich allen Lesern und Leserinnen für morgen einen von Freude geprägten 4. Fastensonntag &quot;Laetare&quot;! Euer Padre Alex - Vizeoffizial Dr. Alexander Pytlik  
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    <pubDate>Sat, 02 Apr 2011 20:32:43 +0200</pubDate>
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    <title>KOPTEN: KATHOLISCHER PATRIARCH NAGUIB ZUR LAGE DER ÄGYPTISCHEN CHRISTEN</title>
    <link>http://www.internetpfarre.de/blog/archives/269-KOPTEN-KATHOLISCHER-PATRIARCH-NAGUIB-ZUR-LAGE-DER-AEGYPTISCHEN-CHRISTEN.html</link>
            <category>Aktuelle Fürbitten</category>
            <category>News Kommentare</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Padre Alex / Dr. Alexander Pytlik)</author>
    <content:encoded>
    &lt;b&gt;Aus aktuellem Anlaß&lt;/b&gt; folgt meine Übersetzung der Wortmeldungen Seiner Seligkeit, des &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5935&amp;amp;entry_id=269&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/262-NAHOST-BISCHOFSSYNODE-PROF.-WINKLER-ZU-DEN-VIELEN-RITEN-IN-DER-KATHOLISCHEN-KIRCHE.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/262-NAHOST-BISCHOFSSYNODE-PROF.-WINKLER-ZU-DEN-VIELEN-RITEN-IN-DER-KATHOLISCHEN-KIRCHE.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;koptisch-katholischen&lt;/a&gt; Patriarchen von Alexandria, Antonios Naguib, der auf der Sonderversammlung der Nahost-Bischofssynode &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5933&amp;amp;entry_id=269&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/260-NAHOST-BISCHOFSSYNODE-BLEIBENDE-BEDEUTUNG-DES-HEILIGEN-LANDES.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/260-NAHOST-BISCHOFSSYNODE-BLEIBENDE-BEDEUTUNG-DES-HEILIGEN-LANDES.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Generalberichterstatter&lt;/a&gt; war und von Seiner Heiligkeit Papst Benedikt XVI. am &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5934&amp;amp;entry_id=269&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/news_services/liturgy/2010/documents/ns_lit_doc_20101120_index-concistoro_ge.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/news_services/liturgy/2010/documents/ns_lit_doc_20101120_index-concistoro_ge.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;20. November 2010&lt;/a&gt; auch zum Kardinal erhoben wurde, und seines Weihbischofs aus &quot;&lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5941&amp;amp;entry_id=269&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/news_services/or/home_deu.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/news_services/or/home_deu.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;L&#039;Osservatore Romano&lt;/a&gt;&quot; (Kairo, 3. Januar 2011). Sie repräsentieren also die wesentlich kleinere Gruppe (als &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5935&amp;amp;entry_id=269&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/262-NAHOST-BISCHOFSSYNODE-PROF.-WINKLER-ZU-DEN-VIELEN-RITEN-IN-DER-KATHOLISCHEN-KIRCHE.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/262-NAHOST-BISCHOFSSYNODE-PROF.-WINKLER-ZU-DEN-VIELEN-RITEN-IN-DER-KATHOLISCHEN-KIRCHE.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;koptische Patriarchalkirche&lt;/a&gt; in voller jurisdiktioneller Einheit mit Rom) innerhalb der Kopten mit ihrer langen Geschichte in Ägypten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;DER ALLMÄCHTIGE GOTT IST DER KÖNIG DES FRIEDENS&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;&lt;i&gt;Wir verlangen, daß der größtmögliche Einsatz unternommen werde, um die Empfehlungen des Präsidenten der Republik für eine stärkere Einheit und Harmonie zwischen allen in die Praxis umzusetzen und all das verändern, was diesbezüglich ein Hindernis darstellt&lt;/i&gt;&quot;. Dies hat der Patriarch von Alexandria der Kopten, Antonios Kardinal Naguib, am 3. Januar 2011 gegenüber &quot;L&#039;Osservatore Romano&quot; erklärt. Weiter sagte der Kardinal: &quot;&lt;i&gt;Unsere Herzen bluten zu Beginn des neuen Jahres mit dem kriminellen Anschlag auf die Gläubigen, die aus der &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5943&amp;amp;entry_id=269&quot; title=&quot;http://www.koptischekirche.com/&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.koptischekirche.com/&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;koptisch-orthodoxen&lt;/a&gt; Kirche der Heiligen von Alexandria strömten. Wir vereinigen uns mit dem &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5939&amp;amp;entry_id=269&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/angelus/2011/documents/hf_ben-xvi_ang_20110102_it.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/angelus/2011/documents/hf_ben-xvi_ang_20110102_it.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Heiligen Vater&lt;/a&gt;, mit unserem Präsidenten der Republik und mit allen verantwortlichen Politikern, Parlamentariern, Beamten und Sicherheitsleuten, um dieses Verbrechen mit Festigkeit zu verurteilen, das darauf ausgerichtet war, die innere Sicherheit und die Verbindung zwischen den Mitbürgern als Brüder zu destabilisieren. Wir übermitteln den Familien der Märtyreropfer unser aufrichtiges Beileid und unsere Solidarität, ebenso den Verletzten und ihren Familien sowie den kirchlichen Autoritäten&lt;/i&gt;&quot;. Der Patriarch fügte hinzu: &quot;&lt;i&gt;Wir haben volles Vertrauen in die Weisheit und Entschiedenheit der führenden Verantwortlichen und sind uns sicher, daß sie die notwendigen Maßnahmen ergreifen werden, um solchen schmerzhaften Ereignissen ein Ende zu bereiten. Wir bitten den allmächtigen Gott, den König des Friedens, unserem geliebten Ägypten und allen Ländern der Welt den &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5940&amp;amp;entry_id=269&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/268-DER-PAPST-FUER-2011-RELIGIONSFREIHEIT-ALS-WEG-FUER-DEN-FRIEDEN.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/268-DER-PAPST-FUER-2011-RELIGIONSFREIHEIT-ALS-WEG-FUER-DEN-FRIEDEN.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Frieden&lt;/a&gt; zu schenken&lt;/i&gt;&quot;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegenüber &quot;L&#039;Osservatore Romano&quot; wird die schwierige Situation, in der sich nach dem tragischen Attentat insbesondere die ägyptische Hauptstadt befindet, auch vom Weihbischof des Patriarchates von Alexandria der Kopten, Botros Fahim Awad Hanna, beschrieben: &quot;&lt;i&gt;Wir sind sehr betroffen über das, was geschehen ist, aber unsere Reaktion darf sich nicht nur auf unsere zutiefst verletzten Gefühle stützen. Wir koptische Christen - katholische und orthodoxe - müssen uns vielmehr bemühen, in vernünftiger Weise zu reagieren, auch im Licht der Gebote des Glaubens&lt;/i&gt;&quot;. Der Bischof unterstreicht, daß &quot;&lt;i&gt;nur bei wenigen Gläubigen nach dem schweren Attentat auf die Kirche der Heiligen von Alexandria am Neujahrstag das Gefühl der Verzweiflung überwogen hat, was einige spontane Proteste bewirkt hat. Die Reaktion der großen Mehrheit der Kopten war hingegen - trotz des Blickes auf den Horror des Attentats, das 21 Tote und 97 Verletzte nach sich gezogen hat - moderat, weil der Glaube an erster Stelle das Gebet für die Opfer und die Bitte um Vergebung für jene, die geirrt haben, setzt.&lt;/i&gt;&quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weihbischof Hanna betont, daß die gesamte Bevölkerung Ägyptens über das Attentat zutiefst erschüttert war, weil es das friedliche Zusammenleben der Gläubigen der beiden großen Glaubensgemeinschaften ernsthaft in Gefahr bringen könnte. Um zu verhindern, daß dies passieren könnte, zieht der koptisch-katholische Weihbischof den kürzlich von Mahmoud Azab, dem besonderen Dialog-Berater des Großen Imam von Al Azhar, verlautbarten Vorschlag ernsthaft in Betracht, einen neuen Organismus zu schaffen, benannt &quot;&lt;i&gt;Das Haus der ägyptischen Familie&lt;/i&gt;&quot; und zusammengesetzt aus 14 Vertretern, sieben Christen und sieben Muslimen. &quot;&lt;i&gt;Das Projekt für diesen neuen interreligiösen Organismus&lt;/i&gt;&quot;, betont der Weihbischof, &quot;&lt;i&gt;ist auch bei den nationalen Informationsorganen in diesen Tagen vorgestellt worden. Nach seinen Befürwortern könnte dieser Organismus nicht nur eine Rolle der Vermittlung bei den verschiedenen Streitfragen zwischen den beiden Gemeinschaften spielen, sondern wäre vor allem der Ort zur &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5942&amp;amp;entry_id=269&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/263-NAHOST-BISCHOFSSYNODE-NUNTIUS-BOTSCHAFT-ZUM-ABSCHLUSS-FUER-DAS-VOLK-GOTTES.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/263-NAHOST-BISCHOFSSYNODE-NUNTIUS-BOTSCHAFT-ZUM-ABSCHLUSS-FUER-DAS-VOLK-GOTTES.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Vertiefung des Dialoges&lt;/a&gt; zwischen Christen und Muslimen&lt;/i&gt;&quot;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Gemeinschaft der orthodoxen und der zum Teil katholischen Kopten ist jetzt die Zeit der Vorbereitung auf die Wiederkehr der Geburt Jesu, die nach ihrem liturgischen Kalender auf den 7. Januar fällt. Weihbischof Hanna betont: &quot;&lt;i&gt;Wir hoffen, daß sich trotz des zu Neujahr Geschehenen die Gläubigen nicht abhalten lassen, sich in den Kirchen zu versammeln und die religiösen Zeremonien zu besuchen, die regulär ablaufen. Ich denke, daß derzeit noch viele Gläubige betroffen sind von dem, was geschehen ist, aber ich vertraue auf ihren tiefen Glauben, und ich hoffe, daß sich in der Nacht der Wiederkehr der Geburt Jesu die Kirchen in noch höherem Maße als in den Vorjahren füllen&lt;/i&gt;&quot;. Diesbezüglich unterstreicht der Weihbischof von Alexandria der Kopten, daß die Behörden höchsten Einsatz leisten, um die Sicherheit der koptischen Gläubigen zu garantieren. &quot;&lt;i&gt;Die Begräbnisliturgien von 14 der Opfer des Attentats sind in einem Klima hohen Anstandes abgelaufen. Außerdem wurden alle Kirchen von den Sicherheitskräften bewacht&lt;/i&gt;&quot;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Weihbischof bekräftigt, daß das Attentat auf die koptisch-orthodoxe Kirche von Alexandria nur eine - bisher die schwerwiegendste - der Episoden gestiegener Spannung in den Beziehungen zwischen Christen und Muslimen gewesen sei, einer Spannung, die von jenen künstlich geschaffen wurde, um die soziale Harmonie zu destabilisieren: &quot;&lt;i&gt;Jetzt zeigen die Zeitungen mit dem Finger auf Al Quaeda. Allerdings entsteht der Terrorismus in Sektoren der muslimischen Gesellschaft, wo andere Organisationen zur Intoleranz ermutigen. Es sind nun schon mehr als 40 Jahre, daß im Land eine schleichende Islamisierung im Gange ist, die alle Bereiche der Gesellschaft durchdringt&lt;/i&gt;&quot;. In einigen Schulen würden zum Beispiel Texte verwendet, welche die Jugendlichen dazu erzögen, eine fundamentalistische und intolerante Vision des Glaubens zu pflegen. Für den Weihbischof von Alexandria ist es daher immer dringlicher, Maßnahmen einzuleiten, die in der Lage seien, das Schüren eines Klimas der Intoleranz zu verhindern: &quot;&lt;i&gt;Man müßte zum Beispiel von den Elementarschulen an beginnen, den Kindern Toleranz beizubringen. Derzeit gibt es von Seiten der Lehrenden keinerlei ermahnenden Hinweise in Richtung des Begriffes der Einheit verbunden mit dem Respekt der Unterschiede jeder Person. Für die Schuljugend wäre es von hohem erzieherischem Wert, könnten sie sich auch mit dem auseinandersetzen, der anders als die Mehrheit ist&lt;/i&gt;&quot;. Auch die Kommunikationsmittel seien entscheidend. Sie seien das Hauptinstrument, um im ganzen Land die Botschaft der Toleranz zwischen den verschiedenen Gemeinschaften auf den Weg zu bringen. &quot;&lt;i&gt;Sicherlich&lt;/i&gt;&quot;, präzisiert der Weihbischof, &quot;&lt;i&gt;wird die Botschaft dann wirksam sein, wenn sie auf der Transparenz und auf der Wahrheit aufbaut. Die Ehrlichkeit der Information ist ein noch nicht genügend berücksichtigter Aspekt der nationalen Medien&lt;/i&gt;&quot;. Schließlich ist für dieses Land aber das Thema der sozialen Gerechtigkeit von hoher Bedeutung. &quot;&lt;i&gt;Es gibt sicherlich andere Länder, in denen das Ungleichgewicht noch stärker ist. Jedenfalls ist es besser, klar zu sehen, daß auch hier in Ägypten große Unterschiede zwischen einer sehr großen Mehrheit von Armen und einer kleinen Elite von Personen, die der Mittel- und Oberschicht angehören, bestehen. Oft rührt die Gewalt von der Ausgrenzung der Jugendlichen aus der Welt der Arbeit&lt;/i&gt;&quot;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[&lt;b&gt;ENDE DER ÜBERSETZUNG AUS L&#039;OSSERVATORE ROMANO VOM 3. JANUAR 2011.&lt;/b&gt;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Damit für weniger Informierte klar wird&lt;/b&gt;, auf welcher Tradition die koptischen Christen und damit auch die katholische Patriarchalkirche der Kopten aufbauen, übernehme ich ein Zitat aus der &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5944&amp;amp;entry_id=269&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/speeches/2006/december/documents/hf_ben_xvi_spe_20061215_catholic-coptic_ge.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/speeches/2006/december/documents/hf_ben_xvi_spe_20061215_catholic-coptic_ge.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Audienz Seiner Heiligkeit Papst Benedikt XVI.&lt;/a&gt; für den damals frisch gewählten und bestätigten selben Patriarchen Naguib vom 15. Dezember 2006: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;&lt;i&gt;Sie, Seligkeit, sind der Vater und das Oberhaupt der koptisch-katholischen Kirche von Alexandrien, einem bedeutenden Sitz, dem während der ersten fünf Jahrhunderte der ehrenvolle Rang des ersten Patriarchats nach Rom zukam. Ihre Patriarchatsgemeinschaft ist Trägerin einer reichen geistlichen, liturgischen und theologischen Tradition – der alexandrinischen Tradition –, deren Schätze zum Erbe der Kirche gehören: Sie war Empfängerin der Predigt des heiligen Evangelisten Markus, Sprachrohr des Apostels Petrus; so verbindet ein besonderes Band der Brüderlichkeit Ihr Patriarchat mit dem Stuhl Petri. Ich möchte Sie daher meines Gebetes und meiner Unterstützung für »die besondere Aufgabe « versichern, die das Zweite Vatikanische Konzil den katholischen Ostkirchen anvertraute, nämlich »die Einheit aller Christen, besonders der ostkirchlichen, zu fördern« (Orientalium ecclesiarum, 24), insbesondere mit euren Brüdern der koptisch-orthodoxen Kirche. Ebenso kommt euch eine wichtige Rolle im interreligiösen Dialog zu, um die Brüderlichkeit und Achtung zwischen Christen und Muslimen und unter allen Menschen zu entfalten. Seligkeit, Sie haben, als Sie Patriarch wurden, Ihren Vornamen – Antonios – beibehalten, der an die große Bewegung des Mönchtums erinnert, das in Ägypten entstanden ist und das die Überlieferung mit dem Wirken des hl. Antonius und dann mit dem des hl. Pachomius in Zusammenhang bringt. Dank des abendländischen Beitrags des hl. Benedikt ist das Mönchtum zu einem riesigen Baum geworden, der reiche und herrliche Früchte in der ganzen Welt getragen hat. Wie könnte man bei der Erwähnung der koptischen Kirche nicht an die Schriftsteller, an die Exegeten und an die Philosophen denken, wie Clemens von Alexandria und Origenes, aber auch an die großen Patriarchen, Bekenner und Kirchenlehrer, wie Athanasius und Cyrill, deren berühmte Namen durch Jahrhunderte hindurch den Glauben eines frommen Volkes prägen! Ihren Spuren müßt ihr unablässig folgen, wenn ihr die theologische und geistliche Forschung entfaltet, die eurer Tradition zu eigen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der heutigen Welt ist eure Sendung von großer Bedeutung für eure Gläubigen und für alle Menschen, denen die Frohe Botschaft zu verkünden uns die Liebe Christi drängt. Ich begrüße insbesondere eure Aufmerksamkeit für die menschliche, geistliche, sittliche und intellektuelle Erziehung der Jugend durch ein hochwertiges schulisches und katechetisches Netz, das einen Dienst an der ganzen Gesellschaft darstellt. Ich wünsche aufrichtig, daß dieses erzieherische Engagement immer mehr Anerkennung finden möge, damit im Bedachtsein auf die den katholischen Schulen eigene Identität die grundlegenden Werte weitergegeben werden; auf diese Weise werden die Jugendlichen von heute verantwortungsvolle Männer und Frauen in ihren Familien und in der Gesellschaft werden können, die bestrebt sind, eine größere Solidarität und eine innigere Brüderlichkeit unter allen Angehörigen der Nation aufzubauen. Übermittelt den jungen Menschen meine ganze Wertschätzung und meine ganze Liebe, wenn ihr sie daran erinnert, daß die Kirche und die ganze Gesellschaft ihren Enthusiasmus und ihre Hoffnung dringend brauchen. Ich fordere euch auf, die Ausbildung der Priester und der zahlreichen jungen Männer, die sich dem Herrn weihen wollen, zu intensivieren. Die Lebenskraft der christlichen Gemeinschaften in unserer heutigen Welt erfordert Hirten nach dem Herzen Gottes, die wahre Zeugen des Wortes Gottes und Führer sein sollen, um den Gläubigen zu helfen, ihr Leben und ihre Sendung immer tiefer in Christus zu verwurzeln! Ich weiß, welchen Platz das geweihte Leben in eurer Kirche einnimmt. Möge das Leben nach den evangelischen Räten der Armut, der Keuschheit und des Gehorsams ein Zeugnis und ein Aufruf zur Heiligkeit für die heutige Welt sein! Mögen die Mitglieder der Institute des geweihten Lebens ihre Sendungen weiterhin durchführen können, insbesondere unter den Jugendlichen und unter den am meisten vernachlässigten Menschen in der Gesellschaft.&lt;/i&gt;&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;So verbinden wir uns in geistlicher Solidarität&lt;/b&gt; mit allen orthodoxen und katholischen Kopten in der gemeinsamen Anbetung des wahren Gottes und wahren Menschen Jesus Christus anläßlich des Weihnachtsfestes und des dreiköniglichen Hochfestes der Epiphanie! Euer Padre Alex - Vizeoffizial Dr. Alexander Pytlik  
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    <pubDate>Tue, 04 Jan 2011 07:10:00 +0100</pubDate>
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    <title>NAHOST-BISCHOFSSYNODE: NUNTIUS - BOTSCHAFT ZUM ABSCHLUSS FÜR DAS VOLK GOTTES</title>
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            <category>Aktuelle Fürbitten</category>
            <category>Aktuelle Predigt</category>
            <category>Katholische Lehre</category>
            <category>News Kommentare</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Padre Alex / Dr. Alexander Pytlik)</author>
    <content:encoded>
    &lt;b&gt;Die Katholische Kirche im Nahen Osten: Gemeinschaft und Zeugnis. &quot;&lt;/b&gt;&lt;i&gt;&lt;b&gt;Die Gemeinde der Gläubigen war ein Herz und eine Seele.&lt;/b&gt;&lt;/i&gt;&lt;b&gt;&quot; (Apg 4,32)&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Es folgt die Übersetzung der in arabischer Sprache ausformulierten Botschaft&lt;/b&gt;, welche den Synodenvätern in französischer Sprache verlesen und zur Abstimmung vorgelegt wurde. Ich folge primär der französischen und italienischen Version gemäß dem &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5807&amp;amp;entry_id=263&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/news_services/press/sinodo/documents/bollettino_24_speciale-medio-oriente-2010/03_francese/b23_03.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/news_services/press/sinodo/documents/bollettino_24_speciale-medio-oriente-2010/03_francese/b23_03.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Bulletin der Sonderversammlung&lt;/a&gt; für den Nahen Osten (vom 22./ 23. Oktober 2010) der morgen zu Ende gehenden Bischofssynode in Rom. Ab Nummer 6 habe ich zur Erhöhung der Geschwindigkeit auf einige Passagen der von Seiten &lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/188-FESTSCHRIFT-FUER-PAPST-BENEDIKT-XVI.-ALS-GLAUBENSSTAERKUNG-FUER-ALLE-UND-ZUM-DANK-FUER-DEN-PAPSTBESUCH-2007.html&quot;&gt;Mag. Mag. Gabriela Maria Mihlig&lt;/a&gt; (akkreditierte Romkorrespondentin für den &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5796&amp;amp;entry_id=263&quot; title=&quot;http://www.lpj.org/&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.lpj.org/&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Lateinischen Patriarchen&lt;/a&gt;, Seine Seligkeit Fouad Twal) in Arbeit befindlichen Übersetzung zurückgegriffen. (Hier sind noch einige ihrer von mir bisher übernommenen Synodenberichte: &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/256-NAHOST-BISCHOFSSYNODE-SONDERBERICHTERSTATTUNG-DURCH-ROMKORRESPONDENTIN-MIHLIG.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Nr. 1&lt;/a&gt;, &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5798&amp;amp;entry_id=263&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/257-NAHOST-BISCHOFSSYNODE-EROEFFNET-DURCH-PAPST-BENEDIKT-XVI..html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/257-NAHOST-BISCHOFSSYNODE-EROEFFNET-DURCH-PAPST-BENEDIKT-XVI..html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Nr. 2&lt;/a&gt;, &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5799&amp;amp;entry_id=263&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/258-NAHOST-BISCHOFSSYNODE-ORIENTIERUNG-AM-ERSTEN-ARBEITSTAG.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/258-NAHOST-BISCHOFSSYNODE-ORIENTIERUNG-AM-ERSTEN-ARBEITSTAG.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Nr. 3&lt;/a&gt;, &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5800&amp;amp;entry_id=263&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/260-NAHOST-BISCHOFSSYNODE-BLEIBENDE-BEDEUTUNG-DES-HEILIGEN-LANDES.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/260-NAHOST-BISCHOFSSYNODE-BLEIBENDE-BEDEUTUNG-DES-HEILIGEN-LANDES.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Nr. 4&lt;/a&gt;, &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5801&amp;amp;entry_id=263&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/261-NAHOST-BISCHOFSSYNODE-OHNE-DIE-CHRISTEN-SINKT-REALISTISCHE-CHANCE-AUF-FRIEDEN.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/261-NAHOST-BISCHOFSSYNODE-OHNE-DIE-CHRISTEN-SINKT-REALISTISCHE-CHANCE-AUF-FRIEDEN.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Nr. 5&lt;/a&gt; und &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5802&amp;amp;entry_id=263&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/262-NAHOST-BISCHOFSSYNODE-PROF.-WINKLER-ZU-DEN-VIELEN-RITEN-IN-DER-KATHOLISCHEN-KIRCHE.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/262-NAHOST-BISCHOFSSYNODE-PROF.-WINKLER-ZU-DEN-VIELEN-RITEN-IN-DER-KATHOLISCHEN-KIRCHE.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Nr. 6&lt;/a&gt;.) In der vierzehnten Generalversammlung des gestrigen Nachmittags (am Freitag, dem 22. Oktober 2010) haben die Synodenväter also den &lt;i&gt;Nuntius&lt;/i&gt;, die Botschaft für das Volk Gottes, zum Abschluß der Sonderversammlung für den Nahen Osten approbiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;BOTSCHAFT FÜR DAS VOLK GOTTES&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;&quot;Die Gemeinde der Gläubigen war ein Herz und eine Seele.&quot; (Apg 4,32)&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An unsere Mitbrüder im Priesteramt, an die Diakone, Ordensmänner und -frauen, an die geweihten Personen und an alle unsere geliebten gläubigen Laien und an jede Person guten Willens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Einführung&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;1.&lt;/b&gt; Die Gnade Jesu, unseres Herrn, die Liebe Gottes des Vaters und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit Euch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bischofssynode für den Nahen Osten ist für uns eine neue Pfingsterfahrung gewesen. «&lt;i&gt;Pfingsten ist das Ursprungsereignis, doch es ist auch eine beständige Dynamik, und die Bischofssynode ist ein bevorzugter Moment, in dem sich der Weg der Kirche und die Gnade von Pfingsten erneuern können&lt;/i&gt;» (Benedikt XVI., &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5776&amp;amp;entry_id=263&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/homilies/2010/documents/hf_ben-xvi_hom_20101010_sinodo-mo_ge.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/homilies/2010/documents/hf_ben-xvi_hom_20101010_sinodo-mo_ge.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; targe=&quot;_blank&quot;&gt;Predigt aus der Papstmesse zur Eröffnung&lt;/a&gt; der Sonderversammlung der Bischofssynode vom 10. Oktober 2010).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir sind nach Rom gekommen, wir Patriarchen und Bischöfe der &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5802&amp;amp;entry_id=263&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/262-NAHOST-BISCHOFSSYNODE-PROF.-WINKLER-ZU-DEN-VIELEN-RITEN-IN-DER-KATHOLISCHEN-KIRCHE.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/262-NAHOST-BISCHOFSSYNODE-PROF.-WINKLER-ZU-DEN-VIELEN-RITEN-IN-DER-KATHOLISCHEN-KIRCHE.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;katholischen (Ritus)kirchen&lt;/a&gt; im Orient mit allen unseren geistlichen, liturgischen, kulturellen und kirchenrechtlichen Eigentraditionen, und wir trugen dabei die Sorgen und Erwartungen unserer Völker in unseren Herzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum ersten Mal haben wir uns um Seine Heiligkeit Papst Benedikt XVI. in synodaler Form vereinigt, gemeinsam mit den verantwortlichen Kardinälen und Erzbischöfen der römischen Dikasterien, mit den Präsidenten der Bischofskonferenzen auf der Welt, die von den Fragen des Nahen Ostens betroffen sind, und mit Repräsentanten der orthodoxen Kirchen und evangelischen Gemeinschaften sowie mit jüdischen und muslimischen Eingeladenen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seiner Heiligkeit Benedikt XVI. gegenüber drücken wir unsere Dankbarkeit für die Sorge und für die Lehren aus, die den Weg der Kirche im allgemeinen beleuchten und auch jenen unserer orientalischen (Ritus)kirchen im speziellen, insbesondere was die Frage der Gerechtigkeit und des Friedens betrifft. Wir danken den Bischofskonferenzen für deren Solidarität, für die Präsenz unter uns bei den Pilgerreisen zu den heiligen Orten und für deren Besuch bei unseren Gemeinschaften. Wir danken ihnen für die Begleitung unserer (Ritus)kirchen in den verschiedenen Aspekten unseres Lebens. Wir danken den kirchlichen Organisationen, die uns mit ihrer wirksamen Hilfe unterstützten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben im Lichte der Heiligen Schrift und der lebendigen Tradition gemeinsam über die Gegenwart und Zukunft der Christen und der Völker des Nahen Ostens reflektiert. Wir haben über die Fragestellungen dieser Region der Welt nachgedacht, die Gott im Geheimnis Seiner Liebe als ursprüngliche Wiege seines universalen Erlösungsplanes gewollt hatte. Von dort ist tatsächlich die Berufung des Abraham ausgegangen. Dort hat das Wort Gottes durch das Handeln des Heiligen Geistes aus der Jungfrau Maria Fleisch angenommen. Dort hat Jesus das Evangelium des Lebens und des Reiches verkündet. Dort ist Er gestorben, um das Menschengeschlecht freizukaufen und es von der Sünde zu befreien. Dort ist Er auferstanden von den Toten, um jedem Menschen das neue Leben zu schenken. Dort ist die Kirche entstanden, die von dort ausgezogen ist, um das Evangelium bis an die Enden der Erde zu verkündigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der erste Zweck der Synode ist seelsorglicher Natur. Deshalb haben wir in unseren Herzen das Leben, die Leiden und die Hoffnung unserer Völker getragen, auch die Herausforderungen, denen an jedem Tag in der Überzeugung zu begegnen ist, daß «&lt;i&gt;die Hoffnung nicht zugrunde gehen läßt; denn die Liebe Gottes ist ausgegossen in unsere Herzen durch den Heiligen Geist, der uns gegeben ist&lt;/i&gt;» (Röm 5,5). Deshalb richten wir diese Botschaft an Euch, geliebte Brüder und Schwestern, und wir wollen, daß sie ein Appell zur Festigkeit im Glauben auf dem Fundament des Wortes Gottes, zur Mitarbeit an der Einheit und an der Gemeinschaft des Zeugnisses der Liebe in allen Bereichen des Lebens sei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;I. Die Kirche im Nahen Osten: Gemeinschaft und Zeugnis durch die Geschichte hindurch&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Der Weg des Glaubens im Orient&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;2.&lt;/b&gt; Im Orient ist die erste christliche Gemeinde entstanden. Aus dem Orient zogen die Apostel nach dem Pfingstereignis aus, um die ganze Welt zu evangelisieren. Dort hat die erste christliche Gemeinde inmitten von Spannungen und Verfolgungen gelebt, indem sie «&lt;i&gt;an der Lehre der Apostel und an der Gemeinschaft, am Brechen des Brotes und an den Gebeten festhielt&lt;/i&gt;» (Apg 2,42), und niemand litt Not. Dort haben die ersten Märtyrer mit ihrem Blut die Fundamente der aufkeimenden Kirche begossen. In ihrer Nachfolge haben die Anachoreten die Wüsten mit dem Duft ihrer Heiligkeit und ihres Glaubens erfüllt. Dort lebten die Väter der Ostkirche, die mit ihren Lehren die Kirche des Ostens und des Westens weiterhin nähren. Aus unseren (Ritus)kirchen zogen in den ersten Jahrhunderten und in den nachfolgenden Jahrhunderten die Missionare in Richtung Fernost und in Richtung West und brachten das Licht Christi. Von daher sind wir Erben und müssen fortfahren, ihre Botschaft an die künftigen Generationen weiterzugeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unsere (Ritus)kirchen haben nicht aufgehört, Heilige, Priester und Gottgeweihte hervorzubringen und auf wirksame Weise in vielen Institutionen zu dienen, die zum Aufbau unserer Gesellschaften und unserer Länder beitragen, indem sie sich für jeden Menschen - der nach dem Bild Gottes geschaffen ist und Sein Bild trägt - aufopfern. Einige unserer (Ritus)kirchen entsenden auch noch heute Missionare, Überbringer des Wortes Christi, in verschiedenen Ecken der Welt. Die pastorale, apostolische und missionarische Arbeit fordert uns heute heraus, eine Hirtensorge zu entwickeln, welche die Priester- und Ordensberufungen fördert und die Kirche von morgen absichert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir stehen heute vor einer historischen Wende. Gott hat uns in unserem Orient den Glauben seit 2000 Jahren geschenkt, und Er beruft uns dazu, mit Mut, Beharrlichkeit und Kraft fortzufahren, die Botschaft Christi und das Zeugnis für Sein Evangelium weiterzutragen, ein Evangelium der Liebe und des Friedens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Herausforderungen und Erwartungen&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;3.1&lt;/b&gt; Heute sind wir mit vielen Herausforderungen konfrontiert. Die erste kommt von uns selbst und aus unseren (Ritus)kirchen. Das, was Christus von uns erwartet, ist die Annahme unseres Glaubens und das Leben des Glaubens in jedem Lebensbereich. Das, was Er von unseren (Ritus)kirchen erwartet, ist die Stärkung der Gemeinschaft innerhalb einer jeden &lt;i&gt;ecclesia sui iuris&lt;/i&gt; (= &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5802&amp;amp;entry_id=263&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/262-NAHOST-BISCHOFSSYNODE-PROF.-WINKLER-ZU-DEN-VIELEN-RITEN-IN-DER-KATHOLISCHEN-KIRCHE.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/262-NAHOST-BISCHOFSSYNODE-PROF.-WINKLER-ZU-DEN-VIELEN-RITEN-IN-DER-KATHOLISCHEN-KIRCHE.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Eigenrechtskirche = Rituskirche&lt;/a&gt;) und zwischen den katholischen (Ritus)kirchen unterschiedlicher Tradition. Außerdem sollen wir alles uns Mögliche im Gebet und in der Liebe tun, um die Einheit aller Christen zu erreichen und so das Gebetsanliegen Christi verwirklichen: «&lt;i&gt;Alle sollen eins sein: wie Du, Vater, in mir bist und Ich in Dir bin, sollen auch sie in Uns sein, damit die Welt glaube, daß Du mich gesandt hast&lt;/i&gt;» (Joh 17,21).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;3.2&lt;/b&gt; Die zweite Herausforderung kommt von außen, vom politischen Umfeld und von der Sicherheitslage in unseren Ländern und vom religiösen Pluralismus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben das analysiert, was die gesellschaftliche Situation und die Sicherheit in unseren Ländern des Nahen Ostens betrifft. Es ist uns die Auswirkung des israelisch-palästinensischen Konfliktes auf die ganze Region bewußt geworden, vor allem auf das palästinensische Volk, das die Konsequenzen der israelischen Okkupation erleidet: das Fehlen der Bewegungsfreiheit, die Trennungsmauer und die Militärkontrollen, die politischen Gefangenen, die Zerstörung der Häuser, die Behinderung des wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Lebens sowie die tausenden Flüchtlinge. Wir haben auch über das Leiden und die Unsicherheit nachgedacht, womit die Israelis leben. Wir haben die Situation der heiligen Stadt Jerusalem in den Blick genommen. Wir sind über die einseitigen Initiativen besorgt, welche ihre Bevölkerungszusammensetzung und ihr Statut zu verändern drohen. Im Blick auf all das erkennen wir, daß ein gerechter und definitiver Friede das einzige Heilmittel für alle ist, für das Wohl der Region und seiner Völker.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;3.3&lt;/b&gt; Bei unseren Zusammenkünften und Gebeten haben wir an die blutigen Qualen des irakischen Volkes gedacht. Wir haben der im Irak ermordeten Christen gedacht und der fortlaufenden Leiden der Kirche im Irak sowie ihrer abgeschobenen und in der Welt verstreuten Kinder, welche die Besorgnis über ihr Land und ihre Heimat mitbringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Synodenväter haben ihre Solidarität mit dem Volk und mit den (Ritus)kirchen im Irak zum Ausdruck gebracht und den Wunsch geäußert, daß die Emigranten, die zum Verlassen ihrer Gebiete gezwungen waren, die nötigen Hilfen dort finden können, wo sie ankommen, damit sie in ihre Gebiete zurückkehren und dort in Sicherheit leben können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;3.4&lt;/b&gt; Wir haben über die Beziehungen zwischen den Mitbürgern - Christen und Muslimen - nachgedacht. Wir wollten an dieser Stelle unter dem Blickwinkel unserer christlichen Vision der Dinge ein vorrangiges Prinzip bekräftigen, das diese Beziehungen beherrschen müßte: Gott will, daß wir in unseren Gesellschaften des Nahen Ostens und für sie Christen sind. Das ist der Plan Gottes für uns. Als Christen und Muslime zusammen zu leben, das ist unsere Sendung und unsere Berufung. In dieser Hinsicht werden wir uns vom Gebot der Liebe und von der Kraft des Geistes in uns leiten lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das zweite Prinzip, das für diese Beziehungen gilt, rührt vom Faktum her, daß wir integraler Teil unserer Gesellschaften sind. Unsere auf unserem Glauben und unsere Verpflichtung gegenüber unseren Vaterländern basierende Sendung verpflichtet uns, zum Aufbau unserer Länder gemeinsam mit den muslimischen, jüdischen und christlichen Bürgern beizutragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;II. Gemeinschaft und Zeugnis innerhalb der katholischen (Ritus)kirchen des Nahen Ostens&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;An die Gläubigen unserer (Ritus)kirchen&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;4.1&lt;/b&gt; Jesus sagt uns: «&lt;i&gt;Ihr seid das Salz der Erde, das Licht der Welt.&lt;/i&gt;» (Mt 5,13 f.) Eure Sendung, geliebte Gläubige, besteht darin, durch den Glauben, die Hoffnung und die Liebe in Euren Gesellschaften wie «&lt;i&gt;Salz&lt;/i&gt;» zu sein, das dem Leben Geschmack und Sinn schenkt, und wie «&lt;i&gt;Licht&lt;/i&gt;» zu sein, das die Dunkelheiten durch die Wahrheit erleuchtet, und wie «&lt;i&gt;Sauerteig&lt;/i&gt;» zu sein, der die Herzen und die Auffassungsvermögen umwandelt. Die ersten Christen in Jerusalem waren zahlenmäßig wenige. Trotzdem waren sie in der Lage, das Evangelium bis an die Enden der Erde zu bringen, mit der Gnade des «&lt;i&gt;Herrn, der ihnen beistand und die Verkündigung durch die Zeichen bekräftigte, die Er geschehen ließ.&lt;/i&gt;» (Mk 16,20).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;4.2&lt;/b&gt; Wir grüßen Euch, die Christen des Nahen Ostens, und Wir danken Euch für all das, was Ihr in Euren Familien und in Euren Gesellschaften, in Euren Kirchen und in Euren Nationen verwirklicht habt. Wir verbeugen uns vor Eurer Ausdauer in den Schwierigkeiten, Qualen und Ängsten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;4.3&lt;/b&gt; Liebe Priester, unsere Mitarbeiter in der katechetischen, liturgischen und seelsorglichen Sendung, wir erneuern Euch gegenüber unsere Freundschaft und unser Vertrauen. Fahrt fort, Euren Gläubigen mit Eifer und Beharrlichkeit das Evangelium des Lebens und die Überlieferung der Kirche durch den Predigtdienst, die Katechese, die geistliche Leitung und das gute Beispiel weiterzugeben. Festigt den Glauben des Volkes Gottes, damit es sich in eine Zivilisation der Liebe wandle. Reicht ihm die Sakramente der Kirche, damit es die Erneuerung des Lebens anstrebe. Versammelt es in der Einheit und in der Liebe mit der Gabe des Heiligen Geistes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Liebe Ordensmänner, Ordensfrauen und Gottgeweihte in der Welt, Wir drücken Euch gegenüber unsere Dankbarkeit aus und danken Gott gemeinsam mit Euch für das Geschenk der evangelischen Räte - der gottgeweihte Keuschheit, der Armut und des Gehorsams - mit denen Ihr Euch zu Gaben Eurer selbst gemacht habt, in der Nachfolge Christi, dem Ihr Eure vorrangige Liebe zu bezeugen wünscht. Danke für Eure unterschiedlichen apostolischen Initiativen - Ihr seid der wahre Schatz und der Reichtum unserer (Ritus)kirchen und eine geistliche Oase in unseren Pfarreien, Diözesen und Missionen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir vereinigen uns im Geiste mit den Eremiten, Mönchen und Nonnen, die ihr Leben dem Gebet in den kontemplativen Klöstern geweiht haben, indem sie die Stunden des Tages und der Nacht heiligen und in ihren Gebeten die Sorgen und Bedürfnisse der Kirche mittragen. Mit Eurem Zeugnis bietet Ihr für die Welt ein Zeichen der Hoffnung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;4.4&lt;/b&gt; Euch gläubigen Laien versichern wir unsere Wertschätzung und unsere Freundschaft. Wir erkennen an, was Ihr für Eure Familien und Eure Gesellschaften, für Eure (Ritus)kirchen und Eure Heimatländer getan habt. Bleibt standhaft inmitten der Bewährungsproben und Schwierigkeiten. Wir sind voll Dankbarkeit gegenüber dem Herrn für die Charismen und Talente, mit denen Er Euch erfüllt hat und mit denen Ihr kraft der Taufe und der Firmung am apostolischen Wirken sowie an der Sendung der Kirche teilnehmt, indem Ihr den Bereich der zeitlichen Dinge mit dem Geist und mit den Werten des Evangeliums durchdringt. Wir laden ein zum Zeugnis eines authentischen christlichen Lebens, zu einer bewußten religiösen Praxis und zu den guten Sitten. Habt den Mut, die Wahrheit in objektiver Weise auszusprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In unseren Gebeten haben wir Euch, die am Leib, an der Seele und am Geist leiden, Euch Unterdrückte, Ausgewiesene, Verfolgte, Gefangene und Verhaftete vor Augen. Vereint Eure Leiden mit jenen Christi, des Erlösers, und sucht in seinem Kreuz die Geduld und die Kraft. Mit dem Verdienst Eurer Leiden erwerbt Ihr für die Welt die barmherzige Liebe Gottes. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir grüßen jede unserer christlichen Familien und schauen mit Wertschätzung auf die Berufung und Sendung der Familie als lebendiger Zelle der Gesellschaft, als natürlicher Schule der Tugenden sowie der ethischen und menschlichen Werte und als Hauskirche, die von Generation zu Generation zum Gebet und zum Glauben hinführt. Wir danken den Eltern und Großeltern für die Erziehung ihrer Kinder und Enkel nach dem Beispiel des Jesuskindes, das «&lt;i&gt;heranwuchs, an Weisheit zunahm und bei Gott und den Menschen Gefallen fand&lt;/i&gt;» (Lk 2,52). Wir setzen uns dafür ein, die Familie mit einer Familienseelsorge zu schützen, dank der Vorbereitungskurse zur Ehe und dank der Begegnungs- und Beratungszentren, die offen sind für alle, vor allem für die Ehepaare in Schwierigkeiten. Wir setzen uns dafür auch mit unseren Forderungen nach den Grundrechten der Familie ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In besonderer Weise richten wir uns jetzt an die Frauen. Wir drücken Euch gegenüber unsere Wertschätzung aus in den verschiedenen Lebensstationen: als Mädchen, als Erzieherinnen, als Mütter, als Gottgeweihte und als Werktätige im öffentliche Leben. Wir loben Euch, weil Ihr das menschliche Leben von Anbeginn schützt, indem Ihr ihm Sorge und Zuneigung zuteil werden laßt. Gott hat Euch eine besondere Sensibilität für alles gegeben, was die Erziehung, die humanitäre Arbeit und das apostolische Leben betrifft. Wir danken Gott für Eure Aktivitäten und wünschen, daß Ihr im öffentlichen Leben mehr Verantwortung übernehmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Freundschaft schauen wir auf Euch, Jungen und Mädchen, so wie Christus es beim jungen Mann im Evangelium getan hat (vgl. Mk 10,21). Ihr seid die Zukunft unserer (Ritus)kirchen, unserer Gemeinschaften und unserer Länder, Ihr seid deren Potential und deren Kraft zur Erneuerung. Gestaltet Euer Leben unter dem liebenden Blick Christi. Werdet verantwortungsbewußte Bürger und aufrichtige Gläubige. Die Kirche gesellt sich Euch zu in Euren Sorgen, eine Eurer Ausbildung gemäße Arbeit zu finden; dies wird dazu beitragen, Eure Kreativität anzuregen und die Zukunft sowie die Bildung einer gläubigen Familie sicherzustellen. Überwindet die Versuchung des Materialismus und des Konsumismus. Steht standhaft zu Euren christlichen Werten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir grüßen die Leiter der katholischen Erziehungsinstitutionen. Strebt in der Lehre und in der Erziehung nach Vortrefflichkeit und nach dem christlichen Geist. Habt als Zweck vor Augen die Festigung der Kultur der Gastfreundschaft, die Sorge für die Armen und für die Träger von Behinderungen. Trotz der Herausforderungen und Schwierigkeiten, denen Eure Institutionen begegnen, laden wir Euch ein, sie lebendig zu erhalten, um die Erziehungssendung der Kirche sicherzustellen und den Fortschritt sowie das Wohl unserer Gesellschaften zu fördern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit großer Wertschätzung richten wir uns an alle, die im sozialen Sektor arbeiten. In Euren Institutionen steht Ihr im Dienste der Caritas. Wir ermutigen Euch und unterstützen Euch in dieser Sendung zur Entwicklung, die von der reichhaltigen Soziallehre der Kirche getragen ist. Durch Eure Arbeit festigt Ihr die Bindungen der Brüderlichkeit unter den Menschen, indem Ihr den Armen, den Ausgegrenzten, den Kranken, den Flüchtlingen und den Gefangenen dient. Ihr werdet geleitet vom Wort des Herrn Jesus: «&lt;i&gt;Was Ihr für einen Meiner geringsten Brüder getan habt, das habt Ihr Mir getan&lt;/i&gt;» (Mt 25,40).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hoffnungsvoll blicken wir auf die Gebetsgruppen und die apostolischen Bewegungen. Sie sind Schulen zur Vertiefung des Glaubens, um ihn in der Familie und in der Gesellschaft zu leben. Wir schätzen deren Aktivitäten in den Pfarreien und in den Diözesen sowie deren Unterstützung für die Hirten in Übereinstimmung mit den Weisungen der Kirche. Wir danken Gott für diese Gruppen und Bewegungen, aktive Zellen der Pfarrei und Pflanzstätten für die Priester- und Ordensberufungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir anerkennen die Rolle der gedruckten und audiovisuellen Kommunikationsmittel. Euch Journalisten danken wir für Eure Zusammenarbeit mit der Kirche bei der Verbreitung ihrer Lehren und ihrer Aktivitäten, und in diesen Tagen dafür, daß Ihr die Nachrichten der Versammlung der Synode über den Nahen Osten in alle Teile der Welt übertragen habt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir freuen uns über den Beitrag der internationalen und katholischen Medien. Für den Nahen Osten verdient besondere Erwähnung der Kanal &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5794&amp;amp;entry_id=263&quot; title=&quot;http://www.youtube.com/user/telelumiere&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.youtube.com/user/telelumiere&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Télé Lumière-Noursat&lt;/a&gt;. Wir hoffen, daß er seinen Dienst der Information und Hinführung zum Glauben, seine Arbeit für die Einheit der Christen, die Konsolidierung der christlichen Präsenz im Orient, die Stärkung des interreligiösen Dialogs und die Gemeinschaft zwischen den in alle Kontinente verstreuten Orientalen fortsetzen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;An unsere Gläubigen in der Diaspora&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;5.&lt;/b&gt; Die Emigration ist ein allgemeines Phänomen geworden. Der Christ, der Muslim und der Jude emigrieren, und zwar aus denselben Gründen, die von der politischen und ökonomischen Instabilität herrühren. Außerdem beginnt der Christ, sich in den Ländern des Nahen Ostens unsicher zu fühlen, wenn auch in unterschiedlichen Graden. Die Christen mögen Vertrauen in die Zukunft haben und in ihren geliebten Heimatländern weiterleben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir grüßen Euch, geliebte Gläubige, in Euren verschiedenen Ländern der Diaspora. Wir bitten Gott, Euch zu segnen. Wir bitten Euch, in Euren Herzen und in Euren Sorgen die Erinnerung an Eure Heimatländer und Eure (Ritus)kirchen wach zu halten. Ihr könnt mit Euren Gebeten, mit Euren Gedanken, mit Euren Besuchen und mit verschiedenen Mitteln zu deren Entwicklung und Wachstum beitragen, auch wenn Ihr ferne seid.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Behaltet die Güter und die Landstriche, die Ihr in der Heimat habt; beeilt Euch nicht, sie zu aufzugeben und sie zu verkaufen. Behaltet sie als ein Erbgut für Euch und als ein Stück jener Heimat, mit der Ihr verbunden bleibt und welche Ihr liebt und unterstützt. Der Heimatboden ist Bestandteil der Identität der Person und ihrer Sendung; er ist ein Lebensraum für jene, die dort bleiben und für jene, die eines Tages dorthin zurückkehren werden. Der Boden ist ein öffentliches Gut, ein Gut der Gemeinschaft, ein gemeinsames Erbgut. Er kann nicht auf individuelle Interessen reduziert werden von Seiten dessen, der ihn besitzt und der nach eigenem Gefallen alleine entscheidet, ihn zu behalten oder aufzugeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir begleiten Euch mit unseren Gebeten, Euch Kinder unserer (Ritus)kirchen und unserer Länder, die Ihr gezwungen wart, zu emigrieren. Tragt mit Euch Euren Glauben, Eure Kultur und Euer Traditionsgut, um Eure neuen Heimatländer zu bereichern, die Euch Frieden, Freiheit und Arbeit verschaffen. Blickt mit Vertrauen und Freude in die Zukunft, bleibt immer Euren geistlichen Werten, Euren kulturellen Traditionen und Eurem nationalen Eigengut verbunden, um den Ländern, die Euch aufgenommen haben, das Beste Eurer selbst und das Beste, was Ihr habt, anzubieten. Wir danken den (Teil)kirchen der Diasporaländer, die unsere Gläubigen aufgenommen haben und die nicht aufhören, mit uns zusammenzuarbeiten, um für sie die nötige seelsorgliche Betreuung zu gewährleisten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;An die Migranten in unseren Ländern und in unseren (Ritus)kirchen&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;6.&lt;/b&gt; Wir grüßen alle Einwanderer der verschiedenen Nationalitäten, die der Arbeit wegen in unsere Länder gekommen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir heißen Euch, geliebte Gläubige, willkommen, und wir sehen Euren Glauben als eine Quelle der Bereicherung und als eine Unterstützung für den Glauben unserer Christgläubigen an. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir bitten unsere (Ritus)kirchen, diesen Brüdern und Schwestern – welcher Religion auch immer - und ihren Schwierigkeiten, vor allem wenn ihre Rechte und ihre Würde Angriffen ausgesetzt sind, eine besondere Aufmerksamkeit entgegenzubringen. Sie kommen nicht einfach zu uns, um Mittel zum Leben zu finden, sondern um Dienste anzubieten, die unsere Länder brauchen. Ihre Würde kommt von Gott, und wie jede menschliche Person haben sie Rechte, die respektiert werden müssen. Niemandem ist es erlaubt, diese Würde und diese Rechte zu verletzen. Deshalb rufen wir die Regierungen der Gastgeberländer auf, ihre Rechte zu respektieren und zu verteidigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;III. Gemeinschaft und Zeugnis mit den orthodoxen Kirchen und evangelischen Gemeinschaften im Nahen Osten&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;7.&lt;/b&gt; Wir grüßen die orthodoxen Kirchen und die evangelischen Gemeinschaften in unseren Ländern. Gemeinsam arbeiten wir für das Wohl der Christen, damit sie hier bleiben, zunehmen und erblühen. Wir befinden uns auf derselben Wegstrecke. Unsere Herausforderungen sind dieselben, und unsere Zukunft ist dieselbe. Laßt uns gemeinsam das Zeugnis der Jünger Christi geben. Nur durch unsere Einheit können wir die Mission vollbringen, die Gott allen anvertraut hat, ungeachtet der Verschiedenheiten unserer (Teil- und Ritus)kirchen. Das Gebet Christi ist unsere Stütze; und das Liebesgebot vereint uns, auch wenn für uns die Wegstrecke in Richtung der vollen Gemeinschaft noch langwierig bleibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben gemeinsam im &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5804&amp;amp;entry_id=263&quot; title=&quot;http://www.mec-churches.org/&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.mec-churches.org/&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Rat der Kirchen des Mittleren Ostens&lt;/a&gt; (The Middle East Council of Churches = MECC, Conseil des Églises du Moyen-Orient = CEMO) einen Weg zurückgelegt, und wir wünschen, diesen Pfad mit der Gnade Gottes weiterzugehen und seine Aktivitäten voranzutreiben mit dem letztendlichen Ziel des gemeinsamen Zeugnisses unseres Glaubens als Dienst für unsere Gläubigen und all unsere Länder. Wir begrüßen und ermutigen alle Initiativen eines ökumenischen Dialogs in jedem unserer Länder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir drücken unsere Dankbarkeit gegenüber dem &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5805&amp;amp;entry_id=263&quot; title=&quot;http://www.oikoumene.org/&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.oikoumene.org/&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Ökumenischen Rat der Kirchen&lt;/a&gt; (ÖRK) und den verschiedenen ökumenischen Organisationen aus, die für die Einheit der (Teil)kirchen und deren Unterstützung arbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;IV. Kooperation und Dialog mit unseren jüdischen Mitbürgern&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;8.&lt;/b&gt; Dieselbe Heilige Schrift vereint uns, das Alte Testament, welches das Wort Gottes für Euch und für uns ist. Wir glauben an all das, was Gott damit geoffenbart hat, seit Er Abraham, unseren gemeinsamen Vater im Glauben, Vater der Juden, der Christen und der Muslime, berufen hat. Wir glauben an die Verheißungen Gottes und an Seinen Bund, den Er ihm anvertraut hat. Wir glauben, daß das Wort Gottes ewig ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das II. Vatikanische Konzil hat das Dokument &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5778&amp;amp;entry_id=263&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/archive/hist_councils/ii_vatican_council/documents/vat-ii_decl_19651028_nostra-aetate_ge.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/archive/hist_councils/ii_vatican_council/documents/vat-ii_decl_19651028_nostra-aetate_ge.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Nostra aetate&lt;/a&gt; veröffentlicht, das sich auf den Dialog mit den Religionen, mit dem Judentum, mit dem Islam und mit den anderen Religionen bezieht. Weitere Dokumente haben hernach die Beziehungen zum Judentum präzisiert und entwickelt. Es gibt außerdem einen fortlaufenden Dialog zwischen der Kirche und Repräsentanten des Judentums. Wir hoffen, daß dieser Dialog die Verantwortlichen zum Handeln bewegt, um dem politischen Konflikt ein Ende zu setzen, der nicht aufhört, uns zu trennen und das Leben unserer Länder zu behindern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zeit ist reif, daß wir uns gemeinsam für einen ehrlichen, gerechten und permanenten Frieden einsetzen. Alle beide sind wir durch das Wort Gottes aufgerufen. Es lädt uns ein, auf die Stimme Gottes zu hören, der «&lt;i&gt;Frieden verkündet&lt;/i&gt;»: «&lt;i&gt;Ich will hören, was Gott redet: Frieden verkündet der Herr seinem Volk und seinen Frommen, den Menschen mit redlichem Herzen&lt;/i&gt;» (Ps 85,9). Es ist nicht statthaft, auf biblische und theologische Positionen zu rekurrieren, die das Wort Gottes zu einem Rechtfertigungsinstrument für die Ungerechtigkeiten machen. Im Gegenteil: sich auf die Religion zu berufen, muß jede Person dahin bringen, das Antlitz Gottes im anderen zu sehen und ihn gemäß den Eigenschaften Gottes und gemäß Seiner Gebote zu behandeln, das heißt entsprechend der Güte Gottes, Seiner Gerechtigkeit, Seiner Barmherzigkeit und Seiner Liebe zu uns.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;V. Kooperation und Dialog mit unseren muslimischen Mitbürgern&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;9.&lt;/b&gt; Wir sind vereint durch den Glauben an einen einzigen Gott und durch das Gebot, das aussagt: «&lt;i&gt;Tue das Gute und vermeide das Böse.&lt;/i&gt;» Die Worte des II. Vatikanischen Konzils über die Beziehung zu den Religionen stellen die Grundlagen für die Beziehungen zwischen der Katholischen Kirche und den Muslimen dar: «&lt;i&gt;Mit Hochachtung betrachtet die Kirche auch die Muslim, die den alleinigen Gott anbeten, den lebendigen ... barmherzigen und allmächtigen, ... der zu den Menschen gesprochen hat&lt;/i&gt;» (&lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5778&amp;amp;entry_id=263&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/archive/hist_councils/ii_vatican_council/documents/vat-ii_decl_19651028_nostra-aetate_ge.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/archive/hist_councils/ii_vatican_council/documents/vat-ii_decl_19651028_nostra-aetate_ge.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Nostra aetate&lt;/a&gt; 3).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir sagen unseren muslimischen Mitbürgern: wir sind Brüder, und Gott will uns zusammen, vereint im Glauben an Gott und im Doppelgebot der Liebe zu Gott und zum Nächsten. Gemeinsam werden wir unsere Zivilgesellschaften auf der Staatsbürgerschaft, auf der Religionsfreiheit und auf der Gewissensfreiheit aufbauen. Gemeinsam werden wir arbeiten, um die Gerechtigkeit, den Frieden, die Menschenrechte, die Werte des Lebens und der Familie zu fördern. Unsere Verantwortung ist beim Aufbau unserer Heimatländer eine gemeinsame. Wir wollen dem Orient und dem Westen ein Modell des Zusammenlebens der verschiedenen Religionen und der positiven Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Zivilisationen zum Wohle unserer Heimatländer und der ganzen Menschheit anbieten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit dem Auftreten des Islam im 7. Jahrhundert und bis heute haben wir zusammen gelebt, und wir haben bei der Errichtung unserer gemeinsamen Zivilisation zusammengearbeitet. Bei unseren Beziehungen ist es in der Vergangenheit zu manchen Unausgewogenheiten gekommen, so wie das auch heute noch passiert. Durch den Dialog müssen wir jedes Ungleichgewicht oder Mißverständnis beheben. Papst Benedikt XVI. sagt uns, daß unser Dialog keine vorübergehende Realität sein darf. Er ist vielmehr eine vitale Notwendigkeit, von der unsere Zukunft abhängt (vgl. die &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5779&amp;amp;entry_id=263&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/speeches/2005/august/documents/hf_ben-xvi_spe_20050820_meeting-muslims_ge.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/speeches/2005/august/documents/hf_ben-xvi_spe_20050820_meeting-muslims_ge.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Ansprache bei der Begegnung mit Vertretern muslimischer Gemeinden&lt;/a&gt; in Köln, 20. August 2005). Unsere Pflicht ist es daher, die Gläubigen zum interreligiösen Dialog, zur Akzeptanz des Pluralismus und zum gegenseitigen Respekt sowie zur wechselseitigen Wertschätzung hinzuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;VI. Unsere Beteiligung am öffentlichen Leben: Appelle an die Regierungen und öffentlichen Verantwortungsträger unserer Länder&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;10.&lt;/b&gt; Wir schätzen die Bemühungen, die Sie für das Gemeinwohl und den Dienst an unseren Gesellschaften aufwenden. Wir begleiten Sie in unseren Gebeten, und wir bitten Gott, er möge Ihre Schritte leiten. Wir wenden uns an Sie wegen der Bedeutung der Gleichstellung der Staatsbürger. Die Christen sind ursprüngliche und authentische Bürger, die loyal zu ihrem Vaterland und zu allen ihren nationalen Verpflichtungen stehen. Es versteht sich von selbst, daß sie sich aller Rechte der Staatsbürgerschaft, der Gewissens- und Kultfreiheit und der Freiheit im Bereich der Lehre und der Erziehung sowie beim Gebrauch der Kommunikationsmittel erfreuen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir appellieren an Sie, ihre Bemühungen zu verstärken, die Sie aufwenden, um in der gesamten Region einen gerechten und dauerhaften Frieden zu etablieren und den Rüstungswettlauf zu stoppen, was zur Sicherheit und zur wirtschaftlichen Wohlfahrt beitragen und die Ausblutung durch Emigration stoppen wird, die unsere Länder ihrer Lebenskräfte beraubt. Friede ist ein wertvolles Geschenk, das Gott den Menschen anvertraut hat, und es sind die «&lt;i&gt;Friedensstifter, die Söhne Gottes genannt werden.&lt;/i&gt;» (Mt 5,9).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;VII. Appell an die Internationale Gemeinschaft&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;11.&lt;/b&gt; Die Bürger der Länder des Nahen Ostens appellieren an die Internationale Gemeinschaft, insbesondere an die Vereinten Nationen, daß sie aufrichtig für eine Lösung gerechten und definitiven Friedens in der Region arbeite, und zwar durch die Umsetzung der Resolutionen des Sicherheitsrates (&lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5806&amp;amp;entry_id=263&quot; title=&quot;http://www.un.org/Docs/sc/&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.un.org/Docs/sc/&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;UNSC&lt;/a&gt;) und durch das Ergreifen notwendiger rechtlicher Maßnahmen, um der Okkupation verschiedener arabischer Territorien ein Ende zu setzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das palästinensische Volk wird so ein unabhängiges und souveränes Heimatland haben können, wo es in der Würde und in der Stabilität leben wird können. Der Staat Israel wird sich innerhalb der international anerkannten Grenzen am Frieden und an der Sicherheit erfreuen können. Die heilige Stadt Jerusalem wird eine gerechte Ordnung erhalten können, die ihren besonderen Charakter respektieren wird, ihre Heiligkeit, ihre religiöse Eigentradition für jede der drei Religionen: die jüdische, die christliche und die muslimische. Wir hoffen, daß die Zwei-Staaten-Lösung Realität werde und nicht einfach nur ein Traum bleibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Irak wird den Konsequenzen des mörderischen Krieges ein Ende setzen und die Sicherheit wiederherstellen können, welche alle seine Bürger mit sämtlichen ihrer sozialen, religiösen und nationalen Komponenten schützen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Libanon wird sich seiner Souveränität auf seinem ganzen Territorium erfreuen, seine nationale Einheit stärken und seine Berufung fortsetzen können, das Modell der Koexistenz zwischen Christen und Muslimen zu sein, durch den Dialog zwischen den Kulturen und Religionen und durch die Förderung der öffentlichen Freiheiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir verurteilen die Gewalt und den Terrorismus, von wo sie auch immer kommen, und jeden religiösen Extremismus. Wir verurteilen jede Form von Rassismus, Antisemitismus, Antichristianismus und Islamophobie, und wir appellieren an die Religionen, ihre Verantwortlichkeiten für die Förderung des Dialoges der Kulturen und der Zivilisationen in unserer Region und auf der ganzen Welt zu erfüllen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Konklusion: Fortsetzung des Zeugnisses für das göttliche Leben, das uns in der Person Jesu erschienen ist&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;12.&lt;/b&gt; Zum Abschluß, Brüder und Schwestern, sagen wir Euch mit dem heiligen Apostel Johannes in seinem ersten Brief: «&lt;i&gt;Was von Anfang an war, was wir gehört haben, was wir mit unseren Augen gesehen, was wir geschaut und was unsere Hände angefaßt haben, das verkünden wir: das Wort des Lebens. Denn das Leben wurde offenbart; wir haben gesehen und bezeugen und verkünden euch das ewige Leben, das beim Vater war und uns offenbart wurde. Was wir gesehen und gehört haben, das verkünden wir auch euch, damit auch ihr Gemeinschaft mit uns habt. Wir aber haben Gemeinschaft mit dem Vater und mit Seinem Sohn Jesus Christus&lt;/i&gt;» (1 Joh 1,1 - 3).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses göttliche Leben, das den Aposteln vor 2000 Jahren in der Person unseres Herrn und Erlösers Jesus Christus erschienen ist, von dem die Kirche gelebt und für das sie im ganzen Verlauf ihrer Geschichte Zeugnis abgelegt hat, wird immer das Leben unserer (Ritus)kirchen im Nahen Osten und Gegenstand unseres Zeugnisses bleiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gestärkt von der Verheißung des Herrn: «&lt;i&gt;Seid gewiß: Ich bin bei euch alle Tage bis zum Ende der Welt&lt;/i&gt;» (Mt 28,20), setzen wir gemeinsam unseren Weg in der Hoffnung fort, und «&lt;i&gt;die Hoffnung läßt nicht zugrunde gehen; denn die Liebe Gottes ist ausgegossen in unsere Herzen durch den Heiligen Geist, der uns gegeben ist&lt;/i&gt;» (Röm 5,5).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir bekennen, daß wir bisher nicht alles getan haben, was uns möglich war, um die Gemeinschaft unter unseren Gemeinden besser zu leben. Wir haben nicht genug dafür gearbeitet, um Euch im Glauben zu stärken und Euch die geistliche Nahrung zu geben, derer Ihr in Euren Schwierigkeiten bedürft. Der Herr lädt uns zu einer persönlichen und kollektiven Umkehr ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute kehren wir zu Euch zurück voll Hoffnung, Kraft und Entschiedenheit, und wir bringen die Botschaft der Synode und ihre Empfehlungen mit uns, um sie gemeinsam zu studieren und sie in unseren (Ritus)kirchen umzusetzen, jeder gemäß seiner Stellung. Wir hoffen auch, daß dieser neue Elan ökumenisch sei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir richten diesen demütigen und aufrichtigen Appell an Euch, damit wir gemeinsam einen Weg der Umkehr antreten, um uns von der Gnade des Heiligen Geistes erneuern zu lassen und uns Gott hinzuwenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der allerseligsten Jungfrau Maria, Mutter der Kirche und Königin des Friedens, unter deren Schutz wir die Synodalarbeiten gestellt haben, vertrauen wir unseren Weg in Richtung neuer christlicher und menschlicher Horizonte an, im Glauben an Christus und mit der Kraft Seines Wortes: «&lt;i&gt;Seht, Ich mache alles neu&lt;/i&gt;» (Offb 21,5).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[&lt;b&gt;ENDE DER ARBEITSÜBERSETZUNG AUS DEM&lt;/b&gt; &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5807&amp;amp;entry_id=263&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/news_services/press/sinodo/documents/bollettino_24_speciale-medio-oriente-2010/03_francese/b23_03.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/news_services/press/sinodo/documents/bollettino_24_speciale-medio-oriente-2010/03_francese/b23_03.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;b&gt;FRANZÖSISCHEN&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt; - DER ORIGINALTEXT IST IN&lt;/b&gt; &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5823&amp;amp;entry_id=263&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/news_services/press/sinodo/documents/bollettino_24_speciale-medio-oriente-2010/08_arabo/b23_08.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/news_services/press/sinodo/documents/bollettino_24_speciale-medio-oriente-2010/08_arabo/b23_08.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;b&gt;ARABISCHER&lt;/b&gt;&lt;/a&gt; &lt;b&gt;SPRACHE.&lt;/b&gt;]  
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    <pubDate>Sat, 23 Oct 2010 12:45:00 +0200</pubDate>
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    <title>UBICUMQUE ET SEMPER: PÄPSTLICHER RAT FÜR NEUEVANGELISIERUNG AUF DEUTSCH</title>
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            <category>Aktuelle Fürbitten</category>
            <category>Katholische Lehre</category>
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            <category>News Kommentare</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Padre Alex / Dr. Alexander Pytlik)</author>
    <content:encoded>
    &lt;b&gt;Es folgt meine deutsche Übersetzung&lt;/b&gt;, die in ihrer ersten Version auch bei &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5708&amp;amp;entry_id=259&quot; title=&quot;http://www.kath.net/detail.php?id=28499&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.kath.net/detail.php?id=28499&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;kath.net&lt;/a&gt; abrufbar ist und die sich im vorliegenden Blogeintrag (Endfassung) vor allem an dem vom &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5709&amp;amp;entry_id=259&quot; title=&quot;http://www.vatican.va&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Heiligen Stuhl&lt;/a&gt; per Internet bereits publizierten und mit der Ausgabe des &quot;L&#039;Osservatore Romano&quot; des 13. Oktober 2010 promulgierten lateinischen Text orientiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
LITTERAE APOSTOLICAE MOTU PROPRIO DATAE QUIBUS PONTIFICIUM CONSILIUM DE NOVA EVANGELIZATIONE PROMOVENDA CONSTITUITUR&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;BENEDICTUS PP. XVI&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
APOSTOLISCHES SCHREIBEN IN DER FORM EINES MOTU PROPRIO &lt;b&gt;UBICUMQUE ET SEMPER&lt;/b&gt; DES OBERSTEN HIRTEN BENEDIKT XVI., MIT DEM DER PÄPSTLICHE RAT ZUR FÖRDERUNG DER NEUEN EVANGELISIERUNG ERRICHTET WIRD&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Überall und immer&lt;/b&gt; das Evangelium Jesu Christi zu verkünden: für diese Verpflichtung trägt die Kirche Sorge. Der erste und oberste Evangelisator (&lt;i&gt;evangelizator&lt;/i&gt;) selbst gab den Aposteln am Tag der Himmelfahrt zum Vater den Auftrag: &quot;&lt;i&gt;Darum geht zu allen Völkern und macht alle Menschen zu meinen Jüngern; tauft sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes, und lehrt sie, alles zu befolgen, was ich euch geboten habe.&lt;/i&gt;&quot; (Mt 28,19 - 20). In Treue gegenüber diesem Auftrag hat die Kirche – das Volk, das Gottes Eigentum wurde, damit es die großen Taten verkünde (vgl. 1 Petr 2,9) - seit dem Pfingsttag, an dem sie den Heiligen Geist empfangen hatte (vgl. Apg 2,14), nie aufgehört, der ganzen Welt die Schönheit des Evangeliums bekanntzumachen, indem sie Jesus Christus als wahren Gott und als wahren Menschen verkündet, denselben &quot;&lt;i&gt;gestern, heute und in Ewigkeit&lt;/i&gt;&quot; (Hebr 13,8), der mit Seinem Tod und Seiner Auferstehung die Erlösung bewirkt und somit die alte Verheißung zur Erfüllung gebracht hat. Deshalb ist die Sendung zur Evangelisierung als Fortführung des vom Herrn Jesus gewollten Werkes für die Kirche notwendig: eine Mission, die sie nicht unterlassen kann und die Ausdruck ihres eigenen Wesens ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Sendung hat in der Geschichte verschiedene Erscheinungsformen und fortlaufend neue Motivationen angenommen, jeweils abhängig von den Orten, von den Situationen und von den historischen Momenten. Für unser Zeitalter ist typisch, daß es einhergeht mit der Abkehr vom Glauben, die sich im Laufe der Zeit in den Gesellschaften und Kulturen gezeigt hat, welche seit Jahrhunderten mit dem Evangelium vertraut schienen. Die sozialen Veränderungen, die wir in den letzten Jahrzehnten miterlebt haben, haben komplexe Ursachen, die durch die lange Zeit Wurzeln geschlagen und die Wahrnehmung unserer Welt tiefgehend verändert haben. Man denke an die gigantischen Fortschritte der Wissenschaft und der Technik, an die Ausweitung der Möglichkeiten des Lebens und der Räume individueller Freiheit, an die großen Veränderungen auf wirtschaftlichem Gebiet, an die Zusammenführung von Stämmen und Kulturen, verursacht durch massive Migrationsbewegungen, an die wachsende gegenseitige Abhängigkeit unter den Völkern. Dies alles ist auch nicht ohne Auswirkungen auf das Leben des Menschen auch in religiöser Hinsicht geblieben. Auch wenn die Menschheit daraus sicherlich einerseits bestimmte Vorteile erfahren und die Kirche weiteren Ansporn erhalten hat, Rechenschaft zu geben von der Hoffnung, die sie erfüllt (vgl. 1 Petr 3,15), hat sich daraus andererseits ein gewisser besorgniserregender Verlust des Sinnes für das Heilige entwickelt, was sogar zur Infragestellung jener Fundamente geführt hat, die außer Frage zu standen schienen, wie der Glaube an Gott, den Schöpfer und Erhalter, die Offenbarung Jesu Christi als des einzigen Erlösers und das gemeinsame Verständnis der wichtigsten Erfahrungen des Menschen, was die Herkunft, das Lebensende, das Leben in einer Familie und den Bezug zum natürlichen sittlichen Gesetz betrifft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn dies alles von manchen als eine gewisse Befreiung erfahren worden ist, hat man jedoch sehr schnell Kenntnis von der inneren Wüste genommen, die dort entsteht, wo sich der Mensch dessen entledigt, was das Fundament aller Dinge ist, und wo er sich als einzigen Baumeister seiner Natur und seines Schicksals betrachtet. Schon das &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5710&amp;amp;entry_id=259&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/archive/hist_councils/ii_vatican_council/index_ge.htm&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/archive/hist_councils/ii_vatican_council/index_ge.htm&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;II. Vatikanische Konzil (XXI. Ökumenisches Konzil)&lt;/a&gt; nahm unter den zentralen Thematiken die Frage der Beziehung zwischen der Kirche und dieser Welt unseres Zeitalters herein. Die konziliare Lehre vor Augen, haben dann Unsere Vorgänger weiter über die Notwendigkeit nachgedacht, angemessene Formen zu finden, um den Menschen von heute die Möglichkeit zu geben, das lebendige und ewige Wort des Herrn zu vernehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zukunftsweisend und nachdrücklich stellte der Diener Gottes Paul VI. die Aufgabe der Evangelisierung heraus, die sich &quot;&lt;i&gt;immer notwendiger erweist angesichts der heute häufig zu beobachtenden Entchristlichung, und zwar für sehr viele, die zwar getauft sind, aber gänzlich außerhalb eines christlichen Lebensraumes stehen, dann für einfache Menschen, die zwar einen gewissen Glauben haben, seine Grundlagen aber kaum kennen, ferner für Intellektuelle, die das Bedürfnis spüren, Jesus Christus in einem anderen Licht kennenzulernen als bei der Unterweisung in ihrer Kinderzeit, und schließlich für viele andere.&lt;/i&gt;&quot; (Apostolisches Schreiben &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5712&amp;amp;entry_id=259&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/holy_father/paul_vi/apost_exhortations/documents/hf_p-vi_exh_19751208_evangelii-nuntiandi_ge.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/holy_father/paul_vi/apost_exhortations/documents/hf_p-vi_exh_19751208_evangelii-nuntiandi_ge.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Evangelii nuntiandi&lt;/a&gt;, Nr. 52). Und mit seinen Gedanken bei den vom Glauben her Fernstehenden fügte er hinzu, daß das evangelisierende Wirken der Kirche &quot;&lt;i&gt;nach den geeigneten Mitteln und der entsprechenden Sprache suchen muß, um die Offenbarung Gottes und den Glauben an Jesus Christus auch dorthin zu tragen oder erneut zu verkünden.&lt;/i&gt;&quot; (Apostolisches Schreiben &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5712&amp;amp;entry_id=259&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/holy_father/paul_vi/apost_exhortations/documents/hf_p-vi_exh_19751208_evangelii-nuntiandi_ge.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/holy_father/paul_vi/apost_exhortations/documents/hf_p-vi_exh_19751208_evangelii-nuntiandi_ge.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Evangelii nuntiandi&lt;/a&gt;, Nr. 56). Der verehrungswürdige Diener Gottes &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5713&amp;amp;entry_id=259&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/233-DIENER-GOTTES-JOHANNES-PAUL-II.-AUF-DEM-WEG-ZUR-SELIGSPRECHUNG.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/233-DIENER-GOTTES-JOHANNES-PAUL-II.-AUF-DEM-WEG-ZUR-SELIGSPRECHUNG.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Johannes Paul II.&lt;/a&gt; sah in dieser schwerwiegenden Verpflichtung den Angelpunkt seines umfassenden Lehramtes, durch den Begriff einer &quot;&lt;i&gt;neuen Evangelisierung&lt;/i&gt;&quot;, den er in vielen Dokumenten systematisch vertiefte, indem er die Aufgabe umfassend betrachtete, welche heute die Kirche zu bewältigen hat, besonders in den Regionen antiker Christianisierung. Diese Aufgabe braucht im direkten Blick auf ihre Umsetzung die Wendung nach außen, setzt jedoch vor allem eine beständige Erneuerung im Inneren voraus, eine fortlaufende Entwicklung – damit Wir es so ausdrücken – von der &quot;evangelisierten&quot; zur &quot;evangelisierenden&quot;. Es genügt, sich dessen zu erinnern, was im nachsynodalen Apostolischen Schreiben &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5714&amp;amp;entry_id=259&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/holy_father/john_paul_ii/apost_exhortations/documents/hf_jp-ii_exh_30121988_christifideles-laici_ge.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/holy_father/john_paul_ii/apost_exhortations/documents/hf_jp-ii_exh_30121988_christifideles-laici_ge.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Christifideles Laici&lt;/a&gt; geschrieben steht: &quot;&lt;i&gt;Ganze Länder und Nationen, in denen früher Religion und christliches Leben blühten und lebendige, glaubende Gemeinschaften zu schaffen vermochten, machen nun harte Proben durch und werden zuweilen durch die fortschreitende Verbreitung des Indifferentismus, Säkularismus und Atheismus entscheidend geprägt. Es geht dabei vor allem um die Länder und Nationen der sogenannten Ersten Welt, in der der Wohlstand und der Konsumismus, wenn auch von Situationen furchtbarer Armut und Not begleitet, dazu inspirieren und veranlassen, so zu leben, »als wenn es Gott nicht gäbe«. Die religiöse Indifferenz und die fast inexistente religiöse Praxis, auch angesichts schwerer Probleme der menschlichen Existenz, sind nicht weniger besorgniserregend und zersetzend als der ausdrückliche Atheismus. Auch wenn der christliche Glaube in einigen seiner traditionellen und ritualistischen Ausdrucksformen noch erhalten ist, wird er mehr und mehr aus den bedeutsamsten Momenten des Lebens wie Geburt, Leid und Tod ausgeschlossen (…) In anderen Gebieten und Ländern dagegen sind bis heute die traditionelle christliche Volksfrömmigkeit und -religiosität lebendig erhalten; dieses moralische und geistliche Erbe droht aber in der Konfrontation mit komplexen Prozessen vor allem der Säkularisierung und der Verbreitung der Sekten verlorenzugehen. Nur eine neue Evangelisierung kann die Vertiefung eines reinen und festen Glaubens gewährleisten, der diese Traditionen zu einer Kraft wahrer Befreiung zu machen vermag. Es ist mit Sicherheit notwendig, überall die christliche Substanz der menschlichen Gesellschaft zu erneuern. Voraussetzung dafür ist aber die Erneuerung der &lt;b&gt;&lt;i&gt;christlichen Substanz der Gemeinden&lt;/i&gt;&lt;/b&gt;, die in diesen Ländern und Nationen leben.&lt;/i&gt;&quot; (Nr. 34) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Indem Wir also die Sorgen Unserer Vorgänger aufnehmen, halten Wir es für opportun, geeignete Antworten anzubieten, damit sich die ganze Kirche, die sich durch die Kraft des Heiligen Geistes neu beleben lasse, der heutigen Welt mit einem missionarischen Elan zeige, um eine neue Evangelisierung zu befördern. Diese bezieht sich vor allem auf die (Teil-)Kirchen antiker Gründung, die zudem unter verschiedenen Bedingungen leben, denen jeweils andere Notwendigkeiten entsprechen und die unterschiedlicher Phasen der Evangelisierung bedürfen: in gewissen Regionen floriert nämlich die christliche Praxis noch sehr gut und stützt sich auf eine Verwurzelung in den Gesinnungen ganzer Völker, obschon die Realität der Säkularisierung zunimmt; in anderen Regionen jedoch bemerkt man eine offenkundige und allgemeine Abkehr der Gesellschaft vom Glauben, mit einem schwächeren kirchlichen Gefüge, auch wenn gewisse Elemente der Lebendigkeit nicht fehlen, die der Heilige Geist unaufhörlich entfacht; und dann wissen wir leider von Orten, welche die christliche Religion fast vollständig verloren haben, in denen das Licht des Glaubens den Zeugnissen kleiner Gemeinschaften anvertraut ist: diese Regionen, welche einer erneuerten Erstverkündigung des Evangeliums bedürften, scheinen besonders resistent gegenüber vielen Aspekten der christlichen Botschaft zu sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Unterschiedlichkeit der Bedingungen erfordert eine aufmerksame Beurteilung; wenn von einer &quot;neuen Evangelisierung&quot; gesprochen wird, bedeutet dies nicht, eine einzige Formel zu erdenken, die unter allen Umständen gleich laute. Dennoch ist es nicht schwer zu erfassen, daß das, was alle (Teil-)Kirchen benötigen, die schon lange nach christlichen Traditionen leben, ein erneuerter missionarische Elan ist, der sich wieder neu und großherzig dem Geschenk der Gnade öffnet. In der Tat dürfen wir nicht vergessen, daß die erste Aufgabe immer jene bleiben wird, bereit zu sein, dem gnadenhaften Wirken des Geistes des Auferstandenen zu folgen, der alle begleitet, die das Evangelium verkündigen und das Herz derer öffnet, die zuhören. Damit das Wort des Evangeliums auf fruchtbare Weise verkündigt werde, ist es zuallererst erforderlich, daß man eine tiefgehende Kenntnis Gottes habe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So wie Wir in Unserer ersten Enzyklika &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5715&amp;amp;entry_id=259&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/102-GOTT-IST-DIE-LIEBE,-UND-WER-IN-DER-LIEBE-BLEIBT,-BLEIBT-IN-GOTT-ERSTE-ENZYKLIKA-SEINER-HEILIGKEIT-PAPST-BENEDIKT-XVI..html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/102-GOTT-IST-DIE-LIEBE,-UND-WER-IN-DER-LIEBE-BLEIBT,-BLEIBT-IN-GOTT-ERSTE-ENZYKLIKA-SEINER-HEILIGKEIT-PAPST-BENEDIKT-XVI..html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Deus caritas est&lt;/a&gt; festgehalten haben: &quot;&lt;i&gt;Am Anfang des Christseins steht nicht ein ethischer Entschluß oder eine große Idee, sondern die Begegnung mit einem Ereignis, mit einer Person, die unserem Leben einen neuen Horizont und damit seine entscheidende Richtung gibt&lt;/i&gt;&quot; (Nr. 1), besteht in gleicher Weise das Fundament jeder Evangelisierung aus keinem menschlichen Projekt der Expansion, sondern aus dem Bestreben, das unschätzbare Geschenk zu teilen, das Gott uns anvertraut hat, indem Er Sein eigenes Leben mit uns teilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Deshalb legen Wir im Licht dieser Reflexionen, nach sorgfältiger Prüfung aller Dinge und nach Einholung der Meinung von Experten, fest und bestimmen wie folgt:&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Art. 1&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
§ 1 Es wird der Päpstliche Rat für die Förderung der Neuevangelisierung als Dikasterium der Römischen Kurie gemäß der Apostolischen Konstitution &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5716&amp;amp;entry_id=259&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/holy_father/john_paul_ii/apost_constitutions/documents/hf_jp-ii_apc_19880628_pastor-bonus-index_ge.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/holy_father/john_paul_ii/apost_constitutions/documents/hf_jp-ii_apc_19880628_pastor-bonus-index_ge.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Pastor bonus&lt;/a&gt; errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
§ 2 Der Rat verfolgt seine Ziele, indem er sowohl das Nachdenken über Argumente einer Neuevangelisierung anregt als auch geeignete Formen und Mittel auswählt und fördert, um dieselbe durchzuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Art. 2&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wirken des Rates, welches sich unter Beachtung der jeweiligen Kompetenzen gemeinsam mit weiteren Dikasterien und Instituten der Römischen Kurie vollzieht, steht den Teilkirchen zu Dienste, darunter vor allem jenen Territorien christlicher Tradition, wo sich die Wirklichkeit der Säkularisierung deutlicher manifestiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Art. 3&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus den Aufgaben des Rates werden als Pflichten hervorgehoben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1° den theologischen und pastoralen Sinn einer neuen Evangelisierung zu vertiefen;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2° das Studium, die Verbreitung und die Anwendung des päpstlichen Lehramtes mit Bezug auf die mit der Neuevangelisierung verbundenen Argumente zu befördern, in enger Kooperation mit den Bischofskonferenzen, die dazu eine Einrichtung ad hoc bilden können werden;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3° Initiativen in Verbindung mit einer Neuevangelisierung bekannt zu machen und zu unterstützen, die in den diversen Teilkirchen schon unternommen werden, und die Verwirklichung neuer Initiativen zu fördern, unter aktiver Hereinnahme auch jener Kräfte, die sich in den Instituten des geweihten Lebens und in den Gesellschaften apostolischen Lebens finden, aber ebenso in den Vereinigungen von Gläubigen und in neuen Gemeinschaften;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4° die Anwendung neuerer Formen sozialer Kommunikationsmittel zu bewerten und sich um diese als Instrumente einer neuen Evangelisierung zu kümmern;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5° den Gebrauch des &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5711&amp;amp;entry_id=259&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/archive/ccc/index_ge.htm&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/archive/ccc/index_ge.htm&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Katechismus der Katholischen Kirche&lt;/a&gt; zu befördern, der für die Menschen unserer Zeit die Gesamtheit des Glaubens wesentlich und vollständig zusammenfaßt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Art. 4&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
§ 1 Der Rat wird von einem Erzbischof als Präsidenten geleitet, unterstützt durch einen Sekretär, einen Untersekretär und durch eine passende Zahl von Beamten gemäß den festgelegten Normen der Apostolischen Konstitution &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5716&amp;amp;entry_id=259&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/holy_father/john_paul_ii/apost_constitutions/documents/hf_jp-ii_apc_19880628_pastor-bonus-index_ge.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/holy_father/john_paul_ii/apost_constitutions/documents/hf_jp-ii_apc_19880628_pastor-bonus-index_ge.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Pastor bonus&lt;/a&gt; und des &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5717&amp;amp;entry_id=259&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/roman_curia/labour_office/docs/documents/ulsa_b02_2_it.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/roman_curia/labour_office/docs/documents/ulsa_b02_2_it.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Regolamento Generale della Curia Romana&lt;/a&gt;“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
§ 2  Der Rat hat eigene Mitglieder und kann eigene Konsultoren bestellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir wollen, daß diese Unseren durch das Motu proprio gegebenen Bestimmungen jetzt und in Zukunft gültig und wirksam sein werden, auch wenn diesen irgendwelche Dinge entgegenstünden, selbst wenn sie besonderer Erwähnung würdig wären, und Wir legen fest, daß dieselben durch die Veröffentlichung in den tagesaktuellen Akten des &quot;&lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5719&amp;amp;entry_id=259&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/news_services/or/or_quo/index.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/news_services/or/or_quo/index.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;L&#039;Osservatore Romano&lt;/a&gt;&quot; promulgiert werden und am selben Tag der Promulgation [= am 13. Oktober 2010] in Kraft treten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegeben in Castel Gandolfo, am 21. September im Jahr des Herrn 2010, am Fest des heiligen Matthäus, Apostel und Evangelist, im sechsten Jahr Unseres Pontifikates.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
BENEDICTUS PP. XVI&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[&lt;b&gt;ENDE MEINER ÜBERSETZUNG DES APOSTOLISCHEN SCHREIBENS UBICUMQUE ET SEMPER ZUR ERRICHTUNG DES PÄPSTLICHEN RATES FÜR NEUEVANGELISIERUNG.&lt;/b&gt;]  
    </content:encoded>

    <pubDate>Tue, 12 Oct 2010 16:00:00 +0200</pubDate>
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    <title>BISCHOF WALTER MIXA: BITTE UM VERSÖHNUNG UND ZUSAMMENHALT</title>
    <link>http://www.internetpfarre.de/blog/archives/250-BISCHOF-WALTER-MIXA-BITTE-UM-VERSOEHNUNG-UND-ZUSAMMENHALT.html</link>
            <category>Aktuelle Fürbitten</category>
            <category>Aktuelle Predigt</category>
            <category>News Kommentare</category>
            <category>Sonstiges</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Padre Alex / Dr. Alexander Pytlik)</author>
    <content:encoded>
    &lt;i&gt;Diesen Brief diktierte mir der emeritierte Diözesanbischof und Militärordinarius Dr. Walter Mixa bereits am vergangenen Samstag nachmittag, heute wird er offiziell veröffentlicht.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Bitte um Versöhnung und neuen Zusammenhalt der Gläubigen in der Diözese Augsburg des emeritierten Katholischen Diözesan- und Militärbischofs Dr. Walter Mixa:&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Während der vergangenen Monate ist sehr viel in den Medien&lt;/b&gt; über die Verhältnisse in der &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5410&amp;amp;entry_id=250&quot; title=&quot;http://www.bistum-augsburg.de/&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.bistum-augsburg.de/&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Diözese Augsburg&lt;/a&gt;, auch über meine Person, geschrieben und gesagt worden. In vielfältiger Hinsicht waren die Berichte &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5411&amp;amp;entry_id=250&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/249-TOTALES-MOBBING-BISCHOF-WALTER-MIXA-ZWISCHEN-REHABILITATION-UND-VERURTEILUNG.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/249-TOTALES-MOBBING-BISCHOF-WALTER-MIXA-ZWISCHEN-REHABILITATION-UND-VERURTEILUNG.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;in dieser oder jener Richtung tendenziös&lt;/a&gt;. &lt;b&gt;Über diese vergangenen Berichte will ich jetzt nicht sprechen&lt;/b&gt;, da sie weitgehend bekannt sind. Mir geht es mit meinem jetzigen Zeugnis nicht nur um eine Klarstellung, sondern darum, auch eine Versöhnung zu erbitten und alle dazu einzuladen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Vierzehn Jahre lang bin ich sehr gern Diözesanbischof&lt;/b&gt; sowohl in &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5412&amp;amp;entry_id=250&quot; title=&quot;http://www.bistum-eichstaett.de/&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.bistum-eichstaett.de/&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Eichstätt&lt;/a&gt; als auch in &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5410&amp;amp;entry_id=250&quot; title=&quot;http://www.bistum-augsburg.de/&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.bistum-augsburg.de/&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Augsburg&lt;/a&gt; gewesen und habe meine bischöflichen Dienste mit großer Bereitschaft und Liebe getan. Ebenso war ich in der Militärseelsorge mit unseren Soldaten in den verschiedenen Situationen immer gut verbunden und habe versucht, ihre Sorgen und Anliegen mitzutragen und auch den nötigen Trost zu geben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Wie allgemein bekannt, bin ich durch die widrigen Umstände&lt;/b&gt;, die sich wegen der Mißhandlungsfälle in verschiedenen Internaten und Häusern ergeben haben, auch ins Gespräch gekommen. Zwanzig Jahre hatte ich als Stadtpfarrer von Schrobenhausen eine Mitverantwortung für das dortige Kinder- und Jugendheim.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;In den vielen Jahren meines Dienstes habe ich immer versucht&lt;/b&gt;, den richtigen Weg einzuschlagen und mich bemüht, die Erwartungen von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen zu erfüllen. Ich will keineswegs verschweigen, daß mir nicht immer alle diese Vorsätze in der rechten Weise gelungen sind. Ich habe sicher auch viele Fehler gemacht, obwohl ich niemanden in irgendeiner Weise verletzen oder beschädigen wollte. Es soll aber nicht irgendeine Beschönigung ausgesprochen werden, sondern ich bitte nicht nur um Entschuldigung, sondern vor allem um Verzeihung für alles, was ich nicht recht gemacht habe und vor allen Dingen um Verzeihung bei all den Menschen, die ich nicht in der rechten Weise behandelt habe, deren Erwartungen ich nicht erfüllt habe und die ich enttäuscht habe. Dies tut mir von ganzem Herzen leid. Ein großer Trost ist für mich, daß in der Botschaft Jesu immer wieder die Rede ist von der Barmherzigkeit, die Gott uns in der Liebe Jesu schenkt. Damit will ich sagen: ich bin in vieler Hinsicht schuldig geworden und bitte alle, die ich enttäuscht habe, nochmals nicht nur um Verständnis, sondern auch um Verzeihung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Wegen der sich zusammenbrauenden Berichte in der unterschiedlichsten Weise&lt;/b&gt; sah ich mich in einer sehr schmerzlichen Situation veranlaßt, sehr schweren Herzens dem Papst meinen bischöflichen Dienst anzubieten, die sogenannte Resignation auf das Amt des Diözesanbischofs auszusprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Für mich ist es jetzt von einer ganz großen Bedeutung&lt;/b&gt;, daß in unserer Diözese gegenseitige Streitereien und gegenseitige schwerwiegende Vorwürfe abgebaut werden und daß wir alle zu einem guten Einverständnis und zum Frieden in der Gemeinschaft der Kirche finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Der Heilige Vater hat mir in seinem sehr liebevollen Brief geschrieben&lt;/b&gt;, daß ich nach meinem Rücktritt von meinem Bischofsamt in Augsburg &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5411&amp;amp;entry_id=250&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/249-TOTALES-MOBBING-BISCHOF-WALTER-MIXA-ZWISCHEN-REHABILITATION-UND-VERURTEILUNG.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/249-TOTALES-MOBBING-BISCHOF-WALTER-MIXA-ZWISCHEN-REHABILITATION-UND-VERURTEILUNG.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;immer Bischof bleibe&lt;/a&gt; und daß ich die geistlichen Dienste wie die Feier der Eucharistie, die Spendung der Sakramente, auch der Firmung, wahrnehmen sollte und in unterschiedlicher Weise auch geistlich für viele Menschen da sein kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Gleichzeitig sage ich allen unseren Priestern&lt;/b&gt;, Diakonen, hauptberuflichen und ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für ihre verantwortungsvollen Dienste ein aufrichtiges Vergelt´s Gott!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Wichtig ist für mich jetzt vor allen Dingen&lt;/b&gt;, daß wir uns alle durch Taufe und Firmung als Gemeinschaft innerhalb der Katholischen Kirche verstehen, daß wir füreinander eintreten, aber auch füreinander beten und besonders auch mit Überzeugung die Eucharistie als Zeichen der Einheit feiern. Mit diesem Wunsch bitte ich alle in der Diözese nochmals um Verzeihung für das, was ich nicht richtig gemacht habe und bitte gleichzeitig um die Bereitschaft zur gegenseitigen Versöhnung und auch wieder zu gegenseitigem Vertrauen. Das ist mein ganz großer Wunsch, und ich hoffe und bete darum, daß uns dies in der kommenden Zeit mit dem Segen Gottes, mit der Fürsprache der Gottesmutter, nicht zuletzt auch durch das Beispiel der Heiligen gelingen möge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Mit ganz herzlichen Versöhnungs- und Segensbitten bin ich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
+ Walter Mixa&lt;/b&gt;, emeritierter Diözesanbischof von Augsburg und emeritierter Militärordinarius der Bundesrepublik Deutschland  
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    <pubDate>Wed, 23 Jun 2010 12:00:00 +0200</pubDate>
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    <title>PAPST SEXUELLER MISSBRAUCH: HIRTENBRIEF VON BENEDIKT XVI. FÜR IRLAND</title>
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            <category>Aktuelle Fürbitten</category>
            <category>Aktuelle Predigt</category>
            <category>News Kommentare</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Padre Alex / Dr. Alexander Pytlik)</author>
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    &lt;b&gt;Der Pressesprecher des Heiligen Stuhls&lt;/b&gt;, Hw. Pater Federico Lombardi SJ, stellte heute den allseits erwarteten Hirtenbrief des Papstes für die Katholiken Irlands vor: &quot;&lt;i&gt;Der Brief des Papstes an die Katholiken Irlands über die Krise, in die die Kirche des Landes über den sexuellen Mißbrauch gestürzt ist, ist ein eindrucksvolles Dokument. Es zeigt seinen Schmerz und seine persönliche Anteilnahme am Bemühen um Wiedergutmachung, Heilung und Erneuerung. Seine Worte wenden sich zunächst an die Opfer und zeigen eine tiefe Anteilnahme an ihrem Leiden. Er versteht ihre Enttäuschung, weil das Vertrauen, das sie in die Vertreter der Kirche gesetzt hatten, verraten wurde. Der Papst, der bereits in der Vergangenheit Mißbrauchsopfer getroffen hat,&lt;/i&gt; &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5200&amp;amp;entry_id=241&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/183-HISTORISCHES-TREFFEN-DES-PAPSTES-MIT-OPFERN-INNERKIRCHLICHEN-SEXUELLEN-MISSBRAUCHS.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/183-HISTORISCHES-TREFFEN-DES-PAPSTES-MIT-OPFERN-INNERKIRCHLICHEN-SEXUELLEN-MISSBRAUCHS.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;i&gt;in den USA&lt;/i&gt;&lt;/a&gt;&lt;i&gt;,&lt;/i&gt; &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5201&amp;amp;entry_id=241&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/187-NUR-EINE-GLAUBWUERDIGE-KIRCHE-KANN-AUF-BASIS-VON-HUMANAE-VITAE-DIE-UNVERAENDERLICHE-SEXUALETHIK-VERKUENDEN.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/187-NUR-EINE-GLAUBWUERDIGE-KIRCHE-KANN-AUF-BASIS-VON-HUMANAE-VITAE-DIE-UNVERAENDERLICHE-SEXUALETHIK-VERKUENDEN.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;i&gt;in Australien&lt;/i&gt;&lt;/a&gt; &lt;i&gt;und auch hier in Rom, ist bereit, das in der Zukunft wieder zu tun. Die Worte, die sich an die Schuldigen richten, sind sehr schwerwiegend.&lt;/i&gt; &lt;b&gt;&lt;i&gt;Der Papst betont, daß sie ihre Sünde und ihre Verbrechen vor Gott und vor den zuständigen Gerichten verantworten müssen.&lt;/i&gt;&lt;/b&gt; &lt;i&gt;Aber auch, wenn sie sich der Rechtsprechung unterwerfen müssen, erinnert er sie daran, daß sie nicht an der Güte Gottes zweifeln dürfen und Buße tun müssen. Andere Worte des Papstes sind eine Ermutigung und eine Einladung zur Verantwortung. Sie richten sich an die Eltern, die Jugend, an die Priester und an alle Gläubigen.&lt;/i&gt; &lt;b&gt;&lt;i&gt;In seinen Worten an die Bischöfe richtet er an sie eine ernste Ermahnung, die Fehler in der Leitung ihnen anvertrauter Menschen wahrzunehmen. Der Papst besteht darauf, daß sie streng die&lt;/i&gt;&lt;/b&gt; &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5209&amp;amp;entry_id=241&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/239-KIRCHENRECHT-DOKUMENTE-SEXUELLER-MISSBRAUCH-KRITIK-AN-ROEMISCHER-GEHEIMHALTUNG-IST-VERFEHLT.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/239-KIRCHENRECHT-DOKUMENTE-SEXUELLER-MISSBRAUCH-KRITIK-AN-ROEMISCHER-GEHEIMHALTUNG-IST-VERFEHLT.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;i&gt;&lt;b&gt;Strafvorschriften der Kirche&lt;/b&gt;&lt;/i&gt;&lt;/a&gt; &lt;b&gt;&lt;i&gt;in Mißbrauchsfällen umsetzen und mit den staatlichen Justizbehörden und Institutionen zum Kinderschutz kooperieren.&lt;/i&gt;&lt;/b&gt; &lt;i&gt;Der Papst schlägt auch konkrete geistliche und pastorale Initiativen der Buße und der geistlichen Erneuerung vor. Wie sein&lt;/i&gt; &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5200&amp;amp;entry_id=241&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/183-HISTORISCHES-TREFFEN-DES-PAPSTES-MIT-OPFERN-INNERKIRCHLICHEN-SEXUELLEN-MISSBRAUCHS.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/183-HISTORISCHES-TREFFEN-DES-PAPSTES-MIT-OPFERN-INNERKIRCHLICHEN-SEXUELLEN-MISSBRAUCHS.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;i&gt;Besuch in den Vereinigten Staaten&lt;/i&gt;&lt;/a&gt; &lt;i&gt;der Ortskirche geholfen hat, sich aus einer ähnlichen Krise zu erheben und sich mit erneuertem Vertrauen auf den Weg zu machen, so soll auch dieser Brief an die Gläubigen Irlands den Anfang eines neuen Weges aufzeigen.&lt;/i&gt;&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
I. &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5217&amp;amp;entry_id=241&quot; title=&quot;http://www.resources.va&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.resources.va&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;b&gt;UMFASSENDE ÜBERSICHT ALLER RELEVANTEN DOKUMENTE AUF DER RESSOURCENSEITE DES HEILIGEN STUHLES!&lt;/b&gt;&lt;/a&gt; L&#039;Osservatore Romano vom 22. März 2010 gibt als offizielle Sprache des Hirtenbriefes &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5224&amp;amp;entry_id=241&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/letters/2010/documents/hf_ben-xvi_let_20100319_church-ireland_en.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/letters/2010/documents/hf_ben-xvi_let_20100319_church-ireland_en.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Englisch&lt;/a&gt; an und nennt ihn das vom Papst am Hochfest des heiligen Josef unterzeichnete Dokument in der Intention, den &quot;&lt;i&gt;Prozeß der Buße, der Heilung und der Erneuerung&lt;/i&gt;&quot; zu fördern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
II. &lt;b&gt;OFFIZIELLE ZUSAMMENFASSUNG DES HIRTENBRIEFES DES PAPSTES AN DIE IRISCHEN GLÄUBIGEN IN EIGENER ÜBERSETZUNG:&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Der Papst hat einen Hirtenbrief&lt;/b&gt; an alle Katholiken Irlands gerichtet, um die Bestürzung über die von Vertretern der Kirche begangenen sexuellen Mißbräuche junger Menschen und über die Art und Weise auszudrücken, wie diesen Fällen von den Bischöfen Irlands und von den Ordensoberen begegnet wurde. Er bittet, daß der Brief aufmerksam und vollständig gelesen werde. Der Heilige Vater spricht über seine Verbundenheit im Gebet mit der gesamten irischen katholischen Gemeinschaft in dieser sehr bitteren Zeit und schlägt einen Weg der Heilung, der Erneuerung und der Wiedergutmachung vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Er ruft sie dazu auf, sich an den Felsen&lt;/b&gt; zu erinnern, aus dem sie gehauen sind (Jes 51,1: &quot;&lt;i&gt;Hört auf mich, die ihr der Gerechtigkeit nachjagt und die ihr den Herrn sucht. Blickt auf den Felsen, aus dem ihr gehauen seid, auf den Schacht, aus dem ihr herausgebohrt wurdet&lt;/i&gt;&quot;), und im besonderen an den wichtigen Beitrag, den die irischen Missionare zur Zivilisation Europas und zur Verbreitung des Christentums auf jedem Kontinent eingebracht haben. In den letzten Jahren haben sich in Irland für den Glauben viele Herausforderungen ergeben, im Gefolge eines rapiden sozialen Wandels und eines Rückganges der Bindung an die traditionellen Formen der Frömmigkeit und des sakramentalen Lebens. Dies ist der Kontext, innerhalb dessen man die Art und Weise verstehen muß, wie die Kirche dem Problem des sexuellen Mißbrauchs der Kinder begegnet ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Viele Faktoren sind es, die das Problem&lt;/b&gt; verursacht haben: eine unzureichende moralische und geistliche Ausbildung in den Seminarien und Noviziaten, eine Tendenz in der Gesellschaft, den Klerus und andere Autoritätspersonen geschönt zu betrachten, eine unangebrachte Sorge wegen des guten Namens der Kirche und zur Vermeidung der Skandale. Dies alles hat zum Versäumnis geführt, &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5209&amp;amp;entry_id=241&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/239-KIRCHENRECHT-DOKUMENTE-SEXUELLER-MISSBRAUCH-KRITIK-AN-ROEMISCHER-GEHEIMHALTUNG-IST-VERFEHLT.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/239-KIRCHENRECHT-DOKUMENTE-SEXUELLER-MISSBRAUCH-KRITIK-AN-ROEMISCHER-GEHEIMHALTUNG-IST-VERFEHLT.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;die geltenden kirchenrechtlichen Strafen&lt;/a&gt; im Falle der Notwendigkeit anzuwenden. Nur durch sorgfältige Untersuchung der vielen Elemente, welche die Krise herbeiführten, können ihre Ursachen präzise identifiziert und wirksame Heilmittel gefunden werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Während des Ad-Limina-Besuches in Rom&lt;/b&gt; hat der &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5212&amp;amp;entry_id=241&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/speeches/2006/october/documents/hf_ben-xvi_spe_20061028_ad-limina-ireland_ge.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/speeches/2006/october/documents/hf_ben-xvi_spe_20061028_ad-limina-ireland_ge.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Papst im Jahre 2006&lt;/a&gt; die irischen Bischöfe ermahnt, die &quot;&lt;i&gt;Wahrheit über das ans Licht zu bringen, was in der Vergangenheit geschehen ist, alle notwendigen Maßnahmen zu ergreifen, damit sich derartiges nicht mehr wiederholt, zu gewährleisten, daß die Prinzipien der Gerechtigkeit vollkommen geachtet werden und, vor allem, den Opfern und all jenen Heilung zu bringen, die von diesen ungeheuerlichen Verbrechen betroffen sind.&lt;/i&gt;&quot; Seit damals hat der Papst bei mehr als einer Gelegenheit gewünscht, Opfer zu treffen, ihre Geschichten anzuhören, mit ihnen und für sie zu beten, und er ist bereit, das in Zukunft wieder zu tun. Im Februar 2010 hat er die irischen Bischöfe nach Rom gerufen, um mit ihnen die Maßnahmen zu prüfen, die sie zur Heilung des Problems einzusetzen trachten, unter besonderer Berücksichtigung der Vorgehensweisen und Ordnungen, die jetzt in Geltung sind, um den Schutz der Kinder im kirchlichen Umfeld sicherzustellen und um auf Anschuldigungen von Mißbrauch  schnell und gerecht zu reagieren. In diesem Hirtenbrief spricht er eine ganze Reihe von Gruppen innerhalb der irischen katholischen Gemeinschaft im Licht der Situation, die entstanden ist, direkt an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Indem sich der Papst an erster Stelle&lt;/b&gt; an die Mißbrauchsopfer wendet, erkennt er den furchtbaren Verrat an, den sie erleiden mußten, und er sagt ihnen, wie sehr es ihm das leid tue, was sie ertragen mußten. Er erkennt, wie in vielen Fällen niemand bereit war, sie anzuhören, wenn sie den Mut fanden, über das zu sprechen, was geschehen war. Er versteht, wie sich diejenigen, die in Internaten lebten, gefühlt haben müssen, als sie bemerkten, keine Möglichkeit zur Flucht aus ihren Leiden zu haben. Auch wenn der Papst einsieht, wie schwer es vielen von ihnen erscheinen muß, zu vergeben oder sich mit der Kirche zu versöhnen, ruft er sie auf, die Hoffnung nicht zu verlieren. Jesus Christus, selbst Opfer ungerechter Leiden, versteht das Übermaß ihrer Qual und die Fortdauer ihrer Wirkung in ihren Leben und in ihren Beziehungen. Nichts desto trotz sind ausgerechnet Seine Verletzungen - verwandelt durch Seine erlösenden Leiden - die Mittel, durch welche die Macht des Bösen gebrochen wird und wir zu neuem Leben und zu neuer Hoffnung geboren werden. Der Papst ruft die Opfer auf, in der Kirche die Gelegenheit zu suchen, Jesus Christus zu begegnen und Heilung sowie Versöhnung zu finden, indem sie die unendliche Liebe wiederentdecken, die Christus für jede(n) von ihnen hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;In seinen Worten an die Priester&lt;/b&gt; und an die Ordensleute, die junge Menschen mißbraucht haben, erinnert sie der Papst, daß sie vor Gott und vor den rechtmäßig konstituierten Gerichten Rechenschaft für ihre sündhaften und verbrecherischen Handlungen ablegen müssen, die sie begangen haben. Sie haben ein heilig zu haltendes Vertrauen verraten sowie Schande und Unehre auf ihre Mitbrüder geworfen. Ein großer Schaden wurde nicht nur den Opfern zugefügt, sondern auch dem öffentlichen Bild des Priestertums und des Ordenslebens in Irland. Während sie der Papst auffordert, sich den Notwendigkeiten der Gerechtigkeit zu beugen, erinnert er sie, daß sie die Hoffnung auf die &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5213&amp;amp;entry_id=241&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/231-BARMHERZIGKEIT-GOTTES-NEUES-JESUSBILD-FUER-DEN-BARMHERZIGKEITSSONNTAG.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/231-BARMHERZIGKEIT-GOTTES-NEUES-JESUSBILD-FUER-DEN-BARMHERZIGKEITSSONNTAG.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Barmherzigkeit Gottes&lt;/a&gt; nicht verlieren dürfen, die Gott auch den größten Sündern frei angeboten hat, wenn sie ihre Handlungen bereuen, Buße tun und demütig um Vergebung bitten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Der Papst ermutigt die Eltern&lt;/b&gt;, in der schwierigen Aufgabe auszuharren, die Kinder so zu erziehen, daß sie erkennen, geliebt und gewünscht zu sein, und daß sie eine gesunde Wertschätzung für sich selbst entwickeln. Die Eltern haben die vorrangige Verantwortung für die Erziehung der nachfolgenden Generationen in den moralischen Prinzipien, die für eine zivilisierte Gesellschaft wesentlich sind. Der Papst lädt die Kinder und Jugendlichen ein, in der Kirche eine Möglichkeit für eine lebensspendende Begegnung mit Christus zu finden und sich nicht von den Verfehlungen einiger Priester und Ordensleute bremsen zu lassen. Er erkennt den Beitrag der Jugend für die Erneuerung der Kirche. Er redet auch den Priestern und Ordensleuten zu, sich nicht entmutigen zu lassen, sondern ganz im Gegenteil ihre Hingabe in den jeweiligen Apostolaten zu erneuern, indem sie in Übereinstimmung mit ihren Oberen wirken, um so der Kirche in Irland durch ihr lebendiges Zeugnis für das Erlösungswerk des Herrn neues Leben und neue Dynamik zu schenken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Indem sich der Papst an die irischen Bischöfe wendet&lt;/b&gt;, benennt er die schwerwiegenden Fehlurteile und das Scheitern des Führungsverhaltens vieler von ihnen, weil sie die &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5209&amp;amp;entry_id=241&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/239-KIRCHENRECHT-DOKUMENTE-SEXUELLER-MISSBRAUCH-KRITIK-AN-ROEMISCHER-GEHEIMHALTUNG-IST-VERFEHLT.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/239-KIRCHENRECHT-DOKUMENTE-SEXUELLER-MISSBRAUCH-KRITIK-AN-ROEMISCHER-GEHEIMHALTUNG-IST-VERFEHLT.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;kirchenrechtlichen Vorgehensweisen&lt;/a&gt; in Reaktion auf die Mißbrauchsanzeigen nicht in korrekter Weise anwendeten. Obwohl es oft schwierig erschien, zu wissen, wie man komplexen Situationen begegnet, bleibt die Tatsache bestehen, daß schwerwiegende Fehler gemacht wurden und daß die Bischöfe in der Konsequenz an Glaubwürdigkeit verloren haben. Der Papst ermutigt sie, ihre Anstrengungen mit Entschiedenheit fortzusetzen, um Abhilfe für die Fehler der Vergangenheit zu schaffen und um jegliche Wiederholung derselben zu verhindern, indem sie das Kirchenrecht voll und ganz anwenden und mit den zivilen Behörden in den Bereichen ihrer Kompetenz zusammenarbeiten. Er lädt außerdem die Bischöfe ein, sich Mühe zu geben, heilig zu werden, sich als Vorbilder zu präsentieren sowie die Priester und die Gläubigen zu ermutigen, ihren Teil im Leben und in der Sendung der Kirche zu leisten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Schließlich schlägt der Papst einige konkrete Schritte vor&lt;/b&gt;, um die Erneuerung der Kirche in Irland anzuspornen. Er bittet alle, ihre Freitagsopfer für die Dauer eines Jahres zur Wiedergutmachung der Sünden des Mißbrauchs, die geschehen sind, aufzuopfern. Er empfiehlt die häufige Inanspruchnahme des &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5215&amp;amp;entry_id=241&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/beichtel.htm&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/beichtel.htm&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Sakraments der Versöhnung&lt;/a&gt; und der Praxis der Eucharistischen Anbetung. Er verkündet seine Absicht, eine Apostolische Visitation einiger Diözesen, Ordensgemeinschaften und Seminarien unter Einbeziehung der Römischen Kurie anzuberaumen, und er schlägt eine landesweite Mission für Bischöfe, Priester und Ordensleute in Irland vor. In diesem auf der ganzen Welt &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5216&amp;amp;entry_id=241&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/216-PAEPSTLICHES-JAHR-DES-PRIESTERS-VORBILDER-UND-ABLAESSE.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/216-PAEPSTLICHES-JAHR-DES-PRIESTERS-VORBILDER-UND-ABLAESSE.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;den Priestern gewidmeten Jahr&lt;/a&gt; stellt er den heiligen Johannes Maria Vianney als Modell und Fürsprecher für einen neu belebten priesterlichen Dienst in Irland vor Augen. Nachdem der Papst all jenen gedankt hat, die sich mit Eifer gemüht haben, das Problem entschieden anzugehen, schließt er mit dem Vorschlag eines Gebetes für die Kirche in Irland, das von allen Gläubigen verwendet werden kann, um die Gnade der Heilung und der Erneuerung in dieser schwierigen Zeit zu erbitten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
III. [&lt;b&gt;ENDE DER OFFIZIELLEN ZUSAMMENFASSUNG DES HIRTENBRIEFES UND BEGINN DES VOLLSTÄNDIGEN HIRTENBRIEFS DES HEILIGEN VATERS BENEDIKT XVI. AN DIE KATHOLIKEN IRLANDS IN EIGENER ÜBERSETZUNG:&lt;/b&gt;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;1. Liebe Brüder und Schwestern&lt;/b&gt; der Kirche in Irland, mit großer Sorge schreibe ich Euch als Hirt der universalen Kirche. Wie Ihr wurde auch ich von den erschienenen Meldungen über den Mißbrauch an Kindern und verletzlichen jungen Menschen durch Glieder der Kirche in Irland - insbesondere durch Priester und Ordensleute - zutiefst beunruhigt. Ich kann nicht anders als die Bestürzung und das Gefühl von Verrat teilen, das viele von Euch durchgemacht haben, im Zuge der Kenntnis dieser sündhaften und verbrecherischen Taten und im Zuge der Kenntnis der Art und Weise, wie diesen von Seiten der Autoritäten der Kirche begegnet wurde, .&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie Ihr wißt, habe ich kürzlich die irischen Bischöfe zu einem Treffen hier nach Rom eingeladen, damit sie über deren Handhabung dieser Angelegenheiten in der Vergangenheit Rechenschaft geben und die Schritte aufzeigen, die sie unternommen haben, um dieser schwerwiegende Situation zu begegnen. Gemeinsam mit leitenden Beamten der Römischen Kurie hörte ich an, was sie sowohl einzeln als auch als Gruppe zu sagen hatten, wobei sie eine Analyse der begangenen Fehler und der daraus gelernten Lektionen und eine Beschreibung der jetzt geltenden Programme und Ordnungen vorlegten. Unsere Gespräche waren offen und konstruktiv. Ich bin zuversichtlich, daß nun die Bischöfe im Ergebnis in einer stärkeren Position sind, um die Arbeit zur Behebung früherer Ungerechtigkeiten voranzubringen und die mit dem Mißbrauch Minderjähriger verbundenen weiter gefächerten Fragestellungen anzugehen, auf einem Weg, der den Forderungen der Gerechtigkeit und den Lehren des Evangeliums entspricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;2. Von meinem Amte her&lt;/b&gt; habe ich angesichts der Schwere dieser Vergehen und angesichts der oftmals unangemessenen Reaktion darauf seitens der kirchlichen Autoritäten in Eurem Land entschieden, diesen Hirtenbrief zu schreiben, um meine Verbundenheit mit Euch auszudrücken und einen Weg der Heilung, der Erneuerung und der Wiedergutmachung vorzuschlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist wahr, daß das Problem des Kindesmißbrauchs weder ein spezifisches Problem Irlands noch der Kirche ist, wie viele in Eurem Land betont haben. Nichts desto trotz besteht die Aufgabe, die Ihr jetzt zu bewältigen habt, darin, die Mißbrauchsproblematik anzugehen, die in der katholischen Gemeinschaft Irlands entstanden ist, und zwar mit Mut und Bestimmtheit. Niemand kann sich vorstellen, daß diese schmerzhafte Situation rasch gelöst werden kann. Echter Fortschritt wurde gemacht, aber es bleibt noch viel mehr zu tun. Durchhaltevermögen und Gebet sind nötig, verbunden mit großem Vertrauen auf die heilende Kraft der Gnade Gottes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gleichzeitig muß ich auch meiner Überzeugung Ausdruck verleihen, daß die Kirche in Irland zur Genesung von dieser schmerzlichen Wunde zuerst vor dem Herrn und vor anderen die gegen wehrlose Kinder verübten schweren Sünden anerkennen muß. Eine solche Erkenntnis, verbunden mit ernsthafter Reue wegen des diesen Opfern und ihren Familien zugefügten Schadens, muß zu einer gemeinsamen Anstrengung führen, um den Schutz der Kinder vor ähnlichen Verbrechen in der Zukunft sicher zu stellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Ihr die Herausforderungen dieser Stunde annehmt, bitte ich Euch, an den &quot;&lt;i&gt;Felsen, aus dem ihr gehauen seid&lt;/i&gt;&quot; (Jes 51,1), zu denken. Bedenkt die großherzigen und oft heroischen Leistungen, die von vergangenen Generationen irischer Männer und Frauen für die Kirche und die ganze Menschheit hervorgebracht wurden, und laßt dies den Ansporn sein für ehrliche Selbstprüfung und für ein engagiertes Programm kirchlicher und persönlicher Erneuerung. Es ist mein Gebet, daß die Kirche in Irland, unterstützt von der Fürsprache ihrer vielen Heiligen und gereinigt durch Buße, die gegenwärtige Krise überwinden und erneut eine überzeugende Künderin der Wahrheit und der Güte des allmächtigen Gottes werde, die sich in Seinem Sohn Jesus Christus manifestiert haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;3. Historisch gesehen&lt;/b&gt; haben sich die Katholiken Irlands als äußerst wirksam für das Gute in der Heimat und außerhalb erwiesen. Keltische Mönche wie der heilige Kolumban haben das Evangelium in Westeuropa verbreitet und die Fundamente mittelalterlicher Klosterkultur gelegt. Die aus dem christlichen Glauben erwachsenen Ideale von Heiligkeit, Liebe und transzendenter Weisheit fanden Ausdruck im Bau von Kirchen und Klöstern sowie in der Errichtung von Schulen, Bibliotheken und Spitälern, die alle halfen, die geistliche Identität Europas zu festigen. Diese irischen Missionare gewannen ihre Stärke und Inspiration aus dem festen Glauben, aus der starken Leitung und aus den guten Sitten der Kirche in ihrem Mutterland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom 16. Jahrhundert an machten die Katholiken in Irland eine lange Periode der Verfolgung durch, währenddessen sie darum kämpften, die Flamme des Glaubens unter gefährlichen und schwierigen Umständen am Leben zu erhalten. Der heilige &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5229&amp;amp;entry_id=241&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/holy_father/paul_vi/homilies/1975/documents/hf_p-vi_hom_19751012_en.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/holy_father/paul_vi/homilies/1975/documents/hf_p-vi_hom_19751012_en.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Oliver Plunkett&lt;/a&gt;, der Märtyrererzbischof von Armagh, ist das berühmteste Beispiel einer Schar von mutigen Söhnen und Töchtern Irlands, die bereit waren, ihr Leben aus Treue zum Evangelium hinzugeben. Nach der katholischen Emanzipation war die Kirche frei, wiederum zu wachsen. Familien und zahllose Einzelpersonen, die den Glauben in Zeiten der Prüfung bewahrt  hatten, wurden zum Katalysator für das große Wiederaufleben des irischen Katholizismus im 19. Jahrhundert. Die Kirche bot insbesondere für die Armen Bildung und leistete dadurch einen wichtigen Beitrag für die Gesellschaft Irlands. Zu den Früchten der neuen katholischen Schulen zählte eine Zunahme der Berufungen: Generationen missionarischer Priester, Schwestern und Brüder verließen ihr Heimatland, um auf jedem Kontinent zu dienen, besonders in der englischsprachigen Welt. Sie fielen nicht nur wegen ihrer großen Anzahl auf, sondern wegen der Stärke ihres Glaubens und wegen der Beständigkeit im seelsorglichen Dienst. Viele Diözesen, besonders in Afrika, Amerika und Australien, profitierten von der Präsenz irischer Geistlicher und Ordensleute, die das Evangelium verkündeten und Pfarreien, Schulen und Universitäten, Kliniken und Spitäler errichteten, welche sowohl den Katholiken als auch der Gesamtgemeinschaft dienten, mit besonderem Augenmerk auf die Bedürfnisse der Armen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In fast jeder Familie in Irland hat es jemanden gegeben – einen Sohn oder eine Tochter, eine Tante oder einen Onkel - der sein oder ihr Leben der Kirche gewidmet hat. Irische Familien achten und schätzen mit Recht ihre Angehörigen, die ihre Leben Christus geweiht haben und das Geschenk des Glaubens mit anderen teilen sowie diesen Glauben lebendig werden lassen im Liebesdienst an Gott und dem Nächsten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;4. In den vergangenen Jahrzehnten&lt;/b&gt; mußte jedoch die Kirche in Eurem Land neuen und ernsthaften Herausforderungen für den Glauben entgegentreten, die von der raschen Transformation und Säkularisierung der irischen Gesellschaft herrührten. Ein rasanter sozialer Wandel war zu verzeichnen, der sich oft negativ auf die traditionelle Verbundenheit des Volkes mit der katholischen Lehre und den katholischen Werten auswirkte. All zu oft wurden der Empfang der Sakramente und die Volksfrömmigkeit, die den Glauben stärken und sein Wachsen ermöglichen, vernachlässigt, nämlich die regelmäßige heilige Beichte, das tägliche Gebet und jährliche Einkehrtage. Ausgewirkt hat sich auch die während dieser Zeit zum Teil ebenso bei Priestern und Ordensleuten gegebene Tendenz, Denkweisen und die Beurteilung säkularer Realitäten ohne ausreichenden Bezug zum Evangelium zu übernehmen. Das vom &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5230&amp;amp;entry_id=241&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/archive/hist_councils/ii_vatican_council/index_ge.htm&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/archive/hist_councils/ii_vatican_council/index_ge.htm&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;II. Vatikanischen Konzil&lt;/a&gt; vorgelegte Erneuerungsprogramm wurde manchmal mißdeutet, und tatsächlich war es im Licht der tiefgehenden sozialen Veränderungen gar nicht leicht, zu wissen, wie man es am besten umsetzen sollte. Insbesondere gab es eine gutgemeinte, aber irrige Tendenz, strafrechtliche Vorgehensweisen bei kirchenrechtlich irregulären Zuständen zu vermeiden. Es ist dieser umfassende Kontext, im Rahmen dessen wir versuchen müssen, dem beunruhigenden Problem des sexuellen Mißbrauchs von Kindern auf den Grund zu kommen, das in einem nicht geringen Ausmaß zur Schwächung des Glaubens und zum Verlust des Respekts für die Kirche und ihre Lehren beigetragen hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur mit einer sorgfältigen Prüfung der vielen Faktoren, die das Entstehen der gegenwärtigen Krise bewirkten, kann eine hellsichtige Diagnose ihrer Gründe vorgenommen und können wirkungsvolle Abhilfen gefunden werden. Zweifelslos können wir zu den entscheidenden Faktoren hinzuzählen: unangemessene Verfahren zur Feststellung der Eignung von Kandidaten für das Priesteramt und das Ordensleben; eine unzureichende menschliche, sittliche, intellektuelle und geistliche Ausbildung in Seminarien und Noviziaten; eine Tendenz in der Gesellschaft, den Klerus und andere Autoritätspersonen geschönt zu betrachten, und eine verfehlte Sorge um den Ruf der Kirche und zur Skandalvermeidung, welche die Auferlegung geltender kirchenrechtlicher Strafen und den Schutz der Würde jeder Person vereitelte. Akuter Handlungsbedarf ist gegeben, um diesen Einflußfaktoren zu begegnen, die so tragische Konsequenzen in den Leben von Opfern und ihrer Familien nach sich gezogen und das Licht des Evangeliums in einem solchen Grade verdunkelt haben, wie es nicht einmal in den Jahrhunderten der Verfolgung gelungen war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;5. Bei verschiedenen Anlässen habe ich&lt;/b&gt; seit meiner Erwählung auf den Stuhl Petri &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5200&amp;amp;entry_id=241&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/183-HISTORISCHES-TREFFEN-DES-PAPSTES-MIT-OPFERN-INNERKIRCHLICHEN-SEXUELLEN-MISSBRAUCHS.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/183-HISTORISCHES-TREFFEN-DES-PAPSTES-MIT-OPFERN-INNERKIRCHLICHEN-SEXUELLEN-MISSBRAUCHS.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Opfer sexuellen Mißbrauchs getroffen&lt;/a&gt;, wozu ich gewiß in der Zukunft weiterhin bereit bin. Ich saß bei ihnen, habe ihre Geschichten angehört, das von ihnen Erlittene registriert und habe mit ihnen und für sie gebetet. Während meines Pontifikates bat ich die Bischöfe von Irland in meiner Sorge, auf diese Materie einzugehen, &quot;&lt;i&gt;die Wahrheit über das ans Licht zu bringen, was in der Vergangenheit geschehen ist, alle notwendigen Maßnahmen zu ergreifen, damit sich derartiges nicht mehr wiederholt, zu gewährleisten, daß die Prinzipien der Gerechtigkeit vollkommen geachtet werden und, vor allem, den Opfern und all jenen Heilung zu bringen, die von diesen ungeheuerlichen Verbrechen betroffen sind.&lt;/i&gt;&quot; (&lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5212&amp;amp;entry_id=241&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/speeches/2006/october/documents/hf_ben-xvi_spe_20061028_ad-limina-ireland_ge.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/speeches/2006/october/documents/hf_ben-xvi_spe_20061028_ad-limina-ireland_ge.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Ansprache von Papst Benedikt XVI.&lt;/a&gt; an die Bischöfe aus Irland anläßlich ihres Ad-Limina-Besuches vom 28. Oktober 2006)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesem Brief möchte ich Euch alle als Volk Gottes in Irland aufrufen, die dem Leib Christi zugefügten Wunden und die manchmal schmerzhaften Heilmittel zu bedenken, die nötig sind, die Wunden zu verbinden und zu heilen, und die Notwendigkeit von Einheit, Liebe und gegenseitiger Unterstützung in dem langfristigen Prozeß der Wiederherstellung und der kirchlichen Erneuerung zu erkennen. Ich wende mich nun an Euch mit Worten, die aus meinem Herzen kommen, und ich wünsche, jede(n) von Euch individuell und Euch alle als Brüder und Schwestern im Herrn anzusprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;6. An die Opfer des Mißbrauchs und an deren Familien&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr habt schmerzlichst gelitten, was mir aufrichtig leid tut. Ich weiß, daß nichts das Unrecht ungeschehen machen kann, was Euch zugestoßen ist. Euer Vertrauen wurde verraten, und Eure Würde wurde verletzt. Viele von Euch erfuhren dann, als Ihr ausreichend Mut gefunden hattet, über das zu sprechen, was Euch zugestoßen war, daß niemand zuhören würde. Diejenigen von Euch, die in Internaten mißbraucht wurden, müssen gefühlt haben, daß es kein Entrinnen aus Euren Leiden gab. Man kann verstehen, daß Ihr es als sehr schwierig empfindet, zu vergeben, oder mit der Kirche versöhnt zu werden. In ihrem Namen drücke ich offen die Scham und die Gewissensbisse aus, die wir alle fühlen. Gleichzeitig bitte ich Euch, die Hoffnung nicht zu verlieren. Es ist in der Gemeinschaft der Kirche, daß wir der Person Jesu Christi begegnen, der selbst ein Opfer von Ungerechtigkeit und Sünde war. Wie Ihr trägt Er immer noch die Wunden Seines eigenen ungerechten Leidens. Er versteht die Tiefen Eures Leides und dessen fortdauernde Auswirkung auf Eure Leben und Eure Beziehungen, eingeschlossen Eure Beziehung zur Kirche. Ich weiß, daß es einigen von Euch sogar schwer fällt, die Türen einer Kirche zu öffnen, nach allem, was passiert ist. Aber Christi eigene Wunden, verwandelt durch Seine erlösenden Leiden, sind genau die Mittel, durch welche die Macht des Bösen gebrochen wird und wir zu neuem Leben und zu neuer Hoffnung geboren werden. Ich glaube zutiefst, daß die heilende Kraft Seiner selbstaufopfernden Liebe sogar in den dunkelsten und hoffnungslosesten Situationen Befreiung und die Verheißung eines Neuanfangs bringt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Indem ich zu Euch als Hirte spreche, der sich um das Wohl aller Kinder Gottes sorgt, bitte ich Euch demütig, dem nachzusinnen, was ich gesagt habe. Ich bete, daß Ihr durch das Näherkommen zu Christus und durch die Teilnahme am Leben Seiner Kirche - einer durch Buße gereinigten und durch seelsorgliche Liebe erneuerten Kirche - die unermeßliche Liebe Christi für jede(n) von Euch neu entdecken könnt. Ich vertraue darauf, daß Ihr auf diesem Weg Versöhnung, tiefe innere Heilung und Frieden finden könnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;7. An die Priester und Ordensleute, die Kinder mißbraucht haben&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr habt das Vertrauen verraten, das von unschuldigen jungen Menschen und ihren Eltern in Euch gesetzt wurde. Ihr müßt Euch dafür vor dem allmächtigen Gott und vor rechtmäßig konstituierten Gerichten verantworten. Ihr habt die Wertschätzung der Menschen Irlands eingebüßt und über Eure Mitbrüder Schande und Unehre gebracht. Jene unter Euch, die Priester sind, verletzten die Heiligkeit des Sakramentes der Heiligen Weihen, durch das sich Christus selbst in uns und unseren Handlungen gegenwärtig macht. Gemeinsam mit dem Opfern zugefügten immensen Leid wurde der Kirche und dem öffentlichen Bild des Priestertums und des Ordensleben großer Schaden zugefügt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bitte Euch dringend, Euer Gewissen zu erforschen, Verantwortung für die von Euch begangenen Sünden zu übernehmen und demütig Eure Reue zu bekunden. Aufrichtige Buße öffnet das Tor für Gottes Vergebung und die Gnade echter Besserung. Indem Ihr Gebete und Bußen für jene aufopfert, denen Ihr Unrecht angetan habt, sollt Ihr für Eure Handlungen persönlich Sühne leisten. Christi erlösendes Opfer hat die Kraft, sogar die schwersten Sünden zu vergeben und aus dem schlimmsten Frevel Gutes erwachsen zu lassen. Gleichzeitig verpflichtet uns Gottes Gerechtigkeit dazu, Rechenschaft für unsere Handlungen abzulegen und nichts zu vertuschen. Anerkennt offen Eure Schuld, unterwerft Euch den Forderungen der Gerechtigkeit, aber verliert nicht die Hoffnung auf die Barmherzigkeit Gottes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;8. An die Eltern&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr wurdet schwerwiegend erschüttert, als Ihr von den furchtbaren Dingen erfuhrt, die dort geschahen, wo die sicherste und am meisten geschützte Umgebung aller Orte sein sollte. In der Welt von heute ist es nicht leicht, ein Heim zu errichten und Kinder großzuziehen. Sie verdienen es, in Sicherheit aufzuwachsen, geliebt und geschätzt sowie mit einer starken Wahrnehmung ihrer Identität und ihres Wertes. Sie haben ein Recht darauf, daß sie anhand authentischer moralischer Werte erzogen werden, die in der Würde der menschlichen Person verwurzelt sind, daß sie von der Wahrheit unseres katholischen Glaubens inspiriert werden und daß sie Wege des Verhaltens und Handelns erlernen, die zu einer gesunden Wertschätzung für sich selbst und zu dauerhaftem Glück führen. Diese edle, aber anspruchsvolle Aufgabe ist zuallererst Euch anvertraut, ihren Eltern. Ich bitte Euch dringend, Eure Rolle bei der Gewährleistung der bestmöglichen Fürsorge für die Kinder sowohl zu Hause als auch in der Gesellschaft wahrzunehmen, während die Kirche ihrerseits fortfährt, die in den letzten Jahren beschlossenen Maßnahmen umzusetzen, um junge Menschen im Umfeld von Pfarreien und Schulen zu schützen. Indem Ihr Eure unerläßlichen Verantwortlichkeiten wahrnehmt, könnte Ihr versichert sein, daß ich Euch nahe bleibe und Euch die Unterstützung in meinen Gebeten gewähre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;9. An die Kinder und Jugendlichen Irlands&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich möchte Euch ein besonderes Wort der Ermutigung schenken. Eure Erfahrung in der Kirche ist ganz anders als jene Eurer Eltern und Großeltern. Die Welt hat sich weitgehend geändert, seit sie in Eurem Alter waren. Nichts desto trotz sind alle Menschen - in jeder Generation - berufen, denselben Weg durchs Leben zu gehen, welche auch immer die Umstände sein mögen. Wir sind alle empört über die Sünden und Fehlleistungen mancher Glieder der Kirche, besonders jener, die eigens dazu berufen wurden, um junge Menschen anzuleiten und ihnen zu dienen. Aber es ist in der Kirche, wo Ihr Jesus Christus finden werdet, der derselbe ist, gestern, heute und in Ewigkeit (vgl. Hebr 13,8). Er liebt Euch und hat sich selbst am Kreuz für Euch hingegeben. Sucht eine persönliche Beziehung zu Ihm innerhalb der Gemeinschaft Seiner Kirche, denn Er wird Euer Vertrauen nie verraten! Er allein kann Eure tiefsten Sehnsüchte erfüllen und Euren Leben den vollsten Sinn geben, indem Er diese zum Dienst an anderen ausrichtet. Haltet Eure Augen auf Jesus und Seine Güte gerichtet und bewahrt die Flamme des Glaubens in Eurem Herzen. Gemeinsam mit Euren katholischen Mitchristen in Irland setze ich darauf, daß Ihr gläubige Jünger unseres Herrn seid und daß Ihr Euren so nötig gebrauchten Enthusiasmus und Idealismus in den Wiederaufbau und in die Erneuerung unserer geliebten Kirche einbringt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;10. An die Priester und die Ordensleute in Irland&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir alle leiden infolge der Sünden unserer Mitbrüder, die das heilig zu haltende Vertrauen verraten haben oder dabei versagt haben, mit Mißbrauchsvorwürfen gerecht und verantwortungsvoll umzugehen. Im Blick auf die Entrüstung und Empörung, die davon provoziert wurden, und zwar nicht nur unter den Laienchristen, sondern auch bei Euch selbst und in Euren Gemeinschaften geweihten Lebens, fühlen sich viele von Euch persönlich entmutigt, ja sogar verlassen. Mir ist ebenfalls bewußt, daß Ihr in den Augen mancher Leute alleine durch Eure Zugehörigkeit (zum geweihten Stand) als befleckt geltet und daß Ihr so betrachtet werdet, als ob Ihr irgendwie für die Untaten anderer verantwortlich wäret. In dieser schmerzlichen Zeit möchte ich die Hingabe Eurer priesterlichen und geweihten Existenzen und Eurer Apostolatsanstrengungen anerkennen, und ich lade Euch ein, Euren Glauben an Christus, Eure Liebe zu Seiner Kirche und Euer Vertrauen in die Verheißung des Evangeliums im Hinblick auf die Erlösung, die Vergebung und die innere Erneuerung neu zu bekräftigen. Auf diesem Weg werdet Ihr für alle aufzeigen, daß wo die Sünde mächtig wird, die Gnade jedoch übergroß wird (vgl. Röm 5,20).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich weiß, daß viele von Euch enttäuscht, verunsichert und verärgert sind über den Weg, wie diese Dinge von manchen Eurer Oberen abgehandelt wurden. Nichts desto trotz ist es existentiell wichtig, daß Ihr eng mit jenen im Amte zusammenarbeitet und mithelft, sicherzustellen, daß die zur Bewältigung der Krise beschlossenen Maßnahmen wirklich dem Evangelium gemäß, gerecht und wirksam seien. Vor allem bitte ich Euch dringend, mehr denn je und ganz klar Männer und Frauen des Gebetes zu werden, indem Ihr den Weg der Umkehr, der Reinigung und der Versöhnung mutig begeht. Auf diesem Weg wird die Kirche in Irland neues Leben und neue Vitalität aus Eurem Zeugnis für die in Euren Leben sichtbar gewordene erlösende Kraft des Herrn gewinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;11. An meine Brüder im Bischofsamt&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es kann nicht geleugnet werden, daß einige von Euch und Eurer Vorgänger bei der Anwendung der &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5231&amp;amp;entry_id=241&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/240-SEXUELLER-MISSBRAUCH-VATIKAN-TOPINTERVIEW-MIT-KIRCHENANWALT-SCICLUNA.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/240-SEXUELLER-MISSBRAUCH-VATIKAN-TOPINTERVIEW-MIT-KIRCHENANWALT-SCICLUNA.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;seit langem geltenden Normen des Kirchenrechts&lt;/a&gt; gegenüber dem Verbrechen des Kindesmißbrauchs zeitweise schwer versagt haben. Schwere Fehler wurden bei der Behandlung von Vorwürfen gemacht. Ich nehme zur Kenntnis, wie schwierig es war, das Ausmaß und die Komplexität des Problems zu begreifen, zuverlässige Informationen zu erhalten und die richtigen Entscheidungen im Lichte widersprüchlicher Expertenratschläge zu treffen. Nichts desto trotz muß zugegeben werden, daß schwerwiegende Beurteilungsfehler und Versäumnisse im Führungsverhalten gemacht wurden. Dies alles hat Eure Glaubwürdigkeit und Euer Wirkungsvermögen ernsthaft unterminiert. Ich schätze Eure vorgenommenen Anstrengungen, um vergangene Fehler zu korrigieren und sicherzustellen, daß sie nicht wieder passieren. Abgesehen von der vollständigen Umsetzung der &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5209&amp;amp;entry_id=241&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/239-KIRCHENRECHT-DOKUMENTE-SEXUELLER-MISSBRAUCH-KRITIK-AN-ROEMISCHER-GEHEIMHALTUNG-IST-VERFEHLT.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/239-KIRCHENRECHT-DOKUMENTE-SEXUELLER-MISSBRAUCH-KRITIK-AN-ROEMISCHER-GEHEIMHALTUNG-IST-VERFEHLT.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Normen des Kirchenrechts&lt;/a&gt; im Umgang mit Fällen von Kindesmißbrauch setzt bitte Eure Zusammenarbeit mit den zivilen Behörden in den Bereichen ihrer Kompetenz fort. Natürlich sollen die Ordensoberen es genauso halten. Sie haben ebenfalls an kürzlich stattgefundenen Gesprächen hier in Rom teilgenommen unter dem Blickwinkel, eine klare und stimmige Behandlung dieser Dinge zu etablieren. Es ist zwingend erforderlich, daß die Kindesschutzbestimmungen der Kirche in Irland kontinuierlich überprüft und aktualisiert werden und daß sie in Übereinstimmung mit dem Kirchenrecht vollständig und unbefangen angewendet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur entschiedenes Handeln, getragen von kompletter Aufrichtigkeit und Transparenz, wird den Respekt und den guten Willen der Iren gegenüber der Kirche wiederherstellen, der wir unsere Leben gewidmet haben. Dies muß Euch zuallererst aus Eurer eigenen Selbstprüfung, inneren Reinigung und geistlichen Erneuerung aufgehen. Die Iren erwarten von Euch zu Recht, daß Ihr Männer Gottes sei, daß Ihr heilig seid, daß Ihr einfach lebt und daß Ihr an jedem Tag der persönlichen Umkehr folgt. Mit den Worten des heiligen Augustinus seid Ihr für sie Bischöfe; doch gemeinsam mit ihnen seid Ihr berufen, Nachfolger Christi zu sein (vgl. Sermon 340,1). Deshalb ermahne ich Euch, Eure Haltung der Verantwortung vor Gott zu erneuern, um in der Solidarität mit Eurem Volk zu wachsen und Eure pastorale Sorge für alle Glieder Eurer Herde zu vertiefen. Im besonderen bitte ich Euch, den geistlichen und sittlichen Lebensweisen jedes einzelnen Eurer Priester Aufmerksamkeit zu schenken. Gebt ihnen durch Eure eigenen Leben ein Beispiel, seid ihnen nahe, hört deren Sorgen an, bietet ihnen Ermutigung in dieser schwierigen Zeit und spornt die Flamme ihrer Liebe zu Christus und deren Hingabe im Dienst an den Brüdern und Schwestern an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die Laienchristen sollen ermutigt werden, ihren ihnen zukommenden Teil im Leben der Kirche wahrzunehmen. Sorgt dafür, daß sie auf solche Weise geformt werden, daß sie inmitten der modernen Gesellschaft unmißverständlich und überzeugend Rechenschaft vom Evangelium geben (vgl. 1 Petr 3,15) und voller am Leben und an der Sendung der Kirche teilnehmen können. Dies wird umgekehrt Euch helfen, wieder glaubwürdige Führungspersonen und Zeugen der erlösenden Wahrheit Christi zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;12. An alle Gläubigen Irlands&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Erfahrung eines jungen Menschen mit der Kirche sollte immer fruchtbar werden in einer persönlichen lebensspendenden Begegnung mit Jesus Christus innerhalb einer liebenden und sorgenden Gemeinschaft. In diesem Umfeld sollten junge Menschen ermutigt werden, in ihre volle menschliche und geistliche Existenz hineinzuwachsen, die hohen Ideale der Heiligkeit, der Liebe und der Wahrheit anzustreben und aus den Reichtümern der großen religiösen und kulturellen Tradition Inspiration zu gewinnen. In unserer zunehmend säkularisierten Gesellschaft, in der sogar wir Christen es oft schwer finden, über die transzendente Dimension unserer Existenz zu sprechen, müssen wir neue Wege finden, jungen Menschen die Schönheit und den Reichtum der Freundschaft mit Jesus Christus in der Gemeinschaft der Kirche weiterzugeben. Bei der Bewältigung der gegenwärtigen Krise sind Maßnahmen zur gerechten Behandlung individueller Verbrechen existentiell wichtig, doch für sich alleine sind diese nicht genug: eine neue Vision ist nötig, um gegenwärtige und zukünftige Generationen zu inspirieren, dem Geschenk unseres gemeinsamen Glaubens Wertschätzung entgegen zu bringen. Indem Ihr den vom Evangelium markierten Weg beschreitet, die Gebote haltet und Eure Leben immer mehr in Übereinstimmung mit der Person Jesu Christi bringt, werdet Ihr gewiß die tiefgehende Erneuerung erfahren, die wir in dieser Stunde so dringend brauchen. Ich lade Euch alle ein, entlang dieses Weges durchzuhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;13. Liebe Brüder und Schwestern in Christus&lt;/b&gt;, die tiefe Sorge für Euch alle in dieser schmerzvollen Zeit, in der die Zerbrechlichkeit des Zustandes des Menschen so kraß vor Augen geführt wurde, hat mich zum Wunsch veranlaßt, diese Worte der Ermutigung und der Unterstützung anzubieten. Ich hoffe, daß Ihr sie als Zeichen meiner geistlichen Nähe und meines Vertrauens in Eure Fähigkeit empfangen werdet, den Herausforderungen der gegenwärtigen Stunde zu begegnen, indem Ihr erneuerte Inspiration und Stärke aus Irlands noblen Traditionen der Treue zum Evangelium, der Ausdauer im Glauben und der Beharrlichkeit im Streben nach Heiligkeit gewinnt. In Solidarität mit Euch allen bete ich in tiefer Aufrichtigkeit, daß die quälenden Wunden so vieler Einzelpersonen und Familien durch Gottes Gnade geheilt werden mögen und daß die Kirche in Irland eine Zeit der Wiedergeburt und der geistlichen Erneuerung erfahre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;14. Ich möchte Euch nun einige konkrete Initiativen empfehlen, um der Situation zu begegnen.&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende meines Treffens mit den Bischöfen Irlands habe ich darum gebeten, daß die Fastenzeit dieses Jahres als Zeit des Gebetes um das Ausgießen der Barmherzigkeit Gottes und der Gaben der Heiligkeit sowie der Kraft des Heiligen Geistes für die Kirche in Eurem Land angesehen werde. Jetzt lade ich Euch alle ein, Eure Freitagsopfer während eines ganzen Jahres von jetzt an bis zum Osterfest des Jahres 2011 in diesem Sinne aufzuopfern. Ich bitte Euch, Euer Fasten, Euer Gebet, Eure Lesung der Heiligen Schrift und Eure Werke der Barmherzigkeit aufzuopfern, um die Gnade der Heilung und der Erneuerung für die Kirche in Irland zu erhalten. Ich ermutige Euch, das &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5223&amp;amp;entry_id=241&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/beichte.htm&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/beichte.htm&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Sakrament der Versöhnung&lt;/a&gt; wieder zu entdecken und Euch häufiger die verwandelnde Kraft seiner Gnade zu sichern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besondere Aufmerksamkeit muß auch der Eucharistischen Anbetung zuteil werden, und in jeder Diözese sollen eigens zu diesem Zweck bestimmte Kirchen oder Kapellen bestehen. Ich bitte darum, daß die Pfarreien, die Seminarien, die Ordenshäuser und die Klöster Zeiten der Eucharistischen Anbetung organisieren, sodaß alle die Möglichkeit erhalten, daran teilzunehmen. Mit dem inbrünstigen Gebet angesichts der wirklichen Gegenwart des Herrn könnt Ihr die Genugtuung leisten für die Sünden des Mißbrauchs, die so viel Schaden zugefügt haben, und gleichzeitig die Gnade eines erneuerten Mutes und eines tieferen Verständnisses der Sendung aller Bischöfe, Priester, Ordensleute und Gläubigen erflehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich vertraue darauf, daß dieses Programm zu einer Neugeburt der Kirche in Irland führen werde, in der Fülle der Wahrheit über Gott selbst, denn es ist die Wahrheit, die uns frei macht (Joh 8,32).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem ich mich beraten habe lassen und der Frage im Gebet nachgegangen bin, beabsichtige ich nun außerdem, in einigen Diözesen Irlands sowie auch in Seminarien und Ordensgemeinschaften eine Apostolische Visitation anzuberaumen. Die Päpstliche Visitation versteht sich als Hilfe für die örtliche Teilkirche in ihrem Weg der Erneuerung und wird in Kooperation mit den kompetenten Ämtern der Römischen Kurie und mit der Irischen Bischofskonferenz festgelegt werden. Die Einzelheiten werden zu gegebener Zeit bekannt gegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich schlage darüber hinaus vor, daß auf nationaler Ebene eine Mission für alle Bischöfe, Priester und Ordensleute gehalten werde. Ich hege die Hoffnung, indem Ihr aus der Kompetenz erfahrener Prediger und Exerzitienmeister aus Irland und von auswärts schöpft und die &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5225&amp;amp;entry_id=241&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/archive/index_ge.htm&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/archive/index_ge.htm&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;konziliaren Dokumente&lt;/a&gt;, die liturgischen Riten der heiligen Weihe und der Ordensprofeß sowie das aktuelle päpstliche Lehramt neu durchgeht, daß Ihr zu einer tieferen Wertschätzung Eurer jeweiligen Berufungen gelangt, um so die Wurzeln Eures Glaubens in Jesus Christus neu zu entdecken und tiefgehend aus den Quellen lebendigen Wassers zu trinken, das Er Euch durch Seine Kirche anbietet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5216&amp;amp;entry_id=241&quot; title=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/216-PAEPSTLICHES-JAHR-DES-PRIESTERS-VORBILDER-UND-ABLAESSE.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.internetpfarre.de/blog/archives/216-PAEPSTLICHES-JAHR-DES-PRIESTERS-VORBILDER-UND-ABLAESSE.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Jahr für die Priester&lt;/a&gt; empfehle ich Euch ganz besonders die Person des heiligen Johannes Maria Vianney, der ein derart umfassendes Verständnis vom Geheimnis des Priestertums hatte. &quot;&lt;i&gt;Der Priester&lt;/i&gt;&quot;, so &lt;a href=&quot;http://www.internetpfarre.de/blog/exit.php?url_id=5227&amp;amp;entry_id=241&quot; title=&quot;http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/letters/2009/documents/hf_ben-xvi_let_20090616_anno-sacerdotale_ge.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/letters/2009/documents/hf_ben-xvi_let_20090616_anno-sacerdotale_ge.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;schrieb er&lt;/a&gt;, &quot;&lt;i&gt;besitzt den Schlüssel zu den himmlischen Schätzen: er ist es, der die Tür öffnet; er ist der Haushälter des lieben Gottes; der Verwalter seiner Güter.&lt;/i&gt;&quot; Der Pfarrer von Ars verstand gut, wie sehr eine Gemeinschaft gesegnet sei, wenn sie von einem guten und heiligen Priester betreut werde: &quot;&lt;i&gt;Ein guter Hirte, ein Hirte nach dem Herzen Gottes, ist der größte Schatz, den der liebe Gott einer Pfarrei gewähren kann, und eines der wertvollsten Geschenke der göttlichen Barmherzigkeit.ein guter Hirte, ein Hüter nach Gottes Herzen, ist der größte Schatz, den Gott einer Gemeinde schenken kann und eines der wertvollsten Geschenke göttlicher Gnade.&lt;/i&gt;&quot; Auf die Fürsprache des heiligen Johannes Maria Vianney möge das Priestertum in Irland neu belebt werden, und möge die ganze Kirche in Irland mehr Hochschätzung des großen Geschenkes des priesterlichen Dienstes entwickeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich ergreife die Gelegenheit, all jenen im voraus zu danken, die bei der Arbeit zur Organisation der Apostolischen Visitation und der Mission beteiligt sein werden, und genauso den vielen Männern und Frauen in ganz Irland zu danken, die bereits für die Sicherheit der Kinder im kirchlichen Umfeld arbeiten. Seit dem Zeitpunkt, als die Schwere und das Ausmaß des Problems des Kindesmißbrauchs erstmals vollständig erfaßt zu werden begann, hat die Kirche in vielen Teilen der Welt einen enormen Arbeitsumfang auf sich genommen, um es anzugehen und abzustellen. Während keine Anstrengung zur Verbesserung und Adaptierung der bestehenden Vorgehensweisen gemieden werden sollte, bin ich durch die Tatsache ermutigt, daß die von den örtlichen Teilkirchen ergriffenen aktuellen Schutzmaßnahmen in manchen Teilen der Welt als ein vorbildhaftes Modell für andere Institutionen angesehen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich möchte diesen Brief mit einem besonderen Gebet für die Kirche in Irland beschließen, das ich Euch mit der Sorge eines Vaters für seine Kinder und in der Liebe eines Mitchristen sende, der von dem schockiert und verletzt ist, was in unserer geliebten Kirche passiert ist. Wenn Ihr dieses Gebet in Euren Familien, Pfarreien und Gemeinschaften verwendet, möge die allerseligste Jungfrau Maria jeden von Euch beschützen und anleiten zu einer engeren Verbindung mit ihrem Sohn, dem Gekreuzigten und Auferstandenen. In tiefer Zuneigung und unverbrüchlichem Vertrauen auf Gottes Verheißungen gewähre ich Euch allen von Herzen meinen Apostolischen Segen als ein Unterpfand der Stärke und des Friedens im Herrn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Aus dem Vatikan, am 19. März 2010, am Hochfest des heiligen Josef&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;BENEDICTUS PP. XVI&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Gebet für die Kirche in Irland&lt;/b&gt; (eigene Übersetzung:)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Gott unserer Väter, erneuere uns im Glauben, der für uns Leben und Rettung ist, in der Hoffnung, die Vergebung und innere Erneuerung verheißt, in der Liebe, die unsere Herzen reinigt und öffnet, daß wir Dich lieben und in Dir alle unsere Brüder und Schwestern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herr Jesus Christus, möge die Kirche in Irland ihren uralten Einsatz für die Formung unserer Jugendlichen auf dem Weg der Wahrheit, der Güte, der Heiligkeit und des großzügigen Dienstes an der Gesellschaft erneuern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heiliger Geist, Tröster, Anwalt und Lenker, inspiriere einen neuen Frühling an Heiligkeit und apostolischem Eifer für die Kirche in Irland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mögen unsere Traurigkeit und unsere Tränen, unsere ernsthafte Anstrengung, die Fehler der Vergangenheit zu korrigieren, und unser fester Besserungsvorsatz reichhaltige Früchte der Gnade für die Vertiefung des Glaubens in unseren Familien, Pfarreien, Schulen und Gemeinschaften bewirken, zum geistlichen Fortschritt der irischen Gesellschaft und zum Wachstum in der Liebe, in der Gerechtigkeit, in der Freude und im Frieden innerhalb der gesamten Menschheitsfamilie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dir, Allerheiligste Dreifaltigkeit, vertrauen wir uns selbst an, unsere Kinder und die Bedürfnisse der Kirche in Irland, in vollem Vertrauen auf den liebevollen Schutz Mariens, der Königin von Irland, unserer Mutter, und des heiligen Patrizius, der heiligen Brigida sowie aller Heiligen.&lt;/i&gt; &lt;b&gt;AMEN.&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[&lt;b&gt;ENDE DES PÄPSTLICHEN HIRTENBRIEFES VOM 19. MÄRZ 2010 IN EIGENER ÜBERSETZUNG.&lt;/b&gt;]  
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    <pubDate>Sat, 20 Mar 2010 12:30:00 +0100</pubDate>
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